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#42 - So baust du profitable E-Mail Listen für dein Unternehmen auf - mit Bernhard Reschreiter image

#42 - So baust du profitable E-Mail Listen für dein Unternehmen auf - mit Bernhard Reschreiter

VisualMakers
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207 Plays4 years ago

E-Mail-Marketing ist tot, lang lebe das E-Mail-Marketing.

Wir durften in unserer neuesten Podcast Episode mit Bernhard Reschreiter, dem Gründer von Make Others Great, einer Marketing Agentur und Academy, sprechen.

Berni ist bereits seit 8 Jahren Unternehmer. Er hat unter anderem mehrere Fitnesscenter aufgebaut und sein zweites Startup, wie er selbst sagt, "erfolgreich mit 250.000 Euro Verlust gegen die Wand gefahren".

Mit uns hat er seine wichtigsten Learnings aus seiner bisherigen Unternehmerlaufbahn geteilt und natürlich über sein Herzensthema E-Mail-Marketing gesprochen. E-Mail Listen sind ein wichtiges Werkzeug, um Interessenten langfristig in Kunden umzuwandeln. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren entscheidende Rollen.

Auf welcher Bewusstseinsstufe befindet sich meine Zielgruppe eigentlich, wie finde ich heraus welche Fragen meiner Zielgruppe unter den Nägeln brennt und wie breche ich Glaubenssätze auf. Außerdem spricht er darüber, wie man das Vertrauen von Interessenten gewinnt und sich wirklich als Experte positioniert.

P.S.: In Bernis Listbuilding Classroom kannst du mit seiner Unterstützung im Detail lernen, wie du dir eine profitable E-Mail Liste aufbaust. Der Clou - du zahlst erst den gesamten Preis, wenn du auch wirklich Ergebnisse erzielt hast. Es sind nur noch 3 Plätze für seinen nächsten Durchlauf zu vergeben

Berni auf Instagram: https://bit.ly/3GADSom

Mehr zu Make Others Great: https://www.makeothersgreat.de

Zum Listbuilding Classroom: https://bit.ly/337A6Fh

Berni auf YouTube: https://bit.ly/3gxyd7P

Bernis Tool-Empfehlungen:

Funnel-Tunnel (All-In-One Marketing Lösung)*: https://bit.ly/337gbWS

Perspective (Landing Pages)*: https://bit.ly/337PP77

GetResponse (E-Mail-Marketing): https://bit.ly/3GD9sBQ

Mehr zu Dean Jackson: https://bit.ly/3Je655R

"9 Word E-Mail": https://bit.ly/3ou1C7l

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Recommended
Transcript

Kundenmonologe in Dialoge verwandeln

00:00:00
Speaker
Man darf verstehen, dass jeder potenzieller Kunde schon einen Monolog in seinem Kopf führt. Sie haben schon das Problem und es poppt immer wieder aus dem Kopf, wie löse ich das jetzt? Und was die Kunst eigentlich ist von uns, ist in diesen Monolog einzusteigen, der schon passiert im Kopf und daraus einen Dialog herzustellen. Die Leute wirklich dort abzuholen, nicht irgendwie probieren, künstlich was aufzubauen und die Leute so abzuholen, sondern wirklich zu verstehen, was geht eigentlich in den Köpfen meiner Interessenten ab?
00:00:29
Speaker
Und wie kann ich da mit meiner Kommunikation einsteigen?

Vorstellung des Visual Makers Podcasts

00:00:34
Speaker
Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Alex und ich bin Lilith. Wir unterhalten uns jede Woche über Themen rund um No-Code.

Bernhard Reschreiter und Make Others Great

00:00:56
Speaker
Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Heute zu Gast Bernhard Reschreiter. Berni ist Gründer von Make Others Great, einer Online-Marketing-Agentur sowie auch einer Academy, in der er Menschen lehrt, wie sie die Kundengewinnung für ihr eigenes Unternehmen automatisieren. Herzlich willkommen, Berni. Hi, danke für die Einladung. Sehr, sehr gern. Erzähl doch mal, wo kommst du eigentlich her? Was hast du vor Art Make Others Great gemacht? Ich finde deine Story super krass, super inspirierend und ich glaube, da kann man auch als Außenstehender ja super viele Learnings draus

Unternehmerische Anfänge in der Fitnessbranche

00:01:25
Speaker
ziehen.
00:01:25
Speaker
Ja, sehr gerne. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht zu weit aushole. Deswegen starten wir 2013, weil es vor acht Jahren war, ja, mein erstes Unternehmen in der Fitnessbranche habe ich damals gegründet. Gefühlt so ein bisschen blauäugig und naiv, so eigentlich aus der Thematik raus. Ich war in einem großen Konzern und wollte mich immer integrieren in die Abläufe, wollte Ideen einbringen, aber ja, bin auf wenig Gehör gestoßen und habe mir gedacht, dann machst du das Ding halt einfach selber. Und habe mir dann etwas gesucht, wo ich
00:01:54
Speaker
hobbymäßig ganz gut drin war, das war eben Fitness, haben coolen Franchise-Anbieter gefunden, das war ein Franchise-System und ja, hab das dann direkt durchgezogen, bin losgestartet, also 2013 das erste Studio in Österreich in Salzburg eröffnet und 2015 dann das zweite und 2018 das dritte und

Erfolg im Online-Marketing entdecken

00:02:15
Speaker
Im Laufe der Zeit ist auch so die Passion für das jetzige Business gekommen, weil mit drei Fitnessstudios brauchst du relativ viel Kunst. Da haben wir gemerkt, du brauchst doch einiges in dem Bereich, zumal auch ein Stück weit die Fluktuation im Fitnessbereich immer relativ groß ist. Und das war tatsächlich die Eröffnung vom dritten Studio.
00:02:37
Speaker
einmal schneller gegangen, als gedacht. Der ganze Umbau, normalerweise dauert es immer länger und dort war es so, dass sie gesagt haben, hey, irgendwie, wir sind startgleich, wir könnten uns irgendwie eröffnen und ich denke so, hm, okay, ich habe ganz vergessen Werbung für die Öffnungsfeier zu machen. Hab dann einen Online-Marketer kennengelernt, damals war ich noch nicht in der Thematik drin und der hat gesagt, ja, also was relativ schnell geht ist an Facebook, ja, hast du schon mal probiert.
00:03:00
Speaker
Ich habe mir gesagt, ja, ich glaube schon, probiert, so gefühlt wie jeder hat, der mal irgendwie Geld in geboosterte Beiträge gesteckt hat und dann festgestellt hat, hat irgendwie jetzt nicht so funktioniert, da stehen keine viele Kunden auf meiner Matte. Long story short, wir haben es umgesetzt, probiert in kürzester Zeit und haben 21 Verträge geschrieben in zwei Wochen und das war wirklich die erfolgreichste Kampagne, was ich da in der ganzen Fitnesszeit gemacht habe, weil vorher war es so Zeitungen, Werbung etc., hat irgendwie gefühlt,
00:03:27
Speaker
nichts, bis es halt sehr mäßigen Erfolg gebracht und es war schon signifikant anders. Und das war so mein erster Berührungspunkt, wo wir gedacht haben, okay krass, das ist ein Ding, da hat man irgendwie Bock drauf, das weiter umzusetzen.

Lernen aus gescheiterten Startups

00:03:40
Speaker
Hab dann das Unternehmen Ende 2019 verkauft, hab zwischendrin auch ein Food-Startup gegründet, das hab ich sehr, sehr erfolgreich gegen die Wand gefahren, mit einer Viertelmillion Verlust in etwa. Das durfte ich machen.
00:03:57
Speaker
Und ab dann 2018 war das schon die Maker das Great Holding, die MH gegründet, gar nicht mit eigenem Geschäftszweig, sondern das war wirklich einfach mal das Mutterfirma gedacht, weil ich das Start-up gegründet habe, weil ich dann die Firma, die Fitnessstudios verkauft habe und aber noch Anteile behalten habe. Das heißt, eine Mutterfirma gebraucht, wo die anderen Firmen drunter kommen, aber die Mutterfirma hat jetzt per se keinen eigenen Geschäftszweig und gar kein eigenes Gewerbe gehabt. Und ja,
00:04:25
Speaker
Dann ist das Start-up geschlossen worden, habe ich dann zugesperrt, weil kein Konkurs, keine Insolvenz oder so, sondern ich habe halt selber den Schlussstrich gezogen, eh eher gefühlt ein bisschen später, weil ich bin jetzt auch ein Mensch, der die Dinge mal am eigenen Leib erleben muss.

Wachstum und Ziel von Make Others Great

00:04:41
Speaker
Viele haben schon gesagt, hey, ach doch mal darauf und schau mal da, aber ich bin eher so jemand, der das in der Praxis mal sehen und fühlt und selber erleben muss, bevor ich sagen kann, jo, jetzt habe ich es auch verstanden.
00:04:51
Speaker
was du schon vor dem Jahr zu mir gesagt hast. Genau, hat das geschlossen und hat dann auch für die Megadis Greatology einen Geschäftszweig angemeldet, also das Gewerbe angemeldet. Früher Unternehmensberatung im Bereich der digitalen Geschäftsmodellentwicklung, weil das war so die Verknüpfung aus
00:05:10
Speaker
Ich liebe es, so die Psychologie zu verstehen im ganzen Marketingverkauf, so warum kauft jemand, warum kauft jemand nicht, warum entscheidet sich jemand für den Anbieter, warum jemand für den anderen, das ist ja psychologisch im Hintergrund. Und aber auch einfach die Erfahrung, wie ich gemacht habe in der Gewinnung so vieler Kunden, es waren ja doch paar tausend Kunden auch im Fitnessbereich, auch das Food Startup, einige Kunden, die haben das nicht an dem gescheit, dass wir zu wenig Kunden hatten.
00:05:34
Speaker
sondern viel zu schnell in Themen investiert haben, wo die Idee noch gar nicht ausgereicht war. Wir haben vergessen, die Idee zu validieren, beziehungsweise haben wir gar nicht gewusst, dass man das unbedingt machen soll, weil im Franchising war alles schon getestet. Im eigenen Startup wäre das mein Part gewesen, den habe ich wohl irgendwie probiert zu skippen.
00:05:54
Speaker
Genau, und seit 2018 gibt es die Firma und seit ungefähr 2020 sind wir jetzt mit der Agentur, mit der Academy, auch wirklich am Markt und dürfen auch die Kunden betreuen. Okay, ja, super spannende Story, wie ich finde.
00:06:10
Speaker
Megacool. Kannst du mal so ein bisschen erzählen, was du mit Make Others Great heute genau machst? Also welchen Pain löst ihr vor allem? Also du hast ja schon mal erzählt, ihr macht Agentur, ihr macht auch Academy. Was steckt so hinter dem ganzen Konstrukt? Genau. Tatsächlich ist der Begriff auch schon damals in den Studios entstanden. Der war eigentlich zu Beginn eher so an die Mitarbeiter gerichtet, weil
00:06:33
Speaker
Ich dachte, also meine Intention ist immer mit dem, was ich tue, Menschen zu helfen. Das ist mir wichtig im Unternehmertum. Ich schätze Unternehmer, Unternehmerinnen sehr. Wir stehen jeden Tag auf, haben eine große Vision, große Ziele und setzen das um. Jeder von uns weiß, dass es nicht immer ganz so einfach ist. Und deswegen schätze ich die sehr, weil alles, was wir tun, wenn wir essen gehen, steht da irgendwie ein Unternehmer, Unternehmerin dahinter, der das Restaurant gegründet hat. Und wenn wir unsere Klamotten morgens anziehen, steht da jemand dahinter, der damit seinen Traum erfüllt hat. Also ich schätze diese Art von Menschen extrem.
00:07:03
Speaker
Und zu Beginn dachte ich mir in der Fitnessstudio, ich wäre der beste Trainer in Salzburg. Ich wäre der beste Personal Trainer und kann somit mit meinen Kunden helfen. Dann würde ich erkennen, ich brauche Mitarbeiter. Es ist gar nicht mehr meine Aufgabe, der beste Trainer zu werden, sondern eigentlich die besten Trainer auszubilden.
00:07:19
Speaker
Und so hat sie das immer hochgeschaut und auch dann über die anderen Unternehmen, dass sie gemerkt haben, okay, Maker das Great ist so viel mehr, wie meine Mitarbeiter großartig zu machen, sondern alles, was dazugehört, die Mitarbeiter, dadurch auch die Kunden und dadurch deren Kunden. Es ist so ein krasser Ripple-Effekt, irgendwie, wenn du einem Menschen gut hilfst, was das eigentlich für Wend schlägt.
00:07:41
Speaker
Also da haben wir so ein Stück weit der Ansatz von Make Alles Create generell. Und eben der Hebel, wo wir gut drin sind, ist in der Akquise von Kundenanfragen.

Leads im Hochpreissegment qualifizieren

00:07:51
Speaker
Also wir in der Agentur generieren Kundenanfragen für unsere Kunden. Wir sind größtenteils Dienstleister im Hochpreissegment. Und auch hier gibt es einfach sehr viele, die eine richtig coole Dienstleistung haben. Einige auch kombiniert mit richtig coolen Produkten da draußen.
00:08:09
Speaker
wovon die Welt erfahren sollte. Nur nicht jeder ist gut im Marketing, weil es ja nicht unbedingt unsere Kernaufgabe ist, sondern wir sind gut in dem, was wir tun. Und Marketing gehört natürlich auch mit dazu. Das ist ein essenzieller Bestand von jedem Unternehmen. Aber es ist nicht so, dass wir als Marketer geboren sind und auch nicht jeder hat Bock auf das Ganze umzusetzen.
00:08:30
Speaker
Deswegen gibt es uns da. Wir haben uns spezialisiert wirklich auf Dienstleister und aktivieren Kundenanfragen für die. In der guten Qualität ist uns auch wichtig, dass wir nicht nur Leute anfragen schicken, die solanar sind oder schlecht sind, sondern wir qualifizieren die auch vor.
00:08:46
Speaker
Und darin sind wir gut. Das machen wir auf der einen Seite über die Agentur, wo wir es wirklich im Done-for-You-Service machen und auf der anderen Seite haben wir eben die Academy, weil es viele Selbstständige vor allem auch gibt. Die sagen, ich würde es gern selber verstehen und lernen, wie man Archery funktioniert. Ich würde es auch gern selbstständig umsetzen. Und gibt es da eine Möglichkeit von euch zu lernen, wie ihr euer Agenturmodell aufbaut, dass ich das selber für mich umsetzen kann? Genau, das sind unsere zwei Hauptzweige.
00:09:15
Speaker
Ja, cool. Ich finde es einen super coolen Ansatz, wenn man auch gerade zum Start, ich war ja auch bei dir im ersten oder zweiten Durchlauf der Academy und das ist natürlich auch eine ziemlich coole Möglichkeit, wenn man noch nicht das Budget hat, quasi eine Agentur auf sowas anzusetzen, sondern sich auch selber mit der Thematik vor allen Dingen auch auseinandersetzen möchte, um da dazuzulernen, weil wie will man sonst später bewerten, ob die Agentur auch gute Arbeit leistet für das Geld, was man da letztendlich reinsteckt. Das ist auch eine ganz gute Möglichkeit dann daraus auch zu lernen.
00:09:44
Speaker
Absolut, wie du richtig sagst, wir empfehlen es auch einigen Leuten, die bei uns anrufen und sagen, hey, sie würden uns gerne das Agentur buchen, auch mal zuerst den Classroom zu machen, weil so ein Grundverständnis sollte jeder haben, wie du sagst, entweder um zu sehen, hey, machen wir eigentlich einen guten Job, aber ich finde, Marketing ist wie verkauft, es ist so ein Part, den sollte jeder zumindest im Kern verstehen, ob er es dann selber umsetzt oder nicht, muss er nicht, aber ein Grundverständnis wäre ganz gut.
00:10:11
Speaker
Ja, definitiv bin ich total bei euch.

Übergang zu digitalem Marketing

00:10:14
Speaker
Kannst du noch mal ein bisschen erklären, wie das bei dir kam, dass du von Fitness Studio und Food Startup, die ja schon digitale Modelle haben, aber sonst eher offline passieren, wie du dann ins digitale Marketing gekommen bist?
00:10:28
Speaker
Ja, also der erste Impuls war eben das mit der Facebook-Werbung für das dritte Studio und das hat so funktioniert, dass ich mir dann gedacht habe, hey, das ist irgendwie ein Ding, ich muss schauen, wie ich das für mich noch mehr nutzen kann und bin dann im nächsten Step tatsächlich zu meiner Serbung gegangen und habe gesagt, das ist ein relativ ähnliches Business, weil unser Fitnesskonzept war auf Personal Training aufgebaut.
00:10:49
Speaker
Und habe gesagt, eigentlich du arbeitest am Kunden sehr ähnlich wie wir, kannst du mal 100 Euro zur Verfügung stellen, das Werbebudget, und ich schaue mal, ob das, was wir da für uns machen, auch für dich funktioniert. Man hat ja über 30 Massagetermine generiert, die waren sogar auch schon bezahlt, das war keine kostenlose Massage, sondern minimal vergünstigt und dir das wirklich super umgesetzt. Und dann, okay, krass, cool, lass mal das Ganze noch bei meinen Physiotherapeuten
00:11:15
Speaker
Und dabei meine Schwester, die ist mobile Friseurin und so hat sie das irgendwie auch geschaut, dass es bei jedem mehr oder weniger gut funktioniert. Bei dem einen besser, bei dem anderen vielleicht weniger gut, aber man hat gemerkt, da ist was. Die Menschen reagieren darauf, die buchen die Termine, die tragen sich dort ein, also da tut sich was.
00:11:34
Speaker
Und ja, so war die Neugierde da bis dann auch die ersten tatsächlich bizarren Projekte, die gekommen sind, wo ich gesagt habe, jetzt habe ich mal so drei, vier Dinge probiert. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt zu uns jemanden, der auch bereit ist, Geld hier in mich zu investieren und nicht nur in Facebook und Instagram werben zu sein. Ja, cool. Konzentriert ihr euch da eigentlich auf, also du hast schon gesagt, es sind meistens Dienstleister im Hochpreissegment. Habt ihr da so verschiedene oder spezielle Branchen, auf die ihr euch fokussiert oder ist das eigentlich unabhängig?
00:12:03
Speaker
Die Branchen sind sehr unabhängig. Da geht es wirklich quer durch den Gemüsegarten. Es kann von Badezimmerrenovierung sein, was tatsächlich auch aktuell unser hochpreisigstes Produkt ist. Das teuerste Badezimmer unter Anführungszeichen als 65.000 Euro, was wir dann auch über E-Mail Marketing verkauft haben. Aber viele Coaches, Privater, coole Dienstleistungen vom Handwerk bis zu spirituellen Themen, also wirklich quer durch den Gemüsegarten.
00:12:32
Speaker
mindestens 2000 Euro mit einem Kunden innerhalb von zwölf Monaten machst. So, das ist ein Kriterium bei uns für die Agentur, damit sich das auch enttient. Für

Die Relevanz von E-Mail-Marketing

00:12:40
Speaker
die Kundengewinnung nutzt ihr ja quasi E-Mail-Marketing. Also ihr zeigt Unternehmen, wie sie profitable E-Mail-Listen aufbauen. Jetzt wird E-Mail-Marketing ja schon lange totgesagt, aber kannst du mal ein bisschen darauf eingehen, wie wichtig ist E-Mail-Marketing eigentlich heute auch noch für Unternehmen?
00:12:56
Speaker
Ja, ich glaube, was viele übersehen ist, dass der Großteil der Unternehmen irgendwie drauf aus ist, die Kunden zu akquirieren, die halt jetzt auf der Suche nach der Lösung sind, die aktuell wirklich ein Problem haben, also auch gerade jetzt den Bedarf haben und jetzt direkt kaufbereit sind. Aber wenn man das Ganze ein bisschen aus der Vorwürfsperspektive betrachtet, das ist halt nur ein kleiner Teil unseres eigentlichen Potentiales an Kunden, die da draußen rumschwimmen und an Interessenten. Es gibt viele, und das kennt jeder von uns selber auch, bevor wir eine Kaufentscheidung treffen,
00:13:26
Speaker
informieren wir uns mal über Themen, schauen uns um, holen Input ein, haben vielleicht noch die eine oder andere Frage, haben sogar den Glaubenssatz in Einwand dagegen, warum wir jetzt gerade gar nicht das Produkt oder Dienst dazu kaufen könnten. Das ist einfach eine Stufe davor. Und diese Leute mal zu Beginn in die E-Mail-Liste zu holen, um Informationen zu geben, um eben die Fragen zu beantworten, die Glaubenssätze und Einmitte zu entkräften und lösen, ist halt ein guter Aufbau in den ganzen Prozess. Das heißt,
00:13:56
Speaker
Man darf nicht immer, wenn man das so aufsetzen möchte, immer darauf aus sein, gleich morgen den Deal zu closen, sondern darf doch gerne mal in Vorleistung gehen und sagen, hey, schau mal, ich gebe dir jetzt mal die Informationen. Ja, lass dich hier mal den Lid mal runter oder was auch immer du anbietest oder die Checklister. Ich gebe dir mal Informationen mit dem Hintergedanken, aber dass wir wissen, wenn die Leute bereit sind, wenn sie sagen, hey, jetzt ist soweit alles klar für mich. Ich bin jetzt auf der Suche nach dem richtigen Anbieter. Na, wer wird bei ihnen im Kopf auftauchen?
00:14:25
Speaker
Jemand, den Sie noch gar nicht kennen, der irgendwie random so über die Straße läuft oder schon jemand, wo Sie eine Beziehung aufgebaut haben, wo Sie Vertrauen aufgebaut haben, der schon in Vorleistung gegangen ist mit guten Infos, da kommen viele Trigger, wie dreht Sie pro CT zum Beispiel ein Spiel, wir haben das Bedürfnis auch wieder zurückzugeben, wenn wir von jemandem viel bekommen.
00:14:45
Speaker
Und deshalb funktioniert das sehr, sehr gut. Man darf eben nur, oder man soll uns ein Stück weit aus einer anderen Perspektive betrachten, für die Leute, die heute direkt kaufen wollen, die brauche ich nicht zwingend in meiner E-Mail-Liste zu haben, weil die wollen die jetzt kaufen, die brauchen ein schnelleres Angebot, die brauchen einen direkteren Call-to-Action.
00:15:04
Speaker
Aber es ist auch völlig gut, die Leute abzuholen. Das brauchen wir auch in unseren Kunden, auch in den Termin-Funnels, für die, die jetzt schon ready sind. Aber wir wollen vor allem auch die Zielgruppe davor, weil die ist wesentlich größer und die ist halt noch nicht immer so stark am Vergleichen. Man holt sich zwei, drei Angebote ein, schaut dann manchmal natürlich auch, wer ist der günstigere für mich, und kauft dann bei denen.
00:15:25
Speaker
Kauft dann oft auch bei denen, die sagen, hey, vielleicht bist du auch gar nicht der günstigste, aber ich habe das Gefühl dich gut zu kennen, ich vertraue dir wirklich, ich sehe was du tust, ich habe ein gutes Gefühl bei dir, lass das mit dir machen. Und deswegen kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten, im Marketing ist nicht tot, sondern vielleicht ist nur die Art und Weise, wie die Leute denken, dass es eingesetzt wird, nicht wie man es eigentlich einsetzt.
00:15:51
Speaker
ja ich sag mal dem gegenüber steht ja das das große thema social media also ich kann mir natürlich auch auf social media irgendwie in der followerschaft aufbauen dadurch deren vertrauen gewinnen dadurch dass ich immer wieder mit der mit der community interagieren ich kann da meine
00:16:04
Speaker
meine Produkte vorstellen. Wo ist da jetzt genau der Unterschied zur E-Mail-Liste? Also wieso könnte ich das Ganze nicht auch über Social Media abbilden, sage ich mal?

Unterschiede zwischen E-Mail-Listen und sozialen Medien

00:16:14
Speaker
Ja, also am Ende ist es ja nie ein schwarz oder weiß, nie ein 100% richtig oder falsch, sondern gerne auch eine Kombination aus beiden.
00:16:21
Speaker
Was ich noch feststelle ist, du kannst deine Social Media Kanäle organisch aufbauen, das heißt du bezahlst mit deiner Zeit oder du nimmst Geld in die Hand, befüllst deine E-Mail-Liste und launst deine Produkte und Dienstleistungen darüber und bezahlst mit Geld.
00:16:40
Speaker
Schlussendlich ist der wichtigste Faktor und der größte Unterschied, dass die E-Mail-Liste halt dir gehört. Es ist dein Asset. Du baust das Ganze für dich auf und nicht auf den Rücken einer großen Plattform, die halt nicht dir gehört, die du nicht beeinflussen kannst. Weil bei uns passiert es immer wieder, dass Werbekonten gesperrt werden von Kunden, dass dein Account mal gehackt wird, dass du warum auch immer keinen Zugriff mehr hast, dass so Dinge passieren.
00:17:04
Speaker
täglich. Und ich glaube, keiner von uns will sein Business 100% abhängig machen von der dritten Plattform, von den dritten Anbieter, denen wir nicht 100% Kontrolle haben. Das ist einer der wesentlichsten Punkte aus meiner Sicht. Heißt nicht, dass man Social Media nicht aufbauen sollte. Ganz im Gegenteil, das ist natürlich auch ein guter Teil der Strategie. Aber das größte Essen bei uns ist immer die E-Mail-Liste.
00:17:28
Speaker
Weil, auch so ein Stück weit dem Ball zurückgespielt ans vorherige Thema, der größte Umsatz merkt man so nach 90 Tagen, wo die Menschen mit dir in Berührung kommen, wo sie sich interessieren für dein Thema, für dich ein Stück weit schon. Und das ist gut, wenn du die Leute schon in die E-Mails erholst, weil dann sind sie bei dir schon im System, sind sie in deiner Welt. Da merkt man einen relativ krassen Peak so nach 90 Tagen.
00:17:51
Speaker
wo die größten Umsätze kommen. Also rein statistisch kann man sagen, die ungefähr 15 Prozent kommen in den ersten 90 Tagen des Umsatzes und 85 Prozent des Umsatzes generieren wir so von 90 Tagen bis zwei Jahren. Und das hat einen riesengroßen Unterschied, das irgendwie außen vor zu lassen wegen Schade. Aber noch mal kurz zurück zu deiner Thematik. Also, dass die E-Mail-Liste dir gehört, ist der wesentlichste Punkt.
00:18:17
Speaker
Und es ist halt auch ein Stück weit ein persönlicherer, intimerer Wort, die E-Mail-Liste. Ja, da hat nicht jeder Zugang in ein Postfach. Das ist was anderes als Social Media. Wenn du da eine Botschaft rausgibst, weißt du halt, okay, die ist gerichtet an die Welt, an Social Media, so an die Masse. Eine E-Mail-Liste nicht per se. Natürlich weiß man, dass eine E-Mail-Liste auch an viele Menschen geht.
00:18:39
Speaker
Aber am Ende ist immer die Person angesprochen, die einzeln und allein am anderen Ende der Leitung sitzt, am anderen Ende von dem Bildschirm sitzt. Also persönlicher, weil das E-Mail postfach eine intimere Zone ist wie Social Media. Und das sind so die zwei größten Faktoren aus meiner Sicht kombiniert mit dem Fakt, dass der größte Umsatz einfach in einer längeren Beziehung mit dem Konsum
00:19:04
Speaker
Du hast eben schon von den Anfängen erzählt, wie du ausprobiert hast, ob das Konzept, das ihr bei euch angewendet habt, damals im Fitnessstudio, auch auf andere geht. Gibt es eine Story oder eine Erfolgsstory von deinen Kunden, wo du besonders stolz drauf bist?
00:19:19
Speaker
Oh ja, jetzt natürlich einige. Eins sehr spannend, das erwähne ich gerne, auch wenn es gerade gar nicht mehr so unbedingt in unser Kundenportfolio reinpasst, aber das war das Häkelprojekt. Ich glaube, Alex hat es sogar schon mal mitbekommen, vielleicht im Classroom. Das war tatsächlich das Produkt, war ein digitales Produkt, nämlich PDF-Anleitungen zum Nachhäkeln von so kleinen süßen Häkelfiguren. Und wir haben es gelauncht, wir haben nicht wirklich gewusst, was kommt jetzt großartig dabei rum.
00:19:47
Speaker
haben das Produkt gelauncht für 99 Euro Lifetime-Membership. Das war ein Membership damals. Und haben immer von 24 Stunden 10.000 irgendwas Euro gemacht, damit so PDF-Ekelanleitungen. Und haben dann sogar umgestellt noch auf die monatliche Bezahlvariante, also plus 400 irgendwas Euro dann monatlich noch on top in drei Launchtagen. Das war so, es war, die Community, da war so 3.000, 4.000 Menschen groß, jetzt nicht klein.
00:20:15
Speaker
Aber auch nicht die finanzkräftigste Zielgruppe, muss man dazu sagen. Aber die haben das so gefeiert und das war schon eine der größten Erfolgsstories, auch wenn jetzt vielleicht 10.000 Euro für den einen oder anderen nicht wirklich viel klingen. Aber man muss halt bedenken, es war eine Mutter von drei Kindern, die an den Karenz war und das war halt so ihre Leidenschaft, ihr Business, das sie schon mit einem guten Onlineshop aufgebaut hat und dann einfach mal so 10.000 in 24 Stunden rauszuhauen, war schon eine sehr coole Geschichte.
00:20:41
Speaker
Ich habe aber auch letzte Woche gerade ein Feedback bekommen von einem Kollegen, das war auch ein Kunde vom Classroom. Der hat es tatsächlich als Marketer aufgebaut für seinen Kunden, also nicht gerade für sich selbst die Liste aufgebaut, sondern für seinen eigenen Kunden in der Immobilienbranche. Und ich habe so gesagt, hey, gib mal Feedback. Das war jetzt knapp ein Jahr her, wo du im Classroom dabei warst, wie du hast rausgekommen. Er sagt, hey, ganz ehrlich, ich habe den Funnel jetzt fast ein Jahr nicht mehr angehört.
00:21:08
Speaker
Aber ich kann dir sagen, es waren bis jetzt über 200.000 Euro Umsatz, die da über reingekommen sind, ist mir okay. Das war eine Zahl. Immobilien geht zum größeren Betrieb, aber mega, mega gut, das abzuholen.
00:21:23
Speaker
Ja, super spannend, auch die Vielfalt der Projekte dann zu sehen. Und ich kann mich daran erinnern, dass du auch über deinen Social Media Account immer wieder Einblicke in die Content-Produktion für das Hekel-Projekt gegeben hast. Also, ihr habt da schon echt viel Arbeit reingesteckt und es ist echt cool, dass sich das so gelohnt hat.
00:21:38
Speaker
Absolut, ja. Das muss man auch wissen. E-Mail-Marketing ist, ich würde behaupten, ist nicht das, wo am meisten Arbeit dahinter steckt. Zumindest nicht, wenn man es regelmäßig betreibt. Zu Beginn schon eher. Aber es ist halt schon auch Arbeit. Es ist nicht so, jetzt mal einfach nur Newsletter raussauen und kaufen die Leute. Es steckt schon auch viel Strategie und schöne und gute Umsetzungsarbeit dahinter.

E-Mail-Listenaufbau und Problembewusstsein

00:22:01
Speaker
Dann lass uns doch mal darüber reden, wie man so eine E-Mail-Liste denn sinnvoll aufbaut.
00:22:07
Speaker
Sehr gerne. Also grundsätzlich braucht es etwas, was die Leute auch einlädt in einem E-Mail. Jeder kennt Lieben, jeder kennt Freebies, sowas in der Größenordnung. Ich sehe das ein bisschen anders. Nicht, dass man den Leuten nichts anbieten soll, sondern eher der Zugang, der psychologische Zugang, also was man den Leuten anbietet.
00:22:27
Speaker
Und da gibt es ein Buch, Breakthrough Advertising, da werden sehr cool die fünf Bewusstseinsphasen jeder Zielgruppe von uns besprochen oder erklärt. Und die unterste Stufe ist immer die komplett unbewusste Stufe. Das heißt, es sind Leute, die haben so null Bewusstsein über
00:22:46
Speaker
ein mögliches Problem, eine mögliche Lösung. Ja, die sind mal raus, aber die Stufe darüber sind die Leute, die ein Problembewusstsein entwickeln haben und sagen, hey, da gibt es ein Thema in meinem Leben, da habe ich wirklich ein Problem damit oder da habe ich eine große Herausforderung oder da habe ich ein Bedürfnis, das zu lösen. Und die Stufe darüber wäre schon ein Lösungsbewusstsein.
00:23:05
Speaker
Wo wir ansetzen mit unserem Liebenberg Netz, ist wirklich die Stufe des Problembewusstseins, wo die Leute auch in dem Frame abholen, wo sie wissen, dass sie ein gewisses Problem haben und sie auf die nächste Stufe heben, nämlich vom Lösungsbewusstsein. Lösungsbewusstsein heißt, dass sie erstens das Problem erkannt haben und zweitens mögliche Lösungen am Markt erkannt haben.
00:23:27
Speaker
Bedeutet ein Stück weit ist unser Liebemagnet eine schöne Kombination aus einem guten Mehrwert, der das Problem aufgreift und die Lösung aufzeigt und eher unterbewusst
00:23:41
Speaker
schon richtig platziert. Das ist oft in so einem Frame von einer Konzeptbeschreibung eigentlich reingepackt. Dass die Leute werden durchlesen, verstehen, sich abgeholt und sagen, ja genau, stimmt, das ist mein Problem. Ich fühle mich sehr gut abgeholt. Du weißt, um was es geht, was so meine Herausforderungen sind.
00:23:58
Speaker
gehen dann ein Stück weit auch tiefer rein, was das persönlich für die Leute heißt. Weil so ein generelles Problem, das ein Fitnessstudio löst, um abzunehmen, ist so ein generelles Problem. Aber was bedeutet das für dich ganz persönlich? Und dann gehen wir in die Lösung schon rein, machen es aber ein Stück weit geschickt, indem das wir nicht sagen, hey, das ist unsere Lösung, bitte kauft jetzt mal, sondern wir platzieren die generelle Lösung.
00:24:20
Speaker
Um online Kunden zu gewinnen, wäre es gut, wenn du dir einen Funnel aufbaust und die mit guten Ads befüllst. Das ist so generell. So macht man es quasi. Und erst ganz zum Schluss platzieren wir unsere Lösung als ein sehr leichtes Angebot. So im Sinne von, wir haben die Lösung, wenn du sie haben möchtest, komm uns doch mal einen Schritt entgegen und hol sie dir.
00:24:43
Speaker
Das ist vielleicht so ein kleines Stück von dem Frame, wie der aufgebaut ist. Unsere Grundlage dafür ist immer die PLS-Formel. Wir kennen das als Copywriting. Wird sehr gerne verwendet. Also Problem, Agitator, Solution. Und wir werden die da ein bisschen angepasst. Aber um auf die Frage zurückzukommen, wie baut man so eine E-Mail-Liste auf?
00:25:01
Speaker
Grundsätzlich die Leute auf der Stufe abzuholen, wo sie ein Problem bewusst sein entwickeln haben und ihre Fühler ausstrecken und man sich schon langsam auf die Suche machen, wie man denn das Problem lösen könnte. Es kann sein, dass Leute auf deine Webseite kommen und du dort einfach neben deinem Call to Action steht, hey, da müssen wir uns in Verbindung treten, melde dich doch mal hier für ein kostenloses Erstgespräch an, einfach einen weiteren Button einzufügen, wo
00:25:25
Speaker
wir ihnen was an die Hand geben, wo sie generelle Infos bekommen. Viele Leute sind nicht bereit, auf die Webseite zu kommen und gleich einen Termin zu vereinbaren, weil sie einfach noch nicht auf der Bewusstseinstufe sind, das noch gar nicht ihr Thema ist, aber sie brauchen Infos. Das bedeutet, hier schon mal den Liebenmagnet zu platzieren, dass sich die den Liebenmagnet runterladen können, ihre Kontaktdaten, zumindest Vornamen und E-Mail-Adresse, dalassen, damit du mit denen weiterhin in Verbindung bleiben kannst.
00:25:50
Speaker
Also das ist ein sehr guter strategischer Punkt auf seinem Lied zu beziehen, weil jeder von uns hat in irgendeiner Art und Weise Traffic auf seiner Webseite, die uns aber wieder verlassen, ohne dass wir davon überhaupt Wind bekommen.
00:26:03
Speaker
Und es gibt auch viele andere Stellen natürlich. Social Media ist ein guter Platz, um sein Lieben immer zu platzieren, wie zum Beispiel der Instagram-Bio. Aber was wir ganz konkret machen, ist halt auch mit Paid Media aufzubauen. Also mit bezahlten Werbeanzeigen bauen wir 90 Prozent unserer eigenen Kundenlisten auf.
00:26:24
Speaker
Da haben wir vielleicht einen Einblick in die Praxis. Für die Leute, die viel mit No-Code-Tools arbeiten, hast du deine Empfehlung, auf welche Tools nutzt ihr, um einen Lead-Magnet zu platzieren und Kontaktdaten einzusammeln? Habt ihr da bestimmte Landing-Page-Bilder, die ihr dafür verwendet?
00:26:41
Speaker
Wir arbeiten sehr viel mit Funnel Tunnel. Das ist eine All-in-one-Software, die ist noch relativ jung, aber die bildet für unseren Prozess wirklich alles ab, was wir brauchen. Das wäre die eine Software, die ich empfehlen kann ohne Prospective Funnels. Das kann ich auch immer wärmstens empfehlen, speziell für alle, die sich auf sehr schönes Design und schnelle Ladezeiten fokussieren möchten. Also, die beiden sind so unsere Favorites.
00:27:06
Speaker
Ja, stark. Ja, cool. Genau, mit Perspective haben wir auch schon einige Male gearbeitet. Super geniales Interface. Man klickt da echt superschnell Landing-Pages zusammen, die dann auch echt gut konvertieren. Genau. Ja. Okay. Und wie geht es dann weiter, wenn die Kunden also den Lead-Markt nicht runterladen und schon mal mehr Informationen über die Lösung ihres Problems

Onboarding-Sequenzen zur Vertrauensbildung

00:27:28
Speaker
bekommen? Wie baut man Vertrauen zu denen auf? Wie werden die dann letztendlich später zu Kunden?
00:27:35
Speaker
Schlussendlich gibt es so zwei Themen, die man, also vielleicht hole ich da nochmal kurz aus, genau, die Leute kommen auf eine Landingpage, woher auch immer, es kann gezahlte Werbeanzeigen sein, es kann kostenloser, organischer Traffic sein, sie kommen irgendwo auf eine Landingpage, wo sie sich den Lieben nicht runterladen und immer aus solchen Kontakten hinterlassen. Was dann startet bei uns, ist die Onboarding Sequenz, zumindest nennen wir die so, und die besteht aus rund zehn E-Mails, weil man kann es sich so vorstellen,
00:28:00
Speaker
Die Leute, die sich hier runterladen, haben eben gewisse Fragen noch offen, gewisse Einwände, gewisse Glaubenssätze. Und oft kommt man drauf, dass es so eine Handvoll bis zu zehn Frageneinwände, Glaubenssätze sind. Und die probieren wir in einer automatisierten Onboarding-Sequenz zuhören. Das heißt, wir nehmen uns wirklich einen ganz plakativ weißen Zettel und einen Stift zur Hand und schreiben mal zehn Fragen auf, zehn Einwände, zehn Glaubenssätze, die immer wieder kommen, wenn man mit seinen potenziellen Kunden
00:28:30
Speaker
Interessenten ins Gespräch kommen. Also, die fühlen so, was sind die Ja-Abers, die immer kommen. Ja, Alex, das klingt ja alles schon nur gut. Aber, das sind die ganzen Fragenzeichen, die noch so herumschwirrend kommen. Und die Aufgabe der Onboarding-Sequenz ist es, mit jeder E-Mail eines dieser Fragezeichen aus den Köpfen der Interessenten zu lösen.
00:28:51
Speaker
Weil wenn es kein Fragezeichen mehr gibt und man sagt, ja, alles klar, ich habe es verstanden, was mein Problem ist und ich habe nichts mehr, was dazwischen steht, ja, lass mal mit euch sprechen, wie man das Ganze umsetzen kann.
00:29:04
Speaker
So, dass quasi sehr rational gedacht wird, sehr logisch gedacht, das, was in der Onboarding-Sequenz passiert. Nichts anderes, wie die ganzen Unklarheiten, die so im Kopf herumschwirren, zu lösen und sie immer wieder zum nächsten Schritt mit dir einzuladen, nämlich zum Gespräch oder zur Demo-Version oder zum Trying, was auch immer der nächste logische Step wäre. Auf emotionaler Basis geht es natürlich darum, Vertrauen und Beziehung aufzubauen und auch Sympathie ist ein mega wichtiger Punkt, wenn es schlussendlich dann um den Verkauf geht.
00:29:33
Speaker
Und ich glaube speziell, wenn es um Vertrauen und Beziehung geht, gibt es einen Punkt, den viele probieren zu skippen oder den viele unnötig irgendwie nach vorne stellen und zwar
00:29:46
Speaker
Vorher schon mal kurz erwähnt, die PIS Formel, das kennt man aus Social Media Posts, das kennt man aus Werbeanstalten, das kennt man überall her. Also du, in dem Post steht ein Problem beschrieben, nächstes Jahr, okay cool, stimmt, würde ich mich abholen, kenne ich. Dann kommt eben auch gleich mal die Lösung und anstatt die Lösung so generell zu platzieren, will jeder gleich mal verkaufen, sagt, hey, schau mal, das ist meine Lösung,
00:30:07
Speaker
hier, trag dich hier ein, machen wir dieses hier. Was wir im E-Mail Marketing machen, ist wirklich Mehrwert zu geben im Sinne von, wir zeigen das generelle Problem, wir machen das Problem im nächsten, es bleibt ein bisschen persönlich, also inwiefern macht das Problem deine Leben schlechter.
00:30:22
Speaker
Und dann zeigen wir die generelle Lösung. Hey, um das Ding zu lösen, brauchst du XYZ und sagen nicht, es ist unsere Lösung, Peter macht das hier mit uns. Sondern wir sagen, hey, um das zu lösen, brauchst du generell so. Und dann kommt auch immer schon unsere Verabschiedung. Ja, bei mir steht dann immer alles, liebe Bernie. Und darunter kommt erst unser direkter Call-to-Action. Da steht uns so das UPS. Hey, übrigens, wenn du Hilfe brauchst, ja, wir haben ein cooles Tool.
00:30:47
Speaker
Wenn du Unterstützung möchtest, wenn du die Abkürzung willst, wenn du nicht selbst auf die Nase fallen möchtest, wie auch immer du das dann formulierst, hier haben wir was, was wir dir anbieten können. Wir sind da, wenn du uns brauchst. Komm gerne einen Schritt auf uns zu. So ein Stück wird einfach nicht so pushy.
00:31:04
Speaker
Bedeutet, was ich damit sagen will, ich glaube, die Leute vergessen manchmal, dass wenn du das Problem adressierst und wirklich das richtige Problem deiner Zielgruppe adressierst, sich die abgeholt fühlen. Du das Problem persönlicher machen kannst, wenn du wirklich weißt, inwiefern betrifft es die Leute emotional und die Lösung zeigen kannst, dass dich die Leute auch als Experten und Expertin wahrnehmen. Du musstest denen nicht immer so plakativ auf die Nase tun, dass er ja übrigens
00:31:30
Speaker
Hier, ich bin der Experte dafür, das ist meine Lösung, bitte kauft das Ding doch jetzt mal, sondern lasst es die Leute für sich selbst entscheiden. Denn wenn sie das durchlesen, bauen sie ohnehin Verlangen auf, sagen, hey, Problem, ja, habe ich, ja, stimmt, insofern macht es mein Leben schlechter, wow, das ist die Lösung, cool, und jetzt passiert das nächste, fragen sich, aber wie?
00:31:49
Speaker
Und jetzt kommt erst dein Angebot in sehr angenehme Art und Weise. Übrigens, wenn du dich gerade fragst, wie du das Ganze umsetzt und hinten brauchst, hier können wir dir helfen oder so können wir dir helfen. Das bedeutet, wir müssen nicht immer so pushy sein und das erzeugt auch mehr Vertrauen und eine bessere Beziehung auch, weil wenn die Leute so weit sind und sagen, jetzt brauche ich jemanden, der mir hilft.
00:32:11
Speaker
dann kommen sie ohnehin zu dir. Du positionierst dich ja ohnehin schon als Experte, weil du diese Lösungen aufzeigst, ohne immer sagen sie müssen, aber bitte, bitte kauf jetzt bei mir. Kannst du da auch Tools empfehlen fürs E-Mail Marketing? Also welche Tools nutzt ihr da?
00:32:30
Speaker
Genau, also bei uns ist wirklich eine All-in-One-Software mit Funnel-Tunnel, die wir nutzen. Das heißt, da werden die Funnels gebaut, da wird auch das E-Mail-Marketing, da kannst du sogar das Kalendertool oder haben ein eigenes Kalendertool. Also das ist wirklich eine All-in-One-Software. Und wenn jemand schon Landing-Pages und so baut und nur fürs E-Mail-Marketing, also wenn Auto-Responder sozusagen braucht oder den E-Mail-Service-Provider, dann verwende ich am liebsten Get-Response.
00:32:57
Speaker
Wobei ich sagen muss, da gibt es wirklich viele Anbieter. Also GetResponse ist gut, kann ich empfehlen. Viele arbeiten mit Clicktip oder Active Campaign, die kann man auch sehr gut empfehlen und Mailchimp ist so gefühlt einer der ältesten, gängigsten. Also die nehmen sich nicht viel, muss man jetzt ganz ehrlich dazu sagen. Die sind alle so ziemlich gut.
00:33:14
Speaker
Ja, wir nutzen auch Send in Blue. Früher Newsletter to Go. Und so können wir auch sehr empfehlen. Und wie baust du diese Panels auf? Also du kannst ja in diesem Programm Automations aufsetzen oder Workflows aufsetzen. Und baust du die dann auch nach einer bedingten Logik, also mit Conditionals, so was wie, wenn jemand da drauf geklickt hat, dann soll er bitte diese E-Mail bekommen und wenn nicht dann diese.
00:33:43
Speaker
Bringst du da auch so eine Komplexität rein oder ist diese Onboarding-Sequenz eigentlich immer ein Durchlaufen, um die Fragen zu beantworten?

Automationen einfach halten

00:33:51
Speaker
Ja, ja, definitiv. Also das Ding ist, man kann heutzutage alles machen. Es wäre so fancy, die Dinge so anzupassen, wenn der macht das und dann passiert jenes. Am Ende des Tages bereitet sich aber meist mehr Kopfschmerzen, alles andere, muss ich dazu sagen. Also wir sind Fan von Keep it simple, die Dinge wirklich einfach zu halten.
00:34:10
Speaker
wirklich authentisch zu machen und lieber die Kunden verstehen, was brauchen sie, und nicht alles ins Detail zu zerdenken. Also wir arbeiten sehr wenig mit Logik, muss ich sagen, sondern haben einfach Dinge, die funktionieren für 80 Prozent der Leute, die da durchlaufen, gut. Und die anderen 20, ist auch okay, wenn sich die dann wieder austragen oder mit anderen finden, wo es einfach besser passt.
00:34:36
Speaker
Das macht Summa summarum am Ende mehr Spaß, ist weniger aufwendig und ist auch so ein Stück weit unser Hintergedanke. E-Main-Marketing soll schon viel Arbeit abnehmen. Und wenn es dann so hintrifft, dass es mega Kopfschmerzen macht und so viel Arbeit mit sich bringt, erfüllt es nicht mehr ganz seinen Zweck. Ja, das ist richtig.
00:34:59
Speaker
Wie viele nochmal einmal konkret auf die Onboarding-Sequenz auch zu sprechen zu kommen? Zehn E-Mails klingen ja jetzt erstmal viel. Über welchen Zeitraum sprechen wir denn? Also werden dann irgendwie alle jeden Tag eine E-Mail verschickt oder wie ergibt es da einen Zeitraum, wo jetzt es ungefähr, der quasi auch für alle passt?
00:35:20
Speaker
Ja, also wir senden zu Beginn alle drei Tage eine E-Mail. Es gibt ein, zwei speziellere Mails, die sind dann noch mit integriert zwischendrin. Die haben eine andere Funktion, aber ich glaube, das ist, ohne es aufzuzeichnen, ein bisschen komplex.
00:35:35
Speaker
schnell eine Konversation, also einen Dialog herzustellen. Das ist auch ein Punkt, den ich schon noch gerne erwähnen will. Den habe ich vorher nicht so aufgegriffen. Und zwar, wenn du einen Lead-Magnet rausgibst oder wenn du einen Direct-Contractor-Action rausgibst, wo die Leute sich direkt eintragen zu einem Termin, egal auf welcher Stufe quasi von den fünf bewussten Stufen du die Menschen ansprichst,
00:35:56
Speaker
Man darf verstehen, dass jeder potenzieller Kunde schon einen Monolog in seinem Kopf führt. Sie haben schon das Problem und es poppt immer wieder aus dem Bauch. Wie löse ich das jetzt? Und was die Kunst eigentlich ist von uns, ist in diesen Monolog einzusteigen, der schon passiert im Kopf, und daraus einen Dialog herzustellen. Die Leute wirklich dort abzuholen. Nicht irgendwie probieren, künstlich was aufzubauen und die Leute so abzuholen, sondern wirklich zu verstehen, was geht eigentlich in den Köpfen meiner Interessenten ab?
00:36:26
Speaker
Und wie kann ich da mit einer Kommunikation einsteigen? Und das ist ein mega wichtiger Punkt, das noch mal hier aufzukaufen. Und ähnliches in der Onboarding-Sequenz, da gibt es halt eine E-Mail, die probiert, genau diesen Dialog herzustellen. Das ist die Nine World E-Mail, die ist auch von Dean Jackson, das ist nichts, was ich erfunden habe. Kann ich sehr empfehlen, auch für jeden, den das Thema E-Mail-Marketing interessiert, denn Jackson ist ein amerikanischer Marketer.
00:36:52
Speaker
Und ja, ansonsten, um auf die Frage zurückzukommen, die Onboarding-Sequenz geht in der Regel so 30 Tage. Das bedeutet, jeden dritten Tag kommt eine E-Mail raus. Bei dem einen oder anderen ist die Onboarding-Sequenz aber sieben Mails, acht Mails lang. Aber ich würde sie nicht zwingend über zehn Mails machen. Weil, vom Verständnis her, die Onboarding-Sequenz ist automatisiert. Da läuft jeder durch, der sich den Lieblungen nicht runtergeladen hat. Und auf 30 Tage, also wenn die endet, switcht der von dieser automatisierten Sequenz in den tatsächlichen Newsletter, der dann auch
00:37:21
Speaker
Aktuell ist er dann auch wirklich in Echtzeit quasi geschrieben wird oder hat ein paar Tage, maximal zwei, drei Wochen vorher. Denn du willst deine Community auch in Echtzeit mitnehmen. Ja, du hast ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung. Es sind Geschehnisse, die gerade draußen passieren. Es sind saisonelle Dinge. Und du willst nicht den ganzen Newswetter automatisch sehen. Zumindest wäre das nicht meine Empfehlung, weil da geht dieses ganz persönliche Aktuelle einfach verloren. Und das merken wir jetzt auch.
00:37:49
Speaker
Und wie ist das? Jetzt haben wir dann die zehn Onboarding E-Mails rausgeschickt. Der Kunde fühlt sich dann kaufbereit, bereit, da Geld zu investieren. Kann man jetzt noch mal, oder wie launcht man quasi gezielt an diese Leute? Generell ist in der Regel in jeder dieser E-Mails ganz unten, was ich vorher gesagt habe, zurück in die Verabschiedung, und dann kommt so, Herr Pärs, wann immer du uns Hilfe benötigst,
00:38:19
Speaker
hier ist, wie wir dir helfen können. Also es ist immer schon Call to Action in der Onboarding Sequenz mit drinnen und du kannst auch dann die allerletzte E-Mail nutzen in der Onboarding Sequenz, um wirklich nochmal direkt die Call to Action auszuführen. Das ist auch ein guter Punkt.
00:38:34
Speaker
Und ansonsten ist immer im Newsletter, gleich wie in der Onboarding Sequenz, die Super Signature. Das ist auch ein Thema von Dean Jackson. Die Super Signature mit drin ist eben das PS, wann immer du bereit bist. Wir sind quasi hier. Klick hier, um zum nächsten Schritt zu kommen. Weil es hat zwei Themen. Zum einen willst du den, der wirklich jetzt gerade deine E-Mail liest und sagt, hey, jetzt ist mein Bedarf hoch. Ja, jetzt ist der Zeitpunkt zu kaufen. Klick hier. Okay, cool.
00:39:00
Speaker
Aber der größte Punkt ist eigentlich, dass wenn du ein Newsletter versendest, dann liest ja nicht jeder dein Newsletter. Müssen die Leute auch nicht. Es ist eher so wie eine Zeitung mit 52 Artikel übers Jahr gesehen, wo du einmal die Woche einen Newsletter raussendest. Man liest dann die Artikel und sagt, der passt jetzt gerade rein, der klingt spannend, das ist ein cooles Thema, beschäftige mich gerade.
00:39:23
Speaker
Aber die Leute wissen, bei jeder E-Mail ganz unten, die ich bekomme, da ist ja der Schritt oder da ist ja der Culture Action zum nächsten Schritt hin. Das heißt, egal ob der gerade eine E-Mail bekommt von dir oder nicht, wenn gerade die Umstände passen und jetzt der Zeitpunkt ist, wo deine Hilfe benötigt, dann geht er in sein E-Mail-Postfach, sucht nach dir, findet die E-Mail, scrollt ganz runter und weiß genau, wie es
00:39:45
Speaker
die Möglichkeit, mit dir den nächsten Schritt zu gehen, das Trial zu buchen, den Kontakt zu machen, um das Gespräch zu vereinbaren, wie auch immer. Und das sind so zwei Punkte, wo du die Leute einfach abbruchst. Denn wie vorhin schon gesagt, der Großteil der Leute braucht über 90 Tage, wenn er jetzt wirklich über den Liebenregeln reinkommt, also in der Phase, wo er das Problem bewusst sein erkannt hat.
00:40:08
Speaker
auf über 90 Tage, um dann auch mit Haufen Shuttle zu treffen. Und du willst einfach nur da sein, wenn er so weit ist. Das ist so der größte Hintergrund von einem Newsletter. Du willst da sein, wenn die Leute so weit sind. Weil zum Beginn vom Newsletter war es eben noch nicht.
00:40:24
Speaker
Wir haben ja eben schon einiges über Tools gesprochen und du hast ja auch keinen technischen Background. Kannst du ein bisschen darüber erzählen, was NoCoTools in dem Sinne für dich machen oder gab es einen Magic Moment bei dir, wo du dachtest, ah cool, mit den Tools kann ich genau das erreichen, wo du jetzt gerade bist.
00:40:43
Speaker
Ja, absolut. Das Thema ist, ich kenne ja gar nicht so die Kehrseite, wie du sagst, ich habe absolut keinen technischen Background. Das heißt, ich weiß gar nicht, wie schwierig es noch vor ein paar Jahren war, vielleicht solche Dinge umzusetzen. Aber was ich definitiv weiß, ist, dass Geschwindigkeit oft sehen in Marketing. Also speziell, wie es wir auch machen, ist es schon sehr datenbasierend. Bedeutet, du hast deine KPIs, du wertest dir aus und siehst eigentlich, wo sind Problemstellen.
00:41:06
Speaker
und pass die an. Und da geht es um Geschwindigkeit. Bedeutet, wenn du einfach ein cooles Tool hast, wo du relativ simpel die Dinge anpassen kannst, das auch für einen Line sehr verständlich ist, wodurch du dich schnell einarbeiten kannst, dann zählt das halt richtig viel. Also dann werden am Ende die Ergebnisse halt ganz andere, weil ich würde behaupten, dass wir kaum eines der Projekte in einem, unter Anführungszeichen, perfekten Zustand rausliegen. Es ist auch die Frage, wann ist etwas perfekt?
00:41:35
Speaker
Weil einfach die Geschwindigkeit, das Feedback vom Markt so viel zählt. Das war eines der größten Learnings aus dem Startup, dass ich gegen die Wand gefahren habe, eben Dinge perfekt machen zu wollen. Und dann erst an den Markt zu geben, um dann drauf zu kommen, hey, eigentlich braucht das ja gar keiner, so wie ich das anbiete. Weil ich ja vollkommen schwach bin.
00:41:56
Speaker
Deswegen, ich sag immer, lass uns die Dinge gut machen, so 80 Prozent gut, dann hauen wir das auf den Markt aus und reagieren darauf, was der Markt uns sagt, denn das ist schlussendlich der, der die Entscheidung trifft. Und dann geht es aber wirklich darum, schnell anzupassen. Dafür sind halt No-Code-Tools einfach.
00:42:13
Speaker
das wichtigste zentrale Punkt, einfach um schnell reagieren zu können. Wenn man diesen ganzen Prozess vom Listenaufbau und zur Kundengewinnung nicht alleine machen möchte, dann gibt es die Möglichkeit bei dir im Listbuilding Classroom teilzunehmen, indem du die Teilnehmer dadurch führst, dass mit denen

Listbuilding Classroom Programm

00:42:32
Speaker
zusammen machst.
00:42:32
Speaker
Ich war selber schon Teilnehmer, fand es extrem cool, wie du das begleitest, wie du für Fragen da bist. Du stellst Workbooks zur Verfügung, wo man sich im Prinzip mit diesen ganzen Glaubenssätzen und Fragen und Bewusstheitsstufen beschäftigt, was man vielleicht sonst nicht so intensiv machen würde. Kannst du da nochmal darauf eingehen, was können Teilnehmer erwarten? Jetzt geht ja auch demnächst die nächste Runde los. Vielleicht, genau, erzähl doch mal ein bisschen darüber.
00:42:55
Speaker
Genau, sehr gerne. Also zum ersten Mal, ich glaube, seit deiner Teilnahme hat sich schon einiges wieder zum Besseren noch optimiert, weil es auch ein besseres Produkt ist, das sich mitentwickelt in jedem Teilnehmer. Da trägt jeder so sein Puzzlestück bei und macht das Ganze zu einem noch cooleren Produkt. Grob zusammengefasst kann man sagen, es ist eine dreimonatige Ausbildung, so würde ich es eher gerne platzieren wie eine Ausbildung, weil
00:43:19
Speaker
Am Ende verstehst du, warum die Dinge funktionieren. Ich glaube, das ist einer der zentralsten Punkte, den Marketing auch zu verstehen. Ich kann jetzt den Mega-Funnel hinstellen, der funktioniert, aber sobald man was nicht mehr funktioniert, und auch das ist ganggebend Marketing, dann weißt du nicht mehr, wo du ansetzen sollst. Der wichtigste Punkt, das meint es sich, ist eine dreimonatige Ausbildung, wo du wirklich verstehst, wie funktioniert Marketing in Bezug auf, wie funktioniert es, dass ich online Kundenanfragen akquiriere. Und der zweite Punkt,
00:43:50
Speaker
hier ist unsere Agentur. Das heißt, die Agentur ist unser Beispiel, da schicken wir die Projekte immer raus an den Markt und die besten Learnings daraus implementieren wir im Classroom. Das bedeutet, die zwei besten Funnels, nämlich einmal unser Lieblinger Funnel und einmal ein Termin Funnel, die bauen wir sogar noch für unsere Kunden auf. Also wir setzen die Technik sozusagen auf und die Teilnehmer befüllen sie mit Inhalten,
00:44:14
Speaker
mit unserer Unterstützung, mit unserer Anleitung. Damit Sie auch genau wissen, was gehört hier rein, wie ist der Text hier geschrieben, welches Bild passt hier am besten. Das heißt, technisch gesehen machen wir das Setup sogar für die Teilnehmer. Sie befüllen das Ganze mit Inhalt anhand unserer Anleitungen.
00:44:29
Speaker
Und ja, die Theorie ist immer in Video-Form erklärt. Wie du schon gesagt hast, gibt es einen Workbook, was dann direkt zur Umsetzung dient. Und wir treffen uns jeden Donnerstag im Zoom-Call mit einer kleinen Gruppe, um die Themen zu besprechen, um Feedback zu geben.
00:44:45
Speaker
Aber es gibt auch von oder für jeden Teilnehmer ein ganz persönliches Feedback und Review von mir. Zum Beispiel, wenn der Lieblingsregner fertig ist, schickt er mir den ein. Ich gebe Feedback dazu, sage, was ich anders machen würde, was vielleicht aus meiner Sicht noch besser gehen würde, weil der Vorteil halt auch ist, dass die ganzen Best Practices aus der Agentur, wenn so viele Projekte schon umgesetzt, dann dort direkt mit einfüllen. Wenn ich sagen kann, hey, schau mal, wir haben so ein Projekt schon mal umgesetzt, mach dieses oder jenes noch so, funktioniert um einiges besser.
00:45:12
Speaker
Ja, am Ende, nach drei Monaten, steht man mit zwei fertigen Systemen da. Das heißt, der Vertrieb ist größtenteils automatisiert, so gut es geht. Automatisiert, ein bisschen was dürfen die Leute dann schon noch selber machen im Abschluss der Kunden. Und ich glaube, der größte Vorteil auch bei dem Produkt ist, dass du erst den vollen Preis bezahlst. Wenn der Funding wirklich funktioniert, bedeutet, wir, die Leute haben zehn Anfragen, generieren sie schon während der drei Monate, mindestens zehn Anfragen.
00:45:39
Speaker
Wenn das nicht der Fall ist, dann müsstest du sie nicht im vollen Preis bezahlen. Der größte Pain bei der Zielgruppe für die Classroom ist, dass sie sagen, ich habe schon 5 Kurse gekauft, 10 Bücher gelesen.
00:46:00
Speaker
Die dreißigste Methode ausprobiert, am Ende funktioniert das Ding nur wie echt. Generee, keine Kunden fragen. Das ist eigentlich das Ziel, weil sie sagen, hey, weißt du was, wir bauen das mit dir auf. Und wenn es nicht funktioniert, dann zahlst du das Ding einfach auch nicht, weil wir sind überzeugt, dass es funktioniert. Ja, super smart. Auf jeden Fall, dann wird es damit eigentlich echt zum No-Brainern. Absolut, ja. Ja, mega. Hast du denn noch Plätze frei für den nächsten Durchlauf?
00:46:27
Speaker
Ja, wir haben noch vier Plätze frei, startet jetzt am 14. Februar, startet der nächste und dann ist so der aktuelle Dreimonats-Takt drinnen, dass wir alle drei Monate starten werden. Mit einer kleinen Gruppe ist halt wichtig, dass die gute Lerngruppe bleibt. Wie groß ist eine kleine Gruppe? Beim jetzigen sind nur 10 drinnen und sonst normalerweise 20. Ah ja, cool. Genau, jetzt haben wir gerade ein paar neue Projekte in der Pipeline, deswegen habe ich gesagt, wir reduzieren auf 10, damit auch wirklich voller Fokus da ist.
00:46:57
Speaker
Ja, stark, okay. Also, für diejenigen, die Interesse daran haben, einmal kurz in die Show Notes gucken. Da ist auf jeden Fall ein Link zum List building Classroom und zur Anmeldung. Und zu mehr Infos von Berni auf jeden Fall. Genau.
00:47:10
Speaker
Du hast ja jetzt schon ein bisschen von deinen vorigen Unternehmen erzählt. Wenn du jetzt mal hypothetisch gesprochen morgen dein nächstes Startup gründen würdest oder dein nächstes Unternehmen, was würdest du anders machen? Gibt es ein großes Learning, was du anderen Gründern mitgeben wollen würdest?
00:47:29
Speaker
Naja, das eine Thema ist tatsächlich einfach auch, wenn es wirklich ein komplett neues Thema ist, wo vielleicht ein neueres Produkt, eine neuere Dienstleistung dahinter steht, die es jetzt nicht schon so auf dem Markt gibt, wirklich die Idee vorher zu testen, zu validieren. Ich schaue, braucht der Markt das? Wenn ja, braucht der das wirklich in der Form, wie ich es anbieten möchte, also match das. Also kann ich nochmal ganz kurz erzählen, wie das damals war. Ich war sehr erfolgreich mit den Fitnessstudios, war Mitte 20 und habe mir gedacht, okay, jetzt startest du das neue Start-up, du hast das Unternehmen
00:47:59
Speaker
jemanden rausgefunden. Wer soll dir dann noch was erzählen? Läuft doch bei dir. Jetzt machst du das mal richtig ordentlich und kaufst ein Firmenauto und startest die Mitarbeiter, die du noch gar nicht hast, mit Firmengewandtausend. Ich habe alles gekauft. Wir haben eine App programmieren lassen. Wir haben einen richtig coolen Onlineshop bauen lassen. Also ich habe so ungefähr eine Viertelmillion investiert. Da habe ich noch nicht mal die Idee an den Markt rausgebracht, weil ich mir gedacht habe, ich starte perfekt.
00:48:27
Speaker
Es waren dann so banale Dinge, die nicht funktioniert haben, aber der Fixkostenapparat hat mich erschlagen. Die Kosten waren da, aber unser Produkt hat so nicht verkauft werden können, weil Basics gefilmt haben.
00:48:43
Speaker
und rückwirkend betrachtet, wirkt das so mega doof, aber wenn du halt so in Flow bist und wenn du die verliebt bist in deine eigene Idee und wenn du einfach machen willst, umsetzen willst, dann ist das nicht immer so offensichtlich. Dann verrennst du dich und es ist ja auch nicht so, dass dir jemand eine 250.000 Euro Rechnung stellen sagt, zahl mal, sondern das baut sich ja so auch mal hier 5.000, mal hier 300, mal hier 20.000, es schaukelt sich irgendwie so hoch und dann ziehst du mal einen Strich und ziehst dich mal ein bisschen raus, betrachtest das vielleicht aus der Vorgehörse,
00:49:13
Speaker
Okay, krass, was ich da so getrieben habe die letzten zwei Jahre irgendwie, mit was da passiert ist. Das wäre so mein definitiv größter Punkt. Und ich glaube, ein zweiter wichtiger Punkt ist, sich auch gute Partner zu suchen und nicht immer probieren, alles alleine zu machen. Das ist etwas, nach dem ich mich auch schon
00:49:33
Speaker
Stück weit Szene. Ich bin allein in der Firma, also ich habe ein Team, aber ich bin eine hundertprozentige Gesellschaft in der Firma und mir fehlt oft zu der Spareings-Partner, weil ich weiß nicht, ob das bei mir so ist, habe ich noch nie so konkret reflektiert oder so wahr, besser gesagt, aber ich glaube, dass viele ein bisschen Angst haben, etwas abzulieben. Aber wir haben viel, mittlerweile viel strategische Partnerschaften und es ist so viel einfacher, so viel besser, mit so viel mehr Leichtigkeit und du gute Leute hast und du weißt, hey, die sind mega Experten im Bereich, die kannst du dich verlassen.
00:50:03
Speaker
Da wird eins und eins nicht zwei, sondern viel mehr plötzlich. Da muss man keine Angst haben, dass irgendwas entgeht oder dass man weniger bekommt. Und am Ende ist einfacher, schneller, mit mehr Leichtigkeit. Das ist für mich ein großes Learning gewesen, Unternehmer mit mehr Leichtigkeit aufzubauen. Nicht auch noch mitten im Prozess, muss ich ganz ehrlich sagen. Weniger Druck, mehr Leichtigkeit. Aber das ist etwas, was ich nach acht Jahren zu sagen kann. Es muss nicht immer ein harter Kampf sein, es darf auch mal leichter gehen.
00:50:35
Speaker
Ja, cool. Das sind, ich glaube, zwei Punkte, die wir absolut nachvollziehen können. Auch gerade dieses, ich muss erstmal das perfekte Produkt bauen, bevor ich es überhaupt an den Markt bringen kann, weil alles andere wäre irgendwie peinlich oder so.
00:50:48
Speaker
Ich glaube, so geht das vielen zwar auch in einem anderen Level, wie es bei dir war natürlich, ... ... aber trotzdem, also lieber früher als als später rausgehen mit dem ganzen, ja. Absolut. Vor allem wird es ja auch einfach besser, ... ... oder weil es ist dann mit der Zielgruppe weiterentwickelt, kannst du das Ganze, ja. Ja. Stark. Was ist bei dir so die nächsten zwölf Monate geplant, ... ... mit deiner Agentur, mit der Academy?
00:51:12
Speaker
Auf jeden Fall ein gutes Ausbildungskonzept für unsere Mitarbeiter zu installieren im Betrieb. Ich würde sagen, wir haben eine ziemlich gute Ausgangsposition gerade. Wir haben Kundenanfragen ohne Ende, wir haben die Methode sehr gut funktioniert. Aber ich merke, wir struggle gerade so ein bisschen mit Mitarbeitern, mit der Zunehmung, richtig gut einzustuhlen, weil es dann auch kein Beruf ist, der von der Stange ist.
00:51:37
Speaker
Ich bin gelernter Elektriker, hier oben ist die Lampe kaputt, bitte tauscht die mal aus. Sondern du musst dein Marketing-Grundverständnis haben und dann noch unsere Methodik dazu verstehen und lernen. Und dafür brauchst du ein Ausbildungskonzept. Das habe ich erkannt und habe ich auch richtig Bock darauf auszubilden. Das ist auch so ein Grund, warum die Academy entstanden ist. Und das ist der wesentlichste Punkt, das jetzt so die Agentur betrifft.
00:51:59
Speaker
Und wir bauen heute noch gerade zwei weitere Geschäftsfelder aus mit Recruiting, weil das immer wieder angefragt worden ist, auch von unseren Kunden, nicht nur die Kunden anfangen zu akquirieren, weil das ist so das logische nächste Step, wenn sie sagen, hey, ihr generiert so viele Kunden für uns, wir brauchen Mitarbeiter, könnt ihr die auch für uns organisieren? Die müssen wir nachziehen sozusagen. Und genau, um unser Beteiligungsmodell. Also wir haben auch manche Projekte setzten als Beteiligung mit Firmen oder Umsatzbeteiligung, das wird ein Stück weit weiter ausgeboten.
00:52:30
Speaker
Sehr stark. Superspannend. Also einiges vor. Ja, es tut sich einiges unter uns. Sehr gut. Wie und wo kann man dich denn finden? Kann mehr über dich erfahren und Make Out the Straight oder den List Building Classroom? Wir verlinken auch alles nochmal in den Show notes natürlich, aber wo kann man euch direkt finden?
00:52:51
Speaker
Ich glaube am besten wäre es sogar direkt über Instagram. Einfach unter meinem Namen Gernot Reschheit, da kann man dann, wie du sagst, unten verlinken. Oder, was jetzt auch gerade wieder gestartet ist, nach kleiner Pause ist mein YouTube-Kanal, der läuft unter dem Filmenamen, also Make It Us Great. Und da kann man mich ja immer ein bisschen kennenlernen, ein paar Insights ausschnappen, ja, was wir so tun, wie wir es so tun und, glaube ich, den ein oder anderen hoffentlich ganz guten Impuls auch mitnehmen. Und natürlich findet ihr auf beiden Wegen die
00:53:21
Speaker
Möglichkeit, sich bei uns in die Stadt einzutragen. Ja, cool. Mega. Berni, super, super spannend. Könnte dir, glaube ich, noch Stunden weiter zuhören. Vielen, vielen Dank, dass du da warst, dass du deine Insights und Erfahrungen geteilt hast. Ich glaube, da können viele ganz viel mitnehmen. Bin mir sicher, der ein oder andere hat ganz viel mitgeschrieben an dieser Stelle. Und ja, genau, wenn du Unterstützung brauchst beim Thema
00:53:49
Speaker
Marketing, E-Mail Marketing, dann einfach an Berni. Und ja, danke, dass du da warst. Vielen, vielen Dank. Danke schön. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns sehr, wenn du uns ein paar Sternchen in der Apple Podcast App dalässt oder uns eine Review schreibst. Das hilft uns nämlich, gefunden zu werden. Und wenn du mehr über No-Code erfahren möchtest, dann schau doch gerne auf unsere Website visualmakers.de vorbei. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal.