Einführung und Selbstoptimierung
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Speaker
Herzlich willkommen im zweiten Teil des Vegan Podcasts heute mit dem berühmten Mr. Personal Trainer werden, Siggy. Grüß dich, Siggy. Willkommen zurück. Hallo zusammen.
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Speaker
Und du lernst seine berühmten fünf Schritte zur Selbstoptimierung. Und im ersten Teil haben wir schon darüber gesprochen, ja, über die ersten zwei Steps, nämlich bring den Müll raus und Vergebung und Dankbarkeit. Und du erfährst im ersten Teil ganz, ganz viel darüber, wie du das auch auf deine vegane Routine, auf deine Fitnessroutine oder vieles, vieles mehr anwenden kannst und natürlich auf dein ganzes Leben anwenden
Materielles Entrümpeln
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Speaker
Also da sind ganz, ganz wichtige Tipps drin, dass eben es erstmal ganz, ganz wichtig ist sein Leben zu deklappern, also quasi materielle Dinge loszuwerden, weil das auch erstmal einfacher ist, bevor ich dann in die tieferen Steps eintauchen kann, die dann in mir selber stattfinden.
Gesunde Gewohnheiten und Instagram
00:01:01
Speaker
Und da starten wir jetzt heute rein.
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Speaker
Wie kannst du dich im Step 3 neu programmieren? Wie könntest du dich, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, beispielsweise sogar neu programmieren auf eine noch gesündere Ernährung, auf irgendwie mehr Fitness, all das, was du quasi benötigst oder was deine nächsten Ziele sind? Und ja, Sigi, ich würde sagen, du startest direkt rein mit dem Teil 3 Neuprogrammierung.
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Speaker
Sehr, sehr gerne. Und witzigerweise ist mir jetzt gerade, als du erzählt hast, was aufgefallen. Und das ist auch eine Sache, wo ich mich aktuell mit beschäftige, wo ich auch versuche, auch über Instagram immer wieder Impulse zu geben in der Hinsicht.
00:01:44
Speaker
und mich selbst auch immer wieder neu zu programmieren. Weil das ist ja nicht ein Prozess, den man jetzt irgendwie zehn Wochen lang macht und danach ist man geheilt, sondern das ist eine Lebenseinstellung, die wachsen darf. Jeden Tag, jede Nacht.
Komplimente annehmen
00:01:59
Speaker
Und gerade dieses Neuprogrammieren, da ist mir gerade aufgefallen, also was ich jetzt zum Beispiel mache, ist aktuell, dass ich finde, dass in Deutschland viel zu wenig gelobt wird und viel zu wenig Anerkennung gegeben wird.
00:02:11
Speaker
Und ich höre immer den Leuten gerne zu und in dem Moment, als du gerade gesprochen hast, ist mir aufgefallen, dass du sensationell, cool, jedes Mal irgendwie, egal welches Topic gerade gesprochen wird, die Verknüpfung oder den Transfer zu deinem Projekt und zu deiner Community bringst. Und es ist richtig, richtig cool, dass du das so machst.
00:02:33
Speaker
Danke schön. Ich möchte dir immer einen Lob aussprechen, dass du sehr gut darin bist, andere zu loben. Danke, nehme ich gerne an. Und das ist auch so ein Punkt, dass viele Leute mit Komplimenten ja gar nicht umgehen können.
00:02:48
Speaker
Und man merkt dann immer, wenn die Leute irgendwie gelobt oder Komplimente bekommen, dass sie dann immer das Ganze so ein bisschen versuchen zu unterbuttern, statt einfach zu sagen, danke nehme ich gerne an. Ich meine, was ist daran so schlimm in Anführungszeichen, einfach zu sagen, danke nehme ich an.
00:03:03
Speaker
Ich finde, das ist irgendwie so, wenn du das annimmst, noch viel cooler, weil sich das dann manifestiert und dann dadurch ja auch, ja, dir die Beschädigung gibt und im Grunde dann dafür sorgt, dass du weiter diesen Weg gehst. Also das ist, glaube ich, so ein ganz wichtiger Punkt, wo auch Programmieren jetzt wieder ganz wichtig ist, weil wenn du im gleichen Zug, wo du ein Kompliment bekommst, anfängst zu sagen,
00:03:28
Speaker
Ja, ich weiß, ich bin schon sehr sportlich, aber die Ausdauerleistungsfähigkeit oder hier mein Speck und so, das müsste jetzt noch alles weg. Dann hast du dir doch in dem Moment dieses Kompliment, was du gerade bekommen hast, komplett wieder genommen oder zum Teil wenigstens genommen und es kann sich gar nicht manifestieren. Und deswegen der Tipp zum Programmieren.
00:03:50
Speaker
Einfach mal Lobe raushauen, die Leute einfach ansprechen. Und das muss halt ehrlich sein. Das ist ganz, ganz wichtig. Es muss ehrlich sein, es muss ehrlich gemeint sein. Und dann, auch wenn du selber einen Lob bekommst oder einen zurückbekommst, dann einfach mal sagen, danke, nehme ich an. Und durch dieses Danke, nehme ich an, passiert schon ganz viel in dir drin.
00:04:12
Speaker
Ich war selber ganz lange nicht in der Lage, Komplimente anzunehmen. Das ist wirklich so. Weil ich mit mir selber auch nicht im Reihen war. Und wer die erste Folge gehört hat, hat ja gehört, dass ich oder festgestellt, dass ich bis 35 Jahre nicht wirklich glücklich und zufrieden war. Und dann über diese ganzen Punkte, die ich jetzt heute mit euch teile oder die wir mit euch teilen, bin ich dazu gekommen überhaupt, das Ganze zu manifestieren und auch nachhaltig zu machen. Also sprich wirklich,
00:04:39
Speaker
immer wieder mich an diese Punkte zu erinnern und immer wieder zu leben und darüber es zu schaffen, letztendlich dran zu bleiben. Ich finde es ja auch eine Art Wertschätzung und Respekt gegenüber dem anderen, wenn er sich die Zeit nimmt und wenn er dich lobt sozusagen, dass du dann eben auch zumindest kurz darauf eingehst und dich dafür bedankst sozusagen.
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Speaker
alles ist ja Energie oder Schwingung oder wie auch immer und du schwindest ja dann auch in einer Art positiven Energie zurück, die dem anderen dann auch wieder ein positives Gefühl gibt, wenn du das Lob
Positive Affirmationen ohne negative Wörter
00:05:18
Speaker
dankbar annimmst. Genau, genau so ist es. Also diese Annahme, wie du sagst, das ist auch im Grunde, wie du sagst, eine Wertschätzung gegenüber dem anderen. Und dass du ihm wirklich auch die Aufmerksamkeit in dem Moment schenkst, korrekt.
00:05:34
Speaker
Ich habe hier ein kleines Bild vor mir liegen und auf dem Bild steht drauf, aber vielleicht und eigentlich. Und ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, wo meine Frau mir jedes Mal über den Mund gefahren ist, wenn ich das Wort eigentlich benutzt habe und sie dann gesagt hat,
00:05:56
Speaker
Entweder es ist so oder es ist nicht so, ne? Und ich dann jedes Mal so… Ja, genau. Und ich dann jedes Mal so, ah, sie hat recht. Und das ging so lange so, dass sie… dass es irgendwann mal bei mir einen Klick gemacht hat und ich das tatsächlich nicht mehr benutze oder nur noch selten benutze. Und ich möchte jetzt einfach mal zu diesen drei Worten… ich meine, wie stehst du denn zu den drei Worten? Gibt es die in deinem Sprachraum oder versuchst du auch darauf zu achten, das weniger zu benutzen?
00:06:26
Speaker
Also du hast ja richtig erwähnt, dass ich NLP gemacht habe und natürlich sind diese Wörter dann quasi zu den sogenannten Müllwörtern geworden, also die in der Regel einfach nur im Papierkorb was zu tun haben, also im imaginären Papierkorb. Und es ist tatsächlich so, dass mir seit Jahren immer schon wie so eine Art Warnlämmchen aufleuchtet, wenn ich von mir selber höre, dass ich aber vielleicht eigentlich sage.
00:06:55
Speaker
Und von daher Respekt an dich, dass du das eben auch so toll jetzt hier auch rüber bringst und das mal mitteilst, weil ich würde da gerne noch ein Wort ergänzen und das ist Mann.
00:07:09
Speaker
Und das hörst du sehr, sehr, sehr oft bei ganz vielen Menschen. Bei dir habe ich es noch überhaupt nicht gehört jetzt heute. Auch bei sehr, sehr erfolgreichen Menschen, auch die, die sehr glücklich sind. In manchen Situationen geht dieser Mensch dann in die dritte Person und spricht von Mann.
00:07:27
Speaker
Und das ist total spannend, wenn du das mal selber reflektierst oder beobachtest, auch bei anderen oder bei dir selber. Das ist so die nächste Ebene, also der Klassiker ist ja, man macht das nicht. Oder man hat noch nie tausend Liegestütze am Stück gemacht.
00:07:48
Speaker
Und das dann eben quasi mit ich zu ersetzen, ist da auch eine große Challenge oder ein schöner Hinweis an der Stelle. Ja und ich denke, dass es bestimmt noch ein, zwei, drei Mehrwörter gibt und ihr könnt euch da gerne mal zu Wort melden, schriftlich bei Instagram oder per Mail oder irgendwas und uns die gerne mitteilen.
00:08:10
Speaker
Und die Frage ist natürlich, wie schafft man es jetzt, sich da neu zu programmieren? Und ich habe für mich so einen kleinen Trick erfunden. Und zwar, es ist so eine Art Spiel, was ich mit mir selber spiele. Du nennst es die Warnlämpchen, die da aufgehen, die finde ich auch nicht schlecht.
00:08:30
Speaker
Das ist auch ein guter Transfer. Bei mir ist es so, dass ich sage, wenn ich dieses Wort benutze, und du musst erst mal dahin kommen, dass es dir auffällt. Und das ist so die erste Challenge. Beachte mal deinen ganzen Tag und schau mal, wie oft auch du oder dein
Flexible Ernährungsgewohnheiten
00:08:48
Speaker
Umfeld diese drei Wörter benutzen.
00:08:50
Speaker
dann klingelt es bei dir, also fast im laufenden Band. Es ist sensationell, wie oft wir dieses Wort benutzen. So, und wenn dir das dann auffällt, dann kannst du erst mal realisieren Schritt eins, wer sagt das und wie oft sagen die das und sage ich das selber auch und wie oft sage ich das selber und so weiter. Das ist schon mal ganz hilfreich. Und im Schritt zwei mache ich das dann so, dass wenn ich dieses Wort benutze,
00:09:13
Speaker
Dann genau in dem Moment, und das ist das Allerwichtigste, das ist, glaube ich, der Clou der Neuprogrammierung, genau in dem Moment, wo ich das Wort benutze, dann stoppe, wirklich stoppe, kurz innehalte und dann den Satz nochmal neu formuliere ohne dieses Wort.
00:09:32
Speaker
Und diese Neuformulierung von dem Satz, das ist wie, als würdest du die Festplatte überschreiben. Das ist echt geil. Das funktioniert zwar nicht gleich sofort, weil es ist wirklich ein Kampf. Ich mal überlege mal, du hast das Wort, keine Ahnung, 10, 20, 30 Jahre benutzt und jetzt auf einmal machst du einen Cut und willst es nicht mehr benutzen.
00:09:54
Speaker
Genau in diesem Moment, wo du das halt ständig wiederholst, irgendwann ist es dann so weit, dass es so fast aus deinem Wortschatz verschwindet. Dann gibt es mal Phasen bei mir, das merke ich selber, wo ich da nicht so im Fokus bin. Dann kommt es mal ein bisschen mehr raus oder je nachdem, mit wem ich auch unterwegs bin. Das ist auch mal so, dass wenn viele Leute das oft benutzen und du bist mit denen unterwegs, dann aus Empathiegründen gerätst du so ein bisschen in diese Situation, dass du das selber dann auch halt machst. Und deswegen einfach mal versuchen,
00:10:22
Speaker
dann den Satz nochmal neu zu starten. Das hilft enorm dabei. Super cool. Also das definitiv zwei Ergänzungen dazu. Die eine hast du schon genannt. Such dir einen Partner sozusagen, der dich dann auch immer daran erinnert, wenn du eines dieser Wörter benutzt.
00:10:40
Speaker
denn sehr, sehr oft sind wir quasi in unseren Mustern drin und merken es dann selber gegebenenfalls nicht. Und das zweite ist, was ich eben da auch wieder um Münzen möchte, gerne auf das Thema deine Ernährung und deine Fitness, wenn du wieder so
00:10:58
Speaker
in ein altes Verhalten zurückkehrst. Beispielsweise, du hast 20 Jahre lang Nudeln gegessen, sozusagen. Oder du hast 20 Jahre lang Haferflocken gegessen, die konventionellen. Und jetzt willst du gekeimte Haferflocken essen. Und du hast aber sie selber nicht gekeimt oder hast das nicht gekauft, sozusagen. Und in dem Moment, wo du dir die normalen Haferflocken wieder reinmachst, da dann quasi innen zu halten, zu sagen, okay, ich hab
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Speaker
jetzt die Möglichkeit, ich gehe wieder in das alte Muster sozusagen, oder ich hole mir jetzt was Neues, auch wenn ich die Karten nicht da habe, gut, dann mache ich mein Müsli jetzt halt mal mit Lupinenflocken oder mit, ich weiß nicht, was anderem. Das ist eben das Spannende in dem Moment, wo es dir eigentlich, und jetzt sage ich bewusst eigentlich,
00:11:45
Speaker
wo es dir eigentlich einfacher fallen würde, den Standard zu machen, da dann quasi das neu zu formulieren. Und wie du sagst, es ist ein Kampf sozusagen. Und später, zwar schon fast dabei, Arbeit zu sagen, hast du vielleicht gemeint. Gut gemacht. Ja, und später
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Speaker
weil was macht denn das aber ganz kurze zeitnotiz das aber hebt ja quasi den das was du da vorgesagt hast sehr oft auf also das heißt dieser typische satz ja aber hebt ja quasi die wirkung des jahrs auf da könntest du gleich nein sagen und jetzt wieder zurück zum ursprungsthema was wir jetzt hat sich schwerfällt
00:12:32
Speaker
Gibt es noch einen Hinweis, was ich sagen wollte? Sorry, jetzt habe ich es tatsächlich. Du warst bei den Lupinenflocken und bei den gekeimten Haferflocken. Ja, ganz genau. Die gekeimten Haferflocken sind für mich interessant. Die kenne ich nämlich noch gar nicht. Ja, genau. Gekeimte Haferflocken von Keimster gibt es da
Achtsamkeit und Selbstreflexion
00:12:47
Speaker
beispielsweise welche. Die kannst du fertig kaufen. Verlinken wir mal in die Show Notes. Sehr geil. Die nutze ich ab und zu. Und das sind auch normalerweise eben auch gekeimte Bugweizen drin und vieles, vieles mehr.
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Speaker
Also das heißt, ich versuche den Loop wieder zurückzufinden. Ich war schon beim zweiten Thema, ich wollte ja irgendwas mit uns sagen. Ah ja genau, das erweitert deine Flexibilität später. Das heißt, wenn du in dem Moment diesen Kampf annimmst und sagst, auch wenn ich die gekeimten Haferflocken jetzt nicht da habe, aber die normalen schon,
00:13:25
Speaker
Also und die normalen schon. In manchen Situationen ist auch gut Arbeit zu sagen. Aber die normalen Haferflocken schon. Dann gehe ich diesen Kampf an. Ich suche mir jetzt was Neues raus. Es dauert länger. Es schmeckt vielleicht am Anfang nicht so gut. Ich muss experimentieren. Später, aber langfristig gesehen, macht es dich flexibler.
00:13:49
Speaker
Ich habe mal so einen schönen Spruch gehört von einem Mönch, der gesagt hatte, mir kann nichts passieren, nicht mal, dass ich verhungere, denn ich habe gelernt, wie Fasten funktioniert und ich habe es in dem Moment gelernt, als ich genug zu essen hatte. Und wie gesagt, natürlich
00:14:15
Speaker
ist manches Dinge auf den ersten Blick einfacher, wenn du jedoch flexibler sein kannst, dich flexibler anpassen kannst und das wird trainiert durch solche kleinen Sachen, dann bist du in deinem Leben, ist zumindest mein Glaubenssatz oder meine Theorie, einfach flexibler aufgestellt und du nimmst eben Dinge nicht mehr so schwierig, weil stell dir vor, du hast 20 Jahre lang Haferflocken gegessen und dein Glaubenssatz ist nur mit Haferflocken werde ich groß und stark,
00:14:41
Speaker
Jetzt kriegst du morgen keine Haferflocken mehr, weil du beispielsweise in Thailand unterwegs bist. Ja, was machst du denn dann? Und da hilft dann quasi diese Flexibilität. Also zurück zum Thema dieses Neuprogrammieren finde ich mega spannend. Sehr geile Tipps, die du da auch wieder rausgehauen hast, wie das auch einfach funktioniert. Und
00:15:03
Speaker
eine übung aus dem nrp vielleicht noch ganz kurz da zum abschluss ist jedes mal wenn du quasi dieses mann aber vielleicht würde das sind eben auch solche wörter diese diese wäre würde könnte und so weiter wenn die benutzen sozusagen
00:15:19
Speaker
Dann stell dir vor, oder ich stell mir das manchmal vor, ich sitze an einer Klippe, vor mir das Meer, vor mir der Abgrund sozusagen, und ich zerknülle quasi, ich schreibe dieses Wort auf das Papier, ich zerknülle das Papier und schweiß es über die Klippe. Oder ich verbrenne es sozusagen. Und das ist dann quasi dieses Ankern, das konditioniert dann quasi eben auch, dass es noch schneller geht, diese neue Verhaltensweise anzunehmen.
00:15:50
Speaker
Ja, sehr coole Ergänzung. Kommen wir zum Part 4. Da sind wir bei Selbstreflektion und Achtsamkeit.
00:16:02
Speaker
Genau. Und da geht es ja so ein bisschen einher mit dem, was wir davor jetzt in Anführungszeichen beim Neuprogrammieren brauchen. Das ist ja im Grunde die Achtsamkeit. Und Mareike und mein Hashtag oder auch unsere Lebensphilosophie oder Big Five for Life unter anderem auch ist Leben im Fokus. Weil ich persönlich für mich gemerkt habe,
00:16:25
Speaker
Als es dann bei mir mit 35 Klicks gemacht hat und ich dann zum ersten Mal so erfüllt und glücklich war im Leben, da habe ich dann gemerkt, okay, das darf auch irgendwie konserviert oder muss konserviert werden, dieses Feeling. Und ich habe mich dann immer gefragt, wie geht das und wie mache ich das und so weiter. Und habe halt gemerkt, dass ein großer Triggerpunkt bei mir im Leben war, dass, desto mehr ich gemacht habe, also desto mehr Ablenkung ich hatte,
00:16:53
Speaker
durch Arbeit, durch viele Baustellen etc. oder auch durch Social Media und alles, was uns im Grunde ablenkt, Nachrichten, Werbung etc.
Neue Perspektiven und innere Zufriedenheit
00:17:03
Speaker
desto mehr bin ich von diesem Leben im Fokus abgekommen und bin auch wieder so ein bisschen in diese Lage gerutscht, dass ich angefangen habe,
00:17:12
Speaker
mich und mein Leben mit dem, was ich da so gesehen habe, also anderen Leben, zu vergleichen, zu bewerten. Und das sind so Sachen, auch wieder ein kleiner Tipp, vergleichen, bewerten, am besten aus dem Leben streichen, weil letztendlich bist du mit deinem Leben das einzige, was zählt. Und wenn du in dieser Achtsamkeit und in diesem Fokus lebst,
00:17:33
Speaker
dann kannst du auch diese ganzen fünf Schritte der Selbstoptimierung optimal konservieren und immer wieder sozusagen hervorrufen. Und da sind wir dann dann bei dem Thema Selbstreflektion, weil um erstmal in diese Achtsamkeit zu kommen oder herauszufinden, wo die Ursache, die Wurzel des Übels ist, muss ich erstmal für mich in mich selber reingehen und gucken,
00:17:56
Speaker
Wo ist denn mein Problem, in Anführungszeichen, meine Herausforderung? Was triggert mich denn? Was ist so mein Main Topic, was mich so abhält von dem, was ich sein werden möchte oder bin oder gerne sein möchte?
00:18:12
Speaker
sein würde, sein sein möchte. Und da sind wir genau bei dem Punkt, dass die zwei so miteinander sehr gut funktionieren. Und da habe ich unten auf meinem Bild, was ich da in der Präsentation habe, ich mache das ja auch als Vortrag, zwei Brillen übereinander liegen in zwei unterschiedlichen Farben. Und man sagt ja immer, setz dir mal die rosa-rote Brille auf oder setz dir mal die Brille des anderen auf.
00:18:37
Speaker
Und da kommt man dann sehr schnell und sehr einfach in dieses Reflektieren rein. Bedeutet, dass du dir einfach mal überlegst, wie wäre es oder wie ist die Ansicht von meinem Gegenüber oder wie könnte jemand außenstehendes das Ganze betrachten oder das Ganze sehen.
00:18:55
Speaker
Und dann allein durch diese Reflektion, wo dir die andere Brille aufsitzt, findest du heraus oder kannst du herausfinden, was so das Kernthema ist bei dir oder was dich vielleicht abhält oder was es noch für Optionen gibt, die du bis jetzt vielleicht nicht beachtet hast, die dich genau dahin bringen, wo du hingehen willst.
00:19:18
Speaker
Mega geile Tipps, mega geile Tipps, lieber Sigi. Also, ich bin wirklich geflecht von den geilen Inhalten, die du da eins nach dem anderen raushaust, sozusagen. Vor allem auch dieser Tipp, Vergleichen und Bewerten aus dem Leben streichen, ist ja gerade auch so im Thema vegane Ernährung und Fitness so weit verbreitet, ne? Also, ich meine, Sigi, deine Frau war Schüri-Mitglied bei The Biggest Loser, oder ist das vielleicht auch noch?
00:19:46
Speaker
Und was da so das Thema Vergleichen angeht, ist ja der absolute Knaller. Also das heißt, nehmt es doch raus zu sagen, hey, irgendwie, also gehen wir doch mal davon aus, von dem Glaubenssatz, es geht immer irgendwie noch besser, höher, schneller, weiter, wie auch immer, das geartet sein kann. Wichtig ist doch, was
00:20:09
Speaker
der Status Quo für dich ist und was gut für dich ist, sozusagen. Und klar kannst du jetzt, wenn du beispielsweise 100 Prozent oder 90 Prozent Rohkost essen willst, kannst du auch noch alle 90 Prozent essen. Ich glaube, wir müssen ganz kurz mal einen kleinen Break machen. Ich hör dich nicht mehr. Dein Nachbar isst noch mehr Gras von der Wiese vorne dran.
Digitale Ablenkungen reduzieren
00:20:27
Speaker
oder sein Gras ist noch grüner und so weiter. Also das heißt, das finde ich richtig gut, dass ich quasi noch mal zu vergegeben werdigen. Ich bin jetzt gut und glücklich und dankbar für das, was ich bin und was ich erreicht habe. Und ja, ich feiere das und ja, ich kann gerne den nächsten Step gehen. Und ja, wenn der Nachbar einfach noch grüneres Gras hat, da gehe ich jetzt heute hin und lobe ihn dafür.
00:20:54
Speaker
Und das bringt ja dann eben auch die Verbindung zwischen deinen einzelnen Steps sozusagen. Und auch dieses Thema Fokus halten finde ich sehr, sehr spannend. Wir hatten es ja gerade in der Pause so zwischendrin. Ich sagte so zu dir, ich schreibe mir doch eine WhatsApp und du sagst, du hast noch gar keine WhatsApp. Ich glaube, du meinest damit, du hast bewusst keine WhatsApp. Denn das natürlich absolut vom Fokus, wenn du es zulässt, abhalten kann sozusagen.
00:21:24
Speaker
Das ist vielleicht auch noch so ein Tipp am Rande. Delete WhatsApp.
00:21:30
Speaker
Ja, ich hatte tatsächlich am Ende 250 offene Gesprächsverläufe bei WhatsApp. Und das ist wirklich schon fast krank gewesen. Und wenn ich mal so schaue, was auch meine Frau da mit ihrer Reichweite mittlerweile täglich an Verknüpfungen und Nachrichten bekommt, das ist ein Fulltime-Job. Und da sind wir wirklich ganz
00:21:55
Speaker
fokussiert da die Bremse rein zu hauen und da wirklich in dieser, in diesem Bewusstsein zu bleiben einfach auch. Und es geht. Also das Leben dreht sich auch so weiter ohne WhatsApp.
00:22:08
Speaker
Absolut, absolut. Und ich sage ja mittlerweile auch immer wieder, weniger ist mehr. Also auch bei meinen Coachings, also den Personal Trainings, meinen Live Coachings, alles, was ich im Grunde, ich habe mal so holistischen Ansatz. Das heißt, ich bin da relativ breit aufgestellt mittlerweile und da sage ich auch immer Leute,
00:22:25
Speaker
Reduzieren. Einfach reduzieren. Weniger ist mehr. Desto weniger die Leute dann haben oder an Verpflichtungen auch haben, desto weniger Stress haben sie einfach auch. Und umso besser geht es denen. Das ist so eine ganz einfache Maßnahme. Stark.
00:22:43
Speaker
Was ist die letzte Maßnahme in deiner Matrix, nenne ich es jetzt mal? Genau, ich habe da das Logo von Live Detox. Hat wirklich eine geniale Grafikerin erstellt, die Kiki. Liebe Grüße an Kiki. Und dieses Logo ist ein Kreis, wo nochmal ein Kreis ist und nochmal ein Kreis. Und in der Mitte ist sozusagen in unseren CI-Farben dann dieser Kreis. Und ich habe ganz lange nicht verstanden,
00:23:14
Speaker
Also witzigerweise, oder vielleicht habe ich es auch, vielleicht hat sich es auch nicht so interpretiert. Man weiß es nicht.
Innere Zufriedenheit vs. äußere Faktoren
00:23:20
Speaker
Fakt ist, ganz am Ende... Oh, da war das... Mann, hast du es gemerkt?
00:23:25
Speaker
Man weiß es nicht. Ich wusste es lange nicht, wie ich das zu interpretieren hatte. Und am Ende war es so, dass ich mir das Ganze nochmal angeschaut habe und dann herausgefunden habe, dass ein Pfeil nach innen zeigt.
00:23:47
Speaker
und ein Pfeil vom außen Rand nach außen zeigt. Und die Überschrift ist, suche dein Glück im Innen und nicht im Außen bedeutet so viel, dass viele Leute gerne
00:24:05
Speaker
Ihr Glück verknüpfen mit einer Sache im Außen, die Sie erreichen. Zum Beispiel, also erreichen wollen. Zum Beispiel, ich bin dann happy, wenn ich ein Haus habe und einen tollen Sportwagen. Ich bin erst dann glücklich und zufrieden, wenn ich eine Partnerin habe, die mich liebt. Nur genau in dem Moment, wo du diese Verknüpfungen schaffst nach außen,
00:24:35
Speaker
Verschränkst du oder blockierst du ja deine Zufriedenheit, weil du sie so lange nicht hast, bis du das erreicht hast. Und viele Leute erreichen das ihr ganzes Leben nicht. Wie viele Menschen da draußen laufen herum und suchen immer noch ihren Traumpartner oder die Liebe ihres Lebens.
00:24:58
Speaker
Und sind tot unglücklich, weil sie die nicht finden. Weil sie nämlich genau diese Verknüpfung erstellt haben, dass sie nur glücklich sind, wenn sie einen Partner haben, der sie auch liebt. Und das ist im Außen.
00:25:15
Speaker
genauso gut könntest du jetzt draußen rumlaufen, total unglücklich sein, zu sagen, hey, ich hab immer noch nicht meinen Traumpartner, ich bin mega unglücklich, und dir läuft eine Person entgegen, die genau in diesem Moment denkt, ich bin tot unglücklich, endlich werd ich glücklich sein, wenn ich aus meiner Beziehung raus bin, die mich so fesselt und fängt und ich einfach unglücklich damit üben will. Also, das ist ein sehr, sehr schönes Parabelbeispiel für das, was du grade sagst, richtig.
00:25:43
Speaker
Guter Punkt, genau. Also es geht in beide Richtungen und man kann sich jetzt selber mal fragen, sich oder du Zuhörer, die die Frage stellen, was sind deine Verknüpfungen, die du für dich in deinem Leben gemacht hast, damit du denkst, dass es dir Glück bringt und versuche mal herauszufiltern, ob das Ganze im Außen ist oder ob das wirklich eine Sache ist, die von innen kommt. Weil ich habe für mich gemerkt,
00:26:09
Speaker
Ich brauche gar nichts im Leben letztendlich, ich muss einfach nur sein und bin happy damit. Natürlich jetzt nach dem ganzen Weg waren einige Steps zu tun und das hat mich dann auch dahin geführt, dass ich jetzt so denke, nur was sind denn die wirklichen Dinge, die uns wirklich glücklich machen und zufrieden machen?
00:26:29
Speaker
Am Ende zählt nur eins und ist tatsächlich so ein bisschen die Liebe. Und die Liebe ist ja auch eine Sache, die jeder von Grund auf in sich trägt. Entweder für sich selbst oder für andere. Und wenn man es mal komplett runter bricht auf dieses kleinste Teil, dann braucht man wirklich nicht viel. Was wollen die Leute im Endeffekt? Die Leute, also im Vergleich einfach mal für dafür ein Multimillionär, der sich alles kaufen kann,
00:27:00
Speaker
und im Herzen einsam ist, wird nie so glücklich sein, wie jemand, der vielleicht nicht viel hat und in der Liebe steht.
00:27:16
Speaker
Wenn du die Leute fragst, was wirklich zählt, dann sagen sie meistens solche Dinge wie Gesundheit, glücklich sein, zufrieden sein, Liebe zu empfinden oder geliebt zu werden und alles andere ist unwichtig. Das sind alles Dinge, die du in dir selbst, für dich in deinem Inneren erschaffen kannst. Dazu brauchst du nichts und niemand. Deswegen suche dein Glück im Inneren.
00:27:41
Speaker
Super. Also ich würde ja sagen, wir können jetzt hier aufhören. Das war ja das Wort zum Sonntag. Also noch dazu so hervorragend emotional vorgetragen. Vielen lieben Dank, mich an Kurt Tepperwein. Hast du viel von ihm gelesen?
00:27:57
Speaker
Ehrlich gesagt habe ich noch nicht von ihm gehört. Vielleicht, also es ist mir kein Begriff erstmal. Also Kurt Tepperwein, aus meiner Sicht der Mann für genau das, was du gerade gesagt hast, letztlich geht es nur um das Sein sozusagen. Er hat so schön gesagt, Leben ist das, was passiert, während die meisten Menschen mit anderen Dingen beschäftigt sind. Und das sagt sehr, sehr schön aus für das, was du sagst. Ich glaube, Kurt Tepperwein hat über 100 Bücher geschrieben.
00:28:27
Speaker
zu dem Thema, also diese Bücher verlinken wir auch mal in die Show notes, denn das ist letztlich so die, ich nenne es jetzt mal Endstufe der Seele.
00:28:35
Speaker
Und ich sage auch in meinem Buch Vegan Transformation so schön, sei der Welt ein Licht und transformiere nicht nur deinen Körper, sondern auch dein Geist und deine Seele. Und
Interaktion und Abschluss
00:28:48
Speaker
das hier ist eine wirklich schöne Bestätigung. Vielen Dank, lieber Siki, dafür, wie wichtig oder am Ende, was zählt, ist eben,
00:28:59
Speaker
wie gut kann deine Seele einfach sein sozusagen und du hast es mit deinem Modell so gut aufgedreht also auf auf aufgeschlüsselt anfangen anzufangen materiell weniger zu haben also dazu die klattern da raus zu räumen um dann einfach step für step mehr in dein eigenes sein zu kommen und die die Schritte helfen da einfach hervorragend dafür also
00:29:30
Speaker
Finde ich super gut. Das hat, glaube ich, jedem Zuhörer und die Bezügerin super gut geholfen. Und du hast ja gesagt, dass du Instagram nutzt und dass die Leute dort gerne kommentieren können, wenn sie Fragen haben. Vielleicht magst du noch ganz kurz deine, ja, wie können wir dich denn jetzt erreichen, wenn wir da mehr auch über dein Programm erfahren wollen?
00:29:52
Speaker
Instagram ist ja allein auch wieder so ein ganzes Thema für sich. Man könnte jetzt 100 Stunden über Instagram sprechen und ich nutze Instagram so, dass ich wirklich nur noch, also nur noch dann, wenn ich
00:30:07
Speaker
echte Impulse aus meinem Leben spüre, die wirklichen Mehrwert in dem Moment für andere sein könnten, dann in eine echte Geschichtepacke aus dem wahren Leben und dort widerspiegel. Also auf Instagram wird man mit mir tatsächlich richtig in Interaktion treten können. Ich habe jetzt für mich entschieden, viel weniger zu posten.
00:30:30
Speaker
Nur dann halt wirklich mit den Leuten in die Interaktion zu gehen und wirklich was aus dem Leben zu liefern, was die Leute weiterbringt. Und also wer da gerne vorbeikommen möchte, ganz einfach, Edzigi Spalik, kann dann gerne kommentieren und mit mir da in Kontakt treten. Freue ich mich natürlich sehr. Mega. Das machen wir auf jeden Fall. In die Beschreibung von diesem Podcast, in den Show Notes, findest du direkt den Instagram-Link. Und ja, mehr über
00:31:00
Speaker
Die Person, Sigi Spallek, die jetzt quasi gerade unser Leben transformiert hat oder zumindest extrem bereichert hat, meines zumindest. Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Es ist mir eine wirklich große Ehre gewesen. Und da du so tiefe Insights in deinem Modell gezeigt hast, dass wir natürlich auf alle unsere Lebensbereiche anwenden können und da einfach für uns den nächsten Schritt machen können, um der Welt eingeschränkt zu sein. Danke, Sigi.
00:31:31
Speaker
Sehr gerne und ich freue mich, wenn wir uns dann demnächst wiedersehen. Definitiv. Ja, wenn auch du mehr darüber lesen möchtest, wie du der Welt ein Geschenk sein kannst, dann kannst du dir das kostenfreie Buch Vegan Transformation natürlich sichern. Link dazu findest du auch in der Beschreibung und auch das könnte eine gute Ergänzung zu dem, was Sigi gesagt hat, sein, um für dich mehr
00:31:53
Speaker
Transformation und mehr einfach sein zu sein. Und da sind auch ganz, ganz viele tolle, inspirative Interviews mit Menschen drin. Ich sag dir für heute gar nicht mehr viel, nämlich nur das eine, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli und bleibe einfach, sei einfach und sei der Welt ein Geschenk. Wenn dir diese Episode gefallen hat, teile sie gerne mit deinen Mitmenschen und lobe sie in diesem Sinne alles, alles Liebe. Dein Mr. Broccoli, dein Christian.