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#27 - "Ich hatte Angst, Menschen zu retraumatisieren!" image

#27 - "Ich hatte Angst, Menschen zu retraumatisieren!"

S1 E27 · The Embodied Coach
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42 Plays28 days ago

Wenn deine Klientin immer wieder in alte Muster rutsch, dann liegt das oft nicht an fehlender Motivation. Vielleicht schützt ihr Körper sie. Vielleicht ist ihr Nervensystem längst im Alarm. Vielleicht wurde ihr so oft beigebracht, einfach nur „durchzuziehen“, dass sie gar nicht mehr spürt, was sie wirklich braucht. Genau das kann auch zu Bewegungs- & Körperblockaden führen.

In dieser Podcastfolge interview ich unsere PNCoach Auszubildende Laura. Sie nimmt dich mit auf ihren Weg: von traumasensiblen Sportkursen über die Angst, Menschen im Coaching unbeabsichtigt zu retraumatisieren, bis hin zu einer Arbeit, in der sie heute tiefe Räume sicher halten kann. Sie teilt, warum reine Bewegung, Disziplin oder klassische Ansätze oft nicht ausreichen und was sich verändert, wenn wir den Körper, Emotionen und Versorgung endlich zusammen betrachten.

Diese Folge ist besonders wertvoll für dich, wenn du im traumasensiblen Coaching, im Embodiment Coaching oder im somatischen Coaching arbeitest und dir mehr Sicherheit in deiner Begleitung wünschst. Sie zeigt, warum Ernährung & Coaching, das Nervensystem regulieren und die Verkörperung als Coach so eng zusammengehören. Gerade für Frauen, die sich eine Coaching Ausbildung mit Tiefe wünschen oder sich fragen: wie baue ich mein Coaching Business erfolgreich auf, steckt hier so viel Wahrheit, Erleichterung und Orientierung drin.

Du erfährst außerdem, warum echte Transformation oft dort entsteht, wo wir nicht nur Symptome betrachten, sondern die Wurzel. Eine wichtige Folge für alle, die sich für Coaching bei emotionalem Essverhalten, traumasensible Coaching Ausbildung für Frauen und traumasensibles Coaching für Coaches und Therapeutinnen interessieren.

Wenn du spürst, dass du nicht einfach nur oberflächlich Symptome coachen, sondern wirklich zu nachhaltigen Durchbrüchen begleiten willst: Trag dich jetzt auf die Warteliste für die Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung ein. Für ein Coaching, das Tiefe hat. Und dich wirklich trägt: 👉🏻 Zur Warteliste & Webseite (Wir schicken dir den Link zu unserem Kalender per Mail zu, sobald wir Vorgespräche für die nächste Runde führen.)

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Transcript

Einleitung und Vorstellung von Natascha und Laura

00:00:00
Speaker
Das ist einfach zu krass.
00:00:02
Speaker
Das ist echt zu krass.
00:00:04
Speaker
Es macht plötzlich Sinn.
00:00:05
Speaker
Die Leute haben unfassbar schnell Ergebnisse, wo die jahrelang rumgemacht haben.
00:00:11
Speaker
Also ich habe unfassbar Angst gehabt, Menschen zu retraumatisieren.
00:00:15
Speaker
Wenn ich jetzt einfach so das Wissen einfach anwend, dachte ich mir, vielleicht reicht mir die Kompetenz nicht, vielleicht ist irgendwas.
00:00:22
Speaker
Man wagt sich gar nicht an die Leute ran.
00:00:34
Speaker
Hallo und herzlich willkommen zum Podcast The Embodied Coach.
00:00:38
Speaker
Mein Name ist Natascha Wilms und ich bin Co-Gründerin des Psychosoma Nutrition Institutes und nehme dich heute hier mit in eine spannende Podcast-Folge mit der lieben Laura.
00:00:48
Speaker
Laura ist Auszubildende in unserer letzten Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung.
00:00:54
Speaker
Unde.
00:00:55
Speaker
Und sie wird mit dir teilen, wie sie zu einem sicheren Coach wurde, der tiefe Räume halten kann und was ihr dabei geholfen hat, welchen Prozess sie durchlebt hat, um wundervolle Coaching-Arbeit zu machen.
00:01:10
Speaker
Du darfst dich also freuen auf diese Folge, auf diese tolle Frau und damit ganz, ganz viel Spaß.

Lauras Arbeit in traumasensiblen Sportkursen

00:01:23
Speaker
Herzlich Willkommen liebe Laura, schön, dass du da bist.
00:01:25
Speaker
Ich freue mich riesig, dass wir heute miteinander sprechen können.
00:01:29
Speaker
Und vielleicht magst du uns erstmal so ein bisschen mitnehmen, wer bist du denn, was machst du bisher so in deiner Berufung und wie bist du auch zu uns gekommen, zur Psychosome Nutrition Coach Ausbildung.
00:01:45
Speaker
Danke, ich freue mich auch, dass ich da sein kann.
00:01:48
Speaker
Einmal mache ich gerade momentan noch, gebe ich traumasensible Sportkurse.
00:01:55
Speaker
Meine Zielgruppe bisher war eigentlich überlastete Mütter, bis mir aufgefallen ist, dass überlastete Mütter eigentlich weniger To-dos brauchen und nicht noch mehr.
00:02:02
Speaker
Und die Leute dieses schreckliche Bild von Sport einfach nicht aus ihren Köpfen bekommen.
00:02:06
Speaker
Oh, das ist so.
00:02:07
Speaker
Das war dann sozusagen fast schon ein Kampf gegen Windmühlen, deswegen gebe ich momentan eher für Leute, die frisch aus dem Retreat kommen, Begleitung.
00:02:17
Speaker
Vom Background her habe ich mal eine Familienpflegerausbildung gemacht, deswegen so alltagsorientiertes Leben liegt mir eigentlich nah.
00:02:25
Speaker
Und da kann ich die Leute eigentlich perfekt nochmal begleiten mit den traumasensiblen Sportkursen und jetzt eben noch ergänzend mit eurer Ausbildung, dass ich sie emotional auch besser unterstützen kann, um sie dann tatsächlich auch in ihre Selbstermächtigung zu führen, die dann halt auch nachhaltig wirkt.
00:02:39
Speaker
Das haben wir nämlich bei den Retreats oft das Problem, dass sie zwar kurz einen
00:02:44
Speaker
krasses Gefühl auslösen, im Alltag das aber ganz schnell wieder flöten geht.
00:02:49
Speaker
Genau, da ist jetzt gerade so meine Berufung sozusagen, wo ich gerade noch meinen Weg suche oder auch dabei bin, ihn zu finden und es gerade so momentan der Weg ist.

Entdeckung der Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung

00:03:03
Speaker
Was mich zu eurer Ausbildung gebracht hat, war eigentlich
00:03:06
Speaker
eine aktive Vaterwunde und eine Orientierungslosigkeit.
00:03:11
Speaker
Ich habe an so einem typischen Tag, wo man so verzweifelt ist von seinem Leben, auf Social Media gescrollt und habe einfach euren Post gesehen von der Vaterwunde und danach direkt den Post über die Mutterwunde und ich dachte mir so, äh, hallo, selten hat was so viel Sinn gemacht und dann habe ich direkt auf eurem Profil weitergescrollt und durchgeschaut und habe
00:03:34
Speaker
Dann schnell auf die Sparkassen App geguckt, mein Kontostand gecheckt, weil ihr so die dritte Ausbildung seid, die ich jetzt online als Coachausbildung mache und ich so ein bisschen die Idee hatte, was das kosten könnte.
00:03:48
Speaker
Dann habe ich das gecheckt und habe direkt den Termin mit dir gebucht.
00:03:53
Speaker
Eigentlich war fast schon ein Impulskauf.
00:03:58
Speaker
Ja, weil ich da einfach auch gesehen habe, das könnte tatsächlich mein eigenes Leben erleichtern und auch vor allem das von den Klienten, die ich betreue.
00:04:08
Speaker
Also wir haben ja immer den egoistischen Grund und dann auch den Grund für unsere höhere Mission.

Missverständnisse im Coaching und persönliches Wachstum

00:04:18
Speaker
Und das kann man gar nicht so voneinander trennen.
00:04:21
Speaker
Die allermeisten, die bei uns in der Ausbildung sind, haben natürlich auch noch persönliche Themen.
00:04:26
Speaker
Ich glaube, das ist gerade im Coaching-Bereich so ein Ding oder gerade von uns Frauen, gerade selbst sehr verantwortungsbewusste Frauen, die dann meinen, ich muss erst all meine Themen gelöst haben, um coached werden zu dürfen, um begleiten zu dürfen.
00:04:42
Speaker
Aber Coaching hat ja nichts mit Perfektionismus oder einem perfekten Zustand zu tun, sondern eigentlich
00:04:50
Speaker
Zu lernen, mit dem zu leben, was man an Geschichte hat, sich weiterzuentwickeln, sein Potenzial zu entfalten, aber halt nicht darum, perfekt zu werden oder heilen zu müssen, um dann irgendwie zu leben.
00:05:05
Speaker
berechtigt zu sein.
00:05:07
Speaker
Deswegen ist es auch richtig schön, dass du beide Aspekte mitgebracht hast.
00:05:11
Speaker
So einmal das, okay, also ich merke, da ist auf jeden Fall bei mir noch ein Thema mit Vater und Mutter.
00:05:17
Speaker
Und auf der anderen Seite aber auch, okay, das kann meine Arbeit bereichern.
00:05:22
Speaker
Und ich fand von Anfang an, als wir auch den Connection Call geführt haben,
00:05:28
Speaker
Deine Mission und deine Idee auch so stark.
00:05:31
Speaker
Also für Menschen den Raum zu halten, die einfach Negativerfahrungen und Assoziationen mit Bewegung haben, da einfach auch bewegungsblockiert sind.
00:05:44
Speaker
Durch Bewegung kommt ja auch ganz viel hoch, da können wir wahrscheinlich gleich auch nochmal drüber sprechen.
00:05:50
Speaker
Aber nimm uns gerne bitte einfach nochmal so ein bisschen

Lauras beruflicher Werdegang und Erfahrungen

00:05:53
Speaker
mehr mit.
00:05:53
Speaker
Du hast gesagt, du hast jetzt schon eine Ausbildung gemacht zur Familienbegleiterin.
00:06:00
Speaker
Ja, okay.
00:06:02
Speaker
Da ging es auch schon darum, quasi Menschen dabei zu unterstützen, wie sie in ihrem herausfordernden Alltag arbeiten.
00:06:09
Speaker
Genau, nimm uns da mal so ein bisschen mit und was war noch so Ausbildung?
00:06:11
Speaker
Weil ich weiß, da sind noch ein paar andere Sachen, die du mitgebracht hast.
00:06:21
Speaker
Also als Familienpflegerin ist das leider ein Beruf, der leider gerade am Ausstern ist in Deutschland.
00:06:26
Speaker
Als ich den damals gemacht habe, gab es nur noch zwei Schulen in ganz Deutschland, die das angeboten haben.
00:06:31
Speaker
Und auch direkt der Jahrgang nach mir war der letzte Jahrgang von der Schule, wo ich war.
00:06:36
Speaker
Also das ist echt schade und tragisch, weil das sind, als Familienpfleger geht man in die Familien rein, die gerade eine starke Überforderung haben oder vielleicht sogar auch eben
00:06:48
Speaker
Kindeswohlgefährdung im Raum steht, wo das Jugendliche die letzte Chance gibt, wenn es mit der Familienpflegerin nicht klappt, dann kommen die Kinder aus der Familie raus.
00:06:57
Speaker
Und da lernt man eigentlich alles, was Haushaltsorganisation angeht, putzen, kochen, bügeln war sogar ein Fach.
00:07:05
Speaker
Und lernt es aber auf sehr, sehr traditionelle Art und Weise.
00:07:08
Speaker
Und deswegen kann ich schon verstehen, warum da kein...
00:07:11
Speaker
kein Nachwuchs kommt.
00:07:12
Speaker
Außerdem wird auch sehr schlecht Werbung dafür gemacht.
00:07:14
Speaker
Es ist natürlich massiv kacke bezahlt.
00:07:18
Speaker
Deswegen ist es kein Wunder, dass es am Aussterben ist eigentlich.
00:07:21
Speaker
Aber es ist eigentlich ein sehr wertvoller Beruf.
00:07:25
Speaker
Auch bei depressiven Eltern zum Beispiel.
00:07:27
Speaker
Und so lange unterstützen und coachen in den Familien, bis die Familie das wieder selbst hinbekommt, den Alltag am Laufen zu haben, sich um alle Aufgaben zu kümmern.
00:07:38
Speaker
Genau, das habe ich eigentlich mal gemacht.
00:07:40
Speaker
Aber ich langweile mich in Jobs immer recht schnell.
00:07:43
Speaker
Ich habe seit ich 14 bin jedes Jahr meinen Job gewechselt.
00:07:47
Speaker
Genau, und deswegen war ich nicht lange Familienpflegerin, nur zweieinhalb Jahre.
00:07:53
Speaker
Und was für mich schon sehr, sehr lange war.
00:07:56
Speaker
Und bin dann, bin dann selbst Mutter geworden.
00:08:02
Speaker
So war es, genau.
00:08:03
Speaker
Und dann hatte ich dann
00:08:07
Speaker
muss ich mal kurz überlegen, da bin ich selbst Mama geworden, hatte dann eine fette Wochenbett-Depression, das Kraft.
00:08:13
Speaker
Hatte die auch sehr lange, ein ganzes Jahr oder fast eineinhalb, bis es dann endlich mal besser wurde, bis ich mir auch das selbst wirklich verstanden habe, dass ich das habe.
00:08:22
Speaker
Und ich habe immer gedacht, das kann mir nicht passieren, weil ich so viele Frauen darin begleitet habe und bei mir tatsächlich gar nicht erst richtig wahrgenommen habe, dass es tatsächlich eine wäre.
00:08:31
Speaker
Dann bin ich wieder arbeiten gegangen später.
00:08:34
Speaker
Und habe mit meinem Mann sozusagen getauscht, der hat dann auf unser Kind aufgepasst und ich bin wieder arbeiten gegangen nach fast zwei Jahren.
00:08:42
Speaker
Und habe mich dann dort aber total gelangweilt.
00:08:45
Speaker
Ich habe zum Teil in einer Kanzlei gearbeitet, was ich sehr cool fand, aber zum Teil auch an der Rezeption von so einem Baby-Inhalatorium-Zentrum zum Inhalieren kam.
00:08:56
Speaker
Und da habe ich mich zum Teil so gelangweilt, dass ich auf Social Media wieder gescrollt habe und wieder so geguckt habe, was es gibt.
00:09:04
Speaker
Und da habe ich eine Coaching-Ausbildung zum Stretching und Mobility-Coach gefunden.
00:09:08
Speaker
Und ich dachte mir, das klingt sehr interessant, weil ich war ja noch, bevor das alles war, noch vor der Familienpflegezeit, war ich bei der Bundeswehr ein Jahr und habe meinen Körper komplett zerstört.
00:09:17
Speaker
Komplett.
00:09:19
Speaker
Ich habe eigentlich alles falsch gemacht, was man nur kann und wie man es auch immer von den Sportlern hört.
00:09:23
Speaker
Ach, ich kann das super und ich weiß, wie das geht.
00:09:25
Speaker
Und das ist mich so fest davon überzeugt, weil er nähert sich perfekt und man kann das alles super gut.
00:09:31
Speaker
Und ja, am Ende vom Lied war es dann so, dass ich einen Halbmarathon gelaufen bin, eine Fehlstellung aber in meinem Sprunggelenk hatte, weil das überlastet war, dadurch mein Oberschenkelknochen eine Schiefstellung hatte und meine Leiste angebrochen hat währenddessen.
00:09:41
Speaker
Oh mein Gott.
00:09:44
Speaker
Und bei einem Bund ist man ja sehr auf Disziplin getrimmt und sehr auf Durchhalten.
00:09:48
Speaker
Und ich bin halt diesen ganzen Halbmarathon durchgerannt mit dieser angebrochenen Leiste.
00:09:52
Speaker
Oh nein.
00:09:53
Speaker
Weil ich dachte, ah, Schmerz, scheiß drauf.
00:09:55
Speaker
Und dann hat eigentlich mein Körper komplett zerstört.
00:10:01
Speaker
Über den Beckenboden braucht man eigentlich gar nicht mehr reden.
00:10:02
Speaker
So die ganze Lasten, die man da trägt in den Rucksäcken und so.
00:10:06
Speaker
Überhaupt kein Beckenbodentraining, gar nichts.
00:10:08
Speaker
Also das war furchtbar.
00:10:09
Speaker
Und dann dachte ich, okay, ich bin jetzt an.
00:10:11
Speaker
Ich war da gerade 18, als ich reingegangen bin und mit 19 dachte ich mir, okay, jetzt ist mein Körper kaputter, als hätte ich überhaupt gar nicht trainiert und schlimmer als je zuvor.
00:10:21
Speaker
Und dann ist mir der Schmerz, das wird bei der Coaching-Ausbildung angesprochen und da habe ich dann gedacht, das mache ich jetzt, damit ich endlich weiß, wie man ordentlich trainiert, weil ich eben...
00:10:32
Speaker
Als Mama dann eigentlich überhaupt gar keine Zeit mehr hatte und gar keinen Sport mehr gemacht habe, von supermassiven Sport bis gar keinen habe ich irgendwie alles durch.
00:10:39
Speaker
Und da habe ich dann die Coaching-Ausbildung gemacht.
00:10:42
Speaker
Also die damals zum Stretching und Mobility-Kurs?
00:10:46
Speaker
Damit ich einfach weiß, wie man Trainingspläne schreibt und so weiter.
00:10:49
Speaker
Ja, super.
00:10:50
Speaker
Dann habe ich angefangen, darin Kurse zu geben bei den Crossfitern, weil ich mir gedacht habe, die kennen meinen Schmerz ja eigentlich, weil die Crossfitter ja auch gerne über ihre Schmerzgrenzen gehen.
00:11:00
Speaker
Und auch Beckenboden bei den ganzen Crossfitterinnen, ja auch studiert, super.
00:11:07
Speaker
ein Thema ist.
00:11:08
Speaker
Ja.
00:11:10
Speaker
Dann habe ich da angefangen Kurse zu geben vor zweieinhalb Jahren und habe dann immer mehr gemerkt, dass ich da immer öfter auf Traumata stoß, mit denen ich aber nicht anfangen konnte.
00:11:19
Speaker
Weil ich habe dann oft die Hüfte mobilisiert und dann gerade bei Frauen gab es dann so die eine oder andere, die da auf einmal angefangen hat zu weinen.
00:11:26
Speaker
Ich dachte mir, crazy, was geht denn jetzt eigentlich ab?
00:11:30
Speaker
Ja.
00:11:30
Speaker
Und genau, dann habe ich mich so ein bisschen umgehört bei den anderen Trainern und die kennen diese Situation auch, dass sie immer mal wieder Teilnehmer hatten, die aus dem Nichts angefangen haben zu weinen und ich dachte mir, das kann ja nicht einfach komisch sein, also das kann ja nicht einfach nur an denen drin liegen, da muss ja was dahinter stecken.

Kinesiologische Ausbildung und Trauma-Bewältigung

00:11:50
Speaker
Und dann habe ich eine Ausbildung zur Kinesiologin gemacht, um Muskelbalancen herzustellen.
00:11:56
Speaker
Ich bin parallel zu den Sportkursen und habe das langsam mit eingebaut.
00:12:02
Speaker
Diese kinesiologischen Muskelbalancen, welcher Muskel blockiert eventuell welchen anderen oder warum stehen die sich gegenseitig im Weg sozusagen und wie kann man so eine Tätare lösen.
00:12:13
Speaker
Und da bin ich auch immer stärker auf Traumas aufgestoßen, weil ich na klar diesen Muskel balanciert habe mit zum Beispiel lymphatischen Punkten oder Neurovaskulärmiten, die man reibt oder hält.
00:12:23
Speaker
Und auf einmal sind die Tränen geflossen oder auf einmal sind die wie ausgetickt, sodass die dann, das ist ja so wütend geworden.
00:12:32
Speaker
Ja.
00:12:32
Speaker
Und dann dachte ich, okay.
00:12:34
Speaker
Und ich stand dann halt, wie alle anderen Trainer auch, so da so, ja, lass raus, die Tränen, ist schon okay.
00:12:40
Speaker
Aber so völlig, eigentlich selbst total disreguliert.
00:12:44
Speaker
So Hilfe, was passiert hier gerade?
00:12:45
Speaker
Oh Gott, habe ich was falsch gemacht?
00:12:49
Speaker
Und ich dachte, oh shit.
00:12:51
Speaker
Und die natürlich dann immer so, oh, Entschuldigung, dass ich wein.
00:12:53
Speaker
Und ich so, ja, ja, ist schon okay.
00:12:55
Speaker
Aber es ist so nullfähig, irgendwas zu korregulieren und so.
00:13:00
Speaker
Und dann dachte ich mir, irgendwann habe ich es dann auch so ein bisschen Angst bekommen fast schon, Sportkurse zu geben, weil mir dann immer wieder das häufiger vorkam, auch bei den Männern.
00:13:10
Speaker
Männer reagieren nur ein bisschen unterschiedlich, die werden dann so still und so.
00:13:14
Speaker
Und manchmal rennen die dann einfach nicht aus dem Kursraum raus oder so.
00:13:17
Speaker
Ah, okay, spannend.
00:13:18
Speaker
Aha, und dann dachte ich mir auch, also komisch, also da muss ich jetzt mal nachhaken, gerade bei den Crossfittern eigentlich, weil die ja durch den Sport auch ganz oft gerne mal was kompensieren.
00:13:28
Speaker
Also nicht nur bei denen, aber
00:13:29
Speaker
Leistungssportler ja häufig.
00:13:33
Speaker
Und die Sportler, die gerne Schmerz spüren und die da gerne durchgehen, da ist mir so gut aufgefallen.
00:13:40
Speaker
Und dann bin ich durch meinen eigenen Schmerz aber auf eure Ausbildung gekommen und dachte mir sofort kaufen, zack, her damit.
00:13:49
Speaker
Und schon bei den ersten paar
00:13:52
Speaker
Stunden, Schulstunden kann man das ja nicht nennen, bei den ersten Praxis-Sessions wöchentlich.
00:13:59
Speaker
Bei den ersten Praxis-Sessions ist mir aufgefallen, Alter, erstens, ich habe es bisher völlig verkackt.
00:14:07
Speaker
Autsch, okay, verkackt hast du es nicht.
00:14:10
Speaker
Ja, das will ich nur mal relativieren.
00:14:12
Speaker
Aber ich glaube, wir haben eine andere Perspektive reingebracht.
00:14:17
Speaker
Da dachte ich mir, also das ist der absolute Game Changer.
00:14:20
Speaker
Das ist einfach, das ist zu krass, weil spätestens jeder Trainer kommt in seiner, während er arbeitet, spätestens einmal, mindestens einmal in Kontakt mit Tränen.
00:14:32
Speaker
oder mit einer ausgelösten Emotion durch die Bewegung, weil die Bewegung dich ja in den Körper holt.
00:14:37
Speaker
Und wenn du da nicht sein willst oder wenn du eine unterdrückte Emotion hast, die durch eine Mobilisation nach oben kommt und du kannst sie nicht halten als Trainer oder als Coach, also das ist eigentlich schade, weil das ist der perfekte Zeitpunkt, um diese...
00:14:53
Speaker
Emotionen zu korregulieren, zu lösen und dem Mensch dann halt dadurch auch tatsächlich ein Ergebnis zu schaffen, das außerhalb von Körper und Geist seinen ganzen Alltag erleichtert, sein ganzes Leben erleichtert, weil du danach ein komplett anderer Mensch wirst.
00:15:06
Speaker
Also im positiven Sinne.
00:15:08
Speaker
Du halt voll viel Unterdrücktes einfach lösen kannst, das dir Schmerzen verursacht, wenn sie nicht körperlicher Ursprung haben.
00:15:17
Speaker
Gerade bei den Männern, wenn die steife Hüften haben oder so und sagen, okay, körperlich liegt eigentlich kein Problem vor.
00:15:23
Speaker
Vielleicht ist es Aggression, die du seit Jahren unterdrückst und die deine steife Hüfte macht und weswegen du dann untere Rückenschmerzen bekommst.
00:15:30
Speaker
Und das hat sich eigentlich perfekt ergänzt.
00:15:32
Speaker
Kannst du?
00:15:34
Speaker
uns mal mitnehmen, wie genau hat sich das ergänzt?
00:15:37
Speaker
Also wir haben ja gerade auch am Anfang der Ausbildung mit Phase 2 auch nochmal sehr stark diesen Analyseprozess und ihr lernt ja auch nochmal anders auf Ernährung und Stoffwechsel zu blicken in Kombination dann mit diesen
00:15:51
Speaker
Sessions, wo es dann eben auch um diese emotionalen Dinge geht, wie du sie eben beschrieben hast.
00:15:56
Speaker
Deswegen nimm uns mal mit, was hat dich genau geflasht, dass wir uns vorstellen können, bei allem, was du vorher schon über Ernährung, Bewegung wusstest, was du schon in Ausbildung gemacht hast, was macht das jetzt gerade rund für dich?
00:16:09
Speaker
Ich glaube, es ist...
00:16:16
Speaker
dass wir, wenn wir im Sport sind oder wenn wir unseren Körper bewegen, wir früher oder später mit der Emotion in Berührung kommen.
00:16:25
Speaker
Durch die Ausbildung habe ich erstens die Kapazität, diesen Raum viel besser zu halten.
00:16:30
Speaker
Das war vorher überhaupt nicht möglich.
00:16:31
Speaker
Also ich wusste gar nicht, wie das überhaupt funktioniert.
00:16:34
Speaker
Aber dadurch, dass dieser Raum jetzt sicher genug ist, weil ich ihn halten kann,
00:16:38
Speaker
lassen die Leute viel stärker los, kommen viel stärker in den Entspannungszustand und verstehen ihren Körper viel besser.
00:16:44
Speaker
Die Connection zwischen Körper und Geist funktioniert um tausendfach besser als vorher.
00:16:49
Speaker
Man hat es ganz stark gemerkt, indem ich gesehen habe, wenn wir vorher Sport gemacht haben, es hat diese Push-Musik gebraucht.
00:16:56
Speaker
Die Leute wollten schwitzen, die wollten sich abreagieren, die wollten ihre Aggression eigentlich abbauen, hat aber ja gar nicht richtig funktioniert.
00:17:03
Speaker
Aber die haben sich so gefühlt durch dieses Pushen, durch diese Anstrengung,
00:17:08
Speaker
haben die gedacht ich baue aggression ab waren danach aber eigentlich aggressiver als vorher und oder dann aber halt auch ent wie sagt man das überlastet eigentlich also das nervt also eher das regulierte als entspannter eigentlich regulierte aber durch die anstrengung halt auch fertig deswegen nicht mehr so streitlustig hat sich nicht aufgelöst
00:17:34
Speaker
sondern die waren nur so fertig, dass sie zu müde waren zum Streiten, aber eigentlich waren sie noch desregulierter als vorher.
00:17:40
Speaker
Und das hat man gemerkt, weil die Leute so, jetzt noch Mathe zusammenräumen, schnell weiter zum nächsten Termin.
00:17:47
Speaker
Und die waren so unausgeglichen und ich habe mir die ganze Zeit gedacht, irgendwas, vielleicht sind die nicht zufrieden mit meinem Kurs oder so.
00:17:54
Speaker
Und dann ist mir, aber die kommen ja immer wieder, irgendwas ist komisch.
00:17:57
Speaker
Und jetzt, wo ich den Raum besser halten kann durch die Ausbildung, kommen die Leute viel stärker in so einen Entschabannungsprozess und ich bin viel selbstsicherer in der Führung.
00:18:09
Speaker
Ich kann viel stärker sagen, ihr legt euch jetzt hin und wir machen jetzt eine Minute nichts, ob es euch passt oder nicht.
00:18:15
Speaker
Und ich kann es viel stärker ausstrahlen.
00:18:17
Speaker
Die Leute hören viel besser auf mich.
00:18:19
Speaker
Ich hatte zum Beispiel eine Kundin, die, wenn ich gesagt habe, okay, rechtes Bein, die hat mit Absicht das linke genommen.
00:18:26
Speaker
So, einfach nur, damit sie nicht auf mich hören muss.
00:18:29
Speaker
Und da hat sich natürlich, unsere inneren Kinder sind sich da begegnet, ja, die hört nicht auf mich und sie natürlich, ich höre aber nicht auf dich, weil du hast mir gar nichts zu sagen.
00:18:39
Speaker
Und da sind wir so voll kollidiert und wir haben uns immer wieder so angezickt.
00:18:43
Speaker
Mittlerweile sind wir best friends, weil ich sie jetzt viel besser halten kann, sie dadurch die bessere Sicherheit bekommt und dadurch ihr Muster nicht mehr hochfahren muss.
00:18:53
Speaker
Aha, aha.
00:18:54
Speaker
Also darin merkt man es total.
00:18:56
Speaker
Ich schreibe ein bisschen ab, ich versuche es ein bisschen zu komprimieren auf Eis.
00:19:01
Speaker
Aber man merkt es auf jeden Fall ganz stark in der Emotion, die die Leute während dem Sport empfinden.
00:19:08
Speaker
Und am meisten spürt man es, wie die Leute sich nach dem Sport fühlen.
00:19:12
Speaker
Weil dann sind die reguliert, die gähnen, die sind...
00:19:15
Speaker
irgendwie zufriedener, freundlich und daran merkt man ganz stark, dass sie jetzt mittlerweile dieses Gefühl nicht, also dass das Nervensystem während dem Sport nicht hochfährt, sondern runter und das sollte Bewegung eigentlich mit uns machen.
00:19:31
Speaker
Und das ist eigentlich das, was ich immer erreichen wollte und das nie geklappt

Ernährung und emotionale Regulation

00:19:34
Speaker
hat.
00:19:34
Speaker
Und jetzt seit diesem ganzen Hintergrundwissen kann ich die viel besser halten, viel besser führen und deswegen sind die viel ruhiger danach und viel ausgeglichener und haben dann auch tatsächlich viel stärkere Effekte, auch nachhaltig, weil der Körper und das Nervensystem mit zusammen mit der Bewegung arbeiten.
00:19:54
Speaker
und sich dann der Fortschritt viel stärker im Körper speichern lässt.
00:19:59
Speaker
Schön, das klingt richtig gut.
00:20:01
Speaker
Ein bisschen ausgeschweift, aber ja.
00:20:04
Speaker
Ja, ich glaube, das kann man auch ganz schwer in ein, zwei Sätze packen.
00:20:07
Speaker
Du musst schon den Kontext so ein bisschen verstehen.
00:20:10
Speaker
Aber ich erinnere mich auch, dass du irgendwann, du hast mal nach so einer Praxissession, glaube ich, so eine Story gemacht, wo du sagtest, die Natascha hat mich heute komplett
00:20:23
Speaker
weiß nicht, was das Wort war, gecrasht oder so, weil wir da über das Thema Stoffwechsel und Ernährung und Kaloriendefizit und so weiter gesprochen haben.
00:20:36
Speaker
Magst du uns da nochmal so ein bisschen mitnehmen?
00:20:38
Speaker
Denn wir haben ja, also es gibt jetzt so diese zwei, ich sag mal,
00:20:44
Speaker
Personen oder Menschen, die zu uns finden.
00:20:47
Speaker
Das sind die, die sich vorher super viel mit Ernährung gefasst haben, mit Sport, mit dem Körper und sagen, ich möchte gerne mehr auf dieser tieferen Ebene verstehen, wie die Zusammenhänge sind und wie ich auch die tieferen Prozesse führen kann.
00:21:01
Speaker
Und dann haben wir auf der anderen Seite die, die sich eher schon mit Nervensystemen und Emotionen und Embodiment und Breathwork beschäftigt haben, aber die körperliche Komponente fehlt.
00:21:13
Speaker
Oder auch eben welche, die gerade komplett neu anfangen.
00:21:16
Speaker
Aber bleiben wir mal bei diesen beiden.
00:21:18
Speaker
Und gerade die Zielgruppe, ich hatte letzte Woche auch ein Interview mit einer anderen Auszubildenden aus unserer Ausbildung.
00:21:28
Speaker
Und sie sagte das auch.
00:21:30
Speaker
Also eigentlich dachte ich, ich weiß super viel über Ernährung.
00:21:33
Speaker
Ich mache ja auch schon seit Jahren Kraftsport.
00:21:36
Speaker
Ich habe mich mit Ernährung komplett super auseinandergesetzt und das ist eigentlich auch gar nicht mehr so der Bereich, der mich interessiert, weil es letztendlich auch nicht so meine Zielgruppe ist, mit Menschen vielleicht auch zu arbeiten, die dieses Essverhalten umstellen, sondern es geht um was ganz anderes.
00:21:52
Speaker
Bei meiner Arbeit war jetzt ihre Aussage, hat ja jeder auch eine andere Zielgruppe.
00:21:57
Speaker
Aber trotzdem war das komplett mindblowing, was ich nochmal über Stoffwechsel, Körper, Zusammenhänge, Ernährung und vor allem, was im Essverhalten alles drinsteckt und was man daraus lesen kann, erfahren habe.
00:22:12
Speaker
Deswegen nimm uns mal mit, wie das für dich gewirkt hat, weil ich glaube, das ist wichtig, dass man das besser greifen kann.
00:22:20
Speaker
Denn viele, also wir können ja nicht über Dinge nachdenken, die wir nicht wissen oder die uns nicht bewusst sind.
00:22:27
Speaker
und ich habe häufig gerade wie viel coaches und da kann ich mich auch nicht ausnehmen haben ja häufig auch so ein bisschen das thema dass wir das ist uns ein bisschen schwer fällt zuzugeben dass wir vielleicht von dass wir schon ganz viel wissen aber dass wir da auch an der anderen eine oder anderen stelle noch paar lücken haben und dass diese lücken aber genau sehr sehr wichtig sind zu füllen um einen größeren impact auf unsere klienten zu haben und deswegen nehmen uns da mal mit rein
00:22:57
Speaker
Also gerade der Nährstoffteil, das ist mein absoluter Endgegner.
00:23:00
Speaker
Und ich dachte eigentlich, das habe ich ganz gut verstanden, so wie man es halt bei der Ernährungswissenschaft so ein bisschen beigebracht bekommt.
00:23:07
Speaker
Ich hatte das als Schulfach bei der Familienpflege zwei Jahre lang Ernährungswissenschaft.
00:23:12
Speaker
Aber...
00:23:14
Speaker
Wie du es nochmal rüberbringst bei der Ausbildung, ist komplett Neuland für mich gewesen.
00:23:19
Speaker
Weil erstens viel verständlicher, so komplett komprimiert, sodass man es direkt verstehen kann und praxisnah, sodass du es komplett verstehst und auf deinen eigenen Körper umbauen kannst.
00:23:29
Speaker
Weil spätestens, wenn man sich die Module dann anhört, fällt einem auf, ach krass, ja, das macht ja Sinn.
00:23:35
Speaker
Ah ja, und das macht ja Sinn, weil.
00:23:37
Speaker
Und man...
00:23:38
Speaker
Dann schließt sich endlich dieser Kreis, den man vorher nicht kapiert.
00:23:41
Speaker
Ja, man lernt dann diese Eiweißketten auswendig, man lernt die Fette und man lernt die Kohlenhydrate und so.
00:23:46
Speaker
Man versteht das ganze Zusammensetzung molekular und auch manchmal so ein bisschen praxisnah, durch in welchem Essen steckt was drin.
00:23:55
Speaker
Aber so richtig der Koschen ist erst bei euch gefallen.
00:24:00
Speaker
So ach, okay, und das wirkt deshalb so.
00:24:03
Speaker
Und wenn dir das fehlt, ach deshalb reagiert dein Körper darauf, wenn er das nicht hat, weil das Organ das braucht, um zu funktionieren.
00:24:10
Speaker
Und weil das Nervensystem das braucht, weil es sich sonst überhaupt nicht entspannen kann.
00:24:14
Speaker
Und was ich bei euch so krass fand, war, ich weiß nicht mehr, in welchem Modul, im Modul 1 wahrscheinlich war das noch, da gehst du einmal noch darauf ein, dass der Körper sich eigentlich ja die ganze Zeit am Laufen halten möchte.
00:24:29
Speaker
Das ist ja Ziel Nummer 1, bleib am Leben.
00:24:33
Speaker
Und wenn der Körper nicht bekommt, was er braucht,
00:24:37
Speaker
hat er auch keine Kapazität, sich über die Psyche Gedanken zu machen, weil er ist gerade noch am Überleben.
00:24:43
Speaker
Und ich dachte mir so, ja hallo, macht ja Sinn eigentlich, dass dein Körper ja erstmal alles braucht, was er braucht.
00:24:50
Speaker
Und wenn er dann gut versorgt ist, dann kann er sich auch um die Psyche kümmern.
00:24:54
Speaker
Und das war mir vorher nicht ganz bewusst.
00:24:56
Speaker
Aber diese kognitive Verhaltensdisonanz, die da sonst entsteht, bei meinen Klienten auch oft und bei mir selbst merke ich das,
00:25:03
Speaker
hat halt den Ursprung voll oft dort, bei den Nährstoffen.
00:25:06
Speaker
Und das ist das, was ich die ganze Zeit vernachlässigt habe auch, weil ich dann gesagt habe, ah, okay, probieren Sie doch dies oder jenes in dem Alltag aus, damit er besser funktioniert in der Haushaltsorganisation.
00:25:18
Speaker
Und die Frauen so, ja, ich weiß, aber ich komme nicht in die Umsetzung.
00:25:22
Speaker
Ich verstehe, ich sollte dies oder jenes machen oder das oder besser kochen oder was weiß ich.
00:25:26
Speaker
Aber ich schaffe die Umsetzung nicht.
00:25:29
Speaker
Und jetzt erst verstehe ich, ich hätte mit denen mal Temperatur messen sollen, ich hätte mal schauen müssen, okay, was hat denn dein Körper eigentlich nicht?
00:25:36
Speaker
Ja, genau.
00:25:37
Speaker
Und das ist, ich finde, dieser ganze Nährstoffteil wird in so vielen,
00:25:44
Speaker
Jobs eigentlich vernachlässigt, wenn man denkt, der Körper packt das schon.
00:25:48
Speaker
Und ach ja, jeder ist ja mal müde und so.
00:25:51
Speaker
Und ach ja, wenn du halt schlecht schläfst, ja, dann geh halt, brauchst du eine bessere Schlafhygiene, dann guck halt keinen Fernseher mehr und geh einfach eine Stunde früher schlafen.
00:25:58
Speaker
Aber die Frauen, die packen das oft nicht.
00:26:00
Speaker
Oder auch die Männer.
00:26:01
Speaker
Ich arbeite hauptsächlich mit Frauen, deswegen sage ich oft Frauen.
00:26:06
Speaker
Aber der Nährstoffteil, der hat auch meine Arbeit um Längen verbessert, um Längen, weil die Leute ganz anders sind, weil die kommen zu mir, wie ihr ja auch immer sagt, die kommen ja nicht wegen einer Vaterwunde oder so oder die sagen ja auch nicht, ich bin ein bisschen enttäuscht von meiner Mutter oder so.
00:26:22
Speaker
Und habe deshalb vielleicht eine steife Hüfte, sondern zu mir mit, Laura, ich kann rechts die Schulter nach hinten drehen, links geht gar nichts.
00:26:31
Speaker
So, mach mal was.
00:26:32
Speaker
Und dann sage ich, ich bin kein Physiotherapeut.
00:26:34
Speaker
Und dann sagen die, ja, ich war schon bei der Physio, die wissen auch nicht, was mit mir anfangen, was mache ich denn jetzt?
00:26:38
Speaker
Und dann sage ich, okay, dann dehnen mal die Schulter, dann machen wir dies, machen wir jenes.
00:26:42
Speaker
Ja, okay, dann hast du so minimale Fortschritte über ein Jahr vielleicht.
00:26:47
Speaker
Es funktioniert so ganz schleppend, aber die Leute sind furchtbar frustriert und hören nach zwei Wochen die Übungen wieder aufzumachen.
00:26:53
Speaker
Das juckt die nicht.
00:26:55
Speaker
Die dehnen die Schulter zwei Tage und dann ist Schluss.
00:26:58
Speaker
Das ist ja vielleicht auch ein Schutzmechanismus.
00:27:01
Speaker
Ja.
00:27:01
Speaker
Weil wenn das dann nicht aufgefangen wird, was da durch das Dehnen kommt.
00:27:06
Speaker
Ja.
00:27:06
Speaker
Ja, genau.
00:27:08
Speaker
Und da ist dann auch, okay, braucht der Körper vielleicht was?
00:27:11
Speaker
Braucht er vielleicht Magnesium oder irgendwas anderes?
00:27:14
Speaker
Aber braucht er vielleicht erstmal nährstofftechnisch was?
00:27:16
Speaker
Warum er da nicht loslassen kann?
00:27:19
Speaker
Ist es eine emotionale Blockade?
00:27:21
Speaker
Ist es ein Schutz, der die Schulter hält, damit die Trauer nicht kommen muss, zum Beispiel oder so?
00:27:26
Speaker
Und was ist, wenn wir die mobilisieren und der Mensch hat dann doch tatsächlich eine Trauer, die hochkommt?
00:27:32
Speaker
Wie kann ich die dann korregulieren?
00:27:34
Speaker
Wie kann ich die dann...
00:27:35
Speaker
integrieren, damit wir diese Wurzel der Ursache finden für diese steife Schulter, wenn kein körperlicher, rein körperlicher Unfall oder so war.
00:27:44
Speaker
Aber selbst das, dieser Schock von einem Unfall zum Beispiel, kann auch in der Schulter stecken bleiben und dann kannst du die nicht mehr bewegen, weil kein Mensch weiß, warum.
00:27:52
Speaker
Und das ist eigentlich, ich hoffe, ich konnte eine Frage beantworten, aber das ist eigentlich das,
00:27:58
Speaker
wie stark ich merke, dass die Ausbildung auf meinen Arbeit, weil ich arbeite ja auch nicht im emotionalen Essen, ich arbeite eigentlich mit Sport und mit dem Bewegungsapparat, der irgendwo eine Blockade hat, die sonst keiner wegbekommt.
00:28:13
Speaker
Und da, das ist einfach, das ist zu krass.
00:28:16
Speaker
Das ist echt zu krass.
00:28:19
Speaker
Es macht plötzlich Sinn.
00:28:20
Speaker
Die Leute haben unfassbar schnell Ergebnisse, wo die jahrelang rumgemacht haben,
00:28:27
Speaker
Und ich kombiniere das noch mit Euroathletik, das kommt auch noch dazu, dass das alles ein bisschen schneller funktioniert.
00:28:32
Speaker
Aber wenn die mal... Also es ist einfach krass, es ist einfach krass.
00:28:37
Speaker
Ja, ich bin jedes Mal aufs Neue so, warum weiß es nicht jeder, denke ich mir jedes Mal.
00:28:45
Speaker
Und warum macht es nicht jeder?
00:28:47
Speaker
Weil das ist echt, das ist krass, es ist verrückt, was man auf einmal für Ergebnisse hat bei den Klienten.
00:28:53
Speaker
Und das kann man irgendwie nicht richtig in Worte fassen, wenn man sich die ganze Zeit denkt, wie ist denn das möglich, dass ich den jetzt seit zwei Jahren versucht zum Sitzen zum Beispiel zu bringen.
00:29:02
Speaker
Ich habe einen Klient, der kann seit einem Kind ist kein Schneidersitz.
00:29:06
Speaker
Der hatte eine Fehlstellung als Kind.
00:29:08
Speaker
In der Hüfte, die hat man vermasselt durch eine OP.
00:29:11
Speaker
Und seitdem kann er nicht im Schneidersitz sitzen.
00:29:14
Speaker
Seit zwei Jahren mobilisiere ich dem seine Hüfte.
00:29:17
Speaker
Plus dann eben dieses ganze Nährstoffthema, dann plus die Emotionslösung, die sich durch dieses Schock im Körper gespeichert hat, durch diese Operation.
00:29:27
Speaker
Auch die Operation, wenn du sie psychisch nicht mitbekommst, ist für den Körper massiven Stress.
00:29:31
Speaker
Das vergessen wir so oft.
00:29:32
Speaker
Da schnippeln wir ein bisschen rum und da ist der Mensch ja in Narkose und der kriegt es

Trauma, körperliche Manifestationen und ganzheitliche Heilung

00:29:37
Speaker
nicht mit.
00:29:37
Speaker
Doch, der kriegt es mit und wieder das mitbekommen.
00:29:39
Speaker
Und der Körper speichert diese Info einfach, der erinnert sich.
00:29:43
Speaker
Und jetzt nach zweieinhalb Jahren kann er tatsächlich endlich mal im Schneidersitz sitzen.
00:29:48
Speaker
Zwar, wenn es so ein bisschen bergab geht mit so einer kleinen Erhöhung noch.
00:29:51
Speaker
Aber es ist krass, der Typ ist schon fast 40.
00:29:55
Speaker
Und er konnte fast 40 Jahre, konnte der fast lange nicht im Schneidersitz sitzen.
00:30:01
Speaker
Und nach zweieinhalb Jahren, wenn man die Nährstoffe abcheckt, wenn man die Emotionen abcheckt, wenn man guckt, welcher Muskel ist blockiert und welches Trauma hockt dahinter.
00:30:09
Speaker
Es geht ratzfatz.
00:30:11
Speaker
Das ist so krass.
00:30:13
Speaker
Und eigentlich, ich habe mich hier ein bisschen mit Physiotherapeuten mal unterhalten, aber die sind leider noch überhaupt nicht offen dafür.
00:30:21
Speaker
Aber wenn man so die ganzen Resonanzen durchgeht auf Google bei den Physiotherapeuten, da ist die schlimmste Kritik oder auch das beste Lob immer, der hat mich emotional verstanden oder der ist nicht auf mich eingegangen.
00:30:34
Speaker
Das macht einen guten Physiotherapeut aus, deswegen verstehe ich auch nicht, warum die Physiotherapeuten einfach noch nicht auf den Trichter gekommen sind.
00:30:40
Speaker
traumasensibler zu sein.
00:30:44
Speaker
Ich glaube, das liegt einfach an den Ausbildungen.
00:30:47
Speaker
Also sind wir nochmal an dem Punkt, du kannst nicht über Dinge nachdenken, die dir nicht bewusst sind.
00:30:52
Speaker
Und wir haben halt immer noch die Thematik, dass gerade bei staatlichen Ausbildungen das irgendwie noch nicht in den Stoff mit reinfließt, weil
00:31:02
Speaker
das so schwer auch wissenschaftlich zu belegen ist.
00:31:07
Speaker
Und das macht es so schwierig.
00:31:10
Speaker
Also wir sehen das ja durch unsere tägliche Erfahrung.
00:31:14
Speaker
Wir kriegen das Feedback ja dauerhaft.
00:31:18
Speaker
Da hat sich jetzt aber auch irgendwas in meiner Schulter gelöst oder irgendwie fühle ich mich jetzt gerade leichter und freier.
00:31:23
Speaker
Aber das ist halt kein kein.
00:31:25
Speaker
Das ist nichts, was man was man in der Datenlage
00:31:29
Speaker
so einfach erfassen kann, da muss man den Menschen zuhören und dann muss man... Und das ist so ein bisschen, glaube ich, das Schwierige, weil gerade staatliche Ausbildung... Also wir arbeiten ja auch fundiert.
00:31:41
Speaker
Das weißt du ja auch.
00:31:42
Speaker
Wir vermitteln ja auch fundierte Informationen.
00:31:45
Speaker
Und dann kommt aber noch dieser Teil der Erfahrung aus den Praxisräumen raus, wo wir das einfach bei hunderten Menschen gesehen haben und wo es einfach...
00:31:56
Speaker
Da brauche ich keinen zusätzlichen Beweis zu.
00:31:59
Speaker
Ich sehe ja, dass das passiert.
00:32:04
Speaker
Und da einfach mal sich Zeit nimmt mit den Klienten und zu gucken, was kann man noch tun, um das System im Gesamten zu unterstützen.
00:32:10
Speaker
Und dann passiert genau das.
00:32:12
Speaker
Dann sagt man, oh mein Gott, das ist so krass.
00:32:14
Speaker
Warum passiert das auf einmal so einfach?
00:32:15
Speaker
Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber hast du das Gefühl, dass das auch ressourcenschonender für dich ist?
00:32:22
Speaker
Aber hallo, ja, ja, einmal vor allem auch, weil ich mit meiner Psychohygiene viel besser umgehen kann jetzt und weil ich viel stärker auf meine Grenzen achten kann, weil mir meine Muster viel stärker bewusst sind und weil wir ja jedes Mal in den Praxiserfahrungen nochmal, je nachdem, mal drankommen.
00:32:41
Speaker
wenn man mag und man da an eine Tiefe rankommt, die ich auch nicht verstehen kann.
00:32:47
Speaker
Die kann ich nicht verstehen.
00:32:48
Speaker
Das ist auch zu krass.
00:32:50
Speaker
Und nach Jahren der Traumatherapie und nach mehr als zehn Psychologen, die ich in meiner Vergangenheit schon durchprobiert habe, kam niemand jemals so tief in einer Session.
00:33:02
Speaker
Das muss man sich mal überlegen.
00:33:03
Speaker
Die geht eine Stunde, eineinhalb vielleicht.
00:33:06
Speaker
Da war also sicher haben die schon Vorarbeit geleistet, so dass ich schon genug war für sowas.
00:33:11
Speaker
Nicht, dass es die jetzt nicht braucht.
00:33:14
Speaker
Aber die haben sicher ihre Vorarbeit geleistet, aber dass es so tief geht und zwar so schnell, wenn man macht ja nur die Augen zu.
00:33:21
Speaker
Dann sagt die Lena was und dann macht sie so, dann atmet man.
00:33:25
Speaker
Und dann aber plötzlich ist man so, äh, Moment, was ist denn jetzt gerade passiert?
00:33:31
Speaker
Dann sagt sie, ja, sag mal du's oder schrei mal in das Kiste und so.
00:33:34
Speaker
Und danach ist man, also mich konntest du nach der Praxiserfahrung eine Woche schon fast wegschmeißen, weil ich da noch so...
00:33:44
Speaker
krass in diesem Prozess, weil ich war wie ausgewechselt und es hat so langsam dann sich so in meinen Alltag eingeschlichen.
00:33:50
Speaker
Und das ist der entscheidende Unterschied, den ich spüre, dass das nachhaltig einfach sich in den Alltag integrieren lässt, was ich bei Retreats eben oft kritisier.
00:34:02
Speaker
Die Leute das nachhaltig nicht halten können, weil die eben alltagstauglich nicht begleitet werden oder weil die Retreats oft nicht auf die Tiefe gehen, wo dieses Trauma entstanden

Persönliches Wachstum und Raumhalten im Coaching

00:34:12
Speaker
ist.
00:34:12
Speaker
Und ihr seid das.
00:34:14
Speaker
explizit nach der Wurzel und löst die Wurzel.
00:34:17
Speaker
Und das ist, glaube ich, der Unterschied, warum das so gut funktioniert.
00:34:21
Speaker
Ja, und das, was du gerade so beschreibst für dich, fühlt sich das dann in dem Moment so an, also ich mache ja einfach nur die Augen zu, ne?
00:34:30
Speaker
Genau das.
00:34:30
Speaker
Aber hey, das ist der Rahmen, das ist die Vorarbeit, das ist das regulierte Nervensystem von in dem Fall Lena, die vor dir sitzt und genau weiß, wann was wirkt, an welcher Stelle muss geatmet werden, wie muss an welcher Stelle geatmet werden, wann setze ich den richtigen Satz, die richtige Frage, so.
00:34:50
Speaker
Und dafür braucht es diesen Rahmen plus ihre Verkörperung, ihr Nervensystem.
00:34:54
Speaker
Und das ist ja auch der Prozess, den ihr...
00:34:59
Speaker
in dieser Ausbildung auch lernt, step by step, dass ihr das erst mal selbst erfahrt.
00:35:05
Speaker
Ja, weil ihr müsst einfach in diese Tiefe getaucht sein, um andere Menschen in dieser Tiefe halten zu können.
00:35:10
Speaker
Ich kann niemand anderen darunter schicken, wenn ich da selber noch nie war.
00:35:14
Speaker
Und dann aber vielleicht nimmst du uns noch mal so ein bisschen mit.
00:35:17
Speaker
Jetzt hast du auch deine Erfahrung geschildert im Hinblick auf die Selbsterfahrung.
00:35:25
Speaker
Was erlebst du jetzt gerade, wenn es darum geht, das wirklich auch anzuwenden?
00:35:29
Speaker
Fühlst du dich genug supported, das in deine Arbeit auch mit einem Sicherheitsgefühl integrieren zu können?
00:35:37
Speaker
Ich würde sagen,
00:35:39
Speaker
Wenn man nochmal, wenn man in der Ausbildung merkt, dass man nicht von vornherein sofort mit den Infos überschüttet wird, sondern man wirklich Step by Step vorbereitet wird.
00:35:48
Speaker
Das ist nicht so dahingesagt, es ist wirklich so.
00:35:50
Speaker
Es ist so häppchenweise und ihr habt ja auch die anderen Module noch verschlossen, sodass man auch nicht zu weit vorpreschen kann.
00:35:57
Speaker
Und wenn man verstanden hat, dass man wirklich Step by Step erstmal bei sich selbst guckt, dann ist
00:36:04
Speaker
verliert man die Angst davor.
00:36:06
Speaker
Also ich habe unfassbar Angst gehabt, Menschen zu retraumatisieren.
00:36:10
Speaker
Wenn ich jetzt einfach so das Wissen einfach anwend, dachte ich mir, vielleicht reicht mir die Kompetenz nicht, vielleicht ist irgendwas.
00:36:18
Speaker
Aber man macht es dann auch nicht.
00:36:20
Speaker
Man wagt sich gar nicht an die Leute ran, wenn man denkt, ich kann es vielleicht gar nicht so richtig halten, dann hört man vorher schon auf.
00:36:30
Speaker
Aber es ist so...
00:36:33
Speaker
Diese Angst verliert man dadurch, dass man genau versteht, in welchen Steps man das machen muss.
00:36:41
Speaker
Und das ist ja bei euch so aufgebaut, so Step 1, okay, erstmal Nährstoffanalyse, okay, Step 2, dann dies.
00:36:46
Speaker
Und dadurch verliert man, finde ich, total diese Angst davor, jemanden nicht halten zu können.
00:36:55
Speaker
Und man wird sensibler, finde ich, vom Gefühl her.
00:36:58
Speaker
Also ich werde viel sensibler.
00:37:00
Speaker
Ich habe vorher eigentlich mit allen gearbeitet, weil ich dachte, das passt schon.
00:37:03
Speaker
Komm, komm, ich kann das, ich kann das.
00:37:05
Speaker
Und jetzt bin ich viel sensibler und sortiere viel stärker vorher aus und sage, ah,
00:37:10
Speaker
Du triffst gerade bei mir irgendwie noch eine aktive Wunde, mit der kann ich nicht arbeiten, weil das mich zu sehr triggert.
00:37:17
Speaker
Und das weiß ich jetzt.
00:37:18
Speaker
Und ich weiß, wann ist es meine Wut, die aufkommt.
00:37:21
Speaker
Und dann weiß ich auch, die Wut liegt nicht an ihm, weil der so ein Scheiß-Depp ist, sondern es liegt an mir.
00:37:27
Speaker
Ich habe da noch was nicht verarbeitet oder er triggert da eine offensichtliche Wunde.
00:37:32
Speaker
Und dann wird man einfach viel sensibler.

Respekt vor persönlichen Grenzen im Coaching

00:37:35
Speaker
und kann, glaube ich, schneller abschätzen, wann kann ich mit jemandem arbeiten und wann sollte ich den vielleicht meiden und kann es viel wertschätzender auch kommunizieren.
00:37:44
Speaker
Ja, also so die eigene Verkörperung, die durch auch das Tempo und den Aufbau und die Selbsterfahrungsräume in Kombination mit den Praxis- und Wissensräumen, sag ich mal, stattfindet.
00:38:01
Speaker
Das höre ich jetzt so ein bisschen raus.
00:38:03
Speaker
Also dass auch deine Wahrnehmung mitkommt und dass nicht bei dir so eine kognitive Verhaltensdissonanz entsteht, von wegen, okay, du hast das jetzt alles gelernt, aber...
00:38:12
Speaker
in deinem Körper kommt das gar nicht an.
00:38:15
Speaker
Genau, ja, weil ich finde es auch gut, dass du eine Woche Nährstofftheorie machst und eine Woche Selbsterfahrungsraum und ja einmal im Monat noch so eine Embrugung-Session, die finde ich auch nochmal richtig viel raushaut.
00:38:30
Speaker
Und das alles macht irgendwie ein anderes Bewusstsein.
00:38:33
Speaker
Ich weiß nicht, ob es den anderen auch so geht, aber mir ist es auf jeden Fall, das macht irgendwie ein anderes Bewusstsein,
00:38:38
Speaker
Verständnis und eine andere Feinfühligkeit aus.
00:38:43
Speaker
Weil es nicht dieses, ich muss alle retten, einem reinhaut oder dieses, es ist aber fast schon eine unterlassene Hilfeleistung, hatte ich mal bei einem Coaching.
00:38:53
Speaker
Das geht mein Wecker ab.
00:38:57
Speaker
Das ist nicht dieses
00:38:59
Speaker
Ah, jetzt.
00:39:00
Speaker
Das ist nicht, bei einem anderen Coaching hatte ich mal, ja, das ist unterhalassene Hilfeleistung, wenn du den Menschen da nicht hilfst, obwohl du es kannst.
00:39:06
Speaker
Und das hat bei mir natürlich so voll so, oh shit, okay, ich muss jedem helfen, egal, ob es geht oder nicht.
00:39:12
Speaker
Und jetzt ist es viel wählerischer, viel mehr offener, viel ehrlicher auch, so dieses, ah, okay, also weißt du, wie ich meine?
00:39:21
Speaker
Ja, ja.
00:39:21
Speaker
Naja, du ziehst ja dadurch, dass du klar nach außen ausstrahlst, mit wem möchte ich arbeiten, mit wem kann ich arbeiten, auch genau die Menschen dann am Ende an.
00:39:30
Speaker
Das ist ja eine Resonanzfrage.
00:39:32
Speaker
Also dementsprechend.
00:39:34
Speaker
Und das ist ja auch wichtig, das geht uns genauso, hinzuspüren und seinem Gefühl zu vertrauen, wo man merkt, also
00:39:43
Speaker
gerade sind wir noch nicht so weit, um gemeinsam den Weg zu gehen.
00:39:49
Speaker
Und dann ist manchmal ein Nein auch heilsamer als ein Ja.
00:39:53
Speaker
Aber das muss einem auch erst mal jemand sagen.
00:39:57
Speaker
Weil sonst geht man immer mit diesem Gefühl rein, ich müsste dem jetzt aber helfen.
00:40:00
Speaker
Und eben, wenn man dann von seinem Ausbilder oder von seiner Ausbildung dann zu hören bekommt,
00:40:05
Speaker
Du darfst auch Nein sagen und es ist sogar wichtig, dass du Nein sagst.
00:40:08
Speaker
Das macht nochmal eine ganz andere Haltung aus.
00:40:10
Speaker
Wenn man sich dann, wie du auch sagst, wenn man es nicht weiß, kann man sich darüber keine Gedanken machen und dann hat man so verstanden, so, ah ja stimmt, Nein sein ist ja gar nicht so schlimm.
00:40:18
Speaker
Und das ist ja okay, wenn ich das mache.
00:40:20
Speaker
Ja, also auch darin, deine eigenen Grenzen zu respektieren und zu wahren, kostet am Ende weniger Kraft, die Arbeit jeden Tag zu tun.
00:40:30
Speaker
Ja, absolut.
00:40:32
Speaker
Ja.
00:40:32
Speaker
Und man ist selber auch ausgeglichener und das hat ja dann den positiven Kreislauf, dass man dann besser coacht.
00:40:42
Speaker
Ach, voll schön.

Abschluss und Kontaktinformationen

00:40:43
Speaker
Also, ich habe ja fast nichts anderes erwartet, weil ich ja schon immer deine Instagram-Stories und Videos sehe zu der Ausbildung.
00:40:50
Speaker
Jeden Mittwoch fast macht Laura Videos, weil sie komplett hin und weg ist.
00:40:55
Speaker
Und ich meine, ich wäre auch hin und weg, wenn ich sehen würde, dass es meinen Klienten so geht.
00:40:59
Speaker
Also, ist ja so.
00:41:00
Speaker
Also, ich bin
00:41:01
Speaker
Wir wenden das ja auch an, das ist ja nicht einfach irgendwas, was wir uns ausgedacht haben, sondern das kommt ja aus Praxisräumen und steht euch sozusagen zur Verfügung, um daraus eure eigenen Praxisräume zu kreieren mit einem klaren Prozess und einer klaren Orientierung.
00:41:21
Speaker
Und das ist schön zu hören, dass du auch das Gefühl hast, das mit einem Sicherheitsgefühl umsetzen zu können.
00:41:27
Speaker
Also richtig gut.
00:41:29
Speaker
Im Ayo ist sicherer als vorher, gar kein Vergleich mehr.
00:41:32
Speaker
Ja, wundervoll.
00:41:34
Speaker
Ja, meine Liebe, wo können wir dich denn finden?
00:41:36
Speaker
Also wenn jetzt so die eine oder andere Frau zugehört hat oder auch Männer, wirst du wahrscheinlich auch mitarbeiten, hat sich das angehört, also die gerade aus einem Retreat kommen und da irgendwie Integrationsbegleitung brauchen oder auch eben mit so Körperblockaden zu tun haben.
00:41:55
Speaker
Das klingt sehr, sehr nach, dass du da auch bei helfen kannst.
00:41:59
Speaker
Wie können wir dich finden?
00:42:01
Speaker
Gerade habe ich noch eine Website, die kann ich dir nachher den Link schicken.
00:42:05
Speaker
Auf der Website, da kann man es sich ein bisschen durchlesen.
00:42:07
Speaker
Da ist grob, was man bekommt und auch grob so ein Teil meiner Geschichte, damit man versteht, warum ich ausgerechnet mit Leuten aus dem Retreat arbeiten möchte.
00:42:15
Speaker
Da kann man sich nochmal nachlesen, nochmal reinfühlen, ob das ausgerechnet mit mir passt.
00:42:21
Speaker
Genau, auf der Website, das ist eigentlich ganz gut.
00:42:24
Speaker
Da ist auch ein Kontaktformular, da kann man sich gleich anmelden.
00:42:26
Speaker
Aber eben nicht nur, wenn man aus Retreats kommt, sondern gerne auch
00:42:30
Speaker
wenn man emotionalen Prokern hat.
00:42:32
Speaker
Ja, sehr schön.
00:42:34
Speaker
Und das heißt, wir werden alle Links dann unten in die Show Notes setzen.
00:42:40
Speaker
Und für alle, die sich jetzt so denken,
00:42:45
Speaker
Wow, Laura hat mich gerade überzeugt.
00:42:48
Speaker
Ich würde gerne mehr erfahren.
00:42:50
Speaker
Ich möchte auch so arbeiten.
00:42:53
Speaker
Auch alle Infos zur Ausbildung, zum nächsten Ausbildungsstart.
00:42:57
Speaker
Jetzt, wo wir den Podcast gerade aufhören, sind wir mitten in den Vorgesprächen für die nächste Runde im Mai.
00:43:02
Speaker
Schau dich unten in den Show Notes um.
00:43:04
Speaker
Klick mal da auf die Links.
00:43:07
Speaker
und vereinbar dir einfach mal einen Termin zum kostenlosen Connection Call und dann freuen wir uns riesig, mit dir persönlich einmal zu sprechen, so wie wir das am Anfang ja auch miteinander getan haben, Laura.
00:43:19
Speaker
Das war auch ein schönes Gespräch.
00:43:22
Speaker
Alle Fragen werden beantwortet.
00:43:24
Speaker
Klarheit wird geschafft.
00:43:25
Speaker
Passt das auch zu deiner Mission, zu der Zielgruppe, mit der du arbeiten möchtest?
00:43:31
Speaker
Trau dich, lass uns da einfach mal kennenlernen und ich würde sagen vielen, vielen Dank für deinen Einblick, Laura.
00:43:37
Speaker
Es war sehr, sehr wertvoll.
00:43:38
Speaker
Ich glaube, man konnte super viel mitnehmen.
00:43:41
Speaker
Absolut.
00:43:42
Speaker
Einfach so, wie sich so die Lücken gefüllt haben und was es einfach auch bedeuten kann für die Arbeit.
00:43:49
Speaker
Wir brauchen Menschen wie dich, wir brauchen diese Arbeit und wir brauchen vor allen Dingen, dass Menschen, die diese Arbeit machen, dabei nicht ausbrennen, sondern auch eine Erfüllung spüren und ja, dass es auch Energie gibt, nicht Energie nimmt.
00:44:05
Speaker
Und deswegen ist es so schön zu hören, dass das eben keine Theorie ist, sondern auch wirklich funktioniert.
00:44:11
Speaker
Richtig schön.
00:44:13
Speaker
Nicht nur für uns, sondern auch für euch als Auszubildende und für die weiteren, die noch durch unsere Ausbildungsräume gehen.
00:44:20
Speaker
Richtig schön.
00:44:22
Speaker
Dann danke dir, Laura.
00:44:23
Speaker
Bis dann.