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SplitterCast 79 - Skinless Crow

Splittercast
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979 plays · Dec 2, 2025

Zwei Freunde und eine Idee: Mehr brauchte es nicht für den Verlag Skinless Crow aus der Schweiz! Mit einer unerschütterlichen Einfach-Mal-Machen-Attitüde und einem klaren Geschmacksprofil bringen Tom und Marco hochwertige Comics auf den deutschsprachigen Markt. Dabei machen sie möglich, was möglich ist: Glow-in-the-Dark-Cover, Glitzerstaubveredelung und Kleinstauflagen sind nur die Spitze des Eisbergs. In dieser Folge des SplitterCastplauschen die beiden offen über ihr Herzensprojekt und darüber, was es eigentlich braucht, um Verleger zu werden (Spolier: Es ist zugleich einfacher und schwieriger, als ihr denkt!). Die Homepage von Skinless Crow: https://skinlesscrow.ch/de/ Skinless Crow auf Instagram: https://www.instagram.com/skinless_crow/ Und uns, den Splitter Verlag, findet ihr hier: https://www.splitter-verlag.de/

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Splittercast, dem Podcast von und mit dem Splitter Verlag, Bielefelds bestem Comic- und Manga-Verlag.

Speaker: Mein Name ist Max und in diesem Podcast spreche ich mit Macherinnen und Machern aus der deutschsprachigen Comicszene.

Speaker: Und damit herzlich willkommen zum Auftakt eines kleinen Schweiz-Specials, das wir über das Jahresende hinweg hier führen.

Speaker: Heute zu Gast habe ich Marco und Tom, die Köpfe hinter Skinless Crow, einem kleinen, aber sehr feinen Schweizer Comic Verlag, den einige von euch vielleicht schon kennen.

Speaker: Wenn nicht, dann wird es langsam Zeit.

Speaker: Und was könnte sich besser dafür eignen als eine Folge des Splittercasts?

Speaker: Ich spreche mit Marco und Tom über ihren Verlag, ihr Liebhaberprojekt, ihre große Leidenschaft und ihre Leidenschaft für Comics und Storytelling.

Speaker: Und in den kommenden Folgen erwarten euch noch ein paar weitere Gäste aus der Schweiz, von den Eidgenossen im Süden.

Speaker: zumindest aus meiner Perspektive.

Speaker: Falls ihr in der Schweiz sitzt, dann ist das für euch natürlich jetzt alles ganz neu und dann freue ich mich umso mehr, dass ich Hörerinnen und Hörer in der Schweiz habe.

Speaker: Ja, welche das sind, das erfahrt ihr gleich nach dem Intro.

Speaker: Ansonsten benutze ich dieses Intro nur noch, um

Speaker: euch einmal Danke zu sagen.

Speaker: Ich habe auf meinen letzten Aufruf hin, dass ich mich über ein paar Bewerbungen für die Katalogfolgen freuen würde, tatsächlich eine ganze Reihe von Bewerbungen bekommen.

Speaker: So viele, dass ich gar nicht alle direkt für den nächsten Katalog verwenden kann.

Speaker: Trotzdem nehme ich gerne weitere entgegen.

Speaker: Es wird noch einige Katalogfolgen gegen, zumindest hoffe ich das, und ich arbeite das dann einfach so von oben runter.

Speaker: Danke an alle, die mir geschrieben haben.

Speaker: Danke für eure E-Mails.

Speaker: Danke generell für jede E-Mail, die ich kriege oder die wir kriegen.

Speaker: Das wird alles gelesen und beantwortet.

Speaker: Falls ein paar Hörerinnen hier dabei sind, die vielleicht Lust hätten, mal bei einer Podcast-Folge zum Beispiel bei einem Katalog dabei zu sein, würde ich mich speziell über solche Bewerbungen freuen.

Speaker: Es ist immer ein bisschen schwierig, weibliche Comic-Leserinnen zu finden, die in diesem Podcast mitmachen.

Speaker: Ich glaube, das liegt primär daran, dass dieses Hobby doch recht männlich geprägt ist.

Speaker: Das ist jetzt auch gar nicht schlimm.

Speaker: Das ist überhaupt nicht dramatisch, wenn ich primär mit Männern spreche.

Speaker: Aber ich würde mich auch mal freuen, eine weibliche Leserin hier zu Gast zu haben.

Speaker: Aber ich nehme auch alle anderen Bewerbungen gerne weiter entgegen.

Speaker: Das kommt alles in meine Liste und meine Kartei.

Speaker: Vielen Dank für eure Anteilnahme, wollte ich schon sagen.

Speaker: Vielen Dank fürs Mitmachen.

Speaker: Und auch vielen Dank, wenn ihr diesem Podcast ein Abo dalasst, falls das noch nicht geschehen ist.

Speaker: Wenn ihr mich weiterempfehlt, wenn ihr uns weiterempfehlt, fünf Sterne gebt an jeder App, in der ihr das hört und ein bisschen was in die Kommentare schreibt, das freut mich sehr.

Speaker: Ja, und hilft dem Podcast weiter beim Wachsen und dabei, dass das Ganze hier auch noch vielleicht irgendwann die dreistellige Folgenzahl knackt.

Speaker: Aber jetzt wünsche ich euch erstmal ganz viel Spaß mit Splittercast Folge 79 mit den Jungs von Skinless Crew.

Speaker: Guten Abend, Marco.

Speaker: Guten Abend, Tom.

Speaker: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, beim Splittercast dabei zu sein.

Speaker: Liebe Grüße in den Süden, lieben Grüße in die Schweiz.

Speaker: Habt ihr einen guten Tag gehabt bis hierher?

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Also vor allem tausend Dank für die Einladung beim Splittercast, wo ich natürlich immer mit Begeisterung reinhöre, jedes Mal, wenn er rausgeht.

Speaker: Ach, Dankeschön.

Speaker: Wie ühe geht das?

Speaker: Das ist jetzt wirklich nicht geschleimt, das ist wirklich so.

Speaker: Freut mich.

Speaker: Das freut mich.

Speaker: Danke sehr.

Speaker: Ja, auch von meiner Seite ganz, ganz herzlichen Dank für die Einladung.

Speaker: Natürlich eine grosse Ehre, wenn

Speaker: der große Splitter-Verlag, so ein Kleinkaliber wie uns einlebt.

Speaker: Und ich habe mich riesig gefreut und ja, ich freue mich auf alles, was da kommt.

Speaker: Ich freue mich auch sehr.

Speaker: Ich habe vorhin in der Redaktion kurz erzählt, dass ich heute Abend mit euch sprechen werde und da haben auch alle die Ohren gespritzt und ich meine so, ach, ja, cool, ich bin mal gespannt, was die Jungs so erzählen, denn wir beobachten natürlich Skinless Crawl, wir beobachten alle Verlage, selbstverständlich, mit Argus-Augen.

Speaker: Mit Argus-Augen.

Speaker: Aus dem einen oder anderen Grund haben wir euch besonders ein bisschen beobachtet.

Speaker: Ich freue mich sehr, also das klingt jetzt ganz dramatisch, aber es war mir so Interesse und wie cool, dass diese Bücher in Deutschland erscheinen und in der Schweiz auf Deutsch.

Speaker: Das kann mir noch ein paar Mal passieren jetzt im Laufe der Zeit.

Speaker: Es tut mir leid, ich spreche nicht so oft mit Leuten von außerhalb Deutschlands hier.

Speaker: Aber ihr seid ja der Auftakt meines kleinen Schweiz-Specials.

Speaker: Der Auftakt?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ihr seid die ersten Schweizer Gäste und demnächst spreche ich mit der Angela vom Comics Shop in Basel.

Speaker: Und dann auch mit dem Matthias van Cactus.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Der Comics Shop Basel war unser Nachbar an der Fantasy Messe in Basel.

Speaker: Ja, das Schau an, dann kennt ihr euch ja auch.

Speaker: Ich kenne sie tatsächlich auch schon persönlich, das hat sie mir dann gesagt, dass wir uns vor kurzem mal persönlich getroffen hatten, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Speaker: Die Welt ist dann doch kleiner, als man denkt, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, und den Matthias kenne ich nicht persönlich, aber ich schicke ihm natürlich Zeugs.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wir auch.

Speaker: Ich glaube, ich habe ihn mal in Erlangen getroffen.

Speaker: Ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, ihr werdet in den nächsten Wochen und Monaten erfahren, wer genau das alles so Leute sind.

Speaker: Die Folgen sind noch nicht aufgenommen, deshalb will ich da jetzt niemandem vorweg sprechen.

Speaker: Außerdem habe ich jetzt ja gerade andere Gäste, Marco und Tom von Skinless Crowe.

Speaker: Wir wollen über euren Verlag sprechen, über Skinless Crow, über das, was ihr da so treibt, was ihr so tut, eure Pläne, eure Hintergründe.

Speaker: Bevor wir auf das eigentliche Thema kommen, würde ich aber wie alle meine Gäste eigentlich euch gerne fragen, wie das mit den Comics für euch eigentlich so anfängt.

Speaker: Das ist jetzt ja ein Hobby, das wir alle teilen, ich glaube auch eigentlich alle, die hier zuhören, aber ja jetzt nichts, was

Speaker: jeder Mensch vor allem im deutschsprachigen Raum so als Hobby vor sich her trägt.

Speaker: Marco, wie fing das denn für dich an?

Speaker: Bist du schon Comic-Fan seit Kindheit oder wann ging das für dich los?

Speaker: Nee, eigentlich erst mit Toms Leidenschaft.

Speaker: Also für mich gab es vorher, Comics bestanden so aus Bussybear und Mickey Mouse und Duster, X und Topelix.

Speaker: Bussybear, super.

Speaker: Und

Speaker: Ich habe das dann ganz lange eigentlich nicht mehr verfolgt.

Speaker: Also ab und zu war ich irgendwie am Bahnhofskiosk gegen den Superman gekauft oder wie auch immer.

Speaker: Und ja, irgendwann fing das bei Tom dann mit dieser Leidenschaft an.

Speaker: Ich habe das natürlich als jahrelanger Freund von ihm weggekriegt und habe ich da angefangen ein bisschen zu interessieren, aber habe noch nicht in dem Sinn aktiv dann gesammelt oder Sachen gekauft.

Speaker: Ich habe mir seine Sammlung natürlich immer mit grossen Augen angeschaut, wenn ich mal bei ihm war.

Speaker: Und irgendwie haben mich das Thema wahnsinnig fasziniert.

Speaker: Aber ich wusste eigentlich gar nicht, wo anfangen.

Speaker: Und irgendwann kam dann The Walking Dead ins Spiel.

Speaker: Und irgendwo steigerte sich dann auch meine Begeisterung ab.

Speaker: So richtig dann den Impact hatte wirklich die Verlagsgründung, wo ich dann mitgekriegt habe, was es eigentlich alles für geile Sachen gibt.

Speaker: Weil ich bin jetzt nicht unbedingt der Serienfan, also Comics-Serienfan sozusagen.

Speaker: Ich lese wahnsinnig gerne One-Shots und Graphic-Novels und so kam ich dann eigentlich mit diesem Thema wirklich echt in Berührung und habe dann angefangen, auch eine kleine Sammlung aufzubauen.

Speaker: Okay, schön.

Speaker: Und The Walking Dead war so für dich der Einstieg in die ernsteren Comics, sage ich mal?

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Spannend, ja.

Speaker: Über die Serie oder über den Comic tatsächlich originär?

Speaker: zuerst ganz am Anfang die Serie und irgendwann kam dann Tom eben mit den Comics und da hat es mich dann richtig, richtig gepackt.

Speaker: Ja, zieht einen schon rein, ne?

Speaker: Also, dauert lang zu lesen, aber ist schon eine geile Sache.

Speaker: Genau.

Speaker: Du, wenn Marco sagt, du bist so die treibende Kraft dahinter und der eigentliche Comic-Nerd, wie ging das denn für dich denn los?

Speaker: Was war so dein Comic-Erweckungserlebnis?

Speaker: Ja, also eigentlich das Gleiche, muss ich sagen.

Speaker: Also als Jugendlicher und als Kind habe ich natürlich die obligatorischen Tim und Struppe und Asterix und all das Zeugs gelesen.

Speaker: Teenager dann noch clever und smart mit Begeisterung, die waren damals hoch im Kurs.

Speaker: Aber dann so mit 18 Jahren habe ich das völlig aus den Augen verloren und dann auch erst wieder mit The Walking Dead.

Speaker: Ach krass, okay.

Speaker: Also wann fing die Serie an, wann war das?

Speaker: Ich habe tatsächlich das nie gesehen.

Speaker: Irgend so darum.

Speaker: Und ich habe die Serie geguckt und habe mich natürlich dafür interessiert, weil ich war schon immer Horrorfilm-Fan und Zombie-Fan und die alten Italo-Zombies und all das Zeug.

Speaker: Und dann habe ich gelesen, dass Walking Dead auf einem Comic basiert.

Speaker: Und dann zufälligerweise bin ich in unserem Städtchen mal spazieren gegangen und

Speaker: Ich habe so eine Pappfigur gesehen, die auf einen Comic-Shop hinweist und dann ich, jetzt gehe ich mal gucken, ob die das haben.

Speaker: Ach, wie lustig.

Speaker: Ja, und dann bin ich da reingelatscht und hatten die natürlich.

Speaker: Und dann so hat es mich wieder gepackt und habe ich die Welten entdeckt.

Speaker: Also das war etwa erst vor.

Speaker: 15, 16 Jahren wieder, ja jetzt.

Speaker: Erst, ja eigentlich.

Speaker: Du hast recht, klar, 2010, The Walking Dead, das ist jetzt 15 Jahre her.

Speaker: 15 Jahre her, also und seither habe ich auch natürlich in dem Fall logischerweise viel verpasst, viel nachzuholen.

Speaker: Und ja, es ist natürlich ein unendliches Fundus, wo du dich daraus bedienen kannst.

Speaker: Also eigentlich viel zu groß.

Speaker: Wahrscheinlich habe ich immer noch erst an der Oberfläche gekratzt.

Speaker: Also vom älteren Zeug, sage ich jetzt.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Ich glaube, das geht allen Leuten so.

Speaker: Also wenn irgendjemand behauptet, er oder sie hätte einen umfassenden Durchblick über alle Comics und Comicspielarten, die überhaupt so da sind und alle Werke, der lügt.

Speaker: Ja, vor allem dieses Superhelden-Universum, da kenne ich mich jetzt gar nicht aus.

Speaker: Das ist auch nicht meine Stärke.

Speaker: Ich glaube, das letzte Superhelden-Comic habe ich gelesen, als Jugendlicher wahrscheinlich.

Speaker: Außer Punisher oder gar Dennis Ron und so.

Speaker: Das ist natürlich geil, so Zeug ziehe ich mir dann rein, wenn ich sehe, okay, der Skriptor, wie sagt man, der Autor,

Speaker: Das ist der, der mir zusagt.

Speaker: Genau, und dann lese ich mich dann schon rein.

Speaker: Aber so Batmans und Supermans, keine Ahnung.

Speaker: Genauso wenig Manga, habe ich null Ahnung, komme ich überhaupt nicht rein.

Speaker: Ja, man muss sich so ein bisschen so ein Steckenpferd suchen, das machen die meisten Leute.

Speaker: Also es hat natürlich auch was, so ein bisschen generalistisch unterwegs zu sein, aber wenn man...

Speaker: Durchblick haben will, dann muss man sich irgendwann auf irgendwas konzentrieren.

Speaker: Ich glaube, euer Verlagsprogramm spiegelt auch schon ganz gut wider, was da, was so eure Steckenpferde sind.

Speaker: Ja gut, Steckenpferde, also wo ich dann angefangen habe, Comics zu lesen, also ich glaube, 80 Prozent waren von eurem Verlag, also von Splitter.

Speaker: Ach, tatsächlich?

Speaker: Okay, guck mal, das hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht erwartet.

Speaker: Da habe ich mit Abstand am meisten, ich habe noch vorhin schnell geguckt, ich habe 537 Splitteralben mit der Verlager.

Speaker: Ich würde Excel-Listen.

Speaker: Nein, nein, nein, alles gut.

Speaker: Ich habe mit sowas auch mal angefangen und irgendwann die Lust verloren.

Speaker: Ich glaube, dann könntest du wahrscheinlich mehr als ich.

Speaker: Gut, wie lange arbeitest du bei Splitter jetzt?

Speaker: Ja, acht Jahre.

Speaker: Also ich habe noch ein paar Jahre aufzuholen.

Speaker: Ja, aber du kriegst sie ja hoffentlich zum Vorzugspreis.

Speaker: Ich komme da relativ günstig rein.

Speaker: Das ist tatsächlich wahr.

Speaker: Aber wenn du was Vergriffenes suchst, also ja...

Speaker: Habe ich ein-, zweimal auch schon Glück gehabt, muss ich zugeben.

Speaker: Ich habe vor ein paar Tagen erst für einen Freund die Schiffbrüchigen von Itag 7 im Handlager gefunden.

Speaker: Okay.

Speaker: Es ist vielleicht ein Fehler, das jetzt so öffentlich zu sagen.

Speaker: Das ist jetzt auch tatsächlich das letzte Exemplar.

Speaker: Ja, das kenne ich jetzt nicht, muss ich sagen.

Speaker: Noch nicht.

Speaker: Das kommt noch.

Speaker: Aus welchem Jahr ist das denn?

Speaker: Ach so, du meinst die Serie.

Speaker: Ich dachte, du meinst das mit dem vergriffenen Sachen aus dem Handlager ziehen.

Speaker: Der Schiffbrüchigen von Itak war tatsächlich einer der beiden allerersten Comics, die bei Spötter erschienen sind.

Speaker: Beim neuen Splitter?

Speaker: Ja, genau, beim neuen Splitter Verlag.

Speaker: Okay, ja, das war dann, wann war das?

Speaker: Vor 20 Jahren.

Speaker: Ja, siehst du, bist knapp verpasst, sonst hätte ich es.

Speaker: Wenn ich von der Walking Dead fünf Jahre zu spät angefangen habe.

Speaker: Wir sprechen nach hinten raus nochmal ein bisschen über eure Lesevorlieben genauer.

Speaker: Deshalb will ich das jetzt gar nicht so groß abfragen.

Speaker: Vielmehr würde mich interessieren, wenn du tatsächlich noch gar nicht so lange...

Speaker: intensiv dich mit Comics befasst.

Speaker: Wie kam denn dann, und ich glaube, dass diese Frage brennt wahrscheinlich auch vielen Hörerinnen und Hörern unter den Nägeln, wie kam denn dann überhaupt so die Idee zustande und vor allem dann auch der konkrete Schritt, dann mache ich jetzt selber mal ein paar Comics,

Speaker: Ja, das war so der typische, dann mache ich es halt selbst.

Speaker: Ja, das ist tatsächlich die Antwort, die ich erwartet hatte, aber du kannst mich freuen, wenn du trotzdem ein bisschen ausführst.

Speaker: Also, was genau, was hat dir geführt?

Speaker: Ja, weil einfach, ich habe viel oder lese viel an englischen Comics, also Ami-Comics über Amazon halt in Kindle, die kann man nicht alles kaufen.

