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Darum hast du nicht deine Idealfigur! Obesogene: Versteckte Dickmacher in deiner Ernährung - Dr. Jens Freese Teil 1 #907 image

Darum hast du nicht deine Idealfigur! Obesogene: Versteckte Dickmacher in deiner Ernährung - Dr. Jens Freese Teil 1 #907

E907 · Higher Health Podcast
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202 Plays4 years ago
Obesogene sind indirekte Giftmacher. Es sind Giftstoffe wie z.B.: Biphesonal A (BPA) (Auf keinen Fall aus Plastikflaschen, die in der Sonne stehen) Phalate als Weichmacher... Diese Phalate sind überall drin, z.B. in Kosmetik, Plastik und Kunststoffen, selbst im Wasser sind sie nachweisbar. Wir sind umzingelt durch diese chemischen Substanzen. Sogar über Nahrungsquellen. Diese Substanzen kommen in unseren Körper, auch über Nahrungsquellen, die diese Toxine beinhalten...

 

Dr. Jens Freese ist ausgebildet in klinischer Umweltmedizin. Er erklärt, dass Obesogene vom Wort Obesity stammen (Übersetzt: Übergewicht, entzündliches Fett) Fettzellen produzieren bestimmte Hormone, die wieder entzündlich wirken. Und er erklärt dir auch, wie du diese wieder loswirst und auf was du achten musst.

 

Empfehlungen aus der Episode:

 

Mehr mr.broccoli:

 

*Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.

Alle genannten Aussagen dienen lediglich zu Informationszwecken und ersetzen nicht den Besuch eines Arztes.

Recommended
Transcript

Einführung in Umweltgifte und Obesogene

00:00:00
Speaker
Willkommen im Vigen Podcast mit deinem Mr. Brocoli. Heute haben wir Dr. Jens Fräse zu Gast ausgebildet in der klinischen Umweltmedizin. Er spricht in dieser Episode über das Thema Obsogene und wie sie verdeckte Dickmacher sind. Er macht einen Ausflug über die verschiedenen Chemikalien, die in unserer Umwelt sind und dann in unsere Lebensmittel kommen und wie wir sie dann aufnehmen und diese unsere Gesundheit und Abnehmungserfolge gefährden.
00:00:24
Speaker
Am Ende der Episode kommt ihr darauf, welche Möglichkeiten du nutzen kannst, um diese Obsogene wieder loszubekommen, um was du tun kannst, um dich perfekt zu ernähren, entgiften und vieles mehr. Viel Spaß beim Zuhören dieser Episode!
00:00:43
Speaker
Du hast aber dort über Obesogene gesprochen, lieber Jens. Und ich hab mir gedacht, Obesogene? Was ist das? Noch nie gehört. Und es stand eben hinten dran, der heimliche Dickmacher. Magst du uns da mal ein bisschen herholen, was hat es damit auf sich und warum machen die Dinge dick? Ja, ist ein sehr, sehr spannendes Thema. Ich bin ja auch ausgebildet in klinischer Umweltmedizin.
00:01:08
Speaker
Und die klinische Umweltmedizin, die nimmt sich all diese ganzen Faktoren vor, die zum Beispiel die Nahrungsmittel kontaminieren oder EMF-Strahlung, also Handy-Strahlung und so weiter, WLAN. Also all diese ganzen Umweltfaktoren, die letztendlich auf den Körper Einfluss nehmen. Und Obesogene, Obacity, den Begriff kennen wahrscheinlich viele, Obacity übersetzt, Übergewicht, Body Mass Index,
00:01:37
Speaker
Also all diese ganzen Dinge, die damit zusammenrechnen, viscerales Fett, Fettaufbau, Entzündungsfett haben vielleicht einige mal gehört. Ja, denn Fettzellen produzieren bestimmte Hormone, die wiederum proinflammatorisch sind, also entzündlich sind.

Gefahren durch Plastik und BPA

00:01:56
Speaker
So ein Obesogene, das sind im Grunde indirekte Dickmacher. Das sind Giftstoffe,
00:02:03
Speaker
Ich will mal ein paar nennen, das kennen wahrscheinlich viele aus Plastik, Bifest, Phenol A. Deswegen sollte man die auch nicht aus Plastikflaschen trinken. Und vor allen Dingen sollte man nicht aus Plastikflaschen trinken, wenn die in der Sonne stehen. Mich hat eine Athletin mal darauf hingewiesen vor einigen Monaten, die in Florida zeitweilig lebt, die sagte, ja, bei uns stehen die Flaschen alle direkt vor diesen Einkaufszentren in der prallen Sonne. Plastikflaschen.
00:02:33
Speaker
So, und ich kann nur jedem raten, bitte nie aus diesen Plastikflaschen trinken, vor allem nicht im Sommer. Ja, wenn sich also alles ein bisschen aufheizt und die nicht gekühlt sind. Weil dann kann bis für Bifesfenol A, also BPA abgekürzt, dann auch in das Wasser übertreten. Und dann kannst du das beste Wasser der Welt kaufen. Dann ist es belastet. Das sind bestimmte Weichmacher. Phtalate. Ja, komischer Begriff. Fängt mit P-H-T an. Kann ich kaum aussprechen. Phtalate.
00:03:03
Speaker
Und diese Stalate, diese Weichmacher sind überall drin.

Umweltgifte in Lebensmitteln und Wasser

00:03:09
Speaker
Über Kosmetik, in Kunststoffen, Plastik, Kunststoffe und so weiter. Selbst im Wasser findet man das Zeug. Das heißt, wir sind umzingelt von synthetischen, chemischen Substanzen, die dann wiederum in unseren Körper über die Flüssigkeiten, also über unser Leitungswasser beispielsweise,
00:03:34
Speaker
Oder auch über unsere Nahrungsquellen. Das können sogar biozertifizierte, demeterzertifizierte Nahrungsmittel sein, die das beinhalten. Weil all diese Toxine kommen natürlich über die Autobahnen, über unsere Flugzeuge, über Pflanzenschutzmittel. Fungizide, Herbizide, Pestizide. Das ist auch interessant, Christian. Habe ich vor ein paar Wochen gelesen.
00:04:04
Speaker
In Leverkusen ist ja so ein Werk hochgegangen, habt ihr vielleicht mitbekommen. So ein Müllverbrennungswerk. Und da kam gestern eine Meldung raus, dass die hoch toxische Substanzen in den Rhein eingeleitet haben. Und das war sogar mit Behörden abgestimmt. Das ist jetzt keine Verschwörungstheorie, die ich hier gerade aufbaue, sondern gestern einfach im Kölner Stadtanzeiger als kleine Meldung. Und diese Giftstoffe wurden einfach in den Rhein geleitet.
00:04:33
Speaker
Und das ist jetzt nur aufgefallen, weil die Holländer sich beschwert haben. Weil der Rhein fließt ja nicht nur durch Deutschland, sondern es wurden halt Belastungen auch in anderen Ländern gemessen. Und ja, das ist natürlich fatal, weil wir dachten eigentlich, dass wir die Gewässer immer besser reinigen inzwischen. Da wird einfach mal ein bisschen was abgelassen und dann hast du für die nächsten, ich weiß nicht, 10, 15 Jahre eine Kontamination. Ja.
00:04:58
Speaker
Also das ist nur ein Beispiel.

Notwendigkeit und Methoden der Entgiftung

00:05:00
Speaker
Ganz, ganz viele künstliche Chemikalien, die in unserer Umwelt inzwischen integriert wurden. Das Helmholtz-Institut in München hat vor einem halben Jahr mal eine Schätzung in einem wissenschaftlichen Paper herausgegeben. Sie schätzen offizielle Stelle Helmholtz-Institut, dass wir in den letzten 50 Jahren
00:05:28
Speaker
140.000 synthetische neue Substanzen in die Umwelt eingebracht haben. 140.000, eine gigantische Zahl. Also wir müssen nicht von Glyphosat sprechen, das kennen vielleicht viele. Das ist nur eine einzige Substanz, die man in umwelttoxischen Analysen sehr, sehr, sehr häufig bei Patienten findet.
00:05:52
Speaker
Aber das ist nur eine Substanz, mit der unser Immunsystem einigermaßen umgehen könnte. Aber wenn du die die anderen 139.000 dann noch dazu denkst, ja, dann kommt man natürlich auf die Idee, dass wir eigentlich als moderner Mensch ständig auch detoxen müssen. Kennt man vielleicht auch als Begriff Detox. Das ist das ist keine
00:06:15
Speaker
Ja, wie soll ich sagen, also kein grüner Trend, sondern das ist gesundheitlich fast ein Muss.
00:06:23
Speaker
Die Frage ist da, definitiv, also da würde ich gerne als nächstes drauf eingehen, wenn du das mit den Obesogenen noch weiter ausgeführt hast. Die Frage ist ja, inwieweit können wir die überhaupt, ich denke mal, über Detox-Maßnahmen rauskriegen wieder aus unserem Körper, weil es sind ja hier synthetische Stoffe, teilweise Schwermetalle, und die kriegst du jetzt ja nicht einfach raus, indem du jetzt mal zwei Stunden länger fastest.
00:06:46
Speaker
Genau, da gibt es natürlich Experten dafür, die entweder medizinisch, umweltmedizinisch da eingreifen oder eben über die Hausapotheke. Auch da haben wir bestimmte Möglichkeiten. Dazu habe ich einen eigenen Kurs gemacht, Entgiftungstherapeut. Das heißt, wir bilden Therapeuten aus in diesen ganzen Entgiftungsmethodiken, die es da gibt. Und natürlich auch juristisch, weil nicht jeder darf alles machen. Ein Heilpraktiker darf manche Sachen nicht machen, die ein Umweltmediziner tun darf.
00:07:16
Speaker
So, das muss man dann eben wissen. Aber das müssen ja auch die Patienten wissen, weil die Patienten müssen ja wissen, an wen wende ich mich denn jetzt? Ja, gehe ich jetzt zu meinem Heilpraktiker. Ja, der Heilpraktiker, der hat natürlich dann auch seinen Kunden im Visier und der wird da jetzt keine Überweisung machen zu einem Umweltmediziner. So, das heißt, man muss so ein bisschen die Leute lenken, in die richtige Richtung lenken. Und da könnte ich jetzt noch ganz, ganz viel reinpacken in dieses Thema. Da kannst du vielleicht noch mal einen eigenen Call draus machen.
00:07:45
Speaker
Denn dann sind wir bei der Zahnmedizin. Wir sind bei Materialien, die wir im Kiefer

Historische Verwendung von giftigen Materialien in der Zahnmedizin

00:07:49
Speaker
verbaut haben. Auch das sind toxische Substanzen. Viele kennen das Amalgan noch. In meiner Kindheit wurde das permanent verbaut. Da hatte man gar kein Unrechtsbewusstsein. Da hat man gesagt als Zahnarzt, naja, gut, wenn das zugelassen ist, dann wird es schon irgendwie gesund sein. 40 Jahre später sehen wir, das ist hoch toxisch. Es gab sogar jetzt eine Initiative gegen Amalganverbot.
00:08:13
Speaker
Ich hab's auf meinem Instagram-Kanal gepostet. So eine Bonner-Initiative. In der Hoffnung, dass die Politik endlich was dagegen macht.
00:08:23
Speaker
Ja, absolut. Also es ist mit dem Amalgam und die daraus resultierende, glaube ich, Quackslipper-Vergiftung, die ist ja schon... Du warst ja auch bei meinem Freund Unkas Gemmiker schon öfter im Podcast zu Gast. Der hatte ja genau dasselbe Problem eben auch. Also das finde ich gut, dass du solche Leute eben ausbildest. Gerne machen wir dazu auch nochmal eine Episode, weil es ja eben auch wichtig ist, wie kriegen wir solche Sachen wieder aus unserem Körper raus.
00:08:48
Speaker
Du hast die Halbpraktiker angesprochen, da gibt es ja die berühmte Schelar-Therapie. Aber was genau bewegt die, was bringt die raus? Ich glaube, es ist sehr, sehr wichtig zu wissen, zu wem kann ich da gehen und wer ist wo Experte und kann dann eben auch mit diesen Obesogenen hantieren. Jetzt waren wir da bei den Obesogenen, die sind ja auch in der Nahrung drin.
00:09:11
Speaker
Wo genau sind die denn drin oder sind die quasi überall drin, weil du ja gesagt hast, die Giftstoffe kommen über die Luft, über das Wasser und so weiter zu uns.

Auswirkungen von Obesogenen auf den Stoffwechsel

00:09:20
Speaker
Was sind jetzt mal konkrete Empfehlungen, worauf kann ich achten? Ja, die Obesogene, die kannst du nicht vermeiden. Die sind ubiquitär, die sind überall enthalten und die blockieren Stoffwechselwege. Das heißt, wenn jemand also diffuse Probleme hat,
00:09:35
Speaker
Ein Beispiel zu nennen, Brain Fog, kennen vielleicht viele. Also so ein Gehirnnebel, dass man sich nicht richtig konzentrieren kann, die Merkfähigkeit lässt nach und so weiter. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem auf irgendwas reagiert. Weil das Immunsystem, das muss dann den Stecker hochfahren. Damit das Immunsystem reagieren kann, braucht es sehr, sehr viel Energie.
00:10:00
Speaker
Und dann werden eben andere Körperprozesse, denen wird der Stecker genommen. Das heißt, man ist dann erschöpft, man fühlt sich irgendwie nicht richtig fit. Man hat vielleicht auch latente Infektionen, also leichte Infekte. Und das über den Winter dann vielleicht verteilt in vier, fünf, sechs, sieben Infekten. So, und dann kommen die Leute dann zu mir und sagen, Herr Fräse, ich fühle mich irgendwie so, also nicht richtig krank, aber auch nicht richtig gesund.
00:10:25
Speaker
So, da fangen wir dann richtig an, jeden Stein umzudrehen und zu gucken, okay, wo sind die Ursachen? Ja, das ist ja ein großes Problem in so sogenannten Schulmedizin. Ich mag diesen Begriff eigentlich gar nicht, weil Medizin ist Medizin und sollte man auch nicht unterteilen in Schule und Alternativmedizin. So, aber die Medizin ist eben so gemacht worden, dass sie vor allen Dingen akut hilft. Ja, und akut heißt eben acht oder zehn Minuten.
00:10:52
Speaker
Und diese 8-Minuten-Medizin, die kann eben die ganzen Ursachen gar nicht ergründen, weil man da sehr, sehr viel Zeit für braucht. Und diese Patienten kommen dann immer ganz gern zu mir. Das sind die ganzen Multisystem-Erkrankten, Menschen, die nicht genau wissen, ja, was habe ich denn jetzt eigentlich? So, und da musst du jeden Stein umdrehen und dann bist du eben häufig auch bei diesen Obesogenen.
00:11:16
Speaker
Giftstoffe, die letztendlich Stoffwechsel, endokrine Disruptoren ist hier der Fachbegriff. Das heißt, die können direkt die Hormonzyklen oder die Hormonkaskaden stören. Denn wir haben ja das Hormon, das fällt ja nicht einfach irgendwo aus einem Organ heraus, sondern das muss ja produziert werden. Und das wird produziert aus anderen Vorläufehormonen. Das heißt, wir haben ganze Hormonkaskaden,
00:11:43
Speaker
Und diese Hormonkaskaden, zum Beispiel das männliche Testosteron oder das weibliche Östrogen, das muss durch bestimmte Enzyme gebildet werden. Und diese Enzyme, die können durch diese Obesogene blockiert werden. Und zwar indirekt, weil diese Obesogene, die fördern Entzündungsprozesse und diese Entzündungsprozesse wiederum, die blockieren Stoffwechselwege im Endokrinum.
00:12:11
Speaker
dass bestimmte Hormone nicht mehr gebildet werden können. Und plötzlich hat man dann einen Testosteronmangel. Und wie merkt dann der Mann das? Der Mann merkt das, indem er infertil wird. Der Mann merkt das, indem er impotent wird.

Hormonelle Imbalancen durch viszerales Fett

00:12:29
Speaker
Der Mann merkt das, indem er vielleicht sogar eine Depressionsneigung entwickelt.
00:12:37
Speaker
Das hat schon Herr Grönemeyer besungen vor 45 Jahren, Männer haben Muskeln. Männer sind furchtbar stark. Und das sind wir nicht mehr. Wir sind eben nicht mehr stark. Wir sind zu einem Büroathleten mutiert, der immer mehr Fett aufbaut. Und wenn jetzt die Obesogene auch noch dazukommen, dann baut sich noch mehr viscerales Fett auf. Und dieses viscerales Fett, das ist sehr, sehr, sehr gefährlich. Warum?
00:13:06
Speaker
weil auch bei Männern viscerales Fett Östrogen produziert. Und Östrogen ist eigentlich das weibliche Geschlechtshormon. Und dieses Östrogen ist pro-inflammatorisch, also pro-entzündlich. Und bei den Frauen ist es ja so, Östrogenphase, Progesteronphase, alle 14 Tage ändert sich das Hormonbild. Du hast eine entzündliche Phase durch Östrogen, du hast durch Progesteron eine anti-entzündliche Phase.
00:13:36
Speaker
Deswegen Frauen etwas weniger betroffen, wobei auch mit zunehmendem Alter auch da die Hormonkaskade durcheinander kommen kann. Aber bei Männern ist das dann diese sogenannte Andropause. Hast du vielleicht auch schon mal von gehört. Ja, so mit Mitte 50 fängt man auf einmal an.
00:13:57
Speaker
ist verfettet im Büro. Man hat immer mehr viscerales Fett aufgebaut. Die Muskeln hat man verloren und irgendwann gibt es zu wenig Testosterone. Man landet plötzlich in einer Stimmungsschwankung im Winter. Dann hat man plötzlich depressive Symptomatiken. Dann geht man zum Psychiater und der Psychiater verschreibt einem dann Antidepressiva. Das ist der übliche Weg. Aber auf Obesogene zu kommen,
00:14:25
Speaker
auf Umwelttoxine zu kommen, das ist jetzt, sag ich mal, für den Allgemeinmediziner sehr, sehr weit hergeholt. Aber wenn du dich mit einem Umweltmediziner unterhältst, der sagt, ja klar, logisch. Daran sieht man auch hier ist wiederum Wissen Macht. Also wenn ich Ahnung von der Materie habe, dann kann ich mir das auch sehr leicht herleiten. Ja, und das ist auch sehr, sehr plausibel, was du ja eben alles sagst. Du sagst ja eben auch,
00:14:53
Speaker
Die Folge von jetzt z.B. Obisogenen oder auch anderen, wenn wir jetzt zu viel essen oder zu ungesund leben, sind ja entzündliche Reaktionen in unserem Körper. Und diese entzündlichen Reaktionen in unserem Körper sind ja eigentlich nicht nur eigentlich, sondern sind ja zu der Grundbaustein von vielen Dingen, die im Körper dann falsch laufen oder auch
00:15:14
Speaker
der Vorläufer von vielen Krankheiten. Und das Gefährliche oder das Tückliche an diesen entzündlichen Reaktionen ist ja, dass wir sie nicht sehen, nicht spüren, nicht hören. Also wir können sie ja eigentlich nicht wahrnehmen. Sie sind ja eigentlich stille Entzündungen. Würde es denn da nicht helfen? Ich nenne es jetzt mal
00:15:31
Speaker
viel anti-entzündliches zu essen. Kokuma ist ja da so ein typisches Beispiel, also wenn wir jetzt zum Beispiel auch Kokumien supplementieren und so weiter, also oder grünen Teeextrakte, die also sehr hohe anti-entzündliche Werte haben. Ist das so eines dieser Methoden, um dem so ein bisschen Herr zu werden? Neben einem gesunden Lebensstil natürlich.
00:15:51
Speaker
Ja, ich beschreibe meinen Patienten und meinen Kunden, die ich berate, beschreibe ich das immer folgendermaßen. Denn viele Kunden können ja mit, ich sag mal, Endokrindisreptoren, mit diesem Wort können die nicht viel anfangen. Das ist jetzt fachchinesisch. Aber sie können mit Bildern etwas anfangen. Und ich sage immer, du hast die silent inflammation erwähnt, also diese unsichtbare, latente Entzündungslage, die sich dann im Körper verbreitet, die man nicht im CRP-Wert messen kann. Also man sieht keine akute Infektion oder Entzündung.
00:16:21
Speaker
Ich erkläre Ihnen das immer wie so einen australischen Waldbrand, so einen Flächenbrand. Und was muss man tun, wenn man so einen Waldbrand löschen will? Man darf doch zwei Dinge nicht tun. Oder anders gesagt, man muss doch zwei Dinge tun, um den Waldbrand wirklich effizient zu löschen. Nämlich auf der einen Seite Löschflugzeuge loszuschicken und auf der anderen Seite muss man aber doch dafür sorgen, dass auf der anderen Seite des Waldes sozusagen nicht wieder
00:16:52
Speaker
Camper sitzen, die den Wald wieder anzünden. Also ich muss auf der einen Seite die Camper loswerden und auf der anderen Seite muss ich dafür sorgen, dass die Löschflugzeuge möglichst effektiv Wasser auf die Flammen schütten. So, im übertragenen Sinne in diesem Bild zu bleiben.

Entzündungsmanagement und Ernährung

00:17:10
Speaker
Ich muss die proentzündlichen Faktoren rausnehmen und ich muss die antientzündlichen Dinge hineinnehmen. Dann funktioniert das am besten. Das ist eine strategische Herangehensweise.
00:17:21
Speaker
So, und dann sind die Fachleute, unterscheiden dann eben, was löst Entzündungen aus? Da haben wir gerade einige genannt. Wir könnten aber noch viel, viel mehr nennen. Bewegungsmangel gehört dazu, ist proentzündlich. Schlafdefizit ist proentzündlich, Vitamin-D-Mangel ist proentzündlich und so weiter. Könnte ich jetzt ungefähr eine Stunde alle aufzählen. Und auf der anderen Seite sind die Substanzen, die du gerade erwähnt hast. Nämlich Grüntee-Extrakt.
00:17:50
Speaker
Kokumin, hocheffektiv. Vitamin D habe ich erwähnt. Omega 3 habe ich erwähnt. Wir könnten jetzt noch ganz, ganz viele Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe. Du bist ja ein Verfechter der veganen Ernährung und das hat ja auch absolut, macht das ja auch Sinn, weil wir ja in der veganen Ernährung eben so viele sekundäre Pflanzenstoffe finden. Die finden wir eben in der tierischen Nahrung nicht. Deswegen sage ich auch immer meinen Schülern, ihr müsst tonnenweise Pflanzen essen.
00:18:20
Speaker
Ja, Blattgemüse und so weiter, Beerenfrüchte und, und, und. Was ist, was der der Garde eben so hergibt? Denn dort sind diese ganzen sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Und diese Polyphenole, diese sekundären Pflanzenstoffe wirken alle antientzündlich und wahrscheinlich in Kombination noch viel, viel, viel besser.
00:18:45
Speaker
Das ist wissenschaftlich nicht besonders gut untersucht, weil wir dann nicht mehr genau wissen, was macht jetzt was. Also der Wissenschaftler untersucht lieber gerne Kokumin. Kokumin hat einen Effekt. Der untersucht gerne Epigallocatechingalat aus Grüntee. Das hat einen bestimmten Effekt. Aber wenn wir jetzt alle Sachen zusammennehmen, dann hat es den viel, viel größeren Effekt wahrscheinlich. Und naja, da hört dann eben so ein bisschen die Wissenschaft auch auf. Aber wir nutzen das dann eben erfahrungshallkundlich.
00:19:15
Speaker
und sehen halt am Patienten oder am Kunden, es wird besser über eine gewisse Zeit. Es ist nicht so, dass wir dann eine Spritze und morgen ist der Schmerz weg oder du gibst eine Tablette und morgen ist der Blutdruck gesenkt, sondern hier hast du natürlich nachhaltig langsame Effekte.

Langfristige Entgiftungsprozesse und Gesundheitserfolge

00:19:31
Speaker
Das heißt, die Menschen, die dann zu mir kommen, sich beraten lassen, die müssen sich darauf einstellen, dass sie in einen Prozess übergehen.
00:19:38
Speaker
der drei Monate dauert, sechs Monate oder vielleicht sogar anderthalb Jahre. Je nach Vorprägung nenne ich es jetzt mal. Genau, je nach Grundsituation. Und das war es mit unserem ersten Ausschnitt aus dem Interview mit Dr. Jens Fräse. Um noch mehr zu erfahren, schalte auch wieder beim nächsten Mal ein im Vigen Podcast. Bis zum nächsten Mal.