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CF #20 - Moriarty (2): Die Wiege des Verbrechens

S2 E20 · Die Couchfesseln
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136 Plays1 year ago

Geschwister, die zusammen podcasten? Da kann sich der Eine auf die Andere verlassen… Dirk hat seine Hausaufgaben nicht erledigt und schlängelt sich in Julias Windschatten so durch die Folge. Viel Spaß bei Geschwister unter sich!

Link zum Hörspiel  Die Couchfesseln – MSU Soundtrack

STAR WARS THE FANS STRIKE BACK

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Die Couchfesseln ist ein privates Hobbyprojekt und steht nicht mit MARITIM in Verbindung.

Vielen Dank an KRÄFT für das tolle, handgemalte Cover!

Trailermusik ist von Musicfox, Lizenz liegt vor.

Soundeffekt in den Trennern von Pixabay

Vielen Dank fürs Hören!

00:00 – Intro

01:48 – Begrüßung und Vorgeplänkel

07:52 – Hardfacts

10:56 – Besprechung

39:01 – Fazit

42:16 – Dirk spekuliert

Recommended
Transcript

Einführung und Rückblick auf Kommentare

00:00:00
Speaker
Ich konnte dir übrigens von der letzten Folge nicht viel wegschneiden. Also all deine Gemeinheiten habe ich drin gelassen. Wie ich soll meine Fresse halten und so. Das ist jetzt alles live dokumentiert für die Nachwelt. Für die Nachwelt macht nichts. Ich kaue gerade. Hör auf mir weh zu tun. Du kleines Monster. Liebe Zuhörerinnen, das war nicht ich, das war der Nachwuchs. Also nicht, dass ihr jetzt denkt, wir sitzen nicht in einem Raum.
00:00:26
Speaker
Nee, das ist der Nachwuchs, der hier Quatsch macht. Die hören das alle. Und dann hören die uns nicht mehr, wenn du hier Faxen machst, Freund. Ja. So. Freund Blase hier. Dann mach ich mal Musik, wa? Hau mal rein. Warte, wo ist mein... Hier ist mein Zeiger. Da.

Wer ist Moriarty? Eine Entdeckung seiner Vergangenheit

00:01:21
Speaker
Die Couchfesseln besprechen Moriarty zwischen Genie und Verbrechen Folge 2 Die Wiege des Verbrechens Das Verbrechen hat einen neuen Namen James Moriarty
00:01:39
Speaker
Er ist ein Mann, den niemand genau einzuordnen weiß. Sowohl die Agentin Theodora Sacks als auch Inspector Stafford von Scotland Yard interessieren sich brennend für den geheimnisvollen Fremden, von dem bisher kaum mehr als sein Name bekannt ist. Auf der Überfahrt über einen Kanal bricht Moriarty schließlich sein Schweigen. Erstmals lässt er einen Teil seiner Maskierung fallen.
00:02:47
Speaker
Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen, bei der neuesten Folge von Die Couchfesseln. Heute haben sich Julia und ich getroffen, um die Folge 2 von Moriarty zu besprechen, die Wiege des Verbrechens.
00:03:03
Speaker
Mahlzeit Julia, hallo! Hallo Dirk, hallo ihr Lieben da draußen! Wie geht es dir?
00:03:10
Speaker
Eigentlich ganz gut. Wir stehen ja jetzt vor den Feiertagen. Wir haben frei vier Tage. Also doch, besser kann es einem nicht gehen. Und dir? Ja, super. Ist der achte fünfte. Ja, und ein bisschen müde bin ich. Dann gibt es ja noch was Neues. Ich halte dir mal in die Kamera. Da gehst du ja nicht mit zu TKKG live. 16. Januar 25. Ich habe tatsächlich fast die letzten Karten bekommen. Berlin ist schon nahezu ausverkauft. Wo findet das diesmal statt? Bis im Huxleys.
00:03:39
Speaker
Ist aber keine freie Platzwahl. Und welche Reihe sitzt du wieder? Ich sitze Tribüne, Reihe 6, also wirklich allerletzte Reihe. Zum aktuellen Zeitpunkt gab es dann auch nur noch letzte Reiheplätze. Ich habe das durch Zufall gesehen, ich habe das gar nicht mitgekriegt, aber... Mit wem gehst du? Ich sage ich doch jetzt hier im Podcast nicht, mit wem ich da hingehe. Na warum denn nicht? Die Frage schneide ich raus. Schnitt, Schnitt, Schnitt. Ja, das kannst du mal vergessen.
00:04:05
Speaker
Und da habe ich ja noch was, die sind am gleichen Tag gekommen. Übrigens Eventim, wenn einer für zwei Veranstaltungen Tickets bestellt, könnt ihr das alles in einen Umschlag tun. Und sie sind da und sie sehen wunderschön aus. Das wird sehr schön. Da freuen wir uns drauf. Und wir sind wahrscheinlich auch schon aufgeregt. Die wollten unbedingt nicht, sie fanden das andere, auch wo wir letztes Mal waren, sehr gut.
00:04:27
Speaker
Ja, nun kennen sie ja die drei Fragezeichen. Wir müssen sie dann mit der John-Law noch ein bisschen vertraut machen. Da müssen wir sie durchprügeln, sonst haben sie nicht so... Ich denke, auch dann hat man Spaß, aber die ganzen Metawitze sind halt echt cooler, wenn man das... Weil wir wissen ja.
00:04:43
Speaker
Linkes Bein vor. Dann musst du ihn als Paten und immer noch Ausaufgaben aufgeben. Rechtes Bein nachziehen. An der Stelle können wir natürlich unseren Sinclair-Fan mal grüßen. Kommissar Meilmann, schöne Grüße auf dem Friedhof.

Empfehlungen und mysteriöse Geschichten

00:04:55
Speaker
Moin. Hast du noch irgendwas Spannendes, was du erzählen möchtest, bevor es losgeht? Ich habe eine tolle Fernsehserie gerade, passt auch heute zum Fall tatsächlich. Na dann erzähl.
00:05:04
Speaker
Ich hab jetzt entdeckt, gibt's beim großen A zu sehen, die Ripper Street. Okay. Ist auch in der Londoner Zeit. Ist nach den Ripper-Morden und geht über zwei Inspektoren, die Fälle immer klären. Aber wirklich gut, relativ brutal. Aber die Zeit ist gut dargestellt, macht echt Spaß. Okay. Also passt halt tatsächlich zum Thema. Ich war zwei Tagen angefangen, durch Zufall nun gesehen.
00:05:28
Speaker
Um das vorwegzunehmen, das fand ich an der heutigen Folge besonders gut, denn wir sind nicht mit den Homeses und Wiles, die aus einer besseren Gesellschaft kommen unterwegs, sondern wir erleben ja hautnah halt auch die Härte der viktorianischen Zeit, wie es halt dem normalen Menschen erging. Schön, dass wir in unserer Zeit groß werden, auch wenn wir alle immer meckern, muss man einfach klar so sagen. Ja, uns geht es absolut gut. Da können wir wirklich dankbar für sein. Nee, war eine schöne Zeitreise.
00:05:58
Speaker
Ein kurzer Nachtrag zur letzten Folge über die Marie Celeste. In meiner letzten gefesselt Kategorie hatte ich ja mal den Podcast vorgestellt. Früher war mehr Verbrechen. Tatsächlich habe ich zwischen der Aufnahme, wo ich das erzählt habe und heute eine der Folgen von den Mädels gehört und zwar das Verschwinden der Marie Celeste.
00:06:22
Speaker
Also wir haben tatsächlich auch einen geschichtlichen echten Kriminalfall mit in unserer Geschichte integriert. Also die Marie Celeste ist tatsächlich ein Geisterschiff, was gefunden wurde. Umso toller finde ich es dann wieder hier, dass eben gerade diese geschichtlichen Ereignisse mit in diese ganze Geschichtserzählung
00:06:42
Speaker
mit reinkommen. Also wollte ich nur sagen, mal nachliefern. Diese Info, wer es vielleicht noch nicht weiß und sich an die Stirn geklatscht hat, dass wir Idioten das nicht auf die Reihe gekriegt haben, mal die Marie Celeste in Google einzugeben. Nein, es ist ein tatsächlicher Kriminalfall. Ja, mega interessant. Also von daher
00:06:59
Speaker
Nochmal kurz meine Empfehlung. Hört euch. Früher war mir Verbrechen an. Kannste ja mal verlinken und in die Infobox packen. Das mache ich dann einfach nochmal. Ich finde den Podcast so schön. Denn die beschäftigen sich auch lieber mit den Opfern und den Menschen aus der Zeit als mit dem Täter, über den man eh schon super viel dann vielleicht weiß. Aber das habe ich in der Fock
00:07:21
Speaker
Fünf Folgen, schon erzählt von daher. Ach, das hast du schon erzählt. Kleine Erinnerung, genau. Ja, aber da kannst du, da gibt es von Jan Gaspar, gibt es von Sherlock Holmes, ja Jack the Ripper, ein Mehrteil, wo über die ganzen einzelnen Opfer gesprochen wird und die Hintergründe erklärt werden.
00:07:39
Speaker
Jeder, der die Offenbarung 23 Live-Folge gehört, weiß ja, wer Jack the Ripper war. Ich hab nachgegoogelt, ich hab den Fall gelöst. Aha. Eine dringende Empfehlung, lasst euch nicht von uns spoilern, sondern gebt euch das Hörspiel. Diesmal gleich vorweg, wie viele Minuten hast du bei dir angesagt? Ähm, ich bezieh mich ja ganz knallhart auf Spotify. Ja. Spotify sagt eine Stunde fünf Minuten. Ich hab auch eine Stunde fünf Minuten.
00:08:08
Speaker
Die harten Fakten.
00:08:11
Speaker
Also ich hab auch eine Stunde 5. Ich muss irgendwann mal meinen alten CD-Player rauskramen. Eine Stunde 5.43, um es ganz genau zu sagen und pindlich zu sein. Dann loggen wir das so ein. 27. November 2020 erschien. Das sind wieder die üblichen Verdächtigen in der Produktion. Wir haben Patrick Holtheuer, Regie, Schnitt, Dispo, Produktion, Künstlerische Gesamtleitung von Sebastian Pobot, Dominik Pobot, Mix und Mastering, Musik wieder von Bernhard Guskal. Der Autor ist Mark Freund.
00:08:41
Speaker
Kommen wir zu den SprecherInnen. Als James Moriarty, der großartige Andreas Fröhlich, Theodora Sachs, Franzis großer Liebling, Gabriele Petermann, Dracula, wieder von Thorsten Michaelis gesprochen. Wir haben einen Wiederkehrer und zwar Joffrey Stafford, der war in Folge 0 dabei, gesprochen von Björn Schaller.
00:09:00
Speaker
Mycroft Holmes, Rent Reins, Milton Moriarty, gesprochen von Tobias Kluckert, Cassandra Moriarty, Anke Reizenstein, Rebecca Moriarty von Sarah Alice, Daniel Moriarty, Till Hagen, der in den Sherlock Holmes & Co. Folgen den Moriarty gesprochen hat. Wir haben noch Ernest Fillmore, gesprochen von Uwe Büschgen, Dwayne Harlan, Werner Wilkening,
00:09:24
Speaker
Harold, gesprochen von Wolfgang Barow. Grüße an Moritz, geh'n raus. Walter, gesprochen von Rüdiger Schulzki. Wir haben noch einen Hack, der wird von Dirk Simpson gesprochen. Dirk mit C, ganz ungewöhnlich. Sieht ganz komisch aus. Ist wie Philipp mit PH oder F. Mit zweimal PH und Doppel L. Ja, irgendwie sowas.
00:09:47
Speaker
Sieht komisch aus. Dann haben wir noch einen Professor und der wird gesprochen von Hans-Eckard Eckard. Auch ein sehr cooler Name. Und last but not least die Ansage gesprochen von meinem großen Liebling Lutz Mackenzie. Haben wir es. Wollen wir kurz noch mal ein, zwei Worte über das Cover verlieren? Ja. Was siehst du denn? Beschreib es doch mal.
00:10:07
Speaker
relativ düster wiedergehalten, schwarz-weiß, rauhe See, Meer und eine große Fähre. Ja, so ein Passagierschiff-Fähre, wo auch Leute zu sehen sind. Ein paar Wimpelketten. Und zwar mehrere, ganz klein, aber die stehen da und gucken raus. Sehr stimmungsvoll, schlicht und stimmungsvoll. Passt zum Titel auf jeden Fall. Ich musste mir so ein schaukelndes Schiff wie so eine Wiege vorstellen.
00:10:34
Speaker
Naja, passt doch irgendwie. Ist auf jeden Fall ein schöner Handlungsort. Die Leute, die sich auch Kreuzfahrtfolgen wünschen. Wir sind hier andauernd auf irgendwelchen Schiffen in unseren Serien. Ja, absolut. Schlicht, aber stimmungsvoll. Bei uns jetzt nichts mehr einfällt dazu. Ja, jetzt muss ich hier nun mal meine Zettel ordnen. Die habe ich natürlich jetzt schön durcheinander gebracht. Ach, da sind sie. Das ist super. Ich drücke schon mal. Das ist wunderbar, oder?
00:11:00
Speaker
Spoilerwarnung, jetzt wird das Hörspiel besprochen. Du sollst nicht immer da rein lachen, muss ich immer wegschneiden. Du musst immer zum Mikro gucken, wenn du sprichst. Das ist viel besser für den Ton, wenn du nicht gegen die Wand redest. Ja, ich habe gerade meine Zettel sortiert, tut mir leid.
00:11:16
Speaker
Ja, sehr gut. Also wir befinden uns auf einer Fähre auf der Überfahrt nach London. Gleich von Anfang an wusste man, man ist auf dem Schiff.

Moriartys frühe Herausforderungen und Pläne

00:11:25
Speaker
Super gemacht. Also er hätte ihn nicht mal als Kapitän ansprechen müssen. Nee, ich fand den Kapitän übrigens sehr, sehr sympathisch gesprochen. Hat mir sehr gut gefallen. Der Schiffskapitän. Ja, den fand ich nett. Ja, der war toll. Der war einfach nett.
00:11:38
Speaker
Da konnte man sich die weiße Schifferkrause richtig vorstellen. Ja und so einen vollen Bart, so Captain Iglo mäßig hatte ich den irgendwie im Kopf. Das nennt man Schifferkrause. Ach gut, da habe ich wieder was gelernt, siehste. Bildungsauftrag erledigt, selbst die Mitpodcaster lernen hier noch was. Immer, absolut. Schreck.
00:11:54
Speaker
erledigt. Auf jeden Fall geht der Kapitän noch mal über Deck und schaut, weil da eine Nebelwand aufkommt und sich ihre Fahrt verzögern wird und entdeckt halt Moriarty und sagt ihm, dass er halt gerne unter Deck gehen kann, weil das Wetter ja nun nicht so schön ist und es locker noch eine Stunde dauern wird, bis der Nebel weg ist und sie anlegen können.
00:12:18
Speaker
Und Moriarty möchte aber gerne auf dem Deck bleiben und in den Nebel raus stahren, weil er gerne in Gedanken versinkt. War so sehr stimmig das Gespräch. Ja, wirklich idyllisch eigentlich. Und unter Deck gibt es halt Tee, hat er gesagt. Ja, aber das kommt ja erst später. Stimmt. Und dann springen wir ja auch eigentlich erst mal ganz kurz. Ja, es ist so ein dreigeteiltes Intro.
00:12:42
Speaker
Ja, Theodorasax taucht auf und hat ein Gespräch mit Dracula. Dracula kennen wir ja auch schon, von der lieben Franzi und Dirk gemacht. Ja und Theodorasax ja auch, das ist ja auch ein Liebling von uns, die finden wir ja gut. Und Dracula beauftragt
00:12:58
Speaker
Theodora Sachs mit einem neuen Auftrag. Sie soll sich nach England begeben und James Moriarty ein bisschen kennenlernen. Da Dracula nicht besonders klar ist, wer James Moriarty ist, was der beabsichtigt oder man überhaupt nichts weiß über ihn. Wird aber als potenzielle Gefahr eingestuft oder potenzieller Partner.
00:13:19
Speaker
Und dann wechseln wir eigentlich schon wieder den Ort. Jetzt haben wir Mycroft Holmes und Inspector Stafford vom Scotland Yard. Und Holmes beauftragt Stafford, dass er genauso Moriarty unter die Lupe mal nehmen soll und herausfinden soll, was er beabsichtigt oder wer er ist. Da ja der Moriarty selbst den Fall der Marie Celeste schneller als sein Bruder gelöst hat.
00:13:45
Speaker
Ich fand es aber sehr schön, dass wir sowohl von einer sozusagen dunklen und guten Seite ... Drückt den Moriarty so ein bisschen in die Mitte. Das ist schon sehr interessant. Ist das Inspector oder Sergeant Stafford? Inspector. Inspector. Ist der Polizist, der in der Gaststätte am Anfang ...
00:14:01
Speaker
von der Folge 0 der Perlen des Todes diesen Tatort gesichert hat. Da war er noch Sergeant, glaube ich. Dadurch ist er vielleicht aufgestiegen, hat ihm vielleicht verhäufen. Also der ist wieder dabei. Und dann kommt das Moriarty-Theme. Als Abschluss die Ansage von Lutz Mackenzie. Dann kommen wir aufs Schiff wieder zurück. Der Captain spricht ja nochmal Stefford an oder wird von ihm angesprochen, ob er ihm Feuer geben kann. Der Captain wird von Stefford angesprochen.
00:14:29
Speaker
Ja, genau, ob er ihm Feuer geben kann.
00:14:32
Speaker
Genau, das aber nach dem Intro, weil dann sind die ja alle so auf dem Schiff. Dann ist ja wunderbar, dann bin ich ja genau richtig mit dem Einstieg. So und dann hat er ihm Feuer gegeben und hat ihm auch noch angeboten, dass es Tee unter Deck gibt. Aber Stefford möchte gerne auf dem Deck bleiben. Damit ist der Kapitän eigentlich raus und hat sehr schön seine Rolle gespielt. Und dann während Stefford seine Zigarette raucht, hört man ein fürchterliches Weinen und ich möchte nicht mehr, also
00:15:00
Speaker
Leben und Abschied und also recht dramatisch. Und ich weiß gar nicht, wird Theodora Saxter... Sie stellt sich nicht vor. Sie stellt sich nicht weiter vor. Du kannst sagen, wir haben eine typische Jack-and-Rose-Szene. Ach Gott, Dirk. Ich. Nein, das Lied möchten wir nicht.
00:15:18
Speaker
Ich werde dazu passend ein Lied in die Playlist tun. Ach nein. Das ist so schön, wenn man die Macht über die Playlist hat. Jack, ich kann fliegen. Ich bin der König der Welt. Ach du Scheiße. In dieser Szene sollte man sich auch intensiv Gedanken über Verhalten bei Gas Geruch machen. Du hast es nicht verstanden, wie ich an deinem Gesicht sehe. Weiter im Text.
00:15:40
Speaker
Sehr gut. Ach, Mann. Und Stafford, der schreitet dann jedenfalls ein und möchte sie über die Reling holen oder sagt halt, egal, ob ich sie fessel oder mit Gewalt da runterkriege, sie werden definitiv jetzt nicht über Bord gehen. Und sie eschaufiert sich da etwas rüber. Ja, nimmt es denn aber letztendlich hin. Ich fand's überdramatisiert von ihr. Es war aber gut gespielt. Also man ...
00:16:05
Speaker
Ehrlich? Ich fand das sehr dramatisch. Er muss ja nun aufmerksam auf sie werden. Wir kriegen ja am Ende der Szene auch mit, dass es ja ein Plan ist, dass er reingelegt wird. Denn Theodora lässt sich sogar seine Jacke geben, haut sie ihm eine Nadel in den Körper und spritzt ihm ein Betäubungsmittel. Und er wird auch immer benommener und eine Stunde später sagt sie, wird man ihn finden und wecken.
00:16:29
Speaker
Damit ist der erste Mitspieler ja auch gleich ausgeschaltet. Also Glück gehabt, dass die einen Anfänger geschickt haben, einen Geheimdienstanfänger. Kann man so sagen. So und dann können wir auch gleich weiter springen, weil Moriarty sitzt auf einer Bank, schaut in die Nebelbank raus und Theodora Sax tritt zu ihm und setzt sich zu ihm und verwickelt ihn in ein Gespräch.
00:16:53
Speaker
Ja, sie scheint neugierig zu sein und möchte Moriatis Geschichte hören. Wie empfandst du das? War das nicht gleich zuvorsch neugierig? Ich glaube nicht, dass Moriati ihr was erzählt hätte, wenn er es nicht gewollt hätte. Von daher kann sie da so plump ankommen, wie sie will und so offensiv. Wenn ihr die Situation nicht unter Kontrolle gehabt hätte, hätte er ihr auch nichts erzählt.
00:17:12
Speaker
Meinst du, der war so ein bisschen melancholisch durch sein in die Nebelbank starren und nachdenken und den Gedanken nach. Ich will jetzt nicht zu weit vorgreifen, aber der weiß ganz genau, mit wem er da zu tun hat. Wir lernen diesmal den Muriati mal sehr persönlich kennen. Er springt auch sehr weit jetzt in der Geschichte zurück in seine Jugendzeit.
00:17:32
Speaker
Auf jeden Fall springen wir zu dem Schauort East End and White Chapel, da ist er bei seinem Vater groß geworden. Der war Werftarbeiter. Seine Mutter, die ist Aushilfe auf einem Markt ab und zu gewesen. Und er hat eine kleine Schwester Rebecca gehabt. Spitzname auch Becky, wie sie genannt wurde. Die ist drei Jahre jünger, hat er gesagt.
00:17:54
Speaker
Es werden immer so Gedankengänge von ihm eingeblendet und er springt da quasi ja gleich, dass er zu seinem Vater ein sehr schwieriges Verhältnis hatte, aber er bis heute nicht weiß, woran das gelegen haben kann. Ja, das kann ich dir sagen. Man muss ja nur die Szene hören und dann weiß man, warum er seit Vater nicht leiden konnte, weil sein Vater war ein
00:18:11
Speaker
Warum sein Vater auf ihn so immer reagiert hat, daraus das schwere Verhältnis, dass er das nicht nachvollziehen konnte, was er an ihm auszusetzen hat. Das hat auch, glaube ich, in dem ersten Gedankengang dann auch relativ gut klar gemacht, warum. Also ich denke, damit hat er die Antwort ja gegeben.
00:18:27
Speaker
Wir springen jetzt quasi in das Zuhause von ihm. Der Vater kommt betrunken nach Hause. Man hört schön auch Gepolter und wie er da geleilt spricht. Wurde sehr gut interpretiert. Auf jeden Fall kommt der Vater nach Hause und die Mutter spricht ihn an, ob er nach den Kohl gefragt hat. Der Winter fängt an, die haben nichts zu heizen. Und er wollte sich darum kümmern und lässt ganz schön den Larry raushängen. Von wegen, wer er wäre und man sich nicht kümmert.
00:18:53
Speaker
Man weiss doch, ich kümmere mich, wenn ein wilden Moriarty was verspricht. Das Wort von mir ist doch was wert. Ja, das sagt er alles so, sehr alkoholgeschwängert. Ja. Der braucht, glaube ich, keine Minute, dass man ihn für ein richtiges Arschloch hält, oder? Nee. Also, wer den gut findet, der hat ein richtiges Problem. Hm, ja, irgendwie schon. Dann schwenken sie auf jeden Fall gleich um oder der Vater, wo sein Sohn ist. Was der schon wieder macht.
00:19:19
Speaker
Er taugt nichts, er nimmt nichts. Und du merkst auch, wie vorsichtig die Mutter sagt, er liest ein Buch. Dieses Wort Buch scheint ja schon mal ein Reizthema vom Feinsten zu sein, so ein richtiges Trigger-Wort. Da siehst du, was ihn so an seinem Sohn triggert, denn der versucht, ein bisschen was aus seinem Leben zu machen, offensichtlich. Oder hat halt andere Interessen. Ja, da geht der erste Konflikt bloß. Vielleicht sollte man hier eine kleine Trigger-Warnung, wobei, na ja, der hat das Beispiel wahrscheinlich schon gehört, aber Gewalt gegen Kinder kann man ja genauso nennen.
00:19:48
Speaker
Der muss da ein bisschen vorsichtig sein bei dem Hörspiel. Wir erleben es nicht, es wird nur beschrieben, aber auch das ist schon echt hart. Die Mutter möchte dann Oriati holen, aber der Vater sagt gleich, nee, lass mal, ich kann das alleine machen. Und dann wird erzählt, wie er da sitzt und sein Buch liest und der Vater gleich reinkommt. Was liest denn der? Nee, was hast du denn da? Was ist das, was du da machst? Was soll das? Ganz eklig.
00:20:12
Speaker
Du sollst lieber Kohlen schaufeln, also so richtig abfällig, als wenn er nur der Dienstbote ist. Dann hörst du ja auch, wie Murriati sich sicher ist, wenn er jetzt dazu was sagt oder Schwäche zeigt oder eigentlich nur mit der Wimper zuckt, dass er seinen Vater immer mehr reizt. Aber er guckt das Buch nicht freiwillig her, als der Vater danach greift. Nee. Also das bisschen Widerstand ist noch in ihm drin.
00:20:33
Speaker
Ja, er sagt noch, dass er sich versucht, Bildung anzueignen von schlauen Männern wie Platon, dass sein Vater nie so einer sein wird. Merkst du richtig den Vorwurf, aber das ist so richtig wissentlich, was kommt. Und dann wird ihm halt das Buch entrissen. Der Vater lacht doch noch recht themisch und schmeißt das Buch und verbrennt das. Und dann hörst du nur eine schallende Ohrfeige. Es wird auch noch beschrieben, wie ihm das Blut im Mund läuft.
00:21:01
Speaker
Und dass er sich das Weinen verkneift, weil es dann nur noch schlimmer werden würde. Und er sogar noch sagt, na seht ihr, da habt ihr was zum Brennen, das warm ist und dass die Kohlen ja quasi gar nicht nötig sind. So sind wir da in der ersten Szene und erfahren schon mal, wie schlecht es ihm eigentlich geht. Ja. Und dann springen wir in den Kohlenkeller. Er ist da fleißig und scharf mit den Kohlen.
00:21:23
Speaker
Seine Schwester ist diesmal mit anwesend. Das ist sie eigentlich nie. Und von oben hörst du nur lautes Geschrei zwischen der Mutter und dem Vater, dass sie streiten. Wir müssen das vielleicht nochmal kurz erzählen. Wenn Moriarty spricht, spricht der alte Moriarty. Also wir haben die Andreas Fröhlich Stimme. Gedankenblasen. Ich hab so Gedankenblasen immer gesehen.
00:21:44
Speaker
Und das ist super gemacht. Im Keller, als er so erzählt, hat man im Hintergrund, man hört das so wie so ein Echo von dem, was er sagt. Und nach und nach habe ich dann erst gemerkt, dass es gar nicht ein Echo von seiner Stimme ist, sondern dass das von oben kommt aus einem anderen Raum und dass das dann auch zwei Stimmen sind und dass die streiten. Das war richtig gut gemacht. Ja, und er ist sehr beschützend. Er macht die ganze Arbeit im Keller, damit seine Schwester nicht diesen ganzen Kohlestaub abkriegt.
00:22:12
Speaker
Unheimlich fürsorglich. Genau. Danach waren wir was ganz Besonderes. Ja. Die Becky hat mitbekommen, dass ihre Mutter immer den Bauch streichelt und anscheinend schwanger ist. Und deswegen bittet sie auch ihren Bruder quasi, dass er für seine Mutter Partei ergreift und nicht zulässt, dass sich der Vater wieder
00:22:33
Speaker
ihr Geweid antut. Und der geht hoch und versucht das auch. Ja, mit der Kohlen Schaufel. Ja. Aber natürlich hat er gegen seinen Vater keine Chance gehabt. Er wurde von seinem Vater sogar bewusstlos geschlagen. Er sagt, er ist Gott sei Dank irgendwann eingeschlafen und hat es gar nicht mehr mitbekommen. Also wir haben schon ein paar üble Dinge einkassiert haben.
00:22:51
Speaker
Ja, Krankenhausreif tatsächlich, sagt er ja dann. Mutti macht das einzig Richtige, hängt ihm Schild um den Hals, nimmt das letzte Geld, was sie haben und kauft ihm ein Zugticket nach Nordengland zu seinem Onkel, dem Bruder von seinem Erzeuger.
00:23:07
Speaker
kommt dann so halbtot, also mehr tot als lebendig, bei seinem Onkel an und wacht in einem Schlafzimmer oder in einem Raum da auf, was dann sein neues Zuhause sein wird. Und sein Onkel, der wiederum wird von Till Hagen gesprochen und Till Hagen wiederum spricht in Sherlock Holmes den Moriarty. Ja und der Onkel ist wohl richtig cool zu ihm und es geht ihm da richtig gut. Seinen Vater finden jetzt auch alles nicht so cool, was er da macht, machen sich da auch unheimlich Sorgen um ihn.
00:23:33
Speaker
Aber wir wären ja nicht in einer traurigen Geschichte, wenn das Bestand hätte, diese ganze Situation. Ja, ich fand's auch traurig, wie Sie gesagt haben, dass er wohl das erste und letzte Mal Zuneigung bzw. Fürsorge erfährt. Das ist alles sehr ungeschminkt und relativ entwaffnend, was er da erzählt.
00:23:50
Speaker
Genau und diese Blase des Glücks soll auch nicht länger als ein Jahr halten, weil sein Onkel Daniel Heister zurückberufen wurde als Kriegsberater und seine Tante Helen als Krankenschwester arbeiten wird.

Höhen und Tiefen in Moriartys Leben

00:24:04
Speaker
Und sie dann nicht die Zeit haben sich zu kümmern. Weniger kümmern als in seinem eigentlichen Zuhause kann man sich ja um ihn nun nicht.
00:24:10
Speaker
Nee, also da hätte er auch eine Vorratskammer und einfach ein gutes Zuhause. Da hätten sie ihm auch unter der Treppe so eine kleine Kammer fertig machen können. Ja, irgendwie so. Man hört an dem Onkel, dass das echt eine schwierige Entscheidung ist. Der gibt ihm auch wohl eine Menge Geld mit. Ja, womit er ja auch sehen soll, dass es seiner Schwester und Mutter und ihm etwas besser geht.
00:24:30
Speaker
Na, er sagt ja ganz explizit, kaufe was für dich deine Schwester und deine Mutter gut ist, tut euch damit was Gutes und sie bloß so, dass der das Geld nicht bekommt. Ja, und er hat ja dann gleich einen Plan, nur er erzählt ihn uns nicht. Ja, so kommt er jetzt erst mal zurück nach
00:24:49
Speaker
London. Und in London, und da kommen wir jetzt zur zeitlichen Einordnung, ist gerade in seinem Bezirk, wo er wohnt, in Whitechapel, die Hölle los, denn da geht ein Mörder um, der Frauen auf grausame Art und Weise tötet. Ist da der Name schon genannt worden? Ja. Dann muss es ja praktisch nach dem Double Event sein. Wir sagen noch nichts.
00:25:12
Speaker
Und zu Hause trifft er dann seinen Vater an. Und sein Vater spricht alles andere als gut über den Bruder. Also richtig abfällig. Ja, auch über ihn, ne? Du bist ja immer noch so ein Händling. Muss er ja so ein ganz dünner Schlagziger gewesen sein. Hab ich mir so vorgestellt. Ich mein, was hat er mir gesagt? Der wird irgendwas zwischen zwölf und 14, 15? Ja, denke ich mal, so in die Zeitordnung würde ich ihn mit einordnen. Wenn du dann nicht ordentlich ernährt wirst, bist du halt kein breiter Stier.
00:25:41
Speaker
Und der Vater dann noch sagt, dass er jetzt mal dann in seinem Alter langsam anfangen kann zu arbeiten und dass er da auf einem coolen Schiff am nächsten Tag anfangen soll und sich vorstellen soll. Er hat ja auch alles eigentlich schon organisiert, muss ja nur bei seinem Kumpel da vorsprechen. Die Mutter ist da auch gleich gegen.
00:25:57
Speaker
Nee, lass mal den Jungen und der kann noch nicht so eine Arbeit. Also versucht ihn ja immer noch in Schutz zu nehmen. Dann wurde nur gesagt, dass Moriarty nachts durch die Straßen zog. Die nächste Idee kriegt er ja jetzt dann. Genau. Durch Zufall kann er ein Gespräch belauschen. Die beiden wurden ja namentlich erst später erwähnt. Zwischen zwei Gaunern habe ich aufgeschrieben, weil da die Namen ja noch nicht genannt wurden.
00:26:22
Speaker
Die beiden jedenfalls führen ein Gespräch, dass sie einen Herrn, der dort immer nachts vorbeigeht, überfallen wollen. Der da wohl seine Tageseinnahmen vorbei hat und einen Geschäftsmann ganz genau durch die Gegend trägt und dass das perfekt ist und sie damit einen goldenen Reiber machen. Das bringt ihm jetzt erstmal seine Idee, wie er manche Sachen für sich lösen kann. Ich wäre mitgesagt, ja.
00:26:45
Speaker
Am nächsten Tag geht Moriarty dann in einen Laden, wo er so eine ähnliche Tasche kaufen kann, wie der Geschäftsmann mit sich rumträgt. Da kommt ihm das Geld von seinem Onkel gelegen. Und dann springen wir auch gleich zum Abend, wo er die Tasche abends zu seinem Vater bringt und ihm quasi erzählt, dass er diese Tasche gefunden hat und man dort, wo er das gefunden hat, noch viel mehr finden könnte und sie da unbedingt hingehen müssen. Wie hast du das so empfunden, dass der so leichtgläubig
00:27:15
Speaker
Er ist geldgierig. Er ist dumm und geldgierig. Das ist ein einfach gestrickter Mensch. Ach so, du meinst ... Dass der ihm das abnimmt, völlig plausibel für mich. Er hat auch noch in weiser Voraussicht, der Kaufmann heißt Mr. Harris, abgefangen und hat ihm ganz doll erklärt, dass es viel besser wäre, einen anderen Weg zu nehmen aufgrund der gefährlichen Situation, die gerade auf den Straßen herrscht. Und besonders an dem Abend, dass das auch gar nicht ins Gehege kommt.
00:27:45
Speaker
Und dann merkt man, dass sich Murriati ein bisschen abseilt und sein Vater da weiterläuft und immer, ist es noch weit und wo bist du denn? Und du dann quasi merkst, dass er da misstrauisch wird. Da ist dann aber schon zu spät. Ja, die Gauner verstecken sich, hat das Gefühl, in einer Kiste oder irgendwas. Ich glaube, das war nicht eindeutig.
00:28:04
Speaker
Ja, an solchen Stellen, finde ich, ist es ja auch gar nicht wichtig, ob die jetzt hinter einer Kiste oder einem Fass stecken. Wenn klar ist, dass die sich da irgendwo einen Hinterhalt zurechtlegen und er da durch die Gasse kommt, finde ich, sollte jeder seine eigene Fantasie bemühen und sich eine Kiste oder eine Häuserecke vorstellen, wo jemand sich toll verstecken kann. Das macht doch den Reiz von einem Hörspiel aus. Ich glaube, kaum einer hat die gleiche Geschichte im Kopf, wenn er ein Hörspiel hört, wie der andere. Das stimmt wohl.
00:28:33
Speaker
Von daher finde ich das okay, dass man da so ein bisschen Freiraum hat.
00:28:37
Speaker
Sie verstecken sich, aber ihnen fällt auch auf, dass das nicht der Mr. Harris ist. Der eine von den beiden, der strauchelt ja da so ein bisschen. Du, das ist der doch nicht. Und der andere dann, aber guck mal, das ist der mit der Tasche, da müssen die Tageseinnahmen drin sein. Und dann ist es eigentlich recht schnell, die beiden überfallen ihn, nehmen ihm die Tasche ab und ich denke, die Kehle wurde aufgeschlitzt. So wird ich wahrscheinlich auch versuchen, jemanden umzubringen, weil er dann nicht mehr schreien kann.
00:29:03
Speaker
Damit endet die Szene und wir haben eine dramatische Musik. Wie fandest du das jetzt? Also wenn er jetzt so um die Zehen rum ist, dann muss ich sagen Hut ab vor dem Plan. Ja. Weil es ein wirklich guter Plan. Ja, weißt du, wenn der andereseits ja schon sowas wie Platon und sowas liest, naja, dann muss der ja auch viel in der Birne haben. Ich glaube ein Zehnjähriger wird sowas nicht. Nee.
00:29:24
Speaker
Sei nicht für unwahrscheinlich. Ich kann halt wirklich nicht sagen, wie alt der ist, aber der ist auf jeden Fall echt schlau. Ja, also ich war auch beeindruckt, wie diese Gedanken gingen. Schön manipulativ. Moriarty ist keiner, der selber macht. Der sticht dir nicht das Messer an den Rücken. Ja, der ist wie so ein Kuppenspieler. Bin ich mal gespannt, was der noch alles so hin und her manipulieren kann.
00:29:44
Speaker
Und dann springen wir jetzt auch mal in die Gegenwart wieder zurück. Fand ich an der Stelle ganz gut. Genau, dass man mal kurz Luft holen kann. Weil er dann erzählt, dass nach dem Tod seines Vaters komischerweise keine Opfer mehr vom Ripper zu finden waren. Und Theodora fragt dann nur, ob der Vater der Ripper war. Und Moriarty sagt, dass er diese Geschichte nie verfolgt hat. Also wissen wir jetzt auch, wo wir zeitlich so sind. Wir sind 1888.
00:30:11
Speaker
Na ja gut, jetzt ist die Frage, wie viel Zeit dazwischen vergangen ist. Der wird ja jetzt keine 15 sein.
00:30:18
Speaker
Ich fand jedenfalls den Sprung in die Gegend weit ganz schön. Wir haben jetzt hier wieder eine kleine Verknüpfung. Fand ich ganz nett an der Stelle. Weil es natürlich ein hartes Erbe ist, wenn du sagst, es könnte sein, dass ich der Sohn von Jack the Ripper bin. Ach nee, das wollten wir uns gar nicht vorstellen. Sigmund Freud hat ja damals schon gelebt, weil der könnte dann ja Moriarty helfen, mit genau diesen Daddy-Issues dann fertig zu werden. Wenn du wirklich so einen prominenten Papa hast, der so ein Psycho-Mörder war, dann brauchst du ja auch prominente Hilfe.
00:30:44
Speaker
Du erzählst mal weiter, ich guck mal, wann der Sigi gelebt hat. Machen wir. Auf jeden Fall springen wir jetzt wieder in die Vergangenheit zurück. Moriarty geht nach Hause, die Mutter öffnet die Tür und sagt, Jim, wo bist du gewesen? Also wissen wir, dass das sein richtiger Name war, fand ich eigentlich ganz schön zu wissen. Jim? Sein richtiger Name ist Jim.
00:31:04
Speaker
Jim ist die Kurzform von James. Meinst du? Was glaubst du, warum Captain Kirk von Pille immer Jim genannt wird? Na, er heißt James T. Kirk. Tiverius ist der Zweitname. Na gut. Er sagt auch, es klebt sogar Blut an seinen Schuhen. So als Gedankenblase wieder.
00:31:20
Speaker
Und man hört auch immer, dass er sich so gedanklich vorstellt, oh meine Mutter weiß schon was, sie guckt so, mal gucken, ob sie was sagt. Kurz, Sigmund Freud hat von 1856, 6. Mai 1856, oh, vor zwei Tagen,
00:31:36
Speaker
Pribo Tschechin und 23. September 1939 in Hampstead, London. Rein theoretisch könnte Sigmund Freud hier vorkommen bei uns im Universum. Wenn Sigmund Freud nach dem 8.5.24 in dieser Serie auftaucht, ist es auf meinem Mist gewachsen, liebe Leute. Gut.
00:31:56
Speaker
Dann solltest du das schon mal gleich irgendwo anmelden und Rechte sichern. Ja, die Mutter erzählt dann, ja, dein Vater wurde totgefunden und ihm wurde die Kehle durchgeschnitten. Und Moriarty entschließt sich dann, ihr die Wahrheit zu sagen. Dass er das halt eingefädelt hat. Man hört dann nur, dass die Mutter fürchterlich anfängt, loszuweinen. Und wie konntest du das nur tun? Und dein Vater, also, die scheint ja doch an dem Mistkerl sehr gehangen zu haben.
00:32:24
Speaker
Das ist ja psychologisch belegt. Sie schlägt ihn dann und schmeißt ihn raus, dass er nie wieder kommen muss. Ja, was soll man da sagen? So ist die Szene eigentlich mit der Familie abgeschlossen. Ich hätte mir jetzt ein bisschen ein anderes Ende gewünscht, aber gut. Schade Schokolade. Ich hätte mir an der Stelle vielleicht noch eine kurze Begegnung mit seiner Schwester gewünscht, die ihn in den Arm nimmt und sagt Danke.
00:32:47
Speaker
Ja, guten Baby haben wir nicht gehört. Die Mutter muss also das Kind verloren haben. Oder eventuell taucht das später irgendwann noch mal auf. Ja. Wäre ja schön zumindest, dass man seine Schwester irgendwie noch mal hört. Ich fand's auf jeden Fall echt hart, weil der hat jetzt ... Nichts mehr. Schwer nachzuvollziehen, die Reaktion der Mutter. Du, wer weiß. In der Zeit kann ich mir vorstellen, hast du sowas auch ertragen, dass der Vater der Geldeinbringer war, dass man leben kann.
00:33:13
Speaker
Ja gut, er hat es ja auch alles versoffen. Also wirklich besser hat er es ja nicht gemacht durchs Arbeiten. Und damit sind wir dann aus der Szene raus als Nächstes. Sind wir auf einem Kahn. Er schläft tief und wird geweckt. Auf jeden Fall tauchen wir jetzt auf. Filmor, der hat ihn gefunden. Wo und wie wurde da gar nicht so groß gesagt. Er weckt ihn auf jeden Fall.
00:33:34
Speaker
Dann haben wir noch Hack und den Professor. Und man hört immer nur, dass die sich unterhalten und Moriarty wird irgendwann aufmerksam, weil über Bildpapiere gesprochen wird. Was das genau ist, wird nicht beschrieben. Werden wir sehen. Sie wollen ein Stück von der Scheibe abgeschnitten haben und wollen irgendwo hin rudern.
00:33:54
Speaker
Und dann bricht schon ein Kampf aus. Von einer anderen Schmugglerbande werden sie angegriffen. Durch Zufall sind die auch dabei, die seinen Vater ermordet haben. Harold und Walter. Die sind bei der berüchtigsten Schmugglerbande dabei. Gewinnt auch den Kampf.
00:34:13
Speaker
Du hörst nur, dass Moriarty einen Stoß abbekommt und ins Wasser fällt. Er beschreibt auch sehr schön, wie es schwarz war, er in Schockstarre ist und irgendwann aus der Schockstarre erwacht und um sein Leben kämpft. Dann erwacht er später auf einem schmutzigen Lager in einer Hafenkneipe. Dort bekommt er von Filmor erst mal eine Pulle Schnaps und er setzt ordentlich an und kippt.
00:34:38
Speaker
und die wird ihm dann aus der Hand gerissen und da erklärt halt der Filmer eben, dass die anderen gestorben sind und er der Einzige ist, der überlebt hat mit Moriarty und sie von einer Schmugglerbande angegriffen wurden, dessen Hoheitsgebiet es war und er sich da total verkalkuliert hat. Der Filmer.
00:34:56
Speaker
Ja und dass er sich quasi aus dem Schmugglergeschäft jetzt rausziehen möchte und verschwindet und Moriarty fragte, naja wird sie keine Rache und er denkt, dass man da doch schon einen Teil abbekommen könnte vom Kuchen und er sich einen Plan überlegt.
00:35:12
Speaker
Filmore willigt mit ein, dass sie sich quasi beide zusammentun. Und dann hören wir wieder ein Szenenwechsel, wo sie vor einem Schiff stehen. Moriarty hat Flaschen mit Benzol gefüllt. Und reicht Filmore welche? Und dass sie die anzünden und aufs Schiff werfen und sie quasi ausräuchern, damit sie da rankommen.
00:35:33
Speaker
Ja, da hat aber Moriarty das ein bisschen unterschätzt, weil da doch dann relativ schnell ein Brand ausbricht und die Leute bei lebendigem Leib verbrannt werden. Filmer ist alles andere als begeistert und schreit nur rum, was er sich da für einen Teufel angelacht hat und was er sich dabei gedacht hat und dass sich auf jeden Fall jetzt danach die Wege trennen. So ist er wieder den nächsten Mitstreiter los. Damit enden wir auch. Das war's dann.
00:36:02
Speaker
Ja, in der Vergangenheit sind wir jetzt

Moriartys Aufstieg in der Unterwelt

00:36:04
Speaker
fertig. Das Ende fand ich ein bisschen abgehackt. Ich glaube, er hat tatsächlich unterschätzt, wie sehr die Wirkung ist, weil er ja das nur irgendwo gelesen hat, ausprobiert und die er eigentlich nur ein bisschen erschrecken und aufsteuchen wollte. Es hat ja danach gezeigt, dass er da wahrscheinlich noch jung war. Ja. Ja, ein großes Mysterium, das Alter von ihm. Ja. Zum Anfang, Mitte 20. Ich würde auch so 22, 23 sagen, das denke ich, das kommt ganz gut hin. So insgesamt, wobei
00:36:30
Speaker
Du musst dir aber auch vor Augen halten, der ist Sherlock Holmes verbal gewachsen. Meinst du, der war denn schon so 17, 18? Ich meine, es dauert ja auch schon Zeit, sich eine gewisse Bildung anzueignen, wenn du gute Bedingungen dafür hast. Wenn du als Jugendlicher auf der Straße lebst und dir dann nebenbei noch eine Bildung aneigen möchtest, das ist ja fast unmöglich, gerade zu der damaligen Zeit.
00:36:54
Speaker
Vielleicht haben wir irgendwann noch mal einen Einblick, wo wir dann die restlichen Jahre gefüllt kriegen. Das wäre sehr interessant, wie der Zwischenraum sich ergibt. Aber so viel zur Vergangenheit. Wir sind ja dann noch mal in der Gegenwart und wir erwarten ja jetzt eigentlich, dass Miss Sachs ihr Missionsziel mal angeht. Jetzt kann es ja nicht gewesen sein, sich nur die Geschichte erzählen zu lassen.
00:37:15
Speaker
Na, sie sagt ja dann auch, dass es nicht die ganze Geschichte ist, die er erzählt hat. Und sie ja auch noch ganz offen fragt, was er tun wird. Weil er spricht sie ja dann auch mit Fräulein Sachs an. Also, er wusste ganz genau, mit wem er was zu tun hatte. Und hat auch ganz bewusst diese Stücke erzählt, die er erzählt hat. Richtig. Der lässt sich nicht ausfragen. Dazu ist der viel zu schlau. Er sagt ja auch noch, das ist kein Thema für die Öffentlichkeit, als sie gefragt hat, was er jetzt gedenkt zu tun.
00:37:43
Speaker
Ihr fällt auch auf, dass das erste Mal ist, dass er wieder nach London kommt und dass sie dort anlegen, wo das Boot abgebrannt ist. Ob das nun Zufall ist oder nicht oder uns was sagen wollen, ich bleib gespannt. Und dass sie auch der Meinung ist eben, dass er nicht durch Zufall nach London gekommen ist, sondern dass das mit dem Film noch mal was zu tun hat. Das bleibt eigentlich jetzt so ein bisschen alles in der Luft hängen. Damit haben wir doch eine super Scharnierfolge.
00:38:09
Speaker
Ja, der Inspektor taucht auf einmal wieder auf und die beiden unterhalten sich ja nochmal, Theodora und der Inspektor und wo Moriarty ist und es heißt ja dann nur, er ist auf einmal im Nebel verschwunden. Ja, sie sind ja noch auf dem Schiff, also eigentlich macht man sich dann keine Gedanken, der ist ja irgendwie... Ganz genau.
00:38:25
Speaker
Puff, er ist im Nebel verschwunden wie so ein Zauberer, ich mir das mal gestellt. Wie der rosa-rote Panther halt, ne? Der dann einfach sich verkleidet und irgendwo mit den Bediensteten oder mit den Arbeitern vom Schiff und dann weg ist er. Das haben wir in so vielen Geschichten schon gehabt von daher. Ja, das stimmt wohl. Wir sind eigentlich jetzt bisher generell eigentlich in jeder Folge irgendwie mit dem Schiff gewesen. Bei Moriarty. Es kam immer ein Schiff vorhin. Jaja. Und sei es nur ein alter Kanu oder so, wir hatten immer Schiffe dabei. Ja, also kann natürlich Zufall sein, aber gut.
00:38:54
Speaker
Ja gut, wäre jetzt auch ein bisschen komisch, wenn wir eine Geschichte in einem Airbus hätten, im viktorianischen Zeitalter von daher. Zeitmaschine? Erzähl, wie fandst du die Folge?

Reflexionen und Vorfreude auf kommende Episoden

00:39:03
Speaker
Warte, kann ich doch nicht. Warum nicht? Unser Fazit. Ich es ja in meiner Spekulation schon gesagt habe, wünsche ich mir so eine Origins-Folge.
00:39:17
Speaker
Die habe ich ja bekommen. Es war ja weniger eine Spekulation als ein Wunsch, eine Wunschliste. Das ist alles eingetroffen. Wir haben wirklich mal so seine Hintergründe kennengelernt. Man kennt ihn ja auch als Sherlock Holmes Leser jetzt ja nicht wirklich intensiv. Man kennt ihn ja nur als mysteriösen Gegner. Ich fand die Folge toll. Klar, ich hätte mir jetzt vielleicht noch ein bisschen mehr Theodora Sax und wenn er nun dabei ist, auch ein bisschen mehr von Stafford gewünscht. Ich fand es aber auch toll, dass er sie so reinlegt, dass er genau weiß, mit wem er da zu tun hatte.
00:39:47
Speaker
Die Folge macht definitiv gespannt auf mehr und ich fand die richtig gut. Ich fand das richtig toll erzählt. Ich fand das auch gut, dass es so extrem hart war. Anders kommst du ja gar nicht auf die Gedanken, irgendwie deinen Vater umbringen zu lassen, wenn der nicht
00:40:02
Speaker
so heftig ist, ohne dabei selber als Arschloch dazustehen. Weißt du, mein Gedankengang ging dabei. Seine Schwester kam ja nun auch irgendwann ins Alter, wo der Vater vielleicht sich an seiner Schwester hätte vergreifen können, auch so ein bisschen, um sie zu schützen.
00:40:17
Speaker
Ja, also ich fand die richtig gut. Das ist so eine der härtesten Folgen, die ich bisher aus dem MSU gehört habe. Ich fand die großartig erzählt. Es hat echt Spaß gemacht. Ich fand es toll, dass Andreas Fröhlich die Gedanken des jungen Moriatis dann auch einspricht. Das war eine ganz, ganz persönliche Folge, finde ich.
00:40:35
Speaker
Hättest du dir irgendwie seine Kindheit anders vorgestellt? Ja. Ich glaube, da der so gebildet ist, dem Sherlock Holmes sogar ebenbürtig, wenn nicht sogar an einigen Stellen dann überlegen ist zum jetzigen Zeitpunkt, hätte ich mir da einen Menschen mit einem guten Bildungshintergrund vorgestellt.
00:40:56
Speaker
Ja, aus gutem Elternhaus. Ich hätte den jetzt auch eher so ein bisschen ins Reiche eingeordnet. Wer die Ressourcen hatte, um sich so eine Bildung anzueignen, der halt dann ja, der auch die Unterstützung hatte. Aber dieses Extrem wertet ihn ja eigentlich nur auf, weil es ja dann alles Eigeninitiative ist. Das ist nichts geschenkt, das ist alles selbst erarbeitet.
00:41:16
Speaker
Ich finde das super. Ich finde die deutlich besser als die ersten beiden Folgen. Die ersten beiden Folgen haben durch diese kurzen Dialoge zwischen Holmes und ihm gelebt und dieser Faszination seines Charakters. Aber die Folge war einfach bislang meine Lieblingsfolge aus dem ganzen MSU, was ich gehört habe. Ehrlich? Ja. Wobei ich sagen muss, Frankenstein gefällt mir auch. Finde ich super.
00:41:37
Speaker
Aber die Folge so einzeln, die kannst du ja auch einfach so mal hören, ohne dass du jetzt großartig drin bist. Die ist gut. Die ist wirklich gut. Schön erzählt. Gute Geschichte. Macht Moriarty wirklich nachvollziehbar? Ja und ich mag den ja, egal wie viel der da macht und tut und seine Fäden sieht. Diese Figur mag ich total gerne. Ganz tolle Folge. Ist auch mein Fazit, da gibt es gar nichts weiter zu sagen.
00:42:03
Speaker
Also auch die Soundeffekte. Wie gesagt, als die Kinder im Keller sind und man so nach und nach mitkriegt, dass das da oben ein Streit ist und nicht irgendwelche Stimmen oder Echoes einer Stimme. So beeindruckende Folge. Daumen hoch. Dann musst du jetzt noch spekulieren, Dirk.
00:42:24
Speaker
Dirk spekuliert. Ich glaube, es wird weitergehen mit Stefford und Teodora Sachs, die irgendwie versuchen, die Spur von Moriarty wieder aufzunehmen. Das wird so ein kleiner Nebenplot sein. Und tatsächlich, wie du ja auch sagtest, dieser Film war das, ne? Ja.
00:42:41
Speaker
Filme und Moriarty werden sich wieder begegnen. Diese Bielpapiere wurden ja schon erwähnt. Was das jetzt genau ist, darf ich nicht sagen, weil die sind ziemlich geheim. Und darüber dürfen wir jetzt noch nicht reden. Von daher, aber die sind unheimlich wichtig und noch geheimer. Und dann wird ein riesiger Wettlauf entstehen, denn der Stafford kriegt das irgendwie spitz. Und die Sonderermittler werden da auch noch versuchen, dann da einzugreifen. Und weil wir in London sind, wird ja Sherlock auch wieder in der Nähe sein.
00:43:08
Speaker
Vielleicht treffen wir auch auf den anstatt auf seinen dicken Bruder. Aber es wird auf jeden Fall einer der Holmes Brüder mit in dem ganzen Mischmasch dabei sein. Und wenn ich mich nicht irre sogar ein Dr. Watson. Mein Schaden. Ich denke, es reicht immer, wenn man so ein bisschen die Eckfosten mit anspricht, weil die genauen Details und diese ganzen kleinen Twists, auf die ich mich ja sehr freue, aber die kann man halt schwer voraussehen meistens.
00:43:32
Speaker
Aber ja, es wird eine Fortsetzung von der Story sein, die jetzt hier aufgemacht wurde. Wir dürfen gespannt sein, wen er jetzt manipuliert und für seine Zwecke nutzt. Tja, das halten wir mal so fest. Wird eine sehr schöne Folge, die hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ja, nicht, dass du mir jetzt wieder erzählst, ist denn die Lieblingsfolge, denn ich habe jetzt Mycroft Holmes, Mycroft Holmes und Oscar Wilde oder andersrum Hexenwald.
00:43:58
Speaker
Hexenweit wird auch toll. Ja, ich hab die ja gehört und ich kann das gar nicht verstehen, warum du die so gut findest. Wieso? Nein, ach die ist gut. Die war unterhaltsam. Hat auch wieder schöne andere kleine Ecken aufgemacht. Fand ich einen schönen Twist drin, weil du wirst ja erstmal auf die eine Richtung gelenkt und dann biegen wir wieder ab. Hat mir super gefallen. Ja.
00:44:18
Speaker
Noch motiviert das sehr, dass sich das Niveau auch so einigermaßen hält. Ich bin mal gespannt, wenn mal in jeder der Serien so zwei, drei schlechte Folgen hintereinander kommen, wie unsere Motivation sich dann weiter hindruggelt. Irgendwann wird es bestimmt mal einen Tiefpunkt geben. Ja, das hat ja jede Serie. Eben. Passt in jeder Hörspiel-Serie. Bislang alles im Rahmen, alles auf Kurs. Sehr schön. So, hast du noch ein tolles Lied für heute? Nee. Findest du noch irgendwas Passendes mit Rollback? Keine Ahnung. Nö.
00:44:47
Speaker
Du wirst aber lachen, ich habe eine Zeit länger von echt viele Dokus gesehen, weil ich das echt faszinierend fand. Du weißt ja, als ich in London war, ich wollte ja unbedingt so eine White-Chapel-Tour machen, hat ja dann alles nicht gepasst und tatsächlich fahre ich nochmal nach London, Sherlock Holmes Museum und so eine White-Chapel-Tour.
00:45:03
Speaker
Oh, das haben deine Neffen gemacht. Das soll richtig toll sein. Die waren ja da im Museum und alles. Das macht mich noch eifersüchtig. Ich hab ja die ganzen Bilder gesehen. Das ist einfach... Ja, die haben wirklich eine geile Fahrt dahingemacht. Also das muss man schon mal sagen. Die haben da wirklich alles gesehen, was man sehen kann. Muss man ja auch mitnehmen. Ich weiß nicht, wir haben bald unsere 25. Folge. Das ist schon so viel. Meine Güte. Im Juli haben wir dieselben. Hier kommt die 25. Folge schon. Meine Güte, die Zeit rennt.
00:45:29
Speaker
Wir sind ja jetzt durch. Das heißt, ich lasse das jetzt nochmal hier laufen, weil wir müssen uns ja noch verabschieden. Dann verabschiede dich mal. Da habe ich beim Schneiden der letzten Folge, erinnerst du dich, dass wir eine Zigarettenpause gemacht haben und ich Pause machen wollte? Ich habe mich nicht dran erinnert und ich sitze im Schnitt und denke mir so, ist ja toll, dass ihr das Hörspiel besprochen habt, ihr habt euch nicht mal von den Hörern verabschiedet, ihr Idioten. Und dann habe ich aber diese letzten 15 Minuten noch gefunden. Wir Vollidioten, alles klar.
00:45:56
Speaker
Weil ich mir dachte, das ist auch ein ganz schön kurz. Seltsam ist das, wo du mich bei der Begrüßung schon beschimpft hast. Ich hab's für die Höre auch mal drin gelassen. Mach dir nichts. Ich als der ältere Bude halt auch unter der Knute meiner weiblichen Nachgeburten auch zu leiden. Sei mal froh, dass Anja nicht dabei war. Ja. Ja, siehste. Wobei ich mir vorstellen kann, dass wenn Anja sich möge, sie deutlich netter sein kann als du. So ist das.
00:46:23
Speaker
Ja, so ist das unter Geschwistern. Ja, man kann uns mögen oder auch nicht, ganz einfach. Wollen wir jetzt so viele Family-Secrets hier ausplaudern? Verabschieden wir uns einfach mal. So, warte mal, ich bin sofort bei dir. Ja, jetzt rennt sie weg, während ich mich verabschiede.
00:46:38
Speaker
So sind Geschwister. Da wird man mitten in der Abmoderation einfach sitzen gelassen. Es ist einfach so eine Frechheit. Und deswegen bin ich ja nach wie vor der Meinung, ich bin das einzige Kind in unserer Familie, was nicht adoptiert wurde. Aber gut, das ist meine Theorie. War es nie im Moment? Deine kleine Schwester hat überall erzählt... Wie schreit du denn jetzt sonst, Michael? Du hast einen Ausschlag ohne Ende. Und hier die Striche sind noch unheimlich groß. Deine kleine Schwester hat in Bergkirchen überall erzählt, dass sie adoptiert wurde.
00:47:08
Speaker
Ja, jetzt sie gleich dalassen können. Du darfst du mich niemals den Namen sagen. Wir haben Podcasts über diesen Ort gemacht. Du sagst doch nicht den Ort. Unsere Schwester hat im Urlaub erwähnt, wo wir ... Ja, ich piep das raus. Ich habe mit Sophia wirklich akribisch darauf geachtet, dass wir nichts verraten, wo das ist. Okay, gut. Verabschiede dich mal einfach.
00:47:29
Speaker
Ich bedanke mich für deine großartige Unterstützung. Ich bedanke mich bei unserem Publikum. Danke, dass ihr wieder dabei wart. Ich hoffe, wir hören uns beim nächsten Mal wieder. In dem Sinne, alle tut's gut. Na dann, ja, sehr gerne. Wieder wie immer Spaß gemacht. Euch allen eine schöne Zeit und bis bald. Tschüss. Tschüssi. Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim.
00:47:55
Speaker
Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Show notes. Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung. Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk. Intro, Einsprecher und Abspann, gesprochen von Sascha Grimm.