Einführung zu visuellen Datenbanken und internen Tools
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Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und mir gegenüber, zumindest virtuell, sitzt mein Kollege Yuri und wir unterhalten uns heute über visuelle Datenbanken und interne Tools. Wozu braucht man die, welche gibt es überhaupt und wie kannst du sie für dein Unternehmen nutzen oder für dein Projekt? Das besprechen wir heute in der Folge.
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Speaker
Wie immer, wenn ihr uns schon länger folgt, dann abonniert uns doch auch gerne auf eurer jeweiligen Podcastplattform. Folgt uns auf LinkedIn. Dort veröffentlichen wir regelmäßig News zu allen möglichen Themen rund um No-Code, sowohl intern von Visual Makers als auch was so in der No-Code-Welt passiert und wie du No-Code für dich einsetzen kannst.
Tool der Woche: Ninox und seine Vorteile
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Speaker
Bevor wir ins Thema reinstarten, wollen wir uns aber erstmal dem Tool of the Week widmen.
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Speaker
Das Tool of the Week ist diese Woche Ninox. Ninox ist eine visuelle Datenbank, über die wir auch gleich noch sprechen werden, noch mehr im Detail, mit der du unglaublich viele interne Tools bauen kannst, von einem CRM bis hin zum wahren Wirtschaftssystem, bis hin zu einem ganzen ERP-System, was also quasi die ganzen internen Prozesse in deinem Unternehmen abdecken kann.
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Speaker
Im Detail gehen wir da gleich auch noch näher drauf ein. Ninox ist Goldpartner bei uns. Wir verlinken euch eine Übersicht unserer Toolseite, wo ihr auch mal einen kleinen Einblick ins Tool bekommt, inklusive Screenshots und kleinen Videos und Product Updates in den Show Notes bzw. in der Beschreibung unter diesem Video.
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Speaker
Hallo auch von meiner Seite und willkommen zu den No Code News. Auch hier spielt Ninox eine große Rolle, denn Lilith hat diese Woche einen Grundlagenkurs für Ninox veröffentlicht. Da führt sie dich einmal durch die grundlegenden Funktionen und zeigt dir, wie Ninox funktioniert. Und es ist unser erster kostenloser Kurs, der auch als Videokurs stattfindet. Da lohnt es sich auf jeden Fall mal reinzuschauen.
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Speaker
Außerdem gibt es große Neuigkeiten.
Neues Produkt: No-Code-Karriere und Marketing-Automatisierung
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Speaker
Nächste Woche startet unsere No-Code-Career fürs Online-Marketing. Da haben sich Lilith, Alex und ich zusammengesetzt und einmal alles zum Thema Funnel-Building und Marketing-Automation zusammengetragen, was unsere drei Kompetenzbereiche hergeben und haben da, glaube ich, einen sehr schönen Kurs geschaffen, der dich wirklich von Null auf zum absoluten Automation-Experten im Marketing macht. Auch da lohnt es sich auf jeden Fall mal reinzuschauen.
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Speaker
Wenn euch das interessiert, schaut euch gerne erstmal unseren kostenlosen Kurs, E-Mail Kurs von Adriano an und dann geht's los in eurer Marketing Career.
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Speaker
Die Marketing Career ist übrigens das erste Produkt aus einer neuen Produktreihe, die wir damit launchen, wo wir ein bisschen weg von unseren toolspezifischen Kursen gehen, sondern euch quasi für euer jeweiliges Team, ob ihr im Marketing seid, später auch im HA oder in Operations oder so, eine Tool-Auswahl zusammengestellt bekommt von No-Code-Tools, die ihr in eurem Team typischerweise nutzen könnt und die wir auf jeden Fall für solche Teams empfehlen.
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Speaker
Und wir sind auf jeden Fall gespannt, was ihr davon haltet. Ich freue mich auf jeden Fall sehr drauf. Und dann bist du ja noch unterwegs, Lilith. Und zwar im November geht es für dich nach Berlin, am 17. um genau zu sein. Was ist das denn und was erwartet dich da?
Veranstaltungen und Reden zu No-Code und Citizen Development
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Speaker
Genau, ich bin nämlich eingeladen worden als Speaker auf der Connect und Automate. Das ist ein Meetup zum Thema No-Code und Citizen Development in Berlin von Bots and People. Bots and People bietet auch Schulungen im Automation-Bereich gerade für Enterprise an, auch was das Thema RPA, also Robotic Process Automation, angeht.
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Speaker
Und genau, da freue ich mich sehr darauf, bin da mit anderen Speakern auf diesem Event. Das ist gesponsert von SAP und SAP stellt da seine neue Automation-Lösung vor. Da bin ich sehr gespannt darauf. Wer aus Berlin und Umland kommt, ist herzlich eingeladen, kommt doch gerne vorbei. Ich freue mich, euch da zu sehen.
Was ist eine visuelle Datenbank?
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Speaker
Kommen wir zurück zu unserem heutigen Thema. Ninox. Du hast ja schon erwähnt, bei Ninox handelt es sich um eine visuelle Datenbank. Jetzt komme ich natürlich nicht aus dem Fachbereich, aus dem du kommst, Leonard. Magst du mir vielleicht einmal erklären, was eine visuelle Datenbank überhaupt ist?
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Speaker
Ja, super gerne. Also die Definition von einer Datenbank generell vielleicht erstmal ist eine Sammlung von strukturierten Daten. Also ich habe, das könnt ihr euch ein bisschen vorstellen,
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Speaker
wie eine Liste von Daten, die verschiedene Datensätze speichert, immer in der gleichen Reihenfolge und immer mit den gleichen Feldern. Also beispielsweise, wenn ihr eine Kontaktliste anlegt, immer mit den gleichen Feldern, Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, dann sind das schon strukturierte Daten.
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Speaker
nicht zu verwechseln mit einem Spreadsheet, wie Excel oder Google Sheets oder sowas. Die sehen zwar ähnlich aus, also ihr habt auch eine Matrix aus Zeilen und Spalten. Ihr könnt aber jede Zelle einzeln befüllen. Das heißt, in jede Zelle könnt ihr zum Beispiel einzelne Formeln oder einzelne Datensätze einfüllen. Das heißt, ich kann auch Daten unstrukturiert speichern. In einer Datenbank passiert das nicht. Das heißt, meine Spalten sind immer vordefiniert.
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Speaker
und die Zeilen bezeichnen quasi einen Datensatz und dieser Datensatz ist mit vordefinierten Feldern gespeichert, also wie in unserem Beispiel eben Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse und das bleibt immer gleich. Ich kann in einer visuellen Datenbank, kann ich anders als in vielen normalen Datenbanken, also zum Beispiel in einer
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Speaker
SQL oder Postgres-Datenbank, die man vielleicht als Entwickler kennt oder als Entwicklerin, kann ich die Daten sehen. Also deshalb visuelle Datenbank. Ich kann quasi in diese Liste reinschauen, da werden mir alle Daten aus dieser Datenbank angezeigt. Das heißt, ich bin relativ flexibel in Daten zu finden, Daten auch zu manipulieren und zu verändern vielleicht, aber auch Daten miteinander zu verknüpfen.
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Speaker
Und das Visuelle hilft mir dabei zu verstehen, welche Daten sind überhaupt wie verknüpft und welche Daten hält überhaupt ein Datensatz. Das macht es einfacher quasi damit zu arbeiten, als wenn ihr eine Datenbank habt, wo ihr nur quasi durch Abrufen über eine Schnittstelle an die Daten kommt und nie alles auf einmal sehen könnt.
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Speaker
Das bringt ein paar Vorteile, ein paar Nachteile. Da können wir gleich, glaube ich, noch mal gerne drauf eingehen. Wichtig für den Anfang, vor allem, wenn ihr viel mit Excel gearbeitet habt und Google Sheets, ist zu wissen, eine Datenbank ist kein Spreadsheet.
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Speaker
Oder ein Spreadsheet ist keine Datenbank, so rum. Und genau, weil wir in Spreadsheets eben unstrukturierten Daten speichern können und das Ganze quasi zellenbasiert funktioniert. Und eine Datenbank, da werden immer Datensätze gespeichert, das heißt strukturierte Daten in einer vorher festgelegten Form. Das ist so der größte Unterschied, würde ich sagen.
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Speaker
Danke, das habe ich verstanden. Sehr gut. Nun sind wir ja auch toolunabhängig unterwegs. Wir haben schon gesagt, Ninox ist einer unserer Goldpartner.
Vergleich: Airtable, C-Table und Active Grid
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Speaker
Aber wir möchten ja unseren Zuhörerinnen auch immer einen Gesamtüberblick über den Markt, den No-Code-Markt und die verschiedenen Tools geben. Welche Tools sind denn außer Ninox noch auf dem Markt, was visuelle Datenbanken angeht?
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Speaker
Genau, also ich denke, eins der bekanntesten ist Airtable. Airtable ist ein amerikanisches Tool und ist eine videosuelle Datenbank, mit der wir tatsächlich auch viel gearbeitet haben in der Vergangenheit, die einfach eine sehr schöne UI hat, also ein sehr schönes Interface, wo man quasi sehr einfach durchgeführt wird.
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Speaker
und so eben auch damit gut lernen kann. Zum Beispiel, wenn man auch noch gar keine Erfahrung mit Datenbanken, egal ob visuell oder nicht, hat, dann ist Airtable ein sehr gutes Tool, um einzusteigen. Ist aber halt nicht DSGvO-konform, weil amerikanisches Tool, und ist auch relativ limitiert von den Datensätzen. Also, im Enterprise Palm kann man, glaube ich, bis 100.000 Datensätze speichern, und das ist für eine normale Datenbank, also je nachdem, was sie damit macht,
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Speaker
ist das relativ wenig. Ist aber ein super Tool zum Einsteigen. Dann gibt es noch eine deutsche Alternative dazu, das ist C-Table. Die funktionieren ähnlich wie R-Table, aber kommen gerade erst ran, was die Funktion angeht von R-Table. Ist aber ein Tool, was man sich auch auf jeden Fall mal angucken kann. Wir haben auch ein Interview,
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Speaker
mit C-Table in einer der ersten Folgen von Visual Makers. Lohnt sich auf jeden Fall auch da mal reinzuhören. Verlinken wir auch in den Show Notes. Dann haben wir noch Active Grid. Active Grid ist auch aus Deutschland ein Tool. Ist auch ein Tabellen-Kalkulationshybrid. Und genau, funktioniert auf ähnliche Weise. Kann man sich auch mal angucken.
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Speaker
ist nicht so eine ganz so eine ansprechende UI, aber ist ein super Tool, was sich auf jeden Fall auch total beliebig anpassen lässt. Und gerade für Leute, die was sehr Individuelles bauen wollen, kann AppDrift Goods sich auf jeden Fall lohnen.
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Speaker
Und dann gibt es noch die beiden Tools, wo ich sagen würde, das sind Datenbanken, die sich auch wirklich, oder visuelle Datenbanken, die sich auch wirklich als skalierbare Datenbank eignen. Das ist einmal KNARK. Das ist ein Tool aus den Niederlanden und einmal Ninox. Genau, und über Ninox wollen wir dann jetzt heute auch nochmal im Detail sprechen.
Ninox: Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit
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Speaker
Ninox ist ein Unternehmen, das 2013 in Berlin gegründet wurde, waren auch gerade in Hamburg mit dem Frank, dem CEO der Solutions und werden demnächst ihn auch noch mal im Podcast haben, tatsächlich in einem Interview, wo wir noch ein bisschen mehr über die Geschichte von Ninox erfahren und warum Ninox überhaupt in Slim gerufen wurde und was so die wichtigsten Use Cases sind.
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Speaker
Genau, aber Ninox ist das Tool, was aktuell, würde ich sagen, mit eines der skalierbarsten ist. Also man kann sehr viele Datensätze daran speichern. Es ist einfach zu bedienen, bietet viele, viele Möglichkeiten und für mich natürlich auch immer wichtig,
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Speaker
hat eine sehr gut dokumentierte API, also deren digitale Schnittstelle ist sehr gut dokumentiert und Ninox hat auch Apps in Make und Zapier, das heißt, es lässt sich sehr gut automatisieren und das macht mich natürlich immer glücklich.
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Speaker
Danke für den kleinen Überblick zu den visuellen Datenbanken. Jetzt ist die Frage, du hast es gerade schon mal so ein bisschen angerissen, welche Möglichkeiten bieten denn visuelle Datenbanken überhaupt? Was lässt sich damit bauen? Welche Use Cases gibt es? Welche Probleme lassen sich zum Beispiel mit diesen Tools lösen?
Anwendungsfälle für visuelle Datenbanken
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Speaker
Also ich glaube, es gibt mehrere große Use Cases für Tools wie Ninox, also für visuelle Datenbanken. Das ist einmal natürlich für die Start-ups, MVPs zu bauen und dann eine visuelle Datenbank als Backend quasi anzuschließen, weil man die einfach sehr schnell und flexibel und leicht anpassen kann und man am Anfang vielleicht auch noch nicht die
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Speaker
sehr erfahrenen Techies braucht, um so eine Datenbank zu bedienen. Der viel größere und wichtigere Use-Case finde ich aber, dass interne Tooling für Unternehmen jeglicher Größe tatsächlich, also von Start-Up über Scale-Up über Mittelständler über Enterprise tatsächlich und verschiedene Teams in diesen Konzernen oder Enterprise-Unternehmen
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Speaker
Und das kann sein von einem Projektmanagement Tool, einem CRM, also einem Customer Relationship Management oder einem wahren Wirtschaftssystem, einer Zeiterfassung, Inventarverwaltung tatsächlich. Für das Recruiting, also Personalmanagement, kann man da sehr viel machen und Risikokompliance Management, Vertragsmanagement.
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Speaker
Tatsächlich alles Mögliche, wo man visuell oder wo man strukturierte Daten oder wo man, nee, andersrum, wo man Daten strukturiert speichern möchte. Genau. Dafür sind solche visuellen Datenbanken gut. Und kann aber natürlich auch als ERP, also als Enterprise Resource Planning, also das beschreibt ein System, was quasi alle internen Prozesse mehr oder weniger miteinander verbindet, beziehungsweise
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Speaker
wo man ganz gute Ressourcen planen kann für ein Unternehmen. Genau, das kann man quasi auch damit bauen, wenn man das Ganze miteinander verbindet.
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Speaker
Natürlich ist das nicht von 0 auf 100 gebaut. Also solche Systeme, die dann wirklich eine große Komplexität haben, sind natürlich dann nicht innerhalb von zwei Stunden gebaut. Man kann aber mit kleinen Sachen, wie zum Beispiel einem CAM oder einem Zeiterfassungssystem, das kann man innerhalb von ein, zwei Stunden tatsächlich einrichten. Weniger komplexe Sachen vielleicht sogar auch schon in 20 Minuten in visuellen Datenbanken wie Ninox.
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Speaker
Das hört sich ja erstmal sehr umfassend an, was alles mit diesen Tools möglich ist und auch fast schon nach einer Komplettlösung für so ein Unternehmen. Wie ist das denn? Du hast jetzt so viele Beispiele genannt und gesagt, man soll mit einfachen Sachen anfangen. Gibt es sowas wie Templates oder Vorlagen auch von Ninox, sodass du nicht mal bei Null starten musst, weil natürlich andere Firmen wahrscheinlich dieselben Use Cases haben und auch schon was vorgefertigt haben.
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Speaker
Tatsächlich, gerade diese Woche hat Ninox ein neues Templatesystem rausgebracht, also wie man Templates quasi auswählt. Also es gibt verschiedene Kategorien. Ninox hat sehr viele Kunden, beispielsweise im Baubereich, wo dann sowas wie ein Bautagebuch und sowas Vorlagen dafür veröffentlicht werden.
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Speaker
vielleicht auch ein bisschen breiter gestreut, was vielleicht auch Unternehmen in anderen Branchen brauchen würden, fürs Personalmanagement. Tatsächlich gibt es da jetzt auch viele Vorlagen, generell aber auch sowas wie für Inventarverwaltung und wahren Wirtschaftssystem und sowas. Da gibt es tatsächlich schon sehr komplexe Vorlagen auch in Linux.
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Speaker
Es gibt auf jeden Fall eine große Auswahl. Also sowohl in Ninox als auch in den anderen visuellen Datenbank-Metools wie Airtable zum Beispiel findet man super viele Templates für alle möglichen Use Cases, die man auch sehr gut nutzen kann. Also da gehen wir in dem Kurs auch einmal kurz drauf ein, so wie man Templates auch wirklich sinnvoll nutzen kann. Also in dem kostenlosen Ninox Kurs, den
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Speaker
den wir jetzt gerade veröffentlicht haben. Aber da gibt es auf jeden Fall eine große Auswahl, weil das ist halt auch immer so ein bisschen das Problem, wenn man sagt, man kann damit alles machen.
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Speaker
Dann kann man halt auch gleichzeitig auch nichts damit machen im Sinne von, dann fängt man ja nie an, weil man halt nicht weiß, okay, was für wen, also einmal für wen ist das Ganze und auch was kann ich dann letzten Endes damit machen. Genau, von daher sind diese Templates super sinnvoll, sich die auch mal anzugucken, um auch mal eine Idee davon zu bekommen, was das Ganze eigentlich so kann.
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Speaker
Jetzt stellt sich mir als jemand, der des Codens nicht mächtig ist, immer die große Frage, in welchem Bereich bewegen wir uns denn hier? Also ist Ninox ein komplettes Low-Code-Tool? Das heißt, du brauchst wirklich gar keine Vorkenntnisse, was das Programmieren
Nutzerfreundlichkeit und erweiterte Funktionen von Ninox
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Speaker
angeht? Oder gehen wir da schon in den Low-Code-Bereich? Kannst du mir da vielleicht etwas die Angst nehmen oder vielleicht doch sagen, du musst endlich mal Programmieren lernen, ein bisschen zumindest.
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Speaker
Ich kann ja selber nicht programmieren, zumindest nur sehr schlecht oder sehr langsam. Aber Ninox ist ein Tool, damit kann man auf jeden Fall anfangen, auch ohne Programmierkenntnisse. Ninox kann aber auch in die Low-Code-Richtung gehen. Also das heißt, Ninox ist super skalierbar und je skalierbarer und je individualisierbarer generell jegliches No-Code-Tool ist, desto länger braucht es auch
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Speaker
zu lernen. Zum Beispiel in Ninox kann ich schnell in eine Code-Richtung auch gehen, weil ich viel mit Skripten arbeiten kann und dadurch auch intern, also innerhalb von Ninox, super viel automatisieren kann. Das gibt mir extrem viel Flexibilität, aber das muss ich natürlich auch lernen. In Ninox kannst du aber auch alles ohne Code machen, also
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Speaker
Der Einstieg ist wirklich für jeden und jede geeignet. Und genau dafür gibt es auch quasi für die ersten paar Schritte, haben wir jetzt auch diesen Kurs gemacht in Zusammenarbeit mit Linux, wo man quasi erstmal die Grundlagen lernt von was ist eine visuelle Datenbank überhaupt, wie lege ich meinen Account in Linux an, wie kann ich mein Team hinzufügen.
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Speaker
Wie lege ich meine erste Datenbank an? Wie kann ich Datensätze und Tabellen miteinander verknüpfen? Was ist überhaupt eine Tabelle? Also solche Sachen, das erklären wir alles in dem Kurs und das ist auch wirklich nicht schwer. Genau, deshalb, da kann ich dir schon mal die Angst nehmen von, also du brauchst keine Programmierkenntnisse, um mit Linux anzufangen oder überhaupt visuelle Datenbanken nutzen zu können.
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Speaker
Das ist schon mal sehr gut. Bleiben wir mal beim Thema Skalierbarkeit. Inwieweit bietet Minox denn Möglichkeiten, jetzt mit diesem Tool zu starten, sagen wir mal in der Anfangsphase eines Start-ups und dann mit deinem Unternehmen zu wachsen, sodass du vielleicht gar nicht irgendwann genötigt bist, das Tool abzulösen? Ja.
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Speaker
Also gerade was die Datensätze angeht, ist Ninox eines der skalierbarsten Tools. Also man kann Ninox in 30 Tage lang erstmal kostenlos testen, um erstmal zu probieren, okay, ist das Tool überhaupt was für mich? Und alle Funktionen einmal austesten. Und dann gibt es verschiedene Pläne zur Auswahl. Also die reichen von 10 Euro pro User bis Enterprise, wo dann quasi nochmal ein ganz anderes System greift.
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Speaker
Und was vor allem wichtig ist, es gibt theoretisch keine Limitierung der Datensätze. Also je nach Abo, was man bei Ninox abschließt. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil das ist bei anderen No-Code-Datenbanken oder No-Code-visuellen Datenbanken nicht der Fall. Da gibt es immer eine Limitierung, weil du musst dir vorstellen,
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Speaker
alles, was visuell gemacht wird. Also wenn ich alle Daten sehen kann, dann erfordert das ja natürlich auch immer die Rechenleistung, alle Daten abzurufen, wenn ich so eine Datenbank öffne. Und das ist zum Beispiel der Faktor, warum es bei R-Table und C-Table zum Beispiel eine Limitierung der Datensätze gibt in den jeweiligen Datenbanken. Das ist bei Ninox nicht der Fall.
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Speaker
Bei Ninox hast du im Enterprise-Paket zum Beispiel keine Limitierung der Datensätze, aber auch im Professional Plan gehst du schon weit über das Limit der Datensätze hinaus, die andere No-Code-Datenbanken haben. Also ich meine im Professional Plan liegt das Limit beispielsweise bei 500.000 Datensätzen pro
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Speaker
pro Datenbank. Das heißt, man kann mehrere Datenbanken in einem Arbeitsbereich speichern. Das heißt, pro Datenbank hat man 500.000 Datensätze zur Verfügung. Und das ist halt schon sehr viel mehr, als das zum Beispiel bei Airtable der Fall wäre. Das ist so der wichtigste Punkt für Skalierung. Und eben, dass ich sehr schnell in die, also sehr einfach Low-Code und Code anbinden kann, macht es halt total flexibel und modular, weswegen ich auch
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Speaker
super damit skalieren kann, wenn ich viel wachse. Genau. Das hört sich alles erst mal sehr, sehr gut an. Wir haben jetzt schon viele Aspekte von Ninox besprochen. Es sind schon viele Vorteile rausgekommen, zum Beispiel die DSGVO-Konformität, weil es ein deutsches Tool ist. Du kannst dein Team hinzufügen, das heißt, Rechte einfach verwalten, sodass jeder auch wirklich nur das machen kann, was er machen soll. Es ist stabil, auch bei großen Datensätzen.
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Speaker
Und du hast schon gesagt, die API ist super anwendbar, beziehungsweise anschließbar an Automatisierungstools wie Make oder Sepia. Trotzdem wollen wir natürlich einen ganzheitlichen Überblick über das Tool geben. Das heißt, vielleicht kannst du auch einmal so ein bisschen die Nachteile oder die Potenziale, die Linux noch hat, aufführen.
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Speaker
Ja, super gern. Ich würde nur einmal noch kurz auf einen Punkt gerne noch mal eingehen, auf das rechte Management, weil wir oft das Problem haben, generell bei No-Core-Tools, dass rechte Management und wer hat Zugriff und so oft ein Problem darstellt bei vielen No-Core-Tools und gerade in den kleineren Plänen tatsächlich. Und das ist eine
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Speaker
ein Aspekt, den ich auch noch, vielleicht auch noch zur Skalierung tatsächlich, wo wir eben bei waren, auch noch ein Aspekt, den ich dazu super wichtig finde, weil man kann ab dem Professional Plan individuelle Nutzerrollen anlegen und individuelle Zugriffsrechte verteilen. Das heißt, ich kann entscheiden, wer soll was sehen können, wer soll nur was, also nur was lesen können, wer soll bearbeiten können und wer soll was bearbeiten können.
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Speaker
Und das ist extrem wichtig, wenn ich mit vielen Teams zusammenarbeite, damit nicht jeder einfach alles machen kann und im Zweifel halt irgendwie meine Datensätze komplett, ja, verändern kann und dann haben aus Versehen irgendwie 100.000 Kunden vielleicht irgendwie was Falsches in ihren Datensätzen stehen oder kriegen eine falsche Mail oder so was. Das soll ja nicht passieren. Deshalb, das ist vielleicht auch nochmal ein Aspekt, der echt wichtig ist und was Ninox sehr, sehr gut und flexibel macht.
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Speaker
dieses individuelle Rechte-Management, was total flexibel einsetzbar ist. Das ist auf jeden Fall noch ein großer, großer Pluspunkt. Aber du hast recht. Einmal zu den Nachteilen, weil natürlich wollen wir auch einen ganzheitlichen Blick auf das Tool werfen.
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Speaker
Vielleicht erstmal mit was Subtilem oder mit was Subjektiven. Die UI von Ninox, also die Oberfläche von Ninox, mag am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig sein. Egal ob man mit visuellen Datenbanken schon gearbeitet hat oder nicht.
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Speaker
Zum Einstieg teilweise würde ich sagen, Airtable beispielsweise, ist etwas einfacher zu verstehen, wie hängen die einzelnen Datensätze miteinander zusammen. Und sobald man aber ein bisschen weiß, wo ist was und wo kann ich was finden, ist das in Linux auch relativ einfach.
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Speaker
Ninox ist also das Tool, was am Anfang vielleicht nicht ganz intuitiv wie zum Beispiel in Airtable ist, aber wie bei allen No-Core-Tools, je einfacher es zu bedienen ist, desto weniger Flexibilität habe ich auch. Das heißt, in Ninox habe ich eben die Stabilität und die Flexibilität, aber das will natürlich dann auch sicher arbeitet und ein bisschen gelernt werden. Das dauert auf jeden Fall eine Zeit, es hat definitiv eine höhere
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Speaker
wie sagt man denn, höhere, längere Lernkurve, längere Lernkurve vielleicht, als wirklich visuelle Datenbanken für Anfänger, Anfänger. Aber genau, man kommt super schnell rein, auch gerade wenn ihr einen Einstieg habt beispielsweise mit unserem Kurs. Dann vielleicht noch ein Punkt, es ist kein kostenloser Plan verfügbar. Das heißt, ihr habt am Anfang diese 30 Tage kostenlose Testversion zur Verfügung. Da könnt ihr alles ausprobieren.
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Speaker
Aber es gibt keinen Plan, wo ihr Ninox kostenlos nutzen könnt, mit Limitierungen oder so, sondern ihr entscheidet euch direkt für einen Plan. Aber das muss dem Ganzen auch keinen Abbruch tun.
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Speaker
Das hört sich doch erstmal gut an. Auch von meiner Seite, wir haben es ja auch schon, glaube ich, in vorangegangenen Podcast-Folgen besprochen, dass wirklich Education der Mitarbeiter bei der Einführung solcher Tools immer das A und O ist. Das heißt, guckt euch wirklich die Kurse an, die da zur Verfügung stehen, sowohl unser Kurs als natürlich auch andere Kurse. Aber sowas hilft ungemein in neue Tools und in diese ganze No-Code-Welt einzutauchen.
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Speaker
Ja, und nimmt halt auch total die Angst, ne? Also dieses, ich könnte irgendwie was kaputt machen oder so. Also, sobald da ein gewisses Verständnis da ist, braucht ihr die Angst eben nicht mehr zu haben und könnt das eben auch in das Selbstbewusstsein eurem Team geben, falls ihr ein Team leitet oder so, genau. Ja, sehr schön.
Vorteile für Teams ohne IT-Abhängigkeit
00:25:55
Speaker
Lilith, magst du vielleicht noch einmal so in zwei Sätzen Ninox zusammenfassen? Kurz und knackig zum Mit nach Hause nehmen.
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Speaker
Ich bin ja bekannt dafür, gut auf den Punkt zu kommen. Also, Ninox ist eine visuelle Datenbank, die sich super automatisieren lässt und super flexibel einsetzbar ist und mit eurem Unternehmen skaliert. Das war auf den Punkt, sehr gut. Sehr gut, bin stolz auf mich.
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Speaker
Generell, vielleicht nochmal, visuelle Datenbanken sind super sinnvoll in jeglichem Unternehmen einzusetzen, weil ihr mit Teams, gerade mit nicht-technischen Teams, einfach so viel einfacher auf Daten zugreifen könnt, die sonst vielleicht nur durch eine IT-Abteilung oder durch eine Developer-Dev-Abteilung, wie immer ihr sie auch nennt, zugreifbar wäre oder zugänglich wäre.
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Speaker
Und das legt einfach nochmal mehr Flexibilität, mehr Unabhängigkeit in die Hände eurer Teams, schafft Effizienz, schafft Produktivität, schafft Schnelligkeit. Genau, deshalb guckt euch auf jeden Fall mal visuelle Datenbanken an, schaut gerne mal in unseren Ninox Kurs rein.
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Speaker
und guckt, dass ihr no-code visuelle Datenbanken in euren Teams verbreitet. Wenn ihr dabei Hilfe braucht, schreibt uns gerne. Wir helfen euch da natürlich gerne bei.
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Speaker
Genau, vielleicht habt ihr auch schon Erfahrungen mit Ninox gemacht und möchtet uns mal eure Erfahrungsberichte mitteilen. Auch das könnt ihr gerne einfach machen. Meldet euch bei uns am besten über LinkedIn. Sagt, was ihr mit Ninox schon gemacht habt. Vielleicht bei euch in der Firma, was euch positiv aufgefallen ist, was uns negativ aufgefallen ist.
Abschluss und Ausblick auf nächste Woche
00:27:48
Speaker
Dann sind wir am Ende unserer heutigen Folge angelangt, Lilith. Vielleicht möchten wir noch mal einen kleinen Ausblick auf nächste Woche werfen. Wir haben ja schon gesagt, nächste Woche erscheint unsere erste No-Code-Career-Online-Marketing zum Thema Funnel Building und Marketing Automation. Das heißt, auch unsere kommende Folge wird sich ganz diesem Thema widmen. Wir werden euch noch mal die besten Tools für Marketer vorstellen, unserer Meinung nach, die auf diesen Use-Case
00:28:15
Speaker
Passen, den wir für euch rausgesucht haben und möchten euch zur nächsten Folge einladen. Vergesst nicht zu abonnieren und wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder zuhört. Genau, bis nächste Woche.