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#65 - Beyond Low-Code - Feature as a Service mit Fabian Wesner

S1 E65 · VisualMakers
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339 Plays3 years ago

CTO bei Rocket Internet, Project A Ventures, Gründer und CTO bei Spryker, einer der erfolgreichsten E-Commerce Plattformen - Fabian Wesner hat schon viele spannende Stationen bei namhaften Tech Unternehmen hinter sich. Heute ist er Gründer und Managing Director bei ROQ, einer Feature as a Service Plattform, die es Entwickler:innen erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: nämlich die Funktionen, die den USP des eigenen Produkts abbilden.

In dieser Podcast Episode sprechen wir über ROQ, warum es ein Low-Code Tool für Entwickler:innen braucht, wie No- und Low-Code Tools die Zukunft beeinflussen werden - und was Fabian sich für diese Zukunft wünscht.

Links aus dieser Episode:

Fabian auf Linkedin: https://www.linkedin.com/in/fabian-wesner/

ROQ Website: https://www.roq.tech/

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Transcript

Einführung in den Podcast und das Thema Feature as a Service

00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen bei einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich freue mich auf ein unfassbar spannendes Thema heute wieder mit euch, mit einem ganz besonderen Gast. Unser Thema ist heute Feature as a Service, wie Rock die Softwareentwicklung vereinfacht. Und zwar ist Rock ein Tool,
00:00:26
Speaker
was sich eher an Entwickler richtet und sich auch eher aus der Logcode-Richtung hinaus bewegt, aber ähnliche Prinzipien verfolgt. Wie das genau funktioniert, das erfahren wir einerseits im Interview, aber auch im Tool der Woche, wo ich Rock gleich einmal kurz vorstelle.

Vorstellung von Fabian Wesner und seiner Karriere

00:00:44
Speaker
Und zu Gast haben wir niemand Geringeren als den Gründer und CEO von Rock, und zwar Fabian Wesner.
00:00:52
Speaker
Fabian hat eine schon sehr spannende Karriere hinter sich. Er hat angefangen bei Rocket Internet in Berlin als Entwickler, wurde relativ schnell CTO, war dann noch mal CTO bei Project A Ventures, ein Venture Builder aus Berlin, und hat danach Spryker gegründet, wo er ebenfalls die Rolle des CTO besetzt hat.

Wie Rock die Softwareentwicklung durch Features as a Service vereinfacht

00:01:11
Speaker
Und mit einem Kollegen, Tim Niemeyer, von Rocket Internet hat er jetzt Rock gegründet. Und was genau Rock ist, das erzähl ich euch jetzt im Tool der Woche.
00:01:27
Speaker
Rock ist ein Entwicklertool, das die Softwareentwicklung einfacher macht, indem sich Entwickler und Entwicklerinnen einfach auf das konzentrieren können, was tatsächlich der USP oder die Value Proposition von Ihrem Unternehmen ist. Und zwar Feature as a Service, nennen Sie das Ganze als Slogan. Sie haben gerade ein Relaunt gemacht, was das genau beinhaltet und wie die Plattform jetzt genau aussieht.
00:01:50
Speaker
Das erfahren wir jetzt gleich im Interview mit Fabian. Rock ist ein Entwicklertool, das euch die Softwareentwicklung enorm vereinfacht, denn mit Rock könnt ihr euch einfach auf das konzentrieren, was wirklich der USP beziehungsweise die value proposition eures Produktes ist.
00:02:06
Speaker
Das Ganze nennt sich Feature as a Service und Rock bietet euch verschiedene Komponenten an, mit denen ihr sowas wie Login, User-Authentifizierung, Chat und sowas bauen könnt oder einfügen könnt, ohne es selber bauen zu müssen und irgendwie drei Monate darauf zu verschwenden, eine Komponente zu bauen, die nicht wirklich auf den USP von eurem Produkt einzahlt.
00:02:28
Speaker
Sie haben jetzt gerade noch mal einen Readout gemacht. Mehr Details gibt es gleich im Interview zu Fabian. Der kann nämlich viel besser erklären, was Rock genau ist als ich.

Motivation und Ursprung der Idee für Rock

00:02:37
Speaker
Wir verlinken euch natürlich alles unten in den Show Notes, wenn ihr das ganze Tool mal ausprobieren wollt. Was ihr auf jeden Fall solltet, wenn ihr Entwickler oder Entwicklerin seid und euch gerne da mit mal auslesen möchtet und euch im Code ganz wohl fühlt. Und ich freue mich sehr, ihn heute hier begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen Fabian.
00:02:58
Speaker
Hallo Lilith, vielen Dank für die Einladung. Sehr gerne, schön, dass du hier bist. Vorgestellt haben wir dich jetzt gerade schon einmal kurz. Jetzt die Frage vielleicht noch, was treibt dich denn eigentlich so an in deinem Arbeitstun?
00:03:12
Speaker
Ja, gute Frage. Also ich bin jemand, der gerne mit komplexen Problemstellungen konfrontiert wird. Und ja, das hält mein Energielevel hoch. Also ich mag es, morgens aufzustehen und zu überlegen, Mann, da ist dieses knifflige Problem, das löse ich jetzt. Und das ist egal, ob es Software-Kreatur ist oder Business-Frage oder vielleicht eine Marketing-Frage, das ist egal. Also ich muss sagen, das ist das.
00:03:33
Speaker
Was mir Spaß macht, wenn ich keine Probleme hab, dann ist auch okay, aber dann merke ich, dass ich ein bisschen träger werde. Im Urlaub ist das auch mal schön. Aber irgendwann reißt es mich wieder, wieder was zu machen. Ja. Ja, cool, das spiegelt sich ja im Prinzip auch in deinen verschiedenen Stationen bisher wieder. Wie kam es denn zur Idee von Rock? Ja, also Rock ist meine neue Company.
00:04:00
Speaker
Rock basiert im Prinzip auf einer Beobachtung und zwar haben mein Co-Founder Tim und ich, wir hatten 2020 während Corona überlegt, was wir als nächstes machen und haben uns verschiedene Ideen angesehen, Software-Versus-Service-Geschäftsideen und wir haben endlich entdeckt, es gibt die meisten Software-Versus-Service-Ideen,
00:04:20
Speaker
basieren auf denselben Grundfunktionalitäten und es gibt kein gemeinsames System, was all diese Fähigkeiten abdeckt. Man kann No-Code nehmen, man kann Bubble nehmen, um seine Applikation zu bauen. Ohne Code geht, allerdings sind wir nicht Zielgruppe dafür.
00:04:37
Speaker
Softwareentwickler, wir wollten das schon selbst bauen, selbst formieren. Nur halt nicht vom Scratch. Wir wollten nicht selbst ein Login bauen, nicht selbst irgendein Notificationsystem bauen und so weiter. Und wir kommen aus dem E-Commerce und da gibt es Shop-Systeme. Also wenn ich einen Shop machen möchte, dann nehme ich ein Shop-System. Ich baue jetzt nicht Warenkorb und Checkout und so weiter selbst auf, dann nehme ich was Fertiges. Und genau sowas fehlt halt für Software-Service oder auch für andere Web-Applikationen. Und Rock ist im Prinzip die Idee.
00:05:04
Speaker
solche essential Features, also grundsätzlichen Funktionalitäten, wie zum Beispiel Login-Registrierungen, Benachrichtigungen, Chat-System, Filehandling, Billingsystem und so weiter, so anzubieten, dass man das in beliebige Verplikation integrieren kann oder auch mit einem Kickstarter komplett vom Sketch bauen kann und sich sozusagen auf seine eigene Secret Source fokussieren kann bei der Programmierung. Ja.
00:05:28
Speaker
Rein vom, wenn du erklärst, was Rock macht, hört sich das sehr auch in die Richtung Logout an, also quasi man macht das Programmieren einfacher, oder die Softwareentwicklung einfacher, indem man sagt, ok, konzentrier dich bitte auf dein Core Product und wir erledigen die ganzen Reste, die du halt sonst auch für deine Plattform brauchst. Wie du gerade gesagt hast, Login, Authentifizierung, Notification, Chatbot und so. Wo ordnet ihr euch da ein? Ihr seid ganz klar, eure Zielgruppe sind ganz klar Entwickler und Entwicklerin.
00:05:58
Speaker
Ordnet ihr euch trotzdem als ein Low-Code-Tool ein? Also der Begriff Low-Code, den verwenden wir nicht. Unsere Kunden, unsere Zielgruppe hat schon Ambition, selbst Software zu bauen. Und der Begriff Low-Code, der spricht, das ist ein bisschen, vielleicht ein Marketingproblem, aber ich glaube, der spricht eine andere Zielgruppe an.
00:06:23
Speaker
Es ist natürlich so, wenn man fertige Bausteine nimmt, dann hat man auch weniger Programmieraufwand danach. Das ist einfach so. Logischerweise, wenn ich jetzt nicht selbst einen Login baue, sondern das einfach fertig integriere, dann bin ich nach zwei Stunden fertig und muss dann nicht zwei Wochen dann rumprogrammieren. Also insofern ist es schon weniger Programmieraufwand. Nur der Begriff Logcode, ich glaube, der bedeutet schon was anderes und spricht

Diskussion über No-Code/Low-Code und die Zukunft von KI in der Entwicklung

00:06:45
Speaker
auch andere Leute an. Wenn man auf
00:06:48
Speaker
Mir ist das letztens erst aufgefallen. Ich war auf einer Entwicklerkonferenz, die Code Talks in Hamburg, und da gab es alle möglichen Themen, auch ganz exotische, aber keine Themen zu No Code, Low Code. Die Entwickler-Community grenzt das gerade so ein bisschen aus. Das ist einfach so. Man muss jetzt sagen, wenn man es für Entwickler anbietet, ist Low Code vermutlich der falsche Begriff. Aber natürlich ist das alles sehr überschneidend. Es ist tatsächlich weniger Programmierung notwendig.
00:07:12
Speaker
Ja, das stimmt. Wir hatten tatsächlich auch jetzt öfter schon mal im Podcast die Diskussion über die Namensgebung, weil ich bin total deiner Meinung, dass auch sowohl No- als auch Low-Code Marketingbegriffe sind. Im letzten Endes sind die verschiedenen Technologien, wenn man es so nennen will, jetzt erstmal
00:07:28
Speaker
auch Mittel zum Zweck, ne, und es gibt verschiedene Zwecke, wo halt das eine oder das andere sinnvoller ist und es gibt aber auch welche, wir haben schon die Diskussion gehabt, dass es sich ganz klar nach der Zirco berichtet und da halt die klare Abgrenzung stattfindet, ne, und dass wir No Code quasi für Business-User, die gar keine, gar keinen Plan von Programmierung haben oder auch
00:07:47
Speaker
vorher nicht in logischen Steps gearbeitet haben. Dann haben wir die Low Codler, die keine Entwickler sind, aber quasi ein sehr tiefes technisches Verständnis haben und dann eben die Entwickler und Entwicklerinnen, die wirklich mit Codesprachen arbeiten. Ich finde es ganz interessant, weil generell ist ja die Entwicklung von jeglicher Programmiersprache auch eigentlich, wird ja immer abstrakter.
00:08:11
Speaker
Also im Sinne von, wir haben, es gibt ja immer diese Komponenten, die die Dinge einfacher machen, ne, dass wir so Component Libraries haben, dass wir, ja, Tools haben, die wir in unseren Code implementieren können, wo ihr dann ja auch einfällt, aber quasi als ganze, als ganze Plattform, richtig? Richtig, genau, genau ist das.
00:08:33
Speaker
Genau. Ich wollte einmal kurz ansetzen. Ich finde diesen Begriff No-Code, den finde ich hervorragend, weil der sagt was aus. Ich schreibe keinen Code. Ich kann, ich kann sagen, ich kann ein, ich kann jemand sein, also mit technischem Verständnis zwar, aber ohne Premiere-Skills. Kann aber trotzdem eine Applikation zusammenbauen. Das hat mein 14-jähriger Sohn letztens gemacht mit Webflow, hat eine Webseite gebaut für einen Verein. Das hat eine Woche gedauert und dann war die da und er hat keine Ahnung von Programmierung. Und sowas ist großartig. Und man kann ja mit Bubble.io kann man ja auch richtige Applikationen bauen. Also das macht, das läutet mir total ein.
00:09:03
Speaker
Und das ist auch ein richtiger, das gab es meistachtens vorher so auch nicht. Also ich bin ja schon eine Weile im Geschäft und es gab auch schon in den 90er Jahren No-Code-No-Code-Applikationen, so wie Delphi oder Visual Basic. Und damals hieß es schon, das macht Programmierer unnötig.
00:09:20
Speaker
Jetzt kann man eine Applikation so hinmalen, da braucht man gar kein Codeschreiben. Das war nie der Fall, weil es immer auf einem anderen Markt zählt. Das unterstützt Entwickler auch nicht direkt. Entwickler brauchen eigentlich kein No-Codes-System. Was Entwickler suchen, sind Libraries, also Frameworks, irgendwas können, oder UI-Libraries, wo man sagt, ich habe hier einen fertigen Color Picker oder fertigen Date Selector, sowas. Oder vielleicht auch fertige Software wie ein Shop-System oder sowas wie Rock. Das ist das, was Entwickler brauchen.
00:09:51
Speaker
Es gibt inzwischen auch Tools, die liegen in der Mitte, das ist auch ganz spannend, aus der Entwicklersicht. Es gibt so etwas, das nennt sich Backend, das ist Server, das habe ich schon mal gehört. Da kann man Datenschema definieren und dann wird automatisch eine API generiert und Datenbank. Das geht schon in die Richtung Low-Code, aber das ist für jemanden, der nicht programmieren wollen würde, immer noch unbrauchbar.
00:10:14
Speaker
Also man muss immer noch was programmieren und man spart sich halt einen Teil. Das macht halt Sinn, wenn man sich vor allen Dingen auf einen Teil der Applikation fokussieren will. Also da wächst das ein bisschen zusammen. Und ja, und das wächst halt schon so ein bisschen zusammen, aber wie gesagt, ich hatte ja gesagt, in den Konferenzen ist das schon hart getrennt. Also die Entwickler, die lehnen das ein bisschen ab, weil das nimmt ja auch ihre Job-Opportunities weg. Insofern ist das schon zwei Welten.
00:10:36
Speaker
Ja, wir hatten auf dem Digital-Leute-Summit 2022 hatten wir schon mal die Diskussion, wo wir darüber diskutiert haben, wo geht es denn hin? Ist das wirklich eine Gefahr, dass No- und Low-Code-Tools die Tätigkeit von Entwicklern und Entwicklerinnen ablösen? Und du hattest einen ganz spannenden Ansatz, wo du sagst, vielleicht kommst du auch aus der ganz anderen Richtung.
00:10:59
Speaker
Ja, klar. Ich habe dazu einen LinkedIn-Beitrag geschrieben gerade die letzte Woche. Also ich glaube, Low-Code wird es weiterhin geben, wird weiterhin sehr interessant sein für bestimmte Anwendungsfälle. Aber aus Sicht eines Wirklers ist das Thema künstliche Legenz viel gefährlicher an Entführung zu sprechen. Also man kennt ja hier, also ChatGPT hat ja zwischen jeder ausprobiert.
00:11:22
Speaker
GitHub, Copilot, glaube ich, dürften die meisten Entwickler inzwischen auch kennen. Man kann inzwischen Code generieren aus einzelnen Kommentaren. Man kann mit JetGPT auch ganze Scripts, sogar kleinere Applikationen generieren. Das heißt, die AI kennt die Syntax-Ersprache, weiß, wie sie Anforderungen umsetzen kann.
00:11:40
Speaker
Das geht alles schon. Jetzt sind wir in einer Phase, wo man sich als Victor helfen lassen kann von der künstlichen Intelligenz. Man muss trotzdem noch alles wissen, weil man ja die Ergebnisse prüfen muss und man muss ja auch wissen, was man da tut. Das heißt, es hilft noch nicht. Also man muss schon noch Experte sein. Das heißt, das nötige Wissen wird nicht reduziert.
00:11:56
Speaker
Aber mit schneller, das ist schon mal gut. Und ich denke, das wird so ähnlich sein wie mit dem autonomen Fahren. Ich habe jetzt so eine Art Künstliche Intelligenz als Co-Driver, er hält automatischen Abstand und gibt Gas und Brems und vielleicht auch mal einen Spurwechsel, aber ich muss schon auch selbst fahren. Und meine These ist, dass das irgendwann in drei Jahren oder fünf Jahren irgendwann so switcht.
00:12:17
Speaker
Und dann macht die Künstliche Intelligenz im Prinzip die Arbeit, schreibt den Code, und man muss nur noch die Anforderungen eingeben, und man bekommt dann einfach die Applikation hingestellt. Vielleicht, wenn man so einen Bildgenerator benutzt, also die Bit Journey, das ist ja auch so. Man gibt irgendwas ein, so ein Prompt, und dann kriegt man so vier Bilder zur Auswahl, und kann sagen, Bild eins nehme ich, davon bitte noch vier Variationen, und dann kann man sich so rantasten an die Anforderungen. Und das könnte ja genauso sein. Also, die AI macht einfach drei, vier Applikationen fertig für einen. Man sagt dann, ja, Version Nummer drei, die ist es, aber bitte in rot.
00:12:47
Speaker
und noch Featurex Y reinbauen, bitte. Und dann macht das die AI. Also, kann ich mir gut vorstellen. Also, ich glaube, wenn man sich da Sorgen machen müsste als Software-Entwickler, dann glaube ich eher in Richtung Künstliche Intelligenz. Und ja, das glaube ich, sollte man sich angucken. Also, die meisten Leute lehnen das ab. Ich habe auf meinen Artikel auch viele Kommentare bekommen. Und man muss sich damit beschäftigen. Hilft alles, nichts. Also, inwiefern ablehnen? Ja, viele Leute
00:13:15
Speaker
Also es gibt eine gute Diskussion dazu, warum das, ich bin jetzt kein AI-Experte für irrer Weise, das heißt es ist schon ein bisschen eine Behauptung, dass das so kommen wird, ohne dass es jetzt technisch so richtig validieren kann, aber...
00:13:26
Speaker
Und da gibt es plausibel Gegenargumente, ob das nicht so sein soll. Aber manche Leute haben auch einfach nur Sorge um ihren Arbeitsplatz. Und das merkt man auch. Also sie wollen nicht, dass das so kommt. Die wollen auch noch in 10, 20 Jahren Kot schreiben. Aber ich glaube, das glaube ich nicht. Ich glaube, das wird wegfallen. Oder man braucht halt was anderes. Also es gibt ja trotzdem viele Möglichkeiten, was zu machen. Aber ich glaube, das Schreiben von Kot braucht dann irgendwann keiner mehr. Weil das macht dann die AI.
00:13:51
Speaker
Ja. Oder zumindest nicht. Und wahrscheinlich gibt es auch so Mixsysteme aus AI und No-Code, dass man das User-Default sich zusammenklickert, weil das kann die AI nicht so gut, aber die Logik macht das einfach die AI. Ja. Und das finde ich einen super spannenden Aspekt, ehrlich gesagt, weil jetzt gerade auch bei No-Code und Low-Code braucht man halt noch die Struktur, ne? Also man braucht, also zwar gibt es da ein bisschen mehr Hilfe, ist ein bisschen anschaulicher, weil es einfach visuelle Tools sind, so wie ist eine Datenbank aufgebaut, wie stelle ich Hierarchien und Beziehungen zwischen einzelnen Datensätzen her.
00:14:20
Speaker
Aber das muss ich ja trotzdem selber noch mir erarbeiten und wissen, okay, ich baue eine App und wie sind die Daten miteinander verknüpft, wie ist meine Datenbankstruktur und ob das eine AI tatsächlich ablösen kann, weil dann sind wir noch mal, glaube ich, noch mal in einem ganz anderen Level. Ja.
00:14:35
Speaker
Aber genauso hier, also ich bin ja auch kein AI-Expert und so, von daher. Ich bin sehr gespannt, wo das so hingeht. Ja. Jetzt haben wir ja aber beide Richtungen, ne? Wir haben einmal die Richtung von, okay, wo geht es mit dem, mit der Stätigkeit von EntwicklerInnen hin? Und aber auch die Seite mit Demokratisierung von Tech, No-Code, dass mehr Leute ja Zugang finden, auch zu Software. Ich ja zum Beispiel hab auch über, also ich bin absolut schlechter Entwickler, aber
00:15:04
Speaker
Ich habe über No-Code quasi meinen Weg auch zu, zu ein bisschen Code zumindest gefunden. Und das hat ja das Potential, dass es auch ganz vielen anderen Leuten so geht. Und dadurch wird das ganze Thema Software ja viel zugänglicher. Was glaubst du, hat das für einen Impact jetzt gerade schon und in der Zukunft?
00:15:27
Speaker
Also Tools, Low-Code-Tools sind ja immer noch Tools, die nur für wenig Menschen überhaupt zugänglich sind. Also die meisten Leute kommen nicht auf die Idee, sich bei einem Bubbler oder Mendix oder Housesystems irgendwie zu registrieren und dann abzubauen. Das ist einfach, das ist immer noch eine zu hohe Hürde.
00:15:42
Speaker
Solche rein Webseitentools wie jetzt Wix und Webflow, das wird gehen. Das machen Leute auch schon. Aber ich glaube, das ist immer noch eine Hürde. Es ist nicht so, dass jetzt praktisch die ganze Bevölkerung auf einmal anfängt, Applikationen zu bauen. Warum auch?
00:15:57
Speaker
Ich mach ja auch, baue ich auch nicht einfach so ein Haus los, wobei ich irgendwie, weiß ich nicht, weil ich vielleicht deine kaufen kann. Das mache ich nicht. Also ich glaube nicht, dass das sozusagen so passieren wird. Aber für einige Gruppen ist das halt mega spannend. Also gerade Gründer, wenn jetzt sozusagen, du bist jetzt, bis jetzt hast du jetzt irgendwie einen BWL-Studium abgeschlossen. Du hast eine Idee für eine App, aber du hast überhaupt keine IT-Knowhow und du hast auch kein Geld, Entwickler zu bezahlen. Dann bist du jetzt in der Lage, mindestens einen Prototypen oder einen MVP zu bauen.
00:16:26
Speaker
Also du kannst es einfach machen. Und das war halt vor fünf Jahren einfach nicht der Fall. Und das ist einfach eine wahnsinnig tolle Entwicklung. Ob das jetzt dazu führt, dass es mehr Gründungsversuche gibt, ob das dazu führt, dass es mehr erfolgreiche Gründungen gibt, das weiß ich nicht.
00:16:43
Speaker
wird man sehen, auf jeden Fall wird es mehr kleinere Projekte geben. Und plus, und die zweite Sache, die ich auch spannend finde, dieses Gründethema, man denkt immer so sozusagen aus einer deutschen Sicht, europäischen Sicht, man gründet, kriegt dann Funding und so weiter, aber viel spannender finde ich das noch aus Sicht eines von jemanden, der aus dem Land kommt, wo man normalerweise keine großen Chancen hat, also das ist jetzt jemand, der
00:17:06
Speaker
aus dem 2. Weltland kommt oder 3. Weltland kommt und auf einmal eine App bauen kann, die dann vielleicht irgendwo in Europa oder USA Kunden findet. Und das kann der einfach so machen. Oder derjenige, diejenige. Das

Herausforderung der Namensgebung von Rock und deren Vision

00:17:17
Speaker
finde ich großartig. Also, dass das einfach Möglichkeiten gibt, die Welt zusammenzubringen. Das ist schon ziemlich cool. Und ich hätte auch selbst mega Bock, sowas zu bauen. So eine No-Code-Lösung. Habe einfach die Idee zu spät gehabt. Also, das fand ich schon sehr spannend.
00:17:32
Speaker
Einfach, wenn man einmal so ein System ausübt, dann sagt man, oh nee, die sind so weit weg schon. Da braucht man jetzt keine Aufruhrjagd mehr starten.
00:17:39
Speaker
Obwohl kommt drauf an was, tatsächlich. Also, ich mein, es gibt ja auch ein paar neuere, so was wie Levity AI zum Beispiel oder Software tatsächlich auch. Software, so das einfachste Baukastensystem für Web-Apps, würde ich mal sagen, was es jetzt gibt, die auch noch gar nicht so lange am Markt sind. Also vielleicht ist auch noch nicht zu spät. Aber in dem Zuge vielleicht einmal zurück zu Rock noch mal. Einmal wie seid ihr auf den Namen gekommen von Rock?
00:18:09
Speaker
Ja, also Namenfinden war wie immer das Schwierigste am Anfang. Es ist ein bisschen so ein Problem. Man muss halt finden, was irgendwie gut klingt, was wir als Gründer gut finden, womit wir es identifizieren wollen. Man muss ein Domain finden, das ist das Schwierigste eigentlich. Man muss ein bisschen de-copry-ite und überhaupt nutzt das schon jemand und diese ganzen Themen auch natürlich global eigentlich. Man ist ein bisschen überfordert damit mit dem ganzen Problem und wir haben lange herumgesucht.
00:18:34
Speaker
Und irgendwann sind wir auf Rock gekommen. Das war ein Zufallsfund und das fanden wir gut. Das klingt ein bisschen wie der Felsen. Das klingt irgendwie stabil, kräftig. Kann man darauf aufbauen. Das dachten wir, das passt. Wir haben die Domain rock.tech bekommen. Finden wir auch cool. Wir heißen hier Rock Technology. So what? Und da haben wir das genommen. Und jetzt heißen wir so. Wir haben uns auch ein schönes Logo machen lassen, dem wir sehr glücklich sind.
00:18:57
Speaker
Ich glaube, das ist ein guter Name und das finden Leute auch gut. Meine vorherige Firma heißt ja Spryker, der Name ist auch super. Ich glaube, das ist so wichtig, einen guten Namen zu finden, weil das die ganze Identifizierung der Firma so extrem prägt und auch so schwierig zu ändern ist später.
00:19:16
Speaker
Man muss, also offen gesagt, Rock war nicht unser erster Name, sondern glaube ich unser vierter. Wir haben vorher mehrfach durchiteriert, in kurzer Zeit, weil es immer nervig war. Man hat es dann schon gesagt und dann hat man die zwei Wochen später gesagt, ach übrigens, wir heißen jetzt anders. Das war ein bisschen nervig. Man hat auch mit mehreren E-Mail-Adressen dann gehandhabt, aber so ist das halt. Das macht man halt. Die ersten drei Monate einer Gründung sind halt so ein bisschen Findungsphase.
00:19:37
Speaker
Ja, oh ja, das stimmt. Da bin ich ganz froh, dass wir tatsächlich, Alex hatte bei uns die Idee für Visual Makers und der war quasi schon gesetzt und passt immer noch sehr gut. Der Name ist super. Ja, vielen Dank. Ihr habt ja, du hast mir eben erzählt, ihr habt gerade einen Relaunch hinter euch, deshalb hast du jetzt auch gerade eine andere bzw. besondere Rolle. Was beinhaltet der Relaunch, was habt ihr geändert?
00:20:05
Speaker
Ja, also die Grundidee ist weiterhin, wir glauben, jede Web-Applikation oder jede Software-Service-Applikation hat dieselben Basis-Features, und man sollte die nicht selbst bauen, sondern sich auf seine eigenen Value-Ad konzentrieren. Und wir hatten das am Anfang gedacht wie so ein Shop-System, also man hat so ein SaaS-System, also eine fertige Applikation, die kann man nehmen, die kann man praktisch einmal den Code kopieren, der ist open source, und dann kann man darauf aufbauen. Und die Idee, die hat sich auch schon bewährt in anderen Bereichen, aber die hat für uns nicht funktioniert. Also wir sind da mit live gegangen,
00:20:36
Speaker
Und dann war es so, gerade beim Bereich Service-Entwickler, wollen die Technologien frei auswählen. Und unser Stack war opinionated. Also wir haben bestimmte Technologien ausgewählt. Zum Beispiel im Frontend hatten wir React und Next.js. Wir hatten GraphQL genommen als API.
00:20:55
Speaker
Und dann kamen die Leute hin und haben gesagt, das ist total cool, was ihr da habt, aber ich würde das gerne mit Python haben. Oder ich hätte gern Vue.js statt React. Und dann waren wir so, hm, das ist ja doof. Das passt jetzt aber nicht. Ja, es gab zu viele Gründe, dass sich Leute ausqualifiziert haben. Und dann haben wir gesagt, okay, okay, okay, haben wir verstanden. Das ändert ja nichts an der Grundidee, die wir haben, sondern wir zerschneiden jetzt praktisch unsere Lösung in lauter UI-Komponenten, also React-Komponenten.
00:21:21
Speaker
Man hat ein Login zum Beispiel oder eine Registrierung oder ein Chat-System oder ein Notification-Center. Und das kann man mit ganz wenig Aufwand jetzt in seine Applikation einklinken. Man muss programmieren, das ist praktisch schon ein bisschen Coding involviert. Man muss ein bisschen copy-pasten und nochmal 2D Assign selbst schreiben und dann hat man das integriert. Das heißt, jetzt sozusagen sind wir nicht nur für Projekte spannend, die gerade erstarten.
00:21:43
Speaker
sondern für alle Projekte, die gestartet sind in den letzten Monaten oder Jahren. Wir haben weiterhin diesen Kickstarter. Das heißt, wenn jemand mit uns starten möchte und noch gar nichts hat, der kann ja auch den Kickstarter nehmen und kann damit praktisch sofort ein fertiges SaaS-System, wo man nur noch seine eigene Sachen reinbauen muss.
00:22:06
Speaker
Ja, super, super cool. Also verstehe ich das richtig, dass ihr vorher quasi die Plattform, wo man drauf aufbaut mit einen Komponenten oder Features, die ihr quasi angeboten habt. Feature as a Service habe ich bei euch auf der Website gesehen, finde ich einen sehr schönen Begriff dafür.

Marktstrategie und Herausforderungen von Rock

00:22:21
Speaker
Und jetzt könnte ich aber auch zum Beispiel als Enterprise, also nicht nur als Startup, wo ich quasi was von Grund auf aufbaue oder eine neue Geschäftsidee auch als Mittelstände abbau, sondern auch, ich habe schon eine Lösung und möchte daran Komponenten anbauen.
00:22:36
Speaker
Und das geht jetzt auch noch nicht. Ganz genau. Gut, dass du es nochmal sagst mit den Enterprise-Kunden. Also, tatsächlich ist es so, wir reden von Web-Applikation. Und Web-Applikation, da gibt es eigentlich mehrere Bereiche.
00:22:48
Speaker
Ein Bereich ist Software-as-a-Service, also Applikation, die ein Geschäftsmodell darstellt, wo man auch in der Regel einen Subscription Modell hat, der Zahlung hat. Und dann gibt es Kundenportale. Das sind sozusagen auch Web-Applikationen, gebaut von größeren Unternehmen, Mittelständlern, Großkonzernen. Die sind im Prinzip auch wie Software-as-a-Service. Also Menschen locken sich ein und machen dann da irgendwas. Man hat in der Regel aber kein Zahlungssystem. Also man verwaltet zum Beispiel seine Telekommunikationsdaten dort oder seine, was auch immer. Also es gibt diverse Ambulance-Fälle.
00:23:18
Speaker
Und ja, nur hat man halt keine Subscription. Das ist ja auch fast der einzige Unterschied. Ansonsten ist das gleich. Insofern ist der Nutzen unseres Systems für beide Zielgruppen identisch. Was nachher die bessere Zielgruppe für uns ist, das wissen wir heute noch gar nicht. Das sehen wir dann, spielt im Moment überhaupt keine Rolle. Wir bedienen beide Zielgruppen und hoffen, dass wir noch weitere Möglichkeiten sehen in der nahen Zukunft. Ja.
00:23:42
Speaker
Ich bin mir sehr sicher. Und wie ist euer Abrechnungsmodell? Also wie zahlen Kunden? Das ist Usage-Base. Also Leute bezahlen eine monatliche Pauschale, Subscription, und haben dann eine bestimmte Menge an Funktionalitäten und Nutzungsvolumen, das sie abrufen können. Das ist ganz einfach. Ja. Und welche Zielgruppe targetet ihr gerade vor allem? Wir targeten
00:24:10
Speaker
Also unsere Zielgruppe, das sind Menschen mit technischem Know-how, also zum Beispiel ein CTO, ein Co-Founder, ein Lead-Engineer, ein First-Engineer eines Start-ups. Und das zum einen, das sind sozusagen die Marketing-Speech, das sind die Personas, mit denen wir sprechen.
00:24:26
Speaker
Und was sie eigentlich damit machen, da sind wir sehr offen. Das könnten Start-ups sein, das können Firmen sein, die schon seit zehn Jahren im Markt sind. Das sind aber auch teilweise im Mittelstand an Großkonzerne. Also tatsächlich sind wir da sehr offen. Wir versuchen uns sozusagen auf die Person zu fokussieren, also denjenigen, der das dann aussucht. Und was derjenige dann damit macht, das überlassen wir immer den Leuten selbst. Ja, sehr divers, also sehr gut. Und was sind so, also wenn du darüber reden magst, was sind so da die größten Herausforderungen, die ihr gerade so habt?
00:24:57
Speaker
Du meinst im Marketing? Beispielsweise, ja. Wir haben den Relaunch gemacht jetzt Anfang des Jahres. Und Marketing ist grundsätzlich ein Thema, was ich sehr spannend finde und was aber sehr viel
00:25:17
Speaker
Ja, also die größte Herausforderung ist im Prinzip das Austesten der verschiedenen Kanäle, der verschiedenen, der Message. Wen spricht man an welchem Message, zu welchem Zeitpunkt an, auf welchem Kanal. Das ist im Prinzip halt vier Parameter. Also sozusagen ein Problem mit vier Parametern. Und das muss man durchriterrieren. Ohne, dass man Leute nervt. Also wir wissen ja auch die Zielgruppe, die wir ansprechen.
00:25:37
Speaker
Leute, Liedentwickler, die wollen zum Beispiel nicht zu gespammt werden. Das ist logisch. Also klassische E-Mail-Sequenzen werden hier vermutlich nicht gut funktionieren. Das wissen wir jetzt schon. Das ist eine Challenge. Wie spricht man die denn an? Wo findet man die? Wie spricht man die sympathisch an, dass sie das...
00:25:53
Speaker
auf das Angebot hingewiesen werden, dass die Nutzen verstehen, dass sie sich selbst registrieren. Dieser Zielgruppe-Entwickler ist eine Zielgruppe, die spricht auch mit einem, aber nicht, wenn man drum bittet. Also dieses, please hop on a call, kann man komplett vergessen. Dann klicken Leute vor, den Spam-Button nehmen. Sondern man muss dazu sagen, komm her, lese die Doku an, probiere es aus, es ist open source, es ist for free am Anfang. Aber wenn du mit uns sprechen willst, dann geht das auch nicht mehr für dich da.
00:26:21
Speaker
Und das klappt ganz gut. Also das ist zum Glückerweise dieses Entwicklermarketing-Thema auch gut dokumentiert. Da findet man diverse Quellen im Netz. Aber es ist natürlich eine Herausforderung. Also ich bin jetzt kein Marketing-Experte und das wird eine Lernkurve geben. Das ist einfach so. Muss man jetzt durch. Es ist auch eine spannende Herausforderung. Also auch das finde ich eine coole Challenge, über die ich gerne nachdenke.
00:26:39
Speaker
Ja, definitiv. Apropos Learnings und Lernkurve und so, die jetzt noch bevorsteht. Was würdest du sagen, vielleicht nicht nur aus der Zeit mit Rockets, aber auch, was sind so deine größten Learnings? Nicht deine erste Gründung. Was ist dir besonders wichtig?
00:27:01
Speaker
Ja, meine größten Learnings ist zum einen, man sollte mit etwas ganz Einfachem starten. Man sollte maximal pragmatisch arbeiten. Man hat als Gründer immer so eine Greediness. Man will immer mehr machen. Man will ein Produkt richtig, richtig toll bauen. Gleich am Anfang. Man möchte gleich ein großes Team haben.
00:27:20
Speaker
Und so weiter. Und das sollte man sich unterdrücken. Also diese Greediness, die man als Gründer sozusagen immer wieder hat und die kommt bei mir immer wieder durch. Also jeden Tag, auch mein Team bremst mich sozusagen aus, mein Mitgründer bremst ein bisschen. Was auch richtig ist, man sozusagen, man als Gründer, man produziert ständig Ideen, man sieht irgendwas und sagt, das wäre cool, das wäre cool, das wäre cool, aber das geht natürlich nicht. Es ist wichtig, man muss praktisch in diesen, man muss sein Produkt an den Markt bringen, man muss mit echten Kunden arbeiten und
00:27:44
Speaker
Man kann nicht einfach nur ewig lang sozusagen Ideen vor sich hin ausprobieren. Und ich glaube, das ist so ein Learning, das war mir schon immer klar. Theoretisch ist das immer klar. Das praktisch dann auch so zu machen, die Disziplin zu haben, ist ein bisschen tricky. Aber ich glaube, sich da immer wieder selbst auch zuerst zu sagen, nee, nee, nee, das ist jetzt hier keine schöne Software, die wir bauen. Das ist ein Produkt, dafür muss es Markt geben. Das müssen auch Leute nutzen und gut finden. Das muss man sich von Anfang an immer wieder

Zielsetzung von Rock als globaler Akteur und Zukunftsaussichten

00:28:11
Speaker
sozusagen immer wieder vorhalten und sich disziplinieren. Und ich glaube, das ist auch ein Fehler, den viele Gründer, also gerade viele technische Gründer machen das. Die verlieben sich in ihr Produkt und bauen dann immer weiter, immer weiter, immer weiter, irgendwann ist das Geld vorbei. Und ich glaube, das ist so das größte Risiko. Du hast gesagt, du hast nach Learnings gefragt, nicht nach Risiken. Aber ich glaube, das Learning ist das, sich sozusagen sehr, sehr bewusst zu machen, immer wieder, immer wieder.
00:28:33
Speaker
Ja, und immer wieder zu testen. Immer wieder, genau. Also, grade was du ansprichst, dieses, okay, es gibt diese obvious Fehler, die man vermeiden sollte und die doch immer alle wieder machen. Und einer davon ist, glaub ich, auch in den Gesprächen, die ich auch mit anderen Start-ups und so führe, die wir auch selber tatsächlich gemacht haben, mit alles ist erst mal eine Hypothese, bevor man sie validiert und getestet hat. Richtig. Und immer wieder zu iterieren.
00:28:59
Speaker
alles immer wieder in Frage zu stellen und ja, man kann so produktverliebt sein, wie man will, wenn es niemand haben will, dann kann man noch so produktverliebt sein, ne? Also, ja, definitiv.
00:29:16
Speaker
Aber noch mal zurück zu Learnings auch vielleicht noch mal. Ihr seid ja mit Rock jetzt auch schon ein bisschen am Markt, habt schon einige Kunden und so. Gibt's eine Kundenstory, wo du besonders stolz drauf bist oder die du besonders gerne erzählst? Ja, ich halte mich mit Kundenstories immer zurück. Wir arbeiten sehr eng mit den Kunden. Gerade mit unseren Pilotkunden haben wir eng samgearbeitet. Da möchte ich eigentlich ungern aus dem Nähkästchen plaudern.
00:29:50
Speaker
Ja, alles gut. Jetzt habt ihr gerade den Relaunch gemacht. Wo geht es denn mit Rock hin? Wo seid ihr in einem Jahr? Ja, also wir sind gerade in der Phase,

Abschluss und Danksagung

00:30:03
Speaker
wo wir die Marketing-Themen durchreterrieren und ausprobieren und wir wollen halt möglichst schnell sagen, dass jetzt exakt Pride Market füllt und jetzt gehen wir in die Growth-Phase. Wir hatten das Glück, dass wir eine große Ventilationsrunde gemacht haben, das heißt, wir haben jetzt nicht das Problem, was viele andere Startups haben, dass einfach das Cash ausgeht. Wir können jetzt sozusagen das in Ruhe machen und dann wachsen und wir wollen unser Ziel ist schon, einen globalen Player aufzubauen,
00:30:32
Speaker
die Leute gut finden, die Leute mögen, ähm ... Ambitionslevel schon so Richtung, ähm ... Shopify. Dass man sagt, wir sagen für, wenn du eine Webapplikation willst oder SaaS, dann nimmst du natürlich Rock. Ja. Was auch sonst. Was auch sonst, auf jeden Fall. Es wäre auch fahrlässig, das selbst zu bauen. Das stimmt, und kostet außerdem viel zu viel Zeit. Ob wir in Eimer schon auf einer Shopify-Größe sind, weiß ich nicht. Aber vielleicht dauert's auch zwei oder drei Jahre.
00:31:00
Speaker
Okay, dann sprechen wir in zwei bis drei Jahren noch mal. Sehr, sehr cool. Wie viele Mitarbeiter seid ihr jetzt gerade? Zwanzig. Zwanzig Leute, wir sind Remote-Company. Wir haben ein Büro in Berlin. Und, ja, das ist gute, gute Größe, glaub ich. Ja. Wenn unsere Hörer jetzt einmal Rock ausprobieren wollen, wo erfährt man mehr, wo findet man euch? Ja, also einfach auf die Webseite gehen roq.tech, T-E-C-H.
00:31:32
Speaker
Wir haben da diverse Möglichkeiten zu starten. Man kann sich einfach registrieren und loslegen. Man kann auch unseren Product-Owner Irakli, der gibt auch gerne eine Demo. Da gibt es einen Link, wo man sich einen Termin bei einem einbuchen kann. Man kann auch, wenn man lieber erstmal mit mir sprechen möchte, geht das auch auf LinkedIn. Man findet mich da relativ einfach. Man kann mir auch Nachrichten schicken oder Kontaktanfragen. Wir sind da sehr, sehr
00:31:58
Speaker
Wir freuen uns, also ich freue mich auch, wir freuen uns über jede Kontaktanfrage und über jeden, der mit uns sprechen möchte, aber wir wissen, unsere Zielgruppe, probiert lieber heimlich aus. Und das geht natürlich auch. Man kann sich den Code installieren, es gibt einen Kickstarter zum Ausprobieren, man kann die Komponenten einfach mal auswählen, man kann sich in wenigen Stunden da selbst ein Bild machen. Wir haben auch einen Community Slack, da kann man sich einfach so registrieren und mit uns einfach loschatten.
00:32:19
Speaker
Ja, super cool. Verlinken wir auch alles in den Show Notes, dann habt ihr es noch einfacher zu finden. Und wenn wir schon dabei sind, wenn euch unser Podcast gefällt, dann gebt uns doch gerne auch ein paar Sternchen und eine Review, das hilft anderen auch, um den Podcast tatsächlich besser zu finden. Und wir sind natürlich auch immer sehr über Feedback dankbar.
00:32:43
Speaker
Fabian, das war ein sehr, sehr unterhaltsames, sehr spannendes Gespräch. Vielen, vielen Dank, dass du bei uns warst. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und ich bin sehr gespannt, wo es jetzt mit Rock in den nächsten Monaten und Jahren noch so hingeht. Ja, danke schön, dass ich hier sein durfte. Und dir auch alles Gute. Vielen Dank.