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#83 - Geschäftsideen 10x schneller mit NoCode umsetzen - mit Dr. Alexander Mrozek image

#83 - Geschäftsideen 10x schneller mit NoCode umsetzen - mit Dr. Alexander Mrozek

S1 E83 · VisualMakers
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409 Plays1 year ago

Lilith im Gespräch mit Dr. Alexander Mrozek

Schnelligkeit und möglichst wenig manuelle Arbeit sind beim Vertesten von Geschäftsideen essentiell - deshalb spielt NoCode eine so unglaublich große Rolle für Gründer:innen und Side-Hustler, so Alex Mrozek, Founder von Digitale Optimisten. In dieser Episode spricht Lilith mit Alex über die Möglichkeiten, die NoCode Gründer:innen eröffnet, wie er selbst bei Digitale Optimisten NoCode nutzt und warum er NoCode auch für große Konzerne so spannend findet. Er muss es wissen: neben seiner Rolle als Founder von Digitale Optimisten ist nicht nur der CEO von Oetker Digital, sondern auch noch Managing Director von Be8 Ventures. Von 2018 bis 2020 war er Global Product Lead bei Google, ist seit 2016 als Mentor im German Accelerator aktiv und hat schon mit etlichen Startups zusammengearbeitet.

Alle Links zur Folge findet ihr hier:

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Transcript

Einführung in den Podcast und Gastvorstellung

00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich freue mich sehr auf diese Episode, denn ich habe Dr. Alexander Modzek zu Gast. Alex ist CEO von Edgar Digital. Er ist Managing Director bei BA Adventures und Gründer von Digitaler Optimisten.
00:00:27
Speaker
Digitale Optimisten ist ein Podcast, der unter anderem die Ideen von GründerInnen einfängt für neue Geschäftsmodelle und sie aber auch in dem Format Hear Us Grow dabei begleitet, wie sie ihr Unternehmen über den Verlauf von sechs Monaten aufbauen.
00:00:45
Speaker
Und in der vierten Staffel sind wir sehr stolz darauf, mit Visual Makers dabei zu sein.

Zusammenarbeit mit Visual Makers in der vierten Staffel

00:00:51
Speaker
Zusammen mit Torben von Rose und Emilia von Claire and Me. Wer die genau sind, darüber reden wir gleich im Verlauf der Episode noch. Wir sind auf jeden Fall dabei. Und wenn ihr uns begleiten wollt über die nächsten fünf Monate, dann freuen wir uns sehr, wenn ihr mal in den Podcast reinhört. Wir verlinken euch die entsprechenden Episoden in den Show Notes. Und damit geht es jetzt erstmal in das Tool der Woche.
00:01:17
Speaker
Tool of the Week. Das Tool der Woche ist dieses Mal Framer. Framer ist ein CMS, ein bisschen vergleichbar mit Webflow, also einem Content Management System, wo ihr tolle Websites mitbauen könnt. Und vor kurzem hat Framer sein AI-Feature
00:01:38
Speaker
Ja, vorgestellt. Und es ist ziemlich beeindruckend, weil man jetzt mithilfe von AI nicht nur Copies auf den Webseiten schreiben kann, wie das bei vielen anderen der Fall ist, sondern auch ganze Websites erstellen lassen kann. Und in verschiedenen Farben, die man braucht, zusammen passende Fonts, also Schriftarten, sich zusammen stellen lassen kann.
00:01:59
Speaker
Ist auf jeden Fall super beeindruckend, was man damit alles machen kann. Checkt das auf jeden Fall mal aus. Wir verlinken euch das Tool natürlich in den Show Notes. Und jetzt geht's los mit der Folge.

Alex' Karriere und Gründung von Digital Optimists

00:02:12
Speaker
Herzlich willkommen, Alex. Ich freue mich sehr, dass du heute bei uns zu Gast bist. Hi Lilith, schön dich zu sehen.
00:02:21
Speaker
Alex, ich hab dich im Intro schon einmal kurz ganz grob vorgestellt, aber lass uns doch gerne noch mal wissen, wer bist du, wie bist du da hingekommen, was du jetzt gerade machst, wie war dein Lebensweg so?
00:02:32
Speaker
Große Frage direkt zu Beginn, gerne. Ja, also ich habe mich in vielen Facetten mit dem Thema Start-ups und Unternehmertum auseinandergesetzt in den letzten Jahren. Ich habe lange bei Google gearbeitet in Deutschland, habe währenddessen ein kleines Start-up im Education-Tech-Bereich gegründet. Codino heißt das oder hieß das, muss man sagen. Da haben wir die ersten
00:03:00
Speaker
Schritte gemacht im Unternehmertum, bin dann in die USA gewechselt, habe da auch für Google gearbeitet, habe verschiedene Produkte als Product Lead geleitet, den Google Assistant, also die Sprachassistenz von Google und die Werbeprodukte für Apps. Also wenn wir beide jetzt eine App entwickeln würden, müssen wir irgendwann einmal bewerben.
00:03:20
Speaker
Und meistens macht man das über Google. Und da haben wir Werbeprodukte entwickelt. Das war eine tolle Zeit, weil du kannst dir vorstellen, da ein Produkt auf den Schultern von Giganten, also auf den Schultern von Google zu bauen, ist fantastisch, weil die ganze Welt natürlich wissen will, was Google als neue Werbeprodukte anbietet. Und das war echt eine tolle Zeit, wo ich viel gelernt habe, wie man Produkte auf den Markt bringt.
00:03:45
Speaker
Und dann kam, während der Zeit bei Google, ich muss sagen, ich bin ein großer Google-Fan, Google-Kunde, Google-Aktionär, aber habe mich dann entschieden, irgendwann habe ich dann während der Zeit bei Google in den USA gedacht, Mensch, so ein bisschen mehr Unternehmertum, so ein bisschen näher wieder an die Start-up-Welt fände ich gar nicht schlecht. Und habe währenddessen Digital Optimisten gegründet, meinen Podcast, mein Newsletter, die Website, die Plattform.
00:04:14
Speaker
Und die hat dann seinen Weg genommen, über den wir gleich sprechen. Ich bin dann aber während der Pandemie aus San Francisco, ich bin Vater geworden. Und du kannst dir vorstellen, die Zimmer, die Wohnungen in San Francisco, die sind ganz klein, ja, und kosten ganz viel Geld. Und wenn man dann noch einen kleinen Menschen dazu nimmt, war die Frage, okay, was machen wir jetzt? Bleiben wir hier? War auch ganz schön scary am Anfang, ja, auch in San Francisco.
00:04:41
Speaker
Glaub ich, ja. Schiff vor Anker, was voller Corona-Infizierter war. Da war so ein totaler Hotspot in San Francisco. Und wir hatten damals, dadurch, dass wir unseren ersten Sohn bekommen haben, hatten wir ein bisschen Elternzeit, sind dann nach Deutschland geflogen in der Zeit und haben dann überlegt, okay, vielleicht gehen wir doch wieder zurück nach Deutschland. Ja, wir wollten eigentlich noch ein bisschen bleiben. Wie viele Jahre wart ihr da schon da dann?
00:05:04
Speaker
Knapp drei. Knapp drei. Dann kam Covid. Und dann habe ich gedacht, okay, komm, gehen wir weiter. Gehen wir zurück nach Deutschland, zurück nach Berlin. Und da bin ich dann gewechselt und habe digital Optimisten weitergemacht und auch weiterentwickelt.
00:05:21
Speaker
Aber ich bin raus aus Google und bin zu Ötgar Digital gewechselt.

Digital Transformation bei Dr. Oetker Digital

00:05:26
Speaker
Ötgar Digital ist die Digitalisierungs-Unit der Ötgar-Gruppe. 400 Unternehmen sind Teil der Ötgar-Gruppe. Dr. Ötgar sicherlich der größte. Pizza, Backprodukte, die Radeberger-Gruppe, die Flaschenpost und vieles mehr. Und wir haben viele Aufgaben im Bereich der Digitalisierung. Also, wir bauen digitale Transformationsprojekte, aber
00:05:46
Speaker
Wir investieren auch, also sind in Venture Capital Funds investiert, investieren in Start-ups und versuchen so ein Ohr am Gleis der Start-up Welt zu haben sozusagen und das in die Gruppe zu, in die Ötker-Gruppe zu transferieren. Und das mache ich jetzt seit circa drei Jahren. Ja, das war eine große Frage. Zumindest habe ich alle davon beantwortet.
00:06:09
Speaker
Ja, super, super spannend. Auch gerade die Kombination auch nochmal aus einem, also digitale Optimisten quasi auch nochmal als Side-Project, was ja sehr erfolgreich läuft und wo wir ja auch jetzt Teil einer der Formate von digitalen Optimisten sind, können wir gleich auch nochmal drüber sprechen.
00:06:31
Speaker
Vielleicht erzählst du uns aber noch einmal, was genau ist Digitale Optimisten? Du hast eben schon ein bisschen vorgefühlt. Holen wir uns auch da noch einmal ab. Ja, gerne, klar. Also, Digitale Optimisten ist, ich weiß nicht, vielleicht kennst du das, wenn du auf, bei mir ist es manchmal so früher gewesen im Studium, wenn man auf Partys ist und dann manchmal erzählt da niemand von einer Geschäftsidee, die er oder sie hat.
00:06:55
Speaker
Ich denke oft, alles wird ein bisschen leiser, alle hören zu und alle haben eine Meinung dazu, was das denn für eine Geschäftsidee ist, weil alle denken, ist das jetzt hier das nächste Zalando oder ist es das nächste Gorillas? Und das hat mich immer schon sehr interessiert, diese Facette des Unternehmertums, also der initiale Spark, die initiale Idee.
00:07:19
Speaker
Und der Grund, warum ich das so spannend finde, ist, dass ich glaube, dass so viel Potenzial überall noch vorhanden ist. So viele Start-up-Szenen sind eigentlich noch möglich. Und ich hab mir gedacht, Mensch, ich würde gerne mit Leuten sprechen, mit Gründern, mit Investoren, alle möglichen Leute in der Start-up-Szene, die
00:07:41
Speaker
Die eine Sache ein, die machen zwar eine Geschäftsidee gerade, aber die Frage ist, wahrscheinlich haben diese Leute, wenn sie einmal sich entschieden haben zu gründen, haben sie wahrscheinlich auch noch weitere Geschäftsideen. Und ich stelle ihnen dann eine ganz einfache Frage, was sind denn die Geschäftsideen, die unsere Hörer dann klauen sollten?
00:07:58
Speaker
Das ist ein Aspekt des Podcasts. Also wir haben, ich glaube, ... ... noch nicht die größte Datenbank für Geschäftsideen, ... ... aber ich sage einfach mal die beste. Ich hoffe. Ein bisschen Eigenwerbung. Und haben eine Newsletter, ... ... der an viele tausend Leute geht mittlerweile, ... ... der fantastisch wächst, ... ... den wir erst seit Februar machen, ... ... der gigantisch wächst, ... ... wo wir auch alle zwei Wochen ... ... die beste Geschäftsidee von Gründern und Investoren ... ... verraten und preisgeben.
00:08:26
Speaker
Ja, aber das ist nur ein Aspekt des Podcasts, die Geschäftsideen, denn unsere Tagline ist smarte Geschäftsideen und wie man sie erfolgreich macht. Und dieser zweite Teil, wie man sie erfolgreich macht, da habe ich mich mal gefragt, Mensch, was ist eigentlich die beste Art, wie man Menschen, die an Start-ups interessiert sind, Start-ups näherbringen kann und ja, auch in Lektionen zeigen kann, wie man das erfolgreich machen kann, ja, in Start-up.
00:08:54
Speaker
Und da ist nämlich das, wo du ja schönerweise dabei bist in der vierten Staffel, nämlich das Format heißt Heroes

Wachstum und Herausforderungen von Startups

00:09:00
Speaker
Grow. Und die Idee ist, wie kann man besser lernen, wie man ein Startup baut, als von Startup Gründern, die gerade ein Startup bauen und auf dem Beifahrer zu sitzen, als Co-Pilot von diesen Startup Gründern.
00:09:13
Speaker
Und deshalb ist das Format, was jetzt in die vierte Staffel geht, seit circa einem Monat, Heroes Grow, also höre uns beim Wachsen zu, wo du ja tollerweise auch dabei bist, als ein tolles Beispiel für ein gebootstrappedes Start-up, denn das ist auch eine tolle Form von Unternehmertum.
00:09:30
Speaker
Und ja, die Hoffnung ist, dass wir drei, drei Gründer, also wir haben drei Gründerinnen und Gründer dabei in der Staffel. Torben von Rose, auch sehr Automatisierung in dem Space. Vielleicht kennen deine Hörer Rose auch. Tatsächlich haben wir Torben auch schon mal bei uns im Podcast gehabt, also das genau. Also wenn ihr euch die Folge von Torben nochmal anhören wollt, verlinken wir auch in den Show Notes und dann auch, wie er jetzt gerade wächst, dann ist er auch bei uns in der in der Staffel jetzt dabei bei hier aus Grove.
00:09:59
Speaker
Die Folge habe ich mir angehört in Vorbereitung auf das erste Gespräch mit Torben. Ja, und dann haben wir Emilia, die baut einen total spannenden Chatbot für Mental Health auf.
00:10:17
Speaker
Also Mental Health ist ein Riesenthema, ein Riesenproblem, auch nach Covid. Und sie setzt da eine AI-geschützte Lösung entgegen. Und natürlich du mit einer Plattform für No-Code, was ich total spannend finde, weil das ein Thema ist, was eigentlich voll in den Zeitgeist passt, No-Code. Ich versuche auch so viel wie möglich damit zu machen. Und deshalb finde ich es toll, dass du uns da mitnimmst, wie du diese Plattform aufbaust, Vision Makers.
00:10:44
Speaker
Ja, ich freue mich auch sehr, sehr dabei zu sein. Unter anderem auch, was du am Anfang auch gesagt hast, als wir uns kennengelernt haben, dass es auf LinkedIn zum Beispiel werden ja auch immer die Stories erzählt von, was ist erfolgreich, was ist irgendwie toll gelaufen und was ist ganz cool. Also dieser Social-Media-Effekt, was man einfach teilen will. Und ich komme ja auch aus dem Umfeld, also die, die dem Podcast jetzt schon länger folgen, die wissen, ich habe vorher bei Pirate gearbeitet und Pirate ist ein Unternehmen,
00:11:14
Speaker
Quasi Gründer mit Gründern und Gründer mit Investoren und sowas vernetzen möchte. Und das Ganze findet leider dieses Jahr zum letzten Mal auf einem alten Schrottplatz, der jetzt so ein Künstlerareal geworden ist im Ordonien in Köln statt.
00:11:29
Speaker
Das ist quasi mein unternehmerisches Zuhause. Was ich dort gelernt hab, es gab so Grundregeln, das war give, give, give, ask. Also, gib immer mehr und dann frag nach etwas, was du von jemand anderem haben möchtest. Aber erst mal gib das, was du hast, quasi raus, dein Wissen, irgendwie solche Sachen. Dann aber auch dieses Argument no bullshit. No bullshit ist eins dieser Hausregeln quasi vom Pirate Summit. Und wo es eben genau darum geht, wenn wir uns treffen, lass uns mal auf Augenhöhe begegnen
00:11:59
Speaker
Wer sind wir denn wirklich auch ehrlich zueinander und was ist auch durchaus mit dem, das hat nicht geklappt oder hier geht es mir gerade auch echt schlecht und so. Und also wirklich ein ehrliches Zusammenkommen. Und deshalb hat mich diese Idee auch von einem Format Heroes Grow so gereizt. Ich dachte, genau das hätte auch mir total geholfen am Anfang.
00:12:21
Speaker
Einfach mal jemanden mit zu verfolgen. Ich glaube, es gibt nichts, was dich wirklich darauf vorbereiten kann, das zu gründen. Und ich finde, das ist eines wirklich der schönsten Sachen der Welt. Ich liebe das, was wir hier bei Visual Makers tun, unfassbar. Aber es gibt eben unfassbar viele Sachen, wo ich nicht drauf gekommen wäre, die man
00:12:42
Speaker
Ja, die man einfach nur erlebt, wenn man quasi in dem Prozess drinnen ist. Und das durch verschiedene Gründer, die verschiedene Formate haben, wie es sie gefundet, nicht wie es sie gefundet, ob der Suche nach Funding oder Bootstrap, so wie wir. Das finde ich ein unglaublich schönes Format, da das teilen zu können, um anderen da vielleicht ein bisschen den ein oder anderen Fehler oder den ein oder anderen Gedanken vielleicht irgendwie ersparen oder eben mitgeben zu können.
00:13:07
Speaker
Ja, cool. Ja, super. Das hört sich doch gut an. Wir haben ja auch erst eine Folge im Kasten, also sechs Folgen, also über sechs Monate geht das. Das heißt, wir haben viel Zeit, um eure Geschichte zu erzählen.
00:13:17
Speaker
Ja, und wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt. Da freu ich mich schon sehr drauf. Fünf-Achung der Userzahlen, oder? Das hab ich im Kopf. Genau. Ja. Ja, cool. Ähm ...

Einfluss von No-Code-Tools auf Unternehmertum

00:13:31
Speaker
Heroes Grow ist aber auch ein Format ... Du hast angefangen quasi mit dem Format, mit Gründern zu interviewen zu ihren Geschäftsideen. Richtig, also über Unternehmertum und so was zu sprechen. Das ist quasi ein Format davon, das mit den Geschäftsideen.
00:13:45
Speaker
Und dann ist hier aus Grow dazugekommen, wie kam das, dass du diese Staffel gegründet hast? Oder das Format? Ja, also für mich, ich finde, ich hab mir überlegt, was interessiert mich am meisten in den Gesprächen. Ich freu mich natürlich über die Hörer, die es zuhören, aber am Ende verbringe ich ja auch recht viel Zeit mit den Menschen. Und ich hab mich gefragt, was macht mir am meisten Spaß?
00:14:13
Speaker
Und bei mir sind es diese zwei Sachen, also beide Aspekte. Das eine ist, was sind denn wirklich unternehmerische Ideen da draußen, die es sich zu machen lohnt? Ob es ein Side-Hustle ist oder ... Also, deine Hörer sind in der No-Code-Community. Ich glaube, die sind wahrscheinlich sehr unternehmerisch geprägt. Manchmal brauchst du vielleicht noch so einen kleinen Spark, einen Gedanken. Es macht aber auch, selbst wenn man nichts gründen will, macht's immer Spaß, zumindest ist mein Gehirn so ein bisschen so ...
00:14:40
Speaker
Ich habe wenig künstlerisches Talent, aber mir macht das unternehmerische Denken viel Spaß. Und deshalb machen mir diese Gespräche viel Spaß, wo denn Chancen liegen könnten für mutige Gründerinnen und Gründer.
00:14:56
Speaker
dass die eine Seite und das andere, ja, das ist dann die logische Folge, ja, also Ideen sind das eine, aber sind auch ein wichtiger Teil, glaube ich. Ich glaube, klar, Execution, sagt man ja, ist wichtiger, das stimmt auch, aber man sollte auch eine gute Idee exekuten, das würde auch noch helfen. Deshalb der zweite Gedanke, ich habe es eben schon so ein bisschen angedeutet, ja, habe ich mich gefragt, okay, wenn ich jetzt, wenn Leute jetzt was, oder wenn ich auch was lernen will,
00:15:21
Speaker
Was ist denn die beste Art? Was ist denn die Art, die es noch nicht gibt oder was noch keiner macht? Und dann ist dieses Co-Pilot-Format, diese Doku, diese Langzeit-Doku, rausgekommen, worum wir drei Gründen über sechs Monate folgen. So ist das so ein bisschen entstanden. Ja.
00:15:37
Speaker
Sehr cool. Ich bin sehr froh, dass es da ist. Ich weiß, du bist sehr großer No-Code-Fan. Wir haben unter anderem, weil wir ja auch natürlich zwei No-Code in sehr verschiedenen Richtungen, aber zwei No-Code-Staffel jetzt quasi in der neuen Staffel mit dabei haben, aber auch, ich weiß, dass du einiges von Digitelle-Optimisten oder so viel wie möglich eben mit No-Code gebaut hast. Kannst du uns ein bisschen mitnehmen, wie ist so, oder vielleicht von vorne angefangen, wie bist du auf No-Code gekommen? Wann hast du zum ersten Mal von No-Code erfahren?
00:16:07
Speaker
Ja, also dadurch, dass ich digital Optimisten nebenberuflich mache und auch nicht so viel Zeit habe pro Woche, bin ich gezwungen, mir sehr kreativ Gedanken zu machen, wie ich das hinbekomme. Und deshalb, das hat mich dann gezwungen,
00:16:25
Speaker
sehr intensiv darüber nachzudenken wie ich zum beispiel eine website baue und wie ich eine datenbank pflege von von geschäftsideen oder von interviewgästen und wie ich auch die. Kommunikation mit interviewgästen mache oder auch wie die kommunikation mit sponsoren des podcasts oder des newsletters funktioniert.
00:16:45
Speaker
Und meine Nummer 1 Bedingung war immer, ich habe einfach keine Zeit, mich mit so vielen Sachen auseinanderzusetzen. Und deshalb mache ich immer Folgendes. Also jede Sache, die ich ergänze. Wie gesagt, wir haben vor jetzt mittlerweile vier Monaten einen Newsletter gestartet.
00:17:04
Speaker
Und einmal habe ich alles komplett selber gemacht, ein Newsletter selber geschrieben, mit Sponsoren gesprochen und so weiter und so fort. Und dann überlege ich dann, wenn ich es einmal selber gemacht habe, was muss ich hiervon nicht machen?
00:17:22
Speaker
Ja, was ist nicht wirklich so wertstiftend? Und das versuche ich dann entweder zu automatisieren. Das geht dann meistens mit No-Code-Tools. Also viele sind ja auch schon eingebacken in Airtable oder in Software. Das nutze ich für meine Website. Mariam war auch schon im Podcast bei uns, hat ein tolles Interview gegeben. Ach, sehr spannende Folge. Danke.
00:17:44
Speaker
Und ja, so versuche ich dann, das alles zu automatisieren und alles, was ich nicht automatisieren kann, da nutze ich dann Freelancer auf sogenannte Virtual Personal Assistants, die mir dabei helfen, vielleicht Dinge, die noch nicht so gut durch die Maschine ersetzbar sind, ein bisschen besser zu machen und ein bisschen mir weniger Zeit zu stehlen sozusagen. Und so finde ich, mit der Denkweise hilft es total,
00:18:11
Speaker
Mein Gedanke, den ich so toll finde im Bereich No-Code, ist, wenn du dich fragst, lass uns mal 20 Jahre zurückgehen ins Jahr 2003, da gab es die ganzen Tools noch nicht. Eine Website bauen war irgendwie eine große Aufgabe gefühlt, gefühlt, oh Gott, dann muss ich jetzt
00:18:33
Speaker
programmieren können. Ich weiß gar nicht genau, wie das war 2003. Auf jeden Fall anders als jetzt. Und ich finde, wenn man überlegt, wie viel mehr man als einzelne Person machen kann, als vor 20 Jahren. Ich tippe mal, abhängig davon, wie man diese No-Code-Tool nutzt, bestimmt 10- oder 15-mal so viel. Das heißt, oder sagen wir nur fünfmal, ja? Da bin ich mir sicher, dass man das erreicht. Dann heißt es ja, dass man im Jahr 2003 ein Fünf-Mann-Team bräuchte, um das Gleiche zu machen, was man als eine Person jetzt in 2023 machen kann.
00:19:02
Speaker
Und das finde ich so einen tollen Gedanken, um Unternehmertum zu ermutigen. Und zu sagen, probiert doch mal was. Es ist gar nicht mehr so, die Eintrittsbarrieren für kleinere Projekte, die sinken. Und dann kommt noch AI dazu, was noch mehr mehr, auch vor allem bei der Content-Kreierung, noch mehr unterstützt. Also ich kann nur jedem plädieren, überlegt euch mal, was Nebenberufliches zu machen, die Produkte einfach in die Hand zu nehmen.
00:19:29
Speaker
Und vielleicht mein allerletzter Gedanke, dann höre ich auf, dadurch, dass viele dieser Tools, auch ChatGPT, es ist ja eine einfache Textbox. Das ist ja gar kein Tool mehr, wo du irgendwie programmieren können musst. Das hat ja gar keine Barrieren mehr, sondern anstatt eine Google-Suche tippst du einfach bei ChatGPT was in echter Sprache ein. Und das finde ich so bahnbrechend für die Art, wie wir
00:19:58
Speaker
ja, mit Technologie umgehen können und auch uns selber multiplizieren können in dem, ja, was man, was man machen kann. Und deshalb finde ich es eine tolle Zeit und deshalb habe ich auch No-Code, eine tolle Kategorie an Software-Produkten.
00:20:12
Speaker
Ja, total, würde ich alles so unterschreiben, fühle ich genauso. Finde es auch total spannend, auch jetzt mit Digital Optimisten als Side-Project. Also so, das wäre ja auch gar nicht möglich, wenn du beispielsweise deine ganze Website, und es ist ja sogar eine ganze Web-App, also man kann sich ja auch einloggen bei Digital Optimisten und auf diese Datenmärkte zugreifen und so was mit den Ideen und so.
00:20:40
Speaker
Das wäre auch alles gar nicht möglich ohne No-Code-Tools und dass eben dieser Zugang auch nicht nur Leuten, die sowieso technisch irgendwie affin sind oder einen technischen Background haben, sondern der Zugang eben für alle, die Ideen haben, gewährleistet wird, finde ich auch super spannend. Du kennst da jetzt auch ein bisschen aus einem beruflichen Umfeld auch beide Seiten. Du kennst einmal die große
00:21:04
Speaker
Konzern, Corporate, Unternehmensseite und auf der anderen Seite auch ganz stark die unternehmerische Seite quasi. Siehst du für die Unternehmensseiten, also auch gerade für die größeren Corporates, Enterprises und so, siehst du da auch die Potenziale für Norquart?
00:21:25
Speaker
Das ist eine tolle Frage. Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil ich glaube, wenn man heute etwas komplett neu bauen würde, also angenommen
00:21:44
Speaker
Wir würden ja zu Ventures bauen. Wir würden versuchen, jeden Monat ein neues Venture zu launchen. Dann glaube ich, wäre es sehr hilfreich, mit No-Core-Tools zu starten, weil man natürlich das Risiko enorm sinkt und die Geschwindigkeit erhöhen kann.
00:22:01
Speaker
bestehende Firmen, die haben natürlich auch massives Potenzial. Vor allem, wenn sie vom Fachkräftemangel vielleicht betroffen sind, insbesondere im IT-Bereich und vielleicht nicht in Berlin, München oder Köln ansässig sind und nicht so viele Leute haben, haben sie natürlich noch mehr den Bedarf, ihre Tech-Plattform zu automatisieren oder irgendwie effizienter zu machen.
00:22:26
Speaker
Das heißt, der Preis ist deutlich, also der Lohn dieser Arbeit wäre deutlich höher. Aber ich glaube, auch der Preis dieser Arbeit, also der Preis, das zu automatisieren, ist nochmal einen Tick höher auch, weil natürlich sehr viele bestehende Legacy-Systeme dem entgegensprechen und sehr viele Abhängigkeiten auch. Alleine viele, also da trifft so ein bisschen der Gedanke, der schöne Gedanke auf die harte Realität.
00:22:57
Speaker
Wenn du überlegst, alleine SAP, das spielt ja für große Konzerne eine massive Rolle, aber die haben ja nicht einen SAP out of the box, sondern das ist ja alles total customized, mit hier links und da rechts und da noch eine Sonderentwicklung. Und diese feintunten Systeme aufeinander abzustimmen, das ist in der Masse, glaube ich,
00:23:16
Speaker
Wie gesagt, sehr lohnenswert, aber nicht so einfach. Aber um es vielleicht doch noch mal ein bisschen positiver zu beantworten, ich glaube, was No-Code ja auch macht, ist es kann, zumindest meiner Wahrnehmung nach, es ermöglicht Leute, Menschen, Mitarbeitern, die nicht technisch beschlagen sind, trotzdem ihren Alltag effizienter zu machen.
00:23:39
Speaker
Und wenn ich jetzt also weggehe von dem klassischen IT-Backbone und eher hingehe zu den Funktionen wie Sales, Customer Service oder Marketing, die wahrscheinlich kaum technologische Lösungen haben, aber die jetzt mit Make oder mit Zapier einfache Wenn-Dann-Regeln anbinden können, das hat natürlich schon tolles Potenzial jeden Einzelnen besser zu machen, wenn es dann mit den IT-Guidelines dann noch d'accord geht, was nochmal so eine kleine
00:24:07
Speaker
Realitätscheck ist. Also sehr lange, windende Antwort. Ja, ich hoffe, da war was dabei, was du gebrauchen kannst. Ja, auf jeden Fall. Also war ja auch total auf eine Frage. Ich finde es super spannend, ehrlich gesagt, weil wir auch bei Visual Makers, wir kriegen immer mehr Anfragen von größeren Unternehmen, auch älter eingesessenen Unternehmen. Ich war jetzt gerade bei einem sehr großen Mittelständler, um da einen Workshop zu geben.
00:24:36
Speaker
über das Thema No-Code. Und viele Fragen, die da oft kommen, sind genau das, was du gesagt hast. Einmal so, wie sieht es mit Sicherheit aus? Wie können wir das irgendwie in unserem bestehenden System verarbeiten? Dann gab es ganz oft auch die Frage nach dem menschlichen Faktor, von dem, wie können wir denn das so sicher machen, wenn jeder damit umgehen kann? Wie können wir denn Chaos vermeiden und so was? Aber wo ich merke,
00:25:00
Speaker
Das geht immer mehr in die Richtung, dass sich auch größere Konzerne, Mittelständler, Enterprises und so fragen, wie können wir uns diese Technologien zunutze machen und total wollen auch ihre Mitarbeiter zu enable und die dann wiederum auch wieder eine unternehmerische Denke haben, weil oft ganz oft finde ich, dass
00:25:20
Speaker
No-Code befähigt dich ja dazu, Dinge umzusetzen. Und dazu braucht es aber auch eben ein bestimmtes Mindset, zu sagen, immer wieder lösungsorientiert zu denken und in einer gewisser Weise auch unternehmerisch zu denken, von wie kann ich diesen Prozess besser machen, wie kann ich hier vielleicht ein Tool, irgendwie eine UX besser machen oder sowas.
00:25:39
Speaker
Und das finde ich ganz spannend, wie das gerade sich zwischen diesen Welten auch wächst, bewegt und verändert zwischen dem ganz klassischen, oder klassisch sage ich jetzt mal in Anführungsstrichen, No-Code-Zielgruppen, die Startups, Unternehmer, Solopreneure, Freelancer, Sidepreneure oder so sind. Und das aber auch immer mehr Einzug erhält in den Unternehmen, weil die sehen, ah cool, wo ist denn das Potenzial für uns?
00:26:07
Speaker
Was sagst du denn zu Unternehmen, die sagen, wie können wir verhindern, dass das alles ausfranst, dass es zu komplex wird?

Sicherheit und Innovation in No-Code-Projekten

00:26:16
Speaker
Ja, es gelten im Prinzip dieselben Prinzipien wie bei der Softwareentwicklung auch. Also es geht ganz viel um Systeme schaffen, so wie einigen wir uns darauf, miteinander zu arbeiten und beispielsweise Sachen zu dokumentieren, Naming Conventions zu haben für, wenn wir zum Beispiel im Automatisierungsbereich sind, dass wir
00:26:37
Speaker
Workflows und Szenarien und so was auf eine bestimmte Weise benennen, dass wir die wiederfinden, dass es ein rechte System gibt, wo man sagen kann, okay, hier ist ein Team, das hat Zugriff auf das und das und diese Connections kann man machen. Oder das ganze Konzept Citizen Developer zum Beispiel, dass man sagt,
00:26:55
Speaker
Wir haben eine IT-Abteilung und die ist quasi das Center of Excellence mit vielleicht auch Entwickler und Entwicklerinnen, die diese No-Code-Tools in gewisser Weise beherrschen. Und dann gibt es in jeden Abteilungen, in einer Abteilung gibt es Citizen-Developer, also ein oder zwei Leute, die sich in, die sehr gut mit ihren eigenen Prozessen in der Abteilung auskennen und aber quasi als verlängerte Arm der IT-Abteilung fungieren, die dann
00:27:25
Speaker
dort Prozesse verantworten, weiterentwickeln, optimieren und eben internes Tooling bauen können, weil die natürlich viel besser wissen, was die eigentlich brauchen und was deren Problem ist, als eine IT-Abteilung das kann. Und trotzdem halt mit dem technischen Wissen dann ausgestattet sind, mit No-Code eben, wo sie dann eben selbstständig Prozesse
00:27:42
Speaker
bauen können. Aber natürlich wird es auch immer, also es braucht auch natürlich immer so ein bisschen den Willen zum Ausprobieren. Und beim Ausprobieren passieren auch nur mal Fehler. Und man sollte vielleicht nicht anfangen jetzt mit den bisschen kritischen Prozessen. So, da kann dann schon viel kaputt gehen. Aber erst mal so eine Awareness dafür zu schaffen. Was geht denn eigentlich? Weil das hatte ich zum Beispiel auch, als ich angefangen habe mit No-Code.
00:28:09
Speaker
dass ich zwar wusste, wie ich automatisieren kann, aber dann haben den Teams gemerkt ... Ich war immer das Bottleneck, alle kamen zu mir. Das ist genauso mit einer IT-Abteilung heute auch. Ich warte als Marketing-Abteilung sechs Monate, bis der Button geändert wird und drei Zentimeter nach links gerückt wird. Und die Teams drumherum wussten aber auch gar nicht, wo Automatisierungspotenziale liegen. Ich kannte die Prozesse nicht gut genug, um zu sagen, hier können wir was ändern.
00:28:38
Speaker
Und allein dieses Wissen darüber, was geht denn eigentlich und wie könnte man das denn umsetzen, ohne vielleicht es sogar selber umsetzen zu müssen, das ist schon unglaublich viel wert und kann extrem viel hebeln in solchen Unternehmen. Sehr spannend.
00:28:55
Speaker
Ja, da gibt es es glaube ich auch noch. Also da wird sich glaube ich sehr, sehr viel verändern in den nächsten Jahren. Da bin ich sehr gespannt. Es hängt sehr viel von Unternehmenskultur auch ab. So wie offen sind die Unternehmen, ihre Mitarbeiter da wirklich zu befähigen? Und da sind Start-ups eben meistens sehr viel freier, was das angeht. Bisschen unternehmenslustiger an der Stelle.
00:29:17
Speaker
Steht dagegen, und jetzt muss ich aufpassen, dass ich dich nicht interviewe, aber darf ich vielleicht noch eine Frage stellen. Aber klar. Steht dagegen so der ganze Cybersecurity-Gedanke, also weil das ist ja auch ein Thema, was gerade total top of mind ist bei vielen
00:29:32
Speaker
Corporals, jetzt geistern auch noch Deepfakes und AI-generierte Drohungen durch, dass man das auf Franz komplexer macht. Also ich beurte auch manchmal so ein Tightening, so ein Zusammenkontrahieren von Rechten. Du sagst eigentlich, also wahrscheinlich sagst du ja, okay, Sicherheit ist wichtig, aber die Chancen sind noch mal deutlich höher, oder? Um schneller zu werden.
00:30:02
Speaker
Ja, ich glaube, es kommt auf den Fall an, wie man das gegeneinander abbiegt. Also zum Beispiel im Bereich Prototyping oder sowas macht es halt viel mehr Sinn, ins Risiko zu gehen, weil ich da nicht an kritischen Business-Prozessen und sowas hänge. Wenn ich an kritischen Business-Prozessen hänge, dann macht es sehr viel mehr Sinn, wenn ich da viel mehr auf Sicherheit gehe und weniger ins Risiko.
00:30:27
Speaker
Und es hängt aber auch total von den Tools ab. Also Tools, es gibt bestimmte Tools, die gerade darauf ausgelegt sind, gerade die neueren, dass man sehr schnell damit ausprobiert und dass man da sehr schnell Sachen mitbauen kann, die nicht so sehr Wert auf Sicherheit legen. Bei anderen Tools, die schon ein bisschen
00:30:48
Speaker
erwachsener sind, würde ich sagen. Also sowas wie ein Make zum Beispiel oder wie ein Airtable oder sowas, die einfach schon was länger bestehen. Und auch gerade auf solche Sachen wie Enterprise Readiness. Habe ich mich früher mal gefragt, was das denn da heißen soll, aber sowas wie Rechtemanagement, Security, Hosting, so ein Kram.
00:31:08
Speaker
quasi die sowas schon sehr mit in ihr Produkt einbauen. Und dann ist es letzten Endes wie jedes Saastool, was man halt benutzt als Unternehmen. Also da gibt es so einen Prozess, wo man dann guckt, wie sicher ist das in unseren Systemen, entspricht das unseren Standards.
00:31:24
Speaker
Wie machen die, wie gewährleisten die, die Tools quasi, das Testing und so was. Und da muss man natürlich intern gucken, dass man eben, wie gesagt, diese Systeme schafft, von wie einigen wir uns darauf, dass wir wie arbeiten, wie sehen unsere Datenbankstrukturen und so was aus, dass das halt auch sicher ist von der Mitarbeiterseite her. Weil ich glaube, dass genauso wie beim ganzen Thema Phishing-E-Mails und so was, dass eigentlich die menschliche Komponente
00:31:52
Speaker
neben der technischen natürlich, die am meisten Angriffsfläche bietet. In No-Code kann ich mir halt genauso verbauen wie in Code auch. Es wird mir meistens nur sehr viel leichter gemacht, mit No-Code es direkt richtig zu bauen. Ja, das ist schön gesagt. Ja, ungefähr so würde ich es, glaube ich, so zusammenfassen.
00:32:18
Speaker
Und jetzt lass uns doch einfach zurückkommen auf digitale Optimisten und auf die Heroes Grow Staffel und so was.

Geschäftsideen und deren Umsetzung

00:32:27
Speaker
Und du beschäftigst dich ja schon ganz lange mit, und jetzt auch mit ganz, ganz vielen Leuten, mit den unternehmerischen Ideen und so. Gibt es vielleicht welche, wo du sagst so, boah, die Ideen fand ich richtig cool und die gehen wir jetzt auch selber grad nicht mehr aus dem Kopf?
00:32:44
Speaker
Ja, das ist schön. Tolle Frage. Also ich kann es ja mal so beantworten. Es gibt ein paar Ideen. Es gibt eine Idee, die wir im Podcast besprochen haben. Die hat einer geklaut. Auch der Claim ist ja, klaue diese Geschäftsideen. Ja, wir wollen ja, dass Leute diese Ideen klauen.
00:33:02
Speaker
Und der hat jetzt über eine Million Euro gerast. Also der hat zum Beispiel nicht eingesammelt für diese Idee. Also ich habe leider keine Anteile. Also der kriegt bald Post von meinen Anwälten natürlich. Der kriegt die Idee zu 100 Prozent. Aber das hat mich total gefreut, dass das auch im Markt dann
00:33:22
Speaker
Es ist eine Idee, wie man Stellen anzeigen. Wenn du mal, also der Pitch ist so ein bisschen so, überleg mal, es gibt so viele. Was hat sich alles verändert? Medien haben sich ja völlig verändert. Also Social Media war bei Studio4Z früher Text, dann Facebook schon ein bisschen cooler, multimodialer.
00:33:42
Speaker
Instagram, Video sorry, Bilder und TikTok ist sofort Video. Ein Medium, was auch ziemlich viel Umsatzvolumen hat, was aber nicht digital ist, aber noch ziemlich boring ist, sind Stellenanzeigen. Weil ich weiß nicht, wie oft du schon irgendwie gesehen hast, wir suchen Rockstar-Developer bei irgendeinem Start-up, das keiner kennt, ja. Also Stellenanzeigen sind 2D, immer gleich, langweilig, keiner
00:34:09
Speaker
versteht das, was da gesucht wird, ja, so richtig. Und bieten sich eigentlich total an, einen ähnlichen Weg zu gehen, viel multimedialer zu werden, viel unterhaltsamer zu werden eigentlich. Und mit dieser Idee, ja, hat er großen Anklang gefunden am Angel, am Business-Angel-Markt sozusagen.
00:34:30
Speaker
Eine andere Idee, die ich toll finde, die ich nicht verstehe, warum nicht jeder in deiner Hörerschaft das macht. Ich glaube, ich würde schlicht und ergreifend eine No-Code-Agentur gründen für verschiedene Verticals. Also da haben wir auch ein Startup, was gerade entstanden ist. Das war total verrückt, also unser Podcast.
00:34:49
Speaker
Wir haben diese Idee vorgestellt, also eine No-Code-Agentur, wo man halt einfache Prozesse, ja, digitalisiert. Aber unser Twist, so groß ist der Twist nicht, aber den Twist, den wir haben, schaut euch doch mal eine Industrie an. Also geht Vertical, also Nische, Nische, Nische, Nische und schaut euch mal eine Nische an.
00:35:11
Speaker
Und wir haben verschiedene Nischen da besprochen, die wir angehen würden, die so ein bisschen abseits sind, die besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind, diese unsexy sind, ja, weil keiner, kein WHO oder EPS oder Uni Mannheim oder Köln Absolvent sagt dann, ach ich digitalisiere ich irgendwie die Metallindustrie. Ja, da kommt keiner drauf. Das ist eine totale Nische.
00:35:31
Speaker
Und wir haben auch über die Metallindustrie gesprochen und in der Folgewoche hatten wir einen Gründer, der gesagt hat, die Idee ist super, ich arbeite selber gerade in der Metallindustrie und ich weiß, das ist, ich will einfache Prozesse, zum Beispiel im Customer Service oder im Lieferantenmanagement, die kann ich wunderbar mit No-Code automatisieren.
00:35:54
Speaker
Und ein paar Tage später hat sich dann ein anderer Mensch gemeldet, ... ... nämlich einer, der eine Metallfirma besitzt. Ich habe vergessen, wie sie heißt. Und der hat gesagt, genau das brauche ich. Ich brauche für mein Lieferantenmanagement eine automatisierte Lösung, ... ... weil ich finde keine IT-Leute.
00:36:09
Speaker
Und die bringen wir jetzt gerade zusammen und die bauen jetzt, ... ... die fangen jetzt an, die Metallindustrie zu automatisieren. Das fand ich auch ganz toll. Aber es gibt so viele Ideen, also ... ... wir haben so viele Ideen von Sidehustle bis, ... ... wie nennt sie, Unicorn Ideas auf der Seite. Es fällt mir schwer, eine zu wählen. Was ich toll finde, ist, wenn Leute wirklich diese Ideen klauen. Eine andere Idee, vielleicht noch eine, ...
00:36:35
Speaker
die wir hatten, da war ich im Urlaub und habe mir gedacht, meine Frau hat so viel Zeit in die Reiseplanung investiert. Ja, und so einen tollen Reiseplan für uns halt. Wir haben zwei kleine Kinder und wir haben gesagt, schade eigentlich, dass dieser Reiseplan
00:36:52
Speaker
einfach bei uns auf dem Google Drive versauert. Es gibt auch bestimmt eine Möglichkeit, da einen Marktplatz zu bauen und also letztlich eine Art Marktplatz für Reisepläne. Und auf die, die haben sich auch zwei Leute beworben sozusagen oder haben die geklaut und machen die jetzt. Aber es gibt auch so Ideen. Wir hatten Fabian Veit von Make, den kennen wir wahrscheinlich auch viele im Podcast, der hat gesagt,
00:37:14
Speaker
Mensch, ich habe hier so ein Patent rumfliegen oder ich kenne einen Professor, der hat ein Patent für biologisch abbaubare Golfbälle. Und ich hätte gerne einfach jemanden, der das umsetzt, weil ich glaube, da gibt es einen kleinen Markt für besonders öko-bewusste Golfer. Und der hat dann die Idee vorgestellt und wir haben gebrainstormt, wie wir die starten würden. Also wirklich von biologisch abbaubare Golfbälle bis Markplätze bis zu Agenturen haben wir mittlerweile ziemlich viel im Portfolio.
00:37:39
Speaker
Ja, mega cool, I love it. Lustigerweise zum Thema Industrien und vielleicht auch so Handwerksbetriebe und so was. Wir hatten tatsächlich auch mal die Idee mit Visual Makers, weil es gibt in den USA eine
00:37:54
Speaker
Ich weiß nicht mehr, wie sie hieß, Tyra Banks oder so was? Verlinken wir euch auch noch mal in den ... Ach, die schon wieder? Tyra Banks? Ah, nee, die mein ich nicht. Nee. Kommt mich noch drauf, verlink ich euch in den Show notes. Nee, nee, nee, nee, die ist ... Aber die heißt so ähnlich, mein ich. Auf jeden Fall, die hat so eine No-Code ...
00:38:13
Speaker
so ein Trainingsprogramm gestartet, quasi so ein Bootcamp. So ein bisschen kamen wir so ehrlich gesagt auf unsere Bootcamps, die wir jetzt durchführen mit Produktlern und Innovationsabteilungen und so. Und die hat so Handwerksbetrieben und so was, hat die quasi gezeigt, wie sie in einer eigenen App für ihr Business bauen.
00:38:32
Speaker
Aber mit dem ganzen Klartradar drumherum, also auch wie, was brauche ich eigentlich für diese App, also oder was ist meine Idee und dann auch mit dem, wie mache ich Marketing da drumherum und wie baue ich mir irgendwie mein eigenes Sidehustle oder Business auf. Und es war wahnsinnig erfolgreich damit in den USA. Und dann haben wir kurz gedacht, boah, das wäre doch hier eigentlich auch mega cool. Weil Handwerksbetriebe sind halt hier auch überhaupt nicht digitalisiert in den meisten Fällen. Und haben dann gedacht so, ah cool, dann lass uns das irgendwie doch mal machen. Und haben dann aber ganz schnell gemerkt,
00:39:00
Speaker
Ist eine saukohle Idee, aber wir sind absolut die Falschen dafür, weil wir überhaupt gar keine Ahnung vom Handwerkermarkt haben, weil wir überhaupt keine Berührungspunkte irgendwie aus unseren familiären Kreisen oder zu wenig Berührungspunkte auf jeden Fall damit haben. Das heißt, wir hätten überhaupt keine Ahnung gehabt, wie funktioniert das denn eigentlich?
00:39:16
Speaker
Und deshalb wären wir auf jeden Fall die Falschen gewesen, um diese Idee umzusetzen. Und da auch nochmal dieses von Idee, Team und Timing, das irgendwie so miteinander zusammenzudringen, ist auch nochmal ein Riesenaspekt. Ich wäre auch nicht der Richtige für ein Handwerker-Business, aber ich habe meinen Co-Host bei Unicorn Ideas, also einem Format im Podcast bei Digital Optimisten,
00:39:40
Speaker
Samuel, der hat ein, der hat ein, ein, ein Start-up im Handwerksbereich und das ist ganz interessant, weil wenn du ein, ein Interesse daran hast, dann bist du, hast du eigentlich eine fantastische Ausgangsposition, weil wenige Leute denken, ich muss jetzt das Handwerk digitalisieren oder ich muss jetzt die Metallindustrie digitalisieren. Also und vielleicht noch ein anderer Gedanke, was ja gerade passiert mit, mit No-Code und mit AI ist das,
00:40:09
Speaker
eigentlich die Nische boomt meines Erachtens, weil du ja mit viel weniger Aufwand, Energie, Lösungen entwickeln kannst für Nischen, die vielleicht vorher, da hätte sich niemand hingesetzt und eine riesige Website programmiert für irgendwie, weiß ich nicht, ein tolles Beispiel, was wir auch im Podcast hatten, ist, das muss auch mal unbedingt jemand machen. Die würde ich auch gerne noch pitchen.
00:40:33
Speaker
Ich habe mit Juwelieren gesprochen und die sagen, wir haben kein CRM-System, also kein Customer Relationship Management System. Und es gibt ja nichts offensichtlicheres als ein gutes System, womit Juweliere sagen können, ah, da hat die Dame, hat sich zu ihrem Jahrestag, ihrer Hochzeit einen Ring gekauft.
00:40:53
Speaker
... wenn es fünf Jahre weiter ist, ist wahrscheinlich noch mal ein ... ... Jahrestag, der wäre doch ganz toll, wenn ich vielleicht einen ... ... Brief von mir im Posteingang hätte oder zumindest eine E-Mail. Also es ist eigentlich ein No-Brain, dass ... ... Jubiläer ein fantastisches Kundenbindungssystem haben, ... ... sogenanntes Customer Relationship Management System. Das gibt es aber nicht. Ich habe durch Zufall mit ganz vielen Jubiläern mal ... ... gesprochen am Abendessen.
00:41:15
Speaker
Und dann hab ich festgestellt, das wär doch mal super. Und das könnte man auch mit No-Codes bauen und geht einfach, wenn man den Interesse hat an der Juwelierbranche. Auf jeden Fall. Und wenn ihr noch mehr von solchen Ideen hören wollt, ich bin selber schon total angefixt, ehrlich gesagt, von den 1000 Ideen-Podcasts, hört euch auf jeden Fall in den Podcast rein. Und auch natürlich, wenn ihr uns auf unserer Reise begleiten wollt, weil wir hier im Podcast, also sowohl Adriano als auch ich als auch Alex,
00:41:45
Speaker
Wir, also, ihr kennt das ja, die, die unseren Podcast jetzt schon länger hören, dass wir immer ganz viele tolle Gäste bei uns haben und auch ab und zu folgen, wo wir quasi so von unserer Entwicklung und sowas erzählen, aber in der hier aus Grow Staffel ist es dann echt nochmal so ein bisschen, bisschen deeper von was ist denn eigentlich wirklich jetzt bei uns im Unternehmen passiert und so. Und wenn ihr uns da begleiten wollt, dann hört euch doch sehr, sehr gerne nochmal die Aufforderungen sehr, sehr gerne rein. Wie gesagt, die erste
00:42:12
Speaker
Die erste Folge gibt es schon. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob die zweite schon online ist, wenn diese Folge hier online geht. Check it out, geh auf digitaloptimisten und find's raus. Genau, genau. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf die nächste Folge. Und genau, vielen, vielen Dank, dass du bei uns warst, Alex. Hat mir sehr, sehr großen Spaß gemacht. Immer gern, Lilith. Toll, mit dir zu sprechen.