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MSU #71 - Wilde (24): Der Knochenhändler

Die Couchfesseln
Die Couchfesseln

118 plays · Dec 27, 2025

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Speaker: Die Couchfesseln besprechen Oscar Wilde und Mycroft Holmes Sonderermittler der Krone Folge 24 Der Knochenhändler

Speaker: Als der abgetrennte Kopf einer jungen Frau in der Londoner Universität seziert werden soll, erbleicht der unterrichtende Professor.

Speaker: Er kennt die Tote, die vor wenigen Tagen noch quick lebendig war.

Speaker: Offenkundig ist ein grauenhaftes Verbrechen geschehen.

Speaker: Mycroft Holmes schickt Oscar Wilde auf die Spur der Toten.

Speaker: Und der kommt mit Hilfe von Abel Hawthorne einer teuflischen Intrige um Leichenhandel auf die Spur, die ihn zu einem düsteren Hotel in der Londoner Eastside führt.

Speaker: Dort finden Wilde und Hawthorne die Antworten, die sie suchen.

Speaker: Aber geraten dabei selbst in die Fänge des Mannes, der die Leichen produziert.

Speaker: Werden sie dem Wahnsinnigen noch entkommen können?

Speaker: Dann sage ich einfach mal Hallo und herzlich Willkommen bei einer neuen Folge von die Couch Fesseln besprechen.

Speaker: Oscar Wilde und Mycroft Holmes.

Speaker: Und wie immer, wenn es heißt Oscar Wilde und Mycroft Holmes, ist natürlich der Moritz dabei.

Speaker: Guten Morgen, Moritz.

Speaker: Ja, guten Morgen und es ist wirklich guten Morgen.

Speaker: Für uns, für euch vielleicht auch, wir wissen es nicht.

Speaker: Ja, das könnt ihr euch, also hier fügen sie eine beliebige Tageszeitbegrüßung ein.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie geht es dir?

Speaker: Den Weihnachtsstress überlebt das ganze Chaos?

Speaker: Ja, wir halten ja den Weihnachtsstress recht gering seit Jahren, deswegen ist das gut zu schaffen.

Speaker: Also ich bin entspannt und war die ganze Zeit entspannt.

Speaker: Ja, ich auch.

Speaker: Relativ zeitnah kläre ich das, was die Kinder alle kriegen sollen, wollen, die kleineren noch sollen und die größeren wollen.

Speaker: Kann man ja nochmal prima absprechen.

Speaker: Und dann ist ja der Stress vorbei, weil wir Erwachsenen uns ja gar nicht so den Stress machen.

Speaker: Also wenn man was Tolles sieht, an was vorbeiläuft, was perfekt ist für die Person, dann merkt man sich das und sagt es dem Lebenspartner, damit der ein cooles Geschenk hat.

Speaker: Ja, oder wenn seine Frau zufälligerweise einen Link zu einer Handtasche bei WhatsApp schickt, dann ergreift man doch die Gelegenheit und bestellt das mal prophylaktisch.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Könnte ja sein, dass die vielleicht irgendwann mal in Handy ist, sozusagen.

Speaker: Und Baum auch schon rausgeschmissen gleich oder habt ihr gar nicht geschmückt?

Speaker: Wir haben so einen Baum, der aus kleiner werdenden, nach oben orientierten Ästen besteht und mit Kordeln zusammengebunden ist und an die Wand gebunden werden kann.

Speaker: Also das ist nicht dreidimensional, das ist ein 2D-Weihnachtsbaum, den du wirklich so an die Wand hängst.

Speaker: Das ist total cool, so eine Konstruktion.

Speaker: Meine Beschreibung war, glaube ich, fürchterlich.

Speaker: Das ist so ein Rätsel für euch.

Speaker: Bis nächstes Jahr Weihnachten, wie wohl unser Baum aussieht.

Speaker: Und da kann man dann halt so Sachen dran machen, wie Lichterketten und Dinge.

Speaker: Und das ist eigentlich ganz angenehm.

Speaker: Ich sehe gerade, du hast ja davon ein Bild auf Instagram gepostet an Weihnachten.

Speaker: Ich bin ziemlich sicher, das nicht.

Speaker: Ach Mann, du machen wir das doch nicht kaputt.

Speaker: Ja, wir nehmen natürlich einen Tag vor Weihnachten auf, um das kurz aufzuklären.

Speaker: Aber auch sonst werde ich es nicht gepostet haben werden.

Speaker: Ganz sicher.

Speaker: Okay, hat das schon mal nicht geklappt?

Speaker: Gut.

Speaker: War aber ein netter Versuch.

Speaker: Ja, dann hatte ich was Schönes gefesselt.

Speaker: Ja, pass auf.

Speaker: Außer halt Weihnachtsgeschenke kaufen.

Speaker: Pass auf, ich fahre ja manchmal von Koblenz aus vom Bahnhof mit irgendwelchen Zügen irgendwo hin.

Speaker: Und da habe ich am Bahnhofskiosk, völlig überraschend zwischen komischen, weiß ich nicht, Star Wars Lego Magazinen mit Figuren dran geklebt, habe ich eine...

Speaker: Französische Zeitschrift und Magazin von der Kollektion Pop-Up gefunden.

Speaker: Franzosen werden sicher Pop-Up sagen, aber das bringe ich nicht übers Herz, das selber zu sagen.

Speaker: Das heißt 50 Jahre Kultzeichentrickfilme.

Speaker: Und da ist wirklich von 1978 an durchgehend bis zu heute One Punch Man, My Hero Academia und Big Mouth und sowas sind da Zeichentrickserien jeweils auf einer Doppelseite oder zwei Doppelseiten.

Speaker: Da sind viele, die für mich wohlige Erinnerungen waren.

Speaker: Viele, die ich tatsächlich auch wirklich damals nur in Frankreich gesehen habe und viele, die mir jetzt in den letzten 30 Jahren gar nichts mehr sagen.

Speaker: Aber zum Beispiel, da ist Goldorak von Ende der 70er.

Speaker: Das sieht sehr Transformers-mäßig aus.

Speaker: Und ich glaube, das hat es nie nach Deutschland gebracht oder wirklich nur am Rande.

Speaker: Aber echt sehr coole Sachen.

Speaker: Ja gut, das ist natürlich Simpsons Futurama und alles.

Speaker: Tantan.

Speaker: Super cool, ich blätter dadurch, lese immer mal wieder ein bisschen und habe viel Freude und lese sogar die Sachen, die ich nicht kenne und mit Gewinn.

Speaker: Sehr schön, also falls ihr so Sprachen könnt und Bahnhöfe habt, kauft euch das.

Speaker: An der Stelle kann man ja tatsächlich mit dir im Gegensatz zu Stefan darüber reden, weil bei Stefan und mir sind es seit zehn Jahren, da ist dieses Cartoon gucken natürlich.

Speaker: Ja, ja, der ist da raus, das stimmt.

Speaker: Du müsstest ja, was war denn dein Favorit als kleiner Moritz?

Speaker: Ich fürchte, ich habe tatsächlich, also auch durch Frankreich bedingt, habe ich die Schlümpfe, Le Strumpf, sehr geliebt.

Speaker: Selbst als ich das im Zivildienst noch auf dem Bett liegend geguckt habe und meine Mutter immer gerufen hat, jetzt hör doch mal auf, die kleinen blauen Schwachköpfe zu gucken.

Speaker: Und ich mochte auch Inspektor Gadget, der mit Gadgetto-Armen alle möglichen Dinge gelöst hat.

Speaker: Der war auch cool.

Speaker: Die beiden mochte ich.

Speaker: Tatsächlich konnte ich das amerikanische Fernsehen ein bisschen gucken.

Speaker: In dem Frühcartoon war halt jeder mögliche Krempel.

Speaker: G.I.

Speaker: Joe, was wir hier nie hatten so richtig.

Speaker: Und auch hier von Mask und auch Inspector Gadget und alles.

Speaker: Und Lone Ranger, das war ja hier auch gar nicht.

Speaker: Das kam ja auch sehr spät.

Speaker: Und die waren auf Englisch und ich hatte zu dem Zeitpunkt noch kein Englisch.

Speaker: Ja, aber man versteht das ja irgendwie so.

Speaker: Ja, aber da fand ich die noch cooler, als ich dann später verstanden habe.

Speaker: Ach so, wenn das so ein bisschen geheimnisvoll ist, ja das stimmt.

Speaker: Genau, das war ganz komisch und ist ja auch mit den Filmations von Masters of the Universe, die fand ich als Kind halt wirklich viel cooler, muss ich mal sagen.

Speaker: Ich habe tatsächlich mal eine gigantisch fette Fantasy-Trilogie auf Englisch gelesen, The Elfstones of Channera von Terry Brooks.

Speaker: Bevor ich Englisch in der Schule hatte, so mit dem, was ich mir im Urlaub und so aufgeschnappt hatte.

Speaker: Ich habe das dann mal 25 Jahre später gelesen.

Speaker: Ich habe das sogar grob verstanden.

Speaker: Ich war ganz beeindruckt.

Speaker: Ich dachte wirklich, ich hätte das irgendwie so in meinem Gehirn vor mich hingewerkelt und immer mal nur jedes 30.

Speaker: Wort verstanden.

Speaker: Aber irgendwie hat das hingehauen.

Speaker: Also cool.

Speaker: Oft kann man, wenn man sich darauf einlässt, auch oft an den Worten die Stimmung raushören.

Speaker: Ich habe ja auch keinen perfekten Wortschatz, aber keine Ahnung, wenn du jedes zwanzigste Wort nicht verstehst, die Stimmung ist ja dann das Wichtigste.

Speaker: Also das passt schon.

Speaker: Und jedes zwanzigste ist jetzt auch übertrieben.

Speaker: Vielleicht jedes achtenzwanzigste, egal.

Speaker: Ja, das habe ich mitgebracht.

Speaker: Und du, was fesselte dich?

Speaker: Was fesselte mich?

Speaker: Das Ergebnis von dem, was mich gefesselt hat, konnte man am Ende unserer Weihnachtsfolge auf der Felseninsel hören.

Speaker: Soll ich mal fragen, ob das einen Titel hat?

Speaker: Es hat bisher den Titel Weihnachtssketch.

Speaker: Ja, wie gesagt, in der Erwachsenenbildungseinrichtung, in der ich mich befinde, haben wir so einen Adventskalender und da gab es halt verschiedene Aufgaben.

Speaker: Ich wurde am zweiten gezogen und wir sollten zu dritt einen Sketch produzieren.

Speaker: Und wer mich kennt und wer mir schon mal zugehört hat, der weiß, dass ich halt kurz nicht so wirklich kann.

Speaker: Also wurde aus einem Sketch ein, ich möchte nicht sagen kurz, sondern eher Mini-Hörspiel mit 13 Minuten.

Speaker: Das hat mich die letzten Tage neben den ganzen Pflichten beim Podcast dann noch zusätzlich ans Mikrofon gefesselt.

Speaker: Das hat mega Spaß gemacht und wir fanden das auch ganz toll.

Speaker: Ihr könnt ja gerne mal in der Felseninsel vorbeischauen oder ich verlinke das hier einfach mal noch, also wer es noch nicht gesehen hat.

Speaker: Wir hatten Spaß.

Speaker: Ich hoffe, das hört man.

Speaker: Ich hoffe, ihr hattet oder habt damit Spaß, wenn ihr das anhört.

Speaker: Wie ich gesagt habe, wenn man mir keine Rolle in einem Hörspiel gibt, muss ich halt ein eigenes Hörspiel machen.

Speaker: Ja, das ist auch einfacher so.

Speaker: Ja, und das war es dann.

Speaker: Jetzt ist Weihnachten vorbei und wir können uns mit großer Freude auf die nächsten Aufgaben stürzen.

Speaker: Aber vorher müssen wir noch die Serie hier halten.

Speaker: Jeden Monat eine Besprechung, ein Hörspiel mit Moritz und Dirk über Oscar Wilde und Mycroft Holmes.

Speaker: Dann gehen wir mal in die harten Fakten, würde ich sagen.

Speaker: Die harten Fakten.

Speaker: Ja, Oscar Walden, MyCraftHomeSonder, Mitte der Krone, Folge 24, der Knochenhändler.

Speaker: Müsste mal in meinem Skript jetzt gucken, dann kann ich dich nicht mehr angucken.

Speaker: Nicht schlimm.

Speaker: Nicht schlimm.

Speaker: 27.11.2019, also auch mit der Serie kommen wir jetzt bald bei 2020 an.

Speaker: Und ich weiß nicht...

Speaker: Genau, wie gut du vorbereitet bist.

Speaker: Ich verlasse mich nur auf die 69 Minuten, aber du hast es bestimmt wieder präzise recherchiert.

Speaker: Ich gebe dir noch ganz präzise 17 Sekunden drauf.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ja, wir haben wieder eine bunt durchgemischte Besetzungsliste.

Speaker: Ja, und du musst anfangen.

Speaker: Ich habe es ausgerechnet.

Speaker: Du beginnst und dann kommen wir zu der Personalie.

Speaker: Okay, kommen wir, kommen wir, genau, dann erzählen wir darüber mal was, weil es geht so nicht.

Speaker: Sascha Rotermund spricht natürlich wie immer Oscar Wilde.

Speaker: Und jetzt kommt das Traurige und ich sag nur kurz was und dann schlucht sich etwas und Dirk übernimmt, denn Rent Reins, der Mycroft Holmes spielt, ist am 9.12.25 verstorben.

Speaker: Er war knapp über 80, also das passt schon und scheinbar an den Folgen einer Herzoperation.

Speaker: Grüße gehen raus, wir werden dich hier ganz doll vermissen.

Speaker: Ja, und das Ding ist ja nicht nur, dass er als Rentreins fehlt.

Speaker: Und Holmes hat ja auch im Prinzip, er sitzt ja in der Mitte dieses Spinnennetzes des ganzen Kosmos und zieht alle Fäden.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Ich hoffe nicht, dass wir einen KI-Scheiß erleben werden.

Speaker: Schauen wir mal, wie es weitergeht.

Speaker: Ja, ich glaube, da würde ich, keine Ahnung, da machen wir uns Gedanken, wenn es soweit ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, dann geht es weiter.

Speaker: Jaron Löwenberg spielt natürlich Abel Hawthorne.

Speaker: Der diesmal auch in Gefahr gerät, weil er sich trottelig benimmt.

Speaker: Ja, endlich mal.

Speaker: Volker Brandt ist Professor Benjamin Shortz.

Speaker: Markus Pfeiffer mit 3 F, 1 vorm Ei, 2 hinterm Ei, spricht H.W.

Speaker: Warden.

Speaker: Und sehr eklig.

Speaker: Ich glaube, das ist der Zeitpunkt.

Speaker: Wir geben euch gerade ein kleines Content Warning, falls ihr die Folge, also das Hörspiel hören wollt.

Speaker: Der ist sehr eklig und schildert sehr genau, was er sowohl mit den jungen Damen, die er umbringt, als auch

Speaker: mit Wild und Hawthorne, die er auch sehr gerne umbringen möchte.

Speaker: Vielleicht schaffen wir es ja in unserer Besprechung, das ein bisschen zu umschiffen.

Speaker: Aber seid gewarnt, wenn ihr Folge 24 hört, der ist echt sehr eklig.

Speaker: Das ist so mit das, ja...

Speaker: Härteste.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Also da ist der Kannibalist, der kannibale Pipifax.

Speaker: Das ist der Kindergarten dagegen, das ist Ponyhof, ja.

Speaker: Julia Fölster ist Clara Young.

Speaker: Und Udo Schenk ist Dr. James Morland und ja, große Überraschung in dem Hörspiel mal.

Speaker: Ich fand den sehr angenehm nerdig gesprochen, den James Morland.

Speaker: Dann jetzt unser beider Problem.

Speaker: Christina Ann Salamea

Speaker: spricht Tilda und ich bin großer Fan.

Speaker: Sie ist keine Sprecherin, das merkt man sofort.

Speaker: Die fällt da einfach raus wie ein Apfel, wie ein Bühnenkörbchen.

Speaker: Soll ich mal sagen, mein Eindruck war, die könnte prima bei so einer Disney-Serie wie Phineas & Ferb die große Schwester sprechen.

Speaker: Dieses Besserwisserische, dieses Dominante und dieses Overacted.

Speaker: Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen.

Speaker: Ich meine, das ist an andere Sprecher zu...

Speaker: Ja, aber mir hat es persönlich nicht gefallen.

Speaker: Da hätte man ein bisschen runterdrehen können, dann wäre die super gewesen.

Speaker: Weil die Rolle finde ich cool.

Speaker: Ich finde tatsächlich beides.

Speaker: Ich finde tatsächlich beides cool.

Speaker: Also sie hat den YouTube-Kanal Hello Chrissy, falls ihr euch den reinziehen wollt.

Speaker: der ein bisschen komisch ist.

Speaker: Ich habe so ein bisschen reingeguckt.

Speaker: Also sie kommt sehr, sehr sympathisch rüber.

Speaker: Aber wenn jemand so Sachen macht wie, ha, so habe ich meine Depression in zehn Schritten besiegt, das ist schon immer ein bisschen merkwürdig.

Speaker: Da bin ich kein Fan von.

Speaker: Aber ich fand die Rolle sehr schön, gerade weil das ist ja irgendwie eine besondere Person, die da so mehr oder weniger zufällig reinflutscht in dieses Abenteuer.

Speaker: Und ich finde, die macht das schön.

Speaker: Also gerade dieses Over-Geactete hat mir gefallen, aber ich bin ja auch leicht zu beeindrucken.

Speaker: Gleich in sie hat die anderen Charaktere halt dadurch so ein bisschen immer in den Hintergrund gestellt.

Speaker: Teilweise auch Charaktere, die das eigentlich nicht mit sich machen lassen.

Speaker: Es wird ja dann aber auch dementsprechend kommentiert von Wild.

Speaker: Also von daher, das ist gut eingebettet insgesamt.

Speaker: Dann das nächste Schwergewicht in diesem Hörspiel.

Speaker: Michael Pan, der Inspektor Morse spricht.

Speaker: Und Peter Kirchberger, auch ein Schwergewicht, der den Butler spricht und das ist nicht Wolfgang Barrow.

Speaker: Was stimmt nicht mit Maritim?

Speaker: Das ist der Stammbattler.

Speaker: Aber ich will trotzdem, immer wenn ich den Butler höre, will ich eigentlich Wolfgang Barrow, den ich wieder nicht erkenne.

Speaker: Okay, kürzen wir die nächsten beiden Einträge jeweils ab.

Speaker: Und ich sage, Julian Deuster und Janis Zaurins spielen jeweils einen Studenten.

Speaker: Und zwei Straßenkinder sind Timo Kinzel und Luisa Witzorek.

Speaker: Dann haben wir Peter Weiß als Schaffner.

Speaker: Marco Peterbachmann als Kutscher, der den Weg kennt.

Speaker: Und dann steht hier Lutz Mackenzie, Ansage.

Speaker: Und jetzt die Frage, haben sie da die Tonspuren irgendwie gemutet?

Speaker: Ja.

Speaker: Warum?

Speaker: Was ist da los gewesen?

Speaker: Ich habe ihn nämlich eigentlich gar nicht gehört, oder?

Speaker: Ja, nur für den Beginn.

Speaker: Er darf einmal den Sektionssaal der Gerichtsmedizin usw.

Speaker: sagen und dann nur die Begrüßung zum Hörspiel, sonst nix.

Speaker: Ja, und da muss ich dir mal ganz ehrlich sagen, wie soll er denn da die Nebenkosten für die ganzen Eigentumshäuser, die er hat, jetzt bezahlen?

Speaker: Und die Universität für die unehelichen Kinder bezahlen?

Speaker: Wo soll das Geld herkommen?

Speaker: Das ist... Ach, sehr gut, wir haben beide Sachen im Hals ausgezeichnet.

Speaker: Das ist super, ja.

Speaker: Hat man gleich ein Kloß im Hals, wenn jemand so ausgebotet wird.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich hoffe, liebes Produktionsteam von Maritim, dass ihr ab der 25.

Speaker: Folge wieder zur Vernunft kommt und dem Mann halt auch ein bisschen Airtime gebt.

Speaker: Ja, 25 ist ein guter Start für einen Neubeginn.

Speaker: Wenn das mal bei der 24 so rausfällt, okay.

Speaker: Aber nee, so geht das nicht.

Speaker: Ich war auch tatsächlich wirklich oft desorientiert.

Speaker: Ich muss mich erst mal in die Szene reinfinden.

Speaker: Es gibt ja so viele Szenen, dass sie wahrscheinlich gedacht haben, okay, das können wir uns jetzt nicht leisten.

Speaker: Und für 50.000 Euro pro Wort wird Lutz nicht arbeiten.

Speaker: Also schreiben wir lieber ganz raus.

Speaker: Also ganz merkwürdig.

Speaker: Das ist auf Spotify in so ganz viele Tracks unterteilt.

Speaker: Und es sind fast so viele Tracks, wie wir Szenen haben.

Speaker: Wie viele Szenen hast du immer notiert?

Speaker: Nummerierst du die durch wie ich?

Speaker: Ich habe immer mit der Trainermusik versucht, die Szene abzuschneiden.

Speaker: Ich habe 18 Szenen.

Speaker: Guck, ich habe 22 sogar.

Speaker: Ich bin bei mehr als Tracks.

Speaker: Genau.

Speaker: Dann war ich vielleicht sogar hier an einigen Stellen, wo man dann bei der Person bleibt und in einer Musiktrennung, weil ich habe teilweise wirklich sehr wenig zu den einzelnen Szenen geschrieben.

Speaker: Die waren wirklich kurz und da kommt der Dialog dann doch relativ dünn bei weg, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Naja.

Speaker: Lass uns sagen, von den 69 Minuten waren bestimmt neun Minuten Musik.

Speaker: Das kommt noch dazu.

Speaker: Da hätte man auch unter eine Stunde kommen können.

Speaker: Da frage ich mich sowieso, wenn man so, da hätte man die Trennermusik doch ein bisschen abkürzen können.

Speaker: Und den Herrn Mackenzie mal noch ein bisschen in die Pflicht nehmen.

Speaker: Ja, das ist halt günstiger.

Speaker: Das ist einfach günstiger.

Speaker: Ja, gut, die Musik bezahlst du genau.

Speaker: Aber ich wäre nicht so verwirrt gewesen.

Speaker: Oder man hätte die Dialoge ein klein wenig strecken können.

Speaker: Gut, gucken wir mal, wie wir das so gemeinsam getrennt haben.

Speaker: Ganz kurz nochmal auf dem Cover.

Speaker: Wir wissen ja, wie wichtig es ist, darüber kurz zu reden.

Speaker: Wir sehen halt so einen sehr hohen Raum, so wie so einen Fabrikraum oder ein großer Krankenhaussaal.

Speaker: Das sieht alles sehr, sehr schmutzig da drin aus.

Speaker: Und in der Mitte ist so ein Behandlungstisch, möchte ich mal sagen.

Speaker: Da scheinen auch so Möglichkeiten zu sein, jemanden festzubinden.

Speaker: Ja, wir erfahren, dass das mit dem Hörspiel übereinstimmt, mit Möglichkeiten, jemanden zu fixieren.

Speaker: Also wer auch bei dem Titel der Knochenhändler jetzt auch noch nicht stutzig geworden ist, der darf sich später nicht beklagen, dass das irgendwie ganz schön harter Tobak ist.

Speaker: Aber ja, hat mir von der Sache her ganz gut gefallen, dass das halt ein bisschen... Aber gut, da kommen wir dann ja auch später zu.

Speaker: Dann würde ich sagen, fangen wir doch einfach mal an, über das gute Stück zu reden.

Speaker: Spoiler-Warnung!

Speaker: Jetzt wird das Hörspiel besprochen.

Speaker: Soll ich mal loslegen?

Speaker: Come on.

Speaker: Also...

Speaker: Lutz verdient jetzt ein bisschen Geld, indem er einmal sagen darf, Sektionssaal der Gerichtsmedizin des St.

Speaker: George Hospital London.

Speaker: Und ich habe natürlich geguckt, wie sieht es aus.

Speaker: Das Hospital gibt es seit 1733, hat jetzt aktuell 1300 Betten und ist schon immer auch unter anderem ein wichtiges Lehrkrankenhaus.

Speaker: Und Lehrkrankenhaus ist das Stichwort, denn Professor Short...

Speaker: Er hat eine Gruppe Studis beim Preppen.

Speaker: Ich kenne das noch von den MedizinerInnen im Studium, die dann immer an Sachen rumschneiden dürfen und da auch Gäste mitnehmen dürfen, damit die Gäste sich ekeln dürfen.

Speaker: Hier scheinen es scheinbar nur die Studis zu sein.

Speaker: Und er...

Speaker: Erzählt ein wunderbares medizinisches Nerven-Mambo-Jumbo, um zu erzählen, welcher Nerv wo abgeht und so.

Speaker: Das ist sehr schön, natürlich auch genau recherchiert und haut alles hin.

Speaker: Und sehr schön ist, dass die Ersten schon kotzen müssen, bevor sie überhaupt offiziell diese Zierobjekte freilegen durften.

Speaker: Denn sie haben schon mal vorgelegt und gerade den Kopf eines jungen Mädchens ausgeliefert.

Speaker: freigelegt von dem Tuch, was drüber lag.

Speaker: Und Professor Short scheißt sie kurz an.

Speaker: Aber dann wird ihm auch schwummerig.

Speaker: Und uns allen ist klar, wir vermuten, der kennt die schon irgendwo her.

Speaker: Oder der weiß mit diesem Kopf, mit diesem Gesicht was anzufangen.

Speaker: Das vermuten die Kids auch.

Speaker: Und es wird abgebrochen.

Speaker: Abbruch, Abbruch.

Speaker: Der Professor macht nicht mehr weiter.

Speaker: Intro und an dieser Stelle immer wieder, ich mag diese Eingangsmusik so sehr, dann ist mein Gehirn sofort auf, so jetzt geht's ab, du musst dir alles gut merken und guck, ob alle Fakten stimmen und ich mag die so gerne.

Speaker: Szene 2.

Speaker: Die Szene kommt dir aber auch bekannt vor, wenn du dich mal an, ich glaube, zwei oder drei Folgenbesprechungen vorher erinnerst,

Speaker: Da gab es ja diese Verwechslung mit dem Klappentext.

Speaker: Dirk, du weißt, dass mein Gehirn sowas nicht behält.

Speaker: Auf jeden Fall hatten wir diesen Klappentext schon mal.

Speaker: Okay.

Speaker: Jetzt haben wir praktisch die Geschichte zu dem Klappentext.

Speaker: der uns damals vor ein großes Rätsel gestellt hat.

Speaker: Das war halt ein Fehler des Online-Anbieters.

Speaker: Ja.

Speaker: Nicht meine Schuld.

Speaker: Ja, nachdem wir dann erfahren, wie dieses Hörspiel heißt, sind wir bei Holmes und der wird von eben Professor Short besucht.

Speaker: Und er erzählt ihm halt diese delikate Angelegenheit.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Denn er sagt, er habe eine junge Frau in der...

Speaker: Vorlesung wiedererkannt und sagt dann auch nochmal, dass er halt so für Obduktion da so einen Workshop mit Studenten macht.

Speaker: Und dieses Gesicht der jungen Frau, die da auf dem Tisch lag, kam ihm super bekannt vor.

Speaker: Er konnte auch nicht nachvollziehen, wo sie denn herkommt.

Speaker: Doch schon, aber nicht so weit, wie er gerne würde.

Speaker: Also ja, genau, er weiß, wo sie das her, also wo sie praktisch die Teile her haben und hat dann kein, wie soll man sagen, findet halt diesen letzten Zusammenhang nicht.

Speaker: Doch, doch, doch, das ist richtig gefällt.

Speaker: Lass mich doch mal zu Ende reden.

Speaker: Dann erzähl es doch richtig.

Speaker: Ja, dann mache ich doch.

Speaker: Wie gesagt, das kommt ihm komisch vor und er konnte praktisch die, also er kann die Herkunft halt nachvollziehen, aber das macht keinen Sinn.

Speaker: Er weiß nämlich, denn es heißt nämlich eigentlich, dass es eine Prostituierte war,

Speaker: Oh, den Namen habe ich mir gar nicht aufgeschrieben.

Speaker: So, pass auf, jetzt übernimmt der Papa mal.

Speaker: Du bist so gemein.

Speaker: Pass auf, und zwar, ja, der Kopf kommt aus dem städtischen Leichenschauhaus, wie alle Präparate, die sie bekommen.

Speaker: Aber die Urkunde ist schlichtweg gefälscht, denn, wie du sagst, es wird als Prostituierte Kathy Donahue angegeben.

Speaker: Aber er weiß ja, es ist Amy McKenzie aus York und vormals aus Schottland nach York gezogen.

Speaker: Und jetzt kannst du wieder übernehmen.

Speaker: Also einfach, da ist die Papierspur verliert sich da, gefälscht wurde zwischendurch.

Speaker: Naja, und woher wusste er, dass sie Amy McKenzie hieß?

Speaker: Das ist ganz einfach, denn er hat sich nämlich, weil er ist ja alleinstehend und will das alles diskret machen, also hat er sich da ein bisschen Gesellschaft bestellt, erzählt es auch so ein bisschen pikiert.

Speaker: Ich wundere mich auch, dass Holmes ihn da jetzt nicht noch für eine reindrückt.

Speaker: Also auf jeden Fall hatte er Termin gemacht und alles und plötzlich klingelt es an der Tür und dann kommt halt Amy rein.

Speaker: und sagt halt, sie will sich als Hausmädchen bewerben.

Speaker: Und er sagt so, na ja, cool, aber kannst du jetzt ablegen, ne?

Speaker: Naja, und dann war sie ganz empört und ist dann abgehauen.

Speaker: Und tatsächlich...

Speaker: Hatte er vorher aber inseriert, dass er auch ein Hausmädchen sucht, das hat er natürlich vergessen.

Speaker: Ja, das passiert.

Speaker: In all der Aufregung passiert dann, ne?

Speaker: Naja, und deswegen gab es halt diese Verwechslung, aber er weiß halt, dass dieses Mädchen mit Sicherheit Amy McKenzie heißt und deswegen sagt er so, ey, was ist hier los?

Speaker: Gibt es hier illegalen Leichenhandel?

Speaker: Was, ne?

Speaker: Und das Ding ist ja wirklich, du hättest diese ganze Sache ja weglassen können in der Geschichte.

Speaker: Das ist ja Just for Loves, um den Shorten ein bisschen doof darstellen zu lassen.

Speaker: Es hätte ja auch einfach sein können, es war eine Haushälterin, aber die dann ihren Dienst nicht antreten konnte.

Speaker: Ja, die hätte ja sagen können, die hat sich gestern bei mir beworben.

Speaker: Und die war leider zu ungeschickt oder so.

Speaker: Aber großartig ist übrigens auch, dass genau geschildert wird, dass sie ein Muttermal auf der rechten Wange hat.

Speaker: Hab ich mir notiert und gut im Kopf behalten, weil ich dachte, das wird noch eine Rolle spielen?

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, ist ganz wichtig.

Speaker: Ja, und dann geht es ja auch schon weiter mit ganz langer

Speaker: Ja, jetzt, genau, lange Trennermusik, die ist, glaube ich, genauso lang wie die Szene Dan Holmes und Wilde kabbeln sich mal wieder.

Speaker: Wilde soll nach York und dort nach der Frau fragen, denn in London verlieren sich die Spuren und in ungefähr sechs Minuten Hörspiel merkt man, es gibt ungefähr 4000 Spuren in London, die problemlos von jedem Dödel nachzuvollziehen waren.

Speaker: Aber egal, er soll rausfinden, wer sie nach London geschickt hat.

Speaker: Zack, Szene rum, Szene vier mit Mucke und Zuggeräuschen.

Speaker: Auf nach York.

Speaker: Ja, und da sinniert Wild über York.

Speaker: Wie schön es denn war mit seinen... Ich will da auch gar nicht in die Details gehen.

Speaker: Ich habe auch nur aufgeschrieben, Wild ist schon wieder fergelig.

Speaker: Ja, ich habe irgendwann nur geschrieben, er schwelgt in Erinnerung.

Speaker: Und eigentlich sollte das ja auch alles sagen.

Speaker: Ja, und das geht dann auch ruckzuck.

Speaker: Der Schaffner kommt, dann fragt er, wie lange dauert es noch?

Speaker: Und dann ist er eigentlich schon da.

Speaker: Ja.

Speaker: Steigt in eine Kutsche und lässt sich wegtransportieren.

Speaker: Und da wird, glaube ich, gar nicht gesagt, wohin.

Speaker: Doch.

Speaker: Doch, zu Dr. Morland.

Speaker: Zuerst...

Speaker: Also ich habe natürlich hier wieder recherchiert, weil er scheint ja eine Geschichte mit York zu haben, also Oscar Wilde, die Person.

Speaker: Und er war tatsächlich beispielsweise am 9.

Speaker: Oktober 1884 zu Lesungen in York und hat dort Zeit verbracht.

Speaker: Und er sagt jetzt, er müsste in die Shambles, das ist so eine Straße im Zentrum von York, und er lässt sich dann zu den DeGray Rooms,

Speaker: direkt beim Theater fahren.

Speaker: Das ist tatsächlich ein bekanntes Hotel, was 1841, 1842 gegründet wurde.

Speaker: Siehst du, das habe ich nicht verstanden.

Speaker: Ja, es ist auch merkwürdig ausgesprochen.

Speaker: Ich habe es auch auf drei verschiedene Arten und Weisen geschrieben, bis ich es gefunden habe im Internet.

Speaker: Aber wieder schön recherchiert, alle Kleinigkeiten bedacht.

Speaker: Echt nice, gut gemacht.

Speaker: Ja, und dann ist die Szene auch um und du bist wieder dran.

Speaker: Ja, jetzt kommen wir zu unserem ekligen Freund Warden.

Speaker: Aber da ist er noch ganz nett eigentlich.

Speaker: Ja, aber da merkt man schon, das ist aber ein unerfreuliches Kerlchen.

Speaker: Ja, Norman Bates war auch immer nett.

Speaker: Oh, ja, pass auf, die Psycho-Anspielung kriegen wir nachher auch noch.

Speaker: Da habe ich auch gesagt, sehr, sehr schön.

Speaker: An dieser Stelle sucht jetzt wieder in London zurück eine Miss Clara Young Unterkunft bei Mr. H.W.

Speaker: Warden.

Speaker: Und sie sagt schon, sie hat nicht viel Geld.

Speaker: Ich habe da an der Stelle den Namen des Hotels eher als Hotel Calendar verstanden.

Speaker: Später habe ich vermutet, dass es Hotel Caliber sein soll.

Speaker: Ja, das ist...

Speaker: Auch das, was ich mehrfach notiert habe.

Speaker: Das ist eigentlich wurscht, wie das Ding heißt.

Speaker: Und sie plaudert fröhlich und der fragt immer schön nach.

Speaker: Ach, guck mal, sie ist alleine in der Stadt und sie sucht eine Anstellung.

Speaker: Und nein, sie hat keine Verwandten außer Mutter und Schwester.

Speaker: Und gerade jetzt weiß auch keiner, wo sie ist.

Speaker: Genau, die wissen leider nicht, wo sie hier unterkommt.

Speaker: Das ist ja gar kein Problem.

Speaker: Du bist tot, du.

Speaker: Genau, und es soll einen Schilling die Nacht kosten.

Speaker: Sie freut sich über den Preis.

Speaker: Alles ist wunderbar.

Speaker: Und auch diese Szene ist schnell überstanden.

Speaker: Und wenn du alles so gut aufgeschrieben hast, in welches Zimmer bringt er sie?

Speaker: Das habe ich nicht aufgeschrieben.

Speaker: Zimmer Nummer 11.

Speaker: Falls der Dr. Knobel am Ende um die Ecke kommt.

Speaker: Ja, ich habe da immer ein bisschen Angst vor.

Speaker: Es wird eines Tages wahrscheinlich passieren, oder kommt diese Musik und wir sitzen da.

Speaker: Nein!

Speaker: Stocksteif.

Speaker: Mahlzeit, Stift raus.

Speaker: Völligen Blackout.

Speaker: Wir sind wieder bei Wild und der kommt bei den Morlins an.

Speaker: Also das ist ein Dr. Morland, ne?

Speaker: Ja, Dr. Morland.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Dr. Morland ist, wie soll ich sagen, ein klein wenig... Ich glaube, exzentrisch ist das Wort, was du suchst.

Speaker: Ja, eigenartig.

Speaker: Wie soll man sagen?

Speaker: Also auf jeden Fall.

Speaker: Der Raum wird gar nicht, also das ist so eine Szene, Wild schleicht sich da rein.

Speaker: Also es ist offen irgendwie, er kommt da an und dann fängt er an wie Tarzan so zu flüstern und erzählt so ein bisschen.

Speaker: Das passiert hier mehrfach, dass der so flüstert und Leute gehen dann auf ihn ein plötzlich, völlig.

Speaker: Ja, auf jeden Fall ist es halt ein Gruselkabinett, wo der Morland wohnt, so wird das beschrieben.

Speaker: Und er selber schläft auch in einem Sarg oder Sarkophag von irgendeinem ägyptischen Sonstwas.

Speaker: Das ist Tutanchamin.

Speaker: Und natürlich habe ich überprüft, was ist mit Tutanchamin.

Speaker: Natürlich nichts.

Speaker: Das ist einfach ein Tutanchamun-Witz.

Speaker: Aber was ich total geil finde, das ist so beschrieben, Schrumpfköpfe, Sarkophage, eine menschliche Hand in Flüssigkeit eingelegt.

Speaker: Und dann denkt man schon, okay, wir haben den Killer.

Speaker: Und dann...

Speaker: Und dann ist halt gerade der Typ aus dem Sarkophag aufgetaucht und gemeint, ja, ich mache da immer meinen Mittagsschlaf.

Speaker: Das ist so eine völlig durchgeballerte Szene.

Speaker: Und vor allen Dingen, das ist ja auch noch Udo Schenk, der Dr. Morland.

Speaker: Von daher hat man ja sowieso, erst mal denkt man sich so, okay, der war das.

Speaker: Definitiv, weil Udo Schenk ist ja immer der Böse.

Speaker: Und wenn der auch noch in so einem Setting kommt, aber hier...

Speaker: Nein, die werfen alle unsere Erwartungen über einen Haufen.

Speaker: Wild gibt sich wieder als Sebastian Mermoth aus.

Speaker: Das hatten wir ja schon mal recherchiert, darüber haben wir schon geredet.

Speaker: Ja, und er fragt ihn so ein bisschen über Amy aus, sagt, sie will bei ihm als Kindermädchen arbeiten und will natürlich wissen...

Speaker: Wenn die Kinder, wenn er da das Vertrauen schenken will, will er natürlich auch Hintergrundinfos.

Speaker: Und der Morland sagt, ey, die war super, das war die perfekteste, aber leider war ich in sie verliebt und sie nicht in mich und dann habe ich sie halt gekündigt.

Speaker: Und viel besser, ihre Schwester, die ist viel hübscher und die steht auf mich und jetzt arbeitet die bei mir.

Speaker: Das ist doch eine Win-Win-Win-Situation, möchte ich sagen.

Speaker: Boah, zwei so durchgeknallte Schwestern, naja.

Speaker: Spoiler, später ist davon ja gar kein, das ist jetzt nur dieses Mysterium in der ersten Szene.

Speaker: Und danach spielt das ja keine Rolle mehr, dieser Spleen, den er da hat.

Speaker: Ja, dann kommt Tilda halt und da erzählt Walt dann fast die ganze Wahrheit.

Speaker: Und...

Speaker: Da kommt dann mein großes Problem mit dem Charakter Tilda.

Speaker: Er erzählt ihr das, sie ist so völlig so, wie, was, meine Schwester?

Speaker: Komm, ich nehme meine Jacke und wir fahren jetzt sofort nach London.

Speaker: Er sagt, man hat die nicht mal so einen kurzen Moment Trauer?

Speaker: Also die schluchzt ja nicht mal einmal.

Speaker: Die geht direkt in Rache-Modus.

Speaker: Genau, das ist so, boah, das macht sie gleich so unmenschlich.

Speaker: Also in der Szene ganz schlimm, halt total overacted.

Speaker: Später wird es dann ein bisschen besser.

Speaker: Ich habe es direkt aufgeschrieben, die ist aber taff.

Speaker: Auf geht's.

Speaker: Jetzt kommt wieder eine kurze Zwischenszene, wie so viele kurze Zwischenszenen.

Speaker: Hektische Mucke, sehr passend und genauso lang.

Speaker: Wir sind wieder bei Hawthorne und Wild, Hawthorne und Holmes natürlich.

Speaker: Hawthorne hat recherchiert, weil in London gibt es ja keinerlei Spuren, deswegen muss man ja Wild nach York klicken.

Speaker: Er weiß nicht viel Neues, außer dass die meisten keine Verwandten mehr haben.

Speaker: Sie schlussfolgern, dass also die anderen Verschwundenen jetzt auch tot sein werden.

Speaker: Aber überraschenderweise hat er eine Spur, und zwar im Leichenschauhaus.

Speaker: Völlig überraschend.

Speaker: Er hat doch auch rausgefunden, dass die alle von außerhalb kamen.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Also da gibt es ja schon viele Gemeinsamkeiten.

Speaker: Ja.

Speaker: Nicht wie man wild wahrmachen würde.

Speaker: Naja.

Speaker: Man konnte in London eigentlich nichts machen.

Speaker: Überraschenderweise im Leichenschauhaus ist dann ein gewisser Matthew, der dort Material mit großen Airquotes verkauft.

Speaker: Und ja, wir brauchen jetzt Namen, Namen, Namen.

Speaker: Wer ist Matthew?

Speaker: Wer sind die Hintermänner?

Speaker: Denn nur Männer können so etwas machen.

Speaker: Und es ist Matthew Swindoll.

Speaker: Der hat auch den Kopf mitgebracht.

Speaker: Und im Prinzip könnte man wahrscheinlich jetzt, wenn man sich zwei Tage Ermittlungsarbeit verordnet, könnte man ganz lockerflockig das vom Schreibtisch aus mit zwei Straßenkoppern klären.

Speaker: Aber okay, wir gehen wieder zurück zu Tilda.

Speaker: Aber das ist doch ein super Arbeitnehmer, dieser Matthew.

Speaker: Der nimmt sich die Arbeit mit nach Hause.

Speaker: Also muss man ihm ja zugutehalten.

Speaker: Der hat ja richtig das Commitment.

Speaker: Ja, der ergreift auch selber mal die Initiative.

Speaker: und fälscht dann die Urkunden, aber egal.

Speaker: Also wir sind am Bahnhof, wie es mir scheint.

Speaker: Ja, wir erfahren, dass Wilde und Tilda jetzt gemeinsam nach London fahren.

Speaker: Und der Dr. Morland, der soll erstmal in Ruhe nach Hause gehen, seine Koffer packen und dann in Ruhe nachkommen.

Speaker: Aber das ist jetzt alles sehr, sehr dringend.

Speaker: Unterwegs, sagt sie, muss Wilde ihr alles erzählen.

Speaker: Alles.

Speaker: Und da dachte ich mir, ach du Kacke, der Junge wird jetzt ausgequetscht von der Frau.

Speaker: Und dann kommt eine Musik, die ist wahrscheinlich deutlich länger als die Zugfahrt, die die beiden hinter sich hatten.

Speaker: Das dauert ewig.

Speaker: Wahrscheinlich musste Hawthorne ja auch in der Zeit Ermittlungen machen.

Speaker: Ja, auch die haben nicht so lange wie die Musik gedauert, glaube ich.

Speaker: Ja, Horthall ist wieder zurück.

Speaker: Er hat Ergebnisse und es eilt.

Speaker: Denn dieser Matthew Swindle arbeitet mit H.W.

Speaker: Warden in Whitechapel zusammen.

Speaker: Und im Prinzip haben wir damit den Fall gelöst.

Speaker: Wir müssen jetzt 3000 Cops in das Hotel von Warden schicken und die Sache ist erledigt.

Speaker: Aber was schön ist, hier ist wieder so ein bisschen historisch eingebetteter Kontext.

Speaker: Warden ist nämlich Verehrer des amerikanischen Serienmörders Henry Howard Holmes.

Speaker: Ich nenne ihn in Folge nur noch Hahaha.

Speaker: Triple H, das ist ja.

Speaker: Triple H.

Speaker: Der hatte 200 Morde ungefähr in Chicago begangen, wurde im Mai 96 in Philadelphia hingerichtet.

Speaker: Und da ist in der Geschichte jetzt beim Schildern dieser Fakten so ein kleines Fragezeichen, dass ich da überlegt habe, ist dieser Warden etwa jetzt Henry Howard Holmes?

Speaker: Das ist ja geil.

Speaker: Aber nein, er ist tatsächlich nur ein Verehrer.

Speaker: Dieser Holmes gilt als erster Serienmörder der USA.

Speaker: Und heißt eigentlich Herman Webster Mudgett.

Speaker: Aber, come on, es kann weitergehen.

Speaker: Wir sind wieder bei Tilda.

Speaker: Das hat jetzt wieder 30 Sekunden gedauert.

Speaker: Ja, war unheimlich viel Info.

Speaker: Und ganz kurz, wer Bock hat, über diese Geschichte noch ein bisschen mehr zu erfahren, der geht einfach wieder.

Speaker: Und ich habe ihn ja schon oft empfohlen.

Speaker: Und ich finde es super, dass das so passt.

Speaker: Gruß gehen also raus an Katha und Nina vom...

Speaker: Ein Podcast früher war mehr Verbrechen und da findet ihr auch die Geschichte von Henry Howard Holmes wirklich schön und, ja schön, gut zu sagen.

Speaker: Schön ist ein eigenartiges Wort.

Speaker: Relativ detailliert und halt nicht so splattermäßig erzählt.

Speaker: Das machen die beiden ja immer schön.

Speaker: Die gehen ja da mehr auf die Opfer ein und auf das Ganze drumherum.

Speaker: Also wen es interessiert, guck da in den Podcast nochmal rein.

Speaker: Ich verlinke die Folge in den Shownotes.

Speaker: Du hast... Ich war bei Hawthorne und...

Speaker: Genau, HHH.

Speaker: Du kannst jetzt wieder zu Tilda gehen, weil dir das ja freut.

Speaker: Die wollten ja jetzt dann in die Soul Edge Street, ne?

Speaker: Aber dann haben sie gesagt so, nee, doch lieber offiziell über den Yard.

Speaker: Also ja, Holmes, sag einfach Bescheid.

Speaker: Aber lieber noch ein paar Beweise suchen, weil sonst glauben die uns nicht.

Speaker: Wo ich mir denke, ey, Holmes, du bist der Chef von denen.

Speaker: Ja.

Speaker: Also du bist doch der mächtigste Mann in England.

Speaker: Naja, aber sicher ist sicher.

Speaker: Und Hawthorne, der ist voll so, ey, lass da hingehen, lass den platt machen.

Speaker: Und Holmes sagt, nee, nee, erst mal lieber gucken.

Speaker: Und wo das hinführt?

Speaker: Ja.

Speaker: Weil später ja Hawthorne wirklich noch das, ich bin von der Schülerzeitung und möchte gerne einen Artikel schreiben.

Speaker: Und vor allen Dingen hätten sie sich, wenn sie jetzt losgegangen wären, eine Menge erspart.

Speaker: Genau!

Speaker: Wild kommt jetzt nach Hause und hat ja Tilda im Schlepptau.

Speaker: Und Holmes kriegt auch natürlich sehr schnell mit, dass Tilda irgendwie alles weiß.

Speaker: Natürlich ist Holmes sauer.

Speaker: Wie kann es auch anders sein?

Speaker: Wie kann man Leuten irgendwas erzählen?

Speaker: Das Konzept sagt ihm nichts.

Speaker: Und ich glaube jetzt, dass wir im Gentleman's Club sind.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Sie kommt ja so reingestürmt und der Butler sagt dann so, ey, aber keine, ich bin noch keine Dame.

Speaker: Und ich mir denke, ja, so benimmst du dich auch nicht.

Speaker: Ich habe mir auch nur notiert, Till dies in der Club.

Speaker: Ja, die scheint aber echt schlau zu sein, denn sie entlaft ja wild.

Speaker: Ja.

Speaker: Also sagt sie, hey, wieso nennen sie ihn Wild?

Speaker: Aber ich finde trotzdem, dass die voll nervig ist.

Speaker: Ja, aber ich will die als zweite Sonderermittlerin, bitte.

Speaker: Das ist voll die Ellie Jameson, habe ich mir aufgeschrieben.

Speaker: So, und natürlich kann Justus nicht mit der...

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Und sie hat natürlich eine tolle Idee und will sich als Köder zur Verfügung stellen.

Speaker: Und hier glaube ich, dass Holmes so dachte, okay, dann sind wir sie wenigstens los.

Speaker: Die geht mir so auf die Nüsse, ist okay.

Speaker: Entweder schafft sie es nicht, dann sind wir sie los oder wir können es mit ihr lösen und dann geht die ja auch wieder.

Speaker: Also Win-Win für Holmes.

Speaker: Ja, dann wird die Henry Howard Holmes Geschichte noch mal so ein bisschen angerissen.

Speaker: Wie gesagt, wer da genaueres wissen will, kann sich da... Das ist wirklich, wirklich krass, die Geschichte.

Speaker: Naja, dann erfahren wir aber von Holmes so, wie er es ja vorher schon beschlossen hat.

Speaker: Wir können ja aber jetzt nichts machen.

Speaker: Wir müssen ja jetzt erst mal auf den Besuchungsbefehl warten.

Speaker: Aber warte, der wird jetzt beantragt, damit man da so langsam in die Gänge kommt.

Speaker: Aber jetzt noch mal, es wird immer betont, dass Wild sozusagen nach der Queen fast der mächtigste Mann in England ist.

Speaker: Du hast meinen Fehler gemacht, du meinst natürlich Holmes.

Speaker: Ich verwechsel die sonst immer, das ist mein Job.

Speaker: Okay, Entschuldigung, dass ich dir deinen Fehler weggehe.

Speaker: Ich hab das auch nicht verstanden.

Speaker: Weil der hätte doch einfach gesagt, ey, wir gehen da jetzt hin.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Bums aus Nikolaus.

Speaker: 70 Leute, folgt mir, auf geht's.

Speaker: Beziehungsweise, ich bleib sitzen, mach dir das mal.

Speaker: Und ich glaube auch, dass Holmes da einfach reingehen dürfte und den einfach erschießen könnte.

Speaker: Denn die Lizenz zum Töten kommt doch aus England.

Speaker: Das müssen die doch erfunden haben.

Speaker: 00 Holmes.

Speaker: Egal, aber sonst wäre es ja nicht so spannend und sonst würden wir nicht diesen Twist kriegen.

Speaker: Auf jeden Fall findet Tilda das richtig ätzend, dass sie jetzt warten sollte.

Speaker: Reagiert halt so, wie sie reagiert.

Speaker: Ist genervt und dampft ab und Wild wird hinterhergeschickt, weil irgendwie hat man dann doch ein bisschen schlechtes Gewissen und vermutet, dass die vielleicht Scheiße baut, während Holmes jetzt beim Richterklingeln gehen wird und ein Durchsuchungsbefehl

Speaker: Ja, der wird wahrscheinlich irgendwelche Boten schicken, entspann dich mal.

Speaker: Der geht in sein Büro und unterschreibt das Ding einfach und dann haben sie einen.

Speaker: Also, dann wieder eine lange Gefahrenmusik und wir springen wieder zu Warden, der gerade Clara Young mit Gas umbringen

Speaker: Möchte-Wirt, weil der kündigt das ja wieder an, der erzählt immer genau, was er tut.

Speaker: Nicht nur für seine Opfer, auch für uns.

Speaker: Und Himmelherrgott ist der Typ eklig.

Speaker: Und dann ist die Szene auch schon rum eigentlich erstmal.

Speaker: Ja, wobei ich glaube, dass er sie nur betäubt und nicht tötet.

Speaker: Ja.

Speaker: Also betäuben möchte.

Speaker: Aber das hört sich erst mal... Genau, genau.

Speaker: Wobei ich auch das nicht verstehe.

Speaker: Der hat sie ja schon in einem Raum.

Speaker: Warum betäubt man dann erst noch mal, um dann irgendwie jemanden... Das ist ganz merkwürdig.

Speaker: Das Blöde ist, wenn du alleine bist und jemanden in einem Raum gefangen hast, musst du ja trotzdem, um ihn zu betäuben, um ihn dann zu fixieren oder was auch immer, musst du erst mal in die Nähe.

Speaker: Und da ist das Gast schon eigentlich relativ blut und perfide.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Das ist einfach.

Speaker: Du hast recht.

Speaker: Naja.

Speaker: Während das passiert, und das passiert ja jetzt auch alles sehr, sehr parallel, deswegen springen wir noch schneller zwischen den Szenen hin und her.

Speaker: Wir sind bei Wilde und Tilda und er möchte sie aufhalten, zerrt immer an ihrem Arm, das findet sie richtig, richtig nervig und ermahnt zur Vernunft.

Speaker: Und dann sagt sie so, naja, sind sie etwa nicht manns genug, um mir zu helfen hier?

Speaker: Und am Ende muss er dann eingestehen, dass er ihr entweder hilft oder sie alleine lässt.

Speaker: Also begleitet er sie.

Speaker: Und wir erfahren, es geht zum Caliber Hotel.

Speaker: Und sie sagt dann so, pass auf, ich gehe rein und in zehn Minuten ist das Ding fertig.

Speaker: Dann kannst du nachkommen.

Speaker: Siehste, da hatte ich jetzt zwei Szenen, die du in eine genommen hast, weil zwischendurch nochmal ein stundenlanges Kutschengeräusch war und so, aber alles cool.

Speaker: Ja, da dachte ich so, die sitzen schweigend nebeneinander, weil er ihr auf der Zugfahrt schon alles erzählt hat.

Speaker: Da gab es ja nicht mehr zu reden.

Speaker: Ja, dann sind wir wieder bei Miss Young.

Speaker: Das springt jetzt im Sekundentakt und die hält noch Reden.

Speaker: Das heißt, vielleicht reicht es noch.

Speaker: Ich dachte schon, sie wäre schon lange tot, aber sie redet noch.

Speaker: Dann klingelt es, der Ekelbär geht die Treppe runter, man kann es sehr gut hören, wie er das tut.

Speaker: Oder hoch, man weiß es nicht.

Speaker: Dann ist Tilda an der Tür, sie lässt sich rumführen und jetzt kommt der große Psycho-Moment, denn er sagt, dass ja seine Mutter noch im Dachgeschoss des Hotels lebt.

Speaker: Aber kein Besuch mehr im Wettbewerb.

Speaker: Genau, hatte ich mich damit abgefunden, dass die Schlussszene da spielt, dass Wilde einen Stuhl umdreht oder so.

Speaker: Genau, das haben sie liegen lassen.

Speaker: Oder hat Hitchcock gesagt, dass er das nicht will.

Speaker: Ja, genau, seine rechte VerwalterInnen haben da schon gesagt, Hüste, vielleicht nicht.

Speaker: Naja, das ganze Hotel ist verwinkelt gebaut, er führt sie lange durch irgendwelche Flure, lockt sie dann in die Falle, direkt in den Raum mit Miss Young und jetzt kann nur noch Oskar regeln, wenn er sich an seine 10 Minuten hält.

Speaker: Schauen wir mal, wie es weitergeht.

Speaker: Zum Glück hat Oskar eine Taschenuhr wahrscheinlich, guckt und die zehn Minuten sind um.

Speaker: Und er sagt, so, was mache ich jetzt?

Speaker: Natürlich kann er nicht zur Polizei zurücklaufen, das würde zu lange dauern.

Speaker: Also, um sich den Rückweg zu sparen und natürlich die Anstrengung des Rennens, sucht er sich einen Straßenjungen, von dem scheint er ja genügend zu kennen, und gibt ihm eine Nachricht, die er zur Polizei bringen möchte und gibt ihm dafür einen ganzen Schilling.

Speaker: Und ich glaube, hier ist das große Problem.

Speaker: Und dann geht Wild ins Hotel.

Speaker: Ja, und das ist schade, dass er nicht ein bisschen mehr Zeit hätte, sonst hätte er sich ja noch als schottische Witwe verkleiden können, seine Paraderolle.

Speaker: Aber du kannst nicht alles haben.

Speaker: Ja, also er sagt, okay, rein jetzt.

Speaker: Aber leider wieder ein kleines Zwischenspiel im Zwischenspiel des Zwischenspiels.

Speaker: Der Straßenjunge ist unterwegs und guter Dinge, seinen Job zu erledigen.

Speaker: Aber er wird von einer Lilly angehalten, die ihn bequatscht und das Geld klaut.

Speaker: Und die Nachricht wird sich jetzt zumindest verzögern, wenn nicht sogar komplett aufgehalten.

Speaker: Und spätestens in den letzten zwei Sätzen dachte ich, dieser Straßenjunge hört sich verteufelt alt an für so einen Straßenjungen.

Speaker: Ja, irgendwie schon.

Speaker: Konnte man da nicht irgendein Engelchen organisieren?

Speaker: Ich glaube aus Monster 1983.

Speaker: Aber ich finde, die machen das schön.

Speaker: Ja, das ist ein nettes Ding.

Speaker: Wie das halt eigentlich, ich mir das vorstelle, wie es da unter den Ehr ist, auch so ein bisschen naiv, dass er ihr das auch noch zeigt.

Speaker: den Schilling und sie nimmt ihm das weg.

Speaker: Ich möchte mal behaupten, hätte Wilde ihm nur ein Sixpence gegeben oder so, wäre die Nachricht bei der Polizei angekommen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann nicht so angegeben hätte damit.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Dann wäre das nicht so aufregend gewesen und dann wäre einfach weitergelaufen.

Speaker: Du hast recht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Möchtest du zurück zu Luke oder ich?

Speaker: Nee, du bist dran, mach.

Speaker: Ja, Nawalde ist im Hotel.

Speaker: Er schleicht sich ins Hotel rein.

Speaker: Und dann haben wir wieder diese Selbstgespräche, diese Tarzan-mäßigen Erzählungen.

Speaker: Und es wird eine ganz gruselige und düstere Stimmung erzeugt.

Speaker: Das kommt mir fast so vor wie bei Schweigen der Lämmer, als sie dann bei Buffalo Bill oben in der Wohnung ist und da so alles so durchsucht.

Speaker: Naja, und er ist dann an den Fenstern und wundert sich, warum die so gut isoliert sind.

Speaker: Oh, die sind ja doppelt verglast.

Speaker: Und dann kommt das Wardenschwein wieder, Warzenschwein.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Ja, und irgendwie scheinen wir wieder in dem gleichen Raum zu sein, in dem auch die Tilda und die, wie hieß sie?

Speaker: Amy?

Speaker: Clara.

Speaker: Ah, Clara, ja.

Speaker: Verschlagen hat, denn

Speaker: Wild ist wieder in diesem Gaskammer, also in diesem isolierten Raum.

Speaker: Und das Gas strömt ein und Wild wird, ja wie soll ich sagen, man erlebt mit, wie es immer dunkler um ihn wird.

Speaker: Und das Gasgeräusch ist auch sehr fies.

Speaker: Das ist ja, das ist sehr, sehr beängstigend.

Speaker: Und jetzt kommt halt so das...

Speaker: Jetzt hast du die Ehre, nochmal hier Triggerwarnung, vielleicht macht er einfach ein paar Minuten weiter oder eine Minute oder zwei, wir versuchen das schnell durchzurauschen.

Speaker: Ich würde sogar, pass auf, wir gucken gleich.

Speaker: Es ist auf jeden Fall eine sehr schön adronal startende Musik.

Speaker: Sie ist lang.

Speaker: Und sie wird aber dann immer ruhiger, was sehr gut und passend und treffend ist, denn Wild kommt dann irgendwann zu sich, wir hören tropfendes Wasser, wir wissen, er ist in einem Keller, in einem Folterkeller.

Speaker: Komisch, oder?

Speaker: Irgendwo Wasser tropft, entweder Keller oder Keller.

Speaker: Ja, er ist gefesselt, was später nochmal lustig wird, denn einige Szenen später wird genau beschrieben, wie er fixiert wird, wo er doch eigentlich schon jetzt an diesem Zeitpunkt gefesselt ist, aber egal.

Speaker: Er sieht, dass Tilda da irgendwo rumliegt und hinterher jemand, den er nicht kennt, aber wir wissen, es ist Miss Young.

Speaker: Dann kommt der eklige Typ rein, schildert, was er mit Wild und den Damen vorhat.

Speaker: Ich möchte es nicht sagen, zur Not kannst du das, wenn du drauf bestehst.

Speaker: Aber er weist darauf hin, dass sie immerhin so dann später als Leichen dem Wohl der Menschheit dienen können und die Medizin Fortschritte machen wird, da sie an ihnen untersuchen darf.

Speaker: Und jetzt erfahren wir noch, dass er nicht Arzt werden durfte, da er mit der Leiche einer 17-Jährigen erwischt wurde.

Speaker: Ein guter Grund, jemanden nicht in die Arztausbildung zu nehmen.

Speaker: Ja, also ich glaube, das ist heute immer noch so.

Speaker: Ich vermute, das wird sich ähnlich verhalten.

Speaker: Wir hören eine Glocke an der Tür und entweder kommt jetzt die Rettung oder die vierte Person, die sich daneben legt.

Speaker: Wir werden es erfahren.

Speaker: Was ich in der Szene ganz stark fand, war der Moment, als Clara, die wacht ja dann auf, als Wilde sie anspricht.

Speaker: Und sie weint dann und erzählt und dann sagt sie...

Speaker: ich glaube, wir müssen hier sterben.

Speaker: Und dann kommt ja der Warden rein und sagt, das müssen sie auch, aber das hätte noch etwas Zeit.

Speaker: Selten, dass ich drei Gäste auf einmal habe und dann fängt er an zu erzählen, wie er das alles genießen wird.

Speaker: Das ist mega fies, aber ich mag es ja, also klar ist das grenzwertig, aber ich mag es halt, wenn Leute, also wenn so gutes Timing in

Speaker: in Dialogen dabei ist, das finde ich immer super schön, wenn Leute ihren Einsatz dann... Alles gut gemacht, absolut.

Speaker: Ist halt nur ein sehr harter Tobak.

Speaker: Ja, und als es klingelte, wollte er ja gerade schon mit der OP losmachen, ne?

Speaker: Genau, aber bevor wir jetzt zur Tür gehen, kommt schon wieder eine ganz kurze Zwischenzähne.

Speaker: Und wir sind bei Holmes und Hartford.

Speaker: Hartford ist der Butler und der sagt, wo ist Hawthorne?

Speaker: Also, Holmes sagt das.

Speaker: Ja, und der wird sauer und sagt, hier holen Sie mir sofort Mors her.

Speaker: Dann wird ein Telegramm fertig gemacht und der Butler soll das Telegramm abgeben.

Speaker: Ja, und plötzlich kommt Morland in den Raum gestapft und sagt, wo ist meine Frau, wo ist Tilda?

Speaker: Und dann gibt es noch so ein bisschen Belehrung, ne?

Speaker: Das war ein ganz nettes Wortgefecht.

Speaker: Das war so ein bisschen wie Wild und Holmes sind.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Allerdings auch sehr kurz.

Speaker: Und dann sagt Holmes letztendlich so, wissen Sie was, dann helfe ich Ihnen mal, Ihre nervige Frau zu suchen, weil die ist ja mit Wild unterwegs und dann habe ich auch noch einen Nutzen davon.

Speaker: Das ist der Plan.

Speaker: Wir sind jetzt endlich an der Tür, wo es geglockt hat.

Speaker: Und die Baubehörde ist an der Tür.

Speaker: Ein Mr. Roy, der alle tragenden Wände überprüfen möchte und im Keller damit beginnen.

Speaker: Was Bescheuerteres ist.

Speaker: Hawthorne nicht eingefallen.

Speaker: Und deswegen hat er es mehr als verdient, dass er einen übergezogen kriegt, die Kellertreppe runterflutscht und Nummer 4 im Keller wird.

Speaker: Was?

Speaker: Was für ein bescheuerter Drei-Frage-Zeichen-Plan.

Speaker: Nee, ganz ehrlich, die Tarnung von den drei Detektiven sind teilweise echt besser, muss man aber sagen.

Speaker: Ich bin von der Baubehörde, ich wollte gucken, ob in ihrem Keller genügend Strom ausliegt und ich habe auch noch eine Maske dabei.

Speaker: Ja, wir sind wieder zurück bei Mycroft Holmes, denn komischerweise hat sich Morse jetzt nicht stehenden Fußes bei ihm gemeldet.

Speaker: Ja, da stimmt das nicht.

Speaker: Es wird noch ein Telegramm fertig gemacht, das der Butler dann auch gleich nochmal vorlesen möchte und Holmes sagt, lassen Sie den Scheiß, ziehen Sie los hier.

Speaker: In dem Telegramm wird ihm halt gesagt, hier, pass auf, wir gehen ohne dich vor und ihr sollt hinterherkommen.

Speaker: Alles super.

Speaker: Naja, nicht alles super, denn er ist super grummelig.

Speaker: Und dann kommt Morse, als sie gerade wieder gehen wollten.

Speaker: Aber warte, bevor Morse kommt, habe ich mir schon notiert, okay, das werden wohl jetzt Personen 5 und 6 im Keller, wenn die beiden Trottel jetzt losgehen, die keine Kampferfahrung haben.

Speaker: Immerhin will Holmes seine Webley, seine Flinte mitnehmen.

Speaker: Das ist schon mal ein Zeichen, dass er irgendwie entschlossen ist, genau.

Speaker: Und dann

Speaker: Ja, naja, wie gesagt, da wird der Butler nochmal zurückgerufen, sag ja, du brauchst kein Telegram mehr schicken.

Speaker: Morland ist in der Szene dann so ein bisschen so, wie, was machen wir jetzt?

Speaker: Wie, der ist völlig aus dem Moostopf und plant irgendwie nichts, wird aber trotzdem mitgenommen.

Speaker: Ja, und ich hab dann notiert, Holmes hat sogar seine Knifte eingepackt.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann springen wir wieder.

Speaker: Ja, und von der Zeit her habe ich jetzt schon gedacht, wir haben nur noch zwei von diesen zwei, drei Minuten Tracks.

Speaker: Wir sollten jetzt langsam in die Pötte kommen, um hier den Showdown zu sparten.

Speaker: Ja, wir haben Zeit für einen Showdown, ja.

Speaker: Ja, Tilda wacht auf, erzählt wieder nochmal die Stimmung mit Folterkeller und dann, dass da hinten ein Säurebad ist und so.

Speaker: Tja, jetzt kommt die Befreiung, hoffe ich doch mal, endlich, bitte, jetzt Befreiung.

Speaker: Und irgendwie wird schon wieder alles mit Warden und Wilde mitkommentiert, damit wir genau wissen, was da passiert.

Speaker: Trotzdem habe ich irgendwie ein bisschen die Peilung verloren und

Speaker: Plötzlich kommt ein Schuss und ein kurzes Handgemenge.

Speaker: Ein Schuss?

Speaker: Ich habe notiert, die Tür explodiert.

Speaker: Ja, das kann auch sein, dass sie die Tür gesprengt haben.

Speaker: Es ist sehr, sehr, sehr merkwürdig.

Speaker: Auf jeden Fall ein kurzes Handgemenge und sehr schnell ist dann auch irgendwie Warden tot.

Speaker: Das war antiklimaktisch alles.

Speaker: Das hätte ich mir geiler erwartet.

Speaker: Denn die Rekapitulation, was man jetzt alles rausgefunden hat, ist länger als diese Abschlussszene.

Speaker: Ja, also ich meine, hätte jetzt keine Ahnung, er hätte ja wenigstens irgendwie Wilde den ersten Schnitt und dann kommt Holmes erst.

Speaker: Es hat halt absolut null Konsequenz für die Leute gehabt.

Speaker: Ja.

Speaker: So, wenn Wilde wenigstens eine kleine Narbe an der Wange hätte oder so.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwas.

Speaker: Ja, die Konklusion von all dem.

Speaker: Wer waren die Bösewichte?

Speaker: An dieser Stelle wird es... Oder es ist für dich schon wieder eine neue Szene?

Speaker: Nee, nee, ich hab das noch in der Szene, aber mich hat das total genervt, weil zweimal das identische Erzähl wird und zwischendrin tut einmal doch mal einer von denen, ich weiß gar nicht mehr, wer es war, so als hätte er das überhaupt nicht mitgekriegt und fragt nochmal noch, was soll ich, Rippert, wer, warum, wer, wen, warum, also die Sache ist,

Speaker: Thomas Donovan und ein anderer nicht genannter Mensch werden Besuch erhalten vom Yard und festgenommen werden.

Speaker: Thomas Donovan ist ein Immobilieninvestor, der gerade große Grundstücke aufkauft und der ist mit dem Zirkel in Verbindung zu bringen und

Speaker: Der Warden war dafür zuständig, die Leichen des Zirkel und von Donovan, nicht umzubringen, die Leichen umbringen, die Leichen zu entsorgen, dafür auch das Säurebad.

Speaker: Und jetzt kommt das Gleiche dann nochmal.

Speaker: Also ja, dieser Donovan hat mit dem Zirkel zusammengearbeitet, beziehungsweise war sogar vom Zirkel.

Speaker: Das heißt, wir würden eine weitere Person kennen, aber die spielt jetzt wahrscheinlich keine Rolle mehr, da sie im Knast dann ist.

Speaker: Ja, die Frage ist, ist es einer der sieben oder ist es nur irgend so ein Zirkler?

Speaker: Irgendeiner, den sie da mit in ihrem Geheimbund haben.

Speaker: Ja, es wird noch gesagt, der wird aber nicht petzen, denn sonst wird ja seine Familie grausam sterben.

Speaker: Das weiß er, dass der Zirkel da keine Faxen macht.

Speaker: Ich habe mir aber noch notiert, der wird das doch bis zu seiner Hinrichtung wahrscheinlich auch gar nicht überleben, so wie ich den Zirkel kenne.

Speaker: Also die haben ja überall ihre Mittelsmänner.

Speaker: Das ist wirklich wahr.

Speaker: Ente gut, alles gut, würde ich mal sagen.

Speaker: Eine frohe Botschaft noch.

Speaker: Endlich kann er seine Tilde heiraten und alles ist tutti.

Speaker: Ja.

Speaker: Das wäre fast ein Abschlusslacher wert gewesen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das war's.

Speaker: Ja, das Ende war etwas abrupt.

Speaker: Ja, das Ende war wie das ganze Hörspiel.

Speaker: War halt alles sehr, sehr rasant.

Speaker: Aber kommen wir gleich dazu.

Speaker: Ja.

Speaker: Unser Fazit?

Speaker: Ja, wie willst du anfangen?

Speaker: Sind wir schon beim Fazit?

Speaker: Ja, hast du doch gerade gehört, der Trenner kam doch gerade, warst du wieder abgelenkt, ne?

Speaker: Ja, deswegen, ich warte immer auf die Musik und ich traue mich ja schon immer gar nicht.

Speaker: Ich traue mich ja schon gar nicht, irgendwas von alleine anzufangen.

Speaker: Ja, ich glaube, wir sehen die Folge anders.

Speaker: Ich hatte Spaß.

Speaker: Ich hatte Spaß an dem Tempo, an der Rasanz.

Speaker: Ich hatte Spaß an Tilda, die mal hier die Sache in die Hand nimmt und sich schnell als Person 2 gefangen lässt.

Speaker: Ich hatte Freude an diesem nerdigen, irgendwie auch leicht perversen Morland, der hier mit seinen Haushälterinnen immer Beziehungen anfängt.

Speaker: Der Böse war echt böse, mir fast schon zu böse.

Speaker: Ich würde das als Deutschlassenarbeit durchaus mit einer Zweifel sehen.

Speaker: Da bin ich nicht oft bei den letzten Folgen gewesen.

Speaker: Mit Tendenz nach oben, wenn das Finale etwas spektakulärer gewesen wäre oder besser verständlich.

Speaker: Aber ich fand das eine echt starke Folge.

Speaker: Hat mir gut gefallen.

Speaker: Also ich muss dir teils, teils, also teilweise muss ich dir zustimmen.

Speaker: Die war ja schön schnell.

Speaker: Ich war aber jedes Mal...

Speaker: Man hätte gegen Ende dann die Ansagen von Lutz weglassen müssen, aber zwischendurch war ich manchmal noch so ein bisschen verloren.

Speaker: Ja, der Bösewicht war krass, aber ich mag ja diese krassen Bösewichte.

Speaker: Ich bin großer Negan-Fan, aber ich mag so Momente, wo man halt auch wirklich schon an der Beschreibung selber dann den Phantomschmerz schon irgendwie oder, ja, ihr wisst, was ich meine.

Speaker: Deswegen hat mir das wirklich Spaß gemacht.

Speaker: Ja, das Ende war aber mega schwach.

Speaker: Da hätte mehr Spektakuläres passieren müssen.

Speaker: Ja, und dass da dann wie die Dullis da so einer nach dem anderen weggekeschert werden, hat mich auch so ein bisschen an so einen alten John-Sinclair-Fall erinnert.

Speaker: Wo er dann zu der anderen Mitgefangenen noch sagt so, ja, ja, wir haben ja noch einen Ass im Ärmel.

Speaker: Und zwei Sekunden später wird Suku verschnürt, halt auch in das Verlies geworfen.

Speaker: Aber hatten Wilde und Hawthorne nicht letztens sowieso

Speaker: schon diese Situation, dass sie da ihren Alleingang gemacht haben?

Speaker: War das mit dem Maharaja nicht auch so, dass sie da im Endeffekt so ein bisschen, so wären sie doch einfach mal hergekommen?

Speaker: Aber so krass wie hier bei dem Fall ist mir das noch nie aufgefallen.

Speaker: Eigentlich hätte Holmes das alles von seinem Schreibtisch aus innerhalb von anderthalb Tagen aufklären und beseitigen können.

Speaker: Aber so ist halt schöner.

Speaker: Kommunikation, so wichtig.

Speaker: Ja, und Tilda, wie gesagt, ich fand, die hätte man 10% mal runterdrehen müssen, dann wäre das immer noch gut gewesen.

Speaker: Das war mir einfach zu viel.

Speaker: Das hat das Ganze so in so einer Cartoon-Skurrilität... Ja, die hat schon 110% gegeben, was sonst nur Detlef Dizou's beherrscht.

Speaker: Rein mathematisch.

Speaker: Ja.

Speaker: Sie hat halt recht tight gesprochen.

Speaker: Also nein, unzufrieden war ich mit der Folge nicht.

Speaker: Die hat mich unterhalten.

Speaker: Und ich mag es halt, wenn es so ein bisschen kribbeliger ist, was den Thriller angeht.

Speaker: Ja, dann bist du doch da gut bedient worden.

Speaker: Dirk spekuliert.

Speaker: Ich habe das Cover mir schon gerade geöffnet.

Speaker: Ich kann es dir beschreiben, wenn du es magst.

Speaker: Beschreib es mal.

Speaker: Ich habe es ja hier auch vor der Nase liegen.

Speaker: Also wir haben, die Folge heißt Altes Blut.

Speaker: Das ist Folge 25.

Speaker: Wir haben Pyramiden, die irgendwie...

Speaker: Vielleicht gar nicht die von Gizeh sein könnten, es könnten zu viele sein.

Speaker: Aber Sie sehen den Gizeh-Pyramiden sehr, sehr ähnlich.

Speaker: Es sind drei große, zwei kleinere davor.

Speaker: Aber ich glaube, es soll Gizeh sein, vermutlich.

Speaker: Dahinter sehen wir Vögel und ein Gesicht mit einer angedeuteten Nase und einem Auge.

Speaker: Und ich denke, ohne groß spekulieren zu müssen mit Blut und so, wir werden Dracula im Ägyptenurlaub haben, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Tja, und ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen.

Speaker: Das sind keine Vögel, das sind Fledermäuse.

Speaker: Meine Güte, du Fuchs, ja.

Speaker: Das würde ja dann schon wieder noch mehr Sinn geben.

Speaker: Ja, Dracula beim Sonnenbaden in Ägypten.

Speaker: Vielleicht kann Dracula ja mit irgendwas, was er aus Mumien extrahiert, eine besonders teuflische Waffe gegen das United Kingdom machen.

Speaker: Wir haben ja bei Fogg schon die Begebenheit gehabt, dass es hier um die sieben Seelen der Anubis ging.

Speaker: Oh, etwas Mystisches, sehr schön, ja.

Speaker: Richtig, das war ein Plan von Robur, der ist ja eigentlich tot gewesen.

Speaker: Robur ist ja auch wieder zurückgekommen.

Speaker: Ich glaube, das spoiler ich damit nicht.

Speaker: Ich möchte sogar so weit gehen, dass wir hier vielleicht ein paar Hintergründe aus diesem ganzen Trara miterleben.

Speaker: Das wäre echt super, wenn wir hier sozusagen vielleicht einen Nebenschauplatz oder eine Nebenhandlung hier von diesem Plot, den wir jetzt schon erlebt haben, haben würden.

Speaker: Ja, cool, stimmt.

Speaker: Das gefällt mir.

Speaker: Wir werden auf jeden Fall Dracula erleben und im Zuge von Dracula wird Frankenstein da mit bei sein.

Speaker: Es wird ja Zeit, dass...

Speaker: Wild und Frankenstein mal aufeinandertreffen.

Speaker: Das hatten wir ja noch nicht.

Speaker: Und dass die vielleicht jetzt auch langsam mal spitz kriegen, dass da so ein gewisser Typ mit blasser Haut auf dem Thron des Zirkels sitzt.

Speaker: Oder ist uns das hier schon bekannt?

Speaker: Nee, hier gehen sie eigentlich nur davon aus.

Speaker: Also sie wissen, dass der da ist und haben so diese Zusammenhänge nicht.

Speaker: Es wird Zeit, dass das mal passiert und ich glaube, in der Folge werden wir hier mit anfangen.

Speaker: Das gefällt mir gut.

Speaker: Da hätte ich Bock drauf.

Speaker: Dass der Zirkel so ein richtiges Gesicht bekommt.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Ein Gesicht, wie die Sonne.

Speaker: Vielleicht kriegen wir das ja noch spontan hin, Roxane oder Nora von Mammys & Magic für die Folge zu engagieren.

Speaker: Soll ich mal gleich eine Nachricht raushauen?

Speaker: Kannst du ja einfach mal so machen.

Speaker: Weil das sieht schon sehr ägyptisch aus, oder?

Speaker: Ich würde behaupten.

Speaker: Keine Ahnung, außer da ist jetzt jemand mit einem Geodreieck völlig ausgerastet.

Speaker: Würde ich sagen, hat da einer schon eine Inspiration gehabt.

Speaker: Ich meine, Fledermäuse in Ägypten, ich weiß es nicht.

Speaker: Bestimmt.

Speaker: Aber dass die über der Pyramide fliegen oder den Pyramiden halte ich für ein.

Speaker: Die fliegen nicht so hoch, ne?

Speaker: Fledermäuse eigentlich.

Speaker: Wobei, also wenn ich mich an Tempel des Todes erinnere, die waren schon über den Baumkronen.

Speaker: Aber so eine Pyramide ist höher als die Baumkranke?

Speaker: Die ist höher, ja.

Speaker: Ein bisschen, okay.

Speaker: Dann weiß ich es nicht.

Speaker: Ich glaube ja auch, dass bei mir im Hof Fledermäuse fliegen, weil so die Schweiben sind ja, wenn es dunkel ist, dann doch alle im Bett.

Speaker: Ja, die gehen dann ins Bett.

Speaker: Dann sind das Fledermäuse, ja.

Speaker: Nein, da liegst du definitiv richtig mit Fliegermäusen, das muss ich zugeben.

Speaker: Dann loggen wir das mal so ein.

Speaker: Wir treffen Dracula und natürlich muss Wild nach Ägypten.

Speaker: Da waren wir mit ihm ja noch nicht.

Speaker: Das ist ja auch spannend.

Speaker: Ich glaube, wir waren tatsächlich, wart ihr mit Fog, ne, auch noch nicht in Ägypten, oder?

Speaker: Mit Fog waren wir in Ägypten, ja, mit den Seelen, sieben Seelen des Anubis waren wir ja natürlich in Ägypten.

Speaker: Und hier möchte ich an diesen legendären Otto-Sketch noch mal erinnern.

Speaker: Dieses betretene Schweigen macht mich nervös, Moritz.

Speaker: Nein, ich wollte einfach nur dich ein bisschen schlecht aussehen lassen.

Speaker: Das hast du erfolgreich gemacht, danke dir.

Speaker: Ja, also Dracula, Ägypten, natürlich kein Sonnenbaden, aber 100 pro Frankenstein und vielleicht auch eine Theodora Sachs.

Speaker: Weil die ist dann seine Dingshalterin.

Speaker: Vielleicht kriegen wir auch mit, wie das mit Robo alles so passiert ist.

Speaker: Und Violet hilft sie zu bekämpfen.

Speaker: Das wäre meine Folge.

Speaker: Oder wir lernen vielleicht mal einen neuen Sonderermittler kennen.

Speaker: Den ägyptischen, krontreuen Abbu oder so.

Speaker: Hatten die irgendwelche Gehilfen in der Fogg-Folge?

Speaker: Vielleicht könnte man die ja crossover.

Speaker: Fogg macht ja immer sein eigenes Ding.

Speaker: Ja, aber vielleicht haben die da ja irgendwen kennengelernt, oder?

Speaker: Ja, der ist mit irgendwelchen anderen Leuten da gewesen, aber das hatte alles seinen Sinn.

Speaker: Also das verflüssig in sich.

Speaker: Vielleicht liegen wir auch wie immer völlig daneben, aber es wäre ja immer schön, wenn wir da... Wir liegen richtig.

Speaker: Hm, hm, hm.

Speaker: Ja, ohne die Zwischeneinspieler bin ich heute bei der Aufnahme völlig aufgeschmissen.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob ich noch irgendwas tun muss.

Speaker: Nee, eigentlich nicht.

Speaker: Ja, ich glaube, wir sind auf dem Weg hier.

Speaker: Ich habe mal schnell, ich hatte vorhin, als ich die CD rausgenommen habe, habe ich mir das Cover angeguckt und hatte so diesen Impuls, umzudrehen.

Speaker: Habe ich natürlich nicht gemacht.

Speaker: Das habe ich jetzt aber gemacht und wir liegen gut im... Wir sind natürlich fast da.

Speaker: Also, hoffe ich.

Speaker: Weißt du?

Speaker: Ja, aber ich meine... Du hast nicht gerade angehört, wie beim Leben des Brian dieser Prediger... Gepriezen sein, die wer... Nein, nein, nicht die Bergpredigt von Brian... Sondern diese Endzeit-Prediger, die so... Dunkel werden und...

Speaker: Ach, ich muss den auch mal wieder gucken, das ist ja auch wieder die Jahreszeit.

Speaker: Ach, muss ich mal wieder lebendes Ryan gucken.

Speaker: Nein, aber ich sage so, von den Charakteren, die wir genannt haben, ja.

Speaker: Es wird aber wahrscheinlich keinen neuen ägyptischen Sonderermittler geben.

Speaker: Aber zu unserer Verortung, eine der Rollen heißt Alter Mann in Kairo.

Speaker: Tada!

Speaker: Das ist, wenn man Profis ranlässt.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Das war die letzte Folge für dieses Jahr.

Speaker: Nächste Folge, Moritz, denkt dran, das ist die 25.

Speaker: Das ist unser Mini-Jubiläum.

Speaker: Also ein Mini-Mini, naja, wie auch immer.

Speaker: Was ja auch heißt, dass wir schon so relativ viele Folgen miteinander haben.

Speaker: Ja, ich werde einen Tanz vorbereiten.

Speaker: Das ist super, den könnt ihr euch dann im Podcast auch angucken.

Speaker: Ich werde ein Videoformat für einmalig... Für YouTube.

Speaker: Ja, wie ihr uns kennt, werden wir das bis dahin vergessen haben, denn uns geht es ja nicht um Jubiläen, uns gibt es...

Speaker: Uns geht es darum, den anderen in die Situation zu bringen, dass er sich wieder verquatscht.

Speaker: Richtig.

Speaker: Nein, wir haben Spaß daran, das zu machen.

Speaker: Darum geht es uns ja.

Speaker: Wir machen zu Silvester morgens so ein kleines Zusammentreffen.

Speaker: Das wird auch direkt nach der Aufnahme hochgeladen.

Speaker: Es wird einen Überraschungs...

Speaker: Gästin geben.

Speaker: Oh.

Speaker: Also sie hat schon gesagt, dass sie Lust hat.

Speaker: Mal gucken, ob sie wach ist.

Speaker: Wir nehmen ja doch relativ früh auf.

Speaker: Lasst euch überraschen.

Speaker: Wir laden das Ding direkt hoch, wenn wir fertig sind.

Speaker: Ungeschnitten, ungefiltert von uns nochmal so ein bisschen was.

Speaker: Ja, und in dem Sinne sehen wir uns nächstes Jahr wieder und haltet diesmal den Himmel im Auge.

Speaker: Ja, und die Gruft, wenn Dracula kommt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Das wollten wir nicht hoffen, aber genau, knallt nicht so viel.

Speaker: Dann mal ciao.

Speaker: Bis zum nächsten Jahr.

Speaker: Viel Spaß.

Speaker: Tschüssi.

Speaker: Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim.

Speaker: Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Show Notes.

Speaker: Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung.

Speaker: Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover.

Speaker: Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk.

Speaker: Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Jacqueline Kulaika

Speaker: Musik

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