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CF 0.2 Spuren im Moor

S1 E2 · Die Couchfesseln
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242 Plays2 years ago

Benjamin Blümchen: https://youtube.com/playlist?list=PLmOba9Ewj5jEUG2skXmZ4mlhs6XeOBa3n&si=utxw6HMY3CN62lvC

Faith – The Van Helsing Chronicles:

https://youtube.com/playlist?list=PLAX-ZT3e0ffLe5-7eKZKalDuQtedyBQI4&si=lydcVU6vqekyuQXU

Nightmare on Elm Street:

https://youtube.com/playlist?list=PLW0d7SJzGvX5BA-1zrraw8zn4Wvx54EnL&si=qAR7YYqgh6U_DEpq

Projekt Gutenberg:

Projekt Gutenberg-DE - Startseite (projekt-gutenberg.org)

0:00 - Intro

02:41 - Begrüßung

32:00 - Hardfacts

52:40 - Hörspielbesprechung

Vielen Dank für die Musik in unserem Intro und Outro:

Music by a href=httpspixabay.comdeuserspineapplemusic-38480938utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=music&utm_content=175167Oleksii Holubieva from a href=httpspixabay.commusicutm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=music&utm_content=175167Pixabaya

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Transcript

Vorstellung der Podcaster und Serie

00:00:00
Speaker
Hallo und herzlich willkommen bei Die Couchfesseln. Ich bin Dirk und werde als Gastgeber mit meinen Podcast-Kolleginnen über die Leidenschaft, die uns alle verbindet, sprechen. Hörspiele. Zusammen mit Franzi, Julia, Moritz und Stefan freue ich mich euch, unsere Kennenlernfolgen zu präsentieren. Im Dialog besprechen wir die Sherlock Holmes Serie vom Europa. In der heutigen Episode lernen wir Franzi kennen, die sich als Erste in meinem Team eingefunden hat.
00:00:28
Speaker
Unsere Telefonate sind ebenso ausschweifend wie unsere Folgenbesprechung. Ich wünsche viel Spaß und einen schönen Nikolaus. Ho, ho, ho!

Nikolaustag und Adventszeit

00:00:40
Speaker
Hey ihr Couchgeversitten! Es ist der 6. Dezember und damit Nikolaus.
00:00:46
Speaker
Ich hoffe, ihr habt euch heute beschenken lassen oder beschenkt euch selbst. Wir haben auf jeden Fall was für euch, und zwar eine neue Podcast-Folge. Mein Name ist Franzi und gemeinsam mit Dirk besprechen wir heute Sherlock Holmes Spuren im Moor. Leider keine Spuren im Schnee, aber wer weiß.
00:01:07
Speaker
Ich wünsche euch eine ganz, ganz tolle Adventszeit. Lasst es euch gut gehen, lasst es vielleicht ein bisschen ruhiger angehen und genießt die Zeit, genießt die Ruhe und passt auf euch auf und ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Hören und liebe Grüße.

Diskussion über 'Spuren im Moor' und Podcast-Reise

00:01:31
Speaker
Spuren im Moor. Mitten im Moor findet ein schäuslicher Überfall statt. Doch nur die Spuren des Opfers sind zu sehen. Und die Spuren von Kühen. Wo sind die Spuren des Täters?
00:01:50
Speaker
Weiß ich nicht, glaube ich, fangen wir einfach mal an. Dann sagen wir einfach mal, willkommen liebe Hörer bei einer neuen Aufnahme von Die Couchfesseln mit mir, dem Dirk und an meiner Seite die tolle und wundervolle Franzi. Franzi, hallo. Hallo. Freut mich.
00:02:10
Speaker
Ja, und mich freut das erste. Es war ja doch ein ganz schöner Marathon. Oder was heißt Marathon? Aber es gab ja ein paar Hochs und Tiefs. Aber bevor wir darüber erzählen, wie wir uns kennengelernt haben, erzähl doch kurz, wer du bist.
00:02:26
Speaker
Ja, da gibt es eigentlich gar nicht so viel zu erzählen. Ich bin nicht so spannend, aber ja, ich komme aus Bayern, natürlich. Besser gesagt aus Nürnberg oder Umgebung von Nürnberg und bin noch 29. Ich weigere mich, 30 zu sagen, weil das ist noch weit weg. Und ja, bin von Beruf Physiotherapeutin und
00:02:53
Speaker
Liebe Podcasts, bin da aber auch erst viel später drauf gekommen als der ursprüngliche, also die meisten anderen, wie immer. Ich bin bei sowas immer ziemlich spät. Und ja, hab dann angefangen Podcasts zu hören. Hörspiele gehören da schon seit, weiß ich nicht, seit Ewigkeiten dazu.
00:03:12
Speaker
Und dann dachte ich mir, Mensch, eigentlich ist das doch so ein schönes Format. Man könnte da so viel erzählen und man hat da diesen Freiraum zu sagen, hey, ich nehme mir mein Thema vor, was auch immer, und spreche darüber. Aber es hat eben lange gedauert, bis man mal jemanden gefunden hat, dass es gepasst hat, bis man wusste, was man da erzählen möchte. Und na ja, dann hat es eben dazu geführt, dass wir uns kennengelernt haben, so nach und nach.
00:03:39
Speaker
über so ein Forum oder wie auch immer man das nennen darf, da habe ich geguckt, ob ich da jemand finde oder auch jemand auf meine Anzeige antwortet und da habe ich dich gesehen oder das Hörspiel mit in deinem Interessenfeld und da dachte ich, gut, schreib die mal an.

Franzi's Herausforderungen und Hintergrund

00:03:57
Speaker
Genau, das war so ein Podcast-Forum, was, glaube ich, auch ziemlich im Aussterben ist. Zumindest ist da nicht viel los. Nicht wirklich. Das hat mich abgeschreckt, weil ich dachte, oh Gott, da finde ich doch nichts und da kommen wenige Leute darauf. Und es war auch so, ich hatte unter anderem, also nicht nur Hörspiele, sondern auch ein Gesellschaftsthema angegeben, denn was mich
00:04:21
Speaker
was das auch noch ein bisschen ausmacht, ist meine Blindheit. Ich bin seit Geburt blind. Das ist vielleicht für den einen oder anderen jetzt wieder ein bisschen ungewöhnlich. Aber das hatte ich angesprochen, weil ich das auch ein sehr spannendes und wichtiges Thema fand oder finde. Und da wird immer noch zu wenig gemacht. Vor allem wenig so, dass man es auch als Außenstehender mitbekommt.
00:04:44
Speaker
Und es gibt ja doch immer wieder viele Fragen dazu, gerade in der Physiotherapie. Da hat man Patienten, die fragen, ey, wie ist das denn, wie machst du das, wie kommst du denn zurecht, was muss ich mir darunter vorstellen? Und dann dachte ich, ach, warum nimmt man nicht das als Thema? Aber, naja.
00:05:02
Speaker
Und als ich gelesen habe, dass du blind bist, dachte ich mir, selber hast du keine Ahnung von Podcasts, hast keine Ahnung, wie das geht, du musst dich mit dem Schnitt auseinandersetzen. Und da dachte ich mir, gut, dann musst du das ja sowieso. Und ja, wir sind ja dann relativ schnell irgendwie
00:05:22
Speaker
aneinander gekommen. Du hast mir dann eine Sprachnachricht geschickt und ich habe die gehört und dachte, okay, nee, die Stimme willst du haben, egal was. Also habe ich eine Aufnahmemöglichkeit gesucht, die ich von mir aus starten kann. Deswegen machen wir es jetzt mit dem Sendcaster und alles ist super.
00:05:37
Speaker
Also mir hat das, ja, da ich ja sowas wie Schneiden da eh nicht gerne abgeben möchte, macht das dann sowieso keinen Unterschied. Und ich bin gespannt, wie das, was für Themen sich da für uns noch ergeben.
00:05:55
Speaker
Ich hab ja gemerkt, ich kann dich ja nur wirklich alles fragen, und du hast ja auch einen gewissen Humor zu der ganzen Geschichte. Also du nimmst das alles nicht so bierernz, sondern man kann einfach frei aus der Seele rausfragen, wenn man irgendeine Frage hat.
00:06:08
Speaker
Also ohne Humor kommt man sowieso nicht weiter, weil das lässt sich viel einfacher erklären und einfacher damit leben, wenn man darüber lachen kann und warum sollte man darüber nicht lachen können. Und ja, da ich mit Podcasts auch noch nicht große Erfahrungen gesammelt habe, aber in meiner Freizeit Musik mache, daher vielleicht noch die Stimme, die ein bisschen trainierter vielleicht ist,
00:06:35
Speaker
War das für mich auch ganz gut, dass ich jetzt jemand habe, der sich damit ein bisschen besser auskennt, weil ich glaube so wenig auskennen wie ich tut niemand.
00:06:44
Speaker
Ach ja, ich bin da. So gut kenne ich mich jetzt auch noch nicht aus. Man muss einfach anfangen, hat mir mal ein ganz beliebter Mensch von mir gesagt, mit dem habe ich die erste Folge von diesem Podcast aufgenommen. Nein, einfach anfangen und alles weitere nehmen wir auf den Weg, somit keine Ahnung, was uns auf dieser ganzen Reise noch alles erwarten wird.
00:07:08
Speaker
Und man kann ja eh nicht alles planen. Man kann zwar schon immer so ein paar Gedanken vorher da haben, aber wer weiß, was da alles passiert. Also, ich mein, wir wissen beide, dass wir keine Welttournee hier starten müssen mit dem Podcast, dass das nicht passiert, aber wer weiß. Wo ich auch ganz froh bin, glaube ich.
00:07:28
Speaker
Ich bin froh, ich bin gespannt, was da passiert und ich bin da offen und wir reden ja über ein Thema, was uns beide interessiert, nämlich Hörspiele oder Hörmedien oder was auch immer und dann kommt man damit ganz gut zurecht.

Ankündigung einer speziellen Serienbesprechung

00:07:42
Speaker
Richtig. Und wir haben ja schon eine besondere Serie gefunden, über die wir auch noch mal was machen wollen. Da verraten wir aber noch nichts. Das machen wir einfach mal irgendwann nebenbei, wenn es die Zeit erlaubt. Eine ganz tolle Serie. Also ja, die habe ich ganz doll in mein Herz geschlossen. Und ja. Also wie gesagt, da sagen wir aber noch nichts drüber. Nicht, dass uns einer die tolle Idee klaut. Da ist genug Stoff da jedenfalls.
00:08:10
Speaker
vielen Hörern und der großen Konkurrenz da draußen. Ja. Ansonsten, du hast noch Katzen hast du erzählt.
00:08:18
Speaker
Ja, ich hab zwei Katzen, also ich wohne mit meinem Freund zusammen in der Umgebung von Nürnberg und da haben wir zwei Katzen, nämlich Morgana und Merlin. Merlin ist eine weibliche Katze, denn mein Freund hat damals übersehen, dass es auch weibliche Katzen gibt und hat sich aber nur männliche Katzennamen ausgesucht und dann, naja, war es halt immer so weit, dass wir einen Katzennamen brauchten und dann wurde es eben Merlin.
00:08:43
Speaker
Das ist ja wenigstens konsequent. Und ich glaube, die Katze wird ja den Unterschied jetzt nicht so sehr merken. Das weiß ich nicht, glaube ich nicht. Aber es gibt ja auch die Behauptung, dass Merlin auch ein Name ist, den man für eine weibliche Katze nehmen kann. Dass da, glaube ich, die Geister nicht ganz so streng sind mit ihr.
00:09:10
Speaker
Ja, ach, das ist, wie gesagt, ist ja in Anführungsstrichen nur eine Katze, die wird sich über Namensgebung nicht ischofieren. Mal was anderes als Simba oder... Nala. Richtig. So heißen die Katzen von meiner kleinen Schwester.
00:09:31
Speaker
Also Nala wäre auch ein schöner Name gewesen. Wir wollten ja Namen aus Büchern, aus Filmen oder aus der Mythologie vielleicht. Es gibt ja nur einen Katzennamen auf dieser Welt und das wäre Orang-Utan-Klaus, aber das ist eine andere Geschichte.
00:09:56
Speaker
Dann habe ich noch fünf kleine Fragen an dich, die habe ich auch dem Stefan schon gestellt. Kannst du dich, also die erste Frage, kannst du dich noch an dein allererstes Hörspiel erinnern? Also so dieses Hörspiel, wo du auch wirklich mitten im Namen, wo du genau den Finger drauf zeigen kannst und sagen kannst, das ist dieses Hörspiel.
00:10:18
Speaker
Also ich glaube, mein allererstes Hörspiel war Benjamin

Franzi's Audioplay-Erfahrungen und Vorlieben

00:10:22
Speaker
Blümchen. Aber ich kann jetzt nicht mehr genau sagen, welche Folge davon, aber das war die allererste Serie, mit der ich wirklich in Verbindung gekommen bin. Ich war, glaube ich, drei oder vier. Davor hatte man klar so ein paar Märchenkassetten, aber da kann ich jetzt auch nicht mehr sagen, welche das waren. Aber das waren so die allerersten Folgen davon.
00:10:42
Speaker
Also bis auf Benjamin Blümchen, da war ich ja schon ein bisschen zu alt. Ich weiß gar nicht, das war doch Benjamin war doch auch in den 80ern, glaube ich. Ich weiß gar nicht, wann es den gab oder Ende der 70er.
00:10:58
Speaker
Ja, ich glaube, das war, war so um die, also Anfang der 80er, aber da war ich ja schon, also Anfang der 80er war ich schon 5, 6, so um 81, 82 und da hatte ich dann schon die cooleren Hörspiele. Ach, die coolen. Also wenn Benjamin aus der heutigen, also wenn man das noch mal als Erwachsener hört, ist das ja echt, also gibt Benjamin schon echt viele hier.
00:11:25
Speaker
Ja, es ist sehr unterhaltsam, habe ich mir sagen lassen. Die zweite Frage. Jeder, der Hörspiele hört, wird irgendwie diese eine Phase benennen können, ab wo er dann nicht mehr Hörspiele gehört hat. Sei es jetzt für Musik oder Partys, Sport, was auch immer. Also irgendwann war man halt, war Hörspiele nicht mehr cool. Gab es das bei dir auch? Wie lange dauerte das?
00:11:53
Speaker
Es gab nie so den Schnitt, wo ich nichts mehr gehört habe, beziehungsweise wenig. Wenn ich es benennen müsste, würde ich sagen, das war mit 12, 13, 14. Aber genau sagen kann ich es nicht. Ich hab immer wieder zwischendurch was gehört. Vor allem dann auch drei Fragezeichen. Das war ja dann die Serie, die von Anfang an da war und auch jetzt geblieben ist bisher.
00:12:20
Speaker
Die bleiben, definitiv. Die bleiben. Ich habe auch dann mit 15 angefangen, sämtliche Gruselhörspiele zu hören. Ich hatte nie diesen Break, dass ich irgendwann gesagt habe, ich habe keinen Bock mehr, ich will Musik hören. Das hatte ich nie.
00:12:40
Speaker
Ja gut, das ist bei dir natürlich nochmal, weil du hast auch diese Fernsehablenkung nicht gehabt, dass man vielleicht noch MTV, aber man hat ja dann stundenlang irgendwelche stupiden Sitcoms geguckt, wenn man nach Hause kam. Das stimmt. Also diese Fernsehablenkung hatte ich tatsächlich wenig oder gar nicht so.
00:13:01
Speaker
Ich hatte sie natürlich schon, gerade wenn es jetzt Serien waren, die dialoglastig waren. Aber jetzt dieses Hitcoms, die mag ich bis heute nicht, weil da schon sehr viel Visuelles da mit reinspielt. Sobald dieser visuelle Slapstick kommt, ist natürlich unheimlich unwitzig. Und die lachen, du weißt nicht warum. Das mag ich auch nicht, wenn das Lachen eingespielt wird. Das ist immer Cringe für mich.
00:13:30
Speaker
Nee, ich dachte, das gibt's doch nicht. Also mein Freund versucht mich ja schon ein bisschen an Filme ranzubringen, weil ich hab auch, ich hab schon Filme geguckt, ganz klar, aber immer noch zu wenig. Und mein Freund meinte, hey, das musst du jetzt gucken, das ist hier Pflichtprogramm. Und dann haben wir da schon ein paar Sachen durch. Wir sind gerade bei Star Wars. Ich hab nie Star Wars geguckt. Star Wars stell ich mir ja richtig. Also,
00:13:58
Speaker
Gut, es gibt ja die Hörspiele dazu, vielleicht ist das dann...
00:14:02
Speaker
noch mal eher was für dich, also da kann man, die kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen, weil die ja die original Tonspur behalten und auch die Geräusche und alles und das ist ja das, was Star Wars zum großen Teil mit ausmacht. Naja. Also mich hat, ich muss dazu aber auch sagen, ich mich hat nie, also so dieses Science-Fiction-mäßige, hab mich irgendwie nie wirklich überzeugt. Das macht's bis heute nicht, manchmal ganz ganz selten, aber
00:14:30
Speaker
Science-Fiction lebt ja nun auch als Genre sehr viel von dem Visuellen und von der Utopie und da kann man ja, ja, es ist, wenn man es beschreibt halt auch einfach nicht so, man kann ja manche Sachen gar nicht so richtig beschreiben, von daher. Ja vor allem ist ja viel komisch oder halt wenn so situationskomisch ist, dann
00:14:50
Speaker
kann man die nicht rüberbringen. Also das kann man nicht verschreiben. Da fällt mir zu ein, ich hatte vor kurzem mal in so ein Asterix-Spiel reingehört und das, ich weiß nicht, da komm ich nicht rein. Also es war für mich nicht lustig, auch wenn das erzählt wurde, beschrieben wurde, ich fand's nicht lustig.
00:15:09
Speaker
Nee, du brauchst die Comics dazu. Wenn ich Asterix höre, denke ich auch an die Comics dabei und an die Bilder, die mir da transportiert wurden. Die haben natürlich auch ein distinktives Aussehen dann dadurch und du weißt dann auch anhand der Geräusche, was Obelix gerade mit den Römern macht, aber das ist, wenn man das nicht gesehen hat, geht da
00:15:29
Speaker
so viel vom Charme verloren. Da sind ja so viele Metawitze auch in den Bildern drin. Was so drauf ausgelegt ist, kann man glaube ich nicht nur auditiv irgendwo transportieren. Das ist ganz, ganz schwer.
00:15:51
Speaker
Ansonsten, was ich dann noch in der Zeit, wo dann weniger Hörspiele, sondern nur ein paar bestimmte waren, gemacht habe, ich habe sehr viele Bücher gelesen oder Hörbücher gehört, auch manche gelesen, die ich mir eingescannt habe damals noch.

Kreative Ausflüsse und Lieblingsserien

00:16:06
Speaker
Und ja, dann kam das Schreiben dazu. Ich habe dann viel geschrieben, Fanfiction vor allem, dann auch versucht, selbst freie Arbeiten zu schreiben. Ja, und dann viel, viel später, also jetzt erst vor drei, vier Jahren, kam Pen & Paper dazu. Und das nimmt mir auch nochmal eine ganz andere Dimension von Geschichten oder von der Erzählweise mit. Das ist ja... Das ist was Interaktives, ja. Ich denke mal...
00:16:32
Speaker
Das habe ich auch immer gelebt. Ich habe immer nur nicht die richtige Gesellschaft gefunden, die das dann auch so konsequent hätten durchziehen wollen. Und jetzt mit sowas wie Discord geht es natürlich einfacher.
00:16:48
Speaker
Ja, da muss ich ja sagen, mein Freund hat da ziemlich viel. Der leitet seit Jahren, leitet der Gruppen oder eine bestimmte Gruppe auch mit der, wo ich auch eingestiegen bin. Und da muss ich sagen, bin ich froh, dass ich an ihn geraten bin, denn er macht das so, wie ich es auch gerne habe, wenig Würfel geschubst, sondern einfach nur ein Rollenspiel. Klar gibt es da Regeln und klar wird gewürfelt, aber es ist nicht so im Fokus.
00:17:14
Speaker
Ja, man muss ja nicht die ganze Zeit nur gegen irgendwelche Monster kämpfen. Also schöne Story, ausgeklügelte Rätsel oder auch intelligente Lösungswege. Klar bleibt es nicht aus, dass man auch mal dem Ork das Schwert über den Schädel ziehen muss.
00:17:33
Speaker
Es ist wichtig, das braucht man. Aber da kommen mir die Hörspiele auch zugute, wenn man ja schon von klein an in die Geschichten reinkommt und das bleibt ja hängen. Da hat man schon eine Vorstellung, auch wenn man jetzt vielleicht keinen Film angucken kann und dann sieht, der kämpft so und so, sondern es wird ja immer beschrieben. Und das ist schon sehr, sehr gut beschrieben oft.
00:18:00
Speaker
Ja, also Fantasy-Hörspiele mag ich auch sehr gerne, wobei ich finde, ist eines der schwersten Genres, auch richtig ordentlich umzusetzen. Und da sind ja viele Projekte, so Midway, dann gestorben, wo ich immer sehr traurig war.
00:18:17
Speaker
Apropos Projekte, die mit Way gestorben sind, was ist deine Lieblingsserie? Du hast ja die drei Fragezeichen schon als die, die immer da waren, aber sie ist ja nicht zwangsweise die Lieblingsserie. Das kann ja was ganz anderes sein.
00:18:31
Speaker
Also ich würde schon sagen, dass es eine Lieblingsserie ist als Kind oder jüngeres Kind, sage ich mal so mit 8, 9, 10, 11, 12, so in dem Spielraum. Da waren es natürlich auch TKKG. Die habe ich dann ganz lange gehört. Irgendwann sind die dann in den Hintergrund gerückt. Drei Fragezeichen waren dann vorrangig. Aber auch eine ganz tolle Serie, die ich sehr gerne mag und die ich auch jedem ans Herz legen kann, ist Faith, The One-Hell-Synchronicus. Das ist so eine Mischung aus Grusel und Fantasy, würde ich jetzt mal behaupten.
00:19:01
Speaker
Die habe ich mit 15 gehört und die hatte dann, ich glaube, 57 Episoden. Ist dann abgeschlossen, also wurde abgeschlossen und jetzt vor kurzem, ich weiß nicht, vor kurzem, aber ich glaube ein Jahr oder zwei her, wurde sie wieder neu aufgelegt bzw. nicht aufgelegt, aber weitergeführt. Warum auch immer. Ich habe die neuen Folgen noch nicht gehört. Ich bin noch bei den anderen hängen geblieben.
00:19:26
Speaker
Es ist auch eine fortlaufende Geschichte, also jede Folge erzählt die Geschichte weiter. Es sind keine abgeschlossenen Folgen, sondern die bauen aufeinander auf. Und das ist so eine Serie, die liebe ich.
00:19:40
Speaker
hat ja zwei ganz wichtige, also für mich wichtige Attribute. Zum einen, dass es eine fortlaufende Geschichte ist. Das macht es immer ein bisschen interessanter. Und dass es irgendwann abgeschlossen ist. Denn nichts ist schlimmer, als eine Serie dastehen zu haben.
00:19:59
Speaker
die irgendwo auf ihrem Höhepunkt, dann, ja, da kommt dann nichts mehr. Dann habe ich lieber was, was irgendwann, wo man sagt, komm, wir klappen jetzt das Buch zu und dann ist das auch, ja, das ist dann weniger unbefriedigend. Klar, bei den drei Fragezeichen ist das nicht so notwendig aufgrund der Natur, aber
00:20:17
Speaker
Genau. Was ich zu Faith sagen muss, ist ja, das ist wirklich so eine... Hätte ich es heute gehört, also jetzt mit meinem Wissen und dem Altersstand...
00:20:32
Speaker
Hätte ich es, glaube ich, weiß ich nicht. Das ist schon trashig, hätte ich jetzt gesagt. Also es spielt schon mit so manchen Klischees. Also kurz gesagt, es geht um eine 16-jährige Schülerin. Das Ganze spielt in dem, ich glaube, fiktiven Städtchen Sherwood und da sind drei Freunde.
00:20:54
Speaker
Und die Hauptperson ist Faith, die wird dann irgendwann an einem Abend in, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, in dem ihre Eltern tot in ihrer Wohnung, in der Wohnung sind und sie wird dann von einem Unbekannten mitgenommen und ihr wird gesagt, hey, pass auf, du bist jetzt ganz besonders, du wirst jetzt hier gegen das Böse kämpfen und die Welt retten. Und es ist ja schon
00:21:22
Speaker
Man liest es in jeder Geschichte, in jedem Buch ist das so das Standardprozedere. Aber trashig ist doch super. Es gibt doch nichts darüber, wenn sich das selber nicht so ernst nimmt und auch ein bisschen trashig rüberkommt. Das ist doch, da geht mir das Herz auf und wenn das mit Liebe gemacht ist, ist doch
00:21:43
Speaker
Das ist es. Es ist wirklich echt richtig gut gemacht und es sind super Sprecher, die man auch kennt. Das war auch eine See, die mich wirklich zum Schreiben gebracht hat. Wo ich auch Ideen hatte, wo ich dachte, Mensch, das könnte man
00:21:59
Speaker
in der Geschichte umsetzen oder es einfach den Ideen anstöße, die ich da hatte. Und ich glaube, wenn ich die Serie nicht gehabt hätte, ich weiß nicht. Ich hätte, glaube ich, nicht so viel gelesen oder ich wäre beschränkter in meiner Ideenfindung gewesen. Ich weiß es nicht. Ich finde es jedenfalls wirklich großartig. Ich kann es jedem ans Herz legen. Also unbedingt hören.
00:22:20
Speaker
Aber das ist doch super, wenn was dann auch wirklich einen dauerhaften Einfluss aufs Leben nimmt. Also muss man ja, wenn es halt andere Bereiche dann auch irgendwo verändert. Bei mir war es als Kind so, ich hab mich immer gewundert, was in den Comics, was die sich da sagen. Also hab ich mir halt Mühe gegeben, das zu verstehen. Ich konnte relativ früh einfache Worte dann lesen, sodass ich nicht immer fragen musste, was das bedeutet.
00:22:48
Speaker
Deswegen bin ich den Marvel Comics sehr dankbar dafür, dass ich manche Sachen schon früher konnte. Es ist schön, wie Medien das Leben verändern können. Definitiv.
00:23:02
Speaker
Welche Sprecher haben dich denn so beeinflusst? Ich hab jetzt hier einfach Lieblingssprecher stehen.

Lieblingssprecher und deren Einfluss

00:23:09
Speaker
Kriegst du es hin, deine Lieblingsmännliche und Lieblingsweibliche Stimme so ganz einfach aus der Hüfte zu schießen? Oder gibt's da zu viele? Es gibt schon einige, die ich sehr, sehr gerne mag. Aber wenn ich mich jetzt festlegen müsste auf einen, auf einen Männ, oder, weiß ich, wirst du ein oder zwei männlicher Sprecher?
00:23:29
Speaker
Mach doch, wenn du jetzt da nicht, dann nimm ruhig zwei, weil es gibt so viele. Ich glaube, ich habe selber Probleme da einen, so genau einen, aber das ist ja die Herausforderung. Nimm ruhig zwei.
00:23:42
Speaker
Also, den Sprecher, den ich wirklich sehr gerne mochte, leider ist er verstorben, das war der Christian Rode. Den mochte ich unglaublich gerne. Der hat für mich ... Für mich war der Charles Combs zum Beispiel, um später darauf zurückzukommen. Und auch allgemein, den hab ich echt gerne gehört in so vielen Hörspielen. Auch bei Faith hat er mitgewirkt. Und natürlich, drei Fragezeichen Sprecher, mag ich sehr gern.
00:24:09
Speaker
Allen voran aber hier Jens Zafritschek, weil der eine sehr schöne Erzählstimme auch hat, finde ich persönlich. Das ist immer so ein bisschen schwierig, weil manche mögen den nicht so als Hörbuchsprecher vor allem auch. Aber gerade was so Jugendbücher angeht, liest er ziemlich gut und kann das auch gut vertonen.
00:24:27
Speaker
Also das sind so mal die männlichen Sprecher. Jens auch eine super Stimme. Auch ein toller Schauspieler insgesamt. Auch von der Person finde ich den super. Also sehr interessant. Also wenn man ihn so hört im Interview. Gut, aber nicht jetzt ganz kurz. Der Olli und der Andreas sind natürlich auch ganz nett, falls die das hören. Nicht, dass die jetzt hier...
00:24:51
Speaker
Natürlich, die kann man gar nicht wegdenken, vor allem Andreas Fröhlich als Sprecher für Hörbücher. Grandios. Ja, weil der auch Berliner ist. Das ist für mich als Berliner, aber...
00:25:03
Speaker
Ja, also ganz, ganz große Klasse. Ja, und weibliche Stimmen, da wird's bisschen schwieriger. Ich würde jetzt mal sagen, Louise Helm, die spricht ja auch sehr viele Hörbücher, aber auch in Hörspielen spricht sie mit. Also die mag ich echt gern und tatsächlich auch wieder, um auf Fave zurückzukommen. Ihr merkt schon, ich bin da voll Fan von der Ding.
00:25:27
Speaker
von der Serie. Aber Nana Spier spricht die Faith und die hat ja schon eine Serie. Also mag ich auch. Vor allem in der Rolle mag ich sie, aber auch als Hörbuchsprecher. Wobei man da sagen muss, sie liest schon eher modernere Bücher. Ich habe noch keinen historischen Roman von ihr gehört, aber das sind so die Stimmen, die mir jetzt gerade so spontan in den Kopf kommen und die ich sehr gerne mag.
00:25:56
Speaker
Hast du auch das Problem, dass du, wenn du manche Sprecher hörst, die fest mit einer Rolle verbunden hast? Ja. So wie Jens zum Beispiel als Peter Schaun oder?
00:26:10
Speaker
Ich habe ja jetzt meinen Freund angesteckt, auch mit drei Fragezeichen und auch anderen Hörspielen. Ja super, muss ich machen. Es gibt schlimmere Süchte als Hörspiele. Und wenn wir jetzt irgendwo was hören in einem Film oder in einem Computerspiel oder was auch immer, dann sage ich immer, das ist doch der und der Sprecher von, der spricht doch auch hier
00:26:32
Speaker
Peter Schorr oder da spricht auch Justus Jonas oder sonst irgendjemand, den er jetzt vielleicht kennt. Und dann geht es ihm auch so, dass er dann auch sagt, oh Gott, das hättest du mir nicht gesagt, jetzt bin ich total durcheinander. Und jetzt triggert mich das. Aber ja, das geht mir auch so. Und das versuche ich dann zu vermeiden, aber ganz klappt es natürlich gar nicht.
00:26:54
Speaker
Das ist ganz schlimm, wenn man sich ein bisschen mehr mit den Sprechern beschäftigt, was die so gemacht haben und wo, wem die alles gesprochen haben, da kommt man irgendwann, hört man, also kann man das nicht mehr überhören, dass der das ist und alles. Aber es ist ja auch schön, so geben sie ja den Charakteren auch eine, kein Gesicht oder ähnliches, sie geben ihnen eine Stimme, also gerade für uns. Eine Stimme und ein Profil auch.
00:27:21
Speaker
Richtig. So gut, ich habe auch beim Stefan schon im Vorigen die letzte Frage ist natürlich erklärt sich eigentlich fast in diesem Gespräch.

Hörspiele als Trost und Flucht

00:27:32
Speaker
Was bedeuten Hörspiele für dich? Also das haben wir eigentlich schon hervorgehoben oder gibt es da noch etwas, was so
00:27:44
Speaker
So dazu werfen wir jetzt, außer dass es halt das Fenster zur Welt ist. Man kann das überall hin mitnehmen. Es ist nicht nur das Fenster zum Hof. Ja. Nein, das ist auf jeden Fall ganz, ganz wichtig. Und für mich, also wenn ich jetzt
00:28:04
Speaker
So überlege, für viele ist ja, die haben ja immer hier irgendwelche Fernsehserien, die gucken sich einen Film an oder sonst was. Für mich sind Hörspiele oder Hörbücher so mein bevorzugtes Gebiet, wo ich mich gerne aufhalte und wo ich auch immer so das Gefühl habe, ich bin jetzt zu Hause, ich kann jetzt hier mich fallen lassen und die holen mich auch ab, wenn sie gut gemacht sind. Und ja, da bin ich einfach hier, fühle ich mich wohl, die gehören dazu.
00:28:33
Speaker
Und ich denke, da kann man... Personal Comfort Zone. Genau. Genau so. Ich glaube, das hat jeder, der dahinter ist. Kurze Nebenfrage, lieber Hörspiel oder lieber Hörbuch? Oder wirklich launeabhängig?
00:28:52
Speaker
Es kommt drauf an, klar, Hörspiel ist immer ein bisschen gekürzt im Vergleich zum Buch. Also oft, nicht immer, aber öfter. Kann ich so nicht sagen. Es gibt Bücher, die mag ich lieber als Hörspiel hören. Zum Beispiel jetzt aktuell lese ich gerade hier Blackout von Marke Ellsberg und ich komme in dieses Buch nicht rein. Ich glaube, das ist so eine Geschichte, die mir auch als Hörspiel gut schmecken würde.
00:29:19
Speaker
Es ist ab immer abhängig vom Buch, würde ich sagen. Bei manchen Hörspielen hätte ich das mir auch gerne als Buch gewünscht. Weil dann doch viel rausgekürzt wurde, aus diesem Grund auch immer. Ja, da finde ich ja die drei Fragezeichen in Friends echt toll. Ja, ja. Also ist halt auch mal schön, die ungekürzte Version der Geschichte zu haben, gerade bei den Klassikern, und sie dann von einer tollen Stimme vorgelesen zu bekommen.
00:29:46
Speaker
Gerade bei den Klassikern hat man ja noch viel rausgekürzt, einfach weil es die Länge nicht hergegeben hat. Aber Jürgen Thormann, der den Zauberspiegel liest, einfach super. Eine tolle Stimme. Das sind immer so... Also da kann ich mich auch in einem Hörbuch vertiefen. Aber ich brauche wirklich eine gute Stimme, die mich auch fesselt.
00:30:06
Speaker
Ja, ich finde, jetzt haben wir ja schon ein bisschen was über dich gehört. Wir werden dich ja noch weiter kennenlernen über die nächsten Jahre Podcasts, die uns jetzt hier bevorstehen. Von daher würde ich sagen, springen wir mal in die Folge, denn wir haben uns natürlich nicht zum Quatschen hier nur getroffen, sondern wir nutzen das auch gleich als Anlass, um eine kleine Hörspielfolge zu besprechen.

Detaillierte Analyse von 'Spuren im Moor'

00:30:33
Speaker
um uns da auch ein bisschen aufeinander einzuspielen. Die Folge, die wir heute besprechen, ist von Europa aus der kleinen Sherlock Holmes Reihe. Und zwar heißt die Folge Spuren im Moor. Die Geschichte an sich. Zwei Folgen auf dieser damals Kassette, die rausgekommen sind. Auf der Seite eins die Spuren im Moor, auf der Seite zwei der sterbenden Homes. Und wir reden ein kleines bisschen über die Spuren im Moor. Genau.
00:31:02
Speaker
Genau. Bevor ich jetzt aber starte, muss ich hier eine kleine Tradition von einem anderen Podcast klauen. Wer den kennt, wird es sicherlich gleich wiedererkennen. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Jungs unheimlich mag und deswegen klaue ich deren kleine Tradition in meinem Podcast. Und in dem Sinne, einen Moment.
00:31:28
Speaker
Wenn man das gehört, das ist sehr leise. Ich muss auf anderes Wasser umsteigen. Aber das Eingießen hört man immer sehr gut. Achtung!
00:31:40
Speaker
Ich hoffe, du hast davon jetzt ein bisschen was gehört. Wenn nicht, schneide ich das noch mal rein. Also Andelaz, Gude aus Berlin. Wir sehen uns ja bald nächstes Jahr wieder. So. So viel dazu. Die Jungs entkommen mir nicht. Irgendwann machen die mit mir auch eine Podcast-Folge. Also.
00:32:01
Speaker
Was gibt es zu erzählen? Also die Folge ist 24 Minuten und 16 Sekunden lang. Buch hat, also die Hörspieladaption hat der Frank Sky geschrieben. Regie hat, wie es in dieser Zeit üblich ist, Heike Dienekörting vollbracht. Und Musik ist von Bert Bragg schrägstrich Betty George.
00:32:25
Speaker
Man kennt das aus anderen Hörspielserien auch. Also diese Musik. Richtig. Insbesondere aus diesen Edgar Wallace Hörspielen.
00:32:33
Speaker
1983 war die Veröffentlichung des Hörspiels. Die ursprüngliche Geschichte heißt, die Abteichschule auf Englisch The Priory School kam 1904 im Strand Magazine raus. Da gab es die Homes Geschichten immer als, also die Kurzgeschichten wurden dort immer veröffentlicht.
00:32:56
Speaker
Und 1905 kam dann diese Geschichte als Teil einer Sammlung mit dem Namen Die Rückkehr des Sherlock Holmes raus, mit 12 oder mit 11 anderen Geschichten.
00:33:09
Speaker
Und im Laufe der Übersetzungen und Herausgaben hier in Deutschland hat es noch alternative Titel, und zwar die Entführung aus der Klosterschule, die Internatsschule, wie gesagt Originaltitel Abteichschule oder halt die Spuren im Moor. Ja, 1921 und 1986 wurde das jeweils verfilmt. Insgesamt gibt es noch das Ganze als fünf Hörspiele inkludiert mit dem hier.
00:33:37
Speaker
Unter anderem von Maritim, das müsstest du ja dann auch kennen.
00:33:41
Speaker
Ja, ich muss dazu sagen, ich bin mit Holmes, also jetzt mal noch einen ganz kurzen Bogen zu schlagen. Ich bin mit Sherlock Holmes nie warm geworden. Ich musste das dann mal für die Schule machen. Da war ich in der 12. Klasse mit Klassenkameraden und da bin ich erst mal auf Sherlock Holmes aufmerksam geworden und auch auf die Hörspiele von Maritimen und dann nur auf die Hörspiele von Maritimen. Also die Europa Serie habe ich. Ich wusste, dass es die gibt, aber ich habe die nie verfolgt.
00:34:11
Speaker
Natürlich, weil Christian Rohde und Peter Gröger, die haben das beide gemacht, also die haben Holmes und Watson gesprochen, haben das wirklich sehr gut gemacht. Und da dachte ich mir, komm, bleibst du bei denen. Und ja, hab dann aber zwischendrin auch mal in die Europa-Folgen reingehört.
00:34:29
Speaker
Aber nicht in die Spuren im Moor, sondern in andere Folgen. Und sind ebenfalls sehr schön und gut gemacht. Wobei man dann schon hört, dass das schon ältere Produktionen sind als die von Maritim. Definitiv. Die waren 2007 oder sowas. Also ziemlich nach der 2000-Wende. Ich würde sagen, das heben wir uns auch bis zum Schluss auf, darüber noch mal kurz zu reden. So Vergleiche machen wir dann am Ende.
00:34:59
Speaker
Einzige Ergänzung, dreimal gab es die Geschichte auch noch als Hörbuch und ja, also insgesamt achtmal vertont und zweimal verfilmt.
00:35:09
Speaker
So viel praktisch zu dem Drumrum. Wer spricht alles hier? Ich meine klar Joachim Wichmann und Peter Pasetti. Über die beiden habe ich ja in der vorigen Folge schon mehr erzählt. Peter Pasetti brauchen wir glaube ich nicht drüber reden, was der Mann in unseren Ohren und unserem Kopf für eine Rolle spielt, oder?
00:35:36
Speaker
Auf jeden Fall. Der Erzähler, also halt wirklich der Erzähler und natürlich Skeletor bei den Masters of the Universe Hörspielen. Also ich kenne ihn nur als Erzähler bisher. Ich habe ihn nirgends, also ab und zu mal in anderen kurzen Rollen von anderen Hörspielen, aber ich kenne ihn wirklich nur als Erzähler bisher und als Holmes.
00:35:57
Speaker
Ja, und in den ganz, ganz kurzen Sequenzen, wo er dann aus der Erzählerrolle zu Eufel Hitchcock wird, in den drei Fragezeichen. Genau, genau. Das ist, aber ich finde auch als Sprecher oder Rollensprecher macht er das super. Nee, das ist Supersprecher.
00:36:14
Speaker
Wir haben als Thornycroft Huxstables Günter Flesch. Der hat ja viel bei den drei Fragezeichen auch mitgemacht. Der ist 1930 in Hamburg geboren und am 27.10.2019 dann verstorben. Zwischen 68 und 2009 hat er in 120 Rollen an Hörspielen mitgewirkt.
00:36:38
Speaker
Darunter natürlich bei TKKG-Hörspielen in kleineren Nebenrollen. Auch bei Flash Gordon hat er Nebenrollen gesprochen. Schlosstrio von Red Geller. Oder du weißt, wer Red Geller ist.
00:36:54
Speaker
Das ist der Herr Relegaert, der Jason Dark, Schreiber von den John-Sinclair-Romanen. Das ist sein Pseudonym, Fred Geller wie Relegaert. Das ist eine kleine Europa-Reihe. So ein bisschen Jugendgrusel, wollen wir es mal so in die Richtung ... Ich hatte mal eine Folge Schloss-Trio, aber nie gehört. Ich hab die irgendwann rumfahren. Ich bin da auch völlig raus aus dem Thema.
00:37:24
Speaker
Ja, was hat er noch gesprochen? Er war bei Graf Dracula, war er der Erzähler in den Hörspielen?
00:37:30
Speaker
Lady Lockenlicht hatte den Biber-Knabberjahren als wiederkehrende Rolle gespielt. Ich muss jetzt auch zugeben, Lady Lockenlicht ist auch nicht meins, aber ich versuche die... Was ist das? Sag dir gar nichts. Auch eine Europa-Kinderserie. Kinderschrägstrich in die Mädchenrichtung. Auch ohne da jetzt mich in die Nesseln setzen zu wollen, aber die wurden halt... Was piepte da gerade? Dein Übersetzer?
00:38:01
Speaker
Das war jetzt gerade meine Braille-Zeile, für diejenigen, die es nicht wissen. Das ist so ein Gerät, was das, was auf dem Bildschirm steht, in Punktschrift übersetzt. Also in diese Punkte, die man so kennt. Und die hat gerade kein Akku. Okay. Und meckert hier gerade ein bisschen rum. Also es tut mir leid im Hintergrund, wenn man das hört. Gar kein Problem.
00:38:24
Speaker
Bei den drei Fragezeichen hat er natürlich in den früheren Folgen Rollen gespielt, an die wir uns erinnern werden. Ich meine in Folge 18, das ist die Geisterinsel, den Bill Bellinger. Folge 19 im Teufelsberg, den Ben Jackson, einen der
00:38:43
Speaker
da im Berg gräbt und dieses Luftloch da immer öffnet. Einer der beiden Verrückten in Folge 20. Das ist die flammende Spur, den Samuel Radulescu. Radulescu. Ich kann das gar nicht wollen. Das ist so schön. Das ist so herrlich.
00:39:06
Speaker
Folge 27 dem... Weißt du es eigentlich, welche Folge? Ich hab's da immer nicht stehen. Ich weiß es natürlich auch nicht. Folge 27 ist der Magische Kreis. Richtig, der Willy Tremaine. Da spielt er den... Ich bin da... Ich bin da sehr nerdig, was das angeht. Folgentitel könnte ich dir benennen. Ich könnte die... Ich kann mir das immer nur im Zusammenhang dran merken. Naja, auf jeden Fall. Und in Folge 37 und 40, welche Folgen sind das? Die hab ich nicht dazugetrieben.
00:39:36
Speaker
37 ist, äh, lass mich nachdenken, ich glaub, der heimliche Healer. Müsste das haben, ja, doch. Und 40 ist der Automata. Richtig, da spielt der den Samuel Reynolds. Das sind die zwei Folgen, in denen ... Nee, Moment. Da müsste, stopp, 37 ist, glaub ich, hier, ähm ...
00:40:02
Speaker
Der unsichtbare Gegner, der unsichtbare Gegner. Ja, das ist der unsichtbare Gegner, genau. 38 ist der Michael Hehler. So, jetzt haben wir's. Das, jetzt haben wir's. Ja, wie gesagt, da hat er den Samuel Reynolds aushilfsweise gesprochen. Ein Aushilfskommissar.
00:40:18
Speaker
Ja, ansonsten hat er einmal in dem Tatort mitgespielt und sehr viele Serien und Filme in Deutschland mitgewirkt. Und der war auch im Synchron umtriebig. Beim Sechs-Million-Dollar-Mann und der Sieben-Million-Dollar-Frau hatte er eine wiederkehrende gleiche Rolle gehabt.
00:40:35
Speaker
Das war in den Ende 70er, Anfang 80ern mit Lee Majors, wo er so einen bionisch verbesserten Mann gespielt hat. Naja, bei Magnum hat er gesprochen, Knight Rider und Street Hawk. Ich glaube auch da eine wiederkehrende Rolle. Und bei Rauchen der Colts. Rauchen der Colts ist so meine Jugendserie. Das war eine schwarz-weiß-western Serie.
00:40:59
Speaker
wo immer andere Geschichten waren. Aber halt wiederkehrende Charaktere, das war sehr, ja, war halt so Stummfilmzeit noch. So ganz, ganz trashig und ganz, ganz billig gemacht. Aber ich hab das als Kind geliebt. In einer Doppelbesetzung, und zwar als Butler James und als Ruben Hayes, haben wir Henry Kielmann.
00:41:26
Speaker
Ja, Henry Kehlmann ist schon 1929 geboren, 11.2. in Hamburg und auch dort in Hamburg am 27.3.2003 verstorben. Der sagt mir gar nichts. Der sagt dir gar nichts, der wird dir gleich was sagen, denn der hat ein ganz, ganz oder ja, ein wirklich, wirklich ganz berühmtes Accolade auf seinem Lebenslauf.
00:41:54
Speaker
Wie gesagt, also 74 bis 89 hat er 105 Rollen gesprochen in Hörspielen. Natürlich bei TKKG in diversen Nebenrollen, wie auch in der Gruselserie. Auch bei Masters of the Universe viele Nebenrollen, aber zweimal auch den Webstore. Kann ich dich jetzt nicht mit hinterm Ofen vorlocken. Aber die Funkfüchse. Erinnerst du dich? Hast du die Funkfüchse mal gehört? Vielleicht auch noch mal so nebenbei.
00:42:25
Speaker
Direktor Becker, oder genannt der Häuptling, der Vater von... Jetzt kommt mein Halbwissen. Der Vater der beiden, des Geschwisterpaares bei den Fuchsen, Funkfüchsen. Ich erinnere mich, ich kann es dir gar nicht sagen, wer... In Folge 43 der drei Fragezeichen spielt der Charles Anderson, den Vater von Lucille, dem Ausreißermädchen. Das ist der höllische Wehrwolf, genau.
00:42:55
Speaker
Oder im Rift der Haie John Crow, der Reporter. Er sagte mir doch was. Und er ist in Folge 28D Doppeldecker, äh, der Doppeldecker, nein, der Doppelgänger. Doppeldecker ist ja auch nett. Spielt er den Adam Dula?
00:43:16
Speaker
Guck mal, Peter, ein Schwarzer in LA. Dieses Zitat von Bob als die beiden. Wobei ich eigentlich mehr, also ich vertrete immer noch die Hypothese, dass Bob darauf anspricht, dass da zwei kommen und einer davon schwarz ist, um hervorzuheben, dass die halt definitiv keine
00:43:43
Speaker
Ja, Separatisten oder wie auch immer, die jetzt da genannt wurden. Also dass das eher darauf bezieht, dass der kein Bösewicht sein kann. Aber so habe ich das als Kind immer verstanden. Ich hatte da keinen rassistischen Hintergedanken. Naja, sechsmal. Ja, also ich habe es jetzt nicht auf dieses Besonderheit. Er ist jetzt ein Schwarzer.
00:44:07
Speaker
Sechsmal hat er im Tatort mitgespielt. Das ist auch nichts besonderes, aber er ist die Synchronstimme von Christopher Lee. Oh Gott. Er hat sogar... Also hier sagt er auch was. Also Sauron. Ja. In den Herr der Ringe-Filmen ist das Sauron. Und ähm... Ja, ja, ja. Oh Gott. Ernsthaft? Jetzt weißt du mich hier vielleicht.
00:44:31
Speaker
Das kann man schon erwähnen, wenn jemand hier in unserem Hörspiel Sauron gesprochen hat. Das sollte man erwähnen, ja. Der Herzog von Holderness, das war Friedrich Schütter.
00:44:45
Speaker
Friedrich Schütter, 4.01.1921 in Düsseldorf geboren, 17.09.1995 in Hamburg verstorben. Der hat wirklich nicht viele Hörspielrollen bekleidet. Der hat von 61 bis 83 Hörspiele gemacht, hat in 23 Rollen gespielt, meistens wirklich so kleine. Ich habe eine gefunden, die könntest du kennen. Kennst du die Zeitmaschine von Maritime?
00:45:14
Speaker
Ne, also ich kenne sie vom Namen, ich hab sie nie gehört, aber ich kenne diese Stimme. Genau. Das kommt aber nicht drauf. Der spielt... Ich mochte die auch. Hast du Marbonanza gesehen? Ja. Das ist Ben Cartwright.
00:45:31
Speaker
Lorne Green. Also er hat Lorne Green synchronisiert in Bonanza und auch Kampfstein Galactica. Gut, Kampfstein Galactica ist Science Fiction. Das haben wir ja schon gehabt. Das ist dann optisch nicht so, aber Lorne Green war halt so in den 60er, 70er noch eine große Schauspieler-Legende in Amerika. Der hat viele Western gemacht und alles vielleicht. Aber ja, die Stimme... Vielleicht war es die Western-Schlummer.
00:45:59
Speaker
Wie gesagt, die Stimme von Friedrich Schütter. Und was man zu ihm sagen muss, vor dem Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, wo er sehr lange tätig war und auch immer viel für gemacht hat, der Vorplatz vor diesem Ernst-Deutsch-Theater ist es tatsächlich nach ihm benannt. Das ist der Friedrich-Schütter-Platz. Ach, echt? Genau. Wir haben hier eine Seite mit ordentlich vielen Accolades.
00:46:28
Speaker
Wie gesagt, die Stimme von Friedrich Schütter, ich mag die unglaublich gern. Die ist auch die einzige Stimme, die mir so hängen geblieben ist in dem Hörspiel, abgesehen von den Hauptrollen. Richtig. Die ist schon markant, die kennt man. Ich mein, der Kielmann hat ja nur relativ kurze Rollen in dem Hörspiel. Der Butler kommt für einen Satz vor und dieser Ruben Hayes ist ja auch
00:46:54
Speaker
In einer Szene und auch nicht, er redet ja nicht viele verschiedene Sachen. Er ist halt sehr schnippisch. Und zu guter Letzt haben wir noch den James Wilder gespielt von Douglas Welbert, 25.04.57 aus Berlin West. Damals war das noch entscheidend.
00:47:19
Speaker
Also den kennt man aus, also der hat ja überall mitgesprochen, also die ganze Familie von ihm ja auch. Das ist genau, von 74 bis heute 253 Rollen, ich mein, da...
00:47:35
Speaker
Das ist eine Menge. Er war holle Honig, holle Honig auch eine Jugend-Hörspiel-Serie von Europa. Bei TKKG hat er einige Nebenrollen oder sehr häufige Nebenrollen. Ja, immer wieder mal. Aber da war oft auch jemand, also war er oft der Bösewicht auch. Also öfter mal als andere vielleicht. Drei Fragezeichen war er auf fünf Freunde über, also ich glaube in vielen Europa oder auch nicht Europa.
00:48:02
Speaker
Genau, also bei drei Fragezeichen habe ich jetzt hier drei Rollen besonders hervorzuheben. 34, Rote Pirat, Joshua Evans, in der 35, Höhlenmensch, der Dr. James Brandon, also der Bösewicht, der Heuschnupfenallergiker, der die ganze Zeit mit seinem infernalen Genieße. Und in der 41, dem Erfolg der Winde, ist er Clifford Brewster.
00:48:31
Speaker
Ja. Und in Folge 96 der, äh, was ist das, der Rote Rächer? Ist er Buxmith, äh Buxmith sage ich schon, ist er Mr. Smith von Buxmith. Also da war einer der Kunden. Ich habe es nicht hervorgehoben, weil ich nicht wusste, ob der Buxmith irgendwann noch mal vorkommt. Deswegen habe ich das raus. Aber um wieder, naja, ob er da so ein Böser ist, in der 125 Feuermond ist er die Stimme von Jean-Marie Jacquin.
00:48:59
Speaker
Bei den Maritimhörspielen ist er der Obelix von den Asterix-Hörspielen. Und bei Bob der Baumeister und der Hexe Lily macht er sogar den Erzähler. Und der angeberische Meckernack bei Masters of the Universe. Der kommt aber zum Glück nicht so häufig vor. Einen Tatort hab ich hier noch stehen. Und Funfact für alle, die es kennen. Er war bei Staplerfahrer Klaus der Gehörschutz Paul.
00:49:27
Speaker
Ich kenne es sogar. Du kennst es sogar, da muss ich darüber nicht so viel erzählen. Nein, also ich kenne den Zusammenhang. Da muss man jetzt gar nicht über Staplafacher Klaus reden. Ich mache da einen Link in die Show Notes und dann kann sich das jeder selber angucken, der noch nicht bei einer Sicherheitseinweisung war in seinem Leben. Das ist sehr witzig.
00:49:54
Speaker
Ja, also doch ganz, ganz gute Sprecher, wenn man so drüber nachdenkt. Aber ist dir jemand aufgefallen, der dir hängen geblieben ist, so als bei den Sprechern? Wo du sagst, ach... Es gibt so eine Szene, wo ich den Parsetti einfach mega gut fand und das würde ich so als mein Highlight der Folge irgendwie markieren. Am Ende ist es wieder der Parsetti, aber...
00:50:23
Speaker
Ich mag den einfach, der hat eine super Stimme. Allerdings auch der Friedrich Schütter, ich kenne ja die Zeitmaschine-Hörspiele und die sind, ich mag die und da mochte ich seine väterliche Art und seine väterliche Stimme sehr gerne.
00:50:42
Speaker
Ich finde auch, der Friedrich Schütter, der passt auch sehr gut zu dem Herzog. Also da haben sie die Rolle schon echt gut besetzt. Definitiv, der hat was habenes oder was Herrschaftliches. Richtig, aber mit ein bisschen Distanz. Das ist bei der Zeitmaschine nicht so, aber kommt das ganz gut rüber.
00:51:08
Speaker
Soweit zu den Sprechern sind ja aufgrund der Natur nicht ganz so viele, was aber auch okay ist, ich denke. Braucht es auch hier, glaube ich nicht. Wir haben ja nur wie viel? 25 Minuten?
00:51:22
Speaker
bisschen über 24 Minuten, dann kommt ja noch das Opening, die Opening Credits, die ja aus einer anderen Serie sind, einer Krimimusik, die bei Edgar Wallace richtig gut passt. Und hier finde ich immer so ein bisschen weniger Atmosphäreverleih. Da gibt es andere Stücke hier in dem Hörspiel, die viel besser in die Epoche passen. Natürlich wahrscheinlich nicht als Titelmelodie, aber
00:51:52
Speaker
Das hat mich nicht so gestört. Es irritiert vielleicht ein bisschen, wenn man noch an ist, wenn man Sachen aus anderen Serien noch kennt.
00:52:07
Speaker
Ging mir an der anderen Stelle auch so, da war auch ein Musikstück, ich glaube, nach der zweiten, dritten Szene, das erinnerte mich doch sehr an drei Fragezeichen, weil das auch öfter mal wieder vorkommt. Aber das hat auch gut gepasst, also in diese, ne?
00:52:22
Speaker
Ja, es gibt eine Stelle, wo ich die Musik so gar nicht passend finde. Da hätte sie eher in so ein 80er-Jahre-Pornofilm gepasst. Kannst du aber sagen, welche Stelle du machst? Ja, es ist ganz zum Ende. Da kommen wir dann da hin.
00:52:40
Speaker
Dann springen wir doch einfach mal in die erste Szene. In die Folge, ja. Eigentlich ganz klassisch. Es fängt an mit Holmes und Watson sind in der Baker Street und es kommt jemand reingestolpert. Eigentlich ... Ganz kurz, es ist die Baker Street 211B, liebe Hörer. Wir haben es im letzten Hörspiel verpasst, deswegen muss ich das jetzt ansagen.
00:53:03
Speaker
Ist das nicht 21b? Also ich meine, das ist die 21b, wo Holmes wohnt, aber wenn das da 11b ist...
00:53:12
Speaker
Es wäre jetzt sehr witzig, wenn ich dann schon wieder, oder ich schneide es auch nicht raus. Ich bin jetzt wirklich davon überzeugt, dass es das Holmes und Watson in der 221b leben. Also weiß ich nicht, aber da bin ich mir ziemlich sicher. 221b. Ey, schon wieder. Ich bin untröstlich, dass ich jedes Mal, aber während wir das daraus mache, ich eine Tradition. Was hattet ihr denn im letzten Mal? War das auch eine andere Nummer?
00:53:40
Speaker
Wir waren mit dem B, waren wir nicht auf einem Nenner. Doch, also das weiß ich noch, dass das B war. Das lernen wir in unserer Zeit als Podcast dazu, dem Thema, wo der Mann wohnt. Das kriegen wir irgendwann hin.
00:53:55
Speaker
Aber das wird doch hier, es braucht doch auch solche Running Gags hier. Ja, aber jetzt haben wir ihn ja als Running Gag schon angekündigt, also von daher muss es beim nächsten Mal sitzen. Nein, aber es ist in der Baker Street und da fängt es dann auch an. Richtig.
00:54:17
Speaker
Der Thornic Croft Huxstable kommt in den Raum. Groß, majestätisch und beeindruckend wird er beschrieben. Betritt den Raum und legt sich erst mal flach hin. Was ich so beeindruckend fand,
00:54:35
Speaker
wo ich auch gleich dazu sage, im Buch ist es etwas anders, aber dem Mann geht es schlecht, dann geben wir ihm doch erstmal ein bisschen Alkohol zu trinken. Alkohol hilft, da habe ich mir auch schon gesagt, Alkohol hilft bei allem. Aber ich meine, das ist ja damals so, also damals hat man ja viel mit Alkohol gemacht, Brandy und Whisky und was ich weiß, es noch alles gab.
00:54:57
Speaker
Da war das ja so ein Mittel, die ja die Ärzte vergeben hatten. Und Watson kommt sofort mit der Brandyflasche, also gut, dass er die da stehen hat. Und dann wird der mal eingeschränkt und dann geht es ihm auch wieder gut. Also das ist... Richtig, der magische Zaubertrank. Da kommen wir wieder zu Asterix, das ist der Miraculix Zaubertrank.
00:55:19
Speaker
Ja, ja, Aigol hilft bei allen Problemen und dann fängt er auch, ne, ist er wieder wach und Holmes macht dicht, er sitzt nur da und sagt hier Watson, machen sie mal und dann macht er auch.
00:55:33
Speaker
Genau. Und im Buch untersucht den Watson so ein bisschen, sagt er ist ja völlig entkräftet und daraufhin möchte der Thornycroft Huxstable, möchte einen Zwieback und ein bisschen Milch. Also die gesundere Variante für einen erschöpften Menschen. Nicht auf leeren Magen ein Brandy. Aber die langweilige Variante, ne? So ein bisschen. Wobei ich mir dachte, so eine Ecke Zwieback und ein Gläschen Milch, das würde mich wahrscheinlich jetzt auch nicht so aufpäppeln, aber egal. Naja.
00:56:03
Speaker
Ich denke, er ist auf jeden Fall die jugendfreie Variante. Ich nehme an, der ist einfach erschöpft, weil er eben, weiß ich nicht, hat er nichts gegessen in der Zeit? Wird das im Buch noch erzählt, warum der so komplett durch ist? In der Geschichte findet Holmes sein Rückfahrticket vom Zug.
00:56:20
Speaker
Und schließt daraus, dass der schon sehr früh morgens seinen Aufenthaltsort verlassen hat und nach London zu kommen. Die nervliche Nervosität. Richtig. Der hat ja richtig was ausgefressen sozusagen. Der Mann hat sich ja nichts zur Schuld kommen lassen und wird ja komisch behandelt am Ende. Aber das ist dann wieder im Buch noch ein bisschen anders.
00:56:50
Speaker
Ja, naja, er sagt ja dann, er will mir helfen, ich brauche Hilfe und hier ein Schüler ist entführt worden, nämlich der Lord Arthur Saltire.
00:57:04
Speaker
Saltire, genau. Der ist aus seiner Schule entführt worden. Und dann kommt so ein Kommentar von Watson, oder ich weiß gar nicht, was er dann sagt, so richtig. Wie unangenehm. Wie unangenehm. Also, sehr gut klar, das ist natürlich unangenehm. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass der so durch ist. Weil es ist ja schon unangenehm. Es ist seine Schule, die einzige, die es hier so weit gibt, wie auch erzählt wird, dass es dann so ist.
00:57:32
Speaker
Ja, da war Watson ein bisschen der Sarcasmus-Bob aus den neueren Drei-Fragezeichen-Folgen, der halt auch nix unkommentiert lassen kann. Aber da kommt später noch mal so ein schöner Spruch. Watson ist da gut drauf in der Folge. Vielleicht hat er auch einen Schluck von Brandy gehabt.
00:57:51
Speaker
Mit Sicherheit. Ich denke auch mal, es muss ja als Arzt auch testen, ob der noch gut ist. Richtig. Und ich finde auch, da ist ja, ich meine, um nochmal ganz kurz, ich weiß, das wollen wir später machen, auf diese Dynamik von Holmes und Watson einzugehen.
00:58:08
Speaker
aus der anderen Hörspiel-Reihe, die ich ja kenne, da ist dieser Witz, diese Komik ein bisschen ausgereifter als jetzt hier, aber da kommen sie dem ganzen richtig nahe. Also mit diesem Kommentar, ich hab hier unangenehm. Also das passt einfach sehr gut und das ist auch unangenehm für den. Ja, ich glaube auch, es ist ein Spruch in der Art und Weise, wie ihn jemand dann aus den gehobeneren Kreisen
00:58:35
Speaker
denn wirklich ihn angucken würden und sagen, ja, das ist sehr unangenehm. Der hat praktisch diese Ironie da gar nicht dann verstehen kann. Und ich denke, Watson ist da ja auch der Typ für, und es passt auch, es passt hier so gut, weil er ja im Endeffekt ja erzählt, was sagen jetzt hier andere Leute, jetzt wurde das Kind hier entführt.
00:58:54
Speaker
Ich meine, ist es ja auch. Ich meine, das ist ja eine Schule. Es wird ja gesagt, dass es die einzige Schule oder eine der Schulen in der Umgebung ist, wo ja eben die Schüler hingebracht werden. Also das sind ja Aufsichtspersonen. Auch der Schulleiter, der Haxdimmel ist ja. Man muss ja aufpassen, dass sein Schäfchen nichts passiert.
00:59:14
Speaker
Zumal ja der Schüler nun auch der Sohn vom Herzog von Holdernis ist, der ja früher Minister war, also so funktionierte das ja damals. Also man hat sich ja da praktisch hochgedient und jetzt ist von dem der Sohn weg und das ist natürlich schon irgendwo ein bisschen blöd und peinlich.
00:59:34
Speaker
Vor allem wird ihm der Herzog die Hölle heiß machen, denk ich mal. Weil, also, wenn man jetzt so die Vorgeschichte da schaut ... Sollte man eigentlich denken, dass da jetzt richtig Aufregung ist. Er erzählt in einem Nebensatz, die Polizei kommt nicht weiter. Im Buch wird dann noch weiter erzählt, dass ein Mann und ein Kleiner und ein Junge am Bahnhof gesehen wurden, wie sie in den Zug eingestiegen sind. Und die wurden dann aber in Liverpool ...
01:00:02
Speaker
Irgendwie sind die ausgestiegen und nach denen wurde dann gefahndet. Also es gibt da praktisch im Buch so eine Fährte.
01:00:19
Speaker
Erzählt das nicht Holmes dem Gastwirt, dass der in Liverpool gesichtet worden sei? Das wissen wir noch nicht, da sind wir ja noch nicht. Im Beispiel kommt das gar nicht wirklich vor. Man kriegt hier nur mit, die Polizei ist komplett, also die haben gar keine Ahnung mehr.
01:00:39
Speaker
Die wissen... Ja, genau. Also es ist da. Da hätte jetzt auch... Also da habe ich auch auf den Watsonspruch gewartet, so wie... Naja, wie soll es auch... Genau. Wie immer. Sind wir schon gewohnt. Es hätte auch von Homes sein können. Ach, wie typisch. Oder von Hutchinson Hatch oder von Dusen. Es hätte von jedem Leute kommen können. Ja.
01:01:04
Speaker
Und dann finde ich ganz interessant, dann wird in so einem, also eigentlich erzählt er alles und dann wird erzählt, dass ja außerdem noch ein Lehrer verschwunden ist, ein Klassenlehrer, Mr. Heidegger. Der Heidegger, ein Deutscher wird noch gesagt dahinter.
01:01:18
Speaker
Im Hörspiel ist es wohl der Klassenlehrer. Im Buch ist es wieder anders. Er ist nicht Lehrer von dem Jungen, aber er wohnt im Zimmer unter dem Jungen oder im Erdgeschoss auf der gleichen Höhe. Das wird dann später noch während der kurzen Ermittlungen interessant. Macht jetzt glaube ich auch keinen großen Unterschied, ob es jetzt der Klassenlehrer oder der Religionslehrer war.
01:01:41
Speaker
Naja, Holmes fragt dann noch, ob das sein Lieblingslehrer war und das weiß der Hux Dibble aber nicht. Sagt er, nö, nicht, dass ich jetzt wüsste und das war's eigentlich dann. Und ja, Holmes sagt dann, ja, wir machen das, wir gehen dahin. Dann endet das Ganze hier auch schon, wenn ich nichts vergessen habe. Dann kommt wieder so ein bisschen Krimimusik.
01:02:02
Speaker
Das sind 70er, Anfangs 80er Musik und dann haben wir die Überleitung. Damit ist auch der erste Akt abgeschlossen. Die Spielfiguren sind auf dem Spielbrett. Wir wissen, wo es langgeht. Wir wissen oder andersrum, wir haben das Rätsel präsentiert bekommen. Dann fahren sie ja nach Holderness Hall oder andersrum in diese Schule.
01:02:28
Speaker
geht gleich los. Auch im Buch, da sagen sie hier, wir haben noch ein paar Vorbereitungen und warten sehr auf uns und wir fahren da zusammen hin.
01:02:35
Speaker
Aber fahren die wirklich gemeinsam? Ja, auch im Buch fahren sie gemeinsam, denn Holmes hat eigentlich zwei andere Fälle, die er gerade löst. Er ist an irgendeinem Mordfall, da ist ein Gerichtsverhandlung, wo er eigentlich zu sein hat und noch eine andere Ermittlung hatte, wo er in den Endzügen ist.
01:02:59
Speaker
Aber da ja die Belohnung von 5.000 für die Wiederbeschaffung oder für den Aufenthaltsort des entführten 1.000 Pfund, also insgesamt 6.000 Pfund Belohnung winken da Homes. Und das ist ja damals eine Menge Geld gewesen. Und da sagte er, für so viel Geld, dann wird er das natürlich irgendwie stehen lassen. Er sagte entweder einen prestigeträchtigen oder lukrativen Auftrag. Und ich denke, das wird ja beides für ihn beinhalten.
01:03:29
Speaker
Genau, aber die fahren dann gemeinsam hin, soweit ich das mitbekomme, weil der Butler oder der James empfängt sie ja, auch diesen Haxstabler in der Halle. Genau. Ja, und sagt dann, hey, der Herzog ist da und... ... ist im Arbeitszimmer, denn...
01:03:46
Speaker
Das habe ich so beim Hören, erst beim Notizen machen dann so richtig mitgeschnitten. Sie fahren, weil da sind jetzt mehrere Orte werden ja genannt, also sie fahren aber erstmal zur Schule. Und das Arbeitszimmer ist das halt vom Thornycroft Huxtable. Und verständlicherweise wäre er jetzt ja eigentlich in der Situation, wo man auch sauer sein könnte, was machen die jetzt in seinem Arbeitszimmer.
01:04:12
Speaker
Aber nee, jetzt hat der Herz hoch und der kuschelt ein bisschen.
01:04:17
Speaker
Da bin ich gar nicht so mal gestolpert. Ich habe mich nur gefragt, ich frage mich nur die ganze Zeit, was hatte der eigentlich gewollt? Weil das ist eine ganz, ganz kurze Szene, da wird halt nur, also die kommen da in das Arbeitszimmer, der Herzog ist jetzt da und dann wird halt ums vorgestellt, weil die Polizei nicht weiter kommt und das passt dem Herzog, dann passt die aber gar nicht, weil der ist ja in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und sagt, das kann ich jetzt nicht brauchen und so sagen sie so vielen Leuten Bescheid.
01:04:42
Speaker
Ich will da nicht, dass viel Aufhebens gemacht wird. Und dann wird ja nur noch gesagt, ja, dann schicken wir Homs wieder weg und Homs widerspricht und sagt, nö, ich bleib hier, fragt sich nur, wo ich dann schlafe, hier oder beim Herzog und sagt der Herzog, okay, gut, dann ermitteln sie halt, weil die Polizei weiß ja auch nichts und dann endet diese Szene auch schon. Zumindest, ich weiß nicht, warum der da ist eigentlich, was er urspringt.
01:05:07
Speaker
Also ich habe mir das so gedacht, die haben jetzt Spitz gekriegt, dass der Sonicraft Huxstable nach London auf ist, um Homes zu holen. Also es ist ja auch der Wilder, der mehr oder weniger den Huxstable erstmal so ein bisschen angeht, was ihm dann einfällt hier ohne seine Erlaubnis.
01:05:25
Speaker
ohne den Herzog damit einzubeziehen. Und der geht ihn dann an und meckert da richtig rum. Jetzt musst du dir so vorstellen, die haben das also morgens mitgekriegt, dass der Huxstable in aller Früh nach London ist.
01:05:42
Speaker
und sind dann jetzt auf und haben sich gedacht, okay, dann wird er irgendwann wiederkommen und haben jetzt in seinem Arbeitszimmer gewartet, stinkesauer, um ihm die Hölle heiß zu machen. Wenn er dann ankommt, dann haben sie ihm ganz kurz die Meinung gegackt und jetzt gehen sie wieder. Also eigentlich schon ein klein wenig
01:06:01
Speaker
Also man weiß ja nicht, wann er wiederkommt. Also warten Sie da in seinem Arbeitszimmer. Oder Sie haben das so abgetimt, dass praktisch jemand das beobachtet hat und Sie benachrichtigt wurden. Aber ist ja auch egal. Warum? Das ist ja nur eine Kurzgeschichte.
01:06:19
Speaker
Also der Wilder ist übrigens der Sekretär. Genau, sein persönlicher Assistent. Auch jung, muss man vielleicht noch dazu erwähnen. Naja, der Herzog lenkt dann aber auch recht schnell ein, denn ich denke, der wird ja den Homes kennen. Gerade in den Kreisen kennt man ja. Jeder kennt ja Homes und dann ist er schon mal da. Es kann er halt auch ein bisschen sehen. Bis auf die fiese Wichte, die kennen ihn natürlich nicht. Gehört haben sie vielleicht schon davon, ich weiß es nicht, aber ja.
01:06:48
Speaker
Weil er natürlich ein Mann von Welt ist, lädt er natürlich Holmes ein bei ihm auch auf Holderness Hall dann zu residieren. Und das ist so, sie können doch hier bei mir in Holderness bleiben. Deswegen dachte ich, sind die jetzt da und warum lässt der Butler die auch gleich vor? Das hat vielleicht ein bisschen so im Ablauf verwirrt. Im Buch ist es dann ein bisschen einfacher.
01:07:08
Speaker
Naja, aber Holmes sagt, nein, er will hier in der Schule bleiben, weil hier ist ja praktisch das Verbrechen oder hier ist er ja näher am Verbrechen. Er wird ihn dann besuchen kommen. Oder aber wenn das hier in der Schule nicht klappt, wird er im Gasthaus bleiben. Vielleicht auch. War keine Ahnung. Ich glaube, die mögen ja diese Obrigkeiten, dieses Ganze. Sind ja kleine Rebellen der Holmes und der Watson. Ja, aber er bleibt halt dann hier in der Schule, weil es ja der Handlungsort auch ist. Genau. Und es fragt den,
01:07:38
Speaker
Dann sagt er was ganz Interessantes, er hätte noch eine Frage und stellt ihm dann vier Fragen. Genau, er fragt, ob er wüsste, ob er weiß, was das zu bedeuten haben könnte und ob die Herzogin was damit zu tun hat. Und das verneint er alles. Der Herzog sagt, nö, keine Ahnung, der hat bestimmt nichts damit zu tun. Er weiß auch nicht, warum das so ist.
01:08:02
Speaker
Und Lösegeld wollen die auch nicht? Lösegeld, genau. Keine Forderung. Und dann fragt Holmes nach dem Brief, den der Junge bekommen hat, fragt auch, ob der Herzog den Brief selber zu Post gebracht hat. Und da springt der Wilder nach vorne und sagt, mit sowas muss sich der Herzog doch nicht beschäftigen.
01:08:27
Speaker
Das hat ihn gleich verdächtig gemacht, in meinen Augen. Das wäre so bevormuttend irgendwie auch. Ja, der Herzog betont nochmal, dass seine Frau damit definitiv nichts zu tun hat. Aber er schließt nicht aus, dass der Junge auf dem Weg zu seiner Frau ist. Ja, es könnte sein, aber darauf wird nicht so eingegangen. Genau, das war ein bisschen...
01:08:51
Speaker
Merkwürdig. Ja, und dann also der der Thornycroft kommt noch mal buckelnd an und entschuldigt sich noch mal und da ist mir aufgefallen und das ist ja so eine kleine Krankheit aus den alten Europa-Hörspielen. Da nennt der Herzog ihn Mr. Hux-Tables. Also Hux, nicht, also so ganz komisch betont und ist wieder ein
01:09:16
Speaker
komische, komische Betonung von englischen Namen. Das ist immer wieder, aber da kommen wir gleich noch mal drauf, was noch viel besser ist. Nach dieser Szene war die Musik endlich mal gut. Das muss ich sagen. Ich glaube, ja, das war unglaublich die Musik. Das ist diese mysteriöse Drei-Fragezeichen-Musik. Genau, an die erinnere ich mich auch immer aus manchen Folgen. Ich finde, die passt auch zu uns. Also diese Musik. Genau, die passt hier super. So diese Ermittlungsphasen.
01:09:43
Speaker
Ja, dann sind wir am nächsten Tag. Schön eingeleitet durch Watson, der erzählt, dass Holmes irgendwelche Sachen seinen Homes macht, was Holmes halt macht und das ohne ihn uns da ermittelt. Ja, er weiß nicht, was das ist. Es sind Spuren, die auch die Polizei übersehen hat, wird noch erzählt. Wie immer. Erfangen sind die Sachen, die ja keiner gefunden hat, natürlich. Und dann sind sie auch schon im Moor. Und dann laufen sie da durch und suchen Spuren.
01:10:13
Speaker
Es ist ganz interessant, denn im Buch ist das die wirklich umfangreichste Änderung. Denn der Holmes setzt sich zu Watson, hat eine Karte von der Umgebung dabei und klärt ihn darüber auf, aus welchen Gründen man nicht in welche Richtung fliehen kann. Weil da die Bauern auf den Doktor gewartet haben und die ganze Zeit auf die Straße geguckt haben, in die andere Richtung geht das nicht.
01:10:38
Speaker
Da war eine Polizeikontrolle. Von daher konnte Holmes genau diese eine Richtung einkreisen und zwar Richtung Moor. Das fand ich richtig gut. Richtig gut deduziert von Holmes. Das hat einen abgeholt.
01:10:53
Speaker
Hier sind sie jetzt einfach, genau, hier sind sie im Moor und haben halt die Spur. Und Holmes hat auch im Hörspiel, er quatscht im Buch, die Fahrräder untersucht. Er hat den Ort untersucht, das Zimmer hat auch rausgefunden, dass der Lehrer direkt das Zimmer da drunter hatte und dass man über den Efei runtergeklettert ist. Das sind alles Sachen, die haben wir jetzt hier nicht so, die werden uns dann im Laufe des Hörspiels nur so hingeworfen.
01:11:20
Speaker
Ja, wir laufen jetzt durch das Moor und dann finden wir Spuren von Schafen und Kühen und das können sie sich auch nicht so ganz erklären, gerade die Kühe, weil wo sollen denn hier Kühe sein und warum sind hier Kühe? Das wird ja noch gesagt.
01:11:35
Speaker
Richtig. Fandest du die Soundkulisse im Moor? Ich fand es super. Mit den frischen... Es ist halt die klassische Soundkulisse, die man auch aus den Europa-Hörspielen kennt, die damals ebenso verwendet wurde.
01:11:52
Speaker
Die matschigen Fußstopfen. Aber es hat mir gereicht. Dieser Minimalismus reicht, um mir klarzumachen, hier ist ein Moor, Tag Natur, hast einen Frosch, super. Was mich jetzt gestört hat, ist, warum habe ich keine Schafe gehört? Wo das ja auch ein elementares Teil ist. Vielleicht diese Frage einfach mal im Hintergrund halten, weil das hätte mir diese Szene wirklich noch veredelt, wenn das da gewesen wäre. Aber die Schafe sind ja...
01:12:21
Speaker
Die sind ja da. Genau, sagen sie ja. Die Schafe sind da. Haben sie ja gesehen. Aber die Kühe nicht. Das ist halt seltsam. Und dann Fahrradspuren haben sie noch.
01:12:35
Speaker
Genau. Und im Buch kann Holmes dir genau sagen, er kennt 42 verschiedene Profile von Fahrradreifen und kann dir sogar sagen, dass dieses Fahrradprofil, was sie da verfolgt haben, als erstes, dass das zweimal gepflegt wurde und dass das nicht das Fahrrad vom deutschen Lehrer ist, weil der hat ganz dünne Reifen und er ist ein guter Radfahrer. Also das kann Holmes aber auch alles erklären, warum die Spuren da tiefer sind und
01:13:03
Speaker
Da finde ich es ein bisschen verwirrend, muss ich sagen. Also diese Spurensuche. Ich finde die gut gemacht, aber da muss man wirklich aufpassen, welche Spuren wann gefunden werden. Weil erst sind die Schafe und Kühe da, dann haben sie die Spuren von einem Rat, dann auf einmal sind Blutspuren da und also da muss man schon ein bisschen aufpassen, weil da kommt man durcheinander, finde ich jetzt. Zumindest ging es mir so.
01:13:26
Speaker
Dann ist er gestürzt und dann ist das Fahrrad noch weitergefahren. Also er ist gestürzt, daher kommt auch das Blut und dann muss er noch weitergefahren sein. Der heißt wahrscheinlich, ist wahrscheinlich ein Störtebäcker Nachfahrer. Ah ja. Alter. Also das ist auf jeden Fall für die sehr mysteriös und
01:13:48
Speaker
Der Zufall oder aber Watson, denn wie es ja in den Neuespielen zu sein scheint, kann ja Watson nix außer durch Zufall erreichen. Ja, Watson kann halt nur fragen und somit den... Der ist ja wie wir, der transportierte die Geschichte uns sozusagen. Er ist ja das Sprachrohr zum Publikum. Richtig. Naja, aber er sieht eine Lichtreflektion und unter einem Gebüsch finden sie den toten Heidegger und das Fahrrad.
01:14:17
Speaker
Genau, da liegt er. Mit Kopfwunde und nur mit einem Mantel bekleidet. Das wusste man aber im Buch auch, aber da kommen wir dann in seinen Kombinationen dann dazu. Und Hobbes sagte dann, ach, der muss aufgestanden sein und sich was übergeworfen haben, weil er hat noch drunter den Pyjama, also unter dem Bademantel.
01:14:40
Speaker
So weil jetzt ja hier ein ganz wichtiger Tatort ist und sie beide nicht weg können, schicken sie einen Torfstecher einer Nachricht zum Axte-Wölf.
01:14:50
Speaker
Schön, dass noch erzählt wurde, dass ein Torfstecher ein Bauer ist, weil ich wusste erst mal nicht, was ein Torfstecher genau ist. Ja, das sind die ausgestorbenen Berufe. Im Nachhinein wird da gesagt, ach der Bauer geht jetzt dann da hin. Also dann erklärt Watson, dass es ein Bauer ist. Aber ein Torfstecher kenne ich jetzt, kannte ich so nicht.
01:15:12
Speaker
Und jetzt haben wir die erste und das fand ich super, fast wie in diesen Sherlock Holmes Computerspielen, da gibt es dann immer so Phasen, wenn du genug Hinweise hast, kombinierst du diese Hinweise zu Deduktionen und hast dann da so ein eigenes Deduktions-Board praktisch, wo deine ganzen
01:15:31
Speaker
Infos zu dem Fall zusammenlaufen und wo du die miteinander verbinden kannst. Der Junge war richtig angezogen, also hatte sich angezogen bevor er geht, weil in der Schule in seinem Zimmer fehlten halt diese Sachen. Daraus ist zu schließen, dass er freiwillig gegangen ist, seine erste Schlussfolgerung und
01:15:53
Speaker
Anhand der Anweise, wie Heidegger angezogen ist, nur schnell Schuhe über und Mantel drüber geworfen über den Pyjama, geht man davon aus, Heidegger ist ihm ein Eile hinterher. Ja, anhand der Stärke der Verletzung geht er davon aus, dass da ein Mann mit dem Jungen dabei war, weil ein Kind nicht so einen harten Schlag irgendwie oder so eine schwere Verletzung verursachen könnte. Ja, und dadurch geht er dann davon aus, dass das natürlich auch eine geplante Entführung war.
01:16:23
Speaker
Ja, und das nächste Rätsel, was sich dann natürlich irgendwo durch die ergibt, ist, dass sie ja relativ schnell gewesen sein mussten, da der Lehrer sie ja erst nach einer Entfernung von fünf Meilen eingeholt hat.
01:16:41
Speaker
Kilometern schon eine ganz schöne Entfernung. Und dann gut bei Vollmond haben sie gesagt, ist aber trotzdem durch einen Moor, jetzt weiß ich nicht wie gut die Fahrräder damals beleuchtet waren, aber das ist wahrscheinlich auch schon eine ganz schöne Leistung da dann auch sehr schnell zu fahren und vor allen Dingen ist es sehr mutig, weil wir es mal so sagen.
01:17:05
Speaker
Wie man ja am Ende sieht, kann sowas tödlich enden. Naja und also wer oder was hat ihm den Schädel eingeschlagen? Und dann kommt schon wieder die nächste Trennermusik. Genau, dann kommt die Trennermusik zur nächsten Szene auch. Ja und das ist jetzt dann die
01:17:23
Speaker
Ich hatte zur Musik noch was mitnehmen. Ich dachte, es wäre ein Fagott. Doch, es müsste ein Fagott gewesen sein. Also das Tiefe, das glaube ich schon, dass es ein Fagott war. Das kennen wir ja aus Vampir im Internet. Das Fagott, egal. Das Fagott fand ich ja da so schlecht gemacht. Aber da kann man das Instrument ja wieder erkennen.
01:17:46
Speaker
Ja, die kommen am Wirtshaus an. Genau, das ist das Wirtshaus. Und dann kommt auch der Inhaber. Wie heißt der? Hayes? Also laut Peter Passetti heißt der Reuben Hayes, aber ich glaube der Name sollte Reuben heißen. Reuben Hayes, Reuben Hayes? Reuben Hayes würde ich ihn nennen. Also er spricht das halt auch wieder ganz komisch aus.
01:18:16
Speaker
Genau, dann sind sie da und der ist ziemlich zugeknallt. Holmes tut dann so, als wenn er verletzt wäre. Ganz jämmerlich und mehleidig kommt er da an. Ja, aber das interessiert ihn überhaupt nicht. Ja, der ist cool. Passen sie besser auf.
01:18:33
Speaker
Das war nicht mein Problem. Sind Sie mit dem etwa auch noch befreundet? Na ja, dann sehen Sie zu. Aber gut, als Holmes was von Geld erzählt, dann scheint er ja doch seine Hilfsbereitschaft so ein bisschen wieder zu entdecken. Und in so einem Nebensatz droppt dann Holmes, dass sie ja da die Ermittlungen führen und den Jungen suchen, aber dass sie eine ganz heiße Spur haben und dass der Junge in Liverpool gesichtet wurde.
01:19:01
Speaker
Genau, da wird das gesagt und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, woher sind die, wie kommen die darauf? Ist das einfach eine Lüge von Holmes, weil das wird ja nie gesagt, also am Anfang. Genau, das spielt halt auf diese Info aus der Kurzgeschichte an. Ich denke, das ist so ein Überbleibse und ist dann hier natürlich ein kleiner Köder, dass der
01:19:22
Speaker
Oben oder Oben praktisch diese Geschichte glaubt, also wahrscheinlich würde er das ja auch schon gehört haben, aber dass die praktisch ja so ein bisschen in Sicherheit gewogen werden.
01:19:36
Speaker
Genau, aber ich meine diese Geschichte, dass er jetzt in Liverpool gesichtet worden sei, das ist ja wirklich, glaube ich, eine Kürzung vom Buch, weil das wird ja im Hörspiel, wie gesagt, nicht erwähnt am Anfang. Also da weiß man nicht. Genau, das ist das, wo die Polizei praktisch jetzt hinterher ist, aber sonst sagen die nichts. Genau.

Holmes und Watsons Untersuchung im Gasthaus

01:19:56
Speaker
Weil das wissen wir nicht, das wusste ich vorher nicht, dass der da...
01:20:00
Speaker
Und jetzt suggerieren sie ihm praktisch, dass sie eigentlich genauso wenig Ahnung haben wie die Polizei. Sie dürfen rein und er haut ab. Also er sagt, guckt mal, Fahrrad hat er wohl nicht, aber Pferde. Also das sagt er im Buch, ja Pferde hätte er. Und dann verschwindet er und dann sitzen die beiden da alleine.
01:20:24
Speaker
Genau, also im Hörspiel hört man noch, dass da Pferde im Hintergrund sind. Und genau, sie gehen dann rein, weil sie könnten ja was zu trinken vertragen. Ich glaube, auch wieder ein Brandy, glaube ich. Also die saufen da ziemlich viel in der Folge. Und dann gehen sie rein und dann kommt es auch von... Was glaubst du, was der Watson gemacht hat, während Holmes am Morgen schon Ermittlungen gemacht hat?
01:20:50
Speaker
Wahrscheinlich sind ja noch mal was eingeschränkt. Genau. Erst mal ein Warte-Brandy eingegossen. Na ja, genau. Das wird halt dann stützen. Sind sie halt kurze Zeit in diesem Gasthaus. Das ist echt nicht lange. Und dann kommt Holmes auf den Gedanken, wir könnten ja mal da in den Stall gucken. Und das machen sie auch dann. Ja, er fragt ja sogar noch Watson, ja, die Kühe. Was ist mit den Kühen? Er hat ja so einen Gedanken, so einen Gedankenblitz.
01:21:17
Speaker
Dann reden Sie noch darüber, die Schafe waren ja, wir haben ja die Schafe gesehen. Aber die Kühe nicht. Und jetzt habe ich in fetten und unterstrichenen Buchstaben daneben stehen, warum waren nicht wenigstens die Schafe zu hören. Wenigstens ein bisschen. Man muss ja kein Schafs entfernen oder hören, aber einfach um, das hätte mir jetzt dann so das Gefühl gegeben, so Mann, hättest du mal besser aufgepasst. Klar waren da nur Schafe.
01:21:44
Speaker
So das hätte so ein bisschen das Mitraten oder das Miterleben.
01:21:49
Speaker
Vielleicht hätte man das ja auch gemacht. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass da... Vielleicht hatten sie die Schafsrolle gerade nicht gefunden. Das war die nicht da, weil man die anders verbaut hat. Da lag ja alles auf den Tonspulen. Ist ja auch egal. Es ist so ein kleines, wie gesagt, das hätte es noch versüßt, diese Szene.
01:22:15
Speaker
Ich hätte es mir noch besser vorstellen können, glaube ich. Aber ich habe das so... sind sie dadurch das Moor gestiefelt und man hat halt nur das Moor gehört und ein bisschen Gras rascheln und ein bisschen grillen und Frösche und was auch immer, aber keine anderen Tiere. Und das konnte man sich halt nur schlechter vorstellen.
01:22:32
Speaker
Na ja, das hätte es halt auch gut erklärt. So hätten sie wahrscheinlich nicht mehr von den Schafen, da hätte man sagen können, Watson, erinnerst du dich? Wir haben Schafe gehört, aber keine Kühe. Man hätte den Hörer da ein bisschen mehr auf eine Reise mitnehmen können. Aber gut. Ja, man hätte ihn abholen können. Aber gut, wir haben es auch so gut verstanden. Jedenfalls gehen sie jetzt da in diesen Stall.
01:23:00
Speaker
und sehen, ich glaube, zwei Pferde. Zwei Pferde, genau. Genau, und da will Holmes die Hufe untersuchen.
01:23:12
Speaker
Macht er das nicht toll, wie er mit dem Pferd redet? Ich fand das so toll. Ich wollte gerade sagen, das war sehr gut gespielt, fand ich. Ohne dass man das Pferd dazu hört, also kein Scharren oder so. Aber man hat trotzdem das Gefühl, okay, das Pferd, ich finde das jetzt naturgemäß nicht so toll, was er da macht. Aber er hat so eine beruhigende Art, er hat das super gespielt.
01:23:33
Speaker
Das ist wahrscheinlich die Top Szene aus dem ganzen Hörspiel, auch wenn das nichts Dramatisches oder irgendwas hat. Das ist eine schön gemachte Interaktion.
01:23:46
Speaker
Das stimmt.

Kritik am Sounddesign und nostalgische Erinnerungen

01:23:48
Speaker
Ich muss ja sagen, mir fehlen so ein bisschen die Geräusche aus allgemeinen so alten Aufnahmen. Da merkt man schon noch, dass die nicht so ganz ausgereift sind wie die heute, was ja logisch ist. Das kann man ja gar nicht vergleichen. Aber da fand ich es wirklich gut gemacht, allein nur durch die Arbeit des Sprechers.
01:24:07
Speaker
Ja, also was man in den Hörspielen ja sowieso sagen muss, wenn die irgendwo hinlaufen, dann hast du die Geräusche. Das ist in anderen Folgen auch super umgesetzt. Das einzige, was mir immer fehlt, ist, wenn sie dann irgendwo mal angekommen sind in einem Raum zum, also meistens ist es in geschlossenen Räumen, dann ist da gar nichts. Da hast du das Gefühl, die stehen in einem komplett leeren Raum, wo nichts ist, keine Uhr, kein irgendwasen, ein Kamin oder
01:24:34
Speaker
Es wird wenig Anwesenheit suggeriert. Das hat man ja, ich glaube, das hat ja mal irgendwer von den Fragezeichen-Sprechern im Interview erzählt, dass ja wirklich schon darauf geachtet wird, dass sie Anwesenheit suggerieren, dass man das lebendig macht. Und das ist einfach da nicht, da ist kein Kamin, da ist kein Ticken von der Uhr, da ist kein Rascheln von Klamotten. Die klassische Uhr, die dann schlägt bei den drei Fragezeichen aus den ersten Jahren im Hintergrund.
01:25:03
Speaker
Die hätte man durchaus mal reinbringen können, hätte auch die Big Band Melodie spielen können. Aber das ist allgemein in den ersten Hörspielen ein bisschen schlechter. Da leben sie noch durch ihr Spiel und ihre Interaktion. Das ist ja auch alles okay.
01:25:21
Speaker
Nicht um das jetzt zu schmählen, also es ist wirklich gut gemacht, aber da ist die Geräuschkulissen-Umsetzung nicht so ausgereift. Ich denke damals hat man sich noch nicht so viel getraut. Da hat man schon als mutig gegolten, wenn man halt Pferde dann auch sehr prominent in die Soundkulissen mit einbezieht.
01:25:46
Speaker
Wobei das ja die klassischen Pferde sind, die hört man ja in jedem Europa. Ja klar. Pferde gibt es ja, das ist immer die. Das ist aber, hast du jetzt gedacht, dass die sich so viele Pferde leisten könnten da in Hamburg? Das reicht doch, wenn sie zwei Pferde haben. Ich meine. Ich finde zwei Pferde da in der Kammer stehen haben. Und Timmy, der Hund ist ja nun auch schon über 100 Jahre, über 50 Jahre alt.
01:26:09
Speaker
Die haben es wahrscheinlich schon mal ausgestopft und werden neu belebt. Richtig. Also von daher. Naja und Wunder was, der Holmes will jetzt trotzdem erstmal den Brandy trinken. Er hat ja alles durchschaut. Er hat sich die Beschläge angeguckt und zwar, das ist jetzt im Hörspiel glaube ich auch nicht so klar geworden. Das haben sie im Buch dann bemerkt erst noch mal. Alte Beschläge mit neuen Nägeln.
01:26:35
Speaker
Also praktisch Schuhe wieder angezogen. Das ist so der kleine Tipp. Na ja, und dann ist er ja zufrieden, will dann los. Aber vorher, wie gesagt, den Brandy will er noch. Und zum Erstaunen von Watson war sein Fuß nie verletzt. Er ist also immer noch ein super Schauspieler. Ja, aber das, also da muss ich ja sagen, das hätte Watson aber auch wissen können. Also das hat er, ne? Weil das ist so was, das macht er ja immer.
01:27:04
Speaker
Das hat er doch nur für uns. Das war doch nur ein sarkastischer Spruch. Ach, der Fuß wieder. Das ist wie mit Kindern, wenn sie dann keinen Hunger mehr haben und dann ist der Nachtisch da so, ach, jetzt hast du wieder Hunger.
01:27:16
Speaker
Wobei ich da, da hätte der, der Watson-Sprecher noch ein bisschen sarkastischer sein können, wie am Anfang, wo er gesagt hat, ach so was. Also hier, da hätte er noch ein bisschen mehr Sarkasmus reinbringen können. Kleines bisschen, aber das ist denke ich mal für so eine kurze Serie sowas, sowas muss ja auch entstehen. Das ist jetzt wirklich auf hohem Niveau gejammert. Also ganz klar.
01:27:39
Speaker
Dann haben wir ein Saxophon, so eine schöne Saxophonmelodie, die kommt auch bei den Edgar Wallace Hörspielen gerne vor. Ich mag diese Melodie sehr gerne, die hat was schönes, sowas, gute Nacht, wir gehen jetzt schlafen, aber passt halt nicht so wirklich da rein.
01:27:54
Speaker
Aber sowas ist ja immer, also das ist ja für mich immer, also das so gerät mir immer Krimi. Ja. Also so diese Musik, das ist so für mich Krimi, Beispiel. Nee, aber da würde ich, also da hätte ich auf Homes getippt. Also da hätte ich wirklich so auf Homes, auf sowas. Ich weiß nicht warum, auch wenn es dich in diese Zeit passt, aber das passt einfach zu Homes, Watson, dieser ganzen Krimibereich.

Schlüsselmomente und Holmes' Konfrontation

01:28:20
Speaker
Die nächste Szene ist auch eigentlich sehr kurz. Die wollen eigentlich wieder zurück zur Schule. Da sehen sie aber, dass ihnen ein Fahrrad entgegenkommt, versteckt nur sich.
01:28:29
Speaker
Da finde ich auch Holmes ziemlich gut, wie er sagt, Kopf runter. Also wie er so nachdrücklich noch mal sagt, dass er den, dass das Watson doch bitte den Kopf unten lassen soll. Also das finde ich da echt gut gemacht. Also als sie da den Besucher beobachten. Und dann sehen sie ja nur noch wie eine Kutsche. Also der Besucher mit dem Fahrrad geht da wohl rein in das Gasthaus und gleich, also das habe ich nicht ganz verstanden, gleichzeitig fährt eine Kutsche weg.
01:28:56
Speaker
Das ist ein bisschen verwirrend, dass einen kommen und gehen in dieser Szene. Wie gesagt, sie kriegen heraus, das ist Walder auf dem Fahrrad.
01:29:05
Speaker
wollen Sie mir auch zu dem Gasthaus folgen. Im Buch wird dann klar, er geht in das Gasthaus, weil es so ein Logierzimmer ist. Also der geht nicht durch den Schankraum, sondern hat einen extra Eingang und steht dann irgendwie da am Fenster oben im ersten Stockwerk und guckt raus und wartet da. Dann fährt diese Kutsche parallel dazu ab.
01:29:27
Speaker
Genau, also das war nicht so ganz für mich zumindest nicht ersichtlich. Plötzlich hören sie ja dann auch Schritte. Also Holmes will sich das eigentlich da alles angucken und dann hören sie Schritte und dann gucken sie, wer das ist oder sie verstecken sich und arschen aber einen Blick und im totalen Kontrast zu allem anderen in den Hörspielen lassen, die uns jetzt völlig im Regen stehen.
01:29:50
Speaker
Genau, dann wird, ach, das ist doch Punkt, Punkt, Punkt. Und dann kommt wieder die schöne, mysteriöse Musik. Das passt dann auch wieder super. Ich stehe da, habe einen Finger im Mund und denke mir, Scheiße, wer war das jetzt?
01:30:06
Speaker
Genau. Im Buch ist es so, dass die sich dann einschleichen an das Haus, nachdem diese Person in das Haus gegangen ist. Da ist die Kutsche dann schon weg. Und Watson muss für Holmes Räuberleiter machen und ihn auf die Schultern nehmen. Und Holmes zieht sich dann hoch, guckt einmal kurz durchs Fenster und kommt gleich wieder runter und sagt, ich habe alles gesehen, was ich muss. Und dann gehen sie. Was sie sehen muss und dann hauen sie ab. Im Endeffekt weniger Erzählaufwand.
01:30:35
Speaker
Aber es macht, macht Atmosphäre finde ich. Aber gut, das ist jetzt eine 25 Minuten. Das mit dem Verstecken finde ich eigentlich viel spannender jetzt für ein Hörspiel. Ja, ja. So muss man mal sagen, da kommt noch eine. Gleiches Ergebnis nur mit viel weniger Erzählaufwand und weniger, weil da müsst ihr ja wirklich mit Geräuschen dann arbeiten und ach,
01:30:55
Speaker
Hier, komm, da, und Fuß auf meine Schulter. Das ist doch alles, da kommen sie so ganz gut ohne aus bisher. Es passt. Es passt. Richtig. Also wenn man das so betrachtet. Naja, und dann? Dann gehen sie wieder zurück. Im Buch macht Holmes noch so ein paar Sachen. Geht abends, kommt er dann nochmal zu Watson.
01:31:14
Speaker
Der wahrscheinlich schon ein paar Brandy dann, also warte Brandy und sagt ihm, hier ist alles geregelt, morgen, ich komm morgen früh zu Ihnen und dann klären wir das. Dann wird das alles, wird der Fall aufgelöst.
01:31:27
Speaker
Genau, dann gehen sie ja, ist ja dann sozusagen die Endszene. Die gehen dann zum Herzog. Wie heißt Holderness Hall? Herzog, Herzog. Ja, Lord Holderness. Genau, Holderness Hall ist ja sein Anwesen und dann gehen sie dahin. Ich glaube, wer empfängt ihn? Der Wilde, der ziemlich nervös und zappelig ist. Der schämt sich. Der ist hier ziemlich, der hat hier...
01:31:48
Speaker
Der hat was ausgefressen. Der macht sich sogar ein bisschen ins Hemd hier. Und dann kommt auch gleich der Herzog. Es ist auch noch recht früh an dem Tag, wird noch gesagt. Nein, noch viel besser. Im Buch gehen Sie einfach in sein Schlafzimmer.
01:32:05
Speaker
Und holen ihn praktisch direkt aus dem Bett, aus seinen Träumchen. Was viel schöner ist, weil der da zeigt, wie Holmes mit ihm auch umgeht. Also wie er mit Obrigkeit dann umzugehen pflegt. Ja, also es kam ja auch, der hat der Holmes gesagt zum Wild AI, holen sie jetzt mal ihren Boss sozusagen. Und dann ist er auch gleich da. Also es geht schon sehr schnell. Hätte ich die Schlafzimmer-Szene besser gefunden?
01:32:33
Speaker
Ja, weil das auch so ein bisschen, die drückt halt Holmes auch, also die charakterisiert Holmes halt auch ganz gut, so dieses Zack-Boom. Aber mit dem, was er ihm jetzt alles zu sagen hat, würde ich wahrscheinlich auch einfach ins Schlafzimmer gehen. Denn er hat ihn ja praktisch bei den buchstäblichen, ne? Er hat ihn ja sozusagen durchschaut. Richtig.
01:32:58
Speaker
Er fordert auch praktisch als erstes gleich erstmal die Belohnung und sagt so, die Belohnung war ausgesetzt, hier ist das Checkbuch, können Sie gleich mal ausführen, weil ich weiß alles. Bitte da. Und das macht er, also er kriegt den Check dann auch. Aber er müsste ja dann 6000 kriegen. Das Lustige ist, im Buch erzählt er und erzählt er währenddessen und dann sagt der Lord Holderness so, wie viel, wie viel wir auf den 12.000 kriegen sie.
01:33:26
Speaker
So, also da merkste schon, der merkt, okay, Holmes hat ihn jetzt hier und könnte da so richtig da was Peinliches loslassen und verdoppelt gleich erstmal die Prämie. Ja, genau. Naja, was kostet die Welt? Ich verdiene sowieso, wenn er da so hoch im Kurs steht, da der Herzog. Naja, ich meine, jetzt kommt dann am Ende raus, dass der Walder seinen
01:33:49
Speaker
unehelicher Sohn ist und dass die beiden Brüder, Stiefbrüder, sich nicht wirklich leiden konnten oder da immer so ein Konkurrenzverhalten war, weil ja der Arthur, soweit ich das verstanden habe, alles bekommen würde dann, weil es ja ein ähnlicher Sohn ist und das hat ihm halt nicht so ganz gepasst.
01:34:08
Speaker
Und deswegen, weil der Wilder ja so einer ist, hat der Herzog seine Frau nach Frankreich und seinen Sohn ins Internat gesteckt, weil er halt auch Angst hatte, dass der Wilder sich da in irgendeiner Art und Weise rächen könnte. Ich meine, der kleine Sohn, der ist zehn, muss man vielleicht auch
01:34:27
Speaker
noch mal erwähnen. Da ist natürlich Rache. Den erwachsenen Mann recht einfach. Ja und der wollte halt durch die Entführung des der Wilderness, äh Quatsch, Wilderness, der Lord Wilder und Holderness, super. Nein, dass der Lord Holderness das Testament zugunsten des Wilders ändert und er dann der Alleinerbe. Genau, er hat das dann durchschaut, also der Herr zog und kam ihm dann dahinter und jetzt muss er
01:34:55
Speaker
wird er den Walder wegschicken und die Herzogin wieder herholen. Als Ende.

Kritik und Vergleich mit anderen Adaptionen

01:35:02
Speaker
Naja, der Walder hat halt nach diesem Plan dann mitgekriegt, dass die, oder nein, er wusste ja, dass der Tod ist der Lehrer und als dann die Leiche gefunden wurde, hat er kalte Füße gekriegt und sein Vater darum gebeten, das alles erst später zu melden und
01:35:18
Speaker
Genau. Wollt ihr noch dafür sorgen, dass der Haze flüchtet? Na, der ist ja auch weg. Genau, das war praktisch sein Ziel. Aber der Holmes hat ja schon vorher den Haze veraften lassen. Am vorigen Abend hat er sich darum alles gekümmert und geht jetzt auch den Herzruck relativ schroff an und sagt,
01:35:38
Speaker
Hier, sieh zu, dass dein Junge da aus dem Wirtshaus abgeholt wird. Im Buch macht er es noch geschickter und nötigt den Herzog dazu, dass seine Dienstbarkeiten auf die nächste Frage oder Anfrage von Holmes auf jeden Fall auch Folge leisten müssen. Dieses Versprechen ringt er dem Herzog ab und schickt die dann los und sagt hier eure ... Ach, ich weiß gar nicht, wie er das genau formuliert. Also auf jeden Fall, euer Liebling, der ist da und da, holt den mal ab.
01:36:07
Speaker
Genau. Das ist dem Herzog mega peinlich alles, diese ganze Geschichte. Das macht er auch sehr, er schreibt doch nichts ab und wehrt sich auch nicht, er lässt das mit sich machen, weil er halt genau weiß, dass Humsing geschah. Naja, ich mein, am Ende hat er ja jetzt wenig gemacht, der denkt, er hat da nur, um das nicht, dass es nicht hervorkommt, oder rauskommt, hat er halt versucht, das Ganze noch ein bisschen so zu vertuschen.
01:36:30
Speaker
Ich meine, gut, letztendlich will er ja auch seinen anderen Sohn irgendwie auch ein bisschen davor bewahren. Er hat ja für den ja auch was übrig. Das würde ich vielleicht auch so machen, wenn ich jetzt ein unehrliches Kind hätte und würde ich ja auch nicht wollen, dass der hier unter die Räder kommt irgendwo.
01:36:47
Speaker
Auch wenn er selber schuld daran ist. Gut, aber er schützt ja nur den Mörder. Aber gut, es werden ja da alle irgendwo ihre gerechten Strafe zugeführt. Im Buch wird noch mal erwähnt, ich glaube im Hörspiel ist es nur, dass er wegkommt, irgendwie sagt er. Aber der Walder wird im Buch nach Australien geschickt. Ah ja.
01:37:11
Speaker
Also von daher wird da dann ein bisschen Distanz zwischen die beiden Brüder oder Halbbrüder gebracht.
01:37:19
Speaker
Naja, und dann klärt sich das noch mit den Spuren auf, ne? Genau, am Ende wird noch gesagt, dass wir die Spuren im Moor gefunden haben und dass hier der Hayes die Pferde hat neu beschlagen lassen mit alten Eisen, die von Holderness Hall sind. Und dann zeigt der Herzog Holmes und Watson das auch noch und dann sieht man frische Spuren an den alten Eisen.
01:37:45
Speaker
Praktisch Tarnschuhe für deine Pferde, damit man da Kuhspuren. Das interessante ist, im Buch wird darauf schon viel früher ein Hinweis gegeben, denn beim Essen mit Körnern
01:38:00
Speaker
legt Holmes die Spuren der Kühe hin und kann daraus dann kombinieren, was Galopp, Trab und und und ist und kommt dadurch dann so ein bisschen auf die Idee, wie es dann gemacht wurde, kriegt er dann erst später. Aber er hat da schon verstanden, dass die Kühe halt im Pferde, wie Pferde gelaufen sind. Naja, und dann macht er noch einen komischen Witz über den Scheck.
01:38:24
Speaker
Ja, da kann man nicht mehr sehr gut leben. Ich meine, im Buch ist es ja noch mehr. Und dann kommt Saxophon-Pornomusik, so habe ich das genannt. Ach, ist das dann deine Pornomusik? Na ja. Gut, da kann ich jetzt nicht so viel zu sagen zu den 80er-Pornos. Ich auch nicht, da war ich fünf. Vor meiner Zeit.
01:38:48
Speaker
Das ist halt... Ja, aber das war der Fall und endet genauso abrupt auch im Hörspiel, also im Buch. Da sind keine Unterschiede und wie wir sehen, ich habe jetzt alle kleinen Unterschiede immer direkt mit reingeworfen. Klar muss man da sicherlich vieles kürzen, um das Hörspiel nicht zu groß werden zu lassen, ob man da jetzt ein doppelseitiges draus gekriegt hätte mit diesen kleinen Änderungen oder
01:39:16
Speaker
Ich möchte dich dahingestellt sein lassen. Ich finde ja grundsätzlich sind die Verspiele, diese Kurzgeschichten-Umsetzung von Europa passend sehr gut zu der Länge der Kurzgeschichten. Da wird, also man kann der Geschichte gut folgen. Es wird halt wenig oder nichts weggelassen, was dir so ... Also, man hat keine Fragezeichenmomente, wo man da steht und denkt ... Insbesondere bei der Folge kann man schön miterleben, wie der Fall gelöst wird.
01:39:43
Speaker
Ja, also, es ist schon ganz gut. Also, wenn wir jetzt mal so Richtung Fazit kommen, weil viel ist, ist ja nichts mehr, was noch im Hörspiel passiert. Es ist recht kurz gehalten, es ist in Ordnung. Ich find, hier stört's mich jetzt nicht, dass es kurz ist. Manchmal find ich's verwirrend. Also, gerade da, wo wer's ja vorhin hat. Weil da geht ins Gasthaus, dann kommt gleichzeitig der Haze raus und will da flüchten. Mit der Kutsche, das fand ich ein bisschen ... äh, interessant. Aber das ist jetzt in Kleinigkeiten, und es ist wirklich jammernd auf oben.
01:40:11
Speaker
Von daher, also da in der Umsetzung kann man jetzt glaube ich erst mal nichts sagen. Weiß nicht, willst du mal dann zum Fall sagen? Also, das ist ein sehr guter Fall zum Mitraten. Man kann die meisten Hinweise selber deuten und den Schlussfolgerungen Holmes auch selber gut folgen. Ich habe es jetzt extra notiert. Die Schafe fehlen in der Soundkulisse. Gerade gegen Abend, also im Moor und auch gegen Abends ist es ja super gestaltet.
01:40:36
Speaker
Fehlen mir dann für diesen kleinen Hinweis die Schafe. Was sich innerhalb der Räume abspielt, ist mir ein bisschen zu wenig. Auch wenn Pferde irgendwo vorkamen, fand ich das alles gut. Auch das Kutschengeräusch. Das sind halt die typischen Geräusche. Die Szene mit Parsetti und dem Pferd finde ich super geschauspielert von Parsetti. Ich mochte die Kommentare von Watson. Ansonsten ist es einer der besseren Fälle, weil man eben mitraten kann. Jetzt gerade aus dieser Reihe.
01:41:03
Speaker
Ja, also mir geht's da ähnlich mit der Folge. Ich mag die Folge, es ist eine schöne Klassiker-Folge von Homes. Also da passiert jetzt nichts Ungewöhnliches oder wir haben jetzt keinen besonderen Ort. Das ist halt ein Führungsfall und man kann dem gut nachgehen, man kann dem gut folgen, auch als Hörer.
01:41:23
Speaker
Ich hatte ja schon anfangs gesagt, jetzt kann ich es ja hier mal sagen, ich bin mit den Maritim-Hörspielen rangekommen, um jetzt da auch mal die Leute noch mal zu nerven. Nein, alles richtig. Maritim-Hörspiele sind gut. Die sind gut. Nein, aber ich bin damit rangekommen und da hatte ich den Fall, also da ist der Fall, die Internatsschule, die habe ich dann einmal gehört, fand ich jetzt nicht ganz so spannend zu dem Zeitpunkt. Ich war da auch ein bisschen jünger noch.
01:41:52
Speaker
Aber da ist es ein bisschen länger. Ich glaube, da haben sie sich mehr ans Buch gehalten. Da hatten sie auch die Länge. Ich glaube, das sind so um die 50-60 Minuten, wo der Fall geht. Da wird das auch, glaube ich, erzählt. Ich habe jetzt die Folge nicht nochmal gehört, also in der Maritimfassung. Und was mir da immer gut gefällt, also bei dem Gespann Rode und Gröger, Christian Rode und Peter Gröger, die ja die beiden Hauptsprecher, also die
01:42:16
Speaker
Haupträumen sprechen, die haben ja auch so eine Komik. Und die wird manchmal, finde ich, in den Hörspielen ein bisschen übertrieben. Also da nehmen die sich schon sehr auf die Schippe. Oder da sind oft Kommentare, die einfach geschauspielert sind. Also die nicht im Skript stehen, nehme ich an. Und das hat mich in der Folge, also jetzt in der Europa-Fassung, gerade am Anfang hat mich das schon sehr erinnert, wie Watson dann sagt, ach, wie unangenehm. Das hätte auch von den beiden Stammen kommen können. Also von den Stammesprechern.
01:42:46
Speaker
Aber insgesamt eine gute Folge. Kann man nicht meckern. Ich hätte es noch schön gefunden, wenn ein bisschen, gerade diese Moas-Situation, also diese verschiedenen Richtungen, wenn das noch ein bisschen erklärt worden wäre, dass man da so ein bisschen mehr miträtseln kann. Aber ansonsten passt das. Man kann gut mitraten. Es ist eine gute, solide Folge, wo man auch als Hörer gut aufgehoben ist. Wo du gerade bei den Sprechern bist.
01:43:14
Speaker
Findest du, dass Peter Parsetti deiner Vorstellung von einem Sherlock Holmes, also was alter und sag ich mal die Erscheinung so widerspiegelt, glaubst du, dass Peter Parsetti dafür eine passende Besetzung ist?
01:43:29
Speaker
Ja, also ich habe jetzt wie gesagt nur, ich glaube, zwei Folgen gehört von Passetti. Ich glaube, ja. Also ich würde sagen, es ist okay. Ich finde den Rode immer noch besser als Homes, weil er so, ich würde sagen nicht erhaben, aber
01:43:47
Speaker
Er ist ein bisschen gesetzt, da spricht er öfter. Bei Parsetti habe ich halt das Problem, ich stelle ihn mir deutlich älter von der Stimme her vor, als ich mir Holmes vorstelle. Das ist so mein Problem. Watson ist ja doch ein bisschen älter als Holmes. Also ein paar Jahre.
01:44:06
Speaker
Watson kommt mir jünger vor. Echt? Also der kommt mir, ja, Watson kommt mir jünger vor als er eigentlich ist. Ach so, ja, bei dem, bei dem Europa-Hörspiel. Ich glaube nämlich, dass es in Wirklichkeit ist es so, weil Watson ist ja auch ein Kriegsveteran. Der hat ja in, was war es, Afghanistan, da fürs Empire gedient. Jetzt auch nicht ewig lang. Der war ja da Feldarzt und deswegen ist er ja hier. Hat er in Verletzungen
01:44:30
Speaker
Und ich stell mir das so vor, dass er vielleicht fünf, maximal zehn Jahre älter ist als Holmes. Und die sind ja jetzt auch nicht beide schon um die 50. Das sind ja noch, Holmes ist ja am Anfang von den Geschichten, kommt ja ja praktisch gerade aus seinem Studium und macht seine Detektei auf. Also ich mein, er macht das ja gut, er spielt ihn ja gut. Ich abhalte nur manchmal das Gefühl, dass seine Stimme ein bisschen zu alt ist.
01:44:54
Speaker
was Holmes sein soll. Aber ohne da jetzt eine Kritik oder irgendwas drauf. Ich find ihn immer noch großartig, wie er redet und wie er das alles so rüberbringt. Ja, ist er auch. Ich weiß nicht, wie alt Holmes ist. Die Fälle sind ja immer unterschiedlich. Meistens im Jahr 1890, mal, weiß ich nicht, Jahr 1880. Also, das variiert ja auch oft. Nee, aber ich find's ganz gut. Ich glaube, man hätte schlimmere ...
01:45:21
Speaker
Ja, also jemand, der mehr Abenteuer in der Stimme hat, wäre auch gar nicht so angebracht gewesen. Ich denke, diese ruhige Art, das passt schon. Aber wollen wir da nicht weiter meckern? Also Peter Passetti gehört nur mal zu meinen Lieblingssprechern und da kann man froh sein, wenn der mal eine Hauptrolle hat und nicht immer nur erzählen darf, was die anderen machen.
01:45:41
Speaker
Ja eben, der ist ja auch sonst nicht so häufig vorgekommen und von daher finde ich es ganz gut, wie es gemacht wurde. Ich weiß gar nicht, ist jetzt... Diese Europaserie ist ja nicht lang gewesen, oder? Es sind vier Tonträger und auf drei davon waren immer zwei und einmal ist es der Hund der Baskervilles. Das ist ja nicht lange. Also die haben ja nicht alle Kurzgeschichten und Romane vertont. Nein, das ist ja nicht lange gewesen.
01:46:06
Speaker
Da hätte man locker noch mehr machen können, aber ich glaube diese Erwachsenen-Reihe ist ja nicht ganz so gut gelaufen, wie man sich das gewünscht hat. Achso, war das dann wieder so ein, ach wir stampfen das ein, weil bringt wenig Gewinn?
01:46:19
Speaker
Ich weiß nicht, wie es von den Verkaufszahlen war. Ich glaube, es hat auch nichts mit einem Urheberrechtstreit da in der Zeit zu tun. Das ist, glaube ich, einfach. Die haben ja damals wirklich immer eine Reihe produziert, vier, fünf Folgen rausgebracht. Und wenn das nicht so lief, wie es sollte, hat man das auch ganz schnell wieder vom Markt genommen und hat sich halt dann auf die gut laufenden Sachen konzentriert, was ja irgendwo auch Sinn macht. Aber so kommt es halt zustande, dass die Gerüchte gehen, dass noch von vielen Sachen irgendwelche Folgen
01:46:50
Speaker
Teile im Europa-Giftschrank sind. Vielleicht kann den mal einer für uns aufmachen und uns die Folgen 5 und 6 von Holmes liefern, weil ich noch ein paar Leute euch gerne vorstellen möchte. Da fällt mir noch ein, gerade zum Giftschrank. Das ist auch eine Säge, die ich weiß nicht, das sprengt vielleicht jetzt hier den Rahmen, aber ich will das kurz erwähnen. Ich hatte mal vor ein paar Jahren eine Säge für Freddy Krueger gehört.
01:47:16
Speaker
Nightmare on Elm Street von Europa, ja. Europa hatte glaube ich sechs Folgen oder hatte die mehr? Nein, das waren sechs Folgen. Man hatte ja nach den Filmen versucht zu gestalten. Das waren praktisch die ersten zwei Teile für einen Film, wenn ich mich nicht irre. Und die sind schlichtweg zu brutal gewesen. Ich fand die super. Also ich mochte die.
01:47:40
Speaker
Die Hörspiele hatten ja sogar auch so einen kleinen Kleber drauf, auf dem stand nur für Erwachsene. Und das war natürlich für Kinder ein absolutes Kaufabend. Ich hab die damals gehört und

Serienende und verlorene Episoden

01:47:52
Speaker
es waren sechs Folgen. Ich hatte auch die sechs Folgen. Und dann die letzte endete mit so einem Kliffhänger und ich dachte, hä, ich will wissen, wie es weitergeht. Und dann gab es aber nichts mehr. Und ich habe auch nichts gefunden. Es gab wohl auch nur die.
01:48:06
Speaker
Ich habe in einem Interview mit Andre Minninger habe ich rausgehört, dass die nächsten schon fertig produziert waren und eben in jenem Giftschrank stehen und dass es wohl auch nicht passieren wird, dass man daran kommt.
01:48:23
Speaker
So, oder wollen wir noch irgendwas Tolles erzählen? Eigentlich sind wir durch, oder? Ja, wir haben es mit der Folge, wie gesagt, haben wir durch. Also tolle Folge, tolle Sprecher, schönes Hörspiel. Auch für die Länge, also 25 Minuten ist jetzt nicht lang, aber dafür haben sie alles gut umgesetzt.
01:48:39
Speaker
Damit sind wir am Ende unserer Folgenbesprechung und der Vorstellung der Franzi. Franzi, wie hat es dir gefallen, unser erster gemeinsamer Podcast? Ja, es ging schnell rum. Es war schön, kurzweilig, angenehm. Ich war sehr, sehr zufrieden. Ich hoffe, es hat dir auch gefallen und war nicht unangenehm oder sonst was.
01:49:05
Speaker
Auch kann ich genauso weitergeben. Es war sehr kurzweilig. Wir haben hier ein bisschen über zwei Stunden Aufnahmezeit. Ich hatte Spaß. Wir haben viel über unser schönes Hobby reden können, über eine schöne Folge. Von daher alles gut. Ich hoffe, dass auch zwischendurch mal Folgen kommen, wo es nicht so schön sein wird, die Folge zu hören und dass man auch noch was Böses darüber sagen kann. Ja, das liebe ich. Ich liebe Folgen zerreißen.
01:49:29
Speaker
Das wird lustig. Da werden wir uns auch mit beschäftigen. Und in dem Sinne bleibt uns nur einen schönen Resttag, Restabend zu wünschen und wir freuen uns auf unsere nächste gemeinsame Folge. In dem Sinne wünsche ich einen schönen Tag. Tschüss Franzi.
01:49:49
Speaker
Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit Europa. Ihr findet uns auf Facebook unter Die Couchfesseln. Ebenfalls unter Die Couchfesseln sind wir auf Discord vertreten. Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover und bei Jackie für das Einsprechen des Klappentextes. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Moritz, Stefan und Dirk. Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit und freuen uns auf die nächste Folge.