Speaker: Ja, und dann ist mir einfach aufgefallen, dass einfach das

Speaker: das, was mir am besten gefällt, eigentlich bei keinem Verlag unterkommt.

Speaker: Also bei Matt Kind zum Beispiel, den ich einen der besten Autoren finde in Amerika, zusammen mit Jeff Lemire.

Speaker: Überhaupt nichts wurde da von ihm veröffentlicht.

Speaker: Mind-Management war eigentlich so der Knackpunkt, wo ich gesagt habe, ja fuck, dann mache ich es halt selber mal.

Speaker: Also die Idee habe ich dann etwa schon ein, zwei Jahre mit mir rumgetragen und weil ich hatte ja null Ahnung, keine Ahnung, also wirklich null.

Speaker: Und dann habe ich mich erkundig, ein bisschen schlau gemacht bei David Boller, wenn du ihn kennst.

Speaker: Ah, der Name sagt mir was, aber ich komme gerade nicht drauf.

Speaker: Ja, er hat auch in den 90ern Spider-Man gezeichnet, so ein bisschen die Schweizer Comic-Coliphée und hat viel gemacht, macht viel Tell, Wilhelm Tell Comics und da habe ich mich mit dem kurz geschlossen.

Speaker: Um Rat gefragt.

Speaker: Ja, und dann hat sich das einfach so ergeben.

Speaker: Dann hat er einfach vorwärts gemacht, Firma gegründet und losgelegt.

Speaker: Ja, was willst du gross sagen?

Speaker: Du gründest eine Firma, da sind verschiedene Möglichkeiten.

Speaker: verschiedenen Formen und entscheidest dich für eine und dann musst du halt Lizenzen reinholen.

Speaker: Ja, aber wie hast du das zum Beispiel gemacht?

Speaker: Also ich glaube, für... Lizenzen?

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Das klingt ja jetzt irgendwie erstmal wie so eine Blackbox.

Speaker: Man weiß dann irgendwie, hat man so einen englischen Comic in der Hand, steht der Verlag drauf, aber wie geht... Hast du einfach stumpf dann...

Speaker: Weiß ich nicht, wo erscheint mein Management denn im Original?

Speaker: Das weiß ich gar nicht.

Speaker: Dark Horse.

Speaker: Hast du einfach Info at Dark Horse angeschrieben, gefragt, könnte ich das verlegen?

Speaker: Am Anfang habe nicht ich das gemacht, sondern David Bolle, der hat alles gemacht.

Speaker: Weil er kennt ja die Verlage, der hat bei Marvel gearbeitet und kennt natürlich, wie der Hase läuft oder weiß, wie der Hase läuft und hat die dann angeschrieben am Anfang.

Speaker: Mittlerweile mache ich das selber natürlich.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, ich weiß auch nicht genau, wie er es gemacht hat oder einfach das Gleiche geschrieben, wie ich heute schreibe.

Speaker: Ja gut, aber du hattest jemanden, der ein kleines Entree gemacht hat.

Speaker: Ja, sonst wäre es nicht gegangen, weil ich hatte viel zu wenig Ahnung.

Speaker: Also wirklich, wie gesagt, absolut unter Null Minus.

Speaker: Und ohne ihn wäre das nicht gegangen so schnell.

Speaker: Hätte ich jemand anderes gebraucht, der mich schlau macht.

Speaker: Ja,

Speaker: Und dann war die Lizenz da und dann hast du einfach fix eine Druckerei gesucht und dann ging es los.

Speaker: Ja, das war auch so eine Story.

Speaker: Zuerst haben wir, wie gesagt, Dark Horse angefragt für Mind Management und Harrow County.

Speaker: Und dann kam keine Antwort, keine Antwort.

Speaker: Das war ein, zwei, drei Monate lang.

Speaker: Und nach Monat 1 habe ich gesagt, ja, fuck it, suchen wir uns was anderes.

Speaker: Und dann habe ich, glaube ich, Postal war das Erste.

Speaker: Das war bei

Speaker: Top Cow, also bei Panini, mussten wir die Lizenz holen und Red Room, glaube ich, bei Fantagraphics hat er die angeschrieben.

Speaker: Und das ging dann relativ schnell, weil die wollte eh niemand die Lizenzen.

Speaker: Und dann haben wir mit dem angefangen und dann kaum hatten wir die Zusagen für diese zwei Bücher.

Speaker: Kommt Dark Horse, jetzt ist es okay mit Mind Management, ist es okay mit Harakanti und dann hatte ich viel zu viel

Speaker: Auf einmal und eigentlich null Ahnung und dann kam ich schon ein bisschen ins Schwitzen.

Speaker: Aber ja, schlussendlich ging es dann gut.

Speaker: Aber am Anfang, wenn du wirklich noch nichts weißt und jeden Step zweimal überprüfen musst, jetzt auch so im InDesign und so, ist das dann schon ein langwieriger Prozess am Anfang.

Speaker: Mittlerweile bin ich auch routinierter dann.

Speaker: Also du hattest vorher mit Grafikdesign und diesen ganzen technischen Sachen auch gar nichts zu tun?

Speaker: Nein, da kommt dann Marco ins Spiel.

Speaker: Er ist der Grafiker.

Speaker: Also ich mache ihm in Design nur die Texte einfüllen.

Speaker: Das hast du relativ schnell gelernt.

Speaker: Das ist nicht so eine Hexerei.

Speaker: Das hat er mir dann relativ schnell erklärt und ich habe es, glaube ich, relativ schnell begriffen, hoffe ich.

Speaker: Ja, war es ein guter Schiebe.

Speaker: Ein guter Padawan.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: In Design Padawan.

Speaker: Genau.

Speaker: Das Lustige an der Story ist wirklich, wie auch Tom eben gesagt hat, die Geschwindigkeit.

Speaker: Wenn ich so denke, wie viele tolle Bierideen, das wir hatten in unserem Leben und davon eigentlich nichts umgesetzt hatten.

Speaker: Und irgendwann kam Tom und sagte, davon war eben Verlaggründen und eventuell mal, und ja, es wäre so ein Riesending von ihm.

Speaker: Und ja, und ich habe das vergessen und plötzlich, ja, haben wir mal irgendwo, ich weiß nicht, am Telefon sagt er, du, ich habe die ersten Indies einfallen, kannst du mir helfen?

Speaker: Also so in dem Stil.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Das war dann wirklich krass.

Speaker: Ich freue mich immer noch über jedes Buch, aber damals war das für mich auch so, wow, geil, jetzt geht es los.

Speaker: Das ging dann wirklich so von heute auf morgen, also von 0 auf 300 in Lichtgeschwindigkeit.

Speaker: Klar, das ganze Vorgeplänkel natürlich.

Speaker: Ja, das hast du jetzt natürlich nicht mehr gekriegt.

Speaker: Von der Firmengründung bis zum ersten Comic-Wirklichkeit, der Druck verging dann schon ein Jahr.

Speaker: Es muss ja auch immer noch zuerst übersetzt werden, muss sich neue ÜbersetzerInnen suchen.

Speaker: Die habe ich übrigens auch mit Splitterhilfe gefunden.

Speaker: Das dachte ich mir, denn ich habe ein paar, also ein, zwei Namen habe ich wiedererkannt.

Speaker: Da dachte ich mir, okay, die hast du wahrscheinlich gefunden durch unsere Impressen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ich habe natürlich geschaut in neuen Comics, wer die englischen Comics übersetzt hat.

Speaker: Und dann habe ich die Katrin natürlich, also Katrin Haus, habe ich die mal gegoogelt und dann irgendwo auf gesehen, glaube ich, gefunden, angeschrieben.

Speaker: Hat sie ja so ein ober seriöses Foto drin.

Speaker: Das weiß ich jetzt nicht so genau.

Speaker: So wie ich Katrin kenne, ist das ironisch gemeint, aber... Nein, nein, ist wirklich seriös.

Speaker: Ich habe so gedacht, dass sie extrem seriöse und so.

Speaker: Also sie ist ja seriös, aber...

Speaker: Visuell ist sie viel flippiger unterwegs, als das Bild hermacht auf Gs.

Speaker: Katrin ist sehr zuverlässig, das stimmt.

Speaker: Da hat man das Gefühl, die Übersetzung ist da, bevor man den Auftrag überhaupt vergeben hat.

Speaker: Ja, und sie hat ja auch wahrscheinlich wahnsinnig viel zu tun, nämlich jetzt dann.

Speaker: Die hat inzwischen einen ganz guten Kundenstamm, gehe ich zumindest von aus.

Speaker: Ja, also mittlerweile arbeiten wir noch zwei, drei Übersetzerinnen habe ich jetzt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Bevor, kurze Zwischenfrage.

Speaker: Du sagst gerade die Firmengründung, da muss man dann ja auch hinschreiben, wie man das Kind so nennen möchte.

Speaker: Wie kam dieser Name eigentlich zustande?

Speaker: Also erstmal geiles Logo.

Speaker: Ja, das Logo hat Sebastian Grönier gezeichnet.

Speaker: Weißt du, da habt ihr ja auch Comics von ihm.

Speaker: Ach nein, Sebastian Grenier hat das gemacht?

Speaker: Ja, das war ein guter Freund von uns.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Und dann hat er gezeichnet, also die Krähe und Marco hat dann das Logo zurechtgezimmert aus der Zeichnung.

Speaker: Cool.

Speaker: Aber wieso dieser Name?

Speaker: Ja, wieso nicht?

Speaker: Wir haben schon natürlich Brainstorming gemacht und kann irgendwie nichts Cooles in den Sinn.

Speaker: Es ist wirklich nicht leicht, einen guten Namen zu finden.

Speaker: Und ein Hauptkriterium bei mir war, dass wenn du es googelst, wenn man es googelt, nichts anderes kommt.

Speaker: Das ist smart.

Speaker: Das ist schon mal schwierig, ja.

Speaker: Und dann habe ich, wie gesagt, Harrow County gelesen und dort kommt der Skinless Boy vor, der hauptose Junge.

Speaker: Und dann plötzlich kam das, ja Skinless Crow, wir hatten Crow, Skinless, Skinless Boy, bla bla bla.

Speaker: Und plötzlich kam die, ich kann dir nicht mal mehr sagen, wie und warum.

Speaker: Plötzlich war das einfach da und dann Marco hat es auch sofort gut gefunden.

Speaker: Das ist doch stark.

Speaker: Das ist doch cool.

Speaker: Also das ist eine vollkommen coole Begründung, warum nicht.

Speaker: Ja, es passt ja auch zum Portfolio.

Speaker: Ja, schon.

Speaker: Und lässt sich wahnsinnig gut auch Zeugs damit anstellen.

Speaker: Das war dann auch noch so ein Kriterium.

Speaker: Du kannst das wirklich eben quer hoch brauchen.

Speaker: Du kannst nur die Klee brauchen, so quasi als Brand.

Speaker: Also von dem ist das richtig geil.

Speaker: Da ist der Grafiker, da geht es direkt los.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Diese Unterhaltung führt man mit unseren Grafikerinnen auch jedes Mal, wenn es irgendwie darum geht, wie man ein Logo platziert oder so.

Speaker: Ja, aber kann man es auch hochkant stellen?

Speaker: Was ist, wenn ich es an die Seite von irgendwas stellen möchte?

Speaker: Was ist, wenn ich keinen Text, wenn ich nicht den Platz für den Text habe?

Speaker: Was ist denn dann?

Speaker: Ja, weiß ich nicht so genau.

Speaker: Ja, mit welchem ist das Logo ja auch mit Skinless Crow geschrieben oder einfach nur die Krähe oder ja, je nachdem halt.

Speaker: Also mein...

Speaker: Das Ziel ist natürlich schon, wenn man die Krähe sieht und jeder weiß im Comic-Universum, wer gemeint ist damit.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Nee, das ist doch super.

Speaker: Also, der Wiedererkennungswert ist gigantisch, keine Frage.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Und cool ist es auch, keine Frage.

Speaker: Ja, es sieht schon cool aus, muss ich sagen.

Speaker: Es sieht schon cool aus, ja.

Speaker: Aber jetzt nach, wann war diese Gründung eigentlich genau?

Speaker: Gute Frage, Ende 21, Ende 21.

Speaker: Ende 21, das heisst, ihr macht das jetzt auch seit drei Jahren so richtig durch?

Speaker: Also seit vor drei Jahren ging es so richtig los, ja?

Speaker: Ja, wie gesagt, am Oktober oder November, weiss ich gar nicht mehr, 22 kam dann das erste Ding, also Ende 22 und dann drei, vier, ja, jetzt eigentlich das

Speaker: Drei, vier, fünf, ja, das dritte Jahr eigentlich durch jetzt.

Speaker: Habt ihr das Gefühl, dass das inzwischen sich so eingeruckelt hat, sage ich mal?

Speaker: Also wenn so die Aufgabenverteilung und die Prozesse oder ist es immer noch ein Abenteuer?

Speaker: Also unter uns jetzt die Prozesse.

Speaker: Ja, genau, bei euch.

Speaker: Nein, das ist flawless, wie man sagt.

Speaker: Perfekt, ja.

Speaker: Ja, okay, stark, dass ihr das so sagt.

Speaker: Also was da sicher auch hilft, ist, dass wir wirklich, glaube ich, bis auf wenige Ausnahmen so einen unter Prozent matchenden Geschmack haben.

Speaker: Sei es bei Covergestaltung, sei es, dass er mir sagt, du nimm mal einen Cover oder mach daraus was.

Speaker: In der Regel haben wir praktisch null Diskussionen.

Speaker: Ich kenne es halt von meinem Beruf, wie mühsam das manchmal sein kann.

Speaker: Je mehr Leute das reinquatschen, desto schlimmer ist dann das Endergebnis.

Speaker: Und wir sind zu zweit und das ist einfach das Coolste überhaupt.

Speaker: Und wenn zwei sich dann noch gut verstehen, dann ist das so easy.

Speaker: Also das ist wirklich geil, so zu arbeiten.

Speaker: Ja, und ich rede mir auch nicht rein.

Speaker: Er ist der Grafiker, er weiss ja das besser als ich.

Speaker: Ich kann einfach sagen, ja, das gefällt mir jetzt nicht so oder es gefällt mir gut.

Speaker: Zu 99,9% gefällt es mir gut und ich habe da keine Anmerkungen eigentlich, ja.

Speaker: Ich frage nicht die Profis um Rat und dann mache ich es an.

Speaker: Das ist ja ziemlich dämlich.

Speaker: Das ist eine sehr solide Aussage.

Speaker: Ich glaube, das würden alle und viele unterschreiben, aber ich glaube, es gibt auch viele, die das behaupten würden und sich da nicht dran halten.

Speaker: Es gibt viele solche Leute, das ist so...

Speaker: Ja, und ich glaube, wichtig ist, dass man ehrlich ist und ich glaube, das steht bei uns zu oberst.

Speaker: Also ich bin absolut ein Typ, ich kann mit konstruktiver Kritik umgehen und ich weiss von Tom zu 100 pro, wenn er irgendwas sagt, dann hat das Hand und Fuss und hat seinen Grund.

Speaker: Und ich kann dann immer noch argumentieren und sagen, du, aber vielleicht wäre ja das besser, aber auch das braucht es in der Regel nicht.

Speaker: Also ich glaube, diese Wahnsinns-Ehrlichkeit ist wahnsinnig wichtig.

Speaker: Und nur so kann man schon arbeiten, weil wir beide eigentlich noch

Speaker: 100% und sogar 120% Job nebenbei machen und da kannst du nicht noch diskutieren wegen jedem Punkt und Komma.

Speaker: Das ergibt für mich viel Sinn.

Speaker: Ich finde nämlich, wenn man sich euer Programm anguckt und wie das über diese drei Jahre gewachsen ist, ich weiß noch, als wir die ersten Sachen rausgebracht haben, guckten wir uns das an oder guckte ich mir das an und dann dachte ich so, ah ja, okay, interessant, dass diese Comics jetzt irgendwie eine Heimat gefunden haben und das sind das jetzt irgendwie zwei Bücher und dann wurden es vier und wenn man jetzt mal eure Website durchscrollt, wisst ihr, wie viele Bücher ihr insgesamt schon veröffentlicht habt jetzt?

Speaker: Du hast doch letztens gesagt geschaut, ich weiss nicht.

Speaker: Ja, also schon bald das 50.

Speaker: Also 50 Bücher in drei Jahren, vor allem Comics, ist gar nicht wenig.

Speaker: Also mit den Variant-Covers, oder meinst du jetzt Einzelne?

Speaker: Nein, das sind doch nicht Einzeltitel so viele.

Speaker: Sagen wir es so, einfach mit den einzelnen Bänden daraus.

Speaker: Sonst sind es glaube ich irgendwie um die 40.

Speaker: Naja, aber trotzdem ist das einiges, vor allem, wenn man es, wie ihr sagt, nebenbei macht.

Speaker: Screened Storm ist ja euer Liebhaberprojekt.

Speaker: Also ich will jetzt nicht sagen Hobby, aber ihr macht das ja neben eurem eigentlichen Job und steckt da einfach Arbeit rein aus Spaß letzten Endes.

Speaker: Genau, es ist schon Hobby, du sagst das schon richtig.

Speaker: Also wenn es nicht Hobby wäre und nicht Spaß machen würde, würde ich das nicht machen.

Speaker: Ich mache das gern, wenn ich da...

Speaker: einen geilen Comic eindeutschen kann und höre ich gute Musik dazu und dann kann ich stundenlang, das ist mir scheiße gar.

Speaker: Das ist ein Hobby, es macht mir Spaß und wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht machen.

Speaker: Und das ist jetzt auch drei Jahre so durchgängig oder gab es auch in den drei Jahren, also ist jetzt ein bisschen fies gefragt, aber vielleicht mögt ihr ja trotzdem noch antworten, oder gab es auch schon mal so ein Projekt oder eine Lizenzverhandlung oder irgendein Ding, wo ihr gesagt habt, boah,

Speaker: Ja, gab es.

Speaker: Eigentlich jetzt kommt noch mehr.

Speaker: Ja, das gab es ganz am Anfang mit den Musiktiteln, diese Endtracks.

Speaker: Das war so ein Scheiss, sorry, wenn ich das so sage.

Speaker: Weil ich war ja noch am Anfang von meiner InDesign-Padawan-Ausbildung.

Speaker: Und das ist eine Anthology, oder?

Speaker: Und jedes Scheiss-File kam anders von jedem Künstler.

Speaker: Ich habe fast durchgedreht.

Speaker: Ich hatte noch keine Ahnung und stimmte das Format wieder nicht.

Speaker: Von dem nur PEDS, von dem nur Tiefs und ich konnte die Texte nicht rauslöschen.

Speaker: Und dann war es auch noch ein scheiß Comic, auf Deutsch gesagt.

Speaker: Ich habe das in meinen Anfangstagen...

Speaker: blind gekauft.

Speaker: Ich habe das nicht gelesen.

Speaker: Weil ich habe gedacht, ja geil, Heavy Metal, Anthrax, Junes Breeze und dann habe ich gelesen und gedacht, ja fuck.

Speaker: Hätte ich besser jetzt nicht gekauft.

Speaker: Aber das passiert dem Besten.

