Aufnahme des Podcasts in Berlin: Die Bedeutung persönlicher Interaktion
00:00:06
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual-Makers-Podcast. Alex und ich sind gerade zusammen tatsächlich mal in Berlin und nehmen diese Folge an einem Ort auf. Ja, ganz ungewöhnlich für uns. Jetzt mal persönlich in die Augen gucken zu können, hier statt immer nur über die Kamera.
00:00:22
Speaker
Genau, ich glaube, das ist unser erster Podcast. Wir haben uns vorher getroffen, aber der ist der erste, den wir zusammen aufnehmen. Ja, das stimmt. Herzlich willkommen dazu.
No-Code-Geschäftsmodelle: Inspiration durch Chris Strobl
00:00:32
Speaker
Unser Thema ist heute, wir haben keinen Gast, sondern wir sind nur zu zweit, und unser Thema ist heute Geschäftsmodelle mit No-Code. Inspiriert tatsächlich durch einen Tweet von Chris, Chris Strobl, den wir auch vor einiger Zeit mal im Podcast hatten. Hier auch ein No-Coder und No-Code-Investor hier aus Berlin.
00:00:50
Speaker
Sieben Wege mit No-Code Geld zu verdienen und da gibt es ganz coole Beispiele und da gehen wir jetzt mal auf jedes dieser sieben Beispiele ein bisschen ein und erläutern uns ein bisschen, wie wir, glaube ich, dabei vorgehen würden, um da rein zu starten.
SaaS-Lösungen mit No-Code: Geschwindigkeit und Kosteneffizienz
00:01:05
Speaker
Genau, wir starten rein mit dem Thema SaaS, also Software Assets Service oder Microsoft Software Assets Service, also im Prinzip einer Web-Anwendung für eine spezielle Nische, die ein konkretes Problem löst oder Aufgaben automatisiert.
00:01:20
Speaker
Das bedeutet also, man hat mit No-Code die Möglichkeit, eine vollumfängliche Web-Anwendung für Nutzer zu bauen, die man dann über eine Subscription sozusagen abrechnet.
00:01:31
Speaker
Und eine gute Voraussetzung, die ihr mitbringen könnt, wäre bereits eine Expertise für einen bestimmten Markt oder eine Branche, in der ihr vielleicht schon tätig seid oder mal wart. Und eine Problematik, die euch da immer wieder begegnet ist und die man vielleicht mit so einer Software-as-a-Service-Solution lösen kann. Genau. Im Prinzip ist das ein ganz klassisches digitales Produkt, die man natürlich auch mit Code bauen könnte. Der Vorteil an No-Code ist natürlich, dass ihr viel schneller und viel kostengünstiger bauen könnt und viel besser iterieren könnt.
00:01:58
Speaker
und das Ganze eventuell auch neben einem Vollzeitjob euch aufbauen könnt, weil das Bauen an sich ist jetzt nicht so das Problem.
Prototypen und Pretotypes: Annahmen validieren
00:02:08
Speaker
Also einen Marktplatz zu bauen oder wie zum Beispiel hier HalloPodcaster, zum Beispiel hier auch aus unserer Community. So das Bauen an sich ist oft gar nicht mal so das Problem, aber ob ihr mit eurem Produkt wirklich ein Problem löst, das ist nochmal ein ganz anderes Thema.
00:02:25
Speaker
Genau, genau. Bevor ihr anfängt zu bauen, im besten Fall, validiert ihr erst mal eure Annahmen, die ihr überhaupt getroffen habt, über diese Problematik. Und das Ganze könnt ihr dann einfach mit einem Prototyp oder einem Predotype testen.
00:02:38
Speaker
Da greife ich gerne auf eine Vorgehensweise von einem ehemaligen Google-Mitarbeiter zurück und zwar ist das Alberto Savoia, der das Prinzip Prito-Type ins Leben gerufen hat. Dabei geht es im Prinzip darum, erstmal herauszufinden, ob man überhaupt das Richtige baut, bevor man herausfindet, wie man das Richtige richtig baut. Das heißt also jetzt geht es erstmal darum, herauszufinden, ob das Problem oder die Annahme eines Problems, die du getroffen hast, überhaupt valide ist.
00:03:03
Speaker
Dafür kann man einfach einen Clickdummy sich zusammenbauen, mit zum Beispiel Figma oder Software. In dem Fall wird es vielleicht auch schon ein funktionaler Clickdummy sein. Und dann sucht man sich einfach ein paar Testpersonen, am besten fünf an der Zahl aus seiner Zielgruppe.
Nutzerfeedback und iterativer Prozess: Produktverfeinerung
00:03:18
Speaker
Und dann testest du zusammen mit diesen Personen deinen Prototyp bzw. Pritotyp. Warum würdest du fünf Testpersonen nehmen? Warum nicht mehr, warum nicht weniger? Genau, da gibt es eine
00:03:30
Speaker
Statistik von einem UXler, der herausgefunden hat, dass fünf Testnutzer bereits 80 Prozent der Usability-Probleme in deiner App aufdecken. Das heißt, um einfach Zeit zu sparen und schnell voranzukommen, in so einem Fall geht es einfach darum, Schnelligkeit aufzunehmen, reichen diese 80 Prozent völlig aus, weil danach werden dir alle das Gleiche mehr oder weniger erzählen.
00:03:48
Speaker
Du hast ja auch für den ersten Prito-Type oder Prototyp damals auch fünf Testpersonen interviewt. War das da auch so? Kannst du das da bestätigen? Genau, absolut. Das hat sich zum Großteil immer wieder gespiegelt.
00:04:03
Speaker
Ich sag mal so, 60 Prozent der Aussagen waren bei allen Personen identisch. Und dann die letzten 40 Prozent, die haben sich eben unterschieden. Aber je mehr ich jetzt noch dazugeholt hätte an Testpersonen, diese 40 Prozent, die werden immer kleiner geworden. Hätten mir dann letztendlich auch nicht mehr den Mehrwert geliefert, den ich da noch benötigt hätte. Da wusste ich im Prinzip schon, lohnt es sich, tatsächlich in die Umsetzung zu gehen, oder kann ich das Konzept im Prinzip verwerfen.
00:04:29
Speaker
Und wie bist du mit denen vorgegangen in den Interviews? Hattest du da ein bestimmtes Konzept, wie du vorgegangen bist? Genau, ich habe mir da einen Interview Guide zurechtgelegt. Das heißt, ich habe mir verschiedene Fragen ausgedacht, die ich validieren wollte in diesem Gespräch und das in Form von offenen Fragen aufgeschrieben. Das heißt, ob das Preismodell zum Beispiel funktioniert, ob das
00:04:50
Speaker
ob die Lösung, die ich anbiete, überhaupt ein reales Problem löst, ob das Problem überhaupt existiert und so weiter. Genau, und habe mir da verschiedene Fragen überlegt und das Ganze dann mit dem in einem Zoom-Call zusammen durchgegangen. Das heißt, ich habe diesen Klickdummy geteilt mit denen, die haben mir dann ihren Bildschirm geteilt in der Zoom-Session.
00:05:09
Speaker
Ich konnte also genau sehen, was haben die vor Augen, wie agieren die auf dem Prototyp und konnte dann gezielt Fragen stellen zu dem, was die Testpersonen gerade sehen. Genau. Und das war so die Vorgehensweise, die ich euch empfehlen würde. Und wenn das Feedback positiv ist aus diesen Gesprächen, dann könnt ihr direkt loslegen und quasi die erste Version mit Bubble zum Beispiel bauen.
Skalierbarkeit von No-Code-Modellen: Langfristige Rentabilität
00:05:28
Speaker
Ja, ja cool. Ich hätte da auch noch eine Buchempfehlung, das habe ich letztes Jahr im Urlaub gelesen von Arvid Kahl, Zero to Sold. Da geht es genau darum, wie man solche Nischenprodukte selber baut. Also es geht bei ihm oft um Bootstrap Founders, also Gründer, die ohne Kapital einzusammeln ein Produkt und dann dementsprechend eben auch ein Unternehmen bauen.
00:05:51
Speaker
Und es ist ganz spannend, wie er so sagt, okay, wie findet man eigentlich so seine Nische, wie findet man das Produkt dafür und kann auch einiges erzählen, weil er halt eben Unternehmen aufgebaut hat, Feedback Panda, zusammen mit seiner Frau, was er dann halt selber aufgebaut hat und dann verkauft hat irgendwann, für eine life-changing-Summe, wie er sagt.
00:06:12
Speaker
Und genau, kann ich euch sehr ans Herz legen. Ist sehr, sehr spannend, wenn ihr gerne ein eigenes digitales Produkt mit No-Code bauen möchtet. Genau.
00:06:23
Speaker
Genau. Und die Vorteile, die das mit sich bringt, ist eben, dass man sich unabhängig macht von seiner Arbeitszeit. Also man kommt weg von dem Modell Arbeitszeit gegen Geld, auch wenn man zu Beginn natürlich deutlich mehr Arbeitszeit investiert, als dass man monetär verdienen würde damit. Man geht also am Anfang gerade ein starkes Invest an Zeit und Arbeit.
00:06:44
Speaker
damit ein. Dafür ist das Modell dann aber auch sehr stark skalierbar. Also einmal aufgesetzt, können damit eben dann, egal wie viele Nutzer, abgefrühstückt werden, sag ich mal, die man dann als Kunden gewinnt für seine Lösung. Genau. Ist aber auf jeden Fall was, was ausprobierenswert ist mit Non-Code. Wie bei allen Produkten, müsst ihr gucken, ist das was, was klappt, ist das was, was sich trägt und was skalierbar ist und so.
00:07:10
Speaker
Das ist auf jeden Fall ein Einweg mit No-Code-Produkte zu bauen, bzw. mit No-Code-Geld zu verdienen. Wahrscheinlich so ein bisschen der schwerste auch. Genau, gerade weil das eben ein langfristiges Geschäftsmodell ist. Man verdient eben nicht ab Tag eins Summe X, sondern das baut sich eben langsam auf. Aber dafür kann es halt langfristig sehr profitabel sein mit einem vergleichsweise geringen Arbeitsinvest. Ja, genau.
00:07:37
Speaker
Deswegen eignet sich gerade sowas perfekt um es nebenbei aufzubauen.
Freelancing mit No-Code-Fähigkeiten: Kapitalaufbau
00:07:41
Speaker
Hast du noch irgendwas zum Thema Microsoft? Also, ich glaube, da könnte man auch Stunden noch drüber reden. Absolut, absolut, genau. Aber ich würde sagen, wir gehen mal zum nächsten, um die restlichen Modelle noch abzufrüstücken, die wir hier noch vor uns haben. Genau, und dann sind wir beim zweiten Thema quasi, und zwar der Freelancer oder direkt eine Agentur. Würde sagen, als Freelancer erst mal anzufangen, kann man später immer noch eine Agentur draus bauen. Genau, für wen eignet sich das besonders?
00:08:09
Speaker
So bin ich ja im Prinzip auch in die Selbstständigkeit gestartet. Also ich kannte mich mit einem Tool besonders gut aus und habe dann einfach nach und nach verschiedene Kundenprojekte umgesetzt. Was dann natürlich sehr cool ist, dass man eben schnell und kurzfristig Kapital einnimmt durch diese Kundenprojekte. Und da kann man natürlich alles machen. Also ich habe da mit Webseiten gestartet und Webflow. Man kann aber natürlich auch Web-Apps bauen, für zum Beispiel interne Anwendungen bei Unternehmen oder eben Mobile-Apps. Oder in deinem Fall wäre das zum Beispiel Prozessautomatisierung.
00:08:39
Speaker
Genau, und da könnt ihr eigentlich auf jedes Tool zugreifen, was euch halt liegt. Also wenn ihr eine Expertise habt.
00:08:45
Speaker
mit einem bestimmten Tool, zum Beispiel Bubble, Webflow, Integromat, Airtable, Flutterflow, was auch immer. Wenn ihr da eine Expertise für habt, dann könnt ihr die auch auf jeden Fall verkaufen und zu Geld machen, weil es gibt immer Leute, die da eben Hilfe mit brauchen. Wie geht man da vor? Also wie findet man einen Audience? Da kannst du vielleicht auch gleich noch ein bisschen was zu erzählen, so wie du das gemacht hast in der Selbstständigkeit. Ansonsten würde ich immer sagen, vor allem,
00:09:12
Speaker
Reichweite aufbauen und das vor allem durch regelmäßiges Posten auf dem jeweiligen Kanal, der eben gut funktioniert. Also sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, ist glaube ich so das A und O für jegliches Geschäftsmodell eigentlich, oder? Ja, auf jeden Fall. Und genau gerade bei solchen Kundenprojekten ist natürlich wichtig, überall präsent zu sein, wo sich dann die Zielgruppe aufhält. In diesem Fall wäre es dann vielleicht auch LinkedIn, weil sich da
Netzwerkaufbau und Nischenfokus: Zielgruppen erreichen
00:09:35
Speaker
eben viele Businesses aufhalten und
00:09:38
Speaker
Genau, dann da einfach Ergebnisse zu zeigen, vielleicht auch aus eigenen Projekten, wenn man bisher noch keine Kundenprojekte gemacht hat, aber da vielleicht so ein paar Referenzprojekte aufzuzeigen, wie man vorgegangen ist, Arbeitsweisen, dann Erfahrungen mit dem Tool an sich oder Quicktips oder jeglichen anderen Content, der in irgendeiner Art und Weise Mehrwert liefert und dann immer wieder mit dem Call to Action am Ende, dass du eben als Dienstleister tätig bist und Projekte mit diesem Tool XY auch umsetzt.
00:10:05
Speaker
Genau, da gibt es auch einige erfolgreiche Freelancer, mit denen wir zum Beispiel auch auf LinkedIn zum Beispiel im Netzwerk haben oder auf Instagram oder so. Genau, die das hier schon machen. Es gibt auch viele Seiten, wo man sich so als Experte-Listen lassen kann für die jeweiligen Tools.
00:10:23
Speaker
Genau, ich habe auch zum Thema Reichweite aufgebaut und so habe ich mal den schönen Satz gehört, document, don't create. Also wer denkt so, wie soll ich mir denn Content für jeden Tag ausdenken? Es geht gar nicht mal darum, dass jetzt jedes Mal die Welt neu erfunden werden muss, sondern ihr könnt auch einfach dokumentieren, was ihr so macht mit solchen Kundenprojekten oder eben Tipps ihr habt, wie ihr arbeitet.
00:10:46
Speaker
Genau, dass die Leute euch einfach auf dem Schirm haben. Genau, wir haben die Erfahrung gemacht, dann kommen Projekte auch relativ schnell. Genau. Und was zusätzlich helfen kann, ist auch da, sich auf eine bestimmte Nische zu konzentrieren. Wenn du also vielleicht Erfahrungen im Baubereich hast oder sowas, dann könnte man sagen, okay, wir bauen halt Webseiten für die Baubranche und kann dann nochmal gezielter auf die Probleme der Zielgruppe eingehen und da einfach nochmal die besser ansprechen damit.
00:11:13
Speaker
Genau, da kannst du auch gerne einfach mal überlegen, in welchen Branchen hast du schon gearbeitet oder welche liegen dir nahe, die irgendwie von Freunden oder Familie oder so, wo du jemanden hast, der halt wirklich nahe oder in einer Branche arbeitet, wo du eben eine Nähe aufbauen kannst und dann auch die Person quasi ausquetschen kannst, von was brauchen die Leute eigentlich. Genau.
00:11:37
Speaker
oftmals sprechen die auch eine eigene Sprache irgendwo und wenn man die dann gezielt mit dieser Ansprache dann erreicht, dann kommt man da glaube ich gut voran. Genau.
00:11:48
Speaker
Was haben wir als dritte Möglichkeit, um Geld mit No-Code zu machen? Ja, auf jeden Fall als dritte Möglichkeit hätten wir eine Vollzeit-Anstellung als No-Code-Experte. Genau, aktuell noch etwas rar gesät, aber Firmen wie wir zum Beispiel oder Web-Agenturen, im speziellen Webflow-Agenturen oder auch Softwareanbieter suchen dringend Personen mit No-Code-Kenntnissen.
00:12:11
Speaker
Genau, da gibt es oft konkrete Anzeigen. Also wenn du ein bestimmtes Tool kannst oder so, dann kannst du auch danach in Stellenanzeigen tatsächlich suchen. Oder sowas wie, okay, also No-Code-Expert habe ich tatsächlich jetzt auch schon ein paar Mal gesehen. Ansonsten gibt es bestimmte Foren, die No-Code-Jobs-Listen. Wir haben das demnächst tatsächlich auch vor. Bei uns in der Community werden auch manchmal Leute gesucht,
00:12:34
Speaker
Ansonsten auch No-Code-Software-Anbieter oder No- und Low-Code-Agenturen suchen auch immer wieder Leute, die No-Code-affin sind. Oft ist es so, dass ihr auch relativ schnell andere Tools noch mit dazulernen könnt. Das ist aber auf jeden Fall ein riesiger Pluspunkt, wenn ihr schon Kenntnisse in einem oder vielleicht Grundkenntnisse in mehreren Tools habt.
00:12:55
Speaker
Vorgehensweise schaut einfach mal auf den Webseiten der Softwareanbieter, auf Agentur-Webseiten und so weiter und da einfach an den Stellen anzeigen, ob da irgendwas entsprechendes ausgeschrieben ist. Das ist meistens der Fall oder in der aktuellen Lage derzeit.
00:13:09
Speaker
Vorteile sind halt relativ klar. Es ist halt ein gesichertes Arbeitsverhältnis, wenn du jetzt noch nicht so risikoaffin bist oder dich noch nicht selbstständig machen willst und dich noch ein bisschen vortasten willst. Wir haben die Erfahrung gemacht, in der No-God-Welt sind auf jeden Fall ziemlich coole Leute unterwegs.
00:13:26
Speaker
Deshalb kann extrem Spaß machen. Es gibt auch wirklich viele, viele Tools, die gerade suchen.
Vorlagen und Plugins für No-Code-Tools erstellen
00:13:32
Speaker
Sofda hat gerade eine, wie viele Millionen Runde abgeschlossen? Series A mit 13,5 Millionen. Genau, genau. Herzlichen Glückwunsch nochmal dazu. Genau, Glückwunsch. Mariam und Arthur. Genau. Und ja, also es gibt einige Tools, die auf der Suche sind. Ich glaube, Hayflow ist auch auf der Suche. Und genau, da könnt ihr euch auf jeden Fall mal umgucken.
00:13:52
Speaker
Und die suchen auch immer no-code-affine Leute. Wie sieht es aus, mit der nächsten Variante mit no-code Geld zu verdienen? Da haben wir die Templates. Also man kann natürlich, wenn man in einem bestimmten Tool, beispielsweise Webflow, sehr gut ist, kann man Templates bauen und die auf dem Webflow-eigenen Marktplatz quasi anbieten und verkaufen.
00:14:16
Speaker
Genau, Webflow bietet da an, dass Designer eigene Templates hochladen können. Da gibt es einen Bewerbungsprozess. Das heißt, Webflow stellt verschiedene Anforderungen natürlich an den entsprechenden Designer. Wenn man dabei einmal durchgekommen ist, dann kann das ziemlich lukrativ sein.
00:14:32
Speaker
Webflow zahlt nämlich 80% der Einnahmen an den Designer aus, wenn dieser mindestens ein Template pro Monat liefert. Ansonsten sind das 60% pro verkauftes Template. Und die Templates liegen so preislich zwischen 49 und 150 US-Dollar. Ach krass. Weißt du, welche Voraussetzungen das sind ungefähr?
00:14:52
Speaker
Also es geht natürlich hauptsächlich um Designkenntnisse, aber dann auch, wie du Webflow-Projekte strukturierst. Da geht es natürlich auch darum, dass die sauber strukturiert und dokumentiert sind und dann eben auch, dass du im Nachhinein auch Support leistest dafür. Also klar, du hast einmal das Template ins Leben gerufen, aber kann natürlich immer sein, dass da irgendwelche Bugs drin sind und dass du dann einfach auch für Nachbesserungen sorgst oder dein Template fliegt dann eben raus aus der Bibliothek. Das wäre die Konsequenz.
00:15:19
Speaker
Verkaufen andere Tools auch Templates? Also ich weiß von Softer, glaube ich, die wollen einen Marktplatz einrichten, richtig? Genau, genau. Softer möchte einen Marktplatz einrichten, der wird in Zukunft kommen. Ansonsten fällt mir jetzt spontan kein anderes Tool ein, was einen eigenen Template-Marktplatz hat.
00:15:36
Speaker
Was aber nicht heißt, dass du trotzdem Templates für Bubble und Co. verkaufen kannst, sieht man relativ häufig, wenn man sich zum Beispiel mal den Marktplatz von Zero Code anschaut. Das ist eine Bubble Agentur, die entwickelt auch Plugins und Templates und so weiter. Die verkaufen auch eigene Bubble Templates, wie zum Beispiel Marktplätze oder Micro-SaaS Templates, Landing Pages und so weiter, die mit Bubble gebaut sind.
00:15:59
Speaker
Und die liegen preislich auch so roundabout zwischen 100 US-Dollar und 200 US-Dollar, je nach Komplexität der Anwendung. Genau, also da auch immer die Möglichkeit, dann einfach auch ein eigenes Shopsystem aufzusetzen, um da die Templates einfach zur Verfügung zu stellen. Genau, und auch hier könnt ihr euch auch eine Nische suchen, das macht auch hier durchaus Sinn. Also müsst ihr natürlich nicht, ihr könnt auch ganz breit gestreut Templates bauen, aber wenn ihr eine Nische habt,
00:16:26
Speaker
und sich das dann dort rumspricht, dass ihr dafür Templates habt, dann kann man darauf aufbauend auch wieder Geschäftsmodelle aufbauen. Vorteile werden auch hier super stark skalierbares Geschäftsmodell. Der Nachteil ist, man muss eben irgendwie für Aufmerksamkeit sorgen. Ob das jetzt durch Social Media ist, wo man sich als Experte positioniert. Oder man gibt natürlich immer die Möglichkeit auch Werbung zu schalten in den sozialen Medien. Da findet man verschiedene Marketing-Kanäle.
00:16:56
Speaker
die Templates an den Mann zu bringen. Genau. Und es ist halt relativ begrenzt, ne, vom, wie sagt man, von der Einnahmequelle her. Also dadurch, dass alle Templates so zwischen 50, also bei Webflow zumindest, zwischen 50 und 150 kosten, so bist du nicht so frei in der Preisfindung, ne, sondern dann solltest du dich auch auf jeden Fall auch da drin bewegen. Aber es ist auf jeden Fall eine coole Möglichkeit, auch nebenher mit No-Cod-Wale zu verdienen. Ja, genau. Wie sieht's denn mit Plugins aus?
00:17:25
Speaker
Klar, auf jeden Fall. Auch das ist eine Möglichkeit, zusätzlich Geld zu verdienen mit No-Code. Das heißt einfach, man entwickelt verschiedene Plugins, die ja on top mit dem No-Code-Tool funktionieren, die Funktionalität erweitern usw. Das ist ganz beliebt bei Bubble. Da gibt es einen eigenen Plugin-Marktplatz, wo man kostenlose Plugins findet, aber auch kostenpflichtige Plugins, die dann entweder über eine Subscription bezahlt werden oder über einen einmaligen Preis.
Bildung und Kurse für No-Code-Tools: Aufwand und Belohnungen
00:17:51
Speaker
die dann verschiedene Funktionen bieten und Bubble erweitern. Und genau das gleiche könnte man eben auch mit Webflow machen, auch wenn Webflow an sich keinen Plug-in-Marktplatz oder irgendwie sowas hat. Aber es gibt trotzdem Tools, die auch Webflow aufbauen, sowas wie zum Beispiel Jetboost.io.
00:18:13
Speaker
Das sind dann zum Beispiel Filtersysteme oder Benutzer-Authentifizierung, Datenmark-Anbindungen, die dann einfach zusammen mit Webflow funktionieren. Und das wäre auch eine Variante, eben mit Hilfe von No-Code-Geld zu verdienen.
00:18:25
Speaker
Vorteil auch wieder, superskalierbares Geschäftsmodell. Plugin ist einmal gebaut und dann lässt sich das beliebig auch verkaufen. Ist natürlich ein hoher Aufwand zu Beginn. Ich habe auch gerade an App-Entwicklung bei Entegomat zum Beispiel gedacht. Also man kann ja zum Beispiel auch Apps nicht nur für bestimmte Tools, sondern auch für bestimmte Funktionen entwickeln, beispielsweise für Entegomat oder für Burkato oder Zapier, wo man dann zum Beispiel sagt, so was wie
00:18:52
Speaker
ein PDF konvertieren in JPEG oder so was. Also so ganz simple, wirklich kleine Automationen, die aber halt extrem helfen und hemmen das Leben echt leichter machen. Genau, das ist aber halt ein unglaublicher Aufwand, die zu programmieren, weil, das wolltest du glaube ich auch gerade sagen, mit dem Nachteil, das muss man halt programmieren. Genau, muss man programmieren und muss man natürlich auch supporten, wenn dann
00:19:16
Speaker
Sachen nicht funktionieren, dann muss halt eine neue Version geliefert werden und da muss man einfach Ansprechpartner dann für die Kunden sein. Weiter geht's mit Education zu NoCode, also Schulungen, Online-Kurse, quasi das Expertenwissen weiterzugeben, was man hat.
00:19:33
Speaker
Genau, genau. Also wenn du dich da in einem Tool sehr gut auskennst, dann kannst du natürlich anderen Leuten beibringen, wie man dieses Tool benutzt, wie man Ergebnisse mit diesem Tool schafft und das eben auch verkaufen. Genau. Also ich würde sagen, das ist eher, also ich meine, das ist ja genau das, was wir machen. Ich würde sagen, das ist schon eher was für Leute, die auch Lust haben, vor der Kamera zu stehen, weil je persönlicher es ist, glaube ich, desto besser ist auf die Lernerfahrung.
00:20:01
Speaker
Und wenn man dann Workshops und sowas macht, dann braucht es auch eine gewisse Geduld. Und vielleicht auch ein gewisses Sympathievermögen, wo man dann selber weiß, wie habe ich denn gelernt? Und auch akzeptieren kann, wenn andere Leute anders lernen, als man selber. Ein bisschen davon abhängig, wie technisch jemand ist oder wie logisch jemand denkt.
00:20:24
Speaker
Genau, und für manche ist es eher eine bildliche Sprache, besser für andere, aber das findet man raus tatsächlich mit der Zeit. Es ist sehr aufwendig. Genau, das können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass die Produktion von solchen Online-Kursen eben ein gewisser Aufwand ist.
00:20:41
Speaker
man muss die Videos schneiden, man muss erst mal recherchieren, man muss den Kurs strukturieren, dann muss man den Inhalt aufnehmen, man muss ihn schneiden, die ganze Postproduktion kommt noch hinten dran. Und dann muss man natürlich auch irgendwie für Marketing und Aufmerksamkeit sorgen. Ja. Genau. Also man hat sehr viel Hüte auf mit Noracord Education. Ich finde es sehr, sehr rewarding. Wie ist das deutsche Wort? Erfüllend. Erfüllend. Nee, es ist noch so...
00:21:11
Speaker
belohnend irgendwie. Also es ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl, wenn man merkt, man kann anderen helfen mit dem Wissen, was man selber hat. Was man vielleicht auch noch beachten sollte, ist es sehr von Vorteil, oder ich finde es immer wichtig, tatsächlich ein gutes Mikrofon zu haben, eine gute Kamera, das muss nicht super fancy sein, das geht auch mit dem Handy. Tatsächlich, je nachdem, was für ein Modell ihr habt. Aber achtet darauf, dass ihr irgendwie gut ausgeleuchtet seid und vor allem Tungqualität sehr gut ist,
00:21:39
Speaker
Es gibt nichts Schlimmeres als irgendwie ein ganz gutes Video zu haben. Aber dann ist die Tonqualität so grottig, dass man eigentlich nach einer halben Minute keinen Bock mehr hat zuzuhören. Ja, kann ich nachvollziehen.
00:21:51
Speaker
Ja cool, also auch hier der Vorteil, sehr skalierbares Geschäftsmodell. Der Kurs ist einmal produziert, muss natürlich auf dem Laufenden gehalten werden. Also wenn neue Features zu dem Tool released werden, neue Funktionalitäten verfügbar gemacht werden, dann sollte man natürlich auch das in seinen Kurs mit einbauen, das ein bisschen auf dem aktuellen Stand halten. Aber ansonsten ist das ein sehr skalierbares Geschäftsmodell. Man hat den einmaligen Aufwand und danach wird der Aufwand umso geringer eben für das aktuelle Halten.
Affiliate-Marketing mit No-Code-Tools: Gemeinschaftsbindung
00:22:18
Speaker
Generell kann man die ganzen Sachen auch miteinander verbinden. Also ich glaube, wenn man zum Beispiel Agentur macht, dann kann man da auch viel, also auch als Teil des Marketings vielleicht auch Education mit reinfließen lassen und andersrum. Genau. Und beim letzten Thema, was wir haben, Affiliation, nämlich, würde ich auch sagen, das funktioniert am besten entweder in Kombination, ja, am besten eigentlich in Kombination mit den anderen Optionen.
00:22:47
Speaker
Genau, also da geht es einfach um klassisches Affiliate Marketing, also Provisions Marketing.
00:22:52
Speaker
Man bewirbt zum Beispiel ein Tool, in dem man darüber schreibt, darüber berichtet, Funktionen erläutert und so weiter, mit einem Link, einem Provisionslink zu dem Tool. Die Tools oder No-Code-Tools generell bieten eigentlich fast alle ein Affiliate-Marketing-Programm an, sodass man dann, wenn es dann zu einem Kauf zustande kommt, mit einem geringen Teil quasi mit daran verdienen kann. Also das sind dann meistens
00:23:17
Speaker
Wobei im Software-as-a-Service-Bereich sind das ja schon meistens so 20%, 30%, ich glaube bei Webflow sind es ein Jahr lang 50%, die man dann quasi mitverdient und das kann auch schon sehr, sehr lohnenswert sein. Und da reicht ja theoretisch ein einfacher Block, in dem man dann über diese Tools schreibt, wo man dann natürlich so ein bisschen auf SEO und sowas achten muss und optimieren muss.
00:23:40
Speaker
damit der Blog eben auch gefunden wird oder man hat vielleicht schon eine Community, die man da einfach genau raufziehen kann. Also es ist relativ long term, würde ich sagen, bis man das aufgebaut hat. Es ist super einfach, damit zu starten, vor allem, wie du gerade sagst, wenn man schon eine Community hat. Wie gesagt, die Deals sind meistens sehr, sehr gut von den Tools und sind sehr einfach zu bekommen.
00:24:02
Speaker
Genau, weil diese natürlich auch daran interessiert, dass man über sie spricht, dass sie mehr verlinkt werden, das bringt ja auch deren SEO nach vorne. Genau, man darf halt nicht vergessen, dass es einfach ein Long-Term-Game ist und nicht von Tag 1 Ergebnisse erwartet, sondern eben, dass es eine gewisse Zeit dauern kann, bis der Blog auch Traffic bekommt und dann auch wirklich Leute, die Links anklicken, bis sie dann irgendwann konvertieren. Also da muss man ein bisschen Geduld mitbringen und Kontinuität vor allen Dingen.
00:24:29
Speaker
Deswegen ist es auch wichtig, dass man dann auch eine Passion für das Thema hat und gerne über No-Code schreibt, damit man auch dabei bleibt und motiviert ist.
Community-Building im No-Code-Bereich: Langfristiges Engagement
00:24:36
Speaker
Ja, total. Generell würde ich auch sagen, auch aus unserer Erfahrung jetzt, aus dem Jahr quasi, also Kontinuität ist eins der wichtigsten Dinge, um eine Reichweite, um eine Community aufzubauen, wirklich regelmäßig mit seiner Community zu interagieren und regelmäßig mit neuen Inhalten zu füttern.
00:24:53
Speaker
Das braucht einfach eine Zeit, egal ob man jetzt als Freelancer arbeitet oder im Education-Bereich arbeitet, braucht einfach eine Zeit, bis man da sein Publikum aufgebaut hat, dass da auch ein Vertrauen da ist und dass Leute überhaupt erst verstanden haben, was ist der No-Code überhaupt? Also das ist ja auch für viele tatsächlich auch neu, auch wenn uns das immer wieder überrascht ab und zu, weil, also ich meine, wir leben ja auch irgendwie in unserer Bubble, ne?
00:25:19
Speaker
Und genau, aber mit diesen Optionen könnt ihr auf jeden Fall mal auch nebenher ausprobieren, was euch davon Spaß macht und damit vielleicht auch mit eurem Hobby dann auch Geld zu verdienen.
00:25:32
Speaker
Wenn ihr das vor habt oder wenn ihr das schon tut, dann wird es uns natürlich mega interessieren, was ihr genau macht und wie das Ganze aussieht. Und wir würden uns freuen, wenn ihr da vielleicht auch bei uns in der Community darüber berichtet. Da kann man sich kostenlos für anmelden. Wir haben eine tolle No- und Low-Code-Community und tauschen uns regelmäßig aus, stellen Fragen zu allen möglichen Themen, was No- und Low-Code betrifft und helfen uns da gegenseitig. Und genau, da helfen Erfahrungsberichte auch, wir anderen Personen auf jeden Fall weiter.
00:25:59
Speaker
Genau, genau. Und auch wenn ihr Experte in einem bestimmten Tool seid und vielleicht überlegt, ob ihr das Ganze in einen Kurs packen wollt und euer Wissen weitergeben wollt,
00:26:12
Speaker
dann meldet euch auch sehr, sehr gerne bei uns. Und dann können wir gerne über eine Zusammenarbeit mal reden. Genau, wenn ihr Fragen dazu habt, kommt gerne in unsere Community. Wie schon gesagt, wir tauschen uns aus dort. Und das war ein kurzer Podcast. Eine Kurzfolge. Wir hören uns nächste Woche wieder. Wir freuen uns auf euch. Habt eine schöne Woche bis dahin. Genau, mach's gut.
00:26:35
Speaker
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du in der Apple Podcast App eine Bewertung für uns hinterlässt. Das hilft uns, in Zukunft besser gefunden zu werden. Und wenn du mehr über No-Code erfahren willst, dann schau doch gerne mal auf unserer Website vorbei visualmakers.de. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal.