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SplitterCast 72a - Der neue Splitterkatalog Sommer 2025: Neuheiten (mit Comic-Fan Steffie)

Splittercast
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916 plays · Apr 9, 2025

Aufgrund der Manga-Comic-Con leicht verspätet, aber dafür mit einer SplitterCast-Premiere: Die Folge zu den Neuheiten im Sommerhatalog 2025 ist da! Und auf Wunsch der Community zum ersten Mal mit einer Wiederholungstäterin zu Gast, denn SplitterCast-Hörerin Steffie (bekannt aus Film, Fernsehen und Folge 66b) leiht uns in dieser Folge erneut ihre Expertise in Sachen Comic und sorgt für ordentlich Stimmung in der Podcast-Hütte. Freut euch auf zwei unterhaltsame Stunden mit den neuen Splitter-Büchern im Zeitraum Mai bis Oktober 2025 und vergesst nicht, uns eure Meinungen zum Podcast und zum Programm zu schreiben! Den Sommerkatalog 2025 findet ihr hier: https://www.splitter-verlag.de/splitter-katalog-sommer-2025.html

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Splittercast, dem Podcast von und mit dem Splitter Verlag, Bielefelds bestem Comic- und Manga-Verlag.

Speaker: Mein Name ist Max und in diesem Podcast spreche ich mit Macherinnen und Machern aus der deutschsprachigen Comicszene.

Speaker: Beziehungsweise heute geht es mal wieder um unseren neuen Katalog.

Speaker: Der Sommerkatalog des Splittert Verlags mit Thunfisch-Programm ist ganz frisch erschienen, wenn ihr diesen Podcast hört.

Speaker: Und wie in guter, alter, bewährter Tradition habe ich wieder Gäste eingeladen, um sowohl über die Neuheiten in dieser Folge als auch über die Fortsetzung in der nächsten Folge zu sprechen.

Speaker: Ihr hört also dementsprechend gerade die Splittercast Folge 72a über die Neuheiten im Sommer 2025.

Speaker: Die

Speaker: Die B-Folge ist parallel erschienen und da spreche ich mit Splitter-Cast-Hörer Flo über die Fortsetzungen.

Speaker: Über die Neuheiten spreche ich mit einer alten Bekannten, denn auf mehrfachen Wunsch aus der Community ist Steffi wieder da.

Speaker: Mit Steffi habe ich vor einem halben Jahr über die Fortsetzung gesprochen.

Speaker: Sie ist auch Splitter-Cast-Hörerin und Splitter-Fan.

Speaker: Und tatsächlich, was mich sehr gefreut hat, muss ich wirklich sagen, habe ich sehr viel positives Feedback aus der Community bekommen, also von euch, denn mir hat die Folge damals auch sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Mit Steffi hatte ich eine wirklich gute Zeit und es hat einfach sehr gut funktioniert, mit ihr über die Neuheiten, nein, über die Fortsetzungen zu sprechen.

Speaker: Jetzt habe ich schon gespoilert.

Speaker: Über die Neuheit mit dir zu sprechen hat auch sehr gut funktioniert, wie ihr gleich hören werdet.

Speaker: Die neue Folge ist sehr unterhaltsam geworden, sehr kurzweilig, finde ich zumindest.

Speaker: Ich hoffe, ihr findet es auch so.

Speaker: Schreibt mir sehr gerne an splittercast.schlitter-verlag.de oder auf den sozialen Medien, ob ihr die Folge gut fandet oder auch nicht und auch gerne, was ihr daran gut fandet oder auch nicht.

Speaker: Findet ihr es gut, dass ich Steffi nochmal dabei hatte oder hättet ihr lieber einen neuen Gast gehabt?

Speaker: Das ist jetzt ja das erste Mal, dass mein Fan wieder dabei ist.

Speaker: Aber wie gesagt, es wurde sich so gewünscht und dann folge ich dem natürlich auch.

Speaker: Ich finde, die Folge ist sehr hörenswert geworden.

Speaker: Ich hoffe, ihr stimmt zu.

Speaker: Blättert dabei doch parallel einfach im Katalog und lasst euch von ein paar Hintergrundinformationen schnipseln mitnehmen in die wunderbare Welt unserer neuen Sommerkatalog-Comics.

Speaker: Und da die Folge natürlich wie alle Katalogfolgen ziemlich lang geworden ist, war es das jetzt auch schon mit dem Vorgeplänkel.

Speaker: Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Splitterkast-Folge 72a zum Sommerkatalog 2025 mit Splitterkast-Hörerin Steffi.

Speaker: Guten Morgen, liebe Steffi und herzlich willkommen erneut im Splittercast.

Speaker: Zum zweiten Mal bist du dabei.

Speaker: Ich freue mich sehr, dass du die Zeit nochmal nimmst und ich nehme es auch als großes Lob, dass ich dich ja dem ersten Mal nicht komplett verschreckt habe.

Speaker: Oh Gott, ja, guten Morgen.

Speaker: Also kann ich direkt zurückgeben.

Speaker: Also ich nehme es auch als Lob.

Speaker: Vielen, vielen Dank.

Speaker: Also ich war echt super happy, als du mich nochmal gefragt hast.

Speaker: Es hat mir mega Spaß gemacht beim letzten Mal.

Speaker: Ja, ich freue mich.

Speaker: Nicht nur dir offensichtlich.

Speaker: Danke auch an euch, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Community.

Speaker: Die Katalogfolge vor einem halben Jahr mit Steffi war eine der Folgen, wo ich mit am meisten Feedback zu bekommen habe, wo ich nochmal sagen muss, ich freue mich über Feedback.

Speaker: Ihr dürft gerne E-Mails schreiben, selbst wenn ihr gar kein konkretes Thema habt.

Speaker: Ich nehme gerne Denkanstöße entgegen, aber

Speaker: Steffi hat offensichtlich bei euch einen Nerv getroffen.

Speaker: Ich hatte auch eine super Zeit, letztes Mal.

Speaker: Und deshalb machen wir diesmal einfach eine Folge über die Neuheiten.

Speaker: im Sommerkatalog 2025, aber vorher, ich kann jetzt ja nicht gut nochmal fragen, wie du so zum Comiclesen gekommen bist, deshalb gehen wir ein bisschen spezifischer darauf ein, du hast ja sicherlich im letzten halben Jahr auch noch irgendwelche Comics oder artverwandte Dinge gelesen, hoffe ich mal.

Speaker: Dass das Hobby jetzt nicht untergegangen ist in der Zwischenzeit.

Speaker: Vielleicht kannst du uns ja von ein, zwei Highlights deiner letzten Lektüre, Abende oder wie auch immer erzählen, was im letzten halben Jahr dich so richtig abgeholt hat, so im Positiven oder auch im Negativen vielleicht.

Speaker: Ja, also würde ich eher das Positive rausstreichen.

Speaker: Da habe ich so eins, zwei, drei, vier Sachen.

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Also ich fange mal mit einer Splitter-Sache an.

Speaker: Western Love hat mir richtig gut gefallen, muss ich sagen.

Speaker: Ah, yes.

Speaker: Wand eins und zwei.

Speaker: Du hattest ja irgendwann mal gesagt, dass der sich leider nicht so gut verkäuft.

Speaker: Und ich verstehe es nicht.

Speaker: Ich finde ihn so gut.

Speaker: Also es hat mir echt Spaß gemacht, das zu lesen.

Speaker: Und ich mag echt keine Western.

Speaker: Also das war so süß und das war so schön.

Speaker: Das hat richtig Spaß gemacht.

Speaker: Das ist definitiv ein Highlight.

Speaker: Das freut mich.

Speaker: Ein Highlight war auf jeden Fall Low von Reinhard Kleist.

Speaker: Reinhard, ich glaube, es war Reinhard.

Speaker: Reinhard, ja.

Speaker: Den habe ich vor ein paar Monaten jetzt gelesen.

Speaker: Der hat mir sogar noch besser gefallen als sein erster Band.

Speaker: Also so ein Zweiteiler über David Bowie.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Und den ersten fand ich okay und den zweiten fand ich richtig, richtig gut.

Speaker: Ähm, weitere Highlights, also da werde ich ja nicht müde zu betonen, dass wir auf dem Markt gerade zwei gute Wonder Woman Serien haben.

Speaker: Einmal von Tom King und einmal von Kelly Thompson.

Speaker: Die sind beide gut, also wirklich unterhaltsam und gut zu lesen, bin ich happy mit.

Speaker: Und um dann nochmal, also mit Splitter es wieder abzurunden, ähm,

Speaker: also das habe ich eigentlich noch gar nicht gelesen, aber ich weiß jetzt schon, dass es ein Highlight ist, da bin ich im Comicladen mehrfach um den Band 2, also die Gesamtausgabe von der Götterdämmerung, rumgeschlichen und immer wieder aufgemacht und reingeguckt und aufgemacht und reingeguckt und aufgemacht und reingeguckt und reingeguckt.

Speaker: Und jetzt habe ich dann Band 1 endlich bestellt.

Speaker: Also ich weiß jetzt schon, dass mir das extrem gut gefallen wird.

Speaker: Also ich bin ja gar nicht davon losgekommen, deswegen ja.

Speaker: Ach, das ist interessant.

Speaker: Also

Speaker: Gut, also vielen Dank für die ganzen Empfehlungen.

Speaker: Die helfen mir persönlich nämlich auch.

Speaker: Erstens freue ich mich, dass ich dir eine gute Empfehlung geben konnte.

Speaker: Und dass du doch mal unterschreibst, Leute, Western Love, unterschätzte Serie.

Speaker: Sollte man sich mal gönnen, auch wenn man Western vielleicht nicht so Fan von ist.

Speaker: Zweitens, dass du mich daran erinnerst, dass ich mir den Low Band auch noch besorgen muss.

Speaker: Das habe ich komplett verpulgt, dass der ja auch erschienen ist.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wonder Woman hatte ich auch nicht auf dem Schirm, muss ich ehrlich gesagt sagen.

Speaker: Aber Superhelden ist noch nicht so ganz mein Ding.

Speaker: Und Götterdämmerung hatte ich tatsächlich in der kurze Transparenz-Einschub.

Speaker: Wir nehmen diese Folge, ihr hört diese Folge wahrscheinlich vor der Folge, wo ich mit Flo über die Fortsetzung spreche.

Speaker: Aber aufgenommen habe ich sie zuerst mit Flo.

Speaker: Also ich nehme gerade die zweite Katalog-Folge mit Steffi auf.

Speaker: Und mit Flo habe ich auch länger über Götterdämmerung gesprochen, tatsächlich.

Speaker: Da erscheint jetzt ja dann auch schon der dritte, was heißt schon, wir haben lange eine Pause entstehen lassen, zugegebenermaßen, aber der dritte Band erscheint jetzt demnächst.

Speaker: Damit ist die Gesamtausgabe dann auch abgeschlossen.

Speaker: Wir hatten dann einen Vergleich gezogen zu der von P. Craig Russell zum Nibelungenlied.

Speaker: Hast du das mal gesehen, bei CrossCult erschienen?

Speaker: Das war der Band, der sich auf die Oper konzentriert hat.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Ja, genau, den habe ich gelesen.

Speaker: Den fand ich okay.

Speaker: Also jetzt definitiv nicht schlecht, aber war halt so ein bisschen...

Speaker: ich würde mal sagen, altbacken.

Speaker: Aber das kam einfach daher, dass er sich so stark auf die Oper bezogen hat.

Speaker: Und ich meine, weiß ich nicht, 1800 Eppes hat man halt ein anderes Bild von Männlichkeit zum Beispiel gehabt.

Speaker: Also etwas, was heute sehr abstürzend wirkt.

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Und was da aber einfach umgesetzt worden ist.

Speaker: Das war alles in allem nicht schlecht gemacht, aber ist einfach jetzt nicht ganz hundertprozentig mein Geschmack gewesen.

Speaker: Da hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht.

Speaker: Ich hatte das so hingenommen, dass ja gut, ist halt Wagner, ist halt Opa, die Story kennst du ja, was soll da schon passieren?

Speaker: Und es passiert dann ja genau das.

Speaker: Aber klar, das ist aus heutiger Sicht eigentlich eine komplett überholte Story, wenn man so will.

Speaker: Das könnte man heute gar nicht mehr so machen.

Speaker: Würde man ja auch nicht mehr so machen.

Speaker: Zum Glück.

Speaker: Weiß ich gar nicht, weil Story eigentlich nicht.

Speaker: Also ich finde, die Story geht schon.

Speaker: Also ich gebe dir einfach mal ein Beispiel dafür, so wie Siegfried, also der Held, die Hauptfigur, das glorreiche Wesen der Story, so wie der mit anderen Menschen umgeht.

Speaker: Und damit meine ich jetzt nicht explizit ein Mann-Frau-Verhältnis, sondern generell wie er mit anderen Menschen, wie er mit anderen Zwergen, wie er mit allem, was da so auftaucht, umgeht.

Speaker: Das würden wir heute im besten Fall als stoffelig bezeichnen.

Speaker: Und im schlechtesten Fall wäre der Kommentar eher, was ist denn das für ein Assi?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber korrigiere mich, vielleicht bringe ich es jetzt auch gerade durcheinander, aber ist nicht auch so die Objektifizierung von den Walküren und auch von Brünnhilde vor allem so als Trophäe und als Ding, jetzt nicht durch Siegfried primär, aber durch andere Figuren nicht auch ein großes Thema?

Speaker: Das ist doch auch so eine ganz komische Besitztums- und...

Speaker: ja, eigentlich auch Vergewaltigung spielt da ja auch andauernd irgendwie so im Hintergrund.

Speaker: Vielleicht lese ich das da auch nur so rein.

Speaker: Nee, nee, nee, das stimmt schon.

Speaker: Also das hat dann auch ein bisschen einen anderen Kontext.

Speaker: Also es ist nicht nur dieses reine

Speaker: Da ist eine Frau, ich muss die jetzt besitzen und vergewaltigen.

Speaker: Also da war ja mehr dieser ganze Hintergrund mit, dass sie sich erst mal gegen den Göttervater gewandt hat, um überhaupt den Menschen zu helfen.

Speaker: Und dadurch war sie dann in diesem brennenden Ring geblieben.

Speaker: Also ich glaube eher, dass sie als ein göttliches Wesen objektifiziert wird.

Speaker: Weniger als eine Frau.

Speaker: Also ich kenne das eher so aus Verfilmungen, die es gab zum Nibelungenlied, wo dieses Göttliche meistens dann wirklich ganz abgeschraubt war.

Speaker: Wo es dann wirklich nur darum geht, da ist eine Frau, die ist stark.

Speaker: Kein Mensch versteht, warum die so stark ist, dass keiner sie besiegen kann.

Speaker: Weil es halt aus dem Kontext des Göttlichen gerissen ist.

Speaker: Und da kommt dann dieser Aspekt, wow,

Speaker: Ja, Vergewaltigung.

Speaker: Und ich meine, es ist ja insofern eine Vergewaltigung, als dass sie mit, also sie wird halt überwältigt von jemandem, von dem sie praktisch dann denkt, der ist, also sie versteht nicht, was da passiert, weil der ist ja unsichtbar.

Speaker: Ja, ja, ja, genau.

Speaker: Und deswegen versagen ihre Kräfte.

Speaker: Es ist ein bisschen anders.

Speaker: Das macht es jetzt nicht geiler, um Gottes Willen.

Speaker: Aber es ist einfach nochmal einen Tacken anders als dieses klassische, da ist ein Mann, der vergewaltigt eine Frau, sondern eher, da müssen sich halt mehrere zusammentun, damit sie diese Frau überhaupt festhalten können.

Speaker: Und sie versteht dann nicht, was mit ihr passiert.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Ich bin jetzt schon wieder froh, dass du da bist und das für mich einsortierst.

Speaker: Ich hatte den da auch gelesen, es ist aber schon ein bisschen her und ich habe den auch so in einem runtergelesen.

Speaker: Ich weiß, was ich fand es irgendwie beeindruckend, dass Picard Russell dieses Mammutwerk irgendwie auf die Schiene gebracht hat.

Speaker: Das ist schon krass.

Speaker: Aber mit seinem Stil muss man sich anfreunden.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Und es ist wirklich irgendwie sehr trocken, vor allem im Vergleich zu der Götterdämmerung, die bei uns erschienen ist, die eine freie Interpretation ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich glaube, wir sind bereit, oder?

Speaker: Wollen wir rein starten?

Speaker: Vielen Dank schon mal für die Vorbereitung da.

Speaker: Man merkt, du hast dir schon mal Gedanken gemacht.

Speaker: Finde ich super.

Speaker: Wir starten in den Katalog rein und zwar in die Neuheiten.

Speaker: Das heißt, wir fangen an bei Zorro und kippen dann mal, wo wir landen.

Speaker: Wenn ihr mitlesen möchtet, blättert auch gerne im Internet mit oder auch im gedruckten Katalog.

Speaker: Wir gucken jetzt gerade auf das PDF, weil der gedruckte Katalog noch nicht erschienen ist.

Speaker: Der erscheint dann aber passend zu dieser Folge.

Speaker: Und für mich ist der erste Eintrag im Katalog auch schon quasi das große Highlight, weil ich mich wahnsinnig freue, dass wir Zorro von Sean Murphy machen.

Speaker: Zorro die Legende lebt.

Speaker: Ist ein bisschen klischeehafter Untertitel, aber uns ist auch nicht wirklich was viel Besseres eingefallen.

Speaker: Ich glaube im Original heißt es Man of the Dead.

Speaker: Keine Ahnung, wie man das ins Deutsche übertragen wollte.

Speaker: Ich habe den Band in Frankreich tatsächlich gesehen, als ich letztes Jahr im Urlaub da war.

Speaker: Da ist er auch eingeschlagen mit der Bombe.

Speaker: Die haben einen wahnsinnigen Marketing-Bohai da drum gemacht.

Speaker: Ich bin ein Riesenfan von Sean Murphy.

Speaker: Ich finde das super, was der macht.

Speaker: Klasse Autor, klasse Zeichner, da passt einfach alles.

Speaker: Und ich bin sehr gespannt...

Speaker: Das so ankommt, das ist halt, es ist ja schon eine moderne Nacherzählung vom Zorro-Mythos, wenn man so will.

Speaker: Und nicht einfach eine Nacherzählung des Originals.

Speaker: Das spielt ja schon größtenteils in unserer Zeit heute.

Speaker: Ich bin gespannt, wie das so ankommt.

Speaker: Wie Leute das mögen oder ob dann sich doch wieder durchsetzt, dass eigentlich die Originalstoffe gewollt werden.

Speaker: Findest du das gut, dass es quasi ein Zorromythos in unserer Zeit ist oder hättest du auch lieber eine Originalstory gehabt?

Speaker: Ja, kommt ein bisschen drauf an, ehrlich gesagt, wie es dann genau aussieht.

Speaker: Also die Leseprobe, die verrät mir jetzt ja noch nicht so richtig viel.

Speaker: Nein, das stimmt.

Speaker: Also prinzipiell hätte ich gerne an irgendeinem Punkt mal den Originalmythos.

Speaker: Ich bin da auch völlig fasziniert, wieso Zorro so schwierig zu sein scheint.

Speaker: Weil gefühlt höre ich mein ganzes Leben lang, dass permanent irgendwo ein Zorro-Projekt geplant ist und jedes Mal wird es dann wieder gekippt.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja, also schon hunderte von Filmen irgendwie, Serien, alles mögliche, was angekündigt war.

Speaker: Und dann sehe ich es aber nie passieren.

Speaker: Also der Antonio Banderas Film, der aus den weißen Kuckuck späten 90ern, frühen 2000ern, wann auch immer war, ist so das Einzige,

Speaker: was mal materialisiert wurde.

Speaker: Und der war ja richtig, richtig gut.

Speaker: Und der war aber ja auch eigentlich so ein Legacy-Ding.

Speaker: Also wenn ich mich richtig erinnere und es jetzt nicht total durcheinanderbringe, dann war ja Antonio Banderas auch der Schüler vom eigentlichen Zorro.

Speaker: Oh, ich habe den Film... Oh, das ist zu lange her, dass ich das geguckt habe.

Speaker: Das kann aber gut sein, ja.

Speaker: Okay, also...

Speaker: Ich meine schon.

Speaker: Das fand ich damals nämlich auch interessant, dass man wieder nicht die richtige Zorro-Geschichte erfährt.

Speaker: am Ende des Tages ist mir das ja total wurscht, wenn das eine gute Geschichte wird.

Speaker: Also es klingt ja eigentlich, also was ich jetzt hier gelesen habe, war ja, dass im Prinzip ein Schauspieler, der Zorro darstellt, dass der exekutiert wird, weil dieses Symbolbild vernichtet werden soll und dass dessen Kinder dann sozusagen den Mantel und die Maske und den Degen übernehmen.

Speaker: Genau, also der Sohn übernimmt die Maske und seine Schwester, also die Tochter des Schauspielers, hat aber auch eine wichtige Rolle.

Speaker: Die wiederum, zumindest indirekt, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das quasi Kanon ist, ist dieselbe, die eine Kommissarin aus The White Knight.

Speaker: Hast du der weiße Ritter gelesen?

Speaker: Ja, ja, ja, ja, habe ich gelesen.

Speaker: Ich komme gerade nicht auf den Namen.

Speaker: Das ist eine fixe Figur im Batman-Kosmos.

Speaker: Die Kommissarin, die mit den Latino-Wurzeln, komme ich jetzt nicht drauf.

Speaker: Weiß ich nicht mehr.

Speaker: Da kann ich eigentlich nur noch ans Ende erinnern von White Knight.

Speaker: Die kriegt auf jeden Fall bei White Knight auch so eine Karre und so.

Speaker: Und die spielt in Zorro auch mit.

Speaker: Die sieht exakt so aus, trägt exakt dieselbe Jacke.

Speaker: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie es wirklich sein soll.

Speaker: Aber das finde ich einen ganz lustigen Querverweis, dass Sean Murphy jetzt anscheinend so ein Murphy-Verse da am kreieren ist.

Speaker: Fand ich gut.

Speaker: Das ist wirklich cool.

Speaker: Gerade weil Zorro und Batman, also sie sind ja jetzt auch nicht so weit aus.

Speaker: Ah, total.

Speaker: Das passt eigentlich richtig gut.

Speaker: Ähm,

Speaker: Nee, genau.

Speaker: In dem Zorro geht es halt auch um Kartelle und um Drogenkartelle in Mexiko.

Speaker: Ich glaube, das ist schon, ja, realistisch kann man das wahrscheinlich nicht nennen, aber das spielt halt so ein bisschen dieser Narcos-Welt, also wie diese Serie.

Speaker: Ähm,

Speaker: Ja, ich bin mir sicher, dass das sehr cool ist.

Speaker: Ich hoffe, dass das auch gut angenommen wird von den Leuten.

Speaker: War ja ursprünglich ein Kickstarter-Projekt von Sean Murphy.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja, ich kann auf jeden Fall versprechen, dass es weniger verworren ist als Plotholes.

Speaker: Was auch ein Kickstarter-Projekt von Sean Murphy, weil das bei uns erschienen ist.

Speaker: Was eine interessante, aber sehr verwirrende Story hat.

Speaker: Zorro ist ein bisschen geradliniger.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, interessant.

Speaker: Ich habe gerade gedacht, eigentlich aus der Leseprobe, als du eben gesagt hast, es spielt in der Jetzt-Zeit, das war mir gar nicht bewusst, ehrlich gesagt.

Speaker: Das konnte ich der Leseprobe auch nicht entnehmen, weil die ja da mit Degen rumfuchteln.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber ich meine, das ist bei Sean Murphy auch immer so, der hat ja so ein leichtes Fable auch für so einen leichten Retro-

Speaker: Retro-Touch, das dann auch, ich meine, Batman fängt doch auch irgendwann an mit Schwert, äh, warte mal, ein Großteil von The White Knight spielt dann doch auch irgendwann in der Vergangenheit in der Fucht mit so einem Schwert rum, ne?

Speaker: Doch, doch, ich erinnere mich.

Speaker: Ich glaube, er ist im dritten Band oder so.

Speaker: Oh, wir verwursteln uns gerade ganz schlimm.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl, dass Sean Murphy darauf steht, auf Schwertkämpfe und Autos, das ist so sein Ding.

Speaker: Ich glaube, der hat einfach keine große Lust, zu viele Schusswechsel irgendwie zu zeichnen.

Speaker: Wow, vielleicht liegt es daran.

Speaker: Macht ja auch total Sinn.

Speaker: Es ist ja viel eindrucksvoller.

Speaker: Was auch immer du mit einem Schwert anstellst, sieht hinterher pompöser aus.

Speaker: Ja, sieht man auch in der Leseprobe ganz gut, dass er da so die verschiedenen...

Speaker: anatomischen Posen durcharbeitet und das ist wahrscheinlich zeichnerisch einfach ansprechender als die ganze Zeit jemanden zu machen, der ich weiß es nicht cooler Band freue ich mich sehr drauf, kann ich sehr empfehlen, wir blättern einmal weiter zu Habemus Bastard einem Zweiteiler, Thriller Zweiteiler von Jackie Schwarzman oder Jackie Schwarzman ich bin mir nicht ganz sicher, wie man das aussprechen soll

Speaker: Und Sylvain Vallée als Zeichner.

Speaker: Sylvain Vallée auch ein ganz, ganz toller Zeichner, finde ich.

Speaker: Hast du mal was von ihm gelesen?

Speaker: Es war einmal in Frankreich.

Speaker: Katanga haben wir von ihm.

Speaker: Er hat ganz viele gemacht.

Speaker: Lass mich mal Google bemühen.

Speaker: So lange kann ich auch weitererzählen.

Speaker: Jedenfalls, das ist ein zweiteiliger Thriller.

Speaker: In Frankreich auch sehr gut aufgepasst.

Speaker: Er springt mir jetzt nichts ins Auge bei seinen

Speaker: Macht nichts.

Speaker: Also der ist immer an sehr coolen Projekten dran auf jeden Fall.

Speaker: Ich glaube, es war einmal in Frankreich, das ist so sein Hauptwerk, wenn man so will.

Speaker: Das ist bei uns in so einer unserer Geburtstagsausgaben erschienen.

Speaker: Und der hat halt immer so einen Stil, der ganz, ganz elegant irgendwie so zwischen Cartoon und Realismus schwebt, finde ich.

Speaker: Es ist so...

Speaker: nicht Lean Claire.

Speaker: Ja.

Speaker: Es ist nicht funny, aber es ist auch nicht unfunny.

Speaker: Und das macht er, finde ich, ganz, ganz geschickt.

Speaker: Und er hat wahnsinnig gut wiedererkennbare Figuren immer.

Speaker: Habemus Bastard ist jetzt so eine Thriller-Geschichte, wo es um einen Auftragsmörder geht, der untertauchen muss und dann dafür eine Sultan anzieht und sich als Priester in so einem kleinen Dorf versteckt und da dann aber halt aus Eigeninitiative wieder so im Grunde einfach weitermacht und so eine kriminelle Organisation aufzieht.

Speaker: Was sie natürlich dann wieder aufmerksam hat, auf sich zieht.

Speaker: Das ist ganz spannend gemacht.

Speaker: Was an der Ausgabe ganz interessant ist, wir haben noch eine limitierte Vorzugsausgabe wieder im Angebot davon.

Speaker: Und die Cover davon, das hatten wir auch noch nie, die werden exklusiv für uns gemacht.

Speaker: Also die Variant-Cover, die ihr da seht, ich glaube, die unteren beiden kleinen sind das, die hat Sylvain Vallée nur für Splitter angefertigt.

Speaker: Die gibt es nicht in Frankreich zu holen.

Speaker: Das ist ganz interessant.

Speaker: Da schlägt doch das Sammlerherz gleich auf.

Speaker: Ja, darum sind die auch so teuer auf gut Deutsch.

Speaker: Also einerseits ist noch ein Kunstdruck drin, aber dieses Variant-Cover ist halt weltexklusiv.

Speaker: Da gibt es dann wirklich nur diese 500 von.

Speaker: Bin mal gespannt, ob es was bringt.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Wir sind da geteilter Meinung innerhalb des Verlages.

Speaker: Also ob es was bringt, also geteilter Meinung zu dieser Vorzugsausgabe?

Speaker: Ja, zur Vorzugsausgabe.

Speaker: Welche Meinung hast du?

Speaker: Mir erscheint der Preispunkt etwas hoch dafür.

Speaker: Ich frage mich, ob es genug Leute gibt, die sich für Sylvain Vallée und für das Thema so sehr interessieren, dass sie für ein Variant Cover, also selbst wenn es ein weltexklusives Variant Cover ist, dann da mitgehen.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ich bin sehr gespannt.

Speaker: Was wäre deine Meinung?

Speaker: Ja, also ich gehöre ja eben nicht zu diesen Sammlerherzen.

Speaker: Ich würde ja nie mehr ausgeben für ein Variant-Cover.

Speaker: Also das käme mir gar nicht in den Sinn, weil ich lese ja Comics buchstäblich wegen der Geschichte, die sie mir erzählt.

Speaker: Ähm...

Speaker: Deswegen wäre ich da einfach auch die falsche Ansprechpartnerin.

Speaker: Ich kenne aber halt auch die eine oder andere Person, die auf sowas abfahren würde, muss ich sagen.

Speaker: Ob das natürlich reicht, um da dann Gewinn mitzumachen, das kann ich überhaupt nicht einschätzen.

Speaker: Ja, was heißt Gewinn?

Speaker: Aber ich bin halt gespannt, ob es sich irgendwie trägt.

Speaker: Das ist jetzt auch nicht so, wie wir dann wahnsinnig viel Geld durchverdienen würden.

Speaker: Aber ja, mal sehen.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Schreibt uns doch gerne, was ihr davon haltet, wenn ihr das hier hört.

Speaker: Denn wir haben auch so...

Speaker: da auch wenig Rückmeldung so bisher zu bekommen.

Speaker: Ich frage mich, ob den Leuten das so richtig, ich weiß auch gar nicht, ob das so richtig durchdringt, deshalb sage ich es jetzt nochmal explizit, steht zwar in diesem Katalog auch drin, aber dass dieses Cover wirklich exklusiv für uns ist, wie gesagt, gab es bisher noch nie.

Speaker: Normalerweise sind Variant Cover irgendwie Cover, die wir auch einfach halt haben in den Daten irgendwo.

Speaker: Das ist jetzt aber hier mal nicht der Fall.

Speaker: Wir blättern einmal um, würde ich sagen, zu dem Crossover.

Speaker: Crossover.

Speaker: Ja, das ist ja echt, also da habe ich ja schon große Augen bekommen.

Speaker: Das ist ein interessantes Konzept.

Speaker: Ich finde es irgendwie so cool.

Speaker: Ich finde es so cool, dass es einfach diese Gruppe von Kreativen in Frankreich gibt, irgendwie um Jean-Luc Hustin und Nicolas Jury und Jarry und Cévin Corduré und wie sie alle heißen und die ganzen Zeichnerinnen und Zeichner da, die dann irgendwie einfach diese Fantasy-Sachen so

Speaker: Was so Durchexerzähler sagt, so, wir machen das jetzt und wir machen das immer weiter und jetzt ist es Western und ihr könnt nichts dagegen tun.

Speaker: Und jetzt machen sie West-Fantasy.

Speaker: Ich finde es aber im positiven Sinne cool.

Speaker: Also wenn man auf diese Aquilon-Sachen, ich habe es glaube ich schon oft gesagt, ich bin da ja überhaupt nicht up to date, ich lese das nicht mehr aktiv.

Speaker: Aber ich finde es vom Konzept her richtig cool und ich weiß auch, dass die Bände gut sind.

Speaker: Also es sind ja einfach solide Fantasy-Stories und es sieht alles fantastisch aus.

Speaker: Und auch in der Redaktion haben die Leute da immer wieder Spaß mit, um dann jetzt einfach zu sagen, jo, und jetzt machen wir das Ganze mit Western und jetzt haben wir irgendwie so eine Org-Kopfgeldjägerin und einen Totengräber, der ist ein Goblin und einen Zwergengoldgräber und so.

Speaker: Das ist schon irgendwie cool.

Speaker: Das finde ich tatsächlich auch.

Speaker: Also wie gesagt, meine Augen sind erst mal groß geworden.

Speaker: Aber als ich dann so drüber nachgedacht habe, ist es ja eigentlich auch gar nicht so seltsam.

Speaker: Also wenn ich an die 80er denke, da war die Kombination Western und Sci-Fi allgegenwärtig.

Speaker: Also der ganze Krempel, der damals...

Speaker: Marshall Bravestar, Saber Rider und die Star Sheriffs, die Galaxy Rangers.

Speaker: Also ich weiß nicht, alles, was im Weltraum rumgeflogen ist, hatte einen Cowboy-Hut auf.

Speaker: Ich kenne nur Firefly, muss ich ganz ehrlich zugeben.

Speaker: Dieses Genre ist mir ganz fremd.

Speaker: Ich finde das gerade super interessant.

Speaker: Also Firefly war dann halt 20 Jahre später.

Speaker: Ich weiß, ich weiß.

Speaker: Aber Firefly habe ich dann halt mitbekommen.

Speaker: Ja, mhm.

Speaker: Ja, also von daher, ich meine, das hat man damals, also gut, ich war da halt auch wirklich ein kleines Kind, aber damals habe ich das auch wirklich kommentarlos hingenommen und als völlig normal akzeptiert.

Speaker: Also warum soll ich jetzt Augenbrauen hochziehen, wenn es darum geht, zu sagen, Fantasy wird mit Western verknüpft?

Speaker: Also warum eigentlich nicht?

Speaker: Warum?

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Wäre ich von alleine auch nie drauf gekommen, das so zu machen, aber also…

Speaker: Sieht gut aus.

Speaker: Und ich finde natürlich besonders schön, also ist da ja auch sehr groß im Katalog hervorgehoben, dass jeder Band in sich abgeschlossen ist.

Speaker: Finde ich ein Megading.

Speaker: Also könnte man echt buchstäblich bei allem so machen, weil es so Zauderern wie mir wirklich die Chance gibt, sich einen Band zu kaufen, ohne gleich zu denken, lass es lieber, weil sonst musst du 90 Bände kaufen.

Speaker: Und wenn es gut war, kaufe ich die anderen dann halt auch, weißt du?

Speaker: Also

Speaker: Also was sie ganz clever gemacht haben diesmal auch, also ich bin da bei dir, diese Konzeptserien ist halt natürlich auch für die Kreativen gut, weil man sich weniger absprechen muss, wenn du halt kannst mit viel mehr Leuten daran arbeiten, wenn jede Person, jeder Autor, jede Autorin eine eigene Story machen darf.

Speaker: Was sie diesmal...

Speaker: Ja.

Speaker: Du hast in jedem Untertitel, das sind ja immer drei Personen, der Zwerg, der Kopfhördjäger, der Bestatter, der Bestatter, die Elfin und der Marschall, die Orgfrau, der Richter und der Marschall.

Speaker: Du hast in den Untertiteln immer schon angedeutet, welche Figur aus dem letzten Band wieder auftauchen wird.

Speaker: Also ich denke, ich habe auch bisher nur den ersten Band lesen können.

Speaker: Ich denke, da wird es schon eine Chronologie irgendwie haben, aber wahrscheinlich halt auch nur in dem Sinne, dass eine Figur dann irgendwie so von Abenteuer zu Abenteuer mitgezogen wird.

Speaker: Aber an und für sich ist jeder Band eine einzelne Story.

Speaker: Ich bin gespannt, wie viel das letztlich wird.

Speaker: Der erste Zyklus wird wieder fünf Bände haben, meine ich.

Speaker: Und ich bin sehr gespannt...

Speaker: ob die Aquilon-Crowd, sage ich mal, da so richtig mitgeht.

Speaker: Ich gehe aber schon davon aus.

Speaker: Also wenn ihr mit diesen Aquilon-Bänden oder generell mit dieser Art von High Fantasy was anfangen könnt, dann könnt ihr hier bedenkenlos zugreifen.

Speaker: Das ist definitiv was für euch.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Vielleicht schalke ich da nochmal einen.

Speaker: Achso, genau, was ich noch sagen wollte, weil du gerade meintest, dieses Crossover mit Western und Sci-Fi.

Speaker: Ich hatte so das Gefühl, dass zuletzt Western gerne so mit Cthulhu-esken, okkulten Kram, also da hatten wir einige Comics von, die so Horror-Western waren,

Speaker: Vielleicht ist das jetzt der nächste Schritt.

Speaker: Ja, aber das ist ja ein sehr begrüßenswerter nächster Schritt.

Speaker: Wie gesagt, Western ist ja bei mir nicht so ganz das große Ding, aber Horror ist halt so ein Ding, wo ich dann drei Schritte zurückgehe und sage, nee, das muss gar nicht sein.

Speaker: Das heißt, mit Western Fantasy kriegst du mich natürlich.

Speaker: Mit Western Horror wohl nicht.

Speaker: Ausgezeichnet.

Speaker: Wir blättern einmal um und gehen zu Dark Fantasy im antiken Setting.

Speaker: Titans.

Speaker: Extrem düster, extrem blutig, auch ein bisschen stumpfer als West Fantasy, wenn man das so sagen darf.

Speaker: Auch eine Konzeptserie.

Speaker: Also jeder Band in sich abgeschlossen.

Speaker: Es geht immer darum, dass irgendeine

Speaker: Ja, es sind keine Avatare, aber es sind so Lieblinge der Götter, dann auf verschiedene Art und Weise mit den Göttern, den antiken Göttern.

Speaker: Also ich glaube, das griechische, römische Pantheon, ich bin mir gerade nicht mehr sicher, welches von den beiden.

Speaker: Das ist griechisch wahrscheinlich, ne?

Speaker: Es geht ja um Athen und Sparta, also es wäre jetzt komisch.

Speaker: Nee, stimmt, muss griechisch sein.

Speaker: Die dann da irgendwie so zum Spielball der Götter genommen werden, hat alles so ein bisschen einen düsteren, fatalistischen...

Speaker: Klang und liest sich auch sehr dark.

Speaker: Also ist wirklich dark, dark Fantasy.

Speaker: Da geht es viel auch um Nihilismus und um ja, so ein bisschen das Hadern mit dem eigenen Schicksal in so einer antiken Tragödien, in so einem antiken Tragödien-Sinn.

Speaker: Ähm,

Speaker: bin mir nicht ganz sicher, wie sehr mich das abholt, wenn ich ehrlich bin.

Speaker: Ja, also ich muss sagen, nur die Titel, da war ich dann erstmal ziemlich angefixt.

Speaker: Mich hat dann allerdings die Kombination Klappentext, also das, was ich hier im Katalog sehe, plus die Leseprobe ein bisschen irritiert, weil also in der Leseprobe sieht es halt so aus, als wenn es um den Athen-Sparta-Konflikt geht oder zumindest mitgeht.

Speaker: Aber

Speaker: So wie ich jetzt den Klappentext verstehe, ist es ja doch die Götter gegen die Titanen.

Speaker: Also ich meine, es sind ja einfach zwei völlig unterschiedliche Ebenen.

Speaker: die werden auch, also die sind auch beide da irgendwie mit drin, weil die Figuren halt so als, wie das in der Antik, in der Mythologie halt war, die Menschen sind im Grunde die Stellvertreter der Götter auf Erden oder die Spielbälle der Götter auf Erden und werden von ihnen benutzt, um ihre eigenen Konflikte auszutragen.

Speaker: Und in der Logik, so habe ich es verstanden, ist dann halt dieser Sparta-Athen-Konflikt auch eigentlich nur eine Verlängerung des Kampfes der Götter untereinander.

Speaker: Wieder die Titanen so genau reinkommen, habe ich auch noch nicht mehr.

Speaker: Genau, weil das ist... Vielleicht bringe ich das auch echt durcheinander, aber ich dachte immer, die Titanen wären die Vorfahren sozusagen von den Göttern gewesen.

Speaker: Ist auch so.

Speaker: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das überhaupt so...

Speaker: ganz aufgedröselt wird?

Speaker: Wahrscheinlich ja.

Speaker: Das Ding ist, das ist halt auch wieder so eine wahnsinnig textintensive Sache.

Speaker: Ich muss zugeben, ich bin da nicht ganz durchgestiegen.

Speaker: Irgendwann verlassen mich dann auch meine Französischkenntnisse und das ist halt auch so eine Sprache, die sehr auf

Speaker: ich will nicht sagen verklausuliert, aber auf altertümlich gemacht ist.

Speaker: Was im Setting natürlich Sinn ergibt.

Speaker: Klar, das ist atmosphärisch.

Speaker: Aber das macht es dann, wenn man es im Original lesen muss, nicht einfacher.

Speaker: Wenn dann da irgendwie so französische Bandwurmsätze entstehen und du musst jedes vierte Wort nachschlagen, weil es irgendwie eine obsolete Bezeichnung für eine Galere ist.

Speaker: Ist ja so irgendwann, ja, okay,

Speaker: Muss ja, ich muss jetzt auch reichen.

Speaker: Also, ich muss auch zugeben, mich hat's nicht so ganz mitgenommen, weil ich diese, also Dark Fantasy finde ich grundsätzlich schon ganz geil.

Speaker: Ich bin ja auch ein großer Fan von Pendragon und Hawkmoon und Erick und so.

Speaker: Aber, ähm, ich weiß nicht, damit bin ich noch nicht so ganz warm geworden.

Speaker: Ich kann mir gut vorstellen, dass es da Leute gibt, die das anders sehen, die da ihren Spaß mit haben.

Speaker: Ähm,

Speaker: Ja, mal sehen.

Speaker: Kurzer Einschub, der vielleicht für die Marktbeobachter, sage ich mal, eine kleine Anekdote aus dem Maschinenraum des Verlagswesens, sowohl West Fantasy als auch Titans erscheinen in Frankreich bei einem ganz neuen Verlag tatsächlich.

Speaker: Ähm, Oxymor heißen die.

Speaker: Sieht so aus wie so diese normalen Fantasy-Sachen, die wir schon seit Jahren im Programm haben, die normalerweise immer bei Soleil erschienen sind, aber dieses Team von Aquilon rum, tatsächlich, die sind abgewandert und haben einen eigenen Verlag aufgemacht.

Speaker: Ah.

Speaker: Und da erscheinen jetzt West Fantasy und Titans zusammen mit dem Gründer von Soleil, der schon vor Jahren rausgegangen ist.

Speaker: Also es ist eine ganz, ganz komische Klitsche.

Speaker: Aber wo wir gerade dabei sind, da habe ich nämlich gestern tatsächlich noch mit meinem Chef drüber unterhalten.

Speaker: Deshalb sind wir auch nicht ganz sicher, wie und wann und wo Aquilon langfristig weitergeht, weil die ganzen Kreativen hinter dieser Welt nicht mehr beim Verlag von Aquilon sind, sondern einen eigenen jetzt betreiben.

Speaker: Aber die Rechte liegen natürlich noch beim Verlag.

Speaker: Die Rechte liegen natürlich beim Verlag, genau.

Speaker: Das konnte uns aus dem Verlag von Soleil auch niemand genau sagen bisher, ob die jetzt einfach neue Kreative dahinter sitzen oder ob die Verträge einfach weitergeführt werden.

Speaker: Denn grundsätzlich, das war jetzt keine feindliche Trennung in dem Sinne.

Speaker: Aber falls ihr euch schon mal gefragt habt, warum Saga der Zwerge und Elfen nicht mehr weitergehen so richtig und warum die Aquilon-Bände vielleicht ein bisschen langsamer kommen, als man es gewohnt war, ist jetzt in diesem Programm noch nicht der Fall, aber danach wird man es vielleicht merken.

Speaker: Da sind wir gerade dabei, das rauszufinden.

Speaker: Daran könnte das liegen.

Speaker: Wir wissen es noch nicht so genau.

Speaker: Interessant.

Speaker: Ja, ja, das ist schon ganz spannend, dass dann solche Umwälzungen in Frankreich dann passieren.

Speaker: Ich dachte, vielleicht interessiert es auch niemanden.

Speaker: Ich dachte, ich erzähle es trotzdem mal.

Speaker: Ja, ja, also mindestens mich hat es interessiert.

Speaker: Yes, immerhin eine Person.

Speaker: Wir blättern einmal um zu einem neuen Einzelband von Möcke Andolfo, von der wir im Verlag ja ein großer Fan sind oder Fans sind.

Speaker: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob ich mit dir da schon mal drüber geredet hatte.

Speaker: Ich glaube nicht.

Speaker: Hast du schon mal was zu Andolfo gelesen?

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Unsacred hat einen Ehreplatz in meinem Herzen.

Speaker: Das fand ich wirklich sehr süß und sehr schön.

Speaker: Also es hat mir total viel Spaß gemacht.

Speaker: Ich habe auch Sweet Paprika irgendwann mal gelesen.

Speaker: Also das fand ich auch okay, aber das hat mich jetzt einfach auf keinste Weise geflasht, dass es jetzt...

Speaker: irgendwie propagieren müsste.

Speaker: Aber es war jetzt auch nicht schlecht, so wie in, was war denn das für ein Quatsch.

Speaker: Aber die Zuspitzung Hot Paprika, die kenne ich dann nicht mehr.

Speaker: Also da bin ich dann raus.

Speaker: Das ist ja auch dieselbe Story, nur halt explizit gezeichnet.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Das hatte ich mitbekommen.

Speaker: Also ich wusste nur, da ist noch was rausgekommen und dachte, es wäre einfach ein Band 2.

Speaker: Nee, das ist tatsächlich bei uns, also nicht nur bei uns, auch im Ausland, die Vorzugsausgabe von Sweet Paprika.

Speaker: Allerdings ist das halt eine krasse Vorzugsausgabe, weil sie in schwarz-weiß ist, mit Kunstdruck und voll explizit.

Speaker: Also in Sweet Paprika geht es ja viel um Sex, aber der ist ja nie mit Geschlechtsteilen, außer jetzt Rüsten.

Speaker: Und in Hot Paprika siehst du alles.

Speaker: Also bei beiden Geschlechtern und durchgängig und die ganze Zeit.

Speaker: Ja.

Speaker: Das war der Unterschied.

Speaker: Blast Famous ist jetzt wieder, das bewegt sich tatsächlich aber wieder mehr in Richtung von Unsecret.

Speaker: Jetzt nicht unbedingt zeichnerisch, aber sie kommt dann wieder zurück zu diesem Himmel-Hölle- Religions- Medienkritik-Dings, das sie da ja auch drin reingearbeitet hatte.

Speaker: Das sieht so gut aus.

Speaker: Es sieht geil aus, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm.

Speaker: Kleiner Hinweis dazu, auch, okay, das weiß jetzt auch wieder niemand, aber dafür machen wir diesen Podcast, ja.

Speaker: Wenn ihr mal guckt, unten links, das erscheint ja im Mai, das heißt, während wir hier gerade am Quatschen sind, geht dieser Band gerade so langsam in die Endstufe der Produktion, also der geht in den nächsten Tagen in Druck.

Speaker: Und tatsächlich dieses Format, das wir da angekündigt haben, 20x28, das stimmt schon nicht mehr, weil die Seiten, das haben wir in den PDFs vorher nicht sehen können und die Angaben bei Originalverlage zu sowas sind ehrlich gesagt immer so ein bisschen mit Vorsicht zu genießen.

Speaker: Die Seiten sind relativ breit.

Speaker: Das heißt, wir machen den Comic jetzt in einem Sonderformat, ich glaube 20x26, so wie Alice in Wonderland von Duttremeer oder die Adaption von Mäusen und Menschen.

Speaker: ist für die meisten Leserinnen und Leser wahrscheinlich vollkommen irrelevant, macht jetzt auch nicht so den krassen Unterschied, aber dachte ich, erwähne ich mal kurz an der Stelle.

Speaker: Das hat uns überrascht.

Speaker: Also manchmal wird man auch von sowas dann plötzlich kalt erwischt.

Speaker: Dann sitzt unsere Grafikerin da und versucht, diese Seiten einzupassen und kommt dann immer drum und meint so, ich schaffe das nicht, ich kann das nicht so skalieren, dass das gut aussieht.

Speaker: Wir können nicht ewig dicke schwarze Balken oben und unten dran machen.

Speaker: Das sieht kacke aus, wir müssen uns was anderes überlegen.

Speaker: Krass, krass.

Speaker: Dann rotieren alle für zwei Tage und überlegen, wie man das jetzt machen kann.

Speaker: Ganz interessant.

Speaker: Ja, das hätte ich auch nicht gedacht.

Speaker: Also man sagt doch immer, dass bei uns jede Banane genormt ist.

Speaker: Und dass es sowas dann überhaupt gibt.

Speaker: Ja, ja, doch, doch.

Speaker: Aber es ist vor allem so interessant, weil das in den USA dann ja auch so gemacht wird.

Speaker: Normalerweise sind US-amerikanische Comics eher zu hoch.

Speaker: Also es ist ganz oft so, dass wir an den Seiten so ein bisschen schwarzen Rand dran.

Speaker: Da könnt ihr mal drauf achten, weil unseren US-Books ist ganz oft an den Seiten so schwarze oder weiße Ränder, weil die US-Formate eigentlich höher sind als unser Book-Format.

Speaker: Aber bei dem Band war es jetzt plötzlich zu breit.

Speaker: Das ist noch nie passiert.

Speaker: Ganz interessant.

Speaker: Ja, jetzt bin ich aber mal gespannt, wie das aussieht.

Speaker: Den werde ich mir definitiv kaufen.

Speaker: Der ist auch wirklich cool.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: geht halt um eine Welt, in der Popstars nicht nur im übertragenen Sinne, sondern wörtlich göttliche Kräfte haben.

Speaker: Und dann aber natürlich, das ist ja die katholische Kirche, das Ganze einen etwas sinistreren Hintergrund hat.

Speaker: Und dann wird man relativ schnell als Leserin, als Leser auf den Trichter, dass es

Speaker: ein bisschen fraglich ist, was da jetzt Gott gegeben ist und was vielleicht eher teuflische Hintergründe hat und es geht um Intrigen und so ein bisschen Body Horror ist auch mit drin, wenn man ehrlich ist.

Speaker: Also es wird dann teilweise so ein bisschen viszeral, sage ich mal.

Speaker: Also jetzt nicht brutal blutig, aber ich will jetzt nicht zu viel vorwegnehmen.

Speaker: Es ist eine coole Story.

Speaker: Es ist auch ein Einzelband, also abgeschlossene Story.

Speaker: Und wenn man auf Andolfo und vor allem halt auch auf ihre früheren Werke, Unsacred oder so ein bisschen Mercy ist auch mit drin, da geht das jetzt wieder mehr hin.

Speaker: Weniger funny romance, mehr hintergründige und etwas überzogene Religions-Medienkritik.

Speaker: Ah, super, das finde ich ja ganz gut.

Speaker: Ich habe nämlich vor, das ist auch schon wieder mehrere Jahre her, einen Comic gelesen, das war aus dem Jam-Universum.

Speaker: Sagt dir das was?

Speaker: Nee.

Speaker: Okay, es war auch eine 80er Jahre Zeichentrickserie und das ist irgendwann vor 5, 6, 7, 8 Jahren als Comic nochmal rausgekommen.

Speaker: Also ganz, ganz, ganz grob geht es um eine Band, die sich mittels einer holographischen Technik in andere Menschen verwandelt.

Speaker: Also andere Leute sehen sie anders, als sie eigentlich aussehen.

Speaker: Und die dann so Scharmützel haben mit einer anderen Band.

Speaker: Das war die Ursprungsstory.

Speaker: Und daraus hat dann die Autorin, die das geschrieben hatte, eine Sci-Fi-Geschichte gemacht, in der eben ähnlich wie hier, nur ohne religiösen Hintergrund, diese holographischen Gestalten,

Speaker: völlige Dominanz in der Popkultur hatten, alles bestimmt haben, alles in Social Media gesteuert haben und die Menschen nur darauf fokussiert waren.

Speaker: War ein super faszinierendes Thema.

Speaker: Also dahinter steckte Kapitalismuskritik.

Speaker: War kein religiöses Thema.

Speaker: Es war aber damals ein bisschen flach.

Speaker: Also ich fand diese Story super interessant, aber sie ist nicht wirklich in die Tiefe reingegangen.

Speaker: Und als ich das hier gelesen habe, dachte ich, hm,

Speaker: das sieht so aus, als könnte da einfach ein bisschen mehr Schmackes dahinter sein.

Speaker: Also...

Speaker: Ich glaube nicht, dass Andolfo jetzt konkrete Religionsgetrick im Sinne von Katholizismus, nein, nein, da jetzt reinschreibt.

Speaker: Ich glaube, so weit will sie nicht gehen.

Speaker: Ich glaube, es geht ihr mehr darum, aufzuzeigen, dass halt diese Beeinflussungsmechanismen relativ ähnlich sind.

Speaker: Also, dass du in der Popkultur, in der Medienbranche und auch, dass das irgendwie so Hand in Hand geht, mit auch wie Religion Menschen einfach beeinflusst.

Speaker: Dass dann halt so einzelne Personen...

Speaker: religiöse Führer zum Beispiel wie Pop-Ikonen auch durch Mechanismen im Hintergrund, die man als Konsument gar nicht so mitkriegt oder die von den Konsumenten ferngehalten werden, als so wahnsinnig wichtigen und einflussreichen Personen gehen.

Speaker: Also

Speaker: Ich weiß gar nicht, sie ist zu klug, um da konkrete Kritik zu machen.

Speaker: Sie ist zu klug, um zu sagen, denk doch mal, also nichts gegen Taylor Swift jetzt von meiner Seite.

Speaker: Aber das ist schon krass, wie viel Macht diese Frau hat.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ich habe mich da ein bisschen mit beschäftigt aus Interesse.

Speaker: Die hat auch einfach viel auf dem Kasten.

Speaker: Die hat viel davon auch wirklich verdient.

Speaker: Die hat sehr viel Arbeit und intelligentes...

Speaker: Know-how da reingebracht, aber es ist schon irre, dass Volkswirtschaften darum buhlen, also Nationen darum buhlen, dass Taylor Swift eine Tour bei ihnen macht.

Speaker: Das muss man sich mal überlegen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Dass das Bruttoinlandsprodukt eines Staates durch eine einzelne Person, durch einen Popstar so

Speaker: Also unabhängig von ihr als Person, das sind so Mechanismen, ich glaube, an sowas ist Andolfo eher interessiert.

Speaker: Naja.

Speaker: Ich finde, das geht aber ja auch in dieselbe Richtung.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Man muss ja Religion nicht nur als ein Glauben an Gott sein, sondern wirklich ein Mechanismus, die gesteuert wird.

Speaker: Und ob da jetzt Katholizismus oder Swiftismus dahintersteht oder sonst was, ist ja eigentlich so.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Also es ist ja mehr das, wie werden Leute manipuliert.

Speaker: Also da habe ich jetzt einfach wirklich...

Speaker: Ja, sagen wir mal, begründete Hoffnung, dass das da jetzt einfach auch ein bisschen tiefer reingeht in die Story und nicht so an der Oberfläche dahin wabert.

Speaker: Es wird ein bisschen tiefer reingehen.

Speaker: Es hat vor allem ein paar interessante Ideen zu dem Thema, aber es ist jetzt kein Traktat.

Speaker: Nee, das soll ja auch Unterhaltung sein.

Speaker: Genau, Anolphe wird ja keine Antwort am Ende liefern.

Speaker: Das kann ich schon mal vorwegnehmen.

Speaker: Wir blättert einmal um zu einem Comic, der durchaus eine Antwort liefert und den ich auf jeden Fall euch allen, euch allen, die ihr hier zuhört, ganz, ganz, ganz, ganz doll ans Herz legen möchte.

Speaker: Frontier nämlich.

Speaker: Oder Frontier oder wie auch immer.

Speaker: Absolutes Ausnahmewerk.

Speaker: Habe ich jetzt vor kurzem gelesen.

Speaker: Also nochmal gelesen, ich hatte den französischen Band ungefähr zur Hälfte gelesen und dann hatte ich keine Zeit mehr und habe jetzt den deutschen aber nochmal gelesen.

Speaker: Und das ist eine ganz, ganz tolle Story, vor allem wenn man Comics wirklich mag, im Sinne von man mag Comic-Kunst.

Speaker: Es gibt da, der ist relativ langsam und entspannt erzählt.

Speaker: Der ist nicht so dramatisch, wie man vielleicht meinen würde bei so Sci-Fi, Dystopie, Gedöns, aber die Zeichenkunst ist der absolute Hammer.

Speaker: Bouillard Saint-Gelain ist ein absolutes Ausnahmetalent.

Speaker: Er hat da so viel Arbeit drin gesteckt.

Speaker: Du kannst dich auf jeder Seite in den Details verlieren.

Speaker: Man muss sich damit abfinden, dass es dieser Chibi-Stil ist.

Speaker: Das muss man sich vorwegnehmen.

Speaker: Die Figuren, das hat er sehr bewusst so gewählt.

Speaker: Aber die Figuren, die sehen halt so aus, wie sie aussehen.

Speaker: Das ist der Stil, der durchgeht.

Speaker: Das heißt aber nicht, dass der Inhalt Chibi wäre.

Speaker: Da geht es schon zur Sache.

Speaker: Da gibt es Schusswechsel, da werden Wunden gezeigt, da geht es um Gewalt teilweise, aber nicht als Selbstzweck, sondern halt im Rahmen von so einer groß angelegten Kapitalismuskritik.

Speaker: Das ist sehr intelligent gemacht.

Speaker: Und was ich tatsächlich...

Speaker: Als ich den zur Hälfte gelesen hatte, nicht begriffen hatte und was ich jetzt verstanden habe und was deshalb leider im Klappentext auch nicht so richtig rauskommt, das ist eigentlich so eine Hope-Punk-Geschichte.

Speaker: Was für eine Geschichte?

Speaker: Hope-Punk.

Speaker: Hope-Punk, okay.

Speaker: ich muss jetzt ein bisschen ausholen, ihr merkt, ich bin ein bisschen selber begeistert von dem Thema, aber das ist halt genau so eine Zeit, das ist halt mein Nerd-Genre, Science-Fiction.

Speaker: Und es gibt da so eine Romanreihe von der Autorin Becky Chambers, die lange Reise zu einem kleinen, zornigen Planeten, kann ich auch jedem empfehlen.

Speaker: Ganz, ganz toller Roman, ganz, ganz tolle Romanserie.

Speaker: Da geht es halt um eine Sci-Fi-Vision, die nicht

Speaker: die schon sehr, sehr Sci-Fi ist im Sinne von, es geht um den Weltraum und nicht um unsere Erde primär.

Speaker: Aber es geht darum, da aufzuzeigen, wie positive Zukunftsvisionen darin aussehen.

Speaker: Also es nimmt quasi unsere Welt oder eine Fortentwicklung unserer Welt, wo halt schon Konzerne alles kontrollieren.

Speaker: Die Erde ist eigentlich im Eimer.

Speaker: Also es hat schon, es klammert jetzt schon anders als jetzt Star Trek zum Beispiel, so Problemfelder, die wir haben, nicht aus.

Speaker: Es ist nicht so eine utopische Annahme.

Speaker: Aber es versucht dann halt trotzdem aufzuzeigen, wie man darin als Individuum zumindest oder als Gemeinschaft irgendwie einen Platz finden kann, der erfreulich ist, der schön ist, hoffnungsvoll.

Speaker: Deshalb Hope Punk.

Speaker: Und Frontier ist Hope Punk.

Speaker: Also am Ende hat es ein sehr...

Speaker: sehr, sehr schönes, poetisches Happy End.

Speaker: Das kann ich schon mal vorwegnehmen.

Speaker: Nicht so ein allumfassendes, jetzt ist die Welt gerettet, aber zumindest für die Protagonisten, mit denen man halt dann 200 Seiten Comic irgendwie verbracht hat.

Speaker: Ja, das spoiler ich jetzt einfach schon mal.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Weil ich glaube, dass das die Lektüre irgendwie auch ein bisschen...

