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Wie gesund ist eine roh vegane Ernährung? I Plant Based Chef Boris Lauser #1050

E1050 · Higher Health Podcast
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357 Plays2 years ago

Im zweiten Teil des Interviews klärt Dich Boris Lauser, Raw Food & Plant Based Chef, über die Vorurteile gegenüber veganer Rohkost auf. Er beweist in seinen Kochbüchern sowie -kursen, dass die rohvegane Küche keinesfalls fade schmeckt oder einseitig ausfallen muss. 

Warum Boris sie nicht gänzlich roh ernährt, verrät er Dir nun. Darüber hinaus erfährst Du, warum wir dennoch alle öfter zu Rohkost greifen sollten.

Rohvegane Rezeptinspirationen findest Du hier.

Mehr zum Hippocrates Center!

Mehr über Boris Lauser: 

 

Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com 

Mehr mr.broccoli:

 

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Achtung betreffend Nahrung und Supplements:

Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen.

Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen.

Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Die Aussagen der Interview Gäst:innen stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers.

Recommended
Transcript

Einführung und Podcast-Übersicht

00:00:00
Speaker
Ich bin Christian Wenzel, dein Mr. Broccoli, und in dieser Vegan-Podcast-Episode hörst du.
00:00:31
Speaker
Dein wegen Podcast liefert dir wöchentlich das Beste aus den Bereichen Gesundheit, Fitness, Longevity, Kinderernährung und vielem mehr. Denn hey, seien wir mal ehrlich, in den Weiten des Internets nicht im Überweg zu verlieren, fällt schon ziemlich schwer. Deshalb wollen wir mit über 1000 Episoden und 1,6 Millionen Downloads inspirieren, informieren und dich motivieren, das Beste aus deinem Körper und deinem Leben herauszuholen. Und nun, viel Freude mit der aktuellen Episode.

Vorurteile und Vorteile der rohen veganen Ernährung

00:01:02
Speaker
Im zweiten Teil des Interviews mit Boris Lauser besprechen wir die Vorurteile einer Rohveganernährung und Boris erklärt dir, wie du eine Rohveganernährung sehr wohl, nährstoffreich und vielfältig gestalten kannst. So wie Boris Lauser und viele andere Gesundheitsexpertinnen steht auch das Hippocratic Center seit über 60 Jahren für einen ethischen und gesundheitlichen, nachhaltigen Lebensstil.
00:01:26
Speaker
sowie die Ernährungsweise, die seit über sechs Jahrzehnten im Hypocritus Institute in Florida, den USA, konsequent klinisch erforscht wurde und bei bereits über 400.000 Menschen einzigartige Erfolge erzielte. Die weltbekannte frische, lebendige und vitalstoffreiche Ernährung mit Sprossen, leckeren und erhaften Smoothies und Säften kombiniert mit neuesten wissenschaftlichen und klinischen Behandlungsmethoden
00:01:52
Speaker
sowie einer einzigartigen Wellness- und Relaxkombi verschaffen neue gesundheitliche Highlights und sind für viele Expertinnen die Grundlagen für ein langes und gesundes Leben. Egal ob du krank bist oder einfach nur fitter werden möchtest, du bist herzlich willkommen. Besuche das Hippocrates Center jetzt auch in Deutschland.

Hippocrates Center und Nährstoffmängel

00:02:11
Speaker
Online oder offline ist eine Teilnahme möglich. Mehr dazu findest du unter www.hippocrates.ent.
00:02:28
Speaker
Jetzt ist die Rohvegane Ernährungsweise aber dennoch mit einigen Vorurteilen behaftet. Ich dachte, ich greife mal so die gängigsten auf und du entkräftigst die dann so ein bisschen. Und zwar als erstes habe ich, dass so eine Rohvegane Ernährung häufig zu Mehrstoffmängeln führt. Vor allem ist es schwierig ausreichend Vitamin B12, Eisen, Calcium, Jod.
00:02:50
Speaker
Ja, teilweise richtig. Deswegen muss man sich ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, wie ich vorhin schon gesagt habe. Viele machen eine vegane Ernährung sehr einseitig. Um mich ausgewogen rein pflanzlich zu ernähren, brauche ich fünf Nährstoffgruppen. Dazu gehören Getreide, Tilsenfrüchte, Nüsse und Samen, Gemüse und Obst. Das sind die fünf.
00:03:18
Speaker
Grundgruppen, von denen ich eigentlich jeden Tag aus jeder Gruppe viele verschiedene Teile zu mir nehmen sollte, um mich ausgewogen zu ernähren. Für die meisten ist Gemüse, Obst, Nüsse und Samen eigentlich gar kein Thema in der Rohkost. Das sind die gängigsten, mit denen kommen wir eigentlich sehr gut klar. Die meisten vergessen aber die Gruppe der Getreide und der Hülsenfrüchte. Und dann habe ich
00:03:42
Speaker
zum a, schon mal Probleme überhaupt auf meinen Kalorienpensum zu kommen am Tag, weil das sind die kaloriendichteren Lebensmittel, wenn ich nicht alles über Nüsse und Samen beziehe. Und dann hätte ich nämlich b, das Problem, wenn ich das machen würde, dann hätte ich zu viele Kalorien, die irgendwann von Fett kommen, weil Nüsse und Samen haben eben zwar einen sehr hohen Proteinanteil, was auch sehr gut ist, aber die haben auch einen genauso hohen Fettanteil, was in Maßen gut ist, aber nicht in diesem Übermaß, wo man sie dann essen
00:04:11
Speaker
müsste, wenn man wirklich da über seinen Kalorienpensum abdecken wollte. B, hätte ich kein Lysin zum Beispiel, was eine Aminosäure ist, die nur in Hülsenfrüchten vorkommt. Und wenn ich das eben über Jahre hinweg durchziehe, dann habe ich eine essentielle Aminosäure, die der Körper braucht für Muskelsynthese, die er selber nicht herstellen kann. Und wenn ich die eben dauerhaft weglasse, dann habe ich irgendwann ein Problem.
00:04:36
Speaker
Vitamin B12 bekommt man über rein pflanzliche Ernährung eben auch nicht oder nur in sehr, sehr geringen Maßen. Es gibt nur eine Handvoll Menschen, die vielleicht vegan aufgewachsen sind, die damit kein Thema zu haben scheinen, also auch nach Gutes, aber die meisten sind spätestens nach fünf Jahren, haben die irgendwann einen Defizit. Das heißt, ich muss supplementieren Vitamin B12.
00:04:58
Speaker
Problemen der veganen Ernährung, weil auch die Fleisch-, die Leute, die sich jetzt rexetarisch oder hauptsächlich noch von Fleisch- oder tierischen Produkten ernähren, die tierischen Produkte werden angereichert mit Vitamin B12.
00:05:13
Speaker
dass diese natürlich synthetisieren, so wie die heutzutage gezüchtet werden. Das muss man sich auch einfach klar vor Augen führen. Das heißt, wer jetzt supplementiert in der Lebensmittelkette ist eigentlich für mich egal. Fakt ist heutzutage, man muss irgendwo irgendwann in der Lebensmittelkette Vitamin B12 supplementieren. Es sei denn, ich lebe wirklich nur von grasfressenden Kühen, dann müsste man das vielleicht irgendwann nicht mehr machen.
00:05:41
Speaker
fast so unrealistisch geworden in unserer heutigen Gesellschaft, dass es einfach ein Thema geworden ist.

Herausforderungen bei Gewichtsverlust und Diätanpassung

00:05:47
Speaker
Das heißt, das ist klar, damit muss man sich auseinandersetzen. Inwiefern man dann irgendwelche Nährstoffmängel haben kann oder könnte, das hängt und das kommt halt dann auf dieses Thema zurück, dieses Kalorienpensum abzudecken. Ich sehe halt ganz viele, die dann irgendwie zwangweise 100 Prozent Fokuss machen wollen. Die nehmen unglaublich viel ab.
00:06:11
Speaker
Das sieht man deutlich, das heißt, sie ernähren sich ständig unterkalerisch, fühlen sich erst mal gut damit, weil es ist ja ein schönes Gefühl und man ist leichter und so weiter, man fühlt sich leichter, was auch oft halt mit, seltschlicherweise mit der gewonnenen Energie begründet wird, aber auf lange Sicht kann das halt zu Nährstoffmangel führen.
00:06:29
Speaker
Weil wenn ich nicht genügend Kalorien nehme, dann heißt das auch, ich habe im Endeffekt absolut gesehen nicht genügend Mikronährstoffe in meiner Ernährung drin. Und das kann ich eben auffangen, indem ich mit gekochter Ernährung das Ganze vervollständige im Endeffekt. Das heißt, meine Ernährung schaut genauso aus, ist auch vielleicht 50 Prozent Rohkosternährung. Hab aber ständig gekochte Hilsebrüchte oder Tempeh mit im Spiel. Ich hab gekochte Getreide mit im Spiel.
00:06:55
Speaker
Wenn es die Zeit erlauben macht, ist sie natürlich gekeimt, dann sind sie noch besser verstoffwechselbar und verdaulich und dann habe ich da noch einen höheren Rohkostanteil, aber man muss sie keimen, sonst kann man sie rohköstlich nicht vertragen.
00:07:06
Speaker
Aber man darf diese zwei Nährstoffgruppen einfach nicht vergessen, weil das sind im Endeffekt die Hauptlieferanten von Kohlenhydraten. Genau. Weil das Problem ist ja, dass viele ja auch abnehmen generell immer als positiv am Sehen. Aber dabei weiß man ja gar nicht, verdient man jetzt nur Fett oder vielleicht auch Muskelmasse. Weil wenn man ja wirklich immer jetzt, keine Ahnung, Obst und Gemüse isst, natürlich nimmt man da ab, aber ja. In der Regel, und das ist ja das Problem, in der Regel verliert man Muskelmasse beim Abnehmen.
00:07:32
Speaker
Das ist das Ding, weil der Körper ist grundsätzlich an Fault hier. Das heißt Muskeln, die er nicht braucht, die nicht aktiv stimuliert werden, die baut er einfach ab, wenn er nicht genügend Kalorien zu sich nimmt. Das heißt, man baut in der Regel erstmal Muskelmasse ab. Fett bleibt am längsten und ist am zähesten. Und das kannst du eigentlich nur wirklich dann abbauen, wenn du dich ein bisschen unterkalorisch ernährst und gleichzeitig noch trainierst.
00:07:58
Speaker
aber vorher erst mal aufbauen muss. Das ist auch immer der Punkt, der oft viel verstanden wird. Als zweiter Punkt. Leute, die sich Rohvegan ernähren, bleiben häufiger unter Verdauungsproblemen, also Verstopfungen, Gläungen oder so was. Und vor allem, wenn man so einen empfindlichen Magengarmtakt hat, ist Rohkost eigentlich eher kontraproduktiv.
00:08:23
Speaker
ist sicher auch teilweise richtig, also jeder Körper ist sehr individuell, sag ich mal. Und die Opas ist eine Ernährungsform, die ist sehr ballaststoffreich. Da muss man sich erstmal rantasten, im Endeffekt. Ich kann nicht von heute auf morgen irgendwie umstellen und sagen, ja, ich esse jetzt von heute auf morgen irgendwie große Mengen an Salat, wenn ich vorher das einfach gar nicht gewohnt bin, dann
00:08:45
Speaker
reagiert der Körper ganz genau so. Da gibt es Möglichkeiten, erstmal zum Beispiel mit grünen Smoothies zu starten, die grüne Sachen zu pürieren. Dann hat man wie bei der Babyernährung erstmal so eine kleine Brücke geschaffen, wie es einfach leichter ist, das zu verdauen. Ich kann mit Verdauungsentzymen am Anfang arbeiten. Ich kann mit Probiotika meinen Darmtakt stärken, damit er einfach stärker wird. Das ist bei den meisten Menschen wirklich sehr, sehr gut mit einer probiotischen Kur.
00:09:11
Speaker
weil oft ist der Darmtakt einfach, natürlicherweise durch unsere heutige Ernährung, ist einfach geschwächt. Und Rokost ist natürlich eine Ernährungsform, die erstmal schwerer verdaulich ist, das ist so. Das heißt, ich habe längere Kohlenhydratketten, ich habe längere, also alles ist anders praktisch für meinen Körper erstmal dargelegt, wie in die gekochte Form des Kochen.
00:09:36
Speaker
Es bricht Kohlenhydratketten runter, deswegen ist eine rohe Karotte zum Beispiel weniger süß als eine gekochte, weil die kürzere Kohlenhydratketten hat, die schneller vor Stoffwechselwerten vom Körper, deswegen steigt noch der Blutzugerspiegel schneller, wenn man eine gekochte Karotte isst. Aber sie ist auch tendenziell erstmal leichter verdaulich. Das heißt, man muss sich und den Körper erstmal in kleinen Minischritten dran gewöhnen. Das heißt, klein anfangen und die Portionen einfach steigern über
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Speaker
die Monate und Jahre hinweg wirklich. Das kann also ein langer, langsamer Prozess sein, in dem ich das steigern kann und will. Das heißt, sobald ich immer anfange, Unverdaulichkeiten zu entwickeln, muss ich gucken, okay, am Stellrad ein bisschen schrauben, bisschen ruckwas wieder zurückschrauben, mit Sachen einsteigen, die ein bisschen einfacher verdaulich sind, mit gekochten Sachen kombinieren natürlich, um so wiederum einfach Ruhe für den Magen und Darmtrakt zu schaffen ein bisschen.
00:10:32
Speaker
Genau. Dann der nächste Punkt oder der nächste Vorteil wäre, dass generell Rohkosternährung halt recht zeitintensiv ist und auch kostenintensiv und halt viele Lebensmittel auch nicht ständig verfügbar sind. Stimmt nicht. Ganz und gar nicht. Rohkost kann sehr viel schneller gehen. Klassisches Beispiel ist gerade gestern
00:10:59
Speaker
einen Kurs unterrichtet und da ein Klassiker, den ich gerne immer wieder unterrichte, der auch Teil von meiner Masterclass ist und in meinem Brief drin ist, das sind Spaghetti Bolognese. Da macht man aus Zucchini, dreht man Nudeln, das kann man aus anderen Wurzelgemüsen machen oder aus Palrabi machen. Ich kann es auch kombinieren mit Buchweizen, Spaghetti und so, dann habe ich ein halb gekochtes Gericht. Ich mache eine Bolognese-Soße innerhalb von maximal zehn Minuten im Mixer.
00:11:27
Speaker
Das muss man erstmal schaffen, in Ehrlichkeit zu kochen. Das heißt, das ganze Gericht ist in 15 bis 20 Minuten fertig. In der Zeit schaffe ich es kaum, Miracoli fertig zu machen. Also dieses Fertiggericht aus dem Supermarkt. Geschweige denn wirklich ein ernsthaftes Pasta-Gericht selber zu kochen. Und man muss halt immer die richtigen Sachen vergleichen. Ich kann nicht absolutes Convenience-Essen mit einer Rohkostküche vergleichen, sondern ich muss die Rohkostküche mit
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Speaker
der gleichen, ehrlichen, von der Pike auf gekochten Küche vergleichen und dann ist sie oft sehr viel schneller. Manche Prozesse dauern natürlich länger, das heißt, wenn ich ein Brot mache in der Rohkost, dann dauert das Teigmachen.
00:12:11
Speaker
Wir brauchen ja auch gar nicht kochen. Genau so lange, wenn ich kürzer in der Regel. Nur der Dörrprozess dauert einfach länger. Aber da mache ich ja nichts dabei. Das heißt, das Ding kommt in den Dauermaten und das Brot dörrt dann halt einfach 10 Stunden vor sich hin. Und nachher nehme ich es raus und dann ist es fertig. Und dann hält mir das aber mehrere Tage, sogar Wochen teilweise. Je nachdem, wie stark der Dörrgrad ist. Aber an sich ist es genauso kurz oder lang wie eine normale Küche. Man sollte es ja auch immer in Relation sehen.
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Speaker
Es dauert zwar ein bisschen länger, aber dafür ist es ja auch mehrstoffreicher oder tut halt der Gesundheit besser, als wenn ich mir jetzt eine Dose Raviolis oder so warm mache. Genau. Wie gesagt, die reine Zubereitungszeit dauert eben nicht länger. Die ist eben auch viel kürzer. Nur vielleicht manchmal ist die Wartezeit länger, bis ich jetzt mein Resultat sehe. Das heißt, ein Brot ist halt nicht in einer Stunde oder zwei Stunden gebacken, sondern braucht eben 10 bis 12 Stunden, bis es dann wirklich fertig ist. Ja, aber hält sich auch gut. Genau.

Soziale und gesundheitliche Vorteile der Rohkost

00:13:06
Speaker
Und der letzte Aspekt wäre, dass man sich sozial halt ein bisschen sozusagen auskränkt, weil wenn man jetzt, keine Ahnung, auch zu Besuch geht, bei Freunden irgendwie beim Grillabend oder auch in Restaurants, es ist halt schwierig, manchmal immer was Rohveganes zu finden. Ja, genau. Das ist auch teilweise richtig, ist aber kein Problem der Rohkost, weil das Problem ist immer da, wenn ich eine sehr spezielle Diät verfolge. Und das sehe ich ja bei Leuten,
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Speaker
Die Fälle sehe ich ständig, aber nicht von Rohköstern, sondern von allen möglichen anderen, die ganz bestimmte Vorlieben haben, was sie essen wollen, die irgendwo gehört haben, die und die geht, Alio, was auch immer, die irgendwo gehört haben, das sei jetzt viel, viel besser wie alles andere. Und die sich das dann zum Vorsatz machen, das immer zu tun.
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Speaker
und dann hast du ein soziales Problem, das stimmt. Und jetzt muss man selber wählen. Entweder ich lebe damit und mache das halt und ziehe das wirklich durch und packe mir dann halt meine Avocado, meine Cracker und so weiter ein und dann bin ich halt easy, dann bestelle ich mir einen Salat und packe halt meine Nüsse und Saaten oder meine Sachen, die ich zu Hause vorbereitet habe, nach oben drauf und bin trotzdem happy im Restaurant. Oder man macht es eben so, wie ich das mache und sagt dann, wenn ich weggehe, bin ich völlig entspannt und esse alles. Da bin ich
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Speaker
vielleicht extrem für manche Leute und wiederum in Anführungsstrichen sympathisch für andere, aber es ist meine Wahl und so lasse ich, sag ich mal, mein Leben völlig entspannt und bin da sozial entspannt und kann mir da im Endeffekt auch alles erlauben, wenn ich sage, 80 Prozent von meiner Ernährung gehen genau in die Richtung, die ich sehr haben will und die anderen 20 Prozent lasse ich mir einfach so ein bisschen als
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Speaker
sozial easy going. Aber ich denke auch, dass das der beste Weg ist, weil wenn man zu 100% halt immer nur so dogmatisch ist, dann ist ja auch schlecht. Also muss natürlich jeder für sich selbst. Ich würde es nicht werten, weil wenn es dir schlecht geht damit.
00:15:02
Speaker
dann kann man das nicht werden. Ich kann nicht sagen, das ist jetzt schlecht, wenn du dich nicht entspannst. Und ist das für den gar nicht entspannt? Für mich ist es entspannt, aber für jemand anderes ist es gar nicht entspannt, weil er kann es nicht. Oder manche haben Gesundheit und Probleme wirklich, die schlafen oder so. Also da muss man schon gucken, wie geht es einem wirklich damit. Wenn man es aber kann, sage ich mal,
00:15:24
Speaker
finde ich es eine gute Herangehensweise, weil dann entspannt man sich einfach und seine Psyche ein bisschen. Und ich glaube, bei den meisten Leuten ist es halt wirklich so. Ich habe in meinem Weg tatsächlich, gerade aktuell, das war so schön, irgendwie so nett, eine in meiner Rocheffert-Akademie gehabt, die irgendwie durch mich aufmerksam geworden ist von irgendeinem Interview, keine Ahnung, wo ich auch sowas in die Richtung gesagt habe, und die dann gekommen ist, hat gemeint, Mensch, seitdem ich ihr die Erlaubnis gegeben hätte,
00:15:53
Speaker
mal was gekochtes zu essen, ist ihr Leben so viel besser geworden. Nicht weil sie das jetzt nicht hat, sie ist nach wie vor Rohkost begeistert und macht das und kam ja dann in meinen Rohkostkurs und will das auf jeden Fall weiterführen, aber halt hat genau sich erlaubt, plötzlich diesen Spagat zu machen, so ach, ab und zu was gekochtes mit reinzubringen und mal zu entspannen, wenn man weggeht und auch mal ganz normal im Restaurant zu bestellen, wo halt die Freunde hingehen und sowas und sie sagt, sie hat so viel Lebensfreude gewonnen wieder dadurch, weil sie vorher einfach so
00:16:23
Speaker
so verkopft dann in der Klichte war und das meine ich damit einfach. Wenn man das einfach dann schafft, finde ich das halt viel entspannter. Aber ohne das Werten sowas. Genau. Jetzt haben wir über viele Kritikpunkte geredet. Warum sollten denn Menschen dennoch mehr Rohkost in ihren Speiseplan integrieren? Also welche Benefits? Ja, genau. Also das sind genau die, von denen ich halt vorhin geredet habe. Das heißt,
00:16:50
Speaker
Ich habe durch eine Rohkosternährung, wenn ich mehr davon integrieren in meinen täglichen Ablauf, habe ich mehr Nährstoffdichte bei gleicher Kalorienanzahl. Das heißt, ich habe einfach mehr Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und so weiter, die mein Körper nähern. Im Endeffekt ist es ein leichteres Körpergefühl. Ich habe mehr verfügbare Energie. Bei mir ist es eben so,
00:17:17
Speaker
Das Ablauf ist eher so tagsüber hauptsächlich Ruhe und dann abends eher die gekochte Mahlzeit, weil mich die eher wieder ein bisschen runterbringt, ein bisschen erdet und dann gehe ich eh schlafen und dann ist es eh gut, aber tagsüber habe ich dadurch eine höhere Energie, eine höhere Gesamtenergie.
00:17:38
Speaker
Zu dem Punkt wollte ich auch noch sagen, also wir haben ja derzeit auch ein großes Problem, dass die meisten Menschen halt Mangelernährt sind. Und da kann man auch sagen, dass auch Übergewichtige oft Mangelernährt sind. Allerdings geht es dabei nicht um eine quantitative Mangelernährung, sondern um eine qualitative. Also es fehlt halt Mineralstoffe, Vitamine, genau.
00:17:58
Speaker
und so weiter. Und deshalb würde dort eine Rohkost oder eine Integration von rohköstlichen Lebensmitteln halt einen Benefit sozusagen bringen. Genau, weil die halt besonders reich sind an Antioxidanten und auch Ballaststoffen. Ballaststoffe, kann man da auch noch sagen, sind besonders gut für die Verdauung. Dass man dann sozusagen auch Verstopfungen oder sowas vorbereiten kann. Und generell, viele haben ja auch so ein Problem mit dem Mikrobiom.
00:18:26
Speaker
dass dieses Verhältnis zwischen guten und schlechten Darmbakterien aus dem Blattgewicht geraten ist. Und da dient ja diese Rohkosternährung auch ein bisschen als Futter für die guten Darmbakterien.
00:18:49
Speaker
Absolut. Mehr Ballaststoffe ist gut für den Darmtrakt. Ein großer Teil der Rokasernährung, für mich zumindest, ist auch der ganze Bereich der Fermentation. Fertigere Lebensmittel zu sich zu nehmen, sind ja genau der Punkt. Ich habe gute Probiotika, die wiederum die Darmflora besiedeln, was dann gut ist für den Darmtrakt, für ein gutes Mikrobiom, was gut ist für das Immunsystem.
00:19:11
Speaker
Und da kommt Rohkost sehr wohl ins Spiel, und zwar in großen Schritten, weil wenn ich das vergleiche mit die kaufen würden aus dem Laden, die ganzen Joghurts, Creamcheeses und so weiter, was es gibt, das sind ja alle okay, es ist ja toll, dass es so viele Sachen gibt, aber die sind halt alle pasteurisiert. Das heißt, von den vielen guten Bakterien, die ich eigentlich erzeugt habe durch den Fermentationsprozess, bleiben lange nicht mehr so viele übrig, wie ich haben könnte, wenn ich es eben selbst und Rohkostlich zu bereite. Weil da ist ja die volle Ladung dieser Art, dieser guten proberischen Bakterien.
00:19:41
Speaker
Und das ist eine ganz andere Geschichte. Genau. Du bist ja auch Teil der vegan Masterclass. Und da hast du ja auch einen Kurs speziell für Rohkosternährung oder Fermentation.

Masterclass, Rezepte und Übergangstipps

00:19:52
Speaker
Genau. Was erwartet die? Ja, also absolut einen sehr fundierten Einstieg in beide Welten. Also in die Welt der Rohkost. Dass ich einfach die Grundtechniken abdecke, viele spannende Rezepte mache. Von Vorspeisen über Hauptgerichte, über tägliche Salatrolls.
00:20:09
Speaker
Wir sind so schön Desserts und eine Mousskonsistenz und in der Fermentationsmasterclass wirklich die ganze Bandbreite rohköstlicher pflanzlicher Fermentation, das heißt Gemüsefermente. Wie mache ich Joghurtsparks, Frischkäseansätze, wie mache ich gereifte Nusskäse, wie mache ich einen Blauschimmer oder einen Weißschimmerkäse, wie stellt man Tempe selber her.
00:20:31
Speaker
und Sauerkraut und die ganze Geschichte. Und fermentierte Getränke sind auch noch Teil davon. Also ein großes Sammertorium an schönen Rezepten. Genau. Also ich habe ja auch schon in deinem Kochbuch auch einmal reingeschaut und da gibt es ja auch super viele spannende Rezepte. Und das Gute finde ich auch, dass du sozusagen zeigst, dass halt diese Rohkostküche halt nicht mit Verzicht oder irgendwie einhergeht, sondern du bietest auch so Alternativen zu so gängigen herkömmlichen Rezepten.
00:21:00
Speaker
wie jetzt zum Beispiel die Spaghetti schon angesprochen hast, oder auch diese, normalerweise gibt es ja so Weizenwraps oder so, die sich Leute machen, aber du blätst dann halt Zucchini- oder Kürbiswraps an, die sind auch für sehr, sehr gut gewesen, hab ich auch sowieso. Genau, auch generell so Zucchini-Puffer oder Falafelteller oder sowas. Und auch für süße Speisen, dazu hast du auch einige Rezepte, was, genau, kannst du da auf jeden Fall empfehlen.
00:21:37
Speaker
Puh, alles, alles. Ich habe ja die Rezepte gemacht. Ich mache eigentlich nicht immer nur Rezepte, die mir selber schmecken. Also es sind schon viele richtig coole Sachen dabei. Was natürlich immer geil ist, ist der Cheesecake. Den habe ich drin. Das ist ja der, der mich auch von Anfang an wirklich inspiriert hat. Ich finde auch ganz lecker. Die mache ich ganz selten dummerweise. Aber diese Zucchini-Puffer als Rezept.
00:22:04
Speaker
Das ist mega in dem Buch auf jeden Fall drin. Homos ist mein Lieblingsgerät. Den Rohkost-Homos finde ich mega. Ist auch Teil von uns. Hier im Bekasser. Also aus Sesam und aus roter Paprika. Genau. Also ich kann jedem wirklich nur anhalten, das Buch sich einmal selbst zu besorgen und dann auszuprobieren. Weil da sind echt coole Sachen dabei. Ja. Und dann habe ich jetzt aber, wie wir auch schon gesagt haben, dass manche Menschen ja eher Probleme haben, noch Rohkost am Anfang zu vertragen.
00:22:32
Speaker
Hast du da noch Tipps, wie der Einstieg besser gelingen kann? Wie gesagt, langsamer Einstieg auf jeden Fall. Ich rate jedem erst mal, sich langsam vorzutasten, mit kleinen Beilagensalaten anzufangen. Erst mal gar nicht groß was an seiner Ernährung zu verändern. Morgens mal mit Grün und Smoothies anzufangen. Nach wie vor vielleicht ein
00:22:53
Speaker
sein Weißmilkbrötchen weiter zu essen und ein kleines Glas grüner Smoothie dazu zu trinken. Dann wird man merken, nach ein paar Wochen will ich jetzt ein größeres Glas, dann nehme ich halt nur noch eine halbe Semmel und irgendwann lasse ich halt die Semmel weg und mache mir halt eine Riesenportion und mache eine Smoothie Bowl draus oder sowas und mache noch ein bisschen Müsli oben drüber, ein bisschen frisches Obst und dann habe ich es plötzlich schon mal geschafft, innerhalb von einigen Wochen oder drei, vier Monaten mein Frühstück zu ersetzen. Und so macht man das Schritt für Schritt und macht dann ein bisschen mehr und mehr Salat beim Mittagessen mit dazu.
00:23:22
Speaker
Abends würde ich solche Sachen eher erstmal noch weglassen, vor allem am Anfang, damit man halt beruhigter schlafen kann. Da kann man aber auch was zupen zum Beispiel wunderbar machen.
00:23:32
Speaker
Ich kann wunderbar Dinge im Hochleistungsmixer, wenn man einen hat, pürieren, dass sie so cremig sind, so lecker sind wie eine normale gekochte Suppe. Ich mache mir da noch eine Einlage rein, damit es eben nährstoffreich ist von gekochten Bohnen, Linsen oder Kichererbs und so was. Noch ein Rohkostbrecker dazu und dann habe ich ein tolles Abendessen, was auch hochköstig ist und was von den meisten super verstoffwechselbar und verdaulich ist, weil es halt eine pürierte, cremige Geschichte ist.
00:23:57
Speaker
Ja, ich denke auch, wir Menschen sind ja Gewohnheitstiere und wenn man langsam sich rantastet und sozusagen dann erstmal auf den Geschmack gekommen ist, dann gewöhnt man sich da auch sehr, sehr gut dran. Und vor allem, wie du ja schon sagtest, wenn man einfach ein komplett anderes Lebensgefühl hat, dann bleibt man natürlich dabei und geht nicht zurück zu irgendwie seinem Toast mit Nutella oder so. Weil dann, das verliert ja auch dann Geschmack oder so und dann, vor allem wenn man auch weiß, was da alles drinsteckt, dann hat man, also da vergeht einem glaube ich auch schon der Hunger. Ja, genau.
00:24:27
Speaker
Jetzt bist du ja schon in verschiedene Projekte involviert, also du bietest Retreats an, aber auch so Intensivkurse. Wie genau laufen die ab und was erwartet Besucher bei der Teilnahme? Genau, also ich mache zum einen, mein Hauptkurs ist das Sechs-Tage-Seminar, das heißt Rochef Akademie, mache ich in Berlin.
00:24:53
Speaker
2-3 mal im Jahr biete ich das an. Es gibt ein Level 1 und ein Level 2 Kurs. Ein Level 2 nur einmal im Jahr, weil es immer genügend Leute geben muss, die dann auch machen wollen. Und die Leute erwartet eben das Arbeiten in kleinen Gruppen. Viel Praxisarbeit wirklich. Man ist sechs Tage wirklich selber tätig an den Mixern, an den Dörrautomaten mit den Küchenmaschinen. Ich bin sozusagen...
00:25:16
Speaker
Ich führe die kritischen Sachen vor, ich erzähle viel zur Theorie. Ich bin dann aber hauptsächlich als Coach da, um die Leute halt bei der Arbeit zu unterstützen, sodass sie so viel wie möglich selber praktizieren. Denn mein Ziel ist es, dass die Leute wirklich rausgehen und sagen so, geil, jetzt habe ich es kapiert und jetzt kann ich es einfach sofort loslegen und starten zu Hause. Und das ist das Ziel wirklich von diesem Kurs.
00:25:39
Speaker
Thailand, aktuell habe ich jetzt so eine Location nicht, wo ich das anbieten kann, da machen wir aber seit, also hatte ich früher schon eigentlich dieses Retreat angeboten. Das gibt es jetzt in einer neuen Auflage ab Oktober wieder, heißt hier Thrive Retreat und es sind sechs Tage Yoga und Raw Food Seminar.
00:25:57
Speaker
wo die Leute täglich die Auswahl haben zwischen zwei, drei Yoga Klassen, wo sie hingehen können. Und dann speziell von mir, das ist dann separat von normalen Menü, was es hier gibt, was ja auch funktioniert, wenn ich nicht da bin, gibt es dann von mir zubereitet ein reines Rohkost-Brunch-Buffet, ein ganz tolles, sehr farbenfrohes jeden Tag, und dann drei bis vier Gänge Abendmenü, gourmet, veganer, Rohkost. Und dann gibt es zum nächsten Mal.
00:26:21
Speaker
Nachmittagskurse, wo man dann eben Rezepte lernt, einen Einstieg findet wirklich, mit Rezepten zu mit nach Hause nehmen und hat somit eben, sag ich mal, eine körperliche Erfahrung, was es mit dem eigenen Körper macht, wenn man eine Woche dann wirklich mal sich auf Yoga, auf Meditation, auf Wellness, auf gute Ernährung, gutes Essen in einer guten Umgebung fokussiert und hat eben auch noch Mittel und Wege, das zu Hause fortzuführen. Darum geht es in der Retreat.
00:26:49
Speaker
Und dann habe ich ja noch mit meinem Kollegen Sebastian Kopin das Plan B-Institut. Da hat man dann eine breiter angelegte Ausbildung zum Plan B-Chef und Nutritionist, also Veganer Koch und Ernährungsberater. Da geht es dann um die ganze Bandbreite von veganer Küche, Rokost, das Mein Modul, vegane Patisserie, Backen inklusive Sauerteig, gesunde Küche, Ernährungswissenschaften. Das Ganze integriert in einer großen Ausbildung, dauert vier Wochen.
00:27:17
Speaker
findet jetzt aktuell ab nächster Woche dann wieder statt bis Mitte August. Da gibt es aber immer eine Bewerbungsphase. Das heißt, wir sind dieses Jahr eh völlig ausgebucht und ab nächstes Jahr wahrscheinlich im Februar starten wir dann wieder die Bewerbung fürs Kommen. Aber dann könnte man sich dafür nächstes Jahr anmelden. Genau, die Leute merken sich tatsächlich jetzt schon vor. Also wir haben jetzt schon vier Vormerkungen für nächstes Jahr und das kommt jetzt immer wieder rein. Die Leute dafür nächstes Jahr dann schon vormerken.
00:27:48
Speaker
Die großen Säulen, sag ich mal. Es bietet dann immer noch eine Reise in Bulgarien an. Die ist aber nicht rein rohköstlich, sondern das ist einfach eine kulinarische Slow-Food-Reise, sag ich mal. Wo man Bergwandern verbindet mit gesunder Küche. Wir kochen dann vegan auf den Bergwitten. Gehen aber auch in lokale Restaurants essen und probieren lokale Küche aus. Machen Wein-Tastings mit in Bulgarien, weil es da ganz tolle Naturweine gibt und solche Geschichten. Also es ist dann nochmal eine andere Art von Urlaub wirklich, wo es drum geht.
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Speaker
Natur, Kulinarik und alles in einen Einfluss zu bringen, auch vor der Reise.
00:28:23
Speaker
Okay, dann wäre jetzt ja schon scheinbar überall auf der Welt gewesen. Was? Also welchen Hotspot oder so kannst du dann empfehlen, wo man halt abseits der Aussicht und auch der ganzen Kultur und so auch gut vegan essen kann?

Veganer Lebensstil weltweit und Zukunftsperspektiven

00:28:39
Speaker
Da ist sicher Bali ganz stark vertreten von ganz weit vorne. In Ubo zum Beispiel gibt es zahlreiche vegane Restaurants und Hochwest-Restaurants. Das ist ganz, ganz toll da. Habe ich ja viel Zeit selber verbracht in Lujits auf den Bali geleitet.
00:28:54
Speaker
Dann natürlich unser Ort hier, wie Casa Yoga, wo wir eine hauptsächlich vegane Küche anbieten, viel glutenfrei und so. Also da kann wirklich jeder was finden in einem großartigen Ort. Ich kann gerade einmal rumschwenken. Es ist leider ein etwas blüberer Tag. Wow. Oder welchen? Aber bei 30 Grad kann man das, glaube ich, ganz gut aushalten. Ich denke auch. Genau. Und hier dann Yoga und gesunde Küche. Das ist einfach ein Traum hier.
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Speaker
Und ansonsten kann ich Mexiko tatsächlich empfehlen. Ich war 20, 21, drei Monate lang dort und in Mexico City gibt es ganz viele vegane Küche. Mexikalische vegane Küche, die ich eh super spannend finde. Hat mir unglaublich gut getaugt. Ja, Berlin, wo ich wohne natürlich sowieso, das ist Hochburg für vegane Küche. Es gibt neben fünf glaube ich, ja fünf mittlerweile feindliche Restaurants, die alle auf Sternenniveau kochen, gibt es
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zahlreiche andere, so für die tägliche vegane Ernährung, Bioläden in jedem Eck und die Supermarktregale sind in Berlin vor allem, sind die halt alle voll von veganen Sachen. Der Rewe hat schon allein vier, fünf Meter nur vegane Produkte drin. Berlin ist schon großartig, was das anbelangt.
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Genau, in den USA, da ist es auch immer super. Auf jeden Fall LA, allen voran wahrscheinlich, San Francisco, New York. Ja, aber wie man sieht, steigt halt weltweit sozusagen das Angebot an veganen Sachen und wird immer weiter sozusagen verfeinert oder auch erweitert.
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Speaker
Total faszinierend. Genau. Dann vielen Dank für deine wertvolle Arbeit, auch dass du das so weiterträgst, sag ich mal, und die Faszination auch für die, wo vegane Küche halt so verbreit ist und darüber aufklärst. Dann würde ich dir noch eine abschließende Frage stellen wollen, und zwar, was wünscht du dir für die Zukunft, also nicht nur bezogen auf die vegane Ernährung, sondern generell? Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass wir
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noch viele viele viele viele Schritte in die richtige Richtung gehen, dass sich die gastronomische Welt endlich mal so hin ändert. Und da arbeiten wir ja dran, gerade mit solchen Ausbildungen und so weiter, dass es einfach normal ist, sag ich mal, dass alle Gerichte pflanzlich sind und das Fleisch einfach eher eine Option ist, die man halt noch dazu wählen kann. Das wäre mir, das ist mein Herzensanliegen im Endeffekt, dass die Köche das endlich auch mag.
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Speaker
mal kapieren, dass Fleisch nicht mehr das Zentralelement von einem Teller sein muss. Ich glaube, wenn wir das erreichen, dann ist schon ganz viel erreicht wirklich im Umdenken von allen. Und dann sind wir auch auf guten Schritten, sage ich mal, dass diese Wahnsinnsindustrie endlich mal in eine zukunftsweisende Richtung gebracht wird. Ja, da kann ich dir absolut nur zustimmen. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit und so wäre das absolut wünschenswert.
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Speaker
Okay, dann vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und dann wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag. Sehr gerne. Okay, danke schön. Das wünsche ich dir auch.
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