Einführung in den Visual Makers Podcast
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Speaker
Das ist ja das Schöne an No-Code. No-Code-Dual ist einfach. Ich bin unabhängig. Ich kann es einfach alleine. Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith. Und ich bin Alex. Und wir unterhalten uns jede Woche rund um das Thema No-Code. Michael Burkner ist einer der Gründer von Perspective, einer Software für hochkonvertierende Sales-Vanille aus Berlin. Michael, schön, dass du dabei bist heute.
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Speaker
Ja, vielen Dank, Lilith. Vielen Dank, Alex, für die Einladung. Freue mich sehr, mit dabei zu sein. Ihr habt ja vor kurzem auf eurem YouTube-Kanal eine Story rausgebracht, die jetzt zusammen mit der Entrepreneur-University gedreht hat, wo ihr so ein bisschen über die Reise erzählt, die ihr bisher gegangen seid. Und ihr seid eigentlich gestartet als Agentur und habt daraus dann letztendlich das Saas-Produkt Perspective gebaut, wie es heute existiert. Wie kam es dazu?
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Speaker
Gute Frage. Also, wie du schon sagst, wir sind damals gestartet eigentlich als Start-up. Also, als wir 19 waren, nach Berlin, haben wir ein Start-up gegründet und das hat überhaupt nicht funktioniert nach einem Jahr. Und dann haben wir gesagt, okay, wir wollen und möchten jetzt nicht mehr von Investoren abhängig
Gründung und Wachstum von Perspective
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Speaker
Weil das Spiel, was total spannend war, als wir nach Berlin gekommen sind, ... ... 2013 ist Berlin gerade so explodiert. Alle wollten irgendwie Start-ups gründen. Heute glaube ich, es sind noch viel mehr als damals. Aber was total spannend war, ... ... alle in meinem Umfeld, die auch Start-ups gegründet haben, ... ... sind immer zu Investoren gegangen. Und ich dachte mir, das ist auch der Weg, den ich gehen muss. Und bin immer zu Investoren gegangen. Aber wir waren noch so grün hinter den Ohren. Wir hatten überhaupt kein Verständnis, wie man Business baut.
00:01:43
Speaker
Also meinten Investoren immer zu uns, ... ... ja, diese KPI müsst ihr uns noch liefern ... ... und dann können wir widersprechen. Und die ganze Zeit, ... ... weil ich mein Gründer da sein, ... ... immer nur auf diese KPI fokussiert, ... ... aber eigentlich nie darauf, ... ... das Big Picture zu sehen ... ... und einfach ein gutes Produkt zu bauen, ... ... eine gute Dienstleistung anzubieten, ... ... sondern immer eben nur auf diese KPI. Und deshalb kam es eigentlich zur Agentur, ... ... weil nachdem wir pleite gingen, ... ... nach einem Jahr haben wir gesagt, ... ... wir wollen nicht mehr irgendwie ... ... was hoch risikoreiches machen, ... ... wo wir Investoren brauchen, ... ... sondern wir wollen uns selbst finanzieren ... ... und haben dann die Agentur gegründet.
00:02:13
Speaker
Und die Agenturen ist klein gestartet, Marco und ich, Marco der Designer, ich derjenige, der sozusagen neue Kunden an Bord gezogen hat und wir waren so eine Design-Boutique, also Marco ist Designer und deshalb haben wir immer Design-Dienstleistungen angeboten.
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Speaker
Aber irgendwann hat sich das geändert, von Webseiten bzw. von Branding ging es hin zu Webseiten und irgendwann mussten wir diese Webseiten auch programmieren. Und dann haben wir ein größeres Team eingestellt, das waren 20, 25 Leute. Und um die Story kurz zu halten, was total spannend war bei der Agentur,
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Speaker
Wir haben an große Konzerne richtig wunderschöne Webseiten verkauft. Und diese Webseiten, die waren wunderschön, aber haben nicht funktioniert. Das war so ein bisschen das Problem, was wir hatten. Also Copyrights haben teilweise 30.000, 40.000 Euro für so eine Webseite bezahlt. Und irgendwann kam das berechtigte Feedback, aber wie viele Probefahrten generieren wir zum Beispiel jetzt im Automobilsektor? Wie viele Probefahrten haben wir denn generiert?
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Speaker
Und ja, irgendwie keine. Und dann haben wir verstanden, unser Traum von wunderschönen Sachen ist irgendwie noch nicht 100% richtig. Wir müssen, wir wollen verstehen, warum funktionieren diese klassischen Webseiten nicht? Und dann haben wir einfach diese eine, wirklich nur eine Erkenntnis gehabt. Und wir haben gesehen, dass die Facebook-Werbung und den ganzen Traffic, den wir eingekauft haben, war halt nur mobiler Traffic. Also das heißt, die Leute kamen halt alle nur über das Smartphone. Und da war dann sozusagen die Conclusion,
00:03:40
Speaker
Wie blöd waren wir einfach. Wir bauen solche Webseiten für Desktop optimiert. Wir haben da so viel Content drauf gemacht, als würde man da drauf eine Stunde verbringen, obwohl man eigentlich nur ganz die Leute, die von Social Media auf Webseiten kommen, die verbringen nur ganz wenig Zeit. Dann haben wir gesehen, mobile Nutzer, die sind ja viel interaktiver unterwegs. Die Webseite muss alles viel schneller laden und haben dann als Agentur unseren ersten Mobile Funnel, so wie wir das Konzept heute nennen, gebaut.
00:04:03
Speaker
Und dann haben wir gesagt, okay, und ich glaube, das machen mittlerweile auch viele Agenturen echt richtig. Wir haben das viel zu spät gemacht, aber dann hatten wir eben das Produkt und Dienstleistung, die wir anboten. Aber wir haben dann gesagt, okay, das funktioniert so gut, wir bieten jetzt nur noch Mobile Funnels an und haben dann Mobile Funnels für Wisman gebaut, für den Heizungshersteller, aber für ganz viele andere Cobrets. Und das Konzept hat so gut funktioniert, das hat uns stark wachsen lassen, weil wir einfach eine starke Performance, aber auch Brand geliefert haben, weil wir hatten immer noch diesen Designaspekt, in dem wir so verliebt waren.
Mobile Funnels und Produktentwicklung
00:04:32
Speaker
Und ja, long story short, irgendwann haben wir gesagt, okay, wir wollen, dass das Konzept, was wir da entdeckt haben, was wir so für uns erfunden haben, wir wollen, dass das nicht nur großen Konzernen zugänglich ist, sondern dass einfach kleine mittelständische Unternehmen, Entrepreneurs, Marketer, Creators darauf zugreifen können und selbst einfach für wenige Euro im Monat ihre eigenen Funds bauen können und haben dann die Entscheidung getroffen, die Agentur abzuschalten und uns voll auf unser Software-Service-Business zu fokussieren.
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Speaker
Crazy, total coole Story. Vor allem auch, was ich total daran mag, ist, dass es so produktorientiert gebaut ist. Immer wieder zu gucken, was funktioniert eigentlich und was wollen die Leute eigentlich. Total spannend. Habt ihr denn damals in der Agentur auch schon Tools für eure Funnels benutzt?
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Speaker
Nee, ehrlicherweise nicht. Weil wir immer so diesen hohen Anspruch ans Design hatten. Und wir sind halt so richtig bingelig. Mir ist das so wichtig. Ich liebe halt Sachen, die schön aussehen. Ich liebe wunderschöne Produkte. Ich war damals ein ganz großer Fan. Mein großer sozusagen ... Der CEO, den ich ja meistens sozusagen respektive oder immer nachgeeifert bin, ist Christian Reber, der Wunderlist damals auf den Markt gebracht hat, falls ihr die App kennt.
00:05:47
Speaker
Und es ist einfach so eine To-Do-App, aber es ist so wunderschön. Und wenn ich auf die Web sehe, alles ist so schön einfach, wie viele amerikanische Unternehmen es vormachen. Und ich, zumindest viele Softwarelösungen, die ich halt immer entdeckt habe, auch in diesem Addeck-Bereich, sehen halt total scheiße aus oder so wie aus den 70ern oder irgendwie sowas. Und ich dachte immer, hä? Und das hat mich immer gestört und wahrscheinlich hätte es viel, viel mehr Sinn gemacht, weil ich glaube,
00:06:12
Speaker
Design hilft halt aus meiner Sicht stark im Brand, ... ... um einfach Vertrauen zu schaffen, ... ... um eine Beziehung mit Kunden aufzubauen, ... ... aber jetzt nicht unbedingt von der Performance. Ich glaube heute daran, ... ... wenn man beides verbindet, dass es mega ist. Aber deshalb haben wir relativ wenig genutzt ... ... und haben deshalb gesagt, ... ... okay, da gibt es nichts, ... ... deshalb bauen wir unser eigenes ... ... Software-Service-Company,
Übergang von Agentur zu SaaS-Unternehmen
00:06:29
Speaker
... ... damit wir ein schönes Produkt bauen, ... ... was einfach zu bedienen ist, ... ... aber was auch Performance liefert. Genau. Und dann tatsächlich, ... ... was dann noch ganz witzig ist, ... ... wir haben ja am Anfang beides parallel gemacht, ... ... das heißt die Agentur ...
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Speaker
Und wir haben neben Begonnen schon sozusagen ein neues Team aufgebaut, die begonnen haben, unsere Software zu bauen. Und dann haben wir für die Agentur dann Perspective eingesetzt und das hat super funktioniert. Und dann haben wir sozusagen als Agentur auf unsere eigene Software zurückgegriffen. Das ist ein starker Ansatz auch nochmal, um das eigene Produkt dann zu validieren. Das ist ziemlich cool und vor allen Dingen auch super wenig Risiko dann, wenn ihr mit der Agentur parallel eben noch
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Speaker
Geld generiert, Einkommen generiert und dadurch dann auch das Produkt finanziert. Voll. Und ganz ehrlich gesagt, ich würde mich auch total freuen, da so einen kleinen Beitrag zu leisten im Gründer Deutschland oder Dachraum oder allgemein Europa, weil es ist echt ein alternativer Finanzierungsweg, den ich tatsächlich nicht so häufig sehe, aber ich finde es echt total smart, jetzt so als junge Gründerin, Gründer,
00:07:28
Speaker
Vielleicht zu sagen, hey, ich starte mir ein Dienstleistungsbusiness, weil ich habe einen guten Cashflow, ich habe Kunden und vielleicht schaffe ich es, weil ich von Anfang an schon eine Idee habe, wo ich vielleicht mal mich weiterentwickeln möchte, mich das selbst zu finanzieren. Ich meine, wir hatten am Ende der Agentur seit einen siebenstelligen Betrag. Das heißt, wir waren unsere eigene Series A Investor in unser Softwareunternehmen, weil ich glaube, so eine Software-as-a-Service-Company ohne Investoren halt aus dem Boden zu stampfen, ist halt echt nicht einfach.
00:07:53
Speaker
Also manche bekommen das ja echt hin, weil sie selbst sozusagen im Gründer-Team alles haben, was man braucht. Engineers gibt es, Designer und Marketer, mega großen Respekt. Also das hast du zu bootstrappen. Aber genau, und deshalb war das halt für uns ein mega guter Weg. Wie lange lief das bei euch Parallelagentur und Produkt, bis ihr dann komplett umgestiegen seid?
00:08:17
Speaker
Eineinhalb Jahre, würde ich sagen. Also wir haben ein Jahr die Software entwickelt, bevor wir sie veröffentlicht haben. Also wirklich so von den ersten Konzepten bis hin, wir launchen unseren ersten MVP. Ich glaube, man könnte das auch schneller machen, aber ja, genau. Da, glaube ich, gibt es viele Debatten immer darüber. Aber ich denke generell, schneller am Markt zu sein, ist besser als zu spät. Und dann haben wir noch ein halbes Jahr parallel die Agentur gemacht und haben einfach verstanden, das funktioniert überhaupt nicht. Unsere Software, die niemand nutzt,
00:08:46
Speaker
Das ist halt so das Problem. Wir waren halt einfach so gefangen. Auf der einen Seite Agentur-Business. Wir hatten auch ein großes Team von 20 Leuten. Das will auch in irgendeiner Art und Weise Umsatz generieren, neue Kunden an Bord ziehen. Und auf der anderen Seite braucht so eine Software-Company, und das habe ich zu spät erst verstanden, halt echt volle Aufmerksamkeit, vor allem in der Anfang, auch nach wie vor. Ich mache nichts anderes als Perspektive und ich denke, schon meine Woche könnte dreimal so viel Zeit haben.
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Speaker
Und das hat überhaupt nicht geklappt, beides parallel zu machen. Und deshalb haben wir irgendwann gesagt, okay, wir machen jetzt den Cut.
Fokus auf Zielgerichtete Weblösungen
00:09:21
Speaker
Am Ende des Jahres kündigen wir alle Agenturkunden und fokussieren uns nur noch auf die Software und haben dann tatsächlich alle Agenturkunden gekündigt und dann nur noch uns auf die Software fokussiert. Genau. Wahnsinn. Auch mutiger Schritt. Für alle, die die Perspektive jetzt noch nicht kennen, wie funktioniert denn Perspektive?
00:09:45
Speaker
In ganz einfacher Sprache ist es eigentlich nichts anderes als ein Webseitenbaukasten, wenn man so will. Das heißt, man kann ohne Design oder Programmierkenntnisse sich super einfach seine eigene Webseite bauen, nur mit der Besonderheit, dass man eben nicht klassische Webseiten baut, weil wie unser Learning auch schon bei
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Speaker
zur Agenturzeit klassische Webseiten konvertieren einfach nicht, weil es gibt zu viele verschiedene Ziele. Auf einer Webseite versuchen wir alle Zielgruppen, die wir versuchen anzugehen, mit derselben Ansprache zu erreichen. Man kann sich auf einen Job bewerben, man kann so viele Sachen machen und das bringt den Nutzer einfach von einem konkreten Userflow ab.
00:10:21
Speaker
Und deshalb kann man sich das vorstellen, dass es einfach ein konkreter Klickweg ist, einfach so eine digitale Journey, einfach eine interaktive Webseite, die immer, und das ist das Besondere, ein spezielles Ziel erreicht. Zum Beispiel viele, wie ihr auch wisst, wo ich schon gesehen habe, dass ihr da auch vieles macht und Education Video produziert, viele Bound Recruiting Funnels. Auf einmal voll da drämmt irgendein Kunde. Letztes Jahr hat er mir gesagt, warum schaltet man nicht Werbeanzeige, um talentierte Mitarbeiter zu finden?
00:10:49
Speaker
Mittlerweile sind ein paar Tausend Recruiting Fundlers auf unserer Plattform live und jeden Tag werden Tausende potenzielle Bewerber von unseren Kunden generiert. Andere sind im E-Commerce Bereich und sagen, wir bauen jetzt ein richtig geiles Gewinnspiel und diese Gewinnspiele, weil sie eben so fokussiert sind, haben eine Konvertierungsrate von 50%.
00:11:07
Speaker
Dann kommen Finanzdienstleister, die sagen, hey, ich brauche neue Kunden für meine Katzenversicherung und bauen eine Angebotsfund. Hol dir jetzt ein unverbindliches Angebot für deine Katzenversicherung. Das heißt, eigentlich sind es die neue Art von Webseiten, die am Ende des Tages Performance bringen. Und das Schöne ist,
00:11:25
Speaker
Zumindest was, wo unser großer Fokus drauf liegt, ist, dass wir es halt echt so einfach machen wie ein Endkonsumentenprodukt, weil von B2B-Software hat man häufig so Angst. Und unser Ziel ist, dass es halt echt so zu bedienbar ist. Keynote ist so ein guter Beispiel. Ich sage immer, wenn man es schafft, eine Keynote-Präsentation oder Powerpoint-Präsentation zu bauen, dann schafft man es auch einfach, einen Perspective Funnels zu bauen.
00:11:46
Speaker
Und das ist immer unser großes Ziel, das ist halt extrem. Und deshalb gut, dass wir sprechen, weil es geht am Ende des Tages um No-Code und diesen ganzen Trend wollen wir supporten. Wenn man sich das vorstellt, früher haben wir als Agentur vier Wochen herum programmiert um so ein Funnel. Wir haben die früher für 20.000, 25.000 Euro dann verkauft. Das war unser Core-Produkt von unserer Agentur.
00:12:07
Speaker
Und das Witzige war, ja, dann meinten wir zu unserem Programmierteam, wir würden gerne die Seite mit der Seite tauschen. Und dann ja, okay, ich nehme es nächste Woche mit auf. Und dann eine Woche wieder gewartet, dann war irgendwie, okay, kann ich hier oben? Das war alles so kompliziert die ganze Zeit. Und ja, deshalb bin ich froh, dass es die Lösung jetzt tatsächlich auch für uns gibt, um einfach schnell für sich seinen eigenen Sales Funnel zu bauen, um neue Kunden zu akquirieren oder neue Mitarbeiter eben.
00:12:34
Speaker
Du hast gerade eben schon mal so ein bisschen angeschnitten, wer so unter anderem eure Zielgruppe ist. Also kommt ihr aus den verschiedensten Branchen. Habt ihr da eine Branche, die am ehesten bei euch vertreten ist oder ist das wirklich komplett breit gefächert?
00:12:50
Speaker
Also erstmal, was wir für uns herausgefunden haben, Agenturen sind für uns natürlich eine super spannende Zielgruppe auch, weil Agenturen am Ende des Tages, ich vergleiche das immer so, wenn man sich jetzt vorstellt, ein Finanzdienstleister, der jetzt sozusagen sein Leben lang Finanzdienstleister war, hat der Lust, sich wirklich Online-Marketing beizubringen. Jemand empfiehlt ihm Perspektive, sagt, hey, ich habe damit meine Versicherungsagentur mega stark skaliert.
00:13:15
Speaker
kommt dann rein, aber dann ist halt die Frage, meint es wirklich ernst, dass es sich halt ein paar Sachen beibringt, weil wir müssen auch ehrlich sein. Man muss dann schon verstehen, auch wie schaltet man Werbeanzeigen etc., dass das funktioniert. Und das heißt, Agenturen haben eben den großen Vorteil, dass die nichts anderes machen, tagtäglich wie Funders zu bauen. Und die haben bei uns noch, glaube ich, den Vorteil zu anderen Software Tools, dass es halt wirklich so schnell und einfach ist. Aber jetzt über Industrien gesprochen, wo wir halt stark verwendet
Verwendung und Zielgruppen von Perspective
00:13:39
Speaker
werden, sind tatsächlich, tatsächlich schon Finanzdienstleister, vor allem Junge, die wir sehen.
00:13:44
Speaker
Aber alle Branchen, die ich jetzt nenne, sind meistens so die neue Generation. Ich will jetzt gar nicht so alt versus jung oder so machen, aber die halt, ich finde es auch total inspirierend. Ich bin Versicherungsmakler, bin jung und bringe mir Online-Marketing bei, total smart. Und die machen auch echt eine starke Karriere bei uns. Also Finanzdienstleister, Immobilien, Coaches, Agenturen. Im Recruiting-Bereich sind wir stark unterwegs. Lokale Unternehmen sind super stark bei uns. Alle, die im hochpreisigen Segment was anbieten. Also es ist schon echt quer durch die Bank.
00:14:14
Speaker
Aber man muss auch sagen, das Coole ist, in jeder Branche gibt es halt mittlerweile auch einfach so etablierte Fundle Vorlagen. Was wir halt gemerkt haben, da sind wir auch gerade dabei, einen großen Relaunch zu machen, weil wir haben halt, man muss jetzt nicht den Schuh neu erfinden so. Oder das Rat sagt man, nicht der Schuh. Es gibt einfach Systeme, die funktionieren in manchen Branchen und die wollen wir jetzt auch einfach zugänglicher machen. Und deshalb macht es für viele Branchen da draußen einfach Sinn.
00:14:41
Speaker
Ja, ich fand's auch total spannend, als wir selber, also wir haben ja auch ein paar Tutorials mit Perspective bei Visual Makers bei uns und da hab ich auch mal so durch die ganzen Templates geguckt und durch die ganzen Vorlagen und fand's total spannend, was da alles drin ist und hab mich auch gefragt, ob's da, und du hast es ja gerade schon so ein bisschen angeschnitten, was da so die
00:15:02
Speaker
die meistgefragtesten Use-Cases sind. Also zum Beispiel, mich hat total überrascht dieser Bewerber-Funnel, wo so eine Tischler-Vorlage ist quasi, wo man einen Tischler sucht. Und ich finde das auch total schön, dass es gerade auch so im Lokalen, dass das da viel widergespiegelt wird. Also gibt es einen bestimmten Use-Case, der besonders oft abgerufen wird?
00:15:28
Speaker
Total. Ich kann gleich auf die Use Cases eingehen, aber genau das ist auch das Spannende, wo wir uns auch weiterentwickeln möchten. Was wir halt sehen, wir haben uns lange die Frage gestellt, ist es gut, dass man so viele verschiedene Use Cases mit Perspektiven abdeckt? Ja oder nein? Und wir haben gesagt, ja, das ist es. Weil total spannend, wenn wir mit Kunden sprechen und in deren Accounts auch reingehen und mit denen sprechen, dann ist so witzig. Ein Kunde,
00:15:51
Speaker
Auch unser Account, wenn man unseren eigenen Prospective Account sehen würde, wir haben ein Webinar-Fundle drin, weil wir Webinare hosten. Wir haben ein Freebie-Fundle drin. Das heißt, wo wir ein kostenloses E-Book zum Beispiel zur Verfügung stellen, was man sich herunterladen kann. Einer unserer stärksten Fundle. Wir haben ein Produkt-Finder-Fundle drin. So finde die perfekte Fundle-Strategie für dich. Das ist so eine Art Quiz-Fundle drin.
00:16:10
Speaker
Dann haben wir einen Net Promoter Score Funnel. Das heißt, einmal pro Quartal schicken wir an alle unsere Kunden Funnel raus und fragen, wie zufrieden bist du mit Perspective und welche Features wünscht du dir? Das hilft uns, bessere Produkte zu bauen. Das heißt, der Use Case, wie Perspective verwendet wird, ist total, also auch pro Account, super individuell, weil es halt jedem die Möglichkeit gibt, relativ einfach einen digitalen Flow abzubilden für ein spezifisches Ziel.
00:16:32
Speaker
Und viele Kunden haben auch jetzt im letzten Feedback geschrieben, ... ... das Coole an Prospective eigentlich ist der einzige limitierende Faktor ... ... an Prospective, deine eigene Kreativität. Und ich finde, das unterschreicht es ganz gut, ... ... weil ich auch sage, ... ... wir geben euch zwar Vorlagen, die gut funktionieren, ... ... aber wenn du selbst mal überlegst, ... ... überleg mal, was für dich funktioniert. Du kannst was Neues finden, was noch niemand anderes gemacht hat, ... ... weil wir einfach sozusagen die Plattform bieten, ... ... worauf das halt einfach möglich ist.
00:16:59
Speaker
Aber wie schon gesagt, Termin Funnels, Angebots Funnels, Recruiting Funnels, Freebie Funnels, also so Lead E-Book Funnels, Coaches verwenden so häufig so Fallstudien Funnels, so Video Funnels, ich verwende Webinar Funnels, also das ist echt super individuell und eben Probranche. Ich würde schon sagen, ich habe,
00:17:21
Speaker
launchen jetzt auch noch mal so einen kleinen Mini-Kurs, weil oft die Frage ist, welcher Funnel passt jetzt eigentlich zu meiner Branche, wo wir einfach auch nochmals zeigen, das hat sich in deiner Branche etabliert. Wenn du in der Branche bist, wenn du im E-Commerce drin bist, dann verwende das. Wenn du in der Branche bist, verwende das, weil da wollen wir noch ein bisschen bessere Hilfestellung bieten.
00:17:39
Speaker
Zumindest um reinzukommen. Wenn jemand mal erfolgreich ist mit Perspektive, dann hat man auch mehr Selbstbewusstsein, mal seinen eigenen Funnel zu entwerfen. Aber jetzt nicht von Anfang an. Und das ist ja auch gut so. Deshalb wollen wir erstmal allen mit Vorlagen helfen. Und wenn man irgendwann mal ein guter Marketer wird, dann macht das auch Sinn, da sein eigenes Ding zu erfinden, seinen eigenen Funnel zu erfinden.
00:18:02
Speaker
Jetzt glaube ich auch so das schönste Kompliment von, dass man von seinen Kunden kriegen kann als Arse-Tool. Der einzig limitierende Faktor ist die Kreativität, die eigene.
Von Marketingreisen zu No-Code-Tools
00:18:10
Speaker
Schon cool. Warst du denn von Anfang an Marketer?
00:18:16
Speaker
Ne, tatsächlich nicht. Ich habe mir das auch erst, das Witzige ist ja, ich habe mir heute Morgen die Frage gestellt, was bedeutet Marketer eigentlich? So war es. Ich war auf meinem LinkedIn-Profil, weil ich wollte das einmal optimieren, weil viele Sachen da gar nicht mehr gestimmt haben. Dann habe ich unten diese Erkenntnisse gesehen. Sorry, jemand hat gesagt, du hast Erfahrung darin.
00:18:36
Speaker
Und dann habe ich gesehen, manche haben bei mir geklickt, sie würden sagen, ich habe Erfahrungen im Marketing. Und dann, sorry, dass ich jetzt so aushole, aber dann habe ich mir so die Frage gestellt, was bedeutet das denn das? Was bedeutet das eigentlich, Marketer zu sein? Weil ich dachte mir, ein Influencer ist ja auch Marketer. Aber er kennt so diesen einen kleinen Bereich. Na, Fillet-Marketer, kennt sich mit der Fillet aus, ist ja auch Marketer. Ein Funnel-Marketer macht Funnels. Ein Brand-Marketer, die eine große Werbeagentur, denen geht es eher darum, wie schafft man so ein emotionales Feeling.
00:19:05
Speaker
Und Marketer ist so ein großes Wort, ... ... habe ich dann einfach wieder festgestellt. Und ich würde sagen, ... ... ich habe mit Funnel-Marketing begonnen. Also sozusagen wirklich, ... ... weil das kann man sich relativ schnell beibringen. Ich habe eine Werbeanzeige, ... ... ich weiß, was ich möchte, ... ... ich habe eine Werbeanzeige, ... ... bau einen Funnel dahinter hin ... ... und dann generiere ich ja schon Leads, ... ... Kontakte, Bewerber. Und das kann man sich ja eigentlich echt, ... ... wie wir es zumindest sehen bei unseren Kunden, ... ... echt relativ zügig und schnell beibringen. Aber irgendwann geht es dann weiter ... ... und dann habe ich mir die Frage gestellt, ... ... okay, jetzt machen wir zwar viel Performance-Marketing, ... ... für den Funnel-Marketing, ...
00:19:34
Speaker
Aber wie sieht es mit Empfehlungsmarketing aus? Und dann kommt man halt immerhin zu neuen Segmente rein und da versuche ich einfach besser zu werden und mich weiterzubilden. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich alle Segmente verstanden habe, weil das Leben von einem Influencer kenne ich jetzt noch nicht so gut. Aber ich versuche mich da zumindest irgendwie immer, mir weitere neue Sachen beizubringen.
00:19:55
Speaker
Ich wollte gerade sagen, da kommst du ja auch schon langsam hin ins Influencer-Dasein, aber dazu vielleicht später noch mal mehr. Was mich noch interessieren würde, ist, ob ihr euch von Anfang an als No-Code-Tool gesehen habt oder ob No-Code überhaupt als Begriff im Raum stand.
00:20:15
Speaker
Nee, das habe ich von euch übernommen. Tatsächlich. Das habe ich echt von euch. Ich habe das so gar nicht gesehen. Also, Lilly, ich weiß nicht mehr, wie wir in Kontakt gekommen sind, aber du, glaube ich, hattest einmal irgendwie einen Post gemacht, da hattest du uns auch, oder Alex, ich weiß nicht, wer das von euch beiden war, aber uns auch in so einer Grafik mit drin und dann meinte ich, hey, vielen Dank, dass du uns erwähnt hast.
00:20:34
Speaker
Und dann stand bei euch so No-Code. Und dann habe ich erst zum ersten Mal darüber nachgedacht, weil ich hatte diese Begrifflichkeit noch gar nicht so im Kopf. Und ich habe das von euch jetzt eigentlich, also seitdem ihr das gesagt habt, denke ich, wir sind No-Code-Dool. Aber davor habe ich das noch gar nicht so gesehen gehabt. Also ich habe das von euch gelernt.
Die transformative Kraft von No-Code
00:20:52
Speaker
Ah, spannend. Ja, cool. Ja, ich glaube, uns ist der Begriff auch erst so in den letzten zwei Jahren tatsächlich so richtig in den Kopf gekommen.
00:21:03
Speaker
Wobei es ja schon seit Jahren eigentlich außerhalb Deutschlands wirklich rapide nach oben geht mit den ganzen Tools, die dort auf den Märkten erscheinen. Ne, das Spannende ist, ich habe sie ja auch immer, ich bin ja, Twitter ist so meine Lieblingsplattform und da bekommt man ja No-Code immer mit, aber ich habe das jetzt nie so im Bezug auf uns gesehen und als ihr mir das gesagt habt, habe ich mich mehr damit beschäftigt und ich dachte mir einfach, das ist so ein Wahnsinn.
00:21:28
Speaker
Zum Beispiel, ich gehe immer mit einem Kumpel laufen und der hat sozusagen mit Prospective Funnels, mit Airtable, mit verschiedenen anderen Duels so eine krasse Firma gebaut. Er ist eine One-Man-Show. Wahnsinn, was der dreht. Also, das ist unfassbar. Der könnte wirklich so 30 Leute finanzieren. Hat keinen einzigen Programmierer. Er sagt einfach, ich bin Prospective Experte, ich bin Sabre Experte und ich bin Airtable Experte und ich bin dies und jenes.
00:21:55
Speaker
Aber hat halt sozusagen eine wahnsinnig große automatisierte Firma ein richtiges Produkt geschaffen auch. Hat sich auch manche so Skripted Coden lassen über so Freelancer, die punktuell noch geholfen haben. Genau, Long Story Short. Und da habe ich erst mal gemerkt, das ist ein Wahnsinn, was da möglich ist. Also wenn man solche Tools miteinander verbindet, man kann echt, wo man früher irgendwie große Teams gebraucht hat, das macht auch Entrepreneurship auch einfacher, oder?
00:22:22
Speaker
Wahnsinn. Oh ja, also da könnten wir glaube ich tagelang drüber reden über einmal was macht No-Code mit Unternehmen und mit Menschen, weil es eben so diesen Unternehmer-Spirit fördert oder also glauben wir zumindest dran und hatten jetzt auch echt schon öfter mal im Podcast, das ist einfach wahnsinnig, was das mit einer
00:22:44
Speaker
Gesellschaft dann letzten Endes auch machen kann und halt auch innerhalb von Unternehmen, wie du da Ownership, Entrepreneurship, Verantwortungsgefühl und so förderst und dann eben auch kreativere Arbeit möglich ist. Das ist, ja, wenn man das so einmal weiterdenkt. Schon krass. Voll.
00:23:04
Speaker
Ja, aber nochmal zurück zum Influencer-Dasein. Also klar, dadurch, dass wir selber auch mit Perspective arbeiten, ist es ja oft so, dass wir dann natürlich auch getargetet werden, glaube ich. Und wir sehen dich sehr, sehr oft auf allen möglichen Plattformen. Und da wäre meine Frage so, war das von Anfang an quasi so geplant, dass du so sehr als Gründer von Perspective auch im
00:23:32
Speaker
Ja, auch irgendwo im Mittelpunkt stehst du in euren Marketingstrategien. Wie kam das? Wie fühlst du dich damit? Ich hab, ja, ehrlicherweise schwieriges Thema. Also, das Witzige ... Boah, da fällt mir gleich so viel ein zu dem Thema. Ich hab da tatsächlich lange mit mir gehadert, denn ...
00:23:58
Speaker
Manchmal hat mich das so ein bisschen gestört. Es gibt ja super viele, die so immer auf Facebook zu sehen sind und dann so, hey, ich zeige dir jetzt, wie du reich werden kannst und so weiter. Und dann hatte ich da immer so ein Komplex, weil ich meinte, oh mein Gott, ich will eine seriöse Brand bauen. Ich will ein richtig gutes Produkt schaffen. Und ich will nicht irgendwie dieser möchtegern Guru werden, der den Menschen erklärt, wie sie ihr Leben zu leben haben.
00:24:19
Speaker
Und deshalb hat mich das voll gestresst, weil ich wollte, weil das war dann für mich immer, wenn eine Person für mich zu sehen war, hat das sofort für mich diesen Anschein gemacht. Und auf der anderen Seite war es halt oft notgezwungen, denn als Mensch fällt zum Beispiel, wenn ich meine Software vermarkte in so Webinaren, dann ist es halt einfacher, wenn ich das erkläre, anstatt dass ich jetzt niemand, glaube ich, würde sich einen stundenlangen Animationsfilm irgendwie über so eine Software ansehen.
00:24:42
Speaker
Man kann sich dann vielleicht auch mit mir so ein bisschen connecten oder irgendwie vielleicht resoniert irgendwas und man findet mich jetzt vielleicht nicht total schrecklich und sagt, ah, okay, den höre ich jetzt mal zu, was er zu sagen hat. Und deshalb hat das halt oft einfach so, war das der Grundnot gedrungen, jemand muss es machen und ja, das ist halt mein Job, weil Marco, mein Mitgründer, kümmert sich halt um unser Produkt und ich mich ums Marketing. Und ich glaube, man tut als Gründerin oder Gründer halt alles, um einfach irgendwie mal Geld zu verdienen. Und genauso war es bei uns auch.
00:25:13
Speaker
Und ich würde nach wie vor sagen, dass ich jetzt nicht unbedingt den großen Wunsch habe, im Vordergrund zu stehen bei Perspektive. Deshalb bauen wir auch gerade ein großes Content-Marketing-Theme auf, dass jetzt nicht jedes Content-Base so eng mit mir connected ist. Und auf der anderen Seite habe ich zum Beispiel, wie du weißt, auch, glaube ich, Lilith, bei LinkedIn begonnen, um da zu schreiben.
00:25:34
Speaker
Und da habe ich aber gemerkt, dass will ich wirklich, dass das so ein bisschen mein persönlicher Account wird, weil meine große Vision und Mission ist einfach, wahrscheinlich haben wir da auch eine ähnliche, mich freut es einfach so Gründerinnen und Gründer zu helfen, weil es heutzutage so cool ist zu gründen, finde ich irgendwie. Also nicht weil es cool ist, nicht weil es cool ist und deshalb gründet man, sondern weil es halt einfach eine tolle Opportunität ist, etwas zu kreieren und etwas zu erschaffen, irgendwas zu machen. Und es, glaube ich, auch nicht mehr so schwierig ist wie vor 20 Jahren.
Persönliches Branding und Narrative
00:26:04
Speaker
Ich merke halt oft, wahrscheinlich, ich will jetzt nicht so philosophisch werden, aber ich dachte mir, wahrscheinlich ist man irgendwann im Altertum inspiriert, etwas zu tun, was man vielleicht in seiner Kindheit vermisst hat. Und ich glaube, was ich so für mich vermisst habe, dass nie so richtig jemand an mich vielleicht geglaubt hat oder ich relativ wenig Zuspruch bekommen habe, so macht das, sondern eher relativ viele so, mach das nicht, wenn du scheiterst, dann kommst du wieder zurück nach Tirol und weißt du.
00:26:28
Speaker
Und deshalb, glaube ich, habe ich allgemein so ein Anliegen in mir, um eher das Gegenteil zu tun und jungen Menschen zu sagen, mache es einfach, do es. Und deshalb habe ich jetzt auch so mit LinkedIn gestartet, um einfach meine Gedanken da freien Lauf zu lassen, die jetzt nicht immer mit Perspektive connected sind, sondern ich schreibe auch, ich war jetzt vorletzte Woche im Schweigekloster oder sowas und versuche damit einfach andere Menschen zu inspirieren. Aber das sehe ich so ein bisschen extra von Perspektive, obwohl es natürlich auch wieder
00:26:56
Speaker
Wir bekommen super viele Leute, die sich jetzt bei uns bewerben, ... ... aufgrund dessen, weil es natürlich auch nahbarer macht, ... ... so eine Persönlichkeitsmarke, ... ... als jetzt so ein Logo, das hier oben hängt, ... ... das ihr beide gerade seht. Ja, das stimmt auf jeden Fall. Wobei, also ich muss sagen, ... ... jetzt gerade im Fall von Perspektive ... ... verbindet man deine Person schon sehr mit dem Unternehmen. Also dadurch, dass man dich eben so häufig sieht, ... ... hat man nicht das Gefühl, ... ... der tritt jetzt irgendwie eine anonyme Marke auf, ... ... oder man kennt die Person dahinter gar nicht. Eigentlich hat man immer so ein bisschen dich vor Augen.
00:27:24
Speaker
Und es ist natürlich dann auch ganz cool, wenn du dann von deiner persönlichen Seite noch Beiträge teilst und persönliche Erfahrungen. Das baut nochmal eine ganz andere Verbindung und ganz anderes Vertrauen auf.
00:27:35
Speaker
Also ihr findet das gut, ja? Ja, auf jeden Fall. Ich kann auch total verstehen, was du sagst, mit dem, dass du nicht einer von diesen Gurus, ich zeige dir, wie du in sieben Tagen 100 Millionen machst sein willst. Daran habe ich tatsächlich überhaupt nicht gedacht, wenn ich dich in den Ads oder so sehe. Aber ich kann das schon gut verstehen und ich glaube aber auch,
00:28:00
Speaker
Ich meine, wir haben, glaube ich, ein ganz gutes Händchen gerade, aber würde jetzt auch absolut nicht sagen, dass wir die absoluten, also wir sind wirklich alles andere als Experten irgendwie für Marketing. Aber es funktioniert ganz gut dadurch, dass wir auch viel unsere persönlichen Profile spielen und auch gerade in der Community.
00:28:20
Speaker
was ja auch unser Kernprodukt ist, wo es dann wirklich um das Menschliche geht. Und ich glaube, dass es auch immer mehr bei Produkten auch einfach immer mehr kommt oder dass das zumindest jetzt gerade die Welle ist. Aber ich finde es schon spannend, so diesen Weg zu finden zwischen
00:28:36
Speaker
Wie viel Mensch oder wie viel kaufst du quasi wegen dem Mensch dahinter, den man dann im Endeffekt ja auch nur glaubt, zu kennen? Oder gerade dieses persönliche Vermarkten und wie viel sollte das Produkt für sich
Herausforderungen beim Übergang zu SaaS
00:28:50
Speaker
sprechen? Ich glaube, da gibt es auch Debatten drüber. Da kann man Tage drüber debattieren. Ja, deshalb, ich glaube, so wie ihr es sagt, beides hilft wahrscheinlich. Einfach so eine gute Kombi aus beiden, gute Mix.
00:29:01
Speaker
Ja, sag mal, was waren denn so eure größten Herausforderungen beim Aufbau eines SaaS-Produkts? Ich glaube, so gerade im Bereich No-Code sind die Möglichkeiten einfach da, sowas in die Welt zu setzen, gerade mit Tools wie Bubble und so weiter, wo du dann wirklich komplexe Web-Apps bauen kannst.
00:29:20
Speaker
Der Produktbau, die Produktentwicklung ist ja ein Punkt, aber natürlich spielt die Vermarktung damit rein und so weiter. Ein gutes Produkt hilft dir ja auch nicht, wenn du kein Marketing in der Hand hast. Was war denn eure größte Herausforderung jetzt während der Produktentwicklung oder auch darüber hinaus?
00:29:36
Speaker
Ich glaube, echt so viele. Ich habe irgendwann zu mir selbst gesagt, ich glaube, ein Freelance-Business zu starten, ist so Komplexitätstufe 1, weil das haben wir halt früher gemacht, dann eine Agentur zu bauen, ist Komplexitätstufe 5, ein Software-Service-Produkt zu bauen, Komplexitätstufe 30, würde ich sagen. Also es ist halt schon, es ist einfach,
00:30:01
Speaker
Viel das Challenging, ich meine, es beginnt halt wie jeder Start-up, man hat beschränkte Ressourcen, wenig Geld zur Verfügung und vor allem das bei uns am Anfang, die werden ja echt fast irgendwie gegen die Wand gefahren, wir hatten zwar einen 7-stelligen Betrag, den wir hatten, aber
00:30:17
Speaker
Wir haben diese Software nicht zum Laufen bekommen und haben jedes Monat 100.000 Euro verloren und ich wusste nicht, wie bekommen wir das hin, dass irgendjemand diese Software nutzt. Das war in den Anfangszeiten. Und das war natürlich total nervenaufreibend, weil man halt nie weiß, geht es weiter, geht es nicht weiter. Und heute hat sich das zum Glück irgendwie, ich bin echt mega dankbar, dass wir den Switch irgendwie geschafft haben von der Agentur dahin. Aber super vieles war tatsächlich
00:30:46
Speaker
Sehr lehrreich. Das Spannende ist halt immer dieser Konflikt, so als jetzt in meiner Position als Unternehmer, aber halt dennoch jemand, der viel umsetzt. Weil zum Beispiel wir haben ja auch relativ viele Departments. Wir haben Engineering, wir haben Produkt, wir haben Customer Success, wir haben Marketing, wir haben Operation Finance. Und es gibt ja so viel zu tun in so einem Unternehmen und alles muss gut sein. Weil wenn der Kunde kommt, muss das Marketing stimmen.
00:31:11
Speaker
Dann muss der Support ihm helfen, wenn er Fragen hat und das Produkt und das halt alles in dieser Anfangszeit irgendwie hinzubekommen, dass es läuft, ist halt echt nicht so easy.
00:31:22
Speaker
Ich glaube, ich könnte auf jeden Bereich jetzt individuell eingehen. Ich glaube, es gab überall Challenges, egal ob im Marketing, Operations oder im Produkt. Aber ich bin jetzt froh, dass wir es auf so einem stabilen Level haben. Aber am Anfang ist alles chaotisch, einfach so. Man weiß gar nicht, was ist jetzt die Priorität, was ist danach, was wird uns jetzt wirklich Kunden bringen, was nicht.
00:31:42
Speaker
Aber ich glaube, da kann jeder Startup-Gründer oder Gründerin irgendwie ein Lied davon singen, die Anfangszeit. Ich sage immer, es gibt diese Key-Success-Tribe. Das ist das Spannende. Was sind diese wenigen Dinge, die ein Unternehmen erfolgreich machen? Wenn man Unternehmen von draußen betrachtet, finde ich, sind das immer so bei Apple. Was gehört zur Erfolgstrategie von Apple? Wenn mal so ein Unternehmen steht, dann glaube ich, kann jeder Mensch das relativ einfach interpretieren. So, ah, die haben eine geile Apple-Strategie, die große Produktqualität und so weiter.
00:32:08
Speaker
Aber wenn man beginnt, weiß man ja noch nicht, ... ... was in seinem Markt funktioniert. Und man darf oder muss super viel testen. Und weiß halt nicht, was funktioniert. Und das ist halt ...
00:32:17
Speaker
Ja, schon eine spannende Phase, wenn man auch nicht weiß, was läuft. Ja, total. Und das ist ja schon kompliziert oder sehr komplex, wenn man alleine oder zu zweit oder zu dritt in einem Gründerteam ist. Und ihr habt ja mit mehreren Leuten dann angefangen. Als ihr von der Agentur dann quasi geswitcht seid auf Perspective Vollzeit, waren dann ja schon mehrere Leute mit auf Perspective drauf, oder?
00:32:41
Speaker
Ja, wir waren tatsächlich 20 Leute in der Agentur und unser Vorhaben war es, alle mitzunehmen und alle werden, wir transformieren die ganze Kompanie von Agentur zum Softwareunternehmen. Und das ist aber leider voll in die Hose gegangen. Also das würde ich nicht nochmals so machen. Genau aus dem Problem, weil auf einmal waren wir 20 Leute, haben keinen Umsatz mehr gemacht von unserer Agentur mit unserer Agentur.
00:33:04
Speaker
Und wir wussten nicht, wie bekommen wir die Software zum Laufen. Und mein Job war es dann, Leute zu managen, weil auf einmal hat man ja irgendwie so ein großes Team und jemand muss ja auch das ganze Team managen. Und niemand im Team hatte aber einen Plan. Ich hatte ja auch keinen Plan, weil ich war ja nur mit managen. Ich konnte ja selbst nichts testen, hands on.
00:33:20
Speaker
Und mein Learning, was ich retroperspektiv herausgenommen habe, ich finde es super gut, in der Anfangszeit ganz wenige Leute zu haben. Sehr viele Leute, die so ein Entrepreneurial Mindset haben, also die so gerne testen und wenn etwas nicht funktioniert, dann auch, dass man es schnell versteht. Es hat jetzt nicht funktioniert, ich muss was Neues testen.
00:33:39
Speaker
sehr lernwillig sind in der Anfangszeit und halt sehr viel Execution leisten können. Und was uns nichts gebracht hat, war viel Manpower. Niemand hat den Plan, aber niemand wusste so welche Experimente. Und deshalb mussten wir uns tatsächlich so gut wie vom gesamten Team trennen, vom Agentur-Team. Und heute ist auch niemand mehr vom Agentur-Team in unserer Company. Es hat sich komplett, auch andere, wir haben auch gemerkt, es sind auch andere,
00:34:01
Speaker
ein anderes Team, das man da auch braucht. Und ich fand es natürlich mega schade, weil die Agenturzeit war Wahnsinn. Die haben uns alle geholfen, so eine tolle Agentur zu bauen, aber heute glaube ich, würde ich einen stärkeren Cut machen und eher wieder kleiner und leaner starten, weil das hat am Ende des Tages auch viel Geld gekostet. Das hat da mal echt, würde ich sagen, easy cheese in eine halbe Million verloren, einfach mit diesen einen Fehler. Okay, heftig. Habt ihr damals vielleicht auch in Richtung Investoren gedacht oder war das gar kein Thema?
00:34:30
Speaker
Tatsächlich nie, aber nicht, weil wir, wenn ich ehrlich bin, gar nicht so aus dem Grund, nie so aus dem Grund heraus, wir wollen keine Anteile abgeben, sondern mehr so aus dem Grund heraus zum einen
00:34:51
Speaker
Wahrscheinlich irgendwie, wenn ich jetzt viel Zeit mit Investoren spreche, dann habe ich ja keine Zeit, um herauszufinden, was unsere Key Success Treiber sind. Also das kostet mich einfach zu viel Zeit. Und der zweite Grund ist einfach, ich weiß nicht, ich bin, ich glaube, ich bin beides. Ich bin mega gut, Leuten zu sagen, hey, ihr müsst unbedingt unser Produkt verwenden. Das ist das Beste auf der Welt. Ich bin mega confident. Aber wenn ich selbst noch nicht confident bin, kann ich uns auch nicht verkaufen.
00:35:17
Speaker
Also das ist irgendwie bei mir. Ich glaube, ich bin der beste Verkäufer, wenn ich wirklich weiß, wenn ich selbst wirklich intrinsisch von meiner Lösung überzeugt bin. Aber da ich noch nicht wusste, ob Perspective läuft und ich gerade erst viel Geld von meinem eigenen Geld verloren habe, hätte ich glaube ich nicht das Selbstbewusstsein gehabt und auch nicht gewollt. Und da war eher so meine Motivation eher, ich will da niemanden reinziehen, der dann vielleicht sein Geld verliert.
00:35:40
Speaker
Obwohl ich natürlich intrinsisch immer daran geglaubt hat, sonst hätte ich ja nicht mein eigenes Geld investiert, aber lieber, wisst ihr, wie ich meine? Ich will nicht irgendwie das Geld von anderen da einfach aufs Spiel setzen.
Teambildung und zukünftige Investitionen
00:35:49
Speaker
Und heute würde ich sagen, heute könnte ich mit more confidentialen Investoren sprechen, weil ich sage, hey, wir machen einen guten Umsatz, wir haben super viele zufriedene Kunden, wir haben einen coolen Plan, wo es die nächsten Jahre hingehen soll. Und da, glaube ich, ist es dann für beide ein gutes Geschäft. Und ist das geplant? Wollt ihr das?
00:36:07
Speaker
Wissen wir gerade noch nicht, ehrlicherweise. Aktuell ist Cash jetzt weniger so unsere Sorge, weil wir zufrieden sind sozusagen mit den Umsätzen, die wir machen, sondern die Challenge ist, gerade wirklich ein gutes Team aufzubauen. Weil wir uns gerade in dieser Transition befinden von, wir haben etwas gebaut, was heute fast 1500 Unternehmer draußen tagtäglich verwenden.
00:36:30
Speaker
Und Happy sind damit. Und jetzt geht es halt darum, das weltweit bekannt zu machen. Und jetzt geht es in diese Skalierungsphase. Und jetzt brauchen wir natürlich ganz, ganz gute Leute. Und das ist sozusagen unsere größte Priorität, gerade ein richtig gutes Team zu bauen. Und da reicht gerade unseren eigenen Mittel. Genau. Aber vielleicht sieht es in einem halben Jahr anders aus. Das halten wir uns gerade noch offen. Genau.
00:36:56
Speaker
Ja, geil. Super spannende Phase auf jeden Fall, die ihr da gerade durchlebt. Wo seht ihr denn das Potenzial von No-Code-Tools wie z.B. Perspective in Unternehmen im Mittelstand oder auch bei größerem Unternehmen?
00:37:14
Speaker
Das ist ja genau das Spannende, was ich finde, dass es eben, wir sagen, wir wollen so diese eine Growth Suit einfach werden. Das ist das, was wir so sehen. Und ich glaube, wenn man vielleicht noch kein Perspektive-Kunde ist, dann sieht man es noch nicht so. Aber was wir bei bestehenden Kunden sehen, ist, was die halt alles damit machen. Einfach diesen Use-Cases. Ich will irgendwie ein Ziel erreichen, aber ich will irgendwie jemanden educaten oder ich brauche Daten oder ich will Daten abfragen, dass man es halt so universell einsetzen kann.
00:37:43
Speaker
Das coole ist, da wir halt starke Integration haben, kann ich es halt eigentlich in jeden Userflow einbauen. Also wir haben jetzt auch von euch stark gewünscht Webhooks-Anbindung auch, wir haben Direktintegrationen, wir haben Sapier. Jetzt kann man auch noch ein Tracking-Code direkt in Funnel einbauen. Das heißt, es gibt alle vier Möglichkeiten, die es eigentlich am Markt gibt, dass ich es irgendwie verbinden kann. Auch wenn ich es mir selbst sozusagen selbst coden will, weil ich gar nichts, aber die einfachen Optionen, so gut wie jeder hat bisher Perspective Funnels verbunden bekommen.
00:38:10
Speaker
Und das ist halt das Spannende für so viele Use Cases, für Recruiting. Ich sage einfach, es wird einfach ein integraler Bestandteil für jedes Unternehmen da draußen, das in irgendeiner Art und Weise wachsen will, neue Mitarbeiter braucht, neue Kunden braucht, sein Produkt verbessern will, weil es einfach so einen wichtigen Anwendungszweck hat. Es ist sozusagen die Kommunikation mit dem Kunden im digitalen Zeitalter mehr oder weniger.
00:38:32
Speaker
Aber ich finde es spannend, so auch gerade einmal für die, die wachsen, für die Unternehmen, aber auch für die, die schon große Unternehmen sind und quasi innerhalb der Teams auch nochmal, also dass die Teams selber enabled werden, ihre Use Cases zu bauen. Dass du nicht immer auf eine IT-Abteilung quasi angewiesen bist und dann eben genau das passiert, wie du eben gesagt hast, man wartet eine Woche oder auch gerne mal vier Monate auf etwas, was man anfragt.
Internationale Expansion und Innovation
00:39:02
Speaker
sondern halt einfach die Power selber zu machen und dann eben auch ganz schnell zu merken, was funktioniert und was funktioniert nicht, wo wir dann wieder beim Entrepreneurial Mindset sind und sich der Kreis da wieder schließt. Ja, total. Das ist echt der Hebel. Also sozusagen eigenständig zu sein. Und das ist ja das Schöne an No-Code-Tools. Ich bin unabhängig. Ich kann es einfach alleine.
00:39:32
Speaker
Ja, was ist denn bei euch so für die nächsten zwölf Monate geplant? Du hast gerade schon erwähnt, dass ihr noch nicht wisst, ob vielleicht Investment und Teamaufbau jetzt wahrscheinlich erst mal der Fokus. Genau, aber wo wollt ihr in zwölf Monaten sein?
00:39:45
Speaker
Genau, also natürlich immer das stärkste Fokus liegt bei uns auf dem Produkt. Wir wollen einfach das beste Produkt am Markt bauen und werden da auch nach wie vor alles tun, um einfach viele Innovationen auch zu liefern. Denn man darf ja auch eines nicht vergessen, wir sind da so ein paar Risiken eingegangen, die mittlerweile natürlich auch stark von anderen Unternehmen übernommen werden.
00:40:05
Speaker
Aber wir waren ja in diesem Segment tatsächlich die Ersten. Heute ist es wieder so normal. Aber wir waren damals die Ersten, die gesagt haben, du editierst deine Webseite nur im Mobile. Du kannst gar nicht desktop das einstellen. Heute haben das super viel übernommen. Aber ich will mich da gar nicht aufregen. Ich glaube, das sind einfach ganz normale Marktdynamiken, die da passieren. Aber ich glaube, das ist umso wichtiger, dass wir... Ich glaube, manchen Unternehmern liegt es eher zu kopieren.
00:40:29
Speaker
Und manchen Unternehmen liegt es eher zu innovieren und ich würde mich eher zum letzteren Schlag erzählen, weil ich bin kein großer Fan, irgendwie eine andere Software einfach nachzuahmen oder zu kopieren, sondern eher immer selbst. Weil was ich merke, wenn man etwas erschafft und man ist der Erste und ich glaube, die Kunden spüren das dann auch, dass da das Herz drin ist. Und dann hat es immer so diesen Uniqueness-Faktor, wenn man irgendwie selbst so die Person ist, die etwas erfindet.
00:40:52
Speaker
Und da wollen wir einfach weiterhin unser Bestes tun, um einfach für viele Überraschungen zu sorgen, mit denen man vielleicht jetzt nicht gerechnet hat und einfach Prospektive zum Tool bauen, was es draußen nicht gibt, dass wir einfach die einzige Lösung für diesen Use-Case sind. Vor allem, dass es so gut funktioniert. Das heißt, sehr viel ins Produktteam investieren, sehr viel in den Bereich da zu tun.
00:41:15
Speaker
Und ansonsten ist es für uns natürlich jetzt spannend, in andere Märkte zu gehen. Denn was wir hier sehen im Dachraum, also heute glaube ich, würde ich es andersrum machen. Ich würde in Amerika eher starten und dann irgendwann nach Deutschland gehen. Obwohl jetzt wirklich so von der Marktgröße her, weil ich merke, je länger wir hier in Deutschland bleiben, so im Dachraum, wir sind halt wirklich ein Produkt, was international halt echt ein mega großes Potenzial hat.
00:41:39
Speaker
Und wir haben nur so ein kleines Potenzial bisher ausgeschöpft. Wir sind nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Wir haben unsere Website nicht mal so richtig auf Englisch. Die gibt es auch auf Englisch, aber die ganzen Help-Artikel, das ist alles nicht auf Englisch. Wir sind nicht in diesem Märkten aktiv und da sehen wir natürlich ein wahnsinnig großes Potenzial. Deshalb habe ich so ein bisschen das Gefühl, wir sind in den Kinderschuhen, weil wir sind hier so auf einem kleinen Fleck der Welt vertreten und hier sehr beliebt, aber überall anders halt überhaupt noch nicht aktiv.
00:42:08
Speaker
Spannend. Super viel Potenzial, was ihr noch abrufen könnt. Definitiv. Ja, da freue ich mich sehr drauf, die Reise zu beobachten. Schön. Nochmal vielleicht so abschließend, wem würdest du denn empfehlen, sich mit No-Code zu beschäftigen oder mit No-Code-Tools?
00:42:29
Speaker
Da würde ich echt gerne mit euch darüber quatschen, was ihr seht. Die Use Cases, die ich so sehe, ist tatsächlich jetzt wie von meinem Kumpel, mit dem ich manchmal laufen gehe, der halt ein komplettes Business da einfach hingestellt hat, ohne Engineers, ohne irgendwas. Und das finde ich halt einfach eine wahnsinnige Kraft. Das ist einfach der Wahnsinn. Vor allem das Coole ist, auch No-Code-Dools sind ja dann auch einfacher, nicht nur in der initialen Erstellung, sondern auch, wenn ich mal was anpassen will.
00:42:57
Speaker
Weil ansonsten, wie in der Use-Case jetzt, ich kann nicht nur mein Funnel einmal schnell aufbauen, sondern ich kann auch wieder schnell was daran verändern. Und deshalb glaube ich irgendwie so junge Entrepreneurs oder allgemein junge Startups, was ich bisher jetzt noch gar nicht so gesehen habe, aber ihr habt davon gesprochen und deshalb weiß ich nicht, ob ihr viele Kunden habt, auch in diesen Mittelständ-Konzern-Welt. Für die ist es natürlich auch spannend. Ich glaube, für alle, die einfach eigenständig sein wollen, unabhängig sein wollen, schnell sein wollen, ihren eigenen Ideen umsetzen wollen, schnell was am Markt testen möchten,
00:43:27
Speaker
so viele Use Cases, macht einfach nur Sinn. Ja, ja, komplett. Boah, ich könnte sehr, sehr lange darüber reden, wo ich überall die Use Cases sehe, aber ich glaube, generell wird No-Code ein essentieller Bestandteil von allen Unternehmen sein und die, die es nicht nutzen werden,
00:43:49
Speaker
einfach einen krassen Wettbewerbsnachteil haben, weil einmal, es gibt natürlich den Aspekt, dass du schneller und kostengünstiger mit No-Code entwickeln kannst, für solche Sachen wie interne Tools zum Beispiel.
00:44:04
Speaker
wo wir auch wieder das Thema haben. Irgendjemand entwickelt dieses Tool, alle benutzen das intern, dann geht derjenige und dann kannst du nichts mehr verändern und es dauert sowieso alles viel zu lange. Es ist alles viel zu kostenintensiv und dann kümmert sich keiner mehr drum und dann ist es veraltet, nichts funktioniert mehr. So solche Sachen. Dann sowas wie du hast eine Halbtierabteilung und die soll etwas für die anderen Abteilungen entwickeln.
00:44:27
Speaker
hat aber eigentlich gar keine Ahnung von den Problemen, die diese Abteilung, für die entwickelt werden soll, denn hat. So was zum Beispiel. Oder dass du ein Produkt entwickelst oder ein neues Feature für dein Produkt und da erst mal irgendwie ein halbes Jahr dann rumentwickelst und dann merkst, eigentlich will das überhaupt kein Kunder haben und hast aber halt ein halbes Jahr Zeit und Budget einfach verbrannt. Dann aber auch Leute wie wir. Also ich meine, ich würde ohne No-Code
00:44:54
Speaker
Ähm, würde ich jetzt jedenfalls keine Gründerin sein. Ja. Weil, ähm, ich mein, ich wollte vorher Schauspielerin werden vor sechs Jahren noch und konnte nicht mal mit Excel umgehen. Und No-Code hat mich in die Tech-Bite gebracht, hab dann auch einen Web-Development-Kurs gemacht.
Potenzial von No-Code-Tools für die Zukunft
00:45:09
Speaker
Und genau, dieses, ich hab es selber in der Hand. Und ich glaube, dass das was, nicht nur dieser Zeit- und Kostenaspekt, sondern auch dieses ... Dieses Mindset wechselt halt von ...
00:45:23
Speaker
Ich muss überall fragen und ich kann nichts selber machen und weiß auch nicht so richtig, wie das geht. Und das ist diese Magic, wo ich glaube, dass ich da niemals dahinter steigen werde, zu einer Überlegung von, wie kann ich das denn lösen? Weil sobald man einmal anfängt, mit No-Code was zu bauen, dann hast du eben dieses
00:45:45
Speaker
dieses ausprobieren wollen. Du entwickelst dieses unternehmerische Mindset, wo du irgendwann an den Punkt kommst, geht nicht, gibt's halt nicht mehr. Auch wenn das so floskelhaft klingt. Jetzt hab ich einen langen Monolog gehalten, aber so, okay, das ist so ungefähr die Richtung, wo ich dahin denke. Und bin sehr, sehr gespannt, was da in den nächsten Jahren passiert. Ich mein, Bubble hat grad ein 100-Millionen-Investment bekommen. Zum Beispiel das so ...
00:46:10
Speaker
So das NoCo-Tool quasi, was so Produktentwicklung und so was angeht. Und auch in den letzten Jahren haben wir so viele Investment-Cases gesehen in NoCo-Tools, wo man weiß, okay, da, also das ist ja ein Indikator für, da glaubt jemand daran. Deshalb, genau, ich bin sehr, sehr gespannt, was da passiert.
00:46:34
Speaker
Ditto, ditto. Und jetzt, wo wir uns auch als No-Code-Duel sehen, freue ich mich da auch mitzuarbeiten. Und letzter Satz dazu, das Spannende ist halt,
00:46:43
Speaker
Das ist halt echt der Wahnsinn, was wir auch No-Code-Dools, ich weiß nicht, ob ihr zum Beispiel Intercom oder so auch als No-Code-Dools seht. Aber zum Beispiel, ich kenne halt viele Software-Gründer, die haben einfach eine Chat-Lösung selbst gebaut, ein Subscription-Management selbst gebaut. Und unsere Philosophie war von Anfang an, wir greifen nur auf No-Code-Dools zurück und programmieren, entwickeln wirklich nur den Core vom Perspektive selbst. Aber alles andere, da verwenden wir einfach, also wir haben auch richtig hohe, ich glaube, wir bezahlen 25.000, 20.000 Euro pro Monat nur für Software-Kostner.
00:47:12
Speaker
Aber hey, es ist vollkommen okay, weil ansonsten würden wir da jahrelang entwickeln, um solche Anbieter zu haben. Ja, und ihr müsst ja vor allem auch immer weiterentwickeln. Ihr habt ja auch immer Folgekosten, die wahrscheinlich dann sogar noch höher werden. Ich glaube, ihr seid auf einem sehr guten Weg und freue mich gerade auf das Teil von euch zu sein. Gleichfalls, genau.
00:47:39
Speaker
Ja, cool. Dann sag mal, wo kann man denn mehr über dich erfahren? Wo kann man mehr zu Perspective herausfinden? Genau. Genau, über mich einfach. Ich, aktuell, wie gesagt, bin ich auf LinkedIn gestartet, also Michael Bogner. Da kann mir jeder folgen. Und ansonsten einfach auf perspective.co, das ist unsere Webseite. Man kann sich in 14 Tagen kostenlosen Trial machen, alles kostenlos testen.
00:48:05
Speaker
oder sich zu unserem Webinar anmelden oder auf unseren YouTube-Channel gehen oder in unsere Community zu kommen. Das sind dreieinhalbtausend Funnel-Marketer, größte Funnel-Community im deutschsprachigen Raum. Da gibt es auch viele Gesprächspartner überall online im Internet. Ja, sehr cool. Verlegen wir natürlich alles. Cool.
00:48:24
Speaker
Genau. Michael, es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht mit dir. Vielen, vielen Dank, dass du bei uns warst. Und ich freue mich sehr, eure Reise zu begleiten in den nächsten Jahren. Tito, das geht mir auch so. Vielen Dank für die Einladung.
00:48:38
Speaker
Auch nochmal von mir, vielen, vielen Dank. Natürlich auch mal wieder super spannend, so den Einblick hinter die Kulissen zu kriegen. Wie ist so der Weg, die Transition von Agentur zum Saastool und so weiter. Das ist echt super spannend. Hat mega viel Spaß gemacht. Cool, danke dir. Danke euch. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du in der Apple Podcast App eine Bewertung für uns hinterlässt. Das hilft uns, in Zukunft besser gefunden zu werden.
00:49:04
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren willst, dann schau doch gerne mal auf unserer Website vorbei, visualmakers.de. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal.