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#34 - Wie wähle ich das richtige Tool? - Automatisierung (Teil 1)

S1 E34 · VisualMakers
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295 Plays4 years ago

Wie wähle ich das richtige Automation-Tool aus?

Integromat, Zapier, Workato, n8n oder Microsoft Power Apps...?

In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir darüber, wie du das richtige Tool für deine Workflow-Automatisierung auswählst.

Integromat kostenlos testen:* https://bit.ly/3G2XSQv

Zapier kostenlos testen: https://bit.ly/3Ef60gk

Mehr zu Workato: https://bit.ly/3rGL92b

Mehr zu n8n: https://bit.ly/3D8niu1

Mehr zu MS Power Automate: https://bit.ly/3IepkMU

Tritt unserer kostenlosen NoCode Community bei: https://bit.ly/3iLTpZW
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VisualMakers.de ist eine Lernplattform und Community für den Bereich NoCode. Lerne mit uns, wie du Webseiten, Web-Apps & Mobile-Apps bauen und Prozesse automatisieren kannst, ohne eine Zeile Programmiercode schreiben zu müssen.Mit * gekennzeichnete Links sind Provisionslinks. Dein Kaufpreis bleibt unverändert. Nutze diese gerne, wenn du das Projekt VisualMakers unterstützen möchtest. Vielen Dank!

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Transcript

Einführung in den Visual Makers Podcast

00:00:00
Speaker
Herzlich willkommen zum Visual Makers Podcast. Ich bin Alex. Und ich bin Lilith. Wir unterhalten uns jede Woche über Themen rund um No-Code.

Wie wählt man das richtige No-Code Automation Tool?

00:00:17
Speaker
Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von dem Format Wie wähle ich das richtige Tool für mich aus? Und zwar geht es heute um No-Code-Automatisierung. Das bedeutet also, wenn du Prozesse in deinem Unternehmen automatisieren möchtest, verschiedene Tools miteinander verknüpfen willst, dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Tools, die dir dabei helfen, das umzusetzen. Und wir werden heute so ein bisschen Lille Zirn anzapfen, um zu gucken, ob du das richtige Tool für dein Vorhaben findest.
00:00:45
Speaker
Genau. Und ich würde sagen, falls du dich noch nicht mit No-Code-Automatisierung auseinandergesetzt hast, starten wir erst mal rein.

Was ist No-Code Automation?

00:00:52
Speaker
Lilith, was ist eigentlich No-Code-Automatisierung? Wie funktioniert das vielleicht in ein, zwei kurzen Sätzen? Ja, ich probiere es. Also, No-Code-Automatisierung ist quasi
00:01:01
Speaker
Die Kommunikation zwischen verschiedenen Tools. Also beispielsweise, du möchtest Daten von A nach B automatisiert schicken. Das kann zum Beispiel in einem HR-Prozess, ein On-Boarding-Prozess sein, wo Mitarbeiter zum Beispiel, wenn jemand in Personio angelegt wird oder in irgendeinem anderen Mitarbeiter-Tool angelegt wird, dann soll bitte auch ein Vertrag gesendet werden und vielleicht noch ein T-Shirt und es soll in den Arbeitsplatz zugewiesen werden oder so was.
00:01:29
Speaker
oder in der Dokumentenverwaltung, zum Beispiel jemand bucht sich einen Termin bei dir und dann wird quasi der Customerprozess weiter angeführt oder auch ganz simpel, jemand trägt sich in dein Newsletter ein und dann wird der Kontakt im CRM gespeichert und du kriegst auch eine Slack-Nachricht dabei. Beispielsweise, also das gibt's von
00:01:47
Speaker
Sehr klein, zwei-Step-Automatisierung, quasi zu sehr komplexen Automatisierungen mit mehreren hundert Steps und vielen Faden und Verwinkelungen und if-else-Bedingungen, also wenn-dann-Bedingungen. Genau, gibt es da unendlich viele Möglichkeiten. Das, was ihr euch merken müsst, ist Automatisierungstools sind quasi Tools, die automatisiert Daten hin und her schicken und zu den verschiedenen, also verschiedene Tools miteinander kommunizieren lassen.
00:02:16
Speaker
Okay.

Kriterien zur Auswahl von Automatisierungstools

00:02:17
Speaker
Und das heißt also, nach welchen Kriterien wähle ich denn eigentlich ein Automatisierungstool? Das ist ein bisschen andere, als wir letztes Mal in der Folge mit den Website-Bildern hatten.
00:02:31
Speaker
Also ich würde mir erstmal Fragen stellen zu, was sind eigentlich meine Voraussetzungen? Also beispielsweise, wer soll das Tool nachher bedienen können? Das ist ganz wichtig, weil die Tools verschiedene Einsteigerfreundlichkeitslevel, was ein Wort, haben. Dann natürlich, was die Features angeht, da muss man ein bisschen drauf achten. Also wie skalierbar muss es sein? Also wie viele Daten müssen hinterhergeschickt werden, obwohl die sich gar nicht so mega krass da unterscheiden?
00:02:59
Speaker
eher in der, wie komplex sind deine Datenstrukturen? Also zum Beispiel musst du Arrays verarbeiten, also Konglomerate quasi aus mehreren Datenpunkten, die du dann entweder auffächern oder wieder zusammenfächern musst. Dann, wie offen ist das Ganze gestaltet? Also kann ich mit dem Tool, auch wenn keine nativen Apps vorhanden sind, also man hat verschiedene Tools wie Integomat, Uacato,
00:03:23
Speaker
Zapier und so. Und die haben verschiedene Apps, die du dann quasi mit wenigen Klicks miteinander verbinden kannst. Wenn aber der Dienst, den du benutzt, also HubSpot zum Beispiel, wenn du HubSpot als dein CRM benutzt, das ist in allen Tools als App vertreten. Aber falls das nicht wäre, ist die Frage, okay, hast du die Möglichkeit, das auch trotzdem anzuzapfen, indem du zum Beispiel einen API-Call machst. Genau, das ist relativ wichtig.
00:03:53
Speaker
Wenn User-Management wichtig ist für dich, also wenn du beispielsweise ein mittelständisches Unternehmen bist oder sogar vielleicht ein Enterprise-Unternehmen, ist es für viele wichtig oder gerade für die IT-Abteilung ist es tatsächlich wichtig, dass es nur eingeschränkte Rechte für bestimmte Nutzer gibt und da unterscheiden sich die Tools auch sehr stark. Dann im Error Handling. Was ist Error Handling? Das sind
00:04:19
Speaker
quasi Prozesse, die du im Falle eines Fehlers anwenden kannst oder selber bauen kannst. Und das können nicht alle Tools. Also beispielsweise jemand trägt sich in der Newsletter ein und aus irgendeinem Grund ist die E-Mail nicht da. Oder der Name ist nicht gegeben oder irgendwelche Daten fehlen oder sind nicht lesbar oder sowas. Was passiert dann in dem Fall? Kann man das bearbeiten oder kann man das
00:04:46
Speaker
Also wie flexibel ist man da? Das ist auch noch ein großer Punkt, den ich immer beachten würde. Und dann natürlich Pricing. Also wie viel bist du bereit auszugeben? Was darf das kosten? Was ist dein Budget? Aber da auch immer dran denken, was bringt mir das eigentlich? Weil so teuer sind die Tools dann im Endeffekt eigentlich doch nicht.

Einführung der besprochenen Tools

00:05:05
Speaker
Aber generell unterscheiden sich die Tools auch sehr stark preislich voneinander.
00:05:10
Speaker
Okay, dann würde ich sagen, lass uns doch mal reinstarten. Wir haben ja uns verschiedene Tools ausgepickt, die wir heute mal so ein bisschen durchleuchten wollen. Und genau, starte doch einfach mal mit dem ersten und lass uns mal schauen, für wen sich das eignet.
00:05:24
Speaker
Sehr gerne. Vielleicht noch kurz zur Tool-Auswahl. Es gibt natürlich, also wir haben jetzt eine Auswahl getroffen, die wir so für die wichtigsten oder die gängigsten halten. Genau, nach denen wir auch immer wieder gefragt werden. Es gibt natürlich noch einige mehr. Wir haben jetzt Zapier, Integromart, Huacato, N8n und Microsoft Power Automate ausgewählt, weil der ein oder andere entweder schon damit gearbeitet hat oder eben, dass die
00:05:49
Speaker
größten Tools sind. Ich bin mal gar nicht sicher, ob sie es wirklich sind, aber die gängigsten zumindest. Genau, das nur kurz zur Toolausweise. Es gibt natürlich noch mehr und wenn ihr das möchtet, können wir natürlich auch gerne noch eine Folge machen über die anderen Tools. Aber genau, die haben wir jetzt erst mal rausgelassen.

Überblick über Zapier

00:06:06
Speaker
Genau, und ich würde mit Zapier starten. Zapier ist kurz zum Überblick, ist ein US-amerikanisches Unternehmen gegründet 2011. Es gibt eine riesige Community mit vielen Tutorials, Webinaren, tollen Blogartikeln. Und die achten auch wirklich drauf, viel für ihre Community zu tun. Das ist echt ganz cool. Es ist sehr nutzerfreundlich. Ich habe zum Beispiel auch angefangen, mit Zapier zu bauen und habe quasi so meinen Einstieg in die Tech-Welt gefunden.
00:06:34
Speaker
Und ich sag immer gerne, man merkt, dass Zapier von Product-Managern gebaut ist, weil es sehr aus der Nutzer-Sicht spricht. Also man wirkt wirklich durch jeden Step durchgeführt mit, wenn das passiert, soll das passieren, jeder Step ist gleich aufgebaut. Also man sucht sich eine App aus, dann einen Account, dann setzt man den Step quasi auf. Also was soll dann passieren? Das ist meistens das Datenmapping. Und genau, und dann testet man das Ganze einmal durch. Und damit ist das
00:07:04
Speaker
sehr, sehr einsteigerfreundlich. Und genau, würde ich jedem empfehlen, der noch nie mit No-Code-Automatisierung zu tun hat oder generell einfach überhaupt gar keinen technischen Background hat, da ist Zepia super für.
00:07:18
Speaker
Genau, es ist sehr einfach zu bedienen. Mit dieser Einfachheit kommt man natürlich aber auch irgendwann an seine Grenzen. Also man kann mit Zapier sehr, sehr viel machen, nur das ist, also wenn man sehr komplexe Szenarien bauen will oder sehr komplexe Workflows, dann wird das Ganze ein bisschen komplex. Kurz noch zum Wording vielleicht. Alle Tools haben verschiedene Wordings für quasi den Workflow, also
00:07:45
Speaker
Man verbindet verschiedene Apps miteinander und lässt sie miteinander sprechen. Das nenne ich jetzt aber pauschal, einfach mal Workflow. Das wird in Zapier, wird das Zaps genannt oder Zap. Ein Zap ist quasi eine Automatisierung.
00:07:59
Speaker
Und innerhalb des Steps gibt es verschiedene Steps, beziehungsweise gibt es einen Trigger und mehrere Steps. Und die Connections oder die Anwendungen, die man da quasi verbinden kann, die nennt Zapier Apps. Und diese Automatisierungen werden im sogenannten Editor gebaut und zwar linear. Also ich wähle quasi einen Trigger aus und dann baue ich Step für Step da drauf.
00:08:25
Speaker
Es ist also recht übersichtlich, würde ich sagen. Also manche sagen auch sehr unübersichtlich, aber gerade wenn ihr Automatisierung mit wenigen Steps habt, also sagen wir mal bis zu zehn Steps beispielsweise,
00:08:41
Speaker
dann ist das sehr übersichtlich. Selpia hat zwar viele integrierte Apps, also ich glaube, Selpia ist das Tool mit den meisten Apps. Ich glaube, die sind inzwischen bei über 4.000. Die letzte Zahl, die ich im Kopf habe, war 3.000, aber ich bin mir ziemlich sicher, die ist seitdem schon sehr gewachsen. Aber ehrlich gesagt, deshalb habe ich das auch bei den Kriterien eben nicht gesagt, ist das überhaupt nicht so wichtig, wie viele Apps ein Tool hat, sondern das Wichtigste ist, ob die
00:09:10
Speaker
Also einmal geht es sowieso nur darum, welche Tools du verwendest. Und wenn, also dann können dir die anderen 3900 Apps auch egal sein, ehrlich gesagt. Dann spielt es keine Rolle. Aber Hauptsache du kannst deine Apps connecten, die du benutzt. Und wenn es die nicht nativ gibt in dem Tool, dann sollten die halt irgendwie per API oder Schnittstelle angesteuert werden können.
00:09:33
Speaker
Das ist in Zapier auch möglich. Allerdings haben die nativen Apps echt oft begrenzte Funktionen. Das wechselt sich so ein bisschen ab. Lustigerweise haben irgendwie alle Tools verschiedene Funktionen, obwohl die APIs eigentlich alle gleich sind von den Tools. Da ist Zapier manchmal ein bisschen begrenzt, macht es aber dadurch natürlich auch ein bisschen einfacher. Die Hauptfunktionen kannst du mit Zapier abdecken.
00:10:01
Speaker
Ja, also ich hab zwischendurch schon mal gehört, dass teilweise Save ja auch mehr so eine Art Marketing-Game daraus macht, weil es halt sehr viele Integrationen sind. Ab und zu findet man aber Apps, wo es dann wirklich nur eine oder zwei Funktionen gibt, die aber also sehr oberflächlich nur bedienbar sind. Ja. Dass man dann das Gefühl bekommt, es ist vielleicht auch mehr so Marketing-Game zum Teil. Aber andererseits natürlich auch super viele Apps, die sehr, sehr viele Funktionen bieten. Und genau, also kann man, kann man sehen, wie man möchte, ja. Ja, ja, genau.
00:10:28
Speaker
Also das beste Beispiel dafür ist, glaube ich, LexOffice. Die LexOffice App in Zapier hat, glaube ich, die einzige Funktion, dass man PDFs in LexOffice hochladen kann, wo man denkt, so ja, okay.
00:10:40
Speaker
Aber viel mehr kann die halt nicht. Also die App von LexOffice, da gibt es einige andere, die dann mehr können. Aber die sind dann eben nicht von LexOffice selber. Genau. Oder in unserem Fall tatsächlich auch Outsetter. Wir nutzen ja Outsetter zur Nutzeridentifizierung oder Authentifizierung. Und Outsetter hat in
00:11:02
Speaker
integomat weniger Funktionen als in oder beziehungsweise andere Funktionen als in Zapier. Aber es unterscheidet sich um eine Funktion. Deshalb muss man manchmal ein bisschen gucken, dass man irgendwie so einen Mix auch hat, wenn man kann. Ansonsten zum Datenhandling oder Feature-Reichtum in Zapier. Es gibt auch Zapier interne Apps wie zum Beispiel der Scheduler. Also damit könnt ihr jetzt Automatisierung
00:11:28
Speaker
zu einer bestimmten Zeit dringern oder der Formatter, wo ihr Daten manipulieren könnt, also umwandeln könnt in bestimmte Formate. Es gibt Webbooks oder Codeblogs, mit denen, mit denen ihr sogar Code hin und her schicken könnt, also klassischerweise irgendwie XML-Dateien oder JSON-Dateien oder so. Das macht es sehr flexibel und geht sogar so ein bisschen in den Low-Code-Bereich. Genau, also da könnt ihr schon einiges mit anstellen. Was ein bisschen blöd ist bei Zapier ist, dass innerhalb von Szenarien
00:11:58
Speaker
Also ich kann in einem Workflow quasi mehrere Pfade anlegen. Also wenn ich zum Beispiel sage, nehmen wir unser Newsletterbeispiel wieder, wenn die Endung der E-Mail.de ist, dann möchte ich bitte den Einfahrt gehen, dann soll die E-Mail auf Deutsch gesendet werden beispielsweise und wenn die, also ein bisschen blödes Beispiel, aber nur mal so zur Veranschaulichung,
00:12:25
Speaker
Wenn die E-Mail.com ist, dann soll eine englische E-Mail rausgesendet werden und wenn die Endung, was haben wir noch, IT und dann soll, genau, italienisch in der Mail vorhanden sein, genau. Und dazu braucht man Pfade. Also man kann den Workflow dann quasi aufsplitten. Und das geht in allen Tools, aber in Zapier können nur drei Pfade angelegt werden.
00:12:51
Speaker
Und innerhalb dieser Pfade kann man dann auch wieder Pfade anlegen. Nested Path nennt man das dann. Aber das ist eine sehr begrenzte Anzahl. Also ich glaube, es geht bis zu neun mal. Aber das wird halt super schnell, total unübersichtlich. Und dafür ist SAP ja echt nicht so gut geeignet, um da wirklich komplexe Workflows anzulegen.
00:13:12
Speaker
Ja, okay. Was sagst du so zur Skaliberkeit, zum Datenhandling? Was passiert wenn oder ist es möglich, große Datenmengen durch Sapia durchzuschicken? Ja, aber Sapia wäre nicht mein Tool der Wahl. Wenn ich von Anfang an weiß, dass ich große Datenmengen hin und her schicken will, wäre Sapia nicht das Tool der Wahl.
00:13:35
Speaker
Erstmal geht das sowieso erst mal ab größeren Plänen und da wird es dann relativ schnell teuer. Also da zahlt man dann so ab 300 Euro, glaube ich, im Monat. Und genau. Also es gibt auch ein paar Apps, die Datenhandling zulassen in Zapier selber, aber die sind halt alle wenig flexibel. Deshalb theoretisch, es geht ja, aber eben nur eins nach dem anderen. Also es wird wirklich hintereinander
00:14:05
Speaker
quasi die Automatisierung für einen Datensatz durchgespielt. Und Selpia hat auch nicht die Möglichkeit, dass man Arrays verarbeiten kann. Also ich kann Arrays nicht auffächern oder eben Collections auffächern und wieder zusammenfügen, sondern ich muss wirklich einen Datenpunkt nach dem nächsten verarbeiten. Dann hatten wir vorhin schon mal kurz Erweiterungsmöglichkeiten mit vielleicht auch individuellem Code.
00:14:31
Speaker
Genau, das hatte ich eben schon mal gesagt. Es gibt so einen Code-Block oder so eine Code-App von Zapier, die lässt es zu, dass du JSON oder XML-Files oder sowas hin und her schicken kannst. Ich glaube, es gibt sogar auch ein Python-Modul oder mehrere Sprachen, wo du auch JavaScript und sowas hin und her schicken kannst. Aber es ist sehr begrenzt. Also es gibt da schon ein paar Möglichkeiten. Aber wenn man von vornherein weiß, wie man viel damit machen will,
00:14:57
Speaker
würde ich das nicht empfehlen. Das später noch mit einzubauen, wenn man Seppia einmal kennengelernt hat und damit irgendwie schon viel gemacht hat und das quasi auch schon in seinem Business verbaut hat, ist das möglich. Nur wenn man das von Anfang an weiß, dann würde ich direkt anders anfangen. Dann hat man, glaube ich, aber auch ein bisschen anderes technisches Verständnis, wenn man direkt mit mit Code anfängt quasi und dann eine Low-Code-Lösung von Anfang an baut. Ja, dann ist Seppia womöglich nicht das richtige Tool. Ja, genau.
00:15:25
Speaker
Es gibt inzwischen für Zapier auch einen Company-Tarif. Der startet ab 600 Dollar pro Monat. Da habe ich ehrlich gesagt noch nicht reingeguckt. Das kam erst, nachdem ich Zapier nicht mehr nutze. Und genau, der ist aber auch, der ist halt auf Skalierbarkeit ausgelegt und für Enterprise-Kunden. Da ist, glaube ich, auch ein Rechte-Management und sowas drin, also was so das User-Management angeht. Genau, da sprechen wir, glaube ich, gleich nochmal drüber.
00:15:54
Speaker
Genau, aber wenn ihr schon eine größere Company seid und es darum geht, dass möglichst viele Mitarbeiter das Tool nutzen, dann ist Sapier auf jeden Fall eine gute Wahl, weil es einfach super easy zu lernen ist und sehr verständlich ist. Okay, das heißt also, wie ist das, wenn jetzt mehrere Abteilungen mit dem gleichen Sapier Konto der Firma arbeiten, untereinander aber die Automatisierung nicht bearbeiten dürfen?
00:16:19
Speaker
Also Abteilung A soll eben nicht auf Automatisierung der Abteilung B zugreifen und andersrum eben auch. Wie sieht es damit aus? Kann man das einschränken für Nutzer? Also das geht ab dem Teamplan und der Teamplan ist glaube ich direkt ab 270 Euro im Monat möglich.
00:16:39
Speaker
Also wird es direkt teuer. Aber da ist es möglich, dass man Folder Permissions erteilt. Also man kann seine Automatisierung oder seine Seps in verschiedenen Foldern ordnen. Also in Ordnern ordnen. Und die kann man ab dem Teamplan, kann man die für bestimmte Leute freigeben oder nicht. Genau, das ist so die einzige Möglichkeit. Ansonsten gibt es, glaube ich, nur Admin und Member.
00:17:05
Speaker
die man dann in seinen Workspace einlädt. Das wird, genau, im Company-Tarif ist das ein bisschen anders, da kann man sich auch mit Single Sign-on einloggen und so, und dann kann man bestimmten Usern bestimmte Rechte geben. So hab ich's zumindest verstanden, ich hab selber noch nicht mitgearbeitet, nur als Disclaimer. Genau, aber in den normaleren Tarifen quasi vom Anfang geht das nicht. Ja, okay. Was sagst du zum Error-Handling in Zapier?
00:17:35
Speaker
Ja, das ist nicht vorhanden. Das ist nicht so schlimm für den Anfang. Also Error Handling wird später wichtig, wenn man No-Code-Automatisierung gut verstanden hat. Es gibt Workflows, die man triggern kann. Also es gibt eine App, die heißt Zapier Manager und da kann man sagen, okay, es ist ein Fehler passiert.
00:18:01
Speaker
Bitte trigger dann. Und dann kann man sich beispielsweise eine Nachricht schicken lassen, mit dem entsprechenden Zap und welcher, welche Execution falsch gelaufen ist. Das reicht aber in vielen Fällen nicht. Es gibt bei manchen Modulen, gerade bei den Lookup-Modulen, also wenn ich zum Beispiel sage, okay, suche bitte nach einer bestimmten Row in Google Sheets beispielsweise,
00:18:23
Speaker
Dann gibt es die Option, diesen einen Step als Success zu markieren, also es ist eine kleine Checkbox, die man dann auswählen kann, wenn nichts gefunden wurde. Das heißt, euer Step stoppt dann nicht, sondern läuft dann weiter und hat dann eben keine Daten, die ihr dann weiterverarbeiten kann.
00:18:43
Speaker
Normalerweise ist es aber so, dass wenn ein Fehler passiert in Zapier, dann wird der Zap quasi so weit durchgelaufen, wie es geht, also wie Daten, also die Daten aus dem, aus dem Step, der ein Fehler hatte, die werden ja in den nächsten Steps verarbeitet. Und nur die Steps, die diese Daten nicht verarbeiten, also die diese Daten quasi nicht brauchen, die laufen dann weiter und die Execution wird aber generell als Error markiert.
00:19:13
Speaker
Und dann kriegt man eine Nachricht und dann gibt es auch eine Task History und dann kann man genau gucken, was da passiert ist. Das heißt, die Daten sind nicht verloren. Die Daten werden übrigens immer gespeichert. Also auch die nicht durchgelaufenen Szenarien werden immer gespeichert.
00:19:29
Speaker
Das ist später noch wichtig, weil das bei den anderen Tools nicht unbedingt so ist. Aber generell ... Error-Handling ist nicht wirklich vorhanden. Also, ich kann nicht für einzelne Module alternative Pfade einrichten, falls ich einen Fehlercode bekomme. Okay. Dann lass uns mal auf die Preise schauen. Gibt's von Sapier eine kostenlose Version? Und wann endet die? Und was kostet dann quasi der günstigste Tarif? Und wie steigert sich das dann? Ja, es gibt einen ...
00:19:59
Speaker
Free-Tarif von Zapier. Allerdings kann der meiner Meinung nach gar nichts. Das ist ganz nett, um mal auszuprobieren, wie das denn überhaupt geht mit der No-Code-Automatisierung. Aber die Free-Version ist nur kostenlos bis zu 100 Tas im Monat.
00:20:18
Speaker
Das ist auch nochmal kompliziert, wie das Abrechnungsmodell bei den verschiedenen Tools ist. Wer das nochmal genauer wissen will, der kann sich bei uns auf der Plattform nochmal das Video angucken, Zapier-Einstieg. Da haben wir einen Kurs zu. Da wird es nochmal genauer erklärt. Jetzt ganz generell aber ein Zap, eine Automatisierung, besteht aus einem Trigger und mehreren Steps.
00:20:44
Speaker
Jeder dieser Step, wenn Daten da durchlaufen, dann sind das Tasks. Also quasi eine Automatik, wenn ich einmal, wenn sich einmal jemand in ein Newsletter eingetragen hat, dann läuft dieser Step quasi einmal durch und alle Steps bis auf den Trigger werden als Task gezählt. So, damit seht ihr schon, wenn sich 50 Leute zu meinem Newsletter anmelden, dann reichen diese 100 Tasks im Monat schon mal nicht.
00:21:13
Speaker
Außerdem habe ich nur 5 Saps in der Free Version drin. Also ich kann 5 Automatisierungen bauen, 5 verschiedene. Aber die haben auch nur einen Single Step. Das heißt, ich kann einen Trigger und einen Step dahinter bauen. Also jemand meldet sich in meinem Newsletter-Formular an und den speichere ich dann in meinem CRM. Das war's. Oder irgendwas passiert auf der Website und ich möchte eine Slack-Nachricht haben.
00:21:44
Speaker
Genau, also Single-Step-Zaps braucht man eigentlich nicht, ehrlich gesagt. Deshalb ist für mich dieser Free-Tarif ehrlich gesagt Murks.
00:21:56
Speaker
Dann geht es ab 18 Euro weiter im Monat für 750 Tas. Das ist meiner Meinung nach immer noch zu wenig. Da kommt man sehr, sehr schnell an die Grenze. Ist aber gut, um es mal auszuprobieren. Darin sind enthalten drei Premium-Apps, also selb ja Unterschiede zwischen normalen Apps und Premium-Apps. Das ist zum Beispiel so was wie Webhooks, zum Beispiel ist eine Premium-App.
00:22:18
Speaker
Das heißt, dass ihr nicht nur auf die nativen Apps zugreifen könnt, sondern eben auch auf Apps oder Anwendungen, die nicht nativ in Zapier vorhanden sind. Ihr könnt Filter benutzen. Selbst die könnt ihr nicht in einem Free-Tarif benutzen. Den Formatter. Und ihr habt 15 Minuten Update-Time.
00:22:41
Speaker
Zapier guckt quasi alle 15 Minuten nach, ob es neue Daten gibt. Da sind aber allerdings noch keine Pfade drin. Es gibt kein Auto-Replay, also dass der Zap immer wieder versucht, falls ein Fehler passiert ist, die Execution nochmal auszuführen. Und es sind limitierte User. Also ist auch noch nicht so der richtig gute Tarif. Und wie gesagt, eben schon erst ab dem Teamplan und da geht es dann schon los für
00:23:09
Speaker
ungefähr 300 Euro bzw. 270 Euro für 50.000 Tasks, was schon mal besser ist, aber kann man tatsächlich auch schnell an die Grenzen kommen, wenn man so fünf bis zehn Mitarbeiter hat. Aber dann erst sind Folder Permissions und Shared App Connections möglich, also dass man Connections nicht nur personenbezogen hat, sondern dass mehrere Leute irgendwie darauf zugreifen können. Genau, also
00:23:35
Speaker
wird schnell sehr teuer. Okay, das heißt, was würdest du zusammenfassend sagen Vor- und Nachteile? Was spricht für Seppia, was gegen Seppia? Ich bin ein bisschen biased natürlich, weil ich mit Seppia angefangen habe. Übrigens immer große Diskussionen, wie Seppia aufgesprochen wird. Ich bespreche es selber sogar falsch aus. Es heißt, Seppia wird so ausgesprochen wie Happier. Also
00:24:00
Speaker
Zapier Makes You Happier ist deren Slogan. Also es wird Zapier ausgesprochen. Also das lustigste, was ich mir gehört habe, ist Zapier. Aber auch Zapier und was auch immer ihr sagen wollt, ist fein. Ich würde sagen, Zapier ist total toll, weil es so einsteigerfreundlich ist. Also es ist wirklich
00:24:25
Speaker
für jeden, der keinen technischen Background hat und wirklich absolut gar keinen Plan von irgendwie was mit Software hat, ist selbst ja super, wenn man wirklich Step-by-Step da durchgeführt wird und wenn das passiert, dann soll das passieren und wirklich sehr, sehr graddienig und deren UI finde ich sehr toll. Also alles ist ja verständlich, sehr klar und es ist halt eben vor allem für Non-Techies geeignet. Kann halt superschnell teuer werden,
00:24:55
Speaker
und ist nicht für komplexere Anwendungen geeignet und stößt, weil es eben schnell an die Grenzen stößt. Deshalb würde ich sagen, gerade für Start-ups am Anfang ist das ein super Tool. Wenn ihr aber schon ein bisschen techie seid, dann, oder auch für Solo-Selbstständige oder sowas, dann da ist ZAPE ja auch super, weil ihr wahrscheinlich nicht so ein großes Taskvolumen habt, aber
00:25:22
Speaker
Sobald es ein bisschen komplexer wird, würde ich von Zapier abraten. Ja, okay. Also Ansteigerfreundlichkeit kann ich auf jeden Fall bestätigen. Ich habe auch meinen Einstieg in No-Code-Automation mit Zapier gemacht und kam eigentlich auf Anhieb zurecht damit. Also es ist echt super, super verständlich. Genau, wie du sagst. Wenn man mehr will, irgendwann stößt man dann an Grenzen und muss dann auf andere Tools ausweichen.
00:25:47
Speaker
Und wir haben noch einige Tools, mit denen wir uns heute beschäftigen wollen. Deswegen lasst doch mal zum nächsten übergehen. Das nächste Tool ist Integomat.

Diskussion über Integomat

00:25:56
Speaker
Und Integomat ist ein europäisches Unternehmen aus Prag, gegründet 2012. Das hat mich tatsächlich gewundert bei der Recherche. Ich dachte, die gibt es noch nicht so lange. Also ein Jahr jünger als als Sapier.
00:26:09
Speaker
ist aber halt erst in den letzten Jahren bekannter geworden. 2020 wurde den Tegromat von Ceylonis gekauft, ein großes Münchner Unternehmen. Und wir haben auch eine Podcast-Folge schon aufgenommen mit Fabian Veit, dem CEO von den Tegromat. Und genau, auch hier sind wir ein bisschen biased, weil wir nutzen den Tegromat selber schon mal so als Disclaimer vorneweg. Und vielleicht noch kurz zum Wording, weil wir eben ja bei Selpia Zapps und
00:26:38
Speaker
Apps und sowas hatten. Bei Integromat heißt das ganze Szenarien, also die Automatisierung heißen Szenarien. Und die einzelnen Apps, die man miteinander verknüpft, heißen, ich glaube sie heißen Apps, aber die einzelnen Steps, die man damit baut, sind quasi die Module. Aber eine App kann mehrere Module haben.
00:26:59
Speaker
Das ist ein bisschen anders als bei Zepia. Und das Besondere auch, man baut in einem Canvas. Also man hat quasi so einen offenen Arbeitsbereich, wo man Module hin und her zieht und dann auch so lustige Bäume bauen kann und so. Und wer mit Zepia angefangen hat, wird das erstmal ein bisschen weird finden. Vielleicht und auch vielleicht unübersichtlicher. Inzwischen muss ich sagen, dass ich Integromat viel übersichtlicher finde als Zepia, weil man halt durch dieses Canvas-Modell
00:27:28
Speaker
kann man da so rein- und rauszoomen und hat dann so einen Überblick über das ganze Szenario, was man gebaut hat. Völlig egal, ob das jetzt 200 Steps sind oder fünf. Ja, auf jeden Fall. Also Übersichtlichkeit steigert das deutlich. Ich hab auch immer das Gefühl, man bewegt sich daran einfach freier. Ich fühl mich dann in Säpia doch ein bisschen eingeschränkt und irgendwie ist das ein anderes Gefühl, in den Tigrumar zu arbeiten, weil du das Gefühl hast, du kannst irgendwie alles miteinander verknüpfen.
00:27:56
Speaker
Also gefällt mir deutlich besser, auch wenn es ein bisschen tackiger ist und die Lernkurve etwas höher als in Seppia. Ja, obwohl ich das gar nicht weiß, ehrlich gesagt. Wir beide haben ja mit Seppia angefangen.
00:28:08
Speaker
frage ich mich, also Ben Sofiani zum Beispiel, den wir auch schon im Podcast hatten, der hat da hart widersprochen. Ich glaube auch, also Zapier spricht auf jeden Fall technischer mit einem, also da geht es direkt mit um Webhooks und sowas, die man verbindet. Und wenn man noch keine Ahnung hat von No-Code-Automatisierung, dann wird man erst mal nicht wissen, was ein Webhook ist. Da macht Zapier die Einführung quasi deutlich einfacher.
00:28:32
Speaker
Ja, aber wäre mal auch mal interessant von euch zu wissen, was ihr dann einfacher findet, wenn ihr mit beidem schon gearbeitet habt. Okay, was hat Integomat denn so an Features zu bieten? Wie unterscheidet sich das konkret zu Zapier vielleicht auch? Zapier wirkt ja sehr damit, dass sie so viele Apps haben. Wie gesagt, ich halte das nicht für so wichtig, wie viele Apps es jetzt tatsächlich sind. Integomat hat auch super viele. Ich glaube, die sind jetzt auch bei 3000. Schlaf mich tot, weiß ich nicht so genau.
00:28:58
Speaker
Die haben halt super viele Funktionen. Wie eben gesagt, das unterscheidet sich immer so ein bisschen. Mal hat Zapier mehr Funktionen, mal hat Integromart. Ich habe die Erfahrung gemacht, oder mein Bauchgefühl sagt, ich habe es nicht nachgeprüft. Tatsächlich ist das generell, die Apps in Integromart sehr viel mehr Funktionen haben oder andere Funktionen auch. Genau, deshalb würde ich generell sagen, Integromart hat mehr Funktionen für die verschiedenen Apps. Dafür manchmal halt nicht
00:29:28
Speaker
nicht alle Apps dabei, aber es kommen tatsächlich jede Woche neue Apps dazu, die dann nativ in Integromat vertreten sind. Was ich sehr erwähnenswert bei Integromat finde, sind die vielen verschiedenen integrierten Funktionen. Also ich habe zum Beispiel Flow Control. Da sind sowas wie Router drin und Filter und da sind Iterator drin und Aggregator. Das heißt, ich kann Arrays verarbeiten und die einzelnen Daten aus den Arrays verarbeiten, die einzelnen Items.
00:29:58
Speaker
Ich kann sie wieder zusammenfächern.
00:30:01
Speaker
Ich kann parsen, ich kann, ähm, ich kann alles Mögliche damit machen. Also es sind wirklich, wirklich tolle integrierte Funktionen. Ich kann Variablen, also quasi als alleinstehende Variablen kann ich kreieren. Und ich kann halt mit super vielen Funktionen arbeiten. Also diese nochmal integriert, die kann ich in jedem freien Textfeld quasi einfügen, äh, in Integromat. Und damit kann ich einmal unglaublich viele Operations, das nochmal zum Wording, tasks in Zapier sind Operations in
00:30:31
Speaker
in den Tegromat, also die Steps quasi, die ein Datenpunkt durchläuft. Damit kann ich halt viel, genau, Operations einsparen oder eben aber auch unglaublich komplexe Sachen in wenigen Steps verarbeiten. Es gibt super viele Möglichkeiten, aber wie alles im Non-Code-Bereich, je flexibler ich bin, desto technischer ist die Handhabung.
00:30:59
Speaker
Also und das so länger brauche ich halt auch, um diese ganze Funktion zu lernen. Genau, wer dazu mal einen Deep Dive haben will, wir haben einige Kurse auf unserer Seite vorhanden. Genau. Und da könnt ihr euch ein bisschen in Tegomat einlernen.
00:31:20
Speaker
Und was ich auch noch super finde, es gibt eine unbegrenzte Nutzung von Routern, also auch nested Routern. Also ihr könnt viele verschiedene Router hintereinander schalten quasi. Also Router sind das, was Pfade in Seppia sind. Ist ein bisschen verwirrend, dass überall ein anderes Wording ist. Aber Router sind quasi Punkte, von denen ihr aus verschiedene Pfade bespielen könnt. Entweder gefiltert oder nicht gefiltert. Also es können dann auch viele Pfade, also drei bis
00:31:51
Speaker
unendlich fadig parallel bespielt werden. Genau, und da seid ihr unbegrenzt, wie viele ihr da verschachtelt. Wie sieht das aus mit Modulen, nein, mit Apps, die nicht in Integromart vorhanden sind, also sowas wie HubSpot oder Salesforce, so gängige Tools, für die es einfach native Integration gibt. Aber wenn man jetzt ein Tool hat, was vielleicht noch zu einem kleinen Unternehmen gehört, die keine Integromart-Integration haben, wie kann man die ansteuern?
00:32:17
Speaker
Ja, die sind ganz easy ansteuerbar. Es gibt das Webhooks und das HTTP-Modul. Und damit könnt ihr auch alle Identifizierungsstufen, also von Basic Auth bis O2 oder sowas, könnt ihr ansteuern. Also das ist super easy. Genau, einfach die API-Dokumentation von der gewünschten Anwendung aufmachen und dann könnt ihr einfach mit dem HTTP-Modul arbeiten, beziehungsweise einfach Webhooks.
00:32:45
Speaker
erstellen, die ihr dann wieder in eurer Anwendung quasi hinterlegt. Vielleicht noch mal eine kurze Erklärung zu Webhooks. Falls euch der Begriff nicht geläufig ist, kann man sich so vorstellen, dass man im Internet einfach eine Adresse platziert, so eine Art Briefkasten, an denen man Daten schicken kann. Und wir können uns dann einfach aus diesem Postkasten die Daten abholen und dann weiterverarbeiten. Schöne Erklärung. Okay, wie sieht es aus bei Integromat mit der Skalierbarkeit und dem Datenhandling?
00:33:15
Speaker
Also ihr habt, in Ethereum hat die Möglichkeit, auch komplexe Datenstränge zu verarbeiten. Also wie ich eben gesagt habe, mit dem Iterator und mit dem Aggregator. Also das kann man sich quasi so vorstellen wie so ein Fächer. Also ich habe beispielsweise eine Handtasche und da sind ganz viele Sachen drin. Da ist irgendwie Deo und Schlüssel und Portemonnaie und Handy drin. Und Zepia zum Beispiel könnte nur diese Handtasche verarbeiten, wenn ich die Handtasche reingebe.
00:33:44
Speaker
Bei Integomat kann ich das quasi so machen. Ich habe einen Träger, der sagt zum Beispiel, oh, Handtasche ist angekommen. Ich hoffe, das ist ein okayes Beispiel. Ich spreche sehr gerne bildlich von sowas. Und zum Beispiel der Träger könnte sein, okay, eine Handtasche ist jetzt in der Garderobe angekommen. Und dann verarbeite ich die weiter und kann dann sagen, okay, öffne bitte die Handtasche und hole die einzelnen Items daraus. Also den Schlüssel, die, das Deo, die, das Portemonnaie und das Handy.
00:34:11
Speaker
habe ich eben noch gesagt, sondern können diese Daten einzeln verarbeitet werden. Dann kann ich mit dem Handy zum Beispiel die eine Sache machen und mit dem Schlüssel die andere Sache. Und dann kann ich aber auch nachher wieder sagen, ok, packe es jetzt bitte wieder alles in die Tasche und verarbeite die Tasche weiter und stelle sie bitte zum Beispiel hängen sie an den Haken an der Garderobe oder so.
00:34:30
Speaker
Das ist sehr bildlich für ein Offline Beispiel, wie man sich das vorstellen kann. Das ist mit Integromat sehr einfach möglich und auch schön visuell dargestellt, wie ich finde. Dann könnt ihr Error Handling mit vielen verschiedenen Optionen machen. Man kann theoretisch für jedes einzelne Modul in Integromat ein Error Handling bereitstellen. Das heißt, ihr habt zum Beispiel ein
00:34:57
Speaker
ein Szenario mit 20 Steps. Dann könnt ihr für jeden dieser Steps, für diese 20 Steps könnt ihr Error Handling einbauen. Wie sinnvoll das ist, ist die Frage, weil dann seid ihr im Endeffekt mit dem Error Handling länger beschäftigt, als mit dem Szenario an sich. Aber das macht euch sehr flexibel bei Daten, wo ihr nicht immer zum Beispiel Datenschränke vorhanden habt. Das ist in Sales Prozessen, so ist es zum Beispiel auf der Fall, wenn ihr zum Beispiel Lead Tracking macht, ihr habt irgendwie
00:35:25
Speaker
Lead Magnet und dann sollen sich die Leute den herunterladen und ihr habt nicht immer alle Daten, weil zum Beispiel nicht alle Leute eurem Cookie Banner zustimmen und so. Und dass dann die Daten weiterverarbeitet werden können oder ihr dann Error Handling einbauen könnt für okay, wenn dieser und dieser Datenpunkt nicht vorhanden ist, dann soll bitte das und das und das passieren oder demjenigen soll eine andere Mail geschickt werden oder so was. Also ihr könnt quasi nochmal wirklich alternative Pfade
00:35:51
Speaker
einrichten für wenn ein Datenpunkt nicht vorhanden ist und das macht bei vielen Szenarien tatsächlich viel Sinn. Dann habt ihr auch für die einzelnen Szenarien habt ihr viele Einstellungsmöglichkeiten, also für das gesamte Szenario zum Beispiel sollen Daten gespeichert werden, also die da durchlaufen oder sollen die wirklich einfach nur da durchlaufen, das ist zum Beispiel für sehr sensible Daten ist das sinnvoll oder sollen auch, also ihr könnt eine Checkbox setzen,
00:36:21
Speaker
dafür, ob auch unvorständige Executions gespeichert werden sollen oder die Daten davon. Das heißt, wenn euer Szenario doch mal stoppt, ob mit Error Handling oder ohne, dann werden die Daten gespeichert und ihr könnt mal reingucken und die vielleicht sogar noch mal weiterverarbeiten. Also es macht euch sehr, sehr flexibel. Deshalb ja, ihr könnt auch große Datenmengen verarbeiten.
00:36:46
Speaker
Okay, stark. Wie sieht das aus mit Erweiterungsmöglichkeiten durch vielleicht auch eigenen Code? Ja, wird gerade dran gearbeitet, obwohl ihr super viele Möglichkeiten habt, erstmal mit Low-Code-Erweiterungsmöglichkeiten beziehungsweise
00:37:05
Speaker
Integrum hat generell euch technisch sehr viel erlaubt. Könnt ihr trotzdem zum Beispiel sowas wie JavaScript und sowas, ist jetzt noch nicht mit drin. Ist aber geplant wohl. Genau, also ich vermute, dass es im nächsten Jahr irgendwie kommen wird. Was ihr jetzt schon machen könnt, ist halt irgendwie XML-Files und JSON-Files und sowas verschicken und die auch parsen und auseinandernehmen und sowas. Also genau, da habt ihr mehr Möglichkeiten auf jeden Fall als in Zapier.
00:37:36
Speaker
ist jetzt noch nicht komplett, dass ihr wirklich Custom Code einbauen könnt. Das wird aber kommen. Wenn wir wieder an Unternehmen denken und mehrere Abteilungen und Zugriffsrechte, wie sieht es aus bei Integromat? Mit dem User Management meinst du? Genau.
00:37:52
Speaker
In den normalen Plänen, die man quasi so einfach so kaufen kann, ist das, soweit ich weiß, nicht mit enthalten. Dass man da, also auch nicht mit Ordnern oder so, die man nur bestimmten Leuten freigeben kann oder so. Ist aber, soweit ich weiß, ist das in Enterprise der Fall. Ich habe die Enterprise-Version von Integromart selber noch nicht benutzt. Genau, aber da, da ist das, meine ich, der Fall.
00:38:20
Speaker
Wie schaut es bei Integomart preislich aus? Gibt es auch da eine kostenlose Version und wo geht es bei den kostenlos? Also Integomart kann man sehr, sehr gut ausprobieren. Die Free-Version erlaubt bis zu 1000 Operations im Monat, zwei aktive Szenarien und unlimited Offline-Szenarien.
00:38:39
Speaker
die man quasi gebaut hat, aber die jetzt nicht permanent online sind und auf Daten warten. Und ihr könnt Daten verarbeiten bis zu 1 Megabyte. Das klingt sehr wenig, ist aber tatsächlich sehr viel, wenn ihr jetzt wirklich nur irgendwie Textsachen hin- und herschickt. Wenn ihr Bilder hin- und herschickt, ist es natürlich ein bisschen mehr. Aber genau, das ist schon mal ein sehr guter Freeplan, mit dem ihr super viel ausprobieren könnt. Und dann gibt's schon ab 9 Euro im Monat los für 10.000 Tasks im Monat.
00:39:06
Speaker
Wir erinnern uns kurz, bei Zapier waren es 750, glaube ich, für 18 Euro. Ihr könnt auf alle Premium-Apps zugreifen. Auch hier wird zwischen Premium und normalen Apps unterschieden. Es gibt einen 5-Minuten-Update-Intervall. Das heißt, es wird alle 5 Minuten bei aktiven Szenarien nach neuen Daten gesucht. Und ihr habt einen Gigabyte Data Transfer. Das reicht in den meisten Fällen sogar auch aus.
00:39:35
Speaker
Und da würde ich sagen, einfach wirklich Top-Preislangstumsverhältnis. Wenn euch die UI gefällt, das ist immer ein bisschen Geschmackssache, dann ist das wirklich ein Top-Tool, super günstig und wirklich jeden Cent wert. Auf jeden Fall kann ich auch nur empfehlen. Vielleicht noch mal zusammengefasst, Vor- und Nachteile von Integromart? Viele, viele Möglichkeiten, also Pluspunkt, viele, viele Möglichkeiten, auch für komplexe Szenarien.
00:40:01
Speaker
Ausführliches Error Handling, was das Ganze auch sehr skalierbar macht, quasi, also nicht nur von wie viele Daten kann ich verarbeiten, sondern auch was passiert, wenn ein Datenpunkt mal failed. Es ist sehr, sehr günstig. Kleiner Nachteil könnte sein, könnte aber auch ein Vorteil sein, es ist halt ein bisschen technischer. Das heißt, bis man wirklich in Tingo mal bis ins kleinste Detail verstanden hat, kann es etwas länger dauern.
00:40:29
Speaker
Und wir werden ja nicht Visual Makers, wenn wir dazu nicht auch einen Kurs hätten. Also wenn du in den Integomat einsteigen möchtest, dann findest du bei uns einen ausführlichen Einsteigerkurs. Vielleicht magst du mal kurz erklären, was man alles beigebracht bekommt. Im Integomat Kurs sind erstmal die Grundlagen, quasi generell zu I-Pass-Lösungen.
00:40:50
Speaker
Was sind Integration Platform as a Service Tools eigentlich? Genau, dazu erstmal eine Einführung. Dann wirklich, wie baue ich ein Szenario? Was ist ein Trigger? Wie benutze ich den Workspace? Wie kann ich Router verwenden? Wie setze ich Filter ein? Was sind Variablen in den Tegramat? Wie benutze ich die Funktionen? Und auch, wie kann ich meine
00:41:15
Speaker
meine Szenarien optimieren, um Operations einzusparen und damit das Pricing noch ein bisschen günstiger zu machen. Genau. Das sind so die Grundlagen, die wir in dem Grundlagenkurs machen. Demnächst haben wir da auch noch ein paar mehr News zu. Und zwar wird es einen größeren Bootcampkurs geben. Da erfahrt ihr aber in den nächsten Wochen mehr zu. Ich bin auch schon sehr gespannt.
00:41:42
Speaker
Okay, cool. Das waren zwei ausführliche Deep Dives. Ich würde sagen, mit Blick auf die Uhr, wir machen einfach einen zweiten Teil draus. Wir haben jetzt dann noch vor uns Huacardo N8n und Microsoft Power Automate. Genau. Ich glaube, das wird ein bisschen den

Abschluss und Ausblick auf Teil zwei

00:42:00
Speaker
Rahmen heute sprengen. Deswegen lasst uns doch einfach mal eine zweite Folge aufnehmen und nochmal in die drei anderen Tools tiefer einsteigen. Sehr gerne. Das machen wir.
00:42:08
Speaker
Alright, wenn ihr euch noch mehr informieren wollt über iPaaS Automation Tools, wie gesagt, wir haben einige Kurse bei uns mit auf der Plattform. Und wenn ihr noch zusätzlich Fragen habt, schreibt uns gerne und wir freuen uns auf euer Feedback. Genau. Und dann würde ich sagen, bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns sehr, wenn du uns ein paar Sternchen in der Apple Podcast App dalässt oder uns eine Review schreibst. Das hilft uns nämlich, gefunden zu werden.
00:42:36
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren möchtest, dann schau doch gerne auf unsere Website visualmakers.de vorbei. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal!