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#67 - Eine Millionen Startups in 10 Jahren dank No-Code - mit Verena Scheffczyk

S1 E67 · VisualMakers
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390 Plays3 years ago

Verena Scheffczyk, Partnerin bei Million Labs im Gespräch mit Lilith. 

Million Labs hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten 10 Jahren eine Million Startups zu kreieren - ein ehrgeiziges Ziel, das durch No-Code erreichbar wird.  

 Verena erzählt uns von ihrem Werdegang und wie sie zum No-Code gekommen ist, insbesondere durch ihr erstes Startup, das sie mit No-Code aufgebaut hat. Sie erklärt, was ein gutes No-Code-Tool ausmacht und warum sie so begeistert von dieser Methode ist. 

Außerdem diskutieren wir, ob es in manchen Fällen sinnvoller ist, mit No-Code zu bauen als mit Code und wer typischerweise die Kunden von Million Labs sind.  Verena gibt Einblick in den typischen Ablauf eines Projekts bei Million Labs und wie sie einen Prototypen definiert. Sie teilt auch ihre Begeisterung für eines ihrer Projekte und was sie dazu inspiriert hat. Wir sprechen darüber, was einen guten No-Code-Entwickler ausmacht und ob man zwischen No-, Low- und Code unterscheiden muss.  Abschließend erörtern wir die Zukunft von No-Code und welches Potential Verena in der visuellen Programmierung sieht.  

 /// Links zur Folge:   

→ Website: https://millionlabs.co.uk/no-code_mvp  

→ Verena’s Calendly: https://calendly.com/verena-millionlabs/30min

→ Verena's Linkedin: https://www.linkedin.com/in/verenavictoria/ 

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Recommended
Transcript

Einführung und Vorstellung des Gastes

00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich freue mich wieder sehr, dass ihr dabei seid. Und ich habe auch heute wieder eine tolle Gästin mitgebracht für diese Episode. Und zwar spreche ich heute mit Verena Schefcik. Ich hoffe sehr, dass ich ihren Namen richtig ausspreche, weil ich habe leider vergessen, sie danach zu fragen.
00:00:28
Speaker
Aber lassen wir das einfach mal so stehen.

Verena Schefciks Hintergrund und Rolle bei Million Labs

00:00:31
Speaker
Verena habe ich letztes Jahr, 2022, auf dem No-Code Summit in Paris kennengelernt, wo wir beide festgestellt haben, dass wir beide aus Deutschland kommen und uns sehr für No-Code begeistern. Und Verena ist Partnerin bei Million Labs. Und Million Labs will dabei helfen, in den nächsten zehn Jahren eine Million Start-ups zu kreieren.
00:00:53
Speaker
Das ist ein ganz schön ambitioniertes Ziel und möglich wird das eben durch No Code. Million Labs ist nämlich eine No Code Agentur beziehungsweise ein Venture Builder. Was sie aber genau machen und welche Rolle Verena genau besetzt, das hört ihr gleich von ihr selbst. Bevor wir das machen, kommen wir aber noch zum Tool der Woche.

Lilith über Bubble.io und Ressourcen für No-Code

00:01:15
Speaker
Tool of the Week.
00:01:18
Speaker
Das Tool der Woche kennen wahrscheinlich die meisten von euch schon, und zwar ist das Tool der Woche Bubble.io. Bubble ist ein Web-App-Bilder und ist ungefähr, glaube ich, so das most powerful, also das mächtigste Tool, was gerade so auf dem No-Code-Markt unterwegs ist, weil es einmal
00:01:36
Speaker
relativ einfach am Anfang zu lernen ist, aber sehr komplexe Anwendungen abdecken kann oder Prozesse abdecken kann, weil es sowohl diese Seilenkomponente als auch die Datenbankkomponente als auch die Funktionskomponente abdecken kann. Wer gucken will, was mit Bubble alles so möglich ist, wir empfehlen euch einige Podcastfolgen dazu mit Alex. Alex ist vor allem unsere Bubble Experte. Verlinken wir euch in den Show Notes und ein paar Case Studies, verlinken wir euch auch.
00:02:05
Speaker
Da könnt ihr schauen, was denn damit alles so gebaut werden kann. Außerdem haben wir noch eine Bubble-Masterclass, wenn ihr euch dafür interessiert, euer eigenes Produkt mit Bubble zu bauen und dabei Unterstützung gebrauchen könntet, beziehungsweise manche Fehler einfach nicht machen wollt, die ihr nicht machen braucht, weil ihr von uns lernen könnt, könnt ihr euch auch zu unserer Masterclass anmelden, beziehungsweise auch zu unserem kostenlosen Bubble-Fundamentals-Kurs. Verlinke ich euch alles in den Show notes.
00:02:34
Speaker
Jetzt geht's los mit unserem Interview der Woche. Schön,

Verena: Vom Studium zur Startup-Gründerin mit No-Code

00:02:40
Speaker
dass du hier bist. Herzlich willkommen, Verena. Hallo, danke für die Einladung, Lilith. Sehr gerne. Bevor wir gleich darüber reden, was du machst, was Medienlabs machst und so, erzähl uns doch noch mal ein bisschen mehr über dich. Wer bist du, wie bist du hier hingekommen, wo du jetzt bist?
00:02:59
Speaker
Ja, sehr gerne. Also, hallo, auch von meiner Seite, Verena, ich bin aktuell in Frankfurt, hatte aber in München studiert, Kombination aus Wirtschaft und Informatik, dazu später mehr. Genau, und hatte dann gerade während meinem Master, ja, so ein bisschen meinen Weg in die ganze Start-up-Szene gefunden.
00:03:18
Speaker
hat angefangen mit Startup Investments, hab mir damals vor allem so ein bisschen die ganze europäische Tech-Szene angeschaut, war auch bei den ersten Investments dabei und hab dann aber auch für mich gemerkt, dass mein Interesse vor allem an der Founder-Seite liegt und wie Gründer da hinkommen und genau hatte dann mit Startup Grind sehr viele Events gehostet in
00:03:47
Speaker
in Berlin und da wird man ja auch irgendwie extrem inspiriert, was, sag ich mal, Gründer machen und was wir auch in Deutschland auch schon alles, sag ich mal, erreicht haben, also in der Szene. Und dann hat so ein bisschen, wenn man mit vielen tollen Leuten im Raum ist, fühlt es so eins zum anderen, dass man dann auch selber aktiv werden möchte. Und dann habe ich damals während meinem Master auch mein eigenes Start-up
00:04:13
Speaker
gegründet. Es war eine Video-Plattform, für die ich auch No-Code genutzt habe. Und ja, habe das zweieinhalb Jahre gemacht, war dann aber, glaube ich, an dem Punkt, wo ich selber so ein bisschen gemerkt habe, ich bin eigentlich mehr leidenschaftlich über
00:04:31
Speaker
die, sag ich mal, über das, wie wir das alles aufbauen. Mich hat das irgendwie total passiert. Die Prozeste, unser Team, sag ich mal, was wir gebaut haben, als jetzt unser Produkt per se. Also ich hab für mich so ein bisschen gemerkt, ich bin nicht so krass eine Social-Media-Person und Videos sind cool, aber ich lese jetzt nicht ständig was darüber nach und dachte, okay, also vielleicht mal an den Punkt, dass man ja oft sagt, okay, dann
00:04:55
Speaker
skalieren wir es nicht mehr, sondern haben das ein bisschen parallel auslaufen lassen. Und dann habe ich eben mein Interesse für No-Code verfolgt, habe Bootcamps gemacht, gerade im Bereich Bubble, so dann auch Midian Labs kennengelernt und bin jetzt aktuell an dem Unternehmen beteiligt und helfe eben Gründern bei Midian Labs dabei, ihr MVP oder ihre erste Version, sage ich mal, vom Start-up, mithilfe von No-Code zu bauen.
00:05:25
Speaker
Genau. Ja, total spannend. Und ich habe ungefähr 1000 Fragen jetzt. Ich dachte auch, ich mache jetzt mal eine Pause, weil zu viel auf einmal zu sagen. Vielleicht fangen wir einmal vorne an. Du hast eben gesagt, auch Informatik war dabei in deinem Studium. Also hast du einen technischen Background?
00:05:47
Speaker
Ja und nein. Also, wenn man sich mein TV anschaut, dann würde man sagen, ja, okay, mit Informatikanteil, Java, muss ich ein bisschen was können. Die Realität ist, ich habe ein Verständnis dafür, ich würde jetzt aber nicht mich als Programmiererin bezeichnen. Also, ich hatte Vorlesungen, aber ich habe es nie wirklich praktisch angewandt, glücklicherweise, weil ich dann eben irgendwann gemerkt habe, dass es halt noch eine Alternative gibt.
00:06:17
Speaker
und dann auch, ich sag ich mal schon, mich mehr auf die andere Seite konzentriert hab. Ja, und apropos die andere Seite, wie bist du denn dann auch bei deinem eigenen Startup dann vor allem zu NoCode gekommen?
00:06:29
Speaker
Genau, ja, ich hatte damals parallel eben Startup Grind auch gemacht und wir haben jeden Monat, also für alle, Startup Grind ist quasi eine Community, eine Startup Community, die international tätig ist. Das Prinzip ist, dass man monatlich Events veranstaltet, um die lokale Gründerszene zusammenzubringen.
00:06:50
Speaker
Und wir hatten auch damals tatsächlich jeden Monat ein Event gemacht. Und das heißt aber auch, dass du jeden Monat überlegen musst, was ist ein gutes Thema, was Leute interessiert. Und nachdem man dann dreimal Fintech hatte, überlegt man sich halt auch irgendwann, okay, was gibt's noch? Und wir haben mal so ein bisschen in die Community gefragt, was die Leute auch interessiert. Und da ist mal No-Code gedroppt.
00:07:12
Speaker
Wann war das kurz dazwischen, wann war das? Das war 2018. Dann hatte ich damals den Gründer von Zero Code angeschrieben und Make Up Pet, ob die Lust hätten, mal damals einfach ein virtuelles Event zu machen, weil die sind jetzt nicht nach Berlin gekommen.
00:07:33
Speaker
Und die haben gesagt, ja. Und dann hab ich mir das auch mal so angehört. Ich war auch eine der wahrscheinlich meistgefragtesten Fragen im No-Code-Bereich. Wird No-Code-Code ersetzen? Ja, also alle diese Fragen hab ich auch fest. Genau, du schmunzelst, ja. Genau, und ich war irgendwie extrem inspiriert von diesem Talk. Also mehr als von anderen. Total überraschenderweise. Und hab dann angefangen,
00:08:00
Speaker
auch ein bisschen Research zu machen und zu schauen, wie ich das eben für meinen eigenen Startup anwende. Und hab dann, ja, mir angeschaut, Airtable und Webflow und ein bisschen rumgepuzzelt. Das ist ja das Schöne. Man kann ja immer so schnell einfach mal so ein bisschen rumprobieren. Genau. Und so hat es eigentlich angefangen durch wahrscheinlich Startup Write. Ja.
00:08:21
Speaker
Ja, megacool, superspannend. Auch dass du

Mission von Million Labs: Unterstützung von Startups

00:08:24
Speaker
dann Ben Tossel, und ich weiß grad nicht, wer der Gründer von Zero Code ist. Blatt, der Blatt. Ah ja. Ja, ich weiß, wie du meinst. Verlinke mir sonst in den Show notes rein, grad der Name nicht mehr einfällt.
00:08:39
Speaker
Ja, ja, super spannend. Und 2018 ist ja auch echt früh für die Journey. Die Tools gibt's zwar oft schon länger, also das war, glaub ich, so 2012, 2013, wo das so richtig ins Rollen gekommen ist, mit Zapier, mit Integromat, mit Ninox hat damals auch angefangen und so, aber so richtig populär halt erst irgendwie ab 2015 und dann 2018 ging's so langsam los, ne? Auf jeden Fall, ja. Ja, super spannend.
00:09:07
Speaker
Wie hast du denn dann angefangen? Was war denn so deine, also hast du gerade schon gesagt, du hast die Erdbeeren angeguckt, Webflow und so ein bisschen gepuzzelt. Wie hast du das dann in deinem eigenen Start-up verwendet? Genau, also ich glaube für uns waren drei Sachen wichtig. Also einmal unsere Webseite schöner zu machen, ohne Code. Was hattet ihr vorher?
00:09:32
Speaker
Ja, davor, ich weiß gar nicht, was die erste Vision, ich glaube, es gab irgendein, es war auch ein No-Code-Tool, aber es war nicht so super gut, ich kann mich nicht mehr hundert Prozent erinnern, aber es sah nicht so super professionell aus und ich habe dann geswitcht zu Webflow, quasi, und da die Webseite gebaut. Also da habe ich so ein Tool, wo ich gesagt habe, okay, Webseite muss besser aussehen, Webflow haben viele Templates,
00:09:54
Speaker
Also das war ein guter Weg. Dann das zweite war, okay, wir haben natürlich, als wir Kunden bekommen haben, auch geschaut, okay, wie bauen wir jetzt mal einen CRM auf, einfach mit Datenbank. Das heißt, das ist dann da, wo ich mir Airtable angeschaut habe. Und dann das dritte halt auch so ein bisschen Kundenportal. Also wir haben ja quasi Kunden eine Video-Subscription gegeben, wo sie
00:10:19
Speaker
Also eine große Value Proposition war auch, dass sie halt eben schnell Anfragen stellen konnten, ohne dass sie da sind, sondern einfach durch alles quasi durch eine Automatisierung ein Formular ausfüllen. Und da hatte ich halt so ein bisschen die Kombination auch genutzt von mit Zapier, eben, dass du, ja, wenn der Kunde eine Form ausfüllt, die wir in R-Table erstellt haben, wird das bei uns gelingt zu Slack, etc. Also einfach so diese ganz basic
00:10:44
Speaker
Sagen wir, Automatisierungen zu machen, die hatten wir dann auch für unseren Delivery-Prozess angewendet. Ja, ja, superspannend. Und das hast du dann zweieinhalb Jahre gemacht, richtig? Und bist dann zu Million Labs gekommen, richtig? Genau, genau, richtig. Also ich hatte dann
00:11:05
Speaker
Also dazwischen, sag ich mal, so ein bisschen erst mal ein Bootcamp auch gemacht von Media Labs. Erst mal nur ganz normal als Attendee und hatte parallel meine App auch gebaut. Und habe auch gemerkt, das macht mir irgendwie, macht mir Spaß. Aber ich glaube, ich war so an einem Punkt, mich interessiert es mehr, was man mit No-Code macht.
00:11:25
Speaker
als jetzt die App per se zu bauen. Ich glaube, es hat mir sehr viel geholfen, mal durch den Prozess zu gehen, aber ich glaube, da gibt es einfach 100.000 andere Menschen draußen, die da eine größere Leidenschaft dafür haben, jetzt die App an sich zu bauen.
00:11:39
Speaker
Und ja, ich hatte dann einfach in den Bootcamps mich mit dem einen der Gründer, sage ich mal, sehr gut verstanden. Wir haben an einer App dann, ich habe die App, die ich parallel gebaut habe, da habe ich ihn auch immer so ein bisschen um Hilfe gefragt und habe das so quasi trainiert. Und wir haben einfach gemerkt, dass wir, glaube ich, sehr gut zusammenarbeiten können. Und dann haben die mir auch einen Vorschlag gemacht,
00:12:03
Speaker
ob ich mal einfach mir das bei denen angucken wollte. Die haben damals nach einer Verstärkung gesucht in ihrem Agenturbereich. Und genau, war da mal dabei. Und ja, dann haben wir, glaube ich, alle gemerkt, hey, es läuft irgendwie sehr, sehr cool. Und wir verstehen uns gut, sodass ich dann jetzt auch, sage ich mal, Vollzeit mit bei denen dabei bin und mich auch an dem Start-up mit beteiligt hatte. Genau.
00:12:30
Speaker
Ja, super cool. Und ich habe anfangs schon in der Einleitung gesagt, die Vision von Million Labs ist es, in den nächsten zehn Jahren eine Million Startups zu bauen. Genau, sehr, sehr, sehr ambitioniert. Ich glaube vor allem, sage ich mal, was, was auch dahinter steckt, ist, uns ist es wichtig, Startups oder unsere Vision ist es, sage ich mal,
00:12:55
Speaker
Die Number ist klar, ist super, aber das noch Wichtigere ist für uns, dass wir Start-ups helfen oder Gründern helfen, ein erfolgreiches Unternehmen zu bauen. Und wir benutzen No-Code als einen Weg dazu, schneller und kostengünstiger Ideen zu testen. Also kurz noch vielleicht nochmal zu Medienlabs direkt. Wir sind eine No-Code-Agentur, die sich vor allem auf Gründer fokussiert.
00:13:25
Speaker
oftmals auch wirklich Gründer, die mit einer ersten Idee zu uns kommen und sagen, hey, können wir das irgendwie umsetzen? Und wir schauen dann eben, dass wir dem Gründer helfen, erst mal das Projekt zu spezifisieren und dann quasi, ja, einen MVP zu bauen. Manchmal ist es sogar nur eine Landingpage, weil wir auch sagen, das Wichtigste ist, dass man eben mit No-Code schnell auch eine, ja, den Markt testen kann und
00:13:54
Speaker
Bei manchen Gründern merken wir auch, okay, die sind vielleicht noch gar nicht so weit. Da sagen wir auch noch mal, bevor wir die dann App bauen, lasst doch erstmal schauen, ob wir einen Markt dafür haben. Schauen wir mal, was ist die Clickrate? Man kann ja auch mit No-Code-Extremen, sag ich mal, auch knüpfen zu Analytics, dass man sieht, okay, wo haben die Leute denn jetzt auf der Webseite? Haben sie auf den Buy-Button geklickt? Gehen sie auf die Check-Out-Seite? Wie reagieren sie denn überhaupt auf? Gibt es da irgendeine Interaktion?
00:14:22
Speaker
Und das verfolgen wir bei Media Labs bis zu dem Punkt, wo wir auch sagen, wenn Gründer gewisse, also wenn Gründer auch uns zeigen können, es gibt einen Markt, sie haben, sag ich mal, so ein bisschen auch ihre Hausaufgaben gemacht, dann kommen wir auch rein und investieren auch in die für weitere Phasen, um auch an dem, ihren Erfolg dann mitzuwirken und den auf dem Weg zu begleiten.

Herausforderungen für Startups jenseits der Technologie

00:14:51
Speaker
Ja, ja, super spannend. Und ich finde es nochmal so betonenswert oder so wichtig zu betonen, dass es ja aber oft bei Startups, bei Gründungen erstmal nicht um die Tech geht. Die Tech ist immer das Mittels und Zwecks, völlig egal, ob es No-Code, Low-Code oder Code ist.
00:15:08
Speaker
Aber eben die Idee zu testen, so gibt's einen Markt für meine Idee, so wie ich die Idee habe, ist das die oder die Lösung für ein Problem, was ich sehe, ist das überhaupt die richtige Lösung und so. Und das hat ja viel mehr mit so soften Faktoren zu tun oft, als mit der Tech. Also, die Technologie ist ja immer nur das, was das Mittel zum Zweck ist und was es löst. Und wo No-Code halt einfach der Hebel ist, um das schnell auszutesten, weil es geht um die Idee und nicht um die Tech.
00:15:37
Speaker
Absolut und ich finde es interessant, dass du das sagst, weil wir haben auch ganz oft die Erfahrung gemacht, dass tatsächlich Gründer zu uns kommen und dann baut man die App und dann ist es so, okay, jetzt habe ich es geschafft und dann sagen wir ganz oft,
00:15:51
Speaker
Es tut mir leid, das zu sagen, aber jetzt fängt die Arbeit wahrscheinlich erst an. Jetzt geht es darum, quasi rauszugehen. Es ersetzt nicht den ganzen Prozess an sich, deinen Start-up oder deine Marke aufzubauen. Aber es ist natürlich, es kann halt sehr viele Kosten sparen oder auch Zeit vor allem, die ja für Gründer, glaube ich, vor allem sehr, sehr wichtig ist.
00:16:14
Speaker
einfach eine Idee zu testen. Und ich glaub, jeder kann das heute ... machen. Und das ist was, was mich sehr daran fasziniert auch. Ja. Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Wer dazu übrigens noch mal eine inspirierende Story hören will, wir haben einige tolle Gründergeschichten bei uns im Podcast. Aber hier möchte ich noch mal besonders auf die Folge mit Finn, also, oder mit Andreas Bixler, CTO von Finn, hinweisen, die mit 2019 mit ...
00:16:43
Speaker
Seppia-Google-Sheets und Webflow gestartet sind und von da aus immer wieder iteriert haben und jetzt, glaube ich, 400 Mitarbeiter haben und extrem erfolgreich im Markt sind und immer noch viel auf No-Code setzen. Also, wer sich das mal anhören will, verlinken wir auf jeden Fall in den Show Notes. Noch mal zurück zu Million Labs und zu dir. Was ist denn deine Rolle jetzt bei Million Labs? Genau, genau. Also,
00:17:09
Speaker
Ich bin aktuell bei dem Unternehmen, würde ich sagen, für zwei Kernbereiche in der Agentur zuständig. Es ist zum einen zu schauen, dass wir die Systeme und Prozesse aufsetzen, dass das Geschäft quasi immer läuft, dass wir die Kunden bedienen, dass wir unser Team, jeder weiß, was er zu tun hat. Wir sind ja ein komplett remote Team, wir haben aktuell
00:17:33
Speaker
Ja, ungefähr 40 bis 50 Entwickler. Ja, also wir wachsen sehr, sehr schnell und ich rekrutiere quasi fast wöchentlich mittlerweile. Und es ist dementsprechend auch Prozesse ist etwas, was sich ständig verändert. Und mit jedem, auch mit unserer, wir haben
00:17:54
Speaker
mal mit dem Government zusammengearbeitet, wo wir auch superviele Start-ups auf einmal bekommen haben. Und es ist natürlich, wenn man mit jedem neuen Kunden oder auch Aufgaben, muss man selber auch agil sein und irgendwie so eine Prozesse verbessern. Und da nutzen wir auch No-Code an sich auch selber, um uns erstmal zu organisieren. Wir haben auch unser Kundenportal, unser ganzes CRM auch komplett auf No-Code gebildet. Also ich glaube, das ist erstmal so ein bisschen intern bei MediaNaps zu schauen, dass unsere Prozesse immer mitwachsen mit den Aufgaben
00:18:24
Speaker
mit den Herausforderungen.
00:18:26
Speaker
Und dann der andere Bereich ist natürlich auch Wachstum. Wir schauen natürlich auch immer, wie wir die Agentur ausbauen. Wir wollen mehr hinzu, wir sind nicht nur eine No-Code-Agentur, die dir deine App bauen, sondern hin zu, was ich vorher auch gemeint hatte, wir wollen dir helfen, ein erfolgreiches Start-up zu bauen. Das bedeutet aber ganz oft auch von der persönlichen Seite Mentoring. Ja, vielleicht, okay, wie kannst du denn dein Start-up
00:18:56
Speaker
testen oder deine Idee testen. Das heißt, da machen wir Support, machen da, denke ich, mal viel auch Outreach zu unserem Network und haben viel mit Advisory angefangen. Also sind alles so Gebiete oder auch Partnerschaften, Events, da haben wir uns ja auch kennengelernt auf der NoCo Summit in Paris, einfach auch die Message so ein bisschen nach außen zu geben und den Markt dann noch mehr Wissen mitzugeben sozusagen.
00:19:26
Speaker
Ja, ja, total. Superspannend. Also quasi auch so eine Art Accelerator auch, ne? Also frühzeitig bis halt, wir helfen dir ja wirklich deine Idee auf den ganzen Prozess halt drum herum. Genau, genau, genau. Und es ist auch, ich muss auch sagen, es ist cool.

Wie No-Code Kreativität und Zugänglichkeit fördert

00:19:41
Speaker
Hattet ihr vielleicht auch so Erfahrung mal, dass Leute, denen du
00:19:44
Speaker
die du ganz am Anfang begleitet hast, für die eine erste Version gebaut hast, die dann zurückkommen und sagen, hey cool, wir haben jetzt die und die Erfahrung gemacht oder auch vielleicht sagen, es hat vielleicht nicht geklappt, aber du bist irgendwie oft an, also was mich sehr freut, ist, dass man noch in Kontakt mit den Leuten ist und einfach so selber eines anspornt, auch so die Motivation von den Leuten, die an den Erfahrungen teilzusehen.
00:20:09
Speaker
Ja, ja, total. Und das ist auch was, was ich immer wieder erlebe, dass die noch, muss man vielleicht auch sagen, aber jetzt gerade halt die NoCall-Community eine der offensten ist, die ich jemals erlebt habe, wo alle so superherzig miteinander sind, total supportive miteinander und auch Lust haben, einander kennenzulernen und zu gucken, was baust du denn gerade? Welche Tools kennst du denn? Und wie können wir uns vielleicht gegenseitig helfen? Also es ist so ein Mindset von von
00:20:34
Speaker
immer weiter zu lernen, weil man am Anfang diesen Magic Moment hatte, irgendwie diesen Enablement Moment. Und ich hatte das jetzt am Samstag, weil ich auf einem, habe ich einen Workshop gegeben zu Business-Modelle mit Chetchipity und wo es einen Hackathon gab, quasi innerhalb von vier Stunden haben dann die Teams ganz einfache Prototypen gebaut. Aber es war halt total schön zu sehen, diese Ideen im Raum, die umgesetzt werden konnten. Und ich glaube, das ist eine, eine
00:21:04
Speaker
Power, eine Möglichkeit, die jetzt gerade auf uns zurollt erst, weil viele wissen ja immer noch nicht von, ah, okay, cool, das kann ich wirklich selber bauen, dass wir da einfach eine unglaubliche Bandbreite an Ideen und eventuell auch viel besseren Produkten haben, als das jetzt im Moment schon der Fall ist.
00:21:20
Speaker
Ich glaube auch, gerade wenn man auch zurückdeckt an seinen traditionellen Weg, wie man jetzt auch an der Uni war und Sachen gelernt hat, man ist ja so gewöhnt, irgendwie auch sehr theoretische Konzepte zu lernen. Und ich will ja nichts dagegen jetzt sagen. Ich glaube einfach nur als Add-on.
00:21:41
Speaker
Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht, es wäre vielleicht so eine Hoffnung von mir, dass No-Code auch da eine Anwendung findet, dass man irgendwie auch gerade in dem ganzen Bereich, also die TUM zum Beispiel, ein Unternehmertum in München ist ja relativ groß, die machen ja schon extrem viel. Vielleicht kann man ja auch da an den Unis No-Code mehr und mehr reinbringen, um auch Leute, sag ich mal, zu zeigen, hey, es ist nicht
00:22:04
Speaker
Auch du kannst quasi mit etwas anfangen, weil ganz oft ist, glaube ich, das Problem, dass es einfach so ein Fragezeichen ist beim ersten Schritt. Wie mache ich das denn? Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich denke auch an mich zurück, der Term Software. Was bedeutet eigentlich Software?
00:22:25
Speaker
Also es ist auch so, ich wüsste nie so ganz, was ich damit anfange, oder wie Leute eine Software bauen. Und ich finde, es ist ein sehr, sehr, oder das Umdenken, was hier stattfinden könnte, ist einfach, dass man sagt, okay, was ist deine Idee? Hier sind Tools.
00:22:46
Speaker
Probier's doch mal, innerhalb von Projekten Leute zu aktivieren, schneller auszuprobieren. Weil ich glaub, das ist wahrscheinlich das, wo wir alle am besten lernen. Einfach praktisch Dinge ... Oh, yes. Ja.
00:23:01
Speaker
Ja, manchmal hilft ganz gut, wenn da jemand ist, der schon ein bisschen mehr kann, quasi uns ein bisschen anleiten kann, weil diese frustrierenden Ecken, wo man nicht rumkommt alleine, die gibt es ja auch immer. Aber definitiv, man lernt einfach am besten, wenn man es einfach tut. Ich habe gerade überlegt, wie das bei mir war damals, weil ich habe ja Medienkultur und Theaterwissenschaft studiert.
00:23:27
Speaker
Wie ging's auf dich mit den lustigen Backgrounds, wie sie in No-Code-Bereich gekommen ist? Definitiv. Ja, genau. Und ich weiß das, ehrlich gesagt, gar nicht mehr so genau, weil ich hab dann in einem Start-up angefangen, und das war, glaub ich, das erste Mal, dass ich aktiv darüber nachgedacht hab, von, okay, was ist denn Software und was nutze ich hier grade? Aber es hat eine Weile gedauert, glaub ich, tatsächlich, sondern es war wirklich erst mal dieses, ja, das wollen wir machen. Und ...
00:23:54
Speaker
Das sind die Tools, die wir gerade nutzen. Macht doch mal. Und das hat eigentlich relativ gut geklappt tatsächlich. Und dann bin ich ja da sehr tief reingerutscht, weil ich dann so begeistert davon war. Aber ja, kann ich definitiv nachvollziehen, was ist Software eigentlich?
00:24:09
Speaker
Genau. Das ist eine große Frage. Ja, und ich finde, da vielleicht noch ein Punkt zu. Das Wissen zu haben, das hat ja auch ganz viel mit digitaler Kompetenz zu tun, die, glaube ich, für jeden, unabhängig von Gründer oder nicht, glaube ich, immer wichtiger wird, weil je mehr wir in einer digitalen oder in einer digitaleren Welt, in der wir leben, sowohl privat als auch beruflich,
00:24:35
Speaker
ist es, glaube ich, essenziell eine größere digitale Kompetenz zu haben, indem ich verstehe, was sind eigentlich Daten? Wie werden die manipuliert? Wie werden die gesammelt? Was passiert denn bei Instagram und Co, wenn ich getrackt werde? Und was passiert denn, wenn ich einen Kugibanner wegklicke oder eben anklicke und so? Ich glaube, dass es extrem wichtig ist, auch auf einer Kommunikationsebene, wie wir als Gesellschaft miteinander leben, um jetzt mal die ganz großen Themen aufzufahren.
00:25:02
Speaker
Absolut. Ich glaube, wir beide bräuchten noch gar keinen Guide. Ich glaube, wir können jetzt komplett. Ich würde auch eins zu eins zustimmen. Ich glaube, es hilft allen, einfach auch effizienter zu werden und wird sich wahrscheinlich auch im Unternehmensbereich
00:25:24
Speaker
grundsätzlich viel umsetzen, nicht mal mehr, es geht gar nicht um die eine App oder das eine Kundenportal oder den einen Prototypen. Es geht doch einfach darum, dass wir ganz oft manuelle Dinge machen, die keiner machen sollte, wahrscheinlich. Und auch keine günstigere Arbeitskraft oder kein virtuelles. Ganz viele Sachen kann man einfach, glaube ich, mit
00:25:51
Speaker
mit No-Code zuarbeiten und einfach noch ein bisschen effizienter im Alltag gestalten. Egal ob Entwickler, Gründer oder einfach Mitarbeiter oder für sein persönliches Leben.
00:26:02
Speaker
Ja. Ja, und das, finde ich, setzt dann auch noch mal so eine ganz andere Kreativität frei, ne? Also so ein, einmal, wenn ich die nervigen Aufgaben quasi wegautomatisiere, die Prozesse effizienter mache und so was, aber auch damit dann rumspiele und einmal so eine digitale Kreativität entwickle irgendwie und aber auch halt Zeit für Kreativität in anderen Bereichen habe. Das finde ich auch manchmal ganz spannend zu sehen, was das dann freisetzt, wenn man einmal angefangen hat. Absolut. Absolut.

Verena über ihre Rolle und ein Projekt während COVID

00:26:30
Speaker
Was sind denn so deine Lieblingstools? Hast du welche? Ja, ich glaube, mein Lieblingstool ist tatsächlich Airtable und Zapier, weil ich mache halt gerne bei uns auch, sei es Kundenumfragen oder sei es bei uns in der, in dem ganzen App-Prozess, machen wir halt sehr viele Automatisierungen und ich gucke immer sehr, sehr viel, sage ich mal, wie wir da die Daten, sage ich mal, an,
00:26:59
Speaker
alle Leute, die ja überall sitzen, an ganz unterschiedlichen Orten, wie alle quasi informiert werden, ohne dass ich den Leuten das sagen muss. Das ist ein bisschen auch mein Goal. Wie schaffe ich es, mich so ein bisschen davon rauszunehmen, schrittweise? Nicht, weil ich es nicht mag, sondern einfach, weil ich glaube, viele Sachen muss ich nicht machen. Dafür gibt es keinen Tools. Das heißt, ja, Make und so.
00:27:25
Speaker
und Airtable, das ist so ein bisschen für mich. Natürlich für unsere Entwickler, wir setzen, oder bei Media Labs allgemein, wir setzen vor allem auf Bubble. Das ist unser, sag ich mal, bevorzugtes Tool, um MVPs zu bauen, Apps zu bauen. Ganz oft sage ich aber auch, wenn jetzt jemand wirklich nur eine Landing-Page braucht, braucht man aber auch nicht unbedingt Bubble. Also ich finde auch, das perfekte Tool gibt es nur für den,
00:27:51
Speaker
kann man nur sagen, wenn man den Use Case auch kennt. Weil Bubble ist auch, ist in der Hinsicht, der Grund, warum wir es nehmen, ist halt, weil man sehr gut skalieren kann und weil man nicht so schnell zu einer coded Solution switchen muss. Ich glaube aber, wenn jemand
00:28:08
Speaker
gerade am Anfang, einfach ganz simpel nur eine Landingpage oder so bauen will, kann man es auch in Webflow machen oder in Software machen, wenn man es auch selber machen will. Bubble ist leicht anzufangen, wir merken aber auch, wenn wir machen auch Bootcamps, man merkt relativ schnell, dass die Leute ab einem gewissen Punkt, wenn es wirklich auch um Funktionen geht, was Bubble ja kann,
00:28:30
Speaker
Da, wenn man da nicht, sag ich mal, einen Vollzeitjob hat, ist es halt auch, wo man sich wirklich die Zeit dafür nehmen kann, das zu lernen, ist halt auch immer mal ein bisschen schwieriger. Das heißt, es kommt immer so ein bisschen auf den Use-Case an. Aber bei uns setzen wir, würde ich sagen, unser Lieblingstool, das auf jeden Fall bei Million Apps Bubble. Ja. Du hast gerade auch schon angesprochen, dass man nicht so schnell in eine coded Solution kommen muss. Wann würdest du denn sagen, wann macht es mehr Sinn, Code zu benutzen, und wann macht es mehr Sinn, No-Code zu benutzen?
00:29:01
Speaker
Ja, also gerade, sag ich mal, im Bereich Datenbanken kommt man oder kam man auch bei Bubble irgendwann so ein bisschen an unsere gewisse Grenze. Die bauen ja auch, sag ich mal, die Pläne immer so um, dass man mehr und mehr Kapazität, sag ich mal, dazu kaufen kann. Aber wir haben jetzt auch viel angefangen, mit Sano zusammenzuarbeiten. Das ist auch ein Datenbank-Tool. Um Bubble, sag ich mal,
00:29:28
Speaker
noch mal länger oder auch für sehr Daten-heavy-Projekte noch eine No-Code-Solution zu geben.
00:29:37
Speaker
Oft ist No-Code in Kombination mit anderen Tools nötig, um bei No-Code zu bleiben. Ich glaube, das ist so ein Punkt. Wann man direkt zu Code switcht? Ich habe für mich noch nicht die Formel gefunden. Wann genau? Bei den meisten Use-Cases, die wir jetzt eigentlich hatten, ist es bisher noch nicht wirklich gebrochen. Ich glaube nur, wenn es vielleicht etwas ist, wo
00:30:07
Speaker
einfach super viele, sag ich mal, nicht nur Datenbanken, sondern aber auch alte Systeme dazu gelinkt werden. Nicht immer. Ganz oft muss man ja so wirklich Customized Sachen bauen. Man hat die Chance bei NoCode natürlich schon Plugins zu bauen. Es wird auch mehr und mehr gemacht. Aber wenn man dann bei einem Punkt ist, dass man mehr dazu baut,
00:30:29
Speaker
muss zu der No-Code-Solution als die komplette Applikation auf Code zu switchen, sage ich immer, das ist ein guter Indikator, dass man jetzt sagt, okay, es macht Sinn, zu switchen. Ja.
00:30:44
Speaker
hatten wir auch schon einmal, ein-, zweimal, aber ich glaube, ich mache wirklich eher auf einer gewissen Größe Sinn. Ja. Ja, aber das beschreibt ja auch total gut, dass man sehr schrittweise vorgehen kann, ne? Also, dass man gewisse Teile von der Applikation ersetzt dann im Laufe der Lebenszeit quasi von so einer App und dann nach und nach ersetzt und dann, wenn es halt mehr Code wird, dass man dann halt vielleicht komplett wechselt, aber dann, ich finde, das zeigt nochmal so das Modulare an dem ganzen Ding.
00:31:14
Speaker
Und ich möchte noch kurz dazu sagen, weil ich glaube, es ist auch wichtig, so ein bisschen Unterschied zwischen No-Code und Low-Code zu sehen, weil ich meine, gerade so Software ist ja wirklich komplett No-Code, viel drag and drop, aber zum Beispiel bei Bubble ist ja wirklich ein Low-Code-Tool, wo es eigentlich mehr und mehr auch normal ist, dass man ein bisschen Code schreiben muss. Also gerade diese ganzen, Bubble ist ja sehr gut in API-Connection zu anderen Plattformen oder zu Plugins, aber ganz oft
00:31:41
Speaker
muss man ein bisschen was dazu schreiben, um, sag ich mal, das innerhalb von diesem Low-Code-Spektrum zu machen. Das heißt, da muss man sich Tools, finde ich, auch genauer angucken. Bubble ist definitiv ein Low-Code-Tool, kein Low-Code-Tool.
00:31:57
Speaker
Ja, ja, definitiv. Wie läuft denn, du hast es eben schon so ein bisschen angerissen, wie das abläuft, wenn ein Start-up zu euch kommt oder Gründer zu euch kommen. Kannst du das nochmal beschreiben, wie so ein Projekt bei euch abläuft? Genau, ja, sehr gerne. Genau, also wir haben quasi fünf unterschiedliche Phasen, durch die wir mit Gründern gehen, wenn wir von denen eine App oder einen MVP heben bauen. Das ist zum einen die Projektspezifisierung,
00:32:26
Speaker
Dann, sag ich mal, die Entwicklung, zwei unterschiedliche Testphasen und dann am Ende eben das Handover. Ich sag kurz zu jeder dazu was. Also, Specification, die erste Phase, das ist, glaube ich, auch zu dem jetzigen Thema hier, Prototyping, wahrscheinlich so ein bisschen das Relevanteste. Also, das ist diese Phase, wo man erst mal schaut, was willst du eigentlich bauen, ja? Und
00:32:51
Speaker
Da muss ich sagen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das wahrscheinlich die unterschätzte Phase ist. Weil gerade bei No Code denken ganz oft Leute, sie können einem einfach auch nur sagen, was sie machen wollen. Und dann kann man es ja ganz leicht einfach so umsetzen. So leider funktioniert das nicht so gut. Aus unserer Erfahrung ist es trotzdem notwendig, dass man sich zusammensetzt und
00:33:19
Speaker
Seite für Seite quasi durchgeht, wie eigentlich, was soll eigentlich bei deiner App am Ende da stehen. Nicht mal jetzt unbedingt nur vom Content, aber wie ist die User Journey? Ja, und ich glaube, das zu durchdenken ist fundamental, aber super unterschätzt. Und da sagen wir auch, wir fangen kein Projekt an, wenn wir nicht diese Spezifizierung zusammen machen. Da ist
00:33:46
Speaker
Normalerweise du nix. Wir haben mittlerweile auch einen Designer mit in den Prozess involviert, sodass wir sagen,
00:34:02
Speaker
Wir haben typischerweise erstmal, wenn der Kunde noch gar nichts hat, das passiert auch, dann sagen wir, okay, wir machen erstmal so ganz High-Fidelity, was soll auf der Seite drauf? Sobald wir das wissen, geben wir es zu einem Designer und der macht dann, wir nutzen Figma dafür.
00:34:17
Speaker
dass wir dann quasi gucken, okay, wie könnte das auch von der App Experience aussehen? Der Kunde dann schaut sich das an, klickt sich erstmal durch das Figma, sagt, okay, passt, so habe ich es mir ungefähr vorgestellt. Und dann erst leiten wir die zweite Phase an. Und das ist dann eben die Entwicklung.
00:34:37
Speaker
Und aber auch in der Entwicklung gehen wir in kleinen Sprints vor. Also wir machen jede Woche ein Meeting, wo wir Milestones definieren, das dem Kunden zeigen, sodass der Kunde auch schnell Feedback gibt. Gerade im Design sage ich immer, es ist super wichtig, auch darauf schnell zu achten. Es ist sehr schwer für Leute zu, oder wir sind heute, ich meine, wenn man sich anschaut, viele Apps,
00:35:03
Speaker
Wir nutzen viele Apps nicht nur, weil sie gut funktionieren, sondern weil wir auch sie simpel finden. Also User Experience ist, glaube ich, mittlerweile so wichtig. Und meiner Meinung nach sollte auch nicht unterschätzt werden bei einem MVP. Das heißt, da sage ich immer, guck von Anfang an drauf, weil das später wieder zu ändern ist viel Aufwand.
00:35:26
Speaker
Genau, und dann geben wir so ein bisschen diese Testing-Phasen rein, dann machen wir einmal einen Test mit dem Kunden zusammen, wo wir ihm auch zeigen, wie man testet, was sind da so unsere Best Practices, und dann geben wir dem Kunden immer noch mal zwei, drei Wochen Zeit, alleine zu testen, das ist so ein kleiner, ja, Test, wo sie auch Leute einladen können und einfach Feedback geben, und am Ende, genau, machen wir dann ein Handover.
00:35:49
Speaker
wo wir noch mal so erklären, wie auch die App genutzt werden kann, wo man sie findet, etc. Ja. Ja, super spannend. Und wie ist so, also, wenn ich da noch fragen darf, wie ist so euer Pricing-Modell? Also, zahl ich quasi pro Auftrag oder pro, oder nehmt ihr Equity? Wie macht ihr das? Ja, also, wir haben ja Million Labs Agency und Million Labs Ventures. Innerhalb von Million Labs Agency
00:36:17
Speaker
Es gibt zwei unterschiedliche Preismodelle. Einmal FixPrice und einmal Eulery, quasi jede Stunde. FixPrice ist quasi, wenn du sagst, okay, ich möchte jetzt einen MVP bauen, das und das möchte ich mit drin haben, dann geben wir dir eben Preis.
00:36:36
Speaker
Ein durchschnittliches MVP ist ungefähr, ja, 8.000 bis 10.000, würde ich sagen. Aber so ungefähr 100 Stunden. Das ist so ein Durchschnitt, sag ich mal. Das ist Fixed Price, Modelle MVPs. Und dann, was ich vorher meinte, so diese Stundenweise, ist vor allem, wenn Gründer ihr MVP gelauncht haben, sie gehen auf den Markt,
00:36:56
Speaker
In der Regel, immer wenn du Feedback bekommst, dann, ja, du musst immer Sachen an der App verändern später. Das heißt, da sagen wir dann, okay, wir nennen das so Ours Packages quasi. Da kannst du quasi, ja, einfach immer unser System einloggen und sagen, hey, ich möchte das und das jetzt noch machen. Und dann rechnet man das eben stundenweise ab.
00:37:15
Speaker
Das befindet sich alles im Million-Labs-Agency-Bereich. Ventures wird ein bisschen anders behandelt, weil wir hier durch Kriterien gehen, in welche Start-up wir investieren. In der Regel ist es dann, dass wir sagen, okay, wir investieren dann
00:37:30
Speaker
Wir investieren in die erste Version oder zweite Version von einem Start-up für fünf Prozent Equity. Aber das ist so ein bisschen separat zu betrachten, wo die Gründer auch durch unterschiedliche Interviews etc. dann auch noch mal gehen. Ja, ja, ja, makes sense, total. Gibt es denn ein Projekt so bei Medienlabs in deiner Zeit da, was dich bisher so am meisten begeistert hat?
00:37:54
Speaker
Ja, ich meine, was allgemein, glaube ich, mich begeistert bei Projekten ist, dass man eine extreme Vielfalt hat. Das war erst mal so, weil ich bin auch niemand, der jetzt in einer Industrie krass viele Erfahrungen gemacht hat und dann sagt, jetzt will ich da und da noch besser werden, sondern ich war schon immer so, auch habe ich auch am Anfang gemeint,
00:38:16
Speaker
durch die Investments und auch die Industrie. Ich habe immer so unterschiedliche Sachen reingeguckt und das, sage ich mal, ist jetzt hier wieder genauso. Es wird wirklich in jeglichen Industrien auch gegründet, was sehr cool ist. Was mich persönlich aber tatsächlich am meisten mit dir begeistert hat, war ein Projekt, das während Covid eben lief, wo wir mit Ärzten aus Indien zusammengearbeitet haben und die haben eine App eben entwickelt, wo man
00:38:45
Speaker
wo Ärzte aus Indien hier mit Ärzten aus Deutschland zusammenarbeiten und die sich Live-Updates geben über Maßnahmen, die sie an Covid-Patienten ergreifen, die Daten alle mal systematisch tracken, weil, wie wir alle wissen, hat Covid die Krankenhäuser auch extrem überlastet. Ich fand es persönlich sehr toll,
00:39:08
Speaker
auch mit ersten Mal die Möglichkeit gehabt zu haben, zusammenzuarbeiten, die uns von ihren Challenges da erzählt haben, wie sie eigentlich ihre Daten strukturieren oder auch ihr Wissen weitergeben. Und da haben wir mitgewählt und das war etwas, wo ich persönlich, glaube ich, besonders gerne dabei war.
00:39:31
Speaker
Ja krass, das glaube ich, ein bisschen Gänsehaut. Ja, super cool, was NoCode da möglich macht, echt, echt schön. Wo wir jetzt gerade, also mein kompletter LinkedIn-Feed ist zum Beispiel voll von Chat-GPT, AI und so, das gibt es zwar alles schon so ein bisschen länger, also Text-AI und so, aber

Zukunftsvision: No-Code in allen Abteilungen

00:39:52
Speaker
Vielleicht in dem Zuge, oder gar nicht in dem Zuge, sondern vielleicht auch generell, wo siehst du denn die Zukunft von No Code? Oder was wünschst du dir auch für die digitale Zukunft, nennen wir es mal? Ja.
00:40:07
Speaker
Ja, ich wünsche mir, dass No-Code etwas ganz Selbstverständliches wird. Und das bedeutet auf mehreren Ebenen. Vor allem, sage ich mal, wenn man sich jetzt Unternehmen... Ich habe vorher sehr viel diese Start-up-Ebene gesagt, weil es etwas ist, mit dem ich sehr viel in Berührung komme. Ich glaube, das ist aber nur eine. Die andere ist auch, wenn man sich jetzt etablierte Unternehmen anschaut,
00:40:36
Speaker
Ich glaube, es wird, glaube ich, nie eine No-Code-Abteilung geben. Persönlich sehe ich es zumindest nicht. Ich glaube aber, dass No-Code oder ich wünsche mir, dass No-Code Teil von jeder Abteilung wird und Prozesse einfach simplifiziert. Ich glaube, das wird aber nur möglich, wenn Leute oder auch Manager an Unternehmen sehr offen sind
00:41:04
Speaker
Tools einzuführen und auch Mitarbeiter testen zu lassen. Vielleicht am Anfang auch spielerisch und auch dem ein bisschen Geduld geben. Ich glaube, wir stehen oft vor
00:41:21
Speaker
großen Veränderungen. No-Code ist eine. Und ich glaube, dass es für jedes Unternehmen, das wünsche ich mir, wichtig wird, das einzuführen in ihren Teams. Amen. Amen. Genau. Wie du siehst, begeistert mich dieses Thema irgendwie auch sehr, in der Hinsicht, dass
00:41:49
Speaker
Ich finde es auch cool, dass ihr bei Visual Makers, das ist ja wirklich etwas, was ihr viel mehr macht als wir. Wir machen das ja wenig. Wir sind sehr viel bei Gründen und wir sind
00:41:59
Speaker
sehr dabei, sag ich mal, diese Szene, denen zu helfen, auf den Markt zu gehen. Aber es gibt eben noch diese ganze andere Szene. Und ich glaube, dass auch gerade in Deutschland wir ein großes Potenzial haben, aber es immer noch so was super, super Neues ist. Und es ist auch okay. Aber ich glaube, ich finde es toll, dass ihr da auch einfach aktiv seid und in Unternehmen reingeht und auch vielleicht manchmal
00:42:25
Speaker
auf konsumative Leute kommt und trotzdem da versucht, das näher zu bringen. Vielen Dank, das freut mich sehr. Ja, das ist auch eher wirklich so unsere Mission da. Also, weil wie du sagst, es braucht eine offene Kultur, es braucht eine Offenheit dafür, weil ja, die Tots sind
00:42:44
Speaker
oft gar nicht mehr so neu, aber neu, also viele kennen es ja trotzdem noch nicht und dementsprechend neu. Und das verändert halt ein ganzes Unternehmen. Marga, auch vielleicht an dich, was siehst du denn so als die größte Challenge, wenn du es in Unternehmen, weil du arbeitest ja stärker auch mit Unternehmen zusammen. Was siehst du als die größte Herausforderung bei der Einführung von No Code? Tatsächlich die Unternehmenskultur. Also No Code hat ja
00:43:15
Speaker
No-Code ist für viele erst mal auch was Beängstigendes. Also, wir haben sehr viele IT-Abteilungen zum Beispiel oder Product-Abteilungen, die total Bock darauf haben, mit No-Code zu arbeiten, weil sie sehen, was ihnen das für Mehrwert bringt. Was das aber natürlich mitbringt, No-Code ist eine gewisse Transparenz, vor allem für Entwickler und Entwicklerinnen. Also, wenn ich eine IT-Abteilung hab, die es gewöhnt ist, sehr auf ihrer Macht zu sitzen. Also, Macht im Sinne von, ich hab das Wissen, ähm, und ...
00:43:44
Speaker
Und ich habe eine gewisse Stellung im Unternehmen. Ich bin da natürlich unverzichtbar, wenn ich dieses Wissen alleine habe. Und NoCoach hat eine gewisse Transparenz dadurch, dass mehr Leute die Konzepte verstehen. Und das hat ein totales Potenzial, eine viel größere Produktivität, bessere Kommunikation, Effizienz zu hebeln und auch eine Kreativität zu hebeln.
00:44:08
Speaker
Und wenn man sich aber dagegen wehrt, man muss bereit sein, diesen Schritt zu gehen und auch gucken, okay, was kann ich denn damit für mein Unternehmen machen? Weil es ist sehr individuell, auch dann wieder alle mitzunehmen und so. Es hängt von Unternehmensgröße ab. Aber wir haben zum Beispiel auch gesehen, dass viele, manche kleine Unternehmen, die sich total dagegen wehren, bei denen die Einführung von No-Code eher nicht

Kulturelle Herausforderungen und Vorteile von No-Code

00:44:30
Speaker
so funktioniert, weil es ständig nur das Dagegen ist.
00:44:33
Speaker
Aber auch größere Unternehmen, bei denen das total gut funktioniert, bei denen einfach eine Kultur dafür haben, wo das sehr gut funktioniert. Also klar gibt's noch tausend Sachen von, okay, wir haben viele amerikanische Tools, was mit dem Thema Datenschutz, dann irgendwie gute Lösungen aus Europa zu finden, wo wir aber inzwischen sehr, sehr viele wirklich coole Lösungen haben, mit Make, mit Levity, mit Zofta, mit Rose und so, NymNymNox. Also wirklich coole Lösungen auf dem Markt, aber es ist immer dieses,
00:45:01
Speaker
Oh, aber das ist ja ein neues Tool und was ist denn da mit Datenschutz? Ist auch wichtig, auf jeden Fall, aber bei manchen Fällen geht es auch halt gar nicht mal so darum, also zum Beispiel gerade im Thema Prototyping, im Innovationsmanagement und so, geht es ja noch gar nicht darum, dass das alles super sicher und super skalierbar sein muss.
00:45:19
Speaker
Also sicher schon im Sinne von Datenschutz, aber im Sinne von Skalierbarkeit. Weil ich ja erstmal testen will, funktioniert das überhaupt? Also da immer so ein bisschen abzuwägen und offen zu sein von... Absolut. Und gerade dieser Kulturaspekt, das einfach nicht zu unterschätzen, ist wahrscheinlich
00:45:37
Speaker
Ja, die wahrscheinlich sogar noch mal größere Herausforderung, weil letztendlich muss man ja auch nicht nur den Entscheidungsträger oder die Offenheit vom Entscheidungsträger bekommen, sondern auch vom Team. Und ich glaube, da muss jedem so ein bisschen die Vorteile bewusst werden, ohne es als eine Gefahr zu sehen oder als einen krassen Mehraufwand. Und ja, ich glaube, da liegt eine große Challenge.
00:46:08
Speaker
Ich glaube, gerade in Deutschland manchmal ist es gut so, ne? Ich glaube, wir brauchen manchmal einen Push, damit wir auch wieder glänzen können. Ja, das stimmt. Ja, das haben wir uns auch gezeigt. Auf einmal war alles möglich oder viel mehr möglich. Ja, und letzten Endes geht es halt auch einfach um Menschen, ne? Genau, und die sind immer am schwierigsten. Wenn man eine Sache aus dem Podcast mitkommt. Das hast du gesagt. Ja, genau.

Ratschläge für Startup-Gründer: Fokussierung auf Ideenprüfung

00:46:41
Speaker
Vielleicht noch eine letzte Frage, bevor wir leider schon zum Ende vom Podcast kommen. Aber welche, was wäre denn dein Tipp, deine Empfehlung für Gründer, die gerne mit Notgott starten möchten oder vielleicht andersrum gefragt, die
00:46:59
Speaker
Ne, so, die mit mal kurz starten möchten. Genau, mein Tipp ist, konzentriert euch erstmal nicht auf das Tool, weil es ist super, es gibt so viel und das erschlägt einen, sondern konzentriert euch wirklich erstmal
00:47:17
Speaker
auf das, was ihr machen wollt, runtergebrochen. Weil No-Code ist nur ein Mittel. Das ist, glaube ich, eine Sache, die ich mitnehme. No-Code ist nur ein Mittel. Man kann sich sehr schnell in den Tools an sich verzetteln und viel zu viel Zeit investieren, welches Tool jetzt das Richtige für mich ist. Wenn ihr euch auf euer Start-up, eure Webposition konzentriert, ist meine Erfahrung mittlerweile, dass es total Sinn macht,
00:47:44
Speaker
das in unterschiedliche Sprints einzuordnen. Das heißt, wirklich zu sagen, okay, wo stehe ich? Okay, momentan, ich habe eine Idee. Ich habe noch keinen Markt. Das ist fein. Aber was ist jetzt meine erste These, die ich testen muss? Meine erste These ist, ich muss schauen, haben die Leute Interesse. Wie teste ich das? Ja, okay, ich versuche jetzt zum Beispiel eine Landingpage zu bauen, Klickrates zu testen, etc. Je nach Phase, wo ihr seid. Ich glaube, es macht total Sinn,
00:48:14
Speaker
es so einfach wie möglich, auch wenn man ein Tool gefunden hat, aber dann einfach wirklich auszuschauen, was muss ich testen, um einen Schritt vorwärts zu kommen. Ganz oft ist es nicht, also ganz oft sehe ich das Gründer
00:48:30
Speaker
denken, dass wenn Sie jetzt noch einen Chat in der App haben und das und Videolösungen und alles, dass das am Ende zu Erfolg, zu größerem Erfolg führt. Mittlerweile haben aber unsere Datenpunkte ergeben, dass viel, viel mehr selbst Startups, die wirklich eine ganz simple App am Anfang hatten, aber einfach
00:48:51
Speaker
viel mit dem Markt gesprochen worden. Die sind durchgestartet. Also macht es nicht zu komplex und schaut wirklich, welchen Schritt ihr, was ihr gerade testet und dann das Tool. Nicht andersrum. Ja, nochmal fett und doppelt und dreifach unterstrichen. Ja, genau.
00:49:14
Speaker
Ach cool, auf jeden Fall, es hat mega Spaß gemacht mit dir. Vielen Dank für deine ganzen Insights und das tolle Gespräch, hat echt Bock gemacht, mich sehr, sehr gefreut. Vielen Dank für dich auch und ich bin auch wirklich wahnsinnig froh, dass wir uns damals noch in Paris
00:49:34
Speaker
begegnet sind, weil es war auch so am letzten Sprung. Ich habe nur, ich weiß nicht mehr, wer es war, aber irgendjemand hat mir gesagt, hast du schon die Leonard gesehen? Ich so, nein, habe ich noch nicht. Und dann wollte ich gerade gehen und dann habe ich dich aber tatsächlich gesagt, dann muss ich noch mal schälen. Und so kam der Connect und ich hoffe genau, dass wir nochmal andere Möglichkeiten zusammen haben. Ich bin auf jeden Fall ein großer Supporter von Visual Makers und
00:50:02
Speaker
Genau, vielen Dank. Ja, ich glaube auch, dass es auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Also man wird noch was von uns beiden hören. Wo kann man dich und Million Labs dann erreichen? Wir verlinken natürlich alles in den Show Notes, aber dass wir es auch nochmal gesagt haben, wenn jemand nicht in den Show Notes gucken will.
00:50:20
Speaker
Ich bin echt eine LinkedIn-Person. Also gerne einfach, ich edit ja den Link, gerne mir einfach eine Nachricht schicken. Ich hab auch eine kleine Partnerschaft mit Visual Makers. Das heißt, wenn ihr einfach, wenn ihr quasi interessiert seid, könnt ihr mir gerne Bescheid sagen, dass ihr über Visual Makers kommt. Und dann, genau, schau ich mal, wie wir auch da einen besseren Deal noch mal finden können. Genau. Yay.
00:50:47
Speaker
Genau, also verlinken wir alles in den Show Notes. Und genau, wenn ihr eine Frage habt, dann meldet euch auf jeden Fall bei Verena. Danke, dass du da warst. Hat richtig Bock gemacht.
00:50:58
Speaker
Vielen Dank, dass ihr auch diesmal wieder dabei wart bei dieser Folge. Ich hoffe, sie hat euch ähnlich viel Spaß gemacht wie mir. Wenn ihr selber lernen wollt, wie ihr richtig Experimente aufsetzt, wie ihr Hypothesen aufstellt, wie ihr erfolgreich Prototypen baut, die ihr dann vertesten könnt, um wirklich mit Live-Daten testen zu können, das lernt ihr alles in unserem neuen Bootcamp. Zwölf Wochen mit wenigen Teilnehmern, zehn bis 15 Teilnehmern.
00:51:24
Speaker
mit Online-Kursen, also einem Online-Teil, wo ihr on-demand lernen könnt in eurer Zeit, so schnell wie ihr möchtet und auch, was den Online-Part begeht, so viel ihr möchtet, gepaart mit Kleingruppen,
00:51:39
Speaker
Live-Sessions, alles remote. Ihr könnt teilnehmen von wo ihr wollt, wo wir zusammen in Workshops gehen und die Themen bearbeiten. Dann noch Live-Building-Sessions dazu, wo wir zusammen mit euch an euren Prototypen bauen. Das Ganze verlinken wir euch natürlich in den Show Notes. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch bewerbt. Das Ganze richtet sich an
00:51:58
Speaker
Produkt-Teams, Innovationsteams, Venture-Builder, UI, UX-Designer, aber natürlich auch Start-ups. Also alle, die Ideen vertesten wollen und möglichst wenig Innovationsrisiko eingehen wollen. Also ihr wollt erst viel testen, schnell testen, bevor ihr entweder in die Vollentwicklung geht oder eben mit No-Code euer ganzes Produkt baut.
00:52:19
Speaker
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich verlinke euch den Link zum Bootcamp in den Show Notes. Ich würde mich sehr auf eure Bewerbung freuen. Zu guter Letzt noch, wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann lasst uns doch gerne ein paar Sternchen da oder sogar eine Review. Das hilft uns nämlich, besser gefunden zu werden für andere No-Coder, um die No-Code-News in der Welt zu verbreiten. Und wir wollen uns natürlich auch immer verbessern und freuen uns sehr über eure Feedback, was ihr mögt und was ihr nicht mögt.
00:52:47
Speaker
Und damit sag ich, bis nächste Woche, da haben wir wieder einen tollen Gast dabei. Und ich freu mich, wenn ihr wieder dabei seid.