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Ernährungsforscher enthüllt Lifestyle für langes Leben in jungen Jahren #1057 image

Ernährungsforscher enthüllt Lifestyle für langes Leben in jungen Jahren #1057

Higher Health Podcast
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669 Plays2 years ago

Wie Du älter werden kannst, wenn du alles richtig machen würdest, gemäß dem aktuellen Stand der Wissenschaft und des kollektiven Wissens. Alles von

  • der Kindheit
  • über das junge Erwachsenenalter
  • zum Erwachsenen

erfährst du in diesem zweiten Teil des Interviews mit Nicolas Ting von Avea-Life aus der Schweiz.

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Recommended
Transcript

Einführung und Thema der Episode

00:00:01
Speaker
Ich bin Christian Wenzel, dein Mr. Broccoli und in dieser Vegan Podcast Episode hörst du. Unterschätze die Power deines Lebensstils für ein langes, gesundes Leben nicht. Und was das zu bedeuten hat, das erklärt dir heute Nicolas in dieser Vegan Podcast Episode.
00:00:25
Speaker
Hallihallo ist jetzt dein Christian, dein Mr. Broccoli. Wie gut geht es dir? Ich hoffe doch, hervorragend. Und wir sitzen heute wieder zusammen mit Nikolas, deshalb geht es mir natürlich

Elterlicher Einfluss auf Kinderernährung

00:00:35
Speaker
hervorragend. Ich fühle mich direkt zehn Jahre jünger.
00:00:38
Speaker
Lieber Nicolas, du hast ja eine wunderbare Episode letztes Mal schon mit mir gemacht, wo wir drauf eingegangen sind oder in der wir drauf eingegangen sind. Wie sah der Lebensstil eines Babys, eines Kindes, eines oder sogar ja schon auch im Mutterleib aus? Und ich denke, da kamen einige Fragen bzw. haben wir da sehr, sehr viel darüber geredet. Vielleicht magst du das Ganze mal in
00:01:04
Speaker
Ja, ein paar Minuten noch mal zusammenfassen, gerade aus einer Sicht der Ernährung heraus, bevor wir dann jetzt gleich in das Lebensalter eines jungen Erwachsenen, einer jungen Erwachsenen gehen und dann uns anschauen, wie ernähren sich Erwachsene optimal, um mindestens 150 zu werden. Nicolas, let's go.
00:01:26
Speaker
Ja, vielen Dank nochmal, dass ich hier sein darf. Lieber Christian und schöne Grüße an alle da draußen. Wir hatten das Thema ja Ernährung und Kindheit, würde ich das mal so zusammenfassen. Und zusammenfassen ist ein gutes Stichwort. Das sollten wir tun, damit man jetzt weiß, okay, was war das jetzt nochmal? Was ist denn wichtig in der Kindheit?
00:01:51
Speaker
Ich möchte es einfach mal so zusammenfassen, dass wir fangen mit der Gesundheit der Eltern, mit euch an. Das ist so diese Prägung auch schon. Auch eine genetische Prägung ist schon da, so ein sogenanntes Imprint. Dann ist wichtig, dass in den ersten 1000 Tagen, das sind die wichtigsten Tage für die Kindheit, um da schon
00:02:12
Speaker
somit die Zukunft zu setzen. Und da spielen natürlich auch wichtige Nährstoffe eine Rolle. Das sind Vitamin D, Omega 3, Vitamin A und C, die Ballaststoffe und die Vitalstoffe aus Gemüse und Obst. Warum?
00:02:30
Speaker
Weil eben diese wichtigen, man nennt sie auch kritischen Nährstoffe, eben die Darmgesundheit, ergo auch das Immunsystem setzen. Und wir können uns vorstellen, dass wir bestimmt mit irgendjemandem schon mal über Immunsystem, über Infekte von Kindern und so weiter gesprochen haben. Und ich kann euch aus Erfahrung nur sagen, wenn man darauf achtet,
00:02:54
Speaker
gehen die Kinder schon mal gesünder durchs Leben und setzen auch für später auch nochmal ein gutes Setting.

Kulturelle Herausforderungen bei der Kinderernährung

00:03:02
Speaker
Ja, das Ernährungsumfeld spielt eine Rolle. Das heißt, was biete ich meinem Kind an breiter, bunter Ernährung?
00:03:11
Speaker
Damit kommt auch gleich dieses Thema naturnah auch noch und die Entwicklung des Kindes. Das heißt, Ernährung ist nicht nur eine Einbahnstraße, sondern das bringt gleich noch andere Themen mit rein. Und dann natürlich ein bisschen die Unabhängigkeit von einem sehr eingeschränkten Ernährungsfeld, würde ich jetzt mal sagen, von Discountern, vom Einfluss von
00:03:37
Speaker
von da, wo wir die Ernährung kaufen, also auch da das Feld zu öffnen für die Kinder bedeutet, dass sie ein breiteres Angebot annehmen. Das ist eben auch ganz wichtig, eine gewisse Konsistenz den Kindern anzubieten, das heißt Ernährungsroutinen zu setzen, das ist wichtig, damit das eben sich festigt.
00:04:03
Speaker
Aber natürlich sollte man trotzdem flexibel sein sollte nicht sei ich jetzt mal zu starr das ganze halten aber eine gewisse konsistenz im thema ernährung.
00:04:14
Speaker
Und es ist fast schon eine Bitte, aber es ist auch wissenschaftlich belegt, dass wir den Kindern oft auch bei den Getränken viel zu viel Zucker geben. Und dass das auch das Thema Übergewicht für später eben erschwert. Wobei ich das Wort Mehrgewicht eigentlich mittlerweile besser finde als Übergewicht.
00:04:36
Speaker
Hier auch eure Kinder für eine gewisse Ernährungsselbständigkeit und Unabhängigkeit von Kinderlebensmitteln. Ich will sie jetzt nicht 100 Prozent verteufeln, sollte man sowieso nicht in den Bereich, aber man sollte so schnell wie möglich in die Familienernährung einsteigen.
00:04:58
Speaker
Da darf der Genuss nicht fehlen und das passiert am besten und ist am besten organisierbar, wenn man eben nicht so abhängig ist, sondern das im Familiensetting organisieren kann. Und tatsächlich ein Thema muss man da auch noch mit reingeben, ist der Invest in eine gute Bildung der Kinder.
00:05:17
Speaker
auch in der eigenen Kinder, ist maßgeblich für das Thema Longevity für später, weil man weiß, dass Menschen mit einem guten sozioökonomischen Status eben zum Beispiel auch der BMI niedriger ist, sie weniger an Mehrgewicht und dementsprechend
00:05:37
Speaker
Darauf folgende Erkrankungen leiden.

Ganzheitlicher Ansatz zur Langlebigkeit

00:05:40
Speaker
Und das setze ich natürlich auch schon im Kindesalter. Und dann wäre ich eigentlich mit meiner Zusammenfassung da schon so durch. Also das war sicherlich viel. Aber da kann man schon sehr viel machen damit.
00:05:56
Speaker
Ja, ich denke, das war hauptsächlich noch mal ein Appell an die Eltern, sich es nicht so einfach zu machen, wenn ich es jetzt mal, weil die Versuchungen, dass es einfach ist, sind einfach riesig groß in unserer Gesellschaft. Und oft wollen wir den Kindern ja eben auch was gönnen sozusagen, wollen sie belohnen etc. Dann kommt das eine, zum anderen oft belohnen wir sie eben mit Essen und dann eben nicht mit dem Salat, sondern mit anderen Dingen.
00:06:26
Speaker
Dann kommt in der Schule, im Kindergarten noch der Geburtstag dazu, wo wieder ein Muffin mitgebracht wird oder andere Sachen. Und der Besuch bei der Omi fällt dann auch nicht unbedingt gesund aus. Wobei da natürlich jetzt das aus der Sicht der Ernährung betrachtet ist, aus dem sozioökonomischen dann wiederum betrachtet, sind solche Erlebnisse, Omi, Kindergarten, Schule, gutes Setting, auch gutes Setting zu Hause natürlich sehr, sehr wichtig.
00:06:55
Speaker
In Kombination mit all den Dingen macht ja quasi die richtige Longevity Strategie gerade Sinn und das macht es ja eben aus. Wir setzen zwar hier in diesem Podcast den Schwerpunkt auf das Thema Ernährung, ganz klar, heißt jedoch nicht, dass nur das Thema Ernährung ein langes, gesundes Leben gewährleistet. Ganz im Gegenteil, wir dürfen eben alle

Ernährungsgewohnheiten von Teenagern

00:07:20
Speaker
Lebensbereiche, und das sage ich auch immer wieder, im Einklang halten und überall drauf achten. Und hier bekommst du eben deine Vitamine, nenne ich es jetzt mal, für das Thema Ernährung mit. Und da steigen wir jetzt eben auch ein, lieber Nikolas, ins Thema junge Erwachsene. Da sind wir bei der letzten Episode stehen geblieben.
00:07:38
Speaker
Jetzt ist da jemand im Pubertätsalter oder vielleicht auch schon fast schon ausgewachsen. Was sind da so die wichtigsten Themen oder ich nenne es jetzt mal Bereiche, auf die da jemand achten darf?
00:07:55
Speaker
Ja, das ist ja ein wichtiges Alter, wo der Einfluss der Eltern sehr stark abnimmt und dieses selbst. Das heißt, wir haben immer mehr äußere Reizibild, die beim Thema Ernährung eine Rolle spielen. Und da ist es aber so, wenn ich das, was wir gerade angesprochen haben, wenn wir das schon setzen, das heißt eine gute Selbstständigkeit in der Ernährung auch ein
00:08:18
Speaker
ein sich auseinandersetzen mit den Wünschen der Kinder, gerade in Pubertät, im jungen Alter, dieses Thema dann noch zusammenzufassen mit Social Media, also das heißt mit dem Einfluss der Außenreize. Das ist in der Ernährungspsychologie eben so beschrieben, dass die dann das Thema Körperbild und Ernährung
00:08:39
Speaker
Und hier kommt jetzt was ins Spiel, das ist diese Auseinandersetzung auch im verbalen Bereich mit den jungen Erwachsenen. Thema Ernährung. Ernährung plötzlich kommt, hat dann viele Facetten. Es spielt natürlich auch noch die Qualitätenrolle, das heißt das, was wir eben angesprochen haben.
00:08:58
Speaker
eine bunte Vielfalt bei Laststoffe, auch genügend Proteine. Mit dem Alter von 17 Jahren haben wir den höchsten Proteinbedarf auf Kilogramm Körpergewicht gerechnet.
00:09:13
Speaker
Und das sehen wir dann auch in diesen Bedarfskurven immer wieder, dass da so ein Peak ist, da müssen wir drauf achten. Und wenn dann eine Ernährungsform, ich sprich jetzt mal zum Beispiel eine vegane Ernährungsform, eine vegetarische Ernährungsform, das ändert sich ja in diesem, da kommen ja diese Außenreize wie Umwelt und Gesundheit.
00:09:33
Speaker
Da muss man immer im Austausch bleiben und muss natürlich aber auch gerade gucken, dass weiterhin Vitamin D, Omega 3, Ballaststoffe, Vitalstoffe weiterhin ein Thema, also bunte Vollwertkost, nenne ich sie immer, eine Vollwerternährung eben etabliert wird. Es kommen ja dann so Dinge wie
00:09:55
Speaker
Ich esse nur noch Pizza. Ich sitze, habe meine Screen Time. Wenn ich draußen bin mit den Jungs und Mädels, dann hole ich mir eine Tüte Chips und so weiter. Auch wie der Ernährungsfeld. Wenn wir aber da schon vorher die Themen gesetzt haben, eine sehr selbständige Entwicklung, sage ich mal, gefördert haben, dann balanciert sich das aus. Und hier möchte ich auch den Druck nehmen. Wir können nicht verhindern, dass unsere Kids sich eine Pizza holen um die Ecke oder eine Tüte Chips. Die Frage ist immer die Menge.
00:10:24
Speaker
Die Frage ist auch die Bewegungsbalance, die Energiebalance. Das heißt, haben wir Ausgleichsfaktoren da? Haben wir Ausgleichsmöglichkeiten da? Tun wir das Thema nicht zu religiös, also nicht als Konfrontationsthema nehmen, sondern eben als Entwicklungsmöglichkeit? Und da mache ich das einfach über das Thema Genuss.
00:10:50
Speaker
Das muss ich ganz ehrlich sagen. Man kriegt die meisten Menschen nicht nur mit dem Thema Genuss. Oder was würdest du sagen, lieber Christian? Absolut. Du hast ja auch Kids.

Bewegung und Vorbildfunktion in der Familie

00:11:00
Speaker
Sie sind zwar noch nicht im Pubertätsalter, aber bei meinem, der ist ja jetzt so zwölf, fängt das natürlich an.
00:11:10
Speaker
Ja, meiner ist auch elf und kommt in die Pubertät. Also da tut sich schon einiges. Und ja, das Thema Genuss oder gutes Aussehen spielt immer eine große Rolle. Genau. Allerdings schmecken sie auch sehr, sehr viel immer raus. Also was ultragesundes unterzumischen und so weiter funktioniert manchmal nicht. Und da darf eben die gesunde Balance da sein. Sonst tust du die Sachen am Ende entsorgen müssen.
00:11:35
Speaker
oder selber essen, was bei mir oft sehr vorkommt. Der Biomüll der Familie, wir kennen das Thema. Also was gut funktioniert, sind nach wie vor natürlich solche Häppchen, Früchte und Gemüse. Also Äpfel, Karotten, aufgeschnittenes Gemüse, vor allem getrocknete Beeren funktionieren hervorragend.
00:11:59
Speaker
einen ganzen Artikel zum Thema, wie können wir vegane Kinder und Jugendliche sehr gut ernähren, mit quasi solchen Sachen, die vielleicht sogar daherkommen, ein bisschen wie Süßigkeiten oder wie eine Belohnung und dennoch sehr gesund sind. Und dann ist natürlich das Anrichten der Sachen auf jeden Fall ein großes Thema.
00:12:20
Speaker
Oder auch den Kindern oder Jugendlichen dann eben auch zu zeigen, wo in unserem Umfeld kriegst du auch was einigermaßen gesundes her, was aber dennoch irgendwie cool ist. Und wie du sagst, da eben das Stock mal eben rauszunehmen, dass die jungen Erwachsenen überhaupt gar keine Pizza sich kaufen sollen oder mal ein Eis oder so irgendwas, sondern dann eben da das Verhältnis gut zu setzen.
00:12:45
Speaker
Bei meiner Tochter ist es auch sehr stark so, dass ich sie immer pushen darf, zum Beispiel zum Thema Sport. Also das heißt, sie wehrt sich da erst mal und wenn sie es dann macht, dann gefällt es ihr. Oder rauszugehen in die Natur. Erst ist immer Widerstand da und dann sind wir draußen und dann wollen sie nicht mehr weg. Also das heißt, wir haben da schon als Eltern eine Verantwortung und auch wenn es manchmal schwierig ist,
00:13:09
Speaker
dürfen wir uns damit auseinandersetzen, reden und natürlich eben auch vorleben bzw. eben auch gute Alternativen zeigen. Ich denke, abseits vom Thema Ernährung ist das Thema frische Luft, Bewegung, Sonnenschein und natürlich eben auch die Kinder mal in den Wald zu bringen, mit Tieren zu verbinden und natürlich mit anderen Freunden das auch zu erleben, sind essenzielle Themen.

Alkoholkonsum und Familieninfluss

00:13:38
Speaker
Das finde ich sehr gut, dass du auch das Thema Attraktivität der Ernährung nochmal aufschneidest, dass man es einfach auch nett macht. Ich möchte hier nochmal mit reinbringen, ein Thema, was auch mit Ernährung zu tun hat und auch mit Longevity zu tun hat, ist der erste Konsum von Alkohol. Jetzt mal als Droge im weitesten Sinne zu befassen und auch Drogen an sich. Also auch das beeinflusst natürlich dann auch die Lebensqualität im späteren Leben.
00:14:06
Speaker
hier mit dem Thema Alkohol sich auseinanderzusetzen, nicht zu tabuisieren, zu begleiten, wie mit vielen anderen Sachen und aber ganz deutlich auch als Eltern darauf hinweisen, dass ein früher Alkoholkonsum leider dann natürlich auch mit späteren Folgen, gesundheitlichen Folgen, die treten dann früher auf. Das weiß man aus, sage ich mal, evidenzbasierten Studien, dass je früher der Alkoholkonsum anfängt, desto
00:14:35
Speaker
Rühr treten dann auch spezifische Erkrankungen dazu auf. Die Leberbelastung ist sehr hoch und das darf man sicherlich auch nicht vergessen. Und wir wissen zum Beispiel aus den blauen Zonen, dass im Zusammenhang mit der Ernährung dieses Soziale mit der Familie
00:14:57
Speaker
eben spätere gesundheitliche Verhalten fördern kann. Das heißt, das hast du ja auch schon angesprochen, es liegt dann natürlich immer an uns Erwachsenen, so die Punkte zu setzen. Wir sollten auch akzeptieren, dass es dann von unseren, sag ich mal, von unseren erwachsen werdenden Kindern dann eben anders ausgelegt wird.
00:15:22
Speaker
Ich finde es schön, was du sagst. Da sind wir ja fast schon im Erwachsenenalter drin. Alkohol spielt ja bei vielen Erwachsenen auch immer noch eine Rolle. Bei mir ist es so, dass ich seit zwölf Jahren keinen Alkohol mehr trinke und wenn ich jetzt an einem alkoholfreien Bier nippe, bin ich schon halb besoffen.
00:15:41
Speaker
Und früher bin ich teilweise ins Hofbräuhaus, als ich in München gelebt habe und hatte zu meinen Hochzeiten vier Mars intus an einem Abend. Also das muss man sich mal vorstellen, wie krass der Körper sich eben auch adaptiert an gewisse Lebensweisen, was nicht heißt, dass es dann auf einmal gut ist. Also nur, weil ich dann quasi mich gewöhnt habe, zum Beispiel jeden Abend ein Bier zu vertragen oder
00:16:08
Speaker
dreimal die Woche einen Aperol Spritz zu trinken oder wie auch immer und das macht mir gar nichts aus oder ich merke nicht einen sofortigen Effekt im negativen Sinne, im positiven Sinne ja meistens dann doch schon bei Alkohol oder bei Drogenkonsum generell, heißt das ja nicht, dass es nicht grundsätzlich nicht schlecht wäre. Also was ich sagen will ist,
00:16:29
Speaker
Wir kreieren zwar unseren Körper neu und wir verändern mit Sicherheit auch unser Mikrobiom, wenn wir Alkohol oder Drogen regelmäßig konsumieren. Das heißt, wir haben mehr, ich nenne es jetzt mal Kapazität, das vielleicht eben zu verarbeiten. Heißt jedoch nicht, dass nicht die Leber, die Nieren oder andere Organe oder auch Zellen im Körper Schaden nehmen. Und da möchte ich gerne auf das Thema rausgehen, also ein Glas Wein am Tag soll doch sogar gesund sein.
00:16:58
Speaker
im Sinne einer Longevity-Ernährung. Was sagst du dazu? Ich habe eine ganz klare Meinung dazu. Alkohol ist ein soziales Thema und grundsätzlich ist Alkohol ein Nerven- und Zellgift. Wir müssen es abbauen. Wir haben nicht umsonst diese Wirkung, wenn wir viel Alkohol nehmen, dass es uns nicht gut geht. Das ist schon mal ein Zeichen. Und aus medizinischer Sicht
00:17:26
Speaker
sollten wir den Alkohol komplett lassen. Wir dürfen, ich möchte was Provokatives sagen, wir dürfen aber die Wirkung des Alkohols auf Entscheidungen, auf Stimmung, auf Stress Relief dürfen wir nicht ganz unterschätzen. Ich möchte nicht den Alkohol favorisieren als Stress Reduzierer, aber er hat sicherlich seine Funktion rein medizinisch
00:17:51
Speaker
macht Alkohol keinen Sinn. Also auch nicht das Rotwein-Beispiel mit dem Resveratrol, was ja einige so erwähnen oder eben auch, weil es eben, wie du sagst, eine stressenkende Wirkung hat. Es gibt ja zum Beispiel eben auch
00:18:07
Speaker
Biohacking oder Health Experts, die bewusst quasi so ganz, ganz niedrige Dosen an Alkohol, an anderen Drogen und so weiter nehmen, um quasi hier das Prinzip der Homesis ins Spiel zu bringen, macht sowas dann Sinn?
00:18:24
Speaker
Ich würde sagen, alles, was einem hilft, besser zu leben, hat irgendwie seine Daseinsberechtigung.

Gesundheitsvorteile von Resveratrol und Nahrungsergänzungsmitteln

00:18:33
Speaker
Ich komme aber wieder zurück aus rein medizinischer oder gesundheitlicher Sicht. Je weniger Alkohol, desto besser. Thema Resveratrol und Rotwein. Ich glaube, das kann man mittlerweile auch nach googeln. Man müsste 60 Liter Rotwein trinken um die Menge und die Tagesmenge zum Beispiel aus unserem Booster.
00:18:53
Speaker
an Resveratrol zu bekommen. Also das zeigt einem gleich mal, wo wir hingehen. Nichtsdestotrotz ist man sich einig, dass ein moderater Alkoholkonsum in Ordnung ist, auch für die Gesundheit und eben die lange Gesundheitsspanne nicht negativ beeinflusst.
00:19:10
Speaker
Hier ist natürlich die Auslegungssache des Wortes moderat entscheidend. Richtig. Das überlassen wir jetzt mal dem Zuhörerinnen und Zuhörer. Stichwort Booster. Ich habe hier den Collagen Activator. Da sind ja auch tolle Sachen drin. Und im Booster sagst du, da ist ja eben Respiratrol drin. Noch noch einen kleinen Ausflug zum Thema Respiratrol und diesen Booster. Für was ist der gut? Ich erinnere mich, dass ich den, glaube ich,
00:19:35
Speaker
Nee, Stabilizer war das, was ich vor dem Essen nehme, sodass Kohlennhydrate bzw. der Zucker im Essen weniger oder gar nicht für Stoff wechselt wird. Das heißt, das hilft mir natürlich, meinen Blutzuckeranschliek zu verringern und damit natürlich eben auch länger gesund zu leben. Jetzt der Booster, der bringt Respiratrol mit. Das ist hier eben auch ein, ich nenne es jetzt mal Nährstoff, der ja in Studien gezeigt hat, dass er zwar nicht regelmäßig genommen,
00:20:06
Speaker
Ich glaube, alle zwei Tage oder alle drei Tage genommen, korrigiere ich mich, wenn ich da falsch liege, gesundheitliche
00:20:13
Speaker
Einfluss hat und zwar dahingehend, dass die Mäuse, die den genommen haben in den Studien, tatsächlich 30, 35 Prozent länger gelebt haben, oder? Ja. Danke für dieses Thema. Das Thema Resveratrol geht auch immer wieder durch die, sag ich mal, durch die wissenschaftliche wie populärwissenschaftliche Presse. Es ist so, dass es steuert Enzyme an, die Situine, die, da gibt es verschiedene, die an verschiedenen, sag ich mal, Orten in unserem Körper
00:20:43
Speaker
eben die, sag ich mal, die Gesunde, die unsere Gesundheit fördert. Das sind die Sytoine. Und dafür, die werden durch Resveratrol, ich würde mal sagen, aktiviert oder aktiv gehalten.
00:20:59
Speaker
Es gibt Zirtoine, die sind in unseren Gefäßen drin, das heißt, ein gesundes Gefäß wird gefördert. Es gibt Zirtoine, die sind in unserer Haut, das heißt, ein gesunder Aufbau des Kollagenes wird gefördert. Und das Resveratrol ist eben eins von diesen Boostern, würde ich tatsächlich sagen.
00:21:15
Speaker
Und da gibt es aber in Kombination immer gesehen. Der Booster hat noch andere Stoffe, wie das Pterostylben, das ist die Schwester vom Resveratrol, die zum Beispiel die Aufnahme des Resveratrols oder unseres NNN-Förders. Das heißt, wir denken immer in Synergien, wie es auch aus der Natur kommt. Wenn wir ein Apfel essen, wenn wir was anderes essen, ist immer ein synergistischer Effekt da, der einzelnen Inhaltsstoffe. Und das machen wir eben.
00:21:41
Speaker
Wir haben das Apigenin, was auch wieder dann die Aufnahme der anderen Inhaltsstoffe im Booster fördert und auch die antioxidative und anti-entzündliche Kapazität der Zelle erhöht, damit eben andere Stoffe nicht erschöpft werden. Das heißt, es ist ein bisschen so von zwei Flanken geht man da rein. Einerseits schützt man die Zelle vor eben diesen Attacken, die wir jeden Tag haben, das muss man auch sagen, die wir aber durch unseren Lebensstil minimieren können.
00:22:11
Speaker
Und die Erschöpfung von wichtigen Schlüsselstoffen in unserem Körper eben nicht erschöpfen noch zusätzlich. Und das ist so ein bisschen das, was wir mit dem Booster zum Beispiel machen.
00:22:23
Speaker
Ja, sehr cool. Sind denn generell diese Sachen, wenn ich sie einnehme, zum Beispiel NMN, Resveratrol, diese Highlights aus der Non-Gravity-Forschung, das ist denn generell sinnvoll, die auch schon, wenn wir jetzt ins junge Erwachsenenalter kommen, zu nehmen oder
00:22:44
Speaker
produziert der Körper gerade im Alter von unter 30 schon noch genug eigene diese Substanzen bzw. eben auch produziert genug NAD, welches ja durch NMN angeregt wird. Ab wann sollten wir solche Stoffe auch in Betracht ziehen?
00:23:02
Speaker
Ja, ich finde das eine sehr gute Frage und ich bin froh, dass du die sich stellst. Ab dem zwanzigsten Lebensjahr konnte festgestellt werden, dass zum Beispiel vor allem im Gehirn schon eine Alterung anfängt bei jungen Menschen.
00:23:17
Speaker
Um jetzt auf deine Frage zurückzukommen, wir empfehlen so ab zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr NMN und dem Booster zusammenzunehmen. Vorher kann man das natürlich auch machen, da spielt es aber eher eine Rolle von körperlicher Performance.
00:23:33
Speaker
Auch das Thema kognitive Leistung kann man da unterstützen. Wie ich bereits gesagt habe, im jungen Alter hat man diese Fortschritte eher im Gehirn, fängt das so an. Bei den restlichen Körperzellen produziert man da noch relativ viel.
00:23:53
Speaker
Aber das sinkt dann immer mehr, es fängt dann in verschiedenen Zellen an, das ist beim Ubiquinol, sprich Q10 genauso. In verschiedenen Organen sinken die verschiedenen wichtigen Nährstoffe oder Schlüsselstoffe.
00:24:10
Speaker
eben verschiedentlich ab. Das ist beim Coenzyme Q10. Da gibt es einen riesigen Unterschied zwischen Lunge, Herz und Gehirn. Und das ist beim NMN und beim Reservatrol. Reservatrol müssen wir ja von außen führen. NMN ist ja die Vorstufe des NAD+, was wir für 400 Prozesse in unserem Körper brauchen, die eben auch, wie du schon bereits angesprochen hast, dann die gesunde Langlebigkeit fördert, also die Gesundheitsspanne.
00:24:37
Speaker
Ja.

Kalorienreduktion und funktionale Ernährung

00:24:38
Speaker
Und da macht es sicherlich Sinn, so Richtung Performance, Leistungsfähigkeit. Genau. Jetzt brauchen wir, glaub ich, nicht mehr so stark über die Ernährung eines Erwachsenen sprechen oder eines jungen Erwachsenen, denn die ist schon sehr ähnlich dann den jungen, ich nenne es jetzt mal, Erwachsenen oder Teenagern da anzusehen. Ich denke, eine Sache, die noch wichtig ist, gerade im Sinne von Longevity,
00:25:06
Speaker
Diesem Alter ist calorie restriction, also Kalorienrestriktion, was ja eben auch einige longevity Forscher als der Heck schlechthin bezeichnen, da evolutionstechnisch gesehen meistens nie dieses Überangebot da war.
00:25:22
Speaker
was wir heute eben haben und wir grundsätzlich zu viel essen im Schnitt, nenne ich es jetzt mal. Das heißt, sehr viele gehen dann auf calorie restriction zum Beispiel, weil sie dann intimidierend fasten, nur eine Mahlzeit am Tag essen und dann können sie, glaube ich, gar nicht so viel in sich reinstopfen, dass sie dann eben auf mehr wie 2.000, 2.500 Kalorien kommen, je nach Frau oder Mann.
00:25:48
Speaker
Welche wissenschaftlichen Publikationsstudien gibt es dazu? Ihr bei Awea oder gerade auch du kommst ja aus einem sehr wissenschaftlichen Spektrum, nenne ich es jetzt mal. Dir sind diese Sachen ja sehr wichtig und auch vielen unserer Zuhörerinnen und Zuhörer legen da natürlich sehr viel Wert drauf, auch wenn ich mir jetzt das quasi schon aus rein, ich nenne es jetzt mal, logischen, natürlichen Gründen herleiten kann, dass wenn wir zu viel essen, einfach auch
00:26:16
Speaker
Alterung und oder natürlich Überforderung unseres Körpers zu Tage kommen können.
00:26:24
Speaker
Ja, das ist, ich finde, oder nicht, ich finde, das ist vielleicht der falsche Beginn, es findet ein Paradigmenwechsel statt. Wir müssen ja feststellen, dass auch die Art, wie wir leben und wie wir arbeiten, sich drastisch geändert haben. Damit auch der Bewegungsumfang und dann auch die Kalorienausgahr, also die Kalorienverbrauch. Du hast es schon angesprochen, allein das muss, sag ich mal, noch mal geresettet werden. Wir haben einen anderen Bedarf.
00:26:53
Speaker
Wir wissen, dass unser Bedarf an speziellen Nährstoffen sich erhöht. Nochmal das Thema Omega-3 im Erwachsenenalter ganz wichtig. Vitamin D. Wir haben auch die Vitalstoffe, das heißt diese ganzen Polyphenole, die wir in Schalen,
00:27:11
Speaker
auch im grünen Gemüse zu finden, haben einen viel größeren Impact verbunden mit dem Thema Darmgesunder. Das heißt, es gibt einen funktionelleren Ansatz bei dem Thema. Das heißt, wir brauchen gar nicht mehr in diese energetische Thema. Wir sind die ganze Zeit noch
00:27:29
Speaker
auch in dieser Allsteinzeit. Hoffentlich kriegen wir genug zu essen. Das ist, das können wir ein bisschen ablegen. Wir können funktionaler denken, was nicht heißt, dass wir es verkomplizieren müssen. Aber da kommen wir auf das Thema kalorische Restriktion raus.
00:27:44
Speaker
ist, wir brauchen genug Energie. Das möchte ich auch noch mal sagen. Viele sehr aktive Menschen leiden an Energiemangel, aber auch an funktionellen Nährstoffen. Und das natürlich in Balance zu bringen. Das heißt, wenn wir sitzende Tätigkeit haben, brauchen wir einfach keine 2600 Kalorien mehr, sondern wir müssen eher gucken, dass wir vielleicht 15 Prozent weniger machen, aber dann mehr in die Nährstoffe reingehen.
00:28:11
Speaker
Das heißt, wenn wir mehr mit dem Gehirn arbeiten, dann mehr zu überlegen, was ist denn für unser Gehirn wichtig? Das ist ein stabiler Stoffwechsel. Da hast du das angesprochen. Zuckerstoffwechsel regulieren. Damit reguliere ich auch automatisch den Fettstoffwechsel. Du meinst Blutzuckerspiegel oder Stoffwechsel? Blutzuckerspiegel, genau. Unser Gehirn ist ja eines der wenigen Organe, die kein Insulinrezeptor braucht.
00:28:41
Speaker
Das heißt, der hat einen direkten Effekt, wenn ich meinen Blutzucker reguliere, auf meine kognitive Fähigkeiten. Das heißt, hier da zu achten und dann auch wirklich in die funktionellen Nährstoffe zu gehen, das ist eben der Paradigmenwechsel, den wir haben. So eine moderne Ernährung ist funktioneller.
00:29:02
Speaker
Und mehr in wichtige Nährstoffe, die unsere Zellen brauchen, die unsere Zellen schützen, auch vor neuem Stress, neuartigem Stress, den wir vorher nicht kannten. Und eben nicht zu sehr in die Kalorien gehen. Man weiß auch aus zum Beispiel das Thema Protein, wenn wir in die Longevity-Forschung gehen,
00:29:23
Speaker
heißt es nämlich, dass es dort eher ein nicht so hoher Proteinanteil, nämlich lebensverlängernd, wirkt. Das heißt, da kommt es natürlich darauf an, was mein Setting ist. Bin ich natürlich ein Athlet, der ein gewisses Ziel hat, dann muss ich natürlich meinen Proteinbedarf decken. Das ist vollkommen klar. Aber auch hier wieder eher Qualität, Funktionaldenken.
00:29:44
Speaker
Okay, fassen wir zusammen, dass die Kalorienrestriktion bzw. das runterleveln von zu viel Essen einfach Sinn macht. Wir wissen ja auch aus den Blue Zones, dass sie versuchen, bei 80%
00:30:00
Speaker
Der Sättigungsgefühl aufhören zu essen, das ist nicht was, was Sie bewusst machen, sondern wahrscheinlich einfach ist es schon inhärent bei Ihnen drin, weil wir wissen ja, wenn wir uns überessen oder einfach bis zum Limit essen, dass wir uns danach eh schlapp müde und nicht so toll fühlen. Wir brauchen also auch hier quasi ein stabiler Blutzucker ist wichtig. Du hast das angesprochen. Nährstoffe eher fürs Gehirn, denn genügend Energie bekommen wir.
00:30:28
Speaker
Wir dürfen unsere Lebens, wie wir leben, beachten. Ein Sportler braucht ganz klar mehr Protein, dennoch ist auch grundsätzlich ein Proteinüberschuss auch nicht gut, auch nicht für Sportler. Wir brauchen aber auch mehr Nährstoff fürs Gehirn, da viele von uns immer mehr auch kognitiv arbeiten statt körperlich.

Fasten und Autophagie für Langlebigkeit

00:30:48
Speaker
Und da sind ja beispielsweise, du hast es schon oft jetzt angesprochen, gerade Vitamin D, Vitamin C, Q10, Omega 3, wichtig, aber eben auch diese elementaren Polyphenole, also Pflanzenstoffe, wie sie zum Beispiel in Grüntee vorkommen, wie sie in Waldheitelbeeren vorkommen und so weiter, extrem wichtig. Dahingehend ist für mich das Thema
00:31:16
Speaker
Protein schon auch noch mal wichtig, denn viele sagen ja eben, dass viel Protein gut ist, beziehungsweise ist ja es auch so, dass viele Gesundheits- oder Longevity-Forscher versuchen, auch
00:31:35
Speaker
die Zelle nicht ständig zum Wachstum anzuregen. Also da kommen wir jetzt so in dieses bisschen wissenschaftlichere Thema rein. M-Tor und Autophagie. Und das finde ich für Erwachsene einfach auch nochmal ein Game-Changer, das zu beachten. Wann genau geht unser Körper quasi in den, ich nenne es jetzt mal, Aufbaumodus?
00:31:59
Speaker
Und wann ist der im Recovery-Regenerationsmodus und warum ist dieses Verhältnis so wichtig? Da kannst du uns als Super-Expert und Wissenschaftler bestimmt ein bisschen was dazu sagen.
00:32:11
Speaker
Ja, du sprichst was an, was wir in unserem heutigen Leben unserem Körper gar nicht mehr zutrauen. Das ist nämlich wieder dieses lange, ohne irgendwas zu sein, um seine natürlichen Prozesse zu Ende zu bringen. Du hast es schon angesprochen, das ist die Autophagie. Es ist nichts anderes, als den Körper in die Lage zu versetzen. Prozesse, die nicht abgelaufen sind. Unser Körper produziert natürlich auch, sag ich jetzt mal, Müll, auch biochemischen Müll.
00:32:40
Speaker
Den muss er entladen, den muss er versorgen, den muss er aufräumen. Und da wissen wir, dass wir zwölf Stunden jede Nacht bzw. einen zwölf-Stunden-Part brauchen, damit diese Autophagie, also diese Aufräumprozesse vonstattengehen.
00:32:56
Speaker
Das weiß man von Zellkulturen, das weiß man auch von Markern, die man messen kann. Und da weiß man, dass man zwölf Stunden den Körper einfach in Ruhe lassen sollte. In Ruhe im Sinne von nichts essen, nichts trinken.
00:33:14
Speaker
Deshalb wird's ja oft gedacht, ne? Deshalb ist unter anderem eben auch die Nacht da, diese Bio-Rhythmus da eben auch einzuhalten und zu sagen, ich kann einfach nicht irgendwas essen, während ich schlafe. Genau. Wir diskutieren immer wieder über diese Stunden. Aber diese zwölf Stunden, das weiß man, dass Autophagie-Prozesse dann zu Ende laufen. Das hat man gemessen. Und ...
00:33:39
Speaker
Das kann man auf jeden Fall sagen. Das heißt, wenn man anfangen möchte, dieses Thema für sich zu bearbeiten, dann hört man einfach nach dem Abendessen auf und versucht einmal schon mal, diese zwölf Stunden einzuhalten. Das kann man natürlich durch aktive Stoffe auch noch fördern. Und die finden wir natürlich in einer breit angelegten Vollwerternährung und dann machen natürlich auch Supplemente, die das Triggern auch noch sind.
00:34:06
Speaker
Wir haben das Thema Spermidin. Du hast es ja angesprochen, auch das Thema NMN. Das NMN triggert nämlich die M-Thor-Aktivität. Und wir können das durchs Fasten, also durchs Teilfasten, sage ich jetzt einfach mal.
00:34:24
Speaker
Und man hat aber herausgefunden, dass wenn man zum Beispiel zwei- bis dreimal im Jahr so eine Art Fastenkur über eine kürzere Zeit macht, reicht das auch schon aus. Das sind die Studien von Walter Longo eben auch mal zu zitieren, der sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Ganz, ganz stark und schon lange eben über dieses Thema eben auch schon dieses Thema bearbeitet. Und
00:34:53
Speaker
Der Longo ist ja quasi der Erfinder der Fast-Mimicking-Diet. Wir machen übrigens zwei bis drei Mal im Jahr solche Challenges, in denen wir Scheinfasten für fünf Tage. Du hast einen guten Zeitraum angeräumt, den meinst du wahrscheinlich damit.
00:35:12
Speaker
die Diät oder eine Fastenform entwickeln, in der du trotzdem was essen kannst. Genau. Zwar sehr, sehr kalorienrestriktiert, aber auch ohne viel Protein, einfach um diese Wachstumsprozesse nicht zu stark anzureizen, sondern eher den Körper in der Recovery zu halten und dennoch mit Nährstoffen zu versorgen. So machen wir es ja auch bei Hippokitus, dass wir Detox-Prozesse anstoßen, die laufen lassen und grundsätzlich aber Nährstoffe hinzufügen.
00:35:42
Speaker
Ja, also ein guter Tipp ist, wenn jemand da weitergehen will, gibt es eine einfache Regel. Wenn ich weiß, wie viel fettfreie Masse ich habe, dann kann ich zum Beispiel schon das mal 24 nehme. Also diese Kilogramm an fettfreier Masse mal 24, dann weiß ich ungefähr, das ist mein Grundumsatz.
00:36:04
Speaker
Ungefähr, das ist eine Daumenregel. Und dann kann ich versuchen, da schon mal, mal probeweise fünf Tage eben nur so viel Kalorien wie mir das dann ausspuckt. Und dann kann ich da schon so ein bisschen testen, wie ich darauf reagiere. Und das ist so der Eintritt in diese, sag ich jetzt mal, in diese Gesundungswelt. Es geht immer um die gesunde Zelle. Es geht darum, unsere Zelle
00:36:30
Speaker
in die Kapazität zu bringen, sich selber zu regenerieren und eben so ein
00:36:39
Speaker
Und nicht zu alter, nicht in diesen Alterungs-, in diese Seneszenz zu kommen, also in diesen Alterungsprozess zu kommen. Und das immer weiter werdenden Abbau, wo die Zelle dann nicht mehr zurück kann in ein jüngeres Zellalter. Und das geht es eben. Das machen wir mit den ganzen Lifestyle-Themen. Wir versetzen die Zelle in die Lage, wieder sich zu regenerieren.
00:37:08
Speaker
Und wieder jünger, also jung zu bleiben. Die Kapazitäten eben zu haben, sich zu regenerieren. Lass uns dieses Kalorienrestriktionsthema und Fastenthema kurz abschließen. Denn ich glaube, je älter wir werden, desto wichtiger wird das. Im jungen Alter kann der Körper da schon noch, wie fast bei allem, sehr viel kompensieren. Und ich merke eben auch bei Kindern oder jungen Erwachsenen, dass sie sehr viel Sprit, nenne ich es jetzt mal, für den Wachstumsprozess benötigen.
00:37:37
Speaker
Wir Maxener sind da quasi dann etwas anders gelagert.
00:37:41
Speaker
haben in der Regel nicht mehr diese Wachstumsprozesse. Und auch zu viel Wachstumsprozesse im Alter, sprich Muskelaufbau, ist nicht unbedingt förderlich für Longevity. Ich sage gleich noch was dazu, zweite Frage direkt hinterher. Ich habe eine schöne Kurve gesehen, ein schönes Diagramm, in der gesagt wird, dass gerade die Autophagie, also dieser Selbstreparierungsmechanismus des Körpers, der ja eben auch sehr viele gesundheitliche Effekte mit sich bringt,
00:38:11
Speaker
gerade so zwischen den Stunden 14 bis 18, 19, 20, also wenn ich so lange faste und dem Körper nichts gebe, dass der da extrem stark ansteigt, also bis zur Stunde 19 ungefähr und dann geht er eher so in das konstante Feld über oder fällt wieder langsam ab, würdest du das so unterstreichen?
00:38:33
Speaker
Gerade sehr viele Longevity-Forscher leben eben so einen langen Fasten oder versuchen auf jeden Fall länger wie zwölf Stunden zu fasten, um einfach diesen Prozess noch zu, nenne ich es jetzt mal, boosten. Was sagst du dazu?
00:38:50
Speaker
Ich sag, was ein bisschen unwissenschaftlich ist. Nein, Spaß beiseite. Das muss jeder für sich herausfinden, wie er selbst das erlebt. Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass auf jeden Fall diese zwölf Stunden plus mehr Benefit hat auf zellulärer Ebene.
00:39:13
Speaker
Aber dann irgendwann mal bei vielen Menschen so ein individueller Punkt kommt zum Beispiel, bei vielen ist das so zwischen 14 und 16 Stunden Fasten, wo sie selbst dann so einen Stressfaktor erleben, wo dann man individuelle Ausschüttungen von Stresshormonen erlebt. Und da muss man tatsächlich
00:39:34
Speaker
seine Stunden finden. Könnte dieser Stressfaktor tatsächlich die guten Benefits, ich nenne es jetzt mal, eine Person fängt jetzt an zu fasten oder länger zu fasten. Hab das vorher nicht gemacht, vielleicht kein Essensfenster von 10, 12 Stunden gehabt und jetzt geht sie auf einmal auf 18 Stunden, weil sie gehört hat, das ist super positiv.
00:39:55
Speaker
Jetzt merkt ihr aber nach 14, 15 Stunden Hunger, was ja auch normal ist, weil der Körper es ja gewohnt ist. Genau. Würdest du jetzt dann trotzdem sagen, dieser Stressfaktor ist schon wieder zu viel Stress, dass es die positiven Effekte aufhebt? Wenn es dann meine tägliche Performance so stark beeinflusst, dass es mir nicht gut geht, dann würde ich das schrittweise trainieren, ja.
00:40:20
Speaker
Dann ist es tatsächlich ein Gewöhnungstraining und dann würde ich tatsächlich, das ist das, was du vorher angesprochen hast, das ist Hormesis. Also praktisch so viel Stress zu induzieren, damit unser Körper sich positiv adaptiert. Das ist ja der Sinn der Sache. Und dann würde ich, wenn jemand sehr stoffwechselstabil grundsätzlich ist, dann kann er in die vollen gehen. Wenn ich aber jemand bin,
00:40:45
Speaker
der ein bisschen sensibler ist, dann würde ich hier Stunde für Stunde, dann eben, und dann machen auch Supplements Sinn, die das unterstützen. Auf jeden Fall guter Tipp. Kurze letzte Frage, du hast vorhin NMN angesprochen, Spammedien. Also Spammedien wissen wir, dass die Autofagie auf jeden Fall trickert oder fördert.
00:41:06
Speaker
NMN auch in der Fastenperiode nehmen oder eher danach, weil du hast NMN in Verbindung mit mTOR angesprochen und wenn wir jetzt über mTOR sprechen, das kannst du ja noch mal ganz kurz dann

Essenszeiten und zelluläre Gesundheit

00:41:16
Speaker
erzählen, ist ja eigentlich so, dass mTOR ein Regulator ist, der dem Körper anzeigt, wann sind quasi Nährstoffe da.
00:41:27
Speaker
Vielleicht magst du das nochmal kurz erwähnen und dann eben zu sagen, welche Extras, welche Add-ons könnten quasi unsere Zellreinigungs- und Körperreinigungsfunktion unterstützen, welche machen da Sinn und welche erst danach zu nehmen, wenn der Körper wieder bereit ist, Nahrung aufzunehmen? Ja, genau.
00:41:51
Speaker
Es gibt so, sag ich mal, Longevity-Pfade, die eben in der Zelle den Nährstatus, sag ich mal, triggern und dem Körper. Wir haben ja so wie so Zahnräder, die ineinander gehen.
00:42:09
Speaker
Und die dann uns signalisieren, okay, bitte hör jetzt auf zu essen, oder es ist jetzt genug Energie da, wir müssen uns jetzt um die Prozesse kümmern. mTOR ist zum Beispiel einer davon, das ist so eine Art Regulator, wie du schon gesagt hast, das ist ein Regulator, der dann
00:42:26
Speaker
Zum Beispiel auch wenn Zucker kommt, dann kommt Insulin, dann wird das so angetriggert und dann sagt mTOR wird dann eben aktiviert oder deaktiviert. Und sagt dann, okay, jetzt haben wir genug, hör bitte jetzt auf, wir müssen uns um das andere kümmern.
00:42:45
Speaker
Da ist mTOR zum Beispiel so ein Generator von diesem. Und wenn wir eben mTOR aktivieren, heißt das, jetzt geht es in diese Fasten. Jetzt müssen wir in diese Fastenphase rüber. Und wenn wir diesen Pfad praktisch antriggern, zum Beispiel durch NMN, sagen wir dem, okay, jetzt gehen wir in diesen Fastenmodus rein.
00:43:11
Speaker
Und das ist eben so, das steckt so dahinter. Das Gleiche haben wir mit Sirtuinen, die dann auch wieder mit NMN oder NAD plus eben angetriggert werden. Wir haben mit mTOR zusammen zum Beispiel, wir haben die AMP-aktivierte Proteinkinase. AMP hat man vielleicht schon mal gehört, ist praktisch die Vorstufe von ATP unserer zellulären Energiewährung.
00:43:35
Speaker
Und das hat eben auch, das ist alles ein bisschen miteinander verzahnt, muss man ja ganz ehrlich sagen. Und diese Pfade gilt es eben zu aktivieren, zu reaktivieren. Und durch Fasten geben wir diesen Pfaden die Möglichkeit, auch, ich sag jetzt mal ganz unwissenschaftlich, gehört zu werden oder auch prozessiert zu werden. Die dann uns gesundheitsfördende Maßnahmen, also halt auch eine gesunde Zelle dann.
00:44:03
Speaker
Und wenn wir das immer wieder durchbrechen, das muss ich auch mal sagen, mir ist nicht nur das Fasten wichtig, sondern auch die Zeiten zwischen den Nahrungsaufnahmen. Das Thema Snacking hat uns in den letzten 20 Jahren dieses Thema total zerstört.
00:44:21
Speaker
Wir haben das vergessen, dass wir eigentlich nicht immer essen müssen, sondern im Gegenteil, wir müssen uns einfach gut ernähren, qualitativ hochwertig ernähren, zu einem bestimmten Zeitpunkt uns dann einfach auch lassen, um dem Ganzen auch Raum und Zeit zu geben, zu wirken.
00:44:39
Speaker
Also ich habe jetzt ein relativ kurzes Essenshindo, zum Beispiel von vier Stunden. Also ich könnte dann so ein 24 machen für fortgeschrittene Fasten. Dann ist es, würde ich jetzt mal sagen, fast egal, ob ich jetzt in diesen vier Stunden nochmal eine Pause einlege oder irgendwie
00:44:56
Speaker
konstant irgendwie was essen. Genau, das ist gut, dass du das nochmal wiederholst. Wenn ich natürlich ein sehr kurzes Zeitfenster habe, dann macht ja der Brian Johnson genauso, dann ist der natürlich da regulär. Aber dann, ich sag's jetzt mal für viele Menschen da draußen, die zum Beispiel sagen, okay, die 12 Stunden hören sich gut an, da rate ich zusätzlich dann noch zwischen den Hauptmahlzeiten einfach mindestens vier Stunden zu lassen. Auch das ist wissenschaftlich belegt, dass das dann hilft, eben Stoffwechselabläufe zu Ende zu bringen,
00:45:26
Speaker
Und auch diese Ausschüttungen von gesunden, von Sättigungssignalen, von Hungersignalen eben zu trainieren. Cool, fasse ich zusammen, also solche, also längere Fastenphasen zwischen dem Essen sind durchaus sinnvoll, um Autophagieprozesse zu unterstützen, sprich unseren Körper dabei zu unterstützen, quasi aufzuräumen.
00:45:51
Speaker
Wir wissen es alle aus dem Haushalt, wenn wir den einfach zu lange nicht aufräumen, dann wird es irgendwann unangenehm und so ist es mit unserem Körper auch. Das heißt, hier können wir dem Körper die Möglichkeit geben, länger gesünder zu leben.
00:46:05
Speaker
nur Wasser oder Nährstoffe zu sich zu nehmen in dieser Zeit macht eben Sinn und oder solche Booster, nenne ich es jetzt mal, wie NMN, wie Spermidin zu sich zu nehmen in dieser Zeit, da sie das quasi nochmal verstärken. Richtig. Oder auch aktivieren in kürzeren Fastenzeiten und dann eben die Hauptnährstoffe dann eben auch in das Essensfenster reinzulegen, sodass der Körper natürlich den eben auch superstoffwechselnd hat. Genau.
00:46:34
Speaker
Wer dazu mehr wissen will, auch zum Thema mTOR, gerne mal auf die verlinkten Seiten von Awea oder auch von mir klicken in den Show Notes, da wird ja alles auch nochmal genauer erklärt. Ich würde sagen, wir kommen in einem nächsten Teil dann nochmal final, lieber Nikolaus, auf das etwas fortgeschrittenere Alter zu und was wir dann bis zum Lebensende machen können. Ich glaube,
00:46:59
Speaker
Wir sollten dann auch, um hier ein kleines Appetitthäbschen zu geben, noch mal solche Sachen ansprechen wie mTOR, weil gerade in diesem Namen mTOR kommt ja schon der Name auch Reprimycin vor. Ja. Und Reprimycin ist ja gerade so ein sehr, sehr heiß diskutiertes Mittel in Deutschland, glaube ich, noch nicht zugelassen, richtig?
00:47:23
Speaker
Es ist für spezielle, doch es ist für spezielle Erkrankungen, Krebserkrankungen tatsächlich bereits zugelassen. Genau, du kriegst es halt nur nicht als ohne Rezept sozusagen. Genau. Und das aber so im Moment ein Gamechanger in den USA. Das heißt, wie können wir solche Prozesse dann eben auch gerade im fortgeschrittenen Alter einfach verstärken? Welche Supplements machen da sind? Welche Lebensweisen machen da sind? Ja. Würdest du, lieber Nikolas, vielleicht noch
00:47:53
Speaker
ein Endfazit ziehen zu diesem Thema. Junge Erwachsene, Erwachsene bis hin zu einem Alter von ich nenne es jetzt mal 50, 60, wo wir dann wieder in eine andere Lebensphase reingehen und wo nochmal ganz andere Dinge dann wichtig werden. Was ist zusammengefasst mit hier die wichtigsten Dinge zu sein?
00:48:13
Speaker
Zusammenfassend für heute kann ich sagen, dass die Art und Weise, also wann wir was wie zu uns nehmen, eine Riesenausprägung hat, wie gesund wir bleiben und wie lang wir gesund bleiben können. Das kann man eigentlich so zusammenfassen. Und wie funktional wir uns auch ernähren.
00:48:36
Speaker
Und dann können wir eben unsere körperlichen Prozesse länger optimal aufrechterhalten. Ja, sehr, sehr schön zusammengefasst. Ich würde fast sagen, so als kleiner Hint auch fürs nächste Mal, ich bin mittlerweile sogar fast der Ansicht, dass du das funktional angesprochen
00:48:56
Speaker
dass für mich die Ernährung, also sprich das, was ich esse, zum Beispiel zum Mittagessen, das ist für mich wie eine Art Bonus, um mich quasi seelisch oder auch rein kalorisch zu sättigen, um meinem Magen das Gefühl zu geben, da ist was drin und so weiter. Ich sehe das Essen aber weniger, so wie es früher war, als überlebens- oder Nährstofflieferant, sondern
00:49:26
Speaker
Ich habe heute eher eine Routine, wo ich sage, ich habe eine funktionale Routine und ich habe eine schöne Belohnungsroutine. Die schöne Belohnungsroutine ist das, was ich esse. Also zwei Mahlzeiten am Tag, auf die freue ich mich, weil ich lange faste, da mache ich mir was Schönes. Das nährt eher meine Seele.

Funktionales Essen und Genuss

00:49:50
Speaker
In der Zwischenzeit oder auch in der Fastenphase nähere ich meinen Körper mit Nährstoffen. Also da trinke ich grüne Säfte. Da nehme ich solche Sachen wie NMN, Spamidin, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Da trinke ich grüner Tee, um Polyphenol zu bekommen. Also ich mache das teilweise mit richtigen Nahrungsmitteln, wie Wildkräutern, wie Krossen. Das ist für mich die funktionale Routine.
00:50:19
Speaker
Und dann den Brokkoli, den ich mehr esse, mit, weiß ich nicht, meinem selbstgemachten Smoothie und Kakaopulver drauf. Das versuche ich so gesund wie möglich zu gestalten, aber es ist für mich quasi so eigentlich nur noch die icing on the cake. Ich wüsste, dass wahrscheinlich mein Körper es gar nicht braucht und es nur braucht, weil es einfach eine Gewohnheit ist. Aber den Nährstoff habe ich woanders her.
00:50:45
Speaker
Und ich glaube, wir steuern immer mehr in so eine Art des Lebens rein, weil unsere wirkliche Ernährung, unsere wirkliche Nahrung, so wie es früher mal gedacht war, uns diese Nährstoffe, das was wir wirklich brauchen, gerade um lange gesund zu leben, gar nicht mehr geben kann. Weil es auch noch geraubt wird durch unseren modernen Lebensstil, der ja auch noch
00:51:09
Speaker
Stress verursacht ohnehin. Genau. Das hast du sehr schön zusammengefasst. Ich möchte auch so ein bisschen die Angst vor dem Wort Funktional, ich finde das schon adäquat, nehmen. Ich weiß das da draußen. Wenn du den Mix aus Genuss und Funktionalität, wenn du das trainieren kannst und eben mischen kannst, dann ist das schon fast, ich würde nicht sagen der heilige Gral, aber das ist das, nachdem wir moderne Menschen eben schauen sollten.
00:51:37
Speaker
dass wir diesen Genuss kombinieren mit der Funktionalität und das passiert auch. Und da dürfen wir uns manchmal auf der einen Seite nicht zu ernst, aber ernst genug nehmen. Danke dir, Lebo Nikolas, für all dein Wissen, für all das, die Zeit, die du übernommen hast, um hier reinzunehmen.
00:51:59
Speaker
rein zu sneaken und uns beizubringen, unter anderem aus Ernährungssicht, wie man lange gesund lebt und du lebst es ja eben auch vor. Vielen Dank für all dein Wissen und natürlich eben auch für all die Mühe, die du und das ganze Team von AVEA reinsteckst. Ihr seid ja mit die Einzigen, die so viel Forschung betreiben, auch auf dem Thema der Longevity.
00:52:20
Speaker
und natürlich eben auch viele Menschen damit begeistern oder anregen, das mal auszuprobieren, inklusive mir. Und ich weiß es sehr, sehr zu schätzen, habe jetzt sogar im Podcast hier meinen Activator genommen, weil ich einfach damit einfach ein megagutes Gefühl habe und auch gedacht habe vor dem Podcast, ich brauche mal wieder ein bisschen Astaxanthin, weil ich mehr in die Sonne gehen will, sagen wir es mal so.

Abschluss und Tipps für Zuhörer

00:52:48
Speaker
Und das hier sehr, sehr gut hilft.
00:52:50
Speaker
Genau. In diesem Sinne, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli und deine funktionalen Sachen. Nikolaus, danke dir und du liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Wenn es dir gefallen hat, wie immer, teile diese Episode. Funktioniere beziehungsweise bring etwas in dein Leben mit ein, was du heute gelernt hast und lass es dir gut gehen für ein schönes, langes, gesundes Leben. Tschüss.
00:53:15
Speaker
Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo-Episoden und Interviews auf dich.
00:53:30
Speaker
Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
00:53:48
Speaker
Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.