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Profi Ballett mit veganem Lifestyle vereinbar? I Lena von Cocoanel #1046

Higher Health Podcast
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283 plays · Sep 3, 2023

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Speaker: Ich bin Christian Wenzel, dein Mr. Broccoli. Und in dieser Vegan -Podcast -Episode hörst du. Man weiß es zwar schon immer als Tänzer, dass es irgendwann vorbei ist. Und dann ist es einfach vorbei. Dann muss man sich eh was anderes überlegen. Und da ich sowieso schon immer sehr interessiert bin, was Sachen Ernährung betrifft, hab ich gedacht, ich würde gern das noch ausweiten und professionell auch machen. Dann hab ich eben noch eine Ernährungsberatungs -Ausbildung gemacht.

Speaker: Dein vegan Podcast liefert dir wöchentlich das Beste aus den Bereichen Gesundheit, Fitness, Longevity, Kinderernährung und vielem mehr. Denn hey, seien wir mal ehrlich, in den Weiten des Internets nicht den Überweg zu verlieren, fällt schon ziemlich schwer. Deshalb wollen wir mit über 1000 Episoden und 1 ,6 Millionen Downloads inspirieren, informieren und dich motivieren, das Beste aus deinem Körper und deinem Leben herauszuholen. Und nun, viel Freude mit der aktuellen Episode.

Speaker: Im zweiten Teil des Interviews erfährst du, auf was Balletttänzerin und Ernährungsberaterin Lena selbst bei ihrer Ernährung achtet. Und wie sie auf die Idee kam, aufgrund des Mangels gesunder Snack -Alternativen diese ganz einfach selbst herzustellen. Denn es gibt sie sehr wohl, die gesunden Naschereien. Viele sagen ja, vor allem wenn man so Sport macht, dass man auf die Proteine zuvor achten muss und verbinden dann immer nur tierische Produkte haben, Proteine. Ja, wie gehst du da vor?

Speaker: Das ist immer die größte Frage. Frage Nummer eins, wo kriegst du den Protein her? Und dann sage ich immer, Protein ist überall drin. Also wir müssen nicht uns darauf fokussieren, jetzt irgendwie massiv große Mengen an Proteinen zu konsumieren. Vor allem kein tierisches Protein, weil das, wie gesagt, wieder den Körper übersäuert. Und was viel sinnvoller ist, ist einfach die einzelnen Aminosäuren aufzunehmen. Und die essentiellen Aminosäuren, die gibt es in jedem Obst und Gemüse.

Speaker: In jedem Obst und Gemüse sind essenzielle Aminosäuren enthalten und daraus kann der Körper dann selbst Protein zusammenbauen. Und das ist viel effektiver, wie wenn wir die kompletten Proteine konsumieren, weil dann muss er sie erst wieder auseinander bauen, in die einzelnen Aminosäuren aufteilen, damit er sie überhaupt verwerten kann. Weil der Körper kann mit ganzen Proteinen nichts anfangen. Er braucht diese einzelnen Aminosäuren.

Speaker: Genau, als Bausteine, um daraus dann wieder neue Zellen und sowas herzustellen zu können. Und deshalb ist es einfach viel effektiver, wenn man gleich die einzelnen Aminosäuren konsumiert und dadurch baut er sich dann alles, was er braucht, zusammen. Und ich auch nach Bluttests oder so, ich habe meine Blutwerte machen lassen, ich hatte noch nie Probleme mit Eiweißmangel oder sowas. Also ja, da muss man sich wirklich keine Sorgen machen.

Speaker: Und was ich halt ganz viel esse, ist grünes Blattgemüse. Also täglich mindestens so 600 bis 1 Kilo. Große Salate. Man kann das natürlich auch in Smoothies verarbeiten oder in Saften. Grüne Säfte sind super. Und da steckt wirklich enorm viel drin. Also nicht nur Aminosäuren, auch Mineralstoffe, die super wichtig sind für den Knochenbau, für die Muskulatur, Kalzium, Magnesium. Also da hat man eigentlich, da hat man einfach alles. Ja, genau. Und da stecken ja dann auch viele

Speaker: In den genannten Sachen stecken ja auch schon viele Stoffe drin, also Nährstoffe und auch Antioxidantien, die ja besonders wichtig sind, um auch so freie Radikale und sowas zu bekämpfen. Genau. Dann, genau, gesunde Fette ist auch noch ein Thema. Worauf achtest du da beim Thema Fetten?

Speaker: Genau, ich versuche meinen Fettkonsum relativ gering zu halten, weil ich auch festgestellt habe, dass zu viel Fett einfach wieder total schwer verdaulich und belastend ist.

Speaker: macht träge, macht müde, belastet die Verdauung und ist dann wieder fürs Training nicht so effektiv, wenn man nicht so fit ist einfach. Aber natürlich brauchen wir auch einen gewissen Anteil an Fetten. Und da achte ich halt drauf, dass es keine raffinierten Fette sind, also jetzt keine raffinierten Öle, die komplett nur noch isoliertes 100 % Fett sind, sondern ich schaue, dass ich die Fette aus ganzen Quellen bekomme, also aus ganzen Früchten wie Avocado, Nüsse, Samen,

Speaker: Kürbiskerne finde ich super, Hanfsamen. Genau, und da kann man eben auch schauen, dass man ein bisschen auf das Omega -3 -Omega -6 -Verhältnis achtet, weil wir meistens dazu tendieren, zu viel Omega -6 -Säuren zu konsumieren und zu wenige Omega -3. Und das Problem mit Omega -6 -Fettsäuren ist wieder, dass sie wieder auf den Körper eher entzündungsfördernd wirken. Und wenn da das Verhältnis nicht stimmt, es sollte circa eins zu eins sein, dann kann man sich eben wieder nicht so toll fühlen.

Speaker: kann es sein, dass dann wieder daraus Probleme entstehen. Genau deswegen immer schauen, dass man wirklich die Fette aus ganzen Quellen bekommt. Nichts raffiniertes, keine Öle. Und genau, nicht übertreiben einfach mit Fetten. Ich denke, das ist generell ein guter Ratschlag, nicht übertreiben. Und wie sieht dann so ein Beispieltag von dir aus? Also ich stehe immer morgens auf, wie gesagt, und vorm Training

Speaker: Ich weiß nicht, es tut mir einfach nicht gut, wenn ich schon große Mahlzeiten vor dem Training esse. Ich kann da nicht so gut trainieren mit vollem Magen. Denke ich, geht den meisten wahrscheinlich so. Deshalb trinke ich morgens nach dem Aufstehen erst mal Wasser mit Zitrone, also Zitronenwasser. Dann gefolgt von Sellerie -Saft. Das ist dieses Protokoll von Anthony Williams. Kennen bestimmt einige. Ja.

Speaker: Ja, genau, dann der Selleriesaft. Und dann mache ich mir noch einen Saft, der mir ein paar Kalorien mehr liefert. Also wie jetzt heute dieser Ananas -Saft, weil Ananas ist auch, hat ganz viele Enzyme, die auch total hilfreich sind. Und genau, dadurch, dass ich dann noch diesen Saft mit Obst integriere, habe ich dann schon ziemlich viel Energie fürs Training. Also ich trinke jetzt nicht nur so ein kleines Glas Saft, sondern das ist wirklich ein Liter. Das sind so 400 bis 500 Kalorien. Und genau, dann gehe ich trainieren.

Speaker: Und dann mittags habe ich eine Obstmahlzeit. Das ist entweder eine Monoobstmahlzeit, also wirklich eine große Schale voll mit Mangos oder jetzt ist Pfirsichzeit immer, was halt gerade in Saison ist. Und ja, das esse ich dann auch, bis ich satt bin. Und dann kommt noch ein Salat später. Der kann auch wirklich aus allem bestehen. Alles, was Gemüse ist, kann ich da reinmachen. Also ich mache meistens eine ganze große Schüssel mit Grünzeug als Basis und dann wieder

Speaker: Ja, wie gesagt, je nachdem, was Saison hat gerade, es kann Blumenkohl sein, es kann Brokkoli sein, Tomaten, Gurken, Zucchini. Ich lieb's auch, mir Zucchini -Nudeln zu machen oder Gurken -Nudeln. Und das kombiniere ich dann immer mit einem Dressing und da ist dann meistens auch ein bisschen Fett drin enthalten. Also tagsüber esse ich kein Fett und dann als letzte Mahlzeit des Tages integriere ich dann so meine gesunden Fettquellen. Genau, da wechsel ich halt ab zwischen Avocado und Nüssen und Saaten. Genau. Ja.

Speaker: War es so für mich für einen Tag? Genau. Und du bist ja jetzt immer noch Ballettschancerin, aber hast dich jetzt auch so ein bisschen mehr darauf fokussiert, selbst Ernährungsberatungen zu geben und auch eigene Produkte herzustellen. Wie kam es denn dazu?

Speaker: Ja, genau. Also das, muss ich sagen, ist sogar während Corona entstanden. Weil da hatten dann plötzlich alle Ballettschulen zu. Und dann ist mir irgendwie noch mal bewusster geworden, dass ich irgendwie noch ein zweites Standbein gerne hätte. Und ja, man weiß es zwar schon immer als Tänzer, dass es irgendwann vorbei ist. Also die meisten tanzen bis sie 30, 33 sind oder so. Und dann ist es einfach vorbei. Dann muss man sich eh was anderes überlegen.

Speaker: Und dann, da ich sowieso schon immer sehr interessiert bin, was Sachen Ernährung betrifft, und ich schon immer mich da in dem Bereich wirklich auch selbst weitergebildet habe und mich das einfach brennend interessiert, das Thema, habe ich gedacht, ich würde gerne das noch ausweiten und professionell auch machen. Dann habe ich eben noch eine Ernährungsberatungsausbildung gemacht. Das war so ein Wochenendstudium.

Speaker: und habe dann angefangen, meine eigene Ernährungsberatung zu gründen, meine eigene Firma zu gründen. Und was mir dann während den Beratungen immer aufgefallen ist, ist, dass die Leute nicht auf viel verzichten wollen. Die wollen einerseits gesund leben, aber es fällt ihnen doch schwer, auf gewisse Dinge zu verzichten. Und ich sehe immer, dass gesunde Ernährung ist nicht

Speaker: ist kein Verzicht. Also so sehe ich das. Ich finde, es ist eine Bereicherung. Und deshalb wollte ich auch wirklich Produkte dann selbst entwickeln, die das einfach beweisen. Und dann kam mir die Idee, dass ich Süßigkeiten, also Snacks, entwickle, weil ich eh gerne süße Sachen schon immer kreiert habe in der Küche. Also irgendwelche Energy Balls oder Riegel oder Kuchen. Diese ganzen Rohkost -Desserts, die man kennt, habe ich schon immer selbst gerne hergestellt.

Speaker: Und Familie und Freunde fanden das auch immer total lecker und an Weihnachten habe ich es verschenkt und so weiter. Und dann dachte ich, ja, warum nicht was draus machen? Und jetzt habe ich eben zu der Ernährungsberatung noch meine eigenen Produkte auf den Markt gebracht und ich verkaufe vegane Schokoriegel und so kleine Schokoladendiamanten.

Speaker: Ja, kann ich nur empfehlen. Schmeckt auf jeden Fall sehr gut. Ja, also zum Thema Süßen, da gehen ja die Meinungen so ziemlich auseinander, obwohl man sich, glaube ich, einig ist von wegen, dass jetzt ein Snickers oder ein Mars ziemlich ungesund ist. Was unterscheidet deine Produkte von den herkömmlichen Schokoladenriegeln?

Speaker: Genau, also einiges. Wie gesagt, ich wollte überhaupt keine raffinierten Zutaten, also keine raffinierten Öle, kein raffinierter Zucker. Ich wollte wirklich ein Produkt entwickeln, was nur ganze Zutaten enthält. Also mit ganzen Zutaten meine ich so, wie es die Natur zur Verfügung stellt. Ganze Früchte, ganze Nüsse, nicht nur irgendwelche Isolate aus dem Produkt.

Speaker: Genau, und deshalb habe ich eben die Riegel entwickelt, die entstehen nur aus Datteln und Nüssen und Kakao und sonst nichts. Und die sind halt so aufgebaut, dass sie wirklich so aussehen und auch vom Geschmack her wirklich an so eine Kuchenschnitte oder so erinnern oder auch

Speaker: an die gängigen Riegel wie Snickers oder Bounty oder so. Aber es ist halt wirklich kein raffinierter Zucker drin, es ist auch kein Hafer und überhaupt kein Getreide drin. Weil die ganzen Riegel, die ich auf dem Markt finden konnte, die hatten entweder immer Hafer und ich habe eine Haferallergie, deswegen kam das für mich auch nicht in Frage.

Speaker: Dann hatten sie entweder Kokosblütenzucker oder irgendwelche Syrupe, Agavendicksaft. Ganz oft ist da drin in solchen Riegeln. Öle, Kokosöl wird ganz oft verwendet. Ganz oft auch Salz mitbeigefügt, was ich auch nicht in meinen Produkten wollte. Genau, und so cleane Riegel gibt es einfach bisher noch nicht. Und das wollte ich einfach zeigen, dass es möglich ist und dass es trotzdem schmeckt. Ja, weil viele im Moment

Speaker: sind vom Thema Zucker so abgestreckt, weil viele Ernährungsexperte nennen, zu viel Zucker ist ganz ungesund und denken dann auch, dass der Fruchtzucker genauso ungesund sei wie der normale. Was sind da die Unterschiede?

Speaker: Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Leute haben teilweise wirklich Angst vor Obst. Die haben Angst, Obst zu essen, weil sie denken, der Zucker ist einfach zu viel. Zu viel Zucker, es ist zu viel Fruchtzucker. Aber man kann nicht den raffinierten Haushalt, den weißen Raffinadezucker, kann man nicht vergleichen mit natürlichem Zucker aus Obst. Das sind natürliche Kohlenhydrate. Und wir Menschen sind dafür gemacht, um Kohlenhydrate zu verstoffwechseln. Also einfache, natürliche Kohlenhydrate aus Obst.

Speaker: Und da sind Ballaststoffe mit drin, da kommen Vitamine mit im Obst. Das ist ja nicht nur der pure Zucker. Das ist so ein Komplettpaket, was die Natur einfach so geformt hat, dass es als perfekte Nahrung für uns dient. Und wie gesagt, die Ballaststoffe, die sorgen dafür, dass der Zucker langsam in die Blutbahn übergeht und langsam in die Zellen und nicht dieses Auf und Ab wie von raffiniertem Zucker. Die Vitamine, die da mitkommen, die sind essentiell für uns.

Speaker: So viel Wasser ist auch im Obst, also man wird hydriert. Das ist einfach ein Komplettpaket, was für uns gesundheitsfördernd ist, statt im Vergleich zu den Weißen. Zumal es ja auch ein Unterschied ist, ob man jetzt halt die ganzen Früchte konsumiert oder ob man jetzt irgendwie aus dem Supermarkt irgendwie so einen Apfelsaft oder so trinkt, wo dann noch irgendwie was zugesetzt ist oder was so weiter. Also die Mengen schafft man ja dann auch gar nicht.

Speaker: von oben so, dass es wirklich einem Körper schaden würde. Ja, das stimmt. Und selbst in Saft, also ich presse mir ja auch frischen Saft, selbst im Saft sind auch Belaststoffe enthalten. Ja, ich meine, Blödsinn. Also im Supermarkt ist dann schon wieder, glaube ich, Qualität. Ja, genau. Und die Pastel dressiert, ein bisschen ja auch erhitzt und da ist dann auch gar nichts mehr in der Stoffe drin. Genau, das ist ja dann nochmal was anderes. Ja, genau.

Speaker: Und viele haben ja auch Angst, irgendwie von der Fettleber oder so, habe ich auch mal gehört, dass man das von zu viel Obst oder zu viel Zucker dann bekommt.

Speaker: Genau, oder auch viele sagen, ja, Diabetesgefahr, aber das Problem liegt ja nicht am Zucker, das Problem liegt am hohen Fettkonsum. Weil das Problem ist, wenn man zu viel Fett im Organismus hat, ständig zu viel Fett zu sich nimmt, was die meisten leider machen, weil wenn man überlegt, so der normale Mensch steht auf, hat zum Frühstück vielleicht Brötchen mit Butter und Käse, das ist schon mal sehr fett. Dann mittags gibt's, weiß ich nicht,

Speaker: Fleisch mit irgendeiner Soße, mit irgendeiner Soße wieder ganz viel Fett und abends noch mal Fett. Und es ist einfach zu viel. Und das Fett blockiert das Hormon Insulin und Insulin sorgt natürlich dafür, dass der Zucker vom Blut in die Zellen transportiert wird. Und das kann dann nicht mehr stattfinden, wenn der Fettkonsum einfach zu hoch ist. Wie viel Fett empfiehlst du denn pro Tag so ungefähr?

Speaker: So 20 bis 30 Gramm. Kommt natürlich darauf an, wie groß man ist, wie schwer man ist, wie viel Kalorienbedarf. Aber in besseren Richtwerts sind so 10 Prozent vom Gesamtkalorienbedarf. Und bei deiner Ernährungsberatung hast du ja so drei Grundpfeiler, auf die diese stützt. Würdest du einmal zusammenfassen, wie diese lauten? Ja, also erst mal ist mir ganz wichtig, dass es

Speaker: keine Diät ist. Also man geht jetzt nicht zu einer Ernährungsberatung und dann denkt man, okay, ich mach das jetzt mal drei, vier Wochen wie so eine Diät und dann gehe ich wieder zurück zu meiner alten Ernährung. Und das ist mir ganz wichtig, dass ich das von Anfang an mit meinen Klienten klarstelle, dass es eine Umstellung ist, wirklich eine Lebensumstellung, dass man wirklich die Ernährung so umstellt, dass man das dauerhaft umsetzen kann. Weil es bringt ja nichts, wenn man irgendein krasses Protokoll verfolgt, irgendeine krasse Diät macht.

Speaker: die man überhaupt nicht durchhalten kann, weil man einfach so entweder so in dem Kalorien defiziert ist oder einfach, weil man auf irgendwas so verzichtet, dass man es einfach dauerhaft nicht durchhalten kann. Und das möchte ich eben nicht. Das macht keinen Sinn. Vielleicht kann man kurzzeitig damit Erfolge erzielen, wenn jetzt jemand, was weiß ich, 30 Kilo abnehmen möchte und dann

Speaker: eine ganz stricte Diät macht, dann wird er vielleicht zuerst abnehmen, aber dann wird er danach wieder alles zunähen. Ich wollte gerade sagen, man schadet sich da dauerhaft, wenn man da wirklich, keine Ahnung, vor dem Urlaub oder so jetzt eine Crash -Diät macht mit super wenig Karriere, das ist ja überhaupt nicht nachhaltig. Also der Körper wird ja dann in so eine Art Hungerzustand, sag ich mal, versetzt. Und Hunger hat zwar nachdem sozusagen alles, weil er Angst hat, was ist, wenn ich wieder nichts bekomme. Und vor allem hat das ja auch massive Auswirkungen auf die eigene Leistungsfähigkeit.

Speaker: Weil wenn man dem Körper halt nicht mehr das gibt, was er benötigt, um halt entsprechend oder adäquat funktionieren zu können, dann hat das natürlich Auswirkungen auf deine Konzentration, auf alles einfach. Sportliche Performance, aber ja, das betrifft einfach alles. Ja, total. Ja. Dann achte ich noch drauf, dass es einfach umzusetzen ist, im Alltag vor allem, weil

Speaker: Wir sind alle beschäftigt. Also ich kenne es von mir selbst. Bei mir muss es auch schnell gehen. Ich kann nicht stundenlang im Alltag in der Küche stehen und irgendwelche komplizierten Rezepte vorbereiten und stundenlang da investieren. Und ich denke, so geht es den meisten. Wir haben alle einen Beruf, wir haben Familie, Kinder haben manche und da muss es einfach schnell gehen. Und das Schöne ist bei der Rohkost oder auch bei der pflanzlichen Ernährung, dass es sehr, sehr einfache Rezepte gibt.

Speaker: Oder man braucht ja noch nicht mal Rezepte. Ich würde sagen, wenn du deine Meißenschalen machst, brauchst du ja kein Rezept. Genau. Ich brauche kein Rezept. Ich schneide einfach das Obst auf und esse es. Und das liebe ich halt auch so an der Ernährungsweise, weil einfach alles so praktisch ist. Es ist so schnell alles.

Speaker: so unkompliziert. Genau, das versuche ich halt auch meinen Kunden zu vermitteln, dass sie sich nicht immer so einen Kopf machen müssen, nicht immer so viel Stress und wann muss ich das vorbereiten und das vorbereiten? Nee, das ist alles viel einfacher, wie man denkt. Genau, das ist einfach total alltagstauglich und das ist mir wichtig. Und ich glaube, Prävenz ist auch noch eines deiner Hauptaspekte, sage ich mal. Genau, ja, das ist so der dritte Punkt, weil wir können natürlich

Speaker: so lange abwarten, bis es knallt, sag ich jetzt mal. Und dann die meisten wollen dann irgendeine schnelle Lösung. Wenn sie irgendwelche Probleme haben, dann fangen sie an. Okay, was mache ich jetzt? Sind die Probleme da? Schnell irgendwelche Tabletten einschmeißen, dass sie irgendwie eine schnelle Lösung finden. Und das ist halt auch wieder auf Dauer gesehen keine Lösung. Das ist halt immer eine bequeme Lösung, sag ich mal. Nicht selbst, was ändert, sondern sich von Tabletten oder so dann Hilfe erhoffen.

Speaker: Genau, dann hast du selbst keine Arbeit und deine Beschwerden werden möglicherweise kurzzeitig besser, aber es bringt ja nichts, wenn man die Sache nicht am Grund angeht. Und deshalb ist eben mein Ansatz wirklich gucken von Grund auf, das Ganze aufzuarbeiten und wirklich auch schon, auch wenn man noch keine Probleme hat, schon dran zu denken, was könnte passieren in ein paar Jahren, wenn ich vielleicht nicht mehr 18 bin? Macht es mein Körper dann noch so mit oder fange ich lieber jetzt schon an nachzudenken und zu denken, was kann ich machen, dass es mir auch in 30 Jahren noch so geht wie jetzt?

Speaker: Und ich denke, das ist auch ein bisschen so das Problem unseres Gesundheitssystems momentan, da dieses ist ja eher auf die Kuration von kranken Leuten halt ausgelegt, nicht auf die Prävention. Also eigentlich sollten gar nicht, natürlich sollten kranke Leute zum Arzt gehen oder zu der Ärztin, aber eigentlich sollten auch gesunde Leute dorthin gehen und sich halt beraten lassen oder halt irgendwie durchchecken lassen von wegen, hey, vielleicht wo sind Potenziale, wo man sich ein bisschen verbessern kann? Oder wie kann man langfristig wirklich gesund bleiben?

Speaker: Und dass die dann auch Beratungen finden, die dann auch wirklich helfen. Ja, auf jeden Fall. Wenn man heute zum Arzt geht, geht es nur darum, Symptome zu bekämpfen.

Speaker: Und nicht die Ursache. Genau. Und Ernährung wird auch meist gar nicht so hinterfragt. Also es wird dann ganz, oder recht schnell halt wirklich schon zu Medikamenten oder so gekriegt. Ja, eigentlich immer. Und das ist auch so traurig, dass Ärzte in ihrer Ausbildung oder im Studium, die haben nicht mal Ernährungslehre oder irgendwas. Die lernen nichts über Ernährung. Dabei ist das, ich würde sagen, 90 Prozent.

Speaker: Generell auch Lebensstilfaktoren. Also man wird ja auch nicht gefragt, also wenn du dann zum Arzt bist und dann stimmt irgendwas nicht, man wird nicht gefragt von wem, hey, wie ist es denn mit ihrem Schlaf oder wie sieht es denn mit der Ernährung aus, was haben sie schon? Obwohl das auch schon häufiger gefragt wird, glaube ich, aber ja, noch ein bisschen zu wenig. Ich glaube auch generell wird sich, also oder beziehungsweise ich will jetzt gar nicht hier die Ärztinnen oder so da bestätigen.

Speaker: Ja, die haben auch ihren Punkt, die sind wichtig, weil wir brauchen Ärzte für gewisse Situationen. Aber wenn man zum Beispiel vom Auto, ja, man wird vom Auto angefahren, hat irgendwie einen Knochenbruch und muss ganz dringend ins Krankenhaus und operiert werden, dann sind Ärzte natürlich extrem wichtig in solchen Situationen. Wir sind jetzt eigentlich darüber, dass Ärzte einen sehr wertvollen Job ausführen.

Speaker: und dieser Effizienz, um halt die Gesundheit der Menschen zu fördern. Aber generell wäre es halt

Speaker: irgendwie, sag ich mal, effektiver oder nachhaltiger werden halt auch schon gesunde Menschen sozusagen angehalten werden, einen gesünderen Lebensstil zu pflegen. Und halt auch das Thema Ernährung ein bisschen mehr sozusagen in die Behandlung mit einfließt. Ja, total. Ich fände es auch super hilfreich, wenn Ärzte einfach, da sie ja selbst das Wissen meist nicht haben über Ernährung, dass sie halt einfach sich vielleicht Ernährungsberater zur Hand nehmen und Leute suchen, mit denen sie zusammenarbeiten, dass sie ihre Patienten dann auch dort weiterleiten einfach.

Speaker: und sagen, hey, erst mal versuchen mit einer Ernährungsumstellung, bevor man gleich irgendwelche Medikamente oder so gibt. Also das wäre ein toller Ansatz und ich denke, da ist noch viel Arbeit zu tun in dem Bereich. Ja, ich denke generell wäre es super, wenn man so einen ganzheitlichen Ansatz an visiert. Das Gleiche gilt auch generell, wenn man Rückenschmerzen hat oder so, dann sollte man zum Osteopathen oder so vielleicht auch öfter geschickt werden.

Speaker: weil ich finde das total faszinierend, also ich habe das jetzt bei der Pferdeostäopathie gesehen, was die da mit Hilfe von einfachen Handgriffen einfach... Das ist die Magie, ich war gestern beim Osteopath tatsächlich. Ich war gestern tatsächlich, hatte Nackenverspannung total und ja...

Speaker: Der hat mir so enorm geholfen und er legt nur seine Hände auf und es ist wirklich wie Magie. Also ganz krass. Ja, bei dem Pferd war das auch so. Das hatte Asthma und konnte halt nicht so gut atmen und dann hat sie da zwischen den Rippen irgendwie so einen speziellen Punkt halt getestet und konnte dem Pferd das Atmen aber auch nicht raussingen.

Speaker: Ja, das ist total faszinierend. Und generell auch bei Kopfschmerzen. Wenn man da zum Arzt geht, kriegt man meist gesagt, dann nehmen Sie mal Ibuprofen oder irgendwie sowas. Dabei ist die Ursache ja damit überhaupt nicht behandelt. Das ist dann meist entweder Spannungskopfschmerzen von falscher Haltung oder so weiter oder halt einfach Stress oder irgendwas anderes. Man kann auch vom Darm kommen, dass der Darm so belastet ist, vergiftet ist.

Speaker: dass es einfach in den Kopf steigt, sage ich mal. Also ganz viele, die eine Darmreinigung machen, werden von ihren Kopfschmerzen befreit danach. Also da gibt es nicht krasse Zusammenhänge im Körper, die der Mensch auch bestimmt noch nicht alle verstanden hat, sicher noch nicht verstanden hat. Ja, also ich meine, da gibt es ja generell so viel noch zu entdecken, generell schon alleine, was das Mikrobiom und so weiter anbelangt. Da hat die Forschung ja erst in den letzten Jahren, glaube ich, so richtig gestartet in die Richtung.

Speaker: Da gibt es noch sehr viel, was noch erforscht werden muss, sag ich mal.

Speaker: Genau. Jetzt denken ja viele vielleicht von wegen, okay, meine Großeltern, die wurden jetzt auch über 80 Jahre alt und naja, die haben sich nie so wirklich drum geschert, was sie gegessen haben oder so. Warum sollten denn noch Leute oder wann sollten Leute Ernährungsberatungen in Anspruch nehmen? Das ist eine gute Frage, weil das höre ich tatsächlich auch öfter, dass mir jemand sagt, ja, mein Opa ist auch 90 und da hat die ganzen

Speaker: Jahre Fleisch gegessen oder hat die ganzen Jahre helles Mehl gegessen oder was auch immer. Und die Sache ist, es ist nicht immer das, was wir essen, was uns krank macht, sondern auch die Sachen, die wir nicht essen. Also die uns gesund halten quasi. Und es war einfach so, dass früher noch nicht so viel verarbeitet Produkte gab beziehungsweise keine. Die Menschen haben ihr Obst und Gemüse im Garten noch selbst angebaut. Die Produkte waren nicht mit Pestiziden und Umweltgiften belastet.

Speaker: Die ganze Industrienahrung, die gab es nicht. Wenn man was zu essen haben wollte, muss man sich entweder selbst, wenn man Tiere haben wollte, muss man sie selbst schlachten. Die bekamen nicht aus der Massentierhaltung. Die waren nicht mit Antibiotika verseucht und irgendwelchen Medikamenten, damit die überhaupt überleben. Und das ist einfach nicht vergleichbar zu der Nahrung, die wir heute haben. Und dadurch weniger belastet die Menschen einfach mit Giftstoffen.

Speaker: Ich glaube, man kann auch nicht generell sagen, dass alle tierischen Produkte halt total ungesund sind, sondern es kommt immer auch auf die Qualität drauf an, sag ich mal. Und wie du schon sagtest, zum Beispiel meine Großeltern, die haben halt wirklich selber ihre Kühe gehalten und auch selber gemolken und so, und das ist was anderes. Also schon alleine, wenn man diese Milch damals getrunken hat, das war was ein ganz anderer Geschmack, als wenn du die aus dem Supermarkt nimmst. Und das ist auch was ganz anderes. Und generell kann man auch sagen, dass meine Großeltern, ja, die essen auch Fleisch, aber

Speaker: Bei denen ist das halt nicht sozusagen der Hauptbestandteil. Genau, das war auch eine Delikatesse. Das war halt so eine Ausnahme oder auch die Festlichkeiten.

Speaker: Und das wurde dann auch entsprechend wertgeschätzt. Ich glaube, das macht ja auch schon sehr viel aus. Absolut. Genau. Und die Botschaft sollte auch gar nicht sein von wegen, hey, lasst alle komplett, streicht alles und schränkt euch super stark ein. Sondern es geht ja nur um die Menge sozusagen. Das ist so ein Schwarz -Weiß -Denken, aber es gibt auch noch Grau dazwischen, sag ich immer. Genau, wie bei allen in dem Leben.

Speaker: Ja, aber wenn man schon einfach anfängt und kleine Dinge verändert, das kann schon enorm viel bewirken. Und jetzt finde ich, wenn Leute den Schritt wagen, von wegen von der Mischung.

Speaker: von einer mischköstlichen Ernährung zu einer veganen Ernährung, dann sind ja schon gesundheitliche Bedenken, weil viele so Mythen noch kursieren oder auch so Unsicherheiten. Dann hört man vielleicht auch noch von den Eltern, wie du bist jetzt vegan. Ah, das ist doch eine Mangelernährung und so weiter. Und einfach um auf der sicheren Seite zu sein, denke ich, empfehlt es sich schon, sich da Unterstützung an die Seite zu holen.

Speaker: und einfach beraten zu lassen, dass man den Kritikern entgegnen kann, von wegen, ich versorg schon meinen Körper mit einem Buch, bin mir dann auch selber sicher, ich tu mir in meiner Gesundheit was Gutes und nicht irgendwie was Schlichtes.

Speaker: Ja, ich denke auch, dass Beratung da für jeden sinnvoll sein kann. Wie gesagt, nicht erst, wenn man Probleme bereits hat, sondern schon vorher. Und was ich auch immer lustig finde und gleichzeitig traurig ist, dass die Menschen machen sich Sorgen, wenn man auf einmal zu einer gesünderen Ernährung

Speaker: sich hin entwickelt, machen die Leute sich Sorgen und fragen auf einmal, wo bekommst du deine Nährstoffe her und wo bekommst du den Protein her und Kalzium und Magnesium. Hast du darüber Gedanken gemacht? Und auf der anderen Seite, wenn Menschen mit ihren Kindern zu McDonalds gehen täglich, da kümmert sich niemand drum. Da sagt niemand was, hast du dir überlegt, wo deine Kinder ihre Nährstoffe herkriegen? Das muss ja nicht mehr McDonalds sein, das kann ja auch ganz normal sein. Das ist ein extremes Beispiel natürlich.

Speaker: Ich glaube, es gab auch so eine Studie, die dann so die Nährstoffe einfach mal zwischen vegan ernährten Kindern oder köstlich ernährten Kindern sozusagen verglichen hat. Und da ging dann auch heraus, dass die vegan ernährten Kinder nicht zwangsläufig total mangelernährt waren, sondern halt genauso gut, mindestens genauso gut versorgt waren.

Speaker: Ich finde, dahin sollte es gehen, dass es mehr Studien noch gibt, die dann das auch belegen, weil viele wollen ja dann vor allem in Deutschland... Die wollen immer die Studien hören, ja. Ja, genau. Vor allem in Deutschland, glaube ich, da muss man. Und da muss es halt, sag ich mal, Menschen geben, die dann beweisen von wegen, hey, nee, ich ernähm mich so und mir geht's gut damit und das zeigen auch meine Blutwerte und so weiter, dass da nicht mehr so viel

Speaker: Halbwahrheiten kursieren, sage ich mal. Ja, ich denke auch, es ist ganz wichtig, dass man auch wirklich sieht, hey, es gibt ja Menschen, die das erfolgreich umsetzen, also warum soll es für mich nicht auch klappen? Genau. Dann.

Speaker: Wollte ich noch fragen, wenn man jetzt durch eine Ernährungsumstellung vollziehen möchte. Das ist natürlich am effizientesten, wenn man sich Beratungen zur Seite holt. Aber wir wissen ja alle, dass Verhaltensänderungen und auch generell Ernährungsumstellungen sehr viel Kraft und auch Zeit in Anspruch nehmen, vor allem zu Beginn. Welche Tipps kannst du den ZuhörerInnen da auf den Weg geben, dass das alles ein bisschen leichter fällt?

Speaker: Erst mal klar werden, warum ich das machen will. Also man braucht einen klaren Beweggrund, ein klares Warum. Es ist wie beim Sport, wo wir vorhin drüber gesprochen haben, wenn man nicht diese Motivation hat, dann wird es schon mal nichts. Also es beginnt quasi wieder im Kopf, dann muss ich überlegen, warum will ich das machen, was sind meine Ziele, was will ich damit erreichen.

Speaker: Und wenn man das sich immer wieder vor Augen hält und sagt, okay, ich will das machen, weil ich jetzt dieses oder jenes gesundheitliche Problem überwinden will oder ich will das machen, weil ich jetzt 20 Kilo abnehmen will.

Speaker: damit ich wieder jeden Tag mit meinen Kindern rausgehen kann und spielen kann. Was es auch immer ist, dieser Grund, der für dich persönlich genau so wichtig ist, der muss halt wirklich in deinem Kopf verankert sein. Und das ist schon mal eine super große Hilfe, weil dann hat man wirklich einen Grund, an dem man sich halten kann und man weiß, warum man das Ganze machen möchte. Und dann als nächstes würde ich sagen, Geduld.

Speaker: Weil das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Wir sind so programmiert mit allem, was wir essen. Teilweise sind das auch Kindheitserinnerungen. Wir sind wirklich so geschult. Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Und jeder hat so seine Gewohnheiten. Und Gewohnheiten sind ganz, ganz schwer zu brechen. Ganz schwer. Wir sind einfach, wir Menschen sind so Gewohnheits... Gewohnheitstiere, sagt man. Ja.

Speaker: Und deswegen wirklich Geduld haben und klein anfangen, kleine Schritte verändern, nicht von heute auf morgen alles verändern wollen. Sollte man dann auch nicht böse sein, wenn man es halt nicht direkt schafft, irgendwie was umzustellen. Ja, weil das demotiviert ja dann auch, wenn man sich dann irgendwie... Und das nimmt ja dann auch die Freude, sag ich mal, im Essen, wenn man dann, keine Ahnung, wenn jetzt irgendwie ein Restaurantbesuch ansteht und du dann da stehst und denkst, oh, nee, das kann ich nicht und das nicht und so.

Speaker: Das ist dann auch wieder eher mentaler Stress mehr. Manchmal kann es dann sein, dass du mehr gestresst bist und der Stress dir mehr schadet, als wenn du jetzt dieses ungesunde Gericht gegessen hättest. Und das Essen hat ja auch immer was mit Zusammensein mit Freunden oder Familie zu tun. Und wenn man sich da dann irgendwie sagt, ich komme da nicht mit und so, ist das auch blöd. Dann nimmt man sich ja auch was von der Lebensqualität.

Speaker: Allerdings gibt es auch immer Möglichkeiten, finde ich. Also, wenn ich in ein Restaurant gehe, ich finde immer, man kann einfach Salat bestellen. Man kann Salat bestellen, seinen Dressing selbst mitnehmen oder es gibt immer Möglichkeiten. Obst und Gemüse gibt es überall. Und wenn man auch dieses Soziale nicht vermissen will, dann sollte man sich vielleicht auch einfach klar machen, ich gehe jetzt da mit meinen Freunden mit, wegen dem sozialen Aspekt und nicht unbedingt sie so sehr aufs Essen fokussieren. Dann isst man halt mal

Speaker: irgendwas, was jetzt nicht optimal war oder was einen nicht so befriedigt, wie wenn man das jetzt selbst zu Hause zubereitet hätte. Aber man hat den sozialen Aspekt und kann sich ja dann darauf fokussieren. Und dann am nächsten Tag wird es wieder besser. Also, dass man halt auch nicht so hart mit sich selbst immer ist, ist schon auch wichtig. Ja, darin ist es, glaube ich, auch gut, wenn man sich halt, wie gesagt, so eine Beratung zur Seite holt, um einfach die Information zu erhalten. Weil wenn du weißt von wegen, hey, das tut nachweislich meiner Gesundheit gut,

Speaker: dann ist es, glaube ich, auch schwieriger, wie dein alte Verhaltensmuster zu verfallen, weil wenn du dich einmal halt besser davon gefühlt hast, dann willst du ja nicht mehr zu deinem alten zurück, sozusagen. Es gibt so einen Spruch, nicht schmeckt so gut, wie sich Gesundheit anfühlt. Ja, das stimmt. Das ist aber auch, finde ich, nur teilweise wahr, weil also mir schmeckt mein Essen extrem gut.

Speaker: Man gewöhnt sich ja auch daran, das Körper stellt sich auch um und irgendwann hat man auch gar nicht mehr das Verlangen nach anderen Sachen oder nach dem Zucker oder was auch immer. Ich finde das auch krass mit den Geschmacksmärkten, wie die Sicherheit verändern können. Wahnsinnig, ja.

Speaker: Ja, vor allem mit dem Süßen oder so. Und Salz vor allem auch. Ja, stimmt, bei Salz ist mein Eltern, und die hatten so Tomaten irgendwie zu brennen, da war Salz dran. Ich konnte es fast nicht essen, weil ich esse keinen Salz. Krass, früher habe ich auch alles gesalzen. Für mich war das so versalzen, ich konnte es nicht essen. Ja krass, ja, genau. Ja, dann ist es, glaube ich, auch generell empfehlenswert, wenn man sich so eine Mahlzeitenstruktur macht, so von wegen, okay, dann nehme ich das und das.

Speaker: Weil wenn wir ganz ehrlich sind, also wir sind ja, Menschen sind wie gesagt schon Gewohnheitstiere und bleibt immer bei den gleichen Rezepten oder bei den gleichen Gerichten und variiert jetzt nicht, keine Ahnung, jeden Tag irgendwie zigtausend verschiedene Varianten und da brühe ich alles und das. So viel Zeit hat ja auch keiner. Wenn man da dann schon am Wochenende sich vorbereitet hat oder einen fixen Plan gemacht hat, von wegen dann esse ich das und so, dann ist da auch nicht mehr so viel Spielraum von wegen, oh, was mache ich jetzt und so.

Speaker: Das hilft auf jeden Fall. Da habe ich in meiner Ernährungsberatung, gebe ich auch immer Tipps mit und habe da auch E -Books zur Essensvorbereitung, wie man einfach wirklich dann im Alltag innerhalb von fünf bis zehn Minuten, wenn man am Wochenende ein bisschen was vorbereitet, wie man dann im Alltag wirklich ganz schnell was gesundes zubereiten kann. Das ist auch immer, um sich, ich glaube empfehlenswertig vorzuhalten von wegen,

Speaker: vegan oder jetzt auch hovegan, das ist kein Verzicht, sondern mir stehen ja so viel mehr Lebensmittel auch so aus, weil die du vielleicht auch vorher gar nicht gekannt hast oder gar nicht mehr ausprobiert hast. Meist also Mischkost oder so, das ist ja dann meist immer basierend auf den gleichen Lebensmitteln. Also wenn ich jetzt meine Ernährung vorher vergleiche, also was ich an Gemüse gegessen habe, das kann ich glaube ich an eine Hand abzählen oder so, da war ich immer so ziemlich einseitig unterwegs.

Speaker: Und wenn man dann erst mal so überlegt, okay, was kann ich denn damit anfangen oder so, dann eröffnen sich ja da einem auch neue Ideen und Kreativitäten. Ja, da eröffnen sich ganz neue Geschmackswelten auch, würde ich sagen. Also, wie viel Variation ich jetzt in meiner Ernährung habe, im Vergleich zu vorher, das ist nicht zu vergleichen, wie du schon sagst. Also, die meisten haben ja ihre wirklich zwei, na ja drei bis vier Gerichte.

Speaker: Und immer so in der Woche die drei, vier Gerichte, die man halt immer wieder abwechselt, was weiß ich, einmal Nudeln mit Tomatensauce, dann Fleisch mit Kartoffeln.

Speaker: Pfannkuchen mit Lachs. Und dann wiederholt man es halt immer und es basiert immer auf tierischen Produkten und Getreide. Und wenn man in diese ganze pflanzliche Welt einmal reinkommt, dann hat man auf einmal unendliche Sorten an Gemüse und Obst. Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Varianten es an Obst gibt, wie viele Sorten an Obst auf der ganzen Welt sind. Ich weiß die Zahl nicht, es ist auf jeden Fall.

Speaker: Ja, zumal wir ja auch in der privilegierten Position sind, dass unsere Supermärkte ja wirklich alles anbietet. Also jetzt irgendwie die Fugmango oder so aus, weiß ich was.

Speaker: sind uns ja leider keine Grenzen gesetzt. Wobei man da dann auch wieder überlegen sollte, so von wegen, ist es denn jetzt wirklich fehlen zu werden, die Mango aus dem Ausland zu nehmen oder halt einfach die einhermischen Äpfel. Ich meine, selbst da haben wir super viel zu Auswahl. Selbst in Äpfeln gibt es wahrscheinlich so viele Sorten, dass man sein Leben dann jeden Tag einen anderen Apfel essen könnte. Ja, genau. Und ich denke auch, wenn man halt wegkommt von diesen industriellen

Speaker: verarbeiteten, dann, wie gesagt, verändern sich ja auch die Geschmacksnerven und dann kann man das auch besser, glaube ich, wertschätzen oder schmecken irgendwie. Vielleicht ist das auch Reihenbildung. Also bei mir ist es auch so, manchmal allein eine Mango, da schmeckt manchmal die eine Hälfte anders, wie die andere Hälfte. Es ist wirklich, kann wirklich innerhalb von einer Frucht, können sich Geschmäcker entfalten, das nimmt man dann erstmal wieder wahr. Das stimmt, genau.

Speaker: Und dann, wenn man sich halt auch vielleicht irgendwie so vorhält und wegen was man schon für Fortschritte gemacht hat, ich glaube, das unterstützt auch, wenn man das dann mal vergleicht, so, okay, vor einem Monat habe ich noch das und das gemacht und jetzt geht es mir schon so viel besser und so. Und wie gesagt, wenn man so positive Gewohnheiten etabliert, das ist, glaube ich, sehr hilfreich. Und einfach auf das fokussieren, was man jetzt bekommt und nicht so auf das fokussieren, was man quasi aufgeben muss.

Speaker: einfach so mit der Hülle - und Füllementalität reingehen und nicht mit der Verzichtmentalität. Ja, das stimmt. Okay, wenn jetzt die Zuhörer in mehr von dir und deinen Produkten und auch vielleicht deine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen wollen, wo können sie dich am besten finden? Also eigentlich am besten auf meiner Webseite direkt. Das ist www .cocoanel .de.

Speaker: Und da ist alles in Detail erklärt. Da bete ich meine Ernährungsberatung an. Da gibt es kostenloses Erstgespräch. Da kann man auch meine Produkte kaufen. Und aktuell habe ich da auch eine Crowdfunding -Kampagne, weil die nächste große Produktion meiner Schokoriegel ansteht. Ja genau, die sind glücklicherweise alle fast ausverkauft und müssen neu produziert werden. Und das ist natürlich immer erstmal eine große Investition am Anfang.

Speaker: Und da suche ich momentan noch unterstützende Hände und ja, das findet man auch auf der Website. Von daher würde ich sagen, einfach einmal auf der Website vorbeischauen, da sind alle Infos. Ja. Kann man auch sehen, welche Geschmacksrichtungen es alle gibt. Ja, ist alles im Detail erklärt dort, genau. Und wo genau gibt es die momentan zu kaufen? Die gibt's hauptsächlich eben auf meiner Website im Onlineshop.

Speaker: und aber auch in verschiedenen kleinen Cafés in Berlin, in Hamburg, Nürnberg und hoffentlich bald in verschiedenen Einzelhandelmärkten. Ich bin im Gespräch mit Edeka, aber da möchte ich jetzt noch nicht zu viel sagen, weil das alles noch nicht sicher ist. Aber das wäre halt super, ein positiver Schritt in die Richtung von hey, mehr, gesunde

Speaker: Lebensmittel auf dem Markt zu etablieren. Das ist generell schon in die Tendenz in die Richtung, dass immer mehr so wenig verarbeitete Produkte den Markt erobern, sag ich mal. Ja, selbst in den Discountern wird es ja immer größer, die Auswahl. Das ist echt schön zu verfolgen.

Speaker: Dann vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Crowdfunding -Kampagne und noch einen wunderschönen Tag. Danke schön, danke, dass ich hier sein durfte. War schön mit dir zu reden. Ja, fand ich auch. Dir auch einen schönen Tag. Okay. Tschüss, ciao.

Speaker: Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo -Episoden und Interviews auf dich.

Speaker: Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.

Speaker: Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht ihr das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.

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