Speaker: Also das passiert glaube ich allen Verlegern im Laufe ihrer Karriere irgendwann, nicht sogar mirmals.

Speaker: Dass sie Lizenzen reinholen ohne zu lesen, glaube ich nicht, das war sicher nur ich.

Speaker: Du würdest dich wundern.

Speaker: Also ich sag mal gerade, es gibt ja auch sowas wie Autorenpflege oder Serienpflege.

Speaker: Du glaubst nicht, dass jeder...

Speaker: Ich fand von irgendeiner doppelstelligen Serie, das liest ja bei uns niemand vorher mehr.

Speaker: Wir haben ja nichts davon, irgendwie eine Serie abzubrechen, weil uns irgendein Einzelband nicht mehr gefällt.

Speaker: Ja, aber du bist ja nicht verpflichtet, jetzt auch als Splitter nicht, dass du einfach jeden Band von jetzt deinem Künstler rausbringst.

Speaker: Nein, das stimmt nicht jeden, aber man pflegt schon gewisse Künstler halt gerne, auch wenn sie mal ein schwächeres Buch rausbringen.

Speaker: Ja, gut, ja.

Speaker: Gut, das kann ich jetzt natürlich nicht machen.

Speaker: Also ich habe dann gesagt, einmal eine Anthology, niemals mehr eine Anthology.

Speaker: Und das ist genau der Grund.

Speaker: Ihr habt ja ein Ding veröffentlicht, Creepshow.

Speaker: Ja.

Speaker: Das wurde mir auch angeboten.

Speaker: Und in der Autology habe ich gesagt, vergiss es.

Speaker: Die hättest du machen können, die ist nicht so schwierig.

Speaker: Die ist gut aufbereitet.

Speaker: Da kriegen wir einheitliche Daten.

Speaker: Ihr habt das so schnell gehabt.

Speaker: Ich habe es gar nicht weiter verfolgt.

Speaker: Ist ja von Skybound.

Speaker: Und er hat mich jetzt schon ein paar Mal angeschrieben, der Skybound-Typ, ob ich was möchte von ihrem Programm.

Speaker: Ja, weil sie nicht mehr bei CrossCult sind.

Speaker: Ja, aber das interessiert mich ehrlich gesagt im Moment einfach nichts, was sie haben.

Speaker: Ja, nee, ich kann das verstehen.

Speaker: Moment, ich nehme mal kurz die Hörerinnen und Hörer mit, weil wir jetzt irgendwie so ein bisschen in Shop Talk.

Speaker: Skybound ist das Label von

Speaker: Image.

Speaker: Ja, ein Image-Label unter der Schirmherrschaft von dem Walking Dead-Autor.

Speaker: Hilf mir mal kurz.

Speaker: Kirkman.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Und war die längste Zeit exklusiv an CrossCult gebunden.

Speaker: Jetzt seit einiger Zeit nicht mehr.

Speaker: Und deshalb können jetzt halt so Lizenzen wie die neue Creepshow-Serie, die bei uns erscheint, die hätte vor ein paar Jahren noch bei CrossCult erscheinen müssen.

Speaker: Aber weil die diesen Vertrag nicht mehr verlängert haben, geht das jetzt auch woanders.

Speaker: Ich hatte mal einen Titel, der mich interessiert hat von Ihnen.

Speaker: Ich weiss, Deathrite, glaube ich, von Williamson.

Speaker: Birthright, der Typ.

Speaker: Birthright, ja doch.

Speaker: Ja, ja, ja, den habe ich sogar gelesen.

Speaker: Den haben sie uns auch vorgeschlagen.

Speaker: Ja, und den Nailbiter, wo wir herausgebracht haben.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Und dann habe ich der Dirk von Image gesagt, das ist Skybound und alles, was Skybound ist, das direkt zu CrossCars.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Dann habe ich das nicht mehr weiterverfolgt.

Speaker: Und jetzt das Programm, das sie haben.

Speaker: Also Dead Ride war eigentlich noch geil.

Speaker: Vielleicht mache ich das nochmal.

Speaker: Aber es wurde mir dann auch angeboten, diese Universal Monsters, da kennst du die?

Speaker: Tatsächlich ja.

Speaker: Tatsächlich haben wir uns für die auch interessiert.

Speaker: Aber da passiert irgendwie jetzt seit längerer Zeit nichts mehr.

Speaker: Ich habe es mir schon angeschaut, der Dracula-Titel sieht ja sowas von geil aus.

Speaker: Ja, der ist ja auch von Tinian und... Sieht geil aus, aber ich habe mir gedacht, der braucht jetzt die Welt, die deutsche Comic-Welt nach der 7000-Seite-Draculas, wo eigentlich die Story genau gleich ist und

Speaker: Und das Creature from the Black Lagoon oder Blue Lagoon, das war dann wieder, das fand ich recht schwach, ehrlich gesagt.

Speaker: Und ich weiß auch nicht, wie bei uns jetzt der Markt ist für diese Universal Creatures, ehrlich gesagt.

Speaker: Da habe ich keine Ahnung.

Speaker: Ich glaube, da gäbe es einen Markt für, aber da momentan irgendwie da keine Rückmeldung von Seiten Image oder Skybound passiert, wer weiß.

Speaker: Wir sind jetzt schon so ein bisschen abgedriftet in die Programmbesprechung.

Speaker: Wenn wir mal einen Schritt zurück machen.

Speaker: Man fragt ja gerne bei Verlagen so ein bisschen nach dem roten Faden, so nach der verlegerischen Leitlinie.

Speaker: Würdet ihr sagen, dass sowas bei Skinless Crow da ist?

Speaker: Oder versucht ihr irgendwie sowas zu kuratieren?

Speaker: Irgendwie so einen roten Faden?

Speaker: Oder ist es einfach mal gucken, was kommt und dann wird gemacht?

Speaker: Mal gucken, was kommt.

Speaker: Also die Titelwelle eigentlich alle ich aus.

Speaker: Mhm.

Speaker: Marco, du hast gar nichts mitzusprechen.

Speaker: Ich habe nichts mitzusprechen.

Speaker: Du darfst dir auch nichts wünschen.

Speaker: Doch, sicher.

Speaker: Und ich schicke ihm ja auch Links.

Speaker: Das Problem ist, dass er ja alles kennt.

Speaker: Also von dem her kann ich da noch lange dann eben... Nee, stimmt, ich habe auch schon Titel, die kannte er nicht.

Speaker: Du kannst auch nicht alles lesen.

Speaker: Und wie du eben weißt, wir sind ein Zweimannbetrieb und wir können gar nicht mehr.

Speaker: Und es gibt leider wirklich zu viel cooles, geiles Zeug.

Speaker: Und

Speaker: Von dem her, ich bin eigentlich ganz froh, macht das Tom und auch dort eine klare Trennung eigentlich.

Speaker: Weil ich kann auch hinter allem, was Tom eigentlich reinzieht, kann ich zu 100% stehen.

Speaker: Also ich stehe auch, ich stehe auf tolle Geschichten.

Speaker: Ein bisschen eben das andere Lesen, sag ich mal, nicht so dieses Mainstreamige und da weiss ich ganz genau, was Tom reinzieht.

Speaker: Das wird irgendwie cool und ja,

Speaker: Also wie ist der Titel, den du mal vorgeschlagen hast und den anderen Verlag veröffentlicht hast?

Speaker: Ich weiss nicht mehr wer.

Speaker: Wie Transformers, wo du als Kind geschaut hast.

Speaker: Ah, Goldorak.

Speaker: Wenn ihr das gemacht hättet, das hättet ihr.

Speaker: Aber Goldorak ist ja eingeschlagen wie eine Bombe.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Ich habe das gesehen in der Capsule nur französisch.

Speaker: Das ist wirklich auch so ein Liebhabeprojekt.

Speaker: Das ist so ein Team von Wahnsinns-Fans.

Speaker: Und die haben scheinbar Goldorak dann so zwei, drei Panels gemalt und sind dann zum Original schöpfen nach Japan und haben dem das gezeigt.

Speaker: Und der hat dann wirklich das grüne Licht gegeben, um dieses Goldorak-Comic in Europa zu machen.

Speaker: Und ich habe das ziemlich, am Anfang, als das rauskam, habe ich das in Berlin gekauft, so an einer ganz kleinen Messe.

Speaker: Und war total begeistert und hat dann Tom gesagt, hey, schau mal, das wäre doch was für uns.

Speaker: Und leider ist dann wirklich in der Zwischenzeit hat sich das dann jemand in so einem Unbekannt, also nicht Unbekannt, aber ich glaube nicht mal eine große Comicverlage.

Speaker: Oh doch, ich habe es gerade nochmal geroogelt, das ist bei Kniesebeck.

Speaker: Also Kniesebeck ist kein großer Comicverlag, aber Kniesebeck ist ein Riesenverlag.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Aber eben nicht unbedingt bekannt für Comics?

Speaker: Nein, die machen ganz gerne mal Comics, aber mehr so Literaturadaptionen und Sachcomics, also so anspruchsvollen Kram.

Speaker: Goldorak passt bei denen nicht besonders gut rein.

Speaker: Ja eben, darum habe ich mich noch so ein bisschen gestaunt.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ich habe gesagt, das wäre so geil gewesen.

Speaker: Ich habe als Kind Mittwochnachmittags vor der Glotze gesessen und Goldorak bestaunt.

Speaker: Ja.

Speaker: Vor allem, wie kamen die auf den Titel, ist die Frage.

Speaker: Knäseberg, wie haben die das herausgefunden?

Speaker: Vielleicht ein Fan.

Speaker: Genau, das hätte ich jetzt nämlich auch gedacht.

Speaker: Also das Kreativ-Team, Xavier de Horizont, Denise Bajram, Brice Cossu, das sind schon krasse Leute.

Speaker: Also im franco-belgischen Kontext sind das alles richtig große Namen.

Speaker: Ja, da warte ich ja eben noch auf den von euch, wie heißt es, Universal War, oder?

Speaker: Ja, der ist offiziell abgebrochen und wir haben auch gerade eben alle Titel davon ausgelistet.

Speaker: Die Verträge sind alle ausgelaufen und Universal War II wurde nach drei Bänden auch abgebrochen.

Speaker: Schade, das war so geil.

Speaker: Basram macht jetzt halt sowas.

Speaker: Ja, außer wegen dem roten Faden.

Speaker: Das ist halt einfach mein Geschmack, oder?

Speaker: Und mein Geschmack ist ziemlich breit gefächert.

Speaker: Glaube ich, wie in der Musik auch.

Speaker: Und dann

Speaker: gibt es ein bisschen ein buntes Durcheinander.

Speaker: Ich glaube, am Anfang war es noch eher so ganz klar diese Schiene und mittlerweile ist ja alles dabei mit Science Fiction oder Dramen.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Also am Anfang hätte ich nämlich auch gedacht, ah, das ist jetzt so ein, ist jetzt nicht böse gemeint, aber ist jetzt so ein Horror-Grusel-Verlag und so Anklängen an amerikanische, ja, so 80er-Jahre-Sachen.

Speaker: Wobei, da komme ich jetzt vielleicht auch drauf, wer der Witchblade macht.

Speaker: Aber jetzt habt ihr, habe ich gesehen, macht ihr eine Neuauflage von I Hate Fairyland?

Speaker: Genau.

Speaker: Ist heute gerade reingekommen, wo wir sprechen an diesem Tag.

Speaker: Wurde das geliefert, ja.

Speaker: Jetzt steht die Palette unten bei der Kaimine, bei Right...

Speaker: führt dein Abflug nach zu PPM.

Speaker: Das ist die erste Re-Edition von einem anderen, von einem Comic, den es schon mal gab, oder täusche ich mich da?

Speaker: Von uns jetzt?

Speaker: Genau.

Speaker: Also Hi-Hat Fairyland ist ja schon mal bei Tokio Pop erschienen.

Speaker: Die Ausnahme habe ich sogar noch hier stehen.

Speaker: Geiler Comic übrigens.

Speaker: Große Empfehlung von meiner Seite.

Speaker: Ja, der ist sehr geil, ja.

Speaker: Scotty Young added's best.

Speaker: Das war noch, als er noch so richtig anarchisch und dreckig war.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Scotty Young immer noch irgendwie anarchisch, aber ein bisschen popkultureller.

Speaker: I had Ferryland, er hat gar keinen Respekt vor irgendwas.

Speaker: Gut, also bei Tokio Pop kamen ja wie viele raus?

Speaker: Drei Bände, glaube ich nur.

Speaker: Drei?

Speaker: Habe ich zwei oder drei?

Speaker: Ich weiß es gerade gar nicht.

Speaker: Nein, ich glaube es sind drei.

Speaker: Und wir machen ja die Deluxe-Ausgaben und das heißt schon bei Ausgabe 2, also Band 2 von uns, ist dann schon ein neues Trade drin.

Speaker: Ah, okay, guck mal, das wusste ich gar nicht.

Speaker: Gut, aber das ist ein gutes Argument.

Speaker: Boah, ich sehe jetzt erst, dass das 312 Seiten sind.

Speaker: Ja, okay, ich hätte natürlich auch mal besser informieren können.

Speaker: Ja, und die Katrin hat ja alles neu übersetzt.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat die das beim ersten Mal auch schon übersetzt?

Speaker: Nein, das war eine Kollegin von ihr.

Speaker: Ja, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Und war nicht die Pagment Age auch angefangen?

Speaker: Ah ja, genau, genau.

Speaker: Die Pagment Age war auch noch.

Speaker: Wie hieß die?

Speaker: Schon wieder vergessen.

Speaker: Da kam ein Trade raus und dann nichts mehr.

Speaker: Das habe ich noch nie gesehen, ehrlich gesagt.

Speaker: War anders, aber...

Speaker: Ja, fuck, wie heißt das?

Speaker: Hirnstorf.

Speaker: Hirnstorf Verlag, genau.

Speaker: Ja, ja, ja, ja, ja.

Speaker: Gibt es den überhaupt noch?

Speaker: Ja, gibt es noch, aber ich glaube keine Comics.

Speaker: Nee, die haben, ich erinnere mich, mit Hirnstorf hat man mal zu tun, weil die auch relativ randomly den Unterwasserschweißer von Lemire gemacht hatten.

Speaker: Ja, ich habe mal irgendwo gelesen, dass sie so Unterwasser-Zeugs-Comics draus bringen wollen.

Speaker: Ja, die haben irgendwie so ein maritimes Thema.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann haben sie den ersten Department Age veröffentlicht und dann kam nie mehr was.

Speaker: Das ist so ein geiler Titel.

Speaker: Und eben von Matt Kind, wo ich sehr schätze als Autor und dann, ja, haben wir das gemacht.

Speaker: Aber das ist natürlich, wie gesagt, wir bringen ja die Omnibus heraus, also zwei Stück.

Speaker: Das geht dann schneller, dass alles schneller abgehakt ist dann.

Speaker: Nicht der Endloss-Trade rauskommen die nächsten 20 Jahre.

Speaker: Ja, das hat was für sich, wenn man die Sachen fix machen kann.

Speaker: Das ist immer gut für die Leserschaft und auch für den Verkauf, wenn man ehrlich ist.

Speaker: Ist so, ja.

Speaker: Also ich versuche schon in Zukunft die Titel schneller rauszubringen.

Speaker: Die Wartezeiten sind manchmal zu lang.

Speaker: Das ist jetzt dadurch bedingt, weil wir zu viel hatten oder haben.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wenn die Serien ja schon abgeschlossen sind, wie bei uns jetzt zum Beispiel, kannst du das machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ihr veröffentlicht Sachen ja aber auch in diversen Ausführungen.

Speaker: Also jetzt beispielsweise Witchblade startet jetzt ja gerade bei euch.

Speaker: Habt ihr sowohl im Softcover als auch im Hardcover mit einem... Jetzt verstehe ich auch, was eine Grenier Edition ist.

Speaker: Das ist die Grenier Edition, schätze ich mal.

Speaker: Was in Grenier das Cover gemacht hat, vermutlich.

Speaker: Ich habe die ganze Zeit gefragt, was soll das heißen?

Speaker: Drei, vier, Grenadier.

Speaker: Und dann auch noch die Snake Edition, also Witchblade gleich dreimal.

Speaker: Ne, sogar viermal.

Speaker: Viermal, Stoff, Cover und drei HCS.

Speaker: Warum, wenn ich das mal so plump fragen darf?

Speaker: Also wie gesagt, Softcover.

Speaker: Nein, wir scannen.

Speaker: Ja, nice.

Speaker: Es hat immer so viele geile Covers zur Auswahl und wir können uns nie entschliessen.

Speaker: Welches Cover?

Speaker: Ja, und dann machen wir halt drei, wieso nicht?

Speaker: Und dann habe ich Sebastian noch gefragt, zeichnest du uns noch ein exklusiv für den deutschen Marktcover?

Speaker: Mhm.

Speaker: Und dann war er natürlich vorhin und Flamme hat sogar gesagt, ich bin dafür geboren, die Witchblade zu zeichnen.

Speaker: Das kann ich mir sogar vorstellen.

Speaker: Also Sebastian Grenier, Hammerstier.

Speaker: Genau sein Ding.

Speaker: Hammerstier.

Speaker: Genau sein Ding.

Speaker: Einer der beeindruckendsten Zeichner, die wir auch im Programm haben.

Speaker: Ja, ich weiß, er ist abartig geil.

Speaker: Das ist der Hammer.

Speaker: Ja, und ich denke, da schwingt auch noch so ein bisschen das Sammler hier jetzt, was wir ja auch haben, mitweist.

Speaker: Ich sehe da zum Beispiel, ich sammle leidenschaftlich gerne Mediabooks mit Blu-Rays und 4K-Schreiben.

Speaker: Und dort finde ich es immer geil, wenn du dann die Auswahl von mehreren Coven hast.

Speaker: Und das ist auch so ein bisschen die Idee, sicher auch dahinter, dass du eben eine Auswahl hast.

Speaker: Aber ist das herstellerisch nicht wahnsinnig aufwendig?

Speaker: Also wer von euch übernimmt die Herstellungsleitung, also die Kommunikation mit der Druckerei und so weiter?

Speaker: Das ist ja kein Problem.

Speaker: Ich sage einfach, ich will drei Covers, also vier Covers und dann machen die das.

Speaker: Na gut, ja.

Speaker: Aber ihr macht schon Offset-Print oder so, oder ist das irgendwie digital?

Speaker: Ja, ja, ja, klar.

Speaker: Nein, digital, das kommt ja viel zu teuer in den Auflagen, auch schon in den kleinen Auflagen wie wir.

Speaker: Aber nein, das ist alles, das riecht dann fein, wenn es kommt.

Speaker: Kennst du ja diese Ölfarbe, wie das riecht.

Speaker: Das ist schon alles Offset-Druck, ja.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Da kannst du auch mit verschiedenen Verregelungen spielen, das ist auch ganz geil.

Speaker: Zum Beispiel dieses Winter-Treech-Blade-Cover mit ihr am Kreuz, aber am B natürlich, nicht am Kreuz.

Speaker: Das ist dann so diese Silk-Touch, dieses Winter.

Speaker: Also diese Spielerei, ich liebe das oder wir lieben das natürlich überall.

Speaker: Das ist einfach die

Speaker: Die Haptik und Optik von so einem Buch, das ist einfach etwas genau die Ose.

Speaker: Genau, die Glow in the Dark Covers.

Speaker: Das wollte ich nämlich gerade auch sagen, Glow in the Dark Ausgabe von The Sickness.

Speaker: Genau.

Speaker: Die Parkman-Age auch, die sind auch bei der Glow in the Dark, also eins von.

Speaker: Bedingt, aber haben wir natürlich auch recht happige Preise, die ihr dafür nehmt.

Speaker: Wenn ich das mal so sagen darf.

Speaker: Also, ähm, die Bücher sind nicht unbedingt günstig, aber werden offensichtlicher gekauft.

Speaker: Also, ihr habt ja einige Titel auch schon ausverkauft, zum Beispiel Mind Management 1 oder ein paar von den Gromitz Comics, ähm,

Speaker: Ist das irgendwie, tut ihr euch mit dieser, also wir tun uns mit Preisfindung immer recht schwer.

Speaker: Also wir haben immer, viele Sachen erklären sich für uns von selbst, weil wir ja in sehr klaren Formaten arbeiten, aber gerade jetzt für ausgefallene Produkte ist es immer, ringt man immer so, ringen wir immer so darum, nicht zu teuer zu werden.

Speaker: Ist das bei euch auch so oder ist das irgendwie, weil es für euch ein Liebhaberprojekt ist, nebensächlich?

Speaker: Wie geht ihr dieses Thema an?

Speaker: Ja gut, erzwungenermassen sind unsere Comics natürlich teurer, weil wir viel kleinere Auflagen haben.

Speaker: Es ist ein Unterschied, ob du die ganzen Produktionskosten durch 500 oder durch 600 Teils als durch 1000 oder 2000.

Speaker: Auf jeden Fall, klar.

Speaker: Und das grösste Problem technisch ist, wenn du kleine Auflagen drucken lässt, kostet das Einzelexemplar viel mehr, also in der Druckerei nur.

Speaker: Naja.

Speaker: Also ich sage jetzt einfach irgendwas, die Zahlen stimmen nicht.

Speaker: Wenn ich irgendein Buch drucken lasse, 500 Stück kostet das 8 Euro.

Speaker: Wenn ich 3000 mache, kostet das vielleicht noch 3 Euro pro Buch.

Speaker: Und das ist natürlich klar, dass es dann teurer wird bei uns.

Speaker: Ja, logisch.

Speaker: Also ich habe das ja auch so angefangen.

Speaker: Mit dem Hintergedanken, die Liebhaber eigentlich zu bedienen, also nicht der Massenmarkt.

Speaker: So ein bisschen wie mit Vinyl, weißt du?

Speaker: Ich glaube, vielleicht entwickelt sich der Markt auch ein bisschen dorthin.

Speaker: Also ein reiner Liebhabermarkt wie die Vinylplatten.

Speaker: Also ist eine Ahnung, ich weiß es nicht.

Speaker: Dass vielleicht Leute bereit sind, ein bisschen mehr auszugeben,

Speaker: Für etwas Spezielles, was keine Massenware ist.

Speaker: Und wir haben ja noch gar nicht die Reichweite, die wir wahrscheinlich gar nicht haben, die ihr jetzt habt.

Speaker: Da wird ich sagen, ich druck jetzt 3000 Witchblades und kann die für 15 Euro verticken.

Speaker: Das geht einfach nicht bei uns.

Speaker: Und wenn wir das billiger machen, dann verdienen wir gar nichts mehr dran.

Speaker: Das ist einfach die Tatsache.

Speaker: Es geht nicht billiger.

Speaker: Ja, Punkt.

Speaker: Fertig.

Speaker: Alles.

Speaker: Okay.

Speaker: Also gerade am Anfang gab es ziemliche Diskussionen in den Foren oder wenn wir irgendwas gepostet haben, da war der Preis immer ein Thema und mittlerweile hört man praktisch gar nichts mehr, weil A, haben die Leute glaube ich auch gemerkt, dass wir zu unserer Qualität stehen.

Speaker: Also du kriegst wirklich ein Gegenwert und das kam ich als

Speaker: Ich habe in einer Druckerei gelernt.

Speaker: Ich bin gelernt durch ein Poligraf, habe ich dann grafisch weitergebildet.

Speaker: Ich bin in meinem Leben mit vielen Printmedien in Kontakt gekommen.

Speaker: Und das kann ich glaube schon behaupten, dass unsere Produkte wirklich 1A sind.

Speaker: Also das fängt bei der Bindung an, über die Materialien, das Papier, das gedruckt wird, die Qualität, die gedruckt wird.

Speaker: Und ich glaube, das haben die Leute mittlerweile wirklich gemerkt.

Speaker: Und

Speaker: Ruhig habe ich auch mit Andreas letzt hinausgetauscht vom Pau.

Speaker: Und der hat gesagt, mittlerweile haben uns preislich die Verleger wie Panini auch schon eingeholt.

Speaker: Teilweise, ja.

Speaker: Teilweise.

Speaker: Also ich will auch gar nicht sagen, dass alle eure Titel jetzt teuer... Also ich habe mir das vorhin ein bisschen angeguckt.

Speaker: Wir haben da auch in meiner Redaktion drüber zu unterhalten.

Speaker: Es ist gar nicht so groß anders als die Preise, die wir nehmen.

Speaker: Das wollte ich jetzt damit gar nicht sagen.

Speaker: Mich hat nur interessiert, ob es vorab irgendwie ein Thema war, denn die Herangehensweise ist grundsätzlich eine andere als bei uns, aber das ist ja vollkommen richtig und

Speaker: Ja, muss ja anders sein, oder?

Speaker: Ich kann Mischrechnungen machen, kann ich nicht.

Speaker: Ich kann nicht sagen, okay, ich mache jetzt diesen Titel, verkaufe ich vielleicht nur 200, aber ich mache den billiger, damit das 4, das geht einfach nicht.

Speaker: Das kann ich nicht, können wir nicht.

Speaker: Ich würde das gerne billiger verkaufen, aber wenn ich dann am Schluss immer nur drauflegen muss, dann mache ich auf.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Dann ist es ein sehr teures Hockey.

Speaker: Ja, dann ist schon jetzt ein Toil des Hobby.

Speaker: Trägt der Verlag sich denn inzwischen selbst?

Speaker: Ja, sagen wir es mal so.

Speaker: Wenn ich nicht die ganze Zeit neue Lizenzen einkaufen würde, ja.

Speaker: Herzlich willkommen im Verlagswesen.

Speaker: Aber dann sage ich wieder, dass ich es nicht haben muss und dann kaufe ich das wieder.

Speaker: Also ich mache ja das so, weil ich sehr kleine Auflagen habe, zahle ich das alles, alle Tandemen im Voraus.

Speaker: Ich mache nicht Abrechnungen, Quartals, aber wie ihr das wahrscheinlich macht.

Speaker: Das heißt, ich muss immer alles vorfinanzieren, die Lizenzgebühren.

Speaker: Aber das spart dir sehr viel Arbeit.

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Das ist eigentlich aus meiner Warte, wenn ich das so sagen darf, sehr clever.

Speaker: Das ist natürlich jetzt, wenn man vielleicht auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer seltsam, dass man die kompletten

Speaker: Royalties und Blitten-Tantiemen vorausbezahlt, aber wenn man sich dadurch erspart, nochmal eine Abrechnung machen zu müssen, sowas ist nämlich echt kompliziert.

Speaker: Ja, glaube ich.

Speaker: Ich habe es noch nie gemacht, weil ich überdahle... Lass es sein, mach es sein.

Speaker: Aber gut, mit eurem riesen Back-Katalog, also stelle ich mich da schon ziemlich kompliziert vor.

Speaker: Es ist auch irre kompliziert.

Speaker: Es ist irre kompliziert.

Speaker: Ja, aber bei eurem Output wäre das wahrscheinlich auch finanziell fast nicht stemmbar, wenn ihr alles vorauszahlen müsst.

Speaker: Also Vorauszahlungen sind schon viel und also ich weiß gar nicht, normalerweise sind das so zwischen 50 und 60 Prozent.

Speaker: Also auch gar nicht mal so wenig, wie man vielleicht meinen würde.

Speaker: Aber das ist natürlich, also wenn wir das einfach mal so von heute auf morgen verdoppeln müssten, was wir an Vorauszahlungen für Lizenzen zahlen, das würde den Verlag innerhalb von einem oder anderen Monaten bankrott machen.

Speaker: Ja, siehst du, genau so geht es mir.

Speaker: Dann denke ich wieder, okay, jetzt bist du cool oder finanziell cool da mit dem Verlag und dann sehe ich wieder was und dann scheiße, okay, nehmen wir es rein.

Speaker: Das ist das Konto wieder leer.

Speaker: Ja, aber so ist es.

Speaker: Verlag kommt von Vorliegen und man legt halt die ganze Zeit Geld aus.

Speaker: So funktioniert das.

Speaker: Aber wie gesagt, es macht ja Spaß.

Speaker: Also ich mache das gerne.

Speaker: Was ist denn, also freut mich, also erst nochmal einen Schritt zurück, das freut mich zu hören.

Speaker: Also es ist schön, dass es nicht ein reiniges Zuschussgeschäft ist und gut, ansonsten wärt ihr wahrscheinlich auch gar nicht so lange dabei und hättet nicht so viel gemacht.

Speaker: Was waren denn bisher so die Bestseller, sag ich mal?

Speaker: Ja gut, es kommt erst natürlich darauf an, wie lange der Titel schon im Umlauf ist.

Speaker: Oder meinst du jetzt in den ersten ein, zwei Monaten?

Speaker: Ja, was am schnellsten reinverkauft hat oder was die meisten, am meisten Aufmerksamkeit erregt hat.

Speaker: Du hast natürlich recht, Sachen, die länger am Markt sind, konnten natürlich mehr verkaufen.

Speaker: Aber man hat ja trotzdem irgendwie so ein Gefühl, okay, der Titel, der ging so richtig steil.

Speaker: Der Titel, der schon ausverkauft war, bevor er überhaupt richtig in den Läden stand.

Speaker: Also die Hardcover.

Speaker: Die Grommets von Remender.

Speaker: Ausgerechnet Münder.

Speaker: Der war bei PPM, waren alle HZ schon vergriffen, obwohl ich die überhaupt geliefert habe.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Das hat mich auch erstaunt.

Speaker: Ich weiß nicht, woher dieser Hype gekommen ist.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Also bei uns liegt Remender immer irgendwie Blei in den Regalen eigentlich.

Speaker: Das habe ich gehört in einem Podcast.

Speaker: Und das erstaunt mich.

Speaker: Komisch.

Speaker: Seltsam.

Speaker: Ja, ich weiss nicht, ob das wegen diesem 80s-Hype ist.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, der trifft schon so.

Speaker: Im Moment ist das halt in allen Munden, mit allem, alles kommt zurück.

Speaker: Klar, 90er sind jetzt gerade so ein Thema, aber 80er ist immer noch wahnsinnig stark.

Speaker: Und ich denke, das hat auf jeden Fall einen Impact gehabt.

Speaker: Ja, er hat auch überaus super Kritiken, also jetzt bei Comic Couch und so.

Speaker: Es ist ein geiler Titel, aber jetzt ehrlich gesagt nicht mein Favoritentitel von uns, erzählerischerweise, wie man das sagen will.

Speaker: Und wenn ich schlief auch noch sehr gut am Anfang, das war auch schnell alles weg.

Speaker: Und overall würde ich sagen, ja, Harrow County ist jetzt auch fast nichts mehr.

Speaker: Ob schon, ist der 79 Räume?

Speaker: Das war der Titel, wo ich mich sehr gefreut habe, dass der bei euch gelandet ist.

Speaker: Den mochte ich nämlich auf Englisch sehr gerne.

Speaker: Wieso habt ihr den nicht reingezogen?

Speaker: Das ist so ein typischer Splittertitel.

Speaker: Das ist dasselbe wie mit den Mad-Kind-Titeln oder Kind-Titeln.

Speaker: Kind.

Speaker: Okay, danke.

Speaker: Ähm...

Speaker: Die Zeichnungen passen bei uns nicht in die rote Linie rein.

Speaker: Also Tyler Crook ist ein guter Zeichner, Matt Kind ist auch ein guter Zeichner, aber das ist für unsere verlegerische rote Linie, für das, was meinen Chefs gefällt, zu simpel.

Speaker: Sie sind jetzt auch so wunderschöne Aquarellen, diese Hero County.

Speaker: Ja, aber es sind nicht die Art von Aquarellen, die zum Beispiel Emmanuel Lepage macht oder falls ihr den vor Augen habt, sonst könnt ihr euch mal angucken bei uns oder wie heißt der nochmal?

Speaker: Heute bin ich nicht gut mit Namen.

Speaker: Heute bin ich gar nicht.

Speaker: Patrick Prünje.

Speaker: Das ist was, was unseren Verlegern, unseren Dezenzeinkäufern nicht zusagt.

Speaker: Diese Art von Stil.

Speaker: Und deshalb war das bei uns nie Thema.

Speaker: Ja, hätte ich jetzt gedacht, dass für mich das ein typischer ist.

Speaker: Das ist ein typischer, aber auch wie es mich geht.

Speaker: Vom Inhalt her stimmt das auch, aber

Speaker: Ja, aber auch von den Zeichnungen hätte ich jetzt gedacht, das wäre was für euch, ehrlich gesagt.

Speaker: Und habe mich gewundert, wieso ihr das nicht reingezogen habt.

Speaker: Er sagt, für uns, gut für uns.

Speaker: Ja, ist so.

Speaker: Wir hätten auch Witchblade nicht gemacht zum Beispiel oder I Hate Fairyland.

Speaker: Also, unserer Erfahrung nach werden solche, diese Zeichenstile, also wir haben über 20 Jahre einen sehr speziellen

Speaker: Es ist immer wieder so Ausreißer natürlich, aber der Großteil unseres Programms besteht halt dann doch aus sehr klassischen franco-belgischen Stilen.

Speaker: Und solche Ausreißer, wir haben auch noch nie was verlegt, was Jeff Lemire selber gezeichnet hat zum Beispiel.

Speaker: Also wir haben viel von Lemire gemacht über die Jahre, aber nie etwas, was er selber gezeichnet hat, weil der Stil gar nicht bei uns reinpasst.

Speaker: Bringt die das Neueste von Chef Lemmy, dieses Arcana irgendwas?

Speaker: Nee.

Speaker: Weil auch die letzten Lemmy-Serien bei uns nicht mehr gut angenommen wurden.

Speaker: Welche war die letzte bei euch?

Speaker: Ja, wir haben den Bone Archard Mythos gemacht.

Speaker: Also wir hatten ja Gideon Falls.

Speaker: Gideon Falls war super.

Speaker: Gideon Falls war super und dann ging es immer weiter.

Speaker: Dann haben sie diesen Bone Archard Mythos gemacht und das wurde irgendwie von Band zu Band komischer und der erste Band hatte fast keinen Text und war ganz dünn und dann gab es das Mietshaus, was plötzlich über 300 Seiten hatte und niemand wollte das lesen.

Speaker: So

Speaker: Eigentlich komisch, weil das Miethaus finde ich jetzt gerade mega.

Speaker: Die sind alle gut, aber sie kauft halt niemand bei uns.

Speaker: Okay, komisch.

Speaker: Und Little Monsters war irgendwie so ein bisschen flach und Descender war noch richtig geil und Ascender wurde dann irgendwann auch so ein bisschen totgelaufen.

Speaker: Also vielleicht war es einfach zu viel über die Zeit.

Speaker: Black Hammer blickt niemand mehr durch.

Speaker: Also die Sender waren weltenbesser als Sender jetzt.

Speaker: Genau, aber das ist, Black Hammer, die ersten vier Bände waren der Hammer, die ersten Sherlock Frankenstein, Dr. Star, Skaldiger und so, die waren alle richtig geil.

Speaker: Barbalion war auch noch klasse und dann kamen irgendwann so irgendwie The Quantum Age und Unteens und irgendwie so.

Speaker: Das geht mir genauso, wie du das beschreibst mit Black Hammer.

Speaker: Ja, aber

Speaker: Und dementsprechend haben wir, also bei Jeff Lemire haben wir eine Zeit lang gesagt, okay, das ist einer unserer Autoren, da bringen wir alles raus, außer die Sachen, die er selber gezeichnet hat, weil die einfach niemandem uns gefallen haben.

Speaker: Das geht bei dem, also wieder am Royal City und das ist sowas von einem geilen Comic.

Speaker: Habe ich nicht gelesen, ehrlich gesagt.

Speaker: Ich vermute, es geht so ein bisschen in das, was er früher auch gemacht hat, in Essex County und so.

Speaker: Ja, sowieso in einer inoffiziellen Fortsetzung.

Speaker: Ja, so, okay.

Speaker: War ein Hammer-Comic, ne?

Speaker: Also, müssen wir nicht drüber diskutieren.

Speaker: Das ist große, große Comic-Kunst, aber...

Speaker: Passt nicht zu euch, das weiß ich schon.

Speaker: Passt nicht zu uns.

Speaker: Aber es ist ja schön, dass ihr es macht, sogar mit Buchschnitt sehe ich gerade.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Heftig.

Speaker: Ja, es war ein cooles Experiment.

Speaker: Ich wollte das mal in einem Comic sehen.

Speaker: Hat wahnsinnig lange gedauert in der Druckerei, darum mache ich es wahrscheinlich nicht mehr.

Speaker: Ja, so.

Speaker: Ja, wir haben gewartet und gewartet und gewartet.

Speaker: Ich glaube, unsere Druckerei hat das irgendwie auf Italien verlagert.

Speaker: Das habe ich damit bekommen, dass sie das zuerst noch auf Italien schiffen und dann wieder zurück nach Slowenien.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ja, darum gehen die das irgendwie anderthalb Monate, bis das Teil da war.

Speaker: Ja, manchmal ist das so.

Speaker: Manchmal ist das so.

Speaker: Wir haben diesen einen Comic, nee, es sind mehrere Comics, aber wir haben diese Reihe im Kopf von Sherlock Holmes, wo vorne ein Loch drin ist im Cover.

Speaker: Da haben wir auch ein Loch im Cover.

Speaker: Wir haben ein Loch im Cover?

Speaker: Beim Starhenge.

Speaker: Wahnsinn, ihr habt ja schon alles ausprobiert.

Speaker: Das ist ja beeindruckend.

Speaker: Alles bei euch geklaut.

Speaker: Hat das bei euch gut funktioniert?

Speaker: Ich weiß nämlich noch, dass das ein wahnsinniges Heckmeck war für unseren Hersteller.

Speaker: Da bist du zufrieden, weil dieses Loch da reinkommt.

Speaker: Ja gut, da kannst du jetzt erklären, Marco, was da schief ging.

Speaker: Ja, erklär mal, was bei euch schief gegangen ist.

Speaker: Ja, schief.

Speaker: Also es ist zum Glück nicht so schlimm.

Speaker: Aber meine Idee war, dass man so eine Sternenkonstellation genau durch dieses Loch sieht.

Speaker: Und das war dann wirklich so um ein paar Millimeter verschoben.

Speaker: Und wir haben danach gemerkt, dass die uns statt einem flachen Buchrücken, einem runden Buchrücken gemacht haben, wo wir eigentlich einen flachen...

Speaker: Und so hat es natürlich irgendwie dieses ganze Design ganz leicht verschoben und das waren dann genau diese paar Millimeter.

Speaker: Aber ich glaube, für jemanden, der es nicht weiss, ist es nicht so schlimm, aber so sind wir halt.

Speaker: Wenn du eine Idee hast, irgendwas fix im Kopf und gerade noch so mit dem grafischen Auge, ja, da könntest du dann Regenbogen kotzen.

Speaker: Aber eben, also wie gesagt, jemand, der es nicht weiss.

Speaker: Ja, ich weiß noch, wir dachten halt, wir machen das mit einer Stanze, also wir nehmen das Cover und stanzen da einfach ein Loch rein, aber das ging dann irgendwie nicht und deshalb musste es gelasert werden und dann wurden die ersten Laserversuche gemacht und dann fiel auf, scheiße, das rust ja.

Speaker: Dann war Ruß auf dem Deckblatt darunter und dann musste eine neue Pappe gefunden werden, die beim Laser nicht rußt.

Speaker: Auch jetzt gleich.

Speaker: Da eröffnen sich Problemfelder, da denkst du überhaupt nicht dran, wenn du sowas anfängst zu machen.

Speaker: Du kannst in deinen Basler-Shop irgendeinen Stand zerkaufen gehen und das selber machen, so über Mittag schnell tausend Exemplare raus.

Speaker: Ja, schnell mal so ein paar tausend Cover-Schnacken.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dann hast du dann wirklich von der Druckerei so diese Muster und dann, oh, wir könnten doch das und jetzt eben hier bei I Hate Fairy Land, dort ist ja so ein Holo-Pyrafic Gold,

Speaker: Goldglitzer drauf und schon nur den Namen, holographic Goldglitzer, also wie geil ist das?

Speaker: Es macht schon wahnsinnig Spass, mit all diesen Verregelungen.

Speaker: Früher konntest du das unter keinen Umständen in so kleinen Auflagen machen.

Speaker: Ja, da hat sich viel getan.

Speaker: Da hat sich viel getan, extrem.

Speaker: Also es ist wirklich richtig geil, was mittlerweile alles möglich ist.

Speaker: Da hat sich sehr viel getan, auch in den letzten Jahren gerade, auch mit diesen Buchdruck, mit diesen Buchschnitten, die jetzt so gestaltet sein können.

Speaker: Genau.

Speaker: Bis vor ganz kurzer Zeit ging das einfach noch gar nicht.

Speaker: Nicht für so kleine Auflagen, nicht für einen horrenden Preis.

Speaker: Nicht für einen nicht horrenden Preis.

Speaker: Und ja, wie du sagst, es ist auch im Preis, oder?

Speaker: Wenn ich jetzt das irgendwie in Glitterlack noch draufklatschen lasse, kommt das echt nicht viel teurer pro Exemplar.

Speaker: Vielleicht so, weißt du auch nicht, 40, 50 Cent oder sowas.

Speaker: Ja gut, aber das ist im Verkaufspreis dann, wenn man es sauber rechnet, halt doch ein paar Euro, ne?

Speaker: Ja, aber ich rechne das ja nicht sauber, weil es ja ein Hobby ist.

Speaker: Ja, das ist schön für euch.

Speaker: Ja.

Speaker: Das nehme ich dann auf meine Körper.

Speaker: Das ist schön für euch.

Speaker: Ich bin in dem Kontext ganz froh sein, dass ihr noch keine größeren Auflagen fahren könnt.

Speaker: Da muss man sich halt auch ehrlich machen.

Speaker: Wir könnten solche Sachen natürlich auch machen, aber

Speaker: Das ist bei den Auflagenhöhen und bei den Vertriebswegen, die wir haben.

Speaker: Also bei uns kommt dann auch so ein Glitzerlack oder sowas.

Speaker: Das ist natürlich sehr schön, aber dann muss man sich bei einem Vertrieb, der größtenteils über einen Großhandel und dann durch die dritte Hand erst irgendwie an den Endkunden geht, kommt dann irgendwann die Frage auf, was ist denn, wenn das Buch dreimal durch verschiedene Plastikwannen rutscht?

Speaker: Ist der Lack dann noch drauf oder ist der auf anderen Büchern?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja gut, so klein wie wir sind, bist du natürlich viel flexibler.

Speaker: Ja, und das ist wunderschön.

Speaker: Also ich finde das total klasse.

Speaker: Und wie du sagst, wenn ich pro Buch jetzt 40, 50 Cent

Speaker: mehr zahlen muss und wir machen ein, zwei Bücher, das ist nichts.

Speaker: Aber ihr natürlich mit euren Auflagen, das geht dann ins Geld.

Speaker: Das geht richtig ins Geld.

Speaker: Also ich finde es total klasse, was ihr macht.

Speaker: Ich muss nur zu Ehrenrettung der größeren Verlage.

Speaker: Damit meine ich jetzt auch nicht nur Spitter, sondern das betrifft ja auch die anderen Verlage, die

Speaker: Ja, und wahrscheinlich ich auch nicht, sonst hätte ich es ja wahrscheinlich gar nicht probiert.

Speaker: Also von den Problemen, die du jetzt wahrscheinlich im Auge hast, habe ich keine Ahnung.

Speaker: Musst du ja auch gar nicht haben.

Speaker: Also das will ich ja gar nicht sagen.

Speaker: Ich will damit nicht sagen, dass das blauäugig wäre, aber wir haben halt schon viel Lehrgeld bezahlt, sage ich mal.

Speaker: Ja, wenn ich irgendwas Negatives jetzt erlebt hätte mit diesem Zeugs, also...

Speaker: Hätte ich es natürlich auch nicht mehr gemacht.

Speaker: Aber es kann auch später noch kommen.

Speaker: Uns ist jetzt vor kurzem aufgefallen, dass eine bestimmte Lackveredelung, die wir vor zehn Jahren mal verwendet haben, plötzlich anfängt abzublättern.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Und das ist natürlich auch nicht cool, weil dann plötzlich so ein Teil des Lagers, es ist nur ganz wenig Bücher, aber dann ist irgendwie so ein Teil des Lagers plötzlich nicht mehr verkäuflich, weil der Lack schlecht geworden ist.

Speaker: Da denkst du auch nicht drüber nach.

Speaker: Nee, überhaupt nicht.

Speaker: Und von wem habt ihr das gehört?

Speaker: Von einem Kunden?

Speaker: Von einem Kunden, der danach gefragt hat.

Speaker: Und dann haben wir geguckt, dann wollten wir ein Ersatzexemplar finden.

Speaker: Und dann fiel uns auf, Mist, es gibt keine Ersatzexemplare, weil die kompletten Auflagen so aussehen.

Speaker: Also es gibt ein paar Exemplare.

Speaker: Vereinzelt finden wir natürlich dann doch noch Sachen, die noch tauglich sind.

Speaker: Aber wer weiß, wie lange die dann noch vorhalten, ne?

Speaker: Es ist jetzt nicht schlimm, weil es zehn Jahre alte Bücher sind, von denen auch nicht mehr so viele da liegen, aber wenn man das gewusst hätte, hätte man vielleicht dann diesen komischen Breilack doch nicht verwendet.

Speaker: Was war denn das für dein spezieller, also ein normaler, einfach Klarlack?

Speaker: Nein, das war ein Strukturlack, Braylack, wie diese Blindenschrift.

Speaker: Okay.

Speaker: Also heutzutage wäre das wahrscheinlich auch nochmal was anderes, aber vor zehn Jahren war das recht aufwendig und dann halt auf einem Hardcover anzubringen und dann so, dass die Farbe dadurch nicht komplett verfälscht wird etc.

Speaker: pp.

Speaker: gar nicht so trivial.

Speaker: Also so 3D-Lack sagt man im Grunde heute.

Speaker: Ja, genau, so 3D-Lack könnte man sagen.

Speaker: Relief-Lack.

Speaker: Ja, ja, ja, ja.

Speaker: Also bei uns wurde immer das Wort Breilack verwendet, aber Relief-Lack ist wahrscheinlich genauso richtig.

Speaker: Ja, die von der Druckerei fragt mich immer, ob ich Relief-Lack will oder der normale Spot-Lack einfach.

Speaker: Also wir nehmen ja eigentlich immer Spot-Lack.

Speaker: Genau, Spot-Lack benutzen wir ganz oft.

Speaker: Relief-Lack benutzen wir nicht mehr.

Speaker: Haben wir das noch gar nie gemacht, Relieflack, glaube ich.

Speaker: Relieflack haben wir noch nicht gemacht.

Speaker: Kann aber heutzutage auch was anderes sein.

Speaker: Wie gesagt, die Bücher sind sehr, sehr alt.

Speaker: Die Techniken haben sich deutlich verbessert.

Speaker: Ja.

Speaker: Stichpunkt Auslieferungen, Stichpunkt Lieferketten.

Speaker: bei der Edition Moderne, die ich ja auch schon mal hier zu Gast hatte, liebe Grüße an Claudio, anderer Schweizer Verlag, den ihr wahrscheinlich kennt.

Speaker: Hast du ja gearbeitet dort, habe ich mich gefragt.

Speaker: Genau, da habe ich mein Praktikum damals gemacht.

Speaker: Praktikum, genau.

Speaker: Ist auch schon lange her.

Speaker: Da hatte Claudio gesagt, und das stimmte auch schon zur Zeit, als David Barstall das noch gemacht hat, dass man zwar in der Schweiz produziert, aber den Großteil der Comics ja dann doch letztlich in Deutschland verkauft.

Speaker: Was logisch ist, wenn man sich die Einwohnerzahlen anguckt.

Speaker: Ist das bei Skindes Crow genauso?

Speaker: Du hast vorhin schon gesagt, eure Bücher werden ja auch bei PPM vertrieben.

Speaker: Ist jetzt ja auch kein Geheimnis.

Speaker: Geht da so der Großteil von euch hin oder geht der Großteil im Direktverkauf an Kunden, Kundinnen, die von irgendwo bestellen oder wie sieht das bei euch aus?

Speaker: Könnt ihr das nachvollziehen?

Speaker: Also 90% geht zu PPM.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber wo die jetzt genau dann verkauft werden, in welche Länder, also Deutschland, Schweiz, Österreich, weiß ich nicht, da habe ich keine Statistiken.

Speaker: Habt ihr sowas?

Speaker: Ja.

Speaker: Bei euch.

Speaker: Wir haben sowas.

Speaker: Dann kannst du mich ja mal aufklären, wie das bei euch aussieht.

Speaker: Das würde mich jetzt interessieren, weil der Alexander hat mir noch nie sowas geschickt.

Speaker: Ich bekomme einfach die Schlussabrechnung jeden Monat.

Speaker: Da kannst du ihn aber bestimmt mal nachfragen, wenn du möchtest.

Speaker: Alexander ist der Chef von, also einer der Chefs von PPM.

Speaker: Kurz neben Alexander Poluda, der Neffe von Peter Poluda, der PPM gegründet hat.

Speaker: Also bei uns ist der allergrößte Teil auch Deutschland, mindestens 90 Prozent.

Speaker: Ich schätze mal, das kommt ungefähr hin.

Speaker: Schweiz ist eher wenig.

Speaker: Läuft bei uns dann über Kaktus, den ich ja, wie gesagt, Anfang nächsten Jahres auch mal hier zu Gast haben werde, den Matthias.

Speaker: Und Österreich sind dann auch nochmal ein paar Prozent.

Speaker: Aber heißt das, dass ihr auch gar keinen Versand innerhalb der Schweiz direkt macht, trotz der Versandkosten?

Speaker: Doch, doch.

Speaker: Doch, ne?

Speaker: Doch, mache ich.

Speaker: Aber es wird nicht viel gebraucht.

Speaker: Also Schweiz ist schon nicht Komikland, das ist so.

Speaker: Okay.

Speaker: Nein, nein, also da sind die Verkäufe sehr, sehr niedrig.

Speaker: Also es geht, wie gesagt, 90, wenn nicht 95 Prozent, geht zu PPM und dann, wie du sagst, wahrscheinlich von diesen 95 gehen 90 nach Deutschland.

Speaker: Ja, also würde ich jetzt mal so vermuten.

Speaker: 90 in Deutschland, 7 nach Österreich, der Rest in die Schweiz.

Speaker: Aber ich habe die Zahlen jetzt auch nicht parat oder so.

Speaker: Oder mal konkret nachher.

Speaker: Aber das wird sich schon nicht diese Größe.

Speaker: Wie du sagst, schon von der Ländergröße und Einwohnerzahl her.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie viele Einwohner Österreich hat.

Speaker: Wahrscheinlich ähnlich wie die Schweiz.

Speaker: Mittlerweile.

Speaker: Das weiß ich auch nicht aus dem Kopf.

Speaker: Ich hätte jetzt gesagt, 8 Millionen oder sowas.

Speaker: Also wie sind schon 9 Millionen?

Speaker: glaube ich, oder?

Speaker: Steuern auf die 10 Millionen zu, genau.

Speaker: Österreich auch, habe ich gerade geguckt.

Speaker: Und die Schweiz ist kein Comicland?

Speaker: Nö.

Speaker: Deutschschweiz nicht.

Speaker: Ja, Marco, gut, ja, nächstes Mal.

Speaker: Ne, aber man muss unterscheiden.

Speaker: Deutschschweiz nicht, also ich wohne ja in der französischen Schweiz an der Sprachgrenze und wenn du da schon in den Supermarkt gehst, wo ich wohne, hast du schon die Comics, diese, ja, die üblichen halt da, Asterix und Morse Poulani oder wie der heisst und all das Zeug, oder?

Speaker: Hast du in der Deutschschweiz nicht, da ist Tote Hose.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Und wahrscheinlich von den, wie in Deutschland auch, Mangas halt.

Speaker: Manga viel, ja.

Speaker: Ja, Manga viel.

Speaker: Aber klar, wir haben auch Buchhandlungen jetzt in Bern, wo ich herkomme, die natürlich Comics haben.

Speaker: Ja, verschwindend.

Speaker: Also wenn du die Größe siehst, oder auch dort wie die Manga-Abteilung im Gegensatz zu den normalen Comics, das verschwindend kleines Textilien ist so ein bisschen ähnlich, glaube ich, wie Österreich.

Speaker: Also ich war wirklich erschrocken in Österreich.

Speaker: Wirklich eine riesen Buchhandlung.

Speaker: Und dann so eine Comic-Ecke, das war vielleicht so zwei Laufmeter, wenn es hochkommt und dann einfach wirklich nur so die absolute Mainstream-Ware und sonst absolut nichts.

Speaker: Okay, interessant.

Speaker: Habt ihr das Gefühl, dass sich daran vielleicht was ändert?

Speaker: Also in Deutschland spricht man seit Jahren davon, dass der Comic sich so langsam irgendwie mausert und zu einem größeren Medium wird und mehr Anerkennung findet.

Speaker: Ob das jetzt so stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt, aber die Erzählung existiert schon länger.

Speaker: habt ihr, beobachtet ihr da oder habt ihr das Gefühl, vielleicht auch durch euch, keine Ahnung, ist das vielleicht auch so ein bisschen eine Trotzreaktion gewesen, so?

Speaker: Ne, also ich habe natürlich immer gedacht, also

Speaker: dass Deutschland der Hauptmarkt ist.

Speaker: Auf die Schweiz habe ich gar nie geschaut.

Speaker: Okay, interessant.

Speaker: Also, das war einfach so Comic-Verlag, egal wo und zufällig sind wir jetzt halt gerade hier.

Speaker: In der Schweiz, genau.

Speaker: Ja, das hat mir auch David schon gesagt, oder mit der Schweiz allein, das kannst du vergessen, das geht nicht.

Speaker: Das klappt nicht.

Speaker: Und dann ist das natürlich auf den deutschen Markt ausgerichtet, hauptsächlich.

Speaker: Muss ich ja auch angeben, logischerweise, wenn ich die Lizenzen einkaufe, wo ich die Comics verkaufen werde.

Speaker: Oder es ist ein deutschsprachiger Raum.

Speaker: Ja, wo ja auch Luxemburg dazu gehört, habe ich merken müssen.

Speaker: Hast du merken müssen, was heißt das?

Speaker: Ja, einfach so.

Speaker: Also ich habe schon, irgendjemand hat mir mal in den Vertrag reingeschrieben, eben auch Luxemburg, obwohl ich das gar nicht verlangt habe.

Speaker: Ich weiß nicht mehr, welcher Verlag, ich glaube, Fanta Graphics hat das mal gemacht.

Speaker: Warte mal, aufgepasst.

Speaker: Okay.

Speaker: Rumänien hat ja auch noch ein deutschsprachiges Gebiet.

Speaker: Meine Güter.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, die Bücher landen dann letzten Endes doch an unerwarteten Stellen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich glaube...

Speaker: Ich würde so langsam mal in Richtung der Schlussfragen, wir sind jetzt ja auch schon ein gutes Stündchen hier befasst, aber ein, zwei kleine Fragen, bevor wir aufs Ende zu schauen, hätte ich dann doch noch, denn ihr habt ja sicherlich schon ein bisschen was vorausgeplant, so ein paar Projekte in der Pipeline irgendwie...

Speaker: so eine fixe Idee, was man mal machen könnte.

Speaker: Gibt es da irgendwas, was ihr den Hörerinnen und Hörern erzählen könnt, möchtet, dürft?

Speaker: Was so die nächsten Monate angeht?

Speaker: Ja, weiß ich ja nicht.

Speaker: Vielleicht gibt es ja irgendwas, was noch geheim gehalten werden muss.

Speaker: Ihr müsst ganz viel geheim halten, was wir noch nicht erzählen dürfen.

Speaker: Okay.

Speaker: Was denn so...

Speaker: Ich wünschte, dass das stimmen würde, aber so spannend ist es dann ehrlich gesagt doch nicht.

Speaker: Also ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber wir sind schon immer so an ein, also eigentlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt so an ein, zwei Lizenzen dran, wo man noch nichts drüber erzählen darf, was aber, wenn es denn mal klappt, eine ziemlich geile Sache werden könnte.

Speaker: Vielleicht, aber wo man halt noch nicht drüber reden darf.

Speaker: Ich weiß nicht, wie das bei euch so aussieht.

Speaker: Bei uns in Zukunft wird vor allem auch fortgeführt und abgeschlossen.

Speaker: Und also ein neues Projekt ist Hyde Street, ich sage immer Hyde Park, Hyde Street.

Speaker: Oh, warte, hast du mich auch gesehen irgendwo schon mal.

Speaker: Ja, auf Instagram habe ich das schon gepostet.

Speaker: Das ist der mit Jeff Jones und Ivan Rice.

Speaker: Ja, das Original hatte ich bei Image gesehen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Da hatte ich das erste nämlich auch reingelesen.

Speaker: Auch eine geile Nummer.

Speaker: Sehr geil.

Speaker: Ist das ein bisschen Creepshow?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Einfach so dieser Vibe.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, und dann, gut, kann ich jetzt exklusiv hier erzählen.

Speaker: Oh ja, bitte.

Speaker: Die neueste Lizenz ist Four Kids Walk into a Bank.

Speaker: Das habe ich nie gehört.

Speaker: Das habe ich nie gehört.

Speaker: Ist von den gleichen Machen wie What's the Thirdest Place from Here?

Speaker: Ja.

Speaker: Und im April kommt, wurde verfilmt schon, kommt im April in die Kinos oder Streaming, weiß ich nicht, mit Liam Neeson.

Speaker: Oh, cool.

Speaker: Und das ist ein saugeiles Comic.

Speaker: Ist original beim Black Mask Verlag, heißt der.

Speaker: Boah, das habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört, den Namen.

Speaker: Okay, interessant, ja.

Speaker: Ja, ich bin auf die gekommen, weil ich natürlich von What's the furthest place from here, weil die finde ich so geil.

Speaker: Und dann habe ich die ein bisschen gecheckt oder was die sonst noch so gemacht haben.

Speaker: Und das ist ein wahnsinnsgeiler Titel einfach.

Speaker: Okay, interessant.

Speaker: Er kommt dann im 2026 bei euch raus?

Speaker: Oder wie sieht es aus?

Speaker: Ja, ich versuche ihn irgendwie vor oder gleichzeitig wieder den Film rauszubringen.

Speaker: Schauen, ob es reicht für April.

Speaker: April ist, glaube ich, der Film getimt.

Speaker: Was werde ich jetzt einmal nächstes ankündigen?

Speaker: Also sind die Verträge jetzt gerade...

Speaker: Tinten, die Tinte ist noch nass.

Speaker: Die inexistente Tinte.

Speaker: Interessant.

Speaker: Aber sonst neues Zeug eigentlich nicht.

Speaker: Da bin ich noch am gucken.

Speaker: Aber wie gesagt, wir müssen so viel Zeugs noch abschliessen und ich möchte nicht 700 Baustellen auftun.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Macht auch nicht immer Spaß, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Speaker: Ja, und Witchblade geht ja auch noch weiter, weißt du.

Speaker: Da kommt auch der Darkness, wo wir die aufmachen wollen.

Speaker: Also das kommt schon einiges auf uns zu.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Ja, und wir haben ja vor, bei Witchblade will ich jetzt jedes Mal ein exklusives Cover für Deutschland machen von einem europäischen Künstler.

Speaker: Also nicht immer der Sebastian.

Speaker: Uh, okay.

Speaker: Darf ich mir welche wünschen?

Speaker: Darf ich welche vorstellen?

Speaker: Also für das nächste habe ich schon jemand.

Speaker: Soll ich dir verraten, welchen?

Speaker: Wenn du möchtest, gerne.

Speaker: Vielleicht kenn ich den mal.

Speaker: Vielleicht kennst du ja nicht Lucho Barillo.

Speaker: Nee, den kenne ich ehrlich gesagt.

Speaker: Kennst du nicht?

Speaker: Ja, ist ein Italiener, wie der Name auch sagt, von Florenz.

Speaker: Google einmal.

Speaker: Lucio Barillo mit zwei L. Ich tippe.

Speaker: Tipp, tipp, tapp, tapp.

Speaker: Lucio Barillo, komm, passt dabei raus.

Speaker: Warte, hör mal irgendwie Artist.

Speaker: Pasta.

Speaker: Ja, sorry.

Speaker: Die Barilla-Nudeln, ja genau.

Speaker: Boah.

Speaker: finde ich jetzt ehrlich gesagt ganz scharf.

Speaker: Lucio Barillo.

Speaker: Lucio Barillo.

Speaker: P-O-R-R-I-L-L-O.

Speaker: Ah, okay, ich habe mit O, okay.

Speaker: Oh ja, okay.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Cool.

Speaker: Ja, ich habe mir von dem mal vor etwa sechs, sieben Jahren eine Commission machen lassen, eine Lady Death Commission.

Speaker: Ja.

Speaker: Ölgemälde und ja, der Typ ist einfach der Wahnsinn.

Speaker: Ganz schick, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Also das nächste wird von ihm eins sein und dann ja, habe ich noch nichts anderes.

Speaker: Mal schauen.

Speaker: Wen würdest du es denn du wünschen?

Speaker: Also Sebastian Grenier ist schon ziemlich cool.

Speaker: Also wenn ihr ganz freisch bin, kommt, würde ich immer Robin Recht mir wünschen.

Speaker: Robin Recht, der die Elric Comics gezeichnet hat, die ersten.

Speaker: Oder zum Beispiel Conan der Cimmeria, Imirs Tochter.

Speaker: Das war, glaube ich, bei uns der vierte Band.

Speaker: Ja, ich glaube, das sieht super aus.

Speaker: Robin Recht, ich bin mir nicht sicher.

Speaker: Benoit Delacke finde ich großartig.

Speaker: Und oder einer von jenen, die diese Lovecraft-Adaption gemacht haben beim Heine Verlag.

Speaker: Warte kurz.

Speaker: Da kann ich jetzt... Barrangier heißt der, glaube ich.

Speaker: Wie schreibt man das?

Speaker: Barranga.

Speaker: Barranga.

Speaker: B-A-R-A-N-G-E-R.

Speaker: François Barrangier.

Speaker: François.

Speaker: Oui, oui, oui.

Speaker: Oui, oui.

Speaker: Vita Parcours.

Speaker: Vita Parcours.

Speaker: Meintest du nicht gerade, dass du in der französischen Schweiz wohnst?

Speaker: Ja, es ist sowas von scheißpeinlich.

Speaker: Ich wohne seit 17 Jahren da, 18 Jahren und kann mein Französisch immer noch gleich scheiße wie wenn ich... Ja.

Speaker: Ich war schon in der Schule auf Kriegsfuß mit der Sprache.

Speaker: Na gut.

Speaker: Also ich verstehe es schon, muss ich sagen.

Speaker: Ich kann einfach nicht gut selber sprechen.

Speaker: Alles gut, muss man auch nicht.

Speaker: Ja, das sieht sehr geil aus.

Speaker: Also ich habe bei Fantasy Basel sind wir, also Messe, und da war der Ingo Römmling neben uns und ihn habe ich auch gefragt.

Speaker: Der wird sicher auch mal eins noch zeigen.

Speaker: Ja, das wäre doch auch was.

Speaker: Ingo Römmling wäre bestimmt auch geil.

Speaker: Oder Claudia Schmidt.

Speaker: Die wäre auch heftig.

Speaker: Kennst du, Marco?

Speaker: Weißt du, wo du geschwärmt hast, das Comic?

Speaker: Ich wollte nämlich gerade fragen, Marco, wen würdest du denn gerne mal so ein Variant Cover machen lassen?

Speaker: Wenn du dir was wünschen darfst.

Speaker: Mega schwierig.

Speaker: Aber ich glaube, Marini haben wir angefragt.

Speaker: Der ist ein bisschen kompliziert.

Speaker: Da hätte ich mir schon was gewünscht.

Speaker: Wäre sicher auch geil gewesen, aber der Typ selber, wenn man dann eben so mit dem Römmling geredet hat, das war dann schon eine ganz andere Hausnummer.

Speaker: Irgendwie so vom Typ her und von der Art.

Speaker: Also, ja.

Speaker: Ne, aber eben sie, weil ich bin so Fan.

Speaker: Ich habe mir die ganze Serie bei euch reingezogen.

Speaker: Sag mir nochmal den Namen von vorhin.

Speaker: Claudia Schmidt.

Speaker: Ja, Claudia Schmidt.

Speaker: Ja, ja, Müre von Claudia Schmidt.

Speaker: Ja, Müre, ganz genau.

Speaker: Sowas in dem Stil wäre sensationell.

Speaker: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Ja, es gibt so viel.

Speaker: Es gibt wahnsinnig viele gute Leute.

Speaker: Ich bin mal gespannt, was dann dabei rumkommt.

Speaker: Bevor wir jetzt zu den Schlussfragen abbiegen, die ihr euch hoffentlich vorbereitet habt.

Speaker: Ja, und wie, ich habe zweistündige Abhandlungen geschnitten.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Machen wir noch eine zweite Podcast-Folge.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, aber ihr habt natürlich, wie alle meine Gäste, wenn ihr möchtet, noch die Gelegenheit zu einer Gegenfrage.

Speaker: Wenn nicht, ist aber auch kein Problem, aber die Option haben hier alle, die ich hier einlade.

Speaker: Also, ja, man könnte auch jeder eine stellen, wenn ihr möchtet.

Speaker: Aber ihr müsst auch gar keine stellen.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Also ich hatte eigentlich viele Fragen, aber die gehören nicht an die Öffentlichkeit.

Speaker: Wir können auch kurz hinterher hier noch was quatschen.

Speaker: Also was mich mal, also das wurde dir die Frage schon hundertmal gestellt.

Speaker: Ich weiß das, aber ich habe nie deine Antwort richtig gehört wegen den Brubaker-Titeln.

Speaker: Oh, okay.

Speaker: Was da genau abgelaufen ist, dass sie die oder

Speaker: ihr wolltet die reinnehmen oder nicht und bekam die nicht oder was war da genau das Problem?

Speaker: Also Brubaker, da ging es uns vor allem um eine Serie und ich glaube, das war Velvet.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Velvet ist von Brubaker.

Speaker: Das war die Serie, die wir eigentlich haben wollten vor allem.

Speaker: Also wir haben ja von Brubaker Kill or Be Killed.

Speaker: Genau.

Speaker: Weshalb wir zum Beispiel auch Criminal nicht angefangen haben.

Speaker: Das kommt jetzt bei Schreiber und Leser.

Speaker: Genau, das mache ich jetzt Schreiber und Leser.

Speaker: Da habe ich mit denen auch drüber gesprochen.

Speaker: Finde ich sehr interessant, dass sie sich das trauen, aber gut.

Speaker: Wie viele Auflagen machen die von Criminal Life?

Speaker: Das weiß ich nicht, aber sehr hoch wird es nicht sein.

Speaker: Also es würde mich wundern, sagen wir es mal so.

Speaker: Und wir wollten Velvet oder Fatal?

Speaker: Ich weiß es nicht mehr, eins von beiden.

Speaker: Velvet oder Fatal war es, war nicht Fadeout.

Speaker: Wollten wir gerne veröffentlichen.

Speaker: Aber Ed Brubaker wollte halt unbedingt, dass das im Ausland in der Form auferscheint wie die Omnibus Deluxe Edition in den USA.

Speaker: Okay.

Speaker: Nicht anders.

Speaker: Also er wollte nicht, dass wir es teilen, er wollte nicht, dass wir es in unser Format anpassen, er wollte nicht, dass wir die Aufstattung ein bisschen weniger aufwendig machen.

Speaker: Es sollte nur so sein oder gar nicht anders im Ausland.

Speaker: Und da haben wir uns nicht drauf eingelassen.

Speaker: Punkt.

Speaker: Und dann haben wir ehrlich gesagt auch ein bisschen die Lust daran verloren, da jetzt dran zu bleiben.

Speaker: Also ich bin sehr, ich fand es sehr überrascht, dass Schreiber und Leser Criminal jetzt macht.

Speaker: Es scheint bei ihnen ganz gut zu laufen, weil ich es so mitbekommen habe.

Speaker: Vielleicht hätte man das auch bei uns machen sollen und wir haben uns damit keinen Gefallen getan.

Speaker: Das mag sein.

Speaker: Aber da, ab dem Punkt waren wir nicht mehr so großer Fan von Brubaker.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, wo wir angefangen haben, eigentlich habe ich damals David gesagt, ich will diesen Brute Waker Titel.

Speaker: Ich weiß nicht, also nicht Kriminal, das kam ja schon raus, aber ich weiß das jetzt schon wieder, nicht Fade oder das, was du gesagt hast.

Speaker: Fade Out gibt es, Velvet.

Speaker: Auch eine Reihe, auch eine Reihe.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Inkognito, mehr fällt mir jetzt gerade auch nicht ein.

Speaker: Es sind etwa vier oder fünf Comics von ihm.

Speaker: Außer Philips und ihm.

Speaker: Scheiße.

Speaker: Selbst wenn ich ihn googler, kommt nichts.

Speaker: Kann ich dir jetzt auch nicht sagen.

Speaker: Mehr verhandle ich jetzt aus dem Kopf nicht.

Speaker: Ihr wolltet eine Serie von ihm haben.

Speaker: Reckless.

Speaker: Reckless.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Ja, und das Problem ist ja, dass diese Titel nicht von diesen Image-Jungs, also Dirk und Ryan, betreut werden, sondern extern von einer anderen Agentur.

Speaker: Und wenn das nicht so wäre, hätte ich die wahrscheinlich schon lange reingeholt.

Speaker: Aber sie hat mir dann gesagt, völlig verständlich übrigens am Anfang, sie möchte für diesen Titel ein bisschen einen bekannteren, renommierteren Verlag, nicht einfach einen, der noch gar nichts draus hat.

Speaker: Ja, und dann habe ich eigentlich auch nicht mehr nachgefragt dann.

Speaker: Vielleicht könnte ich wieder mal.

Speaker: Aber jetzt, was Schreiber und Leser macht, ja.

Speaker: Ja genau, Reckless gehört nämlich zum Criminal-Universum, glaube ich.

Speaker: War das nicht so?

Speaker: Nee.

Speaker: Nee?

Speaker: Okay.

Speaker: Na gut, dann nicht.

Speaker: Aber sensationelle Bücher, wirklich geil.

Speaker: Ich persönlich bin nie so richtig warm geworden mit Brubaker.

Speaker: Da regt sich ein Freund von mir auch immer wieder drüber auf.

Speaker: Aber das ist einfach nicht so mein... Ich finde, das ist alles ein bisschen ähnlich.

Speaker: Und diese Pulp Noir-Schiene, das gibt mir persönlich nichts.

Speaker: Das trifft bei mir keinen Nerv.

Speaker: Ich stehe da völlig drauf.

Speaker: Also es ist schon so, Philipp sieht manchmal alles ein bisschen gleich aus bei ihm.

Speaker: Er hat einen sehr formularischen Stil, aber ansonsten schaffst du auch diesen Output nicht.

Speaker: Aber die Geschichten, finde ich, sind einsa.

Speaker: Also Reckless ist grandios, finde ich.

Speaker: Aber ja, klar, Geschmäcker sind verschieden.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Aber das beantwortet, glaube ich, diese Frage.

Speaker: Marco, hast du auch noch was?

Speaker: Ja, nur so der Kleine.

Speaker: Also, ich bin nicht sensationshungrig, aber so.

Speaker: Weil es mich einfach wundernimmt, so in einem grossen Verlag, was war euer absoluter Supergau?

Speaker: Gibt es da einen, wo ich wirklich sage, da war...

Speaker: Der ganze Verlag dann einfach auf 300 und haben geschwitzt, Blut geschwitzt, bis etwas rauskam oder eben nicht rauskam.

Speaker: Also was auch immer.

Speaker: Gibt es da was?

Speaker: Ich überlege gerade.

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Also es gibt immer mal wieder so Engpässe natürlich, wenn irgendwie die Übersetzer wieder ein bisschen länger brauchen oder wenn...

Speaker: irgendwie so ein Produktionsfehler sich ums Verrecken nicht ausbügeln lässt.

Speaker: Tatsächlich, was jetzt gerade...

Speaker: aufregend ist, wir haben ja demnächst ein Pop-Up-Buch zum ersten Mal im Programm vom Inkal.

Speaker: Oh, okay.

Speaker: Das ist wirklich geil.

Speaker: Wir haben ein Musterexemplar schon geliefert bekommen und das ist der Absatz.

Speaker: Wir haben es noch nicht online gezeigt, weil wir warten wollen, oder ich habe gesagt, ich möchte damit warten, bis

Speaker: wir die Sachen auch wirklich im Lager haben, bevor wir die Leute heiß machen.

Speaker: Aber es ist wirklich irre.

Speaker: Es ist wirklich irre, was da alles an Kinkerlitzchen drin ist und wie das aufgebaut ist.

Speaker: Ja, ich liebe das.

Speaker: Das ist wirklich geil.

Speaker: Darf ich alles nachmachen?

Speaker: Geht das nicht lange?

Speaker: Ja, die erfolgt dabei.

Speaker: Der Punkt ist, das haben wir halt natürlich nicht selber produziert, das haben wir co-produziert mit den Franzosen und die wiederum haben das, also die Bücher liegen noch in Le Havre.

Speaker: Jetzt müssen sie natürlich zu uns kommen.

Speaker: Das ist natürlich theoretisch gar kein Problem für PPM.

Speaker: Die haben das auch alles schon eingestiehlt.

Speaker: Alexander hat das alles eingestiehlt, dass da ein Laster unterwegs ist, der unsere drei Paletten draufschafft und zu PPM liefert.

Speaker: Aber ist natürlich trotzdem ein bisschen, normalerweise haben wir das alles so komplett selber in der Hand und werden über jeden einzelnen Schritt unterrichtet.

Speaker: Da war jetzt so, ich glaube, die Druckvorlagen haben wir schon im März abgeben müssen oder so, was auch viel, viel mehr Vorlauf ist, als wir normalerweise haben.

Speaker: War dann halt so, ja, wir übersetzen das.

Speaker: Hier ist die französische Vorlage, übersetzt das.

Speaker: Dann haben wir die Übersetzung dahin geschickt und den Rest haben die jetzt gemacht.

Speaker: Also da haben wir nichts, ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt das Lettering selber gemacht haben.

Speaker: Das ist alles so kompletter auf Blindflug.

Speaker: Okay.

Speaker: Und

Speaker: Ja.

Speaker: Und wann kommt das raus?

Speaker: Wenn alles gut läuft jetzt in knappen drei Wochen.

Speaker: Also wenn alles gut läuft, dann ist der Band, wenn ihr das hier hört, Hörerinnen und Hörer, ihr Lieben, quasi schon kurz vor der Auslieferung und während wir hier sprechen,

Speaker: Ist ja im Optimalfall gerade dabei, im Lastwagen in Le Havre verladen zu werden.

Speaker: Aber bei sowas kann immer noch viel schief gehen.

Speaker: Wir haben die Serienproduktion dieses Buches nicht gesehen.

Speaker: Es kann sein, dass die alle bei uns ankommen und die haben alle einen Knick irgendwo oder so.

Speaker: Wir haben normalerweise geben wir halt jeden einzelnen Schritt unserer Produktion frei.

Speaker: Wir kriegen die digitalen Aushänger, wir kriegen die gedruckten Aushänger, wir geben die Bindung frei, wir geben den Druck frei, wir geben die Daten frei, wir geben den Versand frei.

Speaker: Und da ist es halt, wir haben die Übersetzung geschickt und jetzt hoffen wir, dass tausend Bücher bei WBM landen und dass sie gut aussehen.

Speaker: Das ist sehr aufregend.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Das ist ja bei uns immer so.

Speaker: Also ich gebe einfach die Druckfiles der Druckreihe und da bekomme ich das fertige Produkt, also alles auf einmal.

Speaker: Ja, so arbeiten wir halt nicht.

Speaker: Also das geht wahrscheinlich, das geht mit Sicherheit irgendwie, aber vielleicht nicht bei so vielen Titeln.

Speaker: Also wir machen halt so 20 Bücher im Monat.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ja, aber die machen das, dann drucken die ein Exemplar und geben die das euch.

Speaker: Nee, die schicken das ungebunden.

Speaker: Die machen einen Andruck.

Speaker: Ah, einen Andruck, ja.

Speaker: Ohne Umschlag und dann...

Speaker: Okay.

Speaker: Also ich wäre auch schon ein paar Mal froh gewesen, wenn ich das Buch aufklappe und einen Scheißfehler drin finde und ich, nein!

Speaker: Es kommt halt immer mal wieder vor.

Speaker: Immer, immer.

Speaker: Also nicht immer, aber... Ja, schon so.

Speaker: Ja.

Speaker: Wobei, also Holzahnle anfassen, also ist eigentlich noch nie wirklich was Schlimmes passiert, also...

Speaker: Also die ganze ersten mit den Schreibfehlen.

Speaker: Ja gut, Schreibfehler passieren immer.

Speaker: Ja, aber viel zu viel hatten wir.

Speaker: Da haben wir ja nachher die Korrektorat angeheuert, dass wenigstens ein bisschen weniger fällt.

Speaker: Ja, auch das lohnt sich.

Speaker: Also ohne Korrektorat kommst du auch nicht weit.

Speaker: Ich habe dann am Anfang gedacht, ja easy, ich lese halt einfach noch zwei, dreimal durch und dann geht nicht.

Speaker: Man kann seine eigenen Sachen nicht korrekturlesen, das geht einfach nicht.

Speaker: Ja, aber so ansonsten so ein richtig, also es ist eine gute Frage, aber mir fällt jetzt gerade sonst nicht so richtig was ein.

Speaker: Dafür sind die Prozesse bei uns auch zu eingespielt.

Speaker: Und wenn man halt so viele Bücher macht, dann kommt es darauf, ob jetzt das eine klappt oder nicht, auch nicht so richtig an.

Speaker: Auch die Damen, ja klar.

Speaker: Also wie viele Leute seid ihr eigentlich bei euch?

Speaker: Äh, elf.

Speaker: Elf, okay.

Speaker: Also elf hundert Prozent.

Speaker: Ja.

Speaker: 1100%-Stelle?

Speaker: Nee, die sind nicht alle in Vollzeit.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber da sind natürlich die ganzen Übersetzer nicht bei und PPM zählt da auch nicht zu.

Speaker: Also die elf Leute sind wirklich nur Kernverlag.

Speaker: Nur Redaktion und Herstellung.

Speaker: Ich war noch nie in Bielefeld.

Speaker: Ich grinse dann mal rein.

Speaker: Wenn ihr es mal schafft, dann kommt gerne vorbei.

Speaker: Aber ich glaube, das ist jetzt eine gute Gelegenheit, um hier die Biegel zu machen in Richtung der Schlussfragen.

Speaker: Ihr dürft die gerne beide beantworten.

Speaker: Ich fange einfach mal an und dann schauen wir mal, wo uns das hinführt.

Speaker: Ich fange mal mit dir an, Marco, wenn das okay ist.

Speaker: Marco, welche drei Comics, Mangas, Graphic Novels, Comicreihen würdest du auf die sprichwörtliche Einsame Insel mitnehmen?

Speaker: Ich habe mir das noch überlegt.

Speaker: Einsame Insel ist für mich immer eine lange Zeit.

Speaker: Tom Hanks mit dem Volleyball-Schnecken und so.

Speaker: Also ich möchte die ganze Walking Dead-Reihe, die Palini Star Wars Collection und Herderfliegen natürlich.

Speaker: Was passt besser?

Speaker: Das wären so meine drei Sachen.

Speaker: Ja, finde ich gut.

Speaker: Da hätte ich sicher genügend für eine lange Zeit.

Speaker: Ja, das finde ich super.

Speaker: Panini Star Wars wollte ich auch immer mal lesen.

Speaker: Sagen alle immer, dass das ganz toll ist, aber habe ich noch nicht gemacht.

Speaker: Ich habe angefangen, weil es am Anfang mal hieß, es gäbe irgendwie 25 Bände mit diesem schönen zusammenhängenden Rückenbild.

Speaker: Mittlerweile sind sie bei Band 50 oder was auch immer und es ist mir einfach zu viel geworden dann irgendwann.

Speaker: Da hängt man nicht immer drin als Lizenznehmer.

Speaker: Ja, und dieselbe Frage an dich, Tom.

Speaker: Was würdest du mitnehmen?

Speaker: Ich würde etwas mitnehmen, was ich noch nicht kenne.

Speaker: Aber die Frage, was würde ich mitnehmen, also in Bezug, was ich am besten finde bis jetzt, wo ich kenne.

Speaker: Ich lasse jetzt den Splittertitel weg, weil die Frage kommt ja noch später.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Also ich wollte wie Marco The Walking Dead, weil ich, wie gesagt, mit diesem Titel wieder zu Comics gefunden habe und es gibt auch viel zu lesen.

Speaker: Dann das obligatorische Watchmen natürlich, absolut geil.

Speaker: Auch eine gute Antwort.

Speaker: Und dann, weil es auch einer der ersten Titel war nach The Walking Dead, wo es mich wirklich völlig reingezogen hat, ist Breacher.

Speaker: Preacher.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Das ist auch eine Hammer-Erfehlung.

Speaker: Also man muss ein bisschen hartgesotten sein, aber um das zu lesen.

Speaker: Das ist einfach genau der Ruhmwort, den ich liebe.

Speaker: Das denke ich mir.

Speaker: Wenn man sich das Kindle Scroll-Programm anguckt, dann ist Preacher nicht weit entfernt.

Speaker: Genau, also auch The Walking Dead, das hätte ich mit 0,0x reingezogen.

Speaker: Ich habe das erste Heft gelesen und sofort geschrieben, ich will den Titel.

Speaker: Ja, das ergibt Sinn.

Speaker: Meine Lieblingsfrage, ein Comic, den es noch nicht gibt, aber den es unbedingt geben sollte, je auch immer man diese Frage interpretieren will.

Speaker: Was wäre das für dich für ein Comic, Tom?

Speaker: Ganz einfach, Lord of the Rings und Harry Potter.

Speaker: Okay, das kam sogar schon mal.

Speaker: Lord of the Rings hat sich hier schon mal jemand gewünscht.

Speaker: Wieso gibt es da noch keine Comics?

Speaker: Das muss geändert werden.

Speaker: Ja, was denkst du, woran es liegt?

Speaker: Also an den Lizenzen.

Speaker: Meinst du, die werden nicht freigegeben für sowas?

Speaker: Für so minderwertige Kunst?

Speaker: Soll ich aus dem Nähkästchen plauden?

Speaker: Wenn du willst, wenn du was erzählen darfst dazu, klar.

Speaker: Sebastian Grenier hat mal mit einem, ich weiss nicht mehr mit wem, weisst du noch mit wem, Marco?

Speaker: Ja, wir haben uns selber gewählt, mit Nerven oder irgendetwas.

Speaker: Nein, der andere, der Schreiberling, weisst du.

Speaker: Ah, der Schreiberling, ah, nein.

Speaker: Ich weiss nicht, ob das Jean-Luc Istin oder Istin oder wie man das sagt.

Speaker: Ah, ja, Jean-Luc Istin, ja.

Speaker: Aber

Speaker: Ohne gewählt, dass es ihr Ehr war.

Speaker: Die haben das vorgelegt, einem damaligen Verantwortlichen für den Nachlass von Tolkien und so.

Speaker: Und die hatten eigentlich das okay, die hätten das machen können und dann ist er gestorben.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Ach du Scheiße.

Speaker: Er hat schon angefangen zu zeichnen, also so Musterseiten.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und dann ist der gestorben und die Nachkommen dann, keiner weiß irgendwie was.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Das ist eine interessante Story.

Speaker: Das wäre auch krass gewesen.

Speaker: Jean-Luc Justin und Granier, die hätten das zusammen gut hinbekommen.

Speaker: Ich hätte das mega gerockt, Sebastian Stiel und so mit all diesen Orks und Zwergen.

Speaker: Das wäre prädestiniert für den Pärderingen-Komik.

Speaker: Das wäre so geil.

Speaker: Dann ist die Antwort umso besser.

Speaker: Ja, würde natürlich auch sehr teuer in der Produktion werden, also wenn du das ganze Buch adaptieren willst.

Speaker: Na klar, aber wenn eine Lizenz sich als Comic gut verkaufen würde, dann wäre es der Herr der Ringe.

Speaker: Dann wäre es das.

Speaker: Aber da würdest du auch nicht Comic-Fans abholen.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Jeder Herr der Ringe-Fan müsste dann so einen Comic haben.

Speaker: Ja, schade.

Speaker: Ja, und Marco, was ist es für dich?

Speaker: Ja, bei mir ist es etwas ganz anderes.

Speaker: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, wo ich sage, das müsste man in Comic-Formen packen.

Speaker: Und zwar ist das von Jeff Long im Abgrund.

Speaker: Ich weiss nicht, ob ihr das kennt.

Speaker: Das ist eine riesen Epos.

Speaker: Am Anfang geht es um eine Gruppe in der Süßigen, glaube ich.

Speaker: Die verschwinden irgendwo im Himalaya-Gebirge.

Speaker: Und eine davon kommt dann Jahre später für Sklav zurück.

Speaker: Und die merken dann, dass es unter der Erde ein ganzes System gibt von einem uralten Volk, den Hadals.

Speaker: Man kann sich das so vorstellen, wahrscheinlich so ein bisschen Tolkiens Ohr mit einer Mischung aus diesen Monstern, aus der Descent.

Speaker: Also wirklich richtig krass und man macht das Ganze einen Zeitsprung, spielt dann so in der Gegenwart, wo dann die Menschen dieses Hürdensystem quasi so wie zu den alten Kolonialzeiten dann bevölkern und immer weiter vordringen ins Erdinner und dort stossen sie dann wirklich auf dieses Volk.

Speaker: Und das sind dann wirklich, das sind Kannibalen, diese waren eigentlich schon die ganze Menschheitsgeschichte da, haben sich auch immer wieder Menschen als Sklaven geholt und haben quasi die ganze Erde ausgeholt und dort ihre Städte gebaut.

Speaker: Also quasi so

Speaker: ein bisschen Horrorreise zum Mittelpunkt der Erde und ich kann mir das so geil als Comic vorstellen mit diesen Welten da unter der Erde und auch eben dieses Ethische, wie die Menschheit da so mit riesen Aufzügen dann in diese Höhlen runterfahren und das dort besiedeln, also richtig geil, richtig geil und das so als tolles Comic, ja.

Speaker: Interessant, okay.

Speaker: Du bist offensichtlich Fan, ja.

Speaker: Das ist ein Sack geiles Buch, das habe ich auch gelesen.

Speaker: Also schon in den 90ern wahrscheinlich, ist es ein altes Buch.

Speaker: Ja, ja, ist ein altes Buch.

Speaker: In den 90ern kam das raus und ich habe das sicher zehnmal mindestens gelesen, weil es einfach wirklich, es kennt fast niemand, aber wenn du mal dazukommst,

Speaker: unbedingt mal lesen.

Speaker: Es kommt auf meine lange Liste.

Speaker: Also nicht gut.

Speaker: Nee, ist doch schön, wenn mir so etwas unbekanntere Sachen empfohlen werden hier.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Cool.

Speaker: Direkt in die Anschlussfrage.

Speaker: Wenn ihr ein Comic-Kreativ-Team zusammensetzen dürftet, Autor, Zeichner, wenn ihr wollt, auch noch Colorist in dazu.

Speaker: Wen würdet ihr denn gerne mal zusammen an ein Projekt setzen, ganz egal, wie realistisch das ist?

Speaker: Marco, hast du da so ein Dream-Team vielleicht am Start?

Speaker: Ja, ich

Speaker: wird Robert Kirkman und Sebastian Grenier zusammensetzen und auch wieder ein Lieblingsbuch von mir zeichnen lassen.

Speaker: Ich weiss nicht, ob du Brian Keane kennst.

Speaker: Das ist so ein absoluter Crack im Horror-Genre.

Speaker: Ja, ist nicht ganz meins, ehrlich gesagt.

Speaker: Okay, okay.

Speaker: Und Birchereid hat wirklich so eine Epos geschrieben, wo Dämonen durch den Tor, das so irgendwelche durchgekalkten Wissenschaftler,

Speaker: Die öffnen so ein Tor und die Dämonen kommen auf die Welt, aber die können nicht so auf der Welt wandeln, sondern brauchen Körper.

Speaker: Aber das Geile gegenüber jedem anderen Zombieroman ist eigentlich, dass sie dann aber auch Körper von Tieren übernehmen.

Speaker: Und da gibt es dann so epische Szenen in einem Tierpark.

Speaker: Und das Ganze steigert sich dann zu diesem absolut letzten Kampf Dämonen gegen Menschen.

Speaker: Aber die Dämonen können natürlich im Gegensatz zu Zombies denken, also die formieren sich dann

Speaker: Und das dann so umgesetzt von diesem Team, kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Okay.

Speaker: Also es ist auf jeden Fall ein interessantes Team dahinter, aber du hast offensichtlich dir gedacht, das du gemacht hast.

Speaker: Finde ich super.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ja, ich habe die irgendwie so manchmal, wie soll es sein, Fantasie, mir wirklich so ein bisschen Statement an so Sachen vorzustellen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und das kann ich mir gut vorstellen.

Speaker: Ja, schön, cool.

Speaker: Vielleicht könnt ihr ja mal inzwischen eure Kontakte spielen lassen und Kirk mal heranholen.

Speaker: Was macht der eigentlich zurzeit?

Speaker: Der hat doch ziemlich viel zu tun.

Speaker: Da müsste ich zuerst ein bisschen mehr Skybound-Titel reinziehen, bevor er die ja sagt.

Speaker: Ja, das wäre doch auch ein schönes Langzeitprojekt.

Speaker: Skybound-Titel machen, damit euer Freund Sebastian irgendwann... Genau.

Speaker: mit Kirkman zusammen.

Speaker: Ja, und Tom, wen würdest du gerne zusammenkuppeln?

Speaker: Ja, ich habe mir das echt lange überlegt.

Speaker: Es gibt schon so viel geiles Zeug.

Speaker: Ich würde sagen, so etwas total Schräges, so ein Johnny-Ryan-Comic mit Liebermecho als fotografisch Speichnung.

Speaker: Ja,

Speaker: Ja, weißt du, wer hat mein Pferd vergewaltigt, zum Beispiel, wo wir rausbringen.

Speaker: Ach, das, ja, ja, ja.

Speaker: Oder das nächste, wo rauskommt, die Ferienlagerschlampe.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Und das mal gezeichnet so von Lieber Mecho, anstatt diese Strichmännchen, wo Johnny Ryan macht, das wäre schon mal ein Erlebnis wahrscheinlich.

Speaker: Aber ich weiß nicht, ob das ein gutes Erlebnis wäre.

Speaker: Mut zum Absurden.

Speaker: Lieber Mecho hätte bestimmt Bock drauf.

Speaker: Ja, glaube ich auch, ja.

Speaker: Nein, bitte.

Speaker: Ja, das finde ich cool.

Speaker: Das ist sehr cool.

Speaker: Hübsch.

Speaker: Ja, lieber Mecho.

Speaker: Der wäre übrigens auch mal einer für ein Witchblade-Cover.

Speaker: Ich glaube, ich muss mir das notieren.

Speaker: Ja, notier dir das mal.

Speaker: Wenn du lieber Mecho anfragst, dann kannst du auch, wenn du schon dabei bist, Jim Lee noch anfragen und wie sie alle heißen.

Speaker: Geht auch schon wahrscheinlich extrem ins Geld.

Speaker: Das könnte teuer werden.

Speaker: Oder er macht es umsonst.

Speaker: Dazwischen gibt es nichts.

Speaker: Das ist entweder unbezahlbar oder es kostet gar nichts.

Speaker: Ja, ich kann ihm, lieber Mecho, könnte ich auch sagen, er darf dafür das Johnny-Ryan-Comic zeichnen.

Speaker: Er hätte die Ehre.

Speaker: Mach das mal.

Speaker: Wir machen einen ganz kleinen Werbeblock.

Speaker: Wir haben natürlich über ein paar Splitter-Comics gesprochen, aber ich hätte trotzdem von euch beiden gerne nochmal eine explizite Empfehlung von Comics aus dem Splitter-Programm, was unabhängig davon, wann es erschienen ist, einfach was, was ihr unseren Hörerinnen und Hörern ans Herz legen wollt.

Speaker: Magst du mal anfangen, Tom?

Speaker: Ja, also natürlich alles, was Sebastian gezeichnet hat.

Speaker: Also nicht, weil es jetzt ein guter Freund von uns ist, sondern einfach, weil es saugeil ist.

Speaker: Also bei euch ja Aron oder Aron, ich weiß nicht, wie man das sagt.

Speaker: Ich weiss nicht, ist das noch erhältlich bei euch?

Speaker: Nicht mehr so richtig, ehrlich gesagt.

Speaker: Also die ist halt eine sehr, sehr alte Serie.

Speaker: Alt ist auch das Erste, wo er gezeichnet hat.

Speaker: Aber jetzt ist er eine Kathedral, wie heisst das?

Speaker: Kathedralen des Abgrunds.

Speaker: Kathedralen des Abgrunds, wo er aber irgendwie nicht weitergeht.

Speaker: Das geht weiter erst dran.

Speaker: Ja, ja, ja, aber es dauert echt lange.

Speaker: Ja, es dauert lange.

Speaker: Okay, lassen wir das mal beiseite.

Speaker: Also ich würde jetzt sagen, der dunkle Turm.

Speaker: Ah, das haben wir allerdings nicht mehr im Programm.

Speaker: Und Reisende im Wind.

Speaker: Reisende im Wind, großer Klassiker.

Speaker: Ja, das ist so geil.

Speaker: Der dunkle Turm war auch einfach einsam.

Speaker: Das war Hammer, aber das ist jetzt bei Panini.

Speaker: Ja, aber ich habe auch wieder Ausgaben.

Speaker: Ja, wir hatten das auch mal, aber nicht mehr.

Speaker: Inzwischen ist es nur noch bei Panini.

Speaker: Okay.

Speaker: Man macht ja nichts.

Speaker: Das kann man sich ja auch von Panini holen.

Speaker: Ja, aber die von Panini sind sicher so kleinformatig.

Speaker: Weiß ich nicht, wie das inzwischen ist.

Speaker: Früher war das so, ja.

Speaker: Ja, ich habe natürlich in meiner Excel-Liste nachgeguckt und gecheckt, was ich alles habe von euch.

Speaker: Und dann, ja, das ist...

Speaker: Ja, ihr habt so viel, dass ihr nur eins, zwei auswählt.

Speaker: Eins hätte auch gereicht.

Speaker: Das sind doch schöne Empfehlungen, auf jeden Fall.

Speaker: Kathedrale des Abgrunds ist visuell, vor allem auch wirklich ein Brett.

Speaker: Also ich habe es noch gar nicht gelesen, weil ich will warten, bis alles draus ist.

Speaker: Es zieht sich halt sehr lange.

Speaker: Ich glaube, den ersten Band, den haben wir veröffentlicht...

Speaker: Boah, das war noch vor Corona auf jeden Fall.

Speaker: Und wir sind jetzt bei Band 4 und es sollen 6 werden.

Speaker: Aber der Stil ist halt sehr, sehr aufwendig.

Speaker: Ja, und du musst sehen, also jetzt nicht mehr, er macht für jedes einzelne Panel, macht er eine Aquarellzeichnung.

Speaker: Ja, das ist schon Wahnsinn.

Speaker: Das ist schon Wahnsinn.

Speaker: Da kommst du zu ihm nach Hause und dann ist einfach Kilometer oder Meter durch mit Zeichnungen und Zeugs.

Speaker: Mega faszinierend.

Speaker: Und Marco, was würdest du empfehlen?

Speaker: Also was ich im Moment gerade mega begeistert bin, ist der West Fantasy.

Speaker: Das verkauft sich auch richtig gut.

Speaker: Das ist so eine geile Mischung, dieses Fantasy-Western, aber dann mit diesem Tarantino-Touch zum Teil.

Speaker: Das ist richtig geil.

Speaker: Da freue ich mich auf den nächsten Band.

Speaker: Ja, und Black Horizon bin ich mega begeistert.

Speaker: Das ist auch eine Serie.

Speaker: Und wie das gezeichnet ist, fasziniert mich.

Speaker: Aber das ist richtig, richtig toll.

Speaker: Und zu guter Letzt Schloss der Tiere.

Speaker: Finde ich absolut grandios.

Speaker: Aber da geht es ja scheinbar irgendwie nicht weiter.

Speaker: Doch, doch, doch.

Speaker: Der letzte Band erscheint demnächst.

Speaker: Der kommt jetzt hier, wenn alles gut läuft, auch in drei Wochen raus.

Speaker: Tatsächlich.

Speaker: Ah, wie geil.

Speaker: Aber der ist viel länger als die letzten, deshalb hat der so lange gebraucht.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Aber ja, das ist eine irre Serie auch vor allem.

Speaker: Ja, und die ist so wunderschön gezeichnet.

Speaker: Ja, das ist auch irre.

Speaker: Die Stimmung und die verschiedenen Jahreszeiten auch, da verliert es dich, wenn du so ein Winterpanel siehst und hast es richtig fantastisch gemacht.

Speaker: Hast du das erstlingswerk von dem Zeichner?

Speaker: Ja, das ist Wahnsinn.

Speaker: Also ich übrigens euch dankbar bin auch noch, dass ihr die Leo-Sachen weitergeführt habt.

Speaker: Ja, aber da, auch das ist, das ist auch, also die Leo-Sachen machen, das ist auch zum Beispiel sowas, was wir ungelesen verlegen, ne?

Speaker: Also wenn ein neuer Leo rauskommt, dann gucken wir uns nicht an, worum es da geht, den kaufen wir einfach ein und dann kommt der bei uns raus.

Speaker: Ja, ist aber auch alles gut.

Speaker: Also ich habe ja noch die Epsilon da, original da von Aldabaran und Beetle, Gäuse oder Juice.

Speaker: Beetle Gäuse.

Speaker: Gäuse sagt man das.

Speaker: Das heißt nicht Beetle Juice, Beetle Juice, Beetle Juice.

Speaker: Nee, es ist tatsächlich Beetle Gäuse.

Speaker: Beetle Gäuse?

Speaker: Ja.

Speaker: The fuck.

Speaker: Okay, ja, das sind einfach sensationelle Comics.

Speaker: Und ich habe dann alles dann auch nochmal nachgekauft von euch.

Speaker: Ja, ich habe da eine gespaltene Meinung zu.

Speaker: Die Hörerinnen und Hörer, die den Podcast länger hören, wissen das auch.

Speaker: Also zu was?

Speaker: Zu diesem Monilio?

Speaker: Ich bin kein Fan.

Speaker: Von den Zeichnungen oder wie?

Speaker: Nee, vor allem von den Zeichnungen nicht, aber ich finde das auch alles sehr betuliches Science-Fiction irgendwie.

Speaker: Ja, es ist einfach geiles Easy-Reading, weißt du?

Speaker: Ja, das trifft es ganz gut, aber Easy-Reading ist nicht meins.

Speaker: Okay.

Speaker: Kann ich mittelfristig...

Speaker: nervt mich das immer.

Speaker: Aber egal, noch nichts.

Speaker: Gut, wenn ich jetzt noch sagen dürfte, alles von Jean Dufault ist eigentlich auch ein Blindkauf.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Den Namen ist, glaube ich, in diesem Podcast noch nie gefallen.

Speaker: Aber ja, der macht auch gute Sachen.

Speaker: Morena und all das Zeug.

Speaker: Das ist auch ein sehr geiler Autor.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Etwas anspruchsvollere Faktoren.

Speaker: Ja, wie gesagt, ich habe so viele Splitter, aber wenn jetzt eins, zwei, ja, das ist so, es ändert sich immer je nach Mood, wie bei der Musik, wenn ich was höre, wenn man so Bock auf das, dann Bock auf das.

Speaker: Ich empfehle natürlich auch noch zwei Kleinigkeiten aus eurem Verlag.

Speaker: Schön.

Speaker: Juhu!

Speaker: Juhu!

Speaker: Endlich läuft.

Speaker: Ich hatte es vorhin auch schon erwähnt, I Heard Fairyland finde ich ganz toll.

Speaker: Jetzt, wo ich weiß, dass ihr es in so einer... Ich hatte das überhaupt nicht realisiert, dass ihr diese Deluxe-Edition mit den allen Seiten... Jetzt muss ich es auf jeden Fall noch mal... Ich dachte eigentlich, ich muss mir das nicht noch mal kaufen, weil ich ja schon die Deluxe-Edition von Tokio Pop habe.

Speaker: Mit Glitzerlack darfst du nicht vergessen.

Speaker: Ja, aber vor allem auch vollständig.

Speaker: Also Scotty Young ist natürlich ein, das muss man mögen, diese Art von vollkommen überdrehte Zeichenkunst und diesen Humor.

Speaker: Aber wenn man das mag, dann ist I Hate Fairyland einfach so die Quintessenz von Scotty Young.

Speaker: Das ist schon, das sollte man sich zumindest mal angucken.

Speaker: Und I Hate Fairyland ist schon...

Speaker: Ist schon ganz geil.

Speaker: Ich konnte das ja kaum layouten, weil ich so immer wieder gelacht habe.

Speaker: Ich habe mir Mühe, dass ich die Sachen nicht unbedingt lese, wenn ich layoute.

Speaker: Aber dort, das war wirklich, zum Teil hatte ich Tränen in den Augen und dann kam noch zum Bildschirm.

Speaker: Das ist wirklich geil.

Speaker: Aber der zeichnet ja nicht immer selber.

Speaker: Die späteren hat ja jemand anderes gezeichnet.

Speaker: Das wusste ich zum Beispiel nicht.

Speaker: Er hat das dann abgegeben, auf dem vierten Trade oder so.

Speaker: Ich glaube nur noch geschrieben.

Speaker: Trotzdem wahrscheinlich lesenswert.

Speaker: Ich würde es mir mal anschauen.

Speaker: Und was ich sehr gerne mochte, als ich das PDF hier mal bei uns im Verlag liegen hatte, ist Cosmic Detective.

Speaker: Also ich finde David Rubin sowieso ein wahnsinnig unterschätzter Zeichner, der irgendwie gar nicht so viel, zumindest in Deutschland, nicht so viel erscheint.

Speaker: Er macht viel mit Matt Kind zusammen.

Speaker: Ich habe den auf Kickstarter auch unterstützt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Daher kenne ich den auch.

Speaker: Aber den kann ich auch den Leserinnen und Lesern, den Hörerinnen und Hörern hier echt ans Herz legen.

Speaker: Ist ein schönes Ding.

Speaker: Deinen Stil, den kennst du einfach sofort.

Speaker: Das kann man ja so wieder zeichnen.

Speaker: Er hat auch noch einen geilen Titel mit Matt Kind rausgebracht.

Speaker: Der E-Trized, der kennst du den?

Speaker: Nee, das sagt mir nix.

Speaker: ETHER, also E-T-H-E-R.

Speaker: Saugeiler Titel.

Speaker: Abgeschlossener.

Speaker: Muss ich mir mal angucken.

Speaker: Aber den hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

Speaker: David Rubin hatte noch so einen Wikinger-Comic gemacht, den ich mal hier liegen hatte.

Speaker: Jaja, wie heißt er?

Speaker: Diese Fantasiefigur, was auch einen Film gibt.

Speaker: Scheiße, mein Gedanke.

Speaker: Ich komme leider auch nicht drauf.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich komme leider nicht drauf.

Speaker: Egal.

Speaker: Das kann man ergoogeln.

Speaker: David Rubin, Empfehlung von mir.

Speaker: Dann noch eine letzte Werbungssache und zwar etwas, was kein Comic ist, was uns in letzter Zeit begeistert hat.

Speaker: Ein Buch, ein Film, Serie, Videospiel, vollkommen egal.

Speaker: Marco, womit hast du dich in letzter Zeit befasst, was dir Spaß gemacht hat?

Speaker: Also was gerade A war, die geil war, war Task.

Speaker: Task?

Speaker: Genau, auf Sky.

Speaker: Das ist eine neue HBO, so eine Crime-Serie, von denen die Mario of East Town gemacht haben.

Speaker: Ich weiss nicht, ob du das kennst, war auch sehr, sehr geil.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Da geht es um Alten, das mit diesem Mark Rufallock

Speaker: und da geht es um einen alternden FBI-Agenten, der so ein bisschen aufs Abstellkreis geschoben wurde, weil er einen Schicksalsschlag hatte, bei dem seine Frau gestorben ist und eines Tages kriegt er so ganz eine junge, zusammengewürfelte Truppe und muss die quasi ausbilden, aber auch schon den ersten grossen Fall zusammen mit denen lösen.

Speaker: Da geht es dann so um den Gang, die Drogenhäuser überfällt und dort die Kohle klaut

Speaker: und dann so das Ganze mit Verwicklungen und funktioniert auf diversen Ebenen, also die Gefühlsebene, es ist Spannung, es hat gute Twists drin und ist wahnsinnig geil auch gefilmt, also die Fotografie ist toll, Bildersprache, der Sound, also habe ich völlig begeistert, das ist jetzt gerade abgeschlossen, acht Fonden, glaube ich, oder zehn, und also für Freunde von Dunkelcrank,

Speaker: unbedingt reinschauen.

Speaker: Also richtig geil.

Speaker: Okay, ja, vielen Dank.

Speaker: Ist es auf HBO?

Speaker: Auf Sky.

Speaker: Also hier in der Schweiz, ich glaube in Deutschland ist das noch so kompliziert.

Speaker: Ich glaube Magenta hat zum Teil Sachen von Sky und Sky alleine gibt es ja irgendwie.

Speaker: Also ich sehe sehr, weil meine Freundin kommt aus München und wenn ich dort bin, haben wir aber gesagt, aha, auf Sky kommt das und sie sucht das dann auf Sky und findet es nicht.

Speaker: Vielleicht einfach mal googeln, das wird auf jeden Fall irgendwo angezeigt, was kommt in Deutschland.

Speaker: Irgendwo wird es sein.

Speaker: Nee, das ist richtig hammer, also richtig toll.

Speaker: Okay, ja, vielen Dank für die Empfehlung.

Speaker: Und Tom, was war es bei dir?

Speaker: Ja, gute Frage, ich bin da nicht so... Also im Moment ein bisschen älter, ich bin gerade am DLC von Lies of Pi, der ist sehr geil.

Speaker: Rewatch von Stranger Things, da geht es jetzt dann weiter am 27.

Speaker: Oh ja, oh ja.

Speaker: 27 habe ich nochmal alles von vorne angefangen, also im Moment bin ich gerade in der dritten Staffel wieder, natürlich schon wieder extrem viel vergessen, die erste kam 2016 raus, schon fast 10 Jahre, ist unglaublich.

Speaker: Absolut, die Zeit vergisst.

Speaker: Ja, also wer das noch nicht gesehen hat, sind wahrscheinlich nicht viele unbedingt Schrauber, ne.

Speaker: Ich betrage mich momentan mit dem Gedanken, The Boys noch mal zu rewatchen, bevor die letzte Staffel nächstes Jahr erschien.

Speaker: Ja, ich habe extra nicht angefangen, bis alles draußen ist.

Speaker: Was für ein Tier.

Speaker: Die Comics sind ja der Hammer.

Speaker: Die Serie ist, finde ich, deutlich besser, ehrlich gesagt.

Speaker: Echt?

Speaker: Ich verstehe, ich mochte die Comics auch ganz gern.

Speaker: Irgendwann war es mir ein bisschen viel, aber es hat halt, also als Kind seiner Zeit ist das schon geil, aber was sie daraus gemacht haben, wie sie diese ja doch sehr auf die Fresse Ästhetik

Speaker: irgendwie in so eine intelligente Polizatire überführt haben.

Speaker: Das ist schon sehr heftig.

Speaker: Die ist raus, ja.

Speaker: Ich würde behaupten, die Serie ist, also sie haben sie sehr gut modernisiert.

Speaker: Und sie ist auch für ein breiteres Publikum sehr viel besser als die Comics geeignet.

Speaker: Also besser als eine 1 zu 1.

Speaker: Wann kommt die letzte Staffel?

Speaker: Ich meine irgendwann im ersten Quartal 2026, aber ich bin mir nicht ganz sicher.

Speaker: Das ist ja tiptop, dann kann ich dann anfangen und so langsam.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Und hier Generation V kann man sich auch ganz gut angucken.

Speaker: Da sind zwei Staffeln, die Spin-Off ist auch nicht schlecht.

Speaker: Generation V, okay.

Speaker: Auch wenn natürlich Karl Urban das Ganze schon ziemlich mit... Der fehlt, ja.

Speaker: Wobei es war auch nicht schlecht.

Speaker: Generation V hat cooles aufzutreten.

Speaker: Ich mochte, da sind auch gute Darsteller dabei.

Speaker: Ich will mich gar nicht schlecht reden.

Speaker: Aber Karl Urban ist halt einfach... Und so Situationen, also köstlich.

Speaker: Die, die klein werden kann.

Speaker: Das ist ein cooler Charakter.

Speaker: Das ist ein cooler Charakter, absolut.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, cool, vielen Dank.

Speaker: Dann jetzt die allerletzte Frage.

Speaker: Wir sind jetzt bei der Zwei-Stunden-Marke fast.

Speaker: Ich glaube, dann reicht es auch.

Speaker: Wir müssen morgen alle wieder zur Arbeit.

Speaker: Wenn ihr einen nerdigen Wunsch frei hättet, egal wie groß, egal wie klein, nur für euch oder für die ganze Welt, Tom, was würdest du dir wünschen?

Speaker: Ja, das ist klar.

Speaker: Last of Us 3, das Spiel, bevor ich sterbe.

Speaker: Wichtiger als GTA 6 oder Half-Life?

Speaker: Ja, viel wichtiger, viel wichtiger.

Speaker: Last of Us ist mein Spiel.

Speaker: Das zweite Teil war einfach so eine geile Story, Achterbahn der Gefühle, unglaubliche Script.

Speaker: Das hat mich einfach so dermassen reingezogen und mitgefiebert.

Speaker: Das habe ich bei keinem anderen Spiel bisher so erlebt wie bei Last of Us.

Speaker: Also wenn ihr gerne zockt, dann solltet ihr euch das nicht vergehen lassen.

Speaker: Das ist eins von den Spielen, die man gespielt haben sollte.

Speaker: Das stimmt schon.

Speaker: Ja, unbedingt.

Speaker: Ja, hoffe ich schon nachher, wenn im dritten Teil es eigentlich nicht gut aussieht.

Speaker: Ich drücke dir aber gerne mit die Daumen.

Speaker: Ja, danke viel.

Speaker: Und Marco, was würdest du dir wünschen?

Speaker: Mein großer Wunsch wäre, dass Comiclesen und Heavy Metal obligatorische Schulfächer werden.

Speaker: Ja.

Speaker: Also bei Comic-Lesen, das könnte irgendwann soweit sein.

Speaker: Heavy-Metal halte ich für unwahrscheinlich.

Speaker: Ja, ich auch.

Speaker: Mit der Doro als Lehrerin.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Jack Black hat es ja vorgemacht in der School of Rock.

Speaker: Von dem her.

Speaker: Ich konnte, weißt du, nicht mal Heavy Metal, aber so ein bisschen mehr musikalische Früherziehung, damit die Leute merken, es gibt nicht nur Haftbefehl.

Speaker: Wäre schon schön.

Speaker: Oh, sehr aktuelle Referenz.

Speaker: Nicht schlecht.

Speaker: Nicht schlecht.

Speaker: Aber...

Speaker: Da wäre ich sogar bei dir.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es heutzutage so ist.

Speaker: Als ich in der Schule war, war der Musikunterricht echt unter aller Sau.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Aber das wäre sehr wünschenswert, mehr Musik an der Schule.

Speaker: Das finde ich einen schönen Wunsch.

Speaker: Ich finde beide Wünsche schön.

Speaker: Sorry, ich wollte das nicht.

Speaker: Ich möchte das nicht miteinander vergleichen.

Speaker: Aber ich möchte euch noch einmal ganz herzlich danken, dass ihr euch jetzt diese wirklich lange Zeit genommen habt.

Speaker: Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Ich glaube...

Speaker: Wir haben auch für die Hörer und Hörer einen echten Mehrwert geschaffen.

Speaker: Danke, dass ihr so frei und offen erzählt habt und so einen tiefen Einblick in eure Arbeit gegeben habt, in den Verlag, in eure Pläne, in die Hintergründe.

Speaker: Hat mir richtig Freude bereitet.

Speaker: Ja, danke dir.

Speaker: Sehr, sehr gerne.

Speaker: Sehr, sehr gerne.

Speaker: Ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, ich hoffe, euch hat es auch gefallen.

Speaker: Wenn ja, dann schaut doch auf jeden Fall mal bei Skinless Crow vorbei.

Speaker: Die Links packe ich euch alle in die Shownotes.

Speaker: Und ihr habt jetzt ja auch ein paar Hinweise, was man da mal lesen könnte, kaufen könnte und...

Speaker: Welche Kinkerlitzchen euch da erwarten?

Speaker: Und lasst natürlich auch gerne in diesem Podcast, wie immer, ein Abo da, falls es noch nicht dir gefallen ist.

Speaker: Empfehlt uns weiter, lasst uns Kommentare da, gebt uns fünf Sterne, schreibt uns an splittercast at splitter-verlag.de und auf den sozialen Medien und habt noch einen schönen Tag, wo auch immer ihr das hier hört, wann auch immer ihr das hier hört und

Speaker: ihr beide, Marco und Tom, noch einen ganz schönen Abend und nochmal danke und bis hoffentlich vielleicht in Erlangen oder wo auch immer wir uns mal über den Weg laufen.

Speaker: Sehr schön, cool.

Speaker: Danke.

Speaker: Alles Gute und danke nochmals.

Speaker: Ciao.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ciao.

Speaker: Tschüss zusammen.

Speaker: Ciao, ciao.

Speaker

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