Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

6,9 Milliarden Dollar für Squarespace - No-Code News #5

VisualMakers
VisualMakers

245 plays · May 15, 2024

In dieser Folge gehen wir darauf ein, was der Verkauf von Squarespace an das Private Equity Unternehmen Permira bedeutet und erklären, was es mit Softr neuen Updates auf sich hat. Links zur Folge VisualMakers Webinar: https://www.visualmakers.de/webinare/bottleneck-in-der-entwicklung-so-beschleunigst-du-deine-time-to-market-mit-low-code Permira Announcement zum Kauf von Squarespace: https://www.permira.com/news-and-insights/announcements/squarespace-to-go-private-in-69bn-all-cash-transaction-with-permira Softr Updates: Conditional Forms: https://www.softr.io/blog/conditional-forms BigQuery als Data Source: https://www.softr.io/blog/softr-bigquery-integration **////////// Gefällt dir unser VisualMakers Content? Werde selbst zum VisualMaker mit einem unserer vielen kostenlosen Kurse. Starte jetzt durch und werde No-Code Profi https://www.visualmakers.de/academy** **////////// Folge uns auf: LinkedIn: https://bit.ly/3SfL6oO Youtube: https://bit.ly/3OF5jBj Instagram: https://bit.ly/3cMYH6N Slack: https://bit.ly/vm-slack** **////////// Jetzt Newsletter abonnieren und keine No-Code News mehr verpassen! https://bit.ly/3cMYNeF**

Transcript

Speaker: Bevor es losgeht, am 16. Mai veranstalten wir ein Webinar mit dem Titel Botnolink bei der Entwicklung. So beschleunigst du deine Time -to -Market mit Low -Code. Den Link dazu findest du in der Episodenbeschreibung. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge No -Code News. Heute gibt es Neuigkeiten rund um Squarespace und Software. Los geht's.

Speaker: Squarespace wurde gekauft. Der No -Code -Website -Bilder Squarespace wurde für 6 ,9 Milliarden US -Dollar vom englischen Private -Equity -Unternehmen Primera gekauft. Squarespace sollte den allermeisten No -Code -EnthusiastInnen bekannt sein. Seit dem Release in 2004 ist das Unternehmen an der Speerspitze der No -Code -Website -Baukisten.

Speaker: Squarespace ist vor allem dafür bekannt, dass es Freelancern und Kleinunternehmen ermöglicht, extrem schnell und einfach schöne Webseiten, Blogs und Webshops zu bauen. Squarespace war vor allem schon immer für Künstlerinnen, Fotografinnen und andere Kreative eine zuverlässige Anlaufstelle für ihre Online -Präsenz.

Speaker: Wieso nun der Verkauf? Seit 2010 sammelte das Unternehmen immer wieder Investments ein, zuletzt 2021. Dort konnte das Unternehmen bei einer Bewertung von 10 Milliarden US -Dollar 300 Millionen US -Dollar einsammeln. Und obwohl der Gründer und CEO Anthony Casalena einst sagte, er sei nicht an einem Börsengang interessiert, dauerte es nicht lange und Squarespace ging noch im selben Jahr an die Börse. Seitdem war der Börsenkurs von Squarespace eine kleine Achterbahnfahrt.

Speaker: Dieser holte sich aber zuletzt auf fast denselben Wert wie zum Börsengang. Aber dennoch entschied sich Squarespace zum Verkauf an Primera.

Speaker: Squarespace betonte, dass der Verkauf dem Unternehmen Flexibilität und vor allem neue Ressourcen biete, um weiterhin UnternehmerInnen jeder Art zu einer besseren Online -Präsenz zu verhelfen. Doch wird das wirklich so sein? Zunächst sei positiv anzumerken, dass Permira entschieden hat, die gesamte Führungsebene zu behalten, inklusive Casalena, dem Gründer und CEO. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Das spricht dafür, dass die Mission von Squarespace weiterhin auf Kurs bleibt.

Speaker: Für Primera spricht weiterhin, dass sie langjährige Erfahrungen im Consumer - und Techbereich haben. 2022 kauften sie gemeinsam mit einer weiteren PI -Firma die Customer Solution Software Zendeth. 2018 investierten sie schätzungsweise 250 Millionen US -Dollar in Klarna, 2019 etwa 200 Millionen in Flixbus. Auch McAfee und Ancestry .com sind Teil ihres Tech -Portfolios.

Speaker: Neues Geld bedeutet möglicherweise Investitionen in Tech und Infrastruktur und bessere Angebote für User. Squarespace kann somit neue Funktionen einführen, die das Produkt verbessern. Vor allem können neue Investitionen in das kürzlich releasete Squarespace AI fließen und es insgesamt noch leichter machen, professionelle Webseiten und Webshops zu launchen. Doch Private Equity ist nicht im Geschäft, um User glücklich zu machen, sondern um Geld zu machen.

Speaker: In der Vergangenheit haben PI -Firmen schnell ganze Belegschaften entlassen, Standorte geschlossen und Produktlinien eingestampft. Denn sie möchten vor allem die Rentabilität ihrer Portfolieunternehmen steigern. Um das zu tun, werden oft früh Maßnahmen getroffen, um eben Kosten zu senken oder den Umsatz zu steigern.

Speaker: Im Falle SquareSpace könnte es zum Beispiel sein, dass die Preisstruktur überarbeitet wird, was die Nutzung für die User teurer machen könnte. Aber auch der Kundensupport könnte zum Beispiel stark darunter leiden, indem beispielsweise weniger Kundensupport angeboten wird bzw. dabei vermehrt auf AI gesetzt wird. Möglicherweise wird Primera SquareSpace dazu bewegen, lukrativere Marktsegmente anzusprechen, was hier darum dazu führen könnte, dass das Unternehmen seinen Fokus von kleinen Unternehmen und einzelnen Nutzern wegverlagert.

Speaker: Eine solche Pricing -Strategie fährt neuerdings zum Beispiel Glide. Die neuen Preise von Glide und Verfügbarkeiten von Features sind eindeutig nicht mehr für kleine Privatprojekte oder ähnliches ausgelegt. Und das ist natürlich völlig in Ordnung, doch es kann im Zweifel eben bedeuten, dass viele Freelancer und kleine Unternehmen entweder mehr zahlen müssen oder eben zusehen müssen, dass sie mit ihrer Seite umziehen.

Speaker: Einer von Squarespace's Werten auf ihrer About -Seite ist, Design ist kein Luxus. Ob das so bleibt, wird sich zeigen. Unterm Strich glauben wir, dass diese Erquise aber ein gutes Zeichen ist, denn mehr Investitionen in No -Code sind grundsätzlich gut, solange es eben mehr Menschen dabei hilft, Zugang zu Technologie zu haben und die Hürden zu Unternehmertum und Entwicklung zu mindern. Wir sind gespannt, wo die Reise für Squarespace hingeht.

Speaker: Software hat ein neues Feature in der Beta -Phase, Conditional Forms. Bisher waren die Software -Formulare recht simpel und haben es nicht unterstützt, wenn dann Logiken in dem Flow mit zu verbauen. Also zum Beispiel, wenn die Antwort auf Frage 1a ist, dann geht zu Frage 2.

Speaker: Wenn die Antwort aber B ist, dann geh direkt zu Frage 3. Das heißt, dass man für komplexere Formulare immer auf Drittanbieter ausweichen musste und diese dann eben in Software einbetten. Damit ist nun Schluss. Der neue Form -Editor sieht ziemlich clean aus und macht auch einen guten ersten Eindruck.

Speaker: Man kann damit auch Multistep -Formulare bauen. Diese eignen sich zum Beispiel gut für einen längeren Registrierungsprozess. Gerade bei solchen sind auch wenn -dann -Bedingungen super nützlich. So kann man zum Beispiel je nach User -Typ verschiedene Fragen stellen und Sections anzeigen lassen.

Speaker: Aber apropos Bedingungen. Eine Bedingung gibt es für die Conditional Forms. Man muss bereit sein, 139 Dollar oder mehr pro Monat zu zahlen. Denn diese sind erst ab dem Professional Plan verfügbar. Für alle anderen heißt es also weiterhin, auf Telly und Co. auszuweichen, wenn man komplexere Formulare bauen möchte.

Speaker: Weitere Updates zu Softer. Gute Nachrichten für all diejenigen, die Airtable als Backend nutzen. Airtable -Softer -Apps sollen jetzt bis zu dreimal schneller laufen als zuvor. Und für diejenigen, die überlegen, von Airtable wegzugehen und einfach mehr Leistung brauchen. Softer ermöglicht es nun auch, BigQuery als Datenbank zu nutzen. Das ist vor allem interessant für größere Unternehmen bzw. Unternehmen mit großen Datenmengen.

Speaker: Konkurrent Glide bietet schon seit längerem eine BigQuery -Integration als auch ihre eigene Enterprise -Lösung, nämlich Glide BigTables. BigQuery ist ein vollständig verwalteter, serverloser Data Warehouse Service von Google Cloud. Dieser ermöglicht es, wesentlich größere Datenmengen als zum Beispiel Airtable zu verwalten. Es ist speziell für die Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen optimiert und kann SQL -Abfragen über einen riesigen Datensatz in Sekunden schneller ausführen.

Speaker: Außerdem bietet BigQuery im Vergleich zu Airtable leistungsstarke Analyse und Machine Learning Funktionen an. Und auch bei den Kosten kann BigQuery gegebenenfalls die bessere Wahl sein. Denn BigQuery ist nutzungsbasiert und eignet sich für große, sporadische Aufgaben, während Airtable auf einem Abo -Modell basiert. Also, gegebenenfalls ist BigQuery die bessere Entscheidung für dich. Aber denkt dran, Airtable ist auf jeden Fall die einfachere Datenbank.

Speaker: Das war's diese Woche auch schon mit den No -Code -News. Alle weiterführenden Links zur Akquise von Squarespace als auch zu den neuen Software -Features findest du in der Episodenbeschreibung. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended