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CF #18 - Frankenstein (2): Verflucht seid ihr Alle

S2 E18 · Die Couchfesseln
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134 Plays1 year ago

Wer bei dieser Folge zuerst auf die Laufzeit achtet, wird sich wundern, dass Franzi und Dirk diese Besprechung machen. Ungewohnt kurz halten sich die Beiden in der Besprechung der nächsten Epsiode von Frankenstein, lassen aber auch heute keinen Witz liegen…

Link zum Hörspiel  Die Couchfesseln – MSU Soundtrack


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Die Couchfesseln ist ein privates Hobbyprojekt und steht nicht mit MARITIM in Verbindung.

Vielen Dank an KRÄFT für das tolle, handgemalte Cover!

Trailermusik ist von Musicfox, Lizenz liegt vor.

Soundeffekt in den Trennern von Pixabay

Vielen Dank fürs Hören!




00:00 – Intro

02:30 – Begrüßung und Vorgeplänkel

04:43 – Hardfacts

07:35 – Besprechung

57:42 – Dirk und Franzi spekulieren

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Transcript

Frankensteins schicksalhafte Rückkehr in die Schweiz

00:00:15
Speaker
Die Couchfesseln besprechen Frankenstein und der Zirkel der Sieben. Folge 2 Verflucht seid ihr alle!
00:00:34
Speaker
In seiner alten Schweizer Heimat wird Viktor Frankenstein in grauenhafte Ereignisse involviert, denen er sich schon bald nicht mehr entziehen kann.

Alessias Rachepläne gegen Frankenstein

00:00:47
Speaker
Alessia, das Produkt eines katastrophal fehlgeschlagenen Experiments, schwört ihm furchtbare Rache.
00:00:56
Speaker
Und es dauert nicht lang, bis sich diese über die Familie der Frankensteins vollzieht. Viktor weiß, dass ihm nur ein Mittel bleibt, um Schlimmeres zu verhindern. Er muss Alessia zuvorkommen und sie unschädlich machen.
00:01:14
Speaker
Doch seine Kreatur verfolgt indessen einen ganz anderen Plan, der ihn, Viktor Frankenstein, zum tödlichen Verhängnis werden kann.

Einzigartigkeit der Serie und Podcast-Begrüßung

00:01:31
Speaker
Ja, es macht irgendwie immer mehr Spaß. Das ist voll krass. Ja, was ich finde, bei der Serie macht es mir deutlich mehr Spaß als bei Tragwunder, wie schon gesagt. Ach, die ist so großartig.
00:01:43
Speaker
Also das ist hier ein wirkliches Juwel. Ja, also die Serie muss man gehört haben. Aber ich befürchte halt auch, dass wir hier nach vier Folgen, das denkst, es ist ähnliche Erzählstruktur wie bei Dracula. Ja, und ich finde, sie machen auch hier wieder extrem viel auf. Also in der zweiten. Aber dazu kommen wir später. Nein, diesmal können wir die Schnapsgläser draußen lassen.
00:02:13
Speaker
Ja, möchtest du oder soll ich? Was denn? Die Begrüßung meinst du? Natürlich die Begrüßung. Ach so, ich mein Begrüßen. Wer wie du das möchtest, du bist ja auch dabei. Also los. Wie eine frei für Franzi. Ich bin auch dabei. Das ist auch ganz toll. Also das ist schön. Ja, dann willkommen zu den Couchfesseln. Ich bin die Franzi und neben mir oder vor mir ist der Gastgeber, der sich heute aus der Affäre gezogen hat mit dem Begrüßen. Der Dirk. Hi. Tada. Hallo.
00:02:43
Speaker
Oh Gott, das ist die heutigste Begrüßung überhaupt. Ach, das ist nicht so schlimm. Ich hatte bisher schon neunzehn Chancen, das zu verkacken und hab das ja auch immer relativ gut geschafft. Es muss authentisch bleiben. Was machen wir heute Schönes? Ja, wir besprechen heute die zweite Folge von Frankenstein. Und der Zirkel der Sieben. Das ist immer so herrlich gesprochen, also das können wir gar nicht nachmachen. Nein, wollen wir auch gar nicht, aber vielleicht kann er das für uns auch nochmal live machen.
00:03:13
Speaker
Wir haben ein Geburtstagskind. Darauf hast du mich hingewiesen. Erzähl mal. Ja, ja,

Rückblick auf Frankensteins Familienprobleme

00:03:18
Speaker
ja. Ich habe ja ganz pflichtbewusst, wie ich nochmal bin, mich mal an die Sprecher ein bisschen rangewagt, zumindest an einen, weil ich dachte, den hatten wir noch nicht so. Und dann habe ich Udo Schenk gegoogelt. Udo Schenk ist ja meine Apokalypsenstimme, finde ich immer. Wenn man den hört, dann weiß man, es kommt der Weltuntergang, wenn der erzählt. Und der hat heute Geburtstag. Tagt er auf Nummer 11. April. Und der wird 71.
00:03:39
Speaker
Udo Schenk, der generische John Sinclair-Bösewicht. Ja. Aber er macht es trotzdem immer super. Ich finde, er hat so eine tolle Art in seinem Bösesein. Er könnte auch prima so Nigen spielen.
00:03:54
Speaker
Er ist der richtige Böse. Ja, ich finde den super. Und ich hoffe mal, dass wir von dem noch ein bisschen mehr... Bestimmt. Also der muss noch mal kommen. Ja, um es gleich vorwegzunehmen, ich habe dann natürlich seine Rolle auch gegoogelt, aber die ist fiktiv. Ja. Denn wir haben ja tatsächlich eine Person, die hier heute vorkommt, die es tatsächlich gab. Dazu dann später mehr.
00:04:20
Speaker
Ich bin da vorhin in ein tiefes Rabbit-Hole gefallen. Ich dachte es mir, weil der Name ist schon ... Ich habe über ihn nicht nachgegoogelt, weil ich dachte ... Ja. Machen wir, wenn wir ... Wenn

Neue Episode und Produktionseinblicke

00:04:31
Speaker
wir da sind. Mit dem Rest durch sind wir. Was heißt, wir sind ja gleich da. Da kommen wir relativ schnell an. Ich würde, du hast dich bei der letzten Aufnahme sehr amüsiert. Und jetzt halte ich fest. Die harten Fakten.
00:04:51
Speaker
Das ist besser als der Supermarkt Klingelton. Der ist ein bisschen besser. Der ist so mysteriös. Traum, ja. Würde wahrscheinlich eher zu einem Science Fiction Podcast passen. Ja, aber er passt jetzt besser als hier deutsche Bahndurchsage. Okay.
00:05:09
Speaker
Frankenstein und der Zirkel der sieben Folge zwei. Verflucht seid ihr alle. Erschienen am 4.12.2020 laut Spotify eine Spielzeit von 63 Minuten. Als Autorin habe ich Mark Freund in der Regie Patrick Holtheuer. Musik wieder von Bernard Guskal und das Sounddesign Dominik Probot. Dietmar Wunder spricht Viktor Frankenstein.
00:05:37
Speaker
Jürgen Thormann Baron Karol Frankenstein und Liane Rudolf Baronin Selina Frankenstein. Die beiden sind ja nicht Kanon gewesen und hier wird ja heute der Kanon da gerade gerückt. Also das ist ja dann alles wieder beim Alten. Genau, die hatten wir letztes Mal ja schon, als wir gesprochen hatten. Magdalena Höfner spricht Alessia, großer Fan. Ich finde, die hat einen tollen Ausdruck in ihrer Stimme.
00:06:02
Speaker
Finde sie hier sogar noch besser als in der letzten? Ja. Die könnte durchaus bei Sinclair die Vicar spielen.

Musik und Stimmung der Serie

00:06:09
Speaker
Melina Gottweil wird von Sarah Alles gesprochen, auch eine echt schöne, sanfte Stimme. Werner Wilkening hat Hermann gesprochen. Der von uns heute gegrüßte und geherzte Udo Schenk spricht Scoville Laberge. Jörg Pinsch spricht Noel d'Astou. Holger Löwenberg den Baldur. Wolfgang Barow, Anton, unserer Gute-Zeiten, schlechte Zeiten gerne.
00:06:36
Speaker
Und dann kommen wir in die Riege der Bösen. Und das sind ja jetzt alle, die wir kennen, versammelt. Thorsten Michaelis als Dracula. Die von dir geliebte Gabrielle Pietermann. Das spricht Theodora Sachs. Milton Welch, wie immer, Robur.

Dracula und der Verrat von Frankenstein

00:06:51
Speaker
Und jetzt kommen wir zu meinem Highlight in dem Hörspiel, stimmmäßig. Daniel Zillmann, der den Alistair Crowley spricht. Eine mega coole Stimme. Der könnte den Erwachsenen Bart Simpson sprechen.
00:07:05
Speaker
Und Rent Rains als Mycroft Holmes und Sascha Rotermont als Oscar Wilde. Klasse Szene mit den beiden. Ich hab die Szene geliebt. Die war so toll. Wieder last but not least. Lutz, mal kennen Sie die Ansage heute in einer ganz verrückten Version. Mein Favorit aller Titelansagen aller besprochenen Folgen von uns. Der hatte richtig Spaß. Sind wir damit durch? Moment.
00:07:35
Speaker
Es geht ja weiter. Spoilerwarnung, jetzt wird das Hörspiel besprochen. Wer jetzt noch nicht das Hörspiel gehört hat, wird jetzt gnadenlos von uns gespoilert.
00:07:48
Speaker
Wir beginnen wieder mit einem prologen Anführungsstrichen, denn es ist eine Art Nacherzählung der ersten Folge. Also es wird erzählt, was so passiert ist, wie hier Frankenstein in seine alte Heimat kommt und wie er dann dort

Alistair Crowleys mysteriöser Einfluss

00:08:03
Speaker
beauftragt wird, etwas für seinen Vater zu tun, nämlich seine uneheliche Tochter vor dem Tod zu retten. Und das tut er auch. Und dabei passiert ein Unglück. Alicia entsteht neu.
00:08:15
Speaker
Und naja, sie schwört jetzt Rache, denn sie ist ja die neue Kreatur von Frankenstein und so endet oder beginnt die Geschichte hier. Schön gemacht. Die Musik darunter war auch sehr angenehm, sehr, sehr bedrückend.
00:08:31
Speaker
Das endet damit, dass Alessia, also die neue Kreatur, ihm Rache schwört und eben beteuert, dass alle sterben werden und am Ende natürlich er. Und sie flüchtet in die Nacht und dann startet die richtige Geschichte. Sie will jeden töten, der ihn kennt und auch jeden, der jemanden kennt, der ihn mal gekannt hatte.
00:08:51
Speaker
Also alles, was... Genau, alle. Die ist richtig, richtig böse. Und dann kommt die... Ich ringe da mit mir, weil diesmal kommen ja beide Melodien vor. Es ist so der geile erste Platz meiner Lieblingstitelmelodien, der MSU. Meine auch tatsächlich. Das ist richtig toll, gruselig, diese Musik.
00:09:12
Speaker
Wobei ich glaube, man kann die beiden Titelmelodien jetzt hier von Frankenstein und Minecraft und Wild nicht vergleichen. Definitiv nicht. Die haben ja eine ganz andere Stimmung, aber... Die sind beide grandios, finde ich.
00:09:25
Speaker
Ja, ich könnte mich nicht für meinen Favoriten darunter entscheiden. Das ist einfach ganz schwierig. Lutz Mackenzie sagt den Titel an und what the fuck fand ich den gut. Ja. Und wir waren ja auch gespannt, wie es da weitergeht, wo es jetzt weitergeht. Denn wir sind im Hauptquartier vom Zirkel der Sieben. Endlich im Zirkel.
00:09:45
Speaker
Dracula, der ist richtig sauer, denn Frankenstein

Apokalyptische Themen in Crowleys Darstellung

00:09:49
Speaker
hat sich seit drei Tagen jetzt nicht gemeldet und das macht ihn richtig sauer. Er befürchtet, dass Frankenstein ein Verräter ist. Während er da so wütet, sitzt Robo nebenan und
00:10:01
Speaker
schüttet immer wieder so kleine Öltropfen ins Feuer und spichelt. Frankenstein, den braucht er ja auch nicht und ist ja auch ein Unstümper. Und was wollen wir denn mit dem? Ja, Dracula lässt sich davon erstmal nicht so beeindrucken, also er ignoriert das erst. Und dann kommen Theodorasax und Alistar Crowley. Dein Wunsch geht in Erfüllung und ein Wunsch von mir, einen neuen in den Zirkel zu kriegen, erfüllt sich auch.
00:10:31
Speaker
Also Alistair Crowley ist eine Person, die hat wirklich gelebt. Ja. Ich möchte heute gar nicht so viel drüber erzählen. Ich denke, dass der in irgendeiner anderen Serie, sei es Fog oder Wild, da eine richtige Einführung bekommt. Und in dem Moment werden wir dann zu ihm mal was intensiv vorbereiten. Ich hab das heute Vormittag ganz blauäugig angefangen. Und das ist, ohne zu lügen, der längste Wikipedia-Eintrag, den ich jemals über jemanden gesehen habe.
00:11:00
Speaker
Um Gottes Willen. Da war ich gut, dass ich es nicht gelesen habe. Er ist am 12. Oktober 1875 als Edward Alexander Crowley in Leamington Spa geboren und am 1. Dezember 1947 in Hastings East Sussex gestorben. Er war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger. Der hat einen eigenen Kult. Der hat eine eigene Religion gegründet dadurch. Das ist
00:11:26
Speaker
Eine ganz komplexe Lebensgeschichte. Hier müsste der ja gerade mal um die 20 sein. Relativ jung noch. Wobei, ne. Wird er 75 geboren? 1875. Und wenn wir jetzt hier so um 1895 bis 1896 so sind, ich weiß nicht genau wo.
00:11:48
Speaker
Ja, also Mitte 20 Maximum wird der hier in unserer Geschichte sein. Der hat zum Beispiel das Tod- oder Thoth-Taro konzipiert und das ist tatsächlich eines der meistverbreiteten und meistverkauften Tarodecks weltweit. Er hat mehrere Berge bestiegen, den K2 und da sind wir jetzt gerade mal bei einem Viertel von dem Beitrag.
00:12:10
Speaker
Mir kam er auch bekannt vor, also der Name Alyssa Crowley, und ich habe nicht gewusst, woher ich diesen Namen kenne. Ich habe immer gedacht, Mensch, irgendwoher kennst du den. War der mal in irgendeiner Geschichte?

Draculas Misstrauen und Suche nach Frankenstein

00:12:21
Speaker
Und ich habe in allen möglichen Sachen gestöbert und geschaut, woher ich den Namen kenne. Und ich kenne ihn tatsächlich von Faith von Helsing, dieser Hörspielserie, von der ich ja so viel vorschwärme, also hört da mal rein.
00:12:32
Speaker
Er wird da in Verbindung mit der Apokalypse gebracht. 666, die Todeszahl. Also dem Satan, dem Entgegner von allen. Er bezeichnete sich selber als das große Tier 666. Genau, das große Tier, so wird er genannt. Das liegt halt auch an seiner Kindheit. Sein Vater war Wanderprediger und er war da viel mit. Und er hat sich auch viel mit der Offenbarung des Johannes beschäftigt. Von daher hat er da schon das alles als Kind mitgenommen.
00:13:02
Speaker
Und Alistar Crowley spielt in der ersten Staffel von Faith eine ganz, ganz große Rolle. Er ist der Endgegner natürlich, aber ich spoilere auch hier schon wieder. Grandios! Und jetzt weiß ich ja, woher ich es kenne und ich hab später Lust reinzuhören nochmal.
00:13:15
Speaker
Ich bin gespannt, wie er jetzt am Ende dazu kommt. Wir sehen ja wieder daran, dass wir irgendwo in dieser Zeitleiste jetzt sind. Ich schätze mal, dass es vielleicht vor Dracula läuft. Es muss glaube ich davor sein. Sie haben ja in Dracula, haben Sie ja angesprochen, dass es ein paar Diskrepanzen hatten in der Vergangenheit. Also gehe ich von aus, dass das vor Dracula, also vor Drakulas
00:13:40
Speaker
Dann müssen wir das schon wieder thematisieren, wer hier der Hahn im Stall ist. Genau, ich denke, das kommt vor der Dracula-Serie. Guter Hinweis. Außer es kommt noch irgendwas, was wir nicht wissen. Naja, das werden wir ja sehen. Genau.
00:13:52
Speaker
Auf jeden Fall ist Dracula so sauer. Er sagt, die beiden sollen jetzt ihn suchen. Die wissen ja, dass er irgendwie in die Schweiz gefahren ist. Er sagt auch, wenn es sich rausstellt, dass Frankenstein ein Verräter ist, dann soll er ohne Rücksprache mit Dracula direkt liquidiert werden. Und Robo sagt, na ja, warum macht ihr das nicht gleich einfach so? Ja, der hat wirklich keinen Bock auf Frankenstein. Der hat keinen Bock mehr auf den. Der schafft das auch alles so. Aber nein, Dracula will, dass es nachgeschaut wird.
00:14:21
Speaker
Dracula sagt, dass da zu Noten Exempel statuiert werden soll, denn alle können hier ersetzt werden. Wahrscheinlich außer er. Ja,

Familienkonflikte und Bedrohungen auf dem Anwesen

00:14:29
Speaker
mit zweit. Damit wird Mobor, sage ich Robor, dann auch mundtot gemacht. Ja, und das hat in jedem Fall Konsequenzen. Also egal, ob sie ihn jetzt finden und ob er kein Verräter ist oder ein Verräter ist. Also egal, was passiert, es hat so oder so Konsequenzen. Dann sollen Theodora und Alistair sich sofort auf den Weg machen. Und die flitzen dann los.
00:14:50
Speaker
Ja, und wir flitzen zur nächsten Szene. Haha, ich bin doch toll. Wir sind im Salon. Die Mutter von Frankenstein ist jetzt da und ja, spricht ihm gut zu, denn Viktor ist ein bisschen durcheinander. Irgendwie ist sie versöhnlich, ne? Ja, sie ist wirklich sehr, sehr freundlich zu ihm und ja, es ist doch alles nicht so schlimm. Die Alessia ist doch ein gutes Mädchen. Vielleicht schafft sie es auch so und vielleicht ist es gar nicht so schlimm.
00:15:15
Speaker
Also sie versucht, ihm so ein bisschen Mut zu machen und er fühlt sich schuldig. Er hat Zweifel und weiß nicht, was er jetzt machen soll. Seine Mutter weiß jetzt auch von der Affäre von Karol und macht ihm aber auch da keinen Vorwurf. Sie sagt halt, na ja, kann ich ihm einen Vorwurf machen? Ich bin ja alt und krank und...
00:15:31
Speaker
Die hat aufgegeben. So nichts mehr in der Lage. Also die ist wirklich überhaupt auf niemanden mehr böse. Die ist da total entspannt im Reinen mit allem. Und dann kommt Papa dazu. Und dann kommt Papa und ist erstmal wieder total streitsüchtig. Warum hast du das jetzt gemacht? Warum musstest du das jetzt machen?
00:15:49
Speaker
Aber das, was er gemacht hat, war völlig okay und völlig in Ordnung. Das war völlig cool, bis Victor seinen Willen durchsetzen musste. Ja, ich dachte mir auch, man, das ist eigentlich alles deine Schuld, was hier gerade passiert ist. Außer, dass du halt einen Sohn hast, der vielleicht ein bisschen Mitgefühl hat und eigentlich alles gut machen wollte, weil auch hier wieder, Victor ist eigentlich echt ein armer Wurm hier wieder, weil er wollte eigentlich nichts Böses machen. Ja, er sagt ihnen auch Leute, packt eure Sachen und haut hier ab.
00:16:17
Speaker
Ja, das hätten wir vor 20 Jahren schon machen sollen, hieß es dann. Und er sagt aber auch, nee, jetzt haue ich ab. Und er meinte, der Vater galt, nee, die Ratten verlassen das Ding, das Schiff, du haust nicht ab. Und überhaupt können sie ja nicht allein lassen. Wobei ich auch denke, das ist eine komische Reaktion, weil er will ihr die Segel streichen.
00:16:34
Speaker
Ich weiß nicht. Dann fragt er ihn auch noch, sollen wir etwa den Familiensitz abbrennen? Schönes Foreshadowing auf... Ja, dass was kommt. Naja, und dann fangen auch noch Mama und Papa an zu streiten, weil er fühlt sich so ein bisschen von ihr in den Rücken gefallen. Und Frankenstein sagt, na ja, ich gehe jetzt meine Sachen packen. Und plötzlich hört man draußen einen Knall. Papa sagt, Hermann soll mitgehen und die werden jetzt im Stall gucken, was da los ist. Genau.
00:17:02
Speaker
Victor soll zu Melina gehen und auf sie aufpassen und Mama soll sich einschließen. Genau, weil Melina ist ja die Schwächste und das ist eine gute Aufhaltung. Und die wichtigste für den Papa. Auf jeden Fall. Ja und Frankenstein wird dann noch von seiner Mutter, die sagt noch, ich habe Angst, aber geh nun mal lieber zu Melina. Also die scheint wirklich aufgegeben zu haben. Oder sie weiß, was jetzt kommt.
00:17:22
Speaker
Und das wird auch mit unheilvoller Musik eingeleitet. Dann gehen wir nach unten vor das Haus, denn da ist jetzt der Vater und der Herrmann, die gucken da was los ist. Also sie sehen die Pferde drehen durch, Skatter ist offen, die laufen da schon rum in Panik.
00:17:39
Speaker
Schöne Regengeräusche im Hintergrund. Ja, es regnet auch und es gewittert. Frankenstein ohne Gewitter passt ja auch nicht. Es muss ja auch. Ich denke, in jeder Frankenstein-Folge wird es hier auch ein Gewitter geben. In unserer Hörspiel-Serie hier. Da wette ich drauf. Also Minimum Regen.
00:17:55
Speaker
Das ist ja auch elementar für ihn, wie Elektrizität und Blitz und sonst was. Genau, also jedenfalls, Pferde drehen durch und sie hören, im Stall ist noch jemand oder hört man noch ein Pferd und das ist als der Hengst Icarus auch ein toller Name und der ist noch da und der will auch raus und dreht durch. Da klingt es ein bisschen verhalten.
00:18:16
Speaker
Also man hört das Pferd schon, Viren und Schnauben und sonst, aber wenig sonst Geräusche. Und der Vater sagt ja egal, komm, mach die Tür auf, lass ihn raus. Und der meint, was, sind sie sicher? Das geht doch nicht. Ja doch, der muss jetzt raus. Ich glaube, sowas weiß man aber auch, wenn man auf so einem Land sitzt, wohnt, auch wenn man jetzt nicht unbedingt der Stallbursch ist. Aber die haben ja das Personal, glaube ich, auch reduziert, hat er gesagt. Ja, ja. Es will ja keiner bei ihm arbeiten. Also wird sicherlich der Hausdiener auch so eine Arbeit mitmachen. Der fährt ja auch die Kutsche.
00:18:44
Speaker
Schon, also der macht das schon. Genau und es ist noch wichtig, die Tür ist offen und Hermann war sich sicher die Tür zugemacht zu haben, deshalb gehen sie auch in den Stall. Das Pferd ist draußen und die beiden teilen sich auf. Der Stall ist ja groß, das was auch immer könnte überall sein. Ja, es ist noch da, also das Gefühl wird einem gegeben. Es ist da. Wir wissen nicht, was es ist, aber es ist da und der Hermann geht mit einer Heugabel oder einer Mistgabel nach oben.
00:19:08
Speaker
Er wird hochgeschickt. Noch viel besser. Gehen Sie mal hoch. Ich warte. Ich komme dann irgendwann. Wenn was ist, komme ich schnell nach. Gar kein Problem. Ich gebe Ihnen Rückendeckung.

Alessias unaufhaltsame Rache beginnt

00:19:19
Speaker
Es ist halt Personal. Was willst du machen? Und er hat noch den Wolfer. Und dann ist auch Jürgen Thormann wieder so richtig. Jürgen Thormannisch. Was sehen Sie denn jetzt? Warten Sie doch mal. Machen Sie mal hin.
00:19:31
Speaker
Aber es passt zu diesem Baron und er hat natürlich die Waffe, den Revolver oder was auch immer das ist und bleibt unten, puckt sich da um. Ich denke, es ist eine gute Idee sich aufzuteilen, da passiert nie was, das ist super. Das habe ich in ganz vielen Filmen schon gesehen, dass das immer die allerbeste Idee war.
00:19:49
Speaker
Das ist beim Pen & Paper auch so. Wenn wir uns aufteilen, das ist super. Das ist die beste Idee überhaupt. Ja, da freut sich der Spielleiter erstmal. Am besten wollen sich drei oder vier kleine Gruppen einteilen, die auch gar nicht wissen dürfen, was die anderen machen. Nee, nee, nee. Da kommt richtig Spaß bei auf. Das ist eine super Idee. Jedenfalls ist das auch eine ganz tolle Idee. Den Hermann geht da hoch und man hört irgendwas.
00:20:11
Speaker
Er macht ja nichts falsch. Papa hat zwar gesagt, wenn was ist, komm ich helfen. Er hat aber nicht gesagt, wenn mir was passiert, musst du mir auch helfen, komm. Hermann, der ist jetzt 20 Jahre der Diener. Der wird ja jetzt da auch nicht mit 19 angefangen haben. Der ist jetzt wahrscheinlich so... So, er ist schon ein bisschen... Genau, und der wird dann ja auch brauchen, bis er da diese Holzleiter wieder runtergeklettert ist. Also ideal zwei alte Männer geben auf Jagd.
00:20:36
Speaker
Es ist schon wirklich eine sehr... Was soll man sagen? Unten wird er natürlich angegriffen. Wir hören einen Schuss. Also wir hören auch nur diese Geräusche, ne? Ja, und wir hören ihn schreien oder irgendwas. Irgendwas machen da unten. Aber, und Hermann... Und dann schießt er. Ja. Und ruft dann, Wolf hat mich angegriffen. Ein Riesentier. Ja. Und verfolgt den. So hab ich das jetzt interpretiert. Genau, also er hat geschossen und dann ist er weg oder nicht zu hören oder ist draußen. Man weiß es nicht genau. Und dann, Hermann...
00:21:04
Speaker
Ich glaub, Willim noch nach, aber dann sieht auch er, dass da jemand aufgetaucht ist bei ihm oben auf dem Rollator. Wer das es ist. Und das hat keine Luftbalance dabei. Nein. Es ist Alessia, die jetzt ihre Drohungen wahr macht und ihn als erstes Opfer auserwählt und ihn umbringt.
00:21:22
Speaker
Ich hab so rausgehört mit dem Messer, einmal irgendwie die Kehle oder einmal erstochen und dann ihm noch den Rest gegeben. Find ich, braucht man auch nicht zu detailliert. Das hat ja gereicht. Man hört das so ein bisschen gurgelt und dann hat sie ihm den Rest gegeben. Und dann kam eine ganz tolle Zitat. So ist es recht. Und jetzt Frankensteins empfangt meine Rache.
00:21:47
Speaker
Richtig schön, richtig böse. Ja, ich habe schon gesagt, die Sprecherin macht hier echt eine gute Sache und ich finde, hier passt sie. Sie macht es noch besser als in der ersten Folge. Und das nimmt man ja auch ab. Also da gefällt sie mir sehr gut. Als Alessia war sie ja noch lieb und nett. Und jetzt ist sie ja von dem Trauma und von den anderen Eindrücken, wie wir dann ja am Ende feststellen, ja auch verändert. So richtig besessen halt. Das macht sie richtig gut. Das passt sehr, sehr gut. Genau.
00:22:15
Speaker
Ja, nächste Szene. Wir sind bei Melina und Frankenstein will nach ihr sehen und sagt, Mensch, umlegst du da nicht im Bett? Du sollst doch noch liegen. Nö, sie ist kräftig, sagt sie dann. Sie heilt besser als gedacht. Sie hat ja jetzt gutes Heilfleisch.
00:22:30
Speaker
Ja. Als er das sagte, war mir irgendwie klar. Ach du Scheiße. Sie hat jetzt gute Gene, gutes Heilfleisch. Das ist ganz, ganz toll. Und sie ist ihm auch dankbar für das, was er getan hat. Für sie ist er ihr Bruder. Genau. Und versteht auch, dass er die Familie, also besonders Papa nicht so mag und deswegen mit der Familie auch nichts zu tun hat. Und sie sagt halt aus, es ist vielleicht besser, wenn du wirklich gehst, weil sie will ja bloß dich umbringen. Also in erster Linie.
00:22:57
Speaker
Na ja, und sie ist auch wegen diesem Dario besorgt. Der hat ja nur noch gesehen, was da passiert ist. Und dann hören wir die Schüsse. Das ist quasi direkt im Anschluss tatsächlich, weil wir hören die Schüsse dann und hören den Lärm draußen. Aber dann hören wir, das ist interessant, weil wir hören jetzt dann die Schüsse draußen und es wird noch ein Schrei gehört. Der kam von unten, wird noch gesagt.
00:23:17
Speaker
Und dann geht's schon in die nächste Szene, weil die wird durch Musik unterbrochen, beide rennen nach unten in den Salon oder wo auch immer. Die Tür ist aber verschlossen. Also sie stehen davor, kommen nicht rein, wo die Mutter sich eingeschlossen hat. Ja, die hört ja, wenn man ihr was sagt. Die hört zu, ne? Die macht das schon. Naja, und Papa kommt aus der Atem, kommt da rein und sagt, ja, was macht ihr hier? Was soll denn das? Und dann brechen sie Frankenstein und der Vater hat die Tür auf.
00:23:43
Speaker
Ich hab ja noch was vergessen. Was denn? Es kam ja noch ein neues Zitat. Von wem? Von ihm. Nachdem sie den Schrei hören, sagt er, sie ist hier. Alessias Rache hat begonnen. Ja. Das hätte Sinclair sagen können. Das ist so ein typischer, ja, allgemein haben ja diese ganzen Hörspiel, das war ja bei Dracula auch schon so, haben ja diese effektheischenden Zitate immer, diese Phrasen, die du überall hörst. Genau, bei Frankenstein und auch bei Sinclair. Es erinnert mich auch sehr stark an Sinclair jetzt allgemein.
00:24:12
Speaker
Ja und oh Wunder, Papa und Viktor machen was gemeinsam und sie brechen die Tür zu diesem Salon auf. Ja auf jeden Fall, Mama ist tot. Ja. Nicht die Mama. Sie wurde erwürgt. Also da bricht er jetzt wirklich zusammen. Das ist jetzt wirklich zu viel für ihn, für den Vater. Das packt er nicht. Betrügen kann er sie aber so was. Ja aber Frankenstein ist ja schuld.
00:24:36
Speaker
Ja, ja, das kommt dann auch noch, weil er ist ja in allem schuld. Das steigert sich dann immer mehr. Also Frankenstein folgert jetzt erstmal, dass Alessia im Salon gewesen sein muss, dann über den Efeu nach unten geklettert sein soll. Also muss sie den Wolf als Lockvogel benutzt haben. Genau. Jetzt möchte ich mit dir zusammen diese Falle rekonstruieren.
00:24:57
Speaker
Ja, ich auch. Weil ist das jetzt vorher passiert? Also Alessia muss ja im Haus gewesen sein. Genau. Fangen wir mal so an. Sie ist ja aus dem Haus gerannt. Ja. Anfang des Hörspiels. Genau. Und dann muss sie zurückkommen. Dann muss sie diesen Wolf irgendwie hingeholt haben. Ja. Und dann muss sie sich im Haus versteckt haben.
00:25:18
Speaker
Genau, es wurde noch gesagt, dass sie vielleicht eine Verbindung zu dem Wolf aufbauen kann. Vielleicht konnte das die Lorena, in dessen Körper sie jetzt steckt. Soweit ist er ja noch gar nicht. Ja gut, das kommt dann später, ist recht, genau. Das heißt also, die hat dann oben gewartet im Salon, bis die Schüsse fallen, weil sie dann weiß, dass einer der Männer dem Wolf hinterher rennt und der andere durch seine körperliche Gebrechlichkeit nicht in der Lage ist, schnell genug hinterherzukommen, weil er die Treppe noch runtersteigt.

Frankensteins verzweifelte Lage und Vaterkonflikt

00:25:46
Speaker
In der Zeit erwirkt sie dann die Mutter.
00:25:48
Speaker
Ja. Ja.
00:26:07
Speaker
Schon sehr sportlich dann, ne? Also, die muss ja ... Ein Plan, der aus sehr viel Zufall dann basiert. Hermann ist ja oben, also muss sie ja ... Also, entweder ist sie wirklich ... Ich hab's mir so vorgestellt, er klettert dann da so langsam nach. Ja. Ist dann so an der Leiter und zieht so seinen Fuß aus der letzten Sprosse raus und verheddert sich dann noch, weil er ja schon bisschen tüdeliger ist, und dreht sich dann um, ist noch unten beschäftigt, guckt hoch, und da steht sie dann da im Eingang der Erscheune. Das S war vielleicht der Wolf, der dann unten den Vater angegriffen hat.
00:26:37
Speaker
Also ich musste auch öfter hinhören, bis ich das verstanden hab, was da jetzt genau in welcher Reihenfolge passiert, weil das war schon ein bisschen verwirrend, aber ja ... Ich glaube, so wie ich das jetzt rekonstruiert habe, macht das schon ... Das macht schon Sinn, das passt schon so, wie es ist. Auf jeden Fall, Papa fängt an so richtig rumzuheulen, das ist ja alles scheiße, Victor ist an allem schuld. Wenn Victor nicht gewesen wäre, wäre er gar nicht auf die Idee gekommen, eine uneheliche Tochter zu produzieren und dann seinen Sohn zu zwingen, die dann zu heilen.
00:27:06
Speaker
Wenn Victor nicht gewesen wäre, wäre ihm dieses Schicksal komplett erspart gewesen. Auch wenn man so was jetzt so nicht sagt. Aber zum Glück hat er jetzt einen Herzinfarkt und Ruhe ist. Ja, also mich hat's auch genervt. Klar, Victor hat damals einen riesen Fehler gemacht, also vor 20 Jahren oder so. Aber es war ja eigentlich seine Idee. Es war die Idee vom Vater, der jetzt gesagt hat, ja, du, meine Tochter, die ist jetzt krank, heil die mal. Mach noch mal das, was du gemacht hast. Scheiß Plan, was machen wir jetzt?
00:27:33
Speaker
Er hat ja alles ja eingestellt, genau deswegen, weil er ja wusste, ah, die hat niemand. Wie hieß die andere, Lorena? Die Mörderin? Die Lorena, ja. Genau, da hätte er ja auch sagen können, so, nee, jetzt ist Schluss hier. Aber er hat natürlich auch wieder Angst vor den Konsequenzen gehabt. Ja.
00:27:48
Speaker
Also Papa tot und wir haben den Kanon von Frankenstein wieder gerade gerückt. Genau, also wirklich, also der Herzinfarkt kommt sehr, sehr plötzlich. Der Vater heult wirklich rum. Der ist total mitgenommen und er packt das überhaupt nicht mehr. Das kriegt man auch mit. Also er keucht dann nochmal so und fällt dann wirklich um und ist dann tot. Also das geht ganz, ganz schnell. Und ich hab's mir schon gedacht, dass das kommt. Also Herzinfarkt und dann ist Ruhe. Und dann überlegen sie halt alle abzuhauen und das Haus nochmal abzufackeln.
00:28:14
Speaker
Alle ist natürlich aus... Alle, ja, also wir haben ja nur noch zwei. Und dann ist Alessia unten, unterm Fenster oder wo auch immer und droht ihm noch mal. Und jetzt mache ich, wie hat es gesagt, jetzt... Du wirst leiden. Jetzt bringe ich deine Schwester um und dich. Genau, dann... Dich werden deine Leute wie ein Hund hetzen. Genau. Und wenn ich dafür nach Katania, Island oder London müsste. Und da hörst du so Klatsch.
00:28:41
Speaker
wie er sich gegen die Stirn schlägt und versteht. Sie haut ab, lacht sich da ein, ihm fallen die Schuppen von den Augen.
00:28:50
Speaker
Und ihm wird klar, der Stromschlag hat irgendwie die Nerven oder die Gehirnströme miteinander verbunden und sie hat sein Wissen bekommen. Und er sagt, er muss jetzt nach London, denn sie will die Geheimnisse des Zirkels ausplaudern, die nur er weiß. Und wenn er nicht schafft, vor ihr nach London zu kommen, wird er in London ankommen und von den Leuten zerfetzt.
00:29:15
Speaker
Aber findest du das nicht ein bisschen abwegig mit diesen Gehirnströmen? Also ich weiß nicht, musste das sein? Also dass die jetzt da noch eine Verbindung zu ihm hat? Weil das kommt mir auch so ein bisschen aus dem Nichts. Ja klar, das ist so ein bisschen so aus dem Nichts raus. Das... Aber ich finde das...
00:29:33
Speaker
Man kann man machen, ja. Die Tatsache, dass sie dieses Wissen hat, ist natürlich auch schwer, jetzt das irgendwie anders zu erlangen.

Komische Begegnung: Wilde und Holmes

00:29:41
Speaker
Ja, wobei... Ich finde diese Gefahr, die jetzt davon ausgeht und jetzt ja noch eigentlich viel interessanter in der Konstellation, dass er sie verfolgt, um den Zirkel vor der Aufdeckung zu bewahren, die vom Zirkel ihn jetzt aber jagen,
00:29:56
Speaker
Und er den klar machen muss, dass sie eigentlich ein viel wichtigeres Ziel haben und zwar diese Alessia aufzuhalten, denn die kann ja alle. Also im Endeffekt hat er wieder so ein Schlupfloch. Aber dazu kommen wir auch später. Das habe ich mir auch schon alles ausgedacht, wie das ungefähr so passieren wird.
00:30:13
Speaker
Ich finde es auch gut, wie es gemacht ist. Und es ist gepasst auch in die Geschichte. Aber ich fand es ein bisschen aus dem Nichts. Unplausibel. Ja, aber okay, nicht schlimm. Kann ich mitleben, wenn das das Einzige ist. Ja, und jetzt muss er nach London, wie gesagt. Auch wir müssen auch nach London, weil da geht es nämlich weiter. Wir treffen zwei ganz tolle alte Bekannte aus einer ganz anderen Serie. Aber ich muss sagen, als es hieß London, war mir klar, dass zumindest der eine vorkommt.
00:30:42
Speaker
Irgendeiner muss vorkommen, genau. Und es ist ja so, wir reden von Oscar Wilde und Michael Thomas. Super in Shannon Powell und John Sinclair.
00:30:53
Speaker
Einer der besseren Dialoge zwischen den beiden. Sie kreuzen gleich natürlich wieder die Zungen, er kommt in den Raum und gleich geht es los. Aber man merkt, dass sich ihre Freundschaft zu dem, wo wir in den Besprechungen bei Wilds sind, jetzt schon verfeinert hat. Ihre Chemie hat sich ein wenig aneinander angepasst. Hier geht es halt um einen Stuhl.
00:31:14
Speaker
Nein, um ein Melkschema. Ja, und über den Respekt um den Stuhl. Und es ist ein ganz harmonisches, lustiges Streitgespräch. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:31:25
Speaker
Ja, auch. Wollen sie jetzt hier stehen bleiben oder hier, dann brisken sie sich einen Zug bekommen und ach ja. Und dann zückt Holmes das Telegramm von Alessia. Na ja, und Alessia möchte Frankenstein und den Zirkel verpetzen und sich mit Mycroft Holmes treffen, um ihnen das alles zu erzählen. Wild findet es super, sich zu treffen. Er soll eine Adresse hinterlegen im Scotland Yard, wo sie ihn erreichen kann. Und der will aber nicht die Adresse von dem Büro. Das ist, nee, will er nicht.
00:31:53
Speaker
Ist ihm zu privat wahrscheinlich, weil er da ja hauptsächlich wohnt, wie er Wild schon festgestellt hat. Ja. Außerdem ist er ja auch am Wochenende bei Lord Carrington zur Jagd eingeladen. Das heißt also Lord Carrington geht jagen und Holmes macht sich da einen bunten. Naja, aber Wilds Adresse will er auch nicht angeben, weil die kriegt einen Schock, wenn sie dahin kommt. Ist auch schön.
00:32:12
Speaker
Ja und er sagt, Waltern ist doch super, dann bestellen sie die doch dahin, schön anonym, kann man sich ja schön abgelegen. Wo ich mir dachte, der perfekte Ort für ein Showdown. Ja. So ein Anwesen. Das ist doch genau der Ort für ein Täter Tät, wie er gesagt hat, ne? Vor allen Dingen ist es ja ein Täter Täter Tät.
00:32:29
Speaker
Also es ist ganz, ganz toll. Wir werden viel Spaß haben damit, glaube ich. Das will ich hoffen, gerade wenn Wild dabei ist. Aber Holmes findet die Idee gut und weil Wild diese tolle Idee hatte, darf er nämlich mitfahren auf ein schönes Jagdwochenende und Wild ist begeistert. Er schenkt ihm das Jagdwochenende, weil er hat so eine tolle Idee. Super. Und er soll übermorgen um acht Uhr bei ihm ins Büro kommen und Wild auch gleich
00:32:56
Speaker
Und er soll sich was Vernünftiges anziehen. Nun ziehen Sie sich endlich was Anständiges an. Dann kommt diese grandiose, tolle Musik. Und zwar, wie ich das Gefühl habe, wirklich einmal in kompletter Länge. Ja. Ich mag ja diesen Teil, wo es dann so ein bisschen langsamer wird und so eine Miss Marble-hafte Stimmung bekommt. Ja. So eine sehr lustige Melodie wird. Das gefällt mir richtig gut. Das macht richtig Spaß. Ja, das passt auch. Ich hatte nach der Musik auch ein bisschen Lust eigentlich den Wild weiter zu hören.
00:33:24
Speaker
Ja! Brech ich jetzt kurz ab und mach die fünfte Folge an? Oder die sechste? Ich hab die Musik einfach noch mal gehört und bin dann weiter im Hörspiel gegangen. Das hat auch funktioniert. Ach, kann man die Musik irgendwo komplett hören? Die sollten mal so ein Album rausbringen mit nur der Musik. Wie drei Fragezeichen Hörspielmusik kann man auch das machen. Vielleicht lässt sich da was anstoßen. Theodora Zaks oder Theodora Sachs und Alistair Crowley. Die sind beim

Verfolgungsjagd: Crowley und Theodora

00:33:50
Speaker
Frankensteinischen Anwesen angekommen. Ja, in Genf oder bei Genf.
00:33:54
Speaker
Es ist abgebrannt.
00:33:56
Speaker
Man hat es schon fünfmal angedeutet und jetzt ist es wirklich weg. Jetzt sieht man noch Glutnester tatsächlich. Crowley ist jetzt hundertprozentig überzeugt, dass Frankenstein ein Verräter ist. Der wollte jetzt seine letzten Spuren verwischen und will jetzt, dass sie hinterherfahren und ihn suchen und töten. Theodora hingegen zweifelt an dieser Version und möchte das weiter hinterfragen. Da sehen sie einen Mann, der als er mitkriegt, dass sie ihn sehen, sofort wegrennt und sie verfolgen ihn.
00:34:26
Speaker
Was hat der da eigentlich gemacht? Wird das irgendwo gesagt? Naja, es ist ja so eine dörfliche Gegend. Läuft der da einfach rum? Ich dachte immer... Ja, keine Ahnung, irgendein Bauer? Ich glaube, es ist ein Bauer. Sagt er das nicht? Ja, ist aus dem Dorf jedenfalls.
00:34:41
Speaker
keine Ahnung, was er da macht. Also auf jeden Fall ist er da. Und da ist natürlich ja auch was ganz Großartiges passiert. Es ist ja da jetzt auch nicht jeden Tag, dass da so ein Herrenhaus abbrennt. Und dann sind da zwei merkwürdige Leute. Ich mein, Alistair Crowley ist so ein Kultist. Der wird sich jetzt wahrscheinlich auch nicht so normal anziehen. Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, wie wir uns den vorstellen können. Und tatsächlich stelle ich mir Theodora Saxx ja vor wie Lady X. Ja, aber wie
00:35:09
Speaker
So die rechte Hand von Doktor Todt die ganze Zeit, jetzt ist sie das von Dracula. Natürlich auch schwierig vorzustellen, dass da eine in hautengen Lederklamotten im viktorianischen Zeitalter rumrennt, aber das sind ja wahrscheinlich zwei sehr auffällige Typen. Natürlich rennt man dann weg.
00:35:25
Speaker
Ich kann mir schon vorstellen, dass die dann ein bisschen extravaganter ausschaut. Sie will ja auch Dracula gefallen, das ist was man auch schaut. Crowley läuft dem Typen hinterher, stellt ihn und sie erfahren, dass er bald wo heißt. Ja, aber mehr erfährt er jetzt auch erstmal nicht. Nee. Er fragt ihn auch halt so relativ von oben, er fragt, wer bist du, erzähl uns alles, was ist hier passiert.
00:35:47
Speaker
Ja, so unfreundlich. Und dann sagt Theodora, komm lass mich mal. Schiebt ihn so mit so einer abfälligen Geste beiseite. Ich mach das besser. Während sie spricht, haben wir auch so eine Atmo-Musik im Hintergrund.
00:36:03
Speaker
Weiß ich nicht, ist das eine Hypnose? Das hab ich mir auch gedacht. Entweder eine Hypnose oder eine Hexenkraft oder ähnliches. Sie redet auch ganz anders mit ihm, durchdringender. Also ich weiß jetzt nicht, ob es magische Fähigkeiten sind oder ob sie der Hypnose fähig ist. Vielleicht ist das Magie? Sind wir mal gespannt. Vielleicht kennen wir diese Fähigkeiten schon, aber haben diese Folgen noch nicht gehört.
00:36:28
Speaker
auch sein. Es hat doch gepasst zu ihr. Ja klar passt es zu ihr, dass sie Leute verhexen kann. Ich finde ja diese Figur toll, das habe ich ja schon immer gesagt. Aber ich denke auch, dass hier unser Crowley noch ein bisschen mehr Scheinzeit hat. Ich bin mal gespannt, was der kann.
00:36:46
Speaker
Durch diese Hypnose, Magie, was auch immer, erfahren sie alles, was sie wissen müssen. Also das Haus ist vor zwei Tagen abgebrannt, alle sind tot, also die Familie. Und eine Frau, der aber nicht ganz so zu trauen ist. Ach, die Maria meinte. Die hat gesehen, dass Viktor Frankenstein mit einem Koffer in der Hand Richtung Bahnhof gelaufen ist.
00:37:06
Speaker
Er hatte eine Ledertasche dabei. Plastiktüten gab es damals noch nicht. Was soll er machen? Und jetzt sagen sie gut, jetzt müssen sie ihm nach. Sie fahren ihm also dann nach. Hinterher. Und damit endet diese Szene auch wieder. Und wir sind in Wien. Wien ist so geil. Also ich mag diese Stadt unglaublich gerne. Da möchte ich auf jeden Fall mal hin. Das ist bestimmt eine tolle Stadt. Wir waren zweimal da und ich will immer noch hin. Ich war in der Wiener Oper. Zu einer Opernaufführung. Hast du Kutschentour gemacht?
00:37:35
Speaker
Ja, also ich hatte eine kurze Viakatur. Ist aber auch sehr sehr teuer. Ach nee.
00:37:43
Speaker
Ich habe mir tatsächlich eine Opernaufführung angeschaut. La Traviata, eine Karte, kostete 240 Euro. Eine Opernkarte. Auch nicht schlecht. Und damit verdienen die aber kein Geld. Also die Oper hat da zu viel Kosten. Am Naschmarkt, da wird dir alles Mögliche aufgedrängt und wenn du nichts isst und nichts probierst, dann sind die beleidigt. Wegen aber auch, wenn du sagst du willst 100 Gramm, kriegst du 500 Gramm.

Flucht auf den Orient-Express

00:38:07
Speaker
Und das stimmt dann schon so und dann musst du natürlich mehr bezahlen. So machen die das halt. Aber ist auch irgendwie ganz nett. Du weißt ja, worauf du dich einlässt. Du weißt ja, was du da bekommst. Also du kannst schon ein bisschen mit denen falschen. Du weißt schon, was da passiert. Wahrscheinlich war er früher mal besser, ein bisschen ausgefallener als jetzt. Aber ich kann es empfehlen. Es ist total schön dort. Damals vermutlich auch schon.
00:38:34
Speaker
1890. Aber definitiv eine schöne Kulisse, muss man sagen. Und ich habe mich gefreut, als wir in Wien waren. Ich hätte mich gefreut, wenn wir noch mehr in Wien gewesen wären und im Hauptbahnhof. War ja auch schon mal. Aber auch hier ist eine Menge los.
00:38:46
Speaker
Und der Orient Express ist das. Ist auch schön. Schweifen wir gleich mal wieder ab. Ich würde auch mal gerne mit dem Orient Express fahren. Gibt es das noch? Früher gab es das noch. Das gibt es noch und die Karten sind glaube ich scheiße teuer. Also die sind sehr sehr teuer. Du hast scheiße gesagt. Ja, ich lasse das drin. Ich weiß nicht, kommt man da als Normalsterblicher dran?
00:39:07
Speaker
Mal gucken. Ich finde ja Zugfahren wirklich gut. Ich bin da so ein kleiner Schelden. Zugfahren ist wirklich das entspannteste Reisen, wenn es nicht so doof teuer wäre und es nicht immer mit so viel Aufwand und Hustle zu tun hätte. Wobei man kann schon günstig fahren. Ja, aber Orient Express wäre toll. Übrigens heißer Tipp. Da machen wir bestimmt auch nochmal was drüber, weil ich kenne da jemanden, der ist ein ganz großer Fan von. Vom Orient Express. Aber bestimmt mal so ein Geburtstags-Special. Mal gucken. Aber wir können ja mit dem Orient Express mal fahren.
00:39:36
Speaker
Das könnten wir auch machen. Wir haben ja schon das, was wir im Herbst machen wollen. Da müssen wir mal anfangen mit der Vorbereitung. Da gibt es dann auf jeden Fall den chaotischsten Podcast, wenn wir alle sechs gleichzeitig über ein Mikrofon machen. Das wird so lustig. Oh Gott. Wollen wir das wirklich machen? Wenn es spruchreif ist, erzählen wir darüber. Jetzt hätte ich Lust auf Zug fahren, aber ohne Bahnstreich. Na gut, damals gab es den, glaube ich, noch nicht, oder? Den Bahnstreich mit dem Royal Express.
00:40:05
Speaker
Weiß nicht, nee, das war wahrscheinlich anders. Aber es ist halt auch eine ganz schön lange Strecke, über Moskau nach Konstantinopel oder war das über Konstantinopel nach Istanbul? Istanbul hieß es da schon dann. Es ist auf jeden Fall eine ganz schöne Strecke.
00:40:20
Speaker
Na, jetzt fahren sie nach Paris, glaube ich. Ja, mit Paris ist ja auch noch so eine Sache, aber Russlandreisen sind jetzt, glaube ich, nicht ganz so... Ja, würde ich jetzt auch nicht unbedingt machen. Weiß ich nicht. Besser nicht, besser nicht. Und wenn, dann will man ja auch alles. Also da hätte ich richtig Lust drauf. Da gucke ich mal, ob wir das als nächsten Gruppenausflug machen.
00:40:37
Speaker
Oh Gott, das wird so teuer. Ja gut, also wir sind jetzt immer noch in Wien am Bahnhof. Immer noch, noch nicht mit Morien Express weg. Wir sind noch nicht weiter gefahren, ne? Wir haben noch nicht weiter gemacht. Da fährt der nach Paris und Frankenstein, der muss jetzt auch da irgendwie hin, also in den Zug vor allem. Aber er hat ja keine Karte, da fängt es schon mal an. Ja, aber Lorena hat ihm ja sein ganzes Zeug geklaut.
00:41:00
Speaker
Stimmt, der sieht auch richtig abgerissen aus. Genau, er sieht aus wie ein Tütenpenner, völlig runtergekommen, hat Blut am Jackett. Aber er muss, er hat keine andere Wahl. Ja, er muss dorthin. Geht jetzt noch ein kleiner Dialog, den er belauscht. Sein Gedankenspiel völlig gehetzt und völlig unter Druck. Das spricht er richtig gut in der Szene.
00:41:20
Speaker
Er ist ja quasi der Erzähler und das macht er auch echt gut. Und so kriegt man das auch gut mit, was passiert. Genau, und wir hören den, was ist das, Schaffner? Der Schaffner, genau. Aber er hat leider keinen Dialekt. Kein Wiener Schmäh, kein Wiener Dialekt. Der Schaffner Anton. Der Anton.
00:41:37
Speaker
Also Anton gesprochen von Joe Gerner. Ich kann, wenn ich den höre, mir auch niemand anders dazu vorstellen mit der Stimme. Der sieht immer aus wie Joe Gerner von Gute Zeiten, Schlechte Zeiten. Grussan Moritz, ja, der fragt diesen Anton, aber alles ist ausgebucht. Ja, auch keine Schlafwagenabteile, alles zu, alles ausgebucht. Man hört auch, dass der Anton ihn so ein bisschen von oben beäugt.
00:42:01
Speaker
Ja, würde ich auch, wenn da so ein Typ da oft taucht, der so ein bisschen abgeranzter ausschaut. Naja, und was macht man dann? Man stellt sich da unauffällig daneben und lauscht so ein bisschen. Genau, und jetzt taucht... ...Scoville La Berge. Jetzt kommt mein Udo Schenk. Ach, den will ich auch mal zum Interview haben.
00:42:20
Speaker
Der in seiner Udo-Schenkchen-Art, der hat so eine Freundlichkeit, so gib mir das doch bitte. Aber in diesem gib mir dich doch bitte schwingt noch ganz viel mit. Er hat so eine bedrohliche Freundlichkeit. Naja, und der bittet den Anton, seinen Regatär, der jetzt gerade noch irgendwo beim Zoll ist, ihm noch Zeitungen holen, schickt.
00:42:40
Speaker
Der kommt dann später und Anton übernimmt es und kriegt auch noch so ein bisschen Schmalz in die Hand gedrückt. Er schafft es wirklich, freundlich unfreundlich zu sein. Mega, oder? Also du weißt ganz genau, wenn du das jetzt nicht machst, was er von dir verlangt, dann wird es für dich ganz anders enden.
00:42:59
Speaker
Und jetzt, wo du auch noch das Trinkgeld genommen hast, bist du ihm so richtig verpflichtet. Ja, jetzt musst du. Da geht es ja dann noch weiter. Frankenstein ist, was kann ich mit diesen Informationen jetzt anfangen? Was mache ich? Wie mache ich das? Er geht aus dem Zeitungsstand und wartet da. Auf einen jungen Mann, der dann kommt, vom Schaffner dann dahin geschickt wird. Der ist 40 Jahre alt, also ganz so jung. 40 Jahre finde ich jetzt keinen jungen Mann mehr. Im Mittelalter, oder? Weiß ich nicht.
00:43:24
Speaker
Ich bin 47 und ich bin mega jung, aber der normale 40-jährige Frankenstein passt ihn ab und lockt ihn unter einem Vorwand in einen Waschraum. Ja, ganz wichtig, sie haben auch die gleiche Statur, weil es für den Anzug auch wichtig. Super. Und in dem Waschraum schlägt er ihn nieder, praktiziert ihn in eins dieser Kabinetts, nimmt ihm seine Kleidung und sein Ticket ab und die Zeitung. Ganz wichtig. Und den Anzug.
00:43:54
Speaker
Ja, aber mit den Zeitungen verstehe ich nicht ganz wichtig. Aber ich weiß es nicht, weil ich denke, der Auftrag, die Zeitung zu holen, platzt ja jetzt mit seiner Intervention. Also kann es ihm ja egal sein. Das habe ich auch nicht so ganz begriffen. Aber vielleicht damit er auch was zu lesen hat. Das macht Sinn, weil er geht ja zurück zum Zug und der Schaffner weiß ja, ah ja, der kommt jetzt mit den Zeitungen. Also braucht er die ja. Dass er praktisch gesehen wird mit den Zeitungen. Genau, dass er ihn nicht genau anguckt. Wenn er ohne Zeitung kommt,
00:44:23
Speaker
Der Plan hat jetzt schon viele Löcher und das wird ihm auch relativ schnell klar. Nicht wirklich ganz so toll, aber okay. Wir glauben mal, dass der Schaffner nicht so genau, der Anton nicht so genau hinguckt.

Konfrontation und Melinas Eingreifen

00:44:34
Speaker
Was soll er anderes machen? Das ist halt auch kurz vor der Abfahrt. Er hat ja auch wenig Alternativen.
00:44:40
Speaker
Er verlässt den Waschraum und will den Zug besteigen. Da sieht er Alessia, die auch dabei ist, den Zug zu besteigen. Hat auch das Gefühl, sie sieht ihn und lächelt, aber steigt dann ein. Genau, sie hat ein Ticket. Wie sie es geschafft hat, weiß er nicht. Das fragt er sich aber egal. Sie hat jedenfalls was und steigt da ein. Na ja gut, aber er ist auf jeden Fall ihr auf der Fährte und das ist natürlich schon mal jetzt nicht so schlecht.
00:45:06
Speaker
Dann ist er auch schon im Zug und sucht nach ihr. Also er geht da irgendwie durch den Zug und guckt überall rein und sagt halt, oh, ich hab mich vertan, ich bin im falschen Abteil, es fällt auch gar nicht auf. Als er den Scoville Laberge in seinen Abteil kommt, da fällt ihm auf, ach du Kacke.
00:45:22
Speaker
Ich habe mir nur den gleichen Anzug an. Der kennt den. Was auch nur billig. Na ja, egal. Und er verlässt das Abteil und dann wird geklingelt. Die Service-Klingeln. Dann kommt der Schaffner an. Und vor dem Schaffner versucht er sich in einem Abteil zu verstecken.
00:45:37
Speaker
Genau, das ist der Anton, der Antonschaffner. Und dann kommen sie in einen Tunnel und alles ist dunkel. Da merkt er, dass jetzt noch jemand mit ihm im Abteil... Genau, jemand ist da und er riecht einen Duft. Kann er wahrnehmen, den er irgendwoher kennt. Daran riechst du gerade selber, mein Freund, dachte ich mir. Und er macht dann Streichholz an und slapstickmäßig bedankt sich Noelle und greift ihn an.
00:46:04
Speaker
Der Zug, ich weiß nicht, hält der irgendwo an? Wie kommt der da hin? Er hat jetzt nicht gesagt, dass in dem Moment, wo Frankenstein den Zug betritt, die Türen hinter ihm zugingen. Damals hat das ja ewig gedauert, bis dann so ein Zug wieder losfuhr. Die mussten ja auch neue Kohlen, neues Wasser und alles da einfüllen. Das hat immer noch gedauert. Von daher wird er wach geworden sein. Das kauf ich der ganzen Geschichte ab.
00:46:27
Speaker
Ja, also muss er wahrscheinlich direkt danach rein. Aber dann ist der Scoville natürlich ein guter Schauspieler, aber das kriegen wir später dann auch noch mit. Auf jeden Fall in diesem kurzen Handgemenge ist Noel in der Oberhand, ist auch alles noch dunkel und es hört sich so an, als würde er ihn erwürgen. Er liegt in einem Schwitzkasten irgendwie, so würde ich es jetzt gesagt.
00:46:50
Speaker
Plötzlich ist der Kampf vorbei, keine Kampfgeräusche mehr, nur er lässt von ihm ab und fällt hin. Als Melina greift die Hand von Frankenstein und sie, sie hauen ab. Ja, aber wie sie ihn verletzt hat, wird nicht so ganz erklärt. Es wird später nur gesagt, sie hat ihn ja fast umgebracht. Also ich denke, sie hat ihn mit dem Messer, weil sie hat ja ein Messer, was sie ihm später dem Frankenstein dazusteckt. Ich denke, sie hat ihn mit einem Messer verwundet. Also für mich hat es sich angehört, als wäre er tot.
00:47:19
Speaker
Erzählt sie ihm, dass sie ihm gefolgt ist und die Alessia auch gesehen hat. Und hat auch ein bisschen mehr beobachtet, denn der LaBerge transportiert offenbar seine verstorbene Frau in einem Sarg. Da dachte ich mir, wow, hier ist es eine Folge früher, dass wir mit einem Sarg im Zug unterwegs sind. Danke, ich dachte es mir auch. Reisen mit Sarg ist dann echt der heiße Shit hier.
00:47:44
Speaker
Bisher cooler gemacht, muss ich sagen. Diese Sarg schrägstrich Zugszene ist hier viel besser für mich. Ich werde es nachher nochmal sagen, aber diese ganzen Zugfahrten und auch diese Atmosphäre im Zug hier kommt viel besser rüber als in Fangenstein, äh in Dracula. Guck mal, das bei Dracula war so ein Transsilvanien-Bummelbahn und das ist der Orient Express. Was ist wohl cooler als die Kulisse? Die Kulisse macht doch alles aus. Das muss ich dir doch nicht erzählen.
00:48:15
Speaker
Alessia hat auch von einem Mann erfahren, der nämlich gesehen hat, dass irgendwo was aus dem Zug geworfen wurde. Du meinst, Melina hat von einem Mann erfahren, weil nicht, dass wir durcheinander kommen. Ich habe immer Alessia hier stehen. Kannst du mal sehen? Melina? Die hat es mitgekriegt, dass die Leiche aus dem Zug geflogen ist. Vermutlich von der Frau. Und dadurch vermuten sie dann, dass Alessia in diesem Sarg liegt? Genau.
00:48:39
Speaker
Und wohl sowohl der Laberge als auch sein Hündchen da wohl Bescheid wissen. Und jetzt wollen sie in den Gepäckwagen und den Sarg unter die Lupe nehmen. Genau, und es wird auch da schon noch gesagt, das kann sein, dass die sich alle kennen. Also hier Alessia und Laberge und alle. Dass das alles miteinander zusammenhängen kann. Also und im Gepäckwagen, da geht erstmal die Tür ziemlich schwer auf, weil die macht man nicht so oft auf. Die klemmt ein bisschen.
00:49:07
Speaker
Die Leute wissen, wie man Sarg schmückt auf der Reise. Mit Blumen und allem drum und dran. Da ist Dracula, der macht einfach nur eine Kette drum. Ja gut, da haben sie jetzt Seiletoben. Auf dem Boden sieht man noch ein bisschen Blutspuren. Kann schon sein, dass man eine Leiche rausgezerrt hat. Ja, was auch immer da passiert ist, das werden wir nicht rausfinden, denn Noelle, das Tu kommt dazu.
00:49:27
Speaker
Super gereimt. Und bedroht die beiden mit einem Revolver. Ja. Sagt auch hier, wenn ihr mich töten wollt, dann müsst ihr das richtig machen. Er ist also auch so ein kleiner Held. Ja. Und sagt auch, na ja, jetzt kann ich euch ja umbringen mit reinem Gewissen, denn wir sind hier in Belgien und da kann mir Laverge mit seinem Einfluss halt helfen. Von daher kann ich euch jetzt hier alle umbringen.

LaBerges Bedrohung und dramatischer Cliffhanger

00:49:50
Speaker
Jetzt darf ich, ihr müsst ja warten bis hier.
00:49:52
Speaker
Und Melina schummelt Frankenstein ein Messer zu. Sie hat es ja nicht geschafft, also darf jetzt Frankenstein. Genau, wir würden auch sagen, sie vertraut ihm wohl mehr als ihren eigenen Kräften oder Künsten. Frankenstein schaut ihn auch direkt an und... Hinterhältig, ganz hinterhältig. Und jetzt hat er geschossen oder...
00:50:12
Speaker
Er sticht auf ihn ein, fällt zu Boden und fängt dann an zu schießen und dann gehen Melina und Frankenstein erstmal in Deckung. Dann muss er aber umgefallen sein und dann muss die Pistole hingefallen sein. Frankenstein hat ihn auch in der Brust erwischt und Melina will ihn jetzt aber noch erschießen.
00:50:29
Speaker
Die greift sich die Pistole, will ihn töten. Und dann, ich sage es so, das ist dein Lieblingsdialog, Fetzen. Melina hat die Pistole oder den Revolver. Und dann sagt er das zu. Das wagt ihr nicht. Ich bin unbewaffnet. Nicht ganz richtig. Das Messer steckt noch immer in deiner Brust. Und dann stirbt er auch sofort.
00:50:53
Speaker
Ja, und manche sagen... Find ich aber besser, als dass Melina ihn jetzt so kaltblütig tötet. Ja, es passt so besser, dass er einfach jetzt an dem Messer stirbt. Frankenstein tötet ja öfter mal. Er hat schon mehr gemacht, wahrscheinlich. Hör dir Fock 5 an, dann weißt du, wie Frankenstein drauf ist.
00:51:11
Speaker
Gut. Ja, Frankenstein ist ein eiskalter Hund. Nachdem das Tu gestorben ist, kann man ja die Kiste auspacken. Also ran an die Kiste. Und wer ist da drin? Ah, das hier. So, ganz kurz davor nimmt Frankenstein das Messer. Das würde ich nochmal erwähnen, weil das dann nachher auch nochmal interessant wird.
00:51:33
Speaker
Ja, aber irgendwie muss man ja die Bänder da auch abschneiden. Ich glaube, das hat man auch als Soundeffekt, dass er dann da so ratschenschneidend... Genau, er schnippst da die Bänder durch und dann ist die Alette da und ist aber auch blass und oh Gott, die liegt da so... Irgendwas ist mit ihr, die rührt sich nicht und dann taucht der LaBerge auf und... Ja, und bedroht sie. Allerdings ist es der Schaffner Anton, der tatsächlich auch eine Pistole in der Hand hat, also... Also der LaBerge kennt den Anton wohl auch, der macht wohl öfter was mit ihm.
00:52:02
Speaker
Ja, wahrscheinlich hat er auch eine Dauerkarte für den Orient Express. Aber wer so ne Trinkgelder gibt, der kriegt wahrscheinlich auch spontan sehr loyale Hilfe. Und dann wird noch gesagt, das Messer ist ja immer noch da in der Brust. Das passt nicht so ganz. Frankenstein nimmt das Messer an sich. Und dann nachher wird noch gesagt, du hast es ja noch, steckt ja noch in der Brust vom... Vielleicht hat er es wieder zurückgesteckt.
00:52:23
Speaker
Ja. Nicht, dass sich da jemand dran verletzt. Wieder zurück in den Wundkern rein. Komischerweise erfahren wir hier auch noch, dass Laberge alles weiß. Also der scheint alle Geheimnisse von Alessia auch erfahren zu haben und möchte Frankenstein an die Polizei übergeben, wenn sie in Brüssel. In Paris. In Paris ankommen. Da wartet die Guillotine auf ihn. Genau.
00:52:46
Speaker
Frankenstein will dann auch wissen, woher die sich kennen, aber bekommt null Infos, was ich mal richtig gut finde. Das Hörspiel ist ja auch nur 63 Minuten lang. Also wir hätten jetzt durchaus noch die Zeit gehabt für so ein, wie toll ich doch bin und was für ein super Schoke ich bin. Verrate dir alles, du kannst es eh nicht mehr erzählen.
00:53:05
Speaker
Anton darf Frankenstein eine drücken und man hört dann so ein bisschen durch so einen leichten Filter, wie Laberge dann mit Frankenstein redet und dann ist das auch irgendwann weg, wenn sie das hier überhaupt überleben. Also da muss sie immer ordentlich eine eingeschränkt haben. Sie werden in der Hölle sein und wird immer ganz schön gedroht am Ende und wenn sie überhaupt aufwachen davon und dann... Dramatische Musik und Ende. Kein Epilog, nichts. Finde ich aber gut. Also es endet sehr abrupt mit dem Cliffhanger, ja.
00:53:33
Speaker
Also von daher wird es Frankenstein 3 von uns im nächsten Monat geben. Wir bleiben bei der Serie dran. Jetzt will ich wissen, wie es weitergeht. Aber bevor wir wissen wollen, wie es weitergeht, einige von uns haben ja die Hausaufgaben gemacht. Ja, ja. Ach, du kannst da immer noch spontan mit einspringen. Unser Fazit.
00:54:04
Speaker
Wer möchte zuerst den Feenstaub auf diese Folge stolben?
00:54:10
Speaker
Möchtest du heute anfangen? Ach, dann stolbe ich mal. Also ich habe es ja schon gesagt, ich bin begeistert von der Serie und es hat sich auch hier wieder gezeigt, dass es eine ganz tolle Folge ist. Den Anfang fand ich sehr, sehr gut. Also eine ganz dichte Atmosphäre wird genauso weitergemacht, wie die letzte Folge aufgehört hat. Auch ganz, ganz toll. Der Zirkel taucht auf. Wir kriegen mal ein bisschen mehr mit vom Zirkel.
00:54:35
Speaker
Auch eine grandiose Sache, dass wir auch mal einen Querverweis zu einer anderen Serie mit Oscar Wilde und Mycroft Holmes haben. Und jetzt merkt man auch, dass sich das so langsam verdichtet. Also das Ende hat mich dann wieder so ein bisschen verloren, weil da passiert recht viel in einer recht kurzen Zeit. Also wir haben dann hier Laberge. Das ist ja wieder ein neuer Kandidat. Wir wissen nicht, wo der genau herkommt. Der wird irgendwie mit Alessia zusammenhängen.
00:55:01
Speaker
Aber so war es doch in der ersten Folge auch. Da sind Personen, die wir dann erst später richtig einordnen können. Und wir haben ein sehr gedrungenes Ende. Und ich denke, wir werden das auch dann in innlicher Art und Weise dann so aufgedröselt kriegen.
00:55:16
Speaker
Es ist doch keine Kritik an dem Sinn. Das war halt nur so ein bisschen okay. Wir haben jetzt wieder neue Dinge, die auf einen zukommen. Der Zirkel und Wild and Homes hätten eigentlich für mich schon gereicht. Ich dachte, okay, es geht jetzt so weiter. Aber naja, super Folge. Hat mir Spaß gemacht. Hab mich gut unterhalten. Was will man mehr? Besser kann es nicht sein.
00:55:38
Speaker
Muss ich auch sagen. Tolle zweite Folge. Zweite Folgen schwächern ja manchmal ein bisschen. Aber die hat halt auch wirklich viel geliefert. Schöne, schnelle Szenen. Wobei es ja gar nicht so viele waren. Ich fand ja auch eine große Besetzung. Papa und Mama waren da und Herr Hermann. Die hat man ja dann rausgeschrieben. Finde ich aber auch gut, dass man so wieder im Kanon gelandet ist. Ich hab jetzt noch mehr Lust auf die nächste Folge, wie nach der ersten Folge. Ja, die Szene mit Wald und Homs fand ich großartig. Ja, also...
00:56:08
Speaker
Ja, wie gesagt, wir haben ein bisschen mehr jetzt über den Zirkel erfahren. Da wird auch noch mehr kommen, ganz sicher. Und ich finde Alistair Crowley einen spannenden Charakter, weil wir ja noch gar nichts über ihn wissen. Zumindest wir jetzt. Und wie ich gesagt habe, ich mag seine Stimme einfach unheimlich gerne. Und hab einen neuen Liebling im Zirkel. Vorher war es ja Dr. Jackal und Mr. Hyde. Jetzt bin ich gespannt, was Alistair Crowley so drauf hat. Und ich will mehr. Damit schließe ich das Fazit ab.
00:56:38
Speaker
Also ich finde die ganz, ganz toll und ich hätte das nicht gedacht. Ich dachte, wir bewegen uns wieder so wie mit Dracula. Nee, aber es macht wirklich Spaß. Hätte ich echt nicht gedacht. Also bei so einer kleinen Serie jetzt. Ja. Weiß nicht, ich will immer noch wissen, ob Frankenstein später oder früher wie Dracula rausgekommen ist. Also ich habe das Gefühl, da haben sie jetzt echt einen Dreh raus, wie man es macht so.
00:56:59
Speaker
Ja, was soll man dazu sagen? Was Ähnliches haben wir uns ja eigentlich auch vorausgesagt beim letzten Mal. Das stimmt. Wir haben erfahren, was den Hirsch angefallen hat. Ich fand diese Lösung ein bisschen unbefriedigend. Also ich hätte mir da vielleicht doch eine Kreatur gewünscht. Wobei noch eine Kreatur, noch ein Gegner. Ich hab das mit dem Wolf nicht verstanden, wie sie da ... Ich weiß nicht. Das ist so der einzige Schwachpunkt. Ansonsten war das schön inszeniert, wie sie Hermann getötet hat.
00:57:27
Speaker
Ist aber auch nicht so schlimm, also es stört mich jetzt nicht so wahnsinnig. Also da gibt's andere Folgen oder andere Geschichten, wo mich dann mehr, wo mich viel mehr gestört hat. Ich erinnere an Dracula, können Sie da mal anhören. Da hatte ich viel mehr zu spekulieren. So.
00:57:51
Speaker
Also ich habe ja ein bisschen was aufgeschrieben. Das macht es dann noch einfacher und ich lese das dann noch einfach nur einmal so vor. Und dann können wir darüber noch danach noch ein bisschen was ergänzen, aber das ist so das, was ich als Klappentext einloggen würde. Victor Frankenstein und Merlina werden getrennt. Er soll in Paris hingerichtet werden und Merlina wird von Alessia verschleppt.
00:58:10
Speaker
Mycroft Holmes bekommt von der ganzen Geschichte Wind, also dass Frankenstein gehängt werden soll, und schickt August Dupin und Edgar L. Poe dahin, denn die sind ja in Frankreich, um eben diese Hinrichtung zu verhindern. Gleichzeitig aber sind Theodora Sachs und Alistair Crowley in Paris angekommen und wollen
00:58:31
Speaker
Frankenstein befreien, um zu verhindern, dass er noch vorher Geheimnisse ausplaudert und ihn dann zu Dracula bringen, was ihn dann letztendlich auch gelingt. Währenddessen ist Alessia auf dem Weg nach Carrington Castle, um sich mit Holmes zu treffen, der damit wild auf sie wartet, also
00:58:51
Speaker
Wir werden da vielleicht ein, zwei Dialoge zwischen Alessia und Melina erleben. Vielleicht werden die auch ein bisschen bonden, weil sie haben ein ähnliches Schicksal. Die eine hat ja davon profitiert, die andere nicht. Aber nichtsdestotrotz haben sie ja doch ein bisschen was gemeinsam und zwar wenigstens einen Kopf. Von daher könnte das noch interessant werden.
00:59:08
Speaker
Und letztendlich schafft es Frankenstein, Theodora und Alistair Crowley davon zu überzeugen, jetzt auch nach Carrington Castle zu fahren, um dort dieses Treffen zu verhindern und natürlich auch Melina zu befreien. Und es kostet ihnen ganz schön viel Überzeugungskraft, denn Alistair Crowley ist gar nicht von dieser Geschichte überzeugt.
00:59:29
Speaker
Und nach dem Frankenstein Crowley dann davon überzeugt hat, dass das halt echt wichtig ist, dass jetzt diese Infos nicht rauskommen, machen die drei sich jetzt dann gemeinsam auf den Weg, um ihrerseits das Treffen zwischen Holmes und Alessia zu verhindern. Und ich glaube, das könnte eine richtig coole dritte Folge ergeben, die so den Showdown richtig schön vorbereitet. Denn wir erleben mehr oder weniger wie jetzt diese
00:59:57
Speaker
ganze Hinrichtung verhindert wird und wie Frankenstein befreit wird. Währenddessen Dupin und Poe leider diesmal in der Situation sind, dass sie das nicht verhindern können. Aber nichtsdestotrotz fände ich es gut, wenn da einer ist, außer irgendwelchen dumpfen Polizisten. Und wir werden wahrscheinlich mit Frankenstein aufwachen und er wird uns ähnlich wie jetzt in der Folge präsentieren, was passiert ist, so in so fünf, sechs Sätzen.
01:00:23
Speaker
Ich habe eigentlich nichts hinzuzufügen, muss ich sagen. Wäre Stoff für zwei Folgen. Ja, es ist ja so der Auftakt für die vierte. Genau. Und ich glaube, was nochmal ganz interessant wird, wird die Geschichte, wie der Zirkel überzeugt werden muss, dass Frankenstein jetzt nicht der Verräter ist. Ich denke, das wird in der dritten Folge nochmal eine große Rolle spielen in der vierten. Werden sie dann hoffentlich zusammenarbeiten?
01:00:46
Speaker
Naja, er muss ja, also hauptsächlich erstmal Theodora und Alistar. Wie es dann mit Dracula ist, ist ja nochmal eine ganz andere Geschichte wahrscheinlich. Vielleicht kommt es dann irgendwann nochmal, aber die müssen überzeugt werden und vor allem Crowley muss davon überzeugt werden, dass er jetzt nicht der Böse ist.
01:01:02
Speaker
Ja, ich kann mir vorstellen, dass das Ganze mit so einem Kniefall vor Dracula für ihn enden wird. Diese vierte Folge, dass er dann sagt, Entschuldigung. Weil wir wissen ja, wenn Dracula schnippst, musst du springen. Und vor allen Dingen solltest du wissen, wie hoch du zu springen hast, wenn er schnippst. Du hast da schon eher so schlecht drauf. Weißt du was? Wir haben es eigentlich schon geschafft.
01:01:22
Speaker
Tatsächlich, ja. Also, es war auch hier eine sehr, sehr dichte Folge, die zweite. Die war relativ kurz, aber ich muss sagen, in dem Vierteiler musst du auch keine 75-Minuten-Folgen haben. Nee. Da reichen 6-60 Minuten auch völlig aus. Ich finde es auch ganz gut, es ist auch ganz angenehm, mal ein bisschen kürzere Folgen zu haben, weil, wie gesagt, es ist hier sehr viel passiert.
01:01:41
Speaker
Wenn viel passiert, kann die Folge auch kurz sein. Auf jeden Fall. Da haben wir jetzt auch wieder Zeit, die nächste zu hören. Ich weiß jetzt nicht genau seinen Namen. Ich möchte mich da auch nicht in die Nesseln setzen. Der verschwundene Schatz. Kleine Bücher können große Ratschläge geben. Ist doch ein schönes Zitat zum Ende, oder?
01:02:00
Speaker
Genau, damit können wir das dann schön abschließen. Vielen Dank für das tolle Gespräch. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns in einem Monat wieder. Wir beide hören uns wahrscheinlich viel früher wieder. Da hört ihr dann von uns in dem Sinne. Schönen Rest des Tages. Ich bin raus. Tschüss. Tschüss. Kannst du aber auch noch irgendwie deinen Senf zugeben, sowas wie haltet die Füße trocken oder so. Ich glaube, das machen wir schon.
01:02:49
Speaker
Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim. Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Show Notes. Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung. Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk.
01:03:19
Speaker
Intro, Einsprecher und Abspann, gesprochen von Anne.