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Vegane Ernährung hilfreich bei Krebstherapie?! I Fruchtmunter #1008

E1008 · Higher Health Podcast
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269 Plays3 years ago

In dieser Episode begrüße ich die wunderbare Jasmin, auf Instagram besser bekannt als fruchtmunter. Sie begeistert mit zahlreichen leckeren Rezepten und klärt als Ernährungsberaterin über die gesundheitlichen Benefits einer veganen Ernährung auf. 

Sie blickt auf eine bewegende Vergangenheit zurück, denn im Alter von nur 26 Jahren erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Wie ist sie mit dieser umgegangen und was hat ihr auf ihrem Heilungsweg  geholfen? Fühlte sie sich von ihren Ärzt:innen verstanden und gut aufgehoben? All das erfährst Du nun. 

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Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com 

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Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.  Achtung: Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannte. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Recommended
Transcript

Einführung in Gesundheit und vegane Ernährungstrends

00:00:05
Speaker
Herzlich willkommen beim vegan Podcast. Deinem Podcast mit den aktuellsten Trends und News zu Themen wie Gesundheit, Fitness und veganer Ernährung. Bevor das Interview startet, nur noch heute kannst du bei Lebenskraft pur beim Kauf der super leckeren und praktischen Fruchtpulver mit dem Code CW22AK alles kleingeschrieben sparen. Denn seien wir mal ehrlich, in der Hektik des Alltages geschieht es nicht selten, nicht genügend Obst und Gemüse zu essen.
00:00:34
Speaker
Die Fruchtpulver von Lebenskraft pur können hier Abhilfe schaffen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, egal ob schwarze Johannesbeere, Cranberry, Erdbeere oder wilde Preisse bzw. Heidelbeere. Für jede Präferenz sollte das passende dabei sein.
00:00:49
Speaker
Und sie sind zu 100% bio und auch frei von jeglichen Zucker- bzw. Konservierungs- und auch Zusatzstoffen. Füge sie also gerne deinem nächsten Smoothie bzw. deiner nächsten Backkreation hinzu und ich garantiere dir, sie sind nicht nur optisch ein Highlight. Den Link findest du in den Show Notes.

Bewusstsein und Prävention von Gesundheitsproblemen

00:01:08
Speaker
Absolute Sicherheit im Leben existiert nicht. Viele sind sich dessen leider nicht bewusst, suchen Orientierung im Außen und leben ein Leben, das ihnen weder Freude noch die erhoffte Erfüllung bringt.
00:01:19
Speaker
Das Resultat sind Menschen, die wie Marionetten in ihren Alltagsträumen gefangen zu sein scheinen und diese Umstände einfach hinnehmen, ohne sie zu hinterfragen. Na, findest du dich selbst in dieser Beschreibung wieder? Erschöpfungssymptome wie Müdigkeit, Verspannungen, aber auch Kopfschmerzen oder wiederkehrend auftretende Erkältungen können erste Warnsignale deines Körpers darstellen, mit denen er versucht, dir zu signalisieren, dass etwas nicht stimmt. Solltest du diese jedoch weiterhin ignorieren, könnte die schwerwiegende Folgen und auch Erkrankungen nach sich ziehen.
00:01:48
Speaker
Also, lass es am besten erst gar nicht so weit kommen und ziehe frühzeitig die Reißleine. Denn deine Gesundheit ist das Wichtigste. Solltest du nicht jeden Tag in sie investieren, musst du wahrscheinlich eines Tages viel Zeit und Geld für eine Krankheit opfern. Natürlich spielen zahlreiche, teils auch Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle. Aber danach können wir mit einer gesunden Ernährung und auch dem Lebensstil so einiges bewirken.

