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#69 - Täglich Essattacken & Gedankenkreisen -  Tina's Weg zurück zu einem befreiten Essverhalten image

#69 - Täglich Essattacken & Gedankenkreisen - Tina's Weg zurück zu einem befreiten Essverhalten

S1 E69 · Chainless Woman
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409 Plays2 months ago

Eine echte Klientinnenreise raus aus Essattacken, Diätspiralen und Gedankenkreisen – nicht über „die perfekte Ernährung“, sondern über Nervensystem, Sicherheit im Körper, Selbstkontakt und Sanftheit statt Druck. Tina beschreibt, wie Kontrolle (Diäten, Vorplanen, „gut/böse“-Regeln) sie jahrelang gefangen hielt und wie Freiheit entsteht, wenn sie wieder bei sich ankommt und Essen nicht mehr als Kompensation braucht.

Du denkst jeden Tag ans Essen, planst stundenlang vor und landest trotzdem in Essattacken?
In dieser Folge erzählt Tina (42) ehrlich, wie sie emotionales Essen lösen konnte und das nicht durch neue Regeln, sondern über Nervensystem regulieren und einen sicheren, liebevollen Kontakt zu sich selbst. Und genau da liegt der Teil, den die meisten Diäten dir nie zeigen…

Wenn dein Kopf täglich ums Essen kreist, du Mahlzeiten tagelang vorplanst und trotzdem immer wieder in Essattackenoder strenge Diätphasen rutschst, dann ist diese Folge wie ein tiefes Ausatmen. Tina erzählt ihre Geschichte: erste Diät mit 13, jahrelanges Kontrollieren, dann wieder Kontrollverlust – begleitet von Scham, schlechtem Gewissen und dem Gefühl, „warum mache ich das schon wieder?“.

Im Gespräch wird klar: Der Ausweg liegt selten in noch mehr Disziplin. Tina beschreibt, wie sie im Chainless Woman Coaching Schritt für Schritt begonnen hat, emotionales Essen Ursachen lösen zu können, indem sie gelernt hat, Nervensystem regulieren und sich selbst wieder Sicherheit zu geben. Statt „perfekt essen“ geht es plötzlich um Sanftheit, Würde und echte Verbindung: Was brauche ich gerade wirklich? Wo habe ich mich im Alltag verloren? Und wie komme ich zurück in meinen Körper?

Du hörst außerdem, warum strikte Ernährungspläne (z. B. bei Schilddrüse/Darm) oft Stress-Essen stoppen erschweren, weil sie das System erneut in Druck und Alarm versetzen. Diese Folge zeigt dir, wie sich intuitives Essverhalten lernenanfühlen kann, wenn Essen nicht mehr als Betäubung, Belohnung oder Kontrolle dienen muss und warum genau das der Weg zu Gesund Abnehmen sein kann, ohne Kampf.

🕊️ Du möchtest wissen, wie du es endlich schaffst für immer den Teufelskreis mit emotionalem Essen und Abnehmversuchen zu verlassen?

Auf unserer Webseite findest du alle Infos zum Chainless Woman Coaching und die Möglichkeit für ein kostenloses Analyse-Gespräch: www.natascha-wilms.com

💌 Teile gerne deine Gedanken zu dieser Folge und deine Themenwünsche mit uns:

Instagram: Chainless Woman

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Transcript

Tina's Kampf mit Essgewohnheiten

00:00:00
Speaker
Tägliches Gedankenkreisen rund ums Essen, tagelanges Vorplanen und Kopfzerbrechen übers Essen, tägliche Essattacken und ein Diätverhalten, das sie schon seit ihrer Jugend begleitet.
00:00:14
Speaker
Mit 13 hat Tina das erste Mal Diät gemacht und seitdem ihr Leben lang immer wieder Phasen erlebt, in denen sie entweder ihr Essverhalten kontrolliert hat oder in den Kontrollverlust gerutscht ist.
00:00:26
Speaker
Mit Essattacken, die teilweise über Tage und Wochen gingen.
00:00:30
Speaker
und die sie nicht mehr in den Griff bekommen hat.
00:00:32
Speaker
Tina berichtet in dieser Podcast-Folge über ihre Reise mit uns im Chainsawomen-Coaching, ihre Reise zurück zu sich selbst, zu ihrem Körper, zu einem liebevollen Umgang mit sich und einem Leben, in dem sie jetzt befreit ist von diesen ständigen Essattacken und Gedankenkreisen.
00:00:49
Speaker
Musik
00:00:53
Speaker
Herzlich willkommen zum Chainless Woman Podcast, dem Podcast für Frauen, die endlich eine befreite Beziehung zu ihrem Körper und Essverhalten entwickeln wollen.

Einführung in den Podcast von Natascha Wilms

00:01:03
Speaker
Mein Name ist Natascha Wilms und seit über zehn Jahren begleite ich Frauen, die unter emotionalem Essen leiden und immer wieder versuchen abzunehmen.
00:01:12
Speaker
Alleine in den letzten fünf Jahren durfte ich über 500 Frauen dabei begleiten, ihre Beziehung zu ihrem Essverhalten und Körper zu entfesseln.
00:01:19
Speaker
Und in diesem Podcast möchte ich all meine Erfahrungen mit dir teilen, um dich auf diesem Weg zu unterstützen.
00:01:25
Speaker
In diesem Podcast schauen wir tiefer.
00:01:28
Speaker
Wir schauen uns wirklich die Ursachen und Dynamiken an, die dein Essverhalten und auch dein Gewicht sabotieren.
00:01:35
Speaker
Und wenn du hier dabei bist und dabei bleibst, dann bist du eine der wenigen Frauen in unserer Gesellschaft, die den Mut haben, wirklich tiefer zu blicken, sich mit den wahren Ursachen hinter ihren Herausforderungen zu beschäftigen und sich für echte Lösungen zu öffnen.
00:01:49
Speaker
Also herzlich willkommen, schön, dass du Teil davon bist und ganz, ganz viel Spaß mit dieser Podcast-Folge.
00:02:01
Speaker
Schön, dass du dich breit erklärt hast, gerade bei so einem ja doch auch oft sehr emotionalen, schambehafteten Thema uns einen Einblick zu geben in deine Reise.
00:02:14
Speaker
Und vielleicht magst du uns mal erzählen, wie hast du denn eigentlich zu uns gefunden, Solena und mir hier?
00:02:21
Speaker
Welche Herausforderungen haben dich denn letztendlich zu uns gebracht?

Entdeckung von Chainsawomen-Coaching

00:02:28
Speaker
Ja, also gefunden habe ich euch ganz klassisch bei Instagram.
00:02:35
Speaker
Ich bin mir relativ unsicher, wie lange ich euch da schon vorher folgen durfte, bevor ich euch das erste Mal so richtig kontaktiert habe.
00:02:47
Speaker
Aber es war auf jeden Fall ein paar Wochen oder Monate vorher.
00:02:51
Speaker
Und ich habe gemerkt bei dem, was ihr postet, dass ich mich doch immer wieder sehr, sehr angesprochen fühle in dem, was ihr...
00:03:00
Speaker
was ihr berichtet und von Situationen, die ihr beschreibt.
00:03:05
Speaker
Und ich war immer mal wieder dabei und habe auch immer wieder geliked und war so kurz davor.
00:03:10
Speaker
Und ja, die Instagram-Welt ist, ja, sie überfordert manchmal mehr und manchmal weniger.
00:03:16
Speaker
Und es gibt so oft Momente, auch natürlich von mehreren Seiten, wo man sich immer wieder gut verstanden fühlt.
00:03:24
Speaker
Und ja, ich glaube, das ist ganz normal, dass man
00:03:28
Speaker
immer wieder schaut und nach rechts und links und das ist ja so ein Riesenangebot von.
00:03:35
Speaker
Ich würde schätzen, es war ungefähr so ein halbes Jahr, bevor ich dann gedacht habe, okay, ich schaue mal, was da genau hinter euch steckt, wie ihr aufgebaut seid und was es bedeutet.
00:03:46
Speaker
genauer hinzuschauen.
00:03:50
Speaker
Das heißt, du hast schon irgendwie nach Unterstützung gesucht bezüglich deines Essverhaltens.
00:03:57
Speaker
Magst du da uns mal so ein bisschen mitnehmen, was war so die Herausforderung, für die du dir da Unterstützung gesucht oder gewünscht hast?
00:04:05
Speaker
Ja, da muss ich tatsächlich ein bisschen weiter ausholen.
00:04:09
Speaker
Das Thema Essen beschäftigt mich seit vielen, vielen Jahren.
00:04:13
Speaker
Also ich darf sagen, dass ich jetzt 42 Jahre alt bin und ich würde behaupten, das fing im Jugendalter schon an, natürlich damals noch unbewusst, dass das Essen herhalten musste für gewisse Themen.
00:04:26
Speaker
Und ich habe im Laufe der Zeit eine Schilddrüsenkrankung entwickelt und habe das erste Mal ein Coaching zum Thema Schilddrüse gemacht und hatte mir da
00:04:37
Speaker
gut Hilfe erhofft und habe gemerkt, also ich muss sagen, das Schilddrüsencoaching war doll auch auf dem Ernährungsthema aufgebaut.
00:04:49
Speaker
Es wurde viel darauf Wert gelegt, sich an strikte Ernährungspläne zu halten und dort wurde das ganze Thema Essen nochmal sehr, sehr angetriggert.
00:05:00
Speaker
Und ich habe gemerkt, okay, da habe ich definitiv ein tieferes Thema und da darf ich in Zukunft nochmal hinschauen, wenn ich bereit bin, mir das nochmal anzuschauen.

Emotionale Hintergründe von Tinas Essverhalten

00:05:14
Speaker
Da habe ich einfach eine innere Stimme gehabt, die sagt, ich glaube, wenn du das Thema Essen nochmal genauer anschaust, da ist viel, viel mehr drin.
00:05:21
Speaker
Freiheit möglich, sagen wir es vielleicht mal so.
00:05:23
Speaker
Also du hast... Ja.
00:05:30
Speaker
Ihr habt das Thema Essen doll und gut aufgegriffen und das war auch der Grund, warum ich immer wieder über eure Seite gestolpert bin.
00:05:41
Speaker
Ich habe bei Zeiten gemerkt, das Essen muss für so, so viel herhalten und am Ende ist es nur...
00:05:48
Speaker
Ja, das, was sich äußert und da muss viel, viel mehr dahinter stecken.
00:05:53
Speaker
Ja, genau.
00:05:55
Speaker
Und wie gesagt, habt ihr euren Post das super beschrieben.
00:05:58
Speaker
Und ja, das war dann der Grund, warum ich dachte, es darf mehr in diese Richtung gehen.
00:06:05
Speaker
Das heißt, wenn du sagst, das Essen darf für vieles herhalten, was hast du da beobachtet?
00:06:10
Speaker
Also wie hast du das Essen genutzt, außer halt zum Stillen von Nährstoffbedarf, sage ich mal?
00:06:18
Speaker
Ja, ich habe gemerkt, dass ich das Essen, je nach Laune und je nach Verhalten, je nach Erlebtem, hat das Essen, wie du gerade schon gesagt hast, nichts mehr mit Nahrungsaufnahme an sich zu tun, sondern ich habe in Phasen,
00:06:42
Speaker
gedacht, jetzt muss ich disziplinierter sein und habe das Essen genutzt, um Disziplin auszuüben.
00:06:49
Speaker
Ich habe auch das Essen genutzt in Momenten, wo es mir gut ging als Belohnung.
00:06:54
Speaker
Ich habe das Essen genutzt als, also eigentlich in guten, so wie auch in schlechten Momenten war das Essen irgendwie immer Begleiter von Dingen zu verstärken, Gefühle und Emotionen,
00:07:08
Speaker
manchmal zu betäuben und manchmal zu verstärken.
00:07:11
Speaker
Vielleicht würde ich es so ganz allgemein halten.
00:07:15
Speaker
Und wie sah das dann aus?
00:07:16
Speaker
Hast du dann Essattacken gehabt oder hast du über den Tag hinweg immer wieder zu viel gegessen?
00:07:21
Speaker
Oder wie können wir uns das vorstellen?
00:07:24
Speaker
Wie hat sich das so abgespielt?
00:07:25
Speaker
Ja, also ganz klassisch natürlich ab, was heißt natürlich, aber bei mir war es zumindest so, ich würde sagen, ab dem 13., 14.
00:07:34
Speaker
Lebensjahr
00:07:37
Speaker
die erste Diät gehalten, das immer mal wieder mehr und mal weniger getan.
00:07:42
Speaker
Und dann gab es, wie gesagt, Disziplin-Momente, wo ich dachte, ich kann mein Leben kontrollieren, indem ich auch das Essen kontrolliere.
00:07:52
Speaker
Dann habe ich diese Disziplin loslassen wollen und habe Essattacken gehabt, die dauerten manchmal über Tage und Wochen.
00:08:03
Speaker
Manchmal waren diese Essattacken nur ein Tag, aber natürlich immer auch gut begleitet mit schlechtem Gewissen und immer diesem Gefühl von, warum mache ich das und warum brauche ich das?
00:08:18
Speaker
Sagen wir es vielleicht mal so.
00:08:21
Speaker
Okay, also das hat dann auch schon im Teeniehalter angefangen, dass du das Gefühl hattest, du musst irgendwie abnehmen, musst das über Diäten und Kontrolle beim Essverhalten irgendwie kontrollieren.
00:08:35
Speaker
Ja, genau.
00:08:37
Speaker
Und das hat dann eigentlich dazu geführt, dass du in diese Spirale gerutscht bist zwischen ich habe Phasen, wo ich mich kontrolliere und dann wieder diese Phasen, wo ich einfach die Kontrolle verliere.
00:08:47
Speaker
Ja, absolut.
00:08:48
Speaker
Also das ist mir tatsächlich mit der Kontrolle etwas später bewusst geworden.
00:08:51
Speaker
Das kann ich jetzt zurückblickend sagen, dass es für mich Kontrolle bedeutet hat.
00:08:57
Speaker
Aber ja, es war ja die Suche nach irgendwas.
00:09:00
Speaker
Und dass das Essen dann für mich so viel mehr darstellte wie eine Nahrungsaufnahme, war mir vielleicht schnell bewusst, ob es war
00:09:06
Speaker
eben nicht greifbar.
00:09:09
Speaker
Ja, verstehe.
00:09:13
Speaker
Und da ist natürlich, wenn du dann so einen Plan vorgelegt bekommst, den du dann einhalten sollst bezüglich der Schilddrüsengesundheit, die nächste Herausforderung, oder?
00:09:24
Speaker
Weil das ist ja im Prinzip auch wie eine Art Diät, halt in dem Fall nicht fürs Abnehmen, sondern mehr für die Schilddrüsengesundheit.
00:09:32
Speaker
Und da hast du dann gemerkt, dass dich das wieder in diese Geschichte zurück...
00:09:39
Speaker
Ja, absolut.
00:09:41
Speaker
Also diese Essattacken waren mal sehr präsent, mal weniger präsent.
00:09:47
Speaker
Und dann hatte ich, würde einfach sagen, es mal besser und mal schlechter im Griff, je nachdem, wie ich vielleicht auch in welcher Lebensphase ich steckte, ob Essen für irgendwas herhalten musste oder ob ich vielleicht gerade, ich sage mal, stabil war.
00:10:02
Speaker
Und ja.
00:10:05
Speaker
Ich merkte aber, dass die Schilddrüse da auch nochmal eine zentrale Rolle spielt und dass sicherlich auch über Ernährung ganz, ganz viel getan werden kann.
00:10:17
Speaker
Und ich merkte aber schon beim Ausdrucken der Pläne, okay, jetzt muss ich auf Gluten verzichten, auf Laktose verzichten.
00:10:28
Speaker
Jetzt soll ich hier nochmal einen Test machen.
00:10:29
Speaker
Und da ich merkte, ich fühlte mich so reingepresst in so ein System, wo mein Körper eigentlich schon rebelliert und sagt, oh ehrlich,
00:10:38
Speaker
Waren wir da nicht schon drüber hinweg über dieses, ich wollte doch eigentlich nicht mehr stupide mich an Diäten halten, an irgendwas.
00:10:47
Speaker
Ja, und dachte aber für die Schilddrüse muss ich es irgendwie tun, weil da geht es ja auch nicht so richtig gut.
00:10:53
Speaker
Und dann habe ich mich dem Ganzen so ein bisschen hingegeben, weil ich dachte, okay, das muss jetzt so sein.
00:11:02
Speaker
Dann wird es der Schilddrüse irgendwann besser gehen, weil ich einfach die Zusammenhänge noch nicht gut kannte in dem Moment.
00:11:08
Speaker
Und dann dauerte es drei, vier Tage und mir ging es eigentlich viel, viel schlechter wie am Anfang.
00:11:15
Speaker
Ich merkte, ich fange wieder an, anders Kalorien zu zählen.
00:11:18
Speaker
Ich merkte, dass das Essen wieder einen ganz anderen Stellenwert im Leben bekam.
00:11:23
Speaker
Der ganze Fokus, Fokus wieder aufs Essen.
00:11:27
Speaker
Und ja, dann dachte ich, okay, das war wie so eine, ja, wie so eine Wunde, die nochmal weiter aufgerissen worden ist oder...
00:11:36
Speaker
Was auch immer.
00:11:37
Speaker
Jetzt im Nachhinein weiß ich, es war total richtig, weil es wäre einfach an einer anderen Stelle wieder hochgekommen.
00:11:42
Speaker
Aber in dem Moment eine sehr schmerzhafte Erfahrung, muss ich sagen.
00:11:47
Speaker
Was meinst du, das war total richtig, weil es an einer anderen Stelle wieder hochgekommen wäre?
00:11:51
Speaker
Kannst du uns das...
00:11:55
Speaker
Ich glaube, wenn das nicht im Rahmen des Schildküßencoachings passiert wäre, hätte ich in einer anderen Lebensphase mich wieder dazu entschieden, eine Diät zu machen und dann wäre es da wieder hochgekommen.
00:12:06
Speaker
Ich dachte in dem Moment, ich hatte mit dem Essen zu der Zeit gar nicht mehr so das Thema, vielleicht eher unterbewusst.
00:12:14
Speaker
Ich darf auch sagen, dass das Essen alleine ja nicht alleine eine Kompensationsstrategie war,
00:12:21
Speaker
sondern da gab es auch andere.
00:12:24
Speaker
Und dann hat sich das so ein bisschen verschoben.
00:12:27
Speaker
Also es war vielleicht weg vom Essen.
00:12:29
Speaker
Und wenn ich so offen reden darf, dann war es vielleicht das Glas Wein am Wochenende oder es war ein Shopping-Trip.
00:12:39
Speaker
Und ich hatte das Gefühl, auch mit dem Essen habe ich doch eigentlich gar kein Problem mehr.
00:12:44
Speaker
Aber im Rahmen dessen und unter dieser eher sehr strikten Diät mit genauen Vorgaben lenkte sich, ich sage ich mal, das Scheinwerferlicht auf einmal wieder aufs Essen.
00:12:56
Speaker
Und macht das so wieder viel, viel präsenter.
00:12:58
Speaker
Ja.

Ganzheitliches Coaching und Gesundheit

00:13:01
Speaker
Ja, das ist ganz spannend, weil das ist ja genau das, was auch viele Frauen berichten, dass sie dann sagen, auch phasenweise bin ich ganz gut auf dem Weg, habe da irgendwie meinen Umgang mit gefunden und es spielt gerade gar nicht mehr so eine große Rolle und dabei gar nicht merken, dass sie im Prinzip nur eine Bewältigungsstrategie wie das Essen durch was anderes ausgetauscht haben.
00:13:22
Speaker
Also dadurch ist dann halt vielleicht das Essverhalten besser geworden, aber die Ursache,
00:13:27
Speaker
für das Essverhalten hat sich nicht gelöst und dann zeigt sich das halt durch mehr Shopping oder mehr Alkohol jetzt oder das Ablenken mit zu viel Arbeit oder es gibt ja so viele Bewältigungsstrategien und natürlich gibt es auch gesündere und weniger gesunde, aber alles, was wir versuchen zu bewältigen, bleibt halt in der
00:13:53
Speaker
in der Wurzel ungelöst.
00:13:56
Speaker
Und das ist ja ganz spannend, weil du gerade beschreibst, bei dir war es jetzt das Schilddrüsenthema.
00:14:02
Speaker
Bei anderen
00:14:04
Speaker
Die kriegen dann vielleicht mit dem Darm Probleme und kriegen da dann vom Heilpraktiker oder von auch solchen Darmcoachings strikte Pläne, was sie zu sich nehmen sollen, was nicht.
00:14:18
Speaker
Das Ziel ist unterschiedlich.
00:14:19
Speaker
Beim einen geht es darum, die Schilddrüse wieder fit zu kriegen.
00:14:22
Speaker
Beim anderen geht es darum, den Darm wieder fit zu kriegen.
00:14:25
Speaker
Bei einem Abnehmcoaching geht es darum, abzunehmen.
00:14:27
Speaker
Also das Symptom auf der Oberfläche scheint ganz unterschiedlich zu sein.
00:14:32
Speaker
Aber
00:14:34
Speaker
die Maßnahmen sind dann irgendwie sehr ähnlich und häufig auch sehr stark auf die Ernährung reduziert.
00:14:41
Speaker
Was ja nicht heißt, dass das Essverhalten nicht auch eine Rolle spielt bei der Schilddrüsengesundheit oder beim Gewicht oder auch beim Darm.
00:14:49
Speaker
Aber ich stelle jetzt mal die These auf und mal gucken, was du dazu sagst.
00:14:54
Speaker
Was, wenn die Ursache für das ursprünglich mal belastende Essverhalten ist,
00:15:01
Speaker
mit auch Ursache dafür ist oder beteiligt an der belasteten Schilddrüse oder auch an dem belasteten Darm.
00:15:12
Speaker
Und ja, genau, vielleicht magst du uns da mal so mitnehmen, was du auch so durch das Coaching mit uns da auch gelernt hast, gerade auch vielleicht auch nochmal in Bezug auf den Zusammenhang von
00:15:27
Speaker
dem, was du ursprünglich versucht hast zu bewältigen und auch deiner Schilddrüse, deiner Darmgesundheit.
00:15:33
Speaker
Das hängt ja alles miteinander zusammen.
00:15:37
Speaker
Genau, nimm uns da gerne mal mit, was du da bisher so für Erkenntnisse hattest.
00:15:42
Speaker
Denn das Nervensystem spielt ja auch eine Rolle.
00:15:44
Speaker
bei der Schilddrüsengesundheit, beim Darm oder eben auch beim Abnehmen.
00:15:51
Speaker
Und der Stress beim Essen und bei strikten Ernährungsplänen, der kann dann da manchmal, wie du es ja selber auch erlebt hast, kontraproduktiv sein und eher dafür sorgen, dass es uns noch schlechter geht.
00:16:02
Speaker
Ja.
00:16:05
Speaker
Ich überlege tatsächlich gerade, ob es eine konkretere Frage braucht, weil ich finde, das ist so allumfassend.
00:16:13
Speaker
Ich weiß,
00:16:13
Speaker
Gerade gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, aber das ist schon genauso, wie du beschreibst.
00:16:20
Speaker
Das ist Wahnsinn, wie man Stück für Stück mitbekommt, dass man nie irgendein Thema nur einzeln betrachten darf und da geht es um.
00:16:30
Speaker
Also da kann ich jetzt auch als Physiotherapeutin sprechen.
00:16:34
Speaker
Der Körper denkt sich mit jedem Symptom, mit allerlei Dingen, die man da an sich entdeckt, egal ob offensichtlich oder vielleicht auch emotional oder was auch immer.
00:16:46
Speaker
Es steckt immer irgendwie eine Story dahinter und sie ist immer viel, viel größer, wie vielleicht im ersten Moment gedacht.
00:16:54
Speaker
Und ja,
00:16:57
Speaker
gerade wenn ich jetzt für mich sprechen kann, die Schilddrüse ja eh schon als Ausdrucksorgan und da darf man von der Kindheit angefangen schauen, wie konnte ich mich äußern, wie konnte ich mich nicht äußern, welche Wahrheiten konnte ich sprechen, welche habe ich überhaupt erleben dürfen, was habe ich mir zugetraut und so weiter.
00:17:21
Speaker
Und dann war es im Laufe der Zeit für mich ganz logisch, dass der Körper einfach nur versucht hat zu überleben, dass das Nervensystem einfach nur eine Strategie entwickeln wollte, um mich zu schützen.
00:17:32
Speaker
Und ich habe lange Zeit tatsächlich falsch gedacht.
00:17:36
Speaker
Und wie kann ich meinen Körper noch besser machen?
00:17:39
Speaker
Wie kann ich, keine Ahnung, mein Aussehen optimieren?
00:17:44
Speaker
Muss ich mich anders verhalten?
00:17:47
Speaker
Muss ich anders aussehen?
00:17:48
Speaker
Muss ich anders sprechen?
00:17:51
Speaker
und so eigentlich den Körper viel, viel mehr Kasteit habe, wenn man das so ausdrücken kann, keine Ahnung, ob man das so ausdrücken kann, anstatt eigentlich leise zu werden, anstatt hinzuhören, anstatt ganz sanft mit sich zu sein.

Selbstunterstützung und Körperakzeptanz

00:18:10
Speaker
Ich glaube, ich habe im Coaching mit euch viel, viel mehr Sanftheit erlebt, viel, viel mehr
00:18:19
Speaker
oh mein Gott, der Körper hat nie gegen mich gearbeitet.
00:18:22
Speaker
Er war immer ausschließlich ohne Wenn und Aber, immer nur für mich.
00:18:27
Speaker
Er hat nie was getan gegen mich.
00:18:29
Speaker
Und ich habe lange Zeit immer gedacht, warum mache ich das jetzt schon wieder?
00:18:34
Speaker
Warum habe ich jetzt hier schon wieder ein Symptom?
00:18:36
Speaker
Warum bin ich jetzt schon wieder krank?
00:18:39
Speaker
Warum habe ich das schon wieder gesagt?
00:18:41
Speaker
Also eher immer so in dieser, fast schon eine Art Selbstbekämpfung.
00:18:49
Speaker
Was ja zu Schilddrüsenthematik passt, wenn du sagst, Ausdrucksorgan.
00:18:53
Speaker
Ja, das ist ja auch eine autoimmunische Entschankung, die ich da habe.
00:18:57
Speaker
Und zu merken, ach warte mal, der Körper hat sich da echt was dabei gedacht, ja.
00:19:04
Speaker
war doch die ganze Zeit nur für dich.
00:19:06
Speaker
Er hat doch eigentlich nur innerlich gesucht nach deiner Aufmerksamkeit und nach deinem, bitte hör hin, sei doch endlich lieb zu mir und nicht, geh jetzt endlich mal hin.
00:19:19
Speaker
Und das war, fand ich, einer der entscheidendsten Schritte.
00:19:23
Speaker
Und das gelingt mir mal mehr und mal weniger gut.
00:19:25
Speaker
Also ich habe ja auch immer noch eine Stimme in mir, die sagt, jetzt könntest du das aber mal ein bisschen besser machen.
00:19:30
Speaker
Aber...
00:19:31
Speaker
Ich erinnere mich jetzt viel, viel besser daran, dass ausschließlich alles nur für mich passiert ist.
00:19:40
Speaker
Früher genauso wie heute und wie es auch morgen passieren wird.
00:19:43
Speaker
Und das ist, finde ich, ein super Shift gewesen.
00:19:46
Speaker
der unheimlich Ruhe gebracht hat für mich.
00:19:52
Speaker
Ja, und da geht es ja auch nicht nur darum, das zu verstehen.
00:19:55
Speaker
Wir vermitteln natürlich auch ganz viel Wissen dazu, damit wir das kognitiv auch verstehen können.
00:20:00
Speaker
Warum?
00:20:01
Speaker
Also was sind auch, gerade der Kopf meldet sich ja dann und sagt, naja, was hat jetzt die Schilddrüse, die Schilddrüsenerkrankung oder auch das Gewicht, was hat das jetzt mit meinem Selbstausdruck zu tun?
00:20:11
Speaker
Ja,
00:20:12
Speaker
Oder wie kann es sein, dass, wenn ich mich selbst die ganze Zeit unterdrücke, die Schilddrüse, dann eben eine Autoimmunerkrankung entwickeln kann.
00:20:21
Speaker
Und das vermitteln wir natürlich auch, weil da gibt es natürlich ganz viele auch biochemische Kettenreaktionen im Körper, die dazu führen und die auch einfach zeigen, wie Psyche, Emotionen, Nervensystem und Organsystem und Hormonsystem und alles am Ende zusammenhängt.
00:20:37
Speaker
Ja, ja.
00:20:39
Speaker
Aber ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich, das nicht nur kognitiv zu verstehen, sondern auch auf diese Ebene zu kommen, das Fühlen zu können.
00:20:49
Speaker
Also das Vertrauen in den Körper fühlen zu können und sich auch wieder sicher im eigenen Körper zu fühlen.
00:20:58
Speaker
Würdest du sagen...
00:21:01
Speaker
Es gibt natürlich immer die Momente, wo wir den Kontakt zu uns verlieren.
00:21:04
Speaker
Ich will nicht behaupten, dass das bei mir nicht anders ist.
00:21:07
Speaker
In einem stressigen Alltag kommt das auch mal vor.
00:21:10
Speaker
Das ist vollkommen in Ordnung.
00:21:11
Speaker
Aber würdest du sagen, dass du vom Grundgefühl her dich einfach mehr angekommen fühlst in deinem Körper?
00:21:24
Speaker
Ja, das kann ich gut.
00:21:27
Speaker
gut unterstreichen, würde ich sagen, dass es so ist.
00:21:30
Speaker
Und das ist genau, wie du beschreibst.
00:21:31
Speaker
Das ist mal mehr, mal weniger der Fall sicherlich.
00:21:36
Speaker
Aber ich spüre so ein Grunddasein.
00:21:40
Speaker
Und ich darf auch sagen, ich spüre auch, wenn ich mich wieder mehr von mir entferne.
00:21:47
Speaker
Das war jetzt tatsächlich erst Anfang der Woche so, dass ich zu meinem Mann sagte...
00:21:54
Speaker
ich bin früh aufgestanden und sagte zu ihm, weißt du was, ich vermisse mich.
00:21:59
Speaker
Und er guckt mich an und ich sage, doch, ich vermisse mich.
00:22:02
Speaker
Ich merke, dass ich...
00:22:05
Speaker
mich wieder weniger priorisiert habe, in welcher Art und Weise auch immer, aber dass ich wieder so ein bisschen weggerückt von mir bin, dass der Alltag uns wieder doll im Griff hat, dass ich vielleicht wieder weniger ins Fühlen gegangen bin, aber gar nicht so als eine Art Disziplin, oh Gott, jetzt muss ich, jetzt habe ich aber wieder nicht meditiert, sondern eher so ein, ich bin im Alltag einfach wieder so ein Stück weit von mir weggerückt und ich glaube, das ist auch ganz entscheidend zu spüren, ähm,
00:22:34
Speaker
Es ist gar nicht wichtig, das an Zeiten festzumachen, weil ich glaube, da hat auch jeder seinen Plan und seine Möglichkeiten.
00:22:42
Speaker
Die sind ja auch so super individuell.
00:22:45
Speaker
Aber ich spüre jetzt anhand von einigen Symptomen oder von meinem Nervensystem, das einfach wieder nach mir ruft und sagt, Mensch Tina,
00:22:57
Speaker
Komm mal wieder ein bisschen zu dir zurück.
00:22:59
Speaker
Ja, genau, komm mal wieder her.
00:23:02
Speaker
Wo bist du denn eigentlich?
00:23:04
Speaker
Mach mal Augen zu und spür dich mal wieder.
00:23:08
Speaker
Ja, und das ist so spannend, weil, also, ich weiß nicht, wie es dir ging, aber die meisten Frauen, die zu uns kommen, die kennen dieses Gefühl gar nicht, weil sie das so lange schon so betäubt haben.
00:23:20
Speaker
Und also für mich in meinem Alltag wird das so klar.
00:23:25
Speaker
Also ich spüre dann so eine richtige Sehnsucht, mich jetzt mal hinzusetzen und mal einfach in meinem Körper zu sein.
00:23:31
Speaker
Und ich spüre so richtig, wie alles in mir ruft.
00:23:34
Speaker
So, jetzt einfach mal.
00:23:37
Speaker
auf die Matte und einen schönen warmen Tee und eine schöne Musik und nicht einfach nur meinen Selbst um den Arm und da sitzen.
00:23:45
Speaker
Und dann ist Selbstversorge nämlich kein Selbstoptimierungsding mehr, weil wir irgendwo gehört und gelesen haben, du musst dich aber jetzt mal regelmäßig mit dir da hinsetzen, sondern dann ist es wirklich so ein, du spürst so den Ruf von innen und es geht nicht darum,
00:24:02
Speaker
dass du irgendwie besser werden musst oder anders werden musst, sondern einfach nur sein darfst und dass der Körper dich dahin zurückruft, einfach mal zu sein, statt die ganze Zeit zu leisten.

Selbstbewusstsein und Lebensrhythmus

00:24:13
Speaker
Mhm.
00:24:14
Speaker
Und ich weiß das ja von dir auch.
00:24:17
Speaker
Du bist ja schon auch, du hast gerade erzählt, Physiotherapeutin.
00:24:21
Speaker
Du machst da auch ganz viele Ausbildungen noch parallel und hast einiges auch in deinem Leben vor.
00:24:26
Speaker
Ihr habt jetzt ein Haus gebaut.
00:24:28
Speaker
Du bist ja auch schon eher der Typ Frau, der auch sehr leistungsorientiert ist und einfach auch einen hohen Anspruch an dich hat.
00:24:40
Speaker
Würdest du sagen, es klappt nicht,
00:24:45
Speaker
dadurch, dass du dich jetzt öfter spürst und mit dir hinsetzt, leichter deine Ziele zu erreichen oder an dem zu arbeiten, was du dir für dein Leben wünschst?
00:24:57
Speaker
Ach, das ist eine super interessante Frage.
00:25:01
Speaker
Und du hast es gerade schon super beschrieben.
00:25:04
Speaker
Das war mir lange Zeit gar nicht bewusst, dass ich mich so an Leistung orientiere.
00:25:08
Speaker
Das ist was, was mir erst in den letzten Monaten tatsächlich bewusst geworden ist, weil ich ja immer dachte, es reicht immer noch nicht aus.
00:25:14
Speaker
Ich muss mich da noch anmelden und ich muss hier noch einen Kurs machen.
00:25:18
Speaker
Und da bin ich eigentlich auch noch nicht fertig.
00:25:22
Speaker
Und so ein Gefühl war ja da immer da.
00:25:25
Speaker
Und auch nicht nur mir selber, die
00:25:29
Speaker
zu vertrauen, sondern auch so ein Stück weit Hingabe zu spüren, dem Leben zu vertrauen und zu sagen, es passiert auch alles manchmal zu einer Zeit, an der es richtig ist.
00:25:44
Speaker
Weil du vorhin es eben auch fragtest mit dem Schilddrüsen-Coaching und dem Aha-Moment.
00:25:48
Speaker
Das finde ich passt da auch wieder ganz gut rein.
00:25:54
Speaker
Ja, das
00:25:56
Speaker
so mit diesem Gefühl, ich bin jetzt anders bei mir und ich spüre mich anders, habe ich auch das Gefühl, es kann eigentlich gar nicht so richtig schief gehen, solange ich selber mich spüre, solange ich selber nicht mehr von mir abrücke, kann keine Entscheidung falsch sein.
00:26:18
Speaker
Es gibt auch keinen Fehler, weil dann ist es maximal eine Erfahrung, die ich in Zukunft sammeln kann
00:26:23
Speaker
Und das hat so eine Ruhe reingebracht.
00:26:27
Speaker
Ich kann gar nicht sagen, dass ich nicht noch versuche, mich immer weiter fort und weiter zu bilden und immer noch manchmal das Gefühl habe, ich kann da schon echt noch mehr wissen.
00:26:36
Speaker
Und das ist auch vollkommen in Ordnung, mal abgesehen davon.
00:26:39
Speaker
Das ist ja auch eine Superpower, da so interessiert zu sein.
00:26:43
Speaker
Ja, total.
00:26:44
Speaker
Aber ich habe das Gefühl, ich übergehe dann meine eigenen Grenzen nicht mehr so stark.
00:26:50
Speaker
Und ich bin nicht mehr so streng mit mir, wenn ich merke,
00:26:54
Speaker
Ja, also ich bin jetzt in dem Wochenende da und in dem Wochenende da.
00:27:00
Speaker
Oh Gott, wie kann ich das alles sortieren?
00:27:02
Speaker
Und ich denke, alles zu seiner Zeit mit dem Wissen, was ich jetzt weiß, kann ich jetzt anwenden.
00:27:10
Speaker
Und dadurch ist vielleicht auch so eine Grundordnung oder so eine Grundruhe eingekehrt, auch mit dem Wissen,
00:27:17
Speaker
wir können uns niemals genug wissen, selbst wenn wir 250 Jahre alt wären, also das Wissen würde ja nie aufhören, also, ja.
00:27:24
Speaker
Ja, Entwicklung ist nicht, ja.
00:27:28
Speaker
Ja, definitiv und ich darf da, ich habe immer gedacht, gehe ich jetzt zu schnell oder gehe ich zu langsam und mittlerweile denke ich, ich gehe wahrscheinlich genau richtig, wenn ich da auch mein, solange ich bei mir bin und so in meiner Intuition bleibe, ähm,
00:27:47
Speaker
gibt es auch keinen zu schnell und auch keinen zu langsam.
00:27:52
Speaker
Weil dann spüre ich schon, wenn es zu schnell war und dann spüre ich auch, wenn es zu langsam ist.
00:27:58
Speaker
Ja, weil es eigentlich am Ende nur dein Tempo gibt, aber dafür, um das zu spüren, musst du halt mit dir verbunden sein.
00:28:07
Speaker
Das ist im Prinzip genauso, wie wenn die Frauen immer sagen, wie viel muss ich denn jetzt von was essen?
00:28:12
Speaker
Was ist denn jetzt die richtige Menge von Sport, von Essen, von Protein, von was, was ich für mich?
00:28:18
Speaker
Und da draußen, jeder meint, er hat die Formel, die dann für alle passt und am Ende
00:28:26
Speaker
hat aber nur dein System oder du die Antwort darauf.
00:28:30
Speaker
Und das ist ja auch das, was wir in unserer Arbeit machen, dass wir eben euch aus dieser Abhängigkeit von irgendwelchen Vorgaben von außen rausholen und wirklich wieder in den Kontakt zu euch, dass ihr das spüren könnt, weil ihr habt das halt alles in euch, aber das ist halt blockiert.
00:28:46
Speaker
Und
00:28:49
Speaker
Und vielleicht magst du uns mal da so ein bisschen mitnehmen, weil vielleicht, wenn man jetzt zuhört, stellt man sich die Frage, A, wie habt ihr das gemacht?
00:28:58
Speaker
Also was hat dazu geführt, dass Tina jetzt so bei sich ist?
00:29:03
Speaker
Und B, was hat das jetzt natürlich letztendlich auch mit dem Essverhalten zu tun?
00:29:08
Speaker
Deswegen nimm uns doch gerne mal mit, auch in den Prozess, den du bei uns

Coaching-Erfahrung und Transformation

00:29:12
Speaker
erlebt hast.
00:29:12
Speaker
Was glaubst du, was haben wir gemacht, damit du so zurück zu dir gefunden hast?
00:29:21
Speaker
Was waren so die Dinge, die du da jetzt für verantwortlich machen würdest?
00:29:27
Speaker
Das ist ja schon wieder die nächste interessante Frage.
00:29:31
Speaker
Du darfst dir da echt Zeit lassen, reinzuspüren.
00:29:34
Speaker
Wir haben ja einiges gemacht.
00:29:37
Speaker
Ja, also zum einen ist der erste Gedanke, den ich gerade dazu hatte, als du deine Frage formuliert hast, war, was ich immer auch in den Gesprächen mit euch und den Frauen gespürt habe, ist, dass da nie dieser Druck von
00:30:04
Speaker
jetzt müssen wir aber langsamer was verstanden haben da war.
00:30:08
Speaker
Und ich darf sagen, dass ich für euch ja wie gesagt auch ein, zwei andere Coachings gemacht habe.
00:30:15
Speaker
Und dort habe ich das tatsächlich so erlebt, dass man immer in dieser fast schon Erwartungshaltung war.
00:30:23
Speaker
Na, jetzt muss es aber mal verstanden haben.
00:30:28
Speaker
Und das ist was, was ich bei euch als super...
00:30:35
Speaker
angenehm empfunden habe, dass da nicht so ein, komm, wir gehen jetzt da mal rein in ein Thema und jetzt atmen wir uns da mal durch und dann nehmen wir da den Verstand mal mit und danach möchte ich aber auch wirklich, dass du es jetzt mal so umsetzt, sondern ich hatte immer das Gefühl, dass selbst wenn wir uns eine Woche später wiedersehen und ich wäre mit genau dem gleichen Problem nochmal gekommen,
00:31:02
Speaker
dass ihr mich nicht komisch angeguckt hättet oder mir das Gefühl, also jetzt hast du echt, das hast du jetzt immer noch nicht umgesetzt.
00:31:11
Speaker
So, ich glaube, das ist schon mal ein ganz, ganz wichtiger Punkt, so dieses jeder in seinem Tempo und wenn wir das, ich sage jetzt mal angenommen, in einer gewissen Coaching-Zeit nicht schaffen, dann ist das sowas von in Ordnung, genau wie es in Ordnung wäre,
00:31:29
Speaker
wenn man jetzt das eine oder andere vielleicht schneller oder langsamer umsetzt.
00:31:33
Speaker
Also das ist, glaube ich, eine ganz, ganz wichtige Erfahrung, die Sicherheit, die ihr ausstrahlt und gleichzeitig, ich würde es mal sagen, ich glaube, ihr habt es auch selber manchmal so beschrieben, so dieses Raumhalten, dieses Raumhalten in den Coachings ist wichtig.
00:31:55
Speaker
dieses ohne Zeitdruck durch Prozesse zu gehen und
00:32:02
Speaker
Ja, ich habe es ja auch bei den anderen Frauen gut mitbeobachten können, wie so alles da sein durfte.
00:32:10
Speaker
Von tiefer Trauer bis hin zu, oh, jetzt habe ich einen richtig guten Moment.
00:32:14
Speaker
Und auch dem Verständnis sicherlich auch, dass da ganz viel Hormone bei uns Frauen auch eine Rolle spielen, in welcher Phase wir uns befinden.
00:32:24
Speaker
Und auch dort, du hast es vorhin schon mal angerissen, auch dort dieses Verständnis für
00:32:30
Speaker
Heute ist anders wie morgen und übermorgen wird es wieder anders sein.
00:32:34
Speaker
Und manchmal zeigen sich Themen und manchmal auch nicht.
00:32:38
Speaker
Aber ja, das ist das, was mir wie gesagt als erstes so einfiel, dass mir es unheimlich geholfen hat, dass in einem wirklich super sanften,
00:32:55
Speaker
Sanft ist mein Lieblingswort geworden, auch im Umgang mit meinen Patienten.
00:32:59
Speaker
Ich glaube, ich bin auch in meiner Behandlung, liebe ich es, dreimal das Wort sanft zu erwähnen in 20 Minuten.
00:33:09
Speaker
Ich bin weg von Druck, von müssen.
00:33:11
Speaker
Und ich habe auch tatsächlich im Umgang mit meinen Patienten gemerkt, dass das ein ganz anderes Behandlungsfeld aufmacht, wenn man mal weg von Leistung gehen muss.
00:33:22
Speaker
der eigenen Leistung und auch der Leistung, wie gesagt, das ist jetzt auf meine Geschichte und mit meinem beruflichen Umgang bezogen.
00:33:32
Speaker
Ja, genau.
00:33:32
Speaker
Ich weiß tatsächlich, ob du deine Frage beantwortet, ob du sie nochmal präziser stellen musst.
00:33:39
Speaker
Ich glaube, dass es schon klar wird, also die meisten Frauen haben ja auch, wenn sie, weil sie es nicht anders kennen, überlegen, ein Coaching zu machen, vielleicht auch gerade bei uns, diese Angst,
00:33:53
Speaker
beschämt zu werden, das nicht zu schaffen, sich selbst oder dann andere zu enttäuschen.
00:34:01
Speaker
Und man kann ja sagen, eigentlich, wenn man sich das anschaut, alle Frauen bei uns in den Räumen machen sich ja schon selbst genügend Leistungsdruck.
00:34:11
Speaker
Ja, genau.
00:34:13
Speaker
Häufig ist ja genau dieser Leistungsdruck mit Grundursache dafür, dass sie sich ständig in ihren Grenzen übergehen, sich nicht erlauben, sich zu entspannen, mal in die weibliche Energie zu kommen, einfach mal nur zu fühlen und zu spüren.
00:34:29
Speaker
Und da so viel Bedürfnis nach Genuss, nach Sinnlichkeit, nach Entspannung, nach Gefühlsausdruck und Selbstausdruck übergangen wird, dass sie überhaupt dieses Problem entwickeln, auch mit dem emotionalen Essen.
00:34:43
Speaker
Und dann kennt man natürlich nur, ich sage mal, auch so Sachen wie Abnehmcoachings oder Diäten, die ja auch wieder auf Leistung und Leistungsdruck basieren.
00:34:53
Speaker
Und genau dieser Druck, diese Disziplin,
00:34:56
Speaker
Aber dieses sich reinpressen in eine Erwartung, die man selber hat oder die dann auch vielleicht der Coach hat, das ist genau das Gegenteil von dem, was unser Nervensystem braucht, damit Veränderung überhaupt möglich wird.
00:35:11
Speaker
Veränderung...
00:35:13
Speaker
Geht nur, wenn wir uns sicher fühlen, wenn wir in einem Vertrauen sind, wenn wir uns gesehen fühlen und wenn wir auch nur ein bisschen Angst haben, beschämt zu werden.
00:35:27
Speaker
Wie gesagt, das machen die meisten Frauen im Raum ja von sich aus schon genug, sich selbst zu beschämen, dass sie nicht schnell genug gehen, dass sie es nicht schnell genug verändern können.
00:35:37
Speaker
Das heißt, wir sind eigentlich dafür da, euch zu helfen, genau das zu regulieren, weil das am Ende genau die größte Blockade ist.
00:35:44
Speaker
Und ich glaube, das ist auch ein großer Unterschied zu vielen Coaches und Therapeuten, die einfach auch noch den persönlichen Druck von der Coach-Seite mit reinbringen.
00:35:55
Speaker
Denn natürlich ist es schön, wenn man hinterher sagen kann, weiß ich nicht,
00:36:01
Speaker
Klientin XY hat 10 Kilo in 10 Wochen abgenommen und das schafft jede meiner Klienten.
00:36:06
Speaker
So macht der Motto.
00:36:07
Speaker
Dann hat man, da ist ja auch so ein bisschen die Reputation und das eigene vielleicht Bedürfnis des Coaches, durch die Ergebnisse der Klienten den Beweis zu haben, dass er ein guter Coach ist.
00:36:21
Speaker
Ich hoffe, dass man das gut verstehen kann.
00:36:23
Speaker
Und das heißt, es ist, glaube ich, für viele Coaches sehr unbewusst und auch sehr schwer, ihr eigenes Ego da rauszunehmen.
00:36:32
Speaker
Und natürlich wollen wir für jede einzelne Klientin, dass das funktioniert.
00:36:38
Speaker
Klar sind wir alle deshalb da, aber wir wissen halt auch, es wird am ehesten funktionieren, wenn wir diesen Leistungsanspruch rausnehmen.
00:36:49
Speaker
Und
00:36:51
Speaker
dann kann man nämlich erfahren, dass es eben mit Sanftheit geht und dass es eben mit Leichtigkeit geht und dass es eben kein Kampf gegen den Körper ist, sondern in dem Moment, wo wir annehmen, wie unser Körper tickt und mit dem Körper arbeiten, in dem Moment wird es eigentlich leicht.
00:37:09
Speaker
Das, was so schwer ist an dem Prozess ist,
00:37:14
Speaker
dahin zu kommen, das loszulassen, diesen Glauben kämpfen zu müssen für irgendein Ergebnis.
00:37:21
Speaker
Das ist, glaube ich, das, was wir verstehen müssen und was eigentlich auch so
00:37:27
Speaker
so klar ist, wenn man weiß, wie Entwicklung passiert und wie das Nervensystem funktioniert.
00:37:33
Speaker
Sobald wir Angst haben oder uns unsicher fühlen, uns schuldig fühlen oder uns schämen, geht sofort unsere Amygdala an, also unser Stressnetzwerk im Gehirn.
00:37:43
Speaker
Das überschreibt den Verstand.
00:37:45
Speaker
Wir kommen wieder in den Überlebensmodus und
00:37:49
Speaker
Dass man ständig im Überlebensmodus ist, ist ja gerade auch die Grundursache für emotionales Essen oder auch Gewichtsthemen.
00:37:56
Speaker
Das heißt, es braucht diesen sicheren Raum, in dem man mal erleben darf.
00:38:01
Speaker
Hier geht es nicht darum, irgendeine Leistung zu bringen, das dem Coach recht zu machen oder irgendwem anders recht zu machen, sondern wirklich zu lernen, es mit dem Körper zu machen.
00:38:12
Speaker
Ja, absolut.
00:38:15
Speaker
In dieser wertschätzende, würdevolle Raum, wo man eben die Würde auch zu sich selbst wieder zurückgewinnt.
00:38:23
Speaker
Das ist, glaube ich, einfach genau das Setting, was man im Alltag häufig sehr schwer selbst kreiert bekommt.

Entspannung und Flexibilität beim Essen

00:38:30
Speaker
Was aber notwendig ist, damit es sich lösen kann und damit auch Korregulationsräume, so wie wir sie halten, auch funktionieren können.
00:38:39
Speaker
Wenn ich selber als Coach vor dir sitze und habe Druck die ganze Zeit, so jetzt mach aber mal, also du musst jetzt aber mal, dann das ist meistens einfach auch ein Stück weit mangelndes Können oder Wissen vom Coach, der ja genauso auch seine Themen damit hat, aus einer Leistungsgesellschaft zu kommen und über Druck und Disziplin in Bewegung zu kommen.
00:39:02
Speaker
Das rauszunehmen in dem Moment, das braucht ganz viel Selbstmord.
00:39:07
Speaker
Regulation auch von unserer Seite und ganz viel auch sich mit seinen eigenen Themen auseinanderzusetzen.
00:39:16
Speaker
Deswegen schön, dass du das auch so empfunden hast.
00:39:19
Speaker
Ich glaube, das ist auch einer der größten und wichtigsten Punkte am Ende des Tages, dass der Raum und das Setting und die Energie, die da herrscht, einfach für Entwicklung ist und nicht für Leistungsdruck in dem Sinne.
00:39:34
Speaker
Absolut.
00:39:36
Speaker
Ja.
00:39:37
Speaker
Schön.
00:39:41
Speaker
Ja, magst du uns mal so ein bisschen mitnehmen, was hat das jetzt so, alles was du berichtet hast, auch für Auswirkungen auf dein Essverhalten?
00:39:50
Speaker
Wo siehst du da Zusammenhänge?
00:39:53
Speaker
Veränderungen, Verbesserungen?
00:39:59
Speaker
Mir ist bewusst geworden, dass wenn ich jetzt so auf mein Essen schaue, dass es doch viel mehr, also mal mehr und mal weniger bewusst ist,
00:40:15
Speaker
doch viel mehr Raum eingenommen hat an der einen oder anderen Stelle, wie ich es eigentlich vermutet hatte vorher.
00:40:22
Speaker
Also ich habe ja manchmal montags eingekauft, für die ganze Woche mir Pläne gemacht, was esse ich zum Frühstück, was esse ich zum Mittag, was esse ich zum Abend.
00:40:36
Speaker
Und habe sonst vielleicht auch unter dem Deck meinte, vor allem, na, jetzt mache ich ein bisschen Mealprep und jetzt ist das ja alles, das ist ja so, wie man es machen muss.
00:40:45
Speaker
Und ich habe jetzt erst tatsächlich die Woche gedacht, oh, jetzt war ich gar nicht einkaufen.
00:40:51
Speaker
Oh Gott, was esse ich denn morgen auf Arbeit, verdammt nochmal?
00:40:54
Speaker
Ich habe ja um die Ecke dann nur einen Döner und...
00:40:58
Speaker
Ich glaube noch einen Chinesen und wenn ich da jetzt gar nichts mitnehme, was mache ich denn vor lauter Schreck?
00:41:06
Speaker
Und ich finde, das spricht schon mal sehr dafür, dass ich gar nicht mehr tagelang vorher plane, habe ich genug im Kühlschrank, was esse ich wann wie wo, sondern ach ich gucke einfach mal.
00:41:21
Speaker
ob ich mir, keine Ahnung, eine Schnitte mache.
00:41:24
Speaker
Und oh Gott, jetzt ist das nicht glutenfrei.
00:41:26
Speaker
Naja, mein Gott, mir ist bewusst geworden, wenn ich jetzt unbedingt mir den Stress mache, jetzt auch noch schnell eine glutenfreie Backmischung zu holen, dass es mir viel, viel mehr Stress im System macht, wie einfach mal die Glutenschnitte in dem Moment zu essen.
00:41:41
Speaker
Ich kann ja vielleicht mir dann morgen für die, keine Ahnung, das glutenfreie Brot backen für die nächsten Tage.
00:41:50
Speaker
Und das ist so ein bisschen, also der Fokus an sich vom Essen, er ist mal weniger und mal mehr da, aber er ist im Großen und Ganzen so, daran merke ich, er ist so weggerückt.
00:42:03
Speaker
Ich setze meine Prioritäten jetzt an ganz andere Dinge im Leben.
00:42:07
Speaker
Ich habe meinen Fokus nicht mehr auf, ist es jetzt Bio oder ist es nicht Bio?
00:42:14
Speaker
Ja, vielleicht so.
00:42:15
Speaker
Ich weiß nicht, ob man das gut so nachvollziehen kann.
00:42:19
Speaker
Aber für mich kam so zufälliges Essen nie in Frage.
00:42:23
Speaker
Wenn es darum ging, in ein Restaurant zu gehen, habe ich sofort überlegt, gibt es da auch gedünstetes Gemüse?
00:42:30
Speaker
Oder wenn ich gerade in einer Low-Carb-Phase war, oh Gott, kann ich dem Kellner überhaupt sagen, ich möchte da aber unbedingt kein Reis dazu und gibt es da auch gedünstetes oder nur gebratenes?
00:42:43
Speaker
Ja, es war...
00:42:44
Speaker
Und diesen Stressmoment, den habe ich aber vorher gar nicht, also ich habe ihn schon wahrgenommen, aber den habe ich gerne in Kauf genommen, dafür, dass es so ganz kontrolliertes Essen war.
00:42:53
Speaker
Und jetzt denke ich so, ach, wo gehen wir hin essen?
00:42:57
Speaker
Ach, es wäre schon schön, wenn die was Glutenfreies haben.
00:43:00
Speaker
Und wenn nicht, ach na ja, dann ist es jetzt eben so.
00:43:03
Speaker
Und wenn der Bauch danach ein bisschen schmerzt, dann erkenne ich eher, okay, Glutenfrei macht echt Sinn, war jetzt nicht so gut, aber dann mache ich es eben morgen wieder.
00:43:13
Speaker
Und es hat so viel Leichtigkeit, in ganz vielen Momenten so viel Leichtigkeit und gleichzeitig wieder so viel Leben reingebracht, weil ich da einfach diese Kontrolle und diesen Fokus vom Essen wegnehmen konnte.
00:43:32
Speaker
Und das ist am Ende des Tages, gerade wenn man noch so kontrolliert ist und Lebensmittel so stark in Böse einteilt und man das jetzt hört, dann denkt man sich ja vielleicht, naja, aber das ist ja ein unkontrolliertes Essverhalten oder es ist ja kein gesundes Essverhalten.
00:43:49
Speaker
Aber man muss einfach verstehen, das ist eigentlich das gesündere Essverhalten, weil dieser ganze Stress, den wir uns vorher machen,
00:43:59
Speaker
der beruht ja auch auf so einer Grundangst, die Kontrolle zu verlieren.
00:44:05
Speaker
Wenn ich das nicht alles vorplane, dann verliere ich die Kontrolle über mein Essverhalten.
00:44:11
Speaker
Und wenn ich mir dann schon drei Tage vorher Stress mache, was esse ich denn dann da in dem Restaurant?
00:44:16
Speaker
Das war bei mir früher auch so, da habe ich die ganze Karte schon angeguckt, vorher habe ich schon geguckt.
00:44:21
Speaker
Kann ich da überhaupt essen gehen und wenn wir da essen gehen, was esse ich dann da?
00:44:25
Speaker
Und alleine das macht so unfassbar viel Stress im Körper, dass das gesunde Essen, was wir dann in dem Moment vielleicht tatsächlich essen, der
00:44:36
Speaker
Und die positive Wirkung ist schon wieder ausgehebelt, einfach nur durch diesen ständigen, andauernden Stress.
00:44:42
Speaker
Und auch sowas, es gibt ja auch wissenschaftlich gut bewiesen den Placebo-Effekt und auch den Nocebo-Effekt.
00:44:51
Speaker
Also wenn ich jetzt diese Schnitte esse mit Gluten und fest der Überzeugung bin, die wird mich jetzt ganz doll...
00:45:02
Speaker
krank machen so ungefähr, dann wird es zu einer hohen Wahrscheinlichkeit auch passieren, weil einfach so viele Sachen im Körper ausgelöst werden und es geht am Ende des Tages bei Ernährung nicht darum, es perfekt zu machen, sondern einfach einen Körper, einen Stoffwechsel, eine Gesundheit aufzubauen, die eine gewisse Resilienz mitbringt und dann ist auch mal eine Pizza oder mal ein Glutenforscher
00:45:30
Speaker
haltiges Brot oder so nicht das Problem.
00:45:33
Speaker
Dann kann der Körper das sehr gut kompensieren und dafür brauchen wir aber natürlich auch eine gewisse Resilienz.
00:45:41
Speaker
Und wodurch entsteht die?
00:45:44
Speaker
Durch genau das, was du eigentlich alles beschrieben hast, Tina.
00:45:46
Speaker
Also dieses mehr bei sich zu sein, sich auch mal entspannendere Momente zu erlauben, sich selbst auszudrücken, seine Emotionen auszudrücken, wahrzunehmen.
00:45:59
Speaker
Weil da kostet es uns dann halt am Ende des Tages manchmal mehr, perfekt essen zu wollen,
00:46:07
Speaker
als an der einen oder anderen Stelle einfach das zuzulassen, dass es mal nicht perfekt läuft und mehr auch in den Moment zu kommen.
00:46:15
Speaker
Also einfach auch mal im Moment zu sein und im Vertrauen zu sein, auch wenn ich jetzt mal nicht vorgeplant habe, wenn wir früher auf Reisen sind, da habe ich mir meine ganze Kühltasche gepackt.
00:46:25
Speaker
Mittlerweile mache ich das gar nicht mehr, weil ich einfach im Vertrauen bin,
00:46:29
Speaker
dass ich schon eine Lösung finden werde und dass ich unterwegs mich immer noch auch für das, ich sage mal, geringere Übel entscheiden kann.
00:46:38
Speaker
Ob jetzt ich am Bahnhof zum Bäcker gehe und mir dann da, naja, aus Fertigbackmischungen gebackene Sachen kaufe oder ob ich dann am Bahnhof in den Rewe gehe und mir dann halt dort irgendwie
00:46:55
Speaker
geschnittene Karotten hole und einen Apfel hole und vielleicht ein Proteinshake, die es da überall mittlerweile auch zu kaufen geht, das kann ich ja dann in dem Moment auch immer noch entscheiden.
00:47:06
Speaker
Also dadurch kommt Flexibilität und Freiheit rein und es passiert nichts Negatives.
00:47:14
Speaker
Mir ist dabei nichts Negatives passiert und ich habe früher immer geglaubt, da geht alles den Bach runter, wenn ich das locker lasse.
00:47:22
Speaker
Also da kann ich voll und ganz reinhaken, weil ich mich ja jahrelang glutenfrei ernährt habe.
00:47:28
Speaker
Ich habe zumindest auf Kuhmilchprodukte weitestgehend verzichtet.
00:47:34
Speaker
Ich habe versucht, alle Ernährungsstile miteinander zu kombinieren.
00:47:40
Speaker
Und aus eigener Erfahrung, das habe ich jahrelang, ich habe wirklich jahrelang kein Gluten zu mir genommen und meine Schilddrüsenwerte sind nicht anders geworden.
00:47:51
Speaker
Meine Vitalität ist nicht großartig anders geworden.
00:47:58
Speaker
Und es gibt, was auch so ein bisschen mein Learning war, ja auch gerade in der Lebensmittelindustrie oder im Allgäufer, es gibt so viele...
00:48:08
Speaker
Also gerade, weil ich das ja schon so viele Jahre auch Diäten gemacht habe, es gibt ja auch immer wieder eine Neuentwicklung, immer wieder, keine Ahnung, jetzt nach dem Blutzuckerspiegel essen.
00:48:22
Speaker
Also ich will damit sagen, es gibt so viele Empfehlungen, so viele Richtungen und man findet sich in diesem ganzen Dschungel ja letztendlich gar nicht mehr gut zurecht.
00:48:32
Speaker
Ich habe nur für mich festgestellt, dass sie alle, egal was ich gemacht habe,
00:48:37
Speaker
mich zunächst erstmal in mehr Stress versetzt haben, egal auf was ich verzichtet habe, egal was ich mir vorgekocht habe und jetzt so mit diesem Gefühl von, ich weiß, dass es mir einfach gut tut, weil mein Körper es mir signalisiert, dass ich vielleicht früh, keine Ahnung,
00:48:56
Speaker
Eiweißreich starte, ich nenne jetzt einfach mal ein Beispiel, dann ist das nicht, dass ich das auf Krampf mache, sondern einfach, weil ich über den Zeitraum gemerkt habe, ich glaube, das passt für mich gerade ganz gut.
00:49:08
Speaker
Und wenn ich in einem Jahr lese, ach, wisst ihr was, das war alles total blöd.
00:49:14
Speaker
Eiweißreich, früh zu essen und abends die Kohlenhydrate, nee, das werfen wir jetzt alles wieder über den Haufen, dann habe ich nicht
00:49:25
Speaker
Ich hoffe es zumindest nicht den Drang, dann wieder einen neuen Ernährungsstil zu suchen und auszuprobieren, sondern ich habe für mich herausgefunden, mein Körper reagiert genau so.
00:49:38
Speaker
in dem Moment, wie er es gerade für richtig hält.
00:49:42
Speaker
Und vielleicht ist es so, wie ich mich gerade ernähre, mal mehr vielleicht von außen betrachtet, mal mehr und mal weniger gut oder gesund, in fünf Jahren auch nicht mehr stimmig.
00:49:53
Speaker
Und dann darf ich das vielleicht wieder so anpassen, wie es für mich gerade hinhaut.
00:49:58
Speaker
Ich würde damit sagen, auch ein Ernährungsstil darf sich immer wieder verändern, aber er darf sich anpassen und vielleicht keinem Trend folgen.
00:50:06
Speaker
Aber man darf vielleicht
00:50:08
Speaker
ja, zuhören und denken, okay, das wäre für mich ganz stimmig, weil A, schmeckt es mir und B, es ist für mich vielleicht in meinem Körpergrad passend.
00:50:17
Speaker
Vielleicht so.
00:50:18
Speaker
Ja.
00:50:19
Speaker
Ja, das, was du beschreibst, ist im Prinzip intuitives Essverhalten.
00:50:24
Speaker
Denn dein Lebenskontext verändert sich ja genauso.
00:50:27
Speaker
Du hast mal Phasen, wo es mehr Stress gibt, dann hast du Phasen, wo es weniger Stress gibt.
00:50:32
Speaker
Dann verändert sich vielleicht was beruflich oder beziehungstechnisch.
00:50:36
Speaker
Und all das hat ja Einfluss auf unseren Körper, auf unser Hormonsystem und auch, wie wir Nahrung verwerten.
00:50:43
Speaker
Und deswegen ist ja auch der Punkt, das beste Beispiel ist zum Beispiel vegan.
00:50:49
Speaker
Vielen tut es am Anfang gut, weil sie dadurch noch auf zusätzlich auch andere Sachen verzichten, die vielleicht den Körper belasten.
00:50:57
Speaker
Aber wir sehen halt mittlerweile auch, dass es viele Menschen, die das über viele Jahre machen, dann irgendwann nicht mehr gut damit geht.
00:51:06
Speaker
Und dann muss man vielleicht sich die Erlaubnis geben, dass
00:51:11
Speaker
man eher auf den Körper hört, statt auf irgendeine Philosophie, die von außen kommt.
00:51:16
Speaker
Sondern da wirklich einfach zu schauen, was tut mir gut und seinen Körper zu beobachten.
00:51:22
Speaker
Und dafür braucht es natürlich aber den Kontakt zum Körper.
00:51:25
Speaker
Und gerade Frauen, die viel so Gedanken kreisen rund ums Essen, was esse ich jetzt, wie viel esse ich jetzt, was ist das Richtige, welche Lebensmittel, was darf ich, was darf ich nicht, das zeigt ja auch, wie sehr sich
00:51:38
Speaker
das in den Kopf verschoben hat.
00:51:39
Speaker
Also da ist ja nicht dieser gefühlte Kontakt zum Körper, sondern da ist dieses ständige Reflektieren, Analysieren und mit Regeln abgleichen, die wir gelernt haben.
00:51:51
Speaker
Und das hattest du ja auch.
00:51:52
Speaker
Da würdest du sagen, dass das jetzt nicht mehr so ist.
00:51:58
Speaker
Du meinst, das mit den Regeln abgleichen, was du gerade so beschrieben hast?
00:52:02
Speaker
Genau, weil durch die vielen Diäten, die du so gemacht hast, warst du ja auch voll mit irgendwelchen Philosophien und Meinungen und Ideen, wie gesunde Ernährung auszusehen

Intuitives Essen und Kontrollmechanismen

00:52:12
Speaker
hat.
00:52:12
Speaker
Du hast gesagt, viele Jahre hast du dich glutenfrei ernährt und hast dir da den Kopf zerbrochen, Tage und Wochen vorher schon, was du wie isst.
00:52:20
Speaker
Und heute ist das viel intuitiver und nicht mehr so auf den Kopf und dann auf die Analyse fokussiert, oder?
00:52:28
Speaker
Ja, ja, ist es.
00:52:30
Speaker
Also Gott sei Dank ist es so.
00:52:31
Speaker
Und das darf ich jetzt erkennen, so ein bisschen rückblicken.
00:52:35
Speaker
Das ist ja alles so ein Prozess und das geht auf und das geht wieder ab.
00:52:39
Speaker
Und ich spürte oder spüre sie immer noch doll, diesen Kontrollanteil, der in mir so ein bisschen, ja, mich so ein bisschen lenken will.
00:52:52
Speaker
Und gleichzeitig bin ich aber auch mit meinem Kontrollanteil ganz sanft geworden, weil ich denke, ja,
00:52:58
Speaker
Die Kontrolle wollte halt einfach meine Sicherheit und wollte, dass es mir gut geht.
00:53:04
Speaker
Also ich kann mit vielleicht, hätte ich vor einem halben Jahr gesagt, ach, diese blöde Kontrolle, die ist da und wie kann ich denn die gleich nochmal wieder?
00:53:13
Speaker
Und das ist auch was, was ich im Coaching mit euch so, das meinte ich auch mit dieser Sanftheit, die da entstanden ist.
00:53:20
Speaker
Also auch zu vermeintlich doofen Anteilen in mir.
00:53:23
Speaker
habe ich gelernt, Gott sei Dank ist die Kontrolle da.
00:53:28
Speaker
Auch die versucht, mich doch nur zu beschützen.
00:53:30
Speaker
Und die versucht, da für mich einfach was Tolles noch rauszuholen.
00:53:35
Speaker
Das ist eine tolle Veränderung, die ich so rückblickend sehen kann, dass ich selbst Anteile in mir, die ich vor einem halben Jahr als negativ beschrieben hätte, als so was, Gott sei Dank sind sie da.
00:53:50
Speaker
Momente habe ich mit denen jetzt.
00:53:52
Speaker
Denen kann ich auch gut
00:53:54
Speaker
in Kontakt treten, muss ich sagen.
00:53:58
Speaker
Ja, das ist ja das Schöne, dass wir auf der einen Seite ein Stück weit einen Abstand zu diesen Anteilen gewinnen, in dem Sinne, dass sie uns nicht mehr, dass sie nicht mehr die reine Intensität
00:54:12
Speaker
Identität abbilden, so nach dem Motto, ich bin halt so und das vereinnahmt mich so und ich verhalte mich einfach so, sondern wir gewinnen so einen gewissen Abstand dazu, dann auch frei entscheiden zu dürfen, möchte ich die Kontrolle gerade ausleben oder möchte ich sie eben nicht ausleben, weil das ist ja ein Potenzial in uns, da geht es ja nur darum, das regulieren zu lernen, also dass das nicht einfach uns überschwemmt und sozusagen ein Selbstläufer ist, sondern dass wir das
00:54:38
Speaker
einen liebevollen Abstand dazu bekommen und sagen können, okay, die hat ihre Daseinsberechtigung, aber sie muss halt nicht jeden Tag meine Gedanken kontrollieren.
00:54:47
Speaker
Das ist vielleicht ganz gut beschrieben, dass es nicht darum geht, das von sich selbst auszuwählen,
00:54:56
Speaker
sondern eher mehr zu schauen, was gibt es denn da in mir noch und wie kann ich diese Potenziale für mich nutzen.
00:55:04
Speaker
Das ist ja auch Teil deiner Geschichte und an vielen Stellen ist ja auch, ich sage mal, Kontrolle oder Leistung durchaus sinnvoll.
00:55:12
Speaker
Wir haben ja diese Potenziale auch aus einem Grund und dürfen die lernen zu nutzen, aber eher wie so eine Superkraft, die uns nicht kontrolliert, sondern die wir einsetzen bewusst.
00:55:24
Speaker
Ja.
00:55:24
Speaker
Ja, schön.
00:55:27
Speaker
Magst du uns vielleicht nochmal so ein bisschen mitnehmen, was waren denn so deine Bedenken oder deine Ängste, bevor du ins Coaching gestartet hast und haben die sich bestätigt oder haben die sich widerlegt?
00:55:44
Speaker
Also wie ja bereits erwähnt, hatte ich, bevor ich in das Coaching mit euch gegangen bin, ja schon zwei, drei Coachings hinter mir.
00:55:53
Speaker
Und mit dieser Erfahrung habe ich natürlich genau überlegt, geht das jetzt wieder in den Moment von, lohnt sich das?
00:56:10
Speaker
Mache ich ähnliche Erfahrungen oder ist das ganz anders aufgebaut?
00:56:13
Speaker
Aber ich darf sagen, dass schon eure Herangehensweise eine ganz andere war und ich ja auch im Vorgespräch
00:56:23
Speaker
mit deinem Mann, ja schon gespürt habe, dass eine ganz andere Richtung aufgegriffen wird.

Ganzheitliches Coaching und persönliche Entwicklung

00:56:32
Speaker
Und dass es ganz fernab ist, genau eben von dieser Kontrolle, die wir gerade angesprochen haben.
00:56:39
Speaker
Und ja, ich habe da so ein Stück weit vertraut auf meine Intuition.
00:56:45
Speaker
Und Jan machte mir sehr schnell auch, also bestätigte mir relativ zeitnah,
00:56:53
Speaker
in unserem Gespräch, dass der Fokus nicht alleine nur auf dem Essen liegt, sondern dass es einfach ein globales Thema ist.
00:57:03
Speaker
Und ich dachte, ja genau, das spüre ich eben auch.
00:57:06
Speaker
Es geht weder um eine neue Diät, es geht weder um eine neue Das-must-du-ein.
00:57:12
Speaker
Es geht weder um eine neue... Auch er konnte mir schon doll beweisen, dass es in eurem Coaching...
00:57:21
Speaker
nicht um irgendwas müssen geht.
00:57:23
Speaker
Und das hat für mich so diese, ja, ich nenne es mal Initialzündung gegeben, dass ich sage, okay, ich glaube, das ist der richtige Weg.
00:57:36
Speaker
Und ich darf auch sagen, dass ich ein Coaching gesucht habe,
00:57:42
Speaker
was sowohl die körperliche als auch die mentale Ebene mitnimmt.
00:57:47
Speaker
Ich habe so ein bisschen auf der Suche nach, okay, was mache ich, um das Essverhalten und all die Themen, die dahinterstehen, besser zu verstehen.
00:58:01
Speaker
Wie kann ich mich denn und das Verhalten besser verstehen?
00:58:05
Speaker
Und
00:58:06
Speaker
Ich habe es ja vorhin schon mal gesagt, die Instagram-Welt ist so voller Angebote und man wird ja förmlich überschwemmt mit, oh Gott, dort könnte man sich noch entmelden und das könnte man noch machen.
00:58:18
Speaker
Aber was auch rückblickend bei euch so super gefallen hat und ich weiß, ich habe dir das schon ganz oft gesagt, weil das so positiv raussticht, ist, dass zum einen die körperliche Ebene super mitgenommen wird, indem man wirklich schaut, wie ist denn
00:58:36
Speaker
Jetzt spricht so ein bisschen der Heilpraktiker aus mir.
00:58:40
Speaker
Wie sind denn die Nährstoffe aufgebaut?
00:58:43
Speaker
Was sagt denn ganz klassisch das Labor?
00:58:47
Speaker
Bist du gut mit Nährstoffen versorgt?
00:58:49
Speaker
Sind denn die Ressourcen im Körper überhaupt bereit dazu, dass wir vielleicht eine Etage tiefer gehen und uns auch mal emotionale Themen anschauen?
00:59:00
Speaker
sodass diese gesamte körperliche Ebene auch betrachtet wird.
00:59:04
Speaker
In meinem Fall war es eben super wichtig, da auch die Schilddrüse mitzunehmen.
00:59:09
Speaker
Und auch zu gucken, jetzt mal ganz nur von oben drauf, okay, wie ist der Körper zurecht?
00:59:16
Speaker
Und dann zu gucken, okay, und wenn man den Körper vielleicht so ein bisschen...
00:59:21
Speaker
aufgebaut hat, wenn man ihn verstanden hat, so ganz rein in seine Anatomie, wie funktioniert, was mit wem, welche Hormone, gerade bei uns Frauen spielen eine wichtige Rolle, warum fühlen wir uns in der Phase anders, wie vielleicht in der Phase.
00:59:39
Speaker
Ich finde, das bringt schon mal ganz viel Klarheit und ganz viel Verständnis und es hat bei mir schon viel, okay,
00:59:48
Speaker
Ja, der Körper funktioniert halt so, wie er funktioniert.
00:59:51
Speaker
Da muss ich gar nicht eingreifen.
00:59:53
Speaker
Es ist einfach, das bin ich als Frau, so funktioniere ich nun mal.
00:59:57
Speaker
Gott sei Dank.
00:59:59
Speaker
Und das zum einen.
01:00:01
Speaker
Und dann eben, wie gesagt, auch die mentale Ebene, das, was da für Themen da sind.
01:00:08
Speaker
Wie sind unsere Muster?
01:00:09
Speaker
Warum verhalten wir uns in solchen Momenten so und so?
01:00:14
Speaker
Warum haben wir die Kontrolle?
01:00:15
Speaker
Wofür ist sie da?
01:00:16
Speaker
Vielleicht jetzt in meinem Fall, ne?
01:00:18
Speaker
war die Kontrolle eben ein Riesenthema.
01:00:24
Speaker
Ja, genau.
01:00:25
Speaker
Und ich finde, zumindest ist es mir so gegangen, habe ich bei Instagram, zumindest wenn ich mich mit einigen Coachings und dem Angebot auseinandergesetzt habe, entweder was gefunden, was so rein in die Nährstoffnummer reinging oder gerade in Bezug jetzt auf meinen Angebot,
01:00:46
Speaker
sage ich mal, auf meinen Beruf war es natürlich für mich interessant, lasse ich mich jetzt, keine Ahnung, ausbilden in Richtung Nährstoffcoaching oder widme ich vielleicht mich dieser ganzen traumasensiblen Welt eben mal und guck mal, dass ich jetzt, wie gesagt, ich kann nur für meinen Fall sprechen, jetzt vielleicht meine Patienten traumasensibel begleite und ich dachte so,
01:01:09
Speaker
Nee, das ist auch wieder nach A und B gedacht.
01:01:14
Speaker
Der Körper ist doch beides.
01:01:16
Speaker
Er braucht vielleicht einen Nährstoff und gleichzeitig braucht er aber auch eine traumasensible Begleitung.
01:01:21
Speaker
Und wir dürfen nicht nur eines, wir dürfen den Körper nicht so auseinandernehmen zwischen dem und dem, sondern es ist alles, es agiert alles miteinander, so wie die Zellen miteinander funktionieren.
01:01:37
Speaker
so ist unser Körper aufgebaut in all seiner Funktion und ich kann das einfach in meinem Patientenalltag so bestätigen, dass es oftmals eine Einbahnstraße ist, sich nur den Körper anzugucken oder vielleicht auch nur, keine Ahnung, das eventuelle Trauma, was in dem Menschen oder in dem Patienten gerade steckt, sondern es ist ein Zusammenspiel aus beiden und euer Coaching hat das
01:02:05
Speaker
für meine Begriffe beide Seiten so gut abgeholt und miteinander kombiniert.
01:02:10
Speaker
Und ich glaube, das ist es, was es braucht, damit es so ganzheitlich betrachtet werden kann.
01:02:16
Speaker
Und auch ganzheitlich ansetzt einfach.
01:02:20
Speaker
Ja, absolut.
01:02:28
Speaker
Und so?
01:02:30
Speaker
Das ist das, was Jan mir versucht hat, glaube ich, vor einem guten halben Jahr damals so zu beschreiben.
01:02:37
Speaker
Und ich dachte, oh ja, genau das braucht es aus eigener Erfahrung und das ist auch das, was sich bestätigt hat.
01:02:45
Speaker
Ja, in der Amem-Coaching.
01:02:48
Speaker
Ja, sicher.
01:02:50
Speaker
so doll, dass du ja auch überlegst, die Ausbildung bei uns zu machen.
01:02:54
Speaker
Absolut.
01:02:58
Speaker
Weil wir genau dieses Feedback immer wieder bekommen, dass es so wenige Angebote gibt, die das so miteinander vereinen, haben ja Lena und ich entschieden, letztes Jahr dann auch eine Ausbildung zu gründen.
01:03:09
Speaker
Und das finde ich auch so schön, weil jetzt auch in der ersten Ausbildungsrunde gut die Hälfte der Teilnehmerinnen sind ehemalige Coaching-Teilnehmerinnen.
01:03:17
Speaker
Also wenn
01:03:18
Speaker
Das Coaching irgendwie das nicht geleistet hätte, was es versprochen hat, dann wären die ja auch nicht in die Ausbildung.
01:03:26
Speaker
Also da ist so dieses Verständnis, was Räume hergeben müssen, um wirklich ganzheitlich anzusetzen, Körper zu.
01:03:35
Speaker
Psyche, Nervensystem, alles mitzunehmen, damit sich der gesamte Mensch in die Richtung bewegen kann, in die er möchte und nicht nur der Kopf und der Verstand.
01:03:49
Speaker
Ja, ist sehr, sehr schön.
01:03:51
Speaker
Vielleicht machst du uns so als letzte Frage von meiner Seite, weil ich kann mir vorstellen, wenn man so zuhört, dass, jetzt hast du schon so ein bisschen beschrieben auf jeden Fall, was wir so machen, aber vielleicht hast du noch,
01:04:12
Speaker
ein Magic-Moment, den du teilen willst oder irgendwas, was ganz besonders für dich war in diesem Prozess, wo du einfach gemerkt hast, ja, das ist so der Insight, den man irgendwie wissen muss, wenn man hier zuhört und vielleicht auch selbst noch überlegt, sich da unterstützen zu lassen von uns.
01:04:33
Speaker
Hm.
01:04:34
Speaker
Ähm.
01:04:38
Speaker
Jetzt, wo du das so fragst, würde ich sagen, es gab ganz viele solche Momente, dass ich aus dem Coaching sehr beschwingt rausgehen durfte und so gemerkt habe, das ist für mich so vielleicht auch positiv gemeint, so ein innerer Antreiber zu sein.
01:04:57
Speaker
Deswegen müsste ich echt doll in mir kramen, um zu überlegen, gab es da so ein richtig, so rückblickend würde ich sagen, es gab ganz viele so kleine Momente, wo ich dachte, das war einfach so beflügelnd und erdend gleichzeitig.
01:05:15
Speaker
Aber ich hatte mit Lena eine Session zusammengearbeitet.

Authentische Selbstausdruck und Selbstentdeckung

01:05:21
Speaker
Die ist tatsächlich noch gar nicht so lang her und ich darf sagen in unserem gemeinsamen Prozess, dass man, je sicherer man mit sich wird und man merkt, es geht immer mehr darum,
01:05:36
Speaker
den eigentlichen Kern in sich zu finden und immer mehr weg, ich würde sagen, ich bin so weggerückt von der Außenwelt, weggerückt im Sinne von nicht, dass ich irgendwie egoistisch sein möchte oder bin, aber ich feiere es, ich kann es so feiern und so genießen, dass ganz viel Fokus vom Außen so auf mich kommt,
01:05:59
Speaker
gerichtet ist.
01:06:00
Speaker
Wie als hätte ich einmal den Scheinwerfer so rumgedreht, von dem Außen so, boah, auf mich einmal gelenkt.
01:06:06
Speaker
Und jetzt ist der Scheinwerfer, leuchtet so mich von oben bis unten ab.
01:06:11
Speaker
Und erst war das so ein, hu, damit muss ich jetzt umgehen.
01:06:14
Speaker
Ich bin so im Rampenlicht.
01:06:16
Speaker
Kann ich das überhaupt?
01:06:17
Speaker
Will ich das?
01:06:20
Speaker
Mit all den Momenten, die da eben so dazugehören.
01:06:23
Speaker
Und ich merke, dass es einfach...
01:06:27
Speaker
ja auch noch ein Prozess ist und das auch sein darf.
01:06:32
Speaker
Und wie gesagt, als ich einmal, wie gesagt, jetzt vor kurzem mit Lena die Session hatte, habe ich danach gemerkt, wie wenig, ich würde es jetzt mal so beschreiben, ich kann es nur mit meinen eigenen Worten versuchen zu erklären,
01:06:52
Speaker
wie wenig Raum ich mir vorher erlaubt habe einzunehmen.
01:06:56
Speaker
Das war wie ein Moment von, ich habe das Gefühl gehabt, ich bin eigentlich nur so immer so ganz zart, so ein bisschen da.
01:07:04
Speaker
Ich darf so meine Stimme mal kurz erheben, aber dann bin ich wieder im Hintergrund.
01:07:10
Speaker
Und ich hatte so das Gefühl danach, ich darf so...
01:07:13
Speaker
Also die Erde, die gehört ja auch mir wohl.
01:07:16
Speaker
Und ich darf ja jetzt aber auch wirklich mal meine Stimme auch mal lauter erheben.
01:07:23
Speaker
Also bewusst erheben.
01:07:25
Speaker
Oh Gott, das ist ja wirklich Luft, die ich auch atme.
01:07:28
Speaker
Also mir war gar nicht vorher bewusst, dass ich nicht atme.
01:07:30
Speaker
Und ich habe auch vorher sicherlich, ich habe mich auch geschrien und habe auch, ich dachte immer, ich habe doch schon Raum eingenommen.
01:07:36
Speaker
Aber
01:07:37
Speaker
Das war ein, weil du eben nach diesem Magic Moment fragtest, das war das für mich so, dass ich so, wow, ich habe doch vorher eigentlich nicht wirklich Raum eingenommen.
01:07:49
Speaker
Ich habe mich doch echt immer gut zurückgehalten, ja nicht auffallen, ja nicht zu viel und ja nicht zu wenig.
01:07:59
Speaker
Wie kann ich denn jetzt angepasst genug sein?
01:08:01
Speaker
Und das Verrückte war, ich fühlte mich gar nicht so sehr angepasst.
01:08:06
Speaker
Aber mir ist es im Nachhinein bewusst geworden, doch, ich war extrem angepasst.
01:08:11
Speaker
Ich war es echt.
01:08:12
Speaker
Und das bin ich sicherlich heute immer noch.
01:08:15
Speaker
Aber ich habe das Gefühl gehabt, ich atme ganz anders durch.
01:08:20
Speaker
Es klingt jetzt vielleicht kurios, aber ich bin bei uns die Kellertreppe runtergegangen und auf einmal bin ich rechts gegen den Türrahmen gestoßen und links habe ich noch ein Stück von der Ecke mitgenommen und ich dachte so,
01:08:33
Speaker
Okay, alles krass.
01:08:34
Speaker
Alles klar.
01:08:35
Speaker
Ich nehme wirklich Raum ein.
01:08:39
Speaker
Das war ganz verrückt und irgendwie...
01:08:44
Speaker
Jetzt rückblickend einer meiner Magic Moments.
01:08:49
Speaker
Ja, du beschreibst das schön, was häufig gar nicht so bewusst ist.
01:08:57
Speaker
Wir sind zwar irgendwie da und wir nehmen vielleicht auch Raum ein, aber halt eben nicht mit unserem
01:09:05
Speaker
echten, authentischen Selbst, sondern eher mit dieser Maske und mit diesem, den hat es letztens als falsches Selbst beschrieben.
01:09:14
Speaker
Und zu spüren, wir sind wirklich da und wir können als das, was wir hinter der Maske sind, Raum einnehmen,
01:09:23
Speaker
Es ist mit ein, ich sag mal, Durchbruchsmoment und das baut sich natürlich auch noch weiter auf und aus und läuft auch in, ich sag mal, Wellen und Entwicklungsstufen ab.
01:09:38
Speaker
Wir legen da von uns selbst immer mehr frei.
01:09:41
Speaker
Aber der Punkt ist, dass das halt der Weg ist.
01:09:45
Speaker
Man muss den Zusammenhang da einfach auch einmal greifen.
01:09:50
Speaker
Das ist halt der Weg,
01:09:52
Speaker
sich von emotionalem Essen zu lösen zum Beispiel, weil das emotionale Essen am Ende ja nur dazu dient, das echte authentische Selbst zu unterdrücken, weil wir gelernt haben, dass das nicht da sein darf und wenn wir aber uns sicher damit fühlen, dass es da sein darf, dann braucht es ja gar nichts mehr, um das zu unterdrücken und zu bewältigen und
01:10:18
Speaker
Das ist halt das Spannende, weil wenn man dich jetzt so reden hört, wir haben kaum über das Essverhalten geredet, am Anfang so ein bisschen.
01:10:25
Speaker
Kaum über so Sachen wie Gewicht oder so.
01:10:29
Speaker
Und das ist ja erstmal, wenn man zuhört, auch als noch Betroffene, die voll in diesem Muster drinsteckt, das, was so am meisten interessiert.
01:10:38
Speaker
Hat die dann auch sich von ihrem Essverhalten lösen können?
01:10:40
Speaker
Hat die dann auch das Ziel erreicht?
01:10:42
Speaker
Und das Spannende ist, wenn wir nach dem Coaching mit Frauen über ihre Reise sprechen, erzählen die häufig fast gar nichts mehr über ihr Essverhalten.
01:10:52
Speaker
Und wenn ich sie dann frage, wie war es denn am Anfang, ist das so, da ist erstmal immer so ein Moment Stille, weil
01:11:02
Speaker
auf einmal fängt man plötzlich an, wieder übers Essen nachzudenken.
01:11:06
Speaker
Und das ist halt das Spannende.
01:11:10
Speaker
Je mehr ich das integriert habe, desto weniger muss ich darüber reden.
01:11:15
Speaker
Und das ist ja eigentlich das Ziel von jeder Frau, die zu uns kommt, dass es einfach keine Rolle mehr spielt.
01:11:22
Speaker
Und das ist auch so schön, jetzt gerade bei dir zu hören, dass es um ganz, ganz andere Dinge geht.
01:11:28
Speaker
Und dass es tatsächlich irgendwie gerade alles gar nicht mehr so eine Rolle spielt.
01:11:34
Speaker
Du hast nichts gesprochen von Ernährungsplänen, die wir dir gegeben haben oder irgendwie, sondern es sind alles Dinge, die du berichtest, die auf einer ganz
01:11:44
Speaker
viel tieferen Ebene liegen und nicht mehr auf dieser Symptomebene.
01:11:47
Speaker
Und das möchte ich vielleicht auch jeder, die zuhört, hier mitgeben.
01:11:53
Speaker
Das ist das Paradoxe.
01:11:54
Speaker
Wir hören uns dann häufig Sachen an, wo es über das Essverhalten geht und wo es über das Gewicht geht und über die richtige Ernährung geht.
01:12:02
Speaker
Wir haben aber tief in uns den Wunsch, eigentlich frei davon zu sein.
01:12:06
Speaker
Und ich finde, man hört heute sehr schön bei dir, Tina, worum es eigentlich gehen darf.
01:12:13
Speaker
damit wir wirklich frei von dieser Symptomatik werden am Ende des Tages, von diesen Belastungen mit dem Essverhalten, dass wir...
01:12:24
Speaker
nicht mehr die ganze Zeit darüber reden müssen, sondern dass wir erkennen, dass was darunter lag, eigentlich mehr Raum bekommen darf.
01:12:35
Speaker
Und Raum einnehmen darf mit Scheinwerferlicht, so wie du es gerade beschrieben hast.
01:12:42
Speaker
Ja, total.
01:12:45
Speaker
Und mir ist dazu auch eingefallen, dass ich...
01:12:49
Speaker
im Laufe der letzten Monate, mir ist es vorher auch schon bewusst geworden, aber jetzt finde ich noch mehr, weil es ja einfach auch mein Thema ist, dass ich aber im Umfeld auch spüre, wie unheimlich vielen Frauen es so geht.

Weitverbreitete Essprobleme und persönliche Erkenntnisse

01:13:05
Speaker
Manchmal mehr offensichtlich, vielleicht, ich sage jetzt mal, nicht so hardcore wie bei mir, mit krassen Essattacken oder ähnlichen, aber es ist manchmal viel subtiler, viel
01:13:17
Speaker
nur eine kleine Diät mal hier, aber ich finde, das Essen wird sehr, sehr, sehr oft benutzt, um was zu kompensieren.
01:13:26
Speaker
Manchmal super offensichtlich und manchmal weniger offensichtlich.
01:13:30
Speaker
Und ich habe, ich würde nicht sagen, ich bin erschrocken darüber, aber ich sehe es, ich sage mal, unter Arbeitskollegen, ich sehe es im Freundeskreis, wie oft das Essen auch herhält.
01:13:43
Speaker
Manchmal bewusst und wie gesagt, manchmal weniger bewusst,
01:13:47
Speaker
Bei Frauen wie bei Männern, bei Alt und Jung, also da gibt es gar nicht so dieses typische Bild von.
01:13:57
Speaker
Und auch gar nicht festzumachen an einem Körper, der vielleicht offensichtlich schulmedizinisch gesehen zumindest übergewichtig ist oder nicht.
01:14:10
Speaker
Also man kann es gar nicht festmachen an so einem typischen Bild von.
01:14:14
Speaker
Und das finde ich super spannend.
01:14:17
Speaker
Und deswegen finde ich eure Arbeit auch so wertvoll, weil ich finde, sie ist viel mehr als ihr begleitet Frauen in dem Thema Essverhalten, sondern auch das ist ja wieder ein Riesenfeld von.
01:14:34
Speaker
Und so riesig und so weit verbreitet.
01:14:39
Speaker
Und jeder darf ja entscheiden, was
01:14:42
Speaker
okay, lasse ich mir da helfen, lasse ich mir da nicht helfen.
01:14:45
Speaker
Ich bin davon überzeugt, dass wir alle eine innere Stimme haben, die mal mehr und mal weniger Ja oder Nein zu etwas sagt.
01:14:55
Speaker
Und wenn wir Nein sagen, dann ist es, glaube ich, auch so ein,
01:14:59
Speaker
so das Unterbewusstsein, was sagt, oh Gott, echt?
01:15:02
Speaker
Die Themen, soll ich die mir wirklich anschauen?
01:15:04
Speaker
Wir haben ja da auch so einen Selbstschutz in uns, der da so, und tatsächlich war dann natürlich auch in mir so, echt jetzt will ich mir das alles anschauen?
01:15:14
Speaker
Aber ich kann da nur noch mal sagen, es geht ja nicht darum, so heute mache ich die Türe mal auf und jetzt haben wir das Thema und das Thema und das Thema und jetzt werden wir das alles lösen, sondern es ist ja vielmehr, wie gesagt, schon so oft gesagt heute, ein Prozess, der Stück für Stück mal lauter und mal leiser ist.
01:15:37
Speaker
Und ich hatte ganz viele Momente, wo ich mich,
01:15:40
Speaker
vielleicht vermeintlich gar nicht in so einer Entwicklung befunden habe.
01:15:44
Speaker
Sie oftmals passieren so große Schritte ganz leise, vielleicht in einem Alltagsmoment, wo ich merke, okay, krass, ich habe ganz anders reagiert.
01:15:56
Speaker
wie ich vielleicht letzte Woche reagiert hätte.
01:15:59
Speaker
Und das ist so super spannend.
01:16:01
Speaker
Es sind gar nicht so diese lauten, oh Gott, jetzt muss ich mal laut atmen und dann muss ich das mal reinfühlen.
01:16:07
Speaker
Sondern es ist vielleicht in dem Moment erstmal ganz emotional und präsent, aber es braucht ganz viel Integration und ganz, ja, einfach ganz viel uns selbst, sage ich mal.
01:16:20
Speaker
Und unsere eigene Stimme, die schon genau weiß, was richtig und was falsch ist.
01:16:25
Speaker
Zu der wir halt aber häufig erstmal wieder einen Zugang finden müssten.
01:16:33
Speaker
Deswegen ist es sehr schön zu hören, dass du den so gefunden hast und da noch auf deinem Weg bist.
01:16:40
Speaker
So wie wir alle.
01:16:42
Speaker
Aber eben, dass ich da einfach schon die Tür so geöffnet habe, dass du heute bewusst da durchgehen kannst und sie nicht erst noch suchen musst und erst noch herausfinden musst, wie mache ich die auf.
01:16:54
Speaker
Denn du hast sie jetzt gefunden, du weißt, wie du sie aufmachst, du weißt, wie du den Raum dahinter betrittst und du weißt, wie du mit dem, was dahinter lebt, umgehen kannst.
01:17:06
Speaker
wie du es umarmen kannst, wie du sanft damit werden kannst und wie du es Stück für Stück transformieren kannst durch Sanftheit und nicht durch Kampf und Druck und irgendwelche hohen Leistungserwartungen.
01:17:19
Speaker
Deswegen ist es sehr schön, dass du uns da heute so einen Einblick gewährt hast.
01:17:23
Speaker
Ich danke dir, liebe Tina, für deine Zeit und deine Worte.
01:17:27
Speaker
Ja, ich danke auch sehr für die Möglichkeit und für die Erfahrung, die ich hier machen durfte mit dir.
01:17:34
Speaker
Und Herzen gerne.
01:17:35
Speaker
Danke für dein Vertrauen.
01:17:38
Speaker
Schön, dann vielen Dank auch an dich, wenn du hier dabei warst bis zum Ende und zugehört hast.
01:17:43
Speaker
Wenn du das Gefühl hast, dass wir hier die Richtigen für dich sind, um an deinen Herausforderungen zu arbeiten, beziehungsweise mit ihnen in Kontakt zu kommen und sie liebevoll und sanft, wie Tina es heute beschrieben hat, in Bewegung zu bringen, dann freuen wir uns natürlich sehr, wenn du dir einfach mal ein Kennenlerngespräch vereinbarst.
01:18:03
Speaker
Du findest den Link dazu,
01:18:05
Speaker
unten in den Shownotes.
01:18:08
Speaker
Vereinbar dir da einfach mal einen kostenlosen Termin mit uns.
01:18:12
Speaker
Ja, mein Mann Jan wird den zur hohen Wahrscheinlichkeit führen, aber du hast ja gerade schon von Tina gehört, die alleine schon dieses Gespräch mit ihm so viele Türen aufgemacht haben.
01:18:23
Speaker
Deswegen trau dich, dann freuen wir uns auf dich.
01:18:26
Speaker
Und ich sage jetzt Tschüss, bis zum nächsten Mal und danke Tina.