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A Complete Unknown

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

126 plays · Mar 22, 2025

Emilia und Basti sind nach längerer Pause wieder zurück! Die Pause hatte einen ganz besonderen Grund, zu dem sie Euch in dieser Folge etwas mehr erzählen werden. So viel sei vorweggenommen: Emilia war zu einem Filmdreh am anderen Ende der Welt. Natürlich haben die beiden aber auch einen Film im Gepäck, noch dazu einen ganz besonderen. A Complete Unknown behandelt nämlich die Anfänge der Karriere des einzigartigen Bob Dylan zwischen 1961 und 1965 und zeigt seinen Aufstieg von der New Yorker Folk-Szene im Greenwich Village bis zu seinem kontroversen Auftritt beim Newport Folk Festival 1965, bei dem er kontroverserweise von Akustik- auf elektrische Gitarre umstieg.  Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus.Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE James Mangold DREHBUCH James Mangold, Jay Cocks, Elijah Wald DARSTELLER*INNEN Bob Dylan - Timothée Chalamet Bob Seeger - Edward Norton Joan Baez - Monica Barbaro Sylvie Russo - Elle Fanning Boyd Holbrook - Johnny Cash KAMERA Phedon Papamichael MUSIK Bob Dylan --- LINKS ZUR FOLGE Paul Gauguin [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gauguin] Das Traumschiff [https://www.zdf.de/serien/das-traumschiff-104] Passage Kino Neukölln [https://www.yorck.de/kinos/passage?sort=Popularity&date=2025-03-22&tab=daily&sessionsExpanded=false&film=] Woodie Guthrie [https://de.wikipedia.org/wiki/Woody_Guthrie] Pete Seeger [https://de.wikipedia.org/wiki/Pete_Seeger] Joan Baez [https://de.wikipedia.org/wiki/Joan_Baez] June Carter [https://de.wikipedia.org/wiki/June_Carter_Cash] Johnny Cash [https://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Cash] Walk The Line [https://www.imdb.com/title/tt0358273/] Leonard Cohen [https://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Cohen] Mick Jagger [https://de.wikipedia.org/wiki/Mick_Jagger] Dylan Goes Electric [https://www.blinkist.com/en/books/dylan-goes-electric-en?utm_source=gsn&utm_medium=paid&utm_campaign=22228428440&utm_content&utm_term=___c__EAIaIQobChMIr7anlbadjAMVuaSDBx1c2iXQEAAYASAAEgLwE_D_BwE&gad_source=5&gclid=EAIaIQobChMIr7anlbadjAMVuaSDBx1c2iXQEAAYASAAEgLwE_D_BwE] Newport Music Festival [https://de.wikipedia.org/wiki/Newport_Folk_Festival] Kubakrise [https://de.wikipedia.org/wiki/Kubakrise] March on Washington [https://de.wikipedia.org/wiki/Marsch_auf_Washington_f%C3%BCr_Arbeit_und_Freiheit] A Rainy Day In New York [https://www.imdb.com/title/tt7139936/?ref_=fn_all_ttl_1] Woody Allen [https://www.imdb.com/name/nm0000095/?ref_=fn_all_nme_1] Californication [https://www.imdb.com/de/title/tt5379004/?ref_=nv_sr_srsg_3_tt_8_nm_0_in_0_q_Californication] David Duchovny [https://www.imdb.com/de/name/nm0000141/?ref_=fn_all_nme_1] Rede Katharina Dröge [https://www.youtube.com/watch?v=ZnIPb--xPKM] KIZ [https://de.wikipedia.org/wiki/K.I.Z] --- JETZT AUCH DIE GANZE FOLGE AUF YOUTUBE: https://youtu.be/6qxFjrZM2p8 Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Hier sind eure Gastlieber Emilia und Bastian.

Speaker: Und da sind wir wieder!

Speaker: Hallo!

Speaker: Hallo!

Speaker: Liebe Emilia, liebe Zuhörenden auch, schön, dass ihr da seid.

Speaker: Wir waren jetzt ein bisschen weg.

Speaker: Ich war weg.

Speaker: Schön, dass ihr wieder da seid.

Speaker: Genau, ich wollte gerade fragen, woran lag's denn so?

Speaker: Genau, möchtest du darauf näher eingehen?

Speaker: Ja, ich habe, also das Erste, was ich mitgebracht habe, ist natürlich, ich habe eine neue Sprache gelernt und ich würde dir gerne was beibringen wollen und wir fangen natürlich klein an.

Speaker: Möchtest du lernen, wie man auf... Bitte, oder immer.

Speaker: So eine Bildungsfolge, geil.

Speaker: Okay.

Speaker: Auf Tahitianisch?

Speaker: Wow, warst du auf den Spuren Paul Gauguin unterwegs oder was?

Speaker: Unter anderem.

Speaker: Okay, weiß ich natürlich nicht.

Speaker: Ich weiß, wie so vieles eben nicht.

Speaker: Also wie sagt man das auf Tahitianisch?

Speaker: Jodana!

Speaker: Jodana?

Speaker: Jorana.

Speaker: Jorana.

Speaker: Das klingt total schön.

Speaker: Ist das einfach nur Hallo oder ist das Guten Morgen oder Guten Tag?

Speaker: Das ist irgendwie geführt alles.

Speaker: Ja, man sagt das überall, die ganze Zeit.

Speaker: Sobald man Menschen begegnet, dadurch, dass ich dafür jetzt ganz kurz hoffentlich auspacken.

Speaker: Bitte.

Speaker: The stage is yours.

Speaker: My stage is yours.

Speaker: Ich durfte Zeit im Bora Bora verbringen.

Speaker: Für alle, die denken, ah ja, Karibik.

Speaker: Nein, nicht Karibik.

Speaker: Weiter weg.

Speaker: Südsee, Freunde.

Speaker: Irgendwo im Pazifik, ganz nah an Tahiti.

Speaker: Ich sehe jetzt einige Leute, die Atlanten rausholen.

Speaker: Ich hoffe, so den Globus kurz mitnehmen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Warte mal.

Speaker: Südsee, Karibik, wo genau ist da der Unterschied?

Speaker: Ich tue mir auch gerade schwer, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Die sind verbunden vom Panama-Kanal tatsächlich.

Speaker: Da durfte ich auch durch mit einem großen, großen Schiff.

Speaker: Und ich war gerade auf dem Trammschiff-Dreh.

Speaker: Ja.

Speaker: Wow.

Speaker: Das ist groß, das ist fantastisch.

Speaker: Ich meine, ich tu jetzt überrascht.

Speaker: Ich wusste das natürlich.

Speaker: Wir hatten ja mal kurz gesprochen auch, aber ich fand es damals schon fantastisch und ich finde es immer noch fantastisch.

Speaker: Gibt es denn dafür eigentlich schon einen Termin vielleicht, eine Ausstrahlung?

Speaker: Oh ja, alle Leute, die sich dafür interessieren und sie dürfen sich darauf freuen, Weihnachten mit ihrer Familie zusammengekuschelt, das Traumschiff mit mir zusammen zu gucken und von der Südsee zu träumen und dann sehen, wo sich das befindet.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, man träumt man lieber von der Südsee, als wenn es hier kalt und grau ist.

Speaker: Das ist ja durchaus meistens der Fall heutzutage, so um Weihnachten.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Und dann gibt es Leute, die im Prinzip davon träumen und plötzlich den Traum erfüllt bekommen und dann wirklich da sind, während es in Deutschland sehr kalt ist und sehr grau ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, dementsprechend.

Speaker: Du siehst auch dementsprechend wahnsinnig gut erholt, dynamisch, frisch aus.

Speaker: Ich bin so braun geworden.

Speaker: Sind wir mal ganz ehrlich.

Speaker: Darf ich dich da mal kurz eine technische Frage fragen?

Speaker: Wie kann es sein, dass du braun geworden bist?

Speaker: Weil so Continuity und so beim Film darfst du doch eigentlich gar nicht so braun werden.

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Wenn du in Woche 1 noch so die Hautfarbe des deutschen Winters mit dir führst und dann in Woche 2 hast du dann auf einmal irgendwo den Tar einer französischen Süddeutsche.

Speaker: Du kommst ja nicht drum rum.

Speaker: Es ist halt einfach Sonne.

Speaker: Die ganze Zeit.

Speaker: Maske dann?

Speaker: Naja, du gehst dich jetzt nicht bräunen, aber es ist halt Sonne da.

Speaker: Das ist ein bisschen doof, ja.

Speaker: Ich geh mich jetzt noch mal eine Stunde in die Sonne legen, damit ich morgen so richtig schön durchgebraten bin.

Speaker: Natürlich bin ich Deutsche und bei so richtig Ozon-Löcher-Sonne hält leider auch die 50.

Speaker: Sonne.

Speaker: 50 Sonnencreme nicht.

Speaker: 50 plus, ja.

Speaker: Was ist denn das Höchste mittlerweile überhaupt?

Speaker: Ich weiß es gar nicht mehr.

Speaker: 100?

Speaker: Es gibt tatsächlich noch 100.

Speaker: Es gibt jetzt schon 100, ja.

Speaker: Wenn wir so weitermachen mit unserem Klima, dann wird das sicherlich auch exponentiell ansteigen.

Speaker: Da bin ich mir sicher.

Speaker: Aber ich bin mir sicher, die Chemieindustrie wird auch darauf die richtige Antwort finden.

Speaker: Oh Gott.

Speaker: Sonnenschirme.

Speaker: Sonnenschirme.

Speaker: Erstmal ist es total schön, dass du jetzt wieder da bist, aber daran lag das eben auch, dass wir jetzt ein bisschen eine längere Pause als ursprünglich geplant hatten, weil, das muss man auch dazu sagen, du warst etwas optimistisch, was die Internetverbindung betrifft.

Speaker: Darf ich da kurz einlenken?

Speaker: Tatsächlich wurde mir, also ja, ich habe die Hälfte auf einem Kreuzfahrtschiff gebracht, das können wir dann gerne mal in einer Special-Folge bereiten, da kann ich gerne mal auspacken.

Speaker: Ja, sollten wir, unbedingt.

Speaker: Ja, unbedingt.

Speaker: Und tatsächlich gab es da ein Kino.

Speaker: Das Gute ist aber, wenn ein Filmteam auf einem Schiff ist, brauchen die Räumlichkeiten.

Speaker: Und dann hat sich die Requisite einfach entschieden, nö, das Kino, das gehört jetzt uns.

Speaker: Also gab es nur in Theorie ein Kino und tatsächlich gibt es kein Internet auf einem Kreuzverstöss.

Speaker: Beziehungsweise es gibt Internet, es ist aber sehr, sehr komisch.

Speaker: teuer.

Speaker: Und auch war ich sehr optimistisch, weil ich gedacht habe, naja, komm, Bora Bora wird ja bestimmt, also vielleicht gibt es da ja auch ein Kino.

Speaker: Gibt es nicht.

Speaker: Es gibt kein Kino.

Speaker: Leute fliegen nach Papete auf die große Insel Tahiti, um ins Kino zu gehen.

Speaker: Und da habe ich aber... Die fliegen auf die Insel, um ins Kino zu gehen.

Speaker: Zum Beispiel.

Speaker: Gibt es da auch Schiffe oder müssen die alle fliegen dahin?

Speaker: Die müssen alle fliegen.

Speaker: Also es gibt auch so Speedy-Boote, aber die sind, glaube ich, richtig teuer.

Speaker: Fliegen ist dann günstiger als mit dem Schiff zu fahren?

Speaker: Ja.

Speaker: Das sind dann so kleine Pfützen-Springer, glaube ich, heißen die, oder?

Speaker: Nee, die Flugzeuge, oder?

Speaker: Ach so, das sind so kleine Propellermaschinen.

Speaker: Okay, so Paddelhoppers heißen die im Englischen so Pfützenhüpfer.

Speaker: Nee, das sind keine Wasserflugzeuge.

Speaker: Das ist ganz normal so das, was in Saarland steht am Flughafen.

Speaker: So eine kleine Puppeiler-Maschine.

Speaker: Ach so, eine Friedrich Merz-Gedächtnismaschine haben die dann da.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, okay, super.

Speaker: Grüße an dieser Stelle auch an den zukunftsfähigen Bundeskanzler.

Speaker: Wir freuen uns.

Speaker: Manche mehr, manche weniger.

Speaker: Aber wir wollen ja auch nicht politisch werden.

Speaker: Wir können jetzt so ein Hotsuch-Gitat machen.

Speaker: Aber er hat ja alle Hände voll zu tun.

Speaker: Ich glaube, wir fliegen, weiß nicht, ob gerade da so viel Zeit für übrig bleibt, aber...

Speaker: Es gibt doch genügend Feuer auszutreten, vielleicht hilft es ihm ja sogar.

Speaker: Jedenfalls hatten wir jetzt einen kleinen Diskurs.

Speaker: Ja, aber schön.

Speaker: Ja, es war schön.

Speaker: Es war herrlich.

Speaker: Ich habe ja ab und zu mal von dir gehört, ich habe mal den einen oder anderen Post gesehen, wir haben gar nicht so oft gesprochen, warst du ja auch sehr beschäftigt, aber es war schön zu sehen, dass du so große Freude daran hattest auf jeden Fall.

Speaker: Und neue Freundschaften auch geschlossen hast und ich bin dafür, dass wir dann mal eine Special Episode darüber machen.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Gerne.

Speaker: Vielleicht dann einfach in einem Jahr nach Weihnachten besprechen wir den Dreh.

Speaker: Das wäre eine super Idee.

Speaker: Da haben wir jetzt schon mal ein Date.

Speaker: Da haben wir jetzt schon mal ein Date.

Speaker: Das heißt, wir müssen den Podcast mindestens jetzt noch ein Jahr aufrechterhalten, weil sonst wird es problematisch.

Speaker: Was heißt das?

Speaker: Basti.

Speaker: Für immer.

Speaker: Das ist doch ja.

Speaker: So, aber ich habe nicht nur einen Film gedreht.

Speaker: Genau, wir waren auch wieder mal im Kino.

Speaker: Basti war in München und ich war in Berlin im Kino.

Speaker: Wo warst du denn im Kino?

Speaker: Ich war tatsächlich beim Cineplex bei mir um die Ecke.

Speaker: Gar nichts Besonderes.

Speaker: Es war relativ, weil der Zeit geschuldet auch, bin ich einfach um die Ecke gegangen und da gibt es jetzt nichts Besonderes zu berichten.

Speaker: Es gibt ja oft so diese Programmkinos und so, da gehe ich ja total gerne hin.

Speaker: Aber diesmal war es tatsächlich einfach ein ganz großer Kinokomplex bei mir.

Speaker: Nattes oder Popcorn?

Speaker: Ich hatte tatsächlich Popcorn.

Speaker: Süß.

Speaker: Ew.

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Deswegen habe ich sehr genau dazu gesagt.

Speaker: Ich weiß auch mittlerweile, wie ich dich schocken kann.

Speaker: Und du?

Speaker: Wo warst du im Kino?

Speaker: Ich war im Passagekino in Neukölln.

Speaker: Alleine.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ich auch alleine.

Speaker: Aber eigentlich waren wir ja zusammen.

Speaker: Ja, sozusagen.

Speaker: Miteinander zusammen, aber nur an zwei verschiedenen Orten.

Speaker: Miteinander zusammen getrennt.

Speaker: Das klingt nach einem Woody Allen-Film fast.

Speaker: Naja, wie das sei.

Speaker: Den gucken wir dann als nächstes.

Speaker: Der kommt bestimmt auch noch.

Speaker: Und ich war im Passagekino und ich hatte nur eine Klubmate.

Speaker: Nur ein Klubmater, sonst nichts.

Speaker: Keine Snacks, sondern nur eine Klubmater.

Speaker: Wow, okay.

Speaker: Sehr puristisch das Ganze, würde ich sagen.

Speaker: Das wollte ich auch sagen, genau.

Speaker: Ich hatte dafür ein Wasser.

Speaker: Ich hatte kein Klubmater, ich hatte das Popcorn und ich hatte dazu ein Wasser.

Speaker: Jetzt wissen wir wirklich fast alles dazu, wie wir diesen Film gesehen haben.

Speaker: Haben wir ja schon gesagt, welcher Film es ist.

Speaker: Das müssen wir ja nicht.

Speaker: Jeder, der lesen kann, ist klar im Vorteil.

Speaker: Das wahrscheinlich schon beim Klicken auf die VW mitbekommen.

Speaker: Wir haben heute den Film Complete Unknown im Gepäck.

Speaker: Soll ich gleich noch ein Intro einstellen?

Speaker: Das ist ein ganz kurzes Intro tatsächlich.

Speaker: Also das ist Complete Unknown behandelt, die Anfänge der Karriere von Bob Dylan von 1961 bis 65 und er zeigt den Aufstieg von ihm in der New Yorker Folk-Szene in Greenwich Village bis zu seinem kontroversen Auftritt 1965 beim Newport Festival, wo er entgegen aller Erwartungen und aller Wünsche der Veranstalter

Speaker: damals die elektrische Gitarre ausgepackt hat.

Speaker: Und warum das so ein Problem war, das werden wir uns heute in diesem Podcast erarbeiten.

Speaker: Du sag doch mal, Basti, wie stehst du denn zu so Biopics von Musikern?

Speaker: Ähm...

Speaker: Ich finde die spannend, weil ich Musik liebe.

Speaker: Ich meine, wer nicht?

Speaker: Das ist ja nicht so, dass ich das jetzt was Einzigartiges irgendwo hätte.

Speaker: Alle die Podcasts hören.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also ich meine, Musik ist ja auch die universelle Sprache, wird ja auch gesagt und ich finde auch zu Recht.

Speaker: Ich finde die spannend, interessant, interessanterweise auch James Angle hat ja auch schon einige gemacht, also Walk the Line zum Beispiel, die Verfilmung von Johnny Cash und June Carters Leben hat er gemacht, die fand ich zum Beispiel sehr gut, deswegen war ich auf den Film auch sehr gespannt, also ich habe generell nichts gegen Biopics, ich finde sie spannend und auch gerade das Leben von MusikerInnen.

Speaker: Allerdings, und das möchte ich vorausschicken, ist es eigentlich kein klassisches Biopic und eine Biografie in dem Sinne.

Speaker: Das hat sogar James Mangold gesagt.

Speaker: James Mangold hat nämlich gesagt, dass es eigentlich weniger eine Biografie ist, sondern eher ein Moment, in dem die Größe eines Künstlers durch die Kollisionen mit anderen Menschen zum Vorschein gebracht wird.

Speaker: Und deshalb bin ich auch ein bisschen nachsichtig, was so einige biografische Unschärfen betrifft in dem Film.

Speaker: Da will ich auch gar nicht jetzt so genau darauf eingehen, ob das jetzt von den 60 oder 66 war.

Speaker: Genau, es kommt dann eher so in den Funfacts.

Speaker: Aber von daher finde ich, ist jetzt dieser Film kein typisches Biopic, weil wie James Mangold eben schon gesagt hat, es ist mehr als das.

Speaker: Wie stehst du denn persönlich zu Bob Dylan?

Speaker: Tatsächlich kenne ich Bob Dylan, natürlich.

Speaker: Wer kennt ihn nicht?

Speaker: Den Namen habe ich schon mal gehört.

Speaker: Habe ich schon mal gehört.

Speaker: Habe ich spätestens 2016 gehört, also den Nobelpreis.

Speaker: Und habe ich gedacht, wer ist denn dieser Bob?

Speaker: Was macht denn der so?

Speaker: Das ist totaler Quatsch.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Man hört natürlich erst von den Leuten vom Nobelpreis.

Speaker: Weiß ich ja, letztes Jahr war es ja erst...

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Okay, der Gag daran ist natürlich, dass er dann gesagt hat, nee, will ich nicht haben.

Speaker: Das will ich nicht, jetzt komme ich nicht, mache ich nicht.

Speaker: Das hat er dann doch nicht, aber er war bei der Vergabe nicht da, auf jeden Fall.

Speaker: Was ja auch schon einiges aussagt.

Speaker: Also, okay, ich kannte ihn natürlich auch schon vor dem Nobelpreis.

Speaker: Ich finde, also

Speaker: Ich finde die Geschichte von Bob Dylan, was ich vor dem Film darüber wusste, fand ich schon spannend, eben diese Protestlieder, auch diesen March on Washington zum Beispiel bei der Bürgerrechtsbewegung in den USA 63, war ja auch mit dabei und hat dort seine Lieder gespielt und ich finde gerade die Texte, die er singt, sind, ich finde seine Texte tatsächlich immer schon großartig.

Speaker: Ich bin aber noch nie der Die-Hard-Bob-Dillen-Fan gewesen.

Speaker: Also vieles in dem Film war deshalb auch neu für mich.

Speaker: Ich habe jetzt auch in der Recherche zu Bob Dylan mich damit zum ersten Mal so intensiv auch befasst.

Speaker: Aber ich finde dennoch Bob Dylan eine spannende und interessante Figur.

Speaker: Und eine wichtige Figur, absolut.

Speaker: Bis immer noch.

Speaker: Und das ist er immer noch.

Speaker: Und deswegen fand ich, das wollte ich den Film ja auch sehen, weil er mich dann einfach mal dazu genötigt hat, sage ich jetzt mal, mich mit Bob Dylan noch ein bisschen intensiver auseinanderzusetzen.

Speaker: Wie schaut es denn bei dir aus?

Speaker: Ich glaube, bei mir war das so, natürlich hat man viel Bob Dylan gehört und alle so seine main großen Songs mochte ich nie.

Speaker: Da war ich alle doof.

Speaker: Like a Rolling Stone und so war ich, also natürlich ist der Klassiker, der hat eine ganz komische Stimme.

Speaker: So, wobei, natürlich ist es immer ganz schön, wenn dann jemand eine Gitarre dabei hat und man sitzt so am Lagerfeuer und es gibt einen so einen Bob Dylan, klar.

Speaker: Und dann habe ich mich mal ganz lange mit meinem Vater darüber unterhalten, weil ich gedacht habe, ich verstehe diesen Künstler nicht.

Speaker: Und dann hat er gesagt, hier, pass auf, ich gebe dir mal drei...

Speaker: Alben, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Speaker: Und da habe ich mich mal richtig reingehört in so jedes Album und habe gemerkt, oh wow, das ist auf jeden Fall ein Künstler, wo ich das schwierig finde zu sagen, den mag ich nicht, weil er wirklich alles gemacht hat, gefühlt, und in so vielen verschiedenen Genres drin war und so viele verschiedene Zeitebenen irgendwie auch geprägt hat.

Speaker: Und

Speaker: Ja, und dann, ich meine, ist Soundtrack von unfassbar vielen großartigen Filmen.

Speaker: Ich habe heute gelesen, nur ganz kurz, erst mal, er hat über 60 Alben rausgebracht, das ist ja unglaublich.

Speaker: Ich meine jetzt doch mittlerweile auch schon 15-jährige Kärle, aber fast jedes Jahr ein Album, also sogar mehr.

Speaker: Das ist bemerkenswert.

Speaker: Und es gibt über 6000 Cover von seinen Liedern.

Speaker: 6000 Künstler haben seine Lieder gecovert.

Speaker: Das gibt es kein zweites Mal.

Speaker: Und damit sind nicht mal die Straßenmusiker mitgezählt, die das überall in den S-Bahnen morgens um neun in Berlin dann machen.

Speaker: Oder die Lagerfeuer-Künstler.

Speaker: Genau.

Speaker: Die dann auch sehen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Und das möchte ich nicht kleinreden, die sind sehr wichtig und ich weiß das immer sehr zu schätzen.

Speaker: Aber die sind ja nicht mitgerechnet.

Speaker: Ist es auch und es ist toll, aber eben genau das, das bringt er dann und alle fangen wahrscheinlich bei, was weiß ich, ob es Gitarrenstufen gibt, aber bei Stufe 3 dann an zu sagen, ich will jetzt auch mal einen Bob Dylan Song spielen.

Speaker: Und das ist, ja, also er begleitet mich auf jeden Fall lange und ist dann immer wieder, also es gibt dann immer mal wieder so Phasen, wo ich denke, jetzt zum Beispiel, also ich habe den letzten Donnerstag gesehen, den Film und seitdem man, glaube ich, jeden Tag ein Album nochmal gehört, habe ich gedacht, ich habe ja.

Speaker: Mir ging das auch so und ich glaube, das was, ich habe ein Interview mit Timothy Schellemey angeschaut, der Bob Dylan spielt, der spielt ihn auch sehr großartig, muss ich an dieser Stelle sagen.

Speaker: Da kommen wir noch zu.

Speaker: Aber der hat ja auch gesagt, dass sein

Speaker: Ansporn oder sein Wunsch wäre, so hat er das, glaube ich, gesagt, dass sich Leute wieder, noch mal mehr Leute sogar Bob Dylan-Lieder anhören und ich glaube, das hat der Film tatsächlich auch ausgelöst.

Speaker: Ich habe nämlich so viel Bob Dylan gehört wie noch nie in meinem Leben zuvor in den letzten Tagen und nicht nur aus Vorbereitung auf die Aufzeichnung heute, sondern auch, weil mir der Film einfach Freude daran vermittelt hat, am Gitarrenspiel, an seinem Gitarrenspiel, an

Speaker: Vor allem aber auch eben an seinen Texten, weil wie gesagt, ich finde, deswegen hat er auch den Literaturnobelpreis wohlgemerkt gewonnen.

Speaker: Als der einzige Musiker, genau.

Speaker: Aus aller Zeiten, genau.

Speaker: Und zu Recht auch.

Speaker: Und ich finde deswegen ist diese Auszeichnung auch großartig, weil die Texte von ihm sind halt einfach wirklich sehr, sehr gut und nehmen auch immer das Zeitgeschehen mit auf, haben auch zeithistorische Bedeutung.

Speaker: Und das macht dieser Film.

Speaker: Er vermittelt einfach mehr Lust, sich mit seiner Kunst auseinanderzusetzen.

Speaker: Und nicht nur mit seiner, wie ich finde, weil dann können wir ja einsteigen.

Speaker: Also ein sehr, sehr junger Bob Dylan taucht auf, trampt sich nach New York City.

Speaker: Das ist natürlich was, was mich sehr gefreut hat, dann irgendwie New York City in den 60ern nochmal zu sehen.

Speaker: Darf ich nur ganz kurz sagen, das ist ein total schönes Bild, das ist eins der ersten Bilder, wo er hinten in diesem Kofferraum von diesem Station Wagon sitzt und es wird nach hinten rausgefilmt und du siehst erst so die Gitarre im Case und dann sieht man ihn, wie er da schon so schreibt und dann schaut man hinten auf die New York Skyline raus.

Speaker: Das ist eins der ersten Bilder, total schön, Entschuldige.

Speaker: Total schön, genau.

Speaker: Und er ist auf der Suche nach seiner Heldenfigur Woody Guthrie, eben auch einer der prägendsten Volkmusiker zu der Zeit.

Speaker: Und dann sitzt er in der Bar, fragt nach Woody Guthrie und dann wird ihm gesagt, er ist im Krankenhaus in New Jersey.

Speaker: Und dann sagt er, ja, aber ich komme ja gerade von New Jersey.

Speaker: Was eben immer wieder lustig ist für Leute, die sich ein bisschen mit New York beschäftigen, weil aus irgendwelchen Gründen mag man New Jersey nicht.

Speaker: Mochte man anscheinend damals schon nicht, mag man das heute noch nicht.

Speaker: Wenn es irgendjemanden gibt, der mir das erklären mag, schreibt mir doch gerne.

Speaker: Ich glaube, das ist ein bisschen wie mit Deutschland und Österreich, weißt du, weil die sich so nah zusammen sind.

Speaker: Je nachdem, wo man drauf schaut.

Speaker: Ich bin jetzt hier im Süden.

Speaker: Ich glaube, westlicherseits ist es dann eher so Deutschland und die Niederlande.

Speaker: Alles, was halt so aneinander grenzt.

Speaker: Du redest von Ländern.

Speaker: Es sind zwei Städte.

Speaker: Ich glaube, die Psychologie dahinter ist eine ähnliche allerdings.

Speaker: Könnte ich mir vorstellen.

Speaker: Ja, also das einzige Ding, was ist, ist halt so, okay, New Jersey kann man sich halt noch leisten.

Speaker: Ich verstehe es nicht.

Speaker: Also, ein oder.

Speaker: Aber das war damals, glaube ich, noch ein bisschen anders.

Speaker: Jedenfalls taucht er dann da auf in dem Krankenhaus und trifft seine Heldenfigur.

Speaker: Und nicht nur ihn, sondern eben auch den Pete Seeger.

Speaker: Gespielt von Edward Norton, den ich fantastisch finde, den ich schon so lange nicht mehr gesehen habe.

Speaker: Und der auch in der Maske richtig gut hergerichtet wurde.

Speaker: Weil ich habe ihn zuerst gesehen.

Speaker: Wow, ist der Ed Norton alt geworden.

Speaker: Dann habe ich jetzt ein paar Interviews mit ihm gesehen.

Speaker: Und der ist gar nicht alt geworden.

Speaker: Der schaut aus wie immer.

Speaker: Die haben ihn einfach wirklich gut hergeschminkt.

Speaker: Ja, alle.

Speaker: Also ich habe weder was von Woody Guthrie vorher gehört, noch von Pete Seeger.

Speaker: Habe mich da jetzt aber auch so ein bisschen reingehört tatsächlich.

Speaker: Und genau.

Speaker: Your Land is My Land ist so der Woody Guthrie-Song gewesen, der auch nach wie vor eigentlich immer noch so das patriotische Herz jedes Amerikaners und...

Speaker: Kriegt ihr in unseren Newsletter.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Eigenstimmig von mir gesungen.

Speaker: Vielleicht möchtest du auch dich daran beteiligen.

Speaker: Tue ich beim Publikum vielleicht.

Speaker: Ich kann die Kamera halten.

Speaker: Okay, wir werden das noch im Detail besprechen.

Speaker: Schauen wir mal.

Speaker: Lasst euch überraschen.

Speaker: Genau, und dann fängt, dann möchte der Woody Guthrie, weil er dann auch erzählt und meint, dass er total nervös ist und eigentlich nie nervös ist, vor Publikum zu spielen und dann darf er eben seinem Helden seine Songs vorspielen.

Speaker: Und somit beginnt dann die Reise des Bob Dylan, der da ja aber noch gar nicht Bob Dylan hieß, das wusste ich auch nicht, aber

Speaker: Robert Zimmerman ist sein bürgerlicher Name.

Speaker: Nur auch noch ganz spannend, als er bei Woody Guthrie im Hotel, wo ich sage, im Krankenhaus sitzt, spielt er ihm auch das Lied Song for Woody vor.

Speaker: Also er ist ein so großer Bewunderer seiner Kunst, dass er sogar ihm einen Song geschrieben hat.

Speaker: Und ich finde, dass es deswegen auch erwähnenswert, weil tatsächlich Timothee Chalamet spielt ja jedes Lied in dem Film selber.

Speaker: Und das war gar nicht geplant.

Speaker: Und das war gar nicht geplant und sogar live, weil auch Ed Norton zu ihm gesagt hat, live klingst du am besten.

Speaker: Und die Darbietung dieses Songs, Song for Woody, finde ich, ist eine der besten im ganzen Film tatsächlich.

Speaker: Es gibt ja auch diesen einen Moment, wo er diese eine Note so richtig schön hält und dazu spielt.

Speaker: Und das ist wirklich große Kunst.

Speaker: Also muss man auch mal sagen, er hat das auch wirklich wahnsinnig gut vorgetragen.

Speaker: Und deswegen ist diese Eröffnung, diese Verbindung Musik, Woody Guthrie und er, diese Szene ist wichtig, die ist richtig gut und das macht Timothy Schellemey auch ausgezeichnet.

Speaker: Kommen wir gleich noch zu.

Speaker: Kommen wir gleich noch zu, genau.

Speaker: Jetzt mal weiter im Text, du wolltest ja, Entschuldige.

Speaker: So, ist Bobby dann, wird eingeladen von Viziger in das Haus und man merkt dann eben, wird mitgenommen in die Clubs, darf in den Clubs das erste Mal spielen, lernt dann Jean Bies.

Speaker: John Bays.

Speaker: Bays.

Speaker: So sagt man es richtig.

Speaker: John Bays.

Speaker: So sagt man es richtig.

Speaker: Jetzt habe ich es sehr eingedeutscht.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das, was Bachsie sagt.

Speaker: Und etabliert sich sehr schnell eben dann als ein sehr bekannter Musiker und wird dann eingeladen auf Festival, spielt dann eben seine Touren, verliebt sich dann in

Speaker: New York hat dann eben seine erste Freundin, wohnt mit der Zunahme, aber man merkt eben dann doch, dass er dieses Künstler- und dieses Klischee-Künstler-Bild doch sehr auslebt, als derjenige, der immer missverstanden wird, der irgendwie sich eine eigene Geschichte über sich selber erfindet, damit er dieses Mysterium bleibt und eigentlich immer missverstanden wird und eigentlich will er nur Kunst machen und alleine sein und

Speaker: Macht dann auch so ein bisschen das, was er will.

Speaker: Was ich großartig finde.

Speaker: Und deshalb liebe ich das auch so, dass es derselbe Regisseur ist.

Speaker: Regisseur?

Speaker: Regisseur?

Speaker: Ja.

Speaker: Regisseur ist auch ein schwieriges Wort.

Speaker: Ist auch so.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Wer hat sich denn das ausgedacht?

Speaker: Bitte.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber was ist eigentlich das Verb von Regisseur?

Speaker: Regissieren?

Speaker: Regissieren, natürlich.

Speaker: Klar, logisch.

Speaker: Weiß doch jeder.

Speaker: Regissieren.

Speaker: Klar.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe mich bisher immer auf Regie führen beschränkt.

Speaker: Die deutsche Sprache hat doch eigentlich immer so ein, egal.

Speaker: Hat immer ein Verb noch, meinst du?

Speaker: Für viele Sachen schon.

Speaker: Egal.

Speaker: Ja, die meisten.

Speaker: In diesem Fall bleibt sie, das ist glaube ich, etwas schuldig, die deutsche Sprache.

Speaker: Wie gesagt, Liebe ist, dass der Regisseur eben auch der Regisseur ist von Walk the Line und dann plötzlich kommt diese Freundschaft zutage zwischen Bob Dylan und Johnny Cash.

Speaker: Und ich bin auch mit Johnny Cash aufgewachsen.

Speaker: Das tatsächlich mehr oder intensiver als mit Bob Dylan.

Speaker: Also wie gesagt, mit dem musste ich mich dann erstmal auseinandersetzen.

Speaker: Mit Johnny Cash war sofort irgendwie, das hat geklickt.

Speaker: Hat gut geklickt mit uns beiden.

Speaker: Wie im Film zwischen Bob Dylan und Johnny Cash ja auch.

Speaker: Und dann sitzt du da und dann haben die diese Brieffreundschaften und denkst so...

Speaker: Ich will auch in den 60ern leben und das irgendwie so mitkriegen.

Speaker: Und was ja Bullshit ist.

Speaker: Johnny Cash, übrigens gespielt von Boyd Holbrook, muss man auch dazu sagen.

Speaker: Fantastisch, der spielt den wirklich richtig gut.

Speaker: Alle haben übrigens da auch selber gesungen, auch er.

Speaker: Wollte ich nur mal erwähnen, weil...

Speaker: Ich würde nur ganz kurz nochmal ein wenig, ganz kurz ein bisschen zurückgehen, weil diese Szene im Krankenhaus ja auch dazu führt, dass er eben Pete Seeger kennenlernt.

Speaker: Und Pete Seeger ist einer der Menschen und ist auch wichtig in dem Film, weil wie James Mangold ja gesagt hat, es gibt in dem ganzen Film Kollisionen.

Speaker: die dazu führen, dass er zu dieser Größe findet oder diese Größe entwickelt oder dass die Größe, die er in sich hat, da kommen wir dann nachher noch zu einem Zitat von Leonard Cohen, das ich großartig finde, die Größe, die er einfach so gottgegeben besitzt, dann eben zum Ausdruck kommt.

Speaker: Dass er ihn dort eben kennenlernt, ist eigentlich unheimlich wichtig, weil er dadurch auch in diese Folkszene eingeführt wird, die sehr puristisch ist.

Speaker: Also die

Speaker: Quasi alles ablehnen, was elektrisch verzerrt oder elektrisch verstärkt ist.

Speaker: Das sind Puristen im Sinne von wegen nur das Instrument und der Mann an sich mit einem Tonabnehmer.

Speaker: E. Elvis Presley, das mögen wir nicht.

Speaker: E. Elvis Presley, E. Alice Beatles und so weiter und so fort.

Speaker: Das wird von denen relativ klar und deutlich abgelehnt.

Speaker: Und das ist wichtig auch für den Verlauf des Films.

Speaker: Weil, wie gesagt, der Film besteht aus diesen Kollisionen, aus diesen ganzen kleinen Mikro- oder Makro-Konflikten.

Speaker: Und das ist wichtig zu verstehen, weil einer dieser wichtigen Konflikte, den trägt er dann eben auch, obwohl sie befreundet sind, mit Pete Sieger aus.

Speaker: Genau.

Speaker: Das wollte ich dazu nur noch kurz sagen.

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt habe ich aber deinen Fluss etwas unterbrochen.

Speaker: Dann darfst du da jetzt weiter machen.

Speaker: Wo war ich denn jetzt?

Speaker: Du warst bei den Festivals, wie die Festivals spielen bei Johnny Cash, dass sie sich kennenlernen.

Speaker: Und sie haben eine Brieffreundschaft.

Speaker: Ja.

Speaker: So zwei, ich würde jetzt einfach sagen, Rockstars, man findet bestimmt auch einen besseren Begriff, sitzen dann da und verehren halt die jeweils andere Kunst und die jeweils andere Musik und führen ja, also beide hatten ja auch so ihre, sind Charaktere, würde ich jetzt, das könnte man glaube ich so stehen lassen.

Speaker: Und dann sitzen sie da und es gibt eben diese eine Szene und es ist so Overvoice, wo Johnny Cash im Flugzeug dann, oder beide sitzen im Flugzeug und Johnny Cash liest den von Bob Dylan im Flugzeug geschriebene Brief.

Speaker: Wo Bob Dylan dann irgendwie einfach nur sagt, Johnny, ich bin jetzt berühmt.

Speaker: Ja, was man sich jetzt schwer vorstellen kann natürlich.

Speaker: Man hat das Gefühl, dass Bob Dylan immer schon berühmt gewesen wäre, genauso wie Johnny Cash.

Speaker: Aber es gibt natürlich immer eine Zeit vor dem Ruhm und das zeigt der Film eben.

Speaker: Genau darum geht es ja eben.

Speaker: Aber diese Vorstellung, also auch dieser, ich meine es...

Speaker: Ich glaube, was bei dem Film ganz gut ist, wir können jetzt wirklich über jede Szene sprechen, weil wir spoilern nicht.

Speaker: Nee, richtig soll ich sagen.

Speaker: Und er kommt halt ins Postamt und muss einen ganzen Sack Fanpost abholen.

Speaker: Und geht das auf der Straße in New York durch und erstarrt dann fast, weil er dann sieht, oh mein Gott, Johnny Cash hat mir geschrieben.

Speaker: Und dann beginnt dieses Ganze.

Speaker: Und ich fand diesen Moment einfach so schön.

Speaker: Weil, das ist jetzt wahrscheinlich was Persönliches, aber wenn man denkt, mit beiden Musikern hat man irgendeine Verbindung und sich dann wirklich vorzustellen, dass das genau so stattgefunden hat, 1961, irgendwo in der Straße in West Village in New York, wo der andere dann irgendwo...

Speaker: irgendwo in Mitte, Mitte Amerika dann einfach gesagt habe, hey, habe ich es mal gehört, finde ich gut, schreibt dem jetzt.

Speaker: Und dann schreiben sie.

Speaker: Also es ist ja auch nicht über Instagram mal schnell und zu sagen, hey, ich habe mal ein Like da gelassen, sondern dann haben sich da zwei Männer wirklich Mühe gegeben und sich da hingesetzt und in so eine Freundschaft aufgebaut.

Speaker: Und das finde ich wirklich so liebenswürdig und total schön erzählt.

Speaker: Also auch wie sie sich die Zeit da so gelassen haben, um das dann irgendwie nochmal auszuführen.

Speaker: Vor allem sehen die sich ja gar nicht häufig in dem Film.

Speaker: Ich glaube, es gibt tatsächlich nur zwei, drei Szenen, glaube ich, kann mich jetzt erinnern, wo sie wirklich auch direkt aufeinandertreffen.

Speaker: Sonst ist es ja oft eher, und Johnny Cash ist auch jetzt nicht eine tragende Figur in dem Ganzen, aber eine wichtige Figur.

Speaker: Weil er sich an ihm auch ein bisschen orientiert und er ihm auch so ein bisschen in Richtung vorgibt, zum Beispiel auf dem Newport Festival, wo er sich ein bisschen unsicher ist und sie aufeinandertreffen, das erste Mal aufeinandertreffen.

Speaker: Und er dann auch ihm eben zu verstehen geht, er weiß gar nicht, ob es das ist, was sie hören wollen.

Speaker: Und da sagt er einen Satz, den finde ich ganz großartig, Johnny Cash.

Speaker: Fuck them, I wanna hear you.

Speaker: Go track some mud on somebody's carpet.

Speaker: Make some noise, BD.

Speaker: Und diesen Satz, diesen Go track someone, somebody's carpet, habe ich so auch noch nie gehört, finde ich aber großartig.

Speaker: Und das ist eine tolle Szene.

Speaker: Und so ist eben, es gibt immer diese vereinzelten Aufeinandertreffen von den beiden, wo sich das verdichtet, aber die sind relativ kurz, aber es wird viel darüber ausgetauscht.

Speaker: Und das finde ich, dass halt der ganze Film in jeder Beziehung, die Bob Dylan eingegangen ist, so wie uns der Film das erzählt, also er lässt wirklich die Zeit, da eine Geschichte zu entstehen und wirklich eine Beziehung.

Speaker: Und ich finde das überhaupt nicht oberflächlich erzählt, weil ich finde jeder andere, also es geht nicht nur um Bob Dylan, der sozusagen, also als Main-Charakter, der dann irgendwie noch jemanden hat, der so

Speaker: Story-mäßig unter ihm ist, sondern jeder Charakter hat irgendwie ihm auch was zu sagen und wird nicht so, also genau, hat dann eben auch die Bühne für sich und wird total gut erzählt, finde ich.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Und du siehst aber auch, und das ist das, was sie auch, was ich finde, sehr gut machen in dem Film, Bob Dylan kommt in die Stadt und er ist alleine.

Speaker: Das heißt, jede Beziehung in dem Film, die muss er sich erst aufbauen.

Speaker: Und jede Beziehung, die er in diesem Film hat, und da sind wir über den Kollisionen, von denen James Mangold spricht, ist auch ein in sich schwelender Konflikt in gewisser Art und Weise.

Speaker: Er lernt dann auch Sylvie kennen.

Speaker: Die lernt er in der Kirche bei einem Konzert kennen, kommt mit dir ins Gespräch, die verlieben sich, finden sich interessant.

Speaker: Dasselbe ist auch mit Joan Baez, jetzt habe ich es richtig, es ist gar nicht so leicht vom Deutschen ins Englische so umzuschreiben.

Speaker: Joan Baez.

Speaker: Ist dasselbe, die trifft er eben bei dem ersten Konzert, die kommen sich auch näher, lernen sich vor allem erstmal aufgrund ihrer Musik auch schätzen und so weiter und so fort.

Speaker: Und all das hat aber auch immer schon so einen in sich schwelenden Konflikt, trägt das mit sich rum.

Speaker: Also mit Sylvie, mit Joan Bias, auch mit seinem Publikum.

Speaker: Es gibt dann eine Szene, wo er dann eben bekannt ist, wo er dann auch...

Speaker: erkannt wird, er geht in eine Bar und die Leute wollen ihn anfassen und er will gehen, will das nicht passieren lassen und dann wird er geschlagen.

Speaker: Also auch da ist ein inhärenter Konflikt, sogar mit seinem eigenen Publikum.

Speaker: Und es gibt auch den Konflikt mit seiner eigenen Musik, nachdem er eben in diesem Folk-Genre die ganze Zeit sich aufhält und der puristische Gitarrenspieler ist, der irgendwann nicht mehr sein möchte, kommt es auch zu so einem Konflikt.

Speaker: Und das ist eigentlich der ganze Film.

Speaker: Der Film hat keine klare Haltung.

Speaker: Wenn du mich so fragst.

Speaker: Es gibt keine Aktstruktur in dem Sinne, es gibt keine klare Storyline, das geht jetzt von A nach B und der Hero's Journey oder so und das macht den Film auch etwas anders als viele andere.

Speaker: Aber es funktioniert deshalb, finde ich, weil man sich dadurch einfach mit der Kunst Bob Dylans den ganzen Film über auch auseinandersetzt und davon hat er so viel geschaffen, dass es auch nie langweilig wird.

Speaker: Und auch, weil Timothee Chalamet ihn sehr, sehr gut spielt und auch sein musikalischer Vortrag in dem Film wirklich sehr, sehr gut ist.

Speaker: So, und jetzt darf ich das sagen, was ich am Anfang gedacht habe.

Speaker: Ich habe mich zurückgelehnt und ich muss sagen, ich war nicht von Anfang an total überzeugt, weil ich die ganze Zeit gedacht habe, nee, das ist Timothy.

Speaker: Das ist ja auch so ein bisschen Babyface.

Speaker: Ich glaube, ich habe mindestens 20 Minuten, wenn nicht eine halbe Stunde, immer gedacht, ja, macht er gut, macht er gut, der Timothy.

Speaker: Spielt dem Bobby richtig gut.

Speaker: Und dann

Speaker: weiß ich nicht mehr, wann es passiert ist, aber dann war ich irgendwann so, okay, I take it back.

Speaker: Oh mein Gott!

Speaker: Also irgendwann war der da so drin und wahrscheinlich so um die, wenn er dann die Sylvie kennenlernt und die dann zusammenleben und einfach seine ganze Haltung und diese unverkennbare Stimme und dieser unverkennbare Akzent, den er ja dann auch hat und dieses irgendwie und dann hat er auch die ganze Zeit immer seine Gitarre in der Hand und immer dabei.

Speaker: Und nimmt ja im Prinzip niemanden wirklich, also er lässt niemanden an sich ran.

Speaker: Das ist ja auch so ein bisschen, okay, ich habe meine Gitarre zwischen mir und der Welt.

Speaker: Ich bin jetzt das große Genie.

Speaker: Die Gitarre zwischen sich und der Welt, das finde ich ein sehr guter Satz, ja.

Speaker: Ich glaube, der trifft es richtig gut.

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Und dann muss ich wirklich sagen, dass ich irgendwann gedacht habe, wow.

Speaker: Und ich habe die Oscar-Verleihung gesehen.

Speaker: Und die Witze auch, also es gab ja zum Beispiel, sollte Bob Dylan ja da sein und einen Preis verleihen und dann kam aber, ach wie heißt er denn jetzt?

Speaker: Tim Teichelme?

Speaker: Nein, ich weiß nicht, ich habe sie noch nicht gesehen.

Speaker: Rolling Stones, wer?

Speaker: Mick Jagger, Keith Richards, Mick Jagger.

Speaker: Nee, Mick Jagger kam.

Speaker: Mick Jagger?

Speaker: Mick Jagger.

Speaker: Hey, Mann.

Speaker: Entschuldige.

Speaker: Nein, ich hab das, das liegt ja an meinen Ohren.

Speaker: Das liegt ja an meinen Ohren.

Speaker: Ich glaub, ich hab Mick Jagger gesagt, aber manchmal kann man das ja auch so.

Speaker: Ja, das passiert mir auch schnell.

Speaker: Ich hab vorhin auch Joan Baez gesagt, also von daher vollkommen.

Speaker: Timmet C. Timmet C. Also Mick Jagger kam auf die Bühne.

Speaker: Ich hab die Oscars noch nicht gesehen, tatsächlich.

Speaker: Ich muss mir noch anschauen.

Speaker: Jetzt zu spät.

Speaker: Nee.

Speaker: Jetzt zu spät.

Speaker: Kann man schon noch machen.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Auf jeden Fall kommt er, um zu sagen, sie wollten eigentlich Bob.

Speaker: Und dann hat Bob gesagt, nee, ich bin auf 2, ich komm jetzt nicht.

Speaker: Und dann haben sie gesagt, naja, sie brauchen jemanden Jüngeren.

Speaker: Mick Jagger ist jünger als Bob Dylan.

Speaker: Ich weiß nicht, um wie viel.

Speaker: Also ich glaub, wahrscheinlich irgendwie so um ein Jahr.

Speaker: Vielleicht zwei.

Speaker: Aber das war dann der erste.

Speaker: Ja, und auf jeden Fall saß dann Timothy Chabalee in diesem gelben Anzug.

Speaker: Und der ist mit einer Kardashian zusammen.

Speaker: Ah, oh, haben wir auch ein bisschen was hier für den Gossip.

Speaker: Wusste ich nicht, keine Ahnung.

Speaker: Ich dachte, du bist jetzt Bob Dylan.

Speaker: Also, greife doch nach den Sternen.

Speaker: Und es gibt auch dieses Zitat, aber damit würde ich gerne enden wollen.

Speaker: Und er wurde auf jeden Fall nominiert und er hat es verdient.

Speaker: Also es war, also am Ende war ich wirklich so, oh wow, ich habe einen sehr jungen Bob Dylan gesehen.

Speaker: Also eben nicht komplett, weil ich habe am Anfang wirklich so ein bisschen gedacht, ah.

Speaker: Und da auch nochmal zu meiner Meinung mit Biopics finde ich, ich liebe die Idee zu sagen, okay, wir bringen jetzt das Leben eines Musikers, den Musiker, den

Speaker: den Menschen nah, aber ich finde die meisten und ich finde, die sprießen ja gerade sowieso wie sonst was, also über jeden wird das gerade irgendwie gemacht und ich finde es oft einfach ganz doll veramerikalisiert und vermarktet und verkauft und ich finde, es ist ganz selten was mit Seele, also da nochmal zu sagen, der Queen-Film ist das Allerschlimmste, was in den letzten Jahren

Speaker: zehn Jahren, was Filmgeschichte passiert ist.

Speaker: Meine Meinung.

Speaker: Du meinst den Bolimian Rhapsody?

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist eine andere Episode.

Speaker: Aber auf jeden Fall muss ich sagen, ich bin ganz beschwingt gewesen.

Speaker: Wie dann diese Songs gesungen werden und eingebracht werden, weil es wird sich ja dann an den Songs auch mit der Story so ein bisschen langgehangelt und es wird irgendwie

Speaker: sehr unterstützend sind dann eben die Songs und das ist wirklich alles toll, weil alle so gut miteinander harmonieren und das so toll eigenständig singen und das ist eben alles eben auch live und nicht Studio so drüber dann gemacht.

Speaker: Ja.

Speaker: Also das ist genau das, finde ich auch, was das ausmacht.

Speaker: Dieser ganze Rahmen drumherum, auch von Bob Dylan's Werk, seiner Arbeit.

Speaker: Und das funktioniert wirklich gut.

Speaker: Was mir, also man kann jetzt auch sagen,

Speaker: noch so ein bisschen das vielleicht auch inhaltlich nochmal weiterzuführen, also seine Beziehung, man sieht in all seinen Beziehungen allerdings, dass für ihn die Kunst eigentlich für ihn der gesamte Inhalt ist.

Speaker: Also er ist nicht besonders bindungsstark, sag ich mal, was jetzt Sylvie betrifft, er ist auch nicht besonders bindungsstark, was Joan Baez betrifft.

Speaker: Er ist auch, schau, jetzt habe ich es richtig hingekriegt, auf Anhieb stark.

Speaker: Am drittes Mal.

Speaker: Und auch vielen Dank, danke.

Speaker: Du weißt, der beste Applaus ist der... Ich habe einen Namen richtig ausgesprochen.

Speaker: Du weißt, der beste Applaus ist ja der, um den man betteln muss.

Speaker: Von daher, also man sieht, dass das wirklich das ist, worum es ihm geht.

Speaker: Das ist sein Lebensinhalt, die Musik, das Schreiben.

Speaker: Man merkt daran irgendwie, und das bringt mich jetzt so ein bisschen zu dem Zitat von Leonard Cohen, weil ich das so großartig finde.

Speaker: Darf ich dann ganz kurz?

Speaker: Also Nummer eins.

Speaker: Und ich finde eben auch, das glaubst du.

Speaker: Also ich habe nicht das Gefühl, dass sich das irgendjemand ausgedacht hat, weil es ist ja so ein bisschen an dieser Anlegung von dieser Biografie, die existiert.

Speaker: Und ich finde, man glaubt das, dass er eben wirklich so ist, so war zu der Zeit.

Speaker: Und bevor du zu Leonard Cohen kommst, weil du hast das gesagt, ich hatte dreimal Tränen in den Augen.

Speaker: Definitiv.

Speaker: Also ich war auch sehr berührt manchmal.

Speaker: Und dann gibt es einfach diesen einen Shot von außen und es zeigt einfach das Chelsea Hotel.

Speaker: Und dann konnte ich, oh mein Gott.

Speaker: Und du denkst, das ist einfach, das reicht für den Film.

Speaker: Zeige einfach nur zehn Minuten einen Shot vom Chelsea Hotel.

Speaker: Und du weißt einfach, wer da alles schon drin gelebt hat und was da passiert ist und was da einfach für Geschichte hintersteckt.

Speaker: Und das fand ich, oh Gott, das hat mich so umgehauen.

Speaker: Ich fand das total, das war echt toll.

Speaker: Und dann, für alle, die es nicht wissen, Nina Kona hat im Chelsea Hotel gewohnt und das ist die tolle Überleitung zu dem Zitat, das was sie uns jetzt sagen hat.

Speaker: Fantastisch, da möchte ich auch nochmal sehr schön überleiten, sehr gut gelungen, fantastisch.

Speaker: Hier auch ein Lob an dieser Stelle, ohne dass du darum betteln musst.

Speaker: Man muss auch an der Stelle sagen, Greenwich Village zu der Zeit, die haben das wirklich sehr schön wieder auferstehen lassen.

Speaker: Nicht, dass ich es jetzt selber in den 60er Jahren gesehen hätte, aber es schaut auch wirklich schön aus.

Speaker: Alle, die es kannten aus der Zeit, haben gesagt, das haben sie gut gemacht und ich finde, die Kulisse ist auch einfach wirklich schön in dem Film.

Speaker: Ist sehr, sehr gut gelungen.

Speaker: Und die Kostüme einfach auch.

Speaker: Kostüme auch, absolut.

Speaker: Muss bei einem Rock'n'Roll-Film ja natürlich auch irgendwie passen und stimmen.

Speaker: Und das passt auch sehr, sehr gut.

Speaker: Also jetzt nur mal ganz kurz noch zu dem Zitat von Leonard Cohen, weil das so gut dazu passt.

Speaker: Sie haben, glaube ich, ursprünglich der Clip, den ich gesehen habe, der ist nicht ganz von Anfang an.

Speaker: Es ging darum, um die Größe von Künstlern, auch um die Auszeichnung von...

Speaker: von Bob Dylan zu seinem Nobelpreis während dem Interview.

Speaker: Und er sagt zuerst mal, sagt er, dass man, der eigene Erfolg, der hängt gar nicht so sehr von einem selber ab.

Speaker: Das kommt.

Speaker: Also man kann nur schauen, dass man die Maschine immer weiter ölt, dass man

Speaker: versucht, den Körper immer belastbar zu halten, solange das geht.

Speaker: Und er spricht davon eigentlich, als ob das wie so eine Eingebung wäre, als ob man das eigentlich nur kanalisiert.

Speaker: Und deshalb die wahre Größe etwas ist, was eine Gabe ist, was einem gegeben ist, wofür man eigentlich, und das ist die Bescheidenheit in seiner Aussage dabei, die man sich eigentlich gar nicht selber zuschreiben kann, für die man nicht unbedingt Verantwortung übernehmen kann, weil man einfach Glück hatte.

Speaker: Und das ist so eine Art von Bescheidenheit, die finde ich fantastisch.

Speaker: Hat Leonard Cohen gesagt.

Speaker: Und dann hat er diesen Satz gesagt und den fand ich so großartig, weil sie ihn nach Bob Dylan gefragt haben und spezifisch nach seinem Nobelpreis hat er gesagt, For Bob Dylan to win the Nobel Prize is like pinning a medal on Mount Everest for being the highest mountain.

Speaker: Aber das ist krass von jemandem wie Leonard Cohen.

Speaker: Ja.

Speaker: Oder?

Speaker: Also weil der hätte den ja auch eigentlich...

Speaker: Ja, aber die kennen sich, die schätzen sich beide natürlich auch.

Speaker: Die haben ja auch eine sehr, ich will jetzt nicht sagen, ähnlich ist schon anders.

Speaker: Leonard Cohen hat schon mehr immer, wobei der auch viel gemacht hat.

Speaker: Also vor seinem Tod das letzte Album fand ich auch tatsächlich relativ bahnbrechend, was er da gemacht hat.

Speaker: Trotzdem noch im Cohen-Stil, da war Bob Dylan schon ein bisschen vielseitiger.

Speaker: Aber die haben sich sehr geschätzt.

Speaker: Aber diese Aussage fand ich einfach gut.

Speaker: Und das ist eben das, was der Film aber auch ein bisschen trägt, in sich trägt.

Speaker: Dieses von wegen Getriebene,

Speaker: Diese Gabe, die man hat und die man deshalb, man kann gar nicht anders, als sie versuchen, mit der Welt zu teilen.

Speaker: Und das ist etwas, was ich nicht nachvollziehen kann, weil ich eine Gabe hätte.

Speaker: Aber ich kann es nachvollziehen im Sinne der Getriebenheit, dass man etwas macht, von dem man sich dann am Ende erhofft, dass es vielleicht irgendjemandem gefallen könnte.

Speaker: Und mehr, sagt Leonard Cohen in dem Sinne, machen sie auch nicht.

Speaker: als dass alle anderen auch machen.

Speaker: Und das ist das Schöne dabei.

Speaker: Und deswegen finde ich diesen Satz sehr schön und vor allem, weil der Film das tatsächlich auch in sich trägt.

Speaker: Voll.

Speaker: Und eben diese Geschichten dann erzählt und sagt, dass er dann sagt, okay, ich will, ist mir jetzt egal, dass ihr mich ausschlachten wollt mit dem ganzen, oh, ich soll mehr Cover-Songs machen und ich will jetzt aber meine Songs singen.

Speaker: Und ich will nicht, dass jemand anderes meine Songs singt, sondern ich will die singen.

Speaker: Und ich will die aber dann jetzt auch mit Elektro-Gitarre und Orgel singen.

Speaker: Und dass er gesagt, also dass dieses Vertrauen eben auch war und ich meine, die Maschinerie hinter der Musik hätte ihn wahrscheinlich auch irgendwie kaputt machen können.

Speaker: Hätte er gesagt, okay, ich bin jetzt erfolgreich und mach mich mal erfolgreich und ist mir jetzt eigentlich auch egal, was mit mir passiert.

Speaker: Und das siehst du und ich finde das auch irgendwie sehr liebevoll erzählt, auch mit diesen ganzen Festivals und nochmal wie er versucht, seine Sylvie zurückzubekommen.

Speaker: Und das aber eben alles einfach nicht harmoniert, weil

Speaker: sie das ja dann irgendwie auch sagt und sagt, ja, wir sind irgendwie am...

Speaker: zur falschen Zeit am falschen Ort, wenn die sich dann irgendwie verabschieden.

Speaker: Und da ist aber so wenig Negativität mit drin, weil das anscheinend einfach so ein Urverständnis war, zu sagen, okay, Bob Dylan ist halt Musiker.

Speaker: Und von dem erwarten wir das.

Speaker: Und den lassen wir irgendwie machen.

Speaker: Und das finde ich, das ist aus jeder Richtung.

Speaker: Und natürlich, finde ich, wird auch irgendwie erzählt, dass vor allem von den ganzen

Speaker: Die wirklich nah bei ihm waren, die hat er groß enttäuscht.

Speaker: Und hat die Musiker und Musikerinnen und die KünstlerInnen wahnsinnig beschränkt.

Speaker: Und das hat natürlich dann auch Einfluss auf Bob Dylan genommen.

Speaker: Und das ist wieder das, wo wir bei dem Eingangszitat von James Mangold sind.

Speaker: Es ist kein Biopic in dem Sinne, sondern es sind eben all diese Kollisionen, die dazu führen, dass er dann zu dem wird, was er ist.

Speaker: Und ich glaube, das ist in dem...

Speaker: in dem Film auch wichtig wahrzunehmen, denn es zeigt, Widerstände im Leben sind wichtig.

Speaker: Widerstände braucht man.

Speaker: Ohne Widerstände würde es zu Größe nicht kommen oder es würde auch nicht zu charakterlicher Reife kommen.

Speaker: Widerstände im Leben sind eigentlich viel, viel wichtiger als die Triumppe, die wir feiern.

Speaker: Und das zeigt der Film.

Speaker: Und das ist eben, dann kulminiert das Ganze am Ende dem Film, als er dann eben auf das Newport Festival fährt,

Speaker: Dieses puristische Folk-Festival, wo sich, nachdem er seine ersten Lieder schon aufgenommen hat, wo er sich da schon durchgesetzt hat, eben eigene Lieder, nicht aus dem Songkatalog sich bedient hat, das war erstmal so.

Speaker: Und dann kommt er dahin, nachdem er mit sich gekämpft hat, mit dem Publikum, mit der eigenen Musik diese Konflikte für sich verarbeitet und dann auf die elektrische Gitarre umsteigt.

Speaker: Das ist übrigens auf dem Buch basierend Dylan Goes Electric von Elijah Ward.

Speaker: Da geht es genau um diese Thematik.

Speaker: Was hat das ausgelöst und was ist das für eine Zäsur gewesen in der Musik von Bob Dylan?

Speaker: Und deswegen ist da auch dann der Höhepunkt.

Speaker: Und das ist da, wo er auf die Bühne geht, wo er spielt und dieser Eklat, der dann folgt mit Pete Seeger, mit den Veranstaltern der ganzen Festival-Reihe, darin kulminiert das Ganze dann letzten Endes.

Speaker: Genau.

Speaker: Und er setzt sich dann durch, steht auf der Bühne und dann muss er das Publikum auch erstmal von sich überzeugen.

Speaker: Und das ist, wo der Mut dann auch wieder drin steckt, weil die Reaktion des Publikums ist alles andere als ein Empfang mit offenen Armen, sondern die lassen doch sehr schnell wissen, dass sie eine andere Vorstellung von der Musik haben.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Zum hundertsten Mal.

Speaker: Genau.

Speaker: Okay, dann würde ich gerne zu den Fun Facts kommen.

Speaker: Ja, ich finde, an dem Punkt sind wir.

Speaker: Ja, weil jetzt haben wir das Ganze in sich schon ein bisschen abgeschlossen.

Speaker: Dann machen wir die Fun Facts.

Speaker: Fun Facts.

Speaker: Tatsächlich finde ich die Überleitung auch gut, weil du das gerade erwähnt hattest.

Speaker: Wusstest du, dass der Originaltitel oder der Worldtitel Going Electric hieß?

Speaker: Habe ich in meiner Vorbereitung mitbekommen, ja.

Speaker: Jetzt musst du sagen, nein, oh mein Gott, wirklich?

Speaker: So funktioniert das mit den Funfacts.

Speaker: Du erzählst mir was, ich erzähl dir was.

Speaker: Natürlich wissen wir, was wir uns jetzt erzählen.

Speaker: Ach so.

Speaker: Ich habe mich auch vorbereitet.

Speaker: Was?

Speaker: Okay, dann müssen wir das natürlich, aber das müssen wir natürlich dann nochmal machen, klar.

Speaker: Also, natürlich, nein.

Speaker: Nein, krass, oder?

Speaker: Nein, was, krass?

Speaker: Wie ist das nochmal?

Speaker: Going electric.

Speaker: Electric, ein guter Titel.

Speaker: Hätte auch funktioniert, oder?

Speaker: Was ich cool fand, war, dass ich jetzt in der Vorbereitung eben gelesen habe, wie viele Leute sich darüber aufgeregt haben, dass der deutsche Titel statt A Complete Unknown, Like A Complete Unknown ist.

Speaker: Und alle meinten,

Speaker: Das gibt übersetzt überhaupt gar keinen Sinn.

Speaker: Und dann gab es aber jemanden, der gesagt hat, ja, aber es lehnte an den Song Like a Rolling Stone, Like a Complete Unknown.

Speaker: Und einfach diese Debatte mitzulesen.

Speaker: Leute haben manchmal, weißt du, und die streiten sich da um.

Speaker: Like a Rolling Stone, Like a Complete Unknown.

Speaker: Das reimt sich ja sogar noch.

Speaker: Wow.

Speaker: Only in Germany.

Speaker: Only in Germany we do this.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Aber das ist spannend, das wusste ich nicht.

Speaker: Ich wusste doch nicht mal, dass er einen anderen Titel hatte.

Speaker: Und dann auch noch so den deutschen Titel.

Speaker: Das hat sich gelohnt.

Speaker: Hat sich wirklich gelohnt.

Speaker: Dann würde ich mal sagen,

Speaker: Beziehungsweise unser Publikum.

Speaker: Danke, Jünter, für die Geste ans Publikum.

Speaker: Danke, vielen Dank.

Speaker: Jünter ist auch wieder da.

Speaker: Der hat sich übrigens auch vermisst.

Speaker: Ich weiß nicht, ob er das schon zum Ausdruck gebracht hat.

Speaker: Ich werde nachher noch mal kurz mit ihm sprechen.

Speaker: Ja, er wollte noch mal ein bisschen mit dir anstoßen, war jetzt eine lange Zeit.

Speaker: Aber er hat sich gut beschäftigt in der Zwischenzeit dennoch.

Speaker: Ich habe auch was dabei.

Speaker: Mhm.

Speaker: Die Gitarre, die Ed Norton in dem Film spielt, diese zwölfseitige Gitarre mit dem dreieckigen, wie heißt das, ich glaube, Akustikloch, glaube ich, keine Ahnung, ich bin mir gar nicht sicher.

Speaker: Das ist die Originalgitarre von Pete Seeger, auf der er gespielt hat und mit der er auch mit Bob Dylan zusammen musiziert hat.

Speaker: Also er durfte die Originalgitarre von ihm für den Film haben und spielen und auch er hat das Gitarrespielen gelernt.

Speaker: extra für den Film.

Speaker: Vielleicht gab es ein bisschen Vorbelastung, aber wenig, glaube ich, soweit ich weiß.

Speaker: Und bei Timothy Shalemay war es sehr, sehr ähnlich.

Speaker: Genau.

Speaker: Um bei Edward Morton zu bleiben, hat er tatsächlich die erste, und jetzt darfst du, weil du es so toll die ganze Zeit ausgesprochen hast, Joan Bias, hat sie aufgesucht, um sie zu fragen, ob man mit ihr arbeiten kann, ob man eben diese ganzen Beziehungen irgendwie durch sie nochmal durchleuchtet.

Speaker: Und ich glaube, das ist eine ganz wichtige Arbeit, wenn man jemanden spielt, dann eben...

Speaker: wenn der echte Mensch sowieso noch existiert, irgendwie das mit ihr zusammen zu arbeiten.

Speaker: Und tatsächlich hat sich die Monika Barbaro nicht getraut.

Speaker: Und dann kam Edward Norton und hat sich dann aber getraut und wurde dann befreundet.

Speaker: Und dann kam dann Monika eben auch mit ins Boot und dann haben sie mit der echten Joan

Speaker: Aber die hat sie auch sehr gut gespielt.

Speaker: Ich fand auch, Monika Barbaro hat die sehr gut gespielt.

Speaker: Eigentlich haben das wirklich alle ganz toll gemacht.

Speaker: Ja, wunderbar.

Speaker: So war das.

Speaker: Was ich zu dir noch einmal kurz ergänzen möchte ist, das einzige, und da sind wir nämlich bei John Byers auch wieder ein bisschen, was mir ein bisschen gefehlt hat in dem Film allerdings ist, das politische kam zwar vor, es kam ja auch die Kuba-Krise mal vor, das war auch Konflikte, das war in dem Film noch zusätzlich dabei, weil das ist ja auch Hintergrund, was ist da alles passiert.

Speaker: Zu der Zeit, die Cuban Missile Crisis war ja eins davon.

Speaker: Was mir eigentlich ein bisschen abgegangen ist in dem Film, war dann tatsächlich so die Dimension auch der March on Washington zum Beispiel 1963.

Speaker: Das war wahnsinnig wichtig.

Speaker: Wenn man das Ganze und er als Protestsänger ja auch so ein bisschen bekannt wurde, finde ich, ist es wahnsinnig schwierig, da drauf zu verzichten.

Speaker: Und das hat mir tatsächlich dann auch ein bisschen gefehlt in dem Film.

Speaker: Das war jetzt tatsächlich gar nicht so das Hintergrundwissen.

Speaker: Ich hatte einen anderen noch.

Speaker: Und zwar war das, dass Bob Dylan eigentlich zu der Zeit, in der der Film spielt, stark heroinsüchtig gewesen sein soll.

Speaker: Hat er später auch zugegeben.

Speaker: Das kommt allerdings im Film auch gar nicht vor.

Speaker: Er trinkt nur sehr, sehr viel.

Speaker: Aber er war wohl stark, stark abhängig, ich glaube bis 1966.

Speaker: Ja, okay, muss man jetzt nicht unbedingt so laut.

Speaker: Okay, pass auf, um dann nochmal auf die Ausgaben zurückzukommen.

Speaker: Gab es bis jetzt, wenn ich das jetzt richtig recherchiert habe, weil irgendwie Notizen und Lesen und so.

Speaker: Aber auf jeden Fall, also, Timothy Chalamet war jetzt nominiert für sowohl Dune als auch für Complete Unknown.

Speaker: Und das ist dann damit der zweite Schauspieler, der im gleichen Jahr für zwei Filme nominiert wurde.

Speaker: Und der davor war tatsächlich Brad Pitt mit Moneyball und The Tree of Life.

Speaker: Und das ist 13 Jahre her.

Speaker: Und zuvor und dazwischen und überhaupt gab es... Da war Timothy Chalamet erst 16.

Speaker: Da war er noch richtig Baby, Baby.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe, also es gibt tatsächlich, ich meine, Bob Dylan und die Frauen ist sowieso ein ganz eigenes Kapitel, das in dem Film ja angerissen wird.

Speaker: Könnt ihr auch gar nicht anders sein, sind ja nur vier Jahre, aber da ist ja danach auch noch viel gekommen.

Speaker: Not a complete unknown.

Speaker: Not a complete unknown.

Speaker: Ich meine, er hat schon versucht einiges natürlich auch aus der Öffentlichkeit zu sein und so eben auch seine Beziehung zu Sarah Nouns.

Speaker: Die hat er kennengelernt und mit der war er fast, ich glaube, 20 Jahre zusammen, hatte drei Kinder.

Speaker: Und die kommt aber in dem Film gar nicht vor, obwohl das eigentlich in dieser Zeit schon gefallen wäre, aufgrund von Bob Dylan, weil er sagt, she is not a public person.

Speaker: Und das haben die FilmemacherInnen dann auch berücksichtigt.

Speaker: Berücksichtigt, wie toll.

Speaker: Ja.

Speaker: So, ich habe meinen letzten oder meine letzten, die packe ich jetzt einfach zusammen.

Speaker: Ich habe meine auch schon rausgehauen.

Speaker: Also das jetzt, genau.

Speaker: Wäre das einmal, dass Al Fanning seit vier Jahren nicht in anderen Filmen zu sehen war.

Speaker: Die Sylvie spielt übrigens.

Speaker: Auch total süß, darf ich an dieser Stelle sagen.

Speaker: Die spielt sie wirklich ganz, ganz toll.

Speaker: Ich habe mich ein bisschen in sie verliebt in dem Film.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Passiert mir sonst nie bei Filmen.

Speaker: Aber dann muss sie schon wirklich gut sein.

Speaker: Und tatsächlich haben die beiden zusammen, Elfhenning und Timothy Charlemagne, vor vier Jahren auch zusammengespielt.

Speaker: Und zwar in unserem, weil du es vorhin erwähnt hast, den Woody Allen Rainy Day in New York.

Speaker: Also auch wieder in New York.

Speaker: Vorsicht, der ist auch ein guter Film.

Speaker: Den habe ich noch nicht gesehen, muss ich sagen.

Speaker: Dann muss ich mir den anschauen.

Speaker: Muss man den gesehen haben?

Speaker: Ich finde ja.

Speaker: Okay, dann steht jetzt auf meiner Liste von den 100.000 Filmen, die ich alle noch sehen muss.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, dann haben wir die Fun Facts durch, oder?

Speaker: Ja, wollen wir dann zu den Zitaten.

Speaker: Dann sind wir bei den Zitaten, oder?

Speaker: Würde ich sagen.

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: Ich würde gerne mit einem auf jeden Fall enden wollen, weil ich das schönste finde.

Speaker: Dann mache ich meins.

Speaker: Ich habe nur wirklich eins, das ich einfach so geil fand.

Speaker: Fand ich so geil.

Speaker: Ich schieße gleich los.

Speaker: Ich beschreibe die Szene nur ganz kurz ein bisschen.

Speaker: Also, Joan Bice und Bob Dylan sind nach der Cuban Missile Crisis oder währenddessen finden sie sich zusammen im Apartment, um

Speaker: diese Krise irgendwie gemeinsam durchzustehen und sich ein bisschen Trost zu spenden.

Speaker: Wobei, das ist ein bisschen übertrieben, also dass Bob Dylan irgendwie mal Trost bräuchte in dem Film, ist eher selten der Fall.

Speaker: Aber er ist halt auch sehr direkt und sehr offen mit ihr.

Speaker: Und er sagt ihr halt auch zu ihren Songs, sagt ihr auch ungefragt so von wegen...

Speaker: you know, you're writing, you're trying too hard.

Speaker: So, sagt er, während sie gerade so da in der Küche steht, in nur Unterhose und T-Shirt und einen Kaffee kocht, ja, so ganz aus heiterem Himmel.

Speaker: Und dann sagt er ihr den Satz, den ich wirklich nicht vergessen werde, immer wenn ich jetzt zum Zahnarzt gehe, werde ich wahrscheinlich dran denken, er sagt ihr, your songs are like an oil painting at the dentist's office.

Speaker: Hahaha.

Speaker: Ein vernichtendes Urteil.

Speaker: Aber das war mein Lieblingszitat.

Speaker: Oh ja, das ist zum Thema Künstler.

Speaker: Irgendjemand hat jetzt erstens irgendwas erzählt, dass er Kandinsky nicht leiden kann.

Speaker: Und er findet, Kandinsky-Bilder sehen immer aus wie Ölpaintings beim Zahnarzt.

Speaker: Es liegt aber auch, glaube ich, daran, dass tatsächlich viele Zahnherz der Kandinsky-Bilder wirklich hängen haben.

Speaker: Ich weiß nicht, was der tiefen psychologische Zusammenhang ist.

Speaker: Das müssten wir vielleicht auch mal in einer separaten Folge erkunden.

Speaker: Das sprechen wir beide dann mal philosophisch bei dir, wenn du in Berlin bist.

Speaker: Philosophisch ein Duo, ja.

Speaker: So, gut, du hast gesagt, du hast nur eins.

Speaker: Das ist meins, ja.

Speaker: Ich habe ja noch ein anderes rausgehauen vorher, als sich die beiden eben zum ersten Mal treffen.

Speaker: Das Go track some mud on somebody's carpet fand ich auch total schön.

Speaker: Aber das war es von meiner Seite.

Speaker: Dann würde ich jetzt einmal noch eins vorlesen zwischen John und Bob und dann gerne mit meinem schließen.

Speaker: Und zwar betrügt eben Bob seine Sylvie mit Joan, weil Sylvie nach Italien muss und dann wachen sie zusammen auf oder beziehungsweise sie macht Kaffee, weil Bob dann nicht gelernt hat, Kaffee zu machen und er wacht dann auf und das erste, was er macht, ist natürlich nach seiner Gitarre zu greifen und sie schaut ihm dann weit zu und dann fragt sie ihn,

Speaker: Und dann sagt er, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie, Und dann fragt sie,

Speaker: Das zeigt, dass er sich vieles seiner Biografie selber ausgedacht hat.

Speaker: Ich war auch im Zirkus.

Speaker: Ich habe die Elefanten großgezogen.

Speaker: Du warst auch im Zirkus.

Speaker: Okay, wie lange warst du da?

Speaker: Bist du im Zirkus durchgebrannt?

Speaker: Dann haben mich meine Eltern irgendwann auch wieder abgeholt.

Speaker: War das länger als ein Nachmittag?

Speaker: Oder...

Speaker: Ja, vier Jahre.

Speaker: Wow.

Speaker: Ja, und dann egal.

Speaker: So, und dann schließe ich das ab, bevor wir dann natürlich zur Conclusion kommen.

Speaker: Noch mehr über deine Zirkusvergangenheit erfahren.

Speaker: Das schreibe ich dann in unseren Newsletter.

Speaker: Ein paar Bilder würde ich auch gerne sehen dann.

Speaker: Die sind aber alle noch schwarz-weiß.

Speaker: Oh ja, weil du schon so alt bist.

Speaker: Hahaha.

Speaker: Wow, das war das Overstatement des Tages heute.

Speaker: Damit schließen wir mit Don't ask for the moon, we have the stars.

Speaker: Oh, ja, der war auch gut.

Speaker: Oh, der war auch gut, ja, das stimmt.

Speaker: Ja, sehr gut, sehr gut.

Speaker: Sehr, sehr gutes Zitat.

Speaker: Dann kommen wir mal.

Speaker: Nee, wir haben ja noch die Szene des Films, liebe Emilia.

Speaker: Oh, stimmt.

Speaker: Einer muss ja ein Auge darauf haben.

Speaker: Moment, ich muss mal ganz kurz nochmal hier, Sekunde.

Speaker: Günther, kannst du mal ganz kurz bitte?

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Was war denn deine Szene des Films?

Speaker: Als das Chelsea-Hutcher raftaucht.

Speaker: Da war ich, das ist wirklich so.

Speaker: Aber einfach wegen der ganzen Geschichte und schon, ich weiß so, du siehst das und du weißt einfach, was das für ein Wahrzeichen ist und was das so vielen Menschen bedeutet hat und wer da alles drin war und was da für Geschichten passiert sind.

Speaker: Und da war ich sehr emotional tatsächlich.

Speaker: Alleine im Kino.

Speaker: Jetzt brauche ich kurz jemanden, der mir so mein Händchen drückt.

Speaker: Das war ganz schön.

Speaker: War auch okay, das ging auch ohne.

Speaker: Aber das war irgendwie, fand ich das, weil es auch einfach so aufgebaut war.

Speaker: Man hätte das auch erzählen können oder drinnen drehen können.

Speaker: Aber einfach, du fährst dieses, er steigt aus dem Taxi, nee, sein Freund fährt ihn und er steigt auf der anderen Seite aus und dann prangt das da so.

Speaker: Und dann war ich so, oh.

Speaker: Ja, ein spezieller Ort.

Speaker: Okay, verstehe ich.

Speaker: Für mich, ja, ich fand einfach, weil die Szene tatsächlich so eine, die hatte so eine Kraft irgendwie.

Speaker: Ich fand, als Johnny Cash und eben Bob Dylan zum ersten Mal aufeinandertreffen.

Speaker: Weil die Szene sich im Film auch so lange aufbaut.

Speaker: Weil die die ganze Zeit eben erst Briefe schreiben, wie du ja schon gesagt hast.

Speaker: Und dann man endlich die beiden dann zusammensieht neben der Bühne beim Newport Festival.

Speaker: Und sie dann eben miteinander reden und diese Wertschätzung.

Speaker: Und auch der Dialog ist auch einfach gut.

Speaker: Ich finde die Szene tatsächlich sehr, sehr schön.

Speaker: Ja, finde ich gut.

Speaker: Finde ich gut gelungen.

Speaker: Und jetzt kommen wir wirbel.

Speaker: Jetzt aber.

Speaker: Na gut, dann kommt jetzt hier der Countdown, liebe Emilia.

Speaker: Ja, ja, ja, voll.

Speaker: Es geht einem so gut nach diesem Film und ich war wirklich so happy und habe sofort Bob Dylan angemacht und gedacht und jetzt auch mit dem Soundtrack, den ich jetzt eben auch hierfür höre, weil alle Schauspieler das Original toll singen und da habe ich gedacht, man muss ja gar nicht immer nur Wicked hören, man kann jetzt auch Bob Dylan hören oder so.

Speaker: Es ist ein tolles Stück Geschichte.

Speaker: Es ist wunderbar gespielt.

Speaker: Die haben sich alle wahnsinnig toll Mühe gegeben.

Speaker: Ja, geht ins Kino.

Speaker: Also ich muss ganz ehrlich gestehen, ich war jetzt bis zum Sekunde eins, war ich mir gar nicht genau sicher, was ich sagen würde.

Speaker: Muss ich echt zugeben.

Speaker: Weil ich finde, der...

Speaker: Brauchst ein Glas Wasser?

Speaker: Jetzt hast du mich damit eigentlich schon gelegt.

Speaker: Ich merke schon.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Was wäre nur passiert, wenn ich Nein gesagt hätte und dann das Schiffsnebelhorn angegangen wäre?

Speaker: Dann wärst du ja wahrscheinlich kurz vorm Abnippeln.

Speaker: Also ich war mir nicht ganz sicher, aber was es für mich letzten Endes den Unterschied macht.

Speaker: Ich finde, er hat so, ich finde dieses Protest, den Anfang seines Ruhms so als Protest-Sänger ja auch.

Speaker: Ich meine, darauf sollte man ihn nicht reduzieren, in keiner Art und Weise.

Speaker: Aber dennoch kommen ja in dem Film auch diese Konflikte alle zum Tragen.

Speaker: Es wird ja auch die Cuban Missile Crisis gezeigt und so weiter.

Speaker: Also von daher ist es ja nicht so, dass es ausgespart wird.

Speaker: Aber dass man dann zum Beispiel den March on Washington weglässt, weiß nicht, fand ich irgendwie dann nicht so ganz schlüssig in sich.

Speaker: Aber was der Film einfach macht und deswegen kriegt er von mir dieses Jahr, muss man gesehen haben, ist, du gehst aus dem Film raus und du hast Bock, deine Gitarre zu entstauben und du hast einfach Bock, dich hinzusetzen und zu schreiben.

Speaker: Du hast einfach Bock drauf.

Speaker: Selbst wenn du gar nicht schreiben möchtest, ich glaube, jeder, der noch nicht mal schreiben kann, der hat einfach Bock, sich irgendwo hinzusetzen.

Speaker: Er hat aber auf jeden Fall eine Inspiration.

Speaker: Genau, er hätte dann zumindest mal eine wirkliche Inspiration anfangen zu schreiben, weil das bringt der Film einfach.

Speaker: Du hast einfach Bock drauf.

Speaker: Du hast dich Bock, selbst wenn du Nichtraucher bist, mit der Kippe im Mund dich irgendwo an den Tisch zu setzen und einfach nur deinen Schülfehlerhalter oder an Fans.

Speaker: Genau.

Speaker: Und den übers Papier kreisen zu lassen.

Speaker: Das hat der Film und deshalb ist er für mich wahnsinnig viel wert.

Speaker: Das ist schön.

Speaker: Der Wert von Kunst, der Wert von Ausdruck wird in dem Film zelebriert und deswegen kann ich als kreativ Begeisterter schlecht sagen, nö, lass mal.

Speaker: Also ja, geht ins Kino, schreibt euch an.

Speaker: Ich finde ihn sehr schön.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Dann haben wir noch deine Lieblingskategorie, liebe Emilia.

Speaker: Ich bin vorbereitet.

Speaker: Nein, hör mir auf.

Speaker: Und das nachdem du auf Bora Bora warst, bist du immer noch vorbereitet.

Speaker: Ich habe tatsächlich zwei.

Speaker: Tatsächlich habe ich mich richtig vorbereitet und ich würde tatsächlich beide mal präsentieren, weil ich ja immer mal auch wieder welche auslasse.

Speaker: Ich bin sprachlos.

Speaker: Ich bin einfach nur sprachlos.

Speaker: Dann soll ich dann anfangen oder du?

Speaker: Lass mich doch anfangen, dann bist du.

Speaker: Dann hast du ja zwei, genau.

Speaker: Dann kann ich nämlich jetzt zwischenrein und dann machst du noch einen.

Speaker: Ja, selbstverständlich.

Speaker: Ich bin so voller Freude heute.

Speaker: Ich bin so, also selten habe ich mich so gefreut, wie jetzt gerade in diesem Moment.

Speaker: Also bitte.

Speaker: Die Szene der Woche ist bei mir nach diesem Film natürlich eine Szene aus meiner absolut Lieblingsserie für immer und immer und immer.

Speaker: Es geht um Californication und...

Speaker: Hank Moody läuft mit seiner Tochter Becca durch Venice in Los Angeles und sie beichtet ihm, dass sie Liebeskummer hat und dann redet er von Bob Dylan und sagt eben, Bestes Album von Bob Dylan und fängt dann eben an zu singen.

Speaker: Ich glaube, an die Szene erinnere ich mich sogar.

Speaker: Die Episode aus und es ist, es passt perfekt zu unserem besprochenen Film.

Speaker: Ich glaube, an die Szene erinnere ich mich sogar.

Speaker: Und wie gesagt, Hank Moody, David Duchovny, einer der besten Charaktere der Fernsehgeschichte zumindest.

Speaker: Die beste Serie überhaupt.

Speaker: Großartig.

Speaker: Also Hank Moody einfach, da geht mein Herz sofort auf.

Speaker: Ja, es ist großartig.

Speaker: An alle, die noch zuhören.

Speaker: Jetzt ist ja auch, warum wir dann doch entschieden haben, zusammen diesen Podcast zu machen.

Speaker: Wir sind uns dann doch, wir haben einen ähnlichen Geschmack.

Speaker: Gemeinsamkeiten.

Speaker: Es gibt Gemeinsamkeiten.

Speaker: Wenn es drauf ankommt, stehen wir zusammen.

Speaker: Für die Filmkunst.

Speaker: So schaut es aus.

Speaker: Wenn es drauf ankommt.

Speaker: So wie heute.

Speaker: Meine Szene der Woche ist wieder mal sehr themenfremd, wie das ja eigentlich so immer bei mir ist.

Speaker: Ich habe das heute erst gesehen und das hat mich tatsächlich berührt.

Speaker: Und es ist politisch bei allem, was in letzter Zeit passiert bei uns im Land.

Speaker: Ich will es auch gar nicht weiter ausdehnen, kann sich jeder selber ein Bild von machen.

Speaker: Aber heute hat Katharina Dröge von den Grünen im Bundestag eine Rede gehalten.

Speaker: Die fand ich einfach sehr mitreißend.

Speaker: Die hat, finde ich, den aktuellen Status sehr gut zusammengefasst.

Speaker: Und ich hatte bei einer Rede im Bundestag heute richtig Gänsehaut.

Speaker: Und das werde ich verlinken.

Speaker: Kann sich jeder selber anschauen.

Speaker: Dann muss ich jetzt hier nicht politisch werden.

Speaker: Aber die Szene lohnt sich.

Speaker: Die Rede lohnt sich.

Speaker: Und ja, ich hatte heute erst einen Artikel veröffentlicht.

Speaker: Da habe ich geschrieben, tschüss Robert, weil Robert Habeck sich jetzt verabschiedet aus der Politik.

Speaker: Und habe gedacht, jetzt könnte ich eigentlich gleich einen Artikel schreiben.

Speaker: Hallo Katharina.

Speaker: Vielleicht mache ich das auch.

Speaker: Schauen wir mal.

Speaker: Also das war meine Szene der Woche.

Speaker: Gerade frisch gesehen heute.

Speaker: Und ich werde sie verlinken.

Speaker: Okay, und dann, ich habe das eben auch heute gesehen und die wunderbaren Menschen von KIZ sind gerade auf Tour und veröffentlichen gerade wieder einen kleinen Tour-Blog.

Speaker: Und ich glaube, Tour ist sehr anstrengend für alle Menschen, die daran beteiligt sind, jeden Tag in einer anderen Stadt.

Speaker: Das können wir uns alles vorstellen.

Speaker: Aber auf jeden Fall sind das ja alles auch so Partymäuse und Tarek kommt rein in den Raum und

Speaker: Und wird von dem Menschen, der gerade das Handy in der Hand hat, eben gefragt, weil er, also Tarek, eben das Glasfald in der Hand hat, schmeckt's wieder.

Speaker: Und dann sagt Tarek, consistency is the way to success.

Speaker: Und damit verabschiede ich es bis in den Abend.

Speaker: Tschüss!

Speaker: Wow, das ist ja, okay.

Speaker: Dann bleibt es mir nur noch, euch zu sagen, mit diesem Gedanken entlassen wir uns euch heute in die Nacht, in den Tag, bei uns ist es jetzt Nacht fast, bei euch ist es vielleicht noch Tag, je nachdem, wer das hört.

Speaker: Und wir wünschen euch alles Liebe.

Speaker: Du wolltest ja zu schnell hier raus.

Speaker: Ich möchte dir aber und euch noch ein zweites Wort beibringen.

Speaker: Und zwar sagen wir das... Tahitianisch?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, bitte, ja.

Speaker: Zum Abschluss sagen wir jetzt beide Maruru, okay?

Speaker: Maruru.

Speaker: Ja.

Speaker: Oh, das war aber schön.

Speaker: Danke.

Speaker: An alle, die zuhören.

Speaker: An alle, die zugehört haben.

Speaker: Und an dich, liebe Emilia.

Speaker: Schön, dass du wieder da bist.

Speaker: Maruru.

Speaker: Maruru.

Speaker: Jetzt wieder alle zwei Wochen.

Speaker: Schaltet ein.

Speaker: Wir freuen uns auf euch.

Speaker: Bis dann.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben.

Speaker: Mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: Hey Basti!

Speaker: Äh, Basti, wie du bist?

Speaker: Warte mal von dem Lied, das kommt.

Speaker: Es kommt dir nicht darum an, wie du austeilst, sondern sag auch, wie du einsteckst.

Speaker: Das kommt natürlich vom einzigen, wahren Rocky-Belt.

Speaker: Ja, kommt vom einzigen, wahren Rocky.

Speaker: Und dann?

Speaker: Ego, yes!

Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.

Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.

Speaker: Boom!

Speaker: Als The Joker.

Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.

Speaker: So wohl.

Speaker: Ich glaube, jetzt muss ich gehen, oder?

Speaker: Ja, total korrekt.

Speaker: Du bist richtig gut heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke fürs Konkument.

Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich, aber ich hab noch eins.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, ready?

Speaker: Ready.

Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kauft ihr Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Speaker: Das ist natürlich aus Zeitklaut.

Speaker: Natürlich ist es aus Zeitklaut.

Speaker: Ja, das ist.

Speaker: Und deswegen wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv

Speaker: Nämlich, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das soll.

Speaker: Links dazu findet ihr in den 2.

Speaker: Liebe Emilia und Lisa Nusser.

Speaker: Und damit tatschen Sie.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschüss.

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