Jasmins Erfahrungen mit schweren Krankheiten

00:02:12
Speaker
Unsere heutige Gästin Jasmin hat am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, ernsthaft krank zu sein.
00:02:18
Speaker
ihrem Instagram-Kanal mit dem fröhlichen Namen Fruchtmutter unterhält sie ihre FollowerInnen mit ihrer herrlich charmanten Art und bezaubert in kurzen, informativen Aufklärungsvideos über die gesundheitlichen Benefits von Lebensmitteln mit ihrem Lächeln und auch Witzen. Ihre kreativen und super leckeren Rezept-Inspirationen regen zum Selberkochen an und machen Lust auf eine gesunde und vegane Ernährung. Sie zeigt dir, wie Essen zu deiner Medizin werden kann. Es lässt sich nur schwer erahnen, dass hinter dieser lebensfrohen Power-Cook
00:02:47
Speaker
eine sehr bewegende und traurige Leidensgeschichte steckt. Damit gerade einmal 26 Jahre, also mitten im Leben, erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reiten sich weitere Diagnosen wie Endometriose, die Breast Implant, Illness und Fatiguein. Aber Aufgeben und Trübsablasen kommt für Jasmin überhaupt nicht in Frage. Dafür bietet das Leben zu viel Schönes, das es für sie noch zu entdecken gilt. Wie es ihr gelang, trotz all der niederschmetternden Diagnosen,
00:03:17
Speaker
Den von Ärzten fehlenden Verständnis und Mitgefühl und der in die Knie zwingenden Schmerzen nicht den Mut und auch die Lebensfreude zu verlieren, berichtet sie den nun. Außerdem erfährst du inwiefern eine gesunde Ernährung, die bei ihrem Heilungsprozess unterstützen konnte. Welche Rolle spielte die Ernährung nach Antony William und inwiefern kann unser derzeitiges Gesundheitssystem chronisch kranken Wirklichkeiten? So und nun.

Kritik am ineffizienten Gesundheitssystem

00:03:42
Speaker
Einen schönen guten Morgen, liebe Jasmin. Wie wirst du in den Tag gestartet? Bist du eher ein routinierter Mensch oder lässt du dich jeden Tag aufs Neue überraschen? Ja, hallo Patrizia. Also vielen, vielen Dank für diese wunderschöne Einleitung. Das hat mich sehr berührt. Ja, ich bin sehr, sehr gut gestartet, weil ich habe mich wirklich gefreut, auf diesen Podcast und auf dich dich kennenzulernen. Und ob ich eher routiniert oder so, ja auch gerne mich überraschen lasse. Ich glaube, ich bin beides. Ich glaube,
00:04:11
Speaker
Gerade bei der gesunden Ernährung machen die Routinen einen großen Weg bzw. können uns sehr, sehr erleichtern. Und das merke ich auch immer. Ich starte sehr, sehr gerne mit einer Morgenroutine, die mich unterstützt, auch in meine Gesundheit. Aber ich bin auch ein Mensch, der sich sehr, sehr gerne auch mal überraschen lässt und auch spontan auf das Leben reagiert. Ich glaube, ich brauche beides in meinem Leben. Ich denke auch, dass es die Mischung macht.
00:04:39
Speaker
Und wie du schon sagtest, von wegen der Menschheit ist ja an sich auch ein Gewohnheitstier. Und ich denke, da sind so gesunde Routinen auch gut. Schlechte sind natürlich dann gegen schlechte. Richtig, genau. Genau. Also wir wollen ja auch heute etwas über das Gesundheitssystem sprechen. Also ich finde eigentlich genügt es schon, wenn man eine einfache Erkältung hat oder auch einen gripparen Infekt und sich dann mal in ein Wartezimmer von so Allgemeinärzten begibt, da
00:05:06
Speaker
zeichnet sich eigentlich überall das gleiche Bild ab, und zwar so lange Schlangen vor der Rezeption. Und dann sitzt man noch im Wartezimmer und ehe man sich versieht, sind irgendwie schon 45 Minuten vergangen, bevor man überhaupt ein Behandlungszimmer von innen gesehen hat. Und ich finde, das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass der Grund, warum man ja eigentlich hingegangen ist, also die Hauptuntersuchung, das Gespräch beim Arzt oder bei der Ärztin, dauert dann im Allgemeinen, also ich habe das so nachgelesen bei der Statistin, irgendwie nur acht Minuten an.
00:05:36
Speaker
Und ich finde das total krass, weil ich habe mal geschaut, wie das in anderen Ländern ist. Da haben wir zum Beispiel liegen wir mit unserem Wert deutlich hinter den USA mit 21 Minuten oder auch Russland mit 17 Minuten. Und mir kommt da halt die Frage auf, wie einem Arzt oder auch einer Ärztin es überhaupt möglich sein soll, in so einer kurzen Zeitspanne halt erstmal die gesamte Krankheitsgeschichte des Patienten oder der Patientin zu erfassen und dann halt auch noch die entsprechende Behandlung und auch Medikation sozusagen zu verordnen.
00:06:06
Speaker
Genau, was hältst du davon oder wie liegt das auch damals bei dir ab? Genau, also einerseits, vielleicht zu meiner Geschichte damals, ich hatte, bevor ich die Dignose erhielt, ging es wirklich dreiviertel Jahre, bis ich dann einen Arzt traf, der wirklich mich auch ernst genommen hat. Es war dann anfangs immer so die Aussagen, ja Krebs schmerzt nicht, die sind zu jung für Krebs oder sie müssen sich keine Sorgen machen und
00:06:35
Speaker
Ja, da habe ich schon gemerkt, einerseits ist das, dass dem Patienten teilweise eben nicht richtig zugehört wird, beziehungsweise die Zeit nicht da ist. Das kann ich unterschreiben. Da kann ich aber den Ärzten teilweise auch nicht wirklich die Schuld geben, weil es wirklich so ist, dass sie gar keine Zeit mehr haben. Es wird ihnen nicht bezahlt. Und andererseits, ich auch in der Ausbildung lerne, dass eine richtige Anamnese, also dass man wirklich mal schaut, was ist
00:07:00
Speaker
deine Vergangenheit, welche Symptome hast du, was ist deine Geschichte in der Familie, welche Vorbelastung hast du. Das dauert teilweise eine Stunde bis eineinhalb Stunden, bis man das richtig erfasst hat. Und diese Zeit haben einfach die allgemeinen Ärzte wirklich nicht, beziehungsweise ich habe es nie so erlebt. Als ich dann wirklich zu Experten gekommen bin, da hat es schon ein bisschen anders ausgesehen. Also die hatten dann wirklich teilweise viel viel mehr Zeit. Es konnten auch wirklich gezielt auf mich, auf meine Bedürfnisse eingehen.
00:07:30
Speaker
Und da habe ich gemerkt, dass auch das Thema Ernährung dann schon so auch bei Ihnen teilweise so wow, du hast das so und so gemacht. Da wurde wirklich zugehört und sich auch Notizen gemacht. Teilweise bei meinem Onkologen war es so, der hatte sich dann wirklich Notizen gemacht und das auch an anderen Patienten weitergeleitet, was ja mega ist, weil Ärzte ja da beim Thema Ernährung immer noch so ein bisschen im dunklen Tappen
00:07:55
Speaker
Und ich glaube, das ist wirklich so ein Problem, dass wirklich der Arzt beziehungsweise die allgemeinen Ärzte einfach nicht mehr genügend Zeit haben und auch noch einen Druck hinter sich haben. Ja, damit ich was verdienen kann, kann ich XY Medikament geben. Ich glaube, da müsste man jetzt einen Arzt befragen, der das ganz genau sagen kann. Aber ich habe es unterschiedlich erlebt. Ja, also ich würde auch keinen Fall irgendwie allgemein Ärzte da irgendwie beschuldigen oder so.
00:08:24
Speaker
Da hört man ja auch sehr, sehr oft, dass sie halt auch die hohe Arbeitsbelastung, Überstunden, fehlende Freizeit und sowas kritisieren. Und ich denke, das Problem ist einfach, dass unsere gesamte Wirtschaft, sag ich mal, immer auf Gewinnmaximierung sozusagen ausgelegt ist. Und das sieht man ja in zahlreichen Situationen, dass das eigentlich negativ ist, auch im Sinne der Nachhaltigkeit und sowas Umweltschutz.
00:08:51
Speaker
dass da immer noch das Geld viel, viel wichtiger oder priorisiert wird. Wichtig. Genau. Ich kann mir vorstellen, dass es damals wirklich einerseits ein ziemlicher Schock war, diese Diagnose zu erhalten, aber auch irgendwie eine Erleichterung, da du dann endlich sozusagen einen Grund oder eine Ursache gefunden hast, die deine Leiden sozusagen erklärt. Genau. Wie bist du damals damit umgegangen?
00:09:22
Speaker
Ja, bei mir war es wie gesagt so, ich hatte diesen Knoten ertastet in meiner Brust und mir war eigentlich sofort klar, das muss Krebs sein, weil in meiner Familie seit sehr, sehr viele daran erkrankt waren, auch mehrmals daran erkrankt waren, schon diverse Chemos machen mussten, da war für mich klar, ich habe Krebs, egal wie alt ich bin, für mich war es klar. Und da war es für mich mal der erste Schock, ich konnte das verarbeiten,
00:09:50
Speaker
und dachte, als gehst du zum Arzt, lässt das abklären. Und die Familie und Freunde meinten dann, ja, das ist bestimmt kein Krebs, das ist nicht schlimm, das ist ja normalerweise, das sagt man immer so, man macht ja jemanden Mut. Und als ich dann beim Arzt war, hieß es auch wieder nur, sie sind zu jung und wirklich dann, meistens sind es gutartige Tumorizisten, nur in ganz, ganz kleinen Fällen ist es Krebs. Und mich hat das nicht beruhigt, ich sagte immer, hör mich doch an, schaut mich an und auch, da musste ich diverse MRTs
00:10:21
Speaker
auch eine Mammografie machen, was in so einem jungen Alter Null Sinn macht, wegen dem dichten Brüsengewebe. Und auch noch weitere Untersuchungen, Sonografie. Und ich war dann auch bei einer Frauenärztin, die mir auch nicht geglaubt hat. Ich sagte, ja, die Bilder sprechen alle dafür, dass ein gutartiger Tumor ist. Und da habe ich wirklich drei Vierteljahre gekämpft, Ärzte gewechselt, bis mich dann wirklich eine Frauenärztin angeschaut hat und gesagt, gut, dann machen wir eine Biopsie, ich glaube Ihnen,
00:10:50
Speaker
Und dann war es dann wirklich in dem Moment Krebs. Und es war so, als die Ärztin mir das mitteilte, sie hatte selbst geweint, ich musste dann auch weinen, aber bei mir war es erstens mal so, endlich, endlich habe ich schwarz auf weiß, dass ich nicht falsch gelegen bin, dass ich gekämpft habe, dass es wirklich diese Krankheit ist. Natürlich ein Schock, aber auch Erleichterung, dass es jetzt wirklich klar ist, dass ich jetzt weiß, was es ist,
00:11:19
Speaker
Weil ich war auch teilweise immer sehr viel erschöpft. Ich war immer sehr kränklich, sehr, sehr bleich. Ich hatte auch nicht mehr wirklich so Appetit. Und da war es für mich mal so, okay, jetzt weiß ich, was es ist. Und ich glaube, jeder Krebspatient, Patientin kennt dann diese Frage, warum gerade ich? Innerhalb kurzer Zeit dachte ich mir so, warum ich? Ich bin so jung, habe ich was falsch gemacht? Und dann aber relativ kurz dann gemerkt,
00:11:46
Speaker
Das ist eigentlich egal, warum und wieso. Jetzt muss ich schauen, was kann ich selbst tun? Wo kann ich mir Hilfe holen? Was unterstützt mich? Und ich habe damals dann den Weg gewählt,

Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen

00:11:58
Speaker
wirklich durch die Chemotherapie, Operation, Bestrahlung und habe dann aber gleichzeitig begonnen, mich mal so umzuschauen. Ja, was unterstützt eigentlich dein Körper? Was kann das Krebsrisiko senken?
00:12:11
Speaker
Obwohl ich eine Belastung habe, ich habe eine Mutation im BRC1-Gen, das Krebsrisiko Brust, glaube ich, um 80, 85 und Gebärmutter, Eileiter, glaube ich, irgendwie 40 Prozent, es steigt. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, irgendwas möchte ich selbst tun, wieder Verantwortung übernehmen für meine Gesundheit. Auch wenn das keine Garantie ist, wie du sagst, die Sicherheit, die gibt es nicht.
00:12:36
Speaker
im Leben, aber trotzdem was zu tun und nicht einfach machtlos zu sein und ausgeliefert zu sein. Und was ja viele auch begleitet, dann diese Angst wieder erneut zu erkranken oder den Krebs nicht zu besiegen, dass man da auch selbst ja vorgehen kann mit der richtigen Ernährung, Lebensstil, bisschen Bewegung, Natur. Und was auch dazu kam, war dann nach der Chemo, das hast du schon gesagt, so
00:13:02
Speaker
Plötzlich diese Symptome, Krankheiten, Endometriose, CFS, Reizdarm, Reizblase, Presse, Implant, Illness, wo ich dann auch gemerkt habe, also irgendwas muss ich unternehmen, weil ja immer wieder, wenn man dann zum Arzt geht und Unterstützung sucht, da kam einfach nichts mehr. Da hieß es ja, Sie sind krebsfrei, Sie sind jetzt gesund. Das geht dann schon wieder weg. Nehmen Sie sich die Ruhe, entspannen Sie sich.
00:13:30
Speaker
Und da hat einfach nie was geholfen. Auch die Medikamente, die ich bekam, das war in dem Fall immer nur Symptombehandlung, aber nichts, was wirklich mich wieder zu meiner Energie, dass ich mich wieder wohlgefühlt habe, auch als Frau wieder wohlgefühlt habe. Ich denke auch dieses Ohnmachtsgefühl, was man dann wahrscheinlich bekommt, ist auch mit so das Schlimmste. Und vor allem, wenn einem so auch so ein bisschen die Hoffnung, sage ich mal, genommen wird.
00:13:55
Speaker
Weil ich denke auch, dass wenn man halt, egal welche Krankheit man hat, aber solange man noch Hoffnung hat, dass es irgendwie wieder besser wird, wenigstens die Schmerzen gelindert werden können, dass das sehr viel ausmacht. Ich finde es auch super beeindruckend, dass du da halt so hartnäckig geblieben bist und das nicht einfach so hingenommen hast. Oder auch, viele werden ja dann auch so ein bisschen als Hypochonder irgendwie abgestempelt oder so. Und die füllen sich da was ein und so weiter. Und dass du dann halt gesagt hast, nee, das stimmt was nicht und ich kümmere mich jetzt selbst darum.
00:14:25
Speaker
und dass dann halt auch die Aussagen der Ärzte kritisch hinterfragt hast. Weil es stimmt schon, dass wir noch nie zuvor über so viel Wissen zur Entstehung und auch zur Behandlung von Krankheiten wissen. Aber dennoch wechselt die Zahl von den kranken Menschen also in einen ziemlich hohen Tempo.
00:14:43
Speaker
Also vor allem so Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder so, die sind ja, sind ja immer, also man kennt ja eigentlich selbst in seinem Bekanntenkreis immer ein paar Leute, die daran erkrankt sind. Und vor allem das Schlimme ist ja auch, dass das mittlerweile auch bei den Jüngsten keinen Halt macht. Das ist vor allem Diabetes Typ 2, die betrifft ja schon die Kinder und das ist ja eigentlich eine Alterserkrankung. Also da finde ich, sieht man, dass wir halt mit der derzeitigen Schulmedizin oder mit dem derzeitigen Gesundheitssystem
00:15:12
Speaker
halt ziemlich so ein bisschen auf dem Holzweg sind. Was ich auch schade finde, ist, dass halt eigentlich immer nur kranke Menschen zum Arzt gehen. Und eigentlich sollte der Fokus ja viel mehr auf Prävention liegen. Also, dass man gesunden Menschen zeigt, wie könnt ihr dann auch langfristig gesund bleiben. Und das ist halt echt schade, dass da nichts ist. Aber deswegen finde ich es gut, dass du da auf deinem Instagram-Kanal und so dafür drüber auch aufklärst. Ich bin auch so ein riesiger Fan von dieser Reihe mit dem Heilkraft.
00:15:43
Speaker
Oder die Lupe. Ja, der Heilkraftwerk Lübe, genau. Ich finde das auch, weil du machst es halt nicht nur informativ, sondern auch bereitest du so auf, dass es halt auch witzig ist, anzuschauen oder halt, dass du so Spaß machst. Ja, genau. Danke schön. Ja, das war eine Kooperation mit Chronisch ehrlich und es hat mir auch großen Spaß gemacht. Es wird sicherlich wieder was nicht ganz ähnliches, aber was geben, was
00:16:09
Speaker
wirklich so Thema Prävention, Krebsprävention, wie kann ich mit Nahrungsmitteln zum Beispiel mein Krebsrisiko senken, was du ja wirklich auch schon gesagt hast, dass man da ja eigentlich schon so viel weiß, dass teilweise aber noch gar nicht angekommen ist bei Ärzten, bei Patientinnen und... Ja, mir ist es so ein Herzensanliegen, dass man einfach, ja, den ehemals Krebspatienten, aber auch solche, die wirklich wissen, ich habe eine Belastung oder irgendwie eine Genmutation, dass die auch wissen, hey,
00:16:38
Speaker
Ich kann mir da was Gutes tun, auch wenn es dann nicht zu 100 Prozent helfen wird, das wissen wir alle nicht. Aber ich kann was tun. Ich kann mich gesünder ernähren und es macht Spaß. Es macht Freude, was Leckeres zu kochen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Kochen kann Spaß machen und dass man da wieder zurückkommt, wieder Dinge selbst mit den Händen zu gestalten, kreativ zu sein und auch Freude haben und sich nicht einfach eine Tüte aufreißen.
00:17:06
Speaker
Das Essen als lästig, also ja, ich muss jetzt halt was essen, sondern wieder zu zelebrieren, auch in der Gemeinschaft wieder zusammenzusitzen und eine Freude daran zu haben. Das ist mir so ein großes Anliegen. Ich denke auch, weil du das auch so witzig und schön aufbereitest, da hat man wirklich Lust, das dann auch selber auszuprobieren. Und wenn die Leute dann merken von wegen, hey, damit geht es mir einfach besser. Und es heißt ja nicht von wegen, man muss von 0 auf 108, also eine 360-Grad-Wendung hinlegen, sondern man kann es ja probieren.
00:17:36
Speaker
Aber wenn man sich dann besser fühlt, dann wird man das auch weiter fortsetzen. Genau. Ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, was du sagst. Ich habe auch viele, die dann in mein Coaching kommen und denken, sie müssen von 0 auf 100 komplett vegan pflanzlich alles selbst machen, Sprossen ziehen und so weiter. Und ich sage immer, das kann man alles. Das ist super, super gesund. Aber wir starten ganz, ganz langsam. Und wenn mir jemand das Zeichen auch gibt, ja, ich möchte nicht ganz komplett pflanzlich leben.
00:18:03
Speaker
kann ich dir aber zeigen oder zeige ich meinen Kunden sehr, sehr gerne, wie kannst du dann die Menge erhöhen, dass du dich mehr davon ernähren kannst. Vielleicht gibt es jemanden, der möchte wirklich komplett hochköstlich riechen und schauen, wie kann ich dahin kommen. Es ist immer in Baby-Steps. Ich sage immer, man ist ja auch nicht von heute auf morgen krank geworden. Meistens ist das oder auch gerade bei Krebs ist das ein sehr, sehr langer Prozess oder auch bei anderen Krankheiten. Die Symptome waren nicht von heute auf morgen da und solange gibt dein Körper
00:18:30
Speaker
auch Zeit, sich an die neue Ernährung zu gewöhnen, sich auch wieder fitter, wohler zu fühlen. Das wird nicht von heute auf morgen besser. Also bei mir hat es auch sehr, sehr lange gedauert, bis ich da wirklich Besserung gespürt habe und gewisse Symptome sich dann, also es waren ja, glaube ich, über 50 Symptome, die ich schlussendlich hatte, die sich dann langsam verabschiedet haben. Und das war einerseits mit Ernährung, aber auch mit dem Lebensstil, Vagusnerv und so weiter. Da gibt es ja so viele tolle Dinge, die an
00:19:00
Speaker
oder auch mit der Seele mal sich zu befassen. Was ist mein Seelenweg? Also da gibt es ja ganz, ganz viele Dinge, die man machen kann. Das braucht aber, wie du gesagt hast, wirklich Zeit. Ja, ich denke auch, da spielt halt sehr viel rein, nicht nur Ernährung, sondern auch vor allem, was ich jetzt auch gerade mir aufgeschrieben habe, Faktor Zeit.

Finden von Positivität nach der Diagnose

00:19:17
Speaker
Vor allem wir sind ja so immer gestresst und in so einer schnelllebigen Zeit, da will man alles. Also die ganzen Menschen sind super ungeduldig und wollen, wir müssen alles schon morgen haben. Und das ist, glaube ich, auch
00:19:27
Speaker
schwierig, da wieder zurückzufinden, von wegen, okay, nein, das dauert halt seine Zeit und das geht nicht von heute auf morgen, bis man da dann halt erste Resultate sieht. Aber ich finde, da bist du auch so ein gutes Vorbild, sage ich mal, und zeigst von wegen, hey, aber es ist möglich. Du musst halt nur dran, also daran glauben und halt auch dafür was tun. Genau. Genau. Beteilung aber auch möglich. Ja, genau. Ich glaube, das, was du sagst, ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
00:19:57
Speaker
Es ist ja meistens so, wenn wir ein Symptom haben, gehen wir zum Arzt, bekommen irgendwie ein Medikament, das dann meistens sofort wirkt, aber ja nicht an der Ursache, an die Ursache geht. Und ich glaube, das ist oftmals in unseren Köpfen drin, dass es einfach möglichst schnell gehen muss, damit ich wieder funktionieren kann, wieder zur Arbeit gehen kann und das normale Leben dann wieder so vollziehen kann, wie ich es getan habe, aber dass man sich auch mal hinterfragt, hey, vielleicht muss ich was ändern, vielleicht muss ich langfristig daran gehen,
00:20:26
Speaker
Ich bekomme manchmal auch Fragen, wie lange hat es gedauert, bis es dir besser ging, bis du wieder geheilt warst und sage, ich bin immer noch dran. Es gibt immer noch Dinge, die ich noch nicht so kann oder nicht mehr so kann wie früher. Einige Dinge, die möchte ich auch gar nicht mehr so machen wie früher. Mir ist es kein Anliegen mehr, Party zu machen, Alkohol zu trinken oder sonst was. Aber einfach, dass man ja auch mitgehen kann. Es dauert einfach seine Zeit und hör auf deinen Körper, du fühlst
00:20:53
Speaker
auch was tut mir jetzt gut, was ist noch zu viel, wo müsste ich vielleicht noch ein bisschen schauen, vielleicht Stress, wie du gesagt hast, wir sind immer tendenziell sehr, sehr gestresst, dass man da was rausnehmen kann, ist nicht immer möglich zu schauen, wie kann ich mit Stress umgehen, Thema Stressresilienz, also gibt es irgendwie Möglichkeiten, wie ich besser damit umgehen kann, weil wir müssen uns auch klar sein,
00:21:17
Speaker
Man kann nicht, oder nicht jeder kann sofort seinen Job kündigen und sagen, ich mache jetzt nichts mehr, weil es geht mir nicht gut. Genau. Und da einfach auch zu sagen, es gibt aber Möglichkeiten, wie man besser mit dem Stress umgehen kann, sei es Atemtechniken oder Virusnerven oder gesündere Ernährung, die einem mehr energie- oder energetisch wirkt. Genau. Genau, ich wollte dich auch noch fragen, ob du deiner Krankheitsgeschichte auch noch positive Aspekte sozusagen abgewinnen kannst.
00:21:45
Speaker
Ja, sehr, sehr gute Frage. Ich liebe diese Frage. Ja, weil wenn ich jetzt zurückblicke, wie ich damals war, ich war ein komplett anderer Mensch. Also ich habe ständig Party gemacht, habe Alkohol getrunken, nicht viel geschlafen, habe mich null um mich selbst gekümmert, gearbeitet, gearbeitet, teilweise auch Dinge gegessen, sehr, sehr viel Zucker, Schokolade. Ich habe zwar immer gern gekocht, aber es gab wirklich manchmal auch so Exzesse, wo es dann wirklich Wochenende nur Pommes und Cola und
00:22:16
Speaker
Schokolade gab. Wenn ich jetzt zurückblicke, ich wäre niemals da, wo ich jetzt bin, wenn ich diese Krankheitsgeschichten, es waren ja mehrere, nicht hatte und es hat mich zu meiner Leidenschaft geführt, dass ich wieder zurück zum Kreativ, zum Kochen, zum Gesunden und wenn ich über dieses Thema sprechen darf, dann merke ich auch, da geht mir mein Herz auf und es ist mir wirklich ein Anliegen und dahin wäre ich nie gekommen und hätte ich diese Geschichte nicht gehabt und ich glaube,
00:22:47
Speaker
Ja, ich sag meistens oder ich sag sehr oft, die Krankheit war ein Geschenk für mich. Das klingt vielleicht wie jemanden, der jetzt gerade aktuell Krebs hat, wie ein Schlag ins Gesicht. Das möchte ich aber nicht. Es geht wirklich darum, dass ich für mich Dinge gefunden habe, die mir geholfen haben und die für mich positiv waren. Das muss jeder für sich entscheiden. Aber für mich war es wirklich etwas, das mich weitergebracht haben. So sehe ich das eigentlich mit allen Dingen im Leben. Man kommt ja immer wieder
00:23:15
Speaker
an Punkte, wo es vielleicht schwierig wird, wo man merkt, irgendwie geht es nicht weiter. Und dass man da einmal schaut, die Münze hat zwei Seiten. Es gibt immer etwas, das ist nicht so toll. Und dann kann man vielleicht auch mal die Münze werfen und schauen, aber was kann ich daraus ziehen? Was bringt mir das jetzt? Was kann ich daraus vielleicht lernen, auch wenn es noch so schwierig ist, die Situation? Genau. Also zum einen finde ich auch, dass man das merkt, dass du da wirklich in Leidenschaft und Herzblut dabei bist.
00:23:42
Speaker
bei deiner Arbeit, genau. Und ich finde, du kannst halt auch Leuten, die jetzt betroffen sind oder deren Angehörige vielleicht darunter landen, halt so Hoffnung auch geben und auch zeigen von wegen, hey,
00:23:54
Speaker
Das muss kein K.O.-Kriterium sein oder es geht danach immer weiter. Ich habe mich auch mal ein bisschen damit befasst und habe da so ein paar Berichte auch von anderen Betroffenen gelesen und die haben auch berichtet, dass sie dadurch durch ihre Krankheit wirklich mehr zu sich selbst gefunden haben und auch
00:24:18
Speaker
vielleicht auch neu orientiert haben, was will ich eigentlich im Leben, was ist wichtig, auch eine ganz andere Wertschätzung auch gegenüber kleineren Dingen sozusagen empfunden haben und ja ihre Prioritäten im Leben ganz anders gesetzt haben und so eigentlich glücklicher sind. In der kommenden Episode geht es weiter mit dem spannenden Interview. Bis dann!
00:24:40
Speaker
Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, veganer Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag

Abschließende Bemerkungen und Podcast-Empfehlung

00:24:51
Speaker
ein. Es warten spannende Solo-Episoden und Interviews auf dich.
00:24:55
Speaker
Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
00:25:14
Speaker
Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.