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#24 Vom Schäferjungen zur Stimme Österreichs: Die "Ben Krischke Origin Story"

Mic Rider Deep Talk
Mic Rider Deep Talk

191 plays · Apr 24, 2025

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Speaker: als station voice von den nächsten eineinhalb stadt gerichtige natürlich dann gegenseitig die eier und ich sehe ja wie was was mache ich da und er so nicht du müsstest dieses schaf für sechs wochen zum karlsplatz bringen der vorstellung zu führen quasi ja

Speaker: Dann habe ich gewusst, cool, jetzt weiß ich endlich, ich kann jetzt studieren sein lassen.

Speaker: Mama, jetzt mache ich Schauspieler.

Speaker: Ich werde Schauspieler.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Und dann habe ich mir so erzählt, naja, was ist, wie war man mit dem Radio und bla bla bla.

Speaker: Und er sagt, ah, du sprichst da auch.

Speaker: Ich so, naja, was soll ich sprechen?

Speaker: So eine feste Stimme von vor Ort oder was haben Sie?

Speaker: Mike Ryder Deep Talk.

Speaker: Menschen.

Speaker: Business.

Speaker: Diskussionen.

Speaker: Der Sprecher-Podcast.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mike Rider Deep Talk.

Speaker: Heute bei mir im Studio zu Gast Ben Krischke.

Speaker: Hi Ben, schön, dass du da bist.

Speaker: Hey, vielen Dank für die Einladung.

Speaker: Ben, du bist eine der bekanntesten Stimmen Österreichs, wenn ich das so sagen darf.

Speaker: Ein altgedienter Kollege.

Speaker: Du bist feste Stimme von der Bank Austria, von McDonalds, Station Voice bei ORF1, Ö3.

Speaker: Also du begleitest eigentlich, du schaust so ungläubig.

Speaker: Stimmt das?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das stimmt schon.

Speaker: Hast du richtig recherchiert?

Speaker: Hast du richtig recherchiert?

Speaker: Das stimmt allerdings.

Speaker: Ich war selber ein bisschen vor den Kopf gestoßen vor dieser Aufzählung.

Speaker: Ja, da wäre noch mehr gekommen.

Speaker: Er ist eug.

Speaker: Mach es dir mal bewusst.

Speaker: Lass dir das mal auf der Zunge zergehen, wie du den Sprechermarkt dominierst seit Jahrzehnten.

Speaker: Von wegen.

Speaker: Hör auf damit.

Speaker: Ja, man sieht es selber nicht so.

Speaker: Du weißt, wie das ist.

Speaker: Du als Station Voice von Cana Bülsse und All That.

Speaker: Die nächsten eineinhalb Stunden.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Da träg ich deine Kundschaft auch.

Speaker: Gegenseitig.

Speaker: Das können wir auch gerne machen.

Speaker: Du weißt, wie das ist.

Speaker: Man sieht das selber nicht so.

Speaker: Aber jetzt, wenn du es so sagst.

Speaker: Ganz stolz auf dich sein.

Speaker: Als dein Therapeut sage ich dir.

Speaker: Ich wollte ja wohin mit dieser Aufzählung.

Speaker: Ich wollte ja nicht nur einfach irgendwie Name-Dropping betreiben.

Speaker: Ich habe mal Shaggy getroffen.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Nein.

Speaker: Was mich daran fasziniert,

Speaker: Du bist da wirklich eine der bekanntesten Stimmen in der Wahrnehmung in Österreich.

Speaker: Wie kommt man dahin, ohne einen Internetauftritt zu haben, ohne ein...

Speaker: Nein, nochmal, anders.

Speaker: Ich wollte ja auch was hinaus mit dieser Aufzählung, aber bevor wir da hinkommen, würde ich gerne einfach von dir wissen, vielleicht über diese Sprecher-CV, Hard Facts hinaus.

Speaker: Magst du dich persönlich vorstellen für Leute, die dich vielleicht noch nicht so gut kennen?

Speaker: Wer bist du?

Speaker: Wo kommst du her?

Speaker: Wo gehst du hin?

Speaker: Oh, warte mal, jetzt hast du doch noch die großen Fragen des Lebens aufgeworfen.

Speaker: Wer bin ich?

Speaker: Woher komme ich?

Speaker: Wohin gehe ich?

Speaker: Patrick, heute haben wir was zu besprechen.

Speaker: Da muss ich noch drüber nachdenken.

Speaker: Also okay, warte mal, fangen wir so an wie in einem Workshop oder so.

Speaker: Okay, hallo, mein Name ist Benedikt eigentlich.

Speaker: Darf ich Ben sagen?

Speaker: Du darfst Ben sagen, auf jeden Fall.

Speaker: Benedikt Krischke, zumindest stelle ich mich immer als Benedikt vor, why not?

Speaker: Holy Moly, in einem Monat bin ich 45 dann schon.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Geboren in Wien, werden dieser wunderschönen Stadt wahrscheinlich auch mein Ende finden.

Speaker: Hängen geblieben.

Speaker: Hängen geblieben in Vienna, wobei ich habe da gar nichts mit Problemen damit.

Speaker: Ich finde Wien eigentlich sehr in Ordnung.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Schon, oder?

Speaker: Schöne Stadt.

Speaker: Wunderschöne Stadt.

Speaker: Ich bin jetzt auch seit 18 Jahren hier.

Speaker: 17,5, wir haben jetzt 18 dieses Jahr.

Speaker: Ja.

Speaker: Gekommen, um zu bleiben.

Speaker: Gekommen, um zu bleiben.

Speaker: Und ich habe nie woanders gelebt, also wirklich gelebt, gelebt in einer anderen Stadt.

Speaker: Aber so ist das schon eine schöne Sache.

Speaker: Und mich missfühlen, jetzt habe ich den Faden verloren.

Speaker: Was wollte ich sagen?

Speaker: Was macht dich noch aus als Mensch über deine sprecherische Omnipräsenz hinaus?

Speaker: Ja.

Speaker: Naja, wahrscheinlich bin ich vor allem auch aktuell Familienvater.

Speaker: Zwei Kids.

Speaker: Wow.

Speaker: Deswegen vielleicht auch ein bisschen zerstört heute.

Speaker: Kleine Kinder muss man dazu sagen.

Speaker: Kleine Kinder muss man dazu sagen, ja richtig.

Speaker: Ich glaube Kindergarten und Klumschule.

Speaker: Noch nicht Kindergarten.

Speaker: Eineinhalb ist sie jetzt.

Speaker: Und er, der Louis, ist achteinhalb.

Speaker: Nein, fast neun, so ist es.

Speaker: Hat heute Referat.

Speaker: Heute am Aufzeichnungstag natürlich, nicht am Ausstrahlungstag.

Speaker: Richtig, richtig, du sagst es.

Speaker: Hat heute großes Referat über Giftschlangen.

Speaker: Geil.

Speaker: Ja, war zum Glück entspannt.

Speaker: Ich habe ihm zum Glück vermitteln können, genieß das Ganze.

Speaker: Mach dir nicht so einen großen Kopf, du so wie es rauskommt, kommt es raus.

Speaker: Und...

Speaker: Du machst es sicher gut.

Speaker: Weil ich hatte das Gefühl, er macht sich so viel Druck und er will dies und das machen.

Speaker: Erstes großes Referat.

Speaker: Erstes großes Referat.

Speaker: Wahrscheinlich in diesen Minuten wird es abgehalten.

Speaker: Und sagen wir mal so, ist es sicher gut gelaufen.

Speaker: Oder läuft sicher gut.

Speaker: Läuft gut, ja.

Speaker: Meine Tochter ist ja auch 8,5 und die hat neulich ihr erstes großes Referat über Füchse gehalten.

Speaker: Da hat nur das ähnliche Ding.

Speaker: Das war...

Speaker: Danger Zone und so und große Unsicherheit.

Speaker: Vor allem witzigerweise, weil sie ja schon, die spricht ja schon.

Speaker: Hatte schon mehrere irgendwie Hörfunkspots und auch bei so größeren Kampagnen dabei, wo dann eben Kunde und Marketingagentur und Filmproduktion und da scheißte sie sich gar nichts.

Speaker: Da ist wirklich alles easy und cool und so.

Speaker: Und dann denke ich mir, aber dann das

Speaker: Das kleine, ich will es jetzt nicht Popel-Referat nennen, aber im Vergleich dazu irgendwie ist dann schon ein ganz anderes Level an Aufregung da gewesen.

Speaker: Aber das wird jetzt auch nicht gerade, oder wolltest du dazu noch was sagen?

Speaker: Naja, ich habe darüber nachgedacht, ob die Kinder etwas verkopfter sind, als wir das damals waren.

Speaker: Wir.

Speaker: Wir, also du und ich.

Speaker: Ich glaube, in der Schule wird ihnen tatsächlich ziemlich viel Druck gemacht.

Speaker: Schon, gell?

Speaker: Ich weiß, die erste Freundin von ihr hat schon die Schule gewechselt, weil in der dritten Klasse die Lehrerin...

Speaker: den Eltern in Aussicht gestellt hat, du, das könnte eng werden mit dem Gymnasium.

Speaker: Das ist nicht schnell genug, nicht gut genug und so.

Speaker: Und dann waren die Eltern sofort so, nein, dann wechseln wir die Schule.

Speaker: Und da ist anscheinend so wirklich ziemlich viel Druck auf den Kessel, so mit der Geschwindigkeit und mit dem Dings, was wir so in der Form noch nicht erlebt haben, glaube ich.

Speaker: Schade.

Speaker: Finde ich schade, dass so viel Druck am Kessel ist.

Speaker: Bei denen.

Speaker: Wirklich, oder?

Speaker: Ich meine, wenn es jetzt schon so ist, Volksschule, come on, Volksschule.

Speaker: Ja, so.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Nein, das finde ich wirklich unmöglich.

Speaker: In der Volksschule sollten sie wirklich einfach Spaß haben, soziales Lernen, Grundrechenarten, Lesen, Schreiben, wo wir auf dieser schönen Erde leben und so, aber nicht irgendwie.

Speaker: Ja, egal.

Speaker: So, okay, dann kennen wir dich jetzt ein bisschen besser.

Speaker: Ein bisschen.

Speaker: Ich wollte eigentlich mit dir sein.

Speaker: Ich habe das gut gemacht.

Speaker: Ich bin ganz nervös.

Speaker: Mein erster Podcast.

Speaker: Ja, wirklich?

Speaker: Premiere, ja.

Speaker: Okay, das wusste ich nicht.

Speaker: Dann wäre ich natürlich sanfter gewesen.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Nein, es freut mich natürlich zu hören, dass du tatsächlich deine Podcast-Premiere hier feierst.

Speaker: Aber das ist ein Safe Space.

Speaker: Niemand sieht dieses Format.

Speaker: Es ist jetzt nicht so, als wärst du irgendwie bei Böhmermann und Schulz oder so zu Gast.

Speaker: Na komm, mega Reichweite angeblich.

Speaker: Millionen hören das.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Die zwei anderen Pappnasen, ja.

Speaker: Ja?

Speaker: Okay.

Speaker: Na, ich denke schon.

Speaker: Nische, aber die ist, glaube ich, ganz gut besucht, diese Nische.

Speaker: Könnt ihr mir auch gerne sagen, ob irgendjemand das gehört hat.

Speaker: Wenn ich keine Nachrichten bekomme, dann höre ich auf.

Speaker: Ich wollte ja eigentlich mit der Aufzählung...

Speaker: Vorher auf was anderes hinaus.

Speaker: Wir kennen uns, Full Disclosure, über unsere Arbeit beim Sprecherverband.

Speaker: Du warst auch lange im Vorstand des Sprecherverbandes und ich bin dann dazugekommen ein paar Jahre später und ich habe dich dann aber trotzdem in der Vorbereitung für diese Folge natürlich ein bisschen recherchiert.

Speaker: Und es ist gar nicht so einfach, was über dich zu finden.

Speaker: Und ich habe gesehen, es existiert eine Website von dir, deine Website.

Speaker: Und wenn man auf diese Website drauf geht, dann steht da drauf deine E-Mail-Adresse, deine Telefonnummer, wenn mich nicht alles täuscht.

Speaker: Und

Speaker: Grauer Hintergrund und Website in Arbeit schaut ganz gut aus für 2022 und sonst nichts.

Speaker: Und auch dein Social Media Game ist eher auf der mageren Seite und so.

Speaker: Trotzdem bist du wirklich in allen Ohren und am Sprechermarkt omnipräsent.

Speaker: Wie geht das ohne ein Internetaufbau?

Speaker: Wie hast du das gemacht?

Speaker: Wie war dein Werdegang?

Speaker: Wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist?

Speaker: Ich muss mal dieses unangenehme Gefühl abschütteln, also dieses schlechte Gewissen, dass ich das liegen habe lassen.

Speaker: Shit, stimmt eigentlich.

Speaker: Wie geht das eigentlich?

Speaker: Seit 2022 unheimliche Peinlichkeit.

Speaker: Ich könnte... Nee, überhaupt nicht.

Speaker: Ich fand es total witzig.

Speaker: Ich fand es total witzig und sympathisch.

Speaker: Aber es berührt mich gerade.

Speaker: Es zeigt auch so ein bisschen, wie du...

Speaker: Also wo deine Prioritäten liegen.

Speaker: Jetzt gar nicht, dass dir das scheißegal ist oder so, sondern dass du dich offensichtlich irgendwie über was anderes positionierst.

Speaker: Und das ist ja voll geil.

Speaker: Ich bin ja auch total gespannt zu hören, dass es nicht nur den einen goldenen Königsweg gibt, der irgendwie so, du musst die Website haben, du musst so und so oft posten und so präsent sein und so, sondern...

Speaker: Was ist dein Game?

Speaker: Vielen Dank für den Steigbügel, den nehme ich gleich an von dir.

Speaker: Stimmt, so habe ich es noch gar nicht gesehen.

Speaker: Ich habe das absichtlich so gemacht, um bei dir und allen anderen diesen Anschein zu erwecken, dass man das gar nicht braucht.

Speaker: Jetzt, während du gesprochen hast, habe ich kurz drüber nachgedacht und könnte dir die echte Geschichte erzählen, warum das so war.

Speaker: Und parallel habe ich schon wieder einen anderen Gedanken, nämlich den, dass vielleicht, also ich finde erstens doch eine Homepage oder ein Internetauftritt wäre schon schön und ich würde mir das...

Speaker: wünschen für mich, ehrlich gesagt, dass dann, was haben wir jetzt, 2025, um Himmels Willen, seit drei Jahren steht das da.

Speaker: Mindestens, vielleicht sogar vier.

Speaker: Ja, ja, ich muss das gerade verbinden nochmal.

Speaker: Wurde mir schon lange nicht vorgehalten, deswegen...

Speaker: Ja, aber das ist ja das Geile, dich sucht ja auch keiner im Internet.

Speaker: Man bucht dich einfach, oder?

Speaker: Man ruft dich einfach an und sagt, das ist der Ben.

Speaker: Da wollte ich sagen, die Telefonnummer steht dabei?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Das Nötigste steht dabei, aber man kann sich nichts von dir anhören.

Speaker: Das ist der Unterschied.

Speaker: Eine Website ist ja immer nur eine...

Speaker: elaborierte Visitenkarte mit Hörproben und irgendwie Kundensprinkel und geilen Videos, die man sich ins Schaufenster stellen kann oder so.

Speaker: Aber das brauchst du irgendwie nicht, habe ich das Gefühl.

Speaker: Den Steigbügel, den ich vorher von dir nehmen wollte, da ist mir der Gedanke dazu gekommen, dass, siehst du Patrick, eben ich lasse es links liegen, weil ich definiere mich einfach über die

Speaker: über die letzte Arbeit, die ich gemacht habe.

Speaker: Ich habe das mal gehört, das habe ich dann irgendwie kopiert.

Speaker: Wir alle sind nur so gut wie unser letzter Job.

Speaker: Stimmt ein klein wenig.

Speaker: Weil das, was du vor zwei Jahren gemacht hast, okay.

Speaker: Aber das, was aktuell gerade draußen ist, was du jetzt gerade gemacht hast, das ist eigentlich der frische Shit.

Speaker: Und wahrscheinlich das, über das du definiert wirst, so auf die Art, oder wahrgenommen wirst.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen, danke für den Steigbügel, das drehe ich so um, dass ich sage, ich versuche einfach eine tolle Arbeit zu machen und das ist meine Visitenkarte.

Speaker: Das ist die Visitenkarte und die Internetvisitenkarte, die kommt dann noch.

Speaker: Unser lieber Kollege, der Lukas Wurm, hat mich damals auch zu jemandem empfohlen, der das für mich machen könnte, so Homepage und so.

Speaker: Habe ich dann ewig herumgetan.

Speaker: Ich wollte eine ganz simple, einfach so eine Portfolio-Homepage, so B2B.

Speaker: B2B-Homepage.

Speaker: Ja?

Speaker: Ja, und warte mal, mit der Lisa, glaube ich, war das damals.

Speaker: Lisa, wenn du das hören solltest, tut mir leid, dass das so im Sand verlaufen ist.

Speaker: Wenn ich darf, werde ich mich wieder mal bei dir melden.

Speaker: wenn du noch mit mir zusammenarbeiten würdest.

Speaker: Es war, glaube ich, dann im Jahr 2021.

Speaker: Und was auch im Jahr 2021 war, und jetzt versuche ich, zur Rechtfertigungsgeschichte zurückzukehren,

Speaker: Es war so, meine Frau war schwanger.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich habe es mit jemandem aufgenommen, die Arbeit an der Homepage.

Speaker: Das war so nicht ganz zufriedenstellend.

Speaker: Wir haben uns im Guten getrennt.

Speaker: Der hat mir dann diesen Platzhalter gemacht.

Speaker: Schaut schon ganz gut aus für irgendwann 2022.

Speaker: Das war ja ein Jahr.

Speaker: 20, 21 oder so.

Speaker: Die hat mir das gemacht, seitdem steht das da.

Speaker: Dann habe ich mit Lisa und so herumgeschrieben, wie machen wir das, bla bla bla.

Speaker: Und dann hat die Hedi, genau, dann war sie schwanger und dann haben wir...

Speaker: unser zweites Kind bekommen.

Speaker: Hedi ist deine Frau.

Speaker: Hedi ist meine Frau, Entschuldigung, stimmt, genau, ist meine Frau.

Speaker: Dann haben wir das zweite Kind bekommen und dann lag alles am Boden.

Speaker: Ja klar, nein, dann verändert sich ja auch wirklich alles.

Speaker: 2023 ist sie zur Welt gekommen, seitdem diese Stöckchen nicht mehr aufgenommen.

Speaker: Ja, verstehe ich.

Speaker: Nein, wirklich.

Speaker: Es ist schön, dass du das verstehst.

Speaker: Ja, ich glaube, jeder da draußen.

Speaker: Danke.

Speaker: Ich hätte einen Schluck von meinem Magen-Darm-Ted nehmen.

Speaker: Ist gut, da habe ich ein weniger schlechtes Gewissen.

Speaker: Nein, aber es ist ja auch toll, man muss ja auch diese Prioritäten setzen.

Speaker: Es bringt ja nichts, wenn du Arbeit hättest und gut zu tun hast und genug zu tun hast, dass du gar nicht sozusagen dazukommst, die Freizeit zu haben, diesen, ich nenne es jetzt mal Luxus einer

Speaker: repräsentativen Website irgendwie dir zu gönnen.

Speaker: Das dauert ja auch, dass man muss das alles entwickeln, Fotos, dies, das, zusammentragen, Rechte, dann Design, alles hier auch.

Speaker: Das ist ja alles viel.

Speaker: Erzähl mir vielleicht mal ein bisschen, wie du überhaupt zu dem, sag ich jetzt mal, Sprecher geworden bist, der du heute bist.

Speaker: Warst du immer schon Sprecher oder hast du mal was anderes gemacht?

Speaker: Oder wie ist deine berufliche Laufbahn gewesen?

Speaker: Ja, ja, doch, ich habe schon andere Sachen gemacht, auf jeden Fall.

Speaker: Allerdings, warte mal, wie ist das gekommen?

Speaker: Da muss ich vor längerer Zeit anfangen.

Speaker: Bitte, wir haben, das ist Podcast.

Speaker: Okay, alles klar, man darf ein bisschen was labern, okay, das ist gut.

Speaker: Naja, wahrscheinlich fange ich an, so kurz, so 2000, glaube ich, war das.

Speaker: 2000 war das.

Speaker: Ich habe studiert Publizistik und Politikwissenschaften, damit es mir noch einfällt.

Speaker: Eigentlich ganz brav.

Speaker: Also drei Semester war ich wirklich recht ordentlicher Student.

Speaker: Wollte damals

Speaker: Ich wollte quasi Armin Wolf werden.

Speaker: Okay, also Journalismus eigentlich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich wollte Nachrichten-Anker werden.

Speaker: Oder irgend so Nachrichten-Fritz.

Speaker: Das wollte ich werden.

Speaker: Das ist cool, das würde ich machen.

Speaker: Beziehungsweise, was weiß man schon mit 18, 19, was man werden will.

Speaker: Ich finde immer die Leute ganz toll, die bewundere ich immer, die sagen...

Speaker: Also ich habe einen Freund, der wusste schon mit 18, ich will Medizin studieren, der hat das auch gemacht.

Speaker: Er war jetzt nicht der beste Student, aber hat es halbwegs schnell fertig gemacht und so weiter.

Speaker: Und ich habe den immer beneidet, weil er sehr früh gewusst hat, wo er hin will.

Speaker: Und dann stehe ich da und denke mir, ja, puh, was will ich denn so machen eigentlich?

Speaker: Und das ist recht schwierig irgendwie, finde ich, in dem Alter,

Speaker: das zu wissen, zumindest so für Menschen wie für mich.

Speaker: Und deswegen dachte ich mir, Muda hat gesagt, na ja, vielleicht bist du mal ein Akademiker, oder zumindest der einzige Akademiker aus der Familie.

Speaker: Ich zahle dir die Studiengebühren, wenn sie dann kommen, weil da war irgendwie so ein Gespräch, da war Studieren noch kostenlos.

Speaker: Irgendjemand hat darüber gesprochen und sie hat gesagt, du, wenn du studierst und die kommen, dann zahle ich dir das, das ist cool.

Speaker: machen wir das habe ich das gemacht und

Speaker: Da habe ich einen Studentenjob gebraucht und steht damals, glaube ich, vor einem U4 oder so oder vor irgendeinem Club am Samstagabend und da teilt ein Mädel Flyer aus.

Speaker: Und die war nicht nur sehr attraktiv, sondern ich dachte mir auch, hey, die hat einen coolen Job.

Speaker: Hey, die hat einen coolen Job.

Speaker: War das deine Frau?

Speaker: Nein, das war nicht meine Frau.

Speaker: Hey, die hat einen coolen Job.

Speaker: über Romance Story geworden, wenn sie dir nicht nur deine Karriere geebnet hätte, sondern du hast ja am Ende auch geheiratet, du hast zwei Kinder, es ist alles wunderschön.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Wir reiten auf dem Pferdchen in den Sonnenuntergang.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Die hat einen coolen Job.

Speaker: Lass mir so einen Flyer geben und frag sie, was sie in der Stunde verdient.

Speaker: Sie sagt 100 Schilling.

Speaker: Ich denke, fuck.

Speaker: 100 Schilling, was und dann stehst du vorm Club, sie so ja, vier, fünf Stunden und dann kann ich da rein und krieg noch zwei, drei gratis Getränke.

Speaker: Ich dachte mir, Wahnsinn, das brauche ich.

Speaker: Und habe dieser Firma angerufen, für die sie gearbeitet hat.

Speaker: Und dann hebt die Dani ab und mit der hatte ich ab diesem Tag dann immer wieder zu tun, weil sie mich auch, weil ich durfte dann auch Flyer verteilen, fand ich mega, 100 Schilling die Stunde, geil.

Speaker: Und dann hat sie irgendwann gesagt,

Speaker: Für unsere deutschen Hörer, wie viel wäre das in Euro?

Speaker: 100 Schilling.

Speaker: Naja, 100 Schilling waren, wie viel Mark waren das?

Speaker: Wie hat man Mark umgerechnet?

Speaker: Ich glaube 14 und 7 Euro.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, 7 Schilling sind 1 Euro.

Speaker: Nein, 14 Schilling sind 1 Euro.

Speaker: 13,768.

Speaker: Entschuldigung, ich wollte es jetzt nicht rausbringen, aber das war halt so was wie 8 Euro die Stunde werden das gewesen sein oder irgendwie sowas.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwie so.

Speaker: Also so ein Studentenjob halt.

Speaker: So ein Studentenjob, ja.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: 8 Euro klingt etwas schmal, aber 100 Schilling waren damals echt, war stark.

Speaker: Also ich meine, komm, ich bin mit 800.000 Schilling nach Hause gegangen, eine Telefonnummer und zwei Gratisgetränken.

Speaker: Ja, das war gut.

Speaker: Wie auch immer, so.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das war die Zeit, wo da haben größere Veranstalter angefangen Radiospots zu machen.

Speaker: Und ich habe immer mit der Dani telefoniert und die hat gesagt, hey, du hast eine gute Stimme, magst du nicht mal mitkommen ins Studio?

Speaker: Wir machen Radiospots.

Speaker: Und ich dachte mir, klar, ja wirklich, es war echt so.

Speaker: Also mein allererster Radiospot aus dem Jahr 2001 oder 2000, ich weiß es nicht, war für eine Party.

Speaker: war für eine party und das gute aber war was ist man braucht einfach glück im leben mehr dass der typ der dort im studio saß war der gregor ugovsek muss ich schaut zu big g g gregor ugovsek persönlich nicht welches studio war das du das war map map m ap studios gregor ugovsek

Speaker: Ich habe ihn lange nicht mehr gesehen, aber wir freuen uns immer wahnsinnig, wenn wir uns hören.

Speaker: Und das war für mich persönlich der Typ, der, weil der sagte damals, hey cool, hast du ganz ordentlich gemacht, die Hacke.

Speaker: wenn du was machen willst in der Richtung, ich helfe dir.

Speaker: Wow.

Speaker: Und ich dachte mir, ja, geil.

Speaker: Komm, Patrick, die Zeit hast du auch noch erlebt.

Speaker: 2000, kein Facebook.

Speaker: Ja, man hatte schon ein Handy und so, aber man hat sich diese Kontakte irgendwie mühsam noch eher... 2000 hatte ich noch gar kein Handy.

Speaker: 2000 war ich 13.

Speaker: Oh, alles klar.

Speaker: Wollte ich nur mal kurz...

Speaker: Aber ja, ich weiß, worauf du hinaus willst.

Speaker: Es war schwieriger.

Speaker: Ja, ja, klar.

Speaker: Es war viel schwieriger.

Speaker: Nichts vernetzt.

Speaker: Richtig.

Speaker: Wirklich Telefonbuch und so noch.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also nicht kurz mal googeln.

Speaker: Genau, voll.

Speaker: So, und der hat mir das eröffnet, diese Perspektive.

Speaker: Und dachte mir, danke, Greg, das mache ich wieder, ich komme wieder.

Speaker: Also wenn mich die nochmal buchen, auf jeden Fall.

Speaker: Dann hat das mit dem Studium, ja, irgendwie, I don't know, Statistik 2 ist um die Kurve gekommen.

Speaker: Statistik 1 habe ich noch wirklich gelernt und auch ohne zu schummeln oder so irgendwas absolviert die Prüfung.

Speaker: Bei Statistik 2 dachte ich mir dann, fuck, wie mache ich das?

Speaker: Wie mache ich das ohne dick zu schummeln einfach?

Speaker: Und dann hat sich mehr die Moral in mir geregt und ich dachte mir, ich kann doch jetzt nicht so im Studium so weitermachen, wie ich in der Schule bin.

Speaker: geendet habe oder einfach abschreiben und spickzettel schreiben und so weiter und so fort durchwurschteln genau ich muss doch jetzt etwas lernen auf der uni und ich muss auch endlich irgendwie anständig werden und aufhören mit diesem abschreiben und dann habe ich gesagt so ich höre jetzt auf mit dem abschreiben

Speaker: Dann kamen noch die Studiengebühren, schwuppdiwupp, war ich auch schon weg von der Uni.

Speaker: Davor aber kam, fällt mir gerade, weil ich mir dachte, warte, wie ging es dann weiter eigentlich?

Speaker: Ich bin dann nämlich, du, mein Vater war, er ist gestorben, mein Vater war, also er ist gestorben vor fünf Jahren, deswegen er war Landwirt,

Speaker: Und hatte eine kleine Schafzucht.

Speaker: Und jetzt schaust du mit großen Augen.

Speaker: Aber das gehört zur Story.

Speaker: Ich bin sehr gespannt.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Ich versuche wieder zu reden.

Speaker: Und der hat mich gefragt, willst du nicht Kohle verdienen?

Speaker: Weil ihn hat das Künstlerhaus am Karlsplatz angerufen, die brauchen ein zahmes Schaf.

Speaker: für ihre Vorstellung.

Speaker: Und ich so, ja wie, was mache ich da?

Speaker: Und er so, na du müsstest dieses Schaf für sechs Wochen an den Spieltagen immer vom Hof abholen,

Speaker: zum Karlsplatz bringen.

Speaker: Nein.

Speaker: Der Vorstellung zuführen quasi.

Speaker: Und dann Elsa, so hieß das scharf, dann Elsa wieder nach Hause bringen in ihr Ställchen.

Speaker: Und ich habe gefragt, und was gibt es dafür?

Speaker: Er meinte irgendwie, was nicht, 300 Schilling oder so.

Speaker: Ich dachte, ja, perfekt, mache ich.

Speaker: Schon gemacht.

Speaker: Und so war das.

Speaker: Dann habe ich ein paar Wochen Elsa immer...

Speaker: zum Karlsplatz gebracht.

Speaker: Sie saß, ich saß in diesem VW-Bus.

Speaker: Ich vorne, Elsa hinten.

Speaker: Und es hört sich vielleicht irgendwie schräg an, weil Schafe werden ja doch nicht unintelligent, aber doch als Herdentiere beschrieben.

Speaker: Aber Elsa kam mir...

Speaker: Ganz nett vor.

Speaker: Es war schön, ich war öfter mit ihr allein.

Speaker: Hast du ihr gezeigt, wie ich cool wäre.

Speaker: Ich bin Elsa, es war sehr romantisch.

Speaker: Und dann sitze ich da drinnen.

Speaker: Beschlagene VW-Fensterscheiben.

Speaker: Du sagst es voll.

Speaker: Es war schön, aber sie mochte das.

Speaker: Und...

Speaker: Sie machte das.

Speaker: No animals were harmed during this time.

Speaker: Nein, um Himmels willen.

Speaker: Hör auf.

Speaker: Okay.

Speaker: Dann bin ich mit Elsa da rein.

Speaker: Dann sitze ich in dem Vorraum zur Vorstellung.

Speaker: Und sitzt da mit Elsa und da kommt der Regisseur rein, an den Namen, an sowas kann man sich dann immer Jahre danach oder ich werde mich mein Leben lang daran erinnern können, wer das war, Robert Quitter, der Regisseur dieses Stücks, ich weiß nicht, was es für ein Stück war und so weiter, sitzt da und sagt so zu seinem Kollegen, wahrscheinlich zum Regieassistenten oder so, naja, warum spürt er nicht den Hirten?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Anfangs fühle ich mich gar nicht angesprochen.

Speaker: Ich war nur der Typ, der das schafft.

Speaker: Die haben von mir gesprochen und es ging im Endeffekt darum, dass der Typ, der den Hirten spielt, also derjenige, der mit Elsa dann wirklich auf die Bühne gegangen ist, der war krank.

Speaker: Und der hat ein Problem.

Speaker: Weil in drei Tagen haben sie jemanden gebraucht, der diese Rolle spielt.

Speaker: Und

Speaker: Und ich dachte mir, ja, okay, ja, dann warum nicht?

Speaker: Wenn du sagst, warum nicht, dann sage ich auch, warum nicht?

Speaker: Und ich kann mich auch noch an das Stück erinnern, es war, warte mal, von Fernando Pessoa, niemand hieß es, glaube ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Niemand.

Speaker: Fernando Pessoa, niemand.

Speaker: Und ich habe dann diesen Hirten gespielt, habe mir in drei Tagen diesen Monolog reingeballert.

Speaker: Ah, Sprechrolle auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Also jetzt nicht nur Schafstatist.

Speaker: Nein.

Speaker: Wow.

Speaker: Ja.

Speaker: Crazy.

Speaker: Warst du in der Schultheatergruppe mal gewesen?

Speaker: Nein.

Speaker: Nein.

Speaker: Geil.

Speaker: Ich habe auch gedacht, du Harrison Ford Wiens, du... What the fuck?

Speaker: der Typ muss verrückt sein.

Speaker: Dieser Quitter muss verrückt sein.

Speaker: Wie kommt der auf mich?

Speaker: Wow, also wirklich mit Text lernen und schnell kurz vor der Generalprobe noch reinsliden, das ganze Stück irgendwie kennenlernen.

Speaker: Es gab für mich eine extra Probe am Nachmittag vor der Vorstellung, wo ich alles vergessen habe.

Speaker: Du weißt, wie das ist.

Speaker: Da habe ich gedacht, fuck, wie mache ich das?

Speaker: Und

Speaker: Ich habe mich dann sogar auf der Bühne, ich musste nämlich essen.

Speaker: Der Text war so, warte mal, ich bin Hirte, meine Gedanken sind allesamt Sinneseindrücke und sowas in der Richtung und dann, ich lege mich ins Gras, um zu ruhen und

Speaker: beiß ab von einer Salami und von einem Stück Brot und dann kaue ich so und dann habe ich natürlich irgendwann weitersprechen müssen und habe mich megamäßig verschluckt.

Speaker: Habe ich gut weggespielt, muss ich sagen.

Speaker: Ich habe nämlich wieder zurück in die Spur gefunden und habe dann nicht alles vergessen.

Speaker: Auf jeden Fall so, es war dann so, dass der Robert Quitter rauskam und sagte, hey, wow, hast du echt gut gemacht, du solltest das weiterhin machen.

Speaker: Und das war dann genauso wie beim Gregor Uwofsek.

Speaker: Plötzlich hast du halt ein paar Leute gekannt, die dir sagten, ja, wenn du da was machen willst, da kenne ich jemanden.

Speaker: Man hat sie nicht im Internet gefunden, weil das Internet war mit dem 56K-Modem zwar erreichbar, aber war noch nicht so ausgeformt.

Speaker: Und

Speaker: Deswegen hat mir der Quitta damals jemanden empfohlen und dann habe ich gewusst, cool, jetzt weiß ich endlich, ich kann jetzt studieren sein lassen.

Speaker: Mama, jetzt mache ich Schauspieler.

Speaker: Ich werde Schauspieler.

Speaker: Geil.

Speaker: Das finde ich total schön.

Speaker: Das war auch nicht erfolgreich.

Speaker: Also kurze Geschichte.

Speaker: Du hast dann Unterricht genommen.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Ich habe mich dann versucht, mit diesem privaten Kontakt auf, der hat gesagt, naja, schau mal, entweder wirst du staatlich oder privat.

Speaker: Und ich dachte mir, naja, wenn dann staatliche Schule, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Der andere shit, der interessiert mich ja nicht.

Speaker: Wenn man staatlich, also entweder Reinhardt Seminar oder Konservatorium.

Speaker: Der hat mir auch gesagt, wo die beiden liegen.

Speaker: Und dachte mir, ah cool, das ist dieses Haus, in dem ich schon tausendmal vorbeigefahren bin.

Speaker: Jetzt weiß ich, wo das Reinhardt Seminar ist.

Speaker: Und mit dem habe ich mich dann vorbereitet.

Speaker: Und...

Speaker: Ich bin epochal gescheitert dort.

Speaker: War großartig.

Speaker: Nummer 456.

Speaker: Ich glaube, ich hätte gar nicht anfangen müssen zu sprechen.

Speaker: Sie hätten schon vorher gesagt, Krischke, danke.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Die richtig guten haben wir schon gesehen.

Speaker: Mach du besser gar nicht den Mund auf.

