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#21 - Die 3 größten Gründe für Selbstsabotage und Veränderungsblockaden image

#21 - Die 3 größten Gründe für Selbstsabotage und Veränderungsblockaden

S1 E21 · The Embodied Coach
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100 Plays3 months ago

Wenn deine Klientin immer wieder ins alte Muster zurückrutscht, obwohl du als Coach alles gibst, dann ist das oft kein Motivations- oder Verständnisproblem.
Dann ist es Schutz – ein Nervensystem, das lieber am Bekannten festhält, als ins Ungewisse zu gehen.

In dieser Live-Podcastfolge sprechen wir darüber, wie Schuld, Scham und Angst Veränderung sabotieren können und warum genau diese Gefühle oft das deutlichste Zeichen sind, dass gerade etwas Tiefes in Bewegung kommt.

Wir nehmen dich mit in echte Coachingsituationen aus unserem Alltag und zeigen dir, was es wirklich braucht, damit nachhaltige Transformation möglich wird: Sicherheit im Körper, nicht nur Klarheit im Kopf.
Du lernst, wie Schuld-, Scham- und Angstmechanismen entstehen, wie du sie traumasensibel begleitest und wie du erkennst, wann deine Klientin gerade vermeidet und wann sie kurz vor einem echten Durchbruch steht.

Und wir geben dir ein konkretes Tool an die Hand, das du direkt nutzen kannst, um nicht nur den Verstand, sondern auch den Körper deiner Klientin in den Veränderungsprozess mitzunehmen, damit Veränderung nicht mehr nur „verstanden“, sondern endlich nachhaltig verkörpert wird. Für Durchbrüche, die kein Kraftakt oder Zufall mehr sind und Verönderung, die bleibt.

Masterclass "Der Körperkompass"

Verstehe, wo Emotionen im Körper gespeichert sind und erlebe in einer 120-minütigen Emotional Release Session, wie du sie traumasensibel in Bewegung bringst. https://psychosoma-nutrition-institute.com/koerperkompass/

Wenn du dein Coaching Business authentisch und nachhaltig aufbauen willst, führt kein Weg an Verkörperung vorbei – nicht an weiteren Zertifikaten, sondern an echter Tiefe.

Wenn du spürst, dass du nicht einfach nur oberflächlich Symptome coachen, sondern wirklich zu nachhaltigen Durchbrüchen begleiten willst: Trag dich jetzt auf die Warteliste für die Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung ein. Für ein Coaching, das Tiefe hat. Und dich wirklich trägt: 👉🏻 Zur Warteliste & Webseite

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Transcript

Einführung in den Podcast und Coaching-Ansätze

00:00:00
Speaker
Du willst ein erfolgreicher Coach sein, der seine Klienten durch echte Durchbrüche und nachhaltige Transformationen führt?
00:00:06
Speaker
Dann bist du genau richtig hier.
00:00:08
Speaker
Ich bin Natascha, seit über zehn Jahren erfolgreicher Coach mit eigenem Coaching-Business und über 500 begleiteten Menschen.
00:00:15
Speaker
Und ich bin Lena.
00:00:16
Speaker
Seit über sieben Jahren begleite ich Menschen als Coach durch tiefgreifende Prozesse hin zu nachhaltigen Veränderungen.
00:00:22
Speaker
In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie traumasensibles, körperzentriertes und nachhaltig wirksames Coaching wirklich funktioniert.
00:00:28
Speaker
Kein oberflächliches Tools-Gehabe, kein Druck.
00:00:31
Speaker
sondern Nervensystemwissen, Embodiment und eine Haltung, die den Themen deiner Klientin wirklich gerecht wird.
00:00:36
Speaker
Der Embodied Coach ist für Frauen wie dich.
00:00:39
Speaker
Mit großem Verantwortungsgefühl, mit einer Sehnsucht nach Tiefe und mit dem Wunsch, einen Unterschied in der Coachingbranche zu machen.
00:00:45
Speaker
Hier bekommst du fundiertes Wissen, Insights aus unserem Coaching-Alltag und echte Inspiration für deinen Weg als Coach.
00:00:53
Speaker
Weil du spürst, es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern um echt, verbunden und tiefgreifend.
00:00:59
Speaker
Abonniere jetzt diesen Podcast und begleite uns auf dieser Reise.

Ankündigung der Live-Podcast-Episode zu Transformationsblockaden

00:01:03
Speaker
Zurück zum Körper, zurück zu dir und zu dem Coaching, das du dir selbst gewünscht hättest.
00:01:08
Speaker
Ich freue mich sehr auf unsere Live-Podcast-Folge hier.
00:01:12
Speaker
Wir liegen parallel auf, auch für unsere Podcast-Kanäle und haben uns gedacht, wir machen das Ganze jetzt einfach heute mal live und sprechen über die größten
00:01:25
Speaker
Transformationsblockaden kann man eigentlich sagen, vor allem die Emotionen, die unsere Transformation und Veränderungsprozesse sabotieren.
00:01:33
Speaker
Genau, Lila, nehmen wir uns mal mit.
00:01:36
Speaker
Worum geht es heute?
00:01:38
Speaker
Ja, wir haben uns entschieden, einmal über diese Emotionen zu sprechen, die uns im Coaching immer, immer wieder begegnen und natürlich auch in unseren eigenen Wachstumsprozessen immer wieder auftauchen.

Rolle von Schuld, Scham und Angst in Wachstumsprozessen

00:01:49
Speaker
Und zwar sprechen wir über das Thema Schuld.
00:01:51
Speaker
Scham und Angst und wie diese Emotionen eigentlich in jedem Wachstumsprozess uns begegnen, wie sie Wachstumsprozesse hemmen, aber auch, was die Chance dahinter ist und warum sie auch zwangsläufig zu diesen Wachstumsprozessen dazugehören und ohne diese Emotionen leider auch kein Wachstum möglich ist.
00:02:08
Speaker
Und genau, du hast eben gesagt, dass du ein super tolles Beispiel aus der Praxis hast und ich würde sagen, um es einmal verständlich zu machen, worum es geht, es nicht nur theoretisch zu halten, macht es glaube ich Sinn, damit direkt einmal zu starten.

Fallstudie: Stress und emotionales Essen

00:02:20
Speaker
Genau, ja, also wir arbeiten ja mit unserem Chained-as-Woman-Coaching mit Frauen, die unter emotionalem Essen leiden und unter anderem einfach auch super viel Leistungsdruck haben, sehr perfektionistisch mit sich sind.
00:02:35
Speaker
Und ja, es gibt ja einen Grund, warum sie so viel Stress in ihrem Nervensystem erzeugen, dass sie dann eben das Ganze mit emotionalem Essen bewältigen können.
00:02:44
Speaker
Wir hatten gerade letzte Woche in einer Session eine Situation mit einer Frau, wo wir über so eine emotionale Essenssituation gesprochen haben.
00:02:53
Speaker
Und sie hat erzählt, sie ist tagsüber unterwegs gewesen, sie arbeitet normalerweise im Homeoffice und kam dann völlig hektisch nach Hause.
00:03:06
Speaker
Und ist so quasi

Analyse: Schuld und Stressbewältigungstechniken

00:03:08
Speaker
zwischen ihrem PC und dem Büro und der Küche hin und her gelaufen, völlig hektisch hin und her und hat, während sie gar nicht wusste, wo sie anfangen sollte und an zehn Orten gleichzeitig sein wollte, sich die Süßigkeiten reingeschoben.
00:03:23
Speaker
Ja?
00:03:25
Speaker
Wir haben dann daran gearbeitet, erst mal zu schauen, was sie denn davon abhält, für fünf Minuten durchzuatmen, bevor sie an allen Orten gleichzeitig versucht zu sein und was da so drunter liegt und da so mitschwingt.
00:03:46
Speaker
Wir gehen meistens dann über diese Szene, die geschildert wird,
00:03:52
Speaker
direkt in das Körpergefühl und schauen, wie hat sich der Körper oder wie hat sie sich in dem Moment gefühlt?
00:03:58
Speaker
Und sie sagt natürlich völlig unter Strom.
00:04:02
Speaker
Und das kann man sich ja auch bildhaft sehr gut vorstellen, wenn wir uns eben vorstellen, da ist der PC, da ist die Küche, sie hat Hunger, aber sie muss auch arbeiten.
00:04:12
Speaker
oder glaubt, sie muss jetzt sofort am PC präsent sein und hat schon diese To-Do-Liste offen und dieses, nee, ich muss das aber jetzt schnell erledigen, mein Körper, mein Essen ist gerade nicht so wichtig, aber ich habe eigentlich Hunger.
00:04:24
Speaker
Und dann rennt sie so hin und her, hin und her und stopft sich dann eben mit Süßigkeiten voll, weil sie sich überhaupt nicht erden kann.
00:04:32
Speaker
Und
00:04:34
Speaker
Bei dem Gedanken, sich, wenn sie nach Hause kommt, einfach mal fünf Minuten zu nehmen, um sich zu regulieren, hat sie ein schlechtes Gewissen gespürt.
00:04:45
Speaker
Also dieses, ich darf das nicht, ich darf mich nicht ausruhen.
00:04:48
Speaker
Wenn ich mich jetzt ausruhe und noch so viele To-dos da sind, dann...
00:04:56
Speaker
bin ich faul.
00:04:57
Speaker
Dann mache ich was nicht richtig.

Strategien zur Bewältigung von Schuld und Stress

00:04:59
Speaker
Dann verliere ich die Kontrolle über die Situation.
00:05:02
Speaker
Und das war ganz spannend zu sehen, weil wenn wir ein schlechtes Gewissen haben, bedeutet das eigentlich, das ist ein Schuldgefühl.
00:05:09
Speaker
Also ich habe etwas falsch gemacht.
00:05:11
Speaker
Oder nur der Gedanke daran, mich jetzt auszuruhen, sorgt dafür, dass ich mich schuldig fühle, dass ich ein schlechtes Gewissen habe.
00:05:20
Speaker
Und im Prinzip entscheidet sich Ihr System,
00:05:26
Speaker
Das haben wir dann auch sehr gut miteinander rausgearbeitet.
00:05:29
Speaker
Und da sieht man auch, es ist Nervensystem logisch, aber es ist nicht für den Verstand immer logisch.
00:05:34
Speaker
In dem Moment entscheidet sich halt ihr System.
00:05:36
Speaker
Ich bleibe lieber in diesem Stress und diesem Hin und Her und Hin und Her und Schokolade essen, Schokolade essen, als dieses schlechte Gewissen spüren zu müssen, wenn ich mich da jetzt hinsetze mit einer Tasse Tee.
00:05:50
Speaker
Weil das war so ihr Bild.
00:05:51
Speaker
Eigentlich hätte ich nur mal fünf oder zehn Minuten gebraucht mit einer Tasse Tee.
00:05:56
Speaker
Aber sich das zu gönnen, hat so viel Schuldgefühl und schlechtes Gewissen ausgelöst, auch unterbewusst.
00:06:04
Speaker
Das ist ja erst bewusst geworden, als wir dann da reingegangen sind, dass sie das von vornherein vermieden hat, sich diesen Moment zu nehmen und einfach weiter hin und her wie so Duracell-Häschen.
00:06:21
Speaker
Und da sieht man halt eben, wie krass unser System darauf ausgerichtet ist, Scham- und Schuldgefühle zu vermeiden.

Wichtigkeit der emotionalen Regulierung

00:06:30
Speaker
Und das ist auf einer unbewussten Ebene, Achtung, nicht auf einer bewussten, sondern meistens auf einer unterbewussten Ebene, einen Teil in uns gibt, der sich unbewusst entscheidet, lieber im Stress zu sein und in diesem emotionalen Essenszustand in ihrem Fall,
00:06:50
Speaker
als dieses schlechte gewissen fühlen zu müssen na ja dann sagte sie ja gut und wenn ich mir das jetzt erlaube dann setze ich mich halt mit der tasse t da hin aber dann entspanne ich mich ja auch nicht wirklich weil dann habe ich halt ein schlechtes gewissen während ich da sitze und das ist auch irgendwo richtig aber es ist auch ein schwarz weiß denken weil
00:07:10
Speaker
Ich habe dann in dem Moment auch gefragt, was glaubst du, ist schädlicher für dich.
00:07:16
Speaker
Dich zehn Minuten noch hinzusetzen und ein schlechtes Gewissen zu spüren und dich auf das schlechte Gewissen einzulassen und dein Idealbild davon, wie diese Szene mit dem Tee und der Entspannung jetzt aussehen muss, loszulassen.
00:07:28
Speaker
Oder weiter, wie als hätte ich jemand Feuer hinter und hinter gemacht, hin und her zu rennen und dich mit Süßigkeiten vollzustoffen.
00:07:36
Speaker
Da musste sie natürlich lachen, weil dann sagt sie, klar, wenn ich mich da mit Ruhe hinsetze und einen Tee trinke und dabei ein schlechtes Gewissen habe und es doch nicht so ruhig ist, wie ich mir das vorstelle, dann ist das immer noch besser, als wenn ich da hin und her renne.
00:07:52
Speaker
Ja?
00:07:52
Speaker
Und...
00:07:53
Speaker
Das logisch zu verstehen ist das eine, aber dann muss natürlich im Nervensystem auch Sicherheit aufgebaut werden, dass dieses Schuldgefühl zu einer alten Identität gehört und dass dieses Schuldgefühl auch ein Stück weit gefühlt werden muss.
00:08:11
Speaker
es gelernt werden muss, das zu regulieren und sich von diesen Schuldgefühlen nicht mehr sabotieren zu lassen.
00:08:21
Speaker
Das ist keine rein rationale Entscheidung, sondern das ist dann eben auch eine Nervensystem-Thematik.
00:08:26
Speaker
Das ist eine Emotionsregulationsfähigkeit.
00:08:29
Speaker
Das ist eine Ressource.
00:08:30
Speaker
Frage, wie viel Sicherheit habe ich dann in mir zu sagen, ich bleibe jetzt hier mal sitzen.
00:08:35
Speaker
Ich bin auch sicher und ich kann das auch fühlen, dass ich sicher bin, auch wenn ich mir jetzt da
00:08:41
Speaker
mit einem schlechten Gewissen eine Tasse Tee genehmigen.
00:08:44
Speaker
Und das sind diese kleinen Momente im Alltag, wo wir unglaublich viel Energie verlieren, weil da so alte Muster und Identitäten, sag ich mal, in uns leben, die wir uns irgendwann mal gebaut haben, weil wir in unserer Geschichte gelernt haben, ich muss immer funktionieren, nur dann überlebe ich, nur dann werde ich geliebt.
00:09:06
Speaker
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, das ist etwas, was
00:09:10
Speaker
jeder in irgendeiner Form kennt.

Angst in Wachstumsprozessen und wiederholte sichere Erfahrungen

00:09:13
Speaker
Und das ist eben so die erste, ich sag mal, Alltagssituation, wo man sehr gut sieht, wir erkaufen uns unsere Freiheit immer mit ein bisschen Schuldgefühl.
00:09:24
Speaker
Und dafür müssen wir aber erst mal lernen, wie wir mit diesem Schuldgefühl dann eben auch umgehen.
00:09:33
Speaker
Ja, also ein Punkt, den du gesagt hast, der das eigentlich perfekt verbildlicht, ist dieser Zustand, wenn sie sich hinsetzen würde und erst mal Schuld spüren würde oder Stress spüren würde, zu fühlen und auch zu verinnerlichen, dass der unweigerlich da sein wird.
00:09:51
Speaker
Bei allen Themen, die wir uns anschauen.
00:09:53
Speaker
Das ist jetzt eher ein rigides, also ein leistungsbezogenes Thema.
00:09:56
Speaker
Aber auch, wenn wir mal ein anderes Beispiel nehmen, es gibt ja sehr viele Menschen, die Höhenangst oder Flugangst haben.
00:10:03
Speaker
Und ich glaube, das ist auch nochmal ganz gut, um es bildlich darzustellen.
00:10:07
Speaker
Du kannst jetzt natürlich mit deiner Flugangst ins Coaching gehen oder in Hypnosen oder anderes und das kann extrem viel Stress in der Vorstellung wegnehmen und auch im Nervensystem.
00:10:17
Speaker
Und trotzdem würde ich behaupten, dass wenn die Person das erste Mal dann wirklich wieder im Flugzeug sitzt,
00:10:23
Speaker
Und real gleich dieses Flugzeug abheben wird es trotzdem erst mal eine gewisse Stressreaktion aufkommen wird.
00:10:29
Speaker
Die Frage ist dann, wie es in der Intensität halt unterschiedlich ist.
00:10:33
Speaker
Aber es braucht eben die Erfahrung des Nervensystems immer wieder zu spüren, nicht nur zu verstehen, sondern zu spüren, es passiert gar nichts.
00:10:42
Speaker
Ich bin sicher.
00:10:42
Speaker
Und obwohl ich gerade Stress habe, bin ich sicher.
00:10:45
Speaker
Und obwohl ich gerade hier sitze und nicht alles gleichzeitig mache, bin ich sicher.
00:10:49
Speaker
Und diese Erfahrung, die können wir eben nicht einfach über...
00:10:52
Speaker
kognitive Erfahrungen oder so immer wieder in uns reingeben, sondern es muss körperlich spürbar werden.
00:10:58
Speaker
Und das ist ja häufig genau das Problem.
00:10:59
Speaker
Wir gehen in diese Situation gar nicht hinein, außer zum Beispiel in Konfrontationstherapie.
00:11:05
Speaker
Aber da habe ich gestern auch noch zu einer Klientin gesagt,
00:11:07
Speaker
Es kann ja bis zum Gewissen gerade ganz gut sein, mit den Stressoren in Kontakt zu kommen und daran zu regulieren.
00:11:13
Speaker
Wenn aber das Nervensystem maximal im Alarmzustand ist, ist halt jede Konfrontation mit dem Stressor oder mit dem Trigger halt eine erneute Erfahrung von maximaler Hilflosigkeit.
00:11:23
Speaker
Also auch das hat natürlich dann irgendwo seine Grenzen.
00:11:25
Speaker
Und trotzdem wird es erstmal so sein, dass in den Themen und den Erfahrungen, in denen wir eben diese Vorprägungen haben,
00:11:34
Speaker
und in denen wir wachsen wollen, ein Stressgefühl und auch ein Schuldgefühl und auch teilweise ein Scham- und Angstgefühl zwangsläufig aufkommen werden.
00:11:42
Speaker
Weil wenn die ja nicht da wären, dann wäre es das Gleicheste der Welt, es einfach zu tun.
00:11:45
Speaker
Also setze ich mich halt einfach hin und trinke Tee, dann fliege ich halt einfach, dann schlafe ich halt einfach alleine oder wie auch immer.
00:11:51
Speaker
Es gibt da ja unterschiedlichste Themen.
00:11:53
Speaker
Wenn die nicht mit diesen Emotionen verbunden wären, dann könnten wir es ja einfach

Einfluss von Erfahrungen und Erziehung auf emotionale Reaktionen

00:11:58
Speaker
machen.
00:11:58
Speaker
Es ist aber nicht einfach und das ist eben der Punkt, der wichtig ist zu verstehen, weil man könnte jetzt natürlich sagen, ja, aber warum hat die jetzt ein schlechtes Gewissen, sich da hinzusetzen und eine Tasse Tee zu trinken, davon passiert ja nichts.
00:12:09
Speaker
Wenn man dieses Thema nicht hat, dann ist es nicht logisch.
00:12:11
Speaker
Also dann ist es halt nicht nachvollziehbar, warum das nicht möglich ist.
00:12:15
Speaker
Und da kommen wir halt dazu, dass es nicht einfach bei jedem gleich ist, sondern das sind halt individuelle Prägungen.
00:12:21
Speaker
Also was habe ich denn im Kontakt und auch über mich gelernt?
00:12:24
Speaker
Wann werde ich besonders geliebt?
00:12:27
Speaker
Welche Emotionen sind besonders willkommen und welche eben gar nicht?
00:12:30
Speaker
Was haben meine Eltern mir auch für eine Form von Regeneration oder Leistung vorgelebt?
00:12:36
Speaker
Dann kommt natürlich die Gesellschaft dazu, die eine Leistungsgesellschaft ist, die aber ja auch von ganz vielen Menschen geprägt sind, die das alles verinnerlicht haben, haben wir eben darüber gesprochen.
00:12:45
Speaker
Und das ist eben der Teil, wo wir individuell drauf schauen müssen.
00:12:49
Speaker
Das heißt, im einen fällt es vielleicht super einfach, sich hinzusetzen und eine Tasse Tee zu trinken und
00:12:53
Speaker
fühlt sich dabei auch entspannt und kriegt aber gar keine Energie, um irgendwas Produktives zu machen oder hat ständig Träume und Pläne und kommt nicht in die Umsetzung.
00:13:02
Speaker
Da ist dann halt ein kompletter Energiemangel, während aber Entspannung eigentlich erst mal scheinbar ganz gut funktioniert.
00:13:08
Speaker
Das heißt, das Thema an der Oberfläche kann sehr, sehr unterschiedlich sein.
00:13:13
Speaker
Aber die Emotionen, die da drunter liegen, nämlich Schuld, Scham, Angst und eben die Prägungen, die wir gemacht

Schaffung eines sicheren Raums im Coaching

00:13:18
Speaker
haben, die sind auf jeden Fall gleich.
00:13:20
Speaker
Also diese Faktoren spielen halt immer mit rein.
00:13:23
Speaker
Und deswegen ist dieses Thema einfach auch so wichtig, sich anzuschauen, um auch eine Sicherheit in Veränderungsprozessen zu haben, auch wenn diese Emotionen eben aufkommen.
00:13:32
Speaker
Weil häufig ist es ja so, das hatten wir gestern noch in einer Co-Regulations-Session, wenn dann Dinge sich erstmal wieder frei machen,
00:13:41
Speaker
Zum Beispiel in einer Embodiment-Session, das war ja letzten Samstag, da war eine Klientin, die ist mit sehr starken, energiegeladenen Impulsen in Kontakt gekommen und meinte auch, das war echt cool.
00:13:52
Speaker
Und danach, die Tage ging es ihr dann aber wiederum nicht mehr so gut.
00:13:56
Speaker
Und zu verstehen und auch zu fühlen, dass das erstmal eine gesunde Reaktion ist, weil natürlich diese Impulse nicht ohne Grund lange Zeit unterdrückt wurden,
00:14:04
Speaker
Und wenn ich die jetzt spüre, dann reagiert natürlich erst mal mein Alarmsystem mit den alten Prägungen von, oh Gott, das darf ich nicht spüren.
00:14:11
Speaker
Wenn ich das in dem Moment nicht einordnen kann, habe ich natürlich das Gefühl, oh Gott, jetzt habe ich wieder einen Rückschritt gemacht.
00:14:17
Speaker
Jetzt klappt es wieder nicht.
00:14:18
Speaker
Jetzt fühle ich mich noch schlechter als vorher.
00:14:20
Speaker
Was habe ich denn jetzt gemacht, dass ich mich nicht besser fühle, sondern schlechter?
00:14:24
Speaker
Und deswegen ist es so wichtig, das einschätzen zu können, dass diese Empfindungen zu jedem einzelnen Wachstumsprozess eben dazugehören, auch wenn es unangenehm ist.
00:14:38
Speaker
Hörst du mich noch?
00:14:38
Speaker
Okay, ich glaube, Natascha das Internet hängt gerade ein bisschen.
00:14:47
Speaker
Genau, ich würde dann einfach noch mal ein bisschen tiefer darauf eingehen, was genau meine ich denn eigentlich damit, beziehungsweise warum gehören Schuld- und Schamgefühle und auch Angst zwangsläufig zu unseren Wachstumsprozessen dazu.
00:14:58
Speaker
Also man kann sich vorstellen,
00:15:00
Speaker
dass wir in unseren allerersten sieben Lebensjahren erfahren oder auch erleben bzw.
00:15:07
Speaker
geprägt wird, welche Empfindungen, welche Emotionen, welche Beziehungsdynamiken erlaubt sind und welche tendenziell eher ungern gesehen sind.
00:15:16
Speaker
Beispielsweise Thema Wut.
00:15:17
Speaker
Darf ein Kind wüten?
00:15:19
Speaker
Darf ein Kind wütend?
00:15:20
Speaker
am Tisch sitzen, darf ein Kind Nein sagen oder sind sehr viele Regeln, sehr viele Strukturen da, die das quasi wegnehmen, also die im

Methoden zur sicheren Ausdruck von Emotionen

00:15:27
Speaker
Prinzip schon sehr früh über Regeln, vielleicht auch über Gewalt oder zumindest über Blicke oder andere nonverbale Signale einfach klar signalisieren, Wut sollte unterdrückt werden.
00:15:40
Speaker
Ich lade Sie noch mal kurz ein und dann rede ich weiter.
00:15:49
Speaker
Genau.
00:15:49
Speaker
Und das, was in den ersten sieben Lebensjahren sich in uns reinprägt, ist auch das, was später Bestand hat.
00:15:54
Speaker
Das bedeutet nicht nur, weil wir jetzt plötzlich 18 sind und ausziehen, sind diese Themen nicht da, sondern die Prägung bleibt wie so eine festgeschriebene emotionale Festplatte trotzdem bestehen.
00:16:03
Speaker
Und das, was dann passiert im Erwachsenenalter, wenn wir plötzlich natürlich dennoch Impulse von Wut bekommen, beispielsweise wenn wir ständig Überstunden machen müssen,
00:16:13
Speaker
Wenn wir ständig das Gefühl haben, übergangen zu werden.
00:16:16
Speaker
Wenn uns ständig jemand irgendwie beim Einkaufen mit dem Einkaufswagen in die Hacken reinfährt.
00:16:21
Speaker
Also ganz subtile, aber auch teilweise große, bedeutsame Momente, die mit Wut und auch mit einem gesunden Impuls von das will ich nicht oder von einem Nein einhergehen.
00:16:31
Speaker
In dem Moment steigt diese Wut hoch, von der wir gelernt haben, wir dürfen sie nicht fühlen.
00:16:35
Speaker
Das, was zwangsläufig in dem Moment passiert, man kann sich das vorstellen wie so ein gegenseitiges Kräfteverhältnis.
00:16:41
Speaker
Einerseits steigt die Wut hoch.
00:16:43
Speaker
Und andererseits drückt die Scham- und Schulderfahrung, die sagt, das darf ich nicht fühlen, drückt obendrauf.
00:16:50
Speaker
Das bedeutet, die hat eine gleiche Kraft, die dagegen drückt.
00:16:54
Speaker
Jetzt ist es aber nicht so, dass sich die Wutimpulse plötzlich auflösen, nur weil wir merken, das dürfen wir nicht fühlen, das durften wir nicht fühlen, sondern die wüten in uns

Kinder und gesunder Emotionsausdruck

00:17:02
Speaker
weiter.
00:17:02
Speaker
Das heißt, man kann sich das vorstellen wie so eine innere Unruhe, wie ein innerer Stress, so bezeichnen das viele.
00:17:07
Speaker
Die sind dann ganz hektisch und würden am liebsten alles von links nach rechts räumen.
00:17:10
Speaker
Die können gar nicht zur Ruhe kommen.
00:17:12
Speaker
Die erzählen auch in den Korregulationen genau mit dieser Gestik und Mimik davon.
00:17:16
Speaker
Also da ist ganz viel Spannung drin.
00:17:17
Speaker
Und manchmal sagen sie auch sowas wie, boah, da könnte ich den ganzen Tag arbeiten.
00:17:22
Speaker
Aber eigentlich ist da dieses drin, boah, eigentlich könnte ich der Person einfach nur in die Fresse schlagen.
00:17:27
Speaker
Das ist da im Prinzip drin.
00:17:28
Speaker
Das wird natürlich aufgrund von sozialen Gefügen zurückgehalten.
00:17:33
Speaker
Und es muss ja auch nicht direkt die körperliche Gewalt sein.
00:17:36
Speaker
Aber da ist eigentlich, ich würde dem Chef am liebsten sagen, nein, ich mache heute keine Überstunden.
00:17:40
Speaker
Nein, dieses Wochenende kann ich nicht arbeiten.
00:17:42
Speaker
Ja, ich übernehme das Wochenende, aber dann möchte ich dafür jetzt, dass wir über eine Gehaltserhöhung oder über eine monetäre Auszahlung sprechen.
00:17:49
Speaker
Das wären gesunde Wutimpulse.
00:17:51
Speaker
Und wenn wir gelernt haben, die nicht führen zu dürfen, dann werden wir sie nicht ausdrücken.
00:17:56
Speaker
Und wenn wir sie nicht ausdrücken, unterdrücken wir sie.
00:17:59
Speaker
Das führt zu emotionalem Stress, das führt zu körperlicher Anspannung und auch zu körperlichem Stress und dementsprechend kommen dann später Symptome an die Oberfläche.
00:18:08
Speaker
Ständige Anspannung, Nackenprobleme, eine Steifheit im Becken, Unlust, auch sexuelle Unlust, nicht Nein sagen können, emotionales Essen, sich nicht sichtbar machen, auch im Bereich Coaching.
00:18:20
Speaker
Also wenn wir eigentlich schon ganz lange
00:18:23
Speaker
ganz viele Ausbildungen haben, eigentlich eine Begabung und so weiter und es aber nicht an die Oberfläche bringen, also nicht in die Sichtbarkeit bringen, dann ist auch da eine Hemmung drin, sich ganz zu zeigen mit allem, was man

Transformation von Schuld und Scham in Wachstumschancen

00:18:33
Speaker
ist.
00:18:33
Speaker
Und das führt dann im Erwachsenenalter oder auch inzwischen, sieht man immer mehr auch bei Kindern und Jugendlichen, zu sehr starken körperlichen und emotionalen
00:18:42
Speaker
Blockaden oder auch Symptomen oder auch Erkrankungen.
00:18:46
Speaker
Und dann gehen viele in Therapie, in Coaching, zum Arzt, zu was auch immer.
00:18:50
Speaker
Also wollen im Prinzip eine Stelle aufsuchen, die eine Linderung verspricht für diese Symptomatiken.
00:18:57
Speaker
Wenn wir jetzt im Coaching, beispielsweise in der Co-Regulation, das ist das, was Natascha eben erklärt hatte oder auch, was ich eben in Bezug auf die eine Klientin gesagt habe, in der Embodiment-Session, also wo emotionale Reaktionen über den Körper freigegeben werden.
00:19:12
Speaker
Wenn wir da drauf schauen und plötzlich kommen wir doch mit diesen Impulsen in Kontakt, wir spüren plötzlich das erste Mal die Wut, wir spüren plötzlich, dass wir keinen Bock mehr auf diese Arbeit haben oder dass wir keine Lust mehr haben, ständig Überstunden zu machen,
00:19:25
Speaker
dann kommt dieses Kräfteverhältnis wieder an die Oberfläche.
00:19:29
Speaker
Nur diesmal, und das ist das Entscheidende, was auch für Coaching und auch Therapie besonders wichtig ist, dass es ein sicherer Rahmen ist.
00:19:35
Speaker
Das bedeutet, ich komme wieder mit meiner Wut in Kontakt.
00:19:38
Speaker
Gleichzeitig komme ich zwangsläufig mit meinem Schuldgefühl in Kontakt, was sagt, nein, drück das besser nicht aus, das darfst du nicht ausdrücken.
00:19:46
Speaker
Und das, was Coaching jetzt im besten Fall schafft,
00:19:49
Speaker
ist einen so sicheren Raum zu schaffen, dass das System sich sicher genug fühlt, trotzdem einmal diesen Impuls von Wut auszudrücken.
00:19:58
Speaker
beispielsweise über ein Schlagen auf ein Sofa oder ins Kissen oder ein Ausdruck über die Stimme oder über eine körperliche Bewegung.
00:20:06
Speaker
Also dass diese Energie, also Emotionen gleich Energie in Bewegung, einen Ausdruck bekommen darf.
00:20:12
Speaker
Das ist der entscheidende Punkt.
00:20:13
Speaker
Wenn wir das schaffen, dann kriegt das Nervensystem die Information, okay, ich darf das ausdrücken und ich darf mich währenddessen auch schuldig fühlen und trotzdem bin ich sicher genug, es auszudrücken.

Bedeutung neuer, wiederholter Erfahrungen

00:20:26
Speaker
Und jetzt ist das Entscheidende, und da kommt es jetzt sehr darauf an, was wir für einen Gegenüber haben, im Coaching, in Therapie, beim Arzt, beim Frauenarzt oder wo auch immer,
00:20:36
Speaker
Hält der andere das aus?
00:20:38
Speaker
Wie reagiert der andere?
00:20:39
Speaker
Ist er jetzt total geschockt, weil ich plötzlich total laut wurde?
00:20:42
Speaker
Oder kann er das gut halten und freut sich vielleicht im Zweifel vielleicht sogar für mich mit, dass ich das gerade ausdrücken konnte?
00:20:47
Speaker
Also erlebt mein Nervensystem anders als in der Kindheit die Information, auch wenn ich wütend bin, auch wenn ich mich ausdrücke, auch wenn ich in den Ausdruck gehe, auch wenn ich viel und laut werde,
00:21:00
Speaker
Dann bin ich gehalten, dann bin ich sicher, dann werde ich gesehen und dann werde ich nicht ausgegrenzt.
00:21:04
Speaker
Und wenn diese Erfahrung gemacht wird, dann kriegt das Nervensystem eine neue Information.
00:21:09
Speaker
Und diese neue Information braucht eine regelmäßige Wiederholung, weil man muss sich das so vorstellen, wenn ich 20 Mal die Erfahrung gemacht habe, einfach mal um so eine Zahl zu nennen, ich habe 20 Mal oder 200 Mal die Erfahrung gemacht.
00:21:23
Speaker
dass wenn ich wütend werde, dass wenn ich Nein sage, dass wenn ich auf den Boden strampel, dass ich dann eine Strafe oder Liebesentzug oder aufs Zimmer geschickt werde und dann mache ich eine Erfahrung, wo das anders ist.

Praktische Beispiele für emotionalen Ausdruck im Coaching

00:21:36
Speaker
Dann ist das schon eine komplett realitätsverändernde Erfahrung, aber sie ist immer noch im Verhältnis, wenn man sich eine Waage vorstellt, 200 zu 1 relativ schnell wieder weggedrückt.
00:21:49
Speaker
Das heißt, wir müssen regelmäßig diese Erfahrung machen dürfen und die können wir nicht alleine machen.
00:21:54
Speaker
Wir können sie integrieren, indem wir beispielsweise immer wieder in den Ausdruck gehen und dann die eigenen Schuld- und Schamgefühle regulieren.
00:22:01
Speaker
Dafür muss ich aber erst mal gelernt haben, wie reguliere ich die denn überhaupt?
00:22:05
Speaker
Also wie reguliere ich denn dann im Zweifelsfall die aufkommenden Emotionen von Wut, von Trauer, von Schuld, von Scham?
00:22:13
Speaker
von Angst, die ganz zwangsläufig damit einhergehen.
00:22:15
Speaker
Weil das Schlimmste, was natürlich passieren kann, ist, ich gehe damit in Kontakt, drücke das aus, kann mich darin aber nicht halten oder werde darin nicht gehalten und erlebe wieder zum 201.
00:22:25
Speaker
Mal die Erfahrung, ich darf es nicht ausdrücken.
00:22:27
Speaker
Es ist immer noch nicht sicher, obwohl ich heute erwachsen bin.
00:22:30
Speaker
Ich gucke mal ganz kurz hier in den Chat, weil hier ist eine Frage gestellt worden.
00:22:33
Speaker
Ist er viel zu mir als Mama?
00:22:36
Speaker
Also wenn ich das endlich spüre und ausdrücken kann, aber mein Sohn mit seinen sechs Jahren das natürlich nicht verstehen kann.
00:22:42
Speaker
Da ist natürlich jetzt immer die Frage, was für eine Form von Wutausdruck ist das dann?
00:22:48
Speaker
Also ist es ein funktionaler Ausdruck oder ist es ein Ausdruck, weil zu lange Zeit diese Wut gestaut war?
00:22:55
Speaker
Wenn die Wut zu lange gestaut war und jemand rastet plötzlich aus oder wird laut oder schreit ein Kind an, ich will das gar nicht werten, weil ich bin keine Mutter und...
00:23:04
Speaker
ich habe auch keine Ahnung wie das ist, wenn ein Kind die ganze Zeit so an einem zerrt, aber trotzdem kann ich es aus psychodynamischer Sichtweise erklären, dann ist es im Prinzip kein gesunder Wutausdruck.
00:23:15
Speaker
Weil so ein kleines Wesen, was kräftemäßig, emotional und auch körpergrößenmäßig maximal unterlegen ist, da gehört die Wut in gewisser Weise erstmal nicht hin.
00:23:30
Speaker
Und wenn sie dahin ausgedrückt wird, dann ist das zwar erstmal ganz gut, dass man merkt, geil, ich kann die Wut wieder zulassen, aber es ist im Prinzip in gewisser Weise fehlgeleitet.
00:23:40
Speaker
Was cool ist und was auch für Kinder gut ist, das habe ich dem letzten Mal einer Klientin empfohlen, ist sich beispielsweise eine Poolnudel zu kaufen.
00:23:47
Speaker
Oder so eine Bratze, die man auch vom Boxen kennt.
00:23:51
Speaker
Und wenn man selber wütend ist, man kann es dem Kind ja kurz erklären und sagen, ich spüre gerade eine Wut, deswegen nicht wundern, das könnte ein bisschen verrückt aussehen, was ich jetzt mache, aber das tut richtig gut und wenn du mitmachen willst, dann darfst du mitmachen, du kannst aber auch einfach nur zusehen und dann diese Poolnudel nehmen und auf den Boden knallen.
00:24:07
Speaker
Das Coole daran ist, es tut keinem weh, es macht nichts kaputt, es macht aber trotzdem Lärm und es ist trotzdem durch die Bewegung sehr ausdrucksstark.

Unterstützende Coaching-Umgebung vs. traditionelle Therapie

00:24:16
Speaker
Und das wäre eine Möglichkeit.
00:24:18
Speaker
Und am Anfang, die Klientin sagte dann zu mir, dass die Tochter zu ihr sagte, Ma, weißt du, manchmal machst du komische Sachen.
00:24:26
Speaker
Und man kann es ja auch verstehen, weil wo lernt ein Kind sowas?
00:24:29
Speaker
Aber ich bin ziemlich...
00:24:32
Speaker
zuversichtlich, dass die Kleine das irgendwann mitmachen wird, weil die lernt ja, die lernt ja von Mama und von Papa, wie gehen die denn damit um?
00:24:39
Speaker
Und es wäre ja durchaus ein sehr funktionaler Weg, diese aufsteigenden Kräfte auszudrücken, ohne jemanden zu beleidigen, ohne jemanden zu mobben, ohne jemanden gewalttätig entgegenzugehen, was wir ja heute massenweise im Schulsystem haben.
00:24:51
Speaker
Also es ist ja eine übertrieben starke Wutausprägung, die gerade da ist oder Gewaltausprägung, die da ist, die aber keinen guten Raum hat, sich auszudrücken.
00:25:00
Speaker
Und deswegen würde ich das empfehlen, wenn du es als Mama gerade wiederentdeckst, dass du dir einerseits die Erlaubnis dafür gibst, dass du dir die Räume nimmst, das selber auszudrücken, dich darin sicher zu fühlen und das Kind daran teilhaben zu lassen.
00:25:12
Speaker
Aber nicht, indem es auf das Kind übertragen wird, sondern neben dem Kind, dass das Kind das sehen kann.
00:25:18
Speaker
Und wenn das Kind beispielsweise weint, weil es das nicht kennt, ist dann danach aufzufangen und die Sicherheit zu vermitteln, dass gerade nichts Schlimmes passiert ist.
00:25:27
Speaker
Weil viele Kinder haben ja schon mitbekommen über
00:25:30
Speaker
die Eltern über das Schulsystem, über den Kindergarten, auch über systemische, also übergenerationale Themen, dass Wut gleich Gewalt ist, dass Wut nicht gesund ist, dass Wut zerstörerisch ist.
00:25:42
Speaker
Das heißt, auch das ist sehr lösend für die Kinder zu erleben,
00:25:46
Speaker
diese Energie, die in mir aussteigt, die ist gar nicht schlimm und weil ich ein böser Mensch bin oder ein gewaltvoller Mensch und ich muss das um Gottes Willen alles zurückdrücken, sondern ich habe plötzlich eine Idee, was ich damit machen kann.
00:25:59
Speaker
Und das ist eine sehr schöne Erfahrung und auch für die Eltern häufig sehr süß.
00:26:04
Speaker
Wir hatten mal eine Klientin auch in der Co-Regulation, die hat das mit ihrer Tochter auch gemacht.
00:26:08
Speaker
Und dann sind sie einkaufen gegangen in die Stadt und waren dann in so einem Möbelladen.
00:26:14
Speaker
Und dann sagte das Kind plötzlich zur Mutter, ich bin richtig wütend.
00:26:18
Speaker
Und dann nahm sie dieses Kissen und wollte dann in diesem Geschäft in dieses Kissen brüllen.
00:26:25
Speaker
Und ich habe mir so gedacht, das ist doch eigentlich cool.
00:26:27
Speaker
Also natürlich kann man in dem Moment gucken, wie man das dann gut abfängt, aber es ist dann einfach eine andere Art und Weise, den Kindern beizubringen, wie sie mit ihren Emotionen und auch der Energie, die da aufsteigt, in Kontakt gehen können, damit sie eben nicht so starke Schuld und Schamgefühle später haben.

Gesellschaftliche Beschränkungen und emotionale Authentizität

00:26:42
Speaker
Ja, Natascha, ich gebe mal wieder an dich, aber du warst eben einfach weg.
00:26:45
Speaker
Ich habe so ein bisschen improvisiert und einfach mal weitergemacht.
00:26:49
Speaker
Ja, sehr gut.
00:26:50
Speaker
Bei uns ist hier ein bisschen mit dem Internet schwierig gerade.
00:26:54
Speaker
Deswegen hoffe ich, dass ich mich jetzt nicht wiederhole und du das nicht schon auch gesagt hast.
00:26:59
Speaker
Aber es ist eben so, dass wir in unserer Gesellschaft einfach sehr schwarz-weiß denken, was das Thema Emotionen anbelangt.
00:27:08
Speaker
Weil wir häufig eben auch nur den destruktiven Ausdruck von zum Beispiel Brut kennen, wenn dann mal jemand platzt.
00:27:16
Speaker
Und
00:27:18
Speaker
ja eigentlich gibt es es gibt halt nicht nur entweder ich unterdrücke und verleugne meine gefühle oder ich platze auch noch einen konstruktiven weg diese lebend diese form von lebendigkeit und antriebskraft für sich zu nutzen und deswegen haben wir diese emotionen ja auch also die erfüllen ja auch den zweck uns handlungsenergie zu geben ja also
00:27:44
Speaker
Ich sage mal, jeder, der schon mal eine Freude wirklich durch den ganzen Körper gespürt hat, weiß, wie erhebend die ist, wie die uns auflädt, dass die uns hochzieht.
00:27:54
Speaker
Man muss sich nur kleine Kinder angucken, bevor es ihnen abtrainiert wird, wie sie rubspringen, wenn sie sich freuen, wie sie quietschen, wenn sie sich freuen.
00:28:04
Speaker
Das ist Embodiment und das trainieren wir.
00:28:10
Speaker
und müssen wir uns das durch Training wieder zurückholen.
00:28:14
Speaker
Und das ist eben auch so krass zu sehen und auch so hart auch manchmal für mich, obwohl ich ja selber auch an dem Punkt war, aber trotzdem einfach auch erschreckend.
00:28:28
Speaker
Und nochmal, wir haben jetzt gerade darüber gesprochen vorhin, dass man sich fürs Husten entschuldigt.
00:28:34
Speaker
Stimmt.
00:28:36
Speaker
Für einen normalen körperlichen Ausdruck muss ich mich schuldig fühlen und entschuldige mich.
00:28:42
Speaker
Also da sieht man, wie sich das so durchzieht.
00:28:45
Speaker
Auch bei mir ist dann noch der Impuls zu sagen, entschuldige bitte, als hätte ich jetzt jemandem was damit getan.
00:28:50
Speaker
Ja.
00:28:52
Speaker
Das ist das beste Beispiel dafür.
00:28:55
Speaker
Und natürlich dürfen wir im gesellschaftlichen Kontext auch als Kinder lernen, gesundes Gewissen aufzubauen, andere nicht mit unserem Verhalten zu schädigen.
00:29:04
Speaker
Aber Emotionsausdruck ist halt eben nicht gleich.
00:29:07
Speaker
Ich mache etwas falsch und ich tue jemandem weh.
00:29:11
Speaker
Und es ist nicht umsonst so, dass wir so viele Themen haben mit Angststörungen, mit Depressionen.
00:29:18
Speaker
Depression, ja, also es ist das Ergebnis von extrem unterdrückter Lebensenergie und alle Frauen, die meisten Frauen, die zu uns kommen, auch mit dem Thema emotionales Essen haben meistens wirklich ein ganz, ganz großes Thema mit Antriebslosigkeit und mit Erschöpfungszuständen.
00:29:35
Speaker
Und es ist nicht so, dass die Energie nicht da wäre, aber sie tragen sie zum Teil auch dann als Folge dieser Mechanismen.
00:29:43
Speaker
in Form von Körperfett auf dem Körper.
00:29:46
Speaker
Da ist Energie da.
00:29:48
Speaker
Nur es gibt eine Verdrehung.
00:29:49
Speaker
Sie darf nicht ausgedrückt werden, weil sie
00:29:54
Speaker
mit Schuld belegt ist und mit Scham belegt ist und mit Angst vor Ablehnung belegt ist.
00:29:59
Speaker
Und dann ist es natürlich so, wenn wir anfangen daran zu arbeiten und damit wieder in Kontakt zu kommen, dann, ich sage das auch immer zu unseren Frauen, deine Emotionen sind wie so eine Superkraft.
00:30:12
Speaker
Und in jedem guten Heldenfilm sehen wir das am Anfang, wenn der Held seine Superkraft entdeckt, dann
00:30:19
Speaker
ringt er damit, weil er nicht weiß, wie er die einsetzen soll und dann setzt er sie vielleicht auch mal kurz für Dinge ein, die nicht so cool sind, bis er dann irgendwie Erfahrungen damit gemacht hat und sie dann wirklich für das einsetzt, was ihn weiterbringt oder was auch die Welt weiterbringt.
00:30:37
Speaker
Und so ist es eben mit Emotionen auch.
00:30:40
Speaker
Als Kinder müssen wir eigentlich lernen, dass das ein Potenzial ist und dass das nichts Gefährliches ist.
00:30:44
Speaker
Aber wir lernen, dass es etwas Gefährliches ist, weil es für die Erwachsenen um uns herum etwas Gefährliches ist.
00:30:51
Speaker
Und wir spüren sehr subtil, ob wir Mama mit unseren Emotionen, unserer Wut überfordern oder Papa oder sonst wen.
00:30:59
Speaker
Und weil wir geliebt werden wollen,

Herausforderungen bei der Überwindung emotionaler Blockaden

00:31:02
Speaker
Und dann müssen die nicht mal sagen, sei jetzt still, das passiert auch häufig genug.
00:31:07
Speaker
Und dann rücken wir das dann eben.
00:31:10
Speaker
Und...
00:31:13
Speaker
Wir spüren ja zwischen den Zeilen, dass wir hier gerade stören oder dass gerade niemand da ist, der das sieht, der uns damit hält.
00:31:22
Speaker
Und es ist nicht umsonst so, dass uns das in der täglichen Arbeit dann begegnet, wenn wir mit Frauen sprechen, die sagen, ich habe schon als Kind heimlich Süßigkeiten in meinem Zimmer gegessen und die Sachen dann unterm Bett versteckt.
00:31:35
Speaker
Weil natürlich aus dieser Überforderung heraus dann häufig, Mama will nicht, dass das Kind dick wird, weil dicke Kinder haben es nicht so gut in dieser Welt.
00:31:45
Speaker
Dann kriegt das Kind Ärger, dass es so viele Süßigkeiten gegessen hat, dass gesehen wird, dass das Kind einfach da eine Bewältigungsstrategie fährt und dass Scham und Schuld und Verständnis
00:31:59
Speaker
Vorwürfe, dass das Problem eigentlich nicht lösen, sondern es noch verstärken, weil genau die auslösenden Emotionen wie Scham und Schuld und Angst sind ja für dieses Verhalten Auslöser.
00:32:11
Speaker
Und wenn wir diese Mechanismen verstehen, dann verstehen wir auch, was Coaching-Räume oder auch Veränderungsräume oder Transformationsräume, wie wir sie auch nennen wollen,
00:32:21
Speaker
hergeben müssen.
00:32:22
Speaker
Sie müssen in erster Linie erstmal ganz, ganz, ganz viel Sicherheit geben.
00:32:28
Speaker
Es muss über Tabu-Triben gesprochen werden.
00:32:30
Speaker
Es müssen Tabu-Emotionen, sage ich mal, gefühlt werden können.
00:32:37
Speaker
Und
00:32:40
Speaker
dieses Setting zu erschaffen, in dem wirklich Emotionen normal sind und in dem wir auch erkennen, in dem wir einen Spiegel vor uns sitzen haben, der uns erkennt und der auch erkennt, wenn wir wieder in unser Muster kippen.
00:32:58
Speaker
Weil das ist täglich so, wenn wir die Frauen vor uns sitzen haben und wir sehen dann,
00:33:03
Speaker
Wir führen sie zurück in den Körper, wir führen sie ins Gefühl und dann geht sofort der Kopf an.
00:33:08
Speaker
Ich glaube, ich mache das hier nicht richtig.
00:33:10
Speaker
Wie machen das denn die anderen?
00:33:12
Speaker
Und das sind alles nur Ausdrucksformen und Spielformen von der Angst, nicht gut genug zu sein, von der Angst, nichts zu leisten, nichts zu funktionieren und dann darin gesehen zu werden und gehalten zu werden.
00:33:25
Speaker
Und aber auch klar gespiegelt zu werden, schau mal, dieses Gefühl, da jetzt nicht so richtig rein zu wollen oder zu glauben, das nicht zu können oder nicht richtig zu machen, ist alles nur Ausdruck davon, dass wir gerade schon in Kontakt sind.
00:33:41
Speaker
mit dem, was dir das Leben so schwer macht gerade.
00:33:44
Speaker
Und das eben doch funktioniert, auch wenn du gerade das Gefühl hast, dass es nicht funktioniert, weil dir dieses Gefühl dich sabotiert, du verknüpft hast, dass du dieses Gefühl nicht fühlen solltest.
00:33:59
Speaker
Aber der Kontakt, was du ja eben auch gesagt hast, glaube ich, hatte ich so rausgehört, der gefühlte Kontakt damit ist so wichtig.
00:34:07
Speaker
Und das sehen wir halt leider in dieser ganzen Healing-Bubble und in der Persönlichkeitsentwicklungs-Bubble, dass es so viele Möglichkeiten an sich und mit sich zu arbeiten, von Büchern über Workshops, über Journaling-Aufgaben, über Workbooks, über Kurse.
00:34:27
Speaker
Und trotzdem sehen wir halt einfach, dass das meistens mehr Beschäftigungstherapie ist, als wirklich, dass da ein Rahmen geschaffen wird, in dem das überhaupt möglich ist, so viel Sicherheit in sich aufzubauen, um mit dem Schmerz in Kontakt zu kommen, der wirkliche Ursache für unsere Themen ist.
00:34:50
Speaker
Und wir haben uns als Coaches einfach zur Aufgabe gemacht und deswegen bieten wir jetzt auch die Ausbildung für Coaches an,
00:34:57
Speaker
dass wir eben nicht mit unserer Arbeit noch unbeabsichtigt teils des Problems werden wollen, indem wir Räume schaffen, in denen sich Menschen weiterhin einfach gut von sich selbst ablenken können und so ein bisschen denken, ja, ich mache ja was, aber irgendwie trotzdem nicht so richtig anders drankommen, was sie lösen wollen, weil es eben a.
00:35:20
Speaker
dass wir diese Mechanismen verstehen, nicht unbedingt als Coach, das hilft auch, aber das löst

Komplexität der Emotionen im Coaching

00:35:25
Speaker
es nicht.
00:35:25
Speaker
Aber wir als Coaches, wir müssen diese Mechanismen erkennen.
00:35:29
Speaker
Wir müssen erkennen, dass das kein Zeichen von Schwäche ist oder dass die Person falsch ist oder schlecht ist oder böse ist oder was nicht verstanden hat oder nicht will, sondern eine Frage von Ressourcen, eine Frage davon,
00:35:44
Speaker
was sie verinnerlicht hat und auch eine Frage von der Fähigkeit auch eines Coaches, einen sicheren Raum zu kreieren, in dem auch ein sicherer Kontakt möglich wird, also auch herzoffen zu sein und nicht nur analytisch.
00:35:58
Speaker
Es bringt auch nichts, wenn ich, und das hat jeder schon mal erlebt, ich selber bin ja auch jahrelang zur Therapie gegangen, wenn ich da Woche für Woche jemanden vor mir sitzen habe mit seinem Block, der immer mal was aufschreibt, während ich auf dem Sofa sitze und zwischendrin immer mal ein bisschen weine, aber dann die Emotionen eigentlich auch gar nicht so richtig mal...
00:36:18
Speaker
Das wäre eigentlich der Moment zu sagen, das ist ja gut, dass jetzt gerade dieses Gefühl hochkommt.
00:36:23
Speaker
Lassen Sie uns mal mit dem Gefühl weiterarbeiten und mit dem Körper weiterarbeiten in dem Moment.
00:36:29
Speaker
Stattdessen wird dann in die Analyse gegangen, es wird einkategorisiert, es wird reflektiert und
00:36:36
Speaker
Ich hatte das gerade gestern wieder in einem Gespräch mit einer Frau, die jetzt bei uns Coaching angefangen hat, die das auch ihrer Freundin empfohlen hat, unseren Podcast zu hören.
00:36:45
Speaker
Und die Therapeutin zu ihr gesagt hat, das brauchen sie nicht, sie sind doch schon so reflektiert.
00:36:51
Speaker
Und dann
00:36:51
Speaker
Denke ich mir so, ja, aber das ist ja genau das Problem.
00:36:54
Speaker
Sie ist vielleicht zu reflektiert und zu sehr in der Analyse ihrer Muster und sie bräuchte mal einen Raum, wo sie mal in den Körper und in den gefühlten Kontakt kommt und nicht Woche für Woche in einem Analyseprozess ist, weil auch das...
00:37:13
Speaker
am Anfang erleichternd sein kann, zu verstehen, aber wie du letztens so schön gesagt hast, ich glaube Dieter Lange war das Zitat von ihm, dieses am Ende ist Verstehen halt nur der Trostpreis.
00:37:30
Speaker
Es ist nichts im Vergleich zu dem, das zu erfahren.
00:37:37
Speaker
Und ich kann halt nicht
00:37:41
Speaker
Wir werden ja häufig auch gefragt, was kann ich machen, wenn der Essensdruck kommt?
00:37:45
Speaker
Wie kann ich das verhindern, dass ich dann zum Essen greife?
00:37:50
Speaker
Und der Punkt ist, in dem Moment sind wir maximal mit dem Schmerz in Kontakt.
00:37:54
Speaker
Wir sind maximal mit dem in Kontakt, was wir nicht wollen.
00:37:58
Speaker
Aber wir sind nicht mit dem in Kontakt, was das überhaupt ausgelöst hat.
00:38:03
Speaker
Wir vermeiden das, indem wir einen Tipp suchen.
00:38:06
Speaker
Die Frage ist, warum kommen wir überhaupt erst in diese Situation?
00:38:10
Speaker
Und wie fühlt sich denn Emotionsregulation an?
00:38:14
Speaker
Das ist nichts, was ich erklären kann.
00:38:17
Speaker
Eine Tänzerin lernt auch nicht tanzen, indem sie ein Buch liest.
00:38:22
Speaker
Ihr Körper muss das erfahren, immer und immer wieder.
00:38:25
Speaker
Und am Anfang fühlt sich das komisch an und unsicher an und hakelig.
00:38:28
Speaker
Und irgendwann...
00:38:30
Speaker
integriert der Körper das, bis sie die Tänzerin verkörpert.
00:38:34
Speaker
Und so ist das auch mit allem anderen.
00:38:37
Speaker
Ich meine, probiere mal einem Kind zu erklären, was heiß ist.
00:38:41
Speaker
Das ist erstmal nur ein Wort für ein Kind, bis es in irgendeiner Art und Weise erfährt, wie sich warm oder heiß anfühlt.
00:38:47
Speaker
Und erst dann hat es auch ein Gefühl dazu, eine Assoziation dazu.
00:38:52
Speaker
Und wenn ich aber so viele Schuld und Scham und Angstmechanismen anerzogen bekommen habe, dann erlaube ich mir diese Erfahrung irgendwann nicht mehr zu machen.
00:39:03
Speaker
Und dann wird der Lebensraum immer kleiner, die Angst wird immer größer.
00:39:08
Speaker
Und das ist der krasseste Entwicklungsverhinderer überhaupt, wenn wir dann nicht erkennen,
00:39:14
Speaker
es wird sich nicht gut anfühlen oder nur gut anfühlen, in die Lösung zu kommen.
00:39:22
Speaker
Und nur weil ich das im Kopf entschieden habe, dass ich das jetzt loslassen will, wird das nicht einfach sich gut anfühlen.
00:39:28
Speaker
Weil ich werde erst mal durch diesen Schmerz gehen müssen.
00:39:33
Speaker
Und das ist, wie du schon auch gesagt hast, sehr schwierig, alleine da durchzugehen, weil du wirst auf dem Weg,
00:39:40
Speaker
Denken, oh, das fühlt sich nicht gut an, ich laufe lieber den anderen Weg.
00:39:43
Speaker
Und dann bist du schon wieder in deinem alten Muster drin.
00:39:47
Speaker
Und dann brauchst du jemanden, der dich in die Hand nimmt und dir sagt, hey, schau mal, dass sich das gerade nicht so gut anfühlt.
00:39:52
Speaker
Das ist in Ordnung.
00:39:54
Speaker
Und gleichzeitig bist du sicher.
00:39:56
Speaker
Und wir können trotzdem jetzt nochmal einen Schritt weiter gehen und mal schauen, mal neugierig schauen, was passiert und wie sich das anfühlt.
00:40:05
Speaker
Und dann sitzen die Frauen bei uns in den Coaching-Sessions häufig da von, oh Gott, oh Gott, ich kann da nicht rein, nee, das fühlt sich irgendwie nicht gut an, zu, oh, das war ja überhaupt gar nicht so schlimm.
00:40:17
Speaker
Ich habe mir das ja alles nur eingebildet.
00:40:21
Speaker
Das war nur eine Illusion.
00:40:23
Speaker
Eingebildet in dem Sinne ist es nicht.
00:40:25
Speaker
Es ist schon real, weil es auf einer realen Geschichte beruht.
00:40:29
Speaker
Aber es ist nicht mehr das, was in die Situation passt oder was uns wirklich dient.
00:40:37
Speaker
Es waren alte Schutzmuster, die irgendwann mal funktioniert haben und
00:40:43
Speaker
Jetzt tun sie es halt nicht mehr.
00:40:44
Speaker
Auch das emotionale Essen, das ist nichts böses oder schlechtes.
00:40:48
Speaker
Das ist ein Schutzmuster, das wir uns irgendwann gebaut haben.
00:40:53
Speaker
Es ist auch keine
00:40:55
Speaker
Die Schulmedizin hat eine andere Brille drauf, aber ich sage mal, das ist auch keine Störung in dem Sinne.
00:41:02
Speaker
Es ist nichts Falsches oder Krankes daran, sondern es ist erstmal eine normale Reaktion auf eine emotional überwältigende Situation.
00:41:14
Speaker
Und es wäre schlimm, wenn unser Nervensystem und unser Gesamtsystem keine Möglichkeiten hätte, auf solche Situationen zu reagieren.
00:41:25
Speaker
dass uns das rein logisch in die Vergangenheit betrachtet, was Gesundheit und
00:41:32
Speaker
Körpergewicht und Wohlfühlen angeht, dass das keinen Sinn für uns ergibt, das ist klar.
00:41:38
Speaker
Aber unser Nervensystem, unser autonomes Unterbewusstes denkt halt nicht an, was es in zehn Jahren ist.
00:41:46
Speaker
Das ist ein Teil, der lebt nur hier.
00:41:48
Speaker
Und wenn der nur gelernt hat, heute zu überleben, wenn er halt emotional ist oder wenn er halt sich tot arbeitet und kaputt arbeitet, dann ist das egal, ob der morgen damit noch glücklich gesund lebt.
00:42:01
Speaker
Und diese Abspaltung, das sieht man ja auch dann sehr stark.
00:42:05
Speaker
Der Kopf sagt so, der Körper sagt so.
00:42:08
Speaker
Das müssen wir wieder einfangen.
00:42:09
Speaker
Und das fangen wir eben nicht ein, indem wir weiter Druck machen, indem wir neue Pläne drauflegen oder Konzepte drauflegen, sondern
00:42:18
Speaker
indem wir den Körper wieder mit ins Boot holen.

Techniken zur emotionalen Freisetzung

00:42:21
Speaker
Und das ist jetzt bei unserem Thema sowieso besonders schwer für Frauen, die sich nicht wohlfühlen in diesem Körper.
00:42:28
Speaker
Wo der Körper vielleicht auch wirklich nach außen hin durch Übergewicht oder auch andere Symptome schon spiegelt, wie viel Leid darunter liegt.
00:42:39
Speaker
Aber das ist einfach der Weg, da wieder hinzukommen.
00:42:43
Speaker
Der Körper ist nicht der Feind, da ist unser Kompass.
00:42:47
Speaker
Ja, genau.
00:42:49
Speaker
Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht wiederholt und irgendwas doppelt erzählt zu dem, was du gesagt hast.
00:42:53
Speaker
Nee, ich glaube nicht.
00:42:54
Speaker
Wir sind vor allen Dingen auf Wut eingegangen.
00:42:56
Speaker
Wir haben einen kurzen Abstecher zu Wut gemacht.
00:42:59
Speaker
Ja, also ich würde auch sagen, wo du eben gesagt hast,
00:43:04
Speaker
dass sie sich dann fragen, die Klienten häufig, ja, aber wie machen die anderen das denn?
00:43:07
Speaker
Mache ich das denn richtig?
00:43:08
Speaker
Ist nicht nur Ausdruck von diesem Gefühl von ich mache das falsch oder ich bin falsch, sondern eben auch von einer maximalen Selbstentfremdung.
00:43:17
Speaker
Also da kann man schon rausspüren, wie sehr es wichtig war, sich ständig im Außen wie so eine
00:43:24
Speaker
Antenne zur Orientierung, um ständig rumzuschauen, wie darf ich gerade sein, was kann ich gerade machen, was überfordert, was wird bestraft.
00:43:32
Speaker
Und es muss nichts höchst Traumatisches durch Gewalt oder sowas sein.
00:43:36
Speaker
Also es reichen die subtilsten Blicke, es reicht die Überforderung.
00:43:40
Speaker
Und auch das sind erstmal Gefühle von Eltern, die ja okay sind.
00:43:45
Speaker
Nur es ist halt trotzdem so, dass es etwas im Kind hinterlässt.
00:43:48
Speaker
Und je nachdem, wie intensiv es ist, über welchen Zeitraum das ist, desto mehr festigt es sich eben in den Zellen.
00:43:55
Speaker
Die vergessen das ja nicht.
00:43:57
Speaker
Was ja auch biologisch gesehen und sozial gesehen super intelligent ist, weil
00:44:02
Speaker
dass mit das Schlimmste, was uns passieren kann, ist wirklich isoliert zu werden und jede Form von Zugehörigkeit zu verlieren.
00:44:09
Speaker
Und das ist eben auch eines der Grundfunktionen von Scham und Schuld, also von einem Gewissen und auch von einem Gefühl von, dafür schäme ich mich jetzt, damit habe ich gerade was getan, was nicht anerkannt ist, weil es uns eben davor schützt, nicht in die Einsamkeit zu kommen.
00:44:24
Speaker
Und das ist wiederum ein bisschen...
00:44:27
Speaker
Problematisch in dem Sinne, weil Veränderung sich immer auch ein bisschen einsam anfühlen wird am Anfang.
00:44:33
Speaker
Alle wollen Freiheit, alle wollen die alten Muster loswerden, alle wollen sich nicht mehr gefangen fühlen.
00:44:39
Speaker
Und die meisten sagen, sie wollen frei sein, sie wollen sich leicht fühlen und dahin kann der Weg auch gehen.
00:44:45
Speaker
Aber der Weg geht erstmal auch über eine gewisse Einsamkeit.
00:44:49
Speaker
Und die erklärt sich erstens darin, dass wir häufig erstmal spüren, wie wenig wir uns eigentlich gespürt haben und wie häufig dann auch Frauen vor uns sitzen und selber gar nicht wissen, was ist eigentlich übernommen und was gehört eigentlich wirklich zu ihnen.
00:45:03
Speaker
Was haben sie gemacht, weil es ihrer Lust entspricht und was haben sie gemacht, weil sie dachten, es wäre einfach richtig und normal, das so zu handhaben.
00:45:10
Speaker
Egal, ob das Thema Beruf oder Familiengründung oder was auch immer angeht.
00:45:15
Speaker
Zwei Dinge, die dann Schuld auslösen, ist einmal die Schuld sich selbst gegenüber, also der jüngeren Version gegenüber, die all diesen Leidensdruck auf sich genommen hat, um in dieses Bild zu passen.
00:45:28
Speaker
Darin entsteht häufig eine sehr große Schuld und auch eine gewisse Anzahlung.
00:45:32
Speaker
Angst und so ein Gefühl von, oh Gott, jetzt habe ich die ganze Zeit verschwendet, auch wenn das natürlich nicht stimmt, weil alles sind Erfahrungen, aber trotzdem ist das Gefühl häufig da.
00:45:41
Speaker
Und auf der anderen Seite auch die Schuld, die sich einstellt, wenn wir einen sogenannten Systemverrat begehen.
00:45:48
Speaker
Das kann man sich ganz einfach vorstellen.
00:45:50
Speaker
Ich hatte einen Klienten,
00:45:52
Speaker
Und der hat jahrelang in einem sozialen Bereich, ich weiß nicht, was genau der gemacht hat, es war eine Jugendarbeit, aber auch mit einer Büroarbeit gekoppelt und der hat das wirklich jahrelang gemacht, ich glaube 20 Jahre oder so.
00:46:03
Speaker
Und irgendwann hat er gemerkt, ich möchte das nicht mehr machen.
00:46:07
Speaker
Und dann hat er sich nach langem, langem Hin und Her entschieden zu kündigen und hat sich total gefreut auf das Neue, was kommt.
00:46:15
Speaker
Und mindestens 80 Prozent seiner Kollegen waren richtig sauer.
00:46:19
Speaker
Sie sagten, jetzt kannst du uns doch nicht jetzt verlassen.
00:46:21
Speaker
Jetzt gerade ist es doch besonders schwer.
00:46:23
Speaker
Jetzt gerade sind doch die wenigsten da.
00:46:25
Speaker
Weißt du, wie oft ich schon gehen wollte und hier geblieben bin?
00:46:27
Speaker
Also auch diese Schuld, die dann aufkommt, weil man spürt, ich verrate das alte System, was ich jetzt jahrelang bedient habe,
00:46:37
Speaker
in dem ich auch nur gut wirken konnte, weil ich mich so sehr zurückgehalten habe.
00:46:41
Speaker
Daraus gehe ich jetzt.
00:46:43
Speaker
Und das Problem darin ist, dass viele in diesem System ja genau das gleiche Muster haben, weil sonst könnte man sich ja eine Welt vorstellen, in der jeder da sitzt, weil er richtig Bock auf diesen Job hat und sich denkt, ist doch geil, dass du jetzt gehst und auch endlich den Job findest, der dir Spaß macht.
00:46:57
Speaker
Nee, aber da sitzen auch ganz viele Menschen, die keinen Bock auf diesen Job haben, aber genau das gleiche Muster mal gelernt haben.
00:47:03
Speaker
Und wenn jetzt jemand kommt und der macht das jetzt anders,
00:47:06
Speaker
dann komme ich damit in Kontakt, dass es auch anders ginge.
00:47:10
Speaker
Und das will ich auf jeden Fall nicht fühlen und deswegen ist er jetzt ein Verräter.
00:47:14
Speaker
Das, was aber passiert in der Person, die geht, ist erstmal nicht, ich fühle mich jetzt voll frei und ganz glücklich, sondern nee, da kommt ein großes schlechtes Gewissen, eine große Schuld, die große Frage, ist es wirklich egoistisch, darf ich wirklich gehen?
00:47:26
Speaker
Es ist ja wirklich so, dass gerade wirklich Personalmangel ist.
00:47:29
Speaker
Die armen Kinder können ja auch nichts dafür, dass das System so und so ist und ich würde dem zustimmen und trotzdem
00:47:35
Speaker
ist es Ausdruck eines Mangelsystems und eines Schuldsystems.
00:47:38
Speaker
Dazu kommt dann die Scham, die geht nochmal eine Ebene tiefer, um es einmal zu differenzieren.
00:47:43
Speaker
Schuld ist eher ein Gefühl in Bezug auf etwas, was wir tun, während Scham nochmal eine ganze Ebene tiefer geht.
00:47:48
Speaker
Deswegen nennt man sie häufig auch toxische Scham.
00:47:51
Speaker
Also vergiftende Scham, weil sie sich darauf bezieht, wer ich bin.
00:47:55
Speaker
Es geht auf die Identitätsebene und nicht mehr nur auf Handlungsebene.
00:47:59
Speaker
Und das ist natürlich sehr, sehr schwer auszuhalten.
00:48:01
Speaker
Deswegen haben wir so viele Tabuthemen.
00:48:03
Speaker
Und das, was man bei Scham ganz gut sagen kann, ist, dass es da den sogenannten Rumpelstilzchen-Effekt gibt.
00:48:10
Speaker
Bei Rumpelstilzchen ist es ja so, dass er seine ganze Macht verliert, wenn man seinen Namen verwendet.
00:48:15
Speaker
ausspricht, wenn man seinen Namen rausfindet.
00:48:17
Speaker
Und bei Scham ist es im Prinzip genau das Gleiche.
00:48:20
Speaker
Scham ist sehr, sehr machtvoll.
00:48:21
Speaker
Scham kann unser ganzes Leben genauso wie Schuld wie in so einem Käfig einsperren und uns in jeder möglichen Situation jede Form von Lebendigkeit aufgeben lassen.
00:48:30
Speaker
Wir sprechen nicht in Gruppen, wir gehen nicht in neue Gruppen, weil wir schämen uns.
00:48:35
Speaker
wir haben kein Sexualleben, weil wir uns dafür schämen, in diesen Ausdruck zu gehen und was weiß ich nicht was.
00:48:40
Speaker
Also das ist ein unglaublicher Lebensenergiefresser und der Rumpelschießchen-Effekt, so heißt es deswegen, weil wenn wir die Scham dann beim Namen nennen, wenn wir es aussprechen und jetzt kommt es natürlich sehr darauf an, wie reagiert dann das Gegenüber oder die Gruppe, mit der ich darüber spreche, wenn ich darin erlebe, oh,
00:48:57
Speaker
jetzt ist es endlich mal raus und es passiert gar nichts Schlimmes und vielleicht sitzen da noch 20 andere und sagen, gut, dass du sagst, mir geht es ganz genauso.
00:49:04
Speaker
Ich habe mich nur nie getraut, auch mal auszusprechen.
00:49:07
Speaker
Dann nimmt das die ganze Scham im Prinzip in dem Moment für einen kurzen Augenblick raus und das ist extrem befreiend.
00:49:15
Speaker
Und jetzt komme ich noch einmal zu Angst.
00:49:18
Speaker
Das sind ja die drei großen Emotionen, über die wir sprechen wollten, wenn es um das Thema Wachstum geht.
00:49:24
Speaker
Also das eine ist eben die Schuld sich selbst und auch dem System gegenüber, das ich jetzt verlasse.
00:49:28
Speaker
Das andere ist das Schamgefühl, weil ich merke, ich gehöre gerade zu dieser alten Gruppe, die ich bis jetzt bespielt habe, nicht mehr dazu und auch ein großes Einsamkeitsgefühl.
00:49:38
Speaker
Und das Letzte ist natürlich Angst.
00:49:40
Speaker
Angst ist die Emotion, die wir sehr, sehr häufig auch fehlinterpretieren, weil Angst häufig eben auch ein Ausdruck ist von langer Unterdrückung.
00:49:49
Speaker
Das bedeutet, ich habe eigentlich Energie, die aufsteigt.
00:49:52
Speaker
Ich habe eigentlich Wut, die aufsteigt, die was verändern will.
00:49:56
Speaker
Ich habe eigentlich Lust, die aufsteigt, etwas

Notwendigkeit emotionaler Herausforderungen für persönliches Wachstum

00:49:58
Speaker
zu schöpfen oder in Veränderung zu bringen.
00:50:00
Speaker
Und gleichzeitig habe ich den Scham- und Schulddeckel, der sich draufdrückt und sagt, das darfst du nicht machen.
00:50:06
Speaker
Und das, was passiert, ist wie so eine Vibration an der Oberfläche.
00:50:09
Speaker
Wenn einerseits der Impuls hochsteigt und andererseits sich eben diese Scham-Schuld-Mechanismen draufdrücken, dann ist es wie so ein Vibrieren.
00:50:17
Speaker
Und das erleben wir häufig als innere Unruhe.
00:50:19
Speaker
in gesteigerter Form als Panik oder eben in der anderen Version als absolute körperliche Anspannung, dieses ganze hektische Hin- und Herrennen.
00:50:28
Speaker
Das heißt, da ist eigentlich ganz viel Lebenspotenzial gerade drin, aber wir haben noch keinen Kanal, es auszudrücken.
00:50:34
Speaker
Und das ist deswegen häufig so schwierig.
00:50:37
Speaker
Man kann sich das vorstellen, dass Wachstums- oder Entwicklungsschritte so wie Spiralformen verlaufen und das ist jedes Mal, wie neue Geburtsprozesse sind.
00:50:47
Speaker
Wenn man sich eine natürliche Geburt anschaut, dann ist es erst mal das wohlige Alte und wir wachsen und wir wachsen und wir wachsen.
00:50:53
Speaker
Und irgendwann ist dieser Platz definitiv nicht mehr ausreichend.
00:50:57
Speaker
Das heißt, ich kann darin nicht weiter wachsen.
00:50:58
Speaker
Und wenn ich weiter wachse, dann wird es echt gefährlich für mich, körperlich und emotional.
00:51:03
Speaker
Das heißt, es gibt irgendwann den Punkt, wo ich in dem Alten nicht verweilen kann, ohne dass es wirklich gefährlich und ungesund wird.
00:51:10
Speaker
Der Weg daraus, wenn wir eine natürliche Geburt anschauen, ist durch den extrem engen Geburtskanal,
00:51:16
Speaker
der auch mit vielleicht körperlichen Schmerzen, aber auch definitiv mit emotionalen Schmerzen einhergeht, weil ich verlasse das alte, gewohnte, was mich genährt und geschützt hat, wo ich merke, ich passe nicht mehr da rein.
00:51:28
Speaker
Und das Neue ist eine komplett fremde Welt, mit der ich noch gar keine Erfahrung gemacht habe und wo ich keine Ahnung habe, ob die in irgendeiner Form sicherer, schöner oder freier ist als das, was ich bisher erlebt habe.
00:51:39
Speaker
Das heißt, ich komme an einen extrem unangenehmen Punkt, in dem ich spüre, ins Alte kann ich nicht zurückgehen, ohne mich zu verbiegen, ohne emotional und körperlich zu symptomatisieren.
00:51:50
Speaker
Das Neue zu verweigern ist gefährlich, aber das Neue einfach so einzugehen als Risiko ist auch nicht möglich, weil ich kenne das Neue nicht.
00:51:59
Speaker
Das ist kein Zustand, den mein Nervensystem bisher erlebt oder als sicher abgespeichert hat.
00:52:04
Speaker
Das bedeutet mit jeder Entwicklungsphase, in die ich reingehe, mit jedem Thema, was ich transformieren will, von dem Wort sprechen ja alle, bedeutet auch,
00:52:11
Speaker
dass ich durch einen extremen Engpass gehe.
00:52:15
Speaker
Es ist wie ein absolutes Eingeengtsein, dieses Gefühl von ins Alte passe ich nicht mehr, das Neue, da bin ich noch nicht reingewachsen.
00:52:22
Speaker
Und ein schöner Begriff dafür ist der Kolumbuseffekt.
00:52:27
Speaker
Das bedeutet, die alte Insel, das alte Bekannte habe ich so weit verlassen, dass ich mitten auf dem Meer bin, dass ich das Alte nicht mehr sehen kann.
00:52:35
Speaker
Das ist so weit in Entfernung gerutscht, dass ich da nicht einfach wieder hinkommen kann.
00:52:39
Speaker
Und auf der anderen Seite ist das Neue, was ich zu entdecken glaube oder was ich entdecken will, wofür ich aufgebrochen bin, auch noch nicht da.
00:52:47
Speaker
Das heißt, ich bin in einem Zustand von maximaler Weite einerseits.
00:52:53
Speaker
Es ist weit und breit Weite.
00:52:55
Speaker
Es ist ganz viel Freiheit da.
00:52:57
Speaker
Ich kann überall hin und gleichzeitig eine extreme Haltlosigkeit, weil das Alte nicht mehr in absehbarer Fern ist und das Neue ist noch nicht da, um mich aufzufangen und um
00:53:06
Speaker
endgültig dieses Gefühl zu haben, diese Reise, diese sehr abteilliche Reise, die hat sich gelohnt.
00:53:13
Speaker
Und deswegen geht jeder Entwicklungsschritt, jeder Wachstumsprozess zwangsläufig mit diesen Emotionen einher.
00:53:20
Speaker
Und weil wir wenig gelernt haben, diese Emotionen gut zu halten, wenig erlebt haben, wie wir uns selbst darin regulieren können, weil wir darin nicht korreguliert wurden in der frühesten Kindheit, also durch eine andere Person,
00:53:32
Speaker
mit einem gut regulierten System reguliert werden, vermeiden wir das eben häufig und bleiben in diesen alten Mustern, bleiben in Ablenkung, bleiben im Konsum, vermeiden das Neue, obwohl wir innerlich spüren, dass ein Aufbruch da ist.
00:53:46
Speaker
Und deswegen können wir da auch alleine nicht durchwachsen.
00:53:49
Speaker
Wir brauchen einen Co-Regulator, sage ich mal, oder eine Person, die Co-Regulieren kann, die da sitzt und diese ganzen aufkommenden Emotionen mit mir halten kann und die das nicht dramatisiert, aber auch nicht kleinspricht.

Einführung des Body Compass Masterclass

00:54:02
Speaker
Beides ist wichtig.
00:54:03
Speaker
Genau.
00:54:04
Speaker
Einmal das.
00:54:06
Speaker
ganz großes thema weil also das müssen wir gerade auch als coaches wissen aber es hilft auch als als coachee als klient das zu verstehen das macht es noch nicht unbedingt angenehmer aber es schafft ein bisschen orientierung das so kurz vor durchbruch jetzt richtig eng und wenn ich dann nicht mit jemanden zusammenarbeite der die
00:54:34
Speaker
emotionale kompetenz hat also nicht nur das wissen sondern die nervensystem kompetenz da ruhig zu bleiben zu sagen hey ich wertschätze wie du dich gerade fühlst und gleichzeitig ist das genau so wie es gerade passiert richtig und wir gehen jetzt hier weiter
00:54:53
Speaker
Wenn ich das selber als Coach oder auch als Therapeut total emotionsvermeidend bin oder total in Panik verfalle, oh Gott, ist das jetzt wirklich das Richtige, was ich mit ihr mache?
00:55:05
Speaker
Hilfe, retraumatisiere ich sie jetzt.
00:55:08
Speaker
Scheiße, ich habe das Gefühl, das funktioniert nicht, was ich hier mache.
00:55:12
Speaker
Also wenn mein eigenes Thema dann damit reinkommt, meine Angst als Coach nicht gut genug zu sein und ich das nicht insofern aufgearbeitet habe, dass ich das gut regulieren kann,
00:55:23
Speaker
dann schwappt das natürlich mit in den Prozess.
00:55:26
Speaker
Deswegen ist es so unglaublich wichtig, sich einmal gut auszuwählen, mit wem wir daran arbeiten und b natürlich auch als Coaches unbedingt selbst auch überhaupt mal solche Prozesse durchlebt zu haben, selbst mal gespürt zu haben, wie ist es, in diesem Raum dazwischen zu hängen.
00:55:43
Speaker
Ja.
00:55:46
Speaker
Kurz vor dem Durchbruch zu spüren, jetzt wird es ja echt scheiße eng, ich weiß nicht, ob das richtig ist.
00:55:53
Speaker
Oder auch mal in diese Verzweiflung zu kommen von, oh kacke, ich kann nicht zurück, aber ich kann gerade auch nicht vorwärts.
00:56:00
Speaker
Das muss man selbst mal erlebt haben.
00:56:04
Speaker
wenn ich das nur in der Theorie gelernt habe, dann ist das halt schwierig.
00:56:09
Speaker
Weil du hast da mal ein schönes Bild zu, ich kann nicht von jemandem erwarten, dass der mit mir in 30 Meter Tiefe taucht oder ich schicke den da einfach hin und bin da aber auch, nee, mach du mal, ich muss da nicht hin.
00:56:25
Speaker
Das ist halt einfach der Punkt.
00:56:27
Speaker
Und das Schöne ist aber,
00:56:30
Speaker
Also das Blöde ist, dadurch, dass wir in dieser Gesellschaft leben, wie wir sie leben und die Erfahrungen machen, die wir halt da so machen, warum wir überhaupt diese Herausforderungen haben, das ist natürlich ein Entwicklungshemmer, eine Entwicklungsblockade und sorgt auch dafür, dass wir in unserer Gesellschaft, ohne dass das Abwerten gemeint ist, aber schon ein bisschen pikselig,
00:56:55
Speaker
Die meisten Erwachsenen sind eher Kinder im Erwachsenenkörper, weil sie irgendwo auf einer emotionalen Ebene, nicht auf der rationalen, sondern auf der emotionalen Ebene stehen geblieben sind.
00:57:08
Speaker
der keine Wut ausdrücken kann oder mal weinen kann, der hat zumindest anteilig sehr unreife emotionale Anteile in sich.
00:57:19
Speaker
Und das ist wie gesagt keine Bewertung in dem Sinne, dass das ein falscher, schlechter Mensch ist,
00:57:25
Speaker
Wir verstehen ja jetzt, dass es einen Grund dafür gibt, dass diese Teile in diesem kindlichen Zustand einfrieren, weil sie gar nicht den Rahmen haben, in dem sie diese emotionalen Entwicklungsschritte gehen können.
00:57:38
Speaker
Wenn wir die aber mal gegangen sind,
00:57:40
Speaker
Und ich kenne den Prozess schon.
00:57:43
Speaker
Lena und ich werden auch immer wieder in so einen Entwicklungsprozess reingezogen.
00:57:47
Speaker
Und ich sitze da mittlerweile da und es ist eng und es ist... Und dann kommen auch so Gedanken wie, oh Gott, du fühlst dich gerade wie eine Anfängerin.
00:57:55
Speaker
Oh Gott, das hast du doch schon mal durch das Muster.
00:57:58
Speaker
Warum fängst du jetzt schon wieder damit an?
00:58:00
Speaker
Das ist so dieses kleine Ich.
00:58:03
Speaker
Und dann ist aber der andere Teil da, der da sitzt und sagt,
00:58:06
Speaker
Wir kennen das doch schon.
00:58:09
Speaker
Da sind wir doch schon mal durch.
00:58:11
Speaker
Das haben wir doch schon mal geschafft.
00:58:12
Speaker
Und auf der anderen Seite weiß ich, es wird immer leichter.
00:58:15
Speaker
Weil, um das auch nochmal zu sagen, wenn man so zuhört, denkt man sich so, oh Gott, oh Gott, scheiße, ich will das nicht.
00:58:21
Speaker
Ja.
00:58:22
Speaker
Das ist das Leben und man muss einfach sagen, am Ende des Tages, du kommst an deinen Emotionen nicht vorbei.
00:58:29
Speaker
Wenn da eine ungelöste Scham- und Schuldthematik ist und du deswegen in die Vermeidung gehst und deswegen emotional isst, bist du hinterher wieder da und schämst dich, dass du emotional gegessen hast und dass du dann halt irgendwie zugenommen hast.
00:58:40
Speaker
Das heißt, du kommst sowieso mit den Emotionen in Kontakt.
00:58:44
Speaker
Entweder über die destruktiven und dienlichen Muster oder dann halt, wenn du freiwillig hinschaust.
00:58:52
Speaker
Und wir können dann unsere Herausforderungen als Lehrer betrachten.
00:58:55
Speaker
Oder wir können uns als Opfer dieser Umstände betrachten und das wird uns aber im Endeffekt dann nicht weiterhelfen.
00:59:03
Speaker
Gott sei Dank gibt es Räume, in denen wir einen anderen Umgang mit lernen.
00:59:08
Speaker
Ich weiß, man muss die suchen.
00:59:11
Speaker
Wir sind schon dran, diese Probleme zu lösen durch unsere Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung.
00:59:18
Speaker
geben wir ja jetzt auch unser Wissen, was wir im Chained-is-Women-Coaching auch anwenden, an mehr Menschen weiter, damit diese Angebote nicht mehr wie die Nadel im Haufen sind, sondern einfach auch zum neuen Standard in der Coaching-Branche werden.
00:59:35
Speaker
Gleichzeitig, es gibt diese Räume, wenn du jetzt hier bist, wie wundervoll, dann kannst du vielleicht einfach bei uns auch mal reinschnuppern.
00:59:42
Speaker
Wir geben jetzt zum Beispiel die Körperkompass Masterclass Mitte Februar.
00:59:52
Speaker
Du kannst da sehr gerne einfach dabei sein.
00:59:55
Speaker
Wir verlinken das alles in unserer Bio, sowohl bei Channess Woman als auch bei Psychosoma Nutrition.
01:00:03
Speaker
melde dich da mal an.
01:00:04
Speaker
Das ist eine Masterclass, in der geht es genau auch um diese Emotionen.
01:00:08
Speaker
Wir haben einen kleinen Theorie-Teil vorne dran, wo wir auch mit einer Bodymap arbeiten und einfach mal schauen, wo sind so typischerweise Emotionen gespeichert im Körper, im Fasziengewebe, in den Organen.
01:00:21
Speaker
Nicht als
01:00:23
Speaker
Schublade, so ist das immer, sondern natürlich immer differenziert, wie du das für dich anwendest, wie du das, wenn du Coach bist oder werden willst, mit deinen Klienten anwendest.
01:00:34
Speaker
Und dann erlebst du auch in einer Emotional Release Session, wie du
01:00:41
Speaker
es sich anfühlt, damit mal in Kontakt zu kommen in einem sicheren Rahmen, so wie es für dich gerade auch möglich ist, natürlich traumasensibel in deinem Tempo, aber damit du auch gleich nicht nur die kognitiven Informationen von uns hast, die du jetzt hier auch aufnimmst, sondern im nächsten Schritt auch wirklich eine emotionale Erfahrung damit machst.
01:01:07
Speaker
Weil das ist das, was meistens fehlt.
01:01:11
Speaker
Super gut darin Wissen aufzunehmen.
01:01:14
Speaker
Das findet man auch überall.
01:01:16
Speaker
Da kann man ein bisschen mit JGPT sprechen.
01:01:18
Speaker
Der kann uns das auch alles nochmal erklären.
01:01:23
Speaker
Wahrscheinlich nicht in der Form, wie wir das dann tun, aber trotzdem, es fehlt die Verkörperung.
01:01:29
Speaker
Es fehlt, dass wir das wirklich fühlen, dass sich das setzen kann.
01:01:33
Speaker
Und dafür braucht es einen Raum, der auf eine gewisse Art und Weise aufgebaut ist.
01:01:38
Speaker
Und wenn du das erleben willst, weil du dir gerade selbst jemanden suchen möchtest, der dich begleitet und einfach mal herausfinden willst, wie wir das so machen,
01:01:47
Speaker
bekommst du da einen kleinen Einbring von einem großen Spektrum, das wir anbieten.
01:01:52
Speaker
Und wenn du sagst, hey, ich möchte gerne Räume halten, in denen es noch ein Stück tiefer geht, in denen ich Menschen wirklich sicher durch solche Prozesse begleiten kann, ich will das mal erfahren und mal schauen,
01:02:06
Speaker
was ich da von euch lernen kann, dann ist das genauso der richtige

Einladung zur Body Compass Masterclass

01:02:09
Speaker
Raum für dich.
01:02:09
Speaker
Also wir freuen uns da sehr, wenn du bei der Körperkompass Masterclass dabei bist.
01:02:14
Speaker
Wenn du den Podcast hörst, einfach unten in den Shownotes auf den Link klicken und wenn du hier bei Instagram das live schaust, dann kannst du hier einfach kommentieren mit Körperkompass oder über den Link in unserer Bio gehen.
01:02:28
Speaker
Da freuen wir uns auf jeden Fall, wenn du da mit dabei bist.
01:02:32
Speaker
Hast du noch was Ergänzendes zu sagen?
01:02:34
Speaker
Nee, hast du gut zusammengefasst.
01:02:37
Speaker
Sehr gut.
01:02:38
Speaker
Also Quintessenz, nimm mal für dich mit.
01:02:41
Speaker
Scham, Schuld, Angstgefühle sind in diesem Prozess normal.
01:02:46
Speaker
Und wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir uns innerlich darauf einstellen, dass wir in Kontakt mit diesen Gefühlen kommen.
01:02:56
Speaker
Und dass das aber kein Drama ist, sondern eigentlich ein Zeichen dafür, dass wir uns aus unserem Muster rausbewegen.
01:03:04
Speaker
Vielleicht doch noch eine kurze Sache, weil auf diesem Weg ist es natürlich wichtig, entweder selbst mitzubekommen oder darin gespiegelt zu werden, wann sind diese Emotionen gerade Wachstumshemmer?
01:03:17
Speaker
Also wann sind diese Emotionen gerade wachstumsvermeidend?
01:03:23
Speaker
Und wann sind sie wirklich Anzeichen dafür, dass gerade ein innerer Wachstumsprozess abläuft?
01:03:28
Speaker
Weil auch das ist ja häufig nicht so einfach zu differenzieren, weil dann habe ich halt Angst und ich fühle mich schuldig und
01:03:33
Speaker
schäme mich und nicht jedes Mal, wenn ich das fühle, ist es ein Anzeichen für Wachstum und nicht jedes Mal, wenn ich das fühle, ist es ein Zeichen dafür, dass ich gerade gar nicht innerlich in Veränderung bin und das ist natürlich auch ein entscheidender Punkt, da mehr und mehr mitzubekommen und differenzieren zu können.
01:03:48
Speaker
Das passiert eben häufig erstmal über die Spiegelung von jemand anderes, also wo stehe ich gerade?
01:03:54
Speaker
Also ist es gerade eine Vermeidung oder ist es gerade ein Anzeichen dafür, dass ich gerade in einem neuen, ich sag mal, Entwicklungsgeburtsprozess bin, sag ich mal.
01:04:03
Speaker
Genau.
01:04:04
Speaker
Ja, sehr gute Ergänzung.
01:04:07
Speaker
Ja, schön.
01:04:08
Speaker
Wir werden das jetzt regelmäßig machen mit den Lives hier.
01:04:10
Speaker
Ich denke mal, so alle zwei Wochen sehen wir uns hier.
01:04:13
Speaker
Haben wir uns gedacht, dass es doch mal ganz schön ist, dass ihr uns nicht immer auf dem Ohr habt, sondern dass ihr auch mal so mehr von uns mitkriegt.
01:04:21
Speaker
Das ist dann einfach auch vielleicht ein bisschen schöner, mal ein Gefühl für uns zu entwickeln.
01:04:26
Speaker
und unsere Arbeit und zu spüren, wie wir so drauf sind.
01:04:30
Speaker
Also schön, dass ihr da seid, schön, dass du da bist, dir die Zeit genommen hast, heute was für dich getan hast und dann freuen wir uns schon auf das nächste Mal.
01:04:43
Speaker
Und wenn du Themenwünsche hast oder irgendwas, wo du sagst, es wäre echt cool oder da habe ich eine Frage und es wäre cool, wenn ihr die mal thematisiert, dann schreibt uns gerne einfach hier eine Nachricht und dann machen wir das.
01:04:55
Speaker
Schön, ich freue mich.
01:04:57
Speaker
Also, danke, Lena.
01:04:58
Speaker
Ja, gerne.
01:05:00
Speaker
Und ja, wir hören uns ja wahrscheinlich gleich.
01:05:02
Speaker
Machen wir.
01:05:03
Speaker
Ciao.
01:05:04
Speaker
Sehr gut, bis dann.