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CF #25 - Oscar Wilde (7): Ritual des Grauens

S2 E25 · Die Couchfesseln
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131 Plays1 year ago

Heute treffen sich Julia, Moritz und Dirk zur 25. Folgenbesprechung des MSU! Davon hat aber keiner der Drei einen blassen Schimmer und sie moderieren sich so durch die Folge, ohne das große Ereignis zu beachten! Viel Spaß bei einer stinknormalen Jubiläumsfolge!

Link zum Hörspiel         Die Couchfesseln – MSU Soundtrack


Jack Reacher No Plan B (Kein Plan B – von Moritz übersetzt!) 


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Die Couchfesseln ist ein privates Hobbyprojekt und steht nicht mit MARITIM in Verbindung.

Vielen Dank an KRÄFT für das tolle, handgemalte Cover!

Trailermusik ist von Musicfox, Lizenz liegt vor.

Soundeffekt in den Trennern von Pixabay

Vielen Dank fürs Hören!



00:00 – Intro

03:00 – Begrüßung und Vorgeplänkel

10:56 – Hardfacts

19:23 – Besprechung

54:09 – Fazit

57:29 – Moritz und Dirk spekulieren

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Transcript

Einführung in die Episode

00:00:00
Speaker
Okay, los, hau die Mucke rein. Hau die Mucke rein und auf geht's. Ab geht die wilde Fahrt. Wilde Fahrt, das passt ja zu diesem Hörspiel.

Zusammenfassung: Oscar Wilde & Mycroft Holmes Fälle

00:00:43
Speaker
Die Couchfesseln besprechen. Oscar Wilds und Mycroft Holmes. Sonderemittler der Krone.
00:00:52
Speaker
Folge 7 Ritual des Grauens London wird von einer blutigen Mordserie erschüttert. Opfer sind in allen Fällen Wissenschaftler und Doktoren. Die Tatorte geben Scotland Yard Rätsel auf. Die Ermittlungen drohen, im Sande zu verlaufen. In seiner Verzweiflung wendet sich Inspector Fowler an Sherlock Holmes. Doch dieser lehnt den Fall ab und verweist ihn an seinen Bruder Mycroft.
00:01:16
Speaker
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. In immer kürzeren Abständen kommt es zu weiteren Bluttaten.

Humorvolle Diskussion über Sprechzeiten

00:01:22
Speaker
Wer hat ein Interesse daran, einige der klügsten Köpfe des Landes tot zu sehen? Mach du das doch, dann hast du ein bisschen mehr Sprechzeit. Weil ich sonst immer so zurückhaltend bin. Genau.
00:01:44
Speaker
Der stille Moritz. Ja, so heiße ich. Sozusagen der Til Schweiger der Podcast Szene. Ja, richtig. Ich kann doch nur mich selber sprechen.

Technische Probleme und versteckte Geräte?

00:02:04
Speaker
Du hast Störgeräusche, du hast im Ohrring wahrscheinlich so einen GPS Sender von deinem Mann eingebaut und das enttarnen wir jetzt hier live im Podcast. Fantastisch.
00:02:16
Speaker
Oder es ist dein Geheimring, denn in Wirklichkeit bist du X-Ray 9. Das ist dir heute über die Leber gelaufen. Nein, aber es ist tatsächlich ein krasses Gebrumme und Gepiepe. Vielleicht hast du dein Telefon auch zu nah irgendwie. Hast du dein Telefon da? Siehst du?
00:02:42
Speaker
Ist wie früher, bloß das Telefon nicht so nah ans Empfangsgerät tun. Egal. Technische Probleme behoben. Ja, kein Ausschlag mehr. Richtig. Das wäre ja auch blöd. Dann müssten wir das Video ausmachen.

Vorstellung der Gastgeber und Julia

00:03:00
Speaker
Okay, machen wir es einfach mal kurz. Ihr habt schon gehört, wer alles dabei ist. Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen.
00:03:09
Speaker
bei einer neuen Folge von Die Couchfesseln. Heute mit mir, Dirk, eurem Gastgeber und natürlich dem Moritz. Und als Special Guest in der Folge, meine Schwester

Diskussion über 'Ritual of Horror' Titel

00:03:26
Speaker
Julia. Hi ihr Lieben. Wild und Homes Folge 7. Das
00:03:40
Speaker
Ritual des Grauens. Genau, das Ritual des Grauens. Ich habe hin und her überlegt, ich hatte die ganze Zeit eine Pizza im Kopf, auf die gerade Ananas gelegt wird. Das war meine Assoziation. Ich mag deine Eselsbrücken.
00:04:00
Speaker
Ja, hallo ihr Lieben. Wie war eure Zeit?

Enttäuschung über Deutschlands Fußballleistung

00:04:04
Speaker
Wir hatten ja nun lange keine Vorkaufnahme. Moriarty war dazwischen. Das haben wir erledigt. Fang du doch mal an uns zu erzählen, was dich gefesselt hat. Das wäre mal was völlig Neues. Was völlig Neues, dass ich anfange? Okay. Ja, tatsächlich hat mich ein bisschen Fußball gefesselt.
00:04:24
Speaker
Ich bin wahrscheinlich enttäuscht wie alle anderen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme 8. oder 7. Deutschland ist jetzt nur noch Zuschauer-Nation und zu allem Übel haben wir natürlich unsere Lieblingsgegner allesamt im Halbfinale versammelt. Eine super tolle Kombination. Alles Mannschaften, mit denen wir irgendwie zu einem oder anderen Zeitpunkt der Nationalmannschaftsgeschichte so ein bisschen Beef hatten.
00:04:53
Speaker
Oder auch die eine oder andere kleine offene Rechnung. Aber gut, wir sind ein fairer Gastgeber und lassen halt die Gäste gewinnen. So ist das ja auch vorgesehen. Ja, schade drum. Aber gut gespielt, Hamze. Hat Spaß gemacht. Ja, absolut. Da kann man mit erhobener Haupte rausliegen. Da habe ich schon schlimmeres Rumpeln gesehen, auf jeden Fall. Ja, vor allen Dingen hatte man, glaube ich, Schlimmeres erwartet.

Planungsprobleme im Podcast

00:05:17
Speaker
Ja, und dann habe ich natürlich wieder mein Hobby gefröhnt und fleißig Podcasts geschnitten und vorbereitet und alles. Aber ja, da kommen wir vielleicht zu einer kleinen traurigen Ankündigung. Es wird im August vielleicht die eine oder andere Lücke geben. Sollte ich im August mal nicht fertig werden mit dem Schnitt einer Folge, verschiebe ich die einfach auf den nächsten Monat und gewinne so ein ganz kleines bisschen Luft für mich.
00:05:46
Speaker
Nein! Ja, so traurig wie sich das anhört, aber für mich ist es dann ein bisschen entspannter. Das ist schon eine ganz schöne Menge. Wir werden jetzt nach und nach immer länger. Vielleicht weil ich das eine oder andere Irm jetzt nicht mehr rausschneide. Könntest du das auf die Hälfte reduzieren wahrscheinlich von der Zeit?
00:06:06
Speaker
Nein, das geht eigentlich, wenn du nicht dabei bist. Du baust die ja immer so geschickt ein, dass man die ganz schlecht rausschneiden kann. Und genau diese Zeit spare ich mir ab jetzt immer. Ich bin Fachmann. Das macht er mit Absicht. Ja, bei Moritz denke ich manchmal das Gefühl, der macht das mit Absicht und platziert die so taktisch. Bei mir ist es halt ein Stilmittel und kein Problem. Richtig. Deswegen lasse ich die ja bei dir jetzt auch immer drin.
00:06:32
Speaker
Also, in dem Sinne hab ich nichts Spannendes zu erzählen. Und bei euch so? Äh, ich ... Das haben wir gut gemacht. Okay, du bitte. Mach mal, ich mach den Abschluss.
00:06:44
Speaker
Okay, okay.

Leseinteressen und Jack Reacher Roman

00:06:45
Speaker
Ich komme glücklicherweise wieder viel zum Lesen im Moment in der letzten Zeit. Ich habe früher sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel gelesen. So seit 2017, 18 fast kaum noch. Und jetzt lese ich wieder echt ordentlich viel und auch sehr, sehr bunt gemischt. Und das letzte, was ich hier auf meinem fertig gelesen und muss irgendwie weitergegeben Stapel liegen habe,
00:07:09
Speaker
ist der letzte Jack Reacher Roman von Lee Child auf Englisch No Plan B. Ich liebe die Reacher-Romane, auch wenn es halb so viele unterschiedliche Reacher-Romane gibt wie Bad Religion Songs, da gibt es ja den schnellen und den langsamen.
00:07:25
Speaker
Und von Jack Reacher gibt es immer ein ganz ehrliches nur ein Buch. Aber das lese ich immer wieder gerne. Wir müssten mittlerweile, was weiß ich, bei 26, 27, 28 angekommen sein. Und in No Plan B gibt es einen kleinen Unterschied. Normalerweise kommt ja der umherreisende Jack Reacher in irgendeinen Kaff, stellt eine Ungerechtigkeit fest, hat Sex mit irgendeiner Frau, die da irgendwie ist.
00:07:51
Speaker
und macht dann alle tot, die mit der Ungerechtigkeit zu tun haben. In diesem Fall ist es völlig anders. Und zwar wird er an einen Ort verschlagen, wo er irgendjemanden tötet, feststellt, dass woanders ein Problem ist, dann geht er an den anderen Ort und macht da alle tot, die mit dem Problem zu tun haben. Es ist also völlig anders als alle anderen Bände bisher. Ich glaube, er schreibt auch mit seinem Sohn zusammen. Deswegen gibt es jetzt eine kleine Ebene gratis zusätzlich. Aber ich war gut unterhalten.
00:08:21
Speaker
Es ist ausreichend Testosteron für eine mittelgroße europäische Stadt vorhanden in diesem Roman. Also wenn ihr sowas mögt, lest es. Ihr macht nichts falsch. Der heißt wie der letzte Roman? No Plan B. Kein Plan B. Ich habe das mal spontan übersetzt. Oh, danke. Danke dafür.
00:08:45
Speaker
Ich verlinke das mal mit in den Show Notes. Auch mal eine Übersetzungskünste, bitte. Darauf solltest du hinweisen in den Show Notes. Ich mach das in Klammern. Du weißt ja, dass ich da auch nicht vorscheue, die Titel der Podcastfolgen so lang zu gestalten, dass YouTube die von selber einkürzt.
00:09:04
Speaker
Aber ja, ich glaube, es wäre taktisch klüger, wenn fünf Freunde wirklich auch im Titel vorkommen, dass das Leute dann auch finden. Von daher werde ich das

Julias Wander- und Flugerlebnisse

00:09:11
Speaker
wohl doch noch mal abändern. Ja, macht schon Sinn. Also würde mich jetzt nicht wundern, wenn es dann doch der eine oder andere noch findet. Ja, Julia. Ich war im Elbsandsteingebürger.
00:09:25
Speaker
Kurzurlaub, das war so mein Fesselmoment. Schön 14 Kilometer einmal durch die Berge gekraxelt. War sehr schön. Also eher entfesselt als gefesselt. Ja, definitiv. Und dieses Wochenende waren wir noch bei uns. Nahe von Berlin gibt es einen Flugplatz. Da waren wir uns als Flugzeuge angucken. Ich hab gehört, dass der lange gebaut wird. Nein, nicht der, auf dem ist am Wochenende immer Flohmarkt.
00:09:56
Speaker
Nein, wir waren auf der Bienenfarm. Da haben wir uns alte Mustangs und Steamants angeguckt. Das war auch wirklich sehr schön. Ach du bist doch echt. Ja Mustang, das kenne ich doch, das hier so Palomino fährt. Du kommst einfach nächstes Mal mit. Das ist ja nicht so mein Ding.
00:10:22
Speaker
Nein, aber das waren zwei schöne Unternehmungen. Das war auch so eigentlich. Dein Mann ist ja so ein Motoren-Freak. Und der Kleine, der findet das ja auch, glaube ich, mega spannend. Der kann mir besser über Motoren schon was erzählen. Also mein Mann und das Kind sind, das war eine Lexikon. Daher bin ich da quasi mit drin gefesselt und muss da halt mithalten. Der ist ja auch der einzige mit einem tief gelegten Bobbikar.
00:10:51
Speaker
Richtig. Ja, wollen wir gleich hier so direkt um die Länge streiten oder was?
00:11:03
Speaker
Das können wir machen. Ich meine, wir haben ja die gleiche Quelle, außer du hast deinen CD-Player bemüht. Nee, ich habe tatsächlich auch nur Spotify und war zu faul, die CD einzuwerfen. Und dann habe ich eben kurz vor der Aufnahme überlegt. Aber ich dachte, dann zerschießt es mir die Technik. Und wenn ihr jetzt noch irgendwas aufmacht, dann ist alles kaputt. Also bitte, hau rein. Also bitte. Ja, dann legen wir los. Du hast ja die CD-Hülle vor dir liegen. Von daher
00:11:32
Speaker
Ich gehe erstmal in die Vollen und sage 13.01.2017 ist das Ganze erschienen. Und Spotify gibt mir an 69 Minuten Spielzeit. Siehst du meine? 70 Minuten. 70 Minuten.
00:11:51
Speaker
Mein Spotify hat auch 69, aber lustigerweise sagt meine CD 2016 für das Jahr. Himmelhergott, unter dem Tisch liegt der Hund und der knabbert mir am Fuß rum. Der soll abhauen. Ich kann mich nicht konzentrieren. Hund, geh weg.

Produktionsdetails: Skript und Sounddesign

00:12:08
Speaker
So. Wahrscheinlich wurde die 2016 gedruckt, aber erst 17 dann erschienen. Die Hülle schon 2016 und die CD 2017 gepresst.
00:12:18
Speaker
sei es Ihnen verziehen. Ja, absolut. Also als Skript hätte ich jetzt anzubieten Jonas Maas, Regie Sebastian Probert und Patrick Holtheuer. Musik hätte ich Alexander Schieber vorgeschlagen und im Sounddesign war in der letzten Folge Tom Steinbrecher. Das war sein Erstlingswerk. Hat er das noch mal machen dürfen? Das steht tatsächlich bei mir nicht drauf. Wir wollen es hoffen, dass er noch mal durfte. Ich habe nur den Cast.
00:12:45
Speaker
Aber den kann ich richtig gut vorlesen, wenn ihr möchtet. Mit Betonung. Dann leg doch mal los. Also völlig überraschenderweise haben wir Oscar Wilde, der von Sascha Rotermund gesprochen wird. Ebenso wenig überraschend. Mycroft Holmes von Rene Reins. Dann haben wir Doktor Alfond Grell. Und ich sage jetzt mal direkt Klaus-Dieter Klebsch liefert hier brutal ab. Wir haben Andrew Webberkott, Tobias Lelle.
00:13:16
Speaker
Inspector Brian Fowler Wolfgang Kondros, Sergeant Briggs Norman Mutt, Agnes Arianne Bohrbach, Susan Kerstin Dräger, Efren Miller Lutz-Riedel, Peter Giswell, Oliver Stritzel, Stritzel wird es wahrscheinlich sein. Und ich kann es immer nicht so genau sagen, wer ist nochmal Sprecher von dem Ganzen?
00:13:42
Speaker
Das ist der großartige und einzigartige Lutz Mackenzie. Mensch, den kenn ich auch irgendwo her, oder?
00:13:49
Speaker
Den hatten wir doch letztens als großen Sprecher von unserer Serie. Und ich glaube, der hatte seinen ersten großen Auftritt in der Ferienbande, wenn ich mich recht empfinde. Julia schreibt gerade, sie ist rausgeflogen. Dann kommt sie einfach gleich wieder rein und gut ist, wir machen solange einfach ganz unauffällig weiter. Ja, ich kann nämlich relativ, ja bitte?
00:14:14
Speaker
Ich muss zugeben, ich habe mich bei Dr. Miller voll darüber gefreut, dass das ja aus Offenbarung 23 der Wim Banner ist. Da habe ich mich mega drüber gefreut. Und als ich dann vorhin von dir die Sprecherliste bekomme, fiel mir auf, es ist Lutz Riedel, die Antenne, und ich war völlig aus am Häuschen. Ja, großartig. Ich bin einfach mega gefreut, dass der dabei ist. Und dann
00:14:41
Speaker
Auch so ein bisschen Jan Tenerich versucht aus der Situation zu kommen. Wir haben aber hier sowieso eine relativ kleine SprecherInnenriege und die sind alle stark. Wie gesagt, der Klaus Dieter bläst sie alle an die Wand. Aber insgesamt kann man da nichts verkehrt machen. Ich möchte das Fazit nicht vorweg sagen, aber die SprecherInnen finde ich das stärkste Element an der ganzen Geschichte.
00:15:07
Speaker
Wollen wir kurz das Cover uns angucken?

Diskussion über Cover Art und Inhaltserwartungen

00:15:11
Speaker
Ja, da fühle ich mich aber merkwürdig. Aber mach mal. Ich beschreibe mal das Offensichtliche, was man sieht. Natürlich Oscar Wilde und Minecraft-Holmes Schriftzug. Und zentral sehen wir ein aufgeschlagenes Buch mit einem... Es ist kein Pentagramm, es ist ein Drudenfußler, der so gezeichnet ist. Wenn ich mich nicht irre, da habe ich letztens irgendwann was drüber gesehen.
00:15:35
Speaker
dass es da einen Unterschied gibt und auch, ob da so ein Kreis drum ist. Es sieht auf jeden Fall sehr satanisch aus, sieht aus wie mit Blut geschrieben, mit Blutflecken auf den Seiten, auch in einer nicht zu entziffernden Schrift. Da ist nichts zu hören. Doch, also vielleicht Libra sieht man da irgendwas. Also ja, und da ist eine, ich würde sagen, so eine Dämonengestalt auf der einen Seite aufgezeichnet.
00:16:04
Speaker
Ich habe keine Ahnung aus meinem Wissen, was das ist. Sieht so ein bisschen was Gehörntes. Das ist auf jeden Fall was, was keineswegs zu der Folge passt, zu dem, was dann später kommt. So viel steht fest. Denn das sieht mir nicht so aus, als wäre es aus dem jüdischen Brächensagenkreis, das Ganze.
00:16:25
Speaker
Wo du das erwähnst, jetzt bevor wir mit der Besprechung anfangen, möchte ich mich förmlich entschuldigen bei dir, weil ich hab dich ja mit meiner eigentlich wirklich tollen Idee, die ja basierend auf diesem Cover war, weil es ja so sehr satanisch aussah, hab ich dich natürlich mit auf meine Fährte gelockt und von dem richtigen Fahrt abgezogen, denn du hast es ja eigentlich mit einer deiner Vermutung fast den Nagel auf den Kopf getroffen.
00:16:54
Speaker
Ich hätte nicht das Cover mir angucken oder es erwähnen lassen dürfen. Ja. Es ist mir so, während des Erstferns dachte ich mir so, ach nee. Hast du ihn da auf die falsche Pferde gezogen? Ja.
00:17:10
Speaker
Ja, aber wie du schon sagst, eigentlich passt das ja nicht wirklich zur Folge, das Cover. Da war dann die Ansage für die Person, die das Cover zeichnet. Mach mal ein teuflisches Ritual. Die Folge heißt Ritual des Grauens. Ah ja, das kann ich auch schon mal vorab sagen. Das gefällt mir sehr, sehr gut natürlich. Dieser Titel ist super. Der ist so ein bisschen wie der Titel von einem oldschooligen Rollenspiel Abenteuer. Ritual des Grauens würde ich sofort spielen, leiten oder überhaupt.
00:17:38
Speaker
Also der da die X des X passt immer gut so als Schema für einen coolen oldschooligen Titel. Da bin ich schon mal direkt positiv gestimmt und habe Spaß. Wir sind auf jeden Fall gespannt.

Julias technische Probleme: Ursache?

00:17:54
Speaker
Ich mache mal den Zugang zum Balkon zu, weil draußen auf dem Spielplatz spielen die Kinder. Kannst du die nicht erst anbrüllen, bis sie heulen zu ihren Eltern laufen?
00:18:05
Speaker
Ja, das Problem ist, dann steht immer die Polizei vor der Tür und die stören da wirklich bei der Podcast-Aufnahme. Entschuldigung, warten Sie kurz. So, also wir haben eine Podcasterin verloren.
00:18:33
Speaker
Julia hat gesagt, wenn sie hier nichts erzählen darf, dann kommt sie nicht mehr. Hat mir jetzt ein Foto vom blauen Bildschirm geschickt. Das ist wahrscheinlich die Ausrede, so einen blauen Screenzell darauf gemacht. Oder irgendwo einfach aus dem Internet gezogen. Genau, kann man ja so eine Maske, so Update läuft. Und dann kann der Chef natürlich nichts sagen. Was willst du machen während des Updates?
00:19:01
Speaker
Dann gehen wir... Moment. Sie schiebt es gerade aufs WLAN. Das finde ich richtig schäbig und billig. Jetzt ist die Technik wieder. Da kann keiner was sagen. Es ist nicht nachzuvollziehen. Kann man sich natürlich locker ausdenken. Der Bus ist zu spät. Machen Sie ja immer. Kennt man ja nicht anders. Spoilerwarnung. Jetzt wird das Beispiel besprochen.
00:19:31
Speaker
Oder sollen wir verschieben? Ich hab ja Ferien ab nächster Woche. Ach, das ist schon okay. Die wird jetzt gleich nachkommen und dann ist gut. Wenn nicht, machen wir so, wie es geplant war. Wir sind ja Profis. Wir können das jetzt locker kompensieren, falls einer fehlt. Der Hund kaut schon wieder auf irgendwas rum. Ich will gar nicht wissen, was der wieder gefunden hat. Hey, guck nicht so. Ja.
00:19:54
Speaker
Also die Geschichte geht los und wir befinden uns in London. Chiswick vor dem Haus von Gordon Ashbury, der seines Zeichens Archäologe ist. Und wir haben es Mitte November 1895.

Mordrätsel im London des Jahres 1895

00:20:09
Speaker
Das hätte ich nicht schöner sagen können.
00:20:12
Speaker
Das letzte Hörspiel hat auch Mitte November 1895 gespielt. Von daher sind wir jetzt hier ganz dicht aneinander an den Ereignissen. Ja, da kommen wir dann vielleicht gleich zu wenig. Schon ist es eine Parallelermittlung. Die können sicher mehrere Fälle gleichzeitig lösen, die beiden. Ja gut, das hätte ja jetzt passieren können, während die andere Geschichte noch läuft. Und hier ist ja auch niemand von den Sonderermittlern sozusagen dabei.
00:20:40
Speaker
Wir sind bei, wie heißen die beiden Damen, Agnes und Susan, die richtig toll miteinander plaudern, während sie zur Arbeit laufen. Ganz normales Gespräch von zwei ganz normalen Bürgern, die über ihre Leben da reden, fand ich echt ganz angenehm und hat auch erstmal so eine entspannte Atmosphäre suggeriert.
00:21:05
Speaker
Die beiden Damen sind die Hausangestellten von Ashbury und betreten dann das Haus. Der Ashbury scheint noch nicht wach zu sein. Die Gardinen sind auch zu, was sehr ungewöhnlich ist. Auch der Kamin ist aus und wie gesagt erst nirgends zu finden. Es steht sogar ein Fenster offen und die stellen auch fest, dass es offensichtlich nicht von innen, sondern von außen gewaltsam geöffnet wurde.
00:21:31
Speaker
Ja, und obwohl er jetzt eigentlich eher so ein jetzorniger Arbeitgeber ist, beschließen sie dann doch, sein Schlafzimmer zu betreten. Falls jetzt irgendwas ist und er kann sich aus der Situation nicht befreien, wäre er ja wahrscheinlich auch sauer. Ja gut, aber macht keinen Unterschied, denn sie finden ihn tot vor. Das haben wir doch schon lange gewusst, gibt's zu.
00:21:53
Speaker
Ja, tatsächlich habe ich mir das fast schon gedacht. Wir erfahren dann noch kurz, er wurde wohl mit seinem Kissen erstickt. Dann kommt schon Lutz Mackenzie, sagt uns den Titel an. Und dann kommt die Titelmelodie, die, wie ich finde, die mir nicht allerliebste Version ist, denn da fehlt dieser Miss Marple liege Teil. Aber die ist kurz und knackig, man weiß genau, in welcher Serie man ist. Hallo Julia, du bist wieder da.
00:22:19
Speaker
Hörlos, auch wenn man auf Technik angewiesen ist, ganz schrecklich. Genau, ich habe es schon angemerkt. Ich finde es schäbig, das immer irgendwie auf das WLAN zu schieben oder sonst was. Es steht doch einfach dazu, dass du da nicht klarkommst mit deiner Technik. Also, das ist unmöglich, so einen großen Bruder zu haben. Wirklich unmöglich. Ja doch, das ist sehr unmöglich. Sonst hättest du mich ja nicht. Ja, du bist das Unmögliche.
00:22:50
Speaker
Aber du kommst auf jeden Fall rechtzeitig, dass wir das halbwegs langweilige Intro-Dingsy geschafft haben und uns jetzt Anfang Dezember 1895 London, eine Villa in Kensington, das Arbeitszimmer von Mycroft Homes befinden.
00:23:05
Speaker
Dort trifft Inspector Brian Fowler ein, der von Sherlock an Mycroft verwiesen wurde. Es wird schon angemerkt, komisch, bei einem simplen Raubmord und noch dazu wurde nur ein unscheinbares Tongefäß entwendet. Da ist doch was faul. Aber zusätzlich wurde jetzt noch die Leiche von Remé Duchamp, einem berühmten, nee berühmten, einem bekannten Einbrecher in der Themse gefunden.
00:23:29
Speaker
Und vorgestern gab es eine neue Bluttat. Der Chirurg Fennings wurde ebenfalls erstickt. Diesmal aber mit einem Malen am Hals von sehr großen Händen und deformierten Fingern. Das Haus war verwüstet. Es gab überall in der Wohnung Lehm. Und da habe ich mir notiert.
00:23:45
Speaker
Ha! Golem! Und in diesem Hörspiel wird es noch Minutenlang dauern. Was sag ich? Zehn Minuten lang, zwanzig Minuten lang. Bis das zum ersten Mal als Begriff fällt. Aber als alter Rollenspieler und Religionslehrer muss ich natürlich da sofort sagen, alles klar, ich weiß Bescheid. Zudem auch noch die Wohnungstür mit enormer Wucht geöffnet wurde. Also, wir haben jetzt jede Menge Morde.
00:24:13
Speaker
Drei an der Zahl. Und eigentlich ist bisher nur ein kleines Tongefäß entwendet worden. Dann platzt Sergeant Briggs rein. Zack, Mord Nummer vier. Ein Linguist wurde ermordet. Und dann kommt auch schon Aufbruch, Musik und wir wechseln die Szene.

Neuer Mord und Handlungsvorantreibung

00:24:31
Speaker
Das geht hier ziemlich flott, oder? Du bist da sehr flach durchmarschiert. Schnelle Exposition.
00:24:39
Speaker
Und ab dafür! Genau, möchtet ihr ergänzen. Mir sind zwei Sachen aufgefallen. Der Sergeant Briggs kommt reingestürmt, wohlgemerkt in das Büro von Mycroft Homes und wird aber von dem anderen Gast im Büro von Mycroft Homes übelst zusammengeschissen, dass er hier so einfach reinplatzt.
00:24:59
Speaker
Ja, bringt aber natürlich die die die Most Breaking News, die man sich vorstellen kann. Für den Fall. Ja, ich hätte es cooler gefunden, hätte Holmes irgendwas gesagt. Von wegen hier. Kommen Sie mal mit ein bisschen Würde rein. Gehen Sie noch mal raus und zeigen Sie uns nochmal. Genau.
00:25:16
Speaker
Richtig, so mache ich das auch tagtäglich. In der Schule, wir hatten so einen Lehrer, das finde ich einfach. Einer muss ja manchmal rum, keine Ahnung, um zu sagen, es brennt, wir müssen alle raus. Irgendwas ist ja da manchmal, wie nennt man das denn, so ein Umlauf oder was macht, ist ja auch egal. Und wir hatten tatsächlich einen Lehrer, der hat die dann immer rausgeschickt.
00:25:36
Speaker
Wieder, da mussten sie noch mal ordentlich klopfen und noch mal warten, bis er herein sagt. Und da mussten sie auch noch eine Mathe-Aufgabe lösen. Aber immer ganz spektakulär hat man sich immer gefreut. Aha, da kommt wieder einer. Ja, und was mir hier in dieser Szene aufgefallen ist, das ist ja nun das erste Mal, dass wir in dem Hörspiel Wild on Homes erleben. Und traditionell haben wir ja seit der Folge zwei immer dieses kleine verbale Machtspielchen.
00:26:05
Speaker
Ja, Machtspielchen habe ich gesucht. Ich wollte eigentlich was lustigeres sagen, aber Machtspielchen passt auch gut. Das habe ich hier wirklich vermisst. Die sind ja sehr im Einklang. Vor allen Dingen, wenn man sich überlegt, dass ungefähr, wenn man rechnet mit dem November zu Anfang Dezember, also zwei bis drei Wochen vorher, haben wir ja gelernt, dass sich Mycroft Homes an dem Vermögen von Wild bedient. Von daher ganz schön Unity dafür. Das ist mir so ein bisschen aufgefallen.
00:26:34
Speaker
Von daher gibt es hier auch keinen Mitmacht-Dialog von uns beiden. Mensch. Den gibt es aber bei der nächsten Szene. Aber war doch diesmal generell sehr wenig. Den gibt es bei der nächsten Szene. Ich habe da was rausgeschnitten.
00:26:49
Speaker
Ach, das wolltest du ja eh einführen. Machen wir Moritz und ich eigentlich in jeder Folge irgendwie so was Kleines. Ich weiß gar nicht, ob das ... Ich schick euch das noch mal per WhatsApp schnell, ja? Tu das, tu das. W, H und Inspector. Aber Julia hörte sich schon, als würde sie gerne zu dieser ersten Szene noch was sagen. Das kann sie ja noch sagen. Du sahst also sehr so aus. Also, erst mal, ich glaub, das waren drei Morde nur. Jaja, jaja. Und dann wird der vierte gemeldet.
00:27:15
Speaker
Genau. Und ja, viel gibt es da eigentlich nicht zu sagen. Du hast das sehr schön recht schnell eigentlich zusammengefasst. Ich kann das. Ich bin Profi. Also ich war tatsächlich ein bisschen verwundert, wie freundlich das gelaufen ist. Ich habe es aber diesmal grundsätzlich vermisst, dass die beiden da so ein bisschen ihre Wortgefecht hatten. Ja, es gibt es dann noch einmal. Zweimal. Ich habe zweimal. Aber gut.
00:27:37
Speaker
Ja gut, das eine mal fängt so an, aber da kriegt ja Wild dann jemand anders vor die Flinte, dem er seine verbale Überlegenheit spüren lassen kann. Ich weiß nicht, habt ihr euch noch aufgeschrieben? Ich hab mir immer ganz artig aufgeschrieben bei den Mordopfern, was die noch gemacht haben, oder habt ihr das nicht als so? Ich glaube, ich hatte das bestimmt gesagt. Das kannst du ja richtig gut erklären dann.
00:27:58
Speaker
Das eschbriarchäologe ist, Fendings Chirurg, Remiduschon Einbrecher und jetzt haben wir bisher einen noch unbekannten Linguisten, einen Sprachwissenschaftler. Linguist, genau. Ich habe jetzt nicht den alten Austin Powers Kanye Linguist Witz gemacht, das ist nicht der Platz dafür. Du hast ihn natürlich nur erwähnt. Natürlich, ich würde das niemals tun.
00:28:23
Speaker
Gut, wenn alle glücklich sind, können wir nach London, Eilington, Queen Hag Lane und jetzt erfahren wir, dieser Linguist ist Jebediah Smallwood. Und ja, ich habe hier schon als erste Notiz gemacht, Holmes the Dammel nennt Wild Wild, aber ich habe schon gesehen, dass wir da ein kleines Audience Participation Time-Ding sie haben. Genau. Wer ist denn der, weil hier sind ja drei, das muss Julia ja den Inspektor machen oder was hast du geplant?
00:28:50
Speaker
Das ist mir eigentlich wurscht. Ich hatte das letzte Mal Wild gemacht. Du hattest das letzte Mal. Als das mit den Sozomisten kam, wolltest du nicht mehr den Holmes machen. Deswegen musst du wieder den Holmes machen. Genau. Das heißt, ich bin dein Holmes. Wer ist von euch wer? Wer möchte, will, möchte? Dann bin ich Wild und du bist die Inspektorin. Okay. Genau. Eine herrliche Wohngegend. Vielleicht werde ich mir auch etwas Heimeliges suchen.
00:29:19
Speaker
Daraus dürfte nichts werden. Ich glaube kaum, dass Sie und Ihre so dummisten Freunde von den braven Bürgern geduldet würden, Wild. Äh, da fällt mir ein, wann haben Sie das letzte Mal Ihrer Frau geschrieben? Habe ich mich verhört oder nannte Humsie gerade Wild? Oscar Wild? Wenn dem so ist, müssten Sie eigentlich in einer Kerkerzelle sitzen.
00:29:39
Speaker
Wild ist kein seltener Name. Allerdings verwechselt mich Holmes mit einem entfernten Verwandten, dem ich ähnle. Sie müssen das entschuldigen, Inspector. Das zunehmende Alter macht Mr. Holmes zu schaffen. Mein Name ist Grey. Kein Problem. Hätte ich mich auch gewundert. Dieser widerlichen Wild hat bekommen, was er verdient. Ich weiß nicht, was die Menschen an seinen Werken finden. Für mich ist das Schuld, der ins Feuer gehört. Nicht selten sind diejenigen, die Bücher verbrennen, geistige Brandstifter, Inspector.
00:30:09
Speaker
Ein Träumchen. Ja, sehr schöner Dialog. Aber tatsächlich würde mich trotzdem interessieren, wann hat er denn das letzte Mal seiner Frau geschrieben? Der kleine Schlariner. Ja, ich meine, er ist ja 95 ins Gefängnis gekommen, oder? In Wahrheit. Das heißt, dann wird er da wahrscheinlich seiner Frau irgendwann mal geschrieben haben. Würde ich tippen. Aber ich finde das unfair, denn der Holmes beschäftigt den Walter rund um die Uhr. Der kann überhaupt gar nicht seiner Frau schreiben. Der muss die ganze Zeit wahrscheinlich neben dem Home sitzen oder trainieren.
00:30:37
Speaker
Ja, na gut, er hat ja ab und zu mal die Fahrzeiten, wenn er jetzt dann nach Deutschland muss, da war er ja drei Tage, in den Schwarzwald. War es der Schwarzwald? Ja, es war der Schwarzwald, genau. Da hatte er ja genug Zeit, mal einen Brief zu schreiben. Ja, nach dieser schönen Unterhaltung geht es dann auf ins Haus, in den Tatort. Hört sich ja auch irgendwie komisch an. In das Tatorthaus.
00:31:00
Speaker
Ja, und es wird gleich eine Lehmspur wieder erwähnt. Also wissen wir ja klar, das hat dann wieder was mit zu tun mit dem anderen Mordfall. Und wieder Händespuren an der Leiche natürlich. Und wir wissen jetzt, dass Smallboot Übersetzer war, hebräisch und englisch. Und im Regal stehen noch alchemistische Werke und diverse Werke, die zeigen, dass die Spur nach Osteuropa führt. Also wir kommen dem Begriff Golem immer näher. Aber noch fällt er nicht. Das dauert noch. Das dauert wirklich noch.
00:31:33
Speaker
Er hat halt für verschiedene Unis und Banken gearbeitet. Es wird wieder erwähnt, über alles leben. Und er wurde mit großer Kraft und Gewalt getötet. Ja, dann kombiniert Wiles so ein bisschen, ne? Alle, alle, alle, alle.
00:31:47
Speaker
Die Opfer sind da Akademiker, jetzt mit Ausnahme des Franzosen. Aber neben dem, dass sie alle Akademiker sind und alle irgendwie auf die gleiche Art und Weise gestorben sind, muss ja da noch eine andere Verbindung sein, über die sie dann vielleicht dem Täter oder auch den zukünftigen anderen Opfern auf die Spur kommen könnten. Also hier sind sie wirklich tatsächlich mal richtig einmal mitteln.
00:32:11
Speaker
Sie beschließen auf jeden Fall zum letzten Tatort zurückzugehen. Und darf ich jetzt die coole Action Szene versuchen zu schildern? Ihr könnt jederzeit mich bremsen und schauen, ob ihr das ergänzen könnt.

Intensive Actionszene mit dem Golem

00:32:24
Speaker
Wir wechseln den Ort nach South Walk vor ein heruntergekommenes Lagerhaus, wo sich zwei Leute
00:32:32
Speaker
unterhalten, deren Stimmen mir da schon vage bekannt vorkamen. Ihr wisst, ich bin ganz schlecht, was diese ganzen Sprecherinnen und Sprecher angeht, aber ich wusste, die kenne ich irgendwoher. Sie unterhalten sich bei einem Miller, der gerade da drin ist und Kokain streckt, stehen im Regen rum. Das hat auch eine sehr schöne Sounduntermalung.
00:32:51
Speaker
Und dann endlich wird mir geholfen als Depp. Es ist Dr. Alfons Grell und Andrew Webberkott, die wir von dem Queen-Attentat kennen. Von der Queen, die gar nicht so tot ist, wie man da immer noch laut folgen Titel vermuten möchte.
00:33:04
Speaker
Und jetzt hat Webberkott gesagt, dass er den Namen auf einen Zettel geschrieben hat und jetzt soll Miller sterben. Und dann betreten die das ganze Lagerhaus-Dingsy und jetzt kommt diese komische Kreatur. Und ich sehe schon alles klar, dieser Miller ist tot. Das lässt sich wohl nicht mehr abwenden.
00:33:28
Speaker
Aber er wird noch mal kurzfristig gerettet, weil Grel noch reden schwingen will. Wir kennen das ja von sämtlichen Unterschurken bis Superschurken. Die können nicht einfach jemanden killen. Vor allem mit so einem Stopp Stopp. So wie bei Dick Tracy. Kreatur, halte ein. Ich möchte noch alles erzählen. Ich habe noch einige Sachen auf der Seele.
00:33:46
Speaker
Lass mich meinen Superschurkenplan ausbreiten. Wir erfahren auf jeden Fall jetzt, dass es alles alte Studienbekannte sind. Und wir erfahren auch von Miller, dass Grell schon damals, ihr seht jetzt die Airquotes, speziell war.
00:34:01
Speaker
Naja, jetzt ist auf jeden Fall der Moment des Todes gekommen. Miller ballert rum. Ich wundere mich, warum hat er nicht Grell erschossen? Das wäre doch jetzt so die Maßnahme Nummer eins gewesen. Aber er hat auf die Kreatur geballert und die ist mit Kugeln nicht mehr zu töten und Miller hat nur noch zwei Kugeln und auch Flammen haben keine Chance gegen den Golem, denn Miller hat eine ziemlich coole Idee, das Ganze da mal in Brand zu stecken.
00:34:26
Speaker
Ja, aber irgendwie in dem ganzen Chaos stirbt jetzt Miller, Grell und Webbercourt flüchten. Und natürlich muss er noch so was superschurkiges zurücklassen und ruft noch, London wird von mir erzittern und in die Knie gehen. Und dann kommt eine sehr klassische Phantom der Opermusik, die uns zur nächsten Szene geleitet. Das war alles ganz schön wild.
00:34:47
Speaker
und hatte ganz eigenartige Komponenten mit diesem ganzen... Ah ja, doch, warte, umbringen, nee, warte kurz, Pause, nee, doch, umbringen, warte, aber ich hab was dagegen, ich schieß auf dich. Ja, nee, geht nicht. Ja, hier, ich setz das doch alles in Brand. Okay, aber auch der Golem... Was ist...
00:35:06
Speaker
Komisch gewesen. Also was ich witzig fand, ist also wir finden auch raus, was mit dem Franzosen ist, der nun eigentlich nicht in diese Mordserie passt. Das war ja eigentlich deren Kompliz und er hat ihnen auch super geholfen, bis er Webberkott aber so auf den Sack gegangen ist, dass er ihn einfach umgebracht hat. Denn der Franzose hat sich ja immer über ihn lustig gemacht.
00:35:28
Speaker
Das macht man nicht mit dem Webberkott, das fand er noch nie gut. Im Laufe des Gesprächs zwischen Grell und Webberkott kamen mir immer wieder diese... Also Pinky und Brain, die beiden sind einfach klasse. Wobei Grell auch so ein bisschen was von Pinky hat, aber...
00:35:45
Speaker
Webberkott weniger von Brain, aber egal. Die sind einfach irgendwie richtig cool. Und ich würde mich freuen, wenn wir die so ein bisschen als Dauergegner haben, die so ein bisschen als der lange und vielleicht auch idiotische Arm vom Zirkel agieren. Ja, tatsächlich erfahren wir in der Szene alles, wie so Grell so. Ja, es gibt ein wenig Rückblick. Grell ist ein Psyche und die anderen haben ihn gemobbt.
00:36:13
Speaker
Und dann dahinter, da haben sie sich wohl ein falsches Opfer gesucht. Ja. Siehst du mal, das hat man davon, wenn man anfängt, Leute zu mobben. Ja, die sterben völlig zurecht alle. Die könnten tatsächlich irgendwann mal durchdrehen und sich an euch rächen. Hätte ich mich ja schon längst an dir rächen müssen, schon 20, 30, 40 Mal. An mir, okay. Na ja.
00:36:35
Speaker
Ja, und wie gesagt, nachdem das alles mit dem Golem so toll klappt und der Golem so unverwundbar ist, ist Grell ja mega glücklich, ne? Ja. Und da ist er auch so, London wird vor mir erzittern und in die Knie gehen. Kann was. Der ist wahnsinnig. Ja, der ist definitiv wahnsinnig. Du hast da so ein bisschen den Unwahnsinn gehört. Aber es ist ein lustiger Wahnsinniger. Ja, die Stimme hat auch mega gut zu der Rolle gepasst.
00:36:59
Speaker
Der passt da richtig gut, ja. So, pass auf, ich mach jetzt noch die nächste Szene kurz, weil die hat mir Spaß gemacht. Dann dürfen wir den Rest aufnehmen. Danach entspanne ich mich total und lasse mich so langsam im Stuhl runtersinken.
00:37:14
Speaker
Ich muss euch jetzt ein bisschen in einem Stream of Consciousness mitnehmen, wie ich darauf gewartet habe, dass der Scheißbegriff Golem endlich fällt. Pass auf! Wild and Homes entfliehen jetzt im Regen und durchsuchen das Haus von Ashbury in London Chiswick. Okay, Tongefäss wurde gestohlen. Alles klar. Der Inhalt scheint mit den anderen Morden in Zusammenhang zu stehen. Okay, Ton. Ja, alles klar. Leben. Hab ich kapiert.
00:37:37
Speaker
Dann kommt ein kleiner Klösschen-Moment, weil Wild Homes wegen seines Gewichts ist sehr unangemessen. Dann beginnen sie am Schreibtisch zu suchen und ich habe drauf geschrieben, What? Wild soll kein Französisch können? Was wollt ihr mir erzählen, ihr Blödmänner? Natürlich kann Oscar Wild Französisch.
00:37:54
Speaker
Aber wir erfahren, dass Ashbury zuletzt in Bucharest, Budapest und Prag war, Palästina, Priester Rabina, Kaballafeld, alles noch mal. Da los, sagt es schon! Ashbury hat das Grab von Rabbi Löw gesucht. Ah, Wild kennt sich aus in der deutschen Romantik, geht doch. Legenda aus dem 16. Jahrhundert. Jetzt sagt es schon, endlich! Und dann endlich, jetzt, in Szene 4, erfahren wir,
00:38:18
Speaker
Es handelt sich um den Golem, ein Wesen erschaffen, um die jüdische Gemeinde Prags zu beschützen und aus Leben bestehend. Na endlich geht doch, danke. Und jetzt erfahren wir noch die Verbindung zu Smallwood, denn einige Bücher waren hier auf Hebräisch und wir finden an der Wand ein Bild.
00:38:38
Speaker
was ein Uni-Abschlussbild zu sein scheint, von Wiggum Hall 1866, Universität Glasgow. Auf dem sind Efren Miller, Peter Giswell und Alfons Grell mit dem Toten auf dem Bild. Und jetzt kommt die Nachricht von diesem Toten Efren Miller in South Rock bei den beiden an und sie stellen fest, es fehlen nur noch zwei auf dem Foto und diese beiden müssen gefunden werden, um weiteres Blutvergießen zu verhindern.

Golem in der jüdischen Folklore

00:39:05
Speaker
Und endlich haben wir Golem gesagt. Danke.
00:39:08
Speaker
Was hat gedauert? Ich fand's auch merkwürdig, wie der Sergeant Briggs dazu kam und halt dieses Feuer und den Fund von Millers Leiche gemeldet hat. Der kommt ja da so angeschlichen. Und man hat erst mal so diesen, wow, der Golem wurde erwähnt und jetzt kommt plötzlich irgendwas. Und dann ist es halt der harmlose Sergeant Briggs.
00:39:29
Speaker
Nur. Aber ja, sie haben es nach und nach enträtselt. Genau, und wir wissen jetzt, es ist entweder Peter G. Small oder Alphonse Grell oder beide sind noch in Gefahr. Das wird sich rausstellen in Zukunft. Wir wollen jetzt hier nicht über den geschichtlichen Hintergrund mit dem Rabbi und bla anfangen. Moritz, was kannst du da, was dein Ärmel zaubern? Ist das alles so, wie wir das?
00:39:54
Speaker
Ja, ja, das fassen die richtig zusammen. Aber ich habe da tatsächlich einmal nicht weitergerabbitholt. Nee, das passt schon.
00:40:03
Speaker
Ja, wir sind in Prag, es läuft. Ja, wer mehr über Golems wissen möchte, da gibt es ein schönes Buch von Terry Pratchett, Discworld, drüber, wo die Golems, ich komme jetzt leider nicht mehr, ich habe ja alle gelesen, aber ich komme nicht auf den Namen. Ich habe auch alle gelesen und komme auch nicht auf den Namen, zu dem ich immer nicht weiß, ob ich es auf Englisch und Deutsch gelesen habe und das sehr verwirrend alles ist.
00:40:29
Speaker
Ne, dann sind wir am nächsten Tag. Da treffen sich Wild und Holmes for Scotland the Art. Nicht wahr, Julia? Ja, Holmes hat die ganze Nacht recherchiert, um weiter über die beiden Kandidaten was rauszufinden. Merkt auch noch an, na, sie scheinen ja gut ausgeschlafen zu sein. Während ich gearbeitet hab, war wieder ein ganz netter kleines Wortgefecht der beiden. Und warum? Weil Wild es kann. So drum.
00:40:55
Speaker
Ganz einfach. Er hat über Giswall herausgefunden, dass er im Marienministerium arbeitet und eine Waffe für die Royal Navy gerade herstellt. Und generell zwei Nationalitäten hat Österreich und Ungarn. Und ja, eigentlich von der Bildfläche verschwunden ist. Damals war es aber eine Nationalität. Das war ja ein Staat damals.
00:41:25
Speaker
KUK, wie wir alten Geschichtsbuffs sagen. Aber wir erfahren auf jeden Fall, dass er dort mit Haftbefehl gesucht wird. Also da scheint irgendwas nicht ganz so zu laufen, wie man sich das vorstellt. Die waren alle zusammen in Cambridge an der Universität. Glasgow bitte sehr, Glasgow. Glasgow. Ach so, und er hat später nach Cambridge gewechselt und war dann Musterstudent, so war das.
00:41:51
Speaker
Ja, im Endeffekt ist es genau das Profil, was Sie hier von Grell bekommen, was der Benjamin Payton ja schon in dem Tod der Königin angeteased hat. Er hat ja genau dieses Täterprofil vorgegeben. Jemand, der keine Skrupel hat, der auch von anderen schon geächtet wird, aber auch einer aus dem Fach natürlich. Also Benjamin, hast du richtig gut gemacht.
00:42:18
Speaker
Also geht's auf zu Giswall, weil man ist ja sicher, der wird das Ziel sein. Währenddessen, in einem unterirdischen Gewölbe, kommt Webberkott zu Grel, der dort wartet, und sie fangen an, die Pläne zu schmieden, diesen Giswall zu töten. Und das ist so die Szene, wo Grel, finde ich, am allerbesten ist. Webberkott sagt ja auch, ja, das ist ja alles irgendwie, jetzt müssen wir den töten, oder wird er schwer bewacht.
00:42:46
Speaker
Ja, und? Wo liegt jetzt das Problem? Da sagt Webberkott nur noch mal so, na ja, aber der ist ja schwer bewaffnet, der Giswold. Mein Freund, vor dir steht der Mann, der beinahe die Königin am Morgen liest. Und da glaubst du, ich werde mich mit jemand unbedeutendem wie Giswold fertig? Er ist eine Made, die der Golem zertrampeln wird. Nichts wird ihn aufhalten.
00:43:12
Speaker
Ach, ist er da toll. Er ist der Mann, der fast die Königin am Morgen liest. Das bin ich auch. Aber es ist halt auch nicht gelungen. Ja, ich hatte da mal mit dem Gedanken gespielt und gedacht, das passt auch nicht so, auch von meinen Reiseplänen und alles, aber ich hätte es fast durchgezogen. Ja, das ist so.
00:43:34
Speaker
Und dann geht es eigentlich auch schon wieder. Das war nur so eine kurze Zwischenszene. Genau. Wir erfahren, dass er heute schon los schlagen will. Und er will den Golem begleiten und zusehen. Also der will ja noch seinen Spaß haben. Natürlich. Und Webberkott wartet unterdessen mit einem Schiff in der Themsemündung. Und dann kommt so eine scharfe Xylophon-Mucke, die sich der Orfkreis unserer Grundschule nicht besser hätte wünschen können. Ein Traum.
00:43:59
Speaker
Und wir lernen Giswall kennen, denn Wildhomes und Fowler sind schon angekommen. Die haben ihn über diese ganze Sache zum Glück im Off aufgeklärt, dann hätten wir das jetzt das dritte Mal gehört. Ich finde, man hätte das echt ein bisschen spannender gestalten können, indem man den Grell nicht schon alles hat erzählen lassen und auch seine Opfer nicht. Das hätte mir dann vielleicht auch gereicht und vielleicht auch gerade hier.
00:44:24
Speaker
Für den Fall auf jeden Fall. Ich glaube, der soll einfach noch weiter aufgebaut werden, so dass wir wissen. Also jetzt weiß selbst ich, was für fiese Sachen der gemacht hat an so einem ganzen Unis und so. Der soll auch durchaus auch den ein oder anderen Lutja von einem Baby weggenommen haben. Absolut. Weil das erzählt ja der Gizmo nochmal. Erzählen wir sie nochmal genau, wie die sich jetzt gegen ihn verschworen haben.
00:44:48
Speaker
Ich hab notiert, dass er in Glasgow schon Gehirntransplantationen und Experimenten an Leichen und sowas gemacht hat, wie sich das gehört. Und ich bin sehr stolz, dass wir alle bisher noch nicht Griswold gesagt haben, sondern immer brav Giswold. Das war nämlich gar nicht so einfach. Ja, ich hatte die ganze Zeit meine Assoziation, National Lampoon, ein bisschen Chevy Chase. Deswegen so stelle ich mir den auch vor. Oh, okay.
00:45:12
Speaker
Das heißt, Chevy Chase könnte einen U-Boot entwickeln? Ich denke nicht. Nicht in dieser Rolle. Du hast es ja jetzt gesagt, er entwickelt ein U-Boot. Und jetzt die große Frage. Warum heißt das hier nicht einfach Bruce Partington Project? Da ist das World Building ja schon da gewesen. Nehmt einfach den Namen mit, hakt euch da ein. Das ist ein kleines Easter Egg für die, die es schon kennen, die Holmes Fans. Für die, die es nicht kennen, hat es halt einen coolen Namen, muss man ja auch dazu sagen.
00:45:42
Speaker
Chance vertan. Ich habe das direkt auch tatsächlich, als ich nur Marienministerium gehört habe, dachte ich, yes. Und der Plan ist jetzt, sie verstecken sich und Gizboy soll es so tun, als wären die alle nicht da. Und er fühlt sich eigentlich voll sicher in deren Gegenwart.
00:46:01
Speaker
Hast du auch diesen schönen Versuch, den in Sicherheit zu wiegen, dir notiert, wenn der Wild sagt, Homestead, ich werde tun, dass wir immer in solchen Situationen zu tun pflegen? Dann denke ich schon, was? Dann sage ich, nein, improvisieren natürlich. Jetzt kommt ein bisschen später. Meine nächste Notiz war schon mal, fauler wird so sterben. Das war mir an der Stelle klar.
00:46:25
Speaker
der wird's nicht machen. Also wie in sämtlichen Folgen, wenn bei Homes and Wild irgendwelche Cops mitgenommen werden, die stellen sich doof an, weil sie sich einfach nicht mit diesen Dingen auskennen und das war dann ihr Ende. Ich war an dieser Stelle noch ein bisschen gespannt, aber recht sicher. Mitten in der Nacht, wo sie sich gerade dabei unterhalten, dass sie dann, wenn jetzt hier nichts mehr passiert, dann eigentlich Feierabend machen könnten.
00:46:50
Speaker
Werden Sie durch dumfe Schläge und Kampfgeräusche aufgeschreckt? Ja, der Golem räumt wahrscheinlich die komplette englische Marine, die da in den Gängen läuft aus dem Weg. Und muss ja durch diese fette Stahltür natürlich. Na ja, und natürlich macht sich Fowler jetzt in die Hosen und da wird er dann beruhigt. Wir improvisieren einfach. Wir improvisieren alles weg.
00:47:16
Speaker
Seid unbesorgt. Dann zerbirst die Tür und Grell kommt gemütlich hereinspaziert.

Klimax: Der Golem wird besiegt

00:47:22
Speaker
Der Golem hat tatsächlich irgendwie alle Wachen getötet. Und anstatt dem Ganzen jetzt ein Ende zu bereiten, gibt es jetzt erstmal wieder ein Verbal-Duell zwischen den Wissenschaftlern.
00:47:34
Speaker
Ja, dabei erfahren wir aber glücklicherweise, dass Grell einen Unterstützer hat, der sich der Zirkel nennt. Endlich wird es mal gesagt. Dann kommt Fowler dazu gesprungen. Beverly Hills Department, nehmt die Hände hoch, ihr seid alle verhaftet. Ja, aber Grell lässt sich davon ja dann erstmal, sag ich, aufhalten, ne? Ja, der ist aber auch, der hat Blubberwasser getrunken, der Typ. Der ist so unfassbar geschwätzig, das ist unglaublich.
00:48:02
Speaker
So ein bisschen der Hessie James, ne? Ich hab mir echt nur notiert hier irgendwann, Herr Gott, sind die beiden geschwätzig! Und dann hab ich so das Gehirn leicht auf Durchzug gestellt. Wild kommt dann dazu, ja, Grey kennt ihn ja schon, komischerweise. Aber es reden ja alle im Zirkel über Wild. Ja, aber letzte Asse im Ärmel, der Herr Golem soll jetzt alle töten. Und das ist jetzt das erste Mal, dass wir sehen, dass Holmes überhaupt was tut, ne? Fängt eine Schlägerei mit Grey an.
00:48:30
Speaker
Ich fand das alles wieder sehr, sehr durcheinander und ich weiß auch nicht mehr genau jetzt, wie das war, aber ich meine Notiz besagt, die letzte Szene ist fast schon Comedy, wie eine nach dem anderen mit schnappendem Revolverhahn vor und hinter Grell drin.
00:48:46
Speaker
Und anstatt einfach den Grill abzuknallen, oh, der Golem, wir müssen... Die macht mich wahnsinnig. Und dann haben sie die tolle Idee und ich dachte, geil, das wäre original in jeder Rollenspielrunde meine Lösung gewesen. Man muss den Zettel unter der Golem-Zunge rausfriemen, dann verliert er seinen Fokus und weiß nicht mehr, was er tun soll. Und alles wird gut und er wird wahrscheinlich immobil da rumstehen.
00:49:10
Speaker
Ja, auf die Idee kommen sie dann auch, aber dann machen sie das nicht, sondern der Wild tackelt den Golem um. Was die beste Idee eigentlich erst mal ist, das Ding erst mal zu Boden bringen, damit man ja was machen kann. Aber das hörte sich bisher nicht anders, könne man das? Genau, mehr Zeit zum Improvisieren.
00:49:30
Speaker
Du improvisierst dich ja von Szene zu Szene, klar. Aber der Golem ist ja auch groß. Wie willst du dem irgendwie den Zettel aus dem Mund nehmen? Und ich glaube auch nicht, dass der Golem den Mund freiwillig aufmacht. Wie unser Hund, wenn er irgendwas drin hat, was nicht rauskommt. Keine Chance mehr. Das ist ja auch mit dem Spucks aus meistens getan. Richtig. Wissen wir ja. Bei jeder Hund immer. Natürlich. Aber da bräuchte ich ein Brecheisen.
00:49:59
Speaker
Und ich muss sagen, es werden keine Tiere in diesem Haushalt gequält. Nein. Ganz im Gegenteil, die dürfen ja die Füße abknabbern. Ja, aber er ist glücklicherweise weggegangen. Das war ihm zu langweilig, in meinen Füßen zu knabbern. Vielleicht aber auch ein Zeichen dafür, dass du den mal füttern solltest. Das ist so eine kleine Aufforderung gewesen.
00:50:20
Speaker
Ja, nachdem ich dem Hund was zu essen gegeben habe. Nein, Quatsch. Sie kommen jetzt aber auf einen anderen Trick, wo ich nicht die exakte Vorstellung habe, was, wie, wo, wann, warum passiert. Aber die Nummer ist auf jeden Fall, alle Guten gehen ins U-Boot. Wild öffnet eine Schleuse, sodass Wasser hineinkommt.
00:50:42
Speaker
weil der ist ja so mittelgut nur genau und rennt ins obert dann hören wir plötzlich noch den grell draußen schreien und wahrscheinlich hören wir noch wenn wir genau hier ein sanftes schmatzen des lebens vom golem der sich voneinander löst und
00:50:59
Speaker
Grell, wir wissen es alle, wird definitiv tot sein. Nicht. Also eigentlich ist das genau die Szene, wo wir sicher sein können, er ist tot, er wird ertrinken, er hat keine Chance dort zu entkommen. Aber genauso sicher sind wir, wir werden ihn irgendwann wieder treffen und man kann einen so guten Charakter nicht so popelig sterben lassen.
00:51:23
Speaker
Definitiv nicht. Hab ich diese letzte Szene, war die so? Ich hab das echt nicht so richtig. Ja, die war so. Wildmind kann man das U-Boot ablassen auf dem Boden, dann machen sie das, ich öffne da das, die Schleuse, wie lange dauert das, schaffe ich das und dann lässt der Giswoldes Bruce Partington U-Boot nach unten.
00:51:45
Speaker
Die steigen alle in Ruhe ein. Genau. Der Grell guckt ein bisschen rum und schreit. Machen mit diesem Schloss Schottverschluss mit dem BP.
00:51:54
Speaker
Mit diesen BP-Buchstaben als Griff. Du musst parten, die machen die Glocke zu. Es wäre einfach cool gewesen, ohne Scheiße. Das habe ich mir beim ersten Mal wirklich überlegt. Könnte es das sein? Das wäre schön gewesen, die Verbindung. Ja, und dann kommt ein endlich mal wieder ein cooler Epilog. Hatten wir lange nicht. Letztes Mal gab es ja auch keinen. Da gab es ja nur diese Abschlussbesprechung, diese Manöverkritik.
00:52:20
Speaker
Ja, denn Webberkott ist ein braver Hund und wartet in einem Ruderboot auf Grell, der natürlich mit letzter Kraft nach Luftschnappen dann auftaucht.

Ende: Bösewichte entkommen

00:52:33
Speaker
Der wird dann von Webberkott an Bord geholt.
00:52:37
Speaker
Sie unterhalten sich so ein klein wenig und dann soll der Webberkott den Grell auch hier wegrudern. Und sie rudern dann so in den Sonnenuntergang gemütlich ganz romantisch. Das stelle ich mir genauso vor wie Smithers und Burns auf dem Tandem. Ja genau. Genau so sieht das aus.
00:53:01
Speaker
Ja, im Endeffekt erfahren wir da nicht viel. Ich habe mir halt eigentlich am Ende der Szene nur notiert. Vielleicht ist der Grell jetzt mal ein wenig netter zum Webberkott. Also das wünsche ich mir für den Webberkott, dass er ein bisschen Anerkennung in seinem Job jetzt bekommt. Der wird wie Smithwasser aber behandelt. Also das kannst du dir original auch so noch vorstellen. Er sollte das beim nächsten Mitarbeitergespräch auf jeden Fall mal aufs Tapet bringen. Egal. Ins Gespräch bringen.
00:53:30
Speaker
Die fand ich schön. Und jetzt sind wir mal gespannt, wie es da dann auch weitergehen wird. Noch jemand was zu dieser wunderschönen Szene zu sagen, die mit viel Sonnenuntergang natürlich. Nächstes Jahr der Sonnenaufgang. Das war ja morgens. Die wollten ja schon Feierabend machen. Genau, es war zwischen drei und vier. Aber auch schön. Hätte er ihm noch einen Kaffee reichen können, damit ihm warm wird?
00:53:56
Speaker
Ja, ganz schön schäbig vom Webberkott, dass ihr nicht eine heiße Tasse Tee dabei habt. Das sind sie ja zum Frühstück in Calais, wenn es gut läuft. Oder schon, ja. Da muss man sich da mal anhalten. Ein leckeres, kontinentales Frühstück. Sind wir schon beim Fazit, oder was? Mensch. Solange das nicht läuft, hat das Fazit noch nicht begonnen. Unser Fazit. Moritz, ich hab angefangen, als mich gefesselt hat, du gibst das Fazit zum Besten.
00:54:23
Speaker
Das ist mir ein bisschen unangenehm, aber das finde ich die mit Abstand schwächste Folge. Die ist zwar gut besetzt, aber die ist konfus zu wenig stringent und ich bin nicht ganz davon überzeugt, dass die Golem Sache cool genug eingebaut ist und diese merkwürdige Flucht mit dem U-Boot passt mir auch nicht so ganz. Also ich mag alle anderen sechs Folgen davor mehr. Es tut mir leid.
00:54:53
Speaker
Ja, da müssen wir kurz mal, deshalb bin ich jetzt ja sprachlos. Denn tatsächlich habe ich am Anfang auch so gedacht. Die ersten zwei Male habe ich es nicht geschafft, die Folge zu Ende zu hören, weil die mir einfach, die hat mich dann verloren. Aber ich habe Sachen nebenbei gemacht. Die war das mit den verschiedenen Morden zu kompliziert, so beim ersten Mal hören. Man muss wirklich bei der Folge richtig konzentriert dranhängen. Aber du hast recht, die Folge lebt viel von den tollen Dialogen, also Grell.
00:55:23
Speaker
strahlt hier sehr grell, muss man vielleicht so sagen. Das ist eine tolle Dialoge, pinky und brainig. Ich fand ja den Grell beim Tod der Königin schon toll. Da habe ich mir ja gewünscht, dass wir da mehr mitkriegen. Ganz toll, bin ich gespannt, wie das weitergeht. Ja, und bei dem Ende, das war für mich sehr James Bondig. Ja, ein bisschen, ja.
00:55:47
Speaker
Ich bin bereit, dir da so bis zur Hälfte mitzugehen. Also es war nicht die stärkste Folge, definitiv nicht. Dank Klaus-Titer Klepsch ist die Folge dann wirklich sehr gut hörbar und sehr witzig. Julia? Ich fand, dass die da recht schnell durch alles durchmarschiert sind. Das ist mir zu schnell alles gewesen, das abgehannelt, es wurde zu schnell alles aufgeklärt irgendwie.
00:56:13
Speaker
fand ich schwierig und ich hätte mir am Ende irgendwie mit dem O-Boot ein bisschen mehr spektakuläres gewünscht, dass der Zirkel da irgendwie oder was auch immer
00:56:24
Speaker
Spider-Man-Fans wissen ja, was passiert, wenn der Sandman und der Aquaman sich verbinden, dann wird es nämlich ein Riesenschlamm-Monster und das wäre einfach auch cool gewesen, wenn die das dann mit dem U-Boot hätten bekämpfen müssen, aber das wäre dann wahrscheinlich eine mega skurrile, überzogene Folge gewesen.
00:56:46
Speaker
Aber ich fand es tatsächlich schön, dass sie wenigstens mal ermittelt haben. Ja, das ist was. Es wurde mal so ein bisschen in Geschwindigkeit. Das war alles so bumm bumm bumm fertig.
00:56:57
Speaker
Wir haben hier 69 Minuten. Wo willst du das denn? Was hättest du denn jetzt noch? Willst du natürlich sagen, kein gut, aber nochmal 7 Minuten drauf. Die Zusammenhänge, wie gesagt, die Moritz schon meinte, dass man das nicht drei, vier Mal alles, sondern eher zum Ende hin und dann wäre das erledigt gewesen. Ja. So, das war mir einfach ein bisschen zu schnell. Es war an sich eine schöne Story, aber ja. Ja, nur so für alle ungefähr auf dem gleichen. Ja.
00:57:23
Speaker
Ebene mit paar kleinen Ausschlingen nach unten. Wollen wir uns mal darüber unterhalten, wie es hier weitergehen könnte? Dirk spekuliert. Bevor wir spekulieren, öffne ich kurz mal die andere Folie hier. Weil ich weiß gar nicht, wie die nächste Folge heißt. Ihr wisst es vielleicht schon.
00:57:45
Speaker
Ich müsste aufstehen. Ich hab's im Regal, aber ich hab noch nicht geguckt. Kein Problem. Ich hab's dann schon hier. Der Röntgenswischenfall. Habt ihr's schon gesagt oder soll ich? Sagst du's bitte. Der Röntgenswischenfall.
00:58:06
Speaker
Das sagte ich auch. Genau. Sehr gut. Dann sind wir uns hier einig. Dann sind wir auf einer Ebene. Auf einer Welle. Auf einer Welle. Habe ich nicht durchschaut. Ja, da könnte man... Nee, grün. Wird man davon grün? Welche sind denn das? Nee, von denen wird man nicht grün. Das sind die Bennerstrahlen.
00:58:36
Speaker
Nein, komm, leg du mal vor. Röntgen. Ich habe jetzt schon wieder vergessen, was das Wort dahinter war. Der Röntgen Zwischenfall. Okay. Gut, gehen wir kurz mal auf die, wir dürfen das Cover benutzen. Wir sehen eine Landschaft, wir sehen so ein
00:58:56
Speaker
Telegrafen oder Strommast zu einem Haus. Das Haus ist eingeschneit auf dem Haus eine Schweizer Fahne und zwei Gestalten vor dem Haus, was so ein bisschen, ja keine Ahnung, ob das da schräg steht. Das ist so in so bergigen
00:59:13
Speaker
Also auf jeden Fall stehen da zwei Gestalten. Die eine ein bisschen größer als die andere. Okay, die kleinere steht ein bisschen gebückt, aber die andere scheint trotzdem größer zu sein. Puh, keine Ahnung, was uns dieses Cover helfen soll. Außer, dass es in der Schweiz ist. Diese Info nehmen wir einfach mal mit. Denn jetzt können wir da richtig punkten, indem wir sagen, das nächste Hörspiel wird definitiv in der Schweiz stattfinden. Denn da ist ja der Grell her. Nee, ist er nicht.
00:59:39
Speaker
Aber doch, ist aber zumindest da eine ganze Zeit lang untergetaucht und hat da gearbeitet. Wir wissen ja, dass in der Zeit schon mit Strahlung nach und nach experimentiert wurde. Wann wurden denn die Röntgenstrahlen tatsächlich erfunden? Wissen wir das? Ja, 1895 tatsächlich.
00:59:58
Speaker
Ich habe gerade spontan Google angeworfen, ich weiß das nicht aus dem Kopf. Ich wollte nur gucken, wann Röntgen, der Wilhelm Konrad gelebt hat. Der hat von 1845 bis 1923 gelebt und 1901 den Nobelpreis.
01:00:16
Speaker
für Physik bekommen. Aber ich bin dafür, dass das Röntgen und Strahlung, das ist nur so ein bisschen vorgeschoben und wird dann weiter gedacht. Die Bösen haben natürlich eine Strahlenkanone, die irgendwie auf irgendeinem Haus installiert ist, gebastelt und wollen Berlin!
01:00:42
Speaker
Die Krone hat doch ihr ganzes Privatgeld wahrscheinlich in der Schweiz gepumpt.
01:01:05
Speaker
Ich dachte eigentlich es ging jetzt hier um so einen Zwischenfall, wo der Röntgen jetzt ein bisschen übergriffig wurde, denn der hat mit seiner Wissenschaft jetzt so eine Art Brille entwickelt, wo man durch Kleidung durchgucken kann und das ist jetzt rausgekommen.
01:01:23
Speaker
Und das wäre jetzt... Bitte, lieber Gott, gib uns die Strahlenkanone. Ich würde jetzt spontan auch für die Strahlenkanone sein. Aber tatsächlich ist die Idee auch nicht schlecht. Ihr seid aber beide diesmal sehr kreativ veranlagt. Dass Röntgen tatsächlich als Figur, wie Darwin ja auch schon vorkommen könnte und auch ein Böser ist, der irgendwie für den Zirkel arbeitet. Das gefällt mir. Ich freue mich auf die Folge.
01:01:53
Speaker
Ja, vielleicht geht es einfach darum, dass der Zirkel da auch ran will an die Erfindung oder dass es da auch mal wieder einen Wettstreit gibt, wie es damals war. Strahlen, Kanone, Strahlen, Kanone. Hast du schon die Rausschmeißermusik gestartet im Hintergrund? Ich habe schon die Rausschmeißermusik gestartet. Ich bin einmal mit dem Hund gehasst, ich habe schon verstanden. Unten wird geknabbert, oben wird die Rausschmeißermusik angemacht.
01:02:22
Speaker
Er füttert den Hund doch erstmal. Ja, ich denke wir sind für heute durch. Wir hoffen, dass der Grell natürlich weiterhin so einen großartigen Platz einlegen kann. Oh, die Strahlenkanone in den Händen von Grell. Der Röntgen-Race. Jawohl. Freakin' Sharks with freakin' Röntgen-Race on their head. Oh man. Das macht sehr schön.
01:02:52
Speaker
Ja, dann würde ich mal sagen, ich mache die Schnellverabschiedung und lasse euch mal hier den Rest der Sendung ausklingen lassen. Ich bin der Dirk, ich sage Tschüss und wir hören uns bei der nächsten Aufnahme. Tschüss und ich hoffe, du bist auch beim nächsten Mal noch der Dirk. Ciao, ihr Lieben.
01:03:11
Speaker
Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim. Die Links zu unseren Social-Media-Accounts findet ihr in den Show-Notes. Wir freuen uns über jeden Follower und gute Bewertung. Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgen-Cover. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk. Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Jackie Colas Voice aka Jacqueline Coleika.
01:03:59
Speaker
Ja, danach hat mein Gehirn abgeschaltet.