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#66 - No-Code für mehr Diversity in der Produktentwicklung - mit Karla Schönicke image

#66 - No-Code für mehr Diversity in der Produktentwicklung - mit Karla Schönicke

S1 E66 · VisualMakers
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311 Plays3 years ago

In dieser Folge unseres VisualMakers Podcasts sprechen Karla Schönicke, Freelance Product Lead und Community Builderin, und Lilith Brockhaus darüber, wie No-Code-Technologie es allen Menschen ermöglicht, digitale Produkte zu erstellen und somit an der Demokratisierung von Tech und der Entwicklung inklusiver digitaler Produkte teilzuhaben.

Karla teilt ihre Erfahrungen als Gründerin des Women CTA Dinner und als Venture Scout bei Ananda Ventures und erklärt, warum No-Code für Innovation und Inklusion so wichtig ist. Erfahre, wie Du No-Code-Tools nutzen kannst, um Deine Ideen in die Tat umzusetzen und zum Creator zu werden.

/// Links aus der Episode:

Karla auf Linkedin: https://www.linkedin.com/in/karlaschoenicke/
Karla’s Website: http://karlawithakey.com/
Women CTO Dinner: https://womencto.eu/
Ananda Impact Ventures: https://ananda.vc/
FIN Academy: https://female-investors-network.com/academy/

Wir hoffen, dass Dir die Folge gefällt und freuen uns auf Dein Feedback!

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Transcript

Einführung und Vorstellung von Carla Schönecke

00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich freue mich riesig auf diese Folge, denn heute geht es ums Produkt. Wir haben eine ganz tolle Gästin mit dabei, und zwar Carla Schönecke. Carla Schönecke ist eigentlich gar nicht mehr im Produkt tätig, zumindest nicht offiziell vom Titel. Darüber erzählt sie aber gleich, was sie gerade alles macht. Sie ist Digital Product Lead als Freelancer und hilft Produktteams dabei.
00:00:35
Speaker
Besser zu werden ist Startups dabei, im Product Marketfit zu finden, ist unter anderem Gründerin von Women CTO Dinner, wo sie Female CTOs, CBOs, CIOs und so zusammenbringt, also alles, was aus der Data- und Techwelt kommt.
00:00:50
Speaker
Dann ist sie auch noch Venture Scout at By Ananda, Impact Ventures. Und da quasi im VC-Game. Man sieht sich das von der anderen Seite. Sie ist eine unfassbar spannende Person und eine der Personen, zu denen ich als erstes gehen würde, wenn ich irgendwelche Fragen rund ums Thema Produkt habe.
00:01:08
Speaker
Eine der intelligentesten Frauen, die ich kenne. Unglaublich nett und toll vernetzt. Und ich freu mich sehr, dass sie heute hier ist. Bevor wir ins Interview reinstarten, noch einmal einen kurzen Blick aufs Tool der Woche.

SOFTA: Ein Web-App-Builder im Fokus

00:01:26
Speaker
Als Tool der Woche haben wir uns dieses Mal nochmals SOFTA ausgesucht. Nicht nur, weil es das Lieblingstool von Carla ist, wie wir später noch hören werden, sondern weil die in der letzten Zeit auch ganz schön viele neue Features rausgebracht haben. Wer SOFTA noch nicht kennt, SOFTA ist ein Web-App-Builder und zwar ungefähr der einfachste, den es gerade so auf dem Markt gibt. Damit könnt ihr euch wirklich innerhalb von zehn Minuten
00:01:49
Speaker
Krasse Apps zusammenstellen, Web-Apps zusammenstellen, aber auch Webseiten bauen. Das Ganze funktioniert in einem Blog-System. Kann man sich so ein bisschen vorstellen wie Lego im Internet. Also du hast Blöcke wie ein Header, eine Liste, ein Bild und so und kannst das einfach zusammenschieben.
00:02:05
Speaker
Dadurch ist man sehr, sehr schnell in der Entwicklung. Du kannst Airtable oder Google Sheets als Datenbank nutzen. Und sie arbeiten gerade an einer eigenen API und haben gerade auch Software AI eingeführt, wo man quasi Prompts formulieren kann, die einem dann Website Texte formulieren. Wer Software noch nicht kennt, checkt unbedingt mal aus. Wir verlinken Software natürlich in den Show Notes. Und jetzt freue ich mich sehr auf das Interview mit Carla.

Carla's Karriereweg und Erfahrungen in der Startup-Welt

00:02:36
Speaker
Ich freu mich ganz besonders, dass sie heute dabei ist. Herzlich willkommen, Carla. Hallo, ich freu mich auch. Tatsächlich mein erster Podcast. Oder der zweite, aber der erste seit Ewigkeiten. Krass. Ich fühle mich geehrt.
00:02:53
Speaker
Sehr schön. Ich bin nämlich selber überhaupt kein Podcast-Hörerin. Aber ich wurde schon öfter gefragt, ob ich nicht meinen eigenen machen wollte, weil ich offensichtlich so gut erzählen kann. Mal gucken, ob die deine ZuhörerInnen das auch finden nach der Folge. Aber ja, ich freue mich auch total, hier zu sein.
00:03:11
Speaker
Sehr schön. Ja krass, ich hatte gerade so viele Gedanken zu dem Podcast immer allein, weil ich habe gerade überlegt, ob ich selber Podcast gehört habe, bevor ich Visual Makers gestartet habe. Und ich glaube tatsächlich auch nicht. Ich glaube, ich habe das auch erst angefangen, als wir dann den Podcast selber hatten. Naja, vielleicht gibt es ja demnächst vielleicht sogar noch einen Podcast von dir, wer weiß.
00:03:31
Speaker
Aber du hast ja extrem viele Stationen in deinem Leben so gehabt, schon inne gehabt und da kommen mit Sicherheit auch noch sehr viel, sehr viel, viele mehr. Ich habe dich eben schon einmal kurz vorgestellt. Magst du dich selber noch einmal kurz vorstellen und wer du bist, wie du dich selber siehst, wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt gerade bist?
00:03:52
Speaker
Genau, also ich erkläre gerne den Weg so ein bisschen, weil das, was ich jetzt bin, wenn mir das jemand vor zehn Jahren erzählt hätte, hätte ich auch nicht geglaubt. Genau, ich habe ganz normal Schule und dann im BWL-Studium entdeckt, dass es Start-ups gibt. Und hatte dann 2010 mein erstes Praktikum in einem Start-up. So ein mega Stereotyp in Kreuzberg, in der Hinterhofloft, mit neun anderen Leuten. Es gab auch nur ein Unisex-Klo.
00:04:20
Speaker
Das war also damals die Zeiten, wo noch niemand irgendwie in der normalen Presse von Startups berichtet hat. Dann habe ich bei diesen vielen verschiedenen Praktika in den Startups gelernt, dass es Produktmanagement gibt. Hat einem auch keiner in der Uni erzählt, zumindest damals nicht. Und dann fand ich das mega spannend und habe tatsächlich direkt nach dem Studium einen Job gemacht und dann Junior-PM bis Head-Off innerhalb von sechs Jahren.
00:04:46
Speaker
Mittlerweile bin ich Freelance Product Lead. Und was ich jetzt gerade mache, habe ich auch wieder einen Begriff gelernt, nennt sich Portfolio Work. Das heißt, man hat nicht einen Arbeitgeber, wo man sozusagen eine Sache macht, sondern man macht ganz viele verschiedene Arbeiten, stellt sich eben so ein Portfolio an Arbeit zusammen. Genau, ich habe also 2019 das Women CTO Dinner eine Community gegründet, wo sich halt inzwischen über 300 Frauen CTOs und VP's, Directors Engineering in Europa verknüpfen.
00:05:15
Speaker
Genau, letztes Jahr habe ich noch die erste Female Business Angel Academy in Deutschland, Österreich, Schweiz gegründet, zusammen mit der Svenja vom Female Investors Network. Und dann haben wir direkt mal mit zwei Academies 88 Frauen als Business Angel ausgebildet. Und außerdem bin ich seit Sommer letztes Jahr Venture Scout, beieinander Impact Ventures und suche da halt in Europa nach spannenden Startups, denen es um Impact geht.
00:05:38
Speaker
Und genau mittlerweile hat man eben mit dieser Draufsicht, oder habe ich die auch, die Klarheit, ich habe so drei Bereiche. Tech, Product, Entrepreneurship, Leadership und Diversity, Equity, Inclusion, Belonging. Und ich finde es immer ganz spannend, wenn so die Schnittpunkte zum Tragen kommen. Da arbeite ich am liebsten. Genau. Ja, mega spannend. Und ich bin großer, großer Fan. Und das sind ja sehr unterschiedliche Bereiche, die aber sehr gut zusammenpassen. Was treibt dich an bei allem, was du tust?

Leidenschaft für Lernen und Vernetzung im Produktmanagement

00:06:08
Speaker
Ja, ich glaube, ich habe so ein Extrem-Entdeckerinnengeist. Ich mag total viel Sachen lernen und habe da Spaß dran. Und ich sage immer so, dann fang so meine Antennen an zu knistern, auch wenn ich neue Menschen kennenlerne. Jeder hat einem irgendwas zu erzählen, was man vorher noch nicht wusste oder eine Live-Story, wo man sagt, boah, krass, was du schon alles gerissen hast. Und ich mag es auch extrem, dann Menschen zu verknüpfen. Wenn ich die so kennengelerne,
00:06:34
Speaker
Ihr müsst echt mal miteinander reden und dann zu sehen, wie da so Magic entsteht. Also dann, ja, irgendwie ist da so Feuer in mir drin und überall und das ist das, was mich antreibt. Dafür stehe ich jeden Morgen auf.
00:06:46
Speaker
Ja, voll schön. Da kann ich mich auch sehr, sehr gut mit identifizieren. Wir haben beim Vorgespräch kurz über deine Rolle bei Ananda Impact Ventures gesprochen und wo du gesagt hast, du hast eine sehr, sehr große Leidenschaft für Product. Die teilen wir, glaube ich, auch beide und dass aber eigentlich dein Job jetzt gerade oder deine Tätigkeiten jetzt gerade gar nicht so viel oder offiziell gar nicht so viel Produkt beinhalten. Aber dass bei Ananda natürlich trotzdem eine große Rolle spielt. Wie sieht das aus gerade?
00:07:17
Speaker
Genau, also das ist wieder diese typische Überschneidung. Ich komme aus dem Product im Startup, habe also diesen ganzen Operator Background, wie man es so schön bezeichnet. Und auf der anderen Seite bin ich jetzt aber eben auf die VC-Seite gewechselt und kann jetzt das ganze Wissen anwenden, um zum Beispiel beim Sourcing oder Screening von Startups, also wenn man die sucht oder wenn man sie sich anguckt,
00:07:37
Speaker
ganz schnell feststellen, hat irgendwie das Team überhaupt jemanden, der so der Builder ist. Man braucht beim Start-up am Anfang immer eine Person, die das baut und die es verkauft. Dann kann man auch gucken, haben die irgendwie schon mal was anderes gebaut oder irgendwie, also einfach das so an Produktfragen stellen, USPs, Product Market Fit, also wirklich diese ganze Leier,
00:07:59
Speaker
Das ist natürlich mein Vokabular, mein täglich Brot für mehrere Jahre, fällt mir viel einfacher auch zu erkennen, wenn jemand Bullshit redet. Und dann kann man eben ein bisschen weiter rein, sozusagen piken noch, auch in der Due Diligence später. Und dann ganz klassisch bei Portfolio Companies, also dann eben bei Gründern, die entweder für Product higern müssen und haben noch nie vorher einen Produktmanager eingestellt. Wie schreibt man da überhaupt eine andere Stellenanzeige?
00:08:26
Speaker
Oder auch wenn dann Produktmanager schon da sind, aber vielleicht ein bisschen junioriger, kommt ja am Start-up öfter mal vor. Genau, das ist einfach dann in so ein Sparing und Coaching zu gehen und sie zu begleiten und zu sagen, ja, das hat er schon probiert und das würde ich mal challengen. Genau. Und in welcher Phase arbeitet ihr beieinander mit den Start-ups? Also, haben die schon Produktmarkt gefilmt oder hilfst du denen dabei? Genau, also die sind im Seed und Series A. Also, spätestens Series A sollte man im Productmarkt gefilmt haben.
00:08:57
Speaker
Da kann man noch daran arbeiten und dann ist auch teilweise tatsächlich die Begleitung dabei, die Methoden zu finden und ins Testen zu gehen.

Die Bedeutung der Discovery-Phase im Produktmanagement

00:09:10
Speaker
Also Delivery können ganz viele Product Owner, ja, immer schön das ganze Scrum Guide von oben bis runter und sozusagen Software bauen. Die Discovery, da sind viele Produktleute eher schwach und das ist aber eigentlich, was es bedeutet, entweder eine neue Geschäftslinie aufzubauen oder halt ein komplett neues Unternehmen. Genau. Ja. Kannst du das ein bisschen mehr ausführen, was genau du mit Discovery meinst?
00:09:33
Speaker
Ja, also Discovery ist halt, wenn ich noch nicht weiß, was ich bauen möchte, rauszufinden und das geht dann schon wieder jetzt in Product Market Fit sozusagen. Also, was kann ich anbieten mit meinem Unternehmen, entweder das schon besteht oder was ich dann neu bauen will, also was ist mein Value Proposition und was ist dann die Überschneidung zu, was wird da draußen eigentlich gebraucht und was kann auch genutzt werden, ja, so.
00:09:59
Speaker
Und da muss man natürlich schon ein paar Methoden haben, um da hinzukommen. Wie kann ich aus den Leuten was rausholen, dass sie mir nicht nur erzählen, sie wollen sich gesünder ernähren, sondern sie tun es wirklich. Das ist Action speak louder than words.
00:10:15
Speaker
ist so eine absolute Kernphrase, die man als Produktmanager kennt. Genau, also Discovery ist wirklich dieses, teilweise fühlt es sich an, wie im Dunkeln rumtasten, wenn man ein bisschen strukturierter vorgeht, dann im Grauen rumtasten, um Marktpotenzial zu entdecken.

No-Code-Tools: Zugänglichkeit und Vielfalt in der Tech-Welt

00:10:34
Speaker
Und ja, ich meine, deshalb sind wir heute hier. Das hat natürlich eine starke Connection mit No-Code.
00:10:39
Speaker
Ja, definitiv. Da wollen wir auch gleich nochmal ein bisschen stärker drauf eingehen. Ich würde gerne noch einmal kurz zu dir persönlich zurück. Hast du einen technischen Background gelernt? Ja, ich habe das jetzt schon noch gelernt, gesagt. Also, die meisten verstehen ja darunter irgendwie ein Informatikstudium. Das habe ich nicht. Ich hatte aber schon in Abitur Informatikleistungskurs, sogar mit einer Lehrerin.
00:11:07
Speaker
Und habe auch dann sozusagen während des Studiums so Rails Girls Kurse erstmal besucht und dann in Basel und Benoim in Czech Republic sozusagen auch als Instruktor damit gearbeitet. Ich habe später nochmal einen Web Development Kurs gemacht, drei Monate bei der Career Foundry. Ich liebe absolut Hackathons. Ich habe mit meinem Team damals von RatePay sogar den Bankathon 2018 gewonnen. Das war eine mega geile Erfahrung.
00:11:30
Speaker
Ich habe auch bei der Hacker School Kindern schon Coden beigebracht. Also ja, ich kann Code lesen. Ich könnte auch Coden, wenn ich wollte. Und ich kann auch technische Menschen challengen. Also ich lasse mir wirklich nicht alles da aufs Brot schmieren. Aber ich finde es wirklich viel spannender, die Übersetzung zwischen Tech
00:11:49
Speaker
und People, Menschen, also KundInnen oft oder NutzerInnen, weil das können noch viel weniger Leute wirklich beide Seiten verstehen und empathisch. Und ich sage immer so, der PM springt im Dreieck, weil man hat...
00:12:06
Speaker
Und man hat die User- oder Menschseite, und dann hat man ja noch Business. Als PM braucht man ja noch Businessverständnis. Man muss irgendwie gucken, dass das da alles so rund läuft in diesem Dreieck. Find ich viel herausfordernder, als zu sagen, ich mach nur die eine Ecke. Ja, voll. Kann ich total verstehen. Also, ich glaube, du bist wesentlich technischer als ich, aber ich hab auch mal über No-Code damals tatsächlich, hab ich auch einen Web-Development-Kurs gemacht und hätte mich da auch tiefer reinarbeiten können. Ich glaube, ich bin inzwischen auf jeden Fall
00:12:36
Speaker
Also, ich kann's noch lesen und so, aber bin sehr langsam drin geworden. Aber hab auch gedacht, so, boah, diese Verbindung ... Wie krass ist das denn? Als Generalist quasi verschiedene ... Es ist ja auch ganz viel Stakeholder-Management mit dabei. Und da ist vielleicht auch der gute Übergang zu No-Code tatsächlich. Zu No-Code-Tools, die ja durch ihre visuelle ... Sprache, ihre visuellen Interfaces, würd ich sagen,
00:13:04
Speaker
den Zugang ja auch viel mehr erleichtern. Und du hast ja auch schon einiges mit No-Code gemacht.
00:13:10
Speaker
Ja, genau, also zu dem Zugang erleichtern. Was ich an No-Code echt so das allerkrasseste an Mehrwert finde, ist, dass jetzt endlich Non-Techies Tech-Produkte bauen können. Yes. So, das war die Revolution. Ja, es ist neben nicht mehr, ja, du kannst nicht coden, ja sorry, dann kannst du halt nicht partizipieren, sondern maximal konsumieren. Und jetzt können einfach Leute, ich hab ne Idee und ich setz das einfach um und werd zum Creator. Also die ganze Creator-Economie ist ja auch wahnsinnig
00:13:38
Speaker
sozusagen durch die Decke geschossen. Ja. Ich habe selber natürlich auch mit No-Code-Rom experimentiert. Genau, also mein Lieblingstool wirklich hands down softer. Ich mag es auch sehr, dass da eine Female Founder dahinter steht, die liebe Mariam. Mariam, ja. Liebe Grüße.
00:13:57
Speaker
Sehr cool, auf jeden Fall, auch aus Berlin. Und genau, ich hab damals, wollte ich einfach mal testen, so Female Founders war auch irgendwie so mein Thema, brauchen Unterstützung, vielleicht kann man irgendwie dieses ganze Wissen, was in den Accelerators ja auch manchmal einem beigebracht wird, kann man einfach in so eine Liste packen.
00:14:14
Speaker
Da gab's ja ganz viele Listen, die man dann für irgendwie 9 Euro oder 19 Euro oder sowas kaufen konnte. Und hab also ein Female Founders Kit erst mal nur konzeptioniert und auf so einer Learning-Page zusammengestellt und gemeint, hier, Warteliste, tragt euch ein, wenn ihr Bock habt. So. Joa, das war ein Test.
00:14:33
Speaker
Und da sind, glaube ich, noch fünf Leute, die sich eingetragen haben. Bisher war also irgendwie nicht ... Also, ich hab entweder nicht die richtigen Kanäle gehabt, um die Leute zu erreichen. Hab's auch auf LinkedIn gepostet. Aber ja, da hat irgendwie nicht so ein Interesse gezogen. Das Zweite, was ich gebaut habe, war ein sozusagen digitales Lobkärtchen-Tool. Wer sich unter Lobkärtchen nichts vorstellen kann, sind so Visitenkarten, große Kärtchen, Papier, ja.
00:15:01
Speaker
Man steht sozusagen farbig und auf der einen Seite steht dann eben irgendwie so awesome oder perfekt oder irgendwie so was, ein positives Wort. Und auf der anderen Seite kann man so auf ein paar Zeilen schreiben, boah, fand ich richtig cool, wie du das Meeting moderiert hast oder diese Ruhe, mit der du heute den Konflikt durchgelöst hast. Perfekt, ja, so. Und das habe ich dann Arbeitskolleginnen gegeben und dachte so, krass, die haben das ja
00:15:26
Speaker
1,5 Jahre später immer noch auf ihrem Schreibtisch liegen. So, das muss ja mega wertvoll sein, mal ein positives Feedback zu bekommen. Und dann kam die Pandemie und dann konnte ich niemanden mehr Visitenkarten im Büro übergeben. Und das lag auch nicht mehr auf dem Schreibtisch. Und dann habe ich mir gedacht, das mache ich jetzt einfach digital. Also habe ich mir so eine Kettchen ausgedacht visuell und dann mit Software und Airtable und Zapier so ein bisschen verknüpft, dass man sich das per E-Mail schicken kann.
00:15:52
Speaker
Ja, das hat auch überhaupt gar nicht funktioniert. Tatsächlich der Wert von einer Karte, die man persönlich von einer Person bekommt kurz nach dem Moment, wo man was gemacht hat und dass man sich dann hinlegen kann, wo man visuell daran erinnert wird, dass man mal irgendwie gelobt wurde. Viel, viel wertvoller als irgendwie so eine E-Mail, die man da geschickt bekommt mit einem farbigen Bildchen.
00:16:14
Speaker
Genau, und dann habe ich, dass ich nicht aufgegeben, sondern weitergemacht und eine Webseite für meine Schwägerin gebaut. Sie waren mich völlig unzufrieden mit ihrer eigenen Company-Homepage. Also, die hat einen Friseursalon und die wollte da nicht immer die ganze Zeit hin und her und hat das alles nicht verstanden. Ich so, komm, wir bauen hier in zwei Tagen mit Card einfach schnell eine Company-Page hin.
00:16:37
Speaker
Die kannst du dann selber dich einloggen und verwalten und Texte, Fotos ändern, wie du lustig bist. Und die ist nach wie vor extrem happy damit. Und es freut mich natürlich so ein bisschen. Ja, voll, auf jeden Fall. Card ist tatsächlich auch eins der Tools, wo ich selber noch nicht so viel Erfahrung drin hab. Ich hab mich, glaub ich, mal ein, zwei Mal durchgeklickt, aber wollte immer mal auch mal was damit bauen. Warum Card? Einmal kurz zusammengefasst, worin sich das unterscheidet in Squarespace, Wix, Webflow, dem ganzen Kram?
00:17:05
Speaker
Es ist extrem simpel, weil eigentlich ist es nur für One-Page-Websites gedacht. Wo du alles sozusagen nur dann über Jumpmarks runter. Und die haben aber ein Template, wo man dann sozusagen so eine Art mehrere Seiten machen kann. Und ich habe diese One-Page-Art für meine eigene Website benutzt und auch für das Women's CTO Dinner.
00:17:28
Speaker
Und wo man dann so jumpen kann, habe ich halt benutzt für den Friseursalon, damit da ein bisschen Anfahrt getrennt ist von Termin buchen. Genau. Das war wirklich mega easy. Ich habe es sogar meiner Mama beigebracht. Und wenn die das verstanden hat, dann ist das wirklich ein Einsteiger-Tool.
00:17:46
Speaker
Ja, das stimmt. Vor allem den Mom-Test oder den Oma-Test hast du bei mir noch nicht ganz bestanden. Also da habe ich auch schon verschiedene Tools ausprobiert, aber den Mom-Test haben schon einige Tools auch bei mir tatsächlich bestanden. Ich weiß genau wovon du redest. Was sind denn deine wichtigsten Tools in deinem Alltag gerade?

Unverzichtbare Tools für den Arbeitsalltag

00:18:06
Speaker
Ja, also definitiv alles, was in der GC Suite drin ist, also ja, von Docs über Sheets, über E-Mail ganz klar, die Präsentation, so das benutze ich die ganze Zeit. Und dann kommt es so ein bisschen auf den Auftraggeber drauf an, also im VC-Kontext benutzt man Affinity hoch und runter, das ist halt ein CRM, wo man die ganzen Start-ups und Kontakte und so weiter reinpackt. Dann halt einfach Slack für Teamkommunikation, wobei Slack mit Einschränkung, weil
00:18:34
Speaker
Das funktioniert aus meiner Erfahrung nur für Teams, die fast täglich miteinander arbeiten. Alle Communities, die nicht miteinander arbeiten, die sind tot auf Slack. Genau, dann Notion, um so wirklich Wissensmanagement komplett zusammenzuziehen. Automatisierung mit Make und Zapier, Pipedrive und WordPress, das hat alles dann mit der Fin Academy zu tun, weil wir natürlich zu zweit nur sind, die Academy zu stemmen und da muss einiges weg automatisiert werden. Genau.
00:19:00
Speaker
Ja, macht auf jeden Fall voll Sinn. Warum Make und Zapier? Warum nicht eins von den beiden? Weil mit Zapier angefangen und bisher noch nicht alles in Make übersetzt. Das ist praktisch. Genau. Ja, das kenne ich auch, das Problem. Haben wir nicht mehr, aber definitiv eine ganze Weile gehabt. Lass uns nochmal einmal zurück zum Thema Prototyping kommen bei Start-ups und Product Marketfit und so.
00:19:28
Speaker
Wie begleitest du die Start-ups auf ihrem Weg zum Product Market Fit? Und was sind da so die, gibt es da einzelne Steps, die du mit denen durchgehst? Das ist mittlerweile total intuitiv, deshalb fällt es mir schwer, das zu beschreiben. Es gibt natürlich einige Dinge, die ich sozusagen abklopfen muss, um erstmal zu verstehen, was macht das Start-up eigentlich? Also wenn ich im Call kennenlerne, okay,
00:19:52
Speaker
was ist euer Markt, was ist eure Value-Pod-Position, was stiftet Wert für welche KundInnen, also wer ist die Zielgruppe, welche Kanäle. Also eigentlich kannst du so einmal den Business Model Canvas sozusagen durchgehen, damit du einmal so, ah okay, super. Und dann schaut man ja, wo es dann da hakt, also passen die Kanäle zu der Zielgruppe, passt irgendwie,
00:20:14
Speaker
ist es nur einmal Revenue, das ist recurring Revenue, ja, wie stellt ihr euch, sodass man dann irgendwo zu einem Geschäftsmodell hinkommt. Aber jeder, der schon mal mit dem Business Model Canvas gearbeitet hat, weiß ja, dass davor das Customer Profile kommt und auch sozusagen die Value Proposition Canvas. So, und da müssen die natürlich auch durch. Also je nachdem, wo sie auf diesem Spektrum stehen, muss man gucken, welche Fragen man sich jetzt annimmt.
00:20:40
Speaker
Genau. Noch mal kurz dazwischen gefragt, wie kommen die denn bei euch an? Also das kann ja einerseits, also bei Start-ups, aber natürlich auch übertragen später auf Corporate Innovation und so was. Man kommt erst mal mit einer Idee und dann versucht man das in ein Geschäftsmodell zu verpacken oder ist quasi schon eine Idee für ein Geschäftsmodell da und das nehmt ihr dann quasi noch mal auseinander oder wie läuft das?
00:21:02
Speaker
Also, beieinander zum Beispiel, bei Seed-Unternehmen, da haben die auf jeden Fall schon ihre Idee und haben die auch schon drei, vier Mal geändert. Die haben also, wenn sie auf uns zukommen, kommen die mit einem ganz klaren Pitch Deck, wo sozusagen USP drin steht, wo schon entweder erste Umsätze oder Business Modelle, also das ist schon echt sehr, sehr weit.

Startup-Phasen und Accelerator-Erfahrungen

00:21:20
Speaker
Die müssten, glaube ich, ihr Geschäftsmodell nicht mehr so krass entwickeln oder, also das arbeitet zumindest schon mal. Wenn ich dann im Accelerator bin und da als Mentorin,
00:21:31
Speaker
Ja, dann haben die gerade im Accelerator gestartet und haben natürlich den Accelerator auch schon mit einem Pitch überzeugt, aber das war eher mehr auf der Idea-Stage-Ebene, wo noch nicht so viel dahinter war. Da ist man dann schon eher so, okay, ihr macht jetzt mal User-Interviews und versteht mal die Person, die ihr da irgendwie versucht anzusprechen und welches Wording brauchen die denn und solche Sachen. Also es ist viel, viel früher.
00:21:56
Speaker
Meines Wissens nach sind diese ganz, ganz, ganz frühen, ich hab nur eine Idee und hab noch gar nichts weiter gemacht, da gibt's wenige Foren für. Also die Accelerator fangen so früh nicht an.
00:22:11
Speaker
weil man schon irgendwie, weiß ich nicht, Prototypen gebaut haben muss, um beim Accelerator sich zu bewerben, weil man schon einen Co-Founder gefunden haben muss, irgendwie so weiter. Bei dem Exathon von Henkel zum Beispiel, da ging es, dass man nur mit einer Idee gekommen ist. Und ich war mal in einem Female Founders Programm von Accelerator Frankfurt. Und die haben auch, das waren wir zu viert, die haben auch uns nur mit einer Idee zugelassen.
00:22:40
Speaker
Aber ansonsten ist mir ehrlich gesagt nichts über Regionales bekannt. Regional kenne ich mich nicht aus, obwohl irgendwo was anderes noch herumschwirrt. Aber nichts über Regionales bekannt, wo du nur auf der Idea Stage kommst und noch nichts weiter investiert hast. Also es wird schon verlangt, dass sich die Leute irgendwie von der Idea Stage in die nächste Stage selber hangeln können. Ja.
00:23:01
Speaker
Ja, das stimmt. Also ich finde, es gibt oft so Anlaufstellen, wo man weiß, okay, da sind relativ viele Gründer und Gründerinnen unterwegs und relativ viele Startups, die teilweise auch schon was weiter sind. Aber da kann ich quasi den Flair, wenn ich eine grobe Idee habe, quasi mit aufnehmen. Aber das ist nicht dezidiert. Hey, hier ist eine Begleitung für dich, wenn du eine Idee hast. Das stimmt, das ist mir auch relativ wenig bekannt.
00:23:24
Speaker
Genau, also einfach nur Leute zu kennen, die auch an irgendwelchen Dingen bauen, das findest du viel. Aber was du eben sagst, so eine strukturierte, hier ist mal jemand, der Ahnung hat und mich auf einen Weg bringt. Also ich weiß, dass Grace zum Beispiel, also Female Entrepreneurship Accelerator,
00:23:40
Speaker
Grace auch in Berlin, die haben ja jetzt so eine Female Founder Academy, glaube ich, nennen sie das, rausgebracht, wo man halt auch, da gibt es dann ein Sales Modul und ein Product Modul und so weiter, da kann man so ein bisschen lernen. Aber ja, warum haben sie das gebaut? Weil gab noch nichts.
00:23:58
Speaker
Ja. Und mega wichtig, dass es das gibt. Deshalb finde ich es auch so cool, dass du so engagiert bist in den ganzen Bereichen. Female Founder, Women in Tech und so. Sehr, sehr cool. Nochmal zurück zum Prototyping und zum, wo, wie finden wir denn unseren Product Marketfit? Du hast eben gesagt, in der Product Discovery testet ihr auch ganz viel. So ausprobieren von, okay, redet erst mal mit Menschen, was für ein Boarding brauchen die und so. Warum ist es so wichtig, auch immer weiter zu testen?
00:24:29
Speaker
Also grundsätzlich das Testen ist erstmal deshalb so wichtig, weil wenn man einfach geradeaus entwickelt und das machen leider Founder viel zu häufig, weil sie so krass davon überzeugt sind, dass sie hier voll die Goldgrube gefunden haben und das wird auf jeden Fall jemand kaufen und meine Mama und mein Papa sagen auch sie würden es auf jeden Fall kaufen.

Kontinuierliches Testen im Produktentwicklungsprozess

00:24:50
Speaker
so, dass sie dann voll in die falsche Richtung rennen und sich verrennen. Also diese verschwendete Zeit, also verschwendetes Geld ist oder rausgeschmissenes Geld, ja, ist blöd, aber kann man wieder irgendwo anders reinholen. Verschwendete Zeit lässt sich nie wieder aufholen. Die ist.
00:25:07
Speaker
weg. Das heißt, diese verschwendete Zeit und noch dazu das rausgeschmisse Geld. Es ist sehr teures Lehrgeld, was man da zahlt, wenn man nicht testet. Und dass man immer weiter testet, ist so eine Grundprämisse im Produktentwicklung, die ist nämlich nie abgeschlossen. Sondern du musst, selbst wenn du das eine Produkt jetzt irgendwie
00:25:28
Speaker
zu Ende bringst, weil das, ja, gibt es halt den Markt nicht mehr, haben sich Leute weiterentwickelt. Vor zehn Jahren gab es kein Mobile Shopping, mittlerweile kaufen alle nur noch am Handy. Da hat sich also was verändert. Dann kann ich ein Produkt begraben, aber das nächste ist ja schon längst hoffentlich erwachsen, weil sonst ist dein Unternehmen halt auch nicht mehr da.
00:25:49
Speaker
Und dieses immer weiter testen und iterativ, Stichwort iterativ, sich davor testen und immer wieder zu gucken, bin ich doch da dran, gibt es irgendwelche neue Bewerber, kann ich mit dem vorhandenen darauf reagieren, muss ich mich neu positionieren, andere Wörter verändern. Sonst bist du ganz schnell out of business. Ja, und was sollte ich alles testen?
00:26:11
Speaker
Also, auf jeden Fall erst mal die Value Proposition. Da wird sich davon jemand angesprochen. Hab ich wirklich Wert oder nobody cares? Ja, so. Das muss ich schon wissen. Und ich finde das so krass, was du eben gesagt hast, ne? Von ... Das machen wirklich viele Gründer und Gründerinnen. Einfach zu sagen, okay, ich glaube, das ist ... Tatsächlich kann ich mich selber auch nicht davon freisprechen, ne? Wie wir bei Visual Makers gestartet haben und manche Annahmen getätigt haben.
00:26:40
Speaker
wo wir hundertprozentig von ausgegangen sind, die aber einfach nicht gestimmt haben und die wir auch nicht vertestet haben. Und danach dachten so, hätten wir das mal vorher getestet. Das passiert halt so oft und ich glaube, man kann es einfach nicht oft genug sagen, weil man kennt das, so man weiß, ja, ich sollte testen und ja,
00:27:00
Speaker
Ich weiß, natürlich sollte ich erst Geld, also quasi erst verkaufen, bevor ich das ganze Produkt baue und so. Also dieses, okay, ich validiere vorher, dass es da wirklich einen Markt für gibt, dass die Value Proposition richtig ist und so. Aber ist dann doch nicht zu tun. Und wie wichtig das ist, das wirklich zu tun und wirklich einfach Daten zu haben, an denen ich das festmachen kann und es keine emotionale Entscheidung ist.
00:27:23
Speaker
Ja, es ist natürlich hilfreich, dass man als Entrepreneur von seiner Idee überzeugt ist, grundsätzlich. Ja, sonst würde man wahrscheinlich einfach nach zwei Wochen was anderes machen, wenn man nicht so überzeugt wäre. Also, und das ist eben die Crux sozusagen, gleichzeitig total an das Business zu glauben, aber flexibel eben zu sein oder zumindest zu sagen, Kiwi, lass uns das nochmal validieren. Und also genau ins Testen zu gehen. Und die Annahmen kann man auf jeden Fall treffen, unbedingt Annahmen treffen.
00:27:53
Speaker
Aber dann validieren. Also immer den zweiten Schritt noch mit. Genau, dann natürlich sozusagen wissen, wer sind denn eigentlich die Leute, die vor allen Dingen diesen Wert dann wahrnehmen. Also meine Value Proposition auch sagen, ja stimmt, ist auch wirklich ein Wert oder so. Nö, finde ich jetzt gar nicht so wertvoll, was ihr da macht.
00:28:12
Speaker
Dann die Kanäle, wie ich die erreiche. Ist ja schön, wenn es da Leute draußen gibt, die das brauchen und auch wenn ihr das anbietet, aber wenn A nicht zu B kommt, dann habt ihr immer noch kein Business. Also diese Kanäle sind auch extrem wichtig. Das wird oft vergessen. Ich denke so, hm, ist irgendwie ziemlich essential, aber okay. Und dann auch eine Preissensitivität. Also selbst wenn ich eine Value Prop habe und ich kenn die Leute und ich erreiche die auch,
00:28:38
Speaker
Und ich charge die aber sozusagen viel zu wenig, dann können die ja sofort denken, na, das muss ja billig sein, wenn es so wenig kostet. Kann ja nicht gut sein. Oder halt viel zu teuer. Und viel zu teuer heißt für mich nicht preisreduzieren. Das heißt, oh, dann haben die noch nicht verstanden, was ich krass für die als Problem löse. Die haben vielleicht nur 20 Prozent meines Produkts verstanden und den Rest nutzen sie gar nicht. Ja, auch total verschwendet.
00:29:06
Speaker
Also das sind so die spontanen Sachen, die mir einfallen und dann hat man schon mal sehr viel richtig gemacht, wenn man das alles getestet hat. Ja, ja total.
00:29:16
Speaker
Dann vielleicht als Konsequenz daraus aus dem Testing. Wie und wann habe ich denn ProgMarketfit gefunden? Was ist da deine Definition? Ja, das habe ich ja vorhin schon kurz erwähnt. Es gibt ja die Überschneidung aus, was ich anbieten kann, was für mich wirtschaftlich sinnvoll ist auf der einen Seite. Und das muss gematcht werden mit was wird eigentlich da draußen gebraucht und kann auch genutzt werden.
00:29:41
Speaker
Also jeder würde zum Beispiel Beamen brauchen können, kann aber irgendwie nicht angeboten werden, wirtschaftlich sinnvoll. Das wäre so schön. Das wäre nicht so schön, tatsächlich. Genau, also man muss echt gucken, wo diese Überlappung ist. Und das habe ich ja schon gesagt, das ist tatsächlich, erstmal fühlt sich das ein bisschen wie Rumtasten an, deshalb, es muss System haben, also systematisch testen, Methoden dafür anwenden, zum Beispiel,
00:30:07
Speaker
Most Riskiest Assumptions.
00:30:21
Speaker
Ja, das zuerst testen. Einfach mal eine Prio reinbringen. Dann gibt es ja die Design Thinking Methoden oder Design Sprints oder sowas. Es gibt ja, an Methoden mangelt es ja nicht. Viel wichtiger ist tatsächlich, also A, Prio und gleichzeitig dann, welche Methode wende ich denn an, um was zu validieren? Also eher das.
00:30:40
Speaker
Genau, aber da gibt es auch genügend Practice Communities, die man da draußen findet, um irgendwie sich daran zu tasten. Oder wenn man irgendwie einen Produktmenschen im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft hat, dann die Personen mal fragen, die sollten einem was nennen können an Methoden. Genau. Ja, ja. Was macht denn für dich gute Produktentwicklung aus?
00:31:04
Speaker
Genau, also iterativ auf jeden Fall, das hatten wir schon. Dann kollaborativ, also man braucht auf jeden Fall ganz viele verschiedene Perspektiven und am besten auch mit vielen verschiedenen Hintergründen. Also wenn ich irgendwie so 10 BWLer in einem Bauraum wäre, das wird nicht so besonders innovativ.
00:31:21
Speaker
Es wird richtig schön, manchmal auch ein bisschen stressig, wenn man einen Sozialwissenschaftler und einen Religionswissenschaftler, also so völlig bunt, und dann am besten noch einen Feuerwehrmann und einen Handwerker oder Feuerwehrfrau,
00:31:36
Speaker
So, und die dann eben zu gucken, was haben die da noch für Perspektiven auf meine Lösung oder auf das Problem oder genau, wie können wir zusammen da was Rundes draus machen? Aber wie meinst du das genau? Also meinst du aus einem Team, aus einem Unternehmen, ich habe jetzt sagen wir, ich habe jetzt ein Start-up irgendwie mit fünf Leuten oder so arbeiten, du meinst besonders cross-funktional, dass quasi alle daran aus ihren verschiedenen Perspektiven mitarbeiten oder dass man sich quasi noch Meinungen von außen reinholt, die möglichst divers sind?
00:32:06
Speaker
Beides. Also ganz sowohl kostfunktional sagen, jetzt machen wir intern, sodass halt Design mit Tester, mit Frontend, mit Backend, mit Produkt, mit Customer Service, mit Sales und mit Marketing und wer noch nicht alles da rumhüpft, zusammen in einem Raum ist, also auch dann wieder so Stakeholder außerhalb vom Tech Team.
00:32:25
Speaker
Und gleichzeitig kannst du dir zum Beispiel auch so ein, was war denn das, User Research Council oder so, hat immer nette Namen, meint immer das Gleiche. Stell mir irgendwelche Leute zusammen, die ich glaube, die eine schöne andere Perspektive für mein Business haben. Und frage die, ob die regelmäßig bereit wären, irgendwas sich anzugucken und Feedback zu geben. Und ganz ehrlich, Leute lieben es, wenn die ihren Senf dazu geben können.
00:32:52
Speaker
Also fragt alle möglichen Leute, die lieben es, wenn man ihnen irgendeinen Prototyp vorsetzt und sie müssen laut denken oder sowas. Also jetzt kommen wir zum nächsten Punkt, sehr nah an Kundinnen. Also wirklich setzt denen was, was sie anfassen können vor. Erzählt denen nicht halbe Stunde, was ihr bauen wollt, sondern zeigt es ihnen. Lasst sie da meinetwegen sogar durchlaufen, räumlich. Dann malt ihr halt die Kundenzustände auf den Boden auf, irgendwie.
00:33:18
Speaker
alles Mögliche, damit es erfahrbar wird. Denn Actions speak louder than words, haben wir schon mal gehabt. Die können mir den lieben guten Tag alles Mögliche erzählen, was sie denn so machen. Aber wie sie sich verhalten, das will man eigentlich beobachten. Und dann, ja, das wird eine ganz nette Produktentwicklung, wenn man die paar Sachen beobachtet. Ja, ja, voll. Und da finde ich es auch wieder so spannend, wenn man dann schon ein bisschen weiter ist, also quasi nach der, okay, ich habe eine
00:33:46
Speaker
ich hab ne Idee, ich hab schon halbwegs validiert, wie ich ne Ansprache mache und so und dann wirklich ein Produkt zu haben, wenn ich ein digitales Produkt baue, wo die Leute sich wirklich selber durchklicken können, wo es anfassbar ist, wo sie selber damit arbeiten können und dadurch halt ja auch erfahrbar werden und in einer gewissen Weise anfassbar ist, natürlich am Computer, aber so oder eben, ja, was auch immer man gebaut hat. Aber das finde ich dann auch nochmal diesen spannenden Aspekt von, okay, da kommt es halt zusammen von, mach's halt anfassbar.
00:34:16
Speaker
Ja, genau. Und das geht ja halt so ratzfatz mit No-Code. Dann kann ich einfach mal sagen, ich fake jetzt hier so eine App, mal schnell zusammengeklickt, dann gibt's da halt die drei Buttons und so, ist eine nächste Stufe, also eher High-Fidelity-Prototype, als wenn ich einen Scribble hab. Ja, für manche Sachen ist ein Scribble besser.
00:34:35
Speaker
Weil zum Beispiel Leute dann eher grundsätzliche Sachen in Frage stellen, wenn man einfach ein bisschen was rumgekritzelt hat. Wenn man ein High-Fidelity-Prototype hat, dann sagen sie eher, oh, mir gefällt die Farbe nicht, oder warum sind die Buttons denn eckig? Also muss man echt drauf achten, was man auch für welche Phase benutzt, ne?

Inklusivität und Zugänglichkeit in der Technologie

00:34:53
Speaker
Du bekommst andere Art von Feedback, aber das eben so schnell hinzuklatschen und nicht erst mal, ich brauch eine Agentur und muss dir 20.000 Euro in den Rachen schütten, damit sie mir mal so einen Prototypen dahin bauen, das ist vorbei.
00:35:05
Speaker
Ja, komplett. Wo sind denn die größten Hürden aktuell in der Produktentwicklung, die du siehst?
00:35:12
Speaker
Also generell in der Entwicklung von neuen Produkten, was ich total angreide, ist, dass mehrheitlich Produkte von weißen männlichen Personen gebaut werden für genau die gleiche C-Gruppe. Oder es ist halt für alle und auf andere wird nicht so sonderlich Rücksicht genommen. Und wirklich inklusive Produkte, die halt auch Accessibility mit einen sozusagen einschließen,
00:35:36
Speaker
Das findet so selten statt. Es hat auch mit Regulierung zu tun, dass nur government institutions, also nur staatliche Organisationen sind gerade in Deutschland zum Beispiel verpflichtet, so leichte Sprache und hohe Kontrast und so weiter und ein paar Web-Standards von Accessibility umzusetzen. Sämtliche Privatwirtschaft ist da nicht sozusagen mit gemeint. Gibt auch keine Tendenzen, das irgendwie zu tun.
00:36:05
Speaker
Und da reden wir ja nur von der Accessibility von Software-Produkten, dass es nie wieder, oder dass es nichts flackerndes ist. Inclusive wäre dann schon wieder eher auf Wort- und Bildsprachebene, also dass dann mal endlich Bilder da sind, die auch wieder nicht nur lauter Männer abbilden, außer es ist jetzt halt ein Männerprodukt, dann ist es okay.
00:36:28
Speaker
sozusagen, wenn wir dann aber auf eine Hardware eben sogar noch gehen. Also jetzt irgendwie Bankautomaten, wie die eingebaut sind. Und das hat ja auch alles irgendwie einen Code-Anteil, hat nur dann noch eine Hülle, die die nächste sozusagen nicht-Accessibility-Stufe dazu. Und das wird halt noch null mitgedacht. Also bin ich auch für...
00:36:48
Speaker
mega kritisch mit meinen ganzen Produktkolleginnen, dass sie das nicht mitdenken und auf dem Schirm haben, sondern man muss immer die able-bodied, sozusagen superfluent, erstsprachen Personen sein, um das Produkt zu konsumieren. Das geht nicht. Also da wird auch total viel Potenzial verschenkt an Markt, was man liegen lässt, weil man es nicht für alle baut, sondern halt nur für einen Teil.
00:37:14
Speaker
Ja, ja, das stimmt. Und ich mein, klar, man lebt immer so in seiner eigenen Bubble, aber es spricht halt auch niemand drüber. Es gibt ja superwenig ... Communities, Podcasts, Artikel, Blogs und so was, wo das Thema genau angesprochen wird, die weit verbreitet sind. Also, das Thema ist auch einfach noch, glaub ich, so nicht in den Köpfen drin und wäre deshalb auch einfach auch nicht mitgedacht. Und deshalb umso wichtiger, einfach regelmäßig drüber zu sprechen. Ja, ich glaube, da können auch einige No-Code-Tools noch ...
00:37:44
Speaker
noch einiges dran machen. Ich hatte eine lange Diskussion letztes Jahr in Paris auf dem No-Code Summit mit der Lizzie, Community Managerin von Softr, wo wir auch genau über das Thema gesprochen haben, über Accessibility, Inklusion quasi bei No-Code Tools und dass Softr da auf jeden Fall auch einen Weg gehen will. Also noch mal ein Pluspunkt für die.
00:38:13
Speaker
Welche Potenziale siehst du denn für No- und Low-Code in der Produktentwicklung? Ja, ich glaube, wenn wir es jetzt noch nicht so klar gemacht haben, dann sage ich es jetzt nochmal. Also extrem wertvoll in der Discovery, weil man halt schnell Prototypen, anfassbare Prototypen bauen kann, um Dinge zu vertesten. Und damit ist auch eine Landing-Page gemeint, wo man einfach mal schnell eben über eine Warteliste E-Mails einsammeln kann und dann merkt, kein Interesse da.
00:38:40
Speaker
Genau, und generell eben das, was ich auch schon erwähnt habe, weil endlich Non-Techies Tech-Produkte bauen können. Das ist für mich so das Allerkrasseste, weil damit so von der gesamten Bevölkerung, von der gesamten Welt wird auf einmal das Potenzial gehoben,
00:38:56
Speaker
Entrepreneur zu werden und Tech-Produkte für auch vielleicht ihre underserved Community zu bauen. Und das wird hoffentlich in den nächsten Jahren noch richtig spannend, was da draus entsteht. Ja, genau. Und das möchte ich auch nochmal betonen. Dieses, warum der Zugang von mehr Menschen oder dass möglichst alle Menschen Zugang zu Tech haben und eine gewisse Vorstellung davon, was kann ich damit bauen.
00:39:18
Speaker
und in der Lage sind, ihre Ideen umzusetzen in digitale Produkte, ist eben auch, dass damit halt viel mehr Bereiche und Gruppen und auch Randgruppen abgedeckt werden, die dann wieder für ihre eigenen Bedürfnisse bauen und eben nicht dieser abgeschnittene Teil von, okay, hier haben wir Entwickler und Entwicklerinnen, die in ihrer Bubble leben und die quasi so die
00:39:39
Speaker
die, sag ich mal böse, die elitäre kleine Gruppe sind, die da irgendwie die Macht haben, halt alles selber zu bauen. So, sondern dass einfach mehr Leute mitdenken können und ich glaube auch einfach dadurch bessere Produkte gebaut werden können, wenn mehr Ideen umgesetzt werden können. Ja.
00:39:57
Speaker
Jetzt hast du ja schon einige Erfahrungen mit No-Code, sowohl selbst Angewendete in eigenen Projekten, aber auch Start-ups, die mitgearbeitet haben, die du betreut hast. Was sind denn so deine größten Learnings aus der Arbeit mit No-Code?
00:40:11
Speaker
Ja, also das größte Learning ist wirklich, es geht immer noch einen Ticken schlanker. Also wirklich, ja, man denkt, man hat es jetzt schon einfach gemacht. Nee, man kann es noch mehr reduzieren, damit man schneller Dinge baut, vertestet und dann die kleinen Sachen, die man sich da überall ausgedacht hat und das müssen wir jetzt aber hier noch schön machen oder so. Beim Testen achtet niemand drauf.
00:40:33
Speaker
Ja, da war ich immer auch noch irgendwie so, ach, das ist doch noch schön, wenn wir das machen. War dir ein Schnurz egal? Also wirklich diese großen Sachen, schön schlank denken. Und das ist, glaube ich auch, es fällt schwer, so reduziert und schlank zu denken, weil wir sind krass verwöhnt,
00:40:52
Speaker
mit bereits hochentwickelten Software-Tools. Wir sehen irgendwie so ein iPhone und was da alles an super sleekem Design alles drin ist und wollen jetzt mit dem ersten Wurf natürlich das Apple-Design hinkriegen.
00:41:08
Speaker
Funktioniert nicht. Die haben ja auch Jahre gebraucht, bis sie da hinkommen und die haben nun mal auch die weltbesten Designer-Teams, nicht eine Person, mehrere Teams, die da alle dran arbeiten. Und das ist aber auch eine Hürde, würde ich sagen, was immer weitergeht. Also früher, wenn man so gesagt hat, hier MVP oder Prototyp, dann konnte das wirklich echt ziemlich
00:41:31
Speaker
ja, rotzig aussehen, würde ich mal sagen. Mittlerweile ist auch die Kundenerwartung schon damit gestiegen, weil sie verwöhnt sind, was sie alles für krasse, tolle, super elegante Apps sehen. Das nur sozusagen im Hintergrund zu haben, was will ich eigentlich testen, habe ich irgendwie ein High-Fidelity-Prototype und das Design ist nicht so wie bei Apple. Das werden Leute anmerken, weil sie verwöhnt sind. Würde ich mir aber
00:42:00
Speaker
ehrlich gesagt, erstmal nicht so den Kopf drum machen. Es wird dabei als Feedback kommen, auf jeden Fall. Ja, vor allem, ich finde aber auch No-Core-Tools, also sowas wie Software zum Beispiel oder auch ein Webflow, wenn es ein bisschen advanceder ist oder so, bieten ja schon die Möglichkeit entweder aus Templates, die ich jetzt nicht immer empfehlen würde, weil die schon wieder viel zu komplex und so meistens sind, aber bieten ja die Möglichkeit sehr, sehr clean
00:42:26
Speaker
Anwendungen aufzusetzen. Die haben dann vielleicht noch nicht das beste Design, aber halt schon mal, okay, es ist alles irgendwie halbwegs aligned. Du hast eine ordentliche Fond dabei. Du hast irgendwie ein paar Bilder, die du einfügen kannst und hast dadurch eine sehr reduzierte, aber eine total angenehme Designsprache, wo du dir aber halt da keinen Kopf mehr drum machen musst und diesen Designprozess einfach überspringen kannst, weil der ist halt nicht wichtig gerade, weil du was anderes testen willst. Und trotzdem halt...
00:42:55
Speaker
Ja, man kann sich gut verlieren in diesen Designdetails und da stundenlang, sozusagen am Pixelschubsen verbringen. Wie ich wollte bei dir, ich war auch, ich bin schon von Anfang an bei der Software mit dabei gewesen und fand das wirklich eins der Pro-Argumente dafür, weil eben dieses wirklich saubere, schlanke, klare Design, worum ich mich nicht kümmern muss und das ist einfach da, egal wie ich was verschiebe, ich schaffe es nicht hässlich zu machen.
00:43:20
Speaker
Das stimmt.
00:43:32
Speaker
Elefant, uralt, wahrscheinlich noch Mammut eigentlich. Und du kannst es so schnell unübersichtlich und einfach hässlich haben. Auch mit den ganzen Templates, die man da kaufen kann, gibt es einen Unterschied. Designsprache, da sich erstmal nicht darum kümmern zu müssen, ist echt ein großer Vorteil auch von No-Code. Das ist voll bei dir.
00:43:53
Speaker
Fällt mir eine Story zu, als ich gerade angefangen hab, mich mit Zapier und WordPress und so was auszuprobieren, da hatte ich ein WordPress-Template, was ich total geil fand, und es war designmäßig, es sah so cool aus. Dann hab ich dieses Template verwendet und hab halt die Überschrift geändert, weil es ja meine Überschrift sein sollte für das Produkt, das wir anbieten wollten. Und das Wort war halt ein bisschen länger als das, was vorher in der Überschrift stand, und es war alles zerschossen. Und ich hab dann, glaub ich, zwei Stunden versucht, es irgendwie zu fixen und hab's dann weggeworfen.
00:44:21
Speaker
und hab was anderes angefangen. Also, ja, so viel dazu. Ja. Was würdest du denn Startups und Unternehmen raten, die mit Non-Code vielleicht mal anfangen wollen, sich auszuprobieren oder eben mit Non-Code auch starten wollen? Ja.
00:44:38
Speaker
Also, ich glaube, das Schlimmste, was man machen kann, ist einfach sagen, ja, das müssen wir jetzt auch mal ausprobieren. Wir wissen zwar nicht so richtig, wieso, aber komm, wir machen das einfach mal und dann so wild drauf los. Das wird eine Katastrophe. Also wirklich sich ein Ziel festzulegen. Was soll denn da rauskommen? Und warum machen wir das eigentlich? Wollen wir jetzt mal alle lernen? Und da würde ich auch immer sagen, nehmt euch ein Praxisbeispiel.
00:45:01
Speaker
viel einfacher an einem wirklichen Projekt zu üben, als wenn ich mir lauter Videos reinziehe, wie jetzt irgendwas gemacht, und dann trotzdem nichts umsetze. Also, was soll dabei rauskommen? Denn das Toolsuchen, da gibt's ja auch irgendwie, Twitter hilft, No-Code Founders ist eine Plattform, Visual Makers bietet halt auch viel Deutsch-Content, wenn man irgendwie das Englisch nicht so sehr mächtig ist, und erklärt auch wirklich von ganz basic.
00:45:23
Speaker
Und dann wirklich learning by doing. Also einfach ausprobieren und rausfinden. Ich meine, wie haben wir denn jede andere Software, die wir in unserem Leben verwenden, erlernt? Durch, ich klicke jetzt hier so lange rum, bis es irgendwie funktioniert.
00:45:38
Speaker
Genau, das ist halt bei No Code auch. Man kann da nichts kaputt machen. Das Schlimmste, was passieren kann, dass man lernt, wie es nicht funktioniert und dann irgendwann trotzdem wie es funktioniert. Also wirklich mit einem Ziel und dann drauf los und vor allen Dingen Spaß bei haben.
00:45:54
Speaker
Ich glaube, das macht am meisten Spaß, wenn man sich ein völliges Quatschprojekt ausdenkt. So, und das ist dann, ja, vielleicht auch irgendwas für ein Team-Event oder was weiß ich. Oder kann man mal beim Lunch and Learn vorstellen. Genau.
00:46:10
Speaker
Ja, voll schön. Bin ich auch voll dabei. Die kleinen Projekte, die vor allem erstmal Spaß machen. Und das Coole ist, man hat ja mit No Code halt auch so schnell Erfolgserlebnisse, weil du halt einfach siehst, was du tust und siehst, was miteinander zusammenhängt und so. Und genau, wenn ihr Hilfe braucht, dann fragt uns immer natürlich gerne. Genau.
00:46:31
Speaker
Wir sind auch schon quasi am Ende des Gesprächs angekommen, Carla. Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht mit dir. Wo kann man dich denn erreichen? Wie kann man dich finden, wenn du gefunden werden möchtest? Wenn es Leute gibt aus unserer Community, die eine Frage haben, die mal gucken wollen, was du so machst, die das spannend finden.
00:46:54
Speaker
Genau. Also immer gerne. Auf LinkedIn auf jeden Fall. Da bin ich täglich. Man findet auch eine eigene Webseite von mir. Und wie gesagt, auch Women's CTO hat eine Webseite. Es gibt auch von dem Female Business Angel Academy, von der Fin Academy gibt es auch eine Webseite. Also ich glaube, man braucht mich einfach googeln und irgendwie kommt man dann schon auf die Richtlinien.
00:47:14
Speaker
je nachdem, was man sucht. Wir verlinken auch alles in den Show Notes. Dann müsst ihr nicht allzu lang suchen und könnt direkt finden, was ihr sucht. Genau. Sehr schön. Cool. Ich danke dir sehr für das Gespräch. Es hat sehr viel Spaß gemacht und für deine ganzen Insights. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal war. Und genau, schön, dass du da warst. Vielen, vielen Dank.
00:47:41
Speaker
Danke dir. Bis dann. Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unserer Widowmakers Podcast Folge angekommen. Ich hoffe, sie hat euch gefallen. Lasst uns gerne Feedback da. Wir sind immer daran interessiert zu hören, was ihr denn von der Folge haltet, was ihr gerne anders haben möchtet, auch welche Gäste ihr vielleicht spannend findet, welche Gäste und Themen, worüber wir mal sprechen sollten. Und lasst uns, wenn euch dieser Podcast gefällt, sehr gerne ein paar Sternchen da auf der Podcast
00:48:10
Speaker
Podcast-Plattform eurer Wahl. Das hilft nämlich auch anderen, diesen Podcast besser zu finden. Und schön, dass ihr dabei wart. Und ich freue mich auf nächste Woche mit euch.