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Starker Gehirn-Schutz: DAS vermeidet Spike & Alzheimer? | Dr. Simon Feldhaus #1232

Higher Health Podcast
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493 plays · Aug 10, 2025

Erfahre in diesem Interview mit Dr. Simon Feldhaus, wie Du Dein Gehirn unterstützen kannst. Von Ärzten speziell entwickelte Supplements: ✅ https://www.sunday.de/dralinalessenich.gehirngesundheit/ (Sparen mit Code: TAN34909) ✅ Gingko: https://www.sunday.de/ginkgo-biloba/ (Gutschein: TAN34909) ✅ Omega 3: https://www.sunday.de/omega-fettsauren/ (Rabatt: TAN34909) ✨ Mehr Infos zu Dr. Simon Feldhaus:   * https://www.paramed.ch/ambulatorium/aerzte/feldhaus * https://camconsulting.ch/  * https://ssaamp.ch/ (Longevity Verbund)   Inhaltsverzeichnis:   00:00 Intro 00:03:23 Brain Booster und Nahrungsergänzung 00:05:58 Lithium sinnvoll? 00:07:00 Eier und Lecithin 00:11:31 Alzheimer Medikamente 00:16:36 Impfungen gegen Demenz / Alzheimer 00:18:22 Diese zwei Obstsorten senken das Risiko für Demenz 00:28:08 Musik und Bewegung ✨ Mehr mr.broccoli: * Blog [https://www.vegan-athletes.com/blog/] * YouTube [https://www.youtube.com/@mrbroccoli] * Instagram [https://www.instagram.com/mrbroccoli.official/] * Telegram-Community (für besonders brisante Themen) [https://t.me/mrbroccoli_vegan] * Newsletter [https://www.vegan-athletes.com/newsletter-vegan-athletes/] ▶▶▶ Meine 10 Favoriten für mehr Gesundheit [https://www.vegan-athletes.com/empfehlungen/] 🍵 Meine Longevity Lebensmittel: https://arigato-life.de/ 💚 Produkte, die ich selbst nehme [https://linktr.ee/mr.broccoli] 🚨 Beratung zu Produkten und ärztliche Hilfe: https://www.vegan-athletes.com/telefonkontakt/ Achtung betreffend Interviews, Nahrung, Geräten und Supplements: Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen. Die Aussagen der Interview-Gäste stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers. Links mit * sind Affiliate-Links.

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.

Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.

Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.

Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.

Speaker: Viel Spaß bei der Folge.

Speaker: Es sind dann leider solche Phänomene, wo die Menschen praktisch die Welt nicht mehr realisieren, in ihrer eigenen Welt leben, das Alltagsleben gar nicht mehr hinkriegen.

Speaker: Und da muss man ehrlich sein, dieses Stadium ist nicht mehr behandelbar.

Speaker: Oh, ich merke, dass ich Dinge vergesse.

Speaker: Und zwar nicht einmal im Monat, sondern doch immer wieder.

Speaker: Und diese Vergesslichkeit wird vom Umfeld bestätigt.

Speaker: Also ist das quasi auch schon ein Anzeichen oder eher nicht?

Speaker: Und bedeutet eigentlich, dass wir uns immer wieder erinnern sollten, hey, trainier doch mal deiner guten Grauenzellen.

Speaker: Aber eigentlich, und das ist jetzt der Kernpunkt, sollten wir von Anfang an genau das nicht tun, unser Gedächtnis abgeben.

Speaker: Und das führt jetzt eben tatsächlich dazu, dass das Gedächtnis der Menschen zunehmend weniger trainiert ist.

Speaker: Und dann hat man natürlich Gedächtnisschwächen schon im jüngeren Alter.

Speaker: Bei diesen Protektiva, das glaube ich, die Pflanze kennt jeder, steht mit Abstand an erster Stelle.

Speaker: Ich meine, dass Cholin auch in Verbindung mit dem Gehirn extrem wertvoll ist.

Speaker: Nicht nur in der Verjüngung, sondern eben auch in der Verjüngung unseres Gehirns und dafür eine Rolle spielen.

Speaker: Wenn man so die klinische Ausprägung anschaut, ist es schon so, dass die Alzheimer-Demenz die schwierigste, die mit den meisten Symptomen und in der Regel auch die etwas schneller fortschreitende Form ist.

Speaker: Denn am Ende, und das ist fast schon die Kernmessage von allem, das Gehirn ist eine Lernmaschine.

Speaker: Und es will bespaßt werden durch Nutzen.

Speaker: Und das Schlimmste, was ich einem Gehirn antun kann, ist es nicht.

Speaker: Dieses Video wird dir präsentiert von deinem Mr. Broccoli und ist für Menschen gedacht, die sich abseits der Massenmedien ihr eigenes Bild machen wollen.

Speaker: Ganz egal, ob du mit den Nachwirkungen der C-Jahre oder Injektionen zu kämpfen hast, ganz egal, ob du denkst, ob du Spike im Körper hast, ob du vielleicht Alzheimer, Demenz oder auch Parkinson vorbeugen möchtest oder jemanden kennst,

Speaker: der davon schon betroffen ist.

Speaker: Dieses Interview ist genau richtig für dich, vor allem, wenn du auch manchmal das Gefühl hast, dass du dich nicht mehr so klar fokussieren kannst über Stunden hinweg, dass dir manchmal alles zu viel wird und du glaubst, dass du früher viel leistungsfähiger warst, dann hilft dir dieses Interview mit dem renommierten Schweizer Arzt Dr. Simon Feldhaus auf jeden Fall.

Speaker: Und er ist genau derselben Meinung wie Dr. Nils, dass einige richtig gut gewählte Schlüsselelemente, wie zum Beispiel Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine genau in deinen Körper kommen, um deine optimale Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

Speaker: Also viel Spaß mit diesem wunderbaren Video von Dr. Simon Feldhau.

Speaker: Gibt es bekannte Stoffe,

Speaker: die jetzt ich auch schon vorbeugend nehmen könnte oder wenn ich sage, ich möchte mich generell mehr fokussieren, sind diese sinnvoll?

Speaker: Ja, ich meine, im Prinzip muss man zwei Sachen unterscheiden.

Speaker: Das eine sind so vermeintliche Booster, wobei da muss man schon sehr, immer sehr kritisch untergehen, aber das ist dann mehr was, wo ich so eher kurzfristig ein bisschen meine Konzentration oder Lernfähigkeit hochfahren kann.

Speaker: Ginseng oder ähnliches.

Speaker: Das sind aber nicht Protektivitäten.

Speaker: Und Kaffee.

Speaker: Und Dinge, die eigentlich eben gar nicht jetzt wirken, aber verhindern, dass in fünf Jahren das so schlecht ist, wie es sein könnte.

Speaker: Und bei diesen Protektiva, das glaube ich, die Pflanze kennt jeder, steht mit Abstand an erster Stelle der Ginkgo-Baum, die Ginkgo-Pflanze.

Speaker: Die ist wissenschaftlich anerkannt, sogar als Arzneimittel für genau diese Patienten zugelassen, als einziges Arzneimittel.

Speaker: Wir haben in dieser frühen Form dieses, ich merke, dass ich vergesse, es ist nur Ginkgo als Präparat zugelassen.

Speaker: Alle anderen Medikamente kommen erst viel später, weil Ginkgo genau diese Fähigkeit hat, auch protektiv zu arbeiten.

Speaker: Dann kann man natürlich Ginkgo kombinieren mit Ginseng, das sind so die Pflanzen.

Speaker: Das sind tatsächlich auch die wirksamsten Substanzen, die wir haben.

Speaker: Die anderen Sachen sind mindestens genauso wichtig, aber über einen anderen Weg.

Speaker: Das sind jetzt Supplemente, Vitamin D, Omega-3-Fertzer und B12,

Speaker: Die verhindern nicht eine Demenz oder verlangsamen nicht eine Demenz, aber das sind Faktoren, wenn ich die nicht habe, dann ist mein Gehirn viel anfälliger, überhaupt in diese Richtung zu gehen.

Speaker: Heißt, die muss ich auch präventiv natürlich nehmen, weil wenn ich einen B12-Mangel habe, dann weiß man, dass der Volumenverlust des Gehirns im Alter, der bei jedem passiert, mit einem B12-Mangel geht das einfach schneller.

Speaker: Und deswegen muss ich dafür sorgen, dass ich natürlich keinen B12-Mangel habe.

Speaker: Also neben den Pflanzen bin ich auf der Mikronährstoffebene in der Sicherung von vorhandenen Elementen, dass ich keine Mängel bekomme.

Speaker: Omega-3-Fettsäuren sind absolut zentral fürs Gehirn.

Speaker: Haben wir ja auch schon mal mehrfach darüber gesprochen.

Speaker: Aber ohne die funktioniert es gar nicht.

Speaker: Vitamin D in seiner Vernetzung ist ganz, ganz wichtig.

Speaker: Also das sind natürlich Dinge, die unbedingt notwendig sind, damit überhaupt die Struktur erhalten bleiben kann.

Speaker: haben aber auf den direkten Demenzansatz keine direkte Wirkung.

Speaker: In der letzten Zeit wurde und wird immer noch im Internet natürlich extrem viel über Lithium gesprochen.

Speaker: Das ist wahrscheinlich ein Spurenelement, wo in manchen Fällen durchaus helfen kann, ob das dann wirklich protektiv ist, da müsste man mal Studiendaten zeigen, die es leider noch nicht gibt.

Speaker: Könnte sein, schadet mal sicher nichts.

Speaker: inwiefern es wirklich protektiv ist oder inwiefern es mehr eine Art Booster ist, kann man zur Zeit noch nicht wirklich sagen, aber es ist mal nicht falsch.

Speaker: Ähm,

Speaker: Die anderen Sachen sind tatsächlich mehr so direkte Geschichten.

Speaker: Lecithin ist bekannt von ganz früher mal, weil Lecithin waren so Drinks, die man nehmen konnte.

Speaker: Kam sogar in der deutschen Fernsehwerbung, als ich Kind war, bei meinen Großeltern immer.

Speaker: Lecithin ist eine ganz tolle Substanz, weil sie dem Gehirn Nahrung gibt.

Speaker: Der Hauptbestandteil vom Hühnerei-Gelb, da ist Lecithin besonders drin.

Speaker: Und Lecithin ist in unserer Ernährung zum Beispiel extrem runtergegangen.

Speaker: Wir haben bei vielen Menschen tatsächlich eine Unterversorgung mit Lecithin, was ebenfalls die Gesamtfunktion vom Gehirn schwächen kann.

Speaker: Und insofern ist dann Lecithin auch sinnvoll, ob das jetzt, heute macht man es auch aus der Soja, aus dem Sojaöl zum Beispiel.

Speaker: Ja, Sonnenblumen, Lecithin ist auch sehr bekannt.

Speaker: Keine Rolle, ja genau.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Als Zusatz in den Gehirn.

Speaker: Also für mich, für das alternde Gehirn ist Lecithin genauso wichtig wie Omega-3-Fettsäuren.

Speaker: Also ich halte das für eine absolute Kernsubstanz.

Speaker: Ja, also ich habe mich viel mit Lecithin auch beschäftigt, in Form auch, wenn ich gewisse Dinge zu Hause selber mache oder auch fermentiere, kommt häufig auch Lecithin zum Einsatz, weil es gewisse Möglichkeiten hat, wie es die Konsistenz verändert eben auch.

Speaker: Das ist auch super spannend und ich beschäftige mich ja eben auch sehr viel mit Omega-3.

Speaker: Und da kam ja wohl auch zuletzt eine neue Metastudie raus, die Omega-3 sehr hoch bewertet, also überraschend hoch bewertet auf Alzheimerprävention sogar.

Speaker: Die sagte, kann bis zu 65% Alzheimerpräventionserkrankungen reduzieren.

Speaker: Ich verlinke den Link einfach mal hier.

Speaker: Darunter ist unter anderem auf als Alzheimer-Deutschland.de veröffentlicht, also sehr, sehr stark.

Speaker: Generell bin ich aber bei dir, dass wir uns nie auf eine Substanz oder auf ein Ding fokussieren sollten, denn wir wissen ja aus der Natur und von unserer Erfahrung heraus, alles funktioniert in Systemen, alles funktioniert holistisch, ganzheitlich.

Speaker: Wir wissen es ja auch von Vitamin D. Allein die Gabe von Vitamin D ist zwar extrem spannend und sinnvoll, aber sie funktioniert halt auch nur im Gesamtkomplex.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Das ist ein Orchester, nicht ein Solist.

Speaker: Du hast das Hühnerei angesprochen.

Speaker: Ich bin zwar Veganer, aber halte auch...

Speaker: gibt es Kontroversen, aber das Ei wird ja als eines der komplexesten Dinge auch angesehen, denn es gibt Leben und aus diesem Ei, das eigentlich nur ein Zellträger ist, entsteht so viel, das heißt, da muss ja eigentlich fast alles drin sein in diesem Ei, zumindest um Tieren Leben zu schenken, dass das für uns ja schon irgendwo ein Hinweis sein sollte, ah, okay, da sind Dinge drin, wie zum Beispiel das Lecithin,

Speaker: die sind nicht von schlechten Eltern sozusagen.

Speaker: Ja, das ist es so.

Speaker: Also ich meine, natürlich, wir reden, wenn wir von Eiern reden, ja nie von Legehuhnbatterie-Dingens-Eiern.

Speaker: Wir reden von echten Eiern.

Speaker: Das ist klar.

Speaker: Aber es ist es so.

Speaker: Also Lecithin ist wirklich in einer großen Menge.

Speaker: Also es ist eigentlich das Lebensmittel mit der höchsten Lecithinmenge pro Volumen, das Eigelb.

Speaker: Und ja, auch das Eiweiß ist eigentlich das, wo alle essentiellen Aminosäuren in ausreichender Form enthalten hat.

Speaker: Also das ist ein sehr komplettes Nahrungsmittel.

Speaker: Das nicht bedeutet, jeder muss das essen.

Speaker: Aber im Sinne von, es hat ganz interessante Dinge drin, die man nutzen kann.

Speaker: Aber eben, wie gesagt, Lecithin gewinnen wir auch klar problemlos aus Soja und Co.

Speaker: Also das ist Netzthema, dass man Lecithin auch aus Sonnenblumenöl oder so, also aus anderen Quellen genauso gewinnen kann.

Speaker: Also niemand muss irgendwie Eier essen oder so.

Speaker: Aber wer das möchte, der muss nicht Angst haben vor dem Ei.

Speaker: Das ist tatsächlich so, dass manchmal die Eier etwas zu stark verteufelt werden, wo nicht richtig ist.

Speaker: Ja, also wir werden auch nochmal eine separate Folge darüber machen.

Speaker: Ich meine, da gibt es da sehr, sehr viele auch Theorien, dass ja zum Beispiel eben auch Eier werden ja schon seit Jahrtausenden, auch nicht Jahrhunderten, aber wahrscheinlich seit Jahrzehnten eben auch benutzt, um Viren zu züchten.

Speaker: Das heißt, das bedeutet eben auch, wenn dort...

Speaker: Tiere draus schlüpfen, die geben dann wiederum diese Information an ihre Eier weiter.

Speaker: Also da ist wahrscheinlich überall so ein bisschen was Wahres dran und man muss halt immer dann für sich abwägen, wo lege ich meinen Fokus hin.

Speaker: Das ist genau der Punkt, wie alles im Leben.

Speaker: Kommen wir mal zu den Alzheimer-Demenz-Medikamenten.

Speaker: Das ist ja wahrscheinlich auch ein Riesenthema, mit dem sich einige, die eben auch in dieser Frühform sind, beschäftigen oder auch vielleicht auch

Speaker: verschrieben bekommen sozusagen.

Speaker: Also die ersten Medikamente, da gibt es ja glaube ich drei verschiedene Gruppen, die Antidementiva heißen, die Antidepressiva und Neuroleptika.

Speaker: Und dann gibt es wohl ein neues Medikament, Lecambi heißt es.

Speaker: Also wie können wir das ganze komplexe Thema Medikamente betrachten und wann sind die vielleicht sinnvoll?

Speaker: Also das große Problem ist tatsächlich, bis heute gibt es kein Medikament.

Speaker: Also jetzt muss man wieder ein bisschen unterscheiden, welche Demenzform haben wir.

Speaker: Also wenn wir eine Demenzform haben, diese Multi-Infarkt-Demenz, die mit Durchblutungsstörungen, Mikrozirkulationsstörungen zusammenhängt,

Speaker: dann ist natürlich klar, dass man alles dafür tun muss, die Feindurchblutung zu verbessern.

Speaker: Das heißt, da gibt es kein Anti-Demenz-Medikament, sondern ich muss durchblutungsfördernd arbeiten.

Speaker: Das versteht sich von selber.

Speaker: Und damit habe ich eine gewisse Prävention.

Speaker: Wenn man jetzt aber mal die klassischen Demenzen nimmt, wo Alzheimer eine der häufigsten ist, also ein Degenerieren des Gehirns, weil da jetzt wenig Blut ist oder so, dann gibt es kein Medikament, wo das in irgendeiner Form behandeln kann.

Speaker: Das ist mal das Erste.

Speaker: Man hat eben lange gesucht und hat gedacht, es sind diese Fibrillen oder irgendwelche Alzheimer-Dinger da und hat dann für unglaublich viele Milliarden Studien und Entwicklungsgelder gemacht, um so Antikörper zu entwickeln, die diese komischen Alzheimer-Fibrillen entfernen.

Speaker: Ist einem gelungen, die waren weg.

Speaker: Das Dumme ist, nur den Patienten ging schlechter als vorher.

Speaker: weil einfach nur die Dinger wegmachen war nicht das Problem offensichtlich.

Speaker: Da haben die ganzen Medikamente wieder eingestampft.

Speaker: Und bis heute gibt es immer noch kein Medikament, wo das wirklich kann.

Speaker: Was wir haben, sind verschiedene symptombeeinflussende Medikamente.

Speaker: Das ist mal das eine.

Speaker: Und die Antidementiva, die wir haben, sind die einzigen, die so ein bisschen...

Speaker: den Prozess verlangsamen, nicht aber die Ursache, sondern einfach den Prozess verlangsamen, wenn ein bestimmter Grad erreicht ist.

Speaker: Das Problem sind die Nebenwirkungen.

Speaker: Das Problem ist, dass es eben Medikamente sind, die an so Neurotransmittern angreifen oder am Acetylcholin, das ist ein Botenstoff von Nerven.

Speaker: Das Dumme ist, dass das eben nicht nur im Gehirn vorkommt, sondern im Körper auch und im Gehirn dann Schwindel, Verwirrtheitszustände und, und, und, und auslösen.

Speaker: Deswegen sind die Antidementiva, also das sind Medikamente, die primär mit dem Thema Demenz, also vergessen, Orientierungsstörungen, ich kann meinen Pulli nicht mehr anziehen, diese Symptome angehen und die sind eigentlich ohne Wertung nur in der Lage,

Speaker: dass die Menschen, die dieses Stadium erreicht haben, die können die Socken ziehen, sie an die Hände oder sowas.

Speaker: Und mit diesen Medikamenten kann ich eine gewisse Verbesserung erreichen, dass sie das nicht mehr tun.

Speaker: Nicht aber eben, dass sie wissen, wer ich bin, aber sie sind pflegefähiger.

Speaker: Also es ist vor allem eine Erleichterung für pflegende Angehörige oder Pflegepersonal.

Speaker: Das ist das.

Speaker: Die Neuroleptika oder Antidepressiva, die haben mit der Demenz selber gar nichts zu tun, aber mit verknüpften Symptomen.

Speaker: Wenn ich durch die Demenz teilweise aggressiv werde, aufgeregt werde, viele demente Patienten sind extrem nervös, rennen, laufen durch die Gegend, laufen die ganze Zeit nur.

Speaker: Und ja, diese Medikamente stellen sie dann ruhig.

Speaker: Also die fahren runter oder haben gewisse Störungen, schwerst depressive Veränderungen, Schlafstörungen und, und, und.

Speaker: Und Antidepressiva wirken dann auf diese demenzvermittelten Symptome, haben aber nichts mit der Demenz an sich irgendwo zu tun.

Speaker: Also wir haben eine kleine Gruppe von wirklichen Antidementiva, die in der schweren Schädigung bereits

Speaker: ein bisschen Verlangsamung bringen und Pflegefähigkeit erhöhen.

Speaker: Und das andere sind reine Symptombekämpfer für bestimmte Aggressionssymptome, um den Patienten etwas ruhiger zu stellen.

Speaker: Verstehe, also da sollte man auf jeden Fall individuell gucken, in welcher Form bin ich und was habe ich für letztlich Probleme.

Speaker: Du hast das Blut angesprochen und so weiter, da muss man halt schon auch individuell, das sollte man individuell mitnehmen.

Speaker: Das ist extrem individuell, ja.

Speaker: Dann gibt es ja seit neuestem, heute erstmal wieder in Google so eine Headline gelesen, der Kampf gegen Demenz, das

Speaker: Das bereichert ja nicht unter anderem auch die Pharmaindustrie und da wird ja wie bei vielen anderen Massenkrankheiten, nenne ich es jetzt mal, viel geforscht und da kommt ja auch wieder das Thema Impfungen ins Spiel und es soll wohl einen Impfstoff auch wieder geben, der Alzheimer mit Demenz den Schrecken versetzt.

Speaker: Hast du davon schon was gehört oder gibt es da schon irgendwas in der Richtung?

Speaker: ist tatsächlich eine Idee, die man wissenschaftlich verfolgt.

Speaker: Aus meiner Sicht von vornherein völliger Unsinn, weil das wäre dann so eine Impfung, die nicht ein Virus angeht, sondern diese Eiweißstrukturen.

Speaker: Also man versucht, irgendwas im Körper zu verändern.

Speaker: Es sind dann eben die mRNA-Zeugsdingens, die im Körper dann Dinge verändern oder Antikörper produzieren, die diese Eiweiße vernichten sollen.

Speaker: Das Problem ist eben, dass sich die bisherigen Medikamente schon immer wieder gezeigt haben, dass das zwar theoretisch funktioniert, aber dummerweise dem Patienten einfach nichts bringt.

Speaker: Also diese Ablagerungen, Amyloide und Eiweißkörper, die man bei den dementen Patienten nach dem Tod im Gehirn findet, also wenn man das obduziert,

Speaker: Die sind auffällig und die haben irgendwas mit Demenz zu tun.

Speaker: Das Dumme ist, wenn ich die wegmache, bessert es nicht.

Speaker: Also das ist nicht wirklich ein direkter Parameter.

Speaker: Man könnte sagen, es sieht aus wie Abfall.

Speaker: Wenn ich den wegnehme, ist trotzdem der Schaden noch da.

Speaker: Daher ist, es wird immer noch geforscht, weil wenn man mal ein Medikament entwickeln könnte, da könnte man natürlich unglaublich viel Geld verdienen, wenn man sieht, wie viele demente Menschen wir haben.

Speaker: Aus meiner Sicht ganz klar, es gibt kein wirkliches Licht am Ende des Tunnels.

Speaker: Weswegen der entscheidende Punkt ist die Prävention.

Speaker: Das Wichtigste an der Demenz ist, sie nicht zu bekommen.

Speaker: Also alles dafür tun, dass ich sie möglichst nicht bekomme oder wenn, so spät wie überhaupt nur möglich und dann zu hoffen, dass es dann aber auch relativ rasant weiterläuft.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Lass uns da gerne nochmal gegen Ende des Podcasts eben auch einen Fokus drauf legen.

Speaker: Wir haben jetzt schon einige Dinge besprochen, die wir machen können.

Speaker: uns wirklich anstrengen und die Arbeit nehmen, immer wieder im Alltag Dinge zu merken, mit Kindern Memorou spielen als Beispiel und vieles mehr.

Speaker: Und wir haben eben auch die Supplements angesprochen.

Speaker: Du hast Ginkgo erwähnt, du hast Lithium erwähnt, welches vegan aus Sonnenblumen zum Beispiel gewonnen werden kann, aus Soja, aber auch in Eiern hauptsächlich vorkommt.

Speaker: In Eiern kommt übrigens ein anderer Stoff auch sehr hart vor, das ist Cholin.

Speaker: Und ich meine, dass Cholin auch in Verbindung mit dem Gehirn extrem wertvoll ist.

Speaker: Und dann gibt es ja die berühmten Gemüse- und Obstsorten.

Speaker: Da gibt es auch immer wieder Anzeichen, dass eben die sekundären Pflanzenstoffe, vor allem die Flavanole, sowieso auch nicht nur in der Verjüngung, sondern eben auch in der Verjüngung unseres Gehirns und dafür eine Rolle spielen.

Speaker: Gibt es andere Lebensmittel, die du sagst, auf jeden Fall öfter konsumieren?

Speaker: Ja, tatsächlich.

Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes, Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe und diese berühmten Pflanzenstoffe,

Speaker: Polyphenole, also auch alles, was irgendwie eben, wir kommen wieder zum Gleichen, extreme Farben, also dunkle Farben, Heidelbeeren, wir meinen die richtigen, die die Zunge blau machen, nicht diese künstlichen, die heute zu kaufen sind, die außen blau und innen weiß sind.

Speaker: Also es müssen wirklich Tieffarben sein, Brombeeren, Heidelbeeren, ein tiefes Rot, das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit auch antioxidativen Charakteren.

Speaker: Wir haben über Kohlarten, Brokkoli und Co.

Speaker: auch ganz interessante Wirkungen in Systemen drin.

Speaker: Also es sind wirklich die klassischen sekundären Pflanzenstoffe, die viel, viel Wirkung haben.

Speaker: Resveratrol hat einen sehr interessanten Effekt, wo man annimmt, dass ein Teil natürlich auch über die Gefäße geht.

Speaker: Es gibt der Pycnogenol, wo aus der Kiefernrinde entsteht, wo die Feindurchblutung verbessern kann.

Speaker: Also aus der Pflanzenwelt gibt es eigentlich fast nichts, wo nicht irgendwie auch einen sinnvollen Aspekt hat.

Speaker: Immer in einem Package gesehen, wenn ich jetzt nur ein Kilo Heidelbeeren jeden Tag esse, das bringt mir auch nichts.

Speaker: Also es bleibt auch da natürlich die Sache, dass ich...

Speaker: konsequent immer mischen und mixen muss und die verschiedenen Pflanzen zusammen benutze, als nur eine jetzt zu hypen, was dann schnell mal wieder gemacht wird.

Speaker: Alle sollen jetzt Aronia essen oder sowas, wo die Aronia-Beere selber hat interessante Sachen, aber jetzt, dass das dann gegen Demenz hilft, im Leben nicht.

Speaker: Also es kann nur die Kombination sein.

Speaker: Ja, und vor allem kauft euch nicht diese billigen Kulturheidelbeeren aus dem Supermarkt, die da auch völlig überteuert für 4,99 € eingebogen werden.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Die haben nämlich eben genau diese Farben nicht.

Speaker: Sie sehen zwar außen so ein bisschen blaulich aus, aber innen sind sie komplett weiß.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das ist ja auch mit vielen anderen Stoffen so.

Speaker: Früher die Erdbeeren, die hat viel mehr Fisitin als Beispiel.

Speaker: Und heute fast gar nichts mehr.

Speaker: Selbst beim Brokkoli, meinem Lieblingsgemüse, werden die ganzen Bitterstoffe, also sprich Sulforafane, immer weniger rausgezüchtet.

Speaker: Außerdem wächst das Zeug immer mehr in Nährlösungen, sieht die Sonne nie und so weiter.

Speaker: Also das sind leider alltägliche Fallen.

Speaker: denen wir dann auch eingehen.

Speaker: Also nebenbei gehen wir jetzt in den Supermarkt, holen uns einen Salat.

Speaker: Der sieht zwar gut aus, weil er halt ständig irgendwie im guten Licht präsentiert wird, gespritzt wird, immer feucht gehalten wird.

Speaker: Aber letzten Endes ist der schon fünf Tage alt und unterwegs und hat sowieso von vornherein schon die Bitterstoffe rausgezüchtet bekommen und ist vielleicht sogar ein gentechnisch verändertes Saatgut.

Speaker: Und da dürfen wir schon extrem aufpassen, oder lieber Simon?

Speaker: Ja.

Speaker: Und vielleicht auch mal in die Natur gehen und jetzt Bärlauch essen, direkt Spitzwegerich pflücken und essen.

Speaker: Da ist das Zeug halt noch drin.

Speaker: Die Natur ist noch ehrlich da.

Speaker: Ja, Wildkräuter und so ist alles super.

Speaker: Und es ist tatsächlich leider so, wenn man es so sagen möchte, ich persönlich finde es nicht so schlimm, aber in unserer Gesellschaft ist es so, viele von den gesunden Pflanzenstoffen sind dummerweise nicht süß, sondern bitter.

Speaker: Das ist noch blöd.

Speaker: Und die Welt ist halt heute so, auf alles muss irgendwie süß oder idealerweise neutral sein, wie du schon gesagt hast.

Speaker: Aus mir unerfindlichen Gründen werden Bitterstoffe rausgebaut und sowas.

Speaker: Ist klar, die Menschen wollen es nicht mehr.

Speaker: Das ist eigentlich...

Speaker: Ein sehr schlechtes Zeichen, dass wir verloren haben, dass Bitter genauso einen Geschmack wie Süßes und gar nichts Negatives hat, einfach eine andere Geschmackskomponente ist.

Speaker: Klar, ja, und es ist nicht dieser direkte Belohnungsaspekt, aber es gehört zu einer ganz normalen Ernährung dazu, Bitterstoffe zu essen, aber es macht kaum einer mehr.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Vor allem ist ja auch hier wieder die Symphonie der Geschmacksrichtungen.

Speaker: Da macht auch den Unterschied, wenn ich immer nur süß esse, brauche ich immer süßer und immer mehr Reiz.

Speaker: Und das befriedigt einen dann ja auch gar nicht mehr.

Speaker: Und dann esse ich mal was anderes und dann wird das andere auch wieder attraktiver.

Speaker: Und ich glaube, früher konntest du gewisse Sachen, wie Radieschen zum Beispiel, die konntest du fast nicht pur essen.

Speaker: Da hatst du deine Zunge rausgerissen.

Speaker: So intensiv scharf waren die.

Speaker: Und heute beißt du wie in Wasser rein.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das sagt ein Mentor, ein Zellexperte von mir auch immer, du brauchst wirklich die Pflanzen noch, die diese ganzen sekundären Pflanzenstoffe omaß drin haben und nicht die rausgezüchteten.

Speaker: Meinetwegen, selbst wenn da Bio draufsteht, aber aus China kommen, dann kannst du das voll in die Tonne drehen.

Speaker: Das ist vielleicht sogar kontraproduktiv, weil du dann auch noch...

Speaker: Das Zeug wird dann auch wiederum gespritzt, um schnell wachsen zu lassen und so weiter, da dann vielleicht sogar Giftstoffe in sich rein.

Speaker: Da muss man extrem aufpassen heutzutage.

Speaker: Unbedingt, das ist leider genauso.

Speaker: Ist auf der anderen Seite aber wieder ein gutes Training für unser Gehirn.

Speaker: Also wo schalte ich denn mein Gehirn noch ein oder greife blind irgendwo zu, weil mir jemand mal gesagt hat, ein Salat ist gesund sozusagen.

Speaker: Ja, das ist ja so.

Speaker: Und man muss es einfach in die richtige Richtung wieder bewegen.

Speaker: Genau dasselbe auch mit den Wildkräutern.

Speaker: Also mach dir doch mal einen Spaß und such dir mal fünf Wildkräuter meinetwegen aus dem Internet raus.

Speaker: Und dann mägt ihr die und geh in eine Wiese oder in den Wald und such die sozusagen.

Speaker: Auch das ist natürlich ein tolles Mittel.

Speaker: Und da kommen wir vielleicht zu einem der letzten Punkte, lieber Simon.

Speaker: Ich weiß, du hast ein kühles Getränk im Kühlschrank und genießt es dann auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann ist klar, Gedächtnistraining steht auch noch da, aber genau gleich ist Bewegen.

Speaker: Das meint man auf den ersten Blick, ja, hallo, Bewegen ist gesund.

Speaker: Das geht viel tiefer.

Speaker: Das hat was mit den Myokinen zu tun, mit den Botenstoffen des Muskels.

Speaker: Zu meiner Zeit, schon ein bisschen her, man merkt, man wird älter, als ich studiert habe, da war der Muskel ein Bewegungsding.

Speaker: Also eben, es ist dieses, der bewegt sich und tschüss.

Speaker: Mehr war nicht.

Speaker: Und heute wissen wir, dass die Muskulatur eines der größten endokrinen Gewebe ist, sprich botenstoffeherstellendes Gewebe.

Speaker: Die heißen dann eben Myokine, Muskelbotenstoffe.

Speaker: Und es gibt eine besondere Gruppe, die werden vom Muskel freigesetzt und aktivieren die Hirnleistung.

Speaker: Das heißt, es ist ganz klar, je mehr Muskelaktivität, desto mehr Myokine dieser besonderen Gruppe, die unser Gehirn aktiv machen.

Speaker: Und am Ende fußt alles auf ganz banalen Geschichten, nämlich der Evolution des Menschen und der Natur.

Speaker: Früher war ich Jäger und Sammler in einer Horde.

Speaker: Wir sind durch die Gegend gezogen, haben gesammelt zum Essen.

Speaker: Der Kühlschrank war in der Evolution nicht vorgesehen.

Speaker: Also musste ich irgendwo immer wieder meine Sachen sammeln.

Speaker: Wenn ich jetzt eine Krankheit bekam oder ich habe mich verletzt, Bein gebrochen und ich konnte jetzt der Horde nicht mehr folgen,

Speaker: dann war ich nutzlos.

Speaker: Das heißt, in einer Jägersammlergruppe ist der, der nicht mehr laufen konnte, nutzlos.

Speaker: Im dümmsten Falle wird zurückgelassen.

Speaker: Es macht dann Sinn zu verblöden, indem ich nicht merke, dass ich alleine bin und sterben werde.

Speaker: Also das hat einen ganz vernünftigen Mechanismus, dass wenn ich mich nicht mehr gut bewegen kann, kann ich das Gehirn runterfahren.

Speaker: Erstens werde ich schneller gefressen, weil ich kriege den Löwen gar nicht mehr mit.

Speaker: Und zweitens realisiere ich nicht, dass ich von der Gruppe ausgeschlossen werde.

Speaker: Hat also alles Sinn und deswegen ist es tatsächlich so, die Bewegung ist einer der entscheidendsten Faktoren und das erklärt auch unter anderem so ein lustiges Phänomen, das ich eben schon erwähnt habe, dass viele Menschen in der Demenz anfangen zu laufen.

Speaker: Das ist wie ein Reparaturmechanismus, den das Gehirn versucht zu nutzen, indem es die Muskeln aktiviert und hofft, dadurch mehr Inputs ins Gehirn zu bringen.

Speaker: Leider ist es zu spät.

Speaker: Aber das sind so diese Urgeschichten, die da ablaufen.

Speaker: Und deswegen ist es genau so, je länger wir uns nicht bewegen, und bewegen ist nicht diesen hier, das sind die großen Muskelgruppen, Bein-, Oberschenkelmuskeln und ähnliches, also heißt auf Deutsch laufen,

Speaker: Und es gibt wirklich so ein ganz altes Geschichtchen, heißt der Demenz weglaufen.

Speaker: Und das ist so.

Speaker: Also man muss sehen, dass wir diese 10.000, 15.000 Schritte am Tag konsequent umsetzen.

Speaker: Man kann es natürlich auch ein bisschen attraktiver machen.

Speaker: Es gibt ja viele Menschen, die gerne tanzen und da gibt es ja eben Tango gegen Demenz.

Speaker: Klar, laufen ist extrem wichtig und tanzen hilft ja jetzt auch nicht.

Speaker: Aber wenn...

Speaker: Gerade so dieses Tanzen oder andere Sportarten, die extrem so diesen nicht nur

Speaker: langweiligen Bewegungsrhythmus, den wir alle kennen, wie Laufen und Radfahren, sondern du musst unterschiedlich, so wie bei der ersten Fahrstunde, ich war batschnass geschwitzt, weil ich so viel gleichzeitig machen musste, meinen Körper überall bewegen, die Füße bewegen, die Arme bewegen, denken, wo schalte ich jetzt, hier gucken, da gucken und so ist es beim Tanzen auch, du musst so viel unterschiedlich zur gleichen Zeit machen und das ist dann diese Multiplikation der verschiedenen Dinge, die macht es dann natürlich aus.

Speaker: Ja, es ist tatsächlich noch genau richtig.

Speaker: Ich brauche beide Hirnhälften.

Speaker: Ich muss die miteinander kombinieren, weil der eine muss was anderes machen als da.

Speaker: Und dann kommt noch ein Faktor dazu, der ebenfalls nicht unterschätzt werden darf.

Speaker: Das ist die Musik.

Speaker: Musik und jetzt ist es leider so, für die, die es gerne mögen, Hardrock bringt nichts.

Speaker: Also es ist wirklich die alten Musiken, also sowas wie Tango-Musik oder tatsächlich Mozart hatte was Besonderes.

Speaker: Wenn man Mozart-Musik hört, verändern sich die Hirnströme in einer ganz bestimmten Art und Weise.

Speaker: Also es sind eher die klassischen oder volksweisen orientierten Musiken, die am Gehirn eine ganz interessante Veränderung des Hirnstoffwechsels bewirken.

Speaker: Also es ist wirklich Musikhirn.

Speaker: Und ja, natürlich, Tanzen, toll.

Speaker: Musik, Bewegen, Koordination.

Speaker: Meistens hat man auch noch Freude am Tanzen, weil man ja zusammentanzt.

Speaker: Also hat man auch noch die soziale Geschichte im System.

Speaker: Und der letzte Faktor, dass wir den nicht vergessen, ist wirklich Lachen.

Speaker: Man könnte nicht, Lachen ist gesund, aber das ist so ein blöder Spruch, aber der stimmt, der stimmt voll.

Speaker: Es ist das fröhlich sein, nicht dieses gekünstelte Lachen, sondern wirklich dieses herzhafte aus sich heraus Lachen.

Speaker: Und das ist in der Regel ja verbunden mit gewissen sozialen Kontakten, weil auch die sozialen Kontakte gehören zur Demenzprophylaxe.

Speaker: Der einsame Mensch

Speaker: Demenziell ist viel schneller in der Demenz als der in einer wirklichen Gruppe aufgehobene mit sozialen Kontakten, mit Skatabenden und ähnlichem aktivierte Mensch, der mit anderen Menschen in Kontakt tritt, im wahrsten Sinne des Wortes in Kontakt tritt.

Speaker: Ja, das sind wir am Anfang und so ist der Schluss.

Speaker: Kommen wir wieder zu meiner Oma zurück.

Speaker: Die hat nämlich auch immer gekegelt, die hat immer Karten gespielt und nach und nach sind ihre Freunde weggestorben und es gab fast gar keine mehr dieser sozialen Aktivitäten und ab dem Zeitpunkt hast du gemerkt, wie alles den Bach runterging.

Speaker: Und natürlich ging es dann noch so weiter, ihr Hund ist gestorben, das heißt, sie ist noch weniger in die Bewegung gekommen, vorher musste sie dreimal raus, die Treppen hoch und runter.

Speaker: All das hat dann nach und nach abgenommen und dann sind wir wieder bei dem Punkt, es geht um alles und natürlich hat sie nach wie vor, wie früher auch, ihr Marmeladenbrot zum Frühstück gegessen und abends Schnitzel, also das heißt, da war auch nichts mit gesunden Supplements oder gesunder Ernährung sozusagen und

Speaker: Ginko war ein Fremdwort wahrscheinlich, der noch nie in ihrem Leben gehört und so ist es, also von daher ist hier die Kernbotschaft, schau doch, dass du wiederum alles so mit Fröhlichkeit in dein Leben integrierst und das sagt uns der Bekannte auch, der Lothar Hirneise auch in Bezug auf Krebs oder andere wirklich schlimme Krankheiten, ich sage immer, das Allerwichtigste ist, hab doch mal Spaß,

Speaker: Genau.

Speaker: Dann nochmal wieder anzulachen und fröhlich zu sein und das ist doch eine ganz, ganz tolle Schlussbotschaft, mein lieber Dr. Simon Feldhaus, finde ich richtig geil.

Speaker: Gut, wir kommen nicht drum rum, die fünf Wörter nochmal zu wiederholen.

Speaker: Hast du noch eine Idee, welche das waren?

Speaker: Ja, ich weiß es tatsächlich, glaube ich, noch.

Speaker: Es war Kirsche samt Rot-Rose Haus.

Speaker: Das ist richtig genial.

Speaker: Kirsche samt Rot-Rose Haus.

Speaker: Du hast absolut recht.

Speaker: Respekt, mein Lieber.

Speaker: Du scheinst doch viele Dinge zu sagen.

Speaker: Ich habe auch immer ein kleines bisschen aufgesagt, ehrlicherweise.

Speaker: Also haben wir doch in diesem Podcast aktiv der Demenz vorgebeugt, oder?

Speaker: Ja, im wahrsten Sinne des Wortes.

Speaker: Also, ich sage auch heute wieder, Stay Healthy, Stay Vegan, Eat Your Broccoli.

Speaker: Aber den echten, der gut gezüchtet ist, vielleicht züchtet ihr ihn sogar selber im Garten, da hast du nämlich die Bewegung, da hast du Spaß, du bist in der frischen Luft und du isst noch wirklich was Gutes.

Speaker: Und Simon, du genießt dein Kaltgetränk jetzt.

Speaker: Viele Grünsli in die Schweiz und wenn du jetzt mal beim Coop einkaufen gehst, guck doch mal, ob du Ginko findest.

Speaker: Werde ich machen, unbedingt.

Speaker: Ja, dankeschön.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Guten Abend, ciao, ciao.

Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.

Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.

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