Warum ein starker Grund wichtig ist, um etwas zu beginnen
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Speaker
Und wenn der Sinn, weshalb du am Anfang überhaupt gestartet bist, nicht stark genug ist, dann wirst du aufgeben. Wie kannst du dich vegan ernähren, wenn du 15.000 Kalorien am Tag verbrennst und den ganzen Tag auf dem Fahrrad sitzt?
Vegan leben mit 15.000 Kalorien am Tag beim Radfahren
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Speaker
Diese Frage beantwortet heute Stefan Schlegel hier im vegan Podcast.
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Speaker
Hallihallo, es wird dein Christian Deim, es ist der Broccoli. Wie gut geht es dir? Ja, ich hoffe doch hervorragend.
Teilnahme an der Race Across America und Ironman-Wettbewerben
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Speaker
Mir geht es hervorragend, denn ich habe heute Stefan Schlegel im zweiten Teil meines Interviews mit ihm zu Gast hier im Vegan Podcast. Und wie du weißt, aus dem ersten Teil ist er ja bereits das härteste Radrennen der Welt gefahren, den sogenannten RAM, Race Across the America, und er macht natürlich auch Ironmans und vieles mehr.
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Speaker
In diesem Erfahrungsbericht teilt ihr mit, wie er sich im Vorfeld ernährt hat. Disclaimer, er ist nicht vegan gewesen zu diesem Zeitpunkt und überhaupt ein Kuchen-Chunky, was du vielleicht auch sein musst, wenn du dann so täglich mal zwischen 5 und 15.000 Kalorien
Veganer Speiseplan während des Rennens
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Speaker
Aber in den 12 Tagen, in denen er das Rennen gefahren ist und über 5000 km zurückgelegt hat, in diesen 12 Tagen hat er sich komplett vegan ernährt. Und zwar von Shakes, Smoothies und Suppen. Und welche kulinarische Reise er dadurch lebt hat und was noch auf ihn zukam, das erfährst du jetzt in dieser Episode. Viel Spaß dabei!
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Speaker
Also das heißt, um jetzt auch auf deine Welt ein bisschen zu ziehen, auf die veganer Welt zum Beispiel, wenn es für mich nicht sinnhaft genug ist, mich vegan zu ernähren, dann werde ich es erstmal nie machen und wenn ich es anfange, werde ich es nie richtig, richtig ausprobieren.
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Speaker
Was ist dann, kurz noch, letzte Frage zu dem Thema, wo wir zu deiner Ernährung kommen. Was ist am Ende dein Warum gewesen, oder warum ist das warum, dass du überhaupt das startest? Weil die Frage musst du dir, die hast du ja millionenmal gestellt und musst dir eigentlich millionenmal eine Antwort gegeben haben. Ja, die hat sich sogar immer wieder auch verändert, je nachdem, wie ich mich befühlt habe. Das ist auch spannend. Warum? Einmal, weil ich es begonnen habe.
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Speaker
beende ich es jetzt auch. Das war auch eine der Antworten, weil ich es will, weil ich der Beste sein wollte und weil ich den anderen Menschen Mut machen will. Das sind verschiedene Gründe halt einfach gewesen. Ich habe eine große Community aufgebaut gehabt, die mit auf diese Reisen gegangen ist. Und es war sehr, sehr beeindruckend, wie viele Menschen wir
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Speaker
dadurch auch inspiriert haben, ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Das war halt einfach einer meiner Träume.
Unterschiede in der Ernährungsvorbereitung: Ironman vs. Race Across America
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Speaker
Deine Ernährung, also um dich auf sowas vorzubereiten, sei es jetzt mal Ironman oder Race Across the America. Wie sieht deine Ernährung aus in der Vorbereitung und dann auch während des Rennens?
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Speaker
Da müssen wir jetzt ganz krass unterscheiden, ob das jetzt ein Ironman ist oder das Ram, weil einfach, gehen wir mal zu dem Extremeren, zu dem Race Across America. Die Ernährung im Vorfeld, und im Vorfeld heißt für mich so das letzte Jahr ungefähr, war, ich sag jetzt mal, eine klassische Mischkost mit Fleisch, Fisch, allem Möglichen, was dir so einfällt.
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Speaker
Dann grundsätzlich bin ich Kuchenjunkie. Das heißt, ich kann 24 Stunden am Tag Kuchen essen und das auf einer einsamen Insel. Und ich wäre, glaube ich, einer der glücklichsten Menschen. Obwohl ich weiß, dass der ganze Zucker und so, der da drin ist, sicherlich nicht gesundheitsfördernd ist. Jedoch bedeutet für mich Kuchen aber Lebensqualität. Und es gibt für mich einfach nichts Besseres als ein schönes Stück Kuchen. Vielleicht auch zwei oder drei oder ein halbes Blech oder ein ganzes Blech. Das ist einfach meine Art, wie ich
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Speaker
lebe und es ist mir wichtig. Und das ist erst mal der eine Punkt. Das heißt, in der Vorbereitung, je näher das Rennen kam, umso mehr, und das ist ganz wichtig, habe ich diese Liebe zum Kuchen gegen den Wunsch, das Rennen zu finnischen, getauscht. Das heißt, ich habe nicht darauf verzichtet, sondern Verzicht bedeutet für mich, dafür kriege ich nichts anderes, sondern ich habe es getauscht. Ich habe gesagt, ich esse jetzt weniger oder gar kein Kuchen.
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Speaker
weil ich einfach meinen Körperfettanteil deutlich reduzieren wollte. Bei uns Radfahrern ist immer Watt pro Kilogramm Körpergewicht unsere Maßrennheit. Und von daher, je leichter ich bin, umso mehr Leistung ich bei gleichem Gewicht habe oder entsprechend, ist natürlich mehr Geschwindigkeit drin oder mehr PS.
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Speaker
Also habe ich natürlich meinen Körperfettanteil so gut reduziert, wie ich konnte, es aber auch noch sinnvoll war. Das heißt, ich bin dann irgendwo so bei 7, 8 Prozent gewesen, Körperfett. Extra nicht deutlich tiefer, weil du halt eben in so einem Rennen auch extrem viele Energiereserven
Körperfett reduzieren und Kalorienzufuhr durch Shakes und Smoothies aufrechterhalten
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Speaker
brauchst. Ich habe ja pro Tag ungefähr 15.000 Kalorien verbrannt. Das heißt, die musst du ja irgendwie auch zu mir nehmen oder eben über mein eigenes Körperfett kompensieren.
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Speaker
So, das war im Prinzip im Vorfeld die Ernährung. Ja, ich habe dann viele, ich habe viel Shakes und Smoothies, sowas gemacht. Also immer wieder Zwischenmahlzeiten mit Kokosfett, dass ich auf meine Kalorien einfach auch komme. Mit Kukuma und irgendwas, was es nicht alles so an Zaubermittelchen, in Anführungsstriche, eben gibt, die die Regeneration einfach fördern oder unterstützen.
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Speaker
weil ich dann irgendwann in meinen Trainingslagern oder so, wo ich halt war, auch zweimal am Tag, dreimal am Tag trainiert habe. Ja, ja. Und da musste ich halt einfach immer schnell regenerieren. Ja, klar. In dem Rennen selbst ist es eine komplett andere Ernährung. Ich habe mich immer ausschließlich flüssig ernährt. Also ich habe in den zwölf Tagen, weiß ich noch, beim ersten Mal habe ich zwölf Weintrauben in zwölf Tagen gegessen. Das war alles, was ich gekaut habe.
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Speaker
und den Rest wirklich nur über Suppen, über Shakes, Smoothies zu mir genommen. Zwölf Tage lang, um so auf meine 10.000 bis 15.000 Kalorien zu kommen. Also, das ist natürlich irgendwann auch zu viel. Du brauchst auch Verdauungsenergie, wenn du zu viel feste Nahrung zu dir nimmst. Und da hat die flüssige Nahrung dann hauptsächlich synthetisch gewesen.
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Speaker
Also so diese typischen Energy Gels und so weiter oder was? Null, gar nicht, gar nicht. Null. Nee, nee. Es waren wirklich Kartoffelsuppe, Kürbissuppe, verschiedene Suppen eben. Wir hatten, glaube ich, vier verschiedene Suppengeschmacksrichtungen, die wir jetzt für mich zubereitet haben. Dann hatten wir verschiedene Eiweiß-Shakes mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Also ich hatte eine kulinarische Reise im wahrsten Sinne des Wortes.
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Speaker
Und ist das immer so, dass du dich dann auch wirklich, wenn du was zu essen kriegst, dich dann darauf freust? Ist das wie so eine Art kleine Belohnung in dieser hatten Zeit? Oder ist das einfach nur, du weißt, du musst das machen und eigentlich stört es dich?
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Speaker
Du musst ja überlegen, ich habe ja jede Stunde ein Dreiviertel Liter getrunken. Das heißt, ich habe zwischen 20 und 30 Liter am Tag getrunken. Getrunken deshalb, damit eben, wie du schon sagtest, die ganze Energie, die zur Verdauung gebraucht wird, eben deutlich reduziert wird.
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Speaker
Das Produkt, was du zu dir nimmst, dem Blut so nah wie möglich ist, brauchst du halt weniger Energie, um es aufzuspalten und zu verdauen. Deshalb halt eben flüssig. Und diese Energie, die ich gespart habe dadurch, hatte ich halt für mein Gehirn oder für meine Oberschenkel, sag ich jetzt mal ganz salopp, eben mehr zur Verfügung. Deshalb flüssig. Musste ich jede Stunde auf Toilette? Definitiv nicht. Wir haben das auch. Also wir haben meinen Stuhl und meinen Urin, Frequenz und Qualität eben auch kontrolliert.
