Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Also Covid an sich ist definitiv ein Auslöser für Krebs gewesen und immer noch.
Speaker: Es gibt Krebserkrankungen, die schon 20 Jahre da sind, bevor sie entdeckt werden.
Speaker: Sie sind zu jung, das wird nicht ernst genommen und am Ende war es dann doch Krebs.
Speaker: Wie aus heiterem Himmel kommt diese Diagnose.
Speaker: Was sind so Top 3 Frühwarnzeichen, auf die ich achten kann?
Speaker: Hingehen, selbst wenn man Angst vor der Diagnose hat, je früher man sie erkennt, desto höher ist die Chance.
Speaker: Denn wir können heute 60% der Krebserkrankungen heilen.
Speaker: Dann kann ich das Rückfallrisiko um 0,55% reduzieren.
Speaker: Ein Riesenerfolg, viel mehr als mit einer Chemotherapie.
Speaker: Die Gesamtanzahl der Menschen, die neu an Krebs erkranken, nimmt sowohl weltweit als auch in Deutschland zu.
Speaker: Laut aktuellem RKI-Bericht 2026 wurden zuletzt jährlich 517.800 Neuerkrankungen registriert.
Speaker: Also das sind diejenigen, die...
Speaker: Wir zumindest offiziell wissen, die WHO prognostiziert einen Anstieg von ca.
Speaker: 20 Millionen Fällen auf bis zu 35 Millionen Fälle im Jahr 2050.
Speaker: Das ist noch weithin.
Speaker: Aber was ist der Hauptgrund?
Speaker: Vielleicht nicht das, was viele denken, sondern dass wir eben auch anscheinend älter werden.
Speaker: Das ist zumindest die offizielle Begründung.
Speaker: Heute habe ich natürlich einen ganz renommierten Gast, nämlich Prof. Dr. der Medizin Joachim Drews.
Speaker: Lieber Joachim, wir geben weltweit Milliarden für die Krebsforschung aus.
Speaker: Du bist einer der Pioniere in diesem Feld.
Speaker: Warum ist diese Krankheit trotzdem immer noch so verdammt schwierig zu besiegen?
Speaker: Also da gibt es nicht nur die eine einfache Antwort, warum das so ist, sondern es gibt viele.
Speaker: Einen Grund hast du schon genannt.
Speaker: Wir werden immer älter und einer der Risikofaktoren für die Erkrankung ist unser Alter.
Speaker: Wenn man mal so ein bisschen einsteigt in, wie entsteht denn überhaupt Krebs, dann liegt es hauptsächlich daran, dass wir tagtäglich Zellen in unserem Körper schädigen, die repariert werden.
Speaker: Das ist ähnlich wie in einer Autowerkstatt.
Speaker: Du bringst dein Auto in die Werkstatt, bringst du ein Auto, ist die Qualität meist sehr gut in die Werkstatt, nur ein Auto am Tag macht, macht sie aber 100 oder 1000 am Tag und muss das in Schnellarbeit machen, dann geschehen Fehler.
Speaker: Und so ist das auch bei uns.
Speaker: Umwelteinflüsse, Ernährung, also Rauchen, alles, was wir so kennen, was Zellen schädigen kann, nimmt über die Jahre zu.
Speaker: Wir sammeln die immer mehr an und desto mehr muss dann repariert werden.
Speaker: Und wie eben gesagt, je mehr repariert wird, desto mehr Fehler passieren.
Speaker: Denn letztendlich ist eine Krebszelle nichts anderes als eine nicht vernünftig reparierte, kaputte Zelle, die dann erstmal als Vorstufe in unserem Körper liegt.
Speaker: Und das klingt jetzt vielleicht erschreckend, aber davon haben wir Millionen in unserem Körper rumliegen.
Speaker: Was dann aber dazu führt, dass eine einzelne davon von diesen Vorstufen tatsächlich anfängt, sich Blutgefäße anzulocken und zu wachsen, das ist bis heute noch nicht 100 Prozent beantwortet.
Speaker: Aber es nimmt zu, weil wir älter werden.
Speaker: Es nimmt zu, weil wir eben immer mehr Risikofaktoren nicht berücksichtigen, die zu der Erkrankung führen können.
Speaker: Rauchen tun wir heute immer noch, obwohl auf der Packungsbeilage steht, ganz groß, du stürbst, wenn du rauchst.
Speaker: Wir sind nicht gesünder, auch wenn es Menschen wie dich gibt, die versuchen da etwas zu bewegen.
Speaker: Aber trotzdem, wir haben immer noch mehr Fastfood-Ketten und noch mehr und noch mehr künstliche Ernährung.
Speaker: Also wir lernen so nicht so richtig aus unseren eigenen Fehlern.
Speaker: Und solange wir die Krankheit nicht haben, ist sie auch sehr weit weg.
Speaker: Also das ist das eine Problem.
Speaker: Das andere ist, dass einfach viel zu wenig Geld in die Vorsorge investiert wird.
Speaker: Die, die das Geld hätten für diese Vorsorgeuntersuchung, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen provokant, aber im Kern ist das das Problem,
Speaker: Geld spielt immer eine wichtige Rolle und die Menschen, die das Geld hätten, sprich die Pharmaindustrie, investiert das nicht so gerne in die Vorsorge.
Speaker: Denn wenn man es in die Vorsorge investiert, droht natürlich auch die Gefahr, wenn ich weniger Krebserkrankungen kreiere, sage ich mal, oder viele verhindere, dann habe ich natürlich auch einen geringeren Markt später für meine Medikamente, die ich dort einsage.
Speaker: Das heißt, wenn ich mir das mal so angucke, eine Mammographie bei Brustkrebs, das ist ja fast schon eine wirklich altertümliche Methode.
Speaker: Die haben schon meine Großeltern gemacht, die auch Ärzte waren.
Speaker: Und an dieser Vorsorgeuntersuchung bei Brustkrebs hat sich seit Generationen überhaupt nichts verändert.
Speaker: Das heißt, der zweite Kernpunkt, woran es hakt, dass wir immer mehr Krebs bekommen, ist eben auch die Problematik, dass zu wenig in die Vorsorge und Früherkennung investiert wird.
Speaker: Ich würde sagen, das sind so die wesentlichen Punkte.
Speaker: Du sprichst einen wesentlichen Punkt an, nämlich das Geschäftsmodell dahinter.
Speaker: Da würde ich im Laufe des Gesprächs gerne nochmal hinschauen, mehr oder weniger.
Speaker: Jetzt hast du ja gesagt, wir tragen alle ständig Krebszellen in uns.
Speaker: Das ist quasi ein vielleicht sogar natürlicher Prozess.
Speaker: Aber wenn das Immunsystem gut funktioniert, wenn die Zellen gut abgelesen, also verschiedene Gene gut abgelesen werden, dann können ja dann eben auch gewisse Abmehrmechanismen gebildet werden.
Speaker: Und was ist denn aber jetzt tatsächlich das Problem, dass immer noch so viele an Krebs erkranken, beziehungsweise was sind vielleicht so Top 3 Frühwarnzeichen, auf die ich achten kann, um überhaupt das in mein Bewusstsein zu bekommen, dass da was sein könnte?
Speaker: Also die Warnsignale sind schwierig, weil das Hauptproblem einer Krebserkrankung ist, dass sie symptomfrei wächst.
Speaker: Also ich kann 20 Jahre schon meinen Krebs im Körper haben und das ist jetzt gar nicht übertrieben.
Speaker: Es gibt Krebserkrankungen, die schon 20 Jahre da sind, bevor sie entdeckt werden.
Speaker: Das Problem ist, dass Krebs eben keine Beschwerden macht.
Speaker: Es tut vor allem nicht weh.
Speaker: Das Häufigste, worum man zum Arzt geht, ist ja, wenn man irgendwo Schmerzen hat.
Speaker: Das heißt, das ist einer der Hauptgründe, warum Krebs überhaupt so spät entdeckt wird und warum mehr eben in diese Vorsorge investiert werden müsste.
Speaker: Wenn man jetzt mal so ein paar schwache Kriterien raussucht, dann ist es grundsätzlich immer ein länger anhaltender Leistungsknick, also Müdigkeit.
Speaker: Wir kennen das ja, wir haben eine Grippe, fühlen uns schlapp und müde, aber irgendwann erholen wir uns ja wieder davon.
Speaker: Und wenn wir uns dann erholt haben, ist alles wieder gut.
Speaker: Aber wenn ich jetzt so eine anhaltende Schlappheit, Müdigkeit habe, dann kann das ein Frühwarnzeichen sein, dass irgendetwas nicht stimmt.
Speaker: Und das könnte dann natürlich auch eine Krebserkrankung sein.
Speaker: Das Zweite ist ein Gewichtsverlust.
Speaker: Wenn ich also...
Speaker: Und wir sprechen hier nicht von einem gewollten Gewichtsverlust, wo ich sage, ich mache eine Diät und nehme dann ab, sondern wenn ich ganz normal esse und weiterlebe und mit einem Mal schnell Gewicht verliere.
Speaker: Bei Krebserkrankungen geht das relativ schnell.
Speaker: Gerade Bauchspeicheldrüsenkrebs kann man beobachten, dass Patienten innerhalb von ein bis drei Monaten 20 Kilo Gewicht abnehmen.
Speaker: Also das ist das Ausmaß und sowas ist ein absolutes Alarmsignal, also dieser ungewollte und plötzliche Gewichtsverlust, der auch sehr extrem werden kann.
Speaker: Das ist das Zweite.
Speaker: Alles andere sind total unspezifische Sachen, da gilt eher der Aufruf, wenn irgendwas nicht stimmt, nicht die Augen verschließen, weil das sehe ich viel zu häufig.
Speaker: Ich habe Angst, dass diese Diagnose rauskommt, sondern wirklich hingehen, selbst wenn man Angst vor der Diagnose hat, je früher man sie erkennt, desto höher ist die Chance, sie tatsächlich zu heilen.
Speaker: Denn wir können heute 60 Prozent der Krebserkrankungen heilen, aber Voraussetzung, dass man zu den 60 Prozent gehört, ist tatsächlich, dass man früh genug zum Arzt geht und es früh genug erkannt wird.
Speaker: Okay, das ist schon mal eine sehr gute Nachricht, 60 Prozent.
Speaker: Jetzt gibt es ja auch, vielleicht in deiner Laufbahn auch schon entdeckt, manche Menschen, bei denen die Diagnose völlig aus dem Nichts kam, oder?
Speaker: Obwohl er gesund lebte oder sie gesund lebte.
Speaker: Was können wir daraus lernen?
Speaker: Also sagst du ganz klar immer alle zwei Jahre zur Vorsorge gehen?
Speaker: Ich finde, so wie vorhin gesagt, Vorsorge investieren wir viel zu wenig.
Speaker: Es gibt von den gesetzlichen Krankenkassen die Vorsorgeuntersuchungen, die fangen dann so mit 55 Jahren an.
Speaker: Wir sehen aber, dass Krebserkrankungen nicht erst bei 55 Jahren anfangen.
Speaker: Es gibt tatsächlich auch Krebserkrankungen, die insbesondere junge Menschen betreffen.
Speaker: Wir wissen, dass Krebs auch Kinder betreffen kann.
Speaker: Also von daher ist diese Standardvorsorge ab 55 nicht wirklich geeignet als Vorsorgeuntersuchung.
Speaker: Aber inzwischen gibt es auch sogenannte Check-up-Programme, die von den Krankenkassen getragen werden, die man auch mit 20 und 30 schon machen kann.
Speaker: Und da würde ich immer raten, diese auf jeden Fall wahrzunehmen.
Speaker: Das können kleine Anzeichen sein, leichte Laborveränderungen, die doch mal den Arzt dann aufmerksam machen und dann dazu führen, dass man Dinge frühzeitig erkennen kann.
Speaker: Also von daher mein Aufruf, auf jeden Fall frühzeitig, wenn man Beschwerden hat, durchaus das abklären zu lassen.
Speaker: Und das Zweite ist tatsächlich, solche Angebote für Check-Up-Untersuchungen unbedingt wahrnehmen.
Speaker: Okay, da kann sich ja jeder bei seiner Krankenkasse informieren.
Speaker: Jetzt gibt es aber bestimmt eben auch, wie soll ich sagen, Warnsignale oder Symptome von Patienten, die von den Patienten selber oder auch von Ärzten vielleicht oft auch als harmlos abgetan werden.
Speaker: Gibt es da welche?
Speaker: Da gibt es viele.
Speaker: Also, dass man an eine Krebserkrankung denkt, kommt ja immer erst am Ende.
Speaker: Also Ärzte, was ich auch bin.
Speaker: Wir gehen ja immer so ein bisschen unsere Liste an möglichen Ursachen durch, wenn der Patient Symptome hat und das, was häufig ist, ist häufig und das, was selten ist, ist selten.
Speaker: Ich betreue ja nebenher noch eine Hausarztpraxis, die ich in dritter Generation erhalten habe von meinen Vorfahren.
Speaker: Und es macht mir auch viel Spaß, obwohl ich ja eigentlich Krebsspezialist bin, auch in der Haushaltspraxis zu arbeiten.
Speaker: Und da bin ich eher so ein Kolibri.
Speaker: Das hat man mir auch tatsächlich gesagt von den Behörden oder den Ärztekammern, dass ich nicht die typische Haushaltspraxis bin, weil ich eben immer sehr früh an diese Krankheit denke und
Speaker: jetzt mal verglichen mit anderen Arztpraxen vielleicht eine Überdiagnostik mache, die ich aber durchaus, zu der ich absolut stehe, weil ich sage, man kann nicht genug investieren, um sicherzugehen, dass es eben keine Krebserkrankung ist.
Speaker: Und ich sehe viel zu häufig bei meinen Krebspatienten, wie viele Jahre, die mir dann erzählen, ja, ich hatte Bauchschmerzen und dann hat man gesagt, naja, das ist die Galle und dann hat man gesagt, nee, sie müssen sich anders ernähren.
Speaker: Sie sind zu jung, das wird nicht ernst genommen und am Ende war es dann doch Krebs.
Speaker: Also ich will jetzt hier nicht Panik verbreiten, aber es wird viel zu häufig, wie du richtig sagst, nach hinten geschoben.
Speaker: Auf der anderen Seite haben wir aber auch viele Patienten und da sieht man, wie individuell diese Erkrankung ist.
Speaker: Man kann das nicht so pauschalisieren.
Speaker: Also es gibt genau diese Menschen, die du gerade erwähnt hast, die nie krank waren, immer gesund gelebt haben, überhaupt keine Beschwerden haben und dann tatsächlich mal zu so einer Vorsorgeuntersuchung gehen, ohne jegliche Beschwerde.
Speaker: Und mit einem Mal, wie aus heiterem Himmel, kommt diese Diagnose.
Speaker: Und deswegen, man kann halt auch mit der gesündesten Lebensweise nicht total verhindern, dass man diese kaputten Zellen bekommt.
Speaker: Wir atmen ja nun mal die Luft ein, in der wir leben und die wird jetzt nicht unbedingt...
Speaker: besser und auch wenn wir gesund leben, werden wir älter, wir haben genetische Veranlagungen, also letztendlich, wir können es niemals zu 100% verhindern.
Speaker: Natürlich, jemand, der gesund lebt, reduziert seine Risiken und Risikofaktoren und wenn ich die reduziere, reduziere ich jetzt auch statistisch gesehen mein Risiko, die Erkrankung zu kriegen.
Speaker: Das heißt, der
Speaker: Der Raucher hat ein viel höheres Risiko als der Nichtraucher.
Speaker: Trotzdem kann der Nichtraucher auch Lungenkrebs bekommen.
Speaker: Und deswegen ist es alles eher so eine statistische Größe, die mir natürlich als Individuum nachher nicht hilft, wenn ich dann doch betroffen bin.
Speaker: Dann hilft es alles nichts.
Speaker: Ich habe gesund gelebt und jetzt hat es mich doch getroffen.
Speaker: Dann geht es im Wesentlichen darum, dass es, wie gesagt, früh erkannt wird und dann aber auch persönlich, individuell angepasst behandelt wird.
Speaker: Gut, du hast es erwähnt, du hast deine eigene Praxis.
Speaker: Wir verlinken natürlich deine Präsenzen hier unten.
Speaker: Du hast zwei Webseiten, die praxis-drefs.de und unifontis.
Speaker: Da können wir später gerne nochmal ein bisschen was dazu sagen.
Speaker: Also wenn du Fragen hast, wenn du vielleicht eine richtig intensive Vorsorgeuntersuchung haben möchtest, wende dich da mal an den Professor Drefs.
Speaker: Lass uns mal über die moderne Welt sprechen.
Speaker: Viele Menschen sprechen,
Speaker: nutzen ja die Vorzüge unserer Internetzeit und wir haben überall WLAN, wir haben überall 5G, vielleicht kommt bald 6G oder es gibt schon 6G, weiß es nicht.
Speaker: Da gibt es ja in Bezug auf Studien, in Bezug auf Krebs, weniger Studien, dass eben diese elektromagnetische Strahlung vielleicht Krebs auslösen könnte, da weißt du allerdings mehr.
Speaker: Zum Beispiel aber bei Männern, vor allem bei Männern, wir tragen sehr oft das Handy auch in der Hosentasche, da scheint es ja auch schon klarere Studien zu geben, dass es die Spermienkonzentration und Qualität verringert.
Speaker: Aber in Bezug auf Krebs, was hast du da für Erkenntnisse, was Strahlung angeht?
Speaker: Nun, die
Speaker: Studien und Untersuchungen, die es dazu gibt, spielen diese Problematik immer herunter.
Speaker: Nun sind Studien allerdings natürlich auch immer Dinge, die von irgendjemand beauftragt werden müssen.
Speaker: Und wenn wir heute von Studien, die eine Akzeptanz haben, sprechen, dann sprechen wir immer von sogenannten
Speaker: Evidenzbasierten Ergebnissen und Studien und diese Studien tatsächlich evidenzgerecht zu gestalten, sind jegliche Form von Studien immer angesiedelt im Multimillionenbereich, was die Kosten betrifft.
Speaker: Das muss man verstehen, wenn man sich überlegt, wer macht denn die Studien?
Speaker: Ich muss ja erstmal eine Fragestellung auflegen und muss sagen, ich will etwas herausfinden.
Speaker: Nun können weder du noch ich mal eben eine Studie zur Strahlung oder zur Handystrahlung machen, um dann festzustellen, es ist schädlich oder nicht.
Speaker: Man sieht allein schon, und diese Studie gibt es tatsächlich, dass durch dieses Handytragen in der Hosentasche bei Männern die Spermien reduziert werden, ja schon deutlich, dass ein Einfluss da ist.
Speaker: Und den würde ich auch niemals von der Hand weisen.
Speaker: Man kann sich ja nicht im Geringsten vorstellen,
Speaker: Dass elektromagnetische Strahlung oder wie auch immer dann die Signale transportiert werden, jetzt überhaupt nichts mit unseren Zellen macht.
Speaker: Wir haben sogar bei Hirntumoren inzwischen eine Therapie, die über elektromagnetische Felder funktioniert.
Speaker: Die nennt sich Optun.
Speaker: Da tragen die Patienten so eine Kappe mit elektromagnetischen Feldern und diese Form der Therapie ist inzwischen sogar auch als Kappenstumor.
Speaker: Kassenleistung zugelassen worden, weil sie wirksam ist.
Speaker: Also wenn ich sozusagen in die eine Richtung etwas Positives damit bewegen kann, dann ist natürlich auch klar, dass ich andersrum mit einer zu hohen Dosis damit ebenfalls etwas Negatives bewegen kann oder verursachen oder entstehen lassen kann.
Speaker: Das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt.
Speaker: Die Dosis macht immer das Gift.
Speaker: Das hat Hildegard von Bing damals gesagt.
Speaker: Und das gilt ja für alles in unserem Leben.
Speaker: Also je höher die Dosis, nehmen wir mal den Rotwein.
Speaker: Ein Glas Rotwein ist sogar gesundheitsfördernd und von der Weltgesundheitsorganisation sogar empfohlen.
Speaker: Aber eine Flasche Rotwein ist eben nicht mehr gesundheitsfördernd und schädlich und
Speaker: Ich sage mal, die elektromagnetischen Felder oder die Strahlenbelastung, die wir ausgesetzt sind, die nimmt halt immer mehr zu.
Speaker: Und mit steigender Dosis sieht man ja auch die Zahlen der Krebserkrankungen nebenzu.
Speaker: Zwar ist da nicht der direkte Zusammenhang hergestellt, aber es wird definitiv einen Zusammenhang geben.
Speaker: Also ich kann dir keine Studie auf den Tisch legen, weil die gibt es dazu nicht.
Speaker: Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass es definitiv einen Zusammenhang gibt.
Speaker: Wir werden aber genauso wenig daraus lernen wie beim Rauchen.
Speaker: Beim Rauchen ist der Zusammenhang ja eindeutig bewiesen.
Speaker: Es steht so dick auf den Packungen drauf und wir rauchen trotzdem weiter.
Speaker: Genauso wird es mit dem Handy am Ende sein.
Speaker: Selbst wenn es die Studien gäbe, die es nachweisen, wir werden trotzdem die Handys weiter benutzen.
Speaker: Wir sind so abhängig davon inzwischen.
Speaker: Und die Krebserkrankung ist immer sehr weit weg von uns.
Speaker: Solange wir sie nicht selber haben, kann es mich nicht treffen und gehöre ich sicher nicht zu denen, die es jemals treffen wird.
Speaker: Da gaukeln wir uns gerne dann auch immer selber etwas vor.
Speaker: Das ist halt das Paradoxum zwischen Wissen und dann tatsächlich Tun.
Speaker: Ich weiß, dass das Handy nicht gut ist.
Speaker: Ich weiß, dass Rauchen nicht gut ist.
Speaker: Aber im Moment schadet es mir ja nicht.
Speaker: Das ist wie mit der Tafel Schokolade, die esse ich jetzt und habe den Genuss und ich weiß, es ist nicht gut für die Zähne oder für alles im Körper, aber die Zahnschmerzen kommen halt erst zehn Jahre später oder vielleicht zehn Tage später.
Speaker: Sehr spannend, du hast die WHO erwähnt, ich habe sie ja am Anfang auch erwähnt.
Speaker: Was hältst du von dem Verein, mal ganz ehrlich gesagt?
Speaker: Ich sage mal...
Speaker: Für mich war es bis zur Covid-Zeit ein relativ unsichtbarer Verein, jetzt auch als Mediziner.
Speaker: Natürlich, wir lernen WHO-Kriterien, wir lernen das im Studium, dass es die WHO gibt, die irgendwelche Vorgaben macht und Kriterien festlegt und so ein bisschen versucht, die Gesundheit und Medizin weltweit zusammenzufassen.
Speaker: Aber am Ende ist sie auch eher eine politische Organisation und keine echte Medizinorganisation.
Speaker: Und das hat man ja während der Covid-Zeit auch relativ deutlich erlebt.
Speaker: Wenn ich früher dieses Beispiel, wie eben gesagt, genannt habe, die WHO empfiehlt, dann war das tatsächlich etwas, wo, wie soll ich sagen, das hatte sofort eine gewisse Akzeptanz.
Speaker: Dann war die WHO noch als Autorität akzeptiert.
Speaker: Wenn ich heute das Beispiel bringe, so wie du jetzt auch sagst,
Speaker: Dann werde ich sofort hinterfragen, wenn die WHO das ist, ist das wirklich gut, ist das wirklich richtig und da sieht man mal, wie so ein Vertrauensverlust in die Medizin ja durch die Covid-Zeit entstanden ist, weil wir glaube ich als Menschen, auch wenn das jetzt nicht unser Thema ist heute, passt es doch so ein bisschen zu der Krebsmedizin auch.
Speaker: wie wir Menschen an Covid gelernt haben, dass die Medizin halt keine harte Wissenschaft ist.
Speaker: Bei Mathematik ist 2 plus 2 ist 4.
Speaker: Und solche Gleichungen gibt es in der Medizin nicht, weil wir sind alle biologische Wesen,
Speaker: So wie vorhin gesagt, wenn es um Krebserkrankungen geht, es entsteht immer aus der Zelle des einzelnen Menschen und da ist die DNA in dieser Zelle.
Speaker: Und selbst wenn es eine Krebszelle, die so und so klassifiziert ist, ist es am Ende die Krebszelle von Herrn XY mit seiner DNA dort drin und eine absolut eigenartige Erkrankung.
Speaker: Wir versuchen dann mit Evidence, mit Statistik jetzt die beste Empfehlung für diesen Menschen und den Betroffenen zu finden.
Speaker: Aber am Ende hilft ihm die Statistik nicht.
Speaker: Denn es kann immer sein, dass ihm die Therapie, die vermeintlich besser ist, weil sie den meisten hilft, für ihn gar nicht die beste ist.
Speaker: Sondern für ihn ist die beste und die, die nachher wirkt, die der Masse gar nicht geholfen hat, aber für ihn die beste wäre.
Speaker: Damit geht im Grunde genommen die Medizin, wie wir sie im Moment betreiben, so ein bisschen an dem Bedürfnis des Betroffenen vorbei.
Speaker: Es geht auch viel zu wenig verloren, dass man eine absolut individuelle Entscheidung treffen sollte und nicht den Patienten in diese Standards und Leitlinien pressen sollte, sondern diese immer irgendwie an ihn anzupassen und alle Medizinwelten, die es gibt, da einzubinden.
Speaker: Es geht um eine lebensbedrohliche Erkrankung.
Speaker: Der Betroffene ist absolut in berechtigter Weise natürlich in Panik und er will, dass alles versuchen, was möglich ist, dass er geheilt wird.
Speaker: Und da sollten wir halt auch alles, was es gibt und existiert, auch mit in die Waagschale legen.
Speaker: Dann gibt es die Schulmedizin, dann gibt es die alternative Medizin, die traditionelle chinesische Medizin und was es alles gibt.
Speaker: Und das ist für mich keine Abgrenzung, sondern man sollte das alles zusammennehmen in eins.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil eben die Medizin nicht 2 plus 2 gleich 4 die exakt richtige Lösung für diesen Einzelnen parat hat, sondern sie hat nur eine Empfehlung parat, die auf Statistik bedutelt.
Speaker: Kommen wir gleich mal zu den Empfehlungen, die du gegebenenfalls auch hast aus deiner langjährigen Praxis.
Speaker: Ich habe jetzt schon verstanden, dass es eine individuelle Therapie ist, aber es gibt natürlich auch hier wieder einen Blumenstrauß voller verschiedener Möglichkeiten und da gibt es ja dann auch wieder verschiedene Lager sozusagen.
Speaker: Also wenn es dir das Video bis dahin gefällt, gib gerne mal ein Like oder schreib vielleicht deine Fragen hin, die wir das nächste Mal auch stellen sollten.
Speaker: Bevor wir zu den Möglichkeiten kommen, noch eine Frage, liebe Joachim, das mich persönlich eben auch interessiert.
Speaker: Du hast vorhin die Pandemie erwähnt.
Speaker: Beobachtest du selber, also wenn ich Statistiken hernehme, dann ist es ja wahrscheinlich eben nicht der Fall, zumindest offiziell nicht.
Speaker: Beobachtest du selber seit der Pandemie eine Veränderung in der Aktivität?
Speaker: oder der Häufigkeit von Krebs.
Speaker: Also was du ansprichst, ist das Stichwort Turbokrebs, der so ein bisschen zumindest mal im Laienbereich inzwischen fast schon ein fester Begriff geworden ist.
Speaker: Offiziell natürlich nicht.
Speaker: Offiziell gibt es sie nicht, sind wir wieder beim gleichen Problem.
Speaker: Wer würde denn die Studie machen?
Speaker: Das sind natürlich dann entsprechend Einrichtungen, die gar kein Interesse daran haben.
Speaker: Das ist jetzt gar kein Vorwurf, sondern das ist ja ein Wirtschaftsunternehmen und ein Wirtschaftsunternehmen macht jetzt keine Studie, die...
Speaker: dem Unternehmen schaden könnte.
Speaker: Aber sie haben die Finanzen, um solch eine Studie zu machen.
Speaker: Und damit basiert diese gesamte Geschichte des Turbokrebs natürlich auf Beobachtungen, einzelner und Fallberichte und kleineren Studien vielleicht, die dann zwar offiziell keine Akzeptanz finden.
Speaker: Was man aber definitiv sagen kann, ist, die Viruserkrankung per se, also Covid an sich,
Speaker: ist definitiv ein Auslöser für Krebs gewesen und immer noch.
Speaker: Ein Großteil von Krebserkrankungen, das haben wir vorhin so ein bisschen ausgelassen, entsteht durch Viruserkrankungen.
Speaker: Also wir haben für einige Krebserkrankungen ja diese klare Korrelation.
Speaker: Wir haben Gebärmutterkrebs, wo ja dann lange oder immer noch geimpft wird, schon im frühen Alter gegen CMV oder mit dem Zytobekalivirus, was dann ein definitiver Risikofaktor für die Entstehung von Gebärmutterkrebs ist, entsprechend frühzeitig ausgemerzt wird und damit tatsächlich die Zahlen von Gebärmutterkrebs signifikant senken konnte.
Speaker: Wir haben Hepatitis bei Leberkrebs.
Speaker: Leberkrebs wird im Wesentlichen und fast ausschließlich durch dieses Hepatitis-Virus ausgelöst.
Speaker: Also es gibt eine klare Korrelation schon von anderen Viruserkrankungen, die zu Krebs führen.
Speaker: Und genauso hat Covid jetzt nicht für eine einzelne Krebserkrankung, sondern insgesamt dazu geführt, dass mehr Krebserkrankungen entstehen oder sogar ein zeitlicher Zusammenhang festzustellen war zwischen der Covid-Erkrankung und der Krebserkrankung.
Speaker: Und das ist auch ein bisschen
Speaker: Das ist nicht wegzudiskutieren.
Speaker: Kann ich jetzt nicht in Studien belegen.
Speaker: Wie gesagt, solche Studien sind teuer und können wir beide so nicht auf den Weg bringen.
Speaker: Aber jetzt mal die Beobachtungen zusammengenommen, ist das so.
Speaker: Und wird aber natürlich häufig dann der Impfstoff an sich da auch so ein bisschen verteufelt.
Speaker: Und ich bin kein Freund des Impfstoffs.
Speaker: Ich bin kein Freund, wie das damals gehandhabt wurde.
Speaker: Und wir lernen ja immer mehr, wie falsch es eigentlich gewesen ist, wie wir es gemacht haben.
Speaker: Und auch hier gibt es Zusammenhänge, die aber wie gesagt auch nicht bewiesen sind, jetzt im Rahmen von Studien, aber auch in meiner Beobachtung definitiv da sind und für einzelne Impfstoffe auch mehr da sind, dass hier entweder Krebs nach der Impfung in einem ganz klaren zeitlichen Zusammenhang entstanden ist oder eine bestehende Tumorerkrankung tatsächlich plötzlich mehr Dynamik aufgenommen hat.
Speaker: Also dass man unter Turbo versteht, dass tatsächlich das Wachstum plötzlich beschleunigt wurde.
Speaker: Nun kann ich aber nicht in den Körper kriechen und ich habe nicht die Messinstrumente, um zu sagen, das ist wirklich genau diese Impfung gewesen, die genau dann dazu geführt hat, sondern ich kann es ja nur ableiten aus diesem zeitlichen Zusammenhang.
Speaker: Aber jetzt mal rein aus meiner persönlichen Erfahrung und Beobachtung gibt es da einen Zusammenhang.
Speaker: Okay, sehr spannend.
Speaker: Danke für deine ehrliche Antwort dahingehend.
Speaker: Ich bin sehr, sehr gespannt auf die Möglichkeiten, die du auch für die einzelnen Betroffenen siehst.
Speaker: Letzte Frage vorher.
Speaker: Wir haben jetzt gerade über Impfungen gesprochen und du hast ja quasi Gebärmutterhalskrebsimpfung angesprochen, also die HPV.
Speaker: Dann gibt es ja die Hepatitis B, Leberkrebs.
Speaker: Das sind ja bisherige klassische Impfungen und dann
Speaker: soll ja quasi eben auch von Unternehmen wie Biontech oder Moderna quasi therapeutische Krebsimpfungen kommen, also gegen bestehende Tumoren.
Speaker: Erste Marktzulassungen werden da erwartet.
Speaker: Und da geht es um einen maßgeschneiderten mRNA-Impfstoff, der das Immunsystem dann halt trainieren soll, genau diese spezifischen Krebszellen zu erkennen und zu vernichten, was das Immunsystem ja eigentlich auch selber kann.
Speaker: aber in manchen Körpern anscheinend nicht mehr.
Speaker: STIKO empfiehlt die Therapie bisher nicht.
Speaker: Wie ist deine Meinung dazu?
Speaker: Es greift so ein bisschen das Thema von vorhin auf.
Speaker: Krebserkrankung ist eine immer wieder neue Erkrankung.
Speaker: Da ist ja die DNA des einzelnen Menschen drin.
Speaker: Wir haben ja erlebt, wie schnell der Impfstoff für Covid plötzlich verfügbar war.
Speaker: Der kam ja aus dem Nichts und war innerhalb von sechs Monaten, stand er zur Verfügung und die ganze Welt musste geimpft werden.
Speaker: was ja per se schon mal überraschend ist, dass das überhaupt möglich war und wenn man das mal vergleicht, wie lange es jetzt dauert, diesen Krebsimpfstoff herzustellen und letztendlich das, was BioNTech damals gemacht hatte, basierte ja auf deren Forschung gegen Krebs.
Speaker: Ich kannte das Labor, das war in Tübingen, zu der Zeit war ich auch in Tübingen an der Uniklinik und
Speaker: Da waren sie ja noch lange in der Arbeit und noch weit entfernt von einem klinischen Einsatz.
Speaker: Während bei Covid war es dann innerhalb von sechs Monaten möglich.
Speaker: Kommt das?
Speaker: Nun, Covid ist ein Virus, eine RNA und ein Virusstrang.
Speaker: der uns alle betroffen hat.
Speaker: Der hat dann mutiert, dann gab es Variante und nächste Variante und nächste Variante, aber grundsätzlich ging es um ein Virus für alle.
Speaker: Und jetzt sage ich mal, gegen ein Virus einen mRNA-Impfstoff herzustellen, ist leicht, in Anführungsstrichen, also mit der heutigen technischen Medizin.
Speaker: So, aber jetzt kommt die Krebserkrankung und jetzt ist es die DNA des Einzelnen.
Speaker: Das heißt, ich müsste in einem anderen eine Entwicklung, wie ich sie für Covid gemacht habe, für das eine Virus, müsste ich sie für jeden einzelnen Krebspatienten neu machen.
Speaker: Weil es sich eben nicht standardisieren lässt und es eben nicht die eine immer gleiche Krebserkrankung ist.
Speaker: Also selbst wenn es Brustkrebs ist und mit all den Kriterien und die würden sich alle gleich sein, ist es trotzdem eine einzelne neue Erkrankung.
Speaker: Und das macht die Schwierigkeit hier und deswegen wird da jetzt schon seit Covid immer drüber geredet, Mensch, wenn ihr das da so schnell geschafft habt, könnt ihr das gegen Krebs auch schaffen.
Speaker: Und letztendlich gibt es mal gerade so Phase-1-Studien.
Speaker: Aus meiner Sicht sind wir da noch sehr weit entfernt mit dieser Art von Immuntherapie Krebs zu besiegen.
Speaker: Eben aus der Tatsache heraus, dass die Krankheit so einzigartig ist bei jedem Einzelnen.
Speaker: Okay, lass uns gerne noch jetzt quasi über Möglichkeiten sprechen.
Speaker: Eine der Möglichkeiten, quasi Krebs vorzubeugen, was ja dir auch sehr wichtig ist oder vielleicht auch, wenn Krebs schon ausgebrochen ist, ist ja quasi unser Lebensstil.
Speaker: Und wir brauchen uns, denke ich, nicht darüber unterhalten, dass wir einen entstressenden Lebensstil haben sollten, dass wir in der Natur leben sollten, dass wir...
Speaker: quasi uns entspannen sollen und so weiter.
Speaker: Jetzt spielt das Thema Ernährung ja, glaube ich, auch eine große Rolle.
Speaker: Ich glaube, wir brauchen jetzt auch nicht mehr darüber sprechen, dass Rauchen, exzessiver Alkoholgenuss und all diese Dinge nicht sinnvoll sind.
Speaker: Aber was ist denn so im typischen Leben?
Speaker: Jeder ernährt sich täglich.
Speaker: Sind denn solche vielleicht Top 3, Top 5 Lebensmittel, wo du sagst, meide die auf jeden Fall, weil die könnten wie Benzin ins Feuer wirken?
Speaker: Naja, nein.
Speaker: Entschuldigung, auch hier wieder.
Speaker: Wir haben keine, das ist eine schwammige Wissenschaft, die Medizin.
Speaker: Deswegen habe ich auch keine klare Antwort dafür.
Speaker: Wir wissen alle und auch dank dir, was gesunde Ernährung ist und gesunde Lebensmittel.
Speaker: Und ich glaube, das ist so allgemeingültig tatsächlich für uns.
Speaker: Aber dann haben wir Lebensmittel, die sich über die Jahre ja auch in der Forschung weiterentwickelt haben.
Speaker: Nehmen wir Kaffee.
Speaker: Kaffee war durchaus als kanzerogen, also krebserregend gelistet.
Speaker: Und heute wissen wir, dass der Genuss von Kaffee tatsächlich sogar krebshemmend ist.
Speaker: Das heißt, es gibt eine große Studie, die gezeigt hat, dass Patienten mit Darmkrebs nach ihrer Operation, das ist ja immer das Risiko, dass der Krebs wiederkommt, dass wenn sie regelmäßig Kaffee getrunken haben hinterher, gegenüber denen, die das nicht gemacht haben, ein geringeres Rückfallrisiko haben.
Speaker: Das heißt, Kaffee hat tatsächlich
Speaker: einen krebshemmenden Effekt gehabt.
Speaker: Wir reden da wahrscheinlich über sekundäre Pflanzenstoffe, die da hauptsächlich drin sind, wie im grünen Tee eben auch, die Catechine, oder?
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Deswegen, es waren jetzt nicht das reine Koffein, weil man hat geguckt, ob man das mit purem Koffein auch hätte nachmachen können.
Speaker: Ging nicht.
Speaker: Also es ist eher tatsächlich die Kaffeepflanze an sich, nicht das Koffein, sondern der Kaffee an sich.
Speaker: Aber inzwischen ist Kaffee von der Liste der kanzlerogenen Stoffe gelöscht worden und auch wieder eher sogar eine Empfehlung inzwischen, dass ein entsprechend mäßiger Kaffeegenuss geeignet ist.
Speaker: Das Beispiel ist aber auch gut, um zu zeigen, dass es eben
Speaker: Kann man jetzt nicht sagen, jeder muss jetzt sechs Tassen Kaffee trinken, damit er seltener Krebs kriegt, weil der herzkranke Mensch, für den ist Kaffee nicht gut.
Speaker: Für den Gesunden ist es, wie gesagt, hat es tatsächlich eine Wirkung.
Speaker: Das heißt, auch hier kann ich wieder nicht verallgemeinern, sondern muss auch wieder individuell gucken.
Speaker: Wir wissen, dass Zucker Krebswachstum fördert.
Speaker: Also da sind wir dann zwar eher, wenn der Krebs schon da ist.
Speaker: Aber wenn ich jetzt sozusagen ernährungstechnisch den Krebspatienten sage, ihr dürft gar keinen Zucker mehr zu euch nehmen, dann ist das nicht für jedermann förderlich.
Speaker: Für die Krebserkrankung vielleicht schon, aber ich nehme mal das Beispiel meiner Großmutter.
Speaker: Wenn ich der dann gesagt hätte, du darfst nicht mehr zu deinem Kaffeekränzchen mit deinen Freunden oder du darfst dahin, aber du darfst den Kuchen mit Sahne nicht essen, während die den essen.
Speaker: Und dann wäre der Schaden, den ich da angerichtet hätte, viel größer gewesen als der Schaden, den dieses Stück Kuchen hätte anrichten können, weil für manche Essen ja auch wieder etwas ist, was sie glücklich macht und wiederum auch dann die mentale und Lebensqualität stärkt.
Speaker: Also deswegen kann ich auch da leider nicht so eine schwarz-weiß Antwort geben.
Speaker: Und auch einzelne Sachen weglassen, also mein Rat, aber das kannst du oder weißt du besser als ich, ist eher, dass wir wieder auch hier alles in Maßen machen sollten.
Speaker: Die Dosis, wie vorhin gesagt, ist das Gift.
Speaker: Wenn ich mich einseitig nur so ernähre oder einseitig nur so, kann das für den Körper letztlich auch nicht gesund sein.
Speaker: Und ich muss immer aufpassen, dass meine Lebensqualität dabei auch erhalten bleibt.
Speaker: Und das Ganze ist definitiv ein Komplex, der mit der Körperlichkeit zusammenhängt und der körperlichen Aktivität.
Speaker: Also die Studien, wenn wir jetzt wirklich wieder auf Studien und Evidenz zurückgreifen, die bei Krebs gemacht wurden.
Speaker: Allerdings, wenn die Krebserkrankung da war, hat man gezeigt, dass diese Ernährungsumstellung auf gesunde Ernährung,
Speaker: einen Effekt auf die Prognose hat, aber nur, wenn man gleichzeitig auch angefangen hat, mehr körperliche Aktivität zu machen.
Speaker: Ja, ich denke, alles hängt ultra stark miteinander zusammen.
Speaker: Ich meine, selbst wenn wir weit genug rauszoomen in das Universum, in das Weltall, dann sehen wir, dass unsere Erde ja nur ein kleiner Organismus ist.
Speaker: der wiederum zusammenhängt.
Speaker: Und so geht es vielleicht auch mit unseren Zellen im Körper, so wie wir Menschen auf der Erde sind, sind die einzelnen Zellen in unserem Körper einzelner Organismus, die aber zusammengenommen uns Mensch als einzelner Organismus wiederum bilden.
Speaker: Und ja, da kann ich nicht einfach von Trennung sprechen und sagen, okay, jetzt ziehe ich mir drei Tassen Kaffee am Tag rein und dann habe ich die optimale Krebsprävention.
Speaker: Das ist absolut klar.
Speaker: Es scheint auch...
Speaker: Es scheint eben auch Zusammenhänge zu geben zwischen diesen genannten sekundären Pflanzenstoffen.
Speaker: Der berühmteste ist das EGCG, die Katechina aus dem grünen T. Deshalb hat man ja auch sehr viel mit den Japanern rumgeforscht.
Speaker: Die hatten ja lange Zeit gar keinen Krebs oder es kam erst später auf.
Speaker: Es gibt ja auch die
Speaker: Polyphenole aus Beeren, Nüssen, dann die Sulfide, Knoblauch, Zwiebel.
Speaker: Ich habe hier mal ein kleines Bild eingeblendet.
Speaker: Also ich denke, wir tun uns keinen Schaden in der Regel, wenn wir hochwertiges Bio-Beeren und sekundäre Pflanzenstoffe zu uns nehmen, also alle möglichen Farben.
Speaker: Und halt quasi diese ultra verarbeiteten Lebensmittel, die dann am Ende vielleicht sogar noch in der Aluminiumschale kommen, dann eben auch meiden.
Speaker: Weil eben auch das Thema Gifte, Herbizide, Pestizide oder auch Schwermetalle, die wir dann in uns aufnehmen, jetzt mit Sicherheit nicht förderlich sind für einen gesunden Lebensstil oder auch Krebsprävention.
Speaker: Naja, gerade bei Aluminium wurde ja bei Deodorants tatsächlich da dann endlich mal ein eindeutiger Zusammenhang gezeigt, dass die Nutzung von Deodorants tatsächlich dann aufgrund des Aluminiumgehalts dann auch zu Brustkrebs führt und dass dann entsprechend jetzt auch Aluminium frei ist.
Speaker: Und bei unserer Ernährung sind wir aber immer noch so großzügig und haben überall Aluminiumdeckel drauf und weniger kritische.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau, das ist völlig richtig und ich finde diesen Vergleich mit der Erde sehr schön, den würde ich demnächst auch gerne öfter mal verwenden, wenn du erlaubst.
Speaker: Das zeigt das eigentlich ganz gut.
Speaker: Ja, also du hast das Recht, schon mir gerade erworben, bist ja auch hier bei mir im Podcast, vielen Dank dafür.
Speaker: Ist natürlich auch wie immer ein Interviewformat, wo wir...
Speaker: wo wir weder was an unsere Gäste bezahlen, noch was verlangen.
Speaker: Also es ist komplett hier von beiden Seiten freiwillig.
Speaker: Das müsste ich vielleicht auch öfter mal dazu sagen.
Speaker: Und wir machen ja hier auch keine Werbung für irgendwas.
Speaker: Was mich aber jetzt natürlich noch interessiert, lieber Joachim, ist,
Speaker: Es gibt unterschiedliche Krebsbehandlungen.
Speaker: Nebenan der Krebs ist ausgebrochen, dann gibt es natürlich unterschiedliche Stärken dieses Ausbruchs schon.
Speaker: Man hört jetzt auch immer mehr, dass die Tumore immer größer werden und dann gibt es die klassische Chemotherapie, dann gibt es die alternativen Therapien bis hin zum Misteln, was ich da schon alles gehört habe.
Speaker: Ich habe von dir verstanden, dass es sehr, sehr individuell ist.
Speaker: Es gibt ja auch sehr viele verschiedene Krebsarten.
Speaker: Das heißt, wenn jetzt jemand bei dir in der Praxis vor dir sitzt und es gibt eine Diagnose, wie gehst du deine Regel vor?
Speaker: Das Allerwichtigste ist, also neben der Tatsache, dass ich mich gut vorbereite, ist das Allerwichtigste, sich Zeit zu nehmen.
Speaker: Weil das ist ja erstmal die Diagnose per se, er schlägt ja den Betroffenen sowieso.
Speaker: Und wenn er dann anfängt, dem Arzt zuzuhören, sind das alle Begriffe, mit denen er sich noch nie beschäftigt hat.
Speaker: Und das überrollt ihn meist auch.
Speaker: Und da wird dann auch zeitlich häufig ein Druck gemacht, wo immer mein Rat ist, nein, es ist keine Erkrankung, die wie ein Notfall ist, wo der Notarztwagen kommt.
Speaker: Man hat immer
Speaker: mal eine Woche Zeit nochmal in sich zu gehen und zu überlegen, wie ist mein richtiger eigener Weg.
Speaker: Und um den zu finden, braucht man Zeit.
Speaker: Und wir nehmen uns immer eine Stunde in der Regel oder anderthalb für das erste Gespräch Zeit.
Speaker: Und selbst die ist manchmal nicht ausreichend.
Speaker: Weil wie du sagst, wenn man ins Internet geht und nach Therapiemöglichkeiten guckt, man wird erschlagen.
Speaker: Also allein schon
Speaker: die sogenannten schulmedizinischen Therapien bis hin zu jeder Form von alternativen Therapie.
Speaker: Und selbst mir fällt es als Spezialist manchmal schwer, dann zwischen seriös und unseriös zu unterscheiden, beziehungsweise dann gibt es die Schulmedizin, die so ihr Lager ist.
Speaker: Und die Heilpraktiker sind manchmal auch nicht besser, die machen auch Lagerbildung, bei denen ist dann alles, was die Schulmedizin macht, schlecht.
Speaker: Und
Speaker: Deswegen, davon komme ich immer gerne weg und mein Patient bekommt immer eine faire Beratung zu allen Bereichen.
Speaker: Und ich habe das Glück, durch einen ungewöhnlichen Werdegang
Speaker: tatsächlich alle Bereiche kennengelernt zu haben und deswegen jetzt nicht nur theoretisch über die Bereiche spreche, sondern ich habe Reha gemacht, ich habe alternative Medizin gemacht, ich habe Anthroposophie gemacht, ich habe aber auch Schulmedizin bis zum Professor hingemacht.
Speaker: Also ich habe das Glück und den Vorteil, alles dieses in einer Person zu vereinen und damit auch eine breite Übersicht zu geben.
Speaker: Und versuche dann so fair wie möglich für jeden einzelnen Vorgehensweise demjenigen zu sagen, nutze ein Risiko für die jeweilige Therapie.
Speaker: Und was der Hintergrund ist, warum die Empfehlung jetzt von der Schulmedizin ist, es so zu machen.
Speaker: Und mache das so ausführlich, damit der Betroffene nachher für sich selber die Möglichkeit hat,
Speaker: seine eigenen Nutzen-Risiko-Analyse zu machen.
Speaker: Blödes Beispiel, aber das nehme ich immer sehr gerne als plakatives Beispiel.
Speaker: Wir beide würden Risiko ganz unterschiedlich bewerten.
Speaker: Also den Nutzen kann ich aufzeigen, das ist eine statistische Größe nachher.
Speaker: Oder so wie vorhin gesagt, es gibt keine Studie, dann sage ich auch das.
Speaker: Aber das Risiko, jetzt nehmen wir mal an, einer Chemotherapie ist der Haarausfall.
Speaker: Und den würden wir beide sehr unterschiedlich bewerten.
Speaker: Bei mir Haarausfall würde man nicht mal sehen.
Speaker: Also für mich ist das Risiko des Haarausfalls erstmal gar nicht so schwerwiegend.
Speaker: Bei dir wäre das jetzt eine andere Hausnummer.
Speaker: Und deswegen sage ich, kann ich ja jetzt nicht für den Betroffenen den entmündigen.
Speaker: Und das wird halt sehr häufig gemacht.
Speaker: Und für ihn entscheiden, ob das jetzt schlimm ist oder nicht.
Speaker: Also ich habe Patientinnen, die sagen, das sind häufiger Frauen, aber es gibt sicher auch Männer, die sagen, wenn meine Haare ausfallen, dann
Speaker: hast jetzt mal überzogen, dann sterbe ich lieber oder dann nehme ich lieber die Therapie, die 10% weniger Erfolg hat.
Speaker: Aber meine Haare muss ich behalten.
Speaker: Das ist für mich ein absolutes Muss.
Speaker: Und ich finde, das sollte man dann akzeptieren, solche Einstellungen.
Speaker: Und das machen wir in der Medizin leider viel zu häufig falsch, dass wir dann tatsächlich uns darüber stellen, sagen...
Speaker: Du hast nicht mitzureden, du bist, also wir sagen es so nicht, aber letztendlich machen wir es so.
Speaker: Du bist dann mündigt und hast da nicht mitzureden und Haarausfall ist jetzt echt nichts Schlimmes und jetzt geht es hier um dein Leben und wir müssen dich 10% mehr Heilungschance geben.
Speaker: Du musst das jetzt so machen.
Speaker: Das ist das Wesentliche, was ich anders mache.
Speaker: Wir gehen aber auch schon sehr früh in die Prävention, um nochmal ganz kurz die Schleife zurückzumachen, weil es mich dann auch zu einer Therapie führt.
Speaker: die eben nicht in den Leitlinien, in den Standards vorkommt, die aber schon seit den 1980er Jahren bekannt und erforscht ist.
Speaker: Denn man kann neben gesunder Ernährung auch tatsächlich mit Medikamenten, man kann das aber auch als Pflanzenstoff tatsächlich einnehmen, Prävention betreiben und zwar mit dem ganz bekannten und eigentlich harmlosen Aspirin.
Speaker: 1980 gab es das erste Mal eine Studie, eine Beobachtung, dass Menschen, die regelmäßig Aspirin einnehmen wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dass diese seltener Krebs kriegen als die, die kein Aspirin regelmäßig einnehmen.
Speaker: Aspirin ist ja letztendlich ein Extrakt aus der Weidenrinde.
Speaker: Also man kann das theoretisch sogar Weidenrindenextrakt einnehmen, würde den gleichen Effekt haben.
Speaker: Das wurde schon in der Antike eingesetzt.
Speaker: Die Weidenrinder ist Therapie.
Speaker: Das heißt, ich kann tatsächlich aktiv auch meine Prognose verbessern.
Speaker: Also der Rat ist jetzt nicht für jeden sofort loszurennen, sich Aspirin zu kaufen und zu nehmen.
Speaker: Das ist ja auch der Grund, warum das sehr schwache Argument, warum man das bis heute nicht standardmäßig macht in der Prävention, dass man immer gesagt hat, da hat das Risiko von Magenblutung.
Speaker: Aber letztendlich ist die Dosis, von der wir sprechen, so gering, dass das Risiko, und das hat tatsächlich das englische Gesundheitsministerium mal aufgearbeitet damals, weil die Studie kam aus England,
Speaker: Sie haben gezeigt, wie viele Leben retten wir.
Speaker: Und das waren immerhin 17 Leben auf 100, die weniger Krebs kriegen.
Speaker: Und das Risiko der Blutung ist 1 bis 3.
Speaker: Und dann hatte man das so da stehen.
Speaker: Und ich habe das Dier noch und das Schaubild von denen damals, als sie das so veröffentlicht oder etablieren wollten.
Speaker: Und dann standen da unbeantwortete Fragen.
Speaker: Und dann ist das Ganze versandet.
Speaker: Warum?
Speaker: Warum?
Speaker: Mit Aspirin kann man nicht Geld verdienen, kann man damit nicht Geld verdienen, hat keiner Interesse, da rein zu investieren in große Studien.
Speaker: Aber wenn man überlegt, wie viele Krebsfälle man verhindern kann, nur durch eine Aspirin- oder Weidenrinde-Einnahme, dann ist das schon frappierend.
Speaker: Genauso ist es dann in der Therapie.
Speaker: Es gibt tatsächlich auch wieder ganz konventionelle Studien, die zeigen, dass wenn ich bei Darmkrebs Aspirin nach der Operation einnehme, insbesondere in einer gewissen Subgruppe einer Mutation wieder, dann kann ich das Rückfallrisiko um 0,05 Prozent reduzieren.
Speaker: Das ist eine ganz frische Studie von vor einem Jahr.
Speaker: Das heißt, ein Riesenerfolg, viel mehr als mit einer Chemotherapie, aber in den Standards, in den Empfehlungen kommt es nicht vor.
Speaker: baue ich halt in meine Beratungsgespräche genauso ein, dieses Wissen um solche unkonventionellen Ansätze, von denen es gar nicht so wenige gibt und auf die ich mich über die Jahre dann durch Zufall immer mehr spezialisiert habe.
Speaker: Das sind wirklich wirksame, auch wissenschaftlich nachweisbar wirksame Therapieformen, die aber eben eher aus politischen oder finanziellen Gründen keinen Einzug in die Standardmedizin oder die Empfehlungen halten.
Speaker: Und die berichte ich den Patienten dann genauso, aber auch neutral wie eben das, was wir gerade gesprochen haben, den Einfluss von Ernährung und Bewegung.
Speaker: Also das meines Erachtens 50 Prozent des Erfolges zur Heilung ist immer die Selbstheilung des Patienten oder des Betroffenen, das Mentale, die Ernährung, die Bewegung.
Speaker: Das ist dieser Block, den er aber auch sehr stark selber in der Hand hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das ist so ein Beratungsgespräch und du siehst schon allein, wie lange ich aushole, um es zu beschreiben, wie lange so ein Gespräch denn auch werden kann und dass es dann häufig auch Nachgespräche braucht.
Speaker: Aber das ist das, was wir machen.
Speaker: Finde ich super spannend.
Speaker: Also nochmal hier der Hinweis auf deine Praxis, alles hier unten verlinkt.
Speaker: Also du bist einer der wenigen, die sich dann wirklich sehr viel Zeit nehmen und ich denke, das ist das, was den meisten Menschen eben auch hilft, dass da jemand da ist, der ihnen eine Art Sicherheit gibt und natürlich eben auch über deine Praxis,
Speaker: Ja, genau.
Speaker: dass es eben das Altern durch chronische, unterschwellige Entzündungen im Körper quasi ein bisschen reduzieren kann, nenne ich es jetzt mal.
Speaker: Bei der Krebsprävention spricht man da, glaube ich, schon Tarnkappeneffekt, weil es eben so ein Thrombozytenaggregationshemmer ist.
Speaker: Und sehr, sehr spannend übrigens auch, wird ja oft bemerkt,
Speaker: Kurkuma und Omega-3 zum Beispiel erwähnt, wahrscheinlich aus den ähnlichen Gründen, um Entzündungen zu reduzieren.
Speaker: Ist das dann auch was, was so in die Supplement-Richtung geht, die du vielleicht dann eben auch deinen Patienten sowohl für Vorsorge als auch im Lebensfall dann empfiehlst?
Speaker: Definitiv.
Speaker: Aspirin muss man nicht als das chemische Aspirin nehmen.
Speaker: Die beiden Rinde funktionieren genauso gut.
Speaker: Wenn man das kombiniert mit anderen entzündungshemmenden Stoffen, dann ist das definitiv etwas, was wir dann aber auch wieder individualisiert machen.
Speaker: Nicht für jeden gibt es das pauschal gleiche Produkt, was sinnvoll ist, was ich teilweise im Supermarkt schon kaufen kann, sondern auch da machen wir immer eine individuelle Zusammenstellung.
Speaker: die dann für den Einzelnen auch am besten passt.
Speaker: Schön.
Speaker: Ja, jetzt haben wir ganz viel besprochen.
Speaker: Du hast jetzt auch gleich wieder den nächsten Termin.
Speaker: Vielen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast, mehr oder weniger.
Speaker: Gibt es denn noch eine wichtige Botschaft, gerade für Menschen, die jetzt eine Diagnose erhalten haben und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen,
Speaker: Haben Sie jetzt den Anrufpunkt bei dir, aber was gibt es da Wichtiges noch vielleicht zu sagen, außer Ruhe bewahren, was in dem Fall natürlich sehr schwierig ist.
Speaker: Was ist der nächste Schritt, den man tun sollte?
Speaker: Also wie du sagst, Ruhe bewahren, einmal durchatmen, eine Nacht drüber schlafen.
Speaker: Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan.
Speaker: Und dann tatsächlich für sich einstehen.
Speaker: Wir sind immer noch eine Generation von Patienten, denen es manchmal wichtiger ist, dass ihr Arzt glücklich ist als sie selber.
Speaker: Weil sie sagen, wenn ich dem jetzt sage, dass ich das nicht machen will oder anders machen will, dann ist der verärgert.
Speaker: Dann ist er halt verärgert.
Speaker: Es geht ja um die eigene Gesundheit, um das eigene Leben und dafür einzustehen.
Speaker: Und sich tatsächlich seinen eigenen Weg auch gegen Widerstände zu suchen.
Speaker: Das, was wir Patientinkompetenz nennen, also das wirklich ernst nehmen für sich selbst und zu fördern, das ist einer der wichtigsten Schritte, um nachher diese Krankheit auf jeden Fall auch überleben zu können.
Speaker: Dafür danke ich dir für die Einladung heute auch und dass wir hier ein bisschen zu dieser Patientinkompetenz auf diese Art mit beitragen konnten.
Speaker: Ja, ich danke dir vielmals.
Speaker: Du hast auch einen YouTube-Kanal, den verlinken wir natürlich hier unten drunter.
Speaker: Wir konnten natürlich jetzt nicht in aller Ausführlichkeit auf die einzelnen Therapiemöglichkeiten oder Fragen zu Chemotherapie und so weiter eingehen, aber dafür hast du ja deinen YouTube-Kanal.
Speaker: Dort findest du, liebe Zuschauer, ganz viele weitere Videos von Professor Drews und er zeigt uns mehr oder weniger, dass hinter jeder Statistik
Speaker: oder hinter jeder Krankheit natürlich ein Schicksal steht, aber dass es sich immer lohnt, für die eigene Gesundheit zu kämpfen.
Speaker: Und danke, dass du mit deiner Arbeit eine Medizin betreibst, die wirklich individuell auf den Menschen eingeht und wirklich echte Hoffnung gibst.
Speaker: Es war mir eine Ehre, dass du da warst.
Speaker: Und wenn es dir gefallen hat, lieber Zuschauer, kommentiere doch unter dem Kanal und schau bei Professor Trebs auf jeden Fall vorbei.
Speaker: Auf deine Gesundheit wünschen dir dann Joachim und ein Christian.
Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
Speaker: Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
Speaker: Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
Speaker: Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Du findest Mr. Brokkoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
Speaker: Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
Speaker: Wir freuen uns auf dich.
Speaker: Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze Mr. Brokkoli-Team.






