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SplitterCast 71 - Splitter Manga+ mit Splitter-Grafikerin Frieda

Splittercast
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856 plays · Feb 24, 2025

Manga, Manhwa, Manhua, Webtoon und alles, was euer Herz noch begehrt - das ist unser neues Label Splitter Manga+! Ab März versorgt Bielefelds bester Comicverlag euch auch damit, und in dieser Folge eures liebsten Comiverlagspodcasts dreht sich alles genau darum. Frieda Sobiech - ihres Zeichens Grafikerin und vorderster Manga-Fan des Splitter-Teams - wirft einen Blick auf das Startprogamm von Splitter Manga+ und plaudert über die Hintergründe des neuen Imprints. Außerdem beantwortet sie die uralte Frage, welcher Band von Ranma 1/2 der beste ist (die Antwort wird Sie überraschen)! Die Website von Splitter Manga+: https://www.splitter-manga.de/ Der Splitter Manga+ Katalog zum Mitlesen: https://www.splitter-verlag.de/splitter-manga-plus-vorschau-fruehling-sommer-2025.html Und uns, den Splitter Verlag, findet ihr hier: https://www.splitter-verlag.de/

Transcript

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Splittercast, dem Podcast von und mit dem Splitter Verlag, Bielefelds bestem Comic- und Manga-Verlag.

Speaker: Mein Name ist Max und in diesem Podcast spreche ich mit Macherinnen und Machern aus der deutschsprachigen Comicszene.

Speaker: Und wie ihr an dem Titel dieser Folge vielleicht schon gehört habt, geht es heute um unser neues Manga-Label Splitter Manga Plus.

Speaker: Wir sind nämlich nicht mehr nur ein Comic-Verlag für franco-belgische und amerikanische oder europäische Comics,

Speaker: ...sondern auch für Manga, Manwa, Manhua, Webtoon und alles Mögliche sonst.

Speaker: Seit Neuestem bzw.

Speaker: demnächst, ab Ende März, findet ihr die ersten Splitter-Manga-Plus-Bücher in den Läden und auf der Manga Comic Con.

Speaker: Dazu eine kurze Info vorab.

Speaker: Die Manga Comic Con findet natürlich auch dieses Jahr wieder in Leipzig statt, während der Leipziger Buchmesse...

Speaker: Und wir sind wie immer mit dabei.

Speaker: Alle vier Tage könnt ihr uns dort in Halle 3 am Stand E 201 treffen und wir haben gleich vier Ehrengäste dabei.

Speaker: Und zwar erstmal unseren guten alten Freund Miguel Diaz-Visoso, den Schlumpfzeichner.

Speaker: Und ebenfalls aus Frankreich Miniludvin, die Zeichnerin von Elphys Zauberbuch.

Speaker: Außerdem dabei Claudia Schmidt, die Zeichnerin von Mire, auch bekannt als Alektor-Fenster.

Speaker: Und...

Speaker: Peter Eickmeier und Gabi von Borstel, die ihre Adaption von Edgar Allan Poe's Gedicht Der Rabe vorstellen.

Speaker: Die haben aber auch im Westen nichts Neues und Heinrich Heine dabei.

Speaker: Die haben ja bei uns schon einiges veröffentlicht.

Speaker: Die könnt ihr alle bei uns treffen am Stand des Splitter Verlags und von Splitter Manga Plus.

Speaker: Die genauen Zeiten folgen demnächst an unserem Newsletter und auf Social Media.

Speaker: Haltet einfach die Augen dafür auf.

Speaker: Diese Folge dreht sich aber erst mal nur um das Splitter Manga Plus Label, zumindest so gut wie ausschließlich.

Speaker: Und wen könnte ich dafür besser im Boot haben als meine Kollegin Frieda?

Speaker: Genau das hier, Folge 71, ist zum zweiten Mal, nein, zum dritten Mal in der Podcastgeschichte eine interne Folge,

Speaker: in der ich keinen Gast von außen habe, sondern einen Gast von innerhalb des Spitter Verlags.

Speaker: Frieda ist Grafikerin und Herstellerin bei uns im Spitter Verlag und sie wird euch gleich selbst erzählen, was sie da eigentlich so konkret macht und worum es ihr dabei geht.

Speaker: Wir sprechen über unser neues Label und ich bin schon sehr gespannt über eure Zuschriften da zu diesem Thema, zum neuen Label, zu dieser Folge oder generell zu euren Anliegen, Fragen, Kritik und Kommentaren,

Speaker: immer gerne an splittercast.de oder auf den sozialen Medien bzw.

Speaker: auf Social Media, auf Facebook, Instagram und TikTok.

Speaker: Zuletzt würde ich mich natürlich über ein Abo sehr freuen, wenn ihr diesen Podcast folgt und ihn weiterempfehlt und gerne auch Sterne da lasst, wo auch immer ihr diese Folge gerade hört, wenn es euch gefallen hat.

Speaker: Und damit viel Spaß mit Splittercast Folge 71 mit meiner Kollegin Frieda rund um Splitter Manga Plus.

Speaker: Guten Morgen, Frieda.

Speaker: Herzlich willkommen im Splittercast.

Speaker: Schön, dich zu hören.

Speaker: Normalerweise sehen wir uns ja.

Speaker: Eigentlich werden wir uns hören.

Speaker: Diesmal sind wir nicht im selben Raum bei unserem Gespräch, sondern sitzen an verschiedenen Computern.

Speaker: Ich hoffe, du hattest eine gute Nacht und bist am Start für unsere kleine Aufnahme, unser kleines Gespräch.

Speaker: Ja, hi Max.

Speaker: Bei mir ist soweit alles gut.

Speaker: Da ich ja zu Hause sitze und nicht im Büro, hoffe ich, dass meine zwei Katzen uns in Ruhe lassen.

Speaker: Aber ich glaube, das wird schon.

Speaker: Das gehört zur Authentizität dazu, wenn die Katzen im Hintergrund sich melden.

Speaker: Kein Problem.

Speaker: Ja, das liegt daran, für euch, liebe Hörerinnen und Hörer, vielleicht kurz zur Erklärung, dass ich kein zweiseitiges Mikro habe, beziehungsweise nur ein Mikrofon, mit dem ich mich selber aufnehme.

Speaker: Und da ich ja normalerweise immer remote mit meinen Gästen spreche, mache ich das jetzt mit Frieda genauso.

Speaker: Auch wenn wir Luftlinien nur so 100, 150 Meter voneinander entfernt sind.

Speaker: Es ist kompliziert, muss man jetzt auch nicht unbedingt weiter darüber nachdenken, aber bevor ich das jetzt so stehen lasse, dachte ich, kläre ich es kurz auf.

Speaker: Frieda und ich, wir wollen heute über unser neues Splitter Manga Plus Programm reden.

Speaker: Frieda ist da ja ziemlich involviert, aber ich dachte, vielleicht ist es ganz nett für euch, liebe Hörerinnen und Hörer.

Speaker: Wenn wir erstmal so ein bisschen rein starten mit Fragen, die jetzt nicht direkt in Medias Rees gehen, sondern uns Frieda erst ein bisschen näher bringen.

Speaker: Frieda, also ist jetzt ein bisschen seltsam.

Speaker: Wir kennen uns jetzt schon was länger und sehen uns jeden Tag.

Speaker: Meistens weiß ich über meine Gäste ja selber vorher gar nicht so viel.

Speaker: Aber ich fange mal mit meiner klassischen Eisbrecherfrage an.

Speaker: Du arbeitest jetzt ja, wie ich, im Splitter Verlag, in einem Comic Verlag.

Speaker: Zumindest bisher waren wir ein reiner Comic Verlag.

Speaker: Aber wie fing das für dich mit den Comics denn überhaupt an?

Speaker: Weißt du noch, was dein erster Comic war?

Speaker: Gab es da irgendwie so ein Erweckungserlebnis?

Speaker: Wie bist du in dieses Thema reingerutscht?

Speaker: Ich glaube, es gab nicht den einen, woran ich mich erinnere.

Speaker: Das hängt aber alles schon in meiner Kindheit zusammen, auch viel mit Zeichentrickserien und Filmen gucken.

Speaker: Über meinen Vater und auch sonst so ein bisschen über die Familie kam viel mit Asterix und Lucky Luke und Tim und Struppi.

Speaker: Und dann hat in meiner Kindheit passend One Piece angefangen auf RTL 2.

Speaker: Die Serie.

Speaker: Die Serie.

Speaker: Und das fand ich krass.

Speaker: Und irgendwie habe ich die ersten drei Manga dann mal gehabt.

Speaker: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich sie gekauft habe und wie oder geschenkt bekommen.

Speaker: Keine Ahnung, aber die stehen immer noch hier.

Speaker: Und dann sind sehr viele Manga dazugekommen über die Zeit.

Speaker: Du bist also eigentlich vom Manga her reingekommen.

Speaker: Mit Comic im franco-belgischen Sinne hast du dann jetzt eher durch die Arbeit bisher zu tun bekommen?

Speaker: Oder...

Speaker: Ja, also wie gesagt, wir hatten ja auch die Klassiker zu Hause.

Speaker: Aber ich war immer eher lesefaul und wollte nur die Bilder angucken.

Speaker: Deswegen kann ich auch nicht alle Gags von Asterix und Obelix, aber ich kenne die Bilder alle sehr gut.

Speaker: Und ich habe am liebsten halt auch einfach Zeichentrickserien geschaut und war da immer fasziniert von, einfach von Zeichnungen und wie das funktioniert.

Speaker: Das war auch damals irgendwie so eine goldene Ära.

Speaker: Wenn du jetzt sagst, One Piece fing damals gerade an, dann lief ja Dragon Ball auch schon eine Zeit lang.

Speaker: Genau.

Speaker: Da kann ich mich auch noch an viele Anime erinnern, die man damals so geguckt hat.

Speaker: Und Pokémon war da natürlich.

Speaker: Pokémon.

Speaker: Pokémon kam dann auf und dann kam der Game Boy mit den Spielen dazu und die Sammelkarten.

Speaker: Und mein Nachbar hatte ein Pikachu-Plüchtier, was ich wahnsinnig faszinierend fand.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Weil man damals ja kaum Merchandise kaufen konnte.

Speaker: Es war noch nicht so überall.

Speaker: Amazon gab es auch noch nicht so.

Speaker: Gott, wir sind noch nicht mal fünf Minuten da und wir fangen jetzt schon an, in so einer Millennial-Nostalgie hier abzudriften.

Speaker: Ja, nicht wahr, was sind wir?

Speaker: Anfang, Mitte 30 und reden schon von damals.

Speaker: Aber es fühlt sich halt auch lange her an.

Speaker: Also, was willst du?

Speaker: One Piece hat inzwischen wie viele Ausgaben?

Speaker: 105, 108?

Speaker: Ich glaube, über 100.

Speaker: Über 100 auf jeden Fall.

Speaker: Da erinnere ich mich dran, dass das vor kurzem passiert ist.

Speaker: Ja, ich habe jetzt bis 80 hier und noch einige Special-Bänder.

Speaker: Kommen auch nicht so hinterher gerade mit dem Kaufen.

Speaker: Ja, gut, ne?

Speaker: Mit dem Lesen muss man ja auch irgendwann hinterherkommen.

Speaker: Sammelst du, also One Piece versuchst du noch komplett zu sammeln?

Speaker: Was sammelst du noch so für Serien?

Speaker: Serien wird dann schwieriger.

Speaker: Also ich habe dann irgendwann Boys Love entdeckt und davon habe ich recht viel.

Speaker: Und das habe ich auch nach meinem Geschmack sortiert.

Speaker: Also die haben eine Reihenfolge von, was hat mir am besten gefallen, was am schlechtesten.

Speaker: Deswegen kann man das mit Serien nicht so richtig vergleichen, aber da ich ja mit meinem Partner zusammen lebe, haben wir auch Dragon Ball und Inni Yasha hier.

Speaker: Und auch gerade die Neuauflagen von Ranma.

Speaker: Also auch so die Klassiker.

Speaker: Und ja, jetzt sammelt er eigentlich noch mehr die Serien, kommt immer mehr dazu.

Speaker: Du verstehst dich also nicht so richtig als Sammlerin, sondern du kaufst einfach so das, was dir gefällt und was dich anspricht.

Speaker: Du probierst auch gerne mal neue Sachen aus, glaube ich.

Speaker: Also du bringst öfter mal was mit in die Redaktion, was du irgendwo gefunden hast.

Speaker: Ja, ich lege halt eigentlich immer eher den Fokus auf die Zeichnung und dann auf die Story.

Speaker: Also ich habe auch ein paar Comics, die da verstehe ich überhaupt nicht, worum es geht.

Speaker: Aber ich finde den so toll gemacht.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Comics oder Manga?

Speaker: Da sind dann meistens Comics, also eher so ein bisschen Independent Comics oder halt von den ganz kleinen Verlagen mal welche, die machen ja auch ein bisschen mehr experimentellere, künstlerische Sachen.

Speaker: Bei Manga freue ich mich auch immer, wenn es mal nicht so Mainstream ist oder wenn die Zeichnungen oder die Figuren mal ein bisschen erwachsener aussehen und es halt auch nicht um Schülerin geht oder so.

Speaker: Ja, ich verstehe.

Speaker: Also etwas weg von diesen 0815-Themen, darf man das so sagen?

Speaker: Also ich meine, ich bin in der Manga-Materie nicht so tief drin, aber so von außen betrachtet gibt es da schon sehr viel von.

Speaker: Ja, und sowas ist ja auch Thema bei uns im Büro natürlich.

Speaker: Was sind die Mainstream-Titel, was nicht?

Speaker: Was verkauft sich halt deswegen gut?

Speaker: Das ist ja schon immer Gesprächsthema bei uns oder auch Diskussionspunkt.

Speaker: Daher denke ich, kann man das schon so sagen.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Also es gibt ja Leute, die tun sich mit diesem Mainstream-Begriff so ein bisschen schwer, aber grundsätzlich würde ich dir schon recht geben.

Speaker: Das ist jetzt schon angesprochen über so Programmpolitikplanung.

Speaker: Ich habe dich jetzt ja nicht eingeladen, ohne Grund in Anführungszeichen.

Speaker: Ich habe ja schon dich eingeladen mit Absicht, um über unser neues Label zu sprechen.

Speaker: So mal ganz blau reingefragt.

Speaker: Das ist auch jetzt total seltsam, weil ich die Antwort eigentlich schon kenne, aber ich würde es dich trotzdem bitten, selber nochmal zu erzählen.

Speaker: Womit beschäftigst du dich bei uns, also bei Splitter, die so die meiste Zeit eigentlich?

Speaker: Also ein paar von euch, liebe Hörerinnen und Hörer, die unseren Katalog regelmäßig gucken, äh, gucken, ja genau, lesen,

Speaker: kennen Frieda zumindest vom gezeichneten Porträt her schon von Seite 1 und wissen vielleicht so grob, was sie treibt, aber vielleicht kannst du es in eigenen Worten nochmal ein bisschen sagen.

Speaker: Also du hattest mir ja vorab ein paar Fragen aufgeschrieben oder Leitfaden, wie wir hier durch die Podcast-Folge so durchnavigieren.

Speaker: Und da habe ich auch die Frage gelesen, womit beschäftige ich mich am meisten auf meiner Arbeit nun?

Speaker: Habe ich überlegt und dachte so, ich gucke halt den ganzen Tag Bilder an.

Speaker: Das ist so schwer zusammenzufassen, also wenn man das in einen Satz machen will oder so.

Speaker: Du darfst auch mehrere Sätze benutzen.

Speaker: Natürlich, aber ich habe halt überlegt, wie kann man es auf den Punkt bringen und denke so, ja, ich habe halt immer irgendwelche Comicseiten auf am Rechner.

Speaker: Das liegt daran, dass ich halt in der Grafik und Herstellung tätig bin.

Speaker: Und wir kümmern uns halt darum, dass unsere Comics schön aussehen sozusagen.

Speaker: Also ich mache das ja nicht allein.

Speaker: Ich habe ja auch meine Kolleginnen und unseren neuen Kollegen dabei.

Speaker: Und wir kümmern uns da halt darum, dass wenn wir die Lizenzen eingekauft haben, dass wir die in das richtige Format, also von unserem fertigen Druckprodukt bringen.

Speaker: Weil manchmal sind die Comics dann halt größer oder kleiner, schmaler, breiter, was auch immer.

Speaker: Und wir haben ja unsere Vorgaben, wir haben ja unsere paar Formate, wie die Hörer es ja auch gewöhnt sind bei uns.

Speaker: Und dann gucken wir, dass halt das Layout gut passt, dass die Seitenzahlen sitzen können.

Speaker: Dann wird auch gelettert, dass der deutsche Text halt schön drin aussieht, dass wir die richtigen Schriftarten raussuchen, wenn nicht welche mitgeschickt wurden.

Speaker: Dann geht es noch ums Cover-Layouten, dass das halt auch richtig ist für den Druck.

Speaker: Und dann kommen wir halt auch schon in dieser groben Zusammenfassung sehr schnell zu den Druckvorgaben, dass wir die Dateien dafür passend fertig machen, dass die Farbräume stimmen, dass der Anschnitt stimmt.

Speaker: Das ist eigentlich so die Hauptarbeit.

Speaker: Und jetzt, wo die Manga-Sachen dazugekommen sind, wird das irgendwie ein sehr wirres Aufgabenfeld.

Speaker: Weil es halt immer wieder kommt, ja, Frida, kannst du nicht hier auch mal drauf gucken?

Speaker: Und wie findest du denn diesen Manga?

Speaker: Wäre da was für uns?

Speaker: Und eigentlich liegt es daran, dass ich halt von allen Angestellten am meisten Manga lese.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Und dann vielleicht, dass ich den grafischen Blick dazu habe.

Speaker: Daher kommt da auch immer mehr dazu.

Speaker: Oder dass ich mir dann auch ein bisschen die Streuartikel für die Messe ausdenke oder jetzt den Manga-Händlerkatalog auch gestaltet habe.

Speaker: Jetzt kommt noch der Kundenkatalog dazu.

Speaker: Also das Aufgabenfeld erweitert sich da jetzt immer stetig.

Speaker: Es ist vielseitig, ja.

Speaker: Es läuft halt auch irgendwie viel über deinen Platz, zu deinem Platz, von deinem Platz weg.

Speaker: Also man geht ja so Hand in Hand, klar.

Speaker: Aber so vom Gefühl her würde ich dir recht geben, du bist in der Materie schon mit am tiefsten drin.

Speaker: Von uns, in der Firma, ja.

Speaker: Ja, ja, natürlich.

Speaker: Ich meine jetzt den Spitter Verlag.

Speaker: Es ist mir schon klar, dass es Leute gibt, die da noch tief drinstecken.

Speaker: Ähm.

Speaker: Für mich ist das alles relativ neu.

Speaker: Ich habe mich da auch noch nicht so tief reingearbeitet, aber muss ich ja zum Glück auch nicht.

Speaker: Das machst du ja.

Speaker: Ähm...

Speaker: Dafür machst du ja andere Sachen.

Speaker: Ich mache dafür andere Sachen, ja, das hier zum Beispiel.

Speaker: Aber diese ganze Arbeit, die da jetzt reingeflossen ist und die ganzen Vorbereitungen, also Splitter als Verlag, wir arbeiten ja seit einem bestimmten Jahr oder eigentlich sogar noch länger inzwischen relativ konkret daran, aber während wir jetzt hier sprechen, erscheinen die ersten Bücher ja in einem guten Monat.

Speaker: Wenn ihr das hier hört, stimmt diese Aussage immer noch so in etwa.

Speaker: Unsere ersten Manga-

Speaker: Oder mangaartigen asiatischen Comics, sage ich mal.

Speaker: Comics im asiatischen Stil.

Speaker: Muss ich mal gucken, wie würdest du das eigentlich sagen?

Speaker: Machen wir jetzt Manga oder was genau machen wir eigentlich?

Speaker: Wir machen ja auch Euro-Manga.

Speaker: Asiatisch stimmt dann ja auch wieder nicht.

Speaker: Ja, deshalb Comics im asiatischen Stil.

Speaker: Nee, Manga und Webtoon werden es.

Speaker: Manga und Webtoon, okay.

Speaker: Also würde ich so bezeichnen.

Speaker: Und die Aufteilung Manga versus Manhua versus Manhua, das würdest du nicht so eng sehen?

Speaker: Ich habe es jetzt schon in Läden gesehen, dass das ein bisschen mehr auseinandergehalten wird.

Speaker: Also als Themenbereiche.

Speaker: Aber wir wollen ja nicht sagen, immer in einem schnellen Satz so, oh, wir machen jetzt übrigens Manhua, Manhua.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Manoir, Euromanga, Webtoon und denkst du, also deswegen würde ich sagen, okay, Webtoon kann man jetzt vielleicht noch ein bisschen ausklammern, weil das jetzt ja auch so auf dem Vormarsch ist und ein Thema, deswegen würde ich einfach pauschalisieren und sagen, wir machen jetzt Manga und Webtoon und das gehört bei uns zusammen unter einem Label und darunter haben wir halt noch mehr, also wenn man es ausführlicher mag, kann man ja noch mehr aufzählen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ihr habt's gehört.

Speaker: Daran orientiere ich mich jetzt in Zukunft.

Speaker: Das nimmt mir nämlich auch einige Worte aus dem Mund.

Speaker: Äh, einige Worte aus dem Mund.

Speaker: Das macht's für mich etwas einfacher, weil ich nicht mehr ganz so viel quasseln muss.

Speaker: Wir machen Manga und Webtoon.

Speaker: Die ersten Manga und Webtoon sind ja quasi in Druck gegangen, so mehr oder weniger, während wir hier sprechen.

Speaker: Jeder hat das gerade auf eine sehr schöne Art umrissen.

Speaker: Auch danke dafür, ich glaube, so konkret, also so...

Speaker: auf den Punkt gebracht, konnte ich unseren Produktionsprozess noch nie zusammenfassen.

Speaker: Aber die ersten acht Bücher sind jetzt ja quasi fast fertig, so aus unserer Sicht.

Speaker: Den Rest macht dann Druckerei.

Speaker: Und wir werden die ersten acht Bücher ja auf der Manga Comic Con Ende März dabei haben, bei der Leipziger Buchmesse, wo wir hoffen, ganz viele von euch, liebe Hörerinnen und Hörer, natürlich zu treffen.

Speaker: Bist du schon sehr gespannt darauf, was dabei rauskommt?

Speaker: Also wenn die Bücher bei uns dann in der Redaktion liegen, freust du dich schon darauf?

Speaker: Oder bist du... Was hast du für ein Gefühl?

Speaker: Ich bin da super aufgeregt.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Brutale Ehrlichkeit kommt immer gut.

Speaker: Das ist halt das Thema, was ich halt die meiste Zeit betreue oder vor allem so das letzte halbe Jahr.

Speaker: Und dann endlich die ersten gedruckt zu sehen, finde ich schon sehr cool.

Speaker: Also ich denke mal,

Speaker: Bei den Comics ist das ja ähnlich und ich könnte mir auch vorstellen, dass Leute, die jetzt hier zuhören, denken, aber hat man das nicht auch bei den Comics, die jeden Monat erscheinen oder gerade wenn man neu anfängt bei uns und das stimmt auch so ein bisschen so.

Speaker: Aber die Comics, wie gesagt, jeden Monat kommen die zu uns.

Speaker: Wir haben ja viele fortlaufende Reihen, da ist nicht viel Neues dabei, nicht viel, ich sag mal, Aufwendiges, Spezielles, dass irgendwie eine neue Prägung drauf ist.

Speaker: Oder wir haben den Einwand mit Textil mal gemacht oder so.

Speaker: Das wiederholt sich halt alles sehr viel.

Speaker: Dadurch flacht diese Aufregung irgendwann ab.

Speaker: Und die Manga sind dann irgendwie doch noch was anderes.

Speaker: Vor allem ist es jetzt Softcover.

Speaker: Sie sind ja auch kleiner.

Speaker: Ich finde das aus irgendeinem Grund sympathischer.

Speaker: Vielleicht, weil ich halt damit mehr aufgewachsen bin.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und weil ich das jetzt halt so lange betreut habe und mir so viele Diskussionen über die verschiedensten Sachen zu diesem Thema geführt haben, bin ich da, glaube ich, dann doch aufgeregt, dass das endlich geklappt hat.

Speaker: Endlich die ersten im Druck.

Speaker: Allein, dass wir diesen ersten Druckblock sozusagen weggeben konnten, war schon so, ey, von unserer Seite aus ist das jetzt getan.

Speaker: Klar, da wartet schon der nächste Monat auch mit Mangas und dann geht es einfach weiter.

Speaker: Aber es ist so, cool, das hat sich jetzt erledigt.

Speaker: Ja, aus meiner Sicht ist es halt auch sehr interessant.

Speaker: Also an der Produktionsseite bin ich ja nicht wirklich beteiligt, aber ich bin sehr, sehr gespannt, wie das dann wirklich ankommt, wenn es denn dann da ist.

Speaker: Also so Marketing in den luftleeren Raum reinmachen insofern, dass man noch gar nichts in der Hand gehalten hat und noch niemand wirklich weiß, was passiert und wie es ankommt, ist immer so ein bisschen abstrakt.

Speaker: Und dann rauszufinden, wie die Leute auf der Messe dann davorstehen und wie sie es finden werden und ob das im Handel gut ankommt und die ersten Rezensionen zu lesen und so weiter, das ist schon aufregend.

Speaker: Also nach ein paar Jahren, du bist jetzt ja auch nicht erst seit gestern im Splitter Verlag, für das Programm, was man schon macht, kann man es halt

Speaker: oft irgendwie überschauen bzw.

Speaker: einschätzen.

Speaker: Es ist viel Bauchgefühl, finde ich, immer noch.

Speaker: Und man wird immer mal wieder überrascht.

Speaker: Aber so riesige Überraschungen passieren halt immer seltener, je länger man das Ganze schon macht.

Speaker: Aber das ist jetzt wirklich nochmal neu.

Speaker: Abgesehen davon, dass die Inhalte für mich auch ganz anders sind, als das, was ich sonst zulese.

Speaker: Ja.

Speaker: Sicher sehen die halt alle irgendwelche schönen Geschichten.

Speaker: Vielleicht mal mehr Tiefgang, mal weniger.

Speaker: Je nachdem, was man sich jetzt für Titel raussucht.

Speaker: Also da sehe ich halt nicht so vom Kontext her nicht so viele Unterschiede zu Comics.

Speaker: Weil da gibt es ja auch alle Genres.

Speaker: Jedes Thema, was man sich ausdenken kann und mag.

Speaker: Und dann ist eigentlich nur die Aufmachung anders.

Speaker: Der Zeichenstil, die Gestaltung des Buches, der Druck, das Format.

Speaker: Ich finde die Erzählweise schon...

Speaker: Teilweise sehr anders, aber das wird natürlich durchs Format bedingt, wenn du weniger Panels auf einer Seite hast und irgendwie eine ganz andere Art und Weise, aber dafür mehr Seiten und dann irgendwie die Szenen ganz anders aufbereitest, das bedingt natürlich auch, dass die ganz anders erzählen.

Speaker: Also ich finde diese großformatigen Alben mit diesen riesen Seiten, wo dann teilweise irre viel drauf ist, das ist schon ein anderer Lesefluss, aber ja, ich glaube, das gibt, wahrscheinlich ist das recht, das gibt sich so Hand in Hand.

Speaker: Ähm,

Speaker: Du hast es schon angesprochen, wir haben ein sehr, sehr diverses Programm, wahnsinnig breit gestreut.

Speaker: Das haben ja auch schon einige Leute im Internet, wie man so schön sagt, kommentiert, dass wir da echt so einen Rundumschlag machen und alles mal ausprobieren.

Speaker: Was wir ja mit Kalkül, es ist ja Absicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Wollen wir vielleicht mal einen Blick in den Katalog werfen und du erzählst uns aus deiner Sicht und ich erzähle vielleicht auch aus meiner Sicht, wobei ich da nicht so viel zu zu sagen habe, glaube ich, wie du, auf so ein paar Highlights eingehen.

Speaker: Für euch, liebe Hörer und Hörer, das wird jetzt keine regelrechte Katalogfolge unbedingt.

Speaker: Wir gehen jetzt nicht sklavisch jeden einzelnen Titel einmal durch und erzählen da irgendwie so ein bisschen Schnack von aus der Redaktion.

Speaker: Wenn ihr parallel zum Splitter-Katalog, wo natürlich Katalogfolgen wieder erscheinen werden demnächst, die sind ja weiterhin sehr beliebt, wenn ihr da auch gerne mal eine Folge zum Manga-Katalog hättet, dann könnt ihr uns das gerne schreiben an splittercast.splitter-verlag.de oder auf den sozialen Medien.

Speaker: Wenn da genug Leute sich finden, die daran Interesse hätten, dann mache ich das gerne auch.

Speaker: Dann muss ich mir jemanden suchen, der deutlich mehr Ahnung hat als ich.

Speaker: Normalerweise bin ich bei den Katalogfolgen die Person, die sich gut auskennt.

Speaker: Aber das kriegen wir irgendwie hin.

Speaker: Aber da würde mich interessieren, ob euch das überhaupt interessiert.

Speaker: Mit Frieda würde ich jetzt einfach mal so ein bisschen querbeet lesen.

Speaker: In den Shownotes findet ihr auf jeden Fall schon mal einen Link zu unserem Händlerkatalog, den wir auch online gestellt haben für die Manga.

Speaker: beziehungsweise falls ihr diese Folge spät genug hört, dann findet ihr den Manga-Katalog auch schon überall im Handel als Gratisexemplar, so ähnlich wie den Splitter-Katalog auch.

Speaker: Schaut doch gerne einfach mal mit rein, sowieso eine gute Idee.

Speaker: Dann würde ich sagen, werfen wir einfach mal einen Blick so auf die ersten acht Titel für den Anfang, die ja einerseits Ende März erscheinen im Handel für die Leipziger Buchmesse Manga Comic Con.

Speaker: Die nächsten vier Titel kommen dann eigentlich erst Anfang April.

Speaker: Auf der Con werden wir sie schon dabei haben.

Speaker: Falls ihr also da seid, könnt ihr auch schon das nächste Programm euch anschauen und mitnehmen.

Speaker: Nur im allgemeinen Handel sind sie dann ein bisschen später.

Speaker: Und dann geht es ja monatlich weiter.

Speaker: Du bist ja auch mit auf der Manga Comic Con, Frieda.

Speaker: Du bist genau wie ich durchgängig da vor Ort.

Speaker: Von den acht Büchern, die wir da ja auf so einer kleinen Insel präsentieren werden, was denkst du denn, was wird auf der Manga Con am besten ankommen?

Speaker: Hast du da so ein Bauchgefühl?

Speaker: Schwierige Frage?

Speaker: Ja, ich sehe da mehrere Titel.

Speaker: Ja, ja, nee, kannst du da mehrere Antworten geben.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich glaube, mit dabei wird auch mein Favorite sein.

Speaker: Das ist mein Nachbar Yo-Kai.

Speaker: Einfach, weil ich glaube, dass erstens eine Katze immer funktioniert.

Speaker: Wenn man sich diesen Katalog anguckt, könnte man fast auf die Idee kommen, dass du Katzen magst.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann aber auch, weil es halt diese schönen japanischen Mysten und Legenden mit drin hat.

Speaker: Das sagt das Wort Yokai halt schon, weil es halt in der Geschichte darum geht, dass der Kater Ucchio, der ist ungefähr 20 am Anfang des Mangas und die Familie hat eigentlich in Gedanken schon so, wir müssen uns wohl weit von ihm verabschieden.

Speaker: So dieses Gefühl.

Speaker: Und dann wird er aber plötzlich zu einem Nekomater.

Speaker: Und das ist ein Yo-Kai, also ein Katzen-Yo-Kai.

Speaker: Und das können einige Hauskatzen werden.

Speaker: Das heißt, sie stehen dann auf zwei Beinen, kriegen einen zweiten Schwanz und können dann auch reden und bekommen Kräfte.

Speaker: Ja.

Speaker: Das sind aber eigentlich böse Geister, glaube ich.

Speaker: Also im Internet stammt das eher so.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wir haben es ja noch ein bisschen nachgelesen, damit wir auch hier keinen Schmuh erzählen oder was für Gott Klappentext draufschreiben.

Speaker: Machen wir aber trotzdem.

Speaker: Also ich erinnere mich auch, dass ich bei diesem Klappentext...

Speaker: Das ist auch super kompliziert.

Speaker: Nekomata ist, glaube ich nicht richtig verstanden, aber eigentlich ein weibliches Wort, also grammatikalisch.

Speaker: Aber er ist ja ein Kater.

Speaker: Ist er eine Nekomata trotzdem?

Speaker: Ist er ein Nekomata?

Speaker: Dasselbe, was für ein grammatikalisches Geschlecht hat ein Tengu?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Das ist also...

Speaker: Also dazu kommt halt noch, dass es im Japanischen die Geschlechter nicht so gibt.

Speaker: Nee, ne?

Speaker: Und das macht es für uns wahrscheinlich so schwer.

Speaker: Ja.

Speaker: Weil wir in unserer Sprache es ja trotzdem irgendwie ausdrücken wollen.

Speaker: Und Puchio ist halt ein Kater.

Speaker: Deswegen nenne ich das jetzt, er wird zudem Nekomater.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich würde es halt trotzdem männlich betiteln, weil er wechselt jetzt auch nicht sein Geschlecht während dieser Verwandlung.

Speaker: Und wie du schon sagst, da ist auch ein Tango mit bei.

Speaker: Also in der Geschichte geht es halt auch darum, dass dort in deren Welt eigentlich gefühlt jeder zweite Nachbar von denen ein Yokai ist.

Speaker: Oder ein Gottsch oder irgendwie sowas.

Speaker: Das ist da alles so ein bisschen durcheinander.

Speaker: Ja, eigentlich heißt es Dämonen.

Speaker: Ah, okay.

Speaker: Also es sind Dämonen, aber die gibt es halt auch in Gut und Böse.

Speaker: Und es gibt auch, ich weiß gar nicht, wie viele Yokais es eigentlich gibt in der japanischen Legende.

Speaker: Das ist Wahnsinn.

Speaker: Es gibt doch einige, die sind aus dem Chinesischen übernommen worden und dann in die japanische Legende mit Eingeflochten über die Zeit.

Speaker: Manche wechseln den Namen, manche behalten den.

Speaker: Ich überlege gerade, ob mir noch so eine von den absurden Geschichten von den Yokais einfällt, aber ich glaube, ich bringe die jetzt auch durcheinander.

Speaker: Ist nicht schlimm.

Speaker: Wir können es ja demnächst nachlesen.

Speaker: Genau, auf jeden Fall geht es halt darum, eigentlich geht es halt um Ruccio, den Kater, der diese Verwandlung durchgemacht hat.

Speaker: Das heißt, er lebt dann auch, ich glaube, dreimal so lang.

Speaker: Zumindest ungefähr, wie es in der Geschichte erzählt wird.

Speaker: Die Familie freut sich, sie arbeitet ihren Kater länger und jetzt kann er ja auf einmal reden.

Speaker: Jetzt scheint er ja ähnlich wie ein Mensch zu sein.

Speaker: Das heißt, er muss noch Bürokratie machen, er muss sich anmelden, er kann Führerschein machen, er braucht eine Krankenkasse.

Speaker: Das ist das Hauptthema, aber ich fand es sehr amüsant, dass das Themen sind und er war auch völlig überfordert.

Speaker: Seine Familie hat ihm dann dabei geholfen, Anträge zu stellen.

Speaker: Durch diese Verwandlung lernt er dann all die anderen Yokais kennen in seiner Nachbarschaft und alle helfen ihm, unterstützen ihn, bringen ihm ein bisschen bei, was er für Kräfte hat, dass er auch Verwandlungen machen kann, weil jeder Yokai hat auch andere Kräfte.

Speaker: Und dann lernt man halt in dieser Geschichte all diese anderen Yokais kennen.

Speaker: Und die haben auch ihre eigenen kleinen Geschichten.

Speaker: Deswegen ist das so ein bisschen Feelgood-Manga.

Speaker: Auch so ein bisschen Alltags-Lights of Life.

Speaker: Aber dann gibt es dann doch noch so eine Hauptstory, die immer mehr wird, auch durch die weiteren Wände.

Speaker: Und irgendwie doch noch eine sehr große Geschichte wird.

Speaker: Also es ist eigentlich, also auf einmal kommt da so ein Spannungsbogen rein, den hatte ich am Anfang nicht so erwartet und jetzt bin ich sehr gehuckt, da weiterzulesen.

Speaker: Also es ist halt dieses, deswegen glaube ich halt nicht nur, weil wir eine Katze da auf dem Cover haben und ich diesen Katzenfemmin und viele andere Leute auch, sondern es ist dieses, plus diese Yokai-Geschichten und dass es irgendwie auch Feelgood ist mit Spannung, ist das schon ein Titel, den ich sehr weit vorne sehe, auch bei unseren Hörerinnen oder halt den

Speaker: Leuten, die auf die Messe gehen.

Speaker: Ich bin sehr gespannt darauf.

Speaker: So eine Art Manga habe ich nämlich noch nie gelesen.

Speaker: So Feel Good Slice of Life-artig.

Speaker: Das klingt, wie du das jetzt beschreibst, klingt ziemlich cool, um mich zu geben.

Speaker: Diese Art von Humor, dass man irgendwie als übernatürliches Wesen dann plötzlich mit Bürokratie auseinandersetzen muss, sowas mag ich.

Speaker: als alter Pratchett-Fan spricht mich das irgendwie an.

Speaker: Von den acht Titeln, die wir jetzt dabei haben, mich persönlich hat tatsächlich, aber ich glaube, ich habe da nochmal drüber nachgedacht, wieso Space Punch mich anspricht.

Speaker: Und ich glaube, das liegt daran, dass ich halt das letzte Mal, als ich Manga irgendwie gelesen oder Anime geguckt habe, war ich halt irgendwie noch Teenager und war halt voll in dieser Shonen-Schiene drin.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Wie alle damals.

Speaker: Wie alle Jungs damals.

Speaker: Und das passt halt in diese Ästhetik rein.

Speaker: Also es ist halt, es ist natürlich nicht Dragon Ball, aber es ist halt Shonen und es geht irgendwie so in diese Richtung.

Speaker: Und wahrscheinlich, glaube ich, inzwischen liegt es daran, dass mich das irgendwie so am meisten anspricht.

Speaker: Das umfangreichste Projekt, was wir starten, ist ja das Three-Buddy-Problem.

Speaker: Mhm.

Speaker: haben wir ja tatsächlich dann direkt zehn Bände vorgenommen und es geht ja danach auch noch weiter in zehn Bände, damit ja nur der erste Roman adaptiert.

Speaker: Das ist jetzt ja aber dann ein farbiger Mann, warte mal, jetzt bringe ich es nicht, Mann Hua, ist ja ein chinesischer Comic.

Speaker: Genau.

Speaker: das ist ja ästhetisch jetzt ja ganz was anderes als zum Beispiel mein Nachbar Yo-Kai.

Speaker: Wenn ihr im Katalog gerade guckt, da müsst ihr einmal nach ganz hinten durchblättern, da kommt dann die Serie.

Speaker: Seite 28, 29.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Danke.

Speaker: Ich will jetzt gar nicht fragen, was von den beiden gefällt dir besser, aber kannst du denn... Also meinst du jetzt Three Body Problem und Space Punch?

Speaker: Nein, Three Body Problem und Yo-Kai, meine ich.

Speaker: Oder meinetwegen auch alle drei.

Speaker: Also du meintest ja gerade, dass dich Zeichnungen so, dass du vor allem auf die Zeichnungen hast.

Speaker: Was ist denn das?

Speaker: Was ist denn der Titel, der dich zeichnerisch am meisten anspricht?

Speaker: Also ich meine, Yo-Kai ist natürlich sehr cute.

Speaker: Er ist wunderschön gezeigt.

Speaker: Er ist schön weich.

Speaker: Ist sehr rund alles, ne?

Speaker: Ja, er hat so einen weichen Strich.

Speaker: Das macht dieses Feelgood noch deutlicher.

Speaker: Ist das aber auch der Band, der dich zeichnerisch am meisten anspricht?

Speaker: Ästhetisch?

Speaker: Ich überlege gerade auch so all die anderen Bände, die wir noch haben in dem Programm.

Speaker: Also ich glaube, das und die zwei Bände von Yudori.

Speaker: Kinder des Kaiserreichs und Himmel der Träume.

Speaker: Genau.

Speaker: Die zeichnet auch wunderschön.

Speaker: Also ja, ich finde, bei Yokai passt halt beides wunderbar zusammen, halt die Zeichnung und die Geschichte.

Speaker: Das bedingt sich für mich halt, also deswegen ist der, glaube ich, bei mir plus halt diesen, ne, es ist Yokai und Katze immer dabei um.

Speaker: Aber ich will jetzt ja nicht nochmal darüber reden, weil Space Punch bin ich auch sehr großer Fan von.

Speaker: Three-Body-Problem finde ich von dem Thema her eigentlich ganz cool.

Speaker: Und wir freuen uns halt, dass es dazu ja die erste Staffel auf Netflix bereits gibt.

Speaker: Mich persönlich holt der leider nicht so ab.

Speaker: Aber, da habe ich so ein bisschen an der Erzähler und der Zeichnung, dass das halt nicht so, das ist, was mich anspricht.

Speaker: Das heißt aber halt nicht, dass der andere nicht abholt.

Speaker: Nee, nee, nee.

Speaker: Also ich bin sehr gespannt darauf, wie sie, also ich habe den Roman auch gelesen, ich bin sehr gespannt darauf, wie sie das umsetzen werden.

Speaker: Also es gibt ja, ich glaube, wir sind ja nicht die Einzigen, die in der Comic oder im weitesten Sinne eine grafische Umsetzung von Three-Buddy-Problem im Programm haben.

Speaker: Ich glaube, Carlsen macht auch sowas in der Richtung.

Speaker: Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist unsere Variante die, wo Liu Sichen selber mitarbeitet.

Speaker: Und ich bin sehr gespannt, ob er einfach die Story nochmal erzählt oder ob er es ein bisschen anders strukturiert, weil da teilweise schon sehr lange Passagen drin vorkommen, die sehr verkopft sind.

Speaker: Und es spielt parallel auf mehreren Zeitebenen, die ziemlich komplex ineinander verschachtelt sind.

Speaker: Und wenn ich es richtig gelesen habe oder wenn ich es richtig verstanden habe,

Speaker: den ersten Band, dann ist das nochmal etwas anders aufbereitet hier in dieser 10-bändigen Manhua-Adaption.

Speaker: Da bin ich gespannt drauf.

Speaker: Ich muss tatsächlich sagen, zeichnerisch

Speaker: freue ich mich irgendwie mit am meisten auf die Webtoons so ein bisschen, weil das mal so was ganz anderes ist als das, was wir sonst im Programm haben.

Speaker: Weißt du, einfach so total unperfekt, albern, irgendwie ein bisschen simpel, auch auf eine Art und Weise, was jetzt nicht negativ gemeint ist, sondern ein Webtoon machst du halt handwerklich anders, als auf Papier zu zeichnen.

Speaker: Du musst ja auch viel schneller gehen.

Speaker: Und irgendwie, als ich in die Sachen reingelesen habe, das hat mich irgendwie abgeholt.

Speaker: Da bin ich sehr gespannt drauf.

Speaker: Also ich denke auch, also wie du sagst, es geht schneller als auf Papier zu zeichnen.

Speaker: Also ich denke, die meisten Comics werden auch schon digital gezeichnet.

Speaker: Nein, nein, ich meinte, es muss schneller gehen, weil du einen schnelleren Veröffentlichungsrhythmus halten willst.

Speaker: Ja, ich denke, bei Webtoon liegt es halt auch daran, dass die Leute das halt privat machen.

Speaker: Also das ist ja nicht deren Hauptberuf.

Speaker: Die haben das mal angefangen aus Wissen und Laune oder haben eine gute Idee.

Speaker: Und dementsprechend sieht der Stil halt auch aus, weil sie das nicht gelernt haben oder jahrelang das zu perfektionieren.

Speaker: Und das Schöne finde ich an den Webtoots, dass man halt, wenn man die länger verfolgt, sieht, wie der Zeichenstil halt immer besser wird.

Speaker: Weil sie ja immer öfter die gleichen Figuren zeichnen und einfach dabei bleiben.

Speaker: Und das finde ich halt eigentlich auch so cool.

Speaker: Und da ist dann halt auch mehr der Inhalt das Thema.

Speaker: Also ich finde, da muss man das so ein bisschen anders betrachten.

Speaker: Bei Yokai kann ich halt sagen,

Speaker: es ist halt wunderschön, das gefällt mir und dann gucke ich mir die Geschichte an und bei dem Webgrunds denke ich, okay, das ist jetzt kein professioneller Zeichner, der da sitzt, der ist halt nicht wie ein japanischer Mangaka ausgebildet oder so, aber der vermittelt trotzdem richtig gut den Inhalt, weil die Bilder funktionieren ja trotzdem, auch wenn die Anatomie nicht zu 100% vielleicht immer stimmt in jeder Zeichnung.

Speaker: Und ich war da auch halt am Anfang ein bisschen skeptisch von den Themen her, also nur aus persönlicher Sicht,

Speaker: Weil ich dachte, auch die Cover, gerade jetzt in den ersten Monat, Zerkissbert und Curse Princess Club sehen halt in meinen Augen halt dieses typisch mädchenhaft aus.

Speaker: Das finde ich immer ein bisschen glöd.

Speaker: Ich mag es auch selber nicht, das eigentlich so zu betiteln.

Speaker: Und dann habe ich reingelesen und musste selber anfangen zu lachen und dachte, das sind aber voll gute Geschichten.

Speaker: Das ist ja richtig gut.

Speaker: Ich finde die nämlich auch ziemlich lustig.

Speaker: Also vor allem Curse Princess Club finde ich irgendwie...

Speaker: Ja, ich will nicht sagen, cleveres Konzept, weil das Konzept jetzt eigentlich gar nicht so smart ist, aber die Umsetzung ist irgendwie so charmant und dann kommen da so viele Seitenhiebe mit rein und so viele kleine Themen werden dann aufgemacht.

Speaker: das hat mehr Tiefgang, als man meinen würde.

Speaker: Fand ich nämlich auch.

Speaker: Ja, und ich denke auch so die Wahl der Bildausschnitte finde ich dann halt auch so gut.

Speaker: Also der Gag passt dann trotzdem.

Speaker: Das meine ich halt mit.

Speaker: Der Bildausschnitt ist jetzt wirklich 100% perfekt gezeichnet.

Speaker: Aber ich weiß, was sie meint.

Speaker: Es ist lustig gewählt.

Speaker: Also die Bildsprache passt zum Inhalt, will ich damit sagen.

Speaker: Und dadurch überzeugt es halt.

Speaker: Ich meine, auf Webtoon sieht man es ja, wie viele Leser das hat.

Speaker: Ja, du hast es besser in Worte gefasst als ich, definitiv.

Speaker: Ich wollte es wirklich nicht schlecht drehen.

Speaker: Ich finde es einfach, ich finde es erfrischend, weil man in dieser ganzen Opulenz, wenn man halt öfter mal oder häufiger mal Comics unterkriegt oder so, solche gezeichneten Werke, die halt irgendwie nur davon leben, dass es wahnsinnig gut gemacht ist und dann ist da aber irgendwie weniger Herzblut hinter.

Speaker: Bei den Webcomics

Speaker: hat man halt wirklich das Gefühl, die Person, die die gemacht hat, hat wahnsinnig Spaß daran.

Speaker: Das finde ich eine gute Beobachtung.

Speaker: Das stimmt, das waren ja einfach Leute, die hatten einfach Bock, das zu machen.

Speaker: Das hatte ja ursprünglich gar keine kommerziellen Interessen.

Speaker: Genau, also die meisten Web-Tomen haben meiner Erfahrung nach so angefangen.

Speaker: Voll, ja.

Speaker: Also ich habe halt den Katalog vor mir und neben Curse for Sister ist jetzt direkt noch Space Punch auf unserer ersten Übersichtsseite.

Speaker: Und Space Punch habe ich jetzt auch schon den ersten Band gelesen, während ich daran gearbeitet habe und habe

Speaker: halt auch mehr den Mangaka angeguckt, den ZD.

Speaker: Und er kommt aus Frankreich und es ist sein erster Manga.

Speaker: Und er hat hinten im Manga eine kleine Backstory gezeichnet, wie er dazu kam, Mangaka zu werden und diesen Manga zu zeichnen.

Speaker: Und das ist ultra cute.

Speaker: Der ist total sympathisch und der ist super stolz darauf.

Speaker: Und ich habe dann seinen Instagram-Account angeguckt und da hat er auch schon gepostet, ja, jetzt erscheint er bald irgendwie in den USA und die Lizenz gekauft und auch bald in Deutschland.

Speaker: Und er freut sich so riesig darüber.

Speaker: Und ich dachte so, boah, den möchte ich ja am liebsten kennenlernen.

Speaker: Das ist ja ultra sympathisch.

Speaker: Und dann habe ich auch die Geschichte jetzt ja gelesen, also bisher nur den ersten Teil, und dachte so, ey, ich finde es super cool.

Speaker: Ich mag es total.

Speaker: Ich finde auch die Zeichnung toll.

Speaker: Die Geschichte ist gut.

Speaker: Es hat einen schönen Cliffhanger am Ende, wo ich direkt dachte, ich möchte lieber den zweiten lesen.

Speaker: Wenn ich nur Französisch könnte, kann ich den jetzt auf der Arbeit schon lesen.

Speaker: Oder halt mühsam mit Google Translate oder so.

Speaker: Aber da habe ich jetzt nicht so Lust drauf.

Speaker: Warte einfach dran, bis ich den zweiten bearbeite.

Speaker: Ja, das dauert jetzt auch nicht mehr so lange.

Speaker: Genau.

Speaker: Also den kann ich auch empfehlen.

Speaker: Und das ist halt, wie du sagst, durch und durch schon.

Speaker: Es ist halt auch mit Kämpfen zu tun und man wird immer stärker darüber.

Speaker: Dann hängt hier noch vielleicht irgendwas Mystisches mit dran.

Speaker: Das muss man dann noch rausfinden.

Speaker: So eine leichte, übernatürliche, zumindest theoretisch.

Speaker: Also ja, das ist...

Speaker: Eigentlich so von den, ach, das klingt immer so doof pauschalisiert, von den jungen Themen her, ganz unbefleckt gesagt, finde ich es auch einer meiner Lieblingstitel von denen, die wir eingekauft haben.

Speaker: Ja, aber es ist irgendwie schwer, sich von dieser Geschlechtertrennung zu lösen, weil es halt überall verwendet wird, ne?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und es ist so ein bisschen, wie wir halt auch aufgewachsen sind, weil da war das, wie du halt sagst, schon.

Speaker: Ich meine, schon ist halt die Jungzielgruppe.

Speaker: Das ist halt dieses 12 bis 18.

Speaker: Und darunter fällt ja auch Dragon Ball, War Peace, Naruto, Pokémon auch.

Speaker: Also, das ist so.

Speaker: Und ich habe das auch alles geguckt.

Speaker: Dragon Balls vielleicht nicht, aber alles andere.

Speaker: Und denkst, das ist ja vielleicht egal, wie ich das geschlechtlich habe.

Speaker: Ich finde es halt von den Covern her schon so ein bisschen auffällig, deswegen betitle ich das manchmal so.

Speaker: Und das, also ich finde, dadurch sieht man halt bei uns auch die Auswahl von diesem ersten Programm, weil du sagst es am Anfang ja auch, so nach außen wirkt es so, wir haben alles eingekauft und es ist so, ja, das haben wir aber

Speaker: nicht ohne Grund getan, sondern wir wollen halt jedem etwas anbieten können.

Speaker: Und wir haben nicht mal geschafft, jedes Genre einzukaufen für das erste Programm.

Speaker: Weil direkt kommen ja die Stimmen, warum ist nicht das dabei, warum nicht das?

Speaker: Aber das würde doch zum Twitter-Verlag passen.

Speaker: Okay, habt ihr recht.

Speaker: Das waren aber alles viele Gründe und Entscheidungen.

Speaker: Mal vielleicht, dass wir nichts Schönes zu dem Genre gefunden haben oder auch, dass das Programm halt jetzt schon voll ist und wir mussten gucken, wie ist es machbar, ne?

Speaker: Und dadurch ist halt dieses bunte Potpourri entstanden, mit dem wir aber eigentlich sehr zufrieden sind für den Start.

Speaker: Es fühlte sich lange Zeit sehr unzusammenhängend und stückwerkig an, aber irgendwann fügte es sich dann.

Speaker: Also irgendwann hatte man dann diese Übersicht und dann waren die Cover da.

Speaker: Sobald man an dem Punkt war, dass es dann visuell quasi fertig war, fühlte es sich dann irgendwann kompletter an.

Speaker: Also so habe ich es mitbekommen, aber ich war ja auch nicht so tief drin.

Speaker: mit jetzt zum Beispiel vielleicht ein letzter Punkt noch und dann lassen wir es vielleicht an der Stelle auch mal gut sein für den Moment und überlassen die letztliche Beurteilung unseren Leserinnen und Lesern für das, ja, also ich will jetzt nicht sagen Key Artwork, aber so zumindest so das Bild, was in unserer Außenkommunikation am häufigsten vernet wird, ist ja das Cover von Die Legende des Hakutaku, einem spanischen Manga.

Speaker: also Euromanga aus Spanien, Alba Cardona, ähm, was ein One-Shot ist.

Speaker: So, darauf wollte ich hinaus.

Speaker: Wo ich lange Zeit gar nicht wusste, dass es sowas überhaupt gibt im Manga-Sektor.

Speaker: Ich dachte, das wären alles Serien grundsätzlich.

Speaker: Gut, das ist jetzt natürlich ein Euromanga, das ist ein bisschen was anderes nochmal.

Speaker: Ähm,

Speaker: Gibt es sowas häufiger?

Speaker: Also jetzt mal eine ganz blöde Frage.

Speaker: Sorry für die Hörerinnen und Hörer, die jetzt irgendwie die Augen verdrehen, aber ich bin da wirklich nicht so tief drin im Thema.

Speaker: Ja, das gibt es häufiger.

Speaker: Also gerade bei den Romantikbänden.

Speaker: Also wie gesagt, ich lese da mehr die Boys Love Sachen als jetzt Girls Love oder halt Hetero-Pärchen, aber da ist das ganz normal.

Speaker: Also da habe ich auch mal ein Dreiteiler bei, Zweiteiler oder halt ein One-Shot und ich finde das auch ganz schön, weil ich denke, da habe ich halt eine kleine schöne Geschichte.

Speaker: Und es kann auch finanzielle Gründe haben, dass ich dann selber denke, oh, jetzt muss ich auch nicht mehr ausgeben, sondern hab diesen einen Manga.

Speaker: Aber ich finde das eigentlich auch mal ganz nett und ich muss halt nicht gleich mich drauf vorbereiten, jetzt 20 Bände zu kaufen und weiß gar nicht, wo ich die hinstellen soll und wann die alle rauskommen.

Speaker: Das hat ja alles Fortnachteile.

Speaker: Aber daher finde ich, das kommt eigentlich schon öfter vor.

Speaker: Ich denke, bei den Slice of Life-Geschichten kann das auch immer gut vorkommen.

Speaker: Wir haben ja auch mehrere davon drin.

Speaker: Also Echo Before the Dawn ist ja auch ein One-Shot.

Speaker: Und ja, also gut, wir haben auch ein paar kürzere Serien.

Speaker: Zum Beispiel hier das Himmel der Träume ist ja ein Zweiteiler.

Speaker: Ja.

Speaker: In Frankreich war das auch ein Band.

Speaker: Ist auch nicht so wichtig.

Speaker: Ja.

Speaker: Warum?

Speaker: Hatte das irgendeinen konkreten Grund, weshalb wir dieses Cover so auch für den Katalog, für das Katalogcover genommen haben?

Speaker: Hatte das irgendeinen konkreten Grund?

Speaker: Also es liegt daran, dass wir es alle wunderschön finden.

Speaker: Okay.

Speaker: Also das ist auch viel Geschmackssache bei uns.

Speaker: Also es darf auch jeder immer bei uns was dazu sagen im Büro.

Speaker: Es versuchen einzuschätzen und dann kommen da halt so die Marketing- und wirtschaftlichen Entscheidungen dazu.

Speaker: Also dieses, ist es plakativ?

Speaker: Ist das ein guter Aufhänger?

Speaker: Fängt es den Blick ein von dem Kunden, sag ich mal?

Speaker: Kann man das gut verwenden und wen spricht das alles an?

Speaker: Ja.

Speaker: Würde ich jetzt Space Crunch hin machen, würde ich vielleicht die Leute verlieren, die Curse Princess Club lieber lesen würden.

Speaker: Ganz doof gesagt.

Speaker: Dieses jungen Mädchen-Thema, sehr überspitzt auf dieses Marketing-mäßige gesagt.

Speaker: Und wir wollten halt eigentlich etwas nehmen, was so beide dieser Parteienart spricht.

Speaker: Also eigentlich die größte Masse abgreifen.

Speaker: Das klingt halt immer total fies.

Speaker: Aber im Marketing muss man halt ein bisschen mehr drauf achten, wie man das halt nach außen bringt.

Speaker: Und dann ist die Zeichnung halt auch toll.

Speaker: Natürlich sie mit ihren großen Augen ist halt das Manga-Klischee leider.

Speaker: Aber das ist halt wieder das Marketing-Ding.

Speaker: Und dazu ist aber trotzdem das Bild halt einfach richtig hübsch.

Speaker: Also es ist einfach toll anzusehen.

Speaker: Und die Farben sind auch gut.

Speaker: Es ist auch ein bisschen beruhigend.

Speaker: macht aber auch ein bisschen Spannung, der Drache dazu, also das hat schon was.

Speaker: Es ist einfach rundum gut komponiert, möchtest du sagen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und es hat auch den Vorteil, weil es aus Europa ist, muss man nicht so viel mit den Lizenzgebern herumschlagen.

Speaker: Ja, hast du das auch schon gelesen?

Speaker: Den habe ich nämlich noch nicht mehr angeschaut, genau.

Speaker: Ne, den habe ich nicht ganz gelesen.

Speaker: Den habe mein Kollege gelettert und eine andere Kollegin hat den Korrektur gelesen, aber sie hat auch gedacht, der war richtig schön.

Speaker: Ich habe halt so ein paar Reduschearbeiten daran gemacht, dass dann halt ein paar Hinweisschilder oder sowas halt nicht auf Spanisch bleiben, sondern halt dann auch ins Deutsche übersetzt werden und halt dementsprechend gut aussehen.

Speaker: Wenn ich halt die Sachen auch hochfertig mache und aufbaue, da gucke ich mir halt durchgehend die Bilder an.

Speaker: und beschäftige mich halt sehr lange damit.

Speaker: Und der Kampmann, es sieht total schön aus, ich würde es gerne lesen, aber wenn ich dann diese Aufgabenbereiche mache, kann ich dich doch lesen, dann werde ich fertig.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Das ist die Krux daran, in so einem Verlag zu arbeiten.

Speaker: Man arbeitet an Dingen, die man selber gar nicht immer so genießen kann, wie diejenigen, für die man es macht.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Also wenn es nach mir ginge, könnte ich euch irgendwann noch was erzählen.

Speaker: Ich finde es jetzt schon schade, dass wir manche noch nicht hervorgehoben haben.

Speaker: Dann, okay, wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Speaker: Du kannst ruhig noch ein paar Stichpunkte in den Raum werfen, wenn du möchtest.

Speaker: Okay, weil ich dachte, wir reden ja über die ersten acht Titel.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann müssen wir auch alle einmal erwähnen.

Speaker: Ja, okay, dann machen wir die ersten acht Titel.

Speaker: Du hast ja recht.

Speaker: Was ich sagen wollte noch, es würde uns natürlich auch interessieren, was ihr so zu unserem Startprogramm und zu unseren Lizenzeinkäufen und unseren Plänen für die Zukunft so denkt.

Speaker: Wir haben jetzt ja auch Splitter Manga Plus auf Instagram oder auf TikTok, at Splitter Manga Plus jeweils.

Speaker: Die Links packe ich euch auch in die Shownotes.

Speaker: Schreibt uns da doch auch gerne mal eure Meinungen dazu.

Speaker: Da ist momentan zugegebenermaßen noch nicht so viel Content.

Speaker: Meine Kollegin Sarina und ich sind dran.

Speaker: Das wird noch mehr demnächst.

Speaker: Aber ihr könnt ja trotzdem schon mal ein paar Nachrichten schreiben.

Speaker: Wir würden uns auf jeden Fall drüber freuen.

Speaker: Aber gut, dann lass uns doch, was haben wir denn noch nicht, wo sind wir da noch nicht drauf eingegangen?

Speaker: Freebody Problem hat mir was zu sagen.

Speaker: Kisbet hat mir noch nicht wirklich in den Fokus genommen.

Speaker: Genau, also Kisbert habe ich da auch noch nicht lesen können, da habe ich bei einer Kollegin daran gearbeitet und sie ist großer Fan, sie hat auch vorher den Webplot schon gelesen und hat dann auch dafür gebrochen, dass wir den unbedingt einkaufen.

Speaker: Der hat auch so viel Humor, also ich habe dann auch schon ein bisschen reingeguckt, da habe ich aber auch grafisch gar nicht dran gearbeitet, weil sie das alles machen wollte, was halt so ein bisschen so ihr Herzstück ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber es waren schon ein paar gute Gags drin, die ich jetzt so beim Reingucken gelesen habe.

Speaker: Und dachte so, ja, das hat schon was.

Speaker: Und das hat ja auch nicht ohne Grund halt seine riesen Leserschaft auf Webtoon gefunden.

Speaker: Und man darf auch nicht vergessen, dass The Kiss Pit einmal jetzt auf Times Square war.

Speaker: Da gab es ein riesiges Webtoon-Event.

Speaker: Echt?

Speaker: Mit irgendwie den erfolgreichsten Webtoons.

Speaker: Und dann waren halt die Zeichner, glaube ich, auch vor Ort.

Speaker: Also ich hatte das nur so ganz am Rande mitbekommen, über halt die Zeichnerin von Kisbeth, muss ich auch nochmal gucken, Ingrid Oshora ist das.

Speaker: Ja.

Speaker: Und Kisbeth lief dann halt einmal als Bild, also das Kapper mit Schriftzug, so über diese Bildschirme von Times Square und dachte so, boah, das muss so krass sein für die Zeichnerin.

Speaker: Das ist heftig, ja.

Speaker: Das ist heftig.

Speaker: Ich hatte den Webtoon dann auch angelesen.

Speaker: Man bleibt da irgendwie in diesen Webtoons so schnell hängen, finde ich.

Speaker: Man scrollt dann da so durch und klickt dann sich mal weiter und irgendwie ist dann plötzlich eine Stunde vorbei, gefühlt.

Speaker: Eigentlich gar nicht so mein Thema, aber es ist super kurzweilig.

Speaker: Und ich fand es auch irgendwie cute.

Speaker: Also auf eine gewisse Art und Weise schon sehr lustig.

Speaker: Sehr gute Beobachtungen.

Speaker: Also es ist inzwischen leider nicht mehr so ganz meine Alterskohorte, wie es da geht.

Speaker: Aber ich erinnere an so ein paar Sachen, so ein paar Sachen habe ich mich dann doch sehr, ich will nicht sagen ertappt gefühlt, aber irgendwie daran erinnert, wie das so ist.

Speaker: Also es fühlt sich sehr echt an.

Speaker: So, darauf fände ich aus.

Speaker: Genau, das ist der Unterschied zu dem Webtoon-Cast, wenn es das klappt.

Speaker: Ja, das ist sehr vertrieben.

Speaker: Es ist halt ein bisschen realer.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Viel realer.

Speaker: Piravid haben wir dann auch noch auf der Leipziger Buchmesse dabei.

Speaker: Ein Action-Fantasy, auch schonenartig.

Speaker: Wenn auch vielleicht nicht ganz so vordergründig wie jetzt Space Jump.

Speaker: Das fand ich vom Konzept her irgendwie so ein bisschen absurder.

Speaker: Space Punch, ja.

Speaker: Space Jump, Space Punch.

Speaker: Genau, da wollte ich halt auch gerne noch drüber sprechen, weil das auch mit einer meiner Lieblinge ist.

Speaker: Und ich hoffe halt, der findet auch eine große Leserschaft und wird viele ansprechen.

Speaker: Ich habe es auch als schon betitelt.

Speaker: Es ist halt auch dieses Fantasy-Kampf-Action-Genre.

Speaker: Ja.

Speaker: Was aber schön und besonders daran ist, dass Pyravit ist halt, wenn die Zuhörer jetzt das Cover vor sich haben von unserem Händlerkatalog oder auf der Webseite oder Instagram zum Beispiel, dann ist der Typ rechts auf dem Cover halt ein Geist.

Speaker: Und das ist das Coole.

Speaker: Er ist nämlich das letzte Fatom seiner Art.

Speaker: Das spielt in einer Welt, wo es auch noch andere Geister gibt.

Speaker: Er ist nicht der eine Geist, aber er ist so eine besondere Art von Geist.

Speaker: Genau, also das meine ich, wird er der letzte seiner Art.

Speaker: Und die Frau neben ihm ist ein Mensch, seine beste Freundin, und sie hat einen alten Tempel geerbt in Japan.

Speaker: Und den betreiben die beide ein wenig als Geisterstätte, um Menschen zu erschrecken und nehmen Eintritt dafür.

Speaker: Und dann denkt man so, okay, warum sollte man das machen, nur aus Gag oder so?

Speaker: Bei denen liegt es daran, mit den Einnahmen, die sie durch diese Geistershow erhalten, füttern sie ganz viele herrenlose Tiere.

Speaker: Und das ist so das Schöne daran.

Speaker: Also es ist zwar ein Schon, da kommen auch Gegner und auch irgendwelche anderen Fantasy-Geister-Dämonen-Gegner, die es halt auf Pyravid, den das letzte Phantom, abgesehen haben.

Speaker: Aber im Hintergrund ist halt immer diese kleine, süße Geschichte, wie sie die ganzen Tiere füttern wollen.

Speaker: Ich erkenne da irgendwie so ein Muster bei den Titeln, die dich ansprechen.

Speaker: Genau.

Speaker: Also der Schwerpunkt liegt halt dann schon auf den Kämpfen da drin.

Speaker: Und das wird, finde ich, ganz klar, es kommen immer mehr Gegner, die werden immer stärker, dadurch wird Pyravid auch stärker.

Speaker: Es ist halt diese typische Schon-Erzähnung.

Speaker: Aber das Setting ist halt einfach so cool.

Speaker: Und was für Kräfte die dann alle haben.

Speaker: Und die Zeichnungen sind doch so toll.

Speaker: Dieses Übernatürliche mit den Geistern.

Speaker: Und seine Freundin, die kriegt dann vielleicht doch noch irgendwie mystische Kräfte durch diesen alten Tempel und ihre Vorgeschichte.

Speaker: Also das macht schon Spaß zu lesen.

Speaker: Da bin ich auch gespannt, wie es weitergeht.

Speaker: Mich spricht der Zeichenstil auch aus irgendeinem, oder das Character Design, sagen wir mal so.

Speaker: Das Character Design spricht mich irgendwie an.

Speaker: Ich kann es nicht viel besser beschreiben von dem, was ich bisher gesehen habe, aber irgendwie weiß ich nicht.

Speaker: holt mich das ab.

Speaker: Aber wie gesagt, wie du schon sagtest, es ist irgendwo doch so eine gewisse Schonlogik und da finde ich mich halt irgendwie aus alter Gewohnheit noch wieder.

Speaker: Nee, aber da freue ich mich auch drauf, definitiv.

Speaker: Der Titel war ja auch mal kurz am Rande, das war ja auch mal im Gespräch, ob wir das so zum Hauptmotiv für den Katalog und so weiter machen, oder?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Der wird jetzt auch das Cover für unseren Kundenkatalog.

Speaker: Ah ja, okay.

Speaker: Siehst du mal.

Speaker: Also heute danach Ausschau.

Speaker: Genau.

Speaker: Auf der Messe wird man das auch mehr sehen und da werden wir die Kundenkataloge auch dabei haben.

Speaker: Da bin ich gerade noch dran, dass wir die auch bald fertig haben.

Speaker: Ja, das kriegen wir noch rechtzeitig hin.

Speaker: Genau, das wird auch sehr schön.

Speaker: Und weil du dann eben sagtest, man merkt, was mich anspricht, wenn es um Tiere geht, ist jetzt aber was ganz anderes, nämlich Himmel der Träume.

Speaker: Das ist noch der letzte von so acht Titeln, über den wir noch nicht gesprochen haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Willst du jetzt auch die Katze raus, die sie hat?

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, eigentlich wollte ich da nicht drauf hinaus.

Speaker: Okay, gut, ja.

Speaker: Die ist auch gar nicht so Thema.

Speaker: Nee, eben.

Speaker: Sie ist so süß gezeichnet, aber darum ging es mir jetzt eigentlich nicht.

Speaker: Okay, true.

Speaker: Mich hat der Titel sehr überrascht, weil ich dachte, das ist jetzt vielleicht nicht so mein Thema.

Speaker: Es ist halt sehr ernst mit historischem Hintergrund.

Speaker: Wir sind da halt so Anfang, Mitte des 16.

Speaker: Jahrhunderts in den Niederlanden.

Speaker: Obwohl ich dachte, okay, Niederlande ist jetzt nicht so ein häufiger Ort für so Manga-Comic-Geschichten.

Speaker: Nee.

Speaker: Außer es ist halt irgendwas Historisches.

Speaker: Wer war dann damals da und hat irgendwas gemacht.

Speaker: Aber hier geht es halt auch darum, um diese Gesellschaftsform.

Speaker: Und es geht um Amelie, sie ist verheiratet.

Speaker: Und sie hat halt zu dieser Zeit als Frau eigentlich nichts zu sagen.

Speaker: Sie ist einfach nur Hausfrau, muss dem Mann dienen, muss herhalten für seine Bedürfnisse.

Speaker: Wo ich dann denke, boah, also ich persönlich als Frau...

Speaker: Ich habe überhaupt keine Lust, mich mit so einer Geschichte zu befassen.

Speaker: Ich denke, man hat es schon so oft durchgekaut mit der Geschichte.

Speaker: Ich bin so froh, dass sich das alles geändert hat.

Speaker: Dann habe ich aber an diesem Buch gearbeitet, an dem Manga, und habe den aufgebaut, habe den gelettert und habe dann dabei mitgelesen, weil ich dann doch neugierig war.

Speaker: Und es war eine sehr spannende Geschichte im ersten Teil, sodass ich dann schon mir das PDF vom zweiten Teil angeguckt habe, weil ich dachte so, ich will doch wissen, wie es weitergeht.

Speaker: Dann reimst es mir dann nur über die Bilder zusammen, weil das ja auch ein französischer Titel ist.

Speaker: Und habe dann doch sehr fasziniert die Geschichte von Amelie verfolgt.

Speaker: Die Protagonistin, ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie sie da halt mit zurechtkommt mit diesen Gesellschaftsformen, wie sie sich dagegen sträubt, wie sie dann doch mal ihrem Ehemann die Stirn bietet, was nicht immer gut ausgeht.

Speaker: Und dazu kommt dann halt auch dieser Zeichenstil, was ich am Anfang schon erwähnte von Yudori.

Speaker: Das ist einfach auch wunderschön gemacht.

Speaker: Also die hat auch so einen weichen Stil, anders weich als bei meiner Chabayokai.

Speaker: Das kann ich immer sehr schwer dann in Worte fassen, was genau das ist.

Speaker: Ich würde es gar nicht weich nennen.

Speaker: Ich finde, das hat so eine Eleganz irgendwie.

Speaker: Also...

Speaker: Ja, aber wenn ich mir die Gesichter angucke, ich finde, das ist halt auch nicht so spitz.

Speaker: Das ist alles so ein bisschen runder gezeichnet.

Speaker: Ja, gut, okay.

Speaker: Und dann geht es bei denen halt auch darum, wie sie aussehen.

Speaker: Sie magert dann halt über die Zeit auch ein bisschen mehr ab, weil sie so ein bisschen die Selbstpflege vernachlässigt über die Zeit.

Speaker: Und ihr Mann bringt dann halt einfach irgendwann bei einer Aussatzreise eine Sklavin mit aus Ostasien.

Speaker: Und das ist dann halt auch seine Frau.

Speaker: Und die sieht halt ganz anders aus.

Speaker: Die hat einen ganz anderen Körperbau als sie, als die Niederländerin.

Speaker: Und darum geht es dann halt auch.

Speaker: Wie sieht sie sich?

Speaker: Wie sieht sie die andere Frau?

Speaker: Wie kommen sie in dieser Gesellschaft zurecht?

Speaker: Und halt diesen Druck und Zwängen.

Speaker: Und ja, wie gesagt, ich war sehr überrascht, dass ich es dann doch so spannend fand.

Speaker: Ich war überrascht.

Speaker: Ich habe tatsächlich den zweiten Teil zumindest zum Teil auch schon gelesen.

Speaker: Da bin ich jetzt ein bisschen weiter als du.

Speaker: Ich fand es tatsächlich überrascht, was der zumindest im zweiten Band dann nochmal thematisch so eine leichte Kipp, also ich will jetzt nicht sagen 180 Grad, aber bestimmt so, ich sag mal, 110 Grad sich kehrt.

Speaker: weil dann noch eine andere Thematik mit reinkommt.

Speaker: Ich will das jetzt nicht spoilern, aber es ist...

Speaker: Also es ist nicht so vorhersehbar, wie man jetzt vielleicht meinen könnte.

Speaker: Also alles, was du sagst, stimmt total.

Speaker: Das ist auf jeden Fall alles ein Thema, was auch viel durch Subtilität ausgedrückt wird und durch Blicke und durch nonverbale Situationen, die dann gezeichnet werden.

Speaker: Aber so ab dem letzten Drittel oder ab der Hälfte etwa kommt da nochmal ein anderes Thema mit rein, was dann den Fokus nochmal so ein bisschen woanders hinlegt.

Speaker: Also es ist nicht so, dass man das, was in der ersten Hälfte angelegt wird, dann einfach so sein Ende nimmt und am Ende vertragen sie sich oder auch nicht.

Speaker: Es kommt noch ein bisschen anders.

Speaker: Das fand ich cool an der Reihe, dass sie halt wirklich auch sich traut, eine Menge unterzubringen und nicht so ausgetretene Pfade zu gehen.

Speaker: Ich glaube, das macht Yudori generell ganz gerne.

Speaker: Das Kinder der Kaiserreich ist ja auch auf eine gewisse

Speaker: ähnlich gelagert, weil es in einem historischen Kontext spielt und vor allem über zwischenmenschliche Beziehungen geht.

Speaker: Da bin ich auch sehr gespannt drauf.

Speaker: Da gab es den zweiten Teil, glaube ich, noch nicht, als ich mich damit gefasst habe.

Speaker: Ich weiß nicht, wo das hinführt.

Speaker: Ich glaube, das hast du dazu zusammengefasst, weil Kinder des Kaiserreichs habe ich den ersten Teil auch schon gelesen, weil wir da ein englisches Forscher-PDF hatten.

Speaker: Und das ist auch eine super schöne, romantische Geschichte, wo ich dann auch am Ende, also bei so einem PDF scrollt man ja nur so durch und ich habe gar nicht auf die Seitenzahl geachtet und war dann auch so, wie, das ist das Ende?

Speaker: Ich will doch weiterlesen.

Speaker: Warum hört es jetzt auf?

Speaker: Und es ist auch total schön erzählt, auch mit der Zeichnung zusammen.

Speaker: Den hat sie dann auch in Farbe gezeichnet und hat so ein ganz schönes, pastelliges Farbkonzept dazu gewählt.

Speaker: Also auch so ganz weiche Farben.

Speaker: Und am Ende gibt es auch wieder eine kleine Erklärung, ähnlich wie bei Space Punch, dass die Autorin sich selber zeichnet und in so kleinen Comic-Strips erzählt, was ihre Gedanken dazu waren zu der Geschichte und mit historischen Hintergründen und wer was wann wie anhatte und dass das halt sehr wichtig ist in diesem Kontext.

Speaker: Und es ist total spannend zu lesen, also da kann ich auch kaum warten, dass es weitergeht.

Speaker: Ich bin auf den zweiten Teil davon auch sehr gespannt.

Speaker: Also die Autorin, die kann das irgendwie gut mit den Twists.

Speaker: Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es weitergehen wird.

Speaker: Also ich bin mir sehr sicher, dass sie da irgendwie noch was reinbasteln wird, was ich nicht kommen sehe.

Speaker: Das freut mich.

Speaker: Ich glaube, damit haben wir die ersten acht Titel zumindest durch.

Speaker: Wie gesagt, schreibt uns gerne, schreibt mir gerne, ob wir das nochmal ausweiten sollen auf ein Komplettding.

Speaker: Dann würde ich mich vorher wahrscheinlich auch nochmal tiefer reinarbeiten.

Speaker: splittercast-verlag.de oder auf den sozialen Medien lesen wir auch alles mit.

Speaker: Was mich interessiert in Bezug auf das, was du so machst den ganzen Tag,

Speaker: Du hast jetzt ja mit Manga und mit Comic schon viel gearbeitet, beziehungsweise arbeitest parallel an beiden.

Speaker: Du wechselst ja auch zwischendurch immer wieder die Projekte.

Speaker: Ist das grundsätzlich aus deiner Sicht als Grafikerin, als Herstellerin anders?

Speaker: Gibt es da einen grundlegenden Unterschied?

Speaker: Also von außen stehend würde ich nämlich vermuten eher nicht, aber ich bin halt überhaupt kein Experte.

Speaker: das würde mich tatsächlich interessieren, ob es da, ja, ob man da anders rangehen muss, ob sich das anders anfühlt, ob eins von beiden anstrengender ist oder mehr oder weniger Spaß macht?

Speaker: Schwierig, das zu sagen.

Speaker: Also

Speaker: anders rangehen.

Speaker: Also wir versuchen eigentlich unseren Arbeitswege beizubehalten, die wir uns so in der Grafik aufgebaut haben, wie wir so rangehen mit Dateistrukturen oder halt dem Aufbau.

Speaker: Festgestellt hatten wir dann halt, was halt für diesen Comic-Verlag dann wirklich neu war, für viele andere Verlage halt gang und gäbe, dass einige Sachen ja östliche Leserichtungen sind, also von rechts zu links.

Speaker: Aber das vergesse ich auch die ganze Zeit.

Speaker: Stimmt, ja.

Speaker: Also nicht alle von unseren.

Speaker: Wir haben jetzt einen großen bunten Mix.

Speaker: Aber deswegen mussten wir halt die Dateien anders anlegen, dass die rechtsbündig ausgegeben werden für den Druck.

Speaker: Dann muss die Druckerei wissen, welcher ist jetzt rechtsbündig und dann vor allem die Buchbinderei, dass das alles richtig ist.

Speaker: Und das ist so für uns ein neues Feld gewesen.

Speaker: Wie gesagt, für unseren Verlag.

Speaker: Andere machen das halt schon immer oder schon seit so vielen Jahren.

Speaker: Das war so ein Ding.

Speaker: Und sonst denke ich, es ist eigentlich, also ich glaube halt auch fürs Lektorat ist das auch eine Sache, dass man dann in der InDesign-Datei, wo wir das aufbauen, auf einmal von rechts nach links lesen muss.

Speaker: Obwohl der Aufbau genauso aussieht wie unsere Comics, die man von links nach rechts liest.

Speaker: Da müssen die sich auch mal ein bisschen umdenken.

Speaker: Weil manchmal passiert das, dass man dann doch von links nach rechts liest und es funktioniert trotzdem irgendwie.

Speaker: Das ist halt immer so ein bisschen, bis man dann halt richtig stolpert in der Geschichte.

Speaker: Und sonst sind es so ein paar technische Sachen.

Speaker: Also bei unseren Hardcovern bauen wir, also bei unseren Comics, bauen wir die Cover halt technisch ein bisschen anders auf, weil man so einen Umschlag macht.

Speaker: Der wird ja auf eine Pappe geklebt.

Speaker: Der braucht dann mehr Rand außen, damit der umherum geklebt wird um die Pappe.

Speaker: Das haben wir halt bei einem Softcover überhaupt nicht.

Speaker: Das wird ja einfach draufgedruckt und abgeschnitten.

Speaker: Also da müssen wir die Daten ein bisschen anders anlegen.

Speaker: Dann haben wir uns ja auch ein, zwei neue Druckereien dafür gesucht.

Speaker: damit wir da halt auch Schwarz-Weiß drucken können und sowas.

Speaker: Das heißt, wir brauchten unseren leeren Druckvorgaben anpassen.

Speaker: Dann war es an sich ja natürlich eine große Rechnung mit den Preisen.

Speaker: Da haben wir ja immer alle sehr viel diskutiert.

Speaker: Ich glaube, das waren so die Sachen, die sich so ein bisschen geändert haben und wo alle dann so ein bisschen involviert waren und viele Diskussionen geführt waren oder wurden.

Speaker: Und sonst vom Gefühl her...

Speaker: finde ich es schon ein bisschen anders, an den Manga zu arbeiten.

Speaker: Aus irgendeinem Grund macht mir das mehr Spaß.

Speaker: Aber ich liebe auch Schwarz-Weiß-Zeichnungen.

Speaker: Ich kann da auch nicht genau erklären, warum.

Speaker: Das hört man auch von unseren Leserinnen und Lesern ja immer wieder.

Speaker: Da gibt es wirklich so Leute, die bevorzugen das eine und Leute, die bevorzugen das andere.

Speaker: Wir machen ja sehr wenig Schwarz-Weiß.

Speaker: Das stimmt schon.

Speaker: Also das ist halt so der große Unterschied zu unseren Comics, dass ich da irgendwie ein bisschen mehr Spaß dran habe, halt mir die Bilder den ganzen Tag anzugucken, wenn ich dran arbeite.

Speaker: Aber vielleicht liegt es halt auch daran, weil es neu ist.

Speaker: Und neu ist ja immer aufregend.

Speaker: Und bei unseren Comics, hatte ich ja auch schon mal hier jetzt erwähnt, haben wir halt viele fortlaufende Reihen, die halt dann immer gleich sind.

Speaker: Das heißt, für uns ändern sich die Bilder ja nicht.

Speaker: Die sich den ganzen Tag so durchscrollen und die Textkästen setzen und so.

Speaker: Das ist halt alles viel gleiche Arbeit, was ja auch mal sehr angenehm sein kann.

Speaker: Aber ich finde das bei den Mangas dann doch irgendwie sehr erfrischend.

Speaker: Es hat auf jeden Fall den Reiz des Neuen.

Speaker: Bin mal gespannt, wie sich das so entwickelt, wie lange es dauert, bis es Business as Usual wird.

Speaker: Vielleicht passiert es auch gar nicht.

Speaker: I don't know.

Speaker: Aber das finden wir ja alles gemeinsam raus.

Speaker: Was wir auch gemeinsam rausfinden werden,

Speaker: Vor allem du und ich.

Speaker: Splitter Manga Plus geht ja dieses Jahr nicht nur auf die Leipziger Buchmesse, sondern wir geben uns zurecht die volle Packung und gehen auch noch auf die Dokomi und auf die Animagic in Düsseldorf beziehungsweise in Mannheim.

Speaker: Ich möchte jetzt nicht lügen, ich meine die Dokomi ist im Juni, irgendwie Mitte Juni, nee Anfang Juni, genau, und die Animagic ist im August.

Speaker: Das ist sich aber auch ganz einfach googeln, liebe Hörerinnen und Hörer.

Speaker: Das fällt jetzt tatsächlich wieder mehr so in mein Ressort, weil ich das plane für uns größtenteils.

Speaker: Deshalb kann ich auch schon mal das hier so sagen, das ist alles festgebucht.

Speaker: Also ihr werdet uns da auf jeden Fall treffen und ihr werdet auch auf jeden Fall Frieda und mich da treffen.

Speaker: Wir werden bestimmt noch jemanden dabei haben, aber wir gehen da hin.

Speaker: Ich für meinen Teil war allerdings auf keiner von beiden Veranstaltungen bisher.

Speaker: Und ich habe auch überhaupt keine Ahnung, was mich auf so einer Con erwartet.

Speaker: Du zumindest warst ja aber schon mal auf sowas.

Speaker: Warst du sowohl auf der Dokumie als auch auf der Animagic schon oder nur auf einer von beiden?

Speaker: Nur auf der Dokumie.

Speaker: Nur auf der Dokumie, also auf der größeren.

Speaker: Auf der Dokumie von den beiden.

Speaker: Ja, Animagic war mir immer zu weit weg.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, klar, de Manheim ist noch ein bisschen weiter weg als Düsseldorf, aber kriegen wir auch irgendwie hin.

Speaker: Hast du für mich ein paar Tipps oder für unsere Hörerinnen und Hörer ein paar Tipps?

Speaker: Ich kann schon mal sagen, wir werden keine Gäste da haben, in diesem Jahr zumindest.

Speaker: Es gäbe bestimmt ein paar Kandidaten, gerade aus dem französischen oder aus dem europäischen Raum,

Speaker: Ob wir jetzt Noho aus Japan irgendwie ranholen, das will ich überhaupt gar nicht versprechen, das glaube ich irgendwie eher nicht.

Speaker: Ich glaube auch nicht, dass wir jemanden aus China so auf die Stelle rankriegen könnten, aber wir haben ja eine ganze breite Palette an Zeichnerinnen und Zeichnern jetzt schon oder Mangaka.

Speaker: Dieses Jahr haben wir niemanden dabei, aber wir werden jeweils natürlich die neuesten Bücher immer dabei haben und eine Menge Werbematerial und freuen uns über Besuche und Austausch.

Speaker: Kann ich zumindest für meine Seite sagen.

Speaker: Aber ich wüsste doch gerne, ob du da nochmal einen anderen Blick drauf hast.

Speaker: also was du erwarten kannst oder dich darauf vorbereiten, ich würde einfach sagen, lass dich darauf ein.

Speaker: Ja.

Speaker: Es ist, finde ich, eigentlich wie jede Messe, also in dieser Branche, Comic, Manga, jetzt nicht mit einer Bootsmesse zu vergleichen oder so, aber es ist dieses...

Speaker: Es sind so 95 Prozent alle Leute gut drauf, weil sich alle Leute einfach auf die Messe freuen.

Speaker: Das ist ein Event.

Speaker: Das plant man, da fährt man hin, da trifft man seine Freunde und dann nimmt sie schon mit.

Speaker: Man plant Geld auszugeben, je nachdem, wie viel man zur Verfügung hat und möchte.

Speaker: Natürlich, man macht sich einfach eine schöne Zeit und quatscht unfassbar viel.

Speaker: Also immer, natürlich jeder, wie er mag, aber es ist dieses, selbst ich als introvertierter Mensch bin da sehr aufgeblüht, weil halt die Leute alle sehr ähnlich sind, die dort vor Ort sind.

Speaker: Alle haben die gleichen Interessen, wie gesagt, die meisten sind eigentlich gut drauf.

Speaker: Und ich denke, es ist ähnlich wie auf der MangaCon in Leipzig.

Speaker: Es sind nur, ich würde sagen, noch mehr Costplayer unterwegs.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ich glaube, das ist eigentlich so der einzige Unterschied.

Speaker: Klar, auf der Manga Comic Con haben wir auch mal die ein, zwei Besucher, die ein bisschen meckern, dass wir nicht bei der richtigen Literatur stehen als Splitter Verlag.

Speaker: Und dann niggst du nur und bist freundlich zu denen, bis die wieder gehen.

Speaker: Die gibt es leider auch.

Speaker: Und solche Menschen habe ich jetzt auf der Doku mir zum Beispiel überhaupt nicht getroffen.

Speaker: Weil da haben wir wirklich nur dieses konzentrierte Manga-Anime-Publikum.

Speaker: Oder halt auch Künstler.

Speaker: Also die Doku mir ist ja eigentlich auch für die Künstler bekannt.

Speaker: Das war für mich immer der Grund hinzugehen, weil es eine Halle, also eine riesige Halle voller kleiner, selbstständiger Künstler gibt.

Speaker: Da konnte ich mich den ganzen Tag aufhalten.

Speaker: Ich bin alle Stände abgelaufen, wollte alle sehen.

Speaker: Da wird man ein bisschen dröger und braucht auch Pausen inzwischen.

Speaker: Aber ich finde das wahnsinnig toll, wie viel Platz denen dort eingeräumt wird.

Speaker: Und ich weiß, die Anmeldeliste ist lang, es werden nie immer alle Künstler genommen, weil der Platz da trotzdem begrenzt ist und wir wahnsinnig viele tolle Künstler haben in Deutschland, die da alle hinwollen oder auch von außerhalb.

Speaker: Und dass die Messe eigentlich jetzt immer stetig wächst.

Speaker: Und dann gibt es ja nicht nur die Künstler, die in dieser Halle sind, die Zeichnungen verkaufen oder sonstige Sachen damit.

Speaker: Es gibt dann ja noch die Handmade-Künstler sozusagen oder Etsy-Künstler könnte man sie auch nennen.

Speaker: Die Handwerklerinnen.

Speaker: Genau, so blöd pauschalisiert.

Speaker: Die können meistens alles ineinander über.

Speaker: Kunsthandwerker, so.

Speaker: Ja, die dann mehr so Schmuck- und Anziehsachen verkaufen.

Speaker: Die da versuchen, ihr eigenes Label aufzumachen.

Speaker: Die sind dann oft nochmal in einer anderen Halle, aber halt auch konzentriert zusammen, dass es so ein Themenbereich ist.

Speaker: Und es macht so viel Spaß, rumzugucken.

Speaker: Und dann darf man nicht vergessen, auf der Dukumi gibt es auch noch den ab 18-Bereich.

Speaker: Den haben sie letztes Jahr auch in eine extra Halle verlegt.

Speaker: Da habe ich es dann leider nicht mehr hingeschafft, weil ich nur einen Tag da war.

Speaker: Da musst du halt wirklich einen Ausweis vorzeigen, kriegst ein Bändchen dafür.

Speaker: Und da sitzen auch Künstler.

Speaker: Das darf man halt echt nicht vergessen.

Speaker: Da sitzen auch noch richtig tolle Künstler, die auch tolle Sachen verkaufen.

Speaker: Und das ist dann nicht nur immer jetzt, dass man denkt, da erwartet mich jetzt Pornografie oder irgendwas Brutales.

Speaker: Die haben ja auch von bis Sachen dabei.

Speaker: Ja.

Speaker: Also eigentlich war das bisher meine Lieblingsmesse.

Speaker: Also du möchtest sagen, Zeitmanagement ist vor allem ein Thema.

Speaker: Ja, das sollte man auf jeden Fall bedenken.

Speaker: Ja, verstehe ich, klar.

Speaker: Vor allem, weil die Messe jetzt immer mehr wächst.

Speaker: Bisher hatte ich halt das Glück, das ist ja in Düsseldorf, da kann ich halt an einem Tag hin und zurück.

Speaker: Das geht ganz gut, ob ich jetzt mit dem Zug oder mit dem Auto fahre.

Speaker: Das war halt auch der Grund, warum ich da noch nie auf der Animagic war, weil sie für meinen Geschmack da zu weit weg war.

Speaker: Dann müsste man ein Hotel nehmen und das war mir dann bisher immer alles ein bisschen auch zu teuer.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Das sind ja so persönliche Präferenzen.

Speaker: Mache ich es oder nicht?

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Also das muss man aber schon sehen.

Speaker: Also ich habe die Hotels jetzt ja gebucht.

Speaker: Düsseldorf während der Dokumnie nimmt Messepreise.

Speaker: Also das ist einfach eine vollwertige Messe, wie zum Beispiel eine Brotsmesse.

Speaker: Zumindest fühlt es sich so an.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich weiß nicht, ich freue mich aber auch schon auf die Leipziger Buchmesse und Mangakorn.

Speaker: Also ich habe da einfach richtig Bock drauf, weil die Leute da auch Bock haben.

Speaker: Das macht halt so Spaß.

Speaker: Und es ist so ein schöner Abwechslung zum Arbeitsalltag.

Speaker: Ja, das auf jeden Fall.

Speaker: Ist auch anstrengend, aber wenn man dann erstmal unterwegs ist, macht es auch immer wieder Spaß.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Also kommt bei uns vorbei, bringt gute Laune mit, bringt uns gerne Empfehlungen mit, welche Künstlerinnen und Künstler wir uns auf den Messen auf jeden Fall anschauen sollen.

Speaker: Gerne möglichst konkret mit Standnummer und Weg planen, damit wir nicht so viel Zeit verlieren auf dem Weg dahin.

Speaker: Denn, also ich bin sehr gespannt, wie unsere Zeit dann aussieht.

Speaker: Ich habe jetzt schon, ich fühle mich jetzt schon überfordert.

Speaker: Aber nee, das wird bestimmt cool.

Speaker: Lass uns mal so langsam, wir müssen ja auch beide noch ins Büro heute.

Speaker: Ja.

Speaker: Lass uns mal vielleicht so langsam in Richtung der Schlussfragen einschwenken.

Speaker: Ich weiß jetzt nicht, ob es für dich interessant ist, aber du hast natürlich, wie alle meine Gäste, der Vollständigkeit halber noch die Gelegenheit zu einer Gegenfrage.

Speaker: Ich weiß jetzt nicht, was ich dir hier für eine Frage beantworten sollte, die ich nicht irgendwo sonst beantworten kann.

Speaker: Trotzdem, damit niemand das Gefühl hat, ich würde Frieda jetzt übervorteilen, erwähne ich es mal an dieser Stelle.

Speaker: Da fällt mir jetzt aber auch spontan nichts ein.

Speaker: Also wenn ihr Fragen habt, liebe Hörerinnen und Hörer, könnt ihr natürlich jederzeit schreiben.

Speaker: Die beantworten wir oder beantworte ich dann auch gerne unabhängig von einer Podcast-Aufnahme.

Speaker: Dann können wir einfach mal zu den Schlussfragen übergehen.

Speaker: Frieda,

Speaker: Deine drei Comics, Manga, Graphic Novel, Comic Reihen, was auch immer, die du auf die sprichwörtliche Einsame Insel mitnehmen würdest, welche wären das?

Speaker: Ich habe bei der Frage gestern schon ein bisschen drüber nachgedacht.

Speaker: Nee, das ist nicht einfach.

Speaker: Es ist auf jeden Fall meine Lieblings-Boys-Love-Serie.

Speaker: Es ist ein Dreiteiler.

Speaker: Die heißt My Pretty Policeman.

Speaker: Und es ist einfach nur eine kleine, schöne, süße Geschichte, die richtig schön gezeichnet ist.

Speaker: Die lese ich gerade zum dritten Mal.

Speaker: Es ist halt einfach mein Wohlfühl-Manga.

Speaker: Daher würde ich den auf jeden Fall mitnehmen.

Speaker: Das finde ich schön, ja.

Speaker: dann habe ich an One Piece gedacht.

Speaker: Weil One Piece kann man, glaube ich, endlos lesen.

Speaker: Da braucht man unfassbar viel Zeit für.

Speaker: Vor allem könnte man dann, wenn man auf einer einsamen Insel ist, versuchen alle Storystränge selber zusammenzuführen.

Speaker: Wer war und wen, welchen Charakter getroffen hat, hat man ja unendlich Zeit für.

Speaker: Ja, gucken mal, ob man irgendwelche Fehler findet.

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Du kannst dich auf die Weltkarte versuchen aufzuzeichnen.

Speaker: Super.

Speaker: Ich glaube, es war da noch Ranma, wäre meine dritte Wahl.

Speaker: Oh, an den Anime erinnere ich mich auch noch.

Speaker: Einmal ein Halb.

Speaker: Also ich kriege nie genug von den Zeichnungen.

Speaker: Ich finde die wunderschön.

Speaker: Ich habe das schon als Kind mir angeguckt.

Speaker: Ich hatte aus irgendeinem Grund Band 34.

Speaker: Keine Ahnung warum.

Speaker: Den habe ich rauf und runter gelesen.

Speaker: Der sieht komplett kaputt aus.

Speaker: Und ich habe versucht, das auch nachzuzeichnen.

Speaker: Das hat mich total fasziniert.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, finde ich gut.

Speaker: Ja, nee, doch.

Speaker: Überzeugt mich.

Speaker: Verstehe ich.

Speaker: Also ich habe Ranma, den habe ich noch nie gesehen als Manga.

Speaker: Da kenne ich wirklich nur den Anime.

Speaker: Aber Wohlfühl-Comics oder Wohlfühl-Bücher.

Speaker: Ja, muss ich dann auch mal 34 angucken.

Speaker: Damit fängst du an.

Speaker: Okay, ja, klar.

Speaker: Wie die Tradition verlangt.

Speaker: Ergibt total Sinn.

Speaker: Ja, ich komme da schon irgendwie rein.

Speaker: Meine Lieblingsfrage, aber auch so ein bisschen die schwierigste Frage.

Speaker: Du darfst einen Comic erschaffen.

Speaker: Also Comic im weitesten Sinne.

Speaker: Ich meine damit jetzt alle Arten von grafischer Erzählung.

Speaker: Einen Comic, den es noch nicht gibt, den es aber unbedingt geben sollte.

Speaker: Was auch immer du da jetzt drunter verstehst unter der Frage.

Speaker: Was wäre das für ein Comic?

Speaker: Ach je.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, da habe ich gestern auch schon keine Antwort auf gefunden.

Speaker: Und er hatte gehofft, mir fällt spontan was ein.

Speaker: Irgendein Thema, irgendeine Figurenkonstellation.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und deswegen überlege ich gerade, weil theoretisch, nein, ist es nicht theoretisch, ich habe mir in meinem Bachelor- und Masterstudio-Gang ja darüber Gedanken gemacht und habe da ja einen Comic gemacht, wo eigentlich alles drin ist, was mir gefällt, alles, was ich im Kopf hatte.

Speaker: Aber leider ist der nicht so verlagstauglich, deswegen versauert der hier in meinem Regal.

Speaker: Da ist eigentlich alles drin, was ich mir gewünscht habe.

Speaker: Es geht um Sci-Fi, es geht um Alltagsbewältigung, um Kram, den man sich kauft, mit dem man die Wohnung vollstopft.

Speaker: Kleine Geschichten am Ball, romantische Geschichten, astrose Figuren.

Speaker: Ja, es ist alles drin.

Speaker: Look Design, es ist alles drin.

Speaker: Ich erinnere mich.

Speaker: Also theoretisch habe ich ihn halt schon gemacht, den Comic, den ich mir gewünscht habe.

Speaker: Das finde ich eine superschöne Antwort grundsätzlich.

Speaker: Kann man den sich eigentlich gar nicht irgendwie online angucken oder so?

Speaker: Oder hast du irgendwie eine Website dafür?

Speaker: Nee, nicht mehr.

Speaker: Ich habe das nicht mehr so groß weiterverfolgt.

Speaker: Auf meinem Instagram-Account sind noch ein paar Fotos.

Speaker: Da ist auch ein Video, als ich das gedruckte Buch dann zu meiner Masterarbeit da hatte.

Speaker: Aber die Webseite ist, glaube ich, gerade auch wieder down, weil ich nicht mehr eingesehen habe, dafür Geld zu bezahlen.

Speaker: Ja, gut, ist jetzt ja auch nicht so, als hättest du nichts sonst zu tun.

Speaker: Genau.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Vielleicht wird in Zukunft irgendwann mal wieder was mitgemacht.

Speaker: Mal schauen.

Speaker: Mal schauen.

Speaker: Ein Kreativteam darfst du zusammenstellen.

Speaker: Aus AutorInnen, ZeichnerInnen, wenn du willst, auch noch KoloristInnen.

Speaker: Ganz egal, wie realistisch oder unrealistisch das wäre, dass die zusammensitzen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.

Speaker: Wen würdest du denn da mal gerne zusammenspannen?

Speaker: Hm.

Speaker: Naja, also du kannst mir jetzt nicht erzählen, dass du nicht viele Künstlerinnen und Künstler kennst.

Speaker: Das glaube ich dir nicht.

Speaker: Nee, also es fällt mir sogar echt schwer, mir die Namen zu merken.

Speaker: Also ich kann dir auch von meinem Lieblingsbass-Mager gar nicht sagen, wie der heißt der Autor.

Speaker: Ansonsten dachte ich jetzt auch gerade an die Ranma-Zeichnerin, aber da weiß ich zum Beispiel auch den Namen nicht.

Speaker: Und der Band steht gerade ein bisschen zu weit weg, dass ich den Namen lesen könnte.

Speaker: Aber was für eine Geschichte hätte ich dann gerne?

Speaker: Rumiko Takahashi.

Speaker: Ah.

Speaker: Ich habe keine Ahnung, wie man das ausspricht, aber so würde ich es lesen.

Speaker: Ich glaube, ich fände es ganz geil, wenn die auch was mit Sci-Fi machen würde.

Speaker: Vielleicht geht das dann so ein bisschen so eine Art Richtung Sailor Moon oder so.

Speaker: Sailor Moon ist für dich Sci-Fi?

Speaker: Okay.

Speaker: Nee, ich meine es so von der Optik, weil sie dann dieses, sie haben ja das, ich habe es nie wirklich gesehen und gelesen.

Speaker: Deswegen wird das jetzt ein bisschen schwierig zusammenzufassen.

Speaker: Aber sie haben ja so das Sonnensystem, sie heißen ja Sailor Moon, Sailor Mars und Jupiter und sowas.

Speaker: Und mit den Verwandlungen, was jetzt eher nicht um Magical Girl natürlich geht, aber ich habe nur kurz dazu diese Zeit und die Zeichenstile, also Sailor Moon lief dann ja im Fernsehen und zu dieser Zeit lief auch Ranma bei uns mal im Fernsehen, also

Speaker: Dass das vielleicht irgendwie so ein Mix wäre, irgendwas Sci-Fi mit Magie.

Speaker: Weiß ich nicht genau, stelle ich mir irgendwie ganz lustig vor.

Speaker: Magical Girl Sci-Fi mit Magie im Stil von Ranma 1,5.

Speaker: Nee, das ist... Ob das Magical Girl rein, das weiß ich nicht genau.

Speaker: Achso, Entschuldigung, ja, gut.

Speaker: Das meinte ich, hat das so ein bisschen jetzt auf der Haupt gedacht, aber Ranma mit so einem Sci-Fi-Setting fände ich schon irgendwie ziemlich cool.

Speaker: Vielleicht gibt es sowas in der Art ja schon.

Speaker: Vielleicht schreibt jetzt ja irgendeine Hörerin oder irgendein Hörer eine zündende Idee.

Speaker: Aber finde ich eine ganz gute Antwort.

Speaker: Ja, lass ich gelten.

Speaker: Wir machen eine kleine Werbung.

Speaker: Wir haben natürlich schon ganz viel von Splitter Verlag empfohlen, aber ja nur aus dem Manga-Programm.

Speaker: Gibt es denn auch noch einen Comic aus dem alten Programm?

Speaker: Das sollte man gar nicht so sagen, wahrscheinlich.

Speaker: Also in seinem Hauptprogramm eigentlich.

Speaker: den du unseren Hörerinnen und Hörern empfehlen möchtest?

Speaker: Also eigentlich gibt es da zwei Sachen.

Speaker: Der eine haben wir schon, der andere kommt jetzt noch dieses Jahr.

Speaker: Das eine ist aber eigentlich unser Thunfischprogramm, das ist Elphys Zauberbuch.

Speaker: Das ist mein absoluter Liebling von unserem ganzen Programm.

Speaker: richtet sich jetzt ja eigentlich an eine jüngere Zielgruppe, aber ich meine, ich bin Anfang 30 und bin ein riesen Fan und auch meine Freundin im selben Alter.

Speaker: Das ist auch total hübsch.

Speaker: Das ist auch einfach so wunderschön gezeichnet.

Speaker: Es ist wunderschön.

Speaker: Und die Geschichten, die Geschichte ist auch so toll.

Speaker: Und ich habe immer das Gefühl, es ist auch so eine Feelgood-Geschichte, dabei ist es das nicht.

Speaker: Also die ganze Backstory auf dem das fußt, ist ja total ernst.

Speaker: Und am realistischen Leben dran.

Speaker: Und trotzdem erzählen sie dir eine Feelgood-Geschichte.

Speaker: Obwohl

Speaker: die Kinder auch ihrer Mutter hinterher trauern und so ein bisschen immer wieder neue Sachen über sie erfahren.

Speaker: Und trotzdem habe ich das Gefühl, ich habe ihr was richtig schön herzliches gelesen.

Speaker: Und ich habe jetzt gerade auf der Arbeit Band 5, den wir jetzt frisch zur Messe mitnehmen, bearbeitet und dann durchgelesen dabei.

Speaker: Und ich habe am Ende Gänsehaut gehabt.

Speaker: Und dann habe ich das hier zu Hause meinem Partner erzählt und hatte noch mal Gänsehaut, als ich es mir erzählt habe.

Speaker: Weil ich dachte, das ist so schön.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich kann die Reihe nur empfehlen.

Speaker: Das war jetzt Band 5.

Speaker: Man kann die Geschichten alle auch unabhängig voneinander lesen.

Speaker: Das funktioniert.

Speaker: Aber ein bisschen baut es aufeinander auf in dieser Hauptstory.

Speaker: Aber es sind an sich auch einzeln abgeschlossene Geschichten.

Speaker: Es sind immer wie so kleine Abenteuer, die die erleben.

Speaker: Daher kann man auch einsteigen, wo man möchte.

Speaker: Kann man den Zusammenhang auch empfehlen, weil wir die Zeichnerin ja auch in Leipzig mit dabei haben, Mini-Lüdwigen.

Speaker: Die ist einer unserer Ehrengäste, hatte ich ja im Intro schon gesagt.

Speaker: Und da könnt ihr sie treffen.

Speaker: Und genau, wir werden den fünften Band, den haben wir jetzt ein bisschen vorgezogen, glaube ich.

Speaker: Ja, haben wir einen Moment vorgezogen.

Speaker: bitte?

Speaker: Ein Monat vor?

Speaker: Nee, das kann nicht sein.

Speaker: Das müssten mehr gewesen sein.

Speaker: Ist auch nicht so wichtig.

Speaker: Das ist jetzt intern.

Speaker: Da könnt ihr kurz weggehört haben.

Speaker: Danke.

Speaker: Also wir haben reichlich Elphys Zauberbücher dabei und ihr könnt die wahnsinnig talentierte Nidlutwiden auf jeden Fall dann in Leipzig treffen.

Speaker: Moment, ich hatte noch einen anderen Vorschlag.

Speaker: Ach ja, richtig, Entschuldigung.

Speaker: Das ist Frontier, aber ich weiß gerade nicht mehr, wie die Zeichner, also das Duo eigentlich heißt, weil als du mich vorhin gefragt hast, welches Duo ich gerne hätte.

Speaker: Frontier ist auch von einem Einzelnen.

Speaker: Guillaume Saint-Gelain heißt der.

Speaker: Ah, dann war es diesmal von ihm allein.

Speaker: Ach, dann war das noch ein anderer.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Ich weiß, worauf du hinaus willst, aber das hat damit nur am Rande zu tun.

Speaker: Nee, der Frontier ist von einem einzelnen Zeichner von Saint-Gelain.

Speaker: Ja, und der zeichnet fantastisch.

Speaker: Also, dem folge ich auch auf Instagram.

Speaker: Es ist Wahnsinn.

Speaker: Wir haben ja schon Carbon und Silizium von ihm rausgebracht.

Speaker: Nee, das war nochmal jemand anderes.

Speaker: Mach mal nach.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Nein, also Frontier ist von Guillaume Saint-Gelain sowohl gezeichnet als auch geschrieben.

Speaker: Und Carbon und Silizium ist für Mathieu Bablé gezeichnet und geschrieben.

Speaker: Ah, dann liegst du an.

Speaker: Die bringen zusammen in Frankreich noch einen anderen Comic raus.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Die arbeiten zusammen an was anderem.

Speaker: Und die sind in Frankreich ja auch beim selben Verlag erschienen.

Speaker: Die kommen beide aus diesem Label 619.

Speaker: Und die Bücher sehen, also als wir die Redaktion hatten, die sehen sehr ähnlich aus von der Machart.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich glaube, das war es.

Speaker: Das ist schon naheliegend, dass man das ein bisschen durcheinander wirft, aber die haben tatsächlich von den Künstlern her nichts miteinander zu tun.

Speaker: Ja, weil die halt jetzt in Frankreich einen neuen Comic rausgebracht haben, wo sie zusammenarbeiten.

Speaker: Genau.

Speaker: Deswegen bin ich da durcheinander.

Speaker: Aber du hattest halt eben nach so einem Dreamteam gefragt und da musste ich halt an dieses neue Comicprojekt denken, weil ich denke, der Autor und noch der Zeichner zusammen, da wollte ich es aber nicht erwähnen, weil ich dachte, das gibt es jetzt ja schon, ich darf mir ja was ausdenken.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber Frontier ist, da habe ich sehr für gekämpft, dass wir den in unser Programm aufnehmen.

Speaker: Das stimmt, das habt ihr viel ja zu verdanken.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich finde den so schön und ich freue mich auch eigentlich daran zu arbeiten.

Speaker: Ich hoffe, ich habe Kapazitäten dafür, weil der sehr viele Seiten hat, sehr viel Arbeitszeit beansprucht.

Speaker: Aber er ist wunderschön.

Speaker: Ich möchte mir am liebsten davon Bilder als Poster ausgucken.

Speaker: Das ist ein wahnsinnig toller Comic.

Speaker: Den müsst ihr euch dann unbedingt angucken, wenn der draußen ist.

Speaker: Ich habe jetzt das Datum gerade nicht parat.

Speaker: Ende April im Mai-Programm.

Speaker: Also auf der Messe haben wir ihn noch nicht dabei, aber kurz darauf dann.

Speaker: Aber ja, das wäre auch noch so eine Empfehlung für die Zukunft.

Speaker: Also guckt euch den bitte an.

Speaker: Das ist eine sehr gute Empfehlung.

Speaker: Das finde ich schön.

Speaker: Und dann ganz zum Schluss hast du noch einen Wunsch, vielleicht der auch schon erfüllt wurde, keine Ahnung.

Speaker: Wenn du einen nerdigen Wunsch frei hättest, egal wie groß, egal wie klein, weltumspannend oder nur für dich privat, was würdest du dir wünschen?

Speaker: Nerdiger Wunsch, das ist schwierig.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ja, ich beschäftige mich eher mit vielen anderen, ich glaube, alltäglichen Wünschen, aber also in letzter Zeit.

Speaker: Das soll was Nettes sein halt.

Speaker: Ja, ja, was Nettes.

Speaker: Also eine neue Waschmaschine fände ich jetzt ein bisschen.

Speaker: Nicht so wie oder Weltfrieden oder kein Tierleit mehr.

Speaker: Haben sich auch schon Leute gewünscht.

Speaker: Darfst du dir auch wünschen?

Speaker: Finde ich, muss ich zugeben, aber auch ein bisschen wenig überraschend.

Speaker: Ja, es ist mir nicht überraschend und ich wünsche mir das trotzdem alles, aber ich habe auch schon überlegt mit einem nerdigen Wunsch und dachte so, jetzt

Speaker: Also wenn ich das so als Formulierung höre, denke ich so, und so Trekkie-Star-Wars-Fans.

Speaker: Und denke ich so, boah, ich bin da gar nicht so in so einer Welt drin.

Speaker: Ich mag das alles, ich gucke das gerne und bin da Fan.

Speaker: Aber ich könnte da, glaube ich, kein Nerd-Herz damit mit irgendwas gewinnen.

Speaker: Und habe mir überlegt eigentlich, was mich sonst am meisten beschäftigt, auch so in unserer Verlagswelt, ist, dass wir viele Titel nicht ins Programm nehmen können.

Speaker: weil die nicht so gut verkaufen werden.

Speaker: Und das ist unfassbar schade.

Speaker: Und das wäre eigentlich mein Wunsch, dass so viele Künstler und Projekte Aufmerksamkeit kriegen, die halt nicht so für den Mainstream sind.

Speaker: Also das klingt total doof und man kann das gar nicht so gut formulieren, aber ich würde wünschen, dass für solche Sachen viel mehr Geld da wäre, um die nach vorne zu bringen.

Speaker: Weil man muss das so hart abwägen im Verlag, dass man dann sagt, okay, dieses Projekt, das finden wir alle toll,

Speaker: Aber wir sehen schon, das wird halt nicht die breite Masse ansprechen.

Speaker: Dann ist halt immer die Frage, können wir uns das finanziell leisten, dass der Verkauf davon nicht so gut sein wird?

Speaker: Haben wir andere Titel dabei?

Speaker: in unserem Programm, die den mittragen können, weil die viel besser verkaufen.

Speaker: Und das ist immer dieses Abwägen, was wir fast täglich machen.

Speaker: Es ist übertrieben, aber es diskutieren wir schon recht oft drüber.

Speaker: Und so wird es auch anderen Verlagen gehen.

Speaker: Und dass diese Projekte oft dann doch gar nicht genommen werden können, aus finanziellen Gründen.

Speaker: Und das ist so schade.

Speaker: Da gibt es so viel Tolles auf der Welt.

Speaker: Und ich finde, es braucht alles viel mehr Aufmerksamkeit.

Speaker: Das finde ich aber ehrlich gesagt einen sehr hübschen Wunsch.

Speaker: Ich glaube, gerade die Leute, die hier vielleicht schon öfter zugehört haben, kennen das Thema oder es klang schon mal an.

Speaker: Ist jetzt in der Leserschaft nicht allen so bewusst, aber es wird sehr viel abgewogen.

Speaker: In der perfekten Welt könnte man einfach alles machen.

Speaker: Ja, doch, das stimmt schon, aber...

Speaker: Ich finde, das ist ein sehr kluger Wunsch tatsächlich.

Speaker: Und er ist sehr nerdig.

Speaker: Das ist schon eine sehr nerdige Betrachtungsweise, dass man sich mit dem Thema so tief auskennt und so viel davon gesehen hat, dass man begreift hat, äh, Quatsch, begriffen hat, wie wenig man letzten Endes davon mitnehmen kann.

Speaker: Finde ich schon.

Speaker: Ja, es sind halt leider viele wirtschaftliche Gedanken und Entscheidungen, die wir alle mal treffen müssen, wo uns das Herz so ein bisschen blutet.

Speaker: Ja, wirtschaftliche Zwänge.

Speaker: Aber es sind halt leider Zwänge.

Speaker: Ja, funktioniert es leider.

Speaker: Naja, es klingt jetzt sehr negativ zum Ende, aber...

Speaker: Schenkt einfach, also liebe Zuhörer, den kleinen Künstlern viel Aufmerksamkeit.

Speaker: Geht auf die Messen, kauft Sachen von denen, unterstützt sie, weil sie versuchen, ihren Traum zu leben und damit finanziell über die Runden zu kommen.

Speaker: Also supportet die.

Speaker: Und wenn es nur ist, dass ihr eine Postkarte da kauft, ihr müsst ja nicht euer ganzes Geld da lassen.

Speaker: Wäre toll, aber es reicht oft schon, wenn man eine kleine Sache dort kauft.

Speaker: Weil wenn das alle machen, da kommt ja schon einiges zusammen.

Speaker: Also das wäre mein nerdiger Wunsch an euch.

Speaker: Das lassen wir jetzt einfach so stehen.

Speaker: Das finde ich ein wunderschönes Schlusswort.

Speaker: Frieda, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast.

Speaker: Danke, dass du hier warst.

Speaker: Ich hoffe, liebe Hörerinnen und Hörer, es war für euch auch interessant und ihr habt ein bisschen Einblick erhalten in Splitter Manga Plus und in unser neues Label.

Speaker: Wie gesagt, meldet euch gerne, wenn ihr dazu noch Fragen oder Anregungen habt, wenn wir das mehr thematisieren sollen oder weniger, wovon ich nicht ausgehe, aber kann ja sein.

Speaker: Falls ihr noch Fragen an Frieda habt, kann ich die gerne weiterleiten.

Speaker: Und ja, Frieda, ich glaube, wir sehen uns dann gleich einfach noch.

Speaker: Ich freue mich schon auf eine zweite Tasse Kaffee für heute.

Speaker: Ja, das ist Spaß.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Dann bis gleich und liebe Hörerinnen und Hörer, euch wünsche ich alles Gute bis zum nächsten Mal, bis zur nächsten Katalogfolge, hoffentlich bis zur Leipziger Buchmesse.

Speaker: Wir freuen uns sehr.

Speaker: Oder ansonsten auf der Dukomi oder auf der Animagic oder in unseren DMs auf unseren Socials.

Speaker: Da freut sich dann meine Kollegin Sarina vor allem drüber.

Speaker: Ja, und dann bis ganz bald.

Speaker: Macht's gut und bis zum nächsten Mal.

Speaker: Bis dann.

Speaker: Tschüss.

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