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#14 - Wie HAYV mit NoCode eine App entwickelt hat, die körperliche Schmerzen lindert - mit Marius Krämer image

#14 - Wie HAYV mit NoCode eine App entwickelt hat, die körperliche Schmerzen lindert - mit Marius Krämer

S1 E14 · VisualMakers
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190 Plays4 years ago

Wie HAYV mit NoCode einen vollfunktionsfähigen Prototypen für ihre App für Neurozentrisches Training gebaut haben (und was das eigentlich ist), warum NoCode für Startups unersätzlich ist und warum sich damit viel wertvolleres User-Feedback einholen lässt als mit Clickdummies - darüber und über noch viel mehr spannende Themen haben wir mit unserem Community Member Marius Krämer von HAYV gesprochen.

Mehr zu Marius: https://www.linkedin.com/in/kraemermarius/

Mehr zu HAVY: https://www.hayv.io

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Transcript

Einführung und Vorstellung der Hosts und des Gastes

00:00:00
Speaker
Das ist zeitlich halt schon einfach nicht zu vergleichen mit irgendwas, was du in Code schreibst. Das ist halt gar kein Vergleich. Ich wüsste nicht, was dagegen spricht, im Moment das so zu machen. Und ich würde es auch, glaube ich, nie unter jetziger Situation wie ich es nie anders angehen. Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith. Und ich bin Alex. Und wir unterhalten uns jede Woche rund um das Thema No Code.
00:00:32
Speaker
Wir freuen uns sehr, heute Marius Kremer in unserem Podcast begrüßen zu dürfen. Marius ist Gründer und CEO von Hive, einer App für neurozentrisches Training. Herzlich willkommen, Marius.

Was ist neurozentrisches Training?

00:00:42
Speaker
Stell dich doch gerne noch mal selber vor, weil ich auch keine Ahnung, was neurozentrisches Training überhaupt bedeutet.
00:00:49
Speaker
Danke für die Einladung. Ich bin sehr froh, heute mit euch kotzen zu können. Neurozentrisches Training, vielleicht fange ich einfach mal da an, was gerade läuft, ist ein komplizierter und einfacher Begriff gleichzeitig. Kompliziert in der Ausführung, das heißt, das was wir damit eigentlich tun,
00:01:09
Speaker
Das steckt ganz, ganz viel hinter, weil es im Prinzip angewandte Neurowissenschaft ist auf Bewegung. Das heißt, wir schauen uns an, wo entstehen Bewegungen und wo entstehen Schmerzen und Bewegungsprobleme eben. Und der einfache Part ist dann für den Menschen, weil es beult alles darauf runter, dass man weniger Schmerzen hat und weniger Bewegungsprobleme hat.
00:01:29
Speaker
Weil wir als Menschen, also wir haben alle Schmerzen und wir kennen irgendwie alle Schmerzen, aber wir wissen eigentlich gar nicht, was es ist, weil wir haben es einfach und irgendwann tut das Knie halt weh und dann tut es mal nicht mehr weh und dann tut es auf einmal wieder weh und da ist nichts kaputt und man läuft zum Arzt und ja, das läuft dann
00:01:48
Speaker
Jahre, Monate lang. Das, was Schmerzen eigentlich sind, das sind Schutzmechanismen in der Regel vom Gehirn. Das heißt, das Gehirn gleicht alte Muster ab und möchte einfach nur Verletzung vermeiden.

Schmerz und Schutzmechanismen des Gehirns

00:02:00
Speaker
Und um Verletzung zu vermeiden, sagt es zum Beispiel im Knie, besser mal nicht das Knie bewegen, wenn da irgendwie eine Unsicherheit besteht.
00:02:10
Speaker
Und damit das Knie nicht bewegt wird, werden einfach Schmerzen erzeugt vom Gehirn. Und diese Schmerzen sind nicht immer sinnvoll, weil diese Schutzmechanismen nicht immer sinnvoll sind. Denn evolutionär ist unser Gehirn einfach noch woanders, als wo wir gerade stehen.
00:02:27
Speaker
Verletzung bedeutet eigentlich Tod fürs Gehirn, ganz ganz grob. Und heutzutage ist es nicht mehr so.

Marius' Werdegang und die Entstehung von Hive

00:02:34
Speaker
Und wir können mit dem neurozentrischen Training eben diese Kompensationsmechanismen und Schutzmechanismen, die das Nervensystem und das Gehirn damit auch erzeugen, finden und lösen. Und durch dieses Lösen nehmen wir dann im Prinzip die ganzen Schmerzen und Bewegungsprobleme aus dem System.
00:02:54
Speaker
Super interessant. Du kommst ja jetzt eigentlich aus dem Produktmanagement. Woher hast du jetzt dein Background für Neurowissenschaften?
00:03:02
Speaker
Ich beschäftige mich eigentlich damit seit ungefähr zwei Jahren vor dem Hintergrund, dass es mir sehr geholfen hat und dass ein sehr, sehr guter Freund und jetzt auch mein Mitgründer Hadi, der das schon seit so sechs, sieben Jahren sehr, sehr intensiv macht und mich immer behandelt hat damit eigentlich. Also ich habe schon immer viel so Risikosportarten und verletzungsintensive Sportarten getrieben.
00:03:30
Speaker
und hatte da sehr, sehr oft Themen, bei denen Hadi mir geholfen hat. Und Hadi ist eigentlich Mediziner und hat dann irgendwann diesen Wechsel gemacht in die Neurowissenschaft und in das neurozentrische Training.

No-Code-Tools für die Entwicklung von Hive

00:03:44
Speaker
Und ja, wir standen halt dann echt da vor dem Thema, dass wir immer gesagt haben, wir würden da gerne was zusammen machen, aber es wurde sehr, sehr schnell klar, dass ich niemals auf das Level kommen werde, auf dem Hadi ist da thematisch und daher
00:03:58
Speaker
kam dann der Gedanke, na ja, wir ergänzen uns da eigentlich doch ziemlich gut, weil Hardy das Thema eben sehr intensiv macht. Ich schon verstehe, aber nicht in der Tiefe wie er, aber dafür ganz andere Dinge verstehe und eben wie man zum Beispiel digitale Produkte baut. Und das hat sich dann ganz gut ergänzt. Und da haben wir im Dezember dann uns dazu entschieden, das jetzt auch Vollzeit anzugehen.
00:04:24
Speaker
Ja, cool. Herzlichen Glückwunsch dazu schon mal. Danke, danke. Du bist ja auch Mitglied bei uns bei Visual Makers und ihr baut euren Prototypen ja gerade mit No-Code. Wie kam das? Kanntest du vorher schon No-Code oder warum habt ihr euch dazu entschieden, das mit No-Code zu bauen?
00:04:42
Speaker
Ich habe schon früher viel mit so Clickdummy-Invision gearbeitet. Zu der Zeit, wo man glaube ich auch noch damit arbeiten musste. Wo es noch nicht so viele Alternativen gab dazu irgendwie. Da hat man einfach ein schönes Design gemacht und hat das so ein bisschen zusammengeklickt. Und habe mich aber relativ früh maßgeblich zu Beginn
00:05:08
Speaker
derzeit bei Coindex. Also ich war jetzt vorher zweieinhalb Jahre in einem Fintech.
00:05:13
Speaker
Und da haben wir sehr früh angefangen, die Website mit Webflow zu bauen. Das war so wahrscheinlich drei bis vier Jahre her, dass ich mich da intensiver mit auseinandergesetzt habe. Und da hat man so langsam Ansätze davon erfahren, wie tief das Ganze gehen kann. War aber zu der Zeit noch nicht so tief. Aber für mich war sehr schnell klar, als wir dieses Projekt gestartet haben, weil ich mich halt irgendwie nebenher immer damit beschäftigt habe, weiter, wie sich das entwickelt.
00:05:39
Speaker
dass wir auch auf Basis von unserem Setup, das halt eben kein techie Co-Founder ist bei uns, kein Dritter, Alfa-Versionen bauen müssen und Alfa-Versionen bauen wollen früh und das war einfach die beste Möglichkeit, weil es einfach sehr sehr schnell geht und wir eben
00:05:57
Speaker
doch mit ein bisschen Trickserei einen, glaube ich, ganz sophisticated Produkt bauen konnten, was auch wirklich funktioniert und was er tut und wo die Leute nicht wissen, dass es irgendwie Low-Code oder No-Code

Wie funktioniert die Hive App?

00:06:10
Speaker
ist. Und ich glaube, das ist das größte Kompliment, was man da dann im Endeffekt bekommen kann, wenn es nicht auffällt, dass es das ist. Ja, definitiv. Und wie muss man sich das vorstellen? Wie sieht euer Prototyp aus und wie funktioniert er?
00:06:24
Speaker
Wir bauen ja ganz grundlegend später eine mobile Webapp in der Kombination, die natürlich irgendwann in einem Produktivsystem auf Codebasis laufen werden.
00:06:38
Speaker
Und bis dahin wollen wir im Prinzip immer einzelne Änderungen unseres Algorithmus und einzelne Änderungen für unsere Trainingsplanung und das, was halt im Hintergrund passiert, testen. Und das machen wir mit vier Wochenzyklen. Das heißt, wir entwickeln ein Produkt später, was unendlich geht quasi, also wo du niemals irgendwie auslaufen wirst mit Übungen. Du wirst immer was Neues bekommen, egal wie lange.
00:07:06
Speaker
Aber um diese Planung zu validieren und um diese Daten dafür zu erheben, bauen wir quasi immer kleine 4-Wochen-Alpha-Versionen. Die gibt es jetzt in der Web-App, die gibt es nicht in der mobilen Variante, einfach durch das Setup bedingt auch.
00:07:20
Speaker
Und das ist ganz, ganz grundlegend eben im Frontend mit Webflow gelöst. Und dann, wenn man Backend sagen darf, dazu mit Zapier und Airtable und eben mann-mustag konkret in der Kombination. Genau. Und für den Menschen ist es eben einfach eine Webapp, die auf dem Handy und auf dem Desktop funktioniert.
00:07:48
Speaker
Okay, das heißt, du hattest mir ja mal einen Einblick gegeben in das Projekt. Das heißt, ein Nutzer meldet sich an, er stellt sich quasi ein Profil mit Angaben zu seiner Person und dann wird ihnen anhand dieser Angaben passende Übungen zur Verfügung gestellt.
00:08:01
Speaker
Genau. Wir simulieren im Prinzip das Personal Training mit der App. Das heißt, wir bauen ein neurozentrisches Profil, nennen wir das. Das heißt, ganz grob, was das neurozentrische Training macht, habe ich ja erklärt, sind eben diese Schutz- und Kompensationsmechanismen finden und lösen.
00:08:21
Speaker
Und diese Kompensationsmechanismen sind meistens in einer Seite von einem System unseres Nervensystems. Das heißt, wir haben so 20 bis 30 Systeme, die in Bewegung involviert sind im Nervensystem.
00:08:33
Speaker
Und meistens kann man da sagen, entweder die linke oder die rechte Seite, zum Beispiel vom Kleinhirn, ist ein bisschen unteraktiv im Vergleich zu dem Rest. Und diese Systeme gucken wir uns über Bewegungstests und Überfragen an. Also das fängt bei ganz, ganz einfachen Sachen an, wie ob man Schmerzen auf einer Seite maßgeblich hat beispielsweise.
00:08:55
Speaker
Und das gibt uns ein sehr gutes Indiz darauf, ob die linke oder rechte Hälfte vom Hirnstamm weniger aktiv ist.

Technische Herausforderungen beim Aufbau von Hive

00:09:04
Speaker
Und dann machen wir noch ein paar Bewegungstests. Das ist aber ganz, ganz simples Zeug auch. Einfach auf einem Bein stehen zum Beispiel und sagen, welche Seite ist schwerer zu balancieren. Oder ein Auge schließen, welche Seite fällt schwerer. Und auf den Daten können wir eben dieses neurozentrische Profil bauen. Das passiert dann im Hintergrund in Airtable.
00:09:22
Speaker
Und im Vordergrund haben wir einfach Formfelder, die über Webflow laufen und die wir dann eben den User zuordnen oder dem neurozentrischen Profil vom User zuordnen. Im nächsten Schritt haben wir dann eine kleine Besonderheit, die das neurozentrische Training bedingt. Dadurch, dass wir, und das ist immer noch ein Thema in der Kommunikation, im Prinzip gibt es Bewegungstests und Assessments.
00:09:47
Speaker
Und diese Assessments dienen dazu, dass man sich selbst überprüfen kann. Das heißt, wenn ich jetzt eine Neurodrill bekomme, nachher auf Basis von meinem Profil,
00:09:54
Speaker
Dann kann ich mit einem Assessment, also irgendwie mit einer Beweglichkeitsübung, wie beweglich ist meine Schulter, wie tief komme ich auf den Boden, testen, ob diese Übung wirklich für mich funktioniert, weil ich im Prinzip sofort eine Veränderung sehen sollte. Und das ist der grobe zweite Schritt in der App. Und der dritte Schritt ist dann eben, dass man diese Neurodrills bekommt auf Basis vom Profil und dann eben auch testet und unseren Feedback gibt, funktionieren die, funktionieren die nicht.
00:10:21
Speaker
Und dann landet man auf einem Dashboard, und auf dem Dashboard sind dann im Prinzip diese ganzen vier Wochen. Das heißt, da kann man dann einfach sagen, ich möchte jetzt irgendwie diese Woche abschließen, ich habe das jetzt sieben Tage gemacht, oder ich habe keinen Effekt mehr, was man ja auch an diesen Assessments sieht, und dann kriegt man eben die nächste Woche, die nächste Woche, die nächste Woche, und kann da eben auch immer diese Reassessments machen, also wieder testen, funktioniert das immer noch für mich. Und das läuft dann im Prinzip alles in Erdhelverein im Hintergrund.
00:10:49
Speaker
Und dann mappt ihr das quasi in R-Table, um da zu kategorisieren, welches neurozentrische Profil das dann ist? Oder wie macht ihr das? Genau. Also es gibt in R-Table im Prinzip neben der User-Datenbank auch eine Datenbank für neurozentrische Profile. Und die ist im Prinzip direkt verknüpft dann mit dem entsprechenden Nutzer. Und da werden einfach mit jedem Test, den man macht und mit jeder Frage, die man beantwortet, wird im Prinzip ein Eintrag geschrieben.
00:11:17
Speaker
Und in R-Table ist dann auch die Logik hinterlegt. Da gibt es so eine Gewichtungslogik für alle Sachen und dann im Endeffekt entscheiden wir maßgeblich im Moment auf das Kleinhin- und den Hirnstamm. Das heißt, wir gucken uns diese beiden Systeme an und sagen dann, welche Seite wir da beachten müssen und welche Systempriorität hat. Und daraus entsteht dann ein Profil, das hat eine Nummer.
00:11:41
Speaker
Auf dieses Profil haben wir dann Cyklen gematcht. Das heißt, da werden dann, wir haben für jedes Profil eine Woche quasi mit Übungen. Das wird dann zugeordnet, da wird dann so ein Rekord erstellt und das wird dann nach Webflow geschickt in den User und dann sieht man es auf dem Dashboard. Stark, das klingt schon echt ziemlich komplexe.
00:12:05
Speaker
Ja, es sind, glaube ich, in Airtable zwölf Tabellen, die da in der Base drin sind, und die sind alle untereinander verknüpft. Und die machen auch nicht nur gute Sachen, die machen manchmal auch Probleme. Ich habe gestern gelernt, vielleicht ganz interessant für Leute, die auch was mit Webflow machen,
00:12:32
Speaker
Wenn man so arbeitet, dann muss man ja quasi die ganzen IDs, die man im Webflow CMS hat, verknüpfen über Airtable und alles. Und anscheinend, wenn man ein Webflow-Backup wiederherstellt, werden alle IDs geändert von allen CMS-Items. Oh. Gutes Learning vielleicht für alle Leute, die da auch mal drüber nachdenken. Oha. Niemals ein Backup wiederherstellen.
00:12:59
Speaker
Das ist nicht witzig, wenn man dann händisch alle CMS-Items updaten muss und in der Airtable alle Items updaten muss und in Members Deck alle Items updaten muss. Das hatten wir viel Freude bereitet gestern. Zum Glück haben wir nur gesoft-launched die neue Alpha-Version und noch nicht richtig gelaunched und nur mit zehn Leuten getestet gerade.
00:13:25
Speaker
War das noch im Rahmen? Und den Leuten kann man noch erklären, dass ihr Profil einmal weg war, kurz, dass ich es neu machen muss. Da lauern auch ein paar Fallstricke, musste ich gestern lernen. Oh krass. Wenn wir gerade schon mal so dabei sind, was waren so eure, bis jetzt so, also neben dem Thema, das wirklich krass ist, eure größten Herausforderungen, wo ihr jetzt den Prototyp quasi mit No-Code entwickelt habt?
00:13:58
Speaker
Die Customize, also Individualisierung von dem ganzen Thema und die Zuordnung zwischen Form, Inputs und Usern. Das war das größte Thema, weil man hat es vielleicht ein bisschen rausgehört, dass das ganze Thema nordländisches Training
00:14:16
Speaker
bedingt quasi zwanghaft, dass wir ein individuelles Produkt bauen. Also es kann eben keine Plattform sein. Es kann sich sein, du meldest dich an und dann kriegst du hier irgendwie deine acht Wochen und dann kannst du die einfach machen. Weil wir sind leider so unterschiedlich, dass
00:14:33
Speaker
eine Fußblendbewegung auf der linken Seite für einige Menschen hilfreich ist und für einige Menschen

Zukünftige Entwicklungspläne für Hive

00:14:39
Speaker
kontraproduktiv ist. Das war eine große Challenge, das eben in so einem Low-Code-Setup darzustellen, also da irgendwie die Verknüpfung zu machen.
00:14:49
Speaker
und dann eben die Verknüpfung auch zu schließen aus diesen ganzen Profil-Inputs. Also im Prinzip Screen-für-Screen eine Frage und einen Bewegungstest zu haben und daraus dann wirklich dieses Profil zu knüpfen, das auf den User zu mappen und dann daraus halt irgendwie die Daten wieder zurückzuschicken. Mir hat da sehr geholfen ein YouTube-Tutorial, was glaube ich mittlerweile viele Leute kennen, mit denen ich gesprochen habe über das Thema, von Mackenzie Child,
00:15:20
Speaker
Ich weiß nicht, ob man es so ausspricht, keine Ahnung. Der hat irgendwie so eine Videoplattform gebaut mit diesem ähnlichen Setup und hat da eine Funktion gebaut, wie man Videos als Complete marken kann im Grundlegenden. Und das ist die Grundfunktionalität, die im Prinzip bei uns auch hinter jedem Input steckt. Also man kann da ja quasi
00:15:45
Speaker
versteckte HTML-Felder in Webflow embedden und darüber eben Daten schicken. Und unter anderem eben diese Webflow-ID, die man benutzt, um den Input zu mapen. Die ist dann quasi in dem CMS-Item in Airtable und in MembrStack hinterlegt und liegt durch MembrStack eben im JavaScript-Code, der quasi geladen wird, jede Seite.
00:16:09
Speaker
und kann dadurch ausgelesen werden und damit kann man im Prinzip auch alle anderen Daten ja weitergeben. Und das zu verstehen und wirklich zu verstehen, dass man es eben dann auch anwenden kann und nicht nur eben einen Button machen kann, der was als fertig markiert, sondern der dann eben auch komplexe Formfelder und Inputs abbildet. Das war glaube ich so die größte Challenge.
00:16:32
Speaker
Ja. Nochmal zu den Tools, die ihr verwendet, also vielleicht für die Person, die noch nicht vertraut sind mit all diesen Tools. Das heißt, ihr nutzt Webflow für das Frontend eurer Applikation. Ihr nutzt Airtable als Datenbank für alle Daten, die dort drin gespeichert werden.
00:16:49
Speaker
Dann nutzt ihr Memberstack, das ist quasi on top auf Webflow draufgesetzt als Nutzerverwaltung. Das heißt, weil Webflow diese Funktion nativ nicht abbildet, gibt es halt Nutzerregisterungsmöglichkeiten über Memberstack. Und über Zapier wird das Ganze dann einfach automatisiert, verknüpft, damit zwischen diesen verschiedenen Plattformen die Daten ausgetauscht werden können. Richtig?
00:17:14
Speaker
Genau, das ist das Grundlegende. Das Webflow glaube ich, mal gucken, ob sie irgendwann ihre Strategie ändern, aber niemals dafür gedacht war, dass man Apps damit baut, sondern dass man eben Websites, und da sind sie halt eben sehr mächtig auch in den Animationen und allem,
00:17:32
Speaker
Aber deswegen muss man halt eben diese paar vielen Tools benutzen, um das zu lösen. Ich habe jetzt letztens tatsächlich gesehen, dass es, ich weiß nicht wie lange es dieses Feature in Webflow schon gibt, aber man kann auf CMS Seiten
00:17:52
Speaker
in Webflow jetzt auch bestimmten Inhalt verstecken auf Basis von Feldern, die man eben in einem CMS-Item angegeben hat. Und das gibt schon irgendwie so eine Richtung, dass man da jetzt auch ein bisschen Nativ mit Webflow machen kann. Aber im Grundlegenden bildet das im Prinzip wirklich nur das Visuelle ab.
00:18:10
Speaker
Und dann ist halt der Kern des Ganzen schon in R-Table, das heißt nicht nur unsere Daten, sondern eben auch alle unsere Übungen, Wochenpläne, Zyklen, das alles steckt in R-Table drin.
00:18:24
Speaker
Und eben auch die Logik, wie das Ganze verknüpft wird, habe ich mit ganz tief verschachtelten IF-Klauseln, also wenn-Funktionen, in ein Erdherbe geschrieben und dann im Prinzip sehr viel schickt das Ganze eben zwischen diesen ganzen Tools hin und her.
00:18:43
Speaker
Du hast eben schon gesagt, dass ihr das Ganze auch nochmal in Code bauen werdet. Was sind da eure Kriterien, wann das passieren soll oder was muss passieren, damit ihr das dann nochmal in Code baut?
00:18:59
Speaker
Im Prinzip möchten wir jetzt einfach noch ein bisschen weiter so Alpha-Versionen bauen und noch ein paar andere Produkte bauen. Also beispielsweise so ein kleines Education-Produkt, wo man eben was zu dem Thema lernen kann und eben auch mal lernen kann, was Schmerz überhaupt ist. Jetzt zum Beispiel in einem ein bisschen intensiveren Thema. Weil interessanterweise gibt es ganz, ganz viele Studien dazu, die zeigen, wenn man lernt, was Schmerz ist, hat man weniger Schmerzen.
00:19:27
Speaker
Das funktioniert wirklich, wenn man weiß, dass da nichts kaputt ist zum Beispiel, sondern dass es normal ist. Das heißt, wir bauen jetzt noch so ganz viele kleinere Mikroprodukte irgendwie in diesem Setup, was wir gerade haben. Aber ich glaube, man muss da dann schon auch realistisch sein und überlegen,
00:19:45
Speaker
ist das Ganze denn wirklich belastbar für ein Endprodukt und für ein wirklich marktreifes Produkt. Und ich glaube, da sind wir leider noch nicht ganz angekommen. Es entwickelt sich mehr in die Richtung mit neuen Tools auch irgendwie. Und irgendwie gerade, ich glaube, eher in dieser Low-Code als in der No-Code Richtung. Also da, wo man dann so ein bisschen Verständnis haben muss. Aber damit geht es dann auch.
00:20:11
Speaker
Aber im Prinzip, sobald wir alles validiert haben und wissen, was wir bauen werden, dann werden wir in den Produktivsetup wechseln und im Hintergrund den Code anfangen zu schreiben.
00:20:23
Speaker
und dann aber sicherlich das nicht mit einem Mal machen. Also ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass wir gerade, wenn Members stack, die arbeiten jetzt an ihren Angaben nach zehnmal mächtigeren Versionen, da kann ich mir auch gut vorstellen, dass man das dann erstmal weiter benutzt zum Beispiel und dann eben einfach an das Produkt anschließt oder eben, ich hab jetzt noch ein ganz cooles Tool,
00:20:47
Speaker
ausprobiert. Das nennt sich Flutterflow. Das ist im Prinzip ein visuelles Tool, um Flutter-Apps zu bauen mit dem neuen Flutter-Framework von Google. Vielleicht kann man da dann zum Beispiel auch irgendwie das Frontend der App erstmal noch weiterhin mit Tools bauen und dann eben nur die Algorithmen in Code-Basis haben. Das wird sich so ein bisschen zeigen.
00:21:12
Speaker
Und hängt glaube ich auch stark von der Entwicklung ab, die die Tools irgendwie in den nächsten Monaten machen einfach. Aber ich glaube wir haben, gerade was dann Datenschutz angeht und was auch Belastbarkeit angeht, schon irgendwie noch ein paar Challenges, die wir regeln müssen, bevor das Produktiv für unser Setup produktiv gehen kann. Es gibt ganz ganz andere Themen, da geht es auf jeden Fall.
00:21:37
Speaker
Aber wir sind allein schon dadurch beschränkt, dass Zapier zum Beispiel ja diese IF-Bedingungen auch hat, also irgendwie abfragen kann, so conditional heißt das glaube ich bei denen, also irgendwie zu gucken, wie ist der Input, der jetzt reinkommt und dann mache ich verschiedene Sachen.
00:21:54
Speaker
Das ist leider auf drei Möglichkeiten beschränkt im Moment, weshalb wir auch vier Wochenpläne in unseren Alpha-Versionen haben, weil die erste Woche ist da und dann gibt es drei neue Wochen. Da gibt es sicher auch noch irgendeinen Workaround dazu, aber das sind dann zum Beispiel einfach so limitierende Faktoren, wo man sagen muss, irgendwann müssen wir dann da leider rausgehen aus dem Setup, aber ich glaube, das ist auch eine ganz normale Entwicklung irgendwie.
00:22:21
Speaker
Also für den ersten Schritt wäre Integromat da das Tool dafür, dass die haben wesentlich mehr Optionen, wo du eben nicht limitiert bist in diesen Faden oder diesen Funktionen in den Conditionals. Genau, aber nochmal zurück von dem, was du gerade am Anfang gesagt hast.
00:22:40
Speaker
dass No-Code im Prinzip auch was ist, wo man, oder Low-Code dann schon eher was ist, wo man schon was können muss. Und wie hast du das empfunden? Du hast ja auch keinen technischen Background, richtig? Weil bei mir war das zum Beispiel so, ich hab absolut gar keinen technischen Background bis vor fünf Jahren gehabt und hab halt durch No-Code tatsächlich gelernt und auch diese Strukturen gelernt, wie schick ich Daten von A nach B und wie funktioniert Code.
00:23:05
Speaker
Vor allem durch Sapia am Anfang und dann eben auch durch Webflow und solche Sachen. Wie war das bei dir oder wo siehst du das Potential dann eben auch für Startups generell?
00:23:17
Speaker
Also ich habe schon ein bisschen Background, nicht offiziell, sag ich mal, aber im Prinzip HTML, CSS, JavaScript und Python maßgeblich mal gelernt und das hat mir natürlich schon irgendwie sehr geholfen.
00:23:37
Speaker
gerade ursprünglich im Verständnis, wie ich mit Webflow vernünftig Sachen baue. Ich glaube, wenn man so CSS versteht und mal geschrieben hat, früher schon mal, dann hilft das schon sehr irgendwie. Dabei, was nicht heißt, dass man es nicht auch so lernen kann, aber man kommt halt irgendwie schneller dahin, glaube ich. Und dann gibt es eben schon noch so ein paar Dinge, wo ich glaube,

Vorteile von No-Code für Startups

00:23:59
Speaker
dass es sehr hilfreich ist, wenn man so ein Verständnis hat, also beispielsweise wenn man jetzt in Zapier denkt, ist es ja doch alles sehr sehr intuitiv und sehr einfach irgendwie zu machen, aber wenn man jetzt dann zum Beispiel das in diesem Setup hat, wie wir das jetzt haben und wie das ja auch andere benutzen, muss man dann an irgendeiner Stelle schon Daten an Webflow schicken und dafür muss man dann schon die offizielle API von Webflow benutzen über Zapier, aber man muss halt eben
00:24:27
Speaker
Ja, es sind nur irgendwie fünf Zeilen Code, aber man muss sie halt irgendwie verstehen können. Und ich glaube, da gibt es schon noch, je nach Komplexität des Themas, ein bisschen Bedarf, dass man da grundlegend Verständnisse hat, die man aber, glaube ich, lernen kann. Das ist, glaube ich, gar kein Thema, das irgendwie zu machen. Und ich glaube, dass es
00:24:53
Speaker
definitiv die beste Möglichkeit ist für, und ich empfehle es auch allen irgendwie, die ich irgendwie im Umfeld habe, allen Startups, die in der Early Phase sind, wie wir es jetzt gerade ja auch sind. Zum Beispiel die beiden Mädels von Femfeel, die bei uns im Büro auch mitsitzen.
00:25:12
Speaker
Die haben ihre App ja genauso gebaut jetzt auch, mit dem gleichen Stack. Ich glaube, sie sind jetzt auf Integromat gewechselt. Ich glaube schon, dass es echt die beste Möglichkeit ist, Sachen zu validieren. Weil Click-Dummies sind meiner Meinung nach schon gut, aber die sind immer noch in so einem Experiment- oder Labor-Setting für mich.
00:25:36
Speaker
Also das ist einfach so... Du musst gefühlt schon irgendwie noch daneben sitzen, um das richtig zu testen. Also man kann es auch rausschicken, aber es fühlt sich einfach nie richtig echt an. Und es ist einfach ein Unterschied, was dir ein Mensch für ein Feedback gibt, wenn er denkt, dass sich das echt anfühlt. Und da ist, glaube ich, der Mehraufwand, den man hat, wenn man irgendwie das einmal lernt.
00:26:04
Speaker
und dann aber halt irgendwie Version nach Version bauen kann innerhalb von zwei Tagen. Sehr, sehr gut investierte Zeit. Ich glaube, die beste Zeit, die man investieren kann als Gründer. Weil das dir einfach... Also du kannst halt Dinge wie Zahlungsbereitschaft zum Beispiel validieren, was du halt mit einem Click-Dummy niemals gescheit machen kannst, meiner Meinung nach, weil es einfach zu wenig echt ist.
00:26:31
Speaker
Auf jeden Fall. Und vor allen Dingen ist ja auch das Risiko super überschaubar. Also ich meine, wenn man jetzt anfängt, mal so einen MVP zu programmieren, da sitzt ihr wahrscheinlich doch deutlich länger dran, als wenn man das mal eben mit Webflow zusammenklickt, auch wenn das natürlich auch eine Zeit lang dauert und eine gewisse Eingewöhnung bedarf.

Nutzerfeedback und Produktvalidierung

00:26:47
Speaker
Aber trotzdem ist das Risiko, ich sag mal der Toolkosten und sowas, das ist ja wirklich überschaubar.
00:26:52
Speaker
Ja, voll. Ich glaube, man kommt, wenn man sich wirklich intensiv damit auseinandersetzt und nicht den ganzen Tag irgendwie noch andere Dinge tun muss, dann kann man in der Woche gut irgendwie das Setup verstehen, lernen und auch irgendwie die erste Version damit rauswerfen.
00:27:11
Speaker
Und das ist zeitlich halt schon einfach nicht zu vergleichen mit irgendwas, was du in Code schreibst. Das ist halt gar kein Vergleich. Und dann genau, wie du sagst, Kosten ist halt super überschaubar. Und dadurch, dass die, es sind ja alles irgendwie Monatspläne, die du da wählen kannst, und du kannst die halt auch irgendwie jederzeit halt erhöhen. Du kannst mit den Freeplänen starten und so. Deswegen ist das also
00:27:37
Speaker
Ich wüsste nicht, was dagegen spricht, das so zu machen. Und ich würde es auch, glaube ich, nie unter jetziger Situation anders angehen. Was mich nochmal so interessieren würde, was waren eure Erkenntnisse aus den User-Testings, die ihr gemacht habt?
00:28:00
Speaker
Interessanterweise sehr viel Feedback, was so war. Ja, sehe ich das Feedback, aber es war alles so
00:28:14
Speaker
Die Leute dachten, es ist eine fertige App. Also das fand ich sehr, sehr spannend. Ganz, ganz viel Feedback kam so sehr detailliert auf sehr viele Feinheiten. Und das hat mir irgendwie gezeigt, dass die Leute schon denken und das ist genau das, was ich meine, mit dem Unterschied zu dem Clickdummy halt. Die Leute denken, das ist jetzt dein Produkt. Und du musst klar kommunizieren, ja, das ist zwar das Produkt, aber das ist irgendwie ein Prozent von dem, was es halt später sein wird.
00:28:42
Speaker
Das fand ich sehr, sehr krass einfach. Und das hat das ganze Thema für mich nochmal total bestätigt irgendwie auch einfach vom Feedback her. Und dann was unser Produkt angeht, war es super wertvoll für uns einfach, dass wir so schnell... Also wir haben zum Beispiel, wir haben ja im Dezember die Idee grob entwickelt und hatten dann im Januar den ersten Prototyp mit Webflow gebaut.
00:29:11
Speaker
und konnten da dann sofort irgendwie sagen, was funktioniert und wie tief wir gehen müssen und haben dann mit dem zweiten Prototyp irgendwie mit 65 Leuten ungefähr das getestet und da halt irgendwie echt auch einfach eine super Datenmenge kriegen können. Also wir haben zum Beispiel irgendwie 280 oder ein bisschen mehr, so irgendwo 250 bis 300
00:29:36
Speaker
von diesen Selbstüberprüfungen, also ob eine Neurodrill für jemanden funktioniert, was wir dann natürlich zu dem Profil gematcht haben und so und da wissen können, ob das eben funktioniert, wie tief unser Algorithmus gehen muss und natürlich zur Benutzung super viel, weil es halt eben auch einfach
00:29:55
Speaker
sehr sehr komplexes Thema ist. Also das Onboarding ist jetzt halt eben nicht zwei Minuten, sondern dauert dann schon mal irgendwie 20 Minuten einfach und bis man das irgendwie alles verstanden hat, muss man auch irgendwie vielleicht noch mal nachgelesen haben, aktuell noch. Und ich glaube, die größte Erkenntnis war einfach, dass
00:30:16
Speaker
dass wir das bauen können. Das war halt irgendwie altes Feedback zusammen, egal wie detailliert und wie nicht detailliert und Daten oder einfach qualitatives Feedback und alles hat am Ende gezeigt, wir können das bauen. Und ich glaube, das war das Wichtigste für uns. Und das ist auch der wichtigste Step, den man ja in jeder Gründung irgendwie sehr früh halt machen muss, weil
00:30:41
Speaker
Du musst halt gucken, können wir das tun, was wir tun wollen. Auch ein bisschen themenabhängig natürlich, aber unser Thema ist halt so, dass es vom Personal Training geprägt ist. Also es gibt eben Personal Training im neurozentrischen Training und deswegen ist es auch einfach noch nicht ganz so groß, wie es halt sein sollte, unserer Meinung nach.
00:31:02
Speaker
Und die digitalen Ansätze, die es dazu gibt, sind halt im Moment so, dass du halt irgendwie eine Combo hast. Also du machst dann per Video, erstellst du die Profile und dann schickst du jemandem die Übungen oder sowas, was halt einfach Covid-Bedingt irgendwie entstanden ist natürlich. Und dann hast du noch so PDFs, aber die gehen meiner Meinung nach halt ein bisschen am Ziel vorbei, weil eine PDF ist eben nicht mehr individuell und der Kern des Trainings ist, dass du halt individuell arbeitest, weil unsere Nervensysteme unterschiedlich sind.
00:31:31
Speaker
Und da gab es ganz, ganz viel Zweifel, weil es eben noch nichts in der Richtung gibt. Können wir das überhaupt bauen? Also schaffen wir es, so ein Produkt zu bauen? Und ich glaube, das war die wichtigste Erkenntnis, die wir da gelangen konnten. Und das ist auch eben mehr die Erkenntnis, die jeder treffen muss, so früh wie möglich. Du musst halt irgendwie, um dich nicht zu verrennen, musst halt einfach wissen, können wir das, was wir machen wollen, überhaupt machen?
00:32:00
Speaker
Und gibt es Menschen, die da Interesse dran haben. Und dann im nächsten Schritt gibt es Menschen, die da Geld für zahlen. Das sind da die wichtigsten Sachen. Das testen wir dann jetzt im Prinzip auch. Das ist vielleicht auch ganz interessant. Das kann man dann ja auch mit Members Deck zum Glück relativ easy abbilden, was Geld annehmen angeht. Das ist ja normalerweise auch eine etwas komplexere Geschichte.
00:32:27
Speaker
Aber das kann man ja damit dann auch ziemlich einfach machen, alles. Und da können wir jetzt halt auch sehr, sehr einfach testen, ob wir eben Geld dafür nehmen können, ob Menschen bereit sind, Geld dafür zu bezahlen und auch irgendwie so, was ich super cool finde. Du kannst auch eben halt all diese Dinge, die du mit anderen Setups und auch meiner Meinung nach mit Interviews und den ganzen typischen Prototyping-Sachen nicht testen kannst, ist halt
00:32:56
Speaker
eben dieses Zahlungsbereitschaftsthema und zum Beispiel kannst du eben kostenlose Startpläne machen und dann wechselst du halt irgendwie in einen bezahlbaren Plan und so. Und das sind ja alles super wichtige Sachen, die du später ja haben wirst.
00:33:09
Speaker
in deinem echten Produkt und die du halt irgendwie testen musst. Und die konntest du halt mit Clickdummies und mit Interviews meiner Meinung nach nicht super valide testen. Und jetzt kannst du es halt einfach rausschicken an die Menschen und die müssen sich da halt irgendwie durchklicken und ein paar davon kaufen es dann oder kaufen es halt nicht. Und das ist halt das ehrlichste Feedback, was du halt bekommen kannst. Und deswegen glaube ich auch,
00:33:33
Speaker
Also wenn du über sonst Setup zehn zahlende Kunden hast, ist das schon sehr, sehr viel wert für deine Daten, weil das ist halt dann schon ein sehr ehrliches Feedback irgendwie. Wie seid ihr da vorgegangen? Gab es eine bestimmte Weise, wie ihr die Leute ausgewählt habt, an die ihr das rausgeschickt habt oder seid ihr erstmal einfach live gegangen und habt das in eurem Netzwerk verteilt? Wir haben das im Prinzip an so zehn bis zwanzig Leute rausgeschickt.
00:34:00
Speaker
die wir halt kennen, also die allererste Alpha haben wir mit zehn Leuten getestet und standen daneben. Und die zweite, die haben wir dann, man muss dazu sagen, die erste hatte auch noch keinen Algorithmus und so, also da war es wirklich so, hier ist ein Fußgelenkkreis und wir standen daneben und haben gesagt, mach den links oder rechts, so. Und die zweite Alpha haben wir dann rausgeschickt an so zehn bis zwanzig Leute aus irgendwie unserem Umfeld, wo wir denken, dass die in unsere Zielgruppe passen und dass die halt irgendwie Themen haben.
00:34:29
Speaker
und die haben das dann im Prinzip an, also diese Spanne 20 bis 65 kommt rein daher, dass die das dann weiter empfohlen haben an die Umfeld oder dass wir halt irgendwo gepitcht haben und dann Leute gesagt haben, ich möchte es auch gerne testen und dann haben wir aber auch irgendwie vor ein paar Wochen die Alpha dann geschlossen und die war noch komplett kostenlos, also die war einfach for free für diese vier Wochen
00:34:57
Speaker
Und jetzt machen wir das so, dass wir im Prinzip Gutscheine verkaufen. Das heißt, wir haben über Memberstack einfach, also der Gutschein ist eine Mitgliedschaft quasi, über Memberstack verkaufen wir Gutscheine für einen, drei oder zwölf Monate.
00:35:16
Speaker
Und die Alpha ist die neue Alpha, die wir jetzt gerade gesoft launched haben, die dann nächste Woche live gehen wird. Die wird dann öffentlich zugänglich sein, das erste Mal. Also da kann man sich einfach anmelden, ohne dass wir vorher unser Okay geben müssen, quasi. Und da gibt es dann die erste Woche kostenlos. Also man kann eben so ein Profil erstellen, kriegt dann die erste Woche kostenlos. Und um dann eben mehr freizuschalten, muss man quasi so einen Gutschein kaufen.
00:35:41
Speaker
Und der Gutschein berechtigt einen dann eben Abozeit für später. Also ich kaufe dann zum Beispiel drei Monate Abozeit, die ich einlösen kann, wenn das Produkt wirklich live geht, als fertiges Produkt dann. Und der Gutschein berechtigt mich aber dazu, jede Alpha und jede Beta zu testen.
00:35:59
Speaker
Das heißt wir bauen wahrscheinlich noch so drei bis fünf Alpha-Versionen und noch eine Beta-Version natürlich vom Produkt dann später, die einen Monat gehen wird. Und wenn man irgendeinen von diesen Gutscheinen kauft, dann kriegt man quasi Exist zu allen Alpha-Versionen, die wir jetzt gerade bauen und dann halt irgendwie noch einen Shirt, wenn du drei Monate machst und was auch immer.
00:36:20
Speaker
Aber das ist im Prinzip unser Weg, die Zahlungsbereitschaft zu testen. Weil wir wissen ja, dass wir jetzt noch nicht das Geld nehmen können, was ein Endprodukt kosten wird, weil es einfach nicht das Endprodukt ist und es kann einfach nicht das, was das Endprodukt können wird. Und das ist ja immer die Challenge, vor der man steht. Kann man irgendwie seine Zahlungsbereitschaft beweisen, obwohl man das Produkt noch nicht hat? Und deswegen haben wir uns eben für diesen Weg entschieden, dass wir über diese Gutscheine so einen kleinen Umweg gehen.
00:36:48
Speaker
und quasi erst mal nur zeigen wollen, ja, die Preise und die generelle Bereitschaft, die ist irgendwie da bei den Menschen. Also da gibt es schon Interesse, dass sie das kaufen wollen.

Finanzierungsstrategien und Markteintritt

00:37:03
Speaker
Aber eben, ich glaube, es ist tödlich für die Zahlen, wenn man eben versucht, einen Prototypen oder eine Alpha-Version zum echten Preis zu verkaufen. Das ist einfach schwierig.
00:37:15
Speaker
Und da gibt es auch ganz, ganz viele konträre Meinungen in der Startup-Welt dazu, wo man das ja auch über Landing-Pages im Zweifel nur testen kann. Und ja, das geht alles natürlich. Aber ich glaube, da kommt man wieder dann zu den zehn zahlenden Nutzern irgendwie.
00:37:34
Speaker
Aus SOMS-Setup-Zehnzahlende Nutzer sind mehr wert als irgendwie einen Landing-Page-Test. Weil ich hab das halt ganz, ganz maßgeblich zum Beispiel, natürlich im Fintech-Bereich war es nochmal, was ich da vorgemacht hab, war es natürlich nochmal krasser. Aber wenn dir da jemand halt in einem Interview oder über eine Landing-Page sagt, ja, ich würde irgendwie 2.000 bis 5.000 Euro investieren,
00:38:00
Speaker
Der Step, dann wirklich 2.000 bis 5.000 Euro zu investieren, ist nochmal was ganz, ganz anderes. Und so ist es ja im Prinzip auch. Bei einer Landingpage, dann machst du das irgendwie und dann sagen wir, danke, dass du da Interesse hast, aber du kannst es dann erst irgendwie in drei Monaten kaufen. Und dann ist es wieder so, wenn jetzt aber jemand so einen Gutschein kauft, dann sagt uns das, der hat Geld jetzt schon ausgegeben. Und das ist, glaube ich, das,
00:38:29
Speaker
valide Feedback und das ist dann eben auch wieder der krasse Vorteil, den ich halt sehe, wenn man das eben mit so einem Setup macht, dass man eben so Dinge auch testen kann. Ja, also super gute Idee, bin ich voll bei dir und es kommt ja auch immer aufs Produkt an, wo das Sinn macht mit vielleicht einer Lasting Page oder eben so. Genau. Wie macht ihr das generell? Also bootstrapt ihr oder plant ihr auch Investmentrunden?
00:38:58
Speaker
Also wir haben bisher alles selbstfinanziert, gebootstrippt, wie auch immer man es da nennen möchte, und planen im Moment eine kleine Pre-Seat Runde, an der wir jetzt gerade arbeiten. Das heißt, wir wollen irgendwie Kapital aufnehmen, um das Team wachsen zu lassen, so maßgeblich. Das ist der treibende Faktor natürlich, weil wir
00:39:27
Speaker
schon merken, so langsam können wir halt anfangen, eben produktiv zu entwickeln auch. Und dafür müssen wir das Team einfach vergrößern. Und um das Team zu vergrößern, brauchen wir eben Geld, um den Menschen auch irgendwie ansprechende Gelder zahlen zu können. Deswegen machen wir jetzt gerade eine Pre-Seed-Runde. Und möchten auch gerne noch das relativ schnell weitermachen. Also wir möchten relativ schnell dann auch noch eine zweite Runde machen, nachdem wir noch ein paar Sachen bewiesen haben.
00:39:54
Speaker
weil wir schon einen starken Stug merken im Moment vom Markt. Also das spielt uns Covid natürlich irgendwie, kann man fast sagen, in die Hände, auch wenn es nicht schön ist, weil ich hätte lieber, dass Covid nicht da wäre, als dass es uns irgendwie in die Hände spielt. Aber trotzdem ist es ja einfach nicht
00:40:15
Speaker
nicht wegzureden, dass es irgendwie eine steigende Bereitschaft dazu gibt, von zu Hause aus zum Beispiel Schmerzen oder sowas zu lösen, weil eben die Leute vielleicht nicht mehr zum Physiotherapeuten laufen wollen oder eben einfach nach Wegen suchen, wie sie unabhängig von Zeit und Ort sowas machen können.
00:40:34
Speaker
Und das spüren wir schon sehr, dass das im Moment irgendwie zieht und dass da ganz viel passiert. Und deswegen glaube ich, dass für uns ein kritisches Thema ist Time-to-Market. Also wir müssen uns einfach beeilen mit dem, was wir bauen. Wir müssen schnell an den Markt.
00:40:54
Speaker
um eine starke Position zu haben irgendwie. Und um das zu erreichen, um schnell an den Markt zu gehen, braucht man halt eben ein bisschen eine Finanzspritze. Das kann man dann nicht mehr bootstrappen, bis zu einem gewissen Grad geht das immer gut, aber dann irgendwann muss man da glaube ich, muss man nicht, also es gibt ja ganz verschiedene Ansätze dazu.
00:41:16
Speaker
Aber wenn man eben schnell wachsen möchte und eben schnell an den Markt möchte, dann muss man eben auch dementsprechend die Schritte dafür einleiten und ein Schritt ist eben Kapital aufzunehmen, was ja in so einer frühen Phase natürlich nicht nur toll ist, wenn man irgendwie ein Funding kriegt. Wenn man es dann wirklich schaffen sollte, das ist ja dann auch nochmal die Sache, kriegt man die Präsid-Runde voll.
00:41:40
Speaker
Aber natürlich ist es ja auch teures Kapital. Das ist ja klar. Und wenn man früh Geld aufnimmt, dann nimmt man teuer Geld auf. Das ist nicht abzustreiten. Aber wenn man dafür ein Jahr früher dann die Series A machen kann, zum Beispiel, dann hat sich es ja auch wieder gelohnt. Potenzial. Das ist aber keine schlechte Entscheidung. Das ist, glaube ich, sehr, sehr schwierig. Und deswegen auch sehr, sehr wichtig, glaube ich, dass man
00:42:11
Speaker
eben genau das macht, dass man eben genau früh versteht. Gibt es da irgendwie einen Zug vom Markt hinter? Wollen das Menschen nutzen? Wollen da Menschen Geld für bezahlen? Und können wir das Produkt bauen? Also im Prinzip die ganzen Themen, über die wir jetzt gesprochen haben, sind natürlich dann schon treibende Faktoren, die du brauchst, um irgendwie so eine Pre-Seat-Runde zu machen. Also da musst du natürlich irgendwie genau diese KPIs zeigen können.
00:42:37
Speaker
Und dafür ist es halt essentiell, dass du das testen kannst. Und um es halt eben valide zu testen, ist es eben essentiell, diese Prototypen zu bauen. Und deswegen war auch mit ein Grund, warum ich gerne jetzt zu euch gekommen bin heute irgendwie. Und warum ich da auch der Jana und der Marie von Femfeel hier aus dem Ökosystem
00:43:04
Speaker
davon erzählt habe, wie wir das gemacht haben damals, weil ich glaube, dass das schon ein sehr schönes Thema ist und ein sehr gutes Thema ist und einfach noch viel, viel mehr Aufmerksamkeit bedürft oder Bedarf, weil es bringt dir extrem viel, wenn du das halt irgendwie so schnell machen kannst und ich krieg's auch jetzt aus dem Ökosystem wieder mit, wenn Leute dann halt irgendwie mit einer Agentur eine Web-App bauen und es dauert dann halt irgendwie ein paar Wochen, Monate,
00:43:34
Speaker
Kostet ein, zwei Euro oder kostet Equity, was noch viel, viel schlimmer ist. Dann wird auch die Pre-Seat-Runde schwer mit dem Setup, glaube ich.
00:43:49
Speaker
zu gut, was dir diese Vorteile bringen. Und ich glaube, da seid ihr auf einer sehr starken Mission, das irgendwie weiter zu verbreiten, weil das, glaube ich, der Start-up-Welt in Deutschland sehr, sehr gut tut, wenn das in die Öffentlichkeit weiter gerät und auch irgendwie die Möglichkeiten aufgezeigt werden, was man denn damit machen kann. Dass es eben nicht heißt, ich mache was mit InVision und baue einen Kickdummy, sondern dass es viel tiefer gehen kann.
00:44:18
Speaker
Und das im Umkehrschluss beschleunigt, glaube ich, die gesamte Start-up-Szene im Endeffekt. Weil wenn die Leute schneller validieren können, können sie schneller wachsen. Und wenn sie schneller wachsen können, haben wir halt mehr Start-ups in Deutschland. Und das wollen nicht alle, aber wir wollen das alle. Und es ist glaube ich ein sehr schönes Thema.
00:44:42
Speaker
Ja, ich finde dadurch, dass es halt so schnell gehen kann auch und so, also dass du eben so schnell testen kannst und so schnell auch Dinge selber bauen kannst und ausprobieren und verändern kannst, das gibt dir auch so den Mut halt mehr Dinge auszuprobieren und halt auch einfach mal anzufangen und zu machen und dadurch dann auch nochmal unternehmerisches Denken zu fördern.
00:45:00
Speaker
quasi noch mal einen Schritt vorher. Und dann eben auch, sie wachsen schneller, die Start-ups. Und dadurch gibt es dann eben auch mehr, aber auch schon im ersten Step mit. Es gibt einfach mehr Leuten die Möglichkeit, unternehmerisch zu denken, weil du halt einfach Dinge selber machen kannst. Ja, voll. Und dazu kommt ja noch, das ist ja jetzt bei uns die Situation, dass wir halt einfach sehr früh das Commitment gemacht haben. Wir machen das halt einfach Vollzeit, Hadi und ich.
00:45:27
Speaker
und haben dafür auch ein paar Sachen irgendwie aufgegeben und maßgeblich natürlich auch Opportunitätskosten, aber was auch nicht zu unterschätzen ist, ist halt die Möglichkeit mit so etwas nebenher was zu machen. Also man kann ja ganz ganz viel so Side-Projects, die man früher halt irgendwie niemals umsetzen konnte, weil oft ist es ja so, dass halt
00:45:52
Speaker
Leute Side-Projects haben oder Ideen für Side-Projects haben, die halt eben auch nicht Entwickler sind. Und die halt da standen und dann gesagt haben, naja, was kann ich denn jetzt tun irgendwie? Und das Ergebnis war halt, ich kann nichts tun damals oder man kann schon was tun, aber nicht eine Plattform bauen, sondern halt irgendwie was anderes machen. Und ich glaube da gerade, wenn man jetzt auch noch irgendwie perspektivisch so sechs Monate in die Zukunft guckt,
00:46:19
Speaker
wird es super gute Möglichkeiten geben, echt produktive Plattformen zu bauen, da mit dem Setup.

Zukunftspläne und Teamexpansion

00:46:26
Speaker
Und ja, für uns ist es eher eine Möglichkeit zu validieren und halt Alfaversionen zu bauen und halt auch in Zukunft natürlich trotzdem, wenn wir ein Produktivsystem haben, was auf Code basiert.
00:46:36
Speaker
werden wir trotzdem Sachen validieren über einen Low-Code-Setup, weil wir müssen nicht nur ein Feature schreiben, wenn wir es halt so testen können. Aber eben, dass du jetzt einfach neben dem 9to5-Grind irgendwie sagen kannst, du baust jetzt hier noch so eine kleine Plattform. Ich glaube, er hat ja den
00:46:55
Speaker
Sebastian, sein Name, von HelloPodcaster. Es gibt ja auch einfach noch super viele Plattformen, die du so nebenher machen kannst.
00:47:11
Speaker
Das ist einfach irgendwie eine ganz neue Welt, die sich da glaube ich vielen Menschen eröffnet. Und irgendwie eine ganz schöne Möglichkeit auch für verschiedene Menschen und verschiedene Typen von Menschen irgendwie was auszuprobieren. Und das ist ja auch ganz wichtig, weil einige Menschen sind eben auch einfach nicht so bereit irgendwie den Step zu gehen oder haben auch einfach Verpflichtungen wie Kinder, Familie, dass sie den Step nicht gehen können, einfach sagen können, naja wir machen das jetzt irgendwie Fulltime, Bootstrappen das und
00:47:39
Speaker
wenn wir dann halt irgendwie mal ein paar Wochen Ramen essen müssen, dann ist es halt so. Aber die Situation hat halt nicht jeder oder kann halt nicht jeder und möchte auch nicht jeder. Und wenn du halt da irgendwie so step-by-step da so reinphasen kannst, dass du so ein bisschen was baust und dann vielleicht auch irgendwann mal ein paar Euro damit verdienst und dann halt irgendwie Schritt für Schritt sagen kannst, ich reduzier vielleicht mal in Stunden, mach jetzt da nur ein bisschen mehr und so. Das ist echt irgendwie eine ganz neue Welt, die da ja aufgeht für viele Menschen.
00:48:11
Speaker
Und erst mal eine Welt, die die Leute halt kennenlernen müssen. Solange die Menschen nicht wissen, dass sie das machen können, werden sie es auch nicht machen. Und deswegen ist es, glaube ich, gut, wenn man da Fortschritte macht und wenn ihr da... Also deswegen finde ich es auch eine schöne Mission, die ihr da habt mit Visual Makers. Vielen Dank. Ja, super inspirierend.
00:48:40
Speaker
Wie geht es denn bei euch die nächsten 12 Monate weiter? Du hast schon gesagt, ihr wollt eine Planting-Learn-Pre-Seachs-Runde. Ist da schon das Code-Projekt geplant? Wie sieht es bei euch aus, die nächsten 12 Monate?
00:48:55
Speaker
Genau, also ganz im Fokus steht natürlich die Alpha, die jetzt irgendwie dann nächste Woche live geht, wenn alles gut läuft jetzt diese Woche, wenn alle Leute gut durchkommen, uns keine Probleme gibt und ich nicht nochmal einen Backup restore und alles kaputt ist.
00:49:14
Speaker
und halt natürlich die Alpha zu testen und dann halt eben da jetzt dann auch mal mit Advertising zu arbeiten und eben über Word of Mouse hinaus Leute reinzubringen irgendwie und da einfach irgendwie 500.000 User reinzukriegen und eben ein paar von diesen Gutschein zu verkaufen natürlich auch
00:49:37
Speaker
Das ist halt super Fokus natürlich. Also irgendwie validieren, funktioniert die nächste Version vom Algorithmus, die wir jetzt geschrieben haben, funktioniert das Produkt weiterhin, benutzen die Menschen das gerne und sind sie eben bereit, diese jetzt paar Euro dafür zu bezahlen, um das ganze Jahr zu benutzen. Das ist absoluter Fokus.
00:50:02
Speaker
Dann natürlich, wenn man eine Precid-Runde aufnehmen möchte und generell in diesem Zyklus ist, dass man mit Risikokapital arbeiten möchte, dann ist man never not fundraising, glaube ich.
00:50:19
Speaker
Das ist natürlich einfach immer ein Faktor, der viel Zeit kostet und der einfach sehr viel Aufmerksamkeit

Benutzererfahrungen und Motivation von Hive

00:50:25
Speaker
benötigt. Deswegen natürlich auch ganz, ganz viel. Aber da wollen wir in den nächsten Monaten jetzt auch dann diese Pre-Seat-Runde gerne closen. Und im Prinzip hängt natürlich die Produktiventwicklung dann davon ab. Das heißt, wir fangen an, im ersten Step die Algorithmen zu schreiben im Code.
00:50:44
Speaker
Und das möchten wir natürlich optimalerweise machen mit Leuten, die wir dann schon ge-onboardet haben und die das dann auch übernehmen werden in Zukunft. Und deswegen möchte ich das auch nicht selber machen, dass ich die Algorithmen schon schreibe irgendwie. Und es ist auch gerade nicht notwendig, dass sie so tief auf AWS laufen, sondern man kann auch gerade da laufen, wo sie laufen.
00:51:08
Speaker
und halt eben ja das Team zu vergrößern. Das ist dann, also irgendwie Alfa bauen, die Alfa bringt uns zum Fundraising und dann das Team vergrößern, wo uns das Fundraising im Prinzip eben bringt. Das hängt ja dann alles irgendwie zusammen und schluckt im Kern unsere Aufmerksamkeit und ja, wir
00:51:32
Speaker
Wir wollen einfach, glaube ich, jetzt auch gucken mit der Alpha. Also wir haben rausgefunden, dass es irgendwie funktionieren kann. Und dass wir natürlich im Moment noch nicht für 100% der Leute eine sofortige Verbesserung haben. Wobei eine Nullverbesserung, also ich verbessere mich nicht unmittelbar, aber in einer Woche.
00:51:57
Speaker
immer noch das ist, was quasi alle anderen Tools liefern. Aber eben jetzt haben wir 85 Prozent unmittelbare Verbesserungen gehabt in der letzten Alpha und haben natürlich irgendwie auch krasses Feedback bekommen. Also wir haben halt
00:52:11
Speaker
Zum Beispiel eine Story, die ganz krass ist mit jemandem, der halt so ein Tremor hat, also der zittert beim Trinken seit 20 Jahren und das ist halt besser geworden durch unsere Alpha zum Beispiel, weil eben die Übungen, die wir da drin hatten, ins Kleinhin gehen und ein Tremor entsteht im Kleinhin und so. Deswegen war das ganz passend da, aber einfach auch irgendwie Leute, die ihre Rückenschmerzen weghaben oder halt irgendwie Armschmerzen weghaben und so.
00:52:38
Speaker
Und da treibt uns natürlich schon an, dass wir jetzt irgendwie auch was haben wollen, dass wir mehr Menschen zur Verfügung stellen können. Also wir wollen, wir haben irgendwie verstanden, dass was wir tun, also aus dem Personal Training eh raus, dass wir können halt Schmerzen sehr schnell wegkriegen. Und die App kann das auch teilweise. Und wir wollen natürlich, dass es jetzt halt auch irgendwie viele Leute kriegen können. Deswegen wollen wir auch die Geschwindigkeit haben, weil das ist halt unser absoluter Fokus ist eben
00:53:08
Speaker
Diese Frustration, aus der das ja eigentlich entstanden ist, ist ja irgendwie, dass ich halt Hadi habe und meine Eltern halt irgendwie auch Hadi haben und seine Eltern und irgendwie unser Umfeld. Und ich glaube der prägende Moment war, als mein Dad irgendwie Rückenschmerzen hatte und dann sollte er so eine Einlage bekommen, dass irgendwie sein rechter Fuß hochkommt.
00:53:29
Speaker
Und ich dann irgendwann gesagt habe zu ihnen, naja, lass uns mal damit warten, weil was passiert, wenn du eine Einlage kriegst und dein rechter Fuß hochkommt, dann kommt er noch weiter hoch irgendwann.
00:53:40
Speaker
und dann gesagt habe, lass doch Hadi mal gucken und dann irgendwie die nach acht Wochen Physio und so die Schmerzen nicht weg waren. Natürlich auch besser, ich will das ja auch alles nicht schlechtreden, Physio hilft auch auf jeden Fall und ist auch super. Aber dann halt eben innerhalb von irgendwie ein, zwei Sessions die Schmerzen weg waren bei ihm.
00:54:01
Speaker
Das war so der Moment, wo wir gesagt haben, naja, für uns ist das halt so selbstverständlich, irgendwie, dass wir das halt haben und dass wir das halt nutzen können und irgendwie jedem, dem wir davon erzählen, die sind halt so, was ist das? Das gibt's, kenn ich nicht, keine Ahnung, noch nie gehört, wie soll das funktionieren und so. Und das ist ja das, was uns irgendwie da auch antreibt. Wir machen das ja, weil uns das halt einfach nervt, dass es niemand hat. Es gibt halt irgendwie diesen Weg,
00:54:27
Speaker
Und niemand kennt ihn und jeder kriegt halt irgendwie gesagt, naja, du bist halt jetzt irgendwie 40 und Rückenschmerzen. Ja, es gehört halt irgendwann dazu oder es tut halt irgendwann was weh oder so.

Mission von Hive und Abschlussworte

00:54:40
Speaker
Oder ja, du hast dich halt verletzt und hast dir eine Sehne gerissen. Ja, wir kriegen das schon auf irgendwie 50 Prozent wieder hin, aber es wird halt nie so sein wie vorher irgendwie. Und dieses Akzeptieren von Schmerz und von so Bewegung und so, das muss man. Also wir müssen das halt nicht, weil
00:54:58
Speaker
Es gibt halt Wege, das zu bekämpfen irgendwie und es gibt halt Wege, irgendwie bis ins hohe Alter sich gut zu bewegen.
00:55:07
Speaker
Aber es kann halt niemand nutzen. Es gibt halt tausend Leute auf der Welt, die halt Neurozentrisches Training machen, ernsthaft als Trainer. Und das war halt sehr, sehr krasser Moment für uns irgendwie noch mal, da diese sehr, sehr mikro Welt mit meinem Dad irgendwie hat aber noch mal sehr aufgezeigt, so, okay, wir müssen das jetzt machen. Und wir müssen nicht Dienstleistung machen, sondern wir müssen was bauen, was halt alle Leute nutzen können.
00:55:32
Speaker
Und das ist halt irgendwie auch das, was day-to-day für uns das Ziel ist, einfach. Also all diese Sachen, Fundraising und Team aufbauen und Alpha bauen und so ist natürlich irgendwie unser Fokus immer. Aber wir machen das eigentlich nur, weil wir wollen, dass mehr Leute das benutzen können. Einfach da der Fokus für uns.
00:55:58
Speaker
Ja mag mir nicht jeder glauben, aber möglichst vielen Menschen helfen einfach, weil das halt einfach echt ein Herzblutthema ist. Ja. Super schöne Aufgabe. Ich wünsche euch so so oder wir wünschen euch so viel Erfolg. Ich finde es so ein spannendes Projekt und genau das dann auch noch mit mit No-Code gebaut, der Prototyp. Also ich finde echt, echt cool und wünsche euch da ganz, ganz viel Erfolg in den
00:56:27
Speaker
nächsten Monaten, Jahren, alles, was da kommt. Auf jeden Fall. Ich hoffe, Jahre, nicht Monate. Ja, auf jeden Fall. Ja, ich bin auch sehr gespannt, eure Entwicklung zu verfolgen. Ja, freue ich mich. Ja, hoffentlich wird der Moment kommen, wo wir halt keine Schmerzen mehr haben müssen. Das wäre das Schönste, was für mich passieren kann, irgendwie.
00:56:50
Speaker
Amen. Gutes, gute Schlusswort, glaube ich. Ja, sehr cool. Dann sag doch mal, wo kann man denn dich finden, kontaktieren oder auch mehr über Hafe erfahren?
00:57:02
Speaker
Gerne LinkedIn, für mich einfach. Also einfach auch connecten und fragen, wenn es irgendwie Themen gibt zu unserem Setup, zu dem, wie wir es gebaut haben. Wenn irgendwer in Probleme rennt, gerne dort schreiben auf LinkedIn oder auch gerne im Visual Makers Slack schreiben, natürlich. Das ist auch immer eine sehr direkte Möglichkeit. Und sonst Hive einfach Hive.io.
00:57:32
Speaker
Und da gibt es einen orangenen Knopf ab nächster Woche.
00:57:38
Speaker
Den gibt es auch jetzt schon, aber keinen verraten. Aber ab nächster Woche gibt es ihn dann wirklich. Mit dem man, wenn man sein E-Mail bestätigt, eine Einladung zur Alpha bekommt. Und dann gerne mal die erste Woche testen kann. Und natürlich noch ein bisschen was lesen kann und dann noch ein Whitepaper bekommt. Und unsere Kontaktdaten, also Hive.io, da dreht sich alles drum. Und da findet man alles zu uns.
00:58:06
Speaker
Ja, sehr cool. Also Hive, nur zum Hörenverständnis, h-a-y-v.io. Genau. Genau. Und ihr seid auch noch als Projekt bei Visual Makers gelistet. Wer da noch mal ins Tagtag gucken will, kann sich da noch mal umgucken. Und von da aus kommt ihr auch dann direkt auf die Seite von Hive. Genau. Da geht's direkt zur App, habe ich eben gesehen. Ah, cool. Ja. Ja.
00:58:36
Speaker
Sehr, sehr cool. Marius, vielen, vielen Dank, dass du da warst. Es war ein super spannendes, schönes Gespräch, fand ich. Genau. Und wie gesagt, so gespannt auf die nächsten Jahre bei euch. Ja, käme genauso. Ich fand's super inspirierend und freue mich echt, euch weiter zu befolgen.
00:58:53
Speaker
Ja, vielen Dank, dass ich da sein durfte. War schön. Vielleicht können wir es irgendwann wiederholen, wenn die nächsten Steps ein bisschen weiter sind. Oh ja, sehr gerne. Auf jeden Fall. Ein Follow-up-Podcast. Cool. Sehr schön. Vielen Dank euch und bis bald. Ja, bis bald. Danke dir, bis bald. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du in der Apple Podcast App eine Bewertung für uns hinterlässt. Das hilft uns, in Zukunft besser gefunden zu werden.
00:59:22
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren willst, dann schau doch gerne mal auf unserer Website vorbei visualmakers.de. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal.