Einführung in No-Code und Padrino
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Speaker
Man fragt uns immer, wen haben wir denn da im Hintergrund sitzen, der programmiert das alles für uns, weil einfach viele neue Features auch sehr schnell eben kommen. Der Kunde sagt das am nächsten Tag, es ist gefühlt schon online und diese Geschwindigkeit ist ziemlich cool, dass man das mit No-Code erreichen kann. Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Alex und ich bin Lilith. Wir unterhalten uns jede Woche über Themen rund um No-Code.
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Speaker
Masha und Yalcin sind Gründerinnen und Gründer von Padrino. Padrino ist eine Matching-Plattform, die Startups mit studentischen Talenten im Rahmen eines Praktikums verbindet.
Hintergrund der Padrino-Gründer
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Speaker
Dabei dreht Padrino den Spieß im Bewerbungsprozess einfach um. Schön, dass ihr beiden dabei seid. Wir freuen uns sehr auf die Folge heute mit euch und erzählt euch mal ein bisschen von euch. Wie seid ihr und wie seid ihr dazu gekommen, Padrino zu gründen? Genau. Hi zusammen. Vielen Dank auch von unserer Seite für die Einladung. Ich bin Masha, ich bin 28.
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Speaker
Ich bin seit drei Jahren ungefähr in dem Innovationsbereich tätig und habe dabei geholfen, Corporate-Startups aufzubauen und in der Zeit einfach sehr viel darüber gelernt, was junge Startup-Teams brauchen, um erfolgreich zu starten und besonders in der Anfangsphase war einfach Team-Thema immer sehr präsent, da die richtigen Leute zu finden und es war unter anderem eine Aufgabe einfach dabei zu supporten und die richtigen Leute eben zu finden, zu scouten.
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Speaker
Und so hat sich irgendwie so eine Idee von Patrino, ja, sich etabliert und es langsam gereicht, bis wir dann die Möglichkeiten hatten, das umzusetzen. Und durch ein gemeinsames Projekt bin ich dann auf Jalchen zugekommen oder habe ihn dann damals kennengelernt. Und ja, irgendwann war der Punkt so weit, dass ich gesagt habe, ich brauche einen Co-Founder, bin auf Jalchen zugegangen und konnte ihn für Patrino gewinnen. Und ich bin auch bald an dich.
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Speaker
Ja, nochmal Hallo zusammen. Ich bin Yaiqing, 26 Jahre alt und von meinem Background bin ich Projektingenieur und habe vorher auch einen Startup gegründet. Allerdings in der Eventbranche. Und jetzt kann man sich vorstellen, Pandemie und Eventbranche, das matchen nicht so gut. Von daher habe ich mir gedacht, dann nehme ich die Learnings mit für meinen nächsten Startup. Und so hat sich das dann eben zusammen mit Mascha ergeben. Und ich konnte mich direkt aus zwei Perspektiven mit dem ganzen Identifizieren einmal aus der studierenden Perspektive
Vorteile für Studenten in Startups
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Speaker
Weil ich hab persönlich Praktika bei Kursunternehmen gemacht, bei Kurskonzernen, bei mittelständischen Unternehmen und hab selber Erfahrungen in einem Startup gesammelt und hab halt für mich gesehen, okay, in einem Startup, also so cool die Praktika auch jeweils waren bei den Kursunternehmen, bei einem Startup hatte ich halt eben eine super steile Lernkurve und da bin ich der Meinung, dass man eben die Studierenden mehr auf diese Startup-Wert aufmerksam machen muss und genau, auch aus der Startup-Perspektive weiß ich, ist es gar nicht so einfach, auf sich aufmerksam zu machen in den ganzen Kursindustrien.
Einsatz von No-Code bei Padrino
00:02:53
Speaker
Und da dachte ich direkt, hey, super spannendes Thema, lass es gerne machen. Und so ist Fatino entstanden und so fühlen wir gerade Fatino auch fort. Ja, total cool. Sehr, sehr cool. Ich habe selber ein Startup-Background, deshalb kann ich das sehr, sehr gut verstehen. Ich bin von meinem ersten Job quasi, der noch als Studenten einen Job angefangen hat, war direkt in einem Startup.
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Speaker
Genau, das mit der Lernkurve kann ich sehr bestätigen und würde das auf jedem empfehlen. Ihr baut eure Plattform ja auch auf No-Code. Welchen Stack benutzt ihr da? Warum benutzt ihr No-Code? Und wie seid ihr dazu eigentlich gekommen? Ganz klassisch eigentlich aus den Bedürfnissen heraus. Also wir haben das Ganze am Anfang so gemacht, es gibt ja immer so einen Spruch, wenn man sich nicht für seinen ersten Launch schämt, dann hat man zu spät gelauncht.
00:03:42
Speaker
Und so war das bei uns auch. Wir haben am Anfang einfach ganz normale Webseite gebaut, haben da quasi die Profile der Talente in Form von Lebensläufen in unseren Design reingepackt. Und ganz schnell kam dann die Rückmeldung von den Start-ups, hey, ist cool, aber ich muss irgendwie alle Lebensläufe durchschauen und ich brauch so eine Such- und Filterfunktion. Und da dachten wir uns, okay, wir können beide nicht entwickeln, zumindest nicht so, dass wir so eine Such- und Filterfunktion aufbauen können. Da brauchen wir jetzt etwas,
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Speaker
um die schnellen Kosten günstig aufzubauen. Und so kam es dann und so sind wir dann eben auf verschiedene Toolsaufgaben geworden. In dem Kontext dann eben auf Pori. Pori ist eben so ein No-Code-Tool, in dem wir unsere Such- und Filterfunktion aufgebaut haben. Und wir haben im Hintergrund R-Table als, ich nenne es mal Datenbank, beziehungsweise Content-Management-System. Das heißt, da sind die ganzen Daten der Talente gespeichert. Das heißt jetzt Foto, Video, aber auch die einzelnen Informationen zu dem Profil.
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Speaker
Und die zieht es dann rüber eben zu Pori als Frontend. Und das sind so unsere zwei Kernsysteme, beziehungsweise Leadpages verwenden wir noch für unsere Webseite. Das sind so unsere drei Kernsysteme. Und dann haben wir noch Typeform, damit die Studierenden sich eben anmelden können, damit wir das eben bekommen, screenen können und uns dann eben zurückmelden werden den Studierenden für ein Kennenlerngespräch. Und dann haben wir noch so ein zusätzliches Tool, nenne ich es jetzt einfach mal, Crisp. Das ist einfach, um mit den Webseitenbesuchern nochmal live chatten zu können.
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Speaker
Ja, stark. Und wie war so die Einstiegshürde für euch in die Tools? Habt ihr euch da schnell zurechtgefunden oder habt ihr auch schnell die Tools gefunden, die ihr verwenden wolltet? Wie lange habt ihr da recherchiert? Tatsächlich haben wir, kannten wir vorher ein, zwei Tools. Ich meine, auch so ein Tool wie jetzt Wix, Jimdo, Leadpages sind ja jetzt nach der neuen Definition Noco Tools. Das wussten wir ja damals nicht und wir kannten auch so Tools wie Seepier beispielsweise.
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Speaker
und haben dann im Nachhinein realisiert, okay, das nennt sich No-Code oder No-Code-Tool eben und sind dann, glaube ich, einfach per Zufall über eine Community auf Purry aufmerksam geworden. Und das Wichtigste war am Anfang für uns einfach, dass es erst mal kostenlos testen kann, ob das unsere Bedürfnisse erfüllt, ob wir das wirklich schnell umsetzen können und dass die Hürde insofern gering ist, dass man sich da jetzt nicht
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Speaker
zu arg reinarbeiten muss, dass es wirklich schnell umsetzbar ist. Weil uns war einfach von vornherein wichtig, wie es halt bei so einem Start-up ist, dass wir einfach, das ist aber Mitte zum Zweck, wir müssen so schnell wie möglich rausgehen zum Kunden, eine verdiept offensive Start mit dem Kunden sprechen und dafür waren die Tools super. Da haben wir dann eben, sind wir eigentlich relativ schnell fertig geworden und haben dann realisiert, dass es unglaublich viele Tools gibt und es eigentlich so ziemlich alles abdeckt, was man heutzutage gebrauchen könnte. Wir glauben halt, dass No-Code jetzt nicht irgendwie
00:06:24
Speaker
nur No-Code-basiert irgendwie genutzt werden muss oder wenn Prototypen gebaut werden, dass man nur No-Code nutzt, sondern wir sehen das als so ein Einstieg, um schnell eben Sachen auszuprobieren, schnell zu testen, schnell dem Kunden verfügbar zu machen, um einfach so die Marktreaktionen zu verstehen, zu testen und würden sagen, dass es irgendwann auch bestimmte Themen gibt, wo man richtiges, also in Anführungszeichen Development braucht,
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Speaker
Aber auf jeden Fall so um die ersten Bedürfnisse eines Startups abzubilden, ist das super cool. Also wir bekommen da auch super wertvolles Feedback und sehr cooles Feedback. Man fragt uns immer, wen haben wir denn da im Hintergrund sitzen, der programmiert das alles für uns, weil einfach viele neue Features auch sehr schnell eben kommen. Der Kunde sagt das am nächsten Tag, es ist gefühlt schon online und diese Geschwindigkeit, ja, das ist ziemlich cool, dass man das mit No-Code erreichen kann.
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Speaker
Wie lange habt ihr ungefähr für die erste Version eures Produkts gebraucht? Mit Einarbeitungsphase, jetzt mit Tori, mit der Such-und-Filter-Funktion, mit Einarbeitungsphase, ich würde sagen in zwei Tagen Teilzeit.
Padrinos Bewerbungs- und Matching-Prozess
00:07:36
Speaker
Also so nebenher gemacht, weil wir eben noch Vertrieb gemacht haben. Und ja, so in zwei Tagen war das dann umgesetzt. Es war dann so gefühlt, die Kunden sagen, hey, wir brauchen da was anderes und zwei Tage später hier, bitte schön, habt ihr.
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Speaker
Wie seid ihr also beziehungsweise vielleicht mal so grundsätzlich zur Plattform? Wie funktioniert das Ganze? Wie muss man sich das vorstellen als als Student? Wie bewirbt man sich bei euch? Genau, also den Prozess versuchen wir so schlank und so easy wie man selbstverständlich irgendwie aufzubauen, wie nur möglich.
00:08:06
Speaker
Wir haben ganz normal eine Landingpage, da geht man drauf und da gibt's einen Button, so jetzt anmelden, jetzt bei Patrino Profil anlegen und es kommen einfach drei, vier Fragen über Typeform, die man beantwortet und damit quasi sich bei uns, also bewirbt ist zu viel gesagt, aber einfach sich vorstellt und sagt, hey guck mal, ich hab Lust auf die Startup-Szene, wie kann ich bei euch reinkommen, was könnt ihr mir bieten und wir gucken uns dann die
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Speaker
ja, diese ganzen Eingänge an und schauen, also wir haben so einen Auswahlprozess einfach mit ein paar Fragen definiert, wo wir herausfinden, sind die Leute wirklich Startup-affine, also das ist ja das Wichtigste, was unseren Pool ausmacht, diese Startup-Affinität und das versuchen wir auch mit diesen ersten Fragen einfach schon rauszukitzeln aus den Menschen und wenn wir merken, okay, da ist tatsächlich Potenzial da, dann laden wir sie auch zum persönlichen Gespräch ein, aber nicht um
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Speaker
sie sozusagen zu challenging wie in einem Vorstellungsgespräch, sondern uns geht es vielmehr darum, die Persönlichkeit hinter dem Bewerber zu sehen, weil oftmals matcht es im Start-up einfach auf der persönlichen Ebene und gar nicht so auf diesen fachlichen Skills. Und genau das versuchen wir eben durch dieses Gespräch einfach abzubilden, erstellen gemeinsam ein Profil. Also bei uns muss man sich auch jetzt nicht mit einem Lebenslauf oder sonst was bewerben oder Motivation schreiben, sondern
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Speaker
Wir haben da einfach ein gewisses Standard definiert. In so einem Gespräch finden wir dann raus, was möchte die Person auch selbst. Also es geht wirklich darum, auch die Bedürfnisse der Bewerber abzubilden und nicht immer der Unternehmen. Und schauen, was bringt die Person einfach mit an Skills, die man direkt im Start-up einsetzen kann. Also wenn zum Beispiel jemand sagt,
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Speaker
Ich kann PowerPoint, was bedeutet das? Also in so einem Lebenslauf würde man sagen, ja, okay, schön Haken dran, aber wie kann ich das direkt bei mir im Startup einsetzen? Da ist es uns wichtig, rauszufinden, wofür kannst du PowerPoint einsetzen? Ist es, um Präsentation zu bauen? Kannst du geile Pitchdecks damit machen oder nutzt du das, um Content zu erstellen, zum Beispiel für Social Media Kanäle oder wie auch immer, dass man wirklich das Ganze quasi transferiert?
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Speaker
in Tätigkeiten, die man dann im Startup auch sinnvoll einsetzen kann. Genau. Und ja, dann ist das Profil eigentlich auch schon online von unserer Seite aus und die Startups haben in Zugriff auf diesen Talentpool. Auch da prüfen wir erstmal, wer möchte den Zugang haben, aus welchem Grund ist das Startup auch wirklich
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Speaker
interessiert daran, die Leute einzustellen, also wir versuchen da wirklich von beiden Seiten die Qualität sicherzustellen und genau, dann schaut man sich einfach diese ganzen Profile an. Man kann gucken, suche ich jemanden im Marketing, im Salesbereich, im Business Development, ab wann ist das eine Werkstudententätigkeit oder ein Praktikum und dann wird quasi automatisch
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Speaker
werden die richtigen Profile schon mal angezeigt, dann muss man nicht erst mal alles screenen, was drauf ist, sondern hat von vornherein sozusagen diese Hygienefaktoren, sag ich mal, die wichtig sind, schon mal abgedeckt und dann geht es nur noch darum, ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, zu gucken, passt es persönlich und dann unterschreibt man unter den Vertrag und dann ist das ein Match von unserer Seite. Genau, also wir versuchen es wirklich super schlank zu halten und eben diesen Bewerbungsprozess einfach anders zu gestalten,
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Speaker
wie man es kennt, ohne Jobausschreibung, ohne irgendwelche Buzzwords, die man halt so draufpackt, um die Stellenausschreibungen zu verschönern, damit auch am Ende einfach keine Enttäuschung von beiden Seiten entsteht.
Preisgestaltung bei Padrino
00:11:50
Speaker
Genau. Ja. Cool. Also glaube ich echt, dass das super, super wertvoll für Startups ist. Was ist euer Geschäftsmodell dahinter?
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Speaker
Genau, das Geschäftsmodell sieht so aus, dass wir pro Match quasi eine gewisse Gebühr verlangen. Da haben wir auch von unseren Kunden gelernt, wie hoch diese Gebühr sein darf. Wenn man natürlich mit Start-ups arbeitet, ist man da einfach finanziell anders unterwegs, als wenn man mit Corporates zusammen arbeitet. Deswegen haben wir versucht, herauszufinden, welche Marktpreise gibt es, mit wem können wir uns überhaupt vergleichen, weil in den Jobplattformen sind wir nicht.
00:12:27
Speaker
Bei uns gibt es keine ausgeschriebenen Jobs. Wir bieten halt andere Vorteile und haben geguckt, wenn das Ding auch irgendwann komplett automatisiert läuft, mit vielleicht eine KI dahinter, wie können dann die Preise sein? Also ohne jetzt unsere Arbeitszeit sozusagen zu bewerten, sondern aus dem Endergebnis auszugehen. Und da haben wir ein Geschäftsmodell mit unseren Partnern aufgebaut. Und wir liegen in einer Preisspanne von 250 bis 500 Euro.
00:12:55
Speaker
und es gibt quasi so eine Aufstockung, je nachdem wie lange das Praktikum dauert. Also wir machen da auch eine Unterscheidung zwischen eins bis drei Monaten und drei bis sechs Monaten, weil natürlich je länger du im Unternehmen bist, kannst du auch mehr Wert stiften und dafür sind dann auch die Unternehmen bereit, mehr zu bezahlen und grundsätzlich gucken wir dann auch, ist die Person ein relativ
00:13:18
Speaker
Einsteiger, sag ich mal, ist es jetzt das erste Praktikum oder ist es vielleicht jemand schon im Master, also eigentlich ein Absolvent, der bereits Erfahrung mitbringt und somit natürlich auch viel mehr Verantwortung übernehmen kann. Also da machen wir einen kleinen preislichen Unterschied. Und eine einzige Ausnahme stellt bei uns die Werkstudententätigkeit. Da verlangen wir einfach 400 Euro. Das ist ein fixer Preis, weil da können wir keine Orientierung an der Zeit machen.
00:13:47
Speaker
Normalerweise sind die Verträge ja unbefristet. Das Werkstudenten möchte man dann für zwei Jahre binden oder noch länger, solange die Person eben noch studiert. Und daher sagen wir, da ist einfach so ein fixer Betrag.
Skalierung und Fortgeschrittene No-Code Tools
00:14:01
Speaker
Genau. Ja, cool. Macht total Sinn. Ihr habt eben schon gesagt, dass ihr glaubt, dass ihr quasi bis zu einer gewissen Größe skalieren könnt mit eurer Plattform, so wie sie jetzt gerade gebaut ist mit No-Code.
00:14:17
Speaker
Und plant ihr das, nochmal auf klassischen Code quasi umzusteigen? Und wann wäre das der Fall? Was sind da eure Kriterien dafür? Wir haben jetzt im Zuge des ganzen Prozesses natürlich viele Optimierungspotenziale realisiert, aber eben dadurch, dass wir unseren Kundenfokus hatten, haben wir das jetzt mal dabei belastet, wie es jetzt aktuell ist. Im nächsten Schritt möchten wir aber natürlich die Plattform auch für andere Seiten öffnen, also dass sich auch Start-ups bei uns auf der Plattform vorstellen können.
00:14:46
Speaker
dass Studierende auch proaktive Startups ansprechen können. Und da fordert es dann eben eine Weiterentwicklung. Und nach aktuellem Stand ist es so, dass wir, ich will jetzt einfach mal probe sagen, für die nächsten zwölf Monate ist es auf jeden Fall noch alles mit Notebook möglich, dass wir unseren Prozess automatisieren können, dass Studierende und Startups matchen können, dass sie aber auch unsere neuen Geschäftsmodellkomponenten darauf aufbauen können. Nur reicht es nicht mehr mit den aktuellen Tools.
00:15:09
Speaker
Wir haben deswegen jetzt angefangen, uns beispielsweise in Bubble reinzuarbeiten und uns darauf zu fokussieren. Gehört ja eigentlich so mit zu den, ich sag mal, mächtigsten Notebook-Tools aktuell, womit man das Profil umsetzen kann. Und genau deswegen, wir planen jetzt, sag ich mal, einen nächsten Schritt im Notebook-Bereich. Wenn es dann aber, wie es die Masha vorher auch schon gesagt hat, so darum geht, das Thema Matching zu optimieren und automatisieren, dann geht es ja dann auch teilweise in Richtung Machine Learning, Künstliche Intelligenz etc.
00:15:39
Speaker
Und da braucht es dann definitiv dann die Komponente eines Entwicklers. Aber das wird jetzt erstmal nicht relevant sein und ich glaube, wir werden die nächsten zwei Monate damit auf jeden Fall noch gut und kostengünstig und vor allem effizient fahren können.
Relevanz von technischen Fähigkeiten im No-Code Umfeld
00:15:52
Speaker
Zum Thema KI und AI und Machine Learning könnt ihr euch mal Levity anschauen. Das ist ein No-Code-Startup aus Berlin. Die arbeiten genau damit und es ist sehr, sehr interessant in dem Zuge. Cool, glän uns mal ein Anschauen. Ja, aber überrascht mich ehrlich gesagt nicht, dass es auch sogar für KI schon No-Code-Ansätze gibt. Es ist, ja, richtig cool. Vielen Dank für den Tipp.
00:16:18
Speaker
Wie sieht es bei euch aus? Kann von euch jemand programmieren? Habt ihr einen technischen Background oder ein technisches Grundverständnis? Und glaubt ihr, dass das helfen würde beim Einstieg in No-Code-Tools, also wenn man sich zum Beispiel mal ein Bubble anschaut? Also ich habe hier ein Projekt in Genes Wiesens studiert und da hatte ich unter anderem zum Beispiel Python und auch ein bisschen mit Matlab, HTML und sowas gearbeitet. Aber ich würde jetzt nicht erwähnen oder ich würde jetzt nicht von mir behaupten können, dass ich irgendwelche Programmier-Skills habe, weil das wirklich absolute Basics waren
00:16:47
Speaker
Ich glaube schon, dass ein Entwickler da wahrscheinlich einen einfachen Einstieg haben wird, gerade bei Tools wie Bubble, wo eben der Lernaufwand höher ist, so was wie Pory wie wir jetzt umgesetzt haben, das kann sich jeder in Kürze Zeit beibringen, weil es ist wirklich, also mittlerweile geschrieben sind die Tools so, dass es fast schon selbst erklärend ist. Man muss sich nur ein bisschen durchklicken, ein bisschen rumprobieren und dann kommt man auf das Ergebnis. Bei Bubble haben wir jetzt festgestellt, da haben wir letzte Woche vor allem an dem Projekt gearbeitet, dass man nicht einfach nur so rumklicken kann, sondern dass halt Prozesse definiert werden müssen.
00:17:17
Speaker
Und es erfordert schon eine gewisse Systemaffinität. Aber ich habe beispielsweise viel in der Schnittstelle zwischen Business und IT gearbeitet, so ein bisschen im Bereich Produktmanagement. Und da habe ich auch viel mit System gearbeitet. Das heißt, wenn man eine gewisse Systemaffinität mitbringt, dann erleichtert das auf jeden Fall die Arbeit. Aber ich glaube auch bei so Tools wie Bubble kann man sich als komplett
00:17:42
Speaker
Fachfremde Menschen eigentlich immer super gut reinarbeiten. Das ist eine Forderung, vielleicht ein paar Tage mehr oder ein paar Stunden länger. Aber auch das gibt Problemlos. Man braucht definitiv keinen Entwicklungsbacker.
00:17:53
Speaker
Vielleicht kann ich auch nochmal meine Perspektive reinbringen. Ich habe ja gar nichts Technisches irgendwie im Background. Ich habe Werbung und Marktkommunikation studiert und witzigerweise habe ich direkt nach dem Abi erst mal Kognitionswissenschaften angefangen zu studieren. Das ist eine Mischung aus eigentlich sehr viel Informatik gepaart mit
00:18:13
Speaker
Psychologie und Erforschung des Gehirns, dass man am Ende so dieses Lernen aus dem Kopf quasi in eine Maschine übertragen kann oder in ein maschinelles System. Und ich weiß noch, wie ich im ersten Semester in der Uni saß und wir hatten Informatik-Vorlesungen, mussten irgendwas mit Java machen oder uns da reinfuchsen und ich habe einfach nur Bahnhof verstanden. Also für mich war das so eine komplexe Welt.
00:18:39
Speaker
Und jeder sagt, man oder man kann programmieren, wenn man logisch denkt. Und irgendwie habe ich festgestellt, meine Logik hat sich nicht mit der Logik von Java irgendwie gedeckt. Also irgendwie kam mir da nichts zusammen. Aber auf jeden Fall habe ich jetzt auch, wie gesagt, wie Jalchen erwähnt hat, mit Bubble versucht, was umzusetzen. Und das hat mich einfach gepackt, weil ich sehe sofort,
00:19:01
Speaker
Kommt das zum Erfolg? Also kann ich Dinge wirklich umsetzen? Was kommt dabei raus? Und für mich persönlich ist es super wichtig, diesen Fortschritt einfach zu merken. Und ich finde, dadurch, dass du super schnell einfach solche Dinge aufsetzen kannst, merkst du auch schnell den Erfolg. Und das motiviert mich persönlich, mich reinzuarbeiten, reinzuhacken. Und solche kleineren Tutorial-Videos kann man einfach sofort irgendwie umsetzen. Also das ist wirklich keine Raketenwissenschaft in dem Sinne.
00:19:30
Speaker
Und sogar für solche Leute, die jetzt nicht mega programmieraffin sind, machbar. Und genau das hat mich auch extrem überrascht. Wir haben immer geguckt, wer deckt bei uns den technischen Part im Team ab. Und da ist natürlich Jalchen mit seinem Background prädestiniert dafür, dass er das Thema treibt. Aber es ist nicht so, dass ich mich da komplett raushalte oder raushalten muss.
00:19:57
Speaker
sondern ich kann da genauso teil dran haben und genauso in die Entwicklung beitragen, wie Nalchen auch.
00:20:05
Speaker
Vielleicht noch als kleine Anmerkung, was interessant ist, was wir auch für uns herausgefunden haben, dass auch die Hemmschwelle für das Thema Programmierung dadurch auch sinkt. Weil auf einmal hat man das Gefühl von, okay, man kann irgendwie programmieren, man hat jetzt irgendwie eine App gebaut und man hat Prozesse definiert, die man dann damit verknüpft und gemacht und getan. Und dann merkt man auf einmal, dass es vielleicht eine Komponente gibt, die man nicht umsetzen kann mit den local tools und dann beschäftigt man sich so ein bisschen, das geht dann in die Schiene local,
00:20:31
Speaker
beschäftigt man sich dann mit einzelnen kleineren Programmierkomponenten. Und dadurch sinkt er auf die Hemmschwelle, weil man einfach auf Selbstbewusstsein wird, weil man das Gefühl davon hat, okay, ich kann da was Komplettes aufbauen. Also das bisschen Programmieren kann ich mir jetzt auch noch beidrängen, zumindest in kleineren Maßen. Und ich glaube, das stärkt auf jeden Fall so einen, sein Selbstbewusstsein einfach und auch die Hemmschwelle gegenüber der Programmierung oder der Entwicklung. Ja, auf jeden Fall kann ich es super nachvollziehen.
00:20:58
Speaker
Ja, auch diese Art, wie Software gebaut wird, so ein bisschen die Softwarearchitektur zu verstehen. Es gibt also irgendwie eine Oberflächenebene, es gibt eine Logikebene und es gibt auch die Datenebene und sowas, finde ich, ist in Bubble auch super gut dargestellt. Und das nimmt man einfach einfacher verständlich als halt einfach Quellcode zu lesen und zu schreiben. Ja, und diese diese Angst, die es halt nimmt vor vor Tag, vor dieses vor diesem Ich kann irgendwas kaputt machen oder ich kann es erst gar nicht bauen.
00:21:28
Speaker
Ja, den Punkt finde ich auch sehr, sehr wichtig, ist ja auch Teil unserer Mission, quasi ja wirklich durch No Code diese Angst vor Tech zu nehmen, weil ich glaube, dass das halt für jeden Einzelnen, egal ob Mitarbeiter, Selbstständiger, Gründer, Manager oder so, dass das für jeden Einzelnen halt extrem wichtig ist, ein Verständnis dafür zu
Auswirkungen von No-Code auf Arbeitsrollen
00:21:47
Speaker
und nochmal ganz fett unterstrichen. Wir würden sogar glaube ich ein bisschen weitergehen und sagen, das wird einige Berufsbilder einfach komplett verändern. Also wenn wir zum Beispiel am Produktmanager denken, die eigentlich nur, also nur in Anführungszeichen
00:22:04
Speaker
eine Schnittstelle sind zwischen Developern oder weiß nicht, der Rechtsabteilung, Marketing, was auch immer, dass sie jetzt anstatt das, was sie im Kopf haben, irgendwie runterschreiben müssen und dann gucken, hoffentlich haben es die anderen richtig verstanden und setzen so um, wie ich es mir vorstelle.
00:22:20
Speaker
können Sie jetzt wirklich super schnell einfach Sachen umsetzen und sagen, hey, genau so, baue es bitte nach. Hast du irgendwelche Punkte, an denen wir nochmal nachschärfen müssen? Gibt es irgendwas, was man beachten muss? Also ich glaube, für die Visualisierung ist es auch nochmal super hilfreich und vermeidet einfach sehr viele Feedback-Schleifen oder Korrekturschleifen in so einem Prozess.
00:22:44
Speaker
Deswegen, also es ist auch nicht nur im Startup-Bereich super wertvoll, sondern auch glaube ich so im Corporate, in jedem Produktbereich, Innovationsbereich, das passt einfach überall rein. Ja, haben wir auch einen Podcast mit Sarah vor ein paar Wochen gehabt. Ich weiß gar nicht mehr, welche Nummer, es ist glaube ich 13 oder 14 oder so, wo die kommt aus dem Mittelstand, Produktmanagerin aus dem Mittelstand, hat sich jetzt auch selbstständig gemacht und
00:23:10
Speaker
hat auch genau davon erzählt, dass du dann viel mehr Möglichkeiten hast als Product Manager, einfach allein die Kommunikationsschleifen kleiner zu machen. Definitiv. Das kann ich auf jeden Fall auch noch verstecken. Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ich war bei einem Praktikum, war ich im Bereich Business-Architektur, hatte ich das genannt. Und wir haben quasi die Prozesse bei uns definiert, wie ein System aussehen soll.
00:23:40
Speaker
Und da war unsere Schnittstelle, was war das? Marketing, Vertrieb, die Rechtsabteilung, die Entwicklung. Und mit allen Schnittstellen mussten wir halt eben eine andere Sprache sprechen. Wir hatten da einen Fall, bei dem wir eine User Story definiert haben, die absolut selbstverständlich war, aus unserer Sicht aus. Und der Entwickler hat es dann programmiert und bei der Testphase landete es dann wieder bei uns. Und als wir das getestet haben,
00:24:05
Speaker
haben uns dann wirklich super darüber aufgeregt, haben gesagt, das ist doch so selbstverständlich, was da steht. Wieso kann man diese User-Story nicht verstehen? Und nachdem wir sie aber nochmal durchgelesen haben und versucht haben, die Entwicklerperspektive einzunehmen, haben wir realisiert tatsächlich, dass es missverständlich ausgeht oder man kann es falsch interpretieren. Und es ist super spannend, eben diese verschiedenen Schnittstärken, dieses ganze Visuelle zu transformieren und seine Gedanken nicht nur in Worten zu fassen, sondern einfach visuell und prozessual direkt aufzusetzen und zu zeigen. Wir haben wirklich
00:24:32
Speaker
die für 20 Tools genutzt haben, 5 externe Schnittstellen gehabt, 10 interne Schnittstellen gehabt, und da ist es vorprogrammiert, dass es eben zu solchen Missverständnissen kommt. Das kann man wirklich alles simplifizieren, dann auf einen Pool beispielsweise jetzt mit Babbel. Einfach die Kommunikation. Ja. Und ich glaube auch, dass wenn alle mit oder wenn mit Non-Code gearbeitet wird, egal ob in einem Team oder in einem Team mit Non-Code gearbeitet wird,
00:25:01
Speaker
dass dann jeder auch mehr Ownership übernimmt, einerseits über das Produkt, weil jeder wirklich daran mitarbeiten kann und viel tiefer drin ist, vom Verständnis her, wie das tool funktioniert und auch immer weiter denken kann, so weil du dadurch, dass du diese Möglichkeiten hast. Ich weiß nicht, ob euch das auch so ging, als ihr dann mit No-Code gearbeitet habt das erste Mal, dass man
00:25:24
Speaker
dieses Selbstbewusstsein, wie ihr eben schon gesagt habt, bekommen für und das ist noch möglich und das ist noch möglich und wir könnten noch das bauen und auf einmal denkt man halt viel weiter aus seiner eigenen Bubble heraus, anstatt einfach nur in seinen Teams zu bleiben und so, ja, das ist nicht mehr mein Zuständigkeitsbereich.
00:25:40
Speaker
Ja, das ist total witzig, dass du das sagst, weil aus heute haben wir darüber gesprochen. Also uns fallen auch ständig neue Dinge ein, die wir noch und noch und noch on top setzen können, wie wir unser Tool noch besser machen können und noch userfreundlicher. Und ich glaube, die größte Herausforderung für uns gerade ist einfach den Fokus zu behalten, dass man nicht alles reinklatscht, weil es einfach möglich ist. Und ja, also das können wir auf jeden Fall unterstreichen. Es öffnet so viele Perspektiven an, die man vielleicht auch am Anfang gar nicht gedacht hätte oder
00:26:10
Speaker
weil man sagt, oh Gott, ich habe jetzt nicht die Teamkompetenz, lasse ich das einfach mal. Es gibt keine Ausrede mehr, Dinge nicht umzusetzen. Also das ist, ja, das öffnet einfach sehr, sehr viele Türen, sehr viele Möglichkeiten, schafft Potenziale. Auf jeden Fall. Ich glaube, das geht uns genauso, dass man halt durch diese vielen Möglichkeiten selber versuchen muss, den Fokus zu behalten und ja, sich darauf zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist in dem Moment, ja. Und nicht noch das nächste Feature zu entwickeln.
00:26:41
Speaker
Interessant finde ich in dem Zuge aber auch. Ich glaube es war im letzten Podcast mit Jana und Marie von Femfeel, auch Visual Makers Community und die haben ihren ersten Prototypen mit Gleit gebaut.
00:26:53
Speaker
Die haben, genau, mit Glide und dann haben sie gesagt, so Glide hat sie halt gezwungen fokussiert zu bleiben, weil es relativ wenige Möglichkeiten dann doch gibt. Also du kannst es mega schnell aufsetzen, aber dann bist du doch relativ begrenzt in den Features. Und das hat sie dann wiederum genau sich fokussieren lassen. Aber auf der anderen Seite hast du eben auch die Tools, wo du halt wirklich grenzenlos mitbauen kannst, wie beispielsweise mit Bubble.
00:27:21
Speaker
Genau, finde ich super interessant, dass das so beide Seiten total abdeckt. Absolut. Ich finde auch, wenn man wirklich so ein bisschen größer denkt, es wird ja auch immer wieder gesagt, man muss hier besonders in Deutschland größer denken und einfach versuchen, alle möglichen Drama irgendwie wegzudenken. Und unser Ziel ist ja, die Innovationsstärke von Deutschland irgendwie da aufleben zu lassen oder zu stärken, zu supporten. Und ich glaube, wenn wir uns da als
00:27:49
Speaker
jemanden positionieren, der eben dieses studentische Welt mit der Startup-Welt verbindet, ob das jetzt im Rahmen des Praktika ist oder irgendwas anderes später dazukommt. Es ist einfach super, wie soll ich sagen, super hilfreich, um den Leuten auch zu sagen, hey, guck mal, du kannst sogar als Student deine Ideen jetzt wirklich realisieren. Du musst nicht mehr diesen typischen Karriereweg gehen. Du hast einfach die Möglichkeit, hier Startups aufzubauen.
00:28:16
Speaker
Du kannst von 0 auf 100 irgendwie ein Geschäftsmodell testen und morgen bist du vielleicht der nächste Unicorn, um das mal so ganz salopp zu sagen. Aber das ist halt wirklich möglich. Und manchmal kommt es ja, manchmal ist es ja keine große Innovation, die man irgendwie auf den Markt bringt, sondern eine kleinere Veränderung von etwas, was schon besteht, aber wo immer wieder Probleme irgendwie auftauchen.
No-Code in Unternehmensumgebungen
00:28:40
Speaker
Und das kann man jetzt mit No-Go-Tools einfach super schnell auch nachbauen, irgendwie optimieren.
00:28:45
Speaker
Und dann hast du es schon. Also es ist wirklich so, so einfach und wahr zu sein. Ja. Jetzt haben wir ganz viel darüber geredet, was No-Code für Start-ups machen kann. Seht ihr denn, da ihr auch beide im Background im Corporate habt, seht ihr denn auch Potenziale für Corporates, wenn die No-Code nutzen? Genau. Auf jeden Fall, so wie vorhin angesprochen, zum Beispiel die Produktmanager.
00:29:14
Speaker
Also wirklich, es verändert einfach das Berufsbild, glaube ich. Aber auch zum Beispiel diese ganzen Labs, es hat ja mittlerweile jeder Konzern irgendeinen Innovation Lab und baut selbst Startups auf oder versucht da, irgendwie Startups reinzukriegen, mit denen man Kooperationen macht. Auch da findet es bestimmt Anwendung, bestimmt Use Cases, wo man das machen kann, ob das jetzt irgendwie
00:29:40
Speaker
Startups, ob das dabei ist, die Startups zu unterstützen, das neue Feature zu launchen oder, ja, also ich glaube, da gibt es super viele. Oder Innovationsmanager, die dann auch nicht nur Manager sind, sondern tatsächlich auch Hands-on-Fähigkeit irgendwie dazu bekommen. Also, ich glaube, das kann man einfach weiter ausführen. Es gibt ja auch super viele Dinge, die man im Marketing zum Beispiel machen kann mit No Goat.
Herausforderungen und Wachstumsstrategie
00:30:08
Speaker
Das wusste ich persönlich auch nicht, das habe ich durch dich erfahren erst. Deswegen, ja, Lille, das ist echt cool, deine Beiträge auch immer dazu zu sehen, weil das bringt auch wirklich einen auf Ideen, die man so einfach noch nie hatte oder nicht wagte, daran zu denken, dass Umsätze so klein sind. Ja, vielen Dank, das freut mich sehr.
00:30:34
Speaker
Hattet ihr denn, jetzt haben wir ja drüber gesprochen, was mit No-Code alles möglich ist, aber vielleicht irgendwelche großen Hürden, auf die ihr gestoßen seid, irgendwelche großen Herausforderungen, wo ihr vielleicht ein bisschen länger gebraucht habt, um das Ganze ja zum Gehen zu bewältigen? Das fällt mir glaube ich jetzt spontan tatsächlich nicht ein. Also, dadurch, dass wir noch so klein sind, unsere Kundengruppe jetzt, also wir haben jetzt keine Millionen User, sage ich mal, und deswegen
00:31:03
Speaker
ist jetzt auch keine größere Instanz oder ist auch ganz aufmerksam geworden. Warum sage ich das jetzt? Einfach auch. Also wo man halt auch ein bisschen aufpassen muss bei dem Thema Notebook ist ja auch das Thema Datenschutz. Und weil das sind ja meistens amerikanische Tools. Und da wäre es halt super, wenn man da eben zum Beispiel darauf achtet, dass man jetzt gibt ja beispielsweise die R-Table, Alternative C-Table, dass man da zum Beispiel statt R-Table C-Table nutzt und dann eben die Daten in Deutschland liegen.
00:31:30
Speaker
Solche Dinge haben wir jetzt im Nachgang immer wieder erfahren, erforscht und jetzt legen wir auch unseren Fokus darauf, deutsche Tools oder europäische Tools zu verwenden, um eben alles datenschutzkonform zu machen. Das ist vielleicht so ein Thema, wo wir jetzt gesagt haben, das werden wir oder das gehen wir jetzt gerade aktiv an. Aber ansonsten hatten wir jetzt keine Hürden in der Entwicklung oder in der Umsetzung, aber auch nicht so von der Nutzung oder so. Wenn jetzt unsere Kunden es genutzt haben, gab es eigentlich kein Feedback im Sinne von, da funktioniert etwas nicht oder da hängt sich was auf. Ein einzig und allein tatsächlich doch einmal,
00:31:59
Speaker
waren die Server von Pory da und da war dann kurz und es war tatsächlich ein Tag nach unserem Launch und da wollten wir relativ viel Offensive starten und das ist dann so etwas, dass wenn es eigentlich dein eigenes Tool ist, dann liegt es auch nicht in deiner Hand. Wir haben erst gedacht, das lag an uns irgendwie, haben dann irgendwie rumgeforscht und geguckt und dann letztlich herausgefunden, dass es eben an den Servern von Pory lag. Die haben sich natürlich super schnell drum gekümmert, dadurch, dass sie selber ein Startup sind, kümmern die sich auch super schnell drum und denen ist halt eben dieser Kurtenfokus eben super wichtig.
00:32:29
Speaker
Und es hat sich dann auch super schnell gelegt, aber was dann auch eine Herausforderung sein könnte, weshalb wir wahrscheinlich jetzt auf möglichst, also es gibt so viele Tools, je mehr man sich reinarbeitet, wir haben mittlerweile eine Liste und die Liste endet nicht mehr. Und da ist es glaube ich wichtig, dass man nicht zu viele Schnittstellen und zu viele Systeme verwendet, weil halt wenn mal ein Server down ist, dann kann es eben die anderen beeinflussen. Gerade wenn es dann darum geht, Daten von A nach B zu transportieren, sage ich mal.
00:32:54
Speaker
Und das ist, denke ich, auch so ein Thema, worauf wir unseren Fokus legen werden, also möglichst nicht allzu viele Tuts verwenden und eben Thema Datenschutz auch berücksichtigen, so gut es geht eben. Ja, absolut. Ja, absolut nachvollziehbare Punkte. Ja. Sehr cool. Ihr hattet das vorhin schon mal so grob angesprochen. Wie ist bei euch im Team so die Verteilung? Wer übernimmt welche Aufgaben, welche Bereiche bei euch? Genau, also wir sind
00:33:24
Speaker
zwei Gründer und haben noch eine Praktikantin, die bei uns sich komplett um das Thema Marketing kümmert und Talent, nicht Akquise, sondern Management, sag ich mal, um die Talente dann wirklich in den Pool reinzukriegen. Und wir beide kümmern uns eigentlich um die ziemlich ähnliche Themen, also da geht's um Finance, also einfach überleben zu sichern, um Akquise von Start-Up-Kunden,
00:33:50
Speaker
Wie gesagt, zu gucken, was können wir als nächstes aufbauen oder welche Features brauchen wir als nächstes. Also Customer Development ist das bei uns, glaube ich, gerade sehr groß geschrieben und wir denken auch, dass man das nicht aufteilen kann oder nicht auslagern kann. Also das ist auf jeden Fall so ein Job, den beide Gründer machen müssen, um einfach daraus zu lernen. Für uns ist gerade das wichtigste Ziel tatsächlich zu lernen und eben Learnings zu generieren. Warum klappen Matches? Warum klappt das nicht?
00:34:17
Speaker
Weil später, sobald es dann Richtung Skalierung gehen wird, kann uns sonst keiner sagen, worauf wir achten müssen. Deswegen die technische Komponente, die irgendwann wächst und weiter entsteht und optimiert wird, die baut ja auf solchen mechanischen oder händischen Learnings erst mal auf. Daher machen wir erst mal wirklich beide alles, hätte ich gesagt. Genau. Weil das ist ja bis das Fundament von einem Start-up,
00:34:47
Speaker
Das kann man nicht delegieren, das kann man nicht auslagern, nicht aufteilen. Ja, auf jeden Fall. Was mich auch interessieren würde, wahrscheinlich auch viele Gründer da draußen, wie gewinnt man denn seine ersten Kunden? Wie seid ihr auf eure ersten Kunden zugegangen? Wir haben jetzt gelernt, ganz, ganz wichtig ist es zuzuhören und einfach zuhören. Ich glaube, das ist so das wichtigste Learning.
00:35:12
Speaker
Wir haben uns so überlegt, reflektiert, was können wir gut, was konnten wir nicht so gut machen? Also, warum müssen wir uns noch bessern? Und unser wichtigstes Learning war einfach wirklich zuhören. Das heißt, wenn wir in so einem Customer Development Interview sitzen, also wir sprechen die Leute erst mal drauf an und sagen, guck mal, da gibt es etwas. Ich habe gesehen, du hast eine Stellanzeige veröffentlicht. Du hast da gerade einen Bedarf. Haben wir angesprochen und eigentlich kamen wirklich fast immer wirklich eine positive Rückmeldung, hey, lass uns gerne mal sprechen. Und in dem Gespräch haben wir viele Fragen gestellt, viel zugehört.
00:35:40
Speaker
und viel gelernt. Und so haben wir eigentlich auch unser komplettes Geschäftsmodell und unser komplettes Produkt aufgebaut. Also, wie wir es auch eingangs erzählt haben, mit den No-Pro-Tools, aber auch wirklich, was so das Pricing angeht. Wir hatten beispielsweise vorher ein provisionsbasiert, also provisionsbasiert im Sinne von Prozentual. Da kam dann so das Feedback, das ist irgendwie komplex. Und ein Bergstudent, der ist halt länger als sechs Monate eingestellt und der kostet mich ja dann am Ende über 1.000 Euro. Und da haben wir gesagt, stimmt, macht Sinn, müssen wir irgendwie deckeln. So haben wir unsere Pricings wiederum neu definiert.
00:36:11
Speaker
Also zusammenfassend mit dem Zuhören umsetzen. Und auch so tatsächlich den ersten Kunden gefunden. Also wie gesagt, das Problem entstand ja schon damals in meinem Job. Ich musste die Start-ups irgendwie dabei unterstützen. Ich habe gesehen, was es für Schwierigkeiten sind, die richtigen Leute zu finden. Ich weiß nicht, ich habe super viele Start-ups einfach mit meinem eigenen Netzwerk unterstützt und irgendwann haben wir halt einen Preisstil dran gemacht. Also das war
00:36:41
Speaker
Ja, kann man schon sagen, dass es so die Geburt von Patrino damals war. Und ja, es kam einfach aus dem Netzwerk, aus dem Bedarf, aus dem Alltag. Ja, und so hat sich das entwickelt. Also wir machen jetzt zum Beispiel auf der Start-up-Seite auch gar nicht so viel Werbung, werden aber jetzt weiter empfohlen und es kommen Start-ups auf uns zu, die wir nie angesprochen haben. Wir haben uns jetzt erstmal auch auf die Region Stuttgart fokussiert, einfach dadurch, dass wir hier selbst herkommen, unser Netzwerk hier ist.
00:37:11
Speaker
Und trotzdem erreichen uns Startups aus München oder aus Köln, mit denen wir so noch nie in Kontakt getreten sind, einfach nur weil sie andere Startups kennen. Also ich glaube, dieses Ökosystem oder Netzwerk, das spielt uns auf jeden Fall in die Karten in unserem Geschäftsmodell. Deswegen hoffen wir, dass es weiter so bestehen bleibt. Ja, das haben wir auch gelernt, wie wichtig Netzwerk ist am Anfang.
00:37:40
Speaker
Seit wann seid ihr online? Seit April, also 2021. Mit Bevor es diesen Lebens läuft. Ich glaube, zwei Wochen später dann wirklich mit dieser Suchfunktion angereichert haben und quasi direkt nach zwei Wochen neu gelauncht haben. Ja, cool. Und warum Padrino, also der Name? Das hat eine Historie. Das ist super schwer zurückzuführen.
00:38:10
Speaker
Patrino, wie soll ich sagen, das war ursprünglich ein Corporate Startup mit einem ganz anderen Team und mit einer ganz anderen Zielsetzung, ganz anderer Zielgruppe. Und wir hatten einfach die Möglichkeit, dass dieses Team auseinandergebrochen ist, das Thema einfach nicht mehr,
Padrinos Vision und Zukunftspläne
00:38:26
Speaker
auch pandemiebedingt tatsächlich nicht mehr funktioniert hat, einfach den Namen weiterzunehmen und zu gucken, wo kann man ansetzen. Das gibt es bereits schon. Was hat das Team aufgebaut, wo wir ansetzen können? Und so haben wir da einfach
00:38:39
Speaker
sind wir dabei geblieben, aber wir finden den Namen tatsächlich immer noch sehr passend, weil Patrino ist ja auf Italienisch Pato und wir sehen uns so ein bisschen als Pato, eben diese verschiedenen Welten zu verbinden, also auch einmal die Start-ups und einmal die Studierenden und irgendwann möchten wir dann auch die Corporates mit dazunehmen, weil die natürlich auch enorm wichtig sind, um diese Innovationskraft eben zu, ja, wiederzubeleben, zu entfachen und
00:39:07
Speaker
Ja, wir sind einfach ein Freund von Ökosystemen und dass jeder voneinander profitiert. Und genau, da sehen wir uns auch tatsächlich in dieser Patenrolle. Genau. Und noch hat sich tatsächlich keiner beschwert, also bleibt uns jetzt auch Patrino. Bleibt auch gut im Kopf tatsächlich. Danke fürs Feedback.
00:39:31
Speaker
Was ist denn bei euch, also ihr habt es eben schon mal ein bisschen angesprochen, was ist denn bei euch jetzt die nächsten zwölf Monate geplant? Wir haben uns da, also so gerade im Zuge der Entwicklung des Geschäftsmodells, des Produktes, sind wir vor allem auf zwei Begriffe gestoßen und das ist eben Education and Innovation. Wir sagen also quasi mit einem Satz ausgedrückt, good education leads to great innovation.
00:39:58
Speaker
Mit richtigen Bildungen kann man auch die Innovationskraft ankurbeln. Das haben wir so als Kurssemester quasi vorgenommen. Und möchten da jetzt im zweiten Schritt, also jetzt der erste Schritt ist eben dieser Talent-Kurs. Im zweiten Schritt möchten wir die Zweiseitigkeit gewährleisten. Das heißt, dass auch Start-ups sich präsentieren können auf unserer Plattform. Und dann möchten wir eben mit Corporates auch noch verschiedene Konzepte bzw. Modelle testen, gerade was auch das Thema Produktentwicklung angeht.
00:40:25
Speaker
und möchten so quasi gerade diese drei Welten, also Corporate, Start-ups, Talente, nennen wir es jetzt mal, miteinander verbinden. Und was meint man eigentlich jetzt mit der Competency Education? Damit meint man zum einen eben genau das, was man bei Start-ups lernen kann, was dann auch federführend sein kann für die Karrierelaufbahn eines Studierenden beispielsweise. Aber auch das Thema, wenn man wirklich bewusst ist, welche Tools es eigentlich gibt oder wirklich
00:40:52
Speaker
wahrnehmen, was eigentlich alles möglich ist, dann kann es auch zu der richtigen Innovationskraft sorgen. Und so haben wir auch, Fisch, ich habe zum Beispiel mich in der letzten Zeit sehr stark darauf fokussiert, mich mit Softwareentwicklern auszutauschen und zu sagen, hey, du hast doch mal erzählt, du wolltest das und wir können, und da sitzt du gerade dran, wusstest du, da gibt es noch zwei, drei Tools, damit könntest du es auch machen. Und es war dann direkt so, hey, super cool, danach habe ich gesucht. Und es ist einfach so wirklich diese Wahrnehmung, das, was hier ja auch macht mit Visual Makers, diese Wahrnehmung auch dafür,
00:41:19
Speaker
bereitzustellen. Also eben, hey, guck mal, das gibt's da einfach alles. Genau, das haben wir uns so als große Vision festgenommen, wie genau was entsteht. Das wird sich dann in der Praxis auf jeden Fall zeigen, aber jetzt ist erstmal so das Ziel, Zweiseitigkeit, also zweiseitige Plattformen erschaffen und dann die nächsten Steps dafür testen, zuhören, weiterentwickeln und dann sehen, was dabei rauskommt, um unser Ziel dann eben einen Schritt näherzukommen. Ich glaube, damit möchte ich auf jeden Fall nochmal unterstreichen, dieses Zuhören und gucken, was der Kunde sagt,
00:41:50
Speaker
Das hat uns bisher super schnell zu diesem Erfolg gebracht, wo wir jetzt stehen. Und genau das liegt eigentlich zugrunde von allem, was wir machen. Also wir machen nichts, was irgendwie wir denken, was klappen könnte oder was wir cool finden. Oder wir versuchen uns auch nicht selbst hier zu verwirklichen, indem wir Gründer sind, sondern wir gucken, was der Kunde sagt, was wir versuchen, da wirklich rauszuhören.
00:42:17
Speaker
Manchmal weiß ja der Kunde selber gar nicht, was er braucht, aber mit dem Wissen, was wir halt haben, versuchen wir so die richtigen Lösungen zu finden, zu vertesten. Und genau, das wird auch der Weg sein. Also wir haben jetzt von Kunden das Feedback bekommen, hey, ich will mich als Start-up auch präsentieren, kann ich das bei euch? Ja, in zwei Wochen kannst du das. Und so machen wir halt weiter. Also wenn da noch weitere Dinge kommen, die immer wieder nachgefragt werden, das werden dann unsere Schritte sein. Und ich glaube,
00:42:45
Speaker
Wir können jetzt in zwölf Monaten uns was vornehmen. Ob das tatsächlich so kommt, wissen wir nicht, weil es kann sein, dass der Kunde irgendwo dann nach rechts oder nach links abbiegen möchte. Und dann werden wir einfach folgen.
Einblicke in Startup-Entwicklung
00:43:01
Speaker
Ich finde es super beeindruckend, ehrlich gesagt, weil es klingt, als wärt ihr schon zwölf Monate am Markt quasi und seit April. Also das klingt so, als dass ihr so viel schon gelernt habt, eben durch das Zuhören eurer Kunden. Also finde ich wirklich, wirklich beeindruckend. Kudos. Dankeschön. Super stark. Das ist das Wichtigste im Start-up generell.
00:43:27
Speaker
Ich habe früher wirklich gedacht, man muss oder wenn ich gründe, dann brauche ich die Idee. Und warum gründe ich nicht? Weil ich halt nicht die krasse Idee habe. Also ich habe auf diesen Moment gewartet, wann irgendwie der Blitz bei mir einstiegt und ich sage auch genau darauf hat die Welt gewartet. Aber man spricht von so einer narrativen Verzerrung. Also jeder denkt, keine Ahnung, Netflix wusste schon immer, dass es Netflix wird oder
00:43:52
Speaker
Aber das ist halt so, man startet irgendwo ganz anders. Wie gesagt, selbst bei Patrino war der Weg ja ganz anders. Man hat nicht mit Praktikum angefangen, sondern da ging es um Digitalisierung von handschriftlichen Notizen. Also die Dinge, die man da irgendwie im Hintergrund noch erforscht hat, bis man überhaupt dazu kam, wie es jetzt ist. Also das passiert alles, ich sag mal, im Hintergrund, bevor überhaupt die Welt mitbekommt, was da eigentlich vor sich geht oder wie sich das Produkt entwickelt. Und ich glaube,
00:44:22
Speaker
Das sollte einfach jeder Gründer, der sich irgendwie ein Geschäftsmodell aufbauen möchte, sollte nicht die Illusion haben, dass man irgendwie seine Träume verwirklichen muss im Start-up, sondern es geht ja darum, dass man ein funktionierendes Geschäft aufbaut, ein Unternehmen und das orientiert sich nun mal am Markt und nicht an deinen eigenen Ideen. Also klar, das kann
00:44:47
Speaker
oder spielt schon eine Rolle, was du möchtest, was du nicht möchtest und sollte auch eine Rolle spielen. Aber ich glaube, vordergründig muss eigentlich immer der Kunde den Ton angeben.
Verbindung mit Padrino und Schlussworte
00:44:59
Speaker
Amen. Ja, kann man echt so stehen lassen. Ja.
00:45:09
Speaker
Wie und wo kann man euch denn finden und mehr über Patrino erfahren? Entweder als Start-up oder eben als Bewerber. Genau. Also ich glaube, da haben wir einfach zwei Kanäle, auf denen wir, ich sag mal, aktiv sind. Uns persönlich als Gründer kann man natürlich auch am besten über LinkedIn erreichen, da sind wir auch super happy über Connections und Austausch super offen.
00:45:34
Speaker
Und auch für die Start-ups ist das eigentlich so unser Sprachrohr, sag ich mal, nach draußen. Und die Studierenden ganz einfach über unsere Webpage, das ist patrino.services. Und da gibt's eine WhatsApp-Nummer. Man kann uns einfach über WhatsApp kontaktieren oder eben mit unserer Chat-Funktion. Genau, also Webseite oder LinkedIn. Ja, super.
00:46:02
Speaker
Wir haben übrigens als nächstes, wie gesagt, vor, diese Startup-Profile zu etablieren und da suchen wir auf jeden Fall Startups, die vielleicht als Pilot irgendwie mit uns gucken wollen, wie kann so ein Profil sein, was vielleicht so eine klassische Karriere-Seite nicht ist? Wie kann das Ganze noch cooler, noch wertstiftender für beide Seiten vielleicht aufgebaut werden? Wie kann das aussehen, falls sich da jemand
00:46:26
Speaker
angesprochen fühlt, der gerade genau mit diesem Thema sich beschäftigt, kann uns sehr, sehr gerne kontaktieren und vielleicht mit uns die ersten Profile erstellen. Da würden wir uns über Kooperation freuen. Ja, ja, total. Und wir teilen das auch super gerne nochmal bei uns im Netzwerk. Ich denke, das ist einfach wertvoll für alle, auf jeden Fall.
00:46:52
Speaker
Definitiv. Also genau, eure LinkedIn-Profile kommen auch in die Show Notes. Da kann man dann einfach mal reinschauen und euch kontaktieren. Sehr cool. Super.
00:47:03
Speaker
Das hat wahnsinnig Spaß gemacht. Wirklich, wirklich interessantes Gespräch. Vielen, vielen Dank, dass ihr da wart. Und ich freue mich sehr darauf, in vielleicht einem Jahr, in zwölf Monaten tatsächlich, nochmal mit euch zu sprechen und sehen, wie dann wiederum die letzten zwölf Monate waren und wo eure Reise so hingegangen ist. Ich finde es super spannend und freue mich sehr, dass wir dieses Gespräch gehabt haben. Und ich freue mich, ihr seid ja auch Visual-Makers-Mitglieder. Das heißt, wir werden es noch öfter hören.
00:47:31
Speaker
Und ich freue mich sehr, euch auf dem Weg zu begleiten. Ja, geht mir genauso. Auch nochmal von mir vielen, vielen Dank an euch, dass ihr dabei wart. Es hat mir auch super viel Spaß gemacht. Es waren super interessante Einblicke. Und ich freue mich einfach nur mehr als alles andere euch zu verfolgen und zu sehen, wie euer Business wächst und wo die Reise mit euch hingeht. Vielen, vielen Dank. Bis gleich. Ihr könnt wieder zurückgehen. Vielen Dank. Genau. Sehr gerne. Und auch an alle, die gerade zuhören. Visual Makers, seid dabei. Macht mit.
00:47:59
Speaker
Es ist eine coole Community und hat sehr, sehr viel Potenzial, was, glaube ich, noch in den nächsten Monaten, Jahren wachsen wird und unglaublich an Relevanz gewinnen wird. Deswegen Daumen hoch und ja, danke für die Einladung. Vielen Dank euch. Vielen, vielen Dank. Macht's gut. Ciao. Ciao. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns sehr, wenn du uns ein paar Sternchen in der Apple Podcast App dalässt oder uns eine Review schreibst. Das hilft uns nämlich, gefunden zu werden.
00:48:28
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren möchtest, dann schau doch gerne auf unsere Website visualmakers.de vorbei. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal!