Der Zirkel der Sieben und Dr. Grells Plan
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Ich hoffe, Aeroan bleiben dran.
00:00:34
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Die Couchfesseln besprechen Oskar Wilds und Mycroft Holmes, Sonderermittler der Krone. Folge 4. Tod der Königin. Immer wieder versuchte der Zirkel der Sieben Großbritannien mit seinen perfiden Plänen zu schaden.
00:00:52
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Nur Oscar Wilde und seinen Mitstreitern ist es zu verdanken, dass sie in letzter Sekunde vereitelt werden konnten. Doch nun holt die geheimnisvolle Organisation, die sich die Vernichtung Großbritanniens auf die Fahne geschrieben hat, zum großen Schlag aus. Gemeinsam mit dem durchtriebenen Wissenschaftler Dr. Grell wollen sie das englische Königshaus vernichten und das Land ins Chaos stürzen. Zwischen Ordnung und Anarchie steht nur eine kleine Gruppe von Männern, die bereit sind, ihr Vaterland mit dem Leben zu verteidigen.
00:01:49
Speaker
Moritz signalisiert einen Gen. Franzi kommt aus dem Grinsen nicht raus, weil sie sich freut, dass es wieder losgeht. Ich bin gespannt, wie die Folge wird. Ich komme später dazu. Das kommt dann mit der nächsten Kategorie.
Begrüßung im Podcaststudio
00:02:11
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bringe ich es mal hinter mich. Hallo und herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen bei der elften Episode von Die Couchfesseln. Ich bin Dirk, euer Gastgeber und mit mir im Podcaststudio der Couchfesseln sitzen heute die wundervolle Franzi und unser Oscar Wild Experte Moritz. Hallo ihr beiden.
00:02:35
Speaker
Hallo. Guten Tag. Guten Tag. Ein bisschen länger her, dass wir dich gesehen haben, Moritz, oder gehört haben. Ja, ich versuche mich ein bisschen zurückzuhalten.
00:02:46
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Wir haben dich ja großzügig freigestellt, um bei den Live-Rollenspieltagen da ein bisschen was machen zu können. Was kannst du uns als Schönes von berichten? Wie war's? Ich kann tatsächlich sagen, dass Mitte März 24 die gratis Rollenspieltage eine Woche lang waren mit dem 23.3. als großem Finale. Und in Hinblick darauf habe ich, glaube ich, in 7, 8, 9 Podcasts
00:03:09
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gesessen und in Streams bei Orgenspalter TV und Co. und Dinge erzählt und viel Spaß gehabt. Und ich glaube, es hatten wieder viele Leute an ziemlich genau 170 Locations im deutschsprachigen Bereich ihren Spaß mit Rollenspiel oder haben vielleicht dieses neue, freshe Hobby, von dem man ja so viel hört, neuerdings mal angeschaut und mal reinspielen können.
00:03:31
Speaker
Das ist ja wichtig, dass man da an der Stelle die Fahne weiter hoch hält. Und das machst du ja seit wie vielen Jahren jetzt? Ja, also die gibt es seit 2013. Ich mache das seit kurz vor Weihnachten 1983. Also schon ein bisschen. Ein bisschen länger, ja. Ein Tacken länger. Ihr müsst sagen, oh, wir wussten gar nicht, dass du da schon geboren warst. So alt siehst du ja gar nicht aus. Das merkt man ja gar nicht. Geht doch. Super. Die schönsten Komplimente sind die selbst gefischten.
00:04:01
Speaker
Ja, Franzi, erzähl mal, was hast du denn so Schönes gemacht? Wir haben uns ja nun wirklich erst vor kurzem wieder gehört. Ich habe nicht viel gemacht. Ich habe viel gelernt. Ich mache nur eine Weiterbildung nebenher. Da hätte ich heute eigentlich auch was machen müssen. Aber ja, gut, es läuft nicht weg. Ja, meine Eltern waren zu Ostern da. Die wohnen ja am Bodensee. War auch Vollhaus dann. Und dann viel Zeit ist wirklich nicht viel Arbeit.
Moritz und Franzis Freizeitaktivitäten
00:04:24
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Ansonsten Podcast.
00:04:26
Speaker
Hört sich doch gut an. Hört sich ungefähr nach meinem Freizeitprogramm an. Außer Arbeiten und Podcasts habe ich nicht wirklich viel geschafft über die Ostertage. Aber gut, so ist das halt manchmal. Ja, wir haben uns heute hier versammelt.
00:04:42
Speaker
Und möchten besprechen, Oscar Wilde und Mycroft Holmes, Folge 4, Tod der Königen. Da gab's ja doch echt eindeutige Spekulationen am Ende der letzten Folge zu. Und eigentlich haben wir es doch relativ gut getroffen. Oder was meinst du für Felix? Ich weiß immer nicht, wie ich auf Felix bei dir komme. Womit wirst du gut mit der Oscar Wilde Serie, meinst du?
00:05:08
Speaker
Na, was wir uns zusammenspekuliert hatten. Wir haben ja nun gesagt, es wird eine Königin irgendwie sterben oder einen Attentat geben. Und ja, im Endeffekt hat es ja den Kern dann doch getroffen. Du weißt doch, dass ich mich nie an irgendwas erinnere, was ich irgendwann zuvor gesagt habe.
00:05:24
Speaker
Ist ja schon bisschen her. Aber ich muss tatsächlich sagen, aber das werd ich später noch anprangern, dass ich den Tod der Königin mehr als übertrieben finde als Titel dieser Folge. Es ist etwas geheuchelt, ja. Es ist sehr reißerisch. Wer war das? Mark Twain, der gesagt hat, dass er die Gerüchte über sein Ableben mehr als übertrieben fände. Irgendwie so einer. Hört sich auch nach Einstein an, aber ich glaub, es war Mark Twain. Ungefähr so kam ich mir bei dieser Folge vor.
00:05:51
Speaker
Hast du den Alternativtitel, außer vielleicht der 3000-Fund-Mann, also in Anlehnung auf den 6 Millionen Dollar-Mann? Ich weiß jetzt nicht, ob das vom Wert her ist. Vielleicht sind es 20.000 Pfund. Zu irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte wird eine Umrechnung sicher stimmt. Ich hätte es vielleicht Attentat auf die Königin genannt. Das wäre nicht ganz so dreckig gelogen gewesen.
00:06:14
Speaker
Aber mit Tod der Königin kann man natürlich auch den Folgentitel im Hörspiel leichter nennen. Es macht doch mehr her, komm. Natürlich, das ist natürlich reißerisch ohne Ende. Ich hab mir mehr vorgestellt, muss ich sagen. Ja, mehr Toter, so das Ganze. Mehr Tod und mehr, naja, gut, dazu kommen wir ja, aber ich hätte es vielleicht, weiß ich nicht, John Zinkler auf Abwägen genannt. Weil es hat mich schon sehr an John Zinkler erinnert, manchmal in Stellen.
00:06:36
Speaker
Da kommen wir später zu, denn das hat mir die ganze Folge irgendwie, gerade so das letzte Dritte, war dann schon sehr singleresque.
00:06:45
Speaker
Während ich es mir überlege, seid ihr beiden jetzt erst mal dran. Wer möchte denn zuerst meine weltberühmte Frage gestellt bekommen? Was wir zuletzt gefesselt haben. Genau, was hat euch denn so
Harry Potter Hörbücher Nostalgie
00:06:59
Speaker
gefesselt? Denn ich habe ja aus der kleinen Statusabfrage schon rausgehört, dass ihr in den letzten Wochen jetzt doch was anderes gemacht habt.
00:07:09
Speaker
Dann würde ich sagen, eröffnet der Moritz mal den Reigen. Wir nehmen die Franzi ganz charmant in unsere Mitte. Moritz, was hat dich so gefesselt? Ich kann berichten, was mich heute gefesselt hat. Denn zum Tag der Aufnahme, es ist der 2. April, habe ich seit heute Morgen versucht, das neue Dungeon Crawl Classics Rollenspiel im System Matters Shop in meinen Warenkorb zu legen und zu kaufen. Ich sitze immer noch da ran.
00:07:36
Speaker
Und das Tolle ist, ihr braucht nicht nur unbedingt dieses Rollenspiel, da es großartig und spektakulär ist, sondern es gibt es noch jetzt in einer neuen Auflage mit einem Limited-Edition-Cover des alten Schwarze-Auge-Cover- Illustrators Ertegrül Edirne. Und dieses Cover benötigt ihr unbedingt. Ja, das ist so das, was mich gerade an die Couch fesselt. Ich versuche das irgendwie in meinen Warenkorb zu kriegen und zu bestellen. Wenn ihr an mich glaubt, wird es mir auch gelingen. Ich hoffe das sehr.
00:08:05
Speaker
Wir rooten für dich. Danke, danke. Dann hast du ja gleich fürs nächste Mal auch was zu erzählen, wenn es dann nämlich in drei oder vier Wochen da ist. Nee, das wird erst wahrscheinlich so im Juni oder so was. Ach so. Verschickt werden. Ja, Franzi, was fesselte dich in den letzten Tagen?
00:08:23
Speaker
Ich weiß zwar nicht, wie ich es geschafft habe, aber ich habe recht viel Hörbuch gehört, und es war Harry Potter. Also ich habe das als Kind ganz oft und rauf und runter gehört. Und jetzt dachte ich, jetzt ist es mal in der Zeit, so nach zwölf Jahren könnte man wieder mal anfangen mit. Und ich habe jetzt von hinten angefangen. Es ist ja besser, man fängt hinten an. Hab den siebten Teil gehört innerhalb von einer Woche. Und jetzt bin ich beim fünften. Ich habe den sechsten übersprungen. Und dann dachte ich auch, warum nicht? Jetzt habe ich gerade Lust darauf. Und das fesselt mich gerade. Tatsächlich. Also...
00:08:52
Speaker
Es ist die Fassung von Rufus Beck gelesen. Es gibt dann auch eine zweite von, ich glaube, Felix Mantolfe. Und bin aber Rufus Beck treu geblieben. Und ja, finde ich ganz spannend, wieder mal zu hören. Und das kann man nebenbei hören, das tut nicht weh. Man muss sich groß aufpassen, man kennt die Geschichte. Ja, und das ist ein Stück Kindheit. Okay, und das können wir dann in der neuen Kategorie verbuchen, Franzis außergewöhnliche Arten Hörbücher zu konsumieren.
00:09:20
Speaker
Also da muss ich jetzt sagen, das höre ich auf normaler Geschwindigkeit, weil ich das genießen möchte.
00:09:25
Speaker
Aber ich kann dir da noch einen heißen Tipp angeben, der noch besser ist als mit dem letzten Teilanfang. Du kannst die Einzeltracks während des Hörbuchs oder Hörspiels auf Zufall stellen. Oh ja. Das hatte ich mal auf einer Radtour, in einem Drei-Fragezeichen-Fall. Und hab das irgendwann so nach einer halben Stunde gemerkt, dass da irgendwas faul ist. Es fällt nicht auf. Die Handlung extrem inkohärent war. Und ich hab einfach immer so versucht, mir das zusammenzubauen.
00:09:53
Speaker
Also, wenn du mal so eine richtige Herausforderung haben willst, hör dir einen kompletten Harry Potter so auf Zufallswiederholung an. Das ist eine gute Idee, weil der Fünfte ist sowieso überwiegend, Harry ist der edgy Teenager, der hier rumjammert und sich über alles beschwert, also das fällt nicht auf, wenn du mal einen Zehn reinhörst oder so.
00:10:13
Speaker
Können wir ein Spiel draus machen, mal gucken, ob man die zuordnen kann, aus welchem Buch sie werden, wenn du alle auf Schaffer stellst. Oh, das wäre natürlich noch spannender. Und dann immer raten, aus welchem Teil das ist. Auch nicht schlecht. Naja, aber wenigstens hörst du zu Normalgeschwindigkeit, das ist ja schon mal. Ja, ich lerne dazu.
00:10:34
Speaker
Ich höre tatsächlich alles auf Normalgeschwindigkeit. Ich ertrage das nicht anders. Ja, der neue Trend ist Minimum anderthalbfache Lichtgeschwindigkeit. Ich meine, ja gut, wir werden es irgendwann aufklären. Wahrscheinlich. Moment, ich gucke mal kurz, ich gehe mal in mich. Wenn diese Folge erscheint, eine Woche später wird es aufgeklärt. Okay. Ich hoffe, du lässt es auch drin und schneidest es nicht raus.
00:11:01
Speaker
Ich lasse das hier gnadenlos drin. Ich bin viel zu faul geworden, um viele Sachen rauszuschneiden. Oh mein Gott, die Folgen werden schlecht. Das heißt, tatsächlich bauen wir diesen Witz so auf, wie du die Harry Potter-Hörbücher im Moment konsumierst. Von hinten? Das ist ganz nett.
00:11:22
Speaker
Jetzt fragt mich noch einer von euch, was mich denn so gefesselt hat. Das interessiert uns gar nicht so sehr. Ich bin nicht. Okay, dann erzähl ich trotzdem. Was hast du denn so gemacht? Ich habe, weil man hört ja unseren Podcast auch idealerweise in dem Sinne, dass man das Hörspiel hört und dann die Besprechung zur jeweiligen Folge. Und ich habe jetzt angefangen, die Jan-Tenner-Hörspiele samt
00:11:49
Speaker
Podcast dazu mir zu geben. Das ist natürlich auch wieder ein anstrengendes Projekt, muss ja auch immer gleich zwei Sachen konsumieren, aber super. Podcast heißt die Silbervögel, der Jan-Tenner-Podcast. Könnt ihr mal reinhören, wenn ihr da Fans der alten Schule seid. Ja, ich höre mir die Hörspieler dazu auch nochmal an. Die sind übrigens prima produziert, kann man nichts sagen.
00:12:09
Speaker
Das fesselt mich im Moment so, wenn ich mal ein bisschen Zeit habe zwischen Arbeiten, Podcasts schneiden, Podcasts vorbereiten, Podcasts aufnehmen, essen und schlafen.
Dirks Jan-Tenner Hörspiel-Erlebnis
00:12:19
Speaker
Das war's. Ja, tragisch ein bisschen. Ja, das ist das harte Leben des Podcasters. Aber was willst du machen? Irgendwann willst du ja nun gelangweilt an deinem Pool sitzen nach den Aufnahmen. Ganz gemütlich. Also von daher muss man auch ein bisschen reinflossen. Und die sieben Leute für dich schneiden lassen.
00:12:39
Speaker
Wir kriegen Synchronsprecher, die uns dann richtig gut vertonen. Sehr gut. Weil wir müssen ja für den Kinofilm vor der Kamera stehen. Die Couchfesseln der Kinofilm. Überlegen wir uns schon mal, von wem wir gerne gesprochen werden würden. Genau, jeder kann sich da mal aussuchen, wer zu ihm. Oder halt auch für den Kinofilm, welcher Schauspieler da passen würde. Ich nehme da Vorschläge an.
00:13:04
Speaker
Ich glaub, das will keiner sehen. Und ihr könnt jetzt mal alle mega-lomanisch googeln, wenn euch langweilig ist. Definitiv. Ich lerne viel von Robor und unseren Zirklern. Na gut, dann würde ich mal sagen, fangen wir mal mit dem ganzen Spaß an. Die harten Fakten.
00:13:27
Speaker
Dialogbuch hat Jonas Maas geschrieben, Skript von Markus Topf und Dominik Ahrens, Regie Sebastian Pobort und Patrick Holtheuer, Musik von Alexander Schiebuhr und Sounddesign von Tom Steinbrecher. Erschienen ist das Ganze am 15.06.2016. Und jetzt kommt natürlich wieder unser Streitpunkt. Moritz, du darfst zuerst. Spielzeit? Ich gehe einfach nach meiner CD und die hat eine Stunde 16 ziemlich genau.
00:13:54
Speaker
Das sagt mir Spotify auch. Alles easy, gibt es also diesmal keinen Streit. Ich habe mir brav die CDs gekauft, damit ich mal bei dem Cover mitreden kann. Wollen wir gleich über das Cover reden? Ja, ich wollte gerade sagen, bei der Überleitung gibt es nur noch kurz die Sprecher. Ich habe mich selber überrascht. Wir reden über das Cover.
00:14:18
Speaker
Ja, mein Teil ist tatsächlich, wir haben im Hintergrund ein London, was fast zerstört sein könnte. Wir haben klassisch diese rötliche, mit Symbolen umgebende, was auch immer, Zielleiste. Und in der Mitte haben wir eine Königin Victoria, die auch am Tag der Toten auf eine Party gehen könnte, deren von ihr ausgesehen rechte Gesichtshälfte irgendwie dunkel und eingefallen aussieht. Das finde ich sehr, sehr, sehr geil.
00:14:46
Speaker
So ein bisschen wie so ein Skelett. Und auch das ist wieder noch irreführender für den Inhalt des Ganzen. Und die hat da irgendwas in der Hand, was auch immer. Ein Spiegel. Ein Spiegel, okay. Auch der hat viel mit dem Inhalt zu tun. Richtig, ja.
00:15:05
Speaker
Weil sie sehen möchte, warum ihre rechte Seite von sich aus gesehen so merkwürdig aussieht. Das interessiert sie brennend. Sie kennt auch extrem ernst. Und sie guckt uns direkt an. Und sie hat einen roten Punkt. Der ist irgendwie in ihrem Dekolleté. Was auch immer er da tut. Es könnte ein Illetoll sein. Das ist so ein Deko-roter Punkt, denke ich mal. Ich wüsste auch, der gehört zur Deko. Sieht aber aus, als wäre sie von einem Sniper erwischt worden.
00:15:32
Speaker
Also ich weiß nicht, was hier mit Victoria los ist. Mal wieder ein Oscar Wilde und Minecraft Homes Cover, was nichts mit der Folge so unmittelbar zu tun hat. Wir erinnern uns, in der letzten Folge ging es um den Vatikan und wir haben eine Dorfkirche abgebildet. Dann warten wir doch jetzt mal auf die Zombie Königin mit dem Spiegel. Genau. Das kann dauern.
00:15:55
Speaker
Wir haben ja einen unheimlich großen Sprecherpool. Wir haben die üblichen Verdächtigen, Oscar Wilde, Sascha Rotom und Michael Holmes, Rene Dreyns und Benjamin Paton ist wieder dabei. Juhu! Leonard Malich und natürlich der sowohl groß als auch einzigartige Lutz Mackenzie. Was macht der denn? Der macht das Intro und in dieser Folge was ganz Neues, aber da kommen wir dann denke ich
00:16:19
Speaker
Da hat man mehr zu tun, als nur Intro zu sprechen. Ich freut mich sehr, auch wenn es mir dann am Ende ein bisschen auf den Keks ging.
00:16:33
Speaker
Ansonsten ganz viele Sprecher aus den anderen Serien. Wir haben Martin Sabel, Marius Claren, Klaus-Dieter Klebsch, der Kapitän Nemo spricht. Wir haben Dietmar Wunder, der eigentlich der Frankenstein ist. Passt aber irgendwie auch, weiß ich nicht, hier zur Folge. Definitiv. Michael Pan ist noch dabei. Wir haben noch Victor Neumann.
00:16:57
Speaker
Crawford am Ende spielt. Victor Neumann, ich hab im Vorgespräch festgestellt, dass hier meine Liebe nicht geteilt wird. Das ist die Synchronstimme von Andrew Lincoln, der in seiner Rolle den Rick Grimes bei Walking Dead spielt. Ach, und ich dachte, das sei der Sohn von Abraham. So was. Okay, wenn du jetzt so kommst, dann sagt Abraham, zu Bebraham kann ich mal dein Zebra haben.
00:17:26
Speaker
Hat denn nicht Otto von Phipps Aspussen schon geklaut? Ja,
Louise Lunault als Königin Victoria
00:17:34
Speaker
lustig. Michael Pan habe ich schon erwähnt, glaube ich, oder auch nicht. Ja, hast du, hast du. Und wir haben
00:17:43
Speaker
Eine ganz besondere Sprecherin, Louise Lunault, die die Königin Victoria von England spricht, bis sie dann letztendlich sterben wird, unsere Königin in diesem Beispiel. Du hast dich über sie ein bisschen informiert. Ja, ich habe ihren Namen bei Google eingegeben und da kriegt man ja immer so ein paar Links und oben drüber bekommt man schon so ein, zwei Fotos und da dachte ich,
00:18:05
Speaker
Huh, das ist aber eine wirraussehende, freundliche alte Frau irgendwo. Hey, erkennst du dieses Gesicht? Und tatsächlich ist es Frau Bredenbeek aus Papa Ante Portas, dem L'Oréal Film. Und zwar die Ladenbesitzerin, wo er im Laden steht und sagt, guten Tag, mein Name ist Lose, ich kaufe hier ein.
00:18:22
Speaker
Und außerdem hat sie noch eine feste Stimme in DuckTales und in zehn Millionen Spielfilmen seit den 60ern mitgespielt und so. Also das Gesicht kommt immer mal wieder vor. Und sie hat auch noch sehr lange bis über 90 gearbeitet und gesynchron gesprochen und alles. Also googelt alleine mal Louise Lune und erfreut euch an diesem Gesicht. Ich finde die großartig.
00:18:47
Speaker
Eine völlig wirraussehende, freundliche, ältere Dame. So gehört sich das. So möchte ich auch als freundliche und wirraussehende, ältere Dame enden. Und eine supersympathische Stimme, der man zwar das Alter anhört. Und ich nehme es gleich vorweg, ich fand die als Königin Viktoria richtig gut. Ja. Die war super... Distinguiert ist das Wort. Genau, ja. Distinguiert, danke sehr. Natürlich.
