Transcript
Speaker: Herzlich willkommen zur ersten Episode des Visual Makers Podcast. Ich bin Alex und ich begrüße dich hier heute aus dem mittlerweile schon dunklen Hamburg, besser gesagt aus Niendorf. Das ist ein Stadtteil im nördlichen Hamburg. In dieser ersten Folge möchte ich mich dir ein bisschen vorstellen und natürlich auch das Projekt Visual Makers an sich sprechen und was die Idee dahinter ist.
Speaker: Also noch mal kurz zu mir. Ich bin Alexander Sprogis, ich bin 28 Jahre alt und ausgebildeter Informatiker und Wirtschaftsinformatikstudent. In den letzten Jahren habe ich für verschiedene Konzerne gearbeitet, angefangen bei einem Industriekonzern im Kundensupport. Später hatte ich dann die Möglichkeit in den Bereich der Softwareentwicklung überzugehen und habe dann verschiedene Programme für interne Zwecke entwickelt.
Speaker: Weil ich aber nie so richtig die Ambition hatte, richtig tief in die Entwicklung einzusteigen, bin ich dann später in den Bereich Produktmanagement in einem Agenturnetzwerk gewechselt. Da ging es dann hauptsächlich um die Projektierung und dem Management von verschiedenen Softwareapplikationen. Heute bin ich selbstständig und verdiene mein Geld mit verschiedenen Projekten im Onlinebereich.
Speaker: Ich hatte schon immer Spaß daran, online Dinge zu bauen, Communities zu schaffen und anderen zu helfen. Und natürlich haben mir meine Programmierkenntnisse die Umsetzung zwar vereinfacht, aber trotzdem habe ich immer noch Möglichkeiten Ausschau gehalten, um Dinge schneller und einfacher vor allen Dingen in die Tat umzusetzen.
Speaker: So habe ich eine Zeit lang zum Beispiel viel mit dem WordPress Content -Management -System gearbeitet. Irgendwann habe ich mich allerdings nach neuen Lösungen umgeschaut, weil WordPress sich nicht für alle Anwendungsfälle eignet und durch viele Plugins schnell, langsam und träge wird. Irgendwann bin ich dann auf den Begriff No -Code gestoßen. Und das Einzige, was ich bis dato im Bereich No -Code kannte, waren Content -Management -Systeme wie WordPress eben, Joomla oder Website -Bilder wie Wix und Jimdo.
Speaker: Also nochmal ganz kurz zur Erläuterung. No -Code -Anwendungen erlauben dir so etwas wie visuelles Programmieren. Und das geht von einfachen Drag -and -Drop -Bildern über komplexere Designer bis hin zum Gestalten von kompletten Prozessen und Workflows. Das bedeutet nicht, dass die Anwendungen, die daraus entstehen, nicht aus Programmiercode bestehen. Es ist einfach gesagt nur jemand anderes code.
Speaker: Und das Beste daran ist, dass so jedem ermöglicht wird, digitale Anwendungen zu bauen, egal ob mit oder ohne Programmierkenntnisse. Und als ich das gesehen habe und auch die bereits vorhandene Menge an Tools in dem Bereich am Markt und was damit möglich war, war ich dann doch wirklich überrascht.
Speaker: Und ich bin dann noch ein bisschen tiefer in die Materie eingestiegen und habe sogar Unternehmen gefunden, deren Basis komplett auf solchen Tools basiert. Und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Online -Shops, die mit Shopify erstellt wurden, sondern da rede ich von individuellen Online -Kursplattformen, CRM -Systemen, Webseiten mit komplexen Datenbankstrukturen, Marktplätzen und vieles mehr.
Speaker: Und da habe ich eigentlich erst begriffen, was tatsächlich möglich ist. Im ersten Moment dachte ich, hey, okay, ist ja ziemlich cool, dann kann jeder so seinen MVP bauen, also seinen Minimum Viable Product, ja genau, bauen und mit solchen Apps halt testen. Aber das gesamte Unternehmen damit laufen, die Plattformen also auch skalierbar sind, das fand ich schon echt heftig. Und nur um dir mal so ein paar Plattformen zu nennen, damit du sie mal gehört hast,
Speaker: Da gibt es zum Beispiel Webflow, das ist noch einer der bekannteren zum Bauen von modernen und komplexen Websites. Dann gibt es Memberstack für Mitgliedsbereiche, Glide und V1 für Mobile Apps, Adello und Bubble für komplexe Webapps und noch viele, viele mehr. Und vor allen Dingen auch im B2B -Kontext. Da gibt es sowas wie Ninox, das ist sogar ein deutscher Anbieter.
Speaker: mit dessen Plattformen sich komplexe Workflows in Unternehmen nachbilden lassen, zum Beispiel für CRM, Zeiterfassung oder Warnwirtschaftssysteme. Also, wenn du bisher ein Software -Startup starten wolltest, hattest du ursprünglich drei Möglichkeiten.
Speaker: Du lernst selber zu coden, was natürlich aufwendig ist und dauert, zumal die Basics oft nicht reichen. Dann hättest du die Möglichkeit nach einem technischen Co -Founder zu suchen, der für dich die Programmierung übernimmt. Oder du versuchst an Investitionen zu kommen oder an Finanzierungen, um damit dann Entwickler zu beschäftigen.
Speaker: Jetzt kann jeder, der Interesse an sowas hat, einfach direkt losstarten und seine eigene Idee umsetzen. Und die Anbieter sind allesamt nicht wirklich teuer. Teilweise kann man sie schon zu einem einstelligen oder niedrigen zweistelligen monatlichen Betrag nutzen. Beziehungsweise zu Testzwecken sind die Anwendungen zum Großteil sogar kostenlos. Weniger Risiko geht glaube ich kaum, oder? Und nochmal als Ergänzung dazu. Die Mehrheit der Start -ups scheitert, weil sie Lösungen entwickeln, die entweder keine echten Probleme lösen oder am Problem -App vorbei entwickelt werden.
Speaker: Und das ist natürlich super ärgerlich, wenn man bereits zigtausend Euro in die Entwicklung gesteckt hat. Und es geht vor allen Dingen nicht nur Start -ups so. In großen Unternehmen kommt es ja regelmäßig vor, dass Software entweder für den Kunden oder für internen Zwecke entwickelt wird. Und anschließend stellt sich heraus, dass die Anwendung gar nicht so nutzbar ist. So habe ich das auch in dem letzten Unternehmen mitbekommen, in dem ich angestellt war. Da gab es ein Projekt, was von vornherein viel zu komplex geplant worden ist.
Speaker: und was am Ende für die Nutzer gar nicht anwendbar war. Und jetzt fragst du dich vielleicht, na, da brauche ich wahrscheinlich doch zumindest ein bisschen technisches Verständnis oder ein technisches Mindset, um mit diesen Anwendungen umgehen zu können. Nee, absolut gar nicht. Da kann ich dich beruhigen. Das Einzige, was von Vorteil sein kann, ist zu wissen, wie Datenbanken strukturiert und aufgebaut sind und wie sich Daten miteinander verknüpfen lassen. Das lernt man aber relativ schnell bzw. das bekommst du auch in jedem Excel -Kurs für Fortgeschrittene beigebracht.
Speaker: Also, jetzt nochmal zusammengefasst, für wen eignen sich No -Code -Anwendungen eigentlich? Jeder Gründer, Unternehmer oder Site -Hustler, der eine Idee für eine Anwendung, eine Plattform, eine Website hat, bekommt hier maximale Flexibilität. Und egal, ob du nur einen MVP damit erstellen möchtest, um deine Idee zu testen oder die gesamte Anwendung aufsetzt.
Speaker: Also ich kann euch echt nur empfehlen, diese Anwendung mal auszutesten. Und nicht nur für Gründer ist das ganze Thema relevant. Auch im B2B -Bereich kann es Innovationen hervorbringen, wenn man zum Beispiel seinen Mitarbeitern ermöglicht, diese Anwendung mal auszuprobieren, um Prozesse zu optimieren. Ich weiß, Unternehmen streben hauptsächlich Standardisierung an und das ist auch gut so.
Speaker: Aber wenn man seinen Mitarbeitern den Raum gibt, sowas mal auszuprobieren, zum Beispiel bei internen Hackathons oder sowas, kann das die interne Transformation unterstützen und fördern. So, und was hat das Projekt Visual Makers jetzt eigentlich damit zu tun? Die eben genannten Tools verleihen dir allesamt super Kräfte.
Speaker: Aber auch die besten Superkräfte nutzen dir nichts, wenn du nicht weißt, wie du sie einsetzen sollst. Und deswegen habe ich die Plattform Visual Makers gegründet, um dir zu zeigen, wie du diese Tools einsetzen kannst und wie du konkrete Anwendungsfälle mit ihnen umsetzt.
Speaker: Auf der Plattform findest du zum Beispiel Videokurse, in denen ich dir zeige, wie einzelne No -Code -Anwendungen funktionieren und wie du mit ihnen digitale Apps erstellen kannst. Darunter auch Anwendungsbeispiele, zum Beispiel wie du mit Webflow einen Jobboard erstellst oder einen Product -Hunt -Klon. Und falls der Product -Hunt nichts sagt, dabei handelt es sich um eine Plattform aus den USA, auf der Gründer innovative Software -Projekte einreichen können. Und die werden dann von der Community in einer Liste nach oben gevotet.
Speaker: Das bedeutet also, je mehr Votes du hast, desto größer ist deine Sichtbarkeit, eher desto mehr potenzielle Neukunden ziehst du an. Und das kann bei ca. 4 Millionen Nutzern pro Monat schon gar nicht mal so unbedeutend sein. Jedenfalls findest du neben den Tutorials auch eine gesammelte Liste mit No -Code -Anwendungen und Templates. Und zukünftig sind auf jeden Fall Events geplant, wie zum Beispiel Workshops, Bootcamps oder Deep Dives. Da kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass wir bei solchen Veranstaltungen dann gemeinsam einen MVP entwickeln
Speaker: oder eine Geschäftsidee validieren. Aber Visual Makers soll natürlich viel mehr sein als nur eine Plattform. Visual Makers soll eine Community aus Machern werden, die sich gegenseitig unterstützen und ihre Erfahrungen teilen. Der Bereich No Code wird die Entwicklung von Anwendungen auf lange Sicht sicherlich verändern, denn nochmal, jeder bekommt die Möglichkeit etwas zu bauen. Von der einfachen Webseite über Mobile Apps bis hin zu komplexen Webanwendungen und der Abbildung von Workflows. Und das Ganze ist also nicht mehr Entwicklern vorenthalten.
Speaker: Was dazu kommt ist, dass No -Code hierzulande bisher noch kaum Bekanntheit erlangt hat. Klar, jeder kennt WordPress, aber da hört es dann auch schon fast auf. Wenn du jetzt jemanden auf der Straße fragst, hey, was ist No -Code? Dann wirst du wahrscheinlich nur an Schultern zucken ernten. Mit Visual Makers möchte ich also auch bezwecken, dass das ganze Thema mehr Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum bekommt. Denn es gibt mittlerweile auch einige wenige Applikationen in dem Bereich, die im Dachraum entwickelt wurden.
Speaker: Also, schau gerne mal auf VisualMakers .de vorbei, wenn dich das ganze Thema interessiert. Da kannst du dich gerne kostenlos anmelden und vielleicht auch mal in unserer Slack -Community vorbeischauen.
Speaker: Du findest aktuell schon einige Kurse auf der Plattform und unter anderem auch welche, die als Coming Soon gekennzeichnet sind, die drehe ich aktuell noch ab, beziehungsweise die befinden sich schon in der Nachbearbeitung. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du mal vorbei schaust, ein bisschen stöberst, dir den ein oder anderen Kurs anschaust und wie gesagt, probiere auf jeden Fall die von mir genannten Anwendungen aus. Liste findest du auch auf visualmakers .de und dann kannst du das Ganze zum Teil, wie gesagt, auch kostenlos testen bei den jeweiligen Anbietern.
Speaker: In den nächsten Podcast -Episoden werde ich dann sicherlich nochmal etwas näher auf die eine oder andere Anwendung eingehen und aus der Praxis berichten oder hoffentlich auch den ein oder anderen spannenden Interviewgast dabei haben. Also, ich denke, das war's jetzt fürs Erste. Ich bedanke mich bei dir fürs Zuhören, wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und hoffe, dass wir uns beim nächsten Mal wieder hören. Mach's gut, dein Alex.






