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Die häufigsten Fehler beim Dating! - Psychologe verrät schockierende Wahrheit I Guido Gebauer #1108

Higher Health Podcast
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458 plays · Apr 7, 2024

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Speaker: typischen Dating -Plattformen alles auf eine enorm hohe Geschwindigkeit der Kennenlernprozesse ausgerichtet ist. Das heißt, wir fehlen eine Voranscheidung anhand eines Inhaltes, der eigentlich überhaupt keine Bedeutsamkeit für das hat, was wir wirklich möchten. Eine 100 % vegane Lebensweise, die sozusagen ausschließlich auf pflanzlichen Produkten beruht,

Speaker: Ja leider, leider gar nicht mögen. Und hierzu gibt es jetzt verschiedene Antworten unter Veganer und Veganerinnen. Wie gehen wir damit um?

Speaker: Die Idee steckt sozusagen in Design. Es ist so, dass bei den typischen Dating -Plattformen alles auf eine enorm hohe Geschwindigkeit der Kennenlernprozesse ausgerichtet ist. Und da werden Entscheidungen tatsächlich in Sekundenschnelle getroffen, also vor Entscheidungen, nämlich allein anhand eines Fotos.

Speaker: Sachlage ist dabei ebenfalls, dass dieses Foto in Wirklichkeit rein gar nichts darüber aussagt, ob wir zusammen gemeinsam eine glückliche und tragfähige Beziehung führen können oder nicht. Das heißt, wir fällen eine Voranscheidung anhand eines Inhaltes, der eigentlich überhaupt keine Bedeutsamkeit für das hat, was wir wirklich möchten. Und dann gibt es, und das finde ich auch sehr interessant, eine ganze Reihe von Studien, die zeigen, dass sich die Wahrnehmung der Attraktivität

Speaker: eines Menschen ändert im Kennenlernprozess. Es beschreiben eine ganze Reihe von Paaren, dass sie zum Beispiel am Anfang den Partner oder die Partnerin als nicht besonders attraktiv erlebten. Je besser sie die andere Person aber kennenlernten, desto anders sahen sie sie und dann fanden sie attraktiv. Und um diese Möglichkeit schneiden wir uns weg, wenn wir ausschließlich nach

Speaker: sekundenschneller Foto -Betrachtung entscheiden. Und das ist bei Gleichung insofern tatsächlich anders. Bei uns steht im Vordergrund die Erhebung einer Vielzahl von Informationen zur Werthaltung und Lebensstilen. Das Foto spielt eine Rolle, aber es wird nicht fokussiert als Hauptentscheidungskriterien. Und es geht auch nicht um möglichst viel in schneller Zeit, sondern es geht darum, dass irgendwann im Verlauf die eine Person vorbeikommt und kennengelernt wird, mit der dann auch eine Beziehung beginnt.

Speaker: Also Klasse statt Masse sozusagen. Also nicht irgendwie 50 Männer oder Frauen in Warenkorb legen, die interessant sein könnten aufgrund des Bildes und dann auch noch einen Haufen Datings machen, sondern eben genau das, wo es dann wirklich anhand von sehr, sehr vielen Kriterien matcht. Und ihr habt ja auch schon einen

Speaker: sehr sehr umfangreichen, nenne ich es jetzt mal, Fragenkataloge, bevor ich mich überhaupt für diese Plattform online schalten kann. Da bin ich ja mal eine halbe Stunde beschäftigt. Auf jeden Fall führt auch dazu, dass ich mich mehr mit mir selber beschäftige. Also du hast ja auch aufgrund deiner Herkunft als Psychologe ja da sehr viel auch mit eingebracht an relevanten Fragestellungen zu allen sinnvollen

Speaker: teilen im Leben. Das finde ich auf jeden Fall spannend, auch wenn es erstmal vielleicht für den einen oder anderen abschreckend wirken möchte, weil wir sind es ja gewohnt in unserer Gesellschaft schnell mit allem zu beginnen und schnelle Ergebnisse eben auch zu bekommen.

Speaker: Sei es jetzt in der Ernährung, dass wir schnelle Gerichte haben wollen, deshalb boomen Fettiggerichte so gut. Wir wollen wenig Zeit investieren, am liebsten auch noch wenig Geld investieren und so ist es eben auch gegebenenfalls in unseren Beziehungen. Alles muss überall schnell funktionieren und da gehst du quasi wahrscheinlich bewusst einen Gegentrend und

Speaker: zwingst einen fast schon dafür, sich wieder mehr mit sich selber auch zu beschäftigen im ersten Step und dann im zweiten Step eben auch weg von dieser schnellen Bildentscheidung zu gehen, sondern sich wirklich mehr auf das Innere zu verlassen, weil ich mehr auch hinter die Fassade gucken kann. Und dann ändert sich auf einmal die Realität.

Speaker: oder meine Perspektive auf die Dinge. Und ich kann es sehr gut nachvollziehen, denn ich war bei Dr. Joe Dispenza in einem week long Seminar in London. Und er macht ja sehr viel mit Meditation und dass du auch wieder in deine innere Stille kommst.

Speaker: Am Anfang, da waren zweieinhalbtausend Menschen, ne? Am Anfang bin ich da rumgelaufen und hab mich so umgeguckt und so weiter und ich fand die meisten Menschen jetzt nicht irgendwie attraktiv oder dass ich jetzt irgendwie begeistert wäre oder, oder dass mich da irgendjemand angezogen hätte.

Speaker: Im Verlaufe dieses Seminars, in dem ich mich natürlich total viel mit mir selber beschäftigt habe, wieder mehr zur Ruhe kam, meditiert habe, viele Prozesse durchlaufen habe, ist mir auf einmal aufgefallen, so zwei Tage vor Schluss, dass ich auf einmal fast alle Menschen attraktiv finde.

Speaker: Es waren immer dieselben Menschen, weißt du? Da kamen mir jetzt nicht neue dazu und andere gingen. Das waren immer noch dieselben. Und es ist voll spannend, dass genau das, was du beschreibst, ende ich mein Inneres.

Speaker: dann reflektiert sich das im Außen. Kannst du das so bestätigen? Absolut. Und das Entscheidende ist eben, diese Offenheit überhaupt zu haben, solchen Änderungsprozessen Raum zu geben. Das haben viele nicht. Viele haben eben ein ganz, ganz fixes Bild, eine Liste an Merkmalen oder eine Liste an Figurationen des Körpers, des Gesichts etc., was unbedingt vorhanden sein muss.

Speaker: Und dann ist diese Offenheit nicht mehr da und dann geben wir solchen Prozessen der Veränderung keine Chance. Wenn wir aber mit mehr Offenheit da rangehen, dann werden wir tatsächlich wahrnehmen, dass sich unsere Attraktivitätseinschätzung mit der Zeit verändert und dass wir dann ganzheitliche Entscheidungen treffen können, wo wir tatsächlich mit den Menschen zusammenkommen und sie auch als attraktiv erleben, mit denen wir eine gute Basis haben, um eine Beziehung zu führen.

Speaker: Total spannend. Vielleicht mal eine ganz kurze, wie soll ich sagen?

Speaker: Nicht kritische Frage, aber eine, sagen wir einfach so, die eine mich interessiert. Du arbeitest jetzt oder beschäftigst dich sehr lange mit diesen Themen, auch zwischenmenschliche Psychologie und so weiter. Inwiefern hat sich denn deine Sicht auf die Dinge verändert? Schaust du tatsächlich noch irgendwie nach was Attraktiven im Außen, zum Beispiel eben auch was die Ernährung angeht, musstest du die unbedingt

Speaker: Es muss gut aussehen, gut schmecken und so weiter. Oder ist es für dich gar nicht mehr so wichtig, sondern du verlässt dich nur noch aufs Bauchgefühl? Oder ist es so, dass du im Innen voll im Einklang bist, im Gleichklang bist und somit das Außen, das materiell wahrgewordene, damit dann automatisch mit dir matcht?

Speaker: Ja, also ich würde mal sagen, eine ganze Reihe dessen, was du sagst, materiell wahrgewordenen, hat tatsächlich eine gewisse Bedeutung für mich tatsächlich verloren, so dass ich diese Abhängigkeit, das ich jetzt zum Teil auch suchthaft reduzieren konnte. Also wenn ich bei der Ernährung bleibe zum Beispiel, ich esse zum Beispiel seit einigen Jahren überhaupt keinen Zucker mehr.

Speaker: Und merke auch, dass das Bedürfnis dann auch nicht mehr besteht. Ich nehme mir jetzt die anderen Dinge anders wahr. Ich finde es jetzt absolut süß, wenn ich dann mal zum Beispiel eine Banane esse oder so. Das finde ich absolut süß. Und das genügt mir auch völlig, so dass ich von diesen übersteigerten

Speaker: materiellen Reizformen ein Stück weit losgekommen bin. Und ich glaube, das ist etwas, was wir tatsächlich auch alle können, wenn wir wirklich mal darauf achten, was ist uns tatsächlich wichtig, was ist wirklich bedeutsam und was hat vielleicht nur eine Scheinbedeutsamkeit. Und wenn wir das erst einmal erkennen und uns dann auf eine Veränderung einlassen,

Speaker: dann sind wir im Grunde entlastet. Dann gilt das Prinzip tatsächlich, weniger ist mehr. Das ist so ein Prinzip, was ich tatsächlich versuche auch umzusetzen. Das äußert sich ja eben auch so ein bisschen in deiner Einstellung zur veganen Lebensweise. Du sagst ja, dass der

Speaker: dass es eine vegane Lebensweise in dem Sinn gar nicht gibt, sondern dass eben auch unter Veganern, Veganerinnen unterschiedliche Vorstellungen gibt oder auch Praktiken praktiziert werden, die teilweise sehr kontrovers sind. Du hast das Beispiel mit Honig genannt, dass einige Veganer eben Honig essen, weil sie sagen, okay, das ist zwar ein Produkt vom Tier, aber es kommt kein Tier um oder es muss auch nicht leiden oder wie auch immer.

Speaker: Du hast sogar, glaube ich, von Obst auch gesprochen, wenn du sagst, intentionale Verunreigung veganer Lebensmittel. Vielleicht kannst du uns erstmal was sagen, was sind solche kontroversen veganen Themen, die dir immer wieder vorkommen und was ist so dein Gedankengang dazu?

Speaker: Also eine 100 Prozent vegane Lebensweise, die sozusagen ausschließlich auf pflanzlichen Produkten brut, ist ja leider, leider gar nicht möglich. Und das liegt unter anderem, unter anderem eben daran, dass sämtliche unserer Lebensmittel, die wir haben, in gewisser Weise mit tierischen Produkten eben auch in Berührung kommen können. Und beim Obst ist zum Beispiel die Frage, können wir Obst essen, was gewachsen

Speaker: ist, mit einem Wachs, der Tierprodukte enthält. Das stellt sich auch bei den Säften, die manchmal mit Gelatine geklärt sind. Aber das geht ja noch viel weiter. Wenn ich in einem Bus Platz nehme, auf einem Sitzplatz, der aus Plastik oder welchen Materialien auch immer ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls hoch, dass dort irgendwelche Tierprodukte drin sind.

Speaker: Ja, also das ist sozusagen das Problem des Lebens, der Existenz, mit der wir einfach konfrontiert sind und was wir als Realität auch anerkennen und annehmen müssen. Und hierzu gibt es jetzt verschiedene Antworten unter Veganer und Veganer. Denn wie gehen wir damit um?

Speaker: Und insofern gibt es tatsächlich nicht eine vegane Lebensweise, sondern eine Vielfalt von veganen Lebensweisen. Man könnte es auch unterscheiden nach einem strenge Grad sozusagen der veganen Lebensweise, könnte man durchaus auch sagen. Es bestehen eben unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen dahingehend, auf welche Produkte wir dezidiert achten sollten und müssen und welche Produkte wir dennoch akzeptieren und annehmen können.

Speaker: So ist die Situation letztlich. Wie machst du das für dich? Also was sind für dich Produkte, auf die du achtest als Veganer, die vielleicht jetzt quasi dem nicht offensichtlich sind? Ich habe schon relativ hohen Strengen gehabt, das kann ich glaube ich schon sagen. Aber ich habe beispielsweise für mich die Regel festgelegt und sie ist glaube ich auch sinnvoll, dass alle Themen der medizinischen Versorgung, der Krankenhausbehandlung etc.

Speaker: ausgenommen werden müssen, weil wir ja nicht sagen können als Veganer, wenn ich einen Autounfall habe, lasse ich mich nicht mehr operieren, ich kann ja nicht Narkosemittel analysieren etc. und ich kann auch alles andere im Krankenhaus im großen Ausmaß nicht kontrollieren. Ich denke all das, was

Speaker: de facto gar nicht mehr kontrollierbar ist von uns, müssen wir erst mal annehmen und akzeptieren, uns auf das fokussieren, was wir alle umsetzen können und was in sich ja bereits einen großen Beitrag leistet für unsere eigene Gesundheit, für die

Speaker: Ökologie in dieser Welt für Tiere etc. Darauf sollten wir uns fokussieren, wie dann die Welt in Zukunft sein wird. Ob vielleicht irgendwann diese ganzen tierischen Substanzen nicht mehr in allen möglichen Produkten enthalten sein werden oder nicht, das werden wir dann letztendlich sehen.

Speaker: Ok, spannend. Du lebst ja seit langer Zeit vegan und da spielt ja das Thema vor allem Vitamin B12 eine große Rolle. Das hast du auch bei vegan .eu extra als extra Punkt im Menü verlinkt und das scheint ja schon auch für dich ein Riesenthema zu sein. Du hast hier einige Artikel, die kann ich dir mal ins Herz legen, vegan .eu, einfach mal reingehen.

Speaker: Da schreibst du zum Beispiel in 2018, Algensmusis decken Vitamin B12 Bedarf oder auch eine Studie, die angeblich sagt, führt Vitamin B12 zu Lungenkrebs, wenn es sehr auf langjährige Einnahme hoher Dosen beruht. Was ist so deine Stand jetzt für dich? Wie können wir Vitamin B12 optimal decken bzw. wie gehen wir mit diesem Thema um und wie gehst vielleicht auch du mit dem Thema um?

Speaker: Ja, also mein Stand hat sich gar nicht so verändert. Letztendlich dachte ich damals und denke ich auch noch immer, dass wir Vitamin B12 supplementieren sollten, weil es eine wirklich sichere, sichere, verlässliche und nachweisliche und auch einfache und dann noch von jedem praktizierbare Methode zur Deckung des Vitamin B12 -Bedarfes bei rein veganer Ernährung nach meiner Einschätzung jedenfalls nicht gibt.

Speaker: Und wenn wir das Gegenteil postulieren, dann laufen wir eben auch Gefahr, dass dann andere Personen vielleicht tatsächlich ein Vitamin B12 -Mangel bekommen, was sich negativ letztendlich auch auf den Ruf der veganen Lebensweise auswirft. Es gibt in der Forschung eine ganze Reihe von Studien zu verschiedenen Algen, die tatsächlich darauf hindeuten, dass es sehr wohl auch Bioverfügbares, nicht nur nicht Bioverfügbares, sondern auch bioverfügbares Vitamin B12 in diesen Algen gibt.

Speaker: Aber der Stand ist noch nicht so weit, dass wir wirklich gesicherte Empfehlungen dazu abgeben könnten, wo auch wirklich klar ist, dass in jeder Probe dieser Algen dann auch wirklich genug Vitamin B12 vorhanden ist, sodass eine klare Menge definierbar ist. Das ist nach meinem Wissen jedenfalls nicht der Fall. Ich las neulich eine Studie, die auch in Wasser

Speaker: Kresse entsprechende Mengen gefunden hat. Aber auch das, denke ich, bietet uns keine ausreichende Gewähr. Es ist daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach die sinnvolle und die einfachste Empfehlung, Vitamin B12 zu supplementieren. Nach meiner Einschätzung aber nicht jetzt in extremen Dosen, sondern in moderaten Dosen, die eben ausreichend sind, um unserem Bedarf tatsächlich zu denken.

Speaker: Also es gibt, so wie ich jedenfalls die Studi lese, auch keinen Beleg dafür, dass ständige Hochdosen von Vitamin B12 positive Effekte hätten. Es gibt eher Hinweise, dass es anders sein könnte, was du auch bereits angedeutet hast.

Speaker: Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neusten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Annäherung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo -Episoden und Interviews auf dich.

Speaker: Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show Notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.

Speaker: Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünsche dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.

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