Speaker: Und so habe ich mich dann auch gefühlt, beziehungsweise im Konz bin ich ein bisschen weitergekommen, aber auch zweimal gescheitert.

Speaker: Und dann war ich, glaube ich, 23 und habe gedacht, scheiße, jetzt ist mein Leben vorbei, ich bin schon ein alter Mann.

Speaker: Doggy Doggy, go, go.

Speaker: Der ist übrigens sehr folgsam, der Hund.

Speaker: Ja, sie ist super.

Speaker: Total gut erzogen und lieb und entspannt.

Speaker: Und riecht so gut.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Ist was Außergewöhnliches bei Hunden.

Speaker: Ja, das ist die Qualität des Futters.

Speaker: Nein, hör auf.

Speaker: Wirklich.

Speaker: Das ist spezielles Trockenfutter von der Züchterin für Labradore abgestimmt.

Speaker: Und deswegen hat sie auch so glänzendes Fell.

Speaker: Das ist wirklich genau alles, was so ein Labrador braucht.

Speaker: Trockenfutter von Ulla Schütz an dieser Stelle.

Speaker: Shoutout.

Speaker: Nein, aber tatsächlich, ja.

Speaker: Ist ja witzig.

Speaker: Das muss ich den Hundehaltern von dem Schlabberator, den ich kenne, vielleicht mal sagen, weil der stinkt, das ist unfassbar.

Speaker: Und ich mag Hunde sehr, aber diesen Schlabberator greife ich nur ungern an.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Also schon, so ein bisschen so, okay, geh weg.

Speaker: Eher so mit dem Fuß streichen.

Speaker: Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, aber er stinkt unheimlich.

Speaker: Ja, wie auch immer.

Speaker: So war das.

Speaker: Da bist du in guter Gesellschaft, ich bin auch hart gescheitert.

Speaker: Richtig.

Speaker: Im Konz war ich sogar in der Endrunde, aber im Rheinland Seminar erste Runde raus und auch in vielen anderen Schulen zwischen auch mal den anderen Endrunden gewesen, aber auch durchaus oft auch in der ersten Runde quasi ungeschaut abgelehnt.

Speaker: Ja.

Speaker: So mitten im ersten Monolog abgebaut.

Speaker: Danke.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber hey, schauen Sie uns an.

Speaker: Heute machen wir einen Podcast.

Speaker: Suck it, Klaus-Maria Brandauer.

Speaker: Was ist das?

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Ich habe schon vorher immer wieder gedacht, damals war ich wahnsinnig unglücklich, weil zwei Jahre lang habe ich mich auf diese Sache oder habe ich mich eingeschossen darauf,

Speaker: Das wird es jetzt.

Speaker: Und ich kann mich auch noch daran erinnern, was die Elfriede Ott damals sagte.

Speaker: Sie sagte, müsst ihr Kinder, ihr müsst spielen um des Spielens willen und auch wenn ihr im letzten Hemd auf der Kärntnachstraße steht,

Speaker: das muss das sein, was ihr wirklich wollt.

Speaker: Und ich dachte mir, scheiße, ich glaube nicht, dass ich das wirklich will.

Speaker: Irgendwie, ich will doch ein bisschen Kohle damit verdienen.

Speaker: Ja, und war dann auf der einen Seite sehr traurig, dass es nicht geworden ist, dachte mir, jetzt muss ich nochmal von vorne anfangen.

Speaker: Auf der anderen Seite aber auch jetzt, heute, denke ich mir, gut, das ist halt anders gelaufen.

Speaker: Und ich bin eigentlich ganz froh darüber.

Speaker: Aber, sag das mal meiner 23-jährigen Ich.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: In dem Moment ist schon ein bisschen die Welt zusammengebrochen, oder?

Speaker: Oder halt zumindest der totale, man steht so vor dem, okay, nichts, okay, und jetzt, fuck, ich habe jetzt gerade die letzten zwei, drei, wurscht wie viele Jahre meines Lebens darauf ausgerichtet.

Speaker: Und was ist jetzt?

Speaker: Genau.

Speaker: Nicht nur irgendein Ex.

Speaker: Nein, aber tatsächlich, das ist scheiße.

Speaker: Und Jahre später, gehen wir genauso, Jahre später weiß ich,

Speaker: Ja.

Speaker: Darum.

Speaker: Ich bin so viel, viel glücklicher.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Es ist viel, viel besser gelaufen.

Speaker: Ja.

Speaker: So hätte ich es gar nicht planen können und mir träumen lassen und so.

Speaker: Aber hattest du, wie lange hat das gedauert, dass du dieses Vertrauen oder dieses sich damit ins Reine zu kommen, das...

Speaker: Ich habe es sehr lange als Scheitern empfunden.

Speaker: Es hat sehr lange an meinem Selbstwertgefühl geknabbert und an meinem, wie ich auf andere, was auch immer, berufliche oder auch soziale Herausforderungen zugegangen bin, hat mich sehr stark beeinflusst, jahrelang.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Ich habe das auch lange mit mir rumgetragen, beziehungsweise habe ich doch auch ehrlich für mich selbst erkannt,

Speaker: Ich habe damals die Minichmeier in der Burg gesehen, ganz hinten, letzte Reihe bin ich gesessen.

Speaker: Und ich war so geplättet, wirklich.

Speaker: Ich habe mir gedacht, bist du deppert.

Speaker: Diese Frau hast du bis in die letzte Bank gespürt.

Speaker: Und ich habe mir damals schon, das war vor dem letzten Scheitern am Konz, dachte ich mir, fuck, da komme ich nie hin.

Speaker: komme ich nie hin so gut werde ich nie werden war aber man meinen anspruch gut zu sein weil entweder so oder gar nicht ja so oder gar nicht und und dann auch noch die bestätigung zu bekommen ja wir geben dir auch noch quasi schriftlich dann gar nicht ja war schon etwas hart

Speaker: Aber ich habe mich abgelenkt und bin Bürohengst geworden für ein halbes Jahr.

Speaker: Habe auf die Einladung von einem Freund, der hat gesagt, du, ich habe gerade so viel um die Ohren in meiner Firma, komm doch zu mir, da kannst du so...

Speaker: Der hat damals Promotions und solche Sachen organisiert.

Speaker: Und wir brauchen da jemanden im Team.

Speaker: Und ich sagte, ja cool, das ist eine nette Firma, ein nettes Team, passt.

Speaker: Und ich habe Promotions organisiert.

Speaker: Und habe auch da dieses halbe Jahr nette Kollegen gefunden, aber auch herausgefunden, okay, Bürohengst werde ich keiner.

Speaker: Ja, war das sehr schnell wahrscheinlich klar, dass du da nicht alt werden willst.

Speaker: Ich bin dem Flo unheimlich dankbar, dass er mich nicht nach einem halben Jahr rausgeworfen hat, weil er meinte, okay, du erfüllst zwar den Job, aber darüber hinaus kommt von dir gar nichts.

Speaker: Deswegen bitte geh jetzt.

Speaker: Tatsächlich, hey, ich finde das total interessant und ich finde es so wichtig,

Speaker: Genau diesen Moment, wie du mit der Minichmeier hattest, hatte ich auch, haben sicher Hunderte von unseren tausenden Zuhörern und Zuschauerinnen auch schon gehabt.

Speaker: Und ich finde es so wichtig, darüber zu sprechen, dass niemand so geboren wird.

Speaker: Keiner kommt.

Speaker: mit dem in der position mit dem skill level mit der mit der positionierung in dem premium segment ob es jetzt die burg ist oder der der olymp des werbesprechens oder keine ahnung als die feste synchron stimme von oder so kommt keiner auf die welt alle haben irgendwie eine geschichte eine entwicklung scheitern die wildesten serpentinen irgendwie drin

Speaker: Aber so im Alltag redet man ja nicht drüber.

Speaker: In der Wahrnehmung sieht man ja nur das Hier und Jetzt und nicht den Weg dahin.

Speaker: Und deswegen finde ich das so spannend und wichtig.

Speaker: Und lass uns da gerne dabei bleiben erstmal.

Speaker: Das hat wirklich therapeutischen Charakter.

Speaker: Dieses Gespräch mit dir, Patrick.

Speaker: Du bist so gut zu mir, wirklich herrlich.

Speaker: Können wir morgen noch einen Podcast machen?

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Der erste Schuss ist umsonst.

Speaker: Ja, okay, ist gut, ist gut.

Speaker: Wenn man so drüber nachdenkt, wie das alles gekommen ist, verrückt, verrückt.

Speaker: Der Flo hat mich dann, genau,

Speaker: Der mit seinen Promotions und so.

Speaker: Und die Firma von ihm hat dann von der Goldbach Media, wenn es sie noch heute gibt, ich glaube schon.

Speaker: Was macht die Goldbach Media?

Speaker: Die vermarktet Werbeeinsätze oder so.

Speaker: hat sie den Auftrag bekommen, hey, wir haben ein Werbefenster Österreich, macht es da was für uns?

Speaker: Und dann ist der Flo zu mir gekommen und hat gesagt, du, hast du nicht mal irgendwie beim Fernsehen gearbeitet oder so?

Speaker: Ich so, wie war ich, ja, okay, wie auch immer, auf jeden Fall, da hätte ich ein Projekt für dich.

Speaker: Und das war, wir haben damals das Werbefenster Österreich auf MTV, also quasi auf MTV Österreich, gespielt.

Speaker: Und der Flo sagte, ich soll das machen.

Speaker: Ich dachte mir, geil, dann mache ich jetzt was in deiner Firma, was mich interessiert, finde ich schon mal gut.

Speaker: Habe aber keine Ahnung gehabt, wie ich das überhaupt so machen soll.

Speaker: Noch dazu war das Budget extrem schmal.

Speaker: Sie haben uns vorgelegt, das Schweizer Pendant MTV Sixpack, Güterbik auf MTV, damals ist der Spot, gelautet.

Speaker: Und die hatten Budget und die haben gesagt, also die Schweizer hatten Budget für die Sache, Budget, und wir nicht.

Speaker: Und die Österreicher sagten, ja cool, so hätten wir das gerne.

Speaker: Aber um...

Speaker: Ja, genau, für ein Viertel von dem Budget.

Speaker: Aber komm, ihr seid doch jung und ihr kennt viele Leute und ihr macht das doch irgendwie.

Speaker: Passion Project.

Speaker: Ja, Passion, Passion.

Speaker: Und das ist zwar eine Dauerwerbesendung, aber ihr könnt eigentlich sagen, ihr moderiert es auf MTV.

Speaker: Und damals war MTV the shit.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Oder?

Speaker: Was the fuck?

Speaker: Markus Kafka.

Speaker: Und wie sie alle geheißen haben, die waren Stars.

Speaker: Oder Debisi.

Speaker: Richtig.

Speaker: Nein, war das Viva?

Speaker: Das war Viva.

Speaker: Das war Viva.

Speaker: Ich ziehe die.

Speaker: Das müssen wir schneiden.

Speaker: Viva war ja ein bisschen uncool.

Speaker: Oder halt so ein bisschen so okay Viva.

Speaker: So wie Backstreet Boys und NSYNC.

Speaker: Ich lass jetzt aber mal offen, wer die coolen waren.

Speaker: Das kann jetzt jeder für sich selbst entscheiden.

Speaker: Nein, okay, also ja, genau, Markus Kafka.

Speaker: Ja, ja, MTV war der Shit Anfang 2000.

Speaker: Der Shit, ja wirklich, wirklich.

Speaker: Und du hast das moderiert.

Speaker: Also du warst da nicht auf Stimme, sondern mit Gesicht hinhalten.

Speaker: Richtig, genau, mit Gesicht hinhalten.

Speaker: Eigentlich war es.

Speaker: Deswegen, wir haben damals ein Casting gemacht und wir haben aber niemanden gefunden.

Speaker: Wir brauchten ja Sex.

Speaker: Du hast das Casting gemacht und du hast leider niemanden gefunden.

Speaker: Moment mal.

Speaker: Tut mir leid, das muss ich selbst machen.

Speaker: Nee, nee, sorry.

Speaker: Du nicht, du nicht, du nicht.

Speaker: Du bist zu alt, zu jung, zu groß, zu klein.

Speaker: es ist jetzt hält dunkle haare okay also ja ein moment moment hat das casting hat wer andere gemacht und es waren aber auch da was du das war es war nicht so einfach irgendwie finden mal eben zu dieser zeit wo

Speaker: Ich glaube, ich muss das nochmal sagen, da war Facebook noch nicht online.

Speaker: Ich glaube nicht mal StudiVZ war damals schon, oder?

Speaker: Ich müsste es nachschauen.

Speaker: Aber 2003 oder 2004?

Speaker: MySpace gab es schon.

Speaker: Ja, und ich glaube, YouTube kam damals auch.

Speaker: Kam so gerade als die völlige Nerdwine.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ist witzig, der kann mich noch erinnern, hat mein damaliger, der Max, mit dem ich damals zusammengewohnt habe, hat gesagt, schau, da gibt es jetzt YouTube.

Speaker: Wir haben das damals YouTube ausgesprochen.

Speaker: Ich dachte, YouTube.

Speaker: YouTube, cool.

Speaker: Ich habe mir gedacht, okay, was mache ich damit?

Speaker: Was macht man mit YouTube?

Speaker: YouTube oder wie das heißt.

Speaker: Ich habe ja auch nur 23 Videos auf YouTube oder so.

Speaker: Ja, wirklich, war vollkommen schräg.

Speaker: Also war wertlos YouTube.

Speaker: So, wie auch immer.

Speaker: Eben, und es war gar nicht so einfach, jemanden zu finden, wo du auch dachtest, ja cool, mit dem wollen wir das auch machen.

Speaker: Oder mit der oder mit dem.

Speaker: Und dann war es so, wir haben fünf gefunden, einen haben wir noch gebraucht.

Speaker: Okay, shit, dann stelle ich mich halt auch hin.

Speaker: Das war...

Speaker: Ich habe mich da nicht selbst reingeschrieben.

Speaker: Please believe me.

Speaker: Aber das war so.

Speaker: Und vielen Dank an diejenigen, die da mitgemacht haben, weil sie haben quasi keine Kohle dafür bekommen.

Speaker: Weil, naja, wir wollten ja eigentlich eine coole Sache machen.

Speaker: Wir, also von der Produktionsseite, haben gedacht, cool, wir machen diese 15 Minuten so, wir wollen eigentlich eine 15-minütige, coole Sendung machen und die scheiß Produktplatzierung, die uns aufgezwungen wird, versuchen wir irgendwie einfach so gut wie es geht unter den Tisch fallen zu lassen und nicht so präsent zu machen, wie das der Kunde gerne gehabt hätte.

Speaker: Ja.

Speaker: war scheiße weil er bei der ersten abnahme sind sie uns ist der kunde ja ist leider uns um die ohren geflogen der regisseur hat gesagt ich schmeiße hin so mache ich das nicht alles viel zu werblich und ja und wir haben sind aber doch ich glaube man hat es ja gemacht dann wurde uns eine produktionsfirma zur seite gestellt dann haben wir es noch ein paar monate gemacht und dann haben es diese produktionsfirma einfach ausgebotet

Speaker: Und Young Guns.

Speaker: Aber, so, endlich komme ich zu einem Punkt, um Himmels Willen.

Speaker: Das war der Punkt, wo ich mir dachte, cool, Fernsehen.

Speaker: Das ist cool.

Speaker: Irgendwie, ich wollte mal Nachrichten.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Und dann schließt sich der Christ.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann...

Speaker: Da ist da auch ein Baustein dazugekommen und war jetzt nicht die erfolgreichste Sache, aber es war eine kleine Treppe auf... Ein wichtiger Zwischenschritt, oder?

Speaker: Ja, irgendwie schon.

Speaker: Damals habe ich das nicht so erkannt, aber auch das, man hat Leute kennengelernt und Türen haben sich teilweise geschlossen, aber andere haben sich auch geöffnet.

Speaker: Und so wurde das dann...

Speaker: Da war nämlich einer, der gesagt hat, hey, weißt du was, du machst diese Sixpack-Sache, finde ich gut, finde ich auch ganz gut, wie du das machst, weißt du was, ich stelle dich einem Freund von mir vor.

Speaker: Und ich dachte mir, ja cool, stell mich vor, bitte.

Speaker: Und dieser Freund vom Wolfgang Feutl saß in der Heiligen Städtelände 27c.

Speaker: Ich dachte mir, ja gut, dann haben wir halt dort einen Termin, 27c.

Speaker: Boah, voll mühsam, das zu erreichen.

Speaker: Was war doch, war das nicht das Ö3?

Speaker: Ja, nicht.

Speaker: Ö3s Hauptgebäude?

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Wo heute Radio Wien drin ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Und habe ich dann auch kurz bevor ich diesen Termin hatte, habe ich herausgefunden, oh damn, da ist ja Ö3.

Speaker: Für uns für deutschen Hörerinnen ist der größte Radiosender Österreichs.

Speaker: Der ORF Mainstream Big Time, der Radiosender.

Speaker: Damals sowieso noch gleich dreimal mehr.

Speaker: Da gab es noch viel weniger.

Speaker: Privatradio war gerade erst am...

Speaker: Am Entstehen quasi.

Speaker: Genau, ich glaube 98 ist Privatradio.

Speaker: Ja, ja, aber sozusagen am sich etablieren.

Speaker: Heute gibt es schon auch große etablierte Privatradiosender.

Speaker: Damals war das alles noch Nische.

Speaker: Es war quasi, weiß ich nicht, 80 Prozent Ö3 und der Rest war ein bisschen Kultur Ö1 und der Rest war der Rest.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Und nicht, dass ich einfach so desinteressiert gewesen wäre, um Himmels Willen.

Speaker: Ich hoffe, also wenn er das hört, lieber Georg Spath, ich habe wirklich erst kurz vor dem Termin herausgefunden, mit wem ich mich da treffe.

Speaker: War vielleicht ganz gut, weil sonst wäre ich dort mit vollen Hosen hingegangen und hätte mir nächtelang Gedanken darüber gemacht, was da jetzt irgendwie so kommen könnte.

Speaker: Aber der Georg Spatt hat sich mit mir eine Stunde hingesetzt und hat dann gesagt, ja cool, weißt du was, wir probieren das jetzt aus.

Speaker: Hast du schon mal ein Radio gemacht?

Speaker: Nein, aber ich dachte mir, naja, ich habe schon so ein bisschen Fernsehen gemacht, kann ja Radio nicht so schwer sein.

Speaker: Also war ich recht selbstbewusst in der Annahme, dass ich so eine Radiosendung machen kann.

Speaker: Holy moly.

Speaker: Ich sagte, cool, wir probieren das aus.

Speaker: Du machst jetzt Nachtflug.

Speaker: In, keine Ahnung, zwei Monaten ist deine erste Sendung.

Speaker: Üb schon mal.

Speaker: Und ich dachte mir, ja, okay, mache ich dann.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: In zwei Monaten.

Speaker: Ja, es war wirklich so, ich vollidiot.

Speaker: Wirklich, heute würde ich sagen, ich vollidiot.

Speaker: Wir sehen alle, wo es dich hingebracht hat, Benedikt.

Speaker: Ja, ich weiß genau, was du meinst.

Speaker: Warum war ich nicht so ehrfürchtig, zu sagen, ich fange jetzt an, mich da echt darauf vorzubereiten, weil ich es einfach nicht gewusst habe, worauf ich mich da vorbereiten soll.

Speaker: Ich dachte mir, ja, okay.

Speaker: Ich habe wirklich bis zu dem Tag nie in meinem Leben Radio gemacht gehabt.

Speaker: Und ich dachte mir, so schwer kann das ja nicht sein.

Speaker: bullshit finde ich ja genau super jetzt rente ja bonnie teiler und so weiter nein ich habe dann herausgefunden das radio eigentlich also wie ich damals empfand 1000 mal schwerer ist als fernsehen weil es immer live ist du bist immer allein

Speaker: Und es ist immer live.

Speaker: Damn, es ist immer live, was so live Fernsehen, ja okay, hat man schon auch gemacht, aber es war eigentlich alles aufgezeichnet.

Speaker: Und du hattest ja auch so viele andere Departments, oder?

Speaker: Beim Fernsehen musst du dich ja wirklich nur um die Moderation kümmern in dem Moment.

Speaker: Und beim Radio bist du eine Personalunion von Technik und redaktioneller Vorbereitung und Delivery und keine Ahnung.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ich habe dann ein paar Wochen vergehen lassen, bis mich der damalige, ich habe das nachhinein erfahren, dass der damalige, wie sagt man, PGS-Chef, Programmgestaltungs-, PGS ist die Programmgestaltung, glaube ich, der hat mich gar nicht toll gefunden, weil er dachte, hey, was ist mit dir los?

Speaker: Du hast zwei Monate Zeit, dich da gut drauf vorzubereiten.

Speaker: Und dann tanzt du nach fünf Wochen da an und fangst mal langsam an.

Speaker: Der fand das gar nicht gut und ich wusste dann auch, warum er das gar nicht gut fand.

Speaker: Ich fand es nämlich auch gar nicht mehr gut, dass ich viel zu wenig Zeit hatte, mich plötzlich darauf vorzubereiten.

Speaker: Tja, schwuppdiwupp habe ich dann Radio gemacht, zweieinhalb Jahre.

Speaker: Echt, aber du bist nicht abgesägt worden.

Speaker: Also du hast es, trotz der You Winged It irgendwie, war das nicht so schlimm, als dass man dich gleich wieder abgesägt hätte.

Speaker: Es war nicht so schlimm.

Speaker: Man muss dazu sagen, ich glaube, das war so Nacht, also Sendungen von zwölf bis fünf Uhr in der Früh.

Speaker: Das waren eigentlich dann die Minuten früher.

Speaker: Das Night Flight ist dann wirklich, das ist tatsächlich Nachts, wo keiner zuhört, außer irgendwelche Betrunkenheiten.

Speaker: Taxifahrern, so ist es.

Speaker: An die richtest du dich dann auch gerne an alle im Nachtdienst.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Haltet durch mit mir und so weiter.

Speaker: Okay, ja, verstehe.

Speaker: Ja, so ist es.

Speaker: Deswegen, das war das Testfeld, ist es heutzutage auch noch.

Speaker: Was sich heute verändert hat, und das finde ich sehr, sehr gut, dass sie das so gemacht haben, damals musstest du dir selber noch die Sporen verdienen.

Speaker: Sie haben dir quasi gesagt, so, schau, da hast du den Schlüssel für die Bude,

Speaker: Da ist das, da ist das, da ist das RedSys und da ist unser Archiv und so weiter.

Speaker: Redaktionssystem.

Speaker: Genau.

Speaker: Und jetzt mach mal.

Speaker: Und ich war damals, glaube ich, erschlagen einfach von diesem, ich habe es Raumschiff Enterprise genannt, weil so bin ich mir vorgekommen, dass ich das war.

Speaker: Also da ist Captain Kirk auf der Brücke und so schaut das alles für mich aus.

Speaker: So wirkt es auch.

Speaker: Wahnsinnig futuristisch und einfach, ich war sehr ehrfürchtig.

Speaker: Und das ist gar nicht gut, wenn man dann irgendwie ganz locker sein soll.

Speaker: Und deswegen, ja, sie haben mich nicht abgesägt, aber der Knopf ist mir dann auch nicht aufgegangen.

Speaker: Also ich glaube, Michael Pauser war damals nicht aufgeregt.

Speaker: traurig.

Speaker: Also ich ihm sagte, du Michi, ich gehe jetzt.

Speaker: Du hast von dir aus gesagt, du möchtest es nicht mehr machen.

Speaker: Ich erinnere mich hoffentlich richtig, ja.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil

Speaker: Damals hat mich jemand, der lange in der Musikredaktion bei Ö3 war, angerufen und gesagt hat, ich mache diesen Radiosender recht neu und werde den unfriendly Takeover machen.

Speaker: Hat er vielleicht nicht gesagt, also mir nicht gesagt, aber es war so.

Speaker: Den Unfriendly Takeover von wegen, er hat quasi alle rausgeschmissen und das alles neu besetzt.

Speaker: Und ich war in dieser neuen Besetzung dabei.

Speaker: Und ich dachte mir ja, ja cool, warum nicht?

Speaker: Weil dort kann ich mal nicht von zwölf bis fünf in der Früh moderieren, was von der Urzeit her unheimlich scheiße ist.

Speaker: Furchtbar.

Speaker: Furchtbar.

Speaker: Also der Zombie-Modus.

Speaker: Ich habe mein halbes Jahr als Bäcker gearbeitet und das war völlig... Nachtschicht ist wirklich heftig.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Das wünsche ich niemandem.

Speaker: Das macht dich wirklich kaputt.

Speaker: Wirklich kaputt.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Da finde ich es besser, um vier in der Früh aufzustehen und um fünf anzutreten.

Speaker: War für mich viel, viel besser...

Speaker: Ja, als andersrum.

Speaker: Und nein, er war, also, Herr Pauser war nicht unglücklich, als ich ihm das sagte.

Speaker: Und dann bin ich woanders hin und dort lief es anders.

Speaker: Jetzt habe ich über das Wort nachgedacht.

Speaker: Wie lief es?

Speaker: Anders.

Speaker: Also in dem Sinn besser, aber auch anders.

Speaker: Aber...

Speaker: Aber da warst du dann in der Redaktion, also auch eine andere Funktion oder hast du nur einen anderen Slot moderiert?

Speaker: Ja, andere Funktion deswegen, weil du Privatradio warst.

Speaker: Du bist vom Sender ganz gewählt.

Speaker: Richtig, genau.

Speaker: Ich bin von Ö3 weg.

Speaker: Dann habe ich das vorhin falsch verstanden.

Speaker: Ich dachte, die neue Aufstellung von Ö3 hätte dich übernommen bei Ö3.

Speaker: Nein, nein.

Speaker: Du warst dabei bei dem Cut, der... Den ein anderer Radiosender gemacht hat, richtig?

Speaker: Okay, verstehe, alles klar.

Speaker: So war das.

Speaker: Und ja, war dann...

Speaker: Da wusste ich dann, warum ich es wirklich Raumschiff Enterprise genannt habe, weil wenn du damals von Ö3 zu einem privaten Radio gewechselt bist, dachtest du dir, okay, also von Enterprise in die Steinzeithöhle.

Speaker: Alles hast du dir selber machen müssen.

Speaker: Du hast kein Archiv gehabt, kein RedSys und so weiter und so fort.

Speaker: Und ich dachte mir aber, hey, das ist eigentlich der viel bessere Weg, weil so solltest du eigentlich anfangen, Radio zu machen.

Speaker: Wo du alles irgendwie schön von der Pike auf lernst und dir die Sachen selber schreibst und nicht irgendwie auf tolle Sporteinstiege aus Tokio zurückgreifen kannst, weil halt der Michi Kasper gerade von dort irgendwie berichtet und das kannst du dann in deiner Sendung verwursten.

Speaker: Nein, du bist hier beim Privatradio und da gibt es das alles nicht.

Speaker: Mach es dir selbst, weil sonst hast du es nicht.

Speaker: Geiler Slogan.

Speaker: Könnte für viele Produkte.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Mach es dir selbst, sonst hast du es nicht.

Speaker: Mach es dir selbst.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Oder aber...

Speaker: Mach es dir selbst.

Speaker: Yeah, den gefällt mir auch.

Speaker: Den finde ich gut.

Speaker: Ja, so ist das.

Speaker: Um Himmels Willen, ich habe mich total verzettelt.

Speaker: Wollen wir das kurz gemeinsam hier an dieser Stelle festhalten, dass wem wir das pitchen, Obi oder Bauhaus?

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Ja, ja, ist gut.

Speaker: Gutes Login.

Speaker: Ich muss an dieser Stelle auch tatsächlich Verena Leitner erwähnen, mit der ich diesen Gag schon mal hatte.

Speaker: Also ich habe ihn jetzt nicht erfunden.

Speaker: Aber ja, ich veröffentliche ihn jetzt hier mit so.

Speaker: Flieg, du bist frei.

Speaker: Du bist frei, wir lassen los.

Speaker: So ehrlich muss man sein, immer zitieren und, wie sagt man, die Quellen anführen bei einem seriösen journalistischen Format.

Speaker: Genau, Verena Leitner, mach es dir selbst.

Speaker: Sonst hast du es.

Speaker: Also, das stammt von ihr nicht.

Speaker: Das war jetzt kein Imperativ.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Oh Gott.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ich glaube, die Verena hört das vor.

Speaker: Ich hoffe.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Okay, also du warst beim Privatradio.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: So, genau.

Speaker: Und da haben sie, damit ich dann endlich diese erste Frage abhandle,

Speaker: Das lief gut.

Speaker: Ich habe wahnsinnig, um jeden Fall zuerst wäre ich dort für den Nachmittag vorgesehen gewesen und dann haben sie gesagt, hey, warum machst du nicht in der Früh die Sendung?

Speaker: Echt?

Speaker: Ja, ja, abgefahren.

Speaker: Du, ja, fuck, sorry.

Speaker: Also nein, allein von der Stimmfarbe und das war bei mir immer das beim Radio, wo sie gesagt haben, nee, Patrick.

Speaker: Morgenmoderation wird es niemals werden.

Speaker: Late Night Talk Show, irgendwas vielleicht, wo du die Leute in den Schlaf sabbeln kannst.

Speaker: Dann machen wir jetzt noch einen kleinen BB King Blues Night.

Speaker: Okay, also du Morgenmoderator, Ben.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Das hätte ich gern gehört.

Speaker: Ich bin heute noch traurig, dass ich mir nicht mehr Airchecks mitgenommen habe.

Speaker: Wirklich, wirklich.

Speaker: Würde ich nämlich selber gerne hören.

Speaker: Einfach so, um zu hören, wie sich das damals angehört hat, was man für einen Scheiß gebaut hat.

Speaker: Wobei manche Sachen waren vielleicht ganz in Ordnung.

Speaker: Was auf jeden Fall so war, dass du plötzlich...

Speaker: Also nicht nur eine ganz andere Ansprache hast, ganz ein anderes Publikum hast, also Ansprache von wegen, nicht mehr halte Nachtdienst durch, sondern wir starten jetzt in den Tag, sondern auch,

Speaker: Du hattest plötzlich KollegInnen, mit denen du dich austauschen konntest und bist nicht alleine da gesessen und hast irgendwie alleine eine Radiosendung vorbereitet, sondern hast dich austauschen können, hast was machen können und das war cool.

Speaker: Und ich war damit wahnsinnig ehrgeizig und habe wahrscheinlich wahnsinnig viele Fehler gemacht in

Speaker: dieser Zeit, aber sie waren irgendwie offensichtlich alle notwendig.

Speaker: Fehler in dem Sinne, dass, und ehrgeizig, weißt du, damn, manche Leute arbeiten da jahrelang hin und bekommen da noch immer nicht die Morningshow.

Speaker: Und da haben sie mir nichts, dir nichts, haben sie gesagt, hey, mach doch die Morningshow.

Speaker: Und ich dachte mir, yeah.

Speaker: Good morning Vietnam!

Speaker: Und Howard Stern.

Speaker: Ich dachte mir, ja, genau so mache ich das.

Speaker: So wie in Private Parts.

Speaker: Also jeder, der Radio macht oder Radio machen will, ich finde, das ist nach wie vor...

Speaker: kann man sagen, schau dir Private Parts an und lerne Howard Stern kennen, weil es ist eine coole Socke.

Speaker: Ja, der hat das Radiomachen neu erfunden und neu definiert und auf eine völlig, so eine tolle, finde ich tolle Ebene gehoben, dass es teilweise Fernsehen sogar überholt hat, irgendwie in der Beliebtheit und in der Wow.

Speaker: Hast du schon die neue Howard Stern Show gehört?

Speaker: Ja, ja, ja, Wahnsinn.

Speaker: So, und ich dachte mir, so muss es sein und war, glaube ich, der erste im Sender und, also warte mal, um sechs Uhr, glaube ich, hat die Sendung begonnen.

Speaker: Ich war um kurz nach fünf war ich da.

Speaker: Und bin gegangen um, naja, manchmal um vier, fünf am Nachmittag.

Speaker: Und das war nicht gut, weil das ist zu viel.

Speaker: Zu viel Beschäftigung, zu wenig Zeit, zu wenig Freizeit und all das.

Speaker: Und deswegen war ich vielleicht zu ehrgeizig mit der Sache und habe aufgrund dessen dann Anfängerfehler begangen.

Speaker: Die sicher auch wichtig waren.

Speaker: So ist es.

Speaker: Da haben sie mich rausgeholt.

Speaker: Ah ja, doch.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist noch eine Sache, die wir gemeinsam haben.

Speaker: Ich wurde auch von meinem Privatradiosender meines Vertrauens und meiner Jugendliebe musikalisch gefeuert.

Speaker: Einfach gefeuert.

Speaker: Aber mit den Worten, Patrick, du wirst ja sonst alt, mach was aus dir.

Speaker: Geh, mach dich selbstständig.

Speaker: Komm aus dem Arsch.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist aber eigentlich also... Danke, Astrid.

Speaker: Ich wollte auch gerade sagen.

Speaker: Danke, Astrid.

Speaker: Ja.

Speaker: Danke.

Speaker: Am Anfang dachtest du dir...

Speaker: Astrid, ja genau.

Speaker: Okay, um ihm ist Willen, weil da hast du dich gerade wohlgefühlt.

Speaker: Ich liebe Funk, Soul, Jazz, Hip-Hop.

Speaker: Ich durfte auf alle die Konzerte, die ich sowieso besucht hätte, gratis hin und teilweise die Künstler dann interviewen.

Speaker: Die Plattenrezensionen, die Musikbesprechungen, die Künstlerportraits machen und so weiter.

Speaker: Alle waren total entspannt dort bei Superfly.

Speaker: Es war perfekt für jemanden Mitte 20, der nicht zu viel Verantwortung haben will und trotzdem so ein kleines Stück Musikwelt irgendwie so ab.

Speaker: Ich habe so live vom Jazzfest in Wiesen berichtet und so.

Speaker: Geil einfach.

Speaker: Ja, aber Astrid hat es kommen sehen, hat gewusst, der Patrick, der muss aus dem Arsch kommen, sonst wird er maximal noch Chefredakteur hier.

Speaker: Kriegst du meinen Posten maximal noch, aber dann ist hier Schluss.

Speaker: Also flieg, du bist frei.

Speaker: und hat mich aus dem fünften Stock aus dem Büro auf der Maria-Hilfer-Straße gestoßen.

Speaker: Wo du Haare aufgekommen bist, dann betonen, okay.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Was und dann?

Speaker: Ja, hardcore erstmal arbeitslos natürlich.

Speaker: Ja, war ich auch.

Speaker: Ein Jahr habe ich Barkeeper noch gemacht, in einer Hostelbar, Wombats am Naschmarkt, Hardcore-Tourie, Capital Hopping, saufende Australier und Amerikaner und so.

Speaker: Und habe aber dann in der Zeit noch eine Werbesprecherausbildung gemacht, übers Team 4 damals noch, finanziert über das AMS und so.

Speaker: Und dann habe ich mich selbstständig gemacht und let's go.

Speaker: Und das war vor elf Jahren, zwölf Jahren, elf Jahren.

Speaker: Finde ich aber gut, dass Sie das beim AMS offensichtlich so eine...

Speaker: eine Schiene hatten, auf die sie dich irgendwie stellen konnten.

Speaker: Ja, ich hatte das Glück, dass wir ja im Grunde cool waren.

Speaker: Ich war so ein bisschen, wie du das vorher berichtet hast, von deinem Promotion Bürojob.

Speaker: Ich habe sozusagen mein Ding gemacht, aber keinen Finger mehr als nötig gerührt und hatte halt sonst meinen Spaß dort.

Speaker: trotzdem hieß es dann am Ende, nein, das ist ja alles easy und so und du hast ja grundsätzlich gute Arbeit gemacht und dann haben sie mir halt so ein Empfehlungsschreiben geschrieben, auch für das AMS, wo halt drin stand, ja, wir mussten leider Herrn Messe entlassen, hätte er eine Sprecherausbildung gehabt,

Speaker: Hätten wir ihn natürlich behalten und würde er eine absolvieren, könnten wir uns sehr gut vorstellen, ihn wieder einzugliedern in unseren Betrieb und so.

Speaker: Und das hat natürlich geholfen.

Speaker: Zusätzlich hatte ich davor ja ein paar Jahre als Schauspieler gearbeitet und habe dem AMS, meiner AMS-Betreuerin, glaubhaft versichern können, hey,

Speaker: Das ist meine Liebe, meine Leidenschaft.

Speaker: Ich will nicht irgendwie, keine Ahnung, einen Schreibmaschinenkurs machen oder Zugbegleiter werden oder sowas.

Speaker: Nichts gegen Zugbegleiter, da wäre ich einfach nicht glücklich geworden.

Speaker: Und dann haben sie gesagt, okay, also ich konnte ihnen glaubhaft versichern, wenn sie mir diese Werbesprecherausbildung finanzieren.

Speaker: Dann lasse ich sie in Ruhe, dann werden sie mich nie wieder betreuen müssen und ich schaffe es dann schon und so.

Speaker: Und so war es ja dann tatsächlich auch, dass ich dann nach, nicht direkt nach diesem Jahr, aber ich habe mich dann selbstständig gemacht, habe erste Aufträge gemacht und dann relativ schnell bin ich als Selbstständiger zurück zu Superflyer Station Voice.

Speaker: gekommen, weil sie dann ein neues Data war.

Speaker: Der Matthias Euler-Rolle, den du vielleicht auch kennst von, ein ORF und Ö3-Urgestein, war Station Voice und Programmchef und hat sich dann nur auf das Programmchef, sozusagen die systemische Ebene konzentriert,

Speaker: Und dann haben sie einen Nachfolger gesucht und da war ja doch mal der Patrick, der hatte ja eigentlich eine ganz chillige Stimme und hat jetzt dann eben auch ein bisschen eine Ausbildung im Mikrofon sprechen und so weiter.

Speaker: Und dann habe ich dieses Casting gewonnen.

Speaker: Und das war natürlich super, da habe ich sehr viel gelernt.

Speaker: Ja, das glaube ich.

Speaker: Und zack, bumm.

Speaker: In a nutshell.

Speaker: Und...

Speaker: Das ist, glaube ich, nicht das erste Mal, dass ich das erzähle, aber ich bin aus diesem Kündigungsgespräch rausgegangen und Katharina Waduli, die damals die Mind the Gap-Kolumne im Sender hatte, kommt mir entgegen und ich habe so eine Fresse gezogen und sie hat gesagt, du siehst so aus, das ist...

Speaker: Das brächtest du wenig zum Reden.

Speaker: Und dann sind wir einen Kaffee trinken gegangen und einen Monat später haben wir das miteinander angefangen.

Speaker: Drei Monate später waren wir zusammen und dann nochmal sechs Monate später bin ich da eingezogen.

Speaker: Jetzt sind wir elf Jahre zusammen, neun Jahre verheiratet, haben eine Tochter gemeinsam und eine Patchwork-Familie.

Speaker: Und ja, Astrid aka Hitch der Date-Doktor.

Speaker: Ja wirklich, Wahnsinn, wo schaue ich in Astrid?

Speaker: Gut gemacht.

Speaker: Das war wirklich so, wo ich mir in dem Moment dachte, fuck, ihr Scheiß, ich habe mir so ein geiles Leben und dann zerstört ihr mir alles, ihr Perl.

Speaker: Aber dieser Kram und dieser Frust werden relativ kurz, weil zumindest schon auf einer

Speaker: sozialen Ebene, weil davor kannten wir uns, wir waren Kollegen, aber wir haben uns nicht füreinander interessiert.

Speaker: Also es war so, sie ist auch ein bisschen älter als ich und ich war irgendwie so der verspackte

Speaker: Für alle, die jetzt die Audio-Version hören, wenn hat ein fetter Grinser.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, so, aber in diesem Gespräch im Kaffeehaus haben wir uns halt echt mal kennengelernt und dann auch sehr schnell lieben gelernt.

Speaker: Und das war sehr, sehr schön.

Speaker: Fühle Geschichte.

Speaker: Und trotzdem, aber habe ich diese Energie, dieses Vakuum genommen und gesagt, hey, ich will unbedingt...

Speaker: was mit Sprechen und Stimme und Mikrofon und ich weiß, da kann ich, glaube ich, gut sein und will ich besser werden und habe danach eh auch noch Unterricht genommen und so weiter, privat bei unterschiedlichen Leuten, die ich für in dem jeweiligen Genre für die Könige des Games gehalten habe.

Speaker: Die habe ich dann einfach angeschrieben und habe gesagt, teach me.

Speaker: Super.

Speaker: Ja, aber genau, also das ist tatsächlich mein sozusagen Werdegang.

Speaker: Ja, aber weißt du, da haben wir was gemeinsam, weil du warst damals auf die Astrid, die dich rausgeschmissen hat, irgendwie wahnsinnig angefressen und heute dankst du ihr dafür.

Speaker: Total.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich war damals auch wahnsinnig, wahnsinnig, wahnsinnig, also nicht nur angefressen, sondern persönlich unheimlich enttäuscht von demjenigen, der mich rausgeworfen hat.

Speaker: Warum?

Speaker: Weil manchmal spürt man so ein bisschen, wenn was im Busch ist und dort bei diesem kleinen Radiosender, das wird bei dir nicht anders gewesen sein, weil alles natürlich dadurch, dass es so klein ist und es ist generell so die Stimmung, hey, wir sind alle voll die Freunde und wir gehen saufen zusammen und machen ständig Späße.

Speaker: Es ist sehr amikal einfach.

Speaker: Und auch dort war eine sehr amikale Grundstimmung und Beziehung und eine Woche vor meiner Kündigung, es war ein Donnerstag, weiß ich heute noch, es war ein Donnerstag, also eine Woche davor, sage ich zu meinem Chef so, hey, alles cool, irgendwie wir...

Speaker: Wir reden ein bisschen wenig irgendwie und ich habe das Gefühl, du gehst mir aus dem Weg.

Speaker: Nein, nein, alles gut, alles gut, das passt schon.

Speaker: Du, wir haben eh in einer Woche, haben wir den Termin, da klären wir das dann alles.

Speaker: Und ich dachte mir, ah cool, ja okay, ja super, wird wahrscheinlich dieses ein für alle Mal.

Speaker: Und ich weiß auch heute noch, wie ich dann drinnen gesessen bin, da war der Programmchef und der Programmchef-Stellvertreter,

Speaker: Ich komme da rein, ich glaube die Sendung ging bis 9 oder 10, auf jeden Fall das war ein Termin kurz nach der Radiosendung und ich dachte mir schon, okay, warum ist auch der Stellvertreter da, das ist komisch.

Speaker: Und dann lassen die ihren Text ab und ich hab nur so gedacht, fuck, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich heute einen anderen Song gespielt.

Speaker: Echt?

Speaker: Fuck, ja wirklich.

Speaker: Das hat mich also sofort… Ja genau, hätte ich sowas… Genau, Backstreet Boys.

Speaker: Ich hätte auf jeden Fall Backstreet Boys gespielt und nicht NSYNC.

Speaker: Okay, was, wie, ich bin mit dem heutigen Tage sofort beurlaubt.

Speaker: Echt, wirklich so?

Speaker: Fristlos?

Speaker: Fristlos, also beurlaubt, sofort.

Speaker: Es war Donnerstag, sie haben gesagt, so, du hast heute deine letzte Sendung gehabt, morgen macht schon wer anderer.

Speaker: Und ich dachte mir, echt?

Speaker: Okay.

Speaker: Den ziehen Sie jetzt so aus dem Kleiderschrank, den hatten Sie schon gecastet.

Speaker: Den hatten Sie aus dem Kleiderschrank gezogen, der war insofern, war der da, wir können hier eigentlich auch Namen nennen, das war der Alex Scheurer.

Speaker: Das war der Alex Scheurer.

Speaker: Das war der Alex Scheurer, genau.

Speaker: Und da dachte ich mir, cool, sie sägen mich ab, aber wenigstens kommt nachher ein guter Typ.

Speaker: Weil vom Alex Scheurer habe ich mir gedacht, der hat vorher schon Radio gemacht und so, da war das gerade mit echt Fett und alles gerade gut im Laufen.

Speaker: Und ich dachte mir, Scheurer, cool.

Speaker: Fühle ich mich geehrt, so auf die Art, dass der nachfolgt.

Speaker: Aber eben, die Geschichte war von wegen, ich habe dem Chef wahnsinnig krumm genommen, dass er mich rausgeworfen hat, weil ich vorher, eine Woche davor, ja schon bei ihm stand und sagte, ey, ist was?

Speaker: Und er sagte, nein, ist nix.

Speaker: Und dann war doch was, nämlich, sie hauen mich raus.

Speaker: Er hat es dann im Nachhinein begründet, wir wollten das nicht vorher, dass du da schon vielleicht Lunte riechst, weil sonst hättest du ja on-air unseren Radiosender voll schlecht machen können.

Speaker: Und ich dachte mir, echt, schätzt du mich ein, oder was, dass ich dann böse Sachen gesagt hätte on-air?

Speaker: Das ist schon ein bisschen traurig.

Speaker: Ja, traurig, wirklich.

Speaker: Also es sagt so viel aus darüber, wie viel Angst sie haben, wie unprofessionell du sein könntest.

Speaker: Richtig.

Speaker: Sie waren gebrannte Kinder, weil sie haben das quasi erlebt...

Speaker: also okay also es war jetzt nicht richtig aus der luft es war nicht völlig für sie aus der luft gegriffen für mich allerdings schon weil ich dachte mir ehrensache dass man das natürlich nicht macht ja was glaubst du wer ich bin das ist so ein schlechter stil ja wirklich wirklich

Speaker: Ja, hat mich enttäuscht, dass sie das auch noch dachten, dass ich das dann mache.

Speaker: Ja, und hat mich wirklich lange beschäftigt.

Speaker: Patrick, ich bin wirklich an dem Tag im Auto gesessen, das ausgebeugt war, weil ich hatte damals kein Auto, und habe geweint.

Speaker: Ich habe einfach geweint, weil ich wusste, okay, das war es mit Radio.

Speaker: Radio werde ich nicht mehr machen, weil zu E3 zurück...

Speaker: Nee.

Speaker: Und eine Morningshow werde ich nie wieder bekommen.

Speaker: Und dafür arbeitet man... Alle wieder eingeschlafen im Stau.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und dafür arbeitet man doch beim Radio eigentlich.

Speaker: Also wurde mir damals irgendwie verklickert.

Speaker: Du fängst hier an, um mal die Primetime zu machen.

Speaker: Ja, das ist die Radio-Prime-Time.

Speaker: Richtig.

Speaker: Morningshow ist... Wenn das nicht dein Ziel ist, dann bist du hier falsch.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen konnte ich dann an dem Tag leider schon einen Haken drunter machen unter dieses Ziel.

Speaker: Und dann dachte ich mir, scheiße.

Speaker: Und ich habe deswegen echt geweint, weil ich eine riesige Liebe für...

Speaker: Radio entwickelt habe und fürs Radiomachen damals.

Speaker: Und Radio finde ich auch heute noch ganz, ganz toll und bin selber nach wie vor großer Radiokonsument.

Speaker: Und ich drehe nicht ab, wenn sie anfangen zu reden, sondern ich drehe lauter.

Speaker: Ich bin auf der Suche nach Wortanteil.

Speaker: Und natürlich hört mir auch den Werbeblock an.

Speaker: I love that.

Speaker: Nein, man muss ja auch wirklich hören, wo das Look and Feel von so einer Werbung gerade hingeht.

Speaker: Finde ich.

Speaker: Also es geht ja jetzt wirklich nicht darum, sich irgendwie selbst geil zu finden.

Speaker: Nein, überhaupt nicht.

Speaker: Da bin ich schon wieder.

Speaker: Nein, ich möchte wissen, was wir diese nennen.

Speaker: Na klar.

Speaker: Und ich finde es auch immer total nett, Kolleginnen und Kollegen, wenn man die erkennt, den kurzer Schreiben, hey, geile, keine Ahnung, da habe ich dich gehört.

Speaker: Nice, nice, irgendwie nice job oder keine Ahnung.

Speaker: Das ist total schön, auch wenn ich das bekomme oder so.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat er mich abgeholt, der Patrick oder so.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ja, voll, richtig.

Speaker: Also deswegen höre ich das.

Speaker: War ein trauriger Tag, aber um diesen Kreis zu schließen, eigentlich, weißt du, wenn die mich damals nicht rausgehauen hätten,

Speaker: wirklich gefeuert, ich muss noch mal betonen, sie haben mich echt gefeuert.

Speaker: Sie haben fast der Stadt gejagt.

Speaker: Ja, quasi.

Speaker: Wären die Sachen einfach nicht so gekommen.

Speaker: Würde ich vielleicht heute bei einem Radiosender sitzen und dort Radiosendungen machen, fände ich auch sehr toll, weil ich immer Radio toll finde, aber ich würde nicht so oft sprechen.

Speaker: Lass uns mal ein bisschen ins, sag ich jetzt mal, heute kommen im Sinne von, du hast dich dann selbstständig gemacht.

Speaker: Oder wie bist du dann wirklich zu dem Sprecher, zu der Aufstimme, Werbung, Dokus, alles was sozusagen nicht live Radiomoderation ist, gekommen?

Speaker: Ja.

Speaker: Das war so, dass Sie haben mich eingeladen zu einem Casting.

Speaker: Die Einladung verdanke ich dem Markus Zponek, den ich unendlich erst wieder getroffen habe und der auch noch in der Werbebranche ist.

Speaker: Wahnsinn!

Speaker: Markus, vielen Dank für diese Einladung zum Casting, weil

Speaker: Ich wurde zu vielen, vielen Castings eingeladen und habe viele, viele Castings nicht gewonnen oder nicht für mich entschieden.

Speaker: Und ich bedanke mich für jede Einladung zu jedem Casting.

Speaker: Vielen, vielen Dank.

Speaker: Dieses Casting konnte ich für mich entscheiden und das war für Ford.

Speaker: Wow!

Speaker: Und seitdem ist Ford quasi, spreche ich die Sachen von Ford.

Speaker: Und das war der erste dicke Fisch.

Speaker: Das heißt, das war gleich ein Brand-Voice-Casting?

Speaker: Richtig.

Speaker: Oder hat sich das dann entwickelt, wir probieren mal aus mit dem Ben?

Speaker: Ja, natürlich haben sie mal ausprobiert, glaube ich.

Speaker: Beziehungsweise müsstest du die Leute fragen.

Speaker: Aber für mich persönlich… Aber war es so deklariert?

Speaker: Wir suchen eine neue, fixe Stimme.

Speaker: Und irgendwie, du darfst keine anderen Automarken neben mir haben.

Speaker: haben oder so?

Speaker: Nein, nein, nein, nein, haben sie nicht, nein, sie haben einfach so erhebt, wir machen Casting, jetzt machst du mal den Job und dann, wenn der gut läuft, dann machst du vielleicht den nächsten auch noch und wenn der gut läuft, dann vielleicht den nächsten so.

Speaker: Ja, eben dann Fortware eben auch noch auf meiner Liste der Kunden, die man sich durchaus ins

Speaker: ins Schaufenster stellen kann.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und da bin ich dann von, also nichts für ungut für die Veranstaltungswerbespots, weil ich sagte, mein erster Spot war für eine Party.

Speaker: Und

Speaker: Aber plötzlich hast du mit dem richtig guten Scheiß zu tun gehabt.

Speaker: Ja, Automotive ist schon Champions League.

Speaker: Wahnsinn, Wahnsinn.

Speaker: Und auch da muss ich mich bedanken, wirklich für die Führung, die ich damals hatte.

Speaker: Das war, glaube ich, bei Soundfiler wurde dieser Spot aufgenommen.

Speaker: Und...

Speaker: Sie hat mir gesagt, entspanne dich einfach.

Speaker: Und das habe ich versucht zu tun.

Speaker: Mit den vollen Hosen.

Speaker: Ja, stimmt, entspanne dich, Mann.

Speaker: Aber ich kann mich nicht hinsetzen.

Speaker: Jawohl.

Speaker: Und ich finde, das ist unheimlich wichtig, dass man da an die Hand genommen wird.

Speaker: Also heute freue ich mich auch noch, wenn mich jemand an die Hand nimmt,

Speaker: Ich brauche es vielleicht nicht mehr so stark wie damals.

Speaker: Aber damals war ich wirklich froh, dass der Matthias sagte, hey, Tegirisi, es ist nur ein TV-Spot.

Speaker: Scheiß dich mal nicht da an, mach es einfach jetzt.

Speaker: Und so war das.

Speaker: Und das war...

Speaker: Ja, plötzlich dicker Kunde und mit dem, das konnte man herzeigen.

Speaker: Und das war dann langsam der Türöffner für weitere Sachen.

Speaker: Dann sind auch noch, du nach diesem Rauswurf beim Radio, haben sie angefangen,

Speaker: Austria's Next Topmodel, genau.

Speaker: Austria's Next Topmodel wurde ich glaube 2008 oder so das erste Mal in Österreich produziert und die Produktion hat mich gefragt oder irgendjemand, der eine Produktion war, den ich kannte,

Speaker: Und der wusste, dass ich eigentlich gerade Hockenstaat bin.

Speaker: Was ist, magst du da nicht mitmachen bei der Produktion?

Speaker: Ich dachte mir, na sicher mache ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Und war dann zuerst, also einen Tag lang war ich Assistent der Produktion und dann am zweiten Tag war ich schon gefeuert.

Speaker: Die brauchen wir sicher nicht.

Speaker: Nein, am zweiten Tag war ich dann schon Setaufnahmeleiter.

Speaker: Hab keine Ahnung gehabt, was ein Setaufnahmeleiter eigentlich so macht.

Speaker: Der Pommi damals...

Speaker: Ach Jüngchen, jetzt machst du schon.

Speaker: Viele von der Red Seven Entertainment sind da aus München angekommen.

Speaker: Natürlich, eh klar, weil die Österreicher machen jetzt das Deutsche.

Speaker: Deutschland war etabliert, jetzt machen sie es in Österreich, jetzt müssen wir die begleiten, weil sonst machen die das ja voll scheiße.

Speaker: Die Stützräder, Fahrrad und so.

Speaker: Der Pomi sagte, nein, du machst es schon.

Speaker: Und Jay Schmidt war der erste Setaufnahmeleiter.

Speaker: Also der wusste, was man so macht.

Speaker: Und ich war sein Kompagnon.

Speaker: Ich habe überhaupt keine Ahnung gehabt, was man da machen muss.

Speaker: Wie auch immer.

Speaker: Und so...

Speaker: stehe ich eines Tages am Set von Austria's Next Topmodel und dann kommt der Produzent so her und steht halt auch so wie ich so im Set rum.

Speaker: Das war der Jobst Bentus.

Speaker: Wahnsinn, wie man sich diese Namen irgendwie merkt.

Speaker: Ich finde das wirklich, das wollte ich auch noch ansprechen.

Speaker: Ich finde das total bewundernswert, dass du dir alle diese Namen gemerkt hast und auch ganz klar noch weißt, wann und wo und wie.

Speaker: Das ist nicht selbstverständlich und ich glaube, das ist auch ein Teil deines Games, diese Aufmerksamkeit und diese Wertschätzung jedem einzelnen Menschen entgegenzubringen, um das jetzt einfach nur mal auf eine philosophische, systemische Ebene kurz zu ziehen.

Speaker: Ich glaube schon, weil du erzählst es nicht, um damit zu prahlen.

Speaker: Das sind jetzt auch nicht Namen, die irgendwie, keine Ahnung, ich kenne die am allermeisten nicht zum Beispiel.

Speaker: Und das kommt aus einem intrinsischen Bedürfnis, glaube ich, heraus, dass dir zu eigen ist, die Gelegenheiten, die man dir gibt, beim Schopfe zu packen, wertzuschätzen und so gut wie möglich zu machen.

Speaker: Und dann ist das, habe ich mich jetzt zu weit aus dem interpretativen Fenster gelehnt.

Speaker: Wow, ähm...

Speaker: Vielen Dank, da wird man gleich ganz eng um die Brust.

Speaker: Danke, Patrick.

Speaker: Das nehme ich als Kompliment.

Speaker: Das ist alles okay.

Speaker: Hauptsache, die Hose wird nicht eng.

Speaker: Ja, du hast recht.

Speaker: Ja, warte mal.

Speaker: Und dann steht der Jobs Bentwurst, der Produzent eben da.

Speaker: Und der wollte halt mit irgendjemandem reden, hatte ich das Gefühl.

Speaker: Und sagt, na und was läuft?

Speaker: Und sie sagt, dies und das und bla bla bla.

Speaker: Was machst du eigentlich, fragt der.

Speaker: Und ich so, na ich mach da die Set-Aufnahmeleitung.

Speaker: Er so, echt?

Speaker: Aha, okay.

Speaker: Und dann sonst so.

Speaker: Und dann hab ich mir so erzählt, na ja, was ist, wie war man mit dem Radio und bla bla bla.

Speaker: Und er so, ah, und du sprichst da auch.

Speaker: Ich so, na ja, ist auf einmal das Spannungsgeladene.

Speaker: brechen.

Speaker: Feste Stimme von Ford, aber sonst.

Speaker: Feste Stimme, das habe ich damals nicht so wahrgenommen.

Speaker: Für mich persönlich habe ich halt mal das Riesenglück gehabt, einen Ford-Werbespot machen zu dürfen.

Speaker: Und der sagte, ja cool, wir suchen noch einen Sprecher für Austria's Next Topmodel.

Speaker: Geil.

Speaker: Für diese TV-Sendung.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Voice-Over für die Sendung.

Speaker: Voice-Over für die Sendung.

Speaker: Nein.

Speaker: Voice-Over für dich?

Speaker: Ja.

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, voll disclosure.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Du, und da komme ich dann nochmal zurück zum Gregor Ugovsek.

Speaker: Ja, jetzt wirklich mal dicke Shoutouts an den Big G. Gregor Ugovsek, vielen, vielen Dank.

Speaker: dass du mir da geholfen hast ohne dich hätte ich es nicht machen können wahrscheinlich und auch da war es ähnlich wie beim radio plötzlich haben die gesagt so jetzt sprichst du eine tv-sendung okay na dann machen wir das habe ich mir so mal gedacht

Speaker: Da bist du aber konfrontiert mit Bild und Timecode und Text und all das.

Speaker: Und ja, eben, die erste Sendung, glaube ich, hätte ich ohne Big G nicht so auf die Straße gebracht, dass es wirklich gesendet werden kann.

Speaker: Ja, und vielen Dank nicht nur für die Möglichkeit, das machen zu dürfen, sondern auch für die Leute, die da sind.

Speaker: geglaubt haben, das wird schon noch besser.

Speaker: Das ist nicht selbstverständlich.

Speaker: Ja, weil du gefragt hast, wie hat das angefangen und im Endeffekt, also für mich persönlich, wenn ich darüber nachdenke, das war der Start.

Speaker: Wow.

Speaker: Plötzlich habe ich eine TV-Sendung gesprochen und dann habe ich dieses Casting gewonnen und plötzlich konnte ich sagen, ja, ich mache das so nicht regelmäßig, aber immer wieder.

Speaker: Naja, aber Austrials Next Topmodel ist ja doch durchaus ein wöchentliches, regelmäßiges Format, was, ich weiß nicht genau, lass es zwei Monate im Jahr sein oder so, läuft.

Speaker: Richtig.

Speaker: Und klar, es ist auf jeden Fall, also meine ersten Sprecherjobs waren auch, jetzt no disrespect, aber Aufbauanleitungen für Kaiserregalsysteme.

Speaker: Ja.

Speaker: die einfach B2B-Kunden, weil die Regale für ihre Industrieanlagen irgendwie anscheinend nicht ganz so einfach aufzubauen waren wie Ikea, haben die denen halt so, wie sagt man da, Play-by-Play, Videos auf YouTube damals dann schon zur Verfügung gestellt.

Speaker: U2B, ja.

Speaker: U2B, genau.

Speaker: Die ich dann kommentiert habe.

Speaker: Und jetzt nehmen sie die und die Schraube und stellen sie da und da rein.

Speaker: Das ist also unsexy as hell irgendwie.

Speaker: Aber trotzdem ein Job, der aus der Arbeitslosigkeit heraus, aus dem...

Speaker: zweimal die Woche mit einem besoffenen Busseweise Amerikanern, Australiern und keine Ahnung, irgendwie seine Brötchen zu verdienen, die zu entertainen, war das natürlich Gold.

Speaker: Und deswegen meine ich, das ist nicht selbstverständlich, dass es mit sowas anfängt, aber du hast gemeint, du hast auch viele andere Castings nicht bekommen und so.

Speaker: Wie lang...

Speaker: War denn die sozusagen Spanne von Verzweiflung, Arbeitslosigkeit, Struggle bis zu dem, wo du erzählt hast, hey, erster TV-Spot, erste TV-Sendung irgendwie,

Speaker: Wahrscheinlich, warte mal.

Speaker: Und wie bist du da wohl?

Speaker: Wow, ich kann nur jedem Podcast empfehlen, weil da fängt man an, über die Sachen mal ein bisschen nachzudenken.

Speaker: Nein, das ist nur mein Podcast.

Speaker: So ist es.

Speaker: Ich kann also nur jedem empfehlen, hier eingeladen zu werden.

Speaker: Das ist echt toll.

Speaker: Man reflektiert über Sachen, über die man schon lange nicht mehr nachgedacht hat.

Speaker: Aber wenn du mich so fragst, dann fange ich an zu rechnen.

Speaker: Ich glaube, im Frühjahr haben sie mich rausgeworfen beim Radio.

Speaker: Und dann kam im Herbst, also ein halbes Jahr, bin ich stempeln gegangen.

Speaker: War damals auch, weil du AMS erwähnt hast.

Speaker: Die haben gesagt, was machen sie?

Speaker: Und sie sind unvermittelbar, haben sie mir gesagt.

Speaker: attestiert dachte mir cool danke für dieses attest ich sehe es auch so weil ja ich habe leider nichts anständiges gelernt so auf die art aber es war ein gutes halbes jahr also vom vom rauswurf am radio bis bis zu diesem casting

Speaker: Ja, aber schau mal Patrick, es ist ja schon auch so, damals kann ich mich erinnern, man hat einfach viel weniger, also wenn ich jetzt mal sagen wir 600 Euro für einen Job bekommen habe, ja cool, also da habe ich ein halbes Monat drum gelebt.

Speaker: Das waren schon auch die Zeiten, wo ich dann mit dem Max,

Speaker: in der Bude gewohnt habe und wir haben wochenlang nur Spaghetti mit Olivenöl gefressen, weil es war okay, hat es hart gemacht, geht schon.

Speaker: Also man war, finde ich, wenn du mir heute sagen würdest, ich müsste es jetzt wochenlang machen, wäre es schon scheiße.

Speaker: Aber nur deswegen, weil du dich halt auf etwas eingestellt hast, nämlich dein gutes Papi immer.

Speaker: Und wenn es das nicht mehr gibt, naja, dann wirst du

Speaker: wird man ungemütlich.

Speaker: Wir haben jetzt auch eine Familie zu ernähren und irgendwie man lebt ja auch immer entsprechend seiner Verhältnisse und seiner Möglichkeiten und ist dann schwierig, da wieder runter zu gehen.

Speaker: Plötzlich down zu seisen, irgendwie die Bude ist nur halb abbezahlt oder keine Ahnung.

Speaker: Das sind ja alles nochmal größere Geschichten.

Speaker: Aber klar, ja natürlich, das würde ich jetzt auch gar nicht irgendwie in Abrede stellen, dass das

Speaker: Und in einer Lebensphase, sage ich jetzt mal, weiß ich nicht, in der zweiten Hälfte der 20er oder sowas, ja klar lebe ich dann mit einem so einem Job im Monat wie Gott in Frankreich.

Speaker: Wenn ich davor für, weiß ich nicht, 400 Euro zweimal acht Stunden hinter der Bar stehen musste in der Woche und mich irgendwie ja immer halb angst.

Speaker: schütten lassen musste und dumm anmachen lassen musste.

Speaker: Also gerade, dass ich nicht über die Bar drüber angekotzt wurde.

Speaker: Wow.

Speaker: Ja, also wurscht, aber nein, das ist natürlich, aber es war, ich fand die sozusagen die Freude und die Leichtigkeit und die

Speaker: Diese kreative Bubble, in der man dann plötzlich gearbeitet hat, im Vergleich zu einem Bäckerjob, einem Knochenjob, wirklich.

Speaker: Ich habe auch schon in der Gießerei, im Stahlwerk als Hilfsarbeiter gearbeitet.

Speaker: Und dann ist die Diskrepanz so groß und so 180 Grad groß,

Speaker: Spaß, lustig, Freude, was Tolles, was Kreatives, wo man nicht irgendwie nach einem Dreischichtsystem irgendwie sich die Asche aus der Lunge abhusten muss und so.

Speaker: Dass das in mir so einen krassen Drive oder so ein krasses Bedürfnis ausgelöst hat.

Speaker: Ich will das unbedingt machen und erhalten und mir aufbauen, weil das ist so geil.

Speaker: Ja, ist es.

Speaker: Oder?

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Absolut.

Speaker: Wobei, ab und zu denke ich schon noch drüber nach, wenn, weißt du, wir sind jetzt in unserem Alter, wir, Entschuldigung, ich, ja, ich sage immer wir.

Speaker: Nein, das ist schon in derselben Lebensphase, Ben.

Speaker: Das ist eine Lebensphase, vielleicht, ja.

Speaker: Papier auf dem Papier, da hier drin, da wo meine Seele sitzt, bin ich sehr viel älter als du.

Speaker: Erwachsener, reifer.

Speaker: Ja, absolut, absolut.

Speaker: Verlebt.

Speaker: Oh Mann.

Speaker: Entschuldige.

Speaker: Wir sind jetzt in dem Alter, wo, danke, ich sag wir, wir sind jetzt in dem Alter, wo du kennst Leute, die halt irgendwie so klassische, möchte ich mal sagen, Konzernkarriere gemacht haben bei der Linz AG oder irgendwie so dicken Firmen.

Speaker: Ja.

Speaker: die jetzt, weißt du, die haben vorher geackert, geackert, geackert und wo du dir dachtest, das ist irgendwie ein bisschen unsexy, dieses ständig Ackern.

Speaker: Ich gehe lieber ins Freibad oder ins Stadionbad, ein paar Längern schwimmen, fand ich irgendwie besser.

Speaker: Aber jetzt,

Speaker: ändert sich das natürlich und du denkst dir, damn, hätte ich damals auch geackert, könnte ich jetzt auch auf die Konzernkarriere eventuell zurückblicken und mich über das 14., 15.

Speaker: Gehalt freuen.

Speaker: Und ich komme sowieso schon mit dem monatlichen gut aus, weil 8000 netto, das ist okay, da kann man sich ganz gemütlich bewegen, glaube ich.

Speaker: Habe ich gehört.

Speaker: Habe ich gehört.

Speaker: Die Sache ist halt die, ich denke mir dann immer,

Speaker: Tja, ist halt nicht mein Leben.

Speaker: Es ist halt das Leben von dem anderen.

Speaker: Ich glaube, dann wärst du jetzt mit 45 gerade hart am Willhaben Harley-Davidson-Scouten.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Oder das dritte Carbon-Kammer-Sund-Haarausfall bekämpfen in der Türkei, all inclusive mit...

Speaker: Eigenhaar, Transplantation und so.

Speaker: Ich glaube, das hat einen Grund, weshalb manche Menschen so eine Midlife-Crisis haben und manche nicht.

Speaker: Und das hängt, glaube ich, direkt damit zusammen, ob man sich für etwas entscheidet, was man für sich selbst macht, aus dem inneren Bedürfnis, sich zu vervollständigen oder zu, wie auch immer, zu verständigen.

Speaker: was zu machen, was man gerne macht.

Speaker: Oder ob man etwas macht, um jemand anderes Erwartungshaltungen zu erfüllen.

Speaker: Einfach nur, um Geld zu verdienen, um möglichst viel Sicherheit zu haben oder, keine Ahnung, eine möglichst hohe Position anzustreben oder so.

Speaker: Und irgendwann nach 20 Jahren merkst du, hey,

Speaker: Scheiße.

Speaker: Und will ich das?

Speaker: Was ist das?

Speaker: Was habe ich jetzt eigentlich die letzten 20 Jahre gemacht?

Speaker: Habe ich meine Kinder aufwachsen sehen?

Speaker: Eigentlich nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann kommt dieses, okay, fuck, ich muss jetzt irgendwie leben.

Speaker: So beobachte ich das.

Speaker: Ich kann das nicht beurteilen.

Speaker: Ich bin auch noch nicht in dem klassischen, typischen Alter für sowas.

Speaker: Aber ich glaube, so Leute wie wir sind da eher verschont.

Speaker: davon oder haben das nur in einer sehr, sehr sanften, kleinen Ausformung.

Speaker: Wir müssen halt damit leben, dass, das habe ich von dir, du hast mal gesagt, gefühlt jeden Tag arbeitslos, man steht auf und ist gefühlt jeden Tag arbeitslos,

Speaker: Hast du doch gesagt.

Speaker: Ja, eben.

Speaker: Siehst du, seitdem du das gesagt hast, denke ich immer wieder dran.

Speaker: Es ist nämlich wirklich so.

Speaker: Es gibt Tage, da stehst du auf und denkst dir, okay, was mache ich heute?

Speaker: Ich habe heute keinen Termin oder so.

Speaker: Genau, es ist so, wo kommt heute jetzt der nächste Job her?

Speaker: Richtig, um Himmels Willen.

Speaker: Ich bin vollkommen wertlos, weil ich gehe ja nicht arbeiten heute.

Speaker: Es wird aber besser, zum Glück.

Speaker: Das war vor ein paar Jahren noch viel, viel stärker.

Speaker: Das wird besser, man lernt damit umzugehen und es zu akzeptieren, dass man einfach einen anderen Weg eingeschlagen hat.

Speaker: Diesen Weg findet man nur dann gut, wenn es gerade gut läuft und wenn es scheiße läuft, findet man ihn mega scheiße und man hätte gerne die Konzernkarriere bei irgendeiner fetten AG gemacht.

Speaker: Aber eigentlich, wenn man dann drüber nachdenkt, Bullshit.

Speaker: Ich bin eigentlich ganz happy, so wie es ist.

Speaker: Und eben, wenn es anders gewesen wäre, wäre es nicht mein Leben.

Speaker: Das wäre das Leben eines anderen.

Speaker: Es heißt ja auch nicht automatisch, dass die Konzernkarriere dich irgendwie kaputt macht.

Speaker: Es gibt ja auch Menschen, die gehen daran total auf.

Speaker: geil, whatever floats your boat und so, aber ich beobachte halt bei vielen, dass sie so nach 20, spätestens 25 Jahren in so einem Betrieb und dann kommen sie so in so eine Mittelmanagement-Position, aber so der ganz, der Laden gehört ja dann halt trotzdem irgendwie noch nicht und du bist immer noch den Launen des, keine Ahnung, geschäftsführenden Gesellschafters oder des Anteilseigners oder was auch immer, ausgesetzt oder so.

Speaker: Und dann ist es so,

Speaker: Was jetzt?

Speaker: Wäre ich doch noch Surflehrer.

Speaker: Ja.

Speaker: Oder Yoga-Lehrer.

Speaker: Oder Tennislehrer.

Speaker: Ich denke mir das schon noch immer.

Speaker: Würdest du gerne Tennislehrer werden?

Speaker: Tennislehrer, ja.

Speaker: Man denkt schon noch irgendwie darüber nach.

Speaker: Also in der heutigen Zeit, um ich mich will, in der heutigen Zeit denkt man über sehr vieles nach.

Speaker: Ernsthaft?

Speaker: Entschuldige, darf ich dich da kurz reingrätschen?

Speaker: Ist das wirklich ein...

Speaker: ein Gedanke von dir, dir ein zweites Standbein aufzubauen zur Sicherheit?

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Darf ich fragen, woher dieser Zweifel oder diese Angst, woher das kommt oder was das ist?

Speaker: Vielleicht ist es eine Angst, die damals entstanden ist, als ich eben

Speaker: in dieser Phase war, mit 23 vollkommen verloren zu sein, nicht zu wissen, wo ich hin will, wo ich Kohle hernehme und so, dann wieder zu Hause eingezogen bin.

Speaker: Also war wirklich so, ich bin mit 23 dann, glaube ich, kurzzeitig wieder zu Hause eingezogen.

Speaker: Ist okay.

Speaker: Ist okay.

Speaker: Danke, nehme ich in den Arm.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Ja, ich finde es nur so spannend, weil ich finde, es zeigt, dass die Relation, also es gibt nicht diese absolute Gewissheit oder Sicherheit oder so.

Speaker: Ohne Scheiß, ich habe mir echt gedacht, also wenn einer diese Sicherheit hat, dann wohl der Ben.

Speaker: Weil der Ben hat so viele große fixe Kunden, zwei Station Voice, das sind ja einfach, das sind ja die, ohne ich möchte dir jetzt da keinen Honig ums Maul spielen, ich bin auch wirklich gut angekommen, bin ordentlich erfolgreich und so weiter, alles kein Thema.

Speaker: Aber du machst das, sag ich jetzt mal doppelt so lange wie ich, also ich bin jetzt so elf Jahre dabei, hauptberuflich selbstständig und so und du jetzt gute 20 oder so.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Es gibt keine Sicherheit, keine absolute in dieser Selbstständigkeit.

Speaker: Und ich finde es spannend zu hören, weil ich dachte, okay, wenn ich nur, ich habe jetzt eine Station Voice, wenn ich nur noch eine zweite habe, dann habe ich im Monat auf jeden Fall, bin ich pipi-fein und bin ich geil.

Speaker: Oder eben, wenn ich eine Brand Voice habe, ist schon super nice und dann weiß ich, ist die Miete bezahlt und der, keine Ahnung, aber der...

Speaker: So der Luxus, der Urlaub, alles was so extra ist, halt noch nicht.

Speaker: Wäre ja schon geil.

Speaker: Und was ist, wenn der eine Fixkunde, ist ja jetzt doch schon, mache ich den vielleicht schon fünf, sechs, acht Jahre, irgendwann, sowas hat ja alles ein Ablaufdatum.

Speaker: Richtig.

Speaker: Das ist es ja.

Speaker: Nein, ich habe überhaupt nicht dieses Bewusstsein.

Speaker: Okay.

Speaker: Das mag man jetzt als negativ auslegen, aber für mich ist es irgendwie doch ein Antrieb eigentlich, weil du hast gefragt, woher kommt das und ich glaube, es kommt aus dieser Zeit, wo eben dann alles am Boden lag und das war ganz ein beschissenes Gefühl einfach und seitdem verfolgt mich irgendwie so eine kleine...

Speaker: Angst, dass es wieder eintreten kann.

Speaker: Und heute dürfte es ja gar nicht eintreten, um Himmels Willen.

Speaker: Weil ich meine, damals, gut, habe ich halt Spaghetti mit Olivenöl gefressen.

Speaker: Das wäre heute schon schlechter.

Speaker: Man wird schon irgendwie schaukeln können an das Baby.

Speaker: Aber es wäre nicht so angenehm.

Speaker: Und im Endeffekt, ja, ich denke definitiv darüber nach,

Speaker: noch zweiten Bildungsweg und was auch immer.

Speaker: Ja, ja, auf jeden Fall.

Speaker: Auch aus Interesse an den Sachen.

Speaker: Aber schon auch, das Interesse ist gepaart mit einem Polster, den man sich da so stricken will.

Speaker: Schon, auf jeden Fall.

Speaker: Ja, also das Interesse für, was weiß ich jetzt, Handwerk oder Kaffee rösten oder sowas.

Speaker: Oder Fahrräder reparieren.

Speaker: Ja, also auch eher was, sag ich jetzt mal, was Haptisches.

Speaker: Ja, schau mal, wer nimmt denn mich schon?

Speaker: Um Himmels Willen, wo soll ich mich bewerben, Patrick?

Speaker: Wo?

Speaker: Was?

Speaker: Was?

Speaker: Ja, okay, ich kann jetzt irgendwie Produktionsassistent werden.

Speaker: Werbeagentur für Produktions... Ich weiß es nicht.

Speaker: Hat jemand einen Job für den kleinen Ben?

Speaker: Also dann, wenn ich keinen mehr habe.

Speaker: Jetzt ging es sich nicht daraus.

Speaker: Ich weiß, was du meinst.

Speaker: Ich habe auch das Gefühl, weil ich habe ja auch nie fertig studiert oder irgendwas.

Speaker: Ich habe Abitur.

Speaker: Wenn es jetzt hart auf hart kommt, habe ich Abitur und das war es.

Speaker: Und ein abgebrochenes Theaterfilm- und Medienwissenschaftenstudio.

Speaker: Und wenn ich jetzt heute höre von Befreundeten, von was auch immer, anderen Menschen in meiner Umgebung, dass es so wie hart die Anforderungen sind, drei, vier Castingrunden, wie damals auch auf der Schauspielschule.

Speaker: Dann denke ich mir auch, okay, ich könnte oder du, wir, so wie ich dich auch einschätze, wir könnten durch unsere Persönlichkeit, durch unsere Sympathie, durch unsere Eloquenz, durch

Speaker: Sagen wir es auf gut Deutsch, wir könnten es uns vielleicht erlabern, aber die Fachkompetenz, die auf dem Papier, die Berufserfahrung im, was auch immer das dann ist, Human Resources, keine Ahnung, haben wir halt gar nicht.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Aber weißt du, auch das, die Gedanken sind dann natürlich immer tagesverfassungsabhängig irgendwie, weil heute denke ich mir, um Himmels Willen, was soll ich noch tun, wenn es dann soweit ist?

Speaker: Und morgen denke ich mir, ach was, bei dem Pfeifen da draußen, die da teilweise rumrennen und diese und jene Jobs machen, das kann ich auch.

Speaker: Und

Speaker: Also mindestens so gut wie der, bei dem ich gerade war und der diesen Job gemacht hat.

Speaker: Und zu heikel für irgendwelche Hacken bin ich mir überhaupt nicht.

Speaker: Voll.

Speaker: Also ich habe jetzt nicht im Stahlwerk so gearbeitet wie du, was ich mir echt stark vorstelle.

Speaker: Aber hey, ich bin schon auf dem, wir haben jetzt nicht am Bauernhof gelebt,

Speaker: Aber mein Vater war Bauer und ich habe mit ihm Schafe zusammengetrieben, zum Impfen verfrachtet und all das.

Speaker: Er hat schon auch körperliche Arbeit.

Speaker: Richtig, richtig in die Scheiße gegriffen.

Speaker: War okay, ich habe es damals eigentlich super gefunden.

Speaker: Ja, nein, also das, ja.

Speaker: Es ist ja auch was anderes, sobald man nicht mehr nur die Verantwortung für sich selbst hat, sondern für eine Familie und für was auch immer man sich aufgebaut hat und so, dann bin ich natürlich auch bereit, sofort, egal wie, Geld zu verdienen, damit wir jetzt nicht plötzlich irgendwie aus der Wohnung raus müssen.

Speaker: So, so, verkaufen wir keine Ahnung.

Speaker: Ganz egal.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber trotzdem ist das...

Speaker: Bedürfnis natürlich da, es so angenehm und so kreativ und so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Speaker: Wirst du aber nicht werden, Patrick.

Speaker: Ja, wahrscheinlich nicht.

Speaker: Oder?

Speaker: Ich glaube nicht.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ich kämpfe auch wirklich dafür, dass wir auch in 20, 30 Jahren noch den Sprechberuf haben und dass meine Tochter, wenn sie das denn so wünscht und möchte, auch mal Sprecherin sein kann, weil im Moment taugt sie total und ich glaube, das ist der

Speaker: der schönste spielerischste Nebenjob, den man haben kann als Kind oder Jugendliche oder so.

Speaker: Und wenn sie dann später mal was anderes machen will, fein.

Speaker: Aber...

Speaker: Aber ist das eine allgemeine Unsicherheit der Selbstständigkeit oder ist die jetzt in den letzten zwei Jahren durch KI und durch die Entwicklungen, die wir alle, ich möchte jetzt nicht zu breit treten, aber wir haben es alle mitbekommen, die Kreativbranche ist in Gefahr.

Speaker: überhaupt erst entstanden ist oder sich verstärkt hat durch die letzten zwei Jahre.

Speaker: Eine Mischung wahrscheinlich.

Speaker: Es war immer schon da, zum einen.

Speaker: Und natürlich, die Entwicklungen tragen dann das Irre dazu bei.

Speaker: Weil, um mich zu will, ich will jetzt nicht auf die Deproschiene kommen, aber was läuft denn schon gut heutzutage?

Speaker: Also wenn man sich so generelle Entwicklungen anschaut, an denen wir

Speaker: dranhängen.

Speaker: Sei es jetzt, weil du sagst, die Kreativbranche ist unter Gefahr.

Speaker: Oh yes, also definitiv.

Speaker: Der Verband Deutscher Sprecher hat dieses Video gepostet, wo die Synchronstimme von Angelina Jolie und

Speaker: Spongebob und etc.

Speaker: Super viele etablierte, wirklich große Stimmen von festen Stimmen von großen Namen sich mal zu Wort gemeldet haben.

Speaker: Richtig und was du dir eben sagen

Speaker: Achtung, da kommt etwas auf uns zu, dass wir dieses und jenes auslöschen.

Speaker: Und wir wünschen uns Reglements von denen da oben, weil die machen den Shit ja leider, die uns dabei helfen, dagegen zu steuern etc.

Speaker: Und ich schaue mir das an.

Speaker: Und vielleicht bin ich da einfach pessimistisch und dachte mir, ja, okay, schönes Video hat auf mich auch einen Eindruck hinterlassen und finde ich gut, aber ich glaube kaum, dass es irgendjemanden interessiert.

Speaker: Und dann...

Speaker: sagst mir aber hey bullshit das hat das wurde so und so oft wie postet und und ich kann immer kurz ja ja bitte und so zum zeitpunkt der aufzeichnung ist das ist das video jetzt gerade mal vier tage draußen und es geht gerade extrem viral wir werden die folge wahrscheinlich erst in paar wochen ausstrahlen das heißt ich weiß nicht was da passiert bis dahin aber ich kann sagen am zweiten tag

Speaker: wurde es schon von bild.de aufgenommen und einen Artikel darüber geschrieben.

Speaker: Man kann von Bild halten, was man will, aber es ist einfach ein gigantisches Medium.

Speaker: Das Sat.1 Frühstücksfernsehen hat es aufgegriffen.

Speaker: Ich habe eine Interviewanfrage für das Datum-Magazin, eine große Zeitschrift, die eine

Speaker: also eine Zeitschrift, die eine große Reportage über KI im Synchronen und im Sprechberuf machen will, werde ich jetzt dann haben und so gehabt haben, wenn ihr das hört.

Speaker: Also ich bin total gespannt, was da noch alles passiert, aber nur dieser Anfangsmoment, dieses zeigt mir schon, super viele Leute haben dem VDS geschrieben,

Speaker: Wie können wir euch unterstützen?

Speaker: Gibt es eine Petition?

Speaker: Können wir was spenden?

Speaker: Was können wir tun?

Speaker: Also du meinst Konsumenten von, die haben geschrieben, also jetzt nicht auch Sprecherinnen, sondern Menschen, die einfach gerne Filme in der deutschen Synchronversion hören oder

Speaker: Menschen, die gerne Computerspiele spielen und halt die vertrauten Stimmen der Charaktere der Spielereien einfach nicht gegen KI-synthetisierte Roboter-Sachen, also Stimmen austauschen wollen.

Speaker: Und das ist ein immenser Druck, oder ein Hebel auf jeden Fall, den ich hoffe,

Speaker: der auch wahrgenommen wird von der gesetzgeberischen Ebene, weil die Wahrheit ist, das ist größer als wir und wenn Silicon Valley das will, dann kann es uns das aufoktroyieren, außer der europäische Gesetzgeber stellt sich dagegen und sagt,

Speaker: Burschen.

Speaker: So nett.

Speaker: Es gibt ein Persönlichkeitsrecht, es gibt ein Urheberrecht, es gibt eine DSGVO und ihr verstoßt gerade mindestens gegen diese drei, während ihr eure Systeme trainiert, die ungefragt alle Leistungen der letzten 20 Jahre aller Sprecherinnen und Sprecher, Schauspielerinnen, Schauspieler, Autorinnen, Autoren, Journalisten, Videomenschen, Fotografinnen, wurscht,

Speaker: nehmen, ein Konkurrenzmodell dazu trainieren und uns das als kommerzielle Alternative zurückverkaufen, die weder irgendwelche europäischen Gesetze respektiert, noch in irgendwelche Sozialsysteme einzahlt, geschweige denn Steuern zahlt und so weiter.

Speaker: Mach mal bitte die Augen auf, was das wirtschaftlich bedeutet.

Speaker: Und deswegen, ich bin, ich weigere mich zu glauben, dass wir verloren sind.

Speaker: Ich werde alles dafür tun und ich bin ein kleines, kleines Rädchen, aber ich kenne sehr, sehr viele Menschen auf der ganzen Welt, schlauere Menschen, einflussreichere Menschen, in Hollywood etablierte Menschen inzwischen dank der UVA, die

Speaker: alles daran setzen, um diesen schönen Beruf zu erhalten und für irgendwie einen faires Umgang mit dieser neuen Technologie kämpfen.

Speaker: Und das macht mich sehr, sehr froh.

Speaker: Also ich mache diese Arbeit gerade auf internationaler Ebene auch aus Selbstschutz, weil ich sonst das Gefühl hätte, ich werde ihm allein und ausgeliefert.

Speaker: Okay.

Speaker: Du, vielen Dank dafür, Patrick.

Speaker: Wirklich, also ohne Spaß, danke, dass du das machst, weil wenn du es nicht tätest, wird es vielleicht keiner machen.

Speaker: Das weiß ich nicht.

Speaker: Und es braucht immer ein bisschen einen, der sich opfert.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Nein, wirklich.

Speaker: Na voll, du opferst deine Zeit dafür.

Speaker: Ja, die Zeit habe ich opfert.

Speaker: Na sowieso.

Speaker: Ja.

Speaker: Nein, aber trotzdem.

Speaker: Und man will dann irgendwie glauben, ja, der opfert sich ja nur, damit er morgen auch noch eine Hacke hat.

Speaker: Nein, so ist das nicht.

Speaker: Du opferst deine Zeit, damit du mich... Nein, nein, ich will mich jetzt nicht irgendwie... Nein, aber du opferst deine Zeit dafür, dass das bestehen bleibt.

Speaker: Und mich freut es wahnsinnig eben, dass du dann sagst,

Speaker: dieses VDS-Video wurde eben vom Bild und dies und das und die Leute interessiert das.

Speaker: Also das ist wirklich schön zu hören, weil ich hätte eigentlich den Eindruck gehabt, interessiert kein Schwein.

Speaker: Weil

Speaker: Ja mein Gott, jeder hat so seine Probleme und wenn es hart auf hart kommt, geht die Welt von jedem nur bis zum Gartenzaun und das was außerhalb des Gartenzaunes ist, ist dann jedem wurscht und es ist einfach schön zu hören, dass es sowas gibt und deswegen toll.

Speaker: Es wird so viele Branchen durchdringen.

Speaker: Ich weiß nicht warum, aber in meiner Timeline tauchen aktuell sehr viele Robotik-Videos auf.

Speaker: Also von irgendwelchen Boston Dynamic-Roboter-Hunden.

Speaker: Black Mirror Watch Dogs.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Wo du denkst, okay.

Speaker: Okay, das können Roboter schon.

Speaker: Unfassbar.

Speaker: Also unfassbar.

Speaker: Das ist ja auch okay.

Speaker: Lass die Roboter Roboter sein.

Speaker: Ich möchte dir nur kurz zu den Stimmen auch eine Einordnung geben.

Speaker: Erinnere dich.

Speaker: Du wirst ja sicher auch Simpsons geschaut haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und als Kind schaut man ja Simpsons nicht im Original, sondern auf Deutsch.

Speaker: Weil die laufen auf 07 auf Deutsch oder so.

Speaker: Du kannst vielleicht nicht gut genug Englisch oder so.

Speaker: Also ich bin mit Simpsons auf Deutsch aufgewachsen.

Speaker: Und jetzt erinnere dich, wie krass

Speaker: der, ich würde es sogar ein Erdbeben nennen, dieser Prozess war, als Anke Engelke die March übernommen hat.

Speaker: Und die alte Stimme, ich weiß jetzt gerade, tut mir leid, weiß ich jetzt gerade nicht, wie sie hieß, aber die Stimme, mit der wir alle aufgewachsen sind, nicht mehr war.

Speaker: Und das ist die emotionale Verbindung, die jeder Mensch da draußen, der

Speaker: irgendwas Mediales konsumiert, mehr oder weniger stark ausgeformt hat.

Speaker: Und da hat keiner Bock drauf, auf synthetische Ersatz, sondern du hast so einen starken emotionalen Bezug, es wirft dich wirklich schon, oder?

Speaker: Ja, glaube ich auch.

Speaker: Das kann man sich bewusst machen.

Speaker: Wir sind jetzt hier nur zwei popelige Werbesprecher, die zwar gutes Geld verdienen, aber jetzt nicht irgendwie, weiß ich nicht, die feste Stimme von, keine Ahnung, Harrison Ford sind oder so.

Speaker: Jason Momoa.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber ja, um bei Harrison Ford zu bleiben, Wolfgang Pampel, der begleitet mich, also Indiana Jones, die Ersten und so.

Speaker: Das hat mich alles, Star Wars, das hat mich alles, das prägt einen so sehr.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und zu hören, dass sein Lebenswerk sozusagen genommen wird und ein Algorithmus damit trainiert wird, der dann alles kann, was er sich über sein Leben lang von der Burg, Schauspielerei und so weiter, über die 40, 50 Jahre, die er das jetzt gemacht hat, angeeignet hat,

Speaker: ein Computerprogramm, das lernt, imitiert und noch kombiniert mit allen anderen, die man da hineingeworfen hat und zack.

Speaker: Und jetzt, fuck off, wir brauchen dich nicht mehr.

Speaker: Menschen haben ein Gerechtigkeitsbewusstsein und die hören, wenn sie das hören, spüren sie, dass das nicht okay ist.

Speaker: Das ist digitaler Kolonialismus, was hier betrieben wird.

Speaker: Ich hoffe, dass du recht hast.

Speaker: Und ich glaube, Menschen reagieren da sehr allergisch drauf.

Speaker: Ja.

Speaker: Das sind meine fünf Cent.

Speaker: Ja, irgendwie, doch, wenn du das so sagst, ich hätte es vielleicht, eben, ich hätte es ein bisschen pessimistischer gesehen, aber das kann gut sein.

Speaker: Weißt du, warum ist es so, dass das im Wald spazieren einfach gut für einen ist, weil es irgendwie Kontakt zu

Speaker: einem Medium, nämlich dem Medium Natur, schafft, dass der Mensch, und es ist noch gar nicht so lange her, dass wir am Baum gesessen sind, offensichtlich braucht.

Speaker: Und er braucht die Natur und den Wald und das Gras und offensichtlich braucht er auch

Speaker: Ja, das Spiel ja füreinander.

Speaker: Richtig.

Speaker: Ja, ja, ja, voll.

Speaker: Weil, weißt du, meine Frau ist Therapeutin, Psychotherapeutin und sie sagt, ja scheiße, jetzt fangen die schon an, so die AI-Therapie zu machen.

Speaker: Und da habe ich ihr gesagt, naja, komm, wer konsumiert denn das schon?

Speaker: Ja,

Speaker: Weil ich meine, was kann das ersetzen, mit jemandem in einem Raum zu sitzen und man schaut sich an und alles rum und dran und man ist da und eben, man spielt sich.

Speaker: Es wird wahrscheinlich so sein wie bei juristischen Auskünften.

Speaker: So den Basic Shit kannst du vielleicht mit der AI-Therapie abdecken, für die ersten paar Fragen.

Speaker: Aber wenn du es wirklich behandeln willst, also das Juristische oder das Therapeutische, das Medizinische oder was auch immer, wirst du doch vielleicht noch immer für eine Menschen gehen.

Speaker: Ich hoffe, ich hoffe.

Speaker: Ich glaube, es wird auch eine Frage, der, ich nenne es jetzt mal provokant, so Zweiklassen Medizin, Zweiklassen Gesellschaft, Zweiklassen juristische Behandlung,

Speaker: Und ja, klar, kannst du dir auch den Justizministeriums-Chatbot dich verteidigen lassen oder dir dort deine juristischen Ausgüfte holen oder du holst dir halt den Spezialisten, wenn du es dir leisten kannst.

Speaker: Wollte ich gerade sagen.

Speaker: Scheiße, die Kohle.

Speaker: Da sind wir wieder bei der scheiß Kohle.

Speaker: Diese scheiß Kohle.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ja, und ich glaube, es wird immer beide sozusagen Bereiche geben.

Speaker: Die Frage ist nur, wie elitär ist der Menschenberuf?

Speaker: Egal, setzen Sie hier Ihre Sparte ein.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Du hast mich gefragt, kannst du dir nochmal vorstellen, was anderes zu machen?

Speaker: Und dann denkt man natürlich dran, okay, was könnte man denn noch überhaupt machen?

Speaker: Wo würden sie mich nehmen?

Speaker: Und dann, was würde mir Spaß machen?

Speaker: Und dann denkst du eben so, mir würde es Spaß machen, schöne Möbel zu bauen oder so, das wäre schön.

Speaker: Aber dann denkst du natürlich auch so, okay, ich meine, schöne Möbel bauen, das kann jeder Roboter besser.

Speaker: Wahrscheinlich.

Speaker: Ja, eine CNC-Fräse hat irgendwie jeder.

Speaker: Warte mal, Patrick, habe ich ein falsches Verständnis von...

Speaker: AI und Maschinen, weil im Endeffekt, also mein Verständnis wäre, wenn die scheiß künstliche Intelligenz von allem, was da draußen ist, saugt und von dem gelehrt und genährt wird,

Speaker: dann muss es ja zwangsläufig irgendwie besser sein als jeder Einzelne.

Speaker: Weil das ist ja nur ein Einzelner.

Speaker: Und sie ist aber alles zusammen.

Speaker: Sie, ich habe sie jetzt gerade sie genannt.

Speaker: Ja, es ist okay.

Speaker: Es ist eine Frau.

Speaker: Ja, ich denke auch.

Speaker: Es ist eine Frau.

Speaker: Es ist ein Problem, es ist ein Programm, es ist ein S. Danke.

Speaker: Es ist, ich gebe dir recht, in der Imitation bereits geschaffener

Speaker: Werke, Möbel, was auch immer, ja, bis zur Perfektion und noch viel weiter, aber der große Nachteil, der große, wie soll ich sagen,

Speaker: Painpoint, der Flaschenhals, wie auch immer man das nennt, ist, dass KI nicht versteht.

Speaker: KI kann keinen Kontext herstellen.

Speaker: KI kann sich nicht auf unvorhergesehene Probleme, äußere Umstände, Anforderungen einlassen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und das wird es nie können, weil es nur das kann, was man ihm beigebracht hat.

Speaker: Das sind so ganz bescheuerte, es gibt ja so Challenges, die das Internet, also die Programmiernerds seit Monaten irgendwie verfolgen und keiner schafft es, einen Oktopus mit nur einem Arm zu prompten.

Speaker: Weil es gibt keine Bilder von Oktopussen mit nur einem Arm.

Speaker: Der kommt immer, hier ist ein Oktopus mit einem Arm und der scheiße Oktopus hat acht Arme.

Speaker: Oder ein Weinglas, das bis zum Rand voll eingefüllt ist.

Speaker: Davon gibt es einfach kein Trainingsmaterial.

Speaker: Es kann nicht verstehen, was du ihm sagst und sobald es nicht versteht, was du ihm sagst, fängt es an zu halluzinieren und gibt dir Weingläser, die

Speaker: halbvoll sind, fast leer sind, umgefallen und ausgelaufen sind.

Speaker: Aber es gibt einfach so gut wie keine Bilder im Internet vom Weinglas, das wirklich bis zum Rand voll eingeschenkt ist.

Speaker: Und für einen Menschen ist diese Aufgabe, nämlich dieser Sonderfall, dieses, okay, ich möchte bitte eine relativ simple, aber abweichend vom generellen Usus-Standard, wie auch immer,

Speaker: Aufgabe erledigt haben, ist für einen Menschen, ja klar, und für eine Maschine unlösbar.

Speaker: Und wird auch unlösbar bleiben, weil kontextuelles Denken nicht drin ist.

Speaker: Es kann nur abrufen, worauf es trainiert wurde.

Speaker: Und damit ist es beschränkt.

Speaker: Und es kann, deswegen ist auch Intelligenz falsch.

Speaker: Intelligenz, eine der Definitionen von Intelligenz ist ja, sich auf unvorhergesehene Probleme, Widrigkeiten, äußere Umstände

Speaker: einzulassen, sich zu verhalten, Lösungen zu finden, Überlebensstrategien zu finden.

Speaker: Und das kann das System nicht, weil es nur das wiedergeben kann, was einem beigebracht wurde.

Speaker: Und vielleicht, ich weiß nicht für wie viel Prozent der Anwendungsfälle das dann reicht, je nach Ding, je nach Branche und Handwerk oder so, aber...

Speaker: Man wird auch dieses Erfinden, wenn es nicht weiter weiß, nicht rauskriegen, weil die oberste Priorität dieses Systems ist, dir eine Antwort zu geben.

Speaker: Es ist ausgeschlossen per Definition, dass es sagen kann, nee, weiß ich nicht, tut mir leid, habe ich noch nie gehört, kein Plan.

Speaker: okay, ich setze mich jetzt erst mal damit auseinander.

Speaker: Ich gehe mal in mich, forsche, schaue, keine Ahnung, lerne.

Speaker: Das kann es nicht.

Speaker: Sondern es ist getrimmt darauf zu sagen, volles Weinglas.

Speaker: Ja klar, hier ist ein volles Weinglas.

Speaker: Und ein Bild von einem halbvollen Weinglas.

Speaker: Ja gut, weißt du, nachdem du für mich der KI-Experte in diesem Land bist,

Speaker: Wirklich?

Speaker: In diesem ganzen Land gibt es, glaube ich, noch einige schlaure Köpfe als mich.

Speaker: Also für mich persönlich bist du der KI-Man.

Speaker: Key-Man.

Speaker: Nein, ich bin He-Man.

Speaker: Ich bin der Erzähler bei He-Man.

Speaker: Aber Key-Man fände ich auch nicht schlecht.

Speaker: Nein, aber jemand, der sich sehr damit auseinandersetzt und auch sehr vernetzt ist, über die Grenzen unseres Landes hinaus und so weiter und der eben von Entwicklungen spricht, die über einen großen Teich stattfinden etc.

Speaker: Es ist schön, sowas zu hören.

Speaker: Ja, und ich meine das nicht irgendwie, nur weil es um mein Brot geht, das ich morgen dann noch zum Beißen haben werde, sondern es geht um unser aller Brot irgendwie.

Speaker: Weil wäre doch kacke, wenn wir das nicht reglementiert bekommen und das einfach ordentlich läuft.

Speaker: Und nicht wir sollen zu den Dienern werden, sondern die Maschinen sollen zu Dienern werden, die wir dann...

Speaker: aus dem Kästchen holen, wie den automatischen Saugroboter oder so.

Speaker: Und dann, ja jetzt putz meinen Boden und so, du Stück.

Speaker: Wirklich, das wäre toll, so stelle ich mir das vor.

Speaker: Aber der Robo soll nicht den Tischler um die Arbeit bringen.

Speaker: Das fände ich scheiße.

Speaker: Außer die Robo-Arbeit wird auch irgendwie so und so taxiert und so weiter und dass es in einem gesunden Verhältnis steht.

Speaker: Eigentlich müssen wir dann den Schritt weitergehen und sagen, okay, bedingungsloses Grundeinkommen.

Speaker: Wir können es nicht verantworten, dass irgendwie über 50, 60, 70 Prozent der Menschen kein Einkommen mehr haben in dem Berufsfeld.

Speaker: Es ist ja scheißegal, ob das juristische Assistenten sind, Junior, Producer im Film oder in der Werbung oder Buchhaltung, Steuerberatung, diese ganzen Sachen, die man super automatisieren kann.

Speaker: Alles klar, plötzlich hast du eine Arbeitslosigkeit von irgendwie 60 Prozent oder so.

Speaker: Dann kannst du mal schauen, wer dich wieder wählt und wer plötzlich aber mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür steht und so.

Speaker: Und das sind halt einfach, ja, okay, fair enough.

Speaker: Dann gibt es bedingungsloses Grundeinkommen und jeder macht halt so zum Spaß noch was, whatever floats your boat und so.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich höre die Diskussionen halt darüber nicht.

Speaker: Also ich höre die, sozusagen, ich höre nur das Versprechen der Tech-Branche, oh, das ist so geil und easy und sexy und überall.

Speaker: Chill, chill, wir machen das für euch.

Speaker: It's magic.

Speaker: Work the magic.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann fragt man sich, aber wie funktioniert denn das?

Speaker: Wir hatten ja die ganze Magic beigebracht.

Speaker: Und so, ja, das wissen wir selber nicht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Und dann so, ja, okay, aber dann ist es schon wirklich gefährlich, wenn ihr das nicht versteht, was ihr da produziert.

Speaker: Wenn es eine Blackbox ist, keiner weiß, was es macht.

Speaker: Wir sagten dann nicht, dass das dann plötzlich, wie das super leicht missbraucht werden kann.

Speaker: Naja, irgendwie verstehen wir es schon, aber es ist halt ein super krasses Betriebsgeheimnis, wie das funktioniert.

Speaker: Das können wir einfach nicht preisgeben.

Speaker: Ja, okay, ihr wollt nicht erklären, ihr wollt nicht, dass wir verstehen und so, dass wir wissen, worauf wir, auf welchen Datensätzen ihr das trainiert habt und so weiter.

Speaker: Das ist ein riesen Unterschied.

Speaker: Es ist ein kommerzielles Interesse und ein Wettbewerbsinteresse, das hier gegen Gesetze und Gesellschaft und so weiter steht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist ein riesen Unterschied zu it's magic, just do it.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Und das kommt jetzt aber gerade wirklich immer stärker an bei immer mehr Leuten in Entscheidungspositionen.

Speaker: Also klar ist die Karotte geil und sie glänzt und sie kann jede Form haben, die du willst, aber so der comes with a price und der ist fucking hoch.

Speaker: Und ich glaube, da sind wir auch in Europa in einer Position, wo wir ruhig mit einer breiteren Brust uns von Silicon Valley, auch vom chinesischen Tech-Markt oder wurscht, muss es nicht immer nur auf die USA einhacken, durchaus stärker emanzipieren könnten und sagen könnten, hey, Moment mal.

Speaker: Wenn du das sagst, Patrick, denke ich daran, dass überhaupt die Stunde Europas schlagen könnte.

Speaker: In dem Sinn, dass wir als Europäer das jetzt hoffentlich endlich schaffen, uns zu emanzipieren.

Speaker: Wobei man ja auch fairerweise sagen muss, okay, bis vor kurzem hat man sich eigentlich noch in Sicherheit gefühlt, dass die Vereinbarungen etc.

Speaker: so eingehalten werden, wie das ausgemacht war.

Speaker: Ja, ja, common sense und so.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und jetzt ist das alles anders.

Speaker: Da muss man sich schon erst ein bisschen drauf einstellen und fragt sich noch immer, war das jetzt ein schlechter Traum oder passiert das wirklich?

Speaker: Aber ja, ich finde es eh toll, dass wir sehr positiv geblieben sind bis jetzt.

Speaker: Jetzt könnten wir endlich mal wieder Doomsday-Scenario.

Speaker: Aber es ist schon schwierig, positiv zu bleiben.

Speaker: Also wenn man die Zeitung aufschlägt und noch ein bisschen weiter über den Tellerrand schaut,

Speaker: Und sich denkt, hey, cool, wir werden die nächsten drei, vier Jahrzehnte so verleben können, wie unsere Eltern das gemacht haben.

Speaker: Wie die Nachkriegsgeneration, endloses Wachstum etc.

Speaker: Und allen wird es gut gehen, wir werden geringe Arbeitslosigkeit haben etc.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das so werden wird.

Speaker: I don't know, aber... Let's work on it.

Speaker: Wir bleiben positiv.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Let's twerk on it.

Speaker: Twerk on it.

Speaker: Richtig.

Speaker: Wir haben ja gesagt, du würdest uns jetzt noch zum Abschluss für unsere Zuschauerinnen auf YouTube einen abtwirken.

Speaker: Ich twerk dir den.

Speaker: Nein, du kannst natürlich.

Speaker: Lebe dich aus.

Speaker: Wir werden sehen, ob es dann in der Sendung landet.

Speaker: Spürst du Backstreet Boys?

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Quit playing games.

Speaker: Du bist immer so heiß-kalt, Patrick.

Speaker: Ja, twerk, Backstreet Boys, come on.

Speaker: Nein, Ben, ich finde, wir sollten end on a high note und so...

Speaker: Mit den positiven Sachen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe es wirklich genossen, mit dir zu plaudern.

Speaker: Ein paar Stunden, zwei Stunden oder so.

Speaker: Vielen Dank, ebenso.

Speaker: Ich habe mir sauviele Fragen aufgeschrieben.

Speaker: Ich kann es mal kurz.

Speaker: Hast du mich irgendwas davon gefragt?

Speaker: Ja, zwei Sachen.

Speaker: Zwei Sachen?

Speaker: Ja, wir sind ungefähr hier.

Speaker: Haben wir nur irgendwas geredet?

Speaker: Um Himmels Willen.

Speaker: Den Rest gibt es nächstes Mal, würde ich sagen.

Speaker: Ja, das ist super.

Speaker: Ich fand deine persönliche Geschichte und deinen Werdegang so interessant und ich fand es so wichtig, das zu erzählen und uns natürlich auch über ein paar andere Sachen zu unterhalten.

Speaker: Aber ja, ich würde sagen, wir müssen ein Rematch machen.

Speaker: Das wäre super.

Speaker: Oder eine Fortsetzung.

Speaker: Cool.

Speaker: Hast du Bock?

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Geil.

Speaker: Tüten wir ein.

Speaker: Super.

Speaker: Super.

Speaker: Hey, Ben, ich danke dir wirklich.

Speaker: Es war mir ein Freudfest.

Speaker: Ich bin schon gespannt, was du sagst, wenn die Folge rauskommt.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Du hast gesagt, schickst du mir auf gar keinen Fall vorher.

Speaker: Nein, schickst du mir auf gar keinen Fall.

Speaker: Das wäre ja Zäsur.

Speaker: Das wollen wir doch nicht.

Speaker: Nein, hau raus, den Scheiß, so wie wir rauskommen.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Diese Folge kriegt auf jeden Fall ein E für Erwachseneninhalt.

Speaker: Ja, ist es?

Speaker: Explicit fucking Lyrics.

Speaker: Einige Facks und Shits.

Speaker: Wir haben uns sehr zurückgehalten, finde ich.

Speaker: Für unser privates Level ja, aber für cleaner Podcast war das nicht.

Speaker: Aber es ist okay, meine Zielgruppe ist ja nicht minderjährig.

Speaker: Die Leute, die uns hören, sind hoffentlich alle erwachsen und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und verkraften das, wenn zwei Menschen auch ab und zu mal Fuck und Scheiße sagen.

Speaker: Aber nichtsdestotrotz, danke euch, schön, dass ihr dabei geblieben seid bis jetzt.

Speaker: Ich hoffe, es hat euch auch genauso viel Spaß gemacht wie mir.

Speaker: Wenn ihr Fragen habt an Ben Krischke persönlich, ich bin jetzt der neue Middleman, schreibt mir an deeptalkatmike-rider.com und auch ansonsten freue ich mich, wenn ihr das Format weiterempfehlt oder ein Like oder ein

Speaker: ein Abo dalasst oder die Show sogar bewertet auf Spotify, auf Apple Music, kann man das machen.

Speaker: Das hilft mir sehr, das floated mein Boot und in diesem Sinne sage ich ciao und bis zum nächsten Mal.

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