Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Das lässt sich dann leicht vorstellen, dann ist das Lebensende eben in Sicht.
Speaker: Dann ist alles zu spät beim Arme-Huomar-Patienten.
Speaker: Das Krasse ist, fast jeder zehnte bis zwölfte gesetzlich Versicherte in Deutschland ist davon betroffen.
Speaker: Dann müssen wir uns erst einmal angucken, wie entsteht eine Autoimmunerkrankung, wie zum Beispiel Rheuma eigentlich.
Speaker: Tendenz steigend plus 22 Prozent seit 2012.
Speaker: Das ist natürlich schon eine heftige Nummer.
Speaker: Richtig krassen rheumatischen Erkrankheiten, eine starke Morgensteifigkeit, höhere Schmerzintensität.
Speaker: Wie können wir denn solchen Fällen, wo das Immunsystem quasi sich gegen den eigenen Körper richtet, wie können wir dem denn entgegentreten?
Speaker: Was sind Maßnahmen, die jeder jetzt auch sofort vielleicht zu Hause umsetzen kann?
Speaker: Das hört sich jetzt erstmal ziemlich befremdlich an, aber das ist meines Erachtens als Vorbeugung die allerwichtigste Maßnahme.
Speaker: Das ist eine ganz tolle Bombe gegen Entzündungen und zum Entwinken auch.
Speaker: Das wird ins Blut aufgenommen und wirkt im ganzen Körper gegen Entzündungen.
Speaker: Das geht sogar bis ins Gehirn.
Speaker: Man muss wirklich heute darauf achten.
Speaker: Ich habe früher immer gesagt, ich bin doch nicht blöd und kaufe Bioprodukte.
Speaker: Da zahle ich das doppelt und tatsächlich...
Speaker: waren nicht nur die Schmerzen deutlich rückläufig bei denen... Achtung!
Speaker: Der Inhalt dieses Videos könnte das von deinem Verstand aufgebaute Lebenskonstrukt ins Wanken bringen.
Speaker: Denk dran, dieses Video repräsentiert nicht die universelle Wahrheit, denn diese ist so individuell wie du selbst.
Speaker: Willkommen hier bei Higher Health und heute sprechen wir über ein Thema, was fast jeder Zehnte in seinem Leben hat und das sind Autoimmunkrankheiten.
Speaker: Falls du nicht weißt, worum es hier geht, eine typische Autoimmunkrankheit ist zum Beispiel Rheuma oder auch Hautausschläge.
Speaker: Hashimoto betrifft ganz, ganz viele Frauen und das Krasse ist, fast jeder zehnte bis zwölfte gesetzlich Versicherte in Deutschland ist davon betroffen, Tendenz steigend, plus 22 Prozent seit 2012.
Speaker: Und das ist natürlich schon eine heftige Nummer.
Speaker: Alleine nur die gesetzlich Versicherten, das heißt die Dunkelziffer ist da noch viel, viel größer.
Speaker: Und wenn du irgendwelche Probleme hast mit Autoimmunkrankheiten, mit ständig wiederkehrenden Schmerzen, dann bist du heute ganz genau richtig.
Speaker: Fangen wir mal ganz, ganz grob an.
Speaker: Ist das immer quasi nur körperlich Autoimmunkrankheiten oder hat da vielleicht eben auch der Geist, die Seele so eine Rolle mitzuspielen?
Speaker: Ja, gute Frage.
Speaker: Das ist tatsächlich so, wie du gerade sagst.
Speaker: Man hat sogar Studien gemacht, dass die Psyche bei Autoimmunerkrankungen eine ganz, ganz große Rolle spielt.
Speaker: Einmal schon bei der Auslösung, denn der Körper kommt mal besser und mal weniger gut mit einer Infektion zurecht, die dann hinterher zu einer Autoimmunerkrankung führt.
Speaker: Aber auch wenn man eine Autoimmunerkrankung hat, es gab zum Beispiel eine Studie, war das jetzt in der Uni München, ich weiß gar nicht mehr genau, da hat man Rheumapatienten genommen und zwar nicht irgendwelche, sondern Rheumapatienten, die sehr, sehr gelitten haben unter geschwollenen dicken Gelenken, gerötete Gelenke.
Speaker: wahnsinnige Schmerzen gehabt haben, hat Tausende, ich glaube es waren Tausende, genommen und in zwei Gruppen geteilt.
Speaker: Die eine Gruppe hat man ganz normal so behandelt, wie man schulmedizinisch eben Rheuma behandelt und die andere Gruppe hat man ganz genau so behandelt, aber zusätzlich hat man zehn Wochen, nicht zehn Monate, zehn Wochen Psychotherapie gemacht.
Speaker: Und nach zehn Wochen hat man geguckt, wie das Outcome war.
Speaker: Und tatsächlich waren nicht nur die Schmerzen deutlich rückläufig bei denen, die Psychotherapie hatten.
Speaker: Da könnte man ja noch sagen, na gut, die Zuwendung führt dann dazu vielleicht, dass man die Schmerzen nicht so wahrnimmt.
Speaker: Aber die Gelenke waren abgeschwollen.
Speaker: Die waren plötzlich abgeschwollen, nicht mehr gerötet und es hat also einen ganz, ganz deutlichen Effekt gehabt auf die Entzündungsaktivität.
Speaker: Auch im Blut übrigens, die Entzündungsparameter waren auch deutlich zurückgegangen in der Psychotherapiegruppe.
Speaker: Also daran sieht man schon, dass die Psyche eine ganz gewaltige Rolle spielt.
Speaker: Ja, also da sehen wir wieder, dass alles miteinander verbunden ist und wir ein mehr oder weniger komplexes Geschöpf sind und natürlich auch über alle hinschauen dürfen.
Speaker: Jetzt ist Rheuma ja schon sehr gegenwärtig.
Speaker: Bestimmt ein bis zwei Millionen Menschen leiden darunter und
Speaker: Oft kommt es so ab 50 Jahren, aber auch schon Kinder und Jugendliche können das haben.
Speaker: Was sind denn noch so typische Auslöser, die du in deiner langjährigen Praxis schon gesehen hast, sodass wir dann gleich auch darüber gehen können, wie können wir das da auch am besten vorbeugen, was ja dir eben auch eine Herzensangelegenheit ist?
Speaker: Dann müssen wir uns erst einmal angucken, wie entsteht eine Autoimmunerkrankung, wie zum Beispiel Rheuma eigentlich.
Speaker: Das ist Rheuma und auch alle anderen Autoimmunerkrankungen sind eine Fehlfunktion des Immunsystems.
Speaker: Wir sind ja Gott sei Dank ausgestattet in unserem Körper mit einem Immunsystem, das, wenn jetzt irgendwelche Viren, Bakterien oder Töten
Speaker: Andere Fremdstoffe kommen, die uns schaden können.
Speaker: Dieses Immunsystem stürzt sich dann da drauf und killt diese Fremdstoffe sofort, bevor sie uns schaden können.
Speaker: Das ist auch sehr, sehr sinnig.
Speaker: Das spezifische Immunsystem bildet dabei Antikörper gegen diese Viren, Bakterien und Fremdstoffe.
Speaker: Die bleiben in Gedächtniszellen in den Lymphknoten dann verankert.
Speaker: Gut, das ist sehr sinnvoll und gesund.
Speaker: Aber manchmal richtet sich dieses Immunsystem gegen die körpereigenen Zellen.
Speaker: Die immunkompetenten Zellen werden ausgebildet regelrecht im Körper.
Speaker: Wenn die heranreifen, kommen sie zum Beispiel hier in die Thymusdrüse.
Speaker: Und gehen da richtig zur Schule.
Speaker: Da wird denen gezeigt, guck mal, das hier ist eine körpereigene Zelle, die darfst du nicht angreifen.
Speaker: Und so sehen Zellen aus, die du angreifen musst.
Speaker: Die werden also lange Zeit ausgebildet mit einer Abschlussprüfung.
Speaker: Und wer diese Abschlussprüfung von diesen Immunzellen nicht besteht, der wird gekillt.
Speaker: Also wenn man sich das jetzt mal so vorstellt, vom Abitur, alle die durchfallen, da wollen wir mal nicht weiterdenken.
Speaker: Aber unser Körper macht das ganz rigoros, damit unsere körpereigenen Zellen auf gar keinen Fall vom Immunsystem angegriffen werden.
Speaker: Wie kommt es dann dazu, dass dann bei Autoimmunerkrankungen der Körper dieses Immunsystems dann trotzdem tut?
Speaker: Das entsteht durch einen Irrtum.
Speaker: Es kann vorkommen, dass im Körper eines Menschen die Ausstattung von einigen Zellen genau solche Merkmale trägt, wie zum Beispiel die Merkmale eines Virus sind.
Speaker: Wenn jetzt ein Virus kommt, gegen den das Immunsystem Antikörper gebildet hat, dann kann das Immunsystem dann nicht unterscheiden, dass die Zellen im Körper, die körpereigenen Zellen, die genau dieselben Merkmale tragen, eben keine Viren sind.
Speaker: Dann hält das Immunsystem die körpereigenen Zellen auch für Viren und stürzt sich drauf und killt die.
Speaker: Vielleicht ist es jetzt etwas einfacher, wenn ich das an einem Beispiel erkläre.
Speaker: Scharlach ist ja eine Erkrankung, die sehr bekannt ist.
Speaker: Scharlach wird ausgelöst durch ein ganz bestimmtes Bakterium.
Speaker: Wenn das in unseren Körper hineinkommt, bildet das Immunsystem Antikörper dagegen.
Speaker: Wenn man, einige Leute haben das Pech, wenn diese Leute dann eine Merkmalsausstattung an ihren Herzzellen haben, wie diese Schallachbakterien, das gibt Leute, die das leider haben und gar nicht mal so seltsam.
Speaker: dann greifen bei diesen Menschen die Antikörper, die gegen die Scharlachbakterien gebildet worden sind, auch die Herzzellen an und fangen an, das Herz zu vernichten.
Speaker: Keine gute Idee.
Speaker: Da muss man natürlich dann sofort eingreifen und das Ganze blocken, damit möglichst so wenig wie möglich vom Herzen kaputt geht.
Speaker: Das ist der Mechanismus, wie Autoimmunerkrankungen entstehen.
Speaker: Wenn man jetzt darüber nachdenkt, so viele verschiedene Viren, Bakterien, Fremdstoffe und so weiter es gibt, genauso viele unterschiedliche Arten von Antikörpern können gebildet werden.
Speaker: Und je mehr Antikörper man hat, desto eher kann es sein, dass irgendwo im Körper eine Zelllinie ist, die eine ähnliche Ausstattung an Merkmalen hat und dann angegriffen wird.
Speaker: Das kann im Gehirn sein, bei Modulibler Klerose zum Beispiel, die Myolinscheiden an den Gehirnnerven.
Speaker: Das kann das Herz sein, wie eben beim Scharlach geschildert.
Speaker: Das kann Rheuma sein, da geht es gegen die Gelenkinnenauskleidung.
Speaker: Die Zellen, die da die Gelenkinnenhaut bilden, werden zerstört.
Speaker: Das können im Prinzip auch Muskelzellen, das kann alles im ganzen Körper sein.
Speaker: Es gibt Kleinhirnangriffe und der ganze Körper kann irgendwo angegriffen werden, auf die Weise.
Speaker: Auf die Weise entstehen eben diese Autoimmunerkrankungen.
Speaker: Die Moral von der Geschichte, man sollte möglichst sehen, dass man mit wenig vom Tschoffen in Verrührung kommt, den der Antikörper auslösen kann.
Speaker: Okay, jetzt gibt es ja auch quasi eine sogenannte juvenile Polyaritis, aus einer Form von Rheuma.
Speaker: Kürzlich gab es da auch einen Bericht von einem kleinen Jungen, der dann ja
Speaker: auch erwachsen geworden ist und dann sterben wollte, weil quasi die Schmerzen so schlimm geworden sind, die Knochen zerbröseln und so weiter.
Speaker: Also es gibt bestimmt sehr heftige Ausnahmefälle.
Speaker: Grundsätzlich ist denn sowas dann, wie können wir sowas entgegentreten?
Speaker: Weil es ist ja nicht das einzige Mal, dass quasi der Körper sich gegen sich selber richtet, in Anführungsstrichen sozusagen.
Speaker: Normalerweise sehr, sehr intelligent.
Speaker: Bei mir ist es abgehoren.
Speaker: Auch bei Hashimoto haben wir heute in diesem Fall.
Speaker: Wie können wir denn solchen Fällen, wo das Immunsystem quasi sich gegen den eigenen Körper richtet, das du ja gerade sehr gut erklärt hast, auch bei Hashimoto ist das ja häufig der Fall, wie können wir dem denn entgegentreten?
Speaker: Was sind Maßnahmen, die jeder jetzt auch sofort vielleicht zu Hause umsetzen kann?
Speaker: Ja, du meinst jetzt vorbeugend.
Speaker: Vorbeugend muss ich auf jeden Fall dafür sorgen, dass mein Darm gut ausgestattet ist.
Speaker: Das hört sich jetzt erstmal ziemlich befremdlich an, aber das ist meines Erachtens als Vorbeugung die allerwichtigste Maßnahme, denn die gesamte Immunabwehr beginnt im Darm.
Speaker: Ist eigentlich auch logisch, denn alles, was wir runterschlucken und von außen uns einverleiben, kommt ja in den Darm.
Speaker: Sogar das, was wir einatmen, kommt oft auch über den Rachenraum und in den Mund und wird drunter geschluckt, geht in den Darm.
Speaker: Darum gibt es in der Darmwand immunkompetente Zellhaufen, die sogenannten Bayerischen Plaques.
Speaker: Das hat nichts mit der Darmfunktion selber zu tun, sondern die sitzen in der Darmwand, so ähnlich wie die Lymphknoten im Inneren des Körpers sitzen, die eben direkt in der Darmwand und passen auf,
Speaker: was durch den Darm in den Körper hineinkommt und stürzen sich auf alles, was da irgendwie krank machen könnte.
Speaker: Diese Payerischen Plugs, diese Immunkomponenten zählen in den Payerischen Plugs, funktionieren aber nicht von sich aus.
Speaker: sondern die müssen angeschaltet, angeknipst werden sozusagen von einer gut ausgewogen zusammengesetzten Darmflora.
Speaker: Das ist die Gesamtheit der guten Bakterien, die wir im Darm haben müssen.
Speaker: Wenn die nicht da ist, das hat man tatsächlich versucht in Studien, dass man alles platt gemacht hat, was an Bakterien im Darm war, da brach dann die gesamte Immunabwehr zusammen.
Speaker: Wenn man dann ganz schnell wieder gute Darmflora in den Darm hineingebracht hat, dann hat die Immunabwehr wieder angefangen zu funktionieren.
Speaker: Das ist also ganz, ganz wichtig, welche, nicht nur, dass irgendwelche Darmbakterien drin sind, sondern auch welche drin sind.
Speaker: Die wiederum sorgen einmal dafür, dass die immunkompetenten Zellen in der Darmwand gut funktionieren.
Speaker: Denn wenn die dann etwas erkennen, was im Darm ankommt, was bekämpft werden muss, dann bekämpfen die das nicht nur im Darm, sondern die schicken Botschaften in den gesamten Körper hinein und warnen quasi den gesamten Organismus vor der sich anbahnenden Gefahr.
Speaker: Außerdem sorgt die Darmflora dafür, dass der Darm schön dicht bleibt.
Speaker: Das Darmrohr ist hermetisch abgeriegelt zum Körperinneren hin.
Speaker: Das, was wir brauchen an Nährstoffen, das holen die Darmzellen sich aus dem Darminhalt heraus, schleusen das durch die Darmzelle hindurch ins Blut, damit wir anständig versorgt werden.
Speaker: Die Darmzellen an sich müssen aber ganz eng miteinander verbunden sein.
Speaker: Dafür sorgen die sogenannten Tide Junctions, die die Zellen miteinander verzahnen, sodass auf keinen Fall etwas einfach so aus dem Darm ins Blut hinein gelangen kann.
Speaker: Auch dafür sorgt die Darmflora, dass das schön dicht bleibt, dass da nichts durch kann.
Speaker: Und wie wichtig die außerdem ist, merkt man daran, Darmflora an sich produziert, auch ohne dass sie die Bayerischen Plaques anknipst, die produziert Butyrat, Buttersäure.
Speaker: Und Buttersäure ist etwas, was sehr, sehr gut anti-entzündlich funktioniert.
Speaker: Das wird ins Blut aufgenommen und wirkt im ganzen Körper gegen Entzündungen.
Speaker: Das geht sogar bis ins Gehirn.
Speaker: Im Gehirn macht Buttersäure einerseits diese Entzündungshemmung allgemein und fordert sogar die Mikroglia, das sind bestimmte Zellen, die um die Nerven herum sitzen, auf vorhandene Plakts, die sich dann zum Beispiel bei Morbus Alzheimer oder auch bei MS, Multiple Sklerose bilden.
Speaker: Diese Sachen werden, also die Buttersäure bewirkt, dass die Mikroglia diese Plaks abbaut.
Speaker: Das ist also eine hochwirksame Sache.
Speaker: Wenn wir also eine gute Darmflora haben, langer Rede, kurzer Sinn, dann haben wir schon mal ganz viel getan dafür, dass wir keine Autoimmunerkrankungen und überhaupt möglichst gesund kriegen und auch ganz gesund bleiben.
Speaker: Das andere ist, dass wir auf jeden Fall
Speaker: Wie ich ja eingangs schon sagte, je mit mehr Fremdstoffen wir in Berührung kommen, desto mehr Stoffe kann der Körper für potenziell gefährlich halten und Antikörper dagegen bilden.
Speaker: Je mehr Antikörper wir aber bilden im Körper, desto größer wird die Gefahr, dass wir irgendwo im Körper eine Zelllinie haben, eine körpereigene Zelllinie haben,
Speaker: die genau dieselbe Merkmalsausstattung hat, wie dieser Fremdkörper, gegen den wir Antikörper gebildet haben.
Speaker: Und bums, dann ist eine Autoimmunerkrankung entstanden.
Speaker: Also,
Speaker: Schon bei der Nahrung fängt es an.
Speaker: Diese ganzen Fast-Wood-Sachen sind vollgestopft mit Konservierungsstoffen, mit E-Stoffen, mit Farbstoffen, mit Geschmacksverstärkern und, und, und.
Speaker: Alles Substanzen, gegen die wir Antikörper bilden.
Speaker: Und mit jedem einzelnen Stoff pushen wir die Gefahr, dass wir krank werden.
Speaker: Darum lieber frische Nahrungsmittel nehmen, nichts, was irgendwie industriell vorgefertigt ist und schon gar nicht diese ganzen
Speaker: Naja, Stoffe, die da eigentlich gar nicht rein müssten.
Speaker: Das dient ja doch nur, warum macht man Farbstoffe rein?
Speaker: Nur damit es besser aussieht und mehr davon gegessen wird.
Speaker: Wir brauchen das nicht für unseren Körper.
Speaker: Was noch ganz erstaunlich ist, man hat festgestellt, dass Zucker wird immer verdammt in der Ernährung.
Speaker: Aber man hat ganz besonders bei Autoimmunerkrankungen festgestellt, Zucker bewirkt eine Aktivierung bestimmter Gene an immunkompetenten Zellen, den DH17-Zellen, die dazu führen, dass die viel, viel aggressiver werden und viel mehr in Richtung Entzündung agieren.
Speaker: Also wenn man wenig Zucker isst, kann man auf die Weise schon mal Entzündungsreaktionen runterwirken.
Speaker: Und mal ganz abgesehen davon, dass diese TH17-Zellen dann auch dafür sorgen, dass Autoklasten gebildet werden.
Speaker: Was bei Rheumapatienten ganz, ganz schrecklich ist, denn Autoklasten knabbern Knochen an.
Speaker: Und Rheumapatienten, da zerstören die Autoantikörper ja sowieso schon die Gelenke, die Knochen.
Speaker: Wenn man dann auch noch mit Zuckerkonsum dafür sorgt, dass die Autoklastenaktivität hochgepusht wird,
Speaker: dann ist ja alles zu spät beim armen Rheuma-Patient.
Speaker: Also das ist dann schade, du hast eben von dem Jungen erzählt mit der Rheumatoide, der juvenilen Rheuma-Erkrankung.
Speaker: Ja, wenn man dem Kind dann als Trost was Süßes gibt, um ihn bei Laune zu halten, dann macht man natürlich genau das Verkehrte hin.
Speaker: Ja, das ist ja sowieso bei vielen Kindern so.
Speaker: Ich bin ja selber Eltern und du bist ja, glaube ich, sogar schon Großmama.
Speaker: Siehst zwar immer noch aus, aber du hast das anscheinend sehr, sehr vernünftig gemacht.
Speaker: Und ja, ich kenne das natürlich eben auch.
Speaker: Man will den Kindern Gutes tun, vor allem natürlich, dann schickst du die Kinder in den Kindergarten, zu den Schulen, zu den Großeltern und jeder will ihnen was Gutes tun und
Speaker: Gibt ihnen irgendeine Güßigkeiten.
Speaker: Das heißt, hier wird ja schon mal ganz viel in Form von Zucker und dann noch natürlich in Form von Milch, was ja eben auch sehr, ich nenne es mal, ja vielleicht nicht so gesundheitsfördernd wirkt, zugegeben wird.
Speaker: Dann sind Weißmehlprodukte alle gegenwärtig, ne, also
Speaker: Der typische Brezel und das Sonntagsbrötchen, was mittlerweile ein Alltagsbrötchen geworden ist.
Speaker: Stark verarbeitete Lebensmittel gehören halt in jedem Haushalt schon fast zum Standard, weil die Zeit oft fehlt.
Speaker: Selber kochen haben viele nicht gelernt.
Speaker: Und ja, dann sagt man ja, okay, einmal in der Woche kann ich mir auch was von der goldenen Möwe gönnen.
Speaker: Und so hat es dann ja quasi Compound-Effekte, dass ich ja nicht nur ab und zu mal ein süßes Stückchen esse, sondern ständig diese Lebensmittel habe und
Speaker: Wenn dann bei Erwachsenen noch Suchtmittel dazukommen, wie Alkohol, wie Rauchen, wie dann auch noch ein weiteres Suchtmittel ist ja Stress.
Speaker: Also wenn diese Dinge kombiniert zutreffen und ich dann noch nachts nicht gut schlafe, dann kann man sich eben vorstellen, wie das über die Jahre sich aufbaut und welcher krasser Entzündungsherd da entstehen kann.
Speaker: Du hast eben was sehr Richtiges auch gesagt mit den Weißmüllprodukten.
Speaker: Nicht nur Zucker macht das.
Speaker: Ich sage immer Zucker vereinfacht, weil es schneller gesagt ist.
Speaker: Sämtliche einfache Kohlenhydrate sollte ein Autoimmunpatient möglichst nicht oder nur sehr wenig essen.
Speaker: Dazu gehört alles, was Brot ist, aber ganz besonders die Weißmüllprodukte, weil die eben genau auch an diesen immunkompetenten Zellen die Entzündung hochpushen.
Speaker: Das ist in vielen Studien nachgewiesen worden.
Speaker: Je mehr man low carb isst, sprich wenig Zucker, wenig Kartoffeln, wenig Brot, Nudeln und Reis, das sind die einfachen Kohlenhydrate.
Speaker: Je besser man sich low carb ernährt, desto mehr hält man Entzündungsaktivitäten im Körper in Schach.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Schön, dass du das auch nochmal bestätigst.
Speaker: Es gibt ja viele Ärzte ähnlich wie du, die quasi so eine Ernährungsweise bevorzugen.
Speaker: Mir fällt da zum Beispiel Dr. Kurt Moserter ein mit seinem Glykoplan, der quasi eben auch krasse Profisportler betreut und da eben auch sagt, okay, lass diese Einfachzucker weg oder reduziere sie einigermaßen.
Speaker: Also wir verlinken mal hier einen schönen Rezepteplan oder eine kurze Einkaufsliste.
Speaker: Da bin ich ja eben auch nicht ganz unabhängig.
Speaker: ja untätig in diesem Bereich und da kannst du die kostenfrei runterladen.
Speaker: Gehen wir mal auf diese andere Seite.
Speaker: Jetzt wissen wir, womit wir uns nicht beschäftigen sollten oder was wir eben auch nicht uns ernähren sollten.
Speaker: Hier gibt es auf der anderen Seite ja eben auch, fangen wir mit der Ernährung an, ganz tolle Geschichten, die genau entgegengesetzt wirken.
Speaker: Also mir fällt da sofort Omega-3-Fettsäuren an, die eben anti-entzündlich wirken, die gegen diese ganze Omega-6-Übermacht aus den weißen Getreiden und Co.,
Speaker: stark da sind.
Speaker: Du hast es angesprochen, Low-Carb, Gemüse, Brokkoli, mein Lieblingsgemüse, Spinat, aber auch Beeren, die ganzen Gewürze, Nelken, Kurkuma, Ingwer sind ja extrem.
Speaker: Kurkuma ist eines der am allermeisten antientzündlich wirkenden Naturstoffe.
Speaker: Kurkuma und Ingwer sind ganz, ganz wichtig.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Bei der Ernährung kann man wahnsinnig viel machen, möglichst viel Salat und Gemüse.
Speaker: Dazu viel Fisch, Algen, Meeresfrüchte, also alles, was Omega-3-lastig ist, ganz, ganz viel.
Speaker: Kurkuma ist gut, Knoblauch, Zwiebeln, Petersilie, die ganzen Kräuter sind sehr, sehr gut antientzündlich wirksam.
Speaker: Es gibt also sehr viel, was man tun kann.
Speaker: Jetzt komme ich noch einmal, was so wahnsinnig wichtig ist, was man nicht essen soll.
Speaker: Fleisch und Wurst, Arachidonsäure ist nämlich sehr, sehr, sehr entzündungsfördernd und die ganzen Fetten, die tierischen Fette, also möglichst die
Speaker: Bei Joghurt und Quark die fettreduzierten Varianten wählen und möglichst wenig Sahne essen, also die tierischen Fette möglichst weglassen.
Speaker: Aber ansonsten, alles was mit Salat und Gemüse zu tun hat, sollte man also in Dutzend billiger essen und die fetten Gemüse vor allen Dingen, Avocados, Nüsse, Oliven.
Speaker: Wobei Erdnüsse übrigens keine Nüsse sind.
Speaker: Erdnüsse sind Bohnen, aber die ganzen anderen Cashewkerne, Walnüsse, Haselnüsse, das ist sehr, sehr gut.
Speaker: Das kann man so gut essen, um seine Entzündung im Schach zu halten.
Speaker: Das wäre eine gute Variante.
Speaker: Meine Favoriten sind auch noch grüner Tee, by the way, mit diesen ganzen sekundären Stoffen.
Speaker: Catechina scheint eben auch eine ganz, ganz signifikantere Rolle zu spielen.
Speaker: Und dann haben wir natürlich eben auch Zimt.
Speaker: Wenn du einen ganz, ganz hochwertigen Zimt hast, ist das natürlich eben auch gerade gegen Blutzuckerspitzen natürlich sehr, sehr wertvoll, ne?
Speaker: Und du hast die Darmbakterien angesprochen, die guten, die ernähren sich ja eben auch von den ganzen Ballaststoffen, also das Gemüse angesprochen, ballaststoffreiche Ernährung ist da nochmal sehr, sehr wichtig.
Speaker: Zum Beispiel ist ja auch ganz einfach und super günstig, Haferkleie zum Beispiel zu benutzen.
Speaker: Du kriegst für 1,50 Euro, hält den ganzen Monat mehr oder weniger.
Speaker: Und so ein einfaches Lebensmittel mehr oder weniger integriert kann ja da zusammen mit Omega-3, zusammen mit Avocado, zusammen mit Zettel gut
Speaker: Beeren unter anderem eben auch sehr, sehr viel Nützliches bewirken.
Speaker: Nur mit den Ballaststoffen aus Gemüse und Salat kann übrigens die Darmflora das Butyrat, die Buttersäure herstellen, die so wahnsinnig gut antientzündlich wirkt.
Speaker: Und darum sollte man da auf jeden Fall darauf achten.
Speaker: Übrigens sollte man, wenn man die Darmflora, sobald man ein Antibiotikum gegessen hat, das Antibiotikum, wenn man das nehmen muss, wenn man jetzt zum Beispiel Schalldach hat, muss man ein Antibiotikum nehmen.
Speaker: Das kann aber nicht unterscheiden zwischen den Bakterien, die Schale hervorrufen oder irgendwas anderes bekämpfen und zwischen der guten Darmflora.
Speaker: Wenn man jetzt gezwungen ist, ein Antibiotikum zu nehmen, muss man anschließend auf jeden Fall wieder mit einem guten Paket aus der Apotheke die Darmflora wieder erneuern.
Speaker: Und wenn sie dann da ist, so wie ein Haustier gefüttert werden muss, der Hund oder die Katze, so müssen diese Haustiere da unten, die Darmwagdien sind ja Lebewesen, das sind unsere Haustiere im Darm, müssen auch gefüttert werden.
Speaker: Und das sind eben die Tualaststoffe.
Speaker: Die füttern wir mit Gemüse und Salat.
Speaker: Dazu noch jeden Morgen ein kleines Gläschen Sauerkrautsaft oder Zitronensaft oder manche trinken auch ganz gerne mal einen Schluck Essig, dass sie darmfrei angesäuert wird.
Speaker: Denn dann können sich die Bakterien an der Darmwand verankern und in dieser Zehenschleimschicht festhalten, damit sie nicht bei der Stuhlbewegung mit ausgeschieden werden.
Speaker: Die soll ja möglichst bei uns drin bleiben.
Speaker: Das ist ja auch eine wichtige Sache.
Speaker: Ja, mein Favorit ist auch auf jeden Fall sowas wie Apfelessig.
Speaker: Da gibt es auch super leckere Sorten.
Speaker: Also muss ja nicht jeder so eklig schmecken, sondern es gibt auch so quasi wie Balsamico-Essig leckere Apfelessig-Sorten von Äpfeln aus dem Alten Land.
Speaker: Also es gibt wirklich tolle Dinge, die eben auch gut schmecken, wenn ich mich ein bisschen damit beschäftige.
Speaker: Und dann macht die Geschichte eben auch super viel Spaß.
Speaker: Du hast
Speaker: gesagt, dass Antibiotika natürlich manchmal auch einfach sein muss sozusagen.
Speaker: Das heißt, wenn das Kind an den Brunnen gefallen ist, wenn es schon sehr, sehr schlimm ist sozusagen.
Speaker: Was kann aber hier denn jemand tun, der jetzt genau in dieser Situation ist?
Speaker: Er muss Antibiotika nehmen, du hast angesprochen, dann den Darm wieder sanieren, ja klar.
Speaker: Was kann er zusätzlich noch nehmen, um quasi relativ schnell wieder aus dieser Spirale rauszukommen?
Speaker: Jetzt nicht unbedingt nur Ernährung, sondern eben auch Lifestyle-technisch.
Speaker: Was fällt dir da noch ein?
Speaker: Eine ganz tolle Methode ist, um Entzündungen auch zu dämpfen.
Speaker: Wir brauchen nicht unbedingt in die Apotheke zu gehen, um Viglofenac oder Ibuprofen zu holen, die ja wahnsinnig schädlich sind für Niere und Leber und Hass nicht gesehen, sondern wir können auch unserem Körper selber sagen,
Speaker: Bilde uns bitte eine Substanz, eine anti-entzündliche Substanz.
Speaker: Das macht es auch eine sehr, sehr potente Substanz.
Speaker: Das sind die Ketone.
Speaker: Ketone gibt es mittlerweile, weil die so wirkungsvoll sind als anti-entzündliche Substanz, gibt es auch schon in der Apotheke zu kaufen.
Speaker: Aber wir können unseren Körper einfach auffordern, es selber zu tun, indem wir nämlich fasten.
Speaker: Beim Fasten werden Ketone gebildet.
Speaker: Man empfiehlt dazu das intermittierende Fasten.
Speaker: Es reicht nicht ein österliches Fasten vier Wochen und dann das ganze Jahr über nicht mehr.
Speaker: Da hat man dann vier Wochen keine Entzündung und das restliche.
Speaker: Man empfiehlt dazu das intermittierende Fasten, dass optimalerweise 16 Stunden nichts Kalorienhaftes gegessen wird, sondern nur getrunken, also nichts gegessen wird und nur getrunken wird Wasser, Tee oder Kaffee.
Speaker: und ohne Zucker oder Milch, also ohne Kalorien.
Speaker: Und nach 16 Stunden kann man dann 8 Stunden irgendwas essen, möglichst natürlich die gesunden Sachen, die wir eben schon gekennzeichnet haben, viel Gemüse, Salat und Fisch und dergleichen.
Speaker: Aber dann kann man auf jeden Fall wieder essen.
Speaker: Wenn man optimalerweise
Speaker: die die Nachtruhe in diese 16 Stunden hinein nimmt, überlegen Sie mal, ungefähr sieben, acht Stunden schläft man, dann ist ja schon die halbe Zeit der Fastenzeit verschlafen, da leidet man dann nicht.
Speaker: Deswegen sollte man dann vorher oder hinterher, wie man dann die übrigen acht Stunden darum herum verteilt, das bleibt jedem selber überlassen,
Speaker: Das kann man machen, wie man möchte, ob man lieber aufs Frühstück verzichtet oder lieber auf das Abendessen verzichtet.
Speaker: Auf jeden Fall ist es wichtig, dass man eine lange Zeit nichts zu sich führt, was irgendwelche Katerien hat.
Speaker: Und dann hat man gesagt, Ketone sprechen auch wieder ganz bestimmte Immunzellen an und vermehren die, die regulatorischen T-Zellen.
Speaker: Und die hemmen Entzündungen.
Speaker: Tatsächlich ist es ein Medikament, was wirklich Entzündungen aktiv hemmt.
Speaker: Darum ist es jetzt empfehlen.
Speaker: Gras, dass du die Ketone ansprichst und die sogar als Medikament bezeichnest.
Speaker: Lässig hast du ja richtig gesagt, Fasten ist eigentlich das älteste Heilmittel der Natur.
Speaker: Und was dann eben passiert ist, wenn der Körper keine Kalorien in Anführungsstrichen bekommt, er versorgt sich selber, er schaltet die Autophagie an und dann produziert die Leber ja eben auch Ketone.
Speaker: Da gibt es aber unterschiedliche Meinungen, wann das dann tatsächlich beginnt, also mit der Ketonkörperproduktion.
Speaker: Manche sagen, dass es eigentlich erst nach 30, 40 Stunden passiert.
Speaker: Aber ich denke mal, dass grundsätzlich eben ein Fasten, wie du sagst, 16, 18, vielleicht sogar 20 Stunden, also ich bin mittlerweile bei 19 Stunden und das fällt mir überhaupt gar nicht mehr schwer.
Speaker: Super, dass du das schaffst, ja.
Speaker: Genau, das ist ja auch eine Übungssache einfach.
Speaker: Man muss sich langsam runtertasten.
Speaker: Ganz genau, ganz genau.
Speaker: Und dann macht es auch viel mehr Spaß, in den restlichen vier, fünf Stunden zu essen.
Speaker: Du genießt es viel mehr, du hast dann auch wirklich Hunger.
Speaker: Und wer es kann, ist meine Empfehlung, in dieser Fastenzeit, also ich faste natürlich über Nacht, dann esse ich frühs nichts.
Speaker: Meine erste Mahlzeit ist dann 13 Uhr, 14 Uhr rum.
Speaker: Genau, so mache ich es auch.
Speaker: Und damit wird ja auch die Zellverjüngung gefördert, also die mit Kontrien werden aktiviert und vieles mehr.
Speaker: Es hat auch da wiederum in der anderen Richtung Compound-Effekte, dass sich dann ähnlich wie wenn ich mich nur mystik ernähre, nenne ich es jetzt mal, Compound-Effekte stattfinden, ist es hier das Gegenteil der Fall.
Speaker: Und wenn ich das ein paar Jahre mache oder vielleicht auch nur ein paar Monate, ich habe sehr, sehr starke Effekte auf meine geistige Klarheit.
Speaker: Mein Körper kommt wieder in seinen Ursprungszustand zurück und vieles mehr.
Speaker: Also toll, dass du das ansprichst.
Speaker: Da sind viele Patienten, denen ich das vorschlage, die mir dann sagen, nein, Frau Doktor, das kann ich nicht machen.
Speaker: Da bin ich nicht leistungsfähig.
Speaker: Da lässt meine Leistungsfähigkeit derartig nach, wenn ich faste.
Speaker: Das geht gar nicht.
Speaker: Das ist zu kurz gedacht.
Speaker: Natürlich, am ersten Tag, wenn man es dann beginnt, die Fasterei, dann die Umgewöhnung, da muss man sich erst dann rantasten.
Speaker: Darum empfehle ich den Patienten, fangen Sie an, erst mal nur vier Stunden, fünf Stunden zusätzlich zum Schlaf zu fasten.
Speaker: Da sind Sie ja auch schon bei zwölf Stunden etwa.
Speaker: Und das bauen sie langsam aber sicher aus.
Speaker: Sie werden merken und halten es mal eine Woche nur durch.
Speaker: Und dann setzen sie sich das Ziel eine Woche, nicht gleich auf ewig denken, sondern nur auf eine Woche.
Speaker: Und dann sagen sie so, dann gucke ich mal, wie es mir dann geht.
Speaker: Den meisten geht es nach einer Woche super.
Speaker: Die sind sogar leistungsfähiger nach solchen oder während solcher Fasten, genau wie du eben schon erzählt hast, leistungsfähiger als ohne.
Speaker: Das ist tatsächlich mein Wirt-Leistungswege.
Speaker: Ja, das ist ja auch ganz einfach biochemisch begründbar.
Speaker: Das heißt, wenn ich mir früh schon ein schweres Frühstück reinballere, dann habe ich ja quasi immer so viel Energie verloren, alleine durch die Verdauung.
Speaker: Also mein Körper muss da wirklich arbeiten.
Speaker: Doch da wird ja quasi die ganze Entgiftung, die über die Nacht begonnen hat,
Speaker: gestört.
Speaker: Das heißt, er muss eigentlich alle Reparaturmaßnahmen stoppen, um wiederum zu verdauen.
Speaker: Und für uns hat er in der Regel noch gar keine Leistung erbracht, also wenig mental noch körperliche Leistung.
Speaker: Sprich, wir brauchen diese Energie gar nicht in dem Maße.
Speaker: Und demnächst ist das eine super Hilfe.
Speaker: Ich habe auch einige oder eine spezielle MS-Freundin, die bestimmt schon seit 20 Jahren mit MS lebt und auch exogene Ketone zusätzlich zum Fasten hinzufügt, die es ja auch schon beiträuflich gibt.
Speaker: Hat einen super Effekt, ne?
Speaker: Das Schlimme ist leider, Ernährung ist etwas, womit man sehr, sehr, sehr viel machen kann.
Speaker: Einmal mit Fasten, aber auch mit der Art, was wir essen, indem wir eben Fleisch möglichst weglassen wegen der Arachidonsäure und die tierischen Fette auch weg.
Speaker: Pflanzliche Fette, Fischfette sind ja sehr gesund, aber die übrigen tierischen Fette weglässt.
Speaker: Diese Ernährung ist so überallmaßen wichtig, aber
Speaker: Die meisten Patienten lehnen es erst einmal ab, sich da umzustellen.
Speaker: Es ist auch sehr schwierig, wenn man schon von Kindheit an eine bestimmte Art der Ernährung sich angewöhnt hat.
Speaker: Man möchte das nicht umstellen.
Speaker: Man möchte bei seinen uralten Gewohnheiten bleiben.
Speaker: Den inneren Schweinehund zu überwinden, das ist etwas sehr Schwieriges.
Speaker: Darum erzähle ich meinen Patienten, wenn sie mir ehrlich so etwas sagen, nein, das kann ich nicht, das will ich nicht, bitte Ernährung, dann erzähle ich denen von meinen, ich meine, dann erzähle ich denen von den Yellow Agutin-Mäusen, ich weiß nicht.
Speaker: Ich weiß nicht, ob dir die bekannt sind.
Speaker: Es gibt eine ganz bestimmte Mäuserasse, die ein genetisches Gut trägt, das dafür sorgt, dass sie sehr, sehr dick sind und sehr, sehr krank sind.
Speaker: Also zu ganz vielen verschiedenen Krankheiten neigen.
Speaker: Also die haben wirklich nicht gerade die beste Karte fürs Leben gezogen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und mit diesen Yellow Agouti-Mäusen, wie gesagt, wahnsinnig übergewichtig von Geburt an, weil sie das im genetischen Gut tragen und neigen zu wahnsinnig vielen schlimmen Erkrankungen.
Speaker: Mit diesen Yellow Agouti-Mäusen haben amerikanische Wissenschaftler eine Studie gemacht, in dem sie schwangere Mäuse dieser Rasse genommen haben und in zwei Teile geteilt haben.
Speaker: Die einen Mäusemütter hat man normal, wie man Mäuse ernährt.
Speaker: Und bei den anderen Müttern, die haben dasselbe Futter gekriegt.
Speaker: Und die haben dann nur vier Zusatzstoffe dazu gekriegt.
Speaker: Einmal ganz viele Blattsalate und Blattgemüse für die Folsäure, also ernährungsmäßig.
Speaker: Und etliches an Fisch haben sie dazu gemischt bekommen, damit B12 reinkommt, zusätzlich noch Betain und Cholin.
Speaker: Und dann hat man geguckt, als die kleinen Mäuse geboren wurden,
Speaker: Und hat gesehen, dass fast alle Mäuse von denen, die geboren wurden, wo das Zusatzfutter noch dazu gegeben wurde, dass fast alle Mäuse schlank und rank und gesund waren, die Babys.
Speaker: Schon von Babys an.
Speaker: Und bei den anderen Müttern wurden natürlich, wie üblich, dicke, fette, kranke junge Mäuse geboren, die armen.
Speaker: Und das nur durch die Ernährung, nur durch die Ernährung.
Speaker: Wenn man das den Patienten erzählt, dann denken sie doch nochmal näher drüber nach.
Speaker: Denn man meint als Laien eigentlich immer, dass man mit Ernährung nicht so viel machen kann.
Speaker: Doch, kann man.
Speaker: Und wie.
Speaker: Und wie.
Speaker: Ja, du hast es angesprochen.
Speaker: Also gerade auch Fleisch ist natürlich sehr problematisch.
Speaker: Keiner weiß über die sogenannten AGEs.
Speaker: Das sind sogenannte Advanced Glucation End Products.
Speaker: Und die entstehen mehr oder weniger, wenn Eiweiß oder Fett mit Zucker reagiert und vor allem bei hohen Temperaturen.
Speaker: die jetzt hier so gegrilltes Fleisch lieben oder das Fleisch richtig krass durchbraten in der Pfanne und so weiter.
Speaker: Da entstehen sehr, sehr viele diese AGEs und die sind quasi assoziiert mit natürlich richtig krassen rheumatischen Erkrankheiten, starke Morgensteifigkeit, höhere Schmerzintensität.
Speaker: Das sind Sachen neben der Archititonsäure, die du erwähnt hast und neben den ganzen anderen, ich nenne es jetzt mal schwerwiegenden Problemen, die das mit sich bringt.
Speaker: Was wirklich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Entzündungen, Diabetes auch richtig krass mehr oder weniger verstärken kann.
Speaker: Du hast es angesprochen, du hast ein paar schöne Stichworte genannt.
Speaker: Collin unter anderem.
Speaker: Was haben die Mäuse noch bekommen?
Speaker: Das sind ja auch ganz einfache Nahrungsergänzungen.
Speaker: die haben die Folsäure in Form von Folsäure, heißt ja Folsäure, weil sie in grünen Blättern und in grünen Gemüsen vorkommt.
Speaker: Die haben das Essen also angereichert bekommen mit ganz viel grünen Gemüse und Blattsalaten.
Speaker: Und das ist die Folsäure.
Speaker: B12 über den Fisch
Speaker: Fisch ist ja sehr schön bezwölfhaltig.
Speaker: Und ich hole ihn und bettere ihn an, die vier Substanzen nur.
Speaker: Und dadurch hat das, obwohl die anderen, die jungen Mäuse, die dann gesund geboren wurden, die hatten ja dasselbe genetische Gut.
Speaker: Das hat aber zu einer epigenetischen Umschaltung geführt.
Speaker: Die krankmachenden Genabschnitte sind einfach stumm geschaltet worden.
Speaker: Die sind nicht mehr abgelesen worden, die kamen nicht mehr zur Auswirkung.
Speaker: Das war schon eine tolle Sache.
Speaker: Ist sehr zu empfehlen.
Speaker: Superstark.
Speaker: Jetzt gibt es ja noch ein paar andere Lifestyle-Möglichkeiten.
Speaker: Jeder spricht ja eben auch von Bewegung, wollen ja auch viele nicht integrieren.
Speaker: Inwiefern spielt dann gerade bei Rheuma, vielleicht eben auch bei anderen Autoimmunkrankheiten die Bewegung eine Rolle oder ist es da eher untergeordnet zu betrachten?
Speaker: Ja, da kommt es natürlich auf die Autoimmunerkrankung an.
Speaker: Aber Bewegung ist ja insgesamt wahnsinnig gut.
Speaker: Ich meine, wenn man schon alleine schon, du hast eben schon von Lebensverlängerung erzählt, da gibt es ja, war das in Leipzig, ich glaube, das war in Leipzig, an der Universität Leipzig.
Speaker: Da hat man Forschung gemacht mit Sport.
Speaker: Und zwar hat man, weiß man schon seit langem,
Speaker: Wir wissen ja, wie gesagt, dass unsere Zellen sich immer wieder regenerieren müssen, sich ständig teilen müssen und erneuern müssen.
Speaker: Und bei jedem Erneuerungsschritt, bei jedem Teilungsschritt der Zellen werden die Chromosomen etwas verkürzt.
Speaker: Die Schutzkappen an den Chromosomen, am Ende der Chromosomen sitzen die Telomere, das sind Schutzkappen, die die Chromosomenenden schützen.
Speaker: Und diese Telomere werden bei jedem Teilungsschritt etwas verkürzt.
Speaker: Und wenn dann die Länge dieser Telomere eine gewisse Länge unterschritten hat, dann kann die Zelle sich nicht mehr teilen,
Speaker: Und dann nähern wir uns unserem Lebensende, weil wenn die Zellen sich nicht mehr erneuern können, das lässt sich dann leicht vorstellen, dann ist das Lebensende eben in Sicht.
Speaker: Daran kann man übrigens auch feststellen, wie alt man biologisch ist, indem man diese Zellen untersuchen lässt und die Ptolemäerlängung bestimmt.
Speaker: Jetzt haben die festgestellt an der Uni Leipzig, dass man durch bestimmte Sportarten die Telomerase, ein Enzym, das die Ptolemäer verlängern kann,
Speaker: sehr, sehr aktivieren kann.
Speaker: Und zwar so, dass sie doppelt so aktiv sind, dass sie tatsächlich die Telomere wieder verlängern.
Speaker: Wir können also tatsächlich unser Leben aktiv verlängern, wenn wir sportlich betätigt sind.
Speaker: Das ist aber möglich nicht mit Kraftsport, hat man herausgefunden, sondern mit intermittierendem Training, also mit Ausdauerstort, indem sie mindestens viermal die Woche Ausdauerstort Sport machen.
Speaker: Meinetwegen intermittierenden Sport, vier Minuten aktiv sein, vier Minuten Ausdruck, vier Minuten aktiv sein, vier Minuten Ausdruck, das ist über 40 Minuten, viermal die Woche.
Speaker: Oder dass wir eben 40 Minuten, viermal die Woche einen Austauschsport machen, meinetwegen Jogging oder irgendetwas.
Speaker: Das kann tatsächlich die Telomere verlängern und ihre Lebensspanne aktiv wieder verlängern.
Speaker: Das ist sauber.
Speaker: Aber natürlich, wenn Sie jetzt nach den Autoimmunerkrankungen fragen, bei Bechterew, Moritz-Bechterw-Patienten, da werden die Gelenke an den Wirbeln angegriffen, angeknabbert.
Speaker: Das führt dann dazu, dass die armen Leute sich immer mehr verkrümmen.
Speaker: Und wenn man nichts dagegen tut, natürlich tut man was, aber früher hat man nicht gewusst, was man dagegen tun soll,
Speaker: dann wurden die immer krummer und konnten hinterher wie so quasi im 90-Grad-Winkel noch laufen.
Speaker: Wenn die ein Sitzball benutzen, sodass sie ständig ihre Wirbelsäule bewegen müssen, dann kommt es nicht zu diesen Verpackungen.
Speaker: Da kann man auf jeden Fall die Verformung der Wirbelsäule vermeiden.
Speaker: Oder wenn die dann aktiv Sport machen, wo sie die Wirbelsäule auch entsprechend bewegen, dann kann man ganz viel vorbeugend machen, dass eben nicht ein Haltungsschaden entsteht.
Speaker: Auf jeden Fall kann man das wahnsinnig aufhalten dadurch.
Speaker: Also Sport ist schon wichtig.
Speaker: So oder so.
Speaker: Auch bei Autonomerkrankungen natürlich.
Speaker: Du hast ja auch gesagt, es ist ja jetzt nicht die Welt.
Speaker: Viermal die Woche eine Trainingseinheit alleine kann ja schon die natürlichen Killerzellen quasi erhöhen, auch die Makrophagen erhöhen, also quasi erhöhen.
Speaker: die schnellere Immunantwort heraus fördern.
Speaker: Da müssen wir aber vorsichtig sein.
Speaker: Denn wenn wir die Autoimmunzellen erhöhen, kann es auch schieflaufen.
Speaker: Es ist dann die Erkrankung, dass die Immunzellen sich gegen den eigenen Körper richten.
Speaker: Und wenn wir das dann erhöhen, das wollen wir nicht haben.
Speaker: Wir müssen gleichzeitig eben darauf achten, dass die regulatorischen T-Zellen auch erhöht werden, also entsprechend durch Ketone.
Speaker: Ketone regulieren dann die regulatorischen T-Zellen, sodass da keine überschießende Immunantwort raus entsteht.
Speaker: Stark.
Speaker: Auch ganz, ganz wichtig, Omega-3 haben wir vorhin schon gesagt, aber auch Vitamin D3 ist wahnsinnig wichtig in diesen Zusammenhängen.
Speaker: Vitamin D3 ist eines der stärksten anti-entzündlichen Vitamine, die sehr, sehr gut wirken.
Speaker: Auch Glutathion ist ein Mittel, wenn man das 500 bis 1000 Milligramm am Tag nimmt, was auch sehr gut antientzündlich wirkt.
Speaker: Dazu dann auch, es gibt Selin.
Speaker: Bei Schilddrüsen hast du eben noch eine angefragt.
Speaker: Selin dämmt die autoimmunen Vorgänge in den Schilddrüsen.
Speaker: Jod auch, aber Jod darf man natürlich nur nehmen, wenn es keine Überfunktion hat.
Speaker: Bei Morbus Baseloff ist auch eine Autoimmunerkrankung an der Schädrisen, darf man es auf gar keinen Fall nehmen, weil der meistens fast immer mit einer Überfunktion einhergeht.
Speaker: Während beim Hashimoto anfangs darf man es auch nicht nehmen, da ist meistens auch noch eine Überfunktion da, aber sobald es kippt in die Unterfunktion, dann kann man auch Jod dazunehmen.
Speaker: Das bremst auch.
Speaker: Da gibt es sehr schöne Mineralien, wie du siehst, die man dann nehmen könnte.
Speaker: Ja, wir verlinken hier alles unten drunter.
Speaker: Es gibt ja mehr als genug heutzutage.
Speaker: Auch da gilt es natürlich immer auf die Qualität zu achten.
Speaker: Ich würde jetzt kein 3-Euro-Omega-3-Produkt mit ranzigem Fischöl empfehlen.
Speaker: Aber da gilt es ja eben auch, wie immer nicht die Menge macht, sondern die Qualität.
Speaker: Jetzt würde ich zum Schluss gerne nochmal so auf eines deiner Steckenpferde auch zurückkommen.
Speaker: Wir blenden natürlich auch deine Website hier unten ein.
Speaker: Du machst auch sehr viel mit der traditionellen chinesischen Medizin, mit der Akupunktur.
Speaker: Was hat das quasi alles für positive Impact auf den Körper und was kann jemanden davon erwarten, wenn er sich dafür interessiert, mal ganz allgemein?
Speaker: Die TCM geht ja von einem ganz anderen Blickwinkel aus.
Speaker: Während wir bei der Schulmedizin hier sehen, bei den Autoimmunerkrankungen schauen, dass wir möglichst die Entzündung runterdämmen, gehen wir in der TCM davon aus, dass eine Disbalance existiert zwischen Yin und Yang, die beiden Kräfte im Körper.
Speaker: Und ja,
Speaker: Gesund ist der Mensch nur, wenn Yin und Yang auf den zwölf Meridianen im Körper ganz frei kreisen kann.
Speaker: Jetzt gibt es bei den Menschen, bei dem einen so, beim anderen anders, Stockungen in den Energieläufen,
Speaker: Es gibt auf dem einen Meridian einen Überschuss von Yang oder Ying, auf dem anderen dann ein zu wenig von diesem Ying oder Yang.
Speaker: Da muss man sehen, dass man in der TCM das ausgleicht und die Energiebahn wieder durchgängig macht.
Speaker: Dadurch kann man tatsächlich sehr viel auch an den Ursachen beseitigen, dass plötzlich die Entzündungen doch ziemlich zusammenbröseln wieder.
Speaker: Da kann man sehr viel erreichen.
Speaker: Natürlich dann zusätzlich noch mit chinesischer Kräutermedizin.
Speaker: Das kann man schon machen, ja.
Speaker: Wo siehst du einen Unterschied zwischen chinesischer Kräutermedizin und jetzt den Kräutern, die wir hierzulande haben?
Speaker: Alle Welt spricht ja von Regionalität und Saisonalität.
Speaker: Haben dann die Chinesischen quasi nochmal andere Wirkungen oder sind sie eigentlich eher identisch, heißen nur anders und sind so minimal in den Inhaltskörpern?
Speaker: Also wenn wir jetzt an den Weihrauch denken, Weihrauch ist sehr gut anti-entzündlich wirksam, empfiehlt man auch in der Naturheilkunde hier in Europa, zum Beispiel bei MS und bei den Morbus Crohn und Morbus Ursa und so weiter ist Weihrauch sehr wirkungsvoll.
Speaker: Das gibt es auch, Borselia Serata, auch in der TCM.
Speaker: Aber in der TCM werden die Mittel ganz anders zusammengesetzt.
Speaker: Da gibt es einen Fürst, einen Helfer und dergleichen.
Speaker: Das sind immer vier, fünf Mittel, die sehr genau aufeinander abgestimmt kombiniert werden, um Ying und Yang zu beeinflussen.
Speaker: Da geht es gar nicht so sehr wie bei Bossa Velja, dass sie entzündungshemmend ist, sondern bei der chinesischen Kräutertherapie geht es darum, wie wirken die Kräuter auf Ying und auf Yang und auf den freien Fluss der Energie.
Speaker: Das ist also schon mal etwas anderes.
Speaker: Aber wenn du es gerade sagst, wenn wir schon bei den europäischen Kräutern quasi sind, ein sehr schönes Mittel, um antientzündlich zu wirken mit unseren Kräutern hier, ist ein Pesto, das nicht nur antientzündlich wirkt, sondern auch wunderbar entgiftet.
Speaker: Ganz einfach einen halben Bund Petersilie, einen halben Bund Koriander nehmen, dann so eine halbe Hand voll Pestol
Speaker: Ach, wie heißt es?
Speaker: Welche könnten?
Speaker: Spinienkerne?
Speaker: Cashews?
Speaker: Nein, nicht Cashews, aber ähnlich.
Speaker: Kleiner.
Speaker: Ich komme jetzt immer nicht drauf.
Speaker: Bitte?
Speaker: Die Zeternüsse oder Pinienkerne, oder?
Speaker: Pinienkerne, du hast es mir gebracht, genau.
Speaker: Pinienkerne dazu, dann ein gutes Olivenöl dazu noch, ganz kleine Prise Salz und Knoblauch.
Speaker: Das Ganze im Mixer verrühren, das ist eine ganz tolle Bombe gegen Entzündungen und zum Entgiften auch.
Speaker: Also das hat jetzt nichts mit chinesischer Therapie zu tun, aber das Ähnliches kann man hier zu Hause auch machen.
Speaker: Ja und bitte nicht im Supermarkt kaufen für 1,90 Euro, denn die panschen nämlich immer alles schlecht zusammen.
Speaker: Schmeckt zwar ähnlich gut, weil sie eben billige Zusatzstoffe nehmen, aber da ist dann statt Pinienkerne sind dann irgendwelche billigeren Nüsse drin, das Olivenöl ist total aus...
Speaker: Ja, zweitens muss man aufpassen, dann wird oft Sonnenblumenöl genommen.
Speaker: Sonnenblumenöl ist überhaupt nicht gut, weil es Omega-6-lastig ist.
Speaker: Olivenöl ist Omega-3-lastig.
Speaker: Da muss man also schon genau aufpassen.
Speaker: Ah, übrigens, was auch oft von Menschen als gut angesehen wird, wenn man die Milch durch Hafermilch, durch Mandelmilch oder Ähnliches ersetzt,
Speaker: Bitte nicht, denn zum Beispiel bei der Mandelmilch, die Mandeln, die da drin sind, erstens ist, ich glaube, nur zwei Prozent Mandel da drin.
Speaker: Alles andere sind Sonnenblumen, Sonnenblumenöl, was überhaupt nicht gesund ist.
Speaker: Und die Mandeln werden dann damit dann der Geschmack besser wird, auch noch geröstet.
Speaker: Da haben wir dann auch noch unsere, die ganzen Röstaromen kommen rein, aber dann auch noch,
Speaker: Was du eben schon sagtest, mit dem Grillen, die ganzen gefährlichen Stoffe, die dann auch krebserregend sein können.
Speaker: Also es wird dringend abgeraten von diesen Ersatzmilchen.
Speaker: Lieber eine fettreduzierte, normale Milch in geringen Mengen als diese Ersatzmilchen.
Speaker: Die haben ganz viel drin, was absolut nicht gesund ist.
Speaker: Ja, das ist ja auch so.
Speaker: Ich kann jetzt nicht für alle reden, aber die meisten.
Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall tote Materie.
Speaker: Es wird ja dann auch noch ultrahocherhitzt, homogonisiert meistens.
Speaker: Was ich mache, ist, ich nehme mir ein Rohkostmandelmus, ein weißes Rohkostmandelmus-Bio und mixt es auf mit lebendigem, aktiviertem, gefiltertem Wasser.
Speaker: Und diese Milch ist absolut göttlich.
Speaker: Wenn du das so selber machst, dann weißt du ja auch, was du drin hast.
Speaker: Da hast du dann sicher auch kein Sonnenblumenöl drin oder sowas.
Speaker: Echt, echt.
Speaker: was in die anderen Milchen überall reingemischt wird, sondern da hast du wirklich nur bläste Substanzen drin.
Speaker: Das kann man machen.
Speaker: Das wäre sogar dann wirklich noch besser als die normale Milch.
Speaker: Milch ist auch nicht gesund.
Speaker: Insbesondere übrigens, ich weiß nicht, das wissen auch oft Leute nicht, bei Multiple Sklerose soll man vorsichtig mit Milch sein.
Speaker: Es gibt nicht alle Multiple Sklerosen werden durch Milch hervorrufen, aber es gibt einige MS-Patienten,
Speaker: die es durch Milch bekommen.
Speaker: Denn es gibt leider Leute, die das große Casein-Molekül in der Milch nicht spalten können.
Speaker: Wenn das im Darm ankommt, bilden eben die Pärischen Plaques, diese Immunzellen im Darm, Antikörper gegen das Casein.
Speaker: Und es haben manche Leute das Pech, dass sie an den Hirnhüllzellen, also um die Hirnnerven herum, die Zellen, die da drum herum, die Myelin scheiden,
Speaker: Da sind Mag-Proteine drin, dass diese Mag-Proteine genauso zusammengesetzt sind wie das Casein in der Kuhmilch.
Speaker: Und dann bekommen die eine Multiple Sklerose, nur weil sie Milch trinken.
Speaker: Und jedes Mal, wenn diese Menschen dann wieder, wenn sie MS haben, wieder Milchprodukte zu sich nehmen und Milch trinken, dann kommt ein Schub wieder zustande oder wird das Ganze wieder hochgepusht.
Speaker: Also dann sollte man doch sehr vorsichtig mit Milch sein.
Speaker: Spannend, krasse Insights.
Speaker: Danke, dass du die noch geteilt hast.
Speaker: Und mich würde mal persönlich noch interessieren, zum Abschluss unseres Interviews, wie du zu den Eiern stehst.
Speaker: Die werden ja von den Eiern als das Superfood, als das beste Food schlechthin gehypt und von wiederum vielen anderen, unter anderem solche in der Kritik geratenen Leute wie Anthony William, aber auch vielen anderen,
Speaker: eigentlich als Erreger-Food bezeichnet, in denen quasi eben auch Viren gezüchtet werden.
Speaker: Wie ist das so deine Ansicht dazu?
Speaker: Also bei Eiern würde ich sagen, in Maßen genossen sind die überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil.
Speaker: Wenn man sich vorstellt, dass das Küken, was im Ei ist, vom Legen des Eies bis es schlüpft, nichts mehr von außen bekommt, sondern davon von einem Mini-Mini-Küken zum ganz normalen großen Küken heranwachsen muss.
Speaker: Daran sieht man ja schon, dass im Ei alles drin ist, was eigentlich der Organismus braucht.
Speaker: Also ein Ei ist nicht schlimm.
Speaker: Selbst bei Leuten, die zu hohe Cholesterine haben, indem diese Leute auf ein paar Eier verzichten, geht der Insulinspiegel auch nicht runter.
Speaker: Also für mein Empfinden ist Ei allemal weitaus besser als Fleisch oder Wurst.
Speaker: Wenn man jetzt also zum Frühstück
Speaker: Statt Brot mit Zucker, also mit Marmelade oder irgendwas mit Wurst oder fetten Käse isst, sollte man dann noch lieber ein Spiegelei essen oder ein Rührei essen.
Speaker: Das ist allemal gesünder.
Speaker: Sind auch tierisch fette, ja, ich weiß, aber da ist nicht so viel Wettrennen.
Speaker: Na klar.
Speaker: Also ich danke dir da auch da für deine Meinung.
Speaker: Ich denke, wie bei allem kommt es auch hier quasi drauf an.
Speaker: Wenn ich jetzt hier mir aus der Massentierhaltung so eine Legebatterie-Eier reingebe, mit genmanipuliertem Soja gefüttert wurde, dann ist es wahrscheinlich weniger gut wie eine ursprüngliche Huhnrasse, die noch draußen lebt, normales Futter bekommt und auch da das auch in das Ei überträgt.
Speaker: Und da müssen wir halt heute extrem aufpassen, weil wir von allem
Speaker: alles überzüchtet haben, verändert haben und so weiter.
Speaker: Mit Antibiotika versetzt, damit die Massentierhaltung, da sind Ansteckungen von Tier zu Tier ja sehr häufig.
Speaker: Und man muss wirklich heute darauf achten.
Speaker: Ich habe früher immer gesagt, ich bin doch nicht blöd und kaufe Bioprodukte.
Speaker: Da zahle ich das Doppelte für etwas, was ich als Nicht-Bioprodukt viel billiger kriege.
Speaker: Jetzt weiß ich es genau andersrum.
Speaker: Ich kaufe nur noch Bioprodukte, weil ich mir sage, klar werde ich da auch betrogen.
Speaker: Aber da habe ich wenigstens die Chance, mal etwas wirklich Gutes zu kriegen.
Speaker: Wenn ich nicht Bio nehme, gut, okay, da weiß ich, dass ich auf jeden Fall, oder ich gehe zum Bauernhof, wo ich genau weiß, wer was verkündet.
Speaker: Aber ja, also man sollte schon auf Bioprodukte gehen.
Speaker: Ja, ganz lieben Dank, liebe Ute Braun-Munzinger, für dieses ganz, ganz tolle Interview und vor allem deinen Ansatz, eben verschiedene Disziplinen miteinander zu verbinden.
Speaker: Also Verbindung ist das Stichwort, nicht Spaltung.
Speaker: Und Schulmedizin, Erfahrungsmedizin, Komplementärmedizin zu verbinden, das ist wirklich toll und auch deine tollen Inspirationen in Bezug auf Bewegung, in Bezug auf die Ernährung, in Bezug auf die klassischen alten Heilmethoden sind eben sehr, sehr viel wertvoller vielleicht als die manche Pille.
Speaker: Und mit jedem Schritt, den wir in diese Richtung gehen, haben wir doch wieder unsere Gesundheit vor den Augen, mehr Lebensfreude vor den Augen und natürlich das Ganze verbunden mit Bewusstsein, mit Dankbarkeit, was ich ja bei dir eben auch sehr stark raushöre, Dankbarkeit für das Leben und all das.
Speaker: All das, was uns wirklich lebenswert macht, dafür stehst du aus meiner Sicht.
Speaker: Und ja, ich persönlich bin sehr dankbar, dass du dir heute die Zeit genommen hast für dieses Interview und darfst gerne noch ein paar Worte sagen.
Speaker: Das habe ich sehr gerne getan.
Speaker: Das hat mir ausgeschrieben und Spaß gemacht mit dir.
Speaker: Ja, dann schaut doch gerne auf Ihrer Webseite vorbei.
Speaker: Es gibt noch die ein oder anderen Möglichkeiten, mit dir ja zusammenzuarbeiten.
Speaker: Du machst ja, glaube ich, eben auch den ein oder anderen Kurs und so weiter.
Speaker: Also schaut doch gerne rum.
Speaker: Die Praxisweite ist verlinkt und ich freue mich sehr, wenn du vielleicht irgendwann mal wiederkommst.
Speaker: Ich sage bis dahin, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
Speaker: Wir haben gehört, dass er heute für alle guten Dinge da ist und natürlich in Bio-Qualität.
Speaker: Bis ganz bald.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Ja, ganz lieben Dank.
Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
Speaker: Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
Speaker: Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
Speaker: Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Du findest Mr. Brokkoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
Speaker: Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
Speaker: Wir freuen uns auf dich.
Speaker: Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze Mr. Brokkoli-Team.






