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SplitterCast 22 - COZMIC Comic-Anthologie

Splittercast
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122 plays · Aug 13, 2021

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Speaker: Herzlich willkommen zum Splittercast, dem Podcast von und mit dem Splitter Verlag, Bielefelds bestem Comic Verlag. Mein Name ist Max und in diesem Podcast spreche ich mit Macherinnen und Machern aus der deutschsprachigen Comic Szene, so wie heute, in Folge 22 mit René Moreau und Michael Fugt.

Speaker: den Herausgebern des Cosmic -Magazins bzw. der Cosmic -Antologie. Denn bei Cosmic handelt es sich um eine Art deutschsprachiges Schwermetall, also Metal Urland, das legendäre Comic -Magazin. In Cosmic veröffentlichen deutschsprachige Zeichnerinnen und Zeichner und Autorinnen und Autoren fantastische Comic -Kurzgeschichten, mal sehr sehr kurz, mal etwas länger, mal zur Fortsetzung, mal auch nicht.

Speaker: davon gibt es inzwischen drei ausgaben und ich persönlich finde das ist ein ambitioniertes sehr interessantes projekt das vielleicht auch im besten sinne ein bisschen wahnwitzig ist denn ich meine das ist schon eine interessante sache so eine hardcover comic anthologie hat es in deutschland bisher noch nicht

Speaker: wirklich in dieser Form gegeben und gibt es auch ansonsten zurzeit nicht. Und darum bin ich sehr gespannt, was die beiden darüber zu erzählen haben. Cosmic findet ihr übrigens überall im Comic Fachhandel und natürlich auch auf der Website des Atlantis Verlags zum Direktbestellen. Schaut auf jeden Fall mal rein. Alle Informationen dazu findet ihr selbstverständlich in den Show Notes.

Speaker: Genau, wenn ihr Fragen, Kritik und Anregungen zu diesem Podcast habt, freue ich mich natürlich auch darüber. Schreibt uns gerne an info at splitter -verlag .de und oder an die sozialen Medien Facebook, Twitter, Instagram, Ad, Splitter Verlag. Alle Nachrichten werden gelesen und die allermeisten auch beantwortet. Ich freue mich auf eure Zuschriften. Und jetzt aber erst mal viel Spaß mit Folge 22 des Splitter Cars mit den Herausgebern von Cosmic.

Speaker: Hallo lieber René, hallo lieber Michael. Schön, dass ihr euch die Zeit nehmt, dabei zu sein und herzlich willkommen im Splittercast. René, alles gut bei dir? Geht's dir gut so weit? Ja, danke. Der Nachfrage alles, Roger. Das ist schön. Michael, bei dir auch?

Speaker: Ja, auch. Vielen Dank. Und ich freu mich, dass ich hier dabei sein darf. Ich freu mich sehr, dass du und René, also, dass ihr beide dabei seid. Denn euer Projekt, euer Baby, euer Liebhaber -Comic -Projekt, die Cosmic, die Comic -Science -Fiction -Anthologie, ist, finde ich persönlich, eine der interessantesten, ja, ich weiß nicht, Publikationen, Projekte. Ich sag die ganze Zeit Projekt, aber eigentlich ist das ja schon deutlich mehr als das.

Speaker: Eine der interessantesten Publikationen der letzten Jahre, als ich da zum ersten Mal von gehört habe, dachte ich, wow, ambitioniert, exotisch, das ist das. Ich dachte tatsächlich, das wäre vielleicht ein kleiner Scherz, als ich zum ersten Mal von gelesen habe. Aber ihr seid jetzt schon mit drei Ausgaben dabei. Mögt ihr den Zuhörerinnen und Zuhörern vielleicht in euren eigenen Worten ein paar Sätzen erklären, worum es bei Cosmic geht? Was ist das? Was macht ihr da? Was wollt ihr damit? Wo wollt ihr damit hin?

Speaker: René, fang du doch mal an. Ja, okay. Also, okay, dann muss man vielleicht ein bisschen weiter ausholen, wie die Idee überhaupt entstanden ist. Ich selbst gebe ein Magazin heraus, Exodus, ist ein Magazin für Science -Fiction -Stories und fantastische Grafik.

Speaker: Das erscheint jetzt wieder seit 2003 regelmäßig und ist also zumindest in der Science Fiction Szene sicherlich bekannt, das kann man durchaus sagen. Dieses Magazin bringt also nicht nur Kurzgeschichten, sondern ist auch grafisch sehr

Speaker: gut aufgestellt, heißt also, jede Kurzgeschichte wird adäquat illustriert. In jeder Ausgabe gibt es im Mittelteil eine sehr aufwendig gestaltete Galerie, in der wir sowohl namhafte Künstler wie auch talentierte Newcomer immer wieder vorstellen.

Speaker: Vom Grunde her war Exodus immer schon sehr stark grafisch aufgestellt, was uns also unterscheidet von einer Anthologie, die irgendwo in Buchform erscheint oder Taschenbuchform.

Speaker: Ja und mein Interesse, oder sagen wir mal, das ist wahrscheinlich meinem Interesse an bildhaftem, auf dieses Interesse zurückzuführen. Und ich hatte also auch immer, war immer ein Fan von Comics, also bin ein sehr bildhafter Mensch und plante also irgendwann, ja mein Gott, wir haben also einen Leserkreis, der sich also nicht nur für Science Fiction,

Speaker: Literatur interessiert, sondern natürlich über die Jahre auch sehr an einer schönen grafischen Darstellung interessiert ist. Warum machen wir nicht mal was mit Comics? Ich mag selber Comics, bin als Rheinländer mit belgischen Wurzeln also sehr früh mit dem Medium Comic in Berührung gekommen, also schon in Kinderjahren.

Speaker: Als das hier in Deutschland eher verpönt war. Comics waren ja hierzulande schon Literatur, was man sich im franko -belgischen Raum ja überhaupt gar nicht vorstellen kann. Das war so ein Unding. Und dann plante ich einfach mal so eine Ausgabe mit Comics zu machen, Kurzcomics.

Speaker: Genauso wie wir in Exodus Kurzgeschichten bringen, plante ich was mit Kurzcomics, also auch eine Anthologie mit Comicgeschichten. Und da hatte ich also schon ein paar Grafiker, Grafikerinnen, Zeichnerinnen, Zeichner interessiert, die schon lange für Exodus arbeiten.

Speaker: Da hatte ich schon ein bisschen was gesammelt und da kommt dann natürlich der Michel ins Spiel, der ja selber Comics zeichnet, wie wir alle wissen, und schon seit einigen Jahren auch für Exodus schon mal die eine oder andere Geschichte illustriert hat.

Speaker: Ja, den habe ich dann, ich glaube es war im April 2018 auf der Komikiade in Aachen. Da habe ich den erstmal persönlich kennengelernt, er war so zwei, drei Tage hier. Ja und dann habe ich dem meine Idee mal so um die Ohren geschlagen, will ich mal sagen.

Speaker: Ich hab also gemerkt, dass der da irgendwie ganz interessiert war. Stimmt das, Michael, oder ist das jetzt so eine Rekonstruktion, wie Rene sich so zusammenlegt? Naja, ich war ja damals beschäftigt noch, damit Marc Brandes zu zeichnen. Ja. Die Science -Vision -Reihe. Und er hatte eine ganz spezielle Idee. Also, er wollte halt gerne eine ganz bestimmte ... Es gibt verschiedene Kurzgeschichten von diesem Autor.

Speaker: eine der Kurzgeschichten gerne umgesetzt haben, eben auch für Exodus. Dann hat er geplant, die dann da zu veröffentlichen oder als Sonderheft zu machen, mit ein paar Comics drin. Und diese Idee hat sich dann so stückweise irgendwie erweitert.

Speaker: Und ich hab Rene dann meine Hilfe angeboten, wenn er andere Zeichner sucht, weil ich ja einige Leute kenne, hier und da ein paar Kontakte habe, und er sich halt eher bei den science fiction Autoren auskennt, weniger bei den Comic -Zeichnern. Das heißt, ihr hattet dann tatsächlich die Grundidee, Rene sucht Autoren, du nutzt deine Kontakte und deine Bekanntschaften in der Zeichnerszene, suchst Zeichner, und dann kuppelt ihr da so ein bisschen, oder wie darf ich das verstehen?

Speaker: Ja, wir wollten einfach schauen, gibt es eigentlich genügend Zeichner oder Zeichnerinnen, die Science -Fiction -Fantastik -Horror -Comics zeichnen? Also das Spektrum war schon ein bisschen weiter gefasst. Und wie gesagt, das hat sich also von einer kleinen Spezialausgabe mit zwei, drei Comics drin, wurde dann so, ja wir könnten ja eigentlich

Speaker: ein komplettes Heft mal machen oder vielleicht ein Magazin und deswegen gab es am Anfang auch dieses zwischen Magazin und Anthologie, was ist es jetzt eigentlich? Und irgendwann kam dann die Idee auf, naja, dann machen wir doch so ein Alleinstellungsmerkmal, machen Hardcover draus, also ein richtiges Buch.

Speaker: So und daraus erweitert, also das ist so, ja, eigentlich gab es eine Evolution von verschiedenen Ideen, die dann zusammengeflossen sind das ganze Teil. Genau, das war so ein Entstehungsprozess, der sehr arg in Bewegung war in der Anfangszeit und nachher haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht, haben wir gesagt, ja komm, dann machen wir wirklich ein Album.

Speaker: Ja und ein Konzept ja irgendwo was ein bisschen ans alte Schwermetall oder an Pilot erinnert. Also eine Art Anthologie, die halt stilistisch sehr breit aufgestellt ist, durchaus Verschiedenes bringen kann, aber doch dem fantastischen Bereich verhaftet ist. Also das war dann die Ursprungsidee und dann ging es darum einen Verlag zu suchen, der sich für sowas interessiert.

Speaker: Habt ihr seit dann beim Atlantis -Verlag gelandet? Ja, das hat natürlich den Hintergrund, dass ich den Atlantis -Chef, den Guido Latz, schon lange Jahre kenne aus meiner Aktivität im Science -Fiction -Bereich halt. Der bringt ja dieses Magazin fantastisch heraus, wohl ja im Grunde genommen alle Medien, sei es Literatur, Comics, der bespricht ja alles.

Speaker: in Artikeln, Interviews mit Autoren, Autorinnen etc. Den kannte ich also schon sehr gut. Der hat ja aber Comics drin, ne? Ja, der hat auch Comics drin. Das war für mich also auch der Punkt. Michael's Einzelzamer Tag war ja zu dem Zeitpunkt schon als Album im Atlantis Verlag erschienen. Das erste Comic -Album, was der Atlantis Verlag gemacht hat.

Speaker: Und die Comics finde ich seit hierher toll. Die haben da also eine ganz große Fangemeinde. Auch in Exodus hatten wir da mal ein paar drin, da bin ich sehr stolz drauf. Und naja gut, dann denke ich, dachte ich also, den Guido kannst du zumindest mal anspitzen und versuchen ihn für so eine Idee zu begeistern.

Speaker: Und erstaunlicherweise habe ich da offene Türen eingerannt. Der war auch mit der Idee einverstanden, das als Album zu machen. Wir wollten es als hochwertigen Druck, also dass man es auch vernünftig für den Sammlerbereich aufbereitet. Der Sammler stellt ja gerne ein Album ins Regal.

Speaker: so ein Schwermetallheft, das geht ja irgendwo unter. Und da wollte ich von vornherein ein sehr hochwertiges Produkt haben, ähnlich wie auch Exodus im Magazinbereich, als sehr hochwertiges Softcover Bilderdruckpapier erscheint und seit jeher auch diesen Status hat. Das wollte ich dann mit Cosmic direkt realisieren und

Speaker: Ich bin dem Guido sehr dankbar, dass er die Idee unterstützt und wirklich auch die Sache durchgeführt hat. Das muss man an der Stelle vielleicht auch noch mal für die Hörerinnen und Hörer unterstreichen, die das vielleicht noch nie in der Hand hielten. Das ist wirklich ein schönes, hochwertiges Comic -Album. Also wenn ihr mal einen Splitter -Comic in der Hand hattet, was ich hoffe, wenn ihr diesen Podcast euch anhört.

Speaker: Ganz sicher. Das ist nicht unvergleichbar. Als wir die erste Ausgabe in den Verlag bekommen haben, als Belegexemplar für den Torgal -Artikel von Uwe Anton, dachte ich für den ersten Moment... Das war der Leo -Artikel. Ach, der Torgal -Artikel war am dritten. Entschuldigung, der Torgal -Artikel war am dritten. Leo war am ersten. Jedenfalls als sie das erste Band kriegen, dachte ich, das haben die Franzosen sich jetzt schon wieder ausgedacht, weil ich dachte, es wäre ein französisches Hardcover -Album.

Speaker: Bis ich dann halt das Cover gelesen habe und merkte, nein, das ist Kosmik, das ist diese deutsche ... Ich hab's damals auch direkt mit Schwermetall in Verbindung gebracht. Der Vergleich drängt sich natürlich auch irgendwo auf vom Konzept her.

Speaker: Aber ich also ja es ist das muss man wirklich sagen es ist eine wirklich sehr schöne ausgabe geworden oder es sind sehr schöne ausgaben und würdet ihr jetzt ist er als anthologie oder als magazin bezeichnen ihr habt vorhin oder du hast vorhin angesprochen dass er da so ein bisschen.

Speaker: euch nicht sicher wart, in welche Richtung ihr damit gehen wollt. Was würdet ihr denn sagen, wo seid ihr jetzt gelandet? Magazin, glaube ich, kann man nicht sagen. Also ein Magazin im Hardcover -Format und dann wirklich nur mit einem Sachartikel je Ausgabe. Das wird nicht passen. Deswegen haben wir uns letzten Endes, Michel, auch auf die Anthologie einigt, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Ja, natürlich.

Speaker: Ja, weil es ist definitiv eine Anthologie. Also Anthologie mit Magazinkarakter könnte man höchstens noch sagen, weil wir ja Fortsetzungsgeschichten drin haben und eben immer ein Artikel mit dabei ist.

Speaker: Also das wäre in einer normalen Anthologie, denke ich, eher nicht der Fall. Da hättest du wahrscheinlich nur abgeschlossene Geschichten, was vernünftig wäre so bei diesem Zeitraum. Also wir sind da auch ganz froh, dass ein paar Leute so viel Geduld haben und dann halt auch die fortsätzenden Storys warten immer. Korrekt.

Speaker: Und auch, ja, ihr Leute gefunden habt, Künstlerinnen und Künstler, die diese Fortsetzungsgeschichten über die Zeit für euch zeichnen, schreiben, realisieren. Ähm ... Versteckt. Du meintest jetzt, ihr habt's halt über ... Ja, ich sage mal, im besten Sinn in eurem Bekanntenkreis gefischt, ein bisschen Vitamin B spielen lassen, was ja auch vollkommen in Ordnung ist, vor allem, wenn man so ein ambisoniertes Projekt nutzen will. Machen wir ja in unserer verlegerischen Tätigkeit auch viel öfters mal.

Speaker: Jetzt inzwischen drei ausgaben gibt es schon die vierte ausgabe steht quasi in den startlöchern lasst mich jetzt nicht lügen die ist noch nicht erschienen wenn dieser podcast erscheint aber solange wird es nicht mehr damit auf sich warten lassen habt ihr das bisher durchgängig mit bekannten freunden wie auch immer realisiert oder seid ihr inzwischen auch tatsächlich darüber hinausgegangen sage ich mal.

Speaker: Also der Großteil denke ich wirklich aus Freundeskreis, bekannten Kreis, da bin ich ja sehr froh, dass der Michael dazu gestoßen ist, weil ich ja nicht diese tief verwurzelten Verbindungen in die Comic -Szene habe, sondern eher im Science -Fiction -Szenebereich.

Speaker: Und von daher konnte ich persönlich also nur auf Zeichnerinnen und Zeichner zurückgreifen, die schon für unseren Magazin in irgendeiner Form tätig waren. Und da habe ich also auch zumindest mit der Maike Schulchen, um mal ein Beispiel zu nennen, eine sehr schöne Erfahrung gemacht. Die hat also ganz, ganz früher schon Comics gezeichnet. Ist irgendwann davon

Speaker: abgekommen und ich konnte sie also dafür begeistern, eine eigene Geschichte, diese kosmische Labyrinthe. Der vierte Teil erscheint jetzt auch in unserem vierten Kosmic und wird da beendet. Sie wieder dazu begeistern, mit dem Comic -Zeichen anzufangen und finde ich natürlich großartig, wenn man jemanden für sowas wieder gewinnt oder zurück gewinnt.

Speaker: Ja, ein paar weitere aus dem Exodus -Bereich, aber wichtig war natürlich, dass Michael dazu kam, der ja nun selber mit seinem Mark -Brendis -Alben kein unbeschriebenes Blatt ist in der Szene. Und natürlich auch noch sehr viele Zeichnerinnen und Zeichner kannte, die er auch für uns begeistern konnte. Wir sind jetzt an dem Punkt, da wird Michael mir sicherlich zustimmen, wo wir sehr gerne natürlich noch

Speaker: noch ein bisschen mehr Leute interessieren würden. Das gestaltet sich wahrscheinlich schwierig, weil der Atlantis Verlag zumindest im Comicbereich

Speaker: Na, keine große Nummer ist, das meine ich jetzt nicht negativ, sondern er ist ja in anderen Bereichen sehr viel erfolgreicher. Aber da wäre es schön, wenn da was kommt und sich allmählich was tut. Der Atlantis -Verlag ist so in diesem fantastischen Bereich durchaus ja auch nicht unbekannt, aber natürlich der Output an Comic -Bänden kann sich jetzt, wenn ich unbescheiden sein darf, mit unserem natürlich nicht messen.

Speaker: Ist ja auch ein anderes Konzept. Ich war jetzt gerade mal auf der Website, hab geguckt, Comics und Bild Ende 9. Ich so, ja, das ist die Hälfte eines Monats bei Splitter. Aber was soll's? Dafür seid ihr ja hier. Vielleicht fühlen sich, hören ja die ein oder anderen Künstler auch zu an dieser Stelle.

Speaker: Aber dann klüpfen wir doch da gleich mal an, Michael, wie stelle ich mir das denn vor, wie ihr diese Zeichnerinnen, Zeichner, die Künstler rekrutiert in Anführungszeichen? In der ersten Ausgabe zum Beispiel war ja auch Frauke Berger mit dabei, die bei uns auch mehrfach schon veröffentlicht hat. Bela Sobotke kannte ich vom Namen her auch, Michael Schulchen als Autorin auch, Frank Freund von Perry Roden auch. Es waren auch einige Leute dabei, die ich persönlich jetzt noch nie ...

Speaker: gehört oder gesehen hatte, was nicht unbedingt was heißen muss, definitiv nicht. Aber setzt du dich dann einfach hin, gehst dein Adressbuch durch und sagst, schreiben wir mal jene Person an und fragen, oder wie darf ich mir das vorstellen?

Speaker: Das ist schon nicht verkehrt, ja. Also ich habe tatsächlich einfach geguckt, wer könnte, wen kenne ich, wer könnte passen, wer zeichnet in dieser Richtung irgendwie. Ich habe auch, ich glaube, hier und da in irgendwelchen auf Facebook oder sowas mal geschrieben, wir planen da jetzt was oder sowas, heucht mal rum. Also ich habe es sozusagen ein bisschen rausgeschickt auch.

Speaker: dass Leute was einschicken konnten, wenn sie was in der Schublade hatten oder einfach eine Idee und skizzieren konnten. Und so kam zum Beispiel der Bela Sobotke, der ist ja hier, naja, Nachbar ist übertrieben, der wohnt zwei, drei Bezirke weiter in der Stadt hier, aber er ist ein super knuffiger Typ, den ich halt schon eine Weile kenne. Und der kam dann tatsächlich an und meinte so, naja, ich hätte hier eine Idee und würde das gerne machen und hat auch ein kleines Exposé geschickt und ein paar Skizzen und

Speaker: Ja, also ich hab gesagt, ja klar, das klingt gut irgendwie, da werden Nazis verprügelt, das ist sowieso gut, also Weltraum -Nazis. Weltraum -Nazis, yes. Ja, auf dem Mond natürlich, ne. Wo auch sonst, auf der dunklen Seite, man weiß es doch. Iron Sky. Ja, genau. Ja, genau. Und das passt also auf jeden Fall super, das ist ein schöner, lockerer Beitrag, ne. Also sowas oder ich hab ganz bewusst zum Beispiel Leute angesprochen wie Jürgen Spee.

Speaker: Geyer, der in der ersten Ausgabe auch einen schönen Dreiseiter gemacht hat, weil das für mich so einer der deutschen Zeichner ist, der ja viel zu unbekannt ist dafür, was er kann. Und solche Leute wollte ich auch gerne dabei haben, bei einigen hat es halt nicht geklappt, einfach zeitlich, die haben ganz andere Projekte oder sowas, da funktioniert das dann nicht.

Speaker: Und da muss man halt auch mal ein bisschen gucken, also wie ist dann die Planung? René hatte ja mit Michael Schulte und dem Maximilian Meyer schon zwei Leute angebracht, die längere Comics gemacht haben und wo wir dann einfach wussten, okay, in den ersten paar Ausgaben haben wir zwölf oder sechzehn Seiten sozusagen pro, also jeweils von einem dieser Zeichner belegt. Und dann muss man halt auch gucken, okay, was passt denn überhaupt noch rein?

Speaker: Ja klar. Nicht noch der dritte Fortsetzungsgeschichte zum Beispiel.

Speaker: Wenn ich da kurz noch einhängen kann, Frauke Berger, habe ich persönlich auf dem letzten Kon in Erlangen auf eurem Stand im Übrigen kennengelernt, habe mir natürlich das Grünalbum da schön signieren lassen, habe ihr meine Exodus Visitenkarte dagelassen, habe ihr gesagt, du Frauke, ich plane einen Comicband für Exodus,

Speaker: Würdest du mal da einen Kurzcomic oder was machen? Ja, und die hat eigentlich sehr schnell Ja gesagt. Und irgendwann, als diese Planung also ins Reifen kam, habe ich sie angeschrieben. Da stand schon fest, das war so ein Album machen, Cosmic und sowas, hatte mit Exodus dann gar nichts mehr zu tun.

Speaker: Und tatsächlich hat sie dann direkt zugesagt, ja, das ist schön, da kann ich experimentieren, da kann ich mal was ganz anderes machen. Naja, und jetzt ist sie eigentlich in den ersten vier Alben fortlaufend dabei. Und ich kann heute schon verraten, dass in der Fünf zumindest von ihr die Pilot -Story kommt, also die Titelgeschichte. Ach, wow, schön.

Speaker: Ja, also Frauke ist eine ganz liebe, eine ganz nette, schöner Kontakt und die Zusammenarbeit klappt auch prima. Und ich halte sie persönlich auch in der deutschen Szene auf jeden Fall für eine wirklich tolle, talentierte Zeichnerin. Also ich finde ihre Seiten, also auch von den Farbgebungen her immer so toll, also klasse.

Speaker: uns musst du da nicht von überzeugen. Wir haben sie ja auch schon vor Jahren mit ihrem Portfolio ins Programm genommen und Grün und die Schöne und die Biester und jetzt demnächst mit Das Schiff der verlorenen Kinder hat sie ein richtig großes, langlaufendes Projekt.

Speaker: Da bin ich sehr gespannt drauf im Übrigen. Das ist schon stark, mit dem Boris Koch zusammen. Ganz toll, ganz toll. Habe ich in eurem Katalog natürlich alles schon entdeckt und auf die Liste.

Speaker: Gestellt. Das freut mich natürlich zu hören. Nee, ja, also Frauke auch für uns eine sehr, sehr angenehme Partnerin im verlegerischen Sinne. Aber wenn wir mal einen kleinen Schritt zurückgehen, das interessiert mich, wenn ich mit, ich sage mal im weitesten Sinne, Verlegerinnen, Herausgebern, Sprecher auch immer.

Speaker: Wie darf ich mir das vorstellen, wie der Prozess, also tatsächlich so vom ersten Moment, wo ihr anfängt, meinetwegen jetzt die Nummer vier, die demnächst erscheint, zu planen, bis zu dem Moment, wo ihr sie in den Händen haltet. Also wenn der Druck fährt oder meinetwegen, wenn die Drucklegung fertig ist, wo das Ganze dann nicht mehr in euren Händen liegt.

Speaker: Wie darf ich mir das vorstellen? Wie ist da die Vorlaufzeit? Wie findet ihr die Beiträge? Wie viel Konzept ist dahinter? Wie viel Opportunität ist dahinter? Was ihr dann sagt? Ja, wir haben jetzt dieses Projekt eingesandt bekommen und das würden wir gerne reinnehmen. Was gibt es dafür Auflagen, was Seitenzahl oder so angeht? Einfach so in ein paar? Ja, weiß ich nicht. Listenartig meinetwegen. Wie darf ich mir das vorstellen?

Speaker: Das ist eine Frage für Rene. Okay, also die Planung ist sicher ein ganz kontinuierlicher Prozess. Ganz klar. Einige Fortsetzungsgeschichten haben wir seit Cosmic 1 am Start gehabt. Die eben erwähnte Maike Schulchen mit den kosmischen Labyrinthen, den Maximilian Mayer, Projekt God, beides Vierteiler, die jetzt also auch in der vierten Ausgabe ihren Abschluss finden.

Speaker: Ansonsten sind die Schritte ja irgendwie verlegerisch doch vorgegeben. Akquirieren neuen Materials, da haben wir schon darüber gesprochen, wie wir das machen. Im Moment ist der Kreis noch relativ klein, wo wir da sammeln können, wo wir da Beiträge herbekommen. Ich hoffe, das ändert sich. Ja, dann müssen diese Dinge gesichtet werden.

Speaker: Beitragabsprache mit den Autoren, mit den Künstlern. Danach Lektorat der ausgewählten Beiträge. Und das ist übrigens ein ganz, ganz immens wichtiger Punkt. Man glaubt ja wirklich nicht, wie viele Formen, Rechtschreibe, Satzzeichen, Fehler sich in den manchmal wenigen Sprechblasen überhaupt verbergen. Das ist Wahnsinn. Ich glaub dir das. Ich glaub dir das. Das macht ja der Arzt.

Speaker: Du bist ja ein Mann vom Fach, du musst es mir glauben. Man macht sich das nicht so bewusst. Sorry, wenn ich da kurz zwischenhacke. Einen Comic zu lekturieren und zu lesen ist auch noch mal was anderes als ein Fleece -Text, als ein Prosa -Text im weitesten Sinne. Es hat seine eigenen Schwierigkeiten. Man sollte meinen, das sind ja nur so ein paar Worte.

Speaker: Aber das ist deutlich schwieriger dadurch, dass man die Bilder noch mit dem Auge halten muss und auf der Seite immer so rumscrollt und rumsucht und dann im Zoom irgendwie sich zurechtfinden muss. Das ist noch mal was anderes. So, aber ich wollte dich, wollte dich nur kurz unterbrechen, sorry. Kein Thema. Aber das, wie gesagt, ein ganz wichtiger Punkt, da haben wir also auch im Hintergrund einen ganz, ganz tollen Menschen arbeiten. Das ist gleichzeitig der Cosmic und auch der Exodus -Lektor.

Speaker: Heinz Wipper führt an dieser Stelle gegrüßt, langjähriger Freund. Und er trägt den Beinamen Falkenauge. Ihm geht wirklich kein Komma -Fehler. Sehr schön. Er liefert da wirklich eine profunde Arbeit. Das muss man ihm attestieren über all die Jahre. Und das ist ganz wichtig, wenn man solche Leute dann im Background hat. Ich selber könnte das nicht so gründlich, wie er diese Arbeit da so liefert.

Speaker: Na gut, das war so viel zum Lektorat. Wenn dann nachher die Auswahl getroffen ist und die fertig redigierten Beiträge vorliegen, macht sich Michael ans Werk und lehautet im stillen Gämmerlein das neue Album.

Speaker: Ja, vor der Drucklegung erfolgt dann die wirklich allerletzte Überprüfung der fertigen Seiten und da ärgert sich der Michel ja immer. Auch da wäre er den ja trotz bester Arbeit im Vorfeld immer noch Fehler gefunden, die er dann ausmerzen muss.

Speaker: Ja, und danach ist der Verlag, die Druckerei, der Vertrieb an der Reihe, und wir hoffen dann auf positive Reaktionen. Und in was für einem Zeitraum nimmt das so einen Anspruch? Also so von dem Moment, wo ihr anfängt, bis zu dem Moment, wo ihr die Daten beim Verlag abgibt? Also ich glaube im Moment, Michael, korrigiere mich, wenn es nicht stimmt, aber wir haben so sieben, acht Monate für eine Ausgabe, oder?

Speaker: Ja, für die gesamte Planzeit sozusagen, aber der Redaktionsschluss oder Ablieferungstermin für alles Material ist immer so einen knappen Monat, bevor wir es in den Druck geben. Also das ist so die Zeit, die wir brauchen. Dann wirklich noch die letzten Korrekturen. Wie gesagt, alles was auffällt. Ich muss es ja auch mit meiner Zeit hier koordinieren. Und am aufwendigsten ist tatsächlich der Artikel halt.

Speaker: der dran ist, den dann zu setzen und genau hinzupassen. Und da ist dann tatsächlich das Ärgerliche, wenn dann auf letzte Sekunde dann noch noch zwei, drei Änderungen kommen, die dann halt den ganzen Umbruch hauen. Dann sitzt man da eine halbe Stunde und bastelt erstmal wieder rum, um das halbwegs hinzubekommen.

Speaker: Das kenne ich von Exodus, weil Exodus erscheint ja aufgrund des Formates, es ist also ein DIN -A4 -Format, also ein Großformat, im Zweispalten -Druck. Und da habe ich genau dasselbe Problem, wenn sich da was ergibt. Weil wir wollen ja keine Schusterjungen, Hurenkinder da, wir wollen schon einen perfekten Satz und das ist manchmal haarstreubend.

Speaker: Ja, man sollte es nicht meinen, aber Bilder, die Comics lettern und setzen, ist das wenigste. Aber unsere Redaktion und unsere Grafikerin stöhnt auch immer am meisten über lange Anhänge, am besten solche, die wir noch nicht nach einer Vorlage bauen können. Also, wenn in Frankreich das Ganze schon mal gemacht wurde, dann ist es ja halb so wild, dann muss man nur gucken, dass die Übersetzung vielleicht ein bisschen kleiner oder größer gezogen wird als das Original. Aber wenn man so was selber bauen muss, das dauert ewig.

Speaker: Ja. Ja, ja. Aber das klingt ja eigentlich nach einem ... Also, es soll jetzt nicht verwundert klingen, dass ihr da einen strukturierten Arbeitsablauf habt, das wundert mich nicht. Aber ihr seid ja auch Veteranen, die da auf eine große Erfahrungsschacht schon zurückgreifen können, schätz ich mal.

Speaker: Ja, auch gelernter Grafiker. Ich mache das sozusagen, das ist mein Hauptberuf im Prinzip, halt nur nicht so gerne. Also Grafik an sich macht Spaß, Satzarbeiten machen nicht so viel Spaß. Das heißt also wirklich nur Text setzen und gucken, dass der Satz richtig stimmt und keine Trennungen da sind, die nicht sein sollen und solche Sachen.

Speaker: Das ist halt ein bisschen ein uninteressanterer Teil des Jobs. Aber grundsätzlich, ja, das habe ich alles so gelernt und auch jahrzehntelang unterdessen schon angewendet.

Speaker: Man sucht es sich nicht immer aus. Aber was ihr euch ja aussucht, sind die Geschichten, die dann letzten Endes bei euch reinkommen. Habt ihr da ... Ich weiß nicht, ob das eine blöde Frage ist, aber gibt es da eine, die für euch, also jeweils René und Michael, besonders herausragend war? Ich mein, jetzt habt ihr ja vier Ausgaben quasi schon gemacht, die vierte, die demnächst erscheint. Ihr wisst ja schon, was drin ist.

Speaker: Aber gibt es da etwas, was euch besonders überrascht hat, was ihr eingesendet bekommen habt oder zum ersten Mal gesehen habt und meintet, wow? Und das kommt jetzt irgendwie aus dem deutschsprachigen Science -Fiction -Comic -Markt. Und das hättet ihr nicht erwartet. Michel, mach du den Anfang. Ja, ich überleg grad.

Speaker: Ja, nein. Schwierig zu sagen, weil ich ganz kurz einen Schritt zurück oder sowas. Anfang des Jahrtausends habe ich mal so ein Online -Magazin gemacht mit Comics. Da haben wir aus Berlin und letztendlich aus dem gesamten deutschen Sprachraum damals Zeichner, Zeichnerinnen, Autoren und Autorinnen gesammelt.

Speaker: und haben alle zwei Monate ein Online -Magazin mit 30, 40, 50 Seiten oder sowas rausgegeben. War gar nicht so schlechte Qualität. Das heißt, insofern weiß ich, was in Deutschland oder hatte das damals schon sehen können, was in Deutschland so an

Speaker: Leute da sind, die fantastische Sachen machen können. So konkret hat mich nichts von dem überrascht, was wir in Cosmic hatten. Das ist auch eine gute Antwort.

Speaker: Macht ja nix. Ich bin schon stolz auf ein paar Sachen, die da drin sind. Michael Schultiens Sachen zum Beispiel finde ich großartig. Auch wenn man sieht, wie feiner sie anfängt zu arbeiten, je länger sie dabei ist. Frau Gebergers Beiträge sind großartig. Das ist für mich immer so ein Highlight, wenn ich die Sachen von ihr sehe. Ganz tolle Sachen.

Speaker: Und dann gibt es halt auch so eben so ein paar Kleinigkeiten oder so auch mal so was undergroundiges wie den Bela Sobotko, der da reingräht sozusagen, der kommt ja in der nächsten Ausgabe auch wieder und alles so ein bisschen erdet und so. Also diese Mischung finde ich super spannend. Das ist für mich das, was das Ganze ausmacht.

Speaker: Finde ich eine sehr schöne Antwort. Aber ja, Entschuldigen, René? Nee, definitiv. Da kann ich mich den Worten, Michel, wirklich nur anschließen. Das ist ja auch das, was ich von Anfang an wollte. Also stilistische Vielfalt so breit aufgestellt, wie es eben geht, wie es die Möglichkeiten zulassen.

Speaker: Und wenn ich mir jetzt die vierte Ausgabe, die haben wir ja schon fertig im Kopf, die liegt ja quasi schon vor, wenn ich mir das alle ansehe, dann bin ich schon ein Stück weit stolz darauf, was wir da zusammengetragen haben, mit unseren im Moment ja noch eher bescheidenen Möglichkeiten.

Speaker: Und ich hoffe ja immer, dass sich da in Puntovielfalt noch etwas mehr tut, dass wir noch andere Zeichnerinnen und Zeichner für uns begeistern können, die irgendwo da im fantastischen Bereich mal was machen wollen, vielleicht auch mal ein Experiment wagen wollen, wo sie sonst keine Plattform finden.

Speaker: Das, denke ich, ist das Konzept, was Cosmic auszeichnet und auch irgendwo ja auch bietet. Und eine ähnliche Sache kenne ich nicht im Markt. Nee, ich auch nicht, definitiv nicht. Aber dann lass uns das doch mal kurz konkret machen. Wenn jetzt hier Künstlerinnen und Künstler zuhören, die jetzt ein bisschen

Speaker: Dass das Wasser im Mund zusammenläuft, wie man so schön sagt, wie sich jetzt schon die Hände reiben. Wie hättet ihr dann gerne eine Einsendung? Gibt es da eine E -Mail -Adresse oder einen FTP -Server? Soll das JPEG sein oder erst mal nur ein Manuskript? Wie stellt ihr euch das idealerweise vor, was euch eingesendet wird? Übrigens auch eine Frage, die wir als Verlag häufig kriegen. Aber wie sieht es bei euch aus?

Speaker: Also eine Kontaktadresse, die gibt es natürlich, die geht erstmal über cosmic .exodusmagazin .de Die haben wir also auch vorne im Edit immer stehen, auch im Impressum steht die Kontaktadresse. Da kann natürlich jeder, jede, die sich interessiert, mit uns Kontakt aufnehmen.

Speaker: wie so ein Comic dann nachher eingereicht wird. Ich denke, da ist der Michel wieder der richtige Ansprechspartner. Aber erst geht es ja mal darum, überhaupt Leute zu finden. Jawohl, ich habe hier irgendwas an fantastischer Kurzgeschichte oder auch Fortsetzungsgeschichte oder habe hier so ein Experiment, was ich mal machen würde. Das könnte zu Cosmic passen.

Speaker: über die Modalitäten, wie das nachher technisch eingeschickt wird, glaube ich, kann man dann immer nachher verhandeln. Das ist eher die sekundäre Frage, glaube ich.

Speaker: Ist das so, Michael, oder kräuseln Sie? Also wir, bei uns ist es nämlich nicht so. Wir nehmen nicht einfach jedes Datenmaterial, was uns vorgeschlagen wird, gleichmäßig an und finden es gut. Nee, also ich habe, das ist sozusagen eine Sache auf meiner Liste, tatsächlich Guidelines zu machen für Einsendungen.

Speaker: Das hatten wir bisher noch nicht so gemacht. Aber ich finde es ganz schön, ein paar Zeichenproben zu sehen und ein Exposé.

Speaker: Also da, wo es hingeht, einfach, dass man jetzt nicht ein langes Skript erst lesen muss oder sowas. Wir hatten halt auch schon Leute, die haben uns irgendwie Skripte für 30, 40 Seiten eingesendet oder sowas. Es ist kein Mensch hat Zeit, das zu lesen. Ja, das kann ich. Ja, und ein schönes Exposé, einfach mal eine DIN A4 -Seite oder sowas reicht normalerweise, um eine Idee zu beschreiben.

Speaker: solche Ausführlichkeit, dass man sich eine Vorstellung davon machen kann. Und wenn ich dann halt noch ein paar Zeichenproben dazu habe oder einfach einen Link zur Webseite und mir das anschauen kann, was der oder diejenige da macht, dann reicht das eigentlich schon, um eine Einschätzung abgeben zu können.

Speaker: Das ist der Idealweg. Ja, gut, aber das ist ja gut zu wissen. Das ist wirklich eine Frage, die ich oder wir sehr häufig kriegen. Wie möchtet ihr das im Optimalfall, wenn wir euch was vorschlagen wollen, wie möchtet ihr das haben, wohin und in welcher Form?

Speaker: Das ist wertvolles Wissen. Und ihr seid ja auch grundsätzlich für wirklich viel offen. Fantastisch schreibt sich in dem Zusammenhang ja auch mit pH, das heißt Science -Fiction und Fantasy, alles unter einem Hut. Und ihr seid ja auch für verschiedenste Längen offen.

Speaker: Wenn ich das richtig gesehen hab, ihr würdet ja genauso sehr einen einen oder zwei Seiten veröffentlichen wie eine vierteilige Fortsetzungsgeschichte. Das ist ja wirklich ein tolles, tolles Experimentierfeld, was ihr da letzten Endes anbietet.

Speaker: Ja, das war die Idee. Also ich mag das selber als Zeichner, wenn ich die Möglichkeit habe, irgendwo einfach mit Stilen oder Formen oder sowas irgendwie zu experimentieren. Deswegen mache ich zum Beispiel gerne sowas wie Exodus zu illustrieren, weil ich da dann halt für mich einfach auch mal ein paar Sachen ausprobieren kann.

Speaker: Und das halt im Comicbereich auch machen zu können. Dass man für sich einfach auch mal schaut, kann man sowas überhaupt machen? Also kann ich überhaupt ein Comic zeichnen, wenn man so anfängt? Funktioniert das? Wie baue ich das auf oder sowas? Oder kann ich mit anderen Farben spielen oder mit anderen Geschichten? Das ist eine ganz spannende Geschichte.

Speaker: Gibt es denn Projekte, ZeichnerInnen, AutorInnen oder sonstige Dinge, die ihr gerne einmal in Cosmic dabei hättet? Also, ich weiß jetzt nicht, ob ihr darauf antworten wollt. Aber vielleicht gibt es ja so die einen Kreativen oder die eine Zeichnerin, wie auch immer, wo ihr sagen würdet, Mensch, das wär was, wenn die Person in einer zukünftigen Aussagabe mal dabei wäre.

Speaker: Hast du da in deiner Recherche oder in deinem Kreis von Leuten, die du kennst und im Auge hast, gibt es da jemanden?

Speaker: Ja, also ich hätte gerne auf jeden Fall was längeres mal von Jürgen Spee. Der hat ja zwischendurch auch The Most Dangerous Gamer als so ein Mini -Heft, ein kleines Büchlein gemacht in einer Kleinstauflage von 20 Stück. Wow, okay. Er hat keinen Verleger gefunden und hat das dann halt mal selber irgendwie publiziert. Und so was halt, also vielleicht nicht dieser Stoff, aber halt was anderes aus seiner Feder hätte ich gern.

Speaker: Jemand, mit dem ich schon länger darüber gesprochen hatte, die ich gerne dabei hätte, wäre die Sabrina Schmatz. Das ist die, die bei Schwarzatom die München 1945 Bände gemacht hat. Die hat einen wunderbaren, lockeren Bleistift -Aquarellstil. Und von der irgendwas zu sehen aus dem Bereich Fantasy oder Science -Fiction,

Speaker: Das haben wir auch noch im Albumformat, könnt ich mir richtig gut vorstellen. Die hat sich bis jetzt noch nicht ran getraut, richtig. Den Namen höre ich jetzt zum ersten Mal, hab jetzt gerade mal ein paar Bilder rausgesucht, das sieht ja wirklich großartig aus. Meine Güte. Mir ist fast ein bisschen peinlich, dass ich das noch nie gelesen hab.

Speaker: Also der Comic ist auch sehr schön, ist halt eine Liebesgeschichte, aber eben auch mit politischem Hintergrund. Also nach Kriegsende in München eben, Kriegsheimkehrer, amerikanische Soldaten, Besatzung und so weiter. Und sie erzählt das ganz wunderbar, sie erzählt das sehr menschlich und das könnte ich mir richtig gut vorstellen.

Speaker: Da bräuchten wir aber auch noch passenden Autoren oder Autorinnen wahrscheinlich dazu. Weil sie sich an den Stoff, also Science Fiction ist jetzt nicht ganz so ihr Gebiet bisher, da hat sie sich noch nicht richtig rangetraut. Aber wir gucken, also ich arbeite weiter daran, dass irgendwann mal etwas von ihr dabei ist. Viel Erfolg. Danke. Relé, gibt es da Personen, die du, für die für dich eine Herzensangelegenheit wäre, die mal dabei zu haben?

Speaker: Also da muss ich ganz klar vorausschicken, da bin ich im Comicbereich oder in der deutschen Comic Szene gar nicht so verwurzelt, als dass ich Namen, konkrete Namen nennen könnte oder würde. Für mich wäre eigentlich entscheidend,

Speaker: lasst schönes Material herankommen, gleichwohl wessen Name darunter steht. Es muss uns beiden gefallen, es muss uns beide ansprechen. Bünschen würde ich mir persönlich was aus der Word -Fiction -Ecke

Speaker: So eine Lovecraft -Adaption, August Daylet, sowas, das hatten wir in Cosmic noch nicht, weil wir schimpfen uns ja fantastisch, Science -Fiction, Fantasy, Horror etc. Aber da sind noch ein paar Lücken offen vom Genre, die ich gerne füllen würde.

Speaker: Die von Michael genannten natürlich tolle Kandidaten kann ich nur unterstreichen, aber ich könnte selber keine konkreten Namen benennen. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Das macht ja, wie schon erwähnt, den Reiz der Sache auch aus, dass ihr so breit gestreut und offen für alles Mögliche seid. Ist doch auch eine sehr schöne Herangehensweise.

Speaker: Ich hatte das am Anfang und auch im Intro vielleicht ein bisschen als Experiment und als, wie gesagt, für mich im besten Sinne auch ein Wagnis.

Speaker: Denk ich mal, schon kann man sagen, bezeichnet die Cosmic, diese Anthologie, dieses deutsche Schwermetall sozusagen. Jetzt nach vier Ausgaben. Seid ihr denn, jetzt mal ganz einfach gefragt, seid ihr denn zufrieden bisher mit dem, was ihr damit erreicht habt, mit dem Erfolg, mit den Verkaufszahlen vielleicht auch, mit dem Feedback, was ihr aus der Gemeinschaft erhalten habt von Leserinnen und Lesern? Würdet ihr sagen, es ist euch geglückt bisher?

Speaker: Das ist vielleicht eine schwierige Frage, aber ich glaube, das interessiert auch viele Zuhörerinnen und Zuhörer. Deshalb möchte ich sie trotzdem stellen. Die Reaktionen im Netz sind durchaus positiv, glaube ich schon. Offensichtlich haben wir es geschafft, so eine kleine Leserschaft zu rekrutieren, die sich halt für fantastische Kurzcomics irgendwo irgendwie interessiert.

Speaker: Trotzdem, wir stehen natürlich am Anfang, das ist klar und so ein ambitioniertes oder exotisches Projekt, wie du es so schön formulierst, ja auch am Markt zu etablieren, ist nicht einfach. Wie ich eben schon gesagt hatte, der Atlantis Verlag ist also im Comicbereich eine kleine Nummer, sage ich mal.

Speaker: Wir sind froh, dass wir da zumindest einen Verleger gefunden haben. Solange die Zahlen stimmen und der Guido das kosmisch finanzieren kann, wird er uns grünes Licht geben, das ist ganz klar. Natürlich ist das für ihn ein sehr mutiges Projekt.

Speaker: Ganz klar. Ob wir das mit drei, vier Ausgaben schon erreicht haben, ich wage es zu bezweifeln. Schön ist natürlich, dass man jetzt nach drei Ausgaben in der Szene so ein bisschen wach wird. Dass die Alfons schon mal berichtet hat, uns eine Leseprobe eingeräumt hat. Die Comics und mehr, da waren wir glaube ich drin.

Speaker: Ich glaube sogar im letzten Comic -Year -Buch, da war ja zumindest ein Artikel zu Cosmic, zum Konzept und so. Das sind Dinge, die uns natürlich weiterhelfen, die uns auch erfreuen. Aber ich glaube, wir sind noch ganz, ganz weit weg, dass wir sagen können, das Projekt ist wirklich durchgestartet.

Speaker: Verkaufszahlen wird Michael mir zustimmen. Wir kennen sie nicht. Ich weiß, dass die Nummer 1 mit 1500 Exemplaren aufgelegt worden ist. Das ist aber nicht wenig. Ja gut, ich habe natürlich auch irgendwo mit dem Guido besprochen.

Speaker: Wir bringen Fortsetzungsgeschichten, also wenn irgendjemand da bei der Ausgabe 4 beispielsweise einsteigt, wo der letzte Teil von einem Vierteiler ist, wer sich dafür interessiert, wer Sammler ist, der wird natürlich die drei Alben nachordern.

Speaker: Also müssen die lieferbar sein. Ihr habt ja eine ähnliche verlegerische Politik. Das also Serien. Wenn ich den ersten Band nicht mehr kriege, dann interessiert mich die Serie nicht. Das muss natürlich...

Speaker: immer wieder nachgedruckt werden, sodass Neueinsteiger die Möglichkeit haben, zurückliegende Bände komplettieren zu können. Sonst macht das keinen Sinn, sonst brauche ich keine Fortsetzungen. Aber wie gesagt, ob wir das schon soweit sind, also ich weiß es nicht. Wie ist deine Meinung, Michel?

Speaker: Naja, ich wollte noch sagen, generell was uns gefehlt hat jetzt durch Corona eben war der direkte Kontakt zum Publikum. Wir hatten Nummer eins, konnten wir auf Messen präsentieren. Das ist sehr gut angekommen da.

Speaker: Also zum Beispiel auf der Messe in Essen, auf der Spielemesse da in Essen, die Leute fanden so, was ist das? Super interessiert oder so. Für die Nummer 2 kam ja genau im April raus, als der erste Lockdown gleich kam.

Speaker: Und damit waren ja alle Comic -Veranstaltungen abgesagt. Das war also schon ein bisschen so ein starker Dämpfer. Und ich denke auch, dass wir von den Verkaufszahlen einfach sehr profitiert hätten von mehr Öffentlichkeit. Also das ist so ein Punkt, der fehlt. Und bei den Comics, also das, was wir zeichnerisch

Speaker: da auch präsentieren, würde ich gerne noch mehr oder bessere Qualität dabei haben wollen. Also da sind wir sozusagen immer noch auf der Suche nach Leuten, die einfach noch ein bisschen sowas reinbringen. Also wir hatten in der letzten Ausgabe den Only Time Comic von der Jelena, den ich wunderschön finde und das ist so die Richtung, die ich da auch gerne tendieren möchte. Also irgendwas, was internationale Qualität bietet.

Speaker: Das haben wir halt nicht immer bei allen Ausgaben oder bei allen Beiträgen da drin oder sowas, aber ich denke es wird.

Speaker: Ja, das lässt sich ja auch nicht von heute auf morgen realisieren. So was muss ja wachsen, so was muss ... Per Mundpropaganda und durch Kontinuität vor allem auch. Wie gesagt, ich find's wirklich beeindruckend, dass ihr jetzt schon bei vier Ausgaben seid bei so einem ambitionierten Projekt. Und wir sehen es in unseren Serien auch. Alles, was zu lange liegen bleibt und wozu lange nichts mehr nachkommt, ist relativ schnell tot.

Speaker: Und ich mein, je mehr man macht und je kontinuierter man dran bleibt, desto mehr baut man ja auch aufeinander auf. Und in dem Zusammenhang ist es auch schön zu wissen, dass da auch ältere Ausgaben, Anführungszeichen, mein, 2019 ist jetzt auch nicht irre lange her, auch wenn es sich vielleicht so anfühlt, ältere Ausgaben lieferbar gehalten werden.

Speaker: Ja, nee, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das ist schon ein sehr gesundes Konzept. Ihr seid ja auch tatsächlich im selben Vertrieb wie wir. Ihr seid ja auch beim PBM -Vertrieb mit drin. Cosmic lässt sich ... Das heißt, man findet dieses Buch, man findet die Ausgaben auch im ganz normalen Comic -Handel, wenn ich mal so sagen will. Lässt sich aber natürlich auch beim Atlantis -Verlag direkt bestellen über deren Webshop. Also im Grunde habt ihr ja auch eine vertrieblich schon recht breite Basis damit gefunden.

Speaker: kann man so sagen. Was natürlich auch gute Voraussetzungen sind. Bevor wir jetzt so langsam mal ... Ich sag immer in die Schluss -Fragen einbiegen. Interessiert's mich dennoch, wenn wir mal einen Schritt von Cosmic weggehen, ihr habt bestimmt auch noch jeweils ein, zwei andere Projekte, die ihr mit verfolgt. Cosmic ist sicherlich ein sehr aufwändiges Ding, was viel Zeit frisst, unbenommen.

Speaker: Aber vielleicht habt ihr ja an dieser Stelle auch noch ein, zwei andere Sachen, auf die ihr hinweisen möchtet, womit ihr euch so beschäftigt. Vielleicht noch was Interessantes in der Westentasche. Wie sieht das aus, René? Ja, okay, also bei mir Exodus, das Magazin, das läuft natürlich seit 2003 kontinuierlich. Nimmt meine Hauptfreizeit in Anspruch.

Speaker: Inzwischen bei 42 Ausgaben? Ja, die 43 erscheint jetzt im Herbst ziemlich konform mit der Cosmic 4 und auch mit der dritten Exodus Buch Anthologie. Wir haben ja beim Hirnkost Verlag jetzt schon zwei aufwendig gestaltete Hardcoverbände rausgebracht.

Speaker: Erster Band hieß der Grüne Planet. Zukunft im Klimawandel war der Grüne Planet, natürlich ganz klar. Und Geschichten zur Zeitenwende. Pandemie war der Folgeband.

Speaker: Ja, natürlich, klar. Da habe ich mit dem Hans -Jürgen Gugler auch einen Exodus -Mitherausgeber, ein Kollege, wie Heinz Wipper, führt, der für uns hier lektoriert etc. Das ist der dritte Mann im Exodus -Bund. Die Buchreihe bietet uns die Möglichkeit,

Speaker: den Leserkreis noch etwas zu erweitern, aktuelle Themen zu bearbeiten, die wir im Magazin manchmal zwar auch bringen, aber das Magazin ist eigentlich wie Cosmic so gestaltet, dass es also eigentlich in aller Regel themenfrei ist und einen bunten Mix an guten Kurzgeschichten et cetera bietet.

Speaker: Das sind die Dinge, mit denen ich befasst bin. Allein das Sichten der Manuskripte, die uns alle erreichen, das nimmt so viel Freizeit in Anspruch, dass ich selber kaum zum Lesen komme.

Speaker: Das ist die Kehrseite, der Krux. Ich kenne das mit den Comics. Man liest schon so viel davon, dass man irgendwie dann seine Restfreizeit irgendwie gar nicht mehr so viel damit ... Na ja, ist ein anderes Thema. Aber das ist so. Das ist einfach so.

Speaker: Also das dritte Buch erscheint wieder im Hörnkostverlag. Das ist also ein sehr guter Partner für uns geworden. Macht und Wort. Macht und Wort, auch ein schönes Thema. Ja, das wird also eine ganz spannende, ich halte sie sogar für die gelungenste der drei Anthologien. Aber gut, das ist sicherlich sehr subjektiv.

Speaker: Also, mir gefielen, ich muss zugeben, Exodus als Magazin hat mich nie so gereizt, weil ich nicht so der Magazinleser bin. Aber ich bin sehr glücklich, dass diese Kurzgeschichten noch als Buch rausgekommen sind. Und, wenn ich das an der Stelle sagen darf, bin auch sehr glücklich, dass die E -Bookpreise vernünftig sind. Ja, klar.

Speaker: Also, dass es nicht einfach zwei Euro weniger sind als das gebundene Buch, sondern ein vernünftiger Preis für ein digitales Format, find ich sehr gut gemacht. Also, muss man mal sagen, hat der Hirnstoffverlag ... hat der Hirnstoffverlag ... äh, Hirnkost, nicht Hirnstorf. Ich komm immer mit dem Hirnstorf und Hirnkost ... Es gibt auch den Hirnstoffverlag. Auch das noch. Den gibt es. Ja, ja, ja. Hirnkostverlag ... haben die schön gemacht. Haben die sehr schön gemacht.

Speaker: Und Michael, möchtest du noch ein bisschen Werbung machen? Naja, ich sitze gerade noch ein bisschen am nächsten Einseltsamer Tag -Album. Also das sind ja eben nicht nur immer die gesammelten Geschichten, die fantastisch erscheinen, diese One -Pager oder Two -Pager. Wir machen dann halt auch immer noch speziell für das Album noch ein paar Geschichten. Und diesmal haben wir eine kleine Reihe von vier oder fünf Mini -Geschichten sozusagen, die extra nur fürs Album gemacht werden.

Speaker: Also das ist jetzt gerade noch ein bisschen, was mich beschäftigt und dann mache ich ein kleines Experiment mit einem anderen Science -Picture -Autor. Da wollen wir halt so ganz sehr, sehr kurze Geschichten illustrieren.

Speaker: und die dann halt herausbringen. Das wird, glaube ich, auch noch ganz spannend. Das sind dann Einzelillustrationen, die in einem eher, sagen wir mal, Skizzenstil illustriert werden, einfach um so etwas eher Spontanes da reinzubringen. Das ist, glaube ich, auch noch eine ganz spannende Geschichte.

Speaker: Für die Zuhörerinnen und Zuhörer, ich werd sowohl die Exodus - ... ja, Sammelbande oder den Kontakt zu Exodus und auch zu Ein Seltsamer Tag, also zu den Sachen von Michael Fogg, natürlich in die Show Notes packen. Ich vergess das immer zu erwähnen hier im Podcast. Und dann hab ich jetzt schon ein-, zweimal Zuschriften erhalten. Ja, ihr sprecht da immer drüber, aber wo find ich den Kram denn dann? Also, das ist alles in der Beschreibung der Folge zu finden. Mit Links müsst ihr nur draufklicken.

Speaker: So, ja, und damit würde ich dann jetzt euch noch ein paar Leseempfehlungen oder sonstige Empfehlungen oder ein bisschen euer Comicwissen oder euren Comicgeschmack noch mit meinen Schlussfragen abfragen wollen. Aber wie immer habt ihr natürlich vorher, wie alle Gäste, die Gelegenheit zu einer Gegenfrage, wenn ihr möchtet. Gerne auch jeder eine, wenn ihr denn welche habt, eine Gegenfrage an den Splitterverlag oder an mich oder wie auch immer.

Speaker: Muss aber auch nicht sein, ich komme auch gerne ungeschworen davon. Wenn ich was fragen darf, dann würde ich fragen, ob ihr bei Splitter noch mehr Buchadaptionen plant. Also ihr habt jetzt, also ich habe ja auch im neuen Katalog ein bisschen geblättert von dem, also von Kai Meier hat der ja sowieso.

Speaker: Ganzes Ölfere sozusagen da schon. Und von dem Markus Heitz, glaube ich, war das jetzt noch. Von dem haben wir die Zwerge in Adaption. Genau, richtig. Und dann war noch irgendwas ganz Neues, das hatte ich jetzt gerade nicht mehr im Kopf. Der Augensalder von Sebastian Ficek oder?

Speaker: Ja, genau. Und ich wollte halt fragen, ob ihr da noch mehr plant, weil ich das ganz spannend finde. Tatsächlich ja, also doch schon. Wir machen sowas ganz gerne, weil das gerade bei Büchern, die als Roman oder als was auch immer schon erfolgreich waren,

Speaker: Häufig dann halt auch eine gewisse Leserschaft schon mal abholt. Es ist tatsächlich, das weißt du vielleicht auch selber, nicht so einfach dafür Leute zu finden, die das zeichnen wollen. Denn wenn man jetzt mal den Augensammler, was jetzt das neueste Projekt ist, und mit Frank Schmolke, auch mit einem Künstler, mit einem Zeichner, mit dem wir vorher noch nie zusammengearbeitet haben, der das realisiert, das sind 200 Seiten, die er daraus macht. Er hat den ganzen Roman.

Speaker: Und bompt da jetzt 200 Comic -Seiten raus, der sitzt da anderthalb Jahre dran. Und macht in der Zeit nicht wirklich was anderes. Und 144 Seiten für Frauke Berger, die jetzt nicht adaptiert, aber nach einem Skript von Boris Koch arbeitet, ist auch viel Arbeit. 200 Seiten Adaption von einem Roman von Kyle Meyer ist für Jurek Malotke auch viel Arbeit, wenn der Phantasmen macht.

Speaker: Und da Leute zu finden, also wir schreiben regelmäßig Zeichnerinnen und Zeichner auch an, die wir, also ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, dass wir die Szene perfekt im Blick hätten, auf gar keinen Fall. Aber man kommt ja, man stößt ja doch immer mal wieder auf Sachen, wo man denkt, Mensch, dieser Stil würde zu Projekt XY passen.

Speaker: Ist es auch durchaus so, dass wir halt ein paar Projekte, Adaptionsprojekte in der Hintertasche haben, wo wir schon Kontakt zu den Agenturen haben oder zu den Leuten, die die Rechte vertreten, teilweise von Autoren, die auch verstorben sind bereits zum Beispiel.

Speaker: wo wir adaption gerne machen wollen würden aber dann findet mal jemanden der halt so aus ins blaue hinein sagt ja ich bin bereit da jetzt zwei jahre meines lebens drauf zu verwenden euch eine adaption von ich sag's jetzt einfach mal zum beispiel von der unendlichen geschichte von michael ende zu zeichnen

Speaker: Das ist für alle Seiten, also vor allem für die Leute, die's dann machen müssen oder wollen, ein wahnsinniges Commitment für uns als Verlag. Wir sitzen dann halt erst mal da und warten eine lange Zeit. Also wir würden, um auf die Frage noch mal kurz zu anführen, wir machen so was sehr gerne und würden so was auch immer noch mehr machen und weiter.

Speaker: halt haben da, wie gesagt, schon einiges quasi in der Schublade liegen. Aber es gestaltet sich halt schwer aufgrund, dass es einfach wahnsinnig viel Arbeit ist für die Leute, die es dann ausführen müssen. Denn wir zeichnen es ja nicht selbst.

Speaker: Sidenote mäßig würde ich sagen, ich bin jetzt auch ein bisschen erfahren da drin und die Mark -Brandes -Reihe hat mich auch vier Jahre von meinem Leben gepostet. Das ist einfach so ein Teil, wo ich am Anfang auch nicht wusste, ob ich das überhaupt durchziehen kann.

Speaker: oder ob der Verlag das dann auch wirklich durchzieht, weil das halt auch vier zusammenhängende Bände sind, nicht Einzelteile oder sowas. Und dann zu sagen, wir hören jetzt in der Hälfte auf oder sowas wäre auch ganz furchtbar. Also da bin ich auch sehr dankbar, dass mein Verlag und so alles alle mitgemacht haben.

Speaker: Also es ist eine riesen Aufgabe, so einen Teil zu machen. Das frage ich halt auch, weil es wirklich ein schwieriges Ding ist und nicht nur eben mal so einen einzelnen Band von irgendeiner kleinen Geschichte zu machen mit 46 oder 52 Seiten oder so, sondern ganz schnell bei diesen 200 Seiten teilen ist.

Speaker: Und das ist halt das Ding, man kann einen Roman, einen umfangreichen Roman von vier, 500 Seiten halt schlecht auf, weiß ich nicht, 80 Seiten reindampfen, ohne wirklich viel Inhalt zu verlieren. Eine Comic -Adaption ist immer schon eine starke Reduktion auch. Wobei man natürlich viel Handlung auch durch die Bildebene wieder auffangen kann.

Speaker: Es lässt sich halt ... Es ist einfach für alle Beteiligten nicht so gut, sowohl für den Verkauf als auch für das Prestige, wenn dann da was bei rumkommt, was zu sehr eingedampft ist. Auch jetzt an der Stelle, ohne uns zu sehr loben zu wollen, wir lassen so was auf gar keinen Fall links liegen. Wir haben auch sehr ... Zum Beispiel die Zwerge von Marcus Heitz, die Adaption läuft jetzt schon seit gefühlt ... Was heißt gefühlt? Die läuft jetzt schon seit zehn Jahren mit drei Alben bisher.

Speaker: Das geht sehr langsam voran. Wir werden das trotzdem nicht abbrechen, auf keinen Fall. Ich will's nicht beschreien, aber wenn Frauke jetzt für den zweiten Band von das Schiff der verlorenen Kinder fünf Jahre brauchen würde, würden wir den trotzdem noch verlegen. Aber man muss auch sehen, das verkauft sich nicht mehr so gut. Ist halt einfach so.

Speaker: Aber das ist tatsächlich ja eine des schönen Sachen bei Splitter. Deswegen mag ich den Verlag einfach so sehr. Ich war ja damals dran beteiligt an dieser Adaption von den Wellenläufern. Das allerdings bei nicht bei uns erschienen. Nee, das war bei Ehapa. Ach ja, genau.

Speaker: Und das lief ganz, ganz furchtbar. Ja, war einfach so. Verlegerisch war das katastrophal gehandelt. Kann man leider nicht anders sagen. Muss jetzt auch nicht öffentlich gemacht werden. Kann man von mir aus auch unter uns sagen. Es war wirklich sehr, sehr schade, dass dieses Projekt damals nicht fortgeführt worden ist.

Speaker: Weil's unter anderem auch dazu geführt hat, dass so ein talentierter Zeichner wie El Christian Naug aus den Comics praktisch komplett abgewandert ist. Das hat mich, als ich zum ersten Mal die Wellenläufe in der Hand hielt, also ich fand's schade, dass es nicht fortgesetzt wurde, aber wir haben uns dann auch wirklich gefragt, wo ist dieser Zeichner eigentlich hin? Was ist mit Christian Naug passiert, dass der aufgehört hat? Aber ja, das macht natürlich Sinn, wenn er da so eine abschreckende Erfahrung gemacht hat.

Speaker: Ja, also der war zum einen natürlich sehr gestresst von so einem langen Projekt auch. Also das ist, wie gesagt, ist ja auch nicht für jeden irgendwie so. Aber das ist dann halt auch, also er hat praktisch den dritten Band umsonst gezeichnet, der ist nicht mehr veröffentlicht worden. Also der wurde dann mal online präsentiert. Eine Zeit lang durften wir den auch online stellen, damit die Leute wenigstens ein bisschen weiterlesen konnten oder sowas. Aber das hat letztendlich für die Schublade gewesen und das ist schon... Traurig sowas. Ja, traurig, genau.

Speaker: René, willst du auch noch eine Frage loswerden? Ja, zu eurem Programm. Ich bin ein großer Leo -Fan. Sonst ist ja der Artikel in der Cosmic -1 erschienen. Es gibt bei Dago mittlerweile eine weitere Reihe von Leo und Ika. Da habt ihr ja schon die fernen Welten gebracht, den fünf Bänder. Ultim Frontier.

Speaker: Ach ... Werdet ihr das bringen? Ja, das werden wir machen. Klasse. Ja, freu ich mich schon drauf. Ja, hatte ich mir gedacht, ich wollt mir nur mal die Bestätigung abholen. Ja, ja, doch, doch. Vielleicht zum Kontext für die Hörerinnen und Hörer. Lio ist so einer der Urgesteine, kann man eigentlich sagen, der franko -bälgischen Science -Fiction -Comics. Er selber ist Brasilianer. Jetzt lass mich nicht lügen. Luis Eduardo de Oliveira.

Speaker: Ist der eigentliche Name, Leo ist sein Kürzel. Und mit den Welten von Aldebaran und dem Kenia -Zyklus, der dann auch später mit diversen Illustratoren zusammenarbeitet, ist aber auch selber Zeichner. Also er hat eben in den letzten 25 Jahren wirklich so einen gigantischen Kosmos aus Science -Fiction -Werken, die man inzwischen größtenteils, also ich glaub, wir fangen jetzt im nächsten Jahr mit Kenia auch an, was, glaub ich, nur die letzte Lücke ...

Speaker: Was mich sehr freut. Was mich sehr freut. Nicht nur dich, viele Leute. Aber sobald wir das haben, dann haben wir Leo komplett, sag ich mal. Und Ultim Frontier haben wir tatsächlich ein bisschen ...

Speaker: bisher links liegen lassen, das stimmt, da gibt's ja auch schon ein paar Bände von, werden wir aber sicherlich noch bringen, denn Ferne Welten ist auch bei uns gut gelaufen, Ikar ist auch ein toller Zeichner. Ja. Nee, nee. Also, die Sache ist, das haben wir ja auch, hab ich, glaub ich, für den Artikel, der bei euch erschienen ist, gesagt, wir können den Markt damit nicht so übersättigen.

Speaker: Wir haben ja immer irgendwie Leo im Programm, aber wir können auch nicht jeden dritten Programmplatz, um's jetzt mal übertrieben auszusprechen, dieser klassischen Sci -Fi -Föhn, ne? Denn es ist ja schon sehr klassische Science -Fiction. Das zeichnet euch ja als Verlage ohnehin aus. Die Themenvielfalt, die ihr da im Programm habt, die ist ja kaum zu überbieten.

Speaker: Das ist wirklich klasse, ganz, ganz doll. Danke schön. Aber das liegt uns halt auch im Herzen. Deshalb geben wir dann halt auch ... Man findet immer irgendwie einen Mittelweg, aber das heißt halt, dass sich sowas dann auch mal ein bisschen verzögern kann mitunter. Aber wir haben es nicht übersehen. Gut zu wissen.

Speaker: Ja, gut, ihr Lieben, dann lasst uns doch mal auf die Schlussgrade einbiegen. Und dann hab ich noch ein paar Fragen an euch. Zwar wüsste ich von jedem von euch, welche Comicreihe ihr auf eine einsame Insel mitnehmen würdet.

Speaker: Vielleicht fängst du mal an damit, René, als erklärter Nicht -Comic -Experte. Ja, also die Frage passt bei mir wohl in zweierlei Hinsicht. Ich mag Südsee -Romantik, von daher passt das schon mal zur Inselfrage. Also Hugo Pratz kocht mal diese, wäre ganz sicher dabei.

Speaker: Woher? Vorher? Weil du Südsee -Romantik gesagt hast. Dann war Südsee -Ballade das nächste Wort, und das ist Hortomatese. Okay. Aber auch Bochans Reisen im Wind, den habt ihr auch im Programm. Der Lager auch im Gepäck.

Speaker: Aber ich finde diese Fragen immer so gemein, weil die Koffer für die Insel, die sind immer viel zu klein. Da gehört noch sehr viel mehr rein. Natürlich, es ist eine Überschwitzung, aber daran liegt wirklich auch der Reiz. Aber das sind zwei Titel, die passen thematisch sehr schön. Das muss ich sagen, das ist eine schöne Antwort. Aber beides keine Fantastik. Nein, das stimmt, beides keine Fantastik. Im Falle von den Reisen im Wind sogar höchst historisch.

Speaker: so ist es ja ein sehr methodischer arbeiter was das angeht und michael was wäre deine wahl

Speaker: Ja, ganz eindeutig Valerian und Veronique. Tatsächlich, auch ein Klassiker. Ja, das ist so für mich der Inbegriff des Comics irgendwie. Ja, habe ich als Jugendlicher gelesen und erkehre auch immer irgendwie immer wieder zu denen zurück. So, das ist... Michel, den nehme ich auch noch mit auf die Insel.

Speaker: Auf jeden Fall. Also für mich der beste Science -Fiction -Comic. Definitiv. Von Pierre Christian und Jean -Claude Mesier. Was haltet ihr von der Neuauflage? Es kackt jetzt ja auch nochmal neuere Bände, wenn ich mich recht entsinne, oder? Hab ich das irgendwie falsch mitbekommen? Ja, auch mit 2000...

Speaker: Ja, mit Gastzeichnern. Ja, mit Gastzeichnern war das auch. Ich hab nur einen von den beiden gelesen. Ich glaub, zwei Stück waren das. Den fand ich ganz gut. Ich muss jetzt ins Regal greifen, um zu gucken, von wem das war und welcher Band das war. 22 und 23, glaube ich. Souvenirs der Zukunft oder sowas.

Speaker: Bin ich mehr als geradeaus? Nee, Souvenir ist der Zukunft. Nee. Das ist, glaub ich, noch von Messiaen. Das war noch von Messiaen. Das sind so Reminiszenzbände. Also da gehen sie sozusagen noch mal die ganzen alten Geschichten durch in so ganz kurzen Episoden und erzählen noch mal so Kleinigkeiten dazu. Das ist eigentlich so ein Geschenkband für Fans. Dann hab ich nix gesagt, Entschuldigung.

Speaker: Gut, okay. Aber das sind sehr klassische, aber sehr schöne Antworten. Also, das gefällt mir gut. Da könnte ich mich auch mit einreihen. So. Die nächste Frage ist immer besonders schön. Diesmal fangen wir dann mit Michael an. Michael, ein Comic, den es noch nicht gibt, aber den es unbedingt geben sollte. Wie auch immer du diese Frage jetzt interpretieren möchtest, ist richtig. Also, ein Comic, den es nicht gibt, aber den es geben sollte.

Speaker: Ich würde super gerne mal eine Comic -Adaption von der Raumpatrouille, wieder ein Klassiker. Orion? Ja genau, Raumpatrouille Orion. Von Jürgen Späh sehen. Von wem? Von Jürgen Späh, von Gaia. Weil er hatte irgendwann mal, er postet ja auf Facebook ab und zu so seine Kratzeleien, zwischendurch was er aus Langeweile macht und er hat mal ein Portrait von den Hauptcharakteren gemacht.

Speaker: Ja, okay. Und das sah so toll aus und ich dachte so, das ist einfach wirklich diese klassische Reihe, von mir aus auch gerne als Schwarz -Weiß -Comic oder sowas, aber das von dem, das würde ich wirklich gerne sehen.

Speaker: Ich muss zugeben, Raumpatrouille Orion kenn ich nur vom Namen her, wenn mein Vater da immer Fan von war. Ich selber ... Ich fürchte, ehrlich gesagt auch. Ich glaub, die haben aufgehört, das auszustrahlen, da war ich sieben oder so. Ja, okay. Ähm, wenn das mal reicht. Aber okay, gut.

Speaker: Die ist super skurril und witzig. Aber diese Serie hat eine ganz eigene Zukunftssicht, die ich so woanders nicht gefunden habe. Und auch von diesen Hauptcharakteren, diese Mischung ist eine ganz witzige.

Speaker: Und irgendwie kann man die, also für mich so aus nostalgischen Hintergründen immer noch gucken. Also ich meine, die ist auch, die ist, ich glaube, ein paar Monate vor meiner Geburt erst ausgestrahlt worden. Also das ist jetzt auch nichts, was ich sozusagen in der Erstausstrahlung gesehen hätte live oder sowas. Da bin ich ja dann auch erst in den 70ern oder sowas, glaube ich, drauf gekommen.

Speaker: Aber ja, das wär ein schönes Projekt. Das merke ich an diesem Podcast auch. Auch ich lerne jedes Mal noch was Neues und werde auf andere Sachen angestoßen. Also, Raumpatrouille Orion, Leute. Ähm, selbe Frage für dich auch, René. Ein Comic, den es nicht gibt, aber den es deiner Meinung nach geben sollte.

Speaker: Also ich würde mal gerne eine modernisierte Version von Barbarella haben und am liebsten von Milo Manara gezeichnet.

Speaker: Ah, das ist eine Milo Manara. Der macht nahe schon recht schlüpfrige, erotische Comics, hat aber einen sagenhaften Zeichenstil. Ich glaube, die ganze Manara -Edition ist nicht im Verlag, wo der Mark Brennt ist, erscheint, Michael. Der hat doch diese Manara.

Speaker: Ja, ich glaube Panini hat ein paar Sachen. Diese erotischen Comics halt. Also er hat einen sehr guten Zeichenstil und Barbarella, dieser etwas sexistische Stoff aus den frühen 60ern, den könnte man künstlerisch ein bisschen

Speaker: ein bisschen aufpeppen, ohne wirklich pornografisch werden zu müssen, aber man könnte das wirklich modernisieren, dass dieser Barbarella -Stoff, der gehört, eigentlich mal ins Heute und Jetzt rübergeholt.

Speaker: Da müsste man inhaltlich, glaube ich, aber auch einiges aufpolieren. Mit Sicherheit, aber dass sowas ja funktioniert, sieht man ja an den Marvel -Verfilmungen, die ja auch diese Helden ins Heute und Jetzt teilweise ja recht gut gelungen rübergebracht haben. Und ich denke, das kann man mit so einem Stoff sicherlich auch.

Speaker: Ja, also, ich muss zugeben, Barbarella ist jetzt auch nicht so ... nichts, womit ich mich gut auskennen könnte, aber Milo Manara, jetzt erinnere ich mich dran, der hat ... Tatsächlich, bei Panini gibt's da einige, äh ... Magizise, Parkausgabe, ja. Genau, Caravaggio und so was. Da erinnere ich mich dran, das mal gesehen zu haben. Begnadeter Zeichner, ja, das stimmt. Ja, definitiv. Das stimmt. Auch eine schöne Idee. Auch eine sehr schöne Idee.

Speaker: René und Michael macht, ich mach euch jetzt zu einem kleinen Kupplerteam und zwar kreieren wir jetzt ein Kreativteam für einen Comic und ich dachte mir das so, dass René sich einen Autor oder eine Autorin aussucht und Michael einen Zeichner oder eine Zeichnerin und wenn du möchtest auch noch einen Koloristen.

Speaker: Normalerweise nennt man ja auch immer den Autor zuerst, also René, von welchem Autor oder welcher Autorin, die jetzt nicht unbedingt schon mal Comics gemacht haben müssen natürlich, würdest du gerne mal einen Comic lesen? Es soll es was aus dem deutschsprachigen Raum sein. Das ist dir überlassen. Also dann würde ich tatsächlich den Andreas Eschbach vorschlagen, der ja neben vielen bekannten Stoffen

Speaker: Einige Besteller hat er ja ohnehin geliefert, das wissen wir alle. Aber es gibt auch einen Kurzgeschichtenband. Andreas schreibt also sehr, sehr tolle Kurzgeschichten. Da würde ich gerne mal was als Comic sehen und am liebsten natürlich in Cosmic.

Speaker: Direkt mitgedacht. Ja, sehr gut. Ich hoffe natürlich, dass Andreas mithört. Das hoffe ich auch. Liebe Grüße. Ja, und Michael, wer dürfte das dann zeichnen? Ob jetzt in Cosmic oder nicht? Ich bin ganz großer Fan von Mike und Viola. Also von dem. Ja, das wäre jetzt so. Also dann natürlich mit Dave Stewart als Koloristen.

Speaker: Hellboy, der Hellboy -Zeichner, ja. Ja, genau, Hellboy -Zeichner, also das Hellboy -Team im Prinzip dann auch schon. Halleluja. Ja, okay. Ich komme jetzt gerade schon wieder nicht auf den Titel, der hat so auch so einen schönen Science -Fiction -Comic gemacht, wo es so hölzernen Raumschiffe gab oder so. Iron Wolf. Boah. Ein älteres Teil, irgendwie so was. Ganz großartige Sache. Okay. Also, ja, könnte ich mir gut vorstellen. Also, wenn da jetzt auch noch eine schöne Sage aus der Feder von Eschbach dazukommt, dann

Speaker: Wahnsinn. Ja, okay, klasse. Maniola würde ich ja eh sowieso alles von lesen. Und Andreas Eschbach mach ich auch sehr gern. Das ist eine schöne, schöne Kombi. Das gefällt mir. Und mit Dave Stewart noch an den Farben. Klasse. Wir machen noch ein bisschen Werbung. Und zwar würde ich jetzt jeden von euch um eine Empfehlung aus dem Splitter -Programm bitten. Unabhängig vom Erscheinungstermin einfach so euer Lieblingscomic, eure Lieblingsreihe oder was auch ...

Speaker: was ihr unseren Zuhörerinnen und Zuhörern ans Herz legen würdet. Fangen wir wieder bei Michael an. Eine Empfehlung aus dem Splitterprogramm. Ja, ich habe im neuen Katalog geblättert und bin darauf gestoßen, dass ihr Jonas Valentin rausbringt. Tatsache, das machen wir ja. Ja, und das finde ich großartig. Wirklich? Du bist Fan? Cool. Ja, ich bin Fan. Also ich habe die alten Carlsenausgaben, die sind noch hier. Und das ist tatsächlich eine der neuen Gesamtausgaben, die ich mir auf jeden Fall zulegen werde.

Speaker: Das ist so ein wunderbar poetischer Comic, der ist so locker erzählt, wunderbar gezeichnet. Der fließt sich einfach über. Da kann ich gar nichts anderes sagen. Der muss gekauft werden.

Speaker: Kann ich dir komplett empfehlen. Das ist wunderbare Geschichte. Ich bin da auch schon sehr gespannt drauf. Eine unserer Redakteure, Martin, ist da auch großer Fan von und freut sich da schon sehr drauf, den bearbeiten zu dürfen. Oder bearbeiten zu müssen, je nachdem, wie man's jetzt sieht. Mir persönlich sagt er das gar nichts, aber jetzt freu ich mich umso mehr. Sehr schön. Und René? Ein Wunsch ... von deiner Seite?

Speaker: Also da gibt es recht vieles. Kenia hatten wir eben schon, dass er den bringt finde ich ganz toll, da warte ich drauf. Alles von Möbius für mich immer und immer wieder, gleichwohl in welchem Verlag es erscheint. Ich finde es toll, dass er den jetzt komplett macht. Aber was mich ganz neugierig macht in eurem neuen Katalog, das ist die Legende der Dämonenprinzen nach Jack Vance. Das ist eine spannende Sache, ne?

Speaker: Ja, also das ist in zehn Wänden geplant hier. Natürlich kann ich noch nichts sagen, wie es dann umgesetzt ist, wobei der Zwei -Seiter, den er da schon mal bringt, der wirkt schon mal richtig grandios.

Speaker: Und ich mag Jack Quans, ich mag die Dämonenprinzen, ich hab die Bücher alle gelesen. Da bin ich natürlich sehr, sehr gespannt auf den April 2022. Da geht's ja los damit. Wir sind auch sehr gespannt. Als wir die Serie eingekauft haben, war uns gar nicht bewusst so richtig, dass das so langlaufen würde. Ich hab mir tatsächlich dann aufgrund dessen, dass wir das ins Programm genommen haben, noch nicht gelesen. Aber ich hab mir zumindest schon mal die E -Books von den Dämonenprinzen besorgt. Ich glaub, die ersten beiden.

Speaker: Kann ich nur empfehlen. Weil mich das auch in seiner Bombastik und seiner ... Ja, ich weiß nicht, es wirkt einfach so episch nach so einer groß angelegten Space -Opera, da musste ich einfach mal ... Also ich freu mich drauf, da jetzt im Urlaub mal reinzulesen in Ruhe. Ja. Auch eine sehr schöne Empfehlung, danke sehr. Ähm ...

Speaker: Damit ihr nicht nur für uns Werbung macht, würde ich euch noch um eine Empfehlung von irgendwas, was euch gerade im Moment begeistert, ob eine Serie, ein Film, ein Buch, ein Spiel, ein Videospiel, was auch immer euch gerade zuletzt interessiert oder begeistert hat. Einfach eine aktuelle Medien Empfehlung. René, gibt es da etwas, was dich in letzter Zeit fasziniert hat?

Speaker: Ja, bleibe ich auf jeden Fall bei der Science Fiction Literatur. Möchte ich auf jeden Fall einen Roman empfehlen, der war auch unter anderem für den Kurt Lasswitz Preis nominiert, hat zwar nicht den ersten Preis geholt, aber dabei sein ist ja schon mal alles. Heribert Kurt, Unter den Sternen von Tar, die Niederschriften zum Von Po Rätsel.

Speaker: Erschienen ist das Buch, ja, erschienen ist das Buch im P -Machinery Verlag, Andro S .F., ist sicherlich keine leichte Kost zu lesen, es ist kein Unterhaltungsroman,

Speaker: Aber dieses Buch steckt so voller Ideen und philosophischem Tiefgang, dass man das einfach gelesen haben muss. Also einiges an dem Buch ist vielleicht unfertig oder bestenfalls nur angerissen, weil das hat so einen Tiefgang.

Speaker: Es bleibt aber trotzdem ein roter Faden, der es dem Leser wirklich erlaubt, sich auf diese wirklich fantastische Leserreise einzulassen und ihn dabei ganz weit weg mitnimmt. Aber wie gesagt, ganz sicher kein Roman im herkömmlichen Sinne, das ist eher wohl eine Art Apokryph. Aber ein sehr beeindruckendes Buch, das ich wirklich empfehlen möchte.

Speaker: Schön, vielen Dank. Ich mag das auch immer, wenn etwas ungewöhnlicher oder unendlicher bekannte Empfehlungen kommen. Das kommt auf jeden Fall schon mal auf meine Liste. Sagen wir es mal so. Super. Das klingt schön. Und Michael, für dich etwas, was dich in letzter Zeit begeistert hat?

Speaker: Ja, ich bin ja so ein Seriengucker. Ja, nicht nur du. Und ich habe jetzt gerade vor ein paar Tagen die letzte Folge von For All Mankind gesehen. Die gibt es bei Apple TV.

Speaker: Das ist eine Science -Fiction -Serie. Wir sind im goldenen Zeitalter der Science -Fiction. Das kann man gar nicht anders sagen. Was es an Material im Moment dafür gibt, ist unglaublich. Auf jeden Fall in dieser Serie geht es darum, dass die Russen zuerst auf dem Mond waren.

Speaker: Das erleben wir live sozusagen, also die erste Folge spielt tatsächlich zur Mondlandung und die Amerikaner schaffen es nicht zu landen und die Russen landen zuerst. Und was sich daraus entwickelt, also dieser Wettlauf um den Weltraum, um die Eroberung des Weltraums zwischen diesen beiden Großmächten geht halt weiter. Der endet nicht an dieser Stelle, sondern die Amerikaner meinen dann halt sie bauen jetzt die erste Basis dann auf dem Mond.

Speaker: Dann geht es immer weiter. Wer hat die größere Basis? Wer baut zuerst was auf dem Mond ab? Welche politischen Spannungen geben sich auf der Erde? Es ist eine schöne Paralleluniversumsgeschichte, die dann in der dritten Staffel so weit gehen wird, dass die ersten Leute auf dem Mars landen. Es ist noch nicht klar, wer von beiden das ist.

Speaker: Spannend. Also er ist super gut erzählt, großartige Charaktere dabei. Die Schauspieler machen ihren Job richtig gut. Es sind, glaube ich, immer zehn Folgen pro Staffel. Es ist auch nicht zu lang. Technisch auch großartig.

Speaker: Klingt sehr schön. Ich bin ein bisschen traurig, dass es bei Apple TV ist und nicht bei einem des Streaming -Services, die ich hab. Aber gut, man darf ja hoffen, vielleicht taucht's irgendwann noch mal woanders auf. Mit Joel Kinnaman seh ich grade. Den kenn ich von Altered Carbon. Cool. Schlecht besetzt, schicke Sache.

Speaker: Nee, der macht das auch gut. Der führt auch komplett durch bei den beiden Staffeln. Ich mag den sehr gerne, den Darsteller, definitiv. Ja, vielen Dank für diese sehr schönen, sehr interessanten Empfehlungen. Wieder einiges auch auf meiner Liste jetzt gelandet. Ob jetzt wie realistisch oder in welchem Zeitraum auch immer. Da wird der Lesestapel wieder höher. Ach du, den kann ich schon gar nicht mehr ... Was da oben liegt, da reich ich schon gar nicht mehr ohne Trittleiter. Aber was will man machen, ne?

Speaker: Ganz zum Schluss kriegt jeder von euch wie immer noch einen kleinen Wunsch. Wenn ihr einen nerdigen Wunsch hättet. Oder jeder von euch natürlich einen. Egal wie groß, egal wie klein, egal wie realistisch. Michael, was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest? Ich hab eine Weile überlegt oder so, da hab ich gedacht ... Du kennst bestimmt Umbrella Academy. Also die Serie auch.

Speaker: Da gibt's diesen Darsteller, der den Klaus spielt. Das ist Robert Sheehan. Also Klaus, diese Figur, der ist völlig abgedrückt. Der, der mit seinem toten Bruder immer spricht. Genau, genau der. Und sozusagen diese Figur oder diesen Schauspieler als Dr. Who.

Speaker: Klasse, da habe ich noch nie dran gedacht, aber das ist ja eine geniale Idee. Das finde ich total lustig, dass wir so ein kompletter Kontrast zu allem, was sie bisher gemacht haben. Und der kommt auch so supersympathisch, also wenn das halbwegs dieses Klausartige da mit reinbricht.

Speaker: Der würd ich, glaub ich, gefallen bei jeder Folge einfach. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bin kein Huvianer, muss ich zugeben. Aber was ich bisher von Dr. Who, meine Freundin ist da auch ein großer Fan von, mitbekommen habe, das passt wie die Faust aufs Auge. Sehr schön, das gefällt mir sehr gut. René, was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?

Speaker: Ach, nerdiger Wunsch, also nach der langen Corona -Abstinenz einfach mal wieder mehr und regelmäßiger Conventions. Ich muss ergänzen, meine erste Comic -Convention war wirklich der letzte Kuhn in Erlangen.

Speaker: wo ich auf eurem Stand die Frauke mehr oder weniger schon ein bisschen vorrekrutiert habe für unsere Projekte. Da wusste sie wahrscheinlich noch gar nicht so sehr viel, dass sie später mal dabei ist. Ich fand Erlangen grandios. Ich kannte es immer vom Hören sagen.

Speaker: Die ganze Stadt macht ja damit, das ist ja genial. Die Schaufenster haben Comic -Figuren, die Parks sind mit riesigen Comic -Bildern geschmückt und so. Also Erlangen ist faszinierend und wie gesagt mein erster Comic -Kon und ich wünsche mir wieder mehr davon. Einen Kosmikstand mit dem Atlantis -Verlag.

Speaker: wenn er es dann finanziell hinkriegt, weil das ist ja nicht so ganz preiswert. Das wünsche ich mir. Ihr habt ja nächstes Jahr hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich die Gelegenheit dazu. Erlangen 2018, da hast du natürlich auch Glück gehabt. Das war dir das erste Mal, dass es in Zelten stattgefunden hat, weil die Halle alles sonst ist. Und das war ein wahnsinniger Glücksgriff für die Stadt und auch für die Veranstaltung.

Speaker: Später gelesen, ja. Sie haben's dann für 2020 auch durchgeboxt, dass sie's wieder in Zelten in der Innenstadt machen konnten. Obwohl das deutlich teurer ist, als es in dieser Halle zu machen. Ja, und das hat dann natürlich nicht geklappt. Aber wir planen jetzt, also ich plane jetzt tatsächlich schon relativ konkret Erlangen 2022, was ja im Juni wieder stattfinden wird, Mitte Juni.

Speaker: ja wir drücken alle die daumen wäre sehr schön euch da dann auch mal zu treffen wir haben uns ja auch noch nie persönlich gesehen. Ich freue mich auf den kosmik stand. Also ich habe mein hotel gebucht wir auch wir auch.

Speaker: Dann sollte ich da nachziehen, weil ich denke, da sind ja die Hotelplätze dünn gesehen. Es ist eine kleine Stadt. Man darf nicht zu lange damit warten. Das muss man sagen. Ja, so, ihr Lieben, wir sind durch. Vielen lieben Dank für dieses sehr schöne, sehr aufschlussreiche, sehr angenehme Gespräch. Ich hoffe, ihr hattet auch ein bisschen Spaß daran.

Speaker: Auf jeden Fall, danke. Danke. Ja, sehr gerne. Ich hoffe, dass einige Zuhörerinnen und Zuhörer, die vielleicht auch am Zeichenstift selber aktiv sind, vielleicht jetzt auch auf die Idee gekommen sind, sich bei euch zu melden. Das würde mich persönlich sehr freuen. Ansonsten, ja, wir hatten es gesagt, Cosmic findet ihr eigentlich überall im Comicfachhandel, auf der Website des Atlantis -Verlags und wo man sonst so Bücher kriegt. Ich schätze mal bei Amazon und Konsorten auch, auch wenn man das vielleicht nicht zu laut sagen sollte.

Speaker: Wie dem auch sei, schaut rein, lest es euch mal an. Es lohnt sich, es ist wirklich ein tolles und unterstützenswertes Projekt. René und Michael, vielen Dank, dass ihr da wart. Hat mir, wie gesagt, sehr viel Spaß gemacht. Und ja, damit wären wir durch. Und ich verabschiede mich, bedanke mich noch mal und bis hoffentlich dann spätestens im nächsten Jahr in Erlangen. Macht's gut.

Speaker: Ebenfalls vielen Dank und macht's gut. Bis dann.

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