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#124 - Case Study: Moderne All-in-One Verwaltung statt SaaS Lösungen - mit Max Mika

VisualMakers
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311 plays · Mar 17, 2025

In dieser Folge durfte ich mit Max Mika sprechen, dem Gründer vom Remote Verlag. Der Remote Verlag hat sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, ihre Verwaltungssoftware selbst in die Hand zu nehmen und wir durften mit unserem Product Studio dabei helfen. Mit “Remote Sales” durften wir eine moderne Lösung für die Verwaltung seines Verlags bauen, die auch den Autor:innen das Leben vereinfacht. Max erzählt uns in dieser Folge, wie er sich dazu entschied den Remote Verlagzu gründen, warum er dabei auf No-Code setzt und was seine unternehmerischen Learnings aus dieser Erfahrung sind. Links zur Folge: Tool der Woche - Eledo: https://www.visualmakers.de/tool/eledo Remote Verlag: https://www.remote-verlag.de/ Max’ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/max-mika/ **////////// Gefällt dir unser VisualMakers Content? Werde selbst zum VisualMaker mit einem unserer vielen kostenlosen Kurse. Starte jetzt durch und werde No-Code Profi https://www.visualmakers.de/academy** **////////// Folge uns auf: LinkedIn: https://bit.ly/3SfL6oO Youtube: https://bit.ly/3OF5jBj Instagram: https://bit.ly/3cMYH6N Slack: https://bit.ly/vm-slack** **////////// Jetzt Newsletter abonnieren und keine No-Code News mehr verpassen! https://bit.ly/3cMYNeF**

Transcript

Speaker: Und dann kam im Endeffekt No-Code ins Spiel, weil ich einfach gemerkt habe, okay, ich will nicht nochmal in der Situation sein, dass ich gar nichts damit anfangen kann, wenn ein Entwickler abspringt, dass ich mich im Zweifel trotzdem selbst irgendwie einarbeiten kann oder auch jemand anderes sich viel schneller einarbeiten kann.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast.

Speaker: Mein Name ist Adriano und in dieser Folge durfte ich mit Max Mika sprechen.

Speaker: Max ist der Gründer und Geschäftsführer vom Remote Verlag.

Speaker: Was genau das ist, wird er uns natürlich erzählen.

Speaker: Wir durften für den Remote Verlag dieses Jahr eine Software bauen,

Speaker: und auch darüber werden wir natürlich in dieser Folge vor allem sprechen.

Speaker: Wir hören von ihm in der Folge auch, wie er generell auf die Idee kam für den Remote Verlag, wie er es damals umgesetzt hat, relativ frisch aus der Uni-Zeit überhaupt, zum Thema Unternehmertum kam und alles Mögliche, was sonst noch spannend dabei ist, wie man so ein Geschäftsmodell aufziehen kann und vor allem, wieso er sich dann entschied, das Ganze mit No-Code und vor allem mit uns als Visual Makers umzusetzen.

Speaker: Ein Tool, was wir unter anderem dafür benutzt haben, ist Elido.

Speaker: Und das ist unser Tool der Woche.

Speaker: Tool of the Week.

Speaker: Eledo ist ein Tool, das dir hilft, PDFs automatisiert generieren zu lassen.

Speaker: Das kann vor allem hilfreich sein für die automatisierte Erstellung von Rechnungen, aber auch Verträgen, Angeboten und, und, und.

Speaker: Wir haben Eledo eingebunden in die Software, die wir gemeinsam mit Remote Verlag gebaut haben, nämlich für die Erstellung von PDF-Abrechnungen.

Speaker: Eledo hat Integration von Haus aus zum Beispiel zu Make, Zapier, Monday.com, WooCommerce und vieles mehr.

Speaker: Außerdem hat es natürlich auch eine generelle API, mit der man

Speaker: arbeiten kannst.

Speaker: Also, falls du ein Tool suchst, mit dem du automatisiert PDFs erstellen kannst, dann findest du den Link zu Eledo in der Episode beschreiben.

Speaker: Herzlich willkommen, Max.

Speaker: Schön, dass du da bist.

Speaker: Wie geht's dir?

Speaker: Hi, Adriano.

Speaker: Vielen Dank für die Einladung erstmal.

Speaker: Freut mich sehr, hier zu sein.

Speaker: Mir geht's sehr gut.

Speaker: Und selbst.

Speaker: Ebenso, vielen Dank, danke.

Speaker: Du hast dir gerade im Vorgespräch schon verraten, finde ich natürlich sehr spannend, aber du kannst dir ja nochmal sagen, wo du gerade sitzt.

Speaker: Ich glaube, das ist auf jeden Fall die Podcast-Episode mit dem Gast, der am weitesten von mir entfernt ist, jemals, glaube ich.

Speaker: Genau, ich bin gerade in Guatemala.

Speaker: Ich habe es dir im Vorgespräch ja im Endeffekt auch schon erzählt, dass ich seit 2023 mit meiner Freundin die Panamericana-Route einmal runterfahre und dementsprechend gerade mitten in Zentralamerika.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Und das hat ja irgendwie, also das habe ich im Gefühl, hat auch was mit deinem Unternehmen zu tun, richtig?

Speaker: Der Remote Verlag, der Name sagt ja auch schon ein bisschen, Remote.

Speaker: Hat es was damit zu tun, dass du dich für diesen Lifestyle irgendwann mal entschieden hast?

Speaker: Vielleicht kannst du uns generell einfach mal pitchen, was ist der Remote Verlag, was macht ihr damit und inwiefern ist es dann irgendwie mit deinem Lifestyle sozusagen vereinbar?

Speaker: Ja, also der Name ist auf jeden Fall Programm und der ist auch irgendwie daraus damals entstanden, dass ich noch im Studium mir gedacht habe, okay, ich will eigentlich vor allem ortsunabhängig arbeiten, um die Welt reisen können und dabei einfach eine coole Company aufbauen.

Speaker: Und irgendwie war dieser Aspekt remote einfach da präsent und irgendwie ist es dann Remote Verlag geworden daraus.

Speaker: Okay.

Speaker: Genau, als Remote Verlag selber veröffentlichen wir Bücher, vornehmlich Ratgeber und Sachbücher im Bereich Mönlichkeitsentwicklung, Leadership, Business und so weiter für Kunden und genau, das ist im Endeffekt das, was wir erstmal tun.

Speaker: Wie kamst du damals dazu?

Speaker: Hattest du schon immer irgendwas mit Verlag zu tun?

Speaker: Warst du oder bist du selber Autor?

Speaker: Das finde ich mal sehr spannend.

Speaker: Im Grunde ist das ganz witzig.

Speaker: Also ich habe eigentlich Sport studiert in Köln.

Speaker: Sporthochschule wahrscheinlich, oder?

Speaker: Genau, Sporthochschule Köln.

Speaker: Und mein Ziel damals war aber mit diesem Sportstudium eigentlich einerseits einfach ein Studium zu haben, was super viel Spaß macht, gleichzeitig aber auch die Zeit nebenbei zu haben, um mich zu

Speaker: irgendwie in der Hinsicht mit Selbstständigkeit, Unternehmertum und so weiter einfach mehr auseinandersetzen zu können.

Speaker: Und mein Studium war sehr stark davon geprägt, dass ich in meiner Freizeit einfach alle möglichen Online-Beschäftsmodelle ausprobiert habe.

Speaker: von, keine Ahnung, Online Ernährungsberatung, Amazon FBA und so weiter.

Speaker: Und irgendwie bin ich dann bei Büchern geblieben, weil ich gemerkt habe, das funktioniert.

Speaker: Das kann ich irgendwie.

Speaker: Und dann hat sich daraus so der Rest ergeben.

Speaker: Also als ich dann mit dem Studium fertig war, dann war quasi so der Switch, dass ich davon grundsätzlich sehr gut leben konnte.

Speaker: Und da habe ich gemerkt, okay, dann gebe ich dem Ganzen jetzt einen Shot, mache da einen richtigen Verlag draus.

Speaker: Und dann hat sich das daraus entwickelt.

Speaker: Genau.

Speaker: Spannend.

Speaker: Das heißt, als du 2019 hast, hast du eine Remote-Verlag gegründet, richtig?

Speaker: Ja, im Endeffekt 2020, ja.

Speaker: Also es war so Ende 2019, aber so wirklich entstanden ist dann ab 2020.

Speaker: Wie lange vorher hast du dich dann so mit Selbstständigkeit und gerade mit so flexiblen Geschäftsmodellen befasst?

Speaker: Wie lange hat es gedauert, bis du dann gesagt hast, okay, der Remote-Verlag wird es sein und davon kann ich leben?

Speaker: Also ich glaube tatsächlich seit 2013 sogar schon.

Speaker: Also im Abi noch kann ich mich daran erinnern, dass ich angefangen habe, so Day-Trading und sowas zu machen.

Speaker: Das hat mir damals gezeigt, da war ich voll into it.

Speaker: Und von da aus hat sich das dann irgendwie so langgezogen.

Speaker: Also dieser Traum, den mir damals verkauft wurde mit finanzieller Freiheit, ortsunabhängigem Leben und so weiter und so fort, das hat mich richtig gepackt.

Speaker: Und dann war Trading im Endeffekt damals das Erste, was ich so wirklich zwei, drei Jahre einfach ausprobiert habe und versucht habe, das irgendwie zu meistern.

Speaker: Und von da aus hat sich das dann einfach so ergeben, dass ich mich in andere Bereiche irgendwann weiterentwickelt habe und mich reingefuchst habe.

Speaker: Und kann man sagen, dass das Ziel der finanziellen Freiheit auch im Sinne von, du kannst arbeiten von wo und wann du willst, hat sich der erfüllt, Standpunkt jetzt?

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Ja, sehr schön, das freut mich zu hören.

Speaker: Wie viele Leute sind involviert im Remote Verlag, abgesehen von den Autoren?

Speaker: Hast du mittlerweile ein kleines Team drumherum aufgebaut oder bist du da teilweise wirklich komplett auf dich gestellt, ist alles irgendwie durchautomatisiert?

Speaker: Wie sieht es da aus?

Speaker: Also tatsächlich sind wir mittlerweile so circa 15 Personen, die in Vollzeit bei uns arbeiten, also in allen Bereichen, sowohl Vertrieb, Marketing, als auch was die Produktion und so weiter angeht.

Speaker: Also da sind wir jetzt in den letzten ein, zwei Jahren schon sehr gut gewachsen.

Speaker: Und genau dementsprechend, also ich bin natürlich in der Position der Geschäftsführung halt noch tätig, habe noch den einen oder anderen operativen Part,

Speaker: Aber mittlerweile nimmt mir eigentlich fast jeder Mitarbeiter irgendwo was ab, sodass ich mich wirklich auf die strategische Ausrichtung mittlerweile konzentrieren kann.

Speaker: Cool.

Speaker: Aber das heißt, hast du noch viel Kontakt zu Autoren oder ist das auch alles komplett abgenommen worden von anderen?

Speaker: Nein, also Stand jetzt ist es schon so, dass ich aktuell die Marketingbetreuung noch mache.

Speaker: Also sobald ein Wunder stürzt, dann gehe ich halt mit den Autoren in die Kickoff-Calls rein und treue die dann da.

Speaker: Aber auch da gibt es jetzt einen Mitarbeiter, der in zwei Wochen anfängt, den ich dann anfange, da onzuboarden und so weiter.

Speaker: Dementsprechend, das war ein bisschen ein Pain da, jemanden zu finden, aber das hat jetzt auch ganz gut funktioniert, glaube ich.

Speaker: Und genau, das ist so der letzte Part, den ich dann noch operativ abzugeben habe.

Speaker: Ja.

Speaker: Sehr cool, das hört sich gut an.

Speaker: Du hast ja gesagt, du hast verschiedene Sachen ausprobiert und irgendwann hast du gemerkt, okay, das mit den Büchern funktioniert.

Speaker: War das auch schon Amazon damals oder hast du Bücher über Amazon dann irgendwie veröffentlichen lassen?

Speaker: Wann war das so ein bisschen aber der Punkt, wo du gesagt hast, ich kann Verleger für andere sein?

Speaker: Es gibt Autoren, die irgendwie Hilfe brauchen dabei.

Speaker: Genau, das hat sich irgendwie daraus ergeben.

Speaker: Also ich habe schon mit so den ersten ein, zwei Eigenprojekten irgendwie gestartet.

Speaker: Ich habe zum Beispiel so ein Buch über die Sporteignungsprüfung damals einfach geschrieben, weil ich da eine Thema hatte.

Speaker: Muss ich jetzt rückblickend sagen, war jetzt auch, glaube ich, nicht so der Burner.

Speaker: Aber ich habe halt irgendwo auch mal angefangen, so wie jeder.

Speaker: Ist auch in Ordnung, glaube ich.

Speaker: Und daraus hat sich das irgendwie entwickelt.

Speaker: Und irgendwann habe ich gemerkt, okay, das, was ich da gemacht habe, ist für einen sehr spezifischen Markt einfach nur relevant.

Speaker: Ich kenne aber diesen gesamten Prozess.

Speaker: Und dann habe ich angefangen, mir einfach Experten in verschiedenen Bereichen zu suchen, mit denen ich dann angefangen habe, Kooperationen zu machen.

Speaker: Und daraus sind dann die ersten Verlagsbücher teilweise auch schon entstanden.

Speaker: Also das war so ziemlich genau zu dem Übergang von der Remote Verlag wird gegründet und der Zeit vorher.

Speaker: Und genau so hat das dann im Endeffekt gestartet.

Speaker: Cool.

Speaker: Wenn ich jetzt auch an diese Zeitspanne denke, was ich jetzt mal interessant finde, wie hat sich gerade damals Lockdown und Corona so ausgewirkt auf das Geschäftsmodell?

Speaker: Es ist ja ein flexibler Remote-Modell.

Speaker: War das eher sehr gut, dass mehr Leute gemerkt haben, oh, ich kann damit irgendwie veröffentlichen oder war das tatsächlich dann doch recht schwierig so im ersten, zweiten Jahr?

Speaker: Tatsächlich haben wir genau in der Zeit den Nagel auf dem Kopf getroffen, weil du musst dir vorstellen, durch den Lockdown sind ja auch die ganzen Buchhandlungen dicht gewesen.

Speaker: Und alle Experten, die halt gewohnt waren, über klassische Verlage zu veröffentlichen, haben halt auf einmal Vorlaufzeiten gehabt, weil die Verlage gesagt haben, so okay, dies Jahr veröffentlichen wir nicht mehr, Buchhandlungen sind zu, wir haben keinen Absatzkanal, funktioniert alles nicht und die waren natürlich alle frustriert und dann kamen wir halt ganz random um die Ecke und haben halt einfach gesagt, so ja, pass auf, wir fokussieren uns halt auf Amazon, E-Commerce geht gerade halt voll ab.

Speaker: Wir haben dann eine Marketingstrategie, die einfach noch keiner wirklich erschlossen hat, weil die ganzen Verlage das einfach noch gar nicht auf dem Schirm hatten.

Speaker: Und das hat natürlich sehr gezündet.

Speaker: Wir waren zu dem Zeitpunkt jetzt so rein vom Geschäftsmodell eigentlich noch gar nicht gut aufgestellt.

Speaker: Also ich war ja auch noch relativ, relativer Anfänger in der ganzen Szene, sage ich mal.

Speaker: Und es hat sich aber dann trotzdem daraus gehend ganz gut entwickelt.

Speaker: Also wir haben da wirklich einen Sweetspot erwischt zu der Zeit.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Manchmal kann sich das ja eben doch auch sehr positiv entwickeln.

Speaker: Ja, das war dann irgendwie auch Glück einfach zu der Zeit.

Speaker: Ja, gut, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Speaker: Also einmal so, welche Probleme löst ihr einmal für eure, ich glaube, es ist interessant einmal zu verstehen, wer genau ist die Zielgruppe, wer sind eure Kunden, welche Art von Outdoor veröffentlicht bei euch im Vergleich zu klassischen Verlagen und welche Probleme löst ihr für sie und wie unterscheidet ihr euch jetzt auch von klassischeren Verlag oder einem großen?

Speaker: Vielleicht fangen wir bei der Zielgruppe mal an.

Speaker: Also wir haben jetzt nicht, ich sag mal, den klassischen Autor als Zielgruppe, der einfach nur sein Buch rausbringen möchte.

Speaker: Da sind wir definitiv die Falschen für und ich glaube, da ist auch unser Angebot grundsätzlich nicht darauf ausgelegt, sondern wir konzentrieren uns vor allem auf Unternehmen und Personenmarken, die einfach eine gewisse Dynamik schon haben, die weiter wachsen wollen, die vor allem auch bei ihren eigenen Kunden, bei Interessenten,

Speaker: Und so weiter halt mehr Vertrauen aufbauen wollen, um darüber halt verschiedene Sachen halt in Bewegung zu treten.

Speaker: Also sei es Lead-Generierung, Netzwerkaufbau, Markenaufbau.

Speaker: Aber im Grunde dreht sich am Ende alles um Vertrauen und das bauen wir durch Bücher für Unternehmen auf.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Du hast ja auch am Anfang gesagt, welche Art von Bücher er dann veröffentlicht.

Speaker: Aber wie du schon sagst, das sind jetzt keine klassischen Romane von einem, der wirklich auch schon acht Sachen publiziert hat, sondern eher, ich habe jetzt mal geguckt, zum Beispiel dieses Therapie to go von Sascha Bachim als Psychotherapeut, wahrscheinlich einfach ein

Speaker: Guter Kunde kann sich in dem Bereich irgendwie nochmal etablieren als Experte und ihr habt da sozusagen auch die Expertise, wie sowas vertrieben werden kann über die verschiedenen Plattformen.

Speaker: Korrekt.

Speaker: Und das, was uns dahingehend halt sehr stark unterscheidet, ist einerseits natürlich dieser Zielgruppenfokus, aber vor allem auch unsere Marketingstrategie.

Speaker: Also wir gehen da täglich dran und gucken, wie können wir gerade auch über Amazon und auch über Meta, also Facebook und Instagram,

Speaker: Das Buch halt, je nachdem worum es geht, halt bestmöglich vermarkten, damit wir die, ich sag mal, individuelle Zielsetzung, die jeder Kunde einfach mitbringt, auch erfüllen können.

Speaker: Bei manchen geht es halt darum, Spiegel-Western zu kriegen, bei anderen geht es um Lead-Generierung, um Netzwerkaufbau.

Speaker: Das kann sehr unterschiedlich sein und klassische Verlage konzentrieren sich halt vor allem darauf immer, dass das Buch halt am Ende...

Speaker: möglichst massentauglich ist und im besten Fall bringt der Autor halt sehr viel Reichweite irgendwie schon mit, weil das Geschäftsmodell von dem Verlag halt darauf ausgelegt ist, mit dem Buch natürlich selber Geld zu verdienen.

Speaker: Aber das ist ja im Sinne gar nicht unbedingt auch das Interesse vom Autor.

Speaker: Und da ist halt der Punkt, den wir erkannt haben, dass viele daran interessiert sind, dass es halt als Marketing- und Vertrauensaufbau-Tool, sag ich mal, genutzt wird.

Speaker: Und dementsprechend sehen wir uns auch eher als Dienstleister, der halt für Unternehmen das Ganze umsetzt.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Und ich habe gesehen, also auf der Website von euch kann man ja irgendwie auch auschecken.

Speaker: Das heißt, man kann bei euch direkt kaufen, Amazon.

Speaker: Habt ihr noch andere Plattformen, über die ihr das vertreibt?

Speaker: Ja, also im Endeffekt ist das Buch schon über jeden Vertriebskanal, also auch den stationären Handel und so weiter komplett flächendeckend zu erhalten.

Speaker: Also überall, wo es Bücher gibt.

Speaker: Okay.

Speaker: Wie ist das dann der Unterschied jetzt so von, ihr vertreibt es über eure eigene Seite oder irgendwie auf Amazon, im Vergleich zu dem stationären Handel zu bringen?

Speaker: Ist es dann das schwer, da irgendwie reinzukommen oder...

Speaker: Du meinst in den stationären Handel?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Oder jein.

Speaker: Also...

Speaker: Die klassische Verlagswelt hat dahingehend eine komplette Struktur gebaut mit so Verlagsvertretern, die dann halt in die Buchhandlung rennen, die ganzen Bücher immer vorstellen und so weiter.

Speaker: Und darauf baut quasi der gesamte Vertrieb im stationären Handel erstmal auf.

Speaker: Das heißt, es ist sehr viel Beziehungsaufbau.

Speaker: Und dadurch, dass wir uns von Grund auf immer auf Amazon konzentriert haben,

Speaker: ist der stationäre Handel bei uns eher so ein Nebenprodukt, würde ich mal sagen.

Speaker: Also klar, jede Buchhandlung, auch Thalia, Hugen, Jubel und auch jede Kleine Handlung kann die Titel von uns alle beziehen.

Speaker: Aber wir machen jetzt nicht aktiv Vertrieb für die, sondern wir konzentrieren uns halt mit Performance Marketing einfach auf Amazon oder unseren eigenen Shop, je nachdem, was die Zielsetzung vom Buch auch ist.

Speaker: Und

Speaker: Es gibt natürlich schon auch Bücher, die dann so populär sind und so viral gehen, dass die natürlich auch im Buchhandel ausliegen, weil der Buchhandel natürlich auch die Facebook-Ads sieht, wie das bei Amazon, bevor ein Buch auf der Spiegel bestellt ist.

Speaker: Und dann sind die natürlich logischerweise auch daran interessiert, das Laden zu legen.

Speaker: Aber es ist nicht unser Fokus, aber es ist ein Beiprodukt.

Speaker: Dann lass uns mal über die Tech-Themen sprechen.

Speaker: Immer würde es mich so ein bisschen interessieren, ich habe gesagt, auf eurer Webseite kann man ja auch kaufen und das, was wir für euch bauen durften, beziehungsweise auch gerade noch dabei sind, stand jetzt, ist aber nochmal eine andere Plattform.

Speaker: Das ist ja nicht direkt irgendwie verbunden mit eurer Webseite, aber was genau das ist, das wirst du uns gleich erzählen.

Speaker: Die Webseite selber, über welchen Tech-Stack läuft das und wie hast du auch damals begonnen, als du wirklich noch irgendwie gesagt hast, ja, ich zieh das jetzt auf, wie hast du damals die erste Webseite aufgezogen, irgendwie die ersten, so deine ersten Berührungspunkte dann so mit irgendwie No-Code und sowas?

Speaker: Ja, also 2016, 17 habe ich natürlich klassisch über WordPress irgendwelche Sachen versucht zu machen.

Speaker: Das auf jeden Fall, aber mittlerweile, der Online-Shop läuft über Shopify,

Speaker: Und alle anderen Landingpages, die wir drumherum so haben, entweder über Webflow oder OnePage.

Speaker: Okay, das heißt, ihr nutzt OnePage nochmal separat für Landingpages tatsächlich?

Speaker: Genau.

Speaker: Cool.

Speaker: Aus welchem Grund nochmal separat OnePage?

Speaker: Einfach der Schnelligkeit halber?

Speaker: Oder habt ihr bessere Analytics?

Speaker: Genau.

Speaker: Genau, ne, One-Page haben wir vor allem wegen dem Speed, also Speed of Implementation, wenn wir irgendwie eine Landingpage einfach umsetzen wollen und die ist grundsätzlich einfach nicht so fehleranfällig, wie das bei Webflow ist.

Speaker: Also ich habe gerade Landingpages, die jetzt nicht unbedingt mit einer Datenbank im Hintergrund verknüpft sein müssen, die haben One-Page rübergezogen, weil die einfach sauberer und stabiler laufen und bei Webflow waren super viele Formatierungsfehler und so immer mal drin.

Speaker: Das war super wartungsintensiv, genau.

Speaker: Ja, sehr nachvollziehbar.

Speaker: Also wir haben ja auch Webflow, wir hatten zwischenzeitlich auch viele Seiten auf Software, weil das natürlich extrem leicht irgendwie aufzusetzen war, die ganzen Fundamentals, Kurse und so haben wir über Software.

Speaker: Dann haben wir die im Webflow gebaut, einfach SEO-mäßig war das natürlich viel besser, dieselbe Domain irgendwie, keine Subdomain oder so zu haben, aber

Speaker: Ich kann den Pain sehr verstehen, dann halt jedes Mal, man will irgendeine Änderung machen oder eine neue Landingpage bauen und Webflow ist natürlich geil, weil du kannst alles damit machen, aber genau das lähmt dich halt auch so krass.

Speaker: Wenn du wirklich einfach nur so Best Practice, wir wollen eine Ad testen, erstmal eine Landingpage bauen, ist so okay, erstmal mit Webflow arbeiten.

Speaker: Ja, kann schon sehr, sehr mühsam sein.

Speaker: Absolut, absolut.

Speaker: Dann, ja, lass uns über RemoteSales.io sprechen.

Speaker: Was ist das und inwiefern ist das irgendwie Teil von einem Geschäftsmodell?

Speaker: Inwiefern unterscheidet sich das von sozusagen der Website und dem Shop?

Speaker: Wie kamst du damals auf die Idee?

Speaker: Das ist natürlich eine sehr spannende Frage.

Speaker: Genau, im Endeffekt ist RemoteSales.io eine Plattform für unsere Kunden und Mitarbeiter.

Speaker: Vornehmlich ist die dadurch entstanden, dass wir natürlich Abrechnungen mit Autoren machen müssen.

Speaker: Das heißt, die bekommen ja aus ihren Buchverkäufen natürlich auch Tantemen ausgezahlt.

Speaker: Und das Ganze zu verrechnen war nicht ganz trivial.

Speaker: Also wir haben da sehr viel mit Excel-Tabellen in der Vergangenheit rumgehackt.

Speaker: Und irgendwann war das so zeitintensiv und vor allem auch fehleranfällig, dass ich gesagt habe, wir müssen da irgendwie eine andere Lösung für finden, um halt die ganzen...

Speaker: Dateneingänge, die wir bekommen, aus den verschiedenen Verkaufskanälen auch einfach zu bündeln, sauber zu verarbeiten und dann halt auch korrekt abrechnen zu können.

Speaker: Das war so der Grundgedanke und von da an, das war so Anfang 2021 glaube ich oder 22, ich weiß nicht mehr, dann irgendwann, so, wir haben schon ein bisschen her und da kam ich auf die glorreiche Idee, das mit einem Softwareentwickler umzusetzen.

Speaker: Da war die ganze No-Code-Szene, glaube ich, auch noch gar nicht so existent.

Speaker: Also es gab auch noch kein Check.

Speaker: Wesentlich kleiner auf jeden Fall, ja.

Speaker: Das war noch ein bisschen weg auf jeden Fall.

Speaker: Und dann habe ich das mit dem PHP-Entwickler angefangen umzusetzen.

Speaker: Ich muss sagen, ich hatte selber natürlich zu der Zeit, ich meine, meine unternehmerische Erfahrung war zu dem Zeitpunkt noch sehr im Anfangsstadium und meine Softwarekenntnisse und Kenntnisse von Datenbanken und Prozessen und so weiter noch viel mehr.

Speaker: Also ich hatte eigentlich gar keinen Plan und habe gedacht, der Entwickler kann das schon alles.

Speaker: Habe dann aber über die Zeit festgestellt, dass ich echt viel dazugelernt habe und das Projekt eigentlich deswegen auch gescheitert ist, weil ich gar keine Ahnung hatte.

Speaker: Und fiel das erstmal so, wir müssen jetzt mal ausprobieren, wie es funktioniert und lass mal das machen, lass mal das machen, lass mal das machen.

Speaker: Irgendwie so war, also es war viel hin und her.

Speaker: Und irgendwann waren wir dann an dem Punkt, wo wir gemerkt haben, so, okay, die Abrechnungen funktionieren immer weniger.

Speaker: Irgendwie schleicht sich jedes Mal ein neuer Fehler ein, wenn wir was machen.

Speaker: Und dann hatte der Entwickler zu der Zeit auch irgendwie keine Lust mehr, das Projekt weiterzubetreuen.

Speaker: Und dann haben wir gesagt, okay, dann stampfen wir das Ganze wieder ein.

Speaker: Und dann kam im Endeffekt No-Code ins Spiel, weil ich einfach gemerkt habe, so, okay, ich will nicht nochmal in der Situation sein, dass ich

Speaker: Gar nichts damit anfangen kann, wenn ein Entwickler abspringt, dass ich mich im Zweifel trotzdem selbst irgendwie einarbeiten kann oder auch jemand anderes sich viel schneller einarbeiten kann.

Speaker: Und dann habe ich mich so ein bisschen umgeschaut, bin im Endeffekt auf euch gestoßen und habe direkt ein Gespräch geboten.

Speaker: Das mit der PHP-Anwendung.

Speaker: Du hast dann damals, also du hast gemeint, ganz am Anfang war es einfach so in Excel, das heißt, man konnte sich das so vorstellen, Abrechnungen mussten gemacht werden, die ganzen Infos waren in der Excel, das war irgendwie mit Formeln irgendwie verbaut, dann hat man da irgendwas eingetippt, aber wie habt ihr dann daraus Rechnungen erstellt und wo waren so diese Momente oder diese Schwachstellen quasi, die dann dazu geführt haben, dass irgendwie fehlerhafte Rechnungen und so erstellt werden?

Speaker: Ja, also im Endeffekt sah der Workflow so aus, dass ich mich einmal im Monat hingesetzt habe, für jeden Autor aus jeder einzelnen Plattform die Verkaufszahlen vom letzten Monat mir angeschaut habe, die händisch in eine Excel-Tabelle übertragen habe.

Speaker: Also ich hatte für jeden Autor eine eigene Excel-Tabelle.

Speaker: Also jeder Autor hat eine Excel-Tabelle und dann bist du in Amazon gegangen, für den Autor hast du die Sachen ausgezogen und bist auf eine andere Plattform gegangen, für den Autor hast du die Daten ausgezogen.

Speaker: CSV, aufgemacht, Copy-Paste, in die Excel.

Speaker: Ja, gar nicht, gar nicht Copy-Paste.

Speaker: Also ich habe einfach in den Online-Plattformen geguckt, was ist da jetzt an Umsatz reingekommen, wie viele Bücher haben wir verkauft.

Speaker: Ich habe die Zahlen einfach händisch abgetippt.

Speaker: Das gleiche habe ich mit den Datenausgaben gemacht und irgendwann war es dann so, dass ich fast einen ganzen Tag gebraucht habe, einfach nur um Daten zu übertragen.

Speaker: Und das war mir irgendwann einerseits zeitintensiv.

Speaker: Ich habe aber auch gemerkt, dadurch, dass ich dann in so einem monotonen Flow einfach bin, dass mir dann anfangen, Fehler zu passieren, sodass ich irgendwo mal Daten falsch eingetragen habe oder Kommas verwechselt habe oder Zahlen verdreht habe und so weiter.

Speaker: Und da habe ich gemerkt, okay, das kann jetzt nicht der Way to go sein.

Speaker: Also das können wir auf dem aktuellen Stadium jetzt noch ein paar Monate machen.

Speaker: Aber

Speaker: Wenn wir weiter wachsen wollen und das Fünffache oder Zehnfache an Autoren hier generell haben möchten, dann funktioniert das dann einfach nicht mehr.

Speaker: Und wie kamst du dann damals zu dem PHP-Entwickler?

Speaker: Also du dachtest ja wahrscheinlich, okay, wir brauchen eine Software hierfür.

Speaker: Hattest du auch geguckt, ob es irgendwie so SaaS-Lösungen gibt, die das vielleicht für euch lösen könnten?

Speaker: Aber gab es nicht einfach, oder?

Speaker: Jein.

Speaker: Also es gibt SaaS-Lösungen dafür, beziehungsweise es gibt große Verlagssoftware-Systeme, nenne ich sie jetzt einfach mal.

Speaker: Die sind aber sehr stark auf die konventionelle Verlagsbranche einfach zugespitzt und die haben für unser Geschäftsmodell einfach nicht gepasst und waren zu dem Zeitpunkt auch exorbitant teuer.

Speaker: Also das hätten wir uns auch gar nicht leisten können.

Speaker: Von daher, das war dann aus dem Rennen und den Entwickler habe ich dann über das Netzwerk kennengelernt.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber das heißt, du hattest jetzt keine besondere Vorliebe für irgendeine Sprache, in der das entwickelt werden soll, sondern du hast ihn kennengelernt, der meinte, ich kann dir das entwickeln.

Speaker: PHP war dann sozusagen eher Zufall.

Speaker: Ja, korrekt.

Speaker: Und weil er auch gerade meint ist, das fand ich nämlich spannend, das hat gar nicht unbedingt daran gescheitert, dass jetzt irgendwie das über PHP nicht lief oder der jetzt kein besonders guter Entwickler war, sondern einfach, dass du nicht so wirklich wusstest, welche Anforderungen du hast oder

Speaker: Was war so wirklich der größte Bottleneck, um das umzusetzen?

Speaker: Ich glaube, das war so ein bisschen eine Kombination aus beidem, weil er war, ich würde sagen, ein sehr guter Entwickler, aber sehr isoliert.

Speaker: Also er war auch

Speaker: Ein Selbstständiger, der gerade mit seinem Business gestartet hat und vorher ein Unternehmen halt sehr isoliert halt entwickelt hat und dementsprechend sehr viel unternehmerische Erfahrung auch noch sammeln musste.

Speaker: Und gleichzeitig aber diesen gesamten IT-Projektmanagement-Skill gar nicht.

Speaker: Und das in Kombination war, glaube ich, einfach nicht gut.

Speaker: Also wir haben gerne zusammengearbeitet, es hat auch viel Spaß gemacht, aber es hat auch dann, also wir haben sehr viel rumexperimentieren müssen einfach, weil wir beide noch so weit am Anfang waren für unsere Lernkurve.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wie lange war der Abstand von, okay, ich begrabe das PHP-Projekt und ich suche nach einer neuen Lösung oder hat es sich das sogar schon überlappt, weil du wusstest, okay, das wird eh nichts und ich muss jetzt irgendwie gucken, dass jemand anderes das baut?

Speaker: Genau, ab dem Zeitpunkt, wo ich mit ihm quasi kommuniziert, oder wir haben gegenseitig miteinander kommuniziert, dass das Projekt so nicht weitergeführt werden kann.

Speaker: Und dann war für mich klar, okay, wir müssen natürlich eine Alternativlösung finden.

Speaker: Und ich habe mich dann natürlich umgeschaut, was wir machen können.

Speaker: Und entweder hätte es ein anderer PHP-Entwickler übernommen.

Speaker: Da habe ich dann auch mit zwei, drei gesprochen, die aber auch fast alle meinten, so, okay, können sie machen, aber wahrscheinlich müssen sie das Ganze dann auch einmal von null wieder neu aufrollen.

Speaker: Danke für nichts.

Speaker: Und

Speaker: Genau, dann seid ihr halt noch mit reingekommen und dann habe ich halt gemerkt, okay, No-Code ist halt die Lösung, die halt einfach viel zukunftsträchtiger an der Stelle einfach ist.

Speaker: Und dann gab es so eine Übergangsphase.

Speaker: Also wir haben das andere Projekt dann beendet, geguckt, dass das irgendwie noch sauber abgeschlossen wird, wir die Datenbank auf jeden Fall weiterverwenden können und dann haben wir das mit euch quasi relativ zeitnah einfach von Null auf nochmal neu gemacht.

Speaker: Aber das heißt, die alte Plattform über PHP, die lief auch schon?

Speaker: Genau, die war auch so weit online, dass auch alle Kunden tatsächlich Zugang hatten.

Speaker: Okay, krass.

Speaker: Okay, also das heißt, die war schon am Laufen, es gab ein paar Bugs, die irgendwie nicht so wollten, aber weitere Entwicklungen waren irgendwie nicht in Aussicht und deswegen hast du gesagt, komm, wir bauen das jetzt von Grund auf neu, aber die Datenbank, worüber lief, beziehungsweise läuft die Datenbank?

Speaker: Damals lief die über MySQL, glaube ich, und Jonas, da wurde die gehostet.

Speaker: Okay.

Speaker: Und das wurde jetzt in Xano wahrscheinlich importiert, alles?

Speaker: Genau.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Wie bist du damals eigentlich auf uns gestoßen?

Speaker: Weil du ja auch meinst, No-Code war ja schon ein Begriff, du hast ja auch früh mit WordPress angefangen, was ja natürlich auch No-Code ist, aber natürlich wesentlich weniger komplexer als jetzt irgendwie moderne Lösungen wie WeWeb und so.

Speaker: Aber genau einmal, weil du meintest, du hast dann, kamst du irgendwie auf uns und dann dachtest du, Knockout wäre eine Lösung oder hast du bewusst irgendwie auch geguckt, das mit Knockout umzusetzen und kamst so dann zu Visual Make-ups?

Speaker: Ja, also ich muss noch dazu sagen, ich bin dem Entwickler von damals dahingehend unfassbar dankbar, dass ich diesen ganzen Software-Skill grundsätzlich erlernen musste, weil ich dadurch sehr schnell verstanden habe, was auch so mit Zapier und Make Workflow letztlich auch intern einfach möglich ist und dann habe ich halt parallel immer schon an normalen Unternehmensprozessen einfach angefangen, Sachen zu automatisieren, in den Natural Data Hub reinzupacken und so weiter, also

Speaker: die Themen, wo jetzt viele Unternehmen und Agenturen jetzt anfangen, drüber zu sprechen, da habe ich mich dann halt Mitte 22 oder sowas schon sehr tief mit beschäftigt und vieles davon schon implementiert.

Speaker: Und dementsprechend war natürlich der Zeitpunkt, als dieses Projekt zu Ende ging, schon so, dass ich mir gedacht habe, so, okay, kann ich es vielleicht selber sogar mit dem Skill, den ich jetzt habe, für uns umsetzen?

Speaker: Und dann habe ich aber gemerkt, so, okay, ja, vielleicht kriege ich das hin, aber ich habe gar keine Zeit dafür.

Speaker: No way.

Speaker: Und dann habe ich halt geguckt, okay, wen gibt es so auf dem Markt, der einfach mit No-Code grundsätzlich so Sachen auch umsetzen kann.

Speaker: Und dann habe ich einfach gegoogelt, bin auf irgendein Video von Alex bei YouTube gestoßen, habe mir, glaube ich, ein oder zwei Videos angeguckt.

Speaker: straight für den nächsten Morgen einen Call gebucht.

Speaker: Und dann saß ich irgendwie gerade noch in Alaska morgens um halb fünf und habe mit Alex dann einen Call gefloot.