Speaker: Oder das Interesse an dem Buch hoffentlich ein bisschen steigert.

Speaker: Das Buch ist wirklich, wirklich schön.

Speaker: Ja, also das ist tatsächlich ein relativ wichtiger Punkt für mich, weil ich finde ja diesen Zeichenstil super.

Speaker: Damit komme ich ja wunderbar.

Speaker: Ich mag das, wenn Figuren so chimi gezeichnet werden.

Speaker: Das gefällt mir einfach sehr.

Speaker: Meine Befürchtung, als ich das gelesen habe, war halt,

Speaker: Kennst du das, wenn da so ein Gegensatz aufgemacht wird?

Speaker: Also irgendetwas wird besonders süß oder besonders lustig oder besonders schön gezeichnet, damit dann die Brutalität so richtig reinschlägt?

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Genau, und das ist halt meine Befürchtung, wenn ich so etwas sehe.

Speaker: Gerade weil eben da auch schon stand, dass es eigentlich in die Dystopie-Richtung geht.

Speaker: Und das sind einfach Sachen, ich habe ja beim letzten Mal schon gesagt, dass Shangri-La mich ja nachhaltig traumatisiert hat.

Speaker: und alles, was in diese Richtung geht, da halte ich erstmal Abstand.

Speaker: Von daher hast du jetzt sozusagen das Ganze wieder in meine Richtung gerückt, gerade mit dem Spoiler.

Speaker: Das freut mich.

Speaker: Aber genau deshalb sage ich es, weil ich dachte halt auch, Frontier geht mehr in die Richtung Shangri-La.

Speaker: Tut es aber nicht, überhaupt nicht.

Speaker: Also ich fand Shangri-La auch großartig.

Speaker: Das hat an mir auch sehr lange resoniert.

Speaker: Und Frontier resoniert aber auch, aber auf eine ganz andere Art und Weise.

Speaker: Also wie gesagt, es gibt schon Feuergefechte und man sieht auch Blut zwischendrin.

Speaker: Aber es hat nicht so eine tiefgründige nihilistische Aussage, sondern genau im Gegenteil.

Speaker: Genau im Gegenteil.

Speaker: Ich würde es auch trotzdem eine Dystopie nennen, weil es schon so Kapitalismus im Endstadium beschreibt.

Speaker: Und auch so global oder fürs Universum, wenn man so möchte, jetzt nicht unbedingt ein komplett positives Ende findet.

Speaker: Aber...

Speaker: es zeigt halt, wie die Personen in diesem Universum irgendwie dann doch auf die eine oder andere Weise, das spoilere ich jetzt nicht, was da genau der Kniff ist oder worum es dann letztlich geht, ähm,

Speaker: einen Platz für sich finden können.

Speaker: Und das ist wirklich wunderschön.

Speaker: Also Zorro ist für mich so, ich bleibe dabei, ist für mich so der Highlight-Titel des Programms im Sinne von, ich glaube, das zieht am meisten durch.

Speaker: Aber Frontier, also wenn ihr Comics mögt, dann gönnt euch diesen Band oder lasst ihn euch schenken oder wie auch immer.

Speaker: Ich weiß, der ist nicht günstig, aber das ist halt auch so ein Wuchtbrummer.

Speaker: 200 Seiten Albenformat, äh,

Speaker: Das ist ein absolutes Ausnahmewerk.

Speaker: Es ist wirklich, wirklich toll.

Speaker: So, und wir blättern einmal um zu einem weiteren sehr schönen Band, der aber ganz anders ist.

Speaker: Ja, völlig andere Welt, aber auch richtig schön.

Speaker: Ganz andere Welt.

Speaker: Ich bin bei dir.

Speaker: Ja, also wir sind bei Nachmitternacht.

Speaker: Genau.

Speaker: Was sind deine Gedanken dazu?

Speaker: Ja, da habe ich ja total Bock drauf.

Speaker: Also ich mag diesen Stil.

Speaker: Ich kenne mich jetzt mit Kunstrichtungen nicht so aus, aber ich würde das irgendwie mal so verorten in diesem...

Speaker: weiß ich nicht, Ende der 1910er, Anfang der 20er Jahre, da gab es doch diesen, ich weiß nicht, ob das Art-Deko ist, Jugendstil oder whatever, wo man immer oft auch Bilder sieht, die dann so einen Rahmen haben, der sehr geschnörkelt ist.

Speaker: Ich finde, das trifft diesen Stil so.

Speaker: Und ich finde den halt so richtig, richtig, richtig schön.

Speaker: Ja, Jugendstil ist es ja.

Speaker: Art Deco geht in eine ähnliche Richtung.

Speaker: Aber das ist richtig.

Speaker: So, und deshalb nehme ich mit dir auf, weil ich hatte genau dieselbe Überlegung.

Speaker: Okay.

Speaker: Hätte genau dieselbe Überlegung.

Speaker: Art Deco und das andere waren, komme ich jetzt nicht drauf.

Speaker: Aber ja, genau, das geht genau in diese Richtung.

Speaker: Auch von den Farbgebungen her.

Speaker: Das ist irgendwie die Paletten...

Speaker: Es lebt irgendwie von Kontrasten.

Speaker: Also auch wenn du das Cover anguckst, dieser Rot-Grün-Kontrast, der ist halt da drin, ganz clever gemacht.

Speaker: Auch diesen Schattenwurf, der so geometrisch ist, aber ansonsten ist das Bild eigentlich nicht zu sehr von Geometrie bestimmt.

Speaker: Und Rot-Grün ist der Komplementär-Kontrast, aber dadurch, dass die Farben so dunkel sind, fällt es gar nicht so stark auf.

Speaker: Ja.

Speaker: Art Nouveau, das ist der Begriff.

Speaker: Es gibt Art Deko und Art Nouveau.

Speaker: Man kann sich das gut merken.

Speaker: Art Deko sieht aus, als hätten Zwerge es gemacht und Art Nouveau sieht aus, als hätten Elfen es gemacht.

Speaker: Ah, wie schön.

Speaker: Art Nouveau ist ein anderes Wort für Jugendstil.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So, Entschuldigung, genug gekluggescheit.

Speaker: Nein, nein, nein, das ist kein kluggescheißen.

Speaker: Das ist sehr nützlich.

Speaker: Aber das ist genau, so wie du es beschrieben hast, ist genau das, was damit gemeint ist.

Speaker: Das ist genau so Anfang des 20.

Speaker: Jahrhunderts war das vor allem in Frankreich sehr beliebt.

Speaker: Nach Mitternacht ist wunderschön, ganz toll gezeichnet, eine ganz anrührende Vater-Sohn-Geschichte auch mit so einem düster, mysteriösen Touch.

Speaker: Aber auch die Welt nimmt da halt einen großen Teil der Handlung an.

Speaker: Dieses Haus, in dem er sich bewegt und dieses Mysterium der Raben, die da um ihn rumgeistern.

Speaker: Man kann sich da richtig drin verlieren.

Speaker: Das ist einfach ein ganz tolles Leseerlebnis.

Speaker: stelle ich mir so vor.

Speaker: Ich sehe ja jetzt nicht viel.

Speaker: Ich habe da ein bisschen die Zeichnerin, die Autorin, gegoogelt und habe ihr die Blüte von Paris, genau.

Speaker: Das spielt ja so in dieser Kabarett-Welt, die ich ja auch sehr faszinierend finde.

Speaker: Und auch da...

Speaker: Also das sind jetzt ein paar Google-Bilder, die ich gesehen habe.

Speaker: Nichts tiefergehendes, aber das sah einfach alles so unglaublich schön aus, dass ich das dann gleich auf meine To-Read-Liste mit aufnehmen musste.

Speaker: Und so geht es mir mit nach Mitternacht auch.

Speaker: Also da ist jetzt die Handlung fast... Also wenn sie jetzt ganz furchtbar klingen würde, wäre es wieder was anderes.

Speaker: Aber ja, sie kann mich da jetzt kaum enttäuschen mit der Handlung, wenn sie so schön malt.

Speaker: Genau, also die Handlung ist...

Speaker: Nee, Mittel zum Zweck ist zum Böse gesagt.

Speaker: Das kann man so nicht sagen.

Speaker: Aber die Handlung ist nicht der Hauptpunkt an diesem Comic.

Speaker: Der Hauptpunkt an diesem Comic ist, dass man sich in die Atmosphäre sinken lässt und die Bilder genießt.

Speaker: Was bei Frontier stellenweise auch so ein bisschen der Fall ist.

Speaker: Aber...

Speaker: Ja, ich hoffe, es kommt rüber, was ich damit sagen will.

Speaker: Aber ich glaube, die Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts wissen ja, was mit Comic-Kunst gemeint ist.

Speaker: Deshalb können wir das vielleicht so stehen lassen.

Speaker: Wenn wir einmal umblättern, kommen wir zu einer neuen Serie, die lange hat auf sich warten lassen.

Speaker: Ich habe mich schon länger gefragt, wann wir das endlich machen.

Speaker: Ich kenne die Bände schon länger.

Speaker: Arsène Lupin, die Comic-Adaption.

Speaker: Ja, weiß gar nicht.

Speaker: Muss man da noch viel mehr zu sagen?

Speaker: Ich glaube, Arsène Lepin kennt ja jeder, oder?

Speaker: Inzwischen schon irgendwie.

Speaker: Spätestens nach dieser Netflix-Serie.

Speaker: Arsène Lepin, der der Gentleman-Gauner von Maurice Lebrun, erdacht in mehreren Romanen und Kurzgeschichten,

Speaker: Ja, so einer der Prototypen des Gentleman-Diebs eigentlich.

Speaker: So eine Art Antikrimi, nicht so ein richtig heißmäßiges Ding, das irgendwie einen Einbruch plant, aber es geht halt immer um so einen Kriminalfall von der anderen Seite, wenn man so will.

Speaker: Also ich finde gerade, was dazu die hohle Nadel steht, das klingt doch eigentlich sehr, sehr interessant, weil es eben nicht einfach nur, ich klaue jetzt ein Bild, um es meiner Sammlung zuzufügen ist und mache das auf eine kluge Art und Weise, sondern das klingt ja wirklich so, als wenn da ein Geheimnis zu lüften ist.

Speaker: Ist es auch, ja, ja.

Speaker: Das ist halt bei den Arsène-Lepin-Sachen auch oft so.

Speaker: Arsène-Lepin ist halt so gut in seinem Job, dass er eigentlich schon so normale Einbrüche transzendiert hat,

Speaker: Darum geht es ihm gar nicht mehr.

Speaker: Arsène Lopin ist jetzt irgendwie halt dabei, sich mit Sherlock Holmes zu messen.

Speaker: So wie Sherlock Holmes im Grunde ja auch keine normalen Kriminalfälle mehr annimmt, weil die eben zu trivial sind, stiehlt Arsène Lopin auch keine normalen Wertgegenstände mehr, sondern löst dann irgendwie uralte Mysterien von Ludwig dem 16.

Speaker: Ja.

Speaker: So, ne?

Speaker: Das ist so, oder dann geht's, was war das, das letzte Geheimnis von Nostradamus?

Speaker: Das hat dann natürlich auch direkt irgendwie so uralte Prophezeiungen, Mystery-Vibes.

Speaker: Das ist sehr cool.

Speaker: Ich bin mir auch sehr sicher, dass das viele Leserinnen und Leser finden wird, allein durch den Namen.

Speaker: Das sind halt, ich sag mal, unaufgeregte Adaptionen.

Speaker: Man sieht ja auch den Zeichenstil, das ist ganz klassisch franco-belgisch.

Speaker: Jetzt nicht vom artistischen Level nicht vergleichbar mit dem, was Gaëlle Genelier bei Nachmitternacht zum Beispiel abliefert.

Speaker: Aber genau das, was man für so eine Adaption haben will, würde ich sagen.

Speaker: Sehr solide, sehr hübsche Comic-Zeichenkunst und dann ist jeder Band auch, wir haben immer so 72 bis 112 Seiten, glaube ich.

Speaker: Der 112er ist ein Doppelband, genau.

Speaker: Deshalb ist der so dick.

Speaker: Das ist, glaube ich, eine sehr, sehr coole Sache.

Speaker: Sieht auch gut aus.

Speaker: Ja, sieht gut aus.

Speaker: Würde ich auf jeden Fall, also das mit der hohlen Nadel, einfach weil der Klappentext mich jetzt gecatcht hat, den werde ich mir ja wahrscheinlich schon auch zulegen irgendwann.

Speaker: Das ist auch der bekannteste Fall von ihm.

Speaker: Das ist der Arsène Lepin-Fall.

Speaker: Das sind ja Adaptionen, wie gesagt.

Speaker: Die hohle Nadel.

Speaker: Als zweitbekanntest ist wahrscheinlich dann gegen Sherlock Holmes, weil Sherlock Holmes darin vorkommt.

Speaker: Genau, das hatte ich auch schon gehört.

Speaker: Aber...

Speaker: Ich kenne mehr Arsène Le Pen als Begriff und als Figur, als dass ich jemals irgendwas gelesen hätte.

Speaker: Ja, das ist auch hierzulande so.

Speaker: Das ist mehr so ein französisches Phänomen.

Speaker: Aber ich weiß auch gar nicht, ob nach den vier Bänden noch mehr geplant ist.

Speaker: Aktuell sind das, glaube ich, alle, die auf dem Markt sind.

Speaker: Beziehungsweise, wie gesagt, im Französischen gibt es fünf Bände.

Speaker: Das liegt daran, dass Arsène Le Pen gegen Sherlock Holmes eigentlich zwei Bücher sind, die wir zusammenfassen.

Speaker: Also manchmal kriegen wir bei solchen Sachen dann Nachfragen, ja, wo ist denn jetzt der letzte Band?

Speaker: Wenn ihr hier zuhört, lasst euch gesagt sein, das liegt an dem Fall daran, dass das Doppelband ist.

Speaker: Wenn wir einmal umblättern, ein weiteres Adaptionsprojekt, aber ein bisschen ausgefallener, weil aus Italien und mit etwas abgefahreneren Zeichenstilen, HP Lovecraft, eine ganze Reihe von Adaptionen verschiedenster Geschichten, ja, ist nicht so ganz deins, ne?

Speaker: Dann...

Speaker: Nee, gar nicht.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Muss man auch nicht weiter darauf eingehen, aber ich kann dazu sagen, man sieht das in den Leseproben hier jetzt nicht so gut.

Speaker: Ein paar der Zeichenstile sind sehr, sehr abgefahren.

Speaker: Ganz...

Speaker: Ganz was anderes, als man das so kennt.

Speaker: Ein Comic davon ist durchgängig in so einem Plakatstil gehalten.

Speaker: Also ganz spannend, was die italienischen Zeichner und Zeichnerinnen und Künstler, ich weiß nicht genau, ehrlich gesagt, ob es Frauen, Männer, ist auch vollkommen egal.

Speaker: Aber ganz interessant, was sie dann daraus machen.

Speaker: Und wenn man mit Lovecraft was anfangen kann,

Speaker: kann man da definitiv zugreifen.

Speaker: Das sind auch alles relativ kurze Bände tatsächlich.

Speaker: Müssen wir uns jetzt aber nicht weiter groß mit befassen, wenn es nicht so ein Thema ist.

Speaker: Ich glaube, die Leute, die das anspricht, die sind eh interessiert.

Speaker: Ich kann dazu nur sagen, lasst euch nicht davon abschrecken, dass die Zeichenstile teilweise ein bisschen abgefahren sind.

Speaker: Das hat mit der Atmosphäre zu tun.

Speaker: Das ist schon cool irgendwie.

Speaker: Erster erscheint ja auch schon jetzt im Mai demnächst.

Speaker: Jo.

Speaker: Lass uns lieber einmal umblättern und zum neuen Buch, zur neuen Serie von Ingo Römmling kommen.

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Metropolia.

Speaker: Den Band habe ich tatsächlich den ersten auf Französisch schon komplett gelesen gehabt, weil er mir so gut gefallen hat, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Speaker: Okay.

Speaker: Aus seinem Maus, ich habe ihn aus PDF gelesen.

Speaker: Das ist richtig cool.

Speaker: Fred Duvall, der Autor, da haben wir auch schon mehrere Sachen im Programm, zum Beispiel Reset, falls dir das was sagt.

Speaker: Nö.

Speaker: Macht nix.

Speaker: Das ist eine sehr anspruchsvoll und ansprechende Sci-Fi-Serie.

Speaker: Aber der hat auch so ein Neo-Western gemacht, Nevada und mehrere Adaptionen von Thriller-Romanen von Michel Bussy beim Leben meiner Tochter, das Mädchen mit den blauen Augen.

Speaker: Fred Duval, sehr, sehr intelligenter Autor.

Speaker: Gerade so seine Zukunftsvisionen kennen er, finde ich, immer sehr interessant.

Speaker: Er macht sehr intelligente Science-Fiction und der ist sehr gut im Plotten.

Speaker: Wenn ihr dafür mal ein Beispiel sucht, dann schaut euch mal die Schwarzen Seerosen an.

Speaker: Das ist auch eine Adaption von einem Michel Bessie-Roman, ein Thriller.

Speaker: Schwarze Seerosen, gezeichnet von Didier Cassegrin, auch wahnsinnig schön einfach.

Speaker: Alles so in einem Stil wie Claude Monet gehalten.

Speaker: Ganz, ganz toll.

Speaker: Und der Plot, ich verrate jetzt nichts dazu, aber dieser Plot, wie der in Comic umgesetzt wurde, ist absolut brillant.

Speaker: Den Comic muss man auch zweimal lesen, bis man ihn versteht.

Speaker: Und das ist so ein typisches Beispiel dafür, die Art und Weise, wie das erzählt ist, das würde in einem anderen Medium nicht funktionieren.

Speaker: Das geht nur, weil es Comic ist.

Speaker: Und so schreibt Fred Duvay und das ist richtig cool.

Speaker: Und ich freue mich total, dass Ingo

Speaker: Unser Berliner Zeichner irgendwo, bekannt durch Merke Max in Deutschland vor allem, mit dem zusammenarbeitet und so eine coole Story macht, die in Berlin im Jahr 2099 spielt.

Speaker: Das heißt, für ihn ist es ein Heimspiel.

Speaker: Und das ist so eine Krimi-Geschichte in der Zukunft, wo der Protagonist in Berlin, in so einem futuristischen Berlin halt sich rumtreibt.

Speaker: Sorry, du unterbrichst mich gerne.

Speaker: Ich mache jetzt irgendwie so einen kleinen Infodump.

Speaker: Ich bin auch so aufgeregt, merke ich.

Speaker: Aber es ist so cool, weil in dieser Zukunftsvision ist Berlin tatsächlich die größte Stadt Europas geworden.

Speaker: Und es gibt so ein paar richtig coole Kniffe.

Speaker: Zum Beispiel ermittelt der Protagonist in einem KI-Hochhaus.

Speaker: Also dieses Hochhaus wird von einer KI-Hochhaus

Speaker: Das ist irgendwie so ein Pilotprojekt, wie quasi sowas funktionieren kann.

Speaker: Und das hat dann aber für den Plot halt auch so ein paar Implikationen, die ich jetzt nicht vorwegnehmen will.

Speaker: Das ist ganz interessant.

Speaker: Und was ich auch so einen intelligenten Kniff fand, die Währung oder eine Währung in dieser Zukunft ist Transport.

Speaker: Also es gibt halt keine Autos mehr, Individualverkehr ist größtenteils abgeschafft.

Speaker: Stattdessen laufen alle Leute zu Fuß hauptsächlich, aber es gibt halt auch, sieht man auch in der Leseprobe noch, gibt es schon noch einen Metro oder eine Tram und du bezahlst mit Kilometern, die du in dieser Tram oder einem Flugzeug oder irgendwo Individualtransportmäßig fortbewegen kannst, dich bewegen kannst.

Speaker: Verstehst du, was ich... Ja, ja, ja, verstehe ich.

Speaker: Also du hast dann quasi so ein bisschen wie bei Loop, es gab doch mal diesen Science-Fiction-Film mit Justin Timberlake, wo man mit Lebenszeit bezahlt hat.

Speaker: In Time.

Speaker: In Time, genau, danke.

Speaker: Und das ist ein ähnliches Konzept, nur dass es statt Lebenszeit halt Fortbewegungsmeilen sind.

Speaker: Und der Protagonist, das nehme ich jetzt einfach mal schon weg, der spart halt, weil er zu seiner Freundin in die USA möchte.

Speaker: So, der macht diese Jobs, der ist halt von der Firma Metropolia angestellt und der muss Geld verdienen, weil er sich das irgendwann leisten möchte.

Speaker: zu seiner Freundin in die USA zu reisen.

Speaker: Und dafür braucht er aber halt nicht Geld, sondern wortwörtlich, er braucht die Kilometer, die er im Flugzeug dafür sich fortbewegen kann.

Speaker: Okay.

Speaker: Dass er das kann.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber ist denn auch das Leben in Berlin 2099 dann darauf ausgelegt?

Speaker: Ja.

Speaker: Braucht man denn, also dann wäre es ja relativ leicht für jemanden, der halt sagt, okay, ich will nicht reisen, um

Speaker: superschnell superreich zu werden, wenn er den Supermarkt immer noch um die Ecke hat.

Speaker: Weißt du, wie ich das meine?

Speaker: Du kriegst tatsächlich Geld dafür, dass du dich zu Fuß fortbewegst.

Speaker: Es ist ein relativ komplexes System, das ich jetzt gerade ad hoc merke, gar nicht mehr so genau auf dem rauskriegst.

Speaker: Aber dein Einkommen ist dadurch ja nicht höher unbedingt.

Speaker: Also du musst die Kilometer dann auch für Essen ausgeben trotzdem.

Speaker: Aber die Währung ist halt direkt irgendwie an Transport gekoppelt.

Speaker: Aber du musst halt auch deine restlichen...

Speaker: oder es ist eine Parallelwäre, es ist auf jeden Fall sehr interessant.

Speaker: Also es fühlt sich nicht so an, als sollte das eine besonders realistische Zukunftsvision sein, im Sinne von, dass Fred Duval wirklich davon ausgeht, dass es sich dahin bewegt.

Speaker: Aber es ist halt so eine

Speaker: eine Idee.

Speaker: Ja, also klingt auch sehr spannend.

Speaker: Genau, es könnte halt, es ist natürlich auch ein Plotvehikel, weil das natürlich ein super cooler Aufhänger ist, für den Protagonisten eine Motivation zu haben, dass er wortwörtlich sich das irgendwie die Flugmeilen verdienen muss, um zu seiner Freundin zu kommen.

Speaker: Ja, aber das ist ja erstmal nicht schlimm.

Speaker: Nein, überhaupt nicht.

Speaker: Es ist ja eine Sci-Fi-Geschichte, also da muss man ja auch nicht pepstlich als der Papst sein.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, also richtig cooler Comic, hat richtig Spaß gemacht, den zu lesen.

Speaker: Schaut euch das auf jeden Fall an, auch wenn ihr nicht in Berlin lebt.

Speaker: Wir haben auch da eine Vorzugsausgabe wieder am Start mit einem Variant-Cover und 40 Seiten Bonusmaterial.

Speaker: Also Ingo hat uns da richtig viel Bonusmaterial noch geliefert.

Speaker: Auch das Deutschland-exklusiv, das kriegt ihr sonst nirgendwo.

Speaker: Und einem signierten Kunstdruck und allem drum und dran.

Speaker: Also da kriegt ihr was für euer Geld, würde ich mal behaupten.

Speaker: Aber auch die normale Ausgabe macht echt Spaß.

Speaker: Ganz toller Comic.

Speaker: Die Serie wird auch weitergehen.

Speaker: Man weiß noch nicht genau, wie viele Bände, aber Ingo arbeitet schon am Zweiten.

Speaker: Die spielt dann in einer anderen Stadt

Speaker: Ach ja.

Speaker: Genau, also der Aufhänger, jeder Band ist in sich abgeschlossen.

Speaker: Aber der Aufhänger ist halt, dass jeder Band in der anderen Metropole von Europa in dieser Zeit lebt.

Speaker: Ich denke mal, das wird dann, er hat mir noch nicht gesagt, wo.

Speaker: Ich denke, es wird ein paar Jahre später wahrscheinlich auch spielen oder so.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Er konnte oder wollte es mir noch nicht sagen.

Speaker: Aber es geht auf jeden Fall weiter.

Speaker: Er arbeitet schon am nächsten Band.

Speaker: Ah ja, interessant.

Speaker: So, jetzt habe ich ganz viel gelabert wieder, sorry.

Speaker: Aber ja, Metropolia, ganz toll.

Speaker: Wir blättern einmal um.

Speaker: Zu Stand Still.

Speaker: Was ist da so dein erster Eindruck, damit ich mal kurz durchschnaufen kann?

Speaker: Ja, muss ich sagen, das ist ja jetzt nicht so wirklich mein Genre.

Speaker: Also Thriller brauche ich ja auch nicht unbedingt.

Speaker: Ich fand jetzt auch, weder dass der Text besonders spannend klingt, noch hat mich jetzt die Leseprobe gebrochen.

Speaker: irgendwie gegriffen.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Also ich glaube, da bin ich einfach irgendwie raus.

Speaker: Also das sieht mir nicht aus, als hätte ich da irgendwo einen Haken, wo ich denken würde, das wird aber eine interessante Geschichte, sondern...

Speaker: Ja, das könnte auch ein Tatort sein.

Speaker: Sorry, das ist ganz böse.

Speaker: Aber in meiner Welt ist das dann einfach irgendwie nicht so spannend.

Speaker: Das wäre ein sehr blutiger Tatort, das kann ich schon mal dazu sagen.

Speaker: Das war so ein bisschen ein Impulskauf.

Speaker: im Lizenzmarkt, sage ich mal, und das können die Leseproben leider unmöglich so richtig wiedergeben, das Interessante an dem Band ist, das ist jetzt eine sehr artistische Perspektive, der ist komplett in Splash-Pages gehalten.

Speaker: Also du hast, der komplette Comic besteht nur aus Doppelseiten.

Speaker: Das sind 200 Seiten, abgeschlossener Einzelband, und jede Seite ist eine Doppelseite.

Speaker: Das ist ein ganz interessantes Konzept, das haben wir vorher noch nie in einem Comic gesehen.

Speaker: Es ist ja immer mal wieder, dass ein Comic dann eine Doppelseite hat, die sich über links, rechts erstreckt, aber dieser Band besteht nur aus Doppelseiten.

Speaker: Das ist ein bisschen schwierig zu kommunizieren in der Vorschau, aber das fand mein Chef so ansprechend, so interessant irgendwie, dass er da so...

Speaker: reflexartig zugeschlagen hat.

Speaker: Ja, ich verstehe.

Speaker: Bin mal gespannt, wie das so rüberkommt, ob wir das irgendwie noch kommuniziert kriegen.

Speaker: Ansonsten ist es ein relativ harter Thriller.

Speaker: Ja, also so wie Kill or Be Killed zum Beispiel auch, auch wenn es thematisch jetzt nicht so viel damit zu tun hat.

Speaker: Ist eine gut geschriebene Story.

Speaker: Die Lowridge ist ein guter Autor, aber jetzt nicht so herausstechend wie ein paar andere Titel in unserem Programm.

Speaker: Definitiv, ja.

Speaker: Wir blättern einmal um zum Rennen des Jahrhunderts, ein History-Comic von José Luis Monoera, auch einem der Kreativen, die wir eigentlich versuchen, immer ins Programm zu nehmen, wenn es möglich ist.

Speaker: Que Toussaint allerdings haben wir auch schon im Programm, zum Beispiel mit Elle oder Els, was ja ein großer Bestseller bei uns war.

Speaker: Ich schätze mal, da hast du dir den Klappentext auch mal angelesen.

Speaker: Was ist so deine erste... Definitiv.

Speaker: Also ich finde, das sieht auch richtig gut aus.

Speaker: Da habe ich auch echt Bock drauf.

Speaker: Ich mag den Zeichenstil gerne.

Speaker: Und also diese Geschichte mit den Olympischen Spielen, das klingt halt richtig gut.

Speaker: Also da habe ich richtig Lust drauf.

Speaker: Also auch, muss ich sagen, also Kit Toussaint hat mich halt einfach, also hat ja auch das Szenario bei, also wie du gerade gesagt hast, bei Elle gemacht.

Speaker: Und das war halt so genial, dass ich jetzt einfach mal Vorschusslorbeeren gebe und sage, naja, dann wird das jetzt wahrscheinlich auch richtig gut werden.

Speaker: Ich finde auch, dass das cool ist, dass die beiden zusammengefunden haben.

Speaker: Das ist so ein bisschen Matchmade in Heaven.

Speaker: Aber ich finde es vor allem auch genial, dass Kit Tessant sich dieses Story, von der ich vorher noch nie gehört hatte, also Olympiade 1904 in den USA, keine Ahnung, ob ich nie was von gehört, dass er sich das rausgesucht hat, diesen Point in Time, und da jetzt so was draus strickt, das ist wirklich...

Speaker: Absurd.

Speaker: Also lest euch mal den Wikipedia-Artikel durch zum Marathon der Olympiade 1904 in den USA.

Speaker: Das ist ein absoluter Trip.

Speaker: Das ist unfassbar, was damals los war.

Speaker: Das muss die absolute Katastrophe aller Katastrophen gewesen sein.

Speaker: Das war...

Speaker: Die haben diesen Marathon irgendwie in St.

Speaker: Louis gemacht während des Sommers.

Speaker: Es war knallheiß und sie haben eine einzige Trinkstation gehabt auf 42 Kilometern.

Speaker: Die Strecke war falsch ausgeschildert.

Speaker: Es gab wilde Hunde auf der Strecke.

Speaker: Es gab einen Athleten, der hat versucht, sich mit Arsen zu dopen.

Speaker: Also es ist ein absolutes Chaos gewesen und es ist halt auch so geil, wie das denn beschrieben wird, wie das alles so dazu gekommen ist, was für vollkommen, ja muss ich eigentlich sagen, vollkommen Vollidioten mit der Planung dieses Events beschäftigt war.

Speaker: Ja krass.

Speaker: So geil.

Speaker: Ich habe Wikipedia gerade mal aufgemacht, das ist ja echt geil.

Speaker: Ja.

Speaker: Also einer durfte auf Anraten seiner Begleiter kein Wasser trinken, sondern lediglich seinen Mund mit destilliertem Wasser ausspülen.

Speaker: Und bei Kilometer 28 erhielt er einen Milligramm Strich Nien mit einem Eiweiß.

Speaker: Meine Güte.

Speaker: Das geht noch tiefer.

Speaker: Also die Story, it's the Olympics that keep on giving quasi.

Speaker: Je tiefer du da reinstehst, desto mehr absurder Unfug findest du.

Speaker: Also bis hin zu dem Zeit dahin, dass dann irgendwie Leute dann hinterher auch andere, einige Athleten, andere Athleten mit Absichten irregeführt haben.

Speaker: Und irgendein Athlet hatte keine Schuhe dabei.

Speaker: Ja.

Speaker: Es wurde von einem Hund verfolgt.

Speaker: Ja, ja, super.

Speaker: Wurde ich ja sechs bis sieben Minuten verlor.

Speaker: Krass, krass.

Speaker: Nur so ein Kram.

Speaker: Und das klingt, es war natürlich sehr dramatisch damals, aber Kittosan machte halt auch so eine eher lustige Story draus.

Speaker: Und es wird halt nur besser dadurch, dass man sich vor Augen halten kann, dass es auf wahren Tatsachen basiert.

Speaker: Das ist total klasse.

Speaker: Geil.

Speaker: Kann ich sehr empfehlen.

Speaker: Ich muss sagen, das Cover, mich persönlich, holt das nicht so ab.

Speaker: Das finde ich ein bisschen schade.

Speaker: Weiß nicht, wie du das siehst.

Speaker: Doch, also irgendwie.

Speaker: Also mich hat das angesprochen.

Speaker: Da merken wir auch im Verlag immer wieder, Coverbeurteilung ist sehr individuell, was die Leute mögen und was nicht.

Speaker: Ich bin es immer schade, wenn so viel Leerfläche ist, aber gut, ist ja auch nur meine Meinung.

Speaker: Zum Glück sehen es andere Leute anders.

Speaker: Wir blättern einmal um zu Creepshow.

Speaker: Creepshow ist auch so ein

Speaker: Phänomen, was an mir ehrlich gesagt vorbeigegangen ist immer, so als Film oder als Serie oder als alles.

Speaker: Nee, du hast da auch keinen Bezug zu.

Speaker: Warum überkommt dich ein Schauder als Lege des Schnitters Knochenhand auf deiner Schulter?

Speaker: Damit kriegt man mich nicht.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Nee, alles gut.

Speaker: Ich weiß, dass, meins ist es auch nicht so ganz.

Speaker: Ich weiß aber, dass ganz, ganz viele Leute Bock darauf haben.

Speaker: Also wir haben ja auch die Adaption von Creepshow noch im Programm von Stephen King und das ist jetzt die Fortsetzung in Buchserienform quasi.

Speaker: Also es wird definitiv mehr als einen Band geben.

Speaker: Und jeder Band ist dann halt eine Sammlung von kurzen Geschichten von teilweise ziemlich coolen Kreativen.

Speaker: Also Kelly Jones zum Beispiel arbeitet damit, den hattest du vorhin schon erwähnt.

Speaker: Paul Dini, der vor allem dafür bekannt ist, dass er Harley Quinn erfunden hat als Figur.

Speaker: Chris Burnham, Francesco Francavia, also richtig coole Leute.

Speaker: meins ist es nicht so ganz, bin ich ganz ehrlich.

Speaker: Aber das Konzept ist solide und die Storys sind genau auf dieselbe Art und Weise überzogen und krass, wie im Original-Creepshow das auch immer war.

Speaker: Also wenn ihr auf diese Art von Horror steht, dann seid ihr hier definitiv richtig aufgehoben.

Speaker: Viel Spaß.

Speaker: Milo Manara, der italienische Großmeister der erotischen Kunst, muss man eigentlich sagen.

Speaker: Es ist vor allem für seine Erotik-Comics sehr bekannt geworden.

Speaker: Wir haben jetzt auch seine nicht...

Speaker: in erster Linie erotischen Titel im Programm.

Speaker: Da müsste man darauf achten, ein paar davon Sachen laufen in unserem Splitter-Nackt-Label, sag ich mal, wo es halt wirklich primär um Sex und Erotik geht.

Speaker: Die historischen Stoffe sind auch erotisch.

Speaker: Also Manara macht nichts ohne nackte Personen.

Speaker: Das kann man mal so festhalten.

Speaker: Wenn er nicht irgendwo gefögelt wird, dann ist es nicht Manara.

Speaker: Aber die historischen Sachen legen halt den Fokus nicht komplett darauf, sagen wir es mal so.

Speaker: Ja, ich bin da bei Borgia ein bisschen unsicher, ehrlich gesagt.

Speaker: Also ich habe vor langer, langer Zeit ein Buch über Lucrezia Borgia gelesen, wo es halt in erster Linie darum ging, was diesem armen Mädchen eigentlich alles untergeschoben worden ist im Laufe ihres Lebens, das ja auch nicht so super lang war.

Speaker: Nee.

Speaker: Und irgendwie, ja, es sträubt sich in mir so ein bisschen, dann jetzt eine Geschichte zu lesen, wo ich die Vermutung habe, also es ist ja wirklich nur eine Vermutung, ich weiß ja noch nichts darüber, dass sie wahrscheinlich wieder in so eine Richtung gedrängt wird innerhalb der Story, also

Speaker: Als wenn sie die große Teufelstochter wäre, die hier geplant, da geplottet und überall rumgefögelt hätte.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Weil grundsätzlich würde mich ein Comic über Lucrezia Borgia nämlich eigentlich schon interessieren.

Speaker: Aber ich bin da, ja, habe ich ein bisschen Berührungsangst gerade, ehrlich gesagt.

Speaker: Mich schreckt da auch Jodorowsky vor allem so ein bisschen ab.

Speaker: Also den Autor mag ich nicht persönlich kennen.

Speaker: Es sind halt Klassikerausgaben.

Speaker: Das sind jetzt alles ja auch keine neuen Comics, das sind keine neuen Werke.

Speaker: Wir machen das ja auch in so einem einheitlichen Look and Feel, in so einer Manara Collection, wenn man so will.

Speaker: Ja, alles auch mit Kunstdruck und diesem Passepartout und so weiter und so fort.

Speaker: Lucrezia Borgia, ich habe mich da dann auch eingelesen, ich finde das nämlich auch wahnsinnig interessant, dieser ganze Nimbus auch um die Familie herum, die anderen Mitglieder der Familie sind auch spannend, aber die Geschichte hat sich dann halt so skandalmäßig vor allem auf sie fokussiert.

Speaker: Und das, was du gerade meintest, das ist auch das, was ich dann so rausgelesen habe, der wurde sehr viel untergeschoben.

Speaker: Also man geht inzwischen heutzutage davon aus, glaube ich, in der Geschichtswissenschaft, dass da viel, viel schlechter Leumund bei war und dass die wahrscheinlich mehr so ein Opfer war als eine

Speaker: ähm äh äh äh Giftmischerin.

Speaker: Danke, genau, Giftmischerin.

Speaker: Das wird in dem Comic wahrscheinlich, ich hab ihn nicht gelesen, bin ich ganz ehrlich, ich hab von diesen Manara-Sachen bisher nichts gelesen.

Speaker: Ähm

Speaker: Das wird ja wahrscheinlich nicht abgebildet werden.

Speaker: Aber ja, gut, es ist halt, es ist, was es ist.

Speaker: Es ist eine Gesamtausgabe von Manaras Werken.

Speaker: Manara ist halt, muss man sagen, auch wenn man sich die Sachen anguckt, wenn man sie gedruckt vor sich hat, das geben die Leseproben auch nicht so ganz wieder, er ist schon ein großer Künstler.

Speaker: Man kann darüber streiten, ob das nötig ist, die ganze Zeit nackte Frauen und Männer zu zeigen.

Speaker: Ich glaube, das war halt das, was er gut verkaufen konnte.

Speaker: Manara war auch ein guter Geschäftsmann.

Speaker: Aber das ist schon beeindruckend, mit was für einem leichten Strich er arbeitet.

Speaker: Sein Hauptwerk, also wenn ihr daran interessiert seid und jetzt wie Steffi und ich aber so ein bisschen

Speaker: hä, weiß ich nicht, davor steht, dann schaut euch Caravaggio an.

Speaker: Caravaggio ist so Milo Manaras Herzensprojekt, sein eigenes Werk, was er quasi aus eigenem Interesse, er hat auch selber geschrieben, für sich gemacht hat.

Speaker: Caravaggio war so eines seiner großen Idole, ja auch ein italienischer Künstler.

Speaker: der damals sich halt geweigert hat, für den Klerus zu arbeiten oder der sich halt als Künstler des Volkes betrachtet hat, was zu seiner Zeit Ende des 16.

Speaker: Jahrhunderts quasi ein Skandal war.

Speaker: Und das ist wirklich spannend, was Manara da raus holt und auch nicht ganz so übersexualisiert.

Speaker: Auch da, es kommt natürlich, sieht man auch in der Leseprobe, es kommen nackte Leute drin vor, aber halt ungefähr so viele Männer wie Frauen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ausnahmsweise.

Speaker: Und Caravaggio ist so, wenn man Manara sich mal angucken möchte, wie das so ist, ist, glaube ich, Caravaggio ein guter Einstieg.

Speaker: Sehr gut, weil den habe ich mir nämlich auch hier notiert, als das wäre der Band aus seinem Werk, wo ich auch wirklich gerne mal reingucken würde.

Speaker: Also ich habe so ein paar Bilder von Caravaggio gesehen und die fand ich eigentlich immer sehr beeindruckend.

Speaker: Nicht, weil sie immer so schön waren, sondern irgendwie haben die immer einen Ausdruck gehabt, den ich ganz spannend fand.

Speaker: Ja, von daher würde mich dem seine Geschichte auch tatsächlich richtig interessieren und...

Speaker: Also ich bin mir nicht ganz sicher, wie historisch akkurat das ist.

Speaker: Das kann ich jetzt nicht mit meiner Hand ins Feuer legen für.

Speaker: Aber Manara hat das selber immer so als sein Projekt tituliert.

Speaker: Er hat viele Sachen, hat ja auch mit Hugo Pratt zusammengearbeitet, der auch ein wahnsinnig wichtiger Autor war.

Speaker: Das wären jetzt die nächsten beiden Sachen.

Speaker: El Gaucho und ein indianischer Sommer.

Speaker: Hugo Pratt, der Erfinder von Corto Maltese.

Speaker: Wahnsinnig wichtiger Autor und das ist natürlich auch große Werke, die irgendwie comikhistorisch relevant sind, aber Caravaggio ist so Manara, wie Manara es wollte.

Speaker: Ja,

Speaker: Ja, aber gerade wenn du sagst, dass er sich mit Caravaggio, also dass es so ein Vorbild für ihn war, dann liegt ja auch nahe, dass er sich da wahrscheinlich auch eher an dessen Lebensgeschichte gehalten hat.

Speaker: Ich weiß es nicht, aber ich denke auch, aber den Band würde ich dir dann auf jeden Fall empfehlen.

Speaker: Wie gesagt, Manara finde ich selber, auch wenn ich die Themen nicht immer interessant finde, einen wahnsinnig guten Zeichner.

Speaker: Absolut, die Gesichter alleine, die sehen ja schon fantastisch aus.

Speaker: Also wenn man nochmal hochgeht zu Borgia, wenn man sich alleine diese Gesichter auf den Covern anguckt, die sind ja teilweise fotorealistisch.

Speaker: Fantastisch, also wirklich richtig gut.

Speaker: Ein Realismus mit zu reduzierten Mitteln, das finde ich das Faszinierende.

Speaker: Das ist eigentlich...

Speaker: gar nicht viele Striche sind und trotzdem unfassbar ausdrucksstark.

Speaker: Gut, wir blättern einmal weiter zu unserem kurzen Splitter-Nackt-Segment, wo wir auch nicht so groß drauf eingehen müssen.

Speaker: Aber die süßeste aller Früchte von Gabriel Di Caro würde ich trotzdem einmal kurz erwähnen.

Speaker: Also wir haben auch eine neue Adaption von 1001 Nacht.

Speaker: Das ist so ähnlich wie Schöne und das Biest.

Speaker: Kann man mögen, muss man nicht.

Speaker: Habe ich auch schon erwähnt, diese Erotik-Comics.

Speaker: Meins ist es nicht so ganz.

Speaker: Muss ich zugeben.

Speaker: Aber sie verkaufen sich halt sehr gut.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das wäre nämlich jetzt meine Frage gewesen.

Speaker: Weil er bringt ja immer mehr davon raus.

Speaker: Ich will das gar nicht werten.

Speaker: Ich finde, dass erotische Geschichten sind ja eine super schöne Sache.

Speaker: Es kommen nur einfach so viele, dass ich mich dann gefragt habe, verkaufen die sich so gut?

Speaker: Ist das so ein Renner?

Speaker: Krass.

Speaker: Ja.

Speaker: Also es werden tatsächlich nicht mehr.

Speaker: Wir haben jetzt seitdem wir damit angefangen haben, den Output nicht wirklich erhöht.

Speaker: Bei Manara ist jetzt halt einiges dabei, was splitternackt dazu zählt.

Speaker: Der Duft des unsichtbaren Klick, Kamasutra, das sind halt sehr, sehr erotische Geschichten, die deshalb auch so laufen bei uns.

Speaker: Aber die fahren halt auch mit in dieser Manaras Schiene.

Speaker: Tausende eine Nacht und die süßeste aller Früchte sind jetzt die beiden Erotik-Comics, die wir wirklich

Speaker: explizit eingekauft haben für das neue Programm.

Speaker: Und ja, das funktioniert so gut.

Speaker: Vor allem, es zieht unsere E-Book-Verkäufe wahnsinnig nach oben.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Also wir bieten ja viele unserer Comics auch digital an.

Speaker: Inzwischen nicht mehr als Streaming.

Speaker: Das wurde uns lizenzrechtlich verboten.

Speaker: Aber zumindest als PDF könnt ihr die überall finden.

Speaker: Und seit wir die Erotik-Comics machen, hat sich unser Umsatz mit E-Books mehr als verdoppelt.

Speaker: Okay, krass.

Speaker: Ja, hatten wir auch nicht erwartet, dass es so durchschlägt.

Speaker: Aber allein deshalb lohnt es sich für uns, irgendwie das weiterzumachen.

Speaker: Und wir bleiben dabei.

Speaker: Wir machen nicht alles, was man machen könnte, weil vor allem auf dem französischen Markt da auch viel richtig kruder Kram unterwegs ist.

Speaker: Meine Güte.

Speaker: Aber Gabriel Di Caro zumindest hat einen Zeichenstil, den wir sehr, sehr ansprechend finden.

Speaker: Die Storys sind ein bisschen flach, ehrlich gesagt.

Speaker: Aber meine Güte.

Speaker: Und ja, doch.

Speaker: Das wohnt sich.

Speaker: Ja, so sieht es halt für mich auch aus.

Speaker: Also wenn ich dagegen halte, Tausend für eine Nacht und dann die süßeste aller Früchte.

Speaker: Das wirkt wie zwei verschiedene Genres eigentlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Es ist auch irgendwie.

Speaker: Also diese Tausend-eine-Nacht-Sache, das sind halt die Geschichten von Sherazade, die halt alle jetzt überformt sind im Sinne von, dass man halt möglichst viele Nackte dabei zeigen kann.

Speaker: Das ist auch wieder klar.

Speaker: So ähnlich wie die Schöne und das Biest auch.

Speaker: Was ich persönlich nicht so schlimm fand, wie man hätte befürchten können,

Speaker: Ich hatte größere Sorge bei diesem Titel, aber er ist tatsächlich nicht so dramatisch, wie man meinen könnte.

Speaker: Das wäre bei Tausend eine Nacht ähnlich.

Speaker: Wie gesagt, mich holt es nicht so ab grundsätzlich.

Speaker: Aber wir geben uns schon Mühe, da jetzt nicht den krudesten Mist einzukaufen.

Speaker: Ihr könnt euch zumindest sicher sein, dass es jetzt nichts sehr Grenzwertiges ist.

Speaker: Bei den Manara-Titeln lege ich da meine Hand nicht für ins Feuer.

Speaker: Ich glaube, da sind schon sehr, sehr seltsame Sachen drin.

Speaker: Aber bei den neuen Sachen zumindest.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich glaube, dann können wir noch einen ganz kurzen Blick auf Lawmen of the West werfen, wobei das auch eher eine Fortsetzung ist in unserem Sinne.

Speaker: Diese Western-Anthologien von Thiburz Rouget hat man jetzt ja auch schon mehrere von im Programm.

Speaker: Go West Young Men, Gunmen of the West, Indians und jetzt halt Lawmen of the West.

Speaker: Ich glaube, diejenigen, die dieses Konzept schon kennen, die wissen genau, worum es da geht.

Speaker: Jetzt sind es halt die Sheriffs und die Gesetzeshüter.

Speaker: Und vom Prinzip her ist es das Gleiche.

Speaker: Thibauts Sujet hat da so eine durchgängende Kurzgeschichte in Sammlungen geschrieben, die von ganz, ganz, ganz, ganz vielen Western Zeichnern realisiert wurde.

Speaker: Ja, so ist das.

Speaker: Ja, also ich meine, die Zeichnungen sehen okay aus, aber da bin ich halt ähnlich wie bei dem Thriller-Thema eher so ein bisschen raus.

Speaker: Also wenn man mir Western verkaufen möchte, dann muss das ein bisschen cutesier sein als so.

Speaker: Nee, ich bin auch kein riesen Western-Fan.

Speaker: Ich muss auch sagen, dass ich nach Go West Young Man das nicht mehr weitergelesen hatte persönlich.

Speaker: Aber dass das Konzept so tragfähig ist, finde ich interessant.

Speaker: Also dass er halt Jahr um Jahr quasi diese ganzen...

Speaker: muss man sagen, großen Namen dafür requirieren kann.

Speaker: Finde ich schon interessant.

Speaker: Finde ich schon spannend.

Speaker: Aber wir beide können gerne uns den Thunfisch-Teil jetzt angucken, wenn du Lust hast.

Speaker: Wenn du nicht noch irgendwelche Nachträge hast, nachdem ich jetzt wieder so viel gequatscht habe.

Speaker: Nee.

Speaker: Dann blittern wir ein paar Mal um und wären dann bei Christis Tagebüchern.

Speaker: Christis Tagebüchern, ja.

Speaker: Das sieht ja so süß aus.

Speaker: Also muss ich ganz ehrlich sagen...

Speaker: Ich habe irgendwie gedacht, ich hätte das in der Bücherei schon mal stehen gesehen.

Speaker: Jetzt sehe ich aber hier, dass es im Mai erst rauskommt.

Speaker: Also kann das ja wohl nicht passiert sein.

Speaker: Doch, doch, doch.

Speaker: Das ist eine Zweitauflage bei uns.

Speaker: Das war vorher bei Tokio Pop.

Speaker: Okay, okay, okay.

Speaker: Gut, dann habe ich zumindest keine Annunzinationen.

Speaker: Nein, meine hast du nicht.

Speaker: Ja, also ich finde, das klingt gut, das sieht süß aus.

Speaker: Also ich habe halt leider Nichten, die noch deutlich, deutlich, deutlich unter zehn Jahren sind.

Speaker: Aber ja, der Tag wird kommen.

Speaker: Genau, also das ist eine Nachauflage.

Speaker: Wir haben das Format verändert, es sieht jetzt ein bisschen anders aus, aber wir benutzen nach Möglichkeit dasselbe Lettering zum Beispiel.

Speaker: Das ist ja handgelettert streckenweise.

Speaker: Das haben wir uns besorgt und werden das auch so weiterführen.

Speaker: Und wir haben jetzt auch keine neue Übersetzung anfertigen lassen, meine ich.

Speaker: Tatsächlich eine unserer Stumpel-Übersetzerinnen hat das damals auch für Tokio Pop gemacht.

Speaker: Ach ja, okay.

Speaker: Tanja, liebe Grüße, der ich vor kurzem auch hier aufgenommen hatte.

Speaker: Das ist auch super cute.

Speaker: Also das sind, ja, also dass das tolle Geschichten sind, das hat sich im Grunde schon bewährt.

Speaker: Das kann man wirklich jedem Kind in dem passenden Alter in die Hand drücken.

Speaker: Das ist wirklich schön.

Speaker: Was interessant ist, weshalb wir es auch ins Programm nehmen, es geht halt weiter.

Speaker: Es waren ursprünglich, glaube ich, fünf oder sechs Bände.

Speaker: Und die werden jetzt fortgesetzt, die Reihe.

Speaker: Das heißt, wir haben jetzt im ersten Programm ja drei.

Speaker: Ich glaube, wir wollen auch so ungefähr weiter alle zwei Monate einen neuen Band machen.

Speaker: Aber wir gehen dann über die bereits erschienenen hinaus.

Speaker: Ich glaube, ab Band 6 oder ab Band 7 ist es dann neu unveröffentlichtes Material.

Speaker: Ah ja, super.

Speaker: Und das war so der Kicker, weshalb wir gesagt haben, wir fangen die Serie nochmal an.

Speaker: Außerdem macht Tokio Pops nicht mehr.

Speaker: Die sind nicht mehr verfügbar auf dem Markt.

Speaker: Insofern fanden wir das ein ganz hübsches Projekt.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Wenn ihr die Serie schon habt, dann steigt doch gerne spätestens bei den neuen Bänden mit ein.

Speaker: Und ansonsten gerne abbande ein.

Speaker: Wir blättern einmal um zu... Also sieht auch wirklich toll aus.

Speaker: Ja, das ist auch wirklich schön.

Speaker: Kann man nichts mit falsch machen, definitiv.

Speaker: Wir blättern einmal um zu Dino Dessy.

Speaker: Was hältst du von dem Titel?

Speaker: Ja, ist halt sehr gewollt.

Speaker: Okay, okay.

Speaker: Du bist wie Frakturin.

Speaker: Ja, ich verstehe.

Speaker: Die Meinungen in der Redaktion waren sehr gespalten.

Speaker: Ich finde es lustig, aber ich habe auch manchmal etwas stumpfen Humor.

Speaker: Naja, vielleicht raffe ich es ja einfach und nicht richtig.

Speaker: Ich glaube schon, dass du das machst.

Speaker: Ich glaube, das ist wirklich jetzt nicht so.

Speaker: Nee, gut.

Speaker: Also über die Stille kann man streiten, aber den Zeichenstil, ich finde, der ist fantastisch.

Speaker: Der ist phenomenal.

Speaker: Das sieht ganz toll aus.

Speaker: Sehr, sehr, sehr schön.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das steht ja auch dabei für Fans von Greenwood.

Speaker: Ja.

Speaker: Sorry.

Speaker: Nee, sprich ruhig weiter.

Speaker: Sorry.

Speaker: Und auch bei Greenwood war ja auch schon der Zeichenstil einfach so unglaublich gut.

Speaker: Das hat so ein bisschen was von Walter Möhrs irgendwie.

Speaker: Stimmt, stimmt, stimmt.

Speaker: Mit den großen Nasen und den komplett überzogenen Gesichtern.

Speaker: Das ist so, als hätte Walter Möhrs einen etwas weniger expressiven Stil genommen und dann so ein Kinderbuch gezeichnet.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber das macht es halt auch unglaublich ansprechend, finde ich.

Speaker: Es ist total klasse.

Speaker: Es ist total klasse.

Speaker: Es macht auch richtig Spaß zu lesen.

Speaker: Der Autor, Gaetz, den haben wir auch im Programm.

Speaker: Das ist der Autor von Rip, was dir jetzt wahrscheinlich nicht so dein Ding ist, aber das ist eine sehr beliebte Thriller-Serie bei uns.

Speaker: Viele von euch, die zuhören, weiß ich, sind große Fans von der Reihe.

Speaker: Zurecht eine wahnsinnig intelligent gemachte Krimi-Thriller-Comic-Serie in sechs Bänden.

Speaker: wenn man auf sowas steht, total empfehlenswert.

Speaker: Und der hat jetzt aber auch diesen Comic getextet.

Speaker: Ganz anderes Genre.

Speaker: Aber es hat halt einen ähnlichen, etwas absurden Humor.

Speaker: Es ist richtig cool, macht richtig Spaß zu lesen.

Speaker: Schön.

Speaker: Hat dann auch tatsächlich zwischendurch immer so kurze Einschübe, wo irgendwas aus der Urzeit erklärt wird, warum die Insekten so groß waren, warum es so viele Farne gab.

Speaker: Toll, aber das macht es doch auch wirklich interessant, auch für die Großen, die es vielleicht vorlesen oder so.

Speaker: Ja, und es gibt ja ganz viele Kinder, die Dinos total toll finden.

Speaker: Und das holt ihr dann halt auch ab, weil es halt so ein bisschen was Erklärendes ist.

Speaker: Ich glaube, die Tage noch, also ich meine, es war ein Instagram-Post, von daher will ich jetzt nicht darauf, wie war das ist, gehen.

Speaker: Aber da stand, dass Kinder, die sich für Dinos interessiert haben, wohl irgendwie intelligenter sind als die anderen Kinder.

Speaker: Ja.

Speaker: Liebe Eltern und Eltern, diesen Comic könnte also der ausschlaggebende Punkt sein für das intellektuelle Wachstum eurer Kinder.

Speaker: Richtig, richtig.

Speaker: Zugreifen, genau.

Speaker: Er scheint im Oktober allerdings erst, dauert noch ein bisschen.

Speaker: Aber dafür erscheint dann bestimmt der zweite Band auch schon ganz bald.

Speaker: Wir blättern einmal um und haben noch zwei Jugendcomic-Einzelbände, sage ich mal.

Speaker: Einmal die Kinder der Sonnenwände, ein Fantasycomic mit Rollentausch, sage ich mal.

Speaker: Es geht um ein Mädchen, die miteinander befreundet sind und die in so einer Fantasywelt leben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann bleiben sie über Briefe miteinander in Kontakt.

Speaker: Sehr High-Fantasy, sehr Manga-esker Stil.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Sehr ansprechend, möchte ich nur kurz ein... Dir gefällt das, ja?

Speaker: Ja, total, total.

Speaker: Ich finde, das sieht super aus.

Speaker: Also es klingt auch...

Speaker: Ich mag ja Fantasy einfach sehr, sehr gerne.

Speaker: Und das klingt jetzt mal wieder wie eine wirklich interessante Geschichte.

Speaker: Also wenn ich mich bei so einem Klappentext dann gleich frage, oh, warum machen die das denn?

Speaker: Und warum ist das denn so getrennt?

Speaker: Und was steckt denn dahinter?

Speaker: Also wenn da so eine Lore für mich gleich interessant ist, die zu erfragen oder die herauszufinden, dann ja, ist das was Gutes, behaupte ich jetzt mal.

Speaker: Also das Worldbuilding hat mir auch sehr gut gefallen.

Speaker: Ich finde das Artwork auch schön,

Speaker: Ich finde, es ist ein bisschen blass teilweise.

Speaker: Aber vielleicht sieht das im gedruckten Buch auch nochmal anders aus.

Speaker: Das weiß ich nicht so genau.

Speaker: In der Story, in der Lore geht es halt auch viel um Sonne versus Mond und so Licht- und Schattenseiten von allem Möglichen.

Speaker: Insofern macht das schon Sinn, dass es halt einerseits einen sehr hellen Teil gibt und einen sehr dunklen Teil.

Speaker: Das sieht man ja auch in den Charakteren schon.

Speaker: Er ist der Dunkelhaarige.

Speaker: dass er halt irgendwie so ein sehr dunkler Typ ist und sie ein sehr heller Typ ist.

Speaker: Er hat diese glatten Haare wie der Mond und sie hat so strahlenförmiges Sonnenhaar.

Speaker: Das ist alles schon sehr durchkonzipiert, muss man dazu sagen.

Speaker: Das ist schon cool.

Speaker: Abgeschlossener Einzelband erscheint im Juni.

Speaker: Ich wollte nur fragen, ob das abgeschlossen ist, aber du hast es in der Sekunde gesagt.

Speaker: Das ist ein abgeschlossener Einzelband, erscheint im Juni.

Speaker: Richtet sich eher an Jugendliche, so ab zwölf würde ich sagen, vielleicht sogar ein bisschen älter.

Speaker: Ist jetzt nichts direkt für Kinderkinder.

Speaker: Anders als der letzte Comic, den wir uns jetzt in diesem Katalog anschauen, Rückkehr nach Tomiuka.

Speaker: Auch den habe ich gestern tatsächlich erst noch im PDF komplett gelesen.

Speaker: Der ist wirklich, wirklich schön.

Speaker: Ist gut, ja.

Speaker: Ja, der ist auch in Angoulême, also beim wichtigsten Comic-Festival in Frankreich, jetzt ausgezeichnet worden als der beste Jugendcomic.

Speaker: dieses Jahr und vollkommen zu Recht.

Speaker: Das ist eine richtig tolle Abenteuergeschichte über ein Geschwisterpaar, die in der verspotenen Zone von Fukushima, also es spielt in unserer Zeit in etwa, nach dem Nuklearunglück in Fukushima in Japan und es geht um dieses Kinderpaar, diese Geschwister, die Asche ihrer verstorbenen Großmutter

Speaker: zu deren Heimathof, Bauernhof, zurückbringen wollen.

Speaker: Und dieser Hof liegt halt in der Sperrzone, wo man eigentlich nicht rein darf.

Speaker: Und dann raffen sie sich aber halt doch dazu auf und wollen das machen und überreden dann ihre neuen Zieheltern, ich glaube, ihr Onkel und ihre Tante sind das, genau, dazu, dass sie ihnen das ermöglichen und dann kommt es aber alles ein bisschen anders als geplant und dann

Speaker: geht es auch viel tatsächlich um Strahlung zum Beispiel.

Speaker: Also es ist kein Fantasy-Comic.

Speaker: Es geht so ein bisschen um die Geisterwelt, um japanische Folklore auch.

Speaker: Aber das bewegt sich so ein bisschen an der Grenze zwischen, ist das jetzt Fantasy oder auch nicht?

Speaker: Oder ist es nur Vorstellung und Folklore und Mythologie?

Speaker: Das bleibt so ein bisschen vage.

Speaker: Folgt halt so einer Kinderlogik, was ich sehr klug gemacht fand.

Speaker: Und es geht aber auch viel um Realwelt.

Speaker: Es geht dann halt darum, das ist Schwergebiet und sie müssen vor der Polizei irgendwie fliehen und dann treffen sie da so einen Einsiedler in diesem Gebiet, der ihnen halt sagt, ihr könnt hier nicht sein, ihr seid zu jung, ihr riskiert euer Leben, wenn ihr euch zu lange dieser Strahlung aussetzt, aber es ist alles sehr kindgerecht aufbereitet.

Speaker: Okay.

Speaker: Es wird erklärt, aber nicht zu viel und nicht zu detailreich und die Gefahr wird irgendwie bewusst, aber jetzt auch nicht auf so eine Art und Weise, die halt sagt, oh Gott, ihr sterbt innerhalb der nächsten halben Stunde, wenn ihr hier bleibt.

Speaker: Das ist wirklich, wirklich klug gemacht, hat mir richtig gut gefallen.

Speaker: Das klingt gut.

Speaker: Und was ist mit dem, also aus dem Cover ist ja dieses einäugige Baby zu sehen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also der kleinere, der Junge von den beiden glaubt halt noch an Yo-Kai, diese Geister.

Speaker: Das ist einer davon.

Speaker: Okay, okay.

Speaker: Es ist dann so ein bisschen...

Speaker: Also ich will jetzt nicht spoilern, ob das jetzt real ist oder nicht, das bleibt so ein bisschen vage, sage ich mal, aber innerhalb dieser kindlichen Logik, er ist der Jüngere von den beiden und in seiner Welt, die Geschichte wird größtenteils aus seiner Perspektive so mehr oder weniger erzählt, gibt es diese Kreaturen halt.

Speaker: Und die sind für ihn auch eine Möglichkeit, mit ihrer Großmutter zu kommunizieren und sich in dieser Welt halt zurechtzufinden.

Speaker: Aber ob das jetzt aus einer Erwachsenensicht real ist, wenn man Anführungszeichen drum setzt, weiß nicht.

Speaker: Verstehe.

Speaker: Aber das macht den Comic, finde ich, halt auch so ein bisschen All-Age-mäßig.

Speaker: Und gute Kindercomics oder gute Jugendromane sind ja auch für Erwachsene irgendwie noch unterhaltsam.

Speaker: Und Rucki Anachimilioca passt da voll rein.

Speaker: Also, ganz große Empfehlung von mir.

Speaker: Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Freude dabei, einen Comic zu lesen, der eher für jüngere Leser geschrieben ist.

Speaker: Ich hoffe, dass der gut ankommt bei unserer Leserschaft.

Speaker: Der erscheint ja auch jetzt demnächst schon.

Speaker: Wenn du auswählen müsstest, also Else, die Serie oder Tomioka, welches fändest du besser?

Speaker: Boah.

Speaker: Boah, schwierig.

Speaker: Ich glaube trotzdem L, ehrlich gesagt, weil es zeichnerisch mich mehr abgeholt hat.

Speaker: Also Rückkehr nach Tomi-Yuka ist ein sehr gefährlicher Zeichenstil, aber nicht so ausgefallen wie L. Und L ist nochmal einen Ticken klüger geplottet.

Speaker: Also die Art und Weise, wie L erzählt es, ich finde es immer noch schwer zu beschreiben, was daran so genial ist, aber es ist halt wirklich gut gemacht.

Speaker: Tomioka finde ich vor allem spannend, weil es halt dieses sehr ernste Thema auf eine sehr gute Art und Weise aufbereitet.

Speaker: Und gerade wenn man Anime vielleicht auch mag, holt einen natürlich der Zeichenstil auch noch ein bisschen mehr ab.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Schwer zu vergleichen, aber eine berechtigte Frage auf jeden Fall, ja.

Speaker: Ja, ich glaube, wir sind durch.

Speaker: Wir sind durch, Steffi.

Speaker: Wir haben richtig gut Zeit gemacht auch.

Speaker: Jetzt so aus dem Bauch raus, wenn ich die Programmung zurückgeben darf, aus den Neuheiten, die wir jetzt so durchgekommen sind, was wäre so dein Highlight, dein großes Highlight?

Speaker: Das wäre schon tatsächlich Blasphemous.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Also da freue ich mich, glaube ich, wirklich am allermeisten drauf.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und Caravaggio, da habe ich auch schon Lust drauf.

Speaker: Also das ist jetzt nicht so die ganz große Freude, aber so einer, wo ich denke, boah, ja, also in der Sekunde, in der mir der im Comicladen begegnet, werde ich ihn definitiv einpacken.

Speaker: Also das interessiert mich jetzt einfach.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Das sind nämlich andere Bände, als ich empfohlen habe.

Speaker: Das ist immer super.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Ich hoffe, ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, hattet auch Spaß und habt jetzt ein bisschen mehr Überblick über unseren Neuheitenkatalog und was euch davon interessieren könnte oder auch nicht.

Speaker: Hast du denn auch Lust, nochmal die Schlussfragen mit mir zu machen?

Speaker: Na klar.

Speaker: Ist jetzt ja nicht das erste Mal tatsächlich, aber vielleicht hast du ja noch ein paar andere Antworten gefunden.

Speaker: Du hast es mehr aufgetragen, dass ich andere Antworten finden soll.

Speaker: hat das doch nicht, es klingt jetzt so freundlich gebeten habe ich.

Speaker: Nein, das stimmt, ich habe da eine relativ klare Ansage gemacht.

Speaker: Ja, ist ja kein Spaß hier.

Speaker: Aber wenn du möchtest, hast du auch noch die Gelegenheit zu einer Gegenfrage, weil du noch mal eine hättest.

Speaker: Ja, also ich persönlich nicht, aber ich habe dann halt einfach mal so ein paar comic-affine Menschen gefragt, ob die vielleicht eine Frage hätten.

Speaker: Deswegen habe ich jetzt hier zwei kleine Fragen.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Also das eine wäre, warum ist Splitter nicht mehr bei Nextory?

Speaker: Ich erinnere mich noch, dass du mir damals ja gesagt hast, weil ich hatte ja generell nach den E-Books gefragt.

Speaker: Und da hattest du ja gemeint, das wäre so ein Lizenzending.

Speaker: Und das hast du vorhin ja auch nochmal wiederholt.

Speaker: Aber da es jetzt gezielt wirklich um Nextory geht...

Speaker: Ballere ich es nochmal raus?

Speaker: Ja, nee, super, super gute Frage.

Speaker: Auf jeden Fall habe ich irgendwann mal im Newsletter kurz erwähnt, aber das ist halt immer das Problem, dass man sowas nicht alle umfassend kommunizieren kann an alle Leute, die es vielleicht interessiert.

Speaker: Das ist genau das, was ich meinte.

Speaker: Nextory oder Nextory ist ja ein Streaming-Anbieter, ne?

Speaker: Ich gehe da jetzt nicht zu sehr ins Detail, weil es wirklich uninteressant und nervig ist, aber die Abrechnung von E-Books ist eine Wissenschaft für sich.

Speaker: Wenn du ein Buch im Laden kaufst, dann kannst du halt richtig klar sagen, okay, der Preis ist halt festgelegt, im Fall von Büchern ja auch tatsächlich durch die Verlage.

Speaker: Wir haben ja in Deutschland eine Buchpreisbindung.

Speaker: Und dann ist halt von vornherein klar, okay, so und so viel Prozent verdient der Laden, so und so viel Prozent verdient der Distributor, so und so viel Prozent verdient der Verlag und so und so viel Prozent landet dann letztendlich bei den Lizenzgebern beziehungsweise bei den KünstlerInnen.

Speaker: Ein E-Book ist nicht preisgebunden.

Speaker: Also ist preisgebunden, aber ein E-Book-Preis kann man im Nachhinein besser verändern.

Speaker: Deshalb gibt es bei E-Books ja auch Preisaktionen,

Speaker: Und E-Books kann man halt auch streamen.

Speaker: Und im Streaming kann jede Plattform mehr oder weniger selber festlegen, wie das abgerechnet wird.

Speaker: Und da gibt es die wildesten Varianten.

Speaker: Da wird dann nach Minuten abgerechnet, da wird nach Seiten abgerechnet, prozentual oder absolut.

Speaker: Da wird dann irgendwie abgerechnet, so ein bisschen wie bei Spotify, das wohl auch ist, ab Seite 20 abgerechnet.

Speaker: Bezahlt man dann den, kriegt man den kompletten Preis ausgezahlt, alles vorher nicht oder auch nicht oder mal ist es so, mal ist es so.

Speaker: Letzten Endes kriegen wir von unserem E-Book-Distributor

Speaker: bei Streaming-Sachen einfach irgendwie so gesagt.

Speaker: Und wir kriegen so eine ewig lange Liste, wo dann halt gesagt wird, ja.

Speaker: Und Titel XY wurde auf Nextory dem und dem Datum für so und so viele Seiten gestreamt.

Speaker: Und dafür kriegt ihr 23 Cent und 7 Zentimen.

Speaker: So mehr oder weniger.

Speaker: Und das kannst du halt nicht hinterfragen.

Speaker: Das ist dann halt so.

Speaker: Und deshalb haben wir von unseren Lizenzgebern jetzt zum Jahreswechsel von den anderen Verlagen,

Speaker: In Frankreich, die haben dann halt irgendwann, aus ihrer Sicht halt zu Recht, dann hat irgendwann gesagt, ja, wir möchten das nicht mehr.

Speaker: Wir möchten nicht, dass unsere E-Books, die ihr von uns lizenziert habt, in Streaming-Angeboten auftauchen.

Speaker: Und dann mussten wir sie halt rausnehmen.

Speaker: So, und Nextory ist eine von diesen Streaming-Plattformen.

Speaker: Google Books ist auch Streaming-Plattform.

Speaker: Da mussten wir die alle mehr oder weniger kurzfristig entfernen oder entfernen lassen und deshalb taucht das dann nicht mehr auf.

Speaker: So, man könnte jetzt natürlich sagen, ja, dann verhandelt mit den französischen Lizenzgebern doch andere Verträge.

Speaker: Wenn ihr da Lust zu habt, dann macht das sehr gerne für uns.

Speaker: Wir haben da nicht die Zeit für und die Energie.

Speaker: Wir haben ungefähr 70 Lizenzgeber überall auf der Welt.

Speaker: Und mit jedem von denen ein einzelnes Agreement auszuhandeln, dass wir Streaming machen dürfen, wo wir ehrlich gesagt fast kein Geld dran verdienen.

Speaker: Streaming ist von unserer Seite ein Service in Richtung der Leserschaft, den wir gerne anbieten würden.

Speaker: In Bibliotheken dürfen wir das auch noch.

Speaker: Also ihr findet Splitter Comics weiterhin in Bibliotheken.

Speaker: Das ist okay.

Speaker: Das konnten wir quasi davon rausnehmen lassen.

Speaker: Aber im Streaming werdet ihr die auf absehbare Zeit nicht mehr finden.

Speaker: Das hat auch damit zu tun, dass halt über die Erotik-Comics unsere Umsätze relativ stark gestiegen sind und dann halt mehr Leute nachgefragt haben.

Speaker: Ja, ist keine Antwort, mit der wir selber so happy sind.

Speaker: Ich persönlich, ich betreue ja unser E-Book-Segment unter anderem, würde gerne unsere Comics im Streaming haben, aber es geht halt nicht mehr.

Speaker: Ist halt leider so.

Speaker: Ja, das ist die etwas ausführlichere Antwort dazu.

Speaker: Nee, super.

Speaker: Perfekt.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Ja klar, kein Problem.

Speaker: Wie gesagt, es ist auch kein Geheimnis, aber ja, es ist halt die Situation, in der wir uns befinden.

Speaker: Klar.

Speaker: Und die zweite Frage?

Speaker: Und die zweite Frage ist, wann kommt das Finale von Black Hammer?

Speaker: Boah, auch so eine, ja, wow, du hast wirklich aufmerksame Leute in deinem Umfeld.

Speaker: Stark.

Speaker: Black Hammer, Band 8, das Ende, ist tatsächlich, während wir hier sprechen, in der finalen Produktion.

Speaker: Wir planen, meine ich, ihn im Mai zu veröffentlichen.

Speaker: Ähm,

Speaker: Aber das ist vorbehaltlich dessen, dass wir noch ein Approval brauchen.

Speaker: Deshalb steht auf unserer Seite auch immer noch, dass der auf unbestimmte Zeit verschoben ist, weil wir mit Dark Horse einfach überhaupt keine Arbeitsgrundlage mehr haben.

Speaker: Also es ist unmöglich, mit denen zu kommunizieren.

Speaker: Wir haben Ewigkeiten auf den Vertrag für Black Hammer 8 gewartet.

Speaker: Dann haben wir Ewigkeiten darauf gewartet, dass wir die Daten bekommen.

Speaker: Jetzt haben wir die Daten und die Übersetzung und haben das Ding auch größtenteils fertig gemacht, aber ob und wann wir das Approval dafür kriegen werden, und vorher können wir es ja nicht drucken, steht in den Sternen.

Speaker: Also ich weiß es nicht.

Speaker: Dark Horse hatte das auch, glaube ich, im Podcast schon mehrfach erwähnt, mit den US-Verlagen zusammenzuarbeiten wird immer schwieriger.

Speaker: Und sei es jetzt Boom Studios oder Nickelodeon oder Dark Horse ist ehrlich gesagt der heftigste Fall, weil man da wirklich das Gefühl hat, da wechseln alle drei Tage die Ansprechpartner und die linke Hand weiß nicht, was die rechte macht und niemand fühlt sich zuständig für irgendwas.

Speaker: Image Comics geht sogar noch halbwegs mit Image, wo zum Beispiel Standstill herkommt.

Speaker: Da kommt man noch zurecht, aber inzwischen, wir wissen es nicht mehr.

Speaker: Es ist sehr frustrierend und nervig und ja, nominell könnten wir Black Hammer jederzeit veröffentlichen, aber wir werden das nicht in Druck geben, bevor wir nicht explizit das Okay haben aus den USA.

Speaker: weil wir wirklich nicht davon ausgehen können, dass die da irgendwie mit uns noch eine sinnvolle Zusammenarbeit machen.

Speaker: Unfassbar eigentlich.

Speaker: Das ist krass, ja.

Speaker: Es ist richtig krass.

Speaker: Es ist vor allem auch den Kreativen gegenüber echt ein Schlag ins Gesicht.

Speaker: Die ja eigentlich auch wahrscheinlich Interesse daran haben, dass ihre Sachen im Ausland erscheinen.

Speaker: Aber...

Speaker: Ich weiß auch nicht.

Speaker: Also wir wüssten als Verlag nicht, dass wir Dark Horse jetzt irgendwie quergekommen wären.

Speaker: Wir haben meines Wissens da jetzt uns nichts zu Schulden kommen lassen.

Speaker: Aber da ist irgendwie so viel in der Branche bei ein paar Verlagen halt im Umbruch und kaputt gegangen.

Speaker: Kein Plan.

Speaker: Kein Plan.

Speaker: Sehr ärgerlich, ja.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ja, das ist auch wieder eine frustrierende Antwort, aber leider die Wahrheit.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Gut, aber ich hoffe, das kannst du gerne so weitergeben.

Speaker: Oder ich hoffe natürlich, dass deine beiden Kontakte da den Spittacast hören.

Speaker: Das wäre natürlich noch besser.

Speaker: Natürlich, natürlich werde ich darauf verweisen.

Speaker: Ja.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Und dann, Steffi, lass uns doch zum zweiten Mal auf die Schlussfragen eingehen.

Speaker: Du weißt ja schon, was kommt.

Speaker: Ich bin gespannt, was du mitgebracht hast.

Speaker: Steffi, deine zweiten drei Comics, Mangas oder Graphic Novels, die du jetzt bei deinem zweiten Ausflug auf die einsame Insel mitnehmen würdest, welche wären das?

Speaker: Das wäre diesmal die Unschlagbar-Trilogie.

Speaker: Oh, ja.

Speaker: Geil.

Speaker: Und Nausicaa of the Valley of Winds.

Speaker: Aha, ja.

Speaker: Sagt dir das was?

Speaker: Als Comic, nicht nur als Film.

Speaker: Ja, also da gab es so, ich glaube, vierbändige Graphic Novel.

Speaker: Ich meine, dass das jetzt gerade irgendwann auch wieder irgendwo neu aufgelegt wird.

Speaker: Aber gab es schon zu einer Zeit, als Mangas hier eigentlich noch gar nicht so richtig verkauft worden sind.

Speaker: Also auch noch richtig rumgelesen sozusagen.

Speaker: Also aus unserer Perspektive richtig rumgelesen.

Speaker: Als sie noch ummontiert wurden.

Speaker: Genau.

Speaker: Richtig fette Dinger waren das.

Speaker: Das heißt, da ist man auch einen Moment mit beschäftigt, wenn man sich da durcharbeiten soll.

Speaker: Und dann würde ich natürlich den Cursed Princess Club.

Speaker: Haben wir vorhin schon ganz kurz drüber gesprochen.

Speaker: Bei euch aus dem Manga-Programm.

Speaker: Denn da ich ja jetzt wieder für lange Zeit auf einer einsamen Insel bin, ich muss ja irgendwie die Zeit totschlagen.

Speaker: Und eine lange Serie ist da sicherlich gut.

Speaker: Cursed Princess Club, ein Webtoon aus unserem Splitter-Manga-Programm.

Speaker: Ich mache mich einfach mal wieder transparent.

Speaker: Wir hatten im Vorgespräch vorhin eigentlich kurz gesagt, dass ich Steffi nach ihren Lese-Highlights frage und dann auch direkt frage, ob aus dem Splitter-Manga-Plus-Programm sie etwas interessiert.

Speaker: Das habe ich direkt nicht gemacht.

Speaker: Stimmt.

Speaker: So sehr kann man sich auf Absprach mit mir verlassen.

Speaker: Sehr professionell, dass du es jetzt nach hinten raus einfach mal so einbringst, so nonchalant, brillant.

Speaker: Genau, Purse Princess Club habe ich, glaube ich, auch im Gespräch mit Frieda gesagt, freue ich mich auch tatsächlich drauf.

Speaker: Diese Webtoons aus unserem Sprit-Manga-Plus-Programm finde ich alle sehr lustig.

Speaker: Ja, coole Wahl.

Speaker: Unschlagbar, für diejenigen, die es nicht wissen, bei Carlson Comics erschienen in drei Bänden.

Speaker: Einer der brillantesten Comics, die ich je gelesen habe.

Speaker: Absolut.

Speaker: Also spielt perfekt mit dem Medium und ist auch ein unfassbarer Aufwand, den die Kollegen bei Carlson damals gemacht haben, diese Comic-Alben zu erstellen.

Speaker: Schade eigentlich, dass es damit nicht mehr weiterging.

Speaker: Ja, sehe ich auch so.

Speaker: auch verständlich irgendwo, aber wenn ihr mal einen Comic lesen möchtet, der euch zeigt, wie ein Comic funktioniert...

Speaker: Dann unschlagbar.

Speaker: Ganz toll.

Speaker: Sehr, sehr schöne Wahl.

Speaker: Das finde ich gut.

Speaker: Du darfst dir nochmal einen Comic wünschen.

Speaker: Einen Comic, den es noch nicht gibt, den es aber unbedingt geben sollte.

Speaker: Mal wieder.

Speaker: Welcher wäre es?

Speaker: Ja, da muss ich jetzt auch wieder zurückgreifen, weil eigentlich, also das hatte ich mir vorher schon überlegt, aber wir haben jetzt eigentlich das Thema fast schon angerissen gehabt an irgendeinem Punkt.

Speaker: Also am Anfang.

Speaker: Aber ich hatte mir nämlich gedacht, dass ich das eigentlich cool fände, wenn es nicht nur zu den Nibelungen, sondern auch zu den anderen Wagner-Opern Comics gäbe.

Speaker: Aber eben nicht, so wie wir es am Anfang besprochen haben, 1 zu 1 Umsetzungen, sondern Comics über die Stoffe.

Speaker: Weil ich finde, der hat, also jetzt mal abgesehen von seiner antisemitischen Haltung und sonstigen Problemen, die er in seinem Leben hatte, wirklich ihn mal komplett außen vor gelassen.

Speaker: Das, was er da halt gemacht hat an Opern, das sind halt Fantasy-Stoffe pur.

Speaker: Und wenn man die ein bisschen bearbeiten würde, also ob das jetzt irgendwie der fliegende Holländer ist oder Lone Green oder so, da könnte man echt geiles Zeug draus machen, denke ich mir.

Speaker: Weil, ja, also das ist halt...

Speaker: als Rohmaterial für Fantasy-Freunde eigentlich brillant.

Speaker: Und da würde ich mir halt was wünschen.

Speaker: Ich hatte sogar, finde ich super, finde ich einen sehr, sehr coolen Ansatz.

Speaker: Eigentlich wirklich schade, dass es immer nur der Ring des Niebelungen ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich hatte mal so eine ähnliche Überlegung in Bezug auf mittelalterliche Aventüren.

Speaker: Also man kennt ja irgendwie so die Arthussage als Begriff.

Speaker: Ich komme jetzt gerade darauf, weil Parsifal ja auch eine Wagner-Oper ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich habe mir mal überlegt, es gibt ja so einen ganzen Sagenzyklus von diesen ganzen Ritter, die ja Tafelröle, die haben ja alle ihre eigenen Abenteuer gehabt.

Speaker: Ja.

Speaker: Gawain, Gareint und so weiter.

Speaker: Genau, der grüne Ritter und diese ganzen Aventüren, warum es die eigentlich nicht in Comic-Form gibt.

Speaker: Das schreibt sich auch eigentlich von selber.

Speaker: Absolut, da wäre ich auch dabei.

Speaker: Mittelalterliche Sankt-Spruch-Dichtung von Kriterien der Träume.

Speaker: Ich habe mal Medievistik studiert, merkt man vielleicht.

Speaker: Zum Beispiel der Parzival halt auch.

Speaker: Finde ich einen sehr coolen Wunsch.

Speaker: Ja, ist ja richtig nice.

Speaker: Ein Kreativ-Team darfst du auch nochmal zusammensetzen.

Speaker: Und zwar würde ich diesmal als Zeichner den Mike Mayhack nehmen.

Speaker: Oh, wer ist das denn?

Speaker: Ein Comic-Falter?

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Okay, blöde Frage.

Speaker: Was hat der so gemacht, was ich vielleicht... Okay, also das Letzte, was ich von ihm in der Hand hatte, war Spider-Mans tierische Abenteuer, ein Kindercomic für wirklich kleine Kinder.

Speaker: Okay.

Speaker: In erster Linie kenne ich den ansonsten von Instagram.

Speaker: Der hat einen ganz super süßen Zeichenstil.

Speaker: Ganz oft Superhelden, also hauptsächlich Superhelden, aber schon so ein bisschen.

Speaker: Es geht in die Chibi-Richtung, nicht ganz umgesetzt.

Speaker: Super duper cute.

Speaker: Und dieses Spider-Mans-tierische Abenteuer, das war einfach sowas von der Höhepunkt von süß.

Speaker: Ja, kann ich kaum in Worte fassen.

Speaker: Wie...

Speaker: Zuckrig und knutschig, das war, wie gut es auch angekommen ist bei der Zielgruppe, für die es gedacht war.

Speaker: Von daher hätte ich den gerne als Zeichner.

Speaker: Und um das Ganze jetzt ein bisschen komisch zu machen oder dem ein bisschen Würze zu verleihen, hätte ich gerne Dorothy Parker als Autorin.

Speaker: Sagt dir Dorothy Parker was?

Speaker: Ich bin ehrlich gesagt auch nicht.

Speaker: Okay, das ist eine Autorin, die hat mit Comics nichts am Hut.

Speaker: Also die hat Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, war aber so in den 20er, 30er, 40er Jahren, ich glaube noch ein bisschen darüber hinaus, die war sehr bekannt dafür, dass sie eine sehr spitze Zunge hat, sehr auf den Punkt formuliert hat und ihre Wortwitze auch so ein bisschen over the top waren.

Speaker: Okay, das klingt gut.

Speaker: Die ist aber, was lebt die noch?

Speaker: Die ist verstorben.

Speaker: Also diese Kohle-Auto-Kooperation, das wird definitiv nichts werden, aber fände ich ganz schön.

Speaker: Weil es wäre halt wirklich dieser extrem süße Stil mit diesem ganz scharfen, pointierten, also ich weiß nicht, wie diese zwei Menschen sich jemals auf eine Story einigen würden, aber ja, das Ergebnis würde ich gerne sehen.

Speaker: Hat die denn so gesellschaftskritische Sachen geschrieben?

Speaker: Oder was würdest du davon erwarten?

Speaker: Oder soll sie einen Superhelden-Comic schreiben?

Speaker: Also darauf würde es ja wahrscheinlich hinauslaufen mit Mike Mayhack dann.

Speaker: Also auch Gesellschaftskritik, die war auch sehr in der 60er-Jahre-Bewegung, also Black Lives Matter hieß es ja damals noch nicht, war die sehr engagiert.

Speaker: in erster Linie war sie aber einfach sehr scharfzüngig.

Speaker: Also sie hat, wenn sie irgendwo eine Schwachstelle gesehen hat, dann hat sie den Rotstift rausgenommen und hat das dick umrandet.

Speaker: Also das ist jetzt auch nicht alles nur sympathisch, was sie da gemacht hat.

Speaker: Es war aber eine sehr intelligente Form von Diss, die sie ausgeteilt hat.

Speaker: Ja, das klingt sympathisch, finde ich gut.

Speaker: Ich fand eigentlich bislang alles, was ich von ihr gelesen habe, ziemlich super.

Speaker: Ja, nice.

Speaker: Da habe ich zwei neue KünstlerInnen kennengelernt.

Speaker: Das ist doch super.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Für sowieso Clash der Stile bin ich immer zu haben.

Speaker: Absolut.

Speaker: Einen kleinen Werbeblock.

Speaker: Du hast jetzt eigentlich schon so viel.

Speaker: Du hast jetzt Western Love auch schon wieder empfohlen.

Speaker: Willst du noch irgendwas empfehlen?

Speaker: Ich kann weitermachen, ja.

Speaker: Nur wenn du willst.

Speaker: Und zwar ist das jetzt auch wieder etwas, was ich eigentlich noch nicht gelesen habe, worauf ich mich aber so richtig freue.

Speaker: Und deswegen empfehle ich das jetzt einfach mal.

Speaker: Ich habe echt Bock auf Haus Corino.

Speaker: Oh, okay.

Speaker: Mich hat ja Haus Harkonnen, das interessiert mich ja überhaupt nicht.

Speaker: Und bei Haus Atreides habe ich ja das Gefühl, eigentlich weiß ich alles schon, was ich wissen möchte.

Speaker: Aber Haus Corino, über die weiß ich halt nichts.

Speaker: Also da freue ich mich echt richtig drauf.

Speaker: Ich habe halt die ganz große Hoffnung, dass das irgendwie in sich geschlossen ist.

Speaker: Also dass ich dann nicht mit meinen drei Haus Corino-Bänden irgendwann hier sitze und denke, oh, mir fehlen zwei Drittel der Story.

Speaker: Das kann ich ja gar nicht beantworten, ehrlich gesagt.

Speaker: So ad hoc.

Speaker: Dafür ist es zu lange her, dass ich... Interessante Frage.

Speaker: Also House Corino 1 ist ja schon erschienen.

Speaker: Weiß ich jetzt gar nicht.

Speaker: Kurz zum Abholen für die Leute, die es jetzt gerade nicht wissen.

Speaker: Das ist das dritte Dune-Spin-Off.

Speaker: Dune House Corino, meinst du, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Kann ich dir gerade nicht sagen.

Speaker: Okay, nee, ist auch gar kein Problem.

Speaker: Also ich habe es ja mehr so in den Raum geschmissen.

Speaker: Aber ich hätte dann noch eine Frage an dich, die sozusagen eine Empfehlung vielleicht für mich beinhaltet.

Speaker: Und zwar schawenzel ich immer schon so ein bisschen um Pendragon herum.

Speaker: Und jetzt habe ich gesehen im Katalog oben, dass das eine Empfehlung von dir war.

Speaker: Kannst du da irgendwie noch so zwei, drei Sätze zu sagen?

Speaker: Also ich finde, habe ich auch in der B-Folge, wenn ihr da gleich weiterhören möchtet.

Speaker: Nein, nein, nein, jetzt kann ich gerne noch mal was zu sagen.

Speaker: Rede ich gerne drüber.

Speaker: Ich finde Pendragon vor allem atmosphärisch geil, weil ich die Zeichenstil auch geil finde.

Speaker: Also ich bin eigentlich mehr Team Sci-Fi als Team Fantasy, aber ich habe halt eine Schwäche für so Bombast-Fantasy teilweise.

Speaker: Und Pendragon spielt halt auch so an so einem Scheitelpunkt zwischen Fantasy und History, so ein bisschen, weil es halt einerseits um Clan-Strukturen geht und den Widerstand der Briten gegen die Römer und dann ist das alles so ein bisschen düster überarbeitet.

Speaker: Aber es ist halt schon Fantasy, weil dann die Arthus-Sage, also Uta Pendragon ist ja quasi der, der, der, nee, nicht der Vorfall, ich weiß gar nicht, was ist der für Arthus, der Vater von Arthus, ne?

Speaker: Genau.

Speaker: Also Arthus Pendragon ist der volle Nabe von Arthus sozusagen.

Speaker: Und dann geht es halt darum, wie Merlin den Kriegsherren Arthos Pendragon dazu kriegen will, das Schwert zu nehmen und zum Herrscher der Briten zu werden.

Speaker: Und ich finde das halt irgendwie cool, dass diese Sage in so einen Fantasy-Drama

Speaker: Kontext gepackt wird und die Herren vom See ist dann halt auch so ein uraltes mythisches Wesen, die um ihren Beistand angefläht werden muss und dann gibt es eine riesige Schlacht zwischen den Römern und dann kommen die Wikinger irgendwie noch von der Seite reingegrätscht und belagern das britische Reich und das ist aber alles halt auch in so einem bombastischen Zeichenstil gehalten.

Speaker: Jede Seite ein Kunstwerk

Speaker: So wie ein bisschen vom Stil her, wie auch die Aquilon-Sachen, aber nicht so bunt, sondern rauer, rüber.

Speaker: Und mich holt das einfach sehr ab.

Speaker: Das passt für mich irgendwie.

Speaker: Ich kann mich damit hinsetzen und weiß, ich habe da einen richtig guten Leseabend bei.

Speaker: Okay.

Speaker: Das ist jetzt nicht historisch, aber auch sicherlich nicht der Arthus-Mythologie entsprechend unbedingt.

Speaker: Aber auf dieselbe Art und Weise, wie ich Elerick einfach so genießen kann, weil es halt irgendwie so eine Art von Fantasy ist, die mir Spaß macht, kann ich halt auch Pendragon sehr genießen.

Speaker: Ja, sehr gut.

Speaker: Da hast du mir jetzt eigentlich genau verraten, was ich auch wissen wollte.

Speaker: Ja gut, okay.

Speaker: Also ich finde es halt immer schade, wenn die Arthus-Sage ohne Fantasy-Elemente, also gerade so diese klassischen, der Merlin, die Herren vorm See und so weiter, wenn sowas irgendwie alles rausgestrichen wird zugunsten der Historie, die ja eigentlich auch so ein bisschen vage ist, wenn man es mal genau nimmt, weil ich finde, das gehört da irgendwie hin und ja, also hast du mir jetzt beantwortet.

Speaker: Es fühlt sich für mich, also ich würde es mal sagen, es fühlt sich sehr erwachsen an, weißt du?

Speaker: Also die Welten von Aquilon, das ist natürlich auch Fantasy für Erwachsene, klar, das ist nichts für Kinder, aber das ist halt so High-Fantasy, da gibt es dann die Elfen und die Zwerge und die Orks, die fluchen die ganze Zeit und dann wird ein Krieg geführt und wir machen eine Abenteuerreise und Pendragon, da geht es halt nicht um eine Heldenreise, sondern um den

Speaker: Darum, dass Merlin irgendwie eine Vision für die Zukunft von Großbritannien hat.

Speaker: Und dann muss er aber den Kriegsherren Arthus davon überzeugen, so Achill-mäßig sein Privatleben beiseite zu legen, um sein Schicksal zu erfüllen.

Speaker: Und das hat alles irgendwie so eine Bedeutungsschwangerheit, die natürlich...

Speaker: irgendwo trotzdem einfach fantastisch und ein bisschen egal ist, aber in der Fiktion macht mir das Freude.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Und dann empfiehle uns doch gerne auch nochmal etwas, was kein Comic war, was dich in letzter Zeit begeistert hat.

Speaker: Da habe ich aber leider gar nichts.

Speaker: Ich muss dazu sagen, wenn du mich vor einem Monat gefragt hättest, dann hätte ich gesagt, wahrscheinlich werde ich dann Daredevil Born Again empfehlen.

Speaker: Aber ganz ehrlich, ich komme irgendwie im Moment zu nichts.

Speaker: Also ich habe gefühlt seit einem Monat keinen Film mehr gesehen und keine Serie und gar nichts, weil ich zu überhaupt nichts komme.

Speaker: Und von daher, ich habe überhaupt keine...

Speaker: Neutige Empfehlung, I'm sorry.

Speaker: Ich schäme mich auch.

Speaker: Ach, Quatsch, das muss ich für schämen.

Speaker: Das Problem mit dem, dass man zu wenig Zeit für zu viele Stunden im Tag hat, das kenne ich ja.

Speaker: Also, machst du nichts.

Speaker: Ich überlege jetzt fieberhaft, ich bin jetzt natürlich unvorbereitet, ob ich irgendwas empfehlen kann.

Speaker: Aber mir fällt auch nichts ein.

Speaker: Also, irgendwie...

Speaker: dann müsst ihr uns Sachen empfehlen.

Speaker: Schreibt uns doch eure Empfehlungen an splittercast at splitter-verlag.de oder ich schoffiert euch in den Social Media Kommentaren darüber, wie das sein kann, dass wir beide hier nichts beizusteuern haben.

Speaker: Aber wir haben jetzt auch schon echt viele Comics empfohlen.

Speaker: Das muss ja auch für irgendwas wert sein.

Speaker: Oh, ich kann sagen, ich gehe nächste Woche ins Kino in Mickey 17, den neuen Film von

Speaker: Dem Regisseur von Parasite, dessen Namen ich peinlicherweise jetzt nicht parat habe.

Speaker: Bong Joon-ho, irgendwie so.

Speaker: Ja, ja, ja, ja.

Speaker: Warte, das lasse ich nicht so stehen, das will ich kurz.

Speaker: Bong Joon-ho, wahrscheinlich spricht man das anders aus.

Speaker: Ja.

Speaker: Koreanischer Regisseur mit Robert Pattinson an der Hauptrolle.

Speaker: Da freue ich mich sehr drauf.

Speaker: Da habe ich sehr viel Bock drauf.

Speaker: Ich glaube, das erste Mal auch jetzt seit ungefähr drei Jahren, dass ich ins Kino gehe.

Speaker: Oh, wow.

Speaker: Nein, nein, nein, das stimmt nicht.

Speaker: Ganz so schlimm ist es nicht.

Speaker: Ganz so schlimm ist es nicht.

Speaker: Aber ich komme da wirklich selten zu.

Speaker: Da freue ich mich sehr drauf.

Speaker: Ich hoffe, der ist gut.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Aber dann hast du vielleicht ja trotzdem noch einen nerdigen Wunsch dabei.

Speaker: Einen zweiten.

Speaker: Ja, also mein nerdiger Wunsch wäre jetzt eher so in die Richtung von... Ich fände es halt cool, wenn es weniger...

Speaker: so Fan-Streitigkeiten grundsätzlich gäbe.

Speaker: Das ist jetzt ein nerdiger Wunsch, nicht zu sagen, als Universum, denn das kann mir ja kein einer Mensch liefern.

Speaker: Wenn weniger, also was ich halt auf Social Media viel zu viel sehe, sind dieses permanente Runtergemache von allem Möglichen.

Speaker: Und ich meine, Kritik ist ja

Speaker: bei den meisten Projekten auch angebracht.

Speaker: Also gehört da ja auch hin.

Speaker: Aber ich fände es irgendwie schön, wenn so die Leute, die halt Fans von irgendetwas sind, ob es jetzt Comic-Fans sind oder Superhelden-Fans oder Superhelden-Filme-Fans oder whatever.

Speaker: Also das sind ja alles sich überlappende Genres.

Speaker: Wenn es da ein bisschen mehr, hey, wir zelebrieren zusammen irgendetwas und weniger, was sind das schon wieder für einen Scheiß, gäbe.

Speaker: Das finde ich, also gerade im Moment, wo so die Weltlage einfach so ein bisschen angespannt ist und man denkt, oh Gott, da fände ich das halt irgendwie schön, wenn nicht auch noch ein Hobby mit so viel Gift, mit so viel versprühtem Gift beladen würde.

Speaker: Das finde ich einen sehr, sehr schönen Wunsch, den ich auch einfach mal so unkommentiert stehen lassen möchte, ehrlich gesagt.

Speaker: Da schließe ich mich definitiv an.

Speaker: Da geht viel Energie verloren, die man woanders besser anbringen könnte.

Speaker: Steffi, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, auch noch jetzt für die Schlussfragen.

Speaker: Danke, dass du nochmal dabei warst.

Speaker: Ja, danke fürs Einladen.

Speaker: Ich habe mich doch gefreut.

Speaker: Ja, ich mich auch.

Speaker: Ich hatte wieder eine sehr gute Zeit.

Speaker: Ich hoffe, euch, liebe Hörerinnen und Hörer, geht das auch so.

Speaker: Schreibt mir gerne, ob Steffi auch noch ein drittes Mal an den Start kommen muss.

Speaker: splittercast.schlitter-verlag.de ist unsere E-Mail-Adresse.

Speaker: Auf den sozialen Medien findet ihr uns überall, at splitterverlag.de

Speaker: Instagram am besten, Facebook oder TikTok geht aber auch.

Speaker: Da liest das dann primär meine Kollegin Sarina, aber die gibt das dann jederzeit weiter.

Speaker: Und ansonsten, ja, Kritikfragen, Anregungen zum neuen Programm oder zum Podcast oder generell immer gerne gesehen, gelesen und gehört.

Speaker: Und dann hoffe ich, dass ihr sehr viel Spaß habt mit dem neuen Splitter-Comic-Programm, Thunfisch-Comic-Programm und auch dem Splitter-Manga-Plus-Programm weiterhin.

Speaker: Ich wäre sehr interessiert daran, ob ihr möchtet, dass wir diesen Podcast da auch noch mal näher drauf eingehen.

Speaker: Ansonsten wird es in der nächsten Folge, die nächste Folge ist die Katalog-B-Folge, die ihr natürlich direkt im Anschluss hören könnt, durch mit Flo.

Speaker: über die Fortsetzung in des Katalogs sprechen werde.

Speaker: Und die nächste Folge danach, da ist mal wieder ein Comichändler hier zu Besuch.

Speaker: Dazu dann später mehr.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören.

Speaker: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Speaker: Vielen Dank dir, Steffi, nochmal.

Speaker: Wir haben ja eine große Freude.

Speaker: Und dann wünsche ich euch, das freut mich, dann wünsche ich dir und euch und uns allen noch einen schönen Tag, wo auch immer ihr gerade seid und bis ganz bald zum nächsten Mal.

Speaker: Ciao.

Speaker: Tschüss.

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