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#64 - Zukunftstreiber Prozess Automatisierung - mit Christoph Pacher

S1 E64 · VisualMakers
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401 Plays3 years ago

“Für was brauche ich den Begriff Citizen Development überhaupt? Ist das der richtige Begriff? Am Ende geht es darum, Fachbereiche zu enablen indem man ihnen die richtigen Werkzeuge zur Verfügung stellt, um Prozesse zu automatisieren und kleine Lösungen zu bauen”. 🪛

Christoph Pacher ist Host vom State of Process Automation Podcast, einer der Top Podcast für Digitale Transformation in DACH. Er spricht mit CEOs, CIOs, CTOs - kurz: Experten und Entscheidungsträger aus den verschiedensten Unternehmen über nachhaltige digitale Strategien. 🌱

Was das genau heißt und wie es denn jetzt tatsächlich um die Automatisierung von Prozessen in den Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz steht, darüber sprechen wir mit Christoph in dieser Episode. 

/// Links aus der Folge: 

Christoph's Linkedin: https://www.linkedin.com/in/pacherchristoph/

Podcast "State of Process Automation": https://linktr.ee/christophpacher

Link zur angesprochenen Folge: https://open.spotify.com/episode/6gfaECRnXalhQHkwEME31z?si=vUmOT1DKSOa7zFHUTvQf5w

///

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Recommended
Transcript

Einführung und Vorstellung des Gastes

00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich freue mich sehr, heute wieder einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen und zwar Christoph Pacher.

Themen des Podcasts von Christoph Pacher

00:00:18
Speaker
Christoph ist Host vom State of Process Automation Podcast, einem der Podcasts für digitale Transformation im deutschsprachigen Raum.
00:00:27
Speaker
Inzwischen 92 Folgen spricht er in seinem Podcast mit den Leuten, die die Digitalbranche wirklich bewegen. Und zwar vor allem im Thema Process Automation mit CTOs, mit CIOs, mit Head of Center of Excellence Leuten. Also Experten und Entscheidungsträgern aus den verschiedensten Unternehmen über nachhaltige digitale Strategien.

Tool der Woche: ZKAL

00:00:50
Speaker
Und was das genau ist, das wollen wir auch gleich in der Episode klären. Bevor wir loslegen, gibt's aber noch das Tool der Woche.
00:01:02
Speaker
Unser Tool der Woche ist dieses Mal ZKAL. ZKAL ist eine Calendly Alternative und die, die mir auf LinkedIn folgen, haben es wahrscheinlich schon mal mitbekommen. Ich habe darüber öfter schon mal berichtet. Eine kostenlose Alternative zu Calendly, wo ihr unbegrenzt Meetings aufsetzen könnt und unbegrenzt Meetingtypen vor allem aufsetzen könnt und eure quasi die Landingpages für die einzelnen Meetings
00:01:24
Speaker
sehr individualisieren könnt. Ich hab zum Beispiel für diesen Podcast, wenn ich Gäste einlade, einen eigenen Termin, der eigens eingerichtet ist, den ich dann verschicken kann. Man hat eine schöne Startseite. Ihr könnt Bilder hinzufügen, Videonachrichten hinzufügen. Und sehr viel individualisieren. Das Ganze findet ihr in den Show Notes, den Link dazu.

Christoph Pachters beruflicher Werdegang

00:01:45
Speaker
Und kann ich wirklich sehr empfehlen.
00:01:50
Speaker
Und ich freue mich sehr, dass er jetzt heute endlich bei uns im Podcast ist. Herzlich willkommen, Christoph. Hallo, Lili. Freut mich. Danke für die Einladung.
00:01:59
Speaker
Sehr, sehr gerne. Bevor wir ins ganze Thema Automation reinspringen. Also du bist ja aus der, nicht nur der Linked-in-Bubble, sondern auch aus der Automation-Szene ja tatsächlich wirklich nicht mehr wegzudenken. Unter anderem natürlich auch wegen deinem Podcast. Aber bevor wir darüber reden, lass uns erst mal einmal über dich reden. Wer bist du eigentlich, wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist und wie ist es auch zu deinem Podcast gekommen?
00:02:26
Speaker
Ja, ich gebe gerne einen kurzen Einblick. Man hat das alles vor 92 Wochen begonnen, also die Podcastreise. Und ein bisschen davor hat das ganze Thema Automation bei mir begonnen.
00:02:41
Speaker
Bei meinem vorherigen Arbeitgeber, kleiner IT-Dienstleister namens SmartCap, spezialisiert auf das Thema Prozessautomatisierung. Ganz genau gesagt haben wir, oder Sie machen natürlich diese Tätigkeit noch immer, Prozesse automatisiert. Genauer gesagt alle dokumentenbasierte Prozesse. Das heißt, wenn ein Dokument von außen in ein Unternehmen reinkommt, dass diese so dokumentautomatisiert verarbeitet werden. Diese haben wir automatisiert.
00:03:08
Speaker
Und im Zuge dieser Tätigkeit bin ich dann einfach draufgekommen, da ich jeden Tag mit unterschiedlichen Unternehmen gesprochen habe, dass es Unternehmen gibt, die entweder extrem weit rund um das Thema Prozessautomatisierung sind oder, zweite Seite, komplett überfordert. Ich habe mir dann die Frage gestellt, eigentlich wäre es spannend, so eine Plattform aufzubauen, wo man über die unterschiedlichen Perspektiven rund um Prozessautomatisierung
00:03:35
Speaker
besprechen kann. Und so ist quasi diese Idee zum Podcast entstanden.

Strategien zur Prozessverbesserung

00:03:39
Speaker
Der Podcast nennt sich State of Process Automation und dort mache ich genau das. Das heißt, ich spreche mit CEOs, CDOs, IT-Managern, Experten rund um das ganze Thema Prozessautomatisierung und für mich ist es wirklich wichtig,
00:03:54
Speaker
nicht irgendwie nur über eine Technologie oder ähnliches zu sprechen, sondern über komplette Strategien. Also das gesamte Bild, wie kann man im Prinzip ein Unternehmen durch bessere Prozesse besser für die Zukunft aufstellen, das ist so der Hintergedanke. Und ja, so hat sich eben der Podcast entwickelt. Mittlerweile, zu Beginn schon erwähnt, sind es 92 Folgen. Jede Woche geht eine Folge online und
00:04:19
Speaker
Die Zuhörerschaft wächst natürlich, aber das Wichtigste ist, die Gespräche und die Gesprächspartner sind so unterschiedlich, die Themen sind unterschiedlich und deswegen macht es natürlich Spaß, dieses Thema aus manchmal vielleicht ein bisschen polarisierender Perspektive zu besprechen, manchmal eine klassische Perspektive. So kam es eben zum ganzen Podcast.

Nachhaltige digitale Strategien

00:04:43
Speaker
Ja, super spannend. Auch deine Gäste sind ja wirklich so, so unterschiedlich aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es geht immer um digitale Strategien, vor allem um nachhaltige digitale Strategien. Was genau meinst du damit? Was ist deine Definition davon?
00:04:59
Speaker
Also wenn ich über nachhaltige digitale Strategien spreche, meine ich vor allem die Frage, wie kann man die aktuellen Ressourcen, die vorhanden sind, sei es jetzt personelle Ressourcen oder finanzielle Ressourcen, wie kann man diese Ressourcen so effizient wie möglich nutzen? Das ist die eine Seite. Und die zweite Seite ist,
00:05:18
Speaker
Wenn man über Strategien spricht, sollte man immer langfristig denken. Natürlich möchte man kurzfristig gute Ergebnisse erreichen, aber man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass man jetzt nichts umsetzen sollte, dass vielleicht zukünftig einen komplett auf die Füße wieder fällt. Deswegen immer der Gedanke,
00:05:36
Speaker
Wie kann ich meine Strategie so aufbauen oder wie kann ich Technologien so im Unternehmen implementieren, dass es mir nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig einen großen Mehrwert bringen kann? Das ist quasi mein Gedanke, wenn wir über nachhaltige digitale Strategien sprechen. Also damit meinst du auch mit eingeschlossen die menschliche Komponente. Also wie kriege ich es auch hin, dass meine Prozesse wirklich im Unternehmen auch ankommen und angenommen werden von den Mitarbeitern?
00:06:06
Speaker
Ganz genau. Am Ende geht es ja darum, von der Kundensicht, von der Mitarbeitersicht, von der Lieferantensicht aus zu denken, wie kann ich meine Prozesse innerhalb von einem Unternehmen besser machen? Weil am Ende hat der Prozess ein Ziel. Der Prozess sollte zum Beispiel einen Mehrwert für einen Kunden liefern, weil die Custom Experience einfach besser wird. Er bekommt zum Produkt vielleicht ein zusätzliches Service. Das Produkt wird schneller geliefert.
00:06:36
Speaker
Hinter dieser verschiedenen Dienstleistungen stecken natürlich unterschiedliche Prozesse und am Ende geht es darum, Mehrwert zu generieren. Wie schon erwähnt, Kunde, Lieferant, Mitarbeiter sind am Ende alles Menschen. Deswegen ist es extrem wichtig, den Menschen immer so ein bisschen im Zentrum zu haben.
00:06:57
Speaker
Ja, ja, total wichtige Komponente. Wer darüber übrigens noch ein bisschen mehr erfahren will, unsere, die Nummer gerade nicht im Kopf, aber eine unserer letzten Folgen mit Marti Kostmann, da haben wir uns über Change-Management unterhalten. Wer da nochmal nachhören will, was es denn eigentlich auch so für Herausforderungen im Change-Management und so gibt, hört da gerne nochmal rein, verlinken wir natürlich in den Show-Notes. Und das ist ja auch oft Thema in deinem Podcast.
00:07:25
Speaker
wo es, ja, du hast eben schon gesagt, wo du unglaublich viele Experten schon in diesen 92 Folgen hattest, CTOs, CIOs.

Wichtige Erkenntnisse aus den Podcast-Interviews

00:07:37
Speaker
Was waren denn, was sind denn so deine drei größten Learnings aus den ganzen Interviews? Die größten Learnings
00:07:46
Speaker
Es gab natürlich viele Learnings, aber versuchen wir es mal auf drei runterzubrechen. Das erste Learning wäre mal, dass man nicht beginnen sollte, von der Technologie auszudenken, sondern immer zuerst vom Prozess. Wie sieht der Prozess aus? Und im nächsten Schritt überlege ich mir dann, wie könnte ich diesen Prozess in einer neuen Technologie oder auch in einer bestehenden Technologie abbilden? Das war so ein Learning.
00:08:14
Speaker
Das zweite Learning, du hast eigentlich gerade schon die perfekte Empfehlung ausgesprochen zu einer alten Folge von euch über das Thema Change Management. Und das zweite Learning ist, egal mit welchen Unternehmen man spricht, großes Unternehmen, kleines Unternehmen, mittelgroßes Unternehmen, die größte Herausforderung bei der gesamten digitalen Transformation, bei Prozessautomatisierung, wenn wir das ein bisschen nischiger betrachten, bei
00:08:39
Speaker
Wie wird man datengetriebener im Unternehmen? Die größte Herausforderung ist immer das Thema Change. Wie schaffe ich es, meine Mitarbeiter in dieser ganzen Veränderung so mit einzubinden, dass sie ihre Ideen einbringen und am Ende überzeugt von denen sind, was jetzt neu ist? Das ist immer die größte Herausforderung.
00:09:00
Speaker
Und der dritte Punkt ist eigentlich extrem spannend. Man spricht immer über ähnliche Ziele, aber am Ende gibt es komplett unterschiedliche Wege, wie man zu diesem Ziel kommt.
00:09:14
Speaker
Wenn wir über Kostenreduktion sprechen, zum Beispiel, gibt es die Möglichkeit, ich optimiere meine Prozesse und automatisiere zum Beispiel meine Prozesse. Und wenn wir dann über die Automatisierung von Prozessen sprechen, gibt es zum Beispiel unterschiedlichste Technologien, die einen ähnlichen oder den gleichen Mehrwert liefern können. Es könnte sein, dass ich mit Low-Code, No-Code arbeite. Es könnte sein, dass ich eine komplette Mannschaft innerhalb von meinen Unternehmen habe, die eine eigene Software entwickelt.
00:09:44
Speaker
Es kann sein, dass ich mit einem IT-Dienstleister zusammenarbeite und der die Software entwickelt. Es kann sein, dass ich einfach eine Standardsoftware mir einkaufe und da gibt es eigentlich noch viel andere Wege oder Methoden, um genau die unterschiedlichen Ziele zu erreichen. Und das ist so extrem spannend, dass die Ziele ziemlich ähnlich sind, aber wie man dorthin kommt, komplett unterschiedlich.
00:10:09
Speaker
Ja total, super spannend. Hast du aus den Interviews mitnehmen können, kannst du das ungefähr zusammenfassen, wovon es abhängig ist, welchen Weg man eher einschlägt? Tatsächlich kann man das jetzt gar nicht so herunterbrechen, würde ich sagen, weil
00:10:29
Speaker
In erster Linie kommt es natürlich mal darauf an, welches Zielbild habe ich als Unternehmen. Aus diesem Zielbild leite ich dann eine Strategie ab und wenn dann intern bei diesen Unternehmen, zum Beispiel auf C-Level, darüber diskutiert wird, welche Strategie brauchen wir überhaupt für Unternehmen, um das weiter voranzutreiben, eigentlich wird da schon so ein bisschen das Fundament gelegt, in welche Richtung es am Ende gehen wird.
00:10:54
Speaker
bauen wir zum Beispiel unsere eigene IT-Abteilung weiter auf, kann es sein, dass bestehende Systeme weiterentwickelt werden.
00:11:02
Speaker
wenn es darum geht, ja, wir möchten tatsächlich unsere ganze On-Premise-Landschaft umschichten in die Cloud. Natürlich sieht dann die interne Organisation komplett anders aus, weil man vielleicht Ressourcen gar nicht mehr so braucht im Bereich der Wartung von der Software oder ähnliches, sondern man kann die Ressourcen vielleicht wieder komplett anders einsetzen, wie eben, ich baue vielleicht einen Center of Excellence auf und fokussiere mich in diesem Bereich auf die Automatisierung von Prozessen.
00:11:32
Speaker
Das heißt, ich würde sagen, da gibt es jetzt nicht eine Struktur oder ein Muster, was man erkennen kann, sondern das ist wirklich sehr individuell bezogen auf Unternehmensgröße.

Mitarbeiterentwicklung mit Low-Code-Tools

00:11:42
Speaker
Oft auch, wenn man auf unterschiedliche Branchen schaut, sieht man auch oft Gemeinsamkeiten, wie man so vorgeht, wie man vielleicht über die ganzen Veränderungen nachdenkt oder natürlich auch, welche Ideen man sich von der Konkurrenz
00:11:59
Speaker
ja, sagen wir, einholt oder abschaut. Das heißt, da gibt es wirklich dann unterschiedliche Perspektiven. Ja, ja, macht total Sinn. Und wenn du gerade sagst, auch wenn wir schon in der digitalen Transformation drin sind in vielen Unternehmen, du sagst gerade von On-Premise in die Cloud, von baue ich einen Center of Excellence auf, da hängt ja auch oft mit zusammen das Enablement von anderen Mitarbeitern. Das heißt, ich habe eine IT-Abteilung beispielsweise als Center of Excellence.
00:12:28
Speaker
und baue drum herum, ganz nach dem Motto Citizen Development, kleine Satellitenbereiche auf, wo ich Mitarbeiter befähige, ob durch Low- und No-Go-Tools in vielen Fällen, aber auch eben durch, vielleicht in manchen Fällen auch durch selbstgebaute Software, Mitarbeiter enable, diese Prozesse mitzugestalten. Und da sind wir natürlich beim Stichwort Citizen Development, ich hab's grad schon gesagt,
00:12:54
Speaker
Was ist das Thema für dich? Die, die den Podcast schon länger hören, wissen, dass ich nicht der größte Fan von dem Begriff bin. Wie siehst du das? Sind es zivile Entwickler, die wir da befähigen? Wie wird Tech und Software, Prozessautomatisierung, internes Tooling glaubst du in der Zukunft? Und vielleicht wohin entwickelt es sich ja auch jetzt schon in vielen Unternehmen? Wie wird das aussehen? Und ist Citizen Development der richtige Begriff?
00:13:24
Speaker
Also wenn wir über Citizen Development sprechen, müssen wir uns natürlich die Frage stellen, für was brauche ich diesen Begriff überhaupt. Das heißt, wenn ich jetzt im Unternehmen einfach diesen Begriff verwenden möchte, um die Mitarbeiter
00:13:43
Speaker
die Low-Code-No-Code-Dools zum Beispiel benutzen im Fachbereich, die so zu bezeichnen, würde ich mir die Frage stellen, ist das eigentlich der richtige Begriff? Weil am Ende geht es ja darum, dass Low- und No-Code-Werkzeuge sind.
00:13:57
Speaker
die einer Person oder einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin ermöglichen, kleine Prozesse zum Beispiel zu automatisieren oder eine kleine Lösung zu bauen. Und es geht ja eigentlich darum, dass wir den Fachbereichsmitarbeiter, der fachsbereichsspezifische Qualifikationen, Fähigkeiten, Expertise hat, dass wir denen einfach die Werkzeuge zur Verfügung stellen, dass er genau das machen kann. Prozesse automatisieren oder eine Lösung bauen.
00:14:27
Speaker
Und das heißt, ich würde ja den Mitarbeiter aus dem Fachbereich wieder so in eine kleine Kiste packen und sagen, du bist jetzt ein Citizen Developer. Aber eigentlich hat er ja schon jetzt einfach gesagt, eine genaue Position hat eine genaue Aufgabe, aber er bekommt einfach ein bisschen andere Werkzeuge. Das war die eine Perspektive. Die zweite Perspektive ist ja auch die Frage, wenn dieser Mitarbeiter jetzt diese Werkzeuge bekommt, wie viel Zeit
00:14:54
Speaker
soll und kann er denn investieren, um genau dieser Tätigkeit nachzugehen? Wenn er jetzt 40 Stunden in der Woche arbeitet, wird er dann 10 Stunden in der Woche vielleicht mit Low-Code-No-Code-Tools arbeiten? Wird er nur zwei Stunden arbeiten? Wird er nur sporadisch mit diesen Tools arbeiten? Ist es dann wirklich richtig, ihn als Citizen Developer zum Beispiel zu bezeichnen? Also ich würde das eher so sehen, dass man sagt,
00:15:20
Speaker
Da gibt es eine neue oder mittlerweile ist es gar nicht mehr neu, aber es gibt einfach neue Ansätze oder diese Technologien entwickeln sich natürlich weiter.
00:15:29
Speaker
Es gibt einige Vorteile, es gibt auch ein paar Nachteile oder einfach Dinge, die man kritisch betrachten muss. Aber am Ende geht es darum, dass ich einem Mitarbeiter neue, bessere Werkzeuge zur Verfügung stelle, dass er seinen Job besser machen kann. So würde ich das jetzt rein von der Bezeichnung einordnen. Aber für mich wäre mal spannend, du hast gesagt, du hältst auch nicht viel von diesem Begriff. Was ist denn deine Meinung dazu?
00:15:57
Speaker
Ja, ich bin tatsächlich genau auf deiner Seite. Ich finde auch, mit so einem Begriff Citizen Developer oder Citizen Development steckt man die Rolle Menschen, Personen auch direkt wieder in eine Schublade. Und ich glaube, dass die Begrifflichkeit ganz viel damit zu tun hat, auch wie sehr habe ich Lust darauf, so eine Rolle auszufüllen.
00:16:21
Speaker
Und Citizen Developer klingt halt erstmal für viele auch ein bisschen abschreckend, weil da ist eben das Wort Developer drin. Und wenn ich, wenn mein Ziel ist, auch Fachkräfte in meinen einzelnen Fachabteilungen zu enablen, diese Tools zu nutzen, dann ist Citizen Development auf jeden Fall der falsche Begriff. Weil die haben im Zweifelsfall gar kein Interesse daran, diese Rolle eben auszufüllen. Ich glaube, es gibt verschiedene Konzepte. Also einmal dieses, okay, man hat ein Center of Excellence und hat dann in jeder Fachabteilung
00:16:50
Speaker
Jemanden, das sind typischerweise auf die Power Excel Sheet User irgendwie früher gewesen oder immer noch, die sehr affin für NoCo Technologien sind, die da auch Spaß dran haben, weil natürlich braucht man ein gewisses logisches Verständnis, man hat, man braucht ein bisschen
00:17:05
Speaker
Lust darauf, Prozesse zu optimieren, sich anzugucken und eben zu automatisieren und Lust eben auch auf dieses Tooling, was ja schon bald irgendwann technisch werden kann, auch wenn es am Anfang sehr einfach ist, eben mit diesen visuellen Programmierungstools sich zurechtzufinden. Und ich glaube, dass es die gibt, die sehr viel Zeit darauf verwenden können, in ihren Abteilungen eben einen
00:17:29
Speaker
also Prozesse zu optimieren, LawCode und NorCode unterzubringen, eben Citizen Development zu betreiben.
00:17:36
Speaker
Aber das Ziel kann ja auch sein, dass jeder aus dieser Abteilung, jeder und jeder, die die Fähigkeit hat, darüber nachzudenken, von was könnte ich denn automatisieren? Was ist denn ein guter Prozess? Und ich glaube, wenn man Grundwissen hat, über welche Tools gibt es, welche Möglichkeiten gibt es und so eben vielleicht auch die Möglichkeit habe, mich auch vielleicht nur zwei Stunden pro Monat mit solchen Tools zu beschäftigen,
00:18:02
Speaker
Das ist ja nicht unbedingt Citizen Development, sondern da kommt eben, wie du sagst, neue Werkzeuge, neue Tools, auch neue Aufgaben auf so eine Rolle hinzu. Und ich glaube, das verändert einfach ein Unternehmen, ein Team, Rollen im Generellen. Also ich glaube, in vielen Unternehmen ist das ja schon der Fall, aber ich glaube, in fünf bis zehn Jahren
00:18:25
Speaker
werden alle Teams und Abteilungen, werden in gewisser Weise No-Core-Tools benutzen, in einer anderen Weise und sehr viel digitaler sein, als sie es sowieso jetzt schon sind.
00:18:37
Speaker
Definitiv, also man sollte sich da halt die Frage stellen, wann verwende ich den Begriff, für was brauche ich den Begriff überhaupt und wie bin ich da intern genau aufgestellt? Weil, so wie du sagst, wenn ich sage, ich habe einen Send-off-Excellence, da sind Entwickler drinnen, die können natürlich, vielleicht sind das RPA-Entwickler, vielleicht sind das Low-Code-Entwickler, vielleicht sind das normale Software-Entwickler und auf der anderen Seite habe ich dann den Fachbereich. Es kann aber auch sein, dass ich sage, okay, ich möchte
00:19:06
Speaker
eine Person, einen Key User oder einen Citizen Developer vielleicht innerhalb von einem Fachbereich dazu ausbilden, dass der extrem gut mit diesen Tools arbeiten kann und dass der eigentlich, wenn er natürlich auch bereit dafür ist,
00:19:21
Speaker
dass der nicht mehr seinen eigentlichen Job nachgeht, sondern sich mehr darauf fokussiert, die Ideen vom Fachbereich einzuholen und diese dann selbst zu automatisieren, bis zu einem gewissen Punkt zum Beispiel. Und dann geht es weiter an das Center of Excellence und dieses macht zum Beispiel dann den finalen Check, ob eh alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten worden sind, ob der Prozess, so wie er automatisiert worden ist, wirklich live gehen kann.
00:19:47
Speaker
übernimmt dann auch die zukünftige Wartung, kann auch ein Ansatz natürlich sein. Ja, definitiv. Du hast eben schon angesprochen, es gibt natürlich immer Vor- und Nachteile bei den jeweiligen Konzepten. Was würdest du sagen, sind so die größten Vor- und Nachteile vom Einsatz von beispielsweise Low- und Local-Tools in einer Form von Citizen-Development-Strategie?
00:20:13
Speaker
Die Vorteile von No Code sind natürlich, wir haben es vorher schon angesprochen, dass man einen Mitarbeiter, das kann jetzt ein Mitarbeiter aus dem Fachbereich sein, das kann aber auch ein Softwareentwickler sein, der bekommt einfach Tools zur Verfügung gestellt, um Prozesse zum Beispiel zu automatisieren. Das können kleine Tasks sein, das könnte aber auch ein bisschen komplexere Prozesse sein, das kann ein Standardprozess sein, das kann ein individueller Prozess sein.
00:20:42
Speaker
Man bekommt einfach Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um besser arbeiten zu können, um schneller arbeiten zu können. Das heißt, auf der einen Seite steigert man natürlich dann einfach die oder reduziert die Zeit von der Entwicklung bis zur Produktivsetzung. Das ist der eine Punkt. Das gibt eine Produktivitätssteigerung. Der zweite Punkt kann natürlich sein, dass generell die Qualität von der Automatisierung der Prozesse erhöht wird, weil ich habe ein extrem gutes Tool.
00:21:13
Speaker
dass mir dabei hilft, meinen Prozess zu automatisieren. Das heißt, das Tool hat einen gewissen Standard. Das wird weiterentwickelt. Das wird gewartet vom Softwarehersteller. Es gibt vielleicht auch eine komplette Schulungsplattform um diesen Softwareanbieterhersteller herum. Das heißt, wenn ich einen Entwickler intern habe, wenn ich einen Fachbereichsmitarbeiter habe, kann der sich dort vielleicht einfach einloggen und kann sich selbst gewisse Tätigkeiten, gewisse
00:21:43
Speaker
Prozessautomatisierungsherangehensweisen kann er sich schon aneignen und ich ermögliche es dann einfach meinen Mitarbeitern, dass sie extrem schnell eingearbeitet sind in diesem Tool. Das wären so jetzt mal ein paar Vorteile. Es gibt natürlich noch weitere, aber lass uns mal jetzt über Nachteile sprechen.
00:22:00
Speaker
Eigentlich beim Thema Nachteile gibt es oft zwei verschiedene Meinungen. Die einen sagen eben, ja, okay, Low-Code, No-Code führt eigentlich immer zu Shutdown-Idee. Low-Code, No-Code ist eigentlich nur für Standardprozesse und man kann jetzt keine individuellen Prozesse vielleicht automatisieren. Aber lass uns mal das wirklich eben neutral betrachten.
00:22:23
Speaker
Nachteil wäre tatsächlich, dass das Shutton-ID entstehen könnte. Also es werden Prozesse automatisiert, wo zum Beispiel keiner einen Überblick hat, was eigentlich automatisiert worden ist oder von wem es automatisiert worden ist oder welche Daten vielleicht in diesen Prozess reinfließen, wie mit diesen Daten umgegangen wird. Es passiert einfach der Aufbau von einer Shutton-ID. Das ist der eine Punkt. Aber die Frage,
00:22:49
Speaker
sollte man sich eigentlich stellen, wenn diese Shuttle-ID entstehen sollte, warum entsteht die denn? Und meistens ist es ja so, dass die Mitarbeiter zu Tools greifen, wenn die ID oder das Send of Excellence
00:23:05
Speaker
nicht nachkommt, sprich es gibt einen großen Bedarf in den Fachbereichen, die brauchen zum Beispiel neues Dashboard. Die brauchen Unterstützung, weil der Customer, die Anfragen vom Kunden sind extrem raufgegangen und es kommen immer wieder dieselben Fragen rein und sie kommen aber nicht mehr mit der Bearbeitung der ganzen Anfragen hinterher und deswegen haben sie zum Beispiel beim
00:23:28
Speaker
bei der ABD-Abteilung oder beim Center of Excellence angefragt, könnt ihr nicht diesen einfachen Prozess automatisieren. Und es dauert drei, vier, fünf, sechs, sieben Monate, dass dieser Prozess automatisiert wird. Und dann möchten die Mitarbeiter aus dem Fachbereich natürlich schneller handeln, weil sie brauchen jetzt eine Lösung. Und die Frage ist, wie komme ich zu dieser Lösung? Und genau da wird eben dann oft zu dem Tool gegriffen, das man vielleicht kennt, das man vielleicht sogar privat genutzt hat.
00:23:58
Speaker
Vielleicht bastelt man sich aus zwei verschiedenen Tools irgendwie eine Notlösung zusammen und am Ende passiert genau das. Es entsteht eine Schattenidee. Keiner hat einen Überblick. Keiner weiß, was passiert. Der Mitarbeiter geht vielleicht sogar und dann weiß gar keiner mehr, was da eigentlich passiert. Das heißt, man sollte sich eigentlich die Frage stellen, warum kommt es zustande und wie kann ich es vermeiden, dass es zustande kommt? Das heißt, wenn wir über Nachteile sprechen, sprechen wir meistens eher über
00:24:26
Speaker
welche besseren Ansätze gibt es, um diese Nachteile zu vermeiden? Und ein Ansatz wäre natürlich zu überlegen, wie kann ich intern Prozesse aufbauen, um
00:24:38
Speaker
es zu ermöglichen, dass die Fachbereiche, z.B. bleiben wir beim Center of Excellence, mit diesem Center optimal zusammenarbeiten. Welche Schritte sollen die Fachbereichsmitarbeiter abwickeln und welche Schritte werden dann vom Center of Excellence übernommen? Das kann sein, dass dieser Prozess eben ganz genau definiert wird. Um Beispiel, die Idee bringt der Mitarbeiter aus dem Fachbereich ein. Dann wird sie das erste Mal z.B. mit dem Center of Excellence diskutiert
00:25:05
Speaker
Ist das überhaupt ein Prozess, den wir automatisieren können? Das heißt, die Mitarbeiter aus dem Center of Excellence geben, basierend auf ihrer Erfahrung, auf ihrer Expertise, schon mal ein Feedback ab. Ja, das wäre ein guter Prozess, um ihn automatisieren zu können. Und basierend auf verschiedenen KPIs ist es auch ein Prozess,
00:25:27
Speaker
wo wir uns leisten können, den zu automatisieren. Es macht am Ende Sinn und wir sehen auch vielleicht einen positiven Return of Investment. Wir sehen vielleicht eine Qualitätssteigerung oder ähnliches. Es werden verschiedene KPIs erreicht, wenn wir diesen Prozess automatisieren. Der zweite Punkt ist, jetzt haben wir die Idee, sie ist bewertet, dass sie eben gut ist. Dann wäre es wichtig, wer macht die Dokumentation vom bestehenden Prozess zum Beispiel?
00:25:52
Speaker
Oder wenn wir gar nicht über den bestehenden Prozess reden, wie überlegen wir uns den Sollprozess und denken vielleicht gar nicht drüber nach, was haben wir aktuell für einen Prozess, sondern wir überlegen uns einfach, was ist das Ziel vom Prozess und denken uns dann einen neuen aus. Macht das nur der Fachbereich? Macht das der Fachbereich gemeinsam mit dem Send of Excellence? Das heißt, das gilt es auch genau zu definieren.
00:26:15
Speaker
Jetzt haben wir den Prozess definiert, dann ist natürlich eben die Frage, wer automatisiert den Prozess. Jetzt haben wir über Low-Code, No-Code gesprochen. Das kann natürlich sein, dass es ein einfacher Prozess ist und dass dieser Prozess eigentlich nur eine Abteilung zum Beispiel betrifft.
00:26:33
Speaker
Es ist jetzt kein Prozess, der über viele Abteilungen hinweg ragt, sondern dieser Prozess betrifft nur eine Abteilung. Dann könnte es natürlich Sinn machen, dass diese Abteilung, bleiben wir zum Beispiel in der Finanzabteilung, dass die Finanzabteilung diesen Prozess automatisiert. Jetzt ist der Prozess automatisiert, dann ist die Frage natürlich, dürfen die Mitarbeiter aus dem Fachbereich diesen Prozess, wenn er automatisiert ist,
00:27:01
Speaker
direkt live schalten, darf er produktiv gehen oder muss noch mal ein Mitarbeiter Außencenter of Excellence drüber schauen. Das eben aufgrund einer Checkliste zum Beispiel, welche Qualitäts
00:27:16
Speaker
Bestimmungen, Anforderungen, Sicherheitsbestimmungen haben wir intern und dass das zum Beispiel nochmal alle Schritt für Schritt abgehakt wird und erst wenn das zum Beispiel erfolgt ist, darf der Prozess vielleicht produktiv gesetzt werden. Das könnte eine Möglichkeit sein oder es kann natürlich auch sein, der Fachbereich hat alles dokumentiert, das Send of Excellence übernimmt, automatisiert den Prozess, checkt natürlich auch da nochmal alles durch und wenn er dann produktiv ist, übernimmt das Send of Excellence zum Beispiel die weitere Wartung
00:27:46
Speaker
könnte auch eine Herangehensweise sein. Ja, ich finde es generell sehr spannend, wie viele verschiedene Methoden es gibt, so ein Konzept aufzustellen für, okay, wie nutze ich denn entweder solche Tools oder wie leverage ich quasi die Arbeit, die Prozesse auf mehrere Menschen, die vielleicht auch
00:28:07
Speaker
auch außerhalb des Centers of Excellence liegen. Und aus unserer Erfahrung hat das ganz viel mit Unternehmenskultur auch zu tun, wie weit ich diesen Rahmen setze von, okay, wie viel, ich nenne das immer gerne Sandbox oder Safe Space oder so, diesen Rahmen, den man setzt für, okay, das sind die Strukturen, in denen ich arbeite, beispielsweise Vorgaben zu, welche Tools darf ich nutzen, wer hat sowas vor, also Zugriffsrechte generell, was sind die Anforderungen an Tools, die ich benutzen kann.
00:28:38
Speaker
und wie viel davon der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin selber entscheiden darf und wie viel vom Center of Excellence vorgegeben ist. Und da ist ja ein sehr breiter Spielraum, der eben auch super individuell für jedes Unternehmen sein kann und wo man eben selber rauswenden muss, okay, wie groß ist mein Unternehmen, wie viel Sicherheit brauche ich und auch gerade sicherheitskritische Prozesse sollten vielleicht eher bei einem Center of Excellence liegen. Aber das wirklich auch für jede, ich glaube, das ist was, was jedes Unternehmen in
00:29:06
Speaker
jetzt gerade und in Zukunft auch immer weiter herausfindet, wo was für welches Team gilt und wo mehr Kreativität gefragt ist, mehr ausprobieren, wo auch eben mehr schiefgehen kann und darf. Und wo ich eben sehr kritische Prozesse eben auch sehr vorgegeben setzen muss. Was braucht es denn jetzt, um erfolgreich eine Digitalstrategie aufzubauen oder durchzusetzen?
00:29:36
Speaker
Ja, erstmal braucht es generell eine Strategie. Das heißt, der erste Punkt ist natürlich, eine Digitalstrategie muss immer abgeleitet von der Unternehmensstrategie sein. Wir haben vorher schon darüber gesprochen, wir gehen davon aus, dass ein Unternehmen ein ganz klares Zielbild hat. Wo möchten wir in den nächsten Jahren überhaupt hin? Von diesem Zielbild ist es dann natürlich auch wichtig, abzuleiten, welche strategischen Ziele
00:30:05
Speaker
führen dazu, dass wir dieses Bild eben erreichen. Wenn wir über diese strategischen Ziele sprechen, ist es natürlich mal das absolute Fundament, dass das gesamte C-Level auch einstimmig für diese Strategie ist. Das heißt, dass es da keine Unterschiede gibt oder andere Einstellungen, sondern dass alle eben ein klares Commitment haben und sagen, ja, das sind unsere Ziele und da glauben wir dran.
00:30:33
Speaker
Kannst du ein Beispiel nennen für die Zuhörer, die sich gerade fragen, okay, Digitalstrategie, wie definiere ich die denn? Kannst du ein, zwei Beispiele geben für Ziele einer Digitalstrategie? Es kann zum Beispiel sein, dass man sagt, man hat aktuell einen Shop, der ist noch gar nicht online und ein Strategiebild ist, dass wir im nächsten Jahr einen Online-Shop haben und
00:31:01
Speaker
Das Ziel ist es natürlich, zum Beispiel mehr Umsatz zu machen. Das Ziel ist es, wenn wir den Shop online haben, eine gute Customer Experience zu bieten, dass die Kunden, die vielleicht davor offline eingekauft haben und jetzt aber online einkaufen, dass die auch bei uns online bleiben langfristig. Das könnten zum Beispiel so zwei Beispiele sein, die, glaube ich, ganz, ganz gut greifbar sind. Es kann natürlich auch in eine andere Richtung gehen, dass man sagt, ja, okay, gut, wir müssen Kosten reduzieren. Und die Frage ist dann,
00:31:29
Speaker
Wie können wir von diesem Ziel ableiten, was uns die Digitalisierung, die Automatisierung von Prozessen oder Ähnliches oder einfach generell, wir sehen Technologien zum Beispiel, wie können diese Punkte uns dabei unterstützen, genau dieses Ziel zu erreichen? Das kann eben sein, ja.
00:31:48
Speaker
Im Customer Support haben wir täglich so viele Anfragen und eigentlich müssen wir mal die Prozesse analysieren, ob wir da nicht Dinge optimieren können oder automatisieren können, um Kosten einzusparen. Das wären so drei Beispiele.
00:32:04
Speaker
Ja, macht total Sinn. Gerade das Customer Support Beispiel finde ich auch immer sehr, sehr bezeichnend, wie viel davon eigentlich automatisiert werden kann und wie, wenn man den Kunden eine sehr sinnvolle, einfache Customer Journey bietet, wie viel davon eigentlich dann wegfällt in einem Customer Support. Ja. Dann sind wir stehen geblieben beim Thema, ich habe jetzt ein einstimmiges Commitment vom gesamten C-Level. Ja. Dann ist es natürlich
00:32:33
Speaker
extrem, extrem wichtig, dass man sagt, okay, ich habe ein Ziel und was sind denn überhaupt aktuell die Herausforderungen, die uns davon abhalten, dieses Ziel zu erreichen. Das heißt, klassisch macht man normal eine Gap-Analyse oder ähnliches, um mal genau zu identifizieren, was sind unsere aktuellen Herausforderungen. Von diesen Herausforderungen kann man dann natürlich mal ableiten, welche Technologien könnten uns helfen, genau diese Herausforderungen aufzulösen.
00:33:02
Speaker
Sprich, wenn die Herausforderungen aufgelöst sind, sind wir wieder beim Ziel angekommen. Und wenn wir wissen, was unsere Probleme sind, wie wir diese Probleme lösen können, können wir natürlich darüber nachdenken, wie müssen die einzelnen Projekte aufgebaut sein, um genau diese verschiedenen Meilensteine zu erreichen. Das heißt, man hat die Herausforderungen analysiert, man hat analysiert, wie man die Probleme lösen könnte. Daraus ableiten kann man dann
00:33:28
Speaker
Welche Meilensteine brauchen wir? Wenn wir jetzt davon reden, was sollen wir am Ende von 2023 zum Beispiel erreichen, kann man ja ableiten, welche Projekte brauchen wir? In welchem Abstand? Sprich, welche Meilensteine sollten wir definieren auf diesem Weg in den nächsten zwölf Monaten zum Beispiel?
00:33:46
Speaker
Und wenn wir über diese Projekte sprechen, können wir es dann natürlich wieder genauer herunterbrechen. Wie muss dieses Projekt aufgebaut sein? Was ist das genaue Ziel von einem Projekt? Wie lange soll das Projekt dauern? Wie soll die Zusammenarbeit innerhalb von einem Projekt ablaufen? Welche Personen brauchen wir überhaupt für dieses Projekt? Brauchen wir den Fachbereich? Wenn ja, wie viele Personen aus dem Fachbereich benötigen wir?
00:34:12
Speaker
Brauchen wir nur einen Fachbereich? Brauchen wir mehrere Fachbereiche, weil es eben über Unternehmens- oder Fachbereichsgrenzen hinausgeht? Das ist ein Prozess, der vielleicht anfängt beim Einkauf bis hingeht zum Verkauf. Wie viele Mitarbeiter brauchen wir davon? Welche Ressourcen brauchen wir von einer Send-off-Excellence, von der IT-Abteilung, dass das eben genau definiert wird, welche Ressourcen brauchen wir? Welche finanziellen Ressourcen haben wir natürlich auch, um dieses Projekt umzusetzen?
00:34:43
Speaker
Noch wichtiger ist dieses eine Projekt. Wie messen wir überhaupt am Ende, dass wir das Projekt erfolgreich umgesetzt haben? Das heißt, welche KPIs gibt es da, um den Erfolg dieses Projektes messen zu können? Und dann geht es um die Umsetzung.
00:35:03
Speaker
Ja, und inzufügen würde ich vielleicht noch Kommunikation. Also da auch immer Leute mitzunehmen, daran zu denken, dass es ein Prozess für alle ist und ja, alle eben mit auf diese Reise zu nehmen. Genau. Was sind denn dabei, wenn wir jetzt schon bei Kommunikation sind, vielleicht auch die größten Fehler, die man bei der Einführung von einer Digitalstrategie machen kann? Ja, der größte Fehler wäre mal, dass man
00:35:32
Speaker
gar nicht vernünftig reduziert, nicht reduziert, sondern kommuniziert. Das heißt,
00:35:39
Speaker
Man möchte was umsetzen, man setzt es um und am Ende sagt man, ja, das haben wir umgesetzt und damit müsst ihr jetzt leben. Das ist definitiv die falsche Rangensweise. Am Ende kann man es aber eigentlich sehr, sehr einfach gestalten. Das heißt, man sagt, okay, was haben wir überhaupt vor? Wenn wir uns jetzt noch mal zurück erinnern, was wir gerade besprochen haben. Es gibt eine klare Strategie, es gibt Herausforderungen, es gibt Lösungsansätze. Und dann sollte man natürlich auch mit den Mitarbeitern darüber sprechen und diese einbinden, wie
00:36:09
Speaker
können wir eure Ideen, eure Herausforderungen in diese gesamte Strategie einbetten. Das heißt, bleiben wir mal zum Beispiel in einer Fachabteilung im Finanzbereich. Die Finanzabteilung hat jede Woche extrem große Herausforderungen, weil sie diese Rechnungen, die von unterschiedlichen Lieferanten immer wieder reinkommen, noch immer manuell abtippen. Dann könnte man diese Ideen mal einsammeln und darüber sprechen, welche Möglichkeiten könnte es geben, diesen Prozess zu optimieren.
00:36:39
Speaker
Und der Punkt ist, was entsteht, wenn man die Mitarbeiter von Beginn an in das gesamte Vorhaben einbettet, ist es natürlich, dass man die Ideen einbringt und man ist quasi ein Teil von diesem gesamten Projekt.
00:36:54
Speaker
Und wenn man dieses Projekt mitgestaltet, ist man am Ende auch stolz auf dieses Projekt, dass man eben ein Teil davon war, wenn es erfolgreich geworden ist. Und wenn man stolz drauf ist, dann setzt man auch die zukünftigen Sachen, Dinge, neue Prozesse, neue Software, was man dann eben noch in diesem Alltag hat.
00:37:14
Speaker
setzt man natürlich auch gern um oder wendet oder benutzt sie einfach gerne, weil man war ja ein Teil von diesem gesamten Projekt. Und deswegen ist es eigentlich immer das Fundament, dass man sagt, ich hole die Ideen ein von den Fachbereichen, ich entwickle mit den Fachbereichen gemeinsam neue Lösungsansätze und dann setze ich es je nachdem, wie intern dann die Struktur ist, setze ich diese neuen Ideen einfach um.
00:37:41
Speaker
Ja, und da würde ich auch noch hinzufügen, ich nenne das gerne den Nachbrenneneffekt, den sowas hat, wenn ich von Anfang an MitarbeiterInnen mitnehme und auch zu verstehen gebe, egal ob ich das mit No oder Low-Code mache oder eben selber umsetze in einem Center of Excellence, was es für Möglichkeiten überhaupt gibt. Also, dass das gesamte Unternehmen in so einen Denkprozess kommt von, ah, das ist möglich und das könnte ich beispielsweise automatisieren und das dadurch auch ganz neue Ideen sprudeln.
00:38:11
Speaker
Wenn eine IT-Abteilung zum Beispiel es immer für sich selber macht, einfach und Dinge umsetzt und Ideen umsetzt und dann sagt, ja, hier, fertig, dann entsteht natürlich neben der Gefahr, dass sich alle nicht mitgenommen fühlen und so, aber auch dieser Lack of Knowledge von, okay, dann bleibt die Idee halt auch immer nur entweder in der IT-Abteilung oder die Fachabteilung wissen auch gar nicht, was man denn überhaupt optimisieren kann und dadurch fällt unglaublich viel Potenzial weg.
00:38:41
Speaker
Das ist definitiv ein Punkt, den kann man bei vielen Unternehmen beobachten. Das heißt, es gibt so zwei Unternehmen, wenn man es mal in zwei Schubladen stecken möchte. Die einen Unternehmen, die machen zum Beispiel einen Proof of Concept, haben dann vielleicht sogar Erfolg mit diesem Proof of Concept. Aber am Ende stellen sie sich dann die Frage, wenn wir beim Thema Prozessautomatisierung zum Beispiel bleiben, wie kann ich das Thema jetzt intern skalieren? Es gibt keine Ideen.
00:39:08
Speaker
welche Prozesse man noch automatisieren könnte. Die Mitarbeiter wissen nicht mal, dass ein POC umgesetzt worden ist. Die Entwickler oder das Center of Excellence hat keinen direkten Draht zu den Mitarbeitern aus dem Fachbereich, wissen auch nicht, wie sie das Thema ansprechen sollen, um da noch weitere Ideen einzuholen.
00:39:29
Speaker
die bleiben natürlich meistens bei diesen ersten Proof of Concept hängen oder sie kommen extrem, extrem langsam voran und am Ende sehen sie nie diese Ergebnisse, die sie eigentlich gerne haben möchten. Das sind so die erste Schublade. Die zweite Schublade sind dann die Unternehmen, die ich für mich einfach, ich habe den Begriff gefunden, Automation oder Process Automation Flywheel, weil am Ende stellt man sich die Frage, wie kann man eben das so
00:39:58
Speaker
antauchen, wie man in Österreich sagt, also dieses Schwungrad auf Deutsch, dieses Flywheel, wie kann man das so antauchen, dass es selber immer schneller wird und das innerhalb von Unternehmen über Prozessautomatisierung nachgedacht wird. Und das wäre eben zum Beispiel, wenn man sagt, okay, man informiert mal die aktuellen Mitarbeiter, was hat man vor, holt dort Ideen ein
00:40:20
Speaker
Und man hatte zum Beispiel 20 Ideen. Davon setzt man am Anfang mal zum Beispiel drei um und dann präsentiert man diese Ergebnisse wieder dem Fachbereich. Und dann entsteht natürlich genau das, was du angesprochen hast, dass man sieht auf einmal, ich habe jetzt diesen Prozess vorgeschlagen, ich habe diese Idee eingebracht und ich habe zum Beispiel jede Woche eine Stunde diese ganzen Rechnungen abdippen müssen.
00:40:46
Speaker
Jetzt erspare ich mir jede Woche eine Stunde und am Ende bekomme ich aber trotzdem die Daten, die ich eigentlich eingegeben habe, bekomme ich perfekt in meine, was auch immer für eine Maske ausgefüllt und ich kann genau dort weitermachen, wo ich eigentlich weitermachen möchte. Das heißt, ich bekomme
00:41:04
Speaker
das Gefühl, dass was passiert ist. Und wenn das geschehen ist, dann fange ich an nachzudenken. Dann denke ich darüber nach, okay, jetzt habe ich da eine Idee eingebracht, das erspart mir Zeit. Gibt es da vielleicht noch andere Prozesse, die mich persönlich eigentlich stören, die extrem mühselig, aufwendig sind und mir eigentlich nur Zeit kosten? Okay,
00:41:25
Speaker
Ich glaube, da habe ich noch einen Prozess und schlage den mal vor. Und was dadurch passiert ist eben, ich habe einen Prozess oder eine Idee eingeholt. Ich habe den Prozess automatisiert, Ergebnisse produziert. Durch diese Ergebnisse werden weitere Ideen entstehen. Durch die weiteren Ideen hat das Center of Excellence oder die Ideeabteilung immer genügend Ideen,
00:41:45
Speaker
um weitere Prozesse zu automatisieren oder um Prozesse einfach zu priorisieren. Was möchten wir überhaupt automatisieren? Und es entsteht genau diese Aufwärtsspirale, dass man sagt,
00:41:57
Speaker
Ich produziere laufend Ergebnisse. Der Fachbereich sieht oder spürt, dass wir Ergebnisse produzieren. Und am Ende habe ich das Center of Excellence, das fast schon in Ideen untergeht und weiß, okay, welche Priorisierung muss ich da eigentlich vornehmen, um die nächsten Projekte umzusetzen und weniger darum, okay, wo bekomme ich da die nächste Idee her, um vielleicht den nächsten Prozess zu automatisieren. Das heißt, es ist extrem wichtig, da
00:42:26
Speaker
dieses Schwungrad einfach mal anzutauchen, weil am Ende schafft man es nur so, auch schnell genug gute Ergebnisse zu produzieren.
00:42:37
Speaker
Ja, natürlich auch ein sehr, sehr schönes Bild mit dem Schwung, das gefällt mir sehr, sehr gut. Bevor wir leider schon fast zum Ende kommen, habe ich noch ein paar Fragen für dich. Und zwar einmal aus den 92 Podcast-Folgen, mit denen du, wo du so viele Interviewgäste hattest, gibt es da eine Story, die dich besonders begeistert oder die dir besonders hängen geblieben ist?
00:43:04
Speaker
Es gibt natürlich viele unterschiedliche Geschichten, aber ich möchte mal eine rausnehmen und eigentlich passt die genau zu diesem Thema, was ich gerade beschrieben habe. Und zwar habe ich mit dem Carsten Langhammer gesprochen, der ist Head of Send-off Excellence bei einer Versicherung in Deutschland. Und die haben zu Beginn ihrer Prozessautomatisierungsreise eine digitale Safari gemacht.
00:43:29
Speaker
Und ich finde einfach diese Wortwahl, wie sie dieses Vorhaben definiert haben, was sie da auch gemacht haben, einfach extrem cool. Weil eine Safari, egal ob man jetzt weiß, was auf einen zukommt oder eben nicht, man weiß ungefähr, was eine Safari ist. Man weiß, okay, das wird ein Abenteuer. Man entdeckt vielleicht neue Dinge. Man kennt sich vielleicht noch nicht aus. Es ist so ein kleines Abenteuer eben.
00:43:56
Speaker
Und die haben das eben so verpackt, dass es eine digitale Safari ist. Das heißt, es geht darum, in einem Format die Mitarbeiter von der Versicherung
00:44:05
Speaker
einzubinden und die Ideen vom Management, vom Center of Excellence vorzustellen, was haben wir da vor und was kommt vielleicht auf euch zu. Und sie haben eben, ich glaube es waren 2000 Mitarbeiter oder so um den Dreh, haben sie innerhalb von fünf Tagen durch diese ganze digitale Safari durchgeführt, unterschiedliche Ideen vorgestellt
00:44:27
Speaker
Und am Ende hatten sie, ich glaube, so um die 50, 70 Ideen von den einzelnen Mitarbeitern gesammelt und haben auch live zum Beispiel her gezeigt, dass es greifbar ist, haben gesagt, wir haben da schon ein, zwei Prozesse automatisiert und schicke jetzt mal eine E-Mail live in diesem Vortrag an
00:44:47
Speaker
rechnung.versicherung.com oder so. Dann hat der Mitarbeiter, der vielleicht eher skeptisch war, hat eine E-Mail geschickt an diese E-Mail-Adresse und hat dann live am Bildschirm gesehen, was passiert da genau. Und das war zum Beispiel ein Beispiel von RPA, wo dieser Roboter dann diese E-Mail bearbeitet hat oder weitergeleitet hat, Sachen vielleicht extrahiert hat. Und so haben sie natürlich von Beginn an schon einfach ein gutes Gefühl bekommen. Was kommt auf mich zu?
00:45:15
Speaker
Und welche Ideen könnte ich einbringen? Ideen sind eingebracht worden. 70 oder 50 Ideen sind innerhalb von fünf Tagen gesammelt worden. Und am Ende hat man eben dazu beigetragen, dass die Mitarbeiter von Beginn an in diesen gesamten Vorhaben mit eingebunden waren. Und auch eben die skeptischen Mitarbeiter, dass die ein Gefühl bekommen haben, was da eigentlich so auf die Mitarbeiter zukommen wird.
00:45:41
Speaker
Ja, das ist total cool. Wer da noch mal reinhören will, übrigens, wir verlinken die Folge natürlich in den Show Notes. Dann könnt ihr direkt zu Christophs Podcast drüber springen. Hört sich sehr, sehr, sehr cool an. Ich hab tatsächlich früher auch, als ich in die Start-up-Welt gekommen bin, war mein erstes Projekt auch die Start-up-Safari tatsächlich, wo es auch genau beim Naming um das Gleiche ging, um Entdecken, die Start-ups in deiner Stadt entdecken und so was. Und sehr schön, so was auch so eine spielerische Weise zu benennen.
00:46:11
Speaker
Nutzt du denn Prozessautomatisierung in deinem Alltag oder welche Prozesse automatisierst du? In meinem Alltag tatsächlich, also wenn ich mit Kunden spreche natürlich, jetzt in meinem täglichen Gebrauch im kleinen Bereich ja. Also das fängt an, wenn wir so ein typisches Beispiel hernehmen von
00:46:33
Speaker
Wie ich Termine ausmache, dass man sagt, man hat ein Tool, was aber eben extrem aufwendig sein kann, wenn man da drei, vier Personen involviert hat, um einen Termin zu fixieren, kann eine kleine Automatisierung schon extrem hilfreich sein, indem man ein Tool hat, wo jeder einfach mit einem Klick sieht, welche Zeitfenster sind frei.
00:46:54
Speaker
Er kann sich das Zeitfenster nehmen oder buchen, was er gerne haben möchte und hat sofort automatisiert den Termin im Kalender, hat vielleicht den Link zu dem Tool, welches wir im Termin verwenden werden, schon in der Einladung drinnen, hat vielleicht eine kurze Agenda oder ähnliches schon drinnen. Das ist so eine kleine Automatisierung zum Beispiel, die den Tag extrem erleichtert. Welche Tools nutzt du dafür und welche Tools nutzt du sonst noch so?
00:47:23
Speaker
Da nutze ich tatsächlich Calendly. Aber ich habe tatsächlich bei dir gesehen, dass du, glaube ich, ein besseres Tool genau für diesen kleinen Prozess benutzt. Und da muss ich, glaube ich, nochmal mit dir sprechen. Ja, Z-Carl ist das, ist die Calendly-Alternative tatsächlich und noch kostenlos. Mal gucken, wie lange noch, aber sehr personalisierbar. Verlinken wir euch auch in den Toll Notes, kann ich sehr empfehlen.
00:47:49
Speaker
Ja, cool. Was, wenn wir jetzt über Digitalstrategien und wo Unternehmen an unterschiedlichen Punkten sind und so geredet haben. Was wünschst du dir denn so für die digitale Zukunft?
00:48:03
Speaker
Was ich mir wünsche, ich glaube, ich bin einfach nur gespannt, wo es in den nächsten Jahren hingeht, weil wir erleben ja fast täglich, kommen irgendwelche News raus, Tools entwickeln sich weiter, Technologien entwickeln sich generell weiter und ich glaube, man kann es noch jetzt gar nicht so wirklich greifen, was eigentlich in den nächsten Jahren noch passieren wird, weil wenn wir jetzt nur über das Thema AI sprechen,
00:48:30
Speaker
Wenn wir in drei Jahren darüber sprechen, was wir heute empfunden haben als wow, das ist wirklich cool, das kann was, wenn wir in drei Jahren denken, okay, nur das war damals möglich. Und ich glaube, das kann man noch gar nicht zugreifen. Und es ist auch ziemlich spannend, wo die Reise hingeht. Aber was ich mir wünsche, ist am Ende, dass es immer darum geht, dass man einen Mehrwert durch Technologie
00:48:57
Speaker
generieren kann. Das ist am Ende immer der wichtigste Punkt. Das heißt, es wird immer darum gehen, egal wie sich die Technologien entwickeln, dass am Ende ein Mehrwert generiert wird für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, für einen Kunden oder eine Kundin oder für einen Lieferanten. Das wird dann auch zukünftig so sein, wie der Mehrwert generiert wird. Und wer in diesem Prozess dann involviert ist, das wird sich definitiv ändern.
00:49:24
Speaker
Ja, und das ist ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Christoph, vielen Dank, dass du bei uns im Podcast warst. Hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Wenn man dich erreichen möchte, wenn man Fragen an dich hat oder so, wie erreicht man dich am besten?
00:49:37
Speaker
Man kann mir sehr, sehr gerne auf LinkedIn zum Beispiel einfach eine Nachricht schreiben. Das ist die erste Weg. Christoph Bacher ist schon ein paar Mal gefallen, ist mein Name. Dort findet man mich auch. Die zweite Möglichkeit ist natürlich, kann man mich zwar weniger erreichen, aber mehr kann man mir zuhören und mir und meinen Gästen natürlich zuhören. Das ist zum Beispiel mein Podcast. Der Name ist auch schon gefallen. State of Process Automation.
00:50:03
Speaker
Gerne auch mir immer Feedback schicken, wenn ihr da mal reinhört. Ich bin für jedes Feedback offen. Ich finde es immer extrem spannend, was für andere spannend ist, was vielleicht nicht gut ist, was besser sein könnte. Weil so kann man natürlich dann auch die einzelnen Folgen oder auch die Themen zukünftig optimieren. Deswegen schickt mir auch gerne Feedback, wenn ihr mal reingehört habt. Freue mich.
00:50:24
Speaker
Ja, ja, total. Ich finde auch immer Feedback, vor allem, wenn Leute auf einen zukommen und sagen, hey, ich kenne deinen Podcast und die und die Folge gehört. Und man sieht ja sonst immer oft nur die Zahlen und weiß gar nicht so, wer da hinter ist. Und genau, deshalb Feedback immer sehr, sehr gerne gesehen. Wir verlinken euch auch alles unten in den Show Notes. Dann findet ihr alles sehr schnell.
00:50:44
Speaker
Und genau, wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann lasst uns doch gerne auch ein paar Sternchen da und auch sehr gerne Reviews und Feedback. Unter anderem haben wir natürlich, also wollen wir unseren Podcast natürlich auch immer wieder verbessern, aber auch Sternchen und so helfen, uns auch gefunden zu werden, damit andere auch von den No-Code-News hören können.
00:51:04
Speaker
Christoph, vielen, vielen Dank für diese Episode. Ich bin mir irgendwie sicher, dass wir uns nochmal begegnen werden in einem oder anderen Podcast. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und danke, dass du da warst. Danke, Lilly. Für die Einladung hat extrem viel Spaß gemacht.