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MSU #29 - Fogg (9): Im Reich des Zaren

S2 E29 · Die Couchfesseln
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126 Plays1 year ago

In der letzten Folge ging es in einen Schneesturm in die Schweiz, jetzt geht es nach Sibirien… Und das bei den derzeitigen Preisen…. Stefan und Dirk haben sich trotz schöner sommerlicher Temperaturen auf die Reise nach Sibirien gemacht, um lecker Tartar zu essen…

Link zum Hörspiel Die Couchfesseln – MSU Soundtrack



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Die Couchfesseln ist ein privates Hobbyprojekt und steht nicht mit MARITIM in Verbindung.

Vielen Dank an KRÄFT für das tolle, handgemalte Cover!

Trailermusik ist von Musicfox, Lizenz liegt vor.

Soundeffekt in den Trennern von Pixabay

Vielen Dank fürs Hören!



00:00 – Intro

01:52 – Begrüßung und Vorgeplänkel

12:07 – Hardfacts

23:07 – Besprechung

71:04 – Fazit

73:03 – Dirk spekuliert

Recommended
Transcript

Einführung in 'The New Adventures of Phileas Fogg'

00:00:01
Speaker
Sie sind eine Probe, sie haben einfach kreisende Hosen.
00:00:26
Speaker
Die Couchfesseln besprechen die neuen Abenteuer des Phileas Fogg, Band 9, im Reich des Zaren. Ein rauschendes Fest im Zarenpalast erwartet Phileas Fogg, Aouda und Passepartout. Doch dramatische Ereignisse machen ihnen einen Strich durch die Rechnung.
00:00:48
Speaker
Im fernen Sibirien bricht ein Aufstand aus. Unsere Abenteurer schließen sich den beiden Reportern Blount und Jolivet an, um der Sache auf den Grund zu gehen. Mit dabei ein geheimnisvoller Kaufmann, der mehr zu sein scheint, als er Preis gibt. Vor ihnen liegen hunderte Meilen wildes Land und ein skrupelloser Gegner, dessen Pläne weit über Russland hinausgehen.
00:01:16
Speaker
Dabei ahnen unsere Helden nicht, dass sie bereits Teil einer streng geheimen Operation sind.

Überraschung für die zehnte Episode

00:01:52
Speaker
Sind wir schon drauf? Ja, wir sind schon drauf. Dann geht's los. Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen bei Die Katschfesseln. Heute besprechen wir die neunte Folge von Die Neuen Abenteuer des Filias Fock im Reich des Zaren. Ich bin Dirk, euer Gastgeber, und wie immer, wenn's heißt, Jules Verne, Die Neuen Abenteuer des Filias Fock. Mit mir zusammen, Stefan. Hi, Stefan. Hi, hallo zusammen. Schönen guten Abend.
00:02:21
Speaker
Ja, nicht wundern, heute keine gylvernische Begrüßung. Ich bereite für die zehnte Folge, denn das ist ja ein kleines Jubiläum für uns beide, bereite ich was ganz extravagantes vor. Und von daher wollte ich jetzt die Latte ein bisschen niedriger hängen, damit es das nächste Mal wieder ein bisschen was außergewöhnliches gibt. Ich bin gespannt. Ich auch.
00:02:43
Speaker
Wie ist es dir so ergangen in

Ideen für kommende Episoden

00:02:45
Speaker
der letzten Woche? Wir nehmen ja die beiden Folgen jetzt Schlag auf, Schlag auf, so wie die Ereignisse im Hörspiel. Ja, in der letzten Woche große Ereignisse gab es eigentlich nicht, aber wir sind jetzt im Flow. Folge 8 ist vorbei, zweite Staffelende. Jetzt geht es weiter mit der dritten Staffel, erste Folge.
00:03:05
Speaker
Wir kloppen dies Jahr tatsächlich drei Staffeln durch und sind praktisch jetzt im letzten Drittel. Das ist ganz schön erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell das Jahr ist. Im letzten Drittel des Jahres. Ja, richtig. Genau. Wenn man jetzt jetzt so sieht. Der Acht ist ja, wenn diese Aufnahme ausgestrahlt wird, schon durch. Ich dachte, du wärst bei der Serie, aber wir haben es gerade erst begonnen.
00:03:27
Speaker
Das ist ja gerade die 41. Folge erschienen und bis dahin müssen wir noch ein bisschen. Ja, wir haben eine Menge vor der Brust, aber die sollen schön nachlegen, damit das Ende nicht in Sicht kommt. Auf jeden Fall. Ja, die letzte Folge ist ja nun leider nicht am ersten Sonntag des Monats erschienen, sondern am zweiten Sonntag und weil ebenso nicht am dritten, sondern am vierten Sonntag und der erste und dritte sind.
00:03:55
Speaker
mal freigeblieben. Also eine Minisommerpause. Weihnachtspause wird es nicht geben. Ganz im Gegenteil, da haben wir schon so ein paar kleine Ideen gesammelt, was wir da schickes machen. Liebe Zuhörerinnen, niemand hat vor, einen Weihnachtskalender zu erstellen. Aber so ein paar spezielle Sachen wollen wir da schon irgendwie raushauen. Kommen wir gleich. Was hat dich denn so schönes gefesselt in der letzten Woche?

Stefans Geburtstagsgeschenk: Sherlock Holmes

00:04:18
Speaker
Nicht nur in der letzten Woche, sondern schon seit einiger Zeit. Und zwar habe ich beim letzten Mal, glaube ich, von meinem Geburtstag erzählt. Als Geburtstagsgeschenk war diesmal was ganz Tolles dabei. Und zwar habe ich den kompletten Sherlock Holmes in der Edition vom Koppenrad Verlag aus Münster erhalten. Das sind so Schmuckausgaben. Ganz viele Beilagen sind in den Büchern drin. Also als
00:04:43
Speaker
Beispiel eine Karte von London aus dem Jahr 1870 oder Schlagmichtod und ganz viele anderen Beizettel. Zum Beispiel auch, was ich gar nicht wusste, das Sherlock Holmes wird ja immer so gesagt, dass er auch ein Drogenproblem hatte.
00:05:00
Speaker
Und mir war überhaupt nicht bewusst, dass zu dem Zeitpunkt, als die Geschichten spielen, dass Kokain und auch Heroin ganz normale Medikamente in den Apotheken gewesen sind und dass die teilweise auch Kindern verabreicht wurden. Bis man dann irgendwann später wahrscheinlich festgestellt hat, dass das Zeug gar nicht so toll ist, dass es zwar eine gewisse Wirkung hat, aber doch mehr schadet als nutzt. Und das war zum Beispiel ein sehr schöner Beipackzettel in dem Buch. Das hat mich überrascht.
00:05:30
Speaker
Ja, das ist ja in Naturvölkern ist das ja auch normal, dass die das in Maßen zu sich nehmen und sich damit nicht berauschen, sondern auch heilen. Aber das ist ja das Konzept von Medizin grundsätzlich. Ja, ja, und diese Buchreihe hat jetzt also einen richtigen Homes Hype bei mir ausgelöst. Ich beginne also wieder von vorne die Geschichten intensiv zu lesen und zwar in der richtigen Reihenfolge. Und dann mache ich erst eine Pause und höre die Hörspiele, die es dazu gibt. Auch eine schöne Idee.
00:05:59
Speaker
Ich sehe die Filme, die es dazu gibt. Also das, was ich so ergattern kann, was man so kaufen kann. Ja, es gibt schon sehr, sehr viel Material, was Holmes angeht. Und das, muss ich sagen, fesselt mich. Nicht nur seit einer Woche, sondern schon eine ganze Weile. Das heißt, du erweiterst jetzt deine Expertise von Only Jules Verne. Weil von Comics hast du ja, wir wissen keine große Ahnung. Du bist ja Batman-Fan. Auch auf Sherlock Holmes. Das heißt also, dass wir eine gute Chance haben,
00:06:31
Speaker
Ein Moment mal bitte, ich habe ein Telefonat. Das war unser Coverzeichner, der mir noch ein Cover für im Reich des Zaren schuldet. Komischerweise die Folge, die wir heute besprechen, aber er hat ja noch ein bisschen Zeit, bis die endgültig dann erscheint.
00:06:56
Speaker
Wo war ich jetzt stehen geblieben? Also haben wir dann eine Chance, dass deine... Du hast gesagt, dass du keine Ahnung von Comics hast und wolltest mich diesbezüglich loben. Richtig. Ich glaube, es war komplett anders. Das höre ich ja später dann und schneide das dementsprechend hin und her. Nein, also dass dann vielleicht, weil du jetzt eine neue Sherlock Holmes-Serie, eine Sammlung anfängst zwangsweise dadurch,
00:07:20
Speaker
Das sind ja keine Leiexemplare. Wahrscheinlich holt ihr auch noch die Comics dazu, wenn es welche gibt. Es gibt welche, aber das ist dann eher rar. Also ich hab auch schon ein paar, aber die Sachen, die mich interessieren, muss ich mal schauen, ob sie überhaupt auf Deutsch gibt, ob die schon so erschienen sind oder ob ich mich irgendwie an den amerikanischen und an den spanischen Markt ranmachen muss.
00:07:43
Speaker
weil diese Originalserien ja eben amerikanisch oder spanisch sind. Naja, und wenn die Sammlung dann überhand nimmt, kannst du ja immerhin deine Batman Comics rausschmeißen und Platz zu schaffen. Das ist ja der Vorteil. Okay,

Comic-Trivia und Sammlerstücke

00:07:56
Speaker
genug geflamed. Ich hab's dir im Vorgespräch schon angekündigt. Ich habe ein ganz tolles Geburtstagsgeschenk bekommen. Ich zeig's dir mal in die Kamera.
00:08:04
Speaker
Unsere Hörerinnen überraschen wir damit. So, wobei du ja so ein Comic Experte bist und die Idee dazu, wir springen mal kurz in die Vergangenheit. Wir bekleckern uns gerade nicht mit Ruhm. Ich schon, du nicht. Und das muss ich dann einfach... Ja, das stimmt. Kein Problem. Dafür habe ich Ahnung von Comics.
00:08:26
Speaker
Das werden wir gleich sehen. Ich habe es dir noch nicht gezeigt. Das habe ich zum Geburtstag bekommen von meinem besten Freund, dem Sascha. Nach jeder Folge werde ich dir ein, zwei Fragen stellen. Mal sehen, wie viel Ahnung du von Comics hast. So, du hast es gehört. Ich habe eine Karte gezogen.
00:08:47
Speaker
Da habe ich aber was rausgehauen. Okay, wir versuchen es. Okay, pass auf. Es gibt fünf Frageoptionen. Du kannst mir jetzt eine Zahl zwischen 1 und 5 nennen und du bekommst die Frage dann dementsprechend dazu. Die zwei. Die zwei. Moment, ich muss kurz mal die Brille rausnehmen, weil du hast natürlich die Frage mit der kleinsten Schrift rausgesucht.
00:09:07
Speaker
Ah, super. Okay. Wie viele tausend Einheiten ist das Kopfgeld, das Yondu auf den Kopf von Peter Quill aussetzt? Zehntausend, zwanzigtausend, dreißigtausend oder vierzigtausend? Wer ist Quondo, wer ist Quill? Was? Yondu ist der Ziehvater von Star-Lord aus Guardians of the Galaxy. Ich hab doch gesagt, ich hab Ahnung von Comics und nicht von Marvel. Hallo.
00:09:32
Speaker
Du hast doch das MSU auch gesehen. Okay, okay, nochmal. Wie war die Frage? Okay, die Frage. Wie viele tausend Einheiten ist das Kopfgeld, das Yondu, der Typ mit dem, der blaue Typ mit dem... Ja, der dieses Teil da immer wegschießt, ja. Genau, mit dem Pfeil, dem Pfeifepfeil. Das Yondu auf den Kopf von Peter Quill Star-Lord Chris Pratt, der Dicke.
00:09:53
Speaker
auf den Kopf von Peter Quill aussetzt. 10.000, 20.000, 30.000 oder 40.000 Credits einhalten. Das heißt ja in Fantasy-Filmen oder so immer Credits ist ja das angenehme. Wo ist jetzt der Fehler? Du fragst eine Filmfrage und ich muss als Comic... Ja, du hast doch das MSU auch gesehen. Also ich bitte dich. Ja, einmal gesehen, keine Ahnung. Ich bleib mal bei meiner zwei und bei meinen 20.000 Malen.
00:10:20
Speaker
Äh... Wir sind als 40.000. Möchtest du noch schnell eine Frage? Ja, du wolltest mir ja zwei stellen. Na dann gib mir eine Zahl. Ach nee, wir nehmen einfach von dem Zettel. Wir machen die alle durch, den ganzen Kasten. Da haben wir zum Podcasten ohne Ende. Also eine Zahl außer zwei. 38? 5. Die 5. Wer arbeitet mit Groot zusammen, um Peter Quill auf Sander zu ergreifen, was dazu führt, dass Groot und sein Partner verhaftet werden? Ach, das ist eine ganz einfache Frage.
00:10:49
Speaker
Rocket? Ja, der Rocket Raccoon, der nebenbei Subjekt 89 P13 heißt. Natürlich. Wäre auch eine Frage hiervon gewiss. Alter, ich werde mich rächen.
00:11:03
Speaker
Du kannst gerne Batman-Fragen raussuchen, denn so ein bisschen kenne ich mich mit Batman auch aus. Ich habe Arkham Asylum gespielt, ich habe Arkham Knight gespielt. Also schon wieder ein Gebiet, wo ich mich überhaupt nicht auskenne, spiele. Keine Ahnung. Bei Arkham Asylum zum Beispiel musste ganz viele Collectibles sammeln, die alle irgendwie mit Batmans Gegnern zu tun haben. Und das sind alles so Easter Egg Geschichten. Und daher erfährt man da unheimlich viel Hintergrundgeschichte. Und ich habe ja auch als Kind, wo ich noch nicht so qualitätsmäßig mit Comics so viel Ahnung hatte, habe ich ja auch
00:11:32
Speaker
DC Comics konsumiert. Wir verlieren jetzt drei Viertel unserer Hörer, weil du gegen DC schießt. Nein, so viele Fans hat DC nicht. Okay, gut. Lassen wir das mal beiseite.
00:11:49
Speaker
So, das, was mich gefesselt hat, erlebt man dann sozusagen ab Januar, wenn wir ein bisschen andere Veröffentlichungsreihenfolge haben und vor allen Dingen auch mit der Niederlage klarkommen, dass die Folge nicht am Sonntag fertig wurde, ist natürlich auch so eine Sache, die hat lange beschäftigt. Dieser persönliche Demütigung. Von daher halten wir uns hier nicht so lange auf. Die harten Fakten. Und legen mal mit den harten Fakten los.
00:12:19
Speaker
Um das Ganze abzukürzen, du hast das Booklet vor der Nase. Genau. Ich mal wieder nicht. Irgendwie scheint es schwierig zu sein, Jules Verne Hörspieler, also die neuen Autor des Filters auf CD zu bekommen. Trotz Abo, die haben im Moment hier Verschwindigkeiten. Okay. Ich gehe davon aus, Mark Freund hat das Buch geschrieben, Regie von Patrick Holtheuer, Musik Alexander Schiebrow und Sounddesign von Winterzeit.
00:12:45
Speaker
Also Markus Winter. Komischerweise, nachdem Patrick Holtheuer beim letzten Mal Regie komplett geführt hat, macht er diesmal wieder nur in Anführungszeichen die Co-Regie und den Sprachschnitt. Und die Regie liegt bei Sebastian Pobot. Aber es bleibt trotzdem im gleichen Kreise. Ja, ja, ja, ja. Ja, erschienen ist das Ganze am 24.3. 2017. Und jetzt die große Frage, die immer im Raum steht, die Spielzeit.

Jules Verne's literarischer Einfluss

00:13:12
Speaker
Ich habe eine Spielzeit von 56 Minuten.
00:13:15
Speaker
Und 58 Sekunden. Yes, weil du die CD hast, oder wie? Nee, weil diesmal bei Spotify mit drin stand. Und die CD habe ich ja nicht. Ach, hast du ja noch nicht. Siehst du mal, wie du mir zuhörst. Ich höre dir ja zu, aber kann ja sein. Aber nicht so wirklich. Ist ja auch egal.
00:13:33
Speaker
Komischerweise steht auf der CD selbst drauf, dass das 58 Minuten gehen soll. Da haben sie aber eine Minute drauf gehauen. Bei 56, 58 kann ich mich ja mit 57 anfreunden. Da würde ich sagen, geht klar.
00:13:50
Speaker
Also es geht wieder los mit dem Erzähler Jules Verne. Das ist der Christian Brügner. Philias Fogg. Gesprochen von Sascha Dreger. Aouda Fogg. Anina Braunmiller-Jest. Passepartout. Marius Claren. Michael Strogoff. Markus Pfeiffer. Mit 3 F, 1 vorm Ei, 2 hinterm Ei.
00:14:11
Speaker
Harry Blount von Dead Left Tums, den ich gar nicht rausgehört habe, komischerweise. Alcide Jolivet von Mathieu Carrier. Ivan Ogareff. Peter Flechtner. Der Großfürst. Friedrich Georg Beckhaus. General Kisshoff. Otto Strecker. Matrose. Jaron Löwenberg. Schaffner. Robert Missler. Mayor Domo. Jochen Schröder.
00:14:37
Speaker
Feldjäger Konstantin von Westfalen General Voranzoff Klaus Dittmann Wache Jens Wendland Als Tatarenkrieger Alexander Turek, sofort rausgehört, Jaron Löwenberg Super verstellt die Stimme, erkennt man nicht, dass er eigentlich auch Matrose war und Holger Löwenberg, sein Papa dazu.
00:14:59
Speaker
Und als Passagiere Patrick Holtheuer, Martin Sabel, Christine Pappert und der großartige Wolfgang Barow. Jo, dann haben wir es auch schon. Ganz schön viele. Und das in, ich möchte fast behaupten, dem kürzesten Filias Fockhörspiel bisher.
00:15:15
Speaker
Ist das so? Ja, ich denke 56 ist recht kurz. Ich könnte jetzt alle Präsentationen aufmachen, aber gefühlt waren wir doch immer so bei 68 Minuten rum. Wir können ja mal eine Aufstellung vorbereiten, welche Folge wie lange ist und dann vergleichen wir mal.
00:15:32
Speaker
Das sind ja alles Daten, die kommen mit in den Wiki, den wir, wenn eine gute Fee mir mal drei Wünsche gewährt und ich ein bisschen Zeit bekomme, ich da noch dann erstellen kann. Aber ja, das würde Sinn machen. Dann könnten wir das nämlich in unserem eigenen Wiki schnell nachgucken.
00:15:47
Speaker
Ja, das wäre eigentlich gar nicht so schlecht. Ja, das sind die Fakten zum Hörspiel, vielleicht Fakten zum Roman. Vielleicht kurz einfach schnell das Cover beschreiben, denn ich habe ja gehört, dass du die nicht so schlecht findest, die CD Cover. Ich bin ja ein großer Fan dieser Cover. Ach, sogar ein großer Fan. Ich dachte jetzt, dass du die okay findest. Vielleicht habe ich das auch schon mal erwähnt, aber das ist mir wahrscheinlich ist es auch im Schnitt. Dann habe ich das wahrscheinlich weggeschnitten, weil es auch nicht so wichtig ist.
00:16:17
Speaker
Was sehen wir? Wir sehen eine Horde von Reitern. Ein Reiter, der im Vordergrund zu sehen ist, hat auch eine Rüstung an, hat auch einen Helm auf. Wir sind ja in Russland und wir sind im Reich des Zaren. Das sind die Tataren, die wir dort sehen können. Ich sag mal zwei, vier, sechs, acht.
00:16:36
Speaker
Zehn Reiter würde ich mal sagen. Wir sehen auch so Waffen im Hintergrund. Also auf jeden Fall die Immersion ist da, dass da eine ganze Menge Typen direkt auf einen zureiten. Sieht so nach Überfall aus, genau. Ich muss ja sagen, Tartar kenne ich nur. War das nicht Littartar, der frische Franzose? Hashtag Markenwerbung. Aber das ist Käse. Ja, so ein Käse.
00:16:58
Speaker
Tartar ist ja dann dieses rohe Rindfleisch, gibt's ja auch noch. Deswegen schreiben ja auch viele Tataren falsch, nämlich mit Tartar. Ich muss auch sagen, ich habe keine Ahnung über diese Epoche in Russland. Ich habe wirklich keine Ahnung. Ich hatte so eine ungefähre Idee, weil ich ja den Kurier des Zaren auch kenne.
00:17:18
Speaker
Ja, dazu wirst du uns aber auch noch gleich mehr erzählen. Aber das war es dann auch, was ich da so an Wissen habe. Also da war die Vorstellung sehr schwer für mich. Von daher sehr spannendes Hörspiel für mich, weil ich mich dann natürlich auch hier mit Google ein bisschen beschäftigt habe, um mir das alles auch ein bisschen angucken zu können. Also von daher definitiv eine Erweiterung meines Horizonts mal wieder.
00:17:40
Speaker
Also ich habe über diesen Aufstand nichts gefunden. Das ist jetzt also kein geschichtliches Ereignis, was wir hier irgendwo mit in unsere Erzählung einbeziehen

'The Courier of the Tsar' Überblick

00:17:50
Speaker
können. Das ist ein fiktiver Konflikt, der da aufgebauscht wurde. Nichtsdestotrotz ist das voll spannend, die Geschichte.
00:17:57
Speaker
Ja, ich würde es auch gerne schon vorweg sagen, wir sind die ganze Zeit ziemlich dicht am Roman. Also sehr viele Dinge entstanden tatsächlich aus dem Roman. Nachher wird es dann ein bisschen anders, aber an den entsprechenden Stellen würde ich dann darauf aufmerksam machen. Ja, ich denke, bis zum Ende ist das relativ deckungsgleich, was ich mich so erinnere. Ich kenne allerdings natürlich auch nur das Hörspiel vom Kurier, das Zahlen und nicht das Buch.
00:18:23
Speaker
wird natürlich viel weggelassen. Also der Roman ist wesentlich umfangreicher, hat viel mehr Abenteuer zu bieten, als in diesen 58 Minuten letzten Endes übrig geblieben sind. Das Hörspiel, was ich kenne, ist ein Zweiteiler aus den 70ern oder was. Da sind die zwei Teile wahrscheinlich kombiniert auch nicht deutlich länger als eine Stunde.
00:18:46
Speaker
Das sind tatsächlich zwei mehr oder weniger O-Ton-Hörspiele, denn es gab zu dem Zeitpunkt auch eine Serie im Fernsehen. Es gibt mindestens sechs Verfilmungen von dem Kurier des Zaren, darunter ein Vierteiler, ein sogenannter Weihnachtsvierteiler oder ZDF-Adventsvierteiler, dabei gewesen mit Raimund Harmsdorf als Kurier des Zaren, als Michael Strogoff. Pinky, hast du den gleichen Gedanken wie ich? Brain, sag's mir.
00:19:13
Speaker
Na, wir haben vier Adventssonntage und diese Kuriertes-Zahn-Geschichte hat vier Teile. Ja. Dann sollten wir das vielleicht gucken und mal besprechen und zum Advent rausbringen. Weißt du, was wir schon seit Jahren zu Hause machen zu den vier Adventssonntagen? Wir hören, wir hören nicht. Wir sehen eins der insgesamt 16 Adventsvierteiler, die es damals im ZDF gegeben hat. So wie Silas, Jack Holborn, Anna.
00:19:40
Speaker
Die eben nicht. Das sind andere Adventserien. Das sind keine Vierteiler gewesen. Stimmt. Silas war ja sieben. Also es waren immer so Weihnachtsserien. Genau. Die dann irgendwie so täglich oder was weiß ich kamen. Die kamen auch wöchentlich, aber halt ein bisschen im Vorfeld fing das dann schon an. Dann ging es halt im November los.
00:20:00
Speaker
Da sind viele Klassiker wie Tom Sawyer oder Robinson Crusoe, Donkey Shot von La Mancha war dabei, Kurier des Zaren, noch zwei weitere Geschichten von Jules Verne waren dabei und eine sehr schöne Adventsserie, möchte ich mal sagen. Hat Tradition schon bei uns, dass wir das jedes Jahr machen.
00:20:21
Speaker
Da kann man ja jeden Adventssonntag alle vier Folgen gucken. Ja, könnte man auch. Wie lang sind die denn? 1,5 Stunden? Da hast du wirklich so einen 6-Stunden-Epos. Wie cool. Ist natürlich auch bei Robin Solcruse wahrscheinlich jetzt nicht gerade von Abwechslung.
00:20:41
Speaker
Also der ist gar nicht mal so schlecht, das war der erste, soweit ich weiß, sogar noch in schwarz-weiß, aber ich finde den ziemlich genial, also hat mir Spaß gemacht, den zu sehen. Die haben 1962 angefangen, da war ich selbst noch nicht auf der Welt, ich kann mich so gerade an den ersten wehren, der wurde nämlich 1972 ausgestrahlt, da war ich gerade sechs und da hieß zwei Jahre Ferien und an die Melodie konnte ich mich
00:21:04
Speaker
noch daran erinnern und als es dann irgendwann mal später viel viel später auf dvd raus kam habe ich mir natürlich sofort alle sachen besorgt dies da so gab. War sofort wieder kind und war sofort wieder voll dabei sind es deutsche produktion deutsch französisch und also so europäische hauptsächlich mit vielen deutschen und französischen schauspielern ja.
00:21:26
Speaker
Sehr schön. Genau, also die sechs Filme, dann gerne auch noch zwei, vier, sechs, acht, neun, mindestens neun Hörspielversionen gibt es vom Kurier des Zahn. Du hast wahrscheinlich, wenn es ein Zweiteiler war, die von
00:21:43
Speaker
Polie gehört unter der Regie von Dagmar von Cormin. Und auch eine bekannte Version ist von Kurt Vethake. Dagmar von Cormin hat auch noch ein Einzelhörspiel gemacht, hat es also zweimal Regie geführt. Und da ist der großartige Christian Rode, der nicht erhält. Ja, und dann mindestens zehn verschiedene Comic-Versionen, die ich auch noch aufzählen kann. Und wieder alle spanisch? Ja, weltweit, die weltweit zu erschienen sind.
00:22:13
Speaker
1876 ist der Roman erschienen, ist auch zu Lebzeiten Jules Verne als Theaterstück aufgeführt worden, sehr erfolgreich. Jules Verne hat zu Lebzeiten das meiste Geld auch mit Theaterproduktion verdient und nicht nur mit seinen Büchern. Die Bücher haben dafür gesorgt, dass er populär wurde und die Theaterstücke haben dann dafür gesorgt, dass er auch
00:22:38
Speaker
Ja, er war jetzt nicht reich, er war irgendwie wohlhabend, kann man vielleicht sagen. Macht ja auch Sinn. Ich denke, damals, gerade wo die Leute auch alle nicht so reich waren, ist ein Buch natürlich durch viel mehr Hände gegangen als heutzutage. Theaterstück, wenn du das sehen willst, musst du halt dafür bezahlen. Richtig. Ja. Wenn 20 Leute ein Buch lesen, ist ja schön für dich, dass 20 Leute deine Geschichte lesen. Aber es hat halt auch nur einer bezahlt. Das ist so. Ja. Okay.
00:23:07
Speaker
Sind wir soweit? Ich denke.

Phileas Fogg und russische Seefahrer

00:23:11
Speaker
Spoilerwarnung. Jetzt wird das Hörspiel besprochen. Ja, wir werden wieder höchst eloquent von Jules Verne in Personalunion mit Christian Brückner begrüßt. Diesmal kriegen wir gar nicht so eine Nacherzählung von all dem, was passiert ist. Ja. Also er erzählt uns, wo wir jetzt so ungefähr sind, dass Phileas Focke am liebsten auf schnellen Schiffen sich befindet und
00:23:36
Speaker
In der ersten Szene, die wir dann betreten, sind doch unsere drei Protagonisten auf einem Transportschiff auf dem Weg nach St. Petersburg. Vielleicht noch ein kurzer Einwurf an dieser Stelle. Der Christian Brückner verwendet den Begriff Gentleman Extraordinär. Das ist eine Anspielung auf die Reihe, die Jules Verne rausgebracht hat. Er hat also ein Genre erfunden, den sogenannten naturwissenschaftlichen Roman.
00:24:05
Speaker
Und diese naturwissenschaftlichen Romane sind in seiner Reihe Voyage extraordinaire erschienen, also die außergewöhnlichen Reisen übersetzt. Und Gentleman extraordinaire, also auch natürlich auf Französisch hat das so betont, ist eine eindeutige Anspielung auf diese Reihe. Ganz toller Begriff.
00:24:23
Speaker
Wir sind wieder auf einem Schiff und was passiert natürlich? Passepartout beschwert sich. Es ist ja nur ein Transportschiff und wir haben hier mangelnden Luxus. Und es ist ja hier auch ein eisiger Wind, den aber Philias als frische Seeluft abschwächt. Wir haben grässlichen Seegang, was Aude als lustiges Schaukeln bezeichnet. Und diese ganzen betrunkenen Seeleute, da sagt Philias Fogg dazu, aber das sind ehrliche Leute, die im Tagwerk nachgehen.
00:24:49
Speaker
Die Beschwerde von Passepartout wird ganz charmant abgeschmettert. Abgewatscht. Um das Ganze dann zu beweisen, spricht Phileas Fogg noch in Matrosen an. Und hier fängt eine, wie ich finde eigentlich, ganz schöne Unterhaltung an, denn es geht hier nicht um den nächsten Adligen, mit dem wir hier irgendwie unterwegs sind, sondern wir erfahren mal was über die normalen Leute.
00:25:11
Speaker
Dieser Seemann ist sehr, sehr abergläubisch. Er sagt doch, es ist alles hier sehr, sehr gefährlich. Elmsfeuer und was hat man nicht alles gesehen. Sein Kumpel hat sogar ein Schiff gesehen, was unter der Meeressoberfläche geschwommen ist und geleuchtet hat.
00:25:26
Speaker
Wir wissen natürlich alle, was er da gesehen hat. Unsere Abenteurer auch, aber die machen sich ja im Endeffekt ein bisschen darüber lustig. Lustig, ja. Als er dann weg ist, der Matrose, sagen dann Fock und Auda. Aber jetzt überleg mal, was wir alles gesehen haben. Also der ist abergläubig, aber was wir in Wirklichkeit alles gesehen haben, was es alles so gibt, was Frankenstein da gemacht hat. Wir sind geflogen, wir sind unter dem Wasser unterwegs gewesen. Also wir haben ja nun schon erlebt, dass es ganz viele Dinge gibt.
00:25:52
Speaker
Ja, und so endet die Szene dann auch, die eigentlich eine ganz tolle Einführung ist. Wir wissen ja auch jetzt noch gar nicht, was sie da vorhaben, warum die nach St. Petersburg fahren. Tatsächlich wirklich mal eine unnütze Szene. Ja. Sie dient nicht dazu, dass wir erfahren, was jetzt hier passiert. Sie erzählen sich nicht. Oh, ist aber toll, dass du diese Tickets vom Zahn im Preisausschreiben gewonnen hast und wir jetzt hier im Heißluftballon dahin fahren können. Wir sind einfach da. Dann gleiten wir schon in die nächste Szene rein.
00:26:21
Speaker
Genau, in der man dann angekommen ist in Russland und Filias Fogg beklagt, dass es doch keine ganz so komfortable Gangway gibt, um von Bord zu kommen. Dann gibt es irgendeinen Scherz, dass Passepartout im russischen Zirkus anheuern soll, warum auch immer. Passepartout sagt, er hat das alles unter Kontrolle, gar kein Problem, die Koffer und die Gangway.

Passepartouts Slapstick-Moment

00:26:44
Speaker
Und dann gibt es so ein ganz komisches Geräusch.
00:26:47
Speaker
So ein Slapstick-mäßiges Geräusch, wie aus einem Karton. So eine Pfeife, die einen verstellbaren Ton hat. Ich fand diese Szene mega albern und unheimlich doof. Die war so unnötig. Also präsestiniert für Passepartout.
00:27:05
Speaker
Ja, eigentlich schade, weil der hat sich doch mittlerweile so ein bisschen Ernsthaftigkeit verdient. Der hat in den letzten beiden Folgen jedes Mal jemanden gerettet, heldenhaft. Und jetzt wird er plötzlich wieder zu so einem Caspar degradiert. Dazu gehandwerkliches Geschick bewiesen in der letzten Folge. Genau.
00:27:23
Speaker
fand ich jetzt irgendwie wieder so ein bisschen degradierend. Ich fand auch nicht, dass das bisher zum Stil der Serie gepasst hat, sondern dieses wirklich extrem slapstickige. Aber gut. Darf ich mal fragen, wie oft du die Folge gehört hast? Die habe ich, glaube ich, drei oder vier Mal gehört, nur insgesamt. Einmal direkt nach unserer Aufnahme. Das ist wenig für deine Aufnahme. Also ich habe sie gestern Abend nochmal gehört, ein bisschen auf dem Handy rumgedadelt und heute dann die Vorbereitung gemacht.
00:27:53
Speaker
Genau. Und dann kommt die Frage auf, warum eigentlich Sankt Petersburg? Und Philias Fogg zückt die Überraschung aus dem Mut und gibt Preis, dass man als Gäste des Kaisers nach Sankt Petersburg gereist ist. Und dann wird auch gleich erklärt, dass Kaiser gleich Zar ist. Kaiser wie früher Cäsar. Und deswegen ist der Kaiser gleich der Zar.
00:28:16
Speaker
Da habe ich wirklich was gelernt, also nicht das Kaiser von Caesar kommen, wusste ich schon, aber dass der Zahn irgendwann abgeschafft wurde. Weil ich hatte ja auch meine Probleme in meiner Spekulation. Für mich waren das Zahren. Das war einfach so. Aber das fand ich eine interessante. Aber es ist noch damals auch die Zahrenfamilie umgebracht worden, oder? Ja, keine Ahnung. Also mir. Wann wurde denn die Zahrenfamilie umgebracht?
00:28:44
Speaker
Siehste? Also wir sollten hier nicht mit so viel Halbwissen rumwerfen, sondern uns hier umstellen und das einfach ignorieren.
00:28:53
Speaker
Ich dachte, dass Zaren einfach das russische Wort für Kaiser ist. Ich hätte im Vorfeld hätte ich so eine 1920 rausgehauen. Das war jetzt in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918. Und da wurde die Zarenfamilie Nikolaus II. wurden um die Ecke gebracht. Vielleicht haben Sie das dann wieder so eingeführt in Anlehnung an das russische Zarenreich.
00:29:15
Speaker
Können wir ja mal für uns dann so, es ist interessant, was für Fragen manchmal während des Gesprächs dann wieder auftauchen, an die man bei der Vorbereitung nicht denkt. Die wurden übrigens umgebracht, als er abgedankt hatte. Ein Jahr zuvor hatte er abgedankt, also Nikolaus der Zweite, und wurden trotzdem umgebracht. Wahrscheinlich ist es da wie eine Mafia, da kannst du ja auch nicht einfach kündigen.
00:29:36
Speaker
Ja, das stimmt. Dann beschreibt uns Jules Verne die Kutschfahrt durch St.

St. Petersburg und der Zar

00:29:41
Speaker
Petersburg. Er beschreibt, dass Armut und Reichtum hier ganz nah beieinander sind. Im einen Moment sind sie noch, sag ich mal, im Hafenviertel, wo die Arbeiter irgendwelche Sachen durch die Gegend schleppen, die deutlich wertvoller sind als das, was sie da im Jahr verdienen oder übers ganze Leben sogar. Und plötzlich ist man auf einem Prachtboulard, wo sich die Reichen und Schönen die Klinke in die Hand geben, man sich freundlich grüßt.
00:30:06
Speaker
Und er stellt fest, dass das ja fast wie in London ist, dass es da nicht großartige kulturelle Unterschiede eigentlich bestehen. Ja, das fand ich recht stimmungsvoll. Und dann kommen sie auch schon am Palast an und werden dort einquartiert und haben auch nur wenig Zeit sich für den großen Empfang
00:30:23
Speaker
vorzubereiten und damit endet auch wieder diese kleine kurze Szene. Ich habe mir da auch so diese Zwiebel-Dächer-Gebäude vorgestellt, wie man sie so aus Russland. Ich weiß nicht, ob das jetzt akkurat ist, aber ja, auf jeden Fall sehr interessant. Ja, auf jeden Fall muss wohl die Unterkunft ziemlich weit entfernt sein von dem Aufenthaltsort des Kaisers, denn Auda und Filiaz Fogg werden mit einer Kutsche zum Kaiser gebracht.
00:30:49
Speaker
Wir können also nicht mal eben laufen, sondern müssen dann doch anscheinend ein bisschen Wegstrecke hinterziehen. Wir müssen eine halbe Stunde laufen. Ja, und dann geht die Tür einfach auf. Also ja, komm, wollen wir reingehen? Das wird jetzt hier ein Riesenabenteuer. Und dann geht die Tür auf und man ist so wusch.
00:31:06
Speaker
Toll gemacht. Ja, die beiden werden angekündigt als Mr. und Mrs. Falk. Und sie treffen General Kiss-Off, den es auch im Roman gibt. Das wäre meine erste Frage gewesen. Übrigens auch im Hintergrund dieser, mir fällt jetzt nicht das richtige Wort ein. Ich habe Tanzmusik aufgeschrieben, aber es ist ja so Ballmusik ist im Grund zu hören.
00:31:28
Speaker
Einige Verfilmungen und einige Comics fangen auch tatsächlich mit dieser Ballszene an und auch der Roman fängt an damit, dass der Zar eine schlechte Nachricht erhält. Nämlich das, was später noch passiert, die schon erwähnten Tataren auf dem Vormarsch sind und irgendwas mit dem Großfürsten vorhaben. Und das ist auch in Zusammenhang mit einer Ballszene. Und da sind wir jetzt also jetzt mitten im Roman.
00:31:53
Speaker
Ja, vielleicht macht ja auch Sinn da einzusteigen. Wir brauchen das ja als Exposition, um zu wissen, worum die überhaupt da sind. Da gibt's einen geilen Spruch jetzt von Fogg. Ich hab den aufgeschrieben. Der General erzählt ihnen, dass er sie eingeladen hat, weil er weiß, dass der Kaiser ein unheimlicher Fogg-Ultra ist. Der hat über die Reise von Fogg gelesen und ist seitdem so gehypt von ihm, dass er ein richtiger Fan ist.
00:32:18
Speaker
Fockbettwäsche. Ja, ist so. Der hat wahrscheinlich den Passepartout kuschelt hier. Naja, und also der General sagt dann zum Fock, so ein Mann mit so einem Schneid, sie sind ja tatsächlich eigentlich wahrscheinlich ein Russe. Da sagt dann Tarzan. Ein Tarzan-Moment.
00:32:37
Speaker
General, mein Körper gehört Britannien, mein Herz meiner Frau und meine Seele nur dem Herrn. Über alles andere mag seine kaiserliche Hoheit verfügen. Oh, das sollte man heutzutage nicht so laut sagen, denn da endet man in ganz, ganz dunklen Orten.
00:32:56
Speaker
Ja, das war schon cool. Das war eine richtig coole Szene, muss ich sagen. Hat Spaß gemacht. Ja, und dann stehen Auda und Fock, weder weniger so ein bisschen alleine, weil der General sagt hier mein Adjutant, also entweder muss der ganz doll auf Klo oder der hat irgendwas ganz Wichtiges, was er mir sagen will. Also gehe ich da mal hin und dann lässt er die auch alleine. Und sie beschauen sich so ein bisschen in die Szene und beschreiben uns im Endeffekt, was die so sehen. Sie sehen den Kaiser und seine Frau.
00:33:22
Speaker
die so wie Minas Tirith mit mehreren Ringen von Adligen ummauert werden, um das so ein bisschen abzufangen, was da bis zum Kaiser vorkommt, witzeln darüber auch so ein bisschen. Und dann werden sie schon angesprochen von Alcide Jolivet und Harry Blount.
00:33:39
Speaker
Zwei Journalisten, der eine offensichtlichen Franzose und der andere ein Engländer. Und die kommen im Buch vor. Natürlich, natürlich. Ja, ist auch ein gutes Erzählmittel. Also es gibt zwei Journalisten, die berichten dann von den ganzen Geschehnissen drumherum, von den Abenteuern.
00:33:56
Speaker
Und man kann jetzt auch schon ahnen, dass die beiden irgendwo auch auf dem Weg von Michael Strogoff mit dabei sein werden. Und ja, das ist mitten im Roman. Das passt. Die sind eigentlich ein ganz witziges Duo, denn die sind eigentlich Rivalen. Der eine sagt auch,
00:34:12
Speaker
Wenn du dich nicht traust, mit mir nach Sibirien zu fahren, dann bleib doch hier. Dann mache ich den Bericht alleine. Der andere sagt, das lasse ich dir doch nicht hier alles alleine. Ich mache da auch mit. Sie erzählen auch, dass sie nach Sibirien fahren wollen und da halt ihren Bericht schreiben wollen. Kurz zuvor hat allerdings der Kaiser mit dem General zusammen den Saal verlassen. Und das beunruhigt die beiden. Da muss irgendwas ganz Schlimmes passiert sein.
00:34:39
Speaker
Sie erzählen dann auch, dass es einen Aufstand der Tataren gibt. Tataren, ne? Ja, Tataren, ja. Ich habe Tataren, das ist halt mal nicht so so. Ja. Die sind da so ein bisschen am Freidrehen und proben so einen Aufstand. Und der Uda ist mega interessiert an Sibirien. Sagt auch Othos, würde ich mir auch gerne mal angucken. Da sagen die beiden Menschen, das ist doch viel zu gefährlich für eine Frau.
00:35:03
Speaker
Und da regt sie sich auf. Sie hat ja schon alles gesehen. Sie war in der Luft. Sie war unter dem Wasser. Und Fox sagt dazu noch, ja, da haben sie sich jetzt mit der Falschen angelegt. Und tatsächlich war ich ja auch noch nie da. Auf meiner Weltreise bin ich praktisch unten lang durch Asien und wäre doch auch mal toll da oben lang. Genau.
00:35:21
Speaker
Also möchten Sie sich den beiden anschließen und fordern die auf, drei Tickets am nächsten Tag bereitzuhalten. Wo ich mir denke, was willst du in Sibirien? Alles, was ich bisher davon gesehen habe, sieht kalt aus und unwirtlich. Aber gut, das sind halt englische Touristen. Vielleicht passt auch sein Spruch, den er dazu abgelassen hat, ganz gut. Weiße Flecken ziehen mich magisch an. Sind also die weißen Flecken auf seiner Karte, auf seiner Bucketlist, die er noch abarbeiten muss.
00:35:50
Speaker
Ich sag's mal so weiße Flecken sind manchmal nicht umsonst weiße Flecken da muss man dann nicht unbedingt ist Eis nicht auch ziemlich weiß ja aber es ist halt auch unheimlich kalt und ich bin jemand der ist eigentlich lieber ein bisschen warm mag ich muss jetzt keine kälte haben kälte so so ekelhaft.
00:36:09
Speaker
Ich mag Wärme auch wohl bis zum ersten Schweißtropfen auf der Stirn, dann finde ich es ekelig. Na ja, und damit endet der große spannende Empfang. Die Laune ist ein bisschen im Keller, der Zaar ist weg, der Kaiser, Entschuldigung. Und dann verlassen wir das Ganze auch, werden dann mit einer schönen Musik in den nächsten Tag geleitet. Da verlieren wir eigentlich auch nicht viel Zeit. Wir hören das typische Geräusch, was einen Zug macht, bevor es losgeht. Und da steigen wir dann in den Dialog ein.
00:36:38
Speaker
Passepartout fragt, warum unbedingt nach Sibirien?

Nikolaus Korpanovs Geheimnisse

00:36:42
Speaker
Ja, bin ich voll bei ihm so, ey Leute. Ja, und die Freunde plaudern zusammen mit Harry Blount und Alcid Jolivet. Und plötzlich geht das Abteil auf und es betritt Nikolaus Korpanow.
00:36:59
Speaker
ein Kaufmann aus Irkutsk den Waggon oder das Abteil und fragt, ob er sich dort zu den Gesellen darf. Ja, weil sein Abteilgenosse schnarcht so laut, kann ich voll fühlen, das ist so ätzend, wenn jemand laut schnarcht.
00:37:16
Speaker
Ja, und er will seine Mama besuchen und von da wegholen aus Irkutsk. Irkutsk kannte ich übrigens nur von Risiko. Ja, ich kannte es aus dem Roman, ja. Ja, gut. Hätte mich jetzt gewundert. Ja, aber bevor er noch mehr erzählen kann, gibt es einen lauten Knall. Ich hatte gleich das Gefühl, also so Zugüberfall, keine Ahnung, Baumstämme vor dem Zug, so was jetzt hier los.
00:37:42
Speaker
Dem ist nicht so, das erfahren wir auch gleich. Fock und Kopanov tun sich zusammen. Die anderen sollen im Abteil bleiben. Kopanov greift sich seine Tasche und sie verlassen das Abteil. Und da unterhalten sich einige Passagiere. Wir haben vier Passagiere, die sich unterhalten im Hintergrund. Einmal Joe Gerner.
00:38:01
Speaker
Cary Heffernan, der Regisseur von diesem Hörspiel und Jonathan Hark aus den Dracula Hörspielen, die sich ganz im Pörter rüber unterhalten, was jetzt hier los ist. Ganz witzige Szene, wenn man all diese Stimmen raus hat.
00:38:14
Speaker
Ja, und wir erfahren, ein Rad ist irgendwie von den Schienen gesprungen und es ist alles nicht so schlimm und in der nächsten Stunde sollte der Zug jetzt eigentlich wieder losfahren können. Filias hatte die gleiche Befürchtung wie wir, dass der Zug überfallen werden sollte von den Tataren. Während Filias vor das sagt, stellt der Kopan noch fest, dass sie ja den gleichen Weg haben und bittet darum, sich der Gruppe anschließen zu können. Genau, Ziel ist nicht in die Novgorod, da wollen alle hin. Das kannst du so toll schnell sagen, Sachs, bitte noch mal.
00:38:44
Speaker
Nishninovgorod. Wir werden dann wieder weiter unterhalten von Gylvern, der leider zugeben muss, dass dieser Radwechsel nicht ein paar Stunden, sondern doch einen ganzen Tag gedauert hat. Das heißt, Nikolaus Kopanov ist ziemlich sauer darüber, dass es nicht schnell weitergeht. Er hat also irgendeinen Druck und will ja möglichst schnell nach Nishninovgorod. Da geht es dann nämlich weiter auf einem Dampfer mit dem Namen Kaukasus. Und ja, ein Tag Verspätung.
00:39:12
Speaker
Ja, der ist ganz schön übergriffig, der Kopanow. Oder andersrum, der ist auffällig, verhaltensauffällig. Ich hab mich schon so gedacht, okay, mit dem stimmt was nicht. Jetzt unsympathisch auffällig oder? Nee, auffällig in seinem Verhalten, also, oder, also, ne, dass er was vertuscht. Das ist mir irgendwie schon klar. Aber du hast auch schon eine Ahnung. Ja, gut, es war mir irgendwie klar, dass das so alles sich so zusammenführt, weil es hat sich alles auch so ähnlich angefühlt. Deswegen wusste ich, dass er nicht seinen richtigen Namen gesagt hat.
00:39:40
Speaker
Jedenfalls ist man angekommen auf diesem Dampfer Kaukasus und verbringt seine Zeit mit Tee und Kaffee trinken und mit Karten spielen. Und Wodka. Und Wodka.
00:39:51
Speaker
Wodka, ist doch klar. Also das musste ja erwähnt werden. Wir sind ja in Russland, genau. Ja, und dann kommen sie in nirgendwo an, wie es so beschrieben wird. Es gibt da nicht mal eine Postkutsche. Fock wird dann irgendwie auf Komfort angesprochen und er referiert darüber, dass man als britischer Gentleman immer darauf bedacht ist, einen gewissen Standard an Komfort aufrecht zu erhalten.
00:40:14
Speaker
Blauen stimmt er auch gleich ein, überzieht aber seine Erzählung dann so ein bisschen. Er sagt sowas von wegen, na ja, wir Engländer haben uns ja auch die Welt hier irgendwie zu eigen gemacht oder zu Füßen gelegt. Ja, der Kopaner wird so ein bisschen...
00:40:29
Speaker
Er wurde ein bisschen streitsüchtig. Man merkt also, dass er schon so ein bisschen auf den Kaiser steht, dass er da so ein bisschen kaisertreu ist. Das ist jetzt kein Grund, dass sie verstritten sind und da irgendwie getrennter Wege gehen. Aber während die Männer da Männerdinge machen und so ein bisschen rumstreiten, hat sich er oder mit einem Mann unterhalten.
00:40:48
Speaker
Ganz komisches Verhalten für eine Frau im viktorianischen Zeitalter, dass sie dann da so an die Gruppe verlässt und sich da mit fremden Leuten unterhält. Nebenbei in einer Sprache, die sie eigentlich nicht kann, die sie jetzt mysteriöserweise so ein bisschen versteht, finde ich eigentlich ganz cool, dass sie wenigstens irgendein Talent jetzt hat.
00:41:08
Speaker
Ja, auf jeden Fall. Dieser Mann kann Pferde für sie organisieren, damit sie weiter reisen können. Das macht Philias so glücklich, dass er sie erstmal küsst und holt sich die nächste Rübe von Bland ein. Denn wie sieht denn das aus, wenn jetzt hier Briten unterwegs sind und die in der Öffentlichkeit rumknutschen? Was ist denn mit dem Ansehen des Empires?
00:41:28
Speaker
Harry Blount fängt an, sich allmählich so um Kopf und Kragen zu reden. Der wird, was das angeht, immer unsympathischer, obwohl er eigentlich ein Netter ist. Also ich glaube, er verstrickt sich da so ein bisschen. Witzig finde ich auch, dass Alcid Jolivet den Streit zwischen Korpornoff und Blount schlichtet und beendet quasi. Also dass dieser Franzose, der ja eigentlich sein Rivale ist, was die Schreiberei angeht, dass der dafür sorgt, dass sich alles wieder beruhigt. Und dann macht Passepartout einen Riesenfehler.
00:41:58
Speaker
Er ist ja eh schon der Packesel, das ist ja sein Talent. Taschen tragen und denkt sich dann so, wenn ich jetzt eh schon alle Taschen von allen Leuten hier trage, dann kann ich ja die von Kopanov auch mitnehmen, greift die sich und sagt noch so, ey, müsst ihr sich keine Sorgen machen, ich hab ihre Tasche und da wird der Kopanov aggressiv und bedroht den Passepartout, der am Ende nur dasteht und denkt so, ey, ich will ihm doch nur was Gutes tun.
00:42:23
Speaker
Das schürt natürlich weiter die Gedanken, dass irgendwas mit diesem Nikolaus Kopernow nicht in Ordnung ist. Aber wir erfahren ja auch bald, was da los ist. Kleiner Zeitsprung, vier Tage später. Sehr schön, ja. Es regnet. Ohne unterbrochen. Und wer beschwert sich? Nein, nicht Passepartout, sondern Harry Blount. Aber diesmal nicht über den Regen, sondern darüber, wie Aouda ein Pferd reitet. Ja, voll frech von ihr. Nämlich wie ein Mann, mein Gott. Jetzt muss sie auch noch Hosen tragen.
00:42:53
Speaker
Also das dritte Mal, dass er sich pickiert über eigentlich lässt er den Filias Fogg raushängen, oder? Nee, nee. Das würde Filias Fogg niemals sagen. Er würde doch seine Frau nicht. Ich glaube, Filias Fogg ist stolz darauf, dass er oder einfach auch eine Hose anzieht. Ja, weil er ist sehr erst sehr fortschrittlich in seinem Denken. Er hat zwar seine Gentleman Prinzipien. Er lässt eine Frau auch eine Viertelstunde im Regen stehen, damit er seine Zigarre aufrauchen kann.
00:43:23
Speaker
Aber er würde jetzt nicht die Reise aufgeben, weil seine Frau jetzt eine Hose tragen muss und in einem Männersattel sitzen muss. Sondern er schätzt seine Frau dafür, dass sie so resilient ist und dass sie so emanzipiert ist. Oder ist ja schon eigentlich eine emanzipierte Frau, denn sie ergreift ja oft das Wort und sie lässt sich nicht von Männern klein machen wie hier vom General.
00:43:50
Speaker
Der Elefanten, der ja auch erstmal so ein bisschen... General Monodat, dem gewinnt sie ja sogar sein Respekt ab. Also sie ist ja eigentlich eine Frau, die ihren Mann stehen kann und sagt auch am Ende, na endlich hat das Ganze hier ein Ende, diese Diskussion, endlich haben wir was anderes, worum es jetzt geht. Denn der Kopanov hat Rauch in der Ferne bemerkt.
00:44:12
Speaker
Da freut sich der Blaue und sagt so, ist ja super, dann wohnen da ja Menschen.

Tatarenangriff und Flucht

00:44:17
Speaker
Und der Kopanow sagt, ja du Freundchen, das ist aber richtiger schwarzer Rauch. Das sieht so aus, als wenn irgendwo was abbrennt und nicht hier ein bisschen Heizungsrauch aus dem Schornstein. Also wird dieses Dorf, wenn da eins ist, niedergebrannt worden sein. Und just als er das sagt, wird auch schon auf sie geschossen. Ein einzelner Schuss. Der Jolivier will direkt
00:44:40
Speaker
Kehrt machen und abhauen. Aber Filias Fogg gibt seinem Pferd die Sporen und reitet auf den Ort, also ich glaube es sind Felsen zu, von wo aus auf die geschossen wurde. Kopanov hat es also auch wirklich dann gleich durchschaut und sagt, der ist der einzige, der hier außer euch noch versteht, was jetzt hier passiert gerade. Ja und Filias Fogg holt aus dieser Deckung einen alten Mann mit Gewehr und einen kleinen Jungen hervor.
00:45:06
Speaker
Denn die Tataren hätten sicherlich nicht nur einmal geschossen, sondern versucht sie mit einer Salve auch da wirklich zu treffen. Ja, der Mann und der kleine Junge sind aus diesem Dorf, was in der Ferne da niedergebrannt wurde. Die Männer und Frauen des Dorfes wurden verschleppt oder getötet und nur die Alten oder die Kinder sind verschont worden. Alles ist zerstört und geplündert.
00:45:27
Speaker
Ein Dutzend frischer Gräber werden gesichtet. Weil ein russischer Beamter in diesem Dorf geboren wurde, hat man sich an diesem Dorf gerecht. Sie verbringen die Nacht dann in dem Dorf, nachdem sie sich deshalb alles erzählen lassen, geben den Leuten noch ihre ganzen Vorräte, die sie nicht brauchen, obwohl sie eigentlich ja
00:45:46
Speaker
so ein bisschen aufstocken wollten. Was sind denen noch ihr Lastenpferd da? Gut, das brauchen sie ja dann nicht mehr, wenn sie da eh alles lassen, damit sie wenigstens die Felder bestellen können. Ja, und ziehen dann am nächsten Morgen weiter ihres Weges. Krass beschrieben, dieses Dorf. Noch ein Grund, warum ich da jetzt nicht unbedingt hätte nach Sibirien reisen müssen.
00:46:06
Speaker
Ja gut, aktuell ist es ja sowieso die Lust dorthin zu reisen, etwas gedämmt. Aber jetzt mal ehrlich, wenn dir da zwei Reporter erzählen, du guck mal, wir fahren jetzt hier in Krisengebiet und nebenbei ist es da auch noch schweinekalt. Und gefährlich, ja. Wie gesagt, ein Krisengebiet, da ist ein Aufstand da, da sind also bürgerkriegsähnliche Zustände. Dann sage ich den Jungs, passt auf euch auf und meldet euch, wenn ihr wieder da seid. Ich mache mir Sorgen.
00:46:31
Speaker
Aber ich würde niemals auf die Idee kommen zu sagen, ey, da wollte ich schon immer mal hin, nehmt ihr mich doch mal bitte mit. Aber gut. Ne, so ticke ich auch nicht. Ich lese gern den Beitrag, den die schreiben, aber das war es dann für mich auch schon. Ja, die Reise geht weiter. Wir erfahren über diesen Ivan Ogarev
00:46:50
Speaker
Ja der Anführer dieser Tataren Bande ist und für den Brand verantwortlich ist. Da ist noch jemand drüber. Da kannst du mir dann den Namen sagen kann. Achso. Genau das habe ich nämlich nicht rausschreiben können. Kommt ja im Buch vor.
00:47:05
Speaker
Ja, Ivan Ogarev ist der erste Handlanger von Feofakhan. Ok. Ja, Kopanov scheint da sehr viel mehr drüber zu wissen, hält sich aber noch bedeckt. Ich habe mir aufgeschrieben, er verplappert sich fast. Also er kennt Ivan Ogarev und hätte dann fast schon Fehler gemacht, hätte vielleicht schon zu viel verraten.
00:47:24
Speaker
Ja, so könnte man das auch interpretieren, ja. Und deswegen änderte das Thema, ne? Sagt nämlich, ey, wir müssen hier so ein bisschen aufpassen, denn wir sind hier im Land, also in der Region des Wappentiers unseres Landes. Überall sind Bären. Nicht nur Wölfe, es gibt auch Bären, ja.
00:47:40
Speaker
Ja, und dann kommt gleich Filets Focke und macht sich Sorgen über Tiger, denn die gibt es ja auch in Sibirien. Aber Nikolaus Kopanov weiß hier an dieser Stelle keine Tiger. Ja, und da kommt dann der Angriff der Tataren. Genau, ein Hinterhalt. Also es kommen Reiter auf sie zu. Werden quasi eingekesselt, eingekreist. Da habe ich ein paar Mal Hörn gebraucht, um mir das so vorstellen zu können. Die kommen auf sie zugeritten, die Reiter. Habe ich das richtig verstanden?

Michael Strogoffs wahre Identität

00:48:07
Speaker
Auch, aber ich habe es so verstanden, dass sie auch eingekreist wurden, dass also plötzlich von der Seite dann auch noch Tatanen da waren. Jedenfalls waren es ja zu viele. Sie kehren um und versuchen vor dieser ersten Gruppe, der Vorhut, zu entkommen, indem sie vor sie gelangen, weil der Kopanov sagt, diese Vorhut ist dafür da, um sie praktisch zu verlangsamen, sodass die Hauptstreit macht, sie dann von hinten einkreisen kann.
00:48:36
Speaker
Ja, dann geht so ein kleines Pferderennen los. Wir werden dann von der Flank angegriffen. Das findet Kopanov super, weil er sagt, wenn die jetzt nicht Druck machen würden, dann hätten die uns doch vorne schon eine Falle gestellt und dann würden sie uns dann nur hintreiben. Dadurch, dass sie uns angreifen, zeigen sie uns, dass das jetzt unsere Chance ist. Zieht eine Revolve, erschießt doch einen der Tartaren, aber
00:48:58
Speaker
Der Rest der Streitmacht hat sie schon überholt, flankiert oder was auch immer, wie man das nennt. Wer bringt eigentlich an der Stelle den Spruch? Sie haben einen Revolver. Was sind sie eigentlich für einen Kaufmann? Das ist einer von denen. Wahrscheinlich Blount, oder? Ja, wahrscheinlich. Und er ist eigentlich nur ein Russischer.
00:49:17
Speaker
Das ist in Russland normal, dass du eine Revolver dabei hast. Sie werden umzingelt, ausgebremst und Kopanow sagt noch, dass sie ihre Kapuze tief ins Gesicht ziehen soll. Wenn sie Glück haben, entdecken die Tartanen zu spät, dass sie eine Frau sind.
00:49:39
Speaker
Aber der Plan geht nicht auf mit der Gabupe. Der Ivan Ogarev kommt dazu, der Anführer dieser Horde. Peter Flecht-Neyr. Genau. Kupanov übernimmt das Reden für die Gruppe, was glaube ich Sinn macht. Die anderen können wahrscheinlich nicht alle nicht so gut Russisch. Nach kurzer Zeit wird er von Ivan Ogarev enttarnt. Der Nikolaus Kupanov als
00:50:01
Speaker
Michael Strugow, dem Chorier des Zaren. Das sagt er immer ganz toll. Ja, aber er ist ja nicht der einzige, der in falsches Spiel spielt. Auch Auda wird entlarvt. Ist das auch so, dass sie die Frau dann, die in Begleitung von
00:50:16
Speaker
Michael ist an dieser Stelle geht es jetzt ein bisschen auseinander. Also im Roman würde jetzt eine ganz andere tolle Szene passen. Das heißt tolle Szene. Es passiert noch ein bisschen was. Sie sind gefangen und im Gefangenenlager werden sie dann eigentlich erst von Ivan Ogarev erkannt. Und Michael Strogov erkennt in dem Gefangenenlager aber auch seine Mutter beziehungsweise die Mutter erkennt ihn, sagt Michael mein Sohn und das kriegt Ivan Ogarev mit.
00:50:42
Speaker
Mütter, ey Mütter, die können nie ihre Münder halten. Es ist so typisch. Ja, sie macht es dann nachher dann doch, aber das ist natürlich zu spät. Man hat gemerkt, dass die beiden verwandt sind und als Strafe... Danke Mama, danke. Danke für alles. ...wird Michael Strogoff dann geblendet und er ist dann blind und wird die ganze Zeit von seiner Auda, die ja Wirklichkeit Nadja heißt, begleitet. Also Ivan Ogarev entführt Auda oder Nadja im Roman nicht.
00:51:12
Speaker
Auda soll jetzt mitgenommen werden. Er sagt gleich auch die Frau gehört mir. Die Tasche wird Strogoth abgenommen und untersucht. Da finden sie auch den Brief oder einen Brief. Wir können ja noch nicht von den Briefen reden. Von dem Brief sowieso nicht, sondern von dem Brief. Das schneide ich alles raus. Ogareff findet einen Brief in der Tasche von Strogoth. Der ist für den Großfürsten und darauf entwickelt er ganz spontan einen ganz perfiden Plan.
00:51:39
Speaker
Denn er wird selber als Kurier getarnt zum Großfürstenreisen in diesen Brief übergeben und ihn dann töten. Und er wird der ganzen Welt sagen, dass Strogow, also Michael Strogow, der Täter war. Und das findet Strogow richtig blöd.
00:51:56
Speaker
dass jetzt hier sein Name so in den Dreck gezogen wird. Apropos in den Dreck gezogen, die anderen sollen jetzt die Gastfreundschaft der Tataren erfahren, während Ogarev mit einer kleinen Gruppe und Aude dann sich von Dannen macht.
00:52:12
Speaker
Herrlicher Übergang. Thierry, sehr gut. Hab ich gut gemacht. Danke. Und du hast es schön kaputt gemacht. Aber warum hab ich das kaputt gemacht? Du kannst doch keinen guten Übergang dann kommentieren. Du musst den als Sicht stehen lassen. Ein Übergang, den du kommentierst. Du schneidest doch sowieso alles raus. Hallo. Nee, das schneide ich jetzt nicht raus. Wir brauchen doch Sendezeit. Ach so, na Gott. Okay, ich hab wieder alles kaputt gemacht. Na gut. Quatsch, ist doch alles. Das schneide ich jetzt raus hier, diese Rumpelrei.
00:52:43
Speaker
Und jetzt erfahren wir, was Gastfreundschaft bei den Tataren heißt. Denn das heißt nicht ein Uso für deine echten Freunde. Wodka? Hallo? Das ist einfach meine richtige. Ach so. Dann erklär uns doch mal, wie gastfreundlich so ein Tatar sein kann.
00:52:59
Speaker
Oh, ich würde das nicht unbedingt ausprobieren wollen. Also sind schon ziemlich brutal. Sie machen das in diesem Fall hier so, dass sie die Gefangenen fesseln und an einem Seil hinter den Pferden hinterherziehen. Also so, dass sie noch laufen können. Also sie werden nicht über den Boden geschleift, aber ... Das ist doch jetzt nicht schlimm, solange sie nicht im Galopp reiten.
00:53:22
Speaker
Jaja, das ist richtig. Ja, dann weiß ich gar nicht, was darin so schlimm ist. Die zeigen denen ein bisschen die Gegend. Das ist sehr gastfreundlich. Ja. Sie haben einen ordentlichen Verdauungsspaziergang. Gut, wir haben nichts gegessen. Aber Philias Fogg und Michael Strogoff haben einen tollen Plan. Also das fand ich richtig gut, die Idee, die da jetzt beschrieben wird. Erst mal jammert Passepartout, denn ihm tun die Füße weh. Also erst mal bittet, ich glaube, es ist auch wieder blonde, bittet nämlich darum, ob wir nicht mal kurz eine Rast machen können. Und da lachen die Tataren.
00:53:54
Speaker
Und Michael erklärt ihnen dann, weil einer sagt, ja, dann müssen wir hier zu unserer Hinrichtung laufen. Er sagt, Leute, das ist die Hinrichtung. Wir werden jetzt hier so lange hinter den Pferden herlaufen, bis wir nicht mehr können und hinfallen. Und dann werden wir hinter den Pferden hinterher geschleift. Und das so lange, bis wir tot sind. Also da haben sie dann schon ein bisschen Klemme vor.
00:54:14
Speaker
Fidas ist so ein bisschen sauer, weil er nicht weiß, was mit Aouda ist. Macht sich da Gedanken drum und macht sich eigentlich nur Sorgen darum, wie er sie retten kann. Aber da haben sie einen tollen Plan. Komm, ist das der gleiche Plan wie im Buch? Nee, nee, weil ich war ziemlich überrascht. Ich fand diese Idee, die die beiden haben, wirklich gut. Kann man ja auch nachvollziehen. Hat ja auch geklappt. Dann erklär sie doch mal bitte. Ich hatte nämlich an einigen Stellen so ein paar Probleme. Ja.
00:54:41
Speaker
Also, ich erinnere mich daran, dass Fock und Strogolf miteinander sprechen und sagen, die sind schon ziemlich kaputt und k.o., aber ob sie noch mal so den Restenergie noch mal loswerden können. Und dann sagen dann beide, okay, das machen wir und folgen der Plan. Wir sind ja angebunden an den Pferden, haben aber irgendwie so ein paar Meter liegen dazwischen zwischen den Pferden und den Händen, die daran angebunden sind.
00:55:08
Speaker
und die haben folgende Idee, sie laufen den Pferden voraus und zwar sehen sie in einer kleinen Entfernung eine Baumgruppe und wollen das dann so genau timen, dass wenn sie bis zu den Bäumen hinrennen und dann einmal zack um den Baum herumrennen, dass sie dann damit rechnen, dass die Breiter, sie versuchen einzuholen, dass sie also Gas geben und in dem Moment, wo dann das Seil um den Baum herumgeschlungen ist, würden dann die Pferde nicht so schnell anhalten können
00:55:37
Speaker
und würden dann eben die Reiter aus den Sätteln rauswerfen, weil sie eben abrupt anhalten müssen. Fand ich eine gute Idee. Hört sich mega cool an. Ja. Klappt ja auch. Was erzählt, was hier passiert? Ja, ich stelle mir das einfach so vor.
00:55:54
Speaker
Ich bin so ein Typ auf einem Pferd und ich zerre dich an dem Seil hinterher. Was halt, keine Ahnung, selbst wenn es 10 Meter lang ist. Ja? Und schon ganz schön lang ist. Jetzt rennst du vor. Dann ziehe ich meine Pistole und schieße dir den Rücken. So, da warte ich doch nicht bis du das Seil um den Baum wickelst. Und ich reite wie so ein Geistesgestörter dann an den Baum vorbei, weil ich dich nicht finde.
00:56:17
Speaker
Im Zweifelsfall bist du so um die Hälfte vom Baum rum und dann spannt das Seil und dann klatscht du erstmal richtig ordentlich gegen den Baum bevor ich dich wegziehe. Der hat ganz viele Lücken dieser Plan, aber cool, dass er geklappt hat. Also ich meine, man kann ja auch nicht denken, dass du mit einem Schleppkabel einen AT-AT zu Fall bringen kannst aus deinem Snowspeeder ab.
00:56:38
Speaker
Aber es klappt halt und es ist sehr dramatisch und actionreich. Ich stelle mir einfach vor, das sind zwei dumme Tartanen auf zwei dummen Pferden und die sehen, oh, meine Beute rennt weg und dann reiten sie hinterher und dann zack fallen sie um. Ja gut, aber da sind ja noch drei andere, wo die nicht hinterher rennen. Also ich glaube, das erste, was die machen, würden sie sich umdrehen, die Leute, die hinter ihnen hängen, erschießen und hinterher reiten. Weiß ja nicht, was in so einem Tartan hier passiert.
00:57:03
Speaker
Das Gute ist ja, man hat ja in dieser Szene gar keine große Gelegenheit sich über diesen Plan Gedanken zu machen, weil die besprechen den und fangen sofort an loszurennen. Genau. Dann hören wir die Geräusche, wir hören ein Pferd fallen, wir hören Sturzgeräusche, dann schnappt ihr die Pistole, dann gibt es ein paar Schüsse und dann sind die Tatran erledigt.
00:57:21
Speaker
Sie hatten ja auch nur diese eine Chance. Also die Energien waren schon fast verbraucht. Es gab noch einen letzten Ansturm. Sie konnten noch mal alles mobilisieren. Und tatsächlich hat dieser halsbrecherische Plan dann doch funktioniert. Ich fand es gut. Wir sind es ja von Fock gewöhnt, dass er aus den unmöglichsten Situationen rauskommt. Deswegen alles gut.
00:57:41
Speaker
Ja, die Tartaren sind besiegt, die ehemals Gefangenen werden jetzt zu Verfolgern. Fogg und Strogov greifen sich sofort, jeder eins der Pferde und machen sich an die Verfolgung von Ivan Orgarev mit Auda. Die Namen sind echt schlimm. Passepartout und die beiden Journalisten sollen zurückbleiben und sich um die überlebenden Tartaren kümmern, fesseln und dann hinterherkommen. Nachkommen, genau. Währenddessen in Irkutsk im Palast des Großfürsten.
00:58:10
Speaker
Ja, Jules Verne begrüßt uns wieder und erzählt genau das, nämlich dass der Großfürst in Irkutsk sitzt, dass er im Palast wartet und zwar auf die Nachricht seines Bruders des Kaisers oder Zaren. Ja, die ist irgendwie so eingekesselt, die Stadt. Also jetzt nicht direkt belagert, aber das Umland ist jetzt nicht so sicher. Gut, die Tartaren sind ja da irgendwie unterwegs.
00:58:36
Speaker
Wir haben dann einen kleinen Szenenwechsel, nachdem Jules Verne jetzt fertig ist. Der Großfürst unterhält sich mit seinem General Kisshoff und bekommt dann die Nachricht, ein Kurier des Zahn ist soeben eingetroffen. Der falsche Michael Strogoff alias Ivan Ogarev betritt zusammen mit Aouda den Raum. Und jetzt hatte ich ein großes Fragezeichen im Kopf an dieser Stelle. Warum?
00:59:01
Speaker
Warum was? Warum sagt die nichts? Nee, warum nimmt der die überhaupt mit? Ja, einmal das und wenn sie schon dabei ist, warum sagt die nichts? Man hat so das Gefühl, er macht sie am Anfang stumm. Er scheint sie so ein bisschen so... Aber hallo... ...Klammergriff zu haben, so von, keine Ahnung. Er hat dann vor 20 Minuten noch erzählt, dass Auda emanzipiert ist und ihren Mann steht. Ich finde, die Emanzipation hat dann auch schon eine gewisse Grenze, wenn dir einer, keine Ahnung, versteckt so ein Messer in die Hüfte drückt und sagt, wenn du jetzt was sagst, dann steche ich dich ab.
00:59:31
Speaker
Okay. Die nächste Frage dieser Ogarev ist ja nun ein Herrführer, auch wenn es vielleicht in Anführungsstrichen nur Tataren sind und keine richtige Armee. Sind so Rebellen, wie auch ich mir das jetzt vorstellen kann. Warum nehme ich denn überhaupt jemanden mit? Ich will den Großfürsten überrumpeln. In meinem Hinterhalt nehme ich doch keine Geisel mit. Das ist doch eine Ahnung. Es ist unlogisch.
00:59:54
Speaker
Richtig. Das hat am Ende den gesamten Plan kaputt gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Einfach dumm. Völlig dumme Idee, sie da noch mitzunehmen. Und dann fällt er sie als Nadja vor. Ich meine, da sind wir jetzt im Roman, denn Nadja ist die Begleitperson von Michael Strogoff gewesen im Roman.
01:00:12
Speaker
Aber erstens, warum nimmt er sie mit? Warum? Zweitens sagt sie nichts und drittens heißt sie jetzt Nadja. Aber gut. Nächste Frage. Aouda ist Inderin. So, eine Inderin, die Nadja heißt und aus Sibirien kommt.
01:00:30
Speaker
Ihr könnt jetzt gerade nicht das Gesicht sehen, was sie gemacht hat. So gut kann man sie doch nicht verkleiden. Nee, kann mir auch nicht vorstellen, dass Uta aussieht wie eine Sibirische, also auch gekleidet ist wie eine Sibirische Frau. Die wird aussehen wie eine Engländerin, die sich warm anzieht. Trotz alledem ist es spannend. Auf jeden Fall. Ja, das stimmt. Ja, der Brief wird abgegeben.
01:00:52
Speaker
Der Großfürst liest den Brief und wir erfahren endlich, was in diesem Brief steht. Er soll die Stadt verteidigen und nicht an die Tataren übergeben und er wird vor einem Verräter gewarnt. Da spielt Ogarev die Scharade noch weiter. Erzählt er eine Märchengeschichte? Da erzählt er auch von dem Ogarev, weil er ist ja als Strogov unterwegs. Ja, noch? Endlich!
01:01:16
Speaker
Endlich reißt sich Auda los und warnt den Fürsten. Ogarev zieht eine Waffe und der Großfürst so, was sind das? Und erklärt dem Ogarev, das ist eine Magnetkanone. Magnete beschleunigen hier die Kugeln, dadurch kann sie geräuschlos feuern, ist aber trotzdem tödlich dieses Projekt hier. Und er erzählt noch, er ist ein Agent einer Organisation, lacht dann ganz manisch.
01:01:43
Speaker
Und die Szene endet und ich saß da und dachte mir Magnetkanone. Ich meine, haben die die Worte Pistole, Revolver haben sie doch schon. Nee, obwohl es gab Revolver, aber noch keine Pistolen. Sind wir da richtig zu dem Zeitpunkt? Weil die Pistole ist ja das mit einem Magazin und der Revolver ist das mit der Trommel. Ja, wenn du das so sagst. Aber Kanone.
01:02:04
Speaker
ist das Ding mit den vier Rädern, was auf so einem Holzgestell ist, was halt mega schwer ist, dann hätten sie es doch Magnetwumme genannt, anstatt Kanone. Ich glaube, ich muss auch nicht großartig erwähnen, dass wir in diesem Moment jetzt den Roman verlassen, also bei Magnetkanone, soweit waren wir da nicht.
01:02:22
Speaker
Hat er versucht zu erstechen oder erwürgen oder wie? Die Szene spielt sich dann ab zwischen Michael Strogoff und Ivan Ogarev.

Finale Auseinandersetzung und Cliffhanger

01:02:30
Speaker
Ogarev denkt ja, dass Strogoff blind ist, aber in Wirklichkeit ist er nicht blind, sondern er hat im letzten Moment seine Mutter gesehen, als er geblendet werden sollte, fängt an zu weinen, die Tränen verdampfen und schützen seine Augen und er ist nur vorübergehend blind.
01:02:48
Speaker
Und dann überrascht er natürlich im finalen Kampf. Ja, ja, Drama! Drama, Baby! Wenn ihr jetzt mein Gesicht sehen könntet, das finde ich ja... Ja, genau. Und siehst du, da haben Mütter dann doch was Gutes wieder.
01:03:02
Speaker
Da gibt es dann ein Degen-Duell und das gewinnt Michael Strogoff am Ende. Wo wir jetzt das Mama-Thema so intensiv hatten. Also ich meine, die offensichtliche Wahl des Songs für diese Folge war ja eigentlich, wie heißen sie, die Moskau gemacht haben. Ach so, ja. Mit den Gläsern an die Wand werfen. Da wusste ich ja noch nicht, dass es in Sankt Petersburg spielt. Deswegen werde ich dieses Lied
01:03:25
Speaker
trotzdem nominieren. Genghis Khan hieß die Gruppe, oder? Genghis Khan, genau. Und Heinchen mit Mama. Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen. Weil ich denke, die wird dann auch geweint haben, als seine Augen geblendet wurden. Ja, natürlich. Aber jetzt mal eine Frage. Was für Amateure haben sie denn da als Folterknechte, wenn die nicht merken, dass es wird ja wahrscheinlich mit einem blühenden Eisen gemacht worden sein. Aber das merkt man doch, glaube ich. Na ja, gut.
01:03:51
Speaker
Er war ja vorübergehend blind. Leute schickt das Amt, sage ich immer. Das ist unglaublich.
01:03:56
Speaker
Es wurde ja auch verheimlicht. Michael Strogoff war der Einzige, der wusste, das kommt allmählich doch wieder Leben in die Augen hinein. Hat das aber zu keinem Zeitpunkt gesagt. Er war auch die ganze Zeit verbunden. Wie gesagt, Nadja hat sich um ihn gekümmert. Sie sind dann zusammen weitergereist Richtung Großfürst. Und das war der große Showdown, der große Effekt am Ende. Michael Strogoff betritt den Saal und ist eben nicht blind. Und Ivan Ogarev erschreckt sich natürlich.
01:04:23
Speaker
Ja, und wir wissen ja, dass wenn man nur so ein bisschen Schatten hat, ein bisschen hell und dunkel sieht, dass man durchaus auch galaxisweit berühmte Kopfgeldjäger erledigen kann, ohne Probleme. Ist das so? Das hat uns die Rückkehr der Jedi-Ritter so gelehrt, ja. Mit dem manischen Lachen endet dann auch die Szene. Gibt dann schon einen Sehenwechsel. Ja, was heißt spannend, das Sehenwechsel, das ist im Endeffekt, das sind ja Geschichte.
01:04:50
Speaker
Ja, Vilias Fogg und Michael Strogoff erreichen ihr Kutzk und stehen natürlich vor der Wache, vor dem Palast und wollen unbedingt rein. Die Wache will aber nicht. Sie wird dann mit ein bisschen Gewalt überzeugt, dass man doch den Palast betreten darf. Der guckt nämlich auf die Gästeliste und sagt so, Michael Strogoff habe ich doch schon abgehakt, der ist doch schon da. Nee, du bist doch hier ein Imposter. Ja, ganz witzig.
01:05:13
Speaker
Auf jeden Fall erreichen die beiden so gerade eben noch rechtzeitig Auda und Ivan Ogarev. Weg mit der Waffe! Nein! Und dann hat Filias Fogg eine super Idee. Er bückt sich, geht auf den Boden und reißt einfach an den Teppich, auf dem sich Ivan Ogarev befindet und ja, der fällt hin. Ich muss sagen...
01:05:37
Speaker
Ein Tarzan-Moment. Das hätte unser Tarzan wahrscheinlich genauso gemacht. Wenn da eine Schusswaffe in der Nähe von Gabi ist, dann hätte er auch so einen tollen Trick benutzt, um die Gangster irgendwie dingfest zu machen.
01:05:51
Speaker
Ja, fand ich gut. Und der Großfürst ist gerettet. Alles ist super. Außer dass Ogarev zwar verhört wird, aber nichts erzählt. Michael Strogoff klärt natürlich auf, dass er Michael Strogoff ist und nicht alles. Ich bin Michael Strogoff, der Kurier des Zaren. Das sagt er voll toll. Das ist so, das hatte was. Ja, der Großfürst ist so dankbar. Der überlegt schon, wie er sie jetzt belohnen kann. Ja, Ogarev soll jetzt in den Knast.
01:06:17
Speaker
Und da sind sie sich sicher, dass er da letztendlich dann reden wird. Und er redet im Hintergrund noch von irgendwelchen anderen, die überall sind.
01:06:27
Speaker
Frankenstein und Robo werden wieder von unserem Helden erwähnt. Vox sagt wieder, na ja, hier, die beiden sind tot. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Da wette ich meine Gentleman-Heere drauf, wenn du dich da nicht mal geirrt hast. Ja, und dann möchte er Ogarev ansprechen. Von wem er denn jetzt redet? Was für eine Organisation? Und währenddessen löst sich bei einem der Wachen der Säbel und der köpft dann Ogarev.
01:06:54
Speaker
Ein ziemlicher Schockmoment, ne? Ziemlich brutal. Also, ich meine, Ogarev ist der Böse, aber trotzdem, also eben geköpft werden, das ist schon eine Nummer. Der Säbel fällt jetzt runter. Alle schieben mega Panik. Ist das jetzt ihr Geist? Aber Tim Tarzan bleibt natürlich ruhig und gelassen. Der hat das alles durchschaut, denn der sagt, ey, muss halt ein Unsichtbarer sein. Egal wie unwahrscheinlich das klingt, aber wir
01:07:20
Speaker
Wir haben auch schon andere Sachen erlebt. Dann kommt in der Gedanke, Mist, was ist mit dem armen Großfürsten? Man macht sich sprintenderweise auf den Weg dorthin. Natürlich ist Tim Tarzan als Erster am Tatort. Überwinden die Wache, man wegen hier es geht um Leben und Tod und aber sie sind zu spät. Der Attentäter
01:07:42
Speaker
unsichtbarer Weise war beim Großfürsten. Fogg kann dem noch eine Gardine überwerfen, aber letztendlich schaffen sie es nicht, ihn sinkfest zu machen. Und wir erfahren, dass der Großfürst gestorben ist. Das ist nicht so im Roman. Daran erinnere ich mich nämlich auch, dass er ihn retten kann. Aber das muss natürlich jetzt. Es gibt natürlich auch keinen Unsichtbaren im Roman von. Ach jetzt doch nicht. Nein, nein, nein. Das hatest du jetzt nicht gesagt. Da bin ich jetzt schon ausgegangen.
01:08:11
Speaker
Ich dachte jetzt nur mit der Magnetkanone. Ab Magnetkanone haben wir ziemlich den Pfad verlassen oder einigermaßen den Pfad verlassen. Nein, nein, es gibt keinen Unsichtbaren in diesem Roman. In diesem, jetzt bin ich natürlich hellerörig. Also, Scheiße, Dankeschön. Ist er das vielleicht?
01:08:28
Speaker
Ich habe an dieser Stelle direkt an Wales gedacht, an den Roman der Unsichtbare, dass es die Figur vielleicht ist, bis mir dann eingefallen ist, es gibt tatsächlich einen Roman von Jules Verne, wo auch mit dem Genre Unsichtbarkeit gespielt wird, aber das ist er nicht, also das ist jedenfalls nicht der hier in diesem Roman.
01:08:48
Speaker
Ich bin mir auch gar nicht mehr sicher. Ich habe Folge 10 jetzt auch noch nicht wieder direkt gehört. Ich bin mal gespannt, wie sich der Unsichtbare jetzt outen wird. Ich auch. Und Fock auch. Also er schwört, den Attentäter zur Strecke zu bringen. Allerdings auch die Organisation, von der er geredet hat und hinter der er zu stehen scheint.
01:09:08
Speaker
Ich weiß gar nicht, du hast es eben gerade nicht so betont, dass Ivan Ogarev darum krakeelt hat, so von wegen, niemand wird uns aufhalten, niemand. Es gibt mächtige Hintermänner und ja, in dem Moment fällt auch schon der Kopf. Also das ist der erste Hinweis in Richtung organisiertes Verbrechen. Ja, genau. Und ich möchte es jetzt nochmal betonen, liebe Zuhörer, niemand hat vor, diesen Podcast zu schneiden. Mach weiter. Ja, weitermachen, das ist ja jetzt praktisch. Genau.
01:09:36
Speaker
Der letzte Monolog geht wieder an Christian Brückner aka Jules Verne. Eine sehr kämpferische Verabschiedung, wie ich fand. Irgendwie so kurz und knapp, ne? Ja, war sehr kurz. Wir sehen uns ja wirklich bald wieder und im Endeffekt hat man das Gefühl, jetzt geht es langsam mal richtig los.
01:09:54
Speaker
Ich will ja nicht sagen, dass es bisher noch nicht so richtig losgegangen ist, aber bislang war es alles so verbundene Einzelgeschichten mit so einem gewissen roten Faden und jetzt scheint... Kommt etwas über. Ja, so ein Reveal, wo wir jetzt endlich wissen, jetzt haben wir mal was Greifbares und nicht immer so ein, nicht dass Frankenstein jetzt so ein random Gegner ist, aber da war wieder was und Frankenstein steckt dahinter.
01:10:17
Speaker
Da ist was, ach Robo. Hier an der Stelle, finde ich, hat man schön die Möglichkeit gegeben, was Neues aufzumachen. Da sind wir im Vorteil gegenüber Filias Fogg, denn der kann ja nur ahnen im Moment. Hättest du die White und Minecraft Homes nicht gehört, wüsstest du jetzt auch nicht, worum es geht. Das ist ja das Schöne. Das ist ja die Frage, wie ist es schöner, Star Wars zu gucken, die Original Trilogie als erstes oder von Episode 1 chronologisch? Was ist das Dramatischste?
01:10:43
Speaker
Was ist für dich schöner, rauszufinden, dass Darth Vader Lukes Vater ist oder rauszufinden, dass aus Anakin Darth Vader wird? Eins von beiden kannst du nur haben. Das andere ergibt sich automatisch aus dem Gucken dieser dementsprechenden Trilogie. Ja, ich bin gespannt. Aber da kommen wir dann, glaube ich, in der Spekulation zu. Ich finde einfach, sind wir schon bei der Zusammenfassung und bei der Bewertung? Moment, jetzt ja. Unser Fazit
01:11:13
Speaker
Okay, also ich war begeistert nach dem Hören dieser Folge. Ich habe unheimlich Bock weiter zu hören, die nächste Folge oder die nächsten Folgen, weil es wird ja jetzt so ein bisschen was eröffnet mit einer möglichen Organisation, die im Hintergrund steht.
01:11:31
Speaker
Ich fand auch hier wieder, die Geschichte ist sehr dicht am Roman, hat dann an der einen oder anderen Stelle ist sie abgewichen, aber es macht alles Sinn. Also es hat richtig, richtig viel Spaß gemacht, diese Folge zu hören. Ich kann es absolut nur empfehlen, gerne auch mal so als Einzelfolge oder vielleicht kann man damit auch einsteigen. Immerhin geht es ja jetzt scheinbar los mit der ominösen Organisation und anderen Hintermännern und Hinterleuten.
01:11:56
Speaker
Also von mir eine absolute Empfehlung.

Diskussion über Reporter und Handlung

01:11:59
Speaker
Hat richtig Bock gemacht, die Folge. Das kann ich eigentlich auch nur so unterschreiben. Die ist super rasant, hat aber trotzdem Zeit für auch mal so die erste Szene, wo es eigentlich nicht um die Story geht, sondern so ein bisschen so nebenbei und auch mal ein paar Witzchen machen. Die beiden Reporter waren so unnütz, sie eigentlich auch waren, außer dass sie halt dafür gesorgt haben, dass man nach Sibirien kommt, waren sie eigentlich relativ austauschbar.
01:12:24
Speaker
Aber die waren trotzdem lustig. Vielleicht treffen wir die nochmal wieder. Wär schön. Endlich spitzt sich das Ganze mal so ein bisschen zu, dass sie sich Gedanken machen. Oh, das liegt halt daran, dass da mehrere Leute hinterhängen und nicht nur irgendwelche vereinzelten Spinner, wie wir bisher dachten. Endlich nimmt das Ganze ein bisschen Fahrt auf. Ich bin begeistert. Ich hatte es dir schon gesagt, das ist eine der
01:12:49
Speaker
Ich glaube fast sogar die beste Folge bisher, die ich gehört habe. Weil sie auch für sich mehr oder weniger alleine steht, ohne dass man jetzt groß irgendwas drumrum wissen muss. Also sehr schön. Also mehr davon und genauso. Genau. Jetzt kommen wir zu einer der spannendsten Spekulationen aller Zeiten hier. Dirk spekuliert.
01:13:11
Speaker
Der Herrscher der Meere. Das sagt ja schon eine Menge. Und eigentlich gar nichts. Offensichtlich wäre, dass hier Kapitän Nemo vorkommt. Ist ja auch Zeit. Wann hatten wir Nemo das letzte Mal? Da hat er sich vom Leuchtturm abgeholt. Das war Folge 7. Jetzt schon zwei Folgen ohne Nemo.
01:13:31
Speaker
Ich vermisse den auch schon so ein bisschen. Ich habe das Cover hier. Ich habe den klappen Text direkt weggelöscht. Wir sehen im Vordergrund ein Segelschiff gehalten und im Hintergrund sehen wir ein anderes Schiff. Wenn ich mich nicht irre. Vielleicht sogar ein Dampfschiff kann es. Also es ist kein Segelschiff auf jeden Fall. Ein Kriegsschiff vielleicht.
01:13:56
Speaker
Das wäre jetzt das nächste. Das ist auf jeden Fall sehr massiv und offensichtlich versucht das Segelschiff vor diesem Schiff zu fliehen. Damit kann ich jetzt gar nichts anfangen. Also vielleicht hat der Zirkel ein riesen Schlachtschiff gebaut. Denn über Wasser hat es also in der Luft hat es ja schon nicht geklappt. Auf Land hat es schon nicht geklappt mit Kriegsmaschinen. Jetzt versuchen sie es auf dem Wasser.
01:14:22
Speaker
Was natürlich blöd ist, sie haben es ja bisher nicht geschafft, die Nautilus zu zerstören, nach unserem Wissen. Also der Zirkel wird so ein Kriegsschiff haben. Wir werden den Zirkel näher kennenlernen. Jetzt in dieser Folge, die werden sich zu erkennen geben. Ich weiß es nicht, ob es schon Sinn machen würde, wenn wir den Zirkel haben, dass wir da Mycroft irgendwo mit in die Geschichte mit einweben, in dem Sinne, dass er uns den Zirkel vielleicht erklärt.
01:14:52
Speaker
Wie jetzt Filias und Mycroft zusammenkommen, ist mir erstmal ein Rätsel. Ich meine klar, die wohnen beide in London. Allerdings kann man ja jetzt nicht behaupten, dass Filias in London wohnt. Er hat seinen Hauptwohnsitz in London und sonst ist er die ganze Zeit irgendwie unterwegs. Also weiß nicht, ob ich da auf einer falschen Fährte bin. Ja, es wird auf jeden Fall
01:15:11
Speaker
wieder aufs Wasser gehen. Ich weiß nicht, in wie vielen Folgen wir irgendwo auf der See sind oder im Wasser landen. Ich glaube, in jeder bisher. Müssen wir mal so eine Statistik führen? Wir haben ja gerade schon angefangen, die längste Folge, die kürzeste Folge. Wann waren wir auf dem Wasser?
01:15:29
Speaker
Ja, zählt denn sowas, wenn... Nee, doch klar, zählt ja auch. Selbst wenn sie an einem Leuchtturm sind, ist ja auch mit mehr. Also, so eine richtige... Selbst im Angesicht der Bestie sind wir ja auch auf einem Floß unterwegs gewesen. Also, die scheiden immer irgendwie fassamäßig unterwegs zu sein. Also, ich leg mich jetzt fest, wir treffen Kapitän Nemo. Vielleicht, nein, noch viel besser. Kapitän Nemo kennt Minecraft Homes 100%ig.
01:15:59
Speaker
Hundertprozentig kennen die sich. Und der macht die beiden miteinander bekannt. Nemo nimmt Fock und die treffen Mycroft Homes. Ich glaube, das passt aber nicht zu Mycroft Homes. Ich glaube nicht, dass Mycroft Homes darum bittet, dass man ihn trifft. Mycroft Homes geht in den Knastfoto drinsitzt und besucht dich in dein... oder lässt dich in sein... in ein Bestreitbrechungszimmer holen. Oder er steckt dich in Knast. Egal wie Mycroft Homes und Nemo und Fock
01:16:27
Speaker
werden hier zusammen gegen den Herrscher der Meere kämpfen. Und der Herrscher der Meere ist niemand anderes als Robo, der wieder da ist. Denn der ist der einzige, der in so eine Admiralsuniform passt. Weil Frankenstein ist ja viel zu... In einem Arztkittel kannst du kein Schlachtschiff befehligen. Ich lock das mal so ein. Wir werden definitiv nicht Namor oder Merman treffen, die ja die tatsächlichen Herrscher der Meere sein müssten.
01:16:53
Speaker
Du meinst Aquaman? Ich weiß nicht, wer dieser Aquaman ist oder wovon du da redest. Das ist keine Ahnung. Genau, genau. Das war das Stichwort. Keine Ahnung. Ja, du musst nicht mit diesen neumodischen Helden da kommen. Wir reden hier von Comic Geschichte. Ich glaube, Namor ist älter als Aquaman. Das kann man recherchieren. Das recherchieren wir mal.
01:17:18
Speaker
Ja, loggen wir das so ein. Wir treffen Nemo wieder, weil es hat mit Meere zu tun. Definitiv Nemo. Also Nautilus Nemo Fog. Wir haben diese Organisation. Wir müssen ja irgendwann, muss sich ja da mal was tun. Wir werden Mycroft treffen und der Zirkel wird so ein böses Schlachtschiff haben, was Robor gebaut hat. Damit beende ich meine heutige Spekuliererei. Sehr

Historische Comic-Zeitlinien

01:17:41
Speaker
schön. Du guckst sehr zufrieden.
01:17:44
Speaker
Ich recherchiere gerade mal was. Du recherchierst gerade mal was. Ja, Aquaman und Namor.
01:17:51
Speaker
Scheiße, du hast recht. Ja, Namor ist in den Fantastic Four relativ schnell das erste Mal aufgetreten. Aufgrund der Tatsache habe ich meine Behauptung aufgestellt, weil ich weiß, dass Namor einer der ersten, er war ja damals noch ein Gegner, also war er einer der ersten Super Schurken, glaube ich sogar in Fantastic Four. Vier oder fünf kommt er schon vor. Das ist superschnell. Verliebt sich in Sue Richard. Aquaman wusste ich nicht, von wann der ist. Hau mal eine Zahl draußen, eine Zahl.
01:18:20
Speaker
Jahreszahl bei Namor würde ich sagen 64 schätzungsweise und ich denke Aquaman wird irgendwann Mitte 70er also wir sind bei Namor bei 1939.
01:18:34
Speaker
Scheiße, stimmt. Entschuldigung, Namor hat ja mit Captain America schon gekämpft. Und bei Aquaman sind wir bei 1941. Die sind tatsächlich nur zwei Jahre auseinander. Okay. Hätte ich auch nicht gedacht. Captain America hatte ja schon eine eigene Superhelden Truppe mit Bucky und der ersten Human Torch und unter anderem auch Namor. Dann gab es da noch so einen Ritter mäßigen, ganz so einen kleinen Knobligen.
01:18:59
Speaker
So ein kleines, diverses Jahr und je Dammdammdugeln war dann mit dabei. Aber tatsächlich habe ich natürlich von den Captain America Comics aus den 30ern nicht viel. Dann musst du die neue Marvel Comics Sammlung sammeln. Nein. Die fangen ja so ganz früh an. Nee, tut mir leid. Ich habe jetzt die letzte Folge bekommen. Das reicht mir. Okay. Dann möchte ich jetzt sagen Danke für das tolle Gespräch, für das lustige, die vielen lustigen Sachen hier.
01:19:28
Speaker
Ich bedanke mich auch fürs Hören, fürs Hören

Abschluss und Ausblick

01:19:31
Speaker
unseres Quatschs, den wir hier die ganze Zeit verzapfen. Wir beide sind in einem Monat wieder da. Ich freue mich auf die Outtakes.
01:19:41
Speaker
Ja, in dem Sinne. Ich bin raus, wünsche noch einen schönen Tag und überlasse dir die letzten Worte. Danke dir. Ja, ich bedanke mich auch recht herzlich für euer Zuhören. Und ich hoffe, es geht so spannend weiter, wie diese Folge auch gehört hat. Bis dahin, bis zum nächsten Mal. Macht's gut. So, ich habe jetzt die Liste. Welche Liste? Die Sprechliste. Bam, Michael Thomas. Kapitän Nemo.
01:20:11
Speaker
Bin ich gut oder bin ich gut? Und sogar Oscar Wilde. Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Marie Team. Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Show Notes. Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung.
01:20:36
Speaker
Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover. Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk. Intro, Einsprecher und Abspann, gesprochen von Petra.
01:21:10
Speaker
Der Dirk will wieder die Weltherrschaft übernehmen. Die Hörspiel-Weltherrschaft. Ja, ich möchte die Hörspiele ja nicht besitzen. Ich möchte sie ja nur besprechen, bevor sie ein anderer tut. Und da unterhalten sich einige Passagiere. Und den Regisseur, dieses Regisseur, Regisseur, ey sag mal, noch mal. Komm noch mal rein. Dass der Großfürst in dieser Stadt erkutzt.
01:21:38
Speaker
Jetzt habe ich einen Wortkotze. Und er wird vor einem Verräter gewarnt. Heute ist ja wieder so ein Tag. Überwinden auch die Waffe. Diesen Attentäter zur Sprecke. Die Magnetkanone fällt hin. Verdammt, ich bin aus den Zahlen rausgesprungen. Da schneidest du raus? Nein, doch.