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Ärztin warnt: DAS frisst deine Knochen & zerstört Gelenke? | Dr. Braun-Munzinger #1300 image

Ärztin warnt: DAS frisst deine Knochen & zerstört Gelenke? | Dr. Braun-Munzinger #1300

E1300 · Higher Health Podcast
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50 Plays1 hour ago

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Inhaltsverzeichnis:

00:00 Intro
01:35 Einführung in Autoimmunerkrankungen
02:05 Psychosomatische Zusamenhaenge
05:03 Wie Autoimmunerkrankungen entstehen
09:08 Juvenile Arthritis und ihre Folgen
11:39 Die Bedeutung der Darmgesundheit
16:08 Zucker und seine Wirkung auf Entzündungen
20:01 Anti-entzündliche Ernährung: Omega-3 & Co.
26:35 Intervallfasten gegen Entzündungen
43:52 Vitamin D3 & Selen für Immunregulation

Achtung betreffend Interviews, Nahrung, Geräten und Supplements:

Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen.  Die Aussagen der Interview-Gäste stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers. Links mit * sind Affiliate-Links.

Recommended
Transcript

Einführung in den Higher Health Podcast

00:00:03
Speaker
Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
00:00:05
Speaker
Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
00:00:10
Speaker
Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
00:00:18
Speaker
Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
00:00:22
Speaker
Viel Spaß bei der Folge.

Autoimmunerkrankungen in Deutschland

00:00:26
Speaker
Das lässt sich dann leicht vorstellen, dann ist das Lebensende eben in Sicht.
00:00:30
Speaker
Dann ist alles zu spät beim Arme-Huomar-Patienten.
00:00:32
Speaker
Das Krasse ist, fast jeder zehnte bis zwölfte gesetzlich Versicherte in Deutschland ist davon betroffen.
00:00:39
Speaker
Dann müssen wir uns erst einmal angucken, wie entsteht eine Autoimmunerkrankung, wie zum Beispiel Rheuma eigentlich.
00:00:46
Speaker
Tendenz steigend plus 22 Prozent seit 2012.
00:00:51
Speaker
Das ist natürlich schon eine heftige Nummer.
00:00:53
Speaker
Richtig krassen rheumatischen Erkrankheiten, eine starke Morgensteifigkeit, höhere Schmerzintensität.
00:00:58
Speaker
Wie können wir denn solchen Fällen, wo das Immunsystem quasi sich gegen den eigenen Körper richtet, wie können wir dem denn entgegentreten?

Entzündungshemmende Ernährung

00:01:08
Speaker
Was sind Maßnahmen, die jeder jetzt auch sofort vielleicht zu Hause umsetzen kann?
00:01:11
Speaker
Das hört sich jetzt erstmal ziemlich befremdlich an, aber das ist meines Erachtens als Vorbeugung die allerwichtigste Maßnahme.
00:01:19
Speaker
Das ist eine ganz tolle Bombe gegen Entzündungen und zum Entwinken auch.
00:01:24
Speaker
Das wird ins Blut aufgenommen und wirkt im ganzen Körper gegen Entzündungen.
00:01:29
Speaker
Das geht sogar bis ins Gehirn.
00:01:31
Speaker
Man muss wirklich heute darauf achten.
00:01:32
Speaker
Ich habe früher immer gesagt, ich bin doch nicht blöd und kaufe Bioprodukte.
00:01:36
Speaker
Da zahle ich das doppelt und tatsächlich...
00:01:39
Speaker
waren nicht nur die Schmerzen deutlich rückläufig bei denen... Achtung!
00:01:48
Speaker
Der Inhalt dieses Videos könnte das von deinem Verstand aufgebaute Lebenskonstrukt ins Wanken bringen.
00:01:54
Speaker
Denk dran, dieses Video repräsentiert nicht die universelle Wahrheit, denn diese ist so individuell wie du selbst.
00:02:01
Speaker
Willkommen hier bei Higher Health und heute sprechen wir über ein Thema, was fast jeder Zehnte in seinem Leben hat und das sind Autoimmunkrankheiten.
00:02:12
Speaker
Falls du nicht weißt, worum es hier geht, eine typische Autoimmunkrankheit ist zum Beispiel Rheuma oder auch Hautausschläge.
00:02:21
Speaker
Hashimoto betrifft ganz, ganz viele Frauen und das Krasse ist, fast jeder zehnte bis zwölfte gesetzlich Versicherte in Deutschland ist davon betroffen, Tendenz steigend, plus 22 Prozent seit 2012.
00:02:36
Speaker
Und das ist natürlich schon eine heftige Nummer.
00:02:39
Speaker
Alleine nur die gesetzlich Versicherten, das heißt die Dunkelziffer ist da noch viel, viel größer.
00:02:44
Speaker
Und wenn du irgendwelche Probleme hast mit Autoimmunkrankheiten, mit ständig wiederkehrenden Schmerzen, dann bist du heute ganz genau richtig.
00:02:53
Speaker
Fangen wir mal ganz, ganz grob an.
00:02:55
Speaker
Ist das immer quasi nur körperlich Autoimmunkrankheiten oder hat da vielleicht eben auch der Geist, die Seele so eine Rolle mitzuspielen?
00:03:05
Speaker
Ja, gute Frage.
00:03:07
Speaker
Das ist tatsächlich so, wie du gerade sagst.
00:03:10
Speaker
Man hat sogar Studien gemacht, dass die Psyche bei Autoimmunerkrankungen eine ganz, ganz große Rolle spielt.
00:03:18
Speaker
Einmal schon bei der Auslösung, denn der Körper kommt mal besser und mal weniger gut mit einer Infektion zurecht, die dann hinterher zu einer Autoimmunerkrankung führt.

Psychologische Faktoren bei Autoimmunerkrankungen

00:03:30
Speaker
Aber auch wenn man eine Autoimmunerkrankung hat, es gab zum Beispiel eine Studie, war das jetzt in der Uni München, ich weiß gar nicht mehr genau, da hat man Rheumapatienten genommen und zwar nicht irgendwelche, sondern Rheumapatienten, die sehr, sehr gelitten haben unter geschwollenen dicken Gelenken, gerötete Gelenke.
00:03:49
Speaker
wahnsinnige Schmerzen gehabt haben, hat Tausende, ich glaube es waren Tausende, genommen und in zwei Gruppen geteilt.
00:03:57
Speaker
Die eine Gruppe hat man ganz normal so behandelt, wie man schulmedizinisch eben Rheuma behandelt und die andere Gruppe hat man ganz genau so behandelt, aber zusätzlich hat man zehn Wochen, nicht zehn Monate, zehn Wochen Psychotherapie gemacht.
00:04:15
Speaker
Und nach zehn Wochen hat man geguckt, wie das Outcome war.
00:04:18
Speaker
Und tatsächlich waren nicht nur die Schmerzen deutlich rückläufig bei denen, die Psychotherapie hatten.
00:04:24
Speaker
Da könnte man ja noch sagen, na gut, die Zuwendung führt dann dazu vielleicht, dass man die Schmerzen nicht so wahrnimmt.
00:04:30
Speaker
Aber die Gelenke waren abgeschwollen.
00:04:35
Speaker
Die waren plötzlich abgeschwollen, nicht mehr gerötet und es hat also einen ganz, ganz deutlichen Effekt gehabt auf die Entzündungsaktivität.
00:04:43
Speaker
Auch im Blut übrigens, die Entzündungsparameter waren auch deutlich zurückgegangen in der Psychotherapiegruppe.
00:04:49
Speaker
Also daran sieht man schon, dass die Psyche eine ganz gewaltige Rolle spielt.
00:04:53
Speaker
Ja, also da sehen wir wieder, dass alles miteinander verbunden ist und wir ein mehr oder weniger komplexes Geschöpf sind und natürlich auch über alle hinschauen dürfen.
00:05:04
Speaker
Jetzt ist Rheuma ja schon sehr gegenwärtig.
00:05:08
Speaker
Bestimmt ein bis zwei Millionen Menschen leiden darunter und
00:05:12
Speaker
Oft kommt es so ab 50 Jahren, aber auch schon Kinder und Jugendliche können das haben.
00:05:17
Speaker
Was sind denn noch so typische Auslöser, die du in deiner langjährigen Praxis schon gesehen hast, sodass wir dann gleich auch darüber gehen können, wie können wir das da auch am besten vorbeugen, was ja dir eben auch eine Herzensangelegenheit ist?

Fehlfunktionen des Immunsystems

00:05:32
Speaker
Dann müssen wir uns erst einmal angucken, wie entsteht eine Autoimmunerkrankung, wie zum Beispiel Rheuma eigentlich.
00:05:40
Speaker
Das ist Rheuma und auch alle anderen Autoimmunerkrankungen sind eine Fehlfunktion des Immunsystems.
00:05:47
Speaker
Wir sind ja Gott sei Dank ausgestattet in unserem Körper mit einem Immunsystem, das, wenn jetzt irgendwelche Viren, Bakterien oder Töten
00:05:58
Speaker
Andere Fremdstoffe kommen, die uns schaden können.
00:06:01
Speaker
Dieses Immunsystem stürzt sich dann da drauf und killt diese Fremdstoffe sofort, bevor sie uns schaden können.
00:06:09
Speaker
Das ist auch sehr, sehr sinnig.
00:06:11
Speaker
Das spezifische Immunsystem bildet dabei Antikörper gegen diese Viren, Bakterien und Fremdstoffe.
00:06:20
Speaker
Die bleiben in Gedächtniszellen in den Lymphknoten dann verankert.
00:06:25
Speaker
Gut, das ist sehr sinnvoll und gesund.
00:06:28
Speaker
Aber manchmal richtet sich dieses Immunsystem gegen die körpereigenen Zellen.
00:06:35
Speaker
Die immunkompetenten Zellen werden ausgebildet regelrecht im Körper.
00:06:40
Speaker
Wenn die heranreifen, kommen sie zum Beispiel hier in die Thymusdrüse.
00:06:45
Speaker
Und gehen da richtig zur Schule.
00:06:47
Speaker
Da wird denen gezeigt, guck mal, das hier ist eine körpereigene Zelle, die darfst du nicht angreifen.
00:06:53
Speaker
Und so sehen Zellen aus, die du angreifen musst.
00:06:57
Speaker
Die werden also lange Zeit ausgebildet mit einer Abschlussprüfung.
00:07:02
Speaker
Und wer diese Abschlussprüfung von diesen Immunzellen nicht besteht, der wird gekillt.
00:07:08
Speaker
Also wenn man sich das jetzt mal so vorstellt, vom Abitur, alle die durchfallen, da wollen wir mal nicht weiterdenken.
00:07:14
Speaker
Aber unser Körper macht das ganz rigoros, damit unsere körpereigenen Zellen auf gar keinen Fall vom Immunsystem angegriffen werden.
00:07:24
Speaker
Wie kommt es dann dazu, dass dann bei Autoimmunerkrankungen der Körper dieses Immunsystems dann trotzdem tut?
00:07:31
Speaker
Das entsteht durch einen Irrtum.
00:07:35
Speaker
Es kann vorkommen, dass im Körper eines Menschen die Ausstattung von einigen Zellen genau solche Merkmale trägt, wie zum Beispiel die Merkmale eines Virus sind.
00:07:49
Speaker
Wenn jetzt ein Virus kommt, gegen den das Immunsystem Antikörper gebildet hat, dann kann das Immunsystem dann nicht unterscheiden, dass die Zellen im Körper, die körpereigenen Zellen, die genau dieselben Merkmale tragen, eben keine Viren sind.
00:08:07
Speaker
Dann hält das Immunsystem die körpereigenen Zellen auch für Viren und stürzt sich drauf und killt die.
00:08:15
Speaker
Vielleicht ist es jetzt etwas einfacher, wenn ich das an einem Beispiel erkläre.
00:08:18
Speaker
Scharlach ist ja eine Erkrankung, die sehr bekannt ist.
00:08:22
Speaker
Scharlach wird ausgelöst durch ein ganz bestimmtes Bakterium.
00:08:25
Speaker
Wenn das in unseren Körper hineinkommt, bildet das Immunsystem Antikörper dagegen.
00:08:31
Speaker
Wenn man, einige Leute haben das Pech, wenn diese Leute dann eine Merkmalsausstattung an ihren Herzzellen haben, wie diese Schallachbakterien, das gibt Leute, die das leider haben und gar nicht mal so seltsam.
00:08:47
Speaker
dann greifen bei diesen Menschen die Antikörper, die gegen die Scharlachbakterien gebildet worden sind, auch die Herzzellen an und fangen an, das Herz zu vernichten.
00:08:58
Speaker
Keine gute Idee.
00:08:59
Speaker
Da muss man natürlich dann sofort eingreifen und das Ganze blocken, damit möglichst so wenig wie möglich vom Herzen kaputt geht.
00:09:06
Speaker
Das ist der Mechanismus, wie Autoimmunerkrankungen entstehen.
00:09:12
Speaker
Wenn man jetzt darüber nachdenkt, so viele verschiedene Viren, Bakterien, Fremdstoffe und so weiter es gibt, genauso viele unterschiedliche Arten von Antikörpern können gebildet werden.
00:09:24
Speaker
Und je mehr Antikörper man hat, desto eher kann es sein, dass irgendwo im Körper eine Zelllinie ist, die eine ähnliche Ausstattung an Merkmalen hat und dann angegriffen wird.
00:09:36
Speaker
Das kann im Gehirn sein, bei Modulibler Klerose zum Beispiel, die Myolinscheiden an den Gehirnnerven.
00:09:43
Speaker
Das kann das Herz sein, wie eben beim Scharlach geschildert.
00:09:46
Speaker
Das kann Rheuma sein, da geht es gegen die Gelenkinnenauskleidung.
00:09:52
Speaker
Die Zellen, die da die Gelenkinnenhaut bilden, werden zerstört.
00:09:55
Speaker
Das können im Prinzip auch Muskelzellen, das kann alles im ganzen Körper sein.
00:10:00
Speaker
Es gibt Kleinhirnangriffe und der ganze Körper kann irgendwo angegriffen werden, auf die Weise.
00:10:08
Speaker
Auf die Weise entstehen eben diese Autoimmunerkrankungen.
00:10:11
Speaker
Die Moral von der Geschichte, man sollte möglichst sehen, dass man mit wenig vom Tschoffen in Verrührung kommt, den der Antikörper auslösen kann.
00:10:20
Speaker
Okay, jetzt gibt es ja auch quasi eine sogenannte juvenile Polyaritis, aus einer Form von Rheuma.
00:10:30
Speaker
Kürzlich gab es da auch einen Bericht von einem kleinen Jungen, der dann ja
00:10:36
Speaker
auch erwachsen geworden ist und dann sterben wollte, weil quasi die Schmerzen so schlimm geworden sind, die Knochen zerbröseln und so weiter.
00:10:45
Speaker
Also es gibt bestimmt sehr heftige Ausnahmefälle.
00:10:49
Speaker
Grundsätzlich ist denn sowas dann, wie können wir sowas entgegentreten?
00:10:53
Speaker
Weil es ist ja nicht das einzige Mal, dass quasi der Körper sich gegen sich selber richtet, in Anführungsstrichen sozusagen.
00:10:59
Speaker
Normalerweise sehr, sehr intelligent.
00:11:01
Speaker
Bei mir ist es abgehoren.
00:11:01
Speaker
Auch bei Hashimoto haben wir heute in diesem Fall.
00:11:15
Speaker
Wie

Darmgesundheit und Mikrobiom

00:11:16
Speaker
können wir denn solchen Fällen, wo das Immunsystem quasi sich gegen den eigenen Körper richtet, das du ja gerade sehr gut erklärt hast, auch bei Hashimoto ist das ja häufig der Fall, wie können wir dem denn entgegentreten?
00:11:30
Speaker
Was sind Maßnahmen, die jeder jetzt auch sofort vielleicht zu Hause umsetzen kann?
00:11:36
Speaker
Ja, du meinst jetzt vorbeugend.
00:11:39
Speaker
Vorbeugend muss ich auf jeden Fall dafür sorgen, dass mein Darm gut ausgestattet ist.
00:11:45
Speaker
Das hört sich jetzt erstmal ziemlich befremdlich an, aber das ist meines Erachtens als Vorbeugung die allerwichtigste Maßnahme, denn die gesamte Immunabwehr beginnt im Darm.
00:11:57
Speaker
Ist eigentlich auch logisch, denn alles, was wir runterschlucken und von außen uns einverleiben, kommt ja in den Darm.
00:12:04
Speaker
Sogar das, was wir einatmen, kommt oft auch über den Rachenraum und in den Mund und wird drunter geschluckt, geht in den Darm.
00:12:12
Speaker
Darum gibt es in der Darmwand immunkompetente Zellhaufen, die sogenannten Bayerischen Plaques.
00:12:21
Speaker
Das hat nichts mit der Darmfunktion selber zu tun, sondern die sitzen in der Darmwand, so ähnlich wie die Lymphknoten im Inneren des Körpers sitzen, die eben direkt in der Darmwand und passen auf,
00:12:35
Speaker
was durch den Darm in den Körper hineinkommt und stürzen sich auf alles, was da irgendwie krank machen könnte.
00:12:43
Speaker
Diese Payerischen Plugs, diese Immunkomponenten zählen in den Payerischen Plugs, funktionieren aber nicht von sich aus.
00:12:51
Speaker
sondern die müssen angeschaltet, angeknipst werden sozusagen von einer gut ausgewogen zusammengesetzten Darmflora.
00:13:01
Speaker
Das ist die Gesamtheit der guten Bakterien, die wir im Darm haben müssen.
00:13:07
Speaker
Wenn die nicht da ist, das hat man tatsächlich versucht in Studien, dass man alles platt gemacht hat, was an Bakterien im Darm war, da brach dann die gesamte Immunabwehr zusammen.
00:13:18
Speaker
Wenn man dann ganz schnell wieder gute Darmflora in den Darm hineingebracht hat, dann hat die Immunabwehr wieder angefangen zu funktionieren.
00:13:27
Speaker
Das ist also ganz, ganz wichtig, welche, nicht nur, dass irgendwelche Darmbakterien drin sind, sondern auch welche drin sind.
00:13:35
Speaker
Die wiederum sorgen einmal dafür, dass die immunkompetenten Zellen in der Darmwand gut funktionieren.
00:13:43
Speaker
Denn wenn die dann etwas erkennen, was im Darm ankommt, was bekämpft werden muss, dann bekämpfen die das nicht nur im Darm, sondern die schicken Botschaften in den gesamten Körper hinein und warnen quasi den gesamten Organismus vor der sich anbahnenden Gefahr.
00:13:59
Speaker
Außerdem sorgt die Darmflora dafür, dass der Darm schön dicht bleibt.
00:14:04
Speaker
Das Darmrohr ist hermetisch abgeriegelt zum Körperinneren hin.
00:14:09
Speaker
Das, was wir brauchen an Nährstoffen, das holen die Darmzellen sich aus dem Darminhalt heraus, schleusen das durch die Darmzelle hindurch ins Blut, damit wir anständig versorgt werden.
00:14:21
Speaker
Die Darmzellen an sich müssen aber ganz eng miteinander verbunden sein.
00:14:26
Speaker
Dafür sorgen die sogenannten Tide Junctions, die die Zellen miteinander verzahnen, sodass auf keinen Fall etwas einfach so aus dem Darm ins Blut hinein gelangen kann.
00:14:38
Speaker
Auch dafür sorgt die Darmflora, dass das schön dicht bleibt, dass da nichts durch kann.
00:14:44
Speaker
Und wie wichtig die außerdem ist, merkt man daran, Darmflora an sich produziert, auch ohne dass sie die Bayerischen Plaques anknipst, die produziert Butyrat, Buttersäure.
00:14:58
Speaker
Und Buttersäure ist etwas, was sehr, sehr gut anti-entzündlich funktioniert.
00:15:04
Speaker
Das wird ins Blut aufgenommen und wirkt im ganzen Körper gegen Entzündungen.
00:15:09
Speaker
Das geht sogar bis ins Gehirn.
00:15:12
Speaker
Im Gehirn macht Buttersäure einerseits diese Entzündungshemmung allgemein und fordert sogar die Mikroglia, das sind bestimmte Zellen, die um die Nerven herum sitzen, auf vorhandene Plakts, die sich dann zum Beispiel bei Morbus Alzheimer oder auch bei MS, Multiple Sklerose bilden.
00:15:31
Speaker
Diese Sachen werden, also die Buttersäure bewirkt, dass die Mikroglia diese Plaks abbaut.
00:15:38
Speaker
Das ist also eine hochwirksame Sache.
00:15:40
Speaker
Wenn wir also eine gute Darmflora haben, langer Rede, kurzer Sinn, dann haben wir schon mal ganz viel getan dafür, dass wir keine Autoimmunerkrankungen und überhaupt möglichst gesund kriegen und auch ganz gesund bleiben.
00:15:52
Speaker
Das andere ist, dass wir auf jeden Fall
00:15:57
Speaker
Wie ich ja eingangs schon sagte, je mit mehr Fremdstoffen wir in Berührung kommen, desto mehr Stoffe kann der Körper für potenziell gefährlich halten und Antikörper dagegen bilden.
00:16:09
Speaker
Je mehr Antikörper wir aber bilden im Körper, desto größer wird die Gefahr, dass wir irgendwo im Körper eine Zelllinie haben, eine körpereigene Zelllinie haben,
00:16:22
Speaker
die genau dieselbe Merkmalsausstattung hat, wie dieser Fremdkörper, gegen den wir Antikörper gebildet haben.
00:16:28
Speaker
Und bums, dann ist eine Autoimmunerkrankung entstanden.
00:16:32
Speaker
Also,
00:16:33
Speaker
Schon bei der Nahrung fängt es an.
00:16:34
Speaker
Diese ganzen Fast-Wood-Sachen sind vollgestopft mit Konservierungsstoffen, mit E-Stoffen, mit Farbstoffen, mit Geschmacksverstärkern und, und, und.
00:16:44
Speaker
Alles Substanzen, gegen die wir Antikörper bilden.
00:16:48
Speaker
Und mit jedem einzelnen Stoff pushen wir die Gefahr, dass wir krank werden.
00:16:54
Speaker
Darum lieber frische Nahrungsmittel nehmen, nichts, was irgendwie industriell vorgefertigt ist und schon gar nicht diese ganzen
00:17:02
Speaker
Naja, Stoffe, die da eigentlich gar nicht rein müssten.
00:17:06
Speaker
Das dient ja doch nur, warum macht man Farbstoffe rein?
00:17:08
Speaker
Nur damit es besser aussieht und mehr davon gegessen wird.
00:17:12
Speaker
Wir brauchen das nicht für unseren Körper.
00:17:14
Speaker
Was noch ganz erstaunlich ist, man hat festgestellt, dass Zucker wird immer verdammt in der Ernährung.
00:17:23
Speaker
Aber man hat ganz besonders bei Autoimmunerkrankungen festgestellt, Zucker bewirkt eine Aktivierung bestimmter Gene an immunkompetenten Zellen, den DH17-Zellen, die dazu führen, dass die viel, viel aggressiver werden und viel mehr in Richtung Entzündung agieren.
00:17:45
Speaker
Also wenn man wenig Zucker isst, kann man auf die Weise schon mal Entzündungsreaktionen runterwirken.
00:17:52
Speaker
Und mal ganz abgesehen davon, dass diese TH17-Zellen dann auch dafür sorgen, dass Autoklasten gebildet werden.
00:17:59
Speaker
Was bei Rheumapatienten ganz, ganz schrecklich ist, denn Autoklasten knabbern Knochen an.
00:18:04
Speaker
Und Rheumapatienten, da zerstören die Autoantikörper ja sowieso schon die Gelenke, die Knochen.
00:18:12
Speaker
Wenn man dann auch noch mit Zuckerkonsum dafür sorgt, dass die Autoklastenaktivität hochgepusht wird,
00:18:20
Speaker
dann ist ja alles zu spät beim armen Rheuma-Patient.
00:18:25
Speaker
Also das ist dann schade, du hast eben von dem Jungen erzählt mit der Rheumatoide, der juvenilen Rheuma-Erkrankung.
00:18:32
Speaker
Ja, wenn man dem Kind dann als Trost was Süßes gibt, um ihn bei Laune zu halten, dann macht man natürlich genau das Verkehrte hin.
00:18:41
Speaker
Ja, das ist ja sowieso bei vielen Kindern so.
00:18:44
Speaker
Ich bin ja selber Eltern und du bist ja, glaube ich, sogar schon Großmama.
00:18:48
Speaker
Siehst zwar immer noch aus, aber du hast das anscheinend sehr, sehr vernünftig gemacht.
00:18:53
Speaker
Und ja, ich kenne das natürlich eben auch.
00:18:57
Speaker
Man will den Kindern Gutes tun, vor allem natürlich, dann schickst du die Kinder in den Kindergarten, zu den Schulen, zu den Großeltern und jeder will ihnen was Gutes tun und
00:19:06
Speaker
Gibt ihnen irgendeine Güßigkeiten.
00:19:08
Speaker
Das heißt, hier wird ja schon mal ganz viel in Form von Zucker und dann noch natürlich in Form von Milch, was ja eben auch sehr, ich nenne es mal, ja vielleicht nicht so gesundheitsfördernd wirkt, zugegeben wird.
00:19:21
Speaker
Dann sind Weißmehlprodukte alle gegenwärtig, ne, also
00:19:25
Speaker
Der typische Brezel und das Sonntagsbrötchen, was mittlerweile ein Alltagsbrötchen geworden ist.
00:19:31
Speaker
Stark verarbeitete Lebensmittel gehören halt in jedem Haushalt schon fast zum Standard, weil die Zeit oft fehlt.
00:19:37
Speaker
Selber kochen haben viele nicht gelernt.
00:19:40
Speaker
Und ja, dann sagt man ja, okay, einmal in der Woche kann ich mir auch was von der goldenen Möwe gönnen.
00:19:45
Speaker
Und so hat es dann ja quasi Compound-Effekte, dass ich ja nicht nur ab und zu mal ein süßes Stückchen esse, sondern ständig diese Lebensmittel habe und
00:19:57
Speaker
Wenn dann bei Erwachsenen noch Suchtmittel dazukommen, wie Alkohol, wie Rauchen, wie dann auch noch ein weiteres Suchtmittel ist ja Stress.
00:20:06
Speaker
Also wenn diese Dinge kombiniert zutreffen und ich dann noch nachts nicht gut schlafe, dann kann man sich eben vorstellen, wie das über die Jahre sich aufbaut und welcher krasser Entzündungsherd da entstehen kann.
00:20:21
Speaker
Du hast eben was sehr Richtiges auch gesagt mit den Weißmüllprodukten.
00:20:29
Speaker
Nicht nur Zucker macht das.
00:20:30
Speaker
Ich sage immer Zucker vereinfacht, weil es schneller gesagt ist.
00:20:33
Speaker
Sämtliche einfache Kohlenhydrate sollte ein Autoimmunpatient möglichst nicht oder nur sehr wenig essen.
00:20:39
Speaker
Dazu gehört alles, was Brot ist, aber ganz besonders die Weißmüllprodukte, weil die eben genau auch an diesen immunkompetenten Zellen die Entzündung hochpushen.
00:20:50
Speaker
Das ist in vielen Studien nachgewiesen worden.
00:20:54
Speaker
Je mehr man low carb isst, sprich wenig Zucker, wenig Kartoffeln, wenig Brot, Nudeln und Reis, das sind die einfachen Kohlenhydrate.
00:21:07
Speaker
Je besser man sich low carb ernährt, desto mehr hält man Entzündungsaktivitäten im Körper in Schach.
00:21:15
Speaker
Ja, absolut.
00:21:16
Speaker
Schön, dass du das auch nochmal bestätigst.
00:21:18
Speaker
Es gibt ja viele Ärzte ähnlich wie du, die quasi so eine Ernährungsweise bevorzugen.
00:21:23
Speaker
Mir fällt da zum Beispiel Dr. Kurt Moserter ein mit seinem Glykoplan, der quasi eben auch krasse Profisportler betreut und da eben auch sagt, okay, lass diese Einfachzucker weg oder reduziere sie einigermaßen.
00:21:36
Speaker
Also wir verlinken mal hier einen schönen Rezepteplan oder eine kurze Einkaufsliste.
00:21:41
Speaker
Da bin ich ja eben auch nicht ganz unabhängig.
00:21:45
Speaker
ja untätig in diesem Bereich und da kannst du die kostenfrei runterladen.
00:21:49
Speaker
Gehen wir mal auf diese andere Seite.
00:21:50
Speaker
Jetzt wissen wir, womit wir uns nicht beschäftigen sollten oder was wir eben auch nicht uns ernähren sollten.
00:21:56
Speaker
Hier gibt es auf der anderen Seite ja eben auch, fangen wir mit der Ernährung an, ganz tolle Geschichten, die genau entgegengesetzt wirken.
00:22:03
Speaker
Also mir fällt da sofort Omega-3-Fettsäuren an, die eben anti-entzündlich wirken, die gegen diese ganze Omega-6-Übermacht aus den weißen Getreiden und Co.,
00:22:14
Speaker
stark da sind.
00:22:14
Speaker
Du hast es angesprochen, Low-Carb, Gemüse, Brokkoli, mein Lieblingsgemüse, Spinat, aber auch Beeren, die ganzen Gewürze, Nelken, Kurkuma, Ingwer sind ja extrem.
00:22:25
Speaker
Kurkuma ist eines der am allermeisten antientzündlich wirkenden Naturstoffe.
00:22:32
Speaker
Kurkuma und Ingwer sind ganz, ganz wichtig.
00:22:35
Speaker
Genau, genau.
00:22:36
Speaker
Bei der Ernährung kann man wahnsinnig viel machen, möglichst viel Salat und Gemüse.
00:22:44
Speaker
Dazu viel Fisch, Algen, Meeresfrüchte, also alles, was Omega-3-lastig ist, ganz, ganz viel.
00:22:52
Speaker
Kurkuma ist gut, Knoblauch, Zwiebeln, Petersilie, die ganzen Kräuter sind sehr, sehr gut antientzündlich wirksam.
00:23:04
Speaker
Es gibt also sehr viel, was man tun kann.
00:23:07
Speaker
Jetzt komme ich noch einmal, was so wahnsinnig wichtig ist, was man nicht essen soll.
00:23:12
Speaker
Fleisch und Wurst, Arachidonsäure ist nämlich sehr, sehr, sehr entzündungsfördernd und die ganzen Fetten, die tierischen Fette, also möglichst die
00:23:26
Speaker
Bei Joghurt und Quark die fettreduzierten Varianten wählen und möglichst wenig Sahne essen, also die tierischen Fette möglichst weglassen.
00:23:34
Speaker
Aber ansonsten, alles was mit Salat und Gemüse zu tun hat, sollte man also in Dutzend billiger essen und die fetten Gemüse vor allen Dingen, Avocados, Nüsse, Oliven.
00:23:46
Speaker
Wobei Erdnüsse übrigens keine Nüsse sind.
00:23:49
Speaker
Erdnüsse sind Bohnen, aber die ganzen anderen Cashewkerne, Walnüsse, Haselnüsse, das ist sehr, sehr gut.
00:23:55
Speaker
Das kann man so gut essen, um seine Entzündung im Schach zu halten.
00:24:00
Speaker
Das wäre eine gute Variante.
00:24:02
Speaker
Meine Favoriten sind auch noch grüner Tee, by the way, mit diesen ganzen sekundären Stoffen.
00:24:07
Speaker
Catechina scheint eben auch eine ganz, ganz signifikantere Rolle zu spielen.
00:24:13
Speaker
Und dann haben wir natürlich eben auch Zimt.
00:24:16
Speaker
Wenn du einen ganz, ganz hochwertigen Zimt hast, ist das natürlich eben auch gerade gegen Blutzuckerspitzen natürlich sehr, sehr wertvoll, ne?
00:24:23
Speaker
Und du hast die Darmbakterien angesprochen, die guten, die ernähren sich ja eben auch von den ganzen Ballaststoffen, also das Gemüse angesprochen, ballaststoffreiche Ernährung ist da nochmal sehr, sehr wichtig.
00:24:35
Speaker
Zum Beispiel ist ja auch ganz einfach und super günstig, Haferkleie zum Beispiel zu benutzen.
00:24:40
Speaker
Du kriegst für 1,50 Euro, hält den ganzen Monat mehr oder weniger.
00:24:44
Speaker
Und so ein einfaches Lebensmittel mehr oder weniger integriert kann ja da zusammen mit Omega-3, zusammen mit Avocado, zusammen mit Zettel gut
00:24:53
Speaker
Beeren unter anderem eben auch sehr, sehr viel Nützliches bewirken.
00:24:57
Speaker
Nur mit den Ballaststoffen aus Gemüse und Salat kann übrigens die Darmflora das Butyrat, die Buttersäure herstellen, die so wahnsinnig gut antientzündlich wirkt.
00:25:08
Speaker
Und darum sollte man da auf jeden Fall darauf achten.
00:25:11
Speaker
Übrigens sollte man, wenn man die Darmflora, sobald man ein Antibiotikum gegessen hat, das Antibiotikum, wenn man das nehmen muss, wenn man jetzt zum Beispiel Schalldach hat, muss man ein Antibiotikum nehmen.
00:25:22
Speaker
Das kann aber nicht unterscheiden zwischen den Bakterien, die Schale hervorrufen oder irgendwas anderes bekämpfen und zwischen der guten Darmflora.
00:25:31
Speaker
Wenn man jetzt gezwungen ist, ein Antibiotikum zu nehmen, muss man anschließend auf jeden Fall wieder mit einem guten Paket aus der Apotheke die Darmflora wieder erneuern.
00:25:41
Speaker
Und wenn sie dann da ist, so wie ein Haustier gefüttert werden muss, der Hund oder die Katze, so müssen diese Haustiere da unten, die Darmwagdien sind ja Lebewesen, das sind unsere Haustiere im Darm, müssen auch gefüttert werden.
00:25:55
Speaker
Und das sind eben die Tualaststoffe.
00:25:58
Speaker
Die füttern wir mit Gemüse und Salat.
00:26:01
Speaker
Dazu noch jeden Morgen ein kleines Gläschen Sauerkrautsaft oder Zitronensaft oder manche trinken auch ganz gerne mal einen Schluck Essig, dass sie darmfrei angesäuert wird.
00:26:13
Speaker
Denn dann können sich die Bakterien an der Darmwand verankern und in dieser Zehenschleimschicht festhalten, damit sie nicht bei der Stuhlbewegung mit ausgeschieden werden.
00:26:25
Speaker
Die soll ja möglichst bei uns drin bleiben.
00:26:27
Speaker
Das ist ja auch eine wichtige Sache.
00:26:30
Speaker
Ja, mein Favorit ist auch auf jeden Fall sowas wie Apfelessig.
00:26:35
Speaker
Da gibt es auch super leckere Sorten.
00:26:37
Speaker
Also muss ja nicht jeder so eklig schmecken, sondern es gibt auch so quasi wie Balsamico-Essig leckere Apfelessig-Sorten von Äpfeln aus dem Alten Land.
00:26:47
Speaker
Also es gibt wirklich tolle Dinge, die eben auch gut schmecken, wenn ich mich ein bisschen damit beschäftige.
00:26:53
Speaker
Und dann macht die Geschichte eben auch super viel Spaß.
00:26:57
Speaker
Du hast
00:26:58
Speaker
gesagt, dass Antibiotika natürlich manchmal auch einfach sein muss sozusagen.
00:27:05
Speaker
Das heißt, wenn das Kind an den Brunnen gefallen ist, wenn es schon sehr, sehr schlimm ist sozusagen.
00:27:09
Speaker
Was kann aber hier denn jemand tun, der jetzt genau in dieser Situation ist?
00:27:13
Speaker
Er muss Antibiotika nehmen, du hast angesprochen, dann den Darm wieder sanieren, ja klar.
00:27:17
Speaker
Was kann er zusätzlich noch nehmen, um quasi relativ schnell wieder aus dieser Spirale rauszukommen?
00:27:24
Speaker
Jetzt nicht unbedingt nur Ernährung, sondern eben auch Lifestyle-technisch.
00:27:27
Speaker
Was fällt dir da noch ein?

Intervallfasten und Entzündungsreduktion

00:27:29
Speaker
Eine ganz tolle Methode ist, um Entzündungen auch zu dämpfen.
00:27:35
Speaker
Wir brauchen nicht unbedingt in die Apotheke zu gehen, um Viglofenac oder Ibuprofen zu holen, die ja wahnsinnig schädlich sind für Niere und Leber und Hass nicht gesehen, sondern wir können auch unserem Körper selber sagen,
00:27:47
Speaker
Bilde uns bitte eine Substanz, eine anti-entzündliche Substanz.
00:27:53
Speaker
Das macht es auch eine sehr, sehr potente Substanz.
00:27:56
Speaker
Das sind die Ketone.
00:27:58
Speaker
Ketone gibt es mittlerweile, weil die so wirkungsvoll sind als anti-entzündliche Substanz, gibt es auch schon in der Apotheke zu kaufen.
00:28:05
Speaker
Aber wir können unseren Körper einfach auffordern, es selber zu tun, indem wir nämlich fasten.
00:28:10
Speaker
Beim Fasten werden Ketone gebildet.
00:28:14
Speaker
Man empfiehlt dazu das intermittierende Fasten.
00:28:17
Speaker
Es reicht nicht ein österliches Fasten vier Wochen und dann das ganze Jahr über nicht mehr.
00:28:22
Speaker
Da hat man dann vier Wochen keine Entzündung und das restliche.
00:28:26
Speaker
Man empfiehlt dazu das intermittierende Fasten, dass optimalerweise 16 Stunden nichts Kalorienhaftes gegessen wird, sondern nur getrunken, also nichts gegessen wird und nur getrunken wird Wasser, Tee oder Kaffee.
00:28:44
Speaker
und ohne Zucker oder Milch, also ohne Kalorien.
00:28:48
Speaker
Und nach 16 Stunden kann man dann 8 Stunden irgendwas essen, möglichst natürlich die gesunden Sachen, die wir eben schon gekennzeichnet haben, viel Gemüse, Salat und Fisch und dergleichen.
00:29:00
Speaker
Aber dann kann man auf jeden Fall wieder essen.
00:29:03
Speaker
Wenn man optimalerweise
00:29:06
Speaker
die die Nachtruhe in diese 16 Stunden hinein nimmt, überlegen Sie mal, ungefähr sieben, acht Stunden schläft man, dann ist ja schon die halbe Zeit der Fastenzeit verschlafen, da leidet man dann nicht.
00:29:18
Speaker
Deswegen sollte man dann vorher oder hinterher, wie man dann die übrigen acht Stunden darum herum verteilt, das bleibt jedem selber überlassen,
00:29:30
Speaker
Das kann man machen, wie man möchte, ob man lieber aufs Frühstück verzichtet oder lieber auf das Abendessen verzichtet.
00:29:35
Speaker
Auf jeden Fall ist es wichtig, dass man eine lange Zeit nichts zu sich führt, was irgendwelche Katerien hat.
00:29:43
Speaker
Und dann hat man gesagt, Ketone sprechen auch wieder ganz bestimmte Immunzellen an und vermehren die, die regulatorischen T-Zellen.
00:29:53
Speaker
Und die hemmen Entzündungen.
00:29:55
Speaker
Tatsächlich ist es ein Medikament, was wirklich Entzündungen aktiv hemmt.
00:30:00
Speaker
Darum ist es jetzt empfehlen.
00:30:03
Speaker
Gras, dass du die Ketone ansprichst und die sogar als Medikament bezeichnest.
00:30:08
Speaker
Lässig hast du ja richtig gesagt, Fasten ist eigentlich das älteste Heilmittel der Natur.
00:30:13
Speaker
Und was dann eben passiert ist, wenn der Körper keine Kalorien in Anführungsstrichen bekommt, er versorgt sich selber, er schaltet die Autophagie an und dann produziert die Leber ja eben auch Ketone.
00:30:27
Speaker
Da gibt es aber unterschiedliche Meinungen, wann das dann tatsächlich beginnt, also mit der Ketonkörperproduktion.
00:30:35
Speaker
Manche sagen, dass es eigentlich erst nach 30, 40 Stunden passiert.
00:30:38
Speaker
Aber ich denke mal, dass grundsätzlich eben ein Fasten, wie du sagst, 16, 18, vielleicht sogar 20 Stunden, also ich bin mittlerweile bei 19 Stunden und das fällt mir überhaupt gar nicht mehr schwer.
00:30:49
Speaker
Super, dass du das schaffst, ja.
00:30:51
Speaker
Genau, das ist ja auch eine Übungssache einfach.
00:30:53
Speaker
Man muss sich langsam runtertasten.
00:30:56
Speaker
Ganz genau, ganz genau.
00:30:58
Speaker
Und dann macht es auch viel mehr Spaß, in den restlichen vier, fünf Stunden zu essen.
00:31:02
Speaker
Du genießt es viel mehr, du hast dann auch wirklich Hunger.
00:31:05
Speaker
Und wer es kann, ist meine Empfehlung, in dieser Fastenzeit, also ich faste natürlich über Nacht, dann esse ich frühs nichts.
00:31:12
Speaker
Meine erste Mahlzeit ist dann 13 Uhr, 14 Uhr rum.
00:31:15
Speaker
Genau, so mache ich es auch.
00:31:37
Speaker
Und damit wird ja auch die Zellverjüngung gefördert, also die mit Kontrien werden aktiviert und vieles mehr.
00:31:42
Speaker
Es hat auch da wiederum in der anderen Richtung Compound-Effekte, dass sich dann ähnlich wie wenn ich mich nur mystik ernähre, nenne ich es jetzt mal, Compound-Effekte stattfinden, ist es hier das Gegenteil der Fall.
00:31:55
Speaker
Und wenn ich das ein paar Jahre mache oder vielleicht auch nur ein paar Monate, ich habe sehr, sehr starke Effekte auf meine geistige Klarheit.
00:32:02
Speaker
Mein Körper kommt wieder in seinen Ursprungszustand zurück und vieles mehr.
00:32:06
Speaker
Also toll, dass du das ansprichst.
00:32:08
Speaker
Da sind viele Patienten, denen ich das vorschlage, die mir dann sagen, nein, Frau Doktor, das kann ich nicht machen.
00:32:16
Speaker
Da bin ich nicht leistungsfähig.
00:32:17
Speaker
Da lässt meine Leistungsfähigkeit derartig nach, wenn ich faste.
00:32:21
Speaker
Das geht gar nicht.
00:32:23
Speaker
Das ist zu kurz gedacht.
00:32:25
Speaker
Natürlich, am ersten Tag, wenn man es dann beginnt, die Fasterei, dann die Umgewöhnung, da muss man sich erst dann rantasten.
00:32:34
Speaker
Darum empfehle ich den Patienten, fangen Sie an, erst mal nur vier Stunden, fünf Stunden zusätzlich zum Schlaf zu fasten.
00:32:43
Speaker
Da sind Sie ja auch schon bei zwölf Stunden etwa.
00:32:45
Speaker
Und das bauen sie langsam aber sicher aus.
00:32:48
Speaker
Sie werden merken und halten es mal eine Woche nur durch.
00:32:52
Speaker
Und dann setzen sie sich das Ziel eine Woche, nicht gleich auf ewig denken, sondern nur auf eine Woche.
00:32:58
Speaker
Und dann sagen sie so, dann gucke ich mal, wie es mir dann geht.
00:33:02
Speaker
Den meisten geht es nach einer Woche super.
00:33:05
Speaker
Die sind sogar leistungsfähiger nach solchen oder während solcher Fasten, genau wie du eben schon erzählt hast, leistungsfähiger als ohne.
00:33:14
Speaker
Das ist tatsächlich mein Wirt-Leistungswege.
00:33:17
Speaker
Ja, das ist ja auch ganz einfach biochemisch begründbar.
00:33:20
Speaker
Das heißt, wenn ich mir früh schon ein schweres Frühstück reinballere, dann habe ich ja quasi immer so viel Energie verloren, alleine durch die Verdauung.
00:33:28
Speaker
Also mein Körper muss da wirklich arbeiten.
00:33:31
Speaker
Doch da wird ja quasi die ganze Entgiftung, die über die Nacht begonnen hat,
00:33:36
Speaker
gestört.
00:33:37
Speaker
Das heißt, er muss eigentlich alle Reparaturmaßnahmen stoppen, um wiederum zu verdauen.
00:33:43
Speaker
Und für uns hat er in der Regel noch gar keine Leistung erbracht, also wenig mental noch körperliche Leistung.
00:33:49
Speaker
Sprich, wir brauchen diese Energie gar nicht in dem Maße.
00:33:54
Speaker
Und demnächst ist das eine super Hilfe.
00:33:56
Speaker
Ich habe auch einige oder eine spezielle MS-Freundin, die bestimmt schon seit 20 Jahren mit MS lebt und auch exogene Ketone zusätzlich zum Fasten hinzufügt, die es ja auch schon beiträuflich gibt.
00:34:10
Speaker
Hat einen super Effekt, ne?
00:34:14
Speaker
Das Schlimme ist leider, Ernährung ist etwas, womit man sehr, sehr, sehr viel machen kann.
00:34:19
Speaker
Einmal mit Fasten, aber auch mit der Art, was wir essen, indem wir eben Fleisch möglichst weglassen wegen der Arachidonsäure und die tierischen Fette auch weg.
00:34:31
Speaker
Pflanzliche Fette, Fischfette sind ja sehr gesund, aber die übrigen tierischen Fette weglässt.
00:34:36
Speaker
Diese Ernährung ist so überallmaßen wichtig, aber
00:34:41
Speaker
Die meisten Patienten lehnen es erst einmal ab, sich da umzustellen.
00:34:47
Speaker
Es ist auch sehr schwierig, wenn man schon von Kindheit an eine bestimmte Art der Ernährung sich angewöhnt hat.
00:34:55
Speaker
Man möchte das nicht umstellen.
00:34:56
Speaker
Man möchte bei seinen uralten Gewohnheiten bleiben.
00:35:00
Speaker
Den inneren Schweinehund zu überwinden, das ist etwas sehr Schwieriges.
00:35:05
Speaker
Darum erzähle ich meinen Patienten, wenn sie mir ehrlich so etwas sagen, nein, das kann ich nicht, das will ich nicht, bitte Ernährung, dann erzähle ich denen von meinen, ich meine, dann erzähle ich denen von den Yellow Agutin-Mäusen, ich weiß nicht.
00:35:20
Speaker
Ich weiß nicht, ob dir die bekannt sind.
00:35:22
Speaker
Es gibt eine ganz bestimmte Mäuserasse, die ein genetisches Gut trägt, das dafür sorgt, dass sie sehr, sehr dick sind und sehr, sehr krank sind.
00:35:36
Speaker
Also zu ganz vielen verschiedenen Krankheiten neigen.
00:35:40
Speaker
Also die haben wirklich nicht gerade die beste Karte fürs Leben gezogen.
00:35:43
Speaker
Ja.
00:35:44
Speaker
Und mit diesen Yellow Agouti-Mäusen, wie gesagt, wahnsinnig übergewichtig von Geburt an, weil sie das im genetischen Gut tragen und neigen zu wahnsinnig vielen schlimmen Erkrankungen.
00:35:56
Speaker
Mit diesen Yellow Agouti-Mäusen haben amerikanische Wissenschaftler eine Studie gemacht, in dem sie schwangere Mäuse dieser Rasse genommen haben und in zwei Teile geteilt haben.
00:36:10
Speaker
Die einen Mäusemütter hat man normal, wie man Mäuse ernährt.
00:36:17
Speaker
Und bei den anderen Müttern, die haben dasselbe Futter gekriegt.
00:36:21
Speaker
Und die haben dann nur vier Zusatzstoffe dazu gekriegt.
00:36:25
Speaker
Einmal ganz viele Blattsalate und Blattgemüse für die Folsäure, also ernährungsmäßig.
00:36:34
Speaker
Und etliches an Fisch haben sie dazu gemischt bekommen, damit B12 reinkommt, zusätzlich noch Betain und Cholin.
00:36:43
Speaker
Und dann hat man geguckt, als die kleinen Mäuse geboren wurden,
00:36:47
Speaker
Und hat gesehen, dass fast alle Mäuse von denen, die geboren wurden, wo das Zusatzfutter noch dazu gegeben wurde, dass fast alle Mäuse schlank und rank und gesund waren, die Babys.
00:37:02
Speaker
Schon von Babys an.
00:37:03
Speaker
Und bei den anderen Müttern wurden natürlich, wie üblich, dicke, fette, kranke junge Mäuse geboren, die armen.
00:37:11
Speaker
Und das nur durch die Ernährung, nur durch die Ernährung.
00:37:15
Speaker
Wenn man das den Patienten erzählt, dann denken sie doch nochmal näher drüber nach.
00:37:20
Speaker
Denn man meint als Laien eigentlich immer, dass man mit Ernährung nicht so viel machen kann.
00:37:26
Speaker
Doch, kann man.
00:37:27
Speaker
Und wie.
00:37:28
Speaker
Und wie.
00:37:29
Speaker
Ja, du hast es angesprochen.
00:37:30
Speaker
Also gerade auch Fleisch ist natürlich sehr problematisch.
00:37:33
Speaker
Keiner weiß über die sogenannten AGEs.
00:37:36
Speaker
Das sind sogenannte Advanced Glucation End Products.
00:37:40
Speaker
Und die entstehen mehr oder weniger, wenn Eiweiß oder Fett mit Zucker reagiert und vor allem bei hohen Temperaturen.
00:37:48
Speaker
die jetzt hier so gegrilltes Fleisch lieben oder das Fleisch richtig krass durchbraten in der Pfanne und so weiter.
00:37:55
Speaker
Da entstehen sehr, sehr viele diese AGEs und die sind quasi assoziiert mit natürlich richtig krassen rheumatischen Erkrankheiten, starke Morgensteifigkeit, höhere Schmerzintensität.
00:38:10
Speaker
Das sind Sachen neben der Archititonsäure, die du erwähnt hast und neben den ganzen anderen, ich nenne es jetzt mal schwerwiegenden Problemen, die das mit sich bringt.
00:38:20
Speaker
Was wirklich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Entzündungen, Diabetes auch richtig krass mehr oder weniger verstärken kann.
00:38:29
Speaker
Du hast es angesprochen, du hast ein paar schöne Stichworte genannt.
00:38:33
Speaker
Collin unter anderem.
00:38:34
Speaker
Was haben die Mäuse noch bekommen?
00:38:36
Speaker
Das sind ja auch ganz einfache Nahrungsergänzungen.
00:38:39
Speaker
die haben die Folsäure in Form von Folsäure, heißt ja Folsäure, weil sie in grünen Blättern und in grünen Gemüsen vorkommt.
00:38:46
Speaker
Die haben das Essen also angereichert bekommen mit ganz viel grünen Gemüse und Blattsalaten.
00:38:53
Speaker
Und das ist die Folsäure.
00:38:55
Speaker
B12 über den Fisch
00:38:57
Speaker
Fisch ist ja sehr schön bezwölfhaltig.
00:38:59
Speaker
Und ich hole ihn und bettere ihn an, die vier Substanzen nur.
00:39:03
Speaker
Und dadurch hat das, obwohl die anderen, die jungen Mäuse, die dann gesund geboren wurden, die hatten ja dasselbe genetische Gut.
00:39:11
Speaker
Das hat aber zu einer epigenetischen Umschaltung geführt.
00:39:15
Speaker
Die krankmachenden Genabschnitte sind einfach stumm geschaltet worden.
00:39:19
Speaker
Die sind nicht mehr abgelesen worden, die kamen nicht mehr zur Auswirkung.
00:39:22
Speaker
Das war schon eine tolle Sache.
00:39:24
Speaker
Ist sehr zu empfehlen.
00:39:27
Speaker
Superstark.
00:39:28
Speaker
Jetzt gibt es ja noch ein paar andere Lifestyle-Möglichkeiten.
00:39:31
Speaker
Jeder spricht ja eben auch von Bewegung, wollen ja auch viele nicht integrieren.
00:39:35
Speaker
Inwiefern spielt dann gerade bei Rheuma, vielleicht eben auch bei anderen Autoimmunkrankheiten die Bewegung eine Rolle oder ist es da eher untergeordnet zu betrachten?

Sport und Telomerlänge

00:39:46
Speaker
Ja, da kommt es natürlich auf die Autoimmunerkrankung an.
00:39:50
Speaker
Aber Bewegung ist ja insgesamt wahnsinnig gut.
00:39:52
Speaker
Ich meine, wenn man schon alleine schon, du hast eben schon von Lebensverlängerung erzählt, da gibt es ja, war das in Leipzig, ich glaube, das war in Leipzig, an der Universität Leipzig.
00:40:04
Speaker
Da hat man Forschung gemacht mit Sport.
00:40:08
Speaker
Und zwar hat man, weiß man schon seit langem,
00:40:12
Speaker
Wir wissen ja, wie gesagt, dass unsere Zellen sich immer wieder regenerieren müssen, sich ständig teilen müssen und erneuern müssen.
00:40:19
Speaker
Und bei jedem Erneuerungsschritt, bei jedem Teilungsschritt der Zellen werden die Chromosomen etwas verkürzt.
00:40:28
Speaker
Die Schutzkappen an den Chromosomen, am Ende der Chromosomen sitzen die Telomere, das sind Schutzkappen, die die Chromosomenenden schützen.
00:40:37
Speaker
Und diese Telomere werden bei jedem Teilungsschritt etwas verkürzt.
00:40:43
Speaker
Und wenn dann die Länge dieser Telomere eine gewisse Länge unterschritten hat, dann kann die Zelle sich nicht mehr teilen,
00:40:50
Speaker
Und dann nähern wir uns unserem Lebensende, weil wenn die Zellen sich nicht mehr erneuern können, das lässt sich dann leicht vorstellen, dann ist das Lebensende eben in Sicht.
00:41:00
Speaker
Daran kann man übrigens auch feststellen, wie alt man biologisch ist, indem man diese Zellen untersuchen lässt und die Ptolemäerlängung bestimmt.
00:41:07
Speaker
Jetzt haben die festgestellt an der Uni Leipzig, dass man durch bestimmte Sportarten die Telomerase, ein Enzym, das die Ptolemäer verlängern kann,
00:41:20
Speaker
sehr, sehr aktivieren kann.
00:41:21
Speaker
Und zwar so, dass sie doppelt so aktiv sind, dass sie tatsächlich die Telomere wieder verlängern.
00:41:26
Speaker
Wir können also tatsächlich unser Leben aktiv verlängern, wenn wir sportlich betätigt sind.
00:41:33
Speaker
Das ist aber möglich nicht mit Kraftsport, hat man herausgefunden, sondern mit intermittierendem Training, also mit Ausdauerstort, indem sie mindestens viermal die Woche Ausdauerstort Sport machen.
00:41:49
Speaker
Meinetwegen intermittierenden Sport, vier Minuten aktiv sein, vier Minuten Ausdruck, vier Minuten aktiv sein, vier Minuten Ausdruck, das ist über 40 Minuten, viermal die Woche.
00:41:57
Speaker
Oder dass wir eben 40 Minuten, viermal die Woche einen Austauschsport machen, meinetwegen Jogging oder irgendetwas.
00:42:06
Speaker
Das kann tatsächlich die Telomere verlängern und ihre Lebensspanne aktiv wieder verlängern.
00:42:15
Speaker
Das ist sauber.
00:42:17
Speaker
Aber natürlich, wenn Sie jetzt nach den Autoimmunerkrankungen fragen, bei Bechterew, Moritz-Bechterw-Patienten, da werden die Gelenke an den Wirbeln angegriffen, angeknabbert.
00:42:31
Speaker
Das führt dann dazu, dass die armen Leute sich immer mehr verkrümmen.
00:42:37
Speaker
Und wenn man nichts dagegen tut, natürlich tut man was, aber früher hat man nicht gewusst, was man dagegen tun soll,
00:42:43
Speaker
dann wurden die immer krummer und konnten hinterher wie so quasi im 90-Grad-Winkel noch laufen.
00:42:49
Speaker
Wenn die ein Sitzball benutzen, sodass sie ständig ihre Wirbelsäule bewegen müssen, dann kommt es nicht zu diesen Verpackungen.
00:42:57
Speaker
Da kann man auf jeden Fall die Verformung der Wirbelsäule vermeiden.
00:43:01
Speaker
Oder wenn die dann aktiv Sport machen, wo sie die Wirbelsäule auch entsprechend bewegen, dann kann man ganz viel vorbeugend machen, dass eben nicht ein Haltungsschaden entsteht.
00:43:13
Speaker
Auf jeden Fall kann man das wahnsinnig aufhalten dadurch.
00:43:16
Speaker
Also Sport ist schon wichtig.
00:43:18
Speaker
So oder so.
00:43:19
Speaker
Auch bei Autonomerkrankungen natürlich.
00:43:24
Speaker
Du hast ja auch gesagt, es ist ja jetzt nicht die Welt.
00:43:26
Speaker
Viermal die Woche eine Trainingseinheit alleine kann ja schon die natürlichen Killerzellen quasi erhöhen, auch die Makrophagen erhöhen, also quasi erhöhen.
00:43:38
Speaker
die schnellere Immunantwort heraus fördern.
00:43:42
Speaker
Da müssen wir aber vorsichtig sein.
00:43:45
Speaker
Denn wenn wir die Autoimmunzellen erhöhen, kann es auch schieflaufen.
00:43:50
Speaker
Es ist dann die Erkrankung, dass die Immunzellen sich gegen den eigenen Körper richten.
00:43:56
Speaker
Und wenn wir das dann erhöhen, das wollen wir nicht haben.
00:43:59
Speaker
Wir müssen gleichzeitig eben darauf achten, dass die regulatorischen T-Zellen auch erhöht werden, also entsprechend durch Ketone.
00:44:07
Speaker
Ketone regulieren dann die regulatorischen T-Zellen, sodass da keine überschießende Immunantwort raus entsteht.
00:44:14
Speaker
Stark.
00:44:14
Speaker
Auch ganz, ganz wichtig, Omega-3 haben wir vorhin schon gesagt, aber auch Vitamin D3 ist wahnsinnig wichtig in diesen Zusammenhängen.
00:44:23
Speaker
Vitamin D3 ist eines der stärksten anti-entzündlichen Vitamine, die sehr, sehr gut wirken.
00:44:31
Speaker
Auch Glutathion ist ein Mittel, wenn man das 500 bis 1000 Milligramm am Tag nimmt, was auch sehr gut antientzündlich wirkt.
00:44:42
Speaker
Dazu dann auch, es gibt Selin.
00:44:45
Speaker
Bei Schilddrüsen hast du eben noch eine angefragt.
00:44:49
Speaker
Selin dämmt die autoimmunen Vorgänge in den Schilddrüsen.
00:44:55
Speaker
Jod auch, aber Jod darf man natürlich nur nehmen, wenn es keine Überfunktion hat.
00:44:59
Speaker
Bei Morbus Baseloff ist auch eine Autoimmunerkrankung an der Schädrisen, darf man es auf gar keinen Fall nehmen, weil der meistens fast immer mit einer Überfunktion einhergeht.
00:45:10
Speaker
Während beim Hashimoto anfangs darf man es auch nicht nehmen, da ist meistens auch noch eine Überfunktion da, aber sobald es kippt in die Unterfunktion, dann kann man auch Jod dazunehmen.
00:45:20
Speaker
Das bremst auch.
00:45:21
Speaker
Da gibt es sehr schöne Mineralien, wie du siehst, die man dann nehmen könnte.
00:45:29
Speaker
Ja, wir verlinken hier alles unten drunter.
00:45:31
Speaker
Es gibt ja mehr als genug heutzutage.
00:45:33
Speaker
Auch da gilt es natürlich immer auf die Qualität zu achten.
00:45:36
Speaker
Ich würde jetzt kein 3-Euro-Omega-3-Produkt mit ranzigem Fischöl empfehlen.
00:45:41
Speaker
Aber da gilt es ja eben auch, wie immer nicht die Menge macht, sondern die Qualität.
00:45:47
Speaker
Jetzt würde ich zum Schluss gerne nochmal so auf eines deiner Steckenpferde auch zurückkommen.

Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur

00:45:54
Speaker
Wir blenden natürlich auch deine Website hier unten ein.
00:45:56
Speaker
Du machst auch sehr viel mit der traditionellen chinesischen Medizin, mit der Akupunktur.
00:46:01
Speaker
Was hat das quasi alles für positive Impact auf den Körper und was kann jemanden davon erwarten, wenn er sich dafür interessiert, mal ganz allgemein?
00:46:12
Speaker
Die TCM geht ja von einem ganz anderen Blickwinkel aus.
00:46:17
Speaker
Während wir bei der Schulmedizin hier sehen, bei den Autoimmunerkrankungen schauen, dass wir möglichst die Entzündung runterdämmen, gehen wir in der TCM davon aus, dass eine Disbalance existiert zwischen Yin und Yang, die beiden Kräfte im Körper.
00:46:34
Speaker
Und ja,
00:46:36
Speaker
Gesund ist der Mensch nur, wenn Yin und Yang auf den zwölf Meridianen im Körper ganz frei kreisen kann.
00:46:44
Speaker
Jetzt gibt es bei den Menschen, bei dem einen so, beim anderen anders, Stockungen in den Energieläufen,
00:46:52
Speaker
Es gibt auf dem einen Meridian einen Überschuss von Yang oder Ying, auf dem anderen dann ein zu wenig von diesem Ying oder Yang.
00:47:03
Speaker
Da muss man sehen, dass man in der TCM das ausgleicht und die Energiebahn wieder durchgängig macht.
00:47:12
Speaker
Dadurch kann man tatsächlich sehr viel auch an den Ursachen beseitigen, dass plötzlich die Entzündungen doch ziemlich zusammenbröseln wieder.
00:47:21
Speaker
Da kann man sehr viel erreichen.
00:47:22
Speaker
Natürlich dann zusätzlich noch mit chinesischer Kräutermedizin.
00:47:26
Speaker
Das kann man schon machen, ja.
00:47:29
Speaker
Wo siehst du einen Unterschied zwischen chinesischer Kräutermedizin und jetzt den Kräutern, die wir hierzulande haben?
00:47:35
Speaker
Alle Welt spricht ja von Regionalität und Saisonalität.
00:47:39
Speaker
Haben dann die Chinesischen quasi nochmal andere Wirkungen oder sind sie eigentlich eher identisch, heißen nur anders und sind so minimal in den Inhaltskörpern?
00:47:48
Speaker
Also wenn wir jetzt an den Weihrauch denken, Weihrauch ist sehr gut anti-entzündlich wirksam, empfiehlt man auch in der Naturheilkunde hier in Europa, zum Beispiel bei MS und bei den Morbus Crohn und Morbus Ursa und so weiter ist Weihrauch sehr wirkungsvoll.
00:48:08
Speaker
Das gibt es auch, Borselia Serata, auch in der TCM.
00:48:13
Speaker
Aber in der TCM werden die Mittel ganz anders zusammengesetzt.
00:48:17
Speaker
Da gibt es einen Fürst, einen Helfer und dergleichen.
00:48:21
Speaker
Das sind immer vier, fünf Mittel, die sehr genau aufeinander abgestimmt kombiniert werden, um Ying und Yang zu beeinflussen.
00:48:30
Speaker
Da geht es gar nicht so sehr wie bei Bossa Velja, dass sie entzündungshemmend ist, sondern bei der chinesischen Kräutertherapie geht es darum, wie wirken die Kräuter auf Ying und auf Yang und auf den freien Fluss der Energie.
00:48:46
Speaker
Das ist also schon mal etwas anderes.
00:48:48
Speaker
Aber wenn du es gerade sagst, wenn wir schon bei den europäischen Kräutern quasi sind, ein sehr schönes Mittel, um antientzündlich zu wirken mit unseren Kräutern hier, ist ein Pesto, das nicht nur antientzündlich wirkt, sondern auch wunderbar entgiftet.
00:49:06
Speaker
Ganz einfach einen halben Bund Petersilie, einen halben Bund Koriander nehmen, dann so eine halbe Hand voll Pestol
00:49:16
Speaker
Ach, wie heißt es?
00:49:18
Speaker
Welche könnten?
00:49:19
Speaker
Spinienkerne?
00:49:20
Speaker
Cashews?
00:49:22
Speaker
Nein, nicht Cashews, aber ähnlich.
00:49:24
Speaker
Kleiner.
00:49:24
Speaker
Ich komme jetzt immer nicht drauf.
00:49:27
Speaker
Bitte?
00:49:28
Speaker
Die Zeternüsse oder Pinienkerne, oder?
00:49:30
Speaker
Pinienkerne, du hast es mir gebracht, genau.
00:49:32
Speaker
Pinienkerne dazu, dann ein gutes Olivenöl dazu noch, ganz kleine Prise Salz und Knoblauch.
00:49:40
Speaker
Das Ganze im Mixer verrühren, das ist eine ganz tolle Bombe gegen Entzündungen und zum Entgiften auch.
00:49:47
Speaker
Also das hat jetzt nichts mit chinesischer Therapie zu tun, aber das Ähnliches kann man hier zu Hause auch machen.
00:49:54
Speaker
Ja und bitte nicht im Supermarkt kaufen für 1,90 Euro, denn die panschen nämlich immer alles schlecht zusammen.
00:50:01
Speaker
Schmeckt zwar ähnlich gut, weil sie eben billige Zusatzstoffe nehmen, aber da ist dann statt Pinienkerne sind dann irgendwelche billigeren Nüsse drin, das Olivenöl ist total aus...
00:50:10
Speaker
Ja, zweitens muss man aufpassen, dann wird oft Sonnenblumenöl genommen.
00:50:13
Speaker
Sonnenblumenöl ist überhaupt nicht gut, weil es Omega-6-lastig ist.
00:50:17
Speaker
Olivenöl ist Omega-3-lastig.
00:50:19
Speaker
Da muss man also schon genau aufpassen.
00:50:21
Speaker
Ah, übrigens, was auch oft von Menschen als gut angesehen wird, wenn man die Milch durch Hafermilch, durch Mandelmilch oder Ähnliches ersetzt,
00:50:32
Speaker
Bitte nicht, denn zum Beispiel bei der Mandelmilch, die Mandeln, die da drin sind, erstens ist, ich glaube, nur zwei Prozent Mandel da drin.
00:50:40
Speaker
Alles andere sind Sonnenblumen, Sonnenblumenöl, was überhaupt nicht gesund ist.
00:50:44
Speaker
Und die Mandeln werden dann damit dann der Geschmack besser wird, auch noch geröstet.
00:50:50
Speaker
Da haben wir dann auch noch unsere, die ganzen Röstaromen kommen rein, aber dann auch noch,
00:50:57
Speaker
Was du eben schon sagtest, mit dem Grillen, die ganzen gefährlichen Stoffe, die dann auch krebserregend sein können.
00:51:03
Speaker
Also es wird dringend abgeraten von diesen Ersatzmilchen.
00:51:06
Speaker
Lieber eine fettreduzierte, normale Milch in geringen Mengen als diese Ersatzmilchen.
00:51:13
Speaker
Die haben ganz viel drin, was absolut nicht gesund ist.
00:51:16
Speaker
Ja, das ist ja auch so.
00:51:18
Speaker
Ich kann jetzt nicht für alle reden, aber die meisten.
00:51:20
Speaker
Ja, das ist auf jeden Fall tote Materie.
00:51:22
Speaker
Es wird ja dann auch noch ultrahocherhitzt, homogonisiert meistens.
00:51:27
Speaker
Was ich mache, ist, ich nehme mir ein Rohkostmandelmus, ein weißes Rohkostmandelmus-Bio und mixt es auf mit lebendigem, aktiviertem, gefiltertem Wasser.
00:51:39
Speaker
Und diese Milch ist absolut göttlich.
00:51:41
Speaker
Wenn du das so selber machst, dann weißt du ja auch, was du drin hast.
00:51:45
Speaker
Da hast du dann sicher auch kein Sonnenblumenöl drin oder sowas.
00:51:48
Speaker
Echt, echt.
00:51:48
Speaker
was in die anderen Milchen überall reingemischt wird, sondern da hast du wirklich nur bläste Substanzen drin.
00:51:55
Speaker
Das kann man machen.
00:51:57
Speaker
Das wäre sogar dann wirklich noch besser als die normale Milch.
00:52:00
Speaker
Milch ist auch nicht gesund.
00:52:03
Speaker
Insbesondere übrigens, ich weiß nicht, das wissen auch oft Leute nicht, bei Multiple Sklerose soll man vorsichtig mit Milch sein.
00:52:11
Speaker
Es gibt nicht alle Multiple Sklerosen werden durch Milch hervorrufen, aber es gibt einige MS-Patienten,
00:52:18
Speaker
die es durch Milch bekommen.
00:52:20
Speaker
Denn es gibt leider Leute, die das große Casein-Molekül in der Milch nicht spalten können.
00:52:25
Speaker
Wenn das im Darm ankommt, bilden eben die Pärischen Plaques, diese Immunzellen im Darm, Antikörper gegen das Casein.
00:52:33
Speaker
Und es haben manche Leute das Pech, dass sie an den Hirnhüllzellen, also um die Hirnnerven herum, die Zellen, die da drum herum, die Myelin scheiden,
00:52:44
Speaker
Da sind Mag-Proteine drin, dass diese Mag-Proteine genauso zusammengesetzt sind wie das Casein in der Kuhmilch.
00:52:51
Speaker
Und dann bekommen die eine Multiple Sklerose, nur weil sie Milch trinken.
00:52:56
Speaker
Und jedes Mal, wenn diese Menschen dann wieder, wenn sie MS haben, wieder Milchprodukte zu sich nehmen und Milch trinken, dann kommt ein Schub wieder zustande oder wird das Ganze wieder hochgepusht.
00:53:07
Speaker
Also dann sollte man doch sehr vorsichtig mit Milch sein.
00:53:12
Speaker
Spannend, krasse Insights.
00:53:13
Speaker
Danke, dass du die noch geteilt hast.
00:53:15
Speaker
Und mich würde mal persönlich noch interessieren, zum Abschluss unseres Interviews, wie du zu den Eiern stehst.
00:53:22
Speaker
Die werden ja von den Eiern als das Superfood, als das beste Food schlechthin gehypt und von wiederum vielen anderen, unter anderem solche in der Kritik geratenen Leute wie Anthony William, aber auch vielen anderen,
00:53:35
Speaker
eigentlich als Erreger-Food bezeichnet, in denen quasi eben auch Viren gezüchtet werden.
00:53:41
Speaker
Wie ist das so deine Ansicht dazu?
00:53:44
Speaker
Also bei Eiern würde ich sagen, in Maßen genossen sind die überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil.
00:53:51
Speaker
Wenn man sich vorstellt, dass das Küken, was im Ei ist, vom Legen des Eies bis es schlüpft, nichts mehr von außen bekommt, sondern davon von einem Mini-Mini-Küken zum ganz normalen großen Küken heranwachsen muss.
00:54:07
Speaker
Daran sieht man ja schon, dass im Ei alles drin ist, was eigentlich der Organismus braucht.
00:54:13
Speaker
Also ein Ei ist nicht schlimm.
00:54:15
Speaker
Selbst bei Leuten, die zu hohe Cholesterine haben, indem diese Leute auf ein paar Eier verzichten, geht der Insulinspiegel auch nicht runter.
00:54:23
Speaker
Also für mein Empfinden ist Ei allemal weitaus besser als Fleisch oder Wurst.
00:54:29
Speaker
Wenn man jetzt also zum Frühstück
00:54:32
Speaker
Statt Brot mit Zucker, also mit Marmelade oder irgendwas mit Wurst oder fetten Käse isst, sollte man dann noch lieber ein Spiegelei essen oder ein Rührei essen.
00:54:46
Speaker
Das ist allemal gesünder.
00:54:48
Speaker
Sind auch tierisch fette, ja, ich weiß, aber da ist nicht so viel Wettrennen.
00:54:52
Speaker
Na klar.
00:54:52
Speaker
Also ich danke dir da auch da für deine Meinung.
00:54:55
Speaker
Ich denke, wie bei allem kommt es auch hier quasi drauf an.
00:54:58
Speaker
Wenn ich jetzt hier mir aus der Massentierhaltung so eine Legebatterie-Eier reingebe, mit genmanipuliertem Soja gefüttert wurde, dann ist es wahrscheinlich weniger gut wie eine ursprüngliche Huhnrasse, die noch draußen lebt, normales Futter bekommt und auch da das auch in das Ei überträgt.
00:55:17
Speaker
Und da müssen wir halt heute extrem aufpassen, weil wir von allem
00:55:22
Speaker
alles überzüchtet haben, verändert haben und so weiter.
00:55:25
Speaker
Mit Antibiotika versetzt, damit die Massentierhaltung, da sind Ansteckungen von Tier zu Tier ja sehr häufig.
00:55:32
Speaker
Und man muss wirklich heute darauf achten.
00:55:35
Speaker
Ich habe früher immer gesagt, ich bin doch nicht blöd und kaufe Bioprodukte.
00:55:39
Speaker
Da zahle ich das Doppelte für etwas, was ich als Nicht-Bioprodukt viel billiger kriege.
00:55:44
Speaker
Jetzt weiß ich es genau andersrum.
00:55:45
Speaker
Ich kaufe nur noch Bioprodukte, weil ich mir sage, klar werde ich da auch betrogen.
00:55:50
Speaker
Aber da habe ich wenigstens die Chance, mal etwas wirklich Gutes zu kriegen.
00:55:55
Speaker
Wenn ich nicht Bio nehme, gut, okay, da weiß ich, dass ich auf jeden Fall, oder ich gehe zum Bauernhof, wo ich genau weiß, wer was verkündet.
00:56:05
Speaker
Aber ja, also man sollte schon auf Bioprodukte gehen.
00:56:11
Speaker
Ja, ganz lieben Dank, liebe Ute Braun-Munzinger, für dieses ganz, ganz tolle Interview und vor allem deinen Ansatz, eben verschiedene Disziplinen miteinander zu verbinden.
00:56:22
Speaker
Also Verbindung ist das Stichwort, nicht Spaltung.
00:56:27
Speaker
Und Schulmedizin, Erfahrungsmedizin, Komplementärmedizin zu verbinden, das ist wirklich toll und auch deine tollen Inspirationen in Bezug auf Bewegung, in Bezug auf die Ernährung, in Bezug auf die klassischen alten Heilmethoden sind eben sehr, sehr viel wertvoller vielleicht als die manche Pille.
00:56:46
Speaker
Und mit jedem Schritt, den wir in diese Richtung gehen, haben wir doch wieder unsere Gesundheit vor den Augen, mehr Lebensfreude vor den Augen und natürlich das Ganze verbunden mit Bewusstsein, mit Dankbarkeit, was ich ja bei dir eben auch sehr stark raushöre, Dankbarkeit für das Leben und all das.
00:57:07
Speaker
All das, was uns wirklich lebenswert macht, dafür stehst du aus meiner Sicht.
00:57:10
Speaker
Und ja, ich persönlich bin sehr dankbar, dass du dir heute die Zeit genommen hast für dieses Interview und darfst gerne noch ein paar Worte sagen.
00:57:18
Speaker
Das habe ich sehr gerne getan.
00:57:19
Speaker
Das hat mir ausgeschrieben und Spaß gemacht mit dir.
00:57:23
Speaker
Ja, dann schaut doch gerne auf Ihrer Webseite vorbei.
00:57:25
Speaker
Es gibt noch die ein oder anderen Möglichkeiten, mit dir ja zusammenzuarbeiten.
00:57:29
Speaker
Du machst ja, glaube ich, eben auch den ein oder anderen Kurs und so weiter.
00:57:33
Speaker
Also schaut doch gerne rum.
00:57:34
Speaker
Die Praxisweite ist verlinkt und ich freue mich sehr, wenn du vielleicht irgendwann mal wiederkommst.
00:57:40
Speaker
Ich sage bis dahin, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
00:57:43
Speaker
Wir haben gehört, dass er heute für alle guten Dinge da ist und natürlich in Bio-Qualität.
00:57:48
Speaker
Bis ganz bald.
00:57:48
Speaker
Tschüss.
00:57:49
Speaker
Ja, ganz lieben Dank.
00:57:55
Speaker
Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
00:57:58
Speaker
Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
00:58:01
Speaker
Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
00:58:04
Speaker
Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
00:58:08
Speaker
Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
00:58:15
Speaker
Du findest Mr. Brokkoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
00:58:22
Speaker
Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
00:58:28
Speaker
Wir freuen uns auf dich.
00:58:30
Speaker
Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze Mr. Brokkoli-Team.