Reise und Highlights von 2021
00:00:06
Speaker
Wir nehmen heute die letzte Folge unseres Visual-Makers-Podcasts für 2021 auf und dachten, wir machen mal eine kleine Recap-Folge, was eigentlich das ganze Jahr so passiert ist, weil tatsächlich ist uns aufgefallen, wir haben uns erst vor einem Jahr kennengelernt.
00:00:25
Speaker
Da hat Alex mich damals zu seinem Podcast eingeladen und wir wollen euch so ein bisschen mitnehmen in dieser Folge auf die Reise, die wir in den letzten 12 Monaten gegangen sind. So eine ganz schön aufregende, großartige Reise, wie ich fande. Und auch so was waren unsere Highlights, was sind unsere Learnings und genau, machen da eine kleine Reflektionsfolge draus.
00:00:48
Speaker
Ja, freue ich mich richtig, richtig doll drauf. Es gibt so viele coole Sachen, die passiert sind, so viele tolle Menschen, die wir getroffen haben, auch persönlich kennenlernen durften und so viele verschiedene gedankengängige Herausforderungen das ganze Jahr über. Ich freue mich, das Ganze noch mal so ein bisschen zu reflektieren mit dir.
00:01:07
Speaker
Ja, ich mich auch.
Bedeutung der Digital Revolution Conference
00:01:09
Speaker
Wollen wir ganz von Anfang starten, wie das eigentlich angefangen hat? Ich glaube, letztes Jahr im November war diese Second Digital Revolution Konferenz, erste No-Code-Konferenz, wo ich als Speaker eingeladen war.
00:01:23
Speaker
Das war tatsächlich mein erster Speaker-Auftritt bei irgendeiner Konferenz. Und ein paar Tage später hat Alex mich angeschrieben. Ich habe letztens auch die LinkedIn-Nachricht von dir tatsächlich gefunden, weil ich nach irgendeinem Link gesucht hatte und habe die LinkedIn-Nachricht von dir gefunden, wie du mich angeschrieben hast. Ja, cool.
Anfänge von Visual Makers
00:01:40
Speaker
Ja, war gerade auch so ein bisschen Experimentierphase. Hatte da irgendwie, glaube ich, den MVP für Visual Makers gebaut, die ersten ein, zwei Videokurse, glaube ich, produziert.
00:01:50
Speaker
Und ja, dann den Podcast gestartet und du warst in der dritten Podcast-Episode dann, ja genau. Die erste habe ich alleine gemacht, dann hatte ich den Jan Sieber zu Gast und dann warst du der zweite Gast in der dritten Folge.
00:02:03
Speaker
Und genau, initialer Gedankengang war irgendwie so, wie kriegst du das Thema No-Code an die Leute? Und Podcast erschien mir irgendwie das coolste Medium zu dem Zeitpunkt. Ja klar auch, Social Media mit LinkedIn und so weiter. Aber irgendwie, weil ich selber auch gerne Podcasts höre, dachte ich mir, das ist ein cooles Medium und ich kann mich dran erinnern, als ich damals in die Selbstständigkeit gestartet bin Anfang 2020, habe ich mir jetzt so ein Jahr Zeit gegeben, irgendwas zu machen.
00:02:28
Speaker
um mein eigener Herr zu sein, um mein eigenes Geld zu verdienen, weil ich wollte irgendwo raus, also ich habe lange im Angestelltenverhältnis gearbeitet in verschiedenen Konzernen und irgendwann wollte ich einfach mehr und habe mir so gedacht, was ist eigentlich mein Ziel? Mein Ziel ist es, meine Arbeit von der Zeit zu entkoppeln, mein Einkommen von der Zeit zu entkoppeln und das schaffe ich nicht, wenn ich im Angestelltenverhältnis bleibe.
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Speaker
Und irgendwie wollte ich mehr Flexibilität,
Entscheidung für mehr Freiheit im Berufsleben
00:02:56
Speaker
mehr Freiheit. Dann hab ich mir gesagt, okay, du hast jetzt Rücklagen für ein Jahr gebildet und das ziehst du jetzt durch und dann guckst du mal, was funktioniert. Ich hätte nicht wirklich einen Plan. Ich konnte so Webseiten bauen und so was mit verschiedenen Tools und ich dachte mir, damit startest du einfach durch, machst ein bisschen Kaltakquise und dann wird das schon irgendwie laufen oder ansonsten hast du noch genug Zeit, dir was anderes auszudenken. Eigentlich wollte ich immer irgendwie ein Produkt bauen, weil ich das Gefühl hätte, das wäre so, dass skalierbarste einfach neben, also
00:03:23
Speaker
Dienstleistungen sind ja einfach irgendwie schlecht skalierbar. Und genau das war so mein eigentliches Ziel. Und dann im Dezember war ich eigentlich schon kurz davor, weil irgendwie hat nichts richtig funktioniert.
00:03:36
Speaker
für mich. Und ich war kurz davor, Bewerbung zu schreiben für Perspective tatsächlich. Den Gründer hatten wir auch schon im Podcast. Schöne Grüße an dieser Stelle. Ich hatte mich fast bei euch beworben als Teamlead. Ich glaube, ich weiß gar nicht mehr genau wo. War eine Remote-Stelle. Ich dachte, passt super cool. Perspective ist ein geiles No-Code-Tool. Stimmt. Super cooles, innovatives Unternehmen. Hätte ich mega Bock gehabt. Also, na, an erster Stelle wäre immer mein eigenes Unternehmen gewesen, aber das wäre so die Alternative.
00:04:04
Speaker
Und genau, aber dann kamst du und dann kam alles anders. Ja, wie lustig, weil ich habe mich damals, also ich habe echt ein bisschen hin und her überlegt, weil ich war damals sehr unglücklich in meinem Job, den ich damals gemacht habe und habe gedacht, okay, was
Beitritt zu Visual Makers
00:04:19
Speaker
mache ich jetzt? Und ich würde eigentlich gerne dieses No-Go-Thema pushen und kenne aber halt niemanden, der da so eine Begeisterung hat, wie ich.
00:04:27
Speaker
Und dann hast du mich halt zu dem Podcast eingeladen und es war auch eine super, super coole Folge. Und dadurch, dass du aber schon einen MVP hattest für Visual Makers und der war damals auch lila, richtig? Ja, genau, lila, gelb. Ja, genau, noch ganz Adorama-CI. Und ich hab mich damals richtig scheppig gefühlt, weil ich so dachte, hm.
00:04:48
Speaker
Okay, du hast jetzt schon irgendwie schon so einen MVP gebaut und hast irgendwie schon so ein paar User-Gespräche geführt und so. Und ich klinge mir jetzt einfach ein und sage so, jo, kann ich mitmachen? Und dann fandst du die Idee aber voll cool. Und dann haben wir, glaube ich, gesagt, ich glaube, das war tatsächlich morgen vor einem Jahr. Ich glaube, es war der 21. Dezember oder so. Genau. Und dann fandst du die Idee voll cool. Und dann haben wir gesagt, wir schlafen nochmal über Weihnachten drüber. Genau. Weil ich wusste damals, okay, ich bin halt super schnell oder ich bin immer noch super schnell zu begeistern.
00:05:16
Speaker
Aber ich muss immer gucken, welche Begleisung bleibt
Effektive Zusammenarbeit und Konfliktlösung
00:05:21
Speaker
denn. So genau so schnell wie ich mich begeistern kann, kann halt Begeisterung auch wieder abflachen bei mir. Und dann muss ich immer ein paar Tage warten. Aber war immer noch eine gute Idee. Und dann haben wir überlegt, wie wir zusammen arbeiten können. Und mir war super wichtig damals, dass wir eine gute Streitkultur haben. Und dass wir, auch wenn wir uns mal streiten, gut diskutieren können.
00:05:38
Speaker
Und uns ist aber damals nichts eingefallen. Man kann ja auch keinen Streit jetzt einfach um den Zaun brechen. Ja, das kannst du nicht provozieren. Wir haben uns bis heute glaube ich auch noch nicht gestritten.
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Speaker
Ja, klar. Und genau, das ist dann halt fachlich, glaube ich, fast gar nicht. Klar ist immer der eine oder andere schlecht gelaunt, weil er mal irgendwie einen doofen Tag hat oder so. Aber das ist ja das, was irgendwie schnell vorübergeht. Aber ich glaube, so was so Unternehmensentscheidungen angeht, waren wir noch nie an einem Punkt, wo wir komplett gegensätzlicher Meinung waren. Da waren wir eigentlich immer auf dem einigermaßen gleichen Pfad und mussten noch nie große Kompromisse eingehen. Ja.
00:06:20
Speaker
Das stimmt, was mir aber damals auch sehr geholfen hat, wir haben am Anfang, ich glaube, das war auch direkt im Januar oder so letztes Jahr haben wir, oder in diesem Jahr dann, haben wir ja diesen, wir haben so ein Brand Workshop oder so gemacht. Ja genau. Genau. Und das hat ja mega geholfen, wo uns dann, also mir war da auf jeden Fall dann klar, okay, wir sind so krass auf derselben Vision. Wir wollen damit das Gleiche, dass das dann irgendwie
00:06:48
Speaker
auch relativ schnell klar war. Und ich wollte ja erst auch auf jeden Fall erst kündigen, wenn wir uns kennengelernt haben, weil wir haben bis dahin alles remote. Und ich weiß gar nicht mehr, wann die Entscheidung war. Auf jeden Fall habe ich davor gekündigt. Das war relativ schnell klar dann. Genau, aber wann bist du raus? Ich glaube Ende März oder Ende April? Ich glaube, Anfang April war ich raus. Ja, ja.
00:07:11
Speaker
Ja, auch super spannend. Was hattest du da für ein Gefühl? Du gehst dann all in mit einem Kerl, den du noch nie gesehen hast und der nicht weiß, ob das funktioniert?
Verpflichtung zu Visual Makers und erste Erfolge
00:07:22
Speaker
Hattest du da irgendwie Angst oder ich sag mal... Also was ich sagen kann, ab einem gewissen Punkt... Klar, mit Rücklagen und sowas ist man noch ein bisschen entspannter, aber du hast ja ab einem gewissen Punkt, wenn es nicht funktioniert, schon irgendwie in einer gewissen Art und Weise Existenzängste vielleicht auch. Shit, das klappt alles nicht, so wie ich es mir vorstelle.
00:07:42
Speaker
Hattest du das auch? Nein, überhaupt nicht tatsächlich. Also ich hatte im Dezember hatte ich halt diese krasse Begeisterungsphase, wo das dieses erste Mal kam von, das könnte wirklich wahr werden, so wir könnten das wirklich zusammen machen.
00:07:56
Speaker
Und dann hatte ich im Januar eine krasse Angst- und Zweifelfase und habe mit unglaublich vielen Leuten gesprochen, so soll ich das machen oder soll ich das nicht machen? Und was könnte passieren? Und im Endeffekt hat sich da dieser Gedanke entwickelt von, also den wir beide, glaube ich, auch sehr leben, dieses, was das Schlimmste was passieren kann. Und das Schlimmste, was passieren konnte, war halt, ich hatte Rücklagen für ungefähr ein halbes Jahr, dass ich sehr, sehr gut leben konnte und habe gedacht, ja, sonst muss man sich halt, muss ich mir halt in einem halben Jahr einen neuen Job suchen. Und das war dann
00:08:25
Speaker
gar nicht mal so schlimm, auch mit dem Gedanken, dass wir unglaublich viel lernen werden und unglaublich viele Leute kennenlernen werden. Genau, deshalb war dann ab Februar oder ab nach dieser Angst- und Zweifelfase hatte ich dann das Gefühl, ich fühle mich so, dass ich das rational so gut bewerten kann, weil ich beide Phasen jetzt oder beide Extreme jetzt einmal durch habe.
00:08:49
Speaker
dass ich mich damit sehr sicher gefühlt habe und auch, dass das mit uns so gut funktioniert hat. Wir sind dann ja im Februar irgendwie live gegangen. Also ich wusste so von Anfang an, ich kann mich total auf dich verlassen und hab dir auch super schnell vertraut. Also irgendwie, es hat einfach gepasst. Und dann hab ich mich halt auch voll auf meinen Bauch verlassen. Ja. Ja, mega cool. Das Gefühl hatte ich auch irgendwie von Anfang an, dass es halt super gut funktioniert. Beide haben uns ziemlich gut ergänzt in verschiedenen Dingen.
00:09:17
Speaker
war eigentlich auch. Und genau, als wir dann im Februar gelauncht waren und so der erste Sale reinkam, der erste Kunde, dachte ich so, geil, das rocken wir so durch. Das kann gar nicht mehr schiefgehen.
00:09:30
Speaker
Ja, voll. Das war auch eins meiner ersten Highlights, als wir das erste kommunische Mitglied, das gezahlt hat, reingekommen haben. Das war so, boah, krass, da zahlt halt jemand wirklich viel. Und als dann immer mehr reinkamen und so, das war
00:09:51
Speaker
Das war ein unglaublich tolles Gefühl. Ja, und wo ich auch so dachte, okay, cool, das wird auf jeden Fall. Und auch die Resonanz, die wir bekommen haben. Also sobald wir einmal dann damit rausgegangen sind. Das war echt cool. Ich muss auch sagen, ich hab mein Netzwerk komplett unterschätzt damals. Also wie viel Resonanz dann da wirklich kam über LinkedIn
Marketingstrategie und Pitch-Erfolge
00:10:10
Speaker
allein. Also wir haben ja eigentlich jetzt das Jahr nichts anderes gemacht. Wir haben ja nur inbound Sales auch gehabt. Also wir haben halt Marketing gemacht, aber
00:10:19
Speaker
Wir sind ja nie wirklich richtig rausgegangen. Keine Paid Ads oder sonst was geschaltet. Genau, keine Paid Ads und so. Da können wir vielleicht gleich noch mal drüber sprechen über unseren einen Outbound-Versuch, wo wir, glaube ich, sehr naiv dran gegangen sind. Aber genau, das später. Aber wie ist denn dann weitergegangen? Genau, im Februar sind wir mit der Plattform gelauncht. Ich war dann ab April Vollzeit dabei.
00:10:45
Speaker
Ende mehr irgendwie sowas, dann irgendwie einen Monat später, glaube ich, war ich mal zur Zeit dabei. Und dann, ich weiß gar nicht mehr, wie das kam, wir hatten dann irgendwann geplant, dass wir uns erst zur Gründung irgendwie treffen, weil ja auch noch Corona und man wusste nicht, okay, wenn man sich jetzt irgendwie trifft, dann kann man gar nichts machen und so. Und dann hatten, ach genau, da hatten wir uns auf die ganzen Sachen beworben. Wir hatten uns auf den Startplatz Accelerator beworben, wir hatten uns auf das Gründershipendium beworben und wir hatten uns für den Rheinland-Pitch beworben. Das ist so die größte Pitch-Veranstaltung in
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Speaker
in NRW und das war die hundertste Ausgabe und das Finale sollte live produziert werden.
00:11:23
Speaker
Fernsehqualität produziert werden. Und wir hatten, sag ich nur, aus Jux und Dollarei beworben, weil wir dachten, wir sind halt nicht das typische Investment-Start-up. Und ja, dann sind wir ins Finale gekommen. Ja, stimmt, stimmt. Genau. Wir waren dann, ich glaube, vor Ort waren wir drei Start-ups von vier. Eins war Remote dabei. Genau. Ja.
00:11:45
Speaker
Ja, super spannend. Das erste Mal, dass wir uns irgendwie gesehen haben und dann direkt irgendwie so ein Pitch-Event. Das erste Mal auch für mich selber, dass ich irgendwie ein eigenes Unternehmen pitchen sollte und dann gleich vor Kamera und keine Ahnung, wie die Leute da in dem Raum saßen. War ja ohne Zuschauer, aber trotzdem so das ganze Produktionsteam da irgendwie mit dabei und die anderen Gründer und so. Und dann ist man doch echt ziemlich aufgeregt. Ich weiß nicht, wie oft wir diesen Pitch vorher durchgegangen sind.
00:12:12
Speaker
Bestimmt 500 mal. Aber das fand ich auch so cool, dass wir auf demselben Level waren von, okay, und wir machen das nochmal und nochmal und mit Folien angucken, ohne Folien angucken, mit, wir erzählen uns das und wir gucken uns nicht an und so. Also wir haben das ja in jeglichen Varianten.
00:12:30
Speaker
gemacht. Aber keiner von uns hat irgendwann gesagt, das ist jetzt mal gut. Ja, genau. So ein bisschen den Hang zur Perfektion gehabt. Ich war auch todesaufgeregt, ehrlich gesagt. Für mich war es ja eigentlich ein Heimspiel. Im Startplatz und Pirate hat die Produktion gemacht. Ich kannte super viele von den Leuten und du wurdest ja so komplett ins kalte Wasser geschmissen. Aber ich glaube, wir waren gar nicht so schlecht, ehrlich gesagt. Ich glaube, wir waren ziemlich gut.
00:12:59
Speaker
Ja, und es hat spielend dort einen Platz gereicht. Ja. Ja. Megagut, megagut. Von, ich weiß gar nicht, von 136 Bewerbungen oder irgendwie sowas für den Pitch. Ja, es war absurd viel. Ja, also richtig, richtig gut. Ja. Also ja, hat sowieso völlig meine Erwartungen übertroffen. Also das Feedback von den anderen oder auch die den Pitch gesehen haben, dann irgendwie Nachrichten zu bekommen und
00:13:24
Speaker
Super, super cooles Gefühl irgendwie. Was man da geschaffen hat irgendwo. Vor allem, wir hatten ja auch noch kurz vorher irgendwie noch mal den Pitch umgestellt. Stimmt. Ja, genau. Das war halt auf Investoren gewünscht. Man saß halt genau in einer Gruppe Investoren gegenüber und sollte dann eben so ein bisschen was ist mein Markt, wer ist meine Zielgruppe und die Investoren davon zu überzeugen, eben in das eigene Startup zu investieren.
00:13:51
Speaker
Wir haben gedacht, so wir wollen gar keine Investoren. Wir wollen User und Leute für unsere Community. Also lass mal den ganzen Pitch umwerfen und nur versuchen, so möglichst viele Leute in unsere Community reinzuziehen. Hat dann extra noch ein Deal ausgearbeitet, den die Leute dann bekommen, wenn sie sich zu dem Zeitpunkt registrieren. Und genau, hat auch
Herausforderungen in der Kommunikation
00:14:11
Speaker
funktioniert, waren ein paar neue Leute dann mit dabei.
00:14:14
Speaker
Ja, das stimmt. Das war, glaube ich, auch unser größter Struggle im Accelerator. Wann waren wir im Accelerator? Von April bis August oder so? Oder bis Juli? Genau. Und da war auch oft das Feedback, dass unser Pitch halt nicht... Also, für wen machen wir den Pitch, war immer die Frage. Und das haben wir uns dann beim Rheinland Pitch quasi zu Herzen genommen und dann nicht quasi für Investoren gepitcht, sondern weil wir ja gar keine brauchten. Ja, genau. Oder keine haben wollten, ja.
00:14:44
Speaker
Ja, genau. Zielgruppe war generell auch, wir sind ja immer noch sehr breit aufgestellt. Ja, irgendwie Fluch und Segen, wenn du jeden ansprechen kannst, aber dann irgendwie auch zum Teil niemanden ansprichst, weil du einfach das Gefühl hast, du kannst auch Texte gar nicht Zielgruppen spezifisch verfassen, weil du dann irgendwie andere ausschließt. Mit No-Code kann halt irgendwie jeder arbeiten. Aber konzentrierst du dich jetzt nur auf Marketing-Teams und auf Produkt-Teams?
00:15:12
Speaker
oder auf IT-Teams oder was auch immer, fällt dann umso schwerer. Und ich glaube, das war so ein Struggle, den hatten wir das ganze Jahr eigentlich immer wieder. Ich muss auch sagen, wir sind ja auch ganz gut damit gefahren. Ich glaube, es war auch gut breit anzufangen, weil unsere Mission ja auch ist, Tech jedem und jeder zugänglich zu machen oder allen Menschen zugänglich zu machen.
00:15:38
Speaker
Ja, genau wie du sagst, dass es dann manchmal einfach schwammig ist, dass viele nicht verstanden haben am Anfang, was machen wir denn überhaupt? Und wie oft die Frage kam, ja, aber was für ein Tool baut ihr denn jetzt? Stimmt, genau, richtig. Das ist auch eine Frage. Baut ihr gar kein NoCo-Tool? Nein. Es ist kein eigenes Tool. Wir haben eine Lernplattform, mit der du lernen kannst, wie du NoCo-Tools anwendest.
00:16:02
Speaker
Ja, das ist auch erstmal zu lernen, sein eigenes Produkt auch zu erklären und zu vermarkten. Ich glaube, da struggeln auch super viele Leute mit, weil wenn du deine eigene Blase lebst, ist es klar für dich, wie dein Produkt funktioniert und für wen das gedacht ist. Aber wenn jemand komplett Außenstehendes verstehen soll, was sein Produkt ist, dann muss es halt auch simpel erklären, dass es ein kleines Kind verstehen könnte.
00:16:23
Speaker
Ja, da war ich relativ erstaunt, ehrlich gesagt. Ich habe im März damals oder im April damals ein Interview gemacht mit der Victoria Blechmann, die den Movers im Checkers Podcast macht. Und der ist jetzt erst letztens rausgekommen. Und ich war tierisch aufgeregt, weil ich nicht mehr so genau wusste, wie habe ich denn jetzt alles beschrieben und was habe ich denn da eigentlich alles gesagt und stimmt das überhaupt noch so?
00:16:45
Speaker
Und da war ich erstaunt, wie gut ich das beschrieben habe, weil das würde ich heute so noch auch noch beschreiben. Aber es fühlt sich so unfassbar lange her an und dachte, okay, den Rahmen hatten wir damals schon. Aber er hat sich natürlich stark weiterentwickelt. Ja, auf jeden Fall. Wenn man mal so schaut, im Juni hatten wir dann so 100, etwas über 100 Member
Wachstum und Community-Aufbau
00:17:10
Speaker
in der Community. Das war so gerade der erste Meilenstein, den wir geknackt haben.
00:17:14
Speaker
Im Februar gestartet mit Null, im Juni dann 100, zwei Member. Er hat dann noch ein bisschen Fahrt aufgenommen. Jetzt sind wir 330. Wirklich coole Leute mit dabei. Und was uns die komplette Zeit über begleitet hat, ist unser Podcast, den wir dann weitergeführt haben zu zweit. Super viele schöne Gäste dabei gehabt.
00:17:32
Speaker
um einfach mal so ein paar zu nennen, der Christian Hefner war dabei, Jonas Ahlet, Thilo Hülmann, Sarah Berger, Sabrina Görlich wurde aus unserer Community, Mert Lehnholtz, Sebastian Mertens, Marius Kremer von Havy, Mascha und Yalcin von Crew und wir hatten auch einige Leute dabei von Noco Tools unter anderem, denn Jan von N8n, Fabian Veidt von Integromart, Markus Zirn von Wakato, Michael von Perspective, Christoph von C-Table,
00:17:58
Speaker
Dann den Job von Outsetter, Erik von Type Studio, Eugene von Weglow.
00:18:05
Speaker
und auch super inspirierende Gespräche gehabt mit Chris Strobl und Rebecca Görös von Remy. Der Podcast ist wirklich was, was ich unglaublich gerne mache nach wie vor, weil man einfach so tolle Gespräche hat mit so inspirierenden Leuten und auch nochmal auf eine ganz andere Weise sich verbindet. Also ehrlich gesagt, ich finde Podcast auch so das beste Networking Tool überhaupt. Da freue ich mich auch sehr drauf, auf nächstes Jahr den weiterzuführen.
00:18:33
Speaker
Ja, auf jeden Fall, um noch viele spannende Gespräche zu führen. Und auch für diejenigen, die wir jetzt nicht genannt haben, die bei uns im Podcast drin waren. Aber wir hatten noch so viele tolle andere Gespräche mit Gründern und anderen Personen. Definitiv. Ja, und da ging es im Juni zur offiziellen Gründung. Da haben wir uns das zweite Mal getroffen. Im Juli? Im Juli. Genau, Ende Juli.
00:18:58
Speaker
Genau, da haben wir uns das zweimal getroffen zur Gründung. Ja, richtig, richtig cool. Dann habe ich ja auch mal Manuel und Till kennengelernt, die Geschäftsführer von Pirate, die bei uns auch mit Gesellschafter sind.
00:19:10
Speaker
Das war auch krass. Das war auch eine volle Woche. Ich glaube, du warst so vier Tage oder so was in Köln. Und wir hatten auf jeden Fall ein ziemlich volles Programm, also mit Gründung. Und Gründung fand ich auch super aufregend, ehrlich gesagt. Also so aufregend wie Gründung sein kann. Aber ich hatte das nicht so... Also ich habe so auf den Moment gewartet, wo man dann irgendwie der Notar sagt,
00:19:31
Speaker
So jetzt haben sie gegründet, also dass es da irgendwie so den einen Moment gibt. Und das war wohl die erste Unterschrift. Das habe ich aber nicht so richtig mitbekommen. Und da dachte er, gut, dann unterschreibe ich jetzt hier mal. Und da kamen halt noch fünf andere Unterschriften. Und dann war es so, ja, dann sind sie jetzt fertig. So, helf mir jetzt. Krass. Ja, ernannt zum Geschäftsführer. Ja, super cooles Erlebnis.
00:19:55
Speaker
Ja, klar, so unspektakulär das auch ist, aber so im Kopf geht einem ja doch einiges vor. Ja, total. Dann haben wir uns gar nicht so lange später tatsächlich direkt nochmal gesehen, weil wir uns in Berlin getroffen haben. Diesmal haben ein paar von den No-Good-Tool-Anbietern bzw. einfach Leute aus der Community getroffen. Die Mari haben von Softer, den Chris haben wir auch getroffen, Chris Strobl.
00:20:18
Speaker
Jan Oberhauser von LNN, Thilo von Levity haben wir getroffen. Das war auch ganz cool, mal alle dann doch in Person zu sehen.
00:20:28
Speaker
Absolut, auf jeden Fall. Das war mega wertvoll, noch mal so die persönliche Beziehung zu knüpfen. Super inspirierende Gespräche gehabt. Und ich kann mich dran erinnern, wir hatten so ein FOMO, nach Berlin zu ziehen. Beziehungsweise, weil in Berlin einfach so viel geht. Und man hatte so das Gefühl, da kannst du das nächste Unicorn aufbauen irgendwie. Das war krass. Und ich glaub, da waren wir beide komplett faszinierend und mitgerissen von den Gesprächen, die wir da geführt haben.
00:20:57
Speaker
und mussten erstmal wieder einigermaßen klarkommen, als wir dann wieder zu Hause angekommen waren und das alles mehr reflektieren.
Erfahrungen mit Kundenprojekten und Partnerschaften
00:21:04
Speaker
Aber super viel Inspiration mitgenommen aus den Gesprächen und Sachen, die wir dann heute auch zum Teil umgesetzt haben.
00:21:11
Speaker
Womit wir dann eigentlich auch schon vorher so ein bisschen gestartet sind, ist das ganze Thema Kundenprojekte. Neben der Plattform haben wir einfach angefangen, verschiedene Kundenprojekte umzusetzen, weil wir die Anfragen dafür hatten und das für uns auf der Hand lag, dass wenn wir Leute in No-Code-Schulen wollen, dass wir auch irgendwo Projekte aufsetzen, um dann auch die Mitarbeiter im Nachgang in den Tools zu schulen, damit die diese Plattform oder Automatisierung auch alleine weiterführen können.
00:21:38
Speaker
Das war dann auch eine coole Erfahrung mit tollen Unternehmen zusammenzuarbeiten und da einfach verschiedene Dinge ins Leben zu rufen. Ja, auf jeden Fall. Und da auch nochmal zu verstehen, wie arbeite ich eigentlich sinnvollerweise mit Leuten zusammen, wie managere ich eine Erwartungshaltung und so. Wir haben echt tolle Kunden gehabt, muss man sagen, dieses Jahr und auch noch nächstes Jahr. Danke da an euch, wenn das jemand von euch hat. Damit haben wir dieses Jahr dann auch gestartet und die erste
00:22:07
Speaker
Projekt-Erfahrung quasi gesammelt. Neben den ersten Kunden, mit denen wir Projekte umgesetzt hatten, haben wir aber auch diesen Sommer die ersten Partnerschaften geschlossen und zwar nicht nur mit Tool-Anbietern, wie WarCard zum Beispiel, sondern auch mit Unis. Und da sind wir tatsächlich ziemlich stolz darauf, dass NoCode jetzt auch an die Unis geht und unsere erste Partner-Uni ist
00:22:30
Speaker
ist die RWTH Aachen, oder war die RWTH Aachen, ist inzwischen ein paar dazu gekommen. Und das war auch so cool, weil wir beide dachten so, okay, und das erste Mal auch mit etwas größeren Summen um uns gespüßt haben, sag ich jetzt mal, flapsig. Und da wirklich eine tolle Kooperation zusammen zustande gekommen ist, was ich so überhaupt nicht erwartet hab und was ich so krass gefeiert hab.
00:22:57
Speaker
Ja, auf jeden Fall auch einschneidendes Erlebnis einfach zu sehen, dass wir das auch direkt Studenten in die Hand drücken können, das, was wir gestaltet haben und da auch dann vielleicht einen Einfluss auf deren zukünftiges Leben haben irgendwo, auch wenn nur in kleinen Teilen, aber irgendwie, weil wir einfach glauben, dass das in Zukunft einfach bei jedem Arbeitgeber eine Rolle spielen wird, das ganze Thema No Code und Low Code, egal in welcher Abteilung. Das ist schon irgendwie faszinierend.
00:23:24
Speaker
Genau, und wenn es für Unternehmen schon ein Wettbewerbsvorteil wird oder teilweise auch schon ist, dann ist es für Mitarbeiter genauso. Auf jeden Fall. Also wirklich egal, ob Angestellter, Gründer, Selbstständiger, wer auch immer, das macht wirklich für jeden Sinn. Genau, und kurz darauf haben wir dann unseren ersten halben Mitarbeiter, sag ich mal, bekommen mit Nico, Werkstudent. Genau, unseren ersten Werkstudenten.
00:23:48
Speaker
Genau, das war auch spannend, weil wir bis dahin auch nur zu zweit gearbeitet hatten, tatsächlich, und uns dann auch echt ein bisschen umorganisieren mussten und auch sehr zusammen gelernt haben, würde ich sagen. Definitiv. Es war einfach echt viele Learnings draus gehabt in der Zeit. Ja, genau, auf jeden Fall. Ja, wir waren sehr ein eingespieltes Team, sag ich mal. Und wenn dann noch eine weitere Person dazukommt, dann
00:24:15
Speaker
die irgendwie so direkt mit zu integrieren und sowas. Und dann erst mal wieder neue Abläufe. Dann musst du sehen, dass die Person eben auch gut abgeholt wird, sich bei uns zurechtfindet. Wie findet dann die Kommunikation statt? Wie tauscht man sich regelmäßig aus? Wie verteilt man Aufgaben? Welche Bereiche übernimmt diese Person eigentlich und so? Das ist erst mal alles irgendwie neu und muss sich dann auch finden.
00:24:39
Speaker
Ja, voll. Und auch eine gemeinsame Kommunikationsphase zu finden. Also, dass man sich da auch wieder ganz neu aufeinander einspielen muss. Ja, superspannende Erfahrung. Total. Und ja, wird uns dann auch häufig oder hoffentlich häufiger passieren, dass wir neue Mitarbeiter dazu bekommen, suchen ja aktuell noch einen.
Öffentliche Auftritte und Networking
00:25:00
Speaker
Dann waren wir auf ganz schön vielen, trotz Corona, tatsächlich waren wir auf ein paar Events, gerade in der zweiten Jahreshälfte. Jetzt oder ich zumindest. Einmal Digitaler Leute Summit, das war für mich auch nochmal so ein ganz besonderes Highlight, weil das, also Digitaler Leute Summit, das ist so eine Product-Konferenz, würde ich sagen, hier in Köln.
00:25:23
Speaker
Also riecht es sich an Product Owner, Manager, jegliche Leute, die mit Trucks zu tun haben, aber auch Entwickler und UI UX Designer. Und ich hatte da einen Talk über Prototyping mit No Code und das ist eigentlich Alex Thema. Und ich war deswegen schon aufgeregt und ich war aufgeregt, weil ich dachte, boah, ich erzähle doch gar nichts Neues und das ist doch, also das kann man sich doch einfach so zusammen suchen und habe aber halt komplett ausgeblendet, dass ich ja auch in meiner Bubble bin.
00:25:47
Speaker
und dass die Leute außerhalb meiner Mabel vielleicht das nicht kennen und das auch gut finden, wenn man da mal was darüber erzählt und genauso war es auch. Also wirklich unglaublich tolles Feedback danach bekommen und echt schöne Gespräche gehabt und der Saal war voll, das habe ich nicht erwartet und ich bin es ja eigentlich von früher wenigstens sehr gewöhnt auf der Bühne zu stehen, aber es ist echt was anderes mit dem eigenen Unternehmen und dem eigenen Produkt auf der Bühne zu stehen. Das ist schon
00:26:17
Speaker
schon krass. Also ich mag es total gerne. Ich mag es richtig gerne. Aber Aufregung ist auf jeden Fall schon da. Vor allem von Leuten, wo man weiß, okay, ihr habt echt viel Ahnung. Ja, genau. Kann man nichts vormachen, auf jeden Fall. Ja, habe ich auch super Respekt vor, muss ich ganz ehrlich sagen. Dann war ich Anfang Dezember noch auf der
00:26:43
Speaker
Integrocon, das war die erste Integromart-Konferenz oder Partnerkonferenz. Und es war auch meine erste Konferenz, die quasi ein Produkt, ein Tool-Anbieter ausgerichtet hat für Partner. Und das war unglaublich interessant, Partner aus aller Welt kennenzulernen von Integromart. Und wir sind ja auch Integromart-Partner, ein bisschen in einer anderen Schiene, weil das sind viele Agenturen, oder hauptsächlich Agenturen, die in diesem Partnernetzwerk sind. Und wir sind halt eben im Education-Bereich vor allem
00:27:11
Speaker
darin und es war aber unglaublich toll mal so viele andere Partner kennenzulernen und auch
00:27:16
Speaker
in Tegelmann selber mal kennenzulernen, die Mitarbeiter, das Büro zu sehen. Das war auf jeden Fall auch ziemlich cool. Und dieses Jahr hast du auch dein erstes Buch geschrieben, mehr oder weniger. Mein erstes Buch. Ich habe zumindest was dazu beigetragen. Genau, und zwar tauche ich im Buch von Daniel Tullfahrt auf. Das nennt sich From Vision to Version. Das geht also um Produktvision, Produktstrategie und Roadmap.
00:27:43
Speaker
Also ein tolles Werk für Product Manager. Genau, das kommt demnächst auf den Markt und da werde ich mir auf jeden Fall eine Kopie besaugen. Auf jeden Fall. Erster Buchbeitrag. Auch super spannend, unsere coole Chance. Was war dein Highlight dieses Jahr? Kannst du eins sagen?
Wichtige Highlights und Community-Feedback
00:28:08
Speaker
Es sind mehrere Erlebnisse, die ich auf dem ersten Platz zählen würde. Unter anderem der erste Sale, der erste Kunde. Dieses Gefühl ist super genial.
00:28:20
Speaker
Und dann natürlich auch das erste Kennenlernen, wo man sich erst mal Monate vorher nur remote kennt, wo man immer so die obere Körperhälfte sieht in den Zoom Meetings oder Google Meet. Genau, und dann einfach mal eine Person treffen und nicht nur über die Arbeit sprechen, haben wir ja sonst auch nicht immer getan, aber ist ja doch ein anderes Erlebnis, wenn man auch mal, keine Ahnung, abends unterwegs ist oder was auch immer und dann einfach mal über Gott und die Welt spricht. Ja, total.
00:28:50
Speaker
Das stimmt, das ist auch eins meiner Highlights gewesen. Ich weiß noch, ich war echt aufgeregt, weil alle meine Freunde haben gesagt, also alle die, meine engsten Freunde haben damals gesagt so, also wir wollen den aber auf jeden Fall auch kennenlernen und dann, ich glaube, du bist sonntags gekommen oder so und dann haben die sich alle sonntags abends auf jeden Fall schon eingeladen. Ich glaube, es war direkt am ersten Abend oder so und haben sich quasi so auf dich gestürzt. Ja, das war super schön, war super herzlich willkommen geheißen und ja, mega schöner Abend gewesen.
00:29:19
Speaker
Ja, bei mir war es auch ansonsten, als auch erster Sciencemember, auch erster großer Kunde, das war auch nochmal, wo ich so dachte, krass, okay, wir machen wirklich mit unserer Idee, verdienen wir gerade Geld. Also das fand ich wirklich
00:29:37
Speaker
wirklich krass und eins der Dinge, die mich am meisten auch immer wieder berührt ist, wenn wir Feedback aus der Community kriegen und halt wirklich Leute sagen so, ey, ihr habt mir voll geholfen bei diesem oder jedem oder wenn wir Leute einfach dafür begeistern können, die halt diese Welt erst mal für sich entdecken, so wie das bei mir damals ja tatsächlich auch war, von der non-techie Perspektive, bin sicher bei dir was aus, aber halt aus der technischen Perspektive und
00:30:01
Speaker
Da immer wieder zu merken, wir haben Impact auf Leute und können Leute mitziehen. Das finde ich unglaublich schön. Ja, auf jeden Fall. Das empfinde ich auch so. Das habe ich auch letztens erst wieder gemerkt, als wir den Workshop an der Heinrich-Heine-Universität gegeben haben, auch zum Thema Rapid Prototyping mit No-Code. Das war No-Code Awareness. Einfach so zeigen, was No-Code ist und welche Möglichkeiten es bietet. Dann haben wir auch in dem Workshop-Teil dann eine eigene App gebaut und Automatisierung gebaut.
00:30:31
Speaker
Auch das Feedback danach, das war nochmal komplett mindblowing, was die Leute daraus mitgenommen haben und dass sie das total cool fanden. Dann planen, eigene Produkte damit zu bauen und jetzt auch gerade wieder noch eine Frage zu einem bestimmten Thema bekommen. War super cool auch zu sehen, wie man die Leute dann auch beeinflussen kann und dass das irgendwie so viel Mehrwert bietet für die. Ja, total.
00:30:56
Speaker
Kannst du schon ein Fazit ziehen aus, also du warst ja vorher schon länger selbstständig, schon Jahr selbstständig und jetzt würdest du es wieder
Ratschläge zum Unternehmertum und berufliche Erfüllung
00:31:04
Speaker
machen? Also ich glaube, ich würde es heute wieder machen, aber anders machen, indem ich heute einfach schon versuchen würde, nebenbei, neben meinem Angestelltenjob einen zweiten Standfuß aufzubauen, indem ich dann schon, was weiß ich, ein Produkt entwickle und das nebenbei versuche, Kunden zu akquirieren und so weiter, während ich eben noch den
00:31:23
Speaker
den ganz normalen Job nachgehen kann. Ich habe damals den Sprung ins kalte Wasser gewagt und das würde ich absolut nicht jedem empfehlen. Also erstmal braucht man genügend Grundlagen und glaube ich auch gesundes Selbstvertrauen, dass man das auch irgendwie hinbekommt. Also klar, man hat dann auch entsprechenden Druck und so weiter, dann das anzugehen. Vielleicht würde ich mir beim nächsten Mal noch mehr Gedanken darüber machen, was ich alles für Disziplin angehen muss, wenn ich mich selbstständig mache. Also ich hatte keine Ahnung von Vertrieb, ich hatte keine Ahnung von Marketing.
00:31:54
Speaker
Ich konnte mein Kernbusiness, aber alles außenrum, das war für mich neu und das musste ich erst lernen.
00:32:02
Speaker
Learning by doing ausprobieren und so, klar kann auch funktionieren, dauert aber halt länger. Wenn man das schon so ein bisschen vorbereitet zumindest, dann fällt es deutlich einfacher. Also ich würde heute nebenbei starten und wenn ich dann einen gewissen Punkt habe, dann würde ich den Switch machen und in die Vollzeitsempständigkeit starten. Klar kann es dann immer nochmal dazu kommen, dass man das dann so ein bisschen schleifen lässt und so weiter, aber das hängt dann natürlich von einem selbst ab.
00:32:26
Speaker
Aber ich würde es immer wieder machen, weil das mich unglaublich erfüllt, was ich heute Tag für Tag machen darf. Das ist ein super geniales Gefühl, wenn du morgens aufstehst und weißt, du hast zu 100% Bock auf das, was heute wieder ansteht. Das habe ich noch nie gehabt in meinem Leben, so sehr. Also wirklich klar gibt es immer mal wieder, gab es immer in der Vergangenheit Projekte, wo man dann auch denkt, so geil, heute wird ein guter Tag und so.
00:32:50
Speaker
dass es so durchgeht das ganze Jahr schon. Klar hat man immer mal wieder Herausforderungen und sowas, aber ich hatte das noch nie jeden Tag quasi, dass ich mir gedacht habe, so geil, heute wieder für Visual-Makers arbeiten, ich kann mir nichts besseres vorstellen. Und ja, einfach auch, das ist auch irgendwie ein Gefühl von Freiheit, finde ich, wenn man
00:33:08
Speaker
wenn man genau das tun kann, was man mag. Und die Flexibilität, die das halt mit sich bringt, ist auch unersetzlich irgendwo. Genau, von daher absolut richtige Entscheidung. Klar, Existenz, Ängste und sowas, alles schon gehabt. Aber wie du sagst, sich zu sagen, sowas ist das Schlimmste, was passieren kann, dann kommt man gedanklich nochmal wieder in eine ganz andere Situation.
00:33:33
Speaker
Ich weiß dann, okay, so schlimm ist das Schlimmste eigentlich gar nicht. Im schlimmsten Fall muss ich mir halt einen neuen Job suchen und da ist der Arbeitsmarkt gerade in einer optimalen Lage für Arbeitnehmer. Genau so, dass man da eigentlich relativ wenig Schwierigkeiten hat, zumindest in unserer Branche. Ja, geht mir tatsächlich genauso. Also so dieses, boah, ich bin so dankbar, dass ich das machen kann und das, was wir gerade machen, dass das funktioniert.
00:33:58
Speaker
Also bin ich wirklich wahnsinnig glücklich darüber. Und klar, es ist super viel Arbeit, aber ich finde, es macht halt so einen krassen Unterschied. Also zum Beispiel früher, ich war schon immer so ein bisschen Workaholic, ehrlich gesagt, aber im Angestelltenverhältnis hat man dann schon eher manchmal das schlechte Gewissen, wenn man dann irgendeine Idee hat abends um 10 und dann irgendwas macht. Ja, eigentlich ist das nicht mehr Arbeitszeit und so. Und dann ist es aber auch doof, irgendwie am nächsten Tag wegen den Kollegen irgendwie dann irgendwie anders anzufangen und so.
00:34:28
Speaker
Und guckt irgendwie schon so ein bisschen auf Arbeitszeiten. Das mache ich halt im Moment überhaupt nicht. Und weil ich das Gefühl habe, jedes kleine Ding, was ich mache, zahlt ja auf das Business ein. Und zwar direkt. Und ich empfinde das auch als eine unglaubliche Freiheit. Klar, je mehr wir wachsen, je größer wir werden, desto mehr Verpflichtungen haben wir. Aber ich empfinde das halt überhaupt nicht als
00:34:53
Speaker
Einschränkungen oder so. Mich erfüllt es auch komplett. Ich komme ein bisschen aus der anderen Richtung. Ich habe nicht gedacht, ich möchte mich selbstständig machen, sondern ich komme aus der Startup-Szene oder mein ganzes, richtiges Berufsleben habe ich in der Startup-Szene gearbeitet und habe natürlich viele Startups und Gründer kennengelernt.
00:35:18
Speaker
Und mochte diese Welt immer total und wusste, okay, ich möchte auch in Start-ups arbeiten. Dabei habe ich mir gedacht, ja, aber ich brauche irgendwie ein Team. Und ich habe mir auch niemals gedacht, dass ich irgendwie im Homeoffice arbeiten könnte. Ich dachte immer, ich brauche ein Team aus acht Leuten oder so, um mich wohlzufühlen. Inzwischen bin ich sehr happy mit Homeoffice und unserem virtuellen Office. Und da hatte aber gar nicht so den Drang von, okay, ich will auf jeden Fall selber gründen. Aber es war halt diese Idee da und es hat mich
00:35:47
Speaker
Und ich war sehr verwöhnt von Pirate, ehrlich gesagt, weil ich da eigentlich schon sehr unternehmerisch gearbeitet habe und hatte mein eigenes Produkt und so. Und da ist mir relativ schnell klar geworden, dass ich das woanders nicht kriege. Und halt was eigenes zu machen. Und ich hatte ja auch überlegt, das auch dann tatsächlich alleine zu machen. Aber ich dachte so, alleine finde ich es irgendwie nicht so cool. So ich hätte es vielleicht gemacht. Ich bin mir aber gar nicht so sicher, ob ich das alleine gemacht hätte, ehrlich gesagt, weil
00:36:17
Speaker
Ich bin sehr froh, dass wir das zusammen machen. Dieser Austausch ist irgendwie echt ... Genau, das wollte ich auch noch mal sagen. Dass du jemanden hast, mit dem du auf Augenhöhe dich austauschen kannst, Ideen challengeen kannst, das ist unglaublich wertvoll. Ich hatte vorher ... in der Zeit hatte ich kaum jemanden, der in einer ähnlichen Situation war, den ich hätte fragen können, was bestimmt mit Themen angeht und so weiter, oder auch das Mindset dafür hat.
00:36:46
Speaker
eben und das macht noch deutlich, deutlich schwerer, dann auch durchzustehen und nicht irgendwelche Zweifel zu haben. Und das gibt mir unglaublich viel, dass wenn wir, keine Ahnung, ich habe eine Idee oder du hast eine Idee und dann spielen wir das einfach mal so durch zusammen und entscheiden uns dafür dagegen. Das ist so genial und das würde ich auch nicht wieder missen wollen.
00:37:10
Speaker
Ja. Genau. Ach, schön.
Pläne für 2022 und Dankbarkeit
00:37:14
Speaker
Yes, geht einem das Herz auf. Ja, voll. Voll. Sehr auf Weihnachtszeit. Auf jeden Fall. Was steht denn bei uns für 2022 an?
00:37:24
Speaker
Wir passen so ein bisschen die strategische Ausrichtung unserer Plattform an. Aktuell haben wir ja sehr anwendungsfallbasierte Online Kurse bei uns auf der Plattform, die wirklich nur interessant sind, wenn man einen bestimmten Use Case umsetzen möchte. Und da wollen wir viel mehr in die Richtung Grundlagen gehen und da einfach uns ein bisschen breiter aufstellen. Genau, und dann können die Kurse eben auch breiter angewendet werden. Also da unsere Mission ja ist, wir wollen jedem den Zugang zu Tech vermitteln, wollen wir da
00:37:53
Speaker
Genau, einfach Grundlagen verbreiten, weil von da aus kann man sich ganz oft auch schnell selber weiterbilden oder eben auch zu bestimmten Tools ganzheitliche Kurse machen. Aber da wird sich ein bisschen was ändern. Generell wird aber bleiben, dass wir jedem den Zugang zu Tech verwirklichen wollen und euch helfen wollen, Software zu bauen mit No-Code. Genau. Und dann sind noch ein, zwei andere Dinge geplant, über die wir aber noch nicht weiter sprechen können.
00:38:22
Speaker
Dann planen wir noch in der einen oder anderen Form Bootcamp-Kurse, die man dann auch mit einem Visual-Makers-Zertifikat durchlaufen kann. Wir können tatsächlich leider noch nicht so viel sagen zum nächsten Jahr, aber ich glaube, es wird ein gutes Jahr und es wird aufregend und es wird schön. Ich freue mich auf jeden Fall drauf. Ja, ich kann es auch kaum erwarten.
00:38:48
Speaker
Ja. Und damit würde ich sagen, verabschieden wir uns jetzt erstmal in eine Weihnachtspause. Wir melden uns Anfang Januar wieder zurück mit allem eigentlich, also mit dem Podcast, mit uns auf Social Media. Da werden wir auch eine kleine Pause machen nach dieser Woche. Und wir wünschen euch ein paar wundervolle Festtage, was auch immer und wie auch immer ihr feiert und kommt gut ins neue Jahr.
00:39:15
Speaker
Genau, nochmal vielen, vielen lieben Dank an alle, die uns das ganze Jahr aber verfolgt haben, die bei uns in der Community sind, die bei uns im Podcast waren. Das gibt uns so super viel und genau nochmal ein riesen Dankeschön an euch und eine wunderschöne Weihnachtszeit und kommt gut ins neue Jahr. Vielen, vielen Dank euch. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du in der Apple Podcast App eine Bewertung für uns hinterlässt. Das hilft uns, in Zukunft besser gefunden zu werden.
00:39:42
Speaker
Und wenn du mehr über No-Code erfahren willst, dann schau doch gerne mal auf unserer Website vorbei visualmakers.de. Ansonsten freuen wir uns, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist. Bis zum nächsten Mal.