Transcript
Speaker: So auf Start gedrückt.
Speaker: Noch was Intelligentes zu sagen?
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Also ich jetzt nicht.
Speaker: Die Couchfesseln besprechen.
Speaker: Oscar Wilde und Mycroft Holmes.
Speaker: Sonderermittler der Krone.
Speaker: Folge 19 – Blutdurst In einer stürmischen Gewitternacht läuft vor der britischen Ostküste ein Schiff auf Grund.
Speaker: An Bord eine unheilvolle Fracht, die nicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt ist.
Speaker: Nur wenige Stunden später wird die beschauliche Küstenstadt Whitby von einer brutalen Mordserie erschüttert.
Speaker: Die Opfer scheinen einem Wahnsinnigen in die Hände gefallen zu sein.
Speaker: Die örtlichen Behörden sind mit dem Fall überfordert.
Speaker: Als die Nachricht London erreicht, zögert Mycroft Holmes keine Sekunde und sendet Oscar Wilde nach Whitby, um der abscheulichen Verbrechensserie ein Ende zu bereiten.
Speaker: Es konnte ja niemand ahnen, welches Grauen ihn vor Ort erwarten würde.
Speaker: Ja, hallo und herzlich willkommen aus dem heißen Berlin und dem eiskalten Lonig.
Speaker: Ja, jetzt gerade geregnet sogar.
Speaker: Ihr wisst schon, dieses flüssige Zeug, was von oben runterkommt.
Speaker: Das, wovon man mal gehört hat, ja.
Speaker: Nein, Moritz sitzt ja in seinem Keller und hat es da kuschelig kalt.
Speaker: Der ist ohnehin angenehm kühl, aber selbst draußen ist es gut zu ertragen im Moment.
Speaker: Okay, ja und hier.
Speaker: Ist halt Hauptstadt, da gibt man sich Mühe mit der Temperatur.
Speaker: Ja, wir heizen auch alle ordentlich, damit es draußen richtig, richtig kuschelig ist.
Speaker: Nee, ich habe tatsächlich noch nicht mal rausgeguckt.
Speaker: Es ist jetzt so knapp um die Mittagszeit.
Speaker: Ich habe noch mal ein kleines Bubu gemacht, weil sich unser Termin ein klein wenig nach hinten verschoben hat.
Speaker: Egal, hallo liebe ZuhörerInnen.
Speaker: Freut mich, euch wiederzuhören nach unserer Sommerpause.
Speaker: Moritz, was hast du denn Schönes gemacht in der Sommerpause?
Speaker: Du hast nicht gerade wirklich gesagt, dass du dich freust, die wiederzuhören?
Speaker: Ja.
Speaker: Wir können doch unsere Hörer auch hören jetzt.
Speaker: Natürlich.
Speaker: Die haben sich ja in der Sommerpause so lange beschwert, vermute ich mal, dass man nicht dran vorbeikam.
Speaker: Ja, ich hatte schöne Ferien und war zu Hause und im Garten und mal war es heiß, mal war es kalt, man hat es geregnet, mal war es wieder heiß.
Speaker: Es war ein Traum.
Speaker: Wie du lügen kannst.
Speaker: Ja, musste mal sein, diese kleine Release-Unterbrechung.
Speaker: Aber das holen wir wieder auf, weil wir machen heute eine Doppelfolge.
Speaker: Jetzt lückst du.
Speaker: Wir nehmen heute nur die erste auf und morgen unauffällig die zweite oder die nächsten Tage.
Speaker: Aber für euch wirkt das wie eine Doppelfolge.
Speaker: Richtig.
Speaker: So, damit ist es mit dem Lügen ausgeglichen.
Speaker: Lass uns loslegen.
Speaker: Wir können die Nasen wieder auf Normalgröße zurückschieben.
Speaker: Ja, eine kleine Doppelfolge, um das zu kompensieren und...
Speaker: Weil wir dachten, die fangen beide mit Blut an, das kann ja irgendwie gar nicht.
Speaker: Und dann hat die eine oder die erstere auch noch so einen Cliffhanger am Ende.
Speaker: Und da war uns klar, das müssen wir einfach mal zusammen machen.
Speaker: Ja, und was mir doch viel klarer war, war, dass die Folge 19 Blutdurst zu Folge 18 gehört.
Speaker: Und die ganze erste Abteilung, habe ich mich gewundert, was los ist.
Speaker: Aber das erzähle ich euch gleich.
Speaker: Das erzählt dann mal, ja.
Speaker: Ja, leider ist die Sugarhill Gang diesmal nicht dabei.
Speaker: Ja, die Musik wird auch deutlich schwächer als in der letzten Folge.
Speaker: Keine Sugarhill Gang mehr.
Speaker: Aber länger, deutlich.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also die Musik vor allen Dingen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, von daher unsere Kalkulation, unsere Spekulation ist natürlich voll in die Hose gegangen.
Speaker: Ich hatte ja ganz kurz die Idee, irgendwas mit Dracula, das hast du ja...
Speaker: Das habe ich weit von mir gewiesen.
Speaker: Du Idiot.
Speaker: Genau.
Speaker: Wie kann man nur so dumm sein wie du?
Speaker: Ja, dumm wie du.
Speaker: Aber gut, so richtig mit Dracula ist es ja trotzdem nicht.
Speaker: Oder doch?
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Aber es ist schon näher dran als meine Vermutung.
Speaker: Ja, ich habe hier viele Fragen, denn irgendwie versucht sich das hier jetzt in den Kanon so einzuklinken.
Speaker: Aber dazu zu späterem Zeitpunkt.
Speaker: Guck mal, ihr konntet schon zweimal einen trinken, wenn wir auf später verweisen.
Speaker: Das lohnt sich heute wieder.
Speaker: Und das ist ja nur Teil 1 von 2.
Speaker: Richtig, ihr habt die doppelte Chance.
Speaker: Was hat dich denn so gefesselt oder hat gar nichts gefesselt?
Speaker: Erzähl mal.
Speaker: Doch, mich fesselt vieles.
Speaker: Es gibt ein Brett-Quiz-Spiel, das heißt Quiz Club.
Speaker: Und da habe ich so ein ganz kleines Zusatzpack für gefunden.
Speaker: Das ist ungefähr so wie so ein Magic the Gathering Booster Pack.
Speaker: Also wirklich so ein ganz kleines Ding mit ein paar Karten drin.
Speaker: Und das heißt Rollenspiele und Geekwissen.
Speaker: Das habe ich ja die Tage in Koblenz beim Spießsteinpapier mir eingesteckt, weil ich dachte, kann man die paar Euro gehen.
Speaker: Und ich möchte mal so aus Spaß dir vier Fragen stellen.
Speaker: Wenn du zwei davon weißt, bist du qualifiziert.
Speaker: Das erste, wie nennt man bei Rollenspielen eine fortlaufende Geschichte, die mehrere Abenteuer verbindet?
Speaker: Das ist die Kampagne.
Speaker: So, du hast schon mal einen von vier, du bist stabil.
Speaker: Jetzt kommt dein Spezialgebiet, ich bin sicher, jetzt kommt der zweite.
Speaker: Das Rollenspiel Tales of Equestria, in Klammern, was auf Deutsch bei Ulysses erschien, basiert auf welcher der nachfolgenden Lizenzen?
Speaker: A. Ostwind, B. My Little Pony, C. Black Beauty oder D. Die Eiskönigin?
Speaker: Das ist doch genau dein Ding.
Speaker: Was ist los?
Speaker: Du überlegst viel zu lang.
Speaker: Das muss doch My Little Pony sein.
Speaker: Natürlich ist das My Little Pony.
Speaker: Denn Friendship is Magic, meine Lieben.
Speaker: So, okay, du kannst schon nicht mehr verlieren.
Speaker: Achtung, Cthulhu.
Speaker: Ich betone das Achtung, so richtig deutsch.
Speaker: Verbindet das Lovecraft-Setting mit welcher der nachfolgenden Zeitperioden?
Speaker: A. Zweiter Weltkrieg, B. Französische Evolution, C. Vietnamkrieg oder D. Erster Weltkrieg.
Speaker: Französische Revolution.
Speaker: Ja, weil es Achtung, Choulu heißt natürlich.
Speaker: Das ist natürlich der Zweite Weltkrieg.
Speaker: Ich dachte Choulu wegen Franzose.
Speaker: Naja, gut, okay.
Speaker: Aber ich wollte jetzt hier nicht ganz so schlau dastehen.
Speaker: Und jetzt kriegst du einen Vierjahres-Korridor.
Speaker: In welchem Jahr erschien die erste Ausgabe des Fantasy-Cyberpunk-Rollenspiels Shadowrun?
Speaker: Oh, ja.
Speaker: Schon lange her, musst du erst mal sagen.
Speaker: Ja, das ist ja uralt.
Speaker: Boah, war das irgendwas in die 92 so?
Speaker: Damit hast du den Vierjahreskorridor genau verpasst.
Speaker: Es war nämlich 89 und von 87 bis 91 hätte die Antwort gegolten.
Speaker: Aber du hast ja auf der ersten Karte schon deine zwei sicheren Punkte gemacht.
Speaker: Also ausgezeichnet und man sieht, wenn man sich sehr, sehr, sehr mit der Materie befasst, sind die Fragen nicht dolle schwer, wenn man sich ein bisschen mit der Materie befasst, ist es recht herausfordernd.
Speaker: Wenn man keine Ahnung von dem Unsinn hat, dann weiß ich nicht, warum ihr euch das kaufen solltet, dann kauft euch lieber die anderen Zusatzpacks.
Speaker: Also ich fand das sehr unterhaltsam und nett.
Speaker: Ja, so eine Schätzfrage, ich heiße halt auch nicht Schätzlaff, ne?
Speaker: Aber ich hätte es halt gewusst, dass es 1989 war.
Speaker: Deswegen, ich hätte es nicht schätzen müssen.
Speaker: Ja gut, aber ich finde es schon gar nicht so schlecht, dass ich das in die Richtung einordnen konnte.
Speaker: Ja, du warst verteufelt nah dran.
Speaker: So, okay.
Speaker: Ich hätte dich dann Wisslav genannt, wenn du es gewusst hättest.
Speaker: Wisslav.
Speaker: So, und jetzt wissen eigentlich keine Menschen, wovon wir reden, aber Hauptsache, wir hatten Spaß.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Sehr schön, ja.
Speaker: Was hat dich denn gefesselt?
Speaker: Außer dein Bett.
Speaker: Ja, tatsächlich nicht wirklich so viel.
Speaker: Tja, Festivalsaison, weißt du Bescheid.
Speaker: Ich bin vor zwei Tagen gerade wiedergekommen.
Speaker: Gestern habe ich mehr oder weniger ganztägig mal geschlafen.
Speaker: Ja, viel zu erzählen gibt es nicht.
Speaker: Außer, dass ich jetzt wie auf heißen Kohlen sitze, weil das neue He-Man-Hörspiel müsste auf dem Weg zu mir sein.
Speaker: Oh ja, stimmt, da hatte ich auch eine Ankündigung.
Speaker: Also wir sind wieder gespannt, was
Speaker: Da werden wir dann bei Folge 20, die wir ja auch heute aufnehmen, vielleicht drüber reden können.
Speaker: Bei Folge 20?
Speaker: Was meinst du?
Speaker: Wenn wir jetzt gerade Folge 19 aufnehmen und du behauptet hast, dass wir eine Doppelfolge machen, dann haben wir ja vielleicht die Chance...
Speaker: wenn die Post das jetzt irgendwann bringt zwischendurch.
Speaker: Ich gehe mal davon aus, heute oder morgen.
Speaker: Das wäre mal angebracht.
Speaker: Ich möchte wissen, wie es weitergeht.
Speaker: Ich bin schon ganz gespannt.
Speaker: Ich habe gestern die Folge 6 noch mal gehört.
Speaker: Nö, dann würde ich sagen, springen wir doch einfach mal in die wichtige Kategorien rein.
Speaker: Die harten Fakten
Speaker: So, was konnten wir hier Spannendes recherchieren?
Speaker: Dass die Folge am 31.01.19 erschienen ist und etwa 68 Minuten lang ist?
Speaker: Punkt.
Speaker: Genau, das konnten wir bisher recherchieren.
Speaker: Und wir können natürlich sagen, dass ein gewisser Sascha Rotermund aus Skywild spricht.
Speaker: Und ein Rent Reins diesen anderen Typen.
Speaker: diesen Mycroft Holmes.
Speaker: Und dann haben wir noch, es müsste Jaron Löwenberg sein, der den... Hawthorne.
Speaker: Abel Hawthorne spricht, genau.
Speaker: Denn der kommt vor und darf ballern.
Speaker: Genau.
Speaker: Und es kommt noch jemand ganz anderes Besonderes vor, aus einer ganz anderen Serie.
Speaker: Der heißt auch Sascha, aber das ist der Sascha... Du meinst diesen Drägertyp?
Speaker: Genau, der Sohn vom Kommissar Glockner.
Speaker: Schwiegersohn, bitte.
Speaker: Keine... Ja, Entschuldigung.
Speaker: Keine Gerüchte spüren.
Speaker: Tatsächlich ist er sowohl der Sohn als auch der Spiegersohn von Kommissar Glockner.
Speaker: Oh meine Güte, das ist aber Meta.
Speaker: Da sind die Verwandtschaftsverhältnisse ein bisschen komplizierend.
Speaker: Der spricht den Phileas Fock zu unserer großen Überraschung.
Speaker: Ja, das fand ich cool.
Speaker: Das war die zweite große Überraschung für mich in diesem Band, in dieser Folge.
Speaker: Und dann haben wir noch zwei, die habe ich natürlich rausgehört.
Speaker: Dann ist es nicht Gottfried Kramer, den hätte ich auch rausgehört.
Speaker: Nee, Gottfried Kramer ist hier nicht dabei, denn es ist dabei ein gewisser Helmut Kraus, der den Kapitän spricht.
Speaker: Also den habe ich definitiv rausgehört.
Speaker: Stimmt, stimmt, stimmt.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Ja, den haben wir rausgehört.
Speaker: Und wen haben wir noch rausgehört?
Speaker: Sonst habe ich nichts rausgehört.
Speaker: Im Zweifelsfall war Wolfgang Barrow irgendwo beteiligt und ich habe ihn nicht erkannt.
Speaker: Nein.
Speaker: Verdammt.
Speaker: Ein gewisser Hans-Georg Panzack hat oder spricht Bram Stoker in dieser Serie.
Speaker: Und den haben wir ja persönlich kennengelernt auf der Hörspielbombe.
Speaker: Bram Stoker, du bist echt scheißalt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, wir versuchen so ein bisschen mit einem heißen Brei rumzureden, denn ich glaube, wenn wir morgen aufnehmen, wird auch meine Auktion in fünf Tagen noch nicht fertig sein.
Speaker: Denn die Folge 19 befindet sich weder bei Moritz noch bei mir im Besitz.
Speaker: Das wird in Kürze geklärt.
Speaker: Wir haben noch andere Personen, die hier mitsprechen.
Speaker: Was soll ich da sagen?
Speaker: Wir können es leider nicht abliefern.
Speaker: Es gibt sogar mal mehrere Frauen für ganz kurze Zeit, die mitsprechen dürfen.
Speaker: Ich glaube, das Hörspiel könnte den Bechtel-Test bestehen.
Speaker: Mit Krach und Krach.
Speaker: Weil sie reden über sich und miteinander.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Ja, und ansonsten nur Typen.
Speaker: Ohne Ende Typen.
Speaker: Aber auch gar nicht so viele.
Speaker: Das ist sehr, sehr übersichtlich.
Speaker: Wahrscheinlich haben wir mit dem Kraus schon alle rausgehört, die es überhaupt gibt.
Speaker: Alles andere.
Speaker: Ich habe dann noch Namen gelesen.
Speaker: Namen gelesen.
Speaker: Wir liefern es natürlich nicht nach.
Speaker: Nee, das wäre zu präsentiert.
Speaker: Wir wollen es jetzt nicht übertreiben.
Speaker: Genau.
Speaker: Wollten wir über das Cover noch was verlieren oder nicht?
Speaker: Das mit dem Schiff.
Speaker: Was ist ein Schiff, ne?
Speaker: Ja, so ein Segelschiff hatten wir eigentlich schon thematisiert.
Speaker: Merkst du, wenn wir die CD nicht haben, dann haben wir echt nichts, worüber wir reden können.
Speaker: Ja, nee, das ist halt ein Schiff, was irgendwie mit Gischt und Riff davor irgendwo... Sieht aus wie in so einem Sturm, ja.
Speaker: So, es könnte ein Blitz da irgendwo noch unterwegs... Egal, das spielt auch eigentlich kaum eine Rolle, das Schiff, ne?
Speaker: Ja, nur ganz kurz.
Speaker: Ja, ziemlich kurz.
Speaker: Aber gut, reden wir darüber einfach mal.
Speaker: Bis es die Sugarhill Gang halt abgeliefert hat, so lange.
Speaker: Spielt das eine Rolle.
Speaker: Spoiler-Warnung!
Speaker: Jetzt wird das Hörspiel besprochen.
Speaker: Und ich möchte tatsächlich diesmal starten, um euch in meine Verwirrung mitzunehmen.
Speaker: Ich war ja der festen Überzeugung, dass Folge 19 zu Folge 18 wird.
Speaker: Denn diese amerikanische Gang muss jetzt einfach nach Großbritannien kommen und das mit Wild und Tomes aufnehmen.
Speaker: Ja, und so beginnt es auch mit Spannungsmusik, Gewittergeräuschen und der Ansage 1896 in einer Sturmnacht vor der britischen Ostküste.
Speaker: Da dachte ich das erste Mal, britische Ostküste, ihr kommt von Amerika her.
Speaker: Was zum Henker legt gefälligst in Liverpool oder sonst wo an, ihr Blödmänner?
Speaker: Nordpassage.
Speaker: Genau, aber irgendwas muss wohl passiert sein.
Speaker: Und ich gehe immer noch davon aus, es handelt sich um die amerikanische Gang.
Speaker: Ein Schiff, Probleme, Gewitter, Mann über Bord.
Speaker: Ein Typ ist im Frachtraum verschwunden, die Positionslichter an Land sind aus.
Speaker: Scheiße, Orkan, Wassereinbruch, Strandräuber werden vermutet.
Speaker: Ein Typ ist in den Laderaum geschickt worden, um zu gucken, was da los ist.
Speaker: Das Schiff läuft auf, der Mast kracht richtig brutal.
Speaker: Derweil im Laderaum.
Speaker: Mit Beute, der da rumgucken soll, stimmt was nicht.
Speaker: Ich höre nur noch stimmen, was bist du?
Speaker: Dein Ende.
Speaker: Ich höre ein Bissgeräusch schreien und gurgeln und denke, was macht die Sugarhill Gang da im Laderaum?
Speaker: Irgendwas läuft hier ganz verkehrt.
Speaker: Und nun ja, eine sehr, sehr, sehr stimmungsvolle erste Szene, die dann aber auch wirklich gut passt.
Speaker: Nicht so wie bei Point Widmark mit sehr, sehr stimmungsvollen ersten Szenen, die nichts mit dem ganzen anderen Kram zu tun haben, der danach kommt.
Speaker: Fand ich gut, hat mir super gefallen.
Speaker: Fandest du nicht auch, dass der Kapitän so ein bisschen so eine Einstellung zu seinen Mitarbeitern hat wie Elon Musk?
Speaker: Ach, ist einer von Bord gegangen.
Speaker: Super, müssen wir ein weniger bezahlen.
Speaker: Der erste Offizier ist ein Schwachkopf.
Speaker: Also ich meine, der ist richtig gut drauf.
Speaker: Ja, der freut sich, wenn er bald erstmal in irgendeinem Hafen in England ist und chillen kann und diese ganzen Trottel nicht mehr wieder sieht.
Speaker: Und wie wir rausfinden, ist ja Beuth auch nicht der allerhellste von der ganzen Truppe.
Speaker: Also warum man ihn gerade runtergeschickt hat.
Speaker: Der war zu verschmerzen, wenn er nicht mehr hochkommt.
Speaker: Ich muss sagen, ich habe hier das Gefühl gehabt, ich so, okay, könnte ja doch was mit Vampire sein.
Speaker: Ja, du bist halt doch einfach schlauer als ich, das muss ich dir mal sagen.
Speaker: Ich habe die ganze Zeit gedacht, diese Gang, was stimmt nicht mit denen?
Speaker: Aber ich dachte mir, okay, jetzt ist hier die Dracula-Origin-Story.
Speaker: Ja, irgendwann so jetzt, wenn du jetzt an der Stelle bist, so ungefähr 20 Minuten später dachte ich, alles klar, jetzt weiß ich, wie das mit Dracula läuft.
Speaker: Ja, und dann wurde auch das zerstört.
Speaker: Ja, weil das Schiff heißt ja sogar auch, wollen wir das schon spoilern?
Speaker: Kannst du machen, klar.
Speaker: Es ist ja sogar die Demeter, auf der Dracula einst nach England kam.
Speaker: Deswegen, es hat mich mega verwirrt.
Speaker: Wollen wir die Verwirrung einfach noch ein bisschen weitertragen?
Speaker: Ich dachte mir, als das Intro kam, ach, doch eine Oscar Wilde-Folge und keine Sinclair-Folge, weil es hat original angefangen wie ein Sinclair-Hörspiel.
Speaker: Aber gut, es geht ja noch weiter.
Speaker: Nach der tollen Musik befinden wir uns im Jahre 1896 Großbritannien oberhalb der Klippen von Whitby in derselben Nacht.
Speaker: Whitby gibt es übrigens wirklich.
Speaker: Ja, hab ich auch sofort nachgeguckt, wo befinden wir uns gerade, wo sind die jetzt von den USA aus hin angekommen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, und wir belauschen das Gespräch zweier älterer Damen.
Speaker: Und ihrer Katze.
Speaker: Und ihrer Katze.
Speaker: Die beiden Damen sind etwas älter und sind Schwestern.
Speaker: Das erfahren wir ein bisschen später noch.
Speaker: Aber irgendwie kommt man hier schon so ein bisschen auf den Gedanken, dass die sich sehr nahe stehen.
Speaker: Ja, und man kommt auch auf den Gedanken, dass sie wahrscheinlich für die Geschichte maximal drei Minuten eine Rolle spielen, wenn man ehrlich ist.
Speaker: Selbst ich habe das gemerkt.
Speaker: Ja.
Speaker: Naja, auf jeden Fall, wir erfahren hier Gewitter und es ist ganz schlimm, das Gewitter.
Speaker: Dann lässt die eine die Katze raus.
Speaker: Und warte, in dem Moment habe ich aufgeschrieben, die sind sowas von tot.
Speaker: Ja, irgendwie schon.
Speaker: dann ist das da irgendwie alles unheimlich.
Speaker: Und ich will den Bogen jetzt hier nicht so lang spannen, wie es in der Szene ist.
Speaker: Ja, es wird aber tatsächlich lang die Spannung aufgebaut.
Speaker: Die Szene ist wirklich, wirklich, wirklich lang.
Speaker: Okay, du hattest recht, sie sterben beide.
Speaker: Da kommt so ein Typ und macht die beiden platt.
Speaker: Wieder mit sehr schönen Blutspritz- und Kampfesgeräuschen.
Speaker: Auch das wieder sehr schön.
Speaker: Mag ich gerne.
Speaker: Aber wir sind jetzt 13 Minuten im Hörspiel.
Speaker: Ich habe es mir angeguckt.
Speaker: Und es ist eindeutig zu lang für die ersten beiden kleinen Introszenen.
Speaker: Wir verlassen dann diese Szene und ich war echt ganz schön gelangweilt an dem Punkt schon.
Speaker: Ich hätte die zweite nicht gebraucht oder die erste nicht gebraucht und nur gesagt, es kommt ein Schiff an und dann die Szene im Haus auf der Klippe.
Speaker: Ja, man hätte das hier auch so erzählerisch auf der Fahrt mal einfach so raushauen können.
Speaker: Wäre nicht schlimm gewesen.
Speaker: Aber wir treffen jetzt jemanden Besonderes, zumindest in diesem...
Speaker: Ja.
Speaker: In dieser Hörspielserie.
Speaker: Nach einer Plimplim-Übergangsmusik, die dann einen krassen Kontrast zu Sneaky-Musik hat.
Speaker: 1896, Großbritannien, London.
Speaker: Eine Villa in Kensington.
Speaker: Zwei Tage nach den Ereignissen in Whitby.
Speaker: Und ja, da ist Phileas Fogg dabei, Holmes rumchillt.
Speaker: Das Interessante ist, der Holmes findet ausnahmsweise Martin Fogg ziemlich cool.
Speaker: Und nicht so wie seine anderen Schergen und Untergebenen und Leute, die er... Eine hirnlosen Untergebenen, wie er sie nennt.
Speaker: Genau, in seine Dienste gepresst hat.
Speaker: Und wir haben jetzt hier tatsächlich direkt schon eine klassische Jules Verne-Anspielung.
Speaker: Denn es wird ein gewisser Baron von Gorz.
Speaker: Und dieser Baron von Gorz ist die Dracula in großen Airquotes-Figur im Gilles Verne-Roman von 1892 Le Chateau de Carpat, was überraschenderweise auf Deutsch das Carpatenschloss heißt und 1893 auch.
Speaker: auf Deutsch erschienen.
Speaker: Den haben wir schon kennengelernt bei Fogg, dem Baron von Gortz.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Ich habe eure Fogg-Falgen zwar alle brav gehört, aber natürlich das nicht mehr behalten, dass der da tatsächlich eine Rolle spielt.
Speaker: Deswegen dachte ich, dieser von Gortz wird Dracula sein.
Speaker: Also das wird ein und dieselbe Person sein.
Speaker: Er nennt ja auch den Namen Dracula.
Speaker: Naja, Dracula will nach London, es gibt rätselhafte Todesfälle in Yorkshire und Fock soll sich drum kümmern, hat aber irgendwie nicht so richtig Bock, denn er muss London morgen verlassen.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das eine Ausrede ist oder wirklich seine Planung.
Speaker: Na, es ist so, nach dem Schloss in den Karpaten haben wir den Goldvulkan und da geht es dann nach Kanada, also von daher... Okay, dann hat er eine Reise vor.
Speaker: Richtig.
Speaker: Gut.
Speaker: Also, weil er ist ja immer aufreisend.
Speaker: Er muss ja immer irgendwie wichtig.
Speaker: Er ist ja immer 80 Tage unterwegs.
Speaker: Nicht mehr, nicht weniger.
Speaker: Fogg schlägt auf jeden Fall den Wild vor, auf den er große Stücke hält.
Speaker: Und pünktlich bimmelt der auf der einen Seite, während Fogg zum Notausgang zur anderen Seite wieder verschwindet.
Speaker: Und ich habe hier an dieser Stelle wieder Geplänkel aufgeschrieben.
Speaker: Hast du das diskribiert, damit wir es... Diesmal nicht, weil es war mir wirklich zu langweilig auch.
Speaker: Hey, das war ein Geplänkel.
Speaker: Nee, das war aber Gepläpläplänkel.
Speaker: Und das Wort Pappalapapp kommt vor.
Speaker: Also ich weiß jetzt nicht, was da dran auszusetzen ist.
Speaker: Nee, ohne Scheiß.
Speaker: Also die sind nicht so richtig in Fahrt gekommen, die beiden.
Speaker: Da waren tatsächlich Fock und Holmes angenehmer.
Speaker: Die haben zwar nicht geplänkelt, weil die sich so ein bisschen gegenseitig zugeschleimt haben, aber das war geistreicher.
Speaker: Wir erfahren, dass auch die Demeter ganz tief hinten reingerutscht ist und aus Bordeaux kommend vor Whitby havariert ist und seitdem werden dort in der Umgebung blutleere Körper gefunden.
Speaker: Langsam kam ich zu der Überzeugung, dass vielleicht doch nicht die amerikanische Gang die Hauptrolle in dieser Folge spielt.
Speaker: Auf jeden Fall soll es losgehen.
Speaker: Hawthorne wird informiert.
Speaker: Der soll dann da zustoßen.
Speaker: Wir brauchen halt jetzt den Bärentöter und den Henry Stutzen gleichzeitig, um die Sache zu lösen.
Speaker: Wilde bemerkt ja das zweite Whiskyglas, was da auf dem Beistelltisch steht.
Speaker: Und er kann ja deduzieren.
Speaker: Genau.
Speaker: Und Holmes ist so, ich, nein, was, wie, völlig unauffällig.
Speaker: Das wäre vielleicht des Aufschreibens würdig gewesen, aber diese zwei Sätze, das hätten wir uns dann auch sparen können.
Speaker: Ja, die Demeter, woher kennen wir die denn?
Speaker: Ja.
Speaker: Von den anthroposophischen Steiner Landwirtschaftssachen mit dem Pseudo-Bio-Siegel?
Speaker: Nee.
Speaker: Okay, dann musst du.
Speaker: Die Demeter ist doch das Schiff, auf dem Dracula nach England rüber macht, im Buch.
Speaker: Es kommt ja gleich noch eine Person vor.
Speaker: Wir haben es ja schon gespoilert.
Speaker: Also Bram Stoker kommt vor.
Speaker: Und wie wir aus dem ersten Vierteiler wissen, ist das Buch ja auch tatsächlich hier in dieser Welt existent.
Speaker: Jetzt ist die Frage... Hier noch nicht.
Speaker: Hier noch nicht tatsächlich.
Speaker: Aber da würde ich vielleicht was zu sagen.
Speaker: Ja, das ist so, da muss es halt deutlich später kommen.
Speaker: Und dann ist es vielleicht wie bei in 80 Tagen um die Welt, dass hier der Kanon ein wenig verrückt wurde.
Speaker: Nein, das passt.
Speaker: Ich finde, das passt.
Speaker: Pass auf.
Speaker: Also wir haben ein dissonantes Klavier, Klimpern, Streicher, Bläser.
Speaker: Ja, ja, ja, ist ja schon gut.
Speaker: Ich bin genügend genervt von eurer Zwischenmusik.
Speaker: Dann haben wir Möwengeräusche, Kutschengeräusche und sind bei einer Infosuche am Strand.
Speaker: Und heute ist mal Walt der Geheimnis-Krämer, nicht Holmes, der durfte ja nicht mit, der musste da rumsitzen.
Speaker: Und jetzt treffen sie Bram Stoker und natürlich ist der 1847 bis 1912 am Leben dran gewesen.
Speaker: Und Dracula hat er 1897 geschrieben und er sagt hier, dass er in der Recherche für einen Roman gerade ist.
Speaker: Das heißt, wir sind Ende 96 oder Mitte 96, das passt doch perfekt oder nicht?
Speaker: Meinst du, wir erleben die tatsächliche Dracula-Geschichte hier auch?
Speaker: Ja, die Entstehung der Dracula-Geschichte.
Speaker: Na gut.
Speaker: Für mich war das perfekt passend und ich war total zufrieden, dass der sagt, hier, ich recherchiere gerade, ich bereite mich gerade auf einen Roman vor.
Speaker: Und wenn dann 96 und 97 der erschienen ist, ist das für mich super.
Speaker: Ja, Wild stellt sich dann als Gordon vor.
Speaker: Und Gordon ist für mich in der Zeit so der Klassiker, dass es sich auf Arthur Gordon Pym beziehen könnte.
Speaker: Die Romanfigur von Edgar Poe von 1838, der dann von Jules Verne 1897 in der Eisfinx nochmal zweckentfremdet und spät verwurstet wurde.
Speaker: Aber es ist tatsächlich keine Wildfigur, keine Bekannte, auf die er sich da bezieht.
Speaker: Das macht er ja sonst gerne, dass er sich nach eigenen Figuren benennt.
Speaker: Ja, geht ihm langsam das Pulver aus, ne?
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Der hätte mal mehr schreiben sollen und weniger im Gefängnis rumhängen.
Speaker: Ja, und sie treffen auf einen Stoker.
Speaker: Bram Stoker.
Speaker: Schriftsteller.
Speaker: Sehr zackig, wie er da eigentlich am Anfang so ankommt.
Speaker: Ja.
Speaker: Sehr geheimnisvoll.
Speaker: Man merkt gleich, der Typ weiß mehr, aber sagt auch, nee, nee, Leute, erst heute Abend.
Speaker: Und eigentlich ist das ja so eigentlich der Hinweis, der stirbt jetzt gleich, sodass sie nicht an diese Infos kommen.
Speaker: Aber das wird nicht passieren.
Speaker: Nee, der verkrümelt sich aber immer mal wieder zwischendurch.
Speaker: So eine ganz schrullige Rolle, aber das kommt richtig gut.
Speaker: Ja, dann kommt ein Polizist und erklärt denen, ey, hier ist was passiert und hier ist nicht für Touristen.
Speaker: Aber Oscar Wilde hat seinen Mutti-Zettel dabei und Inspector Field muss jetzt so ein bisschen zurückrudern, entschuldigt sich.
Speaker: Und sogar Bram Stoker darf sich hier weiter mit aufhalten und die Jungs bei ihrer Arbeit beobachten.
Speaker: Ich habe mir hier aufgeschrieben, keep your friends close, but your enemies closer.
Speaker: Also da schleust ihn ja Wild mit rein.
Speaker: Aber wir merken, dass Wild diesem Stoker nicht vertraut zu diesem Zeitpunkt.
Speaker: Der findet ihn genauso komisch wie wir.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Die Toten, die hier gefunden wurden, scheinen wohl Strandräuber gewesen zu sein, denn die sind jetzt nicht hier irgendwie im Wasser gewesen, sind übel zugerichtet und am Ende erfahren wir dann auch noch, dass deren Genicke gebrochen wurden.
Speaker: Wieder wird kein Blut gefunden.
Speaker: Stoker kommt dann wieder dazu und sagt so, ja, Leute, ich wollte euch jetzt vorher nicht spoilern.
Speaker: Ich wollte, dass ihr das mal erst mal euch in Ruhe anguckt.
Speaker: Und ich würde sagen, heute Abend, ne, schön.
Speaker: Medium Steak und dann erkläre ich euch mal.
Speaker: Ich kann euch da wieder zu einem kleinen Stream of Consciousness von mir mitnehmen, als sie die sechs Leichen der Strandräuber untersuchen.
Speaker: Stellen Sie fest, das ist kein Blut in der Leiche.
Speaker: Los, jetzt findet ihr Zahnabdrücke am Hals.
Speaker: Und dann so ungefähr 30 Sekunden später, danke, geht doch.
Speaker: Endlich haben sie die verdammten Zahnabdrücke gefunden.
Speaker: Und ich kann euch verraten,
Speaker: Ich war jetzt überhaupt nicht mehr sicher, dass es sich um die Gängen handelt.
Speaker: Ich war mittlerweile dabei, vielleicht könnte irgendwas mit Vampiren sein.
Speaker: Echt?
Speaker: Ja.
Speaker: Das hast du gut gemacht, Moritz.
Speaker: Manchmal bin ich flott.
Speaker: Der Wald will sich auf jeden Fall nochmal umsehen und fiddelt da zwischen den ganzen Sachen am Strand rum und findet eine klitzekleine Truhe, die er erstmal einsackt.
Speaker: Geht dann nochmal zu Field und findet raus, dass der dort einen Käfig im Wasser gefunden hat.
Speaker: Ja, von dem Käfig sind die Gitterstäbe verbogen.
Speaker: Aber von innen nach außen... Da ist etwas entkommen.
Speaker: Also doch der Hulk.
Speaker: Ja, und dann fragt er hier die Damen, die hier auch tot gefunden wurden, hatten die auch einen Genickbruch.
Speaker: Und da sagt der Field so, ja, irgendwie, keine Ahnung, weil wir haben die ja auch schon begraben, weil kein Schwein kannte die oder hat sich für die irgendwie verantwortlich gefühlt.
Speaker: Und ja, und da ist Wild dann so ein wenig erbost.
Speaker: Kannst du mir mal auf die Sprünge helfen?
Speaker: Ich habe mir eine kluge Anmerkung gemacht, weiß aber überhaupt nicht mehr, warum.
Speaker: Und du erinnerst dich ja an Dinge und ich nicht.
Speaker: Ich habe mir aufgeschrieben, wenn jetzt Professor Arminius Wamberi erwähnt wird, wurde gut recherchiert.
Speaker: Warum zum Henker habe ich mir das notiert?
Speaker: Moritz.
Speaker: Okay, gut.
Speaker: Du weißt es auch nicht, das ist gut.
Speaker: Das tröstet mich etwas.
Speaker: Arminius.
Speaker: Also der war ungarischer Orientalist, Reisender und Geheimagent in britischen Diensten, aber ich habe keine Ahnung, kommt der vielleicht in einem Karpaten-Schloss oder so vor?
Speaker: Das ist möglich.
Speaker: Aber irgendwie hatte ich da so einen Geistesblitz, der jetzt irgendwie an mir vorbeiblitzt.
Speaker: Ihr könnt uns das ja in unsere Quarkbox reinsprechen, wenn ihr wisst, warum der komische alte Mann sich das notiert hat.
Speaker: Ich weiß es.
Speaker: Was heißt, ich weiß es?
Speaker: Ich könnte das jetzt ja alles lesen.
Speaker: Ja, aber ich weiß echt nicht mehr den Zusammenhang.
Speaker: Egal, unsere schlauen HörerInnen wissen das und werden es uns verraten.
Speaker: Professor Arminius Vamberi.
Speaker: Oder Vamberi, wenn er Ungar ist.
Speaker: Oder Teil Ungar.
Speaker: Mit V und vielen Strichen.
Speaker: Genau.
Speaker: Jetzt hast du mich aus dem... Wir haben wieder eine lange und getragene Zwischenmusik.
Speaker: 1896, Großbritannien, Whitby in der Gaststube des Waterside Hotel.
Speaker: Wild hat die Kassette geknackt, darin ist ein Logbuch mit polnischen oder russischen Einsprengseln.
Speaker: Es wurden Menschen oder Material ins geheimen Forschungsprojekt transportiert, ein Forschungsprojekt der Darwin-Gesellschaft auf den Azoren und in diesem Projekt wurde Blut untersucht.
Speaker: In den Käfigen befanden sich keine Tiere, sondern Gefangenen.
Speaker: Wir erfahren, dass ihnen das Sonnenlicht Schmerzen bereitete.
Speaker: Sie waren ausgemerkt und blass aßen und tranken, waren aggressiv.
Speaker: Jetzt taucht Stoker wieder so auf.
Speaker: Kuckuck!
Speaker: Und tippt ihn so von hinten auf die Schulter, während sie gerade in dem Logbuch blättert.
Speaker: Palim, palim.
Speaker: Genau.
Speaker: Er will ihnen jetzt erzählen, was er weiß.
Speaker: Und er kennt all das schon vom Balkan und aus dem Nahen Osten, wie er sagt.
Speaker: Es beginnt immer mit rätselhaften Todesfällen.
Speaker: Später wandeln die Toten nach Sonnenuntergang umher.
Speaker: Man muss den Gebissen das Genick brechen.
Speaker: Den Gebissen?
Speaker: Den Gebissenen.
Speaker: Den Gebissen auch.
Speaker: Den Gebissen in das Genick brechen.
Speaker: Er weiß nicht, wo der Ursprung liegt, aber es wäre gut, den zu finden.
Speaker: Und immer war zuvor ein Fremder vor Ort.
Speaker: Groß, hager, aristokratische Züge.
Speaker: Ich glaube, das ist nicht die Sache.
Speaker: Pass auf, ich glaube wirklich, dass sie das vielleicht doch nicht sind.
Speaker: Auf jeden Fall wird festgestellt, dass die Leichen der Frauen ausgegraben werden müssen.
Speaker: Und draußen braut sich natürlich ein Gewitter zusammen.
Speaker: Was sollte sonst auch draußen los sein?
Speaker: Es ist angerichtet.
Speaker: Ja, es kann losgehen.
Speaker: Ich fand das unheimlich langweilig.
Speaker: Hey, du bist aber sehr streng heute.
Speaker: So toll ich Luke Skywalker auch finde, wenn er erzählt.
Speaker: Aber uns wird das ja alles tausendmal erzählt.
Speaker: Es ist so viel Zeit verschwendet.
Speaker: Deine gute Lebenszeit.
Speaker: Endlich Gewitter, endlich Friedhof, endlich Grab aufbuddeln und ich glaube, wir haben schon zwei Drittel des Hörspiels hinter uns und jetzt geht es endlich los.
Speaker: Und zwar 1896 Großbritannien, der Friedhof von Whitby kurz vor Mitternacht.
Speaker: Wir merken sofort, Abel Hawthorne ist so ungefähr auf dem Niveau wie ich gerade.
Speaker: Der hat so gar keinen Bock auf diese Vampirjagd und der glaubt das auch alles gar nicht.
Speaker: Der vertraut auf seine eigene Wumme.
Speaker: Während Oscar Wilde und Bram Stoker
Speaker: Feuer und Flamme sind.
Speaker: Die tauschen Infos aus.
Speaker: Es wird alles nochmal erklärt.
Speaker: Ja, während sie da über den Friedhof laufen, sie kommen am Mausoleum an und Ryle sagt, oh nein, wir brauchen hier wahrscheinlich Gewalt.
Speaker: Und das ist jetzt der einzige Wachemoment von Abel, der sagt so, ey, die Tür ist doch offen, wir müssen doch hier nichts aufbrechen.
Speaker: Aber ansonsten ist er nur am rumnölen.
Speaker: Ja, wie gesagt, Stoker erklärt nochmal die Vampire hier.
Speaker: Feuer, Sonnenlicht, Flockens Herz, gebrochenes Genick, alles super gegen die Vampire.
Speaker: Dann lässt er den Kürzeren ziehen, verteilt seine Pfähle.
Speaker: Da wird Hawthorne schon wieder eklig.
Speaker: Meint sie, ja, was soll ich mit so einem Stock hier?
Speaker: Und Walde sagt, jetzt nimm sie endlich.
Speaker: Komm.
Speaker: Und jetzt kommt auf jeden Fall einer der Sätze, die ich auch im Rollenspiel vor jedem Betreten eines Dungeons sage, und nun hinein in die gute Stube, vielleicht erwarten uns die Ladies ja schon mit einer frischen Tasse Tee.
Speaker: Genau so muss man da rangehen an die Situation.
Speaker: Ja, Wild ist wieder tief im Entspann.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, drinnen finden sie einen offenen Sarg.
Speaker: Ich denke mir, was ist eine Falle?
Speaker: Erstmal nicht, weil die sind ja hungrig und völlig verzweifelt, aber dann kommen die doch.
Speaker: Es entbrennt wieder ein Kampf mit richtig viel Gerede.
Speaker: Am Ende verbrennt Wild eine der Schwestern, aber plötzlich wird die andere mega gefährlich.
Speaker: Wie sagte Bram Stoker, Wild, sie haben ja Eiswasser in den Adern.
Speaker: Ich weiß gar nicht, was hat er denn mit ihr gemacht?
Speaker: Er hat sie geblendet und dann gefehlt.
Speaker: Genau.
Speaker: Also irgendwas hat er gemacht, was ganz Spektakuläres.
Speaker: Feiert sich daraufhin auch und sagt so, ja, ich hoffe, sie haben das hier für ihr Buch und dass das nicht verloren geht und darauf ist Hawthorne richtig sauer.
Speaker: Also ich glaube, die werden hier keine Freunde mehr, dem Herr Spiel.
Speaker: Ich war total überrascht, dass er nicht Boom-Shakalaka gerufen hat oder so.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Weil blöd ist, jetzt sind die beiden Omas tot und man konnte die nicht ausfragen.
Speaker: Genau, wie blöd.
Speaker: Hawthorne, wie gesagt, das miesst drauf, es wird ein bisschen gestritten.
Speaker: Jetzt kommt das, was wir überhaupt nicht erwartet haben, denn es geht in den letzten sechs Minuten aber richtig holterdiepolterlos.
Speaker: Ja gut, erstmal können wir noch kurz Luft schnappen, denn wir haben so eine kurze Zwischenszene mit Inspektor Field.
Speaker: Der berichtet, dass es eine weitere Leiche am Ortseingang gibt und zwar den Pfarrer.
Speaker: Glück gehabt, das könnte eine Spur sein, denn auch unter der Kirche.
Speaker: Was heißt denn Glück gehabt?
Speaker: Denn wir haben den Pfarrer und da wissen wir genau, es muss er unter der Kirche sein.
Speaker: Natürlich, natürlich.
Speaker: Voll logisch.
Speaker: Ich wusste jetzt auch nichts anderes, was ich da deduzieren könnte.
Speaker: Genau, stimmt.
Speaker: Also das war diese ganz kurze, ja.
Speaker: Und natürlich ist Inspektor Viert jetzt dabei mit allen seinen Leuten.
Speaker: Alle.
Speaker: Keine Ahnung wie viele, aber es müssen ja eine Menge sein, denn werden wir ja gleich rausfinden.
Speaker: Die haben aber leider alle rote Oberteile an.
Speaker: Es sind Rotröcke, ja, definitiv.
Speaker: Ja, der Pfarrer ist natürlich nicht zu Hause, das wussten wir schon, aber sonst auch niemand.
Speaker: Also Tür aufgebrochen, drin ist alles durcheinander und auch die Haushälterin hat ihre Blutreserven abgeben müssen.
Speaker: Also natürlich, jetzt ist klar, der muss jetzt unter der Kirche sein, es bleibt nichts anderes übrig.
Speaker: Glücklicherweise hat einer der Polizisten auch schon den Eingang gefunden.
Speaker: Dummerweise ist diese Tür aber verschlossen, aber...
Speaker: Und so habe ich es jetzt verstanden.
Speaker: Sie stehen alle völlig bedröppelt vor der verschlossenen Tür.
Speaker: Was machen wir denn jetzt?
Speaker: Dann springt diese Tür auf, der Vampir kommt rausgerannt oder gesprungen oder was auch immer, metzelt sich durch die Polizisten und flieht wieder zurück in den Keller.
Speaker: Habe ich das jetzt richtig wiedergegeben, Moritz?
Speaker: Ja, zumindest, ich weiß nicht, wer Giles ist.
Speaker: Ist das der, der fehlt?
Speaker: Weiß nicht.
Speaker: Auf jeden Fall stirbt der und zwei weitere Cops sind innerhalb von Sekundenbruchteilen mal tot.
Speaker: Richtig.
Speaker: Zapzerab.
Speaker: Ja, wie gesagt, rote Dings.
Speaker: Und dann sagen sie, okay, der ist jetzt wieder in diesen Keller rein.
Speaker: Also alle hinterher.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und da hat er ja noch mehr Polizisten bei.
Speaker: Weil da machen sie sich ja noch Sorgen.
Speaker: Die haben ja alle keine Ahnung.
Speaker: Und Wilde sagt so, ja, ist doch egal.
Speaker: Da ist die Chance geringer, dass wir draufgehen.
Speaker: Nee, so sagt das nicht, aber... Ja, dann entbrennt wieder ein Kampf, als sie da alle drin sind.
Speaker: Da ist richtig viel Getöse.
Speaker: Wilde fällt irgendwie hin, findet so ein olles Kruzifix...
Speaker: Und stellt sich dem Vampir und sagt, Michael, Gabriel, Raphael und Uriel.
Speaker: Daraufhin ist Abel Hawthorne gerettet.
Speaker: Der Vampir ist jetzt gebannt worden.
Speaker: Sie konnten ihn gefangen nehmen.
Speaker: Ich bin aber verwirrt, warum hat er die Namen von den Turtles gesagt?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, mein Popkulturwissen ist unvergleichlich.
Speaker: Respekt, dass du das gleich wiedererkannt hast.
Speaker: Naja, also jetzt, wo man den Vampir gefangen hat, will man dann natürlich auch ein paar Antworten haben.
Speaker: Ja, aber das hat mich, da war ein gigantischer Kampf.
Speaker: Mit vielen Schreien und Schießen, wir merken, Hawthorne ist fast tot, der ist in der Bredouille.
Speaker: Und dann hält der Waltham einfach so das Kreuz vor die Nase und fällt an, den gechillt zu verhören.
Speaker: Was zum Henker ist denn da?
Speaker: Hast du noch nie Dick Tracy gesehen?
Speaker: Aber ich hab die Chance der Vampire gesehen.
Speaker: Stopp, stopp, stopp, stopp.
Speaker: Jujitsu und Dick Tracy.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Das ging mir zu schnell, das war komisch.
Speaker: Weil das hat ja der Stoker auch gesagt, eventuell auch hier so christliche Symbole oder so.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Naja, auf jeden Fall der Vampir ganz panisch so, okay, ihr habt gewonnen, ich gebe auf.
Speaker: Die anderen sind alle gestorben.
Speaker: Alle.
Speaker: Was natürlich wieder diese Theorie mit dem Wasser wahrscheinlich auch und Sonnenlicht und, und, und.
Speaker: Und auch die Theorie mit der Gang.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das hat Absurdum geführt.
Speaker: Richtig, weil Dracula und Vampire mit den Zehen und Sugarhill, das ist einfach auch, passt nicht.
Speaker: Wegen Karies.
Speaker: Ja, auf jeden Fall, wir erfahren, diese Experimente waren echt voll unerfolgreich und deswegen hat man da die Bemühungen abgebrochen.
Speaker: Und er selber war praktisch der Obernerd und er hat dann da gesagt, so komm, wenn wir hier die Experimente machen, dann mach die doch mit mir.
Speaker: Ist doch dann eh besser, wenn das cool ist, hab ich schon gesagt.
Speaker: Ja, und irgendwie war das aber alles nicht kontrollierbar.
Speaker: Und er sagt noch, also das Blut, mit dem hier experimentiert wurde, ist von so einem ganz berühmten Adligen, also wir wissen es, aber es wird hier nicht so gesagt.
Speaker: Abel sagt so, komm, jetzt machen wir hier Schluss, den müssen wir töten, bringt ja nichts.
Speaker: Wild will ihn in den Great Tower bringen und Fields sagt aber, nö, der hat hier meine ganzen Kumpels weggenatzt und das war's dann.
Speaker: Stimmt, stimmt, stimmt.
Speaker: Also es fehlt ihm nicht gestorben, sondern drei andere Typen.
Speaker: Und ich fand das cool, weil der Field bisher so der namenlose Dorfdepp-Bulle war.
Speaker: Nein, der namenlos war er nicht, er hat ja einen Namen.
Speaker: Der funktionslose Dorfdepp-Bulle, dass der einfach sagt, nee, come on, den können wir nicht gefangen nehmen, der muss sterben.
Speaker: Und dann macht er das schnell, finde ich ganz cool.
Speaker: Auf jeden Fall fällt ihm dann ein, dass er ja schon den ganzen Tag einen Brief von den beiden nimmt.
Speaker: Den hat er wahrscheinlich die ganze Zeit so in der Hand vor sich hergetragen.
Speaker: Was wollte ich denn damit so?
Speaker: Ja, und in dem Brief steht halt, hey Jungs, Holmes hier, bei uns zu Hause ist echt blöd, kommt mal heim.
Speaker: Hier gibt es ganz komische Todesfälle.
Speaker: Die Leute haben kein Blut in sich mehr.
Speaker: Das könnte blöd werden.
Speaker: Und Stoker sagt so, ey, das hört sich nach Spaß an, da will ich mit.
Speaker: Und wir sind raus.
Speaker: Kommen Sie, meine Herren, wir müssen eine Kutsche erwischen.
Speaker: Und sie rennen los.
Speaker: Man hört sie nur noch los trappeln.
Speaker: Sehr cool.
Speaker: Schönes Ende.
Speaker: Bei den drei Fragezeichen hätte man da lachen dürfen, aber so ist auch gut.
Speaker: Also ich merke, du bist ja sehr versöhnlich, was die Folge angeht.
Speaker: Ja, aber wir haben doch bestimmt einen Einspieler, bevor wir zum Fazit kommen.
Speaker: Ich kenne uns doch.
Speaker: Unser Fazit.
Speaker: Dann fange ich mal an.
Speaker: Ich fand die Folge echt langweilig.
Speaker: Rufen Sie Buh oder Buh?
Speaker: Ich rufe Buh.
Speaker: Ja, wie gesagt, fast eine Viertelstunde, bis das so langsam mal in Tritt kommt, das Ganze.
Speaker: Tatsächlich haben wir ja eigentlich nur drei Szenen dann.
Speaker: Einmal am Strand, dann treffen sie sich im Gasthaus und dann diese etwas längere Szene, wo sie die Damen ausbuddeln und dann irgendwie den Showdown haben.
Speaker: Aber halt so lange Szenen und vieles wiederholt, fand mich nicht so unterhalten diesmal.
Speaker: Leider.
Speaker: Das hätte man viel schneller runterziehen können, die Handlung hier.
Speaker: Aber nichtsdestotrotz, Bram Stoker finde ich klasse.
Speaker: Der ist toll.
Speaker: Also liegt nicht an ihm.
Speaker: Bram, es liegt nicht an dir, sondern an dir.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich möchte widersprechen.
Speaker: Ich hätte mir die ersten zwei Szenen in einer gewünscht, einfach um Zeit zu sparen.
Speaker: Die sind nicht beide notwendig, aber ansonsten fand ich die echt unterhaltsam.
Speaker: Ich finde, das wird nett aufgebaut.
Speaker: Ich finde Bram Stoker eine coole Figur.
Speaker: Wie immer sind die Kämpfe so, dass sie irgendwie an meinem Gehirn vorbeikämpfen und ich immer nicht so genau weiß, was da los ist.
Speaker: Aber was soll wohl bei so einem Kampf gegen so Vampire passieren?
Speaker: Also das ist schon okay.
Speaker: Wie der Vampir da rausgestürmt kommt und mal gerade die gesamte Polizeistation von Whitby planiert, ist auch ziemlich lässig.
Speaker: Ich fand es überraschend, dass der plötzlich mit diesem Kreuz so in Schach gehalten werden konnte, zumal das Kreuz ja in seiner Bude rumlag.
Speaker: Das hätte er ja auch besser verstecken können.
Speaker: Dann wäre der Wild da nicht drüber gestolpert.
Speaker: Ich fand die Atmosphäre gut, ich fand die Zwischenmusiken auch sehr abgefahren, teilweise aber sehr passend.
Speaker: Den Schluss, mit dem wir müssen eine Kutsche erwischen, finde ich echt nett.
Speaker: Ich war gut unterhalten.
Speaker: Ich habe da schon viel schlimmere Folgen gehört.
Speaker: Und dass wir den Fog-Kurzauftritt haben, ist auch nicht schlecht.
Speaker: Ja, den habe ich gefeiert.
Speaker: Der war schön.
Speaker: Jetzt müssen wir natürlich Fog mit Wild zusammen unbedingt irgendwo hören.
Speaker: Naja, dann sind wir uns mal nicht so einig.
Speaker: Ist doch auch mal schön.
Speaker: Aber jetzt sind wir uns einig.
Speaker: Da sind wir uns völlig einig.
Speaker: Ja, die Sugarhill Gang kommt.
Speaker: Die waren halt noch ein bisschen länger unterwegs und kommen jetzt von Westen her angeschippert.
Speaker: Genau, die nehmen die klassische Zange.
Speaker: Eine Zangebewegung, jawohl, sehr gut.
Speaker: Die kann bei, die hat schon gegen Napoleon funktioniert, die wird bei einem Achtjährigen auch funktionieren.
Speaker: Pass auf, ich gebe dir Infos zum Cover und dann spekulatierst du.
Speaker: Die Folge heißt Blutzoll.
Speaker: Wir haben einen klassischen Cliffhanger.
Speaker: Auf dem Cover abgebildet ist eine über allem thronende Gargüle, eine fürchterliche Steingestalt und im Zentrum des Bildes sind
Speaker: Das ist ein Gebäude mit zwei Türmen, die so ein bisschen wie die Houses of Parliament, also der Westminster Palast, aussehen.
Speaker: Wir werden uns also vermutlich in London befinden und jetzt du.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Also ich hab mir das so gedacht.
Speaker: Denn es muss ja irgendwo, muss ja diese Bram Stoker Geschichte ja dann auch dazu passen.
Speaker: Wenn wir jetzt wirklich in der Dracula-Origin-Story sind, dann muss das ja irgendwie zusammengehören.
Speaker: Also Dracula wird sich da irgendwo einschleichen oder der Vampir, den wir vielleicht zu dem Zeitpunkt noch gar nicht als Dracula so kennen.
Speaker: Und Blutzoll heißt ja, dass irgendjemand muss dran glauben.
Speaker: Und wen wollen wir denn da nehmen?
Speaker: Dir würde es doch zu Pass kommen, wenn Hawthorne sterben würde.
Speaker: Der war doch eh gerade gelangweilt.
Speaker: Ne, das glaube ich nicht.
Speaker: Der hat es ja jetzt erlebt.
Speaker: Ich würde ja mal so eine Violet gerne als Vampirin sehen.
Speaker: Die wäre eine kühle Vampirin.
Speaker: Die kommt nicht schnell genug an ihre Schwerter in der Reisetasche ran, wird von einem Vampir gevampiert.
Speaker: Die kommt schnell genug an alles ran, ich bitte dich.
Speaker: Nein, ich glaube, dass Dracula versucht, seinen Einfluss in der englischen Aristokratie zu festigen, indem er da sich den einen oder anderen zu untertan macht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und der zieht eine blutige Spur hinter sich.
Speaker: Und die Zollbehörde ist ihm da natürlich wegen Nachtarbeit, wegen illegaler Nachtarbeit auf.
Speaker: Ach so, ich dachte wegen Einfuhr von Särgen oder so, illegaler.
Speaker: Ich bin mal gespannt, wie da der Bogen so geknüpft wird, dass das dann auch zu der sehr schönen Original-Dracula-Geschichte passt.
Speaker: Das würde mir gefallen, wenn das auch gut eingewoben ist.
Speaker: Denn meines Wissens steht ja diese Dracula-Geschichte einfach so als Tatsachenbericht da.
Speaker: Und ja, schauen wir mal, wie das dann gedreht wird.
Speaker: Also da bin ich gespannt.
Speaker: Ich denke, das wird sich vieles darum drehen.
Speaker: Ich möchte dir da einfach nur unterstützend zur Seite springen und denke, es wird ein Kriminalfall mit etwas Politik sein, denn Dracula wird sich irgendwelche House of Lords Leute gefügig machen und in seinen Vampir Reigen mittanzen lassen und Wild und Hawthorne und Stoker und wenn es cool wäre, Violet müssen dem ein Ende setzen und Holmes sitzt in seinem Büro.
Speaker: Der kommt wieder nicht aus seinem Stuhl raus.
Speaker: Dann loggen wir das mal so ein.
Speaker: Und das Gute ist, wir werden uns noch an unsere Spekulation erinnern, wenn wir diese Folge vorbereiten.
Speaker: Das müssen wir heute auch so machen.
Speaker: Wenn wir das morgen aufnehmen wollen und dann hier so ganz professionell aneinander flanschen, ohne dass ihr dann merkt, dass es ja eigentlich zwei komplette Aufnahmen sind.
Speaker: Ihr werdet das überhaupt nicht merken.
Speaker: Richtig.
Speaker: Deswegen gibt es jetzt auch kein Outro.
Speaker: Das gibt es am Ende.
Speaker: Aber es wird ein Intro geben.
Speaker: Von daher gibt es jetzt gleich das Intro mit dem Klappentext.
Speaker: Und wir hören uns nach einer kurzen Pause wieder.
Speaker: Bis gleich.
Speaker: Wir sind Profis.
Speaker: Die Couchfesseln besprechen Oscar Wilde und Mycroft Holmes Sonderermittler der Krone
Speaker: Folge 20 Blutzoll Oscar Wilde bleibt keine Zeit zum Durchatmen.
Speaker: Nur knapp ist er in Whitby dem Tod entronnen.
Speaker: Doch kaum in London angekommen, sieht er sich auch hier mit einer neuen Gefahr konfrontiert.
Speaker: Eine unbekannte dunkle Macht streckt ihre Finger nach der britischen Hauptstadt aus.
Speaker: Menschen verschwinden spurlos.
Speaker: Doch kaum in London angekommen, sieht er sich auch hier mit einer neuen Gefahr konfrontiert.
Speaker: Auch einer von Mycroft Roms Agenten gehört zu den Vermissten.
Speaker: Ein neuer Gegner tritt aus den Schatten und fordert die Sonderermittler der Krone zum Kampf.
Speaker: Tja, hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Episode von die Couch-Fesseln.
Speaker: Aber eigentlich ist ja gar keine neue Episode, wir sind ja immer noch mittendrin.
Speaker: Ich wollte nur mal gucken, ob ihr alle aufgepasst habt.
Speaker: Ja, wir haben nur mal eben jeder eine Kippe geraucht und direkt weitergemacht.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ich habe auch zu der Kippe noch ein Schnäpschen getrunken.
Speaker: Genau.
Speaker: Kann ich bitte meinen alten Podcaster wieder haben?
Speaker: Wer hat den ausgetauscht?
Speaker: Nee, ich hatte einfach auf Pause gelassen.
Speaker: Die anderthalb Tage jetzt.
Speaker: Es waren ja zwei.
Speaker: Wir haben ja einen Tag Pause gehabt dazwischen, um die Illusionen jetzt mal wegzunehmen.
Speaker: Dirk hat wieder gute Laune.
Speaker: Ja.
Speaker: So ein bisschen.
Speaker: Ja, er grenzt auch mehr als vorgestern.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich meine, als eben.
Speaker: Was hat dich die letzten zwei Tage so gefesselt?
Speaker: Ich kann dir tatsächlich was sagen.
Speaker: Ich habe es ja kurz gerade in die Kamera gehalten, da unsere Folge ja Blutzoll heißt.
Speaker: Ich habe mir letzte Woche aus einem Bücherregal einen skandinavischen Krimi mitgehen lassen, hätte ich fast gesagt, mitgenommen.
Speaker: Ich habe seit 30 Drasseljahren keinen skandinavischen Krimi mehr gelesen, aber jetzt habe ich von Thomas Enger und Jörn Lierhorst mir Blutzahl mitgenommen und bin nach 168 Seiten von 450 gut amüsiert.
Speaker: Ich würde ihn bisher empfehlen.
Speaker: Wenn ihr den in irgendeinem Umsonstbücherregal findet, nehmt ihn einfach mit, den guten alten Blutzahl.
Speaker: Und es gibt drei Romane von dem Team, von dem ErmittlerInnen-Team, also könnt ihr machen.
Speaker: Wenn es die es kostet.
Speaker: Also von Blutzoll auf Blutzahl, dann würde ich jetzt sagen, ich habe Rübezahl gelesen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann wärst du jetzt bei und müsstest was mit Rüben.
Speaker: Ich habe Rüben-Sirup auf meinem guten Graf auf meinem Brötchen gehabt heute Morgen.
Speaker: Okay, das mit dem Sirup.
Speaker: Wir brechen das jetzt hier einfach mal ab.
Speaker: Du hast ja noch eine Folge Zeit, dir was zu Sirup auszudenken.
Speaker: Und wie nennt man denn das, so eine Wortschlange?
Speaker: Ich kenne das nur von der Bulli-Parade.
Speaker: Da müssen wir uns aber anders für anziehen.
Speaker: Und ja, das stimmt.
Speaker: Und uns zu zweit im Kreis rückwärts stellt.
Speaker: Richtig, das wäre schon gar nicht so schlecht.
Speaker: Ja, mich hat eigentlich auch nichts gefesselt, außer die Vorbereitung zu dieser Folge und ein Kompletthausputz.
Speaker: Du bereitest diese Folgen vor, du bist ja wild drauf.
Speaker: Ja, du hast ja Kopfhörer auf und lässt das Hörspiel so parallel.
Speaker: Ich lasse das währenddessen laufen und kommentiere immer mit unauffällig.
Speaker: Nee, ich habe dann gestern mal die Wohnung gemacht, das musste auch mal sein.
Speaker: Ich habe nämlich festgestellt, auch wenn man lange nicht zu Hause ist und auf Tour ist, der Staub kommt ja trotzdem und alles.
Speaker: Und die Ratten schleppen auch Sachen hin und her.
Speaker: Ja, ich muss sagen, meine Küche ist recht sauber.
Speaker: Selbst die Ratten tragen Haarnetze bei mir.
Speaker: Das ist sehr gut.
Speaker: Hast du auch unter deiner Kochmütze so eine Ratte sitzen?
Speaker: Das ist ja ein Film gewesen.
Speaker: Ratatouille.
Speaker: Eine Tatsachenerzählung.
Speaker: Ich glaube, das war nach einer realen Geschichte erzählt.
Speaker: Denke ich mir.
Speaker: Die meisten Disney-Sachen sind ja nach realen Dingen.
Speaker: Ich habe es mir angetan.
Speaker: Es ist ja jetzt im Stream.
Speaker: Ich habe mir Schneewittchen angeguckt.
Speaker: Schon vor einer Weile.
Speaker: Man hat ja viel Schlimmes gelesen und gehört.
Speaker: Und man hat auch viel Böses über die Schauspielerin gehört und alles.
Speaker: Also abgesehen mal davon, dass...
Speaker: Gail Gardot einfach viel hübscher ist als Schneewittchen.
Speaker: Also schon so von meiner Sicht aus.
Speaker: Aber was kann ich Schönes über den Film sagen?
Speaker: Die Kostüme sind gut gemacht.
Speaker: Das heißt, ich vermute, es gibt eine Realverfilmung.
Speaker: Es ist die Realverfilmung mit, ich sag mal so, 50 Prozent echten Schauspielern.
Speaker: Hm.
Speaker: Ich habe jetzt Lust, Roger Rabbit zu gucken.
Speaker: Ja.
Speaker: Das macht auch mehr Spaß.
Speaker: Ich verstehe nicht, warum man dann die Zwerge so komplett CGI gemacht hat.
Speaker: Das fand ich einfach nicht schön.
Speaker: Stimmt, die kommen bei Schneewittchen vor, du hast recht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und da hätte man doch durchaus auch echte Darsteller, Kleinwüchsige nehmen können.
Speaker: Naja, egal.
Speaker: Oder sich einfach die von Herr der Ringe ausleihen.
Speaker: Ja, da gibt es noch jede Menge davon.
Speaker: Da hätte man einige rausschneiden müssen.
Speaker: Man hätte ja jetzt auch sagen können, die sieben Zwerge plus.
Speaker: Genau, die noch ihre Cousins zu Besuch haben.
Speaker: Die ihre Cousins, genau.
Speaker: Und dann dieses viele Rumgesinge.
Speaker: Also in so einem klassischen Disney-Zeichentrickfilm hast du zwei, drei Lieder, gut ist.
Speaker: Aber da war ja alle drei Minuten, haben die ja gesungen, worum es gerade geht.
Speaker: Das ist einfach, hat mich also nicht so abgeholt.
Speaker: Aber die Kostüme waren gut.
Speaker: Also das Schneewittchen-Kostüm mit diesem Blau, was man so kennt.
Speaker: Dieses ikonische war super gemacht.
Speaker: Und ich weiß nicht, also die Königin hätte sich definitiv keine Gedanken machen müssen, dass Schneewittchen schön ist.
Speaker: Aber gut, lassen wir das einfach so stehen.
Speaker: Wollen wir ein bisschen vorpreschen?
Speaker: Bitte darum.
Speaker: Wir mussten nur zwei Tage für die erneuerliche Aufnahme warten.
Speaker: Aber dieses Hörspiel ist am 29.03.2019 erschienen, zwei Monate nach dem, sag ich mal, inoffiziellen ersten Teil.
Speaker: Hättest du, also ich hätte praktisch damals die ganze Zeit auf der Kante meines Stuhls gesessen, ganz gespannt.
Speaker: Wobei ich ja noch zu denen von uns beiden gehöre, denen die erste Folge deutlich mehr Spaß gemacht hat.
Speaker: Aber so schrecklich.
Speaker: Also ich hätte die zwei Monate gut überstanden.
Speaker: Ich glaube, ich hätte mich beschäftigt gekriegt in der Zwischenzeit.
Speaker: Tja, vielleicht damit das richtige Dracula zu.
Speaker: Egal.
Speaker: Natürlich bin ich zum CD-Player gelaufen.
Speaker: Und was soll ich berichten?
Speaker: 68 Minuten könntest du mir jetzt wahrscheinlich sagen.
Speaker: Ich hätte 68 Minuten gesagt, aber... Wir haben noch 49 Bonussekunden.
Speaker: Mensch, ein Schnäppchen.
Speaker: Wobei ich sagen muss, dass nach der Musik das dann in so Stille fadet und der Counter immer noch läuft.
Speaker: Also das sind vielleicht auch mal gefakte Accolades.
Speaker: Das ist ja wie gestern, das Damen-Europameisterschaftsspiel, wo es neun Minuten Nachspielzeit in der zweiten Halbzeit gab.
Speaker: Alles kostenlos dazu und ich tu doch einen Aal dabei.
Speaker: Haben sich diese neun Minuten denn gelohnt?
Speaker: Es sind glücklicherweise keine Tore mehr gegen Deutschland gefallen.
Speaker: Also alles gut.
Speaker: Ach, du bist also für Deutschland jetzt bei so einem?
Speaker: Natürlich.
Speaker: Ich bin doch Patriot durch und durch, muss ich sagen.
Speaker: Party-Patriot.
Speaker: Du nutzt die Gelegenheit, deine Deutschlandfahne wieder vorne an die Fassade zu klatschen.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Wir wollen es nicht übertreiben.
Speaker: Und deine Frau sagt immer, und du sagst, Mann, ist doch wieder Turnier.
Speaker: Ich patriotisiere mehr in mich reinstehen.
Speaker: So ein nach innen gekehrtes Patriotismus.
Speaker: Nein, das ist ja auch.
Speaker: Ich finde das ganz angenehm, auch bei anderen.
Speaker: Ich finde es völlig okay, wenn man bei so einem Turnier irgendwie seine Landsleute irgendwie unterstützt.
Speaker: Ja, das ist legitim.
Speaker: Ja, völlig okay.
Speaker: Ich finde es aber auch okay, wenn man anderen Ländern hinterher eifert.
Speaker: Außer Holland, Italien, England.
Speaker: Wen haben wir da noch?
Speaker: Du bist ja wie der Vater von Austin Powers.
Speaker: Ich hasse Menschen, die fremden Kulturen feindlich gegenüberstehen.
Speaker: Und Holländer.
Speaker: Genau.
Speaker: So, komm, lass uns zurückkommen zu Austin Wild.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich habe ja durchgezählt, ich müsste also Zweiter sein.
Speaker: Das ist gut, ich habe es nicht getan.
Speaker: Also, mitgesprochen haben Sascha Rotermund den wilden Oscar.
Speaker: Und Rent Reins den homesing Mycroft.
Speaker: Dein siebtliebster Nebendarsteller Abel Hawthorne ist wieder dabei und wird von Jaron Löwenberg gesprochen.
Speaker: Ich habe einen neuen Lieblingsnebencharakter.
Speaker: Der wird gesprochen von unserem großartigen Luke Skywalker und die Rolle dazu ist Bram Stoker.
Speaker: Und natürlich ist es Hans-Georg Panzer.
Speaker: Grüße gehen raus.
Speaker: Das Problem ist, dass deine Lieblingsnebendarsteller ungefähr so ein langes Leben haben wie Bond-Girls.
Speaker: Also ich will Bram die Daumen drücken, dass er noch ein paar Folgen übersteht.
Speaker: Ich kenne ihn aus der Dracula-Serie, also da ist er auch schon vorgekommen.
Speaker: Und da ist er auch Sonderermittler.
Speaker: Ich möchte es einfach mal spoilern.
Speaker: Das muss also danach passiert sein.
Speaker: Okay.
Speaker: Wheeler ist wieder dabei, Holger Löwenberg.
Speaker: Und Lord Shelby wird gesprochen von Udo Schenk.
Speaker: Und was soll ich sagen?
Speaker: Ja, er ist der Böse.
Speaker: Und er ist schön böse.
Speaker: Das muss ich sagen.
Speaker: Irina Dimitrescu.
Speaker: Bei ihrer Vorstellung war ich sicher, dass sie Dimitrescu heißt und war mehr russisch als balkanisch unterwegs.
Speaker: Wird von Annina Braunmüller erst gesprochen.
Speaker: Und...
Speaker: Ich sage es direkt, die Stimme ist schön kalt und abweisend, aber hat so einen leicht aufgesetzten angeblich pseudo-osteuropäischen Akzent, den hätte ich einfach weggelassen.
Speaker: Der ist jetzt nicht grauenhaft schlimm, aber so eine kalte, abweisende Stimme hätte völlig gereicht, zumal sie noch sagt, dass sie auf dem Balkan schrecklich berühmt ist später.
Speaker: Das hätte mir gereicht, aber schön gesprochen.
Speaker: Ich bin schrecklich berühmt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, Aouda übrigens.
Speaker: Also wir haben hier eine sehr Fock-lastige Folge.
Speaker: Und als sie gesagt wurde, als ihr Name fiel, der hat das so langsam unterdacht.
Speaker: Irene Adler.
Speaker: Uwe Teschner spricht Anthony Wade.
Speaker: Mr. Fuller wird gesprochen von Douglas Wilbert.
Speaker: Auch großartig.
Speaker: Thorsten Michaelis, wie soll es anders sein?
Speaker: Dracula.
Speaker: Boris Tessmann spricht einen Wächter.
Speaker: Und Andreas Borcherding einen Wärter.
Speaker: Das ist ein völlig anderer Jobbeschreibung.
Speaker: Ich finde das gut.
Speaker: Genau, die haben wahrscheinlich eine ganz andere Tarifgruppe.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Das ist A11 und A9.
Speaker: Marius Clarenz spricht einen stabilen Vampir.
Speaker: Und Ariane Boerbach spricht die stabile Vampirin dazu.
Speaker: Und die finde ich wirklich schön böse.
Speaker: Also die Vampire, die hätte ruhig mehr Rolle haben können.
Speaker: Ja, das Monster der Herzen, Patrick Holtheuer, spricht einen Passant.
Speaker: Hier an der Stelle wollen wir einfach mal einen kurzen Aufruf machen, falls ihr das hört von Marie Klin.
Speaker: Hier sitzen Leute, die würden so eine Passantenrollen auch einfach mal komplett kostenfrei machen.
Speaker: Und vielleicht auch, wie soll ich das sagen, ähnlich gut.
Speaker: Also ich würde Geld nehmen, aber... Ja, ich würde das Geld auch nehmen, aber das geht ja hier auch um Spaß dabei.
Speaker: Und Spaß, wo wir gerade bei Spaß sind.
Speaker: Warte, Spaß, wir würden auch Leute, die gute Monster-US machen können, mal durchaus hier in einer Folge begrüßen als Gast.
Speaker: So ist es nicht.
Speaker: Ihr könnt uns ja, ne, Speakpipe, gebt uns doch mal euer Monstergeräusch und wir leiten das dann bei Bedarf weiter.
Speaker: Und wir können ja daraus mal so ein Potpourri machen, so ein Monster.
Speaker: Euer bestes und schlechtestes Monster.
Speaker: Speakpipe hatten wir schon erwähnt, ne?
Speaker: Link findet ihr in den Shownotes.
Speaker: Ja, speakpipe.com slash couchfesseln.
Speaker: Da könnt ihr uns so eine tolle Sprachnachricht zukommen lassen, weil wir haben ja zwei Speakpipe-Accounts.
Speaker: Einer fehlt noch, wo wir gerade bei Spaß waren.
Speaker: Der Groß- und Einzigartige, der sich hier die goldene Nase seines Lebens verdient auf seinem Lebensabend.
Speaker: Unser Lutz Markenzie, der mit den Ansagen einfach mal das Gehaltsgefüge durcheinander verdient.
Speaker: Ja, der hat dann alles gesprengt.
Speaker: Bildchen hat es das letzte Mal schön beschrieben.
Speaker: Im Hintergrund dieses typisch zweitürmige britische Haus.
Speaker: Ja, und dieser Gargül im Vordergrund, der ungefähr so aussieht, wie sich die, ich nenne sie einfach der Einfachheit halber Vampire, wollen wir da nicht groß drum rumreden, so wie die akustisch dargestellt werden.
Speaker: Ungefähr so sieht der aus.
Speaker: Und der spielt eine große Rolle in dieser Folge.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder der soll die Fledermaus sein, die einmal ins Fenster geworfen wurde.
Speaker: Man weiß es nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ein Dracula.
Speaker: Das habe ich mir genau vorgestellt, wie Dracula den Fledermaus Shelby genommen hat, zerknüllt und dann so voll ins Speisekramm am Fenster.
Speaker: Um so ein Steingewick.
Speaker: Genau.
Speaker: Und aber auch dreimal nicht getroffen hat und dann mal wieder zurückgelaufen ist, ihn aus dem Gebüsch geholt hat, wieder zurück.
Speaker: Ja, so war das.
Speaker: Aber gut, bevor wir da hinkommen, müsst ihr euch den Rest auch mit antun.
Speaker: Spoiler-Warnung!
Speaker: Jetzt wird das Hörspiel besprochen.
Speaker: Ich würde einfach mal anfangen.
Speaker: Wir sind 1896, Großbritannien, London, im Stadtteil Soho im neu eröffneten Mercury Theater.
Speaker: Und an dieser Stelle grätschig sofort rein, aber schenke dir dafür den Rest der Szene.
Speaker: Hast du das Mercury Theater recherchiert?
Speaker: Nein.
Speaker: Das gibt's nicht.
Speaker: Aber es gibt ein Mercury Theater, ein kleines Theater in Notting Hill, also nicht so schrecklich weit entfernt.
Speaker: Hat von 1933 bis 1956 existiert und immerhin gibt's den Namen.
Speaker: Aber ich finde das gut.
Speaker: Die dürfen gerne auch mal so fiktive Dinge erfinden.
Speaker: Denn vermutlich gab's da nicht irgendein kleines, undergroundiges Theater, was sie spontan gefunden haben in der Recherche.
Speaker: Findest du es nicht auch namensgebend, dass wir hier das Quecksilbertheater haben?
Speaker: Du meinst wegen der Munition später?
Speaker: Ja, jetzt hast du es gesagt.
Speaker: Oh, ich habe gespoilert.
Speaker: Das tun wir doch sonst nie.
Speaker: Wir sind bei einem, ja zu dem Zeitpunkt wissen wir noch gar nicht, dass es Anthony Wade ist.
Speaker: Nebenbei hast du den mal gegoogelt.
Speaker: Nein, gibt es den?
Speaker: Ja, natürlich gibt es den.
Speaker: Ja, wahrscheinlich Football-Spieler oder sowas.
Speaker: Ähnlich, ähnlich, ähnlich.
Speaker: Anthony Wade, oh nein, jetzt habe ich hier, das ist natürlich, wenn man dumm ist, weißt du, was ich meine?
Speaker: Ja, ich kann mir das vorstellen.
Speaker: Ich weiß es jetzt nicht, aber ich kann es mir vorstellen.
Speaker: Arschloch.
Speaker: Oh nein, und jetzt dauert das jetzt noch, weil... Soll ich irgendwie Jeopardy-Musik machen oder sowas?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, Anthony Wade ist ein deutscher Fußballspieler, der beim FC Kalbach spielt seit 2024.
Speaker: 37 Jahre alt oder 38.
Speaker: Also einer, der es in der Karriere ziemlich weit gebracht hat.
Speaker: Ja, also der Name kommt hier häufig vor, aber irgendwie nichts im viktorianischen Zeitalter.
Speaker: Von daher.
Speaker: Auch da war ich mir nicht sicher, vom Hören her, ob es Wade oder Wade sein sollte.
Speaker: Wade, wir warten.
Speaker: Nein, W-A-T-E oder so hätte es ja auch sein können.
Speaker: Naja, auf jeden Fall, dieser Mr. Wade redet mit einem Mr. Fuller und im Laufe des Gesprächs kriegen wir mit, dass Mr. Fuller eine Einladung besessen hat zu einer oder zu der Sängerin,
Speaker: namens Irina Dimitrescu, die halt hier an diesem Mercury Theater irgendwie singt.
Speaker: Und er sagt, ach, er ist viel zu müde und freut sich auf sein warmes Bett.
Speaker: Und wenn wir ehrlich sein sollen, der ist auch ziemlich strack.
Speaker: Ja, der ist richtig, richtig, die hätte da keinen Spaß dran.
Speaker: Aber hat er ja richtig gemacht, alles, wie wir im Nachhinein erfahren.
Speaker: Trinken rettet Leben.
Speaker: Genau.
Speaker: Leute, gebt euch ordentlich einen hinter die Binde, damit ihr nicht zu der Sängerin dürft.
Speaker: Aber fahrt dann bitte nicht selber danach.
Speaker: Genau, nee, sein Fahrer weiß ja.
Speaker: Der Kutscher kennt den Weg.
Speaker: Das war ein Otto-Klassiker-Klassiker.
Speaker: Weil natürlich, die würde sich auch viel mehr über so einen jungschen, gut aussehenden, dynamischen Typen anstatt so einen alten Säufer.
Speaker: Naja, auf jeden Fall, deswegen verschenkt er seine Karte.
Speaker: Und wir folgen dann dem, jetzt habe ich mir gar nicht rausgeschrieben.
Speaker: Dexter Croft stellt er sich vor.
Speaker: Genau, hier steht's, Dexter Croft.
Speaker: Da dachte ich mir so, ach, der Bruder von der Lara.
Speaker: Ja.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Oder Charles Dexter Ward mal wieder.
Speaker: Also das ist immer alles schön, wie die Namen da irgendwie klassisch zusammengeklaut werden.
Speaker: Ja, und mit dieser Einladung kommt er sogar wirklich in die Garderobe von Miss Dimitrescu und erklärt dann, er wäre ein Reporter und möchte ihr ein paar Fragen stellen.
Speaker: Kommt auch relativ schnell und unscharmant eigentlich so zum Kern des Pudels und sagt so, naja, sie sind ja eine tolle Sängerin und so und hier ist ja voll der Mega-Hype, aber kein Schwein kennt sie, so was sind sie?
Speaker: Das findet sie irgendwie gar nicht witzig und sagt, bei mir zu Hause.
Speaker: Also in ihrem komischen Akzent sagt sie, da kennt sie jeder.
Speaker: Und dann sagt er, naja, aber es ist halt schon komisch, dass so eine unberühmte Person und da sind wir hier voll.
Speaker: Und komischerweise auch fast nur reiche Menschen.
Speaker: Und einige von denen sind jetzt mittlerweile auch schon verschwunden.
Speaker: Also was ist jetzt hier los?
Speaker: Ja, verständlicherweise hat sie gar keinen Bock auf diese Fragen.
Speaker: Und ganz schön aufdringlicher Reporter, ne?
Speaker: Und dann kommt ihr Mäzen, wie er sich vorstellt, erklärt dann auch so ein bisschen freundlicherweise, wer er ist und was er so alles vorhat, dass er jetzt hier in London richtig Tabula Rasa machen will, dass er sich das hier alles zu untertanen machen will.
Speaker: Er ist natürlich Dracula, jetzt ist der Drops gelutscht oder die Bombe geplatzt.
Speaker: Ja, und selbst ich habe hier notiert, die Stimme kenne ich irgendwoher.
Speaker: Manchmal habe ich so meine hellen Momente.
Speaker: Der hat Blade gesprochen.
Speaker: Also von daher kennst du den wahrscheinlich.
Speaker: Ich habe tatsächlich die Blade Trilogie mir auf Blu-ray bestellt und muss mal den zweiten und dritten Teil bei Gelegenheit gucken.
Speaker: Ich habe ja jetzt Ferien, da kann ich das mal machen.
Speaker: Wahrscheinlich hast du den ersten aber nicht in der schönen, ungeschnittenen Version, die geschlagene 45 Minuten länger ist.
Speaker: Doch, tatsächlich habe ich... Tatsächlich habe ich den damals, glaube ich, in Köln in der Traumatik ausgeliehen.
Speaker: Die hatten ja immer die Originalfassungen mit Untertiteln meistens.
Speaker: Also der war schon verteufelt lang.
Speaker: Naja, der ist gut.
Speaker: Ja, und weil Dracula ja jetzt irgendwie alles erzählt hat, sagt er so, Mr. Croft, quid pro quo.
Speaker: Naja, und...
Speaker: Du hast damals auch Nosferatu synchronisiert, gell?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, und da der jetzt aber auch gar nicht reden will, sagt Dracula so, naja, komm.
Speaker: Oh, hallo, Bell.
Speaker: Bell ist auch mit bei.
Speaker: Irgendwo oben.
Speaker: Der bellt ja nicht.
Speaker: Das sind wahrscheinlich unsere Tochter mit ihren dämlichen Hunden zugekrast.
Speaker: Ja, eigentlich will die Dimitrescu jetzt irgendwie helfen, aber Dracula sagt so, ey, nee, komm, ich hab richtig Bock.
Speaker: Also das ist jetzt meiner.
Speaker: Und dann, keine Ahnung, haben wir so eine akustische Transformation in so einen Ballrock irgendwie?
Speaker: Ich hab geschrieben Biss- und Schreikombinationen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber irgendwie, weiß nicht, der wird jetzt plötzlich ganz schrecklich.
Speaker: Das haben die jetzt hier irgendwie alle diesen Effekt.
Speaker: Ja, und dann ist vorbei mit Wade oder Croft oder wer auch immer.
Speaker: Und vorher hat er noch in seiner Ansprache, wo er seine kompletten Pläne wieder verrattern,
Speaker: ungefähr 732 Vampir-Gags gebracht, dass auch ich merkte, oh, es handelt sich um einen Vampir.
Speaker: Zuerst muss blaues Blut vergossen werden.
Speaker: Und ich so, ja, Blut, ich hab's verstanden, alles gut.
Speaker: Ja, ja, hier wird man mit der Stirn gegengeschlagen.
Speaker: Am folgenden Morgen in einer Villa in Kensington, 1896 Großbritannien, London, macht Henry Wheeler Ann Dinge.
Speaker: Er kümmert sich so ein bisschen um den Haushalt, ne?
Speaker: Ja, er muss die Korrespondenz organisieren scheinbar.
Speaker: Es klingelt.
Speaker: Es klingelt.
Speaker: Er vermutet, dass es die Post ist, aber irgendwie ist es nur eine Kutsche, die einen Wäschesack vor die Tür ballert und wegfährt.
Speaker: Ein freundlicher Passant unterstützt sie und sagt, ja, da war eine Kutsche, die ist hier schnell rangefahren und hat den Sack rausgeworfen.
Speaker: Und der Kutscher war vermummt und Pech.
Speaker: Ich hätte das übrigens auch sprechen können, du auch.
Speaker: Ja.
Speaker: Das hätten wir auch hingewiesen.
Speaker: Wir hätten auch ein Pärchen machen können, für einen zum gleichen Preis.
Speaker: Genau.
Speaker: So zwei Passanten.
Speaker: Wir hätten die Leiche auch noch mit ins Wohnzimmer getragen.
Speaker: Passanten-Megge.
Speaker: Genau, also hätten wir locker gemacht.
Speaker: Wir wären da ein bisschen hilfsbereiter gewesen.
Speaker: Will ich nur so sagen.
Speaker: Ja, dann überleg Wheeler, Polizei...
Speaker: Und er kommt dann aber auf die tolle Idee, vielleicht auch erstmal reinzugucken.
Speaker: Und dann kommt ein sehr cooles Messerschneide-Zack-auf-Geräusch.
Speaker: Das war echt gut.
Speaker: Das hat mich beim ersten Hören beim Joggen, hat mir das richtig die Trommelfälle zerrissen, so mit der Messerschneide.
Speaker: Messerschneide ist das Wort.
Speaker: Naja, der Sack war ja auch schwer.
Speaker: Klar, natürlich ist da eine Leiche drin.
Speaker: Logo.
Speaker: Holmes ist mittlerweile die Treppe runtergekommen, was für ihn eine große Anstrengung zu sein scheint.
Speaker: Wie man das hört, oder?
Speaker: Ich hätte es umsonst die Treppe runtergelaufen, wenn du Arsch.
Speaker: Mega.
Speaker: Sie stehen vor Anthony Wade, eine blasse Leiche, die Haut wirkt wie Porzellan.
Speaker: Es ist kein Blut mehr im Körper.
Speaker: Es gibt zwei Wundermals.
Speaker: Ich glaube mittlerweile, das ist gar nicht diese amerikanische Gang.
Speaker: Wir könnten es mit Vampiren zu tun haben.
Speaker: Ja.
Speaker: Naja, dann durchsuchen sie die Klamotten, nachdem die Leiche nämlich gerade im Sonnenlicht zerfallen ist.
Speaker: Das war so, bam, Papier.
Speaker: Oh, das könnte echt ein Papier sein.
Speaker: Sie untersuchen die Kleidung und finden ein Kuvert.
Speaker: Und ich dachte so...
Speaker: Das ist die Einladung.
Speaker: Sehr gut, da haben wir unsere nächste Spur.
Speaker: Aber weit gefehlt.
Speaker: Es ist nur ein Dracula-Drohbrief, den er wahrscheinlich aus der Times zusammengeschnipselt hat, den er beendet mit hochachtungsvoll D. Und ich verrate nicht zu viel, es ist nicht Detlef D. Soest.
Speaker: Und auch nicht Donald Duck.
Speaker: Auch der nicht, sondern es wird sich um Dracula handeln.
Speaker: Ganz kurz, ich mach das Fass mal auf, wo ich den Namen gerade erwähnt habe.
Speaker: Donald Duck oder Donald Duck?
Speaker: Äh, da ich ja... Pass auf, das führt zu einem kleinen Aside.
Speaker: Ich liebe den Podcast Megamagisch, den es leider seit längerer Zeit nicht mehr gibt.
Speaker: Die haben sich um Rollenspiel, Nerd und sonst was Themen gekümmert.
Speaker: Und in einer Folge haben sie die Buridi, die Comiczeichnerin und Marc Benecke.
Speaker: Und das Hauptthema ist Donaldismus in dieser Folge.
Speaker: Und diese Folge ist einfach eine der Top 3 Podcast-Folgen überhaupt, die es auf der ganzen Welt gibt.
Speaker: Glücklicherweise kann man die auch heute noch finden.
Speaker: Ich glaube sogar bei Anbietern.
Speaker: Aber sonst auf der Seite Megamagisch.
Speaker: Also metamagisch.ch.
Speaker: Nein, das sind keine Schweizer, aber die Webseite ist schweizerisch.
Speaker: Und in dieser Donaldismus-Folge lerne ich natürlich, dass die Donaldisten davon ausgehen, dass die, es ist ja wie eine Bibel praktisch, also es sind Schriften von Barks gesendet und von Dr. Erika Fuchs übersetzt.
Speaker: Und es ist natürlich, da es von Dr. Erika Fuchs übersetzt ist, nur dann ist es ein echter Donald Duck.
Speaker: Weil es ja deutsch ist und sie das auf Deutsch übertragen hat, ist es natürlich Donald Duck und es kann keine zweite Meinung geben.
Speaker: Also es ist Donald Duck.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Und dann, nachdem ich die Folge dann vor vielen, vielen Jahren gehört hatte, habe ich mir etliche Ausgaben von der Zeitschrift Der Donaldist auf dem Sekundärmarkt organisiert.
Speaker: Und alter Schwede, das ist wirklich so crazy, die untersuchen dann wirklich auf wissenschaftlicher Ebene mit Quellenangaben, was es mit diesen anthropomorphen Enten und sowas auf sich hat.
Speaker: Das ist großartig.
Speaker: Also wenn ihr irgendwo über Der Donaldist stolpert, kauft euch die Ausgabe und kichert wie Schulmädchen.
Speaker: Okay.
Speaker: Da habe ich die Frage damit beantwortet.
Speaker: Sehr gut, danke.
Speaker: Zurück zu Lück.
Speaker: Wade hat auf jeden Fall an diesen Vermisstenfällen gearbeitet und er hat wohl leider eine heiße Spur gehabt, aber die ist mit ihm verloren gegangen.
Speaker: Holmes spricht die magischen Worte, da muss Wild her.
Speaker: Und wir kommen wieder zu einer Übergangsmusik und rutschen in Szene 3 hinein.
Speaker: Ich muss sagen, dass ich so gegen Ende der Szene mir dann dachte, ach, das war jetzt also der Reporter, okay.
Speaker: Das hat ganz schön lange gedauert, bis ich geschnallt habe, dass das ein und dieselbe Person war.
Speaker: Ach so, nein, da war ich einmal schneller als du, glücklicherweise.
Speaker: Da dachte ich mir so, okay, gut, supi.
Speaker: Naja, und wir bleiben auch in der Villa und zwar sind wir 1896 Großbritannien, London im großen Salon der Villa, allerdings zwei Tage später.
Speaker: Ja, das Erste, was wir hören, das wäre eine Szene gewesen, die hätte man schön ein bisschen transkribieren können, aber wir haben vorhin darüber lamentiert, wie schnell oder langsam so eine Folgenvorbereitung geht.
Speaker: Ja, und die drei Minuten müssen wir jetzt nicht noch zusätzlich investieren.
Speaker: Also nicht übertreiben.
Speaker: Das Transkribieren dauert deutlich länger als drei Minuten.
Speaker: Ja, auf jeden Fall ist Holmes nicht gerade begeistert, dass jetzt hier noch jemand anders mit in seinem... Oh, auf meinem Blatt steht angepisst, wenn ich das hier mal so sagen darf.
Speaker: Das ist genau das.
Speaker: Naja, aber die anderen überzeugen ihn am Ende davon, dass der, ich habe ihn mit BS abgekürzt, das ist eine ganz gefährliche Abkürzung.
Speaker: Der Bullshit.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Der Bram eine wirklich, wirklich gute Hilfe sein kann.
Speaker: Naja, und dann darf Hawthorne ihn reinlassen, stellt nochmal seinen Mitstreiter vor, den Stoker schon irgendwie die ganze Zugfahrt ertragen musste.
Speaker: Und die anderen beiden.
Speaker: Ja, und dann geht nochmal so ein kleiner Infodump los.
Speaker: Es kommt nochmal exakt das Gleiche, was wir in der letzten Folge gehört haben.
Speaker: Also genau exakt die gleichen Infos.
Speaker: Menschen verschwinden oder werden krank.
Speaker: Eine Krankheit, die oft tödlich verläuft.
Speaker: Vorher kommt da ein Fremder hin, wird von den Menschen gefürchtet.
Speaker: Er hat einen stechenden Blick, ist groß, hakearistokratisch und kommt vom Balkan, Rumänien oder Ungarn und stellt sich als Baron von Gortz oder Dracula vor.
Speaker: Und die Infos kommen später auch nochmal für die, die...
Speaker: jetzt nicht zugehört hat oder nicht mit den Notizen hinterher kam.
Speaker: Aber eigentlich will Holmes ja gar nicht, dass es zu diesem Buch kommt.
Speaker: Also es geht ja hier wieder, ach schon wieder, noch so ein Schriftsteller, da rastet Wild auch erstmal aus.
Speaker: Aber was soll das heißen?
Speaker: Einer von uns, was soll das heißen?
Speaker: Ja, Holmes will also gar nicht in dem Buch vorkommen.
Speaker: Es wäre ihm eigentlich auch am allerliebsten, würde dieses Buch gar nicht irgendwie herausgebracht werden.
Speaker: Aber der Bram erklärt, naja, aber eigentlich braucht ihr mich doch.
Speaker: Holmes erklärt dann, was hier alles passiert ist.
Speaker: So ein bisschen zögerlich, wo ich mir denke, Mensch, der hat dir doch alles erklärt und jetzt rückst du nicht mal mit den Infos so wirklich raus.
Speaker: Hattest du jetzt an der Stelle auch Angst um Wheeler und Hawthorne?
Speaker: Denn Wilde beschreit es hier förmlich.
Speaker: Denn er weist noch mal drauf hin, also nicht, dass dieses Vorenthalten von Informationen mal einen von uns das Leben kosten wird.
Speaker: Und ich so, oh nein!
Speaker: Nicht schon wieder.
Speaker: Er spricht es auch noch aus.
Speaker: Wilde, die Klappe.
Speaker: Einer wird es sein demnächst.
Speaker: Das ist ja auch wieder der Fluch von Oak Island.
Speaker: Also ich hab Angst.
Speaker: Aber wir erfahren hier, jetzt wird es nämlich ein bisschen aufgeklärt, was da mit der Demeter passiert ist.
Speaker: Das ist im Endeffekt sozusagen die Reste von so einem Projekt der Darwin-Gesellschaft.
Speaker: Dracula, der war damals jung und brauchte das Geld.
Speaker: Deswegen hat er so ein bisschen Blut gespendet und davon konnte er dann hier seinen ganzen Klim-Bim da irgendwie finanzieren.
Speaker: Ja, der kriegt nicht eine Dose Cola und ein Brötchen.
Speaker: Nee, da gibt es kein Geld dafür.
Speaker: Nicht nur einen Keks und irgendwie ein Stempelchen hinter Bonushefter.
Speaker: Die haben dann praktisch die Reste da, so wollten sie nach England schippen.
Speaker: Und das ist irgendwie ganz blöd da irgendwie halt passiert.
Speaker: Also das war im Endeffekt nur ein großer Zufall.
Speaker: Und wir erfahren jetzt, dass es noch einen Fremden gibt.
Speaker: Dass es da sozusagen zwei...
Speaker: Ursachen gibt.
Speaker: Und dem ist der Stoker schon länger auf der Spur.
Speaker: Und diese Geschichte hat er schon so oft gesehen, wie das da alles passiert ist.
Speaker: Holmes sagt dann, dass er davon Bescheid wusste.
Speaker: Und wie zu erwarten ist Wild richtig happy, dass es noch mehr Infos gab.
Speaker: Ja, und dann wird noch darüber geredet, woran Wade jetzt als letztes gearbeitet hat.
Speaker: Ja, um das rauszufinden, sollen jetzt Wild und Hawthorne sich mal bei ihm im Haus umgucken.
Speaker: Währenddessen wollen sich Henry Wheeler und Bram Stoker so ein bisschen mit Recherchen von zu Hause beschäftigen.
Speaker: Genau, zusätzlich noch sollen die Vermissten überprüft werden und die Dracula-Aufzeichnungen von Stoker sollen nochmal durchgeblättert werden, ob da noch Hilfe gefunden wird.
Speaker: Ja, und Holmes ist jetzt wie so ein guter Spielleiter, der hat jetzt vier Charaktere zusammen, reibt sich die Hände und freut sich, ah, ich habe eine ganz tolle Mannschaft zusammen.
Speaker: Und da freut sich Waldo und sagt, ja, mit zwei Iren im Gepäck, muhahaha.
Speaker: Da wird auch das ein oder andere Mal drauf hingewiesen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Naja, auf jeden Fall kommt jetzt nach einer passend langen Zwischenmusik der Moment, an dem Lutz McKenzie seine nächste Villa am Stadtrand bekommen hat.
Speaker: 1896 Großbritannien, London, in einem der ländlichen Randgebiete der Stadt, am späten Abend auf dem Anwesen von Anthony Waite.
Speaker: Rekordverdächtig, ja.
Speaker: Da sind ein paar Euro drin.
Speaker: Ja.
Speaker: Nachdem vorher gesagt hat, wir gucken mal in der Wohnung von Wade nach, hat mich das auch ein bisschen überrascht, dass die jetzt irgendwie vor so einem Palast stehen am Stadtrand.
Speaker: Er war vermögend und hoch, es gibt ein Bankhaus-Wade, was unfassbar viel Kohle an den Füßen hat.
Speaker: Kannst du mal sehen, was so Regionalligaspieler verdienen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Der hat dann seinen Eltern das Bankhaus finanziert.
Speaker: Richtig.
Speaker: Es können aber auch keine Ratten sein, denn die Spuren gehen draußen außerhalb der Speisekammer weiter und Ratten können bekanntlich keine Türen öffnen.
Speaker: Sherlock Holmes wäre auf diese Deduktion mehr als stolz gewesen.
Speaker: Ja, das fand ich richtig gut gemacht.
Speaker: Das war mal eine der wenigen Situationen, wo man davon auch was mitgekriegt hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Dass er wirklich ein guter Deduzierer ist.
Speaker: Du hast vergessen zu bemerken, dass Wilde sich beobachtet fühlt, das Haus unheimlich findet und es ungefähr in jedem dritten Satz wieder erwähnt.
Speaker: Ja, da wäre ich jetzt zugekommen.
Speaker: Wenn Sie hoch zum Arbeitszimmer gehen wollen, denn Sie haben die Vermutung, dass das im ersten Start...
Speaker: Schock ist da, der einen Blick von seinem Schreibtisch auf die Thameser hatte, der Wade.
Speaker: Da stellen sie fest, dass schon jemand oben ist.
Speaker: Und jetzt kommt der nächste Drei-Frage-Zeichen-Moment.
Speaker: Los, den packen wir uns.
Speaker: Jetzt darf Peter mal ran.
Speaker: Ach, den durfte eben bei den Dietrichen auch.
Speaker: Aber Wild macht noch den Bob später.
Speaker: Dann gleicht sich das bisschen aus.
Speaker: Naja, sie kommen halt ins Arbeitszimmer, sehen, dass Lord Shelby da rumwühlt.
Speaker: Das ist einer der Vermissten.
Speaker: Und ja, nach einigen Sekunden habe auch ich verstanden, dass der jetzt ein Vampir ist, weil er verhält sich merkwürdig.
Speaker: Sie fragen, wer ihn geschickt hat und er sagte, mein Herr und Meister.
Speaker: Und hier an der Stelle nochmal, ich finde die Stimme hier von Lord Shelby ganz ausgezeichnet.
Speaker: Na Udo Schenk und mal wieder ein Böser.
Speaker: Also das ist halt einfach, du hörst ein Wort und weißt, okay, das ist wieder einer von den fiesen Möp hier.
Speaker: Dann kommt ein klassisches Vampirgeschrei, Schüsse, Glaskrillerin, Kampf, Stöhnen, die erste chaotische Kampfszene, die mich rauswirft.
Speaker: Deswegen, ich schreibe dann immer noch auf Mal sehen, wie das endet.
Speaker: Und dann warte ich einfach ab und gucke, ob man am Schluss ein bisschen ablesen kann, was passiert ist.
Speaker: Wir erfahren, dass er unsterblich ist, denn das teilt er uns mit.
Speaker: Kugeln können ihm nichts anhaben.
Speaker: Aber dann kommt Wilde mit einer Bibel um die Ecke und sagt, was ist das denn für ein Buch?
Speaker: Das ist eine Bibel, aber die macht auch nichts aus, denn da ist ein Kreuz drauf, guck hier.
Speaker: Das war mir jetzt mega neu.
Speaker: Also, dass du Kreuz aus Fingern machst, das ist schon das eine, aber dass jetzt auch noch die gedruckte Form des Kreuzes da irgendwie eine Macht hat,
Speaker: Dann war das ein schwacher Vampir.
Speaker: Familienbibel von den Normanen her, also das passt schon, die war so richtig alt wahrscheinlich.
Speaker: Naja, auf jeden Fall kommt jetzt wirklich eine Szene, die hatte ein bisschen was von Leslie Nielsen.
Speaker: Denn der ruft natürlich, wir werden uns wiedersehen.
Speaker: Es macht Puff und der verwandelt sich in eine Fledermaus.
Speaker: Das ist auch wirklich akustisch sehr gut dargestellt.
Speaker: Ja, das kommt gut, ja.
Speaker: Dann flattert er so weg, aber dann hat Wheeler in einem Hawthorne irgendeinen Plan, wir wissen nicht genau, was er macht, aber irgendwie verletzt er den so am Flügel, dass er nicht mehr abhauen kann und sich zurück verwandelt, schnell mal einen Stock ins Herz kriegt und zu Asche zerfällt.
Speaker: Ja, dann kommt so ein Klassiker von Wilde, eine alte Fledermaus aus dem britischen Oberhaus, damit wir auch noch einen Reim und so haben.
Speaker: Hahaha Wilde, sehr lustig, ein bisschen James Bondig, noch so einen Spruch gebracht, aber ja...
Speaker: Jetzt mal eine Frage.
Speaker: Ich meine, der verwandelt sich in eine Fledermaus, um praktisch zu fliehen.
Speaker: So, jetzt muss ja da irgendwo ein Fenster offen sein.
Speaker: Jetzt ist aber wahrscheinlich das Problem, in dem Moment, wo er zur Fledermaus wird, wird er ja dann blind.
Speaker: Die können ja nicht so gut gucken.
Speaker: Und muss sich auf seine Sonarfähigkeiten verlassen.
Speaker: So, und was machen Fledermäuse?
Speaker: Die fliegen eigentlich in der Acht dann im Raum rum, bis sie irgendwo mal was fliegen.
Speaker: Ja, wahrscheinlich konnte das in Hawthorne mit seinem Baseballschläger die Rute abchecken und hat dann zugelangt.
Speaker: Also eigentlich voll die blöde Verwandlung, wenn er dann wirklich gar nichts sehen kann.
Speaker: Ja, vielleicht hat er ja in seinem Fledermaus-Resthirn noch behalten, in welche Richtung das Fenster sich befand.
Speaker: Hätte ich jetzt eigentlich auch erwartet.
Speaker: Das hat er natürlich auch vorher aufgemacht, weil er frische Luft haben wollte als Vampir beim Dicht suchen.
Speaker: Er kann ja praktisch so Fledermaus-Wreckingball machen.
Speaker: Also er fliegt praktisch drauf zu und kurz vorher kugelt er sich so ineinander, dass da so ein Ball wird und dann kann er durch Glasscheiben auch durch.
Speaker: Dann muss er hoffen, dass es nicht zweifach verglast oder dreifach verglast ist.
Speaker: Sicherheitsglas und Bunk.
Speaker: Ja, und ich übernehme einfach noch nach der Zwischenmusik die kürzeste aller Zwischenszenen.
Speaker: Sie suchen nämlich jetzt weiter.
Speaker: Möchtest du noch zu der Szenen sagen?
Speaker: Dann los.
Speaker: Ach so, ja genau, sie suchen weiter.
Speaker: Ja, das ist, ich dachte, du bist jetzt schon ein... Genau, sie suchen weiter, weil auf dem Schreibtisch lag irgendwie nicht, habe gerade daran gearbeitet.
Speaker: Stellen dann fest, dass der Kamin blitzblank ist, auch das Gitter, und finden dann dahinter ein Tresor, und zwar ein wahres Monster vom Tresor.
Speaker: Finde ich aber auch wieder gut deduziert.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist jetzt nicht wirklich Sherlock Holmes Deduktion, aber für uns reicht das.
Speaker: Ja, wenn man mal davon ausgeht, dass wir ja auch gar nicht wissen, dass das da ist, war das für uns jetzt eine riesen Überraschung.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, und wer, wenn nicht unser Henry Wheeler, kann diesen Tresor, diesen riesen Save irgendwie knacken?
Speaker: Es gibt ganz viel Rumgewitzel, bis es letztendlich dazu kommt, dass der Tresor geöffnet wird.
Speaker: Kurz vorher sagt Holmes noch, ja, aber Sie denken bitte dran, dass das, was im Tresor ist, auch unbeschädigt bleibt.
Speaker: Wo ich mir denke, man...
Speaker: Ach, wie dumm hält der jetzt den Wheeler?
Speaker: Egal.
Speaker: Da drin ist Bargeld und Papiere.
Speaker: Außerdem finden wir, da ist irgendwie ein Tagebuch drin.
Speaker: Das habe ich mir jetzt gar nicht notiert großartig.
Speaker: Da kommt auch nichts zu.
Speaker: Genau.
Speaker: Denn man findet auch noch einen Werbeflyer vom Mercury Theater.
Speaker: Hätte der nicht einfach irgendwo in einem Mülleimer liegen können?
Speaker: Muss man dafür in einem Safe sprengen?
Speaker: wahrscheinlich ist es schöner, wenn die jetzt in den Keller gewölben sind und nicht irgendwie im Arbeitszimmer am Mülleimer stehen.
Speaker: Denn da hatten wir ja schon einen Kampf.
Speaker: Aber auch jetzt einen Kampf richtig schön im dunklen Keller, damit es ein bisschen spannender ist.
Speaker: Ja, wobei, im dunklen Keller sind sie ja tatsächlich gar nicht.
Speaker: Ja, doch.
Speaker: Denn, na ja, jetzt sind sie im Keller und sie hören Geräusche von oben.
Speaker: Und irgendwie freuen sie sich alle so von den Eindringlingen.
Speaker: Aber was die nicht wissen, die Waffenkammer ist ja hier und da oben.
Speaker: Dann habe ich mir vorgestellt, wie die sich so mit Handgranaten behangen haben.
Speaker: Ja, jeder noch ein Gewehr.
Speaker: Ein Messer zwischen die Zähne noch, ein paar so Jagdmesser.
Speaker: Ja, und dann kommt...
Speaker: Kurz darauf ist man frisch bewaffnet und man erzählt sich auch noch, was man alles so an Waffen hat.
Speaker: Also Wheeler hat eine Armbrust, Holmes reicht seine Pistole und natürlich hat Wilde sein Stock gegen dabei, wie soll es auch anders sein?
Speaker: Ja, damit wir später wieder eine Maulfest-Fest-Szene haben können.
Speaker: Genau, völlig schön.
Speaker: Unsinnig.
Speaker: Dann hören wir, wie eine Tür so relativ grob geöffnet wird.
Speaker: Also ich habe mir das so vorgestellt, sie treten die Tür ein.
Speaker: Genau, die kommen ohne aus dem Keller, treten so nach oben die Kellertür auf und rennen in die Vorhalle.
Speaker: Im eigenen Haus trete ich doch nicht meine Türen auf, aber egal.
Speaker: Und deswegen kämpfen sie ja nicht im Keller, weil sie sagen, hier irgendwie salon-sicher.
Speaker: Also das ist so wie so ein Swat-Sport.
Speaker: Wird jetzt das Haus gesichert?
Speaker: Irgendwie hatte ich das Gefühl, diese Vampire oder diese Gegner sind auch im Dunkeln irgendwie versteckt.
Speaker: Ich habe auch keine Ahnung, wie viele das am Ende sind.
Speaker: Ich glaube, das waren wohl die zwei, oder?
Speaker: Ja, zwei oder drei, ich weiß es nicht.
Speaker: Also ich hätte da mehr hingeschickt an Draculas Stelle.
Speaker: Das geht da auch relativ schnell.
Speaker: Kampf, Gerede, Gewitzel, Bam.
Speaker: Dann hören wir noch einen Schuss und Schreien und hin und her.
Speaker: Und das zentrale Element ist eine völlig unsinnige Fechtszene zwischen Oscar Wilde und Passepartout.
Speaker: Die zieht sich auch ewig lang und es wird auch gesagt, oh, wo hast du denn Fechten gelernt?
Speaker: Und ich habe mir nicht mal gemerkt, wo.
Speaker: Also das ist irgendein Adliger, der auf irgendeiner tollen Schule war.
Speaker: Und natürlich hat dieser Untote viel mehr Ausdauer als Wild und es wird halt alles ganz, ganz eng.
Speaker: Und dann sagt Wild irgendwann zu Horthor und so, schießen Sie auf den Kronleuchter, der wird weggeschossen, also zumindest die Halterung und fehlt unseren treuen Passepartout.
Speaker: Jetzt mal eine Frage.
Speaker: Wenn du so ein richtig schreckliches Monster bist, nimmst du dir dann so eine Waffe oder greifst du den?
Speaker: Weil die zerreißen doch die Leute.
Speaker: Ja, ich reiß den sein Arm ab einfach.
Speaker: Das ist einfacher.
Speaker: Nee, das machen Wookies.
Speaker: Ja, aber das ist doch, ich verstehe es nicht.
Speaker: Das war so, warum muss er da jetzt in dieses... Der ist halt kultiviert.
Speaker: Der hat leider nur Adlige und nicht irgendwie Preisboxer gebissene Dracula.
Speaker: Ja.
Speaker: Das war schon so ein Problem an dem Plan.
Speaker: Da war doch das andere mit dem Rummel sehr viel... Ja, ja.
Speaker: War Preisboxer, Gewichtheberinnen, Schraub mit Barbs.
Speaker: War die Folge schon draußen, weil es gibt doch tatsächlich bei den Stafford-Sachen, wo er als Sabriel und dann ist er mit einem Zirkus unterwegs.
Speaker: Ich weiß nicht, ob die Folge schon draußen ist.
Speaker: Die kommt wahrscheinlich bald.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das war es dann mit dem Kampf.
Speaker: Ja, irgendwie wird aber am Schluss noch einer vom Kronleuchter gepfellt.
Speaker: Genau, der Passepartout.
Speaker: Ist zwar auch irgendwie toll, aber ich meine, in der Geschwindigkeit, was ich gut finde, Marius Claren, ist nicht außer Atem, während Wild außer Atem ist.
Speaker: Das finde ich ganz cool gemacht.
Speaker: Ja, Vampire atmen ja auch nicht.
Speaker: Deswegen.
Speaker: Das fand ich richtig cool, das hat schon gepasst.
Speaker: Darf ich?
Speaker: Aber es gibt noch weitere spannende Action-Elemente.
Speaker: Ich will nicht zu viel...
Speaker: Es gibt auch jede Menge Gelaber, falls man davon auch mehr haben möchte.
Speaker: Ich würde tatsächlich mich jetzt gerne die letzte Viertelstunde durchfräsen und du bremst mich immer einfach, wenn du was ergänzen möchtest, denn ich war in der Zeit schlimm gelangweilt.
Speaker: Pass auf.
Speaker: 1896 Großbritannien, London, Stadtteil Soho vor dem Eingang des Mercury Theaters am frühen Abend des folgenden Tages.
Speaker: Ja, sie unterhalten sich ein bisschen.
Speaker: Wilde hat zwar den Bob gemacht und ordentlich was auf die Ommel gegriffen, geht aber trotzdem rein.
Speaker: Stoker kommt mit und der hat zuvor mit Wheeler in der Werkstatt ordentlich gebastelt.
Speaker: Er hat nämlich Patronen mit Quecksilberkern, weil er gemerkt und gelesen und überhaupt mitbekommen hat, dass Vampire Probleme mit Silber haben.
Speaker: Wobei ich keine Ahnung habe, was dann das Quecksilber soll, denn das ist ja was völlig anderes.
Speaker: Das hat mit Silber nichts zu tun.
Speaker: Und er hat ein Weihwassersprühgerät, weswegen er leider einen leichten Buckel hat, aber ansonsten ist es verteufelt gut getarnt.
Speaker: In so einem Camelback kämpfen wir auf dem Festival die Leute.
Speaker: Aber ich habe mir ja Gedanken gemacht, wie würde man denn diese Waffe nennen?
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Und ich bin auf den Namen gekommen, das ist der Stoker Soaker.
Speaker: Oh, sehr schön.
Speaker: Also eine Wasserpistole, mehr oder weniger.
Speaker: Damit wird er auch irgendwann mal im Duden stehen, ich bin sicher.
Speaker: Ja, sie sollen so lange wie möglich unerkannt bleiben und zwar als US-Eisenbahn-Magnat Kenneth Danielson, der sämtliche Eisenbahnen des Mittleren Westens gebaut hat und sein Diener.
Speaker: Und ich war da schon sicher, ach, das wird nichts.
Speaker: Ich glaube, lange unerkannt bleiben ist nicht das Ding von Wild.
Speaker: Und er startet direkt auch wirklich gut durch, indem er draußen sich an der Security vorbeimogelt und
Speaker: schwer auf dicke Hose macht.
Speaker: Aber richtig.
Speaker: Und das fand ich richtig lustig.
Speaker: Weil der Plan ist ja, aufzufallen.
Speaker: Und zwar als saureicher Mann aufzufallen.
Speaker: Und das hat geklappt.
Speaker: Das hat er gut gemacht.
Speaker: Dann kommt ein Klavier-Zwischenspiel und wir befinden uns in der Königsloge.
Speaker: Dort steht ein Champagner nicht lange alleine.
Speaker: Denn Pabalapap Wild ist kein Fan von klarem Kopf und klaren Plänen.
Speaker: Der sagt schon, es wird schon alles irgendwie passieren.
Speaker: Und außerdem müssen wir... Müssen wir eh warten.
Speaker: Dracula nicht suchen, denn der wird hier hinkommen.
Speaker: Also chill mal, mein lieber Diner mit dem Buckel.
Speaker: Es kommt eine kurze Mucke.
Speaker: Sie überlegen, die Pause ist fast vorbei.
Speaker: Vielleicht müssen wir doch noch.
Speaker: Wild sagt, chill, die Bass, Alter.
Speaker: Und dann klopft es auch schon.
Speaker: Ein Scherge meldet, dass der Leiter des Theaters zum Umtrunk in seine Gemächer lädt, nachdem die Dimitri...
Speaker: Du weißt schon, Dimitrescu war ja, nachdem Dimitrescu gesungen hat.
Speaker: Und ich finde das hier einen Verschenkt-Moment.
Speaker: Diese Rolle wäre für Wolfgang Barrow wie auf den Leib geschneidert gewesen.
Speaker: Den Pagen hier zu spielen.
Speaker: Der gerade die vier Sätze sagt, kommt doch zum Leiter des Theaters.
Speaker: Naja, jetzt kommt eine sehr, sehr, sehr, sehr lange Musik und wir erfahren, dass das Theater ein reines Labyrinth ist und sie werden von diesem Nicht-Baro durch dieses Labyrinth geführt und betreten dann
Speaker: Die Gemächer öffnen die Tür und wissen aber schon, wir wurden bedroht.
Speaker: Das ist kein Anstandsbesuch hier.
Speaker: Der Typ wollte uns ganz klar machen, wir sind in Problemen.
Speaker: Wenn er möchte, dann dürfen sie wieder gehen.
Speaker: Genau.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Naja, sie betreten eine edel aufgemachte Gruft, beschließen sie, das so zu nennen.
Speaker: Dann taucht Graf Dracula auf, bla bla bla bla, wir sind ja beide nicht von hier und USA ist viel geiler als England.
Speaker: Dann kommt Irina dazu und an dieser Stelle habe ich nur noch geschrieben, Spannend.
Speaker: bat euch das Geblubber und kämpft jetzt endlich den Kampf, dem ich nicht folgen kann.
Speaker: Das kann doch nicht wahr sein.
Speaker: Dann kommt ein Glöckchen klingeln.
Speaker: Hast du eine Ahnung?
Speaker: War das der Bescherungsengel, der gesagt hat, jetzt kann der Kampf beginnen?
Speaker: Was war das?
Speaker: Ein bisschen später kommen doch zwei Typen dazu.
Speaker: Ach, die hat ja herbeigeklingelt.
Speaker: Genau, ich denke, das ist so.
Speaker: Und da frage ich mich aber, wie lange brauchen die denn?
Speaker: Normalerweise steht sowas direkt an der Tür und wartet nur auf dieses Klingeln.
Speaker: Ich beschwere mich ja sonst oft, dass da zu viel Tell-Don't-Show gemacht wird.
Speaker: Aber hier hätte ich gerne gehört, so, ich klingel mal nach meinen Bediensteten.
Speaker: Weil da dachte ich, was klingelt denn hier?
Speaker: Habe ich ein Tinnitus, was geht?
Speaker: Ja, beim ersten Mal dachte ich mir auch so, hä?
Speaker: Was klingelt denn da?
Speaker: Habe ich mir jetzt so zusammengereimt.
Speaker: Ich erzähl mal weiter.
Speaker: Denn jetzt steht hier wieder, jetzt kämpft endlich!
Speaker: Und dann lassen auch endlich Wilde und Stoker die Masken fallen.
Speaker: Und dann wird gelabert, warum London?
Speaker: Weil es der Nabel der Welt ist, die Finanz, die schönen Leute und die Reiche.
Speaker: Und dann hab ich geschrieben,
Speaker: Nur noch fünf Minuten, jetzt kämpft.
Speaker: Jetzt kommt weiteres Zwischengeblubber.
Speaker: Dracula spilt die Guts und erzählt was über die Darwin-Gesellschaft.
Speaker: Und Dracula und das Schiff, das auftaucht, war nur Zufall.
Speaker: Nicht labern, agieren, kämpft endlich.
Speaker: Und dann kommt die Erlösung.
Speaker: Aber nun genug der Worte.
Speaker: Und da dachte ich,
Speaker: endlich wieder ein Kampf, wo ich nicht weiß, was passiert.
Speaker: Naja, auf jeden Fall stellen wir in diesem Kampf fest, dass der Weihwassersprengler, der Stoker-Poker-Snoker-Soker, ausgezeichnet funktioniert.
Speaker: Ja, und vor allem, man hört den voll gut raus.
Speaker: Ja, der ist super.
Speaker: Das ist toll.
Speaker: Du hast jetzt hier zwei Sachen, zwei Elemente.
Speaker: Du kannst sie voneinander unterscheiden und du weißt so, boah, jetzt hat der Vampir hier irgendwie Wachsfresse, keine Ahnung.
Speaker: Ja.
Speaker: Naja, auf jeden Fall, nachdem diese extrem gute Kampfbeginnszene mit dem Wassersprenkler und den Pistolenkugeln ist, wird es wieder völlig konfus.
Speaker: Es ist irgendein zersplitterndes Glasscheibengeräusch.
Speaker: Das heißt, in der
Speaker: Gruft gab es eine Glasscheibe in einen Nebenraum, denn plötzlich sind Irina und Wild irgendwie allein und kämpfen irgendwie erst mit den Mündern und Zungen und dann später mit Waffen gegeneinander.
Speaker: Irgendwie erledigt er sie und klettert dann wahrscheinlich durch das zerbrochene Fenster in der Gruft unterirdisch wieder zurück zu Stoker.
Speaker: Der hat zwischendurch das Bein gebrochen.
Speaker: Dracula ist weg, das Gebäude brennt, raus hier.
Speaker: Hast du da mehr verstanden als ich?
Speaker: Ja, also meine Notizen, nachdem der erste, also nein, also was ich interessant fand, war, dass wir jetzt hier auch diesen ganzen, dass Dracula nochmal erklärt hier, gut, ich brauchte damals das Geld, also habe ich so ein bisschen Blut verkauft, die Darwin-Gesellschaft und alles, also man hat jetzt so ein bisschen Hintergrund, gut.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Das wurde für mich dann in dem Moment natürlich erstmal alles noch verwirrender.
Speaker: Wir erinnern uns an die letzte Folge, die wir besprochen haben.
Speaker: So, meine Notizen.
Speaker: Auf jeden Fall soll Oscar Wilde jetzt sterben.
Speaker: Ein Vampir wird gesoakt und dann erschossen.
Speaker: Kampfgeräusche und Gerede.
Speaker: Dracula haut ab und die anderen Vampire stellen fest, dass Quecksilberkugeln auch helfen.
Speaker: Bram Stoker ist verletzt, es brennt und Oscar Wilde hilft ihm raus.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Hilft dir das jetzt weiter?
Speaker: Danke, du bist ja eine große Hilfe.
Speaker: Du hast das mit der Irina und diesem Privatduell ja völlig rausgelassen.
Speaker: Verdammt.
Speaker: Ja, weil das war ja nun völlig belanglos irgendwie.
Speaker: Okay.
Speaker: Das hat es ja nur in die Länge gezogen, dieses Ganze.
Speaker: Kommen wir zu dem letzten Ding und dem, also in einer wirklich schönen Szene, aber wo ich auch wieder eine Chance verschenkt sah.
Speaker: Denn sie sind draußen super gut zu hören, denn sie husten, es gibt Straßenlärm.
Speaker: Wir erfahren jetzt, dass Dracula geflohen ist und sie wollen schnell zum Arzt, denn Stoker ist wirklich...
Speaker: Am Arm anscheinend hat er so eine Wunde, die sich entzünden könnte.
Speaker: Und wenn da Vampire dran rumgeknibbelt haben... Und er ein gebrochenes Bein.
Speaker: Genau, eine gute Variante.
Speaker: Sie beschließen aber vorher, beziehungsweise Stoker sagt, wir müssen die Menschen warnen, dass diese Bestien unter uns leben.
Speaker: Aber ihnen ist klar, dass Holmes das verhindern wird, um keine Panik aufkommen zu lassen.
Speaker: Und beschließen, dass der Kampf im Verborgenen fortgesetzt wird.
Speaker: Und Stoker schließt sich der guten Sache an.
Speaker: Und hier, das wäre für mich der Zeitpunkt gewesen, wo Stoker gesagt hätte, Alter, ich habe jetzt genug für dieses Buch recherchiert.
Speaker: Ich bringe das raus.
Speaker: Das glaubt mir zwar keine Sau, aber ich habe euch gewarnt.
Speaker: Ich habe alles ans Tageslicht gezerrt, was es über diesen Dracula und seine Leute zu sagen gibt.
Speaker: Das ist meine Form davon, die Menschheit zu warnen.
Speaker: Das wäre für mich perfekt gewesen.
Speaker: Ich bin mir aber über diese ganze Chronologie jetzt gar nicht so wirklich sicher.
Speaker: Denn du sagtest ja, 1997 ist das Buch rausgekommen.
Speaker: Halten sie sich jetzt an diese Chronologie?
Speaker: Ja, dann ist es halt so eine Art Sammlung aus Erfahrungsberichten.
Speaker: Genau.
Speaker: Dieses Buch irgendwie.
Speaker: Aber in der Dracula-Geschichte kommt ja raus, dass Mina und Jonathan auch noch ein Kind hatten.
Speaker: Und das war dann irgendwie ja auch schon ein paar Jahre alt, als es dann verschwunden ist.
Speaker: Da sind jetzt so ein paar Jahre, die vielleicht eingedampft wurden oder vielleicht hat das alles schon stattgefunden.
Speaker: Na klar, das mit der Demeter erklärt es dann vielleicht, dass er da einfach auch bekannte Namen nimmt und Fakten so ein bisschen vermischt.
Speaker: Auf jeden Fall wieder sonst ein schönes Ende.
Speaker: Was gut endet, man weiß, es könnte an dieser Stelle weitergehen.
Speaker: Es kann aber auch an zahllosen anderen Stellen der Handlung weitergehen.
Speaker: Das war schon gut, das hat mir gefallen.
Speaker: Und Wild, ja, bringen Sie mich endlich zum Arzt.
Speaker: Ja, war schön.
Speaker: Mal ein Ende ohne Homes und ohne Sitzen in der Villa.
Speaker: Na dann.
Speaker: Unser Fazit.
Speaker: Ich fange mal an.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich war ja nicht so begeistert vom ersten Teil.
Speaker: Den zweiten Teil fand ich jetzt überraschenderweise gut, auch wenn er sehr unübersichtlich war.
Speaker: Das war so schön schnell gemacht.
Speaker: Nach wie vor glaube ich, dass man den ersten Teil hätte so weit eindampfen können, dass man daraus eine Geschichte spinnt.
Speaker: Am Ende lässt es mich dann doch versöhnlich auf diesen Zweiteiler zurückblicken.
Speaker: Der fängt halt sehr langsam an und wird ja dann doch recht rasant durchgeballert.
Speaker: Und wir haben viele Kämpfe.
Speaker: Viel für die Fantasie.
Speaker: Und ich mag Bram Stoker, der ist cool.
Speaker: Der ist einfach mega cool.
Speaker: Ich kann mir den noch nicht so richtig gut vorstellen, so optisch.
Speaker: Ja, wahrscheinlich ist das auf dem Cover war er das.
Speaker: Und er hat so eine komische Nase und so.
Speaker: Und bei dir so?
Speaker: Ja, wir treffen uns tatsächlich jetzt in der Mitte.
Speaker: Denn mir hat der erste Teil viel besser gefallen.
Speaker: Und den zweiten fand ich konfus und größtenteils überflüssig.
Speaker: Und die Kämpfe wie immer originell, lass es mich originell sagen.
Speaker: Insgesamt aber eine gute Doppelfolge mit schönen Dracula, mit einem coolen Bram Stoker, mit Phileas Fogg, der dabei war.
Speaker: Im ersten Teil möchte ich nochmal betonen.
Speaker: Und...
Speaker: Ja, wir haben die ganze Food dabei gehabt.
Speaker: Nur Nemo hat wieder auf sich warten lassen.
Speaker: War wahrscheinlich auch nicht genug mehr dabei.
Speaker: Er ist vor der Temse-Mündung gekreuzt und hat gewartet, dass irgendwas angeschwemmt wird aus London.
Speaker: Nö, gute Doppelfolge, aber witzigerweise, ich fand Teil 1 stärker als Teil 2.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Wollen wir uns mal zusammenspinnen?
Speaker: Ja, ich hab da tatsächlich eine Idee, eine grobe.
Speaker: Dirk spekuliert.
Speaker: Na dann, ich beschreibe mal das Cover.
Speaker: Sag doch mal erst, wie es heißt.
Speaker: Ja, genau, na ja.
Speaker: Tatsächlich sag mir das, weil ich Led Zeppelin-Fan war.
Speaker: Oscar Wilde und Mycroft Holmes, Sonderermittler der Krone, Folge 21, Bold Sky House.
Speaker: Wir sehen ein Haus.
Speaker: Ein Haus.
Speaker: Ein Äffchen und ein Pferd.
Speaker: Nein, ein Haus.
Speaker: Und da ist so ein bisschen, sag ich mal, Gebüsch oder im Hintergrund Wälder.
Speaker: Das ist also ein wahrscheinlich abgelegenes Haus auf einem etwas verwilderten, verwahrlosten Grundstück.
Speaker: Ungefähr so ein Haus, wie es vier uns bekannte Kinder namens...
Speaker: Also drei davon zumindest, Julian, Dick und George, würden da garantiert gerne mal ein wenig stöbern in diesem Haus.
Speaker: Also so große, hohe Fenster.
Speaker: Ja, da ist halt ein Haus und in dem Haus passiert was.
Speaker: Soll ich mal ein bisschen vorlegen?
Speaker: Leg mal vor.
Speaker: Ich habe wirklich witzigerweise minimal vermeintliches Wissen.
Speaker: Wie gesagt, ich war Led Zeppelin-Fan, sehr großer, und habe alles über die gelesen und weiß deswegen, dass Boltskin-Haus am Ufer des Loch Ness liegt und ein wirklich real existierendes Haus ist.
Speaker: Und da hat in den 70er-Jahren Jimmy Page, der Gitarrist von Led Zeppelin, abgehangen.
Speaker: Und der hat da abgehangen, weil das vorher nämlich Alistair Crowley gehört hat.
Speaker: dem Okkultisten.
Speaker: Und ich bin mir nicht sicher, aber ich würde vermuten, dass der Crowley von der Zeit her, wenn der so späte Mitte des 19.
Speaker: Jahrhunderts, glaube ich, geboren sein dürfte, müsste der in der Zeit auch schon gelebt haben und existieren.
Speaker: Der kommt ja auch vor.
Speaker: Genau, der kommt ja auch vor.
Speaker: Das heißt, ich hoffe sehr darauf, dass wir auf Crowley treffen.
Speaker: Ja, sehr schön.
Speaker: Was könnte der denn für ein Verbrechen begehen dort?
Speaker: Naja, der macht ja mit seinen satanistischen Geschichten und er ist ja das Biest, die 666.
Speaker: Ja, aber was könnte der gerade, weil er muss ja die Krone bedrohen, sonst würde da ja keine Sau hingehen vom Team.
Speaker: Ja, vielleicht.
Speaker: Was macht der?
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Und genau das werden wir heute Nachmittag herausfinden.
Speaker: Ich würde es mir gleich auf einer Laufrunde anhören, tatsächlich.
Speaker: Ja, wahrscheinlich hat er da eine Sekte in diesem Haus und die sollen sich jetzt alle umbringen.
Speaker: Und da ist natürlich die Tochter von irgendeinem Kumpel von...
Speaker: Ja, das ist eine gute Idee.
Speaker: Oder vielleicht wird er dann am Ende, wenn sie ihn dann bezwungen haben, dann in den Zirkel geholt.
Speaker: Und jetzt erleben wir endlich mal so ein bisschen Dynamik, dass es hier losgeht.
Speaker: Dracula ist endlich da, der Anführer vom Zirkel.
Speaker: Und jetzt muss er ja seine Vasallen um sich scharen.
Speaker: Wir haben noch den Maharaja der Nacht, der irgendwo hier nun auch schon gebranntmarkt ist.
Speaker: Den haben sie ja schon markiert.
Speaker: Also muss sich ja langsam alles aufbauen.
Speaker: Und wie wir wissen, bei Fock in der Folge 21 kommt ja auch Frankenstein wieder vor.
Speaker: Also der Zirkel baut sich langsam auf.
Speaker: Wobei ich glaube, dass da Frankenstein noch gar nicht so gezirkelt ist.
Speaker: Dem muss man die Quadratur des Kreises erst irgendwie einschärfen.
Speaker: Also ich finde tatsächlich deine Idee mit der satanischen Sekte sehr gut.
Speaker: Ich glaube, da muss aber noch eine Ebene dazukommen.
Speaker: Die muss...
Speaker: ein Ziel verfolgen, irgendwas herbeizubeschwören oder zu zerstören oder sonst was.
Speaker: Denn sonst wäre das nicht spannend genug für uns.
Speaker: Vielleicht gibt sich Dracula dann eben auch als der Wahrhaft oder der Leibhaftige aus, den sie beschwören wollen.
Speaker: Und deswegen folgt ihm Alistair Crowley so hörig.
Speaker: Das kann doch sein.
Speaker: Ich werde es in etwa zwei Stunden wissen.
Speaker: Ja, ich würde mal sagen, ich auch.
Speaker: Naja, dann haben wir es schon wieder.
Speaker: Mensch, läuft bei uns.
Speaker: Ja, und auch gleich zwei Folgen hintereinander.
Speaker: Ich hoffe, dadurch konnten wir die kleine Sommerpause sozusagen wieder gut machen.
Speaker: Ja, das tut uns leid.
Speaker: Tut uns so leid.
Speaker: Es tut uns gar nicht leid.
Speaker: Mir schon.
Speaker: Es ist aus Cheech & Chong übrigens.
Speaker: Es tut mir so leid, dass es hier P.V.
Speaker: Herman war.
Speaker: P.V.
Speaker: Herman, kennst du dieses tragische... Das hat sich mehr nach Hans Süper vom Colonia-Duet angehört, aber okay.
Speaker: Okay, wer auch immer.
Speaker: Das könnt ihr mal alle schön googeln zu Hause.
Speaker: Okay, bevor das hier wieder ausartet.
Speaker: Ja, tschöne.
Speaker: Ich wünsche mir was.
Speaker: Tschüssi.
Speaker: Die Couchfesseln sind...
Speaker: Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk.
Speaker: Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Jacqueline Kulaika.
Speaker: Ich glaube übrigens, dass ich überwacht werde.
Speaker: Warum?
Speaker: Ich habe letztens auf Tour einen Curryking bei gehabt.
Speaker: Einfach so, weil wenn du dann auf der Hin- oder Rückfahrt bist, kannst du dich nochmal schön Curryking gönnen.
Speaker: Und habe natürlich den Witz gemacht hier von Dennis.
Speaker: Oma, haben wir noch Curryking da?
Speaker: Ja, was soll ich sagen?
Speaker: Letztens habe ich jetzt hier geguckt auf meinem Streaming-Dienst und da kriege ich tatsächlich Dennis aus Hürth.
Speaker: Und er hat ganz viele CDs rausgemacht.
Speaker: Er war das doch.
Speaker: Und da frage ich mich echt, werde ich so weit überwacht, dass das, was ich sage, jetzt mittlerweile schon an meinem Streaming-Dienst, weil der hat ja auch gar nicht wirklich was rausgebracht in den letzten Jahren, dass man da jetzt, obwohl 2023, der ist ja jetzt auch nicht mehr so gefragt, oder?
Speaker: Nein.
Speaker: Der ist mal bei einer Baumarkteröffnung dabei oder so.
Speaker: Ungefähr so wie Anthony Wade als zweiter Spezial-Super-Sondergast.
Speaker: Ja, nee.
Speaker: Aber gut, da hat Dennis aus Hürth uns was voraus.
Speaker: Der darf bei Baumarkteröffnung schon mal auftreten.
Speaker: Das haben wir noch vor uns in unserer jungen Karriere.
Speaker: Ja, bei uns ist das aber auf dem Weg nach oben, nicht nach unten.
Speaker: Okay, ich mach mal aus.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Ja, ich muss gucken, was die Enkel machen.
Speaker: Ciao.
Speaker: Das ist jetzt hier, ich mach eine Sache, eine Sache, eine Sache, aber nee.
Speaker: Erzähl weiter.






