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SplitterCast 77a - Herbstkatalog 2025/2026: Neuheiten (mit Marc von German Comic Books)

Splittercast
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885 plays · Sep 29, 2025

Lust auf ein kleines Abenteuer für echte Vollblutnerds? Reitet in den Comicladen eures Vertrauens, erstreitet euch den neuen Katalog und ab geht die Reise in die wunderbare Welt der Neuerscheinungen bei Splitter und toonfish von November 2025 bis April 2026! Belgeitet Marc vom Youtube-Kanal German Comic Books und Moderator Max auf ihrem Weg in die Tiefen des Verlagsportfolios. Was wird euch dort erwarten? Funkelnde Kleinode der Comickunst oder papiergewordener Leseschund? Klickt auf Play und findet es heraus! Zum Kanal German Comic Books auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCcM5XUvwUAUreyBeGQgUOgA Der Herbstkatalog zum Bestellen oder Runterladen: https://www.splitter-verlag.de/splitter-katalog-herbst-2025-2026.html Den Splitter Verlag findet ihr hier: https://www.splitter-verlag.de/

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Splittercast, dem Podcast von und mit dem Splitter Verlag, Bielefelds bestem Comic- und Manga-Verlag.

Speaker: Mein Name ist Max und in diesem Podcast spreche ich mit Macherinnen und Machern aus der deutschsprachigen Comicszene.

Speaker: Es ist mal wieder soweit.

Speaker: Der neue Herbstkatalog steht vor der Tür bzw.

Speaker: liegt jetzt gerade in den Läden und ich habe mir tatkräftige Unterstützung gesucht,

Speaker: um mit euch gemeinsam die Neuerscheinungen, die One-Shots und Graphic-Novels, die neuen Serien zu entdecken.

Speaker: Mit dabei dieses Mal ist Marc vom Kanal German Comic Books auf YouTube und auf Instagram und TikTok.

Speaker: Links findet ihr in den Shownotes und er hilft mir dabei, so gut er kann, er kann ziemlich gut.

Speaker: Marc liest fast professionell eigentlich, muss man sagen.

Speaker: Er liest sehr viel, er liest sehr vielseitig und er hat eine Menge Meinungen mitgebracht und

Speaker: In dieser Folge bringt er sie auf den Punkt für uns und für euch.

Speaker: Wir blättern uns gemütlich durch den Herbstkatalog natürlich 2025, 2026 und wie gesagt durch die Neuerscheinungen, die Neuheiten.

Speaker: In der B-Folge spreche ich mit Comic-Fan Arne über die Fortsetzungen, also alles, was eine Serienfortsetzung ist.

Speaker: Die Folge ist auch gerade frisch erschienen, könnt ihr dann auch hören.

Speaker: Und wenn ihr Lust hättet, in einer der nächsten Katalogfolgen dabei zu sein als mein Gast, dann schreibt mir doch sehr gerne an splittercast.splitter-verlag.de.

Speaker: Meine Kartei geht so langsam zur Neige und ich könnte neue Interessenten gebrauchen.

Speaker: Schreibt mir gerne, seit wann ihr Comics lest, was für Comics ihr lest, wie ihr, naja, zu diesem Podcast steht, verabschiedet.

Speaker: Vielleicht auch.

Speaker: Wäre schon gut, wenn ihr ihn gerne hört, wenn ihr schon dabei sein möchtet.

Speaker: Aber ihr müsst natürlich nicht alle Comics, die wir veröffentlichen, gleich gut finden.

Speaker: Ich freue mich ja immer über authentische Meinungen.

Speaker: Schreibt mir auch ansonsten gerne, was ihr vom Podcast haltet.

Speaker: Fragen, Kritiken, Anregungen, Kommentare.

Speaker: Auch an die E-Mail-Adresse splittercast-verlag.de oder natürlich auf den sozialen Medien at splitterverlag.

Speaker: Und wenn ihr da schon seid, dann lasst uns doch auch gerne ein Follow da.

Speaker: Und fast am wichtigsten, oder eigentlich ist es das Wichtigste, empfehlt diesen Podcast gerne weiter.

Speaker: Wenn ihr noch im Umfeld Comic-Fans habt oder angehende Comic-Fans, die den Podcast noch nicht hören und wo ihr denkt, die könnten Interesse daran haben und sei es auch nur an einzelnen Folgen, niemand erwartet, dass ihr den kompletten Podcast hört, auch wenn ich mich sehr freue, dass viele von euch das tun, dann

Speaker: Auch wenn es nur einzelne Folgen sind, empfehlt uns doch gerne weiter.

Speaker: So ein Podcast wächst vor allem durch Mund-zu-Mund-Propaganda, vor allem wenn man keinen Werbeetat hat.

Speaker: Und mich würde das sehr freuen.

Speaker: Ich freue mich über jede Hörerin und jeden Hörer.

Speaker: Und ja, damit wünsche ich euch dann mit diesem mal wieder sehr umfangreich gewordenen Katalog-Folge viel Spaß.

Speaker: Vergesst auch nicht die B-Folge euch noch anzuhören.

Speaker: Und dann jetzt viel Freude mit der Katalogfolge A, mit den Neuheiten, mit Marc von German Comic Books.

Speaker: Guten Abend, Marc.

Speaker: Herzlich willkommen im Splittercast.

Speaker: Schön, dass du da bist.

Speaker: Schön, dass du dir die Zeit nimmst.

Speaker: Ich freue mich sehr, dass du dich bereit erklärt hast, hier mit mir die neue Katalogfolge aufzunehmen und den kleinen Marathon durch unsere Neuheiten im Herbstprogramm vorzunehmen.

Speaker: Wie geht's dir denn?

Speaker: Wie hattest du bisher einen schönen Tag?

Speaker: Ja, super Tag.

Speaker: Hat mich schon gefreut und bin mega gespannt, wie das Ganze jetzt hier von Stand geht.

Speaker: Also, ich meine, aufnahmetechnisch bist du ja durchaus Experte.

Speaker: Es ist ja nicht das erste Mal, dass etwas von dir im Internet landet, sage ich mal.

Speaker: Aber das erste Mal Podcast ist natürlich nochmal ein bisschen was anderes als das erste Mal Video, beziehungsweise in deinem Fall das zigste Mal Video.

Speaker: Du betreibst ja...

Speaker: Grandiose Überleitung.

Speaker: Den YouTube-Kanal German Comic Books.

Speaker: Inzwischen fast 500 Videos hochgeladen.

Speaker: Größtenteils Rezensionen, Videos.

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie YouTube das zählt.

Speaker: Ob da die Shorts auch schon mit drin sind?

Speaker: Oder sind es 500 langen Videos tatsächlich?

Speaker: Ich habe selber gar nicht nachgezählt.

Speaker: Aber ich glaube, da zählt auch die Shorts mit dazu.

Speaker: Weil so viele Shorts habe ich auch ehrlich gesagt noch gar nicht gemacht.

Speaker: Da habe ich auch erst vor kurzem mit angefangen.

Speaker: Ansonsten, also der Großteil sind wirklich langen Videos.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Quasi, ja, also, wir haben es ganz blöd gefragt, ist das das einzige Hobby, was du dir leisten kannst, zeitlich, oder hast du noch Zeit zum Essen, Trinken durch?

Speaker: Ja, ein bisschen Zeit bleibt übrig.

Speaker: Ab und zu mal noch Fitnessstudio, Motorradfahren, aber es geht schon eine ganze Menge Zeit drauf, weil, also alleine das Lesen und von der

Speaker: Zeit für die Aufnahme, das ist noch der kleinste Teil, aber die ganzen Schnittsachen und so weiter, das kostet natürlich alles Zeit, aber ist halt mein Hobby und ich mache das gerne, von daher macht es mir einfach Spaß, alles gut.

Speaker: Ich mag deine sehr sympathische, sehr nahbare Art, also man hat, finde ich, bei dir immer das Gefühl, man ist so ein bisschen dabei und du erzählst so ein bisschen, ja nicht frei von der Leber weg, du hast schon

Speaker: also man merkt, dass du dir Gedanken machst vorher oder dass du zumindest eine sehr informierte Meinung hast, aber es wirkt nicht so von oben herab und es wirkt auch nicht sehr, nicht anbiedernd.

Speaker: Also man hat so ein bisschen das Gefühl, man steht bei dir im Wohnzimmer oder in deiner Leseecke.

Speaker: Du hast einen relativ großen Leseraum, schätze ich mal.

Speaker: Wie viele Regalmeter hast du da so?

Speaker: Ich weiß, du hast auch eine Runtour mal hochgeladen, aber die habe ich zugegebenermaßen mir noch angeschaut.

Speaker: Ich würde jetzt sagen, es sind so sechs, sechseinhalb Meter, ähm,

Speaker: breiter insgesamt.

Speaker: Aber dann auf mehreren Reihen, diese schwarzen Holzregale.

Speaker: Ja, ja, auf mehreren Reihen und auf zwei Räume verteilt.

Speaker: Ich darf den Korridor ein bisschen zweckentfremden, sonst hätte ich zu wenig Platz bekommen.

Speaker: Aber hat man ja so oder so.

Speaker: Also egal, wie man es dreht, am Ende ist immer ein Platzproblem.

Speaker: Ja, und das ist das Los eines jeden Comiclesers, einer jeden Comicleserin, wenn man nicht alleine wohnt, irgendwie auszuhandeln, wo jetzt die Bücher eigentlich noch unterkommen dürfen.

Speaker: Ja, ich glaube, das können viele der Hörerinnen und Hörer mit, da können sich viele drin wiedersehen.

Speaker: Du machst das seit etwa drei Jahren, stimmt das?

Speaker: Das kommt hin, also vielleicht noch ein bisschen länger, aber das ist, glaube ich, so der Punkt, wo ich wirklich so gestartet bin und regelmäßig wirklich Comic-Rezensionen veröffentliche.

Speaker: Was war denn da so der Startpunkt?

Speaker: Also hast du einfach vorher schon viel Comics gelesen und dachtest, jetzt mache ich das mal öffentlich, meine Gedanken?

Speaker: Oder hat irgendjemand dich da mal darauf angesprochen, hey,

Speaker: Wäre das nicht was, so einen reinen Rezensionskanal?

Speaker: Du machst auch nicht eine Menge Strecke.

Speaker: Du machst quasi jede Woche ein Video und stellst alles Mögliche querbehebt durch alle deutschen Verlage vor.

Speaker: Da kommt schon einiges zusammen.

Speaker: Was war denn da so der Anstoßpunkt?

Speaker: Ich glaube, eigentlich wollte ich eher so meine Gedanken zu den Comics mitteilen und einfach darüber sprechen und andere daran teilhaben lassen, weil ich gemerkt habe, also bevor ich quasi selbst Richtung YouTube gegangen bin, habe ich ja auch schon längere Zeit Comics gelesen und auch gesammelt.

Speaker: Und ja, ich fand es dann einfach schwierig,

Speaker: sich Informationen anzueignen.

Speaker: Also womit startet man?

Speaker: Was liest man?

Speaker: Es gibt ein paar Kanäle, die das auch schon vorgestellt haben zu dem Zeitpunkt.

Speaker: Aber es waren damals nicht wirklich viele.

Speaker: Und ich hatte dann Schwierigkeiten.

Speaker: Was heißt Schwierigkeiten?

Speaker: Aber ich musste viele rumprobieren, bis ich eigentlich so die Comics gefunden habe, die mich dann auch wirklich interessieren.

Speaker: Und das war so eigentlich der Grund, einfach um

Speaker: Empfehlungen auszusprechen und so ein bisschen den Leuten die Comics vorzustellen, bevor man, ich sag mal, Bände kauft, die einem dann vielleicht nachher nicht gefallen und sich über das umsonst ausgegebene Geld vielleicht noch ärgert oder so.

Speaker: Das war so eigentlich der Antrieb, der dahinter steckte.

Speaker: Da klingt so ein bisschen durch, dass du einige Zeit gebraucht hast, um so richtig deinen Geschmack zu finden.

Speaker: Gab es da so eine Leidensgeschichte an Fehlkäufen, wenn man so möchte?

Speaker: Ja.

Speaker: Na, nicht wirklich.

Speaker: Also ich habe ja auch vorher dann auch schon immer im Comic-Shop irgendwie mal reingeblättert oder so.

Speaker: In Essen haben wir zum Glück hier einen Comic-Shop auch.

Speaker: Und da war ich früher dann halt auch Stammkunde und konnte dann da einfach die Zeit auch nutzen, ein bisschen reinzublättern und...

Speaker: Zumindest mal einen Blick reinzuschmeißen, ob das was sein könnte oder nicht.

Speaker: Ich meine, meistens merkt man es erst, wenn man wirklich anfängt zu lesen, aber allein schon wegen der Optik oder so ist das natürlich immer so eine kleine Hilfe, wenn man schon mal vorab einen kleinen Blick reinschmeißen kann.

Speaker: Aber ich habe natürlich wirklich viele Genres ausprobiert und in allen Bereichen mal reingelesen.

Speaker: Und das ist eigentlich bis heute so geblieben.

Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass ich sage, ich lese nur Superhelden, also ich lese wirklich viel Superheldensachen, aber auch in sämtliche andere Bereiche.

Speaker: Also ich glaube, das Einzige, was nicht so richtig mein Genre ist, ist irgendwie Comedy.

Speaker: Da gibt es auch nicht so wirklich viele Sachen oder nicht viele gute Sachen, zumindest was meinen Geschmack angeht.

Speaker: Aber ansonsten lese ich, glaube ich, fast querbeet.

Speaker: Ja, das würde ich, also ich finde, du hast fast vielleicht, vielleicht könnte man sagen, dass du einen leichten Fokus auf US-Material hast.

Speaker: Ja, eher als Franco-Belbisch.

Speaker: Aber du bist auf jeden Fall, wenn man so durchscrollt durch deine Videografie, definitiv für alle Genres offen.

Speaker: Das kann man echt nur unterschreiben.

Speaker: Ja.

Speaker: Eine Frage, die ich ganz gerne stelle, immer auch so, damit meine Hörerinnen und Hörer den Gast ein bisschen kennenlernen können.

Speaker: Weißt du denn noch, wie das mit dem Comiclesen so generell bei dir angefangen hat?

Speaker: Ich meine, seit drei Jahren machst du jetzt regelmäßig und sehr methodisch Reviews, aber du hast ja gerade auch schon gesagt, du hast schon lange vorher Comics gelesen.

Speaker: Wie war denn da so dein Werdegang, wenn man so will?

Speaker: Also so lange vorher habe ich, glaube ich, auch keine Comics gelesen.

Speaker: Ich würde sagen so fünf Jahre ungefähr, bevor ich mit den Videos angefangen habe.

Speaker: Ursprünglich als Jugendlicher.

Speaker: Da bin ich nochmal zurückgekommen an das Comic-Genre, ich glaube mit Batman, die Rückkehr des dunklen Ritters.

Speaker: Das war für mich so der ausschlaggebende Punkt, wo ich gemerkt habe, wow, Comics, die können mehr sein als ein lustiges Taschenbuch.

Speaker: Und das war für mich dann so ein Aha-Erlebnis, wo ich wieder angefixt war mit Comics, dass dann aber...

Speaker: irgendwann wieder sein gelassen habe, einfach weil es zu dem Zeitpunkt vom Alter her irgendwie uncool war, so unter den Kollegen.

Speaker: Oh, okay, okay.

Speaker: Also ja, es ist halt so ein Altersding gewesen, war halt... Comics lesen oder lesen generell?

Speaker: Nee, Comics lesen.

Speaker: Comics lesen, okay.

Speaker: Comics lesen tatsächlich, war eher so ein bisschen verpönt und ich...

Speaker: Und ich war dann auch in einem Alter, wo ich da so ein bisschen noch drauf geachtet hatte und das dann tatsächlich auch irgendwann wieder sein gelassen habe und eine ganz lange Pause war.

Speaker: Und dann irgendwann durch die Geburt meines Sohnes, der dann an sowas Spaß bekommen hatte und selber Comics gelesen hatte, bin ich auch so ein bisschen wieder ans Thema rangeführt worden und

Speaker: Bin dann im Gegensatz zu ihm dabei geblieben und hab das dann noch so ein bisschen vertieft und ja, das, und jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich jetzt damit bin.

Speaker: Also Batman der Dunkle Ritte, auf jeden Fall starker Einstieg, würde ich sagen, oder starkes Erweckungserlebnis, sehr schön.

Speaker: begründet auch so ein bisschen, aus der Warte erschließt sich mir total, wie du so den US-Comics kommst, wenn man das mal am Anfang seiner Lesekarriere, sag ich mal, erlebt hat, was das für ein Brett ist, kommt man von den Superhelden, vor allem von Batman, nicht mehr so gut los.

Speaker: Geht mir persönlich ein bisschen ähnlich.

Speaker: Einziger Superheld, den ich noch regelmäßig lese und wo ich so ein bisschen auf dem Laufenden bleibe, hat auch viel damit zu tun, dass The Dark Knight damals so ein wichtiger Comic irgendwie so in meiner Comic-Sozialisation war.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber, Marc, wir sind ja nicht zum Spaß hier.

Speaker: Du und ich.

Speaker: Und die Hörerinnen und Hörer auch nur zum Teil.

Speaker: Wir möchten oder wir werden über den neuen Herbstkatalog des Splitter Verlags sprechen.

Speaker: Wie ihr wisst, alle halbe Jahre bringen wir einen

Speaker: voluminösen, umfangreichen Vorschau-Katalog raus, der, wenn ihr das hier hört, auch schon im Handel erhältlich ist.

Speaker: Ihr könnt den gratis im Comic-Fachhandel und in großartierten Buchläden und auf unserer Website auch zu bestellen und auch digital als PDF.

Speaker: In dieses PDF gucken Marc und ich gerade rein, denn jetzt gerade ist der Katalog noch nicht gedruckt.

Speaker: Der ist jetzt gerade bei der Druckerei angekommen.

Speaker: Also als Datenpaket und wird in den nächsten Tagen und Wochen fertig gemacht werden.

Speaker: Wir schauen jetzt gerade dieses PDF rein.

Speaker: Das könnt ihr parallel auch tun oder ihr blättert durch den gedruckten Katalog durch.

Speaker: Wir werden in dieser A-Folge durch die Neuheiten, also die neuen One-Shots, die neuen Serien, die neuen Graphic Novels durchgehen.

Speaker: In der B-Folge mit Comic-Fan Arne, die ihr parallel jetzt auch schon euch runterladen könnt, die ist gerade frisch auferschienen,

Speaker: Rede ich über die Fortsetzungen, über alles, was keine neue Serie und kein Einzelband ist.

Speaker: Da könnt ihr sehr gerne auch noch reinhören.

Speaker: Vorher, nachher ist ehrlich gesagt relativ egal.

Speaker: Je nachdem, wo ihr den Katalog zuerst aufschlagen wollt.

Speaker: Aber wir fangen auf Seite...

Speaker: ich glaube mal, das dürfte Seite 3 sein, wir haben ja keine Nummern drin, auf jeden Fall beim Inkal an und arbeiten uns dann einmal straight runter und schauen mal, was Marks Meinungen so sind zu dem, was bei uns jetzt erscheint.

Speaker: Es ist eine Menge Franco-Belgisches dabei.

Speaker: Ja, ich habe schon angeschaut.

Speaker: Bist du bereit?

Speaker: Wollen wir starten?

Speaker: Wir können gerne losstarten.

Speaker: Ich bin bereit.

Speaker: Astrein, dann geht's los.

Speaker: Genau, auf Seite 3.

Speaker: Der Inkal, das Pop-Up.

Speaker: Da muss man jetzt eigentlich schon direkt relativ weit aussagen, warum das so spannend ist.

Speaker: Hast du den Inkal mal gelesen zufällig?

Speaker: Ich habe mit angefangen, aber bin nicht wirklich reingekommen.

Speaker: Das ist eine der Serien, die ich probiert habe und abgebrochen habe.

Speaker: Weil Jodorowsky mag ich teilweise.

Speaker: Also es gibt Bände von dem, die feiere ich ab.

Speaker: Was denn zum Beispiel?

Speaker: Was ich sehr gut finde, ist die Westernreihe.

Speaker: Jetzt fällt mir gerade der Name nicht ein, die beim Schreiber- und Leserverlag erschienen ist.

Speaker: Da gibt es die Westernreihe mit diesen einarmigen Westernhelden.

Speaker: El Topo?

Speaker: Nee, nee, das war der Film von Jorows.

Speaker: Nee, das gibt's, glaube ich, auch als Comic vom Panini-Verlag.

Speaker: Warte, ich muss jetzt gerade selber schauen.

Speaker: Bouncer.

Speaker: Bouncer, genau, Bouncer.

Speaker: Kann das sein?

Speaker: Ja, Bouncer ist bei Schreiber und Leser.

Speaker: Habe ich nie gelesen, aber hatte ich damals mitbekommen, dass Schreiber und Leser es übernommen hat, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat mir richtig gut gefallen.

Speaker: Also die Western von dem finde ich alle ziemlich gut, die ich bisher gelesen habe.

Speaker: Diese, ich sag mal, Science-Fiction-Sachen bin ich bisher nicht so richtig warm mit geworden.

Speaker: Es ist sehr speziell.

Speaker: Es ist sehr speziell.

Speaker: Bin jetzt total bei dir.

Speaker: Ich habe den Inkal komplett gelesen, aber spätestens ab Band 3 muss man eigentlich ein bisschen davor kapitulieren und es mehr so als Erfahrung verstehen und nicht als kohärente Story.

Speaker: Zumindest ist das mein Take-away.

Speaker: Aber der Inka ist halt vor allem zeichnerisch ein Meilenstein gewesen.

Speaker: Ganz, ganz viele Filme vor allem auch sind nicht so richtig vorstellbar, ohne die Vorarbeit vom Inka.

Speaker: Also die Ästhetik hat halt Blade Runner ganz doll mitgeprägt und irgendwie an der Arbeit zum Ink...

Speaker: Es gibt da so Nachworte im ersten Band von unserer Ausgabe.

Speaker: Da steht relativ umgreifend und umfassend, was der Inka eigentlich so alles ausgelöst hat.

Speaker: Ja, es ist vielleicht ein bisschen ein Werk aus einer anderen Zeit.

Speaker: Auf jeden Fall, dieses Pop-Up-Buch hat, wie man sehen kann, nur zwölf Seiten.

Speaker: Aber das ist halt relativ aufwendig gemacht mit den ganzen Pop-Ups und kleinen Figürchen und Fold-Outs und hast du nicht gesehen.

Speaker: Also das ist schon...

Speaker: Ein krasses Ding.

Speaker: Deshalb ist es auch streng limitiert, weil wir das co-produzieren mit dem französischen Originalverlag.

Speaker: Anders ginge das auch gar nicht.

Speaker: Und ich bin sehr gespannt, das in Händen zu halten.

Speaker: Ist gleichzeitig auch der erste Band unserer 20 Jahre Splitter-Edition.

Speaker: Also dieser limitierten Sonderedition, die wir für das 20-jährige Jubiläum 2026 fahren.

Speaker: Da werden dann im nächsten Halbjahresprogramm auch noch ein paar Bände nachkommen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also wenn ihr den Inka kennt und mögt und liebt, da gibt es eine Menge von, also der ist in der relativ hohen Auflagenzahl bei uns inzwischen erschienen, dann werft mal einen Blick auf das Pop-Up.

Speaker: Ist uns klar, dass das sehr teuer ist, aber in Frankreich kriegt man es nicht günstiger.

Speaker: Also es ist jetzt wirklich nicht so, dass der Preis...

Speaker: nicht nötig wäre, leider.

Speaker: Und guckt mal, wie viel so ein Pop-Up-Buch in der Größe, in dem Aufwand woanders kostet.

Speaker: Die Dinger sind einfach sehr, sehr teuer.

Speaker: Das ist leider so.

Speaker: Wir blätteren einmal um zu den Adventspaketen.

Speaker: Die kündigen wir ja dann immer im Kundenkatalog an.

Speaker: Ich glaube, du hast auch schon ein-, zweimal Adventspakete von uns vorgestellt, oder?

Speaker: Kann das sein?

Speaker: Oder Ferienpakete?

Speaker: Ich meine, ich hatte mal zwei Ferienpakete, glaube ich.

Speaker: Oder vielleicht war es auch ein Adventspaket.

Speaker: Ist schon länger her.

Speaker: Da hatte ich mir dann auch so kleine Reihen quasi komplett gekauft gehabt.

Speaker: Und ich finde, das ist eine schöne Sache.

Speaker: Gerade wenn die abgeschlossen sind oder so und da sind dann drei oder vier Bände drin und man hat eine schöne abgeschlossene Geschichte, finde ich von der Veröffentlichungsform immer ganz interessant, ja.

Speaker: Ja, also ist für uns halt irgendwie eine nette Möglichkeit, ein bisschen Backlist abzuverkaufen, wobei wir jetzt in dem Fall mehrere Bände auch nachdrucken extra dafür.

Speaker: Inola Homes 2, Elfis Zauberbuch 1 sind jetzt gerade im Nachdruck, die wir diese Pakete dann anbieten können.

Speaker: Und ja, wir haben wieder sechs, also was heißt, diesmal haben wir sechs Stück, nicht nur fünf, drei aus dem Kinderprogramm, drei aus dem Erwachsenenprogramm, die Erwachsenenprogramm, ein Western, ein Dark Fantasy und ein Steampunk-Comic-Bundle.

Speaker: Die Erwachsenen-Sachen sind auch alles komplette Serien.

Speaker: Ich glaube, da dürfte für viele Leute was dabei sein.

Speaker: Kann ich nur empfehlen, wenn ihr noch ein schönes Geschenk sucht, für euch selber vielleicht, und immer gut vorbestellen in dem Fall.

Speaker: Also die sind halt limitiert.

Speaker: Normalerweise ist das kein Problem.

Speaker: Normalerweise laufen uns die Lager nicht leer an den Sachen, aber...

Speaker: Ist immer dankbar, auch für unseren Vertrieb, der diese Sticker da anbringen muss, wenn die wissen vorab, wie viel sie machen müssen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wir blättern noch einmal um und sind beim Augenjäger.

Speaker: Eine Eigenproduktion, ich glaube auch die einzige Eigenproduktion in diesem Programm, die wir haben.

Speaker: Der Augensammler ist vor einigen Jahren erschienen von Frank Schmolke, adaptierten Roman von Sebastian Fitzek.

Speaker: Sebastian Fitzek, der erfolgreichste Autor Deutschlands, der lustigerweise 2026 auch sein 20-jähriges Autorenjubiläum feiert, aber spaltet ja die Meinungen.

Speaker: Hast du mal was von Fitzek gelesen?

Speaker: Gar nicht.

Speaker: Ich muss gestehen, ich lese wirklich keine Bücher, also nichts ohne Bilder.

Speaker: Da bin ich der Linie treu geblieben.

Speaker: Also ich

Speaker: Ich lese gar keine Bücher.

Speaker: Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich den Comic bisher noch nicht gelesen habe.

Speaker: Also ich versuche oft auch einen großen Bogen, um Adaptionen von Büchern zu machen.

Speaker: Ach wirklich, interessant.

Speaker: Meistens unbewusst, aber ich habe auch den Comic, er soll gut sein.

Speaker: Ich habe nur Gutes darüber gehört, aber ich habe es selber halt noch nicht gelesen.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das heißt, warum machst du einen Bogen um Adaption?

Speaker: Wenn du das so klar formulieren kannst.

Speaker: Ja, weil meistens ist es so, dass wenn so eine Comic-Adaption da ist, die, ich sag mal, vom Buch abweicht und ich habe, ich möchte jetzt nicht sagen das Problem, aber meine Frau, die liest zum Beispiel Sebastian Fitzek.

Speaker: Ja, das ist oft so, dass die...

Speaker: Sie lief dann eher die Bücher und ich bin für die Bilder eher zuständig.

Speaker: Und ja, bisher bin ich

Speaker: Ich kann es gar nicht sagen.

Speaker: Das hat nicht mal einen bewussten Grund.

Speaker: Also ich glaube, das mache ich unbewusst.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Okay, okay.

Speaker: Ja, nee, ist ja in Ordnung.

Speaker: Also hätte mich jetzt nur interessiert, ob du da einen konkreten Grund hast.

Speaker: Also ich habe das, glaube ich, auch schon mal irgendwo erzählt.

Speaker: Ich wiederhole mich in diesem Podcast immer häufiger.

Speaker: Es tut mir wirklich leid, liebe Hörerinnen und Hörer.

Speaker: Ich habe das Gefühl, ich habe nichts Neues mehr zu erzählen.

Speaker: Ihr müsst da jetzt mit mir durch.

Speaker: Ich habe kürzlich zum ersten Mal Sebastian Fitzhacks Therapie gelesen, seinen allerersten Roman.

Speaker: Der war schon sehr stark.

Speaker: Insgesamt weiß ich nicht, wie ich zu ihm stehe, aber mein Erfolg spricht halt für sich.

Speaker: Der ist schon sehr, sehr gut.

Speaker: Und Frank Schmolke macht aus diesem

Speaker: schon was sehr einzigartiges.

Speaker: Das ist so geil gemacht, diese Düsterkeit, dieser Schmutz der Stadt Berlin, dieses Grauen von diesen teilweise auch ekligen Vorgängen, die da in diesen Füllern passieren, ist ja schon ziemlich harter Stoff.

Speaker: Und er macht daraus wirklich ein eigenes Kunstwerk.

Speaker: Es ist nicht einfach so ein By-the-Numbers-1-zu-1-umsetzendes Romans als Comic,

Speaker: Frank holt da schon viel raus und wir freuen uns sehr, dass der Augenjäger jetzt erscheint, der zweite Teil dieser Augensammler-Story.

Speaker: Parallel oder, nee, das stimmt nicht, vor Weihnachten machen wir dann noch den Augensammler als kleine Taschenbuchausgabe für einen günstigen Kurs, 18 Euro für 200 Seiten, da kann man nicht meckern.

Speaker: Und natürlich gibt es auch wieder eine, ja genau, also ist dann halt auch kleiner und Softcover.

Speaker: Aber wenn man die Story lesen will und nicht 35 Euro für das Hardcover ausgeben will, kann man da nochmal zugreifen, definitiv.

Speaker: Ist auch ein schönes Geschenk, Zwinker, Zwinker, für die Freundinnen und Frauen in eurem Leben.

Speaker: Das klang jetzt irgendwie falsch, aber tendenziell ist es halt schon so, dass Fitzek sehr viel von weiblichen Lesern

Speaker: gelesen wird.

Speaker: Das weiß er auch selbst.

Speaker: Eine Vorzugsausgabe vom Augenjäger gibt es auch.

Speaker: Mit ein paar Bär-Bonus-Seiten, mit einem Kunstdruck, den Frank signieren wird.

Speaker: Limitiert auf 1000 Exemplare.

Speaker: Das hatten wir vom ersten Mal auch schon gemacht.

Speaker: Die waren quasi sofort weg.

Speaker: Diesmal machen wir ein paar mehr, aber wir gehen davon aus, dass die trotzdem direkt fort sind.

Speaker: Also wenn ihr daran Interesse habt, bestellt die auf jeden Fall vor.

Speaker: Und Frank Schmolke wird auch auf der Leipziger Buchmesse bzw.

Speaker: Manga Comic Con unser Gast sein.

Speaker: Wenn ihr also da seid in Leipzig, könnt ihr euch ein signiertes Exemplar abholen.

Speaker: So viel dazu.

Speaker: Wir blättern einmal um und haben eine ganze Reihe von Filmcomics am Start.

Speaker: Was ja teilweise Sachcomics, teilweise leicht fiktionalisierte Sachcomics sind, was bei dir, glaube ich, nicht so viel vorkommt, oder?

Speaker: Gar nicht, ehrlich gesagt.

Speaker: Ich bin selbst erstaunt.

Speaker: Ich weiß gar nicht, warum ich bisher noch keine Biografie gelesen habe.

Speaker: Also auch von euch, ich glaube von Tarantino habt ihr eine rausgebracht.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und ich bin eigentlich ein riesen Tarantino-Fan, aber ich habe tatsächlich...

Speaker: die Biografie noch nicht gelesen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ich eventuell das Vorurteil habe, dass das eventuell zu realistisch sein kann, weil ich, wenn ich halt Comics lese, ich möchte auch gerne abschalten und möglichst wenig Realität dann irgendwie haben.

Speaker: Und eventuell ist das so der Hintergrund.

Speaker: Aber ich hatte bisher einfach keine Berührungspunkte, wobei ich das jetzt nicht per se ausschließen würde.

Speaker: Kann ich irgendwie verstehen, gerade die Sachen von Amazing Amizian, der zum Beispiel den Tarotino gemacht hat, von dem wir jetzt auch zwei weitere dabei haben, zum Beispiel Martin Scorsese, wo wir jetzt gerade da drauf hängen.

Speaker: Die sind von Amazing Amizian.

Speaker: Das ist ein Künstlername logischerweise, aber der macht halt viel so Filmregisseurbiografien.

Speaker: Und die, finde ich, sind sehr unterhaltsam.

Speaker: Also die

Speaker: Ich will dir jetzt nicht sagen, dass das so eine Leseerfahrung ist, die man an einem Abend, wo man eigentlich schon so halb schlafend auf dem Sofa sitzt, vielleicht ein kaltes Getränk in der Hand, dass man die dann so runterlesen kann.

Speaker: Die sind schon sehr dicht.

Speaker: Da ist schon viel Info drin.

Speaker: Aber es ist sehr unterhaltsam gemacht mit ganz verschiedenen grafischen Ideen und zwischendurch wechselt den Zeichenstil.

Speaker: Und das ist schon sehr cool.

Speaker: Aber den Tarantino zum Beispiel, ich bin auch riesen Tarantino-Fan, ich hab den Comic sehr gern gelesen, aber halt im Laufe von vier Abenden oder so, weil es zu dicht war für eine kurze Lektüre.

Speaker: Und das ist bei Martin Scorsese jetzt hier auch so, definitiv.

Speaker: Und wenn wir direkt einmal umblättern, das ist bei Steven Spielberg auch so.

Speaker: Das sind sehr cool gemachte Comics, wo auch echt lustige Ideen sind.

Speaker: Dann erzählt er halt irgendwie so Reden nach, die irgendwelche Schauspieler und Wegbegleiter gehalten haben.

Speaker: Dann zwischendurch fiktionalisiert er irgendwelche Szenen, die am Set passiert sein könnten.

Speaker: Dann kommen Schaubilder, dann kommen Passagen aus den Filmen.

Speaker: Dann wird das alles nochmal anders kontextualisiert.

Speaker: Das ist schon cool.

Speaker: Aber man muss aufmerksam lesen.

Speaker: Ja, muss man.

Speaker: Ja, ich glaube, ich muss mich doch mal mit befassen.

Speaker: Also auch Scorsese sieht interessant aus.

Speaker: Bist du Fan von Scorsese oder Spielberg?

Speaker: Spielberg jetzt nicht so.

Speaker: Ich meine, ich habe die Sachen auch gesehen, aber Scorsese finde ich schon interessant und hat eine Menge guter Filme veröffentlicht.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja.

Speaker: ist eigentlich eine Pflichtlektüre, sollte man eigentlich lesen.

Speaker: Also Spielberg, ich hätte, interessant, wir haben einen ähnlichen Filmgeschmack anscheinend.

Speaker: Ich hätte jetzt auch irgendwie immer gesagt, Scorsese hat mehr Filme gemacht, die mich kicken.

Speaker: Gangs of New York und Departed habe ich als Jugendlicher komplett geliebt.

Speaker: Also komplett, komplett.

Speaker: Aber Spielberg war natürlich auch unfassbar einflussreich, gerade so im Hollywood-Gesamtwerk.

Speaker: Da kommt man ja gar nicht drum rum, mal was von Spielberg gesehen zu haben.

Speaker: Und ich meine,

Speaker: Ja.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ja gut, dann geben wir uns an der Stelle die Hand.

Speaker: Also ich habe mir dann sagen lassen, dass sie Sissy gespielt hat.

Speaker: Das kenne ich natürlich, so die österreichische Kaiserin.

Speaker: Und dass sie damals irgendwie wohl so eine sehr tragische Filmkarriere auch hatte, weil sie so jung so erfolgreich geworden ist.

Speaker: Aber ich habe glaube ich noch nie bewussten Filme von oder mit Romy Schneider gesehen.

Speaker: einen Sissy-Film gesehen, auch wenn meine Mutter mir jahrelang erzählen wollte, dass ich da was verpasst habe.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ja gut, man muss ja nicht immer auf seine Mama hören, aber vielleicht tust du sie mal den Gefallen.

Speaker: Vielleicht muss ich mal meine Mutter fragen, ob sie mit mir Sissy gucken will.

Speaker: Das lasse ich, glaube ich, lieber.

Speaker: Also ich glaube, ich habe mir sagen lassen, dass das ganz viele Leute sehr interessant finden werden.

Speaker: Ist ja jetzt auch kein offenes Geheimnis, dass viele Comic-Leser, vor allem so im franco-belgischen Bereich, nicht mehr ganz die Jüngsten sind und dass die schon auch gute Erinnerungen an Romy Schneider Filme haben.

Speaker: Für die ist diese Graphic-Novel

Speaker: Für mich nicht.

Speaker: Macht aber nichts, denn der nächste Comic, den finde ich sehr interessant, die Geschichte des Krimis.

Speaker: Vielleicht erinnert sich irgendjemand von euch Zuhörerinnen und Zuhörern oder vielleicht hast du es sogar auch gelesen, die Geschichte der Science Fiction hatten wir ja mal im Programm.

Speaker: Nee, habe ich nicht gelesen.

Speaker: ist wahrscheinlich auch nicht so ganz dein Genre.

Speaker: Das ist auch ein sehr, sehr dichter Sachcomik.

Speaker: Auch so ein Buch, das habe ich, glaube ich, eine Woche dran gelesen.

Speaker: Ich bin mir gerade ehrlich gesagt gar nicht sicher, ob ich es wirklich komplett gelesen habe.

Speaker: Sehr dicht erzählter Sachcomik, wo wirklich die gesamte Historie der Science-Fiction so von Mary Shelley, was so als eine der ersten Sci-Fi-Autorinnen der Welt oder der Weltgeschichte betrachtet wird, eigentlich bis moderner Science-Fiction, bis Andy Weir und

Speaker: Leo Sichin und was jetzt gerade oder in den letzten Jahren, der Comic ist jetzt auch ein paar Jährchen alt schon, so relevant war,

Speaker: Also ein kompletter Abriss des Genres auch über alle Medien hinweg.

Speaker: Nicht nur Comic, auch Romane, auch Filme.

Speaker: Und die Geschichte des Krimmings macht genau dasselbe.

Speaker: Also in Form so von Anekdoten und dann halt die Ausnahmeautoren und Autorinnen von Stephen King, Conan Doyle, die großen Hardboiled-Leute, Agatha Christie,

Speaker: Also alles, alles, alles, alles irgendwie drin, auch 216 Seiten, super dicht verpackt.

Speaker: Ja, aber so dicht erschriebene Sachcomics, könntest du dir denn vorstellen, dass das für Informationsvermittlung was für dich wäre?

Speaker: Ich glaube tatsächlich nicht wirklich, also weil...

Speaker: Das hört sich nach vielen Informationen an und ich weiß einfach nicht, ob es so erzählt ist, dass mich das irgendwie, also ich brauche halt immer irgendwie eine Geschichte, die erzählt wird, wo ich mitgerissen werde, wo ich mich irgendwie so vielleicht sogar noch reinversetzen kann.

Speaker: Und wenn das jetzt eine Abhandlung ist, einfach nur von, ich sage mal, Informationen, Autoren oder Regisseuren, die irgendwelche Krimis geschrieben oder umgesetzt haben,

Speaker: ist das wahrscheinlich nicht ganz mein Genre, muss ich ehrlich gestehen.

Speaker: Ja, ein bisschen aufgelockerter ist es schon, aber es hat schon einen gewissen Listencharakter irgendwo.

Speaker: Die grafische Umsetzung ist dann, sieht man auch in den Leseproben, dann oft ein bisschen lockerer, aber ja, es ist sehr informationsdicht.

Speaker: Geschichte der Science-Fiction mochten viele Leute, es hat sich gut verkauft, haben wir gute Kritiken für bekommen.

Speaker: Ich denke, die Geschichte des Krimis kann da gut anknüpfen, aber es muss ja nicht jedermanns Sache sein.

Speaker: Wobei das Artwork, was man jetzt hier im Katalog sieht, erstmal interessant aussieht.

Speaker: Also gar nicht langweilig oder irgendwie listenförmig.

Speaker: Nee, genau.

Speaker: Es ist halt ein bisschen...

Speaker: simpel irgendwo.

Speaker: Also nicht schlecht, aber ist jetzt halt nicht so ein Hochglanz-Comic, wenn man so will.

Speaker: Weißt du, was ich meine?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich glaube, ja.

Speaker: Aber gut, das ist auch Geschmackssache.

Speaker: Wir blättern einfach mal weiter...

Speaker: Ja genau, wir hatten das jetzt mit den Adaptionen, dass das nicht so dein Ding ist.

Speaker: Phantom der Oper ist natürlich eine Adaption.

Speaker: Aber tatsächlich wäre das was, was ich lesen würde.

Speaker: Okay, weil?

Speaker: Also Phantom der Oper fand ich die Verfilmung schon gut, die ich bisher gesehen hatte, wobei es echt lange her ist.

Speaker: Und ich war tatsächlich auch einmal im Theater und habe mir so eine Aufführung dazu als Übersicht.

Speaker: Ich glaube, es war ein Musical.

Speaker: Es ist ein Musical.

Speaker: Genau.

Speaker: Wurde hier irgendwann mal in Essen aufgeführt.

Speaker: Das habe ich mir dann auch angeguckt.

Speaker: Und ich glaube, das war insgesamt nur in zwei Musicals drin.

Speaker: Das war eins davon.

Speaker: Und ich fand es auch gut.

Speaker: Also das wäre jetzt was, was ich mir durchaus vorstellen kann.

Speaker: Zumal das auch von der Aufmachung, vom Grafischen her, so wie ich das jetzt hier sehe, wirklich interessant aussieht.

Speaker: Das heißt, von den anderen Comics der Gebüder Brisi hattest du noch nix, Dante's Inferno, Don Quixote von der Mancha oder so?

Speaker: Nee, hatte Inferno nicht gelesen.

Speaker: Nee, macht ja nix, aber die haben halt immer diesen wahnsinnig aufwendigen Bleistiftstil, super expressive Gesichter, irgendwie so oft zwischen Karikatur und Realismus.

Speaker: Das macht auch irgendwie außer denen niemand so in der Form und die fetzen sich da halt einmal so durch die Literaturgeschichte durch.

Speaker: Ähm,

Speaker: Ja, also ich freue mich drauf, das zu lesen.

Speaker: Ich habe das Phantom der Oper bisher weder gesehen in irgendeiner Form noch gelesen noch irgendwas.

Speaker: Aber ich freue mich drauf, dass sie es mir runterbrechen werden.

Speaker: Das ist halt immer das Coole an diesen Adaptionen, dass sie das wirklich krass eindampfen.

Speaker: Also ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie lang der Roman ist, aber Dante's Inferno zum Beispiel, das Vers-Epos ist halt ein absolutes Monster und das haben die auch in 160 Seiten irgendwie auf den Comic gebracht.

Speaker: Das ist schon stark.

Speaker: Ja,

Speaker: Wir freuen uns immer, wenn wir einen neuen Comic von den beiden ins Programm nehmen können.

Speaker: Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, woran sie aktuell arbeiten, aber wir werden dann da auch dranbleiben.

Speaker: Wenn wir einmal umblättern, sind wir bei einem Comic, der fast gleich aussieht irgendwie.

Speaker: Aber ganz was anderes ist.

Speaker: Ja, nicht ähnlich vom Artwerk.

Speaker: Ja, irgendwie schon.

Speaker: Sehr grau, sage ich mal.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ist aber auch irgendwie ein graues und tristes Thema.

Speaker: Es geht um einen Serienmörder in Düsseldorf, den es wirklich gab, tatsächlich.

Speaker: Und der damals Fritz Lang zu seinem Film M. eine Stadtzucht, ein Mörder inspiriert hat.

Speaker: Okay, also ich oute mich jetzt auch direkt mal wieder wie bei Romy Schneider.

Speaker: Mir sagt das alles nichts.

Speaker: Mir sagt es was, aber ich würde jetzt gar nicht ausschließen, dass ich den Film gesehen habe, aber ich kann mich echt nicht mehr daran erinnern, weil es ist einfach unheimlich lang her.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Also, ja, ich weiß auch nicht.

Speaker: Ich habe Metropolis mal im Studium gesehen, das weiß ich, dass Fritz Lang den gemacht hat.

Speaker: Das war's.

Speaker: M statt zu einem Mörder sagt mir gar nichts.

Speaker: Der Comic spricht mich ein Stück weit an, weil er halt irgendwie so einen schmutzigen, düsteren Ton hat.

Speaker: Also es ist wirklich alles trist, trist, trist.

Speaker: Und als gebürtiger Kölner finde ich es gut, wenn es in Düsseldorf trist ist.

Speaker: Aber das gefällt halt auch in diese Filmcomicschiene, die wir in diesem Programm sehr stark bedienen.

Speaker: Da bin ich persönlich mal gespannt, wie der so ankommt.

Speaker: Kann ich schlecht einschätzen.

Speaker: Aber wenn ihr euch davon angesprochen fühlt, setzt ihn doch gerne auf eure Leseliste.

Speaker: Und Marc und ich blättern einmal um.

Speaker: Ich glaube, jetzt könnten ein paar Titel kommen, die mehr deinem sonstigen Lesegeschmack entsprechen.

Speaker: Cyborgs zum Beispiel.

Speaker: Eine neue Konzeptserie von Jean-Luc Istan, der ja bei uns quasi die Hälfte des Programms ausmacht inzwischen.

Speaker: Wo es um Transhumanismus, Implantate, im Grunde alles, was Cyberpunk ist, geht.

Speaker: Jeder Band in sich abgeschlossen, jeder Band so um die 80 Seiten.

Speaker: Ziemlich umfangreich, also für so eine franco-bälische Serie.

Speaker: Sehr cooler, moderner Zeichenstil.

Speaker: Und du sagst schon, oh ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Also sehe ich sofort vom Artwork her.

Speaker: Ich hatte es auch schon beim Durchblättern mir vorher angeschaut und das ist auch so eine Serie, wo ich auf jeden Fall mindestens in den ersten Band reingucken würde.

Speaker: Sagt mir optisch zu, vom Thema sowieso.

Speaker: Von daher kommt auf die Liste.

Speaker: Sehr schick.

Speaker: Also Science Fiction, ja gut, das wusste ich eigentlich aber auch, ist schon was, was dich so abholt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also wenn es jetzt nicht total, wie gesagt, wenn es nicht total abgedreht ist Richtung Jodorowsky.

Speaker: Genau, aber ansonsten, wenn es so umgesetzt ist und optisch dann dazu auch noch gut aussieht, also ich meine, die Serien, die ihr hier im Programm habt aktuell von John Issen,

Speaker: die sind von der Machart alle durch die Bank wirklich gut lesbar von der Geschichte her.

Speaker: Ich finde es auch gut, dass die Bände für sich einzeln abgeschlossen sind.

Speaker: Das heißt, man ist nicht gezwungen, sofort eine ganze Reihe zu kaufen, kann erst mal lesen.

Speaker: Und ja, es sind super Dinge.

Speaker: Also

Speaker: die erfreuen sich ja auch durch die Bank weg großer Beliebtheit und ist halt auch, ich frage mich immer, wie der das schafft, so viel zu schreiben.

Speaker: Das ist schon heftig, aber der hat halt auch irgendwie so sein Rezept gefunden.

Speaker: Gut lesbar ist ein gutes Stichwort, finde ich.

Speaker: Also, das stimmt schon.

Speaker: Man kann die gut lesen, hat nicht das Gefühl, dass man danach nur Popcorn irgendwie konsumiert hat, aber es

Speaker: Macht einen auch nicht kognitiv kaputt.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Es ist einfach leichte Kost, in Anführungsstrichen.

Speaker: Gut lesbar, optisch super umgesetzt.

Speaker: Also das Artwork, was man hier sieht auf der Seite, sieht schon richtig genial aus.

Speaker: Also gefällt mir sofort.

Speaker: Genau.

Speaker: Die ersten zwei Bände kommen im November und April.

Speaker: Insgesamt werden es fünf im ersten Zyklus.

Speaker: Ist ja wie immer so, wenn es gut geläuft, auch in Frankreich vor allem, dann wird es noch mehr Zyklen geben.

Speaker: Für den Anfang werden es diese fünf Bände und die fünf Bände werden es sicher.

Speaker: Und dann schauen wir mal weiter.

Speaker: Ich bin sehr gespannt drauf.

Speaker: Ich mochte Conquest.

Speaker: Ihr seht da unten diese kleine Infobox für Fans von.

Speaker: Conquest fand ich super damals in zwei Bänden.

Speaker: Also zwei Zyklen, zehn Bände insgesamt.

Speaker: Das fand ich richtig, richtig gut, Science-Fiction.

Speaker: Androiden fand ich nach dem ersten Zyklus, nach den ersten vier Bänden,

Speaker: Also da waren noch ein paar schöne Sachen dabei, aber da hat man sehr gemerkt, die Autoren waren sehr, sehr unterschiedlich, haben das sehr unterschiedlich angegangen.

Speaker: Da war für meinen Dafürhalten teilweise auch ein bisschen Mist dabei, aber muss jeder selber wissen.

Speaker: Dann blättern wir einmal weiter zu Dawnrunner.

Speaker: Das könnte ich mir vorstellen, passt auch an dein Beuteschema.

Speaker: Ja, sieht sehr gut aus.

Speaker: Also einmal von der Optik, dann das Ganze von Rem V geschrieben.

Speaker: Ja, ist auf jeden Fall was, wo ich einen Blick reinschmeißen werde, weil er ist ein super Autor, der hat schon echt coole Geschichten geschrieben.

Speaker: Was denn zum Beispiel?

Speaker: Was hatte ich zuletzt von ihm gelesen?

Speaker: Das war, glaube ich, zuletzt, meine ich Aquaman Andromeda sogar?

Speaker: Okay, also der ist superheldenmäßig unterwegs primär?

Speaker: Superheldenmäßig im US-Bereich unterwegs.

Speaker: The Many Deaths of Laila Star.

Speaker: Ah, das habe ich mal gesehen.

Speaker: Hatte auch geschrieben.

Speaker: Der war auch gut.

Speaker: Also wirklich ein super Autor.

Speaker: Und das Artwork sieht auch klasse aus.

Speaker: Auch so ein bisschen nicht so ganz hochglanzmäßig.

Speaker: Aber genau das mag ich halt.

Speaker: wenn man

Speaker: Künstler da haben und was man jetzt hier so in der Vorschau schon sehen kann, sieht schon wirklich super stark aus.

Speaker: Und vom Thema her, ja.

Speaker: Das Artwork finde ich auch total geil.

Speaker: Wir suchen unsere US-Comics generell ja immer gerne nach Artwork vor allem aus.

Speaker: Finden dann nicht alles gut, aber vieles dann doch.

Speaker: Und jetzt speziell, das hat uns irgendwie sehr überzeugt, auch so von der Art Direction, dass du halt

Speaker: Was du gerade meintest, sieht man auch auf dem großen Panel ganz gut, dass es halt einfach nicht so hochglanz unbedingt ist, aber irgendwie so eine gewisse Dynamik, so eine gewisse Grobheit, so einen rauen Stil, finde ich persönlich auch sehr geil.

Speaker: Ist ein abgeschlossener Einzelband, also wir bringen den gesamten Run in einem Hardcover.

Speaker: Zum November.

Speaker: Genau.

Speaker: Also das heißt de facto, er ist bei uns jetzt schon in Arbeit, glaube ich.

Speaker: Ja, klar, wir arbeiten ja ein bisschen vor.

Speaker: Ja, das ist, glaube ich, ein schönes Ding.

Speaker: Dann blättern wir einmal um zu Cosmo-Piraten.

Speaker: Das letzte Werk des 96-jährigen Comic-Maestros Alejandro Jodorowsky.

Speaker: Da müssen wir nicht viel drauf sprechen.

Speaker: Vielleicht.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ich finde, das sieht schon cool aus.

Speaker: Pete Woods ist schon ein cooler Zeichner.

Speaker: Aber ich habe ein bisschen Angst davor, was da so ab... Wenn ich schon irgendwie anlese, die sieben Magno-Bankiers haben absolute Macht und der Arkentäter Xarxero, also, ja, naja.

Speaker: Aber es ist halt so unser Anliegen, Jodorowsky und dieses Inkal-Verse, wo das ja alles irgendwie so noch dazugehört, das ist halt bei uns und dann machen wir das halt auch.

Speaker: Das hat aber auch, glaube ich, seine Fanbase, ne?

Speaker: Ja, ein Stück weit.

Speaker: Ein Stück weit schon.

Speaker: Aber so an den Erfolg von der Inka-Hauptserie und den beiden ersten Spin-Offs, der letzte Inka und vor dem Inka kann das alles nicht mehr so richtig anknüpfen.

Speaker: Dafür ist es aber auch einfach zu abgedreht dann irgendwann.

Speaker: Ja.

Speaker: Dazu muss ich ansonsten noch sagen, Februar steht da jetzt, 2026.

Speaker: Das werden wir wahrscheinlich nicht halten können.

Speaker: Da gibt es Probleme beim französischen Originalverlag.

Speaker: Das wissen wir jetzt schon.

Speaker: Der hat gerade so ein bisschen interne Umstrukturierung.

Speaker: Da hängt alles sehr in der Schwebe.

Speaker: Das kann durchaus sein, dass wir den Band verschieben werden müssen.

Speaker: Aber das entscheiden wir dann, wenn es soweit wird.

Speaker: Und das wird erst nächstes Jahr sein.

Speaker: Wir halten das auf dem Laufenden, wie das so ist.

Speaker: Früher oder später wird das schon bei uns erscheinen.

Speaker: Wir wissen noch nicht exakt wann.

Speaker: Wir blättern einmal um zu einem kleinen Lieblingscomic von mir persönlich in dem Programm.

Speaker: Hast du schon mal was von José Luis Monoera gelesen?

Speaker: Von uns oder von jemand anderem?

Speaker: Es sagt mir jetzt nichts.

Speaker: Also

Speaker: wenn du zwei, drei Bände mal nennen kannst, die man eventuell kennen könnte, aber ich glaube eher nicht.

Speaker: So super bekannt ist der auch nicht.

Speaker: Also bei Carlsen erscheint aktuell Rostige Herzen.

Speaker: Bei uns erschien jetzt vor kurzem das Rennen des Jahrhunderts, was sehr unterhaltsam war tatsächlich.

Speaker: Zyklotrop ist von dem, die Campbells ist glaube ich auch bei Carlsen Chroniken von Siage, bin ich mir gerade nicht ganz sicher, wo das erscheint.

Speaker: Also der ist schon ziemlich umtriebig, aber war jetzt nie einer von den richtig, richtig, richtig großen Comiczeichnern.

Speaker: Aber er hat halt, finde ich, ein Faible dafür oder ein Händchen dafür, sehr interessante Storys sich rauszusuchen.

Speaker: Zum Beispiel jetzt hier eine Adaption von einem komplett unbekannten Kurzgeschichte von H.G.

Speaker: Wells.

Speaker: Also ich habe da noch nie von gehört vorher.

Speaker: Der Mann, der Wunder vollbringen konnte.

Speaker: Und das ist halt wirklich eine komplett irre Story.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du den Klappentext mal gelesen hast.

Speaker: Ja, habe ich gelesen und hört sich vom Text her und vom Inhalt super interessant an.

Speaker: Also die Idee, die ist wirklich super.

Speaker: So ein Mann, der plötzlich rausfindet, dass er halt irgendwie so ein bisschen allmächtig ist, aber er ist zu unkreativ, um zu wissen, was er damit machen soll.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist schon irgendwie ein cooles Setup, ja.

Speaker: Also es ist auch ein abgeschlossener Einzelband, kommt im Januar, also dann kurz vor Weihnachten tatsächlich eigentlich.

Speaker: Und mit 72 Seiten auch ein netter, wenig umfangreicher Umfang.

Speaker: Und das ist so ein Comic, das ich habe bisher nur reinlesen können.

Speaker: Der liest sich echt gut weg und macht auch einfach Spaß.

Speaker: Also ich finde Monoeras Zeichenstil, dieses karitaturhafte, alles so ein bisschen übertrieben ausreichend.

Speaker: auch wie die Figuren da stehen, immer so leicht im Hohlkreuz irgendwie.

Speaker: Alle sehen so ein bisschen bedröppelt aus die ganze Zeit.

Speaker: Das finde ich sehr lustig.

Speaker: Mich holt das irgendwie ab vom Humor.

Speaker: Sieht auf jeden Fall interessant aus.

Speaker: Also Artwork, finde ich, passt, glaube ich, zur Geschichte.

Speaker: Also es ist immer wichtig, dass halt die Geschichte zum Artwork irgendwie passt.

Speaker: Und das ist hier der Fall.

Speaker: Und hier haben wir halt auch eine echt interessante Geschichte.

Speaker: Und im Einzelband abgeschlossen, warum nicht?

Speaker: Also auf jeden Fall kann man auf jeden Fall reinlesen.

Speaker: Würde ich auch so sehen.

Speaker: Also ich freue mich persönlich auf den Band sehr.

Speaker: Dann blättern wir einmal um zu einem Titel, den wir auch primär wegen des Artworks ins Programm genommen haben, um ehrlich zu sein.

Speaker: Ziemlich umfangreiche Graphic Novel, 200 Seiten Einzelband im April, der Liebesdieb.

Speaker: Ist eine Adaption aber von einem Roman, den es auf Deutsch gar nicht gibt.

Speaker: Ist also für euch, die ihr hier zuhört, wahrscheinlich komplett irrelevant.

Speaker: Und dieser Aquarellstil, der hat uns einfach total überzeugt,

Speaker: ist irgendwie, vor allem über so eine lange Strecke, 200 Seiten, diesen feinen Strich, diese Farbgebung, dieses irgendwie sonnendurchflutete, die Kontraste zwischen Gelb und Blau und Pastelltönen und dann intensiveren Tönen, das ist irgendwie schon, also ich finde das schon irgendwie cool.

Speaker: Ja, sieht super gut aus.

Speaker: Also

Speaker: Vom Artwork her auf jeden Fall, glaube ich, ein Erlebnis.

Speaker: Also gerade diese Aquarellzeichnung im Comic finde ich extrem stark.

Speaker: Gibt es eigentlich auch im Superheldenbereich Künstler, die so arbeiten?

Speaker: Also so DC, Marvel meine ich vor allem.

Speaker: Ganz selten.

Speaker: Ich hatte zufällig heute ein Band in der Hand.

Speaker: Und zwar den Elektra-Omnibus.

Speaker: Und der ist von Bill Sienkiewicz gezeichnet.

Speaker: Und der hat natürlich auch diesen Stil, aber natürlich viel, viel abstrakter.

Speaker: Aber ich glaube, Marini, der macht das auch ziemlich gerne.

Speaker: Auf jeden Fall, ja.

Speaker: Hat Marini nach dem dunklen Prinz Charming nochmal für die Siege gearbeitet eigentlich?

Speaker: Ich weiß es gar nicht.

Speaker: Ich glaube tatsächlich nicht.

Speaker: Okay.

Speaker: Ging mir nur gerade irgendwie so in den Kopf.

Speaker: Naja, es ist auch ein spezieller Stil.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das so wirklich richtig gut in den Superheldenbereich reinpasst.

Speaker: Aber

Speaker: In anderen Sachen, gerade so Richtung Skorpion oder Mittelalter oder sowas, passt das natürlich vom Artwork wieder, das war das, was ich gerade sagte, zur Geschichte.

Speaker: Geschichte und Artwork muss einfach zusammenpassen und wenn das gegeben ist, bin ich da für alle Schandtaten offen.

Speaker: Aber das finde ich einen guten Hinweis.

Speaker: Es war ja ein großer Bestseller, aber den dunklen Prinz Charming

Speaker: Ich mag Marini total gerne, aber so richtig... Nur der Dunkle Prinz, glaube ich.

Speaker: Ach so, Entschuldigung.

Speaker: Ach ja, stimmt.

Speaker: Ich glaube, auf Englisch hieß es Dark Prince Char... Kann das sein?

Speaker: Das kann ich dir gar nicht sagen.

Speaker: Ich weiß.

Speaker: Ja, egal.

Speaker: Stimmt, der Dunkle Prinz einfach.

Speaker: Der Dunkle Prinz.

Speaker: Ja, wie auch immer.

Speaker: Vom Stil her... Also es gab Batmans, die mir besser gefallen haben.

Speaker: Muss ich ehrlich zugeben.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm, so, jetzt sind wir leicht abgedriftet, aber der Liebestieb auf jeden Fall, ähm, ja, ist irgendwie, ich kann zum Inhalt ehrlich gesagt relativ wenig sagen.

Speaker: Der ist so ein bisschen ins Programm gekommen, ohne dass ich es mitbekommen hab.

Speaker: Ähm, klingt nach Dark Romance, ist es vielleicht auch, ähm,

Speaker: Ich selber bin gespannt, was da so drinsteht, aber zeichnerisch, wenn euch die Sachen von Patrick Brünje zum Beispiel ansprechen oder von Marini, Marini ist eigentlich echt ein guter Vergleich, jetzt wo du es sagst, werft da mal einen Blick rein.

Speaker: Wir blättern einmal um zu einem Comic, zu dem ich persönlich wenig Bezug habe, weil ich Comanche nicht gelesen habe.

Speaker: Weiß nicht, ob dir das anders geht.

Speaker: Die Western-Reihe.

Speaker: Ja, genau, die Western-Reihe Comanche, wie auch immer.

Speaker: Die mit ewig vielen Bänden, glaube ich, in der Vergangenheit irgendwann mal veröffentlicht wurde.

Speaker: Aber ich habe ehrlich gesagt, obwohl ich Western auch durchaus lese, Comanche nie gelesen.

Speaker: Nie reingeguckt, kann ich also gar nichts zu sagen.

Speaker: Was sind denn so die Western, die du gelesen hast, dann bisher?

Speaker: Ja, wie gesagt, der Bouncer, Stern des, von Marini, ich komme gerade nicht, der Stern der Wüste oder so.

Speaker: Und es fällt mir jetzt so partout nicht ein, auch aus eurem Programm natürlich, einige Westernreihen, Six oder so.

Speaker: Es gibt eine Menge und ich mag das Genre.

Speaker: Mir gefällt es echt gut.

Speaker: Ich lese es eigentlich ziemlich gerne, aber Comanche hatte ich bisher nie Berühmung.

Speaker: Ist auch eine Menge aufzuholen.

Speaker: Ist halt einer der großen alten Klassiker von Hermann und Greg.

Speaker: Hermann, einer der

Speaker: Der große Inspirationsquellen von meinem Chef Horst, der größte noch lebende Hermann-Fan einer meiner Chefs.

Speaker: Wiedersehen mit Comanche.

Speaker: Irgendwie sprechen das alle französisch aus, weil ich nicht, der ich nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob es stimmt.

Speaker: Ich hätte immer gesagt Comanche, aber anscheinend spricht man es Comanche aus.

Speaker: Egal, ein Hommage-Band von Romain Renard.

Speaker: Romain Renard hat Melville gemacht, hat einen sehr coolen Stil, finde ich auch.

Speaker: Wir arbeiten gerade an Wiedersehen mit Comanche.

Speaker: Mein Kollege Sven kniet nieder vor diesem Comic.

Speaker: Er meint, es ist absolut brillant.

Speaker: Was auch immer das heißen soll.

Speaker: Ich bin mir sicher, die Fans von Comanche und die alten Nostalgikerinnen und Nostalgiker, die werden da ihren Spaß dran haben.

Speaker: Wir können einmal umblättern, wenn du da mit einem verstanden bist.

Speaker: Ja, aber du weißt nicht zufällig, ob man den auch lesen kann, ohne die Serie Kennzeln.

Speaker: Also theoretisch mit Sicherheit.

Speaker: Das ist so ein Meta-Comic, wo der Autor von Comanche dann von einer seiner Figuren mehr oder weniger besucht wird und muss dann in seine eigene Fiktion eintauchen.

Speaker: Aber ich glaube, um das so richtig wertschätzen zu können, sollte man schon wissen, worum es geht.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich denke, das ist schon in sich geschlossen, aber ja, hm.

Speaker: Ich würde es jetzt nicht unbedingt jemandem so in die Hand drücken, der es nicht schon kennt.

Speaker: Im Gegensatz zu der Totenkopf aus Schweden, wenn wir einmal umblättern, in den März 2026, Daria Schmidt, ich weiß nicht so genau, sie ist Französin, keine Ahnung, wie sie sich selber aussprechen würde, ist in Frankreich gerade so einer der interessanten Newcomerinnen, weil sie halt diesen ganz ausgefallenen Stil so zwischen

Speaker: Tuscheschraffur und mit aber dann schwarz-weiß, aber dann doch mit Farbe und ganz großflächig und alles so digital koloriert, aber nicht ganz.

Speaker: Also es hat einen ganz interessanten Stil, immer so total abseitige Themen.

Speaker: Traumbestarium des Mr. Providence hatten wir schon im Programm, jetzt der Totenkopf aus Schweden ist irgendwie so eine Naturgeschichte, aber auch philosophisches Traktat und es geht um Tiere und

Speaker: Leben und Tod und also alles auf einmal auf 120 Seiten.

Speaker: Lass uns doch einfach mal mit dem Stil anfangen.

Speaker: Wie würdest du diesen Stil beschreiben oder wie findest du diesen Stil?

Speaker: Der ist ziemlich speziell, aber es sieht wiederum interessant aus.

Speaker: Also ich meine, ich

Speaker: Man sieht jetzt hier auf der Seite die Sklette von den Tieren, die hier auftauchen.

Speaker: Das Ganze irgendwie schwebend im Weltall.

Speaker: Eine Figur mit einem schwebenden Totenkopf, der entsprechend koloriert ist.

Speaker: Und der Rest ist halt schwarz-weiß, wie du gerade schon gesagt hast.

Speaker: Oder der Planet, der schimmert noch so ein bisschen.

Speaker: Also ein wirklich spezieller Stil.

Speaker: Ja, also ich...

Speaker: Ich kann gar nicht sagen, ob es meins wäre.

Speaker: Ich würde es jetzt per se vom Zeichenstil gar nicht ausschließen.

Speaker: Da kommt es, glaube ich, wirklich auf die Geschichte an, ob das irgendwie gut zusammenpasst.

Speaker: Die ist definitiv auch speziell.

Speaker: Ich glaube, das kann man schon mal spoilern.

Speaker: Auch vom Zeichenstil?

Speaker: Ja, es ist halt...

Speaker: Es ist wirklich schwer zu beschreiben.

Speaker: Das Setup, der Schädel von René Descartes, dem Philosophen, irgendwie durch so eine anatomische Sammlung in einem naturgeschichtlichen Museum in Paris wandert und dann da mit den Tieren und den Skeletten der anderen Philosophen sich irgendwie darüber austauscht,

Speaker: über Tierphilosophie, Naturphilosophie.

Speaker: Das ist halt schon irgendwie alles sehr speziell.

Speaker: Aber auch auf eine gewisse Art lustig.

Speaker: Also so auf so einen, wie heißt er denn nochmal?

Speaker: Hier der Wednesday.

Speaker: Tim Burton.

Speaker: Ja.

Speaker: Das hat so einen Tim-Burton-Humor irgendwie.

Speaker: Nur für so Pseudo-Intellektuelle.

Speaker: Also Traumbistierro von Mr. Providence fand ich sehr cool.

Speaker: Totenkopf aus Schweden ist, glaube ich, ein bisschen weniger zögerlich, aber hat ein geiles Cover, finde ich.

Speaker: Das muss man sagen.

Speaker: Das muss man sagen.

Speaker: Das ist schon cool irgendwie.

Speaker: Ja, ich freue mich auf den Band.

Speaker: März 2026.

Speaker: Mal sehen, was draus wird.

Speaker: Aber wenn ihr mal auf der Suche nach einem Comic seid, der echt anders ist als alle anderen, schaut euch den an.

Speaker: Dann blättern wir einmal um zu etwas, was genauso ist, wie man es erwarten würde.

Speaker: Januar 2026, Sherlock Holmes gegen Arsène Lupin.

Speaker: Ich glaube, die Namen muss man nicht weiter vorstellen, oder?

Speaker: Also die Arsène Lupin, Sherlock Holmes.

Speaker: Muss man das kennen?

Speaker: Ist das so eine Sci-Fi-Serie?

Speaker: Nein, ist ein in sich geschlossener Einzelband, 96 Seiten, kurzes, knackiges Ding.

Speaker: Schön gezeichnet, finde ich, sehr klassischer franco-belgischer Stil und lebt halt viel davon, dass die beiden sich die ganze Zeit versuchen zu übertrumpfen.

Speaker: Also in jeder Szene wollen sie irgendwie beweisen, dass sie der Klügere sind.

Speaker: Und irgendwie besser als der andere.

Speaker: Und dann natürlich der eine Verbrecher, der andere Detektiv.

Speaker: Ist auch so ein Spannungspotenzial da drin.

Speaker: Was ich mich gefragt habe, ist, ob das nicht vielleicht als Serie sogar cool gewesen wäre.

Speaker: Statt einem Einzelband.

Speaker: Wenn man genug Material zusammenbekommt.

Speaker: Also ich meine, Sherlock Holmes hattet er ja, glaube ich, schon mehrfach als Serie.

Speaker: Öfter, ja.

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Und die fand ich ehrlich gesagt auch gut.

Speaker: Also die hatten mir auch gefallen.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Aber ich meine, jetzt ist ein Einzelband und wenn es funktioniert, vielleicht kommt es ja irgendwann um als Serie oder so.

Speaker: Hätte das Potenzial auf jeden Fall irgendwie.

Speaker: Ich meine, es sind beliebte Charaktere.

Speaker: Durch mittlerweile auch viele aus dem Fernsehbereich, Serienbereich bekannt geworden.

Speaker: Also ich könnte mir vorstellen, dass da eine entsprechende Leserschaft gibt, ne?

Speaker: Da kann man von ausgehen.

Speaker: Also ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Band gut läuft und wenn das in Frankreich gut gelaufen ist, dass sie da nochmal weitermachen.

Speaker: Ich glaube, viel muss man dazu auch gar nicht erklären.

Speaker: Es ist wirklich das, was man erwarten würde.

Speaker: Das, was draufsteht, ist drin.

Speaker: Ist auch ein sehr schönes Geschenk für Comic-Einsteiger.

Speaker: nebenbei bemerkt, weil so ein 96-Seiten Hardcover-Album, das macht schon was her, definitiv, das macht sich schon gut in der Hand und im Regal, aber so ein abgeschlossener Einzelband mit bekannten Figuren holt bestimmt auch viele Leute ab.

Speaker: Wir blättern einmal um zum Wunschcomic meiner Kollegin Marlena.

Speaker: Kriegsfotografen.

Speaker: Ein Sachcomic über zwei Fotografen, Hans Namut und Georg Reisner, Deutsche dem Namen nach, die mehr oder weniger zufällig in Barcelona den Franco Putsch dokumentiert haben als Fotografen.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich musste mich da erstmal reinlesen, was genau das für eine Zeit war.

Speaker: Ist durchaus hochinteressant, weil da ganz viele Sachen zusammenkamen.

Speaker: Einerseits war da die...

Speaker: Gegen-Olympiade zu den Olympischen Spielen in Berlin 1936, die ja unter dem NS-Regime stattfanden.

Speaker: Dann gab es da eine Gegenbewegung, die Volks-Olympiade, die in Barcelona stattfand, weil halt viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht in Hitler-Deutschland antreten wollten.

Speaker: Und dann hat aber Franco genau diesen Auftakt genutzt, um halt seinen Militärputsch durchzuführen und den Frankismus durchzuführen.

Speaker: Also sein Regime aufzuziehen und da waren dann diese beiden Fotografen und die Fotos gingen halt wirklich um die Welt, wo die dann plötzlich in diesem ganzen Tumult drin steckten und diese Fotos machen konnten.

Speaker: Das ist eine super spannende Geschichte.

Speaker: Ich hatte vorher gar keinen Plan davon.

Speaker: Ich weiß nicht, bist du so ein History-Buff irgendwie zuverlegt?

Speaker: Nee, nee, gar nicht.

Speaker: Aber das wäre, glaube ich, was, was ich mir auch vorstellen könnte zu lesen.

Speaker: Einfach, wenn es so packt in einer vernünftigen Geschichte und dann historischen Bezug nimmt oder so, sind Sachen, die ich auch lesen würde.

Speaker: Also das wäre jetzt was und es sieht auch

Speaker: optisch erstmal gut aus.

Speaker: Der Stil spricht dich an?

Speaker: Ja.

Speaker: Der spricht mich sehr minimalistisch, aber passt, glaube ich, zum Thema und von daher würde ich jetzt sowas auch lesen.

Speaker: Also das kann ich mir gut vorstellen zu lesen.

Speaker: Wenn man auf dem Wege dann, ich sag mal, über einen Comic auch noch ein bisschen Wissen vermittelt bekommt, ohne dass es zu sehr aufgezwängt wird, wirkt dann ja

Speaker: Nicht sehr gut, nicht aufgezwängt finde ich gut.

Speaker: Also der ist natürlich schon recht dicht von Informationen her.

Speaker: Minimalistisch ist eine gute Beschreibung für den Stil tatsächlich.

Speaker: Ich hätte es jetzt gar nicht so beschrieben, aber du hast natürlich recht, in jedem einzelnen Panel ist eigentlich gar nicht so viel zu sehen.

Speaker: Du hast viel Weißfläche.

Speaker: Viel Weißfläche, genau.

Speaker: Und dann die Hintergründe nur leicht angedeutet.

Speaker: Auf das Wesentliche, das Ganze reduziert die Zeichnung.

Speaker: Aber trotzdem schöner Zeichenstil.

Speaker: Sieht gut aus und warum nicht?

Speaker: Also das sieht interessant aus.

Speaker: Also wir haben den vor allem ins Programm, wo man, wie gesagt, meine Kollegin den gerne haben wollte.

Speaker: Man darf sich ja hin und wieder was wünschen bei uns.

Speaker: Vorteil, im Verlag zu arbeiten.

Speaker: Marlena war komplett schockverliebt in diesen Comic, als sie ihn gesehen hat.

Speaker: Das ist komplett ihr Ding.

Speaker: Selbst wenn sie ihn, glaube ich, nicht lesen konnte auf Französisch.

Speaker: Aber wenn sie bittet, dann folgt mein Chef natürlich gern.

Speaker: Im April kommt ja bei uns abgeschlossener Einzelband, 152 Seiten.

Speaker: Natürlich ein bisschen anspruchsvolles Thema, aber

Speaker: Wie Marc schon meinte, bestimmt mein Blick wert.

Speaker: Wir blättern einmal um.

Speaker: Das ist kein Sachcomic, das ist wieder eine Adaption in Großbritannien, in den USA im englischsprachigen Raum war Refugee, ein wahnsinnig erfolgreicher Roman von Alan Gratz.

Speaker: Das hat ein New York Times Bestseller-Autor dadurch geworden.

Speaker: Auf der Bestsellerliste war der sehr weit oben, sehr lange.

Speaker: Auf Deutsch wurde der auch vom, ich weiß nicht, bei welchem Verlag der Roman erschienen ist auf Deutsch, heißt hier vor uns das Meer, ist die Geschichte von drei Flüchtlingskindern, aber im Lauf des gesamten letzten Jahrhunderts, also zwischen 1930, ein jüdischer Junge, der aus Hitler-Deutschland flieht, in den 90er Jahren ein Mädchen, die von Kuba flieht, während der Kuba-Krise, glaube ich.

Speaker: Und dann jetzt in den 10er Jahren ein Junge, der aus Syrien vor dem Krieg flieht, also ganz unterschiedliche Kinder zu unterschiedlichen Zeiten, die aber halt, weil sie Flüchtende sind, doch irgendwie ähnliche Schicksale haben.

Speaker: Ist jetzt natürlich keine leichte Kost.

Speaker: Aber?

Speaker: Ja, aber?

Speaker: Genau, aber lief sich erstmal super interessant.

Speaker: Also vom Thema her ziemlich aktuell immer noch.

Speaker: Leider, ja.

Speaker: Genau, also wäre was, was mich auch interessiert.

Speaker: Das Artwork finde ich auch gut, ist recht einfach gehalten.

Speaker: Aber sieht erst mal gut und klar strukturiert aus.

Speaker: Und die Geschichte fand ich jetzt auch interessant, dass das aus drei verschiedenen Zeitepochen einfach das Ganze zeigt, wie sich manches immer wieder leider wiederholt in irgendeiner Form.

Speaker: Und ja, interessantes Thema.

Speaker: Und liest sich erst mal so.

Speaker: Also wäre jetzt was, was mich auch ansprechen würde.

Speaker: Okay, also ich muss zugeben, ich bin da immer so ein bisschen, ich glaube, ich werde den Comic definitiv lesen.

Speaker: Das ist sicherlich ein wichtiges Buch, was man lesen sollte und was einem nochmal neue Perspektiven eröffnet.

Speaker: Aber ich gehe nicht davon aus, dass ich davon gute Laune kriegen werde.

Speaker: Das muss ja auch nicht immer sein.

Speaker: Nein, das muss nicht immer sein.

Speaker: Da hast du recht.

Speaker: Kann ja auch zum Nachdenken anregen oder kann ja auch in eine ganz andere Stimmung vorsetzen.

Speaker: Von daher, Hauptsache, man erreicht irgendwas bei dem Leser und trifft irgendwelche Gefühle, egal in welcher Form das jetzt ist.

Speaker: Und von daher, ich finde es interessant.

Speaker: Schön gesagt.

Speaker: Wir hatten 2021er Games.

Speaker: Da ist auch dieser kleinen Bubble drin von Patrick Oberholz.

Speaker: Das Programm Riesenerfolg.

Speaker: Deutschen Jugendliteraturpreis hat er damit gewonnen.

Speaker: Also ganz, ganz tolles Buch.

Speaker: Auch an der Stelle kann ich wirklich empfehlen,

Speaker: Games mal zu lesen.

Speaker: Da geht es um Fluchtbewegungen aus Afghanistan.

Speaker: Nicht von Kindern primär, aber schon von sehr jungen Menschen vor allem.

Speaker: Sehr, sehr eindrückliches Buch und auch eine Art von Comic, wie ich sie vorher noch nie gesehen habe.

Speaker: Schwer zu beschreiben.

Speaker: Leseproben sind auf unserer Website.

Speaker: Könnt ihr mal reinschauen.

Speaker: Vor uns das Meer.

Speaker: Ähnliches Thema.

Speaker: Andere Machart, aber sicherlich auch ein wichtiger Comic, der hoffentlich viele Leserinnen und Leser findet.

Speaker: Wenn wir einmal umblättern, kommt der erste von vielen Manara-Comics, die ich eher so als Gesamtwerk hier vorstellen möchte.

Speaker: Ich glaube, noch viel mehr dazu sagen muss ich nicht.

Speaker: Das befolgt uns jetzt ja schon seit einiger Zeit, das Thema.

Speaker: Hast du von Manara schon Bücher gelesen, Comics gelesen?

Speaker: Wenn ja, was?

Speaker: Wenn nicht?

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Ja, so lese ich auch.

Speaker: Welche habe ich alle gelesen?

Speaker: Also nicht so super viele.

Speaker: Es ist teilweise schon lange her, dass ich die gelesen habe.

Speaker: Ich glaube, die...

Speaker: Die reisende, wie heißt das?

Speaker: Die große Reise?

Speaker: Ich weiß gar nicht genau.

Speaker: Das hatte ich aktuell, rede ich Borgia von euch aus dem Programm.

Speaker: Den finde ich wiederum sehr stark, weil da ist auch eine vernünftige Geschichte.

Speaker: dahinter.

Speaker: Von Alejandro Jodorowsky.

Speaker: Genau, Jodorowsky.

Speaker: Und das ist wieder ein gutes Ding.

Speaker: Also es gefällt mir wieder ziemlich gut.

Speaker: Und dazu die Zeichnung von Manara.

Speaker: Also die Zeichnung von dem sind einfach ein Traum.

Speaker: Da kann man wirklich zeichnerisch wirklich alles lesen.

Speaker: Und wie gesagt, Geschichten gibt es viele, die jetzt

Speaker: ich sage mal, wenig Geschichte bieten und eigentlich nur Aufhänger sind, um Frauen in möglichst wenig Kleidung zu zeigen.

Speaker: Ja, sagen wir es, wie es ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Und es gibt aber auch, wie gesagt, ein paar sind eher so die Ausnahmen, aber die haben dann halt auch eine gute Geschichte dahinter.

Speaker: Und wenn die Kombi aus beiden passt, dann lese ich die ehrlich gesagt sehr gerne.

Speaker: Ja, finde ich ein gutes Fazit insgesamt.

Speaker: Also ich würde da auch eher nach den Storys gehen.

Speaker: Manara selber ist jetzt nicht so der tolle Autor, aber der Affenkönig jetzt zum Beispiel, was so eine lockere Interpretation von der Reise in den Westen ist, also dem großen chinesischen Volksmärchen, auf der auch übrigens Dragon Ball so ganz lose basiert, zumindest nicht Dragon Ball Z, sondern das erste Dragon Ball, ähm,

Speaker: Ich weiß nicht, was Silverio Pissou sonst so gemacht hat, aber zumindest hat Manara es nicht selber geschrieben.

Speaker: Und so viele nackte Frauen kommen, glaube ich, auch nicht drin vor.

Speaker: Ein paar mit Sicherheit.

Speaker: Manara wäre sonst nicht Manara, aber ja.

Speaker: Also ich würde dir jetzt natürlich stufstimmen.

Speaker: Borgia finde ich recht unterhaltsam.

Speaker: Ich habe bisher nur den ersten Band gelesen, ehrlich gesagt.

Speaker: Aber es ist halt, wenn man sich darauf einlässt, dass das alles so krass ist,

Speaker: Also die ganze Handlung so krass ist, dann finde ich es gut.

Speaker: Das stimmt schon.

Speaker: Aber es ist nichts für Zartbeseitete.

Speaker: Nee, nee, also thematisch schon harte Kost.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Übrigens demnächst auch abgeschlossen, glaube ich.

Speaker: Borgia 4 kann nicht mehr so lange dauern.

Speaker: Ja, ist mit vier Bänden, glaube ich, insgesamt abgeschlossen.

Speaker: Oktober oder November erscheint er bei uns.

Speaker: Also jetzt gerade, wenn ihr das hier hört, mehr oder weniger.

Speaker: Dann blödsinn wir einmal um zu einem kleinen, netten Science-Fiction-Comic-Serie tatsächlich.

Speaker: Es hat mehrere Bände.

Speaker: Sphären.

Speaker: Ein sehr

Speaker: vager Name, sage ich mal.

Speaker: Und man sieht schon am Cover anspruchsvolle Science-Fiction, wenig humorvoll, mit viel Wissenschaft drin.

Speaker: Also irgendwie so konzeptionelle Cover mit vielen Kugeln und Raumschiffen interpretiere ich immer so.

Speaker: Das ist Hard Sci-Fi.

Speaker: Ich weiß nicht, vielleicht ist das auch nur meine Meinung.

Speaker: Ähm,

Speaker: ist ziemlich düster, spielt mal wieder in einer sehr dystopischen Welt.

Speaker: Es geht um Drogenmissbrauch unter anderem.

Speaker: Es geht um, wie sollte es anders sein, das Ende der Menschheit und um eine sehr düstere Vision dessen, was aus uns werden wird in etwa 200 Jahren.

Speaker: Sci-Fi ist deins, hat mir schon gesagt, aber wie ist das mit so...

Speaker: diese Art von Science-Fiction, also sehr dunkel, hochindustriell, hoffnungslos.

Speaker: Ja, ja, ja, nämlich.

Speaker: Also ist etwas, wo ich auf jeden Fall reinlesen würde.

Speaker: Also es klingt interessant und die Zeichnungen gefallen mir.

Speaker: Ich mag das Düstere.

Speaker: Gerade so im Science-Fiction-Bereich, wenn es da auch mal ein bisschen düsterer zugeht, sehr gerne.

Speaker: Also sieht erst mal sehr einladend aus.

Speaker: Ein Land.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, ich verstehe, ich verstehe, was du meinst, ja.

Speaker: Ja, also mir säuft bei dieser Art von Comic manchmal ein bisschen der Detailreichtum ab, bei so viel Schwarz.

Speaker: Ich finde, es ist ein sehr, sehr dünner Grad, wenn man so viel Tische, so viel Schwarzfläche benutzt zwischen, das sieht gekonnt aus, wie jetzt zum Beispiel, wo hat man es denn, wo hatte ich denn vorhin, hat man da vorhin kurz drüber geredet, ähm,

Speaker: Frank Schmolke, Augensammler, Augenjäger, auch sehr viel Schwarz, sehr viel Schwarzfläche, sehr viel Tusche, sehr viel Ink.

Speaker: Da wirkt es aber gekonnt.

Speaker: Ich finde bei Sphären, also ich bin mal gespannt auf die Leseprobe und daraufhin mehr dann zu sehen.

Speaker: Ich habe den Band schon in Händen gehabt, ich erinnere mich nur nicht mehr so genau daran.

Speaker: Ob da der Detailreichtum ein bisschen drin absäuft, das ist schon schwierig, muss man können.

Speaker: Aber das, was ich jetzt hier optisch sehe, finde ich gekonnt herausgearbeitet.

Speaker: Also klar, man hat ein paar Stellen, wo viel Tusche eingesetzt wird, so im Hintergrund oder auch teilweise im Vordergrund oder so, dass andere Sachen aber wiederum hervorhebt.

Speaker: Und die, ich sage mal, die eigentliche Zeichnung finde ich sehr detailliert und gekonnt.

Speaker: Also für mich sieht es optisch wirklich sehr, sehr ansprechend aus.

Speaker: Aber ist jetzt auch nur eine Seite.

Speaker: Ja, klar, natürlich.

Speaker: So richtig beurteilen können wir es jetzt gerade nicht, aber achtet mal drauf bei Comics, die ihr lest, liebe Hörerinnen und Hörer, ob ihr nachvollziehen könnt, wovon wir gerade hier jetzt fachsimpeln oder fachschwafeln, wie auch immer.

Speaker: Achtet mal auf den Einsatz von Tusche.

Speaker: Ich finde das immer mit am interessantesten bei Comics oder bei Zeichnungen generell.

Speaker: Meister der Tusche übrigens, kleine Anekdote, Eduardo Risso.

Speaker: Ah, ja.

Speaker: Oh, würdest du das so beschreiben?

Speaker: Nein, also das jetzt hier vom Artwork nicht.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Der setzt das natürlich ganz anders ein, aber ich finde, der setzt das sehr, sehr plakativ und aber auch gekonnt ein.

Speaker: Also

Speaker: Ja, Eduardo Rizzo, lustig, wir haben wirklich einen sehr ähnlichen Geschmack.

Speaker: Eduardo Rizzo würde ich immer als einen der besten Comiczeichner überhaupt beschreiben.

Speaker: Gehe ich mit.

Speaker: Und zwar auch No Contest, ehrlich gesagt.

Speaker: Ich erwähne den auch im Podcast immer mal wieder, wenn ihr Eduardo Rizzo noch nie was von gelesen habt, 100 Bullets ist ein Wahnsinnsbuch, eine Wahnsinnsserie.

Speaker: Ich würde fast sogar sagen, das Beste, was Brian Azzarello jemals geschrieben hat, könnte ich mir vorstellen, dass er es selber auch so sieht.

Speaker: Eduardo Rizzo kann das, also ja, Meister der Tusche trifft es echt gut.

Speaker: Vielleicht zusammen mit Frank Miller.

Speaker: Frank Miller finde ich auch sehr, sehr, aber Frank Miller macht es mehr so für Effekt.

Speaker: Und bei Eduardo Rüsso hat man oft das Gefühl, ich finde bei Eduardo Rüsso immer so faszinierend, das sollte nicht so gut aussehen, wie es aussieht, irgendwie, aber es tut's.

Speaker: Ich kann das auch schlecht beschreiben, aber ja, 100 Bullets müsste ich nochmal lesen, fällt mir gerade so auf, ist zu lange her.

Speaker: Auf jeden Fall eine ganz, ganz dicke Empfehlung.

Speaker: Großes Kino.

Speaker: Mit meiner absoluten Lieblingsreihen.

Speaker: Ganz, ganz großes Kino.

Speaker: Ehrlich gesagt, weniger großes Kino.

Speaker: Wir blättern jetzt trotzdem mal dahin rum, weil sicherlich trotzdem unterhaltsam.

Speaker: Die Bruderschaft der Stürme, ein neuer Fantasy-Comic von, Überraschung, Jean-Luc Istin.

Speaker: Hatten wir doch schon.

Speaker: Ja, die Déjà-Vus sind stark in diesem Katalog.

Speaker: Wir hatten letztes Jahr gestartet und auch immer, dieses Jahr machen wir den ersten Zyklus voll, West Fantasy.

Speaker: Western meets Fantasy.

Speaker: Wunderschaft der Stürme.

Speaker: Ich habe damals, glaube ich, noch irgendwie den Gag gemacht oder irgendwo mal gesagt, eigentlich fehlt jetzt als nächstes kommen dann wahrscheinlich Piraten und dann Vampire.

Speaker: Hier sind die Piraten.

Speaker: Also...

Speaker: Bruderschaft der Stürme ist ein Fantasy-Comic im Piraten-Setting.

Speaker: Es gibt Orks, es gibt Elfen, es gibt Goblins, es gibt so ein paar Kreaturen und Spezies, die, ich sag mal, maritim spezifisch sind.

Speaker: Aber so im Großen und Ganzen ist es das.

Speaker: Also wenn ihr die Welt von Aquilon kennt, Elfen, Saga der Zwerge, wenn ihr West Fantasy kennt, wenn ihr irgendwas von Jean-Luc-Estan kennt und mögt, das ist für euch.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich finde es ehrlich gesagt ziemlich gut.

Speaker: Ich habe ja jetzt den West Fantasy 1 gelesen und ich fand den super stark.

Speaker: Bin auch schon gespannt weiterzulesen.

Speaker: Und das ist ja vom Prinzip her genau das Gleiche.

Speaker: Nur im etwas anderen Setting einfach 1 zu 1 übertragen.

Speaker: Aber wenn es funktioniert, also die Geschichten, wenn die

Speaker: gut funktionieren und die Zeichnungen sind sowieso immer super, kann man einfach so lesen.

Speaker: Also es macht einfach Spaß, ist unterhaltsam.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Da kann man, da kannst du auch, es ist genauso, das sieht man auch schon auf dieser ersten Panel.

Speaker: Das ist so eine ganz typische Einstellung irgendwie,

Speaker: von diesen Jean-Luc Histoire-Konzept-Serien so eine ganzseitige Zeichnung und dann sind da so wahnsinnig viele Sprechblasen, es ist richtig viel Text, dann in so kleineren Panels draufgeklatscht.

Speaker: Das macht der super gerne.

Speaker: Da müsst ihr auch mal drauf achten.

Speaker: Gerade bei den neueren Bänden von den Aquilon-Bänden, also Länder von Ogon, Magia, Oxen-Gobbins, die höheren Bände, das kommt ganz oft vor, dass es eine ganzseitige Zeichnung ist und dann kommen da kleinere Panels so drauf.

Speaker: Ganz, ganz oft bluten die Seiten in diesen Serien.

Speaker: Also bluten im Sinne von, dass sie keinen Seitenrand haben.

Speaker: Also ein Bleed nennt man das.

Speaker: Müsst ihr mal drauf achten.

Speaker: Das ist richtig cool eigentlich.

Speaker: Und das gibt halt, das macht die Seite so voll.

Speaker: Das ist irgendwie so eine befriedigende Seite.

Speaker: Vor allen Dingen, man sieht die Seite einmal als Ganzes, super detailliert gezeichnet.

Speaker: Und gleichzeitig aber werden bestimmte Details hervorgehoben mit den Sprechblasen drauf und so, sodass man auch entsprechend über die Seite hinweg geführt wird, aber auch, dass die gesamte Seite dann gleichzeitig aufnehmen kann.

Speaker: Und das funktioniert so gut und macht auch einfach unheimlich viel Spaß zu lesen.

Speaker: Sehr gut, ja.

Speaker: Genial umgesetzt.

Speaker: Sehr guter Hinweis.

Speaker: Das ist das, was du vorhin auch meintest mit der Lesbarkeit von diesen Comics.

Speaker: Man wird halt gut geführt.

Speaker: Man muss nie auf der Seite suchen, wo fange ich denn jetzt eigentlich an zu lesen und wo will ich eigentlich hin?

Speaker: Das ist ein perfekter Fluss und das ist nicht einfach zu machen.

Speaker: Also wenn

Speaker: Wenn ihr mal hört, hört gerne mal in ein paar Podcast-Folgen rein, die ich mal hatte mit Comic-Zeichnern, Comic-Zeichnern, einen Lesefluss zu kreieren, das ist richtig schwer.

Speaker: Das muss man richtig üben, irgendwie eine Seite so zu konzipieren, dass man die problemlos lesen kann.

Speaker: Nee, finde ich, super Hinweis.

Speaker: Also Bruderschaft der Stürme, große, auf jeden Fall Leseempfehlung, wenn ihr Bock auf Fantasy habt, wenn ihr Piraten cool findet.

Speaker: Wer findet Piraten nicht cool?

Speaker: Schaut da mal rein.

Speaker: Werden fünf Bände der erste Zyklus?

Speaker: Jeder Band in sich abgeschlossen natürlich, wie gehabt immer.

Speaker: Auch die werden jetzt etwas dicker.

Speaker: 72 Seiten hat der erste.

Speaker: Und wir machen so bald, also der erscheint jetzt im März und danach geht es aber auch fließend weiter.

Speaker: Also im Sommerprogramm haben wir mindestens noch zwei, wenn nicht sogar drei wieder dabei.

Speaker: Genau.

Speaker: Dann blättern wir einmal um zu einem...

Speaker: Ihr habt zu einem, ehrlich gesagt, sehr schönen Comic, aber einem, der sich schwer erklären lässt, Ulysse und Cyrano.

Speaker: Wie gefällt dir das Cover?

Speaker: Wenn ich mal so einsteigen kann.

Speaker: Cover sieht sehr speziell aus.

Speaker: Es wäre jetzt erst mal vom Cover nicht unbedingt was, was mich jetzt ansprechen würde.

Speaker: Also, weil... Ja, schwer zu sagen.

Speaker: Also, es...

Speaker: weil für mich über das Cover jetzt erstmal gar nicht transportiert wird, worum es gehen könnte.

Speaker: Klar, da stehen zwei Namen drauf, da sind zwei Figuren drauf, wahrscheinlich geht es um die beiden.

Speaker: Aber viel mehr Infos gehen da jetzt erstmal gar nicht wirklich rüber.

Speaker: Ja, man sieht halt noch so die Kochmütze von dem bärtigen Typen dahinter.

Speaker: Kann man so erahnen, aber ja, es verrät halt nichts.

Speaker: Ich finde es sehr schön, gerade von den Farben und wenn man dann auch mal darauf achtet, der obere Name ist in dem Blätterdach, der untere Name ist in diesem blauen Himmel-Ding.

Speaker: Die Aufteilung der Seite ist so, du hast den dunkelbraunen Teil, dann hast du die blauen Einschub, dann kommt von unten eine Gerade, so einem Dreieck nach oben, dann hast du noch den Wasserlauf, der wieder so eine Schräge bildet, also

Speaker: Das ist sehr, sehr geschickt durchkomponiert, dieses Cover.

Speaker: Aber es verrät gar nichts.

Speaker: Total.

Speaker: Also hast du komplett recht.

Speaker: Es ist so eine Coming-of-Age-Geschichte.

Speaker: Ähm...

Speaker: lass mich nicht lügen, in den 60er Jahren, nee, in den, doch, in den, muss so 50er, 60er Jahre in Frankreich gewesen sein, über einen Jungen, der aus der besseren Gesellschaft stammt und dann aber mehr oder weniger durch Zufall eine Kochlehre anfangen will.

Speaker: Xavier de Rizont als Autor

Speaker: kennt man vielleicht vom Schloss der Tiere oder vom Undertaker, ist einer der großen, wie ich finde, Comic-Autoren in Frankreich.

Speaker: Das ist auch der Hauptgrund, weshalb wir den Comic ins Programm genommen haben, weil wir einfach total die Stories von Dorison lieben.

Speaker: Aber ja, ich persönlich bin gespannt, wie der so laufen wird, weil es ein recht französisches Thema ist und

Speaker: das Cover halt nicht viel erklärt.

Speaker: Kann so sein, kann so sein.

Speaker: Aber Dorison schreibt immer toll und diese Geschichte ist auch sehr interessant, nur halt speziell.

Speaker: Ja.

Speaker: Wir blättern einmal rum und kommen jetzt zu unseren splitternackten Comics, zu den Erotiktiteln.

Speaker: Ich glaube, dann kommt noch mal ein bisschen was anderes, aber jetzt kommen erst mal einige Erotik-Sachen.

Speaker: Ich bin mir jetzt gerade nicht sicher, wie es auf deinem Kanal ist, ob du Erotik-Comics vorstellst.

Speaker: Ganz, ganz selten.

Speaker: Nicht viel, ne?

Speaker: Also du hast mal ein paar Manara-Sachen reviewt, aber ich war mir jetzt nicht mehr sicher, ob das die erotischen Sachen waren.

Speaker: Nee, nicht die richtig erotischen Sachen, eher nicht, weil...

Speaker: weil es vom Publikum irgendwie passen muss.

Speaker: Und meistens ist es meistens so, also es ist nicht immer so, aber meistens so, dass dann die Geschichten auch nicht mehr so wirklich passend sind und oft dann nur noch Mitte zum Zweck sind.

Speaker: Und das ist dann auch der Punkt, wo ein Comic für mich dann auch persönlich raus ist und mich nicht mehr so wirklich interessiert.

Speaker: Aber wenn es in eine Geschichte gut verpackt ist und jetzt nicht zu obszön oder so ist,

Speaker: ist das auch durchaus was, was ich mal in eine Review bringe, aber normal nicht mein Themenbereich.

Speaker: Ja, ist ja auch vollkommen in Ordnung, geht mir ja ähnlich.

Speaker: Also auch in diesen Podcast-Folgen, ich merke dann immer, ich erzähle dann immer irgendwie gerne darüber, weil ich das cool finde, wenn halt erotische Comics, die, wie ich auch schon mehrmals erwähnt habe, im Verkauf sehr, sehr stark sind bei uns und dementsprechend offensichtlich viele Leser finden.

Speaker: Ich freue mich dann immer, wenn die halt nicht so nach Schema F sind und nicht so stumpf.

Speaker: Aber persönlich in meinem Regal stehen sie dann doch nicht.

Speaker: Die nächsten beiden, die hier jetzt drin sind, finde ich aber ganz interessant.

Speaker: Vor allem den ersten in Vino Veritas.

Speaker: Einmal cooles Cover, finde ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwie geiles Konzept.

Speaker: Also es ist eine anatomische Studie da drauf.

Speaker: Schon stark.

Speaker: Und es ist halt auch ein sehr interessantes, sehr tabuloses Setting.

Speaker: Es geht darum, dass bei einem, ich glaube, es ist eine Silvesterfeier, ich bin mir gerade nicht mehr ganz sicher, so eine Gruppe von Freunden lehrt halt das eine oder andere Glas Wein.

Speaker: Deshalb in Vino Veritas, im Wein liegt die Wahrheit.

Speaker: Und dann

Speaker: brechen da so die Höhlen los und sie spielen halt so ein Trinkspiel, dass sie sich gegenseitig ihr ausgefallenstes sexuelles Abenteuer erzählen müssen.

Speaker: Und da ist halt wirklich alles dabei, von Geschlechtsverkehr mit einem Transmenschen über...

Speaker: das Ausleben von bestimmten Fetischen bis über, was mich irgendwie eingeprägt hat, eine Bodybuilderin, die dann im Fitnessstudio auf so eine sehr physische Art und Weise zwei andere Bodybuilder, männliche, quasi verführt.

Speaker: Also nicht gewalttätig, aber auf so eine sehr maskuline Art und diese ganze Sexszene bläht halt auch irgendwie zur Hälfte aus geschwollenen Bizeps, mehr oder weniger.

Speaker: Und der Stil bericht dann halt auch immer, die Erzählung über die weintrinkenden Freunde ist halt im relativ einfachen Stil, den man jetzt in der Leseprobe hier nicht sieht, auch ganz viel Weißfläche, ganz ätherisch gehalten.

Speaker: Und die Erotik-Szenen sind dann dem Stil, den man hier auf der Leseprobe-Seite sieht, also sehr bunt, sehr detailreich, sehr rund, aber nur mit Piktogrammen erzählt, also kein Text erzählt.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Und das finde ich irgendwie einen coolen Kniff.

Speaker: Also in der Szene, in der Übergeschichte kommt Text vor, aber die Zeichnung ist relativ grob.

Speaker: Und in den Rückblenden sind die Zeichnungen sehr detailliert, aber es kommt kein Text drin vor.

Speaker: Und das ist irgendwie, ich weiß nicht, ich finde das einen coolen Kniff, mir macht das Spaß.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Also jetzt, wo du es sagst, es ist mir erst aufgefallen, dass da tatsächlich ja dann statt Text in den Sprechblasen irgendwelche Symbole sind.

Speaker: Tatsächlich.

Speaker: Also vom Konzept her auf jeden Fall interessant.

Speaker: Und ja, also ich finde ihn cool.

Speaker: 72 Seiten ist auch echt ein kurzig, knackiges Vergnügen.

Speaker: Erotischer Comic für Erwachsene erscheint schon im November bei uns.

Speaker: Bin mir sehr sicher, dass der gut laufen wird, weil das Cover auch einfach zu cool ist, um nicht gut zu laufen.

Speaker: Ähm, da bin ich sehr positiv gespannt drauf.

Speaker: Das war so ein bisschen der Erotik-Comic, den ich gerne ins Programm nehmen wollte.

Speaker: Ähm, da sammeln wir immer so ein bisschen Meinungen, weil wir halt dieses Programm nicht zu sehr schrottig machen wollen, sagen wir es mal so.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Wir blättern einmal um.

Speaker: Funktioniert mal besser, mal schlechter, muss man zugeben.

Speaker: Ja, so viel dazu.

Speaker: Eure Meinung könnt ihr natürlich wie immer gerne uns schreiben an info at splitter-verlag.de oder für den Podcast an splittercast at splitter-verlag.de nur so nebenbei.

Speaker: Aber bitte nicht zu ausfällig werden.

Speaker: Wir blättern einmal um zu Fever, was wieder eine Kurzgeschichtensammlung ist.

Speaker: Die Kurzgeschichten stammen alle von der Autorin Octavie Delvaux, die in Frankreich sehr bekannt ist als Autorin von erotischer Literatur.

Speaker: In Deutschland nicht so bekannt, aber die ist vor allem im Fetisch-Genre sehr, sehr umtriebig und beliebt.

Speaker: Und die hat jetzt hier neun Kurzgeschichten verfasst und die wurden von verschiedenen Zeichnerinnen und Zeichnern realisiert.

Speaker: Teilweise recht große Namen, teilweise eher unbekannt, aber mit sehr, sehr verschiedenen Herangehensweisen.

Speaker: Sieht man auch schon hier das erste, das große, so ein

Speaker: relativ, also ja, in Graustufen gehaltener, relativ naturalistischer Stil, mit etwas karikaturesken Proportionen und Gesichtsausdrücken vielleicht, war doch recht naturalistisch.

Speaker: Darunter dieses pinke Cover, was so monochrom eingefärbt ist und sehr rund und sehr, fast ein bisschen Anime-artig.

Speaker: Ganz spannendes Konzept.

Speaker: Aber in dem Zusammenhang, Anthologien haben es bei uns

Speaker: Tendenziell immer ein bisschen schwer.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du solche Kurzgeschichtensammlungen gut findest oder nicht.

Speaker: Das kommt auf die Kurzgeschichten an.

Speaker: Normalerweise bin ich auch kein Freund von Kurzgeschichten.

Speaker: Also ich mag es lieber, eine durchgehende Geschichte zu lesen.

Speaker: Aber es gibt durchaus...

Speaker: ich sag mal, Comics, wo das Konzept von den Kurzgeschichten funktioniert.

Speaker: Und was ich auch cool finde, ist, wenn diese Kurzgeschichten sogar nochmal irgendwie miteinander über irgendeine Ebene verknüpft sind.

Speaker: Aber das kommt halt ganz drauf an.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Ich finde so eine zusammenhängende Kurzgeschichte oder eine zusammenhängende Kurzgeschichte in Sammlung zu machen, das

Speaker: Ist nicht einfach, ist hier jetzt auch nicht der Fall.

Speaker: Also es ist, Erotik ist halt der Zusammenhang und es ist immer eine Fantasie irgendwie.

Speaker: Aber mit sehr verschiedenen Ausformungen, die, ja, da bin ich mal gespannt, weil an und für sich, das glaube ich, ja gut, es ist ein Erotik-Comic, die sind generell sehr dankbar fürs Publikum.

Speaker: Aber Anthologien haben es bei uns tendenziell ein bisschen schwer gemacht.

Speaker: Ja, mal sehen.

Speaker: Aber es ist auch ein Einzelband, erscheint im März, 128 Seiten.

Speaker: Ja, ich würde schon Leserinnen und Leser finden.

Speaker: Wenn wir einmal umblättern oder zweimal umblättern, haben wir Manara, mal wieder.

Speaker: Maler und Modell, eine Sammlung, jetzt hat er gar keine Handlung mehr, jetzt geht es nur noch um nackte Frauen.

Speaker: Ähm,

Speaker: beziehungsweise um die Musen der großen Maler der Geschichte.

Speaker: Es gibt auch immer so kurze Begleittexte von Manara selber, wo er dann seine Interpretation des Ganzen gibt.

Speaker: Interessantes Konzept, sehr künstlerisch irgendwie, aber letzten Endes ist halt doch vor allem nackte Haut.

Speaker: Und Privatvorführung auch erotisch, also nochmal umgeblättert.

Speaker: Ähm,

Speaker: zu Kurzgeschichten, in denen es um Filmkunst geht.

Speaker: Aber halt auch viel um Sex.

Speaker: Also irgendwie so eine Mischung aus beiden.

Speaker: Beide Bände sind so ein bisschen künstlerisch anspruchsvoll oder haben so einen Anspruch an Kunstgeschichte.

Speaker: Aber sind halt trotzdem splitternackt und gehören zu dieser Manara-Klitsche dazu.

Speaker: Nicht meins, wenn ich ehrlich bin.

Speaker: Für meinen Teil.

Speaker: Ja, also wie gesagt, wenn, und ich glaube, das ist hier bei dem ersten mindestens der Fall, dass da keine Geschichte hinter steckt und ich glaube, bei dem zweiten ist auch nur eher so mittelzüglich.

Speaker: Wäre jetzt auch nicht ganz mein Fall.

Speaker: Wenig.

Speaker: Das ist ja auch vollkommen in Ordnung.

Speaker: Wenn wir jetzt nochmal umlettern, wir haben einen neuen Erotik-Autor im Programm Axel.

Speaker: Ich spreche das so aus, weil er Franzose ist und ich gehe davon aus, dass sich das so ausspricht.

Speaker: Aber ihr könnt ihn auch Axel nennen, wenn ihr möchtet.

Speaker: Ist mir egal.

Speaker: Um den tänzeln wir schon länger rum, tatsächlich.

Speaker: Der ist in Frankreich sehr beliebt und hat auch eine ganze Reihe von erotischen Comics rausgebracht.

Speaker: Aber der Zeichenstil hat sowas Bestimmtes.

Speaker: Wenn du dir mal die Leseproben anguckst hier von der gläserne Raum und die Versuchung, wie würdest du diesen Stil oder erst mal gefällt dir das, jetzt unabhängig davon, von dem Erotik-Aspekt?

Speaker: Der Stil, also ich kann es jetzt leider nicht ganz so gut erkennen, weil das PDF jetzt nicht so super groß ist von der Auflösung, aber es sieht...

Speaker: Teilweise fast fotorealistisch aus von den Zeichnungen und trotzdem, ohne das jetzt im Detail zu sehen, sieht es aber nicht aus wie ein Foto, also einfach nur, sondern da steckt auch noch ein gewisser Stil irgendwie drin.

Speaker: Und bei dem zweiten Band würde ich sagen, gefällt es mir sogar optisch noch ein klein bisschen besser.

Speaker: Zumindest das, was ich jetzt da auf der Seite sehe von den Zeichnungen.

Speaker: Aber es sieht schon optisch ziemlich gut aus.

Speaker: Also auch die Figuren, wie die gezeichnet sind, gefällt mir.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich muss zugeben, mir gefällt der Stil nicht besonders.

Speaker: Ich finde, der ist irgendwie ein bisschen gruselig fast.

Speaker: Also, ich weiß nicht, der ist sehr naturalistisch und man sieht, dass das sehr gekonnt ist.

Speaker: Es ist sehr fotorealistisch, aber halt nicht so ganz.

Speaker: Mir gibt das irgendwie so ein bisschen ein komisches Gefühl.

Speaker: Aber ich kann es ja auch nicht genau erklären, warum, bin ich ganz ehrlich.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber ich finde es interessant, das in einem Erotik-Comic zu sehen auf jeden Fall, weil die ja gerne so ein bisschen überzeichnet sind und irgendwie ein bisschen sehr rund gemacht und bestimmte Merkmale, also sehr bunt, bestimmte Merkmale sehr plastisch in den Vordergrund geschoben und dann da so einen naturalistischen Stil, wo halt auch Körper so aussehen, wie Körper aussehen.

Speaker: Also es sind schöne Menschen, ja, aber da bewegen sich die Körperteile nicht gegen die Gesetze der Physik, sagen wir es mal so.

Speaker: ähm, das finde ich schon interessant.

Speaker: Ich bin sehr gespannt, wie das bei den Leserinnen und Lesern ankommt.

Speaker: Es sind sehr naturalistische Storys auch, also sehr ruhig erzählt, sehr, ja, man könnte fast sagen trocken, aber beide erforschen halt so einen gewissen Fetisch.

Speaker: Leser in der Raum, da geht's um Boyerismus bei der Versuchung um, äh, Swinging.

Speaker: Ähm, ja,

Speaker: Ich bin gespannt, wie es ankommt.

Speaker: Sind wieder abgeschlossene Einzelbände?

Speaker: Wenn das gut läuft, gäbe es da auch noch mehr Material?

Speaker: Mal sehen.

Speaker: Wir blättern noch einmal.

Speaker: Wir haben eine Menge Erotik in dem Programm drin.

Speaker: Heilwitzka, die Duellantin.

Speaker: Hast du Trax gelesen?

Speaker: Zufällig?

Speaker: Sagt mir jetzt nichts.

Speaker: Nee, muss es auch nicht.

Speaker: Der läuft jetzt gerade bei uns, das ist der dritte Band jetzt gerade erschienen, der letzte, ist ein Erotik-Comic, der in der Antike spielt.

Speaker: Und zwar von demselben Autor bzw.

Speaker: Zeichner Triff oder Francesco Trifogli, ist dieselbe Person.

Speaker: Und jetzt nach der Antike widmet er sich halt der Zeit Ludwig des 15., also Paris, so zur Zeit der Belle Epoque, glaube ich, müsste das sein.

Speaker: Sieht man auch auf den Leseproben ganz gut, wie das halt so aussah damals.

Speaker: Und ich denke, die Leserinnen und Leser, die Trax mochten, und das waren relativ viele, und vor allem auch die Geheimnisse der Mission Fleury, die dürften sich direkt angesprochen fühlen.

Speaker: Auch von dieser Mischung aus Mantel und Degen und Erotik.

Speaker: Meins persönlich ist es nicht so ganz, aber die Schmecker sind verschieden, das ist ja auch okay.

Speaker: Das wäre jetzt, glaube ich, wieder was, was ich mir durchaus vorstellen könnte zu lesen.

Speaker: Also das Cover finde ich sehr ansprechend.

Speaker: Ich finde es von der Geschichte, auch wenn es erstmal fast plump klingt, finde ich es trotzdem interessant.

Speaker: Also so als leichte Kost nebenbei, wenn es jetzt nicht zu explizit irgendwie gezeichnet ist.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Also könnte ich mir gut vorstellen.

Speaker: Zeichnung finde ich auch ansprechend, gefällt mir gut.

Speaker: Die Geschichte hört sich auch interessant an, als leichte Kosten nebenher.

Speaker: Warum nicht?

Speaker: Das ist eigentlich eine ganz gute Beschreibung.

Speaker: Was man sagen muss, er stellt halt die Epoche immer sehr realistisch dar.

Speaker: Also die Handlung ist natürlich komplett frei erfunden und auch ein bisschen überdramatisch.

Speaker: Aber so die Gegebenheiten der historischen Hintergründe, die sind meines Wissens immer relativ nah an dem, was wirklich Sache war damals.

Speaker: Und zu explizit, also es ist schon explizit, Körperteile werden klar gezeigt, aber es ist nicht pornografisch.

Speaker: Also da wird sich jetzt nicht dran aufgegeilt, in irgendwelchen seltsamen oder sagen wir mal übertriebenen Handlungen oder Haltungen.

Speaker: Man sieht halt nur eine Menge nackte Haut.

Speaker: Wir blättern einmal um.

Speaker: Ach ja, genau, den hatte ich ganz vergessen.

Speaker: Die Frauen von Manara, ja.

Speaker: Ich glaube, so langsam haben wir aber auch fast alles von Manara dann.

Speaker: Das ist jetzt weder Filmkunst noch irgendwie Kunstkunst.

Speaker: Das sind einfach nackte Frauen.

Speaker: Aber gut, das muss man auch erst mal schaffen, so ein Band von sich veröffentlicht zu bekommen, wo man einfach nur Frauen gezeichnet hat.

Speaker: Und auch immer bei Manara ja eigentlich immer dieselbe Frauen mit verschiedenen Haaren.

Speaker: wenn man mal ehrlich ist.

Speaker: Aber das kann er halt.

Speaker: Das kann er halt gut, ja.

Speaker: Also diesen Hintern, diese paar Brüste kann er sehr gut und vor allem diese Lippen.

Speaker: Aber frag nicht, ob er mal was anderes machen könnte.

Speaker: Das ist auch fies.

Speaker: Er konnte auch andere Sachen zeichnen, aber er hatte halt irgendwie diesen einen Typus schon sehr zu Tode.

Speaker: Naja.

Speaker: Blättern wir stattdessen noch einmal um und wir kommen so langsam auf die Zielgraben, aber noch zu einem Comic, zu einem Thriller-One-Shot, der hart, hart, hart, also so richtig hart, auf den Hund gekommen.

Speaker: 128 Seiten, erscheint im Dezember.

Speaker: Das Cover täuscht so ein bisschen mit dem netten, nett reinblickenden Hund, auch wenn der komplett blutbespritzt ist.

Speaker: Das ist so richtig heftig.

Speaker: Das ist so richtig heftig.

Speaker: Da spritzt das Blut nur so aus Eimern und ich spoilere jetzt einfach mal so ein bisschen und gebe so eine halbe Trägerwarnung.

Speaker: Da sterben auch Hunde in diesem Comic.

Speaker: Also es geht nicht nur Gewalt gegen Menschen, das ist auch Gewalt gegen Tiere, da kommt da drin vor.

Speaker: Und zwar auch keine sanfte Gewalt.

Speaker: Wenn euch das abturnt oder zu sehr schockt, dann verrate ich von diesem Comic ab.

Speaker: Ansonsten habt ihr hier einen echt mit allen Wasser gewaschenen, heftigen Thriller in der Hand.

Speaker: So wie Rip zum Beispiel oder Habemus Bastard es auch war.

Speaker: Ich stehe da so ein bisschen drauf, bin ich ehrlich.

Speaker: Also ich finde das ganz geil.

Speaker: Ich dachte schon, ich darf mich nicht outen und sagen, genau mein Geschmack.

Speaker: Doch, auf jeden Fall.

Speaker: Ich würde so angekündigt, dass...

Speaker: Wer genau meins?

Speaker: Also sieht von der Geschichte, die alte Frau als Killerin hört sich schon ihr witzig an, das Ganze noch getoppt mit Brutalität und Gewalt.

Speaker: Ja.

Speaker: Hört sich super interessant an.

Speaker: Zeichnungen sehen auch super aus.

Speaker: Ja, die Zeichnungen sind der Hammer.

Speaker: Dominique Montferi ist ein ganz, ganz klasse Zeichner.

Speaker: Auch hier achtet man bei dieser großen Seite auf den Farbkontrast.

Speaker: Das ist alles in Gelb und Blau gehalten.

Speaker: Die ganze Seite hat nur zwei Farben eigentlich.

Speaker: Also schwarz-weiß natürlich auch.

Speaker: Aber mit sowas holt man mich immer ab.

Speaker: Ich finde das cool.

Speaker: Ja.

Speaker: Sieht echt toll aus und hört sich super interessant an.

Speaker: Kann ich echt empfehlen.

Speaker: Auf den Hund gekommen, krasses Ding.

Speaker: Wenn man auf Thriller steht, hat man da mal Spaß.

Speaker: Werden wir noch einmal umlittern?

Speaker: Das ist, das hatte ich vorhin angesprochen, die 20 Jahre Splitter-Edition.

Speaker: Das ist eine Sammlung von Gesamtausgaben, mal von Büchern, die wir schon im Programm hatten, mal von Büchern, die wir noch nicht im Programm hatten.

Speaker: Das ist so locker gehalten.

Speaker: Wir haben schon einige weitere auch fest im Vertraglich Fix gemacht für das Sommerhalbjahr, also dann ab Mai.

Speaker: Ich verrate jetzt aber noch nicht welche.

Speaker: Wir starten hier mit Kasa, die Welt von Arkadi.

Speaker: Kasa hatten wir bisher einen Band im Programm, der sehr gut angekommen ist.

Speaker: So ein alter Meister aus der Metallurland, Schwermetallzeit, ganz abgefahrener Stuff.

Speaker: Also Skydoll die Gesamtausgabe.

Speaker: Ja, wir wissen, dass Skydoll eigentlich fünf Bände haben soll und dass hier nur vier drin sind.

Speaker: Aber in Frankreich ist das auch die Gesamtausgabe mit vier Bänden und niemand glaubt noch ernsthaft daran, dass es den fünften Band jemals geben wird.

Speaker: Also ist das die Gesamtausgabe?

Speaker: Sky Doll von Alessandro Babucci und Barbara Canepa, ganz, ganz abgefahrener und zeichnerisch absolut brillanter Sci-Fi-Comic.

Speaker: Und dann Manara, Milo Manara, Giuseppe Bergmann, auch bekannt als Das große Abenteuer, ist früher unter einem anderen Titel erschienen, so mehr oder weniger Manaras Hauptwerk eigentlich, wo er sein eigenes Schaffen auch so reflektiert hat.

Speaker: Es geht um einen jungen Mann, der eine Weltreise macht, so im Großen, grob gesagt, und dabei viele mehr oder weniger begleitete Frauen trifft, die alle irgendwie seltsam gleich aussehen.

Speaker: Okay, entschuldige.

Speaker: Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht zu übel, dass ich hier so vom Leder ziehe.

Speaker: Aber ich verfolge das Thema jetzt halt seit drei Jahren oder so.

Speaker: Es ist schon verprierend.

Speaker: Ich glaube, das wird für dich mehr los.

Speaker: Nee, das werde ich auch nicht mehr los.

Speaker: Also solange ich das noch nicht im Traum sehe, ist okay.

Speaker: Nein, aber diese 20-Jahre-Edition, das sind jeweils limitierte Sonderausgaben, immer 1000 Exemplare haben, die mit Leinenrücken.

Speaker: Das haben wir noch nie gehabt bisher.

Speaker: Also diesen Farbbalken, den er an der Seite liegt, das ist tatsächlich Leinenrücken.

Speaker: Sehr, sehr cool.

Speaker: Freue ich mich sehr drauf auf diese Ausgabe.

Speaker: Die wird richtig, richtig, richtig schick.

Speaker: Was weg ist, ist weg.

Speaker: 1000 Exemplare sind 1000 Exemplare.

Speaker: Ähm, die sind natürlich alle nicht günstig, die Comics, ne?

Speaker: Also, 100 Euro für Casa und Josep Bergmann.

Speaker: Andererseits haben die auch jeweils über 500 Seiten.

Speaker: Also, wenn ihr die als Einzelalben kaufen wolltet, werdet ihr mit deutlich mehr Kohle dabei.

Speaker: Aber klar, ist ein stolzer Preis.

Speaker: Gehen wir auch nicht von aus, dass die sofort vergriffen sein werden alle.

Speaker: Aber wenn ihr unserem Verlag seit 20 Jahren die Treue haltet oder euch mal einen richtig, richtig edlen Comic gönnen möchtet, der in dieser Form auch nie wieder erscheinen wird in Deutschland, dann kann man hier gut zugreifen.

Speaker: Ja, wie sammelst du eigentlich so limitierte Ausgaben?

Speaker: Ist das was, was dich kickt?

Speaker: Ganz selten.

Speaker: Skydoll hier werde ich mir, glaube ich, zulegen.

Speaker: Also wollte ich schon immer mal reinlesen.

Speaker: Ich hatte schon mal ein paar Seiten gesehen gehabt, aber bisher noch nicht wirklich gesammelt.

Speaker: Und wenn es jetzt hier als

Speaker: Komplettwerk ist, auch wenn ein Band jetzt nicht enthalten ist.

Speaker: Ja, gut, aber es ist eine super Gelegenheit, das Ganze dann mal irgendwie in einer schönen Variante dann auf Deutsch zu lesen.

Speaker: Und ich finde also vom Preis her für die Anzahl an Seiten und in dem großen Format, was jetzt hier auch vorliegt, finde ich das ehrlich gesagt gar nicht zu teuer.

Speaker: Ist es auch nicht.

Speaker: Also wenn man es mit anderen Verlagen vergleicht oder so, die haben halt

Speaker: kleinere Formate, ähnlich viele Seiten und das kostet fast genauso viel und das Ganze ist hier noch limitiert, also

Speaker: Ja, aber Skydoll hat mich schon immer interessiert und ich glaube, das ist was, was ich dann, ab wann kann man es vorbestellen?

Speaker: Ja, sofort, ab sofort.

Speaker: Achso, okay.

Speaker: Ist alles schon im Webshop vorbestellbar und auch beim Comic-Dealer deines Vertrauens kannst du die Bände definitiv vorbestellen.

Speaker: Alles schon da.

Speaker: Es scheint Skydoll halt im März.

Speaker: Die kann ich auch wirklich empfehlen.

Speaker: Also Skydoll macht Spaß zu lesen und obwohl ich die Einzelbände im Regal habe, werde ich mir diese Tegral definitiv auch noch schnappen.

Speaker: Das ist auch einfach ein tolles Cover, also

Speaker: Das sieht schon cool aus.

Speaker: Das wird eine richtig, richtig schöne Ausgabe.

Speaker: Die gesamte 20-Jahre-Edition wird eine richtig schöne Ausgabe.

Speaker: Klar, da wird nicht für jeden alles dabei sein.

Speaker: Also, Giuseppe Bergmann interessiert mich persönlich jetzt auch nicht so wahnsinnig, aber die Bücher werden schön.

Speaker: Wir blöden noch einmal um zu einer weiteren limitierten Ausgabe, nämlich dem 19.

Speaker: Band unserer Splitter Geburtstagsedition.

Speaker: Zeit aller der Schatten von Kasa.

Speaker: Ja, da ist er wieder, Kasa, Schwermetall.

Speaker: Ich glaube, die Leseprobe spricht für sich.

Speaker: Das ist alles höchst abgefahrener Shit.

Speaker: Und sieht halt genauso aus, wie dieser Schwermetall-Kram halt aussieht.

Speaker: Ich habe da wenig historische oder nostalgische Gefühle für.

Speaker: Ich würde mal vermuten, dass du das Schwermetall damals auch nicht gelesen haben wirst.

Speaker: Nee, ist auch nicht mein Genre.

Speaker: Also hat nicht viel mit zu tun und wäre jetzt auch optisch nicht unbedingt meins.

Speaker: Also ich glaube, ich könnte mir vorstellen, da reinzulesen, aber es sieht schon sehr speziell aus.

Speaker: Total.

Speaker: Ja, es ist...

Speaker: Ich glaube, da gibt es Sachen, die mich mehr interessieren.

Speaker: Ich würde davon ausgehen, dass es mit dem Zeitalter der Schatten ähnlich sein wird, dass der relativ schnell weg ist.

Speaker: Wenn euch das Buch also interessiert und ihr das haben wollt, dann würde ich empfehlen, vorzubestellen.

Speaker: Ich weiß, es ist aus Sicht als Zuhörer jetzt hier und wenn ein Verlagsmitarbeiter das sagt, bestellt das auf jeden Fall vor, hat immer so einen Beigeschmack, aber ich

Speaker: Ich kann halt nur wiedergeben, was ich weiß, nämlich dass dieser Band wahrscheinlich in einem Jahr nicht mehr verfügbar sein könnte oder in zwei Jahren vielleicht.

Speaker: Ich kann mich auch täuschen, ich will nur hinterher dann keine Klagen hören.

Speaker: Zum Mondpreis eventuell noch bei Ebay.

Speaker: Ich weiß nicht, für was der AK Lila so geht, aber Möbius Opus kriegst du inzwischen für den doppelten bis vierfachen Preis, den wir damals hatten.

Speaker: Ich ärgere mich auch, dass ich es einmal in Frankreich verpasst habe.

Speaker: Moment, ist der schon vergriffen?

Speaker: Ja, ich glaube ja.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Das muss ich kurz recherchieren.

Speaker: Nee, den gibt es doch noch, Marc.

Speaker: Den gibt es noch.

Speaker: Ja klar, den kannst du auf unserer Website noch bestellen.

Speaker: Dann habe ich nichts gesagt.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Dann habe ich nichts gesagt.

Speaker: Oder wer auch immer unseren Webshop betreut, was ich bin, hat geschlampt.

Speaker: Aber ich glaube, da haben wir noch.

Speaker: Es sind nicht so wahnsinnig viele übrig, aber da müssten noch ein paar von im Lager sein.

Speaker: Also zumindest genug, dass wir die noch nicht auf Vergriffen gestellt haben.

Speaker: Wie komme ich denn darauf, dass der vergriffen gewesen wäre?

Speaker: Den gab es ja schon mal bei einem anderen Verlag auf Deutsch.

Speaker: Nee, nee, das war in dieser Jubiläumsausgabe, glaube ich.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Also es kann gut sein, dass bestimmte Buchläden den nicht mehr bestellen wollen oder können, weil die Großhändler den nicht mehr haben.

Speaker: Das will ich gar nicht ausschließen, aber dein Comic-Shop in Essen oder auf unserer Website gibt es den definitiv.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Danke für den Hinweis.

Speaker: Kein Problem.

Speaker: Und dann kommen wir jetzt zu den letzten beiden Seiten, nämlich einmal zu einem ganz interessanten Comic, Scheiß auf Liebe.

Speaker: Eine Graphic Novel über eine toxische Beziehung.

Speaker: 300 Seiten bei uns in einem relativ kleinen Format im Softcover, damit es nicht ganz so teuer wird.

Speaker: Da versuchen wir mal was anderes mit.

Speaker: Da versuchen wir mal eine etwas andere Zielgruppe mit zu erschließen.

Speaker: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das funktionieren wird.

Speaker: Wir werden den versuchen, auf jeden Fall auch groß zu einem Pressethema zu machen.

Speaker: Philipp ist schon dran.

Speaker: Aber es hat halt einen Stil, der sehr, sehr anders ist als das, was wir sonst so machen.

Speaker: Also...

Speaker: Ziemlich reduziert, würde ich jetzt mal sagen, von den Zeichnungen her.

Speaker: Wie findest du das Thema denn?

Speaker: Also das Tagebuch, die Autorin ist so ein bisschen autobiografisch.

Speaker: Die Autorin schreibt da über die Beziehung, die sie mit einem Mann hatte, der halt so ein bisschen toxisch, oder was heißt ein bisschen der toxische Narzisst war und sie halt sehr manipuliert hat.

Speaker: Würdest du das, ganz blöd gesagt, würdest du das lesen?

Speaker: Nee, ich glaube nicht.

Speaker: Also wäre einfach nicht mein Thema.

Speaker: Hört sich zwar ein bisschen interessant an, aber es gibt einfach zu viele andere Sachen und Themen, die mich thematisch mehr interessieren.

Speaker: Und ja, von dem Zeichenstil her wäre es jetzt auch nichts, was mich ansprechen würde.

Speaker: Es ist sehr reduziert teilweise, dann vom Format her auch ziemlich klein.

Speaker: Ich meine, das ist bei dem Zeichenstil, glaube ich, nicht so das Problem.

Speaker: Aber ich persönlich lese halt auch lieber Größe.

Speaker: Also irgendwie so, ich sag mal, 26 Zentimeter Höhe oder so sollte ein Band schon haben, weil sonst kriege ich auch Probleme mit der Schrift.

Speaker: Ja, sehr spezifisch, aber okay.

Speaker: Genau, aber wäre jetzt auch was, was mich thematisch nicht unbedingt reizen würde.

Speaker: Ja, nee, finde ich okay.

Speaker: Also ist jetzt auch nicht so ganz meins.

Speaker: Ich habe aber schon von den ersten Leuten, denen ich davon erzählt habe, gehört, dass sie es hochinteressant finden.

Speaker: Das ist ja ein Thema, was gerade auch Social Media auch sehr en vogue ist.

Speaker: Und es ist auf jeden Fall gut gemacht.

Speaker: Es hat ein bisschen Längen, fand ich, zwischendrin.

Speaker: Man merkt halt, dass es eine sehr persönlich geprägte Erzählung ist.

Speaker: Aber Sophie Lamda ist auf jeden Fall eine wahnsinnig lustige Erzählerin, die da mit einer Menge Humor dran geht und sehr schmissigen Szenen auch.

Speaker: Ja, gebt dem Ding eine Chance, wenn ihr interessiert seid an dem Thema und erzählt gerne Leuten, die von ihr denkt, dass sie daran interessiert sein könnten.

Speaker: Wir beide blättern jetzt auf jeden Fall auf die letzte Seite des Splitter-Katalogs der Neuheiten zu zwei Sachen, die, okay, das eine ist streng genommene Fortsetzung, George Lucas, Episode 2.

Speaker: Hattest du den ersten gelesen, George Lucas?

Speaker: Nee, habe ich gar nicht gelesen.

Speaker: Den wiederum, das ist natürlich auch irgendwie ein Sachcomic und so ein Filmcomic, aber der liest sich phänomenal gut.

Speaker: Also den kann man easy in einem Rutsch runterlesen, der macht richtig, richtig Spaß.

Speaker: Und der zweite Teil schlägt genau in dieselbe Kerbe.

Speaker: Da geht es dann halt logisch um Episode 2 von Star Wars, aber auch in einem Nebensschauplatz um Indiana Jones.

Speaker: Ganz, ganz unterhaltsam.

Speaker: Selbst wenn man George Lucas nicht so interessant findet, wenn man nur Hollywood und Filmemacherei insgesamt irgendwie sich dafür erwärmen kann.

Speaker: ganz, ganz große Leseempfehlung an der Stelle.

Speaker: Okay.

Speaker: Freue ich mich persönlich sehr drauf, obwohl ich eigentlich mit Filmkunst gar nicht so richtig viel am Hut habe.

Speaker: Hört sich interessant an.

Speaker: Also wenn du sagst, das ist auch gut lesbar.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Also gerade bei einer Biografie, wenn es nachher zu trocken ist oder zu sehr in der Länge gezogen ist, wird aber wenn man den in einem Rutsch schön durchlesen kann.

Speaker: Das ist richtig gut gemacht.

Speaker: Also ich war selber total überrascht, wie gut sich das lesen lässt.

Speaker: Also das ist keine Übertreibung.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann auf der anderen Seite eine kleine Re-Edition.

Speaker: Bis zum bitteren Ende Band 2.

Speaker: Äh, Quatsch, Band 2.

Speaker: Die erweiterte Neuausgabe.

Speaker: Ein ganz, ganz, ganz, ganz toller Western-One-Shot.

Speaker: Falls du den auch nicht kennst, würde ich dir echt empfehlen, mal zuzugreifen.

Speaker: Bis zum bitteren Ende vielleicht der härteste Western, den ich je gelesen habe.

Speaker: Aber nicht, weil er brutal wäre, sondern weil er so...

Speaker: so deprimierend in seiner Konsequenz ist.

Speaker: Das ist ja so ein Edelwestern, so eine Rache-Geschichte eigentlich.

Speaker: Aber es ist halt wirklich, wirklich bitter am Ende.

Speaker: Das hört sich gut an.

Speaker: Ganz toll, ganz toll.

Speaker: Also wenn du einen Western, ist auch ein abgeschlossener Einzelband auf 96 Seiten in dem Fall jetzt mit dem Bonus-Material.

Speaker: Sieht phänomenal schön aus, ganz, ganz elegisch, ganz, ganz traurig und balladenartig und eine der berührendsten Rache-Geschichten, wenn man so will, die ich mir vorstellen kann.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, ich glaube, ich habe jetzt genug Loop gehudelt.

Speaker: Ich freue mich, dass wir die Nachauflage jetzt endlich machen und dass wir sogar eine erweiterte Neuausgabe machen können mit einem neuen Cover und Bonusmaterial und allem.

Speaker: Also, wenn ihr den normalen Band noch nicht habt, dann greift da auf jeden Fall mal zu.

Speaker: Große Leseempfehlungen sind, wenn ihr eigentlich keine Western-Fans seid.

Speaker: Und selbst wenn ihr den Band schon habt, vielleicht möchtet ihr ja upgraden.

Speaker: Ähm, ja.

Speaker: Das Cover sieht auch echt stark aus.

Speaker: Es ist ganz, ganz toll.

Speaker: Das erste Cover war aber auch schon klasse.

Speaker: Also ich würde gar nicht sagen, dass es besser ist.

Speaker: Es ist anders.

Speaker: Und damals sind wir durch den Erwachsenenteil zumindest durch.

Speaker: Vielen Dank schon mal dafür.

Speaker: Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen Folgen wahnsinnig viel labere und meine Gäste sich irre viel anhören müssen von mir.

Speaker: Aber gleich darfst du auch noch ein paar Takte mehr erzählen.

Speaker: Keine Sorge.

Speaker: Wollen wir noch einen kurzen Blick auf die Thunfisch-Neuerscheinungen werfen?

Speaker: Sind ja nur zwei.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann blättern wir ein paar Seiten weiter durch den ganzen Backlist-Katalog durch und durch die Übersicht zum Thunfisch-Programm.

Speaker: Herbst, Winter.

Speaker: Und da haben wir einmal Aileen, eine Jugendcomicserie ab 12, so ein bisschen in die Richtung der Leserschaft von Elle.

Speaker: was ein großer, großer Bestseller bei uns war tatsächlich.

Speaker: Also eine ganz, ganz tolle Serie.

Speaker: Das hier ist jetzt, es sieht sehr, sehr popcornig und pink aus.

Speaker: Aber vertraut mir, der Inhalt ist lustiger, als man meinen würde.

Speaker: Es ist ein bisschen drüber.

Speaker: Es ist sehr, sehr schnell im Humor.

Speaker: Aber es ist lustig geschrieben.

Speaker: Die Dialoge sind sehr schnippisch, finde ich.

Speaker: Und gut, ich bin jetzt kein zwölfjähriges Mädchen, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich es lustig finden würde, auch wenn ich ein zwölfjähriges Mädchen wäre.

Speaker: Hoffe ich mal.

Speaker: Kindercomics, ist das ein Thema für dich bei dir?

Speaker: Ich glaube auf dem Kanal.

Speaker: Nee, gar nicht.

Speaker: Nee, ist gar nicht mein Thema.

Speaker: wie müsste denn ein guter Kindercomic deiner Meinung nach aussehen?

Speaker: Also was, gäbe es irgendwas, wo du sagen würdest, das klingt so interessant, das würde ich trotzdem auch mal lesen?

Speaker: Das ist jetzt keine einfache Frage.

Speaker: Also, nee, nicht wirklich.

Speaker: Also, das Einzige, aber das ist auch schon, eigentlich, nee, das ist kein Kindercomic mehr.

Speaker: Okay.

Speaker: Vergiss.

Speaker: Alles klar, schon vergessen.

Speaker: Nein, alles gut.

Speaker: Also Aileen hat nicht ganz das Niveau von Els irgendwie, aber hat auch eine andere Zielgruppe, würde ich sagen.

Speaker: Bin mal gespannt, wie es so ankommt.

Speaker: In das Jugendsegment stechen wir normalerweise nicht so viel rein mit unserem Toonfish-Programm.

Speaker: Aber vertraut mir zumindest, wenn ich sage, es ist lustiger und weniger albern und pink, als es aussieht.

Speaker: Elsbeth wiederum ist ein bisschen klassischer, richtet sich so an Leserinnen und Leser ab 9, spielt in einer Fantasy-Welt, ganz relativ klassische Geschichte auch von einem Mädchen, sie ist halt Zauberschülerin.

Speaker: Der Clou ist so ein bisschen, dass die Welt, in der sie leben, von einem Fluch befallen ist, durch den die Jungs oder die Männer nicht mehr sprechen können.

Speaker: Und die kommunizieren dann mit so verzauberten Umhängeschildern, wo dann draufsteht, was sie sagen möchten.

Speaker: Hat ein paar ganz lustige Ideen, diese Comicserie.

Speaker: Ich habe da noch nicht so viel freilesen können bisher.

Speaker: Aber hat eine sehr hübsche Grafik irgendwie, auf jeden Fall.

Speaker: Und wenn ihr oder eure Kinder oder Kinder in eurem Umfeld Elfis Zauberbuch mochten oder die magische Spieluhr oder generell einfach so Fantasy-Comic-Genre mögt, dann ist Elsbeth auf jeden Fall auch mal einen Blick wert.

Speaker: Damit sind wir aber jetzt wirklich durch, Marc.

Speaker: Vielen Dank für deine Ausdauer bis hierher.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, natürlich auch vielen Dank für eure Ausdauer bis hierher.

Speaker: Wenn du dir jetzt einen Comic aussuchen, ist vielleicht eine gemeine Frage, aber trotzdem, wenn du jetzt einen Comic aus dem neuen Programm dir aussuchen müsstest, so den einen Comic, der dich am meisten interessiert, hättest du da eine Tendenz?

Speaker: Ich glaube, so auf die Schnelle würde ich zu, was war es?

Speaker: Dawnrunner?

Speaker: Dawnrunner, ja, okay.

Speaker: Also, okay.

Speaker: Weil?

Speaker: Also Science Fiction, der Zeichenstil sah cool aus.

Speaker: Es ist ein abgeschlossener Band.

Speaker: Das sind alles Sachen, da kann man gefühlt erstmal nichts verkehrt machen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Träftige Argumente auf jeden Fall, total.

Speaker: Ja,

Speaker: Nee, warum eigentlich nicht?

Speaker: Jetzt habe ich die Frage gestellt und weiß die Antwort selber gar nicht so genau.

Speaker: Was würde ich mir nennen?

Speaker: Also tatsächlich den zweiten Teil von George Lucas irgendwie, da habe ich schon sehr Bock drauf.

Speaker: Weil George Lucas einfach sehr viel Spaß gemacht hat.

Speaker: Doch kein Manara.

Speaker: Oh, ja, jetzt hasst du mich natürlich.

Speaker: Aber wie soll ich mich da entscheiden für einen?

Speaker: Es sind so viele nackte Frauen.

Speaker: Wie soll ich mich da für einen Comic entscheiden?

Speaker: Nee, kein Mannach.

Speaker: Oh Gott, oh Gott, oh Gott.

Speaker: Nein, okay.

Speaker: Aber vielen Dank auf jeden Fall für deine Hilfe hier in der Katalogfall bis hierher.

Speaker: Bevor wir zu den Schlussfragen kommen, wo ich dich noch ein bisschen zu deinen, zu löchere, was deinen Lesegeschmack und deine All-Time-Favorites und so angeht, hast du natürlich nochmal die Gelegenheit zu einer Gegenfrage, wenn du möchtest.

Speaker: An mich, an den Verlag, aber nur, wenn du magst.

Speaker: Wenn nicht, ist das Schluss.

Speaker: Ja, und zwar, wie sieht das aus mit Lazarus?

Speaker: Geht ja in den USA jetzt, glaube ich, weiter.

Speaker: Und es ist eine ewig lange Pause gewesen.

Speaker: Habt ihr da noch die Lizenzen?

Speaker: Wird das noch kommen?

Speaker: Haben wir nicht mehr.

Speaker: Nein, schade.

Speaker: Also die Verträge, die müssten wir komplett neu machen.

Speaker: Wir haben auch ein bisschen das Problem, dass nicht mehr alle Bände von Lazarus lieferbar sind, glaube ich.

Speaker: Das heißt, wir müssten auch die

Speaker: Die alten Verträge nochmal neu machen.

Speaker: Und ganz ehrlich gesagt, das ist so unzuverlässig geworden, wie diese Bände erscheinen.

Speaker: Das ist so ein Chaos, auch in den USA.

Speaker: Da blickt niemand mehr durch, auch schon seit längerem nicht mehr.

Speaker: Und so richtig Lust haben wir da nicht mehr drauf.

Speaker: Ja, ist echt schade, weil es eine super Reihe war.

Speaker: Die hat mir extrem gut gefallen.

Speaker: Lazarus ist einer der unterschätztesten Science-Fiction-Comics oder überhaupt Science-Fiction-Werke, würde ich sogar sagen, unabhängig von Comic oder Film oder Roman.

Speaker: Oder was auch immer, ist eines der unterschätztesten Science-Fiction-Werke überhaupt.

Speaker: Das ist so gut.

Speaker: Das ist so klug und trotzdem so gut lesbar und so unterhaltsam und so emotional.

Speaker: Das ist einfach alles.

Speaker: Aber irgendwie haben sie dann komplett den Faden verloren irgendwann.

Speaker: So nach Band 5 etwa.

Speaker: Dann kamen ja noch die Spin-Offs.

Speaker: Dann kamen die Spin-Offs, dann kam dieser zweite Zyklus mit der Young Forever.

Speaker: Genau.

Speaker: Mit Young Forever.

Speaker: Also Lazarus ist, fand ich damals richtig, einer der ersten Comics von Splitter, die ich überhaupt gelesen habe, fand ich damals phänomenal.

Speaker: Aber ich kann nicht versprechen, dass wir das nochmal weitermachen werden.

Speaker: Auch weil, also die Pausen sind irre groß.

Speaker: Ja, und vor allen Dingen, ich glaube, wir haben jetzt auch erst zwei Hefte draußen.

Speaker: Da kriegt ja auch noch kein Album.

Speaker: Nein, da kommen dann irgendwie so überlange Hefte, die dann zur Hälfte aus Bonusmaterial bestehen, die wir nochmal einzeln lizenzieren müssen, weil die in den USA dann so ein Sourcebook eigentlich gesammelt haben.

Speaker: Also was Greg Rucker und Michael Lark damit machen, ist verlegerisch.

Speaker: Eine absolute Katastrophe, muss man eigentlich sagen.

Speaker: Also es macht es wirklich schwierig, auch vor dem Originalverlag das lizenztechnisch zu handeln, weil das irgendwie von drei verschiedenen Enden aufgewickelt werden muss.

Speaker: Ganz komisch.

Speaker: Schade.

Speaker: Ja, ist jetzt natürlich auch für euch und für dich, für Leserinnen und Leser, für die Zuhörerschaft jetzt eine sehr unbefriedigende Antwort irgendwie, dass man sagt, ja,

Speaker: Ist verlegerisch schwierig, aber wenn ihr den Podcast hier jetzt schon öfter gehört habt, habt ihr mich ja auch schon mehrmals sagen hören, dass die USA vor allem in letzter Zeit wirklich auch schwierig werden, was Lizenzgeschäfte angeht.

Speaker: Und irgendwie, ja, ich weiß nicht, es ist alles sehr unbefriedigend, auch für uns.

Speaker: Naja, aber eine vollkommen berechtigte Frage auf jeden Fall, total.

Speaker: Ja, tut mir selber auch weh.

Speaker: Aber damit, Marc, kommen wir jetzt wirklich zu den Schlussfragen.

Speaker: Und ich schieße einfach mal ein bisschen los, wenn ich darf.

Speaker: Okay, dann geht's los.

Speaker: Ich würde von dir gerne wissen, welche drei Comics, Mangas, Graphic Novels, Comic-Reihen, wie auch immer, du auf die einsame Insel mitnehmen würdest, die sprichwörtliche.

Speaker: Was sind deine All-Time-Favorites und die Sachen, die du da gerne lesen wollen würdest?

Speaker: Boah.

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Nicht einfach.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ich würde, glaube ich, Berserk mitnehmen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Im Comic-Bereich würde ich Criminal mitnehmen.

Speaker: Oh, von...

Speaker: Ed Brubaker und Sean Phillips.

Speaker: Genau, also sehr, sehr starke Reihe, die jetzt nochmal neu veröffentlicht wurde, in einem schicken Format.

Speaker: Bei Panini war die jetzt gerade auch.

Speaker: Nee, da lief die, die haben es leider nicht zu Ende gebracht und der Schreiber- und Leserverlag, der bringt das jetzt als Deluxe-Edition raus oder hat den ersten Mal rausgebracht, das gab es auch im Englischen schon in Deluxe-Format.

Speaker: Schreiber und Leser macht jetzt Scrim?

Speaker: Ach was!

Speaker: Tatsache.

Speaker: Das habe ich ja noch gar nicht gesehen.

Speaker: Richtig geniale Aufmachung vom Format her.

Speaker: 1 zu 1 wie das US-Format.

Speaker: Und ja, es ist eine super Serie.

Speaker: Es ist ein Unding, dass die nicht zu Ende gebracht wurde.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ja, also es macht so viel Spaß, das zu lesen.

Speaker: Von daher, das wandert auf jeden Fall mit.

Speaker: Und dann würde ich, habe ich gerade schon erwähnt, Batman, die Rückkehr des Dunklen Ritters.

Speaker: Ja.

Speaker: Auch mitnehmen.

Speaker: Also auch wenn ich ihn schon in- und auswendig... Aber es wäre was, glaube ich, was ich immer wieder mal lesen würde oder raushol.

Speaker: Und ja, das wären so die drei Reihen oder Bände, die mich da begleiten würden.

Speaker: Das finde ich cool.

Speaker: Du hast einen Manga, du hast einen US-Comic-Serie und du hast so einen All-Time-Evergreen.

Speaker: Sehr hübsche Auswahl, finde ich.

Speaker: Und spiegelt auch, finde ich, so den Geschmack, den man auf deinem Kanal mitkriegt, sehr gut wieder.

Speaker: Cool.

Speaker: Also danke für den Hinweis mit der Criminal, das habe ich noch gar nicht mitbekommen.

Speaker: Also kann ich dir nur empfehlen, die Serie, wenn du auf Kriminalgeschichten stehst oder so, die sind zu gut geschrieben.

Speaker: Ich habe von Criminal schon ein paar Sachen gelesen, da gibt es ja auch Spin-Offs zu und wir haben die natürlich auch angeboten bekommen, wir hätten die auch machen können, aber uns war das immer so ein bisschen zu viel.

Speaker: ehrlich gesagt, ich finde das interessant, dass Schreiber und Lese sich das traut, aber die machen, wenn ich das richtig sehe, ich habe jetzt gerade mal parallel die Website von denen aufgemacht, die lassen sich ja auch relativ viel Zeit mit den Bänden,

Speaker: Also Band 2 ist jetzt bis früher 2026 angekündigt.

Speaker: Das ist ein Dreivierteljahr nach dem ersten.

Speaker: Das ist schon reichlich.

Speaker: Aber sieht schick aus, ja.

Speaker: Ich bin damit nicht so richtig warm geworden irgendwie.

Speaker: Also ich verstehe, dass das viele Leute mögen.

Speaker: Ich verstehe auch, dass das gut gemacht ist.

Speaker: Und nichts gegen Brubaker und Philips.

Speaker: Aber irgendwie diese Art von Krimi oder von Thriller packt mich nicht.

Speaker: Okay.

Speaker: Ist mir irgendwie zu...

Speaker: Ja, ehrlich gesagt, zu langweilig beim Lesen.

Speaker: Aber das ist, ich weiß, das ist meine individuelle Meinung.

Speaker: Aber irgendwie, keine Ahnung.

Speaker: Ich habe vielleicht auch ein bisschen, also ich habe generell im Krimi immer so ein bisschen das Problem, dass ich das als Kind oder als Jugendlicher nicht viel mitbekommen habe.

Speaker: Mein Vater ist bei der Kripo gewesen.

Speaker: Der Krimi gab es bei uns im Haus eigentlich nicht.

Speaker: Okay.

Speaker: Er fand das immer schrecklich unrealistisch alles.

Speaker: Vielleicht fehlt mir da auch einfach so der Bezug.

Speaker: Egal.

Speaker: Frage 2.

Speaker: Ein Comic, den es noch nicht gibt, den es aber unbedingt geben sollte, wie auch immer du das interpretierst, was wäre das für ein Comic?

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Das ist doch eine schwere Frage.

Speaker: Ja, es ist eine schwere Frage.

Speaker: fällt mir tatsächlich nichts ein.

Speaker: Also wenn mir was einfallen würde, würde ich wahrscheinlich überlegen, den selber irgendwie zu schreiben oder so.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Aber nee.

Speaker: Alles gut.

Speaker: bin ich einfach zu unkreativ.

Speaker: Bist du nicht der Erste, ist auch gar nicht schlimm.

Speaker: Die Fragen sind ja kein Muss.

Speaker: Und es ist eine schwere Frage.

Speaker: Da kamen auch schon sehr seltsame Antworten bei rum.

Speaker: Nett, aber seltsam.

Speaker: Aber vielleicht magst du ja mal Kuppler spielen oder ein Comic-Kreativ-Team zusammensetzen.

Speaker: Also ein Zeichner und ein Autor.

Speaker: Autorin, Zeichnerin, wenn du willst, auch noch einen Kolorist dazu.

Speaker: Ganz egal, wie realistisch oder unrealistisch das wäre.

Speaker: Also unabhängig von Sprachgrenzen, du kannst auch, wenn du jemanden möchtest, jemanden von den Toten wiedererwecken dafür.

Speaker: Hat auch schon jemand gemacht hier, oder mehrmals sogar.

Speaker: Also welches Team würdest du unbedingt gerne mal einen Comic zusammen machen lassen?

Speaker: Muss es ein Team sein, oder könnte es auch ein Künstler sein, der alles macht?

Speaker: Eigentlich hätte ich gerne ein Team, aber sag ruhig mal.

Speaker: wenn es ein Künstler wäre, würde ich mir Kentaro Miura wünschen, dass er wieder aufersteht und selber zu Ende schreibt.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Und wenn du jetzt ein Team bilden müsstest, also sagen wir mal, keine Ahnung, Eduardo Rizzo zeichnet, aber wer sollte eine Story dafür schreiben?

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Ich meine, Ryan Assarello hatten wir ja schon.

Speaker: Und ganz oft.

Speaker: Frank Miller schreiben lassen und Eduardo Rizzo die Zeichnung.

Speaker: Wäre lesenswert, sicherlich auf jeden Fall.

Speaker: Das wäre, glaube ich, was, was mich reizen könnte.

Speaker: Eigentlich auch nicht unrealistisch.

Speaker: Wieso passiert sowas eigentlich nicht?

Speaker: Was macht Eduardo Rizzo eigentlich?

Speaker: Und zusammen vielleicht nochmal eine schicke Batman-Geschichte oder so.

Speaker: Hat Eduardo Rizzo schon mal eine Batman-Geschichte?

Speaker: Doch, hat er, ne?

Speaker: Ja, hat er.

Speaker: Ich glaube, Kaputte Stadt oder so.

Speaker: Ja, ja, ja, ja.

Speaker: Was macht er denn zuletzt?

Speaker: Naja, egal.

Speaker: Nö, fände ich auch nicht schlecht.

Speaker: Wir machen einen kleinen Werbeblock.

Speaker: Wir haben jetzt zwar schon über ganz viele Splitter-Comics gesprochen, aber was wäre denn ein Splitter-Comic, den du den Hörerinnen und Hörern trotzdem noch empfehlen möchtest?

Speaker: Ganz egal, wann der erschienen ist, irgendwas, was du mal aus unserem Programm gelesen hast, was dir so richtig gut gefallen hat.

Speaker: Ja, hatten wir gerade schon.

Speaker: Lazarus.

Speaker: Auch wenn es nicht zu Ende gebracht wird, kann ich allen nur wärmstens empfehlen.

Speaker: Lest es trotzdem.

Speaker: Ist eine super Reihe, die auch nicht so

Speaker: wirklich, glaube ich, bekannt ist, aber trotzdem extrem stark.

Speaker: Und was ich auch super finde, aktuell bei euch im Programm ist Something is Killing the Children.

Speaker: Finde ich von der Erzählweise ebenfalls absolut stark.

Speaker: Zeichnerisch

Speaker: vom Artwork her ein Hochgenuss.

Speaker: Also es passt so gut zusammen und auch die Spin-Offs sind durch die Reihe wirklich stark erzählt.

Speaker: Also ist was, was mir auch unglaublich viel Spaß macht und ich mich immer wieder auf den nächsten Band freue.

Speaker: Ja.

Speaker: Empfehle ich auch immer gerne, auf jeden Fall.

Speaker: Beides sehr schöne, sehr unterschiedliche Storys, sehr unterschiedliche Comics, definitiv.

Speaker: Aber Lazarus, einer meiner absoluten All-Time-Farites, den ich selber ehrlich gesagt immer wieder vergesse, wenn ich ehrlich bin.

Speaker: Ganz komisch.

Speaker: Aber habe ich, glaube ich, zwei- oder dreimal schon gelesen, die komplette Reihe, sobald sie bei uns vorliegt.

Speaker: Definitiv übersehenes Kleinod.

Speaker: Dann empfiehle uns doch mal etwas, was kein Comic ist, was dich in letzter Zeit begeistert hat.

Speaker: Ein Buch, ein Film, eine Serie, ein Spiel, vollkommen egal.

Speaker: Aber um mal von diesem Medium wegzukommen.

Speaker: Ja, also Bücher weißt du ja jetzt nicht.

Speaker: Ja, weißt du jetzt nicht.

Speaker: Aber Serien gucke ich zwischendurch ganz gerne und könntest sogar zwei Empfehlungen aussprechen.

Speaker: Ja, mach gerne.

Speaker: Alien Earth

Speaker: Hat mir jetzt mit dem Start wirklich richtig gut gefallen.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Und was ich ebenfalls sehr stark finde, ist Peacemaker.

Speaker: Da geht jetzt gerade die zweite Staffel weiter, ist die erste Folge gestartet.

Speaker: Ist das das mit John Cena in der Hauptrolle?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist...

Speaker: so unglaublich gut und ich glaube komplett unterschätzt.

Speaker: Ich finde, es ist die beste Serie im DC-Bereich.

Speaker: Also ich habe noch nichts gesehen, was mich persönlich vom Geschmack her, also meinem Geschmack besser trifft.

Speaker: Es ist abgedreht, es ist brutal, es ist lustig, da ist alles drin.

Speaker: Und die Serie nimmt sich selbst auch nicht ernst.

Speaker: Es macht unglaublich viel Spaß.

Speaker: Einfach ein Riesenspaß.

Speaker: Okay, das nehme ich vielleicht sogar mal mit.

Speaker: Immer wenn ich das irgendwie von der Vorschau oder Bilder gesehen habe, dachte ich so, oh Gottes Willen, was reitet die denn da jetzt?

Speaker: Aber vielleicht sollte der Sache mal eine Chance geben, ja.

Speaker: Also das ist komplett überzogen, abgedreht, wird wahrscheinlich auch für den einen oder anderen wirklich drüber sein, vom guten Geschmack her auch.

Speaker: Aber wenn man sich darauf einlässt und wenn man diesen Stil oder die Art mag, macht das unglaublich viel Spaß.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Nee, beides schöne Empfehlungen.

Speaker: Also Alien Earth steht auf jeden Fall auf meiner Liste auch.

Speaker: Habe ich jetzt gerade am Wochenende mit meinen Eltern drüber gehört.

Speaker: die damals eines ihrer ersten Dates in Alien 1 hatten.

Speaker: Ohne Mist, Ende der 70er Jahre waren die im Kino, als Alien 1 lief.

Speaker: Und die feiern das auch total, dass jetzt noch neuer Content dazu kommt.

Speaker: Aber sie sparen sich die Folgen auf, bis alle erschienen sind.

Speaker: Muss mal gucken, ob ich da vorher schon reinschaue.

Speaker: Wahrscheinlich nicht.

Speaker: Ich glaube, ich muss es auch wegbingen.

Speaker: Und dann eine letzte Frage.

Speaker: Und dann haben wir auch Feierabend, du und ich.

Speaker: Wenn du einen nerdigen Wunsch frei hättest, egal ob der groß ist, egal ob der klein ist, für die ganze Welt oder nur für dich oder wie auch immer, wenn du dir irgendwas wünschen dürftest, was würdest du dir wünschen, Marc?

Speaker: Einen nerdigen Wunsch, da würde ich mir doch

Speaker: weil wir ja beim Thema Comics sind, würde ich mir tatsächlich meine Lieblingscomics alle in einem riesigen Format wünschen.

Speaker: Also ähnlich ist so ein Absolutformat oder sowas.

Speaker: Was aktuell in Deutschland dann zum Beispiel als Paperback oder so ähnliches Format gibt, dann einfach in einer schönen, großen, hochwertigen Ausgabe.

Speaker: Also in den USA passiert das

Speaker: Ja, relativ häufig.

Speaker: Da gibt es schon ziemlich viele Veröffentlichungen, aber auf dem deutschen Markt leider nicht so wirklich.

Speaker: Ich gehe mal davon aus, dass der Markt zu klein ist, dass es sich lohnt oder so.

Speaker: Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir sowas wünschen.

Speaker: Das finde ich einen tollen Wunsch, ganz ehrlich.

Speaker: Das finde ich richtig schön.

Speaker: Was heißt denn große Ausgabe für dich?

Speaker: Also kannst du das irgendwie in Zahlen fassen?

Speaker: Ja, so ein Absolut-Format.

Speaker: Das sagt mir ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was das ist.

Speaker: Es gibt halt die amerikanischen Superhelden-Comics, die gibt es ja teilweise schon im Omnibus- oder Deluxe-Format, wo einfach die Sachen gesammelt im Hardcover dann vorliegen, in einer etwas größeren Größe, also 28 Zentimeter Höhe, entspricht eurem Book-Format.

Speaker: Genau.

Speaker: Was aber für einen US-Comic dann schon groß ist.

Speaker: Und dann gibt es nochmal das Absolut-Format, was glaube ich

Speaker: 31, irgendwas Zentimeter Höhe misst und mit einem schicken Schuber daherkommt und wir dann von Seitenzahlen von 200 bis 700 Seiten ungefähr sprechen.

Speaker: Und das wirklich auf hochwertigem Papier im Hochglanz, wie gesagt, mit Schuber.

Speaker: Und gerade wenn man, ich sag mal, Fan von einem bestimmten Band ist und das vielleicht auch sammeln möchte oder so, finde ich das eine echt schicke Sache so fürs Regal.

Speaker: Ja.

Speaker: Das finde ich einen sehr hübschen Wunsch.

Speaker: Also finde ich, kann ich nachvollziehen total.

Speaker: Ja.

Speaker: Und es ist genau die Art von Nerdlichkeit, die ich meine.

Speaker: Ja, cool.

Speaker: Vielen lieben Dank.

Speaker: Doch, nee, super.

Speaker: Das finde ich eine sehr coole Antwort.

Speaker: Und ich glaube auch eine, die wieder viele Hörerinnen und Hörer nachvollziehen können.

Speaker: Und damit, ja, bestimmt.

Speaker: Sonst, wenn ihr bei der anderen Meinung seid, dann schreibt doch gerne, da, perfekte Überleitung schon wieder, schreibt doch gerne an splittercast at splitter-verlag.de und ich gebe das dann an Marc weiter.

Speaker: Oder ihr schreibt ihm selber

Speaker: Alle Links zu deinem YouTube-Kanal, zu deinem Instagram-Profil und was es sonst so gibt, packe ich natürlich in die Show Notes.

Speaker: Ich glaube, du bist auch noch auf TikTok.

Speaker: Bist du da aktiv?

Speaker: Ja, bin ich auch aktiv.

Speaker: Da könnt ihr euch dann direkt bei ihm beschweren oder ihm zustimmen, was natürlich netter wäre.

Speaker: Schaut auf jeden Fall ganz gerne mal vorbei auf den Kanälen.

Speaker: Und ja, uns könnt ihr natürlich auf den sozialen Medien auch erreichen.

Speaker: Ad Spitter Verlag überall, unseren Newsletter abonnieren, den neuen Katalog euch schnappen, falls ihr es nicht schon getan habt und ihn gerade in den Händen haltet.

Speaker: Ansonsten, Marc, vielen lieben Dank für deine Zeit, für deine Expertise, dass du hier warst.

Speaker: War mir ein großes Vergnügen.

Speaker: Ja, mir hat es auch Spaß gemacht.

Speaker: Gerne.

Speaker: Das freut mich sehr.

Speaker: Und euch viel Spaß mit den Katalogen, viel Spaß mit der nächsten Folge schon mal.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und bis ganz hoffentlich zum nächsten Mal.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Tschüss.

Speaker

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