Unterschied zwischen Nahrungsmittel und Lebensmittel
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Speaker
Willkommen im Vigen Podcast. Heute erfährst du mehr zum Thema Nahrungsmittel versus Lebensmittel. Ja, du hast richtig gehört. Da gibt es einen Unterschied. Denn Lebensmittel helfen ein gesundes Leben zu führen und Nahrungsmittel, das sind nur Füllmittel, die dich satt machen.
Einführung Christian Mantell und kommende Themen
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Speaker
Was genau Lebensmittel sind, was genau Nahrungsmittel sind, was es mit Bier auf sich hat,
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Speaker
Und wie wichtig Bio ist und ein kleiner Hinweis über Food Sharing, das alles erfährst du heute in diesem Interview mit Christian Montej und Mr. Broglie. Christian Montej ist ein Buchautor, der ein ganz, ganz tolles Buch geschrieben hat. Mehr darüber erfährst du jetzt in dieser Episode. Und nächste Woche da hörst du wieder von unserem Außenkorrespondent Phil, wie die vegane Ernährung in London sein wird.
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Speaker
Und wir berichten über den zweiten Teil mit Christian Mantel. Nämlich über das Thema, was wir für Gesundheit halten und was sie wirklich ist. Und da wirst du ganz ganz besondere Ergebnisse hören. In diesem Sinne, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli, sage ich heute als deine Tamm und wie viel Spaß bei diesem Interview mit Christian Mantel und deinem Mister Broccoli.
Christian Mantells persönliche Gesundheitsreise
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Speaker
Dieses Buch von Christian Mantey ist das beste und fundierteste, was ich bisher unter den zahlreichen kritischen Beiträgen über unser gegenwärtiges Gesundheitssystem gelesen habe. Ja, und das sagt nicht ich als Mr. Broccoli, das sagt kein Geringerer als Dr. Gerald Hüther, der natürlich das Vorwort geschrieben hat zu Christian Mantey's neuen Buch, Wahre Gesundheit.
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Speaker
der Gesundheitskompass im Therapie-Dschungel. Und in dieses fette Buch, da schauen wir heute mal rein, mit dem Autor selber, der einen wirklichen Marathon auch hinter sich hatte, nämlich Ärzte-Marathons, da er schon in seiner frühen Kindheit mit enormen Rückenschmerzen geplagt war, obwohl er viel Sport machte, obwohl er doch gesund lebte. Und heute schauen wir mal so ein bisschen rein,
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Speaker
in die Themen wirklich viel philosophisch-psychologische Aspekte zur Gesundheit und Krankheit und was wir dementsprechend auch für Gesundheit halten und was sie wirklich ist. Und starten tun wir aber mit dem Thema Lebensmittel vs. Nahrungsmittel, was quasi eine Basis für die späteren Themen sein wird. Jetzt begrüße ich ihn aber erstmal recht herzlich. Christian Mantell, schön, dass du dabei bist. Du hast einen ganz, ganz tollen Abend und herzlich willkommen im vegan Podcast. Wie gut geht's dir, mein Lieber?
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Speaker
Hallo Christian, Namensvater. Genau, wir haben zwei sehr tolle Namen. Wir haben etwas anderes geschrieben. Schön, dass ich heute da sein darf. Und ich bin gespannt auf deine Fragen. Mir geht es ja gut. Dir auch.
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Speaker
Mir natürlich auch sehr, sehr gut. Vor allem, wenn ich einen so bekannten Redakteur, unter anderem von Elgotopia, hier an meiner Leitung habe. Auch ein riesen Online-Magazin zum Thema Gesundheit. Und du hast ja wirklich ein Wahnsinnsbuch geschrieben. Erste Auflage, 2021 erschienen. Noch aktueller geht's kaum. Und ich glaube, du hast da, ach, ich weiß gar nicht, kannst du mir kurz sagen, 300 Seiten, 400 Seiten geschrieben? Genau, 360 Seiten waren's, genau. Unglaubliche Anlage.
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Speaker
Die Quellenverzeichnis, genau. Definitiv, also du hast hier wirklich so viel Informationen zusammengetragen, das wäre für den einen oder anderen wahrscheinlich eine Jahresaufgabe
Ganzheitliches Gesundheitsverständnis durch Erfahrungen
00:03:29
Speaker
gewesen. Wie lange du dafür gebraucht hast, will ich eigentlich gar nicht wissen, sondern eher, wie kommst du dazu und was steht so ganz grob als Überriss, worum geht es dir in diesem Buch, bevor wir dann einsteigen zu deiner Definition, Nahrungsmittel versus Lebensmittel, da bin ich schon sehr gespannt drauf. Ja, das hat bei mir
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Speaker
In der Gymnasiumszeit angefangen, dass ich ziemlich starke Rückenschmerzen entwickelt habe, obwohl ich sehr viel Sport gemacht habe. Du hast es ja schon erwähnt. Und da fragt man sich, was soll man denn noch machen? Woran liegt es? Sind es die Gene? Und dann bin ich von Arzt zu Arzt gerannt. Also wirklich alles, was man da so durchmacht, war am Ende sogar in einer Schmerzklinik.
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Speaker
Ich wurde da vollgepumpt mit diversen Schmerzmitteln, unter anderem Kortison, hab da innerhalb von einer Woche zwei Kilo zugenommen. Und es hat alles nichts geholfen. Und irgendwann hatte ich dann mal einen sehr guten Physiotherapeuten, der mir so ein bisschen den Weg in die richtige Richtung gewiesen hat. Ja, und dann hab ich das Glück gehabt, bei Ergotopia anfangen zu können. Unter anderem als Medizinredakteur und mich beruflich mit dem Thema
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Speaker
Gesundheit, vor allem Gesundheit des Bewegungsapparats zu beschäftigen. Und habe da sehr viel gelernt, mit sehr vielen Menschen gesprochen, sehr viele Studien gewälzt. Wir arbeiten da auch sehr wissenschaftlich, evidenzbasiert, haben einen wissenschaftlichen Beirat. Genau. Und so ist dann auch das Buch entstanden, weil ich mich nicht nur auf den Bewegungsapparat fokussieren wollte, sondern Gesundheit ist ja viel mehr als nur die Knochen und die Muskeln, sondern auch die Psyche und was man isst.
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Speaker
wie das Stressmanagement ist und so weiter. Und ich sehe es halt in meiner Familie auch, obwohl ich da viele Artikel zu diversen Themen geschrieben habe. Dieses ganzheitliche Verständnis, das kann man nicht aus einzelnen Artikeln bekommen. Dafür braucht es sehr viel
Bioflexitarischer Ansatz und Lebensmittelrettung
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Speaker
mehr. Mir hat das Lesen sehr geholfen, deshalb das Buch. Und in dem Buch versuche ich, den Bogen wirklich komplett zu spannen. Das ist ein Nachschlagewerk. Das schafft man auch nicht irgendwie in ein paar Stunden.
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Speaker
Und es ist dafür gedacht, immer wieder mal nachzugucken, wenn es auch mal irgendwo zwickt, wenn man mal Symptome hat. Und es soll im Wesentlichen dabei helfen, die Mechanismen, die den Körper krank machen oder auch gesund, besser zu verstehen.
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Speaker
Absolut, ich glaube, das hilft da eben auch. Ich habe das eben auch als Nachschlagewerk schon benutzt und es gibt sehr, sehr viele sehr spannende Artikel darin. Also vielen Dank erstmal für deinen Ausflug in die Vergangenheit und was du da schon alles durchmachen musstest und jetzt eben auch in die Ernährungsschiene geht, weil du eben sagst, der ganzheitliche Ansatz ist extrem wichtig, was ich auch komplett nachvollziehen kann bzw. auch mitgehe.
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Speaker
Du selber, vielleicht kurz vorab, ernährst dich noch, in Anführungsstrichen, vielleicht nicht vegan. Also du bist bioflexitarisch, wie du es gerne nennst. Das hängt ja unter anderem auch damit zusammen, dass du mit Foodsharing zusammenarbeitest. Also auch hier haben wir ja auch die Psychologie mit drin, dass du vielleicht nicht möchtest, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, dass jeder satt werden sollte und so weiter. Hängt das damit eben auch zusammen? Oder warum sagst du, bist du bewusst nicht vegan, obwohl du ja auch mit Menschen wie zum Beispiel Neko Rittenau
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Speaker
oder auch hier Mr. Broccoli und so weiter, zugegen bist und zusammenarbeitest. Ja, da hole ich vielleicht etwas aus. Also zu Foodsharing bin ich gekommen in einer Zeit, wo es mir, ja, wo es einen großen Umbruch gab, beruflich und privat, wo ich nicht so richtig wusste, wohin mit mir und hatte natürlich nicht viel Geld. Und ja, zur Tafel wollte ich nicht. Und dann habe ich irgendwie durch Foodsharing erfahren, für alle, die nicht wissen, was Foodsharing ist.
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Speaker
Es ist ein Verein, der quasi all die Lebensmittel abholt bei Betrieben, die von der Tafel nicht abgeholt werden. Und selbst das, was bei der Tafel am Ende noch übrig bleibt, da geht Food Sharing als Verein auch noch mal hin. Das sind wirklich Unmengen und es bleiben trotzdem noch Tonnen, zigtausend Tonnen in Deutschland übrig jeden Tag. Und ja, da habe ich mitgemacht. Da kann man sich anmelden. Ist ein bisschen wie Sitzplatz buchen bei der Bahn.
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Speaker
und holt dann bei den Betrieben ab. Und so bin ich dazu gekommen und kann mittlerweile, ich wohne aktuell in Hamburg, ich sag mal 98 Prozent meiner Lebensmittelkosten damit decken und auch noch meine halbe Nachbarschaft mit versorgen und neben den Bedürftigen auch nichts weg, weil das ist alles, wir haben so eine krasse Überproduktion, da kommen wir vielleicht dann auch noch mal drauf beim Thema Tiere. Es gibt einfach viel zu viel. Es gibt gar keinen Grund für mich da jetzt noch was zu kaufen
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Speaker
weil ich dieses ethische Problem damit in Anführungszeichen etwas umgehe, weil ich etwas vor dem Müll rette. Deshalb ernähren wir uns momentan auch noch nicht vegan und können damit auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten. Und alles, was wir mal zukaufen müssen, wenn wir mal in der Heimat sind, das ist dann natürlich bio.
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Speaker
Kommen wir vielleicht noch dazu. Ja, also ich würde gerne natürlich dann noch evaluieren, was das Thema Bio in
Rolle von Bio-Lebensmitteln und Lebensmittelverschwendung
00:08:51
Speaker
diesem ganzheitlichen Ansatz, den du auch erzählst und im Buch schreibst, für eine Rolle spielt. Das ist, glaube ich, auch sehr, sehr wichtig. Und was es eben auch macht mit Lebensmitteln, wenn die nicht mehr ganz frisch sind. Jetzt ist es vielleicht so, ganz kurze Zwischenfrage meinerseits,
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Speaker
Ist das in Hamburg so, dass es sehr viele Foodsharingretter gibt, also dass du da eher wenig zum Einsatz kommst oder bist du da schon in der Hierarchie ziemlich weit oben? Ich frage einfach nur, wie ist das in großen Städten? Also bleibt da so viel übrig, dass eigentlich die Anzahl der Foodsharer und der Tafeln und der ganzen Hilfsorganisation noch zu wenig ist? Oder gibt es da jetzt eigentlich genug und es gibt eigentlich noch zu wenig Märkte oder andere Anlaufstellen, die dann auch wirklich das abgeben?
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Speaker
Ja, also es gibt wirklich zigtausend Tonnen auch jeden Tag bestimmt auch in Hamburg, die noch nicht abgeholt werden. Ich würde mal behaupten, dass Hamburg und Berlin und vielleicht noch andere große Städte, Köln weiß ich jetzt nicht, zu den Städten gehören, wo Fuchang am besten organisiert ist. Der Verein lebt davon, dass Menschen halt in ihrer Freizeit ehrenamtlich das Ganze organisieren. Da muss man ja auch sehr aufpassen, was man sagt, weil
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Speaker
Ganz Deutschland ist einfach ein. Und ja, da bleibt extrem viel übrig und zum Beispiel auch viel Fleisch. Und da muss man natürlich gucken, dass es nicht verdorben ist und man das nicht an irgendwelche Menschen weitergibt. Ich darf jetzt zum Beispiel auch keine Namen nennen, aber ich hole in Hamburg bei drei großen Konzern-Supermärkten ab. Und wir kommen da teilweise zu viert hin mit Autos, weil es mit Fahrrad alles gar nicht geht.
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Speaker
und haben da zwei, drei Europaletten voll hochgestapelt, Manns- oder Frauhoch mit Lebensmitteln, die wir dann sortieren. Und in etwa die Hälfte immer kann man dann wirklich noch essen. Wie gehst du damit um? Also für dich, liebe Zuhörer, liebe Zuhörer, du merkst, dass wir in dieser Podcast-Episode ganz speziell auch auf das Thema Ganzheitlichkeit eben auch eingehen und hier nicht nur speziell über vegane Ernährung erzählen. Das ist auch ganz bewusst so.
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Speaker
wenn Sie schon mal so einen holistisch anmutenden und denkenden Mensch hier mit dabei haben. Also liebe Christian, vielen lieben Dank nochmal, dass du da bist. Wie gehst du denn damit um, dass so eine massive Überproduktion ist? Ich meine, du tust schon einen Teil, dass da wenig weggeschmissen wird. Allerdings ist es ja eben offensichtlich, dass einfach trotzdem so viel weggeschmissen wird und Foodsharing ist ja noch nicht mal in jeder Stadt in Deutschland auch zugegen.
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Speaker
ganz zu schweigen von der ganzen Welt. Und auf der anderen Seite hungern wahrscheinlich mehr als eine Milliarde Menschen. Also dieses Problem der, ich sag mal, einerseits Unterversorgung und andererseits Überversorgung ist ja, wie wir auch wahrscheinlich wissen, gewollt. Es ist ja gar nicht gewollt wahrscheinlich, dass alle Menschen auf der Welt zack werden, nur
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Speaker
Wie gehst du damit um? Also jedes Mal, wenn du was abholst, weißt du, das ist eigentlich auch nur ein Tropfen auf einem heißen Stein, aber du bist für dich gut oder wie sind deine Gedanken dazu? Und was kannst du auch Menschen mitgeben, die auch an diesem Konzept interessiert sind? Ja, das ist eine spannende Frage. Vielleicht auch da noch ein anderes Beispiel meiner Freundin tut es immer.
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Speaker
sehr schwer an Obdachlosen vorbeizugehen. Gerade in Hamburg, in der U-Bahn ist natürlich alles voll davon. Wenn man da jedem 10 Euro geben würde, dann wären wir vermutlich arm. Und man kann nicht die ganze Welt retten. Und wichtig ist, dass man in seinem Einflussbereich das tut, was möglich ist, damit man gut und zufrieden leben kann. Gerhard Hüther bezeichnet es immer sehr schön als gelingendes Leben. Finde ich auch ein tolles Wort.
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Speaker
Und ja, das ist das, worauf man sich fokussieren soll. Und viele sagen, man bringt ja nichts. Und ich finde, es bringt eben doch doch sehr viel, weil es gibt da diesen Multiplikator Effekt. Und der funktioniert natürlich beim Schlechten ähnlich wie beim Guten. Aber ich habe schon das Gefühl, dass unsere Gesellschaft oder dass es immer mehr Menschen gibt, die sich engagieren und Lust haben. Und bezogen auf Food Sharing, das ist ziemlich einfach, sich da anzumelden.
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Speaker
Es gibt Foodsharing mittlerweile in fast jeder Stadt und in Städten, wo es das nicht gibt, kann man mithilfe der Nachbarstadt das zusammen aufbauen. Einfach mal auf die Webseite gehen, foodsharing.de. Da muss man ein kleines Quiz machen, dass man zum Beispiel abgelaufenes Fleisch nicht mehr weitergeben sollte und so weiter. Ziemlich intuitive Themen, die man da beantworten muss. Und ja, dann darf man da abholen.
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Speaker
Absolut, so ist es. Es ist relativ einfach. Ich habe das auch schon alles mitgemacht.
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Speaker
Hier in Aschaffenburg gibt es eben auch eine Foodsharing-Station oder gab es die vor Corona. Da konnten Leute da immer noch hingehen und sich die Lebensmittel direkt dann mitnehmen. Ich glaube, das ist heute ja ein bisschen reklementierter durch die ganzen Abstandsregelungen und so weiter. Soll jetzt nicht unser Thema sein. Foodsharing da vielleicht jetzt mal verlassen, finde ich wirklich spannend, wie du das machst und wie du dazu stehst und ich kann das auch absolut nur unterstützen und
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Speaker
Wollen wir ja gerne mal so auch auf das Thema eingehen. Du hast es angesprochen, Bio. Ich bin auch ein sehr großer Verfechter von Bio, wobei ich mich nicht 100% Bio ernähre. Das heißt, wenn mein Hunger dann doch größer ist und es gibt kein Bio in der Nähe, dann kaufe ich mein Brokkoli auch immer noch mal konventionell. Zunehmend immer weniger, weil ich zum Beispiel eben auch durch Kirilian
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Speaker
Fotografie, eben auch die Strukturen und die Mustererkennung, dasselbe gibt es eben auch bei Wasser. Wie sind die einzelnen Kristalle angeordnet, die Moleküle und so weiter. Siehst du das denn genauso?
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Speaker
Was macht quasi, wird Bio nicht auch schlechter, wenn die Lebensmittel älter sind? Also kann man sich vorstellen, wenn jetzt eine Gurke oder ein Brokkoli da eben schon fünf Tage in der Auslage lag und dann eben abgeholt wird von Foodsharing, dass da jetzt nicht mehr so viel drin ist, wo wir dann auch beim Thema wären Nahrungsmittel versus Lebensmittel. Also ist das dann eigentlich nur noch ein Füllmittel, auch wenn es dann mal schön Bio war oder
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Speaker
Wie sind da deine Gedanken dazu und auch das Thema Bio für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer vielleicht gerne mal erklären?
Nährstoffverfügbarkeit und natürliche Ernährung
00:15:22
Speaker
Ja, also das echte Lebensmittel, so wie wir es vor der industriellen Revolution hatten, auch vielleicht noch vor dem Ackerbau vor 10.000 Jahren, das ist ja ur-Bio. Das ist ja das, worauf sich unser Körper über die Jahrmillion eingestellt hat.
00:15:42
Speaker
Das vertragen wir an all diese Lebensmittel oder Nahrungsmittel. Ist es denn wirklich für das Lebensgut, ist die Frage. Wir haben natürlich nur noch sehr wenig von dem, wo die Pflanzen eigentlich herstammen oder auch die Tiere. Und es gibt natürlich so Übersichtsarbeiten, dass gar nicht so viele Nährstoffe verloren gegangen sind durch die Hochzüchtung.
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Speaker
dass Bio gar nicht so viel besser ist als Nicht-Bio. Da gibt es aber auch unterschiedliche Studie, kontroverse Meinungen. Was für mich immer das Wichtige ist, wir hören es ja alle fast jeden Tag im Fernsehen, das Artensterben ist ganz aktuell. Ich weiß gar nicht aus dem Kopf, wie viele hundert oder tausend Arten jeden Tag sterben. Und wenn man dann nach China guckt, die bestolben ihre Bäume schon mit einem Tupfi. Und da wollen wir natürlich wirklich nicht hin.
00:16:39
Speaker
Wichtiger noch als Bio oder nicht Bio ist tatsächlich, dass man sich an dem orientiert, wie unser Körper oder an das sich unser Körper angepasst hat. Wir sind über die menschlichen Werdegang, haben wir uns vor allem sehr vielfältig ernährt. Wenn wir mal zurückgucken, da haben wir noch vom Ackerbau in etwa 500 verschiedene Nutzpflanzen
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Speaker
so im Laufe der Woche gegessen. Mittlerweile sind es in etwa 12. Das zeigt schon, und wenn man dann überlegt, nicht in jedem Gemüse sind dieselben Nährstoffe drin, dass uns da irgendwie was fehlen muss. Das ist ja in etwa das 10-fache 500 zu 12. Wenn man sich dann noch überlegt, dass in diesen hochgezüchteten, meist nicht biologischen Gemüse und Obstsorten sehr wenig sekundäre Nährstoffe drin sind,
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Speaker
dann wird vielleicht auch klar, dass das auch ein wichtiger Faktor ist für die Gesunderhaltung. Genau, das habe ich kurz ein bisschen in den Faden verloren.
00:17:46
Speaker
Ich wollte doch wissen, also das mit den sekundären Pflanzenstoffen, mit Phytochemicals, wie du angesprochen hast, mit Biofotonen, auch mit natürlich Enzymen und so weiter, ist ja extrem wichtig heute und haben wir jetzt so gut wie überhaupt nicht mehr in der Ernährung, also gerade Enzyme und auch teilweise sekundäre Pflanzenstoffe, ganz wenig, auch in Gemüse, egal ob Bio oder nicht. Dazu habe ich ja auch schon sehr viele Podcasts gemacht, könnte gerne dann noch mal ein paar Episoden zurückgehen.
00:18:12
Speaker
Die Frage, die noch ausstehend war, ist, inwieweit auch das Alter gerade auch auf Bio-Lebensmittel eine Rolle spielt. Gerade du als Foodsharer, der dann zu 98 Prozent auch seine Lebensmittel über Foodsharing oder seine Ernährung über Foodsharing deckt, dass dann viele Lebensmittel wahrscheinlich eben auch ein bisschen älter sind und dadurch natürlich eben auch sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und so weiter verloren haben. Ja, das ist auf jeden Fall so.
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Speaker
Am besten ist es vermutlich, wenn man aus dem eigenen Garten ist, saisonal, regional. Das ist natürlich nicht immer möglich. Die wenigsten Menschen haben einen eigenen Garten. Man könnte natürlich aber auch auf dem Balkon anpflanzen, viele Sachen sogar auf dem Fensterbrett. Ich persönlich mache mir da nicht ganz so viele Gedanken bei mir, weil ich oder meine Partnerin und ich sehr ausgewogen essen und auch sehr viel Gemüse, muss man einfach sagen. Und wenn wir ab und zu mal noch ein
Ergänzungen und wilde Kräuter für die Ernährung
00:19:12
Speaker
einen Spaziergang machen und das eine oder andere Kräuterchen mitnehmen als Dressing, hat man da eigentlich schon die wichtigsten Sachen drin. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann jährlich eine Blutanalyse machen, eine Nährstoffanalyse und kann gucken, wo es fehlt und entsprechend natürlich supplementieren oder auch über Nahrungsergänzungsmittel.
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Speaker
Absolut. Also das heißt, du schaust einfach, dass du, wenn du einen Mangel hast, dann eben supplementierst oder Kräuterdressing machst, wie du es so schön sagst. Ansonsten ist dann in den Nahrungsmitteln, die du zu dir nimmst, noch was drin.
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Speaker
Du hast gerade angesprochen Kräuter und Dressing, magst du vielleicht zwischendurch mal so ein schönes Rezept teilen, was du dir gerne machst, beispielsweise du machst dir einen Salat, wie integrierst du da wirklich Nutzpflanzen, schrägst durch Wildkräuter und so weiter, oder hast du ein schönes Dressing Rezept, dass wir einfach so etwas praktisches mal haben? Ja, ich muss sagen, ich bin da ziemlich faul und pragmatisch, weil ich immer so viel nebenbei mache.
00:20:16
Speaker
Wenn ich was am Wegesrand finde, dann haue ich das einfach mit immer an die Bratpfanne. Da muss man sich natürlich sicher sein, dass das auch wirklich verzehrbar ist und nicht giftig. Aber die meisten Pflanzen, das glaubt man gar nicht, sind tatsächlich essbar. Es gibt jetzt zum Beispiel auch solche Apps mit Pflanzenerkennung. Da muss man dann nur das Blatt oder die Blüte fotografieren.
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Speaker
Ich habe gerade den Namen vergessen. Es gibt zwei, drei Apps, die wirklich sehr gut sind mittlerweile. Absolut Blind Snap zum Beispiel. Genau, genau. Man muss gar nicht wirklich selber viel wissen oder können. Dann kann man auch mal probieren. Schmeckt das Blatt? Kann man sich das mit dran vorstellen? Da bin ich ganz pragmatisch. Ich bin auch kein Heilkräuter-Experte in dem Sinne.
Moderne Ernährung vs. historische Diäten
00:21:06
Speaker
Gut, dann würde ich mal sagen, was ist überhaupt deine Definition von Nahrungsmittel und Lebensmittel, weil du ja auch das Thema schön im Buch kristallisiert hast. Was sind der Nahrungsmittel, was sind der Lebensmittel für dich? Als Lebensmittel sehe ich das, was mir dabei hilft, ein gesundes Leben führen zu können. Und Nahrungsmittel ist das, was mich satt macht. Und Lebensmittel
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Speaker
stecken oder sollten. Ganz viele Nährstoffe drin stecken, die der Körper eben braucht. Und Nahrungsmittel sind ein Vergnügen, was auch zum Leben dazu gehört. Also Eis zum Beispiel oder Pommes oder die meisten Pizzas, die man sich so kaufen kann, Fastfood, würde ich jetzt mal unter Nahrungsmittel zählen. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Bei den Sportlern ist das vielleicht als Cheat Day bekannt.
00:22:02
Speaker
Da kann man sich dann auch mal eine Torte gönnen. Davon wird man auch nicht sofort krank. Selbst wenn man Laktose intolerant ist, kann man in der Regel trotzdem ein Glas Milch problemlos vertragen. Es gibt natürlich bessere Alternativen. Das meiste kann man mit Pflanzenmilch machen. Genau.
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Speaker
Absolut. Würdest du denn auch, ich meine Nahrungsmittel, ich würde jetzt nicht sagen, dass Eis satt macht, Pizza und Burger wahrscheinlich nur für ganz kurze Zeit. Würdest du in der Nahrungsmittel dann auch tatsächlich sowas wie Kartoffeln listen?
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Speaker
Weil die ja auch relativ, also die sind noch relativ kalorienarm gegenüber Reis oder Nudeln. Also würdest du auch sowas zu Nahrungsmittel listen oder ist es dann eher eigentlich schon auch ein Lebensmittel, gerade wenn wir jetzt mal bei der Kartoffel bleiben. Bei Reis und Nudeln würde ich eigentlich persönlich sagen, das ist einfach nur ein Füllmittel. Ja, das kommt bestimmt auch ein bisschen auf die Kartoffelsorte an. Ich bin jetzt kein Kartoffel-Experte.
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Speaker
Prinzipiell ist es natürlich so, dass die Kartoffel auch einen hohen glykämischen Index hat. Also wenn man jetzt jeden Tag nur Kartoffeln isst, der typische Deutsche isst ja nicht nur Kartoffeln, auch wenn das manchmal so verstanden wird oder auf Bildern ist. Deshalb sollte man ein bisschen aufpassen, weil wenn man schon übergewichtig ist oder Diabetes hat, dann sind oder generell sind natürlich Hülsenfrüchte die bessere Alternative und aus meiner Sicht auch viel schmackhafter.
00:23:33
Speaker
Aber die Süßkartoffel zum Beispiel könnte man schon eher Richtung Lebensmittel zählen, weil der glykämische Index nicht so hoch ist, also den Blutzuckerspiegel nicht so ansteigen lässt. Und ja, ich denke, jeder kennt es nach einer guten Portion Pommes oder auch Kartoffelbrei. Da kann das Mittagstief schon mal eher kommen. Und das ist genau das, was man dann spürt, diesen Anstieg des Blutzuckers und sehr schnell abfallen. Und das macht halt sehr müde, träge, unproduktiv.
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Speaker
viele angrenzende Themen, auch die mit den persönlichen oder auch beruflichen Zielen dann zu tun haben. Wie würdest du denn sagen, du hast ja die Menschen vor dem Ackerbau angesprochen,
00:24:18
Speaker
Die hatten ja wahrscheinlich gar nicht so viele Nahrungsmittel, also auch wenig Angebautes, wie jetzt zum Beispiel die Kartoffeln. Also das heißt, die haben sich ja hauptsächlich dann von Lebensmitteln ernährt, wie jetzt zum Beispiel frisches Gemüse, Obst, aber auch Wildpflanzen, grüne Blätter usw.
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Speaker
Anscheinend haben die es ja gar nicht gebraucht, dass die satt wurden, oder? Weil du jetzt die Definition genannt hast, Nahrungsmittel sind Sachen, die einen satt machen. Ich glaube, früher war es gar nicht so notwendig, dass der Magen irgendwie ständig voll sein musste. Hast du dich damit auch beschäftigt in dem Buch? Oder wie ist da deine Meinung dazu? Ja, da habe ich mich jetzt nicht so eingehend mit beschäftigt. Aber das ist natürlich recht. Man könnte
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Speaker
die negative Abgrenzung zu Nahrungsmittel auch anders treffen. Es ist auch schwierig zu sagen, früher war jetzt alles besser. Ja, da müsste ich noch mal drüber nachdenken. Absolut. Was würdest du jetzt speziell unter Lebensmittel kategorisieren? Also was sind so typische Lebensmittel für dich, die du auch selber gerne zu dir nimmst? Man sagte immer, in Apple a day keeps the doctor away.
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Speaker
Ich würde aber lieber dort ein Gemüse stehen haben, weil natürlich auch sehr viele Menschen oder in fast allem ist Fruchtzucker drin. Und wenn wir dann auch noch sehr viel Obst essen, dann kriegt man halt irgendwann eine Fettleber, die man nicht nur vom Alkohol bekommen kann, was wiederum ganz viele Stoffwechselprobleme mit sich bringt. Ja, tolle Lebensmittel sind vor allem Gemüse und Kräuter, aber auch Getreide gehört schon mit dazu. Das ist dann wichtig, dass es
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Speaker
möglichst nährstoffreiches Getreide ist, also Vollkorngetreide. Gibt es auch ein paar tolle Firmen mittlerweile, dieses Getreidekeim. Das hat man früher ganz viel gemacht, um Dinge bekömmlicher zu machen. Auch Hülsenfrüchte lässt man ja oft über Nacht einweichen. Ja, und ich finde es immer auch nochmal ganz wichtig zu betonen, die Freude am Essen gehört auch mit dazu. Es gibt ja auch so den Trend mit der Astronautennahrung. Ich habe es in meinem persönlichen Umfeld, da ist jemand dadurch
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Speaker
so in diesen Schönheits-Germany-Dex-Top-Modell waren geraten und es hat selbst eine Essstörung dadurch bekommen. Also man sollte die Freude sich bewahren beim Essen und nicht dazu zwingen. Deshalb, wenn man sich vielleicht noch nicht ganz so gesund ernährt, kann man vielleicht schrittweise anfangen. Der Gaumen gewöhnt sich auch daran. Also nicht nur an Zucker und Salz kann man sich umgewöhnen, weniger davon zu brauchen, sondern auch generell die Geschmäcker.
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Speaker
und einfach achtsam sein beim Essen. Ganz wichtig, kauen und mal spüren, was man da eigentlich im Mund hat.
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Speaker
Absolut, absolut bin ich ganz bei dir. Und ein Freund von dir, der hat sich quasi nur noch von Astronautennahrung ernährt, weil er gedacht hat, da ist dann alles drin und hat dann abgenommen und teilweise Mangelerscheinungen erlebt. Oder was war so das Geschichte mit der Astronautennahrung, weil es ja auch sehr, sehr viel da Utopien gibt, die da in die Richtung gehen, dass wir irgendwann quasi das Essen ja nur noch als Überlebensinstrument dann nutzen und es eigentlich nur nebensächlich ist.
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Speaker
Da ging es einerseits um Produktivität, um einfach nur schnell mit ein bisschen dieses Pulver da mit Wasser anrühren und dann hinterschlucken. Es ist eine weibliche Person, es ist eine Frau. Und auch um Optik, um da einfach gewisses Wunschgewicht zu erreichen. Das ist natürlich ganz schlimm. Natürlich macht es Sinn, Sport zu machen.
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Speaker
eine gewisse Figur zu bewahren, aber nicht der Figurenwillens, sondern um sich gut zu fühlen. Das ist ja einfach anstrengend. Wenn ich jetzt jeden Tag 20 Kilo Handelsscheiben mit mir rumtragen würde, das belastet einfach und das merkt man ja auch. Das sind nicht nur die Treppenstufen dann anstrengender, sondern auch der Weg nach Hause, der Spaziergang mit der Familie durchs Dorf, das macht ja alles weniger Freude. Und so eine Astronautennahrung kann schon auch mal sinnvoll sein. Manchmal hat man sehr stressige Phasen.
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Speaker
Es ist besser, als wenn man gar nichts isst. Meistens ist ja auch vom Nährstoffpool sehr umfassend. Prinzipiell vielleicht keine schlechte Sache, aber die Dinge, mit denen da geworben wird, das triggert bei den Menschen halt eine gewisse Vorstellung, wie man zu sein hat. Und ja, das ist letztlich immer wieder dasselbe, dass man sich von sich selbst und von der Natur entfremdet.
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Speaker
Man lebt eigentlich nur noch für andere, für die Vorstellung anderer und weiß gar nicht mehr, was man selbst vom Leben erwartet. Und das ist ziemlich katastrophal aus meiner Sicht. Bei mir hat das Leben erst dann wieder Spaß gemacht, als ich mich selbst erfahren habe und nicht nach den Vorstellungen meiner Familie, meinen Berufsweg,
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Speaker
meine Partnerwahl ausberichtet habe. Ja absolut, das ist ja auch die aktuelle Diskussion um Influencer und was da eben auch alles gefaked wird oder auch teilweise gibt es ja eben auch dann Berichte oder ich sag mal
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Speaker
gewisse Vermutungen über Transgender, dass Frauen dann eigentlich so makellos sind und früher Männer waren und Frauen eigentlich solche Figuren gar nicht erreichen können. Also gibt es ja sehr, sehr viel.
Diskrepanz zwischen Medien und Realität
00:29:59
Speaker
Ich habe gelernt, nichts ist so wie es scheint und auch wenn wir sehr, sehr hübsche Mädchen oder auch Jungs in Magazinen sehen, in Instagram sehen und so weiter,
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Speaker
ist das oft ein Ausschnitt, der vielleicht dann eben auch noch mal irgendwie in einer speziellen Situation war und nachgearbeitet wurde und wie auch immer. Vieles ist ja eben dann auch gar nicht so, wie es ist. Von daher gebe ich dir da absolut recht.
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Speaker
Wusstest du, dass wir drei Episoden in der Woche veröffentlichen im Vegan Podcast? Wenn du keine Episode verpassen möchtest, vor allem die neuesten News rund um die vegane Ernährung, optimale Fitness und deine strahlende Gesundheit sowie dein tolles Aussehen nicht verpassen möchtest, dann abonniere jetzt diesen Podcast.
00:30:55
Speaker
Du kannst das in iTunes mit Apple Podcasts tun. Du kannst das natürlich in Google auf deinem Android-Handy tun mit Google Podcasts. Du kannst das in Spotify tun und wo auch immer du möchtest. Verlinkungen dazu findest du in den Show Notes und vor allem teile diesen Podcast mit deinen Liebsten, denn ich glaube, es ist für jeden immer mal etwas dabei. Vielen lieben Dank, dein Mr. Broccoli.
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Speaker
Ich hoffe, dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir beim medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.