Speaker: Auch völlig verlad, aber ja.

Speaker: Cool, das ist natürlich eine schöne Story.

Speaker: Und das ist auch schon, das war Ende 2023, richtig?

Speaker: Ja, das war Ende 2023, genau.

Speaker: Ja, okay, das ist schon eine Weile.

Speaker: Dann, ja, lass uns mal ein bisschen im Detail über die Plattform sprechen.

Speaker: Du hast gesagt, das ist für eure Mitarbeitende, als auch dann für Autoren und Autorinnen, dass sie Sachen managen können.

Speaker: Wie sehen denn so die beiden Seiten aus?

Speaker: Was machen eure Mitarbeitenden auf der Plattform und welche Features haben dann die Autoren und Autorinnen auf der Plattform?

Speaker: Wie kann man sich das dann auch so optisch ungefähr vorstellen?

Speaker: Ja, also wichtiger ist vor allem aktuell erstmal der Teil für die Autoren.

Speaker: Für die ist es im Endeffekt eher so ein, ich sag mal, Dashboard, wo sie einfach einen Überblick über ihre eigenen Zahlen bekommen.

Speaker: Es gibt ein Diagramm einfach in der Übersicht, wo die halt sehen, okay, wie viele Bücher wurden in was für einem Zeitraum abverkauft, etc.

Speaker: was für Umsatz, was für Werbeausgaben und so weiter sind da in dem Zeitraum entstanden, haben so ein paar Filtermöglichkeiten, gerade auch wenn die mehrere Bücher bei uns schon veröffentlicht haben, dass sie sich das dann natürlich nach Buch, nach Vertriebskanal und so weiter halt anzeigen lassen können, da einfach, ich sag mal, up-to-date zu sein.

Speaker: Das ist so der Hauptpunkt, plus die können natürlich alles, was so mit Abrechnungen und so passiert, ihre eigenen Profildaten und so weiter, das können die natürlich auch alles anpassen und sich da entsprechend runterladen.

Speaker: Ja,

Speaker: Und auf Mitarbeiterseite wird es jetzt aktuell noch gar nicht so sehr genutzt.

Speaker: Die Idee ist aber, und das müssen wir jetzt Stück für Stück noch implementieren, einerseits, dass der Vertrieb natürlich immer mal sehen kann, wie unsere Bücher auch einfach performen, dass die einfach so einen grundsätzlichen Einblick dazu haben.

Speaker: Aber es soll vor allem auch grundsätzlich für die Produktpflege in der Zukunft verantwortlich sein.

Speaker: Also, dass wir einerseits dann natürlich die Produkte hochladen können und mit allen Distributoren direkt synchronisieren können, dass wir da weniger Aufwand haben, plus gerade auch Mitarbeiter, die dann mit den Kunden zusammen im Marketing weiterarbeiten und die Bücher vermarkten.

Speaker: Das ist natürlich ein essentielles Tool, um einfach zu sehen, wie die Performance so grundlegend ist, um Optimierungen durchführen zu können und da einfach eine saubere Datengrundlage zu haben.

Speaker: Welche weiteren Tools sind da angebunden?

Speaker: Also das Text-Tag an sich, Frontend ist WeWeb und Backend Xano, richtig?

Speaker: Genau.

Speaker: Und welche habt ihr andere Tools noch angebunden?

Speaker: Du hast ja viel nochmal über Make gesprochen.

Speaker: Genau, ich glaube, der eine oder andere Workflow läuft über Make noch.

Speaker: Dann haben wir Brevo wegen den E-Mails noch drin.

Speaker: Es gibt noch eine Software, die die PDFs erstellt.

Speaker: Da musst du Sandro aber fragen.

Speaker: Der wird mir ja wissen...

Speaker: Ach ja, das ist Eledo.

Speaker: Ah, ja.

Speaker: Genau, ja, Eledo für die PDF-Verstellung.

Speaker: Also das heißt, die, das hat er mir Sandro nämlich auch gezeigt, und kurz, für die, die Sandro vielleicht noch nicht gehört haben, auch schon auf seinem Podcast, war der Main-Entwickler für Remote Verlag, ähm,

Speaker: Und ich glaube, der meinte mir auch, dass der komplexeste Prozess in dem Ganzen ist dann quasi wirklich die Erstellung der Abrechnung am Ende, weil da so viele Variablen eine Rolle spielen.

Speaker: Also das A, einmal alles über die APIs der verschiedenen Verkaufsplattformen zu ziehen, dann bestimmte Berechnungen irgendwie durchzuführen.

Speaker: Das läuft dann alles auf Xano.

Speaker: Da hat mir auch einmal eine Workflow gezeigt.

Speaker: Da war ich auch so

Speaker: Ja, das sieht nach einem Workflow aus.

Speaker: Weil da ja, also wie du schon sagst, verschiedene Autoren, die haben irgendwie verschiedene Anzahl an Büchern.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr auch dann individualisierte, die es mit denen macht, aber es sind einfach sehr viele Variablen, die dann einfach am Ende sozusagen bestimmen, was dann auf der Abrechnung steht.

Speaker: Und die muss natürlich auch erst mal erstellt werden.

Speaker: Und genau dafür gibt es nämlich Eledo als PDF erstellendes Tool.

Speaker: Genau, und jetzt stell dir mal vor, du machst das für jeden Autor in Excel und stellst dir manuell als PDF und so weiter.

Speaker: Das heißt, an dem grundlegenden System hat sich nichts geändert.

Speaker: Das ist jetzt nur, dass sozusagen eine Software und mehr Technologie da reinkam, aber es sind immer noch dieselben, weiß ich nicht, Berechnungen, die dann durchgeführt werden am Ende?

Speaker: Mehr oder minder schon, ja.

Speaker: Also wir konnten ein paar Anpassungen vornehmen, die sonst ein bisschen den Rahmen gesprengt haben, aber im Grunde... Okay, cool.

Speaker: Ja, ganz schön verzickt kann sowas sein.

Speaker: Ich glaube, das...

Speaker: Ich finde so vor allem seitdem ich dann mit No-Code, Low-Code angefangen habe zu arbeiten, jedes Mal, wenn ich jetzt irgendwas in Anwendung mache, was glaube ich als normaler Konsument, man sich so denkt, ah ja, jetzt wurde eine PDF verstellt, nett.

Speaker: Das ist sowas, was man irgendwie erwartet heutzutage und wenn man dann so ein bisschen versteht, wie komplex das im Background dann doch sein kann, weiß man so, ach cool, ich kann jetzt auch was PDF erstellen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ich meine, wir haben ja von dem Zeitpunkt, wo wir mit euch gestartet haben, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir die erste Abrechnung rausschicken konnten, das hat, glaube ich, schon sechs oder sieben Monate gedauert, weil es einfach so komplex ist und zeitintensiv.

Speaker: Also nicht mal eben aufgesetzt.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Aber jetzt scheint es jetzt zu laufen.

Speaker: Einmal würde mich immer interessieren, ob ihr auch schon mit den Autoren gesprochen habt, den Feedback bekommen habt, wie funktioniert die Arbeit damit, natürlich auch von neuen Mitarbeitenden.

Speaker: Und genau das Zweite, was mich jetzt noch interessieren würde, wäre, was so in den nächsten Monaten dann auch ansteht, bevor sozusagen Projektabschluss ist.

Speaker: Ist da schon irgendwas geplant?

Speaker: Genau, also wir haben jetzt noch nicht alle Autoren geonboardet.

Speaker: Wir haben jetzt die ersten zwei Phasen, sage ich mal, durch.

Speaker: Ich glaube, es sind so 15 oder 20 Autoren, die mittlerweile auf der Plattform sind.

Speaker: Und vorrangig sind das aber auch welche, die die alte Plattform vorher auch schon kannten, damit wir einfach dieses Kontrasterlebnis direkt haben und wissen, was quasi auch deutlich besser ist als vorher oder möglicherweise als früher auch noch fehlt.

Speaker: Und es gab natürlich so ein paar kleine Bugfixes, die irgendwo drin waren.

Speaker: Das ist ganz klar, die konnten wir natürlich direkt ausmerzen.

Speaker: Und grundsätzlich ist das Feedback aber sehr gut.

Speaker: Also die finden die Oberfläche sehr clean, die kommen damit alle gut klar, ist sehr selbsterklärend und dementsprechend, die sind erstmal sehr happy.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Und was sind die kommenden Pläne?

Speaker: Also ich weiß auf jeden Fall, dass das Projekt ja noch ein paar Monate geht mit uns.

Speaker: Also einmal das, natürlich interessant.

Speaker: Was steht da wirklich konkret an?

Speaker: Und generell natürlich auch so was, wie sieht es in der Zukunft aus?

Speaker: Habt ihr welche größeren Pläne gibt es für den Remote Verlag?

Speaker: Genau, vielleicht kannst du dazu mal was erzählen.

Speaker: Also rein auf das Projekt bezogen haben wir natürlich noch so ein paar Feinheiten, die wir integrieren müssen.

Speaker: Also es gibt im Endeffekt

Speaker: Ja, wir hatten so eine Distributionsänderung, also dass wir unsere Bücher vornehmlich auch in Deutschland drucken mit deutscher Druckerei und so weiter und so fort.

Speaker: Dadurch hatten wir noch eine Firmenänderung mit drin, dass das Ganze über unsere estnische Firma läuft und dadurch ändern sich halt so ein paar buchhalterische Sachen, die ein bisschen...

Speaker: Die komplex sind, gerade auch mit den ganzen Quellensteuerthematiken und so.

Speaker: Das ist noch ein Teil, den wir jetzt noch integrieren müssen, der sich für uns dann noch ändert, dass wir da ein bisschen Zeit sparen einfach und das alles sauber läuft.

Speaker: Ändert sich für Autoren nicht mehr grundlegend viel tatsächlich.

Speaker: Für die bleibt eigentlich erstmal alles gleich.

Speaker: Das sind auf jeden Fall noch so ein paar Kleinigkeiten, die da drin stattfinden.

Speaker: Eine Sache, die wir noch als Feature für die Autoren einbauen müssen, ist, dass wir, also das ist ein grundsätzliches Feature, was wir da schon drin haben, dass halt alle

Speaker: Ich sag mal, Buchverkäufe, die über den Online-Shop stattfinden, wo die Menschen eingewilligt haben, dass wir deren Kontaktdaten auch an die Autoren zur Verfügung stellen dürfen.

Speaker: Die können die über die Autoren auch schon abrufen.

Speaker: Also gerade für Lead-Generierung ist es halt super, weil wir dann natürlich alle Kontradaten bekommen und nicht über Umwege das Ganze über Amazon machen müssen.

Speaker: Und das stellen wir denen da bereit.

Speaker: Das ist aktuell noch als Excel oder CSV-Export quasi drin.

Speaker: Aber da wollen wir auch per API noch anbinden, dass die im Endeffekt die Daten von Remote Sales I.O.

Speaker: natürlich direkt auch in ihr CRM-System und so weiter ziehen können, um da effizienter mit zu arbeiten.

Speaker: Das kommt noch für die Autoren.

Speaker: Ansonsten ist für die soweit erstmal alles drin,

Speaker: Und wir haben als größeres Projekt jetzt vor allem noch diesen ganzen Produktverwaltungsapparat, sag ich mal, da direkt rein zu integrieren.

Speaker: Und genau, dann ist das Projekt im Endeffekt auch größtenteils abgeschlossen.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Und gibt es für dieses Jahr noch irgendwelche größeren Pläne?

Speaker: Wollt ihr irgendwas, weiß ich nicht, größeres launchen, eine größere Veränderung durchführen für den Remote Verlag?

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Also wir sind seit einem halben Jahr mitten in einem sehr starken Veränderungsprozess, weil wir unsere Angebotsstruktur nochmal ein bisschen angepasst haben und dadurch ein völlig neues Level an Product-Market-Fit gefunden haben für uns.

Speaker: Und seitdem hat sich auch unsere Mitarbeiterstruktur sehr stark verändert.

Speaker: Wir sind gerade in super vielen

Speaker: Recruiting und Onboarding-Prozessen drin.

Speaker: Also wir wachsen gerade sehr schnell und da machen wir einfach weiter und gucken, ob das dieses Jahr so hintreibt.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: War das mit dem neuen Product-Market-Fit, würde mich nochmal kurz interessieren, wie kam das, dass ihr da, also hattet ihr schon irgendwie das gespürt, das Neues austesten zu müssen, weil ihr glaubt, dass das irgendwie besser funktionieren könnte?

Speaker: Oder hat es euch tatsächlich sogar, vielleicht sogar überrascht, wie gut das plötzlich irgendwie läuft wegen einer Änderung?

Speaker: Also ich möchte nicht zu tief ins Detail jetzt hier reingehen, aber...

Speaker: ganze Zeit schon gemerkt, dass irgendwas an der Angebotsstruktur, die wir jetzt gerade haben, nicht 100 Prozent passt.

Speaker: Also es hat schon funktioniert, dass sich das ganze, also das ganze Geschäftsmodell hat grundsätzlich schon auch gut funktioniert, aber irgendwie hat so der

Speaker: Der Katalysator gefehlt, der das Ganze nochmal richtig beschleunigt.

Speaker: Und da haben wir schon so anderthalb Jahre im Dunkeln gestochert, was wir da irgendwie machen können.

Speaker: Und den Knoten konnten wir aber im September lösen.

Speaker: Und ja, seitdem ist es halt crazy.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Das ist schön zu hören.

Speaker: Wenn es dann in wenigen Monaten, das Projekt mit uns hoffentlich erfolgreich abgeschlossen wurde,

Speaker: Gibt es jemanden bei euch im Team, der sich dann den No-Code-Tools widmen würde, damit weiterarbeiten würde, der gerade irgendwie auch mitlernt?

Speaker: Wie sieht es da aus?

Speaker: Genau, also wir stellen in 14 bis, also in zwei bis drei Wochen einen Entwickler, oder was heißt einen Entwickler, einen Digital Systems Engineer, also vor allem jemand, der auch sehr No-Code-affin, systemaffin, ein, der grundsätzlich auf alle Unternehmensprozesse, ich sage mal, geschmissen wird,

Speaker: Und der wird früher oder später natürlich auch in das Projekt reingezogen, wird down-gewordelt.

Speaker: Sehr cool.

Speaker: Wie habt ihr den gefunden?

Speaker: Also einfach so ein bisschen, weil wir kriegen natürlich auch immer sehr viele Anfragen, so ob wir Leute kennen, die im No-Code, Low-Code-Bereich arbeiten möchten.

Speaker: Wir bilden ja auch viel aus.

Speaker: Und generell ist es gerade einfach eine sehr spannende Welt, so dieser Arbeitsmarkt für Low-Code und No-Code.

Speaker: Und gerade wenn du sagst, der ist an sich eigentlich Systems Engineer und nicht zwingend irgendwie Entwickler,

Speaker: Ja, also ich habe eine Stellenausschreibung im Endeffekt einfach gemacht, wo ich die Anforderungen definiert habe.

Speaker: Und dann haben wir ganz klassisch einfach Facebook-Ads draufgeschaltet.

Speaker: Ja, nice.

Speaker: Den kennt ihr hier gut aus.

Speaker: Ja.

Speaker: Genial.

Speaker: Dann, um in Richtung Ende zu gehen.

Speaker: Du hast ja jetzt einige Erfahrungen gemacht, hast ja auch alles gebootstrapped, hast deine erste Version damals selber aufgezogen, dann versucht, das mit einem PHP-Entwickler zu machen und dann zum Glück den Switch zu NoCode und zu uns gemacht.

Speaker: Was würdest du denn anderen Leuten raten, die dabei sind zu überlegen, ob sie ein No-Code-Projekt umsetzen möchten, egal ob das jetzt auch ein Side-Hustle ist, was dann vielleicht irgendwann mal ein richtiger Job oder Unternehmen werden soll oder vielleicht auch wirklich im Unternehmen zu sagen, okay, ich möchte gerade versuchen, das umzusetzen?

Speaker: Ich würde jedem raten, erstmal ein Grundlagenverständnis sich für die Thematik anzurechnen, um zu verstehen, was

Speaker: damit überhaupt möglich ist.

Speaker: Ich glaube, das ist erst mal das Wichtigste, um die Gesamtmöglichkeiten zu evaluieren.

Speaker: Und wenn dann ein Verständnis dafür herrscht, was für Sachen halt damit in der Praxis umgesetzt werden können, dann würde ich halt einfach gucken, wie die eigenen Ressourcen sind.

Speaker: Also wenn halt jemand selber Zeit und Bock hat, sich da reinzugraben,

Speaker: Dann go for it.

Speaker: Wenn jemand jetzt, sage ich mal, in einer unternehmerischen Position ist und ein Team hat oder auch Ressourcen hat, um halt so Projekte zu bewerkstelligen, ist es, glaube ich, trotzdem nicht verkehrt, einfach dieses Grundlagenwissen mitzubringen und dann aber jemanden dafür in-house oder auch als Agentur einfach zu beauftragen, um das Ganze umsetzen zu können.

Speaker: Würdest du sagen, es ist notwendig, zu einem gewissen Grad, also die Idee, die man hat, sollte man sowieso irgendwie sich ausgemalt haben und versuchen besser zu verstehen, auch als Produkt, welche Features und so,

Speaker: benötigt werden, aber bei dem Projekt mit dem PHP-Entwickler bei dir war es ja auch so irgendwie die Schwierigkeit, wirklich zu verstehen, wie so ein Softwareprojekt überhaupt funktioniert.

Speaker: Würdest du sagen, das ist eigentlich notwendig oder das sollte man quasi nicht unterschätzen, wie sehr man sich doch damit auskennen muss, bevor man einfach jemand anheuert, der dann hoffentlich versteht, welche Idee du haben oder du umgesetzt haben möchtest?

Speaker: Ja, ich glaube, das ist wie mit so vielen Sachen im Leben.

Speaker: Also gerade auch, wenn du so Online-Marketing-Agenturen oder sowas beauftragst, macht es schon auch, wenn du selber erstmal weißt, was für die wichtigsten KPIs sind, damit das funktioniert.

Speaker: Von daher würde ich das da schon auch ähnlich sagen.

Speaker: Also es ist, glaube ich, schon nicht verkehrt.

Speaker: Und ich meine, wir müssen uns ja auch vielleicht ein bisschen relativieren, um ein paar Grundlagen dafür zu verstehen.

Speaker: Da brauchst du ja jetzt nicht...

Speaker: 30 Tage lang irgendwelche Videokurse kann man in den Reinkloppen, da reicht ja auch, wenn du dir einfach mal eine Woche jeden Abend ein paar Videos dazu anguckst, um einfach mal so ein paar Basics zu verstehen, das reicht ja oft auch schon.

Speaker: Also ich glaube, der größte Punkt ist eher immer diese Hürde von, ah, ich muss mich damit jetzt beschäftigen und das ist so aufwendig und dann wird halt viel darum herumgetanzt, dass das gemacht werden muss und viel Zeit damit verschwendet, aber wenn das halt effektiv genutzt werden würde, um halt

Speaker: sich mit dem Thema zu beschäftigen, dann wäre das, glaube ich, sehr schnell abgehakt.

Speaker: Also ich würde jedem, glaube ich, sagen, dass es jetzt auch nicht so schwer ist, das zu verstehen, da auch keine Scheu vor bestehen sollte und einfach damit beschäftigen.

Speaker: Und dann ist, glaube ich, ganz gut.

Speaker: Also so wäre meine Herangehensweise.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Finde ich eine gute Herangehensweise.

Speaker: Und jetzt abschließend, hast du irgendeinen Appell an die Zuhörenden?

Speaker: Abgesehen davon, wahrscheinlich sucht ihr immer mögliche Autoren.

Speaker: Kannst ihr vielleicht nochmal sagen, für wen sich das jetzt wirklich am besten eignet, falls jemand da gerade sogar überlegt, das erste Mal ein Buch zu veröffentlichen?

Speaker: Ja, ich meine, grundsätzlich, wer Bock hat, sich unsere Firma einfach mal anzugucken und auch Bock auf einen coolen, ortsunabhängigen Job mit einem geilen High-Performer-Team hat, kann sich gerne natürlich unsere Karriereseite mal auschecken.

Speaker: Das immer gerne, das sind wir auf der Suche nach guten Leuten.

Speaker: Das auf jeden Fall.

Speaker: Ansonsten für alle, die Bock haben, sich mit No-Go zu beschäftigen, ich glaube, das ist einfach ein sehr geiler Markt.

Speaker: Und wenn ich jetzt unternehmerisch bei Null nochmal wäre, wäre das, glaube ich, auch definitiv der...

Speaker: Markt, in dem ich mich oder das Themengebiet, in das ich mich sehr tief reingraben würde, weil ich gerade auch im deutschsprachigen Markt schon merke, dass es einfach noch sehr stiefmütterlich in vielen Unternehmen ist, die nicht mal irgendwie einfache SaaS-Lösungen irgendwie für Sachen aufgesetzt oder mit anderen SaaS-Lösungen auch zusammen integriert haben.

Speaker: Also oft sind es die bei Unternehmen fehlen und ich glaube, da ist eine riesige Opportunity-Tipp.

Speaker: riesige Opportunity für viele, die sich gerade einfach selbstständig machen wollen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Ja, ich würde auch sagen, es war wahrscheinlich noch nie einfacher, morgen einfach zu starten mit etwas Selbstständigen und mittlerweile sogar dank No-Code, Low-Code eine Software bauen zu können auf eigene Faust.

Speaker: Absolut, absolut.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ja, sehr, sehr inspirierende Geschichte auf jeden Fall auch, wie du Remote Verlag aufgezogen hast.

Speaker: Sehr cool, dass wir mit euch dieses Projekt umsetzen durften bzw.

Speaker: auch dürfen die nächsten paar Monate.

Speaker: Und ja, generell natürlich vielen, vielen Dank für deine Zeit, Max.

Speaker: Schön, dass du da warst.

Speaker: Ich bin sehr gespannt, wo die Reise für Remote Verlag noch hingeht, was dieses Jahr noch so kommt.

Speaker: Und genau, alle wichtigen Links, wahrscheinlich auch der Link zu deinem LinkedIn, packen wir in die Personenbeschreibung.

Speaker: Die Leute können euch da erreichen.

Speaker: Remote Verlag Webseite, Karrierer-Seite, verlinke ich auch sehr gerne.

Speaker: Und ja, ich freue mich auf jeden Fall, bald wieder was von euch zu hören.

Speaker: Vielen Dank, dass du da warst.

Speaker: Gerne.

Speaker: Vielen Dank für die Einladung und auch vor allem vielen Dank für die ganze Projektumsetzung.

Speaker: Das hat, wie ihr, glaube ich, jetzt auch im Podcast nochmal gemerkt habt, uns auch sehr geholfen.

Speaker: Von daher, ich bin da sehr, sehr dankbar für.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Der Dank geht natürlich an unser Entwicklerteam.

Speaker: Ich durfte sozusagen nur hier die Lorbeeren ernten im Gespräch mit dir.

Speaker: Super.

Speaker: Danke dir, Max.

Speaker: Bis bald.

Speaker: Gerne.

Speaker: Bis dann.

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