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Speaker
Um da wirklich zu sagen, okay, du musst mehr oder weniger, also weniger nicht, aber eher mehr trinken dann etc. Also das wurde alles ganz klar wissenschaftlich quasi dokumentiert.
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Speaker
Okay, krass. Kann ich das irgendwo sehen oder nachlesen? Oder ist das nicht öffentlich? Nee, gar nicht. Nee, das ist nur für uns intern gewesen. Okay. Trotzdem sehr, sehr spannend. Also deine Ernährung während des Rennens, ganz klar Suppen, Eiweiß, Shakes, also alles in flüssiger Form. Die war vegan. Komplett vegan sogar. Ah, vegan sogar. Ja.
Voll vegane Rennkost und Milchunverträglichkeit
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Speaker
Teilweise gewollt und teilweise ungewollt. Wir haben einfach gesagt, okay, das Einzige, was interessant gewesen wäre, wären Milchprodukte, sag ich jetzt mal.
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Speaker
Und da habe ich einfach gesagt, nee, also ich habe so eine Laktoseintoleranz, eine leichte, sage ich jetzt mal, und ich will nichts riskieren, also haben wir das Ganze mit Wasser oder Kokosmilch, also wir haben meistens dann Kokosmilch immer genommen, Wasser und Kokosmilch als, ja wie soll ich sagen, Asis quasi, also von daher, sie war komplett vegan.
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Speaker
Und auch die Eilweisshakes hast du dann auf die pflanzliche Variante zurückgegriffen. Richtig, genau. Wegen der Laktose. Super cool. Und die Ernährung im Vorfeld, die war eben dann sehr, sehr kuchenlastig, meistens bis kurz vor dem Rennen. Ich denke, sehr, sehr krasse Austausch. Athleten, die können ja auch Zucker viel besser für Stoff wechseln.
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Speaker
wie jetzt jemand, der den ganzen Tag im Büro sitzt, ohne das Abbeten zu meinen. Wenn der jetzt dann ein halbes Blech Kuchen isst, wird das andere Auswirkungen auf den Körper haben.
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Speaker
Und dementsprechend, du musst dazu auch in der Vorbereitung durch das Training ja auch deine Speicher ja auch decken und auffüllen. Also deine Variante war dann eben auch Kuchen. Aber nicht kuchenlastig, sondern es war wirklich Kuchen. Es war für mich einfach die Belohnung.
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Speaker
Ja, definitiv. Das kann ich sehr gut verstehen. Für mich ist zum Beispiel so eine Belohnung, Brokkoli mit Erdnussbutter. Das ist oder ich gönne mir dann auch mal einen Soja-Joghurt mit Kakao und so weiter. Das sind so für mich Belohnungen und so hat ja jeder was anderes sozusagen.
00:10:46
Speaker
Ja, also, da hätte ich doch auch Lust drauf, ne, auf leckere Kartoffelsuppen, Kürbissuppen, Shakes, Smoothies, wenn halt die ganze Blagerei auf dem Fahrrad nicht wäre. Auf jeden Fall ein super interessanter
Zukunftspläne: Vegane Herausforderung im eigenen Podcast
00:10:57
Speaker
Bericht. Und übrigens, Stefan Schlegel möchte vegan ausprobieren. Du hörst es auch in seinem Podcast. Er hat eine Episode gemacht, in der er jetzt einfach mal eine vegane Challenge machen wollte und
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Speaker
In der nächsten Episode oder in einer der nächsten Episode beantworte ich alle seine Fragen. Er hat nämlich ganz, ganz viele Fragen gestellt von wie kann er seinen Proteinbedarf decken, aber auch über wie geht er denn um, wenn ihn jemand auf der Grillfeier dann anspricht, wie geht er mit dogmatischen Veganern um und vieles mehr. Freu dich, das wird kommen in einer der nächsten Episoden und wir werden dazu auch ein ganz, ganz tolles Produkt löschen.
00:11:40
Speaker
In diesem Sinne zeige ich dir auch heute wieder Stay Healthy, Stay Vegan, Eat Your Broccoli, check mal den super Podcast von Stefan Schlegel aus, verlinkt in den Show Notes und gib ihm deine High Five, gib ihm deine, ja letztlich deine Infos, dass du es gut findest, was er da gemacht hat und sag ihm.
00:12:02
Speaker
dass er ein ganz ganz toller Typ ist. Das finde ich auf jeden Fall. In diesem Sinne, alles alles liebes, Teil der Welt ein Licht, Teil der Welt ein Segen, dein Greif.