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#12 - Skalieren statt verwalten mit NoCode Cloud Automatisierung - mit Sebastian Mertens image

#12 - Skalieren statt verwalten mit NoCode Cloud Automatisierung - mit Sebastian Mertens

S1 E12 · VisualMakers
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189 Plays5 years ago

Vom Bankkaufmann zum Gründer und CEO von Deutschlands erster Cloud-Automation Agentur: Das ist Sebastian Mertens, NoCode Enthusiast und absoluter Experte im Thema Automatisierungen.

Im Podcast hat er uns erzählt, welche Prozesse automatisiert werden können, wo es noch hakt und wie sie auf die Idee gekommen sind, eine Cloud-Automation Agentur zu gründen.

Mehr zu Sebastian und wemakefuture: http://wemakefuture.com

Zur Webinar-Anmeldung: https://visualmakers.de/webinar



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Transcript

Einleitung und Vorstellung der Moderatoren

00:00:00
Speaker
Eigentlich kommt Automatisierung erst nach dem Thema Digitalisierung. Und ganz viele Unternehmen, die stehen an Punkten, da werden Sachen händisch von Excel von A nach B kopiert, da werden Kontaktformulare kopiert. Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Alex. Und ich bin Lilith. Wir unterhalten uns jede Woche über Themen rund um No-Code.

Vorstellung des Gastes Sebastian Mertens

00:00:28
Speaker
Wir freuen uns heute mit Sebastian Mertens sprechen zu dürfen. Sebastian und sein Team gestalten die Zukunft mit ihrem Unternehmen WeMakeFuture. Zumindest was Automatisierung angeht, denn WeMakeFuture ist Deutschlands erste Cloud Automation Agentur. Was all das bedeutet, das erzählt er uns sicher gleich. Herzlich willkommen Sebastian.
00:00:44
Speaker
Vielen Dank Alex und Clilet, dass ihr bei sein darf. Ja hey, grüß euch.

Sebastians Weg von der Bank zur IT und Automatisierung

00:00:49
Speaker
Ich bin Sebastian Mertens und wie Alex das schon gesagt hat, Gründer von WeMakeFuture und wir automatisieren und ihr könnt mehr erreichen, indem ihr euer Prozess automatisiert und ich glaube wir geben euch mal ein paar coole Einblicke, was man alles automatisieren kann, wie tief das gehen kann, aber auch wie das einem sein Leben deutlich erleichtern kann.
00:01:10
Speaker
Oh yes, sehr, sehr gerne. Da freuen wir uns schon sehr drauf. Ich würde aber gerne noch mal einen Schritt zurück machen und quasi noch mal ein bisschen mehr über dich erfahren. Ich muss zugeben, ich habe ein bisschen dein LinkedIn-Profil gestalkt und du hast Bankkaufmann gelernt, hast auch ein paar Jahre in dem Bereich gearbeitet, hast dann noch mal studiert und hast dich dann komplett dem Thema Digitalisierung gewidmet. Wie ist das denn alles passiert?
00:01:35
Speaker
Also ich hatte nach dem, eigentlich fing das schon viel früher an, ich hab mit elf angefangen meinen eigenen Linux Server zu bauen und habe diverse Sachen immer schon irgendwie mit Technik gemacht und gescriptet, Artikel, CSS und so weiter.
00:01:51
Speaker
Hab mir aber dann gedacht, ich hab zwei Stärken, es ist eine Kommunikation und Mathe und das andere ist so Richtung IT und hab mir dann gedacht, ich bin nicht der klassische Informatiker und Wirtschaftsinformatik war da einfach noch nicht so, auch in der Stadt, wo ich gewohnt habe, einfach so prädestiniert.
00:02:08
Speaker
Also habe ich mir gedacht, gut, dann gehst du zu einer Bank, du kannst da später noch dort auch in die Richtung IT gehen und das hat sich recht schnell auch in dem ersten Jahr schon für mich so rausgestellt, dass ich unbedingt in die IT möchte und hatte dann in der Bank einen ganz interessanten Job direkt nach meiner Ausbildung, wo ich dann auch mein Studium weiter gemacht habe.
00:02:29
Speaker
Und zwar, ich war in der Personalabteilung und hab Lernmanagement und Videosysteme und digitales Lernen aufgebaut und Kommunikationskurse und so weiter. Und so bin ich mehr und mehr in Prozesse reingekommen und hab mir gedacht, bau den ganzen Kram, den du eigentlich da den ganzen Tag machst, du kannst automatisieren und so ging das seine Reise hin zu Automation.
00:02:51
Speaker
Ja, nicht schlecht. Und heute hilft WeMake Future Unternehmen dabei, Prozesse zu automatisieren, und zwar mit Cloud Automation. Wie ist das Ganze entstanden? Also wie seid ihr zur Gründung von WeMake Future gekommen?

Gründung von WeMakeFuture und der Weg zur Automatisierung

00:03:02
Speaker
Also ich war in der Unternehmensberatung und das war ganz nett, aber ich habe irgendwie nach drei Tagen schon gemerkt, Digitalisierung wollen die ja eigentlich gar nicht. Die wollen eher so ihre Sachen machen, auch wenn die Digitalisierung sich auf die Fahne schreiben. Und zu dem Zeitpunkt hatte ich schon sehr, sehr viele Projekte mit Seipir damals gemacht.
00:03:23
Speaker
Und auch als R-Table hochgekommen ist, wir mit R-Table schon den ganzen Tag am Anfang gemacht und haben mir gedacht, eigentlich kann man damit so viele auch bei größeren Unternehmen, gerade im Bankensektor, wo ich eigentlich herkomme, dass ich mir Goods API einsetzen, für die ist jetzt schwierig, einfach aus keiner Compliance Sicht, aber man kann mit dem Grundprinzip dahinter so viele Tätigkeiten, die dort für so viel Geld eingekauft werden, so gut selber bauen. Beispielsweise Veranstaltungsmanagement.
00:03:49
Speaker
Da werden Softwareprogramme angeschafft für 30.000 Euro, was eigentlich, wenn man es mit Zapier selber macht, noch nicht mal ein Tag Arbeit ist. Und ja, dann habe ich mir gedacht in der Unternehmensberatung, es gibt eigentlich keinen, der das Thema in Deutschland treibt, dass es auch neben RPA eigentlich eine viel, viel coolere Automatisierungstechnologie gibt. Und damit haben wir uns dann selbstständig gemacht. Kannst du kurz erklären, was RPA ist?

Erklärung der Robotic Process Automation (RPA)

00:04:15
Speaker
Klar, RPA ist Robotic Process Automation. Ich sage mal Screen Dummy Automation eigentlich, weil es ist nichts anderes als eine Tastatur und eine Maus emuliert auf einem Screen. Es ist schon ein bisschen komplexer mittlerweile und UiPath und so, die haben da auch sehr, sehr gute Ansätze.
00:04:32
Speaker
Trotz alledem, wenn eine Software eine RPI hat und das meiste was im No-Code und No-Code Bereich unterwegs ist, hat eine gute RPI, dann braucht man keine RPA. Also warum soll ich Google per RPA steuern, wenn ich eine RPI habe?
00:04:49
Speaker
Ja, ganz kurz, API für die Leute, die vielleicht gerade neu in unserem Podcast gestartet sind und noch nicht so viel Ahnung haben. Als API bezeichnet man Schnittstellen von verschiedenen Tools. Also erstmal kann man sich bildlich einfach als Schnittstelle vorstellen. Wie war das denn? Du hast ja dann sehr
00:05:11
Speaker
Wenn du mit elf Jahren deinen ersten Linux-Server programmiert hast, hast du einen sehr technischen Background.

Erste Erfahrungen mit No-Code-Tools

00:05:20
Speaker
Wie war das für dich, als du das erste Mal Zapier und Integomat und diese No-Code-Tools entdeckt hast?
00:05:26
Speaker
Das war ziemlich cool, weil zu dem Zeitpunkt, das war wirklich, also Sapier sah auch zu dem Zeitpunkt noch ganz anders aus und es ging darum, die Kontaktdaten von einem Kontaktformular für eine Kundin, ich hatte ein Nebengewerbe, als ich mit meiner Bankausbildung unterwegs war und auch schon
00:05:49
Speaker
im Studium und die wollte halt ihre Webseite verbinden und ich dachte mir, jetzt ein Skript schreiben ist eigentlich ganz aufwendig, weil die ist nicht von der Größe, dass sich das lohnt für die, also macht sie es händisch. Sie will das aber nicht händisch machen, weil sie es immer wieder vergisst. So, also habe ich irgendwie gesucht, was kann man damit anbinden und habe halt damals Seipi gefunden und das war einfach so für mich wow. Und ich glaube diesen wow Moment haben heute noch ganz ganz viele Leute da draußen.
00:06:18
Speaker
Auch wenn ich offen sagen muss, klar, das professionalisiert sich, entwickelt sich weiter und diesen Wow-Effekt, den haben wir heute dann auf ganz anderen Ebenen.
00:06:28
Speaker
Ja, das ist auch was, was ... Also, ich hab ... Ja, meine ersten Erfahrungen mit Zepia waren auch so dieser Magic-Moment von, du hast was selber gebaut und man nutzt es selber. Und es ist wirklich ... Es hilft deinem Business und in deinem Alltag. Und dann das auch weiterzugeben an andere. Und ja, wirklich diesen ... Ja, diesen Wow-Effekt zu haben. Ganz cool.

Demokratisierung des Prozessmanagements durch Automatisierung

00:06:55
Speaker
Auf LinkedIn schreibst du Unternehmen skalieren, statt nur zu verwalten. Warum ist denn Automation so wichtig für Unternehmen? Ganz simpel gesagt ist Automation eigentlich die Demokratisierung von Projekt, Prozess und Produktmanagern. Es ist nichts anderes, weil wenn ich an organisatorisch und compliance-mäßig das einzuführen, eine Automation-Plattform ist nicht so trivial.
00:07:21
Speaker
Aber für den Mittelstand hilft es einfach unabhängig zu werden und selbstständig kleinere und auch vielleicht etwas komplexere eigentlich IT-Projekte schnell umzusetzen. Also es verkürzt Time-to-Market, es verkürzt jegliche Projectscoping, was man sich irgendwie mal überlegt und aus dieses konstante sich mit sich selbst beschäftigen, was Unternehmen manchmal in einer gewissen Größe ganz gut können.
00:07:49
Speaker
Das bricht eigentlich eine Automation-Plattform oder eine iPaaS-Plattform, wie sie ja korrekt heißt in der Terminologie, deutlichst auf und hilft damit Unternehmen nicht nur zeitlich zu skalieren, sondern einfach auch im Thema effizient zu skalieren. Was ist so die Wahrnehmung gerade so im Mittelstand? Da sieht man ja häufig, dass das ein Problem ist, in Richtung Digitalisierung zu gehen. Wie ist da so die Offenheit für so iPaaS-Lösungen?
00:08:17
Speaker
Wie lange soll ich darüber jetzt reden? Guck wohl gern ein bisschen aus. Also, wir haben bei ganz vielen Kunden immer noch die Herausforderung, dass viele Menschen denken, Cloud ist böse. Dann frage ich die immer, nutzt ihr Facebook? Und dann kommt, dann fängt das so ein bisschen an zu rattern. Und dann geht es dahingehend zu sagen, okay, also wenn ihr nicht in der Cloud seid, könnt ihr keine Prozesse automatisieren. Jetzt können die schon, aber ich sag denen das trotzdem so.
00:08:44
Speaker
weil sie sonst nicht einfach Prozesse automatisieren können mit iPaaS Plattformen. Der nächste Schritt, nachdem wir erst mal überhaupt dieses Cloud-Thema aufgeräumt haben, weil das, warum Cloud, ich gehe doch nochmal auf das ein, was Lilith eben gesagt hat, man braucht die Schnittstellen. Und Cloud-Tools sind dafür prädestiniert, es gibt auch andere Arten von Schnittstellen, aber diese Tools sind dafür prädestiniert, dass sie halt eben eine Schnittstelle in der Cloud zur Verfügung stellen, an die man dann Automatisierungen andocken kann.
00:09:13
Speaker
Ab diesem Punkt, wo erstmal der Schritt in die Cloud gemacht wurde von einem Unternehmen, hoffentlich haben die dann die richtigen Anwendungen, die eben auch vernünftige APIs haben. Das heißt eigentlich kommt Automatisierung
00:09:28
Speaker
Erst nach dem Thema Digitalisierung. Und ganz viele Unternehmen, die stehen an Punkten, da werden Sachen händisch von Excel von A nach B kopiert, da werden Kontaktformulare kopiert. Wir haben jetzt gerade ein großes Festival, was sich bei uns angemeldet hat. Wir machen alle Anmeldungen, weil die Webseitenagentur denen ein Kontaktformular zur Verfügung gestellt hat, was das per E-Mail schickt. Da frage ich mich, was ist das für eine Agentur? Das ist so der Klassiker.
00:09:54
Speaker
Und die meisten Unternehmen sind in irgendeinem Lock-in-Effekt gefangen, entweder mit ihrer Agentur oder mit ihrem Systemhaus. Systemhäuser, eigentlich, wenn man in die Cloud geht und intelligente Infrastruktur haben, haben nicht mehr so die Zukunftsaseinsberechtigung, ganz offen. Sagt selber ein Systemhaus-Kunde bei uns, der selber seine Prozessautomate sieht und sagt, was denn, wenn du das weiter machst, habe ich keinen Job mehr. Weil die Leute brauchen keine Hardware mehr. Die brauchen einen Laptop und danach läuft alles in der Cloud. Ja, und Drucker brauchen die auch nicht.
00:10:22
Speaker
Und diesen Wandel, ich hoffe, das wird sehr schnell gehen. Das wird nämlich so schnell gehen wie mit dem iPhone. Heute, 10 Jahre, 12 Jahre später, ist es selbstverständlich, dass eigentlich fast jeder ein Smartphone hat. Und ich glaube, in diesen Punkten sind wir gerade.
00:10:37
Speaker
Also wir sehen jetzt, dass sich die ganzen Tools zusammensetzen. Wir sehen, dass eigentlich alles in die Cloud geht. Microsoft tut uns auch einen Riesen gefallen, indem sie Exchange Server einfach abschalten. Es wird ab 2026, meine ich, keinen Support mehr für Exchange Server geben, die lokal gehostet sind. Super. Danach gibt es nur noch Cloud. Und das ist ganz wichtig.

Häufige Einsatzgebiete für Automatisierung in Unternehmen

00:10:59
Speaker
Interessant. Habt ihr so klassische Use Cases, sage ich mal, bei denen ihr Unternehmen helfen könnt, Prozesse zu optimieren und zu automatisieren? Klar, es ist natürlich sehr individuell auch zum Teil, aber vielleicht gibt es ja so einen gemeinsamen Nenner irgendwo. Genau. Also wir sind tatsächlich gerade dabei, einen großen Lauf an Standardisierung und Product-Test-Services aufzusetzen. Und da ist ein Thema ganz klar Vertrieb.
00:11:25
Speaker
alles, was rund um Kommunikation im Vertrieb angeht, Accounting, was hinter dem Vertrieb liegt, aber auch teilweise HR Prozesse. Das könnte ich jetzt stundenlang so weitermachen. Wir haben quasi so ein Standardprodukt, was einfach Vertriebsautomatisierung ist. Da geht es wirklich darum, von Erstanfrage über alle Funnels, die reinkommen, eine E-Mail rauszuschicken automatisiert an den Kunden, dass der Kunde sich, das merken wir auch, also wir hatten Kunden,
00:11:52
Speaker
Der hat einen Kunden verloren, weil er nicht binnen einer Viertelstunde geantwortet hat. Auf die E-Mail. Weil die in der Zwischenzeit woanders angerufen hat. Und das in einem Zertifizierungsbereich, wo Zertifizierungen im 5-stelligen Bereich liegen. Das ist sehr sehr ärgerlich. Der war sehr sehr gereizt. Er kam zu uns und hat gesagt, Herr Mertens,
00:12:10
Speaker
Ich brauche, dass automatisiert E-Mails gesendet werden. Okay, also kein Problem. Aber tatsächlich, das ist ja auch heute Business to Business so, was wir als Kunde im Privaten kennen, dass alles schnell, einfach und unkompliziert gehen. Das muss auch Business to Business so sein.
00:12:29
Speaker
Und da bewegen sich die Unternehmen hin und die werden auch auf der Reise merken, gerade so im Thema Vertriebsautomatisierung, dass sie da ganz viel mit ihrem CRM automatisieren können, was Nachfassen angeht, was Erstkontakte angeht und und und und und. Und dann aber auch den Übergang zu machen von Vertrieb in die Accounting Software und dann später auch ins Projektmanagement. Da kann man so viel automatisieren. Wenn ihr wollt, können wir da auch noch ein bisschen tiefer reingehen oder wir schauen uns andere Themen. Doch, total gerne.
00:12:59
Speaker
auch jetzt tatsächlich öfter die Situation gehabt, dass Leute überhaupt nicht auf dem Schirm haben, dass man oder was man automatisieren kann. Und dass so eine völlig neue Welt war von, wie, das geht, also das geht automatisch, das kann ich, da muss ich dann nicht mehr selber Copy and Paste machen und so. Wie identifiziert man denn Prozesse in seinem Unternehmen, die man automatisieren kann?
00:13:28
Speaker
Es gibt eine simple Regel, mache ich diese Sachen häufig. Also die erste Frage, was mache ich häufig? Und wenn ich sie häufig mache, kann ich es standardisieren. Also wie du es gerade eben gesagt hast. Was heißt häufig?
00:13:45
Speaker
Das kommt drauf an, wie teuer der Prozess ist tatsächlich. Also häufig kann sein, dass es dreimal am Tag ist. Häufig kann aber auch sein, dass es einmal die Woche ist. Wenn es einmal die Woche ist und es dauert drei Stunden, dann ist es ein sehr teurer Prozess. Wenn es häufig ist, zum Beispiel an die Kaffeemaschine gehen, das mache ich häufig, das mache ich dreimal am Tag vielleicht.
00:14:05
Speaker
Aber das dauert nur zwei Minuten. So, das ist ein Zeitverlust von vielleicht roundabout 6 mit GW 10 Minuten. Das ist etwas... Ich weiß, es gibt da so einen Engländer, der hat mal seinen Job outgesourced und dann seine Kaffeemaschine automatisiert. Ist ganz lustig, aber ist jetzt halt nichts, was ich automatisieren würde. Dafür aber, beispielsweise bei uns, und das ist so ein super interessanter Prozess beispielsweise,
00:14:29
Speaker
Unsere komplette NDA, unsere komplette ADV, unsere kompletten Terms of Service, das Verträge und Angebote laufen bei uns mit einem Klick raus. Ich gebe deine E-Mail Adresse ein in der Datenbank und drücke auf ein Button. Und danach kriegst du ein Formular. In dem Formular kriegst du deine Firmendaten ein. Dann bestätigst du das und dann erhältst du das komplette Vertragswerk von uns zugeschickt.
00:14:52
Speaker
Und wenn du unterschrieben hast, dann geht's am Ende nochmal an mich und ich muss nochmal unterschreiben. Und dieser Prozess, also du hast mir gerade meine Arbeit abgenommen, vielen Dank dafür. Das ist auch ein ganz wichtiges Prinzip, also man lagert immer die Arbeit an den Kunden aus im Thema Automation. Und er ist Prinzip Online-Banking, du machst quasi die Arbeit vom Banker.
00:15:12
Speaker
Und dieses Prinzip aber zu sagen wirklich, ich kann mit ganz wenigen Daten, nur mit einer E-Mail Adresse eigentlich eine komplette Automatisierung, die sonst normalerweise drei, vier Stunden dauert, bis ich die ganzen Sachen reinkopiert habe, an die richtige Stelle, bis ich das ersetzt habe und und und und und und das lohnt sich superschnell.
00:15:29
Speaker
Also so Vertragsautomatisierung, Angebotsautomatisierung, das ist auch etwas, was wir sehr häufig momentan haben. Oder Textautomatisierung, das lohnt sich eigentlich ab dem dritten, vierten Vertrag schon.
00:15:42
Speaker
Ja, wir haben auch vor zwei oder drei Wochen, glaube ich, einen Blogpost geschrieben zu, wann sollte man automatisieren oder ist auch dieses Beispiel drin. Ich habe dreimal gesagt tatsächlich, alles, was du dreimal machst, kannst du automatisieren, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du es ein viertes und fünftes Mal machst, ist sehr groß. Aber genau, du hast natürlich recht, es kommt immer auf den Prozess an und wie teuer der Prozess im Endeffekt ist.
00:16:07
Speaker
Wie sieht dein typischer Arbeitstag bei dir aus? Ich steh morgens auf, ich mach mir erstmal Kaffee. Also, ein typischer Arbeitstag sieht bei mir sehr divers aus. Da ich Geschäftsführer bin und wir mittlerweile zwölf Leute entertainen, ist das nicht ein Tag wie der andere.
00:16:30
Speaker
fixe Slots, im Endeffekt. Meine Woche ist relativ stark getimboxed. Das heißt, ich hab morgens Calls mit Leuten, stürm ich ab, was am Tag ansteht, verteile Aufgaben, delegiere Aufgaben, mach Vertriebsgespräche, guck, dass Projekte laufen. Manche Sachen, und das ist mir wichtig, mach ich sogar selber noch, auch wenn ich mich immer wieder mal dafür hasse, dass ich selbst Prozesse anpacke, weil dann fliegen die mal, du kennst das selber, man muss das testen, testen, testen, testen.
00:16:59
Speaker
Und dann hast du irgendeine Variable nicht getestet und denkst dir so, warum gibt er die korelische Schriftzeichen hier rein? Und dann läuft das nicht und dann sitzt du da als CEO, du kannst ja nichts machen, weil du bist ja busy. Beispielsweise, ich bin gestern Morgen vier aufgestanden, um 23 Uhr treich ins Bett. Aber das ist der klassische Montag, also Montag ist bei mir immer der schlimmste Tag der Woche.
00:17:24
Speaker
Aber dann habe ich es hinter mir, dann kann es noch besser werden, das ist immer so das Prinzip. Also so sieht meine Woche eher aus. Wir haben viele Retainer-Projekte, wo wir einfach ongoing Automation in den Firmen betreiben und ganz konkret sagen, hey automatisier dein Business.

Effizienz und Produktivität bei WeMakeFuture

00:17:41
Speaker
Wir fangen dann erstmal meistens damit an, was bei denen den größten Umsatz bringt oder das größte Einsparungspotenzial. Und ja, so läuft meine Woche in der Regel ab.
00:17:53
Speaker
Wenn ihr selber für Kunden Automatisierung macht, kann man ja auch davon ausgehen, dass ihr auch euer eigenes Business irgendwie automatisiert. Was habt ihr denn so für Prozesse bei euch im Unternehmen, die komplett autonom ablaufen? Was läuft komplett autonom? Also bei uns läuft echt eigentlich fast alles autonom. Wir haben 346 Prozesse, die autonom laufen. Und das für ein 12-mal Startup ist komplett verrückt. Also wir haben beispielsweise gestern, gab es Gehaltsabrechnungen.
00:18:19
Speaker
Und das schickt unser Steuerberater an einen Mailhook, was auch immer ein Mailhook ist, gehe ich jetzt technisch einfach nicht mal drauf ein, und dann schickt er eine ZIP-Datei dorthin und die ist passwordgeschützt und dann wird das von der Automation entpackt und an den jeweiligen Mitarbeiter zugeteilt anhand der Personalnummer automatisiert.
00:18:40
Speaker
Also einfach so ein simples Beispiel, spart mir aber 10 Minuten, wie Leute das gesagt haben, wenn ich es dreimal mache, und ich mache das ja jeden Monat, und es gibt mehr als drei Monate, also kann ich es automatisieren. Was haben wir noch? Wir haben Projektfeedback automatisiert, also die Developer kriegen am Ende vom Tag, kriegen die jeden Tag, kriegen die eine Mail. Hey, was gibt es für Impediments? Was müssen wir morgen aufnehmen? Also wir haben eigentlich alles drum herum automatisiert, so dass wir den ganzen Tag Spaß haben können.
00:19:06
Speaker
Das ist eigentlich das, was wir den ganzen Tag machen, dass wir irgendwie auf die Idee kommen. Wir automatisieren uns alles weg. Wir haben natürlich auch so was wie, Kunde bucht sich einen Termin, dann kriegt er eine Analyse-E-Mail, dann kommt er ins Erstgespräch rein, dann geben wir das Projekt frei, dann kommt er ins Projektportal rein, dann kommt er ins Projektmanagement automatisiert rein, kriegt automatisiert Auftragsdatenverarbeitung, AGBs und und und und.
00:19:32
Speaker
Klar, das sind so diese Standardprozesse, aber ich glaube, die sind ein bisschen langweilig, weil von denen geht man eigentlich bei uns aus. Klar, für Kunden oder auch die Leute in der Community, wenn die ein Kontaktformular von der Webseite oder ein Info-Postfach, tatsächlich ist eine Info-Postfach-Automatisierung etwas super Cooles.
00:19:55
Speaker
Also anhand von Keywörtern erkennen, wo eigentlich diese E-Mail, die der Kunde da jetzt hingeschickt hat, hingehört automatisiert. Dass du dir diese Person, die an der Anmeldung sitzt oder wo auch immer sie sitzt, die Assistenz, dass du dir deren Lebenszeit sparst, E-Mails zu lesen, die eigentlich total langweilig sind, sie nix angehen teilweise auch. Und solche Sachen zu automatisieren, das gehört bei uns eben dazu. Und damit verbringen wir unsere Automatisierungsagentur den Tag über.
00:20:25
Speaker
Ja, aber das finde ich auch so einen coolen Aspekt daran an Automatisierung. Das ist ja auch so ein bisschen mein Steckenpferd und Lieblingsthema im No-Cut-Bereich. Dass man sich halt einfach Zeit schafft für die coolen Sachen, für die kreativen Sachen, für die wirklich das, was halt zählt. Genau, aber wo du gerade schon von Mailhooks gesprochen hast, auch gerade wenn es hier ... Also, in Tegomart wird es ja gerade immer größer und in Decken viel mehr Leute. Da geht es ja schon ein bisschen ...
00:20:54
Speaker
Terminologisch zumindest, ein bisschen technischer zu, als in Safegear beispielsweise. Kannst du noch mal kurz erklären, was ist der Unterschied zwischen einer API und einem Webhook zum Beispiel? Und dann vielleicht auch noch einen Mailhook, aber ich glaube Webhook und API reicht erstmal.
00:21:12
Speaker
Also Webhook ganz simpel gesagt ist eigentlich eine Postadresse. Also ich versuche mal wirklich so im alltäglichen Beispiel da zu machen. Briefkasten, du schmeißt deinen Brief rein, das war's. Das ist ein Webhook. Der kriegt die Daten, der sagt, je nachdem vielleicht was er für Daten bekommen hat, über eine Response eine gewisse Antwort.
00:21:33
Speaker
Aber eigentlich war es das. Im Prinzip ist es auch ein Teil von einer API. Aber eine API an sich, man muss sich autorisieren. Es ist halt ein Interface. Also ich stelle eine Anfrage und erwarte eine gewisse Antwort. Klar kann die Antwort sein, auch wie beim Brief entgegennehmen, nur danke.
00:21:52
Speaker
Aber sie kann auch sein, hey, hier hast du den Nutzer, hier hast du seine Nutzerdaten, der hat vom 8. bis zum 9. drei Tonnen irgendwas geordert, oder, oder, oder. Also das würde ich jetzt bei einer API erwarten, dass ich eine Antwort bekomme und bei einem Webhook einfach nur das, was entgegengenommen wird. Und häufig für Automation reicht das Entgegennehmen tatsächlich. Also dieses Prinzip des Webhookings,
00:22:17
Speaker
ist für Automatisierung super, super wichtig zu verstehen. Weil bei APIs, die benachrichtigen dich nicht. Du musst über alle 5 Minuten über die API gehen und schauen, hat sich das Trello-Board verändert, hat sich Asana verändert, hat sich mein Webflow verändert, oder, oder, oder.
00:22:36
Speaker
Und bei einem Webhook benachrichtigt dich selbst die Veränderung. Und damit wird es dann halt instant, direkt, du kannst direkt weiter automatisieren und musst nicht diese Zeit abwarten und es ist dann auch damit verbunden, dass du einfach kostengünstiger wirst. Wir haben immer wieder Kunden die fragen uns, ja, warum konsumiert das denn so viele Tasks, warum ist das denn auf einmal, gerade bei Sapie, warum ist das denn so teuer?
00:22:59
Speaker
Ja, weil ihr das halt ineffizient gebaut habt. Und ja, das ist tatsächlich vor allem bei Sapien ein echt großes Problem, dass Leute die Sachen relativ ineffizient bauen und dann sich wundern, dass sie auf einmal in einem Task landen von 299 Euro. Ja. Ich glaube, auch generell kann man sagen, dass ein Webhook quasi immer einseitig ist und eine API kann beidseitig sein.
00:23:26
Speaker
Und mit einer API kann ich quasi auch Sachen hineingeben, die, also beispielsweise, ich habe ein Kontaktformular für ein Newsletter beispielsweise, und dann will ich den in meinen Active-Campaign oder Mailchimp-Dings rumsenden.

Top No-Code-Tools: Integromat und Airtable

00:23:41
Speaker
Genau, das wäre so ein Beispiel dafür. Was sind denn so deine, also offensichtlich bist du auch im Automation-Space, aber was sind deine drei Lieblingstools, deine drei Liebling-No-Code-Tools?
00:23:56
Speaker
Meine drei Lieblings-No-Code-Tools. Ich finde Integromart ist momentan für mich absolut mein Liebling. Einfach auch, weil wir mehr und mehr in die Enterprise-Welt und in die Mittelstandswelt gehen. Das ist einfach von unserer Zielgruppe her wichtig für uns. Dort sehen wir mehr Skalierungspotenzial mit Integromart.
00:24:20
Speaker
Einfach auch weil es solider ist, weil es es besser bauen lässt. Und es ist ein bisschen technischer, aber das hilft an manchen Stellen. Rtable, absolut als zweites Tool zu nennen. Also da geht nichts dran vorbei. Ich finde auch die anderen Tabletools sind leider kein Rtable. Das muss man einfach so sagen. Auch gerade so, dass man mal ein bisschen JavaScript ausführen kann. Also das ist alles super cool.
00:24:46
Speaker
Nummer 3 wird schwierig. Also da könnte ich alle eigentlich auflisten. Da könnte ich SAP auflisten, da könnte ich Software auflisten, da könnte ich Webflow auflisten. S-Corp kommt wirklich auf den Case drauf an, aber diese Kombi-Integromat-R-Table, die ist gerade, egal für welche Branche, egal, also gerade auch für Leute, die sich selbstständig machen und einfach nur eine Kundendatenbank oder eine Unternehmensdatenbank aufbauen wollen, ist das total genial.
00:25:12
Speaker
Also das sind so eigentlich meine Lieblings zwei. Danach will ich keine Abwertungen mehr treffen. Ja, das kann ich nachvollziehen. Ja, cool. Wir haben oft so die Frage, wenn es gerade um Automatisierungstools wie Integromat und Zapier geht, wo sind jetzt eigentlich die die genauen Unterschiede der Tools? Was kann das eine besser als das andere? Was sollte ich jetzt eher nutzen für mein Unternehmen? Hast du da so die
00:25:36
Speaker
Was sind die größten Unterschiede der beiden Tools? Wann sollte man eher das eine einsetzen, wann das andere? Es kommt ein bisschen drauf an. Wenn man wirklich erstmal das Prinzip erlernen möchte und sich das anschauen möchte, ist Sapier einfach... In der Community, im englischsprachigen Bereich, gibt es einige, die mittlerweile sagen, dass Sapier eher eine Marketingfirma ist.
00:26:01
Speaker
das merkt man beispielsweise daran, wenn man sich anschaut wie viele Endpunkte für beispielsweise Shopify zur Verfügung gestellt werden das sind bei Integromart glaube ich über 80 bei Sapier sind es 10 also wenn man Shopify automatisieren will kommt man mit Sapier irgendwann halt wirklich nicht weiter aber um es erstmal den Scope zu verstehen und erstmal zu verstehen diesen wow Effekt, ich kann damit meine Arbeit automatisieren
00:26:29
Speaker
Da ist Zapier super gut drin, weil das ist einfach, man kommt da schnell rein, man kann auch mit ein bisschen JavaScripten peifen, kann man viele Impediments einfach aus dem Weg räumen, wenn sie auftauchen, aber wenn man wirklich merkt, man will da drauf eine solide Unternehmensanwendung aufbauen,
00:26:48
Speaker
die skalierfähig ist, die auch nicht, wenn sie auf einmal mal ausgelastet wird oder ein Fehler läuft, einfach ausgeht und und und. Da ist IntiChromat deutlich stabiler. Das ist einfach so die Erfahrung, die wir bei unseren Kunden machen. Es gibt aber einige Cases, da ist Zapier deutlich besser, gerade was noch so das Thema Human in the Loop angeht. Also dass man quasi sagen kann, ich habe hier einen Startknopf oder ich habe hier einen Pauseknopf.
00:27:14
Speaker
Code-Ausführungen, da ist Sape hier besser. Also es kommt immer so ein bisschen drauf an. Wenn ich aber hingehe und sage, okay, ich möchte jetzt eine iPaaS-Plattform zentral in meinem Unternehmen einführen und ich möchte, dass sich dort alle andocken und meine Prozesse dann damit automatisieren, dann würde ich eher zu Integromat raten.

Anwendung von Integromat und Zapier

00:27:32
Speaker
Für die, die es erstmal lernen wollen, die es sich erstmal anschauen wollen, die ein bisschen Spaß haben wollen, die vielleicht so wirklich kleiner, selbstständiger Coach vielleicht sind und da ist Sape einfach super, weil das ist total einfach, das kriegt jeder in der Regel hin. Weil du brauchst auch keine Testdaten, Sape liefert dir deine Testdaten, das ist ja auch super cool.
00:27:52
Speaker
Ja, vergleiche ich dir mal gerne, dass Zepia fühlt sich halt so an, als wäre es mit einem richtig guten Projektteam entwickelt worden und Integromart ist halt von Entwicklern entwickelt worden. Also wir waren ja bei Integromart
00:28:11
Speaker
Und Tecromat ist halt einfach eine richtige Tech-Company. Du kommst da halt rein und da sitzt halt nur Developer-Gefühl. Und das war total cool. Wir waren letztes Jahr im Juli oder August waren wir dort und dann sagten die, ja, wir haben jetzt mal Marketing eingestellt. Ich gib's fünf Jahre und ihr habt keinen Marketing gehabt.
00:28:30
Speaker
Weil die halt einfach alles tech-driven, community-driven gemacht haben. Das ist total cool. Ich meine, die haben natürlich schon davor ein bisschen Marketing gemacht, gar keine Frage. Die haben ihre Community aufgebaut, die haben eine gute Page-Struktur und und und. Aber die hatten halt nicht wie Sapir diesen Marketing-first und product-driven
00:28:49
Speaker
Sondern die hatten halt wirklich einen tech-driven. Mittlerweile, meiner Meinung nach, zahlt sich das tech-driven dort schon deutlich aus, auch durch den Merger jetzt mit Ceylonis. Und Ceylonis baut das ja zentral in sein EMS ein. Das wäre mit Zapier so nicht möglich.
00:29:05
Speaker
Und wir merken ja auch in der Community, dass viele Leute immer wieder an Limits einfach laufen und dann sind die gefrustet. Und dann haben die aber angefangen auf Sapier ganz viele Prozesse zu bauen und kriegen die halt nicht umgezogen. Und das ist etwas, was halt viele so ein bisschen demütig und wehmütig auch macht.
00:29:27
Speaker
Ja, wer da noch ein bisschen mehr zu erfahren will zu dem Thema SaveJava, das ist ein Tecomat, da haben wir auch gerade einen Kurs zu veröffentlicht, wo man auch nochmal mit Screenshots und allem einmal Einblicke bekommt, was da eigentlich so die Unterschiede sind. Ihr seid ja auch ein komplett remotes Unternehmen, so wie ich das verstanden habe, richtig?
00:29:50
Speaker
Ja, sind wir. Genau. Inwiefern spielt denn da No-Code eine Rolle, also wenn es um Onboarding und Zusammenarbeit und sowas geht?
00:30:01
Speaker
Also da spielt eher unsere Infrastruktur eine Rolle, auch für die wir uns irgendwann entschieden haben. Wir waren mal Google Slack-based und dann hast du ein Tool für ein Tool, was ein Tool für ein Tool ist. Und dann ging mir das irgendwann einfach auch kostenmäßig echt durch die Decke. Und dann haben wir gesagt, gut, Microsoft ist mittlerweile auch echt stabil und wenn du das sauber bei Microsoft einrichtest, dann funktioniert das gut. Wir sind mittlerweile komplett Office 365 basierend und
00:30:27
Speaker
eher was Remote-Arbeiten angeht, ist Office 365 echt gut. Also das macht echt Spaß mit Teams, mit SharePoint, auch vor allem mit den Rollen und Rechten und und und. Das ist bei Google alles ganz nett. Google hatte 2019 aber auch da noch die alten Google Groups, die gibt's jetzt nicht mehr. Und das mit diesen alten Google Groups und wenn man das mit Microsoft vergleichen hat,
00:30:49
Speaker
Das war, sorry Google, aber da wart ihr halt einfach nicht ready. Und jetzt, klar, sind die schon besser geworden. Aber trotzdem, ich finde, wir sind halt eine Teams-Company. Also wir machen alles über Microsoft Teams. Interessanterweise haben wir aber bei fast allen Kunden, die so im Tech-Bereich sind, Slack. Und das nervt mich, das nervt mich halt auch. Ich habe mittlerweile, glaube ich, 47 Slack-Channels in denen, also nicht Channel... Workspaces. Workspaces, genau, Workspaces.
00:31:18
Speaker
Und überall an der Seite hast du diese weißen Benachrichtigungen. Du denkst dir so, ist das richtig, muss ich mir das jetzt anschauen? Das ist bei Teams deutlich angenehmer. Ja, ich glaube, das ist auch so ein ... Das artet dann aus wie so ein Religionskampf wie bei Windows und Apple. Oder Teams oder Slack. In welchem Team man dann ist. Ja.
00:31:41
Speaker
Also ich bin auf beiden gerne zu Hause. Privat bin ich ein harter Google User. Und wir werden wahrscheinlich noch eine zweite Firma machen, Gründen. Die wird auch wieder auf Google basieren. Was du häufig im deutschen Umfeld hast, wir arbeiten eigentlich echt mit kritischen Daten. Das darf man nicht unterschätzen als API Agentur. Wir kommen auf alles drauf.
00:32:05
Speaker
in alles rein, wenn wir wollen. Wir haben teilweise Kundendaten im 7-stelligen Bereich, die wir kriegen könnten. Und da müssen wir echt aufpassen. Und da ist gerade, was Microsoft angeht, mit einem Mobile Device Management, wo ich einfach sagen kann, da läuft ein Intune drauf. Also das ist einfach sicher. Das würde ich so bei Google nicht erreichen können.
00:32:27
Speaker
Ja, aber wenn ich nicht wirklich in diese Tiefe von der API-Verwaltung reingehe, dann ist Google auch für mich völlig in Ordnung. Und gerade was das Thema Datenschutz angeht, wenn wir in Richtung Mittelstand schauen, sind die immer ganz happy, wenn wir sagen, wir sind auf Office 365. Wir hatten das bei einem Energie-, also das eigentliche Energiekonzern, das ist keine Stadtwerke mehr. Und dort haben wir das auch gemerkt. Die waren da super happy und jetzt dürfen wir dann alles bei denen zwischen Integro-Mate und Power Automate automatisieren.
00:32:59
Speaker
Ja, stimmt. Er, wo du jetzt gerade Power Automate sagst, ist ja auch ein Microsoft-Produkt. Wie sieht da so der Umfang aus? Was ist das im Vergleich zu Zepia und den Hygromat?
00:33:10
Speaker
Lass mal nicht über Power Automate reden. Also Power Automate macht einfach gar keinen Spaß. Also es ist einfach, als würdest du Basic programmieren und du musst halt diese ganze Formellogik von Microsoft verstehen und können. Und wenn du nicht gefühlt 10 Jahre Microsoft-Developer bist, dann denkst du dir nur so, Leute, nee, es wird besser.
00:33:36
Speaker
auch dass sie jetzt so eine automatische JSON-Erkennung haben, die dann das in dieses Microsoft-Format umformatiert ist wirklich nett, aber das musst du erstmal verstehen, wie das überhaupt zusammenhängt und du kriegst da keine Testvariabeln und und und und und.
00:33:54
Speaker
Hm, okay. Alles klar, kritisches Thema. Ja, lassen wir das. Okay. Wo du gerade eben sagtest, so neue Company gründen und so weiter, wo geht's denn mit euch so das nächste Jahr erst mal hin? Oder vielleicht auch die nächsten Jahre? Also, was wir machen werden, ist, wir werden ... Also, wir merken das gestern. Ich sag jetzt mal ganz salopp, wir hatten gestern in Tickromat Tech Talk, und wir merken, wir sind was,
00:34:22
Speaker
Skill angeht Sachen automatisieren zu können und die Plattformen zu können sehr sehr sehr weit vorne. Also da reden wir eigentlich nur noch mit 10 vielleicht 15 Leuten weltweit die eigentlich dieses Level erreichen können, weil wir halt ein Team sind. Wir merken halt jeder trägt dazu Wissen bei. Jeder lernt irgendwas am Tag. Wir sind nicht irgendwelche Freelancer die halt auf Fiverr oder Upwork rumlaufen. Wir machen uns auch immer einmal den Monat den Spaß und suchen uns einen raus und kaufen da Prozesse und merken das ist ein Scheiß was er gebaut hat.
00:34:51
Speaker
Wir verbrennen den Markt, was unser Research & Development angeht, sehr sehr viel Geld aus, komplett aus unserem Cashflow selbst finanziert. Das ist vielleicht nicht so das Schlauste, aber es macht mega viel Spaß und es bringt mittlerweile auch richtig viel, weil wir unglaublich weit dadurch kommen. Was will ich damit sagen, was machen wir damit mit diesem Wissen? Wir werden das standardisieren und werden quasi entweder franchisen,
00:35:18
Speaker
dass wir wirklich sagen, hey Leute können einfach unter der Brand Remake Future laufen und dann international einfach wie Mini-Agenturen aufziehen, gerade was Security und Error Handling und und und und und und und und und und und und und und und und und und
00:35:35
Speaker
merken wir, dass dort halt echt viele sind, die sagen, ja ich bin CP-Expert, aber eigentlich merkst du, die haben halt nicht mal 5 Jahre da drinnen gearbeitet, die kriegen das nicht stabil, die verstehen Prinzipien nicht und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und
00:36:02
Speaker
Ich wollte gerade sagen, oh je. Das ist so das Ziel. Aber es geht halt im Endeffekt um die Standardisierung dahinter. Das zweite, was wir machen, ist, wir haben ganz viele Custom Apps, die wir entwickelt haben. Und diese Custom Apps, die wollen wir natürlich irgendwie verkaufen.

Zukünftige Pläne und Expansion durch Franchising

00:36:20
Speaker
Und dafür haben wir einen Marktplatz geschaffen. Der geht jetzt nächste Woche oder übernächste Woche live. Der ist technisch fertig. Wir müssen jetzt nur noch die Apps reinlegen.
00:36:31
Speaker
Und das zweite ist, dass wir dieses Thema Product Test Services weiter ausbauen, also dass wir quasi einen loungefähigen Mitarbeiter-Onboarding-Prozess, einen loungefähigen Vertriebsprozess und und und und und einfach Firmen zur Verfügung stellen, die sagen, hey, ich will meinen Vertrieb automatisieren und ich habe keine Lust, 20.000 Euro irgendwo bei so einem Coach auszugeben, der mir erzählt, wie man HubSpot und Zapier benutzt, davon gibt es ja momentan relativ viele in Deutschland,
00:36:57
Speaker
Sondern ich will einfach nur die IT haben, weil wir sind BWLer, wir wissen, was wir machen. Ja, gib mir bitte einfach die fertige Automation, gib mir bitte das fertige Projekt. Ich will das einfach launchen. Und das werden wir zur Verfügung stellen im nächsten Jahr. Und da sind wir auch gerade so mit der Vernetzung zu Integromart und zu Sapeer, denke ich, sehr, sehr gut aufgestellt, was das Thema angeht. Ja, super spannend.
00:37:23
Speaker
Cool. Wie kann man dich denn kontaktieren oder WeMakeFuture kontaktieren, wenn man Fragen zu... Am besten über die Webseite. Also man gibt das einfach auf Google ein und dann kommt irgendwas. Dann kommt eigentlich in der Regel entweder kommt eine Ad oder es kommt direkt zur Page und am besten ein Terminbuch. Das ist am einfachsten, weil ich mag E-Mail, Ping Pong gar nicht. Ihr könnt uns auch anchatten über 3000 Kanäle. LinkedIn ist beispielsweise ganz gut bei uns.
00:37:55
Speaker
All right. Und am 12. Mai bist du auch bei uns wieder zu Gast für ein Webinar zum Thema Vertriebsautomatisierung und Salesautomatisierung. Da freuen wir uns auch schon schon sehr drauf. Genau. Und da könnt ihr Sebastian auch in live sehen, quasi mit Gesicht. Ja, genau. Anmeldung erfolgt einfach über unsere Webseite WishWeMakers.de slash Webinar. Genau.
00:38:23
Speaker
Jetzt war's ja. Vielen, vielen Dank, dass du bei uns warst. Das war sehr, sehr spannend, die ganzen Einblicke in das Thema Automatisierung. Genau. Es waren super viele spannende Einblicke. Ich denke, ich konnte auch für mich das eine oder andere mitnehmen. Und wünsche euch alles Gute. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Macht's gut. Tschau. Danke dir, bis bald. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns sehr, wenn du uns ein paar Sternchen in der Apple Podcast App dalässt oder uns eine Review schreibst. Das hilft uns nämlich, gefunden zu werden.
00:38:53
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren möchtest, dann schau doch gerne auf unsere Website VisualMakers.de vorbei. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal!