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Bodybuilderin: So schädlich und gefährlich sind Supplements wirklich! I Katharina Fitglam #1102

Higher Health Podcast
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485 Plays2 years ago

Hier geht's zum ganzen Video mit Katharina: https://youtu.be/cfOq19LWfm4

Im zweiten Teil des Interviews dreht sich alles um Nahrungsergänzungsmittel! In der Fitness- & Bodybuildingszene scheint sie jeder zu benutzen. Doch wie schädlich und gefährlich sind diese tatsächlich? Gemeinsam mit Katharina Fitglam enthüllt Christian die Wahrheit hinter den glänzenden Verpackungen und verlockenden Versprechungen der Supplement-Industrie. Während einige Supplements  dazu beitragen können, bestimmte Fitnessziele zu erreichen, warnt Katharina vor den potenziellen Gefahren, die mit übermäßigem oder unsachgemäßem Gebrauch dieser einhergehen können. Von unerwünschten Nebenwirkungen bis hin zu langfristigen Gesundheitsrisiken. 

Dich interessieren die neusten Supplements, dann schaue Dir diese Artikel an: 

Supplements Test für Frauen: Welche Supplements sind für deine Gesundheit erforderlich? : https://www.vegan-athletes.com/supplements-test-fur-frauen/ 

Vegane Fitness Supplements: 5 studienbelegte Supplements für vegane Sportler:innen: https://www.vegan-athletes.com/vegan-supplements/ 

Inhaltsverzeichnis:

00:00 Intro

01:00 Süßstoffe sind pures Gift

04:30 Tipps in der Übergangsphase (Loskommen vom Zucker)

05:40 Auswirkungen von Stevia

06:00 Katharinas derzeitige Ernährung

09:55 Algen for the win 

12:30 Empfehlungen zur Proteinaufnahme (möglichst natürlich)

15:15 Kalorienzählen - Ja oder Nein?

18:05 Vorteile eines hohen Gemüsekonsums 

22:45 Katharinas Meinung zu Aminosäuren, BCAAs

28:10 Vorteile von grünem Tee

30:00 Katharinas Lifestyle, Etablierung von gesunden Routinen

36:00 Empfehlung zu Katharinas Social Media Accounts

Du willst mehr über Katharina Fitglam und ihr Coaching erfahren? Dann schaue unbedingt auf Katharinas Homepage vorbei: https://katharinafitglam.com/

Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com

Mehr mr.broccoli:

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Achtung betreffend Nahrung, Geräten und Supplements:

Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen.

Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen.

Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Die Aussagen der Interview Gäst:innen stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers.

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Transcript

Gesundheitliche Auswirkungen von Lebensmitteln

00:00:00
Speaker
trotzdem Probleme im Körper verursacht, die man vielleicht nicht sofort sieht. Ja, es gibt massenhaft Podien. Du weißt es, wie in der Tabakindustrie, wie viele Studien hat es gebraucht, bis die Regierung gehandelt hat. Algen sind das Superfood schlechthin. Also bei mir gibt es keinen Tag ohne Algen. Ich persönlich für mich sage, dass strenge Regeln meistens in die Hose gehen. Eine natürliche Variation von 125 Kalorien nach oben und nach unten.
00:00:30
Speaker
Ich habe furchtbare Akne bekommen. Serina, Bloggerin, große Instagramerin, Biologin. Ja, es ist klar so witzig, dass du das sagst mit Tofu und Eiweiß-Shakes und so. Ich habe die in den letzten Jahren wirklich stark reduziert.
00:00:49
Speaker
Allerdings auch schon, als ich noch in der Figurklasse gestartet bin. Also besonders, wie ich mich dann mit dem Mikrobiom beschäftigt habe, habe ich angefangen, Eiweißschicks zu reduzieren, weil die meist so stark mit Süßstoffen belastet sind.

Süßstoffe und ihre Risiken

00:01:01
Speaker
Und Süßstoff ist halt pures Gift für die Darmflora. Also das killt Darmbakterien so schnell ab. Und das sollte man halt möglichst vermeiden, wenn man gesund bleibt. Ich habe furchtbare Akne bekommen von der Sucralose.
00:01:13
Speaker
wo ich erst vor ein paar Monaten drauf gekommen ist, dass es wirklich rein die Sucralose war, die meine Hautprobleme verursacht hat. Da habe ich übrigens auch einen super Post von dir gesehen, in dem du genau das in Instagram quasi erzählst und natürlich dann sofort Kritik bekommen hast von ja, zeig mir die und die Studien und es gibt da sehr, sehr bekannte
00:01:33
Speaker
Fitness-Influencer auch mit sehr großen Reichweiten, die immer noch tatsächlich diese künstlichen Süßstoffe empfehlen, weil sie ja an Mäuse-Studien bewiesen haben, dass sie in moderaten Mengen nicht schädlich sind. Ich sehe das genauso wie du, dass sie ultraschädlich sind. Und es gibt ja, glaube ich, auch Studien mittlerweile dazu. Ja, es gibt massenhaft Studien. Du weißt, wie in der Tabakindustrie, wie viele Studien hat es gebraucht, bis die Regierung gehandelt hat.
00:02:02
Speaker
Aber ich meine, jetzt ist jetzt vor kurzem rausgekommen, dass Aspartam eventuell gelabelt wird. Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast. Und ich finde das richtig. Also ich finde, die Menschen gehören wirklich davon gewarnt, dass Süßstoffe nicht.
00:02:15
Speaker
nicht das sind, was sie vielleicht scheinen und nur weil etwas in geringen Mengen oder sagen wir, nur weil etwas nicht offensichtlich sofort schädlich ist, heißt das nicht, dass das keine Langzeitschäden hinterlässt und dass das nicht trotzdem Probleme im Körper verursacht, die man vielleicht nicht sofort sieht. Das sehe ich genauso wie du. Ich nenne immer das schöne Beispiel, wenn du heute eine Tafel Schokolade isst, dann
00:02:38
Speaker
Und das machst du regelmäßig, dann siehst du nicht sofort den Schaden an deinem Körper, an der Leber, an den Zähnen. Aber in 10, 15, 20, 30 Jahren hast du auf einmal die Probleme und Löcher in den Zähnen und so weiter. Und das ist quasi noch gefährlicher an den Dingen, die halt innen sind und wir somit nicht sehen und wahrnehmen sozusagen.
00:03:05
Speaker
Heute kriegen wir immer mehr raus, auch durch moderne Messmethoden, die den Darm auch messen können, wie komplex dieses ganze Zusammenspiel ist. Und wenn ich dann mal einen Bakterienstamm komplett ausrotte, dann merke ich das vielleicht auch nicht sofort, außer dass ich vielleicht mal irgendwie auf einmal irgendwas nicht mehr vertrage. Woher kommt es denn her? Ja, und dann wird er immer quasi
00:03:30
Speaker
sehr oft dann argumentiert, ja, jeder hatte heute was und die Umwelt ist viel aggressiver geworden und so weiter. Also es wird ja erst mal nicht auf sich selber geschaut. Also von daher sehe ich das genauso. Dementsprechend hast du Alverchecks reduziert, weil sie halt super krass mit Süßstoffen voll sind. Wie siehst du das mit Stevia? Also für mich ist beispielsweise Stevia, vielleicht noch Jakonsirup der einzige Süßstoff, der auch mit Studienlage relativ safe ist.
00:03:59
Speaker
Nimmst du den oder magst du den nicht? Sie sind so. Es hat natürlich für mich persönlich jetzt noch mehr Hintergründe, warum ich weggegangen bin von einer künstlichen Süße. Auch wegen den Geschmackrezeptoren im Mund und weil man eben diese künstliche Süße gar nicht erzeugen sollte, weil das eben Cravings erzeugen kann nach noch mehr süßen Sachen. In dem Fall dann wahrscheinlich Junkfood und Zucker und noch mehr Süßstoff. Und das sollte man nicht unterstützen. Natürlich sage ich
00:04:29
Speaker
Wenn man in einer Übergangsphase ist und einfach noch nicht verzichten kann, sei das aus psychischen Gründen, aus Gewohnheitsgründen, whatever, dann ist das natürlich gut, wenn man eine Alternative hat, die gesünder ist, als jetzt zum Beispiel astroterm und zuckerloser.
00:04:46
Speaker
Und da würde ich sagen, ja, go for it, nimmstevia, aber versuche es trotzdem sukzessive zu reduzieren, einfach nur, damit du deinem Gehirn nicht ständig wieder Anreize gibst, nach diesen extrem süßen Sachen zu suchen. Weil die Geschmacksklosten auf der Zunge, da gibt es schon so gute Studien jetzt auch dazu, wie sich die Geschmacksnerven ausbilden und was die alle für Präferenzen zeigen und wie das mit der Gehirnchemie und mit Heißhunger zusammenhängt.
00:05:11
Speaker
Und da muss man wirklich sagen, wenn man in der Übergangsphase ist, ist es natürlich gut, auf andere Dinge ausweichen zu können, die jetzt nicht so ultrakrass schädlich sind. Aber das Ziel sollte immer sein, die künstlichen Dinge zu eliminieren oder zumindest so weit zu reduzieren wie möglich. Sehr gut, sehr guter Tipp. Da muss ich mir selber ein bisschen an die eigene Nase fassen, da ich überhaupt keine, ich letztes Mal Ersatzstoffe nehme, was Zucker angeht, aber Stevia schon. Und ich merke schon auch, Stevia ist sehr, sehr süß, sehr, sehr intensiv.
00:05:41
Speaker
Und ich brauche heute mehr wie noch vor einem halben Jahr. Und ich merke auch selber selbst, wenn ich jetzt irgendwie einen leckeren krassen Salat habe, dann habe ich irgendwie so das Gefühl, ich will noch was Süßes essen. Obwohl mich eigentlich der Salat total befriedigen müsste. Also da gebe ich dir vollkommen recht und da darfst du selber für jeder für sich selber sehen und sich ehrlich eingestehen, wo hat er da seine Schwächen. Von daher auch super Tipp von dir jetzt hier an mich.
00:06:12
Speaker
Genau. Was hast du heute schon gegessen? Wie sieht dein Ernährungsplan sonst

Ernährungsgewohnheiten und Fasten

00:06:16
Speaker
aus? Ja, also ich habe jetzt weggegangen von diesem Proteinpulver. Ich verwende immer noch ein bisschen Proteinpulver. Allerdings ist das neutrales Reispulver. Und wahrscheinlich weißt du selbst, wie das schmeckt. Das ist wie Mehl. Ist auch von der Konsistenz im Mehl. Also zum Backen würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Aber es zu trinken ... Kratzt super im Hals, finde ich.
00:06:39
Speaker
Es ist sehr, sehr unangenehm, das zu trinken. Deswegen ich verwende es in einem grünen Smoothie. Das ist mein erstes Mal des Tages. Ich mache Intermittent Fasting. Also ich faste morgens, weil es mir einfach angenehmer ist, auch wenn es vielleicht idealer wäre, abends zu fasten. Aber ich hasse es, hungrig ins Bett zu gehen. Und deswegen habe ich das für mich persönlich so festgelegt, okay, ich möchte fasten. Aber für mich ist idealer in der Früh als am Abend, weil ich sonst nicht schlafen kann und ich brauche meine
00:07:07
Speaker
Regeneration. Also deswegen, auch wenn eine Studie sagt, dieses eine ist besser als das andere, man muss das individuell für sich entscheiden, mit was man besser liegen kann. Ja, ich finde, ich habe jetzt auch eine ziemlich krasse Routine, weil ich mich viel mit dem Thema Verjüngung und Anti-Aging beschäftige. Und da gibt es dann natürlich dann auch wirkliche Hardliner, die essen um 12 Uhr das letzte Mal, einfach um die Regeneration in der Nacht mehr krass zu fördern. Dann gibt es Hardliner, die essen nur einmal am Tag.
00:07:35
Speaker
und nehmen 40 bis 100 Supplements und so weiter. Ich meine, das wirkt ja auch alles und wir sehen uns das bewusst. Was ich nur sagen will ist, ein bisschen Leben gehört ja auch noch dazu. Selbst wenn es jetzt nicht 100 Prozent das ist, was das Optimum ist und du für dich sagst, hey, diese 20 Prozent, die gönne ich mir jetzt, die nehme ich mir raus, auch wenn es nicht das optimalste Optimum ist, dann kann ich es trotzdem so machen.
00:08:01
Speaker
Ich denke, wenn du dann jeden Tag, oder ich sag mal auch hier wieder 80, 20, die Intermittent-Fasting-Regel befolgst, machst du dann 16 zu 8, so dieser Klassiker, oder was genau machst du? Ich bin komplett flexibel, Christian. Also ich persönlich für mich sage, dass strenge Regeln meistens in die Hose gehen. Die gehen halt langfristig nicht gut. Ja, so ist es. Und wenn ich jetzt sage, okay, ich möchte gerne erst ab 12 Uhr essen und dann bis 20 Uhr,
00:08:26
Speaker
Aber es geht sich dann in die eine Richtung oder in die andere nicht aus. Dann bricht mir kein Zacken aus der Krone, sage ich jetzt mal, sondern ich mache das einfach flexibel. Also manchmal schaffe ich es, dass ich um 20 Uhr aufhör zu essen, aber manchmal esse ich auch bis 10 Uhr am Abend. Und dann, in manchen Tagen bin ich zum Beispiel irgendwo unterwegs und sage, okay, ich bin schon sehr aktiv und oder ich habe viele soziale Verpflichtungen, was für mich sehr anstrengend ist. Wenn man dann sagt, ich bin nüchtern, ist das schwierig.
00:08:53
Speaker
Deswegen sag ich, okay, da mach ich mal ein Frühstück. Und wenn ich dann aber zum Beispiel mal mittags trainieren gehe, nüchtern, und dann komm ich erst um drei nach Hause und esse erst um drei die erste Mahlzeit, ja mein Gott, ist halt so. Super cool. Super cool. Ich meine, du bist ja auch das Living Legend Beispiel, so zu sagen, dass es auch so geht, ne? Flexibel. Du bist dir jetzt nicht irgendwie, du sagst jetzt irgendwas und dein Körper sagt was ganz anderes, sondern du...
00:09:19
Speaker
Du zeigst es, dass das dann auch diese Flexibilität möglich ist. Das heißt, du hast dann einen grünen Smoothie als erste Mahlzeit des Tages, da ist ein Reispulver drin, da sind dann ein paar grüne Pulver drin oder Spinat oder irgendwas. Also hauptsächlich ist da drin Babyblattspinat, dann Zucchini ist drin, dann habe ich einen Algenpulver, also so Chlorella und Spirulina. Ich bin ein riesengroßer Algenfan. Algen sind das Superfood schlechthin. Also bei mir gibt es keinen Tag ohne Algen.
00:09:48
Speaker
Hier, ich habe ein Kilo Packungen da. Sogar hier österreichische Marke, also mal irgendeine Heimat hier zu pushen. Glorélla und Spirulina Algenmix. Ich habe zehn von diesen ein Kilo Packungen hier. Ich futter die so. Ich futter die so. Ich lüge das Zeug. Ich habe das jeden Tag. Also keinen Tag ohne Algen. So viele Vorteile.
00:10:15
Speaker
Deswegen ich sag Eigen for the Win. Und deswegen sind die überall drin. Ich hab das Pulver drin, ich hab sie auch als Tabletten. Dann hab ich verschiedene Ballaststoffpulver, da verwende ich allerdings auch. Hab ich, was ist da drin? Wampusfasern hab ich in meinem Smoothie, dann verwende ich Akazienfaser, weil die für die Ackermansia besonders gut sind, falls dir die Bakterien was sagen. Ackermansia sind die, die uns schlank halten. Das sind die wichtigsten für Schlankheiten, ne? Ja, allerdings kann man die nicht supplementieren.
00:10:43
Speaker
Weil das sind so kleine Bitches, die wollen keinen Sauerstoff. Deswegen kann man sie eben nicht verpacken und verabreichen, sondern man muss sich seine eigenen Stämme kultivieren. Und so kann man dann quasi sein Wohlfügel nicht doch leichter halten, wenn man es sich mit seinen Bakterien gut stellt.
00:11:01
Speaker
Das sind eigentlich die Gegenspieler zu den Bifidobakterien, ist das richtig oder? Die heißen noch mal anders. Aber spannend habe ich auch in meiner Damenanalyse gesehen, obwohl ich schlank bin, habe ich die zu wenig. Wirklich? Du bist groß, Christian. Bei dir ist es wahrscheinlich so, du bräuchst so viel Kalorien, um wirklich maßgeblich zuzunehmen, das würdest du gar nicht schaffen. Weil du bewegst dich ja auch. Ja, ich bräuchte wahrscheinlich locker mal 3000 Kalorien, um langfristig zuzunehmen.
00:11:29
Speaker
Und ich bewege mich meistens so zwischen 2.000 und 2.500. Wie viel wiegst du jetzt ungefähr? Also ich bin jetzt in der Improvement Season. Ich habe jetzt

Gewichtskontrolle und Portionsgrößen

00:11:41
Speaker
ca. 60 Kilo. Genau, also Bühnengewicht ist dann irgendwo zwischen 54 und 56. Und ich bin halt jetzt in so einer Zwischensaison. Also ich habe jetzt gerade die Frühjahrsaison gemacht, habe jetzt gerade Improvement Season.
00:11:55
Speaker
Und für die Herbstsaison muss ich dann wieder runterdiäten. Habe ich jetzt gerade angefangen wieder. Und ja, also das ist für mich mein Gewicht, wo ich dann zwischen den Versionen hin und her springen kann, wie es mir gefällt. Wenn es mir egal wäre, würde ich dann auch die 65 Kilo haben. Also das würde mich auch noch nicht stören. Und ich bin 1,63 nur für die Zufallung. Das war interessiert. Ich bin kein Riese. Aber ich habe halt schon eine Menge Muskelmasse.
00:12:24
Speaker
Sie ist halt schwer und wie gesagt, sie will halt auch versorgt werden und deswegen, wenn wir dann wieder zu dem Protein-Thema kommen wollen, ist es halt so, dass ich natürlich auch darauf achte, dass ich trotzdem ein bisschen mehr Protein aufnehme, als ich jetzt ohne Supplemente bekommen würde. Also ich habe da schon meine 15 bis 20 Gramm
00:12:46
Speaker
Reisprotein in meinem Smoothie drin, mit meinen Ballaststoffen und meinem ganzen grünen Zeug, das da drin ist. Dann habe ich noch ein paar Beeren, wo ich sie drauf leere. Ich löse das wie ein Müsli. Das ist ganz strange bei mir. Ja, das kenne ich sehr gut. Also ich mag das auch nicht zu trinken, sondern ich mache den so dick, dass der dann quasi eingeschwitzt, wie so ein Smoothie Bowl ist. Ja. Verwendest du dann ein Verdickungsmittel auch dazu oder machst du den einfach mit den Bocci so dick?
00:13:11
Speaker
Ja, also meine Smoothie Bowl besteht aus Avocado, Zucchini, dann habe ich angekeimte Leinsamen drin. Oh, die sind super. Leinsamen verwende ich auch immer.
00:13:27
Speaker
Ich habe angekeimte Braunhirse drin, vor allem für das ganze Thema Selizium und so weiter. Das ist sehr gut. Ist gut fürs Gewebe, Selizium. Genau, Selizium ist, glaube ich, ein sehr großer Mangel bei sehr vielen und da finde ich als natürliche Quelle die gekeimten Braunhirse absolut genial. Bambus ist auch eine gute Quelle. Bambus ist ein guter Tipp, ja. Dann machst du doch alle Auvera rein und ein bisschen Wasser und dann Stevia und Wildheidelbärdenpulver.
00:13:57
Speaker
Ja, das ist gut. Und das, wenn du halt quasi dann nicht so viel was ernimmst, gibt eine schöne Pampe, würde ich jetzt mal sagen. Ein schöner Brei. Da brauchst du gleich gerne Verdickungsmittel rein zu machen. Das ist aber gar nicht schlecht. Das ist meine Base sozusagen, da kommt dann Sprossen drauf und dann kommt das ganze geile Zeug obendrauf, wie Kakao-Nibs, wie Kakao, wie Kokos.
00:14:26
Speaker
Dekorierst du das dann auch so schön, wie für die ganzen Food-Instagrammer? Wenn ich mal ein Foto machen muss für Instagram, dann ja, ansonsten nicht. Das ist komisch mit meiner 1-Kilo-Packung und Schütteln. Ich mag es halt auch gar nicht, Kalorien zu zählen. Das können wir jetzt zu dir auch machen.
00:14:49
Speaker
Du weißt halt wahrscheinlich auch ungefähr, was was ist und kannst dann so in deinem Kopf ungefähr wahrscheinlich abmessen oder und wird wahrscheinlich deinen Coaches dann eben auch am Anfang schon mal mit auf den Weg geben, ungefähr das zu zählen, dass sie mal ein besseres, bessere Verhältnisse da schaffen können, oder? Ja, ja, absolut. Also ich finde es ist sehr, sehr wichtig, dass man sich da mit mal auseinandersetzt.
00:15:14
Speaker
Vor allem mit Portionsgrößen, mit Kaloriendichte. Und das ist halt etwas, diese Fähigkeit, das fliegt einem nicht zu. Und wenn man es gewohnt ist, verarbeitete Lebensmittel zu essen, die halt eine extrem hohe Kaloriendichte hat, also sehr viel Kalorien auf ein sehr, sehr kleines Volumen, dann kommt man halt sehr, sehr schnell in einen Kalorienüberschuss und nimmt dann übermäßiger Körperfett zu.
00:15:35
Speaker
Und wenn man sich jetzt aber an die unverarbeiteten Lebensmittel hält, dann kann man da natürlich sehr schön referenzieren, wo es viel Kalorien drin, wo es wenig Kalorien drin und ich zähle auch nicht gern Kalorien. Und deswegen mache ich das nach Kalorien-Dichte und schaue einfach, dass ich, wenn ich diet halte, dass ich die Lebensmittel esse, die eine sehr geringe Kalorien-Dichte haben.
00:15:56
Speaker
also gering bis mittel Kaloriendicht und dass ich die mit einer sehr hohen Kaloriendichte, dass ich die einfach nur sehr wenig verwende, also sehr sparsam, dass ich dann sage, ok, zum Beispiel Samen verwende ich hier trotzdem gerne, Leinsamen, Chia-Samen, aber das ist ja kein, du nimmst ja kein Kilo Chia-Samen, sondern nimmst halt so ein paar Teelöffelchen von Leinsamen, von Chia-Samen vermüsten vielleicht und das passt dann.
00:16:19
Speaker
Aber ansonsten schaue ich dann, dass ich mich an Gemüse, Obst und stärkerhaltige Gemüsesorten, Süßkartoffeln, brauner Reis, also das dann quasi, das ist die Fraktion, die ich immer noch abwiege. Also da muss ich dann wirklich gucken, die wiege ich ab, aber zum Beispiel Gemüse und Obst, das wiege ich gar nicht. Aber trotzdem sage ich meinen Kunden, sie müssen
00:16:40
Speaker
erstmal ein Gefühl dafür bekommen. Ich mache das seit über zehn Jahren. Ich habe in meinem Gehirn quasi wie so diese FTDB-App, die ist schon eingespeichert. FTDB-App, ja genau. Die nutze ich dann immer mal ein, zwei Tage, wenn ich wieder unzufrieden bin mit meiner Figur. Und dann muss ich das mal kurz tracken und dann habe ich wieder noch einen besseren Überblick und dann habe ich schon wieder keine Lust, das einzugeben. Aber ich bin genau bei dir. Wobei für mich, sage ich mal, solche Sachen, wie du es angesprochen hast, Leinsamen,
00:17:10
Speaker
Schlossamenschalen oder auch so Algen. Ehrlich gesagt, die Algen vielleicht, aber das ganze Belaststoffthema, das zählt für mich nicht als Kalorien, weil sie eh nicht verdaut, also teilweise wenn sie verdaut, aber meist wird nicht verdaut. Sie haben zwar auf dem Blatt Kalorien, aber ich denke mal sie verbrauchen mehr Kalorien, um sie zu verbrennen, genau wie wenn du jetzt nur pures Eiweiß essen würdest.
00:17:37
Speaker
Ich sag dir, die werden ja so gesehen gar nicht wirklich verbrannt. Das ist ja wirklich Futter für deine Darmbakterien. Und die Darmbakterien machen daraus zum Beispiel kurzkürtige Fettsäuren, die dich versorgen. Die machen daraus Nährstoffe, die du wirklich brauchst.
00:17:51
Speaker
Und ich würde jetzt die Belaststoffe zum Beispiel nicht limitieren. Wenn ich mit meinen Kunden arbeite und ich schreibe ihnen Ernährungsempfehlungen, also es sind Konzepte, die sehr flexibel sind, und ich sage denen aber dann immer dazu, wenn du mehr oder weniger Hunger hast, das Gemüse ist flexibel, du kannst so viel essen wie du willst, das ist unlimitiert nach oben.
00:18:09
Speaker
Und zwar egal, ob das jetzt jemand ist, der zunehmen möchte oder der abnehmen möchte, weil die, die was abnehmen wollen, die kriegen dann von jemandem, zum Beispiel Markus, wo ich dann sage, okay, eine natürliche Variation von 125 Kalorien nach oben und nach unten ist immer drin, sogar bei Wettkampfathletinnen. Und ich berechne dann wirklich verschiedene Menüs und gebe ihnen Optionen zum Auswielen. Und ich sage, das ist aber trotzdem eine Kalorien-Spanne.
00:18:35
Speaker
von 125 Kalorien nach oben und nach unten, die sie pro Tag flexibel haben können. Sie können das gerne mittracken, müssen sie aber nicht. Und mir ist es halt einfach nur wichtig, dass sie wissen, dass Gemüse nicht limitiert ist. Und dass sie so viel davon essen können und auch sorren, wie sie nur können, weil das einfach so gesund ist.
00:18:55
Speaker
Und eben Darmakterien für die Vitamine, für die Mineralstoffe. Also der Körper braucht das einfach. Und ich sag immer zu den Coaches, die ich früher hatte, das musst du dir mal vorstellen. Als Bikini-Athletin damals hat mein Coach zu mir gesagt, ich komme nicht in Form, weil ich zu viel Salat esse.
00:19:15
Speaker
Der hat mir meinen Kopfsalat wohl angemerkt. Der Kopfsalat hat mir so 15 Kalorien pro 100 Gramm maximal gestrichen und gesagt, der Salat ist schuld, dass ich nicht in Form komme. Aber Hauptsache, ich soll Olivenöl verwenden und Leinöl und so. Wo ich mir denke, so... Nichts gegen ein hochwertiges Olivenöl und Leinöl, aber... Kann man verwenden. Diese ganzen krassen Öle, vor allem die, die im Supermarkt zu kaufen sind, die würde ich sowieso komplett meiden.
00:19:44
Speaker
Weil sie halt, auch wenn kalt gepresst drauf steht, meistens entweder zweite oder dritte Pressung sind, da wird dann quasi Zeug verwendet, was du nicht haben wolltest in deinem Körper. Wobei das immer noch nett ausgedrückt ist. Wenn da drauf steht extra virgin kalt gepresst, das wird ja nicht per Hand gemacht. Das läuft ja durch industrielle Maschinen. Und das ist den Leuten einfach nicht klar, dass Öl eigentlich kein natürliches Produkt ist.

Öle und Nahrungsergänzungsmittel

00:20:14
Speaker
Das sind riesige Kalorien und die sehe ich schon mal sehr gefährlich an. Mal einen Esslöffel oder wie auch immer, aber wirklich auch kalt ausgelaufen und wenn möglich schon handgepresst. Also Leinhöl und Olivenöl, richtig krass hochwertige, sind für mich eh die einzigen. Ansonsten nutze ich hauptsächlich entweder Nussmuse, also Kokosmousse oder ein rohes Mandelmousse.
00:20:37
Speaker
Wobei ich das meiste davon auch nicht empfehlen würde. Ich sage immer meinen Kunden, sie sollen Öle meiden wie die Pest. Also Öl, das sind so leere Kalorien. Ich sage, wenn du Olivenöl anschaust und dann schaust du dir die Olivenöl an, bitte isst doch die Olivenöl.
00:20:56
Speaker
Die ganzen sekundären Pflanzenstoffe, die Ballaststoffe, da ist alles drin, was der Körper braucht. Olivenöl ist nur das pure Fett übrig. Und Kokosöl, oh Gott, das regt mich so oft, das muss ich dir unbedingt noch hier auf die Nase binden. Weil Kokosöl ist ja irrsinniger Gesundheitshype. Und Kokosöl, das ist ja bei Raumtemperatur fest.
00:21:17
Speaker
Und da kann man schon an der Konsistenz sehen, wie extrem hoch der Anteil an gesättigten Fettsorgen da drin ist. Und gesättigte Fettsorgen für die, die wirklich ungesund sind für den Körper. Ja, es ist MCT drin. Und diese Mittelkäthigen haben einen Anteil, aber ein riesengroßer Anteil in Kokosöl ist einfach gesättigtes Fett. Und das ist nicht gesund. Diese eine Studie, die gekommen ist, wo auf einmal Kokosfett als ultragesund dargestellt wurde, weißt du, mit was es verglichen wurde?
00:21:45
Speaker
mit Schweineschmalz. Man hat Kokosfett und Schweineschmalz verglichen. Da ist dann rausgekommen, Kokosfett ist natürlich besser als Schweineschmalz. Aber das ist so, als würdest du den Oreo Cookie mit dem Double Stuff Chocolate Coated Oreo Cookie vergleichen. Ja, da schneidet der Oreo Cookie besser ab. Verstehe ich vollkommen. Ich sehe das genauso wie du. Ich meinte jetzt auch Kokosmus und kein Kokosöl.
00:22:12
Speaker
Also Kokosmus ist ja quasi die ganze Kokosnuss noch bzw. das ganze Kokosfett, keine isolierten Sachen. Und auch das Rohkostmandelmus ist die ganze Mandel. Also das sehe ich gar nicht. Dann verarbeitet ihr das ja trotzdem. Also einen Unterschied in der Aufnahme macht ihr trotzdem in der Verdauung. Das denke ich schon. Das denke ich schon. Also da bin ich komplett bei dir.
00:22:36
Speaker
Die eine Frage ist noch offen, was isst du jetzt zum Abend? Also wie geht dein Tag weiter? Und was mir noch eingefallen ist, das ganze Thema Alminosäuren, Kreatin, BCAA. Einfach auch um die Proteinaufnahme zu erleichtern. Vielleicht hast du da noch ein paar hilfreiche Tipps für uns. Ja, du wirst nur von deinem Muse-Team abblinken, ich weiß, aber das will ich natürlich darauf achten. Du hast mir schon gesagt, du isst keine Muse, habe ich zur Kenntnis genommen.
00:23:04
Speaker
Und wenn ich ab und zu mal da mit meiner Pflanzenwicht mitmache, mache ich trotzdem. Für dich ist ja kein Problem, Christian. Du bist ein großer Mann. Du musst das immer auf uns kleine Frauen mal auslegen, wo du wirklich ein Kalorienproblem hast, zeige ich jetzt mal. Ja, das glaube ich, ja. Also man muss das immer so sehen, wer konsumiert das? Wer ist die Person, die es wirklich konsumiert? Und viele Dinge, zum Beispiel auch Supplemente, sind die Dosierungen auf den Packungen meistens auf Männer ausgelegt.
00:23:31
Speaker
Und nicht auf kleine Frauen. Deswegen sage ich immer zu den Frauen, wenn sie Supplemente nehmen, die halbe Dosis. Weil die ganze Dosis ist meist auf einen über 70 Kilo schweren Mann ausgelegt und nicht auf eine Frau, die vielleicht 50 Kilo Magermasse hat. Also es macht schon Unterschiede und man kann auch Supplemente sehr gut überdossieren.
00:23:49
Speaker
Und deswegen bin ich da immer ein bisschen vorsichtig und sowieso bei Supplementen wie zum Beispiel Vitamin D oder Eisen oder Zink oder was auch immer. Vielleicht immer vorher einen Bluttest machen, immer in Zusammenarbeit mit den Ärzten. Das ist ganz, ganz wichtig. Und nur wenn wirklich ein Mangel festgestellt wird, dann in der Dosis, die der Arzt verordnet, supplementieren. Also nicht hier auf eigene Faustherrung tun. Und ja, Protein ist zum Glück nicht so gefährlich und kann ein gesunder Körper natürlich auch in einem höheren Osmos verwerten.
00:24:19
Speaker
Und deswegen kann man da natürlich auch ein bisschen übertreiben. Und ich bin aber hier trotzdem nicht die Person, die mega viel auf Supplemente setzt, sondern wirklich auf natürliche Lebensmittel. Ich esse irrsinnig gerne Erbsen und Kirchererbsen und Bohnen und ich esse auch gerne Champignons. Also ich schaue natürlich, dass ich eine große Vielfalt an Gemüse pro Tag konsumiere, weil Gemüse auch einfach sehr, sehr viel Protein beinhaltet.
00:24:47
Speaker
Und wenn ich das jetzt eingeben würde, zum Beispiel in die FTDB-App, dann würde ich hier, obwohl ich jetzt meine Supplemente minimal halte, trotzdem auf meine zwei Gramm Protein und Kilogramm Körpergewicht kommen. Und deswegen schaue ich, ich gebe noch Aminosorven hinzu. Also ich nehme hier die Smart Protein von Every Days, weil die auch keinen Süßstoff drin haben und weil die einfach Hypoallergien sind. Das heißt, so wie kann man quasi keine niedrige Reaktion bekommen, weil sie einfach medizinisch getestet sind.
00:25:15
Speaker
und bin auch damals sogar auf die Firma zurückgekommen und habe gefragt, ob ich da quasi Influencer sein darf. Und das war halt für mich so wirklich so ein Ding, wo ich gesagt habe, okay, ich kann endlich auf die süßstoffverseuchte Proteinpulver verzichten und nehme einfach dafür eine kleine Menge hochwertige Aminosäuren zu meinem Gemüse dazu. Und ich esse halt wirklich große Menge.
00:25:40
Speaker
Und du redest hauptsächlich von wahrscheinlich eher grüneren Blattgemüsen, ne? Und weniger jetzt von noch rüte Beete, Karotten und sehr, sehr zucker- und stärkerhaltigen Gemüsen, ne? Das ist schon auch. Ja, natürlich. Also ich mache da wirklich nicht eine weite Range. Vor allem, ich bin ja eine High-Carb-Begannerin. Das heißt, die Kohledrate spielen jetzt für mich, also sie haben keine negativen Bedeutungen für mich. Ich schaue eher drauf, okay,
00:26:07
Speaker
Welche Gemüsesorten kann ich jetzt inkludieren? Mit den farbigen habe ich momentan eine kleine Begrenzung, weil ich eine Zahnregulierung habe mit so Schienen. Und wenn ich jetzt zum Beispiel Rote-Bete-Pulver oder das Heidelberg-Pulver, was du vorhin erwähntest, wenn ich das verwenden würde, dann würde meine Schiene sich verfärben. Deswegen bin ich da gerade ein bisschen eingeschränkt.
00:26:25
Speaker
Aber generell bin ich natürlich auch der Überzeugung, dass grünes Blattgemüse und Brokkoli zum Beispiel auch ein Basic sein sollte. Also das sollte man nicht jeden Tag essen. Aber dass auch sowas wie rote Beete, Karotten, Mais, Erbsen und von mir aus alles, was du halt findest, was schön ein farbiges Gemüse ist, das spielt auch eine große Rolle. Also es sollte natürlich einfach zu essen.
00:26:49
Speaker
sehe ich, sehe ich genauso, wenn du jetzt allerdings deinen Teilnehmerinnen, wenn ich es jetzt mal vermittelst, okay, sie können unlimitiert Gemüse essen, gehst du dann darauf ein, dass, also es gibt, es ist ja immer alles möglich. Und dann essen sie halt dann halt irgendwie einen Karottensalat mit Mais drin und so eine große Bode haben eilröschen Brokkolini drin. Ich denke, du weißt, ob... Das erkläre ich Ihnen schon. Also ich sage immer, mein Coding ist ziemlich deppensicher.
00:27:19
Speaker
Weil ich einfach für alles schon eine Auflistung habe, die so schön farbig und da kriegen sie zum Beispiel eine Liste, wo ich aufziehe, was alles zum Gemüse zählt und dass es rotes Gemüse gibt, dass es grünes Gemüse gibt und dass sie zum Beispiel, wenn sie das Gemüse aufstocken, natürlich zwei Drittel sollten grünes Gemüse sein, ein Drittel darf rotes und oranges Gemüse sein und Mais ist ein Getreide. Na super.
00:27:45
Speaker
Was trinkst du, also jetzt mal außer Wasser, ist ja mal ganz klar. Ich bin zum Beispiel ein Riesenfan von grünen Tee geworden. A, weil er Hungergefühl, also die Sättigung unterstützt, das Hungergefühl ein bisschen unterdrückt. B, weil er natürlich viel Energie gibt. C, er hat viel, es gibt auch grüner Tee mit einigen Aminosäuren drin, aber die sind eher vernachlässigbar. Aber es sind sehr, sehr viele Polyphenole drin.
00:28:13
Speaker
Das ist zum Beispiel sowas, was ich, grüner Tee, Wasser und dann vielleicht den einen oder anderen koffeinfreien Kaffee. Aber das sind eigentlich so meine drei Sachen und mehr gibt es bei mir nicht. Wie ist das bei dir? Also ich muss gestehen, dass mein größtes und wahrscheinlich auch letztes Laster ist Koffee. Ich trinke wahnsinnig viel Kaffee, aber ich mag ihn auch gern, muss ich sagen. Also ich mag diesen bitteren Geschmack und Bitterstoffe generell.
00:28:41
Speaker
Und das ist ein meistergrüner Tee, sehr gerne. Die gibt es für mir jeden Tag in das Rühr. Und ich mache da so einen Stoffwechsel-Boost-Tee gleich draußen. Da machst du so Inwrap-Pulver rein und Cellozimt rein und trinkt dann auch jeden Tag in das Rühr. Ich bin da immer ganz, ganz interessiert an den Studien, die Dr. Michael Greger ausbringt aus NutritionFacts.org.
00:29:02
Speaker
und Grüger T. ist da natürlich auch in seinem Buch Annotte Diet eine ganz große Nummer und auch in vielen anderen Büchern, die ich gelesen habe. Grüger T. ist quasi non plus ultra. Hilft gegen alles. So wie Schwarzkuhl, hilft auch gegen alles. Darfst du nur in Deutschland hier nicht sagen. Ich war in Japan, in Japan tatsächlich in der größten Präfektur, was Grüner T. angeht. Und da gibt es solche dicken Broschüren nur über
00:29:31
Speaker
Hier würde ich sagen, Health Claims über den grünen Tee, dass dort die Bevölkerung gesünder, viel älter wird, wie im Durchschnitt des Rest von Japans und so weiter. Also wirklich sehr, sehr spannend, was das machen kann. Natürlich gibt es auch beim grünen Tee wieder Riesenunterschiede. Da habe ich jetzt mal so rausgehört, hochqualizativer Kaffee, grüner Tee, Wasser und so weiter.
00:29:56
Speaker
Ich würde gerne zum Schluss noch so ein bisschen auf deine Trainings- und restliche Lifestyle-Routine darauf eingehen. Du hast doch gesagt, dass du abends gerne mal länger machst. Das heißt, du hast wahrscheinlich jetzt auch keine krasse Bettzeiten, wo du um 9 Uhr jeden Tag im Bett liegst. Wie oft kann ich mir das vorstellen? Trainierst du und bist du dann direkt zweieinhalb Stunden im Fitnessstudio. Vielleicht magst du uns da noch ein bisschen was teilen, was dich angeht.
00:30:19
Speaker
Ja, ich muss sagen, das Training variiert sehr stark. Und ich muss aber gestehen, ich habe früher mehr trainiert, als ich jetzt trainiere, was natürlich auch mit meinem Downsizing-Projekt zu tun hat.

Training und individuelle Anpassung

00:30:32
Speaker
Eben, dass ich von der Figurklasse in die Bikiniklasse zurückgegangen bin. Und deswegen trainiere ich jetzt weniger als sonst. Also jetzt trainiere ich viermal die Woche Kraft. Und wenn ich in einer Diätphase bin, dann mache ich fünf bis sechsmal die Woche Cardio.
00:30:48
Speaker
Und wenn ich jetzt in keiner Diätphase bin, dann reduziert sich das Cardio auf eine kleine Session zu dem Krafttraining. Also so 15, 20 Minuten als Warm-Up, dass ich so ein bisschen reinkomme. Aber ich mache gerne Cardio, muss ich sagen. Also ich bin wahrscheinlich, wenn ich das Krafttraining aufgebe, werde ich wahrscheinlich Ausdauerathletin werden. Aber es kommt natürlich immer darauf an, was man erreichen möchte. Und in der Phase, in der ich wirklich Muskelatur aufbauen wollte,
00:31:15
Speaker
habe ich dann schon so 5-6 mal die Woche trainiert. Also ich habe die Muskelgruppen sehr stark aufgesplittet. Dann zum Beispiel wirklich einen Tag für den Rücken, einen Tag für die Schulter, einen Tag für die Vorderseite der Beine, für die Rückseite der Beine, für den Po. Also das kann man schon gestalten, wie man es braucht. Und jetzt in meinem Fall darf ich halt nicht zu viel Oberkörper machen. Sonst sagen Sie mir wieder, ich gehöre nicht in die Bikini-Klasse und das möchte ich vermeiden.
00:31:41
Speaker
Aber ein ganzheitliches Training, also wenn jetzt jemand nicht auf die Bühne möchte und nicht dem Standard einer Jury entsprechen möchte, dann würde ich auf jeden Fall immer ein ganzheitliches Training empfehlen. In der Regel kommt man mit drei bis vier Trainings die Woche wahnsinnig gut aus, vor allem weil dann die Regeneration auch sehr gut ist. Und wie du es vorher schon angesprochen hast mit den Zubetki-Zeiten,
00:32:03
Speaker
Also ich und mein Mann, ich sag immer, wir lieben den Pensionisten-Lifestyle. Ja, sowieso. Der ist um neun Uhr am Abend, ist ja schon müde. Der hält das Kommen wir durch, wenn wir dann den Niveau sehr gleich haben. Kenn ich gut, kenn ich gut. Ich weiß, wie meine Frau dann immer die Augen gerollt hat und gesagt hat, der ist aber mit dir los. Jetzt geht eigentlich alles richtig los. Also das ist mit dem Alter, glaube ich. Ich sage auch immer so Anfang 20, so die ganze Woche Halle gar nicht gemacht. Und jetzt Mitte, Mitte 30. Ich schaue auf die und denke so,
00:32:31
Speaker
Oh ja, es ist halb 10, jetzt können wir uns schon langsam mal wettfertig machen, weil dann morgen in der Früh wieder aufstehen, weil dann haben wir da auch unsere Morgenroutine, gehört auch zu, wir gehen in die Option dazu, wir haben uns einen grünen Tee und mit dem grünen Tee machen wir dann eine Meditation, dass wir wirklich schön in Ruhe in den Tag starten und ein bisschen runterkommen, weil wir dann natürlich auch bei dem Training machen ein intensives
00:32:54
Speaker
Und danach kommt die ganze Coaching-Arbeit und das ist dann das, was ich bis in den Abend reinziehen kann. Wenn ich zum Beispiel jetzt gerade die Checking-Tage habe, Montag bis Mittwoch, da kann schon sein, dass ich manchmal bis 10 Uhr am Abend sitze und irgendwas abtippe für meine Kunden und irgendwas beantworte. Und also das ist dann das, wo ich dann sage, okay, dann muss ich die zu Bettgezeit weiter rausschieben. Und es ist aber alles flexibel, wie gesagt. Also es sieht sich alles gut aus, aber wir können das halt so machen.
00:33:21
Speaker
weil wir Gutes sind. Wenn jetzt jemand mit einem 40-Stunden-Job daherkommt, dann würde ich dann sagen, okay, da musst du halt dein Trainingspensum an deinen Job und an deine Regeneration anpassen und kannst jetzt nicht zwangsweise x, y viele Stunden im Team verbringen. Also da muss man natürlich schon gucken, dass man das anpasst, das Trainingspensum an den Lifestyle des Kunden.
00:33:50
Speaker
Ja, vielen lieben Dank, dass du auch da nochmal so ganz klar gemacht hast, dass das jetzt nicht unbedingt immer um neun Uhr muss ich das und das machen oder das drei bis vier Trainings gleich am Anfang ausreichen. Und da habe ich das richtig verstanden, würdest du auch ein Full Body Workout dann für diejenigen empfehlen, die du kostest?
00:34:12
Speaker
Ja, also ich mache das immer ganz davon abhängig, wie viel Zeit meine Kunden haben. Also es ist in der Anamnese, frage ich sie danach, welches Training sie jetzt machen, ob sie sich davon überfordern oder unterfordern, wie viel Zeit sie in der Woche für Training aufwenden möchten. Das ist ganz wichtig. Es geht darum, was möchten sie und dann frage ich sie, wie viel könntest du aufwenden?
00:34:32
Speaker
Und irgendwo dieser Zwischenweg ist dann meistens das, wo sie sich damit wohlfühlen. Also wenn eine Kundin sagt, sie könnte zwar sechsmal die Woche trainieren, aber sie möchte lieber nur dreimal die Woche trainieren, dann will ich sagen, siehst du, mit viermal bist du wahrscheinlich ausreichend ausgelastet, dass du ein Progress machst. Und da gucke ich mir dann an, wenn wir viermal trainieren, würde ich sagen, ein Oberkörper-Unterkörpersplit. Und wenn sie zum Beispiel sagt, sie hat nicht viel Zeit und sie trainiert nur dreimal, würde ich auf jeden Fall
00:34:59
Speaker
auch gucken, erst mal mit ganz Körper anfangen. Und wenn ich dann sehe, es geht in eine Richtung der Asymmetrie oder wir brauchen mehr Unterkörper oder mehr Oberkörper, dann kann man natürlich den Fokus dann auch mehr auf diese Region lenken. Und wenn jetzt jemand ganz ambitioniert ist und sagt, ich kann sechsmal die Woche trainieren und ich will sechsmal die Woche trainieren, besser noch siebenmal die Woche, dann sage ich, okay, dann splitten wir dein Training in so kleine Häppchen aus, dass dein Körper das regenerieren kann, bis die nächste Einheit wiederkommt. Und das geht auch.
00:35:27
Speaker
Also da muss man anpassen, was man will, was man kann. Und es geht sowohl Ganzkörpertraining als auch größeres Blitz. Also das ist je nachdem, wie man es möchte und welches Leistungsziel oder welches optische Ziel in dem Fall man zumindest hat. Super, toll, liebe Katharina. Schön, dass du so individuell und ganzheitlich jeden betrachtest und natürlich auch das ganze Thema betrachtest. Finde ich richtig klasse.
00:35:52
Speaker
Und ich empfehle jedem und jeder, ich könnte noch jetzt stundenlang mit dir reden und mit Sicherheit wird es auch nicht das letzte Mal sein, ich empfehle trotzdem jedem und jeder mal auf deinen Instagram-Kanal zu gehen, denn der hat wirklich regelmäßig richtig geilen Content.
00:36:12
Speaker
Du hast so viele tolle Sachen, von Trainingstipps bis hin über Ernährung, dann legendäre Posts, Süßstoffe machen dick. Einer der besten, empfehle ich auch jedem Mal, die kontroverse Diskussion dadurch zu lesen. Über Heißhungerattacken, Hormonwechselstörungen bei Frauen, da könnten wir nochmal eine Podcast-Episode draus machen. Ja, Hormone sind ganz kloge, ja.
00:36:35
Speaker
Also, wenn du die Bezügerin, vor allem die Bezügerin, dort jetzt und Lust hast, mehr über die Katharina zu erfahren, check auf jeden Fall ihr Instagram-Profil aus, schreib uns eine Nachricht, dass du da mehr auf jeden Fall mit mir haben möchtest, und dann laden wir sie gerne noch mal in den Podcast ein. Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und so intensiv und auch in deinem privaten Alltag erzählt hast. Hat super viel Spaß gemacht. Ja, hat mir auch große, große Freude gemacht, jetzt mal mit dir einen Podcast zu machen. Hoffentlich bald wieder.
00:37:06
Speaker
Ganz genau, das sehe ich genauso. Ich schicke dir ganz liebe Grüße rüber nach Österreich und dir liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer, wie du es jetzt gehört hast, esse deine Ballaststoffe, esse dein unlimitiertes Gemüse, hau nicht so richtig krass mit Protein auf die Pauke und beweg dich. Finger weg von Öl. Also, ich habe auch meine Sachen hier mitgekriegt und gelernt und daher haben wir alle was.
00:37:34
Speaker
ist uns in der Stay Health is the Weekend. Eat your Broccoli, den empfiehlt auf die Katarina und bis ganz bald. Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo-Episoden und Interviews auf dich.
00:37:57
Speaker
Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
00:38:16
Speaker
Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht ihr das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.