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Nur 0,1% der Menschen nehmen diesen Zucker. Tagatose - der intelligente Zucker #966

E966 · Higher Health Podcast
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230 Plays3 years ago

In dieser Episode dreht sich alles um das Thema Zucker. Zu Gast ist der wunderbare Christian Burghardt, der Mitbegründer von MITOcare, der Nummer Eins, wenn es um Nahrungsergänzungsmittel geht. 

Zucker, die Deine Gesundheit fördern sollen?! Klingt paradox, aber der Allgemeinarzt klärt auf, was dahinter steckt. Denn die Aussage, dass per se jeder Zucker Deine Gesundheit gefährdet, stimmt nämlich nicht. Außerdem erfährst Du, welche Rolle die Muttermilch in diesem Zusammenhang einnimmt. 

Für mehr Informationen, lies Dir den Artikel auf unserem Blog durch. 

Mehr Informationen zu MITOcare:

Spare 5 % mit dem Code V60014

Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com 

Mehr mr.broccoli:

 

*Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.

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Transcript

Einführung in Zucker und Mikrobiom

00:00:05
Speaker
hallo hallo und herzlich willkommen im vegan podcast schön dass du auch heute wieder eingeschaltet hast zu dieser special episode zu diesem special gast heute geht es um das ganz tolle thema zucker und makro microbiome im körper ja zucker alternativen sind total im trend viele kennen stevia viele kennen
00:00:32
Speaker
Eridryd, viele kennen Xyllid und so weiter und heute haben wir einen
00:00:37
Speaker
ganz tollen Menschen zu Gast, der auch noch Christian heißt. Alleine schon deshalb müssen wir ihn feiern. Der hat einen ganz tollen Taga-Mix entwickelt und macht ganz viele tolle Produkte für Sportler und aktive Menschen, um gesund zu bleiben, fit zu bleiben und natürlich voll in ihrer Energie zu sein, so wie er es auch ist. Heute begrüße ich Christian Burkhardt von Meet

Gastvorstellung: Christian Burkhardt

00:01:02
Speaker
The Care. Lieber Christian, herzlich willkommen im Wiegen Podcast und wie gut geht es dir heute?
00:01:07
Speaker
Vielen, vielen Dank für die Einladung zu diesem Podcast an diesem wunderschönen Oktobertag mit 25 Grad hier in München. Mir geht es gut, alles berechtigt, ich fühle mich wohl und freue mich heute mit dir über Zucker sprechen zu können oder generell über Dinge, die einen gesund machen. Und insbesondere bei Zucker ist das ja was Ungewöhnliches, da verbindet ja am Endeffekt jeder
00:01:33
Speaker
am Ende etwas ungesundes mit, aber dass es auch gesunde Zucker gibt, das ist von den wenigsten oder die wenigsten wissen das und deswegen freue ich mich, dass heute mal den Zuhörern erklären zu können.
00:01:45
Speaker
Ganz genau. Du bist ja auch kein Unbekannter. Du gehst ja auch gerne in Podcasts. Ich habe dich auch schon in anderen Podcast-Episoden und unter anderem auch bei uns schon entdeckt, mehr oder weniger. Du bist auch mit der Firma Mitocare sehr erfolgreich. Du unterstützt ja Sportler und Sportlerinnen dabei, ihre maximale Performance.
00:02:04
Speaker
und schnelle Regeneration zu erreichen. Und dabei, und das ist eben außergewöhnlich, sind dann Produkte auch noch auf der Kölner Liste. Das heißt, hier geht es dann auch um garantiert dopingfreie Supplementierung und sehr gut getestete Supplementierung. Also das, was du machst, hat auf jeden Fall Hand und Fuß.
00:02:23
Speaker
und wer da mehr Informationen haben will zu den Produkten gerne mal in den Show notes schauen weil da gibt es natürlich noch viel mehr außer dem was wir heute besprechen aber lasst uns doch mal beim Thema Zucker Alternativen bleiben Taka Mix
00:02:36
Speaker
steht hier vor mir und da steht dann drauf, Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium, Kolin und Zuckern. Klingt jetzt erstmal überhaupt gar nicht sexy und süß.

Gesundheitliche Auswirkungen von Zucker

00:02:46
Speaker
Aber mir geht es ja darum, wie kann ich denn jetzt als sportlich aktiver Mensch, der gesund bleiben will oder gesund werden will, wie kann ich denn das Thema Zucker ersetzen, wenn ich Stevia nicht mag, wenn ich Erythrit vielleicht nicht vertrage, wie auch immer. Wozu haben wir dann einen Taka-Mix und wie schmeckt der vor allem?
00:03:04
Speaker
genau das ist ja ein großes problem es gibt ja ganz ganz viele zucker oder auch süßstoffe das ist ja ein bisschen schwierig von der
00:03:13
Speaker
Namensgebung, weil die EU da auch eine schwierige Rechtsvorschrift wieder geschaffen hat. Aber wenn wir alles mal unter Zucker zusammenfassen, was es so gibt, dann klar gibt es die Haushaltszucker, Glukose, Fructose, die dann zusammen die Sacharose bilden, also diesen Zweifachzucker, den jeder kennt, dem Problem, dass es eben schnell einen Blutzuckeranstieg gibt und dass Karyos gefördert wird und dass Entzündung gefördert wird.
00:03:39
Speaker
Und es gibt dann natürlich noch den Traubenzucker, die reine Glukose, die Fructose, den Fruchtzucker. Und diese Zucker haben alle das Problem, dass sie im Endeffekt ungesund sind. Sie machen einen schnellen Blutzuckeranstieg, machen eine Harnsäureerhöhung, Triglyceridwerte gehen hoch, wenn man zu viel davon isst und wie gesagt, Karies fördert und haben natürlich auch einen extrem hohen Kalorienanfang.

Vorteile von Tacathose und Galactose

00:04:04
Speaker
Lecker, aber im Endeffekt in größeren Mengen problematisch. Auch hier natürlich die Dosis macht das Gift. Und dann gibt es diese vielen Austauschstoffe wie Erotrit oder auch Xylit.
00:04:17
Speaker
oder Stevia und die haben manchmal die Stevia-symkomischen Geschmack und andere sind im Abführen oder haben Nachgeschmack. Also es ist nicht so, dass man wirklich glücklich ist mit diesen Alternativen und was die meisten eben bis jetzt übersehen haben ist, dass es von der Natur her auch
00:04:36
Speaker
Zucker gibt, die eigentlich für uns gemacht sind, weil die gut sind. Und die kommen natürlich in der Muttermilch dann vor, weil in der Muttermilch gibt es viele, viele tolle Sachen, viele, viele tolle Stoffe. Und ich bin jetzt ein großer Fan davon, Muttermilch mal sich die genauer anzuschauen und zu gucken, was ist denn da drinnen. Und da stellt man fest, da sind viele Nukleotide drin, da ist viele Phospholipide drin, da sind viele Aminosäuren drin, aber eben auch
00:05:03
Speaker
die Zucker-Takatose und Galaktose. Und diese Zucker sind ganz besonders. Das sind auch durch Fermentation hergestellte Zucker, die im Endeffekt diese ganzen Nachteile der normalen Zucker nicht

Galactose für das Gehirn und Diabetiker

00:05:17
Speaker
haben.
00:05:17
Speaker
Die Takatose und die Galaktose, das sind eben Zucker, die keinen Einfluss auf den Insulinspiegel haben, also so gut wie keines, das ist minimal. Sie sind gut für die Zähne, dann kann man das schon mal sagen, dass ein Zucker gut ist für die Zahnmineralisierung. Sie sind für Diabetiker geeignet, also sie haben sozusagen
00:05:39
Speaker
Die Galaktose ist zum Beispiel auch ein Energielieferant für das Gehirn und ist geeignet bei Laktose und Fructose. In hohen Mengen ist es also überhaupt kein Problem.
00:05:51
Speaker
Und ja, das sind einfach super spannende Alternativen. Machen die, wenn du sagst, die kommen dir Muttermilch vor, machen die die Muttermilch süß, dass das Kind das trinkt? Genau, die machen die Muttermilch süß, weil im Endeffekt die Muttermilch enthält sehr viele Aminosäuren und sehr viele Nukleotide und die schmecken eher eklig. Also die sind wirklich nicht lecker, Nukleotide sind extrem
00:06:15
Speaker
bitter auch, also eigentlich gar kein guter Geschmack und Aminosauen haben oft auch seltsame Geschmäcker, also es gibt ja eine ganze Bandbreite von Geschmäckern bei Aminosauen, aber die meisten sind eigentlich nicht schön, vor allem dann noch die schwefelhaltigen und im Endeffekt, wer Muttermilch mal probiert hat, der merkt im Endeffekt, dass man so am Anfang das Süße hat, aber im Hintergrund
00:06:38
Speaker
Es ist eigentlich ein ganz gewöhnungsbedürftiger Geschmack. Und ich denke, dass das Kind schon davon profitiert, dass es eben diese Vielfalt bekommt beim Geschmack, was die Muttermilch angeht. Es kriegt eben das Süße von dem Zucker und es kriegt das Bittere. Und deswegen, ja, es ist auf jeden Fall so, dass die Zucker die Muttermilch süßer machen, als es ohne die wäre.

Natürliche Zuckerarten in Lebensmitteln

00:07:02
Speaker
Also hat die Natur da mal wieder sehr, sehr intelligent gearbeitet, mehr oder weniger.
00:07:06
Speaker
Jetzt stellt sich mir die Frage, du hast ja auch gesagt, Galaktose, Takatose klingt erstmal so chemisch, so künstlich, so okay, haben wir noch nie gehört. Wer hat überhaupt den Namen vergeben da? Und zum zweiten ist also quasi das kein, ich nenne es jetzt mal künstlich hergestelltes Produkt oder chemisches Produkt, sondern es ist tatsächlich ein
00:07:28
Speaker
In der Natur vorkommen das Produkt, irgendein Molekül mehr oder weniger, was dann zufällig süß schmeckt. Ist das so richtig? Also reden wir hier über ein Produkt von der Natur aus geschaffen und nicht von Menschen in Chemielaboren gezeichnet. Genau, also die Tacathose und die Galaktose sind natürliche Zucker. Die Galaktose ist auch bekannt oder den Namen Schleimzucker. Und die Tacathose hat, glaube ich, keinen mir bekannten Beinamen.
00:07:58
Speaker
Ich sage es eigentlich immer mit der Darmzucker, weil die Takatose wird sehr, sehr schlecht aufgenommen vom Darm. Dem meisten Anteil von Takatose wird direkt im Darm verwertet und wird sozusagen von den Bakterien im Darm verwertet,
00:08:15
Speaker
daraus dann Butyrat bilden. Also es ist einfach der beste Stoff, den es gibt, um die Butyratbildung im Darm zu aktivieren und damit, weil Butyrat natürlich sehr gesund ist, dafür auch wiederum diese Butersäure ist sehr wichtig für den Darm, für die Ernährung, auch wiederum der Bakterien zum Schutz auch, für den pH-Wert des Damens extrem

Tacathose und Galactose: Stoffwechsel und Mikrobiom

00:08:40
Speaker
wichtig.
00:08:40
Speaker
Also ist einfach ein fantastischer Zucker, der genau dafür gedacht war von der Natur, das Mikrobiom des Darmes zu gestalten und zu formen. Und die Ganaktose ist mehr dafür gedacht, den Stoffwechsel anzuprobeln. Also der wird dann aufgenommen und wird dann von den Zellen verwertet.
00:09:01
Speaker
und trainiert insbesondere die Mitochondrien, die Zellkraftwerke. Das ist so eine Art Trainingszucker. Das ist, wenn man will, Sport beim Essen. Also man kann damit seine Zellen trainieren, dass die fitter werden, dass die leistungsfähiger werden, ohne dass man tatsächlich Sport macht, was ja für so ein Baby logisch ist, das im Endeffekt rumliegt. Und trotzdem wird es, wenn es sozusagen diese beiden Zucker nimmt, kriegt es einen besseren Darm und kriegt eine bessere Zellgesundheit und nimmt halt auch noch ab dabei.
00:09:29
Speaker
Und ja, das sind natürliche Zucker, also die sind auch im Essen, findet man die, zum Beispiel die Takatose, Galaktose, also Galaktose vor allen Dingen ist sehr stark in Bären vorhanden. Also wer jetzt Bären ist, der bekommt auch ganz viel Galaktose ab. Ja, das ist natürlich super spannend, weil Bären ja quasi von jedem allgemein als gesund bezeichnet werden und ja viele auch
00:09:52
Speaker
Gesundheitslehrer wie Brian Clement, Anthony Williams und so weiter, wenn dann Zucker in Bären empfehlen, weil sie einem dann weniger dieses Standardzuckers enthalten, sondern eben auch der Anthozianen, der sekundären Pflanzenstoffe und eben jetzt eben auch wie gelernt die Galaktose. Sehr, sehr spannend.
00:10:15
Speaker
Und das bedeutet ja im Endeffekt, dass wir ein natürliches Lebensmittel haben und quasi wie so eine Bio-Hack die Vorteile haben, die ein Säugling dann eben auch mit sich bekommt, indem er so das beste Nahrungsmittel schlechthin hat und wir können es jetzt auch zum Süßen benutzen. Es stellt sich für mich noch die Frage, du hast gesagt, es trägt auch zur Zahnmineralisierung oder Zahngesundheit bei.

Zahngesundheit durch Tacathose

00:10:41
Speaker
Weswegen ist das? Weil es einfach nicht quasi Säure bilden ist oder quasi den Insulinspiegel anhebt? Was ist da der Hintergrund? Das ist eine ganz spannende Frage. Es gibt die sogenannten Health Claims, die Gesundheitsaussagen, die von der Europäischen Union sozusagen erlaubt sind. Und da gibt es eben für die Takatose diesen Gesundheits Health Claim,
00:11:09
Speaker
trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei. Also das ist sozusagen ein offizieller Healthclaim, eine offizielle Gesundheitsaussage. Und diese biochemische Grundlage dahinter, die kann man sich, wenn man das messen möchte, wie das genau funktioniert sogar,
00:11:28
Speaker
Auf den Seiten der europäischen Lebensmittelbehörde, der EFSA, kann man sich das sogar runterladen, weil zu jedem Healthclaim sind da auch die Studien hinterlegt, auf welche diese Healthclaims aufgebaut sind.
00:11:43
Speaker
Also ganz spannend. Jeder, der sich mal gefragt hat, woher kommen denn diese Gesundheitsaussagen? Wie kommen die da drauf? Der kann auf diese Seiten das recherchieren und bekommt dann diese gesamte Biochemie und die ganzen Studienlage, die dazu geführt hat, dass die europäische Gesundheitsbehörde diesen Helfclem zugelassen hat, bekommt die dann auch mitgeliefert. Das ist natürlich hochkompliziert.
00:12:05
Speaker
Aber einer der Hauptgründe ist natürlich, dass über diese Takatose, dass die Darmbakterien, aber auch die Mundbakterien diese Takatose im Verstoff wechseln und darüber dann eben Stoffe bilden, die im Mund sozusagen die Flora dahingehend beeinflussen, dass die Zähne eben nicht angegriffen werden von der Säure, sondern dass die Zähne einfach dann über diese Stoffe, die von den Bakterien gebildet werden, geschützt werden. Das heißt, im Endeffekt ist nicht der Zucker,
00:12:34
Speaker
der Schutz für die Zähne, sondern das, was der Zucker dann mit den Bakterien macht und das, was die Bakterien dann sozusagen aus dem Zucker herstellen, zum Beispiel das Butyrat, das ist im Endeffekt dann verantwortlich dafür, dass eben die Zahnmoralisierung dadurch gestärkt wird und nicht zerstört wird.

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00:12:54
Speaker
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00:13:19
Speaker
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00:13:47
Speaker
Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir bei medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.