00:19:13
Speaker
Aber sie muss auch dazu sagen, ich kenne ihre Stimme schon länger, also ich kenne sie von Kindertagen. Da hat sie bei Bibi Blocksberg auch irgendwie eine Hexe gesprochen, eine ältere. Ja. Also die klingt damals schon furchtbar alt. Sie klingt tatsächlich nicht viel älter. Also die klang damals schon so, wie sie heute klingt. Ja, ich denke so ab 40, 45, 50 ändert sich das auch nicht mehr so schlimm. Bis drauf, dass das, als du vielleicht hat, Rick wirst irgendwann. Wie, das wird bei uns jetzt nicht mehr besser?
00:19:42
Speaker
Nee, nee, ich bin da schon lange drüber. Ach du Scheiße. Oh Gott. Ja Franzi, du hast da noch ein bisschen. Ich hab noch ein bisschen, aber na gut. Genau, aber ich mag dir ja auch die Stimme und ich weiß gar nicht, ist die, wer ist die, über 90? Ist die schon? Ja, ja, ja. Die lebt aber noch, oder? 92 hier gefunden und ein Artikel mit die älteste Synchronsprecherin Deutschlands, was ja in dem Alter ungefähr auch hinhauen wird. Geboren 1932 und lebt noch.
00:20:12
Speaker
Aber gut, wir haben ja auch Jürgen Thurmann, dann passt das doch ganz gut. Das ist in guter Gesellschaft. Das ist 94. Genau, der durfte sie ansagen. Das heißt, der ist ja auch dabei. Jetzt geht's schön alt zu. Die haben hier den Altersschnitt mal richtig in die Höhe getrieben, die beiden. Ja, ich glaube, er dürfte auch der älteste Syngonsprecher sein. Oder gibt's noch jemand Älteren? Na, es gibt jetzt einen, der kommt ihm recht nah. Im Eselsgalopp kommt er hinterher, aber der holt auch nicht auf.
00:20:40
Speaker
Jetzt sag aber auch, wen du meinst. Keine Ahnung. Oder ging es dir nur um den schlechten Gag? Es ging mir nur um den schlechten Gag. Aber es hat mir gut gefallen. Ja, ich fand sowieso die gesamte Szene bei Hof sehr, sehr schön und angenehm passend. Aber die kommt ja demnächst erst. Und was ich noch sagen möchte, ist, dass der Hausangestellte
00:21:07
Speaker
ersten Szene, das ist die Stimme von Anakin Skywalker. Du meinst den Hotel-Pagen? Genau. Der hat auch bei Ghost Box mitgesprochen als eine große Rolle von Ivali und das Hörspiel, was ich jedem empfehlen kann. Wenn wir das durchhaben, dann würde ich mal sagen... Jetzt wird das Hörspiel besprochen. Schön.
00:21:30
Speaker
Angenehm. Ich fühle mich so ein bisschen wie im Kaufhaus. Oder halt im Wartebereich vom Flughafen. Aber das sind ja beides schöne Sachen. Man kann doch am Flughafen gut warten und so einen Podcast hören. Das passt doch.
Treffen im Hotel Bourrivage
00:21:43
Speaker
Unser Hörspiel beginnt. Wer möchte hier den Reigen eröffnen? Ich würde gerne bei Gelegenheit was zu der ersten Szene klugscheißern, aber ich finde die sonst nicht so schrecklich aufregend, als dass man da viel zu sagen müsste. Wir haben auf jeden Fall zwei Szenen, bevor es richtig losgeht. Und die erste Szene ist Februar 1895 im Hotel Bourrivage in der Schweiz.
00:22:06
Speaker
Wir erfahren, dass irgendjemand vom Zirkel der Sieben, von dem wir nicht erfahren, wer es ist, sich mit einem Dr. Grell trifft, der scheinbar ein relativ gewissenloser Arzt und Forscher ist, der in Österreich-Ungarn schon seine Approbation verloren hat. Aber in der Schweiz ist das ja halb so wild. Es wird festgestellt, dass sowohl der Mensch vom Zirkel der Sieben als auch Grell Probleme mit dem britischen Geheimdienst haben, der sich immer wieder in ihre Angelegenheit mischt, was dann zusammenschweißt.
00:22:35
Speaker
Ja, nachdem dann Dr. Grell gesagt bekommt, dass er unendlich viel Kohle kriegt und einen kleinen schicken Arbeitsplatz in einem abgelegenen Tal in der Schweiz ist er dann auch an Bord und soll irgendwas aufregendes machen, was bis Ende des Jahres das britische Reich ins Chaos stürzt, wenn nicht gar in den Untergang.
00:22:54
Speaker
Bevor ihr reingrätschen könnt und sagen könnt, wie unglaublich spannend diese Szene doch noch ist, muss ich natürlich sagen, dass beim Hotel Bourrivage für mich als Kind der 80er sofort alle Alarmglocken geschrillt haben. Und ich habe das nachgeguckt. Die eine Sache weiß ich natürlich. Was ich aber nicht wusste, ist, dass dort in diesem Genfer Nobelhotel schon 1873 Herzl Karl II. von Braunschweig im Exil starb und das 1888
00:23:19
Speaker
1998 Kaiserin Cece ihre letzte Nacht dort verbrachte, bevor sie dann auf dem Weg zum Schiff, zum Weiterreisen erstochen wurde und dann ins Hotel zurückkehrte, wo sie dann verstarb. Ich kenne natürlich den 11. Oktober 1987, als Uwe Barschel, der CDU-Politiker, dort in der Badewanne aufgefunden wurde und ganz groß im Stern rauskam. Und seitdem gibt es das Zimmer 317 dort nicht mehr. Zumindest von der Nummerierung her. Das Zimmer gibt es schon noch.
00:23:45
Speaker
Ja, also Hotel Buri Varsch für mich sofort, ah, hier, Barschel, warte, warte, läuft. Da hat mein Gehirn sofort abgespult. Deswegen ein schöner Start, aber erst mal nur so eine kleine Einführung, was los ist. Und die Krone hat wieder irgendwas zu erwarten. Interessanterweise habe ich letztens erst einen Podcast über den Mord an Sissi gehört. Und das mit dem Hotel Buri Varsch ist mir völlig vorbeigezogen.
00:24:10
Speaker
Ich hab dann so ein bisschen noch weitergelesen, aber nicht großartig mir gemerkt. Aber was ich cool fand, war, dass sie von einem Anarchisten erstochen worden ist, der zu arm war für einen Revolver, der auch zu arm war für einen Dolch, der dann sich eine Feile organisiert hat und von einem Kumpel einen stabilen Griff hat dran machen lassen und sie dann damit erstochen hat. Also ganz schön bitterer Tod, noch nicht mal erschossen, weil der Mörder nicht die Kohle für den Revolver hatte. Naja, aber es hat das gleiche Ergebnis gezeigt. Das war ein Präzisionsstich mit diesem Stichel oder was?
00:24:39
Speaker
Der war sicher vom Dr. Grell ausgebildet. Das passt ja von den Jahren her ziemlich gut. Dann kommen wir schon zur Szene 2. Ah, dann hab ich das zu eurer Zufriedenheit hinbekommen. Ich bin ein bisschen stolz.
00:24:51
Speaker
Ich hab's halt als Bewerbungsgespräch zwischen der Stimme und Dr. Grell tituliert. Wir erfahren ja nicht wirklich viel über den Plan. Es war ein guter Einstieg in die Geschichte. So ein bondiger Einstieg irgendwie. Interessanterweise haben die ja seine Forschungsstation schon komplett eingerichtet vor dem Gespräch. Ja, die wussten das. Denen war schon klar, dass sie die Argumente haben. Aber bietet sich ja auch an, wenn man gemeinsam einen Feind hat, da auch sich ein bisschen zusammen zu tun.
00:25:18
Speaker
Man, die haben ja auch wirklich viel Kohle, weil es ist ja auch da keine Grenzen gesetzt, wie er gesagt wird. Das ist ja vollkommen egal. Es kostet halt, wie viel es kostet und wir haben alles eingerichtet. Also für den Zirkel spielt das keine Runde, wie viel Geld da fließt. So wie wir hier ja auch arbeiten. Für die Weltherrschaft muss man halt auch ein bisschen was investieren. Uns gibt gut einen Kaffee. Ja. Nicht zu vergessen. Wie? Hier bei uns? Nee, leider nicht. Da habert's noch. Nee, im Hotel gibt's guten Kaffee. Sind extra erwähnt.
00:25:48
Speaker
Szene 2. Wir sind bei einem Mann, der an einer Tür klopft.
00:25:53
Speaker
Wir sind am 12. Juni. Ne, Juli, glaub ich. Genau. Sehr schön, dass ihr euch das immer aufschreibt. 1895. Ich schreib mir tatsächlich immer auf die Szenennummer. Dann, welche Musik da ist als Überleitung. Dann, wann wir sind. Und dann, wo wir uns befinden. Und das wird ja immer so von oben nach unten. Das ist dann immer Welt, Ägypten, Kairo am britischen Regierungspalast. Das wird immer präziser.
00:26:20
Speaker
Und hier wurden wir übrigens von einer Art Marschmusik so ein bisschen eingeführt, um das britische Empire darzustellen. Die Musik ist allgemein sehr pompös dieses Mal, finde ich. Aber passt auch super zur Folge.
William Arkhursts Rückkehr
00:26:32
Speaker
Gleich haben wir zweimal ein bisschen was spinnettiges, Czembalo-mäßiges, aber auch das wie immer später. Ihr kennt mich. Alles zu seiner Zeit. Und wir sind bei William Arkhurst, der an diesem, wie hast du es genannt, Herrscherpalast
00:26:47
Speaker
Brigitte, britischer, Brigitte, britischer Regierungspalast. Regierungspalast von Brigitte. Die Königin von Ägypten schlopft und wird von einem der Schergen empfangen, der ihn auch erstmal wegschicken möchte, weil William Arckhurst ist arg zerlummt und runtergekommen. Und der möchte aber, kann sich ausweisen und möchte unbedingt Sir Martin Blackwell
00:27:10
Speaker
den Konsul von Cairo sprechen. Dieser Archer ist ein Forscher und wird schon seit acht Monaten vermisst und wollte Ostafrika erforschen. Und währenddessen ist er dann, wie wir später erfahren, scheint er leider eine kleine Tour über die Schweizer Alpen gemacht zu haben in der Zwischenzeit. Aber auch dazu später mehr von Ostafrika aus. Die direkte Linie fast.
00:27:36
Speaker
Und er erzählt dem Konsole eine hanebüchende Geschichte. Also die sind von eingeborenen Krankheiten und wilden Tieren dahingerafft worden. Vor allem von Touareg, wo es überhaupt keinen Touareg gibt eigentlich. Also das ist alles schon sehr, sehr dick aufgetragen.
00:27:54
Speaker
Naja, auf jeden Fall haben sie, nachdem die Träger und ihre Bediensteten sie verlassen haben, eine Hochebene gefunden, auf der Diamanten lagen. Und das kommt dem Konsul auch alles sehr, sehr merkwürdig vor. Naja, sie wurden dann auf jeden Fall von Eingeborenen gefangen genommen und kurzerhand an die Tuaregs verkauft, die da unterwegs waren, um für den Nordafrika-Krieg irgendwelche Leute zu rekrutieren. So habe ich das
00:28:22
Speaker
interpretiert. Naja, und dann wurden sie durch die Wüste geschleppt und keine Ahnung, wo sie sind. Von den 23 aus dieser Gruppe haben es auch nur 9 überlebt und am Ende konnten sieben dann aus dem Lager der Tuaregs entkommen und von den sieben sind auch nochmal zwei gestorben und die übrigen vier sind irgendwie zwei Tagesmärsche von Cairo und konnten nicht mehr weiter und der Arkhurst, weil er der
00:28:48
Speaker
stärkste war, konnte dann den Rest der Strecke noch zurücklegen und sich melden um die anderen zu retten. Also die Geschichte macht den Blackwell sehr skeptisch und er will ihn dann nachdem er geendet hat auch rausschmeißen. Er sagt so jetzt hier schicke Geschichte aber tschüss.
00:29:06
Speaker
Aber der Akos hat ja noch zwei Asse im Ärmel, denn er hat das kartografiert, wo diese Hochebene sein soll. Und hat natürlich zum Beweis einen eigroßen Diamanten dabei. Und jetzt wird ihm auch geglaubt. Es wird Speis und Trank gerufen, damit er sich jetzt ausruhen kann. Ich habe da mal eine Frage. Also die Tuaregs nehmen die gefangen. Wenn ich jemanden gefangen nehme, dann werde ich den ja auch durchsuchen. Jetzt hat dieser Mann einen eigroßen Diamanten dabei.
00:29:33
Speaker
Du möchtest jetzt nicht ernsthaft wissen, wo Leute sowas verstecken, oder? Es erinnert mich so ein bisschen an die Butch Coolidge Geschichte, die mit der Uhr. Ich möchte da auch nicht weiter eingehen, aber spätestens die Tuareg hätten doch diesen Diamanten gefunden. Naja. Er hat diesen Diamanten und man glaubt ihm und er ist der große Held und damit
00:29:56
Speaker
Ich hab übrigens den Konsul völlig falsch gelesen. Und zwar, der ist wirklich super cool schnöselig. Der ist fast so britisch wie Philias Tarzan Fogg in einer befeindeten Konkurrenzserie, finde ich. Und ich hatte da großen Spaß dran. Und ich hab die ganze Zeit seine Zweifel so gelesen, dass ich genau weiß, ah ja, der sagt, da ist eine Karte, der muss ihm gleich die Karte zeigen.
00:30:18
Speaker
Ja, der weiß da, du hast Diamanten. Da hat er natürlich einen Diamant als Beweis. Zeig mir den. Und dann schnappt er sich das und bringt den um. Ich wusste genau, dass der Arkhurst jetzt gekillt wird gleich. Aber nein, da habe ich mich wohl geirrt. Es war einfach nur, dass er seiner Geschichte misstraut hat, wo ich ein bisschen länger gebraucht habe. Der war einfach schlauer als ich, der Sir Martin Blackwell.
00:30:38
Speaker
Der antwortet und fragt ihn in so einer bestimmten Art, die uns auch erst mal so ein bisschen im Unplan lässt, was er jetzt von ihm will oder wo das Ganze hinführt. Also ich hab mir tatsächlich nur aufgeschrieben, aber jetzt wird er doch gekillt, oder? Und dann kam aber die Titelmelodie und er wurde nicht gekillt. Das ist offen geblieben, aber das erfahren wir ja noch. Ja, wir erfahren, dass er nicht so richtig gekillt wurde. Nicht so ganz. Also nicht direkt. Ja, dann kommt unsere Intro-Musik wieder mit dem wundervollen Wildscore.
00:31:06
Speaker
den ich auch echt am schönsten finde bisher, weil ich so von den Titelmusiken gehört habe. Ja, das ist ein bisschen Miss Marple-lich. Ja, ich finde das passt aber auch sehr gut dazu. Genau, zu dieser etwas lustigen oder nicht ganz so bitter ernsten Art von Wild passt das super.
00:31:22
Speaker
Genau, dann bekommen wir wirklich zum ersten Mal alle John Sinclair Orts und Datum und Angaben, wo wir sind. Ich sage nur Mittwoch, 12. Oktober 1895, London, Kensington, Mycroft Homes Arbeitszimmer.
00:31:38
Speaker
Und hier möchte ich einen Skandal aufdecken. Ja, bitte? Ich hab's gegoogelt. Der 12. Oktober 1895 war ein Samstag. Das ist kein Mittwoch. Mensch. Wie kann das denn passieren? Respekt. Da war ich zu faul, das nachzusehen, weil ich dachte, so was werden sie doch nicht falsch machen. Dachte ich auch und wurde eines Besseren belehrt. Du kannst keine mehr trauen. Ja, kein Personal mehr da.
00:32:05
Speaker
Auf jeden Fall kann ich zu einem kurzen Aside rüberschwenken, wie es meine Art ist, denn natürlich zoffen sich direkt Holmes und Wild wieder aufs Heftigste. Nebenbei wird aber ein Aubrey Beardsley erwähnt und anders als Blackwell oder Archerst
00:32:23
Speaker
gibt es den Schrägstrich gab es den und zwar ein britischer Autor Illustrator der 72 1872 in Brighton geboren wurde in 1898 in Montaun Frankreich starb also recht vergleichbar mit Oscar Wilde und
00:32:38
Speaker
Was der für mich als so ein bisschen literaturhistorischen Nerd Cooles gemacht hat, ist, der hat das Le Mord d'Artur von Thomas Mallory 1894 illustriert.
Diskussion über Aubrey Beardsley
00:32:49
Speaker
Der hatte 1894-95 Werke von Poe illustriert wie Murder in the Remorgue oder Fall of the House of Asher. Also wirklich coole Sachen. Und wenn man da so ein bisschen im Internet guckt, findet man die Zeichnungen auch noch.
00:33:01
Speaker
Und er hat 1893 zu Salome von Oscar Wilde ein paar Dinge, beispielsweise eine Bauchtänzerin, gezeichnet. Diese Bauchtänzerin ist tatsächlich so ein bisschen rustikal gezeichnet und Wilde weist auch darauf hin, der hat mal was für mich gezeichnet, das war aber nicht so nach meinem Geschmack und so.
00:33:19
Speaker
Finde ich sehr, sehr witzig, die wieder so historische Dimensionen eingebaut werden. Das hat mir durchaus Spaß gemacht, zu dem Beardsley ein bisschen nachzuschauen. Es wird erwähnt noch im Text das The Yellow Book, was am 1. April 1894 von Beardsley rauskam. Auch das historisch belegt. Und auch das habe ich mir mal auf meine Liste geschrieben, dass ich mir das vielleicht mal irgendwann irgendwo irgendwie ansehen werde, wenn ich Zeit habe.
00:33:42
Speaker
Aber ansonsten viele Bickering, wie der Engländer sagt, zwischen Homes und Wild und die richtig spannenden Sachen aus der dritten Szene dürft ihr gerne übernehmen.
00:33:52
Speaker
Genau, also sie haben keinen neuen Fall oder Holmes hat noch keinen neuen Fall. Er ist eingeladen in den Buckingham Palace und Wild soll ihn begleiten. Aber natürlich nicht als Wild, sondern in einer verkleideten Versigung von ihm. Was natürlich wieder sehr, sehr viel Spaß macht. Wie wäre es, wenn sie wieder in die Rolle einer englischen Lady schlürfen würden? Das würde ihnen sicher gefallen.
00:34:14
Speaker
Genau, da macht er sich erst über lustig, aber dann landet er doch wieder dabei. Hat so was hape Kerkeling-mäßiges. Der ja auch jede Chance nutzt, sich als Frau zu verkleiden. Jetzt eine kurze Frage. Wann hat sich Wild als englische Lady verkleidet? Du meinst, das war eigentlich eine schottische? Richtig.
00:34:31
Speaker
Wenn er ihn schon verölgt, dann soll er es richtig machen. Aber gut. Wilde kontert es ja locker weg. Na, das würde ihnen doch sicherlich ganz gut gefallen. Super Dialog. Wilde gibt ihm immer ordentlich Kontra. Egal wie Holmes ihm kommt, Wilde gibt ihm hier richtig gutes Kontra.
00:34:48
Speaker
Allgemein ist das dieses Mal besser als die letzten Male, finde ich. So dieses zwischen den beiden, diese Dialoge. Das merkt man aber in weiteren Szenen, dass die sich wirklich immer mehr zusammenraufen. Das hab ich immer mal wieder mir das notiert. Und was mir aufgefallen ist, hier ist die Saat gesät für eine Folge 3.5. Denn scheinbar hat Offscreen Oscar Wilde ein Abenteuer in Rom erlebt, wo ein Killer auf ihn angesetzt wurde, wie er erwähnt.
00:35:15
Speaker
Das bietet natürlich jetzt Optionen für das verschollene Abenteuer. Ich freu mich. Der Killer wurde doch auf ihn angehen. Den hat er doch unter den... Ach stimmt, das war Rom. Ich hab da nur diese Dorfkapelle im Hinterkopf. Stimmt, das war ja der Vatikan. Der ist ja fast in der Nähe von Rom, möchte ich sagen.
00:35:35
Speaker
Okay, nein, du hast recht, alles gut, vergesst das. Wir erkennen das Abenteuer. In der Szene wird noch erzählt, dass eben Leute den Ritterschlag bekommen für tolle Dienste, die sie geleistet haben. Und ja, sie sollen so ein bisschen aufpassen, dass da nichts passiert. Und natürlich auch unser Blackhurst kommt.
00:35:51
Speaker
Aber wir wollen auch unsere gelebte Königin natürlich im Notfall schützen. Aber eigentlich wird da gar nichts vermutet. Tatsächlich tappen die völlig im Dunkeln. Ich finde es natürlich schön, dass Wilde wieder darauf hinweist, dass es nun beileibe nicht seine Königin sei. Er ist ja ihre und hat da nichts mit zu tun. Und was mich gewundert hat, wir sind jetzt vier Monate nachdem der Arkhurst in Kairo aufgetaucht ist, hätte man in der Zeit nicht mal eine Expedition zu dieser Hochebene mit Diamanten losschicken können.
00:36:20
Speaker
Bist du verrückt auf dem Weg dahin? Da sind Eingeborene. Da sind Mediziner. Da sollen jetzt noch mehr Leute draufgehen. Man glaubt das doch erst mal und die haben doch schon mal einen. Das heißt, da werden immer nur einzelne Leute hingeschickt, die so zwei, drei Diamanten einsammeln sollen. Na, wie viele halt zwischen deine Backen stecken kannst.
00:36:43
Speaker
Gut, gut, gut. Genau, es wird nochmal diese Geschichte von Ackers zusammengefasst, dass er auf dieser Expedition war und was da so vorgefallen ist. Ja, mir passiert da auch nicht. Wild macht sich darüber auch nochmal schön lustig, dass das ja ein englischer Volkssport zu sein scheint. Dann geht's schon weiter. Wir sind am Buckingham Palace. Wild und Holmes kommen da als Pärchen getarnt.
00:37:08
Speaker
Kutsche an auf dem roten Teppich und ja fangen auch schon wieder gleich an so ein kleines Streitgespräch vom Zaun zu brechen, denn die Verkleidung von Wyatt gefällt Holmes nur überhaupt nicht. Das ist ja völlig unpraktisch alles.
00:37:25
Speaker
Zur großen Empörung von Holmes hat Wild sogar seinen Revolver dabei. Was ja keine schlechte Idee ist. Ja, das haben wir ja in der letzten Folge schon festgestellt, dass es eigentlich echt cool ist auf so eine Mission, irgendeine Bewaffnung mitzunehmen. Und wenn man das Geld für einen Revolver hat, dann ist man halt auch keine Pfeile mitnehmen. Genau. Da gibt es noch eine Menge Anweisungen von wegen
00:37:46
Speaker
Quatschen sie hier keine Leute voll, halten sie sich ein bisschen im Hintergrund und und und. Dann werden noch so ein bisschen die Verdächtigen, die man im Auge behalten soll, vorgestellt, was ein schöner roter Hering ist. Ja, super. Wir sind jetzt erst mal so ein bisschen auf Beobachtungstour mit Wild.
00:38:05
Speaker
und was sehr schön ist es hier jetzt kann ich sagen diese schöne spinnet oder chamberlum musik das kann ich natürlich nicht so genau unterscheiden im hintergrund wir wissen genau es ist royal die elite des landes ist da der russische botschafter und elise du lacke die wir alle mal im auge behalten sollten beide sehr sehr sehr schöne szenen die gibt es übrigens auch nicht.
00:38:25
Speaker
Also, den russischen Botschafter schon, aber die Louise Dulac ... Der hat ja keinen Namen, ne? Hatte der ... Nee, aber es wird schon einen russischen Botschafter geben. Ich bin optimistisch. Es ist wirklich ein Schembalo. Okay. Okay. Gut. Und wir haben ganz vergessen, Minecraft muss natürlich überall aus der Kutsche helfen. Das hat man ganz vergessen, das genießt natürlich extrem. Und mit einem Fächer, der sehr unpraktisch überall ist, aber der später noch wichtig wird. Oh, der Fächer, der rockt das.
Attentat im Buckingham Palace vereitelt
00:38:53
Speaker
Jackie Chan Wild kann schon was damit anfangen. Jackie Wild, ja. Bruce Wild. Jürgen Thormann kündigt alle an als Zeremonienmeister und die Königin hält, wie ich finde, richtig
00:39:06
Speaker
Auch sehr kurz für eine Königin. Es ist schon sehr kurz. Aber sie sagt ja schon, dass das einzige gesellschaftliche Ding sie ist, wo sie Bock drauf hat und was sie nicht nervt. Und wo sie nicht im Mittelpunkt steht. Wo sie sich auch keine langen Reden schwingt. Das ist doch sehr sympathisch. Ja, definitiv. Also die ist richtig toll. Es ist nur Frau Bredenbeek.
00:39:26
Speaker
Aber ist natürlich auch ein schöner Karriere-Sprung zu Königin Victoria Hoch. Definitiv. Wird der erste zum Ritter geschlagen. Der hat ganz tolle Eisenbahnen. Genau, der völlig fiktive Hiram Rosley.
00:39:41
Speaker
Bevor der ebenso fiktive William R. Cursed an der Reihe ist. Dann haben wir so eine Art Zeitstopp. Denn da passieren jetzt plötzlich so viele Dinge gleichzeitig, die Holmes berichtet. Also er übernimmt den Erzählerpart und erzählt uns oder Wild auch alles, was jetzt hier in diesem Raum passiert. Und da passiert eine ganze Menge. Denn während R. Cursed
00:40:05
Speaker
einen Revolver zieht und Webberkott eine Wache niederschlägt, wirft Wilde den Fächer und kann Arkhurst damit die Waffe aus der Hand schlagen. Dann zieht Wildes Kleid aus, Holmes hat auch noch die Zeit sich darüber zu empören und Wilde springt auf Arkhurst und greift ihn an um die Queen zu retten. Seine Schüsse sind wirkungslos und
00:40:29
Speaker
Die Queen hat sogar auch noch Zeit, noch einen Dialog mit Arquus, der sagt, ich werde dich jetzt töten. Und sie sagt, nein, du wirst ja auch innerhalb von kurzer Zeit, wenn die Wachen da sind, ja bis dahin bist du schon lange tot, kleine Königin. Na ja, und Wyatt rettet sie, wie gesagt, und schießt ihn dann in den Kopf. Ja, und Webberkott flieht und reißt einer der Wachen, die sich ihm in den Weg stellt, einfach mal beide Arme ab.
00:40:52
Speaker
Ich finde aber auch, dass die Königin in der Szene wirklich sehr gefasst ist. Ja, du musst dich ja auch ein bisschen ans Protokoll halten. Du kannst ja jetzt nicht als Königin hier panisch mit Armen nach oben wedeln, da durch den Raum rennen. Wenn mich jemand angreift, wäre ich glaube ich ein bisschen anders drauf.
00:41:07
Speaker
Bisschen sehr ruhig die Szene, aber man hat trotzdem anhand der Geräuschkulisse die Illusion, dass dann eine Panik aufbricht und alles. Naja, und dieser Webberkott flieht aus dem Saal und während seiner Flucht tötet er noch einige Soldaten mehr und verbiegt das schmiedereiserne Tor zum Buckingham Palace und kann dadurch fliehen. Weil traut sich nicht zu schießen, weil ja die Soldaten noch im Weg sind, die ja danach sterben.
00:41:35
Speaker
wird von Holmes gelobt, der mega happy ist, dass die Königin das überlebt hat. Und dann gehen sie wieder rein in den Festsaal, um beim Aufräumen ein bisschen helfen zu können. Wild hat jetzt nur noch Bock zu rauchen und zu trinken und Holmes sagt ja völlig angemessen, das haben sie sich auch voll verdient.
00:41:53
Speaker
Ja, zumal ja Wilde am Anfang schon gesagt hat, irgendwas stimmt doch da nicht, der Webberkott, der geht jetzt irgendwie weg von dem Arquus und dann meinte hier Holmes, ach, das ist doch Quatsch, was reden sie denn da, das ist doch alles normal. Also ihm fällt schon auf, dass da irgendwas nicht so passt. Ja, so richtig gut kommt der Holmes da nicht weg in der Szene.
00:42:12
Speaker
Der Holmes ist ein bisschen dumm, finde ich. Oder ein bisschen schwer vom Begriff. Naja, oder er vermutet was ganz anderes. Er hat sich da auf seine Infos verlassen. Und Wild verlässt sich ja auch auf seine Wahrnehmungen. Ja, und die nächste Szene ist auch nicht auch relativ kurz. Am nächsten Tag wird alles besprochen oder nochmal Revue passieren lassen, was da so passiert ist. Und man kann das gar nicht glauben.
00:42:34
Speaker
Ja, Wild ist ganz schön kaputt, sagt er. Der jammert erst mal ein bisschen. Fünf Soldaten und drei Gäste sind noch tot bei dem Massaker. Das Motiv ist immer noch unklar. Und 15 Verletzte, das darfst du auch nicht vergessen.
00:42:48
Speaker
Ja, es wird davon ausgegangen, dass es vielleicht ein Hass auf die Königin ist. Und der Zirkel könnte dahinter stecken. Das wird auch schon erwähnt. Er könnte zumindest sein. Und sie suchen immer noch den Webberkott. Und die anderen drei Männer. Was aber witzigerweise zwischendurch mal in Vergessenheit gerät. So kurz vor Schluss sagen sie, als geniale Idee, wir könnten uns ja auch noch mal diese drei anderen Männer vornehmen. Das wäre eine Spur.
00:43:13
Speaker
Das kam für mich auch ein bisschen plötzlich. Also es wird ja, glaub ich, mal gesagt, dass es noch andere gibt, aber über die hab ich gar nicht so nachgedacht. Erst als es dann hieß, ja, wir gucken die noch mal an. Es wird hier gesagt, aber dann geht das verloren. Das ist dann irgendwie weg. Homes hat die ganze Zeit ein Telegramm in der Hand. Ach ja.
00:43:31
Speaker
mit einer Einladung von Dr. Benjamin Payton. Und das hat mich gefreut. Wir wissen ja, ich bin Benjamin Payton-Ultra. Den mag ich auch. Ja, der ist super. Ich mag irgendwie in allen so Serien die Nerds, die dann im Labor ... Ich mag so dieses Medizin-Wissen, was dann auftaucht. Oder wenn die da was rausfinden, das finde ich ganz spannend. Das ist gut, dann schnapp ich mir die Szene, wo ich was zum Payton sage.
00:43:54
Speaker
Aber vorher kommt noch für uns ältere Menschen hier im Cast und die älteren Menschen vor den Empfangsgeräten ein kleiner Derek
Holmes und Wilde's Beziehung
00:44:03
Speaker
-Moment. Denn Holmes ruft, ich lasse die Droschke vorfahren. Und ich hab mich schon gewundert, ob Harry das machen darf.
00:44:10
Speaker
Auf jeden Fall kommt dann eine treibende Musik, die die Droschkenfahrt wahrscheinlich darstellt. Und wir sind am 15. Oktober London, Pathologie von Scotland Yard. Und ja, Peyton hat irgendwas an der Leiche gefunden und lässt uns die anderen auch ziemlich lange spüren, dass da was Aufregendes ist. Aber er lässt uns alle ganz schön lange zappeln. Auf jeden Fall deutet er schon mal an, ob ich diese Kreatur überhaupt noch als Mensch bezeichnen will und so.
00:44:34
Speaker
Dann zeigt er auf jeden Fall den Schädel. Und da sind Zahnräder, Kolben, Spulen und so weiter. Und ich wusste natürlich, aha, Dr. Grell. Selbst wenn ich bis jetzt noch nicht geschnallt hatte, jetzt wusste ich, was der Job von Dr. Grell war und wo sich diese Expedition in den fünf Monaten ihres Verschollenseins wohl befunden hat. Und das zeigt uns auch, dass tatsächlich nur der Kopftreffer Wirkung zeigte. Denn alle anderen Schüsse haben zwar irgendwie Dinge getroffen,
00:45:02
Speaker
Aber da Teile des Körpers durch mechanische Elemente ersetzt wurden, zum Beispiel Hydrauliken in Armen und Beinen, die sie unfassbar stark machten, ist da nichts passiert. Jetzt düngt Allen. Oh, wir dürfen niemandem mehr vertrauen. Trust no one. Sie sehen so aus wie wir, aber sie könnten böse sein.
00:45:23
Speaker
Das Gute, denn jetzt kommt wieder so ein nerdiger Peyton-Moment. Das Ganze ist noch nicht ganz ausgereift, denn an den Ansätzen der Muskulatur und der Knochen und dieser ganzen Steampunk-Technologie sind schwarze nekrotische Hautstellen und Körperstellen.
Mechanische Modifikationen entdeckt
00:45:41
Speaker
Das heißt, der Körper wehrt sich gegen die Änderungen. Und natürlich kann Peyton das hochrechnen und sagt, ja, die restlichen Attentäter haben noch so zwei bis vier Wochen, danach wird sie zerlegen.
00:45:50
Speaker
Und dann macht er ein sehr gutes Profiling, wo er eigentlich genau Grell beschreibt, ohne seinen Namen irgendwie zu kennen oder zu sagen. Ich hatte schon aufgeschrieben. Ah ja, alles klar, Peyton tippt sofort auf Dr. Grell, finanziert vom Zirkel der Sieben. Aber auf diese Finanzierung kommen sie, aber auf Dr. Grell als Person nicht. Er sagt halt nur, es muss ein gewissenloser Mediziner mit gigantischem Wissen sein und so.
00:46:14
Speaker
Und sehr, sehr, sehr, sehr schön ist am Ende der Szene, wie der Mycroft ausrastet und irgendwie scheinbar von Sounddesigner Sachen durch die Gegend schmeißt und irgendwie durch die Pathologie daher haut. Und Wild ist hier ganz klar der Besonnene.
00:46:30
Speaker
Was ich sehr, sehr schön finde, denn er ist ja sonst der Hitzkopf, der sich nicht im Griff hat. Und Holmes ist so dieser ruhige Typ. Sehr, sehr, sehr schöne Szene für Peyton-Fans und sehr schöne Szene für die beiden einfach, die mal ein bisschen ihre Rollen tauschen dürfen.
00:46:45
Speaker
Ja, das ist schon sehr emotional, der Mycroft. Was ich eigentlich so von ihm, was man nicht kennt, aber es ist immer schön, dass man so eine andere menschliche Seite hat. Und das Schöne ist, dass es in der nächsten Szene direkt weitergeht. Da sind sie nämlich in der Villa in Kensington von Holmes. Und da ist er immer noch völlig aufgebracht und hat nichts im Griff. Dann gibt er sogar zu, dass Wild jetzt mal hier der Ruhige, der Coole von ihnen ist. Das finde ich cool. Also die entwickeln sich irgendwie aufeinander zu und nicht voneinander weg. Das gefiel mir sehr gut.
00:47:14
Speaker
Genau, und jetzt schauen sie sich die Expeditionsteilnehmer nochmal an, wer da dabei war. Und überlegen, welcher von beiden, wo man jetzt am besten hingehen sollte. Zwei davon sind Söhne von Adligen. Die fallen raus, weil die sind so nichts nütze. Genau, die brauchen wir nicht. Man kennt die ja. Das sind nur Adlige.
00:47:33
Speaker
Die haben ja nichts drauf außer Zahnbelach. Aber da gibt es noch zwei andere. Und zwar einmal den Plankert, der Sohn eines Gehirnforschers. Und der Palmridge, der Sohn des Direktors der Bank of England ist. Das sind offensichtlich die beiden interessantesten Kandidaten. Und Holmes sagt, ist ja klar, wer das ist. Und Wild freut sich schon. Ach, super. Naja, aber Holmes denkt, das ist der Palmridge wegen der Bank of England. Und da sagt Wild, ja, aber die haben doch offensichtlich schon genug Kohle. Die brauchen nicht noch mehr.
00:48:03
Speaker
Und der Palm Ridge als Gehirnforscher ist doch da wahrscheinlich das viel lohnendere Ziel. Holmes ist stur und möchte mit der gesamten Polizeimacht oder seiner gesamten Truppe, die er hat, wird der Palm Ridge bewacht. Und Weil darf mit einem einzigen Scotland Yard Beamten zu plänkert. Aber nur wenn er nicht meckert, weil wenn er meckert, dann muss er mit Holmes mit.
00:48:30
Speaker
Der kriegt doch denjenigen, denen man am wenigsten erzählt hat, worauf er sich einlässt. Das ist noch besser. Genau, das sagt er nachher, dass er sich sogar... Da gibt es Parallelen zu einer anderen Serie. Was so Stumpsinnigkeit des Charakters ist, den dieser Mann sprechen muss. Tut mir mittlerweile ein bisschen leid.
00:48:51
Speaker
Jetzt geht es so singloresk los. Also jetzt sind wir bei Holmes und seiner ganzen Truppe, die er da um sich hat. Wir haben die Familie von dem, wie hieß er jetzt wieder? Palm Ridge. Wurde schon in Sicherheit gebracht. Personal ist noch da. Weil da ist ja nicht schlimm, wenn denen was passiert. Nee, das ist ja wurscht. Das sind ja Wegwerfprodukte. Nur die Angestellten. Aber die müssen so ein bisschen tun, als ob das Haus belebt ist.
00:49:15
Speaker
Genau, die Sorgen hat er dafür, dass noch mal das im Leben da ist. Es wird schon ein bisschen neblig. Jetzt muss man beobachten, ob da sich was tut. Ja, und der Polizist, der mit dem Holmes sich berät, der ... Was hatten wir für einen Namen? Sergeant? Crawford heißt er. Sergeant Crawford. Gesprochen von Victor Neumann. Rick Grimes. Der sagt auch, ach, gucken Sie mal, jetzt wird es neblig und es ist auch schon so dunkel. Und da sagt Holmes, nee, ich dachte, ich hab hier die besten Schützen von Scotland.
00:49:43
Speaker
Und wir haben einen Ortswechsel. Gleichzeitig sind Wilde und ein Sergeant Osgood auf dem Weg zu Plankerts Haus. Vermutlich deshalb diese ganzen Ortsangaben, wie bei Sinclair Folgen auch.
00:49:57
Speaker
Naja, und dieser Osgood, der findet das richtig doof, dass er jetzt in Anführungsstrichen nur hier mit Mr. Grey unterwegs ist, weil der hat sich dann ja von diesem Spezialauftrag eigentlich erhofft, dass er mit Holmes alleine irgendwie unterwegs ist, denn den bewundert er richtig.
00:50:13
Speaker
Wild, der sich ihm gegenüber als Mr. Grey wieder ausgibt, klärt ihn dann auf, dass sie hier auf einer megagefährlichen Mission sind und weist ihn an, auf ihn zu hören. Aber man hat nicht das Gefühl, dass Osgood, der nebenbei von Marius Claren gesprochen wird, der unser Passepartout ist, ja, also verhaltensmäßig doch viele, was was Begriffsstutzigkeit angeht, denn ja, Osgood nimmt ihn überhaupt nicht ernst.
00:50:37
Speaker
Ja, es wird doch über ihn geredet. Also, Oscar erzählt ja, dass über den Grey unter seinen Kollegen auch sehr viel geredet wird und ihm belächelt wird. Und na, also auch er nimmt den nicht wirklich ernst. Wer die war bei Holmes. Dann erzähl ich die nächste Szene, die geht nämlich schnell. Die ist aber da. Da passiert nichts. Tja. Drei Stunden lang.
00:50:57
Speaker
Und dann irgendwann sagt er, vielleicht sollten wir dann doch zu Plankart. Und endet mit einem, hoffentlich ist es nicht zu spät. Und dann eilen sie wohl rüber nach Chelsea mal eben. Grill abgebaut, dauert ja auch alles, alles wieder eingebaut. Bier ausgetrunken, können wir mal los. Pulitzer-Service für die nächste Runde abgestellt.
00:51:22
Speaker
So, und jetzt haben wir wieder einen Ortswechsel. Und jetzt möchte ich gleich sagen, ich glaube nicht, dass Wilde drei Stunden lang vor dem Haus von Plankert gesessen hätte. Nee, deswegen kommen die auch viel zu spät, die anderen. Die kommen ja dann zwei Stunden 47 später. Wilde zieht seine Wumme, seine Magnum 45er.
00:51:41
Speaker
Da ist der Osgood auch erst mal sehr erstaunt. Sie gehen zum Haus und finden die Haustür offen vor und hören auch Stimmen. Man fragt doch, weil hier der Plankert wohnt ja nicht alleine. Naja, sie bringen ins Haus ein, schleichen sich Richtung der Stimmen und belauschen die auch erst mal. Webberkott und die andere Stimme kennen wir noch nicht. Die müssen wir auch nicht längerfristig kennenlernen. Nee, der ist eh nicht mehr lange.
00:52:11
Speaker
Der hat so einen roten Pulli an. Also ich hab nur Bruchstücke von dieser Unterhaltung verstanden. Aber auch nur die wichtigen. Genau, aus Southampton. Genau, aus Southampton und was von einem Schiff und wir müssen hier weg ganz so schnell wie möglich. Was mich jetzt gewundert hat, Osgood darf jetzt durch den Türspalt luken und Wild hält sich ein bisschen zurück. Dr. Plankert ist tot und Wild sagt, wir müssen uns jetzt überlegen, wie wir das machen. Der Osgood hat aber schon ein
00:52:37
Speaker
Der rennt einfach los, oder? Wasportu-mäßigen Plan. Wir übernehmen einfach die Kommandozentrale und dann müssen uns ja alle gehorchen. Und er macht das auch ganz klassisch, wie... Du wolltest sagen, dass er nur vergessen hat, Leeroy Jenkins zu rufen, während er reingestürmt ist. Also ich habe ihn mir ungefähr so vorgestellt wie bei Beverly Hills Cop. Der junge Bulle. Beverly Hills Department, legt eure Waffen nieder. Ihr seid alle verhaftet.
00:53:04
Speaker
Ja, das lassen die Monster sich nicht so wirklich gefallen. Er kriegt eine eingeschränkt und ich gehe davon aus, das war es dann für ihn. Ne, das Kokelen ist der Wilde. Kokelen macht Wilde, der zündet nämlich den Arsch. Ne, ne, nicht Kokelen. Der Osport wird ja geschlagen und gurgelt dann noch so ein bisschen vor sich hin. Ich gehe davon aus, das sind seine letzten Geräusche.
00:53:24
Speaker
Ja, der ballert ein bisschen rum und dann habe ich tatsächlich auch notiert, ist er jetzt schon tot und habe dann nur das so verhallen lassen. Genau und Wild kuckelt dann, denn Wild hat Peyton zugehört, der gesagt hat, man könnte mit Feuer und Stürzen aus großer Höhe etwas gegen sie ausrichten. Die Schießerei und das viele Reden hat bisher nichts gebracht.
00:53:44
Speaker
Nee, wenig, wenig. Außer einem Toten vermutlich ausguckend. Ja, und Webberkott schlägt den nieder. Er hat nämlich keine Zeit, ihn umzubringen. Ja, warum? Wie lange kann sowas dauern? Glück gehabt. Ja, er sagt, er hat keine Zeit dafür. Aber wenn er wieder kommt, dann kann er sich auch was aufpassen. Genau, nächste Mal. Machen wir einen Termin für nächste Mal. Der soll noch im Helden nach Hause kommen. Genau, der hopft wieder ab. Hat Mama Webberkott gesagt.
00:54:12
Speaker
Und dann die nächste Szene ist auch wieder sehr schön. Da hört man nämlich Holmes Stimme so ganz hallend. Also halt in Wilds Kopf, der ihn aufweckt. Aber genau, und vorher aber noch so ein bisschen Klavier geklimpert. Das sind wahrscheinlich die Sternchen, die er vor seinen Augen sieht. Er faded ja auch schön aus in der vorigen Szene. Und jetzt wird er wieder reingefaded. Ist sehr, sehr schön, ja. Blänkert ist tot. Und das haben sie aus Gründungsfeuer hilft auch jetzt.
00:54:39
Speaker
Und Holmes hat ein megaschlechtes Gewissen. Zu wenig. Ja, und wichtig, die Öffentlichkeit darf da nichts erfahren von. Und die Männer waren ja vorher schon da und die haben da irgendwas gesucht, irgendwas gemacht. Und die haben was im Tresor gefunden und der ist natürlich, wie soll es anders sein, er ist leer. Vermutlich irgendwas um die Gehirnforschung, wenn er war ja Gehirnforschung. Der Planket. Ja, und dann beschließen sie, das Schiff muss aufgehalten werden. Und es werden mehrere Kriegsschiffe losgeschickt, um dieses Schiff aufzuhalten.
00:55:08
Speaker
Aber ... Aber warte, warte, du hast meine Lieblingsszene weggelassen. Ich dachte, wir würden das mit verteilten Rollen spielen. Denn der Holmes ist schon wieder verzweifelt. Aber der Wild, hey, ich hab gehört, die wollen mit einem Schiff von Southampton nach Lissabon. Und dann kommt der Holmes, ist das Ihr Ernst, Wild? Ja, ich könnte Sie küssen. Sorry, Holmes, aber Sie sind mir zu unrasiert. Und das ist schon wieder so ein Klassiker mit den beiden. Ich glaub, da geht auch noch was. Wir haben ja noch genügend Folgen, als dass ich da eine zarte Romanze entspannen könnte.
00:55:39
Speaker
Auf jeden Fall. Dann kommen die Kriegsschiffe, die nicht erfolgreich sind. Ja, das erfahren wir in der vorletzten Szene. Während der Manöverkritik. Wild hat eine dicke Beule und eine Gürnerschütterung. Webberkot ist weg. Trotzdem sind Kriegsschiffe zur Verfolgung geschickt worden. Keine Spur. Ein Frachtschiff wurde gefunden. Die gesamte Besatzung tot. Ein riesiges Massaker. Und ein Rettungsboot fehlt.
00:56:02
Speaker
Man konnte die Presse so ein bisschen besänftigen. Man konnte denen klarmachen, dass jetzt alle Attentäter ausgeschaltet wurden. Und die große Frage, die jetzt im Raum steht, ist, wann schlägt der Zirkel zu und wer ist der neue Spieler? Aber Wild hat ja schon eine Idee und die haben ja schon alle Mühlen in Bewegung gesetzt. Denn es werden jetzt Dossiers erstellt. Und sie haben natürlich noch einen Joker im Ärmel. Das heißt, dass der Pasqual jetzt einfach noch ein bisschen mehr gefoltert wird.
00:56:30
Speaker
Der wird schon was wissen. Da werden noch ein paar Liter Wasser mehr gebracht fürs Waterboarding.
00:56:38
Speaker
Und damit verlassen wir unsere Sonderermittler und gehen in den schönen Prolog. Epilog. Epilog. Entschuldigung, Epilog Herr. Der Epilog kommt. Irgendso ein Log. Wir sind in Portugal am 29.10. Ja und Webberkott geht es gar nicht gut. Der ist nämlich schon, naja, ich würde nicht sagen tot. Also ihm geht es jedenfalls nicht gut. Der Körper stößt das ganze Zeug da scheinbar ab. Und er stinkt. Was wir da eingebaut haben, er stinkt.
00:57:05
Speaker
Der Grell ist da, der Dr. Grell. Und unterhält sich mit seiner Kreatur. Er ist auch gar nicht begeistert, was hier so passiert ist. Besatzung ist umgebracht und naja. Aber der Grell... Megalomania, könnte man jetzt auch für den Grell mal nachschlagen? Nicht nur für dich, Mensch. Da bist du ja gar nicht mehr so allein.
00:57:26
Speaker
Der hat schon so gottesähnliche Aussagen. Ich hab dich geschaffen, du gehörst mir. Was ja auch sehr witzig ist, Klaus-Dieter Klebsch, der Sprecher, ist in der Gruselkabinett Frankensteins Monster. Und er ist auch noch mal bei Faith Van Helsing Frankensteins Monster. Und jetzt ist er bei Frankenstein. Also nicht ganz, aber so. In der Art, ne? Nette Info nebenbei, aber muss sich ein bisschen schmunzeln drüber.
00:57:50
Speaker
Naja, die Aufzeichnungen hat er mitgebracht, der Webberkott. Und nach denen wird jetzt der Grell ihn verbessern und er wird jedenfalls nicht sterben, wird noch gesagt. Ja, Webberkott sagt nämlich, ich glaube, ich sterbe, aber Grell sagt, nee, du stirbst nicht, du kannst hier... Und dann kommt... Das richtig schöne, grässliche Gottlachen. Mit dem kleinen Finger im Mundwinkel ein ganz mächtiges Muahahaha.
00:58:19
Speaker
Ganz klasse. Wahnsinnig schon am Ende. Ich hab mal vorsichtshalber manisch aufgeschrieben. Ich dachte, das sei freundlicher. Weil ich bin ja auch zu bösen Dr. Grells freundlich. Aber auf jeden Fall ist es ein Abschlusslachen, dass ich nicht hinter den drei Fragezeichen verstecken muss. Definitiv nicht. Allerdings war der Witz nicht so gut. Und dann war's das mit dem Hörspiel. Kann ich nur sagen. Dann drück ich mal hier das Knöpfchen.
00:58:50
Speaker
Unser Fazit. Wie fandet ihr das? Wer möchte anfangen? Wer möchte den großen Reigen? Du! Ha! Du fängst mal an. Ich fange an. Ich fand die Folge großartig. Und das hat mehrere Gründe. Die Dialoge zwischen Wild und Holmes sind auf ein Niveau gestiegen, was ich richtig großartig finde. Die begegnen sich beide jetzt so auf Augenhöhe, auch wenn Holmes das noch nicht so richtig verstanden hat. Ich finde den neuen Gegner richtig gut, der Grel macht Spaß.
00:59:19
Speaker
Das mit den Monstern ist natürlich sehr Frankenstein-mäßig, aber wollen wir mal sehen, was da noch draus kommt. Das werden wir ja in der Frankenstein-Serie auch mitkriegen, was da alles noch gebastelt wird. Ich fand die Queen richtig gut. Die hat richtig, richtig gut gepasst. Lebte Marie-Louise Marjan noch? Die hätte das schön gemacht.
00:59:39
Speaker
Da gibt es einige, die es schön gemacht hätten. Nein, aber die war überzeugend. Genau, die war super. Nicht zu überkandidelt, aber gemessen sehr schön. Insgesamt eine super Besetzung hier. Ich glaube, diese Folge ist so ein bisschen so ein Turning Point in der Beziehung zwischen den beiden. Man sieht ja an der Bestürzung, dass Forums sich richtig große Sorgen gemacht hat, dass er jetzt vielleicht den Wert und die Kompetenz von Wild jetzt wirklich endlich mal anerkennt.
01:00:04
Speaker
Ich fand die Zeitansage richtig cool. Das erleichtert uns unheimlich viel, was die Arbeit am Zeitstrahl angeht. Natürlich in Personalunion damit, dass Lutz Mackenzie jetzt ein bisschen mehr Sprechzeit hat. Aber ich finde natürlich, dass die Ortsangabe viel zu holprig ist. Meiner Meinung nach ist das schon so der Höhepunkt jetzt in der World-Serie für mich. Jetzt zerreißt meine Meinung. Nee, aber Franzi macht sich schon bereit.
01:00:29
Speaker
Ich mach mich schon bereit. Nein, ich kann mich an ein Niveau anschließen eigentlich. Also ich muss sagen, es ist nicht meine Lieblingsfolge. Da fand ich die Alchemistengeschichte besser. Auch wenn sie recht...
01:00:40
Speaker
Ja. Auch wenn sie recht kurz war und ich sie mir auch gern länger gewünscht hätte oder ein bisschen ausführlicher, aber ich weiß nicht, diese, wahrscheinlich war es langsam Ortswechsel, dass es mir sehr gefallen hat. Es ist eine gute Folge und vor allem das am Königshaus hat mir gut gefallen. Vor allem die Beziehung zwischen Homes und Wild kommt jetzt wirklich nochmal gut zur Geltung und vor allem schön raus. Aber ich denke, wir gehen langsam auch in die Tiefe, was die Geschichten angeht. Das baut sich ja immer mehr auf und das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ja, der Zirkel hat jetzt endlich mal ein Gesicht und nicht dieses
01:01:10
Speaker
Ja. Eine Stimme zumindest. Ja, erst mal eine Stimme, aber auch mit dem Grelia jetzt eine Person und nicht diese ominöse Gruppe. Ich mag ja auch diesen Zirkelaspekt. Den ersten Prolog hat mir gut gefallen. Den zweiten hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Diese verrückte, coole Geschichte hier. Aber ich mag es ja, wenn der Zirkel in Aktionen zu sehen ist. Da gebe ich dir recht. Hätte die zweite Prolog-Szene, man hätte das ja auch erzählen können. Wurde ja auch. Deshalb dachte ich mir, naja,
01:01:40
Speaker
Wir haben ja auch viele Szenen, ne? Was auch schön gewesen wäre, wenn man das wirklich so im, diese Szenen im Palast noch ein ganz kleines bisschen ausgefüllt hätte. Vielleicht mit einer Unterhaltung, wo wirklich wild in dieser Kostümierung sein muss als Dame. Das ist dann ein Nebeneffekt so als, sag ich mal, Fanservice hier, dass man noch mal ein bisschen wild hat. Aber ansonsten eine gute Folge.
01:02:03
Speaker
Ich kann mich ja kurz halten, wie es meine Art ist. Ich kann euch in vielem zustimmen. Ich hätte gerne mehr Palast gehabt. Ich finde es gut, wie die beiden sich zusammenraufen. Ich fand die Handlung allerdings ein bisschen schlapp und vorhersehbar. Wo ich dagegen zugeben muss, dass diese Uhrwerkmaschinen, Halbmenschen, Cyborgs des Steampunk-Zeitalters ziemlich cool sind.
01:02:26
Speaker
Von der Atmosphäre her und leider aber auch von der Unappetitlichkeit her hatten mir Folge 2 bisher deutlich besser gefallen. Die mit den Kannibalen. Aber ist bisher eine sehr, sehr stabile Reihe. Da gibt es wenig zu meckern. Weiter so. Müssen wir mal jemanden einladen, der die Folge 1 besser fand.
01:02:45
Speaker
Ja, stimmt. Das wird so fehlend. Komm, die war auch nicht schlecht. Das ist halt der Anfang. Genau, das war der Einstieg. Da darf noch ein bisschen Luft sein. Ja, aber du hast schon recht. Die Handlung ist schon ein bisschen klar vorhersehbar.
01:03:00
Speaker
Ja gut, das war es bisher eigentlich fast immer. Ich meine, ich will jetzt die Serien nicht vergleichen, aber ich habe jetzt hier, wir haben ja letzte Woche die erste Frankenstein besprochen, die fand ich um einiges spannender. Also um einiges so, dass du auch sagen kannst, Mensch, das wusste ich jetzt nicht, was da kommt. Ich habe es nicht kommen sehen. Also beim ersten Mal hören, was da kam. Also das fand ich schon ein bisschen spannender. Aber gut, ich meine, es ist ja auch eine andere Geschichte.
01:03:23
Speaker
Nein, ich find's gut. Also wir haben jetzt einen schönen Gegner, der jetzt etabliert wird, der vielleicht auch über mehrere Folgen oder über einen längeren Zeitraum mal dabei ist. Das wünsche ich mir, so ein Doktor Tod. Nur das ist ja auch schon angesprochen. Es ist schon eine Art Singler-Folge.
01:03:38
Speaker
Ja, das gab's ja auch, dieses Sidebox. Die gibt's. Oder gab's? Auch so dieses Beraten im Büro und was machen wir jetzt? Und auch die Szenen, wo dann Holmes mit der Gruppe und Wild getrennt sind. Ja, das hatte schon ein bisschen was. Es hatte, ja. Sinclair Eskis. Sinclair Zuko. Was ich aber gut fand. Ja. Ja. Ich hoffe, ihr habt alle eure Hausaufgaben gemacht. Ich sehe verschmitzte Gesichter. Moritz schreibt noch heimlich. Ihr habt Stifte weg. Es geht los.
01:04:08
Speaker
Es heißt Dirk, sprich gut, das ist nicht wir. Ja, da haben wir aber Glück gehabt. Es tut mir leid.
01:04:18
Speaker
Google doch noch mal mega-lomanisch. Also, ich hab mir das so gedacht. Sag mir doch mal, wie die Folge heiße wird, dann werd ich dir spontan eine bessere Geschichte erzählen, als wir hören werden. Machen wir das so. Kalter Fels. Ich kann dir auch hierzu... Ich halte es in die Kamera für dich. Oh, das sieht aus wie eine Felsenküste und ein Totenkopf.
01:04:43
Speaker
Eine Felsenküste und ein Totenkopf und das war's, ja. Mehr brauch ich nicht. Mehr brauchst du nicht. Wir sind natürlich in England und Fels ist immer Cornwall. Natürlich, Lands End und Co lassen grüßen. Dort wird natürlich vom Club der Sieben etwas hingeschmuggelt, was wichtig ist, um die Krone wieder ins Chaos zu stützen.
01:05:04
Speaker
Ich habe ja eine große Liebe für die Kupferminen in Cornwall. Vielleicht wird das Kupfer für irgendwas benötigt. Eine Leitung für Sprengstoffe. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall. Es spielt im Süden England. Es wird was mit Schmuggel zu tun haben.
01:05:20
Speaker
Vielleicht treffen wir Dr. Grell wieder, der ein paar seiner neuen und freshen Automaten dorthin schmuggelt, um dann eine Horde bis nach Schottland direkt durchlaufen zu lassen, die ja nicht aufgehalten werden können, außer wenn man aus Versehen den Kopf trifft. Ich freue mich auf die Folge. Aber ich mache ja Homes und Wild Urlaub dort und wollen ja eigentlich gar keinen Fall. Genau. Die sind auf einer Radtour durchgekommen.
01:05:44
Speaker
Warum nicht? Die liegen da an einem der wenigen Strände. Ja. Sehr schön. Die wollen keinen Fall haben, aber sie werden reingerutscht.
01:05:54
Speaker
Ich habe mir das so ein bisschen wie so einen Klappentext versucht aufzuschreiben, dann habe ich ja auch festgestellt, meine Formulierung taugt nicht für einen Klappentext, sind also doch mehr Stichworte. Du musst nur reißerisch denken. Ich lese vor. Ein Eisberg wird vor der Küste Englands gesichtet und er nimmt Kurs auf das Festland. Je näher der Eisberg kommt, desto kälter wird es. Wild wird mit Peyton und Hawthorn und einer Einheit von Soldaten zum Eisberg geschickt, um den kalten Tod zu stoppen.
01:06:23
Speaker
Oh, ich warte, warte, warte. Dann sind wir nicht im Süden, sondern im Norden. Und die versuchen, den Golfstrom zu beenden, um das Klima in Großbritannien und ganz Europa zu stören. Oh, sehr schön. Das ist natürlich auch eine schöne Idee. Ich hatte dabei an so einer Art Wettermanipulierungsmaschine gedacht. Vielleicht will man den Golfstrom da ja auch einfach einfrieren. Also in dem Sinne würde ich mich auf so was einigen.
01:06:44
Speaker
Oder aber tatsächlich, das ist so ein Eistransport, weil die Queen in ihrem Lieblingsgetränk keine Eiswürfel mehr hat. Und deswegen wird das halt so vom Nordpol mit so einem Schiff ran geschafft. Echtes Nordpol-Eis.
01:06:59
Speaker
Oder der Titel hat gar nichts mit der Folge zu tun, wie so oft. Das schneide ich raus. So eine unqualifizierten Äußerung, das kann ja wohl nicht sein. Wir haben lange nicht mehr drauf rumgeritten, dass die Königin überlebt hat und es gar keine Zombiekönigin gab. Jetzt sei mal nicht so.
01:07:19
Speaker
Ja, es wird also auf jeden Fall spektakulär. Ja, ich freu mich auf Cornwall. Alles Gefährliche für England kommt aus dem ... Okay, die Wikinger vielleicht nicht. Aber sonst aus dem Süden eigentlich. Fast immer. Ich hätt gern die Urlaubsszene.
Diskussion über Filmrechte und Musik
01:07:33
Speaker
Die haben beide auch so rot-weiß gestreifte, lange Badeanzüge an. Ohne Wannsees. Genau. Ich möchte immer schon mal die Filmrechte daran sichern, auf jeden Fall. An Franzis Folge. Oh ja.
01:07:49
Speaker
Wir haben ja noch was vergessen. Gibt es denn ein tolles Lied, was wir für die Folge haben? Du kannst ja jedes Lied von Queen nehmen. Another One Bites the Dust, ja. Das ist natürlich God Saved the Queen von den Sex Pistols. Ich mache ein schönes Lied von Queen. Mal gucken, was es da passend gibt. Und die Sex Pistols hört sich gut an. Ich glaube bei Queen gibt es einiges.
01:08:14
Speaker
Ja, es muss natürlich schön passen. Die englische Nationalhymne macht sich heute auch ganz ausgezeichnet. Haben wir es geschafft. Ausgezeichnet. Dann müssen wir noch Tschüss sagen. Das haben wir nämlich noch nicht gemacht.
01:08:29
Speaker
Ne, weil ihr nämlich vergessen habt mit dem Musikstück, muss ich natürlich jetzt wieder eingreifen. Also, damit haben wir es geschafft für heute. Chaotisch
Abschluss und Ausblick
01:08:39
Speaker
wie immer. Und vor allem habt ihr es geschafft. Spaßig wie immer. Wieso, was hast du jetzt noch vor der Nase? Nein, nein, ich meine ihr da draußen habt es jetzt geschafft. Ach so, ja. Gott sei Dank habt ihr es geschafft.
01:08:54
Speaker
Ich bewundere euch. War mir wieder ein inneres Blumenpflücken. Ein Riesenspaß mit euch. Ja, fand's auch lustig. Ich freu mich auf die nächste Folge. Auf den Eisberg. Auf den Eisberg. Und den Urlaub in Cornwall. Und den Urlaub in Cornwall, genau. Nee, das könnte ja der Eisberg-Faktor... Der kommt dann da so vorbeigeschwommen. Homes, sehen Sie einen Eisberg?
01:09:20
Speaker
Ich werde noch reinspringen, um ihn reinzuholen, Wild. Vergessen Sie es. Ich mache mir nicht mein rot-weiß gestreiftes Büchchen nass. Wenn wir weiter reden, versauen wir uns unsere Karriere als potenzielle Hörspiel-Skriptautoren. Was? Ich habe völliges Unverständnis für alle Verlage, die mich nicht wollen. So, liebe Zuhörerinnen, bevor es noch alberner wird, machen wir hier mal einen Schnitt.
01:09:50
Speaker
Ich wünsche euch einen schönen Rest Sonntag. Ihr hört das bestimmt am Sonntag. Ihr hört das mit der Erscheinung. Am Tag des Herrn. Alle, die es nicht am Tag des Herrn hören, einen schönen Tag noch. Ich bedanke mich, dass ihr reingehört habt. Ich freue mich auf die nächste Folge und verabschiede mich natürlich auch von Franzi und Moritz.
01:10:15
Speaker
Gute Zeit, macht's gut und genießt das weitere Hören. Und tschüss. Und tschüss.
01:10:31
Speaker
Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim. Die Links zu unseren Social-Media-Accounts findet ihr in den Show-Notes. Wir freuen uns über jeden Follower und gute Bewertung. Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgen-Cover. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk. Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Jackie Colas Voice aka Jacqueline Coleika.