Einführung und Rückkehr von Alex
00:00:07
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Visual Makers Podcast. Ich bin Lilith und ich habe heute endlich wieder Alex dabei. Alex und ich haben diesen Podcast zusammengestartet und er war jetzt viele, viele Folgen nicht dabei und endlich haben wir ihn wieder im
Themenübersicht: Datenbanken vs. Tabellenkalkulationen
00:00:22
Speaker
Podcast. Und wir unterhalten uns heute über Datenbanken und Spreadsheets. Was sind eigentlich die Unterschiede? Was sind die besten Tools gerade am Markt? Und wie wählst du auch das beste Tool für dein Projekt aus? Darüber wollen wir heute sprechen.
00:00:36
Speaker
Falls ihr das noch nicht schon längst tut, dann folgt uns doch gerne auf der Podcast-Plattform eurer Wahl und verpasst keine Folge mehr. Wir gehen jeden Donnerstagmorgen mit einer neuen Folge live. Und auf LinkedIn, falls ihr uns da noch nicht folgt, veröffentlichen wir auch regelmäßige News, was Themen rund um No-Code und natürlich unsere neuen Kurse angeht.
00:00:56
Speaker
Und das hilft uns natürlich auch, besser gefunden zu werden, wenn ihr uns eine kleine Review gebt, wenn euch dieser Podcast gefällt.
Einführung von 'Rose': Revolution der Tabellenkalkulationen
00:01:03
Speaker
Jetzt starten wir aber erstmal rein mit dem Tool der Woche.
00:01:11
Speaker
Unser Tool der Woche ist diesmal Rose. Rose ist ein Spreadsheet mit Superpowers, wie Sie selber sagen, denn Rose möchte die Art, wie wir Spreadsheets benutzen, revolutionieren. Microsoft Excel und Google Sheets, das sind die gängigsten Spreadsheets, die ihr wahrscheinlich kennt, darüber werden wir auch gleich im Podcast noch drüber reden. Aber Rose versucht das Ganze mit Integration und Automatisierung und schönen Dashboards und einem sehr ausgeklügelten Rechtermanagement
00:01:42
Speaker
aus der traditionellen Weise, wie wir Spreadsheets nutzen, herausnehmen. Rose ist außerdem Silberpartner bei Visual Makers und wir verlinken euch die Toolseite von Rose unten in den Show Notes. Dann könnt ihr euch direkt mal ein Bild davon machen, was Rose alles kann und probiert es doch gerne mal aus.
00:02:04
Speaker
Dann auch nochmal Moin von meiner Seite. Freue mich sehr, wieder dabei zu sein. Heute mal vielleicht mit etwas anderer Tonqualität. Ich entschuldige mich schon mal dafür, ich bin gerade unterwegs.
No-Code Club Event in Berlin mit Lilith
00:02:13
Speaker
Das nächste Mal dann wieder im gewohnten Setup. Also was ist so passiert im Bereich No-Code oder was steht so an? Wir organisieren zusammen mit Navio den ersten No-Code-Club in Berlin. Lilith, magst du da vielleicht ein bisschen was zu erzählen?
00:02:26
Speaker
Yes, am 23. November um 17 Uhr geht's los in einem Comedy Club tatsächlich in Berlin. Und dort werde ich mit vielen anderen spannenden Speakern oder vier anderen spannenden Speakern über die Welt von NoCut sprechen.
00:02:42
Speaker
Was hat das eigentlich für Vorteile für Unternehmen und wie wird Norquart auch schon eingesetzt in Unternehmen? Das Ganze ist kostenlos. Wir verlinken euch die Registrierung natürlich in den Show Notes. Und wenn ihr da auch gerade in Berlin seid, ich freue mich sehr, euch persönlich kennenzulernen.
Zapier Tables: Neue Funktionen zur Datenverwaltung
00:02:58
Speaker
Sehr gut. Dann haben wir Zapier. Zapier hat vor kurzem ein neues Feature Release und zwar nennt sich das Zapier Tables. Also Zapier an sich ja ein Automatisierungstool. Ich schätze mal, das kennt auch der Großteil der Personen, die sich schon im No-Code-Space so ein bisschen bewegen. Und da jetzt eben mit Tables das Frontend für deren Storages. Da könnt ihr euch zum Beta-Programm anmelden. Einfach mal auf zapier.com vorbeischauen und das neue Feature austesten. Und wer die Folge von mir zum Thema
00:03:25
Speaker
Zepia, als ich meinen Zepia Expert gemacht habe, Zepia versus Make gehört hat, da habe ich die Storages in Zepia auch erwähnt und da sehr bemängelt, dass es zu den Storages kein Frontend gibt, also dass man die Dateneinträge, die man in diesen Storages
00:03:40
Speaker
quasi speichert, also quasi eine Datenbank von Zapier selber, dass man die nicht einsehen kann und die Tables sind genau dafür und da haben wir jetzt eben das Beta-Programm rausgebracht und wenn ihr euch schon angemeldet habt oder sogar schon Erfahrungen damit gemacht habt, dann lasst es uns doch gerne wissen.
Automatisierung mit FastBill: Blog-Serie
00:03:56
Speaker
Wir sind sehr gespannt, wie das Ganze denn jetzt funktioniert und ob das vielleicht einiges an Besserung mit sich bringt.
00:04:01
Speaker
Außerdem wollen wir euch nochmal auf die fantastische Blogpost-Reihe von FastBill hinweisen. FastBill ist ein Buchhaltungstool fürs Rechnungswesen, auch Visual Makers Partner und mit denen zusammen machen wir eine Blogpost-Reihe, die sich dann nennt Awesome Automation, wo wir viele Beispiele für Automatisierung in den verschiedenen Bereichen, also von Projektmanagement über
00:04:23
Speaker
HR, übers Marketing, Beispiele geben, was man alles so automatisieren kann. Schaut doch da gerne mal rein und wir verlinken euch das Ganze natürlich auch in den Show Notes.
00:04:37
Speaker
Dann lass uns doch mal in das Thema einsteigen.
Grundlagen der Tabellenkalkulationen: Excel und Google Sheets
00:04:39
Speaker
Wir hatten jetzt in den letzten Folgen schon oftmals thematisiert, visuelle Datenbanken, Spreadsheets haben damit verschiedenen Personen aus dem Space gesprochen, haben über verschiedene Tools gesprochen und in dieser Episode wollen wir euch noch mal so ein bisschen mitnehmen, nochmal erläutern, was sind Spreadsheets eigentlich, was gibt es da für Tools und wo liegt dann der Unterschied zu Datenbanken und was auch da gibt es dann für Angebote und Anwendungen, die man nutzen kann für die eigenen Projekte.
00:05:04
Speaker
Und heute wollen wir so mal dir ein bisschen den Einblick darin geben, vielleicht was für dich das beste Tool sein könnte, um deine Daten zu speichern. Also lass uns doch mal vielleicht in das Thema Spreadsheets einsteigen. Lilith, magst du noch mal so ein bisschen definieren, was sind Spreadsheets eigentlich, was machen Spreadsheets aus?
00:05:20
Speaker
Genau, also Spreadsheets kennen
Vorteile und Grenzen von Microsoft Excel
00:05:22
Speaker
wahrscheinlich die meisten von uns mit Microsoft Excel und Google Sheets als den gängigsten Spreadsheets-Tools, würde ich sagen. Und Spreadsheets sind immer zellenbasiert. Also das heißt, wir haben eine Matrix aus Spalten und Zeilen.
00:05:38
Speaker
Und da drin sind ganz viele verschiedenen Zellen. Und in jede dieser Zellen kann ich Daten speichern. Und die sind jetzt aber erst mal unstrukturiert, weil ich kann in jeder Zelle irgendein anderes Datumsformat auch oder Datenformat speichern. Und die kann ich miteinander verbinden.
00:05:56
Speaker
Das wichtige ist aber, ich kann jede Zelle einzeln bearbeiten. Das heißt, jede einzelne Zelle trägt Daten und nicht wie später, wenn wir zur Datenbank kommen, jede Zeile trägt Daten und ist quasi ein Datensatz. Also Spreadsheets arbeiten mit einzelnen Daten.
00:06:14
Speaker
in Zellen, die man strukturiert oder unstrukturiert speichern kann. Genau. Und so kann ich das Ganze quasi als Tabelle nutzen muss, bin aber nicht in der Form einer einzigen Tabelle festgelegt.
00:06:29
Speaker
Das wird gleich, glaube ich, noch mal ein bisschen deutlicher,
Vergleich: Google Sheets vs. Excel
00:06:31
Speaker
wenn wir über visuelle Datenbanken reden. Für die, die unseren No-Code-Fundamentals-Kurs, unseren kostenlosen E-Mail-Kurs schon gemacht haben, ist das natürlich schon ein alter Hut. Und auf die Tools wollen wir aber auch gleich noch mal eingehen, welche Spreadsheet-Tools es überhaupt gibt. Microsoft Excel ist, glaube ich, so wirklich das bekannteste, was jeder wahrscheinlich zumindest im Studium mal in der Hand gehabt hat.
00:06:59
Speaker
Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich bin nicht der größte Fan. Ich weiß, man kann, wie viel man damit machen kann und hab früher auch relativ viel damit gearbeitet. Aber ich glaube vor allem du, Alex, kannst da noch ein längeres Lied von singen, von deiner Erfahrung mit Microsoft Excel. Wollen wir erst mal vielleicht damit anfangen, bevor wir aus den Erfahrungen, die vielleicht Gefahr laufen, Excel in nicht so ein gutes Licht zu rücken, wollen wir vielleicht erst mal mit dem Vorteil anfangen. Was kann denn Excel gut?
00:07:28
Speaker
Also Excel ist super für verschiedene Auswertungen von Daten oder auch Reportings insgesamt oder Kalkulation. Das heißt, wenn ich irgendwie einen Finanzbericht habe zum Beispiel, das machen wir ja genauso auch mit anderen Spreadsheet-Tools. Das heißt, wir haben im Prinzip eine Übersicht über unsere Unternehmensfinanzen und listen da unsere Kostenpunkte auf, unsere Einnahmen auf und das lässt sich super visualisieren in so einem Excel-Spreadsheet.
00:07:55
Speaker
Und da kann man dann eben verschiedenste Berechnungen durchführen und so ein bisschen die Kosten für die nächsten und kommenden Monate kalkulieren. Unter anderem lässt sich auch mal gut aufbereiten mit
Detaillierte Analyse von Rose
00:08:06
Speaker
so Chart-Grafiken. Und genau, dafür ist Excel eigentlich wunderbar gemacht. Excel an sich bietet noch verschiedene Templates an. Das heißt, man kann in Excel auch wunderbar Rechnungen und sowas vordefinieren und gibt dann so Rechnungsvorlagen, wo man dann einfach nur noch
00:08:19
Speaker
vor definierter Platzhalter editieren kann und dann lässt sich im Prinzip daraus ein Rechnungsdokument drucken. Also da gibt es verschiedenste Einsatzfälle und gerade wenn man aus einem Unternehmensumfeld kommt, also ich habe ja jahrelang in größeren Corporates gearbeitet und da ist Microsoft natürlich überall etabliert und da wird Excel für alles verwendet, was irgendwie mit Zahlen gemacht wird. Von daher ein super flexibles Tool und variabel einsetzbar.
00:08:48
Speaker
Und auch vielleicht ein Vorteil, der aber auch schnell zum Nachteil werden kann, dass Excel traditionellerweise klar mit SharePoint auch online genutzt werden kann, aber ich glaube in vielen Fällen echt auch lokal genutzt wurde, also mit der Desktop-App und dann quasi lokal auf dem Computer gespeichert. Da kann aber auch einiges schiefgehen mit, richtig?
00:09:10
Speaker
Ja, auf jeden Fall. Also eine Geschichte, die mir so in Erinnerung geblieben ist aus meiner Zeit in der IT-Abteilung damals. Da haben wir im Prinzip für alle Mitarbeiter in unserem Unternehmen, das waren so knapp 1000 Stück, die Laptops verwaltet in einer Excel-Tabelle. Das wäre vielleicht eigentlich eher ein Fall gewesen für eine Datenbank, wo man gesagt
00:09:31
Speaker
ganzen Zeilen an Daten eben in der Datenmark gespeichert. Wir haben das eben in Excel gemacht. Und da kommt es halt relativ schnell vor, dass die Kollegen sich mal eben vertippen, eine falsche Zelle erwischen, da einen Datensatz überschreiben quasi, irgendwie doppelte, doppelte PC-Nummern vergeben und ein Nummer dran und dann artet das nachher noch aus in verschiedene Dokumenten-Versionen. Das heißt, irgendwer kopiert mal diese Excel-Tabelle irgendwo hin, macht dann da irgendwelche Änderungen, schreibt dann da noch Version 2 hinter und dann hast du nachher
00:10:00
Speaker
wo dann irgendwie fünf Dokumente drin liegen und du musst deine Kollegen mal fragen, welche ist denn jetzt noch die aktuellste Version. Also auch das ganze Thema Kollaboration ist mit Excel so ein bisschen schwierig.
00:10:10
Speaker
Ja, voll. Kann ich auch
Unterschiede zwischen Tabellenkalkulationen und Datenbanken
00:10:13
Speaker
ein Liedchen von singen. Tatsächlich nicht mit so vielen verschiedenen Versionen, aber mit rechten Management tatsächlich. Also dass Formeln in einem Excel-Sheet einfach komplett überschrieben wurden, ausversehen und dann das ganze Spreadsheet quasi zum Einsturz gebracht haben und man quasi das ganze Ding wieder von vorne anfangen konnte, beziehungsweise eins aus dem Backup wieder laden musste.
00:10:37
Speaker
Also viel Potenzial und zu einigen Dingen wirklich extrem nützlich. Aber ja, das hat so seine Tücken auf jeden Fall auch. Google Sheets würde ich sagen. Ach so, du wolltest noch was sagen, Alex? Ja, ich wollte nur sagen, dass es extrem abhängig vom Anwendungsfall ist. Also je nachdem, genau, was ich mit Excel mache, ist ein Spreadsheet ein super Tool dafür oder man sollte eben doch zur Datenbank greifen, wobei wir da ja noch später drauf kommen.
00:11:05
Speaker
Genau, genau. Und Google Sheets ist im Prinzip das Gleiche in grün. Also das hängt so davon ab, seid ihr mit eurem Unternehmen oder eurem Projekt eher in der Microsoft-Welt, dann ist natürlich Excel das Tool der Wahl oder in der Google-Welt unterwegs, dann ist Google Sheets das Tool der Wahl. Die meisten Funktionen sind gleich. Google Sheets bietet noch ein paar mehr
00:11:28
Speaker
Funktionen, wo ihr Dinge integrieren könnt, also gerade was Web Clipper oder sowas angeht, also wenn ihr euch Informationen zum Beispiel aus dem Netz holen wollt, dann bietet Google Sheets da einige Funktionen, die Excel in der Form nicht hat, aber im Prinzip ist das überhaupt viel gesprungen. Wenn ihr ein Spreadsheet braucht in den jeweiligen Umgebungen,
00:11:47
Speaker
dann tun die sich eigentlich beide im Großen und Ganzen nichts. Hängt eben davon ab, ob ihr eher in Microsoft oder in Google unterwegs seid. Mein persönlicher Favorit ist eher Google Sheets, weil gerade mit Automatisierungstools, also mit Make oder Zapier oder so, lässt sich Google Sheets sehr, sehr viel besser bedienen. Also Excel funktioniert sehr gut in der Microsoft-Welt, also mit der Microsoft
Einführung in Airtable und C-Table
00:12:13
Speaker
Power-Plattform zum Beispiel oder Power Automate.
00:12:17
Speaker
Aber sobald man Zapier oder Make oder Vokato oder sowas anschließen will, wird das mit Excel relativ schwierig, so wie das mit vielen Microsoft-Produkten halt ist. Also in der Microsoft-Welt fühlen die sich sehr wohl miteinander und sind super interconnectable.
00:12:39
Speaker
würde ich mir jetzt mal so sagen, denke ich mir jetzt gerade mal so aus. Und soweit man aber externe Systeme angeschlossen will, kann das ein ziemlicher Pain werden. Und da würde ich definitiv Google Sheets empfehlen, weil ihr da einfach sinnvoller auf die einzelnen Daten zugreifen könnt. Genau.
00:12:58
Speaker
Vielleicht ein kleiner Aspekt auch noch, dass man Microsoft natürlich nicht, oder natürlich nicht, aber nicht kostenlos nutzen kann. Man braucht eine Lizenz für das Office-Paket, worin Excel dann letztendlich enthalten ist. Und ich weiß nicht ganz genau, wo die preislich starten, aber es gibt sowohl Volllizenzen, die quasi auf Lebenszeit gelten, als auch ein klassisches Abo-Modell mit Office 365, wohingegen Google Sheets kostenlos genutzt werden kann. Genau, von daher das nochmal so am Rande dazu erwähnt.
00:13:27
Speaker
Ja, definitiv wichtiger Punkt. Rose dagegen
Erweiterte Funktionen von Ninox
00:13:31
Speaker
ist relativ neu, ist ein Startup aus Berlin, gegründet unter anderem von Torben Schulz, mit dem wir auch ein Interview haben, tatsächlich ein Podcast. Verlinken wir euch auch in den Show Notes. Und Torben ist auch am 23. November mit in Berlin dabei, beim No Code Club. Wenn ihr also in Berlin seid, dann könnt ihr ihn dort auch treffen.
00:13:52
Speaker
Aber nochmal zum Tool, Rose. Rose möchte das ganze Thema Spreadsheets auf ein neues Level heben, sagen wir mal. Google Sheets und Excel sind so Anfang der 2000er, glaube ich, ich habe es vorher leider nicht mehr nachgehuckt, rausgebracht worden. Und seitdem hat sich da halt nicht mehr so viel getan. Und Rose möchte das Ganze eben auf ein neues Level heben.
00:14:16
Speaker
Unter anderem mit Integration, mit Automatisierung, mit einem ausgeklügelten Rechtemanagement, damit eben sowas nicht mehr passiert, wie irgendjemand kann einfach eine Zeile löschen oder eine Zeile überschreiben oder so und dann fliegt das ganze Sheet einem um die Ohren. Sondern mit diesem Rechtemanagement kann man auch sogar ganze Web-Apps aus so einem Spreadsheet bauen, wo dann Kollaborateure, also Teammitglieder,
00:14:39
Speaker
auch Daten eintragen können, ohne andere zu überschreiben oder ohne die vorherigen auch sogar zu sehen. Dann bietet Rose auch eine schöne Art, Daten darzustellen. Also mit Rose kann man tolle Dashboards bauen, die wirklich ansprechend sind und nicht so ja dann doch sehr eckig, wie das in Google Sheets und Excel der Fall ist. Und
Vorstellung von Xano und SuperBase
00:15:02
Speaker
wem sowas wichtig ist, da ist Rose auf jeden Fall ein super Tool für
00:15:09
Speaker
kann man auf jeden Fall mal ausprobieren. Es gibt eine relativ großzügige, kostenlose Version. Deshalb würde ich das hier jedem mal empfehlen, da mal reinzugucken. Und genau, sich da mal mit auszuprobieren. Weil es lohnt sich wirklich gerade, wenn man so was anschließen will, wie ein Marketingdashboard, wo man Insights zu Google Analytics, dem Facebook Werbeanzeigenmanager und so haben möchte. Oder zum Beispiel die Followerzahl auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen und so.
00:15:37
Speaker
Da kann Rose wirklich coole Übersichten bauen, wo man echt schöne Insights rausholen kann. Die haben auch eine riesige Template-Bibliothek. Also da geht es nicht nur im Dashboard, sondern auch zum Beispiel Investor-Portale und Listings und alles Mögliche könnt ihr da finden für jeden Bereich. Also ob Startup, ob Marketeer, ob HRler, da ist echt viel dabei und lohnt sich auf jeden Fall mal reinzugucken.
00:16:05
Speaker
Okay, dann haben wir jetzt, glaube ich, einen ganz guten Überblick darüber bekommen, was Scratches eigentlich sind, was sie ausmachen, haben so ein paar Beispiel-Tools genannt bekommen. Ich denke auch, also zumindest Excel und Google Sheets ist, glaube ich, jedem ein Begriff. Dann lass uns doch mal zum Thema Datenbanken kommen. Also, wo liegt jetzt eigentlich genau der Unterschied, wie werden dort Daten gespeichert, in was für einer Struktur und was für Tools gibt es natürlich auch, die wir dann nutzen können?
00:16:30
Speaker
Genau, Datenbanken sehen nämlich so ähnlich aus wie Spreadsheets, also bestehen auch aus einer Matrix aus Zellen und Spalten. Aber der große Unterschied zu Spreadsheets ist, dass in Datenbanken Datensätze gespeichert werden. Das heißt, jede Zeile ist ein Datensatz. Das heißt, ein Datensatz beinhaltet mehrere Felder.
00:16:55
Speaker
Und so ist eine, so können wir in einer Datenbank nur strukturierte Daten speichern. Also in der Form, wie wir vorher die Spalten festgelegt haben, so wird auch eben jeder Datensatz gespeichert. Die Datensätze kann ich miteinander in Relation setzen. Ich kann Hierarchien bilden und Beziehungen unter den Datensätzen und verschiedenen Tabellen, wo verschiedene Typen von Datensätzen gespeichert werden, herstellen und kann so eben
00:17:24
Speaker
extrem komplexe, aber auch sehr stabile Datensysteme bauen und
Funktionen von Xano und SuperBase im Detail
00:17:29
Speaker
so meine Daten eben organisieren. Nochmal in a nutshell, wichtigster Unterschied zum Spreadsheet ist, dass wir Datensätze speichern und nicht einzelne Daten in einzelnen Zellen. Um das vielleicht noch mal ein bisschen zu veranschaulichen, kann man sich mal so einen Online-Shop-Setup vorstellen.
00:17:48
Speaker
Und in so einer Online-Shop-Datenbank haben wir eine Kundentabelle. Und eine Kundentabelle hat dann Spalten wie Vorname des Kunden, Nachname des Kunden, Adresse des Kunden. Dann haben wir eine Produkttabelle, wo dann sowas drin steht wie Artikelname, Artikelpreis. Und wir haben eine Tabelle, die nennt sich Bestellung, wo dann eben verlinkt wird, also der Kundendatensatz verlinkt wird als auch der Produktdatensatz. Da ist dann noch so, dass eine Bestellung mehrere Produkte beinhalten kann, aber eben nur ein Kundendatensatz.
00:18:18
Speaker
Und so kann das Ganze so ein bisschen in Relation gesetzt werden. Genau, und auch jede Tabelle, wie gesagt, hat dann eben verschiedene Eigenschaften in Form von Spalten. Und in jeder Tabelle ist dann eben, wie ich schon gesagt habe, eine Zeile gleich einem Datensatz.
00:18:33
Speaker
Ja, total gutes Beispiel, was das Ganze echt auch nochmal anschaulich erklärt. Was gibt es denn jetzt für Tools dafür? Also wir haben einmal visuelle Datenbanken und generell No-Code-Datenbanken. Und zu den visuellen Datenbank-Tools gehören sowas wie Airtable, kennen wahrscheinlich viele von euch.
00:18:53
Speaker
Oder als Alternative dazu C-Table, die quasi ein ähnliches Setup haben, ähnliche Funktionen, nur quasi die deutsche Alternative zum amerikanischen Airtable sind.
00:19:05
Speaker
R-Table und C-Table sind extrem gute Tools, um anzufangen, gerade wenn man noch gar keine Ahnung von Datenbanken hat, weil die eine sehr, sehr gute UI haben, also ein User Interface, wo man sehr schnell mit versteht, wie Datenbanken funktionieren und wie die Daten in den jeweiligen
Vergleich: No-Code vs. traditionelle Datenbanken
00:19:27
Speaker
Tools, also R-Table oder C-Table, miteinander verbunden sind.
00:19:32
Speaker
und wie Hierarchien da aufgestellt werden. Zum Start deshalb, weil, also gerade mit R-Table sollte man ein bisschen aufpassen, dass man da keine persönlichen Daten drin speichert, weil es eben amerikanisches Tool ist. Das ist bei C-Table kein Problem. Und damit könnt ihr im Prinzip alles bauen. Also von einem CRM bis hin zu einem Redaktionsplan über ein Projektmanagement-Tool ist eigentlich alles möglich, was ihr euch an so internen Anwendungen vorstellen könnt, die man so im Business-Kontext einfach alltäglich braucht.
00:20:01
Speaker
Wenn das Ganze aber ein bisschen größer werden soll...
00:20:04
Speaker
dann eignet sich C-Table oder R-Table vielleicht nicht mehr ganz so gut, weil es gibt ein Datensatzlimit. Dadurch, dass es eine visuelle Datenbank ist, sind die Anzahl der Datensätze, die man pro Datenbank speichern kann, begrenzt. Also bei R-Table ist es ungefähr 50 bis 100.000 Records, also Zeilen, je nach dem Plan, den ihr habt. Und bei C-Table sind es, meine ich, bis zu 200.000. Aber
00:20:34
Speaker
Auch da, je nachdem, was für eine Datenbank ihr baut, stoßt ihr natürlich relativ schnell an diese Grenze. Das heißt, zum Anfang, gerade zum Ausprobieren von MVPs oder für Internatools, wo ihr wisst, ihr kommt nicht unbedingt über diese Grenze drüber, sind das auf jeden Fall super Tools, um das Ganze auszuprobieren.
00:20:54
Speaker
Absolut. Und da sollte man sich auch definitiv mal die Templates angucken, die die Plattform bereitstellen. Also die haben eine richtig große Bandbreite an Anwendungsfällen. Und so musst du mit deinem Projekt vielleicht gar nicht bei Null starten, sondern hast schon eine vorgebaute Struktur, die du einfach für dein Projekt verwenden kannst. Ja, definitiv. Da kann man auf jeden Fall mal reingucken. Beides verlinken wir euch natürlich in den Show Notes.
00:21:18
Speaker
Dann als nächste visuelle Datenbank haben wir natürlich noch Ninox. Die die letzten Podcast-Folgen gehört haben, kennen schon einiges davon. Wir haben einmal eine Folge gemacht, wo wir uns nur Ninox gewidmet haben und die verschiedenen Anwendungsfälle durchgegangen sind. Und eine auch mit dem CEO von Ninox, Frank Böhmer. Das war in der letzten Folge.
Zusammenfassung und Feedback-Aufruf
00:21:39
Speaker
wo wir uns über die Entstehung von Ninox eigentlich unterhalten haben. Verlinken wir euch natürlich auch in den Show notes. Und Ninox ist ein Tool aus Berlin, 2013 gegründet, 2014 an den Start gegangen.
00:21:52
Speaker
ist auch eine visuelle Datenbank, aber mit einem noch ausgeklügelteren Rechtemanagementsystem als R-Table oder C-Table, sodass ganze Web-Anwendungen damit auch erstellt werden können. Es gibt keine Datenlimitierung, natürlich je nach Plan, aber es gibt keine Limitierung quasi bis zum, also wenn ihr einen von den höheren Plänen wählt. Und Ninox hat eine interne Scriptsprache entwickelt. Das heißt, ihr könnt
00:22:18
Speaker
mit No-Code anfangen. Das Tool ist auch sehr leicht erlernbar, ein bisschen weniger intuitiv als ein Airtable oder C-Table. Aber wir haben da auch einen Kurs zu, also ein Onboarding, wo ihr die Grundlagen von Linux lernt, verlinken wir euch natürlich auch.
00:22:33
Speaker
Und es ist sehr einfach, damit zu starten. Ihr könnt aber mit so was wie dieser Scriptsprache, kommt ihr relativ schnell in den Low-Code-Bereich auch. Also da könnt ihr quasi alles Mögliche anschließen und selber quasi dazu programmieren, wenn ihr diese Ninox Scripts benutzt. Außerdem hat Ninox eine sehr gut dokumentierte API. Das heißt, ihr könnt sehr gut auch mit externen Tools oder eben iPaaS-Tools wie Make oder Zapier, also Automatisierungs-Tools, damit arbeiten.
00:23:05
Speaker
Genau und ist halt in sich damit auch extrem gut automatisierbar und sehr modular anwendbar. Und das ist auf jeden Fall ein riesen Vorteil von Linux und würde ich auch
00:23:19
Speaker
tatsächlich empfehlen, wenn ihr schon ein kleines bisschen Erfahrung habt, würde ich euch empfehlen, tatsächlich mit Linux zu starten, einfach weil ihr keine Datensatzlimitierung habt, weil ihr so ein wirklich, wirklich ausgewachsenes rechte Management-System habt. Also ihr könnt wirklich für jede Datenbank, für jede Tabelle, für jeden
00:23:42
Speaker
Für jede Ansicht könnt ihr festlegen, wer Berechtigungen darauf hat und könnt verschiedene Nutzerrollen anlegen und so viele ihr wollt ab dem Professional Plan. Also das ist wirklich, wirklich fortgeschritten und sehr komplex, was ihr da machen könnt, aber sehr einfach in der Bedienung.
00:24:04
Speaker
Ja, und was ich bei Ninox besonders gut finde, was bei den anderen Tools jetzt nicht so sehr der Fall ist, also wir haben bei zum Beispiel R-Table oder C-Table, arbeiten wir ja auch immer in einer Tabellenansicht. Und was bei Ninox ja auch der Fall ist, dass wir Formulare haben, mit denen wir quasi arbeiten. Das heißt,
00:24:22
Speaker
In Linux brauchen wir gar nicht in dieser Tabelle zu arbeiten, wo es ja natürlich schnell passieren kann, dass man mal in eine falsche Zeile rutscht und dann vielleicht auch einen falschen Datensatz erwischt, um den zu bearbeiten. Und in Linux lassen sich eben so vorgebaute Formulare erstellen. Ich weiß nicht ganz genau, ob die auch aus den Tabellen automatisch generiert werden oder ob man die eben manuell anlegt und dann eben in die verschiedenen Datenfelder verknüpft.
00:24:49
Speaker
Aber das ist eben nochmal ganz cool, weil man so relativ schnell Formulare gebaut hat, die man dann auch einem Kollegen mal rüber schicken kann, wo der dann mal eben ein paar Daten einträgt, bevor der quasi direkt in die Tabelle reinspringt, um da dann Änderungen zu machen oder neue Datensätze einzuflegen. Also das auch nochmal so ein bisschen, um so schnelle Fehler zu vermeiden oder manuelle Fehler zu vermeiden.
00:25:09
Speaker
Neben den visuellen Datenbanken im No-Code-Bereich gibt es aber auch noch andere Arten von Datenbanken, die trotzdem in den No-Code-Bereich fallen. Mit einem davon arbeiten wir tatsächlich gerade in einem Projekt und das ist Xano. Was ist denn Xano für eine Datenbank und warum ist das keine visuelle Datenbank oder ist es eine visuelle Datenbank?
00:25:30
Speaker
Also man könnte schon als visuelle Datenbank sehen, allerdings ist die Zielgruppe, an die sich Sano richtet, eine komplett andere. Also man sollte schon ein Grundverständnis davon haben, wie Datenbanken funktionieren, aufgebaut sind. Vielleicht hat man auch schon mal die eine oder andere Microsoft SQL Datenbank oder MySQL Datenbank gesehen und weiß, wie die Daten strukturiert sind, wie seine Datenbank aussieht, weil
00:25:56
Speaker
Zernow oder auch SuperBase, über das wir gleich noch sprechen werden, eher als No-Code-Backend gelabelt sind. Das heißt, diese Tools werden eigentlich eher im Hintergrund verwendet, während man
00:26:09
Speaker
in der Benutzeroberfläche ein komplett anderes Tool nimmt. Das heißt, für das eine Kundenprojekt, wo wir jetzt auch gerade Xano einsetzen, verwenden wir Bubble als Frontend, wo wir da drin dann Formulare bauen, mit denen wir die Daten dann wiederum nach Xano schicken oder von da aus eben auch auslesen. Das heißt, Xano wird wirklich nur zur Datenspeicherung und zur Verarbeitung von Daten und zur Manipulation genutzt, aber eher weniger, um direkt darin mit den Daten zu arbeiten.
00:26:38
Speaker
Und Xano basiert quasi, oder ist eine fully managed PostgreSQL-Datenbank, also eine der vielen SQL-Datbanktypen, die es gibt. Und SQL-Datenbanken funktionieren eben nach diesem Tabellenprinzip, wie wir das eingangs schon mal erläutert haben. Und was Xano dazu eben mitbringt, ist neben der Datenbank,
00:27:00
Speaker
auch eine Möglichkeit, Authentifizierung einzubinden. Das heißt also, wenn wir jetzt in Bubble, in der Anwendung, die wir bauen, auch mit Nutzeraccounts arbeiten wollen, nur bestimmten Leuten Zugriff auf die Daten geben möchten, dann können wir eben auch die Authentifizierung über Xano steuern. Das heißt, wir haben in der Bubble-Anwendung ein Registrierungsformular und Lock-in-Formular. Und jedes Mal, wenn jemand sich dann einträgt und einen Button drückt, dann werden erstmal die Daten in Xano validiert.
00:27:26
Speaker
ob der Nutzer dann auch Zugang hat, ob das Passwort stimmt usw. und erst dann wird der Nutzer quasi in die Applikation eingelassen, um die Daten sich anzusehen oder bearbeiten zu können.
00:27:37
Speaker
Und dafür stellt also Xano neben der Datenbank oder der Authentifizierung autogenerierte API Endpoints zur Verfügung. Jetzt wird es vielleicht schon ein bisschen technischer. Und mit diesen API Schnittstellen kann man eben mit der Xano Datenbank kommunizieren, also darüber schreiben, darüber lesen oder auch löschen.
00:27:58
Speaker
Und das Ganze funktioniert eben so, wir legen eine neue Tabelle in Xano an, wie zum Beispiel eine Kundentabelle, und Xano übernimmt dann automatisch die Erstellung der Funktion für das Erstellen von neuen Kunden, für das Bearbeiten von Kunden und das Löschen von Kunden. Und so können wir das dann quasi von außerhalb ansteuern und die Daten in die
00:28:21
Speaker
Und daneben bringt Xano quasi noch einen eigenen File Storage mit und auch ein Dashboard, wo man dann eben die Auslastung und sowas der Datenbank monitoren kann. Das heißt also insgesamt bietet sich so ein Service wie Xano eher an, wenn man einen Backend Service für eine Web-Applikation sucht.
00:28:40
Speaker
wo man quasi selber das Frontend entwickelt, aber die Daten dann irgendwo anders speichern möchte. Wir haben uns bewusst für Xeno in dem einen Projekt entschieden, weil wir eben mit Xeno EU Hosting erreichen können. Das heißt also, die Daten sind in Frankfurt gespeichert.
00:28:56
Speaker
Und wir müssen so nicht die Bubble eigene Datenbank verwenden. Das ist aber völlig unabhängig, ob man jetzt Bubble quasi davor schaltet oder eine Webflow-Applikation oder eine WordPress-Webanwendung. Das ist völlig egal. Das ist super flexibel. Und man kann sich auch sein eigenes Frontend coden und da dann quasi die Daten von Xano anschauen lassen bzw. anzeigen lassen. Das heißt also, wenn du einfach nur den Datenspeicher für eine Web-Anwendung suchst, dann würdest du sowas wie Xano eben nutzen.
00:29:24
Speaker
Und ein zweites Tool, was wir dir auch noch vorstellen würden, ist SuperBase. SuperBase ist ähnlich wie Xeno, hat einen gleichen Funktionsumfang, das heißt auch hier wieder eine vollgemanagte PostgreSQL-Datenbank. Wir haben hier auch eine Kizierung, wir haben einen File Storage und auch da wieder ein Dashboard mit Übersicht über Auslastung und so weiter.
00:29:45
Speaker
Der Unterschied da ist, dass es neben der Cloud-Version von Superbase auch eine Version gibt, die man selber hosten kann. Es ist also eine Open Source Software, die man auch auf einem eigenen Server laufen lassen kann. Das heißt also, wenn man jetzt vielleicht Bedenken hat, ja, okay, Xano zum Beispiel läuft auf einer Amazon Web Services Infrastruktur, das ist ja ein amerikanischer Anbieter, auch wenn die Daten jetzt quasi auf einem deutschen Server liegen, aber kann nicht sicher sein, dass
00:30:10
Speaker
dass die dort nicht doch irgendwie über den amerikanischen Server geschleift werden, wie auch immer, dann kann man zu so einer Lösung wie Superbase greifen, weil die eben Open Source ist und man die auf einem eigenen Server bereitstellen kann. Das heißt, ich kann mir irgendwie bei einem IT-Dienstleister einen Server mieten, kann mir da dann Superbase drauf installieren und habe dann da alle meine Daten. Das muss dann halt nur von außen erreichbar sein, wenn ich mit einer Web-Applikation darauf zugreifen möchte oder je nachdem, wo die Web-Applikation an sich dann gehostet ist, dann kann man ja auch irgendwo in einem Rechenzentrum bei einem IT-Dienstleister hosten.
00:30:39
Speaker
Also, dass das dann im gleichen Netz läuft und man gar nicht die Schnittstellen quasi ins Internet verfügbar machen muss. Von daher hängt das auch wieder vom individuellen Use-Case ab. Aber wie gesagt, diese beiden Tools richten sich speziell schon eher, ich sag mal, an sehr technisch basierte Personen, wenn nicht sogar Entwickler. Weil man da einfach schon ein gutes, technisches Grundverständnis mitbringen muss.
00:31:06
Speaker
Ja, ja, das definitiv. Also, Entwickler muss es glaube ich nicht unbedingt sein, aber sehr, sehr advanced, fortgeschrittener No-Coder. Ganz interessant finde ich, Superbase wird gerade von Femfeel verwendet in ihrer neuen App. Femfeel ist ein Start-up hier bei uns aus der Community, die mit, lass mich nicht lügen, ich glaube Webflow, Airtable, Zapier ein bisschen Make angefangen haben mit ihrem ersten MVP für ihre App.
00:31:34
Speaker
für Frauen in den Wechseljahren. Und sie sind jetzt gerade vor einer Woche oder vor zwei Wochen, glaube ich, gelauncht mit ihrer App im App Store tatsächlich und haben das Ganze technisch nochmal komplett neu aufgesetzt und haben als Datenbank tatsächlich auch SuperBase verwendet. Ganz interessant auch, wie sie dann von Airtable quasi zu SuperBase gewechselt sind. Da können wir vielleicht auch nochmal drüber sprechen irgendwann in einer Podcast-Zeuge. Auf jeden Fall.
00:31:59
Speaker
Sehr cool. Du hast es eben schon so ein bisschen angerissen, aber vielleicht kannst du noch mal sagen, wie unterscheiden sich denn jetzt solche Datenbanken oder No-Code-Datenbanken wie SuperBase und Xano denn von klassischen Entwickler-Datenbanken, würde ich jetzt sagen. Also mal eine SQL-Datenbank oder sowas wie MongoDB zum Beispiel, also was man so gängigerweise in der Programmierung verwendet.
00:32:26
Speaker
Dazu muss man noch mal sagen, im speziellen MongoDB ist keine SQL-Datenbank, sondern eine NoSQL-Datenbank. Das heißt, das ist eine dokumentenorientierte Datenbank, in der man JSON-Files hin und her schickt. Das sind also JavaScript Object Notation-Dokumente, also ein kontaktpaktes Datenformat, um Textinhalte hin und her zu schicken.
00:32:51
Speaker
Und das hat noch mal eine ganz andere Struktur als eine SQL-Datenbank. Aber da will ich jetzt nicht mehr drauf eingehen. Letztendlich ... Wer mit Make gearbeitet hat und schon mal Blueprints exportiert und importiert hat, das, was Make einem als Output rausgibt, sind übrigens auch JSON-Files, sodass ihr da eine Vorstellung von habt, was das denn sein könnte.
00:33:10
Speaker
Genau. Also das einzige Grund, die sich quasi unterscheiden ist, dass man in einer herkömmlichen SQL-Datenbank, um Abfragen zu machen, eben auch eine Art von Code schreiben muss oder Befehle schreiben muss. Das heißt ja auch, also SQL heißt Server Query Language. Das heißt, man braucht also Befehle, um Daten anzuzeigen. Wenn ich jetzt mir zum Beispiel alle Datensätze aus meiner Kundendatenbank anzeigen lassen möchte, dann schreibe ich sowas wie Select, Sternchen, um alle Felder abzugreifen
00:33:39
Speaker
Kunden-Table oder sowas, um mir dann eben alle Datensätze anzuzeigen. Und in Tools wie SuperBase oder Big Xano schreibt man eben nicht diese Queries, sondern man macht das Ganze eben über eine grafische Oberfläche.
00:33:53
Speaker
wo ich dann eben genau anklicken kann, ich möchte jetzt die Tabelle auswählen, ich möchte mir die und die Felder anzeigen lassen, kann das Ganze dann noch filtern oder sortieren nach meinen Wünschen, aber das mache ich eben alles mit wenigen Klicks auf einer grafischen Oberfläche anstatt es eben tatsächlich schreiben zu müssen. Genau, das ist eigentlich so der einzige Unterschied, den es zu einer herkömmlichen Datenmark hat.
00:34:13
Speaker
Dann sind wir ja im Prinzip auch schon durch, glaube ich, mit den wichtigsten Tools, die wir bei Visual Makers so finden. Es gibt natürlich auch noch super viele andere. Wenn ihr ein anderes benutzt, dann lasst uns doch gerne mal wissen, entweder in Slack oder in den Kommentaren, was ihr denn so benutzt. Das würde uns echt mal brennen, interessieren, welche Datenbank oder spreadsheet Tools ihr so nutzt. Vielleicht nochmal kurz zusammengefasst.
00:34:40
Speaker
Spreadsheets und Datenbanken sind zwei grundlegend verschiedene Tools für verschiedene Anwendungsfälle. Also Spreadsheets eher für Berechnungen.
00:34:51
Speaker
Dinge, die ihr, wo ihr einzeln irgendwann die Daten speichern wolltet. Finanzpläne hast du eben gesagt, Alex. Genau, für sowas eignen sich Spreadsheets super und Datenbanken alles, wo ihr Daten strukturiert speichern wollt und auch miteinander in Relation setzen wollt. Und da eben angefangen für die absoluten Newbies sind R-Table oder C-Table total super, um anzufangen, um erstmal die zu verstehen,
00:35:20
Speaker
wie visuelle Daten oder generell Datenbanken überhaupt funktionieren, wie Daten miteinander in Relation gesetzt werden können. Dann Ninox für etwas stabilere Systeme oder die etwas mehr Stabilität fordern, größere Datenmengen fordern, besseres Rechte-Management fordern. Und dann, wenn ihr wirklich fortgeschrittene, komplexe Anwendungen bauen wollt, dann wirklich solche No-Code-Backends tatsächlich wie Xano oder SuperBase.
00:35:51
Speaker
Sehr gut, perfekt.
00:35:58
Speaker
Wenn ihr dazu generell Fragen habt, dann lasst es uns sehr gerne wissen, auch wenn ihr Themen habt, die wir, die ihr gerne mal hören würdet bei uns im Podcast oder auch Gäste habt, die ihr gerne mal bei uns im Podcast hören würdet, egal ob deutschsprachig oder englischsprachig, dann schlagt uns das doch sehr gerne vor, entweder in Slack oder hier, falls ihr das Ganze hier auf YouTube seht, direkt unter den Kommentaren.
00:36:23
Speaker
Und wir freuen uns generell über Feedback, wie ihr auch immer noch die relativ neue Struktur findet mit den No-Code-News, mit dem Tool der Woche. Genau, lasst uns gerne sehr gerne wissen, wie ihr das findet. Und auch hier nochmal der Hinweis, falls ihr uns nicht schon längst folgt, dann abonniert uns doch gerne auf der Podcast-Plattform, wo ihr uns jetzt gerade auch immer hört, gerne auch auf YouTube. Und falls ihr uns noch nicht auf LinkedIn folgt,
00:36:49
Speaker
Und auch mir und Alex, also ihr könnt uns auch sehr gerne eine Anfrage schicken. Wir connecten uns sehr, sehr gerne immer mit euch. Und dann verpasst ihr auch keine News mehr rund um Visual Makers und um No Code natürlich. Genau. Super. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Yes.
00:37:09
Speaker
Danke dir. Danke dir. Und hoffentlich bis auf ganz viele Podcastfolgen jetzt wieder auch oder auch zusammen oder mehr wieder jetzt auch zusammen. Und genau, und dann hören wir uns nächste Woche Donnerstag. Habt eine schöne Woche